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Ältere Texte aus dieser Spalte: September 2004, August 2004. Juli 2004, Juni 2004, Mai 2004



Literatur

"So ein Buch
gab es noch nie"


Buchpräsentation auf der "Greundiek"

30. 9. 2004. Vor einem Grossaufgebot von Rundfunk- und Pressevertretern aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein wurde am Donnerstag auf dem Museumsschiff "Greundiek" in Stade ein Buch vorgestellt, das es nach dem Urteil der Herausgeber - darunter der Ostener Fotograf und Designer Nikolaus Ruhl - "noch nie gegeben hat": ein 222 Seiten starker Prachtband mit dem Titel "Erlebnis Elbe".

Thema ist die gesamte Unterelbe-Region von Hamburg bis Cuxhaven. "Ein ganz hervorragender, wunderschöner Band", lobte der Stader Landrat Gunter Armonat. "Unterhaltsam, faktenreich und zugleich ein Augenschmaus", urteilte auch Karin Warncke von der Maritimen Landschaft Unterelbe.


Das Osteland ist stark vertreten

Auch das Osteland ist in dem Buch, das ab sofort im Handel erhältlich ist, mit vielen Seiten vertreten. Mehr über das neue Buch unter OSTEN.


Tourismus

Oberndorf setzt
auf "Fährienstraße"


Deutsche Fährstraße in Oberndorf

30. 9. 2004. Die Gemeinde Oberndorf macht ernst mit der Unterstützung der Deutschen Fährstraße. Unter Hinweis auf das Tourismus-Projekt hat die Gemeinde in ihren Nachtragshaushalt 40 000 Euro für die Bereitstellung eines Wohnmobilplatzes sowie einen Sanitäranbau am Feuerwehrhaus Bentwisch aufgenommen.

Die Deutsche Fährstraße, die durch Oberndorf führt, wird auch als "Straße der Wohnmobile" beworben.


Medizin

Bittere Pillen in
Bad Bederkesa

30. 9. 2004. Er gilt als einer der schärfsten und prominentesten Kritiker des Gesundheitswesens in Deutschland: Professor Dr. Klaus Dörner, Autor von "Bittere Pillen" und "Die Gesundheitsfalle", ist am Donnerstag, 7. Oktober, um 19 Uhr Gast beim öffentlichen Forumsgespräch in der Reihe "Eine Region im Dialog" in Bad Bederkesa. Nach dem Fernsehmoderator Franz Alt, dem Männerforscher Dr. Horst Petri, dem Sozialphilosophen Dr. Oscar Negt und dem Pädagogik-Experten Dr. Jan-Uwe Rogge holen die Veranstalter, das Evangelische Bildungszentrum und die NORDSEE-ZEITUNG, mit Klaus Dörner erneut einen renommierten Experten nach Bad Bederkesa.


Garten

Wohin mit dem
Heckenschnitt?

30. 9. 2004. Bald ist es wieder so weit: Nach dem Laubfall müssen Bäume, Sträucher und Hecken beschnitten und gestutzt werden. Wohin aber mit dem Holz, das sich nicht immer für den heimischen Kaminofen eignet? Aufheben für das nächste Osterfeuer? Zur Grünabfallsammlung? Es gibt eine einfache und bessere Lösung. Totes Holz ist ein wertvoller Bestandteil des Naturhaushaltes und sollte deshalb nicht aus dem Garten entfernt werden. Antworten gibt die Abfallberatung des Landkreises auf dessen Website.


Baudenkmale

Batman entert
Schwebefähre


Batman und Robin auf der Schwebefähre

30. 9. 2004. Die stolze Schwebefähre von Middlesbrough kennt jeder Brite. Sie spielte nicht nur in dem Film "Billy Elliott" eine Rolle, sondern stand auch im Zentrum der populären TV-Serie "Auf Wiedersehen, Pet". Jetzt hat sich die Aufmerksamkeit der Nation erneut auf das Bauwerk gerichtet: Zwei Männer, 43 und 33 Jahre alt, verkleidet als Batman und Robin, haben die Schwebefähre geentert und zehn Stunden lang besetzt gehalten, um in luftiger Höhe für ein modernes Vaterschaftsrecht zu demonstrieren.

"Robin" erklärte nach der Aktion gegenüber Reportern, seine Frau sei mit seinem besten Freund durchgebrannt, ihm selber werde aufgrund des inhumanen Vaterschaftsrechts der Umgang mit seinem fünfjährigen Sohn verwehrt.

Wenige Tage zuvor hatte eine ähnliche Aktion am Buckingham-Palast Schlagzeile gemacht. Mehr über das Baudenkmal in Middlesbrough unter www.schwebefaehre.org. Berichte über die Protestaktion stehen in den Online-Ausgabe der Zeitung Evening Standard.


Unesco

"Schwesterfähre" für
Welterbe nominiert


Schwebefähre in Portugalete bei Bilbao

29. 9. 2004. Die berühmte spanische "Schwesterfähre" des Ostener Baudenkmals, die Schwebefähre in Portugalete bei Bilbao, ist jetzt offiziell für das Weltkulturerbe der Unesco nominiert worden.

Bei der Präsentation der Kandidatur in Bilbao haben die Kulturpolitiker Gurutz Larrañaga und Belén Greaves vor der Presse darauf hingewiesen, dass die 1893 erbaute Schwebefähre die älteste der Welt ist. Der Generaldirektor der Schwebefähre von Portugalete, Rafael Sarría, hält die Bewerbung der "Mutter aller Schwebefähren" für außerordentlich aussichtsreich. Von den 800 bislang zum Welterbe ernannten Objekten fallen bislang nur drei Prozent in die Kategorie des Industriedenkmals.

Ausführliche Presseberichte über die Nominierung der spanischen Schwebefähre (siehe auch www.schwebefaehre.org) stehen in den Online-Ausgaben der Zeitungen El Correo und UK.


SPD

Ein Job-Center
für Hemmoor?


SPD-Fraktion in der Samtgemeinde Hemmoor

29. 9. 2004. Der Hemmoorer SPD-Ortsvereinsvorstand und die SPD-Samtgemeindefraktion wollen sich bei der Gestaltung der neuen Arbeitsmarktpolitik ("Hartz IV") vor Ort einmischen und sich für die Einrichtung eines Job-Centers in Hemmoor einsetzen.

"Wir tragen gemeinsam Verantwortung für eine optimale Umsetzung von Hartz IV in unserer Samtgemeinde", kündigen Johannes Schmidt, Vorsitzender des Ortsvereins, und Bodo Neumann, Vorsitzender der Fraktion im Samtgemeinderat Hemmoor, in einer gemeinsamen Erklärung an. Mehr unter www.spd-hemmoor.de.


Schwebefähren

"Landmarke von
Format und Größe"


Schwebefähren-Modell auf der Biennale

29. 9. 2004. Ein Modell der berühmten Schwebefähre von Middlesbrough - eine von nur noch acht weltweit - dient zur Zeit als Blickfang auf der Architektur-Biennale in Venedig. Die Schwebefähre steht im Zentrum eines Masterplans zur Umgestaltung der Middlehaven-Zone von Middlesbrough zu einer "Stadt für das 21. Jahrhundert".

Das 500-Millionen-Pfund-Projekt soll die Schwebefähre als "Landmarke von Format und Grandeur" einbeziehen, zugleich aber eine neue Generation von Wahrzeichen für die Region am River Tees schaffen, schreibt der Evening Standard. Mehr...



Erholung unter Reet am Rand der Samtgemeinde Hemmoor
Ab Ende Oktober noch Termine frei

Verbrechen

Vage Spur im
Mordfall Levke


Mordopfer Levke

29. 9 2004. Bei der Suche nach dem Mörder der achtjährigen Levke aus Cuxhaven ist die Polizei eventuell einen Schritt weiter: Bei einer Polizeiaktion am Fundort der Leiche, einem einsamen Waldgebiet im Sauerland, wurden Haare an den Ästen gefunden. Das sagte ein Sprecher der Sonderkommission Levke am Dienstag. Es ist aber noch offen, ob die Haare tatsächlich vom Mörder des Kindes stammen. "Derzeit ist noch nicht einmal bekannt, ob die Haare von einem Mensch oder einem Tier stammen", sagte der Soko-Sprecher.


Plattdeutsch

Entscheidung
in Hemmoor

29. 9. 2004. Rund 120 Pädagogen trafen sich in Beckdorf zum 22. Plattdeutschen Schulmeistertag. Motto: „Spraak is Musik, Musik is een Spraak.“ Wie dort bekannt wurde, wird nächsten Jahr wird wieder ein plattdeutscher Lesewettbewerb ausgetragen. Der Bezirksentscheid ist am 3. Juni in Hemmoor vorgesehen. Mehr im Tageblatt.


Gemeinden

Hemmoorer am
Hemmoor-Ring


Fern von Hemmoor: der Hemmoor-Ring

29. 9. 2004. In der Industriegemeinde Rüdersdorf bei Berlin gibt es seit langem einen Hemmoor-Ring. Jetzt besuchte eine 14-köpfige Delegation der Unternehmergemeinschaft der Stadt Hemmoor die Partnerstadt (und natürlich auch den Hemmoor-Ring). Mehr unter HEMMOOR.


Freizeit

Sportfischer-Tipps
jetzt überarbeitet


Angler auf der Oste

28. 9. 2004. Der SFV "Oste" e.V. hat seine Tipps für Oste-Angler überarbeitet. Der Text ist als PDF-Datei hier abrufbar; er soll zur kommenden Saison als Broschüre neu herausgegeben werden. Mehr über den Verein unter sfv.oste.de.


Museen

Backfest im
Heimathof


Backhaus auf dem Heimathof

27. 9. 2004. Der Heimatverein Hüll und Umgebung hat für Sonntag, 3. Oktober, zu seinem letzten Backfest für das Jahr 2004 eingeladen. Ab 14 Uhr wird im Backhaus des Heimathofes in Niederhüll 23 wieder der legendäre Butterkuchen gebacken.


Schützen

Uwe Gehrmann
neuer Kaiser


Vizebürgermeister Saul (2.v.l.) mit Majestäten

27. 9. 2004. Am Wochenende wurde in Kleinwörden der Samtgemeindekaiser ausgeschossen. Als neue Majestät ehrte Präsident Wilfried Röndigs im Beisein von SG-Vizebürgermeister Hans-Wilhelm Saul den Warstader Uwe Gehrmann, Kaiserin ist Anne Obermann aus Westersode.

Bei den Jungschützen wurde Denise Kühlke (Heeßel) Kaiserin und Heiko Harms (Schüttdamm) Kaiser. Alle Ergebnisse hier.


Großenwörden

Gemeinde steht
der Kirche bei

27. 9. 2004. Im Großenwördener Friedhofsstreit steht die Gemeinde auf der Seite der Kirche. Anmerkungen von  Bürgermeister Hubert von der Lieth zu den aktuellen Auseinandersetzungen unter GROSSENWÖRDEN.


Osten

Sympathie für
Osterrönfeld


Gegenüber von Rendsburg: Osterrönfeld

24. 9. 2004. Die beiden Gemeinden haben viel gemeinsam: Osterrönfeld hat vor 90 Jahren den Bau einer Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal durchgesetzt, Osten den Bau einer Schwebefähre über die Oste. Er könne sich sehr gut Kontakte zwischen den beiden einzigen Schwebefähren-Dörfern in Deutdschland vorstellen, bis hin zur Partnerschaft, erklärte Bürgermeister Carsten Hubert am Donnerstag vor dem Ostener Rat. Die Idee kam an: Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Rüdiger Toborg und Lothar Klüser, plädierten für eine Kontaktaufnahme.


Verkehr

Schulbus
verunglückt

24. 9. 2004. Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Auto in der Nähe von Stade sind am Donnerstag elf Schulkinder leicht verletzt worden. Sie wurden mit Prellungen und Blutergüssen ins Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Fahrerin, die den Unfall verursacht hatte, erlitt schwere Verletzungen, ihre achtjährige Tochter wurde leicht verletzt. Den Angaben zufolge war die 42-Jährige auf regennasser Straße bei Himmelpforten in einer scharfen Kurve ins Schleudern geraten und frontal mit dem Bus zusammengestoßen.


Presse

Der Landrat und
die Urlaubslektüre

23. 9. 2004. Der Stader Landrat Gunter Armonat (Foto) staunte nicht schlecht, als ihm kürzlich eine spanische Zeitung mit einem deutschsprachigen Bericht über die Ostener Schwebefähre in die Hände fiel. Armonat kopierte die Urlaubslektüre - einen Artikel mit der Überschrift "Spanischer König rettet 'Eiffelturm des Nordens'" - und schickte den Ausschnitt an Jochen Bölsche (Osten) von der AG Osteland.

In Armonats Anschreiben heisst es: "Als Anlage überreiche ich Ihnen einen sehr schönen Bericht über das Projekt Fährstraße und Schwebefähre Osten, der in einer Zeitung auf den Kanarischen Inseln erschienen ist, zur Kenntnisnahme. Ansonsten möchte ich Ihnen auf diesem Wege ganz herzlich zu dem schönen Erfolg gratulieren, den Sie mit dem Projekt Fährstraße haben. Ich sehe darin auch eine Bestätigung der Arbeit der Maritimen Landschaft Unterelbe. Machen Sie also weiter so."

Der Artikel aus der spanischen Zeitung kann auf deren Website nachgelesen werden: hier.


Schwebefähre

Reparatur mit
Hindernissen


Antriebsrad der Schwebefähre

23. 9. 2004. Unerwartete Probleme verzögern die Reparatur der Ostener Schwebefähre. Eisenteile im Umfeld der Antriebskomponenten haben sich als derart korrodiert erwiesen, dass an ihnen zur Zeit keine hydraulischen Pressen für den Ausbau der zwei noch oben verbliebenen  Antriebsräder angesetzt werden können; zunächst müssen Stahlbauer an der Laufkatze Verstärkungen montieren.

Mit einem Abschluss des 1. Bauabschnittes (Ziel: Wiederinbetriebnahme) wird jetzt nicht mehr für Oktober, sondern erst für November gerechnet.


Auskranen - diesmal anderswo

Hemmoorer Wassersportler, die normalerweise Mitte Oktober ihre Boote an der Basbecker Fährdeichlücke fürs Winterlager aus der Oste kranen lassen, müssen auf Grund der Verzögerungen in diesem Jahr auf die Sietwende ausweichen - die Deichlücke an der Schwebefähre wird bis November durch das Treppengerüst zur Fährenreparatur blockiert sein.


Städtepartnerschaft

Hemmoorer Besuch
"Event des Jahres"


Hemmoorer Partnerstadt Swaffham

21. 9. 2004. Der Besuch von Delegationen aus den Partnerstädten Hemmoor und Couhé war für die Lokalpresse im britischen Swaffham das Ereignis des Jahres ("Swaffham's major event of the year"). Gerade war die 30-köpfige Hemmoorer Delegation aus England zurückgekehrt, da machte sich eine Reisegruppe der Unternehmergemeinschaft Hemmoor unter dem Vorsitz von Wolfgang Fels in eine weitere Partnerstadt auf: nach Rüdersdorf bei Berlin. Mehr unter HEMMOOR.


Alles gratis

Kostenlose
Konsumgüter

23. 9. 2004. Das gibt's nur einmal im Norden: einen "Verschenkmarkt". Jeden Tag kommen 250 Besucher, um sich in Oldenburg mit kostenlosen Konsumartikeln einzudecken. Vorbild für karitative Organisationen in unserer Region? Mehr in der Kreiszeitung Wesermarsch.


Schule

70 000 müssen
unterschreiben

23. 9. 2004. "Es kann nicht sein, dass der Schulbesuch wieder eine Frage des Geldbeutels wird“, sagt Birgit Johannßen, Vorsitzende des Kreiselternrats Cuxhaven (Website hier). Die Organisation fordert alle Eltern auf, die Volksinitiative für Lernmittelfreiheit und freie Schülerbeförderung im Land Niedersachsen (Website hier) zu unterstützen. Bis zum 2. Juni 2005 müssen nach einem streng vorgegebenen Verfahren 70000 Unterschriften wahlberechtigter Bürger in Niedersachsen zusammengekommen sein, damit das Anliegen der Volksinitiative im Landtag behandelt wird. Ziel ist nicht nur eine Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit, sondern auch eine dauerhafte Sicherung der kostenfreien Schülerbeförderung, um die viele Eltern angesichts der eilig vorgenommenen Abschaffung der Lernmittelfreiheit bereits fürchten.


Kehdingen

Elternmord
im Hafturlaub?


Vermisstes Ehepaar Burmeister (BKA-Foto)

22. 9. 2004. Seit genau einem Monat, seit dem 22. August, ist das Rentner-Ehepaar Vera und Hayo Burmeister aus Nordwohlde, Gemeinde Bassum, verschwunden. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden 74-jährigen umgebracht worden sind. Unter Tatverdacht steht der Sohn der Burmeisters, der in der Vollzugsanstalt Meppen einsitzt und zur Zeit des Verschwindens Hafturlaub hatte.


Warnschild am Hafen Ruthenstrom

Suchaktionen nach dem ebenfalls verschwundenen Fahrzeug, einem schwarzen VW Golf III, Kennzeichen DH-DV 204, unter anderem am Ruthenstrom, blieben ergebnislos. Mehr auf der Website des Bundeskriminalamtes. Eine Reportage von Radio Bremen über den mysteriösen Fall kann hier gehört werden.


Sandbostel

Gedenkstätte
an der Oste

22. 9. 2004. Auf dem Weg zu einer Gedenkstätte Sandbostel sei eine weitere Hürde genommen, meldet heute der Weser-Kurier. Der Gemeinderat habe Pläne gebilligt, im Bereich der einstigen Lagerkirche an das Schicksal der Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge zu erinnern, die bis 1945 in dem kleinen Ort an der Oberen Oste interniert waren und von denen Tausende starben. Mehr...

Erst vor wenigen Tagen hatten fünfzig Motorradfreunde aus ganz Deutschland an dem ehemaligen KZ-Ausweichlager (Details hier) einen Kranz niedergelegt und gefordert: "Keine Chance dem braunen Terrror." Bericht in der Zevener Zeitung.


Vereine

"Oste erwacht aus
Dornröschenschlaf"


"Oste-Gipfel" in der Ostekrone Hechthausen

20. 9. 2004. Lange galt die idyllische Oste als "vergessener Fluss", von Kreis- und Gemeindegrenzen zerstückelt, von Touristikern übersehen. Jetzt jedoch sei die Oste "aus dem Dornröschenschlaf erwacht", urteilte Barbara Norden, Tourismus-Expertin der Stadt Bremervörde, bei einem "Oste-Gipfel" von Bürgermeistern, Touristikern und Gastronomen aus drei Landkreisen im Hechthausener Gasthaus "Ostekrone".

Die Oste-Anrainer hätten bei der gemeinsamen Arbeit an der "Deutschen Fährstraße" die letzten Reste von Kirchturmdenken überwunden, bilanzierte Gerald Tielebörger (Wingst) als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., die zu dem Treffen eingeladen hatte.


Fachbeirat Kommunalpolitik der AG Osteland

In der Sitzung konstituierten sich drei Arbeitsgemeinschaften, unter anderem für Kommunalpolitik (auf unserem Foto von links nach rechts:  Arbeitskreis-Leiter und Ratsherr Johannes Schmidt (Hemmoor), die Samtgemeindebürgermeister Jan-Erik Bohling (Am Dobrock), Edgar Gödecke (Nordkehdingen), Jens Koch (Hemmoor), Fachbereichsleiterin Bianka Kummer in Vertretung von Bürgermeister Eduard Gummich (Stadt Bremervörde).

Ausführlicher Bericht unter HECHTHAUSEN.


Baudenkmale

Schwebefähre zwei
Wochen gesperrt


Gesperrt: Rendsburger Schwebefähre

20. 9. 2004. Auch die Rendsburger Schwebefähre wird überholt. In den beiden Wochen der schleswig-holsteinischen Herbstferien (4. bis 16. Oktober) stellt die "Schwesterfähre" des Ostener Baudenkmals wegen Umbauarbeiten den Betrieb ein. Ein Ersatzverkehr ist aus Kostengründen bislang nicht vorgesehen - zum Verdruss des Osterrönfelder Bürgermeisters Jörg Sibbel, der während der Sperrung den Einsatz eines Börtebootes fordert. Bericht in der Rendsburger Landeszeitung.


Schifffahrt

Ein kleines, aber
feines Museum

20. 9. 2004. Viele Glückwünsche nahmen am Wochenende die Ehrenamtlichen rund um den Vorsitzenden Volker von Bargen entgegen, die 1994 im alten Hafenspeicher in Wischhafen das Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum (Website ) aufgebaut haben. Mehr über das zehnjährige Jubiläum im Stader Tageblatt. Zur Website des Museums mit der Werbefigur "Fiete" (siehe Abbildung) geht es hier.


Tourismus

Bremervörde
lobt AG Osteland

20. 9. 2004. Die Stadt Bremervörde (Foto: der Sportboothafen) hat die "hohe Bedeutung" der in Osten ansässigen AG Osteland e.V. für die Entwicklung des Tourismus in der Region betont. Auf der Internetseite der Stadt heisst es unter anderem, eine Mitgliedschaft von Osteanrainer-Gemeinden in der AG Osteland sei aus diesem Grund "fast unumgänglich". Voller Wortlaut der Erklärung hier.


Küstenmarathon

"Eine grandiose
Veranstaltung"

19. 9. 2004. "Eine grandiose Veranstaltung, die ihresgleichen sucht." So bewertet der Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes, Johannes Schmidt (Hemmoor), den Verlauf des 5. KSK-Küstenmarathons am Wochenende in Otterndorf. Am besten schnitten die Kenianer ab. Mehr unter www.kuestenmarathon.de und auf der Website der NEZ.


Stade

Konzert für eine
neue Klappbrücke

20. 9. 2004. Eine Bürgerinitiative kämpft in Stade für den Bau einer neuen Klappbrücke im Hafen, die 2,5 Millionen Euro kosten soll Am Anfang wurden die Initiatoren belächelt, danach von der Europäischen Union unterstützt. Jetzt soll ein Konzert neue Spenden bringen. Mehr im Hamburger Abendblatt.


Hörfunk

Schwebefähre
auf Radio Bremen


Reportage-Thema Reparatur der Schwebefähre

19. 9. 2004. Das überregionale Interesse an der Restaurierung des nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor hält an. Der Hörfunksender Radio Bremen Eins berichtete im Rahmen der Sendereihe "Bremen Eins am Sonntagnachmittag - Das regionale Nachmittagsmagazin" über die Rettung des Baudenkmals. Zu hören war unter anderem der Vorsitzende der Ostener Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre, Horst Ahlf.


Deutsche Fährstraße im "Tageblatt"

Immer stärkere Beachtung findet die von der AG Osteland aufgebaute Deutsche Fährstraße. Am Wochenende veröffentlichte das Stader Tageblatt gemeinsam mit dem Buxtehuder Tageblatt den vierten Teil einer großen Serie von Grit Klempow über die jüngste deutsche Ferienstraße, die Oste und Ostsee verbindet.

Beschrieben wird diesmal die Etappe von Brunsbüttel bis Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal,  der "Straße der Traumschiffe" mit ihren vielen Brücken und Fähren. Ausdrücklich hingewiesen wird in dem Beitrag auf dier Website www.deutsche-faehrstrasse.de.

Ein Bericht über den Eintritt der Stadt Bremervörde in die AG Osteland steht in der Online-Ausgabe von Bremervörde-aktuell. Der Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich wird mit den Worten zitiert: „Wir werden die Chancen nutzen, die sich für Bremervörde durch die 'Deutsche Fährstraße' ergeben." Die Stadt und ihr Umland bekämen durch den Anschluss an die neue Ferienstraße "einen neuen Stellenwert im Tourismus".


Oste

Neue Anleger
in Aussicht


Ostesperrwerk bei Neuhaus

18. 9. 2004. Genügend Anleger für Fahrgastschiffe - das ist nach Ansicht von Experten das A und O für eine Belebung des Wassertourismus in der der Oste-Region und für einen Ausbau der "blauen Route" im Zuge der Deutschen Fährstraße. Jetzt gibt es gute Nachrichten aus Nordkehdingen und Großenwörden.

Der seit langem geforderte Anleger am Natureum, nördlich des Oste-Sperrwerks, scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein. Wie der Nordkehdinger Samtgemeindebürgermeister Edgar Goedecke der AG Osteland e.V. mitteilt, ist "der Schiffsanleger geplant, Zuschussanträge sind gestellt, die Bewilligung der Zuschüsse ist in Aussicht gestellt, die schriftlichen Zuschussbewilligungen bleiben abzuwarten". Nach Stand der Dinge sei davon auszugehen, "dass im Laufe des Jahres 2005 der Schiffsanleger entstehen wird".


Geplanter Anleger (u.) in Großenwörden

In Großenwörden steht ein Schiffsanleger auf der Prioritätenliste, gleich hinter der Oberflächenentwässerung, wie Bürgermeister Hubert von der Lieth am Freitag gegenüber dem Stader Tageblatt erklärt hat.

"Zwischen Osten und Gräpel ist Großenwörden geradezu prädestiniert für einen Oste-Anleger", schreibt das Blatt unter Hinweis auf eine Studie des Himmelpfortener Planers Uwe Cappel zur Dorferneuerung.


Feuerwehr

Raketenstart
am Jägerzaun?

18. 9. 2004. Was aussieht wie ein Mini-Raketenstart vor einem Jägerzaun, war Teil der Vorführungen zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Osten: Der Versuch, eine Spraydose durch Erhitzen zum Platzen zu bringen, misslang zwar, doch sonst klappte alles wie am Schnürchen.
Das köstliche Tortenbüffet (Foto) war immer umlagert, und auch die Kinder hatten ihren Spaß. Mehr unter OSTEN.


Tourismus

Heimatverein stärkt
AG Osteland e.V.


Schriftführer Heinbockel, Vorsitzender Grantz

17. 9. 2004. Der Geschichts- und Heimatverein Hemmoor e. V. (Website hier) hat beschlossen, der Arbeitsgemeinschaft Osteland beizutreten. Am Donnerstag übergaben Vorsitzender Heino Grantz und Schriftführer Heinrich Heinbockel in Hechthausen das Beitrittsformular. Das Foto zeigt die Neumitglieder mit einer Karte des Südabschnitts der Deutschen Fährstraße.

Der Geschichts- und Heimatverein will in der Fachgruppe Natur / Kultur der AG Osteland mitwirken, die sich  - ebenso wie die Fachgruppen Kommunales und Touristik - auf der gut besuchten Mitgliederversammlung konstituiert hat. Ein ausführlicher Bericht folgt auf dieser Website.


Bücher

"Beglückend
und erheiternd"


Eckhard Brandt signiert sein neues Buch

17. 9. 2004. Die Teilnehmer einer Führung durch Eckhard Brands "Boomgarden" in Osten-Altendorf, die "Arche Noah" für bedrohte Apfelsorten, waren die ersten, die das neue Apfelbuch von Deutschlands prominentestem Obstbauern zu sehen bekamen. Inzwischen hat das Stader Tageblatt das Buch "Von Äpfeln und Menschen" vorgestellt. Es sei "beglückend und erheiternd", schreibt die Zeitung. Kompletter Tageblatt-Artikel hier im Internet.


Entwicklungsplanung

Kehdinger Land
knutscht Osteland

16. 9. 2004. Im Zuge der "Integrierten ländlichen Entwicklungsplanung", unterstützt vom Bremerhavener Amt für Agrarstruktur (AfA), soll künftig das Gebiet "Kehdingen - Oste" zusammenwirken. Mögliche Mitwirkende sind nach Mitteilung des Ostener Bürgermeisters Carsten Hubert (Foto) neben Osten die Samtgemeinden Kehdingen, Himmelpforten, Oldendorf sowie die Gemeinden Oberndorf, Drochtersen und Geversdorf. Mehr unter OSTEN.


Elbvertiefung

"Regierung nimmt
die Sorgen ernst"


Rossmann, Warnke, Wetzel gestern an der Elbe

15. 9. 2004. Die Bundesregierung hat noch nicht der von Hamburg, Bremen und Niedersachsen gewollten Vertiefung von Außenelbe und Außenweser zugestimmt. Die Regierung beschloss am Mittwoch aber, ein Seehafenkonzept zu entwickeln und mit den Ländern abzustimmen. Beide Projekte sollen zunächst einer Naturschutzprüfung unterliegen und damit von einer Zustimmung von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) abhängig gemacht werden.

Offenbar haben die Natur- und Deichschutzargumente der Kritiker von der Wasserkante ihre Wirkung nicht verfehlt. Die hiesige SPD-Abgeordnete und Küstenexperin Margrit Wetzel ist zufrieden über die vielen Auflagen, die das Bundeskabinett formuliert hat: "Ich bin sehr froh, dass das Bundeskabinett die Sorgen der Betroffenen hinter dem Deich ernst nimmt und weitergehende Untersuchungen veranlasst, bevor es überhaupt zu einer Bedarfsfeststellung und einem Planfeststellungsverfahren für die Elbvertiefung kommt."

Jetzt müssten alle offenen Fragen - vor allem um die Deichsicherheit, für die das Land Niedersachsen verantwortlich ist - genauestens untersucht und geklärt werden. In der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes seien übrigens bis 2008 keine Mittel für eine weitere Elbvertiefung vorgesehen. Verkehrsminister Manfred Stolpe, so Wetzel, halte sein Wort: "Es wird keine vorschnellen Beschlüsse, sondern gründliche Untersuchungen geben, bevor Entscheidungen fallen."


Containerschiff vor der Ostemündung

Während in Berlin das Kabinett tagte, war die SPD-Verkehrspolitikerin in Sachen Elbe aktiv. Gemeinsam mit ihrem schleswig-holsteinischen Kollegen Dr. Ernst Dieter Rossmann besuchte sie das Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe und ließ sich von Geschäftsführerin Karin Warnke erklären, warum das Projekt nicht nur den Tourismus, sondern die gesamte wasserbezogene Wirtschaftsentwicklung an der Unterelbe fördern soll (siehe Foto oben).

Anschließend gab es Gespräche mit Vertretern der Seglerverbände: Jost Klein vom Seglerband Niedersachsen und BSV Hansa und Klaus Wehrt vom Altländer Yachtclub informierten die über die Verschlickung der kleinen Häfen und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen gegen die vielfältigen Schäden der Kleinschifffahrt.

Kapitän Egon Ohlrogge, Vorsitzender der Stader SPD-Kreistagsfraktion, steuerte sein nautisches Wissen über notwendige Tiefe und Breite der Fahrrinne und die Mindestgeschwindigkeit großer Schiffe bei. Über die (fehlende?) Deichsicherheit ("Unser Deich hat die Grenze der Sicherheit erreicht!) informierte Thorsten Heitsch, Geschäftsführer des Hadelner Deich- und Uferverbandes die beiden Bundestagsabgeordneten.

"Ich habe kürzlich die niedersächsische SPD-Landesgruppe im Bundestag in Berlin durch die Fachleute aus unserer Region informieren lassen," teilte Margrit Wetzel mit, "eine Reihe von Kollegen wird sich vor Ort baldmöglichst umsehen und die anstehenden Untersuchungen kritisch begleiten, um uns zu unterstützen."


AG Osteland

Starkes Echo an
der Oberen Oste

16. 9. 2004. Der offizielle Eintritt der Stadt Bremervörde in die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. (siehe unten) hat an der Oberen Oste ein starkes Echo in der Lokalpresse gefunden. Auf einer halben Zeitungsseite berichtet die Bremervörder Zeitung über den Beitrittsakt im Bremervörder Rathaus und über die von der AG etablierte Deutsche Fährstraße.
Frische Informationen über den Stand des großen norddeutschen Tourismus-Projekts bringt die soeben erschienene Ausgabe 12/2004 des Newsletters "Der Fährplatz", die hier abgerufen werden kann (PDF-Datei, 508 KB).


Brunsbüttel

Ausschuss für
Osteland-Beitritt

16. 9. 2004. Immer fester fügt sich im Norden eine touristische Kraft, die sozusagen quer zur prominenten Elbschiene liegt. Die Achse Osteland - Nord-Ostsee-Kanal, auf der die Deutsche Fährstraße verläuft, nimmt mehr und mehr Form an. Den Bemühungen, mit dem Osteland und der Kanalregion zwei küstenferne, strukturschwache Landstriche touristisch zu  beleben, schließt sich jetzt auch Brunsbüttel an. Der Wirtschaftsausschuss der Stadt hat in seiner jüngsten Sitzung dem zuständigen Hauptausschuss empfohlen, "der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. zur Förderung des Projekts Deutsche Fährstraße zum 1. Januar 2005 beizutreten".

Eine entsprechende Beschlussfassung ist nach Mitteilung von Stefan Mohrdieck (Foto), dem Touristik- und Ordnungsamtschef der Stadt, in einer der nächsten Sitzungen des Hauptausschusses zu erwarten. - Interesse an einer Mitarbeit am Projekt Deutsche Fährstraße haben bereits auch die Kanal-Gemeinden Burg (Dithmarschen) und Hochdonn bekundet.


Internet

Stade-Touristik mit
frischer Homepage


Mit dem Zauberwort "südlich": Stade-Website

16. 9. 2004. "Der Tourismusverband Landkreis Stade befand Ende vergangenen Jahres, dass der Auftritt der Region in Sachen Werbung verbesserungswürdig sei. Die Überlegungen tragen nun Früchte: Ein neues Werbekonzept liegt auf dem Tisch, und der generalüberholte Internet-Auftritt kann sich sehen lassen..." Weiter im Stader Tageblatt.

Zur neuen Tourismus-Website geht es hier.


CDU

Steuergelder für
Parteiarbeit?

16. 9. 2004. Sind in Stade Steuergelder für CDU-Parteizwecke ausgegeben worden? Worum es in der Stader Finanzaffäre geht, der seit zwei Wochen schwelt, analysiert das Hamburger Abendblatt. Fazit: "Die Landes-CDU hatte klare Hinweise gegeben, wie Abgeordneten- und Parteiarbeit zu trennen sind. Der Kreisverband hielt sich nicht daran."


Wassersport

Match Race um
den Oste-Cup

Am 18. September fand die 14. Oberndorfer Regatta "Rund um den Medemgrund" statt. Die Seglergemeinschaft Oberndorf begrüßte Teilnehmer aus der Regatta-, Fahrten- und Familien-Seglerzene. Als Highlight wurde das 11. "Oste-Cup"-Match-Race auf J24-Booten auf der Oste in der Nähe von Geversdorf ausgetragen. Mehr auf der Vereinswebsite.
Auch in diesem Jahr ging die "Mocambo" wieder direkt neben der Regattastrecke vor Anker , um in der "ersten Reihe" dabei zu sein. Mehr unter www.oste-schifffahrt.de.


Natur
 

Jetzt ziehen
sie wieder

Nonnengänse über Kehdingen

15. 9. 2004. Bis zu 50 000 Nonnengänse werden sich in den kommenden Wochen auf den Wiesen und Weiden Kehdingens niederlassen und den Winter in Gesellschaft von Pfeifenten, Zwerg- und Singschwänen verbringen. Der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen bietet auch in diesem Jahr wieder zur Hauptzugzeit Führungen für interessierte Besucher an. Mehr unter KEHDINGEN.


Osteland

Bremervörde ist
"froh und stolz"


Gummich (r.), Tielebörger (2.v.r.)

14. 9. 2004. Hoch erfreut ist Gerald Tielebörger, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., über den Eintritt der Stadt Bremervörde in seinen Verein, das Lenkungsgremium der Deutschen Fährstraße. Bürgermeister Eduard Gummich, der vor dem Bremervörder Rathaus das Aufnahmedokument überreichte, erklärte, die Stadt sei "froh und stolz", an dem touristischen Projekt Deutsche Fährstraße mitwirken zu können.

"Die Zeit der Kirchturmpolitik im Tourismus ist vorüber", betonte Gummich. Der Bürgermeister wird künftig mit beratender Stimme dem erweiterten Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland angehören, die vor einem Jahr den Anstoß zu der jüngsten deutschen Ferienstraße gegeben hat.

Die Osteschiene ist
praktisch komplett

Damit haben nun sämtliche Städte und Samtgemeinden zwischen Tide-Kilometer Null und Mündung der Oste den Eintritt in die "Lobby für die Oste" vollzogen oder für die nahe Zukunft angekündigt; in Oldendorf und Himmelpforten werden Beschlüsse der Samtgemeinderäte über entsprechende Verwaltungsvorlagen in Kürze erwartet.

Mehr auch auf der Website www.osteland.de in der Rubrik PRESSETEXTE.


Bücher

Neu:Prachtband
aus Achthöfen


Oste-Kapitel (Ausschnitt) im neue Elbe-Buch

13. 9. 2004. In Achthöfen (Gemeinde Osten) hat vor kurzem der Fotokünstler Nikolaus Ruhl letzte Hand angelegt an das Layout eines gut 220 Seiten starken, üppig bebilderten Prachtbandes ("Erlebnis Elbe") über die gesamte maritime Region Unterelbe. Ausführlich dargestellt werden darin auch Osten und das Osteland. Mehr unter OSTEN.


Denkmalschutz

Der Norden feierte
die Schwebefähren


Ostener Info-Stand in Rendsburg

12. 9. 2004. Die beiden einzigen deutschen Schwebefähren in Rendsburg und Osten/Oste waren am Wochenende Mittelpunkt zweier Festveranstaltungen zum "Tag des offenen Denkmals" mit dem Schwerpunktthema Wasser. Die Ostener Schwebefähre hatte bereits am Freitagabend im Mittelpunkt einer Festveranstaltung mit dem Titel "Ein Jahrhundert in der Schwebe" gestanden (siehe unten).


Schwebefähre in Rendsburg (mit MS Europa)

Die Rendsburger Schwebefähre war unter den 310 maritimen Denkmalen in Schleswig-Holstein als Schauplatz der landesweiten Auftaktveranstaltung am Sonntag ausgewählt worden, weil sie nach dem Urteil des Kieler Landeskonservators Dr. Michael Paarmann seit dem "Appell von Madrid" des spanischen Königs Juan Carlos I. zur Erhaltung dieser Bauwerke zu den prominentesten Denkmalen im Lande gehört (Wortlaut hier).

Die Hochbrücke und die Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal seien, so Paarmann, "Markenzeichen für die gesamte Region". Ein ausführlicher Bericht der Rendsburger "Landeszeitung" über die Veranstaltung, die unter Sturm und Starkregen litt, steht hier.

"Horizontale Schwester
des Eiffelturms"


Festansprache von Bürgermeister Breitner

Bei dem Festakt am Nord-Ostsee-Kanal, an dem aus "Schwesterfähren"-Ort Osten Bürgermeister Carsten Hubert sowie Jochen Bölsche vom Weltverband der Schwebefähren teilnahmen, unterstrich der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner die touristische und kulturgeschichtliche Bedeutung der "horizontalen Schwester des Eiffelturms", wie er die Schwebefähre an der Eisenbahnhochbrücke nannte. Die von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. konzipierte Deutsche Fährstraße, die beide Bauwerke verbindet, beweise, welches "Entwicklungspotenzial in den Schwebefähren steckt", erklärte der Rendsburger Bürgermeister in seiner Festansprache.


Prost! Schnaps aus dem Schwebefähren-Glas

Die AG Osteland war im Festzelt am Nord-Ostsee-Kanal mit einem ständig umlagerten Informationsstand vertreten, an dem Angelika Hubert und Renate Wendt aus Osten sieben Stunden lang nicht nur Prospekte über Osten und die Deutsche Fährstraße bereit hielten, sondern auch den guten Ostener Fährschnaps (Armagnac mit Pflaume) verkauften, den sich viele der insgesamt rund tausend Besucher schmecken liessen.


Der Fährschnaps warb in Rendsburg für Osten

Immer wieder konnten die Ostenerinnen den Gästen erläutern, wo die Oste fließt und wohin die jüngste deutsche Ferienstraße führt. Ganz besonders viel Anklang fanden auch am Nord-Ostsee-Kanal die Schwebefähren-Poster des Ostener Fotokünstlers Nikolaus Ruhl.

Zwei Dörfer mit
vielen Parallelen

Am Rande der Veranstaltung führten die Ostener Vertreter außerordentlich freundschaftliche Gespräche mit dem Bürgermeister und dem Bürgervorsteher der Gemeinde Osterrönfeld, Jörg Sibbel und Klaus-Jürgen Ströh. Das ländlich strukturierte Osterrönfeld, gegenüber von Rendsburg gelegen, hatte vor gut 90 Jahren den Bau der Schwebefähre - ebenso wie das Dorf Osten - gegen mancherlei Widerstände durchgesetzt.


Beste Kontakte: Ströh, Sibbel, Bölsche, Hubert

Angesichts der Parallelen zwischen den beiden nur 100 Kilometer von einander entfernten Orten, die bei einer Führung deutlich wurden, hielten es die Gesprächspartner für sinnvoll, zu Hause für gegenseitige Besuche von Vereinen und Gruppen zu werben.

Sogar eine mögliche Partnerschaft zwischen den einzigen deutschen Schwebefähren-Dörfernwurde kurz angedacht; die Osterrönfelder äußerten sich positiv. (Osten hat im Gegensatz zu den meisten deutschen Gemeinden keinen Partnerort.)


Viele Parallelen mit Osten: Osterrönfeld

Ein ausführlicher Bericht über die Bedeutung der beiden letzten deutschen Schwebefähren für den Denkmalschutz steht hier.

Mehr über die Ostener Werbeaktion in Rendsburg und die dort empfangegen Anregungen für die Arbeit im Osteland steht unter OSTEN.

Im November
wieder fahrbereit?

An der Ostener Schwebefähre informierten sich am Sonntag rund 40 interessierte Bürger bei zwei Führungen durch Horst Ahlf über den Stand der Reparaturarbeiten. Er hoffe, dass die Fähre im November wieder fahrbereit sei, sagte Ahlf. Mehr in der NEZ.

Bundesweit waren am "Tag des offenen Denkmals" mehr als 6700 Bauten in über 2500 Städten und Gemeinden für Besucher geöffnet. Insgesamt wurden mehr als vier Millionen Besucher gezählt.


Veranstaltungen

Zeitreise mit
Zylinderhut


Ortsheimatpfleger Rüdiger Toborg

11. 9. 2004. Als die Schwebefähre über die Oste vor 95 Jahren eingeweiht wurde, trugen alle Honoratioren Zylinderhüte (Foto unten).


Eröffnung der Schwebefähre 1909

Mit Zylinder trat daher der Ostener Ortsheimatpfleger Rüdiger Toborg in der historisch-literarischen Revue "Ein Jahrhundert in der Schwebe" auf, die am Freitag aus Anlass des "Tages des offenen Denkmals" in Osten stattfand - eine Zeitreise in die Vergangenheit, begleitet von Musik aus alten Zeiten, meisterhaft dargeboten vom Instrumentalduo Bardenhagen / Wackhusen.


Anja Wackhusen und Willi Bardenhagen

Bei der hervorragend besuchten Veranstaltung im Fährkrug waren nahezu alle vertreten, die in Osten Rang und Namen haben - ein eindrucksvolles Bekenntnis des Ortes zum Denkmalschutz und zur Erhaltung des nationalen Baudenkmals Schwebefähre.

Großer Bildbericht unter OSTEN.


Justiz

Kirche droht
mit Knast


 Blockade 2003: Stört ein Auto die Totenruhe?

23. 9. 2004. Im absurden Großenwördener Friedhofskrach, in dem die Kirchengemeinde laut Stader Tageblatt "auf Deubel komm raus" um ihr Recht streitet, ist eine weitere Runde abgeschlossen, eine so genannte Güteverhandlung. Es geht um den kircheneigenen Weg zu einem Haus achtern Diek, den die Kirchengemeinde 2003 mit Findlingen blockieren liess.

In dem zunehmend bizarren Streit - zwischendurch wurden sogar der Naturschutz und zwei fiktive Seeadler bemüht - liess die Kirchengemeinde jetzt dem Hausbesitzer, dessen Mitbewohner sowie allen "angekündigten" Besuchern per Einstweiliger Verfügung untersagen, weiterhin die einzige Zufahrt zum Grundstück zu nutzen. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung muss der Hausbesitzer, der die Kosten des Verfahrens zu tragen hat, ein Ordnungsgeld bis zu 100.000 Euro zahlen, andernfalls droht ihm, wie von der Kirche beantragt, ein halbes Jahr Haft. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Herbstmarkt

Eine Lanze fürs
fahrende Volk


Schaustellerbetrieb in Hemmoor

23. 9. 2004. Aus Anlaß des Hemmoorer Herbstmarktes (24. bis 26. September) haben Bürgermeister Grube und Stadtdirektor Golloch eine Lanze fürs "fahrende Volk" gebrochen. Der Überlebenskampf des Schaustellergewerbes mit seinen 140 000 Menschen werde täglich härter. Die Stadt Hemmoor sei froh, "dass Sie ihr noch immer die treue halten und damit den Fortbestand unserer Traditionsmärkte garantieren." Grube und Golloch an die Adresse der Schausteller: "Lassen Sie sich nicht entmutigen!"

Auf dem Hernstmarkt ist das Schaustellergewerbe mit Auto-Skooter, Airliner, Kinderkarussell und anderen Attraktionen vertreten. Der Markt endet mit einem verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr.


Natureum

Puzzle mit
Walskelett

15. 9. 2004. Der Bremerhavener Walfachmann Günther Behrmann hat bereits mehr als 250 Pottwalskelette zusammengesetzt. Das Natureum bietet jetzt ein besonderes "Wal-Erlebnis" mit dem Experten: Es verlost drei Walaktionen für Schulklassen mit Günther Behrmann am 30. September. Die drei Gewinnerklassen erhalten freien Eintritt und werden von Günther Behrmann in die Welt die Wale entführt.

Welche Schulklasse wissen möchte, warum der Wal vor Cuxhaven strandete, wie seine Knochen bearbeitet und zusammengesetzt wurden und was Behrmann sonst über Wale zu berichten hat, sollte sich schriftlich bis zum 24.September unter dem Stichwort "Walaktion" beim Natureum Niederelbe, 21730 Balje bewerben. Die Gewinner werden ausgelost und umgehend benachrichtigt.

Fast 300 Schulklassen haben die Walschau bereits gesehen. Museumspädagoge Stefan Lilje setzt bei dem pädagogischen Begleitprogramm voll darauf, dass die Kinder anschaulich das Thema vermittelt bekommen und aktiv eingebunden werden. "Die Kinder bekommen natürlich die Gelegenheit, alles mögliche über Wale zu erfragen. Im Anschluss können Sie dann mit dem Rallyebogen ausgestattet selbstständig den "Wal-Expertenschein" machen, erklärt Lilje.

Walaktionen mit Führungen und Ausstellungsrallye können noch bis zum 3. Oktober unter 04753 / 842110 gebucht werden. Die Sonderausstellung ist täglich außer Montag von 10 bis18 Uhr zu sehen.


Musik

"Woodstock auf
dem Lande"

13. 9. 2003. "Illegal 2001" begeisterte in Hüll 1500 Fans - das Stader Tageblatt verspürte bei dem Konzert der Extraklasse, veranstaltet vom Schützenverein, einen Hauch von Woodstock. Mehr...


Fußball

Sensation im
Bezirkspokal

12. 9. 2004. Vierte Runde im Bezirkspokal: Eine Sensation schaffte die "Erste" des FC Basbeck-Osten durch den 2:0-Sieg gegen den Bezirksligisten SV Vorwärts Hülsen bei Nienburg (Homepage hier). Rekordleistungen zeigten Torhüter Renato Lindtner (für Olaf Manis) und Kai Hoenicke, der die beiden Treffer erzielte. "In der 5. Runde wird wieder der ganze Landkreis Cuxhaven auf den kleinen Verein aus Hemmoor schauen", heisst es auf der Website des Vereins.


In eigener Sache

75 000
Besucher seit dem 15. 2. 2001


Das war 2001 einer der ersten Beiträge

Liebe Oste-Surfer,

die Websites aus der Ostemarsch (Sammeladresse: www.ostemarsch.de) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Nachdem erst am 27. Januar der 40 000. und am 7. April der 50 000. Besucher verzeichnet wurde, ist der Zähler am 10. September auf 75 000 gesprungen.

Die Homepage - am Anfang war es nur nur eine einzige Seite - wurde Anfang 2001 ins Netz gestellt; einige der ersten Beiträge finden sich hier im Archiv.

160 Besucher pro Tag

Wachsenden Zuspruch verzeichnet die Seite vor allem seit der Umgestaltung am 1. Mai 2004, die für schnelleren Seitenaufbau und mehr Übersichtlichkeit gesorgt hat; seither kann man per Mausklick ganz einfach zwischen den Seiten osten-oste.de, hemmoor.info, huell.net, hechthausen.org und grossenwoerden.de sowie den jeweiligen Rubriken VEREINE, TOURISMUS, AKTUELLES, DORFLEBEN und KULTUR hin und her springen.


Unser Zielgebiet: die Ostemarsch

Die historisch eng miteinander verbundenen Orte in der Ostemarsch, dem einstigen Amt Osten (mehr hier), ob nun heute im Kreis Stade oder im Kreis Cuxhaven gelegen, rücken jetzt auch im Internet wieder zusammen, ungeachtet aller kommunalpolitischen Grenzen und aller verlegerischen Verbreitungsbeschränkungen für unsere heimischen Kreiszeitungen.

Die Zahl der täglichen Besucher ist von 145 im ersten Quartal dieses Jahres auf mittlerweile 160 gestiegen - am Wochenende weniger, werktags deutlich mehr.

Weil nicht jeder Leser jeden Tag diese Seite aufruft, dürfte die Gesamtzahl der regelmäßigen und gelegentlichen Besucher bei schätzungsweise 500 liegen.


Prominentester Gästebuch-Besucher: McAllister

Natürlich freuen wir uns über jeden Hinweis unserer Leserinnen und Leser (E-mail: osten@oste.de) und über jeden Eintrag in eines unserer Gästebücher.

Der prominenteste Besucher, der sich dort verewigt hat, ist übrigens CDU-Star David McAllister, der bald nach dem Start der Website eine "herzliche Gratulation zu dieser informativen und interessant gestalteten Homepage über das schöne Osten und seine Menschen" hinterliess.

Das kleine, ehrenamtlich tätige Redaktionsteam (Näheres hier) nimmt den Zählerstand 75000 zum Anlass, einmal all denen zu danken, die mit Fotos oder Texten, mit Rat oder Tat, mit Tipps oder auch Kritik dazu beigetragen haben, diese Website - ein ziemlich beispielloses Gemeinschaftsprojekt vieler Dutzend Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Orten - aufzubauen und auszubauen.

In alphabetischer Reihenfolge (wir haben hoffentlich nicht allzu viele vergessen) waren das seit 2001:

Horst Ahlf (Osten), Niels Ahlff (Osten), Barbara Amann (Osten), Wolfgang Auerbach (Großenwörden), Frederick Behrens (Osten), Sigrid Beyer (Osten), Caspar Bingemer (Oberndorf), Carmen Braack (Großenwörden), Karl-Heinz Brinkmann (Osten), Stefan Buck (Osten), Markus Buck (Hechthausen), Peter Burmester (Osten), Helga Daß (Hüll), Brigitte Deters (Großenwörden), Heiko van Dieken (Hemmoor), Marion Driller (Großenwörden), Uwe Dubbert (Hechthausen), Dieter Ducksch (Osten), Wolfgang Fels (Hemmoor), Klaus-Werner Fischer (Osten), Thomas Gerdts (Hemmoor), Jürgen Gerecke + (Osten), Eibe von Glasow (Oberndorf), Edgar Goedecke (Freiburg), Karl-Heinz Gruschka (Osten), Thorben Gruschka (Osten), Herbert Guthahn (Osten), Erika Haack (Osten), Stephan Haak (Osten), Karin Harms (Hemmoor), Karsten Heilemann (Osten), Carsten Hubert (Osten), Thorsten Juls (Osten), Erich Kahrs (Großenwörden), Gesine Kahrs (Großenwörden), Helmut Kammann (Großenwörden), Ali Kanbar (Hemmoor), Elke Kirmes (Osten), Klaus Kirmes (Osten), Volker Klingenberg (Osten), Lothar Klüser (Osten), Peter Köhler (Osten), Hans König (Osten), Hilde König (Osten), Günther Kück (Großenwörden), Holger Kuhne (Geversdorf), Rosi Kück (Großenwörden), Hubert von der Lieth (Großenwörden), Elke Loewe (Hüll), Elli Ludwig (Osten), Gunda Mau (Großenwörden), Heino Mau (Großenwörden), Christian Menke (Bassum), Silvia Nebel (Großenwörden), Odo Peters (Osten), Peter Prüß (Osten), Horst Puttfarken (Osten), Wolfgang Röhl (Oberndorf), Wilfried Röndigs (Osten), Nikolaus Ruhl (Osten), Heinz Schlichting (Bonn), Reinhard Schlichtmann (Großenwörden), Thea Schlichtmann (Großenwörden), Gerd Schmerse (Bederkesa), Johannes Schmidt (Hemmoor), Klaus Schmidt (Rendsburg), Peter Schütt (Hamburg), Curt Schuster (Hemmoor), Wolfgang Schütz (Osten), Bianca Schwoche (Osten), Henri Seebeck (Großenwörden), Herma Sentker (Großenwörden), Frank Strohschein (Osten), Marion Tants (Osten), Volker Tants (Osten), Heinz Thedrian (Osten), Jens Thedrian (Osten), Gerald Tielebörger (Wingst), Lars Thorhorst (Osten), Torsten Thorhorst (Osten), Dr. Manfred Toborg (Osten), Rüdiger Toborg (Osten), Prof. Dr. Jürgen Udolph (Leipzig), Johann Umland (Hüll), Heinrich Uthenwoldt (Osten), Heinz Wassermann (Großenwörden), Dr. Margrit Wetzel (Stade), Siegfried Wichmann (Osten), Silvia Wolter (Hemmoor), Birte Zöllner (Hemmoor) u.v.a.

Wie gesagt: Ihnen allen besten Dank.

Herzlichst Ihre

webmaster@oste.de


Sport

Ein Reitverein
stellt sich vor


Was für ein Bild: Pferde an der Oste

8. 9. 2004. Mit einer neuen - leicht verspielten - Website stellt sich der Reit- und Fahrverein Hechthausen-Basbeck jetzt im Netz vor. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Schwebefähren

Die Stempelfarbe
ist noch frisch


Ersttagsbrief mit Sonderstempel zum Jubiläum

7. 9. 2004. Die Stempelfarbe ist noch frisch: Seit dem Wochenende sind die ersten Sammlerstücke - Ersttagsbrief, Gedenkblatt, Sonderstempel - fertig, mit denen der Rendsburger Briefmarkensammlerverein zum "Tag des offenen Denkmals" an die Eröffnung der Schwebefähre über den Kanal vor 90 Jahren erinnert.

Das vierseitige Gedenkblatt informiert unter anderem über die 20 weltweit gebauten Schwebefähren und über die Gründung des Weltverbandes der Schwebefähren im vorigen Herbst; der Wortlaut ist auf www.schwebefaehre.org dokumentiert.


Reiten

Ostenerin siegte
in Großenwörden

5. 9. 2004. Bei Traumwetter begann am Sonntag die Großenwördener Pferdeleistungsschau. Nachmittags wurden wie immer verschiedene Show-Programme gezeigt. Besonders umjubelt: die "Voltis" (Foto oben).  Zur Reiterkönigin war bereits am Freitag die 18-jährige Aline Horeis aus Osten-Isensee gekürt worden.

Nummer eins: Aline Horeis

Mehr über das Reiterfest unter GROSSENWÖRDEN.


Veranstaltungen

SPD feierte
Hafenfest


Am Ruder des Museumsschiffes "Jan-Dirk"

5. 9. 2004. Der SPD-Ortsverein  Drochtersen feierte am Sonntag mit Hunderten von Gästen bei strahlendem Sonnenschein ein Hafenfest in Krautsand, am Ruthenstrom, auf und an den Museumsschiffen "Jan-Dirk" und "Käpt'n Klünder". Was die "Jan-Dirk" mit Osten zu tun hat, steht unter OSTEN.)

Viele Gruppen (Tanz, Musik, Plattdeutsches) traten auf, dazu gab es "hübsche private Stände mit Marmelade, Honig, Säften und Käse", wie Organisatorin Rita Beer aus Assel angekündigt hatte. Außerdem hatte sie versprochen: "Wir reden an dem Tag nicht über Politik!" Mehr unter KEHDINGEN.


Literatur

Neues Buch über den
Ostener "Boomgarden"


Eckhard Brandt in Osten-Altendorf

5. 9. 2004. Der geniale Direkt- und Selbstvermarkter Eckhard Brandt, Deutschlands prominentester Obstbauer, wohnt in Großenwörden, doch sein  "Boomgarden" liegt im Ostener Ortsteil Altendorf. Die Besucher, die dort am Sonnabend die "Arche Noah" für bedrohte Apfelsorten besichtigten, waren die ersten, die das neue Apfelbuch von Brandt zu sehen bekamen. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Presse

"Der raue Wind und
der weite Blick"


Tageblatt-Bericht vom 4. 9. 2004

4. 9. 2004. "Der raue Wind und der weite Blick" ist die Überschrift des dritten Teils der Riesen-Serie, mit der das Stader Tageblatt / Buxtehuder Tageblatt seit August die einzelnen Etappen der Deutschen Fährstraße vorstellt und Lust darauf weckt, die 250 Kilometer lange Strecke von Bremervörde bis Kiel abzufahren, deren Wahrzeichen die Schwebefähren in Osten und Rendsburg sind. In der Wochenend-Ausgabe der beiden Zeitungen vom 4./5. September schildert die Autorin Grit Klempow (Foto) die Strecke zwischen Balje und Brunsbüttel.


AG Osteland

Gummich überreicht
Beitrittsdokument

6. 9. 2004. Auch Bremervörde setzt auf die Deutsche Fährstraße. Bürgermeister Eduard Gummich (Foto) wird dem Vorstand der AG Osteland e.V. am Dienstag, 14. September, 10 Uhr, im Bremervörder Rathaus das Beitrittsdokument überreichen. In den letzten Wochen hatten bereits die Samtgemeinden Nordkehdingen, Hemmoor und Am Dobrock den Beitritt vollzogen. Entsprechende Anträge haben auch die Bürgermeister der Samtgemeinden Oldendorf und Himmelpforten angekündigt. Eine einschlägige Empfehlung beschloss vorige Woche einstimmig der Finanz-, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschuss der Samtgemeinde Himmelpforten.

Der Himmelpfortener SG-Bürgermeister Holger Falcke (Foto) sieht in dem AG-Osteland-Projekt Deutsche Fährstraße eine Möglichkeit, zusätzlich EU-Fördermittel in die Region zu lenken. Bereits im Mai hatte der Vorstand der AG Osteland das Ferienstraßen-Projekt vor dem Samtgemeinderat präsentiert. Der Rat war "entzückt", wie das "Stader Tageblatt" damals notierte.

Gemeinsam
mit Osten

Wie das Tageblatt in seiner Montagausgabe ergänzend berichtet, treibt die Samtgemeinde Himmelpforten zur Zeit mit Blick auf Fördermittel für "Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte" auch eine qualifizierte Entwicklungsplanung voran, wobei die beteiligten Gemeinden Nordkehdingen, Drochtersen, Oldendorf, Osten, Geversdorf und Oberndorf vom Amt für Agrarstruktur betreut werden. Mehr...


Nord-Ostsee-Kanalfähre bei Burg (Dithmarschen)

Auch im Nord-Abschnitt der Deutschen Fährstraße wächst das Interesse an dem Projekt. Nachdem im Juli Brunsbüttel seinen Beitritt angekündigt hatte, haben jetzt auch Burg (Dithmarschen) und Hochdonn Aufnahmeunterlagen angefordert.

Zugleich wächst die Zahl der Vereine und Verbände, die über korporative Zugehörigkeit oder die Mitgliedschaft ihrer Vorsitzenden in der AG vertreten sind. Dazu zählen der Heimatverein Hechthausen, das Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum Wischhafen, der Wassersportclub Osten, die Unternehmergemeinschaft Hemmoor und die Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg.

Fachgruppen tagen
in Hechthausen

Am Donnerstag, 16. September, 19 Uhr, konstituieren sich in Hechthausen, Gasthaus "Ostekrone", die drei Fachgruppen der AG Osteland. Erörtert werden unter anderem die Radweg-Ausschilderung und Investitionen für Anleger(Fachgruppe Kommunales), die Förderung der Fahrgastschiffahrt und künftige Messe-Auftritte (Fachgruppe Touristik) sowie der Oste-Kulturpreis und eine Exkursionsreihe (Fachgruppe Natur/Kultur).



.
Musik

"Orgeltouristen"
schätzen Osten


Die Peternell-Orgel in der Ostener Kirche

12. 9. 2004. Das Gebiet zwischen den Unterläufen von Elbe und Weser ist Teil der reichsten Orgellandschaft der Welt, die sich von Groningen bis Hamburg erstreckt und eine Vielzahl von Originalinstrumenten aus allen Perioden des Orgelbaus seit der Spätgotik umfasst.

Die Ostener Peternellorgel aus dem Jahre 1890 stand am Sonntag, 12. September, im Mittelpunkt eines Konzerts im Rahmen der Reihe "14. Orgellandschaft zwischen Elbe und Weser", die der 2002 gegründete Verein zur Förderung der Orgelkultur im Elbe-Weser-Raum e.V. ("Orgelakademie Stade") veranstaltete. Der Verein will unter anderem den "Orgeltourismus" fördern. Das Veranstaltungsprogramm ist im Internet auf dieser Website verfügbar.


Bahnübergang

Baubeginn noch
in diesem Jahr?


Bahn-Chef Mehdorn: Gute Nachrichten

10. 9. 2004. Er gehe davon aus, dass mit dem Bau der neuen Bahnquerung in Verlängerung der Hemmoorer Bahnhofstraße noch in diesem Jahr begonnen werden könne, hat Bahnchef Hartmut Mehdorn der CDU-Bundestagsabgeordneten Martina Krogmann mitgeteilt.

Krogmann und ihre SPD-Kollegin Margrit Wetzel hatten monatelang Druck auf die Bahn ausgeübt - offenbar mit Erfolg.

"Ich bin froh, dass der Pessimismus in Hemmoor durch aktive Politik in Berlin besiegt wurde", kommentierte heute morgen der Hemmoorer SPD-Vorsitzende Johannes Schmidt die gute Nachricht aus der Bahnzentrale. Mehr unter HEMMOOR.


Veranstaltungen

Jubeltage für zwei
Schwebefähren

10. 9. 2004. "Die letzten deutschen Schwebefähren in Rendsburg und Osten/Oste, die beiden Wahrzeichen der Deutschen Fährstraße, stehen diesen Monat im Zentrum von Jubiläumsfeiern", meldet heute der auf Nordsee-Themen spezialisierte Bremerhavener Web-Informationsdienst "Küstenschnack". Mehr...


Polizei

Leiche in
der Oste?

10. 9. 2004. Der vage Verdacht, ein Selbstmörder könne sich von der Eisenbahnbrücke in Hechthausen in die Oste gestürzt haben, mobilisierte am Donnerstag die Rettungskräfte im Osteland. Mehr auf der NEZ-Website.


Jubiläum

Neuhaus/Oste im
360-Grad-Look


600 Jahre alt: Neuhaus an der Oste

12. 9. 2004. Chronisten nennen 1404 als das Gründungsjahr von Neuhaus (Oste); nachweislich ließ der Bremer Erzbischof Otto hier eine Burg erbauen, die er "dat Nygehus" nannte. Am Wochenende feierte der malerische Oste-Flecken sein 600jähriges Bestehen.

Man nannte ihn
"Hänge-Peters"

Keine Rolle spielt bei den Jubiläumsfeierlichkeiten der berühmteste - besser: berüchtigtste - Sohn des Ortes, der Kolonialist Carl Peters (siehe Foto, Lebenslauf hier), der sich in Afrika gegenüber den Einheimischen so übel aufführte, dass er sogar im Kaiserreich Abscheu erregte, wo man ihn "Hänge-Peters" nannte (Details hier). 1897 wurde der Begründer von Deutsch-Ostafrika seines Amtes als Reichskommissar enthoben, was die Nazis später nicht davon abhielt, den geltungssüchtigen Abenteurer von der Ostemündung als Nationalhelden zu feiern.

Porträtfotos
von Giraffen

Im Web ist Neuhaus repräsentativ durch die schöne Seite neuhaus-tourismus.de des Fremdenverkehrsverein "Ostemündung" e.V. vertreten.


360-Grad-Panorama von Neuhaus - vergrößern

Toll: das 360-Grad-Panorama des Yachthafens von Neuhaus (Quicktime erforderlich!) auf der Seite www.highclick.de, der innovativen Hemmoorer Firma Highclick. (Das sind Leute die mit der irren Teleskop-Kamera, mit der man Porträtfotos von Giraffen schiessen kann...)


Schwebefähre

"Kanaren-Journal" über
die Oste und den König


Besuch beim König: Denkmalschützerin Greiner

8. 9. 2004. Die bewegende Geschichte von König Juan Carlos I. und der Schwebefähre über die Oste macht in der spanischen Presse weiter die Runde.


Osten/Oste  in der spanischen Presse

Jetzt steht sie auch in der Online-Ausgabe der deutschsprachigen spanischen Zeitschrift "Kanaren-Journal" - hier.


Schwebefähre

Ein Denkmal
wird verpackt

8. 9. 2004. Die Einrüstung der Ostener Schwebefähre ist abgeschlossen, die so genannte Einhausung bereits zu 75 Prozent vollzogen.
Die weißen Plastikplanen signalisieren weit ins Land, dass die Restaurierung des nationalen Baudenkmals begonnen hat.
Ein wenig erinnert die Verpackung der Schwebefähre an die Verhüllung des Berliner Reichstages durch die Künstler Christo und Jeanne Claude, die 1995 Furore machte (Foto).


Niedersachsen

Oppositionskritik
am Elbe-Beschluss


Grundsätzlich für Vertiefung: MP Wulff

9. 9. 2004. Das grundsätzliche Einverständnis der niedersächsischen CDU/FDP-Landesregierung mit einer Vertiefung der Unterelbe ist bei der Opposition auf Kritik gestoßen. Die SPD warf der Regierung vor, sie lasse die Sorgen der Menschen um Deichsicherheit und Umweltschutz unbeachtet. Es fehle außerdem ein gemeinsames Hafenkonzept der Bundesländer.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende David McAllister habe die Menschen an der Küste hingehalten, hiess es in der SPD. Die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Margrit Wetzel will in Berlin darauf drängen, dass auch der Bundestag über die Elbvertiefung entscheidet; eine Frage von solcher Tragweite dürfe nicht dem Kabinett überlassen bleiben.

Am Dienstag hatte Niedersachsen als letztes Bundesland offiziell dem Projekt Elbvertiefung zugestimmt, so dass es in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden kann. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) bewertete die Zustimmung - vorbehaltlich der Klärung von ökologischen Fragen - als Beweis für die zunehmende Kooperation der norddeutschen Länder.


Containerschiff vor der Ostemündung

Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) reagierte erfreut: "Damit sind wir der Zukunftssicherung des Hamburger Hafens ein großes Stück näher gekommen."  Ausführliche Berichte  im Hamburger Abendblatt.


Affären

Bürgermeister unter
schwerem Verdacht

9. 9. 2004. Der Bürgermeister von Harsefeld steht unter schwerem Verdacht: Er soll Mädchen sexuell belästigt haben. Mehr in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblatts.


Ausflüge

Im Spätsommer der
Natur auf der Spur


Idylle an der Tide-Oste

9. 9. 2004. Im Spätsommer der Natur auf der Spur sein - das kann man überall entlang der Deutschen Fährstraße im Osteland zwischen Bremervördeund Balje. Tipps gibt das Stader Tageblatt auf dieser Website.

Ein Beispiel: Am Sonntag, 12. September, kann man im Natureum Niederelbe die Welt der Spinnen angstfrei kennen und vielleicht sogar schätzen lernen. Der Hamburger Diplom-Biologe Holger Kirk und seine Assistentin demonstrieren den Besuchern, dass die Horrorgeschichten über Spinnen reine Klischees sind. Die Besucher können Vogelspinnen anfassen und afrikanische Fauchschaben streicheln. Der "Spinnen-Tag" findet zwischen 11 und 17 Uhr im Hauptgebäude statt. Um 12, 14 und 16 Uhr gibt Kirk in Form von Dia-Kurzvorträgen mit anschließenden "Streichelaktionen" den Besuchern faszinierende Einblicke in das Leben der Achtbeiner. Der Eintritt beträgt 4 bzw. 3 Euro.


Feste

Wie feiert man ein
Fähr-Jubiläum?


Sonderstempel zum Rendsburger Fährjubiläum

10. 9. 2004. In fünf Jahren, am 1. Oktober 2009, feiert die Samtgemeinde Hemmoor das 100-jährige Bestehen ihrer Schwebefähre. Wie feiert man ein Fährjubiläum? Das lässt sich am Sonntag in Rendsburg studieren.

Dort begeht das Land Schleswig-Holstein das 90-jährige Jubiläum der dortigen Schwebefähre - mit Festakt, Sonderstempel, Ausstellungen, Besichtigungstouren und üppigem Rahmenprogramm. Tausende von Besuchern werden unter der Hochbrücke erwartet.

Helfer willkommen

Auch die AG Osteland ist mit einem Info-Stand vertreten, an dem auf die Deutsche Fährstraße und die Schwebefähre zwischen Basbeck und Osten hingewiesen wird (ehrenamtliche Helfer sind noch willkommen, bitte melden bei rena.wendt@gmx.de).

Was alles in Rendsburg los ist, steht heute in der dortigen Landeszeitung.

Im Ostener Fährkrug findet bereits heute abend eine "historisch-literarische Revue" zum 95-jährigen Bestehen der Schwebefähre über die Oste statt. Mehr unter OSTEN.


Schwebefähre

"Kanaren-Journal" über
die Oste und den König


Besuch beim König: Denkmalschützerin Greiner

8. 9. 2004. Die bewegende Geschichte von König Juan Carlos I. und der Schwebefähre über die Oste macht in der spanischen Presse weiter die Runde.


Osten/Oste  in der spanischen Presse

Jetzt steht sie auch in der Online-Ausgabe der deutschsprachigen spanischen Zeitschrift "Kanaren-Journal" - hier.


Schwebefähre

Ein Denkmal
wird verpackt

8. 9. 2004. Die Einrüstung der Ostener Schwebefähre ist abgeschlossen, die so genannte Einhausung bereits zu 75 Prozent vollzogen.
Die weißen Plastikplanen signalisieren weit ins Land, dass die Restaurierung des nationalen Baudenkmals begonnen hat.
Ein wenig erinnert die Verpackung der Schwebefähre an die Verhüllung des Berliner Reichstages durch die Künstler Christo und Jeanne Claude, die 1995 Furore machte (Foto).


Niedersachsen

Oppositionskritik
am Elbe-Beschluss


Grundsätzlich für Vertiefung: MP Wulff

9. 9. 2004. Das grundsätzliche Einverständnis der niedersächsischen CDU/FDP-Landesregierung mit einer Vertiefung der Unterelbe ist bei der Opposition auf Kritik gestoßen. Die SPD warf der Regierung vor, sie lasse die Sorgen der Menschen um Deichsicherheit und Umweltschutz unbeachtet. Es fehle außerdem ein gemeinsames Hafenkonzept der Bundesländer.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende David McAllister habe die Menschen an der Küste hingehalten, hiess es in der SPD. Die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Margrit Wetzel will in Berlin darauf drängen, dass auch der Bundestag über die Elbvertiefung entscheidet; eine Frage von solcher Tragweite dürfe nicht dem Kabinett überlassen bleiben.

Am Dienstag hatte Niedersachsen als letztes Bundesland offiziell dem Projekt Elbvertiefung zugestimmt, so dass es in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden kann. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) bewertete die Zustimmung - vorbehaltlich der Klärung von ökologischen Fragen - als Beweis für die zunehmende Kooperation der norddeutschen Länder.


Containerschiff vor der Ostemündung

Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) reagierte erfreut: "Damit sind wir der Zukunftssicherung des Hamburger Hafens ein großes Stück näher gekommen."  Ausführliche Berichte  im Hamburger Abendblatt.


Affären

Bürgermeister unter
schwerem Verdacht

9. 9. 2004. Der Bürgermeister von Harsefeld steht unter schwerem Verdacht: Er soll Mädchen sexuell belästigt haben. Mehr in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblatts.


Denkmalschutz

Mehr Zustimmung
in der Bevölkerung

8. 9. 2004. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist gewachsen, doch knappe öffentliche Mittel und der "Abriss von handwerklichem Wissen" erschweren zunehmend die Arbeit der Denkmalschützer, erklärt der schleswig-holsteinische  Landeskonservator Michael Paarmann in der heutigen Ausgabe der Kieler Nachrichten (Wortlaut hier).

Paarmann äußert sich zum Tag des offenen Denkmals, der am Sonntag, 12. September, mit einer landesweiten Veranstaltung an der Rendsburger Schwebefähre begangen wird. Als Vertreter der Ostener "Schwesterfähre" wird auch Bürgermeister Carsten Hubert in Rendsburg erwartet.

Zum Tag des offenen Denkmals veranstalten der Ostener Heimatverein und der Fährverein bereits am Freitag, 10. September, 19.30 Uhr, im Fährkrug gemeinsam einen historisch-literarischen Abend zur Geschichte des "achten Weltwunders", wie die Ostener Schwebefähre einst genannt wurde. Ihr Bau ist vor genau 100 Jahren, am 1. September 1904, vom Gemeindeausschuss beschlossen worden.


Handskizze aus Osten (Herbst 1904)

Die Veranstaltung - Titel: "Ein Jahrhundert in der Schwebe" - sowie zwei Führungen (Fährmuseum, 10. September, 18.30 Uhr, und Schwebefähre, 12. September, 11 Uhr) stellen den Ostener Beitrag zum diesjährigen Tag des Denkmalschutzes (Website) dar, der bundesweit am 12. September begangen wird.

Ausführlicher Vorbericht unter OSTEN.


Sport

Ein Reitverein
stellt sich vor


Was für ein Bild: Pferde an der Oste

8. 9. 2004. Mit einer neuen - leicht verspielten - Website stellt sich der Reit- und Fahrverein Hechthausen-Basbeck jetzt im Netz vor. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Musik

"Orgeltouristen"
schätzen Osten


Die Peternell-Orgel in der Ostener Kirche

26. 8. 2004. Das Gebiet zwischen den Unterläufen von Elbe und Weser ist Teil der reichsten Orgellandschaft der Welt, die sich von Groningen bis Hamburg erstreckt und eine Vielzahl von Originalinstrumenten aus allen Perioden des Orgelbaus seit der Spätgotik umfasst. Die Ostener Peternellorgel aus dem Jahre 1890 wird am Sonntag, 12. September, 17 Uhr, im Mittelpunkt eines Konzerts im Rahmen der Reihe "14. Orgellandschaft zwischen Elbe und Weser" stehen, die der 2002 gegründete Verein zur Förderung der Orgelkultur im Elbe-Weser-Raum e.V. ("Orgelakademie Stade") veranstaltet. Der Verein will unter anderem den "Orgeltourismus" fördern. Das Veranstaltungsprogramm ist im Internet auf dieser Website verfügbar.


Kultur

KunstRaum
braucht Geld

7. 9. 2004. Zu einer Spendenaktion hat der KunstRaum Hüll aufgerufen. "Wir benötigen dringend finanzielle Unterstützung", heisst es in einem Brief an Freunde und Förderer.


 KunstRaum Hüll: Begegnung mit der Weltkultur

Zugleich werden in dem Brief eine Reihe von positiven Urteilen über das Projekt zitiert, zum Beispiel von Christian Wulff, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen: "KunstRaum ist eine Begegnungsstätte musikalischer und künstlerischer Weltkultur. Seit Jahren leistet KunstRaum im ländlichen Raum Niedersachsens einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in dieser Region, und seine Ausstrahlung geht weit darüber hinaus." Mehr unter KEHDINGEN.


Konzerte

Hüll, 23.59 Uhr:
"Illegal 2001"


Illegal 2001 live in concert

7. 9. 2004. Am Sonnabend, 11. September, "ab 23.59 Uhr", spielt "Illegal 2001" auf dem Schützenplatz in Hüll, am Tag vorher findet ein bunter musikalischer Abend statt, veranstaltet vom Schützenverein. Mehr unter KEHDINGEN.


Schwebefähren

Die Stempelfarbe
ist noch frisch


Ersttagsbrief mit Sonderstempel zum Jubiläum

7. 9. 2004. Die Stempelfarbe ist noch frisch: Seit dem Wochenende sind die ersten Sammlerstücke - Ersttagsbrief, Gedenkblatt, Sonderstempel - fertig, mit denen der Rendsburger Briefmarkensammlerverein zum "Tag des offenen Denkmals" an die Eröffnung der Schwebefähre über den Kanal vor 90 Jahren erinnert.

Das vierseitige Gedenkblatt informiert unter anderem über die 20 weltweit gebauten Schwebefähren und über die Gründung des Weltverbandes der Schwebefähren im vorigen Herbst; der Wortlaut ist auf www.schwebefaehre.org dokumentiert.


Fälschungen

Schlechter Scherz
um GEZ-Gebühren

7. 9. 2004. Über all in Deutschland, auch in Hemmoor, kursiert seit Monaten kettenbriefartig eine Falschmeldung, die GEZ (Gebühreneinzugszentrale der Rundfunkanstalten) würde rückwirkend Rundfunkgebühren zurück erstatten. Mehr unter HEMMOOR.


Kriminalität

600 Gäste nahmen
Abschied von Levke


Fahndungsfoto der Polizei

6. 9. 2004. Rund 600 Trauergäste nahmen am Montag Abschied von der kleinen Levke. Mehr in der Nordsee-Zeitung.


Schifffahrt

In meiner Wanne
bin ich Kapitän


Das Plakat zur Ausstellung

6. 9. 2004. Nur noch bis zum 19. September ist im Überseemuseum in Bremen eine Ausstellung zum Thema "100 Jahre Schiffsspielzeuge" geöffnet, Motto: "In meiner Badewanne bin ich Kapitän." Mehr auf dieser Website.


Reiten

Ostenerin siegte
in Großenwörden

5. 9. 2004. Bei Traumwetter begann am Sonntag die Großenwördener Pferdeleistungsschau. Nachmittags wurden wie immer verschiedene Show-Programme gezeigt. Besonders umjubelt: die "Voltis" (Foto oben).  Zur Reiterkönigin war bereits am Freitag die 18-jährige Aline Horeis aus Osten-Isensee gekürt worden.

Nummer eins: Aline Horeis

Mehr über das Reiterfest unter GROSSENWÖRDEN.


Veranstaltungen

SPD feierte
Hafenfest


Am Ruder des Museumsschiffes "Jan-Dirk"

5. 9. 2004. Der SPD-Ortsverein  Drochtersen feierte am Sonntag mit Hunderten von Gästen bei strahlendem Sonnenschein ein Hafenfest in Krautsand, am Ruthenstrom, auf und an den Museumsschiffen "Jan-Dirk" und "Käpt'n Klünder". Was die "Jan-Dirk" mit Osten zu tun hat, steht unter OSTEN.)

Viele Gruppen (Tanz, Musik, Plattdeutsches) traten auf, dazu gab es "hübsche private Stände mit Marmelade, Honig, Säften und Käse", wie Organisatorin Rita Beer aus Assel angekündigt hatte. Außerdem hatte sie versprochen: "Wir reden an dem Tag nicht über Politik!" Mehr unter KEHDINGEN.


Literatur

Neues Buch über den
Ostener "Boomgarden"


Eckhard Brandt in Osten-Altendorf

5. 9. 2004. Der geniale Direkt- und Selbstvermarkter Eckhard Brandt, Deutschlands prominentester Obstbauer, wohnt in Großenwörden, doch sein  "Boomgarden" liegt im Ostener Ortsteil Altendorf. Die Besucher, die dort am Sonnabend die "Arche Noah" für bedrohte Apfelsorten besichtigten, waren die ersten, die das neue Apfelbuch von Brandt zu sehen bekamen. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Presse

"Der raue Wind und
der weite Blick"


Tageblatt-Bericht vom 4. 9. 2004

4. 9. 2004. "Der raue Wind und der weite Blick" ist die Überschrift des dritten Teils der Riesen-Serie, mit der das Stader Tageblatt / Buxtehuder Tageblatt seit August die einzelnen Etappen der Deutschen Fährstraße vorstellt und Lust darauf weckt, die 250 Kilometer lange Strecke von Bremervörde bis Kiel abzufahren, deren Wahrzeichen die Schwebefähren in Osten und Rendsburg sind. In der Wochenend-Ausgabe der beiden Zeitungen vom 4./5. September schildert die Autorin Grit Klempow (Foto) die Strecke zwischen Balje und Brunsbüttel.


Bremervörde

Leben wie in

der Steinzeit
 
6. 9. 2004. Leben wie die Steinzeitmenschen - das können Kinder demnächst in einer Hüttensiedlung, die hinterm Bachmann-Museum in Bremervörde gebaut wird. Am kommenden Sonntag, 12. September, dem bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" wird die Siedlung eingeweiht und der Öffentlichkeit ab 10.30 Uhr vorgestellt. Mehr unter Bremervörde aktuell.
In Osten findet am Tag des offenen Denkmals um 11 Uhr eine Führung an der Schwebefähre statt. Horst Ahlf, 1. Vorsitzender der Fördergesellschaft, informiert über die laufende Restaurierung.

Vereine

Insolvenzantrag
gegen Skio


Skatehalle in Hemmoor: Noch zu retten?

4. 9. 2004. Das Finanzamt Cuxhaven hat die Einleitung des Insolvenzverfahrens gegen die Skaterinitiative Osten e.V. beantragt. Die gerade gewählte Kassenwartin Ute Siep sei bereits wieder zurückgetreten, meldet die NEZ in ihrer Wochenendausgabe.

Wird die Skatehalle zur
Spiel- und Spaß-Scheune?


Erfolgsmodell: Spielscheune in Otterndorf

Für den Fall, dass die Skio die derzeitige Krise nicht überlebt, hatten Kommunalpolitiker - wie berichtet - vorigen Monat bereits begonnen, darüber nachzudenken, was aus der Skatehallewerden soll. Ein kreativer Ostener Kommunalpolitiker hat intern angeregt, zu prüfen, ob die Halle nicht - eventuell mit Hilfe von Ein-Euro-Kräften - in eine Spiel- und Spaßscheune nach dem erfolgreichen Otterndorfer Vorbild umgestaltet werden könnte (mit Trampolin, Riesenrutsche etc.). Konkrete Ideen gibt es allerdings noch nicht: "Alles ungelegte Eier."

Zur einer Website über die Otterndorfer Spiel- und Spaßscheune, eine der Hauptattraktionen des Nordseebades, geht es hier.


Osten

Schlagzeilen auf
den Kanaren

3. 9. 2004. Osten macht zur Zeit Schlagzeilen auf den kanarischen Inseln. Mehr unter OSTEN.


Naturschutz

Seeadler kreisen
überm Osteland

3. 9. 2004. Die Ausweisung grossflächiger Naturschutzgebiete im Elbe-Weser-Dreieck - von fanatischen Naturschutzgegnern jahrelang erbittert bekämpft - zeigt erste Erfolge: Der Seeadler ist an der Ostemündung wieder heimisch geworden. Vom Beobachtungsstand am Natureum Niederelbe, vom Vogelkieker-Bus (www.vogelkieker.de) und vom Aussichtsturm am Balksee aus können die Tiere gesehen werden.

"Mit der Rückkehr der eindrucksvollen Vögel, die von alters her in unsere Landschaft gehören, ist Niedersachsen wieder ein Stück reicher geworden", erklärt Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP).

Was der in Osten/Oste lebende, international renommierte Vogelkundler Gerd-Michael Heinze zu dieser Entwicklung sagt, steht im Stader Tageblatt.

Mit 19 Paaren gab es 2004 so viele Seeadler wie noch nie, seit sich die Greifvögel wieder in Niedersachsen angesiedelt haben, heißt es auf der Website des Umweltministeriums. Von 19 registrierten Seeadlerpaaren hätten zwölf Paare zehn Jungadler zum Ausfliegen gebracht. "Das ist eine der zahlreichen erfreulichen Entwicklungen im niedersächsischen Naturschutz in diesem Jahr", freut sich der Umweltminister.

Das Ministerium weiter: "Seit Mitte des 19. Jahrhunderts waren Seeadler aus dem Gebiet des heutigen Niedersachsens vollständig verschwunden. Erst die geänderte Einstellung der Bevölkerung, insbesondere der Jägerschaft, hat die Rückkehr der größten und eindrucksvollsten Greifvögel in unser Bundesland ermöglicht.

Es begann Anfang der 90er Jahre mit einem Brutpaar an der Mittelelbe. Danach haben sich die Seeadler für alle Experten überraschend schnell nach Westen und Nordwesten ausgebreitet. Mitte der 90er Jahre siedelten Seeadler wieder im Raum Celle.

Um das Jahr 2000 herum nisteten die Greifvögel auch im Gebiet des Steinhuder Meeres sowie in der Gegend um Nienburg an der Weser. 1999 wurde mit elf Paaren zum ersten Mal die Zehnermarke überschritten. Seitdem hat der Bestand wiederum stark zugenommen.


Ostemündung: Jungvogel ungestört aufgezogen

In diesem Jahr haben zum ersten Mal zwei Seeadlerpaare auf der niedersächsischen Seite der Elbmündung im Raum Stade/Cuxhaven gebrütet. Dort konnte - dank einer engen Abstimmung und Kooperation zwischen dem Landkreis Cuxhaven, dem Kreisnaturschutzbeauftragten, der Naturschutzstation Unterelbe, den Grundeigentümern, Bewirtschaftern und Jagdpächtern sowie dem Kreisjägermeister - ein Adlerpaar im Winter 2003/2004 in Ruhe seinen Horst bauen, ab März unbehelligt brüten und ab Mitte April seinen Jungvogel ungestört aufziehen.

Mitte Juli war es dann soweit, der flügge Jungvogel wurde bei seinen ersten Flugversuchen über der Elb- und Ostemündung beobachtet."


Verbrechen

"Keine Zweifel"
an Levkes Tod


Website der Familie Straßheim

2. 9. 2004. Die Erinnerung an Levke Straßheim, an deren Tod es nach einer soeben veröffentlichten DNA-Analyse "keine wissenschaftlichen Zweifel" mehr gibt, lebt weiter im Internet. Die Familie hat zum Gedenken an ihre Tochter jetzt die Website www.levke-home.de freigeschaltet. Die Site ist noch im Aufbau, das Gästebuch wird jedoch schon von vielen genutzt.

Keinerlei Neuigkeiten zur Fahndung nach dem Täter enthält zur Zeit die Website der siebzigköpfigen Polizei-SOKO Levke. Zeitungen melden, dass die Polizei 2500 Hinweisen folgt und Spuren an jedem Baum in Tatortnähe untersucht. Mehr in der Nordsee-Zeitung.


Jubiläen

Fährbrücken-Beschluß
jetzt 100 Jahre alt


Schwebefähre bei Nacht (Herbst 2004)

1. 9. 2008. Ein historisches Datum von technikgeschichtlicher Bedeutung jährt sich zum hundertsten Mal: Am 1. September 1904 hat der Ostener Gemeindeausschuß unter Vorsitz von W. A. Lohse einstimmig den Bau einer Schwebefähre beschlossen - als erstes und einziges Dorf der Welt.


Internet

tageblatt.de künftig
teils kostenpflichtig


Demnächst gilt: Ankucken kostet was

1. 9. 2004. Seit sechs Jahren ist das Stader Tageblatt, eine überdurchschnittlich gut gemachte Lokalzeitung, im Internet präsent (www.tageblatt.de). Seit dem 1. September hat sich am vorzüglichen Online-Auftritt des Blattes etliches geändert.

Die gute Nachricht: Künftig gibt es "mehr Inhalte, Fotos und Links". Die schlechte Nachricht für die Surfer: Der überwiegende Teil soll (nach einer Übergangsfrist) den Abonnenten vorbehalten sein. Auswärtige Nichtabonnenten, zum Beispiel aus den Randgebieten des Kreises Cuxhaven, müssen künftig für ein so genanntes "Online-only-Abo" 11,50 Euro pro Monat berappen.

Gegen eine zusätzliche Gebühr von zwei Euro pro Monat können Online- und Zeitungs-Abonnenten die das Tageblatt in digitaler Form als E-Paper herunterladen (mehr unter www.tageblatt.de).

Einen anderen Weg beschreitet die Niederelbe-Zeitung (www.nez.de): Ihr vor kurzem optisch neu gestaltetes Angebot ist kostenlos abrufbar, allerdings ziemlich schmal: Täglich werden in der Regel maximal drei Leseproben - kurze Ausschnitte aus Zeitungstexten - online gestellt.

Unsere Websites für die Ostemarsch, ehrenamtlich gestaltet, bleiben natürlich weiterhin kostenlos abrufbar.


Tourismus

Wo liegt bloß der
Aufnahmeantrag?

31. 8. 2004. Beim 3. regionalen Tourismustag der Maritimen Landschaft Unterelbe (MLU) kamen am Dienstag in Buxtehude Vertreter aus Touristik-Organisationen zusammen, um die Vermarktung von maritimen Erlebnissen an der Unterelbe und der Oste voranzutreiben. Das Osteland war unter anderem durch den Vorsitzenden des Fremdenverkehrsverein Osten, Horst Ahlf (Foto), vertreten. Mehr im Stader Tageblatt.

Der Rat der Samtgemeinde Hemmoor hat zwar im Sommer den Beitritt zur MLU beschlossen, die Geschäftsstelle in Grünendeich hat jedoch noch immer nicht den Eingang des Hemmoorer Aufnahmeantrags registriert.


Biologie

Was ist denn das
für eine Pflanze?


Rätsel am Ostedeich: Schwarze Beeren

31. 8. 2004. Verwundert bleiben immer wieder Touristen vor der Pflanze mit den schwarzen Beeren stehen, die in der Ostener Deichstraße wächst. Elke Kirmes, die schräg gegenüber vom Standort des mysteriösen Gewächses wohnt, wollte es genauer wissen - und bekam im Hemmoorer Blumenhaus Wiebusch eine Antwort, die sie verblüffte. Mehr unter OSTEN.


Medien

Fähre zweimal
im Fernsehen


 Bürgermeister Breitner an der Schwebefähre

31. 8. 2004. Gleich in zwei Live-Sendungen berichtete das NDR-Fernsehen in seiner Reihe "DAS unterwegs" am 30. August über die beiden Schwebefähren in seinem Sendegebiet.

Während sich um 14 Uhr im Hintergrund das Traumschiff MS "Europa" der Rendsburger Hochbrücke näherte, interviewte die Moderatorin oben auf dem Steuerstand der Schwebefähre den Ostener Journalisten Jochen Bölsche vom Weltverband der Schwebefähren über das Engagement des spanischen Königs Juan Carlos I. für die Erhaltung der beiden Baudenkmale in Osten/Hemmoor und Rendsburg/Osterrönfeld.


TV-Aufnahmen auf dem Steuerstand

In einer zwanzigminütigen zweiten Live-Sendung, ab 17 Uhr, wiesen der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner und sein Osterrönfelder Kollege Jörg Sibbel auf die wachsende touristische Bedeutung der Schwebefähre am Nord-Ostsee-Kanal hin.

"Wer in Paris den Eiffelturm gesehen hat, sollte sich auch in Rendsburg die Schwebefähre anschauen", sagte Breitner. In einem Einspielfilm mit Archivaufnahmen wurde auch die Ostener Schwebefähre vorgestellt und auf ihre baldige Wiederinbetriebnahme hingewiesen.

Anlass der NDR-Sendung war ein eintägiger Workshop in der Nordakademie zur "touristischen Inwertsetzung" der Rendsburger Schwebefähre, zu dem die beiden Bürgermeister gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein 22 Expertinnen und Experten aus Wirtschaftsförderung, Wasserbau, Tourismus und Kommunen eingeladen hatten.


Tagungsthema Deutsche Fährstraße

Eines der drei Hauptreferate galt der von der AG Osteland betreuten, im Mai eröffneten Deutsche Fährstraße, deren Wahrzeichen die beiden letzten deutschen Schwebefähren sind (Wortlaut des Vortrages hier).


Ideen für die Rendsburger Schwebefähre

"Fährmuseum um jeden Preis!"

Meistgehörter Vorschlag in den fünf Arbeitskreisen des Workshops war die Forderung nach einem Fährmuseum für Rendsburg; Im Protokoll heißt es: "Fährmuseum um jeden Preis! Es schreit alles nach einem Museum!" Der Museumsidee soll jetzt eine Machbarkeitsstudie gewidmet werden.

Angesprochen wurde aber auch die Anbindung der Schwebefähre per Wassertaxi an den Obereiderhafen, der Bau einer Marina und eines Radfahrer- und Erlebniszentrums sowie die Produktion von Broschüren, Plakaten und Werbemitteln für die Rendsburger Schwebefähre. Die Rendsburger Regionalmanagerin Barbara Schramm-Braun griff die Idee einer Gemeinde-Partnerschaft zwischen den beiden Schwebefähren-Dörfern Osten und Osterrönfeld auf.


Schwebefähren-Workshop in Rendsburg

Bürgermeister Breitner erklärte, Rendsburg sei fest entschlossen, aus dem "Kleinod" Schwebefähre "mehr zu machen". Das Baudenkmal sei - das werde seit der Gründung des Weltverbandes der Schwebefähren auch den Einheimischen immer klarer - "in der ganzen Welt etwas Besonderes".

Breitner: "Jede Gemeinde kann froh sein, wenn sie ein solches Alleinstellungsmerkmal besitzt."


MS Europa gestern an der Schwebefähre

Demnächst wird unter der Schwebefähre der EON-Hanse-Cup ausgetragen, die drittgrößte Ruderveranstaltung der Welt . Bereits am übernächsten Sonntag steht die Rendsburger Schwebefähre, die voriges Jahr 90 Jahre alt geworden ist, im Zentrum der landesweiten Veranstaltung zum Tag des Denkmalschutzes in Schleswig-Holstein. Geplant sind ein Festakt mit Beteiligung von Regierungsvertretern und ein zehnstündiges historisch-technisches Rahmenprogramm.

In der heutigen Ausgabe der Schleswig-holsteinischen Landeszeitung heisst es dazu: "Dass die landesweite Auftaktveranstaltung am 12. September nicht an einer der langen Küsten, sondern im Binnenland stattfindet, hat einen königlichen Grund. Vor genau einem Jahr waren die die Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld, Andreas Breitner und Jörg Sibbel, zu einer Audienz beim spanischen Monarchen Juan Carlos geladen, dem Ehrenvorsitzenden des Weltverbandes der Schwebefähren.

Das Medienecho war so beachtlich, dass Landeskonservator Dr. Michael Paarmann sofort anbot, die Auftaktveranstaltung unter der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke zu veranstalten. "Brücke und Schwebefähre gehören sicher zu den prominentesten Denkmalen im Lande. Sie sind Markenzeichen für die gesamte Region", sagte Paarmann. Aus diesem Grunde seien Brücke und Fähre unter den 310 maritimen Denkmalen im Lande ausgewählt worden."

Der komplette Zeitungsbericht steht hier.


Kultur

Tolles Konzert
in Hechthausen


"Trude träumt von Afrika" (Foto: Uwe Dubbert)

31. 8. 2004. Einen Comedy-Abend der Extraklasse erlebten die Zuschauer in Hechthausen beim Konzert von „Trude träumt von Afrika“. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Osteland

Schifferverein
100 Jahre alt


Äquatortaufe im Gräpeler Hafen

30. 8. 2004. Mit einem eindrucksvollen Fest - einschließlich einer zünftigen Äquatortaufe, einem Oldtimer-Treffen und einer hervorragenden Festschrift über das Schiffswesen auf der Oste - hat der Schifferverein "Freundschaft" in Gräpel am Wochenende sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Der Traditionsverein hat abermals bewiesen: In Gräpel ist die maritime Tradition noch quicklebendig.


Festredner Scharbatke (r.) in Gräpel

Der Oldendorfer Samtgemeindebürgermeister Thomas Scharbatke appellierte in seiner Festansprache an den Verein und an die Gemeinde Gräpel, sich in das Projekt Deutsche Fährstraße der AG Osteland einzubringen, die eine Chance für die touristische Belebung der Region darstelle.

Der Samtgemeinderat wird demnächst seinerseits über eine Verwaltungsvorlage zum Beitritt in die AG Osteland befinden. Ein ähnlicher Antrag ist in der Nachbar-Samtgemeinde Himmelpforten in Vorbereitung. Nach der Verabschiedung wären sämtliche Samtgemeinden entlang der Tide-Oste in der AG Osteland vereint.

Ein ausführlicher Bericht über das Schifferfest folgt demnächst auf dieser Website.


Musik

Entscheidung
bei Local Heroes

29. 8. 2004. Was für ein Finale! Sechs tolle Bands, die wirklich alles gaben, sehr fair miteinander und dem Ergebnis umgingen, ein klasse Publikum, das für eine friedliche, aber auch ausgelassene Party gesorgt und sich aktiv durch Stimmabgabe am Wettbewerb beteiligt hat. Der Culturkreis Hemmoor dankte am Wochenende den Bands und dem Publikum, "denn auch uns hat der Abend richtig Spaß gemacht", so Mitorganisatorin Birte Zöllner.

Das Ergebnis: 1. Crack'n ups, 2. Meecrob, 3. The Crossing. Herausragender Solist des Abends: Jan Härtel, Schlagzeuger der Band "Meecrob".   Dreitägige Studioaufnahmen gewannen "Kokosu".


Wassersport

Lichterzauber
auf der Oste

29. 8. 2004. Im Schein des Vollmondes begegnen sich unter der Schwebefähre der Lampion-Korso der Ostener Wassersportler und die "Mocambo", das älteste Fahrgastschiff Deutschlands, auf der Rückkehr von einer Nachtfahrt. Eingefangen wurde der Lichterzauber auf der Oste auf dieser SONDERSEITE mit Fotos von www.osten-oste.de und Torsten Thorhorst.


Bahnhofstraßenfest

Superwetter,
Superstimmung

28. 8. 2004. Ganz Hemmoor genoss am Sonnabend das Bahnhofstraßenfest: Superangebot, Superwetter, Superstimmung.
Eine Sonderseite mit unseren 25 besten Fotos vom Fest steht hier.


Schwebefähre

Osten und Hemmoor
leider vergessen


Jetzt steht das Bauschild (vergrößern hier)

27. 8. 2004. Die Restaurierungsarbeiten an der Schwebefähre, auf die das Osteland drei Jahre lang gewartet hat, sind nun in vollem Gange.

Jetzt steht auch das Bauschild. Verzeichnet sind auf der Tafel neben dem Landkreis - als Besitzer und Bauherr - etliche weitere Geldgeber, von der EU bis zur Toto-Lotto-Stiftung.

Leider vergessen worden sind auf der Bautafel die Samtgemeinde Hemmoor und die Gemeinde Osten, die immerhin je 10 000 Euro zur Restaurierung des nationalen Baudenkmals beisteuern, sowie die Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre e.V., die sich zur Erneuerung des Fahrerhäuschens verpflichtet hat.

Unser Bild vergrößern: hier. Mehr zur Reparatur unter OSTEN und unter www.schwebefaehre.org.


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