August 2004


Politik

Eine Chance
für Kommunen?

27. 8. 2004. Der Staat ist bereits heute allein nicht mehr in der Lage, den erheblichen Bedarf an öffentlicher Infrastruktur zu decken. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) bei sorgfältiger Planung und Durchführung ein erfolgreicher Weg sind, öffentliche Infrastruktur früher, schneller, effizienter und kostengünstiger bereit zu stellen. Die SPD-Bundestagsfraktion hat seit mehreren Jahren eine Reihe von parlamentarischen Initiativen gestartet, mit dem Ziel, die Realisierung von ÖPP zu erleichtern. Gerade für Städte und Gemeinden bieten Öffentlich Private Partnerschaften eine neue Chance, die Defizite bei kommunaler Infrastruktur zu schließen. Wie eine solche Chance ergriffen und umgesetzt werden kann, soll eine Veranstaltung am 31. August 2004 von 18 bis 20 Uhr in Hauschild’s Tivoli in Horneburg aufzeigen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel (Foto) hat ein interessantes Podium zusammen gebracht: Referent ist  Dr. Michael Bürsch MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe ÖPP der SPD-Bundestagsfraktion. Im Podium:   Hans-Peter Fitschen, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Stade,  Hilke Harms, Samtgemeindebürgermeisterin Horneburg, und  Egon Ohlrogge, Vorsitzender der Stader SPD-Kreistagsfraktion.


Veranstaltungen

Kartoffelfest
in Niederhüll


Backhaus auf dem Heimathof Hüll

Der Heimatverein Hüll veranstaltete am Sonntag, 29. August, ab 14 Uhr wieder ein Kartoffelfest mit frischem Butterkuchen aus dem Steinbackofen auf dem Heimathof in Niederhüll (Website hier). Wieder mit dabei: die Hüller Volkstanzgruppe. - Kürzlich wurden auf dem Heimathof die Sieger im Wettbewerb „Storys vom Land“ geehrt. Mehr im Stader Tageblatt.

"Trude" war ausverkauft

28. 8. 2004. Stimmung, dass die "Ostekrone" wackelt - das erhoffte sich der Kulturkreis Hechthausen vom restlos ausverkauften Auftritt der Frauen-Kultband "Trude träumt von Afrika" am 28. August; mehr unter HECHTHAUSEN. Zu einer Bela-Bartok-Veranstaltung hatte der KunstRaum Hüll eingeladen, Programm hier.


Presse

Egbert Schröder
leitet jetzt die NEZ


Kruse (lks.) mit David McAllister 2004 in Osten

28. 8. 2004. Der Redaktionsleiter der Niederelbe-Zeitung, Hans-Henning Kruse, ist gestern mit einem Festessen in den Ruhestand verabschiedet worden. Prominentester Gast war der niedersächsische CDU-Fraktionsvorsitzende David McAllister, der laut NEZ erklärte, die Heimatpresse müsse ihren Qualitätsanspruch besonders in Zeiten hoch halten, in denen Konkurrenzmedien wie das Internet an Bedeutung zunähmen.

Für die gestrige Ausgabe der NEZ hatte Kruse-Stellvertreter (und kommissarischer Nachfolger) Egbert Schröder in der Reihe "Cuxland persönlich" seinen langjährigen Chef porträtiert - Text hier. Auch wir wünschen dem journalistischen Schwergewicht Kruse - einst übrigens ein Pionier auf dem Feld der elektronischen Medien - einen erfüllten Ruhestand.


Feuerwehren

Wieviel Brandschutz
braucht das Cuxland?

28. 8. 2004. Auf der jüngsten Fraktionssitzung sprach sich die SPD im Cux-Kreistag einstimmig dafür aus, die jetzigen vier Brandschutzabschnitte (Cuxhaven-Stadt, Hadeln, Wesermünde Nord und Wesermünde Süd) auf drei zu  reduzieren. Cuxhaven-Stadt und  Hadeln sollen künftig zusammengelegt werden. "Damit folgen wir dem Vorschlag der Ortsfeuerwehren", erklärt Fraktionsvorsitzender Claus Johannßen (Foto). Der Entscheidung der SPD waren Gespräche mit der Feuerwehrführung voraus gegangen. Die Kreisverwaltung will sogar nur zwei Branschutzabschnitte erhalten. Mehr unter www.spd-hemmoor.de.


Tiere

48 Störche auf
einer Weide

27. 8. 2004. Fast fünfzig Störche auf einer einzigen Weide in der Nähe des Oberlaufs der Oste - das haben selbst erfahrene Tierfotografen nie erlebt. Text und ein sensationelles Foto in der Zevener Zeitung.


Denkmalschutz

Riesenkran sichert
Motoren fürs Museum

25. 8. 2004. Ein Riesenkran- sieben Meter höher als die Kirche, 14 Meter höher als die Schwebefähre - rückte am Mittwoch in Osten an. Mit Hilfe des 52-Meter-Monstrums wurden unter anderem die antiken Motoren geborgen, die eines Tages in einem Ostener Fährmuseum ausgestellt werden sollen.
Mehr über die bislang spektakulärste Operation im Zuge der zur Zeit laufenden Renovierung der Schwebefähre unter OSTEN.


Erholung

Osteland wird
Wellness-Land

28. 8. 2004. Erika Haack, seit kurzem geprüfte Wellness-Beraterin und voller Tatendrang, will die Oste-Region als Urlaubsgebiet für Wohlfühl-Touristen propagieren. Zur Zeit in Arbeit: eine schmucke Broschüre mit dem Titel "Wellness in Hemmoor". Mehr unter HEMMOOR.


Tourismus

Mehr Platz für
Wohnmobile


Eröffnung des Ostener Wohnmobilplatzes 1998

29. 8. 2004. Die Deutsche Fährstraße, die auch als "Straße der Wohnmobile" beworben wird, macht ihrem Namen mehr und mehr Ehre. Allein im Osteland sind zwei zusätzliche Stellplätze für Reisemobile im Gespräch. In Oberndorf, am Feuerwehrgelände, soll ein Mobilheim-Platz eingerichtet werden, in Gräpel verfolgt ein privater Investor ähnliche Pläne.

Der 1998 eingerichtete Stellplatz in Osten - das Foto von der Einweihung zeigt den damaligen Bürgermeister Siegfried Wichmann und die Gastronomin Luise Würfel - hat sich hervorragend bewährt. Er ist kürzlich vom Fachblatt "promobil" mit zwei Sternen ausgezeichnet worden.


Kriminalität

Vermißte Levke
vermutlich tot

25. 8. 2004. Im Fall der vermissten Levke aus Cuxhaven verfolgt die Polizei eine neue Spur. Beamte der Sonderkommission Levke sind nach Attendorn (Nordrhein-Westfalen) gereist, wo ein Pilzsammler eine skelettierte Mädchenleiche gefunden hat. "Wir gehen davon aus, das Levke tot ist“, sagte der Leiter der Sonderkommission Levke in Cuxhaven, Karsten Bettels, bei einer Pressekonferenz in Cuxhaven.Mehr bei SPIEGEL online.


Olympia

Grube empfängt
Dorothea Brandt

25. 10. 2004. Die in Hemmoor aufgewachsene Olympia-Halbfinalistin Dorothea Brandt soll laut einem NEZ-Bericht vom Hemmoorer  Bürgermeister Klaus-Helmut Grube offiziell empfangen und geehrt werden. Ein genauer Termin stehe jedoch noch nicht fest, schreibt die NEZ. Mehr...


Oste

Ein Ferien-Hafen
für Hechthausen?

17. 8. 2004. In Hechthausen fehlt eine Anlegestelle für Fahrgastschiffe vom Mocambo-Typ. Der ideale Standort dafür wäre nach Ansicht der AG Osteland eine Uferpartei bei Klint. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Sport

Der Pokal geht
nach Wischhafen

22. 8. 2004. Die Jungs aus Wischhafen / Dornbusch (Foto) belegten am Sonntag von zehn teilnehmenden Mannschaften den ersten Platz beim Fußball-Match im Rahmen der 11. Sporttage des TSV Osten, gefolgt von den Kickern aus Dobrock und Großenwörden (siehe auch GROSSENWÖRDEN).
Wer beim Turnier die schwerste organisatorische Last trug, steht unter OSTEN.


Trendsport

Mit Satellitenhilfe
ins Osteland


Geocaching an der Schwebefähre

22. 8. 2004. Immer häufiger trifft man an der Oste Grüppchen von Touristen, die sich von einer Art Handy durch die Gegend lotsen lassen und offenbar irgendetwas suchen. Bei den Apparaten handelt es sich um GPS-Geräte, mit deren Hilfe die Besucher "Geocaching" spielen, eine Art elektronische Schnitzeljagd. Mehr über den neuesten Trendsport unter OSTEN.


Urlaub

Tourismus-Zentrale
empfiehlt Rönndeich


Travel Tipps: "Spannende Tage an der Rönne"

22. 8. 2004. Wer hätte das gedacht! Niemand Geringeres als die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), bundesweit die erste Adresse in Sachen Fremdenverkehrswerbung, empfiehlt in der jüngsten Ausgabe ihres international verbreiteten Pressedienstes "Travel Tipps" auf Seite 1 den unscheinbaren Rönndeich - genau auf der Grenze zwischen Osten (Samtgemeinde Hemmoor) und Drochtersen-Hüll gelegen - als "malerischen" und "idyllischen" Urlaubsort!

Wie die in Frankfurt residierende Tourismus-Zentrale ausgerechnet auf den Rönndeich gekommen ist, steht unter HÜLL.


Reiterei

Starke Website
zum Turnier


Hufeisen bringen Glück

21. 8. 2004. 560 Reiterinnen und Reiter aus 164 Vereinen hatten mehr als 1700 Pferde für das Dobrocker Reit- und Springturnier angemeldet. Einzelheiten und Ergebnisse stehen auf der ebenso informativen wie attraktiv gestalteten Website zum Dobrock-Turnier: www.dobrock-turnier.de.


Tourismus

Riesen-Reiseserie
über die "Fährstraße"


Teil 2 der Serie über die "Fährienstraße" (Ausriß)

21. 8. 2004. Tolle Werbung für das schöne Osteland und die neue Deutsche Fährstraße! In ihren Wochenendausgaben drucken Stader Tageblatt und Buxtehuder Tageblatt den 2. Teil einer von Grit Klempow verfassten Riesenserie über die jüngste Ferienstraße der Bundesrepublik.


Die Oste bei Oberndorf

Unter der Überschrift "Die Oste als stille Begleiterin" stellt die Autorin an diesem Wochenende die Etappe von Burweg bis zum Oste-Sperrwerk dar.

Nachdem im ersten Teil die Strecke zwischen Bremervörde und Hechthausen beschrieben worden war, schildern jetzt liebevoll verfaßte Kurzporträts die Vorzüge von Großenwörden, Osten, Hemmoor, Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus.

Der dritte Teil soll demnächst den Abschnitt von Balje bis Brunsbüttel präsentieren.

Abschließend weist die Autorin auf die Streckenbeschreibungen und Detailkarten auf der in Osten gestalteten Website www.deutsche-faehrstrasse.de hin, die den gesamten Verlauf von Bremervörde bis Kiel darstellt und die bereits über 3000 Besucher angeklickt haben.


Veranstaltungen

Pappbootrennen
in Neuhaus/Oste


Alter Hafen in Neuhaus

21. 8. 2004. Am Sonnabend fand in Neuhaus/Oste wieder das beliebte Pappbootrennen statt. Wer Sieger war, steht auf der Website der NEZ. Zugelassen waren zum Bau eines Pappbootes lediglich folgende Materialien: Altpapier, Pappkarton (unbehandelt und nicht imprägniert), Papprollen und Pappröhren, ein Rundholz für Stechpaddel (60 cm freistehende Grifffläche), eventuell ein Mast (aus Holz) mit Segel (nicht höher als drei Meter), Wurstband und Zellulose-Tapetenkleister ohne Zusätze. - Sehr empfehlenswert: die schöne Website neuhaus-tourismus.de.


Tourismus

Dobrock jetzt in
der AG Osteland


Bohling (M.) mit dem AG-Osteland-Vorstand

20. 8. 2004. Die Reihe der Eintritte in die neue Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. reisst nicht ab. Jan-Erik Bohling, Bürgermeister der Samtgemeinde Am Dobrock, überreichte heute im Cadenberger Rathaus dem Vorsitzenden des Vereins, Gerald Tielebörger (Wingst), die Beitrittsurkunde.

Im Cadenberger Rathaus setzt man vor allem darauf, dass sich die von der AG Osteland initiierte Deutsche Fährstraße als Tourismusmagnet erweist. Erfreut vernahmen die Vertreter der AG Osteland von Bohling, dass die Samtgemeinde als erster Oste-Anrainer die Ausschilderung der Fahrradroute im Zuge der Deutschen Fährstraße abgeschlossen hat. Bohling: "Ich melde Vollzug." Tielebörger: "Das war Pionierarbeit." Mehr unter HEMMOOR.

Museum mit dabei

Als weiteres Neumitglied will der Verein "Freunde des Kehdinger Küstenschifffahrts-Museums" in der AG Osteland mitwirken. Mehr unter HÜLL.


Ernährung

"Genbank für
tausend Sorten"


Eckart Brandt gab der "Zeit" ein Interview

20. 8. 2004. Die Hamburger "Zeit" veröffentlicht in ihrer jüngsten Ausgabe ein Interview mit dem Großenwördener Landwirt Eckart Brandt, der als "Apfelsortenretter" vorgestellt wird. Brandt berichtet über seinen "Boomgarden", den er als "Genbank für fast 1000 Sorten" bezeichnet. Wortlaut des Interviews hier.

Kürzlich erst hatte Deutschlands prominentester Apfelbauer angekündigt, er wolle Großenwörden mit seinem "Boomgarden"-Projekt verlassen. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Tall Ships' Race

Katerstimmung
nach dem Fest

20. 8. 2004. Letzter Höhepunkt beim Cuxhavener Tall Ships' Race war die Auslaufparade: Rund 60 Schiffe steuerten seewärts, vorweg die "Alexander von Humboldt" (Foto). Enttäuschend: Nur ein Bruchteil der angekündigten 500 000 Besucher kam; manche Händler erwirtschafteten nicht einmal das Standgeld. Mehr über die "Katerstimmung" nach dem großen Fest in den Cuxhavener Nachrichten.


Sprache

"Moin, Moin" steit
nu inn Duden, tzü!

19. 8. 2004. Die plattdeutschen Grußformeln "Moin" und "Moin, Moin" werden nach einer mehrjähriigen Vorlaufzeit jetzt im Duden aufgeführt. Mehr unter HÜLL.


Elbvertiefung

Stolpe: Alles
noch offen


Immer tieferer Fluß für immer tiefere Schiffe?

19. 8. 2004. Die umstrittene Elbvertiefung sei "keinesfalls entschieden“, sagte Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) am Donnerstag während eines Besuches in Stade. Der Bund wolle die Elb-Vertiefung nur voran treiben, wenn alle drei Anlieger-Länder dem Vorhaben zustimmen. Außerdem sollen die Bedenken der Anrainer-Gemeinden und -kreise in Niedersachsen und Schleswig- Holstein stärker berücksichtigt werden als in der Vergangenheit. Eine keineswegs verbindliche Voruntersuchung habe lediglich die Machbarkeit bestätigt. Die Elbvertiefung sei so problembehaftet sei, dass es keinen „Schnellschuss“ bei der Entscheidung geben werde. Vor 2007 sei kein Beschluss zu erwarten.. der Besuch war auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Margrit Wetzel zustande gekommen.  Mehr im Tageblatt.

Die Abgeordnete Wetzel hatte kürzlich scharfe Kritik an der Elbvertiefung geübt:

Wird Deichsicherheit
GROSS geschrieben?

Von Dr. Margrit Wetzel (SPD-MdB)

29. 7. 2004. Der Hamburger Hafen boomt, verzeichnet Umschlagzuwächse wie noch nie. Immer größere Containerschiffe können seit 1999 den Hamburger Hafen erreichen. „Das wird die letzte Fahrrinnenanpassung sein“, versprachen die Hamburger uns, eine weitergehende Vertiefung sei nicht zu verantworten. Was hat sich denn gegenüber 1999 an der Elbe verändert? Wo Sandvorspülungen das Ufer schützen sollten, sind massive Abträge zu beobachten.

Für Otterndorf kann man jetzt schon berechnen, wann das Watt ganz verschwunden sein wird. Seit 2000 sind deutliche Deichsetzungen zu beobachten. Salzwasser dringt unterirdisch bis an die Trinkwasserzonen heran und droht, langfristig unser Trinkwasser zu gefährden.

Gläser klirren im Büffet

Die Sportboothäfen verschlicken schneller und massiver, die Fahrrinnen der Nebenflüsse der Elbe verändern sich in Breite und Tiefe, die Mäandrierung des Hauptstromes der Elbe sorgt für Ausspülungen auf der einen Seite und für das Nachrutschen von Sediment in die tiefe Fahrrinne auf der anderen Seite.

„Wieso gibt es offenbar nur in Niedersachsen Widerstand gegen die Elbvertiefung, aber nicht in Schleswig-Holstein?“ fragt man mich in Berlin mit einem „Ich-weiß-dass-es-zwei-Ufer-gibt-, -spinnst-Du-nicht-ein-bißchen? -Gesicht.“ Ein einziger Blick auf eine Elbe-Karte, die den Verlauf der Fahrrinne zeigt, würde reichen, auch dem Laien deutlich zu machen, wo das Problem liegt: Der Otterndorfer Bereich ist erkennbar am meisten gefährdet.

So wie Erdbeben gemessen werden können, kann man auch die Schwingungen in den Deichen messen, wenn die großen Containerschiffe vorbeifahren. Immer wieder. Immer öfter. Dass die Gläser im Bufett klirren, wenn ein Schiff vorüber fährt, will niemand glauben. Weiter...


Internet

Hacker-Attacke
auf Link-Liste


Log File der manipulierten Liste

17. 8. 2004. Zu einem kuriosen Angriff auf die Link-Liste dieser Website (siehe Kopf der Spalte) ist es in den letzten Nächten gekommen, zumeist zwischen 21 und 22 Uhr.

Ein- und derselbe Hacker hat, wie die Log Files belegen, im Laufe der Zeit in weit über hundert Fällen Websites, die zunächst weit oben auf der Beliebtheitsskala standen, beispielsweise des TSV Osten und des Stader Tageblattes, gezielt mit der Note 1 ("sehr schlecht") bewertet, um dann eine bestimmte (kommerzielle) Homepage durch dutzendfache Vergabe der Bestnote 10 nach oben zu manipulieren. Die Reload-Sperre wurde durch stetig wiederholte Einwahl umgangen.

Die im Log File der Linkliste hinterlassenen IP-Nummern lassen sich bekanntlich (mit dem MS-DOS-Befehl c:>tracert) zurückverfolgen ;-).

Die hochmanipulierte Seite ist aus der Linkliste getilgt worden.


Schwebefähren

Wer kennt
diese Männer?

17. 8. 2004. Schwebefähren haben schon immer Künstler aller Art fasziniert: Ein Tango handelt von der Schwebefähre in Buenos Aires, ein Film, ein Musical und ein Ballettstück ("Le transbordeur") haben die Schwebefähre in Rochefort zum Thema. Eine der populärsten britischen TV-Serien ("Auf Wiedersehen Pet") spielt ebenso wie der Film "Billy Elliott" an der Schwebefähre in Middlesbrough.

Jetzt wurden wir auf eine CD aufmerksam gemacht, die zwei populäre Sänger ebenfalls vor der Schwebefähre in Middlesbrough zeigt. Wer erkennt das Duo? Die Lösung steht auf der Website www.schwebefaehre.org in der Rubrik MIDDLESBROUGH.


Tall Ships' Race

AG Osteland
warb in Cuxhaven


Werbung fürs Osteland in Cuxhaven

Neben vielen Touristik-Organisationen ist auch die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. während der Großsegler-Regatta in Cuxhaven (siehe unten) präsent. Der Verein wirbt bis zum 18. August mit einem Info-Stand für die Deutsche Fährstraße. Die Arbeitsgemeinschaft ist mit mehreren Vorstandsmitgliedern im Pagodenzelt des Landes Schleswig-Holstein am Helgoland-Kai zu finden.


Im Hintergrund: das Logo der "Maritimen"

Beteiligt sind an der Tourismus-Werbeaktion bei der Regatta unter anderem auch die Maritime Landschaft Unterelbe, der Tourismusverein Landkreis Stade/Elbe, die Stade Tourismus GmbH, die Stadt-Information Buxtehude, der Tourismusverein Altes Land, die Tourist-Information Kehdingen und der Kreis Cuxhaven. FOTOS: JOHANNES SCHMIDT


Gastronomie

Maritime Nächte
am Ufer der Oste


Der "Ostekieker" an der Oberndorfer Kirche

16. 8. 2004. Abende in maritimer Atmosphäre kann man zur Zeit nicht nur in Cuxhaven, mit Blick auf die Windjammer, verbringen. Auch die Ostemarsch bietet Gelegenheiten, die Abendstunden am Wasser zu genießen. Besonders reizvoll: das knapp zehn Kilometer lange Teilstück der Deutschen Fährstraße zwischen Osten und Oberndorf.

Das Restaurantschiff "Ostekieker" der Familie Bünning (kein Ruhetag), das in Oberndorf in der Oste liegt, bietet nicht nur Außenplätze, sondern auch eine urgemütliche Bar. Spezialität des Hauses: Krabbenbrot mit Spiegelei. Der "Ostekieker" verkehrte einst unter dem Namen "Albert Schmidt" als Fähre in Rostock und Warnemünde an der Ostsee; Einzelheiten stehen auf dieser wunderbaren Website über deutsche Binnenfähren.


Positionslampen locken den "Seefahrer"-Gast

Der "Seefahrer"auf dem Deich am rechten Osteufer zwischen Osten und Oberndorf (montags Ruhetag) ist seit April wieder bewirtschaftet. Grüne und rote Positionslampen am Eingang begrüßen den Gast. Wirtin Bianca Schwoche hat das karibisch-maritime Ambiente beibehalten, das Seefahrer-Gründer Peter Würfel einst geschaffen hat. im Sommer bietet die Terrasse schöne Plätze mit Blick auf die Oste (Website hier).


Fährkrug: Terrasse unterm Baudenkmal

Klassiker unter den Restaurants am Fluß ist der "Fährkrug" der Familie Ahlf in Osten (kein Ruhetag). Von den Terrassenplätzen aus schweift der Blick über die Oste, darüber kontrastiert das Gestänge des nationalen Baudenkmals Schwebefähre mit dem Abendhimmel. Zur neu gestalteten Website des Fährkrugs geht's hier.


Natur

Heideblüte
im Osteland

16. 8. 2004. Im Osteland blüht die Heide. In welcher abgelegenen Ecke, an den Schienen einer stillgelegten Feldbahn, dieses Foto entstanden ist, steht auf dieser SONDERSEITE.


Theater

Barbaren-Komödie:
Fotos im Internet

16. 8. 2004. Zum drittenmal hat der Verein "Kultur auf dem Lande e.V." (Website hier) ein sommerliches Theaterspektakel unter freiem Himmel in Szene gesetzt. Diesmal gibt es vor dem reizvollen Hintergrund der Osterbrucher Mühle die "Barbarischen Komödien" zu sehen. Auf dieser Website stehen erste Fotos. Noch sechs weitere Aufführungen wird es geben, also noch Zeit, sich dieses Open-Air-vent nicht entgehen zu lassen. Vielleicht ist es das letzte Mal, dass es Kultur in dieser Form auf dem Lande geben wird, denn die finanzielle Unterstützung für kulturelle Projekte dieser Art wird in Niedersachsen drastisch gestrichen... FOTO:HARTMUT JUNGCLAUS.


Tourismus

"Achtes Weltwunder"
in Osten an der Oste


Ostener Delegation bei Juan Carlos I.

14. 8. 2004. Unter der Überschrift "Königliche Hilfe - Schwebefähre von Osten wird restauriert" heißt es in einem Bericht, den die Nachrichtenagentur ddp am Freitag bundesweit verbreitete, wörtlich:

Osten (ddp-nrd). Die vor drei Jahren stillgelegte Schwebefähre von Osten bei Cuxhaven wird dank ideeller Hilfe von Spaniens König Juan Carlos I. restauriert. Bereits Ende Oktober soll das 95 Jahre alte Verkehrsmittel wieder in Betrieb gehen, wie die Arbeitsgemeinschaft Osteland am Freitag in Osten mitteilte. Juan Carlos habe als Ehrenvorsitzender des Weltverbandes der Schwebefähren mit seinem Appell zum Erhalt des Baudenkmals entscheidend zur Aufnahme der Erneuerungsarbeiten beigetragen.

Der «Eiffelturm des Nordens», wie die Fährbrücke wegen ihrer Stahlfachwerkkonstruktion genannt wird, war bei der Eröffnung 1909 im Kaiserreich als «achtes Weltwunder» gefeiert worden. 65 Jahre lang beförderte eine Gondel, die in Straßenhöhe über dem Fluss schwebt und an einem 30 Meter hohen Gerüst hängt, Personen und Fahrzeuge von Ufer zu Ufer.

Als 1974 eine neue Straßenbrücke die Funktion der vom Verkehr überlasteten Schwebefähre übernahm, sollte die «eiserne Lady» dem Schneidbrenner zum Opfer fallen. Doch eine Bürgerinitiative verhinderte den drohenden Abriss. Die Schwebefähre wurde als erste ihrer Art weltweit zum Baudenkmal erklärt und stand fortan Touristen für Demonstrationsfahrten zur Verfügung. Im Herbst 2001 wurde der Gigant wegen Baumängeln allerdings vom TÜV stillgelegt.

Vor wenigen Monaten setzte das Bundeskanzleramt die Schwebefähre auf die Liste der national bedeutsamen Baudenkmale. Mehr als ein halbes Dutzend Geldgeber - von der Gemeinde über Kreis, Land und Bund bis hin zu diversen Stiftungen und zur EU - beteiligen sich an den Restaurierungskosten von rund 350 000 Euro. Schwebefähren gibt es außer in deren Ursprungsland Spanien neben Deutschland nur noch in Großbritannien, Frankreich und Argentinien (www.schwebefaehre.org)."


Schwebefähren

Rendsburg: Festakt
zum Jubiläum

12. 8. 2004. Die Ostener und die Rendsburger Schwebefähre zählen zu den Themen einer kleinen Ausstellung, die zur Zeit von Hauke Henningsen, dem Leiter des Außenbezirks Rendsburg des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau, vorbereitet wird. Die Ausstellung soll alle Schwebefähren der Vergangenheit und der Gegenwart präsentieren und am 12. September in Rendsburg gezeigt werden.

Dort findet zum 90-jährigen Bestehen der dortigen Schwebefähre die zentrale schleswig-holsteinische Veranstaltung zum diesjährigen Tag des Denkmalschutzes statt. Aus diesem Anlass halten Kulturstaatssekretär Hellmut Körner, Landeskonservator Michael Paarmann und WSA-Chef Dieter Schnell Festreden an der Schwebefähre.

An diesem Tag werden auch ein Sonderstempel(siehe Abbildung) und ein Gedenkblatt der Post AG erscheinen, das der Rendsburger Schwebefähre gewidmet ist, aber auch ausführlich über den Weltverband der Schwebefähren informiert, der vor einem Jahr unter der Ehrenpräsidentschaft von König Juan Carlos II. in Spanien gegründet worden ist.

Auch der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert will am 12. September zu den Feierlichkeiten in Rendsburg fahren. Dort lassen sich wichtige Erfahrungen sammeln: Im Oktober 2009 steht das 100-jährige Bestehen der Ostener Schwebefähre an.


Tourismus

Fischereilehrpfad an
der "Fährienstraße"

Foto: Wendt
NOK-Touristik-Chefin Heise (r.) in Rendsburg

12. 8. 2004. Der Nord-Abschnitt der Deutschen Fährstraße wird bald mit einer neuen Attraktion aufwarten können: Am Nord-Ostsee-Kanal soll ein Fischerei-Lehrpfad angelegt werden (Einzelheiten hier).

Über entsprechende Planungen berichtete die Vorsitzende der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Nord-Ostsee-Kanal e. V., Monika Heise, am Dienstag in einem Koordinationsgespräch mit Jochen Bölsche (Osten) von der AG Osteland im Rendsburger Hotel Conventgarten.

Bölsche, der zugleich dem Vorstand des Weltverbandes der Schwebefähren angehört, und Heise werden die Hauptreferate bei einem Workshop in Rendsburg halten, zu dem die Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld, Andreas Breitner und Jörg Sibbel, zum 30. August in die "heimliche Hauptstadt" von Schleswig-Holstein eingeladen haben.


Schwebefähre in Rendsburg

In der Veranstaltung, die von der Investitionsbank Schleswig-Holstein gefördert wird, wollen Vertreter aus Kommunen und Touristik, Wirtschaftsförderung und Wasser- und Schifffahrtsbehörden ein Konzept "zur Steigerung der touristischen Attraktivität der Schwebefähre" erarbeiten. Dabei spielt die neue Deutsche Fährstraße, die Oste und Nord-Ostsee-Kanal verbindet, eine zentrale Rolle.


Ansichtskarte mit Fährstraßen-Logo

Erfreut nahmen die Fährstraßen-Vertreter aus Osten und Rendsburg die Mitteilung eines schleswig-holsteinischen Verlages auf, er werde der neuen Ferienstraße eine Serie von Ansichtskarten widmen. Entwürfe mit dem von der AG Osteland entwickelten Logo (siehe Abbildung) liegen bereits vor.


Internet

Bremervörde mit
neuem Webauftritt


Oste-Themen auf bremervoerde.de

12. 8. 2004. Der Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich hat den jetzt neu gestalteten Web-Auftritt der Stadt präsentiert. In der Rubrik "Maritimes" werden auf www.bremervoerde.de unter anderem die Maritime Landschaft Unterelbe, das Oste-Schiff Mocambo und die Deutsche Fährstraße vorgestellt.


Leibesübungen

Tollkühner Ritt
auf Tonne Oste 2


Mocambo-Käpt'n Bingemer beim Tonnenreiten

11. 8. 2004. Der Website der Oste-Schifffahrt entnehmen wir die folgende Meldung:"Bei der diesjährigen Kreismeisterschaft im Tonnenreiten erreichte der Schipper der Mocambo (Caspar Bingemer, d. Red.) auf der 'Oste 2' mit 2 Min. 26 Sek. einen neuen deutschen Rekord für Windstärken über 16 Beaufort." Jux oder Ernst? Mehr unter HEMMOOR.


Presse

Super-Serie über
die "Fährienstraße"
-


Teil 1 der neuen "Tageblatt"-Serie

-
10. 8. 2004. Die Deutsche Fährstraße von Bremervörde bis Kiel, die in der Samtgemeinde Hemmoor konzipiert wurde, ist Thema einer fünfteiligen Serie, die soeben (10. August) im Stader Tageblatt / Buxtehuder Tageblatt angelaufen ist. Der erste Teil der von Tageblatt-Redakteurin Grit Klempow verfaßten Artikelfolge beschreibt die Etappe von Bremervörde bis Hechthausen.

Liebevoll in Wort und Bild vorgestellt werden unter anderem die ehemalige Ochsenfurt am Flusskilometer Null der Tide-Oste, der Vörder See, Helmut Plates Prahmfähre in Gräpel und der Geesthof in Klint. Im zweiten Teil soll der Streckenabschnitt von Hechthausenüber Osten bis Neuhaus dargestellt werden.

Über die jüngste deutsche Ferienstraße schreibt die Autorin: "Die Initiatoren von der Arbeitsgemeinschaft Osteland holen immer mehr Kommunen entlang der Route ins Boot und feilen an 'ihrer' Ferienstraße, die nicht nur für Touristen ein lohnenswertes Ziel ist, sondern sich auch für Tagesausflüge eignet."


In Kürze

Neues aus dem
nassen Dreieck

Wer wußte schon, dass der TV-Star Elton (Foto) aus dem Alten Land stammt? Am Freitag hat der 33-Jährige in Jork kirchlich geheiratet. Mehr...

Nicht nur Gerhard Schröder ist zur Zeit das Ziel von Sozialprotesten. Gegen Kürzungen organisierten Blinde jetzt eine Protestkundgebung vor dem Haus des CDU-Politikers David McAllister in Bederkesa. Mehr...

Landjugend ist Ährensache - das ist das Motto einer Werbeaktion im Kreis Rotenburg/Wümme. Mehr...


Sportangler

Günter Iburg
neuer König


Der neue Angelkönig

15. 8. 2004. Beim Königsangeln des SFV "Oste" e.V. lag mit weitem Abstand Günter Iburg aus Hemmoor vorn. Der 1. Vorsitzende des SFV "Oste" e.V., Wolfgang Schütz, zeichnete den Sieger in Großenwörden mit dem Königspokal aus. Mehr über den Verein auf der Homepage sfv.oste.de und unter GROSSENWÖRDEN. Foto: HEIMZ WASSERMANN.


Schwindel

Verwaltung
zu blauäugig?

14. 10. 2004. Der Fall des obskuren Geschäftsmannes, der halb Bederkesa aufkaufen wollte, machte in den letzten Tagen Schlagzeilen. Die Verwaltung wies den Vorwurf zurück, die Bonität des Interessenten nicht überprüft zu haben, während die SPD Bederkesa auf ihrer Website die Frage aufwirft, ob man im Rathaus zu blauäugig gewesen sei. Schwindelvorwürfe gegen den Mann seien sogar schon auf der Website des WDR erhoben worden.


Freizeit

Gemeinden schildern
"Fährienstraße" aus


Radwegeplaner im Hemmoorer Rathaus

13. 8. 2004. Die Fahrrad-Route im Zuge der Deutschen Fährstraße wird in diesen Tagen, zunächst im Cuxland-Abschnitt, ausgeschildert. Zu diesem Zweck überreichte am Freitag Johannes Schmidt vom Vorstand der AG Osteland (2.v.l.) den Vertretern der Samtgemeinden Hemmoor, Golkowski, und Am Dobrock, Umlandt, rund hundert Alu-Schilder mit dem Logo des Radwanderweges. Die neue Route soll vom nächsten Jahr an auch in den Fahrrad-Kartenwerken des Cuxlandes verzeichnet sein, teilte die Radwege-Koordinatorin des Cuxhavener Amtes für Kreisentwicklung, Sabine Gütlein (r.), mit. Hauptsponsor der Beschilderung sind die Volksbanken im Raum Stade/Cuxhaven.


Radler auf der Deutschen Fährstraße (am NOK)

Anschliessend soll der durch den Kreis Stade führende Abschnitt der Rad-Route ausgeschildert werden. Detailkarten mit der Streckenführung stehen auf der Website der Deutschen Fährstraße.


Landwirtschaft

Hochsaison der
Mähdrescher


Nächtliche Drescharbeiten bei Großenwörden

13. 8. 2004. Bis tief in die Nacht rattern jetzt die Erntemaschinen, große Getreideflächen sind bereits gedroschen: Die Hochsaison der Mähdrescher hat auch in der Ostemarsch längst begonnen, gearbeitet wird bis tief in die Nacht hinein.

Endlich hat sich eine stabile Hochdruckwetterlage eingestellt, die das Getreide fast schon sichtbar reifen lässt. Die Regenperiode ist gerade noch rechtzeitig zu Ende gegangen. Die Trocknungskosten für die Bauern werden sich in Grenzen halten, schon die Wintergerste, das traditionelle Futtergetreide, ist überwiegend auf dem Feld getrocknet - mit guten Erträgen. Experten rechnen mit einer guten bis sehr guten Ernte, qualitativ wie mengenmäßig.

Die Befürchtung, der feuchte Juli könne zu erhöhtem Pilzbefall führen, hat sich beim Getreide zumeist nicht bewahrheitet. Welche Getreidepreise aber erzielt werden, das entscheidet sich auf EU-Ebene.  - RW



Jugend

"CDU streut
falsche Zahlen"


Jugendtreff in Osten: Im Prinzip entbehrlich?

12. 8. 2004. Die CDU Hemmoor täusche die Öffentlichkeit mit falschen Zahlen über Auslastung und Kosten der Jugendtreffs in Hemmoor, Hechthausen und Osten, erklärt Klaus-Dieter Fortmeyer, Geschäftsführer des Paritätischen, heute gegenüber der NEZ. Die CDU hatte eine Neuverhandlung der Verträge mit dem Paritätischen gefordert. Nach dem Urteil des Hemmoorer Bürgermeisters Klaus-Helmut Grube ist "das Angebot Jugendtreff" sogar "im Prinzip entbehrlich".

Der Paritätische wirft der CDU nun "Zahlenjongliererei" vor, "nur um politische Stimmung zu machen". Fortmeyer zur NEZ: "Scheinbar fehlt es der CDU an inhaltlichen Argumenten."


Elbvertiefung

Alte Verträge
ungültig?


Deichvorland an der Unterelbe

10. 8. 2004. Einen bislang weithin übersehenen Aspekt hat NEZ-Redakteur Roland Ahrendt in die Debatte über die Elbvertiefung (siehe unten) eingeführt. Wie er heute in der Heimatzeitung ausführlich darlegt, ist die Gültigkeit einer Klausel aus dem Jahre 1921/22 rechtlich umstritten, auf die sich Hamburg bei seinem Drängen auf eine immer weitere Vertiefung der Elbe beruft. Ein entsprechender Gesetzesnachtrag sei damals gar nicht vom Reichstag beschlossen worden. - Eine verkürzte Fassung des Beitrages steht auf der Website unserer Heimatzeitung.


Tourismus

Vorstandssitzung
mit Nebentätigkeit

10. 8. 2004. In der jüngsten Vorstandssitzung der AG Osteland e.V. am Montagabend wurde nicht nur geredet. Während die Tagesordnung abgehandelt wurde, leisteten die Vorstandsmitglieder - auf dem Foto: Schriftführer Bernd Brauer - kniffelige Handarbeit: Dutzende von PVC-Folien mit dem Logo der Deutschen Fährstraße wurden fein säuberlich und blasenfrei auf Alu-Rohlinge geklebt, die demnächst im Kreis Cuxhaven die Fahrrad-Route der jüngsten deutschen Ferienstraße markieren werden.

Heimatverein mit dabei

Inzwischen hat auch der Heimatverein Hemmoor seinen Eintritt in die Arbeitsgemeinschaft (Website hier) angekündigt, die sich als "Lobby für die Oste" versteht. Zuletzt waren die Samtgemeinden Hemmoor, Nordkehdingen und Am Dobrock beigetreten, die Stadt Brunsbüttel hat ihren Eintritt angekündigt.

Neuer Newsletter

Über den Auf- und Ausbau der Deutschen Fährstraße informiert der Newsletter "Fährplatz". Die neueste Ausgabe Nr. 10 kann als PDF-Datei hier heruntergeladen werden.


Bremervörde

Rotstift gegen
Umweltarbeit


Umweltpyramide an der Oste

10. 8. 2004. Die "Umweltpyramide" des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) am Vörder See in Bremerrvörde zählt zu den wichtigsten Tourismus-Magneten im Osteland. Ob die Umweltpyramide - in unmittelbarer Nähe der Oste -  in ihrer bisherigen Form in Zukunft weitergeführt werden kann, ist für ihren Leiter Axel Roschen derzeit zumindest fraglich.

Grund für diese pessimistische Einschätzung sind laut Bremervörde aktuell die Sparmaßnahmen der CDU-geführten Landesregierung, die ein weiteres Mal die Mittel für die niedersächsischen Umweltverbände in Höhe von 200.000 Euro gekürzt hat. "Somit summieren sich die Kürzungen in 2004 und 2005 im Umweltbereich auf insgesamt 62,4 Prozent für die Verbändeförderung, was in dieser Höhe einzigartig ist", heißt es in einer Pressemitteilung des NABU.

Der Naturschutzbund fürchtet vor allem eine Schwächung des ehrenamtlichen Engagements, wenn die ohnehin geringen finanziellen Mittel immer weiter gekürzt und zusammengestrichen werden. „Welchen Stellenwert hat denn der ehrenamtliche, verbandlich organisierte Naturschutz in Niedersachsen noch, fragt der NABU-Landesvorsitzende Hans-Jörg Helm.

Für die örtliche und regionale Arbeit der ehrenamtlich Aktiven sei eine fachliche und organisatorische Unterstützung durch hauptamtliche Mitarbeiter nötig. Wie Roschen betont, brauchen die vielfältigen Beratungen und naturschutzfachlichen Anfragen aus der Bevölkerung zu Ameisen, Fledermäusen, Jungvögeln, Hornissen bis hin zu Wespen eine fachliche Aufbereitung und Zuarbeit.

In der Umweltpyramide - Website hier - werden die Ehrenamtlichen geschult, informiert und in ihrer praktischen Arbeit vor Ort unterstützt. „Ohne die finanzielle Unterstützung durch den NABU-Landesverband könnte die Umweltpyramide nicht existieren, so Axel Roschen. „Wir erhalten keine öffentlichen Zuschüsse, sondern finanzieren uns aus den Einnahmen für Veranstaltungen, Fachbearbeitungen und Spenden."


Schwebefähre

Diese Woche soll
eingerüstet werden


Zur Zeit wird die alte Elektrik herausgerissen

9. 8. 2004. Noch vor einem Jahr hatten viele die Hoffnung aufgegeben, dass die 95 Jahre alte Schwebefähre Osten - Hemmoor jemals wieder schweben würde. Doch die Optimisten haben recht behalten: Die Gelder sind bewilligt, und am Donnerstag vorletzter Woche hat die von der Cuxhavener Kreisverwaltung aufwendig vorbereitete Reparatur der Schwebefähre begonnen.


Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor

Die Sanierung der Sockel ist als erstes in Angriff genommen worden. Zur Zeit wird die marode Elektrik herausgerissen. Die uralten Motoren sollen für eine museale Verwendung in Osten verbleiben. Von dieser Woche an werden die Pfeiler an der Südseite eingerüstet. Mehr unter OSTEN.


Kinder

Ferienspaß
am Dorffleet

7. 8. 2004. Begeisterung am Ostener Dorffleet: 24 Kinder und Jugendliche waren der Einladung des Sportfischervereins "Oste" e.V. gefolgt, im Rahmen der Ferienspaßaktion an einem Schnupperkurs im Angeln teilzunehmen. Mehr auf dieser SONDERSEITE.


Politik

Maja Czesinski
fährt nach Berlin

7. 8. 2004. Eine Tombola war der Höhepunkt eines Sommerfestes der SPD Hechthausen am Dorfbrunnen, zu dem Bürgermeister Bodo Neumann und Vorsitzender Jan Tiedemann viele gut gelaunte Gäste begrüßen konnten.
Der erste Preis, eine Berlin-Reise, gestiftet von der Bundestagsabgeordneten Dr. Margrit Wetzel (r.) ging an Maja Czesinski. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Landwirtschaft

Biobauern-Promi will
Ostemarsch verlassen

6. 8. 2004. Deutschlands prominentester Apfelbauer, der Großenwördener Bio-Pionier Eckart Brandt, will Großenwörden mit seinem berühmten "Boomgarden"-Projekt verlassen. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Literatur

"Zeitgenaues
Kolorit" aus Hüll

7. 8. 2004. Die positiven Stimmen zum neuen Roman "Der Salzhändler" von Elke Loewe (Rönndeich) reißen nicht ab. "Viel Raum nimmt im Roman ein zeitgenaues Lüneburg-Kolorit ein", lobt die "Lüneburger Landeszeitung" das Buch: "'Der Salzhändler' fällt in das populäre Genre des historischen Unterhaltungsromans. Elke Loewe packt vom Krieg bis zu den Kometen sehr viel hinein, behält aber immer die Geschichte im Blick und ihre Akteure." Mehr...


Kriminalität

Container-Klau
jetzt vor Gericht

6. 8. 2004. Thomas T. aus Hemmoor und weitere Beschuldigte müssen sich jetzt vor dem Landgericht Stade dafür verantworten, zwischen Januar 2002 und Februar dieses Jahres in mehreren Fällen Containerladungen gestohlen zu haben. Mehr unter www.nez.de.


Tourismus

Bald Mini-Kreuzfahrt
Osten, Ostsee, Oslo?


 Diese Kapitäne wollen kooperieren

5. 8. 2004. Kann man vom kommenden Jahr an mit regulären Fahrgastschiffen von Bremervörde oder Osten aus eine Reise über den Nord-Ostsee-Kanal bis nach Rendsburg und Kiel unternehmen, mit Anschlußmöglichkeit sogar bis Oslo? Bei einem Treffen auf der Oste, vermittelt durch die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., haben Oste-Kapitän Caspar Bingemer ("Mocambo") und Kanal-Kapitän Peter Brandt ("Germania") vereinbart, ihre Fahrpläne anzupassen, damit Touristen nächstes Jahr zumindest an einigen Tagen die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel nicht nur per Auto, Rad oder Sportboot, sondern auch auch an Bord fahrplanmäßiger Fahrgastschiffe kennenlernen können.


Delegation an der Hochbrücke Rendsburg

Eine sechsköpfige Delegation der AG Osteland hat jetzt in Kiel, Rendsburg, Brunsbüttel und Geversdorf die Möglichkeiten sondiert, die Oste stärker mit der Personenschifffahrt im Norden zu vernetzen. Zurückgelegt wurde die Erkundungsreise an Bord der Schiffe "Heikendorf" (Kieler Förde), "Funny Girl" (Nord-Ostsee-Kanal), "Germania" (Niederelbe) und "Mocambo" (Oste).

Besichtigt wurden im Hinblick auf eine mögliche Einbindung in künftige Tourenprogramme unter anderem das Schiffahrtsmuseum in Kiel, die Hochbrücke mit Schwebefähre in Rendsburg und das Kanalmuseum in Brunsbüttel. Fazit: Die Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz hatte recht, als sie in ihrem Grußwort zur Eröffnung der Deutschen Fährstraße schrieb, diese Ferienroute sei "eine der schönsten und zugleich aufregendsten Möglichkeiten, Norddeutschland zu entdecken."

Ein ausführlicher Bericht mit vielen Fotos von der Erkundungsreise der AG Osteland steht hier.


Elbvertiefung

Widerstand soll
kanalisiert werden


Die Unterelbe bei Brunsbüttel

4. 8. 2004.  Ein ausgewiesener Elb-Fachmann soll den politischen Widerstand der Anrainer gegen die geplante Fahrwasser-Vertiefung der Elbe in geordnete Bahnen lenken. In Gesprächen mit den 30 Gemeinden und acht Landkreisen zwischen Hamburg und der Nordsee werde er Lösungen für deren Probleme suchen, sagte Professor Heinrich Reincke. Der in Drochtersen lebende frühere Leiter der Wassergütestelle Elbe wurde von Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein als unabhängiger Moderator bestellt.


Clubs

Motorradtreffen
in Großenwörden

4. 8. 2004. Jubiläum in Großenwörden: Im Dorf wurde jetzt das 10. Motorradtreffen gefeiert. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


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