www.ostemarsch.de

Zu einer dynamischen Link-Liste mit Internet-Seiten aus der Region geht es hier. Aktueller Newsticker des Hamburger Abendblatts.

Ältere Texte aus dieser Spalte:  November 2005, Oktober 2004, September 2005, August 2005,Juli 2005, Juni 2005, Mai 2005, April 2005, März 2005, Februar 2005, Januar 2005, Dezember 2004, November 2004, Oktober 2004, September 2004, August 2004, Juli 2004, Juni 2004, Mai 2004


Archiv November 2005

 

Dobrock

Bohling auf
dem Sprung

30. 11. 2005. Der Dobrocker Samtgemeindebürgermeister Jan Erik Bohling will sich, wie berichtet, in seiner Samtgemeinde nicht wieder zur Wahl stellen, sondern im schwarzen Emsland Karriere machen. Seine Absicht könnte aufgehen: Bohling wurde jetzt von der Meppener CDU mit großer Mehrheit zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 10. September 2006 gewählt.


Klima

Forscher warnen
vor Sturmfluten

30. 11. 2005. Sturmfluten an der Nordsee können ab Mitte des Jahrhunderts gefährlicher werden: Die Küstenforscher vom GKSS- Forschungszentrum Geesthacht prognostizieren, dass die durch den Menschen verursachten Klimaveränderungen zu erhöhten Sturmflutwasserständen führen werden.

Mehr im Stader Tageblatt.


Taucher

Wieder Toter
im Kreidesee

30. 11. 2005. Bei einem Tauchunfall im Kreidesee von Hemmoor ist am Dienstag ein 44-Jähriger aus Südniedersachsen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben war der Mann vermutlich wegen eines Defektes an seiner Ausrüstung zu schnell aufgetaucht. Ein weiterer Taucher, der dem Verunglückten helfen wollte, wurde ebenfalls durch zu schnelles Auftauchen verletzt. Der 53-Jährige musste zur ärztlichen Behandlung in einer so genannten Depressionskammer nach Bremen geflogen werden.

Trotz der Häufung von Unfällen ist der Kreidesee besser als sein Ruf. Schon als der See 1999  - zum siebten Mal seit 1994 - erneut ein Todesopfer gefordert hatte, argumentierte Tauchbasis-Betreiber Holger Schmoldt, angesichts der 90 000 Tauchgänge pro Jahr liege die Unfallquote bei  0,017 Prozent.

Auch der "Stern" setzte damals die Zahl der Unfälle in Relation zur Zahl der Tauchurlauber. Die Reportage des  Stern-Reporters Wolfgang Röhl (Bentwisch) über das Hemmoorer "Todesloch" aus dem Jahr 1999 kann hier nachgelesen werden (längere Ladezeit).


Politik

Martina Krogmann
macht Karriere

30. 11. 2005. Die hiesige Bundestagsabgeordnete Martina Krogmann wurde gestern in der Berliner CDU/CSU-Fraktion zur Parlamentarischen Geschäftsführerin gewählt.

Mehr unter Tagesspiegel online.


Küstenautobahn

Positive Effekte
werden überschätzt


 Küstenautobahn A 22: Quer durchs Osteland

30. 11. 2005. Die Ansicht, dass eine Autobahn der herausragende Standortfaktor ist, werde in der Fachliteratur nicht bestätigt, erklärte der Verkehrswissenschaftler Matthias Gather, Professor an der Universität Erfurt, auf einer Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschlands (VCD) zum Thema Küstenautobahn A 22 im evangelischen Bildungszentrum in Bad Bederkesa.

"Von einer Autobahn", sagte Gather laut Nordsee-Zeitung, "sind keine Wunderdinge zu erwarten".


Kunst

"Müller-Belecke
kehrt zurück"


Das neue Denkmal aus Hemmoor (Foto:MDR)

29. 11. 2005. In den Cranach-Höfen in Wittenberg wurde am Sonntag in Anwesenheit von Bildhauer Frijo Müller-Belecke (72) aus Hemmoor ein Denkmal von Lucas Cranach dem Älteren enthüllt.

Der Renaissancekünstler und Freund Martin Luthers wird auf einer Mauer sitzend dargestellt. Die 200 Kilogramm schwere Bronzeplastik hat rund 46 000 Euro gekostet. Müller-Beleke hatte in den 50er Jahren am Cranach-Hof in Wittenberg das Bildhauerhandwerk gelernt. Von ihm stammte auch die Idee zu dem Denkmal.

"Vor 55 Jahren lernte Herr Müller-Belecke in der Lutherstadt, ging dann in den Westen. Mit seinem Cranach-Denkmal kehrt er gleichsam zu den Wurzeln zurück," erklärte Eva Löber, Geschäftsführerin der Cranach-Stiftung, zur Enthüllung des Denkmals.


Müller-Belecke (r.) in seinem Atelier (Foto:Archiv)

Kinder waren es, die am Sonntag das Denkmal enthüllten. Gerade so, wie Müller-Belecke es sich gewünscht hatte: "Kinder sollen auf dem Kerl herumklettern. Man soll ihn anfassen und im wahrsten Sinn des Wortes begreifen. Umso so schöner wird seine Oberfläche."

Die Züge Cranachs, "ohne den wir nicht wüssten, wie all die bedeutenden Menschen aussahen, die damals hier europäische Geschichte geschrieben haben" (Müller-Belecke), sind etwas kantig, weil sein Schöpfer annimmt, "dass Cranach so war". Das Denkmal zeigt Cranach bei der Arbeit. Er hat eine Tafel vor sich; sie zeigt Luther als Junker Jörg und vorn den Bräutigam Martin.

Luther zum
Abreiben

Wer mag, kann ein Blatt Papier auf die Bronzetafel legen und die Bilder mit einem Stift abreiben. Die ersten der so entstandenen Souvenirs verließen bereits am Sonntag den Hof, wie Lokalreporter berichten.

Hörfunk-Reportage aus Wittenberg auf der Website des MDR.


Oste

Fähre Brobergen
jetzt unter Schutz


AG-Osteland-Werbung für die Fähre Brobergen

29. 11. 2005. Die gefährdete historische Ostefähre in Brobergen ist vom Landesamt für Denkmalpflege als "bewegliches Denkmal" in die Liste der Kulturdenkmale in Niedersachsen aufgenommen werden.

Das teilte Bürgermeister Horst Wartner in der jüngsten Ratssitzung in Kranenburg mit.

Wie berichtet, hatten Deichbauer Pläne entwickelt, Fähre und Fährhaus im Zuge einer Ausdeichung zu fluten. Gegen diesen "Schildbürgerstreich" hatte unter anderem die AG Osteland protestiert.


Literatur

Tauch-Lexikon
vom Rönnefeld


Hüller Autor Ulf König

29. 11. 2005. In Hüll (Gemeinde Drochtersen) werden nicht nur jede Menge Krimis, Drehbücher, Bilderbücher und historische Romane produziert. Im Delius-Klasing-Verlag ist jetzt das erste deutsche "Tauchsportlexikon" (so auch der Titel)  erschienen. Der Autor Ulf König aus dem Rönnefeld - Feuerwehrmann und Tauchlehrer - hat voriges Jahr auch den Krimi "Tödlicher Wein" verfaßt. Für 2006 kündigt König einen Thriller mit dem Titel "Ein wenig Tod" an, der großenteils in Drochtersen, speziell auf Krautsand, spielen soll. Mehr über das Taucherlexikon hier, mehr über das Literaturdorf Hüll unter DROCHTERSEN / KEHDINGEN.


Katastrophenschutz

Feuerwehr simuliert
Atom- und Giftunfall

28. 11. 2005. Gespenstische Bilder am Sonnabend in Osten-Schüttdamm und in Stade-Wiepenkathen: In weißen Vollschutzanzügen probten Katastrophenschützer den Einsatz bei Gift- und Atomunfällen.

In der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Wiepenkathen und im dortigen Untergrundkrankenhaus wurde im Rahmen einer länderübergreifenden Übung ein Atomunglück im schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Krümmel simuliert.

In Schüttdamm war, so die Aufgabe, ein Pkw unter den Auflieger eines Tanklastzuges geraten, aus dem giftiges Epichlorhydrin entwich. Mehr in der NEZ.


Großenwörden

Gewerbe spendet
Karussellfahrten


Stimmungsvoller Adventsmarkt in Großenwörden

28. 12. 2005. Große Freude bei den Großenwördener Kindern: Beim Adventsmarkt am Sonntag durfte das Karussell gratis benutzt werden. Wer die Freifahrten spendierte, steht unter GROSSENWÖRDEN.


Hechthausen

Platt-Snacker
begeisterte


Über 200 Zuhörer beim Kulturkreis

27. 11. 2005. Einen gelungenen Einstieg in die Vorweihnachtszeit beging der Kulturkreis Hechthausen am Vorabend des ersten Advent mit seiner plattdeutschen Veranstaltung mit Gerd Spiekermann.

Über 200 Zuhörer waren gekommen, um den bekannten und beliebten "Platt-Snacker ut'n Radio" live in Hechthausen zu erleben. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Tourismus

Oste-Ferien per
Mausklick planen


Ausschnitt anklicken - direkt zur Karte

27. 11. 2005. Ein überaus nützliches Instrument zur Planung von Ferien an der Oste bietet die AG Osteland e.V. ab sofort im Internet an.

Auf ihren Webseiten www.osteland.de und www.deutsche-faehrstrasse.de offeriert die Arbeitsgemeinschaft eine interaktive Karte des Elbe-Weser-Dreiecks mit vielerlei Funktionen, die zur kommenden Saison die Vorbereitung von Rad- und Wandertouren entlang des 145 Kilometer langen Flusses erleichtern soll.

Mehr unter OSTEN.


Natureum

Heute Frösche und
Bernsteinschmuck

27. 11. 2005. Wer noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk ist, kann am Sonntag, 27. November, im Natureum Niederelbe am "Weihnachts-Bernsteinschleifen" teilnehmen. Unter fachkundiger Anleitung werden zwischen 13 und 16 Uhr Bernsteine zu Schmuckstücken geschliffen. Die persönlich gefertigten Schmuckstücke können behalten oder auch zu Weihnachten verschenkt werden. Wer keinen Bernstein hat, kann ab 2,50 Euro ein passendes Stück kaufen.

Zeitgleich veranstaltet der Museum-Shop einen Basar mit Geschenkartikeln zu ermäßigten Preisen. Viel zu sehen gibt es am Sonntag in den Ausstelllungen. Wer noch die Sonderausstellung "Giftfrösche & Co." erleben möchte, hat am Sonntag die letzte Gelegenheit dazu. Um 15 Uhr beginnt dann die letzte kostenlose Führung mit Fütterungsdemonstration.


Weihnachtsmarkt

Oberndorf wieder
Anziehungspunkt

26. 11. 2005. Am Sonnabend eröffnete Bürgermeister Detlev Horeis den 28. Oberndorfer Weihnachtsmarkt rund um die St.-Georg-Kirche.

Das "rote Herz" ist seit 28 Jahren das Markenzeichen der Veranstaltung. Alle Jahre wieder zeigt sich bei Glühwein und Punsch, wie das Gemeinschaftsgefühl in diesem Dorf an der Oste ein einzigartiges Projekt prägt.

Und es wachsen immer wieder neue Generationen nach, der Markt stirbt nicht aus.
Schon treten die die Enkel der Gründergeneration an. Mehr Fotos auf dieser SONDERSEITE.


Hemmoor

Energie-Check für
das Hallenbad

26. 11. 2005. Vor Jahren hatte der Hemmoorer Ratsherr Mattias Poit angeregt, Bürgerforen zu kommunalen Themen anzuregen. Jetzt fand in Hemmoor erneut ein Hallenbad-Forum statt - und die Runde brachte greifbare Ergebnisse.

Die Verwaltung stimmte dem Vorschlag zu, zwecks Kosteneinsparung das Bad einem Energie-Check zu unterziehen. Mehr unter HEMMOOR.


Ausstellungen

Lichtdrucke
vom Feinsten


Lichtdrucker Bertholdt in Bremervörde

26. 11. 2005. Die kleinste Lichtdruckerei der Welt in Kleinwörden (Gemeinde Hechthausen) zeigt mit Gerd Bertholdt bis zum 29. November in Bremervörde, Modehaus Kammann, gerahmte Kunst. Am Sonnabend wurde die Ausstellung eröffnet. Neben den Lichtdrucken, unter anderem Motive von der Oste, sind auch "süße Früchtchen" zu erwerben.

Zur Bertholdt-Website geht es hier.


Hemmoor

"Marode
Stadtkulisse"

26. 11. 2005. "Als echte Herausforderung" bezeichnet der Hemmoorer SPD-Ortsvorsitzende und Ratsherr Johannes Schmidt die künftige Gestaltung des Stadtkerns.

Das neue KSK-Geschäftsgebäude (Foto) wirke schon jetzt neben dem Rathausplatz "wie ein Objekt von einem anderen Stern".

Schmidt: "Mit dieser maroden Stadtkulisse lockt man keinen mittelständischen Investor hinterm Ofen hervor."

Mehr unter www.spd-hemmoor.de.


Geversdorf

Kunst und Musik
auf der Ostewerft


Indianische Musik in Geversdorf

26. 11. 2005. Am Sonnabend, 3. Dezember, von 16 bis 20 Uhr wird auf der alten Ostewerft in Geversdorf (Website) die Ausstellung "Kunstwelten" eröffnet. Gezeigt werden die in Stein gearbeiteten Kunstobjekte des indianischen Künstlers und Musikers Stormy RedDoor und der hannoverschen Künstlerin Belinda Groß.

Am 4. Dezember ist die Ausstellung von 14  bis 16 Uhr geöffnet. Anschließend spielen Stormy RedDoor und der Musiker Holly Petersen "Blue Medicine Music - Indian Groove" (Eintritt: 10 Euro, Kinder 7 Euro). Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.


Osten/Hemmoor

Buddeln bis
Heiligabend

25. 11. 2005. Die Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahndecke und an Entwässerungsanlagen führen zu Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 495 zwischen Osten und Hemmoor im Ortseingangsbereich von Hemmoor. Die Arbeiten dauern von Montag, 28. November, bis Freitag, 23. Dezember. Die südliche und die nördliche Verbindungsrampe zwischen der B 495 und der B 73 werden abwechselnd gesperrt. Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

Wenn möglich, sollte die Baustelle großräumig umfahren werden, teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Stade mit.


Tourismus

Schwebefährverein
auch am Kiel-Kanal


 Gäste mit Osten-Flagge in Osterrönfeld

25. 11. 2005. Freunde der Schwebefähre am Nord-Ostsee-Kanal gründen in der kommenden Woche einen Verein nach dem Vorbild der Ostener Fördergesellschaft. Gründungsmitglieder sind Rendsburger und Osterrönfelder Vertreter aus Touristik, Politik und Kultur.

Die Stadt Rendsburg und die Gemeinde Osterrönfeld - kommunaler Partner von Osten - planen bereits seit langem, ihre Schwebefähre "stärker in ein Fremdenverkehrskonzept einzubinden", wie Bürgermeister Jörg Sibbel jetzt auf der völlig neu gestalteten Website der Gemeinde Osterrönfeld erneut betont.


Schwebefähren-Weltkonferenz in Rochefort

Die Gründung eines Rendsburger Fördervereins war im Frühjahr auf der Weltkonferenz der Schwebefähren in Rochefort (Frankreich) verabredet worden.

Hintergrund: Demnächst wollen die "Schwestervereine" in Osten und Rendsburg einen deutschen Schwebefähren-Dachverband bilden.

Die Existenz eines solchen Dachverbandes ist die Voiraussetzung dafür, gemeinsam mit ähnlichen Schwebefähren-Organisationen aus Großbritannien, Frankreich und Spanien  Gelder aus dem multilateralen EU-Programm "Kultura 2000" beantragen zu können.

Schwebefähren-Freunde aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein kooperieren bereits seit mehr als zwei Jahren beim Aufbau der Deutschen Fährstraße, die unter anderem der gemeinsamen touristischen Vermarktung der beiden einzigen deutschen Schwebefähren dient.


Literatur

Ostedörfer mit
neuer Chronik


Schützenfest in Brobergen

25. 11. 2005. Über 400 Seiten stark ist eine soeben erschienene Chronik der Oste-Dörfer Brobergen und Kranenburg (Selbstkostenpreis 29,50 Euro). Bestellungen: Gemeindebüro Kranenburg (Telefon 0 41 40/484).

Mehr über Brobergen im Internet-Lexikon Wikipedia - hier.


Cuxland

Kreis weiter
in der MLU

25. 11. 2005. Der Landkreis Cuxhaven will weiterhin Mitglied der Maritimen Landschaft Unterelbe (MLU) bleiben. Der Regionalausschuss des Kreistages hat jetzt die MLU-Mitgliedschaft um drei Jahre verlängert. Zur MLU im Web.


Wirtschaft

Super-EU-Förderung
für CUX von 2007 an


Cuxland - Armenhaus der EU?

24. 11. 2005. Der Ex-Regierungsbezirk Lüneburg kommt wegen seiner Wirtschaftsschwäche ab 2007 in die höchste Förderkategorie der Europäischen Region! Das wurde laut NEZ jetzt im Wirtschaftsausschuss des Cux-Kreistags bestätigt. Die künftigen Fördermöglichkeiten für den Landkreis Cuxhaven sind, so der Erste Kreisrat Günter Jochimsen (Foto),  "exorbitant toll im Vergleich zu anderen Regionen", heißt es in der NEZ (Donnerstag-Ausgabe).

70 Prozent
Zuschuß

Wie SPD-Fraktionschef Gunnar Wegener im Gespräch mit den Cuxhavener Nachrichten (CN) mitteilte, sieht die höchste Stufe Förderungen durch die Europäische Union für Betriebsansiedlungen bis zu 30 Prozent und für Infrastrukturmaßnahmen, wie zum Beispiel auch im Tourismus, einen Satz bis zu 80 Prozent vor. Einzelheiten in den CN.


Politik

Expertenlob für
neue CDU-Frau


Neue Ministerin Ross-Luttmann

24. 11. 2005. Die CDU-Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann aus Rotenburg an der Wümme wird neue Sozialministerin in Niedersachsen. Wie Ministerpräsident Christian Wulff am Mittwoch in Hannover bekannt gab, wird die 47-Jährige Nachfolgerin von Ursula von der Leyen, die am Dienstag als neue Bundesfamilienministerin vereidigt wurde.

Mechthild Ross-Luttmann ist seit 1989 Mitglied der CDU und seit 2003 im niedersächsischen Landtag. Dort war sie zunächst im Innenausschuss, seit März dieses Jahres ist sie sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. Die studierte Juristin Ross-Luttmann war früher Dezernentin beim Landkreis Rotenburg/Wümme. Ihre Ernennung wurde bis weit in die Reeihen der SPD begrüßt.

Auch der Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes, Johannes Schmidt (Hemmoor), zugleich ehrenamtlicher SPD-Ortsvorsitzender, äußerte sich positiv: "Da hat Wulff einen guten Griff gemacht". Die neue Ministerin sei "eine Fachfrau mit kommunaler Praxis und Erfahrung".


Kehdingen/Oste

ILEK lädt zur
Ideenschmiede


Eröffnung der Ilek-Veranstaltung gestern abend

22. 11. 2005. Dutzende guter Ideen zur Weiterentwicklung des Tourismus in der Region Kehdingen / Oste wurden am Dienstagabend in Oldendorf erdacht, wo Samtgemeinde-Bürgermeister Thomas Scharbatke im Brunkhorstschen Haus die Teilnehmer des Tourismus- und Kulturarbeitskreises der ILEK-Region begrüßte.


Ostener Pläne für den Fahrrad-Tourismus

Das Treffen war die erste Veranstaltung einer vierteiligen Serie von Konferenzen zur Entwicklung des "Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts" (Ilek) - mehr darüber auf der Sonderseite www.ilek.kehdingen.oste.de. Ausführliche Berichte demnächst auf dieser Website.


Ideenschmiede zum Thema Wassertourismus

Nächste Veranstaltung:

Arbeitskreis Wirtschaft, Handel, Gewerbe und Verkehr: Dienstag, 29. November, ab 19 Uhr, Kötnerhuus in Düdenbüttel.


Die ILEK-Mitgliedsgemeinden

Alle Interessierten sind eingeladen. Informationen gibt es bei den Gemeinden, beim Amt für Landentwicklung Bremerhaven (Telefon 0471/ 18 32 44), beim Planungsbüro Greiser und Partner (Telefon 0 41 52/ 83 69 56) oder der GfL-Planungs- und Ingenieurgesellschaft in Bremen (Telefon 04 21/ 2 03 26).


Tourismus

Imker vermarktet
Fährstraßen-Honig


Fährstraßenhonig im Internet

23. 11. 2005. Der Hemmoorer Imker Ralf Patjens vermarktet seinen Lindenblütenhonig im Internet (Website hier) als "Fährstraßenhonig". Mit dem Logo der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel wirbt er zugleich für die Tourismusregion Kehdingen / Oste.

Zur Freude der AG Osteland e.V. haben bereits etliche Vereine, Gemeinden, Gastronomen und andere Unternehmer in der Region begonnen, auf Briefbögen, Visitenkarten und Websites für die neue Ferienstraße zu werben und auf deren Website www.deutsche-faehrstrasse.de hinzuweisen..


Bundestag

Wetzel enthielt
sich der Stimme

23. 11. 2005. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel (Foto) übte am Dienstag bei der Kanzlerwahl Stimmenthaltung.

Wetzel laut Stader Tageblatt über die neue Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Damit habe ich ihr die Wahl nicht vermasselt und gleichzeitig meinen Bedenken Rechnung getragen."


Literatur

"Sturmflut" ab
sofort im Handel


Das Titelbild des neuen Romans

23. 11. 2005. Tolles Weihnachtsgeschenk: Der jüngste historische Roman der Rönndeicher Erfolgsautorin Elke Loewe heißt "Sturmflut" (Rowohlt), spielt in Kehdingen und ist soeben an den Buchhandel ausgeliefert worden.

Mehr über "Sturmflut" unter KEHDINGEN.


Großenwörden

Bürgermeister
scheidet aus

23. 11. 2005. Der Großenwördener Bürgermeister Hubert von der Lieth wird im kommenden Herbst nicht mehr für sein kommunales Ehrenamt zur Verfügung stehen.

Der Pädagoge, zur Zeit Lehrer an der Realschule Hohenwedel in Stade, übernimmt demnächst die Leitung der Himmelpfortener Porta-Coeli-Schule, wie jetzt offiziell bestätigt wurde.


Kultur

Otterndorf
ehrt Kirsch

23. 11. 2005. Die Dichterin  Sarah Kirsch (Foto)erhält den "3. Johann-Heinrich-Voß-Preis" der Stadt Otterndorf. Dies gab jetzt der Juryvorsitzende, SPIEGEL-Chefredakteur Stefan Aust (Lamstedt), bekannt. Bisherige Preisträger sind der in Hemmoor aufgewachsene Schriftsteller Peter Rühmkorf (den die etwas kulturvergessene Stadt Hemmoor offenbar aus den Augen verloren hat) sowie Altbundespräsident Richard von Weizsäcker.


In eigener Sache

150 000

21. 11. 2005. Am 1. März 2005 verzeichnete diese Website den 100 000. Besucher seit dem Start im Februar 2001. 

Weniger als neun Monate darauf haben weitere 50 000 Besucher eine der Websites angeklickt, die unter der Adresse www.ostemarsch.de erreichbar sind.

Die Zahl der durchschnittlichen Besucher pro Tag ist damit innerhalb kurzer Zeit von 151 auf 189 gestiegen.

Weil viele Besucher die Seite nicht täglich aufrufen, dürfte die Zahl der gelegentlichen Leser weit über 500 liegen.


Natureum

Giftfrösche und
Bernsteinschmuck

20. 11. 2005. Wer noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk ist, kann am Sonntag, 27. November, im Natureum Niederelbe am "Weihnachts-Bernsteinschleifen" teilnehmen. Unter fachkundiger Anleitung werden zwischen 13 und 16 Uhr Bernsteine zu Schmuckstücken geschliffen. Die persönlich gefertigten Schmuckstücke können behalten oder auch zu Weihnachten verschenkt werden. Wer keinen Bernstein hat, kann ab 2,50 Euro ein passendes Stück kaufen.

Zeitgleich veranstaltet der Museum-Shop einen Basar mit Geschenkartikeln zu ermäßigten Preisen. Viel zu sehen gibt es am Sonntag in den Ausstelllungen. Wer noch die Sonderausstellung "Giftfrösche & Co." erleben möchte, hat am Sonntag die letzte Gelegenheit dazu. Um 15 Uhr beginnt dann die letzte kostenlose Führung mit Fütterungsdemonstration.


Kultur

Live-Sendung
mit Uwe Dubbert

19. 11. 2005. Um die Frage, wie Kultur im Kreis Cuxhaven in Zeiten knapper Kassen gepflegt und vor allem finanziert werden sollte, geht es bei "Nordwestradio unterwegs" am Dienstag, 22. November, von 13.05 bis 14 Uhr live aus der Burg Hagen (Foto) in 27628 Hagen.

Teilnehmer sind  Uwe Dubbert (Hechthausen), Kulturpolitischer Sprecher der SPD im Kreistag, Claus Götjen, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, Brunhild Ritzenhoff, Kreistagsabgeordnete im Landkreis Cuxhaven für Fraktion Bündnis 90/Grüne, Meike Jahns, Kreisrätin des Landkreises Cuxhaven, Jutta Siegmeyer, Vorsitzende des Burgvereins Hagen.

Hintergrund: Der Landkreis Cuxhaven ist klamm. Darin unterscheidet er sich nicht wesentlich von anderen Gebietskörperschaften, und auch bei den Ideen, wo denn nun gespart werden könnte, liegt man durchaus im Trend: Kultur wird zwar nicht für überflüssig, aber für zu teuer gehalten.

Außerdem, das weiß man ja schon: Kulturschaffende sorgen, wenn es ans Eingemachte gibt, für richtig viel Medienwirbel. Das ist, wenn man seinen Sparwillen zeigen will, gar nicht so schlecht, auch wenn die Beträge, um die es am Ende geht, nicht wirklich was hermachen.

Im Kreis Cuxhaven hätte man ums Haar ein paar Stücke vom kulturellen Tafelsilber, darunter die Burg Hagen und das Hermann-Allmers-Haus in Rechtenfleth, einfach abgestoßen. 206 000 Euro an Zuschüssen wären auf diese Weise im Kreishaushalt verblieben. Der Kulturausschuss des Kreises hat dieses Vorhaben zwar gestoppt, aber zurückgeblieben ist bei den Beteiligten und Betroffenen das Gefühl, dass damit noch längst nicht das letzte Wort gesagt sein könnte.

Zuschauer sind willkommen. Der Eintritt ist frei.


Fall Tim

Freund der Mutter
unter Verdacht

18. 11. 2005. Jetzt ist es traurige Gewissheit: Der zweijährige Tim aus Elmshorn ist tot, er wurde von dem Freund seiner Mutter erschlagen. Mehr...


Kreistag

SPD gegen "Raubzug"
der Landesregierung

18. 11. 2005. "Während zweier Fraktionssitzungen hat sich die SPD-Kreistagsfraktion schon mit dem Haushalt des Landkreises Cuxhaven beschäftigt, kein Wunder bei den finanziellen Problemen", sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Johannßen. „Aber die vom Landrat gewünschte Erhöhung der Kreisumlage um 2,5 Prozent können und werden wir nicht einfach abnicken. Finanzielle Probleme gibt es genauso bei den Gemeinden, und wir müssen eine gewisse Verteilungsgerechtigkeit schon im Auge behalten.“

Bei den Sozialdemokraten gebe es noch allerhand Diskussionsbedarf, schätzt Johannßen, ein Beschluss sei lange noch nicht gefasst. „Bei einer Erhöhung hätte wohl nicht nur ich Bauchschmerzen“, so der Fraktionsvorsitzende weiter. „Außerdem können wir nicht den Raubzug der Niedersächsischen Landesregierung durch die kommunalen Kassen einfach so durch eine Erhöhung von Umlagen auf die nächstniedrigere Ebene ausgleichen. Da sind noch reichlich Gespräche, auch mit eventuell Betroffenen, nötig.“


Umwelt

Heeßel nimmt
Grünabfall an


Wohin mit dem Laub?

17. 11. 2005. Haushalte in der Samtgemeinde Hemmoor können am Sonnabend, 26. November, von 6 bis 16 Uhr auf der Deponie Hemmoor-Heeßel kostenlos ihren Grünabfall anliefern. Die Menge ist auf zwei Kubikmeter pro Grundstück begrenzt.

Warum wurde der
Termin abgesagt?

Ursprünglich sollte bereits Anfang November Grünabfall abgefahren werden. Der Termin wurde kurzfristig abgesagt. Warum? Auf eine entsprechrechende Anfrage bekam der SPD-Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (Hechthausen) vom Cuxhavener Amt Wasser und Abfallwirtschaft die folgende Antwort:

"In den letzten Jahren hatten die Maschinenringe Land Hadeln und Wesermünde e.V. vom Landkreis den Auftrag, die Grünabfälle flächendeckend an einem Tag einzusammeln. Für das Jahr 2005 war hierfür Sonnabend, der 19. November, vorgesehen. Dieser Tag ist auch im Abfallkalender 2005, der Ende 2004 in Druck gegeben wurde, angegeben.

Termine verteilt
auf vier Wochen

Auf Grund einer Ausschreibung ist der Auftrag zur Grünabfallsammlung Anfang 2005 an die Entsorgerfirmen Karl Meyer, Wischhafen (Bereich Land Hadeln), und Karl Nehlsen, Loxstedt (Bereich Wesermünde), aus Kostengründen vergeben worden. Während die Maschinenringe am Sammeltag ein großes Aufgebot von Helfern und Gespannen einsetzen konnten, sind beide Firmen aus Kapazitätsgründen nicht in der Lage, die Sammlung im gesamten Kreisgebiet an einem einzigen Tag durchzuführen. Die Sammlungstermine sind daher auf vier Wochenenden verteilt worden.

Der Landkreis hat in einer Pressemitteilung und mit Aushangplakaten in den Rathäusern rechtzeitig bereits Anfang Oktober auf die Terminänderungen hingewiesen.

Leider ist der Pressetext in der Niederelbe-Zeitung erst zwei Tage vor dem ersten Sammeltermin erschienen. Für diejenigen Haushalte, die wegen der vorgezogenen Abfuhrtermine ihre Grünabfälle nicht bereitstellen konnten, bietet der Landkreis auf der Deponie Hemmoor-Heeßel am Sonnabend,  26. November, von 6 Uhr bis 16 Uhr die kostenlose Annahme von Grünabfallen bis zu zwei Kubikmeter pro Grundstück an."


Kunst

Cranach-Denkmal
aus Hemmoor


Hemmoorer Künstler Müller-Belecke (r.)

16. 11. 2005. Dem Maler Lucas Cranach d.Ä. (1472-1553) wird in der Lutherstadt Wittenberg ein Denkmal gesetzt. Der Künstler war Wegbegleiter Martin Luthers (1483-1546), hier Bürgermeister, Apotheker und hatte eine Malschule.

Das Cranach-Denkmal wurde von Frijo Müller-Belecke aus Hemmoor geschaffen, teilte die Wittenberger Cranach-Stiftung mit. Die Bronzeskulptur wird am 27. November enthüllt.

Web-Tipp: www.cranach.de


Kehdingen/Oste

Zukunftsplanung
jetzt auf Touren


Die ILEK-Mitgliedsgemeinden

14. 11. 2005. Die Zukunftsplanung für den Raum Kehdingen/Oste kommt auf Touren. Die kürzlich gebildeten vier Arbeitskreise für das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept Kehdingen/Oste (ILEK) konstituieren sich demnächst:

Arbeitskreis Tourismus, Freizeit und Kultur: Dienstag, 22. November, ab 19 Uhr im Brunkhorstschen Haus (neben dem Rathaus), in Oldendorf.

Arbeitskreis Wohnen, Versorgung, Soziales und Bildung: Mittwoch, 23. November, ab 19 Uhr in der Festhalle Osten (Gartenstraße).

Arbeitskreis Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt: Donnerstag, 24. November, ab 19 Uhr im Gasthaus Sieb, Wischhafen (Ostener Straße).

Arbeitskreis Wirtschaft, Handel, Gewerbe und Verkehr: Dienstag, 29. November, ab 19 Uhr, Kötnerhuus in Düdenbüttel.

Alle Interessierten sind zu den Sitzungen eingeladen. Informationen gibt es bei den Gemeinden, beim Amt für Landentwicklung Bremerhaven (Telefon 0471/ 18 32 44), beim Planungsbüro Greiser und Partner (Telefon 0 41 52/ 83 69 56) oder der GfL-Planungs- und Ingenieurgesellschaft in Bremen (Telefon 04 21/ 2 03 26).

Alles über ILEK auf der Website www.ilek.kehdingen.oste.de.


Verbände

"Maritime" ist
optimistisch

14. 11. 2005. Die Arbeitsgemeinschaft Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) sieht optimistisch in die Zukunft. Alle Mitglieder der Organisation  – Landkreise, Städte und Gemeinden aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein – und darüber hinaus das Land Hamburg haben erklärt, das Projekt unterstützen zu wollen.

Neu eingetreten ist - nach der Samtgemeinde Hemmoor - jetzt auch das Amt Wilstermarsch in Dithmarschen, teilt MLU-Geschäftsführerin Karin Warncke mit.


Koalition

Krogmann sieht
sich bestätigt


Abgeordnete Krogmann, künftige Kanzlerin

12. 11. 2005. Harte Wochen liegen hinter der Stader CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Martina Krogmann. Sie war von der designierten Kanzlerin Angela Merkel ins Team zur Vorbereitung für den Koalitionsvertrag berufen worden und als einzige Norddeutsche in der Arbeitsgruppe Wirtschaft.

Dort hat sie einiges mit auf den Weg bringen können, wie sie sagt. So folgte der Arbeitskreis ihr in der "Erntehelfer-Frage", die insbesondere für das Alte Land bedeutsam ist. Neue Vereinbarungen lassen sie auf eine Beschleunigung des Fernstraßenbaus hoffen.

Krogmann hat sich als bisheriges Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit im Bundestag besonders der Mittelstandsförderung und der maritimen Wirtschaft verschrieben.

Mehr auf der Krogmann-Website.


Atomkraft

Jodpillen für
Kehdingen


AKW Brokdorf: Gratis-Pillen im 10-km-Radius

12. 11. 2005. Rund 2200 Schachteln mit Jodpillen sind seit Monatsbeginn an die Apotheken in Freiburg/Elbe und Wischhafen geliefert worden. Die Tabletten sollen nach einem Strahlenunfall im Atomkraftwerk Brokdorf eingenommen werden.

Der Landkreis Stade hat nach Medienberichten bereits Informationsblätter und Abholscheine an "empfangsberechtigte Haushalte" im 10-Kilometer-Umkreis um Brokdorf verteilt.


So sieht die "Pille für danach" aus

Für die Bevölkerung außerhalb der Zehn-Kilometer-Zone hält der Landkreis Stade 25 000 weitere Päckchen mit der "Pille für danach" (Stader Tageblatt) bereit. Mehr über die Hintergründe der Aktion steht in der Hamburger Welt.

In den - am Freitag erfolgreich abgeschlossenen - Berliner Verhandlungen über die Bildung der Großen Koalition haben sich in der Frage der Energiepolitik die Sozialdemokraten durchgesetzt. Am rot-grünen Atomausstieg bis 2021 wird nicht gerüttelt.

CDU/CSU und SPD werden die bestehenden Verträge mit der Industrie einhalten, erklärte der designierte Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD).


CDU Hemmoor

Uneins über
Kandidaten


Viel Kommunal-Erfahrung: Bewerber Brauer (l.)

12. 11. 2005. Die laut Niederelbe-Zeitung ungewohnt "kopf- und konturenlose" CDU in der Samtgemeinde Hemmoor hat sich noch immer nicht entscheiden können, welchen Kandidaten sie bei der Direktwahl des Samtgemeinde-Bürgermeisters nächstes Jahr unterstützen will.

Eine vor und hinter den Kulissen über längere Zeit ungeheuer einflußreiche Gruppierung um den Bürgermeister und Rechtsanwalt Klaus-Helmut Grube will offenbar den Hamburger Rechtsanwalt Detlef Weritz in dieses Amt befördern.

Weritz, kommunalpolitisch ein unbeschriebenes Blatt, ist der Bruder von Rechtsanwalt Winfried Weritz (CDU), der wiederum Kompagnon von  Rechtsanwalt Grube jun. ist, dem Sohn des früheren Bürgermeisters Grube sen.; die beiden Rechtsanwälte Weritz jun. ihrerseits sind Söhne des Hemmoorer CDU-Ehrenvorsitzenden Weritz sen.

Nicht wenige CDU-Freunde außerhalb der Stadthemmoorer Grube-Gruppe setzen offenbar eher auf frischen Wind durch den populären Sietländer Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer.

Der seit 16 Jahre mit seiner Familie in Hemmoor ansässige parteilose Brauer war vor vier Jahren im Sietland vom dortigen CDU-Ortsverband einstimmig für das Amt des SG-Bürgermeisters nominiert worden. Seit seinem Amtsantritt hat er die abgelegene Samtgemeinde mit Ideen, Tatkraft und großem Erfolg aus ihrem Schattendasein geführt.

Ein umfangreicher NEZ-Bericht über Brauers Einsatz im Sietland steht hier.

Einstimmig - also auch mit den Stimmen der anwesenden Hemmoorer, Ostener und Hechthausener CDU-Vertreter - war Brauer jüngst, wie gemeldet, zum Stellvertreter des scheidenden Hemmoorer SG-Bürgermeisters Jens Koch gewählt worden. Ebenfalls einstimmig wurde er kürzlich auch als neuer Gemeindedirektor von Hechthausen eingesetzt.

Bei der Kandidatur für die Koch-Nachfolge im kommenden Herbst kann der politisch unabhängige Brauer auch mit der vollen Unterstützung der Hemmoorer SPD rechnen, die selber in ihren eigenen Reihen eingestandenermaßen "keinen besseren kennt" (siehe unten).

CDU will ein paar
Monate abwarten

Die CDU Hemmoor ist unterdessen in der zentralen Frage, wer das problembeladene Mittelzentrum Hemmoor in (die) Zukunft führen soll, weiterhin uneins. Und der interne Machtkampf wird möglicherweise noch einige Monate lang anhalten.

In dieser mißlichen Lage hat CDU-Vorsitzender Uwe Lemkau jetzt gegenüber NEZ-Redakteurin Frauke Heidtmann angekündigt, er wolle die Angelegenheit "im Februar/März durch Urwahl" entscheiden lassen.

Wenn der Hamburger Anwalt Weritz an seiner Kanidatur festhält, könnte er in der CDU-Mitgliederversammlung mit dem Vorteil antreten, einer angesehenen Hemmoorer Familie zu entstammen und einigen parteipolitischen Schlüsselfiguren verbunden zu sein.

Er geht zugleich aber - anders als Brauer - mit einem schweren Handicap ins Rennen um die Führung des Mittelzentrums Hemmoor: Weritz kann zwar auf langjährige Mitarbeit in einem Elternrat verweisen, hat aber null  Kommunalverwaltungserfahrung.

Das vorige Mal holte
Brauer 59,2 Prozent

Aber egal, zu welchem Kurs die CDU sich am Ende durchringt - das letzte Wort haben sowieso die Wähler in Hemmoor, Hechthausen und Osten.

Denn der SG-Bürgermeister wird nächstes Jahr in Direktwahl bestimmt.

Und beim Wähler kommt Brauer offenbar gut an: Im Sietland hat er bei der vorigen Wahl satte 59,2 Prozent der Stimmen eingesammelt.


Unterhaltung

Ostener macht
Internet-Radio


So stellt sich Jay im Internet vor

12. 11. 2005. Der Ostener Julian ("Jay") Schlichting betreibt mit Freunden ein Download-Radio im Internet, das inzwischen einen großen Fankreis bedient. Das Online-Radio hat bereits Eingang in die Internet-Enzyklopädie Wikipedia gefunden (Stichwort "Jaydio" hier).

Beliebt bei den schätzungsweise 30 000 jungen Zuhörern sind Interviews mit TV-Schaffenden und Telefonscherze auf Kosten Dritter - alles zweimal monatlich frisch zum Herunterladen. Web-Adresse: www.jaydio.de.


Dobrock

Bohling bald
auf und davon?


Samtgemeinde-Bürgermeister Bohling

12. 11. 2005. Böse Überraschung für die CDU Am Dobrock: Jan Erik Bohling, Bürgermeister der Samtgemeinde, wird nach NEZ-Informationen bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr nicht wieder antreten.

"Mit dieser neuen Situation müssen wir erst einmal fertig werden," zitiert das Blatt in seiner Wochenendausgabe den offenbar total verblüfften Dobrocker CDU-Vorsitzenden Titus Nesper.


Bohling zieht es in den schwarzen Zipfel

Den Zwei-Meter-Mann Bohling, "Schwarzer Riese" genannt, zieht es laut NEZ "ins 'schwarze' Emsland", wo er Bürgermeister von Meppen werden will - also in eine der letzten Regionen in Niedersachsen, in denen es bei der jüngsten Bundestagswahl noch eine Wahlkreis-Mehrheit für die CDU gab (siehe Karte).

Damit könnten die Chancen von Bettina Gallinat steigen, zur Zeit Verwaltungsfachfrau im Cadenberger Rathaus. Für die Unterstützung der parteilosen Fachbereichsleiterin Jugend, Soziales und Ordnung hat sich der Vorstand der SPD Am Dobrock bereits ausgesprochen.


Natur

Jetzt sind sie
alle wieder da


Wildgänse in Nordkehdingen

12. 11. 2005. Jetzt sind sie alle da: Vor der Vogelbeobachtungsstation am Ostewatt sind mehrere tausend Gänse und bei ablaufendem Wasser zahlreiche Watvögel wie Kiebitz, Goldregenpfeifer und Austernfischer zu sehen.

Am Sonntag, 20. November, bietet die Naturschule im Natureum Niederelbe den Besuchern eine interessante Mischung an: Unter fachkundiger Anleitung können die Zug- und Rastvögel am Natureum beobachtet werden. Zum Aufwärmen gibt es in der Beobachtungsstation Punsch.

Der beheizte Beobachtungspavillon mit seinen Spektiven bietet zu dieser Jahreszeit einen einzigartigen Blick in die Vogelwelt an der Unterelbe. Wer möchte, kann sich um 12.30 Uhr und 14.30 Uhr bei kostenlosen "Vogel-Führungen" im Museumsgebäude auf die Vogelbeobachtung in der Beobachtungsstation vorbereiten. Treffpunkt für die Führungen ist die Information im Hauptgebäude.


Landkreis

Virtuelles
Kulturforum

12. 11. 2005. In der Homepage des Kreises Cuxhaven soll es bald eine eigene Kultur-Website geben, auf der alle aktuellen kulturellen Veranstaltungen im Kreis zu finden sind und nicht nur  - wie derzeit - die in kreiseigenen Einrichtungen.  Die Veranstalter sollen dann selbst Termine eingeben können, so daß sich jedermann über die aktuellen Veranstaltungen informieren kann.

Das Vorhaben geht auf einen Vorschlag von SPD-Kulturausschußmitglied Uwe Dubbert (Hechthausen)aus dem Jahre 2002 zurück. Mehr unter www.uwe-dubbert.de.


Sport

Jetzt "Nordic"
in der Wingst


Neuer Haack-Flyer (Ausschnitt)

11. 11. 2005. Mit einem neuen Flyer macht die Ostener Wellness-Beraterin Erika Haack auf "Erikas Nordic-Walking-Schule" aufmerksam. Im Wingster Wald veranstaltet sie Kurse und Seminare verschiedener Art, außerdem offeriert sie Wochenendtouren und Nordic-Walking-Reisen.

Auskünfte unter Tel. 04771-689523 oder 0172-9319924.


Wirtschaft

Stade verkraftet
die Jobverluste

11. 11. 2005. Gute Nachrichten aus Stade: Die Stadt habe den Verlust von rund 1370 Arbeitsplätzen durch diverse Stillegungen  kompensieren können, schreibr das Hamburger Abendblatt.

Selbst wenn der Hydro-Konzern sein Aluminiumwerk wie angekündigt spätestens Ende 2006 dichtmachen wird, werde die Arbeitslosenquote in Stade aller Voraussicht nach noch unter dem Landesdurchschnitt bleiben. Warum das so ist, steht hier...


CDU

"2030 strömt Flut
über die Deiche"

11. 11. 2005. "2030 strömt Flut über die Deiche." Mit dieser Überschrift fasst das Stader Tageblatt (Donnerstag-Ausgabe) einen Vortrag  zusammen, den der emeritierte Buxtehuder Prof. Dieter Kohnke, langjähriger Leiter der Meeresforschung im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), vor den Kreisstader CDU-Senioren in Drochtersen-Assel gehalten hat.

Ursache sei unter anderem der Anstieg des Meeresspiegels durch den Kohlendioxid-Eintrag in die Atmosphäre. Als "Skandal" bezeichnete Kohnke des Weigerung des US-Präsidenten Bush, das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz zu unterzeichnen.

Elbvertiefungen, die dem Wasser ein schnelleres Eindringen in die Flüsse erlaubten, lehnte der renommierte Experte aus Küstenschutzgründen ab.

Mehr unter KEHDINGEN.


Schwebefähre

Arbeit geht
flott voran


Schwebefähren-Expertinnen Büsing und Greiner

11. 11. 2005. DieRenovierung des Nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor geht flott voran.

Davon überzeugten sich am Donnerstag Bauamtfrau Birgit Greiner vom Landkreis Cuxhaven und Dipl.-Ing. Carola Büsing, Mitarbeiterin des renommierten hannoverschen Brückenbauexperten Professor Dr.-Ing. Hans-Günther Schippke (Website hier), der in seinem neuen Image-Flyer übrigens auch mit der Schwebefähre wirbt (Ausschnitt unten, kompletter Flyer hier).


Flyer des Planungsbüros Schippke (Ausschnitt)

Außerdem waren Vertreter der wichtigsten Geldgeber vor Ort an der Baustelle: der Denkmalschützer  Dr. Klaus Püttmann, Oberkonservator im Dienst der Landesregierung, sowie Siegfried Dierken und Lienhard Varoga vom Amt für Landentwicklung in Bremerhaven.

Die Entrostungs- und Malerarbeiten kommen - zum Teil auch am Wochenende und in den Abendstunden - gut voran. Die Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre geht jetzt von einem Abschluß Mitte Dezember aus, wenn das Wetter mitspielt.

Einige kleinere Arbeiten - Fahnbahnbelag der Gondel und Holz- und Malerarbeiten am Fahrerstand - folgen dann noch im Frühjahr, so dass mit den regulären Demonstrationsfahrten Mitte April, nach viereinhalbjähriger Zwangspause, begonnen werden kann.

Mehr über die Welt der Schwebefähren unter www.schwebefaehre.org.


Schulen

Unbehagen über
Fitness-Checks

11. 11. 2005. In Niedersachsen wird zur Zeit die körperliche Fitness von 750 000 Schülern erfasst. Eltern äußern Unbehagen, Datenschützer haben Bedenken.

Mehr in den Cuxhavener Nachrichten.




Bürgermeister

Einstimmig für
Dirk Brauer


"Historischer Tag": Schmidt (r.) gratuliert Brauer

10. 11. 2005. Der SPD-Ortsverein Samtgemeinde Hemmoor hat am Mittwochabend einstimmig beschlossen, keinen eigenen Kandidaten für die Wahl des Samtgemeinde-Bürgermeisters zu nominieren, sondern einen parteilosen Profi.

In der Schlemmerbörse Fritsche sprach sich die SPD-Mitgliederversammlung dafür aus, stattdessen den in Hemmoor wohnhaften derzeitigen Sietländer Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer zu unterstützen, der als Einzelbewerber antreten wird.

SPD-Ortsvorsitzender Johannes Schmidt begründete die Kür des renommierten parteiunabhängigen Fachmanns, der 2001 im Sietland von der CDU aufgestellt worden war, mit den Worten: "Wir kennen keinen besseren."

Eine glänzende
Vorstellungsrede

Zuvor hatte Brauer eine dermaßen glänzende Vorstellungsrede gehalten, dass seine Unterstützung ohne irgendeine Gegenstimme oder Enthaltung beschlossen wurde.

Ortsvorsitzender Schmidt sprach von einem "historischen Tag", betonte aber, dass die SPD neben der Unterstützung der Kandidatur Brauers für den hauptamtlichen "Eingleiser" im kommenden Jahr natürlich einen "Extrawahlkampf" für ihre eigenen Ratskandidatinnen und Ratskandidaten führen werde.

Neue Hoffnung
für Hemmoor


 Bürgermeister Neumann plädiert für Brauer

Samtgemeinde-Fraktionsvorsitzender Bodo Neumann (Hechthausen) hob Ideenreichtum und Kreativität Brauers hervor und zeigte sich zuversichtlich, dass die seit langem geschlossen auftretende SPD im kommenden Jahr "gar keine schlechten Chancen" habe, das jetzige SPD/CDU-Patt im Samtgemeinderat durch eine klare Mehrheit abzulösen. Schließlich habe die SPD bei der jüngsten Bundestagswahl nirgendwo im gesamten Wahrkreis so gut abgeschnitten wie in der Samtgemeinde Hemmoor.

Brauer war vor kurzem bereits einstimmig zum Ersten Samtgemeinderat, also zum Stellvertreter des demnächst scheidenden SG-Bürgermeisters Jens Koch, gewählt worden. (Allerdings blieb fast die halbe CDU-Fraktion der Sitzung fern.)

Vergangene Woche hatte der Hechthausener Gemeinderat auch mit den Stimmen aller anwesenden CDU-Mitglieder nach einer ebenfalls überzeugenden Vorstellungsrede beschlossen, Brauer auch mit dem Amt des Gemeindedirektors zu betrauen.

Fast eine Art
Cuxland-Kennedy

Wer ist der Neue? Ausgewählt worden war Brauer vor seiner Wahl zum Ersten Samtgemeinderat von SG-Bürgermeister Koch unter 27 Bewerbern als bester Kandidat.


Brauer mit Ehefrau Gabriele (Archivbild)

In der Heimatzeitung NEZ wurde Brauer, der in den letzten Jahren mit Dynamik und Ideenreichtum frischen Wind ins abgelegene Sietland gebracht hat (Stichworte: ReArt One, Moorbahn), in einem Porträt von Redakteurin Wiebke Kramp in höchsten Tönen gelobt - man könnte fast meinen, er sei eine Art Cuxland-Kennedy:

Ausgleichend, ausgeglichen, freundlich, bestimmt, zielorientiert, intelligent, sympathisch, gesellig, gastfreundlich, gesprächsoffen, natürlich, locker, leidenschaftlich, fürsorglich - mit solchen Prädikaten belegte die Heimatzeitung den 41-jährigen Verwaltungsfachmann, Betriebswirt und Rechtslehrer, der 1983 sein Abitur in Warstade gemacht hat und der mit seiner (von der NEZ ebenfalls außerordentlich freundlich porträtierten) Ehefrau Gabriele und drei Kindern seit 16 Jahren in Hemmoor lebt.

Das große NEZ-Porträt steht hier im Netz.


Unfälle

Giftgas in Zeven
fordert 4. Toten

10. 11. 2005. Das Giftgas-Unglück in einer Biogas-Anlage bei Zeven hat ein viertes Todesopfer gefordert.

Hintergründe in der Online-Ausgabe der Zevener Zeitung.


Veranstaltungen

Spiekermann im
"Wiehnachtsstress"

10. 11. 2005. Am Samstag,  26. November, geht es beim Kulturkreis Hechthausen mit Platt weiter: Um 20 Uhr gastiert Gerd Spiekermann, bekannt ausder aus der Hörfunk-Reihe "Hör mal'n beten to", in der Ostekrone.

Ausführlicher Bericht mit Vorverkaufstipps unter HECHTHAUSEN.


Kultur

Ausverkauf ist
vom Tisch

9. 11. 2005. Burg Hagen (Foto), Hermann-Allmers-Haus in Rechtenfleth, Waldmuseum Wingst - der Kulturausschuss des Kreises Cuxhaven hat laut Nordsee-Zeitung den drohenden Ausverkauf der Kulturstätten (siehe unten) einstimmig abgelehnt.

Mitglieder der CDU betonten nach Medienberichten, dass nicht ihre Partei, sondern die Kreisverwaltung das Thema aufgebracht habe.

Zuvor hatten der SPD-Kulturexperten Uwe Dubbert (Hechthausen), der Dobrocker SG-Bürgermeister Jan-Erik Bohling (CDU) und die AG Osteland massiv gegen den Verkauf der Kulturstätten protestiert (siehe unten).


Literatur

Krimi-Nacht mit
"Milchkontrolleur"

9. 11. 2005. In der „Langen Krimi-Nacht“ am Sonnabend, 12. November, ab 20 Uhr im Stader Rathauskeller wird der Drochtersener Autor und Biobauer  Thomas Morgenstern aus seinem erst im Oktober erschienenen Krimi „Der Milchkontrolleur“ lesen. Für Musik sorgt die dreiköpfige Frauenband „Juneau“. Karten kosten 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Mehr über Morgenstern und sein Buch unter KEHDINGEN.

Elke Loewe liest
im KunstRaum

9. 11. 2005. Texte aus ihrem Buch „Teufelsmoor“ wird die Hüller Autorin Elke Loewe am Sonnabend, 19. November, im Helmster „Eichenhof“ vorlesen. Anmeldung bei den Stader Landfrauen, Vorsitzende Anke Alpers, Telefon 0 41 49 / 10 05.

Schon mal notieren: Die Hüller Autorin Elke Loewe liest am Sonntag, 11. Dezember, 15 Uhr, im KunstRaum Hüll aus ihrem neuen historischen Roman "Sturmflut". Zugleich wird eine Ausstellung mit Bildern von der Flut 1962 und Deichfotos von Mike Behrens (Hemmoor) gezeigt.
Mehr über den KunstRaum hier , mehr über den neuen Loewe-Roman, der im Dezember erscheint, unter KEHDINGEN.


Tourismus

"Fährstraße" unter
den Höhepunkten


Deutsche Fährstraße bei Gräpel

8. 11. 2005.  Die Tourismusfachleute an der Unterelbe sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Eine positive Bilanz zogen die Vertreter während des 5.  regionalen Tourismustages, zu dem die Organisation "Maritime Landschaft Unterelbe" in die "Weiße Villa" nach Elmshorn eingeladen hatte.


MLU-Geschäftsführerin Warncke

Im Hamburger Abendblatt heißt es dazu: "Seit dem Start der Tourismustage in 2003 entwickelten sie zahlreiche neue maritime Erlebnisangebote. Im Internet unter www.maritime-elbe.de seien inzwischen 112 Pauschal- und Gruppenangebote sowie Angebote für Individualreisende abrufbar - 'ein großer Erfolg', meint Karin Warncke, Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe.

Zu den Höhepunkten zählen Angebote rund um die Deutsche Fährstraße, maritime Strandrundgänge, Mitmachangebote wie das Kehdinger Matrosenpatent oder die Marner Fahrraddraisine mit Stecksegel, Schlemmer-, Fleetkahnfahrten oder Kuscheltouren auf dem Kutter."

Der komplette Bericht steht hier.


Parteien

SPD besorgt über
Demografiewende

7. 11. 2005. Die Hemmoorer SPD-Samtgemeinderatsfraktion will mit einem Antrag im zuständigen Fachausschuss und im Rat der Samtgemeinde eine Debatte über die Bevölkerungsentwicklung und deren Folgen anschieben.

Vorige Woche hatte Cux-Landrat Kai-Uwe Bielefeld erklärt, die Auswirkungen der demografischen Wende auf Kindergärten, Schulen, Baulandausweisungen, soziale Sicherungssysteme, Gesundheitsversorgung oder auch Seniorenwohnen sei immens, vor allem auf die Kommunen.

Mehr unter spd-hemmoor.de.




Landkreis

"Kultur an die
Wand gefahren"


Zum Verkauf: Burg Hagen

Zum Verkauf: Allmers-Heim, Waldmuseum

7. 11. 2005. "Es ist unglaublich, dass diese Einrichtung an die Wand gefahren werden soll."

Mit diesen Worten kommentiert Jan-Erik Bohling (CDU), Bürgermeister der Samtgemeinde Am Dobrock, die Pläne des Kreises, das Wingster Waldmuseum (Website) zu veräußern.

In dem Museum werden jährlich rund 1500 Kinder und andere Gäste der benachbarten Jugendherberge über die Funktion des Waldes unterrichtet.

"Elitäres wird
geschont"

Während an "elitären Einrichtungen" wie dem Studio A in Otterndorf und der Burg Bederkesa nicht gerüttelt werde, sollten ehrenamtlich betreute Häuser aufgegeben werden, sagt Bohling.

Proteste hat laut NEZ (Montagausgabe) auch die Absicht des Kreises aufgelöst, das Hermann-Allmers-Heim (Website) und die Burg Hagen (Website) zu verkaufen (siehe folgende Meldung vom 4. 11.).


Museumsschute in Hemmoor

Vor einem kulturellen "Kahlschlag" hat anläßlich einer Exkursion zum Thema "Die Oste - Fluß der Museen" am Wochenende auch die AG Osteland gewarnt.

Die Museen im Elbe-Weser-Dreieck seien unverzichtbar für den aufblühenden Wachstumsmarkt Kulturtourismus. (Ausführlicher Bericht unter HEMMOOR.)

4. 11. 2005. Auf der Suche nach Einsparungen will der Kreis Cuxhaven Kultureinrichtungen wie die Burg Hagen, das Hermann-Allmers-Heim in Rechtenfleth und das Waldmuseum in der Wingst verkaufen. Der Zuschussbedarf für die Burg beträgt 122 400 Euro jährlich, das Allmers-Heims schlägt mit 76 400 Euro zu Buche und das Waldmuseum wird mit 7400 Euro bezuschusst.

Entsprechende Pressemeldungen haben den Hechthausener Uwe Dubbert (Foto) alarmiert, den Kulturexperten der SPD im Cux-Kreistag. Dubbert hat soeben ein kulturpolitisches Diskussionspapier vorgelegt, in dem er befürchtet, die Kultur im Kreis gerate zunehmend ins Abseits.

In dem Dubbert-Papier heißt es wörtlich: "Im Zuge der Misere der kommunalen Haushalte dreht sich alles nur noch um die Finanzen. Daß Sparen nicht einfach ist, zeigt sich schon daran, dass man sich über die notwendigen Maßnahmen so gar nicht einig wird. Auf allen Feldern will man reduzieren und zurückfahren."

Was Dubbert im einzelnen vorschlägt, steht unter www.spd-hemmoor.de.


CDU

Döscher-Tantieme
sogar noch höher?


 Döscher will seine Bezüge weiter geheimhalten

7. 11. 2005. Die umstrittenen EWE-Aufsichtsratsbezüge des Ex-Cux-Landrats Martin Döscher (CDU) übersteigen noch die bisher genannten 23 000 Euro pro Jahr.

Das meldet die Niederelbe-Zeitung (Montagausgabe). Döscher weigere sich weiterhin, dem Kreistag - der ihn in das Gremium entsandt hat - über die Höhe seiner Bezüge Auskunft zu geben.

In diesem Punkt werde Döscher von seinem Parteifeund Enak Ferlemann MdB der Rücken gestärkt, schreibt das Blatt.

Vertreter anderer Parteien haben am Wochenende die Erhöhung der Aufsichtsratsbezüge in einer Zeit, in der die Energiepreise für Kleinkunden emporschnellen, erneut als instinktlos und unangemessen bezeichnet (siehe unten).


Kirche

Vorkehrungen für
das Lebensende


Auch Pastor Ducksch diskutiert auf dem Podium

9. 11. 2005. Wie notwendig sind Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung?" Zu diesem Thema veranstalten die St.-Petri-Kirchengemeinde Osten und das DRK Osten an diesem Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, im Gemeindehaus eine Podiumsdiskussion. Die Einführung hält der Dipl.-Sozialpädagoge Hans-Bernd Scheil (Cuxhaven). Weitere Teilnehmer sind Brigitte Zühlke (Foto) vom kirchlichen Besuchsdienst, Chefarzt Dr. med. Nikolaus Meyer-Günther (Krankenhaus Otterndorf), Dr. med. Manfred Toborg und Pastor Dieter Ducksch.


Bürgermeisterwahl

Dirk Brauer stellt
sich heute vor


Parteiloser Bewerber Dirk Brauer

9. 11. 2005. Der parteilose Bewerber für das Amt des Hemmoorer Samtgemeinde-Bürgermeisters, Dirk Brauer, stellt sich in der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins an diesem Mittwoch, 9. November, 20 Uhr, im Clubraum der Gaststätte Fritsche in Hemmoor vor.

In der Versammlung soll über einen Vorstandsantrag abgestimmt werden, die SPD möge auf einen eigenen Kandidaten verzichten und Brauer unterstützen.

Siehe auch www.spd-hemmoor.de.


Elbe

Ein Buch zum
Rendezvous

8. 11. 2005. So etwas passiert nicht alle Tage: Nur wenige Stunden nach der Landung des weltgrößten Passagierflugzeugs in Hamburg erreichte am Dienstag auch das größte Kreuzfahrtschiff der Welt die Hansestadt. Als der Airbus am Nachmittag einschwebte, war die Queen nur noch wenige Seemeilen vom Hamburger Hafen entfernt.  Mehrere tausend Zuschauer begrüßten bei strahlendem Sonnenschein das Großraum-Flugzeug an der Elbe. Das 73 Meter lange Flugzeug brauchte zwei Stunden und 26 Minuten für den Flug vom französischen Toulouse nach Hamburg. Mehr...

Rechtzeitig zum Rendezvous der Giganten ist ein spannendes politisches Sachbuch erschienen:  "Das Mühlenberger Milliardenloch - Wie ein Flugzeug die Politik beherrscht" von Dr. Renate Nimtz-Köster und Dr. Uwe Westphal.

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) schreibt zu dem Airbus-Buch: "'Die Airbus-Flügel biegen sich – so viel wurde ums Mühlenberger Loch vertuscht, getäuscht und gelogen'... Was genau da alles vorging, wer wen über den Tisch zog und was der Nabu und andere im 'Schutzbündnis für Hamburgs Elbregion' dagegen unternahmen, ist jetzt nachzulesen in 'Das Mühlenberger Milliardenloch'  ... eine minutiöse Chronik des Politikskandals, die spannend zu lesen ist und Mahnung sein sollte."

Mehr über das Buch hier...


Tourismus

"Fährstraße" unter
den Höhepunkten


Deutsche Fährstraße bei Gräpel

8. 11. 2005.  Die Tourismusfachleute an der Unterelbe sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Eine positive Bilanz zogen die Vertreter während des 5.  regionalen Tourismustages, zu dem die Organisation "Maritime Landschaft Unterelbe" in die "Weiße Villa" nach Elmshorn eingeladen hatte.


MLU-Geschäftsführerin Warncke

Im Hamburger Abendblatt heißt es dazu: "Seit dem Start der Tourismustage in 2003 entwickelten sie zahlreiche neue maritime Erlebnisangebote. Im Internet unter www.maritime-elbe.de seien inzwischen 112 Pauschal- und Gruppenangebote sowie Angebote für Individualreisende abrufbar - 'ein großer Erfolg', meint Karin Warncke, Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe.

Zu den Höhepunkten zählen Angebote rund um die Deutsche Fährstraße, maritime Strandrundgänge, Mitmachangebote wie das Kehdinger Matrosenpatent oder die Marner Fahrraddraisine mit Stecksegel, Schlemmer-, Fleetkahnfahrten oder Kuscheltouren auf dem Kutter."

Der komplette Bericht steht hier.


Gewerkschaft

Hydro handelt
unverantwortlich

8. 11. 2005. Den Verkauf der Aluminiumswerke abzulehnen, sei "durch nichts gerechtfertigt, unverantwortlich und verletzt die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft", sagte Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE.

Der norwegische Staat, dem insgesamt 44 Prozent von Norsk Hydro gehören, stelle letztlich blanke Renditeinteressen eines Unternehmens über alles andere.


Parteien

SPD besorgt über
Demografiewende

7. 11. 2005. Die Hemmoorer SPD-Samtgemeinderatsfraktion will mit einem Antrag im zuständigen Fachausschuss und im Rat der Samtgemeinde eine Debatte über die Bevölkerungsentwicklung und deren Folgen anschieben.

Vorige Woche hatte Cux-Landrat Kai-Uwe Bielefeld erklärt, die Auswirkungen der demografischen Wende auf Kindergärten, Schulen, Baulandausweisungen, soziale Sicherungssysteme, Gesundheitsversorgung oder auch Seniorenwohnen sei immens, vor allem auf die Kommunen.

Mehr unter spd-hemmoor.de.


Landkreis

"Kultur an die
Wand gefahren"


Zum Verkauf: Burg Hagen

Zum Verkauf: Allmers-Heim, Waldmuseum

7. 11. 2005. "Es ist unglaublich, dass diese Einrichtung an die Wand gefahren werden soll."

Mit diesen Worten kommentiert Jan-Erik Bohling (CDU), Bürgermeister der Samtgemeinde Am Dobrock, die Pläne des Kreises, das Wingster Waldmuseum (Website) zu veräußern.

In dem Museum werden jährlich rund 1500 Kinder und andere Gäste der benachbarten Jugendherberge über die Funktion des Waldes unterrichtet.

"Elitäres wird
geschont"

Während an "elitären Einrichtungen" wie dem Studio A in Otterndorf und der Burg Bederkesa nicht gerüttelt werde, sollten ehrenamtlich betreute Häuser aufgegeben werden, sagt Bohling.


Bohling kritisiert den Landkreis

Proteste hat laut NEZ (Montagausgabe) auch die Absicht des Kreises aufgelöst, das Hermann-Allmers-Heim (Website) und die Burg Hagen (Website) zu verkaufen (siehe folgende Meldung vom 4. 11.).


Museumsschute in Hemmoor

Vor einem kulturellen "Kahlschlag" hat anläßlich einer Exkursion zum Thema "Die Oste - Fluß der Museen" am Wochenende auch die AG Osteland gewarnt.

Die Museen im Elbe-Weser-Dreieck seien unverzichtbar für den aufblühenden Wachstumsmarkt Kulturtourismus. (Ausführlicher Bericht unter HEMMOOR.)

4. 11. 2005. Auf der Suche nach Einsparungen will der Kreis Cuxhaven Kultureinrichtungen wie die Burg Hagen, das Hermann-Allmers-Heim in Rechtenfleth und das Waldmuseum in der Wingst verkaufen. Der Zuschussbedarf für die Burg beträgt 122 400 Euro jährlich, das Allmers-Heims schlägt mit 76 400 Euro zu Buche und das Waldmuseum wird mit 7400 Euro bezuschusst.

Entsprechende Pressemeldungen haben den Hechthausener Uwe Dubbert (Foto) alarmiert, den Kulturexperten der SPD im Cux-Kreistag. Dubbert hat soeben ein kulturpolitisches Diskussionspapier vorgelegt, in dem er befürchtet, die Kultur im Kreis gerate zunehmend ins Abseits.

In dem Dubbert-Papier heißt es wörtlich: "Im Zuge der Misere der kommunalen Haushalte dreht sich alles nur noch um die Finanzen. Daß Sparen nicht einfach ist, zeigt sich schon daran, dass man sich über die notwendigen Maßnahmen so gar nicht einig wird. Auf allen Feldern will man reduzieren und zurückfahren."

Was Dubbert im einzelnen vorschlägt, steht unter www.spd-hemmoor.de.


CDU

Döscher-Tantieme
sogar noch höher?


 Döscher will seine Bezüge weiter geheimhalten

7. 11. 2005. Die umstrittenen EWE-Aufsichtsratsbezüge des Ex-Cux-Landrats Martin Döscher (CDU) übersteigen noch die bisher genannten 23 000 Euro pro Jahr.

Das meldet die Niederelbe-Zeitung (Montagausgabe). Döscher weigere sich weiterhin, dem Kreistag - der ihn in das Gremium entsandt hat - über die Höhe seiner Bezüge Auskunft zu geben.

In diesem Punkt werde Döscher von seinem Parteifeund Enak Ferlemann MdB der Rücken gestärkt, schreibt das Blatt.

Vertreter anderer Parteien haben am Wochenende die Erhöhung der Aufsichtsratsbezüge in einer Zeit, in der die Energiepreise für Kleinkunden emporschnellen, erneut als instinktlos und unangemessen bezeichnet (siehe unten).


Film

Hemmoor-Band
auf Erfolgskurs


Jürgen Vogel und die Film-Band

5. 11. 2005. "Keine Lieder über Liebe" ist gerade erst angelaufen, und schon macht der Film Furore - vor allem wegen der "Hansen-Band", die ihre Wurzeln in Hemmoor hat und "plötzlich in aller Munde" ist, wie die "Tageszeitung" heute in einer Reportage schreibt (hier lesen).


Filmplakat mit Heike Makatsch

Regisseur Lars Kraume hat drei der interessantesten deutschen Schauspieler – Heike Makatsch, Jürgen Vogel und Florian Lukas – auf eine Reise durch die norddeutsche Provinz geschickt. Drei Wochen lang waren sie mit der "Hansen-Band" auf Tour, die eigens für den Film gegründet wurde und nun real existiert.

Sänger ist Jürgen Vogel, die Musiker, darunter die Hemmoorer Reimer Busstorf und Marcus Wiebusch sowie Thees Uhlmann, sind ein Traumcast der deutschen Independentszene. Entstanden ist ein Film, der die Grenzen von Fiktion und Realität sprengt – ein authentischer Liebesfilm mit großartiger Musik.

Alles über den Film, die Hansen-Band und ihre Vorläufer wie zum Beispiel Tomte unter HEMMOOR.


Parteien

Das "Landei"
macht Karriere
.
7. 11. 2005. Schöner Erfolg für die Cuxland-SPD: Ihre Kreisvorsitzende Daniela Krause-Behrens ist am Wochenende beim Landesparteitag der SPD zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt worden. Ein NEZ-Porträt von Krause-Behrens mit dem Titel "Ein Landei, das über den Tellerrrand blickt" steht hier.

Ein Bericht über den Parteitag kann hier nachgelesen werden.


Vereine

"Die Oste - Fluß
der Museen"

6. 11. 2005. Mit einem Gläschen Sekt begrüßte Tourenleiter Heino Grantz (Hemmoor) mehr als 40 Teilnehmer der 4. Exkursion im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Unbekannte Oste". Die AG Osteland e. V. hatte diesmal dazu eingeladen, die Oste, den "Fluß der Museen, kennenzulernen.
Innerhalb von gut sieben Stunden wurden insgesamt vier Museen in Hemmoor und in Elm bei Bremervörde besucht, zunächst das Heimatmuseum...
... und das Deutsche Zementmuseum in Hemmoor, anschließend die ...
 ... Museumsmühle "Henriette" in Elm und das Heimat- und Bäckereimuseum des Ortes.

Ausführliche Berichte unter HEMMOOR und auf dieser SONDERSEITE.


Musik

Begeisterung
über Le Clou


Birte Zöllner dankt dem Publikum

6. 11. 2005. Zu Gast in der Kulturdiele in Hemmoor war am Sonnabend die Fünf-Mann-Band "Le Clou" (Website), die schon zweimal den Preis der deutschen Schallplattenkritik bekommen hat. Le Clou mischen Cajun-Music mit kreolischen Rhythmen und Blues.


"Le Clou" hatten einen Heidenspaß in Hemmoor

Über das Konzert berichtet uns Birte Zöllner vom Culturkreis: "Mit vielen neuen Ideen, Songs und Elementen haben Le Clou in unseren Augen in diesem Jahr mehr denn je überzeugt. Das war eine tolle Party vor absolut ausverkaufter Diele und auch sicher nicht die letzte mit Le Clou.

Nicht jeder HATTE einen Stuhl und nicht jeder BRAUCHTE überhaupt einen, die Weingläser waren arg knapp - wir werden uns eigene zulegen müssen, aber auch Sektgläser tun das Ihrige... Der Rotwein reichte nur bis 22 Uhr, oh Schreck, naja, dann stieg man halt auf Weißwein um...

Getanzt und geschunkelt wurde vom Anfang bis zum Ende, und manch eine konnte sogar mitsingen, Respekt!

Le Clou selbst hatten einen Heidenspaß, da wurde sogar dem Publikum was direkt gegeigt...*grins* Vielen Dank an Le Clou und ans Publikum für diesen schönen Abend!"

Bilder vom Abend hat der Culturkreis Hemmoor bereits auf seine Website gestellt.




EWE

Selbstversorgung
beim Energieversorger

4. 11. 2005. Massive Vorwürfe haben am Freitag das 75-jährige Bestehen des Oldenburger Energiekonzerns EWE überschattet. Viele Ehrengäste blieben dem teuren Festakt des Konzerns fern, der kürzlich die Erdgaspreise um 14,2 Prozent angehoben hatte. Zugleich hatte der 20-köpfige EWE-Aufsichtsrat seine eigenen Bezüge um 150 Prozent erhöht.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Leer, Dieter Baumann, kritisierte denn auch energisch, EWE habe sich zu einem "Selbstbedienungsladen" entwickelt. Die Vorstandsvergütungen seien innerhalb von drei Jahren von 1,1 Millionen auf 2,1 Millionen Euro gestiegen. Der Aufsichtsrat erhalte nun 500.000 statt bislang 200.000 Euro.

Wie die Niederelbe-Zeitung (Sonnabend-Ausgabe) berichtet, wird von der Erhöhung auch der Cuxhavener Vertreter im Aufsichtsrat, Ehrenlandrat Martin Döscher (CDU), begünstigt.

Döscher hatte sich kürzlich erregt geweigert, dem Cuxhavener Kreistag Auskunft über seine neuen Bezüge zu geben.

"Herausgekommen ist es trotzdem", meldet nun die NEZ: Ein Konzernsprecher habe bestätigt, dass der ehemalige Politiker jetzt 23 000 Euro pro Jahr einstreicht, während die kleinen EWE-Kunden mehr denn je zur Kasse gebeten werden.

Mehr zum EWE-Jubiläum bei NDR online.


Abgeordnete

Hospitanz für
SchülerInnen
-
6. 11. 2005. Seit 1998 bietet der Niedersächsische Landtag im Rahmen das jeweils einwöchige Projekt "Schülerinnen und Schüler begeleiten Abgeordnete" an. Damit soll jungen Leuten die Möglichkeit gegeben werden, Abgeordnete während dieser Zeit zu begleiten – im Landtag selbst, im Wahlkreis sowie bei anderen Tätigkeiten als Abgeordnete.

Der örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Claus Johannßen (Foto) hat ausschließlich gute Erfahrungen mit diesem Projekt gemacht: "Mich haben schon einige Schülerinnen und Schüler bei meiner Arbeit begleitet, und ich glaube, es war für alle, mich eingeschlossen, eine interessante Erfahrung."

Wer Interesse an einer Hospitation hat, kann sich an Johannßen unter 04751 2767, e-mail claus.johannssen@t-online.de, wenden oder an sein Büro unter 04777-8503.


Kultur

Künstlerfamilie
zeigt ihre Werke


Einladung zur  Bäßler-Ausstellung

26. 10. 2005. Eine Künstlerfamilie aus Neulandermoor (Gemeinde Wischhafen) stellt bis zum 4. Dezember in der Altstadt-Buchhandlung in Otterndorf, Johann-Heinrich-Voß-Straße 8, ihre Werke aus.

Vater Michael Bäßler zeigt Fotos, Mutter Frauke Bäßler Objekte, Sohn Martin Bäßler Goldschmiedearbeiten. Die Einladung zur vermittelt einen ersten Eindruck vom Stil der Arbeiten.


Tourismus

Aussichtsturm
für Hechthausen


Links: Ostebogen bei Laumühlen (Satellitenbild)

5. 11. 2005. Hechthausen wird immer attraktiver: Nach der nahezu abgeschlossenen Ausdeichung der Osteschleife bei Laumühlen entsteht dort, unmittelbar an der Deutschen Fährstraße, in Lürze ein zwei Hektar großes tidebeeinflußtes Feuchtbiotop.

Als Anziehungspunkt für Naturfreunde will die Gemeinde Hechthausen an der ausgedeichten, zur Flutung freigegebenen Fläche einen Beobachtungsturm errichten - dank massiver Finanzhilfe des Landes ein "umweltpolitisches Schnäppchen", wie es in der jüngsten Ratssitzung hieß.

Mehr unter HECHTHAUSEN.


Artenschutz

"Die Mafia hält
die Hand auf"


Störfischer vor Osten um 1900

4. 11. 2005. Vor hundert Jahren haben die Deutschen den Stör in ihren Gewässern ausgerottet, unter anderem in der Oste. Heute sind die letzten Störbestände in der Sowjetunion gefährdet.

„Es gibt Kaviar-Sorten, für die werden 23 000 Euro pro Kilo gezahlt – oft hält die Mafia die Hand auf", sagte am Donnerstag Prof. H. Rosenthal bei der Eröffnung einer Stör-Ausstellung in Buxtehude. Mehr unten auf dieser Seite.


Industrie

Alu-Gipfel
gescheitert


Aluminium-Industrie in Stade (Foto: Wendt)

4. 11. 2005. Auch ein Krisentreffen beim scheidenden Bundeskanzler Gerhard Schröder konnte den norwegischen Haupteigner der Alu-Werke, Norsk Hydro, am Freitag nicht mehr umstimmen. Mehr...


Kehdingen

Wildganstage
werden wiederholt

4. 11. 2005. Die Kehdinger Wildganstage sollen 2006 wiederholt werden. Das hat der Vorstand des Touristikvereins Kehdingen unter Vorsitz von Heinrich von Borstel (Foto) am Donnerstag beschlossen. Vorgesehen sind die Tage vom 20. bis 22. Oktober 2006.


Flüsse

Oste wird bis
2015 saniert


Fischer auf der Oste

3. 11. 2005.  Durch das Anlegen von Gewässerrandstreifen, den Rückbau von Fischwanderungshindernissen und den Anschluss von Altarmen soll die Oste bis 2015 in einen ökologisch "guten Zustand" versetzt werden, den die Europäische Union mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) festlegt.

Das kündigte Dorothea Altenhofen (Foto), Leiterin des Geschäftsbereichs "Gewässerbewirtschaftung" im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Stade, jetzt bei einem Treffen in Bremervörde an. Die Oste sei nicht irgendein Fluss - sie "bildet die niedersächsischen Oberflächengewässer im Miniaturformat ab", so Altenhofen (mehr über Dorothea Altenhofen hier).

Teilnehmer waren neben den Vertretern der Landkreise, der Gemeinden sowie der Landwirtschafts- und Forstverwaltung jeweils insbesondere die Mitglieder der Wasser- und Bodenverbände, der Wasserversorgungsunternehmen, des Landvolkes, der Industrie- und Handelskammer sowie von Naturschutz- und Fischereiverbänden.


Gemeinden

Osten schrumpelt -
und auch sein Rat


Klapperstorch in Niederstrich

2. 11. 2005. Durch Abwanderung und Geburtenschwund verliert auch die Gemeinde Osten Einwohner - und das hat politische Folgen.

Zum gesetzlichen Stichtag, dem 30. Juni 2005, war die Bevölkerung nach Angaben des Statistischen Landesamtes auf 1973 Einwohner abgesunken, wie jetzt bekannt wurde.

Weil damit die 2000-Einwohner-Grenze unterschritten ist, verringert sich die Zahl der Sitze im Gemeinderat bei der Kommunalwahl im kommenden Herbst um zwei auf elf.

KOMMENTAR

Zweistromland
in großer Gefahr


Prognose des Berlin-Instituts (anklicken)

Der Schrumpfungsprozess in Osten ist kein Einzelfall, in Kehdingen wird eine ähnliche Entwicklung beobachtet. "Der letzte macht das Licht aus," hat Agrarminister Heiner Ehlen die Abwärtsentwicklung neulich flapsig kommentiert.

Das gesamte Zweistromland zwischen Elbe und Weser, vor allem aber das Cuxland, ist in großer Gefahr, durch Abwanderung, Geburtenmangel und Überalterung seine Zukunftschancen zu verspielen.


Leerstand und Verfall im Cuxland

Die Prognosen des renommierten Berlin-Instituts sprechen eine deuliche Sprache: Die Strukturschwäche des Elbe-Weser-Dreiecks läßt sich nur mit der Situation in den neuen Ländern vergleichen. (Daten zur Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung in den verschiedenen Regionen der Bundesrepublik hier).

Umso wichtiger ist es, dass im Cuxland jede Entwicklungschance - ein Stichwort: Tourismus! - energisch genutzt wird.

Umso unverständlicher ist, dass in dieser Hinsicht in Mecklenburg und in Ostfriesland noch immer ungleich mehr passiert als an Elbe, Weser und Oste.




Natur

Große Störschau
in Buxtehude


Ostener Fährkrug-Wirt Ahlf mit Störkopf

3. 11.2005. Die Geschichte des Störfangs ist mit der Oste bekanntlich eng verbunden (siehe SONDERSEITE). Daher könnte manchen Osten-Anrainer eine Stör-Ausstellung mit dem Titel "Bedrohte Giganten - Lebende Fossilien" interessieren, die an diesem Donnerstag, 3. November, 19.30 Uhr, in der Halephagenschule in Buxtehude eröffnet wird.

Noch um die Jahrhundertwende wurden auch in Osten massenhaft - bis zur Ausrottung - Störe gefangen. Das Dorf versorgte die Hamburger mit Kaviar.


Erbeuteter Stör in Osten

Kaviargewinnung im alten Osten

Wenn noch heute gelegentlich einer der urzeitlichen Fische in der Oste auftaucht, erregt das viel Aufsehen; meistens handelt es sich - wie bei dem Exemplar von Fahrkrug-Wirt Horst Ahlf (Foto oben) - um Vertreter eingeschleppter Arten.

Können die urzeitlichen Tiere - bis zu einer Tonne schwer, bis zu fünf Meter lang, bis zu 100 Jahren alt - gerettet werden?

Gezeigt werden in Buxtehude seltenste Exponate aus dem Deutschen Meeresmuseum in Stralsund, dem die Gemeinde Osten als Leihgabe ein Störnetz aus dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt hat.


Prof. Rosenthal (mit SFV-"Oste"-Chef Schütz)

Referent ist Professor Dr. H. Rosenthal, der Vorsitzende der Weltgesellschaft zum Schutze der Störe (Web-Tipp: www.wscs.info).

Rosenthal, der den hiesigen Sportfischern durch einen Vortrag vor der Oste-Pachtgemeinschaft bekannt ist, spricht über die Geschichte des Störfangs und Bemühungen zur Erhaltung der Arten sowie deren Wiedereinbürgerung in den einheimischen Gewässern, zum Beispiel den Nebenflüssen der Elbe.


Politik

"Stoiber macht
den Lafontaine"

FOTO: CSU
1. 11. 2005. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber will nicht als Wirtschaftsminister einer großen Koalition nach Berlin gehen. SPIEGEL ONLINE kommentiert die Flucht aus der Verantwortung: "Jetzt macht Stoiber den Lafontaine." Hier...

Wetzel: "Wir
brauchen Münte"


Wetzel mit Müntefering

31. 10. 2005. "Eine grauenvolle Nachricht", hat die örtliche Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel (Website) am Montagabend die Ankündigung Franz Münteferings kommentiert, sich vom SPD-Parteivorsitz zurückziehen zu wollen.

Gegenüber dem Stader Tageblatt erklärte Wetzel: „Wir brauchen Münte als Vorsitzenden.“ Nie habe sie damit gerechnet, dass es im Vorstand tatsächlich zu einer Kampfabstimmung komme. Der Anspruch von Andrea Nahles auf ein wichtiges Parteiamt sei berechtigt, der Wunsch des Vorsitzenden nach einem Generalsekretär seines Vertrauens aber auch.


Kultur

Presse blickt
auf die Oste


Auf dieser Weide entspringt die Oste

1. 11. 2005. Das Hamburger Abendblatt (Montagausgabe) befaßt sich mit der Oste und mit der Oste-Wanderausstellung, die von der AG Osteland geplant wird. In dem Artikel heißt es unter anderem:

"Die Oste ist der dominierende Fluß zwischen Elbe und Weser. Er ist zwischen Bremervörde und der Mündung bei Balje im Kreis Stade schiffbar. Im Kreis Stade wird sie von zwei alten Fähren überquert, die Autofahrern und Radfahrern lange Wege ersparen. Wer mag, der kann sich in Hechthausen eine Art Hausboot mieten und darin ein Wochenende verbringen.


Bereitet Oste-Ausstellung vor: Verleger Stock

Die Oste fließt durch reizvolle Landschaft. Aber sie hat auch ihre Geheimnisse. Kaum bekannt etwa ist, daß die Oste im Kreis Harburg, im kleinen Schillingsbostel bei Tostedt, entspringt. Mit dem Fluß (rund 140 Kilometer lang), der durch vier Landkreise fließt, soll sich eine Ausstellung befassen, die vom Fischerhuder Verleger Wolf-Dieter Stock, der Schriftstellerin Elke Loewe aus Hüll und der Arbeitsgemeinschaft Osteland vorbereitet wird."

Weiterlesen hier.


Kirche

Vorkehrungen für
das Lebensende


Auch Pastor Ducksch diskutiert auf dem Podium

29. 10. 2005. Wie notwendig sind Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung?" Zu diesem Thema veranstalten die St.-Petri-Gemeinde Osten und das DRK Osten am Donnerstag, 10. November, 19 Uhr, im Gemeindehaus eine Podiumsdiskussion. Die Einführung hält der Dipl.-Sozialpädagoge Hans-Bernd Scheil (Cuxhaven). Weitere Teilnehmer sind Brigitte Zühlke (Foto) vom kirchlichen Besuchsdienst, Chefarzt Dr. med. Nikolaus Meyer-Günther (Krankenhaus Otterndorf), Dr. med. Manfred Toborg und Pastor Dieter Ducksch.


Kinderbuch

Vom Wasser, das
kommt und geht


Unten rechts fließt die Oste

1. 11. 2005. Dass man auf dem Titelbild des neuen Kinderbuchs "Das Geheimnis von Ebbe und Flut" unten rechts auch die Oste gut erkennen kann, ist kein Zufall:

In ihrem Haus am Rönndeich, ein paar hundert Meter entfernt von der Oste, die bis hinauf nach Bremervörde von Neptun regiert wird, hat die Schriftstellerin Elke Loewefür ihr neuestes Buch "Geschichten vom Wasser, das kommt und geht" in einen aktuellen Rahmen gestellt und neu erzählt.


Rönndeicher Schriftstellerin Elke Loewe

Ebenso wie das viel geliebte Loewe-Bilderbuch "Jonni Hecht" ist auch die Neuerscheinung (Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude) von Jo du Bosque illustriert worden.

Auch für erwachsene Loewe-Fans gibt es demnächst neuen Lesestoff: Rechtzeitig zu Weihnachten erscheint bei Rowohlt "Sturmflut", ein historischer Roman, der von dem Hintergrund eines Deichbruchs in Kehdingen spielt. Mehr über "Sturmflut" steht unter KEHDINGEN.

Elke Loewe gratis
probelesen im Web

Elke Loewe hat neben erfolgreichen Romanen und Krimis wie "Teufelsmoor", "Die Rosenbowle" und "Herbstprinz" übrigens auch das Buch zum einzigen "Tatort" in plattdeutscher Sprache geschrieben ("Watt Recht is, mutt Recht blieven") und ist Schöpferin der beiden philosophierenden Schweine Piggeldy und Frederick, die mit hintergründigem Humor so manchem Abendgruß des Sandmännchens geistige Tiefe geben.

Wer noch kein Loewe-Buch kennt: Ein ganzes Kapitel aus "Simon der Ziegler" steht hier zum Probelesen (PDF-Datei).

Loewe-Bücher bestellen: hier.


Schwebefähre

Zeitplan leicht
überzogen


Verkleidete Schwebefähre in Osten

1. 11. 2005. Die Restaurierung des Nationalen Baudenkmals Schwebefähre macht gute Fortschritte, allerdings wird der Zeitplan wohl nicht ganz eingehalten werden.

Daher ist fraglich, ob bereits zum Ostener Adventstreff erste Sonderfahrten angeboten werden können. Die Aufnahme der regulären Demonstrationsfahrten für Touristen ist nach wie vor in der Woche vor Ostern vorgesehen.


Nach oben

Ältere Texte aus
dieser Spalte:

November 2005,
Oktober 2005,
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
August 2004
Juli 2004
Juni 2004
Mai 2004