www.ostemarsch.de

Dynamische Link-Liste mit Internet-Seiten aus der Region es hier. Aktueller Newsticker des Abendblatts. Ostemarsch-Wetter hier.

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Dobrock

Wingst-Asyl für
Braunbär Bruno?


Bald zu Gast an der Oste?

31. 5. 2006. Bekommt Bruno, der braune Problembär aus Bayern, Asyl im Zoo in der Wingst?

Zoo-Chef Dr. Rüdiger Wandrey würde ihn in seinem Bärengehege aufnehmen - und dem Osteland eine neue Attraktion bescheren.

Mehr im Stader Mittwochsjournal.


Foto der Woche


Gesehen bei Delikatessen-Brandt (Osten)


Europa-Kutsche

Verhindert Schnee
die Alpenquerung?


Wintereinbruch nach traumhaften Tagen

31. 5. 2006. Die Hechthausener "Botschafter des Ostelandes" haben auf ihrer strapaziösen Europa-Kutschtour den Alpenrand erreicht. Am Wochenende rollten sie nach einigen traumhaft schönen Tagen im Norden Bayerns bei Dauerregen in Richtung Schwangau. Zur Zeit gönnt sich das Team drei Ruhetage, um sich auf die Überquerung der Alpen vorzubereiten.

Am Dienstagabend meldete Jürgen Reimer: "Es ist Winter geworden. Nicht genug mit dem Regen, der in Bindfäden herunterströmt - nein, jetzt ist es auch noch kalt geworden. Wir grasen direkt unterhalb der Berge, die ab 1.000 Meter Höhe wie mit Puderzucker überzogen sind. Ob wir am Donnerstag zu unserer Fahrt nach Tirol werden starten können?"

Den vier Pferden geht es gut. "Immer wieder hört man das größte Lob, das in Oberbayern ausgesprochen werden kann: 'Die Pferdl san g’scheit beinand'", berichtet Reimer in einer E-Mail an ostemarsch.de: "Die sechswöchige Reise merkt man ihnen nicht an."

Der komplette Reimer-Bericht steht unter HECHTHAUSEN.

Erich Ramm muß
operiert werden


Der dritte Mann fällt für längere Zeit aus

Die menschlichen Mitglieder des Kutsch-Teams waren nicht immer so gut "beinand". Der dritte Mann, der Rentner Erich Ramm, sei aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen, meldet die Allgäuer Lokalpresse (Bericht hier). Tatsächlich hat sich eine alte Beinverletzung bemerkbar gemacht; sie muss operiert werden. Erich Ramm wird daher für längere Zeit ausfallen.

Für Jürgen Reimer ist das ein schwerer Schlag: "Wir müssen sehen, wie wir mit verkleinertem Team über die Alpen kommen. Werde schnell wieder gesund, Erich!"

Bereits in den ersten Wochen hatte Christine Reimer auf dem Kutschbock eine Magen-Darm-Erkrankung durchstehen müssen, anschließend laborierte Jürgen Reimer an einer Grippe.

Zusätzlich belastend wirkten zuletzt die Wetterbedingungen: "Es ist wie in einem Gruselmärchen. Das Wetter ist schlecht geworden, schlechter geht es eigentlich gar nicht. Mit unserer Abfahrt in Bad Kohlgrub hat Regen eingesetzt, und der hört den ganzen Tag nicht auf", berichtet Reimer über das vorige Wochenende.

Mehr über den abenteuerlichen Weltrekordversuch des Hechthausener Teams auf der Website www.europa-kutsche.de.


Vereine

Osteland gründet
neuen Arbeitskreis


Osteland-Vorstandsmitglied Sigrid Frömming

31. 5. 2006. Die AG Osteland e. V. bildet einen neuen Arbeitskreis, der die Werbung auf Messen, Märkten und Festen für die Oste-Region und die Deutsche Fährstraße koordiniert.

Das hat der Vorstand des gemeinnützigen Vereins in einer Sitzung am Dienstag in Hechthausen unter dem Vorsitz von Gerald Tielebörger (Hemmoor) beschlossen.

Koordiniert wird der neue Arbeitskreis Messen von Vorstandsmitglied Sigrid Frömming (Großenwörden).

Um die Arbeit des Vereins weiter zu intensivieren, wird der Vorstand künftig allmonatlich zu Sitzungen zusammentreten, die Arbeitskreise tagen vierteljährlich.

Tag der Oste 2007
in Nordkehdingen


Osteland-Vorstand: Jetzt monatlich eine Sitzung

Die 2004 gegründete, ehrenamtlich tätige AG Osteland e. V., der mittlerweile rund 130 Mitglieder aus sieben Landkreisen angehören, darunter 24 Bürgermeister, ist Träger der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen zur Zeit die Entwicklung von buchbaren touristischen Angeboten ("Packages") für den niedersächsischen Teil der Fahrradroute sowie der 2. Ausbauabschnitt der "Fährienstraße" (Konzept hier).

Darüber hinaus befassen sich seit längerem bestehende Arbeitskreise mit den Themenfeldern Touristik, Kommunales und Kultur/Natur.

Im Rahmen der AG Osteland sind auch der im März gegründete Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren und eine Projektgruppe "Krimiland Kehdingen/Oste" aktiv, wie der 2. Vorsitzende Jochen Bölsche vortrug.

Der Verein wird auch 2007 einen Tag der Oste organisieren, der diesmal in Nordkehdingen stattfinden soll. Auf dem Programm stehen weiter die Verleihung des Oste-Kulturpreises sowie die Fortsetzung der heimatkundlichen Exkursionsreihe "Unbekannte Oste".

Die "Lobby für die Oste" veranstaltet zur Zeit die Kunst-Wanderausstellung "Die Oste - von der Quelle bis zur Mündung" (Schirmherr: Agrarminister Heiner Ehlen) und ist Herausgeber eines soeben erschienenen gleichnamigen 320-Seiten-Buches.

Als "Botschafter des Ostelandes" wirbt zur Zeit das Team der Hechthausener Europakutsche (Schirmherr: Ministerpräsident Christian Wulff) in sechs europäischen Ländern für den 1700 Quadratkilometer großen Einzugsbereich der Oste und für die AG Osteland.

Mit den beiden Sondermarken-Spendenaktionen "Die Oste leuchtet" und "Aus Osten für die Welt" hat der Verein dazu beigetragen, die Beleuchtung der Schwebefähre Osten - Hemmoor zu ermöglichen und die geplante Schwebefähren-Webcam auf dem Ostener Kirchturm zu finanzieren.

Über ihre Arbeit informiert die AG Osteland mit dem Newsletter "Fährplatz", der Schriftenreihe "Osteland-Texte" sowie den Websites  www.osteland.de, www.deutsche-faehrstrasse.de und www.krimiland.de.


Tourismus

Wo gibt es die
Gratis-Infos?


Radwanderer auf der Deutschen Fährstraße

31. 5. 2006. Wo gibt es eigentlich Prospekte für Touristen, die das Osteland kennenlernen wollen?

Wichtige Informationen stehen auf einem Gratis-Flyer der AG Osteland ("Deutsche Fährstraße Süd"), der sogar per Mausklick bestellt werden kann - zum Beispiel bei der Stadt Bremervörde, auf deren Website sich ein Online-Bestellformular befindet, mit dem auch viele andere nützliche Informationen über Bremervörde und die obere Oste geordert werden können: hier.

Einen ähnlichen Online-Prospektservice bieten beispielsweise die Tourist-Info des Kreises Rotenburg/Wümme (hier), die Tourist-Info Himmelpforten/Oldendorf (hier) und die besonders rührige Tourist-Info Kehdingen (hier), wo ebenfalls u. a. der 12-seitige Fährstraßen-Folder mit der informativen Fahrradkarte abrufbar ist.

Auf der Website der Samtgemeinde Hemmoor wurde ein entsprechender Prospekt-Service zwar bislang noch nicht angeboten. Der innovative neue Erste Samtgemeinderat Dirk Brauer (Foto) läßt aber zur Zeit die Möglichkeit prüfen, im Zuge der angestrebten Modernisierung der Website ebenfalls einen solchen Service einzurichten.


Ferienort Hechthausen an der Oste

Auf www.hemmoor.de findet sich unter TOURISMUS übrigens ein Link zu einem Info-Blatt über Hechthausen (PDF-Datei), das in vorbildlicher Weise, wenn auch recht schmucklos, alle wichtigen touristischen Adressen in der kleinen, aber bürgerfreundlichen Gemeinde auflistet.


Gymnasium

Osteland-Seiten für
Austauschschüler


Polnische Osteland-Website: Bild anklicken

31. 5. 2006. Tolle Idee des Gymnasiums Warstade: Die Schule hat auf ihrer Website Links zu den englisch-, spanisch-, polnisch- und französischsprachigen Seiten der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) gesetzt, die über das Osteland und die Deutsche Fährstraße informieren.

Hintergrund: Das Gymnasium steht in Kontakt mit Austauschschulen in Kolumbien, Polen, Frankreich und den Niederlanden, die sich mit Hilfe der Osteland-Websites nun problemlos in ihrer Landessprache über Hemmoor und Umgebung informieren können.

Auf der Website des Gymnasiums heißt es dazu: "Informationen touristischer Art, bereitgestellt von der 'offiziellen Tourismus-Website für Deutschland' und die hiesige Region mit einschließend (Orte an der Oste, Deutsche Fährstraße), können bei Besuchs- oder Austauschvorbereitungen nützlich sein. Der sehr rührigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. ist es zu verdanken, dass das Land rechts und links des Flusses eine polyglotte Online-Plattform gefunden hat."

Mehr über die Austauschschulen des Gymnasiums Warstade hier.


Schiffe

WSA stellt die
MS "Oste" vor


MS "Oste" im Internet

31. 5. 2006. Das Wasser- und Schifffahrtsamt stellt auf seiner Website jetzt auch das Motorschiff vor, das nach unserem Fluß benannt ist: die MS "Oste".

Zur Website geht es hier.


Küstenklassik

Terrassen für das
Heidestrandbad


Erste Vorbereitungen für die Seefestspiele

30. 5. 2006. Der Hemmoorer Bauhof hat damit begonnen, das Ufer des Heidestrandbad-Sees zu terrassieren, um Sitzgelegenheiten für die Küstenklassik-Festspiele (14. bis 16. Juli) zu schaffen. Am Dienstag informierte sich Festspiel-Organisator Johannes Schmidt über den Stand der Erdarbeiten.


Werbung für die Seefestspiele

Erstmals wird es, wie berichtet, keine Tribüne am See geben. Das Festival soll vielmehr in Picknick-Atmosphäre auf Terrassen stattfinden; Sitzmöbel oder Decken werden - wie bei den erfolgreichen "Lesmona-Nächten" in Bremen - mitgebracht.

Mehr Informationen - auch über den bereits angelaufenen Vorverkauf - unter www.kuestenklassik.de.


Bürgermeisterwahl

Jugendring läßt den
Info-Abend platzen


Irreführende CDU-Anzeige in der Montags-NEZ

29. 5. 2006. Der Samtgemeindejugendring Hemmoor hat die für diesen Dienstag in der Osteschule geplante Jungwählerveranstaltung abgesagt.

Grund: Der Eindruck, die Veranstaltung solle von der Hemmoorer CDU und ihrem Bürgermeisterkandidaten Detlef Weritz (Moisburg) parteipolitisch ausgeschlachtet werden.

Weithin Verwunderung erregt hatte schon am Montag morgen eine Annonce in der NEZ, in der die CDU Hemmoor mit ihrem Partei-Emblem für den - strikt überparteilich angelegten - Jungwählerabend des politisch neutralen Samtgemeinde-Jugendrings warb.

Ein redaktioneller Text in der NEZ verstärkte noch den Eindruck, dass sich an diesem Abend ausschließlich CDU-Politiker vorstellen würden, nicht aber auch der parteilose, in Hemmoor wohnhafte Erste Samtgemeinderat Dirk Brauer, der bei seiner Kandidatur zum SG-Bürgermeister von den Sozialdemokraten unterstützt wird.


Ausschußvorsitzender Dubbert kritisiert die CDU

Der Vorsitzende des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses der Samtgemeinde, Uwe Dubbert (Hechthausen), hat die Absage "mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen".

"Auf Kosten der
Jungwähler"

Dubbert gegenüber ostemarsch.de: "Die Veranstaltung war im Ausschuß mit großem Engagement parteiübergreifend vorbereitet und vom Samtgemeindering dankenswerterweise unterstützt worden. Die heutige Pressekampagne der CDU-Führung missachtet dieses einvernehmliche Bemühen und degradiert die geplante Veranstaltung zur parteipolitischen Wahlkampfveranstaltung. ... Dieser demokratisch anspruchsvolle Versuch ist durch die CDU mit Wahlkampfwerbung zunichte gemacht worden. Insofern hat die CDU durch ihre kommerzielle Werbung Wahlkampf auf Kosten der Jungwähler gemacht."


Website des Hemmoorer Jugendrings - öffnen

Wie offenkundig der CDU an Wahlkampf und nicht an Information gelegen sei, zeigt laut Dubbert der Umstand, "daß sie für die Veranstaltung mit dem auswärtigen Bürgermeisterkandidaten (Weritz) und dem Ortsbürgermeister (Grube) wirbt, Personen, die – aus unterschiedlichen Gründen – beide nicht in der Jugendpolitik der Samtgemeinde Hemmoor hervorgetreten sind."

Der Ausschußvorsitzende weiter: "Der Jugendring war zur Absage gezwungen, um seinen Ruf als parteipolitisch neutrales Gremium nicht zu gefährden."


Dirk Brauers Wahl-Visitenkarte

Der Hemmoorer Bewerber Dirk Brauer hat übrigens soeben eine persönliche Website freigeschaltet, aufrufbar unter www.dirk-brauer.de.

Für Gesprächspartner hält er neuerdings eine Wahl-Visitenkarte bereit (Foto oben).


Am Dobrock

Begräbniswald
in der Wingst?

30. 5. 2006. Der Tourismus in der Wingst steckt in der Krise. Jetzt soll in dem Waldgebiet der erste "Friedwald" - eine Art alternativer Friedhof - im Elbe-Weser-Dreieck angelegt werden, berichtet die NEZ. Mehr...


Fernsehen

Oste bleibt
Medienstar


SPD-Pfingstbaum (2004): Diesmal dreht das ZDF

28. 5. 2005. Die Medien haben die Oste entdeckt. Während am Sonntagnachmittag NDR-Reporter über den Ostener Fährmarkt berichteten, strahlte N3 in der Reihe "Flüsse in Niedersachsen" einen 15-Minuten-Film über die Oste aus (Motive: Fischotter, Eisvogel, Wasserwanderer auf dem Oberlauf, Buschverarbeitung in Basbeck, Pumpwerk in Isensee - mehr).

Bereits am Sonntagmorgen hatte NDR 1 Niedersachsen über die Oste-Ausstellung der AG Osteland berichtet.

Am Freitag, 2. Juni, während des Pfingstbaumfestes der SPD Osten auf dem Fährplatz, dreht das Zweite Deutsche Fernsehen für die Reihe "Bürger rettet Eure Städte". Ostener Bürger sind während des Drehtermins als "Komparsen" willkommen.


Fährmarkt

In Osten geht
die Sonne auf


Buntes Treiben an sechzig Ständen

28. 5. 2006. Tausende flanierten durch den festlich geschmückten Ostener Ortskern; buntes Treiben auf zwei Bühnen und an über sechzig Ständen; kaum ein Tropfen Regen während des ganzen kühlen Maitags - mehr hätte niemand zu erhoffen gewagt vom ersten Ostener Markt seit 53 Jahren. Allgemeiner Eindruck: Seit die Fähre wieder schwebt, wirkt der Ort wie wiederbelebt - in Osten geht die Sonne auf.

Großer Bericht unter OSTEN.


Osten/Oste

Mai der
Hoffnung


 Mit Oste-Nymphe "Ostiana" zu neuen Ufern?

28. 5. 2206. Die Fähre schwebt und leuchtet wieder - und durch Osten geht ein Ruck.

Auf die Jahre des Stillstands ist ein Mai der der Hoffnung gefolgt. Die Oste ist plötzlich wieder "in", der Fährkrug verdoppelt sein Personal. Bereits 150 Busse mit 7000 Touristen (!) haben sich zu Fährfahrten angemeldet, Maler Manfred Flecks hat ein neues Atelier eröffnet und für Osten eine Nymphe namens Ostiana geschaffen.

Alles nur Strohfeuerflammen - oder Anzeichen für einen neuen Aufbruch?

Kommentar unter OSTEN.


Hüll

SPD-Ratsherr
neuer König

28. 5. 2006. Der 58-jährige Zimmermann, Landwirt und SPD-Ratsherr Günter Andreas, seit 1992 erster Vorsitzender des Schützenvereins Hüll, ist neuer Schützenkönig. Andreas gehört dem Verein seit 1964 an. Neue Königin ist die 61-jährige Gastwirtin Thea von Holten.


Großenwörden

35 Fohlen
präsentiert


Fohlenschau in Großenwörden (Foto: Archiv)

28. 5. 2006. Rund 35 Fohlen sind am Wochenende in Großenwörden präsentiert worden. Das Dorf zählt zum Hochzuchtgebiet des Hannoveraner-Pferdes. Während der Fohlengala des Pferdezuchtvereins Stade-Altes Land, die zugleich in Bargstedt und Großenwörden stattfand, wurden der Jury insgesamt rund 100 Fohlen vorgestellt.

Über die Situation der hiesigen Pferdezucht schreibt das Tageblatt (Montagausgabe): "Engagierte Züchter ziehen hier die Stars im Spring- und Dressursport von morgen auf. Allerdings ist die bäuerliche Pferdezucht auf dem Rückzug, da sie finanziell nicht mehr zu den gewünschten Erfolgen führt und Hofnachfolger deswegen oft die Tradition ihrer Vorväter nicht weiterführen."


Bahn

Pendelt bald
der Metronom?


Mit dem Metronom auch nach Cuxhaven?

28. 5. 2006. Nach Medienberichten läuft im Juli die Bewerbungsfrist für die Betreibung der Bahnverbindung Cuxhaven-Hamburg aus. Die Deutsche Bahn AG ist desinteressiert, das niedersächsische Unternehmen "Metronom" aus Uelzen (Website) gilt als Favorit. Mehr im Tageblatt.


Fährstraße

Geburtstag
mit Maischolle

27. 5. 2006. Grund zum Feiern hatte der Vorstand der AG Osteland e. V.: Vor genau zwei Jahren, am 26. Mai 2004, hat der Verein in Bremervörde die Deutsche Fährstraße eröffnet. Mittlerweile zählt die Route zu den beliebtesten Ferienstraßen in Deutschland (mehr).

Gefeiert wurde das Jubiläum mit einem köstlichen Maischollen-Essen am "Scharnier" zwischen dem Nord- und dem Südabschnitt der Fährstraße: im Restaurant "Fährhaus" der Familie Grüneberg in Wischhafen.


Küstenklassik

Jetzt wird die Oste
auch noch vertont


Website des Hemmoorer Two-Palms-Studios

27. 5. 2006. Wie oft und wie eindrucksvoll die Oste schon gemalt, fotografiert und beschrieben worden ist - das führt in diesem Sommer die AG Osteland e. V. dem Publikum mit ihrer großen Oste-Wanderausstellung in Bremervörde, Sittensen und Neuhaus sowie mit ihrem neuen Oste-Buch vor Augen. Und jetzt soll die Oste auch noch vertont werden!


Die Oste bei Oberndorf

Für die 3. Hemmoorer Küstenklassik-Festspiele vom 14. bis 17. Juli bereiten der Klangdesigner Arne-T. Fischer von der Hemmoorer Two Palms Production (Website) und der Ostener Fotokünstler Nicolaus Ruhl (Website) eine nächtliche Ton-Bild-Schau über die Oste vor. Angeregt wurde das Werk von Küstenklassik-Organisator und Osteland-Schatzmeister Johannes Schmidt.

Mehr über das Festival, das zum zentralen gesellschaftlichen Ereignis dieses Sommers in Hemmoor zu werden verspricht, steht unter www.kuestenklassik.de, wo auch die Vorverkaufsstellen aufgeführt sind.


Literatur

Kritiker feiern
das Oste-Buch


Druckfrisch für den Ostener Fährmarkt

27. 5. 2006. Das soeben erschienene Oste-Buch der AG Osteland, zusammengestellt von Elke Loewe und Wolf-Dietmar Stock, findet in der Presse we ein begeistertes Echo. Das "herrliche neue Buch" mit "durchweg hervorragender Bebilderung" lasse "keine Frage zum Fluß ... unbeantwortet", urteilte bereits am Mittwoch das Stader Tageblatt.

Heute wird das 320 Seiten starke, üppig illustrierte Buch auch von der Niederelbe-Zeitung (Samstagausgabe) vorgestellt. Jedem der rund 160 Flußkilometer zwischen den Eisvogelrevieren bei Tostedt und den Seehundbänken bei Balje seien im Schnitt zwei Buchseiten gewidmet, hat NEZ-Kritikerin Wiebke Kramp ausgerechnet, die zu dem Urteil gelangt: "Hier wird ein liebens- und lebenswerter Landstrich von versierten Autoren vielseitig dargestellt." Diese "wahre Liebeserklärung an die Oste" bereite "Lesevergnügen" und mache "richtig Lust, die Oste von der Quelle bis zur Mündung selbst zu erkunden".

Das Buch, das dank vieler Sponsoren nur 18 Euro kostet, ist im örtlichen Buchhandel erhältlich.


Mord

Akne-Narben und
Kinnkoteletten

27. 5. 2006. Nach dem Mord an einer 33-jährigen behinderten Frau in Rotenburg/Wümme gibt es neue Hinweise. Eine DNA-Analyse ergab, dass der Täter wahrscheinlich auch für ein Sexualverbrechen im November 2005 verantwortlich ist, wie die Polizei am Freitag mitteilte (Polizei-Originaltext hier).

Die Ermittler fahnden nun nach einem 30 bis 40 Jahre alten Mann, der zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß ist und akzentfrei hochdeutsch spricht. Er hat dunkles, kurzes Haar und soll auffallend viele Pocken- oder Aknenarben im Gesicht haben. Zum Zeitpunkt des ersten Verbrechens habe er möglicherweise auffallende, bis zum Kinn reichende Koteletten gehabt.

Ein 17-Jähriger war im November vergangenen Jahres ebenfalls in Rotenburg von einem Unbekannten zu sexuellen Handlungen genötigt worden. Danach hatte der Täter laut Polizei dem Opfer die Kleidung gestohlen und offenbar an einer Bahnstrecke weggeworfen. Nach dem Fund der Kleidungsstücke hatte sich jetzt der Besitzer nach einem Zeugenaufruf gemeldet. An diesen Kleidern befanden sich die selben DNA-Spuren, die auch nach dem Verbrechen an der 33-Jährigen gesichert werden konnten.

Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Tourismus

75. Ansichtskarte
zur Fährienstraße


Brunsbütteler Postkarte mit Fährstraßen-Logo

26. 5. 2006. Ansichtskarten sind wichtige touristische Werbeträger. Die Orte an der Deutschen Fährstraße, die in Osten konzipiert und am 26. Mai zwei Jahre alt geworden ist, gehören zu den beliebtesten Postkarten-Motiven im Norden.

Der schleswig-holsteinische Verlag Bild&Karten hat jetzt seine 63. Ansichtskarte mit dem Logo der Deutschen Fährstraße herausgegeben.


Neue Nord-Ostsee-Kanal-Karte im XXL-Format

Besonders beliebt sind Karten vom Nord-Ostsee-Kanal, der "Straße der Traumschiffe", im XXL-Format. "Der Verkauf für 2006 läuft richtig gut", teilt der Verlag auf seiner Website mit, auf der alle "Fährienstraßen"-Karten betrachtet (und bestellt) werden können.


Fährstraßen-Karte mit Osten-Motiven

Neue Karten hat auch der Ostener Fotokünstler Nicolaus Ruhl (Website) herausgebracht. Von ihm gibt es seit gestern 12 Ansichtskarten mit dem Logo der Ferienroute, teils auf der Vorder-, teils auf der Rückseite, so dass die Gesamtzahl der Postkarten mit "Fährienstraßen"-Logo jetzt 75 erreicht hat.


Neueste Ruhl-Postkarte: Logo auf der Rückseite

Eine große Auswahl von Ruhl-Karten ist am Sonntag auf dem 1. Ostener Fährmarkt (am Stand der AG Osteland vor dem Fährkrug) verfügbar.


Elbe

Segler schlagen
Schlick-Alarm

26. 5. 2006. "Rund 10 000 Segel- und Motorboote sind in Hamburg registriert - doch ihre Eigner verlieren zunehmend die Lust an ihrem Heimatrevier Unterelbe," schreibt das Hamburger Abendblatt.  Grund: die zunehmende Verschlickung. Der  Seglerverband (14 000 Mitglieder in Hamburg) schlägt Alarm. Mehr heute im Abendblatt.


Bremerhaven

Junge (13) quält
Rentner (79)

26. 5. 2006. Ein Junge vor der Wohnungstür bittet, die Toilette benutzen zu dürfen. Der Rentner (79) läßt den 13-Jährigen herein - und wird brutal mit einem Totschläger mißhandelt, wie die Nordsee-Zeitung berichtet.

Gestern ordnete der Richter an, dass der 13-Jährige in die Bremer Kinder- und Jugendpsychiatrie gebracht wird. Mehr...

Krautsand

Junge (14) rettet
Frau (79) 

25. 5. 2006. Ein 14-Jähriger aus Lünen bei Dortmund hat am Mittwochabend am Strand von Krautsand eine 79-jährige Frau aus der Elbe geborgen und so vor dem Ertrinken gerettet. Unterstützt wurde er dabei von seiner 15-jährigen Schwester. 

Die Frau wurde ins Elbeklinikum Stade gebracht. Mehr...


Himmelfahrt

Vatertag wird
zum Girls' Day


Hochstimmung an der Fähre in Gräpel

25. 5. 2006. Wie in jedem Jahr feierten Aberhunderte von überwiegend jungen Menschen aus der gesamten Ostemarsch am Himmelfahrtstag an der Fähre in Gräpel. Die Stimmung changierte zwischen Woodstock und Fankurve.


Vaterländischer Trecker in Gräpel

Wieder waren überall Radlergruppen und Trupps mit Bollerwagen und Treckern unterwegs. Auffällig: Der Vatertag wird immer mehr zum Girls' Day. Hunderte von jungen Frauen feierten an der Oste den Tag mit derselben Selbstverständlichkeit wie früher nur Männer.


"Himmelfahrtskommando" zum Vatertag

Country-Freuden
im Weinhof Burweg

Country-and-Western-Freunde fanden sich am Himmelfahrtstag im Weinhof Burweg ein, um den Klängen von Peter Caulton (Foto) zu lauschen. In Club-Atmosphäre wurde Country der Spitzenklasse geboten. Beim Duft von gegrillten Steaks, Bratwurst, Bier und Wein wurden die Ohren mit Songs von Johnny Cash, CCR usw. verwöhnt.


Steaks und Country im Weinhof

Der gebürtige Neuseeländer Caulton bewies einmal mehr, dass er es versteht, sein Publikum mit Gitarre, Gesang und Humor zu begeistern.


Krautsand

Junge (14) rettet
Frau (79) das Leben

25. 5. 2006. Ein 14-Jähriger aus Lünen bei Dortmund hat am Mittwochabend am Strand von Krautsand eine 79-jährige Frau aus der Elbe geborgen und so vor dem Ertrinken gerettet. Unterstützt wurde er dabei von seiner 15-jährigen Schwester. Die Frau wurde ins Elbeklinikum Stade gebracht. Mehr...


Küstenklassik

Hier gibt es
die Karten
.
25. 5. 2006. Der Vorverkauf für das Küstenklassik-Festival in Hemmoor - das gesellschaftliche und musikalische Ereignis der Saison - hat begonnen. Karten gibt es hier: Zweigstellen der Kreissparkasse, Center-Buchhandlung Hemmoor, Jeans-Laden Schöder, Hemmoor, die Niederelbe-Zeitung in Otterndorf.

Zur Kinderoper am Freitag vormittag sollten sich die Schulklassen bei Peter Knoch, Musikschule an der Oste e.V., anmelden, Telefon 04771-3214. Mehr unter www.kuestenklassik.de.


Hechthausen

Reethaus brennt,
Leiche entdeckt


Fotos aus Hechthausen hier

25. 5. 2006. Aus zunächst ungeklärter Ursache ist gestern in Hechthausen ein Reetdach-Bauernhhaus niedergebrannt. Eine Frau konnte sich unverletzt ins Freie retten, der Leichnam ihres Mannes wurde nach Stunden unter den Trümmern entdeckt. Mehr bei Nonstopnews.


Kunst

"Die Oste erlebt
eine Renaissance"


Osteland-Vertreter mit Minister Ehlen (r.)

26. 5. 2006. "Es mag sein, daß die Oste erst seit wenigen Jahren unter anderem durch die AG Osteland eine Renaissance erlebt und mehr Beachtung erfährt – ein malerischer Magnet für Künstler aus ganz Deutschland ist sie schon lange gewesen", schreibt heute Bremervörde aktuell (Freitag-Ausgabe) aus Anlaß der neuen Kunstausstellung der AG Osteland im Bremervörder Bachmann-Museum.


Werbung für die Osteland-Ausstellung

Das Blatt zitiert den niedersächsischen Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen mit den Worten: "Wir nennen uns zwar Elbe-Weser-Land, könnten uns aber eher als Osteland bezeichnen."

Kompletter Wortlaut des Artikels hier.


Kriminalität

Raser planten
Raubüberfall

25. 5. 2006. Die beiden Hemmoorer Autodiebe, die mit 170 km/h vor der Polizei flüchteten (siehe unten), wollten einen Bankkunden überfallen, wie die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mitteilte.

In der offiziellen Mitteilung heißt es: "Nach eigenen Angaben hatten die beiden Festgenommenen einen Raubüberfall geplant. Maskiert und mit zwei Schreckschusswaffen bewaffnet, wollten sie vor einer Sparkassenfiliale in Cadenberge auf einen Kunden warten, der Geld abheben würde. Als sich allerdings innerhalb einer Stunde kein Kunde näherte und die Täter zudem aufgrund schlechten Wetters durchnässt waren und froren, gaben sie ihr Tatvorhaben auf.

Die Polizeibeamten stellten Schreckschusswaffen sicher. Beide Männer im Alter von 32 und 24 Jahren sind bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Der 24-Jährige ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade und nach Beschluss des Amtsgerichtes Otterndorf in Untersuchungshaft.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen geht sie Polizei davon aus, dass die gleichen Männer Ostern 2006 in Hamburg zwei Opel Kadett und eine Woche nach Ostern 2006 einen weiteren Opel Kadett gestohlen haben. Die beiden Tatverdächtigen zeigten sich geständig."


Osteland

Werbung weltweit für
"Duitse Veerroute"


Bericht im neuen "Mittwochsjournal" - lesen

25. 5. 2006. "Fährstraße auch auf Chinesisch" - unter dieser Schlagzeile berichtet das "Mittwochsjournal", das alle Haushalte im Kreis Stade erreicht, über die jüngsten Bemühungen der AG Osteland, die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel international bekannt zu machen.

Die Ferienstraße ist vor zwei Jahren, am 26. Mai 2004, eröffnet worden. Der Bericht des Mittwochsjournals kann hier nachgelesen werden.

"Weltweit
einzigartig"

Die Deutsche Fährstraße wird, wie Osteland-Sprecher Jochen Bölsche von der Deutschen Zentrale für Tourismus erfuhr, als German Ferries Route (Website) seit Anfang Mai auf englisch beworben. Soeben ist darüber hinaus die französische Version der DZT-Website freigeschaltet worden, auf der die Fährienstraße ("Route allemande des ferries") als weltweit einzigartig bezeichnet wird ("une route de vacances unique au monde").


Direkt zur französischen Website: Bild anklicken

Über die Oste heißt es unter anderem: "Cette région idyllique comprenant le plus ancien pont transbordeur d’Allemagne, l’Osten-Hemmoor, est un paradis pour pagayeurs et navigateurs de plaisance."

Auch eine holländische Version ("Duitse Veerroute"), eine spanische Version ("La ruta alemana de los transbordadores") und eine polnische Version ("Niemiecki Szlak Promowy") sind inzwischen online.


Direkt zur polnischen Website: Bild anklicken

Direkt zur holländischen Website: Bild anklicken

Direkt zur spanischen Website: Bild anklicken

23. 5. 2006. Über die bisherigen Erfahrungen mit der "Fährienstraße" und die Ausbaupläne der AG Osteland berichtete gestern die Zevener Zeitung (Montag-Ausgabe). Die jüngste Exkursion in der Osteland-Reihe "Unbekannte Oste" ist unter anderem Thema in der Rotenburger Rundschau (Dienstag-Ausgabe).


Kreistag

"Bürgernähe nicht
zu den Akten legen"


Dubbert gestern in der Kreistagssitzung

25. 5. 2006. Der Hechthausener Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (SPD) hat am Mittwoch in der Sitzung des Kreistags die "unzureichende Einbeziehung" der ehrenamtlich Tätigen vor Ort bei der Feier zur Wiedereröffnung der Schwebefähre kritisiert.

Dubbert regte an, die Einladungspraxis für solche Veranstaltungen zu überdenken. Es gelte darauf zu achten, dass die beliebten Bekenntnisse zum Ehrenamt ernst genommen werden.

In diesem Zusammenhang bedauerte Dubbert, dass für die von der Fördergesellschaft vorgeschlagene Umbenennung der Schwebefähre Osten in Schwebefähre Osten - Hemmoor keine öffentliche Fachausschußsitzung vorgesehen sei. Schließlich lebten Objekte wie die Schwebefähre von der Identifikation der Menschen vor Ort.

Aus den Vorgängen sei die Lehre zu ziehen, dass das Thema Bürgernähe beim Landkreis noch lange nicht zu den Akten zu legen sei.


Ehepaar Reimer: Grußadresse angeregt

Gleichzeitig regte Dubbert an, den Botschaftern des Ostelandes, Christine und Jürgen Reimer, für ihre beachtenswerte PR-Reise mit der Europa-Kutsche für das Cuxland eine Grußbotschaft des Kreistages zu übermitteln.


Fährmarkt

Tausende von
Gästen erwartet


Volksfeststimmung unter der Fähre (Archiv)
.
25. 5. 2006. Beim ersten  Ostener Fährmarkt seit 53 Jahren am Sonntag, 28. Mai, werden die Besucher zwischen 63 Ständen flanieren können. Das teilt Marktmeister Lothar Klüser Foto) mit. Verschiedene Musikgruppen sorgen ab 11 Uhr für Unterhaltung.

Sonnabend, 20 Uhr, Festhalle: Electric Orbit

Am Vorabend, 20 Uhr, spielen Electric Orbit in der Festhalle zum "Tanz in den Markt" auf. Mehr über die Band und das Programm unter www.faehrmarkt.de.


Bündnis im Zeichen der Fähre: Sibbel, Hubert

Die Partnerschaft zwischen den Schwebefähren-Gemeinden Osten und Osterrönfeld wird zum Auftakt des Fährmarkts von den Bürgermeistern Carsten Hubert und Jörg Sibbel feierlich besiegelt. Beide Kommunalpolitiker arbeiten seit 2003 im Weltverband der Schwebefähren und seit kurzem im Arbeitskreis deutsche Schwebefähren zusammen, einer Projektgruppe der AG Osteland.

Ebenfalls an diesem Wochenende in der Ostemarsch: Schützenfest in Basbeck und in Hüll (Website), Deichstraßenfest in Neuhaus (Programm) und die 100-Jahr-Feier des TSV in Oberndorf (Programm).


Preisrätsel

Wo schippert
Fährmann Plate?


Fährmann Plate im NDR-Fernsehen

24. 5. 2006. Wo verkehrt die alte Prahmfähre mit Fährmann Helmut Plate? Das will das Hamburger Abendblatt heute von seinen Lesern wissen. Zum Preisrätsel geht es hier.


Literatur

Morgenstern-Krimi
im NDR-Hörfunk


Morgenstern-Lesung im Ostener "Seefahrer"

24. 5. 2006. Im NDR-Hörfunk ist dieser Tage der Krimi "Der Milchkontrolleur" des Biobauern Thomas B. Morgenstern aus Aschhorn vorgestellt worden. Bei dieser Gelegenheit ging NDR-Autorn Jörn Freyenhagen auch auf die Deutsche Krimistraße ein. - Der Hörfunkbeitrag kann hier als MP3-Datei heruntergeladen werden.


Fernsehen

Bürger retten
ihre Fähre


Logo der ZDF-Sendung

24. 5. 2006. Die Berichterstattung über die Sanierung der Schwebefähre hat dem Tourismus an der Oste einen deutlichen Aufschwung beschert.

144 Busse
angemeldet

Bei der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre haben sich für die nachsten Wochen 144 Busse angemeldet, der Fährkrug konnte fünf neue Mitarbeiter einstellen.

Osten
im ZDF

Das Interesse der Medien an Osten hält weiter an.

In der ZDF-Reihe "Bürger rettet Eure Städte" soll am Sonntag, 11. Juni, 13.45 Uhr, bundesweit über die Rettung der Schwebefähre Osten - Hemmoor berichtet werden, wie Redakteurin Sonja Jürschik mitteilt. Die TV-Serie ist dem Thema Denkmalschutz gewidmet.


Osteland

"Herrliches
neues Buch"


Das neue Buch: Prachtband mit 320 Seiten

24. 5. 2006. Das in limitierter Auflage erschienene Oste-Buch der AG Osteland, zusammengestellt von Elke Loewe und Wolf-Dietmar Stock, findet in der Presse ein begeistertes Echo. Das "herrliche neue Buch" mit "durchweg hervorragender Bebilderung" lasse "keine Frage zum Fluß ... unbeantwortet", urteilt heute das Stader Tageblatt (Mittwoch-Ausgabe).

Das  320 Seiten starke und üppig illustrierte Buch kostet dank vieler Sponsoren nur 18 Euro.


Die Schwebefähre im neuen Oste-Buch

Buch auf dem Ostener
Fährmarkt erhältlich

Das Buch (ISBN 3-88132303-1) ist am Sonntag, 28. Mai, auf dem 1. Ostener Fährmarkt am Stand der AG Osteland (vor der Fährlücke) erhältlich.

Es enthält Beiträge von 26 Autoren; dazu zählen von der Unteren Oste neben Elke Loewe, die mit mehreren Texten vertreten ist, auch Gisela Tiedemann-Wingst, Rüdiger Toborg, Dietrich Alsdorf, Jochen Bölsche, Grit Klempow, Karl-Otto Richters, Karl Neumann und Holger Kuhne.


Fernsehen

Carlo fragt nach
der Krimistraße


Moderator Carlo von Tiedemann

23. 5. 2006. Eigentlich gibt es die Deutsche Krimistraße nur im Internet - als literarisches Projekt, nicht als Ferienstraße. Dennoch wird der scherzhaft so genannte Rönndeich zwischen Hüll und Großenwörden immer bekannter. Am Sonntag fragte sogar Carlo von Tiedemann in seiner Quizshow "Leuchte des Nordens" nach der ominösen Krimistraße.

In der Sendung hatte übrigens Ratefüchsin Wencke Wegner aus Buxtehude die Nase vorn. Sie nahm die "Leuchte des Nordens" in Empfang und reist auf Kosten des NDR in die Türkei.


Kehdinger Krimi-Autoren

Die Krimistraße ist mittlerweile aufgegangen im "Krimiland Kehdingen-Oste", einem Tourismus-Projekt der AG Osteland. Mehr unter www.krimiland.de.


Tourismus

"Fährienstraße"
führt Top 20 an.


Fährstraßen-Artikel der "Motorrad News"

23. 3. 2006. Die in Mainz erscheinende Zeitschrift "Motorrad News" hat für ihre heute erschienene Juni-Ausgabe die "20 schönsten Frühlingsrouten" für Motorradfahrer zusammengestellt. Angeführt wird die Liste von der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, die auch durch die Ostemarsch führt.


Fährstraßen-Karte auf der DZT-Website

Die in Osten konzipierte und vor genau zwei Jahren, am 26. Mai 2004, eröffneten Ferienroute war erst vor kurzem von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) erneut auf die Liste der einschlägigen "Top 50"-Reiseziele in Deutschland gesetzt worden.


Polizei

Verfolgungsjagd
durchs Osteland

24. 5. 2006. Abenteuerliche Verfolgungsjagd durch die Landkreise Stade und Cuxhaven: Nachdem zwei aufmerksame junge Hechthausener in Stade ein von mutmaßlichen Autodieben gesteuertes Hemmoorer Fahrzeug entdeckten hatten, verfolgten drei Streifenwagen den Wagen. Erst bei Hechthausen-Klint wurden die Täter gestellt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Amtlicher Original-Bericht auf dieser Website.


Freizeit

Paddelfreuden
auf der Oste


Paddler bei Eitzmühlen

23. 5. 2006. Jetzt hat, wie unser Bild aus Eitzte zeigt, die Zeit der Paddelfreuden auf der Oste wieder begonnen. Eine große Reportage von Grit Klempow über eine Bootsfahrt auf der Oberen Oste (mit Tourentipps) steht hier im Netz.


CDU-Senioren

Im Gaffelschoner
auf der Unterelbe

23. 5. 2006. Die Mitglieder der CDU-Seniorenunion Hemmoor/Börde Lamstedt haben kürzlich einen Tag auf dem Gaffelschoner MS Gotland auf der Unterelbe verbracht. Mehr...


Tourismus

Leise surrend naht
die SPD Hemmoor


Kamen per Fähre: Hemmoorer Sozialdemokraten

22. 5. 2006. Mit leisem Surren querte die Schwebefähre am Montagnachmittag den Fluß, um 16 Hemmoorer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nach Osten zu befördern.

Der Stadthemmoorer SPD-Spitzenkandidat Hans-Wilhelm Saul und Ortsvorsitzender Johannes Schmidt hatten zu einem Pressegespräch bewußt ans andere Ufer, nach Osten, geladen, um deutlich zu machen, dass die beiden Orte in Sachen Tourismus eng zusammenarbeiten müssen. Saul: "Die Fähre steht schließlich mit zwei Beinen auch auf Hemmoorer Seite."

Damit die "touristischen Highlights" der Region - vom Kreidesee bis zur Deutschen Fährstraße - optimal genutzt werden können, fordert die SPD Hemmoor ein Ende der Kirchturmpolitik. Schmidt: "Die politische Zuständigkeit für Tourismusentwicklung muss auf der Ebene der Samtgemeinde angesiedelt werden."

Für einen Tourismus-
und Marketingverband

Weitere Schwerpunkte: Schließung von Lücken im Rad- und Wanderwegenetz, Anschluß Hemmoors an die Oste-Schifffahrt,  Gründung eines Tourismus- und Marketingverbandes und eine Tourist-Info möglichst im Hemmoorer Bahnhof, der in seiner historischen Substanz erhalten werden soll.


Hemmoorer Sozialdemokraten Schmidt und Saul

Aus allen Wortmeldungen klang die Sorge heraus, dass Hemmoor - wo ein Fremdenverkehrsverein "praktisch nicht mehr existiert" - abgehängt werden könnte von der touristischen Aufwärtsentwicklung im Osteland.

Saul bedauerte, dass viele frühere Initiativen in den Jahren der CDU-Mehrheit in Hemmoor "stecken geblieben sind, weil wir bei der letzten Wahl die Mehrheit nicht verteidigen konnten". Die SPD-Chancen für die Kommunalwahl im September bewertete er als gut.


Von der SPD unterstützt: Parteiloser Brauer

Der parteilose Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters, Dirk Brauer, der von der SPD unterstützt wird, äußerte seine "Freude, dass der Tourismus zum Thema geworden ist", und nannte einige Entwicklungsziele.

So müsse der Kreidesee stärker als bisher der Hemmoorer Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Durch Umbesetzungen könne der Tourismusbereich im Rathaus gestärkt werden, ohne dass zusätzliche Kosten entstünden. Engagement für den Tourismus stärke nicht nur die Wirtschaftskraft, sondern komme auch der Bevölkerung zugute.

Er wolle sich dafür einsetzen, versprach der Verwaltungsexperte, dass die zu erwartenden EU-Fördergelder für die Region "nicht überall sonstwo hinfließen, nur nicht nach Hemmoor".


Kultur

Konzert
mit Flair


Konzert und Lesung auf Gut Hörne

23. 5. 2006. Zu einem Konzert mit besonderem Flair hatten Maike und Kuno von Zedlitz am Wochenende auf ihr Gut Hörne eingeladen. Mehr unter KEHDINGEN.


Wahlen

Mit Saul, Dubbert,
Klüser, Schmidt
.
22. 5. 2006. In die Kreistagswahl am 10. September zieht die SPD in der Samtgemeinde Hemmoor mit dem Führungsquartett Hans-Wilhelm Saul (Hemmoor), Uwe Dubbert (Hechthausen), Lothar Klüser (Osten) und Johannes Schmidt (Hemmoor). Lamstedt, das ebenfalls zum Wahlbereich gehört, schickt Margret Schwittek-Ostermann ins Rennen, die auf Platz 2 kandidiert.

"Die Chance für einen SPD-Sieg ist riesengroß", schwor Daniela Krause-Behrens (Foto) die knapp 100 Delegierten auf dem SPD-Kreisparteitag in Hemmoor auf den Wahlkampf ein. Die 37-jährige Parteichefin zeigte sich überzeugt, dass die Zeit reif sei für den Regierungswechsel im Cuxland: "Die CDU-Mehrheit hat doch nichts bewegt."

Hemmoors SPD-Vorsitzender Johannes Schmidt hatte laut NEZ auf dem Parteitag "ein Heimspiel". Mehr unter spd-hemmoor.de.


Literatur

Goldstaub
am Osteufer


Kulturdiele: Start zur zehnstündigen "Literatour"

21. 5. 2006. "Oste - Fluß der großen Dichter" war der Titel einer zehnstündigen Exkursion der AG Osteland. Die "Literatour" führte am Sonnabend vierzig Kulturinteressierte unter der Leitung von Karin Harms und Renate Wendt von Hemmoor über Bremervörde bis in das "Haus Kreienhoop" des Schriftstellers Walter Kempowski in Nartum (Kreis Rotenburg/Wümme).


Kempowski empfängt die AG Osteland

Das Land an der Oste, resümiert Jochen Bölsche, der Vorsitzende des Osteland-Arbeitskreises Kultur, sei nicht nur Heimat von "Giganten der Geisteswelt" wie Walter Kempowski oder dem in Warstade aufgewachsenen Dichter Peter Rühmkorf. Vielmehr finde sich überall im Einzugsbereich der Oste "literarischer Goldstaub".

Mancherorts seien die Schätze jedoch vom "Zementstaub der Kulturvergessenheit" überlagert.

Ausführlicher Bericht unter HEMMOOR.


Kultur

Ein Fest für
die Oste


 Vernissage und Premiere mit Flaggenschmuck

20. 5. 2006. Das Bremervörder Bachmann-Museum im Flaggenschmuck mit Osteland-Logo, ein Landesminister als Schirmherr, eine überfüllte Vernissage mit begeistertem Publikum: Die Eröffnung der großen Kunstausstellung "Die Oste - Von der Quelle bis zur Mündung" und die Premiere des gleichnamigen 320-Seiten-Prachtbandes der AG Osteland gestalteten sich am Freitagnachmittag zu einem Fest für die Oste.


Minister Ehlen: "Ich bin ein Ostejung"

"Toll, was hier zusammengetragen worden ist," rühmte Schirmherr Hans-Heinrich Ehlen, niedersächsischer Minister für den Ländlichen Raum, in seiner Festrede die Arbeit des Kurators und Osteland-Mitglieds Wolf-Dietmar Stock, der in monatelanger Detektivarbeit weit über hundert teils verschollene Oste-Bilder zusammengetragen hat; besonders wertvolle Exemplare mußten mit Summen von bis zu 25 000 Euro versichert werden.


Leihgeber Karl-Otto Richters (mit Tochter)

Landwirt Ehlen, der in Kalbe an der oberen Oste aufgewachsen ist, bekannte: "Ich bin ein Ostejung." Als Kind habe er über den Fluß allerdings noch nicht allzu viel gewußt. Ehlen op Platt: "De enspringt in Toost (Tostedt) in' Peerstall."


Julius von Ehren: Enten im Mühlenbach, um 1896
Als er von den Aktivitäten der AG Osteland gehört habe, sei seine Reaktion gewesen: "Das ist dein Ding, da mußt du dich einbringen", sagte der populäre CDU-Politiker, der am Revers demonstrativ die silberne Fährmann-Nadelder "Lobby für die Oste" trug und der in seiner Ansprache seine Liebe zum schönsten und größten niedersächsischen Elb-Nebenfluß mit Worten zum zum Ausdruck brachte, die manch einem Zuhörer zu Herzen gingen.

Schirmherr Ehlen: Fährmann-Pin am Revers

"Man nennt unsere Gegend ja das Elbe-Weser-Dreieck, aber am Ende sind wir doch irgendwie mehr das Osteland", griff der Minister den Begriff auf, den die AG Osteland Ende 2003 eingeführt hat und der von ihr seither beharrlich als "Markenname" für das Einzugsgebiet des Flusses propagiert wird. Das Osteland, hat Ehlen nachrechnen lassen, umfaßt übrigens 1700 Quadratkilometer (und ist damit größer als Hamburg und Berlin zusammen).

Der Oste-Freund aus Kalbe nahm das druckfrische erste Exemplar des Oste-Buches entgegen. Der von der Erfolgsautorin Elke Loewe (Hüll) und dem Verleger Stock (Fischerhude) zusammengestellte Band enthält Beiträge von 26 Autoren und rund 300 farbige Abbildungen.

Wie aktuell das Kompendium ist, das wie kein Buch zuvor Vergangenheit und Gegenwart der gesamten Osteregion widerspiegelt, zeigt ein doppelseitiges Bild des seit kurzem illuminierten nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor.


Osteland-Vorsitzender Tielebörger, Minister Ehlen

Die Gäste standen nach der Vernissage Schlange, um sich für 18 Euro ein Exemplar des von etlichen Sponsoren großzügig geförderten Oste-Buches zu sichern, dessen Auflage mit 4000 Exemplaren relatibv knapp gehalten ist.


 Elke Loewe mit ihrem Verleger Wolf-Dieter Stock

Verleger Stock dankte der Osteland-Literaturpreisträgerin Elke Loewe für die redaktionelle Mitarbeit an dem Buch; zuvor hatte die Historienroman-, Drehbuch- und Krimiautorin das Publikum mit einer Ode an die Oste begeistert. Zudem hob Stock die Großzügigkeit der mehr als 30 Leihgeber hervor.


Elli Ludwig kleidet eine Rusch-Puppe ein

An erster Stelle nannte Stock die Ostener Sammlerin Elli Ludwig, die ebenso wie Karl-Otto Richters und Claus von Hadeln das Zustandekommen einer repräsentativen Zusammenstellung von Bildern des Ostener Malers Diedrich Rusch ermöglicht hat; dem zu Unrecht in Vergessenheit geratenen "Modersohn von der Oste", einem Künstler von Worpsweder Format, ist im Museum ein eigener Raum gewidmet.


Jochen Bölsche (AG Osteland) dankt den Machern

Im Namen des Veranstalters, der AG Osteland, bezeichnete der in Osten lebende Spiegel-Redakteur Jochen Bölsche, Vorsitzender des Osteland-Arbeitskreises Kultur, die Ausstellung und das Buch als bisherigen Höhepunkt der Aktivitäten.


Eines der schönsten Bilder von Diedrich Rusch

Vom Kultur-Arbeitskreis vorbereitet würden, berichtete Bölsche, mittlerweile der alljährliche "Tag der Oste", die Verleihung des Osteland-Kulturpreises "Goldener Hecht" und die Exkursionsreihe "Unbekannte Oste". Außerdem werden von der AG Osteland die Aktivitäten der Projektgruppe "Krimiland Kehdingen-Oste" und des AK Deutsche Schwebefähren koordiniert, der die Nominierung der Baudenkmäler an Oste und Nord-Ostsee-Kanal als Unesco-Weltkulturerbe anstrebt.


Der Hausherr: Vize-Landrat Brünjes (M.)

Hausherr Reinhard Brünjes, an diesem Tag in Doppelfunktion als Stellvertretener Landrat des Kreises Rotenburg und als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Bachmann-Museum, kündigte in seinem Grußwort - umrahmt von Klängen des Gräpeler Harfenisten Jean-Pierre van den Boom - an, dass drei Räume des Museums künftig dauerhaft dem Thema Ostekunst gewidmet sein werden.


Flaschenpost: Bild von Manfred Flecks (Osten)

Brünjes lud die Verranstalter zu einer von Oste-Landfrauen erfundenen und von einem Bremervörder "Fünf-Sterne-Konditor" gebackenen "Osteschlicktorte" ein, die während der gesamten Ausstellungsdauer in einer "Oste-Caféteria" im Museum serviert wird.


Leihgeber Claus von Hadeln mit Lebensgefährtin

Zur Vernissage geladen waren vor allem Künstler, Leihgeber und Mitautoren sowie Kommunalpolitiker aus dem Raum Bremervörde. Weitere Eröffnungsveranstaltungen mit Gästen aus der jeweiligen Region sind aus Anlaß der Folgeausstellungen in Sittensen (für die Obere Oste) und Neuhaus (Untere Oste) geplant (Termine unter malerische.oste.de)

In der Ausstellung sind neben Oste-Klassikern auch lebende Künstler sind gut vertreten, unter anderem Tetjus Tügel jr., Dieter Glasmacher und Raimund Adametz sowie aus Osten Brigitta von Richmar, Hans Nordmann und Manfred Flecks. Daneben sind auch ausgewählte Fotografien von Künstern wie Nikolaus Ruhl (Osten) und Mike Behrens (Hemmoor) zu sehen.


Küstenklassik

Jetzt geht es in
die heiße Phase

20. 5. 2006. Die Vorbereitungen für das Hemmoorer Küstenklassik-Festival vom 14. bis 16. Juli gehen in die heiße Phase. Die NEZ (Samstagausgabe) schreibt: "Die Erfolge der vorigen Jahre sollen diesmal sogar getoppt werden: Das Organisationskomitee mit seinem Motor Johannes Schmidt (Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes) verspricht bei den 3. Seefestspielen noch mehr Variantenreichtum. Das vielfältige Programm steht, Plakate und Flyer sind frisch gedruckt, der Vorverkauf befindet sich in den Startlöchern: Für die engagierten Festival-Macher beginnt jetzt die heiße Phase."

Mehr in der NEZ und unter www.kuestenklassik.de.


Werften

Weltmarktführer
für Rettungsboote


Rettungsboot von Hatecke

19. 5. 2006. Die  Yacht- und Bootswerft Ernst Hatecke in Drochtersen-Krautsand ist jetzt Weltmarktführer für Rettungsboote. Mehr heute in einem ausführlichen Bericht des Hamburger Abendblatts.

Arne Nagel wirbt
für den Bootsbau

17. 5. 2006.  Internationale Aufmerksamkeit findet ein Projekt, mit dem die weltweit bekannte Krautsander Yacht- und Bootswerft Ernst Hatecke bei Schülern das Interesse an dem Beruf Bootsbauer wecken will, wie Hatecke-Vertriebsleiter Arne Nagel (Foto) erklärt. Während des Unterrichts dürfen Schüler der Elbmarschen-Schule Drochtersen auf der Werft Kanus für ihre Kanu-AG bauen.


Schülerinnen und Schüler der Kanu-AG

Dieser Tage informierten sich, wie das Stader Tageblatt (Mittwoch-Ausgabe) meldet, Pädagogen aus Lettland, Österreich, Spanien, Polen, Türkei und Bulgarien über das Kooperationsmodell, das den Gästen von Schulleiter Adolf Meyer vorgestellt wurde. In Sachen Berufsvorbereitung gilt die Schule weithin als vorbildlich.


Kunst

Heute beginnt die
Oste-Ausstellung


Werbung für die Osteland-Ausstellung

19. 5. 2006. Eine Kunstausstellung, wie es sie so nie zuvor gegeben hat, wird an diesem Freitag vor geladenen Gästen eröffnet und ist ab Sonnabend, 20. Mai, im Bremervörder Bachmann-Museum (und später auch in Neuhaus/Oste und Sittensen) für die Öffentlichkeit zugänglich: Für die AG Osteland e. V. hat der Fischerhuder Künstler und Verleger Wolf-Dieter Stock ("Atelier im Bauernhaus") rund 100 einmalige Oste-Gemälde aus drei Jahrhunderten von teils vergessenen Malern zusammengetragen.

Zum selben Termin erscheint ein von den AG-Osteland-Mitgliedern Stock und Elke Loewe gestaltetes, 320 Seiten starkes neues Buch über die Oste.


Ostebuch-Herausgeber Loewe und Stock

Zur Vernissage mit geladenen Gästen am Freitag, 15 Uhr, sprechen unter anderem der niedersächsische Minister für den ländlichen Raum, Hans-Heinrich Ehlen, der die Schirmherrschaft übernommen hat, der Rotenburger Vize-Landrat Reinhard Brünjes und der Ostener SPIEGEL-Autor Jochen Bölsche, Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur der AG Osteland, die die Ausstellung initiiert hat.

"Der Modersohn
von der Oste"


 Rusch (oben links) in einem Ostener Biergarten

Als besondere Entdeckung bezeichnet Kurator Stock in einem vierseitigen Beitrag in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Zwischen Elbe und Weser", herausgegeben vom Landschaftsverband, die Werke des Ostener Malers Diedrich Rusch (1863 - 1959): "Von Diedrich Rusch, dem Otto Modersohn von der Oste, existieren so viele gute Bilder, dass ihm in der Ausstellung ein eigenes Zimmer mit Staffelei, Palette, Farben und Malhut eingerichtet wird."


Rusch-Zimmer im Bremervörder Museum

Auch lebende Künstler sind vertreten, unter anderem Tetjus Tügel jr., Dieter Glasmacher, Raimund Adametz sowie aus Osten Brigitta von Richmar, Hans Nordmann und Manfred Flecks. Daneben werden auch ausgewählte Fotografien von Künstern wie  Nikolaus Ruhl (Osten) und Mike Behrens (Hemmoor) zu sehen sein.

Das Oste-Buch (ISBN 3-88132303-1, 18 Euro) enthält Beiträge von 26 Autoren, darunter von der Unteren Oste Elke Loewe, Gisela Tiedemann, Rüdiger Toborg, Dietrich Alsdorf, Jochen Bölsche, Grit Klempow, Karl-Otto Richters, Karl Neumann und Holger Kuhne. Mehr über die Ausstellung unter www.malerische.oste.de.

Besuch bei
Kempowski

Einen Tag nach der offiziellen Ausstellungseröffnung startet unter der Tourenleitung von Karin Harms (Hemmoor) und Renate Wendt (Osten) eine Exkursion des AK Kultur der Arbeitsmeinschaft Osteland (Thema: "Oste - Fluß der großen Dichter") nach Hemmoor, Bremervörde und Nartum.

Im Mittelpunkt stehen zwei dem Osteland eng verbundene Schriftsteller, die zu den bedeutendsten Literaten der Gegenwart zählen: Peter Rühmkorf, aufgewachsen in Hemmoor, und Walter Kempowski, der die Gruppe in seinem "Kreienhoop" in Nartum empfängt.


Werbung für die Osteland-Exkursion

Darüber hinaus lesen und referieren im Laufe des Tages unter anderem Elke Loewe, Heiko van Diecken, Wolf-Dietmar Stock, Peter Schütt und Jochen Bölsche.

Die Exkursion ist seit längerem ausgebucht, Termine künftiger Exkursionen unter www.osteland.de.


Landkreis

Runder Tisch
für Cux-Kultur

19. 5. 2006. Einstimmig hat der Kulturausschuß des Cux-Kreistages in seiner gestrigen Sitzung in Otterndorf einen SPD-Antrag verabschiedet, einen Runden Tisch der Kulturschaffenden im Cuxland einzurichten.

Mehr über die Sitzung auf der Website des Antragstellers Uwe Dubbert, der mit seiner Initiative im Kreis "die Lobby für Kultur stärken" will.


Kultur

Wassermusik
auf Gut Hörne

19. 5. 2006. Für Sonntag, 21. Mai, 18 Uhr, lädt die Familie von Zedlitz zur "Wassermusik" auf ihr Gut Hörne (Website www.guthoerne.de).

Till Sailer liest aus seinem Buch "Wie Händels Messias entstand", Gudula Senftleben (Klavier) und Till Sailer (Querflöte) spielen Werke von Georg Friedrich Händel. Eintritt 10 Euro (Schüler 7 Euro), Kartenbestellungen erwünscht unter Tel. 04753/362.

Weitere Veranstaltungen unter SCHAUKASTEN.


Osteland

Fährstraße wird
zwei Jahre alt


Touristen-Ansturm auf die Schwebefähre

18. 5. 2006. Als "erfreuliche Attraktivierung" der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel hat die Arbeitsgemeinschaft Osteland den Bau dreier neuer Wohnmobilstellplätze und die Sanierung des historischen Prahmfähren-Anlegers in Gräpel (Kreis Stade) bezeichnet.


Ehlen auf der sanierten Gräpeler Fähre

Die Arbeitsgemeinschaft, die sich als "Lobby für die Oste" versteht, hat die Freigabe der Anlagen durch den niedersächsischen Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) am Wochenende zum Anlaß genommen, Bilanz zu ziehen und der Landesregierung  ihr Programm für die zweite Ausbaustufe der  jüngsten deutschen Ferienroute zu übermitteln, die am 26. Mai zwei Jahre alt wird.

Ausführlicher Bericht unter www.osteland.de, Rubrik AKTUELLES anklicken.


Wahlen

Hubert hat sein
Team beisammen


Ostener Bürgermeister Carsten Hubert

17. 5. 2006. Der Ostener Bürgermeister und CDU-Spitzenkandidat Carsten Hubert hat jetzt sein Team für die Kommunalwahl präsentiert.

Sein Herausforderer, der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser, stellt diesen Freitag seine Mannschaft und sein Konzept vor. Mehr unter OSTEN.


Musik

Madsen sagt
Konzert ab

18. 5. 2006. Ein wichtiges Mitglied der Madsen-Band, die am Wochenende in Hemmoor gastieren wollte, ist fiebrig erkrankt, so dass die nächsten drei Konzerte abgesagt werden mußten, wie der Culturkreis Hemmoor mitteilt.  "Immerhin waren wir über 10 Jahre von solchen Desastern verschont, " trösten sich die Veranstalter mit.

Für den Ausweichtermin Freitag, 2. Juni, behalten die Karten ihre Gültigkeit. Der Vorverkauf läuft weiter bis zum 1. Juni mittags.


Wanderungen

Mit Gerd Wichers
durch Isensee

15. 6. 2006. Am Sonntag, 21. Mai, ab 6 Uhr, erkundet der Heimatverein Hüll und Umgebung e. V. den Ostener Ortsteil Isensee. Unter anderem wird die Molkerei Hasenfleet besichtigt. Wanderführer ist der Ostener Ratsherr Gerd Wichers (CDU). Der Kostenbeitrag liegt bei 8 Euro. Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten. Einzelheiten unter SCHAUKASTEN.


Kreistag

Heimatpresse lobt
Dubberts Website


Uwe Dubbert in der NEZ (Mittwochausgabe)

17. 5. 2006. Hohes Lob der Print-Presse für einen Webmaster aus der Ostemarsch: Auf der Computerseite "Cuxland digital" der Niederelbe-Zeitung würdigt NEZ-Redakteur Ulrich Rohde heute die jahrelangen Bemühungen des Hechthausener SPD-Kreistagsabgeordneten Uwe Dubbert, mit Hilfe seiner Website www.uwe-dubbert.de Politik transparenter zu machen.

Wie kein anderer Kommunalpolitiker legt Dubbert, von Beruf Staatsanwalt, im Netz regelmäßig Rechenschaft ab über seine Arbeit im Kreistag sowie im Samtgemeinde- und im Gemeinderat  (Anträge, Initiativen usw.). Besonders gut besucht sind seine aktuelle Sonderseiten wie etwa zur A-22-Planung.

Dubbert initiiert
Kreis-Kulturportal

Daneben hat sich der Sozialdemokrat, der auch im Kulturkreis Hechthausen sehr aktiv ist, immer wieder dafür eingesetzt, dass Kreis und Kommunen ihre Bürger besser im Netz informieren. So werden die Hechthausener - dort fungiert Dubbert als Fraktionsvorsitzender - unter www.hechthausen.de bald ihr eigenes Portal bekommen und nicht länger auf die noch immer wenig attraktive Hemmoor-Seite verwiesen.

Darüber hinaus hat der Kreis, wie heute hier ausführlich nachzulesen ist, soeben auf Dubberts Drängen ein Kultur-Portal für den Raum zwischen Weser und Elbe eingerichtet.

Der Nutzen liegt auf der Hand: Wenn alle Kulturkreise, Vereine usw. mitspielen und die Kreisbürokratie die Netztechnik im Griff hat (was heute morgen noch nicht der Fall war), erfährt bald jedermann auch im Ostkreis, was sich im Westkreis abspielt - dass etwa in der Burg Hagen zur Zeit eine witzige Donald-Duck-Ausstellung stattfindet.


Entenhausen-Ausstellung in Hagen

Deutsche Künstler haben jene Mini-Gemälde im Großformat nachempfunden, die immer mal wieder in den Entenhausen-Comics des legendären Disney-Zeichners Carl Barks auftauchen...


Blümchenbild in Entenhausen

Blümchenbild im Cuxland

Noch bis 25. Juni 2006: "Berühmte Gemälde aus Entenhausener Privatbesitz", Kultur- und Heimatverein "Burg zu Hagen im Bremischen e.V.",  Burgallee 1, 27628 Hagen, Tel.: 04746-6043. Mehr...


Unesco

Bilbao-Fähre bald
Weltkulturerbe?


Baskisches Regierungsbulletin - vergrößern

17. 5. 2006. Die Betreiber der ältesten Schwebefähre der Welt in Portugalete bei Bilbao gehen davon aus, dass das Bauwerk an der Biskaya noch in diesem Sommer von der Unesco den begehrten Titel "Weltkulturerbe" erhält.


Arbeitskreis deutsche Schwebefähren (in Osten)

Das erfuhr der in Osten ansässige Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren, eine Projektgruppe der AG Osteland e.V., am Dienstag von seinen Kooperationspartnern in Spanien.

Bereits Ende 2005 hatte die baskische Regierung in der deutschen Ausgabe ihres amtlichen Bulletins erklärt, dass schon bald mit einer entsprechenden Unesco-Erklärung zu rechnen sei (Bulletin-Text hier).

Die Entwicklung in Spanien wird von den Vertretern der beiden deutschen Schwebefähren mit Spannung verfolgt. Für die Fähren in Osten und Rendsburg soll ebenfalls der Unesco-Status angestrebt werden, wie der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner kürzlich gegenüber den Kieler Nachrichten bestätigte.

Vertreter der weltweit acht noch existierenden Schwebefähren, darunter Breitner, werden damnächst bei einer Arbeitskonferenz in Bilbao über ein gemeinsames Vorgehen gegenüber Unesco und EU beraten.

Mehr zur Thematik unter schwebefaehre.org.


Sittensen

Militär schenkt der
Oste eine Brücke

17. 5. 2006.  Zur Freibad-Saison wurde jetzt die marode Oste-Brücke am Waldbad Königshof in Sittensen durch eine neue ersetzt. Der Gemeinde entstanden nur die Materialkosten, denn Anfertigung, Transport und Aufbau übernahmen rund 25 niederländische Soldaten der demnächst abrückenden 41. Panzerpionierkompanie aus Seedorf. Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Hemmoor

Götterfunken
am Heidesee


Werbung für das Klassik-Festival

16. 5. 2006. Noch acht Wochen bis zum 3. Hemmoorer See-Festival: Das Programm steht, in Kürze läuft eine große Werbekampagne an - das Organisationsteam um den ehrenamtlichen Kultur-Manager Johannes Schmidt (Kinderschutzbund, SPD, AG Osteland, siehe NEZ-Porträt) hat wieder ganze Arbeit geleistet. In diesem Jahr laufen die Seefestspiele (Motto: "Märchenhafte Götterfunken") nach einem völlig neuen Konzept ab - mehr unter HEMMOOR.


Abenteuer

Osteland-Kutsche
rollt durch Bayern


Die Kutsche überquert die fränkische Saale

16. 5. 2006. Den Kutscher Jürgen Reimer aus Hechthausen hat eine schwere Grippe erwischt - aber der Wagen, der rollt: Die gelbe Kutsche, die für das Osteland wirbt, durchquert zur Zeit Bayern, in jedem Ort von begeistertem Publikum mit Beifall und von örtlichen Honoratioren mit Gastgeschenken empfangen.

Die "Osteland-Flyer" gingen "weg wie warme Semmeln", melden die "Botschafter des Ostelandes", deren Tou unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten und dreier Landräte aus dem Osteland steht. Den Pferden gehe es prima.

Im Web führt weiterhin Kutschpferd Lexus Tagebuch - hier.

Am Montag war der allwöchentliche Ruhetag. Schon bald steht die Überquerung der Alpen an...




Die große Messe der besten Ideen für die Zukunft der Region
Zusammenfassender Bericht weiter unten in dieser Spalte


Kehdingen/Oste

"Blutrausch"
im Krimiland


Erst skeptisch, dann heiter: Minister mit Cocktail

14. 5. 2006. An keinem Info-Stand hielt sich Agrarminister Hans-Heiner Ehlen (CDU) am Wochenende länger auf, nirgendwo knipste die Presse eifriger als vor den Stellwänden der AG Osteland e. V. zur Aktion "Krimiland" bei der großen Projektmesse des ILEK Kehdingen - Oste in der Himmelpfortener Eulsete-Halle.

Begrüßt wurde Ilek-Schirmherr Ehlen - der einzige im Osteland ansässige niedersächsische Minister - am Stand von Osteland-Vorstandsmitglied Sigrid Frömming (Großenwörden) und von der Osten-Achthöfener "Seefahrer"-Gastonomin und Osteland-Akteurin Mathilde Ahlf, die im Bankräuberinnen-Outfit einen knallroten Cocktail namens "Blutrausch" servierte, den Ehlen (Scherzname: "Minister für Essen und Trinken") erst  skeptisch beäugte, dann genußvoll verzehrte.


Der Bauernminister mit Bauernkrimi-Autoren

Ausgiebig plauderte der Landwirtschaftsminister mit den heimischen Krimi-Autoren, darunter Thomas B. Morgenstern (2. v. r., "Der Milchkontrolleur") und Wilfried Eggers (r., "Die Tote, der Bauer, sein  Anwalt und andere"), deren Romane im Kehdinger Bauernmilieu spielen.
Dr. Reinhold Friedl (2. v. l., Geversdorf/Oldenburg) signierte seinen Oste-Politkrimi "Tödliches Tabu".


Kehdinger Touristikerin Wolter, Autorin Loewe

Ebenfalls am Stand präsent: Erfolgsautorin Elke Loewe ("Rosenbowle"), die das Original-Skript ihres plattdeutschen Tatort-Krimis "Wat Recht iss...") und Skripte des verstorbenen Rönndeicher Autorenkollegen Volker Vogeler ausgestellt hatte, der fast 200 Folgen für die Serie "Der Alte" geschrieben hat.


MLU-Managerin Warncke mit Krimi-Drehbüchern

Alle Autoren unterstützen das Osteland-Konzept, unter dem Krimiland-Logo den Tourismus in der abgelegenen Region anzukurbeln - unterr anderem mit den Slogans "Jeder Ort ein Tatort" und "Morde zwischen Marsch und Moor". In der Eifel lockt dieses Konzept, wie Osteland-Vorstand Jochen Bölsche dem Minister erläuterte, Tausende von Touristen an die (fiktiven) Tatorte von Regionalkrimis.


Krimiland Kehdingen - Oste im Web

Großes Interesse an dem Konzept zeigte neben der Kehdinger Tourismus-Managerin Sylvia Wolter (tourismus-kehdingen.de) auch die Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe, Karin Warncke.

Viele Fotos vom Krimiland-Stand und den "Blutrausch"-Verkostern demnächst unter www.krimiland.de.


Landfrauen

Süße Torte wirbt
fürs Osteland


Landfrauen-Vorsitzende Ulrike Pape

14. 5. 2006. Eine großartige Idee haben die bienenfleißigen und unendlich ideenreichen Landfrauen aus Selsingen verwirklicht, die in der idyllischen Wassermühle bei Eitzte an der Oberen Oste ihr weithin gerühmtes, aus Presse und Fernsehen bekanntes Landfrauencafé betreiben: Vorsitzende Ulrike Pape präsentierte am Wochenende einen Kuchen, der künftig für das schöne Osteland werben soll.


Jedes Tortenstück trägt ein Werbefähnchen

Der Clou: In jedem Stück "Ostelandkuchen" steckt ein Papierfähnchen, das auf die neue Kunstausstellung der AG Osteland hinweist, die am Freitag, 19. Mai, mit geladenen Gästen im Bremervörder Bachmann-Museum feierlich eröffnet wird und in der dem Ostener Maler Diedrich Rusch ein eigenes Zimmer gewidmet ist (mehr unter www.malerische.oste.de).


Schon eingerichtet: Rusch-Zimmer im Museum

"Abgenommen" wurde die Delikatesse - wichtige Zutaten: Äpfel und kandierte Walnüsse - von zwei Vorstandsvertretern der AG Osteland, Sigrid Frömming (Großenwörden) und Jochen Bölsche (Osten). "Vorzüglich, ein Gedicht" - so urteilten auch zwei andere Osteland-Mitglieder: der Verleger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) und die Autorin Elke Loewe (Hüll), die überglücklich nach Eitzmühlen angereist waren.


Erkennbar zufrieden: Tortentester Stock, Loewe

Kurz zuvor hatten sie gerade noch fristgerecht die Texte und Bilder an eine Druckerei übermittelt, die daraus bis zum kommenden Freitag ein neues, 320 Seiten starkes Ostebuch fertigt, pünktlich zur Eröffnung der Kunstausstellung.

Zur Vernissage wird auch einer der prominentesten Oste-Anwohner erscheinen: Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen aus Kalbe (Kreis Rotenburg/Wümme), dem die AG Osteland die Schirmherrschaft über die Ausstellung angetragen hat.

Während der gesamten Dauer der Ausstellung - die anschließend auch in Sittensen (Heimatmuseum) und Neuhaus/Oste (Kunst & Kram) gezeigt wird - bieten alle Bremervörder Bäcker den Oste-Kuchen an.

Die Delikatesse aus Selsingen an der Oberen Oste konkurriert übrigens mit einer Kreation von der Unteren Oste: Der Landfrauenverein Oldendorf und Umgebung, der ebenfalls von der allgemeinen Oste-Begeisterung angesteckt ist, hat eine "Osteschlicktorte" mit Schoko-Sahne-Glasur erfunden. (Die Rezepte für beide Torten werden im neuen Ostebuch von Elke Loewe und Wolf-Dietmar Stock verraten.)


Himmelpforten

Die bunte Messe
der besten Ideen


Unter Oste-Fotos von Ruhl: Festredner Ehlen

14. 5. 2006. Viele der Männer, die heute Bürgermeister sind, hätten sich "früher mit Zaunlatten verprügelt, wenn's um junge Mädchen ging". Jetzt seien dieselben Männer zusammengerückt, um über Gemeindegrenzen hinaus die gemeinsamen Interessen der Region durchzusetzen - mit diesen Worten rühmte Landwirtschaftsminister Heiner Ehlen (CDU) bei der Himmelpfortener Projektmesse zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (Ilek) Kehdingen-Oste die Kooperationsgemeinschaft der Kommunen zwischen Elbe und Oste.


 Erich Kahrs (CDU) demonstriert Radnetz-Lücken

Unter einem Oste-Fotofries des Altendorfer Künstlers Nikolaus Ruhl, flankiert von der Fotopräsentation des Osteland-Vorstandsmitglieds Hartmut Jungclaus (www.ostechronik.de) hatten zuvor der Himmelpfortener Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke und der Stader Landrat Gunter Armonat die rund 200 Akteure begrüßt, die in 40 Projekten die besten Ideen für die Zukunft der Region gebündelt hatten.


Ehlen testet Estorfer Rapsöl

"Begeistert und beeindruckt" von dem Bürger-Engagement zeigte sich auch Bettina Honemann als Sprecherin eines der Ilek-Planungsbüros: "Wir schaffen Zukunft." Von Kirchturmdenken sei wenig zu spüren gewesen: "Die Region wächst zusammen."

Osten/Oste in die
Dorferneuerung?

In seiner Rede hatte Ehlen hervorgehoben, dass sich die Region mit der rechtzeitigen Entwicklung tragfähiger Konzepte wappnen müsse für den kommenden EU-Förderzeitraum 2007 bis 2013. Das Ilek-Konzept, das grenzübergreifende Planungen vorsieht, um unnütze Geldausgaben zu vermeiden, ist den Ländern von den EU-Förderrichtlinien vorgegeben.

Bereits Anfang Juni werde festgelegt, so Ehlen, welche rund 60 niedersächsischen Dörfer Fördergelder für die Dorferneuerung bekommen sollen.

Hinter den Kulissen der Projektmasse war zu hören, dass der neue Touristen-Magnet Osten/Oste mit seinem dramatischen Leerständen und seinem verfallenden historischen Kern beste Chancen habe, endlich berücksichtigt zu werden; für Drochtersen und Großenwörden gibt es  Dorferneuerungsprogramme (siehe auch nächste Meldung).
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Mehr über die Projektmesse auf dieser SONDERSEITE.
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Osten

Scheune soll
Museum werden


Mögliches Fährmuseum: Hammannsche Scheune

14. 5. 2006. Osten will mit Ilek-Hilfe den Ortskern vor dem Niedergang retten. Auf dem Ostener Stand auf der Ilek-Messe zeigt Bürgermeister Carsten Hubert Fotos von verlassenen und vom Verfall bedrohten historischen Häusern. Die Hammannsche Scheune an der Schwebefähre soll nach den Vorstellungen der Gemeinde ein Infozentrum zum Thema Fährwesen beherbergen. Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Ostener Bürgermeister Carsten Hubert

Die Einrichtung eines Besucherzentrums mit Fährmuseum ist auch Bestandteil eines "Programms 2006" der AG Osteland zum Ausbau der Deutschen Fährstraße, das Osteland-Vize Jochen Bölsche aus Anlaß der Projektmesse dem niedersächsischen Minister für den Ländlichen Raum, Hans-Heinrich Ehlen, übermittelt hat. Das komplette Programm 2006 steht hier im Internet.
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Mehr über die Projektmesse auf dieser SONDERSEITE.
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Tourismus

Fährienstraße mit
neuem Fährmann


Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen in Gräpel

14. 5. 2006. Ein ungewohnter Fährmann zog am Wochenende die Prahmfähre in Gräpel (Samtgemeinde Oldendorf) über die Oste. Nach der Freigabe der neu gestalteten Fährauffahrt und dreier neuer Wohnmobilstellplätze betätigte sich Landwirtschaftsminister und Oste-Anrainer Hans-Heiner Ehlen aus Kalbe (Kreis ROW) als Gehilfe von Fährmann und Gastwirt Helmut Plate.


Erste Überfahrt mit Gräpeler Schifferfrauen

Die Investitionen in Gräpel - erstes Vorzeigeprojekt im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (Ilek) Kehdingen - Oste - bewertet die AG Osteland als erfreulichen Beitrag zum Ausbau der Deutschen Fährstraße, zu deren wichtigsten Attraktionen die Gräpeler Prahmfähre zählt. Die neuen Wohnmobilstelle seien geeignet, den Ruf der Route als "Straße der Wohnmobile" zu festigen.

Ein am Wochenende vorgelegtes Strategiepapier der AG Osteland e. V. zum weiteren Ausbau der "Fährienstraße" steht hier im Internet.
 

Mehr über die Projektmesse auf dieser SONDERSEITE.
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Hechthausen

Einstimmig für
AG Osteland


Bürgermeister Neumann (mit MdB Wetzel)

12. 5. 2006. Einstimmig beschlossen hat der Hechthausener Rat in seiner jüngsten Sitzung den Eintritt der Gemeinde in die AG Osteland. Vertreten wird das "Tor zum Cuxland" in der Mitgliederversammlung und im AK Kommunales der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland durch Bürgermeister Bodo Neumann (SPD).


Tourismus

Einigkeit über
Parteigrenzen


Experten Brauer, Koch, Johannßen, Stief-Kreihe

11. 5. 2006. Einigkeit über Parteigrenzen hinweg herrschte am Donnerstagnachmittag bei einem Fachgespräch, zu dem der AK Ländlicher Raum der SPD-Landtagstraktion unter dem Vorsitz von Karin Stief-Kreihe (Meppen) in den Ostener Fährkrug gekommen war. Unumstritten war die Ansicht, dass das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (Ilek) Kehdingen - Oste große Chancen für die Region bietet.


Einige der Kulturprojekte für Kehdingen

Anfängliche Skepsis der SPD-Landespolitiker, der Planungsprozeß laufe womöglich nicht bürgernah genug ab, konnten Ilek-Chef Siegfried Dierken (Amt für Landentwicklung) und die Vertreter der Planungsteams überzeugend ausräumen. Zurück blieben allerdings Zweifel, ob dem aufwändigen Planungsprozeß mit weit über 150 Beteiligten auch genügend Landesgelder folgen werden, um eine hinreichende Zahl von Projekten auch zu verwirklichen.


Ilek-Chef Dierken (r.) mit Ilek-Planungsteam

Der parteilose Hemmoorer Samtgemeindebürgermeister Jens Koch erinnerte daran, dass das Land den Kommunen "seit Jahren in die Tasche greift und uns die Finanzzuweisungen kürzt". Wie sein Stellvertreter Dirk Brauer drückte Koch aber auch Freude darüber aus, dass die Region aufgrund ihrer niedrigen Wirtschaftskraft besondere EU-Zuwendungen erhalten soll.


Interessierte Zuhörer: Frerichs, Hubert, Klüser

Die rund zwei Dutzend Touristiker, Abgeordneten und Verwaltungsbeamten verfolgten interessiert die Darlegungen der Ilek-Planer, die der Region ein Riesenpotential an Ideen bescheinigten, die allerdings häufig gebündelt werden müßten. Wahrscheinlich werde künftig ein Regionalmanager - ein "Kümmerer", wie es hieß - die Kommunen bei der Projektentwicklung und der Einwerbung von Fördermitteln beraten.


Claus Johannßen, Karin Stief-Kreihe

Der CDU-Mann Carsten Hubert, der die SPD-Abgeordneten in seiner Eigenschaft als Ostener Bürgermeister begrüßte, zeigte seine Freude darüber, dass die Sanierung der Fähre binnen 14 Tagen über 2000 Besucher auf die Gondel gelockt habe. Um den Besuchern zusätzliche Angebote bieten zu können, müsse baldmöglichst das Ilek-Leitprojekt verwirklicht werden, in Osten ein Fähr-Informationszentrum einzurichten.


Ilek-Projekt Ausbau der Deutschen Fährstraße

Für die AG Osteland informierte Jochen Bölsche über die derzeitigen Schwerpunkte des gemeinnützigen Vereins, die 2. Ausbaustufe der Deutschen Fährstraße mit Anlegern, Orientierungstafeln und Werbemitteln und das Projekt "Krimiland Kehdingen-Oste". Der Nordkehdinger Samtgemeindebürgermeister Edgar Goedecke, zusammen mit Gemeindedirektor Emil Frerichs (Drochtersen) geistiger Vater der Ilek-Idee, betonte, dass in der Region die Einsicht der Bürger in die Notwendigkeit gewachsen sei, durch überörtliche Planung unnötige Investitionen zu vermeiden. Allerdings seien die Aufgaben der Tourismusförderung auf Dauer ehrenamtlich nicht zu bewältigen; mehrere Samtgemeinden müßten zu diesem Zweck ein gemeinsames hauptamtliche Management anstreben.

Mehr über die Ilek-Projekte, die am Sonnabend ab 10 Uhr bei einer Projektmesse in der Himmelpfortener Eulsete-Halle vorgestellt werden sollen, unter www.ilek-kehdingen-oste.de.

Vor ihrer Sitzung in Osten hatten die SPD-Agrarpolitiker die Molkerei Hasenfleet besucht, über deren auf Qualität ausgerichtetes Konzept Molkereidirektor Horst von Thaden informierte. Ein Bericht darüber steht hier in der NEZ (Freitagausgabe).


Planung

Ilek-Initiative
auch für Hadeln


Ilek-Verantwortlicher Dierken

11. 5. 2006. Am Donnerstag haben fünf Samtgemeinde-Bürgermeister eine Ilek-Initiative für den Raum Hadeln gestartet. Moderiert wird das Verfahren von Siegfried Dierken vom Amt für Landentwicklung in Bremerhaven. Zum Planungsgebiet zählen die Samtgemeinden Hemmoor (ohne Osten), Am Dobrock (ohne Geversdorf und Oberndorf), Börde Lamstedt, Hadeln und Sietland. Mehr hier in der NEZ (Freitagsausgabe). Wie das Ilek-Verfahren funktioniert, zeigt am Beispiel der Nachbarregion rechts der Oste die Website www.ilek-kehdingen-oste.de.


Radwandern

'Fährienstraße' mit
erstem Hüttendorf


Trekkinghütten im Emsland: Günstig übernachten

11. 5. 2006. Premiere an der Deutschen Fährstraße: Die Stadt Brunsbüttel, die der AG Osteland angehört, plant die Errichtung eines Hüttendorfs für Billig-Übernachtungen von Familien und Gruppen und schafft damit ein neues Angebot im sogenannten Segment der "Stopp-Over- und Preiswert-Übernachter".

Das geplante Hüttendorf hat, wie die Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) in ihrem heute erschienenen Newsletter urteilt, "das Potential zu einem besonderen Anziehungspunkt für Radtouristen bzw. zu einem Drehkreuz der überregionalen Fernradwanderwege".

Brunsbüttel ist nicht nur eine der Stationen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, sondern liegt auch am Elberadweg, am Nordseeküstenweg und an der NOK-Route.

Mit dem Brunsbütteler Hüttendorf entsteht laut MLU ein "Erlebnisangebot, das als besondere Attraktion vermarktet werden kann". Auf dem Gelände (An der Braake) hält die Stadt schon heute verschiedene Freizeitangebote für Einheimische und Gäste vor (Freizeitbad, Sauna, Bistro, Minigolf, Kanu- und Bootsverleih). Das Vorhaben eröffne die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erschließen und die Nachfrage nach dem bereits vorhandenen Angebot "Technik-Erlebnis Kanalschleusen, maritimes Brunsbüttel" zu stärken.

Vorbild für
die Oste?


Radweg durch Neuhaus/Oste

Für den Paddel- und Pedaltourismus auf und an der Oste hat die AG Osteland bereits vor längerem günstige Übernachtungsmöglichkeiten gefordert; eine entsprechende Empfehlung legt sie in ihrem Investitionsprogramm zum 2. Ausbauabschnitt der Deutschen Fährstraße vor, das bei der ILEK-Projektmesse am Sonnabend ab 10 Uhr in Himmelpforten dem niedersächsischen Agrarminister Heiner Ehlen übergeben werden soll.

An der Ems
bewährt

Übernachtungshütten für Paddler und Radfahrer haben sich im Emsland bereits bewährt. Speziell auf die Bedürfnisse für Radfahrer abgestimmt, wurden an acht Paddel- und Pedalstationen entlang der Deutschen Fehnroute bereits "Trekking-Hütten" aufgestellt, die eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit für die ganze Familie oder für Radwandergruppen bieten.

Die Holzhäuser (Foto ganz oben) haben eine Größe von 3,5 x 3,5 Metern  und sind mit einer einfachen Holzsitzgarnitur ausgestattet. Für die Übernachtung auf dem Schlafboden wird das Mitbringen eines Schlafsacks und einer Isomatte empfohlen. Eine Trekking-Hütte bietet Platz für sechs bis acht Personen.


Hemmoor

Interessent will
Bahnhof abreißen


Info-Mappe über den Hemmoorer Bahnhof

11. 5. 2006. Für eine Revitalisierung des Hemmoorer Bahnhofs und damit der Bahnhofstraße wird, wie gemeldet, seit längerem ein Investor gesucht. Zur Zeit gebe es, so Stadtdirektor Rolf Golloch, "ein oder zwei Interessenten".

Anderen Quellen zufolge plant ein Geschäftsmann nicht die Erhaltung, sondern den Abriß des historischen Gebäudes und eine Neubebauung des Grundstücks nach eigenen Vorstellungen. Mit entsprechenden Entwürfen ist bereits ein nordniedersächsischer Architekt befaßt.

Sollte dieser Interessent seine Absicht politisch durchsetzen können, wären die drei Konzepte zur Umnutzung des Gebäudes weitgehend obsolet, die der hannoversche Architekt Johannes Fricke (Büro ppb) im Auftrag des von Curt Schuster geleiteten AK Bahnhofstraße erarbeitet und am Dienstag im "Güterschuppen" vorgestellt hat (siehe HEMMOOR).

Eine Info-Mappe mit den ppb-Ideen zur Umgestaltung des Bahnhofs ist als PDF-Datei hier im Internet verfügbar.


Hemmoor

Polizeiwagen jagen
Betrunkenen (15)

10. 5. 2006. Über eine Strecke von mehr als 70 Kilometern hat sich ein betrunkener 15-Jähriger eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten heute mitteilten, hatten insgesamt 14 Streifenwagen versucht, den Jugendlichen auf seiner Fahrt von Stade nach Hamburg aufzuhalten. Erst nach eineinhalb Stunden konnten die Polizisten ihn auf der Autobahn 7 bei Hamburg-Heimfeld stellen.

Der 15-Jährige hatte mit seinem Wagen am Dienstagabend in Stade einen Unfall verursacht. Danach flüchtete er vor der Polizei in Richtung Norden. Als ihm die zusätzlich alarmierten Beamten aus Hemmoor auf der Bundesstraße 73 entgegen kamen, drehte er um und flüchtete in Richtung Buxtehude. Auch die dortige Polizei konnte ihn nicht stoppen. Der Jugendliche setzte seine Flucht dann mit hoher Geschwindigkeit auf Hamburger Stadtgebiet fort. Auch der inzwischen alarmierten Polizei der Hansestadt gelang es zunächst nicht, den Flüchtenden zu stoppen. Erst nachdem der 15-Jährige auf der Autobahn 7 gegen die Leitplanke gefahren war, konnte ihn ein großes Polizeiaufgebot festnehmen.

Den Jugendlichen erwarten nun Anzeigen wegen Verkehrsunfallflucht, Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und eine Reihe weiterer Verkehrsordnungswidrigkeiten. Ob das Fluchtauto geliehen oder gestohlen war, wird noch geprüft.


Presse

Osteland
für Kölner


Jetzt auch am Rhein bekannt: Ostener Fährdohle

10. 5. 2006. Einer der schönsten Texte, die je über Osten und das Osteland verfaßt worden sind, steht heute im Reiseteil des Kölner Stadt-Anzeigers. Autorin ist Katrin Voß , Ehefrau des aus Osten stammenden Peter von Thun. Illustriert ist der Beitrag mit einem traumhaft schönen Schwebefähren-Foto von Nikolaus Ruhl. Der Text ist online hier verfügbar.


Cuxhaven

450 Fahnder gegen
Taxi-Schwarzarbeit

10. 5. 2006. Sage und schreibe 450 Fahnder haben heute in Cuxhaven Räume und Autos von über 40 Mietwagen- und Taxiunternehmen durchsucht. Mehr bei NDR ONLINE.


Denkmäler

"Welt" berichtet
über Unesco-Plan


Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren (in Osten)

10. 5. 2006. Die kürzlich in Osten erfolgte Gründung des Arbeitskreises Deutsche Schwebefähren, einer Projektgruppe der AG Osteland, hat den historischen Bauwerken an Oste und Nord-Ostsee-Kanal heute erneut zu einem überregionalen Echo verholfen. In ihrer Mittwoch-Ausgabe berichtet die Berliner Tageszeitung "Die Welt" über die Absicht des Arbeitskreises, die beiden Fähren für das Unesco-Weltkulturerbe zu nominieren.

In dem Bericht, der sich auf Äußerungen der Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld, Andreas Breitner und Jörg Sibbel stützt, heißt es wörtlich:

"Die Idee, die Schwebefähre als historisches Bauwerk auszeichnen zu lassen, kam Breitner und Sibbel 2003 auf einem Treffen des Weltverbandes der Schwebefähren in Bilbao (Spanien). Gemeinsam mit den Amtschefs des zweiten deutschen Fährstandorts Osten/Hemmoor in Niedersachsen hat das Bürgermeister-Duo inzwischen den 'Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren' gegründet. Zu den Gründen erläutert Breitner: 'Die angestrebten Fördermittel wollen wir in Rendsburg und Osten insbesondere für den Ausbau der touristischen Infrastruktur nutzen.'  Denn obwohl die Fähren zu den Wahrzeichen der Touristikroute 'Deutsche Fährstraße' zählen, gibt es keine nennenswerten Anlaufstellen. Neue Übernachtungsmöglichkeiten könnten entstehen. ..."


Rendsburger Schwebefähre (Dienstag in DAS)

Der komplette Wortlaut des "Welt"-Artikels ist hier im Internet verfügbar.


Tourismus

Neue Schiffe
für die Oste?

9. 5. 2006. Der am Montag eingeweihte neue Anleger in Balje (siehe unten) zieht zusätzliche Ausflugsschiffe in die Oste. Neben der Mocambo will auch die Reederei Brandt aus Brunsbüttel mit der Germania (Foto) das Natureum in der Ostemündung künftig anlaufen, berichtet das Stader Tageblatt in seiner Mittwoch-Ausgabe.

Auch der Tidenkieker solle in diesem Jahr noch Erprobungsfahrten auf der Oste unternehmen. Außerdem habe Kapitän Klaus Suhr, Eigner des Elbe-City-Jets Hansestar, gegenüber dem Tageblatt sein Interesse an Touren zur Ostemündung bekundet. Besonders interessant: Der neue Anleger mache das Natureum auch für Schul- und Betriebsausflüge per Schiff von Hamburg und Cuxhaven aus attraktiv.

Die Stadt Hemmoor wird von dem erhofften Tourismus-Boom auf dem Wasser kaum profitieren. Der von Bürgermeister Grube jun. schon vor Jahren versprochene Bau eines Anlegers für große Fahrgastschiffe - die die Straßenbrücke nicht unterqueren können - an der Hemmoorer Sietwende ist nie ernsthaft in Angriff genommen worden.


Fernsehen

Schwebefähre
war Star auf N3


Fährmann Erwin Bergander im N3-Interview

9. 5. 2006. Werbung vom Feinsten für das Osteland und die Deutsche Fährstraße - das waren zwei Beiträge im N3-Fernsehen am Dienstag um 14 und 17.30 Uhr von den Schwebefähren in Osten und Rendsburg und der Prahmfähre in Gräpel.

In den Mittelpunkt der insgesamt gut halbstündigen Live-Interviews und Einspielfilme stellte DAS-Reporterin Annemarie Stoltenberg die Wiederinbetriebnahme des nationalen Baudenkmals an der Oste. Mehr unter OSTEN.

Am Nachmittag führten Vertreter der Bielefelder Verlagsanstalt und der AG Osteland e. V. Gespräche über die Herausgabe eines aufwendig produzierten Radwanderführers zur Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel. Als Titelbild-Motiv ist die Schwebefähre an der Oste vorgesehen.

Curt Schuster von der IG Bahnhofstraße stellte am Nachmittag im Hemmoorer "Güterschuppen" Vorschläge eines hannoverschen Architektenbüros  für die Umgestaltung des alten Bahnhofsgebäudes vor. Mit dabei: Schüler des Gymnasiums Warstade, die dazu kürzlich eigene Ideen vorgelegt haben (siehe hier). - Mehr über die Pläne zu Revitalisierung des Bahnhofs unter HEMMOOR.


Kleinwörden

Fachwerkhäuser
niedergebrannt

9. 5. 2006. In Hechthausen-Kleinwörden sind am heutigen Dienstag mehrere Fachwerkbauten niedergebrannt. Rund 100 Hemmoorer Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Brandursache ist unbekannt. Mehr in der NEZ.


Tourismus

"Aufschwung für
das Osteland"


Einweihung des neuen Natureum-Anlegers

8. 5. 2006. "Die Osteregion wird einen großen Aufschwung nehmen." Davon zeigte sich der Stader Landrat Gunter Armonat überzeugt, als er am Montagnachmittag den neuen Oste-Anleger am Natureum Niederelbe seiner Bestimmung übergab.

An die 100 Gäste aus Politik und Touristik nahmen an einer Fahrt auf der "Mocambo" in die Ostemündung teil.

Die AG Osteland e. V. nahm die Einweihung zum Anlaß, um auf die Notwendigkeit weiterer Fahrgastschiff-Anleger in der Unteren Oste hinzuweisen, unter anderem in Hechthausen-Klint und an der Hemmoorer Sietwende.


Brücke bei Hemmoor: Zu niedrig für Großschiffe

Für die größeren Fahrgastschiffe, denen eine Unterquerung der niedrigen Hemmoorer Straßenbrücke nicht möglich ist, muß nach Auffassung der AG Osteland e. V. endlich der seit langem geplante Großschiffanleger an der Hemmoorer Sietwende geschaffen werden, damit auch die Samtgemeinde von den Oste-Törns Brunsbütteler und Cuxhavener Reedereien profitieren kann und die Schwebefähre auch für die Passagiere dieser Schiffe mit einem kurzen Fußweg erreichbar ist.

Mehr unter HEMMOOR.


Großenwörden

"Fährienstraße"
ausgeschildert

10. 5. 2006. Auch in Großenwördenist die Ausschilderung der Autoroute im Zuge der Deutschen Fährstraße jetzt abgeschlossen worden. Faltblätter mit dem Verlauf der Ferienstraße liegen auch im Gasthaus Stechmann ("Bombe") und im "Großenwördener Hof" aus.

Für ostemarsch.de fotografierte Dietrich Frömming.


Samtgemeinde

Offene Türen und
frischere Website


Verwaltungschef Koch (r.), Stellvertreter Brauer

9. 5. 2006. Frischer Wind in der Hemmoorer Samtgemeinde-Verwaltung. Das Rathaus will den Bürgerservice Stück für Stück fortentwickeln, die Öffnungszeiten verlängern und das dröge und schwerfällige Internetangebot www.hemmoor.de modernisieren. Die Außenstellen der Verwaltung in Hechthausen und Osten sollen erhalten bleiben.

Samtgemeindeausschuß und Personalrat hätten ihre Unterstützung bereits zugesagt hat, heißt es in einer Erklärung, die der neue Erste Samtgemeinderat Dirk Brauer - Stellvertreter des im Herbst ausscheidenden SG-Bürgermeisters Jens Koch - der Presse übermittelt hat. Mehr unter HEMMOOR.


MoorIZ

Brauer zauberte
Million herbei


Hemmoorer Finanzierungsexperte Brauer

8. 5. 2006. Mit dem Moor-Informationszentrum MoorIZ, das am Wochende im Ahlenmoor feierlich eröffnet wurde, hat das Elbe-Weser-Zentrum eine neue touristische Attraktion.

Bei der Eröffnung fiel wiederholt der Name des früheren Sietländer Samtgemeinde-Bürgermeisters Dirk Brauer, der mit großem Erfolg Fördergelder für das 1,2 Millionen Euro teure Projekt eingeworben hatte.


MoorIZ im Web: Torfwerk als Tourismusperle

Dank des Förderungsexperten Brauer, der seit Jahresbeginn Erster Samtgemeinderat in Hemmoor ist, hätten die EU und das Land so viele Gelder für den armen Landstrich bewilligt, dass weder die SG Sietland noch die Gemeinde irgendwelche Kredite hätten aufnehmen müssen, hob der jetzige Verwaltungschef Maik Schwanemann hervor.

Im Herbst will der parteilose, in Hemmoor ansässige Verwaltungsexperte Brauer, der im Sietland für die CDU angetreten war und nun in Hemmoor von der SPD unterstützt wird, für das Amt des Samtgemeinde-Bürgermeisters in Hemmoor kandidieren.

Der Besucherandrang im Ahlenmoor (Website) ist enorm. "Die Resonanz hat selbst die Optimisten überrascht", befand die NEZ schon vor Monaten.

Mehr in der Nordsee-Zeitung: "Torfwerk als Tourismusperle".


Osteland

Jetzt rollen sie
durch die Rhön

8. 5. 2006. Die Osteland-Kutsche rollt auf ihrer 6000-Kilometer-Tour durch Europa zur Zeit durch die Rhön. Dort wirbt sie "für den Tourismus im heimischen Osteland und das Pferdeland Niedersachsen", wie die hessische Lokalpresse berichtet. Mehr hier. - Auf der Website www.europa-kutsche.de führt Pferd Lexus fleißig Tagebuch. Einer der jüngsten Einträge lautet: "Herrlich ist die Fahrt durch das junge Grün. Jetzt blüht der Löwenzahn in riesigen Flächen, intensiv gelb zwischen sattem Wiesengrün. Fachwerkhäuser, junges Blattgrün und weite Weiden ziehen an uns vorbei." Direkt zum Tagebuch...


Neuhaus/Oste

In Schatohnöff
ist der Bär los


Livemusik im Café Alt-Neuhaus

7. 5. 2006. Neuhaus an der Oste - Einheimische nennen es scherzhaft Schatohnöff (von frz. Chateauneuf = Neuhaus) -  wird mehr und mehr zum Geheimtipp für Urlauber, Skipper und Leute aus Nachbarorten.


In Neuhaus liebt man's maritim

Das Dorf, das lange von Krise und Verfall gekennzeichnet war, hat sich berappelt, unter Bürgermeister Georg Martens (CDU) sind geschickt Fördertöpfe für die Ortserneuerung angezapft worden, und eine kleine, aber feine Kulturszene lockt auch Auswärtige an.


Das neue Hafengebäude in Neuhaus

Erstmals steht in dieser Saison im alten Hafen  das neue Wassersportgebäude zur Verfügung - Neuhaus  will sich verstärkt als Wassersport-Drehscheibe und Station an der Deutschen Fährstraße und am Elberadweg profilieren.

Das Café Alt-Neuhaus des genialen Gastronomen, Schnapsbrenners und Privatbrauers Olaf Schlichting hat sich mit umjubelten  Live-Musikauftritten und einzigartiger Atmosphäre zu einem Treffpunkt für Alt und Jung entwickelt, um den andere Orte das Dorf beneiden können.


Neu bewirtschaftet: Hotel "Achtern Diek"

Neu bewirtschaftet von der Gastronomen-Familie von Thaden rückt auch das Hotel Achtern Diek, vormals Ramm, wieder mehr und mehr in das Zentrum des Dorf- und Vereinslebens. Segler und Radler schätzen das Hotel wegen des freundlichen Service, der guten Küche und der preiswerten Unterkünfte.


Galerie "Kunst und Kram", rechts: Kornspeicher

In ihrer kleinen Galerie "Kunst und Kram" offeriert Evelyn Helenius-Scharten neben mancherlei hübschen Kleinigkeiten und ausgewählter Regionalliteratur (Tipp: das "Schatohnöffer Poesie-Album" von Peter Kämpfert) ein großes Veranstaltungsangebot.

Am Sonntag erst wurde eine Ausstellung des Wunderlich-Schülers Gun Streland eröffnet. Am 20. Mai, 20 Uhr, lädt Susana Alfaro (Gesang und Gitarre) zu einer "musikalischen Reise von Neuhaus nach Buenos Aires". Am 2. Juli wird die Ausstellung "Von der Quelle bis zur Mündung" der AG Osteland e. V. gezeigt.


Galeristin Evelyn Helenius-Scharten

Ach ja: An diesem Dienstag, 9. Mai, begeht der kleine Ort, in dem tatkräftige Kommunalpolitiker und kreative Bürger gemeinsam den Aufbruch aus der Krise geschafft haben, das zehnjährige Bestehen seines kleinen, attraktiven Wochenmarkts an der Kirche - eines der Themen auf dem neuen Internet-Portal www.neuhaus-an-der-oste.de, das der EDV-Experte Alfred Ammann soeben für die Bürger und die Freunde der Gemeinde eingerichtet hat.


Schwebefähre

Per Oldtimer
zum Oldtimer


Trecker auf dem Ostener Fährplatz

8. 5. 2006. Der Besucheransturm auf das Osteland ließ auch am dritten Wochenende nach Wiederinbetriebnahme der Schwebefähre nicht nach. Aufsehen erregten knatternde Oldtimer-Trecker, die am Sonntag Kurs auf die Oldtimer-Fähre nahmen.

Aber auch auf dem Wasserweg wird das Baudenkmal verstärkt angesteuert - gute Aussichten für die Wassersportclubs an der Oste, die wieder verstärkt mit zahlenden Gastliegern rechnen können, wenn sich weiter herumspricht, dass die Fähre wieder schwebt.


Tourismus

"Krimiland" soll
Besucher locken


Eröffnung der "Fährienstraße" im Mai 2004

6. 5. 2006. Die "Deutsche Fährstraße", das bekannteste touristische Produkt der im Frühjahr 2004 in Osten ins Leben gerufenen AG Osteland e. V., wird diesen Monat zwei Jahre alt. Zugleich beginnt in Niedersachsen und Schleswig-Holstein die zweite Ausbaustufe für die länderübergreifende Ferienstraße.

Darüber hinaus startet die gemeinnützige AG Osteland diesen Monat vier neue Projekte: eine Aktion "Krimiland Kehdingen / Oste", die Kunstausstellung "Die Oste - Von der Quelle bis zur Mündung", die Präsentation eines gleichnamigen Oste-Buchs und die erste Veranstaltung ihrer Exkursionsreihe "Unbekannte Oste 2006".


Gründung der Projektgruppe "Krimiland"

Das Krimiland-Projekt soll bereits am Sonnabend, 13. Mai, ab 10 Uhr in der Himmelpfortener Eulsete-Halle dem niedersächsischen Minister für den ländlichen Raum, Hans-Heinrich Ehlen, vorgestellt werden. Im Rahmen der "Projektmesse" zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (Ilek) Kehdingen / Oste will die AG Osteland die Idee präsentieren, die Region zwischen Elbe und Oste als "Krimiland" zu vermarkten.

Ein ausführlicher Bericht über das pralle Frühsommer-Programm der AG Osteland steht unter KEHDINGEN.


Presse

Eine Fähre macht
Medien-Karriere


Die Bild-Zeitung über die Rettung der Fähre
Diesen Artikel vergrößern und lesen

5. 5. 2006. Welchen unschätzbaren Wert die Fahrbereitschaft der Schwebefähre für die gesamte Region hat, zeigen das weiterhin positive Medienecho und die anhaltenden Besucherströme.

Die Medienkarriere der Fähre setze sich in dieser Woche fort. Am Donnerstagmorgen berichtete Bild Bremen in großer Aufmachung über die Rettung des Hemmoor-Ostener Baudenkmals, für das sich bekanntlich unter anderem auch der spanische König Juan Carlos I. eingesetzt hat.


Sonntäglicher Besucherandrang in Osten

Dienstag sendet
"DAS" aus Osten

Am kommenden Dienstag sendet das N3-Journal "DAS" sogar zweimal - wahrscheinlich um 14.30 Uhr und um 17 Uhr - live von der Fähre. Kürzlich erst war das Bauwerk, zum Teil wiederholt, TV-Thema bei "Buten und binnen", im "Nordsee-Report" und in "Hallo Niedersachsen".


Wieder Tourismusmagnet: die Schwebefähre

ostemarsch-Kommentar

Die Besucherzuströme werden also weiter fließen. Sie landen in einer Region, die nach Jahren des Stillstands noch nicht wieder so recht für ihre  neue Rolle gerüstet ist.

Osten und Hemmoor müssen sich nun also schleunigst und mit allen Konsequenzen (auch) als Ferienorte verstehen und darstellen (Mocambo-Anleger in Osten, Großschiff-Anleger an der Hemmoorer Sietwende, Melkhus in Kleinwörden, offene Deichwege, besucherfreundliches Buddelmuseum, regelmäßige Fähr-Illuminierung, Vernetzung der Hemmoorer und Ostener Angebote, neue Flyer, gepflegter Ortskern, Besucherzentrum für Fährtouristen, attraktive Auftritte auf Reisemessen usw.).

Es ist noch viel zu tun, damit die Fähr-Touristen es nicht nur bei einmaligen Kurzbesuchen belassen, sondern Osten und das Osteland insgesamt als Ferienregion mit vielerlei Reizen wahrnehmen - und häufig wiederkommen.

Die Förderbedingungen der EU und des Bundes sind zur Zeit günstiger, als sie in absehbarer Zeit je sein werden. Die Entwicklung des Tourismus könnte sich für die Region als Existenzfrage erweisen. Nun müßten Kommunalpolitiker und -beamte rasch die Chancen  ergreifen, statt immer wieder nur auf die schlechte Kassenlage oder den fehlenden Autobahnanschluß hinzuweisen, um Ideenlosigkeit und Nichtstun zu kaschieren.

Viele Bürger jedenfalls sind bereit, selber mit anzupacken - vielleicht sogar in einem neuen Bürgerverein auf der Ebene der Samtgemeinde, der die vorhandenen kulturellen Angebote bündelt, der die weithin in Routine oder Untätigkeit erstarrten lokalen Fremdenverkehrsvereine alter Art ergänzt oder ablöst und die Arbeit der - ja höchst unterschiedlich qualifizierten - Ratsmitglieder kritisch und konstruktiv zugleich begleitet.

Wie hatte doch vor kurzem die "NEZ" kommentiert: "Jetzt muss es mehr denn je darum gehen, dass die Aufmerksamkeit, für die die Fähre sorgt, noch stärker genutzt wird, um den Blick auf die Oste-Region zu lenken. Die AG Osteland hat dazu bereits wichtige Vorleistungen erbracht und für eine Initialzündung gesorgt. Mehr denn je sind Politik und Verwaltung gefragt, die Chancen zu nutzen. Die Weiterentwicklung des Fremdenverkehrs in der Osteregion muss offensiver angegangen und professionalisiert werden. Eine gemeinsame Kraftanstrengung ist daher von den neuen Gemeinderäten und dem Samtgemeinderat nach der Komrnunalwahl gefordert. Doch dass sich solche Anstrengungen lohnen, haben die Bürger bei ihrem Engagement für die Schwebefähre eindrucksvoll gezeigt."


Kutschreise

Reimer erzählt
vom Osteland

5. 5. 2006. Jürgen und Christine Reimer, die "Botschafter des Ostelandes", rollen mit ihrer gelben Kutsche zur Zeit durch Hessen. Auch dort werben sie für das Ferienland zwischen Elbe und Weser, wie ein Reporter der Oberhessischen Presse heute berichtet: "Reimer erzählt den Zuschauern aus der Heimat in Niedersachsen an der Oste, dem längsten niedersächsischen Nebenfluss der Elbe. ... Auf die Frage, was denn bisher Unvorhersehbares passiert sei, nannte Reimer nur die Erneuerung eines Hufeisens."

Der Volltext der Reportage über die jüngste Etappe der abenteuerlichen 6000-km-Reise durch sechs europäische Länder steht hier.


Osteland

7 Uhr: Start für
1. Ilek-Projekt

FOTO: HARTMUT JUNGCLAUS
Baubeginn: Fährmann Plate (l.) freut sich

4.  5. 2006. Nach dem Abschluß der Ausschilderung im Zuge der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel haben heute morgen um 7 Uhr die ersten Arbeiten für die 2. Ausbaustufe der norddeutschen Ferienroute begonnen.

In Gräpel (Samtgemeinde Oldendorf) erfolgte der erste Spatenstich zur Befestigung des Anlegers der historischen Prahmfähre. Wenn der Bau der Teerbefestigung bis ins Flußbett abgeschlossen ist, werden Radfahrer und Fußgänger trockenen und sauberen Fußes die Fähre betreten und verlassen können.


Das Stellplatz-Netz wird ausgebaut

Zugleich sollen gegenüber der Fährenzufahrt drei Wohnmobilstellplätze angelegt werden. Auch diesem Projekt, gefördert vom Amt für Landentwicklung in Bremerhaven, komme, so Dipl.-Ing. Rainer Ratzke vom Horneburger Ingenieurbüro Klaus Galla & Partner, "als Bestandteil der Deutschen Fährstraße" eine "große Bedeutung" zu.

Die Fährstraße wird von der AG Osteland e. V. seit längerem auch als "Straße der Wohnmobile" beworben (Flyer siehe hier). Die Gräpeler Stellplätze können jeweils maximal zwei Tage genutzt werden.

Bei den Arbeiten in Gräpel handelt es sich um das erste Projekt im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (Ilek) Kehdingen-Oste überhaupt. Als dessen Schirmherr wird der niedersächsische Agrarminister Hans-Heiner Ehlen (Foto) aus diesem Anlaß am Sonnabend, 13. Mai, 13.15 Uhr, in Gräpel die beiden dortigen "Vorzeigeprojekte" vorstellen.

Zuvor, um 10 Uhr, eröffnet Ehlen in der Eulsete-Halle in Himmelpforten eine Ilek-Projektmesse. Dort werden die Ergebnisse der Arbeitskreise und Projektgruppen des Ilek Kehdingen-Oste der Öffentlichkeit präsentiert und, so Bettina Honemann vom Planungsbüro GFL, "einer breiten Diskussion in der Region zugeführt". Die Veranstalter erwarten rund 300 Besucher.

Die Akteure aus den Ilek-Arbeitskreisen und Projektgruppen stellen an Info-Ständen und anhand von Exponaten insgesamt 40 Projekte aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Wohnen, Soziales und Bildung vor.

Krimi-Gipfel in
Himmelpforten

Die AG Osteland beispielsweise präsentiert ihr Projekt "Krimiland Kehdingen - Oste"; am Stand werden die bekannten Regionalkrimi-Autoren Elke Loewe, Thomas B. Morgenstern, Wilfried Eggers und Reinhold Friedl anwesend sein. Außerdem stellt die AG Osteland ihre Vorhaben zur 2. Ausbaustufe der Deutschen Fährstraße vor; dazu zählt unter anderem das geplante Besucherzentrum mit Fähr- und Flußmuseum an der Schwebefähre Osten - Hemmoor.


Tourismus

"Fährienstraße"
auf Chinesisch

4. 5. 2006. "Das ist ja super!", freut sich Christiane Tepker von der Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg. Strahlende Gesichter auch bei den Tourismus-Strategen an der Oste: Die im Mai 2004 eingeweihte, 250 Kilometer lange Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel rangiert weiterhin unter den einschlägigen "Top 50"-Angeboten der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Und jetzt soll sie auch international beworben werden!


DZT-Website, deutsche Version

Nachdem die "Fährienstraße" ("Slogan: "Frohe Fährien im frischen Norden") erstmals im vorigen Jahr im Internet-Angebot des nationalen Tourismus-Dachverbandes ausführlich präsentiert worden war, wird die Routenbeschreibung zur Zeit "in zwölf Sprachen übersetzt und anschließend weltweit in unseren Märkten ins Netz gestellt". Das hat jetzt die DZT-Verantwortliche Erika Melsbach der in Osten ansässigen AG Osteland e. V. mitgeteilt, die ehrenamtlich das Projektmanagement betreibt.

Neben der Website www.deutschland-tourismus.de unterhält die DZT eine Reihe von nationalen Portalen, die nicht nur in europäischen Sprachen wie Spanisch, Italienisch, Französisch, Dänisch oder Holländisch für Deutschland werben, sondern beispielsweise auch auf Chinesisch und Japanisch.


DZT-Website, englische Version (Ausschnitt)

Als erste fremdsprachige Darstellung der Deutschen Fährstraße hat die DZT zum 1. Mai unter www.germany-tourism.de eine englische Version freigeschaltet, die unter der Rubrik "scenic routes" ausführlich die "German Ferries Route" vorstellt.

Demnächst soll die Route mit ihren rund 50 Fähren, Brücken, Schleusen, Sperrwerken und Museen zum Beispiel auch unter "strade a tema" (für Italien),  "Routes touristiques" (Frankreich) und "Rutas turísticas" (Spanien) beworben werden.

Mit Fotos von der Spielfähre in Bremervörde, dem Ostedeich bei Osten, der Schwebefähre in Rendsburg und der Hörnbrücke an der Kieler Förde illustriert die "Official Tourism Website of Germany" bereits jetzt eine umfangreiche Darstellung des "250 kilometre waterside museum between Bremervörde and Kiel".

Hingewiesen wird auf Dutzende von maritimen Sehenswürdigkeiten an der Oste, die als "idyllic", "tranquil" und "picturesque" gerühmt wird, sowie an der Unterelbe und am Nord-Ostsee-Kanal, dem meistbefahrenen Schiffahrtskanal der Welt.

So erfährt der Leser zum Beispiel von der Möglichkeit, in Hechthausen an der Oste führerscheinfreie Motorboote zu chartern oder den Schleusenmuseen in Brunsbüttel und Kiel einen Besuch abzustatten. Hervorgehoben werden die Wahrzeichen der Route, die beiden einzigen Schwebefähren Deutschlands zwischen Osten und Hemmoor sowie zwischen Rendsburg und Osterrönfeld.

Natürlich verweist die nationale Tourismuszentrale Interessenten auch auf die seit über zwei Jahren existierende Website www.deutsche-faehrstrasse.de und auf die Möglichkeit, bei der AG Osteland (c/o Bölsche, Fährstraße 3, 21756 Osten) gegen 90 Cent Rückporto kostenloses Informationsmaterial mit Routentipps anzufordern.

Bis zur Branchenmesse GTM (German Travel Mart) soll die Deutsche Fährstraße auch in den übrigen elf Sprachen vorgestellt werden. Aufgeführt ist die Ferienstraße bereits jetzt im neuen DZT-Schulungshandbuch "Album der Gastfreundschaft" im Rahmen der Fifa-Freundlichkeitskampagne zur Fußball-WM 2006.

Die Einrichtung der Deutsche Fährstraße war im Herbst 2003 vom Weltverband der Schwebefähren angeregt worden, um die beiden einzigen deutschen Bauwerke dieser Art gemeinsam touristisch zu vermarkten und die küstenfernen, strukturschwachen Regionen an der Oste und am Nord-Ostsee-Kanal durch eine länderübergreifende Ferienstraße wirtschaftlich zu stärken.

Erste Erfolge sind meßbar. So führt, wie berichtet, der Kreis Cuxhaven den Rekordzuwachs bei den Übernachtungszahlen für die Samtgemeinbde Hemmoor weitgehend auf die Öffentlichkeitsarbeit für die Deutsche Fährstraße zurück (mehr).


Oste

Sperrwerk wird
trockengelegt


Arbeiten am Ostesperrwerk (Foto: WSA)

4. 5. 2006. Von Montag, 15. Mai, bis Freitag, 19. Mai, wird das Ostesperrwerk zwecks Wartung trockengelegt. In dieser Zeit ist es notwendig, den Schiffsverkehr am Sperrwerk sowie den Verkehr von Autos, Radfahrern und Fußgängern über die Sperrwerksklappbrücke voll zu sperren. Alle zwei Jahre wird eine Öffnung nach der anderen trocken gelegt, um sie zu untersuchen und um Einbauteile zu tauschen, die sonst unter Wasser liegen.

Mehr auf der Website des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven.


Kultur

Sonnabend ist der
Tag der Musikanten


Die Hechthausener Ostemusikanten

4. 5. 2006. Auch Musikanten aus Kehdingen und der Ostemarsch beteiligen sich am Sonnabend, 6. Mai, an der bundesweiten Kampagne „Wir 2006“ der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände. Das Himmelpfortener Blasorchester und der Jugendspielmannszug Stade spielen von 10 bis 11.30 Uhr vor dem Stader Rathaus. Der Wischhafener Spielmannszug musiziert zur gleichen Zeit vor dem örtlichen Edeka-Markt. Und in Hechthausen treten die Oste-Musikanten auf.

Mehr über die Kampagne hier.


Motorsport

Am Sonntag schnellt
das Startband empor

4. 5. 2006. Am 7. Mai schnellt in Hechthausen wieder einmal das Startband zum Sandbahnrennen empor. Alle Einzelheiten auf dieser Website.


Tierwelt

Die Seehunde in
der Ostemündung


Das ist Theo (Foto: ostemarsch.de)

4. 5. 2006. Über den "dicken Theo" und andere Seehunde in der Oste berichtet das Stader Mittwochsjournal. Die Tiere sind häufig von der Mocambo aus zu beobachten. Mehr hier.


Osten

Fährmann nicht
länger namenlos

3. 5. 2006. Der Fährmann, Symbol des Ostener Fährmarkts, hat seit Dienstag einen Namen - doch der ist noch geheim. Mehr unter OSTEN.


Verkehr

Moorexpress fährt
jetzt bis Bremen


In drei Stunden von der Elbe bis zur Weser

3. 5. 2006. Erstmals pendelte der EVB-Zug "Moorexpress" am Wochenende direkt zwischen Stade und Bremen. Bremens Verkehrssenator Ronald-Mike Neumeyer begrüßte den Moorexpress, der bisher in Osterholz-Scharmbeck endete, auf dem Hauptbahnhof der Hansestadt.

Der aus den 1950er Jahren stammende Triebwagen soll im Sommer an Wochenenden und Feiertagen mehrere tausend Touristen zwischen Weser und Elbe hin- und herfahren. Die einzelne Tour dauert drei Stunden. Kommunalpolitiker träumen davon, dass die Fahrten zur Dauereinrichtung werden.

Die Bahnverbindung zwischen Stade und Bremen hat eine lange Tradition. 1909 begann der Bau der Linie, die über weite Strecken parallel zum Oste-Hamme-Kanal verläuft. Der sollte einst ebenfalls eine direkte Verbindung nach Bremen darstellen, mit dem Moorexpress verlor der Kanal aber seine Bedeutung.

Ausführlicher Bericht in der Zevener Zeitung. Details unter moorexpress.net. Mehr zur Historie von Roland Ahrendt.


Schifffahrt

"Weißer Schwan"
vor dem Osteriff


"Cap San Diego" vor der Ostemündung

2. 5. 2006. Nach einem Jahr Pause kam die "Cap San Diego" am Wochenende grundüberholt zu einem fünftägigen Besuch aus Hamburg nach Cuxhaven.

Der ostechronik.de-Mitarbeiter und Oldendorfer Pastor Burkhard Ziemens fotografierte den "weißen Schwan des Südatlantiks" bei der Überführung der "Dörthe" von Gräpel zum Ruthenstrom.

Das Tropenfrachtschiff, das nach 20 Jahren als fahrendes Museum bei Blohm & Voss komplett überholt worden ist, liegt nach der ersten großen Gästefahrt zur Zeit in Cuxhaven. Am Freitag, 5. Mai, nimmt sie an der Einlaufparade zum 817. Hamburger Hafengeburtstag teil.


Schwebefähre

Licht lockt
ins Osteland


Die Schwebefähre am Abend des 1. Mai
Foto (c): Nikolaus Ruhl - www.ruhl-online.de

2. 5. 2006. Auch am zweiten Wochenende nach dem Neustart hat die Attraktivität des nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor nicht nachgelassen.

Wie schon eine Woche zuvor reichten die Parkplätze am Fährplatz zeitweise nicht aus, die Fahrzeuge der Besucher aufzunehmen. Viele Touristen mußten in Seitenstraßen ausweichen.

Am Abend machte die Illuminierung wieder viele Benutzer der Bundesstraße auf das einmalige Bauwerk aufmerksam, das wohl noch niemand so gekonnt ins Bild gesetzt hat wie der Ostener Fotokünstler Nikolaus Ruhl (siehe oben). Ruhls Wunsch: Gelegentlic ein Feuerwerk an der Fähre - vielleicht zum Fährmarkt...

Ruhl-Fotos bestellen über www.ruhl-online.de.


Gemeinden

Auch Hechthausen
in die AG Osteland

2. 5. 2006. Die Gemeinde Hechthausen will der AG Osteland e. V. beitreten. Das Thema Eintritt steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, 9. Mai, 18 Uhr, im Rathaus. Die Gemeinde Hechthausen, der Bürgermeister Bodo Neumann (Foto) vorsteht, liegt an der Deutschen Fährstraße, die von der AG Osteland eingerichtet worden ist, wurde in Funk und Fernsehen bekannt als Veranstaltungsort des 1. Tages der Oste und ist Heimat der "Botschafter des Ostelandes", die in diesem Jahr in sechs europäischen Ländern für die Region werben (siehe nächsten Bericht).


Osteland-Kutsche

Erst die Pferde,
dann die Website


Das Team der Osteland-Kutsche im Sauerland

1. 5. 2006. So gehört sich das für moderne Kutschersleute: Wenn das Tagesziel erreicht ist, werden erst mal die Pferde versorgt, dann wird die Website gepflegt. Wie auf unserem Foto aus Warstein sichtet das Team der Osteland-Kutsche auf seiner Europa-Tour allabendlich die Fotos vom Tage, dann aktualisieren Jürgen und Christine Reimer per Funkkontakt ihre Website www.europa-kutsche.de mit frischen Bildern und Texten.


Stilleben mit Laptop und Warsteiner-Krug

Ein Pferd, das
Tagebuch führt

Bevor der Vierspänner am letzten Apriltag den Aufstieg ins Hochsauerland zu bewältigen hatte - der angekündigte Schneefall beschränkte sich auf wenige Minuten -, wurde aus der Bierstadt Warstein (Zeitungsbericht hier) bei einem Krug Warsteiner Bier das Bild des Tages hochgeladen - und der Text des Tages für "Lexus' Tagebuch" im Netz. Lexus ist einer der vier Rappen, die die Kutsche aus Hechthausen durch Europa ziehen. An diesem Tag lautete sein Eintrag unter anderem: "Mächtig geht es bergauf. Wir haben schon eine ganze Menge zu schleppen. "


Steil bergauf im Hochsauerland

Grüße aus
der Heimat

Über das Gästebuch ihrer Website erreichen die Kutscher Grüße aus der Heimat - etwa von Hans-Gerhard Alstedt, der wissen läßt: "In Hechthausen weint der Himmel, da ihr nicht da seid. Aber wir freuen uns trotzdem auf ein Wiedersehen spätestens im Oktober."

Wo immer die gelbe Kutsche auftaucht, winken fröhliche Menschen am Straßenrand. Anne, 19, aus Münster etwa schrieb ins virtuelle Gästebuch: "Hallo, liebe Weltreisende, ich habe euch vorgestern zufällig gesehen, als ihr vor meinem Garten in Münster entlang gefahren seid. Ich war sehr beeindruckt von dem tollen Bild, das ihr abgebt, und habe glücklicherweise noch in letzter Sekunde die Internetadresse lesen können, bevor ihr um die Ecke gebogen seid. Und so bin ich auf dieser Seite gelandet. Echt super! Die Seite, euer Vorhaben, euer Mut, eure Pferde!!!"


Polizeieskorte in Warendorf

Das Medienecho entlang der Strecke ist "intergalaktisch", sagt Jürgen Reimer, der immer wieder TV- und Zeitungsreportern Rede und Antwort stehen muss. In jedem Zielort - zuletzt gestern in der Stadt Olsberg (NRW) - versammeln sich die Menschen am Rathaus, um die Kutsche zu begrüßen, tragen sich Bürgermeister und Landräte ins Goldene Buch ein, bringen Gastronomen Möhren für die Pferde herbei, fragen Passanten nach der Herkunft und studieren neugierig den grünen Flyer über der AG Osteland, den die Reimers Tag für Tag verteilen.


Empfang in Olsberg: Möhren für die Pferde

Wer auch nur einen Tag hoch auf dem gelben Wagen mitfährt (Buchungsmöglichkeit hier), genießt den unvergeßlichen Ausblick aus drei Metern Höhe über die langsam vorüberziehende Landschaft und beobachtet mit zunehmendem Respekt die Leistung der "Pferdeflüsterin" Christine Reimer, die mit größter Umsicht ihre vier Alt-Oldenburger führt, und die organisatorische und logistische Leistung, die hinter diesem einmaligen Abenteuer steht.

Mehr unter www.europa-kutsche.de.


Österreichische Sondermarke

Die Abgabe der österreichischen Sondermarke zur Europa-Kutsche steht kurz vor dem Abschluß. Letzte Exemplare sind lediglich in der Ostener Galerie Ästethik (am Fährkrug) für eine Spende von 5 Euro für die geplante Schwebefähren-Webcam erhältlich.


Gewerkschaften

"Dagegen müssen
wir uns wehren"

2. 5. 2006. „Deine Würde ist unser Maß“ war das Motto des 1. Mai 2006. In Stade sprach der ehemalige IG-Metall-Bezirksleiter Frank Teichmüller vor 400 Zuhhörern über die Unmenschlichkeit vor der eigenen Tür: "Lidl schließt einen Markt, weil Mitarbeiter einen Betriebsrat gründen wollen. Kraftfahrer sitzen 19, 20 Stunden hinterm Steuer. AEG-Hausgeräte streicht Arbeitsplätze und verlagert sie. Dagegen müssen wir uns wehren."

In Cadenberge erklärte Berthold Gärtner von der IG Bauen-Agrar-Umwelt Bremen und Umgebung: "Über fünf Millionen Menschen wird das Wichtigste für ihre Würde vorenthalten, nämlich das Gefühl, mit eigener Hände Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen zu dürfen." Unter den Zuhörern waren auch der Landtagsabgeordnete Claus Johannßen, der Vize-Bürgermeister der Samtgemeinde Hemmoor, Hans-Wilhelm Saul, und die Dobrocker SG-Bürgermeisterkandidatin Bettina Gallinat.


Hechthausen

Mozart in der
Marienkirche



Genie Mozart, Künstlerinnen Klett und Dennert

27. 4. 2006. Am Samstag, 13. Mai, um 20 Uhr steht beim Kulturkreis Hechthausen ein Leckerbissen aus dem Bereich der Klassik auf dem Programm. Aus Anlaß des 250. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart findet in der Marienkirche eine "Hommage à Wolfgang Amadeus Mozart" statt.

Mit der Verpflichtung der beiden Musikerinnen Imme-Jeanne Klett und Anke Dennert ist es dem Kulturkreis gelungen, renommierte und im Landkreis bekannte Künstlerinnen nach Hechthausen zu holen.


Osteland

Sensationelles vom
vergessenen Strom


Werbung für die Osteland-Ausstellung

28. 4. 2006. Eine Kunstausstellung, wie es sie nie zuvor gegeben hat, wird am 20. Mai im Bremervörder Bachmann-Museum eröffnet: Für die AG Osteland e. V. hat der Fischerhuder Künstler und Verleger Wolf-Dieter Stock ("Atelier im Bauernhaus") rund 100 einmalige Oste-Gemälde von teils vergessenen Malern zusammengetragen.

Zum selben Termin erscheint ein von den AG-Osteland-Mitgliedern Stock und Elke Loewe gestaltetes, 320 Seiten starkes neues Oste-Buch.


Ostebuch-Herausgeber Loewe und Stock

Worpswede ist weltbekannt - doch daß es auch entlang der Oste bedeutende Künstlerkolonien gab, ist weithin in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung, die auch in Neuhaus/Oste und Sittensen gezeigt wird, soll darauf hinweisen.


Redet zur Vernissage: Osteland-Gründer Bölsche

Zur Vernissage sprechen unter anderem der niedersächsische Minister für den ländlichen Raum, Hans-Heinrich Ehlen, der die Schirmherrschaft übernommen hat, der Rotenburger Vize-Landrat Reinhard Brünjes und der Ostener SPIEGEL-Autor Jochen Bölsche, Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur der AG Osteland.

"Der Modersohn
von der Oste"


 Rusch (oben links) in einem Ostener Biergarten

Als besondere Entdeckung bezeichnet Kurator Stock in einem vierseitigen Beitrag in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Zwischen Elbe und Weser", herausgegeben vom Landschaftsverband, die Werke des Ostener Malers Diedrich Rusch (1863 - 1959): "Von Diedrich Rusch, dem Otto Modersohn von der Oste, existieren so viele gute Bilder, dass ihm in der Ausstellung ein eigenes Zimmer mit Staffelei, Palette, Farben und Malhut eingerichtet wird."

Auch lebende Künstler sind vertreten, unter anderem Tetjus Tügel jr., Dieter Glasmacher, Raimund Adametz sowie aus Osten Brigitta von Richmar, Hans Nordmann und Manfred Flecks. Daneben werden auch ausgewählte Fotografien von Künstern wie  Nikolaus Ruhl (Osten) und Mike Behrens (Hemmoor) zu sehen sein.

Das Oste-Buch (ISBN 3-88132303-1, 18 Euro) enthält Beiträge von 26 Autoren, darunter von der Unteren Oste Elke Loewe, Gisela Tiedemann, Rüdiger Toborg, Dietrich Alsdorf, Jochen Bölsche, Grit Klempow, Karl-Otto Richters, Karl Neumann und Holger Kuhne.

Mehr über die Ausstellung unter www.malerische.oste.de.


Fährmarkt

Lena Wassermann
zeigt Nostalgie-Mode


Modeexpertin Lena Wassermann

28. 4. 2006. Im Rahmen des 1. Ostener Fährmarkts am 28. Mai plant die Ostenerin Lena Wassermann eine Modenschau "Anno 1900 und heute", die in der Festhalle stattfinden soll.

Wie Karl-Heinz Brinkmann vom Marktausschuß weiter mitteilt, wird das Fest mit zusätzlichen Höhepunkten aufwarten. So werde im Rahmen der Markteröffnung die Partnerschaft zwischen  den Schwebefähren-Gemeinden Osterrönfeld und Osten besiegelt.

Am Sonntag um 19 Uhr geben "The Christians" aus Hemmoor beim Abschlussgottesdienst in der Kirche ein Gospelkonzert. Die Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre veranstaltet ein Preisrätsel mit Fragen zur Schwebefähre. Der Ostener Maler Manfred Flecks richtet einen Malwettbewerb für Fünf- bis Achtjährige aus.

Mehr unter www.faehrmarkt.de.


Schwebefähre

Wartungsarbeit
abgeschlossen


Einsatzfahrzeug aus Altenwerder

27. 4. 2006. Nach zweitägigen Wartungsarbeiten durch die Firma Altenwerder Schiffswerft soll die Schwebefähre am Freitag wieder ihre stündlichen Demonstrationsfahrten aufnehmen.

Die Experten hatten nach einigen Dutzend Fahrten etliche Schrauben im Gerüst nachjustieren müssen.


Fährmann Ahlf im Weser-Kurier

Über die ausgefallenen Fährtouren waren etliche Touristen enttäuscht, die eigens aus Bremen angereist waren, wo die Presse in besonders großer Aufmachung, teils auf Seite 1, über die Wiederinbetriebnahme der Fähre berichtet hatte - Faksimile der Artikel siehe hier.


Literatur

Ein Krimiverlag
im Krimiland


Verleger von Allwörden, Autorin Cibach

26. 4. 2006. In dem Landstrich zwischen Elbe und Oste, das jetzt als "Krimiland" beworben wird (siehe übernächsten Artikel) lebt neben vielen Krimiautorinnen und -autoren auch ein Krimiverleger: Peter von Allwörden aus Drochtersen. Der Lokalchef des Stader Tageblatts bringt in seinem Verlag Medien-Contor Elbe (Website) unter anderem Regionalkrimis heraus, etwa den "Milchkontrolleur" von Thomas B. Morgenstern.

Qm Mittwochvormittag hat Allwörden in der Hamburger Hafenkneipe "Schellfischposten" den Krimi "La Paloma für den Mörder" von der Stader Autorin, Psychologin und Vogelspinnenzüchterin Anke Cibach vorgestellt, der im Hafen- und Lotsenmilieu spielt.

Mehr über das neue Buch hier.




Hechthausen

Bordell wird
genehmigt

26. 4. 2006. Unterlegen ist der Landkreis Cuxhaven kürzlich in einem Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht Stade, in dem es um die Nutzungsänderung von Räumen in Hechthausen zur Vermietung an Prostituierte ging. Folge: Der Puff muß genehmigt werden.

Mehr unter www.landkreis-cuxhaven.de.


Tourismus

Top-Zuwächse durch
Fähr- & Krimistraße

27. 4. 2006. Die Samtgemeinde Hemmoor verzeichnet sensationelle Zuwachsraten im Tourismus.

Ursache sind, wie der Landkreis Cuxhaven im Zusammenhang mit der neuesten Übernachtungsstatistik in einer Presseerklärung analysiert, die Aktivitäten um die Deutsche Fährstraße sowie das Krimi-Land Kehdingen/Oste.


Großplakat zur Deutschen Fährstraße

In der Presseerklärung von Kreis-Touristiker Rolf Kaiser vom Mittwoch heißt es wörtlich: 

"Von allen Gemeinden meldet die SG Hemmoor mit + 9,7 % den größten Zuwachs, gefolgt von der SG Hagen (+ 9,4 %) und der SG Hadeln (+ 7,7 %). 

Einen großen Anteil für die überdurchschnittlichen Zuwächse in den Samtgemeinden Hemmoor und Hadeln haben die dort entwickelten und in die Tat umgesetzten touristischen Konzepte. So ist Hemmoor und das Osteland durch die Aktivitäten rund um die Deutsche Fährstraße in den Blickpunkt von Gästen und Medien geraten. 

Zahlreiche Berichte in Funk und Fernsehen sowie in den Printmedien haben zu Zuwächsen bei den Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Appartements geführt. 

Die jüngsten Berichte über die idyllische Landschaft und die Ansiedlung von Schriftstellern (insbesondere Autoren von Kriminalromanen) haben den Einen oder Anderen veranlasst, sich mit einer Zweitwohnung in diesem Gebiet niederzulassen."

Der vollständige Wortlaut der Erklärung des Landkreises steht auf der Website des Landkreises Cuxhaven.

Die vom Landkreis genannte Deutsche Fährstraße war im Mai 2004 von der in Osten gegründeten, ehrenamtlich geführten AG Osteland e. V. ins Leben gerufen worden. 


Krimiland-Konzept der AG Osteland (lesen)

Die zahlreichen TV- und Presseberichte über die Krimi-Landschaft basieren auf dem seit über vier Jahren existierenden Literaturprojekt "Deutsche Krimistraße" (Website), das jetzt in das AG-Osteland-Projekt "Krimiland Kehdingen-Oste" (Website) eingeflossen ist (siehe auch nächsten Bericht).


Projekt Krimiland

Blutroter Cocktail
auf die Gründung


AK-Krimiland-Gründung am Dienstag in Osten:
Wendt, Loewe, Henschel, Ahlf, Frömming (v.l.)

26. 4. 2006. Mit einem blutroten Blutorangen-Cocktail haben am Dienstag im Ostener Restaurant "Seefahrer" vier Frauen und zwei Männer auf ein neues Literatur- und Tourismus-Marketingprojekt für Kehdingen und das Osteland angestoßen: Als Projektgruppe in dem von Jochen Bölsche (Osten) geleiteten Arbeitskreis Kultur der AG Osteland wird das Team sein Vorhaben "Krimiland Kehdingen-Oste" bereits im Mai auf der Projektmesse zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (Ilek) in Himmelpforten dem niedersächsischen Minister für den Ländlichen Raum, Heiner Ehlen, präsentieren.

Vorangetrieben wird das Projekt unter anderem von der Krimi-Autorin Elke Loewe (Drochtersen-Hüll), der Diplom-Bibliothekarin Renate Wendt (Osten), der Künstlerin und Ferienhausvermieterin Sigrid Frömming (Großenwörden), der Gastronomin Mathilde Ahlf (Osten), dem Literaturförderer Egon Henschel (Engelschoff) sowie - am Dienstag verhindert - der Touristikerin Sylvia Wolter (Kehdingen).

Besprochen wurden ein neues Logo (oben) und die Grundzüge des Auftritts auf der Ilek-Ideenmesse.

Mehr unter www.krimiland.de.


Abenteuer

Osteland-Kutsche
rollt durch NRW


Auf dem gelben Wagen vorbei an gelben Blumen

26. 4. 2006. Die Osteland-Kutsche aus Hechthausen rollt durch Nordrhein-Westfalen. Gestern hat das Ehepaar Reimer die Niedersachsen/NRW-Grenze überquert. Unser Foto entstand bei Ladbergen. Das Kutsch-Tagebuch steht unter www.europa-kutsche.de.


Demografie

Senioren - Chance
für das Cuxland?

26. 4. 2006. "Der Landkreis Harburg ist landesweit die vor allem bei Senioren beliebteste Region: In Niedersachsen konnte der Landkreis Harburg die größten Zuwanderungsgewinne (+774) bei den über 65jährigen erzielen. Auf Platz zwei folgt der Landkreis Cuxhaven (+704)." Das berichtet jetzt das Hamburger Abendblatt über eine Studie des Niedersächsischen Landesamts für Statistik, das die Mobilität der Senioren in den Jahren 2001 bis 2003 in Deutschland untersucht hat. Mehr im Abendblatt.

Nach einem weiteren Abendblatt-Bericht bleiben nirgends im Landkreis Stade die Gäste in Hotels und Pensionen länger als in Drochtersen. Die Ursachen stehen hier.


Osten

Buddelmuseum am
Wochenende öffnen!


Buddelmuseum in Osten

26. 4. 2006. Das Buddelmuseum ist eines der wichtigsten touristischen Attraktionen von Osten, aber überwiegend geschlossen.

Jetzt fordert die SPD-Fraktion im Gemeinderat in einem Antrag, dass das Museum von Ostern bis Ende September an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen geöffnet wird.

In weiteren Anträgen nimmt Fraktionsvorsitzender Lothar Klüser zwei weitere Mißstände aufs Korn: die sich seit Jahren hinziehende Umsetzung des Beschlusses, den "Mocambo"-Anleger zu erneuern, und den "rechtswidrigen" Dauer-Engpaß am Ortsausgang im Zuge der Langen Straße am Dorffleth.

Einzelheiten unter OSTEN.


Presse

Verleger erwägt
Ostemarsch-Blatt


Medienlandschaft Ostemarsch (Natureum-Relief)

25. 4. 2006. Jürgen Ulrich, Geschäftsführer des Medienzentrums Stade und nebenher Bassist und Webmaster der legendären Stader Beatgruppe "The Torpids", erwägt die Herausgabe eines Magazins oder einer Anzeigenzeitung für die Ostemarsch - also für das Gebiet zwischen Neuhaus und Gräpel, dem auch diese Website gewidmet ist.

"Diese Region hat die Problematik, keine eigene Zeitung als Sprachrohr zu haben. Der Werbungstreibende innerhalb dieser Region muß mehrere Zeitungen belegen, um das Gebiet abzudecken", erläutert Ulrich sein Projekt.

Darüber hinaus klagen Oste-Anrainer aus dem Grenzgebiet zwischen CUX und STD gelegentlich, sie hätten das Gefühl, publizistisch als "letztes Dorf vor der Grenze" behandelt zu werden und außerdem aus den Nachbardörfern jenseits der Kreisgrenze nur wenig oder nichts zu erfahren - ein Eindruck, der in den letzten fünf Jahren zum Aufbau der grenzübergreifenden Website ostemarsch.de geführt hat, deren tägliche Besucherzahl am gestrigen Montag übrigens erstmals die 500er-Grenze überschritten hat.

Zur Zeit führt Verleger Ulrich (Foto hier) Gespräche mit Vereinsvertretern und Vorsitzenden von Werbegemeinschaften entlang der Oste, um, wie er sagt, "die Möglichkeiten auszuloten".


Hemmoor

CDU ringt sich
zu Weritz durch

25. 4. 2006. Die CDU Hemmoor wird nach einem Bericht der Niederelbe-Zeitung entgegen ursprünglichen Bedenken jetzt doch den Moisburger Detlef Weritz als Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufstellen.

Das habe der CDU-Vorstand jetzt beschlossen, meldet die NEZ (Mittwoch-Ausgabe).

Die SPD unterstützt den ebenfalls parteilosen Ersten Samtgemeinderat Dirk Brauer (siehe unten).

Viele CDU-Mitglieder hätten, wie NEZ-Chefredakteur Egbert Schröder heute kommentiert, ebenfalls lieber Brauer als ihren Kandidaten gesehen.


Tourismus

'Fährien'-Postkarten
von Top-Fotografen


Karten aus Brunsbüttel und Osterrönfeld

25. 4. 2006. Mit neuen Ansichtskarten-Sortimenten rüsten sich die Gemeinden entlang der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel für die Tourismus-Saison. Einige der besten Fotografen Norddeutschlands haben attraktive Motive vom Nord-Ostsee-Kanal und von der Oste beigesteuert.

Das Logo und die Web-Adresse der Deutschen Fährstraße stehen auf der Vorder- und Rückseite von Postkarten, die beispielsweise für Brunsbüttel und die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld werben und soeben ausgeliefert worden sind.

Herausgegeben wurden sie in Zusammenarbeit mit der Ostener AG Osteland e.V., der das Projektmanagement der Deutschen Fährstraße obliegt. Fotografiert haben Jan Sievers und Erhard Tagge.

Über die neuen Postkarten schreibt die Brunsbütteler Zeitung: "Mit der Ansichtskartenserie wirbt der kleine, aber umtriebige Kartenverlag bildundkarten edition aus Münsterdorf für das Marketingprojekt 'Deutsche Fährstraße'. Dieses verbindet Fähren, Brücken und Tunnelbauten auf einer Strecke von 250 Kilometern an Nord-Ostsee-Kanal, Niederelbe und Oste. Brunsbüttel ist Mitglied dieser Arbeitsgemeinschaft und unterstützt die umfangreichen Aktivitäten der 'Deutschen Fährstraße' zur Belebung des Tourismus an der Elbe und am Nord-Ostsee-Kanal - ganz nach dem Motto 'Frohe FÄHRIEN zwischen Oste und Ostsee."

Der komplette Bericht der Brunsbütteler Zeitung steht hier.


Ruhl-Postkarte für Osten und die Fährstraße

Für den Südabschnitt der "Fährienstraße" hat der Ostener Fotokünstler Nikolaus Ruhl bereits im vorigen Jahr eine Karten-Serie gestartet, die Motive unter anderem aus Osten und Oberndorf mit dem Fährstraßen-Logo zeigt.

Ruhls Sortiment zur Deutschen Fährstraße steht hier, die Kartenauswahl des Verlages bildundkarten ist hier zugänglich.


Schifffahrt

Freedom of the Seas
passierte Kehdingen


Die "Freedom" vor Cuxhaven (Foto: R. Brink)

25. 4. 2006. Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die "Freedom of the Seas", hat am Dienstag nach zehntägigem Besuch Abschied von Hamburg genommen und gegen Mittag Kehdingen passiert. Sie steuert nun zunächst Richtung Oslo und wird vom Sommer an von ihrer Basis in Miami (Florida) aus Kreuzfahrten durch die Karibik unternehmen.


Abschied von Hamburg (Foto: G. Tielebörger)

Wie der "weiße Riese" drinnen aussieht, erfuhren in Hamburg 1800 geladene Gäste, darunter der Touristik-Experte Gerald Tielebörger vom Reisebüro Hemmoor.

Mehr unter KEHDINGEN.


Abenteuer

Osteland-Kutsche
hinter Osnabrück

25. 4. 2004. Die Europa-Kutsche aus dem Osteland kommt gut voan. Gestern haben Jürgen und Christine Reimer Osnabrück hinter sich gelassen, wie das Diepholzer Kreisblatt berichtet.


Technik

Schwebefähre
als Titelstar

25. 4. 2006. Das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor ist Titelthema der Vierteljahreszeitschrift "Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen".

In einem mehr als fünf Seiten umfassenden Beitrag beleuchten die Cuxhavener Denkmalschützerin Dipl.-Ing. Birgit Greiner sowie Dipl.-Ing. Wolfgang Neß vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege die Geschichte und die Sanierung der Fähre.

"Der Einfachheit halber
eine Welle abgetrennt"

Der Artikel schildert mit großer Präzision den Zustand der Fähre bis zur Sanierung und den Ablauf der Bauarbeiten. Über die lange diskutierte Ursache der Stillegung vor vier Jahren heißt es darin unter anderem:

"Für den Antrieb waren ursprünglich zwei Elektromotoren zuständig, von denen bis zur jetzigen Stillegung nur noch ein Motor in Betrieb war. (Im Herbst 2001) wurden Schäden unbekannter Herkunft am Schienenträger festgestellt, die eine umgehende Stilllegung der Fähre nach sich zogen. ... Da die Fähre auch bei extrem verlangsamter Fahrt sehr unruhig lief und starke Erschütterungen im Bereich der Gondel auftraten, war sehr schnell klar, dass die Schadensursache nicht im Tragwerk, sondern innerhalb der Betriebstechnik zu suchen war.

Die Gondel wurde ursprünglich über eine Gleichlaufwellevon den beiden vorhandenen Motoren über vier Antriebsräder in Bewegung gesetzt. Durch Ausfall eines Motors wurde vor Jahren der Einfachheit halber eine Welle zu den hinteren beiden Rädern (Richtung Oste) abgetrennt, so dass die Gondel nur noch über die beiden vorderen Räder (Richtung Hemmoor) gezogen bzw. beim Zurückfahren geschoben wurde. Vermutlich aufgrund des geänderten Antriebes mit fehlendem Gleichlauf und dadurch sich ungleichmäßig abnutzenden Wellen und Zahnkränzen lief der obere Fahrwagen aus der Spur und wurde regelmäßig gewaltsam nur durch Motorkraft in seine ursprüngliche Lage zurückbefördert. Das abrupte Zurückfallen der schweren Gondel in die ursprüngliche Position verursachte die schweren Erschütterungen, die letztendlich zu den festgestellten Schäden an den Trägerverbindungen und der Schiene geführt haben."

Die Zeitschrift (Einzelpreis 5,50 Euro plus Versandkosten) erscheint im Verlag C. W. Niemeyer in Hameln.


CDU

Erfolgreicher Kampf
um Arbeitsplätze


CDU-Abgeordnete Krogmann

25. 4. 2006. Mit Erfolg hat sich die CDU-Abgeordnete Dr. Martina Krogmann um die Sicherung von gefährdeten Stader Arbeitsplätzen der Telekom eingesetzt.  Nach einem "monatelangen Vermittlungs-Marathon" zwischen der Telekom, dem Vorstand der Bundesagentur für Arbeit und Krogmann stand laut Stader Tageblatt (Dienstag-Ausgabe) am Montagmittag fest: Die Bundesagentur richtet in Stade ein neues Call Center ein.


Demografie

Sozialdemokraten
planen Konzept

25. 4. 2006. Der Anteil der Alten steigt, die Jüngeren wandern ab - wie soll die Kommunalpolitik auf die demografische Entwicklung im ländlichen Raum reagieren?

Dieser Frage hat sich die SPD-Fraktion im Samtgemeinderat Hemmoor gewidmet. Sie erarbeitet zur Zeit ein Konzept, über dessen Umrisse sie hier im Internet berichtet (Word-Datei).


Kreidesee

Wurde Lampe
zum Verhängnis?


Retter am Kreidesee (Foto: Klingenberg)

24. 4. 2006. Nach dem Auffinden der Leiche des fast drei Tage verschollenen dänischen Tauchers im Kreidesee von Hemmoor gibt es nach Medienberichten erste konkrete Spekulationen über die Ursache des Unglücks: Seine Taucherlampe habe den in Panik geratenen Dänen gehindert, beim Auftauchen seine Ausrüstung abzustreifen.

Mehr unter HEMMOOR.


Tourismus

Ein Ansturm wie
seit Jahren nicht


Autos von Schwebefähren-Besuchern

23. 4. 2006. Einen Ansturm wie seit Jahren nicht mehr erlebte Osten am ersten Sonntag nach der Wiederinbetriebnahme der Schwebefähre. Autos mit Kennzeichen aus fast allen Bundesländern parkten auf dem Fährplatz, aber auch am Marktplatz an der Kirche. Die Fähre verkehrte regelmäßig. Die Besucher zeigten sich durchweg begeistert von der Sanierung des Baudenkmals und der traumhaft schönen nächtlichen Beleuchtung.


Traumhaft schön: die Fähre (Foto: Brinkmann)

Etliche der Ausflügler bedauerten allerdings, dass das Ostener Buddelmuseum (Website) trotz des Saisonbeginns nicht regelmäßig geöffnet ist und die hervorragenden Führungen durch Gabi Rüsch nur noch nach spezieller Voranmeldung stattfinden - ein Mißstand, der am kommenden Mittwoch in der Sitzung des zuständigen Ratsausschusses dringlich erörtert werden soll, wie SPD-Vorsitzender Lothar Klüser am Sonntag vormittag in einer öffentlichen Gesprächsveranstaltung im Fährkrug ankündigte.


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