Vertrauen für Katt & Tamm

>>> Einstimmig für drei Jahre wiedergewählt wurden Achim Tamm und Hans-Heinrich Katt in der Generalversammlung der 223 Mitglieder starken Genossenschaft „die Oberndorfer eG“. Für Barbara Schubert zog Malte Sandmeyer in den Aufsichtsrat ein. Das geht aus dem jetzt vorliegenden Protokoll der Versammlung hervor. Auszüge:

"Vorstand und Aufsichtsrat hatten nur Positives zu berichten. Claus Lemke, Vorstand, berichtete über ein störungsfreies Jahr 2013. Alle Anlagen waren und sind ohne Störung in Produktion, die erzielten Stromeinspeisungen lagen sowohl über dem Vorjahr als auch leicht über den von den Herstellern prognostizierten Zielwerten.

Zwischenzeitlich sind auch alle drei PV-Anlagen an eine Fernüberwachung angeschlossen und gegen Schäden durch z. B. Unwetter oder Vandalismus inkl. davon abhängigem Produktionsausfall versichert.

Die Arbeiten von Vorstand und Aufsichtsrat wurden wieder vollständig ehrenamtlich durchgeführt, so daß dafür keinerlei Kosten anfielen. Für Notar- und Gerichtskosten entstanden allerdings, leider durch das Genossenschaftsrecht unvermeidbar, einige relativ hohe Gebühren.

Aufsichtsrat Hans-Heinrich Katt präsentierte die Bilanz für 2013:
Bei einem Umsatz von € 13.090 wurde nach Abzug aller Kosten inkl. Zinsen, Tilgung, Abschreibung auf Anlagen und Spenden an die Grundschule Oberndorf ein Überschuß aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit vor Steuern von € 4.392 erwirtschaftet.

Die Versammlung unter Leitung von Hartmut Behrens beschloss sodann auch wieder eine Dividende von 2,5% auf das eingebrachte Kapital, die alternativ nach Abzug von Kapitalertragssteuer überwiesen oder gern auch für Projekte im Ort gespendet werden kann.

Für die Förderung von gemeinnützigen Projekten aus den Überschüssen und Spenden von Dividenden lagen zwei Anträge vor. Die Versammlung beschloss eine erneute Unterstützung der Grundschule Oberndorf, insbesondere der Nachmittagsbetreuung, zumal hier nach den unverständlich negativen Beschlüssen des SG-Rates zur Schulschließung neue Initiativen gestartet wurden.

H. H. Katt berichtete noch über den Stand einer möglichen Beteiligung am Windpark Portshemm: Die Genossenschaft ist grundsätzlich zum Standort neutral, verfolgt aber aktiv die Möglichkeit einer Beteiligung oder des kompletten Kaufes eines Windrades. Die Genehmigungsverfahren zu diesem Windpark sind, teilweise unverständlich, erneut verzögert. Dies beeinflußt auch die Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Genossenschaft. Es bleibt derzeit nur, die Entwicklung zur Genehmigung und die davon abhängigen wirtschaftlichen Parameter abzuwarten bzw. zu gegebener Zeit neu zu bewerten.

Im Blick auf die mögliche Beteiligung an der Windenergie wurden auch keine konkreten neuen Investitionen für 2014 geplant, der Vorstand ist aber für jede realistische Anregung dankbar."