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NEU: Kritik am Buddelmuseum NEU: Mahnwache am Marc 5 |
Küstenschutz
Goethe und
die Deiche
3.
2. 2012. Die Niederelbe und ihre Deiche sind in die Weltliteratur eingegangen.
Das ist, wie jüngste Forschungen nahelegen, vor allem Johann
Peter Eckermann zu verdanken, dem Sekretär von Johann
Wolfgang von Goethe. Ohne Eckermanns Recherchen Anfang des 19.
Jahrhunderts an der Elbe wären wesentliche Teile der Tragödie
"Faust
II" nicht denkbar, heisst es in einem Medienbericht.
Darauf habe jetzt, zum 50. Jahrestag der Februarflut von 1962, der Küstenforscher Rainer Leive (Foto) aus Basdahl im Osteland aufmerksam gemacht. Leive hat - ebenso wie einst Eckermann - die Entstehung eines tümpelähnlichen Bracks bei Steinkirchen an der Elbe untersucht. Der ehemalige Bundeswehroffizier und Hobby-Ägyptologe, langjähriger Vorstand der Natureum-Stiftung und einer der "Väter" des Küstenmuseums in Balje (mehr hier; etwas scrollen), regt an, an der Elbe bei Steinkirchen ein Denkmal für Eckermann zu errichten, das auf dessen Sturmflut-Recherchereise in Goethes Auftrag hinweist. Weiterlesen...
Mehr zum Thema Oste-Hochwasser auf unserer Sonderseite www.wilde.oste.de.
Transparenz
verweigert
3. 2. 2011. Umweltschützer sprechen von einem Skandal: Den norddeutschen Umweltverbänden, aber auch allen Gemeinden und Landkreisen wird zurzeit die Einsichtnahme in die behördlichen Unterlagen des Bundes in Sachen Elbvertiefung verweigert (mehr). Auch der neue SPD-Spitzenmann und hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil übt massive Kritik und verlangt eine Verlängerung der Frist zur Sichtung der Einwendungsunterlagen - siehe NEZ-Bericht.
Rademacher
live im
Radio
Dieser Fall von Behördenwillkür ist ebenso wie die anstehende Entscheidung über die nächste Elbvertiefung Thema einer Hörfunk-Livesendung, in der auch Wasserbau-Ingenieur Walter Rademacher (Neuhaus) zu Wort kommt, der Sprecher des Regionalen Bündnisses und Vizevorsitzende der AG Osteland.
Nachdem Rademacher bereits am gestrigen Donnerstag auf NDR-Info interviewt worden war, ist er am Mittwoch, 8. Februar, 15 Uhr, auf Nordwest-Radio zu hören. Unter der Leitung von Moderator Otmar Willi Weber diskutieren in der Live-Sendung "Nordwestradio unterwegs" außer Rademacher auch die Landtagsabgeordneten Daniela Behrens (SPD) und Helmut Dammann-Tamke (CDU) sowie Johann P. Schryver vom Verein Hamburger Spediteure.
Gesendet wird live am Mittwoch, 8. Februar 2012, 15.05 -16.00 Uhr, aus dem Hotel Altes Land, Schützenhofstraße 16, in Jork. Gäste sind willkommen. Der Eintritt ist frei.
Nordwestradio ist ein Programm von Radio Bremen und dem NDR, zu empfangen auf UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz sowie via Satellit, im Kabel, als Podcast und Live-Stream als auf www.radiobremen.de/nordwestradio.
Die hafen- und schifffahrtspolitische Sprecherin der niedersächsischenen Landtagsgrünen und Rotenburger Vize-Landrätin Elke Twesten hat ihr "Unverständnis" darüber geäußert, dass die nächste Elbvertiefung von der hannoverschen Landesregierung "unabhängig und abseits aller Erkenntnisse rund um den Klimawandel und den zu erwartenden Meeresspiegelanstieg" beurteilt wird (mehr). Die Abgeordnete wird - ebenso wie ihre Parlamentskollegin und Stader Vize-Landrätin Petra Tiemann (SPD) - als Ehrengast beim Tag der Oste 2012 erwartet.
Zum Thema Elbe:
> Ferlemann
und die Elbvertiefung
(Regionales Bündnis)
Fotografie
Zint an
der Oste
3. 2. 2012. Der bekannte Hamburger Fotograf und Autor Günter Zint (Themenschwerpunkte: 1968, Politik, St. Pauli; siehe Website) lebt jetzt in Behrste an der Oste. Am 10. März, 19 Uhr, in "Plate's Osteblick" in Gräpel liest Zint aus seinem Buch "Zintstoff" (6 Euro Eintritt).
Presse
Lesestoff
für
Ostefreunde

2.
2. 2012. Ostefreunde können sich freuen auf
frischen Lesestoff zur Flussregion. Heute (Freitag) erscheint,
rechtzeitig zum Tag der Oste 2012,
die erste diesjährige Ausgabe des "Osteland-Magazins".
Das Blatt liegt Teilauflagen der Lokalzeitungen aus Otterndorf, Stade und
Bremervörde bei. Diesmal hat NEZ-Journalist Thomas
Schult, Ostefreund und -kenner aus Lamstedt, eine bunte, kleinteilige
Mischung aus Bildern und Berichten über die Osteregion komponiert.
Info-Heft
zum
Püttenhüpper
Noch in der Produktion ist zurzeit ein exzellent getextetes und von Ostepreisträger Nikolaus Ruhl ansprechend gestaltetes 36-seitiges Heft mit dem Titel "Mit dem Püttenhüpper auf Ostetour - Beobachtungen zwischen Gräpel und Osten". Der Reiseführer, den der Hechthausener Ferienpark Geesthof der Familie von Marschalck in einer Auflage von 10.000 Exemplaren herausgibt, soll vom April an den Fahrgästen des neuen "Püttenhüpper" überreicht werden; das Flachbodenschiff verkehrt künftig als fünfte Ostefähre (nach Gräpel, Schönau, Brobergen und Osten) zwischen Klint und Kranenburg und steht außerdem für naturkundliche Ausflüge auf den neuen Oste-Pütten zur Verfügung. Ein ausführlicher Bericht folgt zum Saisonbeginn.
Schwebefähren
Benefiz
mit Seil
3.
2. 2012. Die britischen Schwebefähren
sind immer wieder Schauplatz mutiger Aktionen zugunsten wohltätiger
Zwecke. Aus Anlass ihres 50. Geburtstags wollen zwei Freundinnen, Louise
Hoppe und Nicola Titmus,
am 17. März "a brave step for charity" (South
Wales Argus) wagen und sich von der "transporter bridge" im südwalisischen
Newport abseilen. Der Erlös der Benefiz-Aktion soll der Krebshilfe
zugute kommen. Zuschauen kostet £ 10, Sponsoren zahlen mindestens
£ 75 an die St. David's Foundation.
Mehr aus der bunten Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.
Vermaisung
Jetzt kommt
der Zünsler!
2.
2. 2012. Wehrt sich die Natur gegen die rapide
Vermaisung des Ostelandes?
Im Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg nimmt der Mais - nach Auffassung
von Umweltschützern die "Syphilis der Landwirtschaft"
- inzwischen 61,9
Prozent der Ackerfläche ein. Heinrich
Romundt von der Bezirksstelle Bremervörde der Landwirtschaftskammer
warnte jetzt laut Tageblatt
in einer Versammlung von Landwirten im "Selsinger Hof", dass mehrere Maisschädlinge
von Süden her auf dem Vormarsch sind, darunter der Maiswurzelbohrer
und der Maiszünsler (Ostrinia
nubilalis). Romundt: "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er hier
im Mais-Speckgürtel angekommen ist."
Mehr auf unserer Sonderseite zum Thema Vermaisung.
Delikatessen
Kaviar
aus
Loxstedt?
1. 2. 2012. Der Plan Bremerhavener Meeresforscher, Kaviar mit Hilfe von Zuchtstören zu produzieren, soll nach einer heute verbreiteten Meldung von Radio Bremen anders als zunächst geplant nicht in der Hansestadt verwirklicht werden, sondern in Loxstedt im Cuxland - ausführlicher Bericht hier.
Bei den Zuchtstören soll es sich um Exemplare einer noch relativ häufig vorkommende Spezies unter den weltweit 26 Arten handeln, keinesfalls aber um den einst in der Oste heimischen Europäischen Stör (Acipenser sturio). Diese Art hatin freier Wildbahn lediglich in der südfranzösischen Gironde überlebt; sie soll, wie mehrfach berichtet, in ihrem ursprünglichen Habitat im Einzugsbereich der Elbe wieder angesiedelt werden soll - siehe auch www.oste-stoer.de.
Agrar-Lobby
Verlogene
Kampagne
1.
2. 2012. Auf massive Kritik auch im Osteland
stößt zurzeit eine bundesweit gesteuerte Propaganda-Kampagne
der Agrar-Lobby. In allen Landkreisen posieren Bauernfunktionäre
mit zentral vorgefertigten Plakaten vor den Kameras der Lokalpresse und
protestieren gegen "Landfraß".
Während Naturschützer schon seit vielen Jahrzehnten gegen den
Landschaftsverbrauch kämpfen (siehe Buchtitel aus dem Jahre 1983),
nutzt die Agrarfront das Thema jetzt auf eigene Weise: Die Verbandsstrategen
wecken bei Laien Ängste vor Engpässen
in der Nahrungsmittelproduktion und lasten den "Landfraß"
u. a. ausgerechnet dem Naturschutz an - eine verlogene Kampagne.
Denn der Rückgang der Flächen für Nahrungspflanzen wird in Wahrheit derzeit vor allem durch den Landfresser Nr. 1 verursacht: die von der Landwirtschaft selber forcierte Vermaisung eines Großteils der landwirtschaftlichen Ertragsfächen zugunsten der Biogasproduktion, zu beobachten etwa im Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg und zunehmend auch im Cuxland.
Landfresser
Nr. 1
gegen "Landfraß"
"Ist Naturschutz 'Landfraß'?", fragt daher heute (Mittwoch) zurecht die Niederelbe-Zeitung (NEZ) auf ihrer lokalen Frontseite angesichts der "schrillen Endzeitszenarien" der Mais-Lobby. "Die billigen Polemiken gegen den Naturschutz, den Lieblingsfeind der Landwirte, hätte man sich sparen können," schreibt NEZ-Kommentator Roland Ahrendt: "Hier werden Ursache und Wirkung verwechselt. Anstatt alte Feindbilder aufzuwärmen, hätten die Verbände besser daran getan, großmütig den Schulterschluss mit den Naturschützern zu suchen."
Im Wortlaut:
> Umstrittene
"Landfraß"-Kampagne
(Niederelbe-Zeitung)
Schon
zum Start der Lobby-Kampagne Ende vorigen Jahres hatte der niedersächsische
Vizevorsitzende des Naturschutzbundes NABU und AG-Osteland-Mitstreiter
Wolfgang
Baumert (Foto) scharfe Kritik an der Landvolk-Hetze gegen die
Ausweisung von Naturschutzflächen geübt: Die Auffassung, "jeder
Hektar sei für die Bioenergie und den Maisanbau notwendig, wie es
der Bauernverband darstellt, ist für uns keinesfalls nachvollziehbar.
Die Vermaisung der Landschaft nimmt zu. Teilweise beträgt der Maisanteil
für Futtermittel und Biogasanlagen in Niedersachsen 5o
Prozent und mehr an der Ackerfläche. Vielerorts sind Menschen
genervt und haben kein Verständnis für den Raubbau durch Maisflächen
und kritisieren die Not der Tiere."
Baumert bietet dem Bauernverband die Zusammenarbeit im Kampf gegen Landschaftsverbrauch an: "Besonders die Zerschneidung von Landschaften und der Flächenverlust durch Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen macht deutlich, wo Landwirtschaft und NABU an einem Strang ziehen könnten: Für den Anteil der BAB A 20 an der A 22 (Küstenautobahn) werden insgesamt 800 Hektar oder acht (!) Vollerwerbsbetriebe als Fläche 'gefressen'. Deshalb fordern wir die Landwirtschaft auf, gemeinsam mit uns gegen derartige Verkehrsprojekte, wie auch gegen die geplante A 39, anzutreten." Mehr...
Dieser Tage haben alle großen Umweltverbände das Landvolk aufgefordert, seine Propagandakampagne einzustellen, wie aus dieser Pressemitteilung von NABU, BUND und DNR hervorgeht: "Landfraß"-Kampagne stoppen!"
Bauern im
Rückstand
31.
1. 2012. Das ist einer der Hintergründe der Landvolk-Attacken
gegen den Naturschutz: Um weiter Subventionen zu erhalten, sollen
sich die Landwirte künftig an "grüne" EU-Auflagen halten, die
zum Beispiel Grünland-Umbruchverbote und den Anbau dreier verschiedener
Fruchtarten vorsehen, von denen keine weniger als fünf Prozent und
mehr als 70 Prozent der Fläche ausmachen darf. Das berichtete Dr.
Wilfried Steffens vom Landvolkverband
Niedersachsen jetzt im "Oste Hotel" in Bremervörde. Die
Folge, laut Steffens: "100 Prozent Maisanbau mit
Prämie wird es nicht mehr geben."
Darüber hinaus solle jeder Landwirt gemäß EU-Vorgabe ökologische Vorrangflächen schaffen. Auf sieben Prozent der beihilfefähigen Hektarfläche sind beispielsweise Hecken, Blühstreifen oder Uferrandstreifen anzulegen. Steffens laut Zevener Zeitung: "42 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen erfüllen diese Vorgaben derzeit nicht. Das betrifft auch diese Region."
Mehr auf unserer SONDERSEITE zum Thema Vermaisung.
Oberndorf
Seehund
adoptiert
1.
2. 2012. Unter der Überschrift "Heimkehr-Crew adoptiert Seehund"
schreiben die Oberndorfer Segler Bert und Marlene
Frisch in ihrem preisgekrönten Online-Logbuch:
"Ein freundlicher Seehund, ganz aus Holz, Freund aller Kinder, liegt vor
dem Anleger in Oberndorf. Der Verein Oste-Touristik
Oberndorf kümmert sich um viele Projekte, die den Touristen
erfreuen. Der hölzerne Seehund gehört dazu. Nun kommt er in die
Jahre und muss überholt werden (der Seehund, nicht der Skipper). Mit
der Erfahrung jahrelanger Holzschiffspflege müssten wir doch auch
einen alten Seehund aufpäppeln können. Morgen werden wir mal
den Rat von Meister Bieritz von der Yachtwerft Glückstadt einholen.
Ob der schon mal einen Seehund geleimt hat, bleibt abzuwarten."
Vortrag
wird
wiederholt
Der mit Döntjes und Logbuch-Zitaten gespickte, ebenso fachkundige wie humorvolle Vortrag über ihre zweifache Atlantiküberquerung, den die Frischs kürzlich auf Einladung des Blauen Netzes Oste der AG Osteland hielten, kam derart gut an, dass er in Zusammenarbeit mit dem Verein Oste-Touristik am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" in Oberndorf-Niederstrich wiederholt werden soll; der Eintritt ist frei.
Kundgebung
Tostedt
gegen
Gewalttäter
1.
2. 2012. Viele Bürger der Oste-Gemeinde
Tostedt (Landkreis Harburg) - im Quellgebiet der Oste - empören
sich über Justizmilde gegenüber einem Neonazi-Gewalttäter
und dessen braunem Szeneladen (siehe älteren Beitrag auf der Website
der "Zeit").
Unter dem Motto "Tostedt gegen Rechts - Bürger demonstrieren gegen
Neonazis - Uns reicht es!" lädt der Tostedter Bürgermeister Gerhard
Netzel, von Beruf Förster, auf der Gemeinde-Website
zu einer Kundgebung vor dem Tostedter Rathaus
an diesem Sonnabend, 4. Februar, 14 Uhr.
Mehr...
Ostefest
als
Höhepunkt
1.
2. 2012. Die Verleihung des Osteland-Kulturpreises
"Der Goldene Hecht" und der 50. Jahrestag
der Februarflut 1962 stehen im Mittelpunkt des 8.
"Tages der Oste" am Sonntag, 12. Februar, 10.30 Uhr, in der Ostehalle in
Geversdorf. Zu der festlichen Matinee, dem Höhepunkt im
Vereinsjahr der gemeinnützigen
Arbeitsgemeinschaft
Osteland e. V., werden wieder rund 250 geladene Gäste aus
Politik, Kultur und Wirtschaft der Osteregion erwartet, die der Verleihung
des Oste-Kulturpreises "Der Goldene Hecht" beiwohnen wollen.
.
| Das sind
die Stifter
der Goldenen Hechte
|
Großer Vorbericht in unserem Kanal OSTELAND.
Balje / Bremervörde
Chancen
verspielt?

1. 2. 2012. Traurig, traurig: Zwei der noch immer wichtigsten Tourismusattraktionen an der Oste sind das Natureum Niederelbe an der Ostemündung in Balje und der Natur- und Erlebnispark an der Oste in Bremervörde. Beide sind in die Jahre gekommen, beide bedürfen dringend der Modernisierung, und für beide stehen Zuschüsse in sechs- und siebenstelliger Höhe bereit.
Aber: Der Stader Kreistag tut sich schwer, für das Natureum im abgelegensten Teil des Kreisgebietes die erforderlichen - vergleichsweise geringen - Eigengelder aufzubringen. Dem nördlichen Osteland droht daher mittelfristig schwerer Schaden - siehe unsere Sonderseite www.tor.zur.oste.de.
Und: Die Stadt Bremervörde scheint sich nicht durchringen zu können, 50-prozentige Zuschussangebote zu nutzen, um das Freizeitgelände am Vörder See aufzupolieren, das Bestandteil der nächsten Internationalen Gartenbauschau sein wird. Mehr in der Bremervörder Zeitung: "Investieren - jetzt oder nie".
Natur
Fasan auf
der Flucht
1.
2. 2011. Den Rückgang der Rebhuhn- und
Fasanenbestände in der Region hat der Vorsitzende der Jägerschaft
Land Hadeln / Cuxhaven,
Gerhard Klotz
(Hemmoor) beklagt. Als Ursachen nannte Klotz, der Ostepreisträger
2011 in der Kategorie Naturschutz, gegenüber der NEZ
jetzt die Veränderungen im Landschaftsbild wie den verstärkten
Maisanbau und das Fehlen von Gräben und anderen Rückzugsorten
.
Auch die Rotenburger Kreisjägerschaft, unter anderem zuständig für den Einzugsbereich der Oberen Oste, verweist auf ihrer Website seit längerem auf die Vermaisung der Region als Teilursache des Rückgangs von Rehwild, Feldhase, Kaninchen, Fasan, Rebhuhn und Wachtel: "Die hohe Dichte an Viehhaltungsbetrieben und Biogasanlagen und der damit verbundene Maisanbau haben dazu geführt, dass weite Bereiche unserer Kulturlandschaft inzwischen zu Monokulturflächen geworden sind." - Mehr auf unserer SONDERSEITE zum Thema Vermaisung.
Museum in
der Kritik
1. 2. 2012. Nachdem in der jüngsten Hauptversammlung des Schwebefährenvereins von mehreren Seiten heftige Kritik an der in den letzten Jahren vorgenommenen Reduzierung der Öffnungszeiten desHeimat- und Buddelmuseums geübt worden war, hat der neue Vorsitzende der Fördergesellschaft Schwebefähre, Karl-Heinz Brinkmann, das Thema in einer Pressemitteilung aufgegriffen.
Darin regt er "geregelte Öffnungszeiten des Heimat- und Buddelmuseums" an, "damit der Besucher, neben der Schwebefähre und der 'FährStuv', mit zwei weiteren Attraktionen – der St.-Petri-Kirche und dem Museum – länger im Ort gehalten werden kann".
Um "das Umfeld der Fähre attraktiver und für die Besucher angenehmer zu gestalten", sollte, so der Fährverein, eine öffentliche WC-Anlage am Fährplatz geschaffen werden. Ebenso zähle eine Wiederherstellung der alten Basbecker Schiffstelle zu den langfristigen Zielen der Fördergesellschaft, so Brinkmann.
Lager-Areal
im Angebot
1.
2. 2011. Ein Teil des einstigen Kriegsgefangenenlagers
und Ausweich-KZs Sandbostel wird jetzt von dem ehemaligen Militariahändler
Edelmann zum Verkauf angeboten. 135.000 Euro möchte er für das
Grundstück im Gewerbegelände "Immenhof" haben. Die Stiftung
Sandbostel - der ein Teil des Lagergeländes
(umrandet) gehört und die Einrichtung von zwei Ausstellungsgebäuden
(A, B) plant - zögert,
auf das Angebot einzugehen. Warum? Ausführlicher Bericht im Bremervörder
Anzeiger und auf Marktplatz
Bremervörde.
Kurz und wichtig:
> Sittensen:
Ratsthema Mühlenwehr
(Zevener Zeitung),
> Schaf-Virus
auch im Osteland
(Niederelbe-Zeitung),
> Schärfere
Maststall-Regelungen?
(Niederelbe-Zeitung),
>
Sandbostel: 26 Kilo und fast tot
(Hessisch-Niedersächsische
Allgemeine)
> Soldaten
bauen Oste-Brücke
(Zevener Zeitung),
> Grüne
gegen Elbvertiefung
(Pressemitteilung von Elke Twesten
MdL).
Sittensen
Polit-Streit
um Biogas
1. 2. 2012. Der Rat der Oste-Samtgemeinde Sittensen hat in einer Kampfabstimmung die Voraussetzungen für den Bau einer umstrittenen Biogasanlage in Groß Meckelsen geschaffen - gegen die acht Stimmen der SPD, mit den zwölf Stimmen der CDU-Ratsmitglieder, darunter künftige Mitbetreiber. Mehr in der Zevener Zeitung.
Bildung
Fluss des
Wissens
1. 2. 2012. Am Donnerstag, 2. Februar, 19 Uhr, im Bachmann-Museum Bremervörde spricht im Rahmen der aktuellen Fossilienausstellung Dr. Jens Lehmann von der Uni Bremen zum Thema "Zeugnisse aus der Tiefe der Zeit - was längst ausgestorbene Tiere dem heutigen Klimawandel voraus haben". Vorgestellt werden drei ausgestorbene Tiergruppen, die Ammoniten, Belemniten und Trilobiten. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich auch an ganz junge "Experten" und interessierte Nicht-Fachleute. Eintrittspreis: 5 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder. Anmeldungen unter Tel. 04761/ 9834603. am Sonntag, 5. Februar, 15 Uhr, findet eine Führung durch Fossilienausstellung mit der Diplom-Geographin Corinna Stier statt.
"Geheimnis
Tiefsee - der unerforschte Meeresraum" ist der Titel eines Vortrags von
Prof.
Dr. Gerhard Bohrmann am Sonntag, 5.
Februar, 14.30 Uhr, im Natureum Niederelbe. Bohrmann berichtet
über Asphalt speiende Vulkane, Gasblasenaustritte und reiches Leben
an kalten Quellen - verblüffende Funde, die bei Expeditionen
mit dem Bremer Tauchroboter "Quest" im Golf von Mexiko, im Schwarzen Meer
und am pakistanischen Kontinentalrand gemacht wurden. Aufgrund des großen
Andrangs im vergangenen Jahr können für diese Veranstaltung
Karten vorbestellt werden. Die Kosten für den Vortrag betragen 4 Euro
(zzgl. Eintritt). Anmeldung unter 04753 / 842110 oder info@natureum-niederelbe.de
bestellen.
Konzert
Wir sind
wir
in der
Aula
1.
2. 2012. Als "Wir sind Wir" präsentieren Anja Rinas geb. Tiedemann,
Hansi Tiedemann und Carsten Tiedemann am Freitag,
10. Februar, 20 Uhr, in der Aula der Grundschule des Oste-Ortes Estorf
ihre "Tour 2012": Hits, Oldies & Evergreens von Abba, Elvis Presley,
Lynn Anderson, Whitney Houston, Karat, Westernhagen, Truck Stop und Cat
Stevens. Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Platzreservierung
unter estorfkultur@gmx.de.
Mahnwache
am MarC5

Das Jahr
des Störs
29.
1. 2012. In der deutschen Angelszene flammt neues
Interesse am Sportfischerrevier Osteland auf; der aktive Sportfischer-Verein
"Oste" bereitet sein 75-jähriges
Bestehen vor; die regionalen Wanderfischschützer haben
eine Fusion mit der AG Osteland
vereinbart; im Herbst findet in Oberndorf und Osten eine landesweite,
repräsentative Stör-Veranstaltung statt: Mit diesen
und anderen guten Nachrichten warteten die Ostener
Sportfischer am Wochenende bei ihrer Hauptversammlung im Ostener
"Fährkrug" auf.
Zu den Gästen der Artenschützer von der Oste zählte auch der Vizepräsident des Verbandes der deutschen Sportfischer (VDSF), Matthias Ripperger. Auch ihm ließ Sportfischer-Vorsitzender Wolfgang Schütz - ebenso wie dem Ostener Bürgermeister Carsten Hubert und den anderen Ehrengästen - einen schmackhaften "Ehren-Aal" servieren.
Grauer Riese
im Stellnetz
Unterdessen machte in Eckernförde ein spektakulärer Störfang Schlagzeilen. Dem 69-jährigen Fischer Hans-Joachim Vick ging in der Eckernförder Bucht ein 155 cm langer Stör ins Stellnetz - "der größte Fisch, den ich jemals gefangen habe". Laut Norddeutscher Rundschau handelt es sich vermutlich um einen der fast ausgerottenen Atlantischen Störe, wie sie einst auch in Oste und Elbe heimisch waren, wo jetzt ihre Wiederansiedlung betrieben wird. Jetzt sollen Fischereibiologen den Fund untersuchen.
Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung der Oste-Sportfischer steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.
Zum Thema Sportfischer:
> Grußwort
der AG Osteland zum
Jubiläumsjahr
des SFV "Oste"
Krimiland
Komödie
um
Karnickel
28.
1. 2012. Nach der von der Niederelbe-Zeitung
gefeierten Uraufführung amüsierte die Kriminalkomödie
"Karnickelmord in Süderbockel" am Samstag uch das Publikum
in der voll besetzten Festhalle in Osten,
einem der Hauptorte des Krimilandes
Kehdingen-Oste. Der Verein Kultur auf dem Lande wiederholt das
Stück von Hartmut Behrens (Oberndorf)
noch zweimal: am 3. Februar in der Grundschule Wanna
und am 11. Februar in den Seelandhallen Otterndorf.
- Mehr auf unserem Kanal KRIMILAND.
Sturmflut
Jahrbuch
zur
Sturmflut
'62
30. 1. 2012. Aus Anlass des 50. Jahrestages der großen Flut hat der Stader Geschichts- und Heimatverein unter dem Titel "50 Jahre Sturmflut 1962 - Ereignisse, Geschichten, Gedenken" sein Jahrbuch 2011 der damaligen Katastrophe gewidmet. Der Band enthält Texte von Historikern und Experten, aber auch von Zeitzeugen wie Gunter Armonat, Ex-Landrat in Stade und amtierender Oberdeichgraf, und von Ostepreisträger Prof. Dr. Norbert Fischer, dem Festredner beim diesjährigen Tag der Oste der AG Osteland. Der Band ist ab sofort im Buchhandel für 17,50 Euro erhältlich.
Von der kommenden Woche wird - ebenso wie die Niederelbe-Zeitung - auch das Stader Tageblatt über die Flut '62 berichten. Eine Tageblatt-Sonderausgabe soll am 17. Februar erscheinen.
Mehr zum Thema auf der Osteland-Sonderseite www.wilde.oste.de.
Rathaus
Einer
steht
zu Hemmoor
28. 1. 2012. Mit einem Stehplatz musste sich David McAllister heute (Sonnabend) beim Festakt zur Einweihung des neuen Hemmoorer Ratssaals begnügen. Der Ministerpräsident hatte sich das Steißbein auf der Riesenrutsche lädiert, als er mit seinen Töchtern die Otterndorfer Spielscheune besuchte. "Es tut sich eine ganze Menge in der Samtgemeinde Hemmoor," äußerte der CDU-Politiker - stehend - seine Freude über den Rathaus-Anbau, den Samtgemeinde- Bürgermeister Dirk Brauer als neuen Mittelpunkt der Ostestadt rühmte.
Ein ausführlicher Bericht steht in der rechten Spalte.
Kreidesee
Oscar für
Hemmoor
28.
1. 2012. Die Hemmoorer Tauchbasis
Kreidesee ist gestern auf der Düsseldorfer Bootsmesse mit
dem Award "Beste Tauchbasis Heimische Gewässer"
der Zeitschrift "tauchen"
ausgezeichnet worden. Damit ging der begehrte "Oscar der Tauchbranche"
zum wiederholten Male nach Hemmoor. Tauchbasis-Chef Holger
Schmoldt verspricht seinen Kunden: "Diese Auszeichnung soll
auch weiterhin Ansporn sein, um für Euch 'die Beste im Norden' zu
bleiben." Auf der Bootsmesse war auch das Kreidesee-U-Boot "Euro-Sub"
(Foto) vorgestellt worden; Video von der Messe hier.
Schwebefähren
Gold
zum
Abschied
27.
1. 2012. Generationswechsel im Ostener Schwebefährenverein:
Nach fast 37 Jahren übergab der Gründungsvorsitzende Horst
Ahlf, 70, am heutigen Freitag den Vorsitz
an seinen bisherigen Stellvertreter Karl-Heinz
Brinkmann, 47. Unterstützt wird Brinkmann
von den beiden Vize-Vorsitzenden Peter
Burmester (Foto; Wiederwahl nach 30 Vorstandsjahren)
und Lothar Klüser;
der Ostener SPD-Spitzenmann hat zugunsten des Fährvereins drei seiner
politischen Ämter niedergelegt.
Neuer Schatzmeister ist der Ostener Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Michael Faltin, Stellvertreter der Hemmoorer Versicherungsexperte Jens Frerichs. Schriftführerin bleibt die bewährte Ostener Rechtsanwältin und Notarin Erika Bochers, Stellvertreterin Bärbel Zander. Zu Beisitzern gewählt wurden Klaus Liedtke, Stefan Buck, Gerd-Michael Wilwert und Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde.
Namens des Fährvereins ernannte Karl-Heinz Brinkmann seinen Vorgänger zum Ehrenvorsitzenden der Fördergesellschaft - siehe unser VIDEO. Unter Hinweis auf die Verdienste Ahlfs sagte der neue 1. Vorsitzende Brinkmann: "Ich werde immer der 2. Vorsitzende sein."
Auch Ehrung
durch
die AG
Osteland
Die
Arbeitsgemeinschaft
Osteland e. V. verlieh ihrem Gründungsmitglied Ahlf zum Abschied
aus dem Amt den "Goldenen Fährmann",
ihre höchste Mitgliederauszeichnung. In der vom Osteland-Vorsitzenden
Jochen
Bölsche verlesenen Urkunde heißt
es: "Ohne den seit mehr als 36 Jahren geleisteten ehrenamtlichen Einsatz
von Horst Ahlf gäbe es auf der Welt
nicht mehr acht, sondern nur noch sieben Schwebefähren.
Als Gründer und Motor der Fördergesellschaft hat der langjährige
Vorsitzender wie kein anderer dazu beigetragen, dem Osteland sein herausragendes
Wahrzeichen zu erhalten.
"Viele der Aktivitäten auch der Arbeitsgemeinschaft Osteland und ihrer Mitstreiter basieren auf der Arbeit von Horst Ahlf. Ohne die Schwebefähre gäbe es keine Deutsche Fährstraße, gäbe es kein Fährmuseum, gäbe es keine Internationale Schwebefähren-Infomeile, gäbe es keine Arbeitsgemeinschaft deutsche Schwebefähren, gäbe es keine Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld, gäbe keine Mitgliedschaft im Weltschwebefährenverband, gäbe es keine Aussicht auf einen Weltkulturerbe-Titel für unsere Region."
Mehr auf der internationalen Schwebefähren-Website www.schwebefaehre.org.
Niedersachsen
Weil gegen
McAllister
28. 1. 2012. Nach den jüngsten Umfragen verfügen die CDU und ihr sterbenskranker Partner FDP in Niedersachsen keine Mehrheit mehr. In der SPD mit ihrem neuen Spitzenmann Stephan Weil, populärer Oberbürgermeister in Hannover, wächst die Siegeszuversicht. Jetzt will sich McAllister-Herausforderer Weil auch in der Heimatregion des CDU-Titelverteidigers vorstellen: beim "Neujahrsklönschnack 2012" der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus des Unterbezirkes Cuxhaven am Sonntag, 5. Februar, 10 bis 14 Uhr, in "Wallers Gasthaus" (Hollener Mühle 1) in Hollnseth.
Akkordeonisten
aus Hemmoor
Neben einer Rede von Stephan Weil (Website) zur Landtagswahl 2013 steht ein Beitrag des Europaabgeordneten Bernd Lange ("Krise über Krise - wie geht es weiter mit Europa?") auf dem Programm. Die Landtagsabgeordneten Daniela Behrens und Petra Tiemann sowie der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil berichten über Aktuelles aus Land und Bund. Außerdem stellt sich der designierte Landtagskandidat für den Wahlkreis 58, Uwe Santjer, vor. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Akkordeongruppe Hemmoor (Anmeldung bis zum 2. Februar im SPD-Büro Cuxhaven unter Tel. 04721/38310 oder 04721/665011).
Frühere Beiträge aus dieser Spalte:
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