www.ostemarsch.de

Zu einer dynamischen Link-Liste mit wichtigen Internet-Seiten aus der Region geht es hier.

Ältere Texte aus dieser Spalte: Februar 2005, Januar 2005, Dezember 2004, November 2004, Oktober 2004, September 2004, August 2004, Juli 2004, Juni 2004, Mai 2004


Tourismus

Eine Reise ans
Ende der Straße

30. 3. 2005. Die beiden Wasserfahrzeuge könnten nicht unterschiedlicher sein: Die "Color Fantasy" (Foto oben), die 30 Millionen Euro teure  "Königin der Ostsee",  hat 15 Decks, ist fast 60 Meter hoch, 224 Meter lang und 35 Meter breit; sie mißt 74.500 BRT und kann fast 3000 Passagiere befördern.
Die Prahmfähre in Gräpel an der Oste hat gerade mal Stehplätze für 30 Fahrgäste und wird - vom Fährmann Helmut Plate - von Hand betrieben.

Trotzdem haben beide zweierlei gemeinsam: Die "Color Fantasy", die seit Dezember auf der Strecke Kiel - Oslo pendelt, und der Prahm auf der Oste gehören zweifellos in die Kategorie der Fähren - und sie zählen, jede auf ihre Weise, zu den Hauptattraktionen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, einer Ferienroute der Kontraste.

Daher liegt es nahe, dass sich immer mal wieder Neugierige von der Oste auf den Weg nach Kiel machen, ans Ende der (Fährien-) Straße, um das "Traumschiff mit Autodeck", ein so genanntes Kreuzfährschiff, kennenzulernen - und zu staunen. Die meistens ausgebuchte "Color Fantasy" verfügt nicht nur über eine haushohe Einkaufsstraße (Foto oben), ...
... sondern auch über ein riesiges "Observation Deck", von dem aus sich die Ausfahrt aus der Kieler Förde (oben) ebenso beoabachten läßt...
...wie die Tour durch den hinreißenden Oslo-Fjord. Außerdem an Bord: eine Vielzahl von Shops und Restaurants, Kneipen mit Live-Musik, ...
... ein Spielcasino (Foto), Bäder und Saunen, Fitnessräume und auch ein Revuetheater (unten).
So großartig und erlebenswert die jeweils 20-stündige Hin- und Rückreise mit gut vierstündigem Aufenthalt in Oslo ist - manch einer sehnt sich doch  zurück nach der stillen Oste, sobald er den von bonbonfarbenem Licht erfüllten prächtigen Musikdampfer verlassen hat.

Mehr über die "Color Fantasy" hier, Touristik-Infos im Reisebüro Hemmoor. Mehr über die Deutsche Fährstraße hier.


Verkehrsunfall

Vier Tote
auf B 73

28. 3. 2005. Vier Menschen sind am Sonntagmorgen bei einem Autounfall auf der Bundesstraße 73 ums Leben gekommen. Laut Polizei war der Wagen mit insgesamt sieben Insassen bei Hemmoor auf gerader Fahrbahn nach rechts von der Straße abgekommen. Das Auto prallte frontal gegen einen Baum.

Ein 32 Jahre alter Syrer und ein 24jähriger Iraker sowie zwei 19 Jahre alte Frauen aus Stade starben noch am Unfallort. Zwei aus dem Irak stammende 26 und 27 Jahre alte Mitfahrer wurden lebensgefährlich verletzt.

Der 25 Jahre alte, aus der Türkei stammende Fahrer überstand den Unfall mit leichteren Verletzungen. Er stand nach den Angaben der Polizei allerdings auch am Montag noch unter Schock und mußte ärztlich betreut werden. Von ihm habe man nach dem Unfall vorsorglich eine Blutprobe genommen. Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht.

Mehr in den Cuxhavener Nachrichten.


Webtipp

Bilder aus dem
alten Osten

29. 3. 2005. Alte Postkarten - immer wieder auch schöne Exemplare aus Osten - finden sich bei ak-ansichtskarten.de. Es lohnt sich, gelegentlich mal in die Suchmaske auf der Website die Postleitzahl eines Ortes einzugeben, an dem man interessiert ist.


ADFC

Bereits über 200
Karten verkauft


Die Ostemarsch - Paradies für Radler

29. 3. 2005. Innerhalb einer Woche hat der ADFC-Kreisverband Cuxhaven bereits über 200 Exemplare der neuen ADFC-Regionalkarte 1:75000 Cuxhaven - Bremen (BVA-Verlag, 6,80 Euro) verkauft; ein Viertel davon haben Peter und Monika Prüss vom Ostener Stützpunkt vertrieben, die auch drei der Routenvorschläge verfasst haben:

> "Rund um den liegenden Eiffelturm" (mit Schwebefähre, Heimathof Hüll und der kleinen Kneipe von "Winnetou" Bartels),

> "Wo die knackigen Äpfel wachsen" (mit Freiburg, Oederquart, Schüttdamm und Hüll) und

> "Große Pötte und stilles Moor" (mit Drochtersen, Krautsand, Grauerort und Bützfleth).


Peter und Monika Prüss erarbeiten Radtouren

Am Montag, 4. April, findet der monatliche Radler-Klönschnack des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs  in Hemmoor statt. Interessierte Radler sind herzlich eingeladen, sich um 19.30 Uhr im Gasthaus Fritsche, Stader Straße 107, Hemmoor, zu treffen.

In lockerer Runde sollen Themen rund ums Rad aufgegriffen werden. Unter anderem wird Jochen Bölsche aus Osten, 2. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland, über den Ausbau der Deutschen Fährstraße von der Oste an die Ostsee für Radfahrer berichten. Zu den ADFC-Klönschnack-Abenden sind Gäste herzlich willkommen.


Kirche

Gottesdienst für
Demenzkranke

28. 3. 2005. In Lamstedt gibt es regelmäßig Gottesdienste für Demenzkranke. Mehr in bremervörde-aktuell.


Tourismus

5000 Besucher auf
"Fährien"-Website


Radler auf der Deutschen Fährstraße

29. 3. 2005. Die Zeit der Urlaubsplanungen hat begonnen, Das zeigt sich auch im Internet. Auf der vor einem Jahr in Osten eingerichteten Website deutsche-faehrstrasse.de wurde über Ostern der 5000. Besucher registriert.


FC Basbeck-Osten

In der 85. Minute
platzte der Traum

Fotos: Jochen Bölsche
Mit dem 0:2 war für den FC das Spiel vorbei

26. 3. 2005. Es wäre zu schön gewesen... In der 85. Minute im Pokalhalbfinale des FC Basbeck-Osten gegen den kampfstarken Landesligisten TuS Neetze platzte endgültig der schöne Traum vom weiteren Aufstieg.


In der 82. Minute war das erste Tor gefallen

Drei Minuten zuvor war das erste Tor gegen Basbeck-Osten gefallen. Dennoch: Mit dem Erreichen des Halbfinales im Bezirkspokal hatte der FC den größten Erfolg in der seiner jungen Vereinsgeschichte feiern können. Immerhin war es gelungen, neben dem Bezirksligisten SV Vorwärts Hülsen sogar den Niedersachsenligisten TuS Celle FC auszuschalten!

Am Ostermontag findet das wichtige Punktspiel gegen den SV Ahlerstedt/O. 2 statt. Im Hinblick auf den Klassenerhalt ist dieses Spiel noch wichtiger als das Pokalspiel, das am Sonnabend 200 Zuschauer verfolgten. Mehr unter fc-basbeck-osten.de.


Bundestag

Wetzel würdigt
Oste-Aktivitäten

26. 3. 2005. Als "vorbildlich" würdigt die Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel (SPD) in ihrer Kolumne in der Osterausgabe der Niederelbe-Zeitung  die vielfältigen Bemühungen von Gemeinden und Privatpersonen, die Attraktivität des Ostelandes zu bewahren und zu verstärken.

"Großen Anteil daran hat die Arbeitsgemeinschaft Osteland", schreibt die Sozialdemokratin. "Der Erfolg spricht für sich."

Der volle Wortlaut der Lobeshymne auf die Oste und das "engagierte Handeln" ihrer Anrainer steht auf der Website der Abgeordneten. Direkt zu dem Oste-Artikel geht es hier.

Bereits Ende Januar hatte sich auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Martina Krogmann lobend über die Aktivitäten an der Oste geäußert (siehe hier).


Heimathof

Ostermontag war
Backfest in Hüll


Frischer Butterkuchen vom Heimathof

31. 3. 2005. Der Heimatverein Hüll feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr begann Ostermontag mit dem traditionellen Backfest auf dem Heimathof. Es gab den beliebten Butterkuchen frisch aus dem Steinbackofen und Landbrote zum Mitnehmen. Mehr aus Hüll unter KEHDINGEN. - Über das Backfest ist künftige Projekte des Heimatvereins berichtet auch das Hamburger Abendblatt.


Tourismus

Goldener Hecht
in Kiel verliehen


Tielebörger und Bochmann vor der Hörnbrücke

25. 3. 2005. Die skurrile Hörnbrücke an der Kieler Förde ist der Endpunkt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel. Genau dort übergab jetzt der 1. Vorsitzende der AG Osteland, Gerald Tielebörger, den Osteland-Kulturpreis in der Kategorie "Wissenschaft" an eine Preisträgerin, die kürzlich an der offiziellen Preisverleihung am "Tag der Oste" in Hechthausen nicht teilnehmen konnte: Die Geographin Silvia Bochmann war mit dem "Goldenen Hecht" für eine mit "Sehr gut" bewertete Diplomarbeit geehrt worden, die sie über die Deutsche Fährstraße verfasst hat und die der jüngsten deutschen Ferienroute gute Chancen einräumt.

Die Diplom-Arbeit steht als PDF-Datei im Internet zur Verfügung.


Sagen

Wie der Hecht
zur Krone kam


Abbildung von Jo du Bosque aus "Jonni Hecht"

23. 3. 2005. Wie ist eigentlich der sagenhafte Oste-Hecht - Vorbild für den kürzlich verliehenen "Goldenen Hecht" - an seine goldene Krone gekommen?

Elke Loewe, Autorin des wunderschönen Kinderbuchs "Jonni Hecht", muss es wissen. Sie hat sich inspirieren lassen von der Sage von der goldenen Wiege von Sandbostel, die in einer plattdeutschen Version in dem Buch "Sagen aus dem Lande zwischen Niederelbe und Niederweser" von Hans Wohltmann enthalten ist (Selbstverlag des Stader Geschichts- und Heimatvereins 1959).

Die Sage von der Königstochter Marie-Marei, der die Krone abhanden kam, kann hier nachgelesen werden.


Kriminalität

Hoffmann: Sechs
weitere Morde?


Mordopfer Levke und Felix (Foto: Polizei)

23. 3. 2005. Der mutmaßliche Mörder der Kinder Levke und Felix, Marc Hoffmann, soll gegenüber einem Mithäftling weitere Morde zugegeben haben. Wie die "Nordsee-Zeitung" unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtet, habe der 31-Jährige im Stader Gefängnis von sechs weiteren Morden erzählt. Bei den Opfern soll es sich um zwei Kinder und vier Frauen handeln. Die Polizei nahm dazu nicht Stellung. Nahe Bremerhaven hatten die Beamten gestern eine Suchaktion nach einer weiteren Leiche begonnen. Mehr...


Sprache

Die Oste - der
Oster-Fluss

22. 3. 2005. Dass der Ortsname Ooosten(mit langem o) und der Flussname Oooste (mit langem o) sprachlich mit Ooostern (auch mit langem o) verwandt sein könnten - diese Vermutung hat wohl manch einer schon angestellt. Und stammen die beiden Wörter in der Ortsbezeichnung Osten/Oste nicht, ebenso wie der Name des höchsten christlichen Festes, gleichermaßen von der Himmelsrichtung Osten ab?

Namensforscher Professor Udolph

Bezogen auf Ostern hat der renommierte Leipziger Namensforscher Prof. Dr. phil. Jürgen Udolph (der kürzlich bei Johannes B. Kerner zu Gast war) diese These in seinem Buch "Ostern - Geschichte eines Wortes" schlüssig widerlegt (Einzelheiten hier): Das Wort Ostern gehe nicht auf die Himmelsrichtung zurück, sondern auf das altnordische Wort "ausa" (schöpfen, gießen) und erinnere an den traditionellen österlichen Taufritus.

Hat die Oste also doch nichts mit Ostern zu tun? Diese Frage hat Udolph 2004 mit einer ausführlichen Stellungnahme beantwortet, die jetzt als Sonderdruck für die AG Osteland e.V. in deren Reihe "Osteland-Texte" vorliegt und hier als PDF-Broschüre zum Ausdrucken heruntergeladen werden kann.

Udolphs gut belegte Erkenntnis: Auch der Flussname Oste stammt nicht von der Himmelsrichtung ab, sondern ebenfalls von "ausa". Also haben Ostern und die Oste doch etwas gemeinsam: die gleiche Wortwurzel.

Der Sonderdruck mit der überraschenden Udolph-These kann auch gegen Einsendung von zwei 55-Cent-Marken bei der AG Osteland, R. Wendt, Fährstraße 3, 21756 Osten, bezogen werden.

ostemarsch.de meint: Unsere Oste wäre demnach sozusagen der Osterfluß... Darum: Ooostern am besten in der (nach Osten ausgerichteten) Petrikirche zu Ooosten an der Oooste, Ortsteil Ooosten, feiern - und hinterher Ooostereier suchen bei einem Spaziergang in Richtung Hasenfleet...


Tourismus

"Ich vermisse
unsere Oste"


Prahmfähre in Gräpel (Samtgemeinde Oldendorf)

22. 3. 2005. Im Kreis Stade regt sich Unmut über die Tendenz der offiziellen Tourismuspolitik, gezielt nur das Alte Land zu bewerben und sowohl Kehdingen als auch die Osteregion zu vernachlässigen. Das wurde erneut in der jüngsten Sitzung des Oldendorfer Samtgemeinderates deutlich, als Nicole Brüchmann, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Stade, die "neue Werbelinie" vorstellte.

Über die Reaktion schreibt das Stader Tageblatt: "'Das ist alles prima. Aber ich vermisse unsere schöne Oste', verwies Horst Wartner (WG) auf die Bestrebungen, die Oste mit der Deutschen Fährstraße touristisch publik zu machen und aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Das solle ins Konzept einbezogen werden, fand Wartner."  - Mehr im Tageblatt.

Karin Warncke, Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe, kündigte in derselben Sitzung einen "Masterplan Prahmfähren" zur  verbesserten touristischen Nutzung der Region. Warncke laut Tageblatt: "Durch die Eröffnung der Deutschen Fährstraße habe die Fähren-Frage glücklicherweise eine Eigendynamik bekommen. Nun wird geprüft, welche Fördertöpfe für die historischen Flußquerungen in Frage kommen."


SPD Hemmoor

Kulturdiele nach
Neese benennen

22. 3. 2005. Die Hemmoorer Kulturdiele (Foto) soll umbenannt werden in "Paul-Neese-Haus - Kulturdiele der Stadt Hemmoor". Das fordert die SPD-Fraktion der Stadt in einem von Siegfried Meinusch unterzeichneten Antrag. Mehr unter HEMMOOR.


Deutsche Fährstraße

Chancen durch
Ferienrouten


Fährmann-Denkmal in Wischhafen

23. 3. 2005. Auf der neu gestalteten Website www.tourismus-kehdingen.de offeriert die rührige Tourist-Info Kehdingen für die neue Saison viele attraktive Angebote.

Sylvia Wolter vom Touristikvereins Kehdingen e.V. weist in einem Info-Brief darauf hin, dass in der Region jetzt drei überregionale Routen ausgezeichnet sind: der Elberadweg, der neue Radweg "Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer" und die Deutsche Fährstraße.
Wolter: "Mit der überregionalen Fährstraße bietet sich für die Kehdinger Anbieter eine gute Möglichkeit, unter diesem Motto maritime Angeboete in einem werbewirksamen überregionalen Verbund zu placieren." Mehr unter KEHDINGEN.


Elbvertiefung

Wetzel: Parlament
ist nicht käuflich


Mündung der Oste in die Elbe
-

22. 3. 2005. Heftigen Widerstand kündigt die SPD-Abgeordnete Dr. Margrit Wetzel (Website hier) gegen den Vorschlag des Hamburger Wirtschaftssenators Gunnar Uldall an, Hamburg solle dem  Bund 15 Millionen Euro vorschießen, um bereits im kommenden Jahr Kuppen im Flussbett abzutragen, damit Containerschiffe mit großem Tiefgang Hamburg tideunabhängig anlaufen können. Uldall begründete seinen Vorstoß für die Vorziehung der Elbvertiefung damit, dass die internationalen Reedereien kein Verständnis für die langen Planungsvorläufe in Deutschland hätten und daher alle Beschleunigungsmöglichkeiten ausgenutzt werden müssten.

Wetzel: "Das mag aus der Sicht eines Hamburger Wirtschaftssenators zweifellos sinnvoll sein, aber für uns hier hinter dem Deich ist die Deichsicherheit das Wichtigste überhaupt. Und deshalb müssen die Untersuchungen verantwortungsvoll durchgeführt werden. Die Ergebnisse der letzten Elbvertiefung liegen erst in kleinen Teilen vor und sind überhaupt noch nicht abschließend zu bewerten. Die Deichsicherheit ist bisher in die Untersuchungen überhaupt nicht einbezogen worden. Die Prioritätensetzung beim Ausbau der Infrastruktur ist immer noch Sache des Parlaments und des Bundes und nicht mit 15 Millionen von Hamburg käuflich.".

„Hier vor Ort die Deichsicherheit beschwören und um gut Wetter bitten und in Berlin 15 Millionen Euros für das Vorziehen der Maßnahme anbieten – so verspielt man seine Glaubwürdigkeit", kritisiert die Abgeordnete.

Das Ansinnen von Wirtschaftssenator Uldall, einzelne Erhöhungen im Flussbett der Elbe bereits 2006 abzutragen, kritisiert auch der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unterelbe, der Dobrocker Samtgemeindebürgermeister Jan Erik Bohling, in der NEZ als "absolut unzulässig".


Umwelt

Bauern sollen
Wasser schützen

22. 3. 2005. Bauern, die in Wasserschutzgebieten freiwillig grundwasserschonend wirtschaften, bekommen dafür vom Staat einen finanziellen Ausgleich – allein im Landkreis Stade jährlich insgesamt rund 280 000 Euro. Alle Verbraucher tragen mit dem "Wasserpfennig" dazu bei. Darauf weist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Stade hin. Ausführlicher Bericht zur Gülle-Thematik heute im Tageblatt.


Konzerte

Graham Boney in
Ritschermoor

22. 3. 2005. Alt-Schlagerstar Graham Boney ist am Sonnabend, 16. April, Stargast in Peters Gasthof in Drochtersen- Ritschermoor. Für Stimmung sorgen außerdem die Oldieband „The Beat“ und DJ Sascha. Karten gibt es beim Alpha-Reisebüro und in Peters Gasthaus in Drochtersen. Tel.  04148/213.


Flüsse

"Osteland: Region
entdeckt ihren Fluß"


Fischkutter auf der Oste

21. 3. 2005. Im Internet-Portal openpr steht ein ausführlicher Beitrag über die Aufbruchstimmung an der Oste - hier.



Reet-Idylle im Osteland

Angler

Nr. 1: Helmut
Wassermann


Herbert Günther (l.) gratuliert dem Jahresbesten

20. 3. 2005. Als Jahresbester wurde in der Hauptversammlung der Angelkameradschaft Großenwörden Helmut Wassermann (r.) geehrt. Zweitbester wurde Günter Kück. Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Medien

Oste wieder
im Fernsehen


Die Oste bei Osten (Foto: Elke Kirmes)

19. 3. 2005. Viel Gefallen fand am Sonntag ein N3-Film über die Oste. Das Fernsehen befasst sich in jüngster Zeit, wie es scheint, verstärkt mit dem Elbe-Weser-Dreieck - beispielsweise mit der Gemeinde Drochtersen (NDR-Website hier) und der Stadt Bremervörde (NDR-Website hier).


Internet

"Gegen den Strom,
nie gegen die Oste"


Bürgermeister Hubert gratuliert Renate Wendt

2. 3. 2005. Am 1. März um 14.23 Uhr verzeichnete diese Website den 100 000. Besucher. Aus diesem Anlass überbrachte der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) dem Redaktionsteam die besten Wünsche der Gemeinde sowie den Ostener Wappenteller mit der Aufschrift: "Herzlichen Glückwunsch zum 100 000. Besucher."

Der Hechthausener Kreispolitiker Uwe Dubbert (SPD) hob in einer Glückwunsch-Mail hervor, das Redaktionsteam der Website schreibe zwar "öfters mal gegen den Strom", aber "nie gegen die Oste".

Auch viele andere Stammleser nahmen das Jubiläum zum Anlass zu gratulieren. Auszüge aus E-Mails, für die das Team herzlich dankt, stehen unter OSTEN.


Familienforschung

Schwabe sucht
Halbgeschwister

20. 3. 2005. Der Diplom-Grafik-Designer Klaus-Dieter Otto, 58  (E-Mail hier), aus der Max-Eyth-Straße 12 in 74321 Bietigheim-Bissingen schreibt an diese Website: "Ich bitte Sie mir bei meinen Bemühungen um Lebensdaten (Angehörige, Freunde, Nachbarn und Bekannte) nachfolgender Personen weiterzuhelfen: Dr. Dietrich Duhr (mein leiblicher Vater), gestorben 1980 in Osten (gibt es vielleicht noch ein Grab - das über die Pflege evtl. zu einer Adresse eines Angehörigen führt?), Frau Jutta Duhr (Frau aus 3. Ehe)  - Adresse - Verbleib - neuer Name,  Frau Magdalena Duhr, Frau aus 2. Ehe - Tochter Ullrike, Sohn Axel, Frau Ruth Duhr - Tochter Monika (Frau und Tochter aus erster Ehe). - Ich bin selbst erst durch Unterlagen meiner Adoptiv-Eltern mit der Nachricht erfreut worden, dass mein leiblicher Vater Dr. Dietich Duhr war und würde gerne meine 'Halbgeschwister' kennenlernen. Ich hatte schon einmal über das Gästebuch im Internet einen Versuch gestartet - Ein ehemaliger Nachbar, Herr Brozio, hat mir sehr nett weitergeholfen - die Spur endete leider im Nichts. Jetzt hoffe ich über Sie Kontakte zu Menschen zu bekommen, die mir in dieser Herzensangelegenheit weiterhelfen. Vielen Dank für Ihre Freundlichkeit."


Feste

Osten feierte
den Skipperball

20. 3. 2005. Der Wassersportclub Osten (WSCO) feierte am Sonnabend in der Festhalle seinen 27. Skipperball. Mehr unter OSTEN.


Kultur

Küstenklassik
pausiert 2005


Küstenklassik-Festspiele 2004 in Hemmoor

19. 3. 2005. Die Hemmoorer Küstenklassik-Festspiele, bisher zweimal erfolgreich veranstaltet, pausieren in diesem Jahr. Aufgrund mangelnder Spendenzusagen haben sich Finanzierungslücken aufgetan, die es dem Organisatorenkreis zu riskant erscheinen lassen, jetzt die Vorbereitungen für ein Festival 2005 anlaufen zu lassen. Damit das Gesamtprojekt nicht gefährdet wird, soll ein Jahr ausgesetzt werden.


Deutsche Fährstraße

Weiße Flotte
unter Volldampf


Die "Mocambo" startet Karfreitag in die Saison

18. 3. 2005. Sind Wasserstraßen nicht besonders schöne Strecken? Wer auf ihnen unterwegs ist, sieht die Welt aus einer anderen Perspektive. An der Deutschen Fährstraße, entlang der Oste und des Nord-Ostsee-Kanals, gibt es viele Möglichkeiten, einmal den gewohnten Blickwinkel zu wechseln und die schöne norddeutsche Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen.

"Ganz entspannt durchs Osteland" - unter diesem Motto stehen die Oste-Fahrten mit Deutschlands ältestem motorbetriebenen Fahrgastschiff, der "Mocambo", die Karfreitag ihr Sommerprogramm mit einer Ausflugsfahrt von Oberndorf nach Osten und zurück aufnimmt (Fährpläne unter www.osteschifffahrt.de).
-
Am Nord-Ostsee-Kanal freut sich Monika Heise, Geschäftsführerin der Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal (TI NOK): „Wir starten jetzt in die Saison der Ausflugsschifffahrt, und das Angebot der 'Weißen Flotte' ist vielfältig." Für Nostalgiker bietet sich die "Freya" an (Foto). Der einzige noch dampfbetriebene historische Raddampfer an den deutschen Küsten, in diesem Jahr 100 Jahre alt, ist noch gut in Schuss und fährt ganzjährig auf der Kanalstrecke von Kiel bis Rendsburg und zurück. Die Tour kann auch als einfache Fahrt in Kombination mit einer Radtour entlang der Straße der Traumschiffe oder der Nord-Ostsee-Bahn geplant werden. Bei der Freya-Kanalfahrt gibt es noch eine längere Variante nach Brunsbüttel und eine kürzere nach Sehestedt.


Mit der "Funny Girl" über den Kanal

Ein sehr abwechslungsreiches Angebot hält die Personenschifffahrt Rendsburg bereit. Außer auf zahlreichen Brunch-, Kaffee- und Discofahrten ist Kapitän Michael Deist unter anderem auf den Touren „Rund um Rendsburg“, „Nord-Ostsee-Kanal - Laboe und zurück“ sowie „Nord-Ostsee-Kanal - Elbe - Stör“ unterwegs.

Die Schröder-Linie, Friedrichstadt, verkehrt von Juni bis September auf dem Kanal zwischen Kiel und Rendsburg sowie auf Anfrage zwischen Rendsburg und Friedrichstadt.

Auf dem südlichen Teil der meist befahrenen Schifffahrtsstraße der Welt bietet die Personenschifffahrt Brandt aus Brunsbüttel maritime Ausflugsfahrten auf der Strecke Brunsbüttel - Hochdonn an und hat als spezielle Angebote eine Fahrt zur Kieler Woche und Traumschiff-Begleitfahrten im Programm.

Schiffsreisen in den Nord-Ostsee-Kanal mit erlebnisreichen Schleusungen in Brunsbüttel lassen sich mit der Reederei Cassen Eils genießen. Oder darf es lieber ganz ausgefallen sein? Erleben Sie auf dem Nord-Ostsee-Kanal vom überdachten Börteboot „Nathurn“ aus echt Helgoländer Ambiente z. B. auf der großen Kanal-Fahrt oder auf der Fahrt rund um die Rader Insel.

„Die Tourenangebote der Reedereien haben wir für die Vermarktung in Pakete geschnürt und bieten sie im Rahmen von Pauschalangeboten wie z.B. Kanal Total an“, sagt Monika Heise abschließend. Detaillierte Informationen: Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal & Ticket-Service, Telefon 0 43 31 / 2 11 20, Fax: 04331-23369, Email: info@tinok.de, Web: www.tinok.de.


Tourismus

Radwanderkarte
für das Cuxland

17. 3. 2005. Pünktlich zur Radsaison gibt es ein neues Highlight für alle, die das Elbe-Weser-Dreieck entdecken möchten: die Fahrrad-Regionalkarte Cuxhaven - Bremerhaven des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), die jetzt im Cuxhavener ADFC-Infoladen vom Kreisvorsitzenden Bernd Ehlers vorgestellt wurde. Die neue Karte reicht über die Grenzen des Landkreises Cuxhaven hinaus. Sie erweitert und ergänzt bisher erschienene Karten und ermöglicht es Einheimischen und Touristen, mit nur einer Karte die schönsten Radrouten der Region zu befahren.


Fahrradkarte erarbeitet: Ostener Ehepaar Prüß

Für die Karte, die von Radlern für Radler gemacht worden ist, wurde das gesamte Gebiet  in 20 mal 20 Kilometer große so genannte Kacheln eingeteilt. Dann waren fleißige ehrenamtliche ADFC-Mitglieder gefragt, die die wichtigsten und schönsten Routen einer Kachel abradelten. Sie überprüften und vermerkten auf ihrer Kartengrundlage die Oberfläche und Verkehrsdichte der Routen, Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten, Campingplätze und Schutzhütten (mehr dazu hier). Mitbeteiligt: die Ostener ADFC-Aktivisten Monika und Peter Prüß.

Der Bielefelder Verlag BVA, Fachverlag für Fahrradbücher und Karten, verarbeitete alles zu einer übersichtlichen, ansprechenden und praktischen Karte im Maßstab 1:75 000. Eingezeichnet sind auch alle durch die Region verlaufenden Radfernwege wie z. B. der Elberadweg und der Weserradweg.

Besonders für Wochenendradler und Tagesausflügler sind die 16 Tourenvorschläge mit Kurzbeschreibung interessant, die die Karte enthält. Auch diese Touren wurden von erfahrenen ADFC-Radlerinnen und -Radlern ausgearbeitet und in die Grundlage eingezeichnet.

Aktuell ist das UTM-Koordinatengitter zur Entfernungsmessung und exakten Positionsbestimmung mit GPS-Geräten. Auch ohne GPS-Gerät lassen sich Entfernungen leicht abschätzen, da die Gitterlinien in 2-Kilometer-Abständen abgebildet sind (ADFC-Regionalkarte Cuxhaven - Bremerhaven, ISBN 3-87073-353-5, Maßstab 1:75 000, 6,80 Euro, erhältlich in Buchhandlungen, Tourismus-Einrichtungen und im RadlerTreffPunkt und ADFC-Infoladen, Große Hardewiek 7, Cuxhaven).


Culturkreis

Birte Zöllner
rückt nach


Frauen-Power für die Stadtkultur

17. 3. 2005. Der Culturkreis Hemmoor hat Birte Zöllner zur neuen Vorsitzenden gewählt. Mehr unter HEMMOOR.


Schwebefähre

4. Scheinwerfer
jetzt gesichert!


Computersimulation der Illuminierung

17. 3. 2005. Eine schöne Idee wird Wirklichkeit: Der Spendenaufruf zur Illuminierung des nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor findet ein positives Echo. Die Finanzierung von vier der geplanten sechs Scheinwerfer ist jetzt gesichert. Nachdem die Ostener Einhorn-Apotheke der Familie Renelt die bahnbrechende erste Zusage gemacht hatte, haben jetzt auch die Elektro-Firmen von Wolfgang Fels (Hemmoor) und Nils und Edfried Uhtenwoldt (Oberndorf) erklärt, jeweils einen Scheinwerfer stiften zu wollen.

Die Fa. Uhtenwoldt GmbH hat bereits eine Computersimulation der geplanten Illuminierung vorgelegt (siehe Foto).

Ein vierter Scheinwerfer kann auf Grund von Spenden von Elke Loewe (Drochtersen) und der Familie Teiche (Osten) sowie von Tellersammlungen auf Veranstaltungen des SPD-Distrikts Osten, des Fährvereins und der AG Osteland finanziert werden.

Ein weiterer potenzieller Scheinwerfer-Spender - eine Handwerksfirma in Hemmoor - hat Interesse angemeldet, wie Vorsitzender Horst Ahlf am Mittwoch abend in einer Vorstandssitzung der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre erklärte.

Weitere Spenden erbittet die gemeinnützige Ostener Fördergesellschaft auf das vom Schatzmeister und Vizevorsitzenden Peter Burmester eingerichtete Konto Nummer 175 45 11 33 bei der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, BLZ 292 501 50, Stichwort "Die Oste leuchtet". Alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Spendenzusagen bitte, wenn Veröffentlichung gewünscht, auch an osten@oste.de melden - unsere Website berichtet weiterhin regelmäßig über Spender und Spenden.

Mehr unter OSTEN.


Fotografie

Das Bild
der Woche


Fähre am Morgen (Foto: Elke Kirmes)


AG Osteland

Rückblick auf
ein Erfolgsjahr


Bernd Brauer (r.) verliest das Protokoll

15. 3. 2005. Auf ein Erfolgsjahr konnte die AG Osteland e.V. bei ihrer Jahreshauptversammlung am Dienstag zurückblicken. Bei der Gründung vor gut einem Jahr in Osten waren zehn Mitglieder dabei, inzwischen hat sich die Zahl versiebenfacht, wie Vorsitzender Gerald Tielebörger im Gasthaus Sieb in Wolfsbruchermoor vortrug.

Während vor einem Jahr die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel kaum mehr als eine Idee war, ist die von der Arbeitsgemeinschaft konzipierte jüngste Ferienstraße mittlerweile eröffnet und von der Deutschen Zentrale für Touristik sogar in die Liste der "Top 50"-Angebote (Website hier) aufgenommen worden, wie 2. Vorsitzender Jochen Bölsche in seinem Rechenschaftsbericht ausführte.


Mitglieder von Nordkehdingen bis Bremervörde

Und während es vor einem Jahr keinerlei Kooperation der Oste-Anrainer aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg gab, nahmen jetzt an der ersten Jahreshauptversammlung Mitglieder aus allen Oste-Samtgemeinden von Nordkehdingen bis Bremervörde teil.

Für den Start der AG Osteland hätten vor allem dank der Unterstützung der Volksbanken genügend Mittel zur Verfügung gestanden, berichtete Schatzmeister Johannes Schmidt, dem der Vorstand für dessen kreative Arbeit im Bereich Sponsoring dankte.


Osteland-Neumitglieder Reck und Plate

Die einstimmig gewählten Rechnungsprüfer Curt Schuster und Heino Grantz finden eine Bilanz mit stark angewachsenen Beitragseinnahmen vor.

Als korporative Mitglieder (Jahresbeitrag: 100 Euro) gehören der AG inzwischen neun Kommunen an, von Burg in Dithmarschen bis Bremervörde, ferner eine Reihe von Heimat-, Museums- und Touristikvereinen, darunter als neuestes Mitglied die am Tag zuvor beigetretene  Arbeitsgemeinschaft Natur- und Kulturtouristik Himmelpforten-Oldendorf, an deren Spitze die Gastronomen Günter Reck ("Landhaus Hammah") und Karin Plate ("Zum Osteblick", Gräpel) stehen. (Zur Website der rührigen Initiative für Himmelpforten und Oldendorf geht es hier.)

Seit einer Eintrittswelle nach dem erfolgreichen "Tag der Oste" am vergangenen Wochenende gehören außerdem inzwischen über fünfzig Einzelmitglieder (Jahresbeitrag: 10 Euro) dem Verein an; die meisten sitzen zugleich in Vorständen von Heimat-, Kultur-, Tourismus-, Wassersport-, Denkmalschutz- und Naturschutzorganisationen entlang der Oste. (Ein AG-Osteland-Beitrittsformular zum Herunterladen steht hier.)

In ihren Berichten hoben die Vorstandsmitglieder vor allem die Aktivitäten der Arbeitskreise hervor.

Der AK Tourismus / Deutsche Fährstraße (verantwortlich: Gerald Tielebörger, Wingst) betreibt den Ausbau der jüngsten deutschen Ferienstraße (Website hier) und entwickelt neue Angebote an der Oste (Schwerpunkte zur Zeit: Gästeführer, Routen-Flyer mit Unterkunftsverzeichnis).

Der AK Kultur / Natur (verantwortlich: Jochen Bölsche, Osten) konzipiert und organisiert die Exkursionsreihe "Unbekannte Oste" (Programm hier) und den "Tag der Oste" mit Vergabe des Oste-Kulturpreises (Bericht hier) und veröffentlicht die Schriftenreihe "Osteland-Texte".

Der AK Kommunales (verantwortlich: Johannes Schmidt, Hemmoor) will Fördergelder für die Region einwerben und zu regionalen Entwicklungskonzepten etwa der Planungsgemeinschaft ILEK (Infos hier) beitragen; Schwerpunkte: Schiffsanleger, Prahmfähren, Schwebefähre  usw.

Seit der Gründung, berichtete Bölsche. habe die AG Osteland für das Konzept der Deutschen Fährstraße in insgesamt 40 Veranstaltungen geworben, darunter - zum Teil mehrmals - vor Räten, Parteigliederungen, Vereinen und Verbänden in Hemmoor, Osten, Bremen, Lamstedt, Hamburg, Neuhaus/Oste, Hammah, Assel, Himmelpforten, Bremerhaven, Grünendeich, Oberndorf, Hechthausen, Bad Bederkesa, Bremervörde, Oldendorf, Gyhum, Wremen, Hagenah und Rendsburg.


Newsletter informiert über Vereinsarbeit

Zur Information von Mitgliedern, Freunden, Medien, Kommunen und Touristikern sind bisher 14 Ausgaben des Newsletters "Der Fährplatz" erschienen, die im Internet - hier - allgemein verfügbar sind.

Zur wöchentlich aktualisierten Website der AG Osteland - www.osteland.de - geht es hier.


Schwebefähre

Scheinwerfer von
der Apothekerin

14. 3. 2005. Die Szene war von hohem Symbolwert: Beim "Tag der Oste" am Wochenende (mehr hier) gingen die Bürgermeister von Osten, Carsten Hubert (CDU), und von Hechthausen, Bodo Neumann (SPD), gemeinsam mit Sektkübeln durch die Reihen der Anwesenden aus allen Oste-Landkreisen von Bremervörde bis Cuxhaven und sammelten für die Aktion "Die Oste leuchtet", unter anderem bei den Landtagsabgeordneten David McAllister (CDU) und Claus Johannßen (SPD).


Spende für Osten: McAllister und Johannßen

Am gestrigen Montag übermittelte die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre e. V. den Betrag, den die Bürgermeister in Hechthausen für die Illuminierung des Osteland-Wahrzeichens gesammelt haben: immerhin 812 Euro.

Inzwischen hat die Niederelbe-Zeitung berichtet, um wen es sich bei dem Ostener Ehepaar handelt, das - wie auf dieser Website angekündigt - einen Scheinwerfer für die Schwebefähre stiften will: Die großzügigen Spender sind die Einhorn-Apothekerin Dr. Edda Renelt und ihr Mann Christoph.

Alles über die Aktion "Die Oste leuchtet" unter OSTEN.


AG Osteland

"Tag geht in die
Geschichte ein"


Der geflügelte Hecht mit der goldenen Krone

13. 3. 2005. Das Wort Osteland soll zum Markenzeichen werden für eine gastfreundliche Region an einem weitgehend naturbelassenen Fluss.

Dafür sprach sich die Arbeitsgemeinschaft Osteland am Sonntag in der "Ostekrone" in Hechthausen vor rund 180 Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Kultur beim "1. Tag der Oste" aus.

"Es ist an der Zeit, unseren schönen und schlafenden Fluss ein wenig zu wecken", sagte Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger in seiner Eröffnungsansprache (Wortlaut hier).


Thomas Scharbatke: "Fluß der Ferienfreuden"

Thomas Scharbatke, Bürgermeister der Samtgemeinde Oldendorf, plädierte dafür, durch interkommunale Kooperation die Oste verstärkt zu einem "Fluss der Ferienfreuden" werden zu lassen (Scharbatke-Rede hier).


Wolfgang Schütz zum Thema Lachsfluß Oste

"Der heutige Tag wird in die Geschichte des Niederelberaumes eingehen." Mit diesen Worten brachte Wolfgang Schütz (Osten), Vorsitzender des SFV "Oste" und der Oste-Pachtgemeinschaft (5648 Mitglieder), den Eindruck vieler Anwesender zum Ausdruck. Die Rede von Schütz steht auf der Website des SFV "Oste". Sie kann hier auch als PDF-Datei zum Ausdrucken als Broschüre heruntergeladen werden.


Jochen Bölsche aus Osten beim Festvortrag

In seinem Festvortrag "Das Jahr an der Oste" sagte Jochen Bölsche, 2. Vorsitzender der AG Osteland, der Fluss sei 2004 aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Eine beeindruckende Zahl von Initiativen an Unterer und Oberer Oste ziele darauf ab, den fast vergessenen Strom bekannter zu machen und sein Kultur- und Naturpotenzial zu bewahren und zu nutzen (Wortlaut der Bölsche-Rede als PDF-Datei hier).


Starke Medienresonanz aufs Ostefest

Über die Veranstaltung berichtet die Niederelbe-Zeitung in ihrer Montagsausgabe:

Während seines Festvortrages "Das Jahr an der Oste" verdeutlichte Jochen Bölsche, der 2. Vorsitzende der AG Osteland, wie wichtig der Trend zur überörtlichen Zusammenarbeit geworden sei. Das Jahr 2004 sei ein "Jahr des Aufbruches" gewesen, so Bölsche. Das zeige unter anderem die steigende Mitgliederzahl der AG Osteland, die im Januar 2004 gegründet wurde. So hätten "binnen weniger Monate" an der Oste sechs Samtgemeinderäte und ein Stadtrat "einstimmig ihren Beitritt beschlossen".

Ein weiterer wichtiger Erfolg der Zusammenarbeit entlang der Oste zeichne sich rund um die Fähren ab. Die technische Instandsetzung und touristische Inwertsetzung der Ostener Schwebefähre solle dazu führen, dass die Bundesrepublik Deutschland die Schwebefähre eines Tages für das Weltkulturerbe der Unesco vorschlagen könne. "Und das ist keine Utopie", so Bölsche.


Preisträger Greiner, Loewe, Plate, Klempow

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung des mit 3000 Euro dotierten Oste-Kulturpreises "Der Goldene Hecht", einer von Mike Behrens gestalteten Bronzeplastik, von der Presse "Oste-Oscar" genannt.

Mit dem "Goldenen Hecht" in der Kategorie Literatur wurde die Autorin Elke Loewe aus Drochtersen (Kreis Stade) für ihre Fernsehfilme, Bilderbücher sowie Historien- und Kriminalromane  geehrt, die überwiegend an der idyllischen Oste spielen (Laudatio hier). Sponsor des Preises sind die Volksbanken Stade/Cuxhaven.

Den Medien-Preis erhielt die Redakteurin Grit Klempow vom Stader Tageblatt unter anderem für eine fünfteilige Serie über die im Mai 2004 eingeweihte Deutsche Fährstraße, die von der Oste zur Ostsee führt (Laudatio hier). Sponsor: Firma Uhtenwoldt GmbH, Oberndorf.


Fährmann Helmut Plate dankt für den Preis

Der Gastronom Helmut Plate aus Gräpel (Samtgemeinde Oldendorf) bekam den "Goldenen Hecht" in der Kategorie Touristik/Unternehmertum für seine mehr als dreißigjährige Tätigkeit als Fährmann auf einer der letzten handbetriebenen Prahmfähren Norddeutschlands. Die mit viel Applaus bedachte Laudatio hielt Karin Harms von der AG Osteland auf Platt (Laudatio hier). Sponsor: Unternehmergemeinschaft Hemmoor.

Für die Wiederansiedlung des Lachses wurden die Sportfischer Ernst Peters aus Zeven (Kreis Rotenburg/Wümme) und Egon Boschen aus Lamstedt (Kreis Cuxhaven) geehrt; für den verhinderten Boschen nahm der Lamstedter Gewässerwart Wolfgang Buck den Preis entgegen. Sponsoren: die Landtagsabgeordneten David McAllister (CDU), Claus Johannßen (SPD), Hans-Jürgen Klein (Grüne) und Jan-Christoph Oetjen (FDP).


Wolfgang Buck (2. v. l.) und Ernst Peters (3. v. l.)

Die langjährige Arbeit der Oste-Angler für den Artenschutz habe, so die Jury, das in Fachkreisen vielgerühmte "Wunder an der Oste" bewirkt - der 145 Kilometer lange stille Strom gilt heute als Deutschlands "Lachsfluss Nummer eins" (Laudatio hier).


Birgit Greiner kämpft für die Schwebefähre

In der Kategorie Denkmalschutz ging der Goldene Hecht an die Cuxhavener Bauamtfrau Birgit Greiner für ihren engagierten Einsatz für die Erhaltung und Sanierung der Schwebefähre Osten - Hemmoor (Laudatio hier). Sponsor: Dehoga-Bezirksverband.

In der Kategorie Wissenschaft wurde - in Abwesenheit - die Kieler Geographin Silvia Bochmann geeehrt, die ihre mit "Sehr gut" bewertete Diplomarbeit der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel gewidmet hat und zu dem Ergebnis gekommen ist, es handele sich um ein außerordentlich chancenreiches Projekt (Laudatio hier). Sponsor: AG Osteland.


Johannes Schmidt (2.v.r.) leitete die Talkrunde

Bevor die Veranstaltung mit einer vorzüglichen Fischsuppe endete, kamen die Vertreter der Oste-Landkreise, der Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeld sowie die Vize-Landräte Reinhard Brünjes (Rotenburg/Wümme) und Hans Wilhelm Bösch (Stade), zu Wort. In einer von Vorstandsmitglied Johannes Schmidt geleiteten Talkrunde sicherten sie der Arbeitsgemeinschaft Osteland iihre Unterstützung zu. Es wäre "grob fahrlässig", so Bielefeld, das enorme Engagement und den Enthusiasmus der Ehrenamtlichen ungenutzt vorbei ziehen zu lassen.


Die Gemeinde Osten war besonders gut vertreten

Der Einladung nach Hechthausen waren viele Vertreter von Vereinen sowie Kommunalpolitiker gefolgt, darunter etwa zwei Dutzend Bürgermeister.

Fast 1000 Euro für
"Die Oste leuchtet"

Während der Veranstaltung wurden 812 Euro für eine Illuminierung der Ostener Schwebefähre - des überragenden Symbols des gesamten Ostelandes - gesammelt. Weitere 120 Euro  erbrachte ein Verkauf von Oste-Postern, die Elke Loewe gestiftet hatte; das Geld wird ebenfalls in die Aktion "die Oste leuchtet" fliessen.


Logo des "Tages der Oste"

Durch den spontanen Beitritt von über 20 Anwesenden - vor allem aus Wassersport-, Angel- und Heimatvereinen, Gemeinderäten und Deichverbänden - erhöhte sich die Mitgliederzahl der vor einem Jahr gegründeten AG Osteland schlagartig um 50 Prozent.
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Viele weitere Fotos

von Maximilian Brinkmann, Karl-Heinz Brinkmann und Renate Wendt von der Verleihung des Goldenen Hechts folgen auf dieser SONDERSEITE.

Mehr über die Organisatoren des "Tages der Oste" auch auf www.osteland.de.


Medien

Osteland im
NDR-Fernsehen


"Schrievers-Frau" Elke Loewe im NDR-TV

13. 3. 2005. Für einen Filmbeitrag über die Preisverleihung, der am Sonntagabend bei "Hallo Niedersachsen op Platt" lief, hatte das NDR-Fernsehen tagsüber in Osten und Hechthausen gedreht.

In dem kompakten Bericht wurde die AG Osteland mit ihren Projekten Tag der Oste und Deutsche Fährstraße vorgestellt. Zu sehen war unter anderem Peter Ahlf beim Angeln.
Auch eine Radfahrer-Gruppe mit Erich Meier (lks.) an der Schwebefähre war zu sehen, dazu die Ausschilderung der Deutschen Fährstraße.
Zur Verleihung des Goldenen Hechts in Hechthausen kamen Autorin Elke Loewe und Fährmann Helmut Plate - natürlich op Platt - zu wort. Ebenfalls zu sehen: Wolfgang Fels , Vorsitzender der Unternehmergemeinschaft Hemmoor, über der Übergabe des von seinem Verein gestifteten Preises für Tourismus und Unternehmertum an Plate (Foto unten).
Karin Harms (rechts im Bild) vom federführenden Arbeitskreis Natur/Kultur der AG Osteland gab Auskunft über die Ziele des vor einem Jahr in Osten gegründeten Vereins.
Im plattdeutschen Untertitel wurde die AG Osteland vom NDR übrigens als "Arbeitsgemeenschupp Osteland" vorgestellt.


Presse

NEZ-Sonderseite
für das Osteland


Ausschnitt aus der heutigen NEZ-Sonderseite

12. 3. 2005. In ihrer Wochenendbeilage widmet die Niederelbe-Zeitung dem Osteland eine Sonderseite. Anlass ist der "1. Tag der Oste" am 13. März. In der NEZ schreibt Ulrich Rohde dazu: "Das zurückliegende Jahr war für die Oste ein Jahr des Aufbruchs. Der zumeist friedlich sich durch drei Landkreise schlängelnde Fluss ist in den Blickpunkt des Interesses weit über die Region hinaus gerückt. An der Oste hat sich die Einsicht verfestigt, dass sich nur natürliche Landschaften wie die der Oste erfolgreich vermarkten lassen.

Das gilt für das gesamte Osteland von den Fischotter- und Eisvogeltälern im Oberlauf bis zu den Seehundsbänken an der Mündung. Die Oste ist eine Region zwischen Moor und Meer, die sich durch Vielfalt und kulturelle Einzigartigkeit auszeichnet. Der Trend weg vom Kirchturmdenken, hin zur überörtlichen Zusammenarbeit wurde von der im Januar 2004 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Osteland verstärkt."

Unter dem Titel "Im Zeichen des Goldenen Hechts" wird auf die Arbeit der AG Osteland hingewiesen. Ausserdem enthält die Sonderseite ein Interview mit dem Ostener SFV-Vorsitzenden und Artenschützer Wolfgang Schütz (Foto).


Partnerschaft

Osterrönfeld sagt
Ja zu Osten/Oste


Dorfflagge unter der Hochbrücke in Osterrönfeld

11. 3. 2005. Am Donnerstag abend hat der Rat der Schwebefähren-Gemeinde Osterrönfeld  - gegenüber von Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal gelegen - Ja gesagt zu dem Vorschlag des Ostener Rates, eine Dorf-Partnerschaft mit der Oste-Gemeinde einzugehen. Mehr unter OSTEN.


Ausflüge

"Unbekannte
Oste"

12. 3. 2005. Über das Ausflugsprogramm "Unbekannte Oste" der AG Osteland für 2005 berichtet jetzt auch das Hamburger Abendblatt (Online-Version hier). Organisiert werden die Exkursionen von Sigrid Frömming aus Großenwörden, Renate Wendt aus Osten sowie Karin Harms, Curt Schuster, Heine Grantz und Heinrich Heinbockel aus Hemmoor.


Ökologie

Wie bio ist
das Biogas?

12. 3. 2005. Im Kreis Rotenburg gibt es laut Lokalpresse gibt es kaum noch eine Stilllegungsfläche, auf der kein Mais angebaut wird. Mais-Monokulturen gelten unter ökologischen Gesichtspunkten als "Syphilis der Landwirtschaft". Der Naturschutzbund (Nabu) Bremervörde beklagt, viele Biogasanlagen brauchten viel Futter; reines Profitstreben habe die ursprüngliche Idee, Gülle zu verstromen, inzwischen pervertiert. Allein im Landkreis Rotenburg gibt es derzeit 40 Anlagen, weitere Investoren stünden in den Startlöchern. Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Naturschutz

Tausende Kraniche
an der Oberen Oste


Kraniche unweit der Ostequelle

11. 3. 2005. Neuer großer Erfolg für den Naturschutz im Osteland: Nach der Wiederansiedlung des Atlantischen Lachses in den Oste-Zuflüssen (allerdings zur Zeit mit wieder abnehmenden Zahlen) sowie der Rückkehr des vom Aussterben bedrohten Laubfroschs an die Obere Oste und des Seeadlers in die Ostemündung wird jetzt über große Kranich-Bestände unweit der Ostequelle im Tister Bauernmoor bei Sittensen berichtet, unter anderem in der "Welt" (Bericht hier).

Der sehr aktive AK Naturschutz Tostedt  (beheimatet in dem Quell-Ort, der die Oste im Namen führt) nimmt die sich häufenden Zeitungsberichte zum Anlass, Besucher zu angemessenem Verhalten aufzufordern, unter anderem zur Benutzung des Aussichtsturms.

Auf einer Website des AK Naturschutz heisst es: "Zeitweise schlafen bis zu 1500 Kraniche im Tister Moor, im Jahre 2000 waren es einmal sogar über 3500 Tiere. ... Nicht nur der Herbst ist für einen Besuch des Beobachtungsturms empfehlenswert. Auch während des Frühjahrszuges machen die Kraniche bei uns Rast und schlafen, wenn auch nicht in so großer Zahl, im Tister Bauernmoor... Seitdem das Moor als Rastplatz für Kraniche bekannt geworden ist, strömen insbesondere an den Wochenende viele Menschen dorthin. Leider verhalten sich nicht alle so, wie man es von Naturfreunden erwarten sollte.

Daher: Tragen Sie bitte dazu bei, dass die Vögel, die im Moor Schutz, Ruhe und Sicherheit suchen, nicht gestört werden. Verlassen Sie den Weg zum Turm nicht, gehen Sie keinesfalls an die offenen Flächen heran. Verhalten Sie sich ruhig und lassen Sie Ihren Hund bitte zu Hause. Fotografieren Sie bitte nicht mit Blitzlicht, das die Vögel stören könnte. Weisen Sie ruhig andere, die sich unangemessen verhalten, auf ihr Fehlverhalten hin. Es ist durchaus wünschenswert, wenn Kinder an die Natur herangeführt werden, aber Kinder müssen im Naturschutzgebiet nicht herumlärmen. Hunde dürfen nicht frei herumlaufen.

Zu erreichen ist das Tister Bauernmoor mit dem PKW von Wistedt aus in Richtung Sittensen. Kurz vor Burgsittensen kreuzt die Moorbahn die Kreisstraße und direkt hinter der Bahnlinie geht es links ab zum Parkplatz. Es ist zu empfehlen, das Gebiet zumindest im Herbst nicht am Wochenende aufzusuchen, da zu dieser Zeit relativ viel Betrieb herrscht."

Kranich-Kalender
jetzt im Internet

Was machen die Kraniche im März? Der AK Naturschutz hat einen Kranich-Kalender ins Netz gestellt: hier.


Künstler

Lilo grüßt
das Osteland


Lilo in der Bremervörder Zeitung - vergrößern

2. 3. 2005. Dass die "wahre Liebe" des langjährigen Lilo-Wanders-Darstellers Ernie Reinhardt dem stillen Strom im Elbe-Weser-Dreieck gehört, hatte der Oste-Anrainer schon vor Jahren in einem Interview bekannt: "Ich habe hier schon nachts draußen gestanden. Bei Vollmond sah ich Rauhreif auf den Gräsern. Die Weite und der Frieden, der von diesem Landstrich ausgeht, trieben mir Tränen in die Augen."

Jetzt kommt der Künstler in der Bremervörder Zeitung mit einer groß aufgemachten "Hommage an die Oste" zu Wort, aufgezeichnet von Harm Zimmering.

Der Text, in dem es auch um die Dorffeuerwehr seines Heimatortes und weitere Karrierepläne der "TV-Kultdiva" geht, steht hier im Internet.

Übrigens: Am 24. März, 21 Uhr, ist Ernie Reinhardt in der Eulsetehalle in Himmelpforten als  Evelyn Künneke in "Die Mythomanin" zu sehen.  Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Hemmoor

Einzelhandel
in großer Sorge


Rottet vor sich hin: Schandfleck MGH-Gelände

11. 3. 2005. Dass Hemmoor zuviele Discounter hat, steht bereits im 2003 vorgelegten MR-Gutachten über die schweren Strukturdefizite der Stadt (immer wieder lesenswert, PDF-Datei zum Download hier). Dennoch sollen auf dem Ex-MGH-Gelände drei Sondergebiete u. a. für Einkaufszentren/Fachmärkte ausgewiesen werden - was die Unternehmergemeinschaft und die IG Bahnhofstraße zur Kritik veranlaßt.

Auf der Info-Veranstaltung am Mittwoch war erneut zu hören, dass Lidl interessiert sei, von der B 73 auf das MGH-Areal umzuziehen - was allerdings keinen einzigen zusätzlichen Kunden nach Hemmoor bringen würde. Allgemeine Befürchtung, so Curt Schuster (IG Bahnhofstraße): Eine Ruine könnte gegen die andere ausgetauscht werden, das bestehende Zentrum durch die Forcierung eines neuen ausbluten.

Von Seiten der Stadt wird den Kritikern entgegengehalten, es müsse die Chance genutzt werden, den Schandfleck MGH zu beseitigen und ein Zusammenwachsen der Ortsteile - auch angesichts der geplanten neuen Bahnquerung am Bahnhof - zu ermöglichen. Mehr aus der Stadt unter HEMMOOR.


Tourismus

Wingst - ideenarm
und imagekrank


Wellness-Beraterin Erika Haack

11. 3. 2005. Der touristische Niedergang der Wingst ist ein Trauerspiel. Gastronomische Insolvenzen, Ideenarmut und Imageschwäche machen dem einst blühenden Touristenmagneten zu schaffen.

Die Hauptversammlung der Touristik AG Wingst war deprimierend: Statt neue Strategien zu entwickeln, schimpften Anwesende auf Frauke Heidtmann von der NEZ, die kürzlich in einer brillanten Analyse die Schwächen im Angebot bloßgelegt hatte.


Käpt'n Bingemer (r.): Originelle Angebote

Aber es gab  Lichtblicke: Die quirlige Ostener Wellness-Beraterin Erika Haack präsentierte ein interessantes Konzept, die Wingst als Nordic-walking-Revier zu vermarkten. Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer legte wieder ein attraktives Jahresprogramm (hier) vor.


Kutschen-Unternehmer Lehmann

Und auch der einfallsreiche Kutschen-Unternehmer Pastor Lehmann (Website hier) kann über mangelnde Nachfrage nicht klagen.


Deutsche Fährstraße

Ritterschlag für
die Ferienroute


AG-Osteland-Vorstand mit Sponsoren (2004)

9. 3. 2005. "Wie eine Bombe eingeschlagen" hat am Mittwoch mittag bei der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. eine heiße Nachricht aus Berlin.

Zur Internationalen Tourismus-Börse (ITB) wurde die im Mai 2004 eröffnete jüngste Ferienstraße der Bundesrepublik, die von der AG Osteland konzipierte "Deutsche Fährstraße" Bremervörde - Kiel, auf Anhieb in die Spitzengruppe der deutschen "Top 50"-Reiseziele aufgenommen.


Internationale Tourismusbörse 2005 in Berlin

Die Liste wurde von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zusammengestellt und ist ab sofort auf deren offizieller Website
www.deutschland-tourismus.de abrufbar.


Neue DZT-Website mit Fährstraße - vergrößern

In der neuen Rubrik "Top Reiseziele" werden dort die "Top 50" (von insgesamt 150) Ferienstraßen empfohlen. Dazu zählen neben der Deutschen Fährstraße überwiegend sehr viel ältere und bekanntere Themenstraßen wie die Deutsche Alpenstraße und die Deutsche Fachwerkstraße.

Werbung in
zwölf Sprachen

Wie Erika Melsbach von der DZT mitteilt, soll das "Top 50"-Angebot in Kürze in zwölf Sprachen übersetzt und weltweit ins Netz gestellt werden.

"Das ist der touristische Ritterschlag für unsere Ferienroute", freut sich Jochen Bölsche von der ehrenamtlich tätigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., der im September 2003 für den Schwebefähren-Weltverband ein Konzept zur gemeinsamen touristischen Vermarktung der letzten deutschen Schwebefähren in Osten und Rendsburg veröffentlicht hatte.

Beim bevorstehenden "Tag der Oste" am 13. März in Hechthausen hat der Verein (Vorsitz: Gerald Tielebörger) neben der Vergabe des Oste-Kulturpreises "Goldener Hecht" also noch einen zusätzlichen Grund zum Feiern.

Ausführlicher Bericht unter HEMMOOR.

Starkes Echo
in der Presse

10. 3. 2005. Die Entscheidung der DZT findet heute in der Presse des Elbe-Weser-Dreiecks ein starkes Echo (siehe zum Beispiel die Zevener Zeitung).


Lions Club

Lefevre hilft dem
Denkmalschutz

10. 3. 2005. Nachdem der Zevener Lions Club kürzlich überein gekommen war, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro zu unterstützen, legten die Mitglieder noch eins drauf: Im Laufe eines Vortragsabends kamen durch die Anwesenden weitere 1100 Euro zusammen, wie die Zevener Zeitung meldet.

Dr. Klaus Lefevre, in der Samtgemeinde Hemmoor aufgewachsener Präsident des Zevener Lions Clubs, konnte daher insgesamt 2600 Euro an Prof. Dr. Dr. Gottfried Kiesow übergeben, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mehr...


Tourismus

Zweite Superfähre
für die "Fährstraße"

9. 3. 2005. Die imposanteste Fähre auf der 250 Kilometer langen Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel ist zweifellos die "Color Fantasy", das modernste "Kreuzfährschiff" der Welt, das zwischen Kiel und Oslo verkehrt. Nach dem Erfolg der im Dezember in Dienst gestellten "Color Fantasy" will die norwegische Reederei Color Line jetzt ein zweites Schiff dieser Größenordnung bauen.

Color Line und die finnische Reederei Aker Yards (Turku) unterzeichneten gestern die Vereinbarung über den Bau des Schiffes. Hintergrund ist die gute Buchungssituation der "Color Fantasy". Das neue Flaggschiff der Color Line hat einen Boom bei Kurzkreuzfahrten zwischen Kiel und Oslo ausgelöst.

Die Reederei berichtet, zweieinhalb Monate nach Inbetriebnahme seien die Buchungen für das erste Halbjahr um 55 Prozent gestiegen. Bei den zweieinhalbtägigen Kurzkreuzfahrten zwischen Kiel und Oslo gibt es einen Zuwachs um 188 Prozent. Die "Color Fantasy" ist 224 Meter lang und bietet 2750 Passagieren und 750 Autos Platz.


Elbvertiefung

Kuhhandel mit
der Hansestadt?


Containerschiff vor der Ostemündung

8. 3. 2005. Bietet Hamburg 15 Millionen Euro, damit die Anrainer der Elbe nicht länger einer Vertiefung des Stroms widersprechen?

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Seglerverbände, der Interessengemeinschaft der kleinen Häfen und Hamburgs solle eine entsprechende Fondslösung vorbereiten, sagte am Montagabend in Freiburg der dem Hamburger Bürgermeister Ole von Beust (CDU) unmittelbar unterstellte Moderator für die Elbvertiefung, Professor Heinrich Reincke. Der 57-jährige, in Drochtersen ansässige frühere Leiter der Wassergütestelle Elbe reist seit August zu Gemeinden, Deichverbänden und Seglerverbänden an der Unterelbe, die die Folgen einer weiteren "Fahrrinnenanpassung" fürchten.

Ausführlicher Bericht im Stader Tageblatt.


Tourismus

"Fährrad"-Tour war
sofort ausgebucht


Enorme Resonanz: Peter und Monika Prüß

8. 3. 2005. Die Erstbefahrung der Deutschen Fährstraße als Pauschalangebot des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Kreisverband Cuxhaven, ist auf enormes Interesse gestoßen: Binnen gut 24 Stunden nach Bekanntgabe waren bei den Tourenleitern Peter und Monika Prüß aus Osten alle 20 Plätze ausgebucht.

Die Radtour (26. bis 30. August) führt über 14 Fähren und zehn Brücken an Oste und Nord-Ostsee-Kanal entlang über 250 Kilometer von Bremervörde bis Kiel. Wer die Tour privat absolvieren will, findet alle Informationen über die jüngste deutsche Ferienstraße unter deutsche-faehrstrasse.de.


Kunst

Frohsinn und
Farbe in Hüll

7. 3. 2005. Frohsinn und Farben erfüllten am Wochenende den KunstRaum Hüll bei der Vernissage mit Heinz Dunkelgod. Ein Bericht von Sigrid Beyer (Osten) steht unter KEHDINGEN.


Osteland

Newsletter Nr. 14
jetzt erschienen

7. 3. 2005. Rund 200 Adressaten erhalten seit mehr als einem Jahr den Newsletter "Der Fährplatz" der AG Osteland e.V. mit Neuigkeiten zum Aufbau der Deutschen Fährstraße an Oste, Niederelbe und Nord-Ostsee-Kanal. Die jetzt erschienene 14. Ausgabe kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.


Ausflüge

Mit Kutsche, Bahn und
Schiff durchs Osteland


Thema: die Oste von der Quelle bis zur Mündung

6. 3. 2005. "Unbekannte Oste" heißt eine neue Veranstaltungsreihe, mit der die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. allen Anrainern des Flusses in den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg Gelegenheit geben will, den rund 150 Kilometer langen Strom auf sonntäglichen Themen-Touren mit Bus, Kutsche, Schiff und Moorexpress kennenzulernen.

Das Jahresprogramm wurde in der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Kultur/Natur der AG Osteland vorgestellt. Rechtzeitige Anmeldung empfiehlt sich wegen begrenzter Platzzahl. Mehr unter HEMMOOR.


Tourismus

"Krimistraße" macht
weiter Schlagzeilen

5. 3. 2005. In das "Niemandsland zwischen Hadeln und Kehdingen" - gemeint ist die Ostemarsch - führt jetzt auch die Nordsee-Zeitung ihre Leserinnen und Leser. Fast eine ganze Zeitungsseite widmet das Blatt einem Thema, das zuvor schon die Hamburger "Zeit" entdeckt hatte: Unter der Überschrift "Geschichten über Mord und Totschlag" berichtet Redakteurin Inga Hansen über die scherzhaft so genannte "Deutsche Krimistraße" (siehe gleichnamige Website) am Rönndeich zwischen Osten, Hüll und Großenwörden. Der Artikel der Nordsee-Zeitung, der am 28. 2. 2005 erschienen ist, steht nun auch im Internet zur Verfügung: hier.


Unternehmer

"In der Ferne
aktuell informiert"

5. 3. 2005. Noch immer treffen Glückwünsche zum 100 000. Besucher dieser Website ein. Jüngstes Beispiel: "Herzliche Glückwünsche zu diesem grandiosen Erfolg. Darauf könnt ihr stolz sein. 100.000 Besucher  auf  eurer Internetseite. Ich lasse es mir nicht nehmen, auch bei Auslandsaufenthalten, wie kürzlich in Spanien, eure Seite aufzurufen, um auch in der Ferne aktuell informiert zu sein. MACHT WEITER SO !!! Herzlichst Euer Wolfgang Fels und die Unternehmergemeinschaft Hemmoor."

Mehr Zuschriften unter OSTEN.


A 22

"Schlüssel für die
Zukunft der Region"

5. 3. 2005. "Der schnellstmögliche Bau der A 22 ist ein Schlüssel für die Zukunft unserer Region. Wir müssen alle politischen und wirtschaftlichen Kräfte bündeln und auf allen Ebenen unseren Einfluß für schnelle Planungen und einen zügigen Baubeginn geltend machen", sagte die Stader Bundestagsabgeordnete Dr. Martina Krogmann (40, CDU) bei der konstituierenden Sitzung des Parlamentarischen Beirats des Autobahn-Fördervereins "Pro A 22". Mehr im Abendblatt.


Schwebefähre

Ostener Ehepaar
stiftet Scheinwerfer!


So könnte die Fähre nachts aussehen

3. 3. 2005. Der Fährverein kommt seinem Ziel näher, die Schwebefähre zwischen Osten und Hemmoor, Wahrzeichen des Ostelandes, nachts zu beleuchten. Nachdem auf Vereinskosten bereits die Kabel verlegt worden sind, sollen die fehlenden knapp 6000 Euro für die sechs Scheinwerfer - wie berichtet - durch eine Spendensammlung unter dem Motto "Die Oste leuchtet" aufgebracht werden.

Am Rande der Sitzung des Fremdenverkehrsvereins wurde bekannt, dass ein Ehepaar aus der Ostener Geschäftswelt angekündigt hat, einen der Scheinwerfer zu stiften.

Durch kleinere Sammlungen bei verschiedenen Anlässen, zum Beispiel beim SPD-Eisbeinessen, sind in den letzten Wochen bereits einige hundert Euro zusammengekommen. Am bevorstehenden "Tag der Oste" am 13. März in Hechthausen soll erneut zu Spenden aufgerufen werden.


Die Kabel sind bereits verlegt

Vor einem Jahr hatte die Ostener Feuerwehr bei einer Beleuchtungsübung bereits demonstriert, wie die illuminierte Fähre aussehen könnte (Foto oben). Bürgermeister Carsten Hubert hat die Hoffnung ausgesprochen, dass bis zur Wiederinbetriebnahme im Sommer alle Scheinwerfer installiert sind.


Peter Burmester nimmt Spenden entgegen

Spenden erbittet Peter Burmester, Schatzmeister und 2. Vorsitzender des gemeinnützigen Fährvereins, auf das Konto 175 45 11 33 bei der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, BLZ 292 501 50, Stichwort "Die Oste leuchtet". Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.


Naturschutz

Tausende Kraniche
an der Oberen Oste


Kraniche unweit der Ostequelle

11. 3. 2005. Neuer großer Erfolg für den Naturschutz im Osteland: Nach der Wiederansiedlung des Atlantischen Lachses in den Oste-Zuflüssen (allerdings zur Zeit mit abnehmender Rückkehrerquote), der Rückkehr des vom Aussterben bedrohten Laubfroschs an die Obere Oste und des Seeadlers in die Ostemündung wird jetzt über große Kranich-Bestände unweit der Ostequelle im Tister Bauernmoor bei Sittensen berichtet, unter anderem in der "Welt" (Bericht hier).

Der sehr aktive AK Naturschutz - beheimatet an der Ostequelle bei Tostedt (dem Ort, der die Oste im Namen führt) - nimmt die sich häufenden Zeitungsberichte zum Anlass, Besucher zu angemessenem Verhalten aufzufordern, unter anderem zur Benutzung des Aussichtsturms.

Auf einer Website des AK Naturschutz heisst es: "Zeitweise schlafen bis zu 1500 Kraniche im Tister Moor, im Jahre 2000 waren es einmal sogar über 3500 Tiere. ... Nicht nur der Herbst ist für einen Besuch des Beobachtungsturms empfehlenswert. Auch während des Frühjahrszuges machen die Kraniche bei uns Rast und schlafen, wenn auch nicht in so großer Zahl, im Tister Bauernmoor. In diesem Jahr rasteten dort von Ende Februar bis Mitte März zwischen 300 und 500 Kraniche... Seitdem das Moor als Rastplatz für Kraniche bekannt geworden ist, strömen insbesondere an den Wochenende viele Menschen dorthin. Leider verhalten sich nicht alle so, wie man es von Naturfreunden erwarten sollte. Daher: Tragen Sie bitte dazu bei, dass die Vögel, die im Moor Schutz, Ruhe und Sicherheit suchen, nicht gestört werden. Verlassen Sie den Weg zum Turm nicht, gehen Sie keinesfalls an die offenen Flächen heran. Verhalten Sie sich ruhig und lassen Sie Ihren Hund bitte zu Hause. Fotografieren Sie bitte nicht mit Blitzlicht, das die Vögel stören könnte. Weisen Sie ruhig andere, die sich unangemessen verhalten, auf ihr Fehlverhalten hin. Es ist durchaus wünschenswert, wenn Kinder an die Natur herangeführt werden, aber Kinder müssen im Naturschutzgebiet nicht herumlärmen. Hunde dürfen nicht frei herumlaufen.

Zu erreichen ist das Tister Bauernmoor mit dem PKW von Wistedt aus in Richtung Sittensen. Kurz vor Burgsittensen kreuzt die Moorbahn die Kreisstraße und direkt hinter der Bahnlinie geht es links ab zum Parkplatz. Es ist zu empfehlen, das Gebiet zumindest im Herbst nicht am Wochenende aufzusuchen, da zu dieser Zeit relativ viel Betrieb herrscht."


Bürokratie

Hochzeit an der
Rennstrecke


Rasentrecker-WM auf Krautsand

11. 3. 2005. In unguter Erinnerung ist vielen Bürgern, wie lange sich die Hadler Bürokratie - vor allem in der Samtgemeinde Am Dobrock - zierte, bis Hochzeiten auf dem Oste-Schiff "Mocambo" gestattet wurden. Es geht auch anders. In Drochtersen kann künftig auch Himmelfahrt, bei der Rasentrecker-WM auf Krautsand, geheiratet werden - Inselpastor Bernhard Pippirs ist da flexibel.


Feste

Krokus-Event
in Drochtersen

11. 3. 2005. Wie sich ein attraktives Frühlingsfest mit kulturellen Angeboten feiern läßt, will erneut die Gemeinde Drochtersen zeigen. Beim 2. Drochterser Blütenfest sollen am 2. und 3. April in den Ortsteilen rund 100 000 Krokusse blühen. Auf dem Programm rund um die Kulturscheune stehen Tanz, Theater und Musik von Country bis Rock - ein "Fest für die ganze Familie", wie die Organisatoren Dirk Ludewig und Hans Wilhelm Bösch versprechen. Mehr aus der flotten Gemeinde unter KEHDINGEN.

In Hemmoor findet von Freitag, 11. März, 15 Uhr, bis Sonntag, 13. März, der übliche Frühjahrsmarkt statt. Am Sonntag gibt es in der Zentrumstraße einen Flohmarkt.


Vereine

IG Osteland im
Mitglieder-Boom


AG-Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger

11. 3. 2005. Der Mitglieder-Boom in der AG Osteland hält an. Am Montag, 14. März, steht der Beitritt in die "Lobby für die Oste" auf der Tagesordnung einer Sitzung der rührigen  Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Kulturtouristik Himmelpforten - Oldendorf (gelungene Website hier).


Tag der Oste

Fernsehen dreht
in Hechthausen


Logo des "Tages der Oste"

10. 3. 2005. Der von der AG Osteland organisterte erste "Tag der Oste" am Sonntag in Hechthausen stößt nicht nur bei den geladenen Gästen auf große Resonanz (über 190 Anmeldungen), sondern auch bei den Medien.

Unter anderem will die Oldenburger NDR-TV-Reporterin Hanne Klöver in der Sendung "Hallo op Platt" über die Verleihung des Oste-Kulturpreises "Der Goldene Hecht", die neue "Lobby für die Oste" und über die Deutsche Fährstraße berichten.


Lions Club

Lefevre hilft dem
Denkmalschutz

10. 3. 2005. Nachdem der Zevener Lions Club kürzlich überein gekommen war, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro zu unterstützen, legten die Mitglieder noch eins drauf: Im Laufe eines Vortragsabends kamen durch die Anwesenden weitere 1100 Euro zusammen, wie die Zevener Zeitung meldet.

Dr. Klaus Lefevre, in der Samtgemeinde Hemmoor aufgewachsener Präsident des Zevener Lions Clubs, konnte daher insgesamt 2600 Euro an Prof. Dr. Dr. Gottfried Kiesow übergeben, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mehr...


Tourismus

Zweite Superfähre
für die "Fährstraße"

9. 3. 2005. Die imposanteste Fähre auf der 250 Kilometer langen Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel ist zweifellos die "Color Fantasy", das modernste "Kreuzfährschiff" der Welt, das zwischen Kiel und Oslo verkehrt. Nach dem Erfolg der im Dezember in Dienst gestellten "Color Fantasy" will die norwegische Reederei Color Line jetzt ein zweites Schiff dieser Größenordnung bauen.

Color Line und die finnische Reederei Aker Yards (Turku) unterzeichneten gestern die Vereinbarung über den Bau des Schiffes. Hintergrund ist die gute Buchungssituation der "Color Fantasy". Das neue Flaggschiff der Color Line hat einen Boom bei Kurzkreuzfahrten zwischen Kiel und Oslo ausgelöst.

Die Reederei berichtet, zweieinhalb Monate nach Inbetriebnahme seien die Buchungen für das erste Halbjahr um 55 Prozent gestiegen. Bei den zweieinhalbtägigen Kurzkreuzfahrten zwischen Kiel und Oslo gibt es einen Zuwachs um 188 Prozent. Die "Color Fantasy" ist 224 Meter lang und bietet 2750 Passagieren und 750 Autos Platz.


Virenwarnung

Neuer Wurm im
Web unterwegs

9. 3. 2005. Eine neue Variante des Sober-Wurms verbreitet sich derzeit massiv unter den deutschen Internetnutzern. Gefährlich an Sober.L ist, dass er sich wie seine Vorgänger-Versionen der Sober-Familie unter gefälschten Absender-Adressen und mit deutschem Text verschickt. Die schädlichen Mailboxgäste sind leicht zu erkennen: In der deutschen Variante lautet der Betreff der Mails stets "Ich habe Ihre E-Mail bekommen!"und auch der Mailtext ist immer gleich: "Hallo, jemand schickt ihre privaten Mails auf meinem Account. Ich schaetze mal, das es ein Fehler vom Provider ist. Insgesamt waren es jetzt schon 6 Mails! Ich habe alle Mail-Texte im Texteditor kopiert und gezippt. Wenn es doch kein Fehler vom Provider ist, sorge dafuer das diese Dinger nicht mehr auf meinem Account landen, es Nervt naemlich. Gruss"

Im Anhang findet sich auch tatsächlich eine ZIP-Datei namens "MailTexte.zip". Wer die darin enthaltene vermeintliche Textdatei öffnet, infiziert sein System mit dem neuen Wurm. Weniger verbreitet ist die englische Version des Wurms mit dem Betreff: "your password + accountnumber !" und einem Anhang namens "Acc_text.zip". Hier lautet der Mailtext: "hi, i've got an admin mail with a Password and Account info! but the mail recipient are you! it's probably an esmtp error, i think.i've copied the full mail text in the Windows text-editor & zipped.ok, cya..."


Natur

Waschbären im
Natureum

10. 3. 2005. Waschbären zählen vielerorts zu den ungebetenen Gästen. Den Fotografen Ingo Bartussek hat das inspiriert, eine Ausstellung über die kleinen Neubürger zu schaffen. "Das heimliche Leben der Waschbären" ist der Titel der neuen Sonderausstellung im Natureum Niederelbe.

Waschbären sind typische Nordamerikaner. Wegen ihres schönen Fells wurden Sie bereits im 19. Jahrhundert nach Europa importiert und in Pelzfarmen gehalten. 1934 wurde dann ein einzelnes Paar ausgesetzt, um die heimische Fauna zu bereichern. Anfang der 70er Jahre war der Bestand auf fast 30.000 Tiere angewachsen. Die hessische Stadt Kassel gilt heute als heimliche "Waschbären-Hauptstadt" Europas. Etwa hundert Tiere pro Quadratkilometer werden dort vermutet. Das Natureum Niederelbe präsentiert die Ausstellung ab Samstag, 12. März in der Galerie im Turm. Neben faszinierenden Aktionsfotos präsentiert die Schau auch verschiedenen Exponate und Präparate. Eröffnet wird die Schau um 15 Uhr mit dem Eröffnungsvortrag des Fotografen Ingo Bartussek.


Vereine

Die coolen Typen
tagten wieder


Vorsitzender Ahlf liebt es eiskalt

9. 3. 2005. Im Ostener Hotel Fährkrug fand am Dienstag abend die Jahreshauptversammlung eines ziemlich coolen Vereins statt: Unter dem Vorsitz von Horst Ahlf tagte die Kalthausgemeinschaft Hasenfleet. Auf dem Gelände der kleinen, aber feinen Molkerei Hasenfleet ...

...gleich hinter der Ostener Ortsgrenze (Website hier, Porträt hier) hat sich eine Einrichtung erhalten, die es früher in jedem Dorf gab: Im Kalthaus - einer Art kollektiver Tielkühltruhe - können die Mitglieder Wild oder Selbstgeschlachtetes einlagern.
Geschäftsführer Horst von Thaden (Mitte) wurde für seine exzellente Kassenführung gelobt. Vorsitzender Ahlf: "Daran können sich viele ein Beispiel nehmen."

Das Kalthaus, 1959 gebaut, wird 2009 fünfzig Jahre alt - übrigens im selben Jahr, in dem die Schwebefähre 100 wird. In einem NEZ-Porträt hat Horst Ahlf übrigens vor einiger Zeit erklärt, von all den vielen Organisationen, denen er angehört, sei die Kalthaus-Gemeinschaft ihm die liebste...


Elbvertiefung

Kuhhandel mit
der Hansestadt?


Containerschiff vor der Ostemündung

8. 3. 2005. Bietet Hamburg 15 Millionen Euro, damit die Anrainer der Elbe nicht länger einer Vertiefung des Stroms widersprechen?

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Seglerverbände, der Interessengemeinschaft der kleinen Häfen und Hamburgs solle eine entsprechende Fondslösung vorbereiten, sagte am Montagabend in Freiburg der dem Hamburger Bürgermeister Ole von Beust (CDU) unmittelbar unterstellte Moderator für die Elbvertiefung, Professor Heinrich Reincke. Der 57-jährige, in Drochtersen ansässige frühere Leiter der Wassergütestelle Elbe reist seit August zu Gemeinden, Deichverbänden und Seglerverbänden an der Unterelbe, die die Folgen einer weiteren "Fahrrinnenanpassung" fürchten.

Ausführlicher Bericht im Stader Tageblatt.


Tourismus

"Fährrad"-Tour war
sofort ausgebucht


Enorme Resonanz: Peter und Monika Prüß

8. 3. 2005. Die Erstbefahrung der Deutschen Fährstraße als Pauschalangebot des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Kreisverband Cuxhaven, ist auf enormes Interesse gestoßen: Binnen gut 24 Stunden nach Bekanntgabe waren bei den Tourenleitern Peter und Monika Prüß aus Osten alle 20 Plätze ausgebucht.

Die Radtour (26. bis 30. August) führt über 14 Fähren und zehn Brücken an Oste und Nord-Ostsee-Kanal entlang über 250 Kilometer von Bremervörde bis Kiel. Wer die Tour privat absolvieren will, findet alle Informationen über die jüngste deutsche Ferienstraße unter deutsche-faehrstrasse.de.


Cuxland

Frauenpolitik
geht baden

8. 3. 2005. Am heutigen Weltfrauentag, 8. März, von 19 bis 22 Uhr geht die Frauenpolitik im Cuxland baden. Der Arbeitskreis der kommunalen Frauenbeauftragten im Landkreis Cuxhaven und Hella Mahler, Kreisfrauenbeauftragte, laden zum Schwimmen ein in die Moortherme "Aqua vitales" in Bad Bederkesa. Der Eintritt ist kostenlos; am Eingang kann ein Rettungsring zu einem symbolischen Preis von 2 Euro erworben werden.

Zum Hintergrund der Aktion heisst es auf der Landkreisseite www.landkreis-cuxhaven.de: "Abbau von Fördermitteln, einschneidende Kürzungen bei Frauen- und Mädchenprojekten und Strukturveränderungen in der niedersächsischen Frauenpolitik machen deutlich: Frauenpolitik braucht die Unterstützung aller – sonst geht sie baden … Mit politischen Statements, Kabarett und Musik wird die Notwendigkeit von Frauenpolitik aufgezeigt und zwar an einem ungewöhnlichen Ort. Die Frauen und Mädchen gehen dafür ins Wasser. In der Moortherme in Bad Bederkesa besteht die Gelegenheit zum Austausch über Gleichstellungspolitik und Dieses und Jenes. Wer mag, geht ins Wasser oder in die Sauna. Bitte Schwimmzeug und Badelatschen mitbringen."


Veranstaltungen

Oste-Werbung
in Hechthausen


Osteland-Transparent über der Bundesstraße
8. 3. 2005. Seit Sonntag wirbt in Hechthausen ein Transparent für den "Tag der Oste" am 13. März in der "Ostekrone", bei dem die AG Osteland erstmals den Osteland-Kulturpreis verleiht.

Angebracht wurde das Transparent unter Regie von Bernd Brauer (AG Osteland) mit tatkräftiger Hilfe von Feuerwehr und örtlichen Handwerkern hoch über der Bundesstraße.

In der Hechthausener "Ostekrone" trat der Vorstand der AG Osteland (Website hier) zu einer letzten Vorbesprechung für die Großveranstaltung zusammen.
Der Ostener Fotokünstler Nikolaus Ruhl hängte probehalber schon einmal eines seiner prächtigen Großfotos mit Landschaftsmotiven aus dem Osteland, die am Sonntag in der Ostekrone zu sehen sein werden.

Die Veranstalter rechnen mit gutem Besuch. Von den geladenen Gästen sind, wie Vorsitzender Gerald Tielebörger mitteilt, bereits mehr als 170 feste Anmeldungen eingegangen, darunter allein 20 von Bürgermeistern aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg /Wümme. Zugesagt haben Bundestags- und Landtagsabgeordnete aller Parteien, darunter CDU-Fraktionschef David McAllister, sowie die Vorsitzenden einiger Dutzend Angel-, Wassersport-, Touristik-, Heimat- und Deichverbände entlang der Oste.

Was für den Tag geplant ist, steht unter HECHTHAUSEN.


Jugend

Präventionsverein
auf gutem Weg

8. 3. 2005. Der Präventionsverein für die Samtgemeinde Himmelpforten unter Vorsitz von Burkhard Bönnighausen (Foto) sieht sich auf gutem Weg und hat Erfolge vorzuweisen. Zu den Schwerpunkten gehören Anti-Mobbing- und Deeskalationsstrategien. Ein Bericht über die vorbildlichen Aktivitäten des Vereins steht im Stader Tageblatt.


Oldie-Night

"hammer geil!!!
*aarrr*"

7. 3. 2005. Lise Lotte aus Heessel fand die Gruppe Nightfever (Archivfoto) "hammer geil!!!*aarrr*". Birte Zöllner aus Hemmoor freut sich: "Wow, war das eine Party!" - Stimmen zur Oldies Night des Culturkreises unter HEMMOOR.


Kunst

Frohsinn und
Farbe in Hüll

7. 3. 2005. Frohsinn und Farben erfüllten am Wochenende den KunstRaum Hüll bei der Vernissage mit Heinz Dunkelgod. Ein Bericht von Sigrid Beyer (Osten) steht unter KEHDINGEN.


Osteland

Newsletter Nr. 14
jetzt erschienen

7. 3. 2005. Rund 200 Adressaten erhalten seit mehr als einem Jahr den Newsletter "Der Fährplatz" der AG Osteland e.V. mit Neuigkeiten zum Aufbau der Deutschen Fährstraße an Oste, Niederelbe und Nord-Ostsee-Kanal. Die jetzt erschienene 14. Ausgabe kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.


Ausflüge

Mit Kutsche, Bahn und
Schiff durchs Osteland


Thema: die Oste von der Quelle bis zur Mündung

6. 3. 2005. "Unbekannte Oste" heißt eine neue Veranstaltungsreihe, mit der die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. allen Anrainern des Flusses in den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg Gelegenheit geben will, den rund 150 Kilometer langen Strom auf sonntäglichen Themen-Touren mit Bus, Kutsche, Schiff und Moorexpress kennenzulernen.

Das Jahresprogramm wurde in der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Kultur/Natur der AG Osteland vorgestellt. Rechtzeitige Anmeldung empfiehlt sich wegen begrenzter Platzzahl. Mehr unter HEMMOOR.


Jahreshauptversammlung

AG Osteland in
Wolfsbruchermoor


Wandtafel in einem Gadthaus an der Oste

6. 3. 2005. Mit den Schwerpunkten der künftigen Arbeit befasst sich die vor einem Jahr gegründete AG Osteland in ihrer Jahreshauptversammlung, zu der Vorsitzender Gerald Tielebörger für Dienstag, 15. März, 20 Uhr, in den Gasthof Sieb in Wolfsbruchermoor (Kreis Stade) eingeladen hat.


Tourismus

"Krimistraße" macht
weiter Schlagzeilen

5. 3. 2005. In das "Niemandsland zwischen Hadeln und Kehdingen" - gemeint ist die Ostemarsch - führt jetzt auch die Nordsee-Zeitung ihre Leserinnen und Leser. Fast eine ganze Zeitungsseite widmet das Blatt einem Thema, das zuvor schon die Hamburger "Zeit" entdeckt hatte: Unter der Überschrift "Geschichten über Mord und Totschlag" berichtet Redakteurin Inga Hansen über die scherzhaft so genannte "Deutsche Krimistraße" (siehe gleichnamige Website) am Rönndeich zwischen Osten, Hüll und Großenwörden. Der Artikel der Nordsee-Zeitung, der am 28. 2. 2005 erschienen ist, steht nun auch im Internet zur Verfügung: hier.


Kinderhilfe

Barfuß bei
Null Grad


Geversdorfer Friedl (M.) mit Hagen und Willemsen

5. 3. 2005. Der Leiter der Regionalstelle Nord der Uno-Flüchtlingshilfe, Dr. Reinhold Friedl (Geversdorf), nahm an der Eröffnung der Kampagne "Helfen steckt an! - Bonner fur Afghanistan" im Bonner Rathaus teil. Die humanitäre Kampagne will über Afghanistan, eine der ärmsten Nationen der Welt, informieren und aktiv zur Hilfe aufrufen.

"Nach 21 Jahren Krieg," sagt der Geversdorfer Friedl, "ist Afghanistan auch heute noch in weiten Teilen zerstört. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet unter extremer Armut."

Bundeswehrsoldaten aus Visselhövede berichteten jetzt in der Lokalpresse über einen Hilfseinsatz in Kabul: Kinder laufen bei Temperaturen um null Grad barfuß umher (siehe Artikel in der heutigen Rotenburger Rundschau).

Friedl will die Uno-Kampagne für Afghanistan auch in Norddeutschland bekannt machen und um Unterstützung werben. Kampagnenbotschafter sind unter anderem die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen und der Autor und TV-Moderator Roger Willemsen, die gerade von einer Afghanistanreise zurückgekehrt sind. Mehr unter www.helfen-steckt-an.de oder bei Dr. Reinhold Friedl, Tel.: 04752 - 1271 und 0441 - 984 90 34.



Winterzauber an der Oste


Tourismus

Wildgans-Tage
finden doch statt

5. 3. 2005.Die Wildgans-Tage von Kehdingen werden wie geplant durchgeführt. Trotz massiver Proteste von Landwirten aus der Region hat sich der Tourismusverein Kehdingen nach einer Kampfabstimmung im Vorstand mit knapper Mehrheit dafür entschieden, an der zweitägigen Veranstaltung am 15. und 16. Oktober festzuhalten, meldet das Abendblatt. "Wir haben die Bedenken der Landwirte ernsthaft diskutiert", sagte Klaus-Heinrich von Borstel (69, SPD), Vorsitzender des Tourismusvereins und Bürgermeister von Wischhafen, "aber unsere Wildgans-Tage werden auch den Landwirten nützen, weil sie auf die Problematik aufmerksam machen." Mehr...


Unternehmer

"In der Ferne
aktuell informiert"

5. 3. 2005. Noch immer treffen Glückwünsche zum 100 000. Besucher dieser Website ein. Jüngstes Beispiel: "Herzliche Glückwünsche zu diesem grandiosen Erfolg. Darauf könnt ihr stolz sein. 100.000 Besucher  auf  eurer Internetseite. Ich lasse es mir nicht nehmen, auch bei Auslandsaufenthalten, wie kürzlich in Spanien, eure Seite aufzurufen, um auch in der Ferne aktuell informiert zu sein. MACHT WEITER SO !!! Herzlichst Euer Wolfgang Fels und die Unternehmergemeinschaft Hemmoor."

Mehr Zuschriften unter OSTEN.


Tourismus

42 Gästeführer
im Osteland

6. 3. 2005. Weit gediehen sind die Bemühungen des Arbeitskreises Tourismus/Deutsche Fährstraße der AG Osteland zur Aufstellung eines Gästeführerkatasters für die Oste-Region. Ein entsprechender Aufruf in der Presse hat ergeben, dass allein entlang des niedersächsischen Teilabschnitts der Deutschen Fährstraße zwischen Bremervörde und Wischhafen 42 Gästeführerinnen und Gästeführer bereitstehen, davon 38 mit spezieller Ausbildung.


A 22

"Schlüssel für die
Zukunft der Region"

5. 3. 2005. "Der schnellstmögliche Bau der A 22 ist ein Schlüssel für die Zukunft unserer Region. Wir müssen alle politischen und wirtschaftlichen Kräfte bündeln und auf allen Ebenen unseren Einfluß für schnelle Planungen und einen zügigen Baubeginn geltend machen", sagte die Stader Bundestagsabgeordnete Dr. Martina Krogmann (40, CDU) bei der konstituierenden Sitzung des Parlamentarischen Beirats des Autobahn-Fördervereins "Pro A 22". Mehr im Abendblatt.


Schwebefähre

Ostener Ehepaar
stiftet Scheinwerfer!


So könnte die Fähre nachts aussehen

3. 3. 2005. Der Fährverein kommt seinem Ziel näher, die Schwebefähre zwischen Osten und Hemmoor, Wahrzeichen des Ostelandes, nachts zu beleuchten. Nachdem auf Vereinskosten bereits die Kabel verlegt worden sind, sollen die fehlenden knapp 6000 Euro für die sechs Scheinwerfer - wie berichtet - durch eine Spendensammlung unter dem Motto "Die Oste leuchtet" aufgebracht werden.

Am Rande der Sitzung des Fremdenverkehrsvereins wurde bekannt, dass ein Ehepaar aus der Ostener Geschäftswelt angekündigt hat, einen der Scheinwerfer zu stiften.

Durch kleinere Sammlungen bei verschiedenen Anlässen, zum Beispiel beim SPD-Eisbeinessen, sind in den letzten Wochen bereits einige hundert Euro zusammengekommen. Am bevorstehenden "Tag der Oste" am 13. März in Hechthausen soll erneut zu Spenden aufgerufen werden.


Die Kabel sind bereits verlegt

Vor einem Jahr hatte die Ostener Feuerwehr bei einer Beleuchtungsübung bereits demonstriert, wie die illuminierte Fähre aussehen könnte (Foto oben). Bürgermeister Carsten Hubert hat die Hoffnung ausgesprochen, dass bis zur Wiederinbetriebnahme im Sommer alle Scheinwerfer installiert sind.


Peter Burmester nimmt Spenden entgegen

Spenden erbittet Peter Burmester, Schatzmeister und 2. Vorsitzender des gemeinnützigen Fährvereins, auf das Konto 175 45 11 33 bei der Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, BLZ 292 501 50, Stichwort "Die Oste leuchtet". Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.


Künstler

Lilo grüßt
das Osteland


Lilo in der Bremervörder Zeitung - vergrößern

2. 3. 2005. Dass die "wahre Liebe" des langjährigen Lilo-Wanders-Darstellers Ernie Reinhardt dem stillen Strom im Elbe-Weser-Dreieck gehört, hatte der Oste-Anrainer schon vor Jahren in einem Interview bekannt: "Ich habe hier schon nachts draußen gestanden. Bei Vollmond sah ich Rauhreif auf den Gräsern. Die Weite und der Frieden, der von diesem Landstrich ausgeht, trieben mir Tränen in die Augen."

Jetzt kommt der Künstler in der Bremervörder Zeitung mit einer groß aufgemachten "Hommage an die Oste" zu Wort, aufgezeichnet von Harm Zimmering.

Der Text, in dem es auch um die Dorffeuerwehr seines Heimatortes und weitere Karrierepläne der "TV-Kultdiva" geht, steht hier im Internet.

Übrigens: Am  24. März, 21 Uhr, ist Ernie Reinhardt in der Eulsetehalle in Himmelpforten als  Evelyn Künneke in "Die Mythomanin" zu sehen.  Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Internet

"Gegen den Strom,
nie gegen die Oste"


Bürgermeister Hubert gratuliert Renate Wendt

2. 3. 2005. Am 1. März um 14.23 Uhr verzeichnete diese Website den 100 000. Besucher. Aus diesem Anlass überbrachte der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) dem Redaktionsteam die besten Wünsche der Gemeinde sowie den Ostener Wappenteller mit der Aufschrift: "Herzlichen Glückwunsch zum 100 000. Besucher."

Der Hechthausener Kreispolitiker Uwe Dubbert (SPD) hob in einer Glückwunsch-Mail hervor, das Redaktionsteam der Website schreibe zwar "öfters mal gegen den Strom", aber "nie gegen die Oste".

Auch viele andere Stammleser nahmen das Jubiläum zum Anlass zu gratulieren. Auszüge aus E-Mails, für die das Team herzlich dankt, stehen unter OSTEN.


Natur

Vogelkieker-Bus
wieder auf Tour

3. 3. 2005. Die Nonnengänse sind aus ihren Winterquartieren in Holland und England zurück - Anlass für den Verein zur Förderung von Naturerlebnissen, die Vogelkieker-Saison zu eröffnen. Vom 5. März an startet der Vogelkieker-Bus immer sonnabends um 14 Uhr in der Bahnhofstraße in Freiburg zu dreistündigen Erlebnistouren. Neben den Gänsen können die Teilnehmer auch Singschwäne, Kiebitze und ab April Uferschnepfen, Rotschenkel, Austernfischer und Kampfläufer mit oder ohne Fernglas in der Natur beobachten. Auch individuelle Schul- und Gruppenfahrten können gebucht werden. Weitere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 0 41 41 / 1 25 61. Web-Tipp: vogelkieker.de.


Natureum

Exoten
im Watt


Saurier-.Nachbildung im Natureum

2. 3. 2005. Aus aller Welt gelangen mit Schiffen neue Tier- und Pflanzenarten in die Nordsee und viele von ihnen werden bei uns heimisch. Die meisten bleiben unscheinbar, einige verändern jedoch das Ökosystem an der Küste. Jährlich findet mindestens eine Tier- oder Pflanzenart eine neue Heimat an der deutschen Nordseeküste. Meist sind es "blinde Passagiere", die in den Ballasttanks der Schiffe die Ozeane überquert haben. Andere reisen unbemerkt auf lebenden Austern mit, die im Wattenmeer vor dem Verkauf gemästet werden.

"Die Nordsee ist ein aufnahmefreundliches Einwanderungsmeer", so Prof. Dr. Karsten Reise vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. "Aus China kamen Wollhandkrabben, aus Japan Austern und Algenarten. Seepocken aus Australien gedeihen hier inzwischen genauso gut, wie Borstenwürmer und Muscheln aus Amerika." Mit dem Ausmaß und den ökologischen Folgen des globalen Austausches von Meeresorganismen beschäftigt sich Reise am Sonntag, 6. März, um 15.00 Uhr im Natureum Niederelbe in einem Vortrag.

Für den Vortrag ist lediglich der Museumseintritt zu leisten. Im Hauptgebäude präsentiert das Natureum Niederelbe aktuell an den Sonntagen die Sonderausstellung "Giftfrösche & Co."


Kriminalität

Hemmoorer unter
schwerem Verdacht

2. 3. 2005. Ein 43-jähriger Hemmoorer soll zwei Mädchen sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft Stade hatte bereits im Juni 2003 gegen den Mann Anklage erhoben, das Landgericht Stade hat bis heute noch nicht das Verfahren eröffnet. Mehr unter NEZ.


Sport

Kampf um
den Oste-Cup

2. 3. 2005. Zum vierten Mal - seit zwei Jahren im Oste-Cup gemeinsam mit dem MTV Selsingen, dem VfL Sittensen und dem TuS Zeven - veranstaltete der TV Scheeßel einen Crosslauf. Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Marketing

Ein Slogan für
Drochtersen

2. 3. 2005. Drochtersen sucht, wie das Tageblatt berichtet, einen Slogan. Der Gewerbeverein hat einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, um eine kurze einprägsame Formulierung für das wachsende Zentrum von Kehdingen zu finden. Vorschläge nimmt Kai Biebricher vom Gewerbeverein Drochtersen entgegen (Fax: 0 41 43 / 2 59, e-Mail: service@kbse.de oder Postanschrift: Dornbuscher Straße 14, 21706 Drochtersen). Dem Sieger wirkt ein Preisgeld von "21706 Cent".


Umwelt

Viel Wind um
die Windkraft

1. 3. 2005. Einmütig haben sich die beiden Fraktionschefs im Samtgemeinderat, Bodo Neumann (SPD) und Carsten Hubert (CDU), gegen die Darstellung des Landkreises Cuxhaven gewandt, durch eine Unterlassung des Rates sei die Region Hemmoor zu einem "rechts- und planungsfreien Raum" geworden, so dass dort nun die Errichtung von 15 Windkraftanlagen drohe (siehe unten). Neumann und Hubert weisen übereinstimmend eine entsprechende Schuldzuweisung der Cuxhavener Kreisverwaltung zurück, die hier im auf der Website des Landkreises im Wortlaut nachgelesen werden kann.

Nach einem Bericht der NEZ vom 1. März wird der Kreis von einem Investor aus Hechthausen vors Verwaltungsgericht Stade zitiert. Der Antragsteller hat die Ablehnung seiner Anträge durch den Landkreis nicht akzeptiert und Klage eingereicht. Er argumentiert, die beantragten Windkraftanlagen seien – obwohl fast 100 Meter hoch - nicht "raumbedeutsam" und unterlägen damit nicht dem Raumordnungsprogramm des Landkreises Cuxhaven.

Das Kreis wiederum hatte dazu erklärt, nicht raumbedeutsame Anlagen könnten zwar von der Samtgemeinde über deren Flächennutzungsplan ausgeschlossen werden, der Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Hemmoor enthalte aber keine Flächendarstellungen für Windkraftanlagen und entfalte deshalb auch keine Ausschlusswirkung für "nicht raumbedeutsame" Windkraftanlagen. Sollte das Verwaltungsgericht in seiner Beurteilung der Rechtslage der Argumentation des Antragstellers folgen, müssten weitere "nicht raumbedeutsame" Windkraftanlagen hingenommen werden, "da die Samtgemeinde Hemmoor von der ihr im Rahmen ihrer Planungshoheit zustehenden Möglichkeit der Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen bisher keinen Gebrauch gemacht hat".

Samtgemeindebürgermeister Jens Koch hatte betont, die Beschlusslage in der Samtgemeinde gehe auf ein einvernehmliches Handeln der Politik zurück. Diese Darstellung möchte der SPD-Kreistagsabgeordnete und Samtgemeinde-Ratsherr Uwe Dubbert nicht akzeptieren: Koch, erklärt Dubbert auf seiner Website www.uwe-dubbert.de, stelle "sein Licht gewaltig unter den Scheffel": "Als Eingleiser ist er nämlich selbst Politiker und für die Entscheidung verantwortlich."

Siehe auch Hamburger Abendblatt von heute.


Bevölkerung

Cuxland auf
Schrumpfkurs

1. 3. 2005. Babyknick und Landflucht lassen auch das Cuxland schrumpfen und vergreisen. "Erstmals ist im Landkreis die Bevölkerung zurückgegangen, von 207 000 auf 204 000 Einwohner", zitiert die Nordsee-Zeitung den Ersten Kreisrat Günter Jochimsen: "Diese Zahl wird zwar einige Jahre stabil bleiben, doch dann wird sich der Negativtrend fortsetzen."

In zehn Jahren
ein Viertel Rentner

Noch gravierender sei die Verschiebung in der Altersstruktur. Der Anteil der über 64-Jährigen werde sich bis 2016 von heute 17,4 auf 23,4 Prozent erhöhen. Darauf müssten sich die Gemeinden stärker einstellen.

In Zukunft seien weniger Einfamilienhäuser, sondern mehr Wohnungen für Singles und Zwei-Personen-Haushalte gefragt. Auch die Ansprüche an die Qualität der Wohnungen sowie an das Umfeld mit Ärzten, Apotheken, Massagepraxen, Post, Bank, Bus und Bahn würden steigen, ebenso wie die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen und Formen des betreuten Wohnens.

Mehr auf der Landkreis-Website.


Vereine

Flohmarkt für
Pferdefreunde

1. 3. 2005. Einen Reiterflohmarkt veranstaltet der Reit- und Fahrverein Hechthausen-Basbeck am Sonntag, 13. März, ab 14 Uhr auf der Reitanlage in Bornberg. Vorgesehen sind auch zwei Vorträge über "Tierkommunikation", die um 14.30 und 16 Uhr beginnen. Anmeldungen zum Flohmarkt bis Sonnabend, 5. März, unter Telefon 04774/9414.


Square Dance

Tolle Chance
für Einsteiger

1. 3. 2005. Die aktive Drochterser Square-Dance-Gruppe eröffnet eine neue Anfängergruppe. Mehr unter KEHDINGEN.


SPD

Frauenpreis
ausgeschrieben

1. 3. 2005. Auch in diesem Jahr vergeben die niedersächsischen SPD-Parlamentarierinnen aus Bundes- und Landtag, dem Europaparlament sowie aus Kommunalparlamenten wieder einen Frauenpreis.

Wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel mitteilt, sollen mit diesem Preis Frauen zum gesellschaftlichen Engagement ermutigt  und die Leistung von Frauen und Frauengruppen anerkannt werden. Vergeben werden Preise von insgesamt 3000 Euro. Vorschläge sind bis zum 15. April 2005 in Form einer kurzen schriftlichen Beschreibung einzureichen beim SPD-Landesverband, Odeonstraße 15/16, 30159 Hannover.



 
 

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