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Link-Liste - Ältere Texte - Termine 2010


AKTUELL: "Terra X"
sucht Mumienschiff

Osteland

Eine Bitte
an Kreative


Segler und Osteland-Mitglied Jürgens

5. 3. 2010. Bei der Gründungsversammlung des Blauen Netzes Oste, der AG-Osteland-Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer, hatte Bernd Jürgens, Segeltrainer und Osteland-Mitbegründer aus Hemmoor, eine Idee, die gut ankam: Warum sollte zwecks gemeinsamer Werbung für das Osteland nicht eine Fahne entworfen werden, deren Motiv auf den Booten als Stander (ca. 30 mal 40 cm) ebenso eingesetzt werden kann wie in den Häfen als Flagge (1,50 mal 200 cm)?


Ein erster Entwurf: Wer kann's besser?

Aus Kostengründen sollte, so Jürgens, nur eine Farbe verwendet werden, nämlich marineblau (Hintergrund). Als Schriftzug (weiß) vorgegeben ist der Slogan "Lust auf Osteland", der auch aus größerer Entfernung möglichst klar lesbar sein sollte.

Wer sich als Kreativer - ob Profi oder Laie - durch den Hilferuf der gemeinnützigen AG Osteland aufgefordert fühlt, sich Gedanken über eine Umsetzung dieser Vorgaben zu machen, dem winkt - wenn seine Idee verwirklicht wird - ein schöner Buchpreis. Entwürfe bitte bis 18. März an Bernd Jürgens (E-Mail).

Die Flaggen und Stander sollen noch in diesem Sommer den Ostefreunden am gesamten Fluss zum Kauf angeboten werden.


Krimiland

Erfolg für
Eggers


Politthriller-Autor Wilfried Eggers

5. 3. 2010. Der Drochterser Rechtsanwalt, Krimiautor und Oste-Literaturpreisträger Wilfried Eggers hat allen Grund zur Freude über die Resonanz, auf die sein preisgekrönter, in Kehdingen und der Türkei spielender Politithriller "Paragraf 301" stößt. Eine inzwischen nahezu abgeschlossene Lesereise mit mehr als 45 Terminen, darunter viele Veranstaltungen alevitischer Vereine, hat ein starkes Echo gefunden, auch in der Presse (Beispiel hier). Eine letzte Lesung folgt noch am 14. März  in Hamburg im dortigen alevitischen Kulturverein. Eggers: "Dann herrscht erstmal Ruhe."

Tipp für alle, die den bisher wirkungsmächtigsten Roman aus dem Krimiland Kehdingen-Oste noch nicht gelesen haben: Noch in diesen Monat erscheint "Paragraf 301", der übrigens für den renommierten Glauserpreis nominiert war, als Taschenbuch, wie der Grafit-Verlag auf seiner Website ankündigt.

Mehr über die Eggers'schen Kehdingen-Krimis auf der Website des Autors.


Hemmoor

Töne statt Ton
aus der Kuhle


Werbung für die Seefestspiele

5. 3. 2010. Gute Nachricht für alle Musikfreunde: Nach einjähriger Pause findet in diesem Sommer - vom 18. bis 20. Juni - wieder ein Küstenklassik-Festival am Heidestrandbad-See statt, einer früheren Tonkuhle. Das Programm und viele Fotos von den vier vorhergegangenen Klassik-Festspielen stehen auf www.kuestenklassik.de. Initiator der Festivals, die der Arbeit des Kinderschutzbundes gewidmet sind, ist dessen Landesvorsitzender Johannes Schmidt.


Oste

Sonnabend ist
"Stör-Gipfel"...


Schütz-Porträt auf NEZ online (lesen)

5. 3. 2010. Einen Tag vor dem "Stör-Gipfel" an diesem Sonnabend, 6. März, mit Vorträgen namhafter Wissenschaftler zur Wiederansiedlung des Kaviarfischs hat die Niederelbe-Zeitung den Sportfischer-Sprecher Wolfgang Schütz porträtiert. Der Artikel von Wiebke Kramp über den "Lobbyisten für Lachs und Stör" kann auch hier im Netz gelesen werden. - Mehr über die Stör-Veranstaltung unter GROSSENWÖRDEN.

...und Sonntag
Tag der Oste


Mit 3.500 Euro dotiert: der "Oste-Oscar"

4. 3. 2010. Im Zeichen der Wiederansiedlung des Europäischen Störs und der Verleihung des Kulturpreises "Der Goldene Hecht" steht der diesjährige "Tag der Oste" derArbeitsgemeinschaft Osteland e. V. Unter der Schirmherrschaft der drei Landräte der Oste-Kreise Rotenburg/Wümme, Stade und Cuxhaven will die "Lobby für die Oste" an diesem Sonntag, 7. März, ab 10.30 Uhr, im Gasthof Hellwege in Heinbockel-Hagenah (Kreis Stade) zum sechsten Mal ihr großes Flussfest feiern.

Der "Oste-Oscar" genannte Kulturpreis, verliehen in sieben Kategorien, ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert. Die Namen der Preisträger sind noch geheim, wer das Preisgeld stiftet, steht unter OLDENDORF.


Musik

Das Lied der
Oste-Skipper


Website von Rollo333 (Ausschnitt)

4. 3. 2010.  Der aus Hemmoor stammende plattdeutsche Sänger "Rollo 333" - mit bürgerlichem Namen Rolf Peters - fühlt sich seiner alten Heimat noch immer verbunden. In seinem jüngsten CD-Album "Twee" ist auch ein Lied mit dem Titel "Mit'n Boot op'e Oost" enthalten, mit dem der in Bützfleth lebende Rollo einen Beitrag zum Jahr der Oste leisten wollte und das sich fast wie eine Hymne des neuen "Blauen Netzes Oste" anhört.

Reinhören in das neue Oste-Lied (gesungen nach der Melodie "Dirty Old Town") kann man hier auf der Amazon-Website.


Cover der Rollo333-CD "Twee"

Auf Rollos Website steht nicht nur, woher der Namensbestandteil 333 stammt ("Ein gutes Lied ist immer 3.33 Minuten lang"), wo seine Karriere begann (1990 als Schlagzeuger der Bands "Snowiovls" und "Cräx" in Osten) und wo er demnächst auftritt (am 6. März in der Seminarturnhalle Stade). Im Netz findet sich auch der Text des Liedes "Mit'n Boot op de Ost":

Ik sing een Leed, vun de olten Ost
un fohr so giern, mit nen lütten Boot
vun Bremervörd bit Neehus an de Elv
fohr ik mit'n Boot mit'n Boot op de Ost

Ik fohr liekut, kiek mi Gräpel an
kumm dör Hechthusen, un dor leg ik an
eet een Krabbenbrot an dien scheunen Diek
un fohr mit'n Boot, mit'n Boot op de Ost

In Osten steiht, de old Sweevfähr
de is nu - hundert Johr al dor
Ik hebb as Jung, an dien Övern speelt
nu fohr ik mit'n Boot, mit'n Boot op de Ost

In dissen Johr, is dat nu sowiet
un wi fiern -  uns olt Sweevfähr
wenn mi een froogt,  wat ik giern mok
segg ik fohr mit'n Boot, mit'n Boot op de Ost...


Frauenband "Kaktusblüte" in Gräpel

Bereits im vorigen Jahr war die Buxtehuder Frauenband "Kaktusblüte" mit einem Oste-Lied an die Öffentlichkeit getreten, das an der Gräpeler Fähre uraufgeführt wurde (Liedtext hier, Video auf Youtube).


Liedertafel "Störtebecker" in Iselersheim

Beim 5. Tag der Oste im Frühjahr 2009 in Iselersheim stellten der Oberndorfer Uwe Mählmann und seine "Liedertafel Störtebeker" eine Hymne auf den Oste-Hecht ("De Hero in de Oost...") vor (Text des Liedes hier, Übersetzung ins Hochdeutsche hier, Youtube-Video hier).

Mittlerweile hat, wie berichtet, der Komponist Christian Rüthing im Verlag Atelier im Bauernhaus (Fischerhude) eine CD mit dem Titel "Die Klangfarben der Oste" herausgebracht.


Kehdingen

Terra X sucht
Mumienschiff


Plakat zur Mumien-Ausstellung

4. 3. 2010. Das vor der Ostemündung gesunkene Mumienschiff, Thema der laufenden Natureum-Ausstellung - siehe unten - soll im Sommer im Auftrag des ZDF von einem Team der Caligari-Film aus München aufgespürt werden. Das Unternehmen hat schon mehrere Dokumentationen für die ZDF-Reihe "TerraX" gedreht. Mehr unter www.kehdingen.org.


Hemmoor

Peinlichkeiten
ohne Ende...


Förderschule: Dichtername abgelehnt

27. 2. 2010. So fix die imagekranke Dörferstadt Hemmoor beim Ausweisen neuer Ladenzentren und bei der Planung von Rathausanbauten ist, so schwer tut sie sich auch noch anderthalb Jahre nach dem Tod von Peter Rühmkorf, ihren größten Sohn angemessen zu ehren. Peinlichkeiten ohne Ende: Nachdem das Gymnasium Warstade den Vorschlag von Stadtdirektor Dirk Brauer verworfen hatte, die Lehranstalt nach dem in Warstade aufgewachsenen großen deutschen Dichter zu benennen, hat laut NEZ (Samstagausgabe) jetzt auch der Vorstand der Förderschule am Alten Postweg eine entsprechende Namensgebung abgelehnt.

Begründung: Es sei "schwer für die Schüler" einen "inhaltlichen Bezug zur Familie Rühmkorf und zum Werk des Dichters herstellen zu können". In der früheren Volksschule am Postweg hatte Rühmkorfs Mutter, die Heimatdichterin und -forscherin Elisabeth Rühmkorf (mehr), unterrichtet. Peter Rühmkorf, der zwei Jahrzehnte seines Lebens an der Oste verbrachte, war in dem Gebäude aufgewachsen.

Nachdem voriges Jahr ein Antrag vertagt worden war, einen nahegelegenen Wegestummel nach Rühmkorf zu benennen, werde nun, so die NEZ, nach einer "noch namenlosen anderen Straße" gesucht.

Was sagte doch vor einigen Jahren der Nestor der Hemmoorer Literaturszene, Heiko van Dieken, zum Verhältnis der einstigen Zementkommune zur Kultur: "Hemmoor ist, wenn man trotzdem lacht."

Alle früheren Beiträge unserer Website zum Thema Rühmkorf und Hemmoor stehen auf dieser SONDERSEITE.


Fähren

Politik
versagt


Prahmfähre Brobergen: Verschrottung droht

27. 2. 2010. Wichtigste Attraktionen der Deutschen Fährstraße an der Oste sind bekanntlich neben der Schwebefähre die beiden historischen Prahmfähren in Gräpel und Brobergen. Die Existenz der Broberger Fähre ist nach jüngsten Entscheidungen der verantwortlichen Kommunalpolitiker massiv gefährdet.

Der Bauausschuss in Oldendorf hat einen Antrag der Grünen abgelehnt, dem Fährverein einen 5000-Euro-Zuschuss zu den TÜV-Kosten in Höhe von 22.000 Euro zu gewähren. Der parteilose Samtgemeinde-Bürgermeister Thomas Scharbatke sah sich bislang lediglich dazu in der Lage, den ehrenamtlichen Fährbetreibern einen zinslosen Kredit zu vermitteln.

Saisonstart
gefährdet

"Saisonstart in Brobergen gefährdet," schlägt heute das Stader Tageblatt Alarm. Redakteur Steffen Kappelt kommentiert unter der Überschrift "Politiker gefährden den boomenden Tourismus": "Die Lokalpolitik an der Oste ist auf dem Weg, die Touristen aus der Samtgemeinde Oldendorf zu treiben. Touristisches Rückgrat sind die beiden Fähren in Gräpel und Brobergen. Wenn es nicht gelingt, die fast 90 Jahre alte Dieselfähre in Brobergen zu erhalten, dann werden die Radler vermehrt wegbleiben. Auch die Fähre Gräpel würde darunter leiden, weil der beliebte Rundkurs fehlt...

Ohne Fähre auch kein Fährverein, der sich engagiert um die Reste der alten Burg Brobergen kümmert... Eine große neue Fähre ist teuer, die Sanierung der Oldtimer-Fähre vergleichsweise billig. Der Samtgemeinderat muss schnell den Fehler des Bauausschusses korrigieren. 5000 Euro sind nicht zu viel für einen boomenden Tourismus, von dem die Samtgemeinde insgesamt profitiert."

Fähre auf den
Schrottplatz?


SG-Bürgermeister Scharbatke (M.)

Rund 22 000 Euro werden benötigt, um die über 80 Jahre alte Fähre wieder flottzumachen. Während der Denkmalschutz und der Verein zur Förderung der Naherholung mit 8000 Euro helfen wollen, beteiligt sich der Fährverein mit einem Eigenanteil von 9000 Euro.

Einige Bau-Ausschussmitglieder hatten vorgeschlagen, die historische Fähre stillzulegen und stattdessen Mini-Boote einzusetzen, mit denen Radler ans andere Ufer gebracht werden könnten. Da würden jedoch die ehrenamtlichen Fährleute nicht mitmachen, zitiert das "Tageblatt" den Fährmann Egon Oellrich.

Oldendorf
schwächelt

Die Deutsche Fährstraße mit ihren Schwebe- und Prahmfähren wurde 2008 vom mdr-Publikum zur zweitbeliebtesten Ferienstraße Deutschlands gewählt. Die 2004 von der AG Osteland eröffnete "Fährienstraße" diente, wie berichtet, sogar dem japanischen Verkehrsministerium als Musterbeispiel einer Themenroute.

Bereits im Januar hatte das Tageblatt, wie berichtet, gewarnt: "Die Oldendorfer schwächeln beim Tourismus. ... Wenn nicht bald was an der Fähre Brobergen geschieht, dann landet die historische Fähre auf dem Schrottplatz zusammen mit den Resten der Burg Brobergen, die der Deichbau kaputt machen wird. Ohne Burg und die beiden Fähren gibt es keinen attraktiven Tourismus."

CDU zeigt
Einsicht

Offenbar unter dem Eindruck der massiven Kritik hat der Kranenburger Ratsherr Martin Knoop (CDU) mittlerweile angekündigt, seine Fraktion werde in der nächsten Sitzung des Samtgemeinderates am 18. März für den Zuschussantrag stimmen, um das "einmalige denkmalgeschützte Kulturgut" zu erhalten. Die CDU verfügt allerdings nur über ein Drittel der Stimmen in dem von einer Wählergemeinschaft beherrschten Samtgemeinderat (siehe Wikipedia).


Neue Website des Fährvereins

Zwei Tage nach der entscheidenden SG-Ratssitzung findet, am 20. März, 19.30 Uhr, die Jahreshauptversammlung des Fährvereins im Gasthof "Zum Osteblick" (Plate) in Gräpel statt.

Mehr über den Fährverein steht auf der von der 1. Vorsitzenden Corinna Kolf soeben neu gestalteten Website.

Alles über den fast fünfjährigen Kampf um Rettung und Erhaltung der Fähre Brobergen kann auf dieser SONDERSEITE nachgelesen werden.


Sportfischer

Leben für
die Störe


Schütz am Freitag in Bremervörde

27. 2. 2010. Mit starkem Beifall bedacht wurde am Freitagabend in der voll besetzten Cafeteria des Bremervörder Bachmann-Museums ein packendes Referat des Ostener Sportfischer-Vorsitzenden Wolfgang Schütz über die Wiedereinbürgerung des Störs und anderer Wanderfische in der Oste. Er als "kleiner Angler" werde sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass der im vorigen Jahrhundert hier ausgerottete Kaviarfisch wieder in der Oste heimisch werde, versicherte Schütz.

"Stör-Gipfel" in
Großenwörden


Ausgebucht: Oste-Abend in Bremervörde

Zuvor hatte der AG-Osteland-Vize und "Spiegel"-Autor Jochen Bölsche (Osten) über die gelungene Wiedereinbürgerung des Lachses, das deutschlandweit gerühmte "Wunder an der Oste", berichtet. Die Vorträge waren Teil einer gemeinsamen Info-Offensive der Sportfischer und der AG Osteland, deren Höhepunkt am Sonnabend, 6. März, ein "Störgipfel" mit namhaften Wissenschaftlern in Großenwörden sein wird.

Mehr über den Störgipfel unter GROSSENWÖRDEN, mehr über die gestrige Abendveranstaltung unter BREMERVÖRDE.


Kriminalität

Diebe fahren
Moorkieker


Aschhorner Moorkieker-Bahn (Archivbild)

25. 2. 2010. Dreiste Diebe sind in der Nacht zum Mittwoch mit dem Zug des Torfwerks in Aschhornermoor etwa 1,5 Kilometer weit durch das Moorgebiet gefahren, das an die Gemeinden Osten und Großenwörden grenzt, um von dort einen Waggon mit zwei Dieseltanks abzuholen. Die Tanks, die 2800 Liter Kraftstoff enthielten, pumpten die Täter anschließend leer.

Zeugen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen in der Nähe des Torfwerks in Aschhornermoor gesehen haben, melden sich bei der Polizeistation Drochtersen unter 0 41 43/ 91 18 80.  Mehr auf der Website der Polizeiinspektion Stade.


Elbvertiefung

2010 zurande
kommen...


Parlamentarischer Staatssekretät Ferlemann

25. 2. 2010. Das Hamburger Abendblatt schreibt heute: "Nach dem bisherigen Plan soll die Elbvertiefung um die Jahreswende herum beginnen, sofern die Arbeiten nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens nicht durch Klagen von Bürgerinitiativen oder Umweltschützern gestoppt werden." In diesem Zusammenhang zitiert das Blatt den zum Staatssekretär aufgestiegenen Cuxhavener CDU-Politiker Enak Ferlemann, früher ein vehementer Gegner der Elbvertiefung.

Wörtlich heisst es im Abendblatt: "'Wir wollen damit dieses Jahr zurande kommen, und damit die Arbeiten beginnen können, muss das Planfeststellungsverfahren gerichtsfest sein', sagte Enak Ferlemann, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, dem Abendblatt."

Funkstille bei
Ferlemann?

22. 2. 2010. Kritik an dem Cuxhavener CDU-Politiker und neuen Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann hat der Sprecher des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung, Walter Rademacher, geübt. Gegenüber dem Stader Tageblatt äußerte er: "Seitdem Ferlemann in Berlin aufgestiegen ist, werden unsere Briefe nicht mehr beantwortet. Seine Kritik an der Elbvertiefung war offenbar allein Kritik eines Populisten."

Unter den Obstbauern an der Elbe herrscht laut Tageblatt Angst vor einem Vorrücken der Brackwasserzone infolge weiterer Fahrwasservertiefungen. Zu salzhaltiges Wasser könne die Apfelernte in einer Nacht vernichten. "Wir haben kein Vertrauen in das Planverfahren," wird Bernd Eckhoff zitiert, Sprecher der Fachgruppe Obstbau im Kreisbauernverband. Die Obstbauern haben Ferlemann jetzt zu einem Gespräch eingeladen.


Tourismus

Ostern an
die Oste


Selsinger Oster-Aktion mit "Hanni Hase"

25. 2. 2010. Ein starkes Echo hat der Appell der AG Osteland gefunden, in der kommenden Saison die Osteregion zum Ziel von Vereins-, Klassen und Betriebsausflügen zu machen (siehe unten); speziell empfohlen wurden bekanntlich die Oste-Samtgemeinden Selsingen und Am Dobrock.

Ausführlich berichtet haben dieser Tage u. a. die Bremervörder Zeitung und die Rotenburger Rundschau über den Aufruf; veröffentlicht worden ist der Text auch auf der Website der Samtgemeinde Selsingen.


Selsinger Tourismusmanagerin Pape

Die Geschäftsführerin des Vereins Landtouristik Selsingen, Ulrike Pape, hat der AG Osteland für die Initiative gedankt. Bereits jetzt haben erste Vereine von der Unteren Oste Ausflugsfahrten in die SG Selsingen beschlossen. Der Heimatverein Oberndorf will die Dokumentationsstätte Sandbostel besuchen, die Seglergemeinschaft Oberndorf möchte per Kanu die Oste zwischen Eitzmühlen und Bremervörde erkunden.

Der Wingster Tourismus-Manager Michael Johnen weist auf seiner Website www.wingst.de auf den Osteland-Appell hin. Johnen offeriert Gästen von der Oberen Oste spezielle Gruppenangebote in der Samtgemeinde Am Dobrock.

Draisinenfahrten
in Ostereistedt...

Unterdessen macht die Samtgemeinde Selsingen auf ein spezielles Angebot zu Ostern aufmerksam: Im "Hasenwald" in der Mitgliedsgemeinde Ostereistedt tritt zum Fest der Osterhase "Hanni Hase" auf (Programm und Anmeldemöglichkeiten hier). Damit verbunden sind österliche Fahrten mit der Draisinenbahn Ostereistedt - Zeven (SPIEGEL-Bericht über den aktuellen Draisinen-Boom hier).

... und Molkereitrips
nach Hasenfleet?

Vielleicht veranstalten ja, im Gegenzug, die Leute aus und um Ostereistedt (SG Selsingen) im Ostermonat  Ausflugstouren zur Gläsernen Molkerei in Hasenfleet (SG Am Dobrock)...


Oste

Auch Störe
für Zeven


Osteland-Preisträger Peters, Oste-Lachs

25. 2. 2010. Auch die Obere Oste im Raum Zeven wird im Frühjahr in das Stör-Besatzprogramm einbezogen. Diese Mitteilung aus Berlin gab in der Jahreshauptversammlung des Angelsportvereins Zeven der alte und neue Vorsitzende Wolfgang Millert weiter.

Nachdem der Lachs in der Oste wieder heimisch gemacht worden ist, soll nun bekanntlich auch der hier im 20. Jahrhundert ebenfalls ausgestorbene urtümliche Kaviarfisch Stör durch gezielten Besatz und entsprechende Hegemaßnahmen wieder angesiedelt werden.

Der Zevener Artenschutzbeauftragte und Ostepreisträger Ernst Peters plädierte dafür, das Wehr in Bremervörde durch ein Umgehungsgerinne zu ersetzen, das den Fluss für Wanderfische passierbar macht, wie es die Europäische Wasserrahmenrichtlinie vorsieht, und das zugleich den Wasserstand der Oste einigermaßen stabil hält.

Mehr in der Zevener Zeitung und im Angel-Magazin Fisch&Fang.


Estorf

Jungtalent
zum Zweiten

25. 2. 2010. Die Veranstaltungen des Vereins "Kultur in der Aula" der Estorfer Grundschule sind für ihre Qualität bekannt. Ein für Sonnabend, 13. März, 20 Uhr, angekündigtes Konzert des heute 24-jährige Armeniers David Tonojan (Foto) war binnen kurzem ausverkauft. Peter Wortmann vom Veranstalterkreis hat daher mit dem Künstler ein Zusatzkonzert für Sonntag, 14. März, 17 Uhr, vereinbart. In der Pause wird es Kaffee und Kuchen geben.

Da die Nachfrage ungebrochen ist, haben die Veranstalter zur Entlastung der telefonischen Platzreservierung (04140/8240) eine neue eMail-Adresse eingerichtet: estorfkultur@gmx.de.

Mehr über Tonojan unter OLDENDORF.


Tourismus

Orgel-Törn
auf der Oste


Werbung für die Orgel-Exkursion

25. 2. 2010. Per Rad, Schiff und Bus organisiert die Orgelakademie in Stade Exkursionen zu historisch bedeutsamen Orgeln zwischen Elbe und Weser. Das Programm beginnt am 24. April mit der ersten Tour unter dem Motto "Orgelkunst rund um das Künstlerdorf Worpswede". Zu den Höhepunkten des Jahresprogramms gehört am 12. Oktober eine Schiffstour mit der "Mocambo" zu bedeutenden Orgeln an der Oste, die über Neuhaus und Geversdorf nach Osten führt. Rechtzeitige Anmeldung wird empfohlen. Mehr...


Ostemündung

Das Rätsel
der Mumien


Der Untergang der "Gottfried"

24. 2. 2010. Eines der mysteriösesten Ereignisse in der Geschichte der Ostemündung ist Thema einer faszinierenden Ägypten-Ausstellung im Natureum auf der Oste-Insel: der Untergang des Mumienseglers "Gottfried" 1822  in der Nähe von Balje.

Bauchtanz auf
der Oste-Insel

Die Suche nach sieben verschwundenen Mumien zählt zu den Themen der Ausstellung "Versunken in der Elbe – Schätze vom Nil", die an diesem Sonntag, 28. Februar, 15 Uhr, im Natureum Niederelbe eröffnet wird. Zum Programm zählen Vorträge und Bauchtanz-Vorführungen.

Mehr unter KEHDINGEN.


Kriminalität

Hemmoor
im Visier

22. 2. 2010. Im Fall der Elbe-Weser-Baumafia hat die Staatsanwaltschaft Verden auch Beschuldigte in den Rathausern in Drochtersen, Hemmoor und Ilienworth im Visier, wie Radio Bremen heute meldet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, wie berichtet, seit Monaten gegen ein Kartell von Bauunternehmern und gegen Behördenmitarbeiter, die illegal Preise abgesprochen haben sollen. 400 Polizeibeamte hatten voriges Jahr verdächtige Unternehmen, Privatwohnungen und Diensträume durchsucht und Beweismaterial sichergestellt.

Beschuldigt werden Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg und des Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) in Norden. Außerdem wird gegen 30 Bauunternehmen und neun Mitarbeiter von Kommunen in Nordniedersachsen ermittelt.

Der Stader SPD-Ratsherr und Bauunternehmer Ralf Henning, der mit dem Kartell zusammen gearbeitet hatte, war im Zusammenhang mit den Ermittlungen vor einigen Tagen von seinen Ämtern zurückgetreten. Mehr auf Radio Bremen online.


Bremervörde

Nachtthema
Oste-Wehr


Oste-Wehr in Bremervörde (Foto: Google)

22. 2. 2010. Vergebens hatten die Bremervörder jüngst auf das fest zugesagte klärende Wort von Umweltminister Hans-Heinrich Sander zur Zukunft des Oste-Wehrs gehofft (wir berichteten). Über mögliche Gründe für das Schweigen des FDP-Politikers schreibt jetzt die Bremervörder Zeitung:

"Mit Bremervördes Bürgermeister Gummich habe Sander während der 'Grünen Woche' über die Zukunft des Oste-Wehrs verhandelt, wusste der Kreislandvolkvorsitzende Heinz Korte zu berichten.Sander allerdings konnte sich daran nicht mehr erinnern. Aber es sei ja auch schon spät gewesen. Und außerdem, das weiß man aus zuverlässiger Quelle, wurde an diesem Abend in Berlin nicht nur Wasser getrunken."


Tourismus

... das Gute
liegt so nah


Werbung für die Wingst und Selsingen

22. 2. 2010. Vereine, Klassen, Betriebe von der Unteren Oste sollten 2010/11 Ausflüge an den Oberlauf des 150 Kilometer langen Flusses unternehmen, Anrainer der Oberen Oste den Unterlauf besuchen, empfiehlt die AG Osteland. Mit der neuen Werbeaktion für Ausflüge innerhalb der Flussregion sollen die Wirtschaftskraft und der Bekanntheitsgrad des Ostelandes gestärkt werden. Die Aktion steht unter dem Motto "Wir an der Oste".

Für die kommende Saison empfiehlt die gemeinnützige AG Osteland Ziele in der Samtgemeinde Am Dobrock (Wingst) bzw. in der Samtgemeinde Selsingen im Kreis Rotenburg.

Mehr unter DOBROCK.


Wassersport

Bootsrevier
Elbzuflüsse


"boote"-Artikel (Ausschnitt)

22. 2. 2010. "Die sieben Schwestern" ist eine Artikelfolge überschrieben, in dem das Wassersport-Magazin "boote" (März-Ausgabe) einige Nebenflüsse der Elbe vorstellt. Für das April-Heft ist ein Beitrag über das Wassersportrevier Oste angekündigt - zur Freude der Mitglieder des Blauen Netzes Oste, die sich für eine Förderung umweltfreundlicher Wassersportarten einsetzen.


Wassersport

Wer hat Lust
zum Segeln?


Manuel Bünning (l.) erläutert das Programm

21. 2. 2010. Wer hat Lust zum Segeln auf der Oste? Die Jugend-Crew der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO) nimmt noch Jugendliche ab ca. 15 Jahren auf, die mit der vereinseigenen "J 24" Trainingsfahrten absolvieren und im Sommer Trips und Törns nach Cuxhaven oder Helgoland erleben wollen. Das gab der Oberndorfer Seefahrtsschüler und Freizeitskipper Manuel Bünning am Wochenende in der SGO-Hauptversammlung bekannt. Interessenten können sich bei ihm (E-Mail) oder bei David Stark (Tel. 0178-8245769) melden.

In diesem Jahr will das J24-Team an Segelregatten in Brunsbüttel und Oberndorf teilnehmen. Mehr über die Pläne der SGO (Website) unter DOBROCK.


Cadenberge

Paul O'Brien
auf Tournee

22. 2. 2010. Am Sonntag, 28. Februar, ab 19 Uhr präsentiert der Kulturkreis Am Dobrock bei "Garten & Ambiente", Schmiedestraße 4, in Cadenberge den kanadischen Sänger und Komponisten Paul O'Brien (Website mit Video und Hörproben). Karten gibt es bei "Garten & Ambiente" und bei Hess - Uhren und Schmuck, Bahnhofstraße 38. Der telefonische Kartenvorverkauf läuft unter 04777-931184.


Oberndorf

Inselkoller
in der Villa


Krimiautor Röhl (Foto: Oste-Archiv)

20. 2. 2010. In der Villa von Issendorff in Himmelpforten erlebten am Wochenende rund 60 Zuhörer einen kulinarischen Krimiabend mit dem in Oberndorf-Bentwisch lebenden "Stern"-Reporter, Oste-Kulturpreisträger und Krimi-Schreiber Wolfgang Röhl. Ausgerichtet hat den Krimiabend die Arbeitsgemeinschaft "Himmelpforten hat's". Röhl, der aus seinem neuen Nordseekrimi "Inselkoller" las, hatte zuvor mit seiner Krimigroteske "Im Norden stürmische Winde" die Machenschaften der Windkraftindustrie an der Oste persifliert.

Mehr über Röhls Krimis hier, mehr über das Krimiland an der Oste hier.


Sportfischer

Spontan
200 Euro


Wanderfisch-Experte Schütz beim Vortrag

20. 2. 2010. So begeistert war einer der rund 50 Zuhörer am Freitag von einem Vortrag von Wolfgang Schütz im voll besetzten Ostener WSCO-Clubhaus, dass er spontan 200 Euro stiftete. Der Spender, ein an der Oste lebender Hamburger Geschäftsmann, der anonym bleiben möchte, will damit das Engagement der von Schütz vertretenen Sportfischer an der Oste für die Wiedereinbürgerung von Wanderfischen wie Lachs und Stör unterstützen.

Was Schütz bei seinem Vortrag mit einem Zollstock (Foto oben) demonstrieren wollte und welche Neuigkeiten zum Thema Oste-Stör er mitzuteilen hatte, steht unter OSTEN.


Tourismus

Kehdingen
setzt Segel


Gruß an die Touristen

20. 2. 2010. Das schöne Kehdingen, im Windschatten des Alten Landes gelegen, kämpft mit viel Einfallsreichtum um Touristen. Ein Schild in Form eines bunten Segels soll künftig laut Mehrheitsbeschluss der Samtgemeinde Nordkehdingen die Besucher begrüßen. In Nordkehdingen sollen die Tafeln (Kosten jeweils 1000 Euro), so Tourismus-Fee Sylvia Wolter, an vier Stellen stehen - an der L 11 bei Balje-Hörne, in Wischhafen an der B 495 (von der Ostener Straße kommend und vom Wischhafener Fähranleger kommend) sowie an der L 113 (von Oberndorf kommend).

Mehr über die Region unter tourismus-kehdingen.de.


Schulen

Kurze Beine,
lange Wege


Historische Windmühle in Elm/Oste

19. 2. 2010. Volksaufstand an der Mittleren Oste: Über "großen Widerstand" mit Buttons, Aufklebern, Mahnwachen und einer Protestversammlung mit 500 Personen berichtet die Bremervörder Zeitung heute aus dem kleinen Oste-Ort Elm. Grund: In einem von der Zeitung enthüllten "Geheimpapier" fordert der Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich (CDU, Foto) zur Linderung der städtischen Finanznot neben der Abschaffung aller Ortsräte auch die Schließung von Grundschulen in Elm und anderen dörflichen Stadtteilen.

Alles auf Kosten der Bürgerbeteiligung, alles auf Kosten der Bürgernähe. In der Stadtverwaltung dagegen sieht Gummichs mittlerweile sogenannter "Horrorkatalog" keinerlei Einsparungen vor.

Offenbar haben der Bürgermeister und die örtliche CDU die imposante Bereitschaft der Bürger unterschätzt, sich kämpferisch für die Erhaltung von Grundschulen im Nahbereich (Motto: Kurze Beine, kurze Wege) einzusetzen.

"Die CDU bietet ein
jämmerliches Bild"

In einem Kommentar kritisiert die Bremervörder Zeitung heute, dass Gummich "einfach gekniffen" habe und der Bürgerversammlung ferngeblieben sei. Andere CDU-Politiker zogen es vor, zu einem CDU-Grünkohlabend nach Selsingen zu fahren. Fazit des Kommentars: "Die CDU bietet in diesen Tagen ein jämmerliches Bild."

Auf Distanz zu CDU-Spitzenvertreter Gummich gehen unterdessen Parteifreunde wie der Beverner Ortsbürgermeister Uwe Hildebrandt ("ein Unding") und Vize-Landrat Reinhard Brünjes aus Hönau-Lindorf, der sich gegen "Lernfabriken" für Grundschüler ausspricht.

Viele Bürger unterstrichen in der Protestversammlung die Bedeutung der Schulen für das dörfliche Leben. Typische Äußerung: "Ohne Schule vergreist die Dorfbevölkerung, das Vereinsleben stirbt."

Mehr aus Elm in der Bremervörder Zeitung. - Über die Reaktionen in Bevern informiert ein weiterer BZ-Beitrag mit dem Titel "Entsetzt über Gummichs Idee".


Naturschutz

Oste ohne
Wasserski


Wassermotorrad: Unerwünscht auf der Oste

18. 2. 2010. Im Entwurf einer neuen Oste-Verordnung will das Land, wie ausführlich berichtet, auf dem Fluss Wasserski- und Jetskifahren erlauben. Gegen diese Absicht hat nach diversen Verbänden jetzt auch die Samtgemeinde Hemmoor Stellung genommen. In einem von SG-Bürgermeister Dirk Brauer unterzeichneten Papier heißt es, die beabsichtigte "allgemeine Zulassung von Wassermotorrädern sowie das Wasserskifahren werden von der Samtgemeinde Hemmoor als äußerst problematisch angesehen" und sollten gestrichen werden.

Zuletzt hatte sich die Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer ("Blaues Netz") der AG Osteland kritisch mit der Verordnung auseinandergesetzt. Der zuständige Landesbetrieb hat bereits signalisiert, dass die Wasser- und Jetski-Genehmigung unter Umständen gestrichen werden könne.

Mehr unter HEMMOOR.


Wingst

Website sucht
Superrutsche


Die Wasserrutsche in der Wingst

18. 2. 2010. Die Webseite norddeutschland-urlaub.com ruft auf zur Wahl der schönsten Wasserrutsche in Norddeutschland. Nominiert ist auch die Wasserrutsche des Hallen- und Freibades Wingst. Unter allen Teilnehmern werden Freikarten der Schwimmbäder verlost. Abstimmen kann man hier.


Gemeinden

DVB-T für
Oberndorf


DVB-T-Antenne (Beispiel): Schneller ins Netz

18. 1. 2010. Das Osteland liegt in Winterstarre - doch in die Kommunalpolitik kommt Bewegung. In Hemmoor steht heute Abend das umstrittene Fachmarktzentrum auf der Ratsagenda (siehe HEMMOOR). In Oberndorf freut sich Bürgermeister Detlef Horeis (SPD, Foto l.) über einen "Geldregen" aus Hannover für den Anschluss des Dorfes per DVB-T ans Breitband-Internet (siehe DOBROCK).

In Hechthausen folgte der Rat einem Antrag von Uwe Dubbert (SPD), den Internet-Auftritt der Gemeinde zu modernisieren - etwa nach dem Vorbild der von Karl-Heinz Brinkmann gestalteten Ostener Gemeinde-Website.

Osten: Welterbe und
Fährplatz im Etat


Anbindung geplant: der neue Anleger

In Osten verabschiedete der Rat unter dem Vorsitz von Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) gestern einstimmig den Etat - inklusive 2.000 Euro für den Weltkulturerbe-Antrag der Schwebefähren-Internationale sowie kommunaler Eigenmittel für ein 140.000-Euro-Projekt zur Verschönerung des Fährplatzes und zur Anbindung des neuen Schiffsanlegers.

Bedrückt zeigte sich Ostens SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Klüser darüber, "dass uns die Steuereinnahmen so wegbrechen" - nicht zuletzt aufgrund von Fehlentscheidungen der schwarzgelben Koalition.

Trauerfeier
am Sonnabend

Die Ratssitzung stand im Zeichen der Trauer über den Tod von Ehrenbürgermeister Siegfried Wichmann (Nachruf siehe OSTEN). Wegen der Trauerandacht an diesem Sonnabend, 14 Uhr, in der Ostener Kirche verschiebt die SPD die alljährliche Spendenübergabe an Ehrenamtliche auf den 27. März.


Gewässer

Todesstoß für
Naturschutz

Foto: Bölsche
Oste-Zufluss (bei Weertzen)

17. 2. 2010. Als "Todesstoß für den Naturschutz" kritisieren sämtliche Oppositionsparteien im niedersächsischen Landtag eine gestern im neuen Landeswassergesetz verankerte Änderung der Gewässerrandstreifen, also der Schutzstreifen an Bächen, Seen und Flüssen, die bislang nicht in Ackerland umgewandelt werden dürfen. Künftig soll der Streifen nicht mehr zehn, sondern nur noch fünf Meter breit sein und an Bächen komplett wegfallen.

Gülle marsch an
Kleingewässern?

SPD, Grüne und Linke kritisieren die Neuregelungen als das "schlechteste, teuerste und bürokratischste Naturschutzgesetz Deutschlands", so der Grünen-Abgeordnete Christian Meyer. Niedersachsen weicht damit entscheidend vom Wasserhaushaltsgesetz des Bundes ab. Aber gerade bei den kleineren Gewässern sei das Vermeiden von Einträgen wie Düngemitteln oder Gülle enorm wichtig, erklärte der Linken-Abgeordnete Kurt Herzog. Diese so genannten Gewässer der dritten Ordnung umfassen in Niedersachsen eine Länge von 130.000 Kilometern, sie machen rund 80 Prozent aller Gewässer des Landes aus.

Die SPD-Parlamentarierin Sigrid Rackow verwies auf Bedenken kommunaler Wasserversorger, wonach die Trinkwasser-Aufbereitung deutlich teurer werden könne. Der schwarzgelben Mehrheit wurde Klientelpolitik für die Agrarfront vorgeworfen: "Sie aber bedienen ausschließlich die Interessen der Landwirtschaft", warf Rakow dem umstrittenen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) vor.

'CDU liefert Sprit
für FDP-Kettensäge'

Sander lege die Kettensäge an den Naturschutz, meinte  Grünen-Umweltexperte Christian Meyer. "Und die CDU reicht ihm noch den Sprit." Kritik übt auch der Naturschutzbund (Nabu): Dr. Holger Buschmann, Nabu-Landesvorsitzender, erklärt: "Wir haben gefordert, die derzeit geltende Regelung zum Erhalt der Gewässerrandstreifen beizubehalten. Eine Verbesserung der Randstreifen mit einer durchgehenden Breite von 10 Metern bei Gewässern 1. Ordnung sowie fünf Metern bei allen anderen Gewässern, aber auf jeden Fall bei denen 2. Ordnung, hätte umgesetzt werden müssen. Nur Gewässer mit genügend Raum sichern dauerhaft eine gute Wasserqualität und Lebensvielfalt.“

Das Gesetz schwäche stattdessen den Gewässerschutz mit der Folge einer Verschlechterung der Gewässerqualität, einer Reduzierung der Artenvielfalt sowohl im Gewässer als auch im angrenzenden Lebensraum sowie einer Strukturverarmung der Gewässer. Dies widerspreche zudem den Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. - Die neuen Naturschutzparagrafen treten bereits am 1. März in Kraft.


Raumordnung

Sympathie für
Hechthausen


Hechthausener Bürgermeister Neumann

17. 2. 2010. Hechthausen hat beste Chancen, zum Grundzentrum befördert zu werden. Die entsprechende Forderung von Bürgermeister Bodo Neumann (SPD) stößt im Landkreis parteiübergreifend auf offene Ohren und Sympathie. Zustimmung signalisierten in der jüngsten Debatte über das Regionale Raumordnungsprogramm im Cuxhavener Kreistagsausschuss auch Ausschußvorsitzender Enak Ferlemann (CDU) und Erster Kreisrat Günther Jochimsen.

Neumann: Den
HVV erweitern


Hellblau: die verbundfreie Wucherzone

Neumann unterstrich die Hechthausener Forderung, das "Tor zum Cuxland" in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV)  einzubeziehen. Die Samtgemeinde Hemmoor gehört bislang bekanntlich zu der "Wucherzone" zwischen Hechthausen und Cuxhaven, in der Bahnfahrer zusätzlich zum Tarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) maßlos überhöhte Zuschläge zahlen müssen.

Mehr zu dieser Thematik auf unserer SONDERSEITE "Osteland in den HVV".


Osten

Siegfried
Wichmann
Foto: Bölsche
Wichmann beim Tag der Oste 2005

16. 2. 2010. Osten trauert um seinen Ehrenbürgermeister Siegfried Wichmann. Der Bundesverdienstkreuzträger, Obstbauer und leidenschaftliche Jäger und Heger ist gestern Nacht im Alter von 79 Jahren gestorben. Fast ein Dritteljahrhundert lang hat er die Geschicke seiner Gemeinde Osten entscheidend beeinflusst, unter anderem als Bürgermeister. Auch auf Samtgemeinde- und Kreisebene war er in vorderster Reihe politisch tätig.

Mehr unter OSTEN.


Tourismus

Osteland,
wanderbar


Tourismus-Manager Fischer

16. 2. 2010. Ein Netz von Premium-Wanderwegen soll künftig des Kreis Rotenburg durchziehen. Das kündigte jetzt Udo Fischer, Geschäftsführer des Touristikverbandes Rotenburg (TouROW),  in der Rotenburger Kreiszeitung an. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie wird in Kürze in Auftrag gegeben. Außerdem soll in diesem Jahr die  Internet-Präsenz www.tourow.de überarbeitet werden. Ferner will Fischer die Info-Tafeln entlang der Wasserwanderwege Oste und Wümme auffrischen lassen. Mehr...


Rosenmontag

Bürgermeister
im Bademantel


Für Spaß zu haben: Georg Martens (l.)

15. 2. 2010. Dass er für einen guten Spaß zu haben ist, bewies der Neuhäuser Bürgermeister Georg Martens (auf unserem Foto mit Kaufmann Albertus Lemke aus Oberndorf) am Rosenmontag im Brauhaus Alt-Neuhaus.


Im Bademantel zur Festhalle

Wie Dutzende anderer Dittsche-Fans erschien der CDU-Politiker im Bademantel mit Aldi-Tüte, um anschließend in die Festhalle zu pilgern, für die Gastronom Olaf Schlichting (Foto) den Kultmusiker "Schildkröte" engagiert hatte. Mehr über das Dittsche-Fest unter HEMMOOR, mehr über den Fasching im Osteland weiter unten.


Hechthausen

Panne im
Nadelöhr


Der Metronom in Hechthausen (Archivfoto)

15. 2. 2010. Die 1945 gesprengte und 65 Jahre nach Kriegsende skandalöserweise noch immer eingleisige Bahnstrecke bei Hechthausen hat sich wieder einmal als verkehrstechnisches Nadelöhr zwischen Hamburg und Cuxhaven erwiesen. Am Montag um 5.15 Uhr versagte dort die Diesellok eines Metronom-Zuges ihren Dienst. Folge: eine anderthalbstündige Vollsperrung  der Bahn.

Der Zug musste ins Reparaturwerk nach Bremervörde geschleppt werden. "Es hat keine Möglichkeit gegeben, die Lok wieder in Gang zu setzen", erklärte Metronom-Sprecherin Tatjana Festerling gegenüber der Presse.

Die Bahn - die sich eher weltweit als großkotziger Möchtegern-"Global Player" als für ihre Millionen von Kunden im Regionalverkehr engagiert - hatte zuletzt im vorigen Jahr einen zweigleisigen Ausbau der Strecke strikt abgelehnt.


Gräpel

Hochzeit
an Bord


Hochzeit auf der Mocambo (Foto: Bölsche)

15. 2. 2010. Mancher erinnert sich noch daran: Jahrelang widersetzten sich Kommunalbürokraten an der Oste - vorneweg der damalige Dobrocker Samtgemeindebürgermeister Jan-Erik Bohling - dem Vorschlag, standesamtliche Trauungen auf dem weißen Flussschiff "Mocambo" zuzulassen. Ein halbes Jahrzehnt dauerte es, bis der Widerstand überwunden war (die  Auseinandersetzungen seit dem Frühjahr 2003 sind auf dieser SONDERSEITE dokumentiert).

Mittlerweile sind Trauungen an originellen Schauplätzen - vom Leuchtturm bis zum Riesenrad - überall in Deutschland zur Selbstverständlichkeit geworden. Trauungen an Bord der Mocambo können, wie Kapitän Caspar Bingemer bei der Gründungsversammlung des "Blauen Netzes Oste" berichtete, seit einiger Zeit in Oberndorf, Neuhaus und Osten stattfinden - und in diesem Jahr erstmals auch in Gräpel. Bingemer: "Ich freue mich, dass wir schon zwei Trauungen gleich für das erste Jahr dort gebucht haben."

Mehr über die Mocambo auf der Website der Firma Osteschifffahrt, speziell hier. Mehr über das Blaue Netz Oste unter OSTEN.


Hechthausen

Suche nach
Supertalent


Der Flyer für das große Fest

15. 2. 2010. In Hechthausen haben die Vorbereitungen für ein Frühlingsfest am 25. April mit dem Motto "Hechthausen blüht auf“ begonnen. "Das hat nur ganz wenig mit Blumen und sonstigen Pflanzen zu tun," erläutert Krista Reibe, Vorsitzende des Gewerbevereins, "mehr mit dem Aufwecken zum positiven Zusammenleben im Ort und entlang der Oste. Und die ersten Blüten sind spürbar. Bühne und Mikrofon-, Musikanlage für den Bereich Alt-Hechthausen haben wir schon. Jetzt müssen wir 'nur' noch die Bürger zum Mitmachen begeistern."

Im Rahmen der Veranstaltung sollen sich "Supertalente" vorstellen können, nach denen bereits mit einem Flyer gefahndet wird. Kernsatz: "Du hast ein besonderes Talent, kannst etwas Außergewöhnliches oder hast etwas richtig gut drauf? Dann bist du hier genau richtig! Ganz gleich, ob du 6 oder 98 Jahre alt bist, jetzt hast du beim Frühlingsfest 'Hechthausen blüht auf' am 25. April 2010 die Chance, allen zu zeigen, was du wirklich kannst... Bewerbungen für das Supertalent sowie Anmeldungen für Flohmarktstände liegen in den Geschäften Hechthausens aus oder sind im Internet unter www. hechthausen-aktuell.de erhältlich.

Der Wettkampf um das Supertalent wird live auf einer Bühne ausgetragen und von fachkundigen Juroren bewertet. Jeder, der etwas Außergewöhnliches kann, sollte sich schnellstens bewerben. Ob Sänger, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleur, Comedian, Imitator oder sonstiges, allein oder als Gruppe - gleich anmelden!"

Mehr unter HECHTHAUSEN.


Brobergen

Sander prüft
Deich-Pläne


Minister Sander mit Oste-T-Shirt (Archivfoto)

14. 2. 2010. Wegen der drohenden Zerstörung der mittelalterlichen Burgreste durch den Deichbau hatte der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen unlängst Landesumweltminister Hans-Heinrich Sander eingeschaltet. Der FDP-Politiker hat jetzt laut Stader Tageblatt (Montagsausgabe) in einem Brief an Klaus Rieckmann vom Fährverein zugesagt, dass die Bedenken des Vereins im laufenden Planfeststellungsverfahren geprüft werden. Sander an Rieckmann: "Sie weisen zu Recht auf die herausragende kulturhistorische Bedeutung des von dem beantragten Vorhaben betroffenen Ostebogens hin."


Rieckmanns Dokumentation für Sander

Pensionär Rieckmann, früher selber beim Wasserwirtschaftsamt tätig, hat in einer umfangreichen Dokumentation, die Sander zugestellt wurde, vorgeschlagen, den alten Deich lediglich zu erhöhen und dort, wo die Oste den großen Bogen macht, etwas nach hinten zu verlagern. So bleibe die alte Kulturlandschaft erhalten.


Einstige Oste-Burg Brobergen (Fotomontage)

Fähre und historische Burganlage könnten zur Touristenattraktion werden. Im letzten Jahr benutzten rund 8000 Touristen die alte Fähre, eine der Attraktionen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.

Mehr auf der Seite des Fährvereins.


Karneval

Die fünfte
Jahreszeit


TSV-Fasching in Großenwörden

13. 2. 2010. Auch in Großenwörden wird - wie fast überall im Osteland - die "fünfte Jahreszeit" gefeiert. Im Großenwördener Hof freuten sich am Sonnabend, wie unser Foto zeigt, Altbürgermeister Erich Kahrs und Thea Schlichtmann, die First Lady des gastgebenden TSV, über eine gelungene Faschingsfeier im Stil der 60er-Jahre, zu deren Erfolg nicht zuletzt die Hemmoorer Retro-Band "Back to beat" beitrug. - Mehr unter GROSSENWÖRDEN.

900 feiern in
der Ostehalle

In der Ostehalle in Geversdorf feierten am Sonnabend rund 900 kostümierte Karnevalsfreunde. Wer für die schönsten Kostüme prämiert wurde, steht in der Online-Ausgabe der NEZ.


Kinderrosenmontag 2010 in Osten

In Neuhaus steht der Rosenmontag ganz im Zeichen des Dittsche-Festivals mit "Schildkröte" (siehe DOBROCK), in Osten luden Sportler und Schützen wieder zum Kinderfasching (siehe OSTEN).


Gartenkultur

Öffnet die
Pforten!


Attraktion für Besucher: Garten in Hüll

14. 2. 2010. Offene Gärten gehören vielerorts - wie diese Website zeigt - zu den touristischen Attraktionen. Die Gartenfreundin Ulrike Grote aus Hüll setzt sich dafür ein, dass auch an Oste und Elbe Gartenpforten geöffnet werden, um hortensische Kleinode in privater Hand im Sommer interessierten Besuchern zugänglich zu machen, und sucht für dieses Vorhaben Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Mehr unter www.kehdingen.org.


Blaues Netz

Visionen für
Flußzukunft


Gründungsversammlung in Hechthausen

13. 2. 2010. Knapp sechs Wochen nach dem Ausklang des "Jahres der Oste" haben am Freitag gut fünf Dutzend Flußfreunde, darunter Segler, Fischer, Bürgermeister und Touristiker, im Gasthaus "Zur Linde" in Hechthausen-Bornberg (Kreis Cuxhaven) ein "Blaues Netz Oste" gegründet.

Mit mehr als 60 Teilnehmern erlebte die neue Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer in der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. einen unerwartet starken Ansturm.


Viel Beifall: Kapitän Bingemer

Als Höhepunkt des Abends empfanden viele Teilnehmer ein mit Beifall bedachtes leidenschaftliches Bekenntnis von Mocambo-Kapitän Caspar Bingemer zur Oste-Region, einem "paradiesischem Fleckchen" mit "großem Potential für sanften Tourismus".

Die Rede Bingemers und andere Wortbeiträge stehen unter OSTEN.


Tourismus

Ostelandeck
befürwortet


Otten am Dreiländereck (Foto: Bölsche)

13. 2. 2010. Die Idee wurde im April 2008 im Osteland entwickelt - unsere Website berichtete mehrmals darüber: Am "Dreiländereck" der Oste-Landkreise Rotenburg, Stade und Cuxhaven bei Hollnsethkönne ein Info-Pavillion zum Anziehungspunkt für Radfahrer werden - unweit der Broberger Oste-Fähre (siehe "F" auf der Karte).


Hier treffen sich die drei Ostelandkreise

Das Vorhaben, verfochten vor allem von Cord-Johann Otten (CDU/WG), dem Bürgermeister von Hollnseth,ist jetzt von der Lokalen Arbeitsgemeinschaft (LAG) der Hadler LEADER-Region befürwortet worden. Der von der LAG übernommene Kostenanteil beträgt 25.000 Euro.

Bettina Gallinat
jetzt LAG-Chefin


Gallinat löst Schwanemann ab (Foto: LAG)

Der Vorsitz der LAG Hadler Region ist  mittlerweile turnusgemäss von der Samtgemeinde Sietland auf die Samtgemeinde Am Dobrock übergegangen. SG-Bürgermeister Maik Schwanemann übergab symbolisch einen Ordner mit Unterlagen an seine Nachfolgerin Bettina Gallinat.


Hechthausen

Osteland,
Fotoland


Winter an der Oste (Foto: Bertholdt)

13. 2. 2010.  "Wer gerade jetzt zu dieser Jahreszeit mit offenen Augen durch unser herrlich verschneites Osteland wandert, der findet allerhand Fotomotive auf beiden Seiten des Flusses. Warum immer nur an die Unbill des Winters denken?", schreibt unser Leser Gerd Bertholdt aus Kleinwörden zu diesem Foto. - Mehr von Bertholdt unter HECHTHAUSEN.


Bremervörde

Nichts Neues
von Sander


Was wird aus dem Oste-Wehr?

13. 2. 2010. Neben einer "Horror-Liste", mit der Bürgermeister Eduard Gummich (CDU) weniger Demokratie wagen und alle Bremervörder Ortsräte einsparen will, ist derzeit die Zukunft des Oste-Wehrs die wohl meistdiskutierte Frage in der Ostestadt. Für einen Auftritt vor dem Bremervörder Landvolk am Freitag hatte Hannovers Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) ein konkretes Konzept für das in den 50-er Jahren erbaute Wehr (Rückbau, Umgehungsgerinnsel o. ä.) angekündigt - doch sein Versprechen erwies sich hohl.

Ein bereits für vorigen Dezember zugesagtes Gutachten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) liegt immer noch nicht vor. Sander (Foto) beließ es am Freitag bei der Aussage, bei der künftigen Gestaltung des Oste-Wehres - das die Grenze zwischen Oberer und Unterer Oste markiert - habe der Hochwasserschutz für Bremervörde erste Priorität, dann folgten die Interessen der Landwirte und der "Freizeitfischerei". - Ein ausführlicher Bericht steht in der Online-Ausgabe der Bremervörder Zeitung unter dem Titel: "Ankündigung entpuppt sich als Flop."


Oberndorf

Alles Asche
in der Karibik


Staubbedeckt: die Oberndorfer Yacht

13. 2. 2010. Während am Freitag an der Oste ein "Blaues Netz" der Schiffer gegründet wurde (Bericht folgt), waren in der Karibik, 5695 Seemeilen entfernt, die Oberndorfer Transatlantik-Segler Bert und Marlene Frisch Zeugen eines dramatischen Ereignisses: eines Vulkanausbruchs auf der Insel Montserrat. Von den Windward Islands berichten uns die "Heimkehr"-Skipper (Website):


Vulkanasche an Bord: "Riesenschweinerei"

"Ein Schreck in der späten Abendstunde gestern. Wir wollten in die Koje, da fühlte sich alles so staubig an. Die Wolke hatten wir gesehen, kein Wunder, sie soll nach Angaben von Piloten 18 Kilometer hoch sein. Heute morgen war Heimkehr dann wie eingeschneit. Der aktive Vulkan von Montserrat, ein Inselstaat, nur 61 Seemeilen von unserem Ankerplatz bei den Isles des Saintes entfernt, war gestern ausgebrochen (Bericht des Observatoriums hier).


Hier brach der Vulkan aus

Schon vor ein paar Tagen hatte es dort heftige Explosionen gegeben, gestern morgen ist dann der Dom des Vulkans eingestürzt. Die Asche ist eine Riesenschweinerei, ganz fein und überall. Die Bewohner von Montserrat kennen das schon, am 5. 2. gab es die erste Explosion, aber schon seit Jahren ist der Vulkan aktiv. Die Insel ist praktisch geteilt, der Vulkan ist in der Südhälfte, die nicht mehr bewohnt ist. Durch einen weiteren Berg geschützt leben die ca. 11.000 Bewohner im Norden relativ sicher. Hier an Bord alles wohlauf, der Wind hat gedreht und es staubt weniger."


Foto von der Observatoriums-Website

Die Frischs augenzwinkernd: "Die Asche könnte man doch gut zum Streuen in Norddeutschland gebrauchen. Wir bringen welche mit."


Kommunalpolitik

Hemmoor
spekuliert

13. 2. 2010. Steht die Stahlhalle, die dem umstrittenen Fachmarkt-Neubau weichen soll, überhaupt noch zum Verkauf? Über entsprechende Spekulationen berichtet die NEZ heute in ihrer Wochenendausgabe. Mehr dazu auf NEZ online.


Anzeige in der Niederelbe-Zeitung

12. 2. 2010. Jahrelang hat sich Hemmoor als "Stadt der rotierenden Discounter" zum Gespött des Umlands gemacht. Jetzt protestieren Hemmoorer gegen die chaotisch wirkende Ansiedlungspolitik der Vieldörferstadt, die vor allem auf Kosten des angestammten Einzelhandels und der Natur zu gehen scheint. Eine (anonym auftretende) "IG zum Wohl von Hemmoor" inseriert heute auf Seite 1 der NEZ: "Kein Discounter für den Wald hinterm ALDI" und nimmt damit Bezug auf Pläne, die gestern auf unserer Website vorgestellt wurden (siehe unten).


Schon wieder ein neues Einkaufszentrum?

11. 2. 2010. Ungläubiges Staunen bei Hemmoorer Bürgern: In der Stadt soll schon wieder ein neues Discount- und Fachmarktzentrum gebaut werden, wie aus dem Entwurf eines Plans hervorgeht, dessen Beratung am Montag, 15. Februar, 19.30 Uhr,  in der Kulturdiele auf der Tagesordnung des städtischen Hochbauausschusses steht. Für die Gewerbefläche an der Otto-Peschel-Straße soll eines der letzten Wäldchen in der Innenstadt weichen.

Ausführlicher Bericht unter HEMMOOR.


Sportboote

Zydek: Gute
Erfahrungen


Gelbe Welle in Bremervörde

12. 2. 2010. Die "Gelbe Welle" – das Informationssystem des Deutschen Tourismusverbandes für wassertouristische Angebote - hat der Stadt Bremervörde seit 2008 "nur positive Resonanz" gebracht. Dieses Resümee zieht Bianka Zydek, Fachbereichsleiterin im Bremervörder Rathaus, heute aus Anlass der Gründung des Blauen Netzes Oste.


Bremervörder Touristikerin Zydek

An der Oste wird zur Zeit überlegt, ob weitere Sportboothäfen die Vorteile der Gelben Welle nutzen sollten. Details zum Thema will die Tourismus-Managerin Zydek in einer weiteren Veranstaltung des Blauen Netzes am 16. April in Neuhaus mitteilen.


Kriminalität

Spur ins
Cuxland

12. 2. 2010. Im großen Kartell- und Korruptionsskandal in der Baubranche (siehe unten) führen Spuren ins Cuxland. Hauptbeschuldigter, so heute das Stader Tageblatt, sei der Leiter eines Bauunternehmens mit Zentrale im Kreis Cuxhaven und Filiale in Stade, das überwiegend im Bereich Hemmoor, Lamstedt, Bremervörde, Oldendorf, Stade, Buxtehude und Cuxhaven tätig gewesen sei.

Der, wie berichtet, ebenfalls schwer beschuldigte Stader SPD-Ratsherr Ralf Henning hat gestern auf Drängen aller Parteien sein Mandat niedergelegt und seinen Parteiaustritt erklärt.


Stade

Bau-Skandal
um Ratsherrn


Abgehört: Bauunternehmer Henning

10. 2. 2010. Der Stader SPD-Ratsherr und Straßenbauunternehmer Ralf Henning gilt als einer der Drahtzieher und Hauptakteure des Kartells von Tiefbauunternehmern aus der Region, das im vorigen Jahr Ziel großangelegter Razzien und Abhöraktionen der Strafverfolger war.

Die Beteiligten sollen laut Stader Tageblatt verbotene Preisabsprachen bei öffentlichen Aufträgen getroffen haben. Auch ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung Stade wird verdächtigt, mitgemischt zu haben. Der Tageblatt-Redaktion liegen nach deren Angaben Auszüge aus den mehrere 1000 Seiten umfassenden Akten mit Protokollen abgehörter Telefonate und Berichten der Fahnder vom Fachkommissariat Wirtschaftskriminalität/Korruption vor.

"Diese Abhörprotkolle lesen sich spannender als manch ein Krimi," kommentiert Tageblatt-Lokalchef Peter von Allwörden - im Nebenberuf übrigens Verleger etlicher Regionalkrimis - die Vorgänge. Allwörden verlangt umgehende politische Konsequenzen: "Treten Sie zurück, Herr Henning."

Spuren auch
im Cuxland

In den Protokollen werden mehrfach Baufirmen aus dem Kreis Cuxhaven erwähnt, die offenbar an den Absprachen beteiligt waren. Die Namen dieser Firmen werden im heutigen Tageblatt jedoch nicht genannt.


Sandbostel

Gefangen bei
27 Grad minus


Ex-Lager Sandbostel in diesem Winter

9. 2. 2010. Trotz des winterlichen Wetters bietet die Dokumentationsstätte Sandbostel/Oste am Sonntag, 14. Februar, um 13 und um 15 Uhr wieder zwei öffentliche Sonntagsrundgänge durch das besterhaltene der einstmals 150 deutschen Kriegsgefangenenlager an.

"Bei den derzeitigen Minustemperaturen lassen sich vielleicht ansatzweise die katastrophalen Bedingungen der Kriegsgefangenen in den schlecht beheizten Unterkunftsbaracken erahnen," sagt Gedenkstätten-Leiter Andreas Ehresmann: "Bei der Ankunft der ersten Kriegsgefangenen im Stalag X B vor 65 Jahren, im Winter 1939/40, herrschten Temperaturen bis -27 Grad,"

Gemeinsam mit pädagogischen Mitarbeitern werden die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, die Dokumentations- und Gedenkstätte und das ehemalige Lagergelände zu erkunden. Während des etwa zweistündigen Rundgangs geben die Mitarbeiter der Gedenkstätte eine fachkundige Einführung in die Geschichte des Stalag X B und des historischen Ortes. Die Dauerausstellung zur Geschichte des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers ist von 12.30 bis 17 Uhr geöffnet. Treffpunkt ist die Dokumentationsstätte in der Greftstraße. 5, 27446 Sandbostel.

Darüber hinaus wird die Dokumentationsstätte auch am Sonntag, 28. Februar, geöffnet sein. An diesem Tag wird zwar kein Rundgang angeboten, aber eine sach- und fachkundige Mitarbeiterin steht in der Ausstellung von 10.30 bis 17 Uhr zur Verfügung.

Ein Bericht von SPIEGEL ONLINE über das Lager Sandbostel steht hier.


Feste

Superstar aus
Hechthausen


Website und Flyer des Gewerbevereins

9. 2. 2010. In Hechthausen tut sich was. Der aktive Gewerbeverein (sehenswerte Website hier) unter dem Vorsitz von Osteland-Mitglied Krista Reibe (kl. Foto: mit Ehemann) plant nach dem unvergessenen Ostefest im vorigen Jahr das nächste Event: "Hechthausen sucht DAS Supertalent" heisst es bei der Veranstaltung "Hechthausen blüht auf" am Sonntag, 25. April. Talente jeder Art sollten sich schon jetzt anmelden. Mehr unter hechthausen-aktuell.de.


Osteland

Starkes Echo
auf Initiative


AG-Osteland-Mitglied Bernd Jürgens

8. 2. 2010. Die Initiative, Wassersportler und -touristiker sowie Vertreter von maritimem Denkmalschutz und maritimem Naturerbe von der gesamten, rund 150 Kilometer langen Oste innerhalb der AG Osteland zu einem "Blauen Netz Oste" zusammenzuschließen, hat ein breites und positives Echo gefunden. Das berichtete der Initiator des Projekts, Segellehrer Bernd Jürgens (Hemmoor), am Montagabend in der Februar-Vorstandssitzung der AG Osteland im Ostener Hotel "Fährkrug".

Die Gründungsversammlung der Osteland-Fachgruppe "Blaues Netz Oste" findet, wie berichtet,bereitsan diesem Freitag, 12. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Linde" (Hörstensmeier) in Hechthausen-Bornberg statt.

Ein aktueller Bericht über das Projekt steht hier im "Sonntagsjournal" der Bremervörder Zeitung.

Landes-Segler
sind vertreten

Das geplante Blaue Netz Oste findet überregional Beachtung. So wird auch der Segler-Verband Niedersachsen mit seinem Vorstandsmitglied und Sportwart See Jens Nickel in Bornberg vertreten sein. Angesagt haben sich auch etliche Bürgermeister von Oste-Gemeinden, wie die AG Osteland mitteilt.


Winter

Sand für
Hemmoor


Eis auf der Oste (Foto: Gäntgen - Quelle)

8. 2. 2010. Die Samtgemeinde Hemmoor stellt ab sofort allen Bürgern Sand zum Streuen für die Gehwege und Anliegerstraßen zur Verfügung. Der Sand ist bei den Feuerwehren Westersode, Warstade, Basbeck sowie bei den Feuerwehren in Osten und Hechthausen erhältlich. Die Bürger werden gebeten, Behälter und eine Schaufel mitzubringen.


Oberndorf

Das schönste
Dorf der Welt


Dies ist nur das zweitschönste Dorf...

8. 2. 2010. Was ist das schönste Dorf der Welt? Eine Antwort auf diese Frage geben Bert und Marlene Frisch, die Atlantiküberquerer von der Oste, in ihrem Logbuch. Dort schreiben sie heute: "Grand Anse D’Arlet, Martinique. 5600 Seemeilen seit Oberndorf. Über Kurzwelle. Gestern waren wir eine Bucht weiter südlich. Dort liegt ein wunderschönes kleines Dorf. Wir waren begeistert...


... gleich nach Oberndorf/Oste

... Erster Preis für schönstes Dorf auf dieser Reise nach Oberndorf. Also zweiter Preis..." - Wir meinen: Das ist Heimatliebe!


Osten

Ein Dorf
packt an


Kulturmühlen-Vorsitzender Dr. Toborg

6. 2. 2010. Eine stolze Bilanz, fast schöner als jedes Märchen, konnte Vorsitzender Dr. Manfred Toborg am Wochenende in der Hauptversammlung des Vereins Kulturmühle Osten e. V. ziehen. Nur gut ein Jahr hat es gedauert, 140 Mitglieder zu werben und über 30.000 Euro aufzutreiben, um die schon dem Verfall preisgegebene 100-jährige Kornmühle im Ortskern zu retten, eine Art Kulturkreis zu gründen und das Gemäuer mit Leben zu erfüllen. "Ganz Osten" hat mit angepackt.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Wanderfische

Barrierefrei
in die Oste


Bürgermeister Saul mit Junganglern

6. 2. 2010. Die Verbindung zwischen der Oste und dem Schleusenfleet soll künftig für Wanderfische passierbar sein. Diese gute Nachricht überbrachte der Vorsitzende des Angelsportvereins Hemmoor, Heiko Gamlin,in der Hauptversammlung in Ohls Gasthaus. Im Mittelpunkt des gut besuchten Treffens, an dem auch Bürgermeister Hans Wilhelm Saul teilnahm, standen etliche Ehrungen.

Ausführlicher Bericht unter HEMMOOR.


Polizei

Keine Spur
von Nancy

5. 2. 2010. Knapp ein Jahr nach dem rätselhaften Verschwinden gibt es weiter keine Spur von der damals 26-jährigen. Nancy Köhn aus Hechthausen. Auch der Bericht in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" habe keine konkreten Hinweise erbracht, so die Polizei. Mehr...


Großenwörden

Unmut über
Sportlerball


TSV-Ball in Großenwörden (Oste-Archiv)

5. 2. 2010. Großenwörden und Himmelpforten liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Trotzdem haben die jeweiligen Sportvereine ihren diesjährigen Ball auf denselben Termin gelegt. Bei einer großen Revival-Party des TSV Großenwörden gastiert am Sonnabend, 13. Februar, die Hemmoorer Oldie-Coverband "Back to the beat". Auf dem MTV-Ball in Himmelpforten tritt zur selben Stunde u. a. Stargast Lilo Wanders aus Großenwörden auf.


Back to the Beat oder Lilo Wanders?

Die Terminüberschneidung, die den Himmelpfortenern angelastet wird, sorgt im kleinsten Dorf der Region verständlicherweise für Unmut - siehe GROSSENWÖRDEN.


Osteland

Prädikat für
Bremervörde


Die Stadt auf dem neuen Jahrbuch-Titel

5. 2. 2010. "Wer nicht stolz auf diese Stadt ist, sollte schnell versuchen, es wieder zu werden." Mit diesen Worten kommentierte Reinhard Brünjes, ROW-Vize-Landrat und Kreis-Tourismus-Vorsitzender, gestern die erneute Vergabe des Titels Staatlich anerkannter Erholungsort an die Ostestadt Bremervörde, den Ausgangpunkt der Deutschen Fährstraße.

Aufgrund einer Änderung der Niedersächsischen Kurortverordnung mussten alle Erholungsorte des Landes erneut bewertet werden. Ein Team um AG-Osteland-Mitstreiterin und Fachbereichsleiterin Bianka Zydek sammelte Daten zu den touristischen Angeboten, zur medizinischen Versorgung, zu Bioklima und Luftqualität der Ostestadt und erarbeitete den Antrag.

Von den 30 Erholungsorten, die bei der Regierungsvertretung Lüneburg die Reprädikatisierung beantragt haben, werden laut Bremervörder Zeitung voraussichtlich nur zehn ausgezeichnet. Mehr...


Hüll

Hochgradig
verschuldet


Immobilie vor dem Verkauf?

5. 2. 2010. Die Lage des zahlungsunfähigen Vereins  KunstRaum Hüll ist, wie sich auf einer von Christian Girardet, Angelika Achinger und Dieter Knötzsch geleiteten Mitgliederversammlung zeigte, dramatischer als angenommen. Der Insolvenzverwalter sprach von absoluter Zahlungsunfähigkeit und mehreren hunderttausend Euro Schulden. Sei binnen drei Monaten keine Lösung in Sicht, drohten Liquidation und Verkauf der Immobilie.

Die Situation des Vereins, der sich der Avantgarde-Kunst verschrieben hat, ist desolat. Der bisherige Vorsitzende Manfred Strohm (Osten) ist nach Medienberichten aufgrund schwerer Erkrankung nicht mehr im Amt, weitere Vorstandsmitglieder habe es offenbar schon längere Zeit nicht mehr gegeben.

"Eines müssen sich die Mitglieder des KunstRaums fragen lassen," kommentiert heute das Tageblatt: "Haben sie sich wirklich nie Gedanken übers Geld gemacht, das der Betrieb des Hauses erfordert? Haben sie allen Ernstes einen einzigen Menschen damit allein gelassen?"


Balje

Ein Gut als
Kulturstätte


Reizvoll: Gut Hörne in Nordkehdingen

4. 2. 2010. Das schlossähnliche Gut Hörne (Website) der AG-Osteland-Mitglieder Kuno und Maike von Zedlitz in Balje entwickelt sich mehr und mehr zu einer Kulturstätte eigener Prägung. Auch in diesem Jahr finden in der reizvollen Atmosphäre des Kehdinger Herrensitzes zwei kulturelle Veranstaltungen statt.

Am Sonntag, 9. Mai, 18 Uhr, steht "Chopin in Polen" auf dem Programm, eine Konzertlesung mit Till Sailer (Autor und Querflöte) und Gudula Senftleben (Flügel).  Karten zu 10 Euro können unter Tel. 04753/362 bestellt werden.

Der Sonntag, 30. Mai, steht ab 17 Uhr unter dem Motto "Festliche Kammermusik und Gedichte auf der Sommerterrasse von Gut Hörne" (Querflöte: Christine Heyken, Oboe: Nils Dunkel, Violine: Bettina Heinrichs, Cello: Gertlinde Steinhaus, Klavier: Christiane Düser, Gedichte vorgetragen von Christiane Düser). Bei Regen findet die Veranstaltung im Haus statt). Karten für 10 Euro bitte vorbestellen unter Tel. 04753/362.

An Himmelfahrt, 13. Mai, 10 Uhr, lädt die Kirche Krummendeich zu "Klassik op Platt". Am Sonntag, 12. Juni, 18 Uhr, findet in der Kirche Balje ein Konzert mit dem Chor Perili aus Lilienthal und dem Blasorchester Krummendeich statt.


Freiburg

Blasen für
den Speicher


Plakat (Ausschnitt) für das Benefizkonzert

4. 2. 2010. Der Förderverein Historischer Kornspeicher Freiburg/Elbe hat Grund zu Freude: Die Kehdinger Blasmusikanten und der der Lions Club Kehdingen stellen den Reinerlös eines Konzerts am Freitag, 12. Februar, 20 Uhr, in der kleinen Drochterser Turnhalle für die weitere Sanierung des Kornspeichers am Hafen zur Verfügung stellt.Der Förderverein ist während der Veranstaltung mit einem Informationsstand vertreten, wie Vorstandsmitglied Jörg Petersen mitteilt.


Elbvertiefung

Geld gegen
Osteschlick?


Verschlickt: Hafen Neuhaus (Foto: Wikipedia)

4. 2. 2010. Die Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) führt, wie berichtet, künftig die Geschäfte der Stiftung Elbefonds. MLU-Managerin Karin Warncke (44) leitet damit in Personalunion die Geschäftsstelle des Elbefonds, bei der Sportschiffer-Verbände Zuschussanträge einreichen können. Die zurzeit jährlich rund 300 000 Euro Zinsertrag der 10-Millionen-Euro-Stiftung sollen auf 80 Häfen verteilt werden, die von Verschlickung betroffen sind.


Schlickfond-Managerin Karin Warncke

Werden auch die Häfen an der Oste von diesem Schlick-Fond profitieren können? Zu dieser Frage will Geschäftsführerin Warncke bei der Gründungsversammlung des "Blauen Netzes Oste" der AG Osteland e. V. am Freitag, 12. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Linde" (Hörstensmeier) in Hechthausen-Bornberg Stellung nehmen (Programm unter OSTEN).

Die Schlick-Stiftung ist umstritten, weil die Geldvergabe von Hamburg an einen rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss für die Elbvertiefung verknüpft ist. Diesen Umstand kommentierte das Stader Tageblatt kürzlich so:

Hamburger
Pfeffersäcke

"Dass die Hamburger Pfeffersäcke mit den Millionen eine Zustimmung zur Elbvertiefung erkaufen wollen – die Debatte darüber ist müßig. Allerdings provozieren die Hamburger selbst diesen Vorwurf mit einer kleinkarierten und völlig überflüssigen Bedingung: Die Zahlung von jährlich 300 000 Euro Zinsertrag aus dem Elbefonds an die Nachbarn soll davon abhängig sein, dass die nächste 'Fahrrinnenanpassung' auch wirklich kommt. Tatsächlich ist der Elbefonds doch nur mit dem Eingeständnis der Hamburger erklärbar, dass schon die Elbvertiefung von 1999 die Schlickprobleme verursacht hatte. Konsequenterweise hat der schwarz-grüne Senat in seinem Koalitionsvertrag bereits einen weiteren Fonds programmatisch auf den Weg gebracht: Aus der 'Stiftung Lebensraum Elbe', die Rede ist von einem Ausgangskapital von 40 Millionen Euro, sollen auch ökologische Schäden der Elbvertiefung ausgeglichen werden. Das hatten Umweltverbände schon vor Jahren gefordert."


Himmelpforten

Mit Lollipops
ins Osteland

Foto: Bölsche
Ute Jungclaus (mit Ehemann Hartmut)

4. 2. 2010. Eine "kulinarische Reise durch das Osteland" in fünf Gängen verspricht Ute Jungclaus den Teilnehmern eines Benefiz-Dinners am Freitag, 26. Februar, 19.30 Uhr im Gasthof von Bernd Hellwege in Hagenah. Der Erlös ist für den Verein Lollipops bestimmt, dem AG-Osteland-Mitstreiterin Ute Jungclaus vorsteht und der seit zwölf Jahren die Jugendpflegerstelle in Himmelpforten mitfinanziert. Mehr über das Benefiz-Dinner (mit Buchungsmöglichkeit) hier, über Lollipops hier.


Schifffahrt

Das Drama
der 'Quintett'


"Quintett"-Wrack in Neuhaus (Foto: BSU)

3. 2. 2010. Der Untergang des Selbstbau-Bootes "Quintett" - Heimathafen Oberndorf - hat im Mai 2009 die Menschen an der Oste erschüttert. Jetzt hat die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg das Drama untersucht,  bei dem der 75 Jahre alte Schiffsführer Hans Wilczak aus Armstorf und seine 48-jährige Frau sowie ein Hund ums Leben kamen.


Hier geschah das Drama

Ursache des Unglücks seien "gravierende Konstruktions und Stabilitätsmängel" des "sehr individuellen" Eigenbaus.

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


AG Osteland

Blaues Netz
vor dem Start


 Uwe Mählmann, Renate Bölsche,
Bernd Jürgens, Eddy Uhtenwoldt (von o. l.
nach u. r.) vom Vorbereitungskreis

2. 2. 2010. Ein ehrgeiziges Ziel hat sich die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. gesteckt: Erstmals sollen in einer Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer unter dem Titel "Blaues Netz Oste" Vertreter von Wassersport und Wassertourismus sowie von maritimer Denkmal- und Brauchtumspflege vom gesamten, rund 150 Kilometer langen Fluss zusammengeführt werden.

Was der Vorbereitungskreis für die Gründungsversammlung am Freitag, 12. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Linde" (Hörstensmeier) in Hechthausen-Bornberg plant, steht unter OSTEN.


Umwelt

Die Barone
des Biogas


Biogasanlage im Cuxland

3. 2. 2010. Im Osteland wächst der Protest gegen die zunehmende Zahl von Biogas-Anlagen und die "Vermaisung" der Landschaft. Über die Stimmung auf einer Veranstaltung in Harsefeld berichtet das Tageblatt heute unter der Überschrift "Biogas-Barone verhindern". Dem Protest des Naturschutzbeauftragten im Kreis Rotenburg, Werner Burkart, widmet die Bremervörder Zeitung diesen Artikel.

Protest gegen
Biogas-Boom

8. 1. 2010. Der Ärger um Biogas-Anlagen in Norddeutschland nimmt zu. So bringt ein Bauer in Ostfriesland zu Zeit ein ganzes Dorf gegen sich auf, weil er eine solche Anlage bauen möchte. Kollegen sorgen sich um die Bodenpreise, Nachbarn fürchten Gestank, Naturschützer warnen vor Umweltschäden. Das Problem: Mit Energiepflanzen lasse sich mehr Geld verdienen als mit Milch, berichtet heute SPIEGEL ONLINE. - Das Landvolk im Kreis ROW hat die Forderungen der Naturschützer (siehe unten) inzwischen als "fachlich unbegründet" zurückgewiesen (mehr in der  Bremervörder Zeitung).

Nabu gegen
'Vermaisung'

30. 12. 2009. Umweltschützern und Bodenexperten ist großflächiger Maisanbau seit langem als "Syphilis der Landwirtschaft" verhasst. Jetzt macht der Naturschutzbund (Nabu) in Niedersachsen Front gegen die überhand nehmende "Vermaisung" das Landschaft infolge des Trends zu immer mehr sogenannten Biogasanlagen. Mit der Forderung nach einem Baustopp für Biogasanlagen ist der Vizevorsitzende des Nabu Niedersachsen,Uwe Baumert (Foto) aus Deinstedt (Kreis Rotenburg), gestern an die Öffentlichkeit gegangen. Warum der Biogas-Experte Baumert beim Mais "die Reissleine ziehen" will, steht ausführlich in der Bremervörder Zeitung.


Kriminalität

Lebenslang
für Mörder

1. 2. 2010. Zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe hat das Landgericht Stade den Sahlenburger Campingplatz-Mörder Thomas H. aus Peine verurteilt. Mehr in der Lokalpresse.


Sandbostel

Eine Baracke
für Europa


Früheres Lager Sandbostel (Foto: Bölsche)

3. 2. 2010. Erstmals soll eine der historischen Gefangenen-Baracken im einstigen Lager Sandbostel an der Oste einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Stiftung Lager Sandbostel hat entschieden, das Gebäude teilweise dem Verein "Pro Europa" zu überlassen, dem AG-Osteland-Mitglied Kurt Ringen (Hanstedt) vorsteht. Damit wurde einem Wunsch des ehemaligen Lagerinsassen, Sandbosteler Ehrenbürgers und Vereinsehrenvorsitzenden Bernard leGodais entsprochen. Der Verein will in der Baracke zunächst über seine Arbeit für Europa und die Völkerverständigung informieren. Die Übergabe ist vorgesehen für diesen Sonnabend, 6. Februar, 16 Uhr, in der Dokumentationsstätte Lager Sandbostel, Greftstraße.

Ein Bericht über das Lager Sandbostel steht hier auf SPIEGEL ONLINE.


Fotos der Woche

Kreativ im
Schnee...

3. 2. 2010. Diese Schneefamilie am Löhberg bei Kleinwörden in Hechthausen fotografierte unser Leser Gerd Bertholdt. Auch ein Stück weiter wurde dort die Freizeit genutzt, um die weiße Pracht kreativ und künstlerisch zu verarbeiten.
Dort bewachen zwei "Schneegänse" - aktuelle Alternative zum Wachhund - eine Reihenhausidylle.


Fernsehen

Kampf für
Oberndorf


Oberndorf feiert sein Dorf-Team

1. 2. 2010. Auch im Osteland verfolgten in der Nacht zum Sonntag Abertausende auf N3 den Kampf des Oberndorf-Teams um die 10.000-Euro-Siegprämie in der Sendung "Stadt gegen Land". Es war ein ungleicher Kampf: die Autostadt Wolfsburg (120.000 Einwohner) gegen das kleine Oberndorf (etwa 1.400 Einwohner).


Public viewing im Hause Kreimeyer

Im Oberndorfer Ortskern hatte das gastfreundliche Ehepaar Dieter und Edith Kreimeyer (Foto) zum "public viewing" eingeladen. Fürs Daumendrücken vor der Großleinwand im früheren Gasthaussaal war es allerdings zu spät: Die Sendung war schon im Herbst aufgezeichnet worden.


Die Zwillinge verfolgen ihren TV-Auftritt

Dass die fröhlich-unkomplizierten und telegenen Zwillinge Kati und Rike van der Weerd (39) und der bodenständige und humorvolle Kaufmann und Osteland-Mitstreiter Albertus Lemke (67) in letzter Sekunde den Sieg verfehlten, tat der guten Stimmung am Sonnabend in Oberndorf keinen Abbruch: Die Zuschauer, darunter Bürgermeister Detlef Horeis, freuten sich über die Gratiswerbung für das "Herz der Oste" und über die großzügige Entscheidung des Wolfsburger Teams, von seiner Siegprämie 2.000 Euro an die Oberndorfer für die Neugestaltung des Kirchplatzes abzutreten.

Mehr Fotos unter DOBROCK.


Hemmoor

FAZ feiert
Rühmkorf


Wochenendausgabe mit Rühmkorf-CD-Rezension

1. 2. 2010. Die "Frankfurter Allgemeine" (FAZ), eine der wichtigsten Zeitungen Deutschlands, widmet sich im Feuilleton ihrer Wochenendausgabe einem bemerkenswerten "akustischen Porträt des großen Dichters Peter Rühmkorf", dem von Charlotte Drews-Bernstein genial zusammengestellten Hörbuch über die Hemmoorer und Hamburger Jahre des Poeten. Die FAZ ist - wie alle anderen Rezensenten zuvor - begeistert von den vier CDs über Rühmkorf, in dessen Jugend an der Oste "die bannende Zauberkraft des kreativen Schaffensprozesses schon anklingt".


Grandios beurteilt: Rühmkorf-Hörbuch

Ein ausführlicher Bericht über das faszinierende Hörbuch steht auf unserer SONDERSEITE über den merkwürdigen Umgang Hemmoors mit seinen berühmtesten Sohn.


Jetski

Nabu will
mitreden

28. 1. 2010. Der Landesverband des Naturschutzbundes (Nabu) ist aufgeschreckt durch die Debatte um die Zukunft der Oste. "Der Nabu fordert die Beteiligung an - wie auch immer gearteten - neuen Regelungen," bringt Landes-Vize Uwe Baumert (Foto) seine Sorge um Eingriffe in den Naturhaushalt zum Ausdruck.

Vorige Woche bereits hatte, wie berichtet, der Arbeitskreis Wanderfische Oste durch seinen Vorsitzenden Wolfgang Schütz eine Mitsprache der Sportfischer bei der Gestaltung der neuen Oste-Verordnung verlangt.
 

Alle früheren Beiträge dieser Website zum Thema Jet-Ski und Wasserski auf der Oste stehen auf dieser ARCHIV-SONDERSEITE.

Vereine

Wassersport
vernetzt sich


AG-Osteland-Mitglied Bernd Jürgens

21. 1. 2010. Die über 7000 Sportfischer an der gesamten Oste sprechen seit der Gründung eines Arbeitskreises im vorigen Jahr bereits mit einer Stimme. Jetzt ist geplant, dass sich auch Wassersportler und Wassertouristiker vom gesamten Fluß vernetzen.


Mocambo-Kapitän Bingemer

Vorgesehen ist auf Anregung von AG-Osteland-Gründungsmitglied Bernd Jürgens (Hemmoor) und des SGO-Vorsitzenden Uwe Mählmann (Oberndorf) die Bildung eines entsprechenden Arbeitskreises innerhalb der gemeinnützigen AG Osteland e. V.


Sportboote auf der Oste

Anlässe zur Kooperation gibt es mehr als genug: den Übergang der Unteren Oste von der Bundes- in die Landesverantwortung am 1. Mai; die Wasserski- und Wasserjet-Nutzung auf dem Unterlauf (siehe unten); gemeinsame Werbeanstrengungen für das Wassersportrevier Obere/Untere Oste; die Notwendigkeit sommerlicher Fahrtbeschränkungen auf der Oberen Oste; die Möglichkeit vereinsübergreifender Jugendarbeit; die Zertifizierung weiterer Sportboothäfen am Fluss und und und ...


Ruderregatta in Hemmoor

Der neue Osteland-Arbeitskreis Wassersport / Wassertourismus soll sich am Freitag, 12. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Linde" (Hörstensmeister) in Hechthausen-Bornberg konstituieren.


Oberndorfer Segler-Vorsitzender Mählmann

Alle AG-Osteland-Mitglieder, die - ob als Paddler, Ruderer, Segler, Motorbootfahrer oder Wassertouristiker - an einer Einladung zu den Treffen interessiert sind, werden gebeten, sich kurzfristig mit dem Hemmoorer Segelsportler Bernd Jürgens in Verbindung zu setzen, der gemeinsam mit Uwe Mählmann und Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer das Gründungstreffen für die AG Osteland koordiniert (Tel. 0170-8021421, E-Mail bernd.juergens@ewetel.net.


Karneval

Der Fluss
der Narren


Das Elmona-Ballett aus Elm (Foto: Verein)

1. 2. 2010. Auch an der Oste wird Karneval gefeiert - etwa in der Ostehalle in Geversdorf, beim TSV in Großenwörden und, seit 58 Jahren, im Ostedorf Elm, einem Stadtteil von Bremervörde. Über die Geschichte und das diesjährige Programm der "Elmonesischen Nächte" des traditionsreichen Vereins "Elmona" gibt dessen Website Auskunft.


Oste

Die Rückkehr
der Riesen


Oste-Störe in der "Angelwoche"

13. 1. 2010. Die Wiederansiedlung des Störs in Elbe und Oste fasziniert seit Monaten die gesamte deutsche Sportfischer-Presse - von der Angelwoche (Ausschnitt oben) über den Blinker (Bericht hier) bis zu Fisch & Fang (Bericht hier) - und trägt damit dazu bei, den lange Zeit "vergessenen Fluss" bundesweit bekannt zu machen.


Zeitschriften mit aktuellen Stör-Berichten

Kaviarfisch im
Doppelpack


Störfischer in Osten (um 1900)

Die Hoffnung auf eine endgültige Rückkehr der riesigen Kaviarfische in die Oste ist im Februar Thema gleich zweier Veranstaltungen an der Oste.

Osten: Vortrag mit
Räucherfischteller


Spricht über Ostefische: Wolfgang Schütz

Am Freitag, 19. Februar, 19 Uhr, referiert Sportangler-Vorsitzender Wolfgang Schütz in einer öffentlichen Veranstaltung im Ostener WSCO-Klubhaus (unter der Ostebrücke) über "Wanderfische in der Oste einst und jetzt" (Themen: "Die Artenvielfalt der Fische in der Oste unter Berücksichtigung des Artenschutzprogrammes der Ostepachtgemeinschaft", "Die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle", "Der experimentielle Versuchsbesatz mit dem Europäischen Stör in der Oste und seine ersten Ergebnisse").

Zuvor führt Jochen Bölsche (AG Osteland) in die Thematik ein. Den Zuhörern wird ein Räucherfischteller serviert. Der Reinerlös aus der dafür erbetenen Spende (15 Euro) kommt dem veranstaltenden WSCO zugute.

Bremervörde: Störe,
Ritter, Pianoklänge


Musikalisch begleitet: Bilderreigen von der Oste

Eine Woche später, am Freitag, 26. Februar, 19 Uhr, sind Schütz und Bölsche zu Gast im Café des Bachmann-Museums in Bremervörde. Ihre Informationen zum Thema Lachs und Stör sind eingebettet in eine Veranstaltung mit dem Thema "Klangfarben der Oste - Ein musikalischer Bilderreigen" des Verlags Atelier im Bauernhaus in Fischerhude. Auf dem Programm stehen  Lesungen und Vorträge von Dietrich Alsdorf über das Treiben des Raubritters "Isern Hinnerk" auf Burg Vörde, von Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) über sein Lieblingsbild von der Oste, eine neue Geschichte der Krimiautorin Sabine Bartelt (Deinstedt) sowie Informationen von Wolfgang Schütz und Jochen Bölsche über die Wiederansiedlung von Lachs und Stör in der Oste.


Mitwirkende Alsdorf, Rüthing, Stock

Zu einer Oste-Bilderschau mit neuen Fotos präsentiert Christian Rüthing (neue CD: "Die Klangfarben der Oste") einen musikalischen Bilderreigen am Klavier (Eintritt 5 Euro, Vorbestellungen möglich unter Tel. 04761-9834603).

Die Vorträge zum Thema Lachs und Stör sind Teil einer Informationsoffensive, die - wie berichtet - im März in Großenwörden und Hagenah fortgesetzt wird. Im Frühsommer ist eine weitere Stör-Veranstaltung im Handwerkermuseum in Sittensen geplant (mehr unter www.sfv.oste.de).
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Im zehnten Jahr...

...setzt sich diese Website für die Wiederansiedlung des Störs in der Oste ein. Alle seit 2001 auf www.oste.de / www.osten-oste.de erschienenen Berichte zum Thema Störe in der Oste stehen auf unserer Sonderseite STÖR-ARCHIV.

.

Tourismus

Milchstraße
ist perfekt


Titelseite des neuen Flyers (Ausschnitt)

13. 1. 2010. Im Oste-Tourismus beginnt mit dem Saisonstart 2010 ein neuer Zeitabschnitt: Der in den letzten Jahren auf- und ausgebaute Wasser-, Fähr- und Krimitourismus wird durch ein neues Segment, den Milchtourismus, ergänzt. Zwei neue Routen der Niedersächsischen Milchstrasse - die bislang lediglich im Kreis Stade verlief - führen jetzt durch die Samtgemeinden Am Dobrock und Hemmoor. Sie sind (bis auf eine Ostener Teilstrecke) bereits ausgeschildert.

Ein druckfrisches zwölfseitiges Faltblatt, hochprofessionell gestaltet von der Firma Einfachschoen-design Entwicklungen GbR (Website) der Oberndorferinnen Sibyll Amthor und Barbara Schubert, ist seit kurzem in der Tourist-Info Wingst erhältlich.


Führte die Feder: Bürgermeister Horeis

Dreh- und Angelpunkt der Routen ist die "Gläserne Molkerei" in Oberndorf-Hasenfleet. Realisierung und Finanzierung (unter anderem mit EU-Leader-Mitteln) waren federführend von der Gemeinde Oberndorf mit Bürgermeister Detlef Horeis vorangetrieben worden.

Wo genau die neuen Routen verlaufen und welche Milchbauern in Osten, Wingst und Geversdorf sich an dem Projekt beteiligen, steht unter HEMMOOR.


Osteland

7. Ausgabe
ist in Arbeit


Das war die Frühjahrsausgabe 2009

1. 2. 2010. Im Jahre 2006 wurde es, in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., erstmals präsentiert: das "Osteland-Magazin", von der Niederelbe-Zeitung produziert und gemeinsam vertrieben mit dem Stader Tageblatt und der Bremervörder Zeitung. Seit kurzem wird bereits die 7. Ausgabe vorbereitet, die am 26. März - rechtzeitig zum Saisonbeginn am Fluss - in einer Auflage von 29.000 Exemplaren verbreitet werden soll.


Osteland-Magazin-Reporterin Holthausen

Die Terminierung eröffnet, so die NEZ-Journalistin und AG-Osteland-Mitstreiterin Ursula Holthausen, die Möglichkeit, zwei wichtige Termine einzubeziehen: den "Tag der Oste" am Sonntag, 7. März, 10.30 Uhr, im Gasthaus Hellwege in Hagenah (Kreis Stade), wo wieder der Oste-Kulturpreis "Der goldene Hecht" verliehen wird, und die Hauptversammlung der AG Osteland am Montag, 15. März, in der "Ostekrone" in Hechthausen, wo die Schwerpunkte der künftigen Vereinsarbeit erörtert werden.

Das Osteland-Magazin habe sich, erklärt der Verlag, im fünften Jahr seines Erscheinens zu einem "etablierten und willkommenen Printmedium an unterer und oberer Oste" etabliert.



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