Berichte dieser Website
zur HVV-Wucherzone
(älteste Texte oben)


Verkehr

HVV-Tarif bis in
den Kreis Stade

29. 6. 2004. Einstimmig hat der Stader Kreistag beschlpossen, den HVV-Tarif Mitte Dezember in den Kreis Stade auszudehnen. In der Metropolregion Hamburg gibt es dann nur noch einen Tarif, einen Fahrschein und ein integriertes Verkehrsangebot mit Bussen und Bahnen. Bei rund 80 Prozent der Pendler im öffentlichen Nahverkehr wird die Fahrt  künftig billiger werden. Rund drei Prozent müssen eine leichte Erhöhung hinnehmen. Mehr unter tageblatt.de.


Verkehr

Hemmoor
in den HVV!


Brauer (r.) im Ostener Bürgergespräch

24. 4. 2006. Die Samtgemeinde Hemmoor muß dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) angeschlossen werden, um auch als Wohnsitz für Pendler attraktiv zu bleiben und sie finanziell zu entlasten. Dieses ehrgeizige Ziel verfolgt der dynamische neue Erste Samtgemeinderat Dirk Brauer, der zuletzt auf der CDU-Liste Samtgemeinde-Bürgermeister im Sietland geworden war und nach jahrelanger erfolgreicher Arbeit im Herbst als Parteiloser für das Amt des  Hemmoorer Samtgemeindebürgermeisters kandidiert.

In einem Bürgergespräch der Ostener SPD, die den Kommunalexperten unterstützen will, beeindruckte Brauer wie in vielen anderen Gesprächsrunden der letzten Monate durch Kreativität und exzellente Kenntnis der verschlungenen Wege zur Fördertöpfen.

Leidenschaftlich plädierte der jugendlich wirkende, seit langem in Hemmoor lebende Brauer dafür, das - wie auch die Wiedergeburt der Schwebefähre zeige - enorme kulturelle und touristische Potenzial der Samtgemeinde zu erkennen und zu nutzen. (...)


Verkehr

Billiger per Bahn
nach Hamburg?


Hoffnung für Hemmoorer und Hechthausener

12. 2. 2006. Werden Bahnfahrten zwischen Hamburg und Orten außerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) wie Hemmoor und Hechthausen nächstes Jahr billiger?

Nach Informationen der Rotenburger Kreiszeitung erwägt der HVV - der bekanntlich nur bis Himmelpforten reicht - die Einführung eines Übergangstarifs, der für Bewohner einiger der außerhalb der neuen HVV-Grenzen liegende Orte mit nur einer Fahrkarte die Mitbenutzung des HVV-Angebots ermöglicht. "In die Betrachtungen einbezogen sind Cuxhaven, Bremervörde, Rotenburg, Soltau, Uelzen und Dannenberg", schreibt das Blatt.

Im Auftrag der Landkreise Cuxhaven, Lüchow-Dannenberg, Rotenburg, Soltau-Fallingbostel und Uelzen werde über die Schaffung von Übergangstarifen verhandelt, zunächst für die Schienen-Achsen von Cuxhaven, Bremervörde, Rotenburg, Uelzen und Dannenberg nach Hamburg.

Die Übergangskarte werde gegebenenfalls preislich günstiger sein als die Summe mehrerer Karten und es ermöglichen, aus dem Umland in den HVV zu fahren und dort beliebig oft auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.


Metronom

Weiter Ärger über
HVV-Grenzziehung


3 bis 5 Euro "Hemmoor-Zuschlag"

19. 6. 2008. Eine "Vollmitgliedschaft" im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) liege "im Interesse der Region", hatten im April, wie berichtet, örtliche Kommunalpolitiker, darunter der Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert und Bürgermeister Bodo Neumann, auf einer SPD-Klausur in Hechthausen gefordert. Jetzt kommt möglicherweise Bewegung in das Thema.

Immer mehr Menschen empfinden es als Ärgernis ersten Ranges, dass beispielsweise ein Hemmoorer mit HVV-Gesamtkarte im Metronom pro Einzelfahrt (!) zusätzlich 3 Euro (im Zug 5 Euro) zahlen muss - im Gegensatz zu einem Himmelpfortener, dem kein Zuschlag abverlangt wird. Wer als Hemmoorer im HVV-Bereich im Zug nachlösen will, muss 40 Euro blechen.


Hellblau und benachteiligt: das Osteland

Hintergrund: Große Teile des Ostelandes gehören zu den letzten Flächen in Deutschland, die keinem Verkehrsverbund angeschlossen sind - weder dem HVV noch dem Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN). Benachteiligt sind, neben Orten im Kreis ROW, Abertausende im Einzugsbereich der Bahnhöfe Hechthausen, Hemmoor, Wingst, Cadenberge, Otterndorf und Cuxhaven.


Der HVV (rot), andere Verbunde (blau) und
die allerletzten weißen Flecken Deutschlands
wie das strukturschwache Cux- und Osteland

Das heißt: Ausgerechnet der strukturschwache ländliche Raum im Elbe-Weser-Dreieck, für den gute Verkehrsanbindungen (nicht nur per Autobahn!) eine Überlebensfrage sind, ist massiv benachteiligt. Soviel zum Thema "Förderung des ländlichen Raums"...


Metronom: Strafzuschlag für Provinzler

Zwar gibt es seit dem Frühjahr für Cuxländer Hamburg-Pendler mit Zeitkarte vergünstigte Tarife. Wer aber nur gelegentlich - als Teilzeitbeschäftigter, Theaterbesucher, Patient, Partygänger - nach Hamburg will, den trifft der "Provinzzuschlag" mit voller Wucht.

Andersherum: Hamburger, die ihre HVV-Karte am Wochenende für Umland-Ausflüge nutzen, überlegen dreimal, ob sie sich den teuren HVV-Grenzübertritt in Richtung Cux- und Osteland leisten. (In Stade oder Lüneburg - kein Zuschlag! -  ist es auch ganz schön...) Die Folge sind spürbare Standortnachteile für den Oste-Tourismus.

Berufspendler haben bereits umgeschaltet: Auf den Parkplätzen am Bahnhof Hemmoor ist reichlich Platz, in Himmelpforten (HVV!) stauen sich morgens die Autos mit CUX-Kennzeichen. "Wer günstig nach Hamburg kommen will, der steigt zurzeit nicht in seinem Heimatort Hemmoor oder Hechthausen, sondern in Himmelpforten in den Metronom," beschreibt die NEZ (Donnerstag-Ausgabe) das Ärgernis.

Mißliches im
"McAllister-Land"

CDU-Spitzenmann David McAllister aus Bad Bederkesa - mit persönlichem "Heimatbahnhof Hechthausen", wie er gern betont - will sich nicht nachsagen lassen, dass ausgerechnet in seinem Wahlkreis, im "McAllister-Land", so mißliche Tarifverhältnisse herrschen. Nach seinem verdienstvollen Einsatz für den Metronom hat er jetzt die Probleme an den HVV-Grenzen aufgegriffen.

Nach einem Gespräch mit Vertretern der AG Osteland im Mai in Cuxhaven hat der CDU-Fraktionschef in einem Brief an den Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen, Dr. Wolf Gorka, das Problem geschildert, dass Hechthausen und Hemmoor "im Gegensatz zu fast allen umliegendenm Bahnhöfen nicht von der Erweiterung des HVV profitieren". McAllister wörtlich: "Das führt in der täglichen Praxis für die Fahrgäste insbesondere beim Fahrkartenverkauf zu Problemen."


Kümmert sich: CDU-Spitzenmann McAllister

McAllister bat um Prüfung, "wie zum Beispiel nach dem Vorbild der praktizierten Regelung im Landkreis Soltau-Falligbostel eine Lösung im Sinne der Fahrgäste gefunden werden kann". (Der Süden des Landkreises Soltau-Fallingbostel ist inzwischen an den Großraumverkehr Hannover angebunden, der Norden mit Soltau per Anschlusstarif, allerdings nur für Zeitkartenbesitzer, an den HVV.)

Fachgespräch
Anfang Juli

Gorka antwortete am 4. Juni, dass das Thema Hechthausen/Hemmoor mit der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen (VNO) "Anfang Juli" noch einmal "eingehend erörtert" werden soll.

VNO-Geschäftsführer Dietmar Opalka wiederum hat mittlerweile gegenüber der NEZ geäußert, es bestehe "ganz klar Handlungsbedarf" - er denkt (zunächst?) allerdings nicht an eine HVV-Erweiterung, sondern an weitere Übergangstarife auch für den "Ausflugs- und Freizeitverkehr".

Das heißt: Die Tarif-Barriere wird womöglich für Hemmoor und Hechthausen (warum nicht für die touristisch wichtige Wingst?) abgesenkt - aber sie bleibt, zum Nachteil der Region.


SPD

Raus aus der
Wucherzone!


Hechthausen: Hier beginnt die Wucherzone

26. 6. 2008. Der Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Samtgemeinderat Hemmoor und  alter Eisenbahner, will "Druck machen". Die Samtgemeinde Hemmoor soll sich in Richtung HVV-Vollmitgliedschaft (und damit raus aus der Wucherzone zwischen den Verkehrsverbünden) bewegen, fordert seine Fraktion in einem im Mai eingereichten Antrag, der am Donnerstag, 3. Juni, im zuständigen SG-Ausschuß behandelt werden soll.


Hellblau: die Wucherzone zwischen HVV und VBN

Wie berichtet, müssen Hamburg-Fahrer ohne Zeitkarte für eine Hin- und Rückfahrt insgesamt sechs Euro, bei Lösung im Zug sogar zehn Euro zum HVV-Ticket hinzuzahlen, wenn sie etwa in Hemmoor statt in Himmelpforten in den Metronom steigen. Die Wucherzone beginnt in Hechthausen. Auch CDU-Spitzenmann David McAllister hat sich des Themas angenommen.

WIR MEINEN:

Die umstrittene A 22 mag ja wichtig sein für die wirtschaftliche Entwicklung des Ostelandes. Mindestens ebenso wichtig aber sind Bahntarife, die Menschen im ländlichen Raum nicht diskriminieren - auch im Hinblick die zunehmende Entvölkerung und Überalterung der Region an der Oste. Im Übrigen: HVV-Tarife, die Hamburger Wochenendler davon abhalten, über Himmelpforten hinaus auch mal zur Schwebefähre, in die Wingst oder nach Otterndorf zu fahren, vemindern die Chancen des Tourismus, der neben der Landwirtschaft mehr und mehr zum zweiten Standbein der Region werden muss.

Ausführlicher Bericht unter HECHTHAUSEN.


HVV

Bodo Neumann (SPD)
macht Druck im Rat


Bhf. Hechthausen: Hier beginnt die Wucherzone

26. 6. 2008. Der Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Samtgemeinderat Hemmoor und  alter Eisenbahner, will "Druck machen". Hemmoor soll sich in Richtung HVV-Vollmitgliedschaft bewegen, fordert seine Fraktion in einem Antrag, der am Donnerstag, 3. Juni, im zuständigen SG-Ausschuß behandelt werden soll. Wie berichtet, müssen Hamburg-Fahrer ohne Zeitkarte pro Hin- und Rückfahrt insgesamt mindestens sechs Euro zuzahlen, wenn sie in Hemmoor oder Hechthausen in den Metronom steigen.


Hemmoor

Samtgemeinde will
Einstieg in den HVV


Hellblau: Wucherzone zwischen den Verbünden

4. 7. 2008. Die Samtgemeinde Hemmoor will raus aus der "Wucherzone" zwischen Hechthausen und Cuxhaven, in der Bahnfahrer zusätzlich zum Tarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) maßlos überhöhte Zuschläge zahlen müssen. Auf Antrag der SPD beschloß der Wirtschaftsförderungs- und Tourismusausschuss jetzt einstimmig, eine HVV-Vollmitgliedschaft anzustreben, "um die Wohnattraktivität der Samtgemeinde Hemmoor zu erhalten", so SG-Bürgermeister Dirk Brauer (Foto).


Metronom in Hechthausen: Überhöhte Preise

Dass viele Hemmoorer und Hechthausener Bahnpendler zur Zeit aus Tarifgründen per Auto zum Bahnhof Himmelpforten fahren, um dort in den Zug zu steigen, sei ökonomisch wie ökologisch unsinning, begründete der SPD-Fraktionsvorsitzende Bodo Neumann den Vorstoß der Sozialdemokraten.


Freifahrt-Sonntag

Osteland ist
außen vor


Werbung für den HVV-Freifahrt-Sonntag

17. 7. 2008. Hunderttausende von Hamburgern nutzen am 20. Juli den autofreien Sonntag, um im gesamten HVV-Verkehrsgebiet wieder kostenlos S-Bahn und Bus zu fahren.

Stade und Buxtehude, wo rund 100 Läden öffnen, sowie die HVV-Endstation Himmelpforten rechnen wieder mit einem gewaltigen Besucheransturm. Das Osteland ist wieder außen vor.


Bahnhof Hechthausen: Sperre für Ausflügler

Weil eine Weiterfahrt in Richtung Hechthausen - Hemmoor - Höftgrube usw. einschließlich Rückfahrt sechs bis acht Euro kostet, werden die Wochenendler-Ströme an der Stader Kreisgrenze enden. Hechthausen, die Schwebefähre und die Wingst sind auch am Freifahrtag kaum Ziel für Hamburger Ausflügler.

Grund: Es gibt für sporadische Bahnnutzer noch immer keinen günstigen Übergangstarif in die jetzige "Wucherzone" zwischen Hechthausen und Cuxhaven.

Ökonomisch absurd,
ökologisch absurd


Verbundlose Wucherzone (hellblau)

Viele Hemmoorer und Cadenberger Gelegenheitspendler steigen daher, wie berichtet, aus Tarifgründen immer erst in Himmelpforten in die Bahn ein - was individuell nachvollziehbar, aber, gesamtgesellschaftlich betrachtet, ökononisch wie ökologisch absurd ist.

Folge: Leere Parkplätze am Hemmoorer Bahnhof, überfüllte Parkplätze in Himmelpforten.

Letzte Meldung: Das Stader Tageblatt berichtet heute, dass die Samtgemeinde Himmelpforten einen Kaufvertrag mit der Deutschen Bahn geschlossen hat. Himmelpforten erwirbt am Bahnhof eine Fläche, um weitere Parkplätze für Pendler zu schaffen. Wie SG-Bürgermeister Holger Falcke dem Rat mitteilte, soll nun ein Konzept erstellt werden, mit dem sich Fördergelder einwerben lassen.

CDU: Bahnhöfe
modernisieren

Einen anderen Mißstand an der Strecke, die vernachlässigten Bahnhofs, hat der niedersächsische CDU-Fraktionschef David McAllister aufgegriffen. "Für uns im Landkreis Cuxhaven sind besonders die Bahnhöfe in Wingst und Hechthausen sowie der direkt hinter der Kreisgrenze im Landkreis Stade liegende Bahnhof in Himmelpforten betroffen. Hier muss endlich etwas passieren", fordert McAllister. Bei diesen Bahnhöfen gebe es einen über Jahre aufgestauten Investitionsbedarf in sechsstelliger Höhe, Mängel an Bahnsteigen und an Wartehäuschen. In dieser Angelegenheit hat McAllister, wie er mitteilt, jetzt den Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), Dr. Wolf Gorka, um eine Stellungnahme gebeten.

Zuvor hatte sich, wie berichtet, der Hemmoorer Samtgemeinderat auf Antrag der SPD für eine Einbeziehung in den HVV ausgesprochen.


Verkehr

Autofrei
mit Auto


Werbung für den HVV-Freifahrt-Sonntag

20. 7. 2008. Politik paradox: Der heutige autofreie Sonntag in Hamburg hat im Cuxland zu verstärkter Autonutzung geführt!

Am Bahnhof Himmelpforten hat am Sonntag - an dem der HVV gratis genutzt werden durfte - Parknot geherrscht, schreibt das Tageblatt in seiner Montagausgabe. Grund: Viele waren "im Pkw aus anderen Orten an die äußerste Bahnstation des riesigen HVV-Bereichs gefahren, in dem der Nulltarif galt". Viele Passagiere kamen laut Tageblatt aus Lamstedt, Hemmoor, Hechthausen, Geversdorf, Freiburg.

Die meisten dieser Orte liegen in der berüchtigten "Wucherzone", in der zusätzlich zumr HVV-Tarif überteuerte Übergangskarten gelöst werden müssen.


HVV

CDU teilt
Forderung


Der "Metronom" bei Hemmoor

1. 8. 2008. Den Wunsch, den HVV in Richtung Osteland auszuweiten, hat jetzt der niedersächsische CDU-Chef David McAllister unterstützt. Im NEZ-Interview (Freitag-Ausgabe) teilt er die vom Rat der Samtgemeinde Hemmoor aufgegriffene Position der SPD Hechthausen, den Verkehrsverbund über den bisherigen Endpunkt Himmelpforten hinaus zu erweitern.

Wörtlich sagte McAllister im Gespräch mit NEZ-Redakteurin Frauke Heidtmann: "Unser nächstes Ziel muss es sein, dass der HVV-Tarif auch für die Bahnhöfe in Hemmoor und Hechthausen gilt. In dieser Frage führe ich laufende Gespräche mit dem Hamburger Verkehrsverbund, der Landesnahverkehrsgesellschaft und der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen."

Wingst im
Tiefschlaf


Hellblau: die verbundlose Wucherzone

Von den Bahnhöfen Wingst und Cadenberge ist nicht die Rede, obwohl eine Einbeziehung in den HVV gerade für den kriselnden Wingst-Tourismus überlebenswichtig wäre. Allerdings scheinen die Dobrocker Politiker in sachen "Wucherzone" in Tiefschlaf verfallen zu sein.

Erneut setzte sich McAllister für eine Modernisierung der Bahnhöfe in Wingst, Hechthausen und Himmelpforten ein, wo es "einen über Jahre aufgestauten Investitionsbedarf in sechsstelliger Höhe" gebe.


Bahn-Wucherzone

"Das macht
keinen Sinn"


McAllister (r.) am Montag beim den Schützen

4. 8. 2008. Der niedersächsische CDU-Landes- und -Fraktionsvorsitzende David McAllister, prominenter Gast beim traditionellen Ostener Schützenfrühstück am Montag, griff in seiner Festrede das heiß diskutierte Thema der HVV-Erweiterung in Richtung Hechthausen und Hemmoor auf (siehe SONDERSEITE).

Es mache "ökonomisch und ökologisch keinen Sinn", wenn Pendler aus Osten oder Hechthausen erst mit dem Auto über die HVV-Grenze nach Himmelpforten führen, um dort in die Bahn zu steigen.


Das Schützenfrühstück in der Festhalle

Zwar werde es keine Erweiterung des HVV auf den gesamten Kreis Cuxhaven geben, sagte McAllister, "aber vielleicht kriegen wir einen Tarif für einige Übergangsbahnhöfe hin".

Es gelte jetzt, unbürokratisch die Mehrkosten zu ermitteln und Kostenträger zu finden. "Wir arbeiten dran," versprach der CDU-Politiker, der zugleich mit einem Wort des Soziologen Max Weber daran erinnerte, dass Politik das "Bohren dicker Bretter mit Leidenschaft und Augenmass" sei.



Wucherzone

HVV-Tarif
in Sicht?


Außerhalb des HVV: Metronom in Hechthausen

27. 8. 2008. Kommt der HVV-Tarif für Hemmoor und Hechthausen, seit langem eines der Schwerpunktthemen dieser Website? Oder bleibt es dabei, dass Fahrgäste in der "Wucherzone" an der Oste weiterhin mit dem Auto zunächst den HVV-Bahnhof Himmelpforten anfahren müssen, wenn sie maßlos überhöhte Zusatzkosten vermeiden wollen?


Hellblau und benachteiligt: das "McAllister-Land"

In die Angelegenheit ist Bewegung gekommen, nachdem der CDU-Abgeordnete David McAllister sich der Benachteiligung der Fahrgäste in seinem Wahlkreis angenommen hat. "Auf politischen Druck aus der Region ist erneut die Landesnahverkehrsgesellschaft eingeschaltet worden," meldet die NEZ (Mittwoch-Ausgabe). Die Gesellschaft läßt im September mit einer Kundenbefragung aktuelle Zahlen erheben, insbesondere mit dem Blick auf Fahrgäste aus Hemmoor und Hechthausen. Der Landkreis Cuxhaven habe signalisiert, möglicherweise an einer "Teillösung" bis Hemmoor mitwirken zu wollen.


Verkehr

Hoffen auf
den HVV


Hellblau: die verbundfreie "Wucherzone"

15. 9. 2008. Hoffnungen auf eine Einbeziehung Hemmoors und Hechthausens in den HVV weckte am Wochenende der CDU-Landesvorsitzende und Wahlkreisabgeordnete David McAllister bei einem Besuch der Cuxlandausstellung in Hemmoor (siehe nächsten Bericht). Der HVV und die LNVG, die Nahverkehrsgesellschaft des Landes, hätten ihren grundsätzlichen Widerstand gegen eine Erweiterung des Verbandsgebietes "aufgegeben". Das sei, so der Politiker unter dem Beifall der Zuhörer, ein "erster Durchbruch".

Hintergrund: Ab Dezember 2009 könnte es möglicherweise zu einer neuen Tarifgestaltung kommen, die zumindest die Bahnhöfe Hechthausen und Hemmoor, möglicherweise auch weitere Bahnhöfe, mit einbezieht. Die nunmehr vom HVV vorgesehene Lösung sehe folgenden Zeitplan vor:

> bis Ende 2008 Erhebungen über die Pendlerzahlen auf der Strecke,

> im 1. Halbjahr 2009 Auswertung der Erhebungsergebnisse und der Vertriebsstatistik des Jahres 2008,

> danach Berechnung der Tarifmodelle,

> im Sommer 2009 Diskussion dieser Ergebnisse und die Gestaltung der notwendigen Verträge,

> mögliche Einführung des neuen Tarifsystems ab Dezember 2009.

Dabei geht es McAllister nicht um eine generelle Erweiterung des HVV auch für gelegentlich Nutzer, sondern lediglich um Erleichterungen für Pendler. Vorgesehen ist ein so genanntes Zeitkartenmodell, das heißt, das HVV-Tarifgebiet wird auf der Bahnstrecke nach Cuxhaven für Zeitkarten erweitert. "Für Pendler wird die Fahrt zur Arbeit damit günstiger", erläuterte David McAllister. Die entstehenden Einnahmeverluste müssten der Landkreis Cuxhaven bzw. die betroffenen Kommunen übernehmen. Um die Kosten für die Kommunen verträglich zu halten, sei eine sorgfältige Vorbereitung auf einer soliden Datenbasis notwendig.

"Für den Landkreis Soltau-Fallingbostel gibt es bereits ein solches Zeitkartenmodell. Seit Jahresbeginn 2008 fahren die Pendler von dort aus günstiger in das HVV-Gebiet. Auch für die Menschen im Landkreis Cuxhaven ist ein solches Modell eine gute Lösung"., meintMcAllister abschließend.

Hemmoor und Hechthausen gehören bislang zur verbundfreien "Wucherzone" zwischen HVV und VBN, in der viele Pendler, wie mehrfach berichtet, durch immense Tarifaufschläge vom Bahnfahren abgehalten werden.


HVV

Kehdingen
auch dafür


Der Metronom in Hechthausen

7. 11. 2008. Die Forderung "Osteland in den HVV" wird jetzt auch von der Samtgemeinde Nordkehdingen unterstützt. SG-Bürgermeister Edgar Goedecke und die fünf Gemeindebürgermeister fordern die Einbeziehung der Bahnhöfe zwischen Cadenberge und Hechthausen, die auch von Bewohnern des Kreises Stade genutzt werden, in den Hamburger Verkehrsverbund.

Zwar gehört Nordkehdingen selber bereits dem HVV an. Aber "über den HVV-Tarif können sich die Nordkehdinger nur bedingt freuen", schreibt das Stader Tageblatt: "Wenn sie den nächsten Bahnhof für ihren Reiseantritt wählen, zahlen sie immer noch die normalen Bahnpreise. Auch fehlt die Busanbindung an diese Stationen. Denn die Bahnhöfe liegen im Landkreis Cuxhaven... Von Balje nach Cadenberge sind es nur zehn Minuten Autofahrt, von Wischhafen nach Hemmoor braucht es eine Viertelstunde. Zum Stader Bahnhof fährt man dagegen mit dem Auto ab Balje mindestens 50 Minuten. Da ist es naheliegend, im Landkreis Cuxhaven in die Bahn zu steigen. Doch wer ab Cadenberge mit dem Metronom nach Hamburg fährt, zahlt 16,10 Euro für eine Tour. Dabei gilt ab Himmelpforten HVV-Tarif, also 6,90 Euro innerhalb der Großbereiches. Theoretisch kommt man mit zwei Fahrkarten günstiger weg: Bahnticket bis Himmelpforten für 4,90 Euro und HVV-Ticket zu 6,90 Euro. Nur praktisch kann der Bahnfahrer schlecht in Himmelpforten aussteigen, um ein neues Ticket zu lösen. Und wer im Metronom ohne gültige Fahrkarte erwischt wird, muss 40 Euro löhnen."

Mehr über den Kampf gegen die Wuchertarife für das Osteland auf dieser SONDERSEITE.


Verkehr

Auch ROW
in den HVV


Hellblau: die Wucherzone Osteland

17. 11. 2008. Der Ruf "Osteland in den HVV" findet zunehmend Widerhall. Zur Zeit werden Gespräche über eine HVV-Ausweitung auf Teile des Kreises Rotenburg geführt. Zumindest auf den Strecken Bremervörde - Hamburg und Rotenburg - Hamburg sollen Zeitkartenbesitzer zu HVV-Preisen fahren können, berichtet die Bremervörder Zeitung unter Berufung auf VNO-Geschäftsführer Dietmar Opalka.


HVV-Mitgliedschaft
wird jetzt geprüft

21. 12. 2008. Auf Initiative des SPD-Kreistagsabgeordneten Dubbert sprach sich der Kreistag dafür aus, die Kosten für die Einbeziehung hiesiger Bahnhöfe in den HVV zu prüfen. Wenn erste Ergebnisse - wahrscheinlich im Frühjahr - vorliegen, sollen Verhandlungen mit dem HVV aufgenommen werden. Im Erfolgsfall könnten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 Übergangstarife zumindest für die Teilstrecke Himmelpforten - Hemmoor in Kraft treten.


Verkehr

Hemmoor
in den HVV


CDU-Politiker David McAllister

13. 8. 2009. Die Bahnhöfe Hemmoor und Hechthausen sollen in den HVV-Tarif einbezogen worden. Dafür hat sich aus Anlass eines Besuchs in Lamstedt auch der CDU- Landes- und Fraktionsvorsitzende David McAllister ausgesprochen. Noch gehört die Samtgemeinde Hemmoor einer verbundfreien Zone an, deren Bewohner bei Fahrten ins HVV-Gebiet wucherähnliche Zuschläge zahlen müssen.


Hellblau: die Wucherzone Osteland

Für eine Einbeziehung in den HVV hatte sich zuerst im vorigen Kommunalwahlkampf der heutige Hemmoorer Samrgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer eingesetzt. Auf Initiative des SPD-Kreistagsabgeordneten Uwe Dubbert (Hechthausen) sprach sich der Kreistag voriges Jahr dafür dafür aus, die Kosten für die Einbeziehung hiesiger Bahnhöfe in den HVV zu prüfen.


Sympathie für
Hechthausen

17. 2. 2010. Hechthausen hat beste Chancen, zum Grundzentrum befördert zu werden. Die entsprechende Forderung von Bürgermeister Bodo Neumann (SPD) stößt im Landkreis parteiübergreifend auf offene Ohren und Sympathie. Zustimmung signalisierten in der jüngsten Debatte über das Regionale Raumordnungsprogramm auch Ausschußvorsitzender Enak Ferlemann (CDU) und Erster Kreisrat Günther Jochimsen.

Neumann unterstrich die Hechthausener Forderung, das "Tor zum Cuxland" in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV)  einzubeziehen. Die Samtgemeinde Hemmoor gehört bislang bekanntlich zu der "Wucherzone" zwischen Hechthausen und Cuxhaven, in der Bahnfahrer zusätzlich zum Tarif des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) maßlos überhöhte Zuschläge zahlen müssen.


Verkehr

Bielefeld für
Groß-HVV


Hellblau: die Wucherzone im Osteland

12. 4. 2010. Cux-Landrat Kai-Uwe Bielefeld unterstützt die Forderung, den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) über Himmelpforten hinaus auszuweiten, um den Raum Hemmoor / Wingst zu "attraktivieren". Auf dem CDU-Parteitag am Wochenende versprach er: "Wir arbeiten daran."

Noch zählen, wie mehrfach berichtet, große Teile des Ostelandes zu den verbundfreien "Wucherzonen", in denen HVV-Benutzer horrende Zuschläge zahlen müssen, wenn sie über die HVV- oder VBN-Grenze überqueren. Etliche betroffene Gemeinden hatten Hoffnungen in den Amtsantritt des Cuxhavener CDU-Abgeordneten Enak Ferlemann als Verkehrsstaatssekretär gesetzt - bislang vergebens.


Hechthausen

HVV-Tarif
"essentiell"


Abbildung aus dem Entwicklungsplan

14. 5. 2010. Neben dem Neubau der maroden Straßenbrücke über die Oste (mehr) bewegt die politisch interessierten Bürger Hechthausens der am Dienstag vorgestellte Gemeindeentwicklungsplan (GEP), der zugleich eine Fundgrube für Informationen über den Ort und eine Art Bibel für die Zukunftsgestaltung ist. Aus der Fülle der Forderungen und Vorschläge in dem 136 Seiten starken Plan - laut Bürgermeister Bodo Neumann (SPD) der "Grundstein für eine nachhaltige Gemeindepolitik" - ragen einige Aussagen von grundsätzlicher Bedeutung hervor.


"Metronom" am Bahnhof Hechthausen

Als "essentiell" für den Ort bezeichnet das Planungsbüro Dörr "die Aufnahme von Hechthausen in den Tarifverbund des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV)" (Seite 20), da sich dadurch "die Fahrtpreise für den Einzelnen und damit die Mobilitätskosten erheblich reduzieren würden" - eine alte Forderung auch der AG Osteland.

Unabdingbar sei es auch, das Erscheinungsbildes des heruntergekommenen Bahnhofs zu verbessern - vielleicht tut sich da ja doch mal was; Bahnfahrer David McAllister hatte, wie berichtet, schon mehrfach Verbesserungen für seinen "Lieblingsbahnhof" zugesagt). (...)


Bahn

HVV schmort
im Kreistag


Hellblau: die verbundfreie Wucherzone

28. 5. 2010. Am Mittwoch, 2. Juni, 14.30 Uhr, befasst sich der Regionalausschuss des Cux-Kreistages im Kreishaus erneut mit dem leidigen Thema der Wuchertarife für  Bahnfahrer zwischen Hechthausen und Cuxhaven; diese Strecke gehört bekanntlich nicht dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV) an.

Die SPD-Kreistagsfraktion hatte bereits im September.2008 den Antrag gestellt, dass der Landkreis Cuxhaven für die Schienenstrecke Cuxhaven - Hamburg die Vollmitgliedschaft im HVV anstreben möge. Seither schmort der Vorgang in den Cuxhavener Gremien.

Inzwischen liegen erste Berechnungsergebnisse des HVV vor, die in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Regionalplanung und Wirtschaft präsentiert werden sollen, ebenso wie die Ergebnisse und eine Einschätzung der Situation durch den HVV. In diesem Zusammenhang soll laut Landrat Kai-Uwe Bielefeld auch über die aktuellen Planungen in Bezug auf den Niedersachsen- und den Metronom-Tarif berichtet werden.


Verkehr

ROW
kann's


Zwischen VBN und HVV: das Osteland
5. 6. 2010. Seit Jahren ist das Osteland durch die Lage zwischen den Verkehrsverbundsystemen VBN und HVV benachteiligt; wucherähnliche Mehrkosten etwa für Nutzer der Bahnhöfe Hechthausen, Hemmoor oder Cadenberge sind die Folge. An der Oberen Oste, im Kreis Rotenburg (ROW) ist das Problem ab 1. Juli weithin gelöst, im Kreis Cuxhaven dagegen ist der Tarifanschluss jüngst erneut auf die lange Bank geschoben worden.

ROW: Ab Juli gilt im gesamten Landkreis Rotenburg ein einheitlicher "ROW-Tarif", gestaltet in enger Anlehnung an den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen. Folge: Für Bürger etwa der Oste-Orte Bremervörde und Sittensen sinken die Ticket-Preise um bis zu 40 Prozent (!) auf das Niveau des benachbarten Verbunds. Ausführlicher Pressebericht hier.


Billigbusse auch für Sittensen (Museum)

Anders im CUX-Kreis: Hier schmort das Thema HVV-Erweiterung seit einem SPD-Vorstoss vor zwei Jahren im schwarzgelb beherrschten Kreistag. Seit der jüngsten Sitzung des Regionalausschusses ist klar: Ein bereits durchgerechneter Anschluss an den HVV-Tarifbereich, der von Kreis und Gemeinden jährlich mit 670 000 Euro zu bezuschussen wäre, hätte zur Folge, dass z. B. Bahnpendler aus Cuxhaven 31 Prozent und Hechthausener 22 Prozent der bisherigen Kosten sparen könnten. Der Kreis will jedoch offenbar die Entwicklung eines Niedersachsen- bzw. eines speziellen Metronom-Tickets abwarten.

Für die Untere Oste bleibt es also vorerst bei der bisherigen Benachteiligung, die unter anderem dazu führt, dass das touristische Potential Cuxhavens oder der Wingst (außerhalb des HVV) nicht ausgeschöpft werden kann und dass der Verfall der Grundstückspreise jenseits der HVV-Grenzen weiter anhält.


Dubbert fragt
nach HVV XL


SPD-Kreistagsmitglied Uwe Dubbert

23. 10. 2010. Tausende von Pendlern aus dem Cuxland und dem Osteland leiden daunter, dass ihre Region nicht zum Hamburger Verkehrsverbund (HVV) gehört und sie zum Beispiel für Hamburg-Fahrten Wuchertarife zahlen müssen. Wann komt die Erweiterung des HVV - eine Art HVV XL - auf den Kreis Cuxhaven? Was tut sich überhaupt in Sachen Nahverkehr?

Nachdem die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) in einer Presse-Information am 12. Oktober mitgeteilt hat, ab Ende 2012 werde in den in Niedersachsen verkehrenden Eisenbahnunternehmen ein einheitlicher Landestarif eingeführt, will der SPD-Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (Website) aus Hechthausen, Mitglied des Regionalausschusses, nun wissen, wie es mit den Bemühungen um die Einführung des HVV-Tarifs steht und insbesondere welche Auswirkungen der Niedersachsentarif auf den HVV hat.


SPD will
HVV plus


Hellblau: die Wucherzone zwischen HVV und VBN

2. 10. 2012. Hoch erfreut zeigten sich am Dienstag die Bürgermeister Jan Tiedemann (Hechthausen) und Michael Schlobohm (Wingst; beide SPD) über den Start bzw. Abschluss der - längst überfälligen - Modernisierung ihrer Bahnhöfe (Details auf der Website der Bahn). Tiedemann nutzte den offiziellen Termin in Anwesenheit von Ministerpräsident David McAllister und Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann (beide CDU) für den Hinweis, ebenso wichtig wie der barrierefreie Bahnsteig sei die seit Jahren geforderte Ausweitung des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) über den bisherigen Endpunkt Himmelpforten hinaus in Richtung Cuxhaven.


Bürgermeister Tiedemann, Schlobohm

Die Bahnhöfe in der Osteregion zählen bekanntlich zu den letzten verbundfreien Zonen in Norddeutschland. Die dort geltenden Wuchertarife bedeuten ausgerechnet für die strukturschwache, abgelegene Region eine weitere massive Benachteiligung. Zudem hindern die derzeitigen HVV-Grenzen beispielsweise Abertausende von Zeitkartenbesitzern aus der Hamburger Verbundregion, am Wochenende gratis oder zu günstigen Tarifen Ausflugsziele wie Hechthausen, Wingst oder Otterndorf anzusteuern.


Wann kommt
der HVV plus?


Hechthausen: Wucherpreise für Bahnkunden

10. 10. 2012. Er ist der wahrscheinlich mutigste Landtagskandidat Niedersachsens: Der Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) tritt bei der Wahl im Januar ohne Listen-Absicherung im Wahlkreis von Landeschef David McAllister (CDU) an. Jetzt startete Horeis im Hemmoorer Ratshaus eine Informationsreise durch die Gemeinden des Wahlkreises. Eines der Themen war der seit langem geforderte, immer wieder versprochene und dennoch nicht realisierte HVV-Anschluss des Cux- und Ostelandes (siehe unsere 2004 angelegte SONDERSEITE "Raus aus der Wucherzone).

Durch einen "HVV plus" würde sich, so Horeis in einer Pressemitteilung, das Ticket von und nach Hamburg etwa um die Hälfte verbilligen. Der Sozialdemokrat wies darauf hin, dass McAllister schon vor Jahren zugesagt habe, sich für den HVV-Anschluss einzusetzen. Horeis wörtlich: "Das hätte er längst in Angriff nehmen können."

Zuvor hatte bereits der Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann (SPD) erneut eine HVV-Erweiterung über Himmelpforten hinaus angemahnt. Tiedemann-Vorgänger und Ex-Eisenbahner Bodo Neumann betonte gegenüber der NEZ (Mittwoch-Ausgabe), ein jetzt ins Spiel gebrachter "Niedersachsentarif" stelle eine untaugliche Alternative zur HVV-Erweiterung dar.


Horeis (2. v. l.) im Hemmoorer Rathaus

Bahn-Gratisnutzer McAllister bezeichnet zwar immer wieder den von ihm selber für seine Berlinreisen gern benutzten Bahnhof Hechthausen als  "Lieblingsbahnhof", lässt aber offenbar völlig außer acht, dass Hadler Normalbahnkunden aus finanziellen Gründen erst per Auto nach Himmelpforten fahren, den (eigens erweiterten!) dortigen Parkplatz benutzen und im HVV-Endbahnhof den Zug besteigen müssen, um auf diese Weise den Wucherpreisen außerhalb des HVV zu entgehen - aus ökologischer, sozialer wie gesamtökonomischer Sicht ein Schwachsinn ohnegleichen.


Weiße Flächen: die Wucherzonen

Das Cux- und Osteland zählt bekanntlich neben ähnlich benachteiligten Gebieten etwa am ehemaligen Zonenrand und an der holländischen Grenze zu den 10 letzten Regionen in Deutschland, die keinem der rund 70 Tarifverbünde (auf der Karte hellblau) wie etwa dem HVV (rot) angehören.

Die SPD will dem Thema HVV eine ihrer nächsten Dialogveranstaltungen im Cux- und Osteland widmen: Am Mittwoch, 14. November, 19 bis 21 Uhr, im Landhaus Ostekrone, Bahnhofstraße 40, Hechthausen, heisst das Thema "Mobilität fürs Land - wie können wir den ÖPNV verbessern?" Gesprächspartner sind  unter der Moderation von Detlef Horeis der Hamburger Staatsrat und frühere Stader Bürgermeister Andreas Rieckhof (Foto) und Gerd Will, wirtschaftspolitischer Sprecher und Vizevorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Ankündigungstext der SPD: "Auf dem Land ist das Vorhandensein von öffentlichen Verkehrsmitteln entscheidend. Nur so kann die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger gesichert werden. Wir brauchen gute Straßen, aber vor allem gute Bus- und Bahnanbindungen zu allen Orten und unseren Oberzentren. Wie gelingt ein guter öffentlicher Personennahverkehr? Wie können wir die Vernetzung zu den Metropolen verbessern?"

Zahlen aus der
Wucherzone

(R. B.) Die die Einzelfahrt von Hemmoor zum Hauptbahnhof Hamburg kostet pro Person 16,40 Euro. Anschlussfahrten im HVV ist nicht enthalten.

Eine Einzelfahrt von Himmelpforten zum Hamburger Hauptbahnhof kostet dagegen nur 7,85 Euro - und weitere Fahrten im HVV sind enthalten.

Für Pendler bedeutet das pro Tag (Hin- und Rückfahrt) 32,80 Euro ab Hemmoor, aber nur 15,70 Euro ab Himmelpforten. Das sind pro Tag 17,10 Euro Differenz. Dazu kämen noch die Ausgaben für Anschlüsse innerhalb Hamburgs!

Ein Metronom-Tagesticket (erst ab 9 Uhr gültig) für eine Person kostet 19 Euro. Das geplante Niedersachsenticket (ebenfalls erst ab 9 Uhr gültig) würde dagegen 21 Euro kosten - kein Vorteil! (Bei beidenTickets sind Fahrten im HVV enthalten.)

Ein Gruppen-Tagesticket für fünf Personen kostet beim Metronom 27 Euro, ein Niedersachsen-Ticket würde für fünf Personen 37 Euro kosten. Metronom schlägt also auch hier die Bahn.

Fazit: Das Osteland braucht also kein Niedersachsenticket für Verbindungen nach Hamburg, sondern den Anschluss an den HVV. Anderenfalls kostet die Einzelfahrt mehr als das Doppelte, wenn die Fahrt in Hemmoor statt in Himmelpforten beginnt. Das Niedersachsen-Ticket ist wegen der zeitlichen Einschränkung für Berufstätige uninteressant.


CDU zum
Thema HVV

29. 10. 2012. Der CDU-Gemeindeverband Bremervörde beschäftigt sich mit der seit langem bereits von der AG Osteland vertretenen Forderung nach einer Erweiterung des Hamburger Verkehrsverbundes auf die strukturschwache Region an der Oste. Der Bremervörder CDU-Ortsvorsitzende und AG-Osteland-Mitstreiter Marco Prietz (Foto) erklärte anlässlich der Präsentation eines Positionspapiers zur Standortpolitik (PDF-Datei): "Gerade junge Menschen verlassen Bremervörde und kehren nicht mehr zurück." Da die geografische Lage der Stadt an sich nicht zu ändern sei, plädiere die CDU deshalb dafür, die überregionale Verkehrsanbindung spürbar zu verbessern. Auch eine "Ausdehnung des HVV-Tarifgebiets bis Bremervörde und eine stärkere Nutzung der Bahnstrecke Bremervörde-Bremen" müssten geprüft werden, erklärte Prietz, der auch Landessprecher der Jungen Union ist.


Hechthausen

Heute Thema
Mobilität


Gehört zur ÖPNV-Wucherzone: Hechthausen

14. 11. 2012. Die SPD im Landkreis Cuxhaven hat das Winterprogramm ihrer Dialogreihe "Im Gespräch bleiben" gestartet. An diesem Mittwoch, 14. November, 19 bis 21 Uhr, im Landhaus Ostekrone, Am Marktplatz, Hechthausen, heisst das Thema "Mobilität fürs Land - wie können wir den ÖPNV verbessern?" - siehe auch unsere SONDERSEITE über die ÖPNV-Wuchertarife im Osteland.

Gesprächspartner sind Andreas Rieckhof (Foto), Staatsrat in Hamburg, und Gerd Will MdL, wirtschaftspolitischer Sprecher und Vizevorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Moderator ist Detlef Horeis, Bürgermeister von Oberndorf und Landtagskandidat der SPD. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Wann endlich wird der HVV bis ins Oste- und Cuxland erweitert? Im Ankündigungstext der SPD heisst es: "Auf dem Land ist das Vorhandensein von öffentlichen Verkehrsmitteln entscheidend. Nur so kann die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger gesichert werden. Wir brauchen gute Straßen, aber vor allem gute Bus- und Bahnanbindungen zu allen Orten und unseren Oberzentren. Wie gelingt ein guter öffentlicher Personennahverkehr? Wie können wir die Vernetzung zu den Metropolen verbessern?" - Das Gesamtprogramm der Cux-Dialogreihe steht hier.


Twesten für
'HVV plus'


Grünen-Politikerin Twesten

4. 12. 2012. Den Forderungen, das bislang verbundfreie Osteland in den HVV einzubeziehen, haben jetzt Kommunalpolitiker an der Oberen Oste Nachdruck verliehen. Stark engagiert ist die AG-Osteland-Mitstreiterin, Grünen-Abgeordnete und Rotenburger Vize-Landrätin Elke Twesten. Ein ausführlicher Bericht über den Stand der spannenden Debatte steht in der Rotenburger Rundschau.


Mit dem HVV
an die Oste


SPD-Politiker Gunnar Wegener

26. 1. 2013. Der Forderung "Raus aus der Wucherzone - Osteland in den HVV!" hat sich jetzt auch der Cuxhavener SPD-Bundestagskandidat Gunnar Wegener angeschlossen. "Diese Forderung unterstütze ich," teilte heute er auf Facebook mit.

Zuletzt hatten sich die Bremervörder Grünen/FDP- Stadtratsfraktion und die Rotenburger Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Twesten für eine HVV-Erweiterung stark gemacht.


Wucherzone zwischen VBN und HVV

Die Stader SPD-Kreistagsabgeordnete Martina Pfaffenberger schreibt dazu auf Facebook: "Auch die Nordkehdinger Bürger würden sich über einen HVV-Tarif zwischen Cuxhaven und Himmelpforten freuen. Viele nutzen den Metronom von den Bahnhöfen Cadenberge, Hemmoor und Hechthausen."


Verkehr

Für 73.000 €
in den HVV!


Dubbert (SPD), Brauer (parteil.), Twesten (Gr.)

3. 2. 2013. Seit Jahren wurde über die Ausweitung des Hamburger Verkehrsverbunds ins Osteland nur geredet - jetzt liegen erstmals Zahlen auf dem Tisch: Lediglich 73.000 Euro pro Jahr würde es beispielsweise die Samtgemeinde Hemmoor kosten, als ersten Schritt zur Einführung des HVV-Tarifs ein Zeitkartenmodell à la Hamburg für die Bahnhöfe Hemmoor und Hechthausen zu realisieren.


Wegener (SPD), Prietz (CDU), Tiedemann (SPD)

Dass das ohnehin benachteiligte, strukturschwache Osteland - ein weißer Fleck zwischen Hamburger und Bremer Verkehrsverbund - zu den letzten verbundfreien Zonen in Deutschland gehört und die Bewohner der abgelegenen ländlichen Region dafür auch noch mit "Wuchertarifen" bestraft werden, erkennen von Jahr zu Jahr mehr Politiker aller Parteien als schweres Defizit - mit fatalen Folgen für Tagestourismus (Wingst!) ebenso wie für den Arbeits- und Immobilienmarkt (siehe unsere 2004 gestartete SONDERSEITE).


Vorlage für den Cuxland-Regionalausschuss

Letzte Woche nahm auch der Cuxhavener SPD-Spitzenpolitiker Gunnar Wegener Stellung zu dem Ruf "Raus aus der Wucherzone - Osteland in den HVV!". Wegener auf Facebook: "Diese Forderung unterstütze ich."

Zuvor hatte sich die Grünen-Landtagsabgeordnete und Rotenburger Vize-Landrätin Elke Twesten (Scheeßel) für einen "HVV plus" für die Osteregion stark gemacht (siehe Rotenburger Rundschau). Der Bremervörder CDU-Ortsvorsitzende Marco Prietz präsentierte letztes Jahr ein Positionspapier zur Standortpolitik mit der Forderung, eine "Ausdehnung des HVV-Tarifgebiets bis Bremervörde und eine stärkere Nutzung der Bahnstrecke Bremervörde-Bremen" zu prüfen.

Am engagiertesten zeigen sich seit Jahren Hemmoorer und Hechthausener Kommunalpolitiker, denen sich erschlossen hat, dass die HVV-Grenzen zumindest ebenso wie die Schwächen des Straßennetzes die Regionalentwicklung an der Oste massiv beeinträchtigen. Vorreiter der Forderung nach HVV-Erweiterung war der frühere Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann (SPD), sein Nachfolger und Parteifreund Jan Tiedemann verfolgt denselben Kurs. Auf Drängen des Hechthausener Kreistagsabgeordneten Uwe Dubbert steht das Thema HVV nun am Montag, 11. Februar, 14.30 Uhr, im Cuxhavener Kreishaus auf der Tagesordnung des Regionalausschusses.


Hell: die Wucherzone zwischen VBN und HVV

Die Verwaltung kann dazu erstmals Zahlen auf den Tisch legen: Der HVV-Zeitkartentarif für die Samtgemeinde Hemmoor, also die Bahnhöfe Hechthausen und Hemmoor -  würde einen Finanzierungsbedarf von gerade mal 146.000 Euro jährlich verursachen, von dem aber der Landkreis die Hälfte tragen würde.

Eine derartige HVV-Zeitkarten-Ausdehnung über Wingst, Cadenberge und Otterndorf bis Cuxhaven würde für die Gemeinden einen Finanzierungsbedarf von insgesamt 730.000 Euro, wiederum minus 50 Prozent Kreisanteil, bedeuten.

In der Vorlage der Kreisverwaltung heisst es: "Wenn (die) Bereitschaft durch die Samtgemeinde Hemmoor signalisiert worden ist, kann seitens des Landkreises eine Grundsatzentscheidung zur Realisierung eines entsprechenden Modells gefasst werden und können mit dem HVV die Vertragsverhandlungen aufgenommen werden.

Auf der Grundlage dieser Zahlen habe, so die Vorlage weiter, bereits "ein Gespräch mit dem Samtgemeindebürgermeister Herrn Dirk Brauer in Hemmoor stattgefunden. Die Samtgemeinde Hemmoor beabsichtigt nunmehr in ihren Gremien eine politische Beratung und Beschlussfassung
durchzuführen, um dem Landkreis Cuxhaven mitzuteilen, wie weiter verfahren werden soll und mit welcher Zielsetzung Gespräche / Vertragsverhandlungen mit dem HVV geführt werden sollen."


HVV (rot), andere Verbunde (blau)
und die allerletzten weißen Flecken
auf der deutschen Landkarte

Das Thema HVV war im Landkreis Cuxhaven jahrelang auf die lange Bank geschoben worden - weil die besonders betroffenen Gemeinden an der Oste aus Sicht des Kreishauses als jeweils "letzte Dörfer vor der Grenze" erscheinen, die traditionell benachteiligt wurden.

Ohne irgendwelche Folgerungen wurde daher bereits am 1. Oktober 2008 durch den Kreistag im Nahverkehrsplan 2008 - 2012 beschlossen: "Mit der Einbeziehung der gesamten Bahnstrecke Cuxhaven – Hamburg (Kursbuchstrecke 121) in den HVV wird ein großer Schritt zur innerlichen Stärkung der Metropolregion geschaffen. Daneben wird der Landkreis als Wohnstandort erheblich attraktiver."

Das ist heute so wahr wie damals - und es gilt, in abgewandelter Form, für die gesamte Osteregion, auch soweit sie zum Landkreis Rotenburg gehört. Der Kreis Stade gehört längst zum HVV - bis hinauf nach Balje.

Wir meinen: Ziel der Raumordnungspolitik muss es letztlich sein, alle weißen Flecken auf der Verbund-Landkarte zu schließen - zum Wohl der durchweg abgelegenen, benachteiligten Regionen. Wo die betreffenden Landkreise finanziell überfordert sind, wären die Länder in der Pflicht, die von der Verfassung garantierte "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse" auch in der Verkehrspolitik herzustellen!


HVV-Erweiterung

Dynamik in
der Debatte

3. 2. 2013. In die lange Zeit eingeschlafene Debatte um die HVV-Erweiterung ins Osteland kommt Bewegung. Zu unserem am Nachmittag veröffentlichten Bericht erklärt der sozialdemokratische Bremervörder Vizebürgermeister Hans-Klaus Genter-Mickley, Sprecher der Mehrheitsgruppe im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr des Rotenburger Kreistages: "Es geht schon voran im schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr. Die Kreistagsmehrheit im Kreis ROW aus SPD, Grünen und FWG setzt sich ebenfalls für einen Anschluss an den HVV ein. Wir haben die Kreisverwaltung beauftragt, Gespräche mit dem HVV darüber zu führen. Das gilt auch für die Bahnstrecke Geestequelle, Bremervörde, Buxtehude, also auch für das Osteland-Süd. Wir sind zuversichtlich, dass wir das in absehbarer Zeit auch erreichen können."

Der Hemmoorer CDU-Ratsherr Jan Lafrenz setzte sich für eine grosse Lösung ein, die über die im Landkreis Cuxhaven erörterte Zeitkartenlösung hinausgeht. "Sicherlich wäre ein kleiner Teilerfolg besser als gar nichts, aus Sicht der Hemmoorer CDU reicht dies aber nicht. Wir wollen den HVV-Tarif - und das im Komplettpaket!"

Lafrenz unterstreicht auf Facebook, dass die diskutierte 78.000-Euro-Lösung nur einen "minimalen Teilerfolg" darstellen würde: "Es handelt sich hierbei, wie im Bericht erwähnt, lediglich um Zeitkarten, sprich Wochen- und Monatskarten. Wer also mal eben einen Tagesausflug nach Hamburg machen will, der muss auch weiterhin die überteuerten Metronom-Tickets kaufen." Allerdings wäre "ein kleiner Teilerfolg besser als gar nichts", so der Vorsitzende der Jungen Union in Hemmoor.

Stellung nimmt zu dem oste.de-Bericht auch der einflussreiche Cuxhavener Kreistagsabgeordnete und SPD-Bundestagskandidat Gunnar Wegener. Ebenfalls auf Facebook forderte er heute: "Die Region muss zusammenstehen. Diesmal müssen wir es schaffen, die Bahnstrecke Cuxhaven-HH in den HVV-Verbundtarif einzubinden. Dies bedeutet eine deutliche Stärkung unserer Region und gleiche Lebensbedingungen."


Verkehrsverbund

Neuwerk
in den HVV!


Touristen auf der Hamburger Insel Neuwerk

8. 2. 2013. In den Ruf nach einer HVV-Erweiterung bis in das Cux- und Osteland stimmen nicht nur viele Kommunalpolitiker ein (siehe unten), das Thema bewegt auch die Bürger. Die Ostenerin Sigrid Beyer (Foto)kommentiert die aktuelle HVV-Debatte auf Facebook wie folgt:

"Ich bin absolut für den vollen HVV-Tarif bis Cuxhaven! Vergessen wir eines nicht: Cuxhaven hatte mal einen Amerikahafen, der zu HH gehörte, ich glaube, auch Schloss Ritzebüttel war mal hamburgisch. Jedenfalls ist die geschichtliche Nähe Cuxhavens zu Hamburg wesentlich größer als zu Bremen! Die Insel Neuwerk ist bis heute Hamburger Gebiet, da ist es doch nur logisch, dass der HVV-Tarif bis Cuxhaven geht, oder? Von dort dann mit Schiff, Wattwagen, zu Fuß, Pferd etc. nach Neuwerk - und schon ist man in Hamburg ;-).

Das muss die HVV sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Hamburger (Stadt-)Gebiet ist nicht mit HVV zu erreichen...

Ich glaube, hinter dieser Idee stehen geschlossen alle Parteien, aber auch die gesamte Bevölkerung der Region; auch Hamburg würde profitieren, und ich bin mir sicher, die Leute hier würden den Tarif vermehrt nutzen. Denn derzeit ist es oft so, dass das Auto in Himmelpforten abgestellt wird, um den HVV-Tarif nutzen zu können."

Der Beitrag "Neuwerk in den HVV" wird zurzeit auf Facebook diskutiert. So schreibt Hans-Jürgen Pries: "Tolle Idee, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass Neuwerk ein Vorort von Hamburg ist. Respekt!" Gabriele Spahr meldet sich zu Wort: "Wenn man sieht, welches Einzugsgebiet Universitäten in NRW über das für ganz NRW geltende Semesterticket haben und wie eng begrenzt Studenten der Uni Hamburg, ist das wirklich ein Trauerspiel...  Ein dringender Grund für eine Erweiterung der HVV-Reichweite."


Jäher Aufwind
für HVV-Pläne


Heutige Schlagzeile der Bremervörder Zeitung

8. 2. 2013. Der abgewählte Landeschef David McAllister (CDU) hat sich zwar für etliche Bahnsteigsanierungen eingesetzt, etwa - in seinem Wahlkreis - für die Wingst und für seinen "Lieblingsbahnhof" Hechthausen, aber das für die Region ungleich wichtigere Thema HVV-Erweiterung ins Cux- und Osteland hat Schwarz-Gelb nie richtig angepackt.

Der anstehende Regierungswechsel in Hannover hat nun - wie berichtet - eine ungeahnte Dynamik in die Debatte um die HVV-Erweiterung gebracht. Im Kreis Rotenburg blickt laut Bremervörder Zeitung jetzt der Erste Kreisrat Dr. Torsten Lühring nach Hannover: Vom designierten Wirtschafts- und Verkehrsminister einer neuen rot-grünen Landesregierung, Olaf Lies (SPD, Foto), gebe es "zumindest erste positive Signale in Sachen HVV", sagte Lühring gestern zur BZ.

Ohne Landeshilfe, nur mit Kreismitteln, wäre die HVV-Erweiterung kaum zu realisieren. "Nur für die Schiene und für Zeitkarten - also ohne Einzelkticketverkauf - wären das über 700 000 Euro für den Landkreis", so Dr. Lühring gegenüber BZ-Redakteur Thomas Schmidt. In einem weiteren hochinformativen Bericht untersucht Schmidt die Möglichkeiten, kommunales HVV-Einzelmitglied zu werden. Der Verkehrsexperte Dietmar Opalka weist im BZ-Interview auf aktuelle Bemühungen zur HHV-Ausweitung auch im Landkreis Uelzen und im Heidekreis hin. Opalka: "Wegen der sehr ähnlichen Ausgangssituationen der genannten Landkreise könnte eine gemeinsame Initiative hilfreich sein."

Die beiden für die Zukunft der Region wegweisenden BZ-Beiträge sind online verfügbar:

> BRV bald schon im HVV?

> Auch Einzelmitgliedschaft möglich
 

Der Beitrag "Neuwerk in den HVV" wird zurzeit auf Facebook diskutiert. So schreibt Hans-Jürgen Pries: "Tolle Idee, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass Neuwerk ein Vorort von Hamburg ist. Respekt!" Gabriele Spahr meldet sich zu Wort: "Wenn man sieht, welches Einzugsgebiet Universitäten in NRW über das für ganz NRW geltende Semesterticket haben und wie eng begrenzt Studenten der Uni Hamburg, ist das wirklich ein Trauerspiel...  Ein dringender Grund für eine Erweiterung der HVV-Reichweite."


Ostefreundin und Künstlerin Lore Matuschek

Lore Matuschek aus Bremen schreibt: "Diesen Kommentar von Sigrid Beyer kann ich nur voll unterstreichen. Hoffentlich können wir eines Tages bequemer (auch ohne Auto) die Region erreichen. Zur Zeit ist das für mich von Bremen per Bahn und Bus eine Tagesreise, teils muss ich sogar irgendwo übernachten, wenn ich in der ländlichen Region für ein paar Stunden meine Angehörigen besuchen will. Eine unmögliche Situation!!!"

Mehr zum Thema Verbund-Erweiterung auf unserer Sonderseite "Osteland in den HVV".


Hemmoor

Fuss in die
HVV-Tür!


Weritz (l.) in der Kulturdiele Hemmoor

28. 2. 2013. "Dranbleiben und nicht von der Initiative HVV abkoppeln lassen! Das muß das kurzfristige Ziel sein." Diese Empfehlung gab der CDU-Kreistagsabgeordneter Lasse Weritz bei einem Diskusssionsabend des Bürgerforums Hemmoor zur Verkehrspolitik. Hemmoor müsse den Fuss in die Tür des HVV setzen.

"Wir sollten die Möglichkeit am Zopfe packen, wenn es darum geht, den offiziell über 440 Bahn-Pendlern Richtung Hamburg eine Vergünstigung von ca. 40 bis 60 Prozent der Bahnkosten zu ermöglichen. So mancher Haushalt würde dann im Schnitt 600 Euro im Jahr an Fahrtkosten sparen" , erklärte Tjark Petrich (Foto) vom Bürgerforum. Die Anbindung an den HVV bedeute Standortsicherung und indirekt auch Bevölkerungspolitik durch günstige Bahntarife. Das Bürgerforum forderte, dass das Thema in den öffentlichen Teil der Ratsarbeit gehöre: "Kein Mensch kann begründen, warum dieses Thema in einer nichtöffentlichen Ausschusssitzung beraten werden soll," hiess es. Mehr...


Verbund bis
an die Oste!

2. 4. 2013. Osteland in den HVV - diese Forderung, von oste.de seit 2004 vertreten (siehe SONDERSEITE), findet immer mehr Widerhall. Der Vorstand der Bremervörder Jungen Union hat jetzt beschlossen, die Integration der BVB-Strecke von Kutenholz bis Bremervörde in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) zu fordern. Der derzeitige Zustand sei "nicht weiter hinzunehmen".


Kommentar der Bremervörder Zeitung

Dass der HVV-Bereich kurz vor Bremervörde endet, sei für die Bürger der Region absolut unverständlich, erklärt der CDU-Nachwuchs. In der Bremervörder Zeitung begrüsst Kommenator Thomas Schmidt heute den Vorstoss der Jungen Union (siehe Ausschnitt).


Debatte auf
Hochtouren


Schlagzeile der heutigen Bremervörder Zeitung

18. 4. 2013. Seit fast zehn Jahren zählt die Erweiterung des HVV bis an die Oste zu den Forderungen unter anderem der AG Osteland. Im Rotenburger Kreisverkehrsausschuss ist die Debatte - Ziel: HVV-Vollmitgliedschaft des Kreises ROW - jetzt auf Touren gekommen. Lesetipp: Ein Bericht aus dem Kreistag von Redakteur Thomas Schmidt steht heute in der Bremervörder Zeitung.


Maxi-HVV vor
Durchbruch?


Weckt Optimismus: Verkehrsminister Olaf Lies

21. 6. 2013. Seit rund zehn Jahren kämpft oste.de für eine Erweiterung des HVV bis an die Oste (alle bisherigen Artikel siehe ARCHIV). Seit dem Amtsantritt von Rot-Grün in Hannover kommt nun richtig Bewegung in die Sache - auf mehreren Ebenen zugleich. In der riesigen verbundfreien Wucherzone zwischen dem HVV und dem Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (VBN) kommt leichter Optimismus auf.


Hell: die Wucherzone zwischen VBN und HVV

> Wie heute die Rotenburger Rundschau berichtet, hat der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) erneut erklärt, dass künftig nicht nur Landkreise, die komplett einem Verkehrsverbund beitreten, mit Landesmitteln unterstützt werden können, sondern auch einzelne Gemeinden. Von einer entsprechenden Änderung der Förderpraxis könnten neben Orten an der Oste u. a. auch die Wümme-Gemeinden Scheeßel und Lauenbrück unmittelbar profitieren, die ebenso wie das Osteland im Niemandsland zwischen den Verbundsystemen liegen. Ausführlicher Bericht über die Äußerungen von Lies hier.

> Auch zum bundespolitischen Thema wird der Maxi-HVV: Die vier SPD-Bundestagskandidaten aus dem Elbe-Weser-Dreieck, darunter der Cuxhavener Gunnar Wegener,  haben gestern in Hechthausen ein Programm präsentiert, das die Unterstützung einer HVV-Erweiterung fordert (siehe unten).


Schlagzeile der Niederelbe-Zeitung

> Im Kreis Cuxhaven spricht sich laut Niederelbe-Zeitung (Freitagausgabe) unterdessen der Regionalplanungsausschuss dafür aus, seinerseits einen Teil der HVV-Erweiterungskosten zu übernehmen, die durch eine Verbund-Ausdehnung etwa bis Hemmoor und Hechthausen entstehen würden.


Schlagzeile der Bremervörder Zeitung

In Bremervörde wiederum wollen die Grünen per Eilantrag zur nächsten Sitzung am Dienstag den Stadtrat veranlassen, ebenfalls Druck auf den HVV auszuüben, um eine Erweiterung des Tarifgebiets zu bewirken.



Auch Hemmoor
will in den HVV

Hellblau: Verbundfreie Zone entlang der Oste

28. 6. 2013. In der gesamten verbundfreien Region entlang der Oste wächst seit Wochen der politische Druck, den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) auszuweiten. Der Hemmoorer Samtgemeindeausschuss hat jetzt aufgrund eines Dringlichkeitsantrages der Mehrheitsgruppe aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und BgH einen wichtigen Schritt in Richtung HVV beschlossen.

Der parteilose Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer (Foto) unterstützt die von der Mehrheitsgruppe und allen Fraktionen im Samtgemeinderat getragene politische Initiative, wie er oste.de mitteilt: "Die Ausweitung des HVV auf die Samtgemeinde Hemmoor hat strukturpolitisch eine sehr hohe Bedeutung über die Samtgemeinde Hemmoor hinaus, da viele Bürgerinnen und Bürger in den Hamburger Raum pendeln. Umgekehrt freuen wir uns natürlich auch über zusätzliche Gäste aus Hamburg. Der Samtgemeinde Hemmoor ist zwar bewusst, dass die Einführung des HVV mit hohen Kosten verbunden ist, gleichwohl muss auf Basis der gesicherten Datenlage alles versucht werden, in den HVV zu kommen." Vorgeschichte und Hintergrund: Nachdem der Rat der Samtgemeinde am 14. März 2013 beschlossen hatte, Verhandlungen zur Einführung des HVV aufzunehmen, ist der Ausschuss für Regionalplanung und Wirtschaft des Landkreises Cuxhaven am 19. Juni 2013 einstimmig übereingekommen, dass sich der Landkreis Cuxhaven zu 50% an den sogenannten Durchtarifierungsverlusten beteiligen wird.

Gleichzeitig wurde beschlossen, den HVV bei hälftiger Kostenübernahme durch die Samtgemeinde Hemmoor zu beauftragen, eine Befragung zur Verbundausweitung vorzunehmen, um eine gesicherte Datenlage hinsichtlich der zu erwartenden Kosten zu erhalten.

Nach den bisherigen Berechnungen des HVV besteht ein Finanzierungsbedarf für die Einbeziehung der Bahnhöfe Hechthausen und Hemmoor in den HVV von 490.000 Euro (Einnahmeverlust bei Zeitkarten -einschließliesslich HVV-ProfiCards - von 200.000 Euro und für Einzelkarten von 290.000 Euro). Entsprechend der im Nahverkehrsplan aufgestellten Kriterien hätte die Samtgemeinde Hemmoor 50 Prozent der Kosten, somit mindestens rund 245.000,00 Euro  jährlich zu tragen. Die Datenbasis ist jedoch nach eigenen Angaben des HVV relativ schwach, so dass dieser eine gezielte Befragung für notwendig erachtet, um die tatsächlichen Kosten (Durchtarifierungsverluste) besser einschätzen zu können.Daher ist nunmehr im Samtgemeindeausschuss beschlossen worden, sich ebenfalls zu 50 % an den Kosten zur Befragung zu beteiligen.


HVV

Land wird
jetzt aktiv


Hellblau: Verbundfreie Zone entlang der Oste

18. 11. 2013. Gross ist der Ärger der Fahrgäste im Osteland, dem Niemandsland zwischen dem Hamburger und dem Bremer Verkehrsverbund, wo seit langem Wucherpreise für Bahnfahrten verlangt werden. Jetzt endlich kommt Bewegung in die Angelegenheit: Die rot-grüne Niedersachsen-Regierung plant einen Vorstoß, um Hamburg zu Änderungen zu bewegen. Das berichtet heute die Rotenburger Rundschau. Mehr...

Dank für den Hinweis an Kurt Ringen.



SPD

Hoffen auf
den HVV

17. 12. 2013. Die SPD an der Oste setzt ihren Kampf für eine Erweiterung des HVV bis in den Landkreis Cuxhaven fort - und sieht unter der rot-grünen Landesregierung bessere Erfolgsaussichten denn je. Das geht aus einem Artikel in der neuen Ausgabe des Hechthausener Gemeinde-Journals der SPD hervor, für die der Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert und Bürgermeister Jan Tiedemann verantwortlich zeichnen.

Darin heißt es unter anderem: "'Der Bahnsteig ist modernisiert,die Park + Ride-Anlage erweitert, der Service für die Bahnreisenden verbessert. Jetzt fehlt nur noch ein wichtiges Element, damit Hechthausen für Pendler und Einwohner attraktiv bleibt oder wird: die Aufnahme in den HVV-Tarif,' schrieb die NEZ im August diesen Jahres anlässlich der Einweihung des Bahnhofs.

Der prominenteste Gast, der ehemalige Ministerpräsident David McAllister, prognostizierte: 'Da müssen Politik und Verwaltung noch dicke Bretter bohren.' Und wir haben gebohrt, eine Teillösung in Angriff genommen: Der Kreis hat auf Initiative aus Hechthausen bei einer Kostenübernahme von 50 % den HVV gebeten, die Kosten für die Erweiterung auf Hechthausen und Hemmoor zu ermitteln.

Nun deutet sich überraschend eine generelle Lösung für die umliegenden Landkreise an: Bei einer gemeinsamen Beprechung mit der Landesregierung fiel die Entscheidung, beim HVV eine Marktforschung für ein gemeinsames Erweiterungskonzept der umliegenden Landkreise in Auftrag zu geben.

Die SPD Hechthausen, die sich seit langer Zeit für den HVV einsetzt, bergrüßt das Engagement der Landesregierung ausdrücklich:
Mit der Initiative (insbesondere unserer Staatssekretärin Daniela Behrens) hat das Land ein strukturpolitisches Thema ersten Ranges angefaßt.

Erstmals läßt sich das Land in dieser für die Stärkung der ländlichen Region elementar wichtigen Frage konkret in die Verantwortung nehmen.

Das darf aber nicht dazu führen, daß das Thema seinen bürokratischen Weg geht und 'auf die lange Bank' geschoben wird. Nach neuesten Informationen hat sich die Landesregierung Veränderungen zum Tarifwechsel 2014 als Ziel gesetzt. Die Tür scheint so weit offen wie nie zuvor. Auch und gerade deswegen: Wir bohren weiter!"

Das Gemeinde-Journal, das dieser Tage in Hechthausen verteilt wird, ist hier auch online verfügbar.

Texte der Website www.oste.de zum Thema HVV-Erweiterung (seit 2004) stehen hier.


Endlich ein
HVV-Gipfel


Politiker Brauer, Behrens, Dubbert

7. 1. 2014.  Seit vielen Jahren kämpfen insbesondere der Hechthausener SPD-Kreispolitiker Uwe Dubbert und der parteilose Hemmoorer Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer - beide Mitglied der AG Osteland - für eine HVV-Erweiterung bis in die Osteregion.

Jetzt freut sich Dubbert, der das Thema jüngst per Antrag wieder mal auf die Kreis-Agenda gepusht hat, dass sich in Sachen HVV nunmehr "gewaltig was tut" - vor allem seit sich in Hannover die im Cuxland ansässige Verkehrsstaatssekretärin Daniela Behrens (SPD) energisch des Themas angenommen hat.


Hellblau: die verbundfreie Wucherzone

Nachdem vorher zumeist lediglich über eine Teilerweiterung bis Hemmoor nachgedacht worden war, setzen Behrens und ihr Minister Lies auf eine "große Lösung" für weite Teile der sogenannten Wucherzone entlang der Oste, dem verbundfreien Korridor zwischen HVV- und VBN-Tarifgebiet.


Hechthausen: Beginn der Wucherzone

Bereits an diesem Montag werden, wie Dubbert mitteilt, Vertreter der rot-grünen Regierungen in Kiel und Hannover und der betroffenen Landkreise (vom Cuxland bis zum Heidekreis) mit dem Hamburger Verbund zu einem "HVV-Gipfel" zusammentreten.

Die Aussichten scheinen besser denn je seit 2004, als wir auf Oste.de die Forderung aufgestellt haben: "Raus aus der Wucherzone - Osteland in den HVV!"


www.oste.de