www.ostemarsch.de

Zu einer dynamischen Link-Liste mit wichtigen Internet-Seiten aus der Region geht es hier.

Ältere Texte aus dieser Spalte:  Mai 2005, April 2005, März 2005, Februar 2005, Januar 2005, Dezember 2004, November 2004, Oktober 2004, September 2004, August 2004, Juli 2004, Juni 2004, Mai 2004


SC Hemmoor

Goldmedaille
für Leyla

1. 6. 2005. Die 23 Aktiven vom SC Hemmoor holten bei den Schwimm-Bezirksmeisterschaften acht Medaillen. Leyla Bolzhauser errang in ihrer Jahrgangswertung über 100 m Brust mit 1:28,95 min die Goldmedaille. Mehr in den Cuxhavener Nachrichten.


Prozesse

"Niedriger IQ und
sexuell zwanghaft"

Foto: Polizei1. 6. 2005. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der achtjährigen Kinder Levke und Felix hat ein Psychologe dem Angeklagten eine "gewisse sexuelle Zwanghaftigkeit" bei niedrigem IQ bescheinigt. Der 31 Jahre alte Marc Hoffmann (Foto) zeige Zeichen einer suchtartigen Veranlagung zur Beschäftigung mit Sex, sagte der Psychologe vor dem Landgericht Stade aus. Mehr bei t-online.

Verlesen wurde im Prozess die Aussage einer Prostituierten, Hoffmann sei oft bei ihr gewesen und habe dort auch Kinderpornos sehen wollen. Die Zeugin war nicht selbst erschienen, weil sie krank war. Sie hatte sich erst vor etwa einer Woche bei dem Gericht gemeldet. Mehr in der netzeitung.


Internet

10000. Besucher auf
schwebefaehre.org


Website "Die Welt der Schwebefähren"

31. 5. 2005. Die seit fünf Jahren in Osten produzierte Website www.schwebefaehre.org hat am Dienstag den 10 000. Besucher registriert. Bei der jüngsten Schwebefähren-Konferenz in Rochefort hatte der Vorstand des Weltverbandes der Ostener Website seine Anerkennung ausgesprochen (Foto unten).


Internationale Anerkennung für Ostener Website

Über die Entstehung der Website berichteten bereits vor zwei Jahren die Cuxhavener Nachrichten (Artikel hier).


Abgeordnete

Wetzel führt jetzt
die "Küsten-Gang"


Franz Müntefering gratuliert Dr. Wetzel zur Wahl

31. 5. 2005. Die Landesvertretung Bremen in Berlin war am Montag Ort einer besonderen Zusammenkunft der SPD-"Küstengang". Die SPD-Küstenabgeordneten haben ihren bisherigen "Lotsen" Reinhold Robbe verabschiedet und Dr. Margrit Wetzel MdB zur neuen Lotsin der Küstengang gewählt.

Die Küstengang ist eine schlagkräftige Vereinigung der sozialdemokratischen Abgeordneten aus den fünf Küstenländern, die die Belange der Küste in Berlin transportiert, aufgreift und fördert. Unter ihrem Lotsen Robbe wurde so maßgeblich zur Vorbereitung und Umsetzung der Maritimen Konferenzen beigetragen. Mehr unter spd-hemmoor.de.


Angeln

Sportwart Kück
fing Riesenzander

31. 5. 2005. Dieser schöne Zander wurde vom Sportwart des SFV „Oste“ e.V., Günther Kück, am 25. Mai in der Oste bei Neuland gefangen. Der Fisch hatte eine Gesamtlänge von 87 Zentimetern und wog 5020 Gramm

Nach dem Biss nahm der Zander ca. 50 Meter Schnur und war sehr standhaft in der Strömung der Oste. Der Drill dauerte ungefähr 10 Minuten. Der Zander wurde eine Stunde nach Ebbe gefangen, wie SFV-Vorsitzender Wolfgang Schütz mitteilt.

Mehr über Rekordfänge in der Oste auf der Website des Vereins - www.sfv.oste.de - in der Rubrik FÄNGE.


Samtgemeinde

Hemmoor für
die Schwebefähre

FOTO: SCHMIDT
SPD-Fraktionssitzung im Fährkrug

1. 6. 2005. Der Verwaltungsausschuß der Samtgemeinde Hemmmor hat dafür gestimmt, dass die Samtgemeinde mit 10 000 Euro die letzte Lücke in der die Finanzierung der Schwebefähren-Reparatur schließt. Entsprechende Beschlüsse hatten, wie berichtet, zuvor die SPD-SG-Fraktion (Foto oben) und auch der Ostener Gemeinderat gefaßt.

Gemeinde und Samtgemeinde wären demnach mit jeweils einem Prozent an den Kosten beteiligt, die zu 98 Prozent aus anderen Quellen, vor allem von der EU, getragen werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Bodo Neumann, Bürgermeister von Hechthausen, betonte in der SPD-Sitzung im Hotel Fährkrug: "Die Fähre muss in Gang gesetzt werden. Das ist ein touristischer Anziehungspunkt, den es nur achtmal auf dieser Welt gibt. Nutzen wir diese Möglichkeit für die touristische Weiterentwicklung unserer Region. Die Schwebefähre kommt allen zugute."


ADFC

Mit Ehepaar Prüß
auf Stades Geest


ADFC-Tourenleiter Peter und Monika Prüß

30. 5. 2005. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, Kreisverband Cuxhaven, unternimmt am Sonntag, 26. Juni 2005, eine geführte Fahrradtour durch die Stader Geest – ein Naturerlebnis! Treffpunkt: Bahnhof Himmelpforten, 10.45 Uhr.

Teilnehmer aus Richtung Cuxhaven reisen mit dem Zug (ab Cuxhaven 9.52 h) um 10.36 h in Himmelpforten an. Teilnehmer aus Richtung Hamburg/Stade (ab Stade 9.05 h) kommen mit dem Zug um 9.16 h in Himmelpforten an. Vom Bahnhof Himmelpforten führen die ausgebildeten ADFC-Radtourenleiter Peter und Monika Prüß die Gruppe über Gut Kuhla, Oldendorf, Kaken zu den Sunder Teichen. Über Heinbockel und Hagenah geht der Weg teilweise durch ein Naturschutzgebiet Richtung Schwinge und Wiepenkathen – Natur pur! Bei der schönen Grefenmoorer Mühle wird gerade Sommerfest gefeiert, dort wartet frischer Butterkuchen und Kaffee auf die Radler. Über ruhige Wege und Straßen erreicht die Gruppe wieder den Ausgangspunkt.

Packtaschenverpflegung wird empfohlen, eine Einkehr ist vorgesehen. Streckenlänge: ca. 45 km. Tempo: Es wird ein gemütliches Tempo geradelt, somit ist diese Tour für jeden ein wenig geübten Radler zu schaffen. Ab Bahnhof Himmelpforten geht es mit dem Zug wieder in die Heimatorte: in Richtung Cuxhaven um 17.16 h, in Richtung Stade um 16.36 h oder 18.36 h. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei den Tourenleitern Peter und Monika Prüß, Osten, Tel. (04771) 3904.


TSV Osten

Walking für
Jedermann

30. 5. 2005. Die Grundtechniken des Walking und Nordic Walking können beim TSV Osten in zwei kostenpflichtigen Einführungskursen erlernt werden. Der erste Kursus beginnt am 11. Juni 2005 um 13.30 Uhr und am 12. Juni um 10.30 Uhr. Der zweite Kursus beginnt am 25. Juni um 13.30 Uhr und am 26. Juni um 10.30 Uhr. Die Kursdauer beträgt an allen Tagen 90 Minuten. Mitzubringen sind festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung. Die Kursteilnehmer treffen sich vor der Sporthalle Osten, bei der Grundschule. Infos und Anmeldung bei Joachim Fritzenschaft (Foto), Telefon 04771/5095. Fritzenschaft-Website hier.


ADFC

Fast 300 Radler
auf Sternfahrt

FOTO: ADFC
Blühendes Wollgras am Dahlemer See

30. 5. 2005. Annähernd 300 Radwanderer haben sich gestern an der 32. Sternwanderung der Arbeitsgemeinschaft Vier-Seen-Platte (ARGE) beteiligt. Die ARGE setzt sich aus Mitgliedern des Verschönerungsvereins Bad Bederkesa, des Heimatvereins „Kranichkring e.V.“ sowie der Verkehrsvereine Neuenwalde/Krempel und Wanna zusammen. Mit dabei: der ADFC-Kreisverband Cuxhaven. Ziel der diesjährigen Touren, die in zwölf Orten im nördlichen Landkreis Cuxhaven und in Bremerhaven begannen, war das Heimatmuseum in Wanna.

FOTOS: ADFC
Rast mit Butterkuchen in Wanna

Die Radwanderer starteten je nach Entfernung zwischen 8 und 9 Uhr von den Sammelpunkten in Bederkesa, Flögeln, Neuenwalde/Krempel, Wanna, Drangstedt, Hymendorf, Cuxhaven, Otterndorf, Hemmoor, Dorum, Langen, Midlum und Bremerhaven. Mit heimatkundlich erfahrenen Wanderführern auf landschaftlich schönen und zum größten Teil verkehrsberuhigten Strecken durch Flora und Fauna, Wälder und Wiesen starteten sie sternförmig in Richtung Wanna. Aus Hemmoor radelte eine Gruppe mit dem Tourenleiter Peter Prüss (Osten) an die Seenplatte.

Kurz vor 11 Uhr am Sonntag. Die Sonne scheint, ein leiser Wind weht über das Elbe-Weser-Dreick, fast 300  Radler sind unterwegs. Beim Wannaer Heimatmuseum warten die Musiker des Wannaer Posaunenchores auf die langsam eintrefenden Radler aus den 14 Ortschaften. Der Wannaer Verkehrsverein hat alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um die hungrigen Wandersleute mit Erbsensuppe, Grillwurst, Butterkuchen kalten Getränken und heißem Kaffee zu beköstigen. Viele fleißige Helfer haben ihren Platz bezogen und die Ausgabestelle der Erbsensuppe und der Jahreswanderplaketten übernommen.

Eine halbe Stunde später treffen die ersten ein. Zunächst vereinzelt, dann in größeren Gruppen. Das Außengelände des Heimatmuseums gleicht einem Ameisenhaufen. Zünftig begrüßt werden die Wandergruppen von Bürgermeister Hans-Hermann Peters. Die Musikkapelle spielt „Ja, wir sa`n mit`n Radel da“ und kurz vor 14 Uhr „Muss i` denn zum Städtele hinaus“.

Die Teilnehmer sind begeistert. „Diese Sternwanderungen sind immer eine tolle Sache. Wir haben schon viele davon mitgemacht, denn in der Gruppe macht das Radfahren noch mehr Spaß als alleine. Viele meiner Bekannten kennen ihre Heimat ja nur vom Autofenster aus, aber diese Sternfahrten bieten andere Perspektiven,“ berichteten Hilde, Gerhard und Martin Vollmers aus Lamstedt.


FC Basbeck-Osten

Gespenst
vertrieben

30. 5. 2005. Der FC Basbeck–Osten hat das Abstiegsgespenst vertrieben. Durch einen 2:1-Siegsicherte sich der FC vorzeitig den Klassenerhalt in der Bezirksklasse. Durch Tore von Thorsten Hammann und Pascal Schlichting gingen die Grün–Schwarzen mit 2:0 in Führung. Als dem TuS Oldendorf der Anschlusstreffer zum 1:2 gelang, geriet der Sieg noch einmal in Gefahr.

Durch den gleichzeitigen 5:2-Sieg des TuS Jork beim Spiel SV Ahlerstedt – Ottendorf 2 stehen die Absteiger bereits einen Spieltag vor dem Ende der Saison fest: Grodener SV, TuS Güldenstern Stade 2, TuS Oldendorf und der TSV Wehdel.


Wandern

Drei Schweizer
im Osteland

30. 5. 2005. Zu Fuß den Südabschnitt der Deutschen Fährstraße erkunden, von Neuhaus an der Mündung bis nach Bremervörde - diesen schönen Plan verwirklichen zur Zeit drei alte Freunde aus der Schweiz, die gestern in Gräpel Station machten.

Dort wurden sie vom Vorsitzenden der AG Osteland, Gerald Tielebörger, begrüßt.

Was den drei Deichwanderern aus Zürich gerade am Osteland so gut gefällt, steht unter HECHTHAUSEN.


AG Osteland

2. Tag der Oste
in Bremervörde


Das war der Tag der Oste 2005 in Hechthausen

30. 5. 2005. Der 2. Tag der Oste soll am 26. März 2006 im Bremervörder Oste-Hotel stattfinden. Dabei soll, wie bei der Premiere in Hechthausen, wieder der Kulturpreis "Der Goldene Hecht" verliehen werden. Das hat der Vorstand der AG Osteland jetzt beschlossen.

Dem Verein gehören mittlerweile 84 Mitglieder an. Mehr unter www.osteland.de.


Comedy

"instant impro"
in Hechthausen

30. 5. 2005. Am Sonnabend, 11. Juni, 20 Uhr, gastiert im Landhaus Ostekrone das Comedy-Theater „instant impro“ mit improvisierten Szenen. “instant impro“ bietet kurzweilige und temporeiche Unterhaltung, Comedy, Wortwitz und Situationskomik nonstop auf höchstem Niveau – kurz: eine Show, die man normalerweise nur im Fernsehen zu sehen bekommt. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Tourismus

"Fährienstraße"
wurde 1 Jahr alt


Bremervörder Expertinnen mit Prospektentwurf

27. 5. 2005. Vor einem Jahr, am 26. Mai 2005,  ist in Bremervörde und Gräpel die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel feierlich eröffnet worden (Fotoseite hier).


Auch die Ostemündung war stark vertreten

Der Projektträger, die in Osten ansässige AG Osteland e.V., nahm das kleine Jubiläum nicht etwa zum Anlaß für eine Feier, sondern für eine Arbeitstagung: Touristikerinnen aus drei Landkreisen waren vom Vorsitzenden Gerald Tielebörger nach Gräpel geladen worden, um über den Entwurf für einen neuen Osteland-Prospekt zur Deutschen Fährstraße zu beraten, der demnächst in hoher Auflage bundesweit verbreitet werden soll.


Osterrönfeld

Fähren-Ärger
auch im Norden


Schwebefähre in Osterrönfeld

27. 5. 2005. Auch in der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld gibt es nach einem Bericht derr Kieler Nachrichten wieder Ärger um die Fähre: "15. Juni: Den Termin können Osterrönfelder sich merken. An jenem Mittwoch soll die Schwebefähre nach gut zwei Monaten Stillstand wieder pendeln – jedenfalls nach dem aktuellen Zeitplan der Kanalbehörde.

Im Moment 'visiert' der Stahlbauspezialist des Wasser- und Schifffahrtsamts, Dieter Siebenlist, den Termin nur 'an'. Denn der Zeitplan kann nur klappen, wenn eine Spezialfirma aus Nordrhein-Westfalen Zusagen einhält und zügig arbeitet. In der mit dem 6. Juni beginnenden Woche sollen die Spezialisten zwei Tage lang Radstände des Fährwagens auf der Hochbrücke vermessen." Mehr in den Kieler Nachrichten.


Konzerte

Ohrwürmer vom
A-capella-Chor

25. 5. 2005. Volle Klänge von 15 Männerstimmen erschallten in Hechthausens Ostekrone. Voller Spaß ging die Gruppe taktlos zu Werke und bot den 100 Zuschauern eine vielseitige und vor allem vielstimmige Darbietung ihres vokalen Könnens. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Kunst

Süße Äpfel und
knorrige Alte

26. 5. 2005. Der Berthof von Gisela und Gerd Bertholdt in Kleinwörden macht seit langem von sich reden, weil er die "kleinste Lichtdruckerei der Welt" beherbergt. Fotokünstler Gerd Bertholdt bereitet zur Zeit eine Ausstellung im Museum Altes Land, Westerjork 49, 21635 Jork, vor. Unter dem Titel "Von knorrigen Alten … und süßen Früchtchen" wird dort am Freitag, 3. Juni, 19 Uhr, "Gestaltetes, Gedrucktes und Fotografiertes zum Thema Apfel" gezeigt.


Lichtdrucker Gerd Bertholdt

Bertholdt stellt den mittlerweile fast vergessenen Lichtdruck vor, mit dem Reproduktionen hergestellt werden können, deren Qualität selbst heute kaum mit digitalen Verfahren erreicht werden kann. Berthold: "Imer mehr Fotografen beschäftigen sich wieder mit dieser, zum Edeldruckverfahren avancierten Technik, um gestalterische Möglichkeiten heraus zu finden."


Der Berthof in Kleinwörden (Foto: Bertholdt)

Die Hechthausener Künstlerin E. U. Schirrmacher-Meitz wird in Jork Schwarzweiß-Fotografien von den „süßen Früchtchen“ präsentieren. Alle Freunde des Apfels und der Kunst sind herzlich eingeladen zur Ausstellungseröffnung, bei der Museumsleiter Dieter-Theodor Bohlmann spricht.


Heimatpflege

Theuerkauf zur
AG Osteland

26. 5. 2005. Immer mehr Experten aus dem Bereich der Heimatgeschichte und Heimatpflege schließen sich der AG Osteland an. Jetzt ist, wie Vorsitzender Gerald Tielebörger mitteilt, auch der Lamstedter Börde-Heimatpfleger und Museumsleiter Udo Theuerkauf der "Lobby für die Oste" beigetreten.

Aufnahmeantrag hier.


Museen

Findorff-Haus
an der Oste

25. 5. 2005. Ein "Findorff-Haus" ist jetzt in Iselersheim an der Oste, unweit der Deutschen Fährstraße, eingeweiht worden. Ihren Namen verdankt die neue Kulturstätte dem "Vater aller Moorbauern", Jürgen Christian Findorff (Foto), der nur wenige Meter entfernt auf dem angrenzenden Friedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Im Obergeschoß eines früheren Altenteilerhauses, das bis 2001 in Ostendorf stand, gibt es eine Findorff-Ausstellung über das Leben der Moorbauern. Mehr in Bremervörde aktuell.


Findorff-Haus in Iselersheim

Eine Website über Findorff steht hier. Das Findorff-Haus wird eine der Stationen bei der nächsten Exkursion der AG Osteland im Rahmen der Reihe "Unbekannte Oste" sein. Die Fahrt ist bereits ausgebucht.


Fährstraße

"Color Fantasy"
Europas Nr. 1


Die Color Fantasy auf der Kieler Förde

26. 5. 2005. Die größte und berühmteste Fähre an der Deutschen Fährstraße, die in Kiel anlegende "Color Fantasy", ist auch die beste Fähre Europas. Das ergab jetzt ein ADAC-Test.

Europaweit wurden 30 Fähren geprüft, erstmals auch aus den neuen EU-Staaten. Die Testverlierer kreuzten allesamt im Mittelmeer sowie im Gebiet der Kanaren.


Einkaufsstraße auf der "Color Fantasy"

Im  ADAC-Vergleich haben sich die Ostseefähren generell als sehr sicher erwiesen. Testsieger war die im Dezember in Dienst gestellte  "Color Fantasy" der Reederei "Color Line", die die Strecke Kiel-Oslo befährt. Sie erreichte nahezu die komplette Punktzahl, die die ADAC-Tester zu vergeben hatten.


Fernsehen

NDR sendet live
aus Kehdingen


Der Freiburger Hafen

26. 5. 2005. Das NDR-Fernsehen ("Hallo Niedersachsen – Sommertour 2005") bringt am Samstag, 23. Juli, von 19.30 bis 20 Uhr eine Livesendung aus Freiburg/Elbe.

Bei  dem Fest, das aus diesem Anlaß gefeiert wird, soll unter anderem die Prüfung zum touristischen Matrosenpatent gezeigt werden. An einem Stand informieren der Tourismusverband und die Maritimen Landschaft Unterelbe. Außerdem wird auf den Elberadweg, die Route „Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer“ und die Deutsche Fährstraße hingwiesen. Und natürlich werden auch die Kehdinger Landkönigin und die Volkstanzgruppe Hüll auftreten.


Polizei

Kinderleiche
gefunden

Foto: Polizei24. 5. 2005. Am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr ist eine Kinderleiche von Wassersportlern an einem Bootsanleger an der Este  in Jork-Leeswig entdeckt worden. Laut Polizei könnte es sich um den zwei Jahre alten Delil K. (siehe Fahndungsfoto) handeln, der seit Pfingstsonnabend vermisst worden war, meldet das Stader Tageblatt. Delil hatte am Rande einer Hochzeitsfeier mit Freunden gespielt. Die Kinder hatten sich getrennt, seither war Delil verschwunden.


Hemmoor

KSK-Neubau
am Rathaus

25. 5. 2005. Die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln will am Hemmoorer Rathaus eine neue Zentrale bauen. Kosten: 1,5 Millionen Euro. Mehr
unter NEZ.


Himmler

Die Oste war
sein Schicksal

23. 5. 2005. Vor 60 Jahren, am Abend des 23. April 1945, endete in Lüneburg das Leben des NS-Massenmörders Heinrich Himmler (Totenmaske links). Die Oste war Himmler zum Verhängnis geworden. Ablauf und Stationen seiner Flucht aus Flensburg sind weithin ungeklärt, auch Hemmoor wird gelegentlich erwähnt. Sicher scheint, dass Himmler, in Wehrmachtuniform, außerhalb von Meinstedt (bei Zeven) auf einer Oste-Brücke von einem britischen Posten mit sowjetischer Verstärkung am 21. Mai kontrolliert und festgenommen worden ist.

Man brachte ihn nach Bremervörde, wo er eine Nacht in der alten Sägemühle verbrachte, bevor er ins Kriegsgefangenenlager Westertimke transportiert wurde.

Über Himmlers Ende schreibt heute die Welt, den Briten auf der Ostebrücke sei er "aufgefallen, weil er die Uniform eines Feldwebels der Geheimen Feldpolizei trug, dazu eine schwarze Klappe über dem linken Auge. Der Ausweis lautete auf den Namen Heinrich Hitzinger. Ihr Verdacht bestätigte sich: Das linke Auge war gesund. Der Paß war gefälscht.

Der Mann wurde in das Vernehmungszentrum  (des "Security Headquarter of the British Army of Occupation" in der Uelzener Straße 31a) geschafft. Dort, im Erkerzimmer, gab der Festgenommene sich nach allerlei Ausflüchten schließlich als Heinrich Himmler zu erkennen. Er wurde sofort, umringt von Geheimdienstoffizieren mit gezogenen Pistolen, von einem Militärarzt auf verborgenes Gift untersucht.

Am Abend, bei einer erneuten ärztlichen Kontrolle im Erkerzimmer, warf Himmler plötzlich den Kopf nach hinten, zerbiß eine in der Mundhöhle verborgene Giftkapsel und war Sekunden später tot.

Britische Militärpolizisten holten zwei Lüneburger Kriminalbeamte herbei und befahlen ihnen, den auf einer grauen Wolldecke auf dem Fußboden liegenden Leichnam zu identifizieren. Sie wurden danach angewiesen, von Himmler Fingerabdrücke zu nehmen und eine Totenmaske zu fertigen. Nachdem das erledigt war, wurde der Leichnam in Decken geschnürt, auf einen Armeelastwagen geworfen und im Schutz der Dunkelheit in der Nähe Lüneburgs verscharrt - wo genau, blieb bis heute geheim."

Über diverse Mutmaßungen über Himmlers Grab berichtet die Website der der antifaschistischen Vereinigung VVN/BdA. Mehr über Himmler in der Welt und in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia.


Literatur

Die Leiche und
die Schwebefähre

24. 5. 2005. Der Geversdorfer Dr. Reinhold Friedl stellt dieser Tage zwei Bücher vor. Das eine präsentiert er als Leiter der Regionalstelle Nord der UNO-Flüchtlingshilfe; es handelt von Not und Vertreibung in Deutschland.

Das andere stammt aus seiner eigenen Feder: ein Regionalkrimi, der an der Oste spielt und Ende Mai erscheinen soll. Der Krimi, so ist zu hören, beginnt mit einem Leichenfund auf einer stillgelegten Fähre in Geversdorf, die in ein Fährmuseum an der Schwebefähre in Osten geschleppt werden soll... Mehr unter HEMMOOR.


Politik

Krogmann - Wetzel,
Merkel - Schröder

23. 5. 2005. Die Deutschen sollen nach dem Willen der Parteien schon Mitte September einen neuen Bundestag wählen. Kanzler Gerhard Schröder, der seinen Reformkurs durch die Blockadepolitik der Union im Bundesrat torpediert sieht, will bis zum 1. Juli die Vertrauensfrage stellen. Im Wahlkampf wird es aller Voraussicht nach zum Duell Schröder gegen CDU-Chefin Angela Merkel kommen. Die CDU hat sich inoffiziell auf Merkel festgelegt.

Die hiesigen Abgeordneten Dr. Margrit Wetzel (SPD, Foto oben) und Dr. Martina Krogmann (CDU, Foto links) haben gegenüber dem Stader Tageblatt angekündigt, dass sie wieder für den Bundestag kandidieren werden. Beide hätten sich von der Kanzler-Ankündigung überrascht gezeigt, schreibt die Zeitung. Wetzel laut Tageblatt: „Mir hat es die Sprache verschlagen.“

SPD: "Neue Dynamik"
statt Flügelkampf?

Inzwischen hat sich die SPD offenbar gefangen: "Einen Tag nach der verheerendsten Wahlniederlage, die die SPD unter Kanzler Gerhard Schröder je erlebt hat, trägt sie ein Selbstbewusstsein zur Schau, das man zuletzt kurz vor Weihnachten erleben durfte, als die Union sich selbst zerfleischte". meldet jedenfalls SPIEGEL online.

Weiter heißt es: "Statt der erwarteten Flügelkämpfe agieren die Genossen wie auf Drogen. In Partei und Fraktion wird der 'Befreiungsschlag' gefeiert. Man habe eine 'neue Dynamik in die Landschaft' gebracht, notiert Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel zufrieden." Mehr...


Post

Sondermarke
für die Oste


Helmut Plate und Karin Harms mit Sondermarke
--- Bild vergrößern hier ---

23. 5. 2005. Zum ersten Jahrestag der Eröffnung derDeutschen Fährstraße Bremervörde – Kiel am 26. Mai 2005 hat die Österreichische Post AG eine 55-Cent-Sondermarke herausgegeben, die eine der letzten handbetriebenen Prahmfähren im Osteland zeigt.

Entwickelt wurde die Marke, die in Österreich als amtliches Postwertzeichen gilt, in Zusammenarbeit mit dem Projektträger der jüngsten deutschen Ferienstraße, der AG Osteland e.V. Abgebildet ist der langjährige Fährmann und Gastwirt Helmut Plate aus Gräpel (Kreis Stade), der seit Jahrzehnten auf den traditionellen Zuruf "Fährmann, hol över" vor allem Radfahrer und Wanderer über den Fluß bringt.

Der Fährmann vom
"Rio de la Plate"

Die Popularität Plates, eines der bekanntesten Originale der Region, hat dazu geführt, dass die Oste im Volksmund auch „Rio de la Plate“ heißt. Bereits im März beim „Tag der Oste“ in Hechthausen war der Fährmann unter der Schirmherrschaft dreier Landräte für seine Verdienste um den Tourismus im Elbe-Weser-Dreieck mit dem Kulturpreis „Der Goldene Hecht“ ausgezeichnet worden, dem scherzhaft so genannten „Oste-Oscar“.


Die Titelseite des Gedenkblattes

Jetzt überreichte Karin Harms (Hemmoor) vom Arbeitskreis Kultur der AG Osteland dem Fährmann mitten auf der Oste das erste Exemplar eines  Gedenk-Schmuckblattes mit der neuen Marke.

Das Schmuckblatt stellt die 250 Kilometer lange neue Ferienstraße vor, die von der Oste bis zur Ostsee führt und 55 Brücken, Fähren, Sperrwerke, Schleusen und maritime Museen verbindet. Abgegeben wird die Sondermarke mit dem vierseitigen Gedenkblatt für 5 Euro einschließlich einer Spende für die Aktion "Die Oste leuchtet" zur geplanten Illuminierung des (ebenfalls an der Oste gelegenen) Nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten – Hemmoor.

Bezogen werden kann das Schmuckblatt samt Sondermarke gegen Überweisung von 5 Euro plus 1,50 Euro für Versand und Verpackung bei der Arbeitsgemeinschaft Osteland, Konto 36 22 26 66 00 bei der Volksbank Stade-Cuxhaven, BLZ 241 910 15. (Absender auf dem Überweisungsträger vermerken.)

Bereits vorigen Monat hatte die Österreichische Post eine Marke mit der Schwebefähre zwischen Osten und Hemmoor herausgegeben, einem der Wahrzeichen der neuen Ferienstraße, die mit dem Slogan "Frohe Fährien im frischen Norden" beworben wird.

Sondermarken mit weiteren Brücken und Fähren entlang der touristischen Route an Oste, Elbe, Nord-Ostsee-Kanal und Kieler Förde sollen folgen.


Cuxhaven

Stabbert neuer
Stadtchef

22. 5. 2005. Nicht nur in NRW, auch in Cuxhaven hat die SPD am Sonntag eine Wahl verloren. CDU-Kandidat Arno Stabbert wird neuer Oberbürgermeister der Nordseestadt. Er eroberte im ersten Wahlgang 50,5 Prozent der Stimmen. Mehr in der Nordsee-Zeitung.

Ein NEZ-Porträt der Brüder Arno Stabbert und Ralf Stabbert - vielen an der Oste bekannt geworden als Hemmoorer Polizeichef - steht hier.


Tourismus

Gut orientiert
in Bremervörde


Touristikerinnen Norden und Kummer

23. 5. 2005. Die Stadt Bremervörde erhält ein touristisches Leitsystem. Bianka Kummer, Leiterin des Fachbereiches Wirtschaftsförderung, Kultur, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit, und Mitarbeiterin Barbara Norden stellten das System (Gesamtkosten: 18 000 Euro) dieser Tage vor.

An 26 Standorten im Stadtkern werden insgesamt 150 Schilder angebracht, unter anderem mit Hinweisen auf die Deutsche Fährstraße. Kummer und Norden sind aktive Mitglieder der AG Osteland (Foto oben). Mehr bei Bremervörde aktuell.


Kirche

Begeisterung über
das Tura-Ballett

FOTO: HEINRICH UTHENWOLDT
22. 5. 2005. Das Hechthausener Tura-Ballett begeisterte beim evangelischen Gemeindefest in Basbeck. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Feuerwehr

Wer grüßt
denn da?

21. 5. 2005. Diese Feuerwehr-Puppen begrüßten am Wochenende die Teilnehmer an der Einweihungsfeier für das neue Großenwördener Gerätehaus. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Tourismus

"Fährplatz" Nr. 16
jetzt erschienen

22. 5. 2005. Zum einjährigen Bestehen der Deutschen Fährstraße ist jetzt die 16. Ausgabe des Newsletters der AG Osteland, "Der Fährplatz", erschienen. Das Informationsblatt kann hier heruntergeladen werden (PDF-Datei).


Deiche

Läßt der Bund die
Oste verkommen?


Die Oste bei Osten (Foto: Kirmes)

21. 5. 2005. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA), das heißt der Bund, hat sich aus den Unterhaltungsarbeiten an der Bundeswasserstraße Oste weitgehend zurückgezogen.

Wenn es künftig zu Schäden an den Deichen komme, drohten den Deichverbänden "dramatische Auswirkungen" finanzieller Art, fürchtet Geschäftsführer Ulrich Gerdes vom Ostedeichverband. Gerdes erwartet laut NEZ eine "Kostenlawine" für die Oste-Anlieger.


Landwirtschaft

Schlechtes Wetter
verzögert Ernte

20. 5. 2005. Weil wegen schlechten Wetters die Gräser langsamer wachsen als sonst, verzögert sich die Futterernte, klagen Landwirte im Elbe-Weser-Raum. Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Natureum

Ferien bei
den Indianern

21. 5. 2005. Aus Anlass des Kirchentages in Hannover sind in diesem Jahr die Pfingstferien auf den 25. bis 27. Mai verschoben worden. Für diejenigen, die nicht zum Kirchentag fahren, bereitet das Natureum an allen Ferientagen ein buntes Programm vor.

Von Mittwoch bis Freitag gibt es täglich von  11 bis 16 Uhr Mitmachaktionen im Tipi-Dorf. Beim "indianischen" Kochen, Jagen und Basteln kann das Leben der amerikanischen Ureinwohner nachempfunden werden. Weitere Infos zum Thema Indianer bietet die Ausstellung "Indianer & Tiere Nordamerikas". Eine Anmeldung ist nicht notwendig, für 2,50 € Teilnahmebeitrag zusätzlich zum Eintritt kann jeder große und kleine Besucher an der Aktion teilnehmen. Außerdem wird an jedem Tag um 15 Uhr eine kostenlose Erlebnisführung mit Fütterung durch die Amphibienschau und um 16 Uhr bei den Haustieren geboten.

Sonntag Vortrag
über Giftfrösche

Am Sonntag, 29. Mai, sind die "Giftfrösche & Co." Thema eines Aktionstages. Um 15 Uhr referiert der Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde,  Holger Birkhahn aus Cuxhaven, über Pfeilgiftfrösche. Birkhahn wird faszinierende Geschichten und Dias von einer Peru-Reise präsentieren. Seine fundierten Kenntnisse über Giftfrösche hat er auf 17 Reisen durch die Tropen Mittel- und Südamerikas gesammelt.


Deiche

Läßt der Bund die
Oste verkommen?


Die Oste bei Osten (Foto: Kirmes)

21. 5. 2005. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA), das heißt der Bund, hat sich aus den Unterhaltungsarbeiten an der Bundeswasserstraße Oste weitgehend zurückgezogen.

Wenn es künftig zu Schäden an den Deichen komme, drohten den Deichverbänden "dramatische Auswirkungen" finanzieller Art, fürchtet Geschäftsführer Ulrich Gerdes vom Ostedeichverband. Gerdes erwartet laut NEZ eine "Kostenlawine" für die Oste-Anlieger.


Unterelbe

Skatertag und
Leuchtturmfest


Am Leuchtturm wird gefeiert

21. 5. 2005. Am Sonntag wird die Kreisstraße 39  über 25 Kilometer, zwischen Hahnöfersand und Lühesand, von 10 bis 18 Uhr gesperrt. Beim 7. Radler- und Skatertag an der Elbe ist die Fahrbahn den Fahrradfahrern, Skatern, Bladern und Nordic-Walkern vorbehalten.

Am Kirchenstieg in Grünendeich findet am Sonntag gleichzeitig das Leuchtturmfest mit Bilderausstellung bei der Maritimen Landschaft Unterelbe, Flohmarkt, vielen Ständen, Live-Musik und einem "Spielemobil" für Kinder statt. Der Leuchtturm "Oberfeuer Grünendeich" (mehr) ist zu besichtigen. Mehr im Hamburger Abendblatt.


Landwirtschaft

Schlechtes Wetter
verzögert Ernte

20. 5. 2005. Weil wegen schlechten Wetters die Gräser langsamer wachsen als sonst, verzögert sich die Futterernte, klagen Landwirte im Elbe-Weser-Raum. Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Presse

Schönrederei und
Luftbuchungen

21. 5. 2005. Als "Groschenblätter" hat der offenbar genervte Kultusminister Bernd Busemann (Foto) im Landtag die drei Heimatzeitungen im Elbe-Weser-Raum - darunter die "Niederelbe-Zeitung" (NEZ) - bezeichnet, die wiederholt auf die mangelhafte Unterrichtsversorgung hingewiesen haben.

Die "Niederelbe-Zeitung" setzt sich heute mit der Entgleisung des CDU-Politikers auseinander und findet in einem Kommentar deutliche Worte für die Schulpolitik der hannoverschen Wulff-Regierung: "Nur mit Schönrederei und Luftbuchungen ist den Schulen nicht geholfen."

Land torpediert
Osteschul-Pläne

19. 5. 2005. Die von Fachleuten hoch gerühmte Ganztagsschule wird im Cuxland vorerst ein Traum bleiben. Das Land Niedersachsen stellt weder Lehrer noch Geld zur Verfügung und torpediert damit die Absicht der Bundesregierung, mehr Ganztagsschulen zu schaffen.

Zuschüsse für den Nachmittagsunterricht und zusätzliche Pädagogen oder wenigstens für ein Budget für Honorarkräfte gebe es nicht, schreibt die Nordsee-Zeitung. Das gelte für die Schulzentren in Loxstedt, Schiffdorf, Bederkesa und Hemmoor, die in diesem Sommer Ganztagsschule werden wollten. Schulleiter Jürgen Witt (Foto) von der Hemmoorer Osteschule ist hochgradig enttäuscht. Die NEZ zitiert ihn in ihrer Donnerstag-Ausgabe mit den Worten: "Ohne Ressourcen können wir keine Ganztagsschule werden." So stehe der Antrag der Osteschule Hemmoor vor dem Aus.


Schwebefähre

Bald kommen
die Antriebe


Im Sommer rückt wieder der Riesenkran an

21. 5. 2005. Die Arbeiten an der Schwebefähre über die Oste schreiten weiter voran. Experten der Brunsbütteler Firma Korro-Service und des Cuxhavener Maschinenbauers Empting richten das Gerüst dieser Tage für den Einbau der neuen Motoren her.


Diese Laufräder werden ersetzt

Stahlbauer werden demnächst die rutschigen Bretter oben auf der Traverse durch sichere Gitterroste ersetzen. Im Juli sollen dann die in NRW neu gegossenen mächtigen Laufräder eingesetzt werden. Spätestens im August soll die Fähre - nach fast vierjähriger Pause - wieder schweben.

Rendsburg: Fahrwerk
steht "extrem schief"

Am Nord-Ostsee-Kanal haben unterdessen die Reparaturarbeiten an der Schwebefähre begonnen, die zur Zeit am Osterrönfelder Ufer liegt. Techniker einer Büdelsdorfer Stahlbaufirma verstärken den oben auf der Hochbrücke rollenden Fahrwagen, um anschließend Konstruktionsteile austauschen zu können. Ein Teil des Fahrwerks, das nach Behördenangaben "extrem schief steht", soll anschließend wieder gerichtet werden.


Tourismus

Plattdeutsch als
Werbeschlager

20. 5. 2005. Wie wirbt man für ein neues Jugendhotel in Bremervörde, am Endpunkt der Deutschen Fährstraße? Schüler des Bremervörder Wirtschaftsgymnasiums haben sich mit dieser Frage befaßt. Die Ergebnisse präsentierten die Schüler jetzt im Ratssaal.

Wichtige Ratschläge: Umbau von Achtbett- zu Vierbettzimmern , ein gesundes Ernährungsangebot und Pflege des "regionalen Bezugs", etwa der plattdeutschen Sprache, die iin ganz Deutschland bekannt sei.

???Kinofilme wie ‘Werner’ (Foto links) oder bekannte Rockgruppen wie ,Torfrock’ sind dafür der beste Beweis“, heißt es in dem Marketingkonzept der Schüler. Auch beim Essen könne man die regionale Küche einbeziehen durch Gerichte wie Grünkohl oder Labskaus. Mehr unter http://www.bremervoerde-aktuell.de/index.php?menu=150&command=showartikel&ID=2494.


Osten

Einmütig für
die Zukunft


Der Ostener Rat tagte in der Festhalle

19. 5. 2005. In großer Einmütigkeit hat der Ostener Gemeinderat am Donnerstag zwei zukunftweisende Beschlüsse gefaßt.

Mit gewissen "Bauchschmerzen", aber in der Zuversicht, eine "gute Investition" zu tätigen, wurden bei nur einer Enthaltung die noch fehlenden 10 000 Euro für den 2. Bauabschnitt des Nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor nachbewilligt. Es gehe darum, einen "Tourismusmagneten" für das Osteland wieder optimal nutzen zu können, erklärte die Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Fremdenverkehr, CDU-Ratsfrau Susanne Heinsohn (Foto).

Die übrigen 99 Prozent des Gesamtaufwandes für die Reparatur, dessen Hauptnutznießer das Osteland ist, tragen andere Zuwendungsgeber, vor allem die EU.


Osterrönfeld - an der "Straße der Traumschiffe"

Einstimmig beschloß der Rat die Aufnahme einer Partnerschaft mit dem Schwebefähren-Dorf Osterrönfeld bei Rendsburg. Damit sind die beiden zentralen Punkte der Deutschen Fährstraße formell verschwistert.

Nach gegenseitigen Besuchen der Räte sollen Vereine und Verbände die Partnerschaft mit Leben erfüllen, kündigte Bürgermeister Carsten Hubert an.


Dieser Anleger muß ersetzt werden

Kritik übte SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Klüser daran, dass sich die Ausbringung des Fahrgastschiff-Anlegers weiterhin verzögert; er werde wohl erst gegen Saisonende zur Verfügung stehen. Verantwortlich seien, so Klüser über die "unendliche Geschichte", Versäumnisse des Bürgermeisters aus dem vergangenen Jahr.

Gegen Kritik aus den Reihen der Sozialdemokraten, Hubert habe dem Kreis ohne Autorisierung durch den Rat eine finanzielle  Beteiligung der Gemeinde an den Mehraufwendungen für die Schwebefähre in Aussicht gestellt, nahm sogar SPD-Finanzexperte Herbert Guthahn (Foto), der "elder statesman" seiner Partei, den CDU-Bürgermeister in Schutz: Hubert habe in einer äußerst eilbedürftigen Angelegenheit zum Wohl der Gemeinde gehandelt.

Zögerlichkeit hätte die Reparatur der Schwebefähre aufs Spiel gesetzt und eine Million Zuschüsse gefährdet. Guthahn: "Es war zwei Minuten vor zwölf."


Fußgängerzonen

Osten gegen
Oyten 1:0

Beweisfoto von Volker Klingenberg (Ausschnitt)
Zwischen Anfang und Ende genau 19,45 Meter

20. 5. 2005. Der muntere Streit um die kürzeste Fußgängerzone Deutschlands geht in die nächste Runde: Oyten bei Bremen muss sich geschlagen geben und scheidet aus. Mehr unter OSTEN.


Kirche

"Raststätten
für die Seele"

19. 5. 2005. Pastor Dieter Ducksch, Magdalena Wassermann und Thorsten Juls vom Kirchenvorstand sowie der langjährige Küster Ewald Mattheis haben am Donnerstag in Osten die Aktion "Offene Kirche" vorgestellt: Ein Emblem am Eingang der St.-Petri-Kirche signalisiert, dass das Gotteshaus vom 1. April bis zum 10. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist - obwohl es dort vor zwei Jahren bekanntlich zu einem schlimmen Fall von Vandalismus gekommen war.

Das Signet ist inzwischen an über 100 norddeutschen Kirchen angebracht, die sich in der Urlaubszeit als "Raststätten für die Seele" verstehen. Im Internet stellt sich die Aktion unter http://www.offene-kirchen.de/ vor.


ADFC

Sternfahrt
nach Wanna

20. 5. 2005. Die Arbeitsgemeinschaft Vier-Seen-Platte lädt in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), Kreisverband Cuxhaven, zu einer Sternfahrt am Sonntag, 29. Mai, ein. Ziel ist das Heimatmuseum Wanna. Dort bietet der ADFC einen Info-Stand und die Arbeitsgemeinschaft Vier-Seen-Platte ein buntes Unterhaltungsprogramm und Verpflegung. Für Erbsensuppe, Programm und Teilnehmerplakette ist ein kleiner Unkostenbeitrag zu entrichten. Treffpunkt Hemmoor: Bahnhof, 8.00 Uhr, ca.80 km, Tourenleiter: Peter Prüß, Osten, Tel 04771-3904. Anmeldungen werden erbeten bis zum 25. Mai.


AG 60 plus

Klönschnack zur
"Fährienstraße"


 Jochen Bölsche präsentiert die Fährstraße

19. 5. 2005. Tage Hansen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Hemmoor, hatte wieder zu einem der beliebten Klönschnack-Nachmittage eingeladen. Jochen Bölsche von der AG Osteland informierte in der Ostener Festhalle mit einer Video-Präsentation über den Aufbau der Deutschen Fährstraße, die Zukunft der Schwebefähre und die jüngste Schwebefähren-Weltkonferenz 2005 in Rochefort.


Tage Hansen (r.) leitete die Versammlung

Aus dem Kreis der Versammlung wurde angeregt, die neue Partnergemeinde Osterrönfeld an der Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal zum Ziel der nächsten Ausfahrt zu machen.


Osten

Hochburg der
Seniorenreisen


Touristenbusse gestern in Osten

18. 5. 2005. Alle Experten sind sich einig: Dem Seniorentourismus gehört die Zukunft. Dass Osten in dieser Hinsicht gute Karten hat, zeigt sich in zur Zeit nahezu Tag für Tag, wenn die Busse mit alten Menschen in den Ort rollen - etwa am Mittwoch wieder mit 120 Besuchern unter der Leitung des Nordholzer Bürgermeisters Bernhard Jährling.


Horst Ahlf erklärt die Schwebefähre

Den Senioren gefällt das Programm, das auch von Gehbehinderten leicht bewältigt werden kann, weil die Stationen nur wenige hundert Meter auseinander liegen: der Vortrag von Horst Ahlf (Foto) auf der Schwebefähre, die Kirchenführung mit Elke Kirmes und die Vorstellung des Buddelmuseums durch Gabi Rüsch.

Manche zeigen sich enttäuscht, dass die Schwebefähre noch nicht in Betrieb ist. Einige Veranstalter haben aus diesem Grund in den letzten Jahren ihre Fahrten nach Osten abgesagt.

Mit einer Wiederbelebung des Osten-Tourismus ist allerdings zu rechnen, wenn erst die Schwebefähre im Herbst wieder betriebsbereit ist. Für diesen Fall wird laut einem Gutachten, das für die Samtgemeinde Hemmoor erstellt worden ist, mit 40 000 zusätzlichen Tagesgästen pro Jahr für Osten gerechnet, sei es per Bus, sei es per Rad oder Pkw.


Kinder

Entsetzen über
tragischen Unfall

18. 5. 2005. Mit Entsetzen und Mitgefühl reagieren die Menschen in Osten, Altendorf und Isensee auf einen schrecklichen Grillunfall. Das Opfer, ein achtjähriger Junge, wurde mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik transportiert.

Alljährlich ereignen sich in Deutschland rund 3000 schwere Grillunfälle. Informationen zur Unfallverhütung stehen hier...


Fall Hoffmann

Erfundene
Verbrechen

19. 5. 2005. Die Polizei hat bisher keine Hinweise auf eine Verstrickung des mutmaßlichen zweifachen Kindermörders Marc Hoffmann in weitere Verbrechen.

Ein Ermittler sagte am Mittwoch im Prozess vor dem Landgericht Stade, Hoffmann habe in Vernehmungen eingeräumt, dass er sich eine Geschichte über einen angeblich erschossenen Obdachlosen nur ausgedacht habe. Ein zweites Verbrechen habe Hoffmanns Angaben zufolge der Mithäftling erfunden. Die Hinweise auf vier weitere angebliche Taten seien nur sehr vage gewesen. Mehr...


Vermißte

Suche nach
Zweijährigem

19. 5. 2005. Trotz intensiver Suche der Polizei fehlt von dem seit Sonnabendabend in Buxtehude vermissten zweijährigen Kind weiter jede Spur. Mehr im Weserkurier.


Fernsehen

"Tatort" aus
der "Bombe"


Maria Furtwängler: Dreh in Großenwörden

18. 5. 2005. Der nächste Niedersachsen-"Tatort" der ARD mit Kommissarin Maria Furtwängler wird unter anderem in Großenwörden - unweit der "Deutschen Krimistraße" - und im Raum Hemmoor gedreht.


Kultkneipe "Bombe", ehemals Stechmann

Studio Hamburg, die Produktionsfirma, hat für den Monat Juni bereits Hotelkapazitäten für 39 Personen in der Ostemarsch reserviert.

Einer der Schauplätze soll unbestätigten Informationen zufolge die legendäre "Bombe" (Website hier) von Heinz Wassermann in Großenwörden sein.

Auf das Lokal sind die "location scouts" von Studio Hamburg - auf der Suche nach einer schlichten Kneipe mit ländlichem Charme - angeblich durch das Internet gestossen.

ostemarsch.de meint: Eine bessere Wahl hätten sie kaum treffen können.


Sozialpolitik

Apotheken-Wolf
soll maßhalten


Website der Hemmoorer Wolf-Apotheke

18. 5. 2005. Als "Skandal"bezeichnet der Sozialverband Deutschland (SoVD) die Multi-Millionen-Forderung des Präsidenten der Bundesvereinigung der Apothekerverbände (ABDA), Heinz Günther Wolf, zu Lasten der Kassen.

Auch die CDU/CSU gab dem Hemmoorer Rathaus-Apotheker Wolf gestern Kontra und forderte seinen Verband zum Maßhalten auf. Alle Details unter HEMMOOR.


Feuerwehr

Ostener Freiwillige
im Oste-Einsatz

18. 5. 2005. Die Ostener Feuerwehr half Pfingsten, ein auf der Oste gekentertes Kajütboot zu bergen.

Auf dem Havaristen befanden sich vier Personen, darunter zwei Kinder. Ursache scheint ein Leck am Heck gewesen zu sein.


Umwelt

Franz Alt in
Himmelpforten

17. 5. 2005. Der bekannte Umweltexperte, Autor und Fernsehmoderator Franz Alt kommt nach Himmelpforten. Sein Thema am Mittwoch, 1. Juni, ab 19 Uhr in der Eulsethe-Halle: "Fossil-atomare Brennstoffe als Auslaufmodelle und die Zukunft der Solarenergie". Mehr im Tageblatt.


Landespolitik

Denkmalschutz
verzweifelt

17. 5. 2005. Die Denkmalpflege in Niedersachsen ist nach Ansicht des zuständigen Landesamtes in einem beklagenswerten Zustand. Die finanzielle Förderung von Baudenkmalen werde immer weiter zusammengestrichen, sagte die Präsidentin des Amtes, Christiane Segers-Glocke.

In diesem Jahr würden dafür voraussichtlich 2,4 Millionen Euro ausgegeben, der tatsächliche Bedarf liege aber bei rund 15 Millionen Euro. Zudem befürchtet die Landeskonservatorin, dass nach der Verwaltungsreform bei der Planung von Bauprojekten die Belange des Denkmalschutzes nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden. Seit Jahresbeginn sind die Kommunen für diese Frage zuständig.

"Wir sind in Deutschland das absolute Schlusslicht hinsichtlich der Fördermittel und des Personals. Es ist zum Verzweifeln", sagte Segers-Glocke.

Die Fördermittel für Baudenkmale in Niedersachsen sind nach Angaben des Landesamts für Denkmalpflege in den vergangenen Jahren stetig gesunken. So seien die Ausgaben von 6,8 Millionen Euro im Jahr 1996 inzwischen um knapp zwei Drittel auf einen neuen Tiefststand gesunken.


Schwebefähren

Weltkonferenz
2009 in Osten


Bürgermeister Sibbel und Hubert in Rochefort

16. 5. 2005. Im Jahre 2009, wenn das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten 100 Jahre alt wird, soll der Weltverband der Schwebefähren seine Jahreskonferenz in den Standortgemeinden der beiden letzten deutschen Fährbrücken, in Osten an der Oste sowie in Rendsburg und Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal, abhalten.


Eindrucksvoll: die Schwebefähre in Rochefort

Diese Einladung sprachen die Bürgermeister von Osten und Osterrönfeld, Carsten Hubert und Jörg Sibbel, bei der diesjährigen Schwebefähren-Weltkonferenz am Pfingstwochenende im französischen Rochefort aus.


Acht Fähren gehören dem Weltverband an

Die Delegierten des 2003 in Bilbao und Madrid gegründeten Weltverbandes, dessen Ehrenpräsident der spanische König Juan Carlos I. ist, vernahmen erfreut, dass sich die Schwebefähren in der Bundesrepublik zunehmender Wertschätzung als Baudenkmal und Tourismusmagnet erfreuen.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Presse

Aprilscherz
mit Folgen

17. 5. 2005. Rund 13 000 Bezieher finden an diesem Dienstag die neue Ausgabe von "wirtschaft elbe-weser" auf ihrem Schreibtisch. Das Organ der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum ist ganz dem Thema "Trends im Tourismus" gewidmet. Auf drei Seiten geht es um den "Aufbruch im Zeichen des Goldenen Hechts". Überschriften: "Osteland: Eine Region entdeckt ihren Fluss / Deutsche Fährstraße bietet enormes touristisches Potential" (der Artikel kann hier nachgelesen werden).


IHK-Artikel über das Osteland (Ausriß)

Bei einem Bildtext, den die Stader IHK-Redaktion verfaßt hat, stutzt der kundige Leser: "Juan Carlos zu Besuch im Osteland" steht unter einem Foto, das in Wahrheit den Monarchen im Herbst 2003 in seinem Zarzuela-Palast in Madrid bei einer Audienz für den Schwebefähren-Weltverband zeigt.


Falscher Bildtext im IHK-Magazin

Was ist da passiert? Womöglich hatte die verantwortliche IHK-Redakteurin beim Verfassen des Bildtextes einen Artikel der "Niederelbe-Zeitung" vom 1. April 2004 im Hinterkopf gehabt, den sie nicht als Aprilscherz durchschaut hatte: Der spanische König werde Osten einen Besuch abstatten, hatte die Heimatzeitung damals gekonnt geulkt (siehe Artikel, hier).


Die Konferenz lachte: Videowand mit Aprilscherz

Für schallendes Gelächter sorgte der Aprilscherz vom vorigen Jahr zuletzt am Pfingstwochenende bei der Schwebefähren-Weltkonferenz 2005 in Rochefort: Eine Assistentin des Verbandspräsidenten Javier Cardenal (r.) hatte den Artikel zunächst für bare Münze genommen und in eine Videopräsentation über die Pressearbeit der Weltorganisation eingebaut.

Eine andere, kundigere Mitarbeiterin wurde allerdings noch rechtzeitig auf die Fehleinschätzung aufmerksam - und sorgte mit aufklärenden Worten über deutsche Aprilbräuche für Heiterkeit unter den Delegierten.


Heimatgeschichte

Spurensuche
im Osteland


Historische Ziegelei Bevern

17. 5. 2005. Einen ausführlichen Bericht widmet die Rotenburger Rundschau der jüngsten Exkursion der AG Osteland zum Thema Ziegeleien. Zum Text...


A-capella in
der Ostekrone

11. 5. 2005. Für Musik braucht man nicht immer Instrumente. Daß diese Musik sehr reizvoll sein kann, kann man demnächst in Hechthausen erleben – mit der Gruppe takt-los. Am Freitag, 20. Mai, steht nämlich um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone der 15 Mann starke Cuxhavener A-capella-Chor auf dem Programm des Kulturkreises Hechthausen. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Osterrönfeld

Ärger um die
"Schwesterfähre"

12. 5. 2005. In der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld  ist, wie berichtet, die Schwebefähre ausgefallen. Wie in Osten stehen an der zweiten deutschen Schwebefähre langfristige Reparaturen an.

Bürgermeister Jörg Sibbel fordert - bislang vergebens - vom Bund die Stellung einer Ersatzfähre statt des bereits eingerichteten Ersatzbusverkehrs. Mehr in den Kieler Nachrichten.


Internet

"German Ferry
Street" online


 Eröffnung der Deutschen Fährstraße (Mai 2004)

11. 5. 2005. Die weltweit bedeutendste Internet-Enzyklopädie, answers.com, wird von der Presse als "an information junkie's dream" beurteilt. Das international genutzte Super-Lexikon informiert jetzt auch über die Oste und - ein Jahr nach der Eröffnung - sogar schon über die Deutsche Fährstraße.

Über die in Osten konzipierte neue Ferienstraße heißt es: "The Deutsche Fährstraße (German Ferry Street) was established in May 2004 and is an institution similar to the american National Scenic Byways. It connects various places between Bremervörde and Kiel with relation to the history of ferries and crossing of rivers, like the historic transporter bridges in Rendsburg and Osten. It is 250 km long and connects 50 bridges, sluices, barrages and ferries and demonstrates all variations of methods crossing water. It contains parts of the rivers Oste, Elbe, the Kiel Canal and the Bay of Kiel." Zum Text...

Über die Oste ist zu erfahren: "The Oste ['?o:st?] is a river in northern Lower Saxony, Germany with a length of 153 km. It is the northernmost left tributary of the Elbe (near Otterndorf). It flows through the districts of Harburg, Rotenburg, Stade and Cuxhaven. Its drainage area is 1.711 km² and the decline between the source and the estuary is 31 m. Tributaries are Ramme, Aue, Twiste, Bade, Bever and Mehe. The Oste is part of the 'Deutsche Fährstraße' established in May 2004, an institution similar to the american National Scenic Byways. It connects various places between Bremervörde and Kiel with relation to the history of ferries and crossing of rivers, like the historic transporter bridges in Rendsburg and Osten. Also at the Oste there are two pram ferries in Gräpel and Brobergen. The ferry in Gräpel is actually manually operated. Although recognized as an official waterway the Oste has not much ship traffic. The river has its source near Tostedt at the border of the Lüneburg Heath, flowing to the west passing Sittensen and Zeven, changing direction to north and passing Bremervörde, where influence of the tides is starting, Hemmoor and Neuhaus." Zum Text...

Lesenswert ist auch der ausführliche englischsprachige Eintrag zum Thema Schwebefähren - siehe transporter bridge.


Freizeit

Taucher-Drama
im Kreidesee

17. 5. 2005. Über eine neuerliche dramatische Rettungsaktion am Kreidesee in Hemmoor berichtet die NEZ. Mehr...


Internet

Neuer Wurm
mit Mail-Müll

17. 5. 2005. Eine neue Welle rechter Propaganda-E-Mails müllt seit Pfingsten Hunderttausende von Mailboxen voll. Die von infizierten Rechnern verschickten Nachrichten tragen Titel wie "60 Jahre Befreiung: Wer feiert mit?" oder "Auslaender bevorzugt". Hinter der Attacke steckt eine neue Variante des Sober-Wurms. Mehr bei SPIEGEL online und bei heise.


Feste

Freibier unterm
Pfingstbaum

14. 5. 2005. Auch in diesem Jahr hat die SPD Osten einen Pfingstbaum aufgestellt. Auf dem Fährplatz floß reichlich Freibier. Wer mitfeierte, steht unter www.spd-osten.oste.de.


Tourismus

"Etwas Einmaliges
für Hechthausen"

16. 5. 2005. Am Pfingstwochenende wurde auf dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Hechthausen-Basbeck und Umgegend von Christine und Jürgen Reimer (Firma Via Aventura) die Postkutsche vorgeführt, die als Unikat demnächst mit den Reimers auf eine 6000 Kilometer lange Reise durch sechs ehemalige KuK-Länder geht. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Osterrönfeld

Partnerdorf kämpft
für Fährverbindung


Stillgelegt: Schwebefähre in Osterrönfeld

16. 5. 2005. Die Schwebefähre zwischen Rendsburg und dem künftigen Ostener Partnerort Osterrönfeld ist, wie gemeldet, zwecks Reparaturarbeiten stillgelegt worden. Statt einer Ersatzfähre hat das Wasser- und Schifffahrtsamt einen Ersatzbus eingesetzt. Eine Protestveranstaltung fand jetzt unerwartet starken Zulauf.

Rund 170 Bürger begrüßte Bürgermeister Jörg Sibbel auf einer Versammlung, in der die Osterrönfelder ihren Unwillen über die Kanalbehörde zum Ausdruck brachten, melden die Kieler Nachrichten. Mehr...


A-capella in
der Ostekrone

11. 5. 2005. Für Musik braucht man nicht immer Instrumente. Daß diese Musik sehr reizvoll sein kann, kann man demnächst in Hechthausen erleben – mit der Gruppe takt-los. Am Freitag, 20. Mai, steht nämlich um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone der 15 Mann starke Cuxhavener A-capella-Chor auf dem Programm des Kulturkreises Hechthausen. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Osterrönfeld

Ärger um die
"Schwesterfähre"

12. 5. 2005. In der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld  ist, wie berichtet, die Schwebefähre ausgefallen. Wie in Osten stehen an der zweiten deutschen Schwebefähre langfristige Reparaturen an.

Bürgermeister Jörg Sibbel fordert - bislang vergebens - vom Bund die Stellung einer Ersatzfähre statt des bereits eingerichteten Ersatzbusverkehrs. Mehr in den Kieler Nachrichten.


Internet

"German Ferry
Street" online


 Eröffnung der Deutschen Fährstraße (Mai 2004)

11. 5. 2005. Die weltweit bedeutendste Internet-Enzyklopädie, answers.com, wird von der Presse als "an information junkie's dream" beurteilt. Das international genutzte Super-Lexikon informiert jetzt auch über die Oste und - ein Jahr nach der Eröffnung - sogar schon über die Deutsche Fährstraße.

Über die in Osten konzipierte neue Ferienstraße heißt es: "The Deutsche Fährstraße (German Ferry Street) was established in May 2004 and is an institution similar to the american National Scenic Byways. It connects various places between Bremervörde and Kiel with relation to the history of ferries and crossing of rivers, like the historic transporter bridges in Rendsburg and Osten. It is 250 km long and connects 50 bridges, sluices, barrages and ferries and demonstrates all variations of methods crossing water. It contains parts of the rivers Oste, Elbe, the Kiel Canal and the Bay of Kiel." Zum Text...

Über die Oste ist zu erfahren: "The Oste ['?o:st?] is a river in northern Lower Saxony, Germany with a length of 153 km. It is the northernmost left tributary of the Elbe (near Otterndorf). It flows through the districts of Harburg, Rotenburg, Stade and Cuxhaven. Its drainage area is 1.711 km² and the decline between the source and the estuary is 31 m. Tributaries are Ramme, Aue, Twiste, Bade, Bever and Mehe. The Oste is part of the 'Deutsche Fährstraße' established in May 2004, an institution similar to the american National Scenic Byways. It connects various places between Bremervörde and Kiel with relation to the history of ferries and crossing of rivers, like the historic transporter bridges in Rendsburg and Osten. Also at the Oste there are two pram ferries in Gräpel and Brobergen. The ferry in Gräpel is actually manually operated. Although recognized as an official waterway the Oste has not much ship traffic. The river has its source near Tostedt at the border of the Lüneburg Heath, flowing to the west passing Sittensen and Zeven, changing direction to north and passing Bremervörde, where influence of the tides is starting, Hemmoor and Neuhaus." Zum Text...

Lesenswert ist auch der ausführliche englischsprachige Eintrag zum Thema Schwebefähren - siehe transporter bridge.


Tourismus

Wann wählen wir
die "Fährkönigin"?


Die Beerster Sonnenblumenkönigin

10. 5. 2005. Bad Bederkesa sucht zur Zeit eine neue Sonnenblumenkönigin, meldet heute die Nordsee-Zeitung.

In Freiburg ist 2004 Mareike Bösch zur Kehdinger Landkönigin gewählt worden.

Beim Blütenfest in Jork wurde jetzt die 18 Jahre alte Anna Krüger unter dem Beifall von 1000 Zuschauern zur "Altländer Blütenkönigin" gekürt. Sie repräsentiert das Alte Land ein Jahr lang auf Festen und Reisemessen. Mehr im Abendblatt.

Und wann wählen wir die "Osteländer Fährkönigin"?


Osten

Verschwisterung
im Gemeinderat


Kanal-Hochbrücke, Flagge der Partnergemeinde

12. 5. 2005. Die Ausgestaltung der neuen Gemeindepartnerschaft mit dem Schwebefährenort Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal steht auf der Tagesordnung der nächsten öffentlichen Sitzung des Ostener Gemeinderates am Donnerstag, 19. Mai, 20 Uhr, in der Festhalle.

In derselben Sitrzung geht es auch um die Genehmigung einer überplanmäßigen Ausgabe für die Reparatur der Schwebefähre. Die Gemeinde Osten ist aufgrund einer einmalig günstigen Finanzierungslage an den Gesamtkosten, wie ausführlich berichtet, gerade mal mit etwa einem Prozent beteiligt.

Rund 99 Prozent werden von anderen Geldgebern, vor allem der EU, beigesteuert.

Beide Tagesordnungspunkte werden am selben Tag ab 19.15 Uhr in einer öffentlichen Sitzung des Wirtschaftsförderungs- und Fremdenverkehrsausschusses vorbereitet.


Tourismus

Rekordtour ab
Hechthausen

11. 5. 2005. An einer neuen touristischen Attraktion für das Osteland arbeiten die Hechthausener Christine und Jürgen Reimer, bekannt geworden durch ihre Dia- und Buchproduktionen.

Die Radreise- und Fotojournalisten stellen am Sonnabend, 14. Mai, 14 Uhr, an der Reithalle in Hechthausen-Bornberg den in Polen gefertigten Nachbau einer historischen Reisekutsche ("Omnibus") vor, mit der sie Großes planen.

Mit der AG Osteland haben die Reimers bereits Kontakt aufgenommen, um Kutschfahrten entlang der Deutschen Fährstraße anzubieten.

Im kommenden Jahr planen sie eine tageweise buchbare sechsmonatige Rekord-Tour durch sechs Länder über 6000 Kilometer, "die weiteste Reise, seit es Automobile gibt" (Stader Tageblatt). Mehr über die Reimers steht auf deren schöner Website www.dia-reportagen.de.

Der ausführliche Bericht über das Projekt ist im Stader Tageblatt zu finden.


Handwerk

Z&K-Initiative
auf Erfolgskurs

11. 5. 2005. Der Versuchsballon des im Elbe-Weser-Dreieck präsenten Baustoff-Handelsunternehmens Zuhr & Köllner, der Rezession im heimischen Handwerk mit der Initiative "50plus" (Website) offensiv entgegenzuwirken, befindet sich nach Einschätzung von Z&K-Geschäftsführer Helmut Ehlers auf Erfolgskurs. Das meldet das Stader Tageblatt.


Tourismus

Kartengruß von
der Fährstraße


Brunsbüttel-Karte mit Fährstraßen-Logo

10. 5. 2005. Touristiker und Gastronomen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen werben zunehmend mit dem Logo der Deutschen Fährstraße für ihre Region. Soeben ist im Münstrerdorfer Verlag Bild und Karten eine Serie von Brunsbüttel-Postkarten mit dem Emblem der neuen Ferienstraße erschienen.


Fährstraßen-Logo auch auf der Rückseite

Weitere Karten sind in Vorbereitung, wie es auf der Website des Verlages heisst.


Ruhl-Karte: Motive von der Vörde bis zur Förde

Besonders reizvoll sind zwei Karten des Ostener Fotokünstlers Nikolaus Ruhl (Website hier), die der Deutschen Fährstraße gewidmet sind.

Die Ruhl-Karten sind vor allem entlang der Oste schon vielhundertfach verkauft worden. Bezugsquellen hier.


Verkehr

Auch Protest
gegen die A 22


Transparent gegen die Küstenautobahn

11. 5. 2005. Bei allen Veranstaltungen im Elbe-Weser-Raum mit Politikern oder Wirtschaftsvertretern kommt das Thema Küstenautobahn zur Sprache: Die A 22 habe für Nordwestdeutschland einen herausragende Bedeutung. Doch gegen das Vorhaben rege sich auch Widerstand, berichtet Bremervörde aktuell.


Prozesse

Die Aussage
der Mutter

11. 5. 2005. Mit der bewegenden Aussage von Levkes Mutter ist der Stader Prozess gegen den mutmaßlichen Kindermörder Marc Hoffmann fortgesetzt worden. Mehr im Weser-Kurier.


Natur

Erlensterben
an der Oste


Die Äste verfaulen und fallen ins Wasser

10. 5. 2005. An der Oberen Oste schreitet das dramatische Erlensterben voran, wie heute die Deutsche Presseagentur meldet. Die Äste verfaulten, fielen ins Wasser und gefährdeten Kanufahrer. Das Ausmaß des Sterbens "haut einen fast um", hat bereits voriges Jahr Wilhelm Meyer, Geschäftsführer des Unterhaltungsverbandes Obere Oste, das Phänomen gegenüber der Zevener Zeitung kommentiert.

Befallen sind laut dpa nahezu alle Schwarzerlen zwischen Bremervörde und Heeslingen.

Für den Tod der Bäume verantwortlich ist der Pilz Phytophthora, das "Kind" zweier seit längerem bekannter Pilzstämme, die ehedem regional weit voneinander getrennt vorkamen und den Erlen nichts anhaben konnten. Die neue Phytophthora-Art hat sich auf Erlen spezialisiert, würgt die Wurzeln ab , wandert stammaufwärts und kappt die Verbindungen, erläutert Jürgen Cassier, Leiter des Naturschutzamtes in Rotenburg. Mehr in der  Zevener Zeitung.


Erlenzweig im Großenwördener Wappen

Die Erle ist der Charakterbaum des Ostelandes. Ein Erlenzweig ziert aus diesem Grund zum Beispiel auch das Ortswappen von Großenwörden.

Die Schwarzerlen haben eine wichtige ökologische Funktion. Sie beschatten die Sohlen der Fließgewässer und verhindern so den Krautaufwuchs. Der Unterhaltungsverband ließ daher jahrelang Schwarzerlen pflanzen, um Wasserläufe zu renaturieren und den Unterhaltungsaufwand des Verbandes zu reduzieren.

SEHR WICHTIG: Ein Faltblatt zum Erlensterben (PDF-Datei) kann hier hieruntergeladen werden.


Hemmoor

Gemeinsam mit
der Schwebefähre

10. 5. 2005. Möglichst gemeinsam sollen die Hemmoorer Parteien ein Stadtmarketing-Konzept entwickeln, in das auch die Schwebefähre Osten - Hemmoor einbezogen wird.

Dafür sprach sich SPD-Ratsherr Johannes Schmidt (Foto) am Montag in einer Sitzung des Hemmoorer Ausschusses für Kultur, Jugend und Sportangelegenheiten aus. Schmidt hatte dem Ausschuß ein umfangreiches Diskussionspapier zur "kulturtouristischen Inwertstellung" des Nationalen Baudenkmals an der Ortsgrenze vorgelegt, das demnächst in den Fraktionen erörtert wird.

Nachdem in der Sitzung zunächst historische Reminiszenzen an die Zeit vor einem Dritteljahrhundert vorgetragen worden waren, als der damalige Fähren-Eigner, die Gemeinde Osten, sich wenig kooperativ gezeigt habe, schien am Ende die Bereitschaft zu überwiegen, im Stadt-Interesse vom überkommenen Kirchturmdenken und von alten Antipathien Abstand zu nehmen und das jetzt seit genau 30 Jahren kreiseigene Bauwerk in die Hemmoorer Planungen einzubeziehen.

Mehr unter HEMMOOR.


Justiz

Hoffmann gesteht
zwei Kindermorde

10. 5. 2005. Der einschlägig vorbestrafte Marc Hoffmann hat am ersten Tag seines Prozesses in Stade die Morde an den Kindern Levke und Felix gestanden. Er leide an einer Störung und brauche psychologische und medizinische Hilfe, ließ Hoffman erklären. Aber es gibt Zweifel, wie krank Hoffmann wirklich ist. Mehr bei SPIEGEL ONLINE.


Regionalgeschichte

Spurensuche
im Ringofen


Start an der Ziegelei Pape in Bevern

9. 5. 2005.  Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. nutzte am Sonntag den "Internationalen Museumstag" zu einer Premiere besonderer Art: In der historischen Ziegelei in Bevern startete die erste Exkursion aus der Veranstaltungsreihe "Unbekannte Oste - Expeditionen in die Nachbarschaft".


Schrägaufzug mit Lorenbahn in Bevern

Rund 40 Teilnehmer aus vier Landkreisen begaben sich auf eine ganztägige Spurensuche rund um Ringöfen, Tongruben und Lorenbahnen entlang der Oste.


Tourleiter Schuster (l.), Bürgermeister Hildebrandt

Begleitet von sieben Ziegelei-Experten nahm die Gruppe per Pkw sowie mit dem Oste-Schiff "Mocambo" alte Ringöfen, aufgelassene Tongruben, verrostete Lorenbahnschienen und andere Relikte aus der großen Zeit der Ziegeleien an Elbe und Oste in Augenschein.

Die von Curt Schuster (Hemmoor) vom Arbeitskreis Kultur/Natur der AG Osteland organisierte Tour machte deutlich, welche harte Arbeit in den Abermillionen von Ziegelsteinen steckt, die einst überall an der Oste "aus Ton und Schweiß" gebacken wurden.

Ausführlicher Bericht auf dieser SONDERSEITE.


Oste

Nonnen auf der
Prahmfähre

9. 5. 2005. Ein ungewohntes Bild: Nonnen auf der Prahmfähre von Brobergen. Das Foto ist Teil einer hunreißenden Bilderserie vom Historienspektakel in Brobergen anläßlich des 750-jährigen Jubiläums der Gründung des Klosters Porta Coeli in Himmelpforten, die Hartmut Jungclaus aus Burweg-Bossel unter www.jugendtreff-online.de ins Internet gestellt hat. FOTO: JUNGCLAUS


Sport

Artisten mit
Stahlschuhen

8. 5. 2005. Die Zahl der Besucher beim 16. Hechthausener Sandbahnrennen der Motorradfreunde Niederelbe hätte höher sein können, aber der Wettergott  spielte am Sonntag immerhin mit. Nachdem das Rennen 2004 ins Wasser gefallen war, konnte das Publikum dieses Jahr wieder die Fazination des Rennsports in Hechthausen erleben.

Ausführlich berichtet das Hamburger Abendblatt über die "Stahlschuhartisten" von Hechthausen.


Internet

Osteweb.de
freigeschaltet


Osteweb-Startseite (Ausschnitt)

7. 5. 2005. Eine Webadresse, die man sich merken muß: Ein unglaublich umfassender Link-Index für das gesamte Osteland ist jetzt unter der Adresse www.osteweb.de freigeschaltet worden. Schöpfer des grafisch attraktiv gestalteten Linkverzeichnisses mit nahezu allen touristischen, sportlichen, gastronomischen und kulturellen Web-Adressen zwischen Tostedt und Neuhaus ist das AG-Osteland-MitgliedKarl-Heinz Brinkmann aus Osten. Zum Osteweb geht es hier.


Werbebanner für das Osteweb


Zeitgeschichte

Vor 60 Jahren
kamen die Briten


Briten im Mai 1945 in Hemmoor

7. 5. 2005. Kriegsende 1945: Flüchtlingstrecks überfluten Hadeln, Soldaten auf dem Rückzug, Zehntausende passieren in Osten per Schwebefähre die Oste, britische Panzer rollen auf das Gelände der Zementwerke in Hemmoor (siehe diese Website britischer Veteranen): Viele Ältere erinnern sich in diesen Tagen an die dramatischen Ereignisse im Mai vor 60 Jahren.

Ein Versuch, die Straßenbrücke in Hechthausen (Foto) zu sprengen, mißlingt, weil die meisten Zündschnüre abgeschnitten worden sind. Die Eisenbahnbrücke wird am 3. Mai von deutschen Soldaten in die Luft gejagt; noch heute überquert dort ein Provisorium die Oste. Am 4. Mai treten die deutschen Truppen in Hechthausen den Rückzug an, auf der Ostebrücke hissen eine mutige Frau und ein Mann aus Hechthausen eine weiße Fahne.
Am 5. Mai ist Waffenruhe. Ein Gedenkstein (Foto) erinnert an das Kriegsende in Hechthausen; Details finden sich auf S. 74 ff. der "Chronik von Hechthausen".

Die NEZ erscheint an diesem Wochenende mit einer Sonderbeilage (online nicht verfügbar), auch die Cuxhavener Nachrichten widmen sich dem Thema (Online-Artikel hier).

Der aus Hemmoor stammende Schriftsteller Peter Schütt hat exklusiv für diese Website aufgezeichnet, wie sein Vater 1945 den Befehl zur Sprengung der Ostener Schwebefähre verweigert hat. Der Schütt-Text steht hier.


Festschrift

Warstade
rubbelt

7. 5. 2005. Ein Aufkleber pappt auf Seite 5 der Festschrift "750 Jahre Warstade" (Preis: "750 Cent") unter dem Foto des Bürgermeisters. Was war da passiert?

Natürlich hat sich "ganz Warstade" gleich ans Rubbeln gemacht, um zu erfahren, was dahinter (darunter) steht. Mehr unter HEMMOOR.


Kirchentag

Petri-Gemeinde
wirbt für Osten


Die Kirche an der Oste

7. 5. 2005. Die Ostener Kirchengemeinde mit Pastor Dieter Ducksch will beim bevorstehenden Evangelischen Kirchentag in Hannover (25. bis 29. Mai) den Oste-Ort vorstellen.


Dieses Fährmodell wird in Hannover gezeigt

Präsentiert werden in Hannover das von Ostener Schülern gebaute Modell der Schwebefähre, Prospekte der Deutschen Fährstraße und neue Postkarten des Ostener Fotokünstlers Nikolaus Ruhl mit Motiven aus der prächtigen St.-Petri-Kirche.

Nahezu die Hälfte der Besucherinnen und Besucher werden auch diesmal wieder gleichzeitig zu den aktiv Mitwirkenden zählen. In ca. 2500 Veranstaltungen wird gesungen, getanzt, gespielt, gegessen, auch gebetet und sachlich und leidenschaftlich zu Fragen des Glaubens, der Gesellschaft und der Politik diskutiert werden.

"Das diesjährige Treffen in Hannover wird mit Sicherheit segensreiche Begegnungen bringen", freut sich auch die SPD-WahlkreisabgeordneteDr. Margrit Wetzel (Foto), Vizepräsidentin der Deutschen Seemannsmission (Website), auf den Besuch beim 30. Deutschen Kirchentag (Website), der unter dem Bibelwort "Wenn dein Kind dich morgen fragt ..." (5. Mose 6, 20) steht. "Es ist die Offenheit und die Bereitschaft der Teilnehmenden, sich persönlich einzubringen, die die Kirchentage auszeichnen und immer wieder auch zu einem Fest des ernsthaften Dialogs und der friedlichen Begegnung machen", weiß die SPD-Politikerin aus Erfahrung zu berichten.

Wetzel: "Ich selbst habe mir den ganzen 27. Mai für dieses Ereignis freigemacht und werde beim Markt der Möglichkeiten an den Ständen der Christen im Parlament und der Deutschen Seemannsmission mitwirken." Alle Interessierten lädt sie ein: "Kommen Sie doch mal vorbei!"


Museen

Natureum und
Landfrauenmarkt

7. 5. 2005. An allen Pfingsttagen (auch am Montag!) bietet das Natureum Niederelbe ein buntes Programm für Jung und Alt: Einem drei Meter großen Kodiakbären in die Augen schauen, das Leben der Steinzeitmenschen kennen lernen oder erleben, wie die Frösche, Kröten, und Salamander gefüttert werden...

Am Muttertag ist der Landfrauenmarkt in Ihlienworth geöffnet (Website hier).


Presse

Heimatzeitungen
fusionieren


Druck der Niederelbe-Zeitung

7. 5. 2005. Lange war darüber gemutmaßt worden, jetzt ist es offiziell: Die Verlage der Niederelbe-Zeitung und der Cuxhavener Nachrichten werden fusionieren. Die gewohnten Zeitungstitel sollen erhalten bleiben. Das teilt die NEZ heute "in eigener Sache" mit.


Immobilien

16 Prozent mehr
unterm Hammer

7. 5. 2005. Die Zahl der Zwangsversteigerungen im Cuxland steigt steil an. Für 2004 registrierte das für den Altkreis Wesermünde zuständige Amtsgericht Langen 146 Zwangsvollstreckungen, ein Plus von knapp 16 Prozent gegenüber 2003. 1997 waren es noch halb so viele Fälle gewesen. "Die Wirtschaftslage schlägt durch", zitiert die Nordsee-Zeitung heute den Geschäftsleiter Günther Gabriel. Der Trend werde sich in den nächsten Jahren "wohl noch verschärfen".


Vatertag

Ostefähren als
Radler-Magnet

5. 5. 2005. Das ist die Oste: 364 Tage still, einen Tag schrill. Himmelfahrt zog es wie jedes Jahr rund 2000 Menschen nach Gräpel. Und wie stets erinnerte der Kult-Treff an der Prahmfähre auch 2005 ...
... ein bißchen an Karneval, ein bißchen an Massenpicknick, ein bißchen an ein Bikertreffen.

Viele Fotos auf dieser SONDERSEITE.


Oste

Feuerwehr schleppte
Geesthof-Boot ab

5. 5. 2005. Vatertag ist deutlich mehr Betrieb auf der Oste als sonst - da kommt es auch schon mal zu einer Panne. Bei Brobergen schleppte die Feuerwehr ein manövrierunfähiges Geesthof-Boot ab.
Doch die meisten Freizeitskipper genossen problemlos das prächtige Wetter - auch auf der Mocambo...,
... die Himmelfahrt den ganzen Tag über im Einsatz war.


Schwebefähren

Weltkonferenz
in Frankreich


Schwebefähre in Rochefort

5. 5. 2005. Bei der Weltkonferenz der Schwebefähren-Orte in Rochefort (Frankreich) vom 13. bis 15. Mai ist auch das Baudenkmal zwischen Osten und Hemmoor vertreten.


Foto von K.-H. Brinkmann - vergrößern hier

Mehr über die Weltkonferenz unter OSTEN.


Bücher

Landfrauen-Tipps
für Koch-Anfänger

5. 5. 2005. Der Landfrauen-Kreisverband Stade hat ein neues kleines Kochbuch für Anfänger zusammengestellt - Titel: "Kochen und Backen mit Happy End". Enthalten sind Grundrezepte für Speisen - oft Kleinigkeiten - die bei jungen Leuten ankommen, darunter "Bunter Salat", Gemüsesuppe, Aufläufe und Milchreis. Mehr im Hamburger Abendblatt.


Fundsache der Woche

Aus "BR online"


Schwebefähre

Beleuchtungstest
mit tollem Effekt


So toll sah das Baudenkmal Dienstagabend aus

4. 5. 2005. "Großartiger Effekt" - so urteilten die Augenzeugen einer Beleuchtungsprobe, die unter der Leitung von Nils Uhtenwoldt von der Oberndorfer Elektrofirma Uhtenwoldt in der Nacht zum Mittwoch an der Schwebefähre Osten - Hemmoor vorgenommen wurde. Das Baudenkmal soll -  wie berichtet - von der Ostener Fördergesellschaft mit Hilfe von Sponsoren künftig illuminiert werden.

Die Beleuchtungsprobe - vorgenommen mit drei Scheinwerfern auf der Ostener Seite - beobachteten unter anderem der Hemmoorer SPD-Chef Johannes Schmidt (Foto) ...
... und der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (Foto oben), die sich gleichermaßen begeistert zeigten.

Wie der Test zeigte, sind statt sechs Scheinwerfern, wie zunächst kalkuliert, acht Scheinwerfer nötig, um einen Effekt zu erzielen, der auch von der Straßenbrücke her optimal wahrnehmbar ist.

Der Strom kostet
25 Cent pro Stunde

Foto: Johannes Schmidt
Zunächst wurde nur die Ostener Seite illuminiert

Positiv aufgenommen wurde die Mitteilung eines Experten der Spezialfirma Beka/Limburg, dass sich die Stromkosten aufgrund der Energiespar-Scheinwerfer auf insgesamt lediglich 25 Cent pro Stunde belaufen werden; bei den vorgesehenen Beleuchtungszeiten wären das rund 250 Euro pro Jahr. Die Gesamtverbrauch der geplanten acht Scheinwerfer ist laut Expertenauskunft nicht höher als der einer "guten Kaffeemaschine".

Etwa drei Viertel der benötigten Summe hat die Fördergesellschaft bereits durch Spenden von Firmen und Sammelaktionen u. a. der SPD Osten und der AG Osteland sowie durch eine Sondermarken-Aktion des Fährvereins aufgebracht.

CDU versteigert
Flecks-Kunstwerk


Künstler Flecks stiftet ein Bild für die Fähre

In Kürze soll, wie Bürgermeister Hubert ankündigt, beim Sommerfest der CDU Osten ein Bild des Malers W. M. Flecks (Atelier Flex) zugunsten der Aktion "Die Oste leuchtet" amerikanisch versteigert werden.

In der Stadt Hemmoor wollen die Kommunalpolitiker nächste Woche über eine Einbeziehung des Baudenkmals in ihr Stadtmarketingkonzept beraten. Dazu legt die SPD ein Diskussionspapier ihres Ratsherrn Johannes Schmidt vor. Mehr dazu unter HEMMOOR.



Diese Seite hat mittlerweile ihren 111 111. Besucher registriert - leider nicht am 05. 05. 05, sondern am 04. 05. 05. Und leider nicht um 11.11 Uhr, sondern um 10.11 Uhr. - Als Besucher Nr. 111 111 meldete sich telefonisch Heinrich Uthenwoldt aus Osten.


Kehdingen

Elbe und Oste
kooperieren

3. 5. 2005. Die Kehdinger SPD-Gliederungen von der Elbe bis zur Oste wollen kooperieren. Darauf einigten sich Vertreter der Ortsvereine bzw. Distrikte Balje, Nordkehdingen, Drochtersen, Bützfleth, Stade, Osten und Hemmoor in einer Sitzung in Dornbusch unter der Leitung von Rita Beer aus Drochtersen (Foto).
Der neue "Arbeitskreis SPD Kehdingen/Oste" plant gemeinsame Veranstaltungen sowohl politischer als auch geselliger Art. Eines der nächsten Themen soll die Integrierte Ländliche Entwicklungsplanung (ILEK) Kehdingen/Oste sein.

Mehr aus der Region unter KEHDINGEN.


Landwirtschaft

150 Schlepper
lähmten Hemmoor


Protest-Plakat der Landwirte

3. 5. 2005. Landwirte haben am Dienstag, 3. Mai, in Hemmoor gegen den "existenzvernichtenden Preisverfall bei Lebensmitteln" protestiert. Mit gut 150 Schleppern zogen die Landwirte durch Hemmoor und legten zeitweise den Verkehr auf der B73 und im Zentrum lahm. Ziel des Korsos war der Parkplatz des Extra-Marktes.

Die Aktion fand ein geteiltes Echo: Auf der einen Seite Verständnis für die Forderungen, auf der anderen Seite Frust wegen der Verkehrsbehinderung.

Eine Autofahrerin mailte an ostemarsch.de: "Die große Bauerndemonstration behindert den gesamten Verkehr massiv und verärgert die Verkehrsteilnehmer. Die Parkplätze der Supermärkte und die Straßen sind verstopft - und es trifft diejenigen, die am wenigsten etwas an der Situation der Bauern verändern können."

Gegen ruinöse Milchpreise haben am Dienstagvormittag auch über 300  Landwirte vor Discountergeschäften und Verbrauchermärkten im Land Brandenburg protestiert. Niedrige Erzeugerpreise vernichteten Arbeitsplätze und verhinderten Investitionen, begründete der Landesbauernverband die Aktion. Im Mai finden laut Bauernverband die Preisverhandlungen und auch Listungsgespräche für den H-Milchbereich zwischen Molkereien und Handel statt. Die Verschleuderung von Lebensmittel durch extrem niedrige Preise wird von den Landwirten und auch von Politikern seit Jahren kritisiert.

Mit Blockaden und Demonstrationen vor Molkereien und Einzelhandelsdiscountern hatten schon in den vergangenen Wochen Tausende von  Milchbauern auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage aufmerksam gemacht.Blockiert wurden u. a. Zentrallager von Aldi und Lidl.

Mehr zu den Forderungen der Landwirte auf der Website des Bauernverbands.


Schule

60 Lehrer - und
keiner will lehren

4. 5. 2005. Nach der Ausschreibung einer Lehrerstelle im Lamstedt sollen 60 Lehrer eine "Feuerwehrlehrerstelle" abgelehnt haben. Niemand soll bereit gewesen sein, die  angebotene Stelle anzunehmen. Laut NEZ vom 9. 3. 2005 zeigte sich Kultusminister Busemann "ob der 60 Nein-Sager sehr betroffen".

Die Nachricht wurde nicht nur durch die Regionalpresse bekannt. Auch im Schulausschuß des Kreistages gab es über die Versorgungsperspektive eine Diskussion. Der SPD-Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (Hechthausen) hat daraufhin folgende Anfrage an den Landkreis gerichtet:

"(Es) besteht die Gefahr, daß sich ein imageschädigender Ruf des Kreises verfestigen könnte. Aufkommende vorschnelle, ggf. unberechtigte negative Werturteile über Flexibilität von Lehrern und die Attraktivität unserer Region könnten die derzeitige Versorgungslage noch verschlimmern.

Die Gründe für die geschilderten Absagen bedürfen daher einer offiziellen Aufklärung, damit ggf. Gegenmaßnahmen getroffen oder Abhilfe geschaffen werden kann. Ich bitte daher um Auskunft über die Gründe für 60 Absagen an eine Lehrerstelle in Lamstedt."


Internet

Warnung vor
Computer-Wurm

3. 5. 2005. Das Organisationskomitee der Fußball-WM warnt vor einem Computer-Wurm. Im Zusammenhang mit der Vergabe von Tickets erhalten Internetbenutzer eine Mail, die ihnen vortäuscht, Eintrittskarten erhalten zu haben. Weitere Details gibt es angeblich in einem Anhang. "Dieser Anhang ist mit Sicherheit verseucht", warnt das Organisationskomitee. die Mails kommen von den Adressen Ticket@fifa.de oder Gewinn@fifa.de.


Verbrechen

Hoffmann
vor Gericht

3. 5. 2005. Vom 9. Mai an wird sich der mutmaßliche Levke-Mörder Marc Hoffmann nun unter Mordanklage vor dem Landgericht Stade verantworten müssen. Dass Hoffmann auch gestanden hat, den am 30. Oktober verschwundenen Felix  ermordet zu haben, gibt dem Prozess eine besondere Dimension. Mehr im Weser-Kurier.

In Stade steht Ende Mai ein Prozeß gegen einen 43-jährigen Hemmoorer wegen sexuellen Missbrauchs an, meldet die NEZ.


750 Jahre Warstade

Bunte Kostüme
beim Jubelfest


Birte Zöllner verkaufte Gedenkmünzen

1. 5. 2005. Bunt kostümiert kreuzten viele Hemmoorer am Sonntag auf dem Volksfest zur 750-Jahr-Feier der ersten urkundlichen Erwähnung Warstades auf.


Unternehmer-Vorsitzender Wolfgang Fels

Um die Vergangenheit des Hemmoorer Stadtteils ging es mittags auch in einer Festveranstaltung in der Sporthalle des Gymnasiums, als ein Göttinger Historiker über das Leben im Jahr 1255 referierte und Pastor Erdmann die Festschrift zum Jubiläumsjahr vorstellte.


Samtgemeindebürgermeister Koch mit Familie

Auf dem Festplatz konnte sich das Publikum in historischen Kostümen vor der Kulisse eines Standesamtes von Anno dazumal fotografieren lassen. Mehr Texte und Fotos unter HEMMOOR.


Hafenkonzert

"Bis Amerika keine
einzige Schleuse"

1. 5. 2005. "In Deutschland ganz oben, an der Oste, bis Amerika keine einzige Schleuse" - so stellte Radio-Bremen-Moderator Günther Meyer den Hörern des 1333. Hafenkonzerts die Lage des Oste-Hafens Schwarzenhütten vor.
Weit über 700 Gäste waren am Sonntag in die festlich geschmückte Bootshalle gekommen, um in Volksfeststimmung die Live-Sendung zu verfolgen, die vom Hemmoorer Shantychor musikalisch umrahmt wurde.
Ein sonniger Sonntagmorgen im maiengrünen Osteland - das war die Kulisse für die maritime Veranstaltung, die den Höhepunkt der drei Festtage zum 750-jährigen Warstade-Jubiläum darstellte.
Das Hafenkonzert begann mit dem Klassiker "Gruß an Kiel" - "die Stadt am anderen Ende der Deutschen Fährstraße", wie der Moderator erläuterte. Dann wurde Warstader Prominenz ans Mikro geholt. Was die Interviewten sagten, steht unter HEMMOOR.


Krautsand

SPD unterstützt
Strandaufsicht

2. 5. 2005. Pünktlich zur Strandsaison übergab die SPD Drochtersen dem von der Gemeinde Drochtersen als Strandaufsicht angestellten Wilfried Haack einen extra für ihn angefertigten roten Arbeitsanzug.

Mit der Übergabe des Anzugs solle, so Ortsvorsitzende Rita Beer, die gute Arbeit von Haack gewürdigt werden. Gleichzeitig soll ihm auch durch die aufffällige Farbe und die Schriftzüge "Elbinsel Krautsand" und "Strandwärter"  die Möglichkeit gegeben werden, als offizielle Strandaufsicht schon von weitem wahrgenommen und anerkannt zu werden.


Schulen

Mogelei mit
Lehrerstellen

2. 5. 2005. "Für den Landkreis Stade sind zum August 52 neue Lehrkräfte ausgeschrieben." Das verkünden zur Zeit CDU-Landtagsabgeordnete in nahezu wortgleichen Pressemitteilungen und stellen "Entlastung unserer Schulen" in Aussicht. In Wahrheit, so hat das Stader Tageblatt herausgefunden, sei keine einzige der 25 Stellen für Grund-, Haupt- und Realschulen wirklich neu. Mehr...


Gewerkschaften

Turbokapitalismus
ängstigt Bürger


Maifeier in Hemmoor (Archivbild)

2. 5. 2005. Der globale Turbokapitalismus bedroht die Arbeitnehmerrechte. Darauf wiesen die Rednerinnen auf der Mai-Veranstaltung des DGB im MarC5 in Cadenberge in. "Die aktuelle Kapitalismusdebatte und deren Widerhall in der Öffentlichkeit zeigt einmal mehr, wovor die Deutschen am meisten Angst haben: Vor dem Ausgeliefertsein an ein ungebremstes, ungesteuertes, weltweit agierendes Kapital, das Märkte und Arbeitskraft leersaugt und dann weiterzieht", kommentiert die NEZ heute die Veranstaltung des DGB.

Aufgrund der katastrophalen Lage am hiesigen Arbeitsmarkt seien die Arbeitnehmer erpressbar geworden, hieß es letzte Woche auch auf einer SPD-Veranstaltung in Cuxhaven. Als aktuelles Beispiel wurde das Unternehmen Appel genannt, das mittlerweile von den insgesamt 450 Mitarbeitern rund 80 als Leiharbeiter nach Auftragslage anheuert.

Eine weitere Variante sind so genannte Werkverträge. Die Leidtragenden seien vor allem Frauen, darunter Alleinerziehende, berichtete der Betriebsratsvorsitzende, die jetzt häufig mit 600 bis 700 Euro Monatslohn auskommen müssten, während sie vorher um die 1000 Euro verdient hätten. Mehr in den Cuxhavener Nachrichten.

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer sagte bei der Hauptkundgebung zum 1. Mai in Mannheim, die Rechte der Arbeitnehmer seien in Gefahr. Er forderte die Bundesregierung zu Gegenmaßnahmen auf. Sommer kritisierte vor 7000 Zuhörern, in den Vorstandsetagen herrsche "die nackte Gier". Manche Topmanager seien nicht einmal mit 20 Prozent Kapitalrendite zufrieden. Unternehmer und Manager, die nicht investierten, seien Schuld an der Massenarbeitslosigkeit, weshalb die von SPD-Chef Franz Müntefering gestartete Kapitalismus-Debatte zu konkreten Gegenmaßnahmen führen müsse.

"Falschen Entwicklungen muss man sich in den Weg stellen", forderte Sommer, und verlangte Nachbesserungen bei der Arbeitsmarktreform Hartz IV sowie eine europaweite Harmonisierung der Unternehmensteuern.

Bundesweit nahmen nach DGB-Angaben bei meist strahlendem Sonnenschein rund 530.000 Teilnehmer an den Kundgebungen teil, 30.000 mehr als im vergangenen Jahr.

Der vergleichsweise schlechte Besuch in Cadenberge wurde mit auf zeitgleich angesetzte Veranstaltungen zurückgeführt, darunter der Festakt der Stadt Hemmoor zur 750-Jahr-Feier von Warstade.


Warstade

Anstoß durch den
Bürgermeister

FOTO: JOHANNES SCHMIDT
1. 5. 2005. Mit Anstoß und Anpfiff eröffnete Hemmoors Bürgermeister Klaus-Helmut Grube ein Freundschaftsspiel zwischen Rathaus und SC-Hemmoor-Vorstand - Auftakt zur 750-Jahr-Feier des Stadtteils Warstade.

Die Kommunalos siegen grandios mit 3:1 gegen den erweiterten SC-Vorstand. Bewegung, kunstvolles Zirkeln des Balles und strategisches  Denken  waren letztlich wohl ausschlaggebend für den eindeutigen Sieg der Rathaus-Kickererinnen und -Kicker. Kommentar des gut gelaunten Bürgermeisters am Spielfeldrand: "Zielvorgabe erfüllt und wöchentliches Training anberaumt." Mit Erstaunen fragte sich nach diesem Sieg so mancher Zuschauer: Wer trainiert diese tolle Truppe eigentlich - und wann?   -js

Am Abend feierten 180 Warstader im Schützenhof auf einem "Bürgerball" das Jubiläum. Mehr unter HEMMOOR.


Kultur

Liebeserklärung
an das Osteland

30. 4. 2005. "Hüten wir diesen Schatz und machen wir uns täglich bewusst, dass es ein Geschenk ist, in dieser Landschaft zu leben."

Mit diesen Worten endet eine Hommage an die Oste und an die Schwebefähre Osten - Hemmoor im elektronischen Gästebuch der AG Osteland (hier nachzulesen).

FOTO: SIGRID BEYER
Autorin ist die in Osten lebende Künstlerin Sigrid Beyer alias Brigitta von Richmar, die am Fährplatz die "Galerie Ästhetik" betreibt, gerade eine Serie von Schwebefähren-Bildern abgeschlossen hat und von der auch das obige Foto stammt.


Presse

"Frohe Fährien im
frischen Norden"

1. 5. 2005. Schleswig-holsteinische Medien widmen sich in diesem Jahr verstärkt der Deutschen Fährstraße, die Oste und Ostsee verbindet.
"Frohe Fährien im frischen Norden" - unter dieser Überschrift berichtet die in Rendsburg erscheinende Zeitschrift "Brückenbote" in ihrer soeben erschienenen Ausgabe ausführlich über die AG Osteland und die neue touristische Route, die von Bremervörde nach Kiel führt.

Der Artikel kann hier nachgelesen werden. Die Zeitschrift wird herausgegeben von den Brückenterrassen, dem Restaurant mit Schiffsbegrüßungsanlage direkt an der Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal (brueckenterrassen.de).

Vor kurzem erst hatte auch das ebenfalls in Rendsburg in hoher Auflage erscheinende Touristik-Magazin "Nord-Ostsee-Kanal" einen Beitrag über die Deutsche Fährstraße und ihre Wahrzeichen, die Schwebefähren Osten - Hemmoor und Rendsburg - Osterrönfeld, veröffentlicht. Der Artikel ist hier dokumentiert.


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