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Link-Liste - Ältere Texte - Termine 2010


NEU: "Natur-Navis"
für Oste-Touristen

Oste

Heuler in
Brobergen


Bis hierher schaffte es der Seehund

1. 7. 2010. An der Helmut-Hudaff-Fähre in Brobergen, rund 60 Kilometer südlich der Ostemündung, ist am Mittwoch ein Heuler (Archivbild) aufgetaucht. Der junge Seehund wurde von Mitgliedern des Broberger Fährvereins in eine Aufzuchtstation nach Norddeich (Website) gebracht. Ein Bericht von Fährmann Holger Goebel über die Rettungsaktion steht hier auf der Website des Fährvereins.

Oste ab heute
Landesgewässer

Vom heutigen Donnerstag, 1. Juli, an ist die bisherige Bundeswasserstraße Untere Oste, wie mehrfach angekündigt, ein Landesgewässer. Im Gegensatz zu einem ursprünglich vorgelegten Entwurf, gegen den unter anderem das Blaue Netz Oste sowie Segler, Jäger, Angler und die Samtgemeinde Hemmoor massiv Front gemacht hatten (siehe SONDERSEITE), ist Wasserski- und Jetski-Fahren auf der Oste in der jetzt veröffentlichten Fassung der Befahrensordnung ausdrücklich verboten. - Mehr auf der Website des NLWKN.


Leuchttürme

Benefiz
in Balje


Alter Baljer Leuchtturm (Fotos: Bölsche)

1. 7. 2010. Die seit langem sozial engagierten Schauspieler Wolfgang Gellert und Fried Wolff haben sich erneut bereit gefunden, zugunsten des altren Baljer Leuchtturms (l.) einen Wilhelm-Busch-Nachmittag zu veranstalten. Dazu lädt der Förderverein Baljer Leuchtturm am Sonnabend, 17. Juli, 17 Uhr, in das Dorfgemeinschaftshaus in Balje ein.


Schauspieler Wolff und Gellert

Der Verein war für seine Verdienste um den maritimen Denkmalschutz 2009 mit dem Oste-Kulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden.


Osteland

Treffen der
'Störväter'


Artenschützer Lützen und Schütz

30. 6. 2010. Die Störschützer von der Oste haben bei einer zweitägigen Geschwaderfahrt mit vier Kajütbooten nach Beidenfleth (Schleswig-Holstein) erste Kontakte zu Mitstreiter an der Stör geknüpft. Als Gastgeschenk übergab Wolfgang Schütz, "Störvater" von der Oste, seinem Itzehoer Kollegen Uwe Jens Lützen den neuen Stander ("Lust auf Osteland") des Blauen Netzes Oste.


Die "Störflüsse" Oste und Stör

Ausführliche Berichte unter DOBROCK und auf sfv.oste.de.


Tourismus

Ostewerbung
in Oberndorf


Seit Mittwoch steht das Großplakat

30. 6. 2010. Eine großformatige Werbetafel, auf der die Osteland-Fachgruppe Blaues Netz Oste mit 19 Fotos für den Fluss wirbt, "der alles hat", steht seit Mittwoch auch im Oberndorfer Ortskern, an "Radlers Rast". Über das schmucke Grossplakat freuten sich neben Bürgermeister Detlef Horeis (2. v. l.) auch die Oberndorfer Osteland-Mitstreiter Albertus Lemke und Eddy Uhtenwoldt. Werbetafeln dieser Art stehen bereits in Hemmoor, weitere sollen in Bremervörde, Selsingen, Sittensen und Zeven für Urlaub im Osteland werben und das "Flussbewusstsein" der Anrainer stärken.


Freizeit

Ferienspaß
für Kinder


Ferienkinder auf der Europakutsche

30. 6. 2010. Überall an der Oste organisieren Ehrenamtliche zur Zeit Ferienspaß-Veranstaltungen für Kinder. Eine besondere Idee hatten die Osteland-Preisträger Christine und Jürgen Reimer von der Europa-Kutsche in Hechthausen. Im Rahmen der Ferienspaß-Aktion der Gemeinde boten sie eine Einführung in das Kutschefahren für Kinder. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Spaß- und Spiel-Olympiade in Osten

In Osten veranstalteten TSV und Schützen eine Spaß- und Spiel-Olympiade für Kinder. Mehr unter OSTEN.


Radsport

Strampeln auf
der Fährstraße

Foto: VfL Stade
Tourenfahrer auf der Gräpeler Ostefähre

29. 6. 2010. Bereits zum drittenmal lädt der VfL Stade zu einer Radtourenfahrt "Auf der Fährstraße" ein. Am 4. Juli wird zwischen 9 und 10 Uhr am Schulzentrum der Berufsbildenden Schulen in der Glückstädter Straße in Stade gestartet, wo auch das Ziel sein wird. Es geht über reizvolle und verkehrsarme Straßen über 52, 79, 119 oder 153 km durchs Osteland und durch Kehdingen, zum Teil in die Wingst. Mehr...


Osten

Radfahrer
verstorben

29. 6. 2010. Ein 65-jähriger Radfahrer aus Osten ist am heutigen Dienstag in einem Stader Krankenhaus verstorben, nachdem er auf der B 495 mit einem Pkw mit Wohnanhänger kollidiert war. Einzelheiten stehen auf NEZ online.


Hechthausen

Bald piept's
an der Oste


Schifferfest im Fährdorf Gräpel

29. 6. 2010. "Bei Ihnen piept's wohl" – wenn Radwanderer an der Oste vom nächsten Jahr an diesen Satz hören,  können sie stolz mit Ja antworten, denn sie haben ein spezielles Navigationsgerät am Lenker, das viel mehr kann, als nur den Weg weisen. Zunächst für 30 Kilometer Flusstrecke zwischen Bremervörde und Hechthausen bereitet der Stader Verein zur Förderung von Naturerlebnissen , bekannt durch Tiden-, Moor- und Vogelkieker, sein neuestes Projekt vor.

"Wir wollen den Menschen 'Natur und Technik an der Oste' auf moderne Weise nahe bringen, die auch Jugendliche interessiert", sagt Vereins-Geschäftsführer Uwe Seggermann. In die Ausleih-Navis werden die Koordinaten und Inhalte von zunächst 40 Erlebnispunkten einprogrammiert. Ist ein Punkt erreicht, erklingt ein Signal und die Radwanderer können sich per Text (wahlweise lesbar oder hörbar), Bild (z. B. historische Aufnahmen) oder Ton (z. B. Vogelstimmen) über den Aufenthaltsort informieren.


Schmidt und Seggermann in Osten

Es geht um die Natur und wie die Menschen an der Oste mit der Natur leben. Journalist und Biologe Christian Schmidt betreut das Projekt redaktionell: "Die Oste als Lachs- und Störgewässer kommt ebenso vor wie beispielsweise die Vogelwelt der Pütten, Deichbau, Schöpfwerke, historische Ziegelei-Standorte und die Prahmfähren."

Apropos Prahmfähren: Geplant sind bisher sechs Rundtouren zwischen 12 und 90 Kilometern Länge, die natürlich auch über die Fähren führen. Christian Schmidt: "Einen besonderen Charme haben die Natur-Navis, weil Erlebnispunkte und Inhalte ebenso wie der Tourverlauf jederzeit kurzfristig geändert werden können – etwa zu verschiedenen Jahreszeiten."


Oste-Pütte bei Hechthausen

Auch die spätere Erweiterung über Bremervörde und Hechthausen hinaus ist kein Problem. Uwe Seggermann: "Das Natur-Navi ergänzt und verbindet in idealer Weise die bereits vorhandenen oder geplanten Tourismus- und Informationsangebote an beiden Ufern an der Oste."

Finanzmittel für das Natur-Navi-Projekt stellen übrigens das Land Niedersachsen aus dem Programm "Natur erleben", die Samtgemeinde Oldendorf und die Volksbank Oldendorf mit der VR-Stiftung zur Verfügung.

Wer sich in der Osteregion zwischen Hechthausen und Bremervörde gut auskennt, historisches Wissen hat oder interessante Details weiß, die zum Thema Natur und Technik passen, kann zum Natur-Navi beitragen. Anregungen nimmt der Naturerlebnis-Verein per E-mail unter Christian.Schmidt@ccs-media.de (Betreff: "Oste")  gerne entgegen.

Von der AG Osteland, die sich laut ihrer Satzung zur Förderung eines naturverträglichen Tourismus verpflichtet fühlt, wird das Vohaben "Natur und Technik an der Oste" unterstützt, das Seggermann und Schmidt kürzlich in Osten vorgestellt haben (siehe unten).


Oberndorf

Für Molch
und Igel


Naturidylle in Oberndorf

29. 6. 2010. Selbst etliche Oberndorfer wissen nicht, dass ihre Gemeinde sich mit einem Zipfel über die B 73 hinaus nach Westen bis in Richtung Wingst erstreckt. Dort, an der Ecke B 73 / Alter Postweg, weist seit einigen Tagen ein Wegweiser auf ein rund 500 Meter entferntes kleines Feuchtbiotop im Ahrensfluchter Moor hin, ein Paradies für Molch und Igel, das der engagierte Pädagoge und Naturfreund Udo Hohmann mit Hilfe der Gemeinde und des kommunalen Bauhofs gestaltet hat und ehrenamtlich betreut. Mehr unter DOBROCK.


Osten / Oberndorf

Stör-Forscher
bereisen Oste


Website der französischen Stör-Retter

24. 6. 2010. Angeregt durch Informationen über das schwimmende Stördenkmal in Oberndorf und die neue Störausstellung in Osten (Eröffnung diesen Sonnabend, siehe unten) bereitet eine Delegation französischer Wissenschaftler aus dem Stör-Forschungsinstitut Cemagref (Website) zur Zeit eine Studienfahrt an die Elbe und an die Oste vor.


Neue Fischtreppe in Geesthacht

Am Dienstag, 6. Juli, soll zunächst die vom Vattenfall-Konzern gebaute neue Fischtreppe am Elbsperrwerk in Geesthacht besichtigt werden. Gegen 14 Uhr soll in Bremervörde das Berliner Forschungsboot "Acipenser" (lateinisch für Stör) in Augenschein genommen werden, das auf der Oste im Einsatz ist. Ab ca. 14.30 Uhr stehen dann Besuche in Oberndorf und Osten auf dem Programm der französischen Fischbiologen.


Schwimmendes Stördenkmal in Oberndorf

Die Besucher werden vom Leiter des deutschen Stör-Projekts, Dr. Jörn Geßner, begleitet und von Vertretern des niedersächsischen Umweltministeriums, der Gemeinden am Fluss, der Arge Wanderfische und der AG Osteland begrüßt.


Stör-Forschungsboot auf der Oste

Die Oste gilt international als einer der Eckpfeiler des Versuchs, mit Hilfe von Cemagref-Fischbrut aus Frankreich den stark gefährdeten Europäischen Stör (Acipenser sturio) vor der endgültigen Ausrottung zu bewahren.

Die halbe Fischfangflotte
müsste stillgelegt werden

Wie wenig die internationale Fischwirtschaft aus dem Zusammenbruch der Störbestände in der Oste und anderswo gelernt hat, zeigen jüngste Informationen aus dem Umweltbundesamt.

Im Kampf gegen die Überfischung der Meere verlangt die Behörde deutlich niedrigere Fangquoten. Die Hälfte aller Fischereifahrzeuge in Europa müsste stillgelegt werden. Ausführliche Berichte hier.


Fernsehen

Fährstraße
als TV-Star


Die Deutsche Fährstraße auf N3

Fährmänner Plate, Göbel, Funk auf N3

26. 6. 2010. Die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel, Anfang 2004 für die AG Osteland in Osten konzipiert, lenkt immer wieder das Interesse der Medien auf die Osteregion. Diesen Sonnabend um 19.30 Uhr stellte TV-Reporter Sven Tietzer, der zur Zeit mit einem VW-Käfer-Cabrio von 1968 mehrere niedersächsische Ferienstraßen bereist, die "Fährienstraße" entlang der Oste vor.

Zu Wort kamen in dem gut sechsminütigen Beitrag unter anderem die Fährmänner Stefan Plate (Gräpel), Holger Goebel (Brobergen) und Werner Funk (Osten). Der Beitrag kann hier in der NDR-Mediathek betrachtet werden.

Schon in den letzten Jahren war die Deutsche Fährstraße immer wieder von TV-Sendern vorgestellt worden, unter anderem vom mdr, dessen Publikum die maritime Ferienroute bei einer Online-Abstimmung auf Platz 2 unter den "Traumstraßen Deutschlands" wählte.


Osteland

Dank vom
Weltverband


Stör-Experte Prof. Rosenthal (l.) in Osten

26. 6. 2010.  Dank und Anerkennung hat der Präsident des Weltverbandes zur Erhaltung des Störs, Prof. Harald Rosenthal, am Sonnabend den Sportfischern und Artenschützern von der Oste gezollt. Rosenthal, der zur Eröffnung der neuen Stör-Ausstellung an die Oste gereist war, wurde an  der "FährStuv" des Fährvereins vom Sportfischer-Sprecher Wolfgang Schütz, dem Ausstellungsinitiator und Bürgermeister Carsten Hubert und von Vertretern der AG Osteland willkommen geheißen.


Seltene Fotos wecken Interesse

Die von Jochen Bölsche (AG Osteland) konzipierten Schautafeln mit seltenen Fotos sowie die von verschiedenen Leihgebern beigesteuerten teils "weltweit einzigartigen Exponate" (Hubert) stiessen auf das Interesse von rund 40 Vertretern aus Kommunalpolitik, Vereinen und Verbänden, die zur nachmittäglichen Eröffnung nach Osten gekommen waren.

Großer Bericht unter OSTEN.

"Selten wie die
Blaue Mauritius"


Europäischer Stör: Einst überall, ...

... heute nur noch in der Gironde

Die Ausstellung informiert über die hochgradig gefährdeten Urzeitfische, die aussehen wie kleine Unterwasser-Panzerkreuzer und vorübergehend so selten waren "wie die Blaue Mauritius" und so "wertvoll wie die englische Königskrone", wie die Zeitschrift "Das Aquarium" schrieb: Zeitweise existierte in Deutschland (im Helgoländer Aquarium) nur noch ein einziges Exemplar des Europäischen Störs (Acipenser sturio), der jetzt mittels Nachzüchtung aus einem letzten Wildbestand in der französischen Gironde wieder in der Oste heimisch gemacht werden soll. - Mehr unter www.sturgeon.de.


Tourismus

Satellit lenkt
Ostebesucher


Seggermann-Projekt Tidenkieker

26. 6. 2010. Touristen sollen an der Oste zwischen Bremervörde und Hechthausen-Klint künftig via Satellit zu den Naturschönheiten und zu anderen Sehenswürdigkeiten geführt werden. Über ein entsprechendes Projekt, dessen Finanzierung bereits gesichert ist, informierten jetzt in Osten Geschäftsführer Uwe Seggermann vom Verein zur Förderung von Naturerlebnissen und Fachjournalist Christian C. Schmidt (ccs-media) die gemeinnützige  Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.

Der Projekt-Promoter Seggermann, zugleich erster hauptamtlicher Naturschützer im Kreis Stade, war kürzlich erst von Umweltminister Hans-Heinrich Sander mit der Niedersächsischen Umweltnadel ausgezeichnet worden. Er verfügt über reiche Erfahrungen bei der Realisierung von umwelttouristischen Vorhaben.

Auf Seggermanns Idee hin war 1994 der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen in Stade gegründet worden. Mit dem Vogelkieker als erstem Vereinsprojekt entstand seinerzeit in Niedersachsen erstmals eine völlig neue Möglichkeit, die Natur zu erleben. Seitdem haben in dem Doppeldeckerbus mehr als 45.000 Besucher und insbesondere Schulklassen an Ausflugstouren in der Kehdinger Marsch teilgenommen und die beeindruckende Vogelwelt an der Elbemündung aus einer anderen Perspektive beobachten können.

Darüber hinaus hat Seggermann (bereits seit 1978 beim Landkreis für Naturschutzangelegenheiten zuständig) weitere Projekte ins Leben gerufen, die über die Kreisgrenzen Stades hinaus große Anerkennung gefunden haben.

Dazu zählen das Flachbodenschiff "Tidenkieker", mit dem seit 2005 jährlich mehr als 9.000 Besucher die Naturlandschaft Elbe kennengelernt haben, die "Moorkieker"-Bahn zwischen Aschhorn und Großenwörden sowie den Waldwild-Erlebnispfad Deinste. Unter dem Motto "aMooremio" initiierte Seggermann darüber hinaus in den Oste-Landkreisen eine Kooperation der Moor-Naturerlebnis-Angebote im Ahlenmoor (CUX), im Aschhorner Moor (STD) und im Tister Moor (ROW)


Oldendorf

Ostelandeck
vor dem Bau


Dreiländereck bei Hollen und Brobergen

26. 6. 2010. Das im vorletzten Jahr angeregte "Dreiländereck" der Oste-Landkreise ROW, STD und CUX wird verwirklicht. Zwischen Bremervörde und den Samtgemeinden Oldendorf und Lamstedt soll in Kürze mit EU-Hilfe eine Schutzhütte für Wanderer und Radler entstehen. Das teilte der Oldendorfer SG-Bürgermeister Thomas Scharbatke in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderats mit.


Otten am Dreiländereck (Foto: Bölsche)

Die Radler-Rasthütte, für die sich insbesondere der Hollnsether Bürgermeister Cord-Johann Otten (CDU) eingesetzt hat, soll Ende September eingeweiht werden.


Osteland

Oste-Skipper
auf Störtörn


Zwei Schwesterflüsse: Oste und Stör

23. 6. 2010. Mit vier Sportbooten brechen Mitglieder der Osteland-Fachgruppe Blaues Netz Oste an diesem Sonntag, 27. Juni, in Oberndorf zu einer Geschwaderfahrt in den schleswig-holsteinischen Fluss Stör auf, um sich über die dort - wie auch in der Oste - laufenden Bemühungen um eine Wiederansiedlung des gleichnamigen Urzeitfischs zu informieren.

Die Stör -
der Stör

In Beidenfleth wird die Gruppe von dem Itzehoer "Störvater" Uwe Jens Lützen (Foto) erwartet, der eine Rundreise zu den Brennpunkten des Projekts Stör in der Stör organisiert hat. - Über die einstige Störfischerei in der Stör und das dortige Artenschutzprojekt informiert das Buch "Die Stör - der Stör. Amüsantes und Wissenswertes über den Fluss und den Fisch" von H. A. Becker (BoD, 94 Seiten, 12 Euro, ISBN 3-8311-3833-8, Leseprobe bei Amazon).


Hemmoor

Memoiren
in Druck


Müllersohn aus Basbeck: Alfred Vagts

25. 6. 2010. Demnächst könnte ein vor Ort weitgehend vergessener, international renommierter Sohn der Stadt Hemmoor ins Bewusstsein einer politisch und historisch interessierten Öffentlichkeit rücken: der aus Basbeck stammende Müllersohn, Schriftsteller, Pazifist, Heimatforscher und Militärwissenschaftler Professor Alfred Vagts (1892 bis 1986).

Ein neues Buch über Vagts, das bislang unveröffentlichte autobiografische Schriften enthält, "geht demnächst in die Druckerei und wird im August erscheinen", wie uns Verleger Dr. Rolf von Bockel vom Bockel-Verlag im holsteinischen Neumünster mitteilt.

Mehr unter HEMMOOR.


Literatur

Alsdorf in
Brobergen


Alsdorf (r.) beim Broberger Mittelalterfest

26. 6. 2010. An diesem Sonnabend, 26. Juni, 19 Uhr, veranstaltet der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung im Fährkrug Brobergen gemeinsam mit dem Autor Dietrich Alsdorf eine Lesung aus dessen neuestem Historienroman "Isern Hinnerk". Karten zum Preis von 10 Euro - inbegriffen ist ein "kleines Mahl nach historischem Vorbild" - können unter Telefon 01520-6649736 vorbestellt werden. Mehr über den Autor, der mit dem Oste-Kulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden ist, unter www.dietrich-alsdorf.de. Mehr über das neue Buch unter OLDENDORF.


Oste

'Tabea' &
7,5 Mann


Die "Tabea" im NLWKN-Hafen Basbeck

23. 6. 2010. Stichtag 1. Juli: Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ist nun auch für die Untere Oste auf einer Länge von rund 70 Kilometern zuständig (vom Mühlenwehr in Bremervörde bis zum Ostesperrwerk in Balje).

Der Landesbetrieb empfinde diese Aufgabe als "eine echte Herausforderung, denn die Ufer der Oste sind auf langen Strecken durch Deckwerke und ca. 700 Buhnen und Pfahlwände gesichert und in der Regel nicht von Land aus zugänglich", sagte Direktor Siegfried Popp, heute bei der Präsentation des NLWKN-Jahresberichts.

Wegen der neuen Aufgaben, so Popp weiter, brauche der Landesbetrieb für die Oste-Ufererhaltung "einen Betriebshof an der Oste und ein entsprechendes Arbeitsschiff". Der NLWKN habe deshalb den Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Cuxhaven in Basbeck bei Hemmoor übernommen.

Ein Schiff - zunächst der 43 Jahre alte Schlepper "Tabea", benannt nach der Tochter eines Mitarbeiters - steht ebenfalls zur Verfügung. "Für die neue Aufgabe hat das Land Niedersachsen insgesamt 7,5 Stellen bereitgestellt", teilt Popp weiter mit.


Uferschäden an der Oste (Foto: NLWKN)

Der NLWKN hat, wie angekündigt, mitlerweile auch Regelungen für die Schifffahrt auf der Oste erlassen. Der Status quo bleibe dabei erhalten, auch wenn die Oste nun keine Bundeswasserstraße mehr sei, sondern ein Landesgewässer 1. Ordnung. Eine so genannte Gemeingebrauchsverordnung regele alles weitere. Die bisher geltende Befahrensregelung wurde im wesentlichen übernommen.

Der Betrieb von Wassermotorrädern (Jetski) und Sportbooten zum Wasserskifahren ist künftig allerdings ausdrücklich untersagt. Damit trägt das Land Niedersachsen Forderungen verschiedener Kommunen und Verbände aus der Osteregion Rechnung, darunter die Samtgemeide Hemmoor, die Hadler Jägerschaft, die Sportfischer und die AG Osteland / Blaues Netz Oste (siehe SONDERSEITE).

Mehr über die Aufgabenerweiterung des NLWKN....


Hemmoor

Unterwegs in
dunkler Tiefe


Heli-Einsatz nach Unfall im Kreidesee

24. 6. 2010. unter der Überschrift "Unterwegs in dunklen Tiefen" berichtet der Autor Joseph Varschen heute in der Hamburger Ausgabe der "tageszeitung" ("taz") ausführlich über das Tauchrevier Kreidesee Hemmoor und die dortigen Tauchunfälle. Der Artikel steht hier im Netz.



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