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NEU: Oste-Radweg komplett
NEU: 50 Jahre Februarflut
NEU: Osteland ist arm dran

Natureum

Welle der
Sympathie

1. 12. 2011. Eine starke Welle der Sympathie hat in den letzten 24 Stunden der "Baljer Appell" einer Nordkehdinger Initiative ausgelöst, die - gemeinsam mit der AG Osteland - für eine Stärkung, Attraktivierung und langfristige Sicherung des Küstenmuseums Natureum Niederelbe in der Ostemündung kämpft (siehe rechte  Spalte).

Zu den Appell-Unterzeichnern des ersten Tages zählen auch Kommunalpolitiker von der Oste, bis hinauf nach Bremervörde im Kreis Rotenburg, wo der neue Vize-Bürgermeister Alexander Oppermann (SPD) den Aufruf unterstützt. In Bremervörde, dessen Einwohner in jüngster Zeit zunehmend die Untere Oste mit Wingster Zoo, Mocambo, Seehundbänken und Natureum als Kurzausflugsziel entdecken, engagiert sich Oppermann auch als 2. Vorsitzender des Kultur- und Heimatkreises.

Unterstützt wurde der Aufruf unmittelbar nach der Veröffentlichung vom Cadenberger Bürgermeister Wolfgang Heß und seinen Kollegen Michael Schlobohm (Wingst) und Detlef Horeis (Oberndorf) sowie von dem Hemmoorer Vize-Bürgermeister Johannes Schmidt (Bürgerforum), der auch dem Vorstand der AG Osteland angehört.

In vielen Gesprächen bringen Bürger und Kommunalpolitiker aus der Osteregion zum Ausdruck, dass das Natureum nicht nur ein "kultureller Leuchtturm" mit großer Strahlkraft ist, sondern auch das "Tor zur Oste" und das "Herz der Ostemündung".

Tragischerweise sei der Tourismusmagnet - unmittelbar an der Kreisgrenze STD / CUX - weit entfernt von der Kreisstadt (wo der zuständige Landkreis bislang allein für alle Kosten aufgekommen), aber auch weit abgelegen von Cuxhaven (wo der Kreis sich bislang vor jeder Mitverantwortung gedrückt hat, obwohl das Natureum vorwiegend Besucher aus dem Cuxland anzieht).

Das bisherige Kirchturmdenken müsse überwunden werden, ist bei einsichtigen Politikern zunehmend zu hören. Die abgelegene Lage im "entlegensten Winkel des Landkreises Stade, sozusagen in der Kehdinger Prärie" (Stader Tageblatt), dürfe keinesfalls einer Einrichtung zum Verhängnis werden, die von unschätzbarer touristischer Bedeutung für die gesamte strukturschwache Region ist.

Der Großenwördener Bürgermeister Bernhard Witt beispielsweise verbindet sein Ja zum "Baljer Appell" folgerichtig mit dem Hinweis, "dass es sicherlich nicht ausreichen wird, wenn sich nur der Stader Kreistag mit dem Thema beschäftigt". Witt: "Finanzierungen von Projekten dieser Größenordnung kann ein Kreis über seine Mitgliedsgemeinden unmöglich alleine tragen. Daher ist es wichtig, das auch die anderen Kreise im Elbe-Weser-Dreieck das Natureum mit unterstützen."

Für die Unterstützung des Baljer Appells genügt eine kurze Mail ("Ich unterstütze den Appell. Name/ Anschrift / Funktion) an osteland@gmx.de. - Eine Unterschriftenliste kann hier ausgedruckt werden.


Deiche

Schätze aus
dem Archiv


Prof. Fischer (M.) mit seinem neuen Buch

1. 12. 2011. Vor viel Prominenz aus Politik, Kultur und Heimatpflege präsentierte der Historiker und Ostepreisträger Prof. Norbert Fischer (Hamburg) am Mittwoch in der Hemmoorer Kulturdiele sein neues 370-Seiten-Prachtwerk zur Geschichte der Ostedeiche (Titel: "Der wilde und der gezähmte Fluss"). Für die Arbeit hat er "drei Jahre lang Schätze in den Archiven gehoben", darunter viele historische Karten, etwa von den Überschwemmungsgebieten im Jahre 1825:


In Grün: Überschwemmungsgebiete 1825

Besonders aufmerksam verfolgten Fischers Vortrag die ehrenamtlichen Heimatpfleger, die voriges Jahr den Historischen Deichwanderweg Belum - Osten gestaltet haben, darunter Dorothee Fetz (Belum), Günter Lunden (Geversdorf), Initiator Henning Kuhne (Oberndorf) und Frank Auf dem Felde (Osten), sowie die Regionalhistorikerin Gisela Tiedemann (Wingst).


Historische Ostedeichroute (in Osten)

Dass Deichbau eine Zukunftsaufgabe ist, unterstrich in seinem Grußwort Hemmoors Bürgermeister Hans Wilhelm Saul, der ebenso wie Vize-Bürgermeister Johannes Schmidt erschienen war. Als Oberdeichgräfe des Ostedeichverbandes zählt Saul neben dem Landschaftsverband Stade - in Hemmoor vertreten durch Dr. Eduard von Reden-Lütcken und Dr. Bernd Kappelhoff - und dem Deichverband Kehdingen-Oste zu den Hauptförderern des Buchprojekts.

Aus Anlass des 50. Jahrestages der Februarflut 1962 wird Prof. Fischer den Festvortrag beim 8. Tag der Oste am 12. Februar in der Ostehalle in Geversdorf halten. Dazu wird unter der Federführung von Osteland-Vize Walter Rademacher eine Ausstellung präsentiert.

Mehr über die Vorstellung von Fischers neuem Buch steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.

Gesprächsthema
Natureum-Zukunft

Hochaktuelles Gesprächsthema am Rande der Buchvorstellung war die möglicherweise gefährdete Zukunft des Natureums. Für Fortbestand und Stärkung des Küstenmuseums in der Ostemündung setzten sich per Unterschrift mehr als zwei Dutzend der in der Kulturdiese erschienenen Kommunalpolitiker, Deich- und Heimatexperten ein (siehe rechte Spalte).


Oste-Radweg

Die kleine
Schwester


Manuela Köster mit Fährstraßen-Werbung

1. 12. 2011. Im Osteland werben Tourismus-Fachkräfte wie Manuela Köster in der - zur Zeit liebevoll adventlich dekorierten - Hemmoorer Tourist-Info gern für die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel. Demnächst können Tourismusexperten auch für die "kleine Schwester" der "Fährienstraße" die Trommel rühren: Der 145 Kilometer lange Oste-Radweg von der Quelle bei Tostedt bis zur Mündung am Natureum in Balje ist "so gut wie fertig" ausgeschildert. Das teilt soeben das Regionalmanagement Börde Oste-Wörpe mit, das die Feintrassierung der Radroute am Oberlauf koordiniert hat.

Ein ausführlicher Bericht über den neuen Tourismus-Magneten im Elbe-Weser-Dreieck steht in unserem Kanal OSTELAND.


Schwebefähren

Ein Nachbau
für Nantes?


Entwurf für eine neue "pont Transbordeur"

1. 12. 2011. Wie gut, dass dem Osteland 1974 der Abriß der Schwebefähre Osten - Hemmoor erspart geblieben ist! Im französischen Nantes, wo vor 50 Jahren eine der einst 20 Schwebefähren der Welt demontiert worden ist, wird in Presse und Politik zur Zeit  über den Vorschlag von Städtebauern und Architekten diskutiert, die "pont transbordeur" für touristische Zwecke wiederzuerrichten - mit Millionenaufwand. Wie die Schwebefähre aussehen soll, steht im Kanal FÄHRSTRASSE und auf unserer internationalen Schwebefähren-Website www.schwebefaehre.org.


Ländlicher Raum

Osteland
arm dran


Gelb = unterm Bundesschnitt: die Oste-Region

1. 12. 2011. Für eine neue Studie mit dem Titel "Kommunen im Wettbewerb" hat die Industrie- und Handelskammer Stade die Wirtschaftsdaten von 54 Kommunen im Elbe-Weser-Dreieck vergleichen lassen. Weit vorn liegen Gemeinden an der Elbschiene wie Lühe und Jork, während Kommunen im Innern des Landes, etwa in der sogenannten "remote rural region" entlang der Oste, hohen Nachhol- und Förderbedarf aufweisen. Jork zum Beispiel hat laut Index die kaufkräftigsten Einwohner, ihnen stehen pro Jahr statistisch 24 128 Euro für Einkäufe zur Verfügung. Die Samtgemeinde Hemmoor landet mit 17 323 Euro auf dem 51. von 54 Plätzen.

Das Gutachten, eine Fundgrube nicht nur für Kommunalpolitiker, steht hier zum Download.


Küstenschutz

Bilder einer
Katastrophe


Titelbild des neuen Kalenders (Ausschnitt)

1. 12. 2011. Rechtzeitig zur 50. Wiederkehr der verheerenden Februarflut des Jahres 1962 hat Henning Kuhne vom Oberndorfer Heimatverein einen Kalender mit Bildern zusammengestellt (13 Seiten, 12 Euro), der die Auswirkungen der damaligen Deichbrüche auf das kleine Ostedorf zeigt. Der Kalender, der am Wochenende beim Weihnachtsmarkt vorgestellt wurde, ist u. a. in der Heimatstube des Ortes erhältlich.

Unterdessen hat sich unter der Federführung von AG-Osteland-Vize Walter Rademacher (Neuhaus; Foto) ein Kreis von Heimatfreunden und Heimatpflegern zusammengefunden, der für Februar eine Ausstellung zur Flut 1962 vorbereitet, die beim Tag der Oste in der Geversdorfer Ostehalle sowie anschließend im Natureum Niederelbe und in Hemmoor gezeigt werden soll. Der Arbeitskreis trifft am heutigen Montag, 18 Uhr, im Natureum zusammen.

Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche wird - wie berichtet - in Hemmoor und Gräpel das neue Oste-Sturmflut-Buch des Deichforschers und Ostepreisträgers Prof.  Norbert Fischer vorgestellt, der auch den Festvortrag beim Tag der Oste 2012 halten wird.


Osteland und umzu

> Das Sterben der kleinen Dörfer (Die Welt),
> Zu wenig Ärzte an der Oste? (Bremervörder Zeitung),
> Wasserversorger beargwöhnen "Fracking" (Rotenburger Rundschau),
> Wingst plant Wellness-Woche mit Fass-Sauna (wingst.de),
> Rotenburg: Streit ums Fracking (Nordwestradio),
> Gift im Blut durch Gasförderung in ROW? (NDR),
> Natureum macht Winterpause (natureum-niederelbe.de),
> ROW-Dorf rebelliert gegen Hühnermäster (Radio Bremen, mit Video),
> Vermaisung ängstigt auch Mecklenburger (ad-hoc-news),
> Kreistags-"Pirat" im Zwielicht (heide-piraten.de),
> Zu wenig Ärzte an der Oste? (Bremervörder Zeitung),
> Plattdeutsche Weihnachts-CD von der Oste (Sonntagsjournal).

Dank für Hinweise an Michael Johnen, Wolfgang Röhl, Kurt Ringen, Dr. Clivia Häse u. v. a.


Wo sind die
alten Seiten?


Diese Website ist zum 1. 8. 2011 neu strukturiert worden: Sie ist nach Sachgebieten geordnet, nicht mehr nach Orten. Die bisherigen Lokalportale werden nur noch im Ausnahmefall fortgeführt. Thema ist mehr denn je die gesamte Oste von der Quelle bis zur Mündung.

Wo sind die alten Gemeinde-Seiten geblieben? Ein Klick auf die jeweilige gelbe Ortstafel hilft bei der Suche. Alle früheren Meldungen aus dieser Spalte stehen hier, alle Bilder und Texte seit 2001 sind hier auffindbar.


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