Mai 2004


Pfingsten

Die Sonne machte
Mut zum Baden

Das strahlende Pfingstwetter hat den Tourismus im Norden am Sonntag zunächst richtig in Schwung gebracht. Nach Wochen mit kaltem Nordwind und dunklen Wolken berichteten Hoteliers erleichtert von großem Andrang in den Ferienorten. Die Temperaturen stiegen bis zu 26 Grad. Die Sonne ermutigte zum Baden - wie auf unserem Foto die jugendliche Crew eines Wanderkutters im Sportboothafen des Wassersportvereins Drochtersen/Elbe (WSDE) im Ruthenstrom in der Gemeinde Drochtersen.

Über 100 000 Menschen vergnügten sich auf dem Pfingstmarkt in Neukloster. In Neuhaus/Oste dagegen blieb die Zahl der Besucher beim Deichfest laut NEZ weit hinter den Erwartungen zurück.

Am Pfingstsonnabend verfolgten Hunderte von Menschen die Fohlenschau in Großenwörden - ein Erlebnis für Groß und Klein. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.
Pfingstmontag beging das ganze Land den Deutschen Mühlentag - nur die Ostemarsch nicht. Hier sind die Mühlen, sofern sie überhaupt noch existieren, in traurigem Zustand. Mehr unter HECHTHAUSEN in der Rubrik KULTUR.

SPD-Vize Peter Offermann dirigiert das Aufstellen

Mit dem traditionellen Pfingstbaum-Fest der SPD Osten hatten wie in jedem Jahr am Freitag die Feiertage begonnen. Fotos von dem abendlichen Fest auf dem Fährplatz stehen unter spd-osten.oste.de.


Initiativen

Höchste Eisenbahn für
Hemmoors Bahnhof


Reisebüro im Bassumer Bahnhof

31. 5. 2004. Wenn sich Hemmoor nicht bald eine neue Nutzung für das demnächst vakante Bahnhofsgebäude einfallen läßt, könnte die Gelegenheit verstreichen, dass für diesen Zweck staatliche Zuschüsse fließen, fürchten Mitglieder der IG Bahnhofstraße. In Bassum bei Diepholz haben Vertreter der örtlichen Wirtschaft und Politik jetzt untersucht, wie der dortige Bahnhof "umgenutzt" worden ist - ein Vorbild für Hemmoor? Im ehemaligen Bassumer Bahnhofsgebäude gibt es heute eine Videothek, eine Fahrradstation und ein Reisebüro mit Kartenverkauf. Mehr unter HEMMOOR.


Internet

Landkreise im
weltweiten Web

Hamburg macht beim Internet-Auftritt gemeinsame Sache mit den umliegenden Kreisen aus Schleswig-Holstein und  Niedersachsen. Bürgermeister Ole von Beust und die 14  Landräte haben jetzt gemeinsam den neuen Auftritt im weltweiten Web unter www.metropolregion.hamburg.de ins Netz gestellt. Zwei Jahre lang wird das Projekt aus den Förderfonds finanziert, die Hamburg mit  Niedersachsen und Schleswig-Holstein pflegt. „Mit diesem Internet-Auftritt erleichtern wir potenziellen Investoren, Tourismusmanagern und privaten Besuchern die Suche  nach Informationen über die Metropolregion“, sagte Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust.



 

Menschen

Der Mann, der die
Schätze schätzt


AG-Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger

Im Hauptberuf ist Gerald Tielebörger, 47, Inhaber des Reisebüros Hemmoor, im Ehrenamt Schriftführer der Unternehmergemeinschaft Hemmoor und 1. Vorsitzender der AG Osteland, Lenkungsgremium für die neu eröffnete Deutsche Fährstraße und nach Ansicht der Niederelbe-Zeitung ein "Paradebeispiel für Engagement". Für die Pfingstausgabe des Heimatblattes hat der Wingster den NEZ-Fragebogen ausgefüllt und Auskunft über seine Person und seine Ansichten gegeben. Was schätzt er an der Region? "Die Schätze der Region." Lieblingsbuch: "'Teufelsmoor' von Elke Loewe." Wen er gern einmal kennenlernen möchte? "Juan Carlos I., König von Spanien." Der gesamte Text steht auf der Website der AG Osteland, www.osteland.info, unter VORSTAND.


Spirituosen

Fährschnaps von
Fährmann Erich

27. 5. 2004. In zünftiger Fährmannskluft begrüßte Erich Meyer an der Schwebefähre die Ehrengäste, die aus Anlass der Eröffnung der Deutschen Fährstraße nach Osten gekommen waren. In den Gläsern war ein speziell für diesen Tag hergestellter "Fährschnaps" der Firma Ulex.

Viele neue Bilder stehen auf unserer SONDERSEITE ZUR ERÖFFNUNG DER DEUTSCHEN FÄHRSTRASSE.


Schwebefähre

Der Banker und der
250-Euro-Schein

So einen Schein hatte der Ostener Bankier Peter Burmester noch nie zu Gesicht bekommen. Wie er an die 250-Euro-Note mit der Abbildung der Ostener Schwebefähre gekommen ist und was mit der seltsamen Blüte passieren soll, steht unter OSTEN.


Deutsche Fährstraße

"Ein Festtag für
das Osteland"


Tielebörger und Heise eröffnen die Ferienstraße

26. 5. 2004. Nach nur neunmonatiger Vorbereitung ist in Bremervörde in Anwesenheit von mehr aus 50 Politikern und Touristikexperten aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Deutsche Fährstraße eröffnet worden. Gerald Tielebörger, Vorsitzender der AG Osteland, und Monika Heise von der Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg durchschnitten an der Kinderfähre auf dem Spielplatz am Vörder See, der ersten von 30 Fähren an der 250 Kilometer langen Route zwischen Bremervörde und Kiel, symbolisch ein Band.

Zuvor hatten die Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein und Niedersachsen, Heide Simonis und Christian Wulff, die Eröffnung der in Osten konzipierten Ferienstraße begrüßt. Die Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz nannte die "Fährien"-Route "eine der schönsten und zugleich aufregendsten Möglichkeiten, Norddeutschland zu entdecken" (Grußworte siehe weiter unten in dieser Spalte).

In Gräpel überquerte die illustre Festgesellschaft, die von einem Dutzend TV-, Funk- und Print-Journalisten begleitet wurde, die Oste mit der letzten handbetriebenen Prahmfähre in der Region.
Danach fand vor dem Gasthof "Zum Osteblick" das offizielle Anradeln statt: Neun Bürgermeister aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein bestiegen ein knallrotes Tandem.
Auf der "Mocambo" überreichte Hans-Adolf Heyer im Namen von acht Volksbanken aus dem Raum Stade / Cuxhaven den Vorstandsmitgliedern der AG Osteland - Gerald Tielebörger, Jochen Bölsche, Johannes Schmidt und Bernd Brauer - einen Scheck über 18 000 Euro für den Ausbau der ausschließlich in Privatinitiative ins Leben gerufenen jüngsten deutschen Ferienstraße.
In Osten starteten nachmittags zwei Mitglieder der deutschen Sektion des Weltverbandes der Schwebefähren, Bürgermeister Carsten Hubert  und sein Kollege Jörg Sibbel aus Osterrönfeld bei Rendsburg, symbolisch die Ausschilderung der Strecke. - Ein ausführlicher Bericht über den "Festtag für das Osteland", so Initiator Jochen Bölsche aus Osten (Eröffnungsvortrag hier) folgt.

Zwischen Märchen-
und Fachwerkstraße

Seit dem Eröffnungstag wirbt auch das Tourismus-Management Niedersachsen, die zentrale Tourismusinstanz des Landes, in ihrem Internet-Angebot für die jüngste Ferienstraße Deutschlands: Zwischen so berühmten Schwestern wie der Deutschen Fachwerkstraße und der Deutschen Märchenstraße ist dort auch die Deutsche Fährstraße zu finden: hier. -

Bei der Tourist-Info
ist der Teufel los

In der Bremervörder Tourist-Info stand in den letzten Tagen das Telefon nicht still: Nachdem große Zeitungen überall im Lande über die Deutsche Fährstraße berichtet und die Bremervörder Telefonnummer gedruckt hatten, "war hier der Teufel los", freut sich Touristik-Managerin Barbara Norden über die rege Nachfrage. Auch bei Horst Ahlf, Vorsitzender des ebenfalls in der Presse genannten Ostener Fremdenverkehrsvereins, "riefen ständig Leute an und fragten nach Prospekten".


Geschichte

Hieß Hüll
früher Orle?

Auf dieser historischen Karte ist zwischen Osten und Großenwörden ein Ort namens Orle verzeichnet. Hieß Hüll früher Orle? Wer weiß mehr darüber? Informationen bitte an osteland@gmx.de.


Fernsehen

"Ein Glücksfall
für Touristiker"


Auch ein TV-Ereignis: Eröffnung der Fährstraße

Die Eröffnung der Deutschen Fährstraße am 26. Mai war auch ein Fernseh-Ereignis. Am Pfingstsonnabend berichtete das Schleswig-Holstein- Journal des NDR-Fernsehens über die neue Ferienroute, die auch durch die Ostemarsch führt. Auch die Presse hat ihre Berichterstattung fortgesetzt. Die Bremervörder Zeitung bezeichnet die Deutsche Fährstraße als "Glücksfall für die Touristiker in Bremervörde und umzu". Der gesamte Artikel steht hier.


Beverstedt

Aktivster Verein
weit und breit feiert

Drei Tage lang feiert der Heimatverein Beverstedt, einer der aktivsten Heuimatvereine weit und breit, sein 25-jähriges Bestehen.  Den Auftakt bildet am Freitag, 4. Juni um 19.30 Uhr ein Kommersabend im Festzelt. Am Sonnabend wird von 14 bis 18 Uhr Unterhaltung für alle geboten. Um 20 Uhr bitten die „Birdies" aus Hagen zum Jubiläumsball im Festzelt, und die Theatergruppe „De Wachholter" spielt. Mehr unter bremervoerde-aktuell.de.


Kommunales

Heiße Debatte über
Rathaus-Gästebuch

Im virtuellen Gästebuch des Hemmoorer Rathauses steht seit Monaten manches, was nicht so recht in das elektronische Gästebuch einer  Gebietskörperschaft gehört, sondern höchstens in private Chats - zum Beispiel anonyme Einträge à la "Hallo Kerstin, Stefan (hier folgt der volle Name) hat soweit ich weiß eine Freundin." Seit einiger Zeit allerdings beklagen sich im Rathaus-Gästebuch immer häufiger Hemmoorer über die  "Verwilderung der Sitten" auf der offiziellen Web-Präsenz der Samtgemeinde und fordern die Verwaltung auf, ihren Webmaster-Pfichten verstärkt zu genügen. Erste Reaktion: Pfingstmontag wurde das Gästebuch bereinigt. Mehr unter HEMMOOR.


Initiativen

Höchste Eisenbahn für
Hemmoors Bahnhof


Reisebüro im Bassumer Bahnhof

31. 5. 2004. Wenn sich Hemmoor nicht bald eine neue Nutzung für das demnächst vakante Bahnhofsgebäude einfallen läßt, könnte die Gelegenheit verstreichen, dass für diesen Zweck staatliche Zuschüsse fließen, fürchten Mitglieder der IG Bahnhofstraße. In Bassum bei Diepholz haben Vertreter der örtlichen Wirtschaft und Politik jetzt untersucht, wie der dortige Bahnhof "umgenutzt" worden ist - ein Vorbild für Hemmoor? Im ehemaligen Bassumer Bahnhofsgebäude gibt es heute eine Videothek, eine Fahrradstation und ein Reisebüro mit Kartenverkauf. Mehr unter HEMMOOR.


Internet

Landkreise im
weltweiten Web

Hamburg macht beim Internet-Auftritt gemeinsame Sache mit den umliegenden Kreisen aus Schleswig-Holstein und  Niedersachsen. Bürgermeister Ole von Beust und die 14  Landräte haben jetzt gemeinsam den neuen Auftritt im weltweiten Web unter www.metropolregion.hamburg.de ins Netz gestellt. Zwei Jahre lang wird das Projekt aus den Förderfonds finanziert, die Hamburg mit  Niedersachsen und Schleswig-Holstein pflegt. „Mit diesem Internet-Auftritt erleichtern wir potenziellen Investoren, Tourismusmanagern und privaten Besuchern die Suche  nach Informationen über die Metropolregion“, sagte Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust.


Fische

Lachs-Lebensräume
an der Oste zerstört

Die Fischereisportvereine im Kreis Rotenburg/Wümme bangen um Lachs und Meerforelle in der Oste bei Bremervörde. Bei der jüngsten Frühjahrs-Reinigung am Flusslauf seien mit dem Einsatz schwerer Bagger die Lebensräume der Fischarten im Bereich Weertzen bei Zeven nahezu vollständig  zerstört worden, sagte ein Sprecher der Fischer. Lachs und Meerforelle seien in der Oste erst vor kurzem erfolgreich wieder angesiedelt worden. Zuständig für Reinigung ist der Unterhaltungsverband Obere Oste.


Menschen

Der Mann, der die
Schätze schätzt


AG-Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger

Im Hauptberuf ist Gerald Tielebörger, 47, Inhaber des Reisebüros Hemmoor, im Ehrenamt Schriftführer der Unternehmergemeinschaft Hemmoor und 1. Vorsitzender der AG Osteland, Lenkungsgremium für die neu eröffnete Deutsche Fährstraße und nach Ansicht der Niederelbe-Zeitung ein "Paradebeispiel für Engagement". Für die Pfingstausgabe des Heimatblattes hat der Wingster den NEZ-Fragebogen ausgefüllt und Auskunft über seine Person und seine Ansichten gegeben. Was schätzt er an der Region? "Die Schätze der Region." Lieblingsbuch: "'Teufelsmoor' von Elke Loewe." Wen er gern einmal kennenlernen möchte? "Juan Carlos I., König von Spanien." Der gesamte Text steht auf der Website der AG Osteland, www.osteland.info, unter VORSTAND.


Internet

Neue Links zur
"Fährienstraße"

Die Deutsche Fährstraße ist im Internet immer leichter auffindbar. Auf die Web-Präsenz der jüngsten deutschen Ferienstraße verweist neuerdings nicht nur die Tourist-Info des Cuxlandes (Screenshot oben), sondern auch die Seite des Tourismus Marketing Niedersachsen (Abbildung unten).
Um zu den Seiten zu gelangen, bitte Screenshot anklicken.


Internet

Tolle Idee: Webcam
an der Schwebefähre

Tolle Idee des Fotokünstlers Nikolaus Ruhl: Wie wär's mit einer Webcam an der Schwebefähre? Mehr unter HEMMOOR.


Spirituosen

Fährschnaps von
Fährmann Erich

27. 5. 2004. In zünftiger Fährmannskluft begrüßte Erich Meyer an der Schwebefähre die Ehrengäste, die aus Anlass der Eröffnung der Deutschen Fährstraße nach Osten gekommen waren. In den Gläsern war ein speziell für diesen Tag hergestellter "Fährschnaps" der Firma Ulex.
Viele neue Bilder stehen auf unserer SONDERSEITE ZUR ERÖFFNUNG DER DEUTSCHEN FÄHRSTRASSE.


Schwebefähre

Der Banker und der
250-Euro-Schein

So einen Schein hatte der Ostener Bankier Peter Burmester noch nie zu Gesicht bekommen. Wie er an die 250-Euro-Note mit der Abbildung der Ostener Schwebefähre gekommen ist und was mit der seltsamen Blüte passieren soll, steht unter OSTEN.


Deutsche Fährstraße

"Ein Festtag für
das Osteland"


Tielebörger und Heise eröffnen die Ferienstraße

26. 5. 2004. Nach nur neunmonatiger Vorbereitung ist in Bremervörde in Anwesenheit von mehr aus 50 Politikern und Touristikexperten aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Deutsche Fährstraße eröffnet worden. Gerald Tielebörger, Vorsitzender der AG Osteland, und Monika Heise von der Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg durchschnitten an der Kinderfähre auf dem Spielplatz am Vörder See, der ersten von 30 Fähren an der 250 Kilometer langen Route zwischen Bremervörde und Kiel, symbolisch ein Band.

Zuvor hatten die Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein und Niedersachsen, Heide Simonis und Christian Wulff, die Eröffnung der in Osten konzipierten Ferienstraße begrüßt. Die Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz nannte die "Fährien"-Route "eine der schönsten und zugleich aufregendsten Möglichkeiten, Norddeutschland zu entdecken" (Grußworte siehe weiter unten in dieser Spalte).

In Gräpel überquerte die illustre Festgesellschaft, die von einem Dutzend TV-, Funk- und Print-Journalisten begleitet wurde, die Oste mit der letzten handbetriebenen Prahmfähre in der Region.
Danach fand vor dem Gasthof "Zum Osteblick" das offizielle Anradeln statt: Neun Bürgermeister aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein bestiegen ein knallrotes Tandem.
Auf der "Mocambo" überreichte Hans-Adolf Heyer im Namen von acht Volksbanken aus dem Raum Stade / Cuxhaven den Vorstandsmitgliedern der AG Osteland - Gerald Tielebörger, Jochen Bölsche, Johannes Schmidt und Bernd Brauer - einen Scheck über 18 000 Euro für den Ausbau der ausschließlich in Privatinitiative ins Leben gerufenen jüngsten deutschen Ferienstraße.
In Osten starteten nachmittags zwei Mitglieder der deutschen Sektion des Weltverbandes der Schwebefähren, Bürgermeister Carsten Hubert  und sein Kollege Jörg Sibbel aus Osterrönfeld bei Rendsburg, symbolisch die Ausschilderung der Strecke. - Ein ausführlicher Bericht über den "Festtag für das Osteland", so Initiator Jochen Bölsche aus Osten (Eröffnungsvortrag hier) folgt.

Zwischen Märchen-
und Fachwerkstraße

Seit dem Eröffnungstag wirbt auch das Tourismus-Management Niedersachsen, die zentrale Tourismusinstanz des Landes, in ihrem Internet-Angebot für die jüngste Ferienstraße Deutschlands: Zwischen so berühmten Schwestern wie der Deutschen Fachwerkstraße und der Deutschen Märchenstraße ist dort auch die Deutsche Fährstraße zu finden: hier. -

Bei der Tourist-Info
ist der Teufel los

In der Bremervörder Tourist-Info stand in den letzten Tagen das Telefon nicht still: Nachdem große Zeitungen überall im Lande über die Deutsche Fährstraße berichtet und die Bremervörder Telefonnummer gedruckt hatten, "war hier der Teufel los", freut sich Touristik-Managerin Barbara Norden über die rege Nachfrage. Auch bei Horst Ahlf, Vorsitzender des ebenfalls in der Presse genannten Ostener Fremdenverkehrsvereins, "riefen ständig Leute an und fragten nach Prospekten".


Touristik

"Gratulation zu dieser
besonderen Leistung"


Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz

26. 5. 2004. Die Welle der Glückwünsche zur Eröffnung der Deutschen Fährstraße am 26. Mai reißt nicht ab. Nach den Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben jetzt auch die Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz und Stadtpräsident Dr. Arne Wulff gratuliert. In einem Brief haben die Kieler Stadtoberhäupter die "ehrenamtlichen Gründungsväter" von der AG Osteland zu der "besonderen Leistung" beglückwünscht, ein länderübergreifendes Tourismuskonzept in Norddeutschland etabliert zu haben. Die Deutsche Fährstraße sei eine der "schönsten und zugleich aufregendsten Möglichkeiten, Norddeutschland zu entdecken". Das Schreiben schließt mit dem Satz: "Wir sind sicher, dass die Deutsche Fährstraße schon bald viele Freunde und Bewunderer finden wird, und wünschen den Initiatoren des Projekts allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel."


Tourismus

"Richtungweisender
Meilenstein"


Die Deutsche Fährstraße bei Hochdonn

24. 5. 2004. Als "richtungweisender Meilenstein" auf dem Weg, die "reiche Palette an maritimen Schätzen und wassertouristischen Angeboten" an der Oste für den Tourismus zu erschließen, bewertet die Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) die Eröffnung der Deutschen Fährstraße. In einer Grußadresse an das Lenkungsgremium der Ferienstraße, die AG Osteland e.V., schreibt MLU-Geschäftsführerin Karin Warncke: "Die Regionen Unterelbe und Nord-Ostsee-Kanal (NOK) beherbergen die gesamte Palette historischer und moderner Flussquerungen. Eine isolierte Vermarktung der Flussquerungen verspricht - wie wir alle erkannt haben -  keinen Erfolg. Die Herausstellung der Deutsche Fährstrasse jedoch schärft das touristische Profil. Sie ist Bindeglied für die unterschiedlichen Teilräume der Unterelbe und des NOK und für deren Freizeit- und Tourismusangebote. Die Fährstraße bietet hervorragende Möglichkeiten, die touristischen Potentiale an der Oste, der niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Unterelbe sowie am NOK zu erschließen und die bereits vorhandenen Erlebnisangebote zu Wasser und zu Land miteinander zu verknüpfen."


Deutsche Fährstraße

Simonis: Beispiel für
gute Zusammenarbeit


Beste Wünsche: Ministerpräsidentin Simonis

Am 18. Mai um 18.02 Uhr berichtete die Deutsche Presseagentur unter der Überschrift: "Deutsche Fährstraße von Bremervörde nach Kiel wird eröffnet": "Hannover/Kiel (dpa/lni) - Eine neue «Deutsche Fährstraße» zwischen Bremervörde und Kiel soll künftig noch mehr Touristen locken. Das gemeinsame Angebot der Länder sei ein «Beispiel für die gute Zusammenarbeit der norddeutschen Länder», schrieb Schleswig-Holsteins Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) am Dienstag in einem Grußwort. Die jüngste deutsche Ferienstraße wird am kommenden Mittwoch (26.) eröffnet. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hofft auf eine «tolle Resonanz»."

Die Deutsche Fährstraße werde sich zu einem "besonders erfolgreichen touristischen Produkt entwickeln", schrieb Simonis in ihrem Grußwort weiter. In dem Schreiben wird ausdrücklich auch das Ostener Heimat- und Buddelmuseum erwähnt, das "einen Besuch wert" sei. Das Projekt Fährstraße ist von der in Osten ansässigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. angestoßen worden, die von der Unternehmergemeinschaft der Stadt Hemmoor und dem Weltverband der Schwebefähren initiiert worden war.


Musik

"Der Funke
sprang über"

Foto: Culturkreis
Die Jinxs-Fans waren begeistert

24. 3. 2004. Zum erstenmal in ihrer Karriere wurde der hannoverschen Band  Jinxs ein Kuscheltier aus dem Publikum zugeworfen: bei ihrem Auftritt beim Culturkreis in Hemmoor, wo sie mit Stücken aus der neuen CD "Infected" die Zuhörer infizierten. "Der Funke sprang über", urteilt die NEZ über das (leider nicht allzu gut besuchte) Konzert. Mehr unter HEMMOOR.


Festakt

"Was macht
der Fährmann?"


Irgendwo an der Deutschen Fährstraße...

Mit dem schönen Lied "Was macht der Fährmann?" (Text hier) wird der Chor der Stader Johanni-Kirchengemeinde am Mittwoch, 26. Mai, die Teilnehmer an der Eröffnung der Deutschen Fährstraße in Gräpel begrüßen. Zuvor findet ein Festakt in Bremervörde statt. Zu der Veranstaltung haben sich unter anderem 12 Bürgermeister von Samtgemeinden und Gemeinden entlang der Route angesagt. Die Volksbanken im Raum Stade/Cuxhaven engagieren sich als Sponsor.

Foto: Bölsche
Fährmann-Statue (von Frijo Müller-Belecke)

Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Christian Wulff und Heide Simonis, haben der Eröffnungsfeier, die in Oberndorf, auf der "Mocambo" und in Osten fortgesetzt wird, einen guten Verlauf gewünscht.


Neuer Newsletter: Zum Lesen Bild anklicken

Das und mehr steht in der soeben erschienenen 5. Ausgabe des Newsletters der AG Osteland e.V., die hier als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Im Web verfügbar sind auch noch Ausgabe 1,  Ausgabe 2, Ausgabe 3 und Ausgabe 4 des Newsletters.

Ein großer Bericht über die Deutsche Fährstraße in der Kreiszeitung/Wochenblatt (370 000 Auflage im Elbe-Weser-Dreieck) kann hier nachgelesen werden.


Freizeit

10000 beim Altländer
Radler- und Skatertag

24. 3. 2004. Bei frischem Wind und durchwachsenem Himmel beteiligten sich in diesem Jahr rund 10 000 Besucher am Radler und Skatertag im Alten Land. Mehr im Stader Tageblatt.


 
Großenwörden

Die Zukunft
liegt am Wasser


Sportangler auf der Oste

22. 5. 2004. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung hat das Architekturbüro Cappel, Himmelpforten, einen dicken Wälzer mit Ideen für die Erneuerung und Entwicklung Großenwördens vorgelegt: eine mit einem ungewöhnlichen Maß an Kompetenz, Akribie und Ideenreichtum erarbeitete Studie - eine Art Jahrhundertwerk über den Ort. Zu den zentralen Empfehlungen der ausgewiesenen Experten zählen unter anderem der Schutz der historischen Bausubstanz (Beispiel: der denkmalgeschützte, aber dringend sanierungsbedürftige Gasthof Stechmann) und eine Hinwendung des Ortes zur Oste - etwa mit Hilfe eines Weges vom Großenwördener Hof zum Deich und eines Anlegers für Sportboote und Fahrgastschiffe. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Küstenklassik 2004

Vorverkauf läuft
"hervorragend"


Begehrt: Die Karten für die Seefestspiele

21. 5. 2004. Für die 2. Hemmoorer Seefestspielevom 2. bis 4. Juli hat dasbewährte Organisationsteam um Johannes Schmidt ein hoch attraktives Programm zusammengestellt. Der Vorverkauf hat begonnen - und läuft "hervorragend", wie Schmidt verrät. Höhepunkte sind zwei Darbietungen des Jungen Musiktheaters Hamburg am Sonnabend, 3. Juli: Nachmittags wird Mozarts "Zauberflöte" als Kinderoper aufgeführt, um - so Organisator Schmidt - den Kindern zu demonstrieren: "Oper kann so cool sein".Abends werden acht Sängerinnen und Sänger Arien und Songs aus bekannten Opern, Operetten und Musicals zu Gehör bringen. Umrahmt wird das Festival am Freitag von einer Gala "Stimmen am See", gestaltet von der Musikschule an der Oste, und am Sonntag von einem Gottesdienst unter dem Titel "Stimmen der Ökumene". Mehr über Programm und Künstler auf der Website www.kuestenklassik.de.


Beauty

23-jähriger Cuxländer
siegt bei StarSearch 2

22. 5. 2004. Als der 23-jährige Haarstylist und Tänzer Oliver Tienken (184 cm, Maße: 91/84/92,5) aus Stubben im Landkreis Cuxhaven Sieger beim TV-Wettbewerb Star Search2 wurde, registrierten Reporter "ein wahres Kreisch-Konzert bei den Ladys im Publikum". Auch in Stubben wurde der "Traummann" gefeiert. Was die Juroren über den Strahlemann aus dem Cuxland sagten, steht auf dieser Website: "Eva: 'Ich mag es, wenn du den harten, gefährlichen Typen heraushängen lässt.' Martin: 'Ich bin neidisch auf deinen Waschbrett-Bauch, da kann ich mit meinem Waschbär-Bauch nicht ganz mithalten.' Hella: 'Ich kann mir dich sehr gut auf dem Cover eines Schwulen-Magazins vorstellen.'" Mehr...


Hemmoor

MGH: Jetzt darf
geplant werden


MGH-Gelände in Hemmoor

21. 5. 2004. Grundsätzlich positiv haben der Hemmoorer Hochbau- und der Verwaltungsausschuss auf den Wunsch des früheren MGH-Betreibers reagiert, auf dem seit vier Jahren ungenutzten und mit Nazi-Parolen beschmierten MGH-Gelände einen Fachmarkt einzurichten, auf dem unter anderem Lidl (bislang Schützenstraße) angesiedelt werden könnte. Bislang war die Nutzung auf den Verkauf von Möbeln etc. begrenzt worden. SPD-Vertreter im Hochbauausschuß nahmen die Debatte zum Anlaß, eine aktive Stadtentwicklung und großräumige Planungen für das gesamte Areal um den Bahnhof zu fordern. SPD-Ortsvorsitzender Johannes Schmidt sprach sich dafür aus, einen "Stadtmarketing-Prozeß" in Gang zu setzen, es genüge nicht, immer nur auf Investoren-Angebote zu reagieren.


Landkreis

B-Plan-Auskunft
bald per Internet?

20. 5. 2004. Wie der Landkreis auf seiner Website meldet, ist zur Zeit eine digitale Bebauungsplan-Auskunft für das Cuxland und seine Gemeinden im Aufbau. Geplant ist, dass auch Bürger Einsichtmöglichkeit über das Internet erhalten. Mehr...


Kultur

Was geht da
vor am Ortsrand?

Wer da auf der Leiter steht und was da auf den großen weißen Stellwänden plakatiert wird, steht auf dieser SONDERSEITE.


Deutsche Fährstraße

Oberndorf
startet durch


Mocambo-Kapitän Caspar Bingemer

18. 5. 2004. Oberndorf will die Chancen voll nutzen, die sich mit der neuen Deutschen Fährstraße bieten. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Tourismus-Ausschusses der Gemeinde deutlich. Wie Caspar Bingemer, Eigner der in Oberndorf liegenden "Mocambo"und Vorsitzender des Gewerbevereins, ausführte, seien neben neuen - bereits bestellten - Hinweistafeln auch ein Haus mit Dusche und Toiletten, ein Wohnmobilplatz und ein neuer Anleger nötig - eine Ansicht, die von den Ratsmitgliedern geteilt wird. Bürgermeister Detlef Horeis will sich um Zuschüsse unter anderem des Kreises bemühen.


Verkehr

B 73 - Wracks,
Blut und Tod

19. 5. 2004. "Die B 73 - ein Synonym für brennende Autowracks, Blut und Tod. Genau 109 Kilometer lang ist die Bundesstraße, die Hamburg und Cuxhaven miteinander verbindet. Im Schnitt krachte es auf dem Highway des Horrors alle 3,4 Kilometer. Doch seit 2001 sinken die Unfallzahlen. Dank einer Schock-Therapie mit drastischen Schildern und Holzkreuzen." Mit diesen Sätzen beginn heute ein Bericht der Hamburger Morgenpost über die B 73. Weiter...



 

Fußball

Die Siegesfeier
der Werder-Fans

Werder Deutscher Meister! Die größte Siegesfeier in der Ostemarsch fand in Großenwörden statt. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Tourismus

"Mocambo" steuert
Bremervörde an

13. 5. 2004. Das beliebte Oste-Schiff Mocambo (Website hier) steuert dieses Jahr auch Bremervörde an. Ein Bericht aus der Bremervörder Lokalpresse steht hier. -  Unter dem Mocambo-Motto "Ganz entspannt durchs Oste-Land" steht auch eine dreistündige Ausflugsfahrt ins Ostewatt (Sandbänke, Wattvögel, Seehunde, Ozeanriesen!) am Pfingstsonntag, 30. Mai, 14 Uhr ab Oberndorf. Noch sind Plätze frei. Mehr...


Editorial

Eine Website für das
alte Amt Osten...-

Alles neu macht der Mai: Unsere Websites sind, der Übersichtlichkeit halber, zum 1. Mai in diesem neuen Portal zusammengeführt worden. Mit ein, zwei Klicks bietet es Zugang zu Neuigkeiten aus Hemmoor, Osten, Hechthausen, Großenwörden und Hüll - jenen fünf Orten in der Ostemarsch, die über alle Grenzen hinweg eng miteinander verflochten sind.

Schließlich liegen Osten und Hüll in demselben Kirchenspiel, Großenwörden und Osten haben denselben Angelverein, Hechthausen, Hemmoor und Osten gehören zur selben Samtgemeinde - und, und, und. Obendrein bildeten alle diese Orte früher einmal das Königliche Amt Osten. (Einen  historischen Abriß des alten Amtes und seiner Nachfolger hat uns unser Leser Heinz Schlichtingzur Verfügung gestellt; die PDF-Datei steht hier.)-


Siegel des Kirchspiels Osten von 1633

Informationen für die gesamte Ostemarsch finden Sie in dieser linken Spalte. Mit Hilfe der Ortstafeln oben rechts kann von Gemeinde zu Gemeinde gesprungen werden. Die alten Inhalte der Websites osten-oste.de, hemmoor.info, huell.net, grossenwoerden.de und hechthausen.org sind durch Anklicken der Adressen in diesem Satz weiterhin zugänglich.

Wir danken allen Lesern für ihr Vertrauen - und ganz besonders denen, die uns seit dem Start im Februar 2001 mit Bildern, Texten, Kritik und Anregungen geholfen haben. Herzlichst Ihre

Renate Wendt

und Redaktionsteam


Schwebefähre

Auf dem Weg zum
Unesco-Welterbe


Hauptkonservator Dr. Zittlau auf der Fähre

12. 5. 2004. Das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten soll für das Unesco-Weltkulturerbe nominiert werden. Diese Empfehlung hat das Landesamt für Denkmalpflege in Hannover jetzt dem Eigentümer, dem Landkreis Cuxhaven, sowie der Betreiberin, der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre in Osten/Oste e. V., übermittelt. In einer Konferenz im Ostener Fährkrug hat Hauptkonservator Dr. Reiner Zittlau (Foto) mit Vertretern des Landkreises und der Fördergesellschaft die Einzelheiten einer Antragstellung erörtert. Mehr unter OSTEN.


Natureum

Wer hat den größten
Knochen im Land?


Harpune im Natureum Niederelbe

Deutschlands größte Walkieferknochen zeigt zur Zeit das Natur- und Freilichtmuseum Natureum Niederelbe in einer spektakulären  Sonderausstellung. Schon am Eröffnungstag konnten mehr als 1000 Besucher in der Ausstellung gezählt werden. Extra für diese spektakuläre Walschau hat das Natureum Niederelbe auf dem Freigelände eine 800 m² große Leichtbauhalle errichtet. Eines der besonderen Objekte ist das erstmals gezeigte museumseigene Walskelett des 1997 vor Cuxhaven gestrandeten Pottwals. Als weitere Attraktion der Schau präsentieren die Museumsmacher nun die etwa 6,5 Meter langen Unterkieferknochen eines Blauwals. Mit einem Autokran wurden die gigantischen Knochen jetzt an Ihren Bestimmungsort gehoben. Mit bis zu 30 Metern Länge sind Blauwale die größten Tiere, die jemals auf der Erde gelebt haben. "Wale an der Küste" ist ab sofort bis zum 3. Oktoberim Natureum Niederelbe zu sehen. Öffnungszeiten: Täglich außer Montag von 10 -18 Uhr. Der Eintritt 4 bzw. 3 Euro. Info-Telefon: 04753/842131.


Literatur

Demnächst kommt
der "Salzhändler"


"Der neue Loewe" ist schon in Arbeit

Die vielen Freunde der großartigen historischen Romane der Rönndeicher Schriftstellerin Elke Loewe können sich freuen. Nach "Teufelsmoor" und "Simon, der Ziegler" erscheint im Juli, ebenfalls bei Rowohlt, "Der Salzhändler". Das wurde am Rande ihrer jüngsten Lesung in Neuhaus/Oste bekannt, wo sie erneut von Publikum und Presse gefeiert wurde. Schauplatz des neuen Romans - Manuskript und Titelbild liegen vor -  ist, nach Moor und Marsch, "der Sand", wie die Autorin verrät. Damit sei dann ihre "Eiszeit-Trilogie" abgeschlossen. Zu Elke Loewes 13 Büchern geht's hier.


Samtgemeinderat

Heute bei Enno:
Wichtige Sitzung


Könnte besser vermarktet werden: die Oste

Ab 20 Uhr tagt am heutigen Dienstag der Rat der Samtgemeinde Hemmoor im Gasthaus Enno Sieb in Osten-Schüttdamm. Zwei wichtige Themen stehen auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung: Sollen, wie von der CDU gewünscht, die Verträge über die Jugendarbeit mit der Paritätischen gekündigt werden? Und soll Hemmoor, wie von der SPD beantragt, der Maritimen Landschaft Unterelbe (MLU) beitreten?


Der Ausschuß hatte das Thema MLU vorbereitet

Der Tagesordnungspunkt MLU war am 11. Mai im Ausschuß für Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehr vorbereitet worden, der einstimmig für einen möglichst baldigen Eintritt der Samtgemeinde plädiert hatte. Damit sei es möglich, eine "Schleuse für die Zukunft" zu öffnen und die Bedingungen für den Tourismus im Osteland wesentlich zu verbessern, erklärte damals Ausschußvorsitzender Horst Ahlf.

Zuvor hatte die MLU-Geschäftsführerin Karin Warncke Aufgaben und Strukturen dieses Leitprojektes der Metropolregion Hamburg vorgestellt, dem neben der Hansestadt 18 Landkreise und Kommunen angehören und das sich, vor allem mit Hilfe massiver Hamburger Finanzspritzen, der Bewahrung des maritimen Erbes der Region - vom Leuchtturm bis zur Schwebefähre - und seiner touristischen Vermarktung widmet. Als eines von vielen Beispielen nannte Warncke den gelungenen Versuch, in der jüngsten Ausgabe des internationalen Wassersportmagazins "Sejleren's" mehrere Seiten über das Osteland unterzubringen.


Oste-Kapitel im internationalen Segler-Magazin

Für die CDU wies Manfred Papendick darauf hin, dass der MLU-Jahresbeitrag in Höhe von 3000 Euro angesichts der Finanznot der Samtgemeinde zwar ein "dicker Batzen" sei, ein Beitritt aber "im ganzen positiv" bewertet werde. Uwe Dubbert (SPD) begrüßte in einem, wie er es selber nannte, "flammenden Plädoyer" eine Mitgliedschaft in der MLU als Möglichkeit, das "bisherige Kleinklein" in der Tourismuswerbung zu überwinden. Ausschußvorsitzender Ahlf sah in der MLU einen starken Partner für das Osteland: Die Samtgemeinde brauche "Gönner" wie die Maritime Landschaft, wenn es darum gehe, Fördermittel für große Projekte wie die geplante "Tourismus-Anlaufstelle Hemmoorer Bahnhof" oder die "Deutsche Fährstraße" einzuwerben.

Der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) hatte am 11. Mai Rande der Sitzung darauf hingewiesen, wie viele Projekte allein in Osten - von dem Drehkreuzen auf dem Deich über die Dorffleetbrücke bis zum Bau der Festhalle und der Erhaltung der Schwebefähre - in der Vergangenheit ohne Hamburger Gelder überhaupt nicht realisierbar gewesen wären.


Deutsche Fährstraße

"Der Rat war
entzückt"


Bölsche und Tielebörger in Himmelpforten

15. 5. 2004.Gerald Tielebörger (Hemmoor) und Jochen Bölsche (Osten) vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. haben jetzt die 25. Veranstaltung absolviert, in der ihre AG das Projekt Deutsche Fährstraße vorgestellt hat. Über die Reaktion der 25 Mitglieder des Samtgemeinderates Himmelpforten, vor denen sie im dortigen Rathaus sprachen, schrieb des Stader Tageblatt": "Der Rat war entzückt" (kompletter Wortlaut des Zeitungsartikels hier). - Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung der jüngsten deutschen Ferienstraße am 26. Mai auf Hochtouren. Bereits jetzt haben, wie der Vorsitzende Tielebörger mitteilt, mehr als 25 Kommunalpolitiker und Tourismusexperten ihre Teilnahme am Festakt zugesagt, darunter die Geschäftsführerinnen der Maritimen Landschaft Unterelbe, Karin Warncke, und der Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal, Monika Heise.  Die Repräsentanten der beiden Endpunkte der Deutschen Fährstraße - die Oberbürgermeisterin von Kiel, Angelika Volquartz, und der Stadt Bremervörde, Detlev Fischer - werden Grußworte beisteuern. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff hat den Veranstaltern bereits den Wunsch übermittelt, der Feiertag mit seinen Schwerpunkten in Bremervörde, Gräpel und Osten möge "eine tolle Resonanz" finden.


Samtgemeinde

Einstimmig: Ausschuß
für Eintritt in die MLU


Der Ausschuß tagte im Hemmoorer Rathaus

11. 5. 2004. Einstimmig hat sich der Ausschuß für Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehr für einen möglichst baldigen Eintritt der Samtgemeinde Hemmoor in die Maritimen Landschaft Unterelbe (MLU) ausgesprochen. Damit sei es möglich, eine "Schleuse für die Zukunft" zu öffnen und die Bedingungen für den Tourismus im Osteland wesentlich zu verbessern, erklärte Ausschußvorsitzender Horst Ahlf von der SPD, deren Fraktionsvorsitzender Bodo Neumann den Antrag eingebracht hatte.


Könnte besser vermarktet werden: die Oste

Zuvor hatte die MLU-Geschäftsführerin Karin Warncke auf Einladung der Samtgemeinde Aufgaben und Strukturen dieses Leitprojektes der Metropolregion Hamburg vorgestellt, dem 19 Landkreise und Kommunen angehören und das sich, vor allem mit Hilfe massiver Hamburger Finanzspritzen, der Bewahrung des maritimen Erbes der Region - vom Leuchtturm bis zur Schwebefähre - und seiner touristischen Vermarktung widmet. Als eines von vielen Beispielen nannte Warncke den gelungenen Versuch, in der jüngsten Ausgabe des internationalen Wassersportmagazins "Sejleren's" mehrere Seiten über das Osteland unterzubringen.


Oste-Kapitel im internationalen Segler-Magazin

Für die CDU wies Manfred Papendick darauf hin, dass der MLU-Jahresbeitrag in Höhe von 3000 Euro angesichts der Finanznot der Samtgemeinde zwar ein "dicker Batzen" sei, ein Beitritt aber "im ganzen positiv" bewertet werde. Uwe Dubbert (SPD) begrüßte in einem, wie er es selber nannte, "flammenden Plädoyer" eine Mitgliedschaft in der MLU als Möglichkeit, das "bisherige Klein-klein" in der Tourismuswerbung zu überwinden. Ausschußvorsitzender Ahlf sah in der MLU einen starken Partner für das Osteland: Die Samtgemeinde brauche "Gönner" wie die Maritime Landschaft, wenn es darum gehe, Fördermittel für große Projekte wie die geplante "Tourismus-Anlaufstelle Hemmoorer Bahnhof" oder die "Deutsche Fährstraße" einzuwerben.

Der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) wies am Rande der Sitzung darauf hin, wie viele Projekte allein in Osten - von dem Drehkreuzen auf dem Deich über die Dorffleetbrücke bis zum Bau der Festhalle und der Erhaltung der Schwebefähre - in der Vergangenheit ohne Hamburger Gelder überhaupt nicht realisierbar gewesen wären.


Maikäfer

Sie sind
wieder da

10. 5. 2004. Der Liedermacher Reinhard Mey ("Es gibt keine Maikäfer mehr") hat sich geirrt: Die Totgesagten sind wieder da, auch in Osten (Foto). Die schwarzbraunen Brummer mit ihren hakeligen Beinen, die von den Kindern einst in Marmeladengläsern und Zigarrenkisten gesammelt wurden, sortiert nach Schornsteinfeger, Müller und Kaiser, hat offenbar alle Bekämpfungsversuche überdauert. Die Deutsche Presseagentur prophezeit sogar  eine "Invasion der gefräßigen Insekten". In der Umgebung von Karlsruhe wurden jüngst schon bis zu 100 Käfer pro Quadratmeter gezählt. Nach vier bis sechs Wochen segnen die Käfer dann von selbst das Zeitliche, allerdings nicht ohne dass die Weibchen zuvor im lockeren Erdreich jeweils sechzig bis siebzig kleine Maikäfer-Eier verbuddelt haben.


Verkehr

Margrit und Martina
bejubeln "Maritima"


Entfällt: das umstrittene A-20-Projekt

Der Verkehrsausschuss des Bundestags hat am Mittwoch, 6. Mai, abschließend über die Straßenbauprojekte beraten, die in den neuen Bundesverkehrswegeplan bis 2015 aufgenommen werden sollen. Wichtigste  Änderung für Niedersachsen: Der umstrittene Abschnitt der A 20 von Stade über die Geest bei Harsefeld zur Autobahn A 1 bei Sittensen wird aufgegeben!

Dafür bekommen die A 20 als Elbquerung bei Stade und die Fortführung als "Küstenautobahn" A 22 bis zum Wesertunnel eine gewisse Priorität ("Tageblatt"-Kartenskizze hier). Die A 22-Verbindung in Richtung Unterweser wird in dem Beschluß als "weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ bezeichnet. Damit kann diese Autobahn immerhin bis zur Baureife geplant werden.

Örtliche Bundestagsabgeordnete bejubeln das Votum für die "Maritima", die eines Tages den Verkehr zwischen Skandinavien und den Niederlanden aufnehmen soll, als Stärkung der Küstenregion. Dr. Martina Krogmann (CDU) kommentiert die Entscheidung mit den Worten: "Die Würfel sind zu Gunsten des Elbe-Weser-Dreiecks gefallen." Dr. Margrit Wetzel (SPD), selber Mitglied im Verkehrsausschuss, bezeichnet die "klare Entscheidung für die A 22" als "besonders erfreulich".

"Lange gefordert, jetzt schließlich durchgesetzt", strahlte die SPD-Verkehrsexpertin Wetzel bereits, als sich abzeichnete, dass auf die umkämpfte A-20-Trasse im neuen Bundesverkehrswegeplan gänzlich verzichtet wird. "Damit besteht eine klare Präferenz für die A 22. Irritationen, die aus der Gleichzeitigkeit zweier sich doch gegenseitig ausschließender Linien resultierten, sind endlich ausgeräumt." Die Autobahn-Gegner (Website hier) haben sich zu der Entscheidung bislang nicht geäußert.


Presse

Eine ganze Seite
für das Osteland


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Eine ganze Seite widmen das Stader Tageblatt und das Buxtehuder Tageblatt in ihren Wochenend-Beilagen den vielfältigen Bemühungen, die Werbung für das Osteland zur verstärken. Ausführlich werden die Aktivitäten der AG Osteland (Sitz: Osten) für den Aufbau der Deutschen Fährstraße geschildert: "Das Projekt Deutsche Fährstraße ist längst aus den Startlöchern", urteilt das Blatt. Eine stimmungsvolle Reportage, ebenfalls verfaßt von der Oste-Expertin Grit Klempow, beschreibt eine wunderschöne Fahrt mit der Mocambo. Alle Artikel lesen: hier.


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