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NEU: Eine Drittelmillion Besucher auf dieser Website

Osten

Schwebend
in die Ehe


Nach der Trauung auf die Fähre

30. 6. 2007. Nach dem Traugottesdienst in der Ostener Peterskirche luden die Brautleute Sascha und Kristina am Sonnabend um 17 Uhr die Festgesellschaft zu einer Fahrt mit der Schwebefähre ein.


Ein Hochzeitsfoto auf der Gondel

Sie hatten Glück: Zuvor waren drei Fahrten ausgefallen, weil der alte Anleger wegen Hochwassers wieder einmal die Fähre blockierte.

Mehr unter OSTEN.


Presse

Unbekanntes
Dorf entdeckt


Ausschnitt aus dem Tageblatt

30. 6. 2007. Ein Reporter des Stader Tageblatts (Samstagausgabe) hat im Osteland ein Dorf gefunden, von dem niemand je gehört hat: Stricherdeich.

Durch das ominöse Dorf führte ihn eine Oste-Motorradtour, über die er im Freizeit-Journal des Tageblatts berichtet (Wortlaut hier).

Nun kennt man in dieser Region ja etliche Orte mit zweideutigen Namen - von Fickmühlen über Flögeln bis Drangstedt, die allesamt am 1999 scherzeshalber eröffneten Deutschen Erotikwanderweg liegen. Aber wo liegt Stricherdeich?


Niederstricherdeich auf der Tageblatt-Karte

Ein Blick auf die Landkarte, die in der Tageblatt-Beilage abgedruckt ist, läßt vermuten, wie der rasende Reporter den mysteriösen Ort an der Oste entdeckt hat: Offenbar hat er die beiden vorangestellten Silben "Nieder-" übersehen...

Lichtenpils übrigens gibt es wirklich - bei Odisheim.


Literatur

Heimkehr
nach Hagen

Fotos: Jochen Bölsche
Frank Schulz liest im Festsaal: youtube-VIDEO

29. 6. 2007. Es war tatsächlich derliterarische Leckerbissen der Saison im Elbe-Weser-Dreieck: Erstmals kehrte am Donnerstag der in Hamburg lebende Kultautor Frank Schulz (Wikipedia-Porträt), Verfasser der von der Kritik hoch gerühmten "Hagener Trilogie", in sein Heimatdorf Hagen bei Stade zurück, um dort, am Schauplatz vieler Roman-Szenen und flankiert vom Gemischten Chor Deinste, zum 875. Ortsjubiläum aus seinem Werk zu lesen.


Der Ansturm übertrifft alle Erwartungen

Jahrelang hatte Schulz laut Deutschlandradio nur als "Geheimtipp" unter Intellektuellen gegolten. Die Feuilletons feierten ihn als "Meister der Komik", der alle Register ziehe ("Scherz, Satire, Ironie, Kalauer, Parodie, Nonsens et alia") und ein "fledermausfeines Ohr für die Tonfälle der Alltagssprache" habe, so etwa "Die Zeit", die seine "furiose Mischung aus Schelmen-, Heimat-, Sitten- und Sozialroman" als "humoristisch-realistisches Monumentalwerk" einstufte.


Auch Vater Gerd Schulz schleppt Stühle heran

Jetzt in Hagen aber bewies Schulz, dass er auch das gemeine Volk erreicht. Der größte Saal des Dorfes in der Gaststätte Wiebusch war derart überfüllt, dass die Helfer - darunter auch Vater Gerd Schulz - immer neue Stühle für die Dörfler herbeischleppen mußten, die den Auftritt des "verlorenen Sohns" ("Stader Tageblatt", Samstagausgabe) erleben wollten.

Literarisches Denkmal
für Gastwirt "Hinni"


Strahlende Mienen bei der Lesung

Gelächter, Beifall und schließlich Jubel kennen keine Grenzen, als Schulz vorträgt, wie sein Romanheld und Alter ego Bodo Morten 1969 in demselben Saal, in dem er nun liest, Kinderschützenkönig wird und sich in die Kinderschützenkönigin Monika verliebt.

Und alles freut sich, als Schulz dem damaligen Wirt Fiete (der im Roman Hinni heißt) ein literarisches Denkmal setzt - einem Gastronomen, der seine Gäste erstmal auf Platt anhaut "Heste fickt?", bevor er ihnen ein Bier zapft (siehe youtube-VIDEO).

Begeistert reagiert das Publikum auf die Schilderung der Kindheitstage in Hagen - Passagen, die auch von der Kritik hoch gelobt werden. "Die Seiten, in denen er sich seiner Kindheit vergewissert, sind vielleicht die schönsten", schreibt die Neue Zürcher Zeitung, die über das Schulz-Werk urteilt: "Ein wahrhaftes Buchstabengebirge, ein echtes Opus magnum, das Laurence Sterne, Arno Schmidt, Eckhard Henscheid, also einige der sprachmächtigsten Exponenten der komischen Literatur, beerbt und auf originäre Weise fortschreibt."


Schulz in Hagen - youtube-VIDEO

Üppiges Lob spendet auch die Süddeutsche Zeitung für die drei Schulz-Bücher ("Kolks blonde Bräute", "Morbus fonticuli" und "Das Ouzo-Orakel"): "Komischer geht eigentlich nicht... Mit überwältigender Großzügigkeit verteilt Frank Schulz seine Wortschätze, schmiedet originelle Bilder, entwirft amüsante Kneipenszenen, bestückt unermüdlich die Jokebox, Choreographien, Tresenballets. Seit Eckhard Henscheid hat man nicht mehr so schöne Zechzeremonien gelesen. Ein Meisterwerk der literarischen Hochkomik."

Das jüngste Buch von Schulz handelt von Kehdinger Landeiern, die auf einer griechischen Insel gestrandet sind. Ein Interview mit Schulz über "Das Ouzo-Orakel" ist in diesem Podcast von der vorigen Buchmesse zu hören.


Kunst

Fleckenmaler
an der Arbeit

Foto: Evelyn Helenius-Scharten
Till Warwas malt für Neuhaus

29. 6. 2007. Der erste "Fleckenmaler" im Flecken Neuhaus/Oste, der Bremer Till Warwas (Website), hat nach mehreren regnerischen Tagen jetzt seine Arbeit an der Staffelei aufgenommen. Der Vertreter des "norddeutschen Realismus" ist von der Karl Otto Matthaei Gesellschaft e.V. unter Vorsitz des Osteland-Kulturpreisträgers Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) für das neue Amt ausgewählt worden. Warwas, Jahrgang 1962, war im vergangenen Jahr bereits mit mehreren Bildern an den Osteland-Kunstausstellungen in Sittensen und Neuhaus vertreten.

Er pflegt die Tradition des Freilichtmalens im Sinne der Karlsruher Akademieschüler, die um vorletzte Jahrhundertwende in Ramms Hotel in Neuhaus gastierten, und hofft, in Neuhaus so viele Bilder von der Landschaft an der Ostemündung malen zu können, so dass er damit eine kleine Ausstellung vor Ort bestücken kann. Seine Bilder werden auch in der Ausstellung  "Die Oste im Spiegel der Zeit" (15. Juli. bis 30.September) in Neuhaus zu sehen sein (siehe auch NEZ). Mehr über Till Warwas hier.


Pipeline

Gas unter
der Oste

29. 6. 2007. Die im Bau befindlichen Ostsee-Pipeline, die Deutschland mit russischem Erdgas versorgen soll, führt auch durch das Osteland. Die Oste soll, wie gestern bekannt wurde, in Tiste bei Sittensen unterpresst werden.

Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Hemmoor

Heute Rock
gegen Rechts


Ab 19 Uhr in der Festhalle: Pussy Galore

29. 6. 2007. Zwei Dutzend Schüler der Fachoberschule Wirtschaft an der BBS Cadenberge veranstalten heute ein Konzert "Rock gegen rechts" mit bekannten Gruppen.

An diesem Freitag, 29. Juni, 19 Uhr, treten in der Hemmoorer Festhalle die Bands "Everlaunch" aus Rotenburg, "Pussy Galore" und "Das Hausboot" aus Stade sowie "See you next Tuesday" aus Soltau auf. Die Schüler rechnen mit rund 300 Besuchern.

"Wir wollten etwas wirklich Sinnvolles in Politik machen, und bei einer Abstimmung waren die meisten für diese Aktion", beschreibt Sascha Joost die Entstehung der Idee.


Plakat für das Hemmoor-Konzert (Ausschnitt)

Sämtlicher Gewinn des Konzerts soll an die Amadeu Antonio Stiftung gehen, die Opfer rechter Gewalt unterstützt. Darüber hinaus organisiert die Klasse noch eine Spendenaktion für die Stiftung: Sie stellt Spendendosen in Betrieben und auf dem Konzert auf und will sammeln gehen.

Spenden können auf das Konto des "Fördervereins BBS Cadenberge", Nummer 160535000, BLZ 29250 150 bei der KSK Wesermünde-Hadeln überwiesen werden (Verwendungszweck "Rock gegen Rechts").


Atomkraft

Störfälle in
Elbreaktoren


Pannenreaktor in Brunsbüttel

29. 6. 2007. Nach schweren Pannen in den norddeutschen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel ist eine Debatte über die Sicherheit der beiden Atomkraftwerke entbrannt. Umweltschutzorganisationen fordern ihre Stilllegung und einen schnellstmöglichen Atomausstieg in ganz Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verlangt: "Beide Pannenreaktoren sind umgehend stillzulegen."

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) weist die zuletzt immer lauteren Forderungen der Stromkonzerne nach einem Aufweichen des Atomausstiegs mit Hinweis auf die Sicherheit zurück: "Je länger ein Kraftwerk läuft, desto höher ist die Störanfälligkeit", sagte er in Berlin wenige Tage vor dem am Dienstag geplanten Energiegipfel von Bundesregierung und Wirtschaft.

In den beiden Elbe-Reaktoren (AKW) Krümmel und Brunsbüttel hatte es am Donnerstag einen Brand und einen Kurzschluss gegeben. Beide Reaktoren wurden abgeschaltet, es trat keine Radioaktivität aus. Über die Hintergründe und einen möglichen Zusammenhang beider Fälle gibt es noch keine näheren Erkenntnisse.


Tourismus

Feldmann
für Kuhpol


Cuxhavener Milchwirtschafts-Schau "Kuhpol"

26. 6. 2006. Ein Kuh-Denkmal, das die niedersächsische Milchwirtschaft plant, gehört in den Kreis Cuxhaven. Das hat Vize-Landrat Hans-Volker Feldmann (Foto) bei der Eröffnung der Ausstellung "Kuhpol" gefordert, die aus einem Kunstwettbewerb (Website hier) hervorgegangen ist und bis zum 12. Juli im Cux-Kreishaus gezeigt wird. Ein entsprechender Vorschlag war auch im Zuge des Ilek-Prozesses im Hadler Land erarbeitet worden.


Kuh auf der Lamstedter Ilek-Ideenmesse

Die Forderung nach einem Kuh-Denkmal und-Infozentrum ist nicht der erste Vorschlag, das Cuxland verstärkt auch als Milchland zu vermarkten. Nach der Einrichtung von Melkhus-Stationen (bislang vor allem in der Wesermarsch) wird zur Zeit im Raum Oberndorf / Geversdorf / Altendorf, wie berichtet, an der Erweiterung der Niedersächsischen Milchstraße in den Kreis Cuxhaven gearbeitet.

Der Hasenfleeter Molkerei-Chef Horst von Thaden plant dazu die Aufstellung von zwei künstlerisch gestalteten Kuh-Statuen.


Gute Idee fürs Osteland: Kuhboot-Regatten

Aus Oberndorf stammt auch der Vorschlag, mit "Kuhboot"-Regatten (Drachenboote mit Kuhkopf) auf der Oste darauf hinzuweisen, dass die Region rechts und links des Flusses die höchste Milchproduktionsdichte in Europa aufweist.


Sturm

Sportboot
in Seenot

Fotos. Auerbach
Land unter: Vordeichgelände in Großenwörden

27. 6. 2006. Überall im Osteland hat das Sturmtief "Uriah", das in der Nacht zum Mittwoch über Norddeutschland zog, mit seinen zum Teil orkanartigen Böen die Feuerwehr in Atem gehalten.


Auch hier war die Oste randvoll

Polizei und Freiwillige Feuerwehr mussten allein im Kreis Stade zu über 40 Einsätzen ausrücken, weil Bäume umgestürzt und Äste abgebrochen waren. Größere Sachschäden entstanden dadurch laut Stader Polizei aber nicht.


So hoch stand das Wasser in Oberndorf

Am Abend warnten die Meteorologen vor Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Die Oste war abends "randvoll", bis gegen 22 Uhr das Ostesperrwerk seine Tore schloß.

Baum stürzt
auf Autos

Am Mittwoch tobte der Sturm zunächst weiter. Auf Helgoland waren Dutzende Touristen von der Umwelt abgeschnitten. Eine Sturmböe warf am Stader Finanzamt eine Birke auf zwei Autos. Auf der Elbe geriet ein Sportboot in Seenot. Der Feuerwehr Dornbusch und das DLRG Drochtersen verhinderten das Schlimmste.


Literatur

Leckerbissen
mit Landeiern


Roman-Thema Schützenfest im Stader Land

27. 6. 2007. Das ist der literarische Leckerbissen der Saison im Elbe-Weser-Dreieck: Der Kultautor Frank Schulz (Wikipedia-Porträt) liest diesen Donnerstag, 28. Juni, ab 20 Uhr am Originalschauplatz in der Gaststätte Wiebusch in Hagen bei Stade ("mit zwei computergesteuerten Kegelbahnen") aus seiner "Hagener Trilogie". Dazu singt der "Gemischte Chor Deinste". Anlaß ist die 875-Jahr-Feier des Dorfes Hagen. Der Eintritt von 3 Euro kommt dem Kindergarten zugute.

Schulz’ Hagener Trilogie - sie besteht aus den Bänden "Kolks blonde Bräute", "Morbus fonticuli" und "Das Ouzo-Orakel" - gilt als Perle der Gegenwartsliteratur. Allenfalls noch Eckhard Henscheid schafft es wie Frank Schulz, so wenig Handlung so gekonnt und unaufdringlich ironisch zu beschreiben.

Der aus Hagen stammende Schulz will, wie er ankündigt, "einschlägige Szenen" vortragen, offenbar auch die großartigen Passagen, in denen er ein Schützenfest im Stader Land beschreibt. Hauptfiguren seiner Werke, die laut Deutschlandradio zu den "Geheimtipps der Kritiker" zählen, sind Kehdinger Landeier, die in Hamburg beziehungsweise in Griechenland gestrandet sind.

Ein Interview mit Frank Schulz über sein jüngstes Werk, das "Das Ouzo-Orakel", ist in diesem Podcast zu hören.


Wischhafen

Stempel nur
am Sonntag


Der Wischhafen-Sonderstempel der Post

27. 6. 2007. Am Sonntag, 1. Juli, gastiert im Kehdinger Küstenschifffahrts-Museum am Wischhafener Deich im Rahmen der Ausstellung "Schifffahrt auf Briefmarken" für nur einen Tag ein Sonderpostamt. Neben einem Sonderstempel mit dem Tagesdatum und dem Bild des Museums sind Briefumschläge zum Thema erhältlich. In Wischhafen werden daher am Sonntag Hunderte von Briefmarkenfreunden erwartet.

Mehr unter www.kehdingen.org.


Freiburg

Bauchtanz
im Hafen


Im Freiburger Hafen dürfte es voll werden

27. 6. 2007. An diesem Sonnabend, 30. Juni, ab 18 Uhr findet am und im historischen Kornspeicher am Freiburger Hafen das 3. Lichterfest des Fördervereins „Historischer Kornspeicher Freiburg/Elbe" statt. Es spielt die Band "Three of us", Schlachter Köncke bietet Leckeres vom Grill an und Salate, dazu tanzt eine Bauchtanzgruppe.

Der Verein lädt insbesondere alle Segler von der Niederelbe ein - im Hafenbecken dürfte es am Wochenende voll werden.


Hüll

Ernten wie
dunnemals


Fest auf dem Heimathof Hüll

27. 6. 2007. Diesen Sonntag, 1. Juli, veranstaltet der Heimatverein Hüll sein 14. Sommerfest unter dem Motto "Heuernte anno dazumal" auf dem Heimathof in Niederhüll. Das Fest beginnt mit "Kark op Platt" um 11 Uhr, anschließend wird ein deftiger Eintopf angeboten. Um 14 Uhr beginnt ein bunter Nachmittag für Kinder mit Tieren vom Bauernhof, Ponyreiten und Kutschfahrten, Kinderschminken und Omas Kinderspielen. Für Unterhaltung sorgen ein Zauberer, die Plattdeutsch-AG der Grundschule Assel und die Kindervolkstanzgruppe Hüll. Dazu gibt's Butterkuchen aus dem Steinbackofen.


SPD

Faße über
Fischerei

27. 6. 2007. Die AG 60 Plus im SPD-Ortsverein Hemmoor erwartet zu ihrem traditionellen Klönschnack am Donnerstag, 19. Juli, 15 Uhr, in der Festhalle Osten die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Faße (Website), die über Thema Fischerei- und Seefahrtspolitik spricht. Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 4 Euro (Anmeldung bei Tage Hansen, Tel. 04771/3204).


AG Osteland

Lisa Karstens
200. Mitglied

26. 6. 2007. Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. konnte jetzt mit Lisa Karstens aus Hemmoor ihr 200. Mitglied aufnehmen. Das Neumitglied hat Glück mit den Zahlen: Vor zwei Jahren war Lisa Karstens als 150. Mitglied des Ostener Fährvereins mit einem Blumenstrauß begrüßt worden (Foto).

Bei der AG Osteland ist die Zahl der korporativen Mitglieder durch den Beitritt der "Stiftung Lager Sandbostel" auf 30 angestiegen. Rund zwanzig Mitgliedsgemeinden sind in dem Verein durch ihren Bürgermeister vertreten.

Wie Vorsitzender Gerald Tielebörger (Wingst) in der jüngsten Vorstandssitzung im Gasthaus Stechmann in Großenwörden weiter mitteilte, macht die Arbeitsgemeinschaft während des dritten Quartals keine Sommerpause, sondern präsentiert wieder ein umfangreiches Programm mit künstlerischen, heimatgeschichtlichen, touristischen und literarischen Veranstaltungen.

Themenschwerpunkt des Osteland-Arbeitsfeldes Kultur/Natur sind, so dessen Sprecher Jochen Bölsche (Osten), Exkursionen und Kunstausstellungen in drei Oste-Anrainerkreisen. Ähnliche Veranstaltungen haben bereits im vorigen Jahr über 8000 Besucher angezogen.

Ausführlicher Bericht unter GROSSENWÖRDEN.


Krimiland

Meisterwerk
am Ringofen


Ziegelkrimi-Autor Eggers in Ritsch

25. 6. 2007. Einen Riesenansturm hat AG-Osteland-Mitglied Sylvia Wolter vom Touristikverein Kehdingen mit dem 1. Krimi-Erlebnistag ausgelöst. An die 50 Krimifreunde kamen am Sonntag in die 1891 gegründete denkmalgeschützte Ziegelei Rusch im Außendeichgelände von Assel-Ritsch, wo der Drochterser Rechtsanwalt und Krimiautor Wilfried Eggers am letzten noch betriebenen Ringofen der Stader Elbmarschen aus seinem meisterhaften Regionalkrimi "Ziegelbrand" las.


Ziegel-Imbiß: ein Backstein aus Fleisch

Umrahmt war die Lesung von Führungen durch die Ziegelei, den historischen Ziegeleihafen Assel und die Ziegelfestung Grauerort. Zwischendurch gab's einen "Ziegel-Imbiß": eine Frikadelle in Ziegelform.


Hemmoorer Ziegelei-Forscherin Hadler

Unter den Teilnehmern war auch die aus Hemmoor stammende Geografin Hanna Hadler, die eine Diplomarbeit über die touristische Nutzung der Ziegeleigeschichte in Kehdingen vorbereitet.


Ziegelei Rusch in Assel-Ritsch

Die nächsten Krimi-Erlebnistage - mit Elke Loewe (22. Juli) und Thomas B. Morgenstern (19. August) - sollten rechtzeitig bei der Tourist-Info Kehdingen unter 04770/831129 gebucht werden. Am 20. Juli, 20 Uhr,veranstaltet Osteland-Mitglied Inga Hebeiss, Buchhändlerin ("Buch & Byte") in Drochtersen, eine Lesung mit Wilfried Eggers auf der Mocambo.  Auch hier empfiehlt sich, den Vorverkauf zu nutzen (Tel. 04143-7434).


Heiße Sache: Führung durch den Ringofen

Informationen über Ziegeleigeschichte, Ziegeleirelikte und Ziegeleikrimis stehen auf dieser SONDERSEITE.

Mehr über das Krimiland-Projekt hier.


Gesangvereine

Spektakel
erster Güte


Umjubelt: der Gesangverein in Baströckchen

25. 6. 2007. Ein Spektakel erster Güte war am Sonntag in der Kulturscheune in Drochtersen zu erleben.


Gesangverein-Website (mit Hörprobe)

Der Krautsander Gesangverein "Wohlfahrt" präsentierte eine Bühnenschau, inszeniert von dem Insel-Künstler Jonas Kötz, wie sie das begeisterte Publikum noch nie erlebt hatte.

Mehr unter KEHDINGEN.


Literatur

Demnächst
die Oste


Elke Loewe begrüßt ihre Gäste

24. 6. 2007. Nachdem die Rönndeicher Erfolgsautorin Elke Loewe die Arbeit an ihrem vierten Oste-Krimi ("Schneekamelie") abgeschlossen hat, der im Herbst bei Rowohlt erscheint, ist sie zur Zeit mit der Vorbereitung ihres fünften historischen Romans befasst. Schauplatz wird - nach Lüneburg ("Der Salzhändler"), dem Teufelsmoor ("Teufelsmoor") und Kehdingen ("Sturmflut" und "Simon der Ziegler") nunmehr die Ostemarsch sein.

Das war am Wochenende Gesprächsthema auf einem Sommerfest, zu dem die exzellente Gastgeberin samt Familie wie jedes Jahr in der Johanniswoche Freunde zur Rosenbowle auf ihre Diele und ihren traumhaft schönen Garten eingeladen hatte. Über die Handlung des neuen Historienromans herrscht allerstrengstes Stillschweigen.


Glückstadt

Matjesfest mit
Oste-Werbung

Foto: Bölsche
Infostand auf dem Marktplatz in Glückstadt

23. 6. 2007. Die AG Osteland e. V. hat am Sonnabend die Reihe ihrer Werbeaktionen in Schleswig-Holstein fortgesetzt. Sieben Mitstreiter aus Osten, Oberndorf,Neuhaus und Balje - darunter der neue 1. Vorsitzende des Fördervereins Baljer Leuchtturm von 1904, Rechtsanwalt Eckhard Klitzing (Foto) - haben auf dem Matjesfest in Glückstadt über die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel und damit über die Untere Oste und Kehdingen informiert.

Mehr unter KEHDINGEN.


Einzelhandel

Oste-Huus
für Osten


Vorbild: das "Stammhaus" in Gräpel

22. 6. 2007. Gute Nachricht für Osten und umzu: Der seit Jahren leerstehende Hammannsche Eckladen direkt an der Schwebefähre - unmittelbar neben dem geplanten Fährmuseum (siehe nächsten Beitrag) - wird in Kürze mit Leben erfüllt. Corinna Kolf, die am Freitag den Pachtvertrag mit Hilde Hammann unterzeichnet hat und deren Familie in Gräpel das renommierte "Oste-Huus" betreibt, will in Osten bereits von Anfang Juli an Kunst und Kunsthandwerk, maritime Delikatessen und Souvenirs sowie Regional- und andere Literatur anbieten.


"Oste-Huus"-Inhaberin Corinna Kolf

Die Enkeltochter eines Fährmanns aus Brobergen hatte sich in den letzten Monaten über die Grenzen des Kreises Stade hinaus einen Namen gemacht: Der von ihr im März mitgegründete und jetzt angeführte neue Fähr- und Geschichtsverein Brobergen e. V. (Website), dem bereits über 80 Mitglieder angehören, kämpft mit Erfolg für die Erhaltung der Prahmfähren an der Oste und deren Revitalisierung.


Galerie im Oste-Huus in Gräpel

Der Diplom-Geografin, die auch in der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland aktiv ist, liegt die Förderung des Tourismus und der Kultur an der Oste besonders am Herzen.

In Brobergen und Gräpel veranstaltet die Powerfrau mit ihrem Verein bereits jetzt regelmäßig Krimi- und andere Lesungen, Aufführungen sowie Gästeführungen an und auf den Fähren.


Osten

Museum
kommt


Bürgermeister Hubert (r.) im künftigen Museum

22. 6. 2007. Der Plan, zum 100-jährigen Bestehen der Schwebefähre im "Jahr der Oste" 2009 im Ostener Ortskern ein Besucherzentrum mit musealen Elementen zu schaffen, scheint rechtzeitig verwirklicht werden zu können.

Zuschüsse für das künftige Fährmuseum sind mittlerweile im Rahmen der Dorferneuerung in Aussicht gestellt worden. Die Gemeinde Osten will in den Etat 2008 eine Verpflichtungsermächtigung für den Kauf der Hammannschen Scheune samt Grundstück aufnehmen.

Die Einrichtung eines Fährmuseums war erstmals im September 2003 in einer Denkschrift angeregt worden, die hier im Netz steht.


Die Hammannsche Scheune im Ortskern

Wie am Donnerstagabend bei einem Ortstermin des Arbeitskreises Dorferneuerung (aus gegebenem Anlaß) verdeutlicht wurde, soll der Fährplatz nicht zum Privatparkplatz verkommen, sondern durch geschickte Beleuchtung und Begrünung und durch eine Erhaltung der sechs verschiedenen historischen Pflasterungen zu einem attraktiven "Eingangportal" zum benachbarten Baudenkmal gestaltet werden.

Eine Verkehrslenkung mit Infotafeln, zusätzlichen Parkflächen in der Fährplatz-Nähe und Verweisung von Bussen auf den Parkplatz an der Festhalle ist angedacht.


Arbeitskreis-Sitzung im "Fährkrug"

Ein ausführliches Protokoll der Sitzung wird demnächst ins Netz gestellt; das letzte Protokoll steht hier. Nächster Termin: Montag, 20. August, 19.30 Uhr, im Hotel Seefahrer.

Demnächst zwei
neue Milchstraßen

Im Raum Osten / Oberndorf / Geversdorf soll es nicht nur eine, sondern zwei neue "Milchstraßen"-Routen geben. Das ist das Ergebnis einer Expertenrunde mit Politikern, Touristikern, Landwirten und Vertretern der AG Osteland am Donnerstagabend auf dem "Ostekieker", zu der Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis eingeladen hatte. Details unter DOBROCK.

Über die Pläne zur Erweiterung der "Niedersächsischen Milchstraße" auf Oberndorf / Altendorf / Geversdorf berichtet auch das Hamburger Abendblatt. In dem Bericht, der auch im Web verfügbar ist, heißt es unter anderem: "An reizvollen Strecken im Landkreis Cuxhaven mangelt es im Bereich von Geversdorf, Osten und Oberndorf nicht." Mehr...


Bürgerbeteiligung

Ilek/LEADER
bessert nach


Dobrock-Vertreter Lothar Kelch

21. 6. 2007. Nach massiver Bürger- und Medienkritik an den Mitwirkungs- und Transparenzdefiziten im Ilek/Leader-Verfahren Kehdingen/Oste wird jetzt etwas nachgebessert.

Im Namen der beteiligten Kommunen hat Lothar Kelch (zweiter Mann in der Samtgemeinde Am Dobrock) soeben die weit über 100 Mitglieder der Ilek-Arbeitskreise kurzfristig zu einer gemeinsamen Sitzung am Montag, 2. Juli, 19.30 Uhr, im Freiburger Schulzentrum eingeladen.

Dabei soll für jeden der vier Arbeitskreise ein Vertreter bzw. eine Vertreterin in die Lokale Aktionsgruppe (LAG) nachgewählt werden, die vor Wochen in vertraulicher Runde von den Rathauspolitikern ausgekungelt worden war und die nun auf 13 "zivile" Mitglieder plus 7 Kommunalvertreter erweitert werden soll.

Eine erstmals veröffentlichte Liste (jetzt hier im Netz) der vor Wochen "ausgeguckten" Bürgervertreter zeigt eine deutliche Schieflage: So sollte der "AK Landwirtschaft, Landschaft, Naturschutz und Umwelt" nach dem Willen der Administration ursprünglich durch drei Landfrauenvorsitzende, aber keinen einzigen Vertreter des Natur- und Umweltschutzes vertreten sein. Jetzt wäre Gelegenheit, die Schieflage zu korrigieren.


Presseecho auf den Leader-Fehlstart

Zum erstenmal werden die Mitglieder der Arbeitskreise auch wahrheitsgemäß über die zentrale Bedeutung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) informiert, deren Rolle bei der letzten Versammlung vom Amt für Landentwicklung noch heruntergespielt worden war.

In einem Info-Blatt (Auszug hier), das jetzt mit dem Kelch-Brief verschickt worden ist, heißt es glasklar: "Die Lokale Aktionsgruppe ist das Entscheidungs- und Steuerungsgremium bei der Umsetzung der Leader-Projekte in den einzelnen Leader-Regionen. Für die Umsetzung der Entwicklungsstrategie ist die LAG verantwortlich" - also jenes Gremium, über dessen Zusammensetzung bei der letzten Sitzung zur Empörung vieler Teilnehmer erst nach mehrmaligem Befragen und nur bruchstückhaft informiert worden war.

Dem Transparenzgebot von LEADER würde es entsprechen, wenn derartige wichtige Informationen auch auf der amtlichen Ilek-Website zur Verfügung gestellt werden würden, deren schleppende und lückenhafte Aktualisierung erst kürzlich von dem Oldendorfer Kommunalpolitiker Peter Wortmann öffentlich kritisiert worden war.

Zum selben Thema in dieser Spalte:

> "Das war eine Farce"
> Mogelpackung ILEK/LEADER
> Unmut bei LEADER
> Was kommt nach ILEK?

Weitere kritische Stellungnahmen zur  Amtsführung und Informationspolitik der niedersächsischen Planungsbürokratie aus Estorf stehen unter OLDENDORF, aus Ahrensflucht unter DOBROCK, aus Balje-Hörne unter KEHDINGEN.


Tourismus

ADFC bereist
Fährstraße


Fährstraßen-Empfehlung in "RadCity"

22. 6. 2007. Auf Anregung der in Hemmoor aufgewachsenen Tourenleiterin Anne-Karin Tampke bereist der Landesverband Hamburg des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) am Sonntag, 4. August, den Südteil der Deutschen Fährstraße Bremervöerde - Kiel. Vorgesehen ist eine gemeinsame Anreise mit der Bahn ab Neugraben (10.15 Uhr aus Gleis 3) nach Bremervörde. Von dort aus geht es über Osten und Neuhaus nach Otterndorf - einschließlich "Uferhopping" mit Prahm- und Schwebefähre. Mehr...

"Kaum irgendwo
besser als hier"

Bereits im vorigen Jahr hatte Tourenleiterin Tampke in der ADFC-Zeitschrift "RadCity" die Deutsche Fährstraße außerordentlich positiv bewertet: "Kaum irgendwo sind die Radfahrbedingungen besser als hier."

Karte: ADFC
In dem Artikel heißt es weiter, die "Fährienstraße" biete "jede Menge Erholung und Sehenswertes". Der schön bebilderte Beitrag (PDF-Datei hier) endet mit der Empfehlung: "Lassen Sie sich begeistern von der abwechslungsreichen Strecke!"


SPD

Die Oste als
Lebensader


Hemmoorer Vize-Bürgermeister Hinck (r.)

21. 6. 2007. "Die Oste als touristische Lebensader der Region muss besser vermarktet werden," forderte der Hemmoorer Vize-Stadtbürgermeister, SPD-Fraktions- und Segelvereinsvorsitzende Jürgen Hinck am Donnerstag beim klönschnack-Nachmittag der SPD-AG 60 plus in der Ostener Festhalle.

Von einer verstärkten Hinwendung zur Oste könnten "alle Anrainergemeinden nur profitieren" - nicht nur Hemmoor und Osten, sondern beispielsweise auch Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus.


Tourismusprojekt Schwarzenhütten

In der von Tage Hansen geleiteten Veranstaltung ging Hinck auch ausführlich auf die Pläne zur Revitalisierung des Hafens Schwarzenhütten - als Teil des industriekulturellen Erbes der einstigen Zementstadt - ein. Eine verstärkte Nutzung für touristische Zwecke - etwa zum Umsteigen von großen Fahrgastschiffen, die nicht die B-495-Brücke passieren können, auf Busse - setze eine Instandsetzung der Pferdebahnbrücke und des architektonisch reizvollen, aber renovierungsbedürftigen Packhauses voraus; für beide Vorhaben erhoffe sich Hemmoor EU-Fördergelder.

Auf positive Resonanz stiess die Idee, in Schwarzenhütten einen Kurzzeit-Zeltplatz für Rad- und Wasserwanderer einzurichten, die nicht ins Hotels übernachten wollen.

Hinck rief alle Bürger auf, sich an der Auftaktveranstaltung zur Hemmoorer "Stadtwerkstatt" an diesem Wochenende zu beteiligen (siehe HEMMOOR).


Schifffahrt

Geheimnisse
der Koje


Wovon träumt ein Seemann nachts?

Was will diese Frau uns sagen?

21. 6. 2007. An Elbe und Oste gibt es viel zu entdecken. In welcher Koje die Pin-ups aus den 50er Jahren zu finden sind und zu welchem Zweck die Schöne angeschnallt ist, steht unter KEHDINGEN.


Malerei

4. Ausstellung
wird eröffnet


Plakat zur neuen AG-Osteland-Ausstellung

21. 6. 2007. Mit einem Festakt im Bremervörder Kreishaus wird am Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr, die vierte Kunstausstellung der in Osten ansässigenArbeitsgemeinschaft Osteland eröffnet. Nach Grußworten des Rotenburger Vize-Landrats Reinhard Brünjes und des Sprechers des Arbeitskreises Kultur der AG Osteland, Jochen Bölsche, führt Kurator und Osteland-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) in die Ausstellung "Aus Moor und Heide - Maler an Oste und Wümme" ein.

Im vorigen Jahr hatte die AG Osteland e. V. bereits Kunstausstellungen in Bremervörde, Sittensen und Neuhaus mit insgesamt 8000 Besuchern veranstaltet. Im Laufe dieses Sommers werden weitere Ausstellungen der AG Osteland in Balje und Neuhaus folgen.

Einzelheiten zur neuen Bremervörder Ausstellung heute in der Rotenburger Rundschau.


SPD

"Postpoint"
für Oberndorf


Demnächst mit Post: Oste-Gemeinde Oberndorf

19. 6. 2007. Beharrlichkeit führt zum Erfolg: Nach jahrelangen Bemühungen ist es der SPD-Abgeordneten Dr. Margrit Wetzel (Foto) jetzt gelungen, die Post zur Einrichtung eines sogenannten "Postpoints" in Oberndorf zu bewegen. Am gestrigen Montag konnte Wetzel dem Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) die gute Nachricht übermitteln.

Aus dem idyllischen Osteort hatte sich die Post 2004 komplett zurückgezogen. Nach dem damaligen Postkonzept hatte Oberndorf keine Chance, an der Testphase für die neu eingeführten "Postpoints" teilzunehmen. Man wolle zunächst nur an solche Orte gehen, in denen seit Jahren keine Postdienste mehr angeboten wurden, hieß es etwa im Sommer 2005 aus der Konzernzentrale. Wetzel ließ sich nicht entmutigen und startete mehrere Initiativen, um die Post zum Einlenken zu bewegen (mehr hier) - mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

Dass die Post mit ihrem bescheuerten Denglish-Fimmel die neuen Filialen anglisierend "Postpoint" nennt, wird zunehmend kritisiert - zum Beispiel hier.


CDU

Dreierbund
an der Oste?


Hemmoor, Lamstedt, Dobrock - bald Partner?

19. 6. 2007. Die Samtgemeinden Hemmoor, Am Dobrock und Börde Lamstedt sollen nach einem soeben vorgelegten Papier der Hemmoorer CDU einen interkommunalen Zweckverband "An der Oste" gründen, um viele Aufgaben - Tourismus, Bauhof etc. - gemeinsam angehen zu können.

Einzelheiten über den überraschenden Vorstoss unter HEMMOOR.


Literatur

16 000 mal
Morgenstern


Osteland-Preisträger Thomas B. Morgenstern

19. 6. 2007. Als "Krimi-Neuentdeckung" feiert die Buchhandelskette und  Buchversandfirma Weltbild den Krimi-Erstling "Der Milchkontrolleur" des Biobauern und Osteland-Kulturpreisträgers Thomas B. Morgenstern aus dem Aschhorner Moor. Die Originalausgabe aus dem Drochterser MCE-Verlag erlebt zur Zeit die 6. Auflage; mittlerweile sind über 16.000 Stück verkauft.

Für August plant Weltbild eine Hardcover-Ausgabe , die exklusiv über den Weltbild-Katalog und die -Läden vermarktet wird. Im kommenden Jahr erscheint das Buch in Zweitverwertung auch im renommierten Piper-Verlag, der es verstärkt bundesweit bewerben will.

Die Schauplätze des Morgenstern-Krimis erinnern an die Stadt Stade und die Gemeinden Drochtersenund Osten. Mehr unter krimiland.de.


Gräpel

Krimi auf
der Fähre


Krimiautorin Cibach an der Oste

18. 6. 2007. Am Sonnabend, 7. Juli, ab 21 Uhr liest Anke Cibach in Gräpel auf der Oste-Fähre Krimigeschichten "von Schrumpfköpfen, Moorleichen, Weinleichen und Verbrechen, die das Leben diktiert", so der Titel der Veranstaltung. Vorweg gibt es aber am selben Abend ab 20 Uhr ein Krimi-Buffet im Gasthaus "Zum Osteblick" (Plate). Die Cibach-Lesung findet zugunsten des Fähr- und Geschichtsvereins statt. Die Autorin verzichtet auf ihr Honorar, um die Arbeit des erst im März gegründeten Vereins zu unterstützen. Die Karten kosten einschließlich Buffet 17 Euro.

Krimis haben Anke Cibach bekannt gemacht. Die Autorin, in Hamburg geboren und in Hafennähe aufgewachsen, hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht. "Stumme Schreie auf dem Dom" und "Das Phantom vom Fischmarkt" erschienen in der Reihe der Schwarzen Hefte des Hamburger Abendblattes. Danach schrieb sie "Suche Leiche - biete Mord" und "Liebestöter - Morde mit und ohne Strapse", "Mord mit Biß" oder auch "Der Rat der Raben". Sie schätzt schwarzen Humor, ihr Motto beim Schreiben lautet: "Krimis sind Schokolade für die Seele."

Freikarten für eine
"Fährte zur Fähre"

Für den Krimi-Abend am 7. Juli sind zwei Karten zu gewinnen. Dafür ist ein Kurzkrimi zu schreiben mit dem Titel "Fährte zur Fähre", der Text sollte maximal eine Seite lang sein und adressiert werden an: Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung, Berg 35, 21726 Brobergen. Anke Cibach und die Vorsitzende des Fährvereins, Corinna Kolf, freuen sich auf viele Einsendungen.

Anmeldungen und Informationen zur Lesung bei Corinna Kolf unter Tel. 01520-66 49 736.


Postkarten

Das Beste
seit 1909


Neue Ruhl-Ansichtskarte...

18. 6. 2007. Seit 1909 gibt es Ansichtskarten von der Schwebefähre, insgesamt an die 200 - Ex-Heimatpfleger Rüdiger Toborg besitzt sie alle. Jetzt ist die beste, zumindest originellste Postkarte seit 1909 erschienen, produziert von Osteland-Kunstpreisträger Nikolaus Ruhl (Osten).


... zur Schwebefähre gefalzt

Mit Schere und Klebstoff läßt sich aus der Karte eine Mini-Schwebefähre bauen: eine hübsche Idee. Der neue Name des Bauwerks ("Osten - Hemmoor") ist bereits berücksichtigt, auf der Rückseite stehen Hinweise auf die Websites Die Welt der Schwebefähren und Schwebefähre Osten - Hemmoor.


Ruhl auf dem Ostener Fährmarkt

Zugleich präsentiert der Fotokünstler ein halbes Dutzend neuer Postkarten für Anrainer-Gemeinden der Deutschen Fährstraße mit deren Logo auf der Frontseite (Oldendorf, Oberndorf, Wischhafen, Freiburg, Neuhaus, Drochtersen).


Neue Fährstraßen-Ansichtskarten von Ruhl

Damit bewegt sich die Zahl der in Niedersachsen und Schleswig-Holstein produzierten Postkarten mit dem Logo der 2004 eröffneten "Fährienstraße" auf die 100 zu.


Hier hat Ruhl fotografiert - anklicken

Hunderte der schönsten Ruhl-Fotos aus dem Osteland und von der Deutschen Fährstraße stehen im Netz - einfach die Landkarte anklicken.


Freizeit

Boote, Bratwurst
und Brauchtum


Armbrustschießen im Warstader Schützenpark

17. 6. 2007. Wie man mit einer Armbrust den Vogel abschießt - das demonstrierten Schützinnen und Schützen am Wochenende in Hemmoor beim Schützen- und Volksfest, das wieder vom Schützenverein Warstade Herrlichkeit e.V., vom Schützenverein Warstade e.V. und vom Rauch- und  Unterstützungsclub Warstade e.V. veranstaltet wurde.


Grasbahnrennen in Warstade

Auf der Grasbahn über dem unterirdischen Schießstand ging es so rasant zu, dass die Schützenschlipse flatterten.


Schützenfest in Wassermühle

Zugleich feierte in der Nachbar-Samtgemeinde Am Dobrock auch der Schützenverein Wassermühle sein alljährliches Fest mit Karussell, Lebkuchen- und Bratwurstbude. Ein paar hundert Meter weiter strömten Hunderte von Besuchern in das Wolfs- und Bärengehege im Zoo Wingst, wo am 20. Juli die 5. Tropennacht steigt (mehr).


Fernglas auf dem Wingster Aussichtsturm

Ein wenig Pech hatten nur Hamburger Ausflügler, die den Aussichtsturm auf dem Deutschen Olymp in der Wingst erklommmen.


Faszinierender Blick über Oste und Elbe

Wegen des zeitweise trüben Himmels waren die Windräder am schleswig-holsteinischen Elbufer nur verschwommen zu erkennen.


Schaufahren der Schiffmodellbauer

Während die Freiwillige Feuerwehr Basbeck ihren beliebten Feuerwehrmarsch veranstaltete, bekamen auch Bootsfreunde einiges zu sehen. Die Wasserfreunde Hemmoor hatten zur alljährlichen Marathon- und Trimmregatta eingeladen, die Bastler vom Schiffs-Modellbau-Club Hemmoor e.V. zum Schaufahren im Gewerbegebiet.


Wohnmobile im Hafen Neuhaus

Über die Straßen im Osteland rollte auch an diesem Wochenende der Urlaubsverkehr. Im Alten Hafen in Neuhaus konzentrierten sich die Wohnmobile - der neue Platz wird hervorragend angenommen.


Idylle am "Nothafen" in Neuhaus

Die Gäste zeigten sich begeistert vom Charme des idyllischen Fleckens, der Kunstgalerie am Hafen und von der orgininellen Gastronomie des Ortes (Aktuelles aus Neuhaus unter neuhaus-an-der-oste.de).


Die Europakutsche in Hemmoor

Einen unvergeßlichen Tag erlebten Besucher, die eine Fahrt ins Blaue auf der berühmten Weltrekordkutsche von Jürgen und Christine Reimer gebucht hatten. Unser Foto zeigt die Kutsche bei  einem Zwischenstopp vor einer Eisdiele in Hemmoor.  - Infos über Buchungsmöglichkeiten unter www.europakutsche.de.


ILEK

"Das war
eine Farce"


Kulturschaffende bei der Ilek-Ideenmesse 2006

16. 7. 2007. An Elbe und Oste hält der Unmut über den enttäuschenden Ausgang des Ilek-Verfahrens und die Bürgerverhöhnung durch die niedersächsische LEADER-Planungsbürokratie an. In einer öffentlichen Stellungnahme mit der Überschrift "Bürgerbeteiligung nur vorgespielt", heute abgedruckt in der Niederelbe-Zeitung, meldet sich der Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur Hartmut Behrens (Foto) aus Oberndorf-Ahrensflucht zu Wort:

"'Von Bürgerbeteiligung kann keine Rede sein' - der Titelzeile zum ILEK Kehdingen-Oste kann ich nur zustimmen. Es gab viele Arbeitskreissitzungen, viel überflüssiges Gerede, aber auf das, was nachher an Projekten ausgewählt wurde, hatten die beteiligten Bürger keinen Einfluss. Das ganze war eine Farce, der Öffentlichkeit sollte eine Bürgerbeteiligung vorgespielt werden, nicht mehr.

Bevor ich mich näher mit dem ILEK-Verfahren beschäftigte, rief ich beim federführenden AfL in Bremerhaven an, um einschätzen zu können, ob auch Kulturprojekte gefördert werden. Dort wurde mir gesagt: Ja, auf jeden Fall, die Kultur ist für uns kein Feigenblatt. Für unseren Verein "Kultur auf dem Lande" erarbeitete ich daraufhin ein Konzept für eine mobile Theaterschule für Jugendliche; d.h. Jugendliche sollten Theatergruppen in ihren Orten aufbauen können, um damit dem leidigen Fahrproblem zu entgehen.

Auf den ILEK-Versammlungen wurde immer wieder dazu aufgerufen, weitere Projektvorschläge einzureichen, was viele engagierte Mitbürger dann auch taten. Heute darf man wohl davon ausgehen, dass das meiste davon von vornherein für den Papierkorb bestimmt war; es ging den Verantwortlichen lediglich darum, Masse zu produzieren.


Ilek-Planung: "Transparenz nicht erwünscht"

Ich habe mehrfach nachgefragt, wer denn wann und nach welchen Kriterien darüber entscheidet, welche Projekte in die engere Auswahl kommen sollen, aber immer nur ausweichende bzw. nichtssagende Antworten erhalten. Transparenz des Verfahrens war offensichtlich nicht erwünscht.

Stattdessen durften sich die Kulturschaffenden zusammensetzen, um mit Hilfe von Klebepunkten die ihrer Ansicht nach besten Projekte auszuwählen – Beschäftigungstherapie mit Kindergartenmethoden. Die meisten Projektvorschläge wurden dann stillschweigend gekippt, ohne dass die Vorschlagenden eine Nachricht darüber bekamen.

Aber schon die Struktur der Arbeitsgruppen war ungeeignet: Ich kann mich zwar mit anderen Kulturschaffenden nett unterhalten, aber wenn es um die Vernetzung unterschiedlicher Bereiche geht, müsste ich mit Menschen aus Verwaltung, Bildung, Wirtschaft usw. an einem Tisch sitzen.


Ilek-Messe 2006: "Der Kultur eine Spielecke"?

Stattdessen wurde der Kultur eine Spielecke zugewiesen. Das Ergebnis ist: Ein einziges Kulturprojekt ist auf der Liste verblieben, das "Krimiland", weil es eine starke touristische Ausrichtung hat. (Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich finde das Projekt gut und förderungswürdig.)

Kultur für die Menschen der Region? Gestrichen. Aber was noch schwerwiegender ist: Die Jugend geht mal wieder völlig leer aus. Vorschläge zur Jugendförderung gab es einige – sie wurden allesamt verworfen. Die Verantwortlichen gehören offenbar zu der unbelehrbaren Minderheit im Lande, die immer noch nicht begriffen hat, wie wichtig gerade die Förderung von Jugendangeboten ist. Und das nochmal besonders in unserer Region."

Zum selben Thema in dieser Spalte:

> Mogelpackung ILEK/LEADER
> Unmut bei LEADER
> Was kommt nach ILEK?


Schwebefähren

McAllister für
Unesco-Titel


McAllister mit Johannes Schmidt (AG Osteland)

15. 6. 2007. Das Land Niedersachsen soll sich dafür einsetzen, dass die beiden einzigen historischen Schwebefähren Deutschlands in Osten/Hemmoor am niedersächsischen Elbnebenfluß Oste und in Rendsburg/Osterrönfeld am schleswig-holsteinischen Nord-Ostsee-Kanal zum Weltkulturerbe der Unesco erhoben werden.

Dafür hat sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion im niedersächsischen Landtag, David McAllister, soeben in Briefen an den hannoverschen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) und an den stellvertretenden Bürgermeister der Samtgemeinde Hemmoor, Johannes Schmidt (SPD), ausgesprochen.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Presse

"Titelheldin"
Schwebefähre


Erscheint diesen Sonnabend: die 3. Ausgabe

16. 6. 2007. Mit einer bunten Mischung aus Bildern und Texten erscheint am heutigen Sonnabend, 16. Juni, die mittlerweile dritte Ausgabe des Osteland-Magazins. Das 24 Seiten starke Blatt, das von den Verlagen der Niederelbe-Zeitung, des Stader Tageblatts und der Bremervörder Zeitung in lockerer Zusammenarbeit mit der ehrenamtlich tätigen AG Osteland herausgegeben wird, zeigt diesmal die Schwebefähre Osten - Hemmoor auf dem Titelbild.

Das Magazin, das sich auch als wichtiger Werbeträger im Wirtschaftsraum Oste etabliert hat, liegt in den Anrainergemeinden der Unteren Oste allen Wochenend-Ausgaben der Heimatzeitungen bei. Darüber hinaus wird es von den Gemeinden und der AG Osteland für die Tourismus-Werbung eingesetzt, demnächst an einem Infostand bei den Glückstädter Matjestagen.


A 22

BI: Trasse
noch offen


Protest gegen "Küstenautowahn"

15. 6. 2007. In zahlreichen Gesprächen, die die Bürgerinitiativen (BI) gegen die A 22 in den letzten Wochen mit Bürgern – und Politikern – geführt haben, zeigte sich deutlich, dass verbreitet große Unwissenheit und vor allem Unsicherheit bezüglich der kürzlich erfolgten Festlegung der Vorzugsvariante herrscht.

Uwe Schmidt, Sprecher der Initiativen, erläutert deshalb: "Mit der Veröffentlichung der Vorzugsvariante ist die Trasse noch nicht endgültig festgelegt. Vielmehr handelt es sich bei der Vorzugsvariante zwar um die aus fachplanerischer Sicht bevorzugte Variante. Es werden aber alle anderen Varianten im sich jetzt anschließenden Raumordnungsverfahren untersucht – und sind damit noch im Rennen." Die Raumordnungsbehörde wird nun neben der Vorzugsvariante alle Varianten und Variantenabschnitte näher überprüfen. In diesem Zusammenhang weist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ausdrücklich darauf hin, dass „derzeit keiner der Abschnitte endgültig ausgeschlossen werden kann“ - siehe auch www.kuestenautobahn.info.

Dass sich durchaus noch Änderungen ergeben können, zeigte sich jüngst am Beispiel der A 39. Hier schlug die Raumordnungsbehörde eine ganz andere als die zuerst bevorzugte Linie vor. Solange die Planungen zur A 22 weitergehen, könne sich kein Ort im Planungsraum in Sicherheit wiegen, so BI-Sprecher Schmidt.


Brobergen

Eine Burg
für alle


Ehemalige Burg Brobergen (Skizze: Alsdorf)

15. 6. 2007. Wegen des überaus starken Interesses bietet der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen weitere archäologische Führungen an der ehemaligen Burgstelle an der Oste an. Erstmals finden auch spezielle Termine für Kinder statt. Normale Führungen gibt es am 17. Juni, 15. Juli und 26. August jeweils um 14 Uhr, Treffpunkt "Fährkrug" Brobergen, Führungen für Kinder am 24. Juni und 29. Juli, ebenfalls um 14 Uhr.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine rechtzeitige Anmeldung bei Corinna Kolf unter 01520-66 49 736 gebeten.


Kehdingen - Oste

Mogelpackung
ILEK/LEADER


In der Kritik: AfL-Planungsbeamter Dierken (r.)

14. 6. 2007. Die Kritik an der undurchsichtigen und eigenmächtigen Auswahl der "zivilen Akteure" für die wichtige "Lokale Aktionsgruppe" (LAG) für das LEADER-Planungsgebiet Kehdingen - Oste einzig und allein durch die Verwaltungsspitzen (siehe unseren Bericht unten) ist inzwischen auch Thema der Berichterstattung lokaler Medien.


Presseecho auf den Leader-Start

Unter der Überschrift "Von Bürgerbeteiligung kann keine Rede sein" zitiert die Niederelbe-Zeitung (Donnerstag-Ausgabe) die von den Bürgermeistern unter Beratung des Amtes für Landentwicklung (AfL) missachteten EU-Vorschriften zu Bürgerbeteiligung, Transparenz und Geschlechterproporz. Über den Ausgang der heftigen Diskussion in Gräpel ("bisweilen an den Grenzen der Sachlichkeit") hält die NEZ fest:

Kritik, Frust und
Verwirrung

"Zu vorgerückter Stunde wurde als Kompromiss im Konsens akzeptiert, dass die (von der Bürgermeister-Runde unter Assistenz des Regierungsbeamten Siegfried Dierken) Benannten als LAG akzeptiert werden, dass jedoch in den nächsten Wochen weitere Mitglieder von den Arbeitskreisen benannt werden. Dies wurde von der Mehrheit der Anwesenden als Erfolg gesehen, die kommunalen Vertreter schienen eher in einen sauren Apfel gebissen zu haben. Die Einladungen zu den nächsten Arbeitskreis-Sitzungen werden in den nächsten Tagen erfolgen."

Was gewesen
außer Spesen?


Ilek-Start in Drochtersen (2005)

Das Stader Tageblatt (Mittwoch-Ausgabe) thematisiert ebenfalls "Kritik und Frust", "Verwirrung und Unmut" der Bürger über den von den Offiziellen erzeugten Zeitdruck (Einberufung der Gräpeler Versammlung erst nach Verstreichen fast der Hälfte der Frist bis zur Konzepteinreichung) sowie die heimliche Benennung von Aktionsgruppenmitgliedern, die "erst auf Nachfrage aus dem Plenum vorgestellt wurden", obwohl die LAG nach dem Willen von Land und EU in den nächsten sechs Jahren "als Entscheidungsgremium" für die Vergabe von Geldern fungieren soll (Ergebnisprotokoll vom 23. 5. 2007).

Zugleich gibt das Tageblatt die an Elbe und Oste inzwischen weit verbreitete Stimmung wieder, dass - trotz vieler Sitzungen mit hunderten von ehrenamtlich tätigen Bürgern, hoher Honorare für ortsfremde Hauptamtliche und einem Massenverbrauch von grünen und roten Stimmkarten für Stärken/Schwächen-Analysen - das von der Landesregierung aus PR-Gründen vollmundig beworbene, nun aber praktisch abgebrochene ILEK-Verfahren wenig gebracht habe (außer Spesen).

"Kaum Projekte
umgesetzt"

Das "Tageblatt" bilanziert: "In den Samtgemeinden Himmelpforten, Oldendorf und Nordkehdingen sowie den Gemeinden Drochtersen, Geversdorf, Oberndorf und Osten wird seit zwei Jahren geplant, bisher konnten jedoch kaum Projekte umgesetzt werden. Und da kommt das nächste Programm mit neuem Namen: Leader. 'Wir waren im Ilek ganz vorn mit dabei, aber auf Grund der ungeklärten Förderkulisse bei der Europäischen Union konnten wir bisher nichts umsetzen', sagte Oldendorfs Samtgemeindebürgermeister Thomas Scharbatke. 2006 sei die Region schon bereit gewesen, doch nichts sei passiert. Natürlich sei das unbefriedigend."


Ehlen (r.) in Gräpel: Viel Trara um wenig Geld

Immerhin waren in Scharbatkes Samtgemeinde, in Gräpel, unter der Flagge von ILEK der Fähranleger geteert und drei Wohnmobil-Stellplätze aspaltiert worden - eine eher läppische Aktion, die dennoch mit einem Höchstmaß an regierungsamtlichem Trara gefeiert werden sollte: Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen persönlich erschien aus Anlaß dieses "Ereignisses" in Gräpel, um ein Band zu durchschneiden und selber den frisch geteerten Anleger freizugeben; seine beflissene Entourage empörte sich, dass nicht auch noch ein NDR-Reporter zu diesem Anlaß angetreten war.

Landkreis skeptisch
gegenüber LEADER

Das bedrückende Mißverhältnis zwischen Bürgerengagement, PR-Aufwand  und Ertrag bei Ilek (und auch bei LEADER?) war auch Thema in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Tourismus und Kultur im Cuxhavener Kreistag. Der Erste Kreisrat Günter Jochimsen (Foto), kreisweit geschätzt wegen seines Scharfsinns und seines Fleißes, warnte öffentlich davor, zu große Hoffnungen auf LEADER zu richten.

Am Ende des aufwändigen Verfahrens mit seinen unklaren Verantwortlichkeiten könnten zwar landesweit rund 30 Gemeindezusammenschlüsse - falls sie denn bei "40 + x" Bewerbern im LEADER-Wettbewerb obsiegen - über jeweils 2 Millionen Euro frei verfügen. Weil dieser Betrag aber über sechs Jahre (2007 bis 2013) gestreckt werde, stünden pro Jahr gerade mal summa summarum 333 333 Euro für sämtliche Gemeinden einer Region bereit.

(Bezogen auf die Region Kehdingen-Oste mit sieben teilnehmenden Gebietskörperschaften sind demnach im Erfolgsfall pro Jahr und Gemeinde im Schnitt rund 47 000 Euro zu erwarten, die trotz der krassen Finanznot in den vom Land finanziell kastrierten Kommunen auch noch kofinanziert werden müssen, was zumindest im strukturschwachen Osteland schwer möglich erscheint.)

Ein weiterer Haken an der Sache, so Jochimsen: Wer sich in einer solchen LEADER-Region um Zuwendungen aus anderen Töpfen bewerbe, werde erfahren, dass die Fördermöglichkeiten beschränkt sind. Jochimsen: "Man wird auf den LEADER-Etat verwiesen."

"Beschäftigungstherapie
für gutwillige Bürger"?

Angesichts dieser Umstände fürchtet auch der Ausschußvorsitzende, CDU-Mann und Vize-Landrat Hans-Volker Feldmann (Foto), der Ilek/LEADER-Prozeß werde sich als eine "Beschäftigungstherapie für gutwillige Bürger" erweisen. Eine "unheimliche Masse unglaublich fleißiger Bürger" habe sich jahrelang abgemüht, so Feldmann. "Wenn da jetzt nichts rumkommt, dann Gute Nacht, dann war das eine Massendeklamationsveranstaltung zur Bürgerbeschäftigung".

Zur Zeit bemühen sich landesweit Zehntausende von Ehrenamtlichen, sich durch den bürokratischen Förderdschungel zu kämpfen und zu verstehen, wofür die vielen exotischen Programm- und Behördenkürzel stehen - von PROFIL, DE, WISO, REM, LAG und REK über LEADER+, GLL, ILEK, SWOT, PROLAND bis hin zu ZILE oder ELER.

Der SPD-Kreistagsabgeordnete Herbert Peters klagte in der Sitzung: "Wie oft waren wir bei Ilek, und es gab kein Geld. Da muss endlich Geld fließen." Der CDU-Mann Henning Dageförde erinnert sich: "Am Anfang hieß es: Ilek gleich Geld. Dann dachte man: Ilek gleich wenig Geld. Jetzt weiß man: Ilek gleich kein Geld." Nach dem Auslaufen von Ilek und dem Start von LEADER beginne offenbar das Spiel aufs neue: "Jetzt glauben alle: LEADER gleich Geld."

Er könne nur die Bürger bewundern, so Dageförde, "die bei diesen Rahmenbedingungen immer noch mitmachen und sich nicht demotivieren lassen".

Die AG Osteland hatte schon bei ihrem jüngsten "Tag der Oste" erklärt, es bleibe "nur zu hoffen, dass – nachdem viele hundert Teilnehmer der  Ilek-Runden entlang der Oste nur so gesprüht haben vor Ideen – nun auch wirklich Fördergelder anrollen. Wenn das nicht geschieht, wird es wohl auf absehbare Zeit nicht mehr möglich sein, vergleichbar viele Menschen für eine Mitarbeit in Zukunftswerkstätten zu mobilisieren. Die Region würde in Resignation zurückfallen."

"Wenig Geld für
viel Gehirnschmalz"

Der SPD-Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (Foto) aus Hechthausen beklagte im Tourismus-Ausschuß, dass trotz aller   Bürgerbeteiligungsrhetorik, wie die Versammlung in Gräpel jetzt gezeigt habe, Entscheidungen in Wahrheit "im kleinen Kreis" fallen: "Viele Bürger produzieren viel Gehirnschmalz, haben aber wenig zu sagen". Hinter verschlossenen Türen entscheide sich, wer Glück hat - "nur wenige, wie beim Lotto".

Im überfüllten Gräpeler Wirtshausaal durften tatsächlich die 100 angereisten Bürger am Montag zwar wieder einmal - zum x. Mal - mit dicken Edding-Stiften auf 10 mal 15 cm großen Pappkärtchen ein paar Stichworte notieren. Zuvor aber waren sie stundenlang im Unklaren darüber gelassen worden, dass die Lokale Aktionsgruppe (LAG), also das "zentrale Steuerinstrument" (Protokoll) für den Entscheidungsprozess der Jahre 2007 bis 2013, bereits längst gegründet worden war: auf einer "konstituierenden Sitzung" am 23. Mai im Rathaus Drochtersen, zu der jeder Bürgermeister "'seine(n)' WISO-Vertreter" mitgebracht hatte; WISO steht im Behördenchinesisch für zivile Akteure aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales.

Pseudodemokratie
und Mogelpackung

Zum Teil handelte es sich bei den Auserwählten, die nach dem Willen der EU die Mehrheit in der Steuerungsgruppe stellen sollen, um Bürgerinnen und Bürger, die zuvor im entsprechenden Ilek-Arbeitskreis "nie gesehen" worden waren, wie sich eine Frau aus dem AK Soziales in Gräpel empörte. Kein Wunder, dass an den Tischen Wörter wie "Verarschung", "Pseudodemokratie" und "Mogelpackung" die Runde machten...

So wird Politikverdrossenheit gezüchtet.

Zum selben Thema in dieser Spalte:

> Unmut bei LEADER
> Was kommt nach ILEK?


Elbvertiefung

Protest im
Alten Land

14. 6. 2007. Die ´Protestwelle gegen die Elbvertiefung habe jetzt das Alte Land vor den Toren Hamburgs erreicht, schreibt heute das Hamburger Abendblatt. Zum Artikel.


Tourismus

Die Loren der
Konditoren


Restaurierte Ziegelei-Deichlücke in Osten

13. 6. 2007. Dass sich an der Oste früher Ziegelei an Ziegelei reihte, war lange Zeit fast vergessen. Jetzt scheint es, als ob sich das Osteland seiner reichen Ziegeleigeschichte wieder erinnert. Schriftsteller und Heimatforscher, Wissenschaftler und Touristiker interessieren sich neuerdings verstärkt für die Hinterlassenschaften der "Lehmkonditoren". So hießen die Besitzer der Ziegeleien am Osteufer, deren Produkte per Ewer auf Oste und Elbe nach Hamburg geschippert wurden, wo sie unter anderem beim Bau der Speicherstadt Verwendung fanden.


Hanna Hadler forscht über die Oste-Ziegeleien

Die Hemmoorer Geografie-Studentin Hanna Hadler plant zur Zeit ein Konzept zur touristischen Nutzung der Ziegelei-Relikte, das auch für die Ostener Dorfentwicklung bedeutsam sein könnte. In Kehdingen findet in Kürze ein "Krimi-Erlebnistag" für Einheimische und Gäste mit der Lesung eines Ziegelei-Krimis statt.

Ausführlicher Report unter OSTEN.


Bremervörde

Kulturroute
an der Oste


Bremervörder Tourismus-Chefin Bianka Zydek

13. 6. 2007. Mit erfreulichen Nachrichten aus Bremervörde konnte Osteland-Vorstandsmitglied Bianka Zydek in der jüngsten Vorstandssitzung des Vereins aufwarten: Die Bremervörder Wirtschaftsförderungs-, Kultur- und Tourismus-Chefin präsentierte die soeben erschienene neue Rad- und Wanderkarte ihrer Stadt, die neben überregionalen Routen - wie der Mühlenroute und der Deutschen Fährstraße - auch vier gerade fertiggestellte neue lokale Radwanderwege aufzeigt.

Besonders interessant für alle Freunde der Oste: die 50 Kilometer lange neue "Oste-Kulturroute" (Bremervörde - Bevern - Hesedorf - Hohenmoor - Elm - Gräpel - Ostendorf - Nieder Ochtenhausen - Bremervörde).

Mehr über die im Riesenformat produzierte, mit Informationen prall gefüllte neue Karte hier.


AG Osteland

Das war die
10. Exkursion


Tourenleiterin Sigrid Frömming

13. 6. 2007. Die Themen-Exkursionen der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.  erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In der jüngsten Vorstandssitzung der AG Osteland am Dienstag im "Gasthaus Stechmann" in Großenwörden berichtete Tourenleiterin Sigrid Frömming über den gelungenen Thementag "Die Oste - Fluß der Naturerlebnisse" am vorigen Sonntag. Dabei handelte es sich um die mittlerweile zehnte Veranstaltung in der Reihe "Unbekannte Oste".

Fotos aller zehn Touren, die vom Arbeitskreis Kultur der AG Osteland ehrenamtlich organisiert worden sind, stehen auf den folgenden Sonderseiten:

1. Fluß der Ziegeleien
2. Fluß zwischen den Mooren
3. Fluß der Naturerlebnisse (I)
4. Fluß der Museen
5. Fluß der Dichter
6. Fluß der Gezeiten
7. Fluß der Naturerlebnisse (II)
8. Fluß mit Vergangenheit
9. Fluß der Genüsse
10. Fluß der Naturerlebnisse (III)

Die beiden nächsten Osteland-Exkursionen - zu den Themen Burgen und Werften an der Oste - sind seit längerem ausgebucht.

Für eine ganztägige Tour zum Thema "Fluß der Museen" am Sonntag, 7. Oktober, sind jedoch noch Restkarten vorhanden. Einzelheiten hier.


Foto der Woche

Osten unterm
Regenbogen

12. 6. 2007. Wie dieses wunderschöne Foto entstanden ist, steht unter OSTEN. - Foto vergrößern hier.


Kehdingen-Oste

Unmut bei
LEADER


Leader-Versammlung am Montag in Gräpel

12. 6. 2007. Massiver Unmut im Kreis der rund 100 Bürgerinnen und Bürgern im Saal des Gasthauses Meier in Gräpel prägte am Montag die Auftaktveranstaltung zum LEADER-Prozess in der Region Kehdingen-Oste.

Aus dem Publikum wurde gegen Ende der Veranstaltung - in der kein einziges Mikro zur Verfügung stand und zunächst kaum Zeit für eine Diskussion vorgesehen war - heftig moniert, dass das bisherige Lenkungsgremium, bestehend aus den acht Gemeindeoberen ("G 8"), gegen die EU-Vorgabe verstoßen habe, die neue Lokale Aktionsgruppe (LAG) sei auf "transparente" Weise und außerdem so zu bilden, dass ihr zur Hälfte Frauen sowie  "mindestens" 50 Prozent zivile Akteure angehören (diese Vorgaben können hier auf der Website der niedersächsischen Landesregierung nachgelesen werden).

Erst gegen Ende der Veranstaltung und nur auf mehrmaliges Befragen räumten Ilek-Berater Siegfried Dierken und einige Gemeindevertreter schließlich ein, dass acht zivile Bürgervertreter/innen für die Lokale Aktionsgruppe bereits in vertraulicher Runde von den Bürgermeistern ausgewählt und benannt worden seien.

Kritisiert wurde von ehrenamtlich tätigen Diskussionsrednern, dass die Auftaktveranstaltung erst zu einem Termin mehr als neun Wochen nach dem LEADER-Start am 1. April einberufen worden war. Nun muss das Regionale Entwicklungskonzept unter allergrößtem Zeitdruck - weitgehend während der Sommerpause - erarbeitet werden (bis August/September).

Auch die teils ausweichenden, teils ignoranten, teils mimosenhaften Reaktionen einiger der Amtsträger auf die Kritik erregten Verwunderung und teilweise sogar Verärgerung im Saal.

"Wir werden behandelt wie ungezogene Kinder", kommentierte Dipl.-Geografin Corinna Kolf vom Broberger Fähr- und Geschichtsverein die Vorgehens- und Reaktionsweise einiger der Amtsträger, die etwa den Hinweis auf die EU-Bestimmungen zur Bürgerbeteiligung als "Kleinkariertheit" abtaten.

Der Wunsch etlicher Diskussionsredner, die vorschriftswidrig und intransparent gebildete Lokale Aktionsgruppe in noch anzuberaumenden Sitzungen  der vier Ilek-Arbeitskreise wenigstens um je einen oder zwei gewählte Vertreter/innen erweitern zu lassen, wurde von den anwesenden Gemeindeoberen teils begrüßt (Emil Frerichs, Drochtersen), teils klar abgelehnt - so von Edgar Goedecke (Nordkehdingen), dem eine "echte Wahl nicht gut, nicht sinnvoll" erschien. Wegen des "Zeitdrucks", so Goedecke, sollten nicht noch einmal alle Arbeitskreise eingeladen werden: "Die Sache muss voran."

In einer noch in der Nacht zum Dienstag verbreiteten Presseerklärung fordert der Oldendorfer Ratsherr Peter Wortmann(Foto) ein "Umdenken der bisherigen Entscheidungsträger", damit die "Kriterien der LEADER-Fördermittelkulisse" erfüllt und die Brüsseler Gelder nicht aufs Spiel gesetzt werden, sowie eine zeitnahe Veröffentlichung aller Entscheidungen auf der Ilek-Website.

Sind die Bürger nur
schmückendes Beiwerk?


Leader-Präsentation in Gräpel

Die seit zwei Jahren aktiv bei ILEK mitarbeitenden Bürger, schreibt der Grünen-Politiker, dürften "nicht nur schmückendes Beiwerk" der Förderkulisse sein, sondern müßten so beteiligt werden, wie die EU es vorsieht.

Der Text von Wortmanns Presseerklärung steht unter OLDENDORF.

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hatte Wortmann davor gewarnt, die Zusammensetzung der Aktionsgruppe "manipulativ und nicht demokratisch" vorzunehmen: "Die Vorgaben der EU eröffnen uns die Chance, echte Bürgerbeteiligung (Partizipation) zu betreiben. Gegenwärtig wird die Bürgerbeteiligung im Innern abgeblockt."

Zum selben Thema in dieser Spalte:

> Was kommt nach ILEK?


Krimiland

3. Törn mit
Elke Loewe


Die Mocambo auf abendlicher Krimitour

11. 6. 2007. Zwei "Mocambo"-Touren mit Krimi-Lesungen mit Elke Loewe waren sofort ausgebucht - jetzt gibt es noch eine dritte: am Sonnabend, 25. August, 20 Uhr, ab Oberndorf. Anmeldungen ab sofort bei Osteland-Mitglied Inga Hebeiss von der Buchhandung Buch & Byte in Drochtersen unter Tel. 04143-7434.

Krimi-Erlebnistag:
Anmelden bis Freitag


"Ziegelbrand"-Autor Wilfried Eggers

Ins "Land der Ziegel" führt der 1. Kehdinger Krimi-Erlebnistag für jedermann. Die Tour ist für Sonntag, 24. Juni, von 10 bis 16 Uhrgeplant. Zunächst gibt es eine Besichtigung der Ziegelei Rusch, dann eine Lesung von Wilfried Eggers aus seinem Krimi "Ziegelbrand" und zum anschließenden Imbiss "Ziegelsteine" (überbackene Frikadellen in Ziegelform). Per Pkw geht es anschließend zum alten Ziegelhafen (mit Führung) und zur Festung Grauerort. Die Teilnahme kostet 20 Euro. Anmeldung ist bis Freitag, 15. Juni, erforderlich bei der Tourist-Info Kehdingen, Telefon 04770/ 83 11 29,  E-Mail: info@tourismus-kehdingen.de.


AG Osteland

Spargel, Reet
und Sonne pur

Foto: K.-H. Brinkmann
Besichtigung des Spargelguts Kuhla

11. 6. 2007. Sonne, Spargel und super Häppchen - so begann am Sonntag die 10. Exkursion der AG Osteland in der Reihe "Unbekannte Oste". Unter der Leitung von Sigrid Frömming (Großenwörden) ging es diesmal um Zier- und Nutzpflanzen rechts und links der Oste.

Ausführlicher Bildbericht unter GROSSENWÖRDEN.


Leader

Was kommt
nach ILEK?


Die Regierung spricht von "Förderdschungel"

11. 6. / 27. 5. 2007. Was kommt nach ILEK? Selbst die Landesregierung spricht auf ihrer Website von einem "Förderdschungel". Wer soll da noch durchblicken?

Heute Info-Abend
bei Meier in Gräpel

In der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 sollen in Niedersachsen rund 30 regionale Zusammenschlüsse, die in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt werden, nach den sogenannten Leader-Grundsätzen arbeiten. Dieser Prozess ist Thema einer Info-Veranstaltung an diesem Montag, 11. Juni, ab 19.30 Uhr im Gasthaus Meier in Gräpel, Dorfstraße 18.

Die Samtgemeinden Himmelpforten, Oldendorf und Nordkehdingen sowie die Gemeinden Drochtersen, Geversdorf, Oberndorf und Osten haben aufgrund des bisherigen ILEK- und Regionalmanagement-Prozesses beschlossen, mit der Fortschreibung des regionalen Entwicklungskonzeptes die Voraussetzungen für die Anerkennung als Leader-Region zu schaffen.

Wer wählt die
privaten Akteure?

Bis zum 30. September müssen interessierte Gebiete ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) erstellen und sich damit als Lokale Aktionsgruppe (LAG) bewerben. Wenn das bisherige Ilek-Planungsgebiet Kehdingen-Oste als Leader-Region anerkannt wird, ist mit erheblichen zusätzlichen Finanzmitteln zu rechnen.

Nach den EU-Bedingungen (Kurzfassung siehe hier) "stehen Lokale Aktionsgruppen (öffentlich-private Partnerschaften), Kooperation und Vernetzung der Akteure im Vordergrund". In den LAG, paritätisch zusammengesetzten Entscheidungsgremien, sollen private Akteure "mindestens 50%" der Teilnehmer stellen.

"Der Ablauf wird
transparent gestaltet"

Im Detail heißt es zum Thema "Struktur und Kompetenz der LAG" unter anderem: "Mindestens 50 % der Mitglieder auf der Entscheidungsebene sind Wirtschafts- und Sozialpartner oder andere Vertreter der Zivilgesellschaft. Bei der Besetzung des Entscheidungsgremiums wird die Ausgewogenheit der Geschlechter beachtet." Und: "Der Ablauf von Entscheidungsprozesses wird transparent gestaltet."  (so auch die niedersächsische  "Leader-Bibel" mit dem Titel "Profil 2007 - 2013" auf  Seite 329).


Peter Wortmann kritisiert das Verfahren

Schöne Worte. Wie transparent ist die (inoffiziell bereits erfolgte!) Nominierung der acht "privaten" LAG-Mitglieder und ihrer Stellvertreter abgelaufen, die nach dem Willen der EU-Kommission ein Gegengewicht zu den Verwaltungsbeamten darstellen sollen? Wer hat sie nach welchen Kriterien gewählt - oder ausgewählt? Etwa die Verwaltung?

"Manipulativ und
nicht demokratisch"

Die Verantwortlichen in der Region Kehdingen-Oste müssen sich am 11. Juni möglicherweise mit dem Vorwurf auseinandersetzen, die Zusammensetzung der Aktionsgruppe sei "manipulativ und nicht demokratisch" erfolgt, wie der Kommunalpolitiker Peter Wortmann (Samtgemeinde Oldendorf) jetzt in einer Rundmail kritisiert.

Wortmann wörtlich: "Die Vorgaben der EU eröffnen uns die Chance, echte Bürgerbeteiligung (Partizipation) zu betreiben. Gegenwärtig wird die Bürgerbeteiligung im Innern abgeblockt."


Osteland

Die Hände
zum Himmel


Oste-Werber Tielebörger, Schmidt, Brauer

11. 6. 2006. Wer feiert denn da - "die Hände zum Himmel"? Gut ein halbes Dutzend Mitglieder der AG Osteland haben sich am Wochenende beim Dorffest der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld vergnügt - und mit einem Info-Stand und einem Quiz für die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel und damit für das Ferienland an der Oste geworben.

Großer Bildbericht unter OSTEN.


Milchstraße

1. Cuxland-
Route steht


Expertengruppe in Hasenfleet - vergrößern

8. 6. 2007. Auch im Cuxland soll künftig die Kuh als touristisches Zugpferd dienen.


Geplante Route: Viele Kühe, viele Gasthöfe

Nach einer vierstündigen Bereisung der Milchregion rund um die ländliche Molkerei Hasenfleet (Gemeinde Oberndorf) und dem Besuch von Milchbetrieben zwischen Osten und Geversdorf konnten kommunale Spitzenpolitiker und Vertreter der AG Osteland am Donnerstag ein erfreuliches Fazit ziehen: Die Grobtrassierung für die erste Route der Niedersächsischen Milchstraße außerhalb des Landkreises Stade "steht".


Rad-Touristen an der Oste in Geversdorf

Großer Bildbericht unter DOBROCK.


Hemmoor

Tourismus
zieht an


Eröffnung der "Fährienstraße" im Mai 2004

8. 6. 2007. Hemmoor wird zum Tourismus-Standort - nicht zuletzt dank der 2004 eröffneten Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel. Das zeigt die neueste Cuxland-Jahresstatistik, aus der die Niederelbe-Zeitung (Freitag-Ausgabe) exklusiv vorab zitiert. Unter Berufung auf Rolf Kaiser (Foto), den Tourismusexperten bei der Agentur für Wirtschaftsförderung, schreibt die NEZ über die Samtgemeinde Hemmoor: "Die Übernachtungszahlen nähern sich unaufhaltsam der Marke von 200 000."

Über die Ursache der erfreulichen Entwicklung heißt es: Der "Zuwachs an Übernachtungen von fast zehn Prozent" sei "vor allem den erfolgreichen Bemühungen geschuldet, dem Osteland rund um die Deutsche Fährstraße überregionale Aufmerksamkeit zu verschaffen."

Diese Entwicklung hatte sich erstmals im Jahr zuvor abgezeichnet, als sich die Samtgemeinde Hemmoor mit einem Gästezuwachs von 9,7 Prozent überraschend als "statistischer Jahresgewinner" im Cuxland erwies. Am 27. April 2006 berichtete die NEZ: "Rolf Kaiser führt die immense Steigerung nicht zuletzt auf die touristischen Konzepte zurück und griff als Beispiel die Deutsche Fährstraße sowie die Krimiland-Bewegung auf". Beide Tourismusprojekte waren von der in Osten ansässigen gemeinnützigen AG Osteland e. V. entwickelt worden.

Cuxlandweit bewegten sich die Zahlen im vorigen Jahr laut NEZ weiter auf hohem Niveau. Klar vorn lag die Nordseeküste. Allerdings, so Experte Kaiser, "rücken zunehmend Gemeinden nach, die bisher nicht im touristischen Blickpunkt standen. Die touristischen Konzepte, die in den vergangenen Jahren entwickelt und umgesetzt worden sind, beginnen sich auszuzahlen."

In diesem Zusammenhang nennt Kaiser neben Otterndorf auch die Samtgemeinde Hemmoor, die früher "nur sporadisch mit touristischer Aktivität aufgefallen" sei. Noch 2003 hatte der Cuxhavener Wirtschaftsförderer Uwe Kühne vor der Unternehmergemeinschaft Hemmoor beklagt, die Stadt bewege sich "vom Null- zum Negativ-Image".

Die amtliche Cuxland-Gästestatistik für 2006 soll in der kommenden Woche vom Landkreis offiziell präsentiert werden.


Brobergen

Roland
gedeiht


Nimmt Form an: der Roland von Brobergen

8. 6. 2007. Die Rekonstruktion der historischen Roland-Figur, die einst an der Oste an der damaligen Burg Brobergen stand, nimmt Form an. Der Neuländer Künstler Nick Blume hat der Eiche, die Brobergens Altbürgermeister Helmut Hudaff gestiftet hat, bereits erste markante Konturen verliehen. Einige Wochen Arbeit stehen aber noch bevor.


Künstler Blume, Altbürgermeister Hudaff

Die Nachbildung war, wie berichtet, vom neuen Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung in Auftrag gegeben worden. Gründungsmitglied Helmut Hudaff stiftete eine Eiche von seinem Hof, Dietrich Frömming, Norddeutschland-Repräsentant der Roland-Rechtsschutzversicherung, sponsorte die Arbeit des Künstlers.

Der Roland - einst Zeichen der Gerichtsbarkeit des herrschenden Adelsgeschlechts - soll im Rahmen eines Mittelalterfestes am 16. September auf der Broberger Seite der Oste-Fähre aufgestellt werden.

Roland war ein Kampfgefährte Kaiser Karls des Großen in seinen Kriegen gegen die Mauren in Spanien. In Form der Rolandsstatue wurde er später im ausgehenden Mittelalter Symbol der Freiheit oder der Gerichtsbarkeit in zahlreichen (vor allen norddeutschen) Städten. Insgesamt sind etwa 100 solche Statuen belegt, von denen nur rund 30 die Zeiten überstanden haben oder rekonstruiert worden sind.

Der berühmteste Vertreter ist wohl der Bremer Roland auf dem Marktplatz der großen Hansestadt. Der Roland von Brobergen wird 1525 in einer Gerichtsakte des Ober- und Untergerichts Brobergen erwähnt. Darin heißt es:

"Ist allda ufm Damm für wenig Jaren ein geschnitztes Bilde gestanden, das man Rolandi geheißen, welches Leute noch gedenken können, und darauf zuvernehmen, daß man den orten, da solche Bilder des Rolandi stehen, sonderliche gerichtigkeit und Jurisdiktion gepflogen hatt."


Küstenautobahn

"Lügner und
Ignoranten"


In Jarcks Saal fallen harte Worte

8. 6. 2007. Fast 250 Menschen haben am Donnerstag bei einer Versammlung im Gasthaus Jarck in Breitenwisch (Samtgemeinde Himmelpforten) gegen die geplante Küstenautobahn protestiert. Starke Resonanz fand eine Äußerung der SPD-Abgeordneten Dr. Margrit Wetzel, die zuvor die A 22 als gesamtwirtschaftlich sinnvoll, für die Region aber als "nicht relevant" bezeichnet hatte.

Für die Region, räumte A-22-Befürworterin Wetzel einem Pressebericht zufolge ein, werde die Küstenautobahn "keinen wirtschaftlichen Mehrwert bringen“; wer das Gegenteil behaupte, sei "verlogen". Auf diese Formulierung Bezug nehmend, äußerte der Sprecher der Bürgerinitiative, Jörg Stark (Foto), im überfüllten Gasthaussaal: "Dann hat der Kreis Stade die größte Ansammlung von Lügnern und Ignoranten, nördlich und südlich des Äquators."

Als Stark über die BAB-Pläne der Regierung informiert, fallen im überfüllten Saal immer wieder Worte wie "unglaublich", "Blödsinn" und "Frechheit". Die BI gewinnt an diesem Abend mehr als 40 neue Mitglieder, über 200 Unterschriften werden gesammelt.


BI-Sprecherin Annette Buchholz

 Als "großen Erfolg" bezeichnet BI-Vertreterin Annette Buchholz die Veranstaltung. "Die Suche nach Informationen wird dann groß, wenn die Trassenplanung konkret wird", kommentiert BI-Sprecherin Renate Matthes das starke Interesse, die jedoch davor warnt, die Autobahn anderen vor die Tür zu wünschen: "Wir wollen nirgendwo eine Küstenautobahn, denn sie ist überall im Kreis Stade sinnlos und schädlich."

Mehr auf der BI-Website.


Krimiland

Das letzte
Blutgericht


Annas Grab in Himmelpforten

8. 7. 2007. Im Krimiland Kehdingen-Oste werden seit langem auch historische Verbrechen aufgearbeitet - etwa im "Herbst der Amateure" von Jürgen Petschull (Lager Sandbostel) oder im "Ziegelbrand" von Wilfried Eggers (NS-Zwangsarbeiter).


Kriminal-Autor Alsdorf

In Kürze legt nun der Archäologie-Experte Dietrich Alsdorf im Verlag "Atelier im Bauernhaus" (Fischerhude) zwei Bände vor, die von einem Mordfall im Jahre 1833 in Himmelpforten handeln, der mit der Hinrichtung der jungen Anna aus Blumenthal geahndet wurde, dem letzten Blutgericht an der Oste.

Mehr unter HIMMELPFORTEN.


Vereine

Radeln durch
Hechthausen


Die Mühle an der Oste

7. 6. 2007. Dass es in der eigenen Heimatgemeinde viele zu sehen und zu erleben gibt, wollen Heimatverein und Kulturkreis in einer gemeinsamen Veranstaltung unter Beweis stellen. Unter dem Motto "Wer kennt sich aus bei uns zu Haus?" laden beide Vereine an diesem Sonnabend, 9. Juni, zu einer Entdeckungstour in den Heimatort Hechthausen mit dem Fahrrad ein.

Dabei sollen verschiedene sehenswerte, vor allem historische Stätten angefahren und besichtigt werden. Um den Teilnehmern historische Hintergründe zu erläutern und interessante und spannende Informationen zu vermitteln, konnten ortsansässige Referenten gewonnen werden, die mit verschiedenen Kurzvorträgen die Sehenswürdigkeiten fachkundig erläutern werden. Die etwa dreistündige Tour beginnt um 13 Uhr am Marktplatz Hechthausen. Enden wird die gemeinsame Fahrt bei Kaffee und Kuchen im Restaurant Raubritter in Klint.

Gäste sind willkommen. Anmeldungen sind erbeten unter 04774-404.


Heimatgeschichte

Leiche für
einen Taler


Ehemalige Fährstelle in Hechthausen

7. 6. 2007. Die Geschichte der Fähren auf der Oste stößt - nicht nur in Brobergen - zunehmend auf Interesse. "Einen Taler für eine Leiche - Auf den Spuren der Fähre von Hechthausen" – unter dieser Überschrift berichtet Dietrich Alsdorf, Mitarbeiter der Stader Kreisarchäologie, im neuen Mittwochsjournal über die Geschichte der Flußquerung an der Mühle in  Hechthausen. Der Artikel steht auch hier im Netz.


Balje

Sommerfest
im Natureum


Auch der Natureum-Saurier lädt ein

7. 6. 2007. Am Sonntag, 10. Juni, veranstaltet der Förderverein des Natureums von 12 bis 18 Uhr das erste große Sommerfest mit vielen Aktionen zum Mitmachen für Groß und Klein. Kinder können auf Islandpferden reiten, sich schminken lassen oder Bernsteine schleifen.

Die Zirkus-AG und der Chor der Schule Neuhaus sowie die Krummendeicher Blasmusikanten treten auf. Die Mocambo startet um 12 Uhr und um 16.30 Uhr in die  Oste- und Elbmündung. Um 13.15 Uhr ist eine dreistündige Tour nach Oberndorf und zurück geplant.


Ausflüge

Spargel und
Kamelien


Spargelernte im Osteland

7. 6. 2007. Um Zier- und Nutzpflanzen im Osteland geht es bei einem ganztägigen Ausflug an diesem Sonntag, 10. Juni, 10 bis 17.30 Uhr, zu dem die AG Osteland einlädt und bei dem noch Restplätze verfügbar sind. Vorstandsmitglied Sigrid Frömming (Großenwörden) hat ein vielfältiges und spannendes Programm zusammengestellt.

Einzelheiten unter GROSSENWÖRDEN.


Kehdingen

Ziegel aus
Fleisch


"Ziegelbrand"-Autor Wilfried Eggers

7. 6. 2007. Ins "Land der Ziegel" führt der 1. Kehdinger Krimi-Erlebnistag für jedermann. Die Tour ist geplant für Sonntag, 24. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Zunächst gibt es dabei eine Besichtigung der Ziegelei Rusch, dann eine Lesung von Wilfried Eggers aus seinem Krimi "Ziegelbrand" und zum anschließenden Imbiss "Ziegelsteine" (überbackene Frikadellen in Ziegelform)“. Per Pkw geht es anschließend zum alten Ziegelhafen mit Führung und zur Festung Grauerort. Teilnahme kostet 20 Euro. Anmeldung ist bis 15. Juni erforderlich bei der Tourist-Info Kehdingen, Telefon 04770/ 83 11 29,  E-Mail: info@tourismus-kehdingen.de.


Kunst

Experiment
Juni 2007


Ausstellung im Kunstverein Kehdingen

6. 6. 2007. Unter dem Titel "Experiment Juni" stellt der Kunstverein Kehdingen seine Räumlichkeiten in Freiburg wieder regionalen Künstlern zur Verfügung. Sie zeigen ihre Arbeiten unter eigener Regie und werden persönlich anwesend sein.


Elefant von Biebricher (Ausschnitt)

Am 16. und 17. Juni kommt die Gruppe "Komplementär", bestehend aus ihrer Leiterin Beate Biebricher sowie Gabriele Zastrau, Ulrike Grote, Renate Möller-Solich und Renate Dose. Sie stellt im Kunstverein zum Thema "Elefanten und andere Schönheiten" aus. Die afrikanische Trommelgruppe "Wir 4" spielt am Sonntag, 17. Juni, ab 16 Uhr.


Adametz-Bild "An der Oste"

Am 23. und  24. Juni stellt Raimund Adametz aus. Der Maler und Bildweberaus Oberndorf zeigt kalligrafische Kompositionen und Landschaftliches in Aquarell-Technik, dazu handgewebte Tapisserien und Textilobjekte in Wolle und Seide. Portraits in verschiedenen Techniken runden den Werkstatt-Querschnitt ab (Öffnungszeiten jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr).


Oste

Sperrwerk
plant Cam


Ostesperrwerk: Bald live im weltweiten Netz?

6. 6. 2007. Nach der Schwebefähre Osten - Hemmoor wird demnächst wahrscheinlich ein weiteres herausragendes Bauwerk am Südabschntt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel mit Live-Bildern im Internet präsent sein: Am Ostesperrwerk solle eine Webcam installiert werden, hat Sperrwerksleiter Gerd Thielke jetzt gegenüber der Redaktion von CUXLAND digital angekündigt, einer Sonderseite der Niederelbe-Zeitung (Mittwochausgabe).


Live-Bild aus dem Kieler Sportboothafen

Laut Thielke, der auch die sehenswerte Website ostesperrwerk.de betreibt, steht noch die Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtsamtes aus. Auch die Finanzierung sei noch nicht gesichert.

Die Installation der Ostener Webcam (hier) war, wie berichtet, durch eine Spendenaktion der AG Osteland und eine Reihe von Sponsoren ermöglicht worden.

Bitte warten - längere Ladezeit
Live-Bild vom Nord-Ostsee-Kanal - größer

Mittlerweile hat an der Deutschen Fährstraße neben den bisherigen Webcams (siehe Spalte ganz rechts) eine weitere Internet-Kamera den Betrieb aufgenommen. Sie sendet aktuelle Bilder in hoher Auflösung aus Nübbel am Nord-Ostsee-Kanal (hier).


Webcam-Bild aus Stadersand - aktualisieren

Eine Liste der Webcams in der Region - auch an der Niederelbe! - steht auf der Homepage der Gemeinde Drochtersen. Besonders sehenswert: die Webcams in Stadersand und am Stader Hafen (steuerbar!).


Ausbildung

Katastrophe
in Kehdingen


Weist auf Notstand hin: Schulleiter Petersen

5. 6. 2007. Der Schulleiter der Haupt- und Realschule Kehdingen in Freiburg, Jörg Petersen, schlägt Alarm: 90 seiner 112 Schulabgänger finden keinen Ausbildungsplatz!

Gegenüber dem Stader Tageblatt (Dienstagausgabe) erklärt Petersen: "Die harte Realität ist, dass 80 Prozent unserer Schüler keine Perspektive sehen." Laut Arbeitsagentur ist im strukturschwachen Kehdingen zur Zeit nur ein einziger Ausbildungsplatz ausgeschrieben.

Auch im Cuxland klafft bei den Ausbildungsplätzen die Lücke zwischen Nachfrage und Angebot immer weiter. "Die Politik darf aber nicht zulassen, dass Jugendliche von der Schule in die Perspektivlosigkeit entlassen werden", hat Daniela Krause-Behrens, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD im Landkreis Cuxhaven, am Wochenende anlässlich des "Tages des Ausbildungsplatzes" erklärt.

SPD fordert
Notprogramm

Die Landes-SPD fordert, in Niedersachsen kurzfristig 10.000 vollschulische Ausbildungsplätze an Berufsbildenden Schulen einzurichten. Praktische Berufserfahrung könnten die Auszubildenden während dieser Zeit bei betrieblichen Praktikasammeln, heißt es auf der Website der Cuxland-SPD. Mehr....


Feuerwehr

Sprung in
die Oste

5. 6. 2007.  Beim Feuerwehrwettkampf im idyllischen Ostetal bei Godenstedt (Kreis Rotenburg) errang die Freiwillige Feuerwehr Selsingen am Wochenende den Siegerpokal. So groß war die Freude, dass die Kameraden gleich nach dem Siegerfoto reihenweise  in die kühle Oste sprangen. Ein schönes Foto vom Sprung zeigt die Zevener Zeitung heute auf ihrer Website - hier.


Kleinwörden

Tod nach
dem Fest


Schützenfest 2007 in Kleinwörden

4. 6. 2007. Ein tödlicher Unfall hat am Wochenende das Schützenfest in Kleinwörden überschattet. Am späten Sonntagabend kam auf der Kanalstraße, unweit des Hechthausener Ortsteils, ein Kraftfahrer von der Fahrbahn ab, berührte zwei Bäume und landete im Graben. Die von einem Taxifahrer herbeigerufenen Feuerwehren konnten das Opfer nur noch tot aus dem brennenden Wrack bergen.


Internet

Nr. 333 333:
Stefan Buck

4. 6. 2007. Heute um 9.57 Uhr erreichte uns diese E-Mail: "Habe gerade festgestellt, dass ich der 333333. Besucher war. Herzlichen Glückwunsch zu den vielen Besuchern, Eure Seite ist echt super und immer aktuell. Mit freundlichen Grüßen Stefan Buck, NE-TL-TLS."

In den vergangenen Monaten hat sich die Zahl der täglichen Besucherinnen und Besucher dieser Website von rund 300 auf 350 erhöht.


Segeln

SGO wirbt mit
Comic-Möwen


Ausschnitt aus dem neuen Regatta-Plakat

4. 6. 2007. So frisch, so fröhlich wird kaum eine andere Segelregatta in Deutschland beworben: Zum 12. Mal hat die Oberndorferin Kerstin Mählmann (Foto) für die Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) ein buntes Plakat gestaltet, das mit einem witzigen Comic-Wimmelbild in vielen norddeutschen Häfen auf die Oberndorfer Regatta 2007 hinweist.

Mehr unter DOBROCK.


Oste-KZ

Retten, was
zu retten ist


Frühere Lager-Baracken in Sandbostel

4. 6. 2007. "Retten, was noch zu retten ist" - unter dieser Überschrift berichtet heute der Weser-Kurier über die Versuche, das ehemalige Kriegsgefangenenlager und Ausweich-KZ Sandbostel an der Oste zu erhalten und in eine Gedenkstätte umzuwandeln. Zu dem Bericht geht es hier.


Bremervörde

Geheimtipp
an der Oste


Hafen Bremervörde auf sejlerens.com

4. 6. 2007. Als "Geheimtipp" unter Skippern preist das dänische Magazin "Sejleren's" den Hafen der Ostestadt Bremervörde an. Auch Neuhaus wird vorgestellt. Die Bewertungen sind - auch in deutscher Sprache - unter sejlerens.com abrufbar (Bremervörde hier, Neuhaus hier).


Malerei

Ein Sommer
der Kunst


Alfred Wiegmann: Birken im Kuhstedter Moor

4. 6. 2007. Über 8000 Besucher kamen 2006 in die Osteland-Kunstausstellungen in Bremervörde, Sittensen und Neuhaus. Auch in diesem Sommer plant der Arbeitskreis Kultur der AG Osteland ähnliche Veranstaltungen in den drei Landkreisen an der Oste. Den Auftakt bildet ab 1. Juli eine Bilderschau mit Werken zum Teil vergessener Maler aus dem Land an Oste und Wümme wie Alfred Wiegmann im Bremervörder Bachmann-Museum. Die Ausstellungen  - weitere folgen in Balje und Neuhaus - werden wieder von Osteland-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) kuratiert.

Berichte in der Zevener Zeitung und, ausführlich, unter OLDENDORF.


Engelschoff

Völlig
zerstört


Löscheinsatz in Engelschoff-Neuland

3. 6. 2007. In der Nacht zum Sonntag brannte aus bisher unbekannter Ursache ein Einfamilienhaus am Vorwerk in Engelschoff-Neuland nieder. Menschen kamen nicht zu Schaden, die 47-jährige Bewohnerin und ihre vier Kinder hatten das Haus verlassen, als ein Nachbar Rauch bemerkte.

Als die Feuerwehren aus Neuland, Engelschoff, Breitenwisch, Himmelpforten und Großenwörden mit rund 100 Mann eintrafen, schlugen ihnen schon die Flammen entgegen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.

Laut Polizeibericht wurden zwei Meerschweine, eine Schildkröte und ein Hund Opfer des Brandes, ein weiterer Hund wurde reanimiert.


Schwebefähre

Souvenirs
im Netz


Neuer Spielzeug-Truck mit der Oste-Fähre

4. 7. 2007. Die von Karl-Heinz Brinkmann, dem 2. Vorsitzenden der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten - Hemmoor, entwickelten neuen Souvenirs können ab sofort zum Teil auch per Internet bestellt werden - über die Vereins-Website schwebefaehre-osten.de.

Unter den T-Shirts, Handtüchern, Aufklebern und Minitrucks mit dem Bild des nationalen Baudenkmals ragen zwei Artikel als besonders gelungen hervor: neue Wandkalender für das Jahr 2008 mit großartigen Fotos von Vereinsvize Brinkmann. Zum Shop...


Hüll

Präsi schoß
am besten


Schützenfest-Wochenende 2007 in Hüll

3. 6. 2007. Neuer Hüller Schützenkönig ist Dirk Umland, vielen bekannt als "Präsi" des Motorrad-Clubs "Rising Sun". Als Königin amtiert Christa Junge, die auch Vereinsmeisterin wurde. Alexandra Ahlf und Torsten Schliecker sind die neuen Jungschützen-Majestäten. Christoph Andreas und Saskia Sommerfeld das neue Kinderkönigspaar.

Der Schützenverein ist übrigens seit Jahren im Web aktiv. Unter schuetzenverein-huell.de können unter anderem alle Schießergebnisse und die Namen aller Majestäten und Vorstandsmitglieder abgerufen werden.


Klima

Was für
ein Jahr!


Reife Kirschen in Nordkehdingen

3. 6. 2007. Was für ein Klima, was für ein Jahr! In einem Garten an der Straße Hörne-West (Gemeinde Balje, Nordkehdingen) sind seit ein paar Tagen die ersten Kirschen pflückreif...


Partnerschaft

Quiz für
O'feld


Quiz-Fragebogen der AG Osteland

4. 6. 2007. Mit einem Quiz mit dem Titel "Erkennen Sie die Schwebefähre?" wird die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. am kommenden Wochenende, 9. und 10. Juni, beim Dorffest in der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld ("O'feld")für die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel werben. Aus diesem Anlaß veranstaltet die AG Osteland ihre dritte Gruppenreise an den Kanal.

Mehr unter OSTEN.


Kehdingen

Landrat im
Mittelalter


Wackere Ritter kassieren das Eintrittsgeld

3. 6. 2007. Das mittelalterliche Modelldorf "Op de Hörn" auf dem Gut Hörne von AG-Osteland-Mitglied Kuno von Zedlitz hat in diesen Tagen die ersten Gäste empfangen: Schüler aus Freiburg/Elbe übten sich dort tageweise in alten Handwerkstechniken.


Landrat Roesberg (r.) im Mittelalter-Dorf Hörne

Beim Hörnefest der Haupt- und Realschule Freiburg am Sonnabend zeigte sich auch der neue Stader Landrat Michael Roesberg begeistert von dem pädagogischen Projekt (mehr), zu dessen treibenden Kräften Schulleiter Jörg Petersen (Foto M.) und viele begeisterte Kolleginnen und Kollegen zählen.

Mehr unter KEHDINGEN.


Hemmoor

Stadt in
Bewegung


Hemmoorer Stadtchef Brauer: Frischer Wind

3. 6. 2007. Nach Jahren der Stagnation unter der Ägide der CDU tut sich was in Hemmoor. Die SPD-geführte Mehrheit mit Bürgermeister Hans-Wilhelm Saul, die der schwarzen Ära Grube ein Ende bereitet hat, setzt deutliche Akzente.

In der jüngsten Ratssitzung am Donnerstag hat sich die Stadt Hemmoor einen Ruck gegeben und richtungweisende Beschlüsse gefaßt - darunter die Aufstellung eines Entwicklungsplans als Voraussetzung u. a. für die Sanierung der Pferdebahnbrücke und für eine Revitalisierung von Schwarzenhütten. Das nationale Baudenkmal an der Oste soll in Schwebefähre Osten -  Hemmoor umbenannt werden - Initiativen, die unter anderem auf Ideen von Kommunalpolitikern wie dem SPD-Ortsvorsitzenden Johannes Schmidt oder dem Ex-Ratsherrn Matthias Poit beruhen.

"Hemmoor meldet
sich zurück"

"Hemmoor meldet sich zurück," kommentiert die Niederelbe-Zeitung (Wochenendausgabe) die erfolgreiche Ratssitzung: "In Hannover kann man sich an Förderanträge und Projekte aus der Stadt und Samtgemeinde kaum noch erinnern. Jetzt zeichnet sich ab, dass zumindest im touristischen Bereich neue Akzente gesetzt werden, um das Mittelzentrum und auch die Samtgemeinde mit Fördermitteln aus Hannover und Brüssel nach vorne zu bringen. Dass nun endlich agiert und nicht nur reagiert wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung."

"Wie man es schafft, im touristischen Bereich auch größere Projekte zu entwickeln, zeigen die Otterndorfer seit Jahren. Nicht planlos, sondern mit Konzepten wurde und wird dort erfolgreich um Fördermittel geworben", urteilt NEZ-Kommentator Egbert Schröder über die Hemmoorer Aktivitäten, mit deren Realisierung vor allem der neue Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Dirk Brauer befaßt sein wird.

Mehr unter HEMMOOR.


Küstenschutz

800 Mann an
den Deichen


Feuerwehr-Fahrzeuge in Krummendeich

3. 7. 2007. Bei einer großen Katastrophenschutzübung des Landkreises Stade haben am Sonnabend in der Samtgemeinde Nordkehdingen mehr als 800 Einsatzkräfte der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen die Deichverteidigung simuliert. An insgesamt 14 Stationen wurden die Helfer geschult: Sandsäcke füllen, Sandsäcke bei Deichschäden verlegen, Menschen retten und andere Szenarien für den Ernstfall.


Helfer-Schulung in Nordkehdingen

Beteiligt waren neben der Feuerwehr das Technische Hilfswerk (THW), die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter Unfallhilfe, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Deichverband Kehdingen-Oste und der Landkreis Stade.

Niedersachsen lax
beim Küstenschutz

Hintergrund: Die Gefahr für die Menschen hinter den Deichen ist infolge des Klimawandels gestiegen, vor allem in Niedersachsen, das in Sachen Küstenschutz laxer verfährt als etwa die Niederlande und Schleswig-Holstein - Thema eines Reports auf SPIEGEL ONLINE.


Kreis Stade

Geburtstag
mit Promis


Kreis-Stade-Bewohner Lilo Wanders

2. 6. 2007. Am 1. Oktober wird der Kreis Stade 75 Jahre alt. Laut Stader Tageblatt soll es aus diesem Anlass am Vorabend eine Promi-Talkshow geben. Bei deren Vorbereitung sei der Kreis "auf eine illustre Liste von ehrenwerten Personen, die alle im Landkreis wohnen oder wohnten", gestoßen.

Die Namen reichten von Stefan Aust, Jürgen Flimm, Peter Rühmkorf über die Schauspielerinnen Anita Kupsch, Angela Winkler, Ingrid van Bergen, Mareile Bettina Moeller bis hin zu Lilo Wanders und Hans-Ulrich Klose sowie dem Handball-Star Christian Schwarzer.

"Einige von ihnen werden am 30. September dabei sein", schreibt das Tageblatt.


Großenwörden

Super-
Fohlen


Fohlenschau 2007 in Großenwörden

2. 6. 2007. Mehr als 30 Fohlen - zumeist in Superqualität - sind am Sonnabend bei der alljährlichen Fohlenschau in Großenwörden dem Publikum vorgestellt worden. Das beste Hengstfohlen präsentierte Richard Jungclaus aus Drochtersen, das beste Stutfohlen  Sonja Jungclaus aus Engelschoff.

Bereits am Vorabend hatte eine weitere Fohlenschau des Pferdezuchtvereins Stade - Altes Land mit rund 70 Tieren in Bargstedt stattgefunden.


Brobergen

Eine Burg
für Kinder


Ehemalige Burg Brobergen (Skizze: Alsdorf)

1. 6. 2007. Wegen des überaus starken Interesses bietet der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen weitere archäologische Führungen an der ehemaligen Burgstelle an der Oste an. Erstmals finden auch spezielle Termine für Kinder statt. Normale Führungen gibt es am 17. Juni, 15. Juli und 26. August jeweils um 14 Uhr, Treffpunkt "Fährkrug" Brobergen, Führungen für Kinder am 24. Juni und 29. Juli, ebenfalls um 14 Uhr.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine rechtzeitige Anmeldung bei Corinna Kolf unter 01520-66 49 736 gebeten.


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