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Hechthausen

Magnet für
Feriengäste


Neue Reithalle in Hechthausen-Klint

31. 7. 2011. Der Ferien- und Campingpark Geesthof GmbH & Co.KG in Hechthausen-Klint zählt zu den stärksten Tourismus-Magneten an der Oste. Am Sonntag eröffnete Geschäftsführer Clemens Freiherr von Marschalck zu Bachtenbrock unweit der Oste in Anwesenheit zahlreicher Gäste, darunter Bürgermeister Bodo Neumann (SPD), eine neue Reithalle, errichtet "nach neuesten Standards und Vorgaben".


Werbefilm des Geesthofs - ansehen

Durch den mit EU-Mitteln geförderten Hallenneubau (mit automatischer Berieselung) gewinnt der Geesthof weiter an Anziehungskraft. Einen Eindruck von den vielfältigen Ferienangeboten vermittelt neben der neu gestalteten Geesthof-Website auch dieses Video auf Youtube.


Balje

Osteland
gratuliert


Gerettet: Kleiner Baljer Leuchtturm (l.)

31. 7. 2011. Die Glückwünsche der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. zur Rettung des lange Zeit abrissbedrohten alten Baljer Leuchtturms von 1904 überbrachten am Sonntag rund 20 Vorstands- und sonstige Mitglieder der "Lobby für die Oste" dem Vorstand des Leuchtturm-Fördervereins um Eckhard Klitzung und Gerhard und Waltraud Gebhardt. Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche, der ebenso wie die Osteland-Vorstandsmitglieder Walter Rademacher (Foto), Johannes Schmidt, Renate Bölsche und Finanzberater Ewald Romund dem Förderverein gratulierte, betonte, ohne  Bürgerengagement und Bürgersinn der Baljer Leuchtturmfreunde wäre eine Erhaltung des maritimen Baudenkmals kaum möglich gewesen.

Sieben Jahre Kampf für
ein maritimes Denkmal


Leuchtturm-Retter Gerhard Gebhardt

Der Baljer Förderverein, in seinem "siebenjährigen Kampf" (Gebhardt) tatkräftig unterstützt von Bürgermeister Hermann Bösch (CDU), war für seine Verdienste um den Denkmalschutz bereits 2009 von der AG Osteland mit dem Oste-Kulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden (Begründung).


Gratulation im Turm: Osteland-Vorstand

Der 107 Jahre alte Leuchtturm zählt zu den Kehdinger Attraktionen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, deren Träger die AG Osteland ist.


Osteland

Ein Fest für
33 Fähren


Osteland-Preisträgerin Tiedemann-Wingst

30. 7. 2011. Mit Shantys und "Prahmfährenkuchen", einem Fähren-Bilderrätsel und einer Lesung feiert die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. am Sonnabend, 13. August, 15.30 Uhr, in der Ostener Festhalle ein Fest für die 33 historischen Fährstellen an der Oste. Anlass der Veranstaltungist die Präsentation eines von der AG Osteland herausgegebenen neuen Buches, in dem die bekannte Regionalhistorikerin Gisela Tiedemann-Wingst "Die Geschichte der Fähren an der Oste" (so der Titel) beleuchtet.

Ausführlicher Bericht (mit Anmelde-Möglichkeit) in unserem Kanal DEUTSCHE FÄHRSTRASSE.


Wissenschaft

Uni forscht
im Krimiland


Carolin Heymann und Renate Bölsche

30. 7. 2011. Seit fünf Jahren gibt es das Krimiland Kehdingen-Oste. Jetzt hat das Literatur- und Tourismusprojekt der AG Osteland auch das Interesse der Wissenschaft geweckt. Die angehende Geografin Carolin Heymann widmet ihre Bachelor-Arbeit an der Universität Mainz dem Thema "Regionale Krimis und Tourismus". Bei Recherchereisen nach Oberndorf und Osten begegnete sie unter anderem dem "Stern"-Reporter und Krimiautor Wolfgang Röhl ("Straßenkampf"), dem "Krimischiff"-Käpt'n Caspar Bingemer von der "Mocambo" (kl. Foto) und der Dipl.-Geografin und Dipl-Bibliothekarin Renate Bölsche, die das Projekt im Vorstand der AG Osteland betreut. - Mehr in unserem Kanal KRIMILAND.


Drei-Kreise-Eck

Einweihung
im August


Osteland-Eck bei Brobergen

31. 7. 2011. "Ein Stein fürs Osteland?" - so war am 25. 4. 2008 ein Artikel unserer Website oste.de überschrieben, in dem wir anregten, im Jahr der Oste 2009 "einen Osteland-Stein am 'Dreiländereck' der drei Oste-Anrainerkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg aufzustellen", unweit der Fähre Brobergen (siehe ARCHIV).


Hier tangieren sich die drei Oste-Kreise

Gut drei Jahre später ist die Idee verwirklicht worden, nicht zuletzt dank des Engagements des CDU-Kommunalpolitikers Cord-Johann Otten. Das erste kreisübergreifende Leader-Projekt - wegen seiner Lage auch "Ostelandeck" genannt - ist, wie berichtet, bereits vor einigen Monaten fertiggestellt worden.


Die Hinweise sind längst montiert

Offiziell seiner Bestimmung übergeben wird es von den Politik aber erst - im Vorfeld am Kommunalwahl - am Sonntag, 21. August, 10 Uhr.


Zeigt Einsatz: Cord-Johann Otten (CDU)

Teilnehmen an der Einweihung der neuen Radler-Attraktion wollen die Samtgemeinde-Bürgermeister und Ostefreunde Werner Otten (Lamstedt) und Thomas Scharbatke (Oldendorf) sowie Bürgermeister Eduard Gummich (Bremervörde). Mehr...


Schifffahrt

In Osten
hakt's...


Schiffsanleger-Hinweis in Osten

30. 7. 2011. Während in kleineren Nachbarorten wie Großenwörden (Foto links) und Oberndorf seit langem schon viele Hinweisschilder den Weg zu den neuen Schiffsanlegern weisen, irren in Osten noch immer "Mocambo"-Passagiere durch den Ort, um den vor fast 16 Monaten eingeweihten, aber noch immer nicht ausgeschilderten Anleger zu finden.

Weil's in der Gemeinde offensichtlich irgendwo hakt, hat ein Schiffstouren-Veranstalter diese Woche den Weg zum Anleger auf eigene Faust mit Papier, Klebeband und Eddingstift ausgeschildert. Beklebt wurden u. a. Wegweiser und Straßenbegrenzungspfähle (kl. Foto) - kein schöner Anblick, aber immerhin eine Notlösung.


Beklebtes neues Verbotsschild

Der Zettel mit der Aufschrift "Mocambo" findet sich auch auf einem ganz neuen Verbotsschild, das die Gemeinde ("Der Bürgermeister") jetzt am Deichaufgang zum Anleger hat aufstellen lassen - und auf dem ebenfalls ein Hinweis auf die Abfahrtsstelle der Mocambo fehlt.


Konzert

Shantys zum
Jubelfest


Shanty-Konzert in Hemmoor (2009)

31. 7. 2011. An der Oste sind sind die maritimen Traditionen noch lebendig. Das zeigt auch der Shanty-Chor Hemmoor, der an diesem Sonntag, 31. Juli, beim zweiten diesjährigen Backfest des Geschichts- und Heimatvereins auf dem Gelände bei der Hemmoorer Kulturdiele sein 15-jähriges Bestehen feiert. Mehr im Kanal Blaues Netz Oste.

Am Sonnabend, 13. August, 15 Uhr, tritt der Hemmoorer Shanty-Chor bei der Präsentation des neuen Fährenbuchs von Gisela Tiedemann-Wingst durch die AG Osteland in der Ostener Festhalle auf. Mehr im Kanal Deutsche Fährstraße.


Wassersport

17 Boote
ausgeraubt


Hafen in Neuhaus/Oste

29. 7. 2011. An der Oste ist erhöhte Wachsamkeit angesagt. Zuerst meldeten Großenwördener, wie berichtet, Diebstähle aus einem Sportboot. Jetzt haben Unbekannte auch an zwei Bootanlegern in Geversdorf und Neuhaus insgesamt 17 Sportboote aufgebrochen und daraus Gegenstände von geringem Wert gestohlen.

Das teilt die Wasserschutzpolizei Stade mit. Die ermittelnden Beamten hoffen auf Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung der Taten liefern können. Bisherigen Erkenntnissen zufolge verschafften sich die Täter mit Werkzeugen Zugang in das Innere der Boote. Der Gesamtschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (04141) 10 28 20 mit der Wasserschutzpolizei in Stade oder unter (04777) 80 84 80 mit der Polizeistation in Cadenberge in Verbindung zu setzen.


Fährstraße

5. Fähre
kommt


So berichtete oste.de schon 2008

29. 7. 2011. Bereits vor fast drei Jahren berichtete oste.de erstmals über die Idee von AG-Osteland- Mitbegründer Hubertus von Marschalck (Foto) - jetzt werden seine Pläne realisiert: Wahrscheinlich von Oktober an wird eine fünfte Fähre im Osteland verkehren (neben der Schwebefähre Osten - Hemmoor und den drei Prahmfähren in Brobergen, Schönau und Gräpel). Mit Hilfe von EU-Geldern hat der Geesthof der Familie Marschalck jetzt ein Landungsboot geordert, das als "Püttenhüpper" Naturerlebnistouren in die neu entstandenen Mergelabbau-Seen ermöglicht und außerdem als Fussgänger- und Radlerfähre zwischen dem Ferienpark in Hechthausen-Klint und dem früheren Marschalck'schen Besitztum Kranenburg (Kreis Stade) dienen soll.

Durch das rund zehn Meter lange Flachbodenschiff gewinnt auch die Deutsche Fährstraße eine weitere Attraktion, nachdem bereits im Frühjahr in Oberndorf ein 1:2-Modell der dort einst pendelnden Ostefähre aufgestellt worden ist.


Oberndorf

Heimkehr
im Herbst


Gastlandflaggen auf der "Heimkehr"

29. 7. 2011. Die zweifachen Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch aus Oberndorf haben Großbritannien erreicht und die Flaggen des Gastlandes sowie von Cornwall gesetzt. Jetzt steht auch fest: Am 24. September, 12 Uhr, wird ihre Yacht "Heimkehr" (Logbuch) in Oberndorf festmachen - "direkt vor der wunderschönen Kirche am Fluss", wie das Paar mitteilt: "Darauf freuen wir uns."  Nach der Rückkehr wollen die Frischs im Arbeitskreis Blaues Netz Oste der AG Osteland über den letzten Teil ihrer Reise berichten.


Vereine

Zuschuss
vom Kreis

29. 7. 2011. Erste Vereine an der Oste - darunter der Schützenverein Osten (Youtube-Video hier) - haben begonnen, für ihre Nachwuchsarbeit die Möglichkeiten zu nutzen, die das neue "Bildungspaket" des Bundes bietet: Um allen Jugendlichen die "Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben" zu ermöglichen, leisten neuerdings die Landkreise Zuschüsse zu Mitgliedsbeiträgen für Vereine in den Bereichen Sport, Spiel und Geselligkeit. Anspruchsberechtigt sind Jugendliche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und deren Eltern Arbeitslosengeld II, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung, Wohngeld oder einen Kinderzuschlag zum Kindergeld erhalten. Anträge sind beim jeweilen Jobcenter oder Landkreis erhältlich, ein Merkblatt steht hier im Web.

Dank für den Hinweis an Gerhard Stuckenbrock.


Rockstedt

Irrwege im
Maisacker


Ferienspaß Maislabyrinth (im Emsland)

28. 7. 2011. Die Vermaisung und Verödung der Landschaft an der Oste bereitet nicht nur Artenschützern Sorge, sondern auch Touristikern. Doch es gibt einen Fall, in dem Tourismusförderung und Maisanbau Hand in Hand gehen: Bundesweit suchen immer mehr Urlauber Spaß in Maislabyrinthen, denen sogar schon eine eigene Website gewidmet ist: www.maiswahn.de. Dort heisst es: "Labyrinthe dieser Art haben sich in der letzten Zeit stetig gemausert... Diese Website soll allen Mais-Wahnsinnigen dazu dienen, die entsprechenden Lokalitäten in ihrer Umgebung zu entdecken."

Ein Maislabyrinth ist soeben in der Oste-Gemeinde Rockstedt (Kreis Rotenburg) zum Besuch freigegeben worden - unmittelbar an der Grenze des Ostelandes: Das Areal am Rockstedter Löhberg, obwohl nur etwa einen Kilometer von der Oste entfernt, bildet bereits die Wasserscheide zur Weser; an der westlichen Seite sickert das Wasser in den Rummeldeisbach, den längsten Nebenfluß der Hamme. Ein Artikel über das Labyrinth an der Oste steht in der Online-Ausgabe der Zevener Zeitung.

125. Maisgas-Anlage
im Kreis Rotenburg

Über ein "rundes Biogas-Jubiläum" - die 125. maisfressende Biogas-Anlage im Kreis Rotenburg - berichtet die Bremervörder Zeitung. - Unsere früheren Texte zum Thema Vermaisung des Ostelandes stehen auf dieser SONDERSEITE.

Dank für Hinweise an Kurt Ringen.


Hemmoor

Das Lied der
Oste-Lachse


Uhlmann zur neuen CD - Video ansehen

28. 7. 2011. "Tomte"-Star Thees Uhlmann besingt auf seiner ersten Solo-CD, die am 23. August erscheint, auch  seine Kindheit an der Oste. Der Titel des Songs nimmt Bezug auf den Symbolfisch von "Deutschlands Lachsfluss Nummer eins": "Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinaus."


Oste-Lachs (Foto: ASV Zeven)

Mit einem Kurzvideo (hier) kündigt Uhlmann die neue CD an. Darüber hinaus hat der Filmemacher Dietrich Brüggemann (Uhlmann: "der Stanley Kubrick von der Niederelbe") ein Vier-Minuten-Video gedreht, das Thees auf Dutzenden von Kinder- und Jugendbildern in seinem Hemmoorer Elternhaus, auf dem Sportplatz usw. zeigt.

Wo das vier Minuten lange Hemmoor-Video schon jetzt zu sehen und das Lachs-Lied zu hören ist, steht in unserem Kanal BLAUES NETZ.


Oste-Presseschau

Zwei neue
Brücken

28. 7. 2011. An der mittleren Oste im Kreis Rotenburg werden zwei neue Brücken gebaut. Die eine soll die Eisenbahnbrücke in Bremervörde ersetzen, die bei einem Zugunglück am 8. Juli beschädigt worden ist (wir berichteten); der ohnehin vorgesehene Neubau könnte vorgezogen werden, meldet die Bremervörder Zeitung (mehr).  - Eine weitere neue Oste-Brücke, mit deren Bau bereits begonnen worden ist, entsteht zwischen Engeo und Minstedt. Die bisherige Straßenbrücke soll anschließend abgerissen werden. Mehr...

Neu in der Lokalpresse:

Osten: Welterbetitel für Schwebefähren gefährdet (Treffpunkt Sittensen)

Elm: Kupferdiebe plündern Kirchenbau (Marktplatz Bremervörde)

Hechthausen: Sandbahnrennen trotzte dem Regen (Cuxhavener Nchrichten).

Zeven: Per Rad am Oste-Ufer entlang (Nordsee-Zeitung).

Bremervörde: "Wolfgang" funkt aus der Oste (Sonntagsjournal).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


Kleinwörden

Zwerg von
der Oste


Das ist sie, die niedliche Mini-Maus

28. 7. 2011. Erst entdeckte AG-Osteland-Mitglied Gerd Bertholdt aus Kleinwörden unweit der Oste ein seltsames Kugelnest (siehe unten), dann legte sich der Naturfotograf auf die Lauer, bis er die Erbauerin vor die Linse bekam: ein Exemplar der Eurasischen Zwergmaus, mit maximal fünf Gramm Körpergewicht eines der kleinsten Säugetiere Europas. - Mehr über die Mikromaus von Kleinwörden steht unter WIR AN DER OSTE.


Selsingen

Proteste
bekräftigt


Anti-Deponie-Parole bei Selsingen

27. 7. 2011. Die Gegner einer Bauschuttdeponie bei Haaßel im Einzugsbereich der Oberen Oste haben ihre Proteste bekräftigt und geben sich weiterhin kompromisslos. Ein ausführlicher Bericht steht in der Zevener Zeitung.

Wer die Oste-Samtgemeinde Selsingen mit dem Rad kennenlernen möchte, findet ebenfalls in der Zevener Zeitung einen Tipp für eine Tour auf den dortigen Steinerlebnispfaden.


Oberndorf

Fahrt ins
Abendrot


Oste-Oldtimer "Mocambo"

27. 7. 2011. Wahlkampf auf dem Wasser: Die SPD im Landkreis Cuxhaven lädt zum Spätschoppen am Mittwoch, 17. August, von 17 bis 20 Uhr nach Oberndorf ein. Dort werden die Gäste von Bürgermeister Detlef Horeis (Foto) begrüßt. Bei Musik, Getränken und Snacks können sich die Teilnehmer über das Arbeitsprogramm der SPD informieren und die Kreistagskandidatinnen und Kreistagskandidaten kennenlernen. Um 18 Uhr geht's zu einem Schiffstörn ins Abendrot auf die "MS Mocambo". Alle Interessierten sind willkommen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, weil die Plätze auf dem Schiff begrenzt sind. Einzelheiten stehen hier.


Schwebefähren

Unesco-Titel
in Gefahr?


Zurzeit in Reparatur: NOK-Schwebefähre

26. 7. 2011. Mit Besorgnis reagiert die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. im niedersächsischen Osten (Landkreis Cuxhaven) auf jüngste Meldungen aus Schleswig-Holstein, denen zufolge der angestrebte Weltkulturerbe-Status für die 102 Jahre alte Schwebefähre Osten - Hemmoor ebenso gefährdet ist wie die Vergabe des Unesco-Titels für die zweitälteste deutsche Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld und für fünf weitere Bauwerke dieser Art in Argentinien, Frankreich und Großbritannien.


Bürgermeister Breitner (auf N3)

Ursache der Befürchtungen ist eine Novellierung des schleswig-holsteinischen Denkmalschutzgesetzes, das nach Auffassung von Kritikern "reine Makulatur" ist, den Schutzstatus von Welterbestätten vermindert und negative Reaktionen der Unesco provozieren könnte.

Aus Sicht des Rendsburger Bürgermeisters Andreas Breitner (SPD) gefährdet das Land nicht nur die bereits existierenden und beantragten Unesco-Weltkulturerbestätten in Schleswig-Holstein wie die Altstadt von Lübeck, das Dannewerk und die Rendsburger Schwebefähre samt Eisenbahnhochbrücke. Betroffen seien auch alle anderen Schwebefähren, die auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung Rendsburgs einen gemeinsamen Antrag an die Unesco erarbeiten.

Lesen Sie bitte weiter auf dieser Website im Kanal Deutsche Fährstraße oder auf www.schwebefaehre.org. -
Ausführlicher Bericht auch in Treffpunkt Sittensen.


Turniere

Die Tage
der Reiter


Plakat des Reitvereins Engelschoff

27. 7. 2011. Im Zeichen der ländlichen Reiterei steht auch in diesem Jahr der August an der Oste. So naht das 104. Dobrock-Turnier (18. bis 21. August, Website), für das NEZ-Manager und AG-Osteland-Mitglied Ralf Drossner bereits eine Facebook-Gruppe eingerichtet hat. Am Sonntag, 21. August, 7 bis 18 Uhr, lädt auch der kleine Reitverein Engelschoff zum alljährlichen Reitturnier (mehr auf www.engelschoff.info).

Dank für Hinweise an Angelika und Herbert Mahler.


Landwirtschaft

Kosmetik
und mehr


Mais-Monokultur an der Oste

26. 7. 2011. Immer mehr Beachtung findet die Kritik von Jägern und Naturschützern - darunter die Osteland-Mitglieder Uwe Baumert (Nabu Niedersachsen) und Ostepreisträger Gerhard Klotz (Jägerschaft Land Hadeln/Cuxhaven) - an der "Vermaisung" des Ostelandes. Umlängst haben die Landvolk-Verbände Bremervörde, Verden und Rotenburg/Zeven eine Initiative namens "Bunte Felder" gegründet, um etwa fürs Auge und für den Artenschutz zu tun: Entlang der Maisäcker wurden rund 40 Hektar Blühstreifen angelegt - mehr als nur "Kosmetik für die nicht eben attraktiven Maisfelder", wie heute Redakteur Stefan Algermissen in der Bremervörder Zeitung schreibt.

Mehr zum Thema auf unserer Sonderseite "Vermaisung stoppen".


Tourismus

I like
Oste


Marlies und Ernst Wollatz in Gräpel

26. 7. 2011. "I like STD" heißt eine neue Serie im Hamburger Abendblatt, in der Leser ihre Lieblingsplätze im Landkreis Stade vorstellen. Nachdem sich Multitalent Lilo Wanders zum Osteufer bei Großenwörden bekannt hatte (siehe unten), nennen jetzt Marlies und Ernst Wollatz aus Gräpel den Anleger der dortigen Prahmfähre am Gasthaus "Zum Osteblick" als favorisierten Platz. Mehr im Abendblatt (Ausgabe Stade).

111 Tipps für
die Ferien


Wassermühle in Eitzmühlen an der Oste

Der Weser-Kurier weist seine Leser auf den Ferien-Flyer "111 Tipps für Daheimgebliebene" der Tourist-Info Rotenburg hin, der viele Ausflüge an die Obere Oste empfiehlt. Auszug: "In der Sittenser Wassermühle können sich Interessierte ein Bild von alten und fast vergessenen Handwerksberufen machen. An den Wochenenden verkehrt zudem die Moorbahn Tiste zum Beobachtungsturm Tister Bauernmoor. Auch der Natur- und Erlebnispark in Bremervörde hat Spannendes zu bieten.

Der historische Moorexpress lädt zu einer Fahrt durch das Teufelsmoor ein, der Moorkobold Huvi zu einem Besuch auf den Moorerlebsnispfad Huvenhoopsmoor bei Gnarrenburg. Außerdem können Interessierte erfahren, wie Bauerngolfen funktioniert. Eine Kanufahrt auf der Oste mit einem Besuch der Wassermühle Eitzmühlen oder der Gedenkstätte Lager Sandbostel gilt es in der Samtgemeinde Selsingen zu erleben."


Kino

Schutz für
den Schatz


Gerken (r.) mit dem Filmemacher-Duo

26. 7. 2011. Auch am gestrigen Montag stürmte das Publikum die Otterndorfer Seelandhallen. Restlos ausverkauft  waren sämtliche vier dort angesetzten Vorführungen der faszinierenden neuen Dokumentation "Die Nordsee von oben", gefilmt mit der weltbesten Helikopter-Spezialkameras aus dem CIA-Arsenal.


Publikum stürmt die Seelandhallen

Bürgermeister Hermann Gerken dankte den Filmemachern Christian Wüstenberg (ehemals Otterndorf) und Silke Schranz für das "große Erlebnis", das sie den Zuschauern böten; der Nordseefilm sei "Werbung für die ganze Region". Silke Schranz freute sich über die starke Resonanz in Otterndorf und anderswo: "Uns hüpft das Herz." Die Otterndorfer Zuschauer spendeten nach der betörenden anderthalbstündigen Flugreise über Watt, Halligen und Häfen herzlichen Applaus.


Auch im Film: die NOK-Schwebefähre

Erwähnung fand in dem Film übrigens auch die Oste-Schwebefähre als eine von weltweit nur noch acht Bauwerken dieser Art, im Luftbild gezeigt wurde die Rendsburger Schwesterfähre und der Nord-Ostsee-Kanal, dem die Deutsche Fährstraße folgt.


Traumhafte Bilder von Watt und Halligen

Einen Eindruck von der "perfekten Mischung aus 'Augenschmaus' und Information" ("Die Welt") bietet der Kino-Trailer, der hier auf youtube.de betrachtet werden kann. Der Film zeige, so Wüstenberg, "welcher Schatz vor unserer Tür liegt - und wie schützenswert er ist". Mehr...


Großenwörden

Ein Fall für
die Polizei


Beschmiertes Stationsschild

24. 7. 2011. Verunstaltete Alu-Geländer auf den Schiffsanlegern in Osten und Großenwörden, drei Rettungsring-Diebstähle (wir berichteten)  - jetzt ist der Vandalismus an der Oste endgültig zu einem Fall für die Polizei geworden.


Verunstalteter Poller in Großenwörden

"Das sind längst keine Dumme-Jungen-Streiche mehr, und uns macht das richtig wütend," sagen der Großenwördener Hafenmeister Heinz Böckmann und Lebensgefährtin Brigitte Sawatzki, die nach jüngsten Schmierereien am Mocambo-Anleger jetzt die Polizei eingeschaltet haben.

"Mitgenommen oder
in die Oste geworfen"

Schmierfinken, offenbar Jugendliche, hinterließen zahlreiche Spuren unter anderem auf dem mit Spendengeldern hergestellten Fährstraßen-Stationsschild "Großenwörden", auf dem Metallpoller ("Gerhad und Tittentina = Sex") und auf dem wiederbeschafften Rettungsring ("Hünchen").

Außerdem haben die Täter, so der Hafenwart, aus einem Großenwördener Boot "alles, was nicht fest war, mitgenommen oder in die Oste geworfen". Böckmann hofft nun: "Vielleicht erkennt ja jemand die Handschrift des / der Schmierfinken." Und er fragt: "Muss man sich eigentlich daran gewöhnen, dass Menschen (in diesem Fall sind es wohl Heranwachsende) aus lauter Übermut und Dummheit solche Schäden anrichten?"


In eigener Sache

Wo sind die
alten Seiten?


25. 7. 2011. Diese Website ist neu strukturiert worden: Sie ist nach Sachgebieten geordnet, nicht mehr nach Orten. Die bishergen Lokalportale werden nur noch im Ausnahmefall fortgeführt. Thema ist mehr denn je die gesamte Oste von der Quelle bis zur Mündung.

Wo sind die alten Gemeinde-Seiten geblieben? Ein Klick auf die jeweilige gelbe Ortstafel hilft bei der Suche. Alle früheren Meldungen aus dieser Spalte stehen hier, alle Bilder und Texte seit 2001 sind hier auffindbar.


Hechthausen

Ein Zwerg
im Gras


Nest an der Oste: Wer wohnt denn da?

24. 7. 2011. Wer wohnt denn da? Ein kleines Nest im hohen Gras auf dem Berthof in Kleinwörden (Gemeinde Hechthausen) unweit der Oste weckte das Interesse des Fotografen Gerd Bertholdt. Für den Naturfreund ist der Fall klar: Hier nistet die Eurasische Zwergmaus, die mit nicht einmal fünf Gramm als eines der kleinsten Säugetiere Europas gilt. Die Zwergmaus (Micromys minutus) baut sich ihr Sommernest im hohen Gras, indem sie die Spitzen der Halme zu einer Kugel zusammenbindet. In dem Nest von etwa 10 cm Durchmesser werden etwa acht Junge von je einem Gramm aufgezogen.

Dank für das Nest-Foto an Gerd Bertholdt, für das Maus-Foto von Hendrik Osadnik (Wikipedia/ GNU).


Wingst

Nacht im
Regenwald


Freiwillige Helfer in der "Tropenbar"

24. 7. 2011. Das Wetter spielte zwar nicht so richtig mit. Aber trotz Regens war die 9. Wingster Tropennacht, so der Förderverein, "gut besucht". Sambatrommler (Foto), ein Zauberer und der Ruf des Tigers - Symboltier des Zoos - lockten wieder viele Freunde des Zoos in die Wingst in die gemeindeeigene Touristenattraktion. Die freiwilligen Helfer, die sich in der "Tropenbar" zum Gruppenfoto stellten, ließen sich jedenfalls nicht entmutigen.


Tropennacht-Ankündigung auf wingst.de

Der veranstaltende Förderverein um Dörte Ringleben und Edfried Uhtenwoldt hat rund 120 Mitglieder.


Wassersport

Mit dem Kanu
auf der Oste


Bootstour auf der Oste (bei Sandbostel)

23. 7. 2011. Am Sonnabend, 27. August, veranstaltet das Großenwördener Team Wassersport, Kern einer geplanten neuen TSV-Sparte, eine eine Wanderfahrt mit Kanu oder Kajak auf der Oste von Gräpel bis Großenwörden. Die Tour soll morgens in Gräpel nach einem kleinen Frühstück starten und in Großenwörden mit anschließendem Grillen enden. Das Team um Brigitte Sawatzki (E-Mail) und Jens Lüneberg (Foto, E-Mail) bittet schon jetzt um Anmeldung.

Einzelheiten unter GROSSENWÖRDEN. Mehr zum Thema Wassersport auf www.blaues-netz-oste.de.


Schwebefähren

Filmjubiläum
in Rochefort


Ballett auf der Schwebefähre Rochefort

22. 7. 2011. Frankreich feiert in diesem Sommer den 45. Geburtstag der Filmkomödie "Demoiselles de Rochefort"  ("Die Mädchen von Rochefort") von Regisseur Jacques, die unter anderem auf der Schwebefähre über die Charente Demymit Catherine Deneuve und Gene Kelly gedreht wurde.

Das Tourismusbüro von Rochefort bietet Spezialofferten mit Ballett auf der Schwebefähre an. Außerdem gibt es ein Smartphone-App, mit dem sich Szenen des populären Musical-Films an den Originaldrehorten auf dem Handy-Display ansehen lassen; die Smartphones können auch im Tourist Office der Stadt ausgeliehen werden. Mehr...


Osten / Hemmoor

Filmpremiere
mit Ostefähre


Website zur neuen Filmkomödie

22. 7. 2011. Die Schwebefähre Osten - Hemmoor und das Klimahaus in Bremerhaven zählen zu den Schauplätzen der deutschen Filmkomödie "Arschkalt", die in dieser Woche Premiere hatte. Für Filmzwecke durfte im SEptember vorigen Jahres per Sondergenehmigung ein Tiefkühlwagen mit der Schwebefähre befördert werden. (Fotos von den  Dreharbeiten stehen auf der lokalen Schwebefähren-Website schwebefaehre-osten.de.)


Im Film möglich: Lkw auf der Gondel

Die Qualität des Films über einen zynischen Auslieferer von Tiefkühlkost, der allmählich "auftaut", ist umstritten. Im Rezensionsportal filmjournalisten.de sieht sich ein Kritiker in der Ansicht bestätigt, dass die Deutschen - anders als die Franzosen - das Genre Filmkomödie nicht beherrschen: "Eine weitere dieser schwachbrüstigen deutschen Komödien, die vermutlich der Fernsehdenke voll Genüge tun, die aber im Kino nichts zu suchen haben. Insofern muss ein Film mit dem Titel 'Arschkalt' den Kommentar 'am Arsch vorbei' aushalten können."


Filmszene aus "Arschkalt"

Der Autor vergleicht die Schwebefährenszenen in "Arschkalt" und in dem in Rochefort gedrehten Kultfilm von Jacques Demy (siehe oben): "Es gibt Szenen mit einer ganz langsamen Schwebefähre..., so wie sie wunderbar in den 'Demoiselles de Rochefort' zu sehen ist; bei dem Gedanken an Jacques Demy will einem hier schier das Blut gerinnen oder man kriegt Magenkrämpfe angesichts dieser Gefrierkomödie." Deutlich positiver urteilt der Weser-Kurier, auf dessen Website sich auch der Trailer zum Film finden.

Mehr über britische, französische und deutsche Schwebefähren als Filmstars steht im internationalen Schwebefähren-Portal schwebefaehre.org des Osteland-Arbeitskreises deutsche Schwebefähren.


Balje / Oberndorf

Immer diese
Ostebrücken


Regatta-Hindernis Ostesperrwerk

21. 7. 2011. Immer Ärger um die Ostebrücken. Gerade erst haben, wie berichtet, Sportschiffer-Proteste die Gefahr abgewendet, dass eine vom Kreis Cuxhaven angeordnete reparaturbedingte Sperrung der Geversdorfer Oste-Klappbrücke ausgerechnet in die Zeit der Oberndorfer Traditionsregatta (2. bis 4. September) fällt: Auswärtige Segler hätten bei geschlossener Klappbrücke den Startpunkt in Oberndorf nicht erreichen können.

Kaum ist diese Gefahr gebannt, taucht jetzt ein neues Problem auf: Heute müssen die Regatta-Organisatoren in der Zeitung lesen, dass nunmehr - wiederum just während der Regattatage - eine Vollsperrung der Klappbrücke am Baljer Ostesperrwerk vom 29. August bis 2. September vorgesehen ist.

Und wieder droht ein
Schildbürgerstreich...


Gefährdet: Oberndorfer Herbstregatta

Die Regatta-Organisatoren von der Segler-Gemeinschaft Oberndorf um deren Vorsitzenden Uwe Mählmann (Foto) kämpfen jetzt dafür, auch diesen Schildbürgerstreich zu verhindern: Die Anreise der auswärtigen Teilnehmer der 21. Oberndorfer Herbstregatta, die zugleich Endrunde des Nordsee-Elbe-Cups 2011 ist, am Freitag, 2. September, über die Oste nach Oberndorf müsse unbedingt gesichert werden. Sonst drohe das wichtigste wassersportliche Ereignis der Region (neben dem alljährlichen Hemmoorer Rudermarathon) zu scheitern.

Das Blaue Netz Oste der AG Osteland hat den Regatta-Veranstaltern seine Unterstützung in Aussicht gestellt.

Die Ausschreibung der durch die Klappbrückensperrung gefährdeten 21. Oberndorfer Herbstregatta steht hier. Mehr über das Blaue Netz Oste hier.


Oste / Wümme

Nebenan ein
Wunder 2.0


Angler-Website zum Wümme-Lachs

21. 7. 2011. Im Jahr 2001, lange vor dem zurzeit betriebenen Ostestör-Versuchsbesatz, erregte das "Wunder an der Oste" bundesweit Aufsehen: Engagierten Sportfischern wie Egon Boschen (Lamstedt) und Ernst Peters (Zeven)  war es gelungen, den in den 50er Jahren in Deutschland ausgerotteten Edelfisch Lachs wieder anzusiedeln (siehe die damalige SPIEGEL-Reportage "Schöner als jedes Märchen").

Soeben meldet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), dass sich das Oste-Wunder wiederholt hat - im Nachbarfluss Wümme: Erstmals seit 1925 habe sich der "selten gewordene Lachs in der Wümme wieder fortgepflanzt": "Den Beweis lieferte eine Kontrollbefischung durch Angler in einem renaturierten Abschnitt des Wümme-Nordarmes bei Fischerhude im Landkreis Verden", wo Lachsnachwuchs entdeckt wurde (siehe kleines Foto).

NLWKN spricht
von Sensation

Heiner Harting vom NLWKN in Verden erklärt dazu: "Dieser Nachweis ist nicht nur eine kleine Sensation, sondern auch ein Erfolg für den langen Atem, den die Angelsportler, der Wümmewasserverband, der Landkreis und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz in der Gewässerrenaturierung und beim Fischbesatz an den Tag gelegt haben."

Seit 1982 hatten die Angelvereine an der Wümme versucht, Lachs und Meerforelle wieder im Fluss anzusiedeln. Flankiert wurde dieser so genannte Initialbesatz durch Maßnahmen, die eine Durchgängigkeit des Gewässers für die Wanderfische und andere Lebewesen gewährleisten. Gerken: "So wurden unter anderem hohe Wehranlagen durch naturnahe Sohlgleiten aus Stein-Kies-Schüttungen ersetzt, die nicht nur die Wanderungen der Fische erlauben, sondern auch äußerst vielfältige Lebensräume und wertvolle Kinderstuben für zahlreiche Fischarten bilden." Mehr...


Internet

Oste-Events
auf Facebook


Turnierplatz in Wingst (Foto: Bölsche)

22. 7. 2011. Auch an der Oste gehen Veranstalter dazu über, für ihre Events zusätzlich zur Website auch Facebook-Seiten einzurichten. So gibt es für das 104. Dobrock-Turnier (Website) vom 18. bis 21. August eine Facebook-Gruppe, die NEZ-Manager und AG-Osteland-Mitglied Ralf Drossner eingerichtet hat. - Unsere Fotoimpressionen vom Dobrock-Rennen stehen hier.


Werbung für das Hechthausen-Rennen

Auch die Motorradfreunde Niederelbe werben außer auf ihrer Homepage auch auf Facebook für ihr 21. Sandbahnrennen in Hechthausen, bei dem die waghalsigen Piloten mit den Stahlschuhen an diesem Sonnabend, 23. Juli, ab 13 Uhr im Waldstadion wieder Staub aufwirbeln werden.


Leuchttürme

Betreten
erlaubt!


Historischer Moment: die Erstbegehung

20. 7. 2011. Ein neues Kapitel in der 107-jährigen Geschichte des alten Baljer Leuchtturmswurde an diesem Mittwoch um 13.15 Uhr aufgeschlagen: Erstmals durfte - abgesehen von inoffiziellen Vorbesichtigungen - eine Besuchergruppe mit amtlicher Genehmigung das auf Bürgerdruck hin renovierte historische Seezeichen betreten, das mitten im Nordkehdinger Naturschutzgebiet liegt.


Traumhafte Aussicht von der Galerie

Die Besucher genossen die traumhafte Aussicht von der Leuchtturm-Galerie auf Elbe und Elbwatt und deren Flora und Fauna. Manch einer hätte den Leuchtturm am liebsten gar nicht mehr verlassen. "Mein absoluter Lieblingsplatz im Kreis Stade," urteilte ein Besucher.


"Vogelkieker"-Kapitänin Stephanie Voigt

Viel Anklang fanden auf den vier begehbaren Etagen die Infoausstellungen über Vogelwelt, Leuchttürme und die Geschichte des "Kleinen Baljer", gestaltet unter anderem von drei AG-Osteland-Mitgliedern: Diplom-Biologe und Journalist Christian Schmidt (Thema Elbästuar), Diplom-Designer Nikolaus Ruhl (Landkarten) und Leuchtturm-Retterin Waltraud Gehhardt (Turmhistorie). Fachkundige Erläuterungen gaben vor Ort Diplom-Biologin Stephanie Voigt (Verein Naturerlebnisse) und Thomas Bock (Natureum Niederelbe).


Im Turm: Bilder der Schwestertürme

Die Anfahrt erfolgte mit dem neuen, 350.000 Euro teuren Vogelkieker-Bus mit Panorama-Glasdach in Betrieb ab Natureum. Aus Naturschutzgründen ist der Turm in diesem Jahr nur noch an zwei Tagen zugänglich: am heutigen 21. Juli sowie am 4. August. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen bereitsteht, empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung unter Telefon 04753/842-110 oder info@natureum-niederelbe.de.


Panorama-Doppeldecker "Vogelkieker"

Tickets für die Touren können auch direkt auf der Homepage des Natureums gebucht werden. Der Doppeldecker-Bus startet an den genannten Tagen jeweils um 12.45 Uhr am Oste-Sperrwerk. Treffpunkt ist am Eingang zur Ausstellung "Hund und Katz".  - Weitere Einzelheiten unter www.kehdingen.org.


Deutsche Fährstraße

Weltelite
am Kanal


Website aufrufen / Trailer abspielen

20. 7. 2011. Auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen der Schwebefähren-Stadt Rendsburg und der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld findet vom 9. bis zum 11. September zum elften Mal der Eon-Hansecup statt. Direkt nach den Ruder-Weltmeisterschaften in Bled (Slowenien) versammelt sich dort Elite des Rudersports zu dem - neben der Kieler Woche - wichtigsten Sportereignis an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.


Osteland-Mitglieder Breitner, Hubert

Der Startschuss zum härtesten Rudermarathon der Welt fällt traditionell in Breiholz, das Ziel ist die Schwebefähre an der Eisenbahnhochbrücke in Rendsburg. Am Fuße der "Eisernen Lady" sorgen die Veranstalter wieder für volksfestähnliche Stimmung.

In den vergangenen Jahren war es am Rande der Regatta immer wieder zu Begegnungen zwischen AG-Osteland-Mitgliedern von der Oste und vom Kanal gekommen, so zwischen den Bürgermeistern von Rendsburg und Osten, Andreas Breitner und Carsten Hubert, die sich gemeinsam für die Anerkennung der beiden deutschen Schwebefähren als Weltkulturerbe einsetzen.


Vereine

Osteland im
Funkporträt


Website von Nordwestradio - lesen

Nordwestradio-Reportage (MP3) - hören

19. 7. 2011. In der morgendlichen Sendung "Journal" sowie auf seiner Website und mit zwei Podcasts berichtet Nordwestradio heute über die Erfolge der 2004 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Osteland und die Reize der abgelegenen Region am längsten Nebenfluss der Elbe.


Schütz und Lemke mit Weingärtner (l.)

Der Bericht von Radio-Bremen- Reporter Sven Weingärtner über die Tätigkeit der rund 450 Osteland-Mitglieder als "Lobby für die Oste" trägt den Titel "Gemeinsam sind wir stark". Weingärtner interviewte dafür den Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (kl. Foto) sowie den Sprecher der 7800 Sportfischer am Fluss, Wolfgang Schütz (Osten), und den Osteland-Wanderführer und Freizeitskipper Albertus Lemke (Oberndorf).


Selsinger Spitzenpolitiker Pape (M.)

Pape im Interview (MP 3) - hören

Ergänzt wurde die Reportage durch ein Live-Interview, das Funk-Moderator Hans-Heinrich Obuch (Foto) mit dem Spitzenpolitiker der Oste-Samtgemeinde Selsingen, Hans-Hinrich Pape (CDU), führte und in dem die Rolle der AG Osteland bei der Entwicklung der Flussregion hervorgehoben wurde.

Pape, der sich am 11. September um die Nachfolge des soeben aus dem Amt ausgeschiedenen Samtgemeinde- Bürgermeisters Werner Borchers bewirbt, sagte, durch die Arbeit der AG Osteland sei die früher weithin unbekannte Oste "sehr in den Mittelpunkt gerückt" worden.

Der bisherige Borchers-Stellvertreter Pape würdigte als zurzeit amtierender Bürgermeister die Entscheidung der AG Osteland, im Rahmen ihrer Aktion "Wir an der Oste" die Osteland-Mitgliedskommune Selsingen neben dem Dobrock für 2010/2011 als "Ausflugsziel des Jahres" zu empfehlen. Darüber hinaus begrüsste Pape die Osteland-Initiative zur Entwicklung eines Oste-Radwegs von der Quelle bis zur Mündung.

Die Arbeitsgemeinschaft habe dem Anspruch der Samtgemeinden Sittensen, Selsingen und Zeven auf Förderung eines sanften Tourismus an der Oberen Oste "Nachdruck verliehen". So nehme die Zahl der Radwanderer aus den Regionen Bremen und Hamburg spürbar zu, sagte Pape weiter.


Nordwestradio aktuell - Livestream

Nordwestradio ist ein hörenswertes Programm von Radio Bremen und NDR - ohne nervige Werbung und lästiges Jingle-Geklingel, mit exzellenten Wortbeiträgen (häufig zu Themen aus unserer Region) und mit sehr sympathischer Musikauswahl.

TV-Sechzigminüter
über die Osteregion

Die Osteregion kann sich in diesem Sommer verstärkter Medienpräsenz erfreuen. Vor kurzem erst hatte das N3-Fernsehen, wie berichtet, eine ganze Folge seines "Nordseereports" dem Land Kehdingen und der Oste gewidmet.

Ein anderes N3-Team dreht zurzeit einen einstündigen TV-Beitrag über die Oste von der Quelle bis zur Mündung (Sendetermin: Freitag, 9. September, 20.15 Uhr).

Die hannoverschen TV-Reporter zeigten sich - abgesehen von einer nächtlichen Störung der Dreharbeiten in Osten durch einen Angetrunkenen - begeistert von Land und Leuten am Fluss.


Presse

Sonderseite
über die Oste


Sonderseite im heutigen "Tageblatt"

19. 7. 2011. Erfreut zeigt sich die AG Osteland über die umfangreiche Berichterstattung der Presse im Elbe-Weser-Dreieck über neue Entwicklungen im Flusstourismus. Jüngstes Beispiel: ein Testbericht von NEZ-Chef Egbert Schröder über das "Oste-Natur-Navi". Das Stader Tageblatt hat den Schröder-Artikel mit Berichten über das Oste-Störprojekt und die Halbjahresbilanz der AG Osteland kombiniert. Die Tageblatt-Sonderseite ist mit einer Luftaufnahme der Oste-Pütten eindrucksvoll illustriert. Eine der Überschriften lautet: "Es tut sich was im grünen Land an der Oste."


Legenden

Erfundene
Königsreise


Aprilscherz in der NEZ vom 1. 4. 2004

19. 7. 2011. "Sogar der spanische König war schon da" - mit diesen Worten wird ein merkwürdiger Artikel der linksalternativen "tageszeitung" (taz) über die Schwebefähre an der Oste angekündigt. Autor Frank Keil berichtet in der Hamburg-Ausgabe der taz über einen angeblichen Besuch von König Juan Carlos I. im "Fährkrug" und über ein Gespräch, das er mit "Fährkrug"-Wirt Horst Ahlf geführt hat.

"Der König war natürlich
schon im Fährkrug"

Wörtlich heißt es in dem "taz"-Bericht, dessen voller Wortlaut hier online nachgelesen werden kann, über die beantragte Ernennung der Oste-Schwebefähre und ihrer "Schwesterfähren" zum Weltkulturerbe: "Hilfreich dabei war auch Ahlfs Gründung eines Weltverbandes der noch erhaltenen Schwebefähren samt prominenter Unterstützung: Verbandspräsident ist Spaniens König Juan Carlos I., der - natürlich - auch schon hier in Osten war, auf der Fähre und im 'Fährkrug'. Jetzt muss Ahlf mal in die Küche. Es ist bald Mittag, Gäste kommen, die wollen was auf dem Tisch stehen haben..."

Wer hat da wem einen
Bären aufgebunden?

Falsch ist natürlich, dass Schwebefähren-Schirmherr Juan Carlos I. jemals im Fährkrug oder überhaupt in Osten gewesen ist.

Richtig ist, dass die Niederelbe-Zeitung am 1. April 2004 in einem von NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp verfassten  Aprilscherz-Artikel einen solchen Besuch frei erfunden hat; der Wortlaut des amüsanten Kramp-Textes steht hier.

Radakteurin amüsiert
sich "königlich"...

NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp (Foto) meldete sich am Dienstag per Facebook zu dem "taz"-Bericht zu Wort: "Kann mich 'königlich' darüber amüsieren, dass so alter Spinnkram zur Legendenbildung taugt." Dann verfasste sie für die NEZ-Mittwochausgabe einen funkelnden Kommentar mit dem Titel "Von aufgebundenen Bären", in dem sie unter anderem darauf hinweist, dass das Internet "voller Fallstricke" sei: "Das erfährt aktuell auch der Journalist Frank Keil der linksalternativen 'tageszeitung' (Regionalausgabe Hamburg) auf www.osten-oste.de, wo 'Senor Osteland" Jochen Bölsche genüsslich dessen 'Erfundene Ostereise' outet..."

Das Phantom
von der Fähre

Trotz aller Aufklärungsversuche: Zu befürchten ist, dass der erfundene Königsbesuch in Osten ähnlich lange durch die Medien geistern wird wie ein anderes in Osten in die Welt gesetztes Phantom: jener "Eiffelschüler Louis Pinette", der angeblich die Fähre konstruiert, aber in Wahrheit nie existiert hat (mehr hier).

Dank für Hinweise an oste.de-Leser Kurt Ringen.


Wingst

1000 Euro
für Museum


Osteland-Preisträger Gerhard Klotz

18. 7. 2011. Eine Spende in Höhe von 1000 Euro übergab Ostepreisträger Gerhard Klotz, Vorsitzender der Hadler Jägerschaft, dem Vorsitzenden des Wingster Waldmuseumsvereins, Horst Arp. Der Betrag setzt sich zusammen aus dem Preisgeld des "Goldenen Hechts", den die AG Osteland beim Tag der Oste 2011 an Klotz vergeben hatte, und Sondermitteln der Jägerschaft, die bei der Übergabe durch Kreisjägermeister Ahrend Müller vertreten war. - Mehr über das Waldmuseum auf unserer SONDERSEITE.


Internet

Orden vom
Skipperpaar


Für die Webmaster ein blanker Stern

17. 7. 2011. Dass diese Website am Wochenende den 1 000 000. Besucher registrieren konnte (siehe unten), hat etliche Leser zu Glückwünschen veranlasst. Die originellste Gratulation ließen sich die Oberndorfer Extremsegler Marlene und Bert Frisch einfallen: Von Bord ihrer Yacht "Heimkehr VII." aus, mit der sie gerade ihre zweite Atlantiküberquerung gemeistert haben, verliehen sie dem oste.de-Team einen "Heimkehrstern".

Dazu schrieben sie: "Eine Million mal ist oste.de schon angeklickt worden, und davon bestimmt 1000 mal von uns. Unser tägliches Morgenritual ist oste.de. Nur so lässt sich das Heimweh nach der Oste in erträglichen Grenzen halten. Diese Heimatinformation wird nur durch den Fleiß von Bölsche & Bölsche ermöglicht. Jeden Tag eine elektronische Zeitung. Deswegen bekommt oste.de den goldenen Heimkehrstern verliehen. Als Dank dafür, dass sie uns täglich mit Heimatinfo versorgt haben auf unserem zweijährigen Weg um den Atlantik und als Glückwünsch für 1.000.000 Klicks. Grüße aus Camaret an die Oste."

Wir danken allen Gratulanten - und erwidern die Grüße des Skipperpaars, dessen eigene Website heimkehr-hamburg.de seit Monaten auf der Rangliste der Websites von der Oste nach dem Urteil unserer Leser den Spitzenplatz belegt.


Brobergen

Rätsel um
Rücktritt


Kolf mit Bild der Roland-Statue

18. 7. 2011. An der Oste dauert das Rätselraten um den Rücktritt von Corinna Kolf an, der 1. Vorsitzenden des Broberger Fähr- und Geschichtsvereins. Kolf hat vor 14 Tagen - wie berichtet - "aus aktuellen und persönlichen Gründen" nicht nur ihr Amt niedergelegt, sondern ist auch aus dem verdienstvollen Verein ausgetreten, den sie selber mit ins Leben gerufen hat (ARCHIV-SEITE).

Die Diplom-Geografin, seit kurzem Pressesprecherin des Bremervörder Bachmann-Museumsund Verlegerin des Anzeigenblatts "Zeitlupe", wolle über die Austrittsgründe "keine Auskunft geben", berichtet am heutigen Montag das Stader Tageblatt. Der amtierende Vorsitzenden Egon Oellrich, der die Vereinsgeschäfte bis zur nächsten Jahreshauptversammlung führt, wird mit den Worten zitiert, "der Umgang miteinander" sei "nicht immer ganz einfach gewesen".

Ein verabredeter Termin, bei dem die Zurückgetretene habe umgestimmt werden sollen, sei geplatzt, weiss das Blatt heute aus Vorstandskreisen zu berichten. - Unter Kolfs Vorsitz hatte der 2007 gegründete Verein die einzige Motorprahmfähre an der Oste samt Fährkrug und historischer Burgstelle vor der Ausdeichung gerettet und auf diese Weise maßgeblich dazu beigetragen, eine der Attraktionen an der Deutschen Fährstraße zu erhalten. Engagiert hatte sich Kolf außerdem für den Betrieb der Fährkrug-Gastronomie, für die Aufstellung einer Replik der historischen Broberger Rolandfigur, für archäologische Ausgrabungen auf dem Burggelände sowie für die Veranstaltung von Mittelalterfesten und -exkursionen.


Großenwörden

Wahre Liebe
an der Oste

18. 7. 2011. "I love STD" - unter diesem Motto nennen zur Zeit Prominente aus dem Landkreis Stade in einer Serie im Hamburger Abendblatt (Bezirksausgabe) ihre Lieblingsplätze im Kreisgebiet. Heute bekennt sich Lilo Wanders zur Oste: "Für die Künstlerin, die in einem Bauernhof bei Großenwörden wohnt, ist das Ufer der Oste der ruhige Gegenpol zum Trubel auf St. Pauli," meldet das Abendblatt unter der Überschrift "Wahre Liebe gibt's auch auf dem Lande." Im sommerlichen Outfit posierte das Multitalent für den Pressefotografen am Osteufer (Foto hier).

Vorigen Dienstag gestand Lilo vor der Kamera von N3 (dreht zurzeit, wie berichtet, einen Sechzigminüter über die Oste) bei TV-Aufnahmen auf dem Deich ihre Liebe zum Fluss - ebenso wie schon vor Jahren im Interview mit der Bremervörder Zeitung (Titel: "Lilo Wanders' Hommage an die Oste"; siehe Foto) und  bereits vor 2001 in Elbe-Weser aktuell, wo sie die "Oase der Ruhe" an der Oste pries: "Ich habe hier schon nachts draußen gestanden, bei Vollmond sah ich Rauhreif auf den Gräsern. Die Weite und der Frieden, der von diesem Landstrich ausgeht, trieb mir Tränen in die Augen“ (Text hier im ARCHIV).


Presse

Ferienziel
Osteland


Bericht in der "Bremervörder Zeitung"

18. 7. 2011. Unter der Überschrift "Alles im Fluss: Mehr Gäste an der Oste" berichtet die Bremervörder Zeitung heute ausführlich über die positive Halbjahresbilanz des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Osteland, Jochen Bölsche. Demselben Thema widmet sich auch die Zevener Zeitung; der Artikel ist online verfügbar.

111 Freizeit-Tipps für die Sommerferien - u. a. am Oberlauf der Oste - hat jetzt der Touristikverband Landkreis Rotenburg (TouROW) erarbeitet. Mehr über den Inhalt und Bezugsmöglichkeiten steht hier.


Internet

Die Million
geschafft


Screenshot von Thomas Schütt

17. 7. 2011. Am Sonnabend um 10.11 Uhr mailte uns oste.de-Leser Thomas Schütt an oste@gmx.eu: "Na, dann lasst mal die Sektkorken knallen." Der Lamstedter übermittelte "ganz herzlichen Glückwunsch" zum "1.000.000sten Besucher Eurer Internetseite" und schickte per Anlage den obigen Screenshot, den er geschossen hatte, unmittelbar nachdem der Zähler auf die sechste Null gesprungen war.


Hubert mit Webmasterin im März 2005

Zu der "tollen Leistung" gratulierte fast zeitgleich der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert dem Webmaster-Team Renate und Jochen Bölsche: "Ich erinnere mich noch sehr gut an den 100.000. Besucher." Damals, am 1. März 2005, kurz nachdem Leser Gerald Tielebörger aus Wingst die fünfte Null per Screenshot dokumentiert hatte, überreichte der Bürgermeister den Webmeistern den Wappenteller der Gemeinde Osten (siehe Foto).


Screenshot des 100 000. Besuchers

Der "tolle Erfolg", schreibt Hubert heute, gut sechs Jahre später, sei nur "durch täglich aktuelle Meldungen aus dem Osteland zu schaffen" gewesen: "Ich wünsche Euch für die Zukunft soviel Erfolg wie bisher."

Die Website ging Ende 2000 unter der Adresse osten-oste.de (später auch ostemarsch.de) an den Start;  Damals waren weder die Gemeinde noch die Vereine im Internet präsent. Der Zähler wurde kurz darauf, am 15. 2. 2001, installiert. Den 100 000. Besucher registrierte er im März 2005, den 500 000. im August 2008; die Zahl der täglichen Besucher pendelte damals um die 400.

Ein prominenter Leser verfehlte 2008 die halbe Million nur knapp: Nachdem sich der heutige Ministerpräsident David McAllister kurz zuvor in einer Rede beim Ostener Schützenfrühstück als "regelmäßiger Besucher" der Website ostemarsch.de geoutet hatte, die "verdienstvollerweise" viele regionale Informationen liefere, mailte er am 4. August um 22.49 Uhr: "Lieber Herr Bölsche! Heute Abend war ich Besucher 500170 :-) Gruss aus Bad Bederkesa David McAllister."

Mittlerweile informieren sich tagtäglich rund 500 Besucher auf der privat betriebenen, nichtkommerziellen Website aus dem Schwebefährendorf, die seit etlichen Jahren über die Ostemarsch hinaus die gesamte Oste im Blick hat.


Artenschutz

'Wolfgang'
in der Elbe


Versuchsstör "Wolfgang" (in Elm)

16. 7. 2011. Das jüngste Besatz-Experiment mit einem vergleichsweise alten und großen Stör (zweijährig und 40 cm lang) ist am heutigen Sonnabend zu Ende gegangen. Der am Montag im Beisein der beiden Besatzgemeinschaften Oste I und II sowie der AG Osteland bei Elm in die Oste entlassene Stör "Wolfgang" - benannt nach dem Ostener "Störvater" Wolfgang Schütz - hat am Nachmittag die Elbe erreicht.

Die beiden Fischbiologen vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei sind mit ihrem Forschungsboot "Acipenser" dem Stör noch ein gutes Stück in die Elbe gefolgt.  Ein am Ostesperrwerk bei Balje zur Kontrolle installiertes Unterwassermikrofon meldete schließlich keinerlei Sstromaufwärts-Bewegungen in die Oste.


Forschungsboot "Acipenser" auf der Oste

Das Forschungsboot "Acipenser" fuhr daraufhin wieder stromaufwärts zum Bootsclub Elm, wo es bis in die erste Augustwoche am Anleger bleiben wird. Die gastfreundlichen Mitglieder des dortigen Bootsclub um den Vorsitzenden Hauke Storm und Hafenmeister Neugebauer gestatteten den beiden Biologen, ihr Boot dort vorübergend festzumachen. Neue Aufgaben warten dann Anfang August in der Stör in Schleswig-Holstein.

Der jetzt in der Oste beendete Versuch hat deutlich gezeigt, dass der Europäische Stör (Acipenser sturio), wenn er eine bestimmte Größe erreicht hat (2 Jahre und 40 cm), zügig sein Süßwasserrevier verläßt, um geradewegs über die Brackwasserzone ins Salzwasser abzuwandern und erst bei Geschlechtsreife in 10 bis 15 Jahren wieder zurück den Weg in die Oste finden. Jüngere Störe, die etwa ein bis anderthalb Jahre alt und 25 bis 30 cm groß sind, verbleiben deutlich länger in der Oste (bis zu acht Wochen) und nutzen intensiv das vorhandene Nahrungsangebot. Mehr unter www.oste-stoer.de und in unserem STÖR-ARCHIV.

Dank für Foto und Hinweise an Wolfgang Schütz.


Medien

Osteland im
Radioporträt


Schütz und Lemke mit Reporter (l.)

18. 7. 2011. Einen Bericht über die 2004 gegründete gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. und das Wirken ihrer rund 450 Mitglieder als "Lobby für die Oste" sendet das Nordwestradio an diesem Dienstag in seinem Vormittagsprogramm. Radio-Bremen-Reporter Sven Weingärtner interviewte in Osten außer dem Vereinsvorsitzenden Jochen Bölsche (Foto) auch Osteland-Wanderführer Albertus Lemke (Oberndorf) und den Sprecher der Sportfischer am Fluss, Wolfgang Schütz (Osten). Beide gaben Auskunft über Bedeutung der Vereinsarbeit für die touristische und kulturelle Entwicklung der Flussregion.


Wingst

1000 € für
den Wald


Osteland-Preisträger Gerhard Klotz

18. 7. 2011. Eine Spende in Höhe von 1000 Euro übergab Ostepreisträger Gerhard Klotz, Vorsitzender der Hadler Jägerschaft, dem Vorsitzenden des Wingster Waldmuseumsvereins, Horst Arp. Der Betrag setzt sich zusammen aus dem Preisgeld des "Goldenen Hechts", den die AG Osteland beim Tag der Oste 2011 an Klotz vergeben hatte, und Sondermitteln der Jägerschaft, die bei der Übergabe durch Kreisjägermeister Ahrend Müller vertreten war. - Mehr über das Waldmuseum auf unserer SONDERSEITE.


Internet

Orden vom
Skipperpaar


Für die Webmaster ein blanker Stern

17. 7. 2011. Dass diese Website am Wochenende den 1 000 000. Besucher registrieren konnte (siehe unten), hat etliche Leser zu Glückwünschen veranlasst. Die originellste Gratulation ließen sich die Oberndorfer Extremsegler Marlene und Bert Frisch einfallen: Von Bord ihrer Yacht "Heimkehr VII." aus, mit der sie gerade ihre zweite Atlantiküberquerung gemeistert haben, verliehen sie dem oste.de-Team einen "Heimkehrstern".

Dazu schrieben sie: "Eine Million mal ist oste.de schon angeklickt worden, und davon bestimmt 1000 mal von uns. Unser tägliches Morgenritual ist oste.de. Nur so lässt sich das Heimweh nach der Oste in erträglichen Grenzen halten. Diese Heimatinformation wird nur durch den Fleiß von Bölsche & Bölsche ermöglicht. Jeden Tag eine elektronische Zeitung. Deswegen bekommt oste.de den goldenen Heimkehrstern verliehen. Als Dank dafür, dass sie uns täglich mit Heimatinfo versorgt haben auf unserem zweijährigen Weg um den Atlantik und als Glückwünsch für 1.000.000 Klicks. Grüße aus Camaret an die Oste."

Wir danken allen Gratulanten - und erwidern die Grüße des Skipperpaars, dessen eigene Website heimkehr-hamburg.de seit Monaten auf der Rangliste der Websites von der Oste nach dem Urteil unserer Leser den Spitzenplatz belegt.


Brobergen

Rätsel um
Rücktritt


Kolf mit Bild der Roland-Statue

18. 7. 2011. An der Oste dauert das Rätselraten um den Rücktritt von Corinna Kolf an, der 1. Vorsitzenden des Broberger Fähr- und Geschichtsvereins. Kolf hat vor 14 Tagen - wie berichtet - "aus aktuellen und persönlichen Gründen" nicht nur ihr Amt niedergelegt, sondern ist auch aus dem verdienstvollen Verein ausgetreten, den sie selber mit ins Leben gerufen hat (ARCHIV-SEITE).

Die Diplom-Geografin, seit kurzem Pressesprecherin des Bremervörder Bachmann-Museums und Verlegerin des Anzeigenblatts "Zeitlupe", wolle über die Austrittsgründe "keine Auskunft geben", berichtet am heutigen Montag das Stader Tageblatt. Der amtierende Vorsitzenden Egon Oellrich, der die Vereinsgeschäfte bis zur nächsten Jahreshauptversammlung führt, wird mit den Worten zitiert, "der Umgang miteinander" sei "nicht immer ganz einfach gewesen".

Ein verabredeter Termin, bei dem die Zurückgetretene habe umgestimmt werden sollen, sei geplatzt, weiss das Blatt heute aus Vorstandskreisen zu berichten. - Unter Kolfs Vorsitz hatte der 2007 gegründete Verein die einzige Motorprahmfähre samt Fährkrug und historischer Burgstelle vor der Ausdeichung gerettet und auf diese Weise maßgeblich dazu beigetragen, eine der Attraktionen an der Deutschen Fährstraße zu erhalten. Außerdem hatte sie sich für den Betrieb der Fährkrug-Gastronomie, für die Aufstellung der Replik einer historischen Rolandfigur, für archäologische Ausgrabungen auf dem Burggelände sowie für die Veranstaltung von Mittelalterfesten und -exkursionen engagiert.


Presse

Ferienziel
Osteland


Bericht in der "Bremervörder Zeitung"

18. 7. 2011. Unter der Überschrift "Alles im Fluss: Mehr Gäste an der Oste" berichtet die Bremervörder Zeitung heute ausführlich über die positive Halbjahresbilanz des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Osteland, Jochen Bölsche. Demselben Thema widmet sich auch die Zevener Zeitung; der Artikel ist online verfügbar.

111 Freizeit-Tipps für die Sommerferien - u. a. am Oberlauf der Oste - hat jetzt der Touristikverband Landkreis Rotenburg (TouROW) erarbeitet. Mehr über den Inhalt und Bezugsmöglichkeiten steht hier.


Internet

Die Million
geschafft


Screenshot von Thomas Schütt

17. 7. 2011. Am Sonnabend um 10.11 Uhr mailte uns oste.de-Leser Thomas Schütt an oste@gmx.eu: "Na, dann lasst mal die Sektkorken knallen." Der Lamstedter übermittelte "ganz herzlichen Glückwunsch" zum "1.000.000sten Besucher Eurer Internetseite" und schickte per Anlage den obigen Screenshot, den er geschossen hatte, unmittelbar nachdem der Zähler auf die sechste Null gesprungen war.


Hubert mit Webmasterin im März 2005

Zu der "tollen Leistung" gratulierte fast zeitgleich der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert dem Webmaster-Team Renate und Jochen Bölsche: "Ich erinnere mich noch sehr gut an den 100.000. Besucher." Damals, am 1. März 2005, kurz nachdem Leser Gerald Tielebörger aus Wingst die fünfte Null per Screenshot dokumentiert hatte, überreichte der Bürgermeister den Webmeistern den Wappenteller der Gemeinde Osten (siehe Foto).


Screenshot des 100 000. Besuchers

Der "tolle Erfolg", schreibt Hubert heute, gut sechs Jahre später, sei nur "durch täglich aktuelle Meldungen aus dem Osteland zu schaffen" gewesen: "Ich wünsche Euch für die Zukunft soviel Erfolg wie bisher."

Die Website ging Ende 2000 unter der Adresse osten-oste.de (später auch ostemarsch.de) an den Start;  Damals waren weder die Gemeinde noch die Vereine im Internet präsent. Der Zähler wurde kurz darauf, am 15. 2. 2001, installiert. Den 100 000. Besucher registrierte er im März 2005, den 500 000. im August 2008; die Zahl der täglichen Besucher pendelte damals um die 400.

Ein prominenter Leser verfehlte 2008 die halbe Million nur knapp: Nachdem sich der heutige Ministerpräsident David McAllister kurz zuvor in einer Rede beim Ostener Schützenfrühstück als "regelmäßiger Besucher" der Website ostemarsch.de geoutet hatte, die "verdienstvollerweise" viele regionale Informationen liefere, mailte er am 4. August um 22.49 Uhr: "Lieber Herr Bölsche! Heute Abend war ich Besucher 500170 :-) Gruss aus Bad Bederkesa David McAllister."

Mittlerweile informieren sich tagtäglich rund 500 Besucher auf der privat betriebenen, nichtkommerziellen Website aus dem Schwebefährendorf, die seit etlichen Jahren über die Ostemarsch hinaus die gesamte Oste im Blick hat.


Großenwörden

Wahre Liebe
an der Oste

18. 7. 2011. "I love STD" - unter diesem Motto nennen zur Zeit Prominente aus dem Landkreis Stade in einer Serie im Hamburger Abendblatt (Bezirksausgabe) ihre Lieblingsplätze im Kreisgebiet. Heute bekennt sich Lilo Wanders zur Oste: "Für die Künstlerin, die in einem Bauernhof bei Großenwörden wohnt, ist das Ufer der Oste der ruhige Gegenpol zum Trubel auf St. Pauli," meldet das Abendblatt unter der Überschrift "Wahre Liebe gibt's auch auf dem Lande." Im sommerlichen Outfit posierte das Multitalent für den Pressefotografen am Osteufer (Foto hier).

Vorigen Dienstag gestand Lilo vor der Kamera von N3 (dreht zurzeit, wie berichtet, einen Sechzigminüter über die Oste) bei TV-Aufnahmen auf dem Deich ihre Liebe zum Fluss - ebenso wie schon vor Jahren im Interview mit der Bremervörder Zeitung (Titel: "Lilo Wanders' Hommage an die Oste"; siehe Foto) und  bereits vor 2001 in Elbe-Weser aktuell, wo sie die "Oase der Ruhe" an der Oste pries: "Ich habe hier schon nachts draußen gestanden, bei Vollmond sah ich Rauhreif auf den Gräsern. Die Weite und der Frieden, der von diesem Landstrich ausgeht, trieb mir Tränen in die Augen“ (Text hier im ARCHIV).


Artenschutz

'Wolfgang'
in der Elbe


Versuchsstör "Wolfgang" (in Elm)

16. 7. 2011. Das jüngste Besatz-Experiment mit einem vergleichsweise alten und großen Stör (zweijährig und 40 cm lang) ist am heutigen Sonnabend zu Ende gegangen. Der am Montag im Beisein der beiden Besatzgemeinschaften Oste I und II sowie der AG Osteland bei Elm in die Oste entlassene Stör "Wolfgang" - benannt nach dem Ostener "Störvater" Wolfgang Schütz - hat am Nachmittag die Elbe erreicht.

Die beiden Fischbiologen vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei sind mit ihrem Forschungsboot "Acipenser" dem Stör noch ein gutes Stück in die Elbe gefolgt.  Ein am Ostesperrwerk bei Balje zur Kontrolle installiertes Unterwassermikrofon meldete schließlich keinerlei Sstromaufwärts-Bewegungen in die Oste.


Forschungsboot "Acipenser" auf der Oste

Das Forschungsboot "Acipenser" fuhr daraufhin wieder stromaufwärts zum Bootsclub Elm, wo es bis in die erste Augustwoche am Anleger bleiben wird. Die gastfreundlichen Mitglieder des dortigen Bootsclub um den Vorsitzenden Hauke Storm und Hafenmeister Neugebauer gestatteten den beiden Biologen, ihr Boot dort vorübergend festzumachen. Neue Aufgaben warten dann Anfang August in der Stör in Schleswig-Holstein.

Der jetzt in der Oste beendete Versuch hat deutlich gezeigt, dass der Europäische Stör (Acipenser sturio), wenn er eine bestimmte Größe erreicht hat (2 Jahre und 40 cm), zügig sein Süßwasserrevier verläßt, um geradewegs über die Brackwasserzone ins Salzwasser abzuwandern und erst bei Geschlechtsreife in 10 bis 15 Jahren wieder zurück den Weg in die Oste finden. Jüngere Störe, die etwa ein bis anderthalb Jahre alt und 25 bis 30 cm groß sind, verbleiben deutlich länger in der Oste (bis zu acht Wochen) und nutzen intensiv das vorhandene Nahrungsangebot. Mehr unter www.oste-stoer.de und in unserem STÖR-ARCHIV.

Dank für Foto und Hinweise an Wolfgang Schütz.


Geversdorf

Sperrung
verschoben


Anzeige in der Wochenend-NEZ

16. 7. 2011. Der Landkreis Cuxhaven rudert zurück: Nach Protesten des Hemmoorer Segler-Vorsitzenden Jürgen Hinck, von Bürgermeister Hans-Wilhelm Saul und von Bernd Jürgens vom Blauen Netz Oste innerhalb der der AG Osteland hat der Landrat heute per NEZ-Anzeige eine (zweite) Verschiebung der Ostebrücken-Sperrung in Geversdorf mitgeteilt.

Aufgrund des neuen Termins (5. bis 16. September) ist die Oberndorfer Regatta (2. bis 4. September) nicht mehr gefährdet. - Siehe auch unseren Bericht "Sperre nicht hinnehmbar".


Presse

Oste kommt
groß raus


Die Oste im Anzeigenblatt - größer

17. 7. 2011. Das auflagenstarke, gratis verteilte Stader "Wochenblatt / Kreiszeitung" hat seine Leser über die Ferienregion Oste informiert. Auf einer großen Karte dargestellt ist auch schon der Oste-Radweg ("Ostetrail") von der Quelle bei Tostedt bis zur Mündung bei Neuhaus. Die liebevoll gestaltete Wochenblatt-Seite steht hier im Netz.


Bücher

Herzblut
für Hüll


Jetzt im Handel: Umlands zweites Buch

15. 7. 2011. Vor sechs Jahren erschien das erste Buch des Hüller Heimatforschers Johann Umland (Foto): "Hüll im Wandel der Zeit" hieß das prächtig illustrierte 280-Seiten-Werk. Mit ungeheurer Akribie hatte Umland seine über Jahrzehnte gesammelten Fotos, Dokumente und Döntjes zu einem Standardwerk über den Ort verarbeitet. In dieser Woche ist nun ein zweites Hüll-Buch erschienen, zusammengestellt von dem 73-Jährigen mit Hilfe von Schwiegertochter Silke Umland.

Auch Beiträge
über Osten

In dem 216 Seiten umfassenden Buch mit dem Titel "Unser kleines Dorf Hüll" schildert der Hobbyforscher vom Rönndeich - überregional als "Deutsche Krimistraße" bekannt geworden - zunächst mit Herzblut seine Kindheit im Dorf. Darüber hinaus birgt der Band eine Fülle neuer Erkenntnisse über das Leben der Hüller in den letzten hundert Jahren. Aber auch Beiträge über Osten - das zusammen mit Hüll eine Kirchengemeinde bildet - sind enthalten, unter anderem über die Einhorn-Apotheke und die St.-Georgs-Kirche.

Erhältlich ist "Unser kleines Dorf Hüll" (21,50 Euro) bei Johann Umland, Tel. 04775-707, Hüll-Rönndeich 9, 21706 Drochtersen-Hüll; Magda Bartels, Gaststätte, Tel. 04775-737, Grüne Str.3, 21706 Drochtersen-Hüll; Beate Koppelmann, Tel. 04775-706, Edeka in Hüll; ferner in der Kreissparkasse in Osten sowie in der Volksbank und im Dorfladen in Großenwörden.

Dank für Foto und Hinweise an Thomas Schütt, Lamstedt.


Osteland

Mehr Echo,
mehr Gäste


Wasserwanderer im Osteland

14. 7. 2011. Das grüne Land beiderseits der 150 Kilometer langen Oste registriert zunehmenden Zuspruch und wachsende überregionale Beachtung. Diese positive Bilanz zieht zur Jahresmitte die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., in der rund 450 Einzelmitglieder, Gemeinden und Vereine zusammenarbeiten. - Ausführlicher Bericht in der Zevener Zeitung.

Auch Kreis Stade
auf der Erfolgsspur

Von dem Trend profitiert auch der Kreis Stade. Laut dortigem Tourismusverband ist die Zahl der Gesamtübernachtungen pro Jahr seit 2004 um rund 170 000 auf 820.000 gestiegen. Wie Verbandsgeschäftsführerin Bianka Zydek (Foto) im Stader Tageblatt (Freitagausgabe) mitteilt, hat sich die Zahl der Tagestouristen auf 8,4 Millionen nahezu verdoppelt.


Energie

Landplage
Vermaisung

14. 7. 2011. Eines der heißesten Themen bei den diesjährigen "Tarmstedter Gesprächen" war die im Osteland zunehmend beklagte Vermaisung der Landschaft. Heinrich Romundt von der Bremervörder Landwirtschaftskammer nannte Zahlen: "Fast jeder zweite Hektar ist Mais. Im Landkreis Rotenburg ist fast jede zweite Maispflanze eine Biogaspflanze." Die Folge seien Reduzierung der Artenvielfalt durch dichte Anbaufolge, Verunkrautung, Maiszünsler, Maiswurzelbohrer, Pilzkrankheiten. - Ein ausführlicher Bericht steht im Zevener Anzeigenblatt "Sonntagsjournal". - Mehr zum Thema auf unserer SONDERSEITE.


Schwebefähren

Ganz
in Rot


Neue Farbe: Schwebefähre in Bilbao

14. 7. 2011. Eine Woche lang war die älteste Schwebefähre der Welt im spanischen Bilbao wegen Renovierung geschlossen, jetzt erstrahlt das 2006 zum Weltkulturerbe erhobene Bauwerk komplett in Weinrot ("vena roja"). Der Farbton RAL 3005 war nach einer Bürgerbefragung auch deshalb ausgewählt worden, weil er das Stahlgerüst eher vor hitzebedingten Verformungen bewahrt wird als das zuvor verwendete Schwarz. - Mehr aus der zunehmend bunten Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.


Sportfischer

Stör unter
der Fähre


Aus der Bremervörder Zeitung - größer

14. 7. 2011. Der am Montag in Elm ausgesetzte, mit einem Sender versehene Stör "Wolfgang" hat die Schwebefähre Osten - Hemmoor passiert. Das heben das Berliner Wissenschaftler Frank Fredrich und Jan Hallermann festgestellt, deren Forschungsboot "Acipenser" letzte Nacht am Steg des Wassersportclubs Osten Station machte. - Mehr über den Versuchsbesatz des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei steht auf www.oste-stoer.de sowie in der heutrigen Ausgabe der Bremervörder Zeitung.


In Elm ausgesetzt: Stör "Wolfgang"

Auch weitere auswärtige Gäste waren am Donnerstag in Osten angerückt: Das fünfköpfige TV-Team des NDR setzte  die Dreharbeiten für das geplanten großen Oste-Porträt (siehe unten) mit nächtlichen Aufnahmen von der beleuchteten Schwebefähre fort - mit freundlicher Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Osten, die mit ihrem Boot "Florian Geeste 14/70" Hilfestellung leistete.

Als Sendetermin vorgesehen ist Freitag, 9. September, 20.15 Uhr.


Tourismus

Fährstraße
fürs Handy


"Fährienstraße" im Niedersachsen-Portal

13. 7. 2011. Immer mehr Radwanderer navigieren lieber mit dem "Navi" oder einem Smartphone als mit der traditionellen papiernen Landkarte. Dem trägt jetzt das TourismusMarketing Niedersachsen Rechnung. Im neuen Reiseportal, in dem auch die Deutsche Fährstraße präsentiert wird, gibt's jetzt die Geo-Daten der Route zum Download.


klm-Darstellung auf Google Earth

Das offizielle niedersächsische Tourismusportal hält die Daten des Südteils der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel nicht nur als gpx-Datei für das GPS-Gerät bereit. Darüber hinaus lässt sich auch eine kml-Datei zur Ansicht aus der Satelliten-Perspektive auf Google-Earth downloaden.


Bildergalerie zur Deutschen Fährstraße

Für die Anhänger der Navigation per Landkarte hält die Website als Prospektbezugsadresse die Anschrift der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. bereit, des Trägers der vor sieben Jahren eröffneten Ferienroute: Fährstraße 3, 21756 Osten. Eine Bildergalerie sowie eine Beschreibung der Themenroute komplettieren das neue Angebot der niedersächsischen Touristiker.


Fährstraßen-Werbung auf Französisch

Bereits seit Jahren wirbt die Deutsche Zentrale für Tourismus für das in Osten entwickelte Reiseangebot. Seit einigen Monaten sind völlig neu gestaltete Seiten in allen Weltsprachen online.

Zur traditionellen deutschsprachigen Fährstraßen-Website der AG Osteland geht es hier.


Oberndorf

Kunst in der
Flusskirche


Raimund Adametz: Die güld'ne Sonne

13. 7. 2011. Bislang hat es sich noch nicht so recht herumgesprochen: Oberndorf hat einen neuen Kunstraum. Die Empore der wunderschön an der Oste gelegenen St.-Georgs-Kirche ist mit viel Liebe zu einem Ausstellungsort mit einzigartiger Atmosphäre umgestaltet worden. Der Maler und Bildweber Raimund Adametz zeigt dort vom 17. Juli bis 18. September täglich von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 04772-8180) neun neue Bilder und weitere Aquarelle, Bildweberei und Objekte. Eröffnet wird die Ausstellung im Sonntagsgottesdienst mit Horst Erdbeer am 17. Juli um 18 Uhr.


Tourismus

Natur-Navi
neu im Netz


Ausleihbar: das Oste-Natur-Navi

13. 7. 2011. Radwanderer können, wie berichtet, seit kurzem in Hechthausen-Klint und Gräpel ein "Oste-Natur-Navi" ausleihen, das sie per GPS zu vielen Sehenswürdigkeiten entlang des Flusses navigiert - ein lohnendes Vergnügen. Der Biologe, Journalist und AG-Osteland-Mitstreiter Christian C. Schmidt, der das Navi entwickelt hat, stellt das neue Angebot im Naturschutzmagazin des Kreises Stade vor, das hier im Netz steht.


Stader Landkreis-Naturschutzmagazin

Die Titelgeschichte des Magazins behandelt die gefährdete Uferschnepfe, für die Nordkehdingens Marschen niedersachsenweit zu den bedeutendsten Lebensräumen zählen. Naturschützer versuchen derzeit, die Brut- und Nahrungsbedingungen des Wiesenbrüters zu optimieren. Mehr...


Oste

5 Jahrzehnte
nach der Flut


Auch Hemmoor war betroffen

12. 7. 2011. Anfang nächsten Jahres will die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. das Augenmerk der Öffentlichkeit auf den 50. Jahrestag der großen Februarflut im Jahre 1962 lenken. Der Vorstand, angeregt durch Osteland-Mitglied Evelin Helenius-Scharten, appelliert daher an seine Mitglieder in Gemeinden, Deichverbänden, Heimat- und Kunstvereinen, mit Ausstellungen und Veranstaltungen an die Sturmflut zu erinnern. Die AG Osteland selber will, so der 2. Vorsitzende Walter Rademacher, im Frühjahr ebenfalls Informationen über die "wilde Oste" und über die Versuche vermitteln, sie zu zähmen.


Leuchttürme

Per Bus zum
Alten Baljer


Der gerettete Leuchtturm von 1904 ist...

... demnächst erstmals per Bus erreichbar

12. 7. 2011. Der Kehdinger Beobachtungsbus "Vogelkieker" fährt am 20. und 21. Juli sowie am 4. August erstmals Besucher des Natureums Niederelbe zum alten Baljer Leuchtturm. Das 1904 erbaute maritime Seezeichen ist letztes Jahr umfassend saniert worden, nachdem der Förderverein Baljer Leuchtturm um Eckhart Klitzing sowie Waltraud und Gerhard Gebhardt jahrelang für dessen Rettung gekämpft hatte; der Verein wurde dafür 2009 mit dem Osteland-Kulturpreis "Goldener Hecht" geehrt.

Einzelheiten über die Ameldung zu den drei Bustouren zum Baljer Turm (begrenzte Platzzahl!) stehen unter KEHDINGEN.


Artenschutz

Stör Nr. 10
für die Oste


Empfang in Elm für das Forschungsboot

11. 7. 2011. Der weltweit beachtete, wissenschaftlich begleitete Wiederbesatz der Oste mit dem nahezu ausgestorbenen Europäischen Stör (Acipenser sturio) ist am Montag fortgesetzt worden. Am Steg des Bootsclubs Elm (Bremervörde) wurde nach Mitteilung von Wolfgang Schütz (Osten), Vorsitzender des Arbeitskreises Wanderfische Oste, das mittlerweile zehnte Exemplar des Urzeitfischs, versehen mit einem Mini-Sender, der Oste übergeben.


Ostepreisträger Schütz, Peters in Elm

Verfolgt wird das Experiment von Frank Fredrich, Alex Fredrich und Jan Hallermann vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen, wo Besatzstöre nachgezüchtet werden. Leiter des Versuchs ist der Wissenschaftler Dr. Jörn Geßner, der 2010 ebenso wie Schütz mit dem Osteland-Kulturpreis ausgezeichnet worden ist.


Mit Sender: Ein Stör für die Oste

Auch in diesem Sommer ist auf der Oste - wie schon in den Vorjahren - das Rostocker Forschungsboot "Acipenser" im Einsatz. Beobachtet wird der Versuchsbesatz von Mitgliedern der beiden Besatzgemeinschaften Oste I und Oste II, in denen insgesamt 32 anerkannte Sportfischervereine mit 7700 Anglern organisiert sind, darunter "Lachsvater" und Ostepreisträger Ernst Peters aus Zeven, und von Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Osteland. - Mehr auf www.oste-stoer.de.


 Hilfreich: AG-Osteland-Mitglied Lemke

Unterstützt wird das Vorhaben ferner von Albertus Lemke (Oberndorf) von der Fachgruppe "Blaues Netz" der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Lemke, der auch im Arbeitskreis Stördenkmal und im Sportfischerverein (ASV) "Oste" aktiv ist, stand mit seinem Kajütboot "Smooky" bereit, einem NDR-Fernsehteam zu ermöglichen, den Einsatz des Rostocker Forschungsbootes zwischen Bremervörde und der Ostemündung mit der Kamera zu verfolgen.


Gastlich: Bootsclub-Vorsitzender Storm

Auf vielerlei Weise behilflich war bei den Dreharbeiten auch der Bootsclub Elm (BCE) unter dem Vorsitz von Hauke Storm. Der Verein stellte sein gastliches Clubhaus und das Gelände samt Anleger für die vielstündige und aufwändige TV-Arbeit zur Verfügung.


N3-Reporterin Patzschke-Schulz (l.)

Die TV-Aufnahmen sollen, so NDR-TV-Reporterin Kerstin Patzschke-Schulz, in das seit Jahren aufwändigste TV-Projekt über die Oste einfließen, einen 60-minütigen Film für die N3-Reihe "Nordstory", eingeplant für Freitag, 9. September,  20.15 Uhr.


Kamera am Kran: TV-Dreh in Elm

Das NDR-Team porträtiert zur Zeit an 16 Drehtagen den längsten Nebenfluss der Niederelbe von der Quelle bis zur Mündung. - Bereits am vorigen Sonntag hatte der NDR, wie berichtet, der Region Kehdingen-Oste einen 45-minütigen Beitrag in der Reihe "Nordseereport" gewidmet, in dem unter anderem die "Mocambo" und das Krimiland vorgestellt wurden.

Alle Berichte unserer Website oste.de seit 2001 über die Bemühungen zur Wiederansiedlung des Störs stehen auf dieser SONDERSEITE.


Krimiland

Das 'Kaff'
bei Stade


Ausschnitt aus "Der Märtyrer"

11. 7. 2011. Vor kurzem hat, wie berichtet, die AG Osteland das 40. Buch aus dem Krimiland Kehdingen-Oste vorgestellt, den Krimi "Straßenkampf" von Wolfgang Röhl (Niederstrich). Jetzt stellt sich heraus: Das war bereits der 41. Titel, der hier geschrieben wurde bzw. hier handelt.

Vergessen hatten die Krimiland-Organisatoren, wie sich jetzt herausstellt, den Thriller "Der Märtyrer", den Jürgen Petschull - damals an der sogenannten Deutschen Krimistraße am Rönndeich lebend - 1989 verfasst hat und der passagenweise auch im benachbarten Großenwörden ("Kaff in der Nähe von Stade") spielt, siehe Ausschnitt oben. Mehr über Petschull steht auf dessen Amazon-Autorenseite.

Mittlerweile sind - nach aktueller Zählweise - die Krimiland-Buchtitel Nr. 42 und 43 auf dem Markt ("Mausohrnächte" von Axel Roschen aus Bremervörde und "Segel überm Teufelsmoor", hg. von Elke Loewe aus Geversdorf). Die Krimis Nr. 44 und 45 sind für den Herbst angekündigt: "Milchfieber" von Thomas B. Morgenstern und "Die oder ich" von Wilfried Eggers, beide aus Drochtersen.


Schwebefähren

Feuerwerk
der Künste


Schwebefähren-Bild von Sue Ford

11. 7. 2011. Eine weitere "Schwesterfähre" wird 100: Am 17. Oktober 1911 ist die Schwebefähre im nordostenglischen Middlesbrough eröffnet worden. Auch die Künstler bereiten sich auf das Jubiläum vor - so wie Sue Ford, die ein Feuerwerk über der "Trannie" gemalt hat (550 £). Mehr über die Jubilarin auf der Website der Stadt Middlesbrough und auf unser Welt-Schwebefähren-Website www.schwebefaehre.org.

Ein Bier namens
Schwebefähre...

Bereits vor sechs Jahren hätte die Schwebefähre über den River Mersey zwischen Widnes und Runcorn ihr Hundertjähriges feiern können - wenn sie nicht 1961 abgerissen worden wäre. Heute erinnert man sich mit Wehmut an "The Transporter", nach dem unter anderem ein Pub benannt worden ist. Eine andere Gaststätte ("The Ferryboat") in Runcorn schenkt seit April ein Bier namens "Old Transporter" aus; unsere Abbildung zeigt die Plakette am Zapfhahn. Mehr...


Fußball

Das Camp
der Kicker


Die Teilnehmer - Foto vergrößern

10. 7. 2011. Am Wochenende ist das dreitägige Fußballcamp 2011 des FC Basbeck-Osten in Osten erfolgreich beendet worden. Die 51 Teilnehmer hatten viel Spaß und haben viel gelernt.

Dank für das Foto an Stefan Buck.


Segeln

25.000 km
unterwegs


Skipper-Ehepaar Frisch (2010)

10. 7. 2011. Jubiläum zur See: Die zweifachen Atlantik-Überquerer und AG-Osteland-Mitstreiter Bert und Marlene Frisch, zur Zeit in der Biskaya, haben heute 25.000 Kilometer (13.688 Seemeilen) seit ihrem Start in Oberndorf zurückgelegt. Über Seefunk berichten sie uns von Bord der Segelyacht "Heimkehr":

"Ein aufregender Moment: Es ist 12 Uhr mittags, wir stehen auf der Position 47°36' Nord und 06°35' West. Vor genau zwei Jahren und einem Tag waren wir schon einmal hier, auf genau dieser Position. Wir haben also gerade unser Kielwasser gekreuzt, ein für uns ganz wichtiger Moment. Wir haben mit dem eigenen Schiff den Atlantik umrundet, unser Lebenstraum ist wahr geworden. Haben ein starkes und sicheres Schiff gebaut, gut ausgerüstet und all unseren Mut zusammengenommen, vertraute Gewässer, Familie, Freunde und Oberndorf verlassen, haben losgelassen und sind in die Welt gesegelt. Wir hatten viel gutes und selten schlechtes Wetter. Unterwegs haben wir viele Menschen unterschiedlichster Kulturen kennengelernt und viele Freunde gefunden.

Alt und grau auf
dem Ostedeich...


Route der Heimkehr (Quelle: ShipTrak)

Die Plätze, an denen wir länger waren und eintauchen konnten in das normale Leben an Land, haben uns nachhaltig beeindruckt und werden wohl immer das Besondere bleiben. Wir hatten auch Heimweh, haben Urlaub von 'Heimkehr' gemacht und sind nach Hause geflogen. Um dann mit Freude festzustellen, dass es in Oberndorf am schönsten ist. Wir sind angefüllt mit so vielen Erlebnissen, Erfahrungen, haben so viel gelernt, das kann uns niemand mehr nehmen. Von dieser Reise werden wir uns dann noch erzählen, wenn wir alt und grau auf der Bank auf dem Ostedeich sitzen - '... weißt Du noch, damals...'."


Bremervörde

Kollision auf
Oste-Brücke

9. 7. 2011. Auf der Bremervörder Bahnbrücke über die Oste kam es am Freitag zu einem Zugunglück. Ein Triebwagen kollidierte mit den Ladearm eines Krans, der zuvor von einem Bundeswehrwaggon gerutscht war. An der Brücke entstnd erhablicher Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.Mehr auf der Website der Polizeiinspektion Rotenburg.


Presse

Oste-Navi
in der NEZ


Sonderseite der Niederelbe-Zeitung

9. 7. 2011. Eine Sonderseite widmet die Niederelbe-Zeitung an diesem Wochenende dem neuen Oste-Natur-Navi, das der Diplom-Biologe und AG-Osteland-Mitstreiter Christian Schmidt entwickelt hat. In einer eindrucksvoll bebilderten, zum Nachmachen anregenden Reportage berichtet NEZ-Redakteur Egbert Schröder über eine Testfahrt mit dem Leih-GPS-Navi entlang der Mittleren Oste.

Mehr über die kürzlich eröffneten Navi-Routen am Fluss steht auf der Website des Vereins zur Förderung von Naturerlebnissen (Lautsprecher aktivieren!) und in unserem Bericht "Radeln mit Hein Stör".


Fotografie

Fähren als
Top-Motiv


Oste-Schwebefähre auf Worldflicks

8. 7. 2011. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte: Schwebefähren und Brücken ziehen Touristen an wie ein Magnet - und zählen zu den beliebtesten Fotomotiven. Das zeigt die Website www.worldflicks.org, auf der Qualitätsfotos von Sehenswürdigkeiten aus dem Webportal fotolia eingebettet werden in die Satellitenbilder von Google Earth. Auf einen Blick erkennbar sind die attraktivsten Fotoperspektiven, ein Klick auf das Kamerasymbol öffnet die jeweilige Ansicht im Großformat samt Kommentarfeld.

"Tourist's most
wanted hotspots"


Kanal-Schwebefähre auf worldflicks

Zu den beliebtesten Motiven an der Deutschen Fährstraße ("tourist's most wanted hotspots") zählen natürlich die Schwebefähren Osten - Hemmoor  sowie Rendsburg - Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal.


Oberndorf/Oste auf worldflicks.org

Aber auch andere maritime Motive - wie etwa die Bootsanleger und die Klappbrücke im pittoresken Oste-Ort Oberndorf - werden häufig fotografiert.


Oste-Fotobeispiel: "The Steelmonster"

Aus welcher Perspektive die Schwebefähren in Großbritannien und Spanien besonders gern aufgenommen werden, steht auf www.schwebefaehre.org.


Umwelt

Grasschnitt
statt Mais?


Naturschützer-Protest gegen Vermaisung

8. 7. 2011. im südlichen Osteland, im Kreis Rotenburg, hat die Vermaisung und Monotonisierung der Landschaft Rekordwerte erreicht. Weil nun die Akzeptanz der Biogas-Prouktion in der Bevölkerung schwindet, hat der Landkreis - offenbar erfolgversprechende - Versuche anstellen lassen, Mais teilweise durch Grasschnitt zu ersetzen. Ein ausführlicher Bericht steht auf der Website des Landkreises, unsere früheren Beiträge zum Thema Vermaisung können auf dieser SONDERSEITE nachgelesen werden.

Proteste scheinen
Wirkung zu zeigen

Die breiten Proteste gegen Pläne eine Bauschuttdeponie bei Haaßel im südlichen Osteland scheinen Wirkung zu zeigen: Der Investor, die Firma Kriete Kaltrecycling, hat angekündigt, die Deponiegröße und den Abfallkatalog zu reduzieren. Unterdessen wirft Die Linke dem ROW-Landrat Luttmann Fehlinformationen und ein "Verwirrspiel" um die Deponie vor. Mehr...


Buenos Aires

Goldfähre
am Giftfluss


Schwebefähre in Buenos Aires

5. 7. 2011. Sie war heruntergekommen, das häßliche Entlein unter den letzten acht Schwebefähren der Welt - am Wochenende aber war die Puente Transbordador in Buenes Aires ganz in goldenes Licht getaucht, angestrahlt mit 270.000 Watt. Anlass war eine Premiere: Die Spirituosenfirma Bols präsentierte auf der goldenen Schwebefähre ihr neues Produkt "Neggo", den angeblich weltweit ersten Likör mit Lebkuchengeschmack.

Die einzige Schwebefähre Südamerikas bereitet sich zur Zeit auf ihr Hundertjähriges im Jahr 2013 vor. Buenos Aires ist zugleich federführend für den in 2003 in Osten angeregten und derzeit im Auftrag der Stadt Rendsburg ausgearbeiteten Antrag an die Unesco, die noch erhaltenen Fährbrücken nach dem Vorbild der "Mutter aller Schwebefähren" im spanischen Bilbao zum Unesco-Weltkulturerbe zu erheben.


Fähre (o. l.) über vergiftetem Riachuelo

Die Schwebefähre überspannt den massiv mit giftigen Abwässern belasteten Riachuelo, dessen Umweltprobleme dieser Tage Thema einer Kunstausstellung waren.

Aktuelles aus der Welt der Schwebefähren steht auf unserer Seite www.schwebefaehre.org.


Kriminaliät

Mocambo
in Gefahr


Mocambo-Kapitän Bingemer

7. 7. 2011. Zum zweiten mal innerhalb weniger Tage ist ein Rettungsring vom Ostener
Gemeindeanleger entwendet worden. Er wurde in der Oste treibend von der "Mocambo"-Crew entdeckt. Käpt'n Caspar Bingemer (Foto) weist darauf hin, "dass die mutwillige Zerstörung von Rettungseinrichtungen im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben kann". Die mit dem Ring verbundene lange Rettungsleine bilde darüber hinaus eine "erhebliche Gefahr für den Schiffsverkehr": Gerät sie in die Schraube, könne sie "ohne weiteres ein Schiff von der Größe der Mocambo manövrierunfähig machen". - Bericht unter OSTEN.


Obere Oste

Einfach
zu schön


Blütenpracht im Ostetal (Fotos: Prüss)

7. 7. 2011. Die Schönheit der Oberen Oste erschloss sich einmal mehr den Ostener Tourenleitern Peter und Monika Prüss, als sie bei Selsingen (Landkreis Rotenburg) erneut die schönsten Partien für die geplante organisierte Erstbefahrung des neuen Osteradwegs inspizierten.


Wieder passierbar: Brücke bei Granstedt

Besonders erfreut zeigten sich die beiden Ostepreisträger, dass nach einer Intervention der AG Osteland die Ostebrücke bei Granstedt repariert und damit wieder für Radler passierbar ist, nachdem sie lange Zeit wegen Baufälligkeit gesperrt war. Die Brückenöffnung ermöglicht nun neue Routen. Prüss: "Jetzt ändern wir die Tour etwas ab. Da müssen wir unbedingt fahren. Die Landschaft ist einfach zu schön."

Die von der AG Osteland Anfang September veranstaltete Radtour von der Ostequelle bis zur -mündung ist bereits ausgebucht.


Oberndorf

Wind für
das Dorf


Website der neuen Genossenschaft

6. 7. 2011. Eine Bürger-Genossenschaft namens "Die Oberndorfer e. G." erwirtschaftet Geld mit der Produktion von Bioenergie, das die Genossen wiederum in die Dorfentwicklung investieren: Dieses Konzept, Ergebnis eines neunmonatigen Diskussionsprozesses zur Dorfentwicklung, wurde am Mittwoch bei einem Info-Abend mit rund hundert Zuhörern in Oberndorf präsentiert.


Kirchplatz soll Anziehungspunkt werden

Der Kirchplatz des Dorfes soll, so die Akteure, zum zentralen Anziehungspunkt mit Internet-Café und einem "Haus des Bürgerengagements" hergerichtet werden. - Mehr unter DOBROCK.


Sittensen

Einsatz für
Stau-Relikt

7. 7. 2011. In die Diskussion über die Erhaltung der Relikte eines historischen Oste-Stauwehrs in Groß Meckelsen (siehe unten) hat sich jetzt auch der Heimatverein Sittensen eingeschaltet. Der Verein sprach sich am Dienstag gegen einen Abbruch der Ziegelflanken des Wehrs aus, das als seltener Zeuge der bäuerlichen Wasserwirtschaft des vorigen Jahrhunderts gilt.

Informationen über die Erfassung historischer Kulturlandschaften und ihrer Elemente bietet dieses Merkblatt (PDF-Datei) des Niedersächsischen Heimatbundes.

Dank für Informationen an Andreas Rathjens und Kurt Ringen.


Tourismus

Tipps für
die Fährien


Artikel im "Ferienjournal 2011"

6. 7. 2011. Mit dem Beginn der Sommerferien nimmt die Zahl der Radwanderer in der Region deutlich zu. An Routentipps mangelt es nicht. Dieser Tage hat das "Ferienjournal 2011", eine gemeinsame Beilage von zwölf Zeitungen an Weser und Elbe, die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel vorgestellt. Die "Fährienstraße" ist ebenfalls Thema des "Radmagazins", das der Tourismusverband Stade herausgegeben hat und das auch zum Download bereitsteht.

Die Deutsche Fährstraße, deren Träger die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. ist, wurde im Mai 2004 eröffnet. Sie soll im kommenden Jahr durch einen Osteradweg ergänzt werden, der bis in die Ostequellregion bei Tostedt führt (siehe unten).


Krimiland

Eggers
für lau


Nächster Eggers-Krimi (Titel-Ausschnitt)

6. 7. 2011. Der Drochterser Anwalt Wilfried Eggers, einer der meistgelesenen und erfolgreichsten Autoren aus dem Krimiland Kehdingen-Oste, hat für September das Erscheinen seines vierten Buches ("Die oder ich") angekündigt. Krimifreunde können schon jetzt hier auf der Website des Grafit-Verlages kostenlos das brillant geschriebene erste Kapitel des mit Spannung erwarteten neuen Bandes lesen, dessen Handlung wiederum durch die Gegend um "Hemmstedt" inspiriert ist, die hiesigen Lesern vertraut vorkommen dürfte.

Porno und
Pistole


Beginn der Leseprobe - mehr

Über die Hauptfigur des neuen Krimis von Ostepreisträger Eggers (Foto, Website) teilt der Verlag mit: "Horst 'Horschi' Kurbjuweit lebt im Schatten. Als Kind wurde er gehänselt, sein Vater war streng. Seine Freundin hat Schluss gemacht und vor Kurzem ist auch noch seine Mutter gestorben. Krank und einsam sitzt er in der elterlichen Wohnung am Küchentisch, liest in Pornoheften und beschreibt Zettel mit seinen Lebensplänen. Nun hat Horschi Post bekommen - schlechte Nachrichten. In ihm beginnt es zu arbeiten.

Auch Rechtsanwalt Peter Schlüters Alltag erfährt eine kleine Erschütterung: Unter fadenscheinigen Gründen wird er zu Bauer Schlichtmann gerufen. Nur um gemeinsam mit dem Alten zu beobachten, wie Schlichtmanns verhasster Nachbar Rathjens fast von ein paar wütenden Bullen umgebracht wird. Zufall? Als Horschi im Schlafzimmer seiner toten Mutter eine Pistole findet und der zähe Rathjens wiederhergestellt ist, kreuzen sich die Wege aller: Es kommt zu einem unerwarteten und erschütternden Ende ..."

Premiere in
Hamburg

Die Premierenlesung aus "Die oder ich" wird im Hamburger Speicherstadtmuseum am Freitag, 23. September, 19.30 Uhr, stattfinden (Eintritt: 10 Euro, erm. 8,50 Euro, Reservierung empfohlen, Buchungen unter Tel.: 040 / 32 11 91 oder info@speicherstadtmuseum.de).

Mehr unter www.krimiland.de/news.htm.


Verkehr

Ein Traktor
muss her...


Treppe mit Rampe verwechselt

5. 7. 2011. Auf dem Weg zur Arbeit verwechselte heute gegen 9.15 Uhr ein Cuxhavener an der Strandpromenade bei der Kugelbake die Rampe mit der Treppe und blieb mit seinem Auto stecken. "Es entstand offensichtlich kein Sachschaden. Das Fahrzeug konnte mit einem Traktor geborgen werden. Der Fahrer blieb unverletzt," teilt die Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch mit.


Fernsehen

Oste in der
Mediathek


Mocambo-Video abspielen

Krimiland-Video abspielen

5. 7. 2011. Zwei Beiträge aus der jüngsten N3-Sendung über die Region Kehdingen-Oste (siehe unten) sind in der NDR-Mediathek verfügbar. Wer den Nordseereport verpasst hat, kann sie nachträglich betrachten: die Porträts der beiden Oste-Kulturpreisträger Caspar Bingemer, Käpt'n der Mocambo, und Thomas B.Morgenstern, Biobauer und Krimiautor.

Auf der NDR-Website heißt es zu dem Krimi-Beitrag: "Eigentlich ist Kehdingen ein recht friedlicher Landstrich. Die Verbrechensrate – denkbar niedrig. Doch die fiktive dafür umso höher: Etwa zwei Dutzend Krimiautoren leben in Kehdingen, 40 Krimis sind hier entstanden, über 400 Menschen wurden auf dem Papier ermordet. Eine Besonderheit, die die Arbeitsgemeinschaft Osteland geschickt zur Vermarktung des strukturell ansonsten eher benachteiligten Landes nutzt und der Region den Titel Krimiland Kehdingen-Oste verliehen hat. Einer dieser Krimiautoren ist Thomas B. Morgenstern. Hauptberuflich ist er Biobauer und betreibt seinen Hof in Drochtersen. Seine Mordlust lebt er abends in seinen Büchern aus. Besonders erfolgreich: Seine Kehdingen-Trilogie 'Der Milchkontrolleur'."

"So originell
wie sein Schiff"

Über Caspar Bingemer heißt es: "Die Elbe kennt jeder. Aber mindestens genauso prägend für das Kehdinger Land ist die Oste. Durch Geest, Marsch und Moore schlängelt sie sich vorbei an alten Handelsorten, einst Hauptwirtschaftsweg und die Lebensader der Region - und heute das Heimatgewässer von Deutschlands ältestem Fahrgastschiff, der fast 140 Jahre alten "Mocambo". Zwischen Bremervörde und der Elbe kann man da mit schippern; das haben wir auch gemacht - und einen Kapitän kennengelernt, der mindestens so originell ist wie sein Schiff."


Literatur

Oste neu
entdeckt

5. 7. 2011. Das Wirken der 2004 in Osten gegründeten Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. würdigt der Stader Geschichts- und Heimatverein in der neuesten Ausgabe seines Jahrbuchs. "Die Oste ist wieder in den Blickpunkt des Interesses gerückt," heißt es darin, und "wie der Fluss selbst, so werden auch viele Orte an der Oste mit ihrer Kultur und Geschichte neu entdeckt. Dies ist vor allem den Aktivitäten der Osteland-AG zu verdanken," schreibt der Hamburger Volkskundler und Kulturanthropologe Prof. Norbert Fischer (Foto).

In einer Sammelrezension, die neuerer Literatur zum Thema Oste gewidmet ist, nennt Fischer als Beispiel eines Buches, das "dem Fluss, seiner Landschaft und seinen Bewohnern in ihrem gesamten Spektrum gerecht" werde, den Text-Bild-Band "Über die Oste" (MCE-Verlag, Drochtersen) von Gisela Tiedemann-Wingst, Jochen Bölsche u. a., dessen "25 Geschichten rund um die 'Geheimnisse der Schwebefähre' ... zugleich eingebettet in eine allgemeine Beschreibung des Flusses" seien und eine "Perlenkette von Geschichten über die Fähre, den Ort Osten und seine Bewohner und Gäste" darstellten.

Die noch vor Jahren in ihrer Existenz bedrohte Schwebefähre zähle heute, so Prof. Fischer, zu den "touristischen Highlights des Elbe-Weser-Raumes und ganz Norddeutschlands".


Ostebuch-Autorin Grit Klempow

Hervorgehoben wird in dem Beitrag auch das "sorgsam grestaltete" Fährenbuch "Hol över!" von Grit Klempow (Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude): "Jede einzelne Fähre wird mit den zugehörigen Menschen einfühlsam an Hand von Literatur und Archivalien beschrieben." Bereits die Einleitung sei "für sich genommen eine Kulturgeschichte der Oste-Fähren": "Da wird über historische Fährrechte und 'wilde Fähren' ebenso berichtet wie über Fährgelder und Havarien" - "mit nicht selten melancholischem Unterton" und illustriert mit "reichhaltigem historischem wie auch aktuellem Bildmaterial".

Als "lesenswert" und "abwechslungsreich bebildert" beurteilt der Wissenschaftler auch die beiden von der AG Osteland herausgegebenen und von Elke Loewe und Wolf-Dietmar Stock (Foto) komponierten Bild-Text-Bände "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung" und "Die Farben der Oste" (Atelier im Bauernhaus, Fischerhude). Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Publizistik, Kunst und Kultur haben die obere und untere Oste in zumeist kurzen Beiträgen in ihrer ganzen Vielfalt beschrieben," schreibt Fischer: "Insgesamt ist es ein buntes Mosaik von Themen, Aspekten und Anekdoten, das zusammengesetzt das spannende Bild eines Flusses zeigt, dessen einzelne Abschnitte ganz unterschiedlich ausgeprägt sind."

Abschließend verweist der Autor auf das bereits 2003 erschienene Buch "Die Oste" von Heinrich von Brook und Gisela Tiedemann Foto), von der übrigens im August, herausgegeben von der AG Osteland im Verlag Atelier im Bauernhaus, ein weiteres Buch mit neuen Forschungsergebnissen über die Geschichte der Ostefähren erscheinen wird.


Tourismus

Osteradweg
zu Ostern


Lenkungsgruppe mit Osteland-Vertretern

4. 7. 2011. Flussbegleitende Ferienrouten - etwa der Elbe- und der Weserradweg - zählen zu den attraktivsten touristischen Angeboten. Der von der Arbeitsgemeinschaft Osteland forcierte Plan eines Osteradwegs von der Quelle bis zur Mündung (bisheriger Arbeitstitel: "Ostetrail") nähert sich in diesen Monaten der Realisierung. Dazu heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements Börde Oste-Wörpe:

"Bisher ist nur der Oste-Abschnitt nördlich von Bremervörde als Fahrradweg ausgewiesen, und zwar als Teil des Radfernweges Deutsche Fährstraße, der sich von Bremervörde bis Kiel erstreckt. Bei einem Austausch über aktuelle Projekte und Planungen mit der AG Osteland entstand in der Lenkungsgruppe die Idee, die bestehende Karte mit dem Titel 'Frohe Fährien im frischen Norden - Deutsche Fährstraße / Südlicher Teil' um den Oberlauf der Oste zu ergänzen.


Zevener Wirtschaftsförderer Reuther (l.)

Mit der Ausweisung eines Radweges, anknüpfend an die Deutsche Fährstraße, möchte die Lenkungsgruppe Radfahrern die Möglichkeit bieten, auch die Besonderheiten der Oste auch zwischen Tostedt und Bremervörde zu erleben. Ein Routenvorschlag liegt bereits vor und ist mit den Touristikern entlang der Strecke abgestimmt worden. Zevens Wirtschaftsförderer Christoph Reuther: 'Wir denken, dass die Oste in ihrem Oberlauf einen ganz anderen Charakter hat als in ihrem nördlichen Teil. Dadurch wäre der Oste-Radweg eine gute Ergänzung zur Deutschen Fährstraße. Die Gäste werden eine abwechslungsreiche Route zu schätzen wissen.'

Ziel ist es, die Route bis zum Beginn der neuen Saison Ostern 2012 auszuweisen, um dann eine Wanderkarte in Händen zu halten, die neben der Deutschen Fährstraße auch einen Oste-Radweg zeigt."

Der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements Börde Oste-Wörpe gehören unter anderem die Bürgermeister der Samtgemeinden Zeven, Sittensen, Selsingen und Tarmstedt an.

Die organisierte Erstbefahrung der von ADFC-Mitglied Klaus Feldmann (Grasberg) initiierten Osteroute bereiten zurzeit, wie berichtet, die Ostener Tourenleiter und Ostepreisträger Monika und Peter Prüss für Anfang September vor; die Tour ist bereits ausgebucht.


Brobergen

Fährfreundin
sagt Farewell

4. 7. 2011. "Aus aktuellen und persönlichen Gründen" hat Corinna Kolf, Vorsitzende des Fährvereins Brobergen und Umgebung, am heutigen Montag überraschend nicht nur ihren Rücktritt aus dem Vorstand, sondern auch ihren Austritt aus dem von ihr mitgegründeten Verein (ARCHIV-SEITE) mitgeteilt. "Ich wünsche Euch für die weitere Vereinsarbeit alle Gute und viel Erfolg," mailte sie an ihre bisherigen Vorstandskollegen.

Die Diplom-Geografin, deren Verein die Erhaltung der historischen Broberger Ostefähre sowie die Rettung des Fährkrugs vor einer Ausdeichung zu verdanken sind, wirkt seit einigen Monaten Verlegerin und Autorin des Anzeigenblatts "Zeitlupe" und seit kurzem außerdem als Pressesprecherin des Bremervörder Bachmann-Museums.


Oberndorf

Bürger King
ist entthront

3. 7. 2011. Sie nannten ihn "Bürger King", den Oberndorfer Bürgermeister und Schützenkönig Detlef Horeis (SPD). Am heutigen Sonntagabend, beim Schützenfest des idyllischen Oste-Ortes, wurde Horeis turnusgemäss entthront. Neuer König ist Klaus-Peter Buß(l.). Horeis blickte zurück auf ein "wunderbares Schützenjahr". Wer die neuen Oberndorfer Schützen-Majestäten sind, steht unter DOBROCK.


Krimiland

Mordsideen
beim Melken


Autor Morgenstern auf N3

3. 7. 2011. Kehdingen und die Ostemarsch waren am Sonntagabend TV-Stars auf N3. Im "Nordseereport" verriet zum Beispiel in einem Beitrag über das Krimiland Kehdingen-Oste der Drochterser Autor, Biobauer und Osteland-Preisträger Thomas B. Morgenstern, dass seine "Inspirationsquelle" das Melken ist und dass der im Herbst erscheinende dritte Teil seiner Kehdingen-Krimi-Trilogie den Titel "Milchfieber" tragen wird.

Auf der NDR-Website heißt es zu dem Beitrag, der in der NDR-Mediathek betrachtet werden kann: "Eigentlich ist Kehdingen ein reicht friedlicher Landstrich. Die Verbrechensrate – denkbar niedrig. Doch die fiktive dafür umso höher: Etwa zwei Dutzend Krimiautoren leben in Kehdingen, 40 Krimis sind hier entstanden, über 400 Menschen wurden auf dem Papier ermordet. Eine Besonderheit, die die Arbeitsgemeinschaft Osteland geschickt zur Vermarktung des strukturell ansonsten eher benachteiligten Landes nutzt und der Region den Titel „Krimiland Kehdingen“ verliehen hat. Einer dieser Krimiautoren ist Thomas B. Morgenstern. Hauptberuflich ist er Biobauer und betreibt seinen Hof in Drochtersen. Seine Mordlust lebt er abends in seinen Büchern aus. Besonders erfolgreich: Seine Kehdingen-Trilogie 'Der Milchkontrolleur'."

Das Osteland war in der Sendung unter anderem vertreten durch Mocambo-Kapitän und Ostepreisträger Caspar Bingemer (Oberndorf), einen Oste-Werbeträger ersten Ranges, sowie den Fährmann Robert Braune (Schwebefähre Osten-Hemmoor) und die Gutsbesitzerin Maike von Zedlitz (Balje-Hörne).

Mehr über die Sendung unter www.ndr.de/nordseereport.


Sportfischer

Angeln bis
Mitternacht


Freude über eine gefangene Forelle

4. 7. 2011. Zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen an der Oste zählt zweifellos das Sportfischen. Am Wochenende haben die Jugendwarte Mirco Wassermann und Michael Witt junge Mitglieder des SFV "Oste" bis Mitternacht in die Kunst des Nachtangelns eingewiesen. - Mehr unter OSTEN.


Feuerwehren

Einsätze
am Fluss


Bergungsversuch bei Neuhaus

3. 7. 2011. Der Wassersport auf der Oste, einem der reizvollsten Reviere in Norddeutschland, erforderte am Wochenende bei böigem Wetter zweimal einen Einsatz von Freiwilligen Feuerwehren am Fluss.


Feuerwehreinsatz bei "Ostemünde"

Am Sonntag mittag rückte die Freiwillige Feuerwehr Neuhaus aus, um am Anleger "Ostemünde" im Ortsteil Itzwörden ein abgesoffenes Sportboot leerzupumpen.


Vorsitzender Breves (r.): Regatta abgebrochen

Unweit der Schwebefähre musste am Sonntagmorgen der Vorsitzende der Wasserfreunde Hemmoor, Werner Breves, erstmals seit 38 Jahren das traditionelle, bundesweit beliebte "Oste-Marathon" wegen widriger Windverhältnisse abbrechen.


Ostemarathon: Seit 38 Jahren ein Begriff

Bereits am Sonnabend waren drei Boote des Typs Vierer mit Steuermann auf der Oste, unweit der Wendemarke nördlich des Sperrwerks, gekentert. "Böige Winde, Unterschätzung des Reviers und sportlicher Ehrgeiz", urteilt ein Ostekenner, seien die Ursachen gewesen.


Teilnehmer aus ganz Deutschland

Die 15 Wassersportlerinnen und Wassersportler konnten sich selber aus der Oste retten oder wurden von der Crew des Ostener Feuerwehrboots "Florian Geeste 14/70" geborgen. Einige Ruderer erfuhren Erste Hilfe im Natureum.


Aufwärmen und Essenfassen im WFH-Heim

Zum 38. Marathon- und Trimmregatta der Wasserfreunde Hemmoor (WFH) waren rund 90 Wassersportler aus ganz Deutschland angereist. Die Teilnehmer äußerten sich anerkennend über die große Gastfreundschaft, die familiäre und kameradschaftliche Atmoshäre und die organisatorischen Mühen der WFH-Ehrenamtlichen um den langjährigen Vorsitzenden Breves. - Die Ausschreibung der Regatta steht hier im Netz.


Torte aus Hemmoor für die Regattagäste

Mehr über den Wassersport auf der Oste auf www.blaues-netz-oste.


Kehdingen

Kunst und
Kirschen


Malerin Eck mit Besucher Martens

3. 7. 2011. Die Künstlerin Swantje Eck und ihr Mann Eckart Klitzing - Rechtsanwalt, Vorsitzender des Baljer Leuchtturmvereins und Osteland-Preisträger - konnte zu ihrer Ausstellung "Kunst am Deich" in Balje-Hörne am Wochenende einen nie abreissenden Strom von Kunstinteressierten begrüßen, darunter auch Bürgermeister Georg Martens (Neuhaus), die Ex-Europaabgeordnete Brigitte Langenhagen (Cuxhaven) und der Galerist Dirk Rose (Hamburg).


Motiv Kopfweide - Symbolbaum der Oste

Die Besucher erfreuten sich an den Werken der Gastgeberin sowie ihrer Künstler-Kollegen Eva Effinger-Harenberg und Raimund Pallussek (beide Hamburg), deren Bilder dekorativ in und am Haus sowie im pittoresken Garten verteilt waren, neben einem Süßkirschen-Stand von Bauer Seebeck: eine erfreuliche private Initiative in einer Zeit, in der die Zukunft bzw. die Nachfolge von Kulturstätten wie dem Schleusenhaus in Neuhaus, der Ausstellungsdiele in Freiburg und dem KunstRaum in Hüll ungeklärt scheinen.


Krautsand

Deichgraf
demoliert


Gefällte Statue auf Krautsand (Polizeifoto)

1. 7. 2011. In der Nacht zum heutigen Freitag haben unbekannte Täter versucht, die fast lebensgroße Bronzestatue des ehemaligen Deichgrafen Helmut Barwig auf Krautsand in Höhe der Budenmeile zu entwenden. Vermutlich wollten sie das rund vier Zentner schwere Standbild des 81-jährigen Drochterser Ehrenbürgermeisters und Ehrenoberdeichgrafen des Verbandes Kehdingen/Oste mit einem Pkw vom Sockel ziehen. Dies scheiterte jedoch, weil die Statue nicht vollends abbrach, sondern lediglich oberhalb der Füße abknickte. Zeugen hörten um 3.11 Uhr verdächtige Geräusche, die möglicherweise von den Tätern verursacht wurden. Die Polizei Drochtersen bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 04143-911880.

Hacker attackieren
Metronom-Website

Die bestreikte Metronom-Gesellschaft hat zusätzlichen Ärger: Ihre Homepage ist heute, 12.30 Uhr, von Hackern attackiert und stillgelegt worden. Der Metronom-Streiktagesfahrplan ist auf die Website des Fahrgastbeirats ausgewichen.


Wassersport

Sperre nicht
hinnehmbar


Geversdorfer Brücke: "Schildbürgerstreich"

1. 7. 2011. Die Wassersportler an der Oste sind empört über einen "Schildbürgerstreich" des Landkreises - so Bernd Jürgens, Sprecher des Arbeitskreises "Blaues Netz Oste" der AG Osteland: Ausgerechnet in der Ferienzeit - vom 4. bis 15. Juli - wollte der Kreis Cuxhaven, wie berichtet, aufgrund von Reparaturarbeiten die Geversdorfer Klappbücke sperren und damit große Teile der Sportschifffahrt stilllegen.


Oberndorfer Regatta: War gefährdet

Zwar konnte nach Protesten des Hemmoorer Ratsherrn Jürgen Hinck, Vorsitzender der Seglergemeinschaft Oste Hemmoor, sowie des Hemmoorer Bürgermeisters Hans Wilhelm Saul ("nicht hinnehmbar") zunächst eine Verschiebung der beabsichtigten Sperrzeit erwirkt werden - in den Zeitraum von Mitte August bis zum 2. September.

Dadurch jedoch war die große Oberndorfer Traditionsregatta im Rahmen des Nordsee-Elbe-Cups (2. bis 4. September) massiv gefährdet; am ersten Tag der Regatta reisen die teilnehmenden Segler aus Nah und Fern an. Nach erneuter Intervention wurde der Reparaturzeitraum am Nachmittag erneut verschoben: auf den 18. bis 31. August.


Hemmoorer Segler-Vorsitzender Hinck

Besser wäre allerdings eine Sperrung im Oktober gewesen, kritisiert die AG Osteland. Sie sieht ihre bundesweite Werbeaktion für den Wassersport auf der Oste ("Der Fluss, der alles hat") konterkariert. Mittlerweile hat der gemeinnützige Verein 7000 "Oste-Hafenführer" verbreitet. Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche: "Wer nun unseren Empfehlungen folgt und die Oste anläuft, sieht sich unversehens vor einer gesperrten Brücke."

Die Art und Weise der Bekanntmachung - kurzfristig per Annonce in der Lokalpresse - wird auch vom segelnden SPD-Kommunalpolitiker Hinck kritisiert: "Alle Betroffenen an der Unterelbe müssen benachrichtigt werden, nicht nur an der Oste. So sollte nicht mit dem Wassersport und dem Wassertourismus verfahren werden."

Auch das Fahrgastschiff "Mocambo" ist während einer Sperrung im Sommer von starken Einschränkungen betroffen, "wo doch erhebliche Tourismusmittel in den Bau von Fahrgastschiffanlegern geflossen sind", wie Hinck sagt: "Man sollte meinen, der Tourismus soll gefördert werden und nicht durch solche Hemmnisse abgewürgt werden."

Der Wortlaut des Protestschreibens steht auf www.blaues-netz-oste.de. Ein Vertreter des Landkreises räumt gegenüber der NEZ (Wochenendausgabe) ein, die Behörde habe nach der Übertragung der Oste-Zuständigkeit vom Bund auf das Land die Sperrung verwaltungstechnisch nicht optimal vorbereitet.


Hemmoor

Kleines für
'nen Großen


Enthüllt: das Schild (Foto: Curt Schuster)

1. 7. 2011. Die Stadt Hemmoor hat am heutigen Freitagmittag den früheren Weg "Zum Kindergarten" nach dem Bildhauer Frijo Müller-Belecke benannt - kurz vor dem dritten Todestag des Hemmoorer Künstlers. "Ein eher unscheinbarer kleiner Weg" sei der "Erinnerung an einen großen Bildhauer" gewidmet, sagte der Ex-NEZ-Chefredakteur Hans-Henning Kruse in seiner Festansprache. - Mehr unter HEMMOOR.


Obere Oste

Was tun mit
Opas Stau?


Landwirt Rathjens (l.) am Stauwehr

30. 6. 2011. Ziel Nummer eins der rund 450 Mitglieder starken Arbeitsgemeinschaft Osteland ist laut Satzung die "Bewahrung des Natur- und Kulturerbes" entlang der Oste. Was aber tun, wenn die Bewahrung des Naturerbes und die Bewahrung des Kulturerbes im Einzelfall zu kollidieren scheinen?

Vor einer schwierigen Abwägungsfrage stehen derzeit etliche Verantwortungsträger an der Oberen Oste, die fast alle auch der AG Osteland angehören.

Der Zielkonflikt betrifft das im Kreis Rotenburg gelegene historische Stauwehr der 1923 gegründeten "Staugenossenschaft Gr. Meckelsen II", das jüngst auch von einer Wandergruppe der AG Osteland besucht worden war (siehe SONDERSEITE und Bericht der Rotenburger Rundschau).

Für die Erhaltung der alten Ziegelflanken des mittlerweile funktionslosen Bauwerks - eines der letzten Relikte der traditionellen Berieselungswirtschaft am Oberlauf des Flusses - setzt sich unter anderem Osteland-Wanderführer Andreas Rathjens ein, Landwirt und Enkel des einstigen Stau-Erbauers.


Zevener Lachsvater Ernst Peters

Gleichzeitig liegt die Querverbauung im Visier von Artenschützern wie dem hochverdienten Zevener "Lachsvater" und Ostepreisträger Ernst Peters oder dem Bremervörder Diplom-Biologen Axel Roschen vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

Der Nabu, ebenfalls Mitglied der AG Osteland, engagiert sich für den Rückbau der Staustufe (ca. 40 Zentimeter Gefälle) und deren Ersatz durch eine wanderfischgerechte "Sohlgleite". Damitverbinden will der Nabu als Projektträger den Bau einer stabilen Oste-Fussgängerbrücke im Zuge eines seit langem geplanten "Kulturhistorischen Wanderwegs" in der Samtgemeinde Sittensen; bislang führt an dieser Stelle nur ein Behelfssteg über den Fluss.


Abrissbeschluss: Stauwehr an der Oste

Gestützt auf ein technisches Gutachten, das einen Abriss der statisch fragwürdigen und dauerhaft reparaturbedürftigen alten Ziegelflanken empfiehlt, setzen die beauftragte Zevener Baufirma und die zur Unterhaltung verpflichteten Gewässerverantwortlichen auf eine Neubaulösung - zum Bedauern von Heimatfreunden wie dem Groß Meckelser Rathjens, der die Überbleibsel von "Opas Stau" für die Nachwelt bewahrt wissen möchte.

Unterdessen hat der Gemeinderat von Groß Meckelsen am Dienstagabend eine Entscheidung getroffen: Er votierte einstimmig für einen Abriss des Stauwehrs. Im Internet-Portal Treffpunkt Sittensen zitiert Lokalredakteurin Heidrun Meyer heute den Bürgermeister Dirk Detjen (CDU) mit dem Argument, die "notwendige Räumbreite" für den Unterhaltungsverband Obere Oste sowie der Fischlauf könnten "nicht mehr gewährleistet" werden.

Detjen: "Wir hätten das Stauwehr gern erhalten, zumal es auch eine historische Bedeutung hat, es ist aber auch nicht möglich, ein neues Bauwerk zu errichten, weil das die Statik auf dem bestehenden Fundament nicht hergibt. Außerdem müsste die Gemeinde die Verkehrssicherungspflicht übernehmen, was wir aber nicht möchten."

Rathjens will weiter für die Erhaltung des historischen Wasserbauwerks kämpfen und den Sittenser Heimatverein für dessen Rettung gewinnen. Wanderfischexperten sagen, mit dem Bau einer Sohlgleite lasse sich die "Fischdurchgängigkeit" gewährleisten, ohne dass ein Abriss des Mauerwerks zwingend erforderlich wäre.

Bereichern würden die Stau-Relikte, meint Rathjens, auf jeden Fall den in Kooperastion mit dem Rotenburger Kreisarchäologen Dr. Stefan Hesse geplanten kulturhistorischen Wanderweg entlang der Oste.


Burgwall des Sittenser Königshofs

Die Route soll die Wälle des Sittenser "Königshofs" aus dem 9. Jahrhundert unter anderem verbinden mit Grabhügeln der älteren Bronzezeit und mit der Ausgrabungsstätte einer Siedlung der römischen Kaiserzeit. Für den Weg sprächen, so Dr. Hesse, die Dichte der dort anzutreffenden archäologischen Elemente und die auch unter dem Gesichtspunkt des Naturerlebnisses "reizvolle Lage" an der Oste.

Aus für
den Stau?

In einem Leserbrief an die Zevener Zeitung schreiben Dr. Christiane und Joachim Looks aus Ahausen-Eversen zum obigen Thema:

"Überrascht erfuhren wir, dass der Überrest eines alten Staus in der Gemarkung Groß Meckelsen, den eine interessierte Gruppe der Arbeitsgemeinschaft Osteland, der wir angehören durften, im Rahmen einer Mittsommer-Tour unter fachkundiger Führung des Osteland-Führers Andreas Rathjens besichtigen konnte, abgerissen werden soll.

Das Stauwehr der Staugenossenschaft Gr. Meckselsen II aus dem Jahre 1923 ist eines der wenigen erhaltenen Überreste einer Agrartechnik, der Berieselung von Wiesen zum Zweck der Düngung, die bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts eingesetzt und auf landwirtschaftlichen Schulen noch vermittelt wurde. Friedrich Freudenthal, einer der wichtigsten Heimatschriftsteller Norddeutschlands, hat in seinem 1953 veröffentlichten Kindheitserinnerungen "Meine Kindheit" der Berieselungstechnik ein unvergessliches Denkmal gesetzt.

Mit wunderbaren Worten beschreibt er, wie Bäche durch Wehre, Schleusen und Dämme aufgehalten und abgeleitet werden, um Wiesen zu berieseln und zu düngen. Eine Luftbildaufnahme aus dem Jahre 1930 von der Scheeßeler Mühle am Mittellauf der Wümme zeigt eine Wiese, die noch bis in die 50er Jahre als Rieselwiese genutzt wurde. Übrig geblieben ist davon nichts außer dem Everinghausen-Scheeßeler-Kanal, der kilometerweit schnurgerade durch das Gebiet entlang der Wümme zwischen Scheeßel und Everinghausen, Samtgemeinde Sottrum, führt.

Es ist bedauerlich, das Industriedenkmale heute, wo das Bewusstsein für den Stellenwert von Zeugnissen der Arbeitswelt wächst, erhalten werden, während Überresten bäuerlicher Arbeit nur zu gern lediglich ein Erhalt im Freilichtmuseum, Heimathaus oder Museumsbauernhof zugewiesen wird, wo sie nicht stören. Außerhalb dieser zugewiesenen Orte werden sie nur zu schnell "platt" gemacht, weil sie nicht in heutige Zeiten und Vorschriften passen. Rieselfelder gibt es schon nicht mehr.

Überreste historischer Staus sind ebenfalls kaum noch erhalten. Groß Meckelsen ist noch im Besitz solchen historischen Schatzes. Die Verantwortlichen der Gemeinde sollten sich bewusst sein, dass sie mit dem vorgesehenen Abriss des Stauwehrs der Staugenossenschaft Gr. Meckelsen II beitragen zum Kahlschlag historischer Zeugnisse bäuerlicher Arbeitskultur. Dieses Stein gewordene Ringen um besseres Auskommen sollte uns mehr wert sein."

In einer Stellungnahme von Heiko Treucker (Hamersen), 1. Vorsitzender des Sportanglervereins Groß Meckelsen, vom 5. Mai 2011, heißt es:

"Da sich in unmittelbarer Nähe (ca. 80 m flußabwärts) der geplanten Baumaßnahme ein größeres Laichbett befindet (vom Nabu angelegt), das von diversen Fischarten (z. B. Bach-Meerneunauge, Lachs, Meerforelle) genutzt wird, ist zu befürchten, dass dieses im Zuge der geplanten Baumaßnahme versandet und die vorhandene Brut vernichtet wird... Wir möchten ferner darauf hinweisen, dass es sich bei dem vorhandenen Staubauwerk um ein kulturhistorisches Bauwerk handelt, das von einer bäuerlichen Staugemeinschaft im Jahre 1923 zur kontrollierten Bewässerung ihrer Wiesen erstellt wurde."


Krimiland

Skelett und
Mausohren


Der neue Krimi aus Bremervörde

30. 6. 2011. Bei der jüngsten Gruseltour mit dem Bremervörder Moorexpress hat sich ein neuer Autor aus dem Krimiland Kehdingen-Oste vorgestellt: Der Diplom-Biologe Axel Roschen, Geschäftsführer der Umweltpyramide des Naturschutzbundes (Nabu) in Bremervörde, präsentierte seinen Debütroman "Mausohrnächte".

Über den Erstling des Fledermaus-Experten Roschen (Foto) teilt der Verlag mit: "Das Leben der norddeutschen Samtgemeinde Klosterthal plätschert beschaulich dahin – sieht man einmal vom Lärm der Bundesstraße ab. Als der junge Biologe Robert Zerg den Auftrag erhält, die Fledermäuse im Vorfeld der Planung einer Umgehungsstraße zu untersuchen, ändert sich das. Zusammen mit der Volontärin der örtlichen Zeitung entdeckt er das Skelett eines Mannes in einem Mausohrquartier auf dem Dachboden des Gutshofes . Die beiden lösen mit ihren Nachforschungen heftige Reaktionen aus, die ein Drama aus Hass, Eifersucht, Gier und Verzweiflung heraufbeschwören. Davon unberührt fliegen Fledermäuse über dem Ort und helfen auf ihre Art bei der Suche nach der Wahrheit..."

Teufelsmoor-Krimis
zum Verlagsjubiläum

Der "Kriminalroman, in dem Geschichte zur Gegenwart wird und die Gegenwart in der Vergangenheit versinkt" (12,90 Euro), ist im Fischerhuder Verlag Atelier im Bauernhaus erschienen, der zurzeit sein 35-jähriges Bestehen mit einer Serie von Lesungen entlang der Moorexpress-Route sowie u. a. mit dem von Elke Loewe (Geversdorf) herausgegebenen Erzählungsband "Reise ins Teufelsmoor" (12,90 Euro) feiert, der auch etliche Crime Stories enthält. Viele der Beiträge stammen von Krimiland-Autorinnen und -Autoren wie Jürgen Petschschull (Osten), Sabine Bissinger (Hüll), Tatjana Gräfin Dönhoff (Obernaltendorf), Reinhold Friedl (Cuxhaven), Grit Klempow (Beverstedt) und Fee Zschocke (Großenwörden) enthält.

Dr. Friedl liest
in Otterndorf

Der diesjährige Ostepreisträger Reinhold Friedl liest am Mittwoch, 6. Juli, 19.30 Uhr, in der Stadtscheune in Otterndorf aus seinem neuen Krimi "Die große Hochzeit". Veranstalter ist der SPD-Ortsverein Land Hadeln.

Ein Verzeichnis aller mittlerweile 43 Krimis und Thriller aus dem oder über das Osteland steht hier.


Veranstaltungen

Fix was los
an der Oste


Einladung in den Alten Hafen

3. 7. 2011. Das Wochenende an der Unteren Oste ist überwiegend kühl, jedoch heiß im Sinne von ereignisreich. Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von Schützenfesten bis zur "Gala-Nacht der Stars" am Sonnabend in unmittelbarer Nähe der Oste, auf der Seebühne am Vörder See.

Bereits Freitag begannen die Ferienaktionstage im Natureum bei Balje (siehe KEHDINGEN). Abends trat in der Ostener Kulturmühle der Platt-Rocker "Rollo 333" auf (siehe OSTEN) und in der Wingst "WhySix" (Fotos siehe DOBROCK).

Am Sonnabend war Start des Hemmoorer Oste-Rudermarathons (siehe unten). In Balje-Hörne feiert Sonnabend und Sonntag ab 15 Uhr das Gasthaus "Zwei Linden" (Beneke) unter dem neuen Ostener Pächterpaar Bert Jasper und Suzanne Nijhuis sein 50-jähriges Bestehen in einem Ambiente, über das es im "Stader Tageblatt" heißt: "Stilistisch ist das Osteland im ganzen Haus präsent."

In Osten-Isensee hat die SPD ein kleines Kinderfest (siehe OSTEN), in Oberndorf stieg der Festball der Schützen (siehe DOBROCK).

Am heutigen Sonntag findet in Neuhaus die 2. Kulinarische Meile statt. Um 15 Uhr beginnen das Konzert "Die Oste swingt" (siehe HECHTHAUSEN) und eine Führung durch die große Barlach-Ausstellungim Bachmann-Museum (siehe BREMERVÖRDE). Von 14 bis 18 Uhr veranstaltet der Spielpark Wingst ein großes Sommerfest nach dem Motto: "Zauberer & Märchen" (siehe DOBROCK).


Neuhaus

Flashmob
am Fluss


White Dinner gestern in Neuhaus - VIDEO

28. 6. 2011. Eine Drittelhundertschaft Gäste in Feierlaune, alle weiß gekleidet, folgten am gestrigen Dienstagabend der Einladung zu einem spontan organisierten "White Dinner" am Osteufer in Neuhaus.


White Dinner in Hamburg (2010) - VIDEO

Ideengeberin gewesen war Anette Minners (Foto) vom Tourismusverein Neuhaus. Als Vorbild dienten die kurzfristig nach Flashmob-Manier organisierten Spontan-Dinner weiß gekleideter Menschen an weiß gedeckten Tischen, die voriges Jahr unter anderem in Paris und in Hamburg (siehe Video oben) Aufsehen erregt hatten.

Die Einladung war am Nachmittag per Twitter und Facebook sowie über unsere Website oste.de verbreitet worden.

Beschirmt: Theatermacher Behrens

Die Regeln (Kleidung in Weiß, weiße Tischdecken, weiße Servietten, Speisen, Getränke, Tische und Stühle mitbringen) konnten hier in einer von AG-Osteland-Vize Walter Rademacher (Neuhaus) versandten Mail nachgelesen werden.


Osteland-Vorstände Bölsche, Rademacher

Die Teilnehmer - darunter auch Bürgermeister Georg Martens sowie Vorstandsvertreter von Tourismus- und Gewerbeverein und der AG Osteland - erlebten einen traumhaft schönen Abend am Ostedeich mit Blick auf den neuen Yachthafen.


Bürgermeister Martens und Frau

Mehr Fotos vom Dinner am Deich
stehen auf dieser SONDERSEITE, ein Kurzvideo steht auf youtube.de.


Fernsehen

Von Vögeln
und Orgeln


Kehdinger Krimiautor Morgenstern

29. 6. 2011. Der Drochterser Biobauer und Krimiautor Thomas B. Morgenstern und das Krimiland Kehdingen-Oste werden in der N3-Sendung "Das Kehdinger Land - Landschaft zwischen Elbe und Oste" am Sonntag, 3. Juli 2011, von 18 bis 18.45 Uhr [VPS 18:00] vorgestellt. Auf der NDR-Website heisst es über die Kehdinger Literaturlandschaft: "Die Natur dort ist ein echtes Kleinod, auch wenn die Landschaft nicht mit großen Abenteuern wirbt, so doch mit Spannung, denn Kehdingen hat sich in den letzten Jahren als "Krimiland" einen Namen gemacht. Rund um die 'Deutsche Krimi-Straße' ist eine dreistellige Zahl von literarischen Geschichten und Drehbüchern entstanden." Mehr...

Weitere Themen dieser Sendung (Wiederholungen am Montag, 4. Juli, 4.15 Uhr, und am Dienstag, 5. Juli, 6 Uhr) sind

> Vogelparadies an der Elbe - Kehdingen ist ein international wichtiger Rastplatz für Zugvögel,

> Ritter an der Elbe - Kehdingen hat eine lange Adelsgeschichte,

> Der Kapitän der "Mocambo" - Ältestes Fahrgastschiff auf der Oste,

> Himmlische Töne - Kehdingen ist auch Orgelland,

> "Drei"-Land - Die Insel Neßsand entstand aus drei Teilen.


Bremervörde

Kennen Sie
Barlach?


Führung durch die Barlach-Ausstellung

29. 6. 2011. Im Rahmen der Sonderausstellung "'Das Leben ist so unendlich reich' – das 'Phänomen Mensch' im Werk des Bildhauers und Grafikers Ernst Barlach" findet am Sonntag, 3. Juli, 15 Uhr, die nächste öffentliche Sonntagsführung statt. Die Sonderausstellung im Bachmann-Museum in Bremervörde zeigt noch bis zum 21. August aus den Beständen der Güstrower Nachlass-Sammlung des Künstlers 95 seiner Exponate wie Bronzeplastiken, Werkmodelle für Holzskulpturen, Zeichnungen sowie Grafiken. - Ausführlicher Bericht unter OLDENDORF.


Geversdorf

Klappbrücke
klappt nicht

28. 6. 2011. Die Klappbrücke über die Oste in Geversdorf kann in der Zeit vom 4. bis zum 15. Juli nicht geöffnet werden. Grund sind Arbeiten an der Hydraulikanlage, wie die Bremerhavener Firma MWB Elektrotechnik Service GmbH mitteilt.


Internet

Guides fürs
Osteland


Neue Tourismus-Website

28. 6. 2011. Rent-a-guide.de heisst eine neue Tourismus-Plattform im Internet, auf der Kunden individuelle Touren, Führungen und Ausflüge direkt beim Anbieter buchen können. Auf einer attraktiv gestalteten Seite über die Region Osteland bietet bislang nur das Europakutschen-Teamaus Hechthausen seine Dienste an.

Dank für den Hinweis an Kurt Ringen.


Natureum

Ferienspaß
an der Oste


Hier werden Geschenke gefilzt

28. 6. 2011. Dem Asiatischen Löwen tief in die Augen schauen, den Pfotenabdruck des Lieblingshaustieres in eine Gipsform gießen oder ein individuelles Erinnerungsstück aus Filz herstellen - das  alles geht während der Ferienaktionen im Natureum Niederelbe in der Ostemündung vom 1. Juli bis zum 31. August. Wer möchte, kann auch Feuer wie in der Steinzeit entfachen oder eine frische Meeresbrise bei einer Mini-Kreuzfahrt schnuppern. - Ausführlicher Bericht unter www.kehdingen.org.


Großenwörden

Dorf feiert
neuen König

26. 6. 2011. Von der Krise des Schützenwesens (siehe unten) war am Wochenende in Großenwörden, der kleinsten Gemeinde im Osteland, nichts zu spüren. Es wurde wieder feste gefeiert, und der Vize-Vorsitzende des Schützenvereins, Malermeister Reiner Wassermann, 45 (Foto), errang souverän die Königswürde. Dem Verein gehört der Ratsherr seit 29 Jahren an. Auch oste.de gratuliert!


Seeadler

Brutabbruch
an der Oste

Foto: Bölsche
Oste-Seeadler mit erbeuteter Wildgans

27. 6. 2011. Enttäuschung bei den ehrenamtlichen Seeadler-Schützern an der Oste: Ein Adlerpaar, zu dessen Jagdrevieren die Flussmündung zählt, hat die Brut abgebrochen. Grund: Ein Grundstückspächter hatte unweit des Horsts kurz vor dem Schlupf Zäune gezogen und Gräben ausgehoben. Die massive Störung führte zum Abbruch der Brutphase.


Großer Brachvogel auf NABU-Website

Zu den Schwerpunkten des Vogelschutzes im Osteland zählt auch der Einsatz des Naturschutzbundes für einen der Charaktervögel der Region, den massiv gefährdeten Großen Brachvogel. Auch in diesem Jahr haben ehrenamtliche Helfer des NABU-Kreisverbandes Bremervörde-Zeven - seit 2010 Mitglied der AG Osteland - unter Regie von Detlef Ertel (Bremervörde-Ebersdorf) in enger Kooperation mit örtlichen Landwirten durch befristete Einzäunung des Brutplatzes die Gelege zu schützen versucht.

Ein Bericht steht hier auf der NABU-Website.


Hechthausen

Die Oste
swingt...


Wirtin Fels-Borgwardt (r.) mit Gästen

27. 6. 2011. Am Sonntag, 3. Juli, 15 Uhr, serviert Monika Fels-Borgwardt in ihrem Hechthausener Galerie-Café Kunstwerk - direkt an der Deutschen Fährstraße und am Osteradweg gelegen - einen musikalischen Open-Air-Leckerbissen mit der Lloydstreet BigBand aus Bremervörde - Motto: "Die Oste swingt."

Unter der Leitung von Jan Kröncke wird ein abwechslungsreiches Programm mit Swing-Klassikern der 30er und 40er Jahre, Modern Jazz und Blues, aber auch Rock, Pop Funk und Soul angeboten. Mehr über die Veranstaltung und über Vorverkaufsstellen steht unter HECHTHAUSEN.


Hemmoor

Backfest
erfolgreich


Ehrenamtliche Helfer im Einsatz

26. 6. 2011.  Das Hemmoorer Back- und Schutenfest am Sonntag war bei strahlendem Sonnenschein überaus erfolgreich. "So viele Zuschauer hatten wir lange nicht mehr," freut sich Heino Grantz, rühriger Vorsitzender des Hemmoorer Geschichts- und Heimatvereins, der das Fest gemeinsam mit der Kulturstiftung "Zement aus Hemmoor" veranstaltete.

Wieder ermöglichte der Einsatz vieler Ehrenamtlicher - unser Foto zeigt Günter Pagel von der  Unternehmensgruppe Pagel - ein gelungenes Fest. Mehr unter HEMMOOR.

Dank für Fotos und Informationen an Heino Grantz.


Tourismus

Schätzchen
vom Fluss


Zydek-Grüße aus der Tourist-Info

25. 6. 2011. Wenn Bianka Zydek (Foto), Team-Chefin des Tourismusverbandes Landkreis Stade, Grüße versenden will, hat die die Qual der Wahl: Zu seinem 30-jährigen Bestehen hat ihr Verband jetzt 20 Image-Postkarten herausgegeben - Motive aus dem Land zwischen Elbe und Oste, serviert "mit Witz und Esprit, emotional ansprechend und fototechnisch gelungen", wie Landrat Michael Roesberg lobt: "Pfiffig und mit einem Augenzwinkern wird der 'Schönste Teil Deutschlands' als STD präsentiert."


Neue Postkarte mit Oste-Motiv

Wie STD-Werberin Zydek (zuvor Bremervörder Touristik-Chefin und Vorstandsmitglied der AG Osteland) ankündigt, sollen die Imagekarten bald auch als E-Card von der Website des Tourismusverbandes verschickt werden können.


Insgesamt verfügbar: 20 Motive

"Wir sind - blühend drauf", "Wir sind - knackig" sind nur einige der Slogans. "Wir sind Schätzchen", steht auf einer Karte mit einem Oste-Motiv (aus der Samtgemeine Oldendorf). Die Zehnerpackung kostet 5,50 Euro, das 20er-Paket ist für zehn Euro zu haben - am einfachsten ist die Bestellung unter "Shop" auf der Internetseite des Tourismusverbandes.


Online-Werbung für die "Fährienstraße"

Online steht dort auch das neue "Radmagazin" zur Verfügung, das einige der attraktivsten Touren im Kreisgebiet vorstellt - darunter auch die von der AG Osteland entwickelte Deutsche Fährstraße. Ebenfalls präsentiertwird im Online-Angebot der Touristiker das Osteland-Projekt Krimiland Kehdingen-Oste.


Hechthausen

Hüppen in
die Pütten


Projektidee Landungsboot (2008)

25. 6. 2011.  Die brillante Idee ist nicht neu: Schon 2008 berichtete diese Website mit dem oben wiedergegebenen Foto eines Landungsboots über den Vorschlag des Hechthausener Ferienpark-Betreibers und AG-Osteland-Mitbegründers Hubertus Freiherr von Marschalck (Foto), die zwischen Hechthausen-Klint und Bremervörde entstehenden ökologisch besonders wertvollen Biotope, die sogenannten Ostepütten, mit einem flachen "Puttenhüpper" zu erschließen. In gut vier Wochen ist es so weit: Am 1. August soll das Boot seingeweiht werden und naturkundliche Fahrten unter sachkundiger Führung anbieten.

Ausführlicher Bericht unter HECHTHAUSEN.


Metropolregion

Kulturtage
an der Oste


Eine der Attraktionen: die Schwebefähre

25. 6. 2011. Soeben angelaufen ist eine Werbekampagne der Metropolregion Hamburg für die "1. Tage der Industriekultur am Wasser" vom 19. bis zum 21. August. Mit attraktiven und informativen Broschüren, Plakaten und einer Website wirbt die Metropolregion für ihr erstes großes gemeinsames Kulturprojekt, das Dutzende von Denkmalen der maritimen Industriegeschichte vorstellt. Thema ist die "Technik, die das Wasser nutzt und das Wasser beherrscht."


Interaktive Karte: Viele Ziele an der Oste

Verbunden sind die Ziele durch verschiedene "Routen der Industriekultur" wie die von der AG Osteland entwickelte  Deutsche Fährstraße an Oste und Elbe, an der acht der propagierten Zielpunkte liegen: das Detlefsen-Museum und der Zollkreuzer "Rigmor von Glückstadt" in Glückstadt, das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum mit dem Küstenmotorschiff "Iris-Jörg" in Wischhafen, das Deutsche Zementmuseum in Hemmoor, die Schwebefähre Osten - Hemmoor sowie die Prahmfähren in Brobergen und in Gräpel.


Detailkarte zur Oste-Schwebefähre

Viele Fotos, Erläuterungen und Detailkarten stellen im Web die einzelnen Denkmale und Zeugnisse der Industriekultur vor, unter anderem Beispiel die Ziele an der "Fährienstraße".


Seuchen

Güllebazille
und Biogas

24. 6. 2011. Der aktuelle EHEC-Erkrankungsgipfel scheint überwunden, aber die Güllebazille hat ihren Schrecken nicht verloren. In der Gemeinde Rosengarten (Landkreis Harburg) fordern die Grünen Auflagen beim Bau neuer Biogasanlagen, um zu verhindern, dass EHEC-Erreger aus Gärrückständen in Nahrungsmittel geraten (siehe heutiges Abendblatt).

Grünen-Vertreter Volkmar Block nimmt Bezug auf Experten-Aussagen gegenüber dem ARD-Politikmagazin Report Mainz, die davor warnten, dass sich beim Gärprozess in Biogasanlagen krankmachende Keime wie Salmonellen und EHEC vermehren können. Viele Anlagen würden lediglich bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius betrieben, bei denen keine umfassende Hygienisierung stattfindee. Einzelheiten auf der Report-Website.



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