Das Regionalportal

Link-Liste - Ältere Texte - Termine 2010


NEU: TV-Stars
aus Oberndorf

Schifffahrt

Das Drama
der 'Quintett'


"Quintett"-Wrack in Neuhaus (Foto: BSU)

3. 2. 2010. Der Untergang des Selbstbau-Bootes "Quintett" - Heimathafen Oberndorf - hat im Mai 2009 die Menschen an der Oste erschüttert. Jetzt hat die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg das Drama untersucht,  bei dem der 75 Jahre alte Schiffsführer Hans Wilczak aus Armstorf und seine 48-jährige Frau sowie ein Hund ums Leben kamen.


Hier geschah das Drama

Ursache des Unglücks seien "gravierende Konstruktions und Stabilitätsmängel" des "sehr individuellen" Eigenbaus.

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


Umwelt

Die Barone
des Biogas


Biogasanlage im Cuxland

3. 2. 2010. Im Osteland wächst der Protest gegen die zunehmende Zahl von Biogas-Anlagen und die "Vermaisung" der Landschaft. Über die Stimmung auf einer Veranstaltung in Harsefeld berichtet das Tageblatt heute unter der Überschrift "Biogas-Barone verhindern". Dem Protest des Naturschutzbeauftragten im Kreis Rotenburg, Werner Burkart, widmet die Bremervörder Zeitung diesen Artikel.

Frühere Beiträge zum Thema Biogas im Osteland hier.


AG Osteland

Blaues Netz
vor dem Start


 Uwe Mählmann, Renate Bölsche,
Bernd Jürgens, Eddy Uhtenwoldt (von o. l.
nach u. r.) vom Vorbereitungskreis

2. 2. 2010. Ein ehrgeiziges Ziel hat sich die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. gesteckt: Erstmals sollen in einer Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer unter dem Titel "Blaues Netz Oste" Vertreter von Wassersport und Wassertourismus sowie von maritimer Denkmal- und Brauchtumspflege vom gesamten, rund 150 Kilometer langen Fluss zusammengeführt werden.

Was der Vorbereitungskreis für die Gründungsversammlung am Freitag, 12. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Linde" (Hörstensmeier) in Hechthausen-Bornberg plant, steht unter OSTEN.


Kriminalität

Lebenslang
für Mörder

1. 2. 2010. Zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe hat das Landgericht Stade den Sahlenburger Campingplatz-Mörder Thomas H. aus Peine verurteilt. Mehr in der Lokalpresse.


Fotos der Woche

Kreativ im
Schnee...

3. 2. 2010. Diese Schneefamilie am Löhberg bei Kleinwörden in Hechthausen fotografierte unser Leser Gerd Bertholdt. Auch ein Stück weiter wurde dort die Freizeit genutzt, um die weiße Pracht kreativ und künstlerisch zu verarbeiten.
Dort bewachen zwei "Schneegänse" - aktuelle Alternative zum Wachhund - eine Reihenhausidylle.


Fernsehen

Kampf für
Oberndorf


Oberndorf feiert sein Dorf-Team

31. 1. 2010. Auch im Osteland verfolgten in der Nacht zum Sonntag Abertausende auf N3 den Kampf des Oberndorf-Teams um die 10.000-Euro-Siegprämie in der Sendung "Stadt gegen Land". Es war ein ungleicher Kampf: die Autostadt Wolfsburg (120.000 Einwohner) gegen das kleine Oberndorf (etwa 1.400 Einwohner).


Public viewing im Hause Kreimeyer

Im Oberndorfer Ortskern hatte das gastfreundliche Ehepaar Dieter und Edith Kreimeyer (Foto) zum "public viewing" eingeladen. Fürs Daumendrücken vor der Großleinwand im früheren Gasthaussaal war es allerdings zu spät: Die Sendung war schon im Herbst aufgezeichnet worden.


Die Zwillinge verfolgen ihren TV-Auftritt

Dass die fröhlich-unkomplizierten und telegenen Zwillinge Kati und Rike van der Weerd (39) und der bodenständige und humorvolle Kaufmann und Osteland-Mitstreiter Albertus Lemke (67) in letzter Sekunde den Sieg verfehlten, tat der guten Stimmung am Sonnabend in Oberndorf keinen Abbruch: Die Zuschauer, darunter Bürgermeister Detlef Horeis, freuten sich über die Gratiswerbung für das "Herz der Oste" und über die großzügige Entscheidung des Wolfsburger Teams, von seiner Siegprämie 2.000 Euro an die Oberndorfer für die Neugestaltung des Kirchplatzes abzutreten.

Mehr Fotos unter DOBROCK.


Hemmoor

FAZ feiert
Rühmkorf


Wochenendausgabe mit Rühmkorf-CD-Rezension

30. 1. 2010. Die "Frankfurter Allgemeine" (FAZ), eine der wichtigsten Zeitungen Deutschlands, widmet sich im Feuilleton ihrer heutigen Wochenendausgabe einem bemerkenswerten "akustischen Porträt des großen Dichters Peter Rühmkorf", dem von Charlotte Drews-Bernstein genial zusammengestellten Hörbuch über die Hemmoorer und Hamburger Jahre des Poeten. Die FAZ ist - wie alle anderen Rezensenten zuvor - begeistert von den vier CDs über Rühmkorf, in dessen Jugend an der Oste "die bannende Zauberkraft des kreativen Schaffensprozesses schon anklingt".


Grandios beurteilt: Rühmkorf-Hörbuch

Ein ausführlicher Bericht über das faszinierende Hörbuch steht auf unserer SONDERSEITE über den merkwürdigen Umgang Hemmoors mit seinen berühmtesten Sohn.


Fernsehen

Oberndorfer
heute im TV


Moderator Bommes (l.) mit Oberndorfern

30. 1. 2010. Am heutigen Sonnabend, 22 Uhr, wird auf N3 das Wissenduell "Stadt gegen Land" mit einem Oberndorfer Team ausgestrahlt.

Mehr unter DOBROCK.


Schwebefähre

Fest vorbei,
Kasse leer


Hauptversammlung des Fährvereins

30. 1. 2010.  Nach dem viertägigen Fährjubiläum Anfang August ist die Kasse fast leer, dennoch herrschte bei der Hauptversammlung des Schwebefährvereins am Freitag im Ostener "Fährkrug" keine Katerstimmung. Die Fahrgastzahlen steigen, und Fährchronik und Fährstuuv sind gut angekommen.

Welterbe
im Visier

Als nächstes Ziel hat der Verein den Unesco-Welterbetitel im Visier,für den sich die Gemeinde Osten, so Bürgermeister Carsten Hubert, auch finanziell engagieren will.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Literatur

Oste-Krimi im
Kicker-Milieu


Krimilesung mit Friedl (in Hamburg)

29. 1. 2010. Der Cuxhavener Autor Dr. Reinhold Friedl (Foto) - früher Geversdorf - arbeitet zur Zeit an seinem zweiten Krimi,  der Mitte des Jahres unter dem Titel "Die große Hochzeit" im Oldenburger Schardt-Verlag erscheinen soll. Wie in Friedls Erstling "Tödliches Tabu" ermittelt wieder der pfiffige Lokalreporter des "Oste-Kurier", Amandus Abendroth, der diesmal in einen Mord im ländlichen Fußballermilieu verwickelt wird. Die Spur führt ihn bis nach Afghanistan, zum Bundeswehreinsatz am Hindukusch und zum internationalen Terrorismus, der Deutschland ins Visier genommen hat. Auch das Krimiland Kehdingen-Oste bleibt von dramatischen Ereignissen nicht verschont.

Mehr will der Autor noch nicht verraten, der kürzlich dem "Syndikat" beigetreten ist, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur, die auf ihreem jährlichen Krimifestival "Criminal" - 2010 in der Eifel - den renommierten Friedrich-Glauser-Preis verleiht.


Jetski

Nabu will
mitreden

28. 1. 2010. Der Landesverband des Naturschutzbundes (Nabu) ist aufgeschreckt durch die Debatte um die Zukunft der Oste. "Der Nabu fordert die Beteiligung an - wie auch immer gearteten - neuen Regelungen," bringt Landes-Vize Uwe Baumert (Foto) seine Sorge um Eingriffe in den Naturhaushalt zum Ausdruck.

Vorige Woche bereits hatte, wie berichtet, der Arbeitskreis Wanderfische Oste durch seinen Vorsitzenden Wolfgang Schütz eine Mitsprache der Sportfischer bei der Gestaltung der neuen Oste-Verordnung verlangt.
 

Alle früheren Beiträge dieser Website zum Thema Jet-Ski und Wasserski auf der Oste stehen auf dieser ARCHIV-SONDERSEITE.

Tourismus

Endlich: Hotel
für Hemmoor


Lange vernachlässigt: Seezufahrt 2007

28. 1. 2010. Der Firmenname "Laker's Lodge Portland GmbH & Co. KG" verrät internationalen Anspruch, der beauftragte Hamburger Architekt Dipl-Ing. Arne Wolfgramm (Website) genießt einen guten Ruf als Hotelplaner mit Projekten im In- und Ausland (u. a. Scandic Hamburg, Grand Hyatt Muscat/Oman, Holiday Inn Express Hamburg, Levante Parliament Wien), die Initiatoren Gerd Kronberg und Ingolf Martens haben immerhin Erfahrungen als Geschäftsführer der HGF Hemmoorer Grundstücks- und Freizeit GmbH & Co. KG (Website) gesammelt - unter einem guten Stern könnte also ein heute in der NEZ präsentiertes ehrgeiziges Vorhaben für Hemmoor stehen: der Stadt auf dem allzu lange Zeit vernachlässigten Gelände der einstigen Portland-Zementfabrik endlich ein Hotel zu bescheren, das diesen Namen wirklich verdient.


Wolfgramm-Hotelentwurf für Hemmoor

Am Kreidesee, Niedersachsens dritttiefstem Gewässer mit Deutschlands bester Tauchbasis, soll darüber hinaus ein Ferienpark mit drei Restaurants entstehen, das den gesamten Oste-Tourismus beleben könnte. Mehr...


Winter

Ente mit
Eisbein


Wasservögel on the rocks

27. 1. 2010. "Eisbaden in der Oste" nennt Karl-Heinz Brinkmann sein Foto von den Enten am Ostener Brückenpegel. Dieses und viele andere meisterhafte Fotos von der "Eiszeit im Osteland" zeigt der Webdesigner in dieser Bildergalerie.

Probleme bereitet die klirrende Kälte der Tauchbasis am Kreidesee. Nachdem Eis den See überzogen hatte, "hat unser Boot wieder alles 'klein' gefahren, so dass die Einstiege wieder frei sind", berichtet Holger Schmoldt in seinem Newsletter. "Sollte es in den nächsten Tagen nicht wieder wärmer werden, können wir hier auch mal Eistauchen!"

Über die Situation am Ostesperrwerk hält Webmaster Gerd Tielke die Besucher seiner Website www.osteportal.de auf dem Laufenden.


Tourismus

Welche Oste
wollen wir?


Oste-Ufer bei Gräpel: Wo endet das Fahrwasser?

27. 1. 2010. Was für eine Oste wollen wir? Diese Frage stellt sich angesichts der im Mai bevorstehenden Umwidmung des Flusses von der Bundes- zur Landeswasserstraße samt neuer "Befahrensverordnung".

Der Arbeitsgemeinschaft Osteland fällt die Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Flusses nicht schwer. Das Ziel des gemeinnützigen Vereins steht in der 2004 verabschiedeten Satzung: die "Bewahrung des Natur- und Kulturerbes" an der Oste und die "Erschließung der Natur- und Kulturgüter der Region durch einen umweltverträglichen Tourismus" (Paragraf 2).

Zwar erklärt das NLWKN gegenüber der Presse (siehe heutige NEZ, Seite 1), Wassermotorräder und Wasserski seien auf dem Fluss auch künftig "nicht willkommen". Der vom NLWKN erarbeitete Entwurf der neuen Oste-Verordnung (er kann hier nachgelesen werden), die den Charakter des Flusses für die kommenden Jahrzehnte festlegt, spricht aber eine andere Sprache. Neben dem Fahrwasser soll Jetski- und Wasserski-Fahren außer an Häfen und Anlegern erlaubt sein (Paragraf 7, Abs. 3), wenn auch nur mit der flussüblichen Maximalgeschwindigkeit.

Abgesehen davon, dass an der Oste - anders als etwa in Elbe, Weser oder Rhein - das Fahrwasser vom Nichtfahrwasser gar nicht unterscheidbar ist; abgesehen auch davon, dass Tempomessungen auf dem Fluss selten sein werden - die Zulassung von Wasserski und Jetski ausgerechnet am Rande der geschützten Schilfgürtel und in den Flachwasserzonen widerspricht massiv der Vorgabe der Wasserrechtsrahmenrichtlinie, den ökologischen Zustand  zu verbessern, und kollidiert mit den Bemühungen (auch des NLWKN) um eine Wiederansiedlung hochgradig gefährdeter Wanderfischarten wie Stör und Lachs.

Die AG Osteland hat daher am Wochenende in einem Grusswort zur Hauptversammlung der Ostener Sportfischer (Wortlaut hier) gefordert, die neue Oste-Verordnung müsse dem Zweck dienen, "den einzigartigen Charakter der Oste zu bewahren - als Fluss des sanften Tourismus, des engagierten Artenschutzes und des stillen Naturgenusses".


Oste

Jetski-Verbot
jetzt erwogen

Fotos (2): Wikipedia
Jetski-Fahrer: Wirken die Proteste?

26. 1. 2010. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat heute auf die Proteste gegen die geplante "Gemeingebrauchsverordnung zum Befahren der Oste" unter anderem durch Jetski-Fahrer reagiert. "Gegebenenfalls werden diese Fahrzeuge nun in der neuen Verordnung ausdrücklich verboten bzw. gar nicht erst zugelassen," wiegelt NLWKN-Pressesprecherin Herma Heyken in einer am Vormittag veröffentlichen Pressemitteilung ab.

"Den Status Quo erhalten" – das sei das Ziel des NLWKN, wenn es um die Oste gehe, so Heyken. "Wassermotorräder und Sportboote zum Wasserskifahren werden auch zukünftig nicht über die Oste brausen," beteuert sie.

In dem Entwurf allerdings, der den Verbänden kürzlich zur Stellungnahme zugeleitet wurde, ist, wie die Sprecherin einräumt, vorgesehen, dass "die Nutzung von Wasserski und Wassermotorrädern ... außerhalb des Fahrwassers erlaubt" wird. Heyken setzt aber darauf, dass das Wasser- und Jetski-Fahren auf der Unteren Oste "wegen der bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung auf zwölf bzw. acht Stundenkilometer... nicht sonderlich attraktiv" sei.

Durch die im Entwurf vorgesehene schwammige Rechtslage haben sich, wie berichtet, Naturschützer, Sportfischer und  AG Osteland - wie ausführlich berichtet - äußerst irritiert gezeigt. Unter dem Eindruck erster Proteste, darunter der Hadler Kreisjägerschaft, will die NLWKN-Sprecherin jetzt eine klarere Regelung für die Oste, immerhin das niedersächsische Paradegewässer für die Wiederansiedlung von Lachs und Stör, nicht ausschließen. "Gegebenenfalls" würden diese Fahrzeuge nun in der neuen Verordnung "ausdrücklich verboten bzw. gar nicht erst zugelassen". Heyken: "Wir erwarten Anregungen und Stellungnahmen – dazu befindet sich der Entwurf ja gerade in der Abstimmung“, betont Heyken.

Der Hintergrund der neuen Verordnung: Das Land Niedersachsen übernimmt die Oste auf einer Länge von rund 70 Kilometern vom Mühlenwehr in Bremervörde bis zum Ostesperrwerk, im Gegenzug hat der Bund die Unterhaltungspflicht für die Elbe übernommen. Die Oste wird deshalb von einer Bundeswasserstraße zu einem Landesgewässer erster Ordnung umgewandelt; wirksam wird der Tausch ab Mai 2010.
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Leserpost

Spezielle Orte
auswählen...

Lore Matuschek, Bremen, schreibt: Was ich da auf der Oste-Webseite lese, hat mich zutiefst erschrocken. Es kann doch nicht wahr sein, dass man den so schönen romantischen "stillen Fluss" durch Lärm, Unruhe und Störung des Ökosystems schädigt. Viele Oste-Liebhaber, die die Oste-Region als eine Oase des Entspannens und Genießens aufsuchen, werden sich zurückziehen. Der so Erfolg versprechende Anlauf eines Geheimtipps für Urlauber, die die Ruhe und Beschaulichkeit suchen, wird im Keim erstickt. Es wird für Sportler dieser schnellen Wasserfahrzeuge bestimmt andere Regionen geben. Dafür sollte man spezielle Orte auswählen, wo Liebhaber von Wasserski und Speed-Booten ihren Sport ausüben können.


Internet

Das Netz
wird dichter

Abb. aus osteweb.de
Statt jahr-der-oste.de nun www.osteweb.de

25. 1. 2010. Im Osteland, dem Einzugsbereich der Oste (siehe Karte), wird das Netz informativer Websites immer dichter. In erweiterter Form ist seit kurzem die Homepage www.osteweb.de des Ostener Webdesigners und Osteland-Mitglieds Karl-Heinz Brinkmann (Foto) online: In die seit einigen Jahren bestehende nichtkommerzielle Seite mit der großen Linkliste ist jetzt die Internet-Präsenz www.jahr-der-oste.de samt dem beliebten Oste-Veranstaltungskalender eingegangen. Auf der neu gestalteten Startseite bietet osteweb.de zeitnah eine Auswahl aktueller Beiträge. Quelle ist unsere Website www.oste.de.

Meldungen aus dem Ostesperrwerk aus Neuhaus verbreitet nach einer technisch bedingten Pause jetzt wieder die Seite osteportal.de. Ebenfalls aus Neuhaus kommt nach wie vor neuhaus-an-der-oste.de.


Jet-Ski

Noch in der
Abstimmung

25. 1. 2010. Die geplante Regelung über das Befahren der Oste ist "noch in der Abstimmung". Mit dieser Erklärung reagierte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) heute auf die jüngsten Stellungnahmen aus dem Osteland zum Thema Jet- und Wasserski auf der Oste. Wenn sich die "Notwendigkeit ergibt", werde der Entwurf Befahrensverordnung geändert, erklärte Verena Wilcock vom NLWKN gegenüber der Redaktion dieser Website.

Irritationen hat der Paragraf 7 des derzeitigen Entwurfs ausgelöst, der "das Wasserskilaufen, Wassermotorradfahren und das Kite- und Segelsurfen" regelt. Verboten sein sollen derartige Nutzungen der Oste künftig nach Landesrecht "in einem Abstand von 200 m vor Hafeneinfahrten, Anlegestellen und Liegestellen ... außerhalb des Fahrwassers". Der damit nahegelegte Umkehrschluss, innerhalb des Fahrwassers solle das Wasser- und Jet-Skifahren erlaubt sein, ist indessen unzutreffend: Weiterhin gelte vielmehr das in der Seeschiffahrtsverordnung verankerte generelle Verbot des Wasser- und Jetski-Fahrens im Fahrwasser (mehr). Insofern ändere sich nichts gegenüber dem bisherigen Zustand.

Genau das aber wird kritisiert: Weil in der Oste - anders als etwa in Elbe, Weser und Rhein - das Fahrwasser über weite Strecken vom Nichtfahrwasser gar nicht unterschieden werden kann, ist die diskutierte Regelung praxisfern. Gerade das Surfen und Jetten außerhalb des Fahrwassers der Oste aber, das der Entwurf bis auf bestimmte Ausnahmen erlaubt, beeinträchtigt in besonders hohem Maße Ufer und Schilfgürtel und damit die Gewässerökologie. Absurd erscheint die im bisherigen Entwurf vorgesehene Erlaubnis nicht zuletzt auch angesichts des enormen Aufwandes für die - auch vom NLWKN geförderte - Wiederansiedlung hochgradig empfindlicher und gefährdeter Wanderfische wie Stör und Lachs.

Alle diese Argumente sprechen für ein generelles Surf- und Jet-Verbot auf der Oste - eine Lösung, die jetzt auch im NLWKN nicht mehr ausgeschlossen wird.


Oberndorf

Gruß aus
der Karibik


Vom Seewind zerzaust: Oberndorfer Stander

25. 1. 2010. Aus Bequia, Karibik, erreichte uns letzte Nacht über Kurzwelle der folgende Gruß der Atlantik-Überquerer Bert und Marlene Frisch von der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO): "Unser SGO-Stander wird kürzer. Auf den ersten 10000 km hat er schon einige cm eingebüßt. Sonne und Wind nagen an dem von Prof. Werner Nöfer[kl. Foto, d. Red.] entworfenen Schmuckstück. Ohne Frage ist er der schönste Clubstander von allen deutschen Segelclubs. Dieses Exemplar werden wir nach unserer Heimkehr nach Oberndorf unserem Vorsitzenden [Uwe Mählmann, d. Red.] überreichen. Das dauert aber noch etwas. Bis dahin wird er sicher noch erheblich kürzer. Marlene und Bert."


Klubstander von Prof. Nöfer aus Bentwisch

Wie aus dem elektronischen Logbuch der Segelyacht "Heimkehr Hamburg" hervorgeht, streben die Frischs gen Norden, "wenn’s geht bis nach Kanada". Für die Törnplanung haben sie zwei fixe Termine: "Um Ostern herum wollen wir nach Oberndorf, und wir müssen zum Beginn der Hurrican-Saison so etwa bei Washington sein. Das sind von den Jungferninseln etwa 1500 Meilen, und bis zu denen sind es von hier erstmal knapp 500 Meilen. Am Dienstaq früh wollen wir hier auslaufen nach St. Lucia, Rodney Bay, dort bekommen wir noch ein Segel vom Segelmacher Kenny zurück und sogenannte Shades, Sonnenschutzdinger für unsere Ruderhausfenster...


Bisherige Route der "Heimkehr" (größer)

Dann geht’s weiter nach Martinique, da sind wir dann in einem quasi europäischen Land. Dann folgt Dominica, die Insel im Norden von Martinique, wieder ein eigener Staat. Von wo wir nach Hause fliegen, wissen wir noch nicht. Vielleicht von St. Marten oder den British Virgin Islands." Mehr...


Kirche

Neuer Supi
für 65.000


Superintendent Meyer-Möllmann (Foto: epd)

24. 1. 2010. Pastor Jörg Meyer-Möllmann ist am Wochenende in Otterndorf als neuer Superintendent der Kirchenkreise Land Hadeln und Cuxhaven ins Amt eingeführt worden.

Meyer-Möllmann war am 5. Novembereinstimmig zum "Supi" gewählt worden. Der 48-jährige Theologe wird die Aufgabe der vakanten Stelle des Superintendenten in Cuxhaven mit versehen. Bis Ende 2012 soll die Fusion der beiden Kirchenkreise Cuxhaven und Land Hadeln abgeschlossen sein. Sitz der neuen Superintendentur ist künftig Otterndorf.

Zum Kirchenkreis Land Hadeln gehören 20 Gemeinden mit insgesamt 36.000 Mitgliedern, der Kirchenkreis Cuxhaven zählt 29.000 Mitglieder in 10 Gemeinden. Gemeinsam mit neun weiteren Kirchenkreisen bilden sie den Sprengel Stade, einen von insgesamt sechs Kirchenbezirken der hannoverschen Landeskirche.

Meyer-Möllmann war bislang Pastor in den verbundenen Gemeinden Hahnenklee und Lautenthal. Als Vertreter des nicht besetzten Superintendentenamtes beteiligte er sich bereits maßgeblich an der Fusion dreier Kirchenkreise im Harz. Der leitende Geistliche, der in seiner Freizeit gerne joggt, ist verheiratet mit der Rektorin Ute Möllmann. Das Paar hat einen erwachsenen Sohn. Bis zur Fertigstellung der Superintendentur in Otterndorf wird Meyer-Möllmann übergangsweise mit seiner Frau im Pfarrhaus in Neuenkirchen bei Otterndorf wohnen.


Neuhaus / Balje

Sperrwerk
eingefroren

24. 1. 2010. Seit Tagen macht der Eisgang auf der Oste dem Personal des Ostesperrwerks zu schaffen. Am Sonntag war es so weit: Das Sperrwerk war vorübergehend eingefroren, obwohl alle drei Stunden die Heizung und die Luftsprudelanlage überprüft werden, die eine Vereisung der Segmente und Stemmtore verhindern sollen. Einzelheiten und Fotos auf der neu aufgebauten Neuhäuser Website www.osteportal.de, die Sperrwerkschef und AG-Osteland-Mitstreiter Gerd Tielke (Foto) gestaltet.


Tourismus

Sonne über
Kleinwörden


Ferien an der Oste - Bild vergrößern

24. 1. 2010. "Der nächste Sommer kommt bestimmt." Mit diesen Worten mailt uns Gerd Bertholdt vom verschneiten Berthof dieses Bild vom Ferienparadies Kleinwörden, Samtgemeinde Hemmoor. Man beachte die Schwebefähre und die Ostesegler im Hintergrund und die Europakutsche im Vordergrund. Gezeichnet hat das Bild eine Berühmtheit: Gerd Bertholdts Bruder Jochen Bertholdt, renommierter Grafiker aus Rostock (Website).


NOK-Schwebefähre als O'felder Sicht

In Jochen Bertholds Online-Galerie findet sich unter anderem eine Zeichnung der Schwebefähre über dem Nord-Ostsee-Kanal aus Sicht der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld. Auch die offizielle Sondermarke der Post zur Rendsburger Hochbrücke stammt aus der Feder von Bertholdt.


SFV "Oste"

Kids stürmen
Angelverein


Bester Jungangler: Julian Heinsohn

22. 1. 2010. Die Rückkehr des Störs in die Oste, neuer Aufwind für die Jugendarbeit, ein vielbeachtetes Oste-Festjahr und eine kreisübergreifende Vernetzung aller Angelvereine in der Osteregion - das sind Höhepunkte der Erfolgsbilanz, die der 1. Vorsitzende Wolfgang Schütz in der Jahreshauptversammlung des Sportfischervereins "Oste" am Sonnabend im Hotel "Fährkrug" in Osten ziehen konnte.


Wolfgang Schütz beim Tätigkeitsbericht

Einstimmig wählte die Versammlung den Sportfischer Mirco Wassermann (Foto) aus Großenwörden zum Jugendwart, der - nachdem das Amt vorübergehend unbesetzt war - nun dem zunehmenden Interesse von Kindern und Jugendlichen am Angelsport Rechnung tragen soll. - Grußworte sprachen zu Beginn der Ostener Touristik-Vize Horst Ahlf, der im Jahr der Oste eine verstärkte Nachfrage nach Gastkarten registrierte, sowie AG-Osteland-Vize Jochen Bölsche und Ostens Bürgermeister Carsten Hubert, der die Arbeit des SFV würdigte.

Hubert: Oste darf nicht
zur Autobahn werden


Ehrengast: Bürgermeister Carsten Hubert

Hubert hob besonders die Bedeutung der Stör-Wiederansiedlung hervor, die internationale Beachtung gefunden habe. Zur aktuellen Debatte über Jet-Skis auf der Oste merkte der Bürgermeister an: "Die Oste darf nicht zur Autobahn werden." Er werde sich gern in die Bemühungen der Sportfischer einklinken, eine solche Entwicklung zu verhindern.

Viele Fotos und ausführliche Berichte über Wahlen, Ehrungen und besten Angler des Jahres stehen auf der Vereinsseite sfv.oste.de.


Zeitgeschichte

Sandbostel
war anders


TV-Serie über alliierte Kriegsgefangene

22. 1. 2010. Was wissen Bundesbürger über die 150 einstigen Kriegsgefangenenlager auf deutschem Boden, zum Beispiel in Sandbostel an der Oste? Viele kennen nur die Hollywood-Sitcom "Hogan's Heroes", die in Deutschland als TV-Serie unter dem Titel "Ein Käfig voller Helden" lief. Doch Sandbostel war anders.

CDU: Oste-Lager mit
nationaler Bedeutung

Wie es von 1939 bis 1945 am Rande des Teufelsmoors in dem Baracken-Camp "Stalag XB" wirklich zuging, von dem mehr Bauwerke erhalten sind als von jedem anderen deutschen Kriegsgefangenenlager, soll in Sandbostel mit Hilfe einer Dokumentations- und Gedenkstätte dargestellt werden. Für diesen Zweck werden in den nächsten drei Jahren gut 700.000 Euro Fördergelder vom Bund an die Stiftung Lager Sandbostel fließen, deren Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Buck auch in der AG Osteland mitwirkt.

Über diese Entscheidung des Bundes und dessen Bereitschaft, die "nationale Bedeutung von Sandbostel" zu betonen, berichtet heute die CDU-Abgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Martina Krogmann (Foto) in einer Pressemitteilung.

Foto: Bölsche/DER SPIEGEL
Ex-Lager Sandbostel in diesem Winter

Auf diese Weise werde, so die Stader Politikerin, die "jahrelange intensive Arbeit der Stiftung für ein verantwortungsvolles Gedenken und zur Aufarbeitung der Geschichte" honoriert. Mit einem Gesamtvolumen von 1,42 Millionen Euro könne während der nächsten drei Jahre eine umfangreiche Dokumentationsstätte mit Büro-, Seminar- und Archivräumen eingerichtet werden. Die Hälfte der Finanzmittel kommen vom Bund, die andere Hälfte vom Land Niedersachsen, dem Landkreis Rotenburg und zwei Stiftungen.

Mit dem Geld sollen die Dauerausstellungen komplett neu bearbeitet und zwei Baracken umfangreich saniert und hergerichtet werden. Des Weiteren soll mit dem Geld die Sanierung der Fassaden der historischen Unterkunftsbaracken erfolgen und ein Wegeleitsystem mit Informationstafeln zu dem Gebäudebestand auf dem Stiftungsgelände entstehen.


Oste-Kulturpreisträger Dr. Volland (M.)

Erfreulicher Wandel: Noch bis vor einigen Jahren waren Forderungen nach der Einrichtung einer Gedenkstätte von örtlichen CDU-Politikern blockiert und verdiente Sandbostel-Forscher wie der Osteland-Kulturpreisträger und Regionalhistoriker Dr. Klaus Volland als Nestbeschmutzer diffamiert worden.

Ein ausführlicher Bericht zum Thema steht jetzt auf SPIEGEL ONLINE unter dem Titel "Kannibalen im Stalag XB".

Der jüngste Jahresbericht der Stiftung ist hier zugänglich.


Wingst

Polizei sucht
Feuerteufel


Verrußtes Restaurant am Zoo (Polizeifoto)

22. 1. 2010. Es war Brandstiftung! Die polizeilichen Ermittlungen haben bestätigt, dass es sich beim Brand im "Restaurant am Zoo" in der Wingst (wir berichteten) um das Werk eines Feuerteufels gehandelt hat. Weil der oder die Täter derzeit noch unbekannt sind, wird um Mithilfe der Bevölkerung gebeten.

2500 Euro
Belohnung

Der Brand hatte sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 5./6. Januar, ereignet. Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise unter Tel. 04721 / 5730 oder. 04771 / 6070 bei den Dienstellen in Cuxhaven, Hemmoor oder anderen Polizeidienststelle abzugeben. Ein Sachversicherer eine Belohnung von 2.500 Euro ausgelobt. Über eine Zuteilung entscheidet der Versicherer.


Oste

Hirnis mit
Aquabike

22. 1. 2010. Zur Debatte um Jet-Skis auf der Oste (mehr weiter unten) schreibt uns der in Bentwisch lebende "Stern"-Autor und Ostepreisträger Wolfgang Röhl (Foto): "Geht´s noch? An touristisch genutzten Küsten, Seen und Flüssen, wo die Verantwortlichen nicht gänzlich bescheuert sind, werden Wasser-Rambos konsequent ausgegrenzt.

Fotos (2): Wikipedia
Jetski-Fahrer: Auf der Oste erlaubt?

Diese Nervensägen stellen für 99 Prozent der Menschen eine akustisch-ästhetische Pest dar, bei Tieren dürfte die Ablehnung 150 Prozent betragen."


Röhl-Foto vom Ostedeich

Zu dem obigen Foto, das ihm am Ostedeich gelungen ist, schreibt Röhl: "Man stelle sich mal vor, durch dieses Bild brettert ein Hirni mit seinem Aqua-Bike..."


Schifffahrt

Per Mocambo
zum Raubritter


Noch ist Winterpause für die Mocambo

22. 1. 2010. Der Oste-Oldtimer Mocambo schlummert in seinem Oberndorfer Winterlager seiner bislang womöglich bewegtesten Saison entgegen: Neue Anleger in Osten und Klint haben es der Reederei ermöglicht, ein außerordentlich vielfältiges Programm für 2010 vorzulegen. So kann erstmals das Restaurant "Raubritter" im Ferienpark Geesthof in Hechthausen-Klint zum Mittagessen angesteuert werden (zum Beispiel am 10. April).

Der Fahrplan, der mehr als 50 Ausflugstouren umfasst, steht seit kurzem zum Ausdrucken auf der Website www.osteschifffahrt.de von Caspar Bingemer und Eibe von Glasow bereit.


Oste

Sportfischer
'befremdet'


Geldbuße droht: Ankernder Oste-Angler

22. 1. 2010. Von der geplanten Befahrensverordnung für die Oste sind auch die Sportfischer am Fluss betroffen. In Paragraf 7 des umstrittenen Entwurfs heisst es: "Das Fischen ist von Fahrzeugen aus, die vor Anker liegen, verboten." Ausnahmen sollen nur "auf den von der zuständigen Behörde im Einzelfall zugewiesenen und genehmigten Ankerplätzen erlaubt sein". Wer "vorsätzlich oder fahrlässig" gegen dieses Verbot verstößt, soll in Paragraf 13 wegen "Ordnungswidrigkeit" mit einer "Geldbuße bis zu 50.000 €" bedroht werden.


Sportfischer-Vorsitzender Schütz (M.)

Naturschützer und Jäger haben, wie berichtet, bereits ihre Bedenken dagegen angemeldet, dass der Verordnungsentwurf das Wasserski- und Jetski-Fahren im Fahrwasser erlaubt. Mittlerweile hat sich auch der Vorsitzende der zuständigen Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer und Sprecher des Arbeitskreises Wanderfische in der Oste, Wolfgang Schütz (Osten), zu Wort gemeldet.

"Als Pächter des Fischereirechtes der Oste von der Prahmfähre Brobergen / Schönau bis zum freien Küstengewässer" sei er darüber "befremdet", keine Gelegenheit zur Stellungnahme zum Verordnungsentwurf bekommen zu haben. Im Übrigen sei laut "dem mir vorliegenden Pachtvertrag, welcher bis 31. 12. 2017 Gültigkeit hat, ist das Befahren der Oste zum Zweck des Angelns ausdrücklich erlaubt".

"Fingerspitzengefühl
für die Natur" vermißt

"Nicht verstehen" kann der Sprecher von mehr als 7000 Sportfischern an der Oste geplante Regelungen, die mit dem weltweit beachteten "experimentellen Versuchsbesatz mit dem ausgestorbenen bzw. verschollenen Europäischen Stör" kollidieren, der "doch auch in Ihrem Hause bekannt" sein müsse, schreibt Schütz an die Adresse des NLWKN.

Weiter heißt es in dem Brief: "Gerade jetzt, wo die ersten Ergebnisse vielversprechend sind und die Oste sich nach ersten Erkenntnissen im besonderen Maße für eine Wiedereinbürgerung eignet, sollte man ein gewisses Fingerspitzengefühl für die Natur haben." Auch der niedersächsische Umweltminister Sander unterstütze das Artenschutzvorhaben in der Oste.

Oste-Zustand muss
verbessert werden

In Hadler Naturschutzkreisen wird daran erinnert, dass Gewässer nach wasserrechtlichen EU-Rahmenrichtlinien bis 2015 in einen guten ökologischen Zustandversetzt werden müssen, was im Einzelfall Verschlechterungsverbote bzw. Verbesserungsgebote impliziere (Literatur hier). Nicht hinnehmbar sei vor diesem Hintergrund eine schlichte Übertragung der bisher auf den Fluss anzuwendenden Seeschifffahrtsstraßenverordnung (die Jetski-Fahren etwa auf Strömen wie der Elbe und der Weser gestattet) auf die heute ganz anders geartete Oste, die eben längst nicht mehr als Seeschifffahrtsstraße diene, sondern durch sanften Tourismus und Artenschutzmassnahmen geprägt sei.


Vereine

Wassersport
vernetzt sich


AG-Osteland-Mitglied Bernd Jürgens

21. 1. 2010. Die über 7000 Sportfischer an der gesamten Oste sprechen seit der Gründung eines Arbeitskreises im vorigen Jahr bereits mit einer Stimme. Jetzt ist geplant, dass sich auch Wassersportler und Wassertouristiker vom gesamten Fluß vernetzen.


Mocambo-Kapitän Bingemer

Vorgesehen ist auf Anregung von AG-Osteland-Gründungsmitglied Bernd Jürgens (Hemmoor) und des SGO-Vorsitzenden Uwe Mählmann (Oberndorf) die Bildung eines entsprechenden Arbeitskreises innerhalb der gemeinnützigen AG Osteland e. V.


Sportboote auf der Oste

Anlässe zur Kooperation gibt es mehr als genug: den Übergang der Unteren Oste von der Bundes- in die Landesverantwortung am 1. Mai; die Wasserski- und Wasserjet-Nutzung auf dem Unterlauf (siehe unten); gemeinsame Werbeanstrengungen für das Wassersportrevier Obere/Untere Oste; die Notwendigkeit sommerlicher Fahrtbeschränkungen auf der Oberen Oste; die Möglichkeit vereinsübergreifender Jugendarbeit; die Zertifizierung weiterer Sportboothäfen am Fluss und und und ...


Ruderregatta in Hemmoor

Der neue Osteland-Arbeitskreis Wassersport / Wassertourismus soll sich am Freitag, 12. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Linde" (Hörstensmeister) in Hechthausen-Bornberg konstituieren.


Oberndorfer Segler-Vorsitzender Mählmann

Alle AG-Osteland-Mitglieder, die - ob als Paddler, Ruderer, Segler, Motorbootfahrer oder Wassertouristiker - an einer Einladung zu den Treffen interessiert sind, werden gebeten, sich kurzfristig mit dem Hemmoorer Segelsportler Bernd Jürgens in Verbindung zu setzen, der gemeinsam mit Uwe Mählmann und Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer das Gründungstreffen für die AG Osteland koordiniert (Tel. 0170-8021421, E-Mail bernd.juergens@ewetel.net.


Drochtersen-Hüll

Heimathof legt
Programm vor


Spezialität in Hüll: der Butterkuchen

21. 1. 2010. Am Freitag, 5. Februar, 19.30 Uhr, findet im Dorfgemeinschaftshaus Hüll-Gehrden die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Hüll statt, der den alljährlich von Zehntausenden besuchten Heimathof Hüll betreibt. Auch für 2010 hat der Verein wieder ein buntes Programm mit Back- und Erntefeste vorgelegt, das hier im Netz steht.


Oste

Naturfreunde
schockiert

Foto: Bölsche
Unter Schutz: Schilfgürtel an der Oste

20. 1. 2010. Wasserski und Jetski auf der Oste? Auf unseren Bericht über entsprechende Pläne haben Jäger und Angler im Osteland mit Sorge und Bestürzung reagiert. Während die Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer unverzüglich tätig wurde, meldete sich auch der Hemmoorer Gerhard Klotz (Foto) zu Wort, der als Vorsitzender der Jägerschaft Land Hadeln/Cuxhaven e. V. die Interessen von 800 Jägern vertritt.


Wasserski-Fahrer: Bald auf der Oste?

Auch als Pächter eines Reviers an der Oste zeigt sich Klotz "aufgeschreckt" und bereit, initiativ zu werden: "Die Jägerschaft ist ein anerkannter Naturschutzverbandund als Revierpächter ist es mir vorgeschrieben, mich neben der Jagd auch um naturschützerische Belange zu kümmern."

Klotz merkt an, dass die Oste zwar "aus jagdlicher Sicht so gut wie bedeutungslos ist, aber als Ökosystem unendlich wertvoll": "Mein Protest ist also in keinem Fall jagdlich (reines Beutemachen, wie uns leider oft vorgeworfen wird) begründet."

Rohrdommel, Eisvogel und
Fischotter sind gefährdet


An der Oste heimisch: Eisvogel

Im Bereich Schwarzenhütten hätten beiderseits der Oste "viele auch vom Aussterben bedrohte Tierarten ihren Lebensraum, darunter auch seit Jahren die Rohrdommel." Klotz: "Weitere Arten wie der Eisvogel und viele Vogelarten, die auf den Schilfsaum als Lebensraum angewiesen sind, kommen dort vor. Selbst der Fischotter ist in der Oste anzutreffen und von mir selbst nachgewiesen worden."

Zu den Plänen, das Fahrwasser der Oste für Wasserski- und Jetski-Fahrer freizugeben, meint Klotz: "Ein ständiges Befahren der Oste mit den genannten Fahrzeugen (ständig sich wiederholender Lärm, Wellenschlag, Uferbegehungen) sowie damit einhergehende Tätigkeiten im Flussuferbereich wie Zelten, Grillen usw. würden einen gravierenden Eingriff (sicherlich auch noch zu den ästuaren Bereich des Flusses gehörend) bedeuten. Ein wertvoller Biotop (Biozönose) würde geschädigt oder gar zerstört werden."


Landschaftsschutz

Windkraft-Aus
war eine Ente

Montage: Ruhl
Nicht gebannt: Gefahr der Verspargelung

20. 1. 2010. Haben sich die Windkraftgegner an der Oste durchgesetzt? Das konnte fälschlicherweise annehmen, wer in der NEZ (Dienstagausgabe) las, der vom Kreis Cuxhaven erarbeitete Kriterienkatalog für Windparks sehe jetzt einen Abstand von jeweils fünf Kilometer links und rechts der Oste vor. "Die Oste gilt als schützenswerter Bereich in einer landschaftlich einmaligen Region", hiess es weiter über das neue Regionale Raumordnungsprogramm, das dem Kreistag am 15. Februar vorgestellt werden soll.

April, April - zu früh gefreut. Das angebliche Windkraft-Aus an der Oste war - was Kenner der Szene ohnehin vermutet hatten - eine Zeitungsente, entstanden, so die NEZ vom Mittwoch, durch die sinnentstellende Kürzung einer Bildunterschrift.

Nach wie vor gilt,was Landschaftsschützer und Anwohner gleichermaßen empört: dass vom Kreis Cuxhaven beiderseits der Oste lediglich ein 750 Meter breiter Streifen von Windkraftanlagen freigehalten werden soll.


Brobergen

SOS vom
Fährverein


Werbung für Brobergen-Fähre (2008)

19. 1. 2010. Die Oste-Fähre in Brobergen - eine der touristischen Attraktionen an der Deutschen Fährstraße - muss möglicherweise ihren Betrieb einstellen!

Der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen kann die historische Prahmfähre zwar für einen symbolischen Euro übernehmen, ein Dutzend eigens ausgebildete ehrenamtliche Fährleute stehen bereit - es fehlt aber an Geld für die 20.000 Euro teure TÜV-Abnahme in diesem Frühjahr. Nun droht die Fährsaison 2010 auszufallen.

Das Dilemma kam am Wochenende bei der Mitgliederversammlung des Vereins zur Sprache. Die Vorsitzende Corinna Kolf hatte sich bislang vergebens um Geldgeber bemüht. Der Oldendorfer Samtgemeinde-Bürgermeister Thomas Scharbatke konnte nicht helfen. Der Rat lehnte noch Ende letzten Jahres eine Bezuschussung der Fähre ab. Jetzt wollen die Fährfreunde ihre Bemühungen um eine Finanzierung verstärken, auch im Rahmen des Leader-Prozesses.

Fähre auf den
Schrottplatz?

Die Enttäuschung über die Oldendorfer Haltung ist riesengross - auch in der Presse. So warf Tageblatt-Redakteur Steffen Kappel bereits vor einer Woche der Scharbatke-Gemeinde in einem Kommentar tourismuspolitisches Versagen vor:

"Die Oldendorfer schwächeln beim Tourismus. ... Wenn nicht bald was an der Fähre Brobergen geschieht, dann landet die historische Fähre auf dem Schrottplatz zusammen mit den Resten der Burg Brobergen, die der Deichbau kaputt machen wird. Ohne Burg und die beiden Fähren gibt es keinen attraktiven Tourismus."

ARCHIV:  Berichte unserer Website über den langen Kampf um die Fähre Brobergen (seit 2005) stehen auf dieser SONDERSEITE.


Oste

Bald Jet- und
Wasserski?

Fotos (2): Wikipedia
Jetski-Fahrer: Ab Mai auf der Oste?

19. 1. 2010. Vom 1. Mai an soll auf der Oste das Jetski- und das Wasserski-Fahren generell erlaubt sein, abgesehen von einigen Ausnahmen außerhalb des Fahrwassers. Was sich wie ein schlechter Witz anhört, steht im Entwurf einer neuen niedersächsischen "Verordnung über das Befahren der Oste".

Der Entwurf ist vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN) erstellt worden. Hintergrund ist die für Mai vorgesehene "Entwidmung" der Unteren Oste: Die bisherige Bundeswasserstraße wird, wie berichtet, heruntergestuft zum "Landesgewässer 1. Ordnung" und gehört dann die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen.

Der geplante Paragraf 7 der "Gemeingebrauchsverordnung" regelt "das Wasserskilaufen, Wassermotorradfahren und das Kite- und Segelsurfen". Verboten sein sollen derartige Nutzungen der Oste lediglich "in einem Abstand von 200 m vor Hafeneinfahrten, Anlegestellen und Liegestellen ... außerhalb des Fahrwassers".

Diese Regelung scheint völlig absurd, weil die Höchstgeschwindigkeit zwischen Sperrwerk und Schwarzenhütten weiterhin auf 12 km/h (6,5 Knoten) und zwischen Schwarzenhütten und dem Ostewehr in Bremervörde nach wie vor auf 8 km/h (4,3 Knoten) begrenzt sein soll (Quelle). Wasserskilaufen aber erfordert eine deutlich höhere Mindestgeschwindigkeit.

"Unter 20 Knoten säuft
der Bengel langsam ab"

Im Boote-Forum heisst es dazu: "So um die 20 Knoten sollten es schon sein, sonst säuft der Bengel hinterm Boot langsam ab... und richtig Spaß macht das dann auch nicht." Ein User anderer schreibt dort: "Mit dem Boot sind wir (mit Wakeboard) bei ca. 35 km/h, teilweise etwas schneller. So ähnlich (siehe Youtube-Video) sieht's dann aus."

Auch Fahrer von Wassermotorräden, besser bekannt als Jetski (siehe Wikipedia), werden sich kaum an das 12- bzw. 8-km/h-Limit halten. Die vorgesehene Genehmigung des Jetski- und Wasserski-Fahrens innerhalb des Fahrwassers der Oste würde also Verstöße gegen die Verordnung (bei denen Geldbußen bis zu 50.000 Euro drohen) geradezu herausfordern.

Klar scheint, dass die Sportfischer an der Oste, die für die Wiedereinbürgerung von Lachs, Meerforelle und Stör kämpfen, an dem Jetski-Paragrafen kaum Gefallen finden werden. Die Touristiker wissen ebenfalls, dass die Oste-Urlauber vor allem die Ruhe und Beschaulichkeit des "stillen Stromes" schätzen.

Und zumindest die Ruderer, Kanuten und Segler in den Wassersportklubs, die bis zum 26. Februar gegenüber Verena Wilcock (E-Mail) vom NLWKN zu dem Entwurf Stellung nehmen können, werden auf die Manöver von Jet- und Wasserski-Fahrern zwischen den Deichen und Schilfgürteln der Oste gern verzichten wollen.


Wasserskianlage in Neuhaus

Aus Sicht von Naturschützern sollte für natürliche Wasserläufe wie die Oste und andere ökologisch sensible Gewässer - so wie bereits für den Bodensee und in der gesamten Schweiz - ohnehin ein generelles Jetski-Verbot gelten. Für die Wasserski-Freunde gibt es im Übrigen eine naheliegende Alternative: die gut geführte Wasserskianlage auf dem Ostesee in Neuhaus.

Ihre Meinung zum Thema? Bitte an den NLWKN mailen, Kopie an uns..


Hüll

KunstRaum
vor dem Aus


Neben dem ABC: der KunstRaum

18. 1. 2010. Der vor 15 Jahren gegründete gemeinnützige Verein KunstRaum Hüll steht finanziell vor dem Aus. Als Gründe nennt das Stader Tageblatt am Montag "zerrüttete" wirtschaftliche Verhältnisse, hohe Außenstände und die Erkrankung des Mitgründers und Vorsitzenden Manfred Strohm (Osten), der die Geschäfte nicht weiterführen werde. Ein Anwalt sei eingeschaltet, das Insolvenzverfahren eingeleitet. Die rund 100 Mitglieder sollen sich in einer Hauptversammlung am Mittwoch, 3. Februar, mit der desolaten Situation befassen. Die Website des Vereins ist nicht mehr online und nur noch im Google-Cacheverfügbar.


Hechthausen

Schifferball
mit Tradition


Die Blauen Jungs aus Hemmoor

18. 1. 2010. Schiffsflaggen und die Lieder der Blauen Jungs vom Shanty-Chor Hemmoor um Rainer Kupke und Gerd Drewes sorgten für maritime Stimmung beim Ball des 1901 gegründeten Schiffervereins "Vergissmeinnicht" in der "Ostekrone" in Hechthausen.


Maritim geschmückt: die Ostekrone

Bevor die Küche ein exquisites Menu servierte (mit Rouladen und Schmorbraten von den Angusrindern,die der Wirt Karl Golsch und sein Sohn Thorsten auf einer Weide direkt am Ostedeich züchtet) und die Band "Atlanta" aufspielte, begrüsste Vorsitzender Heiko Brunke die Gäste aus Hechthausen und befreundeten Vereinen sowie Vertreter der AG Osteland.

Mehr unter HECHTHAUSEN.


Unfälle

Glätteopfer in
Lebensgefahr


Eisunfall im Kreis Stade (Polizeifoto)

17. 1. 2010. Bei Eisglätte kam es am Wochenende in Kehdingen und an der Oste zu teils schweren Unfällen. Auf der Kreisstraße 65 gerieteine 21-jährige Astrafahrerin aus Drochtersen ins Schleudern und prallte gegen zwei Straßenbäume. Bei dem Aufprall erlitt die 27-jährige Beifahrerin aus Ritschermoor lebensgefährliche Verletzungen.

Zu einem Unfall mit eingeklemmter Person kam es auch in Hamelwörden auf die Landesstraße 111. Dort war eine 18-jährige Corsafahrerin mit ihrem Auto auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dann im abschüssigen Böschungsraum auf der Seite liegen geblieben.

Mehr über die Eisunfälle auf der Stader Polizei-Website.


Sandbostel

Kannibalen
an der Oste


Lager Sandbostel 1945 (britisches Luftbild)

17. 1. 2010. Rund 150 Kriegsgefangenenlager betrieben die Nazis während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland. Stalag XB in Sandbostel an der Oste war eines der größten.

Dort schufteten und starben Tausende. Bis heute stehen Lager wie dieses als Erinnerungsorte im Schatten der KZs, doch oft ging es dort nicht weniger grausam zu - bis hin zum Kannibalismus, wie es in einem Bericht von Jochen Bölsche.heute auf SPIEGEL ONLINE heisst.


Partnerschaft

Kontakt
vereist


Herzliche Atmosphäre im Gemeinschaftshaus

17. 1. 2010. Ob es am Ausfall der Elbfähre wegen Eisgangs lag oder am Ostener Feuerwehrball - das Schwebefährendorf war beim traditionellen Neujahrsempfang seiner Partnergemeinde Osterrönfeld am Sonnabend so schwach vertreten wie nie zuvor: Sämtliche Ostener Ratsmitglieder glänzten durch Abwesenheit, als einziger Ostener war Torsten Wichmann - in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied der AG Osteland - bei dem festlichen Empfang im Dorfgemeinschaftshaus präsent, begleitet vom 1. Vorsitzenden Gerald Tielebörger.


Torsten Wichmann vertritt Osten

Das Duo von der Oste genoss die legendäre O'felder Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit. Bürgermeister Bernd Sienknecht (Foto) ging in seiner Ansprache ausführlich auf die Freundschaft mit Osten, das gemeinsam begangene Hundertjährige der Schwebefähre und die Weltkonferenz im Oktober ein. Mehr über die wirtschaftlich aufblühende Gemeinde am Nord-Ostsee-Kanal unter OSTEN.


A 26

Einsatz gegen
Wildschweine


Wildschwein-Einsatz auf der A 26 (Polizeifoto)

14. 1. 2010. Eine Rotte Wildschweine hat Polizisten und Feuerwehrleute aus Stade und Buxtehude letzte Nacht zwischen 2.30 und 5.30 Uhr in Atem gehalten. Die Tiere hatten einen Wildschutzzaun an der A 26 unterwühlt und, so der Polizeibericht, "dann dort am Straßenverkehr teilgenommen". Vergebens suchten die Beamten mit Scheinwerfern die Strecke ab. Kurze Zeit später kam es dann auf der Autobahn und der Landesstraße 111 zwischen der Abfahrt Ost und der B 73 zu zwei Kollisionen mit Wildschweinen, bei denen aber nur Sachschaden entstand. Im Zuge einer großangelegten Suchaktion sperrte daraufhin die Polizei die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Stade Ost und Dollern, die Feuerwehr rückte mit beiden Stader Zügen an und leuchtete die Autobahn aus. - Ausführlicher Bericht auf der Polizei-Website.


Oste

Die Rückkehr
der Riesen


Oste-Störe in der "Angelwoche"

13. 1. 2010. Die Wiederansiedlung des Störs in Elbe und Oste fasziniert seit Monaten die gesamte deutsche Sportfischer-Presse - von der Angelwoche (Ausschnitt oben) über den Blinker (Bericht hier) bis zu Fisch & Fang (Bericht hier) - und trägt damit dazu bei, den lange Zeit "vergessenen Fluss" bundesweit bekannt zu machen.


Zeitschriften mit aktuellen Stör-Berichten

Kaviarfisch im
Doppelpack


Störfischer in Osten (um 1900)

Die Hoffnung auf eine endgültige Rückkehr der riesigen Kaviarfische in die Oste ist im Februar Thema gleich zweier Veranstaltungen an der Oste.

Osten: Vortrag mit
Räucherfischteller


Spricht über Ostefische: Wolfgang Schütz

Am Freitag, 19. Februar, 19 Uhr, referiert Sportangler-Vorsitzender Wolfgang Schütz in einer öffentlichen Veranstaltung im Ostener WSCO-Klubhaus (unter der Ostebrücke) über "Wanderfische in der Oste einst und jetzt" (Themen: "Die Artenvielfalt der Fische in der Oste unter Berücksichtigung des Artenschutzprogrammes der Ostepachtgemeinschaft", "Die Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle", "Der experimentielle Versuchsbesatz mit dem Europäischen Stör in der Oste und seine ersten Ergebnisse").

Zuvor führt Jochen Bölsche (AG Osteland) in die Thematik ein. Den Zuhörern wird ein Räucherfischteller serviert. Der Reinerlös aus der dafür erbetenen Spende (15 Euro) kommt dem veranstaltenden WSCO zugute.

Bremervörde: Störe,
Ritter, Pianoklänge


Musikalisch begleitet: Bilderreigen von der Oste

Eine Woche später, am Freitag, 26. Februar, 19 Uhr, sind Schütz und Bölsche zu Gast im Café des Bachmann-Museums in Bremervörde. Ihre Informationen zum Thema Lachs und Stör sind eingebettet in eine Veranstaltung mit dem Thema "Klangfarben der Oste - Ein musikalischer Bilderreigen" des Verlags Atelier im Bauernhaus in Fischerhude. Auf dem Programm stehen  Lesungen und Vorträge von Dietrich Alsdorf über das Treiben des Raubritters "Isern Hinnerk" auf Burg Vörde, von Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) über sein Lieblingsbild von der Oste, eine neue Geschichte der Krimiautorin Sabine Bartelt (Deinstedt) sowie Informationen von Wolfgang Schütz und Jochen Bölsche über die Wiederansiedlung von Lachs und Stör in der Oste.


Mitwirkende Alsdorf, Rüthing, Stock

Zu einer Oste-Bilderschau mit neuen Fotos präsentiert Christian Rüthing (neue CD: "Die Klangfarben der Oste") einen musikalischen Bilderreigen am Klavier (Eintritt 5 Euro, Vorbestellungen möglich unter Tel. 04761-9834603).

Die Vorträge zum Thema Lachs und Stör sind Teil einer Informationsoffensive, die - wie berichtet - im März in Großenwörden und Hagenah fortgesetzt wird. Im Frühsommer ist eine weitere Stör-Veranstaltung im Handwerkermuseum in Sittensen geplant (mehr unter www.sfv.oste.de).
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Im zehnten Jahr...

...setzt sich diese Website für die Wiederansiedlung des Störs in der Oste ein. Alle seit 2001 auf www.oste.de / www.osten-oste.de erschienenen Berichte zum Thema Störe in der Oste stehen auf unserer Sonderseite STÖR-ARCHIV.

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Tourismus

Milchstraße
ist perfekt


Titelseite des neuen Flyers (Ausschnitt)

13. 1. 2010. Im Oste-Tourismus beginnt mit dem Saisonstart 2010 ein neuer Zeitabschnitt: Der in den letzten Jahren auf- und ausgebaute Wasser-, Fähr- und Krimitourismus wird durch ein neues Segment, den Milchtourismus, ergänzt. Zwei neue Routen der Niedersächsischen Milchstrasse - die bislang lediglich im Kreis Stade verlief - führen jetzt durch die Samtgemeinden Am Dobrock und Hemmoor. Sie sind (bis auf eine Ostener Teilstrecke) bereits ausgeschildert.

Ein druckfrisches zwölfseitiges Faltblatt, hochprofessionell gestaltet von der Firma Einfachschoen-design Entwicklungen GbR (Website) der Oberndorferinnen Sibyll Amthor und Barbara Schubert, ist seit kurzem in der Tourist-Info Wingst erhältlich.


Führte die Feder: Bürgermeister Horeis

Dreh- und Angelpunkt der Routen ist die "Gläserne Molkerei" in Oberndorf-Hasenfleet. Realisierung und Finanzierung (unter anderem mit EU-Leader-Mitteln) waren federführend von der Gemeinde Oberndorf mit Bürgermeister Detlef Horeis vorangetrieben worden.

Wo genau die neuen Routen verlaufen und welche Milchbauern in Osten, Wingst und Geversdorf sich an dem Projekt beteiligen, steht unter HEMMOOR.


Lamstedt

Aust greift
nach N 24

13. 1. 2010. Der in Lamstedt und Hamburg-Blankenese lebende Pferdezüchter und TV-Produzent Stefan Aust zeigt sich interessiert, gemeinsam mit Geschäftspartnern der notleidenden Pro7Sat1-Gruppe den Fernsehsender N 24 abzukaufen. Ausführlicher Bericht in der Süddeutschen Zeitung.


Drochtersen

Cowboys
sind treu


Hochstimmung in der Halle (Foto: Uhtenwoldt)

13. 1. 2010. Der traditionelle Neujahrsauftritt von "Truck Stop" in Drochtersen hat alljährlich viele Fans in Kehdingen und im Osteland. In diesem Jahr gastieren die Country-Cowboys an diesem Sonntag, 17. Januar, ab 10.30 Uhr in der Dreifachturnhalle. Vorgruppe sind die Drochterser "Blue Mountain Boys". Karten im Vorverkauf für 17 Euro im Reisebüro "Meine Welt", der Aral-Tankstelle Konegen und bei Lotto Hartlef in Drochtersen, im Ideal Markt Nickel in Assel, bei Marktkauf in Stade, Hemmoor und Otterndorf, bei Neukauf in Bützfleth und bei der Kreissparkasse in Drochtersen und Stade. Ticket-Telefon 01 71/ 5 42 23 90.


Osterrönfeld

Abitur mit
Windkraft


"Neuer Hafen Kiel-Canal" in Osterrönfeld

13. 1. 2010. Das erste Berufliche Gymnasium in Schleswig-Holstein mit dem Schwerpunkt "Erneuerbare Energien" kann am 1. August starten.
Standort ist die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld an der Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal, nur wenige hundert Meter entfernt von der neuen Zentrale von Repower Systems, einem der weltweit führenden Windanlagenbauer, im zur Zeit entstehenden "Neuen Hafen Kiel-Canal".

Peter Quell, Entwicklungsleiter bei Repower, begrüßte gestern die schulische Initiative als richtigen Schritt. Als direkter Nachbar, "von Straßenseite zu Straßenseite", freue er sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Das neue Gymnasium (Einzelheiten) soll im Herbst mit 20 bis 25 Schülerinnen und Schülern starten.


Logo der SPD Osterrönfeld

Fotos von der Hafen-Baustelle sowie Details zu den Repower-Plänen und dem "Windkraft-Gymnasium" am Kanal stehen u. a. auf der Website der SPD Osterrönfeld.

Mehr über die Partnerschaft mit O'feld unter OSTEN.


Wingst

Monster in
Magenta


Nein, das ist kein rosafarbener Schneemann...

12. 1. 2010. Mit einer Mütze, angedeutet mit ein paar Schneebällen, sieht der hässliche "Stein der Schade" vor der Wingster Tourismuszentrale in diesen Tagen ganz witzig aus...

Was es mit dem Monster in Magenta auf sich hat, steht unter DOBROCK.


Foto des Monats

Gundula Ida Gäntgen: Unterwegs am Ostedeich
bei Hechthausen-Klint - Foto overgrößern


Tourismus

'Oldendorf
schwächelt'


Touristen an der Fähre Brobergen

12. 1. 2010. Eine Analyse der Stärken und Schwächen der Samtgemeinde Oldendorf veröffentlicht das Stader Tageblatt in seiner heutigen Dienstagausgabe. In dem Blatt, das jüngst der Nachbar-Samtgemeinde Himmelpforten und ihrem Bürgermeister Holger Falcke für ihre tourismuspolitischen Bemühungen hohes Lob gezollt hatte (siehe unten), schreibt Redakteur Steffen Kappel unter anderem: "Die Oldendorfer schwächeln beim Tourismus. ... Wenn nicht bald was an der Fähre Brobergen geschieht, dann landet die historische Fähre auf dem Schrottplatz zusammen mit den Resten der Burg Brobergen, die der Deichbau kaputt machen wird. Ohne Burg und die beiden Fähren gibt es keinen attraktiven Tourismus."

Was wird aus der
Broberger Fähre?


Schilder am Osteufer bei Brobergen

Der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung lädt zu einer Mitgliederversammlung im Fährkrug Brobergen an diesem Freitag, 15. Januar, 19.30 Uhr, ein. Thema ist, wie die Vorsitzende Corinna Kolf, mitteilt, die mögliche Übernahme der Broberger Prahmfähre und des Fährkrugs durch den Fährverein. - Die historische Ostefähre Brobergen gehört zu den Wahrzeichen der Deutschen Fährstraße und zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen der Osteregion.


Artenschutz

Merkel will
Trendwende


Angewandter Artenschutz: Störe für die Oste

12. 1. 2010. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Montag eindringlich zu mehr Artenschutz gemahnt. "Wir brauchen eine Trendwende", sagte die frühere Umweltministerin beim Auftakt des Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt in Berlin. Nach Angaben von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sind in Deutschland rund ein Drittel der Tierarten und ein Viertel der Pflanzenarten im Bestand gefährdet.

Das wichtigste Artenschutz-Projekt im Osteland ist, wie berichtet, die Wiederansiedlung des hier seit Jahrzehnten ausgestorbenen Europäischen Störs.

Mehr zum Thema Oste-Störe hier in der Bremervörder Zeitung / Sonntagsjournal.


Elbe

Fährbetrieb
eingestellt


Hinweisschild in Hemmoor

12. 1. 2010. Die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen hat den Fährbetrieb wegen Eisgangs bis auf Weiteres eingestellt. Die Wiederaufnahme des Betriebs soll unter www.elbfaehre.de mitgeteilt werden.

Im Cuxland war es aufgrund der Witterungsverhältnisse, wie die Polizei am Sonntag mitteilte, zunächst nur zu Unfällen mit leichten Sachschäden gekommen.


Prozesse

Töten wie
im Rausch

11. 1. 2010. Mordprozess in Stade: Vor dem Landgericht Stade gab der 30-jährige Thomas H. die Tötung zweier Frauen auf einem Campingplatz in Cuxhaven zu - und erklärte, warum seine Ex-Freundin und ihre Bekannte sterben mussten. Weiter bei SPIEGEL ONLINE.


Internet

Breitband
im Kommen


Große Entfernungen erschweren die Versorgung

11. 1. 2010. Die Chancen für eine Versorgung mit Breitband-Internetzugängen im ländlichen Raum wachsen nicht nur - wie Bürgermeister Detlef Horeis (Foto) am Wochenende bei einem Neujahrsempfang für die Vereinsvorsitzenden bestätigte - in Oberndorf (wir berichteten). Auch in der Samtgemeinde (SG) Nordkehdingen könnte es voran gehen. Dort sind - so der dortige SG-Bürgermeister Edgar Goedecke - die Orte Oederquart, Krummendeich, Hamelwördener Moor und Teile von Balje nach wie vor weiße Flecken auf der Internet-Landkarte.

87,5 Prozent
Zuschüsse

Das Stader Tageblatt (Montag-Ausgabe) berichtet, diese Lücken zu füllen "würde 600 000 Euro kosten": "Bisher hat sich das für Internetversorger angesichts der großen Entfernungen nicht gerechnet. Nun aber gibt es eine 87,5-prozentige Bezuschussung aus der Konjunkturförderung, den Rest müssen die Gemeinden aufbringen." Ewetel habe bereits Interesse an dem Ausbau bekundet. Entschieden werde im März.

Warum auch in der Region Kehdingen/Oste die Chancen für einen Breitband-Zugang steigen müssen, steht unter DOBROCK.


Leuchttürme

Hurra, hurra,
Ziel erreicht!


Gerettet: Alter Baljer Leuchtturm von 1904

9. 1. 2010. "Hurra, hurra, wir haben unser wichtigstes Vereinsziel so gut wie erreicht." Mit diesem Jubelruf beginnt das jüngste Rundschreiben, das Gründungs- und Vorstandsmitglied Gerhard Gebhardt (Foto) an die mittlerweile rund 65 Mitglieder des unermüdlich aktiven Fördervereins Baljer Leuchtturm 1904 richtet: "Es gibt zwar noch keine offizielle Verlautbarung, aber der Turmeigentümer, der Landkreis Stade, hat unsere gemeinsamen Demonstrationen und Bemühungen zur Erhaltung und Öffnung des Turms ernst genommen und will ihn nun sanieren und für die Öffentlichkeit zugänglich machen."

Der im Naturschutzgebiet stehende Turm soll im Sommer saniert werden und von 2011 an von Juli bis September für Gruppen zugänglich sein.

Alle wollen auf
den Leuchtturm

Ein Aufruf des Vereins, sich 2011 als ehrenamtlicher Leuchtturmwärter zur Verfügung zu stellen, hat ein starkes Echo gefunden: Insgesamt 34 Personen wollen mitmachen; damit sind bereits jetzt 220 der alljährlich vorgesehenen 240 Zeiteinheiten (halbe Tage bei doppelter Besetzung) abgedeckt. - Der  Baljer Verein war 2009 von der AG Osteland mit dem Kulturpreis "Goldener Hecht" in der Kategorie Denkmalschutz ausgezeichnet worden.

Ausführlicher Bericht aus Balje auf www.kehdingen.org.


Fotografie

Die Oste für
Landfrauen


Oste-Fotograf Hermann Tödter

9. 21. 2010. Einer der besten Botschafter des Ostelandes ist der Zevener Fotograf Hermann Tödter, der auch im Jahr der Oste viele Dia-Vorträge über die Schönheit der Flussregion gehalten hat, insbesondere vor Heimatvereinen. Jetzt haben ihm die Mulsumer Landfrauen gebeten, seine fantastische Tonbildschau über die Oste im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung an diesem Dienstag, 12. Januar, im Restaurant Lütjen in Kutenholz zu zeigen. Mehr über Tödters Vortragsprogramm auf dessen Website.


Karneval

Der Fluss
der Narren


Das Elmona-Ballett aus Elm (Foto: Verein)

9. 1. 2010. Auch an der Oste wird Karneval gefeiert - etwa in der Ostehalle in Geversdorf, beim TSV in Großenwörden und, seit 58 Jahren, im Ostedorf Elm, einem Stadtteil von Bremervörde. Über die Geschichte und das diesjährige Programm der "Elmonesischen Nächte" des traditionsreichen Vereins "Elmona" gibt dessen Website Auskunft.


Tourismus

Erholungsort
Bremervörde


Bremervörder Tourismus- und Kulturfrau Zydek

9. 1. 2010. Osteland-Mitstreiterin Bianka Zydek, Wirtschaftsdezernentin und Tourismus- und Kulturchefin im Bremervörder Rathaus, und ihr Team haben Anlass zu Freude: Die Ostestadt bleibt staatlich anerkannter Erholungsort. Die entsprechende Urkunde wird  demnächst überreicht.

Für die nächsten Monate hat die Stadt (Website hier) ein buntes Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, mit dem Bremervörde seinen Ruf als kulturelles Zentrum des Ostelandes stärkt. Das Programm steht hier im Netz (Word-Datei).

Einige der Höhepunkte: Der Chor Gregorianika wird am Freitag, 29. Januar, 20 Uhr, das Bremervörder Veranstaltungsjahr 2010 eröffnen. Der Opernstar René Kollo wird am Samstag, 20. Februar, 20 Uhr, im Ratssaal erwartet. Die Junge Philharmonie Köln ist am Samstag, 13. März, 19 Uhr, im Bremervörder Ratssaal zu Gast.


Ausstellungen

Hemmoorer
zeigt Bunker

9. 1. 2010. Das Thema einer neuen Ausstellung im Schloss Agathenburg (Website), die am Sonntag, 17. Januar, 15 Uhr, eröffnet wird, heißt "Nachlass". Sechs Künstlerinnen und Künstler nähern sich dem Thema Hinterlassenschaften formal und inhaltlich auf unterschiedliche Weise. Der Hemmoorer Mike Behrens (Verlag Großer Bär) spürt einem Nachlass der Geschichte Deutschlands aus dem Zweiten Weltkrieg nach: Seine Fotografien zeigen Bunkerbauten in Skandinavien, zum Beispiel ein Betonmonstrum im dänischen Hirtshals (Foto). Zur Eröffnung spricht unter anderem Erhard Kalina, Vorsitzender des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen (Finissage am 28. Februar).


Stör-Wiederansiedlung

Oste ist 'sehr
gut' geeignet


Stör-Forschungsboot: Erster Zwischenbericht

9. 1. 2010. In einem bisher unveröffentlichten Zwischenbericht bescheinigen die Berliner Wissenschaftler, die den experimentellen Stör-Besatz der Oste im vorigen April auf dem Forschungsboot "Acipenser" begleitet haben, dem Fluss eine "sehr gute Eignung" für eine Wiedereinbürgerung des urtümlichen Kaviarfischs.


Angela Merkel eröffnet des UN-Artenschutzjahr

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Norbert Röttgen sprechen an diesem Montag, 11. Januar, in einer Festveranstaltung zum Auftakt des "Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt", mit dem die Unon das Thema Artenschutz weltweit ins Bewusstsein rufen will. Die AG Osteland unterstreicht aus diesem Anlass die "Schlüsselfunktion" der Ostefür die Rettung des Europäischen Atlantischen Störs (Acipenser sturio), einer der meistbedrohten Fischarten des Kontinents.

Für die nächsten Wochen planen die AG Osteland und die Sportfischer an der Oste, an deren Spitze der Ostener Wolfgang Schütz steht, eine Info-Offensive mit einem "Stör-Gipfel" in Großenwörden und mit Fachvorträgen zum Thema Stör in den Oste-Landkreisen Stade, Cuxhaven und Rotenburg.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Osteland

7. Ausgabe
ist in Arbeit


Das war die Frühjahrsausgabe 2009

8. 1. 2010. Im Jahre 2006 wurde es, in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., erstmals präsentiert: das "Osteland-Magazin", von der Niederelbe-Zeitung produziert und gemeinsam vertrieben mit dem Stader Tageblatt und der Bremervörder Zeitung. Seit kurzem wird bereits die 7. Ausgabe vorbereitet, die am 26. März - rechtzeitig zum Saisonbeginn am Fluss - in einer Auflage von 29.000 Exemplaren verbreitet werden soll.


Osteland-Magazin-Reporterin Holthausen

Die Terminierung eröffnet, so die NEZ-Journalistin und AG-Osteland-Mitstreiterin Ursula Holthausen, die Möglichkeit, zwei wichtige Termine einzubeziehen: den "Tag der Oste" am Sonntag, 7. März, 10.30 Uhr, im Gasthaus Hellwege in Hagenah (Kreis Stade), wo wieder der Oste-Kulturpreis "Der goldene Hecht" verliehen wird, und die Hauptversammlung der AG Osteland am Montag, 15. März, in der "Ostekrone" in Hechthausen, wo die Schwerpunkte der künftigen Vereinsarbeit erörtert werden.

Das Osteland-Magazin habe sich, erklärt der Verlag, im fünften Jahr seines Erscheinens zu einem "etablierten und willkommenen Printmedium an unterer und oberer Oste" etabliert.


Landwirtschaft

Protest gegen
Biogas-Boom


Biogasanlage im Cuxland

8. 1. 2010. Der Ärger um Biogas-Anlagen in Norddeutschland nimmt zu. So bringt Bauer in Ostfriesland zu Zeit ein ganzes Dorf gegen sich auf, weil er eine solche Anlage bauen möchte. Kollegen sorgen sich um die Bodenpreise, Nachbarn fürchten Gestank, Naturschützer warnen vor Umweltschäden. Das Problem: Mit Energiepflanzen lasse sich mehr Geld verdienen als mit Milch, berichtet heute SPIEGEL ONLINE.

Kürzlich erst hatten sich niedersächsische Naturschützer gegen die "Vermaisung" der Landschaft und für einen Stopp für Biogas-Anlagen ausgesprochen (siehe unten). Das Landvolk hat die Forderungen der Naturschützer inzwischen als "fachlich unbegründet" zurückgewiesen (siehe Bremervörder Zeitung).


Tourismus

Stille Nächte
im Winterland


Gäste auch im Winter: Ferienhaus an der Rönne

8. 1. 2010. Wer sagt's denn: Mancher Urlauber schätzt das Osteland auch im Winter. "Wir suchten Ruhe, und die fanden wir hier," schrieben Wintergäste eines Ferienhauses am Rönndeich. "Diese Ruhe - man kann hier wirklich gut abschalten," hinterließen andere im Gästebuch der verschneiten Reetdachkate unweit der Oste. "Die Gegend ist einfach perfekt", urteilten Weihnachtsgäste aus NRW.

Mehr Urlauberstimmen über Ferien an Oste und Rönne zu verschiedenen Jahreszeiten stehen hier.


Großenwörden

Witt lädt zum
Frühschoppen


Hier ist die Anleger-Zufahrt geplant

7. 1. 2010. Aufbruchstimmung in Großenwörden: Bürgermeister Bernhard Witt (Foto) hat Rats- und Vereinsvertreter zu einem Frühschoppen am Sonntag, 10. Januar, 9.30 Uhr, in den Grossenwördener Hof geladen. Dazu schreibt Witt: "Ich möchte hier keine Tagesordnung vorgeben, aber vielleicht einige Stichworte nennen, über die wir uns unterhalten können: Dorferneuerung / Anleger, Gründung eines Vereins oder ähnlichem zur Unterhaltung des Anleger und. Förderung des Tourismus, gemeinsame Jugendarbeit, Sommer-Sportfest im Sommer zur 90-Jahr-Feier des TSV mit allen Vereinen usw."

Mehr über die Anleger- und Touristik-Pläne der Gemeinde weiter unten.


Hechthausen / Iselersheim

Inkl. Hadler
Landwein


Kommen auf den Teller: Golschs Angusrinder

7. 1. 2010. Der Schifferverein "Vergissmeinnicht" Hechthausen und Umgebung, den Osteland-Mitglied Heiko Brunke leitet, feiert demnächst  "das maritime Ereignis an der Oste". Der traditionsreiche "Schifferball"beginnt am Sonnabend, 16. Januar, um 19 Uhr im Festsaal der "Ostekrone" (Website). Auf dem Programm stehen die Tanzkapelle "Atlanta", der beliebte Hemmoorer Shanty-Chor und eine grosse Tombola, bestückt von der Geschäftswelt rund um das "Tor zum Cuxland".

Schmorbraten
vom Ostedeich

Nicht nur Mitglieder sind willkommen, sondern "jeder Interessierte", versichert Schipper Brunke. Der Eintritt beträgt für Mitglieder 2,50 Euro, für Nichtmitglieder 4 Euro, dazu kommen je 14.50 Euro für ein exquisites Menu aus der viel gerühmten Golsch-Küche: Zwischen Lauchcremesuppe mit Schinkenstreifen und Eis auf Roter Grütze serviert das Haus Rouladen und Schmorbraten von den urigen Angusrindern, die der Wirt und AG-Osteland-Mitstreiter Karl Golsch und sein Sohn Thorsten auf einer Weide direkt am Ostedeich züchten (mehr in der NEZ).

Im Preis inklusive ist pro Tisch "1 Flasche Hadler Landwein". Was das ist, erklärt der verein im Einladungsschreiben: "r/w Korn". Anmeldungen bis zum 14. Januar bei H. Brunke unter Telefon 04774-784, Busservice (An- und Abfahrt) auf Anfrage.

Schifferball auch
im Gasthof Pülsch


Schiffervereinsmitglieder in Iselersheim

Ebenfalls am Sonnabend, 16. Januar, ab 19.30 Uhr feiert der Iselersheimer Schifferverein "Frohsinn" im Gasthof Pülsch seinen Schifferball. Es spielen die "Colorados". Anmeldung unter Tel. 04761-4511.


Hechthausen

Zauberformel
Gentle Touch


Reitspaß im Osteland (Foto: Reimer)

7. 1. 2010. Die Freizeitreiter an der Oste haben ihr neues Halbjahresprogramm vorgelegt. In ihrer nächsten Versammlung am Montag, 18. Januar, im Gasthaus Golsch in Hechthausen, Bahnhofstraße, geht es um die "Gentle Touch"-Methode. Was das ist und was die Pferdefreunde sonst noch in den nächsten Monaten vorhaben, steht unter HECHTHAUSEN.


Estorf

Schulflagge in
der Antarktis


Wortmann und Schüler bei Ranga Yogeshwar

7. 1. 2010. Die Schüler der Grundschule in der Oste-Gemeinde Estorf wollen dem Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut ihr selbstgebautes Modell der neuen Antarktis-Station schenken. Das Modell der Neumayer-Station III hat im vergangenen Sommer - wie berichtet - Zehntausende Besucher der Ideen-Expo in Hannover begeistert. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und Dr. Hartwig Gernandt, der frühere Logistik-Chef des Alfred-Wegener-Instituts, waren fasziniert, wie kreativ und professionell die Dritt- und Viertklässler aus dem Osteland unter Anleitung ihres Werklehrers Peter Wortmann eine derart anspruchsvolle technische Konstruktion nachgebaut haben, die auch TV-Moderator Ranga Yogeshwar schon präsentiert hat.


Das Estorfer Modell im Fernsehen

Am Mittwoch, 13. Januar, überreichen rund 70 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Estorf - die sich auch einen Namen als Solar- und Europaschule gemacht hat -  ihre Station nun dauerhaft an das Alfred-Wegener-Institut. Als Dank für das schöne Geschenk werden die jungen Ingenieure mit einem exklusiven Vormittagsprogramm empfangen. Ihre Schulflagge wurde bereits für einen Tag auf der echten Neumayer-Station III gehisst. - Lesen Sie bitte auch:

Vom Osteland ins Eisbärland


Drochtersen

Inis warnen
vor Elbtunnel


Zukunftsmusik: Elbtunnel bei Drochtersen

7. 1. 2010. Der Koordinationskreis der Bürgerinitiativen gegen die A 22 hat vor der geplanten Untertunnelung der Elbe bei Drochtersen gewarnt. Die Argumente der Initiativen stehen unter KEHDINGEN.


Schwebefähre

Krawatte ist
heimgekehrt


Fährschlips-Übergabe heute in der Fähr-Stuv

6. 1. 2010. Der Ostener Fährvereinsvize Karl-Heinz Brinkmann (r.) hat am heutigen Mittwoch in der musealen "Fähr-Stuv" ein kurioses Exponat entgegengenommen: eine gut 20 Jahre alte Krawatte, bemalt mit einer Schwebefähre, die der SPD-Kreispolitiker Herbert Guthahn (l.) vor rund 15 Jahren dem damaligen Landrat Martin Döscher (CDU) überreicht hatte und die jahrelang verschwunden war.

Welche politische Rolle der Schlips zwischen 1989 und 1994 gespielt hat, steht unter OSTEN.


Großenwörden

Im Frühjahr
Baubeginn?


Bürgermeister Falcke (r., beim Tag der Oste)

6. 1. 2010. Die Finanzierung eines Fahrgastschiffanlegers für Großenwörden ist, wie mehrfach berichtet, endlich gesichert - "nun müssen natürlich noch Genehmigungen eingeholt und detaillierte Planungen angestrengt werden", schreibt dazu der Großenwördener Ratsherr Thorben Offermann auf der Gemeinde-Website grossenwoerden.de. Wann wird der Anleger für die Schifffahrt zur Verfügung stehen?

Offermann (Foto) rechnet aufgrund der Vorarbeiten damit, "dass noch in diesem Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann". Weiter schreibt er: "Auf die Gemeinde Großenwörden kommt dann natürlich auch einiges hinzu; die Anbindung und Unterhalt des Anlegers, der Bau von Parkplätzen, pp. Insbesondere muss natürlich auch ein touristisches Angebot geschaffen werden, das den Kosten des Anlegers gerecht wird. Aber ich denke, da wird uns Großenwördenern schon etwas einfallen, zumal wir mit Frau Sigrid Frömming ja einen Profi der AG Osteland in unseren Reihen haben."

Jetzt touristisches
Angebot schaffen

Auch Ratsherr Offermann verweist auf die Verdienste von Samtgemeindebürgermeister Holger Falcke, "der sich nicht nur bei der Samtgemeinde, sondern insbesondere bei der Metropolregion Hamburg für die Realisierung des ersehnten Anlegers stark gemacht hat".

Ähnlich positiv urteilt heute das Stader Tageblatt: "Mit Bürgermeister Holger Falcke hat man ein starkes Zugpferd, das führen und galoppieren kann – aber nicht davongaloppiert... Die Samtgemeinde ... zapft viele Quellen an. Und so entstehen neben rein pragmatischen Verbesserungen (Bahnhöfe, Schulen) auch optische Highlights wie der Rathauspark und der Oste-Anleger. Alles kluge Schachzüge", kommentiert Redakteurin Jutta Eidtmann.


Presse

'Else Weber'
jetzt online


Internet-Ausgabe von "Elbe Weser aktuell"

6. 1. 2010. Wie schön: Das Gratis-Wochenblatt "Elbe Weser aktuell" - von vielen Lesern liebevoll "Else Weber" genannt - ist seit heute online verfügbar. Per Internet zugänglich ist die gesamte Ausgabe des seit 16 Jahren existierenden, von einem Redaktionsteam um Andreas Oetjen (Foto)  produzierten Blattes. Per Mausklick in der frischen Ausgabe zu blättern, macht Spaß - hier geht's zum Ausprobieren.


Oste-Tourismus

Alles neu in
Selsingen


Neue Selsinger Tourismus-Website (Ausschnitt)

6. 1. 2010. "Die Oste ist unser großes Highlight," sagt Ruud van Swelm, Vorsitzender des Vereins Landtouristik Samtgemeinde Selsingen. Zu seinem Bereich zählt einer der schönsten (und sensibelsten) Oste-Abschnitte - mit der Wassermühle in Eitzmühlen, der Gedenkstätte in Sandbostel, der Draisinenstrecke bei Ostereistedt, den sogenannten Golddörfern und vielen Themenrouten.

Zum Jahresbeginn macht der Verein mit einem Neustart von sich reden. Soeben wurde eine brillante Website freigeschaltet und ein neues Tourismusbüro im Rathaus eingeweiht, in dem als Geschäftsführerin des Vereins die Oste-Kulturpreisträgerin und langjährige Selsinger Landfrauen-Vorsitzende Ulrike Pape wirkt (Ostepreis-Laudatio hier).


Selsinger Touristikerin Ulrike Pape

"Vieles ist im Werden", sagt Ulrike Pape. Vorsitzender van Swelm (Foto) betont: „Wir wollen die Produkte, die wir in der Samtgemeinde zu bieten haben, energischer nach vorne bringen.“ Er weist darauf hin, dass Informationsmaterial künftig nicht nur im Rathaus, sondern - außerhalb der Öffnungszeiten - auch in der Selsinger Esso-Station erhältlich ist.

In der Samtgemeinde Selsingen (Website), Mitglied der AG Osteland, wirken viele gut ausgebildete Gästeführerinnen und Gästeführer. Selsingen bietet sich 2010 insbesondere als Ziel für Teilnehmer von Vereins-, Betriebs- und Schulausflügen von der Unteren Oste an, die einen besonders schönen Teil des Oberlaufs kennenlernen wollen.

Ein Bericht der Zevener Zeitung über den neuen Web-Auftritt und das neue Büro des Vereins steht hier. Die neue Website kann hier aufgerufen werden.


Bitte an Vereine
und Touristiker

Auch nach dem Jahr der Oste gibt es eine Kalender-Datei, die möglichst alle Veranstaltungen mit thematischem oder geografischem Oste-Bezug umfassen soll. Eine entsprechende Datenbank hat Osteland-Mitglied Karl-Heinz Brinkmann (Foto) von der Firma Oste-Art-Design dieser Tage ehrenamtlich eingerichtet. Unter der Adresse

www.osteweb.de/?veranstaltungen

haben Vereine, Gemeinden und Touristiker die Gelegenheit, entsprechende Termine binnen Sekunden nicht nur abzufragen, sondern auch selber einzutragen

Schon jetzt
120 Termine

Diese Chance sollte genutzt werden, um wie im Vorjahr einen umfassenden Kalender mit allen Aktivitäten von der Quelle bis zur Mündung, von Januar bis Dezember, zu erstellen. Bereits jetzt (6. Januar) enthält der Kalender 120 Oste-Termine für 2010.


Vereine

Hechthausen
auf Oste-Kurs


Wird 2010 wiederholt: das große Fest am Fluss

6. 1. 2010. Das Jahr der Oste ist zwar vorüber - aber auch für Hechthausen soll künftig "jedes Jahr ein Jahr der Oste" sein, wie es die AG Osteland empfiehlt. So soll das mit großem Erfolg 2009 erstmals begangene "Fest an der Oste - rund um die Mühle Hechthausen" im neuen Jahr - und zwar am Wochenende 21./22. AUGUST - wiederholt werden. Das hat der in letzter Zeit zu großer Form aufgelaufene Gewerbeverein Hechthausen/Oste e. V. an seinem jüngsten Stammtisch bei einem opulenten Buffet im Gasthaus "Zur Linde" bei Peter und Astrid Hörstensmeier beschlossen.

Der Gewerbeverein, der von AG-Osteland-MitstreiterinKrista Reibe geleitet wird (kleines Foto, mit Ehemann), hat auf seine runderneuerte Website fast 100 Fotos vom letzten Oste-Fest gestellt, dazu u. a. Wissenswertes aus der Ortsgeschichte.


Neue Website der Gewerbetreibenden

Auf der Homepage finden sich auch weitere Terminhinweise, zum Beispiel auf das Frühlingsfest "Hechthausen blüht auf" am Sonntag, 25. April.


Kehdingen

Demnächst
im Theoter


Professionell: Website der Kehdinger Laienspieler

5. 1. 2010. Die bereits 1946 gegründeten "Nordkehdinger Komödianten" (Website) zeigen im neuen Jahr in neun Vorstellungen zwischen dem 23. Januar und dem 13. März in Witt's Gasthof "Zur Post" in Oederquart ihre neu einstudierte Komödie "Geld in'n Büdel - miteens Getüdel".

Auch die beliebten "Hüller Theoterspeeler" proben zur Zeit ein neues Stück. Worum es darin geht und mit welcher Überraschung in "Hüllywood" zu rechnen ist, steht unter KEHDINGEN.


Medien

Ein Fluss als
Geheimtipp


Einige Schlagzeilen vom Jahresende (größer)

5. 1. 2009. "Ein stiller Fluss macht von sich reden" - unter dieser Überschrift macht nun auch der Weser-Kurier / Wümme-Zeitung auf die Oste aufmerksam.

"Die Oste war bisher eher ein Tipp für Insider. Das hat sich im vergangenen Jahr gründlich geändert. Der rund 150 Kilometer lange Fluss, der südlich von Tostedt entspringt und bei Neuhaus in die Elbe mündet, hat einen gewaltigen Sprung gemacht," urteilt Autor Klaus Göckeritz in einem ausführlichen Artikel (hier im Netz) zum Abschluss des Oste-Jahres. Weiter heisst es in der Bremer Zeitung: "In unserer Region ist die Oste zwischen Zeven, Rockstedt, Selsingen und Bremervörde ein Geheimtipp für Wasserwanderer und Kanuten."

Damit haben - neben diversen Hörfunkstationen - nun praktisch sämtliche Zeitungen im Elbe-Weser-Dreiecküber den Abschluss des Jahres der Oste berichtet, darunter

- das Hamburger Abendblatt - hier,
- der Weser-Kurier - hier,
- die Bremervörder Zeitung - hier,
- die Niederelbe-Zeitung -  hier,
- die Rotenburger Kreiszeitung -.hier,
- die Zevener Zeitung / Treffpunkt Sittensen - hier,
- die Rotenburger Rundschau - hier,
- die Cuxhavener Nachrichten - hier.


Wandern

Die Reize
der Oste


Naturbeobachtungsturm bei Hechthausen

5. 1. 2010. Auch in Stade entdeckt man mehr und mehr die Reize des Ostelandes. Die 17 Kilometer lange Januarwanderung der Stader Gruppe des Deutschen Alpenvereins am Sonntag, 17. Januar, führt denn auch an die Oste. Auf dem Ostedeich bei Hechthausen geht es zunächst zum Burgbeckkanal bei Neuland; dann weiter zur alten Feldsteinkirche in Horst. Der Rückweg führt durch die Wälder bei Hechthausen und Klint. Am Ende der Tour findet eine Einkehr in Hechthausen statt. Die Wanderer treffen sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz am Stader Freibad.


Wanderziel Kirche in Horst

Gäste sind willkommen. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 15. Januar beim Wanderwart Günter Thalemann unter Telefon (0 41 41) 37 28 anzumelden.


SPD

Gesucht: ein
neuer Willy


Gesamt-Hemmoorer SPD-Vorsitzender Klüser

5. 1. 2010. Neue Konzepte für die politische Arbeit - als Konsequenz aus den jüngsten Stimmenverlusten - will die SPD in der Samtgemeinde Hemmoor auf Anregung etlicher Mitglieder am Montag, 22. Februar, im Ostener "Fährkrug" in einer eigens einberufenen Versammlung erörtern. Das kündigte der Ortsvorsitzende Lothar Klüser (Osten) am Montag in der Januar-Vorstandssitzung des Ortsvereins im Gasthaus Golsch in Hechthausen an.

In Parteikreisen diskutiert wird dieser Tage ein Strategieaufsatz, den Albrecht Müller, unter Willy Brandt Planungschef im Kanzleramt, jüngst in der "Frankfurter Allgemeinen" veröffentlicht hat. Der bemerkenswerte Text mit dem Titel "Gesucht: Ein neuer Willy Brandt - Vergangenheit, die wiederkehren soll" ist auch im Internetzugänglich. - Dem Ortsverein gehören neben der SPD Hemmoor auch die SPD Osten und die SPD Hechthausen an.


Bremervörde

Oste-Schau
im Museum


Osteland-Komponist Rüthing

4. 1. 2009. Das für die AG Osteland herausgegebene neue Buch "Die Farben der Oste", zusammengestellt von den Oste-Kulturpreisträgern Elke Loewe (Geversdorf) und Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude), sowie die CD "Die Klangfarben der Oste" sollen am Freitag, 19. Februar, im Bremervörder Bachmann-Museum einem interessierten Publikum von der Oberen und Mittleren Oste vorgestellt werden. Mitwirken werden unter anderem der Komponist Christian Rüthing sowie die Autoren Peter Schütt und Dietrich Alsdorf. Dazu wird eine neue Oste-Bilderschau gezeigt. Einzelheiten erscheinen demnächst auf www.oste.de.

Auch die Termine weiterer Veranstaltungen 2010 im  Bachmann-Museum, dem unbestrittenen kulturellen Zentrum des Ostelandes, stehen inzwischen fest: Am 19. März kommt Wolfgang Sieg, am 7. Mai konzertiert Jochen Wiegandt, am 5. November liest Reimer Bull und am 10. Dezember Gerd Spiekermann (jeweils 20 Uhr im Vortragssaal).


Verkehr

Herzinfarkt
in Osten

4. 1. 2010. Am Silvestermorgen befuhr ein Ostener Bürger mit seinem Auto die Birkenstraße in Osten. Vermutlich erlitt er während der Fahrt einen Herzinfarkt. Daraufhin fuhr er mit seinem Fahrzeug durch eine Hecke und prallte leicht gegen einen Baum. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. - Weitere Ereignisse aus dem Polizeibericht unter HEMMOOR und HECHTHAUSEN.


Hechthausen

Folk-Songs
auf Platt


Bald in der Ostekrone: die "Moonshiners"

4. 1. 2010. Das Programm des Kulturkreises Hechthausen beginnt im neuen Jahr mit einem Muss für alle Freunde der plattdeutschen Sprache: Am Freitag, 12. Februar, 20 Uhr, sind The Moonshiners (Website) und Hans Hinrich Kahrs in der Ostekrone Hechthausen zu Gast. Geboten wird eine Kombination aus Sprache und Musik, die absolut sehens- und vor allem hörenswert ist: ein Programm aus Geschichten und Storys op Platt im Wechsel mit Folk-Melodien, teils mit Platt-Texten, aus dem angelsächsischen Raum.

Ausführlicher Vorbericht unter HECHTHAUSEN.


Hemmoor

Warstader
Wunderlampe


Hörbuch des Monats mit O-Tönen aus Hemmoor

4. 1. 2009. Drei CDs mit vielen Originaltönen aus und über Warstade wurden von der Universität Tübingen als deutsches "Hörbuch des Monats" ausgezeichnet. Warum dieses Hörbuch, eine humorvolle und lebendige Einführung in Leben und Werk von Peter Rühmkorf, von den Tübinger Juroren zu Recht als "akustische Wunderlampe" und "wahres Kunstwerk" gerühmt wird, steht unter HEMMOOR.


Großenwörden

'Stör-Gipfel'
an der Oste


Tagungsthema Oste-Stör (mit Markierung)

2. 1. 2010. Experten von internationalem Rang erwartet die Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer zu ihrer Mitgliederversammlung am Sonnabend, 6. März, im Großenwördener Hof. Thema der Vorträge - unter anderem vom Weltverbandspräsidenten Prof. Dr. Harald Rosenthal - ist die Wiederbesetzung der Oste mit dem in Deutschland seit Jahrzehnten ausgestorbenen Stör. - Mehr über den "Störgipfel" unter GROSSENWÖRDEN.


Osteland

Nur nicht
ausruhen


Ostejahr-Resumee im Hamburger Abendblatt

2. 1. 2010. Ausführlich berichtet heute das Hamburger Abendblatt über das Jahr der Oste 2009. In einem Kommentar mit der Überschrift "Region darf sich nicht auf dem Erfolg ausruhen" schreibt die Abendblatt-Journalistin Nina Dobratz: "Das Ziel des 'Jahres der Oste' ist erreicht: Der Fluss und die Region sind deutlich bekannter geworden, kamen bundesweit mehrfach in den Medien vor.

Unzählige Ehrenamtliche, die sich für ihre Heimat einsetzten, haben es möglich gemacht. Die Oste-Anwohner haben gezeigt, was mit Engagement, Zusammenhalt und Ideenreichtum erreicht werden kann. Und zwar nicht auf Kosten der Umwelt - schließlich schwimmen wieder Störe in der Oste und die Wasserqualität hat sich deutlich verbessert.

Das Ostejahr könnte für viele andere Orte ein Vorbild sein, die sich touristisch besser aufstellen wollen. Wichtig ist jetzt, dass es an der Oste weitergeht. Sicherlich können nicht so viele Veranstaltungen wie im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt werden, doch auf ihrem Erfolg darf sich die Region nicht ausruhen. Sonst geraten der Fluss, die Schwebefähre und die Störe wieder schnell in Vergessenheit, und all die Mühe war vergebens."


Foto der Woche

Stimmungsvolle Silvesterfeier in Oberndorf/Oste


Estorf/Oste

Vom Osteland
ins Eisbärland

Foto: Elk Meadow/Flickr: Bölscheoya, Norway. Polar bear walking to end of ice.
Eisbär auf Bölscheøya (Spitzbergen)

1. 1. 2010. Als der Estorfer Lehrer Peter Wortmann jüngst im Stader Tageblatt einen Hinweis auf eine Schiffsreise "Auf den Spuren des Klimaphänomens" nach Spitzbergen las, die der Klimaforscher Professor  Mojob Latif begleitet, dachte der umweltbewegte Pädagoge "sofort an das 'Fliegende Klassenzimer' - in diesem Fall müsste es 'Schwimmendes Klassenzimmer' heißen".

Seine Idee: Sponsoren zu finden, die für einen Klima-Wettbewerb als Preis die Mitfahrt einer Schülergruppe auf einer solchen Reise als Hauptgewinn ausloben. Wortmann: "Gegebenenfalls könnte man die Umweltministerien der Länder und des Bundes sowie die Industrieverbände für Erneuerbare Energien für diese Idee gewinnen und zur Kostenübernahme für eine oder mehrere Personen bewegen. Auch die EU-Kommission sollte mit ins Boot geholt werden."


Wortmann mit Estorfer Schülern im TV

Der Estorfer Lehrer weiss, wovon er spricht: Seine Schüler und die Estorfer Schule wurden mehrfach für ihr Umwelt-Engagement ausgezeichnet; kürzlich präsentierten einige ein selbstgebautes Hydraulikmodell der Antarktisstation "Neumayer III" in einer Talkrunde mit dem TV-Moderator Rangar Yogeshwar. Wortmann selber, Mitstreiter der Aktion "Coole Klassen", die von der Gesellschaft für Polarforschung und der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt wird, würde gern vor Ort helfen, die Aussagen der Klimaforscher auch für Schüler ab 8 Jahren nachvollziehbar zu machen.


Osteland

Durchbruch
für Stalag XB


Lager-Relikte in Sandbostel (Dezember 2009)

1. 1. 2010. Noch vor einigen Jahren wurde der Bremervörder Historiker Dr. Klaus Volland - 2005 mit dem Osteland-Kulturpreis (Laudatio hier)  geehrt - von Unbelehrbaren beschimpft, weil er beharrlich an die verdrängte Geschichte des Kriegsgefangenenlagers und Ausweich-KZ in Sandbostel an der Oste erinnert hatte. Das ist Vergangenheit - mittlerweile ist ein Durchbruch gelungen: Kirchen, Bund, Land und Kreis unterstützen das Vorhaben, mit Millioneninvestitionen das einstige Stalag ("Stammlager") XB für die Nachwelt zu erhalten.

Dafür seien Mittel in Höhe von 1,425 Millionen Euro beantragt, erklärt Projektkoordinator Andreas Ehresmann zum Jahreswechsel. Sandbostel ist bundesweit das einzige NS-Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager, in dem ein Grossteil der historischen Bauten noch erhalten sind. Bereits 2009 sind knapp 450.000 Euro investiert worden, um Baracken zu sanieren, das Freigelände zu gestalten und einen Zaun aufzustellen.


Osteland-Preisträger Dr. Volland (M.)

Im nächsten Bauabschnitt sollen in den kommenden drei Jahren von der Stiftung Lager Sandbostel (Website) vor allem weitere Baracken restauriert sowie zwei Dauerausstellungen zur Geschichte des Lagers während der NS-Zeit und danach erarbeitet werden. Mehr darüber steht heute in der taz Bremen.

Ein eindrucksvoller Jahresrückblick von Andreas Ehresmann, dem Projektkoordinator der Stiftung Lager Sandbostel und Leiter der Dokumentations- und Gedenkstätte (Website), steht hier im Netz (PDF-Datei), ein darauf basierender ausführlicher Bericht über Sandbostel hier in der Bremervörder Zeitung.


Krimiland

Gänsehaut
in der Sauna


Bald mit Krimi-Nacht: Buxtehuder "Aquarella"

31. 1. 2010. Zu einer "Krimi-Sauna-Nacht" lädt das Buxtehuder Aquarella am Sonnabend, 9. Januar, von 14 bis 24 Uhr. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibiliothek Buxtehude startet zu jeder vollen Stunde ein neuer Krimi mit wechselnden Aufgüssen. Von 15 bis 18 Uhr gibt es Coconut-Orangen-Packungen im Dampfbad, ab 18 Uhr ist textilfreies Schwimmen möglich und von 19 bis 22 Uhr wird Massage angeboten (Anmeldungen hierfür unter 0 41 61/ 99 77 91). "Gänsehaut ist garantiert", verspricht die Website der Sauna.

Krimi-Dinner
im Gewölbe


Das Slump's: Hochspannung und Hochgenuss

28. 12. 2009. "Krimi-Dinner" - Lesungen mit Menü und Musik - sind im Kommen. Jetzt bietet der rege Bremervörder Kultur- und Heimatkreis erstmals eine derartige Veranstaltung an. Am Sonntag, 7. Februar, 19 Uhr, gestalten die Hamburger Katrin McClean und Johannes Bahlmann zu einem Abend zum Thema "Im Schatten des Geldes" im Gewölbekeller des Restaurants Slump's. Mehr auf der neu gestalteten Website des Vereins.

Lesen Sie zu dem Thema Krimi-Gastronomie bitte auch den folgenden Bericht.


Krimiland

Jeder Ort
ein Tatort



Krimitourismus-Report des SPIEGEL

29. 12. 2009. "Hotelnächte in Sträflingskluft, Spurensicherung an Schaufensterpuppen, Killerjagd mit Mafia-Darstellern: Krimi-Fans beschränken sich längst nicht mehr auf Bücher und TV. Bei Rallyes und Dinnern leben sie ihre Leidenschaft aus - von mörderischen Menüs bis 'Meucheln hautnah'."


Krimi-Festival in Braunschweig

So beginnt ein von Jochen Bölsche (Osten) verfasster SPIEGEL-Report über Krimitourismus und Krimigastronomie, mit denen seit einigen Jahren nicht nur im Krimiland Kehdingen-Oste Gäste angelockt werden sollen.


Tourismuswerbung für Krimiland Kehdingen-Oste

Der ausführliche Bericht steht ab sofort hier auf SPIEGEL ONLINE kostenlos zur Verfügung.


Bremervörde

Jedes Jahr ein
Jahr der Oste


Eiswette 2009: Vize-Landrat Brünjes in der Oste

30. 12. 2009Reinhard Brünjes aus Hönau-Lindorf, stellvertretender Landrat des Kreises Rotenburg/Wümme, stiefelte am Dienstag an der historischen Oste-Furt in Bremervörde weit ins Wasser, um erstmals nach dem Muster der traditionellen Bremer Eiswette zu testen, ob die Oste eisfrei ist, und seinen Befund zu verkünden: "De Oste geiht."


Start der Papierschiffe in Bremervörde

Zuvor hatten drei Dutzend Kommunalpolitiker, Touristiker und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Osteland von der benachbarten Vorwerkbrücke aus bunte Schiffchen zu Wasser gelassen, die Papierkünstlerin Sigrid Frömming (Großenwörden) und Schulkinder aus Neuhaus/Oste mit Wünschen an den Fluss beschriftet hatten - zum Beispiel: "Bleib sauber!"


Bürgermeister Tiemann (2.v.l.) beim Bootsstart

Mit der Kunstaktion, die in ähnlicher Form Anfang Januar den Auftakt zum "Jahr der Oste" gebildet hatte, endete das Festjahr mit seinen über 420 Veranstaltungen an beziehungsreicher Stelle: Das Wehr nahe der Furt trennt Obere und Untere Oste und markiert den Beginn der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.


Sigrid Frömming beim Papierschiff-Start

Anschließend dankte Vize-Landrat Brünjes, der auch dem Tourismusverband Rotenburg/Wümme (Tourow) vorsteht, bei einem Grog-Empfang in der Caféteria des Bachmann-Museums der AG Osteland für deren Engagement, das den Bekanntheitsgrad der Oste und den Zusammenhalt der Anrainer über alle Kreisgrenzen hinaus spürbar erhöht habe: "Wir an der Oste sind heute eine große Familie."


Gute Wünsche für die Oste

AG-Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger (Wingst) wies in Anwesenheit örtlicher Kommunalpolitiker - darunter auch der Sittenser Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann und der Bremervörder Vize-Bürgermeister Karl-Heinz-Imbusch - in launigen Worten auf die Fülle von Fortschritten hin, die 2009 an der Oste erzielt worden sind.


Goldene Nadel für Osteland-Aktive

Die Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Foto oben l.) und Gerald Tielebörger (r.) verliehen drei Mitgliedern für "unermüdliche ehrenamtliche Arbeit hinter den Kulissen" die Goldene Ehrennadel des Vereins (v. l. n. r.): Wolfgang Schütz (Osten) für die Wiederansiedlung von Wanderfischen in der Oste, Karl-Heinz Brinkmann (Osten), für seinen Einsatz als Webmaster der Seite www.jahr-der-oste.de und Albertus Lemke (Oberndorf) für Mitgliederwerbung und vielerlei organisatorischen Beistand.


Gut gelaunt: Osteland-Aktive Stock und Lemke

Die 375 Mitglieder starke Arbeitsgemeinschaft wolle ihre erfolgreiche Arbeit auch 2010 unvermindert fortsetzen, kündigte Bölsche an: "Jedes Jahr ist ein Jahr der Oste." Am Rande der Veranstaltung stellte Verleger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) für 2010/11 weitere Ostebücher und eine neue Oste-Kunstveranstaltung im Februar in Bremervörde in Aussicht.


Gebhardt mit Leuchtturm-Urkunde

Zum Abschluß dankte Gerhard Gebhardt (Hörne / Kreis Stade) namens des Fördervereins zur Erhaltung des alten Baljer Leuchtturms mit einer Urkunde der AG Osteland für deren Bemühungen um die Rettung maritimer Baudenkmäler in der Flußregion.


Politiker Brünjes und Imbusch, Künstlerin Clasen

Vor dem Empfang hatte Brünjes die Festgesellschaft ins Bachmann-Museum zum Besuch der aktuellen Ausstellung "Alles Schrott" eingeladen, deren Werke, erläutert von der Künstlerin Jeanette Clasen (Rotenburg/Wümme), bei den Osteland-Aktiven sehr viel Gefallen fanden.

Für oste.de fotografierten Gundula Ida Gäntgen, Curt Schuster und Jochen Bölsche. Weitere Fotos hier.

Lesen Sie zu diesem Thema bitte auch unter GROSSENWÖRDEN:

"Die Oste ist der Ozean" - Frömming-Porträt im Stader Tageblatt

"Dieser Fluss hat starke Freunde" - Festjahres-Resümee der AG Osteland


Landschaft

Nabu gegen
'Vermaisung'

30. 12. 2009. Umweltschützern und Bodenexperten ist großflächiger Maisanbau seit langem als "Syphilis der Landwirtschaft" verhasst. Jetzt macht der Naturschutzbund (Nabu) in Niedersachsen Front gegen die überhand nehmende "Vermaisung" das Landschaft infolge des Trends zu immer mehr sogenannten Biogasanlagen. Mit der Forderung nach einem Baustopp für Biogasanlagen ist der Vizevorsitzende des Nabu Niedersachsen, Uwe Baumert (Foto) aus Deinstedt (Kreis Rotenburg), gestern an die Öffentlichkeit gegangen.

Warum der Biogas-Experte Baumert beim Mais "die Reissleine ziehen" will, steht heute ausführlich in der Bremervörder Zeitung.


Wandern

Vom Jahr der
Oste angeregt


Hemmoorer Ostefreundin Lisa Karstens

28. 12. 2009. Lisa Karstens aus Hemmoor ist seit Jahren eine Freundin der Oste. Im Frühjahr 2007 konnte Vorsitzender Gerald Tielebörger (Foto) sie als 200. Mitglied der AG Osteland begrüßen. Inspiriert vom Jahr der Oste und von dem Osteland-Buch "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung" der Oste-Kulturpreisträger Elke Loewe und Wolf-Dietmar Stock, hat Lisa Karstens mit einer Freundin, der Ihlbeckerin Martha Plate, den Fluss vier Tage lang erkundet - mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad und mal mit dem Auto.

Ein Bericht über die Tour steht online auf der Website der Bremervörder Rundschau.


Osteland

Ein Sprung
nach vorn


Glücksbringer auf der Fähre (Foto: Bölsche)

27. 12. 2009. Zum Ausklang des Jahres der Oste zieht die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. eine rundum positive Bilanz. Am längsten niedersächsischen Nebenfluss der Elbe, der lange im Dornröschenschlaf lag, habe sich 2009 beim Ausbau der touristischen Infrastruktur ein "Sprung nach vorn" ereignet. Aufwertung der Schwebefähre, Wiederansiedlung des Störs, neue Anleger und ein starkes "Wir-Gefühl" am Fluss - die Region sei auf bestem Wege, sich zum "touristischen Rückgrat" des Elbe-Weser-Dreiecks zu entwickeln, resümiert der Verein zur Jahreswende.

Ausführlicher Bericht unter HIMMELPFORTEN.


Naturschutz

19.400 Euro
für Ostestöre


Stör im Berliner Fischerei-Institut

28. 12. 2009. Für die Wiederansaiedlung des Störs in der Oste hat die Niedersächsische Bingostiftung (Website) nach Angaben ihres Geschäftsführers, des früheren CDU-LandtagsabgeordnetenKarsten Behr (CDU), 19 400 Euro bewilligt. Auch der Stader Verein für Naturerlebnisse (Moorkieker, Tidenkieker, Vogelkieker) wurde in den vergangenen Jahren schon mehrfach mit Mitteln der Landesstiftung gefördert, wie das Stader Tageblatt in seiner Montagsausgabe berichtet.

Mehr über das Ostestör-Projekt unter OSTEN.



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