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NEU: Riesenstör im Stellnetz
NEU: Podcast zur "Heimkehr"
NEU: Engagierter Lehrer a. D.

Balje / Bremervörde

Millionen-
Chancen
verspielt?


Naturpark Bremervörde, Natureum Balje

31. 1. 2012. Traurig, traurig: Zwei der noch immer wichtigsten Tourismusattraktionen an der Oste sind das Natureum Niederelbe an der Ostemündung in Balje und der Natur- und Erlebnispark an der Oste in Bremervörde. Beide sind in die Jahre gekommen, beide bedürfen dringend der Modernisierung, und für beide stehen Zuschüsse in sechs- und siebenstelliger Höhe bereit.

Aber: Der Stader Kreistag tut sich schwer, für das Natureum im abgelegensten Teil des Kreisgebietes die erforderlichen - vergleichsweise geringen - Eigengelder aufzubringen. Dem nördlichen Osteland droht daher mittelfristig schwerer Schaden - siehe unsere Sonderseite www.tor.zur.oste.de.

Und: Die Stadt Bremervörde scheint sich nicht durchringen zu können, 50-prozentige Zuschussangebote zu nutzen, um das Freizeitgelände am Vörder See aufzupolieren, das Bestandteil der nächsten Internationalen Gartenbauschau sein wird. Mehr in der Bremervörder Zeitung: "Investieren - jetzt oder nie".


Osten

Museum in
der Kritik


Heimat- und Buddelmuseum in Osten

31. 1. 2012. Nachdem in der jüngsten Hauptversammlung des Schwebefährenvereins von mehreren Seiten heftige Kritik an der in den letzten Jahren vorgenommenen Reduzierung der Öffnungszeiten desHeimat- und Buddelmuseums geübt worden war, hat der neue Vorsitzende der Fördergesellschaft Schwebefähre, Karl-Heinz Brinkmann, das Thema in einer Pressemitteilung aufgegriffen.

Darin regt er "geregelte Öffnungszeiten des Heimat- und Buddelmuseums" an, "damit der Besucher, neben der Schwebefähre und der 'FährStuv', mit zwei weiteren Attraktionen – der St.-Petri-Kirche und dem Museum – länger im Ort gehalten werden kann".

Um "das Umfeld der Fähre attraktiver und für die Besucher angenehmer zu gestalten", sollte, so der Fährverein, eine öffentliche WC-Anlage am Fährplatz geschaffen werden. Ebenso zähle eine Wiederherstellung der alten Basbecker Schiffstelle zu den langfristigen Zielen der Fördergesellschaft, so Brinkmann.


Obere Oste

Lager-Areal
im Angebot


Stiftungsgelände in Sandbostel (umrandet)

31. 1. 2011. Ein Teil des einstigen Kriegsgefangenenlagers und Ausweich-KZs Sandbostel wird jetzt von dem ehemaligen Militariahändler Edelmann zum Verkauf angeboten. 135.000 Euro möchte er für das Grundstück im Gewerbegelände "Immenhof" haben. Die Stiftung Sandbostel - der ein Teil des Lagergeländes (umrandet) gehört und die Einrichtung von zwei Ausstellungsgebäuden (A, B) plant - zögert, auf das Angebot einzugehen. Warum? Ausführlicher Bericht im Bremervörder Anzeiger und auf Marktplatz Bremervörde.

Kurz notiert:

> Sandbostel: 26 Kilo und fast tot
(Hessisch-Niedersächsische Allgemeine)

> Soldaten bauen Oste-Brücke
(Zevener Zeitung),

> Grüne gegen Elbvertiefung
(Pressemitteilung von Elke Twesten MdL)

Dank für Hinweise an Kurt Ringen.


Sittensen

Polit-Streit
um Biogas

31. 1. 2012. Der Rat der Oste-Samtgemeinde Sittensen hat in einer Kampfabstimmung die Voraussetzungen für den Bau einer umstrittenen Biogasanlage in Groß Meckelsen geschaffen - gegen die acht Stimmen der SPD, mit den zwölf Stimmen der CDU-Ratsmitglieder, darunter künftige Mitbetreiber. Mehr in der Zevener Zeitung.


Bildung

Fluss des
Wissens


Fossilien-Forscher Dr. Jens Lehmann

31. 1. 2012. Am Donnerstag, 2. Februar, 19 Uhr, im Bachmann-Museum Bremervörde spricht im Rahmen der aktuellen Fossilienausstellung Dr. Jens Lehmann von der Uni Bremen zum Thema "Zeugnisse aus der Tiefe der Zeit - was längst ausgestorbene Tiere dem heutigen Klimawandel voraus haben". Vorgestellt werden drei ausgestorbene Tiergruppen, die Ammoniten, Belemniten und Trilobiten. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich auch an ganz junge "Experten" und interessierte Nicht-Fachleute. Eintrittspreis: 5 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder. Anmeldungen unter Tel. 04761/ 9834603. am Sonntag, 5. Februar, 15 Uhr, findet eine Führung durch Fossilienausstellung mit der Diplom-Geographin Corinna Stier statt.

"Geheimnis Tiefsee - der unerforschte Meeresraum" ist der Titel eines Vortrags von Prof. Dr. Gerhard Bohrmann am Sonntag, 5. Februar, 14.30 Uhr, im Natureum Niederelbe. Bohrmann berichtet über Asphalt speiende Vulkane, Gasblasenaustritte und reiches Leben an kalten Quellen -  verblüffende Funde, die bei Expeditionen mit dem Bremer Tauchroboter "Quest" im Golf von Mexiko, im Schwarzen Meer und am pakistanischen Kontinentalrand gemacht wurden. Aufgrund des großen Andrangs im vergangenen Jahr können für diese Veranstaltung Karten vorbestellt werden. Die Kosten für den Vortrag betragen 4 Euro (zzgl. Eintritt). Anmeldung unter 04753 / 842110 oder info@natureum-niederelbe.de bestellen.


Konzert

Wir sind wir
in der Aula

31. 1. 2012. Als "Wir sind Wir" präsentieren Anja Rinas geb. Tiedemann, Hansi Tiedemann und Carsten Tiedemann am Freitag, 10. Februar, 20 Uhr, in der Aula der Grundschule des Oste-Ortes Estorf ihre "Tour 2012": Hits, Oldies & Evergreens  von Abba, Elvis Presley, Lynn Anderson, Whitney Houston, Karat, Westernhagen, Truck Stop und Cat Stevens. Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Platzreservierung unter estorfkultur@gmx.de.


Landwirtschaft

Bauern im
Rückstand


Maisacker (am Bullenberg in Lamstedt)

31. 1. 2012. Bremst Brüssel die Vermaisung des Ostelands? Um weiter Subventionen zu erhalten, müssen die Landwirte sich künftig an "grüne" EU-Auflagen halte, zum Beispiel Grünland-Umbruchverbote und Anbau dreier verschiedene Fruchtarten, von denen keine weniger als fünf Prozent und mehr als 70 Prozent der Fläche ausmachen darf. Das berichtete Dr. Wilfried Steffens vom Landvolkverband Niedersachsen jetzt im "Oste Hotel" in Bremervörde. Folge: "100 Prozent Maisanbau mit Prämie wird es nicht mehr geben."

Darüber hinaus soll jeder Landwirt ökologische Vorrangflächen schaffen. Auf sieben Prozent der beihilfefähigen Hektarfläche sollen beispielsweise Hecken, Blühstreifen oder Uferrandstreifen angelegt werden. Steffens laut Zevener Zeitung: "42 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen erfüllen diese Vorgaben derzeit nicht. Das betrifft auch diese Region."


Energiepolitik

Mahnwache
am MarC5

31. 1. 2012. Zu einer Mahnwache am Sonnabend, 11. Februar, 14 Uhr, vor dem MarC5 in Cadenberge ruft die Initiative "Provinz gegen Atomanlagen" auf, wie Sprecher Uli Beushausen mitteilt. Anlass ist der Jahrestag der Reaktor-Katastrophe von Fukushima (mehr).


Geversdorf

Ostefest als
Höhepunkt


Tag der Oste 2011 - Bildergalerie hier

30. 1. 2012. Die Verleihung des Osteland-Kulturpreises "Der Goldene Hecht" und der 50. Jahrestag der Februarflut 1962 stehen im Mittelpunkt des 8. "Tages der Oste" am Sonntag, 12. Februar, 10.30 Uhr, in der Ostehalle in Geversdorf. Zu der festlichen Matinee, dem Höhepunkt im Vereinsjahr der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., werden wieder rund 250 geladene Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft der Osteregion erwartet.


Jahresthema Flut 1962 (Deichbruch in Neuhaus)

Auch die Hauptversammlung der AG Osteland am 27. Februar wird im Zeichen des Hochwasserschutzes an der Oste stehen. - Großer Vorbericht in unserem Kanal OSTELAND.


Osteland

Das Jahr
des Störs


Bürgermeister Hubert mit seinem Ehren-Aal

29. 1. 2012. In der deutschen Angelszene flammt neues Interesse am Sportfischerrevier Osteland auf; der aktive Sportfischer-Verein "Oste" bereitet sein 75-jähriges Bestehen vor; die regionalen Wanderfischschützer haben eine Fusion  mit der AG Osteland vereinbart; im Herbst findet in Oberndorf und Osten eine landesweite, repräsentative Stör-Veranstaltung statt: Mit diesen und anderen guten Nachrichten warteten die Ostener Sportfischer am Wochenende bei ihrer Hauptversammlung im Ostener "Fährkrug" auf.


VDSF-Vize Ripperger, SFV-Vorsitzender Schütz

Zu den Gästen der Artenschützer von der Oste zählte auch der Vizepräsident des Verbandes der deutschen Sportfischer (VDSF), Matthias Ripperger. Auch ihm ließ Sportfischer-Vorsitzender Wolfgang Schütz - ebenso wie dem Ostener Bürgermeister Carsten Hubert und den anderen Ehrengästen - einen schmackhaften "Ehren-Aal" servieren.

Grauer Riese
im Stellnetz


Störfang in der "Norddeutschen Rundschau"

Unterdessen machte in Eckernförde ein spektakulärer Störfang Schlagzeilen. Dem 69-jährigen Fischer Hans-Joachim Vick ging in der Eckernförder Bucht ein 155 cm langer Stör ins Stellnetz - "der größte Fisch, den ich jemals gefangen habe". Laut Norddeutscher Rundschau handelt es sich vermutlich um einen der fast ausgerottenen Atlantischen Störe, wie sie einst auch in Oste und Elbe heimisch waren, wo jetzt ihre Wiederansiedlung betrieben wird. Jetzt sollen Fischereibiologen den Fund untersuchen. - Dank für den Hinweis an Uwe Jens Lützen (Itzehoe).

Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung der Oste-Sportfischer steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.

Zum Thema Sportfischer:

> Grußwort der AG Osteland zum
Jubiläumsjahr des SFV "Oste"


Krimiland

Komödie um
Karnickel


Applaus für die Theatertruppe:VIDEO.ansehen

28. 1. 2012. Nach der von der Niederelbe-Zeitung gefeierten Uraufführung amüsierte die Kriminalkomödie "Karnickelmord in Süderbockel" am Samstag uch das Publikum in der voll besetzten Festhalle in Osten, einem der Hauptorte des Krimilandes Kehdingen-Oste. Der Verein Kultur auf dem Lande wiederholt das Stück von Hartmut Behrens (Oberndorf) noch zweimal: am 3. Februar in der Grundschule Wanna und am 11. Februar in den Seelandhallen Otterndorf. - Mehr auf unserem Kanal KRIMILAND.


Sturmflut

Jahrbuch zur
Sturmflut '62


Logo des AG-Osteland-Projekts

30. 1. 2012. Aus Anlass des 50. Jahrestages der großen Flut hat der Stader Geschichts- und Heimatverein unter dem Titel "50 Jahre Sturmflut 1962 - Ereignisse, Geschichten, Gedenken" sein Jahrbuch 2011 der damaligen Katastrophe  gewidmet. Der Band enthält Texte von Historikern und Experten, aber auch von Zeitzeugen wie Gunter Armonat, Ex-Landrat in Stade und amtierender Oberdeichgraf, und von Ostepreisträger Prof. Dr. Norbert Fischer, dem Festredner beim diesjährigen Tag der Oste der AG Osteland. Der Band ist ab sofort im Buchhandel für 17,50 Euro erhältlich.

Von der kommenden Woche wird - ebenso wie die Niederelbe-Zeitung - auch das Stader Tageblatt über die Flut '62 berichten. Eine Tageblatt-Sonderausgabe soll am 17. Februar erscheinen.

Mehr zum Thema auf der Osteland-Sonderseite www.wilde.oste.de.


Rathaus

Einer steht
zu Hemmoor


An der Wand: McAllister beim Festakt

28. 1. 2012. Mit einem Stehplatz musste sich David McAllister heute (Sonnabend) beim Festakt zur Einweihung des neuen Hemmoorer Ratssaals begnügen. Der Ministerpräsident hatte sich das Steißbein auf der Riesenrutsche lädiert, als er mit seinen Töchtern die Otterndorfer Spielscheune besuchte. "Es tut sich eine ganze Menge in der Samtgemeinde Hemmoor," äußerte der CDU-Politiker - stehend - seine Freude über den Rathaus-Anbau, den Samtgemeinde- Bürgermeister Dirk Brauer als neuen Mittelpunkt der Ostestadt rühmte.

Ein ausführlicher Bericht steht in der rechten Spalte.


Kreidesee

Oscar für
Hemmoor


Schmoldt mit Tauch-Award

28. 1. 2012. Die Hemmoorer Tauchbasis Kreidesee ist gestern auf der Düsseldorfer Bootsmesse mit dem Award "Beste Tauchbasis Heimische Gewässer" der Zeitschrift "tauchen" ausgezeichnet worden. Damit ging der begehrte "Oscar der Tauchbranche" zum wiederholten Male nach Hemmoor. Tauchbasis-Chef Holger Schmoldt verspricht seinen Kunden: "Diese Auszeichnung soll auch weiterhin Ansporn sein, um für Euch 'die Beste im Norden' zu bleiben." Auf der Bootsmesse war auch das Kreidesee-U-Boot "Euro-Sub" (Foto) vorgestellt worden; Video von der Messe hier.


Schwebefähren

Gold zum
Abschied


AG-Osteland-Ehrung für Horst Ahlf

27. 1. 2012. Generationswechsel im Ostener Schwebefährenverein: Nach fast 37 Jahren übergab der Gründungsvorsitzende Horst Ahlf, 70, am heutigen Freitag den Vorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter Karl-Heinz Brinkmann, 47. Unterstützt wird Brinkmann von den beiden Vize-Vorsitzenden Peter Burmester (Foto; Wiederwahl nach 30 Vorstandsjahren) und Lothar Klüser; der Ostener SPD-Spitzenmann hat zugunsten des Fährvereins drei seiner politischen Ämter niedergelegt.


Der neue Vorstand des Schwebefähren-Vereins

Neuer Schatzmeister ist der Ostener Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Michael Faltin, Stellvertreter der Hemmoorer Versicherungsexperte  Jens Frerichs. Schriftführerin bleibt die bewährte Ostener Rechtsanwältin und Notarin Erika Bochers, Stellvertreterin Bärbel Zander. Zu Beisitzern gewählt wurden Klaus Liedtke, Stefan Buck, Gerd-Michael Wilwert und Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde.


Ehrenvorsitz für Horst Ahlf - VIDEO.ansehen

Namens des Fährvereins ernannte Karl-Heinz Brinkmann seinen Vorgänger zum Ehrenvorsitzenden der Fördergesellschaft - siehe unser VIDEO. Unter Hinweis auf die Verdienste Ahlfs sagte der neue 1. Vorsitzende Brinkmann: "Ich werde immer der 2. Vorsitzende sein."

Auch Ehrung durch
AG Osteland e. V.

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. verlieh ihrem Gründungsmitglied Ahlf zum Abschied aus dem Amt den "Goldenen Fährmann", ihre höchste Mitgliederauszeichnung. In der vom Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche verlesenen Urkunde heißt es: "Ohne den seit mehr als 36 Jahren geleisteten ehrenamtlichen Einsatz von Horst Ahlf gäbe es auf der Welt nicht mehr acht, sondern nur noch sieben Schwebefähren. Als Gründer und Motor der Fördergesellschaft hat der langjährige Vorsitzender wie kein anderer dazu beigetragen, dem Osteland sein herausragendes Wahrzeichen zu erhalten.

"Viele der Aktivitäten auch der Arbeitsgemeinschaft Osteland und ihrer Mitstreiter basieren auf der Arbeit von Horst Ahlf. Ohne die Schwebefähre gäbe es keine Deutsche Fährstraße, gäbe es kein Fährmuseum, gäbe es keine Internationale Schwebefähren-Infomeile, gäbe es keine Arbeitsgemeinschaft deutsche Schwebefähren, gäbe es keine Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld, gäbe keine Mitgliedschaft im Weltschwebefährenverband, gäbe es keine Aussicht auf einen Weltkulturerbe-Titel für unsere Region."

Mehr über die Jahreshauptversammlung steht demnächst hier auf www.oste.de und auf der internationalen Schwebefähren-Website www.schwebefaehre.org.


Elbvertiefung

Transparenz
verweigert

28. 1. 2011. Umweltschützer sprechen von einem Skandal: Den Umweltverbänden, aber auch den Gemeinden und Kreisen wird die Einsichtnahme in die behördlichen Unterlagen zur Elbvertiefung verweigert! Mehr...


Ideen

Kreatives
Hemmoor


Hallenbad-Baustelle in Hemmoor

28. 1. 2012. Wie soll das Hemmoorer Bad heißen, das zurzeit umgestaltet und energetisch saniert wird? An einem Ideenwettbewerb des Rates hatten sich bereits vor einiger Zeit Dutzende von Bürgern beteiligt.

Die jetzt per Ratsdrucksache publik gemachten Vorschläge reichen von "Fährmann's Bad" (mit kurioser Apostrophsetzung) über "Schwimm Oase" (mit nicht minder eigenwilliger Rechtschreibung) und "70er Jahre Bad" bis hin zu "BADIHO = Bad in Hemmoor an der Oste" oder "Heide-Hemm-Aqua". Mehrfach genannt wurden "BELUGA BAD", "H3O = Hemmoorer Hallen- und Heidestrandbad an der Oste" und "Osteland-Bad". Die komplette Liste steht hier.


Niedersachsen

Weil gegen
McAllister


Hannoverscher Bürgermeister Stephan Weil

28. 1. 2012. Nach den jüngsten Umfragen verfügen die CDU und ihr sterbenskranker Partner FDP in Niedersachsen keine Mehrheit mehr. In der SPD mit ihrem neuen Spitzenmann Stephan Weil, populärer Oberbürgermeister in Hannover, wächst die Siegeszuversicht. Jetzt will sich McAllister-Herausforderer Weil auch in der Heimatregion des CDU-Titelverteidigers vorstellen: beim "Neujahrsklönschnack 2012" der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus des Unterbezirkes Cuxhaven am Sonntag, 5. Februar, 10 bis 14 Uhr, in "Wallers Gasthaus" (Hollener Mühle 1)  in Hollnseth.

Akkordeonisten
aus Hemmoor

Neben einer Rede von Stephan Weil (Website) zur Landtagswahl 2013 steht ein Beitrag des Europaabgeordneten Bernd Lange ("Krise über Krise - wie geht es weiter mit Europa?") auf dem Programm. Die Landtagsabgeordneten Daniela Behrens und Petra Tiemann sowie der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil berichten über Aktuelles aus Land und Bund. Außerdem stellt sich der designierte Landtagskandidat für den Wahlkreis 58, Uwe Santjer, vor. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Akkordeongruppe Hemmoor (Anmeldung bis zum 2. Februar im SPD-Büro Cuxhaven unter Tel. 04721/38310 oder 04721/665011).


Tourismus

Radlerrast in
Geversdorf


Oste-Klappbrücke in Geversdorf

28. 1. 2012. Entlang der Fahrradrouten an der Oste, darunter die Deutsche Fährstraße, sollen im Zuge der Dorfentwicklung in Geversdorf vier Rastplätze für Radwanderer eingerichtet werden, wie der Gemeinderat unter Vorsitz von Walter Peterson (SPD, Foto) beschlossen hat. Mit Hilfe von Zuschüssen sollen Rastplätze mit Bänken und Tischen (Kosten: rund  60.000 Euro) bei Neuenschleuse an der alten Deichüberfahrt, auf der Laack in Höhe der "Unrechten Mühle", beim alten Fähranleger in Itzwörden sowie am Hafen entstehen. Über die touristische Entwicklung in Geversdorf wird Bürgermeister Peterson in einem Grusswort beim Tag der Oste am Sonntag, 12. Februar, in der Ostehalle berichten.


Gedenktage

Blick an
die Oste


Sandbostel-Berichtzum Holocaust-Gedenktag

27. 1. 2012. Am internationalen Holocaust-Gedenktag, dem heutigen 27. Januar, zielt das Interesse einiger Medien auch auf das einstige Ausweich-KZ und Gefangenenlager in Sandbostel an der Oste - siehe diesen Bericht des reichweitenstarken Evangelischen Pressedienstes (epd).

Am Vorabend des Gedenktags ist im Lamstedter Rathaus eine Schülerausstellung über einen der geistigen Wegbereiter des Holocaust eröffnet worden: den NS-Rasseideologen Willi Klenck, nach dem in der "schwarzen Perle der Börde" noch immer eine Straße benannt ist - siehe rechte Spalte. Geöffnet ist die Ausstellung im Lamstedter Rathaus montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr.

"Willi Klenck WEG!"

Den gestrigen oste.de-Bericht hat unser Leser Kurt Ringen aus Hanstedt (Landkreis Rotenburg/Wümme) zum Anlass genommen, sich in einem Offenen Brief an den Lamstedter Samtgemeinde-Bürgermeister Werner Otten für eine Umbenennung des Willi-Klenck-Wegs auszusprechen. Ringens Wunsch: "Willi Klenck WEG!"


Kehdingen

Streifenwagen
jagen Täter

26. 1. 2012. Sechs Streifenwagen der Polizei aus Stade, Drochtersen, Himmelpforten und Freiburg haben gestern einen betrunkenen und bewaffneten BMW-Fahrer aus Freiburg bei einer wilden Verfolgungsjagd kreuz und quer durch Kehdingen gejagt - teilweise mit Tempo 140 in geschlossenen Ortschaften. In Drochtersen wurde der Täter, der eine geladene Pistole in der Hand hielt, gestellt. Er wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Bericht auf der Website der Stader Polizei.


Zeitgeschichte

Landespreis
für Lagerfilm


Schüler-Video über Sandbostel - ansehen

26. 1. 2012. Für eine beeindruckende filmische Dokumentation über das Leiden und Sterben sowjetischer Gefangener im Oste-Lager Sandbostel hat das Kultusministerium den Schülerfriedenspreis des Landes verliehen. Prämiert wurde eine Arbeit von Schülern der 10. Klassen des Gymnasiums Harsefeld (Website). Das preisgekrönte, unbedingt sehenswerte Video kann hier betrachtet werden.


Podcast

Oberndorfer
im Interview


Beitrag über die "Heimkehr" - hier anhören

26. 1. 2012. Ganz neu im Netz ist die Website www.segelradio.de. An den Start gegangen ist das Podcast-Programm mit einem 90-minütigen Interview mit den Oberdorfer Transatlantik-Seglern Bert und Marlene Frisch (Foto) - hier anhören. Die Skipper (Website) haben letzte Woche, wie berichtet, unter großem Beifall von mehr als 100 Gästen beim Blauen Netz Oste der AG Osteland über ihre karibischen Segelabenteuer berichtet.

Der Beamer-Vortrag "Vom Vulkan zum Hurrikan" von Marlene und Bert Frisch wird am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" in Oberndorf-Niederstrich wiederholt. Der Eintritt ist frei.


Kriminalität

Hilfe für
die Opfer

26. 1. 2012. Silvia Martin-Troyano, Leiterin des Vereins "Weißer Ring", Außenstelle Cuxhaven, ist zu Gast bei der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Hemmoor. Am Donnerstag, 16. Februar, 15 Uhr, in der Festhalle Osten spricht sie beim traditionellen Klönschnack der SPD-Senioren über die Arbeit des Vereins zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten. Gäste sind willkommen. Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 5 Euro.


Deichfest

Feuchtes
Fest 2012


Kanurennen in Oberndorf (2011)

26. 1. 2012. Auch in diesem Jahr veranstaltet der Verein Oste-Touristik Oberndorf wieder sein traditionelles Deichfest mit dem beliebten feucht-fröhlichen Kanurennen (Fotos aus dem vorigen Jahr hier). Das teilte der Vorsitzende und Ostepreisträger Nils Uhtenwoldt am Mittwoch in der Jahreshauptversammlung des Vereins mit. Wer mitpaddeln will (Vereine, Straßenteams, Firmen, Gemeinden), wird um Anmeldung gebeten (Tel. 04772-353).

Sorgen bereitet den Touristikern der durch übermässiges Entenfüttern verursachte Dreck an den Anlegern. Aufgearbeitet werden soll die Seehundstatue, die Tonnen am Anleger Bentwisch müssen ersetzt werden. Für Veranstaltungen steht jetzt ein Zelt zur Verfügung. Für den Sommer geplant sind Radtouren mit historischen Informationen.

Dank für Informationen an Petra Reese.


Freiburg / Balje

Engagierter
Lehrer a. D.


Petersen im Mittelalterdorf (Foto: Bölsche)

25. 1. 2012. Nach 36 Dienstjahren in Freiburg wird der Leiter des dortigen Schulzentrums, Jörg Petersen, verabschiedet. Der leidenschaftliche Schulmann, in der Freizeit gern als Landschaftsfotograf tätig, hat die Freiburger Schule zum landesweit beachteten Modell entwickelt. Aufgebaut hat Petersen unter anderem das Mittelalterdorf "Op de Hörn" an Balje-Hörne. Als Schriftführer des Freiburger Hafenspeicher-Vereins plant der Pensionär, in dem vorm Abriss geretteten historischen Gebäude an der Deutschen Fährstraße eine "Kinder-Uni" aufzubauen.


Osteland

Echo am
Oberlauf


Zevener Pressebericht - vergrößern

25. 1. 2012. Die Arbeit des Blauen Netzes Oste, der Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., findet auch am Oberlauf des Flusses Resonanz. Über das "blaue Erfolgsjahr" berichtet heute ausführlich u. a. das Vereinsblatt der Zevener Zeitung. Mehr...

Außerdem in
der Presse:

> Oste-Camperin hüfthoch im Müll
(Bremervörder Zeitung),

> Porträt: Ostepreisträgerin Ursula Schroeder
(Niederelbe-Zeitung),

> Sandbostel kommt nicht zur Ruhe
(Weser-Kurier),

> Ostewehre: Umsetzung von EU-Recht
(Rotenburger Rundschau),

> 1,4 Mio. für Sandbostel-Ausstellung
(Rotenburger Rundschau),

> Oste-Wassermühle sucht Gästeführer
(Zevener Zeitung),

> Fast vergessen: Oste-Porzellan
(Weser-Kurier),

> Die neue Ostebrücke wächst
(Bremervörder Zeitung),

> Hadler Jäger feuern Storchentöter
(Niederelbe-Zeitung),

> Streit um Schutt-Deponie im Osteland
(Rotenburger Rundschau),

> Kritik an Biogas in Groß Meckelsen
(Treffpunkt Sittensen).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


AG Osteland

Welle der
Erinnerung


Logo des AG-Osteland-Projekts

25. 1. 2012. Die meisten Gedenkveranstaltungen zum 50. Jahrestag der Februarflut 1962 finden nicht in Hadeln statt, schreibt die Niederelbe-Zeitung (Mittwochausgabe) zum Start einer Sturmflut-Serie von Roland Ahrendt. Im Hadler Raum sei in Sachen Sturmflut-Gedenken "lediglich die Arbeitsgemeinschaft Osteland" aktiv. Unter der Überschrift "Große Welle der Erinnerung" weist die NEZ darauf hin, dass Osteland-Vize Walter Rademacher (Foto) "gemeinsam mit einem großen Team an Helfern, darunter zahlreichen Heimatpflegern" , zurzeit Material für die Schau der AG Osteland sammelt.

Der Wasserbau-Ingenieur Rademacher wird in der NEZ-Serie (siehe Logo) mit den Worten zitiert: "Uns ging es vor allem darum, bisher unveröffentlichtes Material zu erschließen." Die Ausstellung mit dem Titel "Das Land ist überflutet… Die Sturmflutkatastrophe 1962 an der Oste" wird, wie mehrfach berichtet, am Sonntag, 19. Februar, 14.30 Uhr, im Natureum Niederelbe mit einem Vortrag des Hamburger Deichforschers Prof. Dr. Norbert Fischer eröffnet, der bereits beim 8. Tag der Oste am Sonntag, 12. Februar, in Geversdorf die Festrede hält; in der Geversdorfer Ostehalle werden vorab Ausschnitte aus der Ausstellung zu sehen sein.

Fischer-Vortrag
auch in Stade

Ostepreisträger Prof. Fischer (Foto) spricht außerdem als Gast des Stader Geschichts- und Heimatverein zu Donnerstag, 2. Februar,  17 Uhr, im Stader Inselrestaurant. Thema ist auch hier sein Buch "Der wilde und gezähmte Fluss". Mehr über die Sturmflut-Veranstaltungen an Oste und Elbe auf unserer Sonderseite www.wilde.oste.de. Ein Flyer mit den Terminen aus dem Kreis Stade steht hier zum Download bereit.


Arbeitsagentur

Standort
Hemmoor

24. 1. 2012. Cux-Landrat Kai-Uwe Bielefeld (Foto) hat am heutigen Dienstag die Samtgemeinde Hemmoor darüber informiert, dass die zuständige Trägerversammlung sich für die Ostestadt als Standort des Jobcenters Cuxhaven entschieden hat. Die "richtig gute Nachricht", so Samtgemeinde- Bürgermeister Dirk Brauer, wird auch von den Kommunalpolitikern begrüßt. "Das Bürgerforum Hemmoor sieht diese Entscheidung des Landkreises als die wichtigste seit 10 Jahren an," freut sich Ratsherr Johannes Schmidt über das Infrastrukturprojekt, "das 45 Arbeitsplätze in unserer Stadt bündelt". Schmidt: "Nun wird der Standort des Jobcenters das Mittelzentrum stadtprägend stärken."


Schwebefähre

Osten sucht
einen BuFDi


Reizvoller Arbeitsplatz: Info-Zentrum Fährstuv

24. 1. 2012. Die Mitglieder der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten - Hemmoor erwartet bei der Jahreshauptversammlung an diesem Freitag, 27. Januar, 20 Uhr, im Ostener "Fährkrug" eine gute Nachricht: Dem Verein ist es gelungen, als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst ("BuFDi") anerkannt zu werden, so dass die "FährStuv", eine wichtige touristische Anlauf- und Informationsstelle, ab April wieder regelmäßig geöffnet werden kann. Bewerbungen nimmt die Fördergesellschaft bis Ende März entgegen, wie der 2. Vorsitzende Karl-Heinz Brinkmann mitteilt (weitere Informationen hier).

Horst Ahlfs Rückzug
nach 36 Vorstandsjahren

Auf der Tagesordnung der Hauptversammlung stehen unter anderem Neuwahlen zum Vorstand. Horst Ahlf, Vorsitzender seit der Gründung am 17. Oktober 1975, hat nach 36 Jahren seinen Rückzug angekündigt. Außerdem auf der Tagesordnung: der Stand der Bewerbung um den Unesco-Weltkulturerbetitel.


Ländlicher Raum

Magisches
Dreieck


 Baden-württembergischer Minister Bonde

24. 1. 2012. Ein Konzept zur Entwicklung des ländlichen Raums, das auch aus Vorbild für das Elbe-Weser-Dreieck und speziell des Ostelands taugen könnte, hat jetzt die neue rot-grüne Stuttgarter Landesregierung vorgestellt.

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde: "Baden-Württemberg verfolgt den Politikansatz des 'Magischen Dreiecks' von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus. Land- und Forstwirtschaft prägen in Baden-Württemberg über 80 Prozent der Landesfläche. Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist wichtig, um unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Der Trend hin zum Naturtourismus, einem Urlaub, der das Erleben von Natur umfasst, ist unverkennbar. Baden-Württembergs abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaften bilden dafür die Grundlage."

Die Landesregierung werde daher auch den Naturtourismus stärken und ausbauen, so etwa durch die geplante Ausweisung neuer Großschutzgebiete. Neben den vielen historischen Städten läge das touristische Potenzial Baden-Württembergs in den attraktiven Landschaften und den hochwertigen regionalen Spitzenprodukten. Grünen-Politiker Bonde: "Unser Ziel ist, die Bereiche von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus strategisch zusammenzuführen." Mehr...


Osten / Osterrönfeld

Windriesen
vom Partner


Neuer Kanalhafen in Osterrönfeld

24. 1. 2012. Bernd Sienknecht (Foto), Bürgermeister der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal, die am Wochenende zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang geladen hatte, kann sich glücklich schätzen. In trockenen Tüchern sind die Verträge mit dem Bauunternehmen Max Bögl (weltweit 6000 Beschäftigte), das im Frühjahr am neuen O'felder Hafen unweit der Schwebefähre mit dem Bau einer Fabrikationsstätte für riesige Windkrafttürme beginnt, die ihre Produktion spätestens 2013 aufnehmen soll.

Sienknecht: "Eine neue Generation von Hybridtürmen aus Beton und Stahl für den Off- und Onshorebereich soll dann hier produziert werden und eine Nabenhöhe von 150 bis 200 Metern zulassen. 200 neue Arbeitsplätze sollen in Osterrönfeld geschaffen werden. Ein zweistelliger Millionenbetrag wird in die neue Produktionsstätte investiert. Der öffentliche Hafen und die Region werden hiervon profitieren."

Der Bürgermeister, der auch der AG Osteland angehört, betont, dass auch die ortsansässige Firma REpower Systems den Forschungs- und Entwicklungsstandort Osterrönfeld weiterhin stärken will: "Die rund 600 Beschäftigten sind am Standort Osterrönfeld und weitere rund 200 Beschäftigte in Büdelsdorf sehr präsent und bringen damit eine hohe Wirtschaftskraft in unseren Wirtschaftsraum."

Gleiches gelte für den neuen Hafen ("Rendsburg Port") in Osterrönfeld. Am Freitag, 20. Januar, wurde der Betreibervertrag mit der Eigentümerin der Hafenanlagen, der Neuer Hafen Kiel-Canal GmbH (NHK-C), offiziell unterzeichnet - ausführlicher Bericht hier.


Website zur Schwebefähren-Partnerschaft

Die Gemeinden Osten und Osterrönfeld, verbunden durch den Arbeitskreis deutscher Schwebefähren und die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel, unterhalten seit 2006 eine kommunale Partnerschaft, über die diese Website informiert.


Sandbostel

Ausstellung
ab April '13


Volland-Porträt in der Rotenburger Rundschau

24. 1. 2012. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Sandbostel an der Oste wollen Bund, Land, Landkreis Rotenburg und die Reemtsma-Stiftung rund 1,4 Millionen Euro investieren, um zwei der Baracken vor dem Verfall zu retten, dort eine Dauerausstellung aufzubauen und das Areal durch ein Informationsleitsystem zu erschließen. Die Ausstellung soll im April 2013 eröffnet werden, sagte Projektleiter Andreas Ehresmann bei der jüngsten Sandbostel-Fachtagung in Bremervörde.

Ein ausführlicher Bericht über die Umgestaltung des bundesweit einzigartigen noch erhaltenen Ensembles historischer Bauten eines der größten Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht steht heute in der Rotenburger Rundschau.

Die Zeitung veröffentlich außerdem ein Porträt des Vorsitzenden des 1992 gegründeten Gedenkstättenvereins, Dr. Klaus Volland. Der Bremervörder Historiker, der 2004 von der AG Osteland mit dem Oste-Kulturpreis ausgezeichnet worden ist, erinnert sich im Gespräch mit der Rotenburger Rundschau an die Anfeindungen, mit denen Alteingesessene lange Zeit auf den Vorschlag reagiert haben, das Schweigen über Sandbostel zu brechen und dort eine Gedenkstätte zu schaffen. Vom damaligen Landrat seien die Initiatoren des Gedenkstättenvereins als "Kommunisten" beschimpft worden. Volland: "Dieser Argwohn uns gegenüber ist manchmal immer noch vorhanden." Weiterlesen bitte hier...

Unser ausführlicher Bericht über das Jubiläum des Gedenkstätten-Vereins steht in der rechten Spalte. - Mehr zum Thema:

> Sandbostel kommt nicht zur Ruhe
(Weser-Kurier)


Hechthausen / Wingst

Höchste
Eisenbahn


Wingst: Sitzplätze und bessere Beleuchtung

23. 1. 2012. Es war auch höchste Eisenbahn: Die beiden lange Zeit vernachlässigten Bahnhöfe in Hechthausen und Wingst sollen endlich modernisiert und barrierefrei ausgebaut werden. Darauf haben sich die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und die Deutsche Bahn verständigt.

Die Bahnsteige erhalten überdachte Sitzplätze und eine bessere Beleuchtung. Für die Arbeiten in Hechthausen sind etwa 642.000 Euro eingeplant, für den Bahnhof Wingst 745.000 Euro. In Wingst ist der erste Spatenstich für den Sommer, in Hechthausen für den Spätherbst vorgesehen, wie der CDU-Wahlkreisabgeordnete und Landeschef David McAllister heute mitteilen liess.


Bremervörde

Fossilien für
Familien


Kinder im Bachmann-Museum an der Oste

23. 1. 2012. Am Sonntag, 29. Januar, um 15 und um 15.45 Uhr bietet das Bachmann-Museum in Bremervörde zwei Führungen in die Welt der Fossilien an. Im Rahmen der Sonderausstellung "Vom Haifischzahn zur Saurierklaue" können sich Besucher über das Leben in der Urzeit informieren. Diplom-Geographin Corinna Stier (früher Kolf) und Holger Göbel führen in das Thema ein. Junge Besucher können Fossilienabdrücke herstellen. Die Führung samt Aktionsprogramm dauert ca. 90 Minuten und kostet 5 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder. Anmeldung unter Tel. 04761/ 983 4603.


Elm / Geversdorf

Erfolg auf
Elmonesisch


BC- Vorsitzender Storm (2. v. l.) und Aktive

22. 1. 2012. Der Oste-Ort Elm bei Bremervörde ist bekannt durch seine historische Windmühle, die rauschenden "Elmonesischen Nächte" im Karneval und für einen außerordentlich aktiven Wassersportverein. Der Bootsclub (BC) Elm (Website) hielt jetzt unter dem Vorsitz von Hauke Storm in seinem schmucken Klubhaus an der Oste Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr. Zu den Höhepunkten zählten eine Stör-Besatzaktion mit einem Drehtermin des NDR-Fernsehens und ein Bootstörn nach Oberndorf, der durch die guten Kontakte zur AG Osteland zustande gekommen war. - Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung steht hier.

Toiletten
für Segler

23. 1. 2012. Am Hafen in Geversdorf, am Anleger der Seglervereinigung Oste Hemmoor, soll ein öffentliches Sanitärgebäude für Gastsegler und Fahrradtouristen entstehen. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Kehdingen/Oste hatte im April vergangenen Jahres einen Förderantrag zur Finanzierung des 108.000-Euro-Vorhabens gestellt. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben mit 80.800 Euro, wie das Wahlkreisbüro von David McAllister am Montag mitteilte.


Kehdingen/Oste

Umjubelte
Premiere


Petra Jaeschke mit Krimitheater-Plakat

23. 1. 2012. "Karnickelmord in Süderbockel", das neueste Krimistück des Oberndorfer Theatermachers Hartmut Behrens, hat am Wochenende in Otterndorf eine umjubelte Premiere mit begeistertem Presseecho erlebt. "Ein Krimi-Cocktail von ungeheurer Kuriosität, Hinterhältigkeit und skurrilem Witz," urteilt Jens-Christian Mangels in der Niederelbe-Zeitung über die "genial verdrehte Krimi-Story" mit einem "höllisch scharfen Schuss Parodie auf das Dorfleben" und "rabenschwarzem Humor". - Mehr in unserem Kanal KRIMILAND und auf unserer Website www.krimiland.de.


Zeitgeschichte

Schrecken
im Visier


Sonderseiten in Tageblatt und NEZ (Ausschnitte)

21. 1. 2012. Die Schrecken des Nationalsozialismus im Osteland waren am Wochenende Thema zweier umfangreicher, gründlich recherchierter Beiträge in der Regionalpresse. Auf einer Sonderseite der Bremervörder Zeitung berichtet Redakteur Thomas Schmidt über das letzte Woche veranstaltete Symposium zur künftigen Konzeption der Gedenkstättenarbeit im einstigen Kriegsgefangenen- und KZ-Ausweichlager in Sandbostel an der Oste, das nach dem Krieg auch als Internierungs- und Flüchtlingslager sowie als Zuchthaus diente. Zu Wort kommen in dem Beitrag u. a. die Mitglieder des Wissenschaftlerteams der Stiftung Lager Sandbostel. Tagungsleiter waren Projektkoordinator Andreas Ehresmann und Dr. Klaus Volland, Ostepreisträger und Vorsitzender vor 20 Jahren gegründeten Gedenkstättenverein (siehe auch unseren Bericht in der rechten Spalte).

Klenck-Weg vor
Umbenennung?

Im Wochenend-Magazin der Niederelbe-Zeitung befasst sich der Journalist Roland Ahrendt in einem ebenfalls ganzseitigen Beitrag mit dem NS-Rasseforscher Willi Klenck, nach dem noch immer eine Straße benannt ist und dem - wie ausführlich berichtet - Lamstedter Schülerinnen kürzlich eine kritische Arbeit gewidmet haben. Ahrendts Fazit: "Über die Umbenennung des Lamstedter Willi-Klenck-Weges wird man wohl reden müssen." Am Rande erfährt der Leser, wie der "Heimatbund der Männer vom Morgenstern" 1933 Adolf Hitlers "neuen völkischen Staat" bejubelt hat. Zum Thema Heimatforschung und NS-Zeit, urteilt Autor Ahrendt, bestehe noch "Aufklärungsbedarf".


Oberndorf

Ansturm auf
Blaues Netz


Bert und Marlene Frisch in Niederstrich

20. 1. 2012. Über hundert Besucher konnte Jochen Bölsche, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., am Freitag bei der jüngsten Veranstaltung des Arbeitskreises Blaues Netz Oste im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) hinterm Ostedeich in Oberndorf-Niederstrich begrüßen. Im Mittelpunkt stand ein Beamer-Vortrag der Oberndorfer Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch über eine weitere abenteuerliche Etappe (Karibik - New York)  ihrer Reise mit der Segelyacht "Heimkehr" - Titel: "Zwischen Vulkan und Hurrikan."

Segel-Vortrag
wird wiederholt


Über hundert gespannte Zuhörer

Wegen des starken Interesses wird der Vortrag am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, am selben Ort wiederholt. Der Eintritt ist wieder frei.


Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens

Zu Beginn des Abends hatten unter anderem Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens (Hemmoor) und Sportfischer-Vertreter Wolfgang Schütz (Osten) über Aktuelles aus der Flussregion berichtet. Andreas Hülsenberg (Foto) aus Neuhaus/Oste, amtierender Vorsitzender von "Trans-Ocean", stellte die Arbeit des in Cuxhaven ansässigen, aber weltweit tätigen Seglervereins vor, dem gut 6.000 Mitglieder angehören, darunter einige hundert Weltumsegler.

Ein ausführlicher Bericht steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.


Offensen / Hechthausen

Beifall für
Ostefotos


Hermann Tödter in Offensen (Foto: Brandt)

21. 1. 2012. Mit viel Beifall dankte das Publikum im Ostedorf Offensen am Freitag dem Zevener Fotokünstler und Ostepreisträger Hermann Tödter für dessen neue Fotopräsentation vom Fluss. Sogar Alteingesessene, schreibt der Gastgeber, Funkredakteur und AG-Osteland-Mitstreiter Harald-Gerd Brandt auf Facebook, hätten auf den Bildern des Fotokünstlers "Tiere und Ansichten entdeckt, die ihnen bislang verborgen geblieben waren".

Am Freitag in
der Ostekrone

Am Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr, im Restaurant "Ostekrone" in Hechthausen zeigt der vielfach preisgekrönte Naturfotograf (mehr) beim örtlichen Heimatverein seinen Vortrag "Die Oste – Faszination einer Landschaft, 2. Teil: Von Bremervörde bis zur Mündung". Wie der Vereinsvorsitzende Klaus J. Torborg mitteilt, ist der Eintritt frei. Gäste sind willkommen.

Lesetipp:

> Hermann Tödter - Historisches an der Oste
(Zevener Zeitung)


Krimiland

Tod einer
Autorin

Foto: Bölsche
Anke Cibach 1949 - 2012

21. 1. 2012. Das Krimiland Kehdingen-Oste trauert um Anke Cibach. Die Stader Diplom-Psychologin und Krimiautorin ist auch an der Oste durch etliche Lesungen bekannt geworden, unter anderem im Natureum in Balje und auf der Prahmfähre in Gräpel. Die meisten ihrer Regionalkrimis - darunter "La Paloma für den Mörder" aus dem MCE-Verlag in Drochtersen  - sind im maritimen Milieu angesiedelt (mehr). Anke Cibach ist nach längerer Krankheit am 17. Januar gestorben. Die Seebestattung findet im Familienkreis statt.


Bremervörde

Im Herzen
ein Schatz

22. 1. 2012. Eine "einmalige Chance" für die Ostestadt Bremervörde sieht AG-Osteland-Mitglied, Vize-Bürgermeister und SPD-Ratsherr Alexander Oppermann (Foto) in der Internationalen Gartenschau (IGS) 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg. Bremervörde mit dem Vörder See - unmittelbar an der Oste gelegen - und mit der "Welt der Sinne" ist nämlich eines von 20 IGS-Partnerprojekten. Der rund 50 Hektar große Vörder See bietet ideale Wassersportmöglichkeiten für Surfer, Segler, Ruderer oder Tretbootfahrer und ist bei Anglern wegen seines Fischreichtums beliebt. Vor allem aber ist der See Mittelpunkt des Natur- und Erlebnisparks Bremervörde ("Welt der Sinne"), der 1991 aus einer Landesgartenschau hervorgegangen ist und dessen Angebot im norddeutschen Raum einzigartig ist.

"Rausputzen wie diese
holländischen Städte"

Die IGS-Jury hatte die Wahl Bremervördes mit den Worten begründet: "Der Natur- und Erlebnispark Bremervörde ist ein modernes innerstädtisches Projekt, dessen Einmaligkeit u. a. darin besteht, Landschaftserleben, Wissensvermittlung, Kunst und Freizeitspaß in herausragender Art an einem Ort zu verbinden. Der Park steht für eine gelungene, innerstädtische Freiraumentwicklung, die attraktive Angebote für die Bevölkerung und Gäste bietet."

Die Stadt Bremervörde wiederum sieht in der Partnerschaft "eine große Chance, den Schatz im Herzen der Stadt wieder ins Gedächtnis der Region zu holen und den Ursprung des Natur- und Erlebnisparks an die heutige Zeit anzupassen und mit zusätzlichen Elementen ein Stück neu aufzustellen".

Die Stadt verspricht sich, so Bürgermeister Eduard Gummich im Ortsrat, von der IGB-Beteiligung mehr Touristen und eine größere Aufmerksamkeit. Ratsmitglied Oppermann regte laut Bremervörder Zeitung an, die Stadt solle die Einwohner motivieren und sich zur IGB "rausputzen wie eine dieser netten Städte in Holland".


Wahlen

SPD im
Aufwind


Petra Tiemann im Stader Tageblatt

21. 1. 2012. Die Sozialdemokraten in der Region zeigen sich zur Zeit hochzufrieden - nicht nur aufgrund der erdrutschartigen Kommunalwahlresultate auch in vielen Gemeinden der Kreise Stade, Cuxhaven und Rotenburg. Die neue SPD-Bezirksvorsitzende, die Landtagsabgeordnete  Petra Tiemann (Kutenholz), habe an Strahlkraft und Statur gewonnen und werde auch auf Landesebene als "Powerfrau" und "Pfundskerl" geschätzt, schreibt Chefredakteur Wolfgang Stephan an diesem Wochende in einem ganzseitigen Tiemann-Porträt. Ihr Stern leuchte "heller den je".

Positiv strahlt auch das derzeitige "Umfragehoch" der Hamburger SPD nach Nordniedersachsen aus. Den Grund für die blendenden ergebnisse sieht auch die konservative "Welt" in "König Olaf": "Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist so beliebt wie keiner seiner Vorgänger. 74 Prozent der Hamburger sind mit seiner Arbeit zufrieden." Weiterlesen...

Die Niedersachsen-SPD zeigt sich ein Jahr vor der Landtagswahl ebenfalls konditionsstarkstark und geschlossen: Der neue SPD-Spitzenkandidat und hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil wurde am Wochenende vom außerordentlichen Landesparteitag in Oldenburg mit 95,54 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Landesvorsitzenden gewählt. Von 202 Delegierten stimmten 193 für Weil, der 2013 den Christdemokraten David McAllister herausfordern will und sich bei den SPD-Delegierten für den "großartigen Vertrauensvorschuss“ bedankte. Mehr...


Cuxland

CDU: 'Wulff
unten durch'


Ehrenlandrat Döscher (in Osten)

20. 1. 2012. Die CDU im Cuxland muss fürchten, in den Abwärtssog der Wulff-Krise gezogen werden. Ebenso wie Ministerpräsident David McAllister geht auch dessen langjähriger Förderer und Ehrenlandrat Martin Döscher (CDU) deutlich auf Distanz zum Bundespräsidenten. "Bei uns ist Wulff unten durch," wird Döscher in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wörtlich zitiert.

Das Zitat steht in einem FAZ-Porträt des Ministerpräsidenten, in dem es heisst: "David McAllisters Stil wurde in Bad Bederkesa geprägt, einem Städtchen mit 5000 Einwohnern im Landkreis Cuxhaven. Da zog er mit elf Jahren hin, nachdem sein Vater - ein schottischer Beamter in Diensten der Rheinarmee - pensioniert worden war. Dort ging er aufs Gymnasium, gründete er als Schüler einen Ortsverband der Jungen Union, zog er erst in den Kreis-, dann in den Landtag ein, wurde er mit 30 Jahren Bürgermeister. Den Luftkurort empfindet er als Heimat und Rückzugsort. Die lange Autofahrt nach Hannover, Familie nur am Wochenende, das nimmt er in Kauf.

Nahe Bederkesa lebt auch der Mann, den McAllister für seinen wahren politischen Ziehvater hält, Martin Döscher. Bei dem früheren Landtagsabgeordneten und Landrat lernte er, worauf es ankommt in der Kommunalpolitik: Leute mit Namen ansprechen, frei reden, Mehrheiten organisieren. Und: 'Wenn man irgendwo neu hinkommt, erst mal die Klappe halten und zuhören.' Heute erzählt ihm Döscher, 77 Jahre alt, mehrmals die Woche, was in seinem Wahlkreis los ist, wie die Leute denken. Da hat McAllister auch erfahren, dass die CDU-Basis nicht gut zu sprechen ist auf Wulff. Schon die Scheidung haben ihm viele nachgetragen. 'Bei uns ist Wulff unten durch', sagt Döscher. Aus anderen Kreisverbänden der ländlichen, daher konservativen CDU hört der Ministerpräsident Ähnliches."

Zum Thema:

> Ex-Spiegel-Chef Stefan Aust (Lamstedt) über den Fall Wulff und die Presse (Meedia).


Neuhaus

Ein Herz für
die Heimat


Ortsheimatpflegerin Ursula Schroeder

20. 1. 2011. In der Niederelbe-Zeitung (Freitag-Ausgabe) porträtiert Redakteurin Wiebke Kramp die Neuhäuer Ortsheimatpflegerin Ursula Schroeder, die auch in der Matthaei-Gesellschaft und der AG Osteland aktiv ist und 2011 für ihre Verdienste um die Heimatpflege mit dem "Goldenen Hecht" geehrt worden ist. Über die Arbeit der Frau mit dem Herzen für ihre Heimat an der Oste informieren auch die schöne Website des Heimatmuseums Neuhaus und die Laudatio zur Verleihung des Ostekulturpreises. Die NEZ weist in ihrem Porträt auch darauf hin, dass Ursula Schroeder zur Zeit damit befasst ist, gemeinsam mit anderen Heimatpflegern von der Oste und dem Wasserbau-Ingenieur und AG-Osteland-Vize Walter Rademacher Material für die Ausstellung zum 50. Jahrestag der Februarflut 1962 zusammenzustellen - siehe wilde.oste.de.


Oste

Vorfreude auf
Oste-Lektüre


Zurzeit in Arbeit: Lesestoff zum Thema Oste

19. 1. 2012. Ostefreunde können sich freuen auf frischen Lesestoff zur Flussregion. Auf dem Weg in die Druckerei ist die neueste Ausgabe des "Osteland-Magazins", das am 3. Februar - rechtzeitig zum Tag der Oste 2012 - jeweils einer Teilauflage der Lokalzeitungen aus Otterndorf, Stade und Bremervörde beiliegen wird. Diesmal hat NEZ-Journalist Thomas Schult, Ostefreund und -kenner aus Lamstedt, eine bunte, kleinteilige Mischung aus Bildern und Berichten über die Osteregion komponiert.


"Püttenhüpper" auf Probefahrt (Foto: Bölsche)

Ebenfalls bereits in der Produktion ist ein exzellent getextetes und von Ostepreisträger Nikolaus Ruhl ansprechend gestaltetes 36-seitiges Heft mit dem Titel "Mit dem Püttenhüpper auf Ostetour - Beobachtungen zwischen Gräpel und Osten".

Der Reiseführer, den der Hechthausener Ferienpark Geesthof der Familie von Marschalck in einer Auflage von 10.000 Exemplaren herausgibt, soll vom April an den Fahrgästen des neuen "Püttenhüpper" überreicht werden; das Flachbodenschiff verkehrt künftig als fünfte Ostefähre (nach Gräpel, Schönau, Brobergen und Osten) zwischen Klint und Kranenburg und steht außerdem für naturkundliche Ausflüge auf den neuen Oste-Pütten zur Verfügung. Ein ausführlicher Bericht folgt zum Saisonbeginn.


Sittensen

Oste-Störe
füllen Saal


"Störvater" Schütz (r.) in Sittensen

19. 1. 2012. Bis zum letzten Platz gefüllt war am gestrigen Mittwoch der Saal des Sittenser Landhauses de Buhr. "So viele Leute waren nicht mal da, als David McAllister hier gesprochen hat," urteilte Vize-Bürgermeisterin und AG-Osteland-Mitstreiterin Ingrid Lefevre (CDU). Thema der vom SPD-Ortsverein Sittensen einberufenen und mit mehreren hochkarätigen Experten besetzten Info-Veranstaltung waren die aktuellen Bemühungen, die Oste bis 2015 gemäss EU-Vorgaben in einen "guten ökologischen Zustand" zu versetzen, also durch Beseitigung von Querverbauungen passierbar zu machen für bedrohte Wanderfische wie Lachs, Meerforelle, Aal und Stör.


Wanderfisch-Barriere Oste-Stau in Sittensen

Den Zweck des Abends hatten die Veranstalter um Diskussionsleiter Ulrich Stabenau (Foto) zuvor mit den Worten umrissen: "Insbesondere während der Kommunalwahl ist das Thema 'Durchgängigkeit der Oste' vielfach in der Presse gewesen. Meistens ging es um das Stauwehr in Groß Meckelsen, das abgebrochen werden soll. Aber auch die Kaskade am Abenteurspielplatz/Golfplatz in Sittensen steht zur Disposition. Und auch an der Wassermühle in Sittensen soll etwas geschehen. Zudem sind auch kleine Maßnahmen an den Nebenflüssen der Oste geplant. Schließlich ist als 'große Maßnahme' auch der Abbruch des Stauwehres in Bremervörde ein Thema. Die SPD der Börde Sittensen will dazu beitragen, das interessierte Bürger sich darüber informieren können, was wie genau geplant ist. Auch den Kritikern soll Gehör verschafft werden."

Unter den Zuhörern waren auch "Lachsvater" Ernst Peters aus Zeven und "Störvater" Wolfgang Schütz aus Osten; beide sind für ihre Verdienste um den Artenschutz mit dem Oste-Kulturpreis der AG Osteland ausgezeichnet worden.

Ausführlicher Bericht in der rechten Spalte. - Ebenfalls zum Thema:

> Wanderweg kann Wehr retten
(Zevener Zeitung),

> Kontroverse zu Oste-Wasserbauvwerken
(Treffpunkt Sittensen).

20 Millionen für
Elb-Fischtreppe


Stör-Treppe in Geesthacht im Youtube-Video

12. 1. 2012. Ein guten Eindruck von den Bemühungen, die Elbe mit Hilfe einer Fischaufstiegsanlage wieder für Stör und Lachs passierbar zu machen, bietet dieser Youtube-Film über Europas größte Fischtreppe, die für 20 Millionen Euro in Geesthacht in Betrieb genommen worden ist. Die 550 Meter lange Anlage mit 45 Becken ist so konzipiert, dass auch der bis zu 3,50 Meter lange Stör den Aufstieg in die Laichgebiete schaffen kann. Fachleute erwarten daher, dass der Fischtreppe von Vattenfall eine entscheidende Bedeutung beim Wiederansiedlungsprojekt zukommt. Bereits 90 Minuten nach dem ersten Fluten der Anlage hatten rund 500 Fische den Aufstieg geschafft.


Lamstedt

Klenck
im Rat


Bürgermeister Knust, NEZ-Bericht

18. 1. 2011. Eine Entscheidung über eine Umbenennung des "Willi-Klenck-Wegs" stand nicht auf der Tagesordnung des Lamstedter Gemeinderates, der am Dienstag unter dem Vorsitz von Bürgermeister Manfred Knust (CDU) im Bördehus tagte. Stattdessen ließen sich die Lokalpolitiker über eine Arbeit informieren, die Schülerinnen der Schule am Hohen Rade ("Schule ohne Rassismus") über den Heimatforscher und NS-Rasseideologen Klenck angefertigt hatten, nach dem im Ortszentrum noch immer eine Straße benannt ist.

Die auch im Internet zugänglichen Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Die Zebras" (Foto: Börde-Bote) präsentierten, gemeinsam mit Lehrer Thomas Doege und in Anwesenheit von Schulleiterin Chistiane Link-Fitschen - fünf Schülerinnen, die, so Doege, "zufälligerweise verschiedenen Religionsrichtungen angehören: Hindus, kurdische Moslems, Christen sowie ein konfessionsloser Christ mit Affinität zu Fragen des Buddhismus" hätten sich sich "um eine historische Problematik gekümmert, die überwiegend Juden betraf".

Vom Donnerstag, 26. Januar, 20 Uhr, an wird die Ausstellung im Foyer des Lamstedter Rathauses zu sehen sein.. Aufgegriffen hatte die peinliche Straßenbenennung bereits im August 2011 der SPD-Ortsverein Börde Lamstedt in seinem Börde-Boten und anschließend auf seiner Website.

Frühere Beiträge von www.oste.de zum Thema Klenck stehen auf unserer ARCHIVSEITE.

Zum Thema:

> Schüler klären Gemeinderat auf
> Das braune Erbe Willy Klencks

(Niederelbe-Zeitung)


Oberndorf

Projekt Nr. 2
angesteuert


Aufsichtsratssprecher Katt (r.)

18. 1. 2012. Das Osteland wird zum Land der erneuerbaren Energien: Die neue Genossenschaft "Die Oberndorfer" (siehe auch ausführlichen Bericht in der rechten Spalte unten) umfasst zwei Wochen nach ihrer Gründung bereits 180 Mitglieder. Durch den unerwartet starken Ansturm ist es finanziell möglich, mehr als nur das zunächst angekündigte erste Solar-Projekt sofort zu realisieren, wie der Sprecher des Aufsichtstrats, Hans-Heinrich Katt, heute mitteilt.

"Es geht also
so richtig los"

"Wir haben bei unseren örtlichen Anbietern für Solartechnik Angebote angefragt, die wir bis zum 24. 1. 2012 eingehend erbeten haben. Auch ein externes Angebot wurde abgefordert," berichtet Katt. Am 27. Januar treffen sich Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft zur konstituierenden Sitzung. Katt: "Es geht also so richtig los, und wir denken, daß noch im 1. Quartal sichtbar werden wird, wo (auf welchem Dach) das investierte Geld geblieben ist. Es gehen immer noch neue Aufnahmeanträge ein, auch darüber freuen wir uns natürlich sehr."

Mehr zum Thema:

> Provinz gegen Atomanlagen
Website der Cadenberger Initiative


Elbvertiefung

Der doppelte
Ferlemann

18. 1. 2012. Kritik an dem Cuxhavener CDU-Politiker Enak Ferlemann (Foto) über der renommierte Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Es befremdet schon sehr, wie manche Politiker eine ganze Region an der Nase herumführen", sagt der Landesgeschäftsführer der Umweltorganisation, Manfred Braasch. Im Cux-Kreistag stimme der Abgeordnete Ferlemann gegen die Elbvertiefung, die er am nächsten Tag als parlamentarischer Staatssekretär und damit oberster Bauherr an der Tideelbe zu verteidigen und umzusetzen habe. Wichtige Fragen bleiben indes ungeklärt: "Welche Entwicklung nimmt die Versalzung des Elbwassers? Sind Naturschutz und Hochwasserschutz ausreichend berücksichtigt? Und welche Chancen würde eine norddeutsche Hafenkooperation bieten und damit möglicherweise eine Elbvertiefung überflüssig machen? Zu diesen Fragen hätte sich ein Staatssekretär, der aus der Region kommt, verantwortungsvoll einbringen können", so Braasch.

Mehr zum Thema:

> Ferlemanns Doppelstrategie
(tageszeitung, Hamburg)

Das Versprechen
des FDP-Ministers


Scheidender Umweltminister Sander

17. 1. 2012. An diesem Dienstag ist Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) in den Ruhestand verabschiedet worden - ohne dass der "dienstälteste und zugleich umstrittenste Landesminister" ("Hannoversche Allgemeine") ein Versprechen eingelöst hat, das er vor vier Jahren gegeben hat und an das Walter Rademacher (Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung und AG Osteland) den Minister kurz zuvor per Mail erinnert hat.

Rademacher wörtlich: "In Ihrem Schreiben vom 28. März 2008 an David McAllister zur geplanten Elbvertiefung hatten Sie u. a. zugesagt, dass die Landkreise Cuxhaven und Stade und die Deichverbände 'intensiv zu beteiligen sind ..., wenn der Entwurf des Planfeststellungsbescheides der niedersächsischen Einvernehmensbehörde zur Zustimmung vorgelegt wird' Wir bitten Sie, Ihr damaliges Versprechen einzuhalten und den seit Anfang Januar vorliegenden Entwurf des Planfeststellungsbescheides entsprechend zugänglich machen."

Die Weigerung, die Unterlagen zu veröffentlichen, ist von mehreren Umweltverbänden und heute auch von den niedersächsischen Grünen scharf kritisiert worden.

Resolution des
Stader Kreistags

16. 1. 2012. In Stade verabschiedete der Kreistag in seiner Sondersitzung am Montag eine Resolution zur Elbvertiefung, in der es heisst, dass "die Menschen an der Elbe durch die Fahrrinnenanpassung keinerlei Nachteile und Risiken tragen dürfen". Zwei Abgeordnete der Grünen und der Linken, die mit weitergehenden Anträgen gescheitert waren, verweigerten der die Resolution die Zustimmung.


Tourismus

"Radhaus"
für G'wörden


Radler-Etappenziel Großenwörden

18. 1. 2012. Die Oste-Gemeinde Großenwörden ist einer von zunächst sechs Orten im Kreis Stade, in denen im Frühjahr massive Rasthäuser für Radler gebaut werden sollen. Geplant sind "Radhäuser" sind in Jork-Hinterbrack, auf Krautsand, in Mulsum, in Hollern-Twielenfleth und im Kehdinger Außendeich. Freiburg soll eine Raststation mit WC bekommen; auch der Eingangsbereich des Natureums Niederelbe ist neuerdings als möglicher weiterer Standort im Gespräch.

Von den Gesamtkosten in Höhe von 235.000 Euro trägt die EU 175.000 Euro. Zusätzlich sollen, wie der Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe mitteilt, 50 Info-Tafeln an Fernradwegen installiert werden. Der Elbe-Radewanderbus von Horneburg über Stade bis zum Natureum an der Oste soll auch 2012 verkehren (6. April bis 3. Oktober). Mehr zum Thema Radwandern im Kreis Stade auf www.radeln-altesland.de.


Energiepolitik

Mit Vuvuzela
zum Marc 5

16. 1. 2012. Die japanische Anti-Atom-Bewegung hat für Samstag, 11. Februar, zu einer Großdemonstration in Tokio aufgerufen. Die Initiative "Provinz gegen Atomanlagen" veranstaltet, so Sprecher Ulrich Beushausen, aus diesem Anlass am selben Tag um 14 Uhr in Cadenberge, auf dem Marktplatz vor Marc 5, eine Mahnwache. "Bitte Trommeln und Pfeifen oder alte Töpfe, Vuvuzela ... mitbringen - jedenfalls etwas - das ordentlich laut ist! Wir wollen gehört werden," schreibt Beushausen an seine Mitstreiter.


Natureum

Zuschuss
verfrüht?

16. 1. 2012. Nachdem sich der Kulturausschuss des Stader Kreistages kürzlich für den Natureum-Erweiterungsbau "Küstenwelten" ausgesprochen hatte, scheiterte am Montag im Finanzausschuss ein Antrag der Grünen, der Kreis möge den Bau der neuen Halle durch die Bereitstellung von 200.000 Euro als Zuschuss sowie von weteren 400.000 Euro als Verpflichtungsermächtigung sichern. Grünen-Fraktionschef Ulrich Hemke (Foto) sah in dem Abstimmungsergebnis bereits den "Abschied von der neuen Halle".

17. 1. 2012. Über den "Rückschlag für die Freunde des Natureums" berichtet ausführlich das "Hamburger Abendblatt" (Dienstag-Ausgabe). Die Zeitung zitiert den Abgeordneten Klaus Quiatkowsky (SPD), das Natureum solle zwar unterstützt werden, es sei jedoch "verfrüht", Haushaltsmittel einzusetzen, und den CDU-Vertreter Hans-Jürgen Detje ("Wir können keine weiteren Mittel in die Hand nehmen"). Landrat Michael Roesberg (parteilos) sei der Meinung, man müsse "erst über Inhalte und dann über die Finanzierung" sprechen.

Abendblatt-Autor Lars Koch weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es dem Landkreis Stade "finanziell besser als erwartet" gehe. Im ersten Haushaltsentwurf habe die Verwaltung noch mit einem Minus von rund 3,1 Millionen Euro gerechnet. Doch aufgrund erhöhter Schlüsselzuweisungen des Landes Niedersachsen für den Kreis Stade erwarte die Kreisverwaltung jetzt sogar mit einem kleinen Überschuss von etwa 6000 Euro.


Ostewehr

Alles ist
noch offen


Bremervörder Osteinsel mit Hafen und Wehr

17. 1. 2012. Das mit Spannung erwartete Gutachten der Uni Hannover zur Zukunft von Ostewehr und -schleuse in Bremervörde liegt seit gestern zwar vor, aber es erleichtert kaum die Entscheidung. Als "Gutachten, das nicht viel sagt", bezeichnet heute die Bremervörder Zeitung das Papier, das mögliche Varianten aufzeigt, aber keine bestimmte Lösung nahelegt.

Denkbar sei es, entweder das Wehr oder die Schleuse oder aber beide Barrieren durch eine Sohlgleite bzw. ein Umgehungsgerinne zu ersetzen, um  den Weg für Wanderfische wie Lachs und Stör wieder frei zu machen. Wie hoch die Obere Oste angestaut werden soll, ist zwischen Landwirten und Sportfischern umstritten. Im April wollen die Behörden das Gespräch mit den Beteiligten suchen und über ihre Pläne informieren. - Ausführlicher Bericht in der Bremervörder Zeitung.

Infoabend zu
Oste-Wehren


Wanderfisch-Hindernis Bremervörder Wehr

11. 1. 2012. Der SPD-Ortsverein Sittensen lädt alle interessierten Bürger zu einem Informationsabend am Mittwoch, 18. Januar, 19 Uhr, im Landhaus de Bur in Sittensen ein. Thema ist die Durchgängigkeit der Oste für Wanderfische wie Lachs und Stör. Geplant ist unter anderem eine Diskussion über die Entschärfung von Querverbauungen am Golfplatz und an der Wassermühle in Sittensen, die Zukunft von "Opas Stau" in Groß Meckelsen sowie des  Stauwehrs in Bremervörde. Eingeladen sind u. a.  Wilhelm Meyer vom Unterhaltungsverband Obere Oste und Volker Rebehn vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Mehr zum Thema auch auf der Website des Osteland-Arbeitskreises Wanderfische und auf unserer seit 2001 betriebenen SONDERSEITE zum Thema Oste-Stör.

Dank für Hinweise an Kurt Ringen und Wolfgang Schütz.


Verkehr

Bürgerbusse
im Gespräch


Bürgerbus-Initiatoren im Bahnhof Deinste

16. 1. 2011. Auch im Osteland können "Bürgerbusse" als verlässliche Ergänzung der wenigen bestehenden Busverbindungen dienen. Um für das Konzept zu werben und Erfahrungen auszutauschen, trafen sich Bürgerbusvereine und –Initiativen aus dem Kreis Stade am Sonntag im  restaurierten Deinster Bahnhof.

Ein Bericht von AG-Osteland-Mitglied Peter Wortmann steht in unserem Kanal OSTELAND.


Sandbostel

Das Lager
nach 1945


Interview mit Knoch - anhören

16. 1. 2012. Nach der Befreiung der Gefangenen aus dem Lager Sandbostel im April 1945 (siehe rechte Spalte) wurden in den Baracken an der Oste SS-, NS-Angehörige und Mitglieder von KZ-Wachmannschaften inhaftiert. Ab 1948 war Sandbostel ein Zuchthaus, dann ein Auffanglager für jugendliche DDR-Flüchtlinge, später ein Bundeswehrdepot. 

Jetzt wird das Lager zu einer Gedenkstätte umgestaltet, außerdem wird eine Dauerausstellung erarbeitet. Wie läßt sich die wechselvolle Nachkriegsgeschichte des Lagers in die Erinnerungsstätte integrieren? Darüber führte Redakteur Hans-Heinrich Obuch heute im Nordwestradio-Journal ein fünfminütiges Gespräch mit Habbo Knoch (Foto) von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten - hier anhören.

Ausführlich berichtet Redakteur Thomas Schmidt in der Bremervörder Zeitung (Montagausgabe) über den Festakt zum 20-jährigen Bestehen des Gedenkstättenvereins:

"Mit wachem Kopf und langem Atem": Allen Verleumdungen und Anfeindungen zum Trotz - der Bremervörder Historiker Dr. Klaus Volland brachte vor vier Jahrzehnten ein Thema an die Öffentlichkeit, von dem im Landkreis Rotenburg damals nur wenige etwas wissen wollten... Weiterlesen...

Diskussionen und Kritik als Chance: Der lange Weg zur Gedenkstätte – er ist begleitet von kleinen und großen Erfolgen, aber auch von Rückschlägen, Kritik und heftigen Diskussionen. Diesen Prozess als in höchstem Maße fruchtbar, notwendig und unvermeidlich zu begreifen – dafür warb Andreas Ehresmann, Projektkoordinator der Stiftung Lager Sandbostel... Weiterlesen...


Oberndorf

Energiewald
an der Oste?


Energiewald-Reportage im "Stern"

16. 1. 2012. Im Vorstand der neu gegründeten Oberndorfer Energie-Genossenschaft wird auch über die Möglichkeit nachgedacht, einen "Energiewald" anzulegen. Anlass ist eine entsprechende Reportage im aktuellen "Stern". Sogenannte Kurzumtriebsplantagen (KUP) aus schnell wachsenden Bäume wie Weiden und Pappeln - eine Alternative zur Vermaisung der Landschaft - dienen anderswo wie etwa in Ostfriesland bereits dem Ziel, Holz als nachwachsenden Rohstoff zu erzeugen. Mehr auf Wikipedia.

Maispilz
geht um


Naturschützer-Protest gegen Vermaisung

15. 1. 2011. Die öffentliche Kritik an der Vermaisung - siehe unsere SONDERSEITE - war eines der Themen der jüngsten Sitzung des Kuratoriums für Wirtschaftsberatung und der Beratungsringe im Altkreis Bremervörde, einer der Hochburgen des Maisanbaus in Niedersachsen. Harm Grobrügge, Sprecher des Biogasfachverbandes in Niedersachsen, sagte: "Wir fühlen uns als Bauern alle ungerecht behandelt." In einem Bericht der Lokalpresse heißt es über Grobrügges Stellungnahme weiter: "Gleichwohl räumte er ein, dass die Kritik richtig sei, dass durch den Maisanbau keine Fruchtfolge gesichert sei. Auch mache sich bereits der Maispilz breit. 'Hier müssen wir nach Alternativen suchen.' Als Beispiel nannte er Szarvasi, das ungarische Energiegras. 'Das ist eine Frage des Ertrages.'" Mehr über die Tagung auf Marktplatz Bremervörde.

Zum Thema:

> Bundesamt warnt vor Vermaisung
(Greenpeace-Magazin),

> Dramatischer Grünlandverlust
(Bundesamt füt Naturschutz).

Dank für Hinweise an Matthias Holl und Kurt Ringen.


Verkehr

Drama bei
Neuland


Retter an der Unfallstelle (Foto: Polizei)

15. 1. 2012. Zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem vier Autoinsassen schwere Verletzungen erlitten, kam es in der Nacht zum Sonnabend in der Nähe von Himmelpforten. Eine 18-jährige Fahranfängerin aus Oldendorf war gegen 3.30 mit ihrem 3er-BMW zusammen mit drei Bekannten auf dem Rückweg von einer Geburtstagsfeier in einem Motorradclub in Neuland/Oste auf der Landesstraße 113 nach dem Durchfahren einer Rechtskurve in Breitenwisch aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern gekommen. Sie hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war dann im rechten Seitenraum gegen mehrere Bäume geprallt.

Die Fahrerin und die männlichen Fahrzeuginsassen, alle aus Oldendorf und Himmelpforten und im Alter von 18, 21 und 35 Jahren, mussten nach der Erstversorgung durch drei Notärzte aus Stade, Hemmoor und Buxtehude mit schweren Verletzungen durch die Besatzungen von vier Rettungswagen aus Stade, Horneburg und Hemmoor in die Kliniken nach Stade, Buxtehude und Hamburg Altona gebracht werden. - Mehr auf der Website der Polizei.

Allein im Kreis Stade sind im vorigen Jahr 20 Menschen bei 15 Unfällen getötet und weit über 100 Menschen bei 100 Karambolagen schwer verletzt worden, meldet das Tageblatt (Montagausgabe). Die Polizei will mit verschärften Kontrollen reagieren.


Wassersport

Fit für den
Bootsschein


Vereinshaus mit Anleger des Bootsclubs Elm

15. 1. 2012. Wasserfreunde von der ganzen Oste haben jetzt Gelegenheit, sich für eine der schönsten Sportarten fit zu machen, die hier ausgeübt werden können: Am Sonntag, 22. Januar, 10 Uhr, startet im Bootsclub Elm/Oste ein neuer Kursus zum Erwerb des Sportbootsführerscheins See.  Kursleiter ist Joachim Hill aus Buxtehude. Um auf der Elbe, Oste und in den Küstenbereichen ein Sportboot führen zu dürfen, benötigt jeder, der ein Boot führen möchte, dessen Bootsmotor über 5 PS Leistung hat, diesen Schein.

Der Kursus bereitet die Teilnehmer fachlich und praktisch auf die Prüfung vor. Im theoretischen Teil werden Schifffahrtsrecht, Navigation, Wetterkunde, Seemannschaft, Sicherheit und Umweltrecht gelehrt. Für die praktische Prüfung wird An- und Ablegen, das Mann-über-Bord-Manöver, kursgerechtes Aufstoppen und Wenden auf engem Raum, Fahren nach Kompass und das Peilen geübt. Auch die wichtigsten Knoten und der Umgang mit der Rettungsweste werden trainiert.

Schulung ist jeweils sonntags ab 10 Uhr. Die Prüfung wird voraussichtlich im April vom Prüfungsausschuss für den Sportbootführerschein in Hamburg abgenommen werden. Wer Interesse hat, kann sich beim 1. Vorsitzenden des Bootsclubs Elm/Oste, Hauke Storm (Tel 04762/8130 ab 19.30 Uhr) informieren.

Mehr über das Sportbootrevier Oste auf www.blaues-netz-oste.de.



Selten in diesem Winter:
ein Sonnentag an der Schwebefähre
Foto: Sigrid Beyer, Osten


Osteland

Tage zum
Ankreuzen


Orte aktueller Entscheidungen im Osteland

15. 1. 2011. Der Montag und Dienstag der neuen Woche sollten im Kalender angekreuzt werden - als Tage dreier wichtiger Weichenstellungen und Vorentscheidungen für das Osteland.

>>> Montag, 16. Januar, Stade: Im Kreishaus befasst sich ab 8.30 Uhr der Finanzauschuss des Kreistages mit der Zukunft des Natureums Niederelbe - eine Entscheidung von großer Bedeutung für die Region Kehdingen-Oste. In Balje hat Bürgermeister Hermann Bösch (CDU) noch einmal an die Stader Kreispolitiker appelliert, Nordkehdingen nicht fallen zu lassen. Er und 14 seiner Bürgermeister-Kollegen von der Oste, von Zeven bis Neuhaus, haben im "Baljer Appell" der AG Osteland die Erhaltung der Zukunftsfähigkeit des Natureums gefordert. Mehr über die Bedeutung der anstehenden Entscheidung auf unserer Website www.tor.zur.oste.de und in der Regionalpresse.

>>> Montag, 16. Januar, Bremervörde: Seit Jahren wird um die Entschärfung des Bremervörder Ostewehrs gegrungen, um EU-Auflagen für einen "guten ökologischen Zustand" der Oste zu erfüllen und Barrieren für Wanderfische wie Stör und Lachs im Fluss zu beseitigen. Wie das geschehen kann, soll ein seit langem erwartetes Gutachten der Uni Hannover zeigen, das jetzt endlich fertiggestellt worden ist. Die Expertise mit dem Titel "Veränderungen des Wasserstandes durch Umbau der Wehranlage" soll am Montag mit Behördenvertretern "fachlich erörtert" und der Pressevorgestellt werden - genau einen Tag vor dem Abschied des zuständigen hannoverschen Umweltministers Hans-Heinrich Sander (FDP) aus seinem Amt (mehr weiter unten).

>>> Dienstag, 17. Januar, Lamstedt: Um 20 Uhr tritt um Bördehuus Lamstedt der Gemeinderat zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Einziges Thema: eine Arbeit Lamstedter Schüler über den rassistischen Heimatforscher Willi Klenck, nach dem noch immer eine wichtige Straße im Ortskern benannt ist (mehr auf der Website der Schule). Am 26. Januar soll die Arbeit der Schülergruppe "Zebras" der Schule am hohen Rade öffentlich vorgestellt werden. Wird sich der CDU-geführte Rat zur Umbenennung der Straße durchringen? Frühere Beiträge unserer Website zum Thema Klenck stehen im ARCHIV.


Sandbostel

Blumen für
Tabubruch


Geehrt: Dr. Klaus Volland (M.)

14. 1. 2012. Jahrzehntelang schwiegen die Einheimischen über das einstige Lager an der Oste - dann kam der Historiker Dr. Klaus Volland, brach das Tabu und gründete einen Verein mit dem Ziel, am früheren Tatort Sandbostel eine Dokumentations- und Gedenkstätte einzurichten. Jetzt wurden Volland und einige seiner Mitstreiter in Bremervörde bei einer Feier zum 20-jährigen Bestehen des Vereins geehrt.


Einstiges Lager Sandbostel (britisches Luftbild)

Vollands einst unter vielen Anfeindungen entwickelte Vision steht mittlerweile kurz vor der Verwirklichung: 2013 sollen in Sandbostel zwei Ausstellungsgebäude mit Informationen zum Gefangenenlager und über dessen spätere Nutzung eröffnet werden.

> Bericht in der rechten Spalte.



.
Hechthausen / Offensen

Bilder von
der Oste

12. 2. 2012. Der Oste-Kulturpreisträger Hermann Tödter (Foto) aus Zeven ist ein gefragter Gast bei Veranstaltungen im gesamten Osteland. Am Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr, im Restaurant "Ostekrone" in Hechthausen zeigt der vielfach preisgekrönte Naturfotograf (mehr) beim örtlichen Heimatverein seinen Vortrag "Die Oste – Faszination einer Landschaft, 2. Teil: Von Bremervörde bis zur Mündung". Wie der Vereinsvorsitzende Klaus J. Torborg mitteilt, ist der Eintritt frei. Gäste sind willkommen.

Tödter präsentiert neue Oste-Aufnahmen außerdem am Freitag, 20. Januar, 19 Uhr, auf der Bauerndiele der AG-Osteland-Mitglieder Brigitte Kammigan-Brandt und Harald-Gerd Brandt, in Offensen, Heidjers Ruh 12. Mehr...

Lesetipp:

> Hermann Tödter - Historisches an der Oste
(Zevener Zeitung)


Balje

Schatz im
Natureum


Ausgangspunkt: die mysteriöse Schatzkarte

12. 1. 2012. ImNatureum Niederelbe - dessen Zukunft am Montag Thema im Stader Kreistag ist (siehe www.tor.zur.oste.de) - wird im Rahmen des Winterprogramms am Sonntag, 22. Januar, ab 14.30 Uhr, ein Schatz gesucht. Mitmachen dürfen Kinder bis zu 10 Jahren. Die Spielidee: Im Büro des Natureums ist eine mysteriöse Flaschenpost aufgetaucht, in der sich eine Schatzkarte befindet. An der Flasche ist ein Zettel angebracht, auf dem steht: "Nur durch Kinderhand zu öffnen."  Um nicht den Fluch des Schatzes heraufzubeschwören, ist das Natureum auf die Mithilfe möglichst vieler Kinder angewiesen, damit der Schatz des Kapitäns am Ende auch gefunden wird...

Einzelheiten - etwa zur Anmeldung der Teilnehmer - stehen in unserem Kanal OSTELAND.


Presseschau

> Bauern erörtern Maisproblematik
(Marktplatz Bremervörde),

> Grünen-MdL gegen Elbvertiefung
(Grüner Kreisverband Stade),

> Biogasanlage weckt Mißtrauen
(Lüneburger Landeszeitung),

> Lager Sandbostel mit starker Resonanz
(Zevener Zeitung).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


Osteland

TV-Thema
Natureum


Heimat-live-Reporter Wagner in Osten

13. 1. 2012. Der Kampf um das Natureum Niederelbe nähert sich einer entscheidenden Phase: Am kommenden Montag, 16. Januar, 8.30 Uhr, befasst sich der Stader Kreistag mit der kürzlich auf Eis gelegten Erweiterung des Naturkundemuseums um das Projekt "Küstenwelten" - siehe unsere Sonderseite www.tor.zur.oste.de.

Entsprechend stark ist das Medieninteresse. Gegenüber dem TV-Sender Heimat live unterstrich der Vorsitzende der AG Osteland, Jochen Bölsche (Foto), in Osten die Bedeutung des Natureums "als - neben der Schwebefähre - wichtigster Tourismusmagnet des Ostelandes" und als "kultureller Leuchtturm" der Region. Im Interview mit Reporter Matthias Wagner sagte er, der Landkreis Stade müsse seiner Verantwortung nicht nur für den "Speckgürtel" nahe Hamburg, sondern auch für die strukturschwache Region Kehdingen-Oste gerecht werden.

Der Beitrag wird am heutigen Freitag, 13. Januar, 17 Uhr, aufheimatLIVE Niederelbe gezeigt, wie der Sender auf seiner Facebook-Seite mitteilt. heimatLIVE können alle EWE-Kunden empfangen, die über einen EWE-DSL-Anschluss mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 2 Mbit/s verfügen.

Unter der Überschrift "Initiative kämpft für Küstenwelten" berichtet auch das Hamburger Abendblatt über den "Baljer Appell" der AG Osteland und die Aktivitäten der Initiative "Pro Küstenwelten" für ein zukunftsfähiges Natureum.

In einem Kommentar fordert Abenblatt-Autor Lars Koch, "im Mittelpunkt aller Überlegungen" der Stader Kreispolitiker müsse stehen, "das Natureum wieder attraktiver zu machen". Außerdem dürften "die bereits zugesagten Fördermittel, immmerhin eine Million Euro, nicht verloren gehen".


Wassersport

MLU-Mann
wird Skipper

11. 1. 2012. Der neue Geschäftsstellenleiter der Maritimen Landschaft Unterelbe (MLU) in Grünendeich, Matthias Bunzel, 33, ist Wassersportfreund. Demnächst will er seinen Sportbootführerschein machen. Welche Pläne der 33-jährige Nachfolger von Karin Warnke für die Region an Elbe und Oste hat, steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.


Presse

Echo am
Oberlauf


Zevener Zeitungsseite - vergrößern

11. 1. 2012. Die Tätigkeit der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. findet weiterhin starke Resonanz auch am Oberlauf des Flusses. Die heutige Ausgabe des traditionsreichen Vereinsblatts aus dem Hause der Zevener Zeitung, das in den Samtgemeinden Zeven, Sittensen, Selsingen und Tarmstedt an sämtliche Haushalte verteilt wird, widmet der in Osten/Oste ansässigen "Lobby für die Oste" eine ganze Zeitungsseite.


Großenwörden

Blaue Sparte
startet durch

11. 1. 2012. Im Osteland ist ein neuer Wassersportverein entstanden. Die entsprechende neue Abteilung des TSV Großenwörden hielt ihre erste Jahreshauptversammlung an diesem Mittwoch, 11. Januar, 19.30 Uhr, im Großenwördener Hof ab. Wie Mitnitiator Jens Lüneberg (Foto) mitteilt, brauchen Interessierte, die bereits in irgendeinem Verein des Landessportbundes Niedersachsen Mitglied sind, keinen zusätzlichen Beitrag für den TSV Großenwörden zu entrichten oder in den TSV einzutreten; für sie fällt lediglich der Beitrag für die Wassersportsparte an. Informationen bei Brigitte Sawatzki (E-Mail) oder Jens Lüneberg (E-Mail).


Jahrestage

Flut von
Terminen


Stader Sturmflut-Programm (Ausschnitt)

11. 2. 2012. Nicht nur an der Oste wird der Februarflut des Jahres 1962 gedacht (siehe www.wilde.oste.de). Für die niedersächsische Unterelbe hat der Stader Geschichts- und Heimatverein zum 50. Jahrestag der Katastrophe ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm vorgelegt. Ein Flyer mit vielen Terminen steht hier zum Download bereit.


Sturmflut-Artikel im Ostener Kalender

Der jetzt in Osten erschienene Jahreskalender der Vereine berichtet über die Aktivitäten der AG Osteland zum Sturmflut-Gedenken im Februar.


Sonderstempel der Deutschen Post

Für eine Gedenkausstellung in Drochtersen-Assel hat die Post bereits einen Sonderstempel vorbereitet.


Schwebefähren

Preis für la
Fährstuv


Schwebefähren-Infozentrum in Rochefort

10. 1. 2011. Auch die letzte französische Schwebefähre erweist sich als Tourismusmagnet. Für das Info-Zentrum "Maison du transbordeur" (Website) - eine Art große Schwester der Ostener Fährstuv - wurde die Stadt Rochefort gestern mit dem Tourismuspreis des Departments Charente-Maritime ausgezeichnet, wie die Zeitung SudOuest meldet. Besondere Anerkennung erfuhr bereits im November ein iPad-App für die Schwebefährenstadt.

Das Info-Haus (Website) an der Schwebefähre besteht seit 10 Jahren. Auch wir gratulieren! - Mehr aus Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.


Sturmflut

Angst hinter
den Deichen

8. 1. 2012. Unter der Überschrift "Angst hinter den Deichen" schildert die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) den aktuellen Stand der Debatte über die Elbvertiefung an der Schwelle des Entscheidungsjahres 2012. Zitiert wird unter anderem Walter Rademacher (Foto) aus Neuhaus, der Sprecher des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung und 2. Vorsitzende derAG Osteland. Der SZ-Artikel steht hier im Netz. - Nach Informationen des Wedel-Schulauer Tageblatts plant der Bund, für Schiffe auf der Unterelbe ein Tempolimit einzuführen. Die auf der Elbe bisher empfohlenen Richtgeschwindigkeiten für alle Schiffsgrößen sollen im Zuge der geplanten Elbvertiefung als verbindliche Maximalgeschwindigkeiten festgeschrieben werden, damit Schäden an der Uferbefestigung (Foto hier) vermieden werden. Mehr...


Tourismus

Premiere in
Iselersheim


Bremervörder Reisemesse (Foto: Bölsche)

8. 1. 2012. Erstmals fand an diesem Sonntag in Bremervörde eine Reise- und Freizeitmesse statt. Bei der von der Bremervörder Zeitung organisierten und ausgerichteten Messepremiere im Gasthof Pülsch im Ortsteil Iselersheim präsentieren die Stadt Bremervörde und die Samtgemeinde Geestequelle an einem neuen Messestand unter anderem die jüngste Ausgabe des Bremervörder "Urlaubs-ABCs". Vorgestellt wurden von der Bremervörder Touristikerin Barbara Norden zum Beispiel der Natur- und Erlebnispark unweit der Oste und die vielfältigen Radwandermöglichkeiten, darunter natürlich auch die Deutsche Fährstraße, die ihren Ausgangs- bzw. Endpunkt in Bremervörde hat und auch auf der Stadt-Website beworben wird, sowie der neue Oste-Radweg Tostedt - Balje-Natureum.


Bremervörder Touristikerin Barbara Norden

Erhältlich ist die Neuauflage des Bremervörder "Urlaubs-ABCs" kostenlos in der Tourist-Information Bremervörde, Tel. 04761/987-142, Fax 04761/987-143, E-Mail: touristik@bremervoerde.de. Für Unterhaltung sorgten während der Reisemesse die Bläsergruppe der Jägerschaft Bremervörde sowie die Eleven der Ballettschule "Footsteps" aus Elm.


Vereine

Angler für
Naturschutz


Angelgewässer Hackemühlener Teiche

9. 1. 2011. Aus Anlass des ersten diesjährigen Arbeitsdienstes der Ostener Sportfischer am Sonnabend, 11. Februar, 13 Uhr, an der vereinseigenen Teichanlage Hackemühlen (Samtgemeinde Lamstedt) erinnert der Vorstand des SFV "Oste" e. V. daran, dass  Hege und Pflege der Gewässer sowie der praktizierte Naturschutz zu den vornehmsten Aufgaben der Sportfischer zählen.

Dies sei, so der 1. Vorsitzende Wolfgang Schütz, auch in der Vereinssatzung festgeschrieben. Dort heißt es: "Der Naturschutz ist ein vorrangiges Anliegen des Vereins. Die Angelfischerei soll in einem sinnvollen Verhältnis zu den Anforderungen des Landschafts- und Naturschutzes betrieben werden. Die durch die Angelfischerei bedingte Anwesenheit der Mitglieder in der Landschaft sowie ihre Naturbeobachtungen sind für den Verein Auftrag und Verpflichtung, alle Gewässer, besonders Flüsse, Teiche und Bäche, unter Beobachtung ihrer Biotoperfordernisse so zu pflegen, dass die Artenvielfalt in ihnen erhalten und gefördert wird. Ebenso ist es für den Verein Möglichkeit und Aufgabe, das Interesse der Mitglieder an der Angelfischerei durch vielseitige Aktivitäten zu einem verstärkten Engagement im Naturschutz weiterzuentwickeln."


Oste-Tourismus

Stör Stups
lockt Kids


Jung-Stör vor Auswilderung in der Oste

7. 1. 2011. Das im vorigen Jahr erfolgreich gestartete Projekt "Oste-Natur-Navi" wird ausgebaut: In der kommenden Saison gibt es für die ausleihbaren Geräte eine Erweiterung für 6- bis 14-Jährige. Die Kids sollen mit einer kindgerechten Leitfigur namens "Stör Stups" für Naturerkundungen zwischen Bremvervörde und Hechthausen gewonnen werden.


Bald mit Stör-Version: Oste-Natur-Navi-Gerät

Wie das Stader Tageblatt (Wochenendausgabe) weiter berichtet, ist der Verein für Naturerlebnisse (Tidenkieker, Vogelkieker, Moorkieker usw.) Träger des 25.000-Euro-Vorhabens, das mit 20.000 Euro von der Vattenfall-Umweltstiftung gefördert wird.

Die Oste-Natur-Navis können auf dem Geesthof in Hechthausen und im Gasthof Zum Osteblick (Plate) in Gräpel ausgeliehen werden. Mehr steht auf der Website zum Projekt.


Obere Oste

Pegel nahe
Rekordwert

7. 1. 2012. Die enormen Regenmengen der letzten Tage haben dazu geführt, dass sich der Wasserstand der Oste in ihrem Oberlauf den bisherigen Rekordmarken genähert hat. Äcker, Wiesen und Auwälder an der Oste und ihren Zuflüssen stehen vielfach unter Wasser.

Das Überschwemmungsgebiet im Raum Zeven sei "vielfach mit Mais bepflanzt; über die jetzt unvermeidlichen Nährstoff-Einträge dürften Naturschützer nicht gerade erfreut sein", schreibt die Zevener Zeitung. Mehr....


Oberndorf

Öko-Strom
für Ostedorf


Gestern: Gründung der Energie-Genossenschaft

6. 1. 2012. Historischer Tag für Oberndorf: Rund 160 Bürger gründeten gestern abend eine Ökoenergie-Genossenschaft und stellten spontan über 43.000 Euro für erste Projekte zur Verfügung.

Gemeinsames Ziel, erdacht im Zuge des Dorferneuerungsprozesses: Alternative Energie soll vor Ort produziert werden - und der Erlös im Dorf bleiben, zwecks Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum. - Ausführlicher Bericht über das Modellprojekt in der rechten Spalte.


Altenpflege

Lohndrücker
in Hemmoor

6. 1. 2012. Über einen Streit um Lohndrückerei in kirchennahen Altenpflege-Einrichtungen in Hemmoor, Lilienthal, Ritterhude, Osterholz-Scharmbeck und Ihlienworth berichtet heute der Weser-Kurier.


Theater

Start in die
Plattsaison


Oederquart: Premiere am 28. Januar

5. 1. 2011. Noch wenige Wochen, dann beginnt in der Region Kehdingen-Oste die Theatersaison op Platt. Bereits am Sonnabend, 28. Januar, 20 Uhr, ist Premiere in "Witt's Gasthof zur Post" in Oederquart, wo die Nordkehdinger Komödianten das Volksstück "De Düwelsblitz" zeigen; es folgen zehn weitere Aufführungen (Anmeldung unter Tel. 04779-8686, mehr auf der Website der Theatermacher).


Hechthausen: Premiere am 2. März

Am Freitag, 2. März, 19.30 Uhr, beginnt in der "Ostekrone" in Hechthausen die erste von fünf Aufführungen des Dreiakters "Rommé to drütt" durch die Theatergruppe des Heimatvereins Hechthausen um Jürgen Dahms und Julia Pubanz, die das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Der Vorverkauf startet kommende Woche u. a. bei "Molto bene" in Hechthausen; alle Termine stehen auf der Website der Gruppe.


Drochtersen-Hüll: Premiere am 10. März

Die weit über die Region hinaus bekannten Hüller Theoterspeeler (siehe Website von Thorben Offermann) legen am Sonnabend, 10. März, los mit der ersten von zwölf Aufführungen von "Tratsch in't Treppenhus" im Hüller Dorfgemeinschaftshaus. Wegen der großen Nachfrage empfiehlt sich auch hier eine Kartenrevervierung (bei Hertha Stelling unter 04775/308 oder per Email).

Behrens sucht
Mitspieler ab 11

Aber auch auf Hochdeutsch wird gespielt: Vom 14. Juli bis 12. August zeigt der Oberndorfer Verein Kultur auf dem Lande in einem Pappelwald zwischen Cadenberge und Oberndorf eine "sehr freie Fassung" von Aristophanes' Komödie "Die Vögel". Theatermacher und AG-Osteland-Mitstreiter Hartmut Behrens (Foto) sucht noch Mitspieler ab 11 Jahren , die an allen zehn Wochenend-Terminen dabei sein können: "Nur Mut, es können auch Anfänger als Schauspieler mitmachen! Wer sich nicht gut genug fühlt, den kann ich gut genug machen, darin habe ich Erfahrung."


Natureum

Das Ende
der Sonne


Natureum-Thema Sternenhimmel

6. 1. 2012. Wie entwickeln sich Sterne? Was passiert, wenn ihr Ende naht? Werden die Menschen das Ende der Sonne erleben? Das sind Fragen, die nicht nur Hobby-Astronomen interessieren. Unter dem Titel "Wir sind alle Sternenkinder" wird Heiner Drescher am Sonntag, 15. Januar, 14.30 Uhr, im Natureum Niederelbe spannende Antworten liefern. Er war bereits im April vergangenen Jahres im Küstennaturmuseum an der Ostemündung zu Gast gewesen.


Osteland

Lebendiges
Offensen


Animierte Homepage des Offenser Vereins

5. 1. 2012. Der Zevener Fotokünstler und Ostepreisträger Hermann Tödter (Foto; mehr) zeigt seine faszinierenden Oste-Aufnahmen am Freitag, 20. Januar, 19 Uhr, auf der Bauerndiele der AG-Osteland-Mitglieder Brigitte Kammigan-Brandt und Harald-Gerd Brandt, in Offensen, Heidjers Ruh 12.

Veranstalter ist der Offenser Verein Dorfgemeinschaft, der auf seiner außergewöhnlich gut gestalteten Homepage (mit animierter Startseite) über die Geschichte des Dorfes berichtet, das bei Heeslingen, unweit von Zeven, liegt und der sich der Erhaltung und Pflege des  Brauchtums widmet. Seit der Vereinsgründung 2002 werden nahezu alle Veranstaltungen im Dorf wie Sommerfeste, Weihnachtsmärtkte oder Laternenumzüge durch den heute von Ingrid Martens, Ingrid Meinert und Julia Kammigan geleiteten Verein organisiert.

Die Oste bei Offensen ist bei Wassersportlern beliebt, das Befahren ist allerdings nur bei grünem Pegelstand (siehe unten) erlaubt, d. h. wenn sie eine Paddellänge Wasser unter dem beladenen Boot haben, das sind 50 cm über Grund.


Natureum

Das versteht
kein Bürger


Mahnt zur Gemeinsamkeit: Heinrich von Borstel

3. 1. 2012. Heinrich von Borstel, 75, der große alte Mann der Kehdinger Politik, redet Klartext: Das Natureum Niederelbe habe dann eine Zukunft, wenn die Unterstützer über die Parteigrenzen hinweg "eine gemeinsame Sprache sprechen" und sich im Kreis Stade für die baldige Umsetzung des bereits vorliegenden Erweiterungskonzepts ("Küstenwelten") einsetzen. Damit warnte der langjährige Bürgermeister, Landtags- und Kreistagsabgeordnete am Dienstagabend davor, weitere Jahre in Planungsarbeiten zu investieren - mit unklaren Kosten und mit ungewissem Ausgang.

Starke Unterstützung fand der Sozialdemokrat von Borstel, Vorsitzender des Tourismusvereins Kehdingen, bei der jüngsten Sitzung der Natureum-Freunde im Oederquarter Gasthof "Zur Post" bei dem kämpferischen Baljer BürgermeisterHermann Bösch (CDU): Der Landkreis Stade müsse jetzt sein "Wort halten" und die vorliegenden Natureum-Pläne umsetzen, statt das strukturschwache Kehdingen "fallen zu lassen". Bösch: "Da wurde 10 Jahre geplant, plötzlich heisst es - ratzfatz - keine Bürgschaft möglich, das versteht kein Bürger."

"Größter anzunehmender
Schildbürgerstreich"


Aufmerksamer Zuhörer: CDU-MdL Seefried (l.)

Vor dem "größten anzunehmenden Schildbürgerstreich" warnte namens der AG Osteland deren Vorsitzender Jochen Bölsche in der von Maike von Zedlitz (l.) und Marlis Oschmann (r.) geleiteten Sitzung der Initiative "Pro Küstenwelten": Werde das fertig durchgeplante und schon baugenehmigte Projekt jetzt zu den Akten gelegt, seien nicht nur die Planungskosten perdu (rund 200.000 Euro) und die zwar bewilligten, aber befristeten Fördermittel (über eine Million Euro) gefährdet. Angesichts bereits jetzt rückläufiger Besucherzahlen stehe, wenn es nicht rasch zu der dringend notwendigen Neugestaltung komme, sogar die Zukunft des Küstenmuseums auf dem Spiel, das als Tourismusmagnet und kultureller Leuchtturm für die strukturschwache Region nicht ersetzbar sei.


SPD-Politikerinnen Tiemann und Pfaffenberger

Während der Abgeordnete Kai Seefried (CDU) unter Hinweis auf die Finanzlage des Kreises "Wasser in den Wein" der Hoffnung auf rasche Realisierung des Projekts Küstenwelten in der vorliegenden Form goss, machte sich seine Landtagskollegin Petra Tiemann (SPD), flankiert von der Parteifreundin und Kreistagsabgeordneten Martina Pfaffenberger, dafür stark, alternative Finanzierungsquellen zu sondieren.

Der Grünen-Kreisfraktionschef Ulrich Hemke (Foto) wiederum forderte den Landkreis auf, "Farbe zu bekennen" und - nicht zuletzt wegen seiner Ausgleichsfunktion - das vorliegende Konzept zeitnah umzusetzen. In der Runde der Natureum-Freunde wuchs - auch angesichts der breiten Zustimmung zum Baljer Appell - die Hoffnung, dass das vor zwei Monaten konstatierte "endgültige Aus" für die Küstenwelten-Erweiterung vorschnell verkündet worden ist. Nach dem Kulturausschuss könnte auch der Finanzausschuss des Kreises am 16. Januar ein positives Votum abgeben, hofft der Grüne Hemke. Er zitierte dazu eine leicht optimistisch stimmende schriftliche Äußerung des parteilosen Landrats Michael Roesberg: "Vielleicht geht ja doch noch alles gut."

Viele weitere Informationen auf unserer Natureum-Website www.tor.zur.oste.de.


Wassersport

Bußgeld für
Flachpaddler


Wassersportler auf der Oberen Oste

4. 1. 2012. Der Landkreis Rotenburg will sich für einen besseren Interessenausgleich zwischen Wassersport und Naturschutz einsetzen. Weil Kanuten häufig das Fahrverbot auf der Oste bei rotem Pegelstand (Niedrigstwasser!) missachten, sollen Zuwiderhandlungen künftig als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können.

Das kündigt Landrat Hermann Luttmann heute in der Bremervörder Zeitung an, nachdem der Artenschutzbeauftragte der Sportfischer, Ostepreisträger Ernst Peters (Zeven), darüber Klage geführt hat, dass zahlreiche Bootstouristen sich über die eindeutige Regelung hinwegsetzen. - Weiterlesen in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.

Bitte lesen Sie dort auch:

> Wieder Schipperball in Hechthausen


Osteland

Widerhall an
der Wümme


Osteland-Bilanz in der Rotenburger Rundschau

3. 1. 2012. Auch an der Wümme, in der Kreisstadt Rotenburg, findet die Arbeit der AG Osteland Resonanz. Ausführlich berichtet die Rotenburger Rundschau heute über die Jahresbilanz der "Lobby für die Oste". Der Pressebericht, illustriert mit einem winterlichen Oste-Foto von Thomas Schütt (Lamstedt), kann hier online gelesen werden.


Osteland

Beistand für
Natureum


Das Baljer Küstennaturmuseum im Winter

2. 1. 2012. Besorgt äußern sich viele Vermieter zurzeit über die ungesicherte Zukunft des Natureums Niederelbe, für dessen Ausbau sich Touristiker von der gesamten Oste durch Unterzeichnung des Baljer Appells engagieren. Typische Meinungsäußerung: "Wir als Ferienhausanbieter sind sehr an der Erweiterung des Natureums Niederelbe interessiert," so Martina und Jens Mählmann aus Oberndorf-Bentwisch: "Das Natureum wird von unseren Feriengästen mit großer Begeisterung besucht und dient damit als großer Magnet für das Feriengastangebot unserer Region."

Die Mählmanns haben sich daher entschlossen, das Herz-Logo der Natureum-Freunde (siehe Abbildung) auf ihrer Website www.bentwisch-oste.de zu platzieren - mit einem Link zur aktuellen Natureum-Sonderseite www.tor.zur.oste.de.

Kehdingen registriert
85.000 Übernachtungen


Postkarte mit.Ferienhaus in Drochtersen-Hüll

3. 1. 2011. "Der Tourismus in Kehdingen boomt," meldet das Stader Tageblatt (Dienstag-Ausgabe) unter Berufung auf Heinrich von Borstel. Der Vorsitzende des Touristikvereins Kehdingen, zuständig für die Gemeinde Drochtersen und die Samtgemeinde Nordkehdingen, hat 2011 eine Zunahme der Übernachtungen in Häusern mit mehr als neun Betten um 13,4 Prozent registriert. Unter Berücksichtigung von kleineren Pensionen sowie Ferienwohnungen, Wohnmobilen und Booten summiert sich die Zahl der Übernachtungen nach Schätzung des Vereins auf 85.000.

Leserbrief: Politik auf
seltsamen Wegen

2. 1. 2011. Das Hamburger Abendblatt hat den folgenden Leserbrief von Gunter Gärtner aus Balje veröffentlicht:

"Viele Jahre habe ich mit meiner Familie und Freunden das Natureum in Balje besucht und wir erlebten immer einen rundum gelungenen Ausflugstag. Seit einiger Zeit verfolge ich die Berichte über das Naturkundemuseum und muss meiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, dass hier neuerdings seltsame Wege beschritten werden.

Wie ist es möglich, dass nach 10-jähriger Planung das Projekt Küstenwelten als Neubau einer Ausstellungshalle und neuer attraktiver Impuls im Eingangsbereich des Natureums platzen konnte?

Die Einrichtung hat in den letzten Jahren Einsparungen durchgeführt, um Eigenmittel von zirka 350 000 Euro bereitstellen zu können, als Voraussetzung für Fördergelder. Diese stehen seit über einem Jahr in Höhe von einer Million Euro zum Abruf bereit.

Was seitdem folgte, ist wirklich erstaunlich. Obgleich alle Genehmigungen für Hallenbau und Ausstellung vorlagen, wurde ein Großteil der Eigenmittel durch eine veranlasste Neuplanung aufgebraucht, und die Kosten für den Neubau stiegen erheblich. Dies führte schließlich zu seiner Absage.

Im Eingangsbereich bleibt eine Schneise der Verwüstung durch bereits abgeholzte Bäume an der Stelle, an der die Halle Küstenwelten geplant war. Das Schild mit dem Hinweis darauf wurde abgebaut. Glücklicherweise haben sich viele Bürger, die Initiative Pro Küstenwelten, die AG Osteland, Gewerbetreibende und Politiker aller Parteien für den Neubau entschieden und kämpfen gegen seine Versenkung.

Was könnte der Neubau bewirken? 1. könnte er den Tourismus in der Region fördern. 2. als Besuchermagnet für unsere Region attraktiver werben, und er könnte das Natureum nachhaltig stärken und zur Wertschöpfung beitragen.

Als Einwohner von Balje fühle ich mich sehr betroffen von den derzeit negativen Maßnahmen und hoffe auf eine gute Wendung für die Halle Küstenwelten. Das Natureum hätte außerordentliche finanzielle Unterstützung durch den Landkreis für den Neubau verdient.

Ich kann mir eigentlich nur schlecht vorstellen, dass die zuständige Verwaltung bewusst unsere Region ins Abseits stellen möchte."


Natureum

Gespräch in
Oederquart


Politiker Heinrich von Borstel, Petra Tiemann

 Politiker Kai Seefried, Martina Pfaffenberger

3. 1. 2012. In die Debatte um die Zukunft des Natureums in der Ostemündung kommt Bewegung. Nach den breiten Protesten gegen die Überlegungen einiger Stader Kreispolitiker, die seit zehn Jahre geplante "Küstenwelten"-Halle einzusparen, findet an diesem Dienstag, 3. Januar, 19 Uhr, im Gasthaus "Zur Post" in Oederquart  auf Einladung der Bürgerinitiative "Pro Küstenwelten" um Maike von Zedlitz (Balje-Hörne) eine Art Spitzengespräch mit bekannten Regionalpolitikern statt.


Neue Osteland-Website zum Natureum

Die Landtagsabgeordneten CDU-MdL Kai Seefried (CDU) und Petra Tiemann (SPD) sowie die SPD-Kreispolitikerin Martina Pfaffenberger wollen sich einer offenen Diskussion stellen. Zum Ausbau des Natureums bekannt hat sich auch der langjährige Landes- und Kreispolitiker Heinrich von Borstel, der auch dem Kuratorium des Natureums vorsteht.

Für die Erhaltung der Zukunftsfähigkeit des Küstenmuseum haben sich unter anderem 15 Bürgermeister und Dutzende von Vereinsvorständen aus der Region Kehdingen/Oste ausgesprochen. - Viele Beiträge zu diesem Thema hat die AG Osteland auf ihrer neuen Website www.tor.zur.oste.de gebündelt.

Zum Thema:

> AG Osteland: Kreis soll Natureum helfen
(Niederelbe-Zeitung)


Kehdingen-Oste

Stadt schätzt
Krimiland

10. 1. 2012. Hamburg entdeckt mehr und mehr das fruchtbare Krimiland vor seinen Toren. Immer häufiger lesen Autoren aus der Region Kehdingen-Oste vor Hamburger Publikum. Ebenso geschätzt wie der Drochterser Rechtsanwalt Wilfried Eggers ist dessen Autorenkollege und Nachbar Thomas B. Morgenstern (Foto), der während einer "Langen Nacht des Syndikats" - weitere Mitwirkende: Helga Beyersdörfer, Dagmar Fohl, Michael Koglin - am diesem Freitag, 13. Januar, 19.30 Uhr, im Hachez-Chocoversum aus seinem jüngsten Buch "Milchfieber" liest (Moderation: Bärbel Dahms, Eintritt 10 Euro).

Morgenstern, Jahrgang 1952, ist Bio-Bauer in Aschhornermoor und Vater von drei Kindern. Studiert hat er Germanistik und Theaterwissenschaften, Chemie und Biologie. Seit 1981 bewirtschaften er und seine Frau gemeinsam mit einer anderen Familie einen biologisch-dynamischen Bauernhof . Die besten Ideen kommen ihm beim Melken: "Danach muß ich immer sofort an den Computer!"

Im Krimiland an der Oste sind neben rund 200 Krimi-Drehbüchern auch 47 Kriminalromane angesiedelt oder verfasst worden. Im neuen Jahr erwartet das Osteland-Projekt Krimiland Kehdingen-Oste den 50. Ostekrimi.

Mehr auf www.krimiland.de, in unserem oste.de-Kanal KRIMILAND und auf Facebook:


Presse

Blatt mit
Weitblick


Neue Kehdingen-Oste-Lokalseite (Ausschnitt)

2. 1. 2012. Der Redaktion des Stader Tageblatts ist zum Jahresbeginn eine durchgreifende Reform ihres Lokalteils gelungen: Ausgeweitet wird zum einen die Lokalberichterstattung - etwa aus der Region Kehdingen/Oste, der künftig Tag für Tag eine Seite gewidmet sein wird; damit soll dem kreisangehörigen Teil des Ostelandes (Nordkehdingen, Drochtersen, Himmelpforten, Oldendorf) mehr Aufmerksamkeit zuteil werden. Themen von ortsübergreifender Bedeutung (in der heutigen Ausgabe: der Nahverkehr) können verstärkt ins Visier genommen werden.

Zum anderen verspricht Chefredakteur Wolfgang Stephan den Lesern im Wortsinne mehr Weitblick: Künftig sollen häufiger auch Nachrichten aus den Nachbarkreisen gedruckt werden. Als Beispiel nennt das Tageblatt heute in einem Editorial die Oste-Gemeinden Bremervörde und Sittensen im benachbarten Landkreis Rotenburg/Wümme. Nicht nur in der Arbeitsgemeinschaft Osteland, die sich dem gesamten 1800 Quadratkilometer großen Einzugsbereich der Oste in den Kreisen CUX, STD, ROW und WL widmet, wird diese Neuausrichtung begrüßt.


Sturmflut 1962

Appell an
Zeugen


Historisches Foto in der Bremervörder Zeitung

2. 1. 2011. Nach der Niederelbe-Zeitung hat heute auch die Bremervörder Zeitung an Augenzeugen der Februarflut des Jahres 1962 appelliert, ihre Erinnerungen festzuhalten. Unter dem Foto eines Hilfseinsatzes an der Oste (siehe oben) bittet das Blatt aus Anlass des bevorstehenden 50. Jahrestages der großen Flut seine Leser, Fotos und Erinnerungen an die Katastrophe im Raum Bremervörde an Redakteur Rainer Klöfkorn (Tel. 04761/99736) zu übermitteln.


Osteland unter Wasser: Februarflut 1962

Zugleich bereitet die AG Osteland, wie berichtet, gemeinsam mit dem Natureum Niederelbe eine Ausstellung zur Februarflut 1962 im Osteland vor. Ansprechpartner sind Osteland-Vize Walter Rademacher (Tel. 04752-841074) und die Ortsheimatpfleger der Region.

Mehr unter www.wilde.oste.de.


AG Osteland

Mit Volldampf
ins neue Jahr

2. 1. 2012. Mit Volldampf startet die AG Osteland ins neue Jahr. Rund ein halbes Dutzend Veranstaltungen stehen allein in den nächsten Wochen an, darunter der 8. Tag der Oste, die Jahresversammlung 2012, die Eröffnung einer Gedenkausstellung zur Februarflut 1962, die Debatte zur Zukunft des Natureums und ein Info-Abend des Blauen Netzes Oste zum Thema Hochseesegeln.


Neujahrsrundbrief der AG Osteland - lesen

Alle Termine und Infos stehen im Neujahrs-Rundbrief der AG Osteland, der hier abgerufen werden kann (PDF-Datei).


Neues in der
Lokalpresse...

> Grüne klagt gegen Elbvertiefung
(Grüner Kreisverband Stade),

> Biogasanlage weckt Mißtrauen
(Lüneburger Landeszeitung),

> Lager Sandbostel mit starker Resonanz
(Zevener Zeitung),

> AG Osteland zieht Jahresbilanz
(Sonntagsjournal, Bremervörde),

> Sportfischer bei der AG Osteland
(Treffpunkt Sittensen),

> AG Osteland: Kreis soll Natureum helfen
(Niederelbe-Zeitung)

...und anderswo

> Wulff im Schatten der Wahrheit
(Frankfurter Allgemeine Zeitung),

> Wulff - Vom Stamme Nimm
(Sprengsatz - Das Blog aus Berlin),

> Angst hinter den Deichen
(Süddeutsche Zeitung).


Elbvertiefung

Unter neuer
Webadresse


Website der Elbvertiefungsgegner (Ausschnitt)

2. 1. 2012. Wegen eines Serverwechsels ist die Website der Elbvertiefungsgegner jetzt unter der Adresse www.pro-unterelbe.de/elbe/ erreichbar. Jüngster Beitrag: Nachdem Silvester der Entwurf des Planfeststellungsbeschlusses den Ländern zugestellt worden ist, signalisieren die Naturschutzverbände "hohe Klagebereitschaft" für den Fall, dass Niedersachsen der Elbvertiefung zustimmt.


Neujahr

Prost auf
der Gondel


Ostener Fährmänner auf der Schwebefähre

1. 1. 2012. Mit diesem Foto, das Thomas Schult (Lamstedt) auf der Gondel der Schwebefähre Osten - Hemmoor gelungen ist, grüßen die Fährmänner nicht nur die Leser der Silvester-Ausgabe der Niederelbe-Zeitung, sondern auch das internationale Publikum der Schwebefähren-Seite auf Facebook. Die Freunde von der "pont transbordeur" in Rochefort haben dort bereits das Urteil "Gefällt mir!" hinterlassen. Prost 2012!


Oste-Trends 2012

Kult-Kilt &
Piratenlook


Feier in Oberndorf: Schottenrock und Kopftuch

1. 1. 2012. Was sind die beherrschenden Mode- und Politik-Trends 2012? Wenn unsere (nicht repräsentativen) Eindrücke von einer Silvesterfeier in der Oste-Gemeinde Oberndorfzutreffen, werden im neuen Jahr die Männer Röcke tragen, und die Piratenpartei ist schwer im Kommen. Diese Schlussfolgerungen legten jedenfalls der örtliche Heimatpfleger nahe, der im kultigen Kilt ins neue Jahr feierte, und ein gestandener Binnenschiffer (MS "Lübbenau"), der im Piraten-Outfit erschien. Was nicht ganz abwegig war: Die urige Kneipe, in der die muntere Runde feierte, heißt schließlich "Störtebeker".


Vereine

Osteland
bilanziert


Sonderseite im "Sonntagsjournal" - größer

1. 1. 2012. Die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. hat zum Jahreswechsel Bilanz gezogen. Den Rückblick der "Lobby für die Oste" auf ihre Arbeit im Jahr 2011 veröffentlicht das Bremervörder "Sonntagsjournal" auf einer Sonderseite seiner aktuellen Ausgabe.


Vor 10 Jahren

Danke, Karla,
für alles...

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist unsere Ostener Website online. Künftig werden wir hin und wieder jeweils 10 Jahre zurückblicken. Am 31. 12. 2001 berichteten wir aus Osten: "Silvester ging in der Bäckerei Ahlf das letzte Brot über den Tresen:  Freundlich und warmherzig, wie es ihre Art ist, stand Karla Ahlf (Foto) rund 45 Jahre lang hinter dem Tresen der Bäckerei Ahlf am Markt. Fast 18 Jahre betrieb sie die Bäckerei gemeinsam mit ihrer Schwester. Am Silvestertag ging das letzte Brot über den Tresen - für die Bäckersfrau begann mit dem Euro-Zeitalter der wohlverdiente Ruhestand. Bei ihren Kunden, die sie auch mit dem Bäckerwagen regelmäßig belieferte, kam Wehmut auf. Danke, Karla, für alles."


Frühere Beiträge aus dieser Spalte:

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