Link-Liste - Ältere Texte - Termine heute

NEU: Millionen für
das Lager Sandbostel

Großenwörden

'Stör-Gipfel'
an der Oste


Tagungsthema Oste-Stör (mit Markierung)

2. 1. 2010. Experten von internationalem Rang erwartet die Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer zu ihrer Mitgliederversammlung am Sonnabend, 6. März, im Großenwördener Hof. Thema der Vorträge - unter anderem vom Weltverbandspräsidenten Prof. Dr. Harald Rosenthal - ist die Wiederbesetzung der Oste mit dem in Deutschland seit Jahrzehnten ausgestorbenen Stör. - Mehr über den "Störgipfel" unter GROSSENWÖRDEN.


Osteland

Nur nicht
ausruhen


Ostejahr-Resumee im Hamburger Abendblatt

2. 1. 2010. Ausführlich berichtet heute das Hamburger Abendblatt über das Jahr der Oste 2009. In einem Kommentar mit der Überschrift "Region darf sich nicht auf dem Erfolg ausruhen" schreibt die Abendblatt-Journalistin Nina Dobratz: "Das Ziel des 'Jahres der Oste' ist erreicht: Der Fluss und die Region sind deutlich bekannter geworden, kamen bundesweit mehrfach in den Medien vor.

Unzählige Ehrenamtliche, die sich für ihre Heimat einsetzten, haben es möglich gemacht. Die Oste-Anwohner haben gezeigt, was mit Engagement, Zusammenhalt und Ideenreichtum erreicht werden kann. Und zwar nicht auf Kosten der Umwelt - schließlich schwimmen wieder Störe in der Oste und die Wasserqualität hat sich deutlich verbessert.

Das Ostejahr könnte für viele andere Orte ein Vorbild sein, die sich touristisch besser aufstellen wollen. Wichtig ist jetzt, dass es an der Oste weitergeht. Sicherlich können nicht so viele Veranstaltungen wie im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt werden, doch auf ihrem Erfolg darf sich die Region nicht ausruhen. Sonst geraten der Fluss, die Schwebefähre und die Störe wieder schnell in Vergessenheit, und all die Mühe war vergebens."


Brobergen

Die Zukunft
einer Fähre


Schilder am Osteufer bei Brobergen

2. 1. 2010. Der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung lädt zu einer Mitgliederversammlung im Fährkrug Brobergen am Freitag, 15. Januar, 19.30 Uhr, ein. Thema ist, wie die Vorsitzende Corinna Kolf, mitteilt, die Entscheidung des Realverbandes zur Übernahme der Broberger Prahmfähre und des Fährkrugs durch den Fährverein. - Die historische Ostefähre Brobergen gehört zu den Wahrzeichen der Deutschen Fährstraße und zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen der Osteregion.


Foto der Woche

Stimmungsvolle Silvesterfeier in Oberndorf/Oste


Schulen

Vom Osteland
ins Eisbärland

Foto: Elk Meadow/Flickr: Bölscheoya, Norway. Polar bear walking to end of ice.
Eisbär auf Bölscheøya (Spitzbergen)

1. 1. 2010. Als der Estorfer Lehrer Peter Wortmann jüngst im Stader Tageblatt einen Hinweis auf eine Schiffsreise "Auf den Spuren des Klimaphänomens" nach Spitzbergen las, die der Klimaforscher Professor  Mojob Latif begleitet, dachte der umweltbewegte Pädagoge "sofort an das 'Fliegende Klassenzimer' - in diesem Fall müsste es 'Schwimmendes Klassenzimmer' heißen".

Seine Idee: Sponsoren zu finden, die für einen Klima-Wettbewerb als Preis die Mitfahrt einer Schülergruppe auf einer solchen Reise als Hauptgewinn ausloben. Wortmann: "Gegebenenfalls könnte man die Umweltministerien der Länder und des Bundes sowie die Industrieverbände für Erneuerbare Energien für diese Idee gewinnen und zur Kostenübernahme für eine oder mehrere Personen bewegen. Auch die EU-Kommission sollte mit ins Boot geholt werden."


Wortmann mit Estorfer Schülern im TV

Der Estorfer Lehrer weiss, wovon er spricht: Seine Schüler und die Estorfer Schule wurden mehrfach für ihr Umwelt-Engagement ausgezeichnet; kürzlich präsentierten einige ein selbstgebautes Hydraulikmodell der Antarktisstation "Neumayer III" in einer Talkrunde mit dem TV-Moderator Rangar Yogeshwar. Wortmann selber, Mitstreiter der Aktion "Coole Klassen", die von der Gesellschaft für Polarforschung und der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt wird, würde gern vor Ort helfen, die Aussagen der Klimaforscher auch für Schüler ab 8 Jahren nachvollziehbar zu machen.


Oste

Bilanz des
Festjahres


Schlagzeilen vom Jahresende (größer)

1. 1. 2010. Zum Jahresende haben die Heimatzeitungen zwischen Zeven und Cuxhaven über den erfolgreichen Abschluss des Jahres der Oste berichtet. Ein Artikel der Zevener Zeitung (Treffpunkt Sittensen) steht hier. Ein Bericht der Bremervörder Zeitung steht hier, der NEZ hier., des Hamburger Abendblatts hier.


Osteland

Durchbruch
für Stalag XB


Lager-Relikte in Sandbostel (Dezember 2009)

1. 1. 2010. Noch vor einigen Jahren wurde der Bremervörder Historiker Dr. Klaus Volland - 2005 mit dem Osteland-Kulturpreis (Laudatio hier)  geehrt - von Unbelehrbaren beschimpft, weil er beharrlich an die verdrängte Geschichte des Kriegsgefangenenlagers und Ausweich-KZ in Sandbostel an der Oste erinnert hatte. Das ist Vergangenheit - mittlerweile ist ein Durchbruch gelungen: Kirchen, Bund, Land und Kreis unterstützen das Vorhaben, mit Millioneninvestitionen das einstige Stalag ("Stammlager") XB für die Nachwelt zu erhalten.

Dafür seien Mittel in Höhe von 1,425 Millionen Euro beantragt, erklärt Projektkoordinator Andreas Ehresmann zum Jahreswechsel. Sandbostel ist bundesweit das einzige NS-Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager, in dem ein Grossteil der historischen Bauten noch erhalten sind. Bereits 2009 sind knapp 450.000 Euro investiert worden, um Baracken zu sanieren, das Freigelände zu gestalten und einen Zaun aufzustellen.


Osteland-Preisträger Dr. Volland (M.)

Im nächsten Bauabschnitt sollen in den kommenden drei Jahren von der Stiftung Lager Sandbostel (Website) vor allem weitere Baracken restauriert sowie zwei Dauerausstellungen zur Geschichte des Lagers während der NS-Zeit und danach erarbeitet werden. Mehr darüber steht heute in der taz Bremen.

Ein eindrucksvoller Jahresrückblick von Andreas Ehresmann, dem Projektkoordinator der Stiftung Lager Sandbostel und Leiter der Dokumentations- und Gedenkstätte (Website), steht hier im Netz (PDF-Datei).


Drochtersen-Hüll

Demnächst
im Theoter

31. 12. 2009. Die beliebten "Hüller Theoterspeeler" proben ein neues Stück. Worum es darin geht, steht unter HÜLL.


Krimiland

Gänsehaut
in der Sauna


Bald mit Krimi-Nacht: Buxtehuder "Aquarella"

31. 1. 2010. Zu einer "Krimi-Sauna-Nacht" lädt das Buxtehuder Aquarella am Sonnabend, 9. Januar, von 14 bis 24 Uhr. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibiliothek Buxtehude startet zu jeder vollen Stunde ein neuer Krimi mit wechselnden Aufgüssen. Von 15 bis 18 Uhr gibt es Coconut-Orangen-Packungen im Dampfbad, ab 18 Uhr ist textilfreies Schwimmen möglich und von 19 bis 22 Uhr wird Massage angeboten (Anmeldungen hierfür unter 0 41 61/ 99 77 91). "Gänsehaut ist garantiert", verspricht die Website der Sauna.

Krimi-Dinner
im Gewölbe


Das Slump's: Hochspannung und Hochgenuss

28. 12. 2009. "Krimi-Dinner" - Lesungen mit Menü und Musik - sind im Kommen. Jetzt bietet der rege Bremervörder Kultur- und Heimatkreis erstmals eine derartige Veranstaltung an. Am Sonntag, 7. Februar, 19 Uhr, gestalten die Hamburger Katrin McClean und Johannes Bahlmann zu einem Abend zum Thema "Im Schatten des Geldes" im Gewölbekeller des Restaurants Slump's. Mehr auf der neu gestalteten Website des Vereins.

Lesen Sie zu dem Thema Krimi-Gastronomie bitte auch den folgenden Bericht.


Krimiland

Jeder Ort
ein Tatort



Krimitourismus-Report des SPIEGEL

29. 12. 2009. "Hotelnächte in Sträflingskluft, Spurensicherung an Schaufensterpuppen, Killerjagd mit Mafia-Darstellern: Krimi-Fans beschränken sich längst nicht mehr auf Bücher und TV. Bei Rallyes und Dinnern leben sie ihre Leidenschaft aus - von mörderischen Menüs bis 'Meucheln hautnah'."


Krimi-Festival in Braunschweig

So beginnt ein von Jochen Bölsche (Osten) verfasster SPIEGEL-Report über Krimitourismus und Krimigastronomie, mit denen seit einigen Jahren nicht nur im Krimiland Kehdingen-Oste Gäste angelockt werden sollen.


Tourismuswerbung für Krimiland Kehdingen-Oste

Der ausführliche Bericht steht ab sofort hier auf SPIEGEL ONLINE kostenlos zur Verfügung.


Bremervörde

Jedes Jahr ist
Jahr der Oste


Eiswette 2009: Vize-Landrat Brünjes in der Oste

30. 12. 2009Reinhard Brünjes aus Hönau-Lindorf, stellvertretender Landrat des Kreises Rotenburg/Wümme, stiefelte am Dienstag an der historischen Oste-Furt in Bremervörde weit ins Wasser, um erstmals nach dem Muster der traditionellen Bremer Eiswette zu testen, ob die Oste eisfrei ist, und seinen Befund zu verkünden: "De Oste geiht."


Start der Papierschiffe in Bremervörde

Zuvor hatten drei Dutzend Kommunalpolitiker, Touristiker und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Osteland von der benachbarten Vorwerkbrücke aus bunte Schiffchen zu Wasser gelassen, die Papierkünstlerin Sigrid Frömming (Großenwörden) und Schulkinder aus Neuhaus/Oste mit Wünschen an den Fluss beschriftet hatten - zum Beispiel: "Bleib sauber!"


Bürgermeister Tiemann (2.v.l.) beim Bootsstart

Mit der Kunstaktion, die in ähnlicher Form Anfang Januar den Auftakt zum "Jahr der Oste" gebildet hatte, endete das Festjahr mit seinen über 420 Veranstaltungen an beziehungsreicher Stelle: Das Wehr nahe der Furt trennt Obere und Untere Oste und markiert den Beginn der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.


Sigrid Frömming beim Papierschiff-Start

Anschließend dankte Vize-Landrat Brünjes, der auch dem Tourismusverband Rotenburg/Wümme (Tourow) vorsteht, bei einem Grog-Empfang in der Caféteria des Bachmann-Museums der AG Osteland für deren Engagement, das den Bekanntheitsgrad der Oste und den Zusammenhalt der Anrainer über alle Kreisgrenzen hinaus spürbar erhöht habe: "Wir an der Oste sind heute eine große Familie."


Gute Wünsche für die Oste

AG-Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger (Wingst) wies in Anwesenheit örtlicher Kommunalpolitiker - darunter auch der Sittenser Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann und der Bremervörder Vize-Bürgermeister Karl-Heinz-Imbusch - in launigen Worten auf die Fülle von Fortschritten hin, die 2009 an der Oste erzielt worden sind.


Goldene Nadel für Osteland-Aktive

Die Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Foto oben l.) und Gerald Tielebörger (r.) verliehen drei Mitgliedern für "unermüdliche ehrenamtliche Arbeit hinter den Kulissen" die Goldene Ehrennadel des Vereins (v. l. n. r.): Wolfgang Schütz (Osten) für die Wiederansiedlung von Wanderfischen in der Oste, Karl-Heinz Brinkmann (Osten), für seinen Einsatz als Webmaster der Seite www.jahr-der-oste.de und Albertus Lemke (Oberndorf) für Mitgliederwerbung und vielerlei organisatorischen Beistand.


Gut gelaunt: Osteland-Aktive Stock und Lemke

Die 375 Mitglieder starke Arbeitsgemeinschaft wolle ihre erfolgreiche Arbeit auch 2010 unvermindert fortsetzen, kündigte Bölsche an: "Jedes Jahr ist ein Jahr der Oste." Am Rande der Veranstaltung stellte Verleger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) für 2010/11 weitere Ostebücher und eine neue Oste-Kunstveranstaltung im Februar in Bremervörde in Aussicht.


Gebhardt mit Leuchtturm-Urkunde

Zum Abschluß dankte Gerhard Gebhardt (Hörne / Kreis Stade) namens des Fördervereins zur Erhaltung des alten Baljer Leuchtturms mit einer Urkunde der AG Osteland für deren Bemühungen um die Rettung maritimer Baudenkmäler in der Flußregion.


Politiker Brünjes und Imbusch, Künstlerin Clasen

Vor dem Empfang hatte Brünjes die Festgesellschaft ins Bachmann-Museum zum Besuch der aktuellen Ausstellung "Alles Schrott" eingeladen, deren Werke, erläutert von der Künstlerin Jeanette Clasen (Rotenburg/Wümme), bei den Osteland-Aktiven sehr viel Gefallen fanden.

Für oste.de fotografierten Gundula Ida Gäntgen, Curt Schuster und Jochen Bölsche. Weitere Fotos hier.

Lesen Sie zu diesem Thema bitte auch unter GROSSENWÖRDEN:

"Die Oste ist der Ozean" - Frömming-Porträt im Stader Tageblatt

"Dieser Fluss hat starke Freunde" - Festjahres-Resümee der AG Osteland


Landschaft

Nabu gegen
'Vermaisung'


Biogasanlage im Cuxland

30. 12. 2009. Umweltschützern und Bodenexperten ist großflächiger Maisanbau seit langem als "Syphilis der Landwirtschaft" verhasst. Jetzt macht der Naturschutzbund (Nabu) in Niedersachsen Front gegen die überhand nehmende "Vermaisung" das Landschaft infolge des Trends zu immer mehr sogenannten Biogasanlagen. Mit der Forderung nach einem Baustopp für Biogasanlagen ist der Vizevorsitzende des Nabu Niedersachsen, Uwe Baumert (Foto) aus Deinstedt (Kreis Rotenburg), gestern an die Öffentlichkeit gegangen.

Warum der Biogas-Experte Baumert beim Mais "die Reissleine ziehen" will, steht heute ausführlich in der Bremervörder Zeitung.


Wandern

Vom Jahr der
Oste angeregt


Hemmoorer Ostefreundin Lisa Karstens

28. 12. 2009. Lisa Karstens aus Hemmoor ist seit Jahren eine Freundin der Oste. Im Frühjahr 2007 konnte Vorsitzender Gerald Tielebörger (Foto) sie als 200. Mitglied der AG Osteland begrüßen. Inspiriert vom Jahr der Oste und von dem Osteland-Buch "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung" der Oste-Kulturpreisträger Elke Loewe und Wolf-Dietmar Stock, hat Lisa Karstens mit einer Freundin, der Ihlbeckerin Martha Plate, den Fluss vier Tage lang erkundet - mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad und mal mit dem Auto.

Ein Bericht über die Tour steht online auf der Website der Bremervörder Rundschau.


Osteland

Ein Sprung
nach vorn


Glücksbringer auf der Fähre (Foto: Bölsche)

27. 12. 2009. Zum Ausklang des Jahres der Oste zieht die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. eine rundum positive Bilanz. Am längsten niedersächsischen Nebenfluss der Elbe, der lange im Dornröschenschlaf lag, habe sich 2009 beim Ausbau der touristischen Infrastruktur ein "Sprung nach vorn" ereignet. Aufwertung der Schwebefähre, Wiederansiedlung des Störs, neue Anleger und ein starkes "Wir-Gefühl" am Fluss - die Region sei auf bestem Wege, sich zum "touristischen Rückgrat" des Elbe-Weser-Dreiecks zu entwickeln, resümiert der Verein zur Jahreswende.

Ausführlicher Bericht unter HIMMELPFORTEN.


Naturschutz

19.400 Euro
für Ostestöre


Stör im Berliner Fischerei-Institut

28. 12. 2009. Für die Wiederansaiedlung des Störs in der Oste hat die Niedersächsische Bingostiftung (Website) nach Angaben ihres Geschäftsführers, des früheren CDU-Landtagsabgeordneten Karsten Behr (CDU), 19 400 Euro bewilligt. Auch der Stader Verein für Naturerlebnisse (Moorkieker, Tidenkieker, Vogelkieker) wurde in den vergangenen Jahren schon mehrfach mit Mitteln der Landesstiftung gefördert, wie das Stader Tageblatt in seiner Montagsausgabe berichtet.

Mehr über das Ostestör-Projekt unter OSTEN.


Stadtbild

Hemmoor
maritim


Eine Seetonne als Kreiselschmuck

24. 12. 2009. Kurz vor dem Ende des Jahres der Oste setzt Hemmoor in seinem Stadtbild einen kräftigen maritimen Akzent: Auf einem ihrer Kreisel hat die Ostestadt eine gebrauchte, vom Bauhof aufgefrischte Markierungstonne aufgestellt.


Winter

Schneemann
statt Seemann


Winterliche Museumsschute "Hemmoor 3"

Das Bürgernetz Ostemarsch dankt allen Leserinnen und Lesern der Heimatseite www.oste.de für ihre Treue und wünscht ihnen ein gutes neues Jahr!


Oberndorf

Heimweh auf
der Heimkehr


Ehepaar Frisch: Heiligabend in der Karibik

24. 12. 2009. Aus Rodney Bay, Santa Lucia, 10000 Kilometer von Oberndorf entfernt, mailen uns zum Heiligabend die Oberndorfer Atlantik-Überquerer Bert und Marlene Frisch von der Segelyacht "Heimkehr" (Website): "Wir sagen herzlichen Dank an oste.de und Ihre Leser, dass sie uns bis hierher begleitet haben. Ihr habt uns Mut gemacht und uns Kraft gegeben für den Atlantik. Heute an Heiligabend denken wir mit Sehnsucht an Oberndorf mit dem knusprig gefrorenen Ostedeich, an Tannenbäume und Gänsebraten.


Knackig frisch: Oberndorf am Heiligabend

oste.de ist unsere Pille gegen Heimweh, davon brauchen wir heute zwei! Wir wünschen allen Zuhause gesegnete Weihnachten."


Großenwörden

Das ist nicht
die Angela...


Schwarz-gelb: Strohpuppe in Großenwörden

24. 12. 2009. Wer schnell durch Großenwörden fährt, entdeckt dieser Tage an der Kirche eine weibliche Gestalt in Schwarz-Gelb. Die rundliche Strohfigur ist nicht, wie man annehmen könnte, Angela Merkel, der Kanzlerin der schwarz-gelben Koalition, gewidmet, sondern verdienstvollen Frauen aus der Region. Wer genau hinschaut, sieht wer gemeint ist...

Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Fotografie

Bilder vom
Hobbitland


Oste-Foto von Gundula Ida Gäntgen - größer

24. 12. 2009. Das Hechthausener AG-Osteland-Mitglied Gundula Ida Gäntgen (Foto) hat vor vielen Jahren das Fotografenhandwerk gelernt. Seither, sagt sie, gehört "das Fotografieren hat mal mehr, mal weniger zu meinem Leben". Im Jahr der Oste war sie bei Dutzenden von Veranstaltungen am Fluss mit ihrer Kamera präsent. "In diesem Jahr bin ich 'Ostekind' richtig stolz auf meine Heimat geworden," schreibt sie zu Weihnachten in einem Dankesbrief an die Organisatoren des Festjahres.

Die großartige fotografische Ausbeute ihrer vielen Oste-Touren findet sich unter anderem in der Buch-Neuerscheinung "Die Farben der Oste" (siehe "Foto des Jahres" unten) sowie in einem exklusiv für Freunde gefertigten Kalender - und vor allem auf der Website fotocommunity.de. Über dieses Foto vom Ostedeich zum Beispiel geraten die fachkundigen Mitglieder der Community geradezu ins Schwärmen.


"Foto des Jahres": "Tauziehen über der Oste"

"Märchenhaft schöner Fluss und Auenlandschaft ... erinnert mich an Hobbitland in 'Herr der Ringe'. Tröstlich, dass es doch noch so intakte Natur gibt," schreibt eine Betrachterin. "Eine klasse Landschaftsaufnahme mit einer herrlichen Wolkenstimmung. Auch die Spiegelung finde ich genial. Gut gesehen und gekonnt abgelichtet", urteilt ein anderer Besucher. Und ein dritter schreibt: "Diese kleinen Flüsse wie Hamme, Wümme, Oste werden langsam aber sicher wiederentdeckt und haben nichts von ihrer immerwährenden Schönheit verloren."


Gäntgen-Foto "Novemberliebe" - größer

Mit ihren Flussfotos hat sich die Hechthausenerin in den letzten Jahren zu einer Art Botschafterin des Ostelandes im Internet entwickelt. Ihre Familie hat sie mit ihrer Fotobegeisterung bereits angesteckt: Sohn Sönke Franz und Tochter Sybille Groß samt Schwiegersohn sind ebenfalls auf fotocommunity.de aktiv.

Ihre Einstellung zur Arbeit mit der Kamera beschreibt Gundula Ida Gäntgen - die zu den regelmäßigen Mitarbeitern von oste.de zählt - mit einem Zitat des Jahrhundert-Fotografen Henri Cartier-Bresson: "Fotografieren bedeutet, den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen. Es ist eine Art zu leben."


Großenwörden

Anleger ist
gesichert!


Hier soll 2010 die "Mocambo" anlegen können

23. 12. 2009. Kurz vor Heiligabend und vor dem Abschluss des Jahres der Oste erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der AG Osteland und aller Ostefreunde: Der seit Jahren geplante Großenwördener Schiffsanleger kann im neuen Jahr gebaut werden. Eine Drittel-Finanzierungszusage der Metropolregion über 82.000 Euro ist jetzt bei dem Himmelpfortener Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke eingegangen.


Holger Falcke, Osteland-Vorstand Tielebörger

Die beiden weiteren Drittel werden von der Samtgemeinde und vom EU-Förderprogramm Leader zur Verfügung gestellt. Nach Realisierung des Planes, der ursprünglich vor allem vom früheren Ratsmitglied und Oste-Preisträger Diedrich Meyn vorangetrieben und von Falcke beharrlich verfolgt worden war, wird die Samtgemeinde Himmelpforten erstmals an den Oste-Wassertourismus angebunden sein.


Diedrich Meyn mit Anleger-Konzept

Nach der in den letzten Jahren erfolgten Installierung moderner Anleger - außer in Großenwörden auch am Natureum in Balje, in Oberndorf, Osten und Hechthausen-Klint - rückt das Ziel näher, die Osteregion auch mit Kombi-Angeboten (Schiff/Rad, Schiff/Planwagen, Schiff/Moorbahn etc.) touristisch zu erschließen.

Anlegemöglichkeiten für Fahrgastschiffe wie die Mocambo bestehen entlang der "Blauen Route" der Deutschen Fährstraße bereits seit längerem auch in Neuhaus, Gräpel und Bremervörde.


Osten

Grünkohl und
Gratulanten


Herbert Guthahn (3. v. l.) mit Gratulanten

23. 12. 2009. Mit rund 150 Gästen feierte der Ostener Landwirt, Schlachtermeister und Kommunalpolitiker Herbert Guthahn, einer der populärsten Sozialdemokraten in der Region, am Dienstag in der Ostener Festhalle bei Kohlwurst und Klaviermusik seinen 70. Geburtstag. Mehr unter OSTEN.


Hechthausen

Ballonflug
bis Polen


Siegerin Josephine Tödt (3. v. l.)

23. 12. 2009. Grund zur Freude hat die 9-jährige Josephine Tödt aus Hechthausen: Bei Weitflug-Wettbewerb zum Tag der Offenen Tür bei der Polizei Stade Ende August wurde sie Siegerin: Ihr Ballon flog 1.400 Kilometer weit bis nach Polen. Inspektionsleiter Jens Eggersglüß überreichte Josephine jetzt in Stade einen Gutschein für einen Zoobesuch bei Hagenbeck. Zweiter Sieger wurde der 11-jährige Jonas Bahlmann aus Stade, sein Ballon flog 255 km weit bis nach Krien in Meck-Pomm. Rund 600 Kinder hatten an dem Wettbewerb teilgenommen.


Internet

Leser-Dank
an oste.de


Leserfoto von Thomas Schütt

22. 12. 2009. Mit einem Foto der vorweihnachtlichen St.-Bartholomaei-Kirche in Lamstedt und den folgenden Zeilen grüsst unser Leser Thomas Schütt das Redaktionsteam von oste.de:

"Auf diesem Wege und gerade weil sich wieder einmal ein Jahr dem Ende neigt möchte ich mal ein ganz dickes Lob aussprechen und Danke sagen  für Ihre geleistete Arbeit. Wieder haben Sie uns Lesern übers Jahr hinweg Informationen zu den Themen Kultur, Politik, Gesellschaft, Aktuelles usw. aus unserer Region ans Herz gelegt. Wir hier oben im "Nassen Dreieck" haben zwar kaum Weltgeschichtliches hervorzuheben, aber wer mit offenen Augen und geschärftem Sinn durch diese unsere Heimat fährt und hin und wieder mal innehält, entdeckt die Schönheit der Natur und die Spuren unserer Ahnen.

Die Flüsse, die verschiedenartigen Landschaften der Geest und der Marsch, die noch verbliebenen Moore, die Tierwelt, die Bauwerke und die Menschen, die zu ihnen gehören. All dies haben Sie uns wieder näher, aber was noch wichtiger ist, ins Bewusstsein gebracht... Für Ihr Engagement möchte ich mich im Namen der Leserschaft bedanken - und 'Weiter so' sagen. Ihnen allen ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest 2009."


Ostefähre - Foto von Hartmut Jungclaus

Mit einem gelungenen Foto der Fähre in Gräpel wünscht unser Leser Hartmut Jungclaus, Webmaster von ostechronik.de, allen Ostefreunden frohe Festtage.

Aus Bremen schreibt unsere Leserin Lore Matuschek: "Sehr geehrter Herr Bölsche, nach einer für Sie und den vielen Organisatoren arbeitsreichen Zeit im Jahr der Oste und dem Schwebefähren-Jubiläum möchte ich als neugierige und sehr interessierte Leserin der Seite www.oste.de DANKE  sagen für die vielen aktuellen Infos, die ich so über meine Heimat bekommen habe und noch weiterhin sicherlich bekommen werde. Auf diesem Wege wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gutes und erfolgreiches Jahr 2010."


Brobergen

Absage an
Kolf-Verein

21. 12. 2009. Der Ostedeichverband in Hemmoor hat Forderungen des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen nach einer erneuten Änderung der Deichbaupläne zurückgewiesen. Im derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren (am Mittwoch fand ein nichtöffentlicher Erörterungstermin statt) geht es um den Deichverlauf bei Brobergen, dessen Planung vor zwei Jahren bereits aufgrund von Protesten des Fährvereins geändert worden war. Eine von der Vereinsvorsitzenden Corinna Kolf (Foto) und ihren Mitstreitern zur Erhaltung von Burgrelikten geforderte weitere Modifizierung lehnen der Ostedeichverband und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ab.

"Burgreste sind
nicht gefährdet"

Im Januar werde die Planfeststellungsbehörde endgültig über den Verlauf des Deiches entscheiden, erklärte Ulrich Gerdes (Foto), Geschäftsführer des Ostedeichverbandes, jetzt gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Eine andere Trassenführung sei nicht möglich, weil sonst die Sicherheit des Hinterlandes gefährdet sei. Im Übrigen habe die Denkmalschutzbehörde festgestellt, so Gerdes, "dass die Reste der Burg nicht gefährdet" seien.

"Sorry, liebe
Historiker..."

Beim "Abendblatt" stößt die Gerdes-Argumentation auf Wohlwollen. Corinna Kolf und der Fährverein hätten mit ihren erneuten Änderungswünschen überzogen, schreibt die Redakteurin Nina Dobratz in einem Kommentar: "Sollte die Denkmalschutzbehörde tatsächlich keine Bedenken gegen den neuen Deich hegen, dann spricht nichts gegen ihn. Zudem muss der Wunsch, die Vergangenheit zu bewahren, abgewogen werden gegen die Frage des Hochwasserschutzes. Beides muss in Einklang gebracht werden. Und das scheint hier passiert zu sein. Außerdem haben auch das Geschichtsinteresse und seine Verpflichtungen Grenzen. Sorry, liebe Historiker: Nicht jede Tonscherbe und nicht jeder Holzlöffel können erhalten werden."

Die Argumente des Fährvereins gegen den geplanten Deichverlauf stehen hier.


Osten

Böse Geister
vertrieben...


Kindertheater in Osten (Foto: Edda Renelt)

20. 12. 2009. Vor rund 50 begeisterten Zuschauern zeigte Petra Jaeschke vom Oberndorfer Kindertheater "Pina Luftikus" in einer Veranstaltung der Kulturmühle Osten im Ev. Gemeindehaus das Stück "Die Nachtwächterin". Während der Aufführung gelang es, alle (bösen) Geister aus Osten zu vertreiben...

Für das neue Jahr haben die Oberndorfer Theatermacher um Hartmut Behrens und Petra Jaeschke übrigens viel vor. Mehr über ihre Pläne steht unter OSTEN.


Hemmoor

Ratssaal für
650.000 Euro


Saal-Entwurf: Schön? Häßlich? Schön häßlich?

20. 12. 2009. Der Hemmoorer Samtgemeinderat wird seine - nicht allzu häufigen - Sitzungen nicht länger in der Kulturdiele und in den Sälen der Mitgliedsgemeinden abhalten, sondern möglicherweise in einem Kubus (Kosten: 650.000 Euro), um den das Rathaus aufgestockt werden könnte. Das zeichnete sich letzte Woche im Bauausschuss ab. Praktisch über Nacht haben sich aber die bundespolitischen Voraussetzungen geändert, unter denen die bisherigen Beratungen zu diesem Thema stattfanden.

Mehr unter HEMMOOR.


Elbvertiefung

Wie sehen
Umfaller aus?


Cuxhavener CDU-Politiker Ferlemann
.
Junge, ich hab schon
Leute sich ändern sehn...
Kurt Tucholsky


 20. 12. 2009. Im Wahlkampf liess sich der Cuxhavener CDU-Politiker Enak Ferlemann immer wieder als "erklärter Elbvertiefungsgegner" vorstellen. Nach seiner denkbar knappen Wahl in den Bundestag beglückte ihn der neue Verkehrsminister und erklärte Elbvertiefungsbefürworter Peter Ramsauer (CSU) mit dem Posten des dritten Staatssekretärs in seinem Ministerium. Und nun klingen Ferlemanns Aussagen etwas anders als zuvor...

"Umfaller sehen anders aus," versichert er zwar im NEZ-Interview. Weiterhin lehne er die Elbvertiefung "in der bisher vorgelegten Form" ab. Allerdings "Sollten aber die Interessen der Region und die bisherigen Verfahrensschwächen ausreichend berücksichtigt werden, wird man eine Elbvertiefung nicht verhindern können."

Diesen Zeitpunkt sieht Ferlemann offenbar heranrücken: "Ganz aktuell wird die WSD-Nord den sogenannten Meyer-Plan - den ich ausdrücklich begrüße und unterstütze - in das laufende Planfeststellungsverfahren einbringen." (Der Meyer-Plan sieht als "vorgezogene Teilmaßnahme" Buhnenbau und Unterwasserablagerungsflächen am Glameyer-Stack vor.) Ferlemann: "Diese Region sollte sich damit konstruktiv auseinandersetzen. Damit hat sich der Bund endlich bewegt und das auch noch in die richtige Richtung. Ich glaube, dass damit der Region ein gutes Angebot für die Deichsicherheit gemacht wird."

Mit Oppositionskritik an dem sich offenbar anbahnenden Kurswechsel muss Ferlemann kaum rechnen: Die Grünen sind durch die schwarz-grüne Hamburger Koalition in deren Pro-Vertiefungs-Kurs fest eingebunden. Und SPD-Bundestagabgeordnete aus dem Elbe-Weser-Dreieck gibt es nicht mehr, seit die Wähler die Sozialdemokraten in dieser Region haben untergehen lassen.

Übrigens: Trotz seiner neuen Aufgaben im Berliner Verkehrsministerium will Ferlemann, wie er im Interview bestätigt, weiterhin den Vorsitz des Regionalausschusses im Kreistag behalten.


Hemmoor

Tod auf dem
Bahnsteig


Der Unglücksort: Bahnhof Hemmoor

20. 12. 2009.  Am frühen Samstagmorgen gegen 5.45 Uhr kam es im Bahnhof Hemmoor zu einem tragischen Unglücksfall. Mehrere junge Leute gingen zu Fuß von einer Gaststätte zum Bahnhof, um mit dem Zug nach Hause zu fahren. Sie stellten sich an den Bahnsteig in Richtung Hamburg. Ein junger Mann merkte dann aber, dass er auf der falschen Seite war, weil er in Richtung Cuxhaven fahren musste. Er wollte auf den gegenüberliegenden Bahnsteig wechseln, beugte sich weit vor und schaute in Richtung Hamburg. In dem Moment fuhr der Metronom aus Cuxhaven kommend in den Bahnhof ein. Der junge Mann wurde vom Zug erfasst und erlitt tödliche Verletzungen. Die Personalien des Verunglückten stehen noch nicht fest Die Bahnstrecke Cuxhaven - Hamburg war nach Auskunft der Bundespolizei bis 7.45 Uhr gesperrt. Im Personenverkehr kam es zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden.


Alternativenergie

Gegenwind in
Engelschoff

Foto: oste.de-Archiv
Windkraftgegner Rüdiger und Ursula Koslik

18. 12. 2009. Auch in Engelschoff formiert sich eine Bürgerinitiative gegen Windkraftpläne. In einem Leserbrief an das Stader Tageblatt (Wortlaut hier) kündigen die in Engelschoff lebenden Eheleute Rüdiger und Ursula Koslik Widerstand gegen die Absicht von Investoren an, "140 Meter hohe Türme den Anwohnern direkt vor deren Wohnzimmer" zu knallen. Demnächst wird unter www.gegenwind-engelschoff.de eine Website mit den Argumenten der Windkraftgegner freigeschaltet.


Klimawandel

Feeling
the Heat


Demonstration zum Klimagipfel

18. 12. 2009. Zur Kopenhagener Klimakonferenz berichtet SPIEGEL ONLINE in seiner internationalen Ausgabe über Folgen des Klimawandels, die auch in Deutschland bereits wahrnehmbar sind. Der Text mit dem Titel "Feeling the Heat - Climate Change Has Become a Reality for Germany" von SPIEGEL-Autor Jochen Bölsche (Osten) steht hier im Netz.


Oberndorf

Empfang in
der Karibik


Das dreiköpfige Begrüßungskomitee

18. 12. 2009. Drei junge Damen haben die Oberndorfer Atlantik-Überquerer Bert und Marlene Frisch nach strapaziöser Überfahrt auf der Karibik-Insel Santa Lucia begrüßt. Zum obigen Foto schreibt Frisch im Logbuch der Yacht "Heimkehr": Die Frau links "bekommt das Hafengeld, die Mitte ist die Port Authority, erteilt die Genehmigung zur Hafennutzung, und die Rechte ist der Immigration Officer und hat den hübschen Stempel in unsere Pässe gestempelt."

Frisch über das Erscheinungsbild der Insel-Offiziellen: "Ich finde, bei uns sehen die irgendwie anders aus..."

Foto: ARC
Empfang der Regattateilnehmer (mehr)

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.
.

oste.de auf
Kurzwelle?

Aus der Karikbik erreichte uns am Freitag die folgende nette Mail von der "Heimkehr"-Crew:

Moin,moin,
... wir brauchten eine Kurzwellenversion von Oste.de, weil die Site, wie schon berichtet, ja unsere Heimwehpille ist. Wir haben uns aber, nachdem wir nun wieder ein brauchbares Netz haben, sehr gefreut über die zahlreichen Beiträge zu unserem trip. Und natürlich gilt hier auf der Heimkehr: Der erste Klick geht auf Oste.de. Grüße von den Palmen an die Oste...
Sea u Bert Frisch


Osten/Hemmoor

Die Fähre
im Schnee

Foto: K.-H. Brinkmann
Schwebt auch zu Weihnachten: die Oste-Fähre

18. 12. 2009. Weiße Weihnacht im Osteland? Die Wahrscheinlichkeit wächst. Sicher ist: Weihnachtliches "Fährgnügen" wird möglich sein. Die hundertjährige Schwebefähre Osten-Hemmoor öffnet am 1. und 2. Weihnachtstag jeweils von 11 bis 16 Uhr ihre Schranken. - Foto: Karl-Heinz Brinkmann.


Marktkauf

Streik vor
dem Fest

18. 12. 2009. Die Verkäuferinnen und Verkäufer bei Marktkauf drohen mit einem flächendeckenden Streik am 23. Dezember - unter anderem in Hemmoor, Buxtehude, Stade, Horneburg und Harburg. Edeka Nord will in der Tarifauseinandersetzung lediglich 1,25 Prozent mehr Lohn zahlen, und das auch noch in Form eines Warengutscheins! Die Gewerkschaften fordern, wie im Flächentarifvertrag Einzelhandel vereinbart, 3,5 Prozent mehr.


Natureum

Herrin der
Oste-Insel


Neue Natureum-Chefin Dr. Clivia Häse

18. 12. 2009. Die Biologin Dr. Clivia Häse tritt zum Jahresbeginn die Nachfolge von Dr. Reinhard Kölmel als Chefin des Naturkundemuseums Natureum in der Oste zwischen Neuhaus und Balje an. Mehr über die neue Herrin der Oste-Insel unter DOBROCK.


Oste

Neuer Deich
in der Kritik


Broberger Oste-Burg (Fotomontage: Kolf)

15. 12. 2009. Der geplante Deich an der Ostefähre in Brobergen könnte historische Flächen zerstören: An der Stelle, an der der neue Deich entstehen soll beziehungsweise in direkter Nachbarschaft liegt die alte Burg Brobergen. Der Fähr- und Geschichtsverein wird während des Anhörungstermins zum Deichbau an diesem Mittwoch, 16. Dezember, gegen die Trasse mitten durch eine alte Pütte, den Winkelmannteich, Protest einlegen. Der Verein spricht sich für eine leichte Erhöhung des alten Deichs auf Cuxhavener Seite aus. Mehr...


Segler

Laaaaaaand
in Siiiiiiicht!


Ehepaar Frisch in Oberndorf (Oste-Archiv)

14. 12. 2009. Die Atlantiküberquerung der Oberndorfer Yacht "Heimkehr" ist geglückt. Am heutigen Montag um 6.30 Ortszeit (11.30 Uhr in Deutschland) meldeten Bert und Marlene Frisch aus St. Lucia per Seefunk "Laaaaaaaaand in Siiiiiiicht!" 23 Tage lang hatten die Skipper von der Oste der See getrotzt. Über ihr Befinden teilten sie mit: "Wir waren etwas wortkarg an den letzten beiden Tagen, weil wir ja durch den ausgefallenen Autopiloten ständig steuern müssen. Das ist besonders Nachts in dieser See und vor dem Wind sehr, sehr schwer. Eine Stunde Steuern, eine Stunde frei..." Mehr im Logbuch.

Im virtuellen Gästebuch der Yacht häufen sich unterdessen die Glückwünsche für die "Helden von Oberndorf" zum Landfall in der Karibik. Typischer Eintrag: "Wir sind stolz auf Euch, eine tolle Leistung."


Jahr der Oste

Abschluss mit
Kunstaktion


Papierkünstlerin Frömming (Januar 2009)

15. 12. 2009. Das Jahr der Oste, ausgerufen von der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., soll so enden, wie es am Neujahrstag begonnen hat: mit einer Kunstaktion, bei der viele bunte Schiffchen in der Oste zu Wasser gebracht werden. Mit den Papierbooten, die Kinder der Grundschule Neuhaus/Oste (Kreis Cuxhaven) gefaltet und beschriftet haben, will Sigrid Frömming, Osteland-Vorstandsmitglied und Papiermacherin aus Großenwörden (Kreis Stade), ihre Aktion "Von Tostedt bis Tonga" am Dienstag, 29. Dezember, 15.30 Uhr, an der Vorwerkbrücke in Bremervörde abschließen.

"Ein erfolgreiches Oste-Jubiläumsjahr geht zu Ende," resümierte die AG Osteland auf ihrer von Gerald Tielebörger geleiteten Dezember-Vorstandssitzung im Gasthaus "Zur Königstanne" in Wingst: "Die Menschen entlang des Flusses haben in dieser Zeit gezeigt, das sie stolz sind auf ihren Fluss, auf ihre Region. Ein 'Wir-Gefühl' ist entstanden, davon zeugen über 420 Veranstaltungen."

Für einen sorgsamen Umgang mit dem längsten niedersächsischen Nebenfluss der Elbe will sich die Arbeitsgemeinschaft, der mittlerweile 375 Mitglieder angehören, auch im kommenden Jahr einsetzen. Eines der Schwerpunktthemen beim "6. Tag der Oste" am Sonntag, 7. März, im Gasthaus Hellwege in Hagenah (Kreis Stade) wird neben der traditionellen Verleihung des mit 3500 Euro dotierten Osteland-Kulturpreises "Goldener Hecht" ein Festvortrag zur ökologischen Wiederbelebung der Oste sein. Als Referent gewonnen werden konnte Dr. Jörn Geßner vom Leibniz-Institut für Binnenfischerei und Gewässerökologie in Berlin, der als Projektleiter mit der experimentellen Wiederansiedlung des Störs in der Oste befasst ist.

Stör-Vortrag
auch in Osten


Schütz und Geßner beim Stör-Besatz

Bereits am Tag zuvor, am Sonnabend, 6. März, 16 Uhr, im Großenwördener Hof in Großenwörden wird Geßner in der Mitgliederversammlung der Ostepachtgemeinschaft (OPG) der Sportfischer sprechen (Thema: "Oste-Stör - was macht die Oste so besonders?"). Außerdem steht, wie OPG-Vorsitzender Wolfgang Schütz (Osten) ankündigt, ein Referat von Ralf Gros (NLWKN Lüneburg) über "Möglichkeiten zur Umsetzung des 'Nationalen Aktionsplanes zur Wiederansiedlung des Störs' in Niedersachsen" auf der Tagesordnung der Sportfischer.


Schulen

Platt is cool
in Hemmoor


Plattdeutsch-Lehrer Kahrs (beim Tag der Oste)

13. 12. 2009. Etwa 200 Gäste haben in Bad Bederkesa an einer viertägigen Messe für den Erhalt der niederdeutschen Sprache teilgenommen. Mitorganisator war Hans-Hinrich Kahrs, Fachberater für Niederdeutsch und Lehrer am Gymnasium Warstade, wo er seit August 30 Fünftklässler in den Fächern Sport, Geschichte und Erdkunde auf Plattdeutsch unterrichtet.

Das freiwillige Pilotprojekt sei "mit Sicherheit auch ein Modell für andere Schulen", erklärte Kaas, der 2006 mit dem Osteland-Kulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden ist, laut Nordsee-Zeitung. Mehr...


Postkarte des Landschaftsverbandes

Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes, als dessen Platt-Beauftragter Kahrs tätig ist, wurde dieser Tage die Postkartenaktion "Platt is cool" gestartet, die sich an Jugendliche wendet. Mehr dazu auf der Website des Gymnasiums Warstade.


Elbvertiefung

Frauenpower
am Sandsack


Straßenblockade in Otterndorf

13. 12. 2009. Ein Bericht der konservativen Hamburger "Welt" hat Zweifel an der Haltung des Cuxhavener CDU-Politikers Enak Ferlemann zur Elbvertiefung geweckt. Hat Ferlemann nach seiner Ernennung zum Parlamentarischen Staatssekretär im Verkehrsministerium seine Meinung geändert?

In der "Welt" heißt es wörtlich: "Laut Ferlemann ist die Elbvertiefung zur besseren seewärtigen Anbindung des Hamburger Hafens notwendig. Der CDU-Politiker, dessen Wahlkreis Cuxhaven ist, wiederholte die Äußerungen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), wonach dem Projekt keine grundsätzlichen Bedenken entgegenstehen. Die Bundesschifffahrtsdirektion müsse zwar noch bei der Deichsicherheit und den Umweltschutzanforderungen des Flora-Fauna-Habitats nacharbeiten. 'Aber keines der Probleme ist unlösbar', sagte Ferlemann." Mehr...

Den Zeitungsbericht nahmen über 20 Mitglieder des Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung - darunter viele Frauen - zum Anlass, bei der Einweihung der Otterndorfer Ortsumgehung die Fahrbahn kurzzeitig mit Sandsäcken zu "erhöhen" und Ferlemann einen Offenen Brief zu übergeben, in dem das Bündnis seine Haltung bekräftigt und den Politiker um ein klärendes Gespräch bittet.


FOTO DER WOCHE

Weihnachtsschmuck in Bröckelbeck


Zeitgeschichte

Führung in
Sandbostel


Die letzten Rundgänge in diesem Jahr

13. 12. 2009. Die Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel wird letztmalig in diesem Jahr an diesem 3. Advent, 13. Dezember, um 13 und um 15 Uhr zwei öffentliche Sonntagsrundgänge anbieten. Während des zweistündigen Rundgangs geben die Mitarbeiter der Gedenkstätte eine fachkundige Einführung in die Geschichte des Stalag X B und des historischen Ortes. Die Dauerausstellung zur Geschichte des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers ist von 12.30 bis17 Uhr geöffnet. Treffpunkt ist die Dokumentationsstätte in der Greftstr. 5, 27446 Sandbostel. Darüber hinaus wird die Dokumentationsstätte auch am Sonntag, 27. Dezember, geöffnet sein. Dann wird zwar kein Rundgang angeboten, aber eine sach- und fachkundige Mitarbeiterin steht in der Ausstellung von 10.30 bis 17 Uhr zur Verfügung.


Bremervörde

Advent im
Ziegeltunnel


Kaffee und Kuchen auf Strohballen im Ringofen

12. 12. 2009. Einen der originellsten Adventsmärkte im Osteland erlebten Hunderte von Besuchern am Sonnabend im Ringofen der historischen Ziegelei Pape (Website) im Bremervörder Ortsteil Bevern. Im Namen des Trägervereins begrüßten Günther Ropers und Bürgermeister Uwe Hildebrandt besonders herzlich anderthalb Dutzend Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Osteland, die aus Hemmoor, Oberndorf, Cadenberge, Osten und Balje angereist waren. Ropers und Hildebrandt waren 2006 für ihre Verdienste um die Erhaltung der Ziegelei mit dem Oste-Kulturpreis "Der goldene Hecht" der AG Osteland ausgezeichnet worden.


Osteland-Preisträger Ropers und Hildebrandt

Im Ziegeltunnel des Ringofens, auf Strohballen hockend, genossen die Besucher selbstgebackenen Kuchen und deftigen Grünkohl aus der Küche des Bremervörder Oste-Hotels.


Adventsmarkt an und in der Ziegelei

Auch im kommenden Jahr ist auf dem Freigelände der Ziegelei (Website) wieder mit kulturellen Veranstaltungen zu rechnen, unter anderem mit einer Schlagernacht.


Segeln

Montag in
Santa Lucia?


Regatta-Ziel Santa Lucia

12. 12. 2009. Die beiden Oberndorfer Transatlantik-Segler hoffen am Montag - nach 23 Tagen auf hoher See - die Karibik-Insel Santa Lucia zu erreichen, wie sie in ihrem Logbuch mitteilen. Zur Zeit befinden sie sich nur noch 300 Meilen vor Santa Lucia - und 5000 Seemeilen entfernt von Oberndorf. Mehr...


Hemmoor

Brauer setzt
sich zur Wehr


Früher verbündet: Brauer und Schmidt (2005)

12. 12. 2009. Der parteilose Hemmoorer Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer setzt sich zur Wehr. Zum Teil wüsten Beschimpfungen von Leserbriefschreibern und teils anonym auftretenden Web-Forumsgästen sowie der eher sachlich gehaltenen Kritik von Einzelhändlern am neuen Fachmarktzentrum hält er - so weit zu Recht - entgegen, dass die Planungen formal korrekt abgelaufen und alle gesetzlichen Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung angeboten (allerdings nicht immer genutzt) worden seien.

Auf einen Leserbrief des SPD-Ratsherrn und verflossenen SPD-Ortsvorsitzenden Johannes Schmidt, der ihm Bürgerferne vorgeworfen und das Fachmarktzentrum sogar in einen Zusammenhang mit Jugendkriminalität gerückt hatte, reagiert Brauer in der NEZ (Samstagausgabe): Die von Schmidt zitierte Äußerung, die Kommunalpolitik sei der "natürliche Gegner der Verwaltung", habe er "scherzhaft im Zusammenhang mit manchmal unterschiedlicher Sichtweise zwischen Verwaltung und Politik getätigt": "Ich persönlich lege großen Wert auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitik."


Umstritten: Einkaufszentrum in Hemmoor

Die Ratsbeschlüsse, so Brauer, stünden im Einklang mit dem sogenannten MR-Gutachten, das schon vor Jahren unter anderem "Funktionsdefizite im Einzelhandel" beanstandet und deren Beseitigung empfohlen hatte. Die Leitung der jüngsten Einwohner-Fragestunde durch den Ratsvorsitzenden Lothar Klüser - dem die NEZ in einem Kommentar mangelndes "Fingerspitzengefühl" vorgeworfen hatte - habe im Einklang mit Geschäfts- und Gemeindeordnung gestanden, fügt Brauer hinzu.

*

Auch wenn Einzelne angesichts des öffentlichen Unmuts jetzt den Eindruck erwecken, auf Distanz zu dem Fachmarktzentrum gehen zu wollen, kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass das neue Einkaufszentrum von der Ratsmehrheit noch im vorigen Jahr geradezu überschwänglich begrüßt und verfochten worden war, nicht zuletzt vom damaligen Vorsitzenden des Planungsausschusses - siehe ARCHIV: "Schmidt schwärmt von 'neuer Achse'".

Bedauerlich bleibt, dass die schon immer etwas glücklos agierende Hemmoorer Politik nun mit Brauer einen untadeligen Verwaltungsmann zu verschleißen droht, der - zum Teil aus opportunistischen und populistischen Gründen - zum politischen Prügelknaben gemacht wird, und das ausgerechnet von einem Teil jener Kräfte, die den parteilosen Fachmann auf den Schild gehoben haben.

Auf einem anderen Blatt steht die Frage nach der Weisheit der mehrheitlich getragenen Fachmarktpolitik. Fatal wäre es in der Tat, wenn die befürchtete Schädigung des traditionellen Einzelhandels die Stadt Hemmoor um ihr einziges wirklich funktionierendes, organisch gewachsenes, vom menschlichen Maß bestimmtes Zentrum bringen würde: die Bahnhofstraße, das Beste an Hemmoor.

Die Hemmoorer Unternehmerschaft will diesen Sonntag ab 16 Uhr auf dem Warstader Weihnachtsmarkt Unterschriften gegen die Erweiterung des neuen Einkaufszentrums sammeln - mehr unter HEMMOOR.


Krimiland

Reporter und
Raubritter


Krimiautor Friedl bei einer Lesung in Hamburg

11. 12. 2009. Die Buchproduktion brummt im Krimiland Kehdingen-Oste. Wie zu hören ist, hat der durch seine Zeit in Geversdorf geprägte Autor Dr. Reinhold Friedl ("Tödliches Tabu") die Arbeit an einem neuen Krimi abgeschlossen, für den der Titel "Die große Hochzeit" geplant ist. Das Buch spielt überwiegend wieder im Osteland, wo der Reporter des fiktiven "Oste-Kuriers", das journalistische Trüffelschwein Amandus Abendroth, mysteriösen Dingen auf die Spur kommt.

Bald kommt der
"Taktschlachter"

Der Aschhorner Biobauer und Oste-Preisträger Thomas B. Morgenstern arbeitet am dritten Band seiner Kehdingen-Trilogie: Auf den "Milchkontrolleur" und den "Aufhörer" soll der "Taktschlachter" folgen.

Der Stader Hobbyhistoriker Dietrich Alsdorf, ebenfalls ausgezeichnet mit dem Osteland-Kulturpreis, legt im Frühjahr nach "Anna aus Blumenthal" einen weiteren Historien-Thriller vor, der zwischen Oste und Elbe spielt. Zentralfigur ist der sagenumwobene Raubritter Heinrich von Borch, besser bekannt als "Isern Hinnerk". Erste Kostproben servierte Alsdorf kürzlich in Dollern, dazu gab's "Scheiterhaufen" zu essen (Pommes mit Fleischspießchen)...


Estorf

Umweltschule
im Fernsehen


Solardusche in der Estorfer Schule

10. 12. 2009. Der im September an der Grundschule Estorf gedrehte Fernsehbericht über die dortigen Solarschulaktivitäten wird an diesem Sonntag, 13. Dezember, ab 17 Uhr in der Umweltlotteriesendung BINGO auf N3 gezeigt (mehr). Die Grundschule Estorf engagiert sich seit Jahren beim Klimaschutz: Energiedetektive achten auf geringen Energieverbrauch, - eine Solarwärmeanlage liefert warmes Duschwasser für die Turnhalle, eine Bürgersolaranlage auf dem Turnhallendach sorgt für 55 Prozent des elektrischen Energiebedarfs der Schule und Solarbastelein bringen den GrundschülerInnen die Erneuerbaren Energien näher.

Klimafolgen
auch bei uns

Folgen des Klimawandels sind bereits auch in Deutschland wahrnehmbar - vom Auftreten  hierzulande bislang unbekannter Zeckenarten bis hin zu neuen Obstbaumschädlingen im Alten Land. Ein Bericht zu diesem Thema, verfasst von SPIEGEL-Autor Jochen Bölsche (Osten) für die soeben erschienene SPIEGEL-Jahreschronik 2009, ist auf SPIEGEL-ONLINE abrufbar.


Brobergen

Kampf um
Oste-Burg

10. 12. 2009. Der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen sorgt sich um die historische Burgstelle, die dem Deichbau zum Opfer fallen könnte. Großer Bericht auf www.jahr-der-oste.de. Der Kampf um die Burg ist auch Thema eines Interviews mit der Vereinsvorsitzenden Corinna Kolf (Foto) an diesem Freitag, 18 Uhr, aufHitradio Antenne.

Fluss-Film
wiederholt


Fernsehautor Jürgen Deppe

11. 12. 2009. Bereits am Freitagnachmittag hat N3 in der Reihe "Bilderbuch Deutschland" den 2001 gedrehten Film "Die Oste - Zwischen Moor und Marsch" von Jürgen Deppe wiederholt. Von der AG Osteland war Deppe 2006 für seinen Film mit dem Kulturpreis "Der Goldene Hecht" ausgezeichnet worden (Begründung hier).


Gemeinden

Oberndorfer
ehren Bürger


Geehrt: Lemke und Oldhafer mit Horeis (M.)

10. 12. 2009. Die Oberndorfer Ratsmitglieder haben aufgerund eines einstimmigen Beschlusses in der letzten Sitzung im Jahr 2009 drei Bürger für ehrenamtliche Arbeit zugunsten der Gemeinde geehrt. Albertus Lemke und Wilfried Oldhafer, beide wohnhaft in Oberndorf, bekamen aus der Hand von Bürgermeiser Detlef Horeis die Oberndorf-Medaille (kleines Foto).


Geehrt: Jochen Bölsche (Foto: F. Heidtmann)

Jochen Bölsche von der AG Osteland, wohnhaft in Osten, erhielt als Nicht-Oberndorfer von Bürgermeister Horeis statt der (ausschließlich Gemeindebürgern vorbehaltenen) Medaille einen festlichen Adventsstrauß für seinen Einsatz für Oberndorf und die Osteregion. Eine dritte Medaille soll demnächst dem verdienten Schützenfunktionär Uwe Goekus (zur Zeit in der Reha) überreicht werden.

Mehr über die Ratssitzung, in der Detlef Horeis über die außerordentlich positive Entwicklung der Gemeinde im Jahr 2009 berichtete, steht unter DOBROCK.


Bevern

Grünkohl
im Ringofen


Im Ringofen: Hier wird serviert

11. 12. 2009. Der wohl originellste Weihnachtsmarkt an der Oberen Oste findet im (und am) Ringofen einer historischen Ziegelei statt: Über 20 Stände bilden am diesem Sonnabend, 12. Dezember, ab 14 Uhr den Weihnachtsmarkt "Rund um den Ringofen“ auf dem Gelände der Ziegelei in Bevern (Website) südlich von Bremervörde.

Im und um den Ringofen werden kulinarische Spezialitäten angeboten, darunter leckere Bratwust vom Freundeskreis des TSV. Der Förderverein bietet selbstgebackenen Kuchen und Kaffee an, das Bremervörder Oste-Hotel serviert "Grünkohlpfännchen" - "alles im Ringofen in angenehmer und rustikaler Atmosphäre", wie die Veranstalter versprechen.


Historische Ziegelei in Bremervörde-Bevern

Für weihnachtliche Unterhaltung sorgen der Posaunenchor (ab 16 Uhr) sowie Weihnachtsmusik vom Band. Eine große Tombola der Geschäftsleute hält tolle Preise bereit. Der Heimatverein Plönjeshausen bietet "Dämpfkartoffeln mit Dip" an. Die Schützendamen halten wieder Überraschungen bereit. Auch Handwerkliches wird an einigen Ständen angeboten. Künstler sind vor Ort und zeigen Geschmiedetes sowie Schmuck und Bilder.

Der Beverner Bürgermeister Uwe Hildebrandt (Foto) und der Förderverein der historischen Ziegelei Pape um Günther Ropers - beide 2006 ausgezeichnet mit dem "Goldenen Hecht" der AG Osteland - freuen sich auf viele Besucher von nah und fern. Der Erlös der Veranstaltung kommt einer sozialen Einrichtung zugute. - Mehr über die Ziegeleivergangenheit an der Oste auf dieser SONDERSEITE.

Mehr über Weihnachtsmärkte in der Region unter OSTEN.


Osten

Hökerstube
3 Jahre alt


Petra Vogel (2. v. r.) bei Scheckübergabe

10. 12. 2009. Kaum zu glauben: Die in Osten ansässige Hökerstube wird nächste Woche bereits drei Jahre alt! In dieser Zeit wurden insgesamt 10.200 Euro für gute Zwecke erwirtschaftet, wie Petra Vogel (Hüll) mitteilt. Dieser Tage haben die Betreiberinnen jeweils 300 Euro für die Hospizgruppe in Otterndorf und für den Kindergarten in Hüll gespendet.


Hemmoor

1000. Baby
heißt Jamal

10. 12. 2009. Diese Woche kam im Elbe-Klinikum in Stade das 1000. Baby zur Welt. Es heißt Jamal Ammar Frankowski- für Mutter Patrycja aus Hemmoor das schönste nachträgliche Nikolausgeschenk. Der kleine Jamal Ammar ist 51 Zentimeter groß und 3150 Gramm schwer.


Vereine

Reitfest in
Bornberg


Adventsreiten in Bornberg (Foto: Silke Mahler)

10. 12. 2009. Auch in diesem Jahr veranstaltete der Reitverein Hechthausen-Basbeck und Umgebung sein alljährliches Weihnachtsreiten. Ein großes Schauprogramm stand auf dem Programm - mit einer Springquadrille, Voltigieren, Sitzschule der kleinen Schulreiter, Weihnachts- und Märchenquadrillen, Viererzugfahren, Abteilungsreiten und einem Weihnachtsmärchen. So war der Nachmittag prall gefüllt.


 Voltigierpferd "Teddy" (Foto: Kevin Alfey)

Der Höhepunkt war die Verabschiedung des langjährigen Voltigierpferdes "Teddy". Fast 20 Jahr hat es dem Verein gedient, etliche Kinder lernten auf ihm das Voltigieren. Viele ehemalige Voltigierkinder und Trainerin Angelika Seiher waren gekommen, um Teddy in den wohlverdienten Ruhestand zu begleiten. Zum Abschluss kam der Weihnachtsmann mit der Kutsche und brachte den Kleinen Süßigkeiten. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Lamstedter Jagdhornbläser.


Brauchtum

Ein Herz für
den Käpt'n


So gratulieren gute Nachbarn

9. 12. 2009. Auch in Oberndorf ist es guter Brauch, dass Nachbarn zu Familienfesten mit selbstgewundenen Girlanden oder Herzen gratulieren. Wenn "Mocambo"-Käpt'n Caspar Bingemer und Ehefrau Eibe von Glasow - beide für ihre Verdienste um die Tourismusförderung ausgezeichnet mit dem Oste-Kulturpreis "Goldener Hecht" - am Donnerstag von einem Urlaub auf den Kanarischen Inseln nach Oberndorf zurückkehren, finden sie vor ihrem Haus eine grüne "60" vor, mit der die Nachbarschaft dem Kapitän zum runden Geburtstag gratuliert. Auch oste.de schließt sich den Glückwunschen für den Schiffsführer an, dessen "Mocambo" - das älteste motorbetriebene Fahrgastschiff Deutschlands (Website) - zum Rückgrat des Ostetourismus geworden ist.


Feuerwehr

Brand in
Isensee

9. 12. 2009. Über 120 Feuerwehrmänner aus den Kreisen Stade und Cuxhaven rückten in der Nacht zum Dienstag aus: In Osten-Isensee war ein  Wohn- und Stallgebäude in Brand geraten. Das Haus wurde vollständig zerstört. Mehr in der NEZ.


Energie

400 ha für
Windparks?


Gelb: Wunschfläche (Karte: Google / Tageblatt)

8. 12. 2009. Das Stader Tageblatt hat es ans Licht gebracht: Vier Windkraft-Betreiberfirmen beanspruchen eine Fläche von deutlich über 400 Hektar rechts der Oste, beiderseits der Kreisgrenze Stade / Cuxhaven. Betroffen sind die Gemeinden Oberndorf (etwa 60 Hektar) und Geversdorf (etwa 125 Hektar) sowie Oederquart. Die Zahl der Windräder könne noch nicht beziffert werden, zitiert das Tageblatt Jürgen Goldenstein, der Geschäftsführer der Gesellschaft "Bürgerwindpark Oederquart", die bereits 16 Rotoren in der Samtgemeinde Nordkehdingen betreibt.

Foto: Ruhl
Vorhandene Windparks (bei Balje / Geversdorf)

In der Gemeinde Oberndorf engagieren sich die Unternehmen PNE Wind AG aus Cuxhaven sowie die Umwelt-Management AG aus Altenbruch. Auf den Geversdorfer Teil hat es die Denker und Wulf AG aus Sehestedt abgesehen. Diesen Mittwoch, 9. Dezember,  20 Uhr, wollen die Windunternehmer in spe in einer Ratssitzung im Oederquarter Gasthaus Zur Post ihr Projekt vorstellen.

Mehr über Windparkpläne für den Raum Osten hier.


Adventskutsche

Ankunft in
Nikolausdorf


Die Europakutsche am Ende einer langen Reise

7. 12. 2009. Pünktlich am Nikolaustag hat die Europa-Kutsche aus Hechthausen auf ihrer NDR1-Tour durch Niedersachsen das Ziel Nikolausdorf erreicht. Mit an Bord der weihnachtlich geschmückten Kutsche auf der rund 320 Kilometer langen Reise war NDR-Moderator Lars Cohrs. Die beiden Europakutscher und Oste-Kulturpreisträger Christine und Jürgen Reimer haben die Gelegenheit genutzt, in vielen Interviews und Gesprächen für das Osteland zu werben.

Mehr unter HECHTHAUSEN.


Adventstreff

Osten trotzt
Schietwetter


Bläser finden Zuflucht in der Kulturmühle

6. 12. 2009. Beim 28. Adventstreff an der St.-Petri-Kirche ließen sich die Ostener vom sonntäglichen Schmuddelwetter die Stimmung nicht verderben. Der Bläserchor, der sonst draußen spielt, fand Zuflucht vor dem Schietwetter in der Kulturmühle, wo erstmals Weihnachtsmärchen vorgelesen wurden. Das vielfältige Programm in der Kirche, das mit einer Andacht mit Pastor Dieter Ducksch ausklang, wurde durch den Regen ohnehin nicht beeinträchtigt.


Hans Wilhelm Saul beim Räucherfisch-Knobeln

Den Markt, der von Bürgermeister Carsten Hubert eröffnet wurde, besuchten auch zwei seiner Kollegen aus der Nachbarschaft: Hans Wilhelm Saul (Hemmoor) liess sich vom Sportfischer-Vorsitzenden Wolfgang Schütz am Stand des SFV Osten zum Räucherfisch-Knobeln animieren. Bürgermeister Detlef Horeis (Oberndorf) lobte den vom TSV-Vorsitzenden Frank Strohschein servierten Apfelpunsch mit Schuss an der Bude des TSV.


Foto der Woche

Rendsburg: Adventsdeko mit Schwebefähre
Foto: Thorben Gruschka


Schwebefähren

Sensationen
im Archiv


Jetzt entdeckt: ein Schwebefährenplan für Kiel

4. 12. 2009. Gleich zwei Sensationsfunde sind Fährfreunden dieser Tage in deutschen Archiven gelungen. Die Konsequenz: Die Geschichte der Schwebefähren in Deutschland muss ergänzt werden!

Bislang war nur bekannt: In Deutschland wurden drei Schwebefähren gebaut - in Osten, in Rendsburg und auf der Kaiserlichen Werft in Kiel-Ellerbek (abgerissen 1923). Eine weitere Schwebefähre wurde geplant, aber nie gebaut: in Hamburg-St. Pauli, und zwar dort, wo dann statt dessen der (Alte) Elbtunnel gebohrt wurde.

Jetzt steht fest: Noch zwei weitere Schwebefähren wurden kurz nach der Jahrhundertwende entworfen: Die eine, skizziert 1902, sollte die Kieler Förde in der Nähe des Kieler Hauptbahnhofs überspannen, die andere den damaligen Kaiser-Wilhelm-Kanal in der Nähe der Brunsbüttler Schleusen.

Mehr unter OSTEN.


Fernsehen

Otterndorf
an der Oste...

FOTOS: NDR
TV-Moderatorin Götz mit Selsinger Landfrauen

4. 12. 2009. Unserem Leser Andreas Berger aus Tornesch hat die jüngste "Landpartie"-Sendung von N3 über die Oste (siehe unten) missfallen. Im Gästebuch unserer Website schreibt er: "Nachdem ich 2008 und 2009 zahlreiche Radtouren im Osteland gemacht und dabei auch versucht habe, den Zauber der Landschaft fotografisch einzufangen, war ich nach der Ankündigung auf dieser Website natürlich auf die "Landpartie"-Sendung gespannt.

Aber: was für eine Enttäuschung! Okay, wenn man die Sendung schon mal - zumindest auszugsweise, wie ich - gesehen hat, weiß man, dass es darin vor allem um Essen geht. Doch was uns der NDR da bot, war enttäuschend. Na ja, dank der GEZ fließen die Gelder ja immer, gleich ob man sich Mühe gibt oder nicht.

Dass die gezeigte Feldsteinkirche in Oldendorf steht, wusste ich aus der "Ostechronik", in der Sendung war davon keine Rede. An der Fähre in Gräpel wurde über die heilende Wirkung von Zwiebeln gesprochen, die Fähre jedoch (inklusive des Fährvereins) war nicht erwähnenswert. Und als Frau Götz mit der Brobergener Fähre übersetzte, wurde deren Standort auch nicht erwähnt. Dafür immer wieder Weichspülermusik und Bilder, die auch woanders hätten entstehen können. Das "Stadt-Dorf" mit der Schwebefähre - Fehlanzeige, ebenso wie die 100-Jahr-Feier. Und so weiter, und so fort - am informativsten war noch die Fahrt auf der Oste mit den Machern der Ostechronik.

Reichlich Raum dagegen für die Selbstdarstellung der Dame, fast alles andere, was gezeigt wurde, gibt es woanders auch. Die Alleinstellungsmerkmale der Oste-Region wurden nicht mal ansatzweise herausgearbeitet, und so möchte ich es schon fast als Zeitverschwendung bezeichnen, diese Sendung angesehen zu haben. Da lobe ich mir doch das Buch 'Über die Oste', das ich gern gelesen habe."

Auch unser Leser Wolfgang Röhl hat die Sendung gesehen. Er ergänzt: "Das mit Abstand Schrägste an der 'Landpartie-Sendung' des NDR hat Leser Andreas B. gnädigerweise vergessen: In der Abmoderation ihrer Sendung erwähnt Landpartien-Fachfrau Heike Götz die Stadt Otterndorf, 'wo die Oste in die Elbe mündet.' Mit Google Earth wäre das nicht passiert..."
 


Segler

'Bergfest' mit
Oste-Schluck


Zur Zeit in der Ozeanmitte: Osteland-Aquavit

4. 12. 2009. Die Oberndorfer Atlantik-Überquerer Bert und Marlene Frisch haben ihre technischen Probleme (siehe unten) bewältigt und die "Mitte des Atlantiks" erreicht. In ihrem Logbuch berichten sie, wie das "Bergfest" auf der MY Heimkehr gefeiert wurde: "Besonders freuen wir uns, dass wir alle Leiden von Schiff und Besatzung selbst in den Griff bekommen haben. Danke an alle Freunde, die uns so nett begleiten, mit Mails, Anrufen und Gästebucheinträgen. Das hilft. Zur Feier des Tages gab’s heute einen Original Osteaquavit, aus Original Ostegläsern aus dem Original Osteladen von Renate und Albertus in Oberndorf. Prost!"


Route und aktuelle Position der MY Heimkehr

Mehr im Logbuch...


Tourismus

Ehrung fürs
Krimiland


Krimiland-Stand mit Autor Morgenstern

4. 12. 2009. Noch stecken die Bemühungen der AG Osteland, die hiesige Region als "Krimiland Kehdingen/Oste" zu profilieren, in den Anfängen. Sehr viel weiter ist man - mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, des ZDF und vieler Kommunen - in der Eifel. Die dortige Initiative "Krimiland Eifel" ist gestern mit dem "Award 2009" der Zukunftsinitiative Eifel für die Verdieste um die Tourismusförderung ausgezeichnet worden.

Mit dem Preis wolle man all die Initiativen in der nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Eifel auszeichnen, die die Region durch ihre Aktivitäten auf dem Krimisektor überregional bekanntgemacht haben, sagte der Aachener Stadtregionsrat und Laudator Helmut Etschenberg (CDU). Das Kuratorium der Zukunftsinitiative habe sich bewusst für keine Einzelperson entschieden, sondern wolle so die Vielfalt des Engagements und den damit verbundenen Werbeeffekt würdigen, sagte Etschenberg. Zum "Krimiland Eifel" zählen demnach Künstler und Autoren beider Bundesländer, das Festival "Tatort Eifel" (Website), ein Krimihaus und eine Buchhandlung in Hillesheim sowie Initiatoren der Krimiwanderrouten in der Vulkaneifel oder Gastronomen, die spezielle Wochenenden für Krimifreunde anbieten.


Osteland

KSK stiftet
Goldhecht


Verleihung der Goldenen Hechte (2008)

4. 12. 2009. Der KSKRegioFonds hat bei der zweiten Ausschüttung in diesem Jahr erneut 15 000 Euro für zahlreiche Projekte von Vereinen und Initiativen bewilligt. Unter anderem wurden 500 Euro für einen der sieben Osteland-Kulturpreise ("Goldener Hecht") zur Verfügung gestellt, die traditionsgemäß beim "Tag der Oste" im Frühjahr verliehen werden.

Unterstützt wurden ferner unter anderem der Culturkreis Hemmoor für das 20. Hemmoorer Bahnhofstraßenfest, das Hadler Landvolk für die Eröffnung der Apfelsaison in Osten, der Lions Club Land Hadeln für die Benefizvorstellung von "Instant Impro“ in der Osteschule Hemmoor, Wolfgang Gellert, Schauspieler und Regisseur aus Geversdorf, für die Inszenierung eines Theaterstücks mit Kindern und Jugendlichen; die IG "Rauher Berg“, Hemmoor, für ihr Frühlingsfest 2010, der Kulturkreis Hechthausen für die Ausleihe eines Klaviers und der Oberndorfer Verein Kultur auf dem Lande für das Theaterprojekt "Jung und glücklich?“ mit Haupt- und Realschülern.


Sportfischer

Jahr der Oste
im Zentrum


Sportfischer-Schau auf dem Ostener Fährmarkt

4. 12. 2009. Das Jahr der Oste sowie Neuwahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der jüngsten Versammlung des Angelsportvereins Geversdorf. Wie der wiedergewählte 1. Vorsitzende Wilfried Bange berichtete, hatte sich der ASV beim Fährmarkt in Osten gemeinsam mit der Ostepachtgemeinschaft präsentiert, unter anderem mit Schautafeln, auf denen die Lebensweise des Störs um 1900 dargestellt wurde.

Außerdem war der ASV mit seinen Schautafeln auch bei der Einweihung des Stör-Denkmals in Oberndorf präsent. Einer Anfrage der Oberndorfer Kiebitzschule, im Rahmen einer Projektwoche mit den Schülern der 4. Klasse angeln zu gehen, wurde entsprochen. Natürlich beteiligten sich die Angler auch an der Ferienpassaktion in Geversdorf. Darüber hinaus legt der Verein, so Pressesprecherin Anke Bange, viel Wert auf die Unterstützung von Touristen, die das Osteland besuchen, um in der Oste zu angeln.


Brobergen

Prahmfähre
vereinseigen?


Werbung für die Oste-Fähre Brobergen (2008)

3. 12. 2009. Um die Zukunft des historischen Fährprahms auf der Oste in Brobergen geht es in der Mitgliederversammlung des dortigen Fähr- und Geschichtsvereins, deren Termin aus aktuellem Anlass verschoben worden ist. In der Versammlung, die jetzt an diesem Freitag, 4. Dezember, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zum Osteblick" (Plate) in Gräpel stattfinden soll, wird über das Ergebnis der zwei Tage zuvor stattgefundenden TÜV-Überprüfung der Fähre berichtet. Danach diskutiert die Versammlung, wie die Vorsitzende Corinna Kolf ankündigt, über eine mögliche Übernahme der Fähre durch den Verein.


Osteland-Preisträger Hudaff und Kolf

Die zur Zeit noch im Besitz des Realverbands Brobergen (Vorsitz: Helmut Hudaff) befindliche Prahmfähre war vor zwei Jahren durch Ausdeichungspläne gefährdet gewesen. Der damals gegründete Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung hatte sich mit Unterstützung der AG Osteland mit Erfolg für die Erhaltung der Fährstelle eingesetzt, die zu den wichtigsten Attraktionen der Deutschen Fährstraße zählt. Mehr über die damalige Rettungsaktion auf dieser SONDERSEITE.


Gewässer

Zurück zur
Oste-Natur...


Oste-Zufluss Kuhbach (Oberlauf)

3. 12. 2009. Die Renaturierung der Oste - und ihrer Zuflüsse - ist auch im Jahr der Oste ein wichtiges Thema gewesen. Das Augenmerk auf den Oberlauf lenkt eine Diplomarbeit des Ingenieurs Florian Strubenhoff (Fachhochschule Nordostniedersachsen, Buxtehude), über die hier im Internet informiert wird. Die Arbeit mit dem Titel "Renaturierung der Nebenflüsse der oberen Oste" widmet sich dem Kuhbach, dem Alpershausener Mühlenbach und dem Kalber Bach (prominentester Anwohner: Agrarminister Heiner Ehlen).


Oste-Zufluss Kuhbach (Unterlauf)

Die Zuflüsse weisen eine höchst unterschiedliche Gewässergüte und auch Gewässerstrukturgüte auf, wie die hier wiedergegebenen NLWKN-Fotos der Firma BioConsult vom naturfernen Oberlauf und vom naturnäheren Unterlauf des Kuhbachs zeigen.

Die Einleitung der Strubenhoff'schen Diplomarbeit - die auch für den Wiederbesatz der Oste mit Lachs und Stör von großer Bedeutung ist - kann hier im Internet nachgelesen werden, ebenso ein Kapitel über den Kalber Bach und seine ökologischen Schätze (Fischotter, Kranich, Moorfrosch, Schwarzstorch...). Die Arbeit kann im Web bestellt werden, sie kostet 68 Euro.


Segeln

Probleme
an Bord


Die geplante Route der "Heimkehr"

3. 12. 2009. "Houston, wir haben ein Problem" - mit diesen Worten meldet sich die Oberndorfer Yacht "Heimkehr" aus dem Atlantik. Nachdem kürzlich an Bord ein Passatsegel gerissen war, das bei drei bis vier Meter hohem Seegang nicht geborgen werden konnte, ist nun auch die Wassermaschine der Atlantiküberquerer ausgefallen.

Wie Bert und Marlene Frisch weiter mitteilen, haben zwei der Yachten, die gemeinsam mit ihnen Santa Lucia ansteuern, aufgegeben; eine Crew wurde jetzt von einem Frachter geborgen.

Die aktuelle Position des Oberndorfer Ehepaares: Noch 1491 Seemeilen bis St. Lucia, noch 128 Seemeilen bis zum Bergfest. 3775 Seemeilen seit Oberndorf. Mehr im elektronischen Logbuch.

Alle Daumen
dieser Welt...

Im Gästebuch der Yacht-Website melden sich immer mehr Freunde mit guten Wünschen zu Wort: "Wir drücken Euch alle Daumen dieser Welt !!!!!! Aber wir sind sicher, wenn 2 es ins Ziel schaffen, dann Ihr mit Heimkehr!! Good luck..."


Kalender

Glücksbringer
von der Oste


Auf dem Titel: Schornsteinfeger Joachim Stach

30. 11. 2009. Wenn Schornsteinfeger als Glücksbringer gelten, müsste das eigentlich auch auf einen Kalender zutreffen, der Monat für Monat ausschließlich Schornsteinfeger zeigt. Der großformatige Wandkalender "Morgen kommt der Schornsteinfeger" zeigt zwölf meisterhafte Fotos von Christian Wyrwa aus allen Teilen Deutschlands. Der Schwerpunkt liegt diesmal - wegen des Fährjubiläums und des Ostejahres - auf dem Osteland.


Schornsteinfeger Müller und Böhme in Osten

Das Titelbild zeigt Bezirksschornsteinfegermeister Joachim Stach aus Hemmoor, das April-Foto den Lehrling Lennart Meinke aus Hammah, das August-Bild Ricardo Habermann aus Himmelpforten. Im September ist dann die hundertjährige Schwebefähre in Osten zu sehen - mit den Steinfegermeistern Hartmut Müller und Florian Böhme auf der Plattform. Im Oktober treten wieder Joachim Stach sowie Frank Schröter aus Hemmoor auf.

Bestellungen an H.-J. Boos, Harnischstraße 12, 30163 Hannover, Tel. 0511 - 391295, 14,50 Euro plus Verpackung.



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