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NEU: Kehdinger Krimi-
Autor als CIA-Agent


Ostepreisträger

Prof. Fischer
über Kuhlen


Deichforscher Prof. Norbert Fischer

2. 1. 2013. Prof. Dr. Norbert Fischer aus Hamburg, wegen seiner Forschungsarbeiten zur Geschichte der Ostedeiche mit dem "Goldenen Hecht" der AG Osteland ausgezeichnet, ist zu Gast beim Stader Geschichts- und Heimatverein. An diesem Donnerstag, 3. Januar, 17 Uhr, spricht er im Insel-Restaurant über eine alte Technik der Bodenverbesserung in den Marschen, das "Kuhlen". Die Kuhlen sind laut nach Einschätzung des Volkskundlers und Kulturanthropologen an der Universität Hamburg eine Art offene Geschichtsbücher. Der Eintritt ist frei.


Demografie

SPD lädt ins
Hotel Peter


Bevölkerungsentwicklung: Cuxland im Minus

2. 1. 2013. "Ländliche Regionen im demografischen Würgegriff" heisst das Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Peter-Jürgen Schneider, dem designierten niedersächsischen Finanzminister im SPD-Team von Spitzenkandidat Stephan Weil. Dazu lädt die SPD am Donnerstag, 10. Januar, 19 Uhr, ins Flair Hotel Peter, Wingst. Mit dabei: Vize-Landrat Gunnar Wegener und der SPD-Fraktionschef im Kreistag, Claus Johannßen. Die Veranstaltung wird vom SPD-Landtagskandidaten Detlef Horeis (Foto) moderiert. Erörtert werden soll die Frage, wie eine SPD-geführte Landesregierung Landgemeinden finanziell besser als bisher ausstatten kann, damit die Versorgung trotz des einschneidenden Bevölkerungsrückgangs auch in Zukunft gewährleistet ist?

Mehr zu diesem Thema auf unserer SONDERSEITE DEMOGRAFIE.


Extremismus

Rundgang und
Ausstellung


Ehemaliges Lager Sandbostel (Foto: Bölsche)

2. 1. 2013. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel ist im Januar 2013 von montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr sowie am 13. und am 27. Januar von 12.30 bis 17 Uhr geöffnet. Am 13. Januar werden um 13 Uhr und um 15 Uhr öffentliche Rundgänge angeboten. Vorgestellt werden die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Stalag XB, die historischen Gebäude sowie zeitgenössisches Foto- und Filmmaterial. Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist an der Gelben Baracke, Greftstr. 3, Sandbostel bei Bremervörde.

Eine Sonderausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" der Friedrich-Ebert-Stiftung wird vom 7. bis zum 27. Januar in der Gelben Baracke der Gedenkstätte gezeigt. Auf Wunsch erhalten die Leiterinnen oder Leiter der Gruppen oder Lehrkräfte Materialien der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Aufarbeitung des Themas in Jugendarbeit oder Unterricht.Diese Ausstellung richtet sich vorwiegend an jugendliche Besuchergruppen. Mehr auf der Homepage der Friedrich-Ebert-Stiftung.


Neu im Netz:

> Gnarrenburg: Womo-Treffen zu Silvester
(Zevener Zeitung),

> Jahresbericht der Stiftung Sandbostel
(www.stiftung-lager-sandbostel.de),

> Sittensen: Oste-Maler stellt aus
(Zevener Zeitung),

> Grüne Kandidatin aus Sittensen
(Rotenburger Rundschau).

> Mit Schlittenhunden durchs Osteland
(Rotenburger Rundschau),

> Neue Dauerausstellung im Oste-Lager
(Bremervörder Zeitung),

> NABU startet Vogelschutz-Aktion
(Zevener Zeitung).


Frohes neues Jahr!

Peter Offermann: Abendstimmung an der Oste

31. 12. 2012. "Leider hatten wir ja keine weisse Weihnachten, aber dafür konnten wir gestern zum Jahresausklang noch einen ansehnlichen Sonnenuntergang überm Ostedeich genießen," schreiben Rita und Peter Offermann aus Osten zu diesem Foto: "Wir wünschen euch einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr." Wir geben die Wünsche gern weiter an alle oste.de-Leser und schließen uns ihnen an.


Elbvertiefung

Zweifel an
Demokratie

31. 12. 2012. Sonderbare Töne aus der Hamburger Handelskammer, der Machtzentrle der hanseatischen Pfeffersäcke: Präses Fritz Horst Melsheimer sagte zur Jahreswende, die Elbvertiefung sei ein Beleg dafür, auf welchem Irrweg die repräsentative Demokratie bei wichtigen Fragen sei. Entscheidungen, die politisch getroffen werden müssten, würden am Ende ausschliesslich durch Gerichte oder durch Volksinitiativen gefällt, "denen in vorauseilendem Gehorsam gefolgt wird". Das Klagerecht, mit dem Umwelt- und Naturschutzverbände vor dem Bundesverwaltungsgericht die Elbvertiefung vorerst gestoppt hatten, bezeichnete er Presseberichten zufolge als einen "besonders fatalen Irrweg", der Partikularinteressen bevorzuge.


Entdecker

Baron auf
dem Gipfel

31. 12. 2012. Bevor das Jahr 2012 sich in wenigen Stunden in die Geschichte verabschiedet, sei an dieser Stelle noch an eine historische Leistung erinnert,die in die Annalen des Elbe-Weser-Dreiecks eingegangen ist. 1862, also vor 150 Jahren, erreichte Carl Claus von der Decken als erster Europäer am schneebedeckten Kilimandscharo die Höhe von 4200 Metern. Am 8. August 1833 in Kotzen (Brandenburg) geboren, wurde der Baron durch ererbten Grundbesitz in Kehdingen in die Lage versetzt, seine Expeditionen in Ostafrika finanziell unabhängig durchzuführen (mehr).

In der Bibliothek des Natureums Niederelbe befinden sich, als Dauerleihgabe der Familien von der Decken und der Ritterschaft der Herzogtümer Bremen und Verden, seine Forschungsergebnisse in sechs Faksimile-Bänden. Sein Name steht, zusammen mit Carsten Niebuhr, Heinrich Barth und Gerd Rohlfs, in einer Reihe der großen Entdecker des 18. und 19. Jahrhundert. Alle drei stammen aus dem Elbe-Weser-Raum.

Dank für den Hinweis an oste.de-Leser Rainer Leive.



Mit diesem Foto wünscht das Team der "Schwesterfähre" in Rochefort allen Schwebefähren-Freunden ein frohes neues Jahr.


Krimiland

Autor war
CIA-Agent


Einst in Kehdingen: Krimi-Schriftsteller Voss

30. 12. 2012. Er lebte einst in Drochtersen und verfasste zwei der spannendsten, mit reichlich Lokalkolorit angereicherten Thriller aus dem Krimiland Kehdingen-Oste: Willi Voss. Dass er zuvor der Terrororganisation "Schwarzer September" angehört hatte, war bekannt. In seinem im Herbst erschienenen neuen autobiografischen Roman "UnterGrund" offenbarte er darüber hinaus, dass er teils parallel dazu für den US-Geheimdienst CIA gearbeitet hatte - eine zutreffende Darstellung, wie seine ehemaligen Agentenführer in den USA jetzt im SPIEGEL (Silvesterausgabe) bestätigten.

Unter dem Titel "Ein Mann, drei Leben" berichtet ein Team um den SPIEGEL-Geheimdienstexperten Gunter Latsch über Voss' atemberaubenden Werdegang vom einstigen Kleinkriminellen mit Neonazi-Kontakten über das Doppelagenten-Dasein im Nahen Osten bis hin zum Autor von Drehbüchern (Tatort, Großstadtrevier) und von vielen Krimis, darunter auch die Kehdingen-Romane "Keine Tränen für das Opfer" und "Tränen schützen nicht vor Mord".

Bereits im Dezember 2004 war auf oste.de über die in Drochtersen und Wischhafen angesiedelten Krimis zu lesen: "Die Vorbilder für viele der handelnden Personen - zum Beispiel in dem Buch 'Keine Tränen für das Opfer' - sind leicht identifizierbar. Ein prominenter Kehdinger soll damals nahezu die gesamte Auflage eines der Voss-Bücher vom Markt gekauft haben." Einem Ondit zufolge handelte es sich um einen Obstgroßhändleraus dem Raum Drochtersen; er soll sich von Voss, der damals im Fasanenweg lebte, unvorteilhaft dargestellt gesehen haben.

Ausführlicher Bericht in unserem Kanal KRIMILAND, auf www.krimiland.de und auf Facebook.


Hemmoor

Pop für
Berlin

30. 12. 2012. Die aus Hemmoor stammende selbstständige Kulturmanagerin und Gastdozentin Katja Lucker ist neue Popbeauftragte des Berliner Senats. Vor 22 Jahren war die heute 43-Jährige von der Oste nach Berlin gekommen, wo sie eine Schauspielausbildung abschloss und Erfahrungen bei Film- und Theaterprojekten sammelte. Laut Bürgermeister Klaus Wowereit soll sie den Musikstandort Berlin stärken.

An der Oste hatte Katja Lucker, wie sie der Berliner Presse verriet, einst mit Thees Uhlmann kennengelernt, heute einer der wichtigsten Protagonisten der Musikszene. Mehr u. a. im Tagesspiegel.


Wahlen

Heiße
Phase


Wahlplakate an der Ostener Schwebefähre

28. 12. 2012. Nach dem Weihnachtsfest hat auch an der Oste die heiße Phase des Wahlkampfs begonnen. Besonders fix beim Plakatieren für die Landtagswahl scheint am Unterlauf des Flusses das Team des SPD-Kandidaten Detlef Horeis (Website) zu sein. Der Oberndorfer Bürgermeistertritt in dem für die Sozialdemokraten schwierigsten Wahlkreis Niedersachsen tapfer als Direktbewerber gegen den amtierenden Ministerpräsidenten David McAllister an.

Vergleichsweise leicht hat es dagegen am Oberlauf der Oste der SPD-Bewerber Bernd Wölbern (Website, Foto), der ebenso wie Horeis Mitglied der AG Osteland ist. Heute widmet die Rotenburger Rundschau dem Diplom-Biologen, SPD-Kreisfraktionschef und Familienvater aus Wohnste ein ausführliches Porträt.


Tierwelt

Willkommen,
Wolf & Otter


Jagdpartner Wolf (Foto: Wingst-Zoo)

28. 12. 2012. Naturschützer an Oste und Wümme freuen sich über die absehbare Rückkehr von Wolf und Fischotter, zweier nahezu ausgerotteter Tierarten. Forstoberrat Jürgen Cassier (Foto), ehrenamtlicher Wolfsberater und Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rotenburg, plädiert in der Rotenburger Kreiszeitung dafür, den Wolf als "Jagdpartner" zu akzeptieren, "der in weit besserem Maße als der Jäger krankes und schwaches Wild erkennen kann und damit zur Gesunderhaltung eines Wildbestandes beiträgt".

Cassier weiter: "Wir haben bei dem Damwild und bei den Wildschweinen gebietsweise einen sehr hohen Bestand, wo auch der Wolf dem Jäger behilflich sein kann, diesen zu regulieren." Mehr...


Lebt gefährlich: Otter im Osteland

Laut Cassier, der auch der AG Osteland angehört, sind beim Fischotter im Kreis Rotenburg weiterhin landesweit die höchsten Todesraten zu verzeichnen. Immerhin beginnen Vorkehrungen zum Otterschutz, sogenannte Bermen unter Straßenbrücken, Wirkung zu zeigen. Wie das geht, steht hier.


Osten  / Hemmoor

Auf dem Weg
zum Welterbe


Samtgemeinde-Bürgermeister Brauer

28. 12. 2012. An der Schwebefähre Osten - Hemmoor tut sich was. Das geht aus der Jahresbilanz des Hemmoorer Samtgemeinde-Bürgermeisters Dirk Brauer (parteilos) in der NEZ hervor. Darin heisst es: "In der Gemeinde Osten konnten auch im Jahr 2012 über das Dorferneuerungsprogramm wieder einige Investitionen getätigt werden. Mit dem Umbau des Fährplatzes, dessen Finanzierung weitgehend gesichert ist, steht noch ein großes öffentliches Projekt bevor...

Mit einer Modernisierung des Fährkopfes auf der Basbecker Seite der Schwebefähre soll voraussichtlich im kommenden Jahr eine Maßnahme zur Belebung der Basbecker Seite der Schwebefähre begonnen werden, womit die touristische Anziehungskraft der Schwebefähre weiter gesteigert wird, um die Chancen auf die Einstufung als Weltkulturerbe, der gemeinsam mit den anderen Schwebefährenorten in Europa und Südamerika angestrebt wird, zu unterstützen."


Osteland

Grüße vom
Oberlauf


Tiemann und Jaschinski mit Osteland-Banner

27. 12. 2012. Grüße zum Jahreswechsel erreichten die AG Osteland auch von der oberen Oste. Die Sittenser Touristikerin Erika Jaschinski schreibt: "Liebe Familie Bölsche, liebes Osteland-Team, Weihnachten ist vorbei - die Welt ist nicht untergegangen - und 2013 kommt im raschen Minutentakt auf uns zu. Alles Gute für das Neue Jahr - Gesundheit und Schaffenskraft." Als Anlage mailt die Touristikern ein Foto, das sie mit dem Sittenser Samtgemeindebürgermeister und Osteland-Preisträger Stefan Tiemann (CDU) und dem Osteland-Banner zeigt. Jaschinski scherzhaft: "Unser neues Bild für die Sittensen-Osteland-Werbung..."

Zum Thema:

> Touristikerin mit Leib und Seele
(Zevener Zeitung).


Biogas

Kreis ROW
macht Ernst


Gülle-Havarie im Elbe-Weser-Dreieck (2012)

27. 12. 2012. Nach wiederholten Havarien von Biogasanlagen mit nachfolgendem Fischsterben macht der Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg jetzt Ernst mit der behördlichen Kontrolle. Einen entsprechenden wegweisenden Beschluss fasste der Kreistag in seiner letzten Sitzung des Jahres auf Antrag der neuen Mehrheit, die von der SPD-Fraktion um Bernd Wölbern angeführt wird (Foto r., mit dem SPD-Kreisvorsitzenden und MdL Ralf Borngräber).


Rotenburger Kreispolitiker Bernd Wölbern (r.)

Bei sechs Enthaltungen verabschiedete der Rotenburger Kreistag Antrag der SPD/GRÜNE/WFB-Gruppe auf "Übertragung der Zuständigkeit für immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Biogasanlagen auf den Landkreis Rotenburg" (Wortlaut). Zuständig gewesen war bislang die Gewerbeaufsicht in Cuxhaven.

Seit dem Biogas-Boom der vergangenen Jahre zählt der Kreis ROW mit rund 140 Anlagen zu den deutschen Hochburgen der Maisgasproduktion.
Der Kreistag verspricht sich, so der Diplom-Biologe und AG-Osteland-Mitstreiter Wölbern, von der Zuständigkeitsverlagerung und der Schaffung entsprechender neuer Stellen eine Verbesserung der Überwachungsqualität und eine Verminderung der Gefahr von Havarien "mit katastrophalen Folgen".

SPD: Absurder
Biogas-Boom

29. 12. 2012. Als "Fehlentwicklung" kritisiert der SPD-Abgeordnete Ralf Borngräber den Boom bei Biogasanlagen im Elbe-Weser-Dreieck. "Auf 63 Prozent aller Äcker im Kreis Rotenburg wächst Mais, mehr als die Hälfte davon für Biogas. Alle kreisweit 139 Anlagen kommen zusammen auf eine elektrische Leistung von 68 Megawatt. Wollte  man auch nur ein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzen, bräuchte man mindestens zehn Mal so viel Biogas und Mais. Absurd," schreibt er in einem Kommentar für die Lokalpresse.

Weiter kritisiert der Sozialdemokrat aus dem Kreis Rotenburg: "Die Abwärme wird oft statt für Wohnungen zur Hühnermast genutzt. Der Flächenverbrauch bei Biogasanlagen steht also in keinem vernünftigen Verhältnis zum Beitrag zur Energiewende. Sie schaden der Natur, verteuem die Pachten und setzen andere Höfe unter Druck."
Mehr auf unserer SONDERSEITE zum Thema Vermaisung


Schwebefähren

Start ins
Jubi-Jahr


Geplante Illuminierung der Schwebefähre

27. 12. 2012. Rendsburg und die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld feiern 2013 bekanntlich das Hundertjährige ihrer Hochbrücke mit der zweitältesten deutschen Schwebefähre. Die Gemeinde Osterrönfeld startet ins Jubiläumsjahr mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang, zu dem auch Gäste von der Oste erwartet werden, unter anderem der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (Foto u. l.) und Vertreter der AG Osteland und des Fährvereins.


Neujahrsempfang in Osterrönfeld (Oste-Archiv)

Heute berichtet die Regionalpresse über die Pläne für das Jubiläumsjahr: "Im kommenden Jahr besteht die Hochbrücke seit genau 100 Jahren - ein Jubiläum, das mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen gefeiert werden soll. Einbezogen werden auch die historische Schwebefähre und der Stadtteil Schleife, deren Existenz unmittelbar mit dem Brückenbau zusammenhängt und die ebenfalls im Jahr 1913 ihren Ursprung haben." Weiterlesen bitte hier.

Mehr auch in unserem Kanal FÄHRSTRASSE, auf schwebefaehre.org und auf Facebooksowie auf unserer SONDERSEITEzur Partnerschaft Osten - Osterrönfeld.


Osteland

Elke Twesten
im Porträt

27. 12. 2012. Die Rotenburger Rundschau porträtiert heute die AG-Osteland-Mitstreiterin Elke Twesten. Die Grünen-Abgeordnete aus Scheeßel, die eines der Grussworte beim jüngsten Tag der Oste 2012 (Foto) sprach, kandidiert mit dem Slogan "Am besten Twesten" wieder für den niedersächsischen Landtag. Weiterlesen bitte hier.


Bundespräsident

Land braucht
Engagement

27. 12. 2012. Deutschland braucht nicht nur tatkräftige Politiker, sondern auch engagierte Bürger, hat Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Weihnachtsansprache erklärt: "Ihre Tatkraft bestärkt mich - besonders aber stärkt sie unser Land, weil sie es schöner, liebenswerter, menschlicher macht." Zugleich hat Gauck auf seiner Website die Namen der 65 ehrenamtlich tätigen Deutschen veröffentlichen lassen, die die er zum Neujahrsempfang auf Schloss Bellevue eingeladen hat, darunter, wie berichtet, auch der Vorsitzende der AG Osteland.


Krautsand

Hafenball mit
Kusswalzer


Krautsand: Insulanerfest mit Tradition

26. 12. 2012. Der nächste Krautsander Hafenball findet am Sonnabend, 12. Januar ab 20 Uhr auf demTraditionssaal der Elbinsel im "Art Café Krautsand" mit Matthias Rambow und Band, Tombola mit Tombo-Didi und dem Krautsander Kusswalzer statt. Veranstalter ist die 77 Jahre alte Hafengemeinschaft Krautsand. - Fotos vom Ball 2012 stehen hier.

Dank für Hinweise an Burkhard Schröder.


Häfen

Stern von
Oberndorf


Über der Oste leuchtet ein Stern

25. 12. 2012. Man sieht ihn schon von weitem, wenn man an den Weihnachtstagen durch Oberndorf fährt: Der Stern guckt zwischen den Häusern durch, am Ende der Bahnhofstraße - ein Weihnachtsgruß der Segelyacht "Heimkehr". Die Skipper Bert und Marlene Frisch schreiben dazu ihrem Online-Logbuch: "Für uns waren die Sterne im Atlantik ein besonderes Erlebnis, das Kreuz des Südens und der Skorpion unsere liebsten Sternbilder. Am allerschönsten war es aber in der großen Flaute zwischen Bermuda und den Azoren. Spiegelglatte See, keine Wolke und alle Sterne spiegeln sich im Ozean. Da die Sterne so am Himmel und im Wasser sind, gibt es keinen Horizont. Es war ein Flug mit Heimkehr durch das All. Hinter uns das Kielwasser als meerleuchtender, hellgrüner Streifen."


Internet

Neue Gruppe
auf Facebook


Das Titelbild zeigt das Ostesperrwerk

25. 12. 2012. Wenige Tage nach ihrer Gründung hat die neue Facebook-Gruppe "Blaues Netz Oste" 46 Abonnenten gewonnen. Titelbild des Monats ist eine Luftaufnahme des Ostesperrwerks, die Walter Rademacher für Wikipedia gefertigt hat.

Wer über das Blaue Netz (Arbeitskreis Schifffahrt und Gewässer der AG Osteland) immer auf dem Laufenden sein will: Einfach facebook.com/BlauesNetzOste ansteuern und "Gefällt mir" anklicken.

Die AG Osteland auf Facebook:

> facebook.com/groups/Osteland
(262 FB-Mitglieder),
> facebook.com/BlauesNetzOste
(46 FB-Mitglieder,
> facebook.com/groups/krimiland
(207 FB-Mitglieder),
> facebook.com/groups/schwebefaehren
(190 FB-Mitglieder),
> facebook.com/osteradweg
(70 FB-Mitglieder).


Vermaisung

Sarkasmus
zum Fest


Annonce im Bremervörder Sonntagsjournal

26. 12. 2012. Kaum etwas bereitete den Naturschützern rund um Bremervörde 2012 mehr Verdruss als die Autobahnpläne und die fortschreitende Vermaisung der Landschaft - Anlass zum Sarkasmus für Uwe Baumert(Foto) aus Deinstedt, hochverdienter Kreis- und Vize-Landesvorsitzender des Naturschutzbundes (NABU). Zum Fest schalteten er und die Initiative "Eisenbahn statt Autobahn" im Bremervörder Sonntagsjournal eine Anzeige, die beide Themen satirisch beleuchtet.


Osten

'Osteland'
im Namen


Bühnenwand in der bisherigen Ostener Festhalle

23. 12. 2012. Das Wort Osteland, vor neun Jahren von der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft geprägt, macht weiter Karriere: Zum Jahreswechsel wird die Ostener "Festhalle" offiziell umbenannt in "Osteland-Festhaus". Das teilt Bürgermeister Carsten Hubert (CDU; Foto), eines der elf Gründungsmitglieder der AG Osteland, in der heute erschienenen neuen Ausgabe seines Bürgermeisterbriefs mit (Wortlaut hier).

Anlass der Umbenennung der bisherigen Festhalle (kl. Foto) ist die Neuverpachtung des gemeindeeigenen Gebäudes an den Gastronomen Jan Nachtigall ("Zum alten Amtsgericht"), dessen Vorgängern Sascha und Imke Dick der Bürgermeister für die bisherige gute Bewirtschaftung dankt. Am Sonntag, 13. Januar, 11 Uhr, lädt Jan Nachtigall zum Neujahrsempfang in das "Osteland-Festhaus" ein.

Nach Mitteilung der AG Osteland sind bereits mehr als zwei Dutzend Firmen und sonstige Institutionen der Einladung gefolgt sind, das Wort Osteland zu verwenden und damit Interesse zu wecken für das früher namenlose 1800 Quadratkilometer große Einzugsgebiet des längsten Nebenflusses der Niederelbe.

Zwei Dutzend
mal Osteland

So gibt es außer dem "Osteland-Kulturpreis" ("Goldener Hecht") der AG Osteland auch den bei Ulex in Neuhaus hergestellten "Osteland-Aquavit", eine Wassersportler-Flagge "Lust auf Osteland", den Touristk-Slogan "Das Osteland erleben" (Samtgemeinde Hemmoor, siehe Foto), das "Osteland-Gesundheitszentrum" und die "Osteland-Physiotherapie" in Hemmoor, das Busunternehmen "Osteland-Touristik GbR" (Hemm), das "Osteland-Magazin" der Heimatzeitungen aus Otterndorf, Stade und Bremervörde, die Ferienhäuser "Osteland-Möwe" und "Osteland-Anker" (Oberndorf) sowie "Storchennest Osteland" (Wingst) und "Ostetraum - Osteland" (Hechthausen), einen "Ferienhof Osteland" (Ober Ochtenhausen), die Hundezucht "Weisse Schäferhunde vom Osteland" (Großenwörden), ein "Osteland-Frühstück" (Café Kunstwerk, Hechthausen), den Firmen-Slogan "Ganz entspannt durchs Osteland" (Osteschifffahrt, Oberndorf), die "Regional-Energie Osteland Kehdingen gGmbH" (Drochtersen), den "Osteland Haus- und Gartenservice - Harald Säland" (Oberndorf), Honig aus einer Imkerei "Osteland" in Neuhaus, "Osteland-Nudeln" aus Oberndorf-Ahrensflucht und den Slogan "Frische aus dem Osteland" des Ostener Obsthofs Wichmann ("Two Apples").

Mehr zum Thema:

> Osteland - die Karriere eines Wortes
(oste.de-Archiv, 2010)


Umwelt

Maisgas im
Wahlkampf


Sozialdemokrat Lies (im Cuxland)

24. 12. 2012. Die seit langem beklagte Vermaisung der Landschaft (siehe SONDERSEITE) wird vor allem im südlichen Osteland zum Thema von Veranstaltungen im Wahlkampf. In Bremervörde sprachen sich der SPD-Spitzenpolitiker Olaf Lies und der SPD-Landtagskandidat Bernd Wölbern (Foto) kritisch gegenüber den Auswirkungen des Biogas-Booms im Kreis Rotenburg aus - siehe Ausschnitt aus der Heiligabend-Ausgabe der Bremervörder Zeitung:

Zugleich plädierte Lies, designierter Wirtschafts- und Verkehrsminister der Sozialdemokraten, für den Bau der A 20, in deren Verlauf eine Ortsumgehung für Bremervörde geplant ist.

Neu im Netz:

> Bürgerbus Himmelpforten - Alternative zur A 20?
(tageszeitung),

> Bremervörder Mehrheit gegen Gummich  (CDU)
(Bremervörder Zeitung),

> Nikolaus wohnt (auch) an der Oste
(Neue Osnabrücker Zeitung),

> Grüne: Auenschutz als Mogelpackung
(Weser-Kurier),

> Förderung auch für Oste-Auen?
(niedersachsen.de),

> Cuxbio-Rundbrief
(BUND-Kreisgruppe Cuxhaven),

> Kandidatencheck zur Landtagswahl
(SPIEGEL online).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


Technikgeschichte

Des Königs
Schwebefähre


Bayerns Ludwig II.: Mehr Genie als Wahn?

22. 12. 2012. Kein Wahnsinniger, sondern eher ein verkanntes Genie - so sehen Wissenschaftler heute den bayrischen Märchenkönig Ludwig II. Darauf weist der CSU-Politiker Peter Gauweiler im neuen SPIEGEL (Weihnachtsausgabe) hin. So plante der König schon 1870 den Bau einer Art  Schwebefähre - genau 20 Jahre, bevor in Spanien der Ingenieur Alberto Palacio die Baugenehmigung für die erste Schwebefähre erhielt, die heute zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.

Anders als in Bilbao realisiert, wollte der Bayernkönig seine (pfauenförmige) Gondel an einem Seil führen, das nicht von Pfeilern gestützt, sondern von einem Fesselballon getragen wird. Während der Plan damals als Beweis für die geistige Umnachtung des Monarchen hingestellt und als Vorwand für dessen Ausschaltung genutzt wurde - laut Gauweiler ein Staatsstreich seiner Widersacher -, meinen Wissenschaftler heute, dass das Projekt durchaus realisierbar gewesen wäre.

Bitte weiterlesen in unserem Kanal FÄHRSTRASSE.


Presse

Realsatire
an der Oste

23. 12. 2012. In seiner Kolumne "Strandgut" nimmt Hans-Christian Winters heute in den Cuxhavener Nachrichten (CN) Bezug auf unseren Artikel "Die Achse des Guten" (siehe unten). Winters schreibt:

"Am Mittwoch dieser Woche erschien in CN und NEZ ein Hinweis auf Aussagen von CDU-MdB Enak Ferlemann, der als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister der Ansicht ist, eine Fähre Cuxhaven – Brunsbüttel könne einen Elbtunnel bei Drochtersen nur ergänzen, niemals ersetzen. Am gleichen Tag fand ich dank eines Leserhinweises (merci vielmal) folgendes 'Strandgut' im Regionalportal www.oste.de:

'Als der Stern-Redakteur und Krimi-Autor Wolfgang Röhl (Oberndorf) heute morgen in der Niederelbe-Zeitung las, mit welch blumigen Worten der CDU-Verkehrspolitiker Enak Ferlemann von den blühenden Landschaften schwärmt, die eine von ihm sehnlichst gewünschte A 20 für das Osteland zeitigen werde, kam ihm etwas bekannt vor – Ferlemann laut NEZ: 'Die A 20 ist eine wichtige europäische Magistrale und Wohlstandsachse für die Elbe-Weser-Region.' Röhl schaute noch mal in seinen Autobahn-Krimi 'Strassenkampf' von 2011. Da propagiert ein fiktiver Dr. Hinnerk Cassens, Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses und nimmermüder Streiter für eine ebenfalls fiktive A 17 durch das Nasse Dreieck: 'Die Menschen in unserem Landkreis werden bald an einer Wohlstandsachse leben!' Röhl zu oste.de: 'Ein bisschen frustrierend, finde ich. Was sich ein Autor an Satire auch ausdenken mag, die Realsatire holt ihn ein.'"

Dank für den Hinweis an Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven).


Osten

Start ins
Krimijahr


"Karnickelmord in Süderbockel" (2012) - VIDEO

22. 12. 2012. Mit einer Krimilesung und fünf Aufführungen einer Fortsetzung der erfolgreichen Kriminalgroteske "Karnickelmord in Süderbockel" startet der Theatermacher Hartmut Behrens aus Oberndorf-Ahrensflucht ins neue Krimijahr. Diesmal will das Dorf ein Raumfahrtzentrum bauen, doch die Kommunalaufsicht nervt...

Mehr in unserem Kanal KRIMILAND und auf www.krimiland.de.


Neuhaus

Wieder drei
Lumpenhunde

21. 12. 2012. Die Neuhäuser "Lumpenhunde" (Foto) planen, wie berichtet, für die Zeit vom 3. bis 6. Oktober 2013 aus Anlass der 200. Wiederkehr der Ende der Franzosenzeit an Oste und Elbe ein Historienspektakel. An der Schwelle zum Jubiläumsjahr hat die Bruderschaft, deren Kostümführungen durch Neuhaus viel Beifall gefunden hat, drei neue Mitstreiter aus den Reihen der AG Osteland verpflichtet: den Pro-Elbe-Kämpfer und Osteland-Vize Walter Rademacher, den Brauhaus-Gastronomen Olaf Schlichting und die Neuhäuser Heimatpflegerin Ursula Schroeder. Wer die Lumpenhunde im Jubiläumsjahr unterstützen will, kann Jürgen Heins unter Telefon (04777) 8525 kontaktieren.

Zum Thema:

> Fröhlicher Widerstand in Neuhaus
(nez.de).


Tourismus

Krimiautor
im Knast


Friedl mit Gästeführern in Hechthausen

20. 12. 2012. Eine Ostekrimi-Lesung Lesung mit Dr. Reinhold Friedl im gemütlichen Galerie-Café "Kunstwerk", untergebracht im einstigen Dorfknast von Hechthausen, war am Mittwoch Teil einer knapp vierstündigen Schulungsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.  für angehende Gästeführerinnen und Gästeführer aus dem Elbe-Weser-Dreieck.

Im Zuge eines von Frauke Klemme aus Gnarrenburg geleiteten, über 200 Stunden umfassenden Lehrgangs der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) wurden Möglichkeiten erörtert, das literarische Erbe der Region, unter anderem die hier angesiedelten 50 Kriminalromane, verstärkt für den Tourismus nutzbar zu machen. - Ausführlicher Bericht in unserem Kanal KRIMILAND, auf www.krimiland.de und in der Krimiland-Gruppe auf Facebook.


Bremervörde

Aus für fünf
Grundschulen


CDU-Abweichler Brünjes und Gajdzik

20. 12. 2012.  Die Dörfer an der Oste bluten weiter aus. Gegen sechs Stimmen einzelner Vertreter aus allen politischen Lagern hat der Bremervörder Rat mit großer Mehrheit die Schließung von fünf Grundschulen (Bevern, Elm, Hesedorf, iselersheim, Stadtmitte) zugunsten einer 2015 neu zu bauenden Schule beschlossen. Der Elmer Ortsbürgermeister Erich Gajdzik (CDU) nannte die Entscheidung einen "fatalen Fehler" zu Lasten der Ortschaften: "Es siedelt sich dort niemand mehr an." Sein Parteifreund Reinhard Brünjes (Hönau-Lindorf) bezeichnete den schulpolitischen Kurs der Ratsmehrheit als "nebulös und abenteuerlich".


Neu im Netz:

> Biogasanlage hochgedreht - Strafe folgt
(topagrar.com),

> Agrarmaschinen zerstören Feldwege - wer zahlt?
(Zevener Zeitung),

> Am 17. Januar wieder Kino im Kornspeicher
(Nieder Ochtenhausen),

> Weihnacht im Westerberg
(Lore "Clara" Matuschek, Bremen),

> Website von Ostekrimi-Autor Friedl
(www.reinhold-friedl.net).


Hemmoor

Freude für
Senioren


Jugendrotkreuz im Haus der Pflege

20. 12. 2012. Kinder und Betreuer des Jugendrotkreuzes Hemmoor besuchten das Seniorenheim Haus der Pflege in Hemmoor, um den Senioren mit süßen Überraschungen eine Freude zu Weihnachten zu bereiten, mit ihnen Weihnachtslieder zu singen und Gedichte aufzusagen. Der Leiter des Hauses, Rüdiger Hinck, dankte den Kindern, die versprachen, zu Ostern wiederzukommen.


Adventsfeier in der Wohngemeinschaft

18. 12. 2012. Die jungen Musiker Marcel Seidel, Valentin Behr, Svea und Marit Christiansen und Niklas Rehm haben wie schon im letzten Jahr ein kleines Weihnachtskonzert für die Wohngemeinschaft der Lebenshilfe Hemmoor gegeben. Auf der Weihnachtsfeier animierte die Nachwuchsband die Bewohner zum Mitmachen. Alle verbrachten einen musikalischen Nachmittag.

Dank für Hinweis und Foto an Torsten Rehm und Jürgen Lange.


Literatur

Die Achse
des Guten


Krimi-Autor Röhl (im NDR-Fernsehen)

19. 12. 2012. Als der "Stern"-Redakteur und Krimi-Autor Wolfgang Röhl (Oberndorf) heute morgen in der "Niederelbe-Zeitung" las, mit welch blumigen Worten der CDU-Verkehrspolitiker Enak Ferlemann (Foto) von den blühenden Landschaften schwärmt, die eine von ihm sehnlichst gewünschte A 20 für das Osteland zeitigen werde, kam ihm etwas bekannt vor - Ferlemann laut NEZ: "Die A 20 ist eine wichtige europäische Magistrale und Wohlstandsachse für die Elbe-Weser-Region."

Röhl schaute noch mal in seinen Autobahn-Krimi "Strassenkampf" von 2011. Da propagiert ein fiktiver Dr. Hinnerk Cassens, Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender der Wirtschaftsausschusses und nimmermüder Streiter für eine ebenfalls fiktive A 17 durch das Nasse Dreieck: "Die Menschen in unserem Landkreis werden bald an einer Wohlstandsachse leben!"

Röhl zu oste.de: "Ein bisschen frustrierend, finde ich. Was sich ein Autor an Satire auch ausdenken mag, die Realsatire holt ihn ein."


Ländlicher Raum

Niedergang
dauert an


Annonce in der Niederelbe-Zeitung

18. 12. 2012. Trotz aller Lippenbekenntnisse aus Hannover: Der Niedergang des ländlichen Raums hält nicht nur an, sondern scheint sich von Jahr zu Jahr zu beschleunigen. Aus der Zeitung - nicht etwa in den jüngsten Ratssitzungen - erfuhren Bürger der Samtgemeinde Am Dobrock, dass zur Jahreswende alle fünf bürgernahen Verwaltungsstellen geschlossen werden.


Oberndorf

Einbaum
auf See


Pädagoge Bungard mit Schüler-Einbaum

18. 12. 2012. Neues vom Oberndorfer Schul-Kunstprojekt "Kiebitz im Boot": Der von den Kindern der Kiebitz-Grundschule gebaute Maori-Einbaum, ein Geschenk für eine Schule in Neuseeland, befindet sich zurzeit auf hoher See, westlich der ostfriesischen Inseln. Mit Unterstützung der Hamburger Reederei Reimler Worldwide logistics hat der Einbaum einen Platz in einem Container auf der "Cosco Europe" gefunden. Abgelegt hat der Frachter heute um 8.13 Uhr.


Der Kurs des Einbaums

Auf marinetraffic.com/ais (siehe Screenshot) konnten alle Kiebitz-Schüler die Fahrt verfolgen. In zwei Wochen soll die Ankunft in Auckland sein, wo die Kiste mit dem "waka" von der Schule in Taipa abgeholt wird. Noch in dieser Woche geht das Kollegium mit dem Oberndorfer Dipl.-Kunsttherapeuten Michael Bungard ("Kunstwerk Grün") mit den Kiebitzschülern nach Hamburg ins Völkerkundemuseum, wo ein Rauru, ein Versammlungshaus der Maori, zu sehen ist.


Bremervörde

Kampf um
Kultkneipe


"Alt Bremervörde", Ostefreund Volland

18. 10. 2012. Überall in Deutschland haben in den letzten Jahrzehnten regierende Schildbürger unermesslichen Schaden angerichtet, indem sie das Wichtigste haben "wegsanieren" lassen, was eine Stadt besitzt: Atmosphäre. In der Ostestadt Bremervörde droht jetzt die Kultkneipe "Alt Bremervörde" durch einen weiteren Discounter verdrängt zu werden - es ist zum Heulen. Die halbe Stadt protestiert, der Historiker, Pädagoge und Ostepreisträger Dr. Klaus Volland hat zur Feder gegriffen:

Die Vögel

von Klaus Volland, Bremervörde

Alle Vögel sind schon da,
Aldi, Lidl, Kik und Spar
und die ganze Vogelschar,
Takko, Penny, Famila,
REWE, Netto, Edeka,
alle Vögel, alle,
schrill und plump und parkplatzstarr.

"He!"
ruft einer (älter, klamm):
"Ich hab da so ne Krause-Idee:
Machen wir das Alt platt!
Gut für mich! Gut für die Stadt!

Kultkneipe? Stadtbildprägend?
Schönstes Haus von Bremervörde?
Baudenkmal? Ehemaliges Wohnhaus
der jüdischen Familie Salomon?

Ach was! All die klugen, sentimentalen Schwätzer
von der Biertheke im Alt
seh‘n wir demnächst an der Wursttheke bei Famila wieder,
und jeder zieht brav seine Nummer,
denn jeder einzelne
ist nur ein Dummer!"

Und schon tönt der Geier Chor:
"Machen wir das Alt platt!
Gut für uns! Gut für die Stadt!"

Beste Leute, hört gut zu:
Lasst euch nicht für dumm verkaufen!
Schluss mit all der Vogelscheiße!
Tut euch zusammen
und ruft: Halt!
Retten wir gemeinsam
das Bremervörder Alt!

Mehr Aktuelles von der Oste auffFacebook.


Autoren

Athe-Jubi mit
Aust und Röhl

18. 12. 2012. Die 425-Jahr-Feier des Stader Athenäums im kommenden Jahr wird von vielen Ex-Abiturienten mitgestaltet. Dazu zählen auch der zeitweilige SPIEGEL-Chefredakteur Stefan Aust (heute Lamstedt), der Ostekrimi-Autor Wolfgang Röhl (heute Oberndorf-Niederstrich), der Schriftsteller, Islam-Propagandist und Ex-KP-Funktionär Peter Schütt (Hamburg, früher Basbeck) und der Elbsanierer Prof. Heinrich Reincke, der im Jubi-Jahr über die Rückkehr ausgerottener Wanderfische in das Gewässersystem Elbe referieren will - Titel: "Stör-Fall Elbe".

Neu im Netz:

> ROW-Naturschützer stärken Artenvielfalt
(Rotenburger Rundschau).

> Wahlomat: Was wählen in Niedersachsen?
(spiegel.de).


Alfstedt

Kahrs stellt
Chronik vor


Alfstedter Chronist Kahrs

18. 12. 2012. Der Ostepreisträger und Pädagoge Hans-Hinrich Kahrs, Lehrer am Gymnasium Warstade und Plattdeutsch-Beauftragter des Landschaftsverbandes, und sein Ko-Autor Michael Erhardt haben nach jahrelanger Arbeit jetzt in Alfstedt eine über 900 Seiten umfassende Dorfchronik vorgestellt. Ausführlicher Bericht in der Bremervörder Zeitung.


Maisgasfabrik

Landrat ist
"rechtsirrig"


Rotenburger SPD-Spitzenmann Wölbern

17. 12. 2012. Der Konflikt um die geplante Mega-Maisgasfabrik im Trinkwasserschutzgebiet bei Groß Meckelsen an der Oberen Oste gewinnt an Schärfe. Nachdem die neue SPD/Grüne/WFB-Mehrheit im Rotenburger Kreistag es abgelehnt hatte, den Bau per Ausnahmegenehmigung zu gestatten, bezeichnete CDU-Landrat Herrmann Luttmann, wie berichtet, die Entscheidung gegenüber der Fachaufsicht als rechtswidrig.



Gruppenchef Wölbern bei Wasserschutz-Demo

Jetzt reagiert der Sprecher der Mehrheitsgruppe, der Diplom-Biologe, AG-Osteland-Mitstreiter und Landtagskandidat Bernd Wölbern (SPD) aus Wohnste, mit einer Gegenerklärung. Darin bezeichnet er namens der Gruppe die Auffassung des Landrats als "rechtsirrig". Der Wölbern-Brief ist hier im Wortlaut verfügbar. - Alles zum Thema Vermaisung auf unserer SONDERSEITE.


Benefiz

25.000 Euro
angesteuert


Erfolg des Ehrenamts: Hökerstube in Osten

17. 12. 2012.  Die 25.000-Euro-Grenze bei den Spenden hofft das Team der ehrenamtlich betriebenen Ostener Hökerstube um Petra Vogel (Hüll) bei der letzten diesjährigen Öffnung am Freitag, 21. Dezember, von 10 bis 18 Uhr überschreiten zu können.  Der bisherige Spendenstand liegt bei 24.700 Euro. Im neuen Jahr geht es am 11. Januar weiter.


Elbe-Weser-Dreieck

Sorge um
die Dörfer


Rote Zonen: Dörfer ohne Dorfläden

16. 12. 2012. Unter Wissenschaftlern und Politikern wächst die Sorge um die Zukunft des Ländlichen Raumes (siehe unsere SONDERSEITE "Land unter"). Soeben wird eine Studie publik, die einen dramatischen Abbau der Nahversorgung im Elbe-Weser-Dreieck vorhersagt: "Die Versorgungsdefizite haben sich dramatisch beschleunigt. Schreitet die Entwicklung wie in den vergangenen Jahren fort, werden schon im Jahr 2025 zwischen 40 bis 50 % der Einwohner des Elbe-Weser-Dreiecks in den Ortschaften ohne Lebensmittel-Angebot leben" (mehr).

In den Mittelpunkt seines Landtagswahlkampfes gestellt hat das Thema Stützung des Ländlichen Raums der SPD-Kandidat und Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis (Foto). Kürzlich erst hatte er Experten wie den Hamburger Staatsrat und HVV-Aufseher Andreas Rieckhof nach Hechthausen geholt, um für die überfällige Verbesserung der Nahverkehrsverbindungen des Ostelandes zu werben (siehe unsere  SONDERSEITE "Raus aus der Wucherzone"). Jetzt kam auf Horeis' Einladung die designierte SPD-Sozialministerin Cornelia Rundt nach Otterndorf, um Konzepte zur Sicherstellung der ambulanten Pflege in überalterten Landstrichen vorzustellen.

Cornelia Rundt (Foto), zurzeit hauptamtlich im Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes tätig, analysierte die bedrohliche Situation: "Wir werden große  Probleme in der ambulanten Pflege bekommen", so ihre Prognose. Die Sozialdemokratin sprach in diesem Zusammenhang von einem Systemfehler: "Bei den durch die Pflegeversicherung getragenen Kosten müssen wir für den ländlichen Raum eine Art Flächenfaktor einbauen. Trotz demografischen Wandels müsse die Politik dafür Sorge tragen, "dass Wohnen und Leben auf dem Land möglich bleibt."

Doch Niedersachsen habe dafür noch keine Konzepte: "Es liegt lediglich eine Ist-Analyse vor." Zurzeit sei in Niedersachsen die Pflege voller bürokratischer Hemmnisse. Mehr über den Rundt-Besuch auf der Horeis-Website.

Neu im Netz

> Kritische Website über Neuhaus/Oste
(Freie Wähler Neuhaus),

> Deichbau: UN erwartet Meeresspiegel-Sprung
(spiegel.de),

> Blühstreifen jetzt auch fürs Cuxland
(Cuxhavener Nachrichten),


Ostekieker

Schiff mit
Geschichte


Titel und Rückseite der neuen Fähren-Chronik

15. 12. 2012. Große Freude bei Hans und Christiane Bünning, den Besitzern des Oberndorfer Restaurantschiffs "Ostekieker", einem der Hingucker an der Deutschen Fährstraße Bremervörde-Kiel: In der Post fanden die Gastronomen eine Druckschrift der Rostocker Nahverkehrsfreunde, die unter anderem der einstigen Warnow-Fähre "Willi Schröder" gewidmet ist, die nach der Wende ins Osteland geholt und zum Restaurantschiff umgestaltet worden ist.


Modellschiff eines Rostocker Bastlers

Auch den Schiffsmodellbauern hat die 1955 in Dienst gestellte DDR-Fähre es angetan. - Bitte weiterlesen in unserem Kanal FÄHRSTRASSE.


Tourismus

Vom Wehr
zur Mündung


Die "Fährienstraße" im neuen Jahrbuch

15. 12. 2012. Der Deutschen Fährstraße widmet das soeben erschienene "Bremervörder Jahrbuch 2013" einen acht Seiten umfassenden Beitrag. Helmut Meyer berichtet über eine 1980 unternommene Studienfahrt von Bremervörde bis zur Ostemündung und über die heutige "Fährienstraße". Auch das Krimiland Kehdingen-Oste, die Mocambo, das Natureum und der 103 Jahre alte "Eiffelturm des Nordens" finden Erwähnung.


Viele aktuelle Informationen aus dem Osteland auch auf Facebook, wo u. a. die AG Osteland, das Krimiland, die Schwebefähren, der Oste-Radweg und jetzt auch das Blaue Netz Oste präsent sind.

Fähren

1000 auf dem
Püttenhüpper


Naturerlebnisboot auf der Ostepütte

15. 12. 2012. Erfreuliche Bilanz: Die - nach Gräpel, Brobergen und Osten - vierte Personenfähre am neuen Oste-Radweg und im Oste-Abschnitt der Deutschen Fährstraße, der "Püttenhüpper" in Hechthausen-Klint, hat im ersten Betriebsjahr rund 1000 Fahrgäste befördert.

Im kommenden Jahr soll der Fährverkehr zwischen Klint und Kranenburg weitergeführt und das Ausflugsprogramm durch weitere Fahrten nach Gräpel, Großenwörden und Osten ergänzt werden, wie Geesthof-Geschäftsführer Clemens von Marschalck heute in der Niederelbe-Zeitung ankündigt.


Viele aktuelle Informationen aus dem Osteland auch auf Facebook, wo u. a. die AG Osteland, das Krimiland, die Schwebefähren, der Oste-Radweg und jetzt auch das Blaue Netz Oste präsent sind.

Osteland

Ehrung für
Horst Ahlf

15. 12. 2012. Die Verdienste des Gründers und langjährigen Vorsitzenden des Ostener Schwebefährenvereins, des Hoteliers und SPD-Kommunalpolitikers Horst Ahlf, sind mit der höchsten Auszeichnung seiner Heimatgemeinde Osten, der Ehrennadel, gewürdigt worden. Nach der Stilllegung der Fähre 1974 haben Ahlf und seine Mitstreiter, wie Bürgermeister Carsten Hubert hervorhob, den später zum nationalen Baudenkmal erhobenen "Eiffelturm des Nordens" vor der Verschrottung gerettet. Mittlerweile gilt die für das Weltkulturerbe nominierte Schwebefähre, eine von weltweit nur noch acht ihrer Art, als Wahrzeichen des gesamten Ostelandes.

Zeitgleich war in Oberndorf, wie berichtet, der Kaufmann Matthias Holl mit der Ehrenmedaille seiner Gemeinde ausgezeichnet worden. Holl ist ebenso wie Ahlf Mitglied der AG Osteland.


Elbe / Weser

Salzwasser
vor Gericht

14. 12. 2012. Wichtiger Etappensieg im Kampf gegen Flussvertiefungen: Das Bundesverwaltungsgericht, das bereits die Elbvertiefung gebremst hat, nimmt das Argument von Weser-Anrainern offenbar sehr ernst, auch eine Vertiefung dieses Flusses könne die Grundwasserversalzung fördern. Im März hat das Gericht  zwei Verhandlungstage für die Weser angesetzt. Solange ruht das Verfahren für die Elbvertiefung, wie der NDR meldet.

Neu im Netz

> "Traumschiffe" bleiben Dreckschleudern
(nabu.de),

> Tanker verliert giftige Ölrückstände
(NDR.de),

> SPD-Mann Horeis: Ländliche Pflege sichern
(detlef-horeis.de),

> TouROW wirbt für Oste-Wümme-Urlaub
(Treffpunkt Sittensen),

> Studiengebühr nur noch in Niedersachdsen?
(Radio Bremen),

> Bahn: Neues Buch über EVB-Geschichte
(Marktplatz Cadenberge).

Dank an Kurt Ringen u. a.


Autobahn

A 20: Die
Uhr läuft


Protestaktion von Autobahngegnern

10. 12. 2012. Jetzt Einwendungen erheben gegen die geplante A 20/22 mit Oste-Querung bei Bremervörde! Dazu fordert die Bürgerinitiative "A 20 - nie!" auf. Sie weist auf ihrer Website auf eine in Kürze ablaufende Frist hin:

""Ihre Einwendung muss die planfeststellende Behörde bis zum 21.12.2012, 23.59 Uhr, per Brief (vorzugsweise per Einschreiben/Rückschein), Fax (mit Faxprotokoll) oder persönliche Abgabe (Öffnungszeiten beachten !) gegen Empfangsbestätigung erreicht haben. Einwendungen per E-Mail sind nicht zulässig!" heisst es auf der neu eingerichteten Website mit Tipps für Einwender.


Bremervörde

Bürger für
Ortsschulen


Überschrift der Bremervörder Zeitung

14. 12. 2012. Eine Zukunft für die kleinen Schulen fordern auch im Raum Bremervörde immer mehr Eltern. Sie widersetzen sich dem Plan der Stadt Bremervörde, wo nächste Woche die Schliessung von fünf Grundschulen (Bevern, Elm, Hesedorf, Iselersheim und Stadtmitte) zugunsten eines zentralen Neubauprojekts auf der Ratsagenda steht. Bürgerinitiativen in Elm und Iselersheim protestierten gegenüber der Presse. "Die Kritik lebt wieder auf," meldet die Bremervörder Zeitung (Mittwoch).


Gedenkstätte

Vorstoß für
Sandbostel


Baracken im ehemaligen Lager Sandbostel

14. 12. 2012. Die Gedenkstätte Lager Sandbostel steht vor einem Raumproblem: Wenn die sogenannte Gelbe Baracke im Frühjahr für die geplante Dauerausstellung genutzt wird, fehlt Platz für Mitarbeiterbüros und Archivalien. Auf der Suche nach einer Lösung preschte jetzt der SPD-Kreistagsabgeordnete Volker Kullik (Foto) mit der Idee vor, ein Gebäude auf einem Nachbar-Areal anzumieten. Nach Einwänden der CDU, die sich von dem Vorstoß überrumpelt fühlte, stellte Kullik seinen Antrag zunächst zurück; er soll nach ausgiebiger Beratung in allen Fraktionen erneut vorgelegt werden, wie die Rotenburger Rundschau berichtet.

Unterdessen hat sich beim Aufbau der Gedenkstätte im einstigen Gefangenenlager und zeitweiligen Ausweich-KZ eine Finanzierungslücke in Höhe von 30.000 Euro aufgetan (Grund: "unvorhergesehene Mehrkosten bei den Hochbaumaßnahmen an einem der historischen Lagergebäude"). Das Thema beschäftigte jüngst die Selsinger Gemeindepolitiker, nachdem die Stiftung Lager Sandbostel bei der Samtgemeinde ebenso wie beim Kreis beantragt hatte, je 15.000 Euro zu übernehmen - mehr in der Zevener Zeitung.

Zum Thema:

> Gedenkstätte braucht Raum
(Bremervörder Zeitung).


Spionage

Spur nach
Hemmoor?


Apotheker-Funktionär Wulf (Foto: ABDA)

13. 12. 2012. "Wo ist Wolf?" fragten heute, auf dem Höhepunkt der Apotheken-Spionageaffäre, im Internet  Forum-Autoren aus der Branche nach dem prominenten, bereits seit 2005 amtierenden Präsidenten des Apotheker-Spitzenverbandes ABDA, dem Hemmoorer Heinz-Günter Wolf. Der ranghöchste deutsche (und auch europäische) Standesfunktionär hatte den ganzen Tag über seinen Stellvertreter Friedemann Schmidt TV-Interviews und Pressekonferenzen bestreiten lassen.

Unterdessen machten Medien den Namen eines Mannes publik, der beschuldigt wird, den mutmaßlichen Ministeriumsspion eingesetzt zu haben: Genannt wurde kein anderer als Wolfs langjähriger (seit 2007) Pressesprecher und PR-Mann Thomas Bellartz.

Der Apotheken-Sprecher gilt laut SPIEGEL online als "Tausendsassa" der Szene und als "sehr begabt, aber skrupellos". Sein angebliches Motto, so das Online-Magazin weiter: "Eine Lüge am Tag geht immer."

CDU/CSU: Wütend
und fassungslos


Bellartz (l.), Wolf (r.) in der Pharmaz. Zeitung

Eintrag im Forum der Apotheker-Zeitung

Zu den derzeitigen staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU, Thomas Spahn, man sei "durchaus aggressives Lobbying im Gesundheitswesen gewohnt" und könne damit "gut umgehen". Aber bezahlte Spionage wäre "eine neue Qualität, die fassungslos und wütend macht".

Noch während seiner Dienstzeit als Wolfs Pressesprecher hatte Bellartz Medienberichten zufolge einen eigenen Nachrichtendienst ("Apotheke adhoc") mit aufgebaut, in dem dann schliesslich auch die gestohlenen Regierungsdaten veröffentlicht wurden.

Nach Bellartz' Ausscheiden aus dem Apothekerverband habe seine Firma, so SPIEGEL online, zeitweise weiterhin Geschäftsbeziehungen mit Wolfs ABDA unterhalten. Über diese Phase schreibt jetzt die Deutsche Apotheker-Zeitung: "Beobachtern war schon damals aufgefallen, dass der Branchendienst die Politik der ABDA und ihres Präsidenten Heinz-Günter Wolf weitgehend von Kritik aussparte. Das änderte sich erst, nachdem der heutige ABDA-Sprecher Florian Martius im Januar 2012 seinen Dienst antrat und die Verbindungen zu Apotheke adhoc kappte."

Zum Thema:

Lobbyist Bellartz bricht sein Schweigen
(Spiegel.de),

Apotheker: "Schrill, laut, wenig zimperlich"
(Frankfurter Rundschau).


Affäre um
Apotheker


Wurde ausspioniert: Gesundheitsministerium

12. 12. 2012. Seit den frühen Morgenstunden beriet in einer Krisensitzung in Berlin die Spitze der Apotheker-Vereinigung ABDA um Präsident Heinz-Günter Wolf (Foto) aus Hemmoor über die Ausspionierung des Gesundheitsministeriums durch einen Agenten der Apothekerlobby. Nach einer aufsehenerregenden staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsaktion berichtet heute früh die Deutsche Apothekerzeitung (online): "Bohrende Fragen richten sich ... an die ABDA-Führung um den ausscheidenden Präsidenten Heinz-Günter Wolf".

Der gerade erst gewählte designierte Nachfolger Friedemann Schmidt gerate damit noch vor seiner Amtsübernahme in "politische Bedrängnis": "Schmidt muss aufklären, ob und was er als langjähriger ABDA-Vize von den Vorgängen wußte und ob er selbst Bestandteil des allem Anschein nach vorhandenen Systems war."

Ein Schafspelz
für Wolf & Co. ?

Die ABDA-Spitze war laut Apotheker-Zeitung bemüht, eine "Brandmauer" zwischen dem mutmaßlichen Spion und der Verbandsführung zu konstruieren - offenbar um die Funktionäre als Unschuldslämmer hinstellen zu können und um den schon jetzt enormen Schaden zu begrenzen. Nach der Sitzung verlautbarte der Verband denn auch: "Es war nie und es wird nie Politik unseres Hauses sein, die Interessen der deutschen Apothekerschaft per Scheckbuch zu vertreten... Wir gehen deshalb davon aus, dass sich der bestehende Verdacht nur gegen Einzelne richten kann."

In Blogs und Foren äußerten Apotheker und Patienten Entsetzen über die ABDA ("Die Bude brennt") sowie Empörung über die Machenschaften der Lobby ("Kriminelle Vereinigung") und über die scheinheilige Reaktion der traditionell apothekernahen FDP-Gesundheitspolitiker ("Heuchelei"). Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sprach von "krimineller Energie".

Die Süddeutsche Zeitung sieht "die Berliner Republik vor ihrem bisher größten Lobby-Skandal". Die Apothekervertretung sei in Berlin seit langem bekannt für "aggressives Auftreten", um Standesinteressen zu Lasten der Sozialkassen durchzuboxen. Der Bericht der Apotheker-Zeitung steht hier im Netz.

Der 65-jährige Apotheker Heinz-Günter Wolf - in Hemmoor bekannt durch die nach ihm benannte Wolf-Apotheke und das Osteland-Gesundheitszentrum H.-G. Wolf e. K. in der Zentrumstraße 11  - gilt als einer der agilsten Wirtschaftslobbyisten Europas. Seit 1989 war er Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen, seit 2005 ist er Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Seit 2009 ist Wolf Vorstandsmitglied des Zusammenschlussesses der Apotheker in der Europäischen Union (ZAEU), voriges Jahr trat er sein Amt als dessen Präsident an. Der Mann aus Hemmoor vertritt damit die Interessen von rund 400.000 Apothekerinnen und Apothekern in derzeit 31 europäischen Ländern.

Wie "Dr. Exit"
die Sache sieht

Intern gilt die deutsche Verbandsspitze seit längerem als umstritten wegen ihrer aggressiven Politik und des zugleich bewiesenen Unvermögens, Einkommensverluste für ihre Mitglieder zu vermindern.

Anonyme Forumsäußerung, verfasst heute morgen nach dem Auffliegen des Spionageskandals von einem "Dr. Exit": "Neben dem immensen Imageschaden ist das allerbeste an der ganzen Sache, dass uns das Ganze 0,0 eingebracht hat.

Mehr zum Thema:

> NEU:.Lobbycontrol zur Apotheker-Affäre
(lobbycontrol.de),

> Spionageverdacht in Berliner Ministerium
(Frankenpost),

> Gesundheitsminister Bahr "stinksauer"
(SPIEGEL online).


Oberndorf

Medaille
für Holl...


Bürgermeister Horeis ehrt Matthias Holl

12. 12. 2012. Schaukästen - oft verkommen, nur selten gepflegt - sind nicht nur in den Augen von Außenstehenden Visitenkarten eines Ortes. In Oberndorf bestückt der rührige Elektronik-FachhändlerMatthias Holl (EP:Holl, Cadenberge) seit Jahren, meistens schon morgens vor Arbeitsantritt, den großen beleuchteten Doppelkasten im Ortskern mit tagesaktuellen Aushängen, zum Beispiel mit frischen Clippings aus der Niederelbe-Zeitung oder Ausdrucken aus oste.de.

Für die Betreuung des "besten Schaukastens im Landkreis" ehrte Bürgermeister Detlef Horeis den ehrenamtlich tätigen Bürger in der Ratssitzung am Mittwochabend mit der Ehrenmedaille der Gemeinde.

... und Fragen nach
Fusion und Geld


Vorbildlich aktuell: Holls Schaukasten

Nicht ganz so harmonisch ging es im Restaurant "53 Grad Nord" bei weiteren Tagesordnungspunkten zu. Der wachsame SPD-Fraktionschef Fred Dobrinkat und seine jungen Mitstreiter und Hoffnungsträger Jan Asendorf und Oliver Elsen wollten von Horeis, zugleich 2. Bürgermeister der Samtgemeinde Am Dobrock, wissen, warum derzeit nur Fusionsverhandlungen mit Otterndorf geführt werden und zum Beispiel nicht auch mit Hemmoor.

Als Alternative zur zunächst geplatzten Fusionplan Dobrock / Hadeln war voriges Jahr bekanntlich auch eine "Samtgemeinde Ostemarsch" (Flusskommunen von Lamstedt und Hechthausen bis Neuhaus) im Gespräch gewesen. Ratsherr Asendorf: "Wenn ich ein Haus baue, hole ich mir auch verschiedene Angebote ein."


Wachsam: SPD-Fraktionschef Dobrinkat (l.)

Aus allen Wolken fielen nicht nur Zuhörer, als erst auf Nachfrage von Albertus Lemke publik wurde, was im Rat niemand vorher gewusst haben will: dass die Siegprämie aus dem 2009 veranstalteten TV-Wettstreit "Crazy Competition" nicht mehr zur Verfügung steht für eines der damals  ins Auge gefaßten Bürgerprojekte.

Die Hälfte ihres 10.000-Euro-Gewinns hatten die Oberndorfer fairer-und kulanterweise dem (knapp) unterlegenen Team der Wingst übergeben. Der verbleibende 5.000-Euro-Anteil des Siegerteams aber ist mittlerweile, so die Auskunft von Kämmerer Holger von der Lieth, in aller Stille im defizitären Gemeindeetat untergegangen.

Ist also der ganze Oberndorfer Einsatz - vom XXL-Pufferbacken über das Wasserskirennen bis zum Strohballenstapeln - am Ende umsonst gewese? Ein tief enttäuschter Wettstreit-Teilnehmer sprach für viele: "Wir fühlen uns verschaukelt."

Der Oberndorfer Gemeinde-Haushalt 2013, der etliche erfreuliche Investitionen im Zuge der Dorferneuerung enthält, wurde vom Rat bei einer Gegenstimme verabschiedet.
.

Crazy Competition:
War alles umsonst?

Moderatorin Sonya Kraus in Hasenfleet

In der sechsten Folge der Sendung, die am 5. August 2010 ausgestrahlt wurde, traten die Dörfer Wingst und Oberndorf an. Der Pate von Wingst war Jumbo Schreiner und die Patin von Oberndorf war Sonya Kraus.

In der ersten Kategorie Crazy Cooking mussten die Dörfer einen genießbaren Kartoffelpuffer mit möglichst großem Umfang backen. Oberndorf entschied dieses Spiel für sich, da der Puffer aus Wingst zwar größer, jedoch nicht genießbar war. Somit stand es nach dem ersten Match 1:0 für Oberndorf.

In der Kategorie Fun traten die Dörfer im Achter-Rudern an. Aufgabe war es, einen Wasserskifahrer über eine Strecke von 200 Metern mit einem mit 8 Mann (plus Steuermann) besetzten Ruderboot zu ziehen. Zu Beginn des Rennens ging das Team aus Oberndorf sofort in Führung und baute diesen Vorsprung kontinuierlich aus. Jedoch verlor die Wasserskifahrerin des Oberndorfer Bootes ca. zwei Bootslängen vor dem Ziel einen Ski. Das Boot musste anhalten, um den verlorenen Ski wieder einzusammeln, da die Regeln vorschrieben, dass die komplette Ausrüstung mit dem Wasserskifahrer im Ziel ankommen muss. Diesen Umstand nutzte das ansonsten deutlich langsamere Boot aus Wingst um als erstes die Ziellinie zu überqueren. Somit führte Wingst mit 2:1.

In der letzten und entscheidenden Kategorie Action mussten die Dörfer Strohballen-Jenga spielen. Es wurde ein Turm aus Strohbällen gebaut und die Dörfer musste mittels eines Teleskopladers abwechselnd einen Strohballen aus dem Turm ziehen und oben wieder auflegen. Für jeden Spielzug hatten sie 5 Minuten Zeit, und der Turm musste nach dem Auflegen 30 Sekunden stehen. Um zu entscheiden, wer anfangen darf, wurden Strohhalme gezogen, wobei Sonya Kraus den Kürzeren zog. Da sie die Patin von Oberndorf war, durfte Wingst beginnen. Beide Teams konnten problemlos jeweils einen Ballen regelgerecht entfernen und auflegen. Beim 2. Versuch des Wingster Teams kippte der Turm jedoch um, was Oberndorf den Sieg in diesem Spiels und auch in der gesamten Competition mit 4:2 sicherte. - Quelle. wikipedia.de

VIDEO: Kartoffelpuffer für Sonya Kraus


Am Dobrock

Chance
vertan


Heiratsrekord am Schnapszahl-Tag

12. 12. 2012. Wann und wo heiraten die Menschen am liebsten? An originellen Daten (am heutigen Schnapszahl-Tag, dem 12. 12. 12, hat sich die Zahl der Trauungen vielerorts verdreifacht) und an originellen Orten, auf Schlössern, Burgen, Leuchttürmen.


Rittergut Diendieck in Geversdorf

Jede halbwegs aufgeweckte Gemeinde, die den Tourismussektor fördern will, trägt diesem Trend selbstverständlich seit langem Rechnung. Geheiratet werden darf beispielsweise auf dem alten Gutshof in Hechthausen, im Heimat- und Buddelmuseum in Osten - und auch auf dem in Oberndorf liegenden Oste-Oldtimer Mocambo, was allerdings erst nach zähem bürokratischem Widerstand aus dem Rathaus Cadenberge gestattet wurde, siehe unsere oste.de-Archivseite aus den Jahren 2003 ff.


Ablehnungsschreiben der Samtgemeinde

Jetzt, fest zehn Jahre später, scheint sich die traurige Geschichte zu wiederholen: Ein Antrag von Besitzerin Renate Holzheu (Foto), auch auf dem stattlichen Rittergut Niendieck (Website) hinterm Ostedeich bei Geversdorf Trauungen vorzunehmen, ist jetzt von der Samtgemeinde Am Dobrock abgelehnt worden.


Jahrelang verhindert: Mocambo-Trauung

Personal- und Geldmangel gibt die Verwaltung als Gründe an - das klingt, mit Verlaub, eher wie ein Vorwand. So wird in einer Region, die gute Ideen bitter nötig hat, wieder einmal eine Chance vertan...

Zum Thema:

> Borniertheit und Beharrungsvermögen - Trauungen auf der Oste - ein Trauerspiel in 16 Akten
(oste.de-Archiv).


Radsport

Tombola für
Kinderhospiz


Scheckübergabe in Cuxhaven

12. 12. 2012. Die Mitglieder des neuen Vereins Radsport Hemmoor e. V.  um Timo Wiedemann, Torsten Rehm, Dieter Tiedemann, Uwe Löwe und Kai Kmuche erkunden nicht nur im Sattel das Osteland, Berlin oder die NOK-Region, sondern tun gern auch Gutes. Eine Tombola bei der internen Weihnachtsfeier mit über 60 Preisen, darunter ein Rundflug, erwies sich als so attraktiv, dass 750 Euro zusammenkamen. Abgerundet auf 800 Euro, ging die Spende an das Kinderhospiz Cuxhaven. "Die Vereinsmitglieder sind der Meinung, dass die Ehrenamtlichen dort tolle Arbeit leisten," begründet Radsportler Torsten Rehm die Aktion.


Facebook

Schon 35 im
Blauen Netz


Oben: bisherige Website, unten: Facebook-Auftritt

12. 12. 2012. Gut 24 Stunden nach Freischaltung des neuen Facebook-Kanalswww.facebook.com/BlauesNetzOste haben dort bereits 35 Ostefreunde durch einen Klick auf den "Gefällt mir"-Button die Nachrichten des Blauen Netzes (Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer der AG Osteland) abonniert.

10. 12. 2012. Seit drei Jahren versorgt die Osteland-Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer (Blaues Netz Oste)  Ostefreunde auf der Website blaues-netz-oste.de mit Hunderten von Meldungen zu Themen wie Wassersport, Fischerei und Naturschutz an der Oste.

Jetzt ist das Blaue Netz Oste zusätzlich auf Facebook vertreten - unter facebook.com/BlauesNetzOste. Ein Klick genügt zum Einchecken und Abonnieren.

Bereits seit längereren präsentiert die AG Osteland sich selber ebenso wie ihre Projekte Schwebefähren/Fährstraße, Oste-Radweg und Krimiland Kehdingen - Oste außer auf den gewohnten Websites auch auf Facebook.


Neu im Netz

> TouROW wirbt für Oste-Wümme-Urlaub
(Treffpunkt Sittensen),

> Bahn: Neues Buch über EVB-Geschichte
(Marktplatz Cadenberge),

> Abgeordnete: Fracking unterbinden
(SPD Lüneburg),

> Riesen-Meerforelle aus der Oste
(blinker.de),

> Osteland -Land der Erneuerbaren Energien
(100ee-elbe-weser.de),

> Auch die Wümme wird barrierefrei
(Rotenburger Rundschau),

> Wer sät Zwietracht unter Elbefreunden?
(Neues Deutschland),

> Sittensen:Oste-Maler stellen aus
(Rotenburger Rundschau),

> Was ein grüner Landesminister bewirken kann
(shz.de),

> USA: Wirtschaftsgesundung durch Fracking?
(FAZ).

Dank an Petra Reese, Hellmut von Blücher, Kurt Ringen, Peter Wortmann u. a.


Obere Oste

Moorschützer
machen mobil


Neue Website der Moorschützer

10. 12. 2012. In Klenkendorf bei Gnarrenburg, unweit der Oste, haben gestern 120 Umweltfreunde eine "Bürgerinitiative zum Erhalt unserer Moore" gegründet. Über die BI informieren eine neue Website und ein ausführlicher Bericht in der Bremervörder Zeitung. Viele Kommunalpolitiker und auch die AG Osteland haben der Initiative am Wochenende zur Gründung gratuliert. - Als ihre Ziele nennt die Initiative

· "den industriellen Torfabbau im Gnarrenburger Raum zu stoppen,
· unsere Heimat in natürlicher Moorlandschaft zu erhalten,
· für die Lebensgrundlage unserer hiesigen Landwirtschaft zu kämpfen,
· einen wirksamen Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser zu fordern,
· unsere Moore dabei als natürliche CO2- und Wasserspeicher zu bewahren und
· die Zukunftsperspektiven für Bevölkerung, Wirtschaft und Tourismus zu erhalten und auszubauen".

Zum Thema:

> Torfabbau hat keine Zukunft
(Bremervörder Zeitung)

> Ini gegen Moorvernichtung an der Oste
(marktplatz-bremervoerde.de).


Sittensen

Front gegen
Fracking

10. 12. 2012. Auch an der Oberen Oste, rund im Sittensen, bewegen Pläne zur Erdgas-Erkundung per "Fracking" die Gemüter: Mit einem hochgiftigen Chemie-Cocktail und unter hohem Druck wird bei dieser Methode Gestein aufgesprengt und eventuell das Grundwasser gefährdet. Die Bürgerinitiative campact will der Landesregierung rund 15.000 Protest-Unterschriften übergeben. "NRW hat deshalb ein Moratorium beschlossen – die niedersächsische Landesregierung nicht," teilt campact mit und wirbt für Unterschriften für einen "Eil-Appell an Ministerpräsident McAllister". Mehr...


Nieder Ochtenhausen

Neu: Kino im
Kornspeicher


Demnächst an der Oste (Trailer)

9. 12. 2012. Begeistert hat das Publikum auf den Start eines nicht-kommerziellen Kinos im Ostedorf Nieder Ochtenhausen reagiert. In dem Bremervörder Ortsteil lädt der Kultur- und Heimatverein - Vorsitzende ist AG-Osteland-Mitglied Birgit Martins (Foto) - am Donnerstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr, zu einem weiteren Filmabend in den historischen Kornspeicher ein. Gezeigt wird der vielfach prämierte Film "Almanya - Willkommen in Deutschland". - Mehr auf der Website der Kino-Initiative.


Filmdiven Amthor, Möller-Lemke, Schubert

Eine ähnliche Initiative, die Lichtspiele Oberndorf (Website) um die "Filmdiven" Claudia Möller-Lemke, Sibyll Amthor und Barbara Schubert, bietet im Neuen Jahr sechs Filme an.


Bundespräsident

Gauck ehrt
AG Osteland


Neujahrsempfang auf Schloss Bellevue (2012)

8. 12. 2012. Bundespräsident Joachim Gauck hat zum 10. Januar 2013 zum Neujahrsempfang auf Schloss Bellevue eingeladen. Beim Defilee, der persönlichen Begrüßung jedes Gastes, werden ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger sowie 170 Repräsentanten des öffentlichen Lebens Neujahrsgrüße überbringen. Angeführt wird das gut zweieinhalbstündige Defilee von 70 Bürgerinnen und Bürgern aus allen 16 Bundesländern, "die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben", wie das Bundespräsidialamt mitteilt: "Diese sind in erster Linie auf Vorschlag der Staatskanzleien benannt worden."

Zu den Eingeladenen zählt auch der langjährige SPIEGEL-Redakteur Jochen Bölsche (Osten), 1. Vorsitzender der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland. Zur Begründung teilt das Bundespräsidialamt mit: "Jochen Bölsche setzt sich seit mehr als zehn Jahren besonders für die Bewahrung des Natur- und Kulturerbes sowie des maritimen Erbes entlang der Oste ein. Weiterhin hat er sich um die Initiierung der Deutschen Fährstraße verdient gemacht."


Wildtiere

Jagd auf
Wölfe?

9. 12. 2012. Auch in der Osteregion taucht - zuletzt an der Kreisgrenze CUX/ROW - hin und wieder ein Wolf auf. Nicht alle Reaktionen sind frei von Hysterie. In Mecklenburg-Vorpommern fordert die Landes-CDU sogar schon den Abschuss der Tiere. Der Naturschutzbund (NABU) nennt das Verhalten der Politiker "dreist". Mehr...


Alfstedt

Kahrs legt
Chronik vor

8. 12. 2012. Am Sonnabend, 15. Dezember, 14.30 Uhr, in der Gaststätte Steffens stellen Hans-Hinrich Kahrs, Lehrer am Gymnasium Warstade, und sein Koautor Dr. Michael Ehrhardt die von ihnen erstellte, 936  Seiten und 750 Abbildungen umfassende  Dorfchronik von Alfstedt vor. Das Buch mit dem Titel "Alfstedt und Bredemehe - Historie und Heimatkunde" erscheint in der  Schriftenreihe des Landschaftsverbandes Stade. Kahrs war 2006 von der AG Osteland für seine Verdienste um die Heimat- und Plattdeutschpflege von der AG Osteland mit dem Oste-Kulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden (Foto; Laudatio hier).


Zeitgeschichte

Schein
und Sein


Gefangenenkapelle im Stalag XB an der Oste

8. 12. 2012. Am Dienstag, 11. Dezember, 19 Uhr, spricht Dörthe Engels auf Einladung der Stiftung Lager Sandbostel zum Thema "Mehr Schein als Sein? Kulturelles und religiöses Leben im Stalag XB", wo den meisten Gefangenen aufgrund völkerrechtlicher Vereinbarungen kulturelle, religiöse und sportliche Betätigungen erlaubt waren (mehr dazu). Der Vortrag findet in der Gedenkstätte Lager Sandbostel, "Gelbe Baracke", Greftstraße 3, in 27446 Sandbostel statt, die Teilnahme ist kostenlos.


Vermaisung

Biogas ist
ausgereizt


Anti-Maisgas-Demo an der Oste (Foto: N3)

8. 12. 2012. Kommt jetzt endlich die Wende weg vom Maisgas und weg von der Naturzerstörung? "Biogas: Niedersachsen geht die Luft aus" - unter dieser Überschrift berichtet das Fachmagazin agrarheute.com: "Da Biogasanlagen in Veredelungsregionen besonders viel Flächenbedarf entfalten, scheint in Niedersachsen eine Sättigung erreicht zu sein. Aber auch in den übrigen Regionen zeichnet sich eine Abschwächung des Booms beim Anlagenzubau ab." Zu diesem Schluss komme die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Weiterlesen bitte hier.

Mehr über den Kampf gegen die Vermaisung auf unserer Sonderseite "Vermaisung stoppen"

Neu im Netz:

> Förderstopp für Biomaisgas?
(topagrar.com),

> ROW: Landrat brüskiert Kreistag
(Weser-Kurier),

> BC Elm startet Bootsschein-Kursus
(Bootsclub Elm),

> BUND gegen CSU-Ramsauer
(NEZ.de),

> Agrarlobby gegen Ausgleichsmaßnahmen
(Bremervörder Zeitung),

> Bürger wollen Kultkneipe retten
(Bremervörder Zeitung).

Mit Hinweisen von Kurt Ringen u. a.


Advent an der Fähre

 Ostens Fährplatz im Adventsschmuck

4. 12. 2012. Am Zweiten Advent lädt Osten wieder zu seinem traditionellen, besonders stimmungsvollen Adventstreff. Alles über das bunte nachmittägliche Programm steht auf der lokalen Website de-oestinger.de von Karl-Heinz Brinkmann.


Oste

Einsatz für
Aal & Stör


Schütz-Vortrag in Oberndorf-Niederstrich

7. 12. 2012. Vor fast hundert Mitgliedern des Blauen Netzes Oste der AG Osteland berichtete Wolfgang Schütz, Sprecher der Osteland-Arbeitsgemeinschaft Wanderfische, am Freitag im Oberndorfer Gasthaus "Zur Sietwende" über Erfolge auf dem Weg zur Wiederansiedlung des in Deutschland ausgerotteten Europäischen Störs und zur Bestandsstützung von Aal, Lachs und Meerforelle. Der Wortlaut seines Vortrags steht in unserem Kanal BLAUES NETZ.

Öko-Innovation
von der Oste


Meeresbiologin Dr. Maja Wiegemann

Über eine möglicherweise epochale Innovation berichtete die Meeresbiologin Dr. Maja Wiegemann aus Oberndorf. Viele Sportbootfahrer klagen über die aus wärmeren Gefilden eingeschleppten, auch in Teilen der Unteren Oste heimisch gewordenen Brackwasser-Seepocken, die Schiffsrümpfe befallen, Treibstoffmehrverbrauch und Geschwindigkeitsminderung bewirken und gewöhnlich mit gifthaltigen, umweltbelastenden Antifouling-Anstrichen bekämpft werden. Als Alternative hat die Wissenschaftlerin und AG-Osteland-Mitstreiterin eine "absolut nichttoxische Beschichtung" entwickelt, die auf der Website ihrer Firma MAReCOAT vorgestellt wird.

Mehr über die Versammlung des Blauen Netzes Oste in der rechten Spalte.


Autobahn

Ostebrücke
für Radler?

7. 12. 2012. Die bei Gräpel geplante Autobahnbrücke über die Oste müsse auch eine Fahrradspur umfassen. Diese Forderung hat jetzt nach dem Ortsrat von Elm auch der Ortsrat des benachbarten Hönau-Lindorf aufgestellt. Überdies verlangen die Ratsmitglieder des Bremervörder Ortsteils bessere Lärmschutzvorkehrungen.

Von Bürgerinitiativen dagegen wird die A 20 generell abgelehnt. Die Frist für Einwendungen endet am 21. Dezember.


Middlesbrough

Fähre lockt
Besucher an


Entwurf für das neue Besucherzentrum

7. 12. 2012. Die "transporter bridge" im britischen Middlesbrough, "Schwesterfähre" der beiden deutschen Fährbrücken über der Oste und dem Nord-Ostsee-Kanal, erhält ein neu gestaltetes Besucherzentrum, wie die britische Presse berichtet. Mehr...


Landflucht

Denkt an die
18-Jährigen!

7. 12. 2012. "Gratulieren Sie den 18- und nicht 80-Jährigen zum Geburtstag." Diesen und andere Ratschläge erteilt Dipl.-Ing. Peter H. Kramer, der kürzlich Selsinger Ratspolitikern die Ergebnisse einer Studie zur Bevölkerungsentwicklung der Ostegemeinde präsentierte. Über weitere Tipps, wie sich die Landflucht bremsen lässt, berichtet Marktplatz Bremvervörde.


Fussball

Osteschüler
bei Werder


Nils Petersen mit Osteschülerinen

6. 12. 2012. Die Osteschule Hemmoor, Partnerschule von Werder Bremen, pflegt den Kontakt zu den Kickern von derr Weser. Jetzt waren die Schülerinnen Larissa Schlichting aus Hemmoor (l.) und Annelina Ducksch aus Osten (r.) zu Gast im Weserstadion in Bremen, wo sie anlässlich des Medientags an einer Stadionführung teilnehmen, Cheftrainer Thomas Schaaf interviewen und den neuen Stürmer Nils Petersen treffen durften.

Dank für Foto und Hinweise an Torsten Rehm.


Literatur

Ufergeflüster
als Geschenk


Ostebuch-Autor Dietrich Alsdorf

6. 12. 2012. Das Bachmann-Museum Bremervörde bietet zu Weihnachten zwei Geschenkideen an: Gutscheine zu Lesungen aus neu erschienenen Büchern. Am Freitag, 11. Januar 2013, 20 Uhr, liest Ostepreisträger Dietrich Alsdorf aus seinem neuesten, von der AG Osteland herausgegebenen Buch "Ufergeflüster",  das 21 historische Kurzgeschichten aus der Oste-Regionregion enthält. Am Freitag, 8. März, 20 Uhr, liest Hermann Bärthel aus seinem Buch "Hörmis Hailaits". Die Karten sind ab sofort im Bachmann-Museum für 5 Euro (Alsdorf) bzw. 12 Euro (Bärthel) erhältlich. Reservierungen unter Tel.04761 – 983 46 03.

Dank für den Hinweis an Corinna Stier.


Heimatgeschichte

Das Osten
von gestern


Ostener Heimatpfleger Frank auf dem Felde

5. 12. 2012. Der Ostener Regionalhistoriker Frank auf dem Felde hat nicht nur viele Bild- und Textdokumente zur Geschichte des Schwebefährendorfes entdeckt und gesammelt, sondern versteht es auch, darüber spannend zu referieren. Bilder aus Alt-Osten zeigt der engagierte ehrenemtlich tätige Ortsheimatpfleger auf der Adventsfeier des Sozialverbandes (SoVD) am Sonnabend, 8. Dezember, 15.30 Uhr, in der Festhalle Osten. Gäste sind herzlich willkommen.


Naturschutz

Blüten in die
Maiswüsten


Blühstreifen im Landkreis Rotenburg

5. 12. 2012. Jetzt will auch der Oste- und Este-Landkreis Stade der rasant fortschreitenden Monotonisierung und Vermaisung der Landschaft etwas entgegensetzen. Ein Jahr nach einer entsprechenden Initiative im Nachbarkreis Rotenburg sollen auch im Kreis Stade mit sogenannten Blühstreifen neue Lebensräume für Wildtiere und -pflanzen geschaffen werden.

Für das Projekt "Blühendes Leben - Mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft", das von Landkreis, Jägerschaft und Landkreis getragen wird, will der Kreis jährlich bis zu 35.000 Euro aus der Jagdsteuer zur Verfügung stellen.

Zum Thema

> Förderprogramm für Artenvielfalt
(jork.de)


Vereine

Osteland
informiert

5. 12. 2012. Als Beilage einer Teilauflage der Niederelbe-Zeitung ist heute eine neue Ausgabe des Hemmoor-Magazins erschienen. Darin berichtet unter anderem die in Osten ansässige AG Osteland über ihre Arbeit. Der Beitrag ist hier im Web abrufbar.


Verkehr

Twesten für
'HVV plus'


Oste-Freundin und Grünen-Politikerin Twesten

4. 12. 2012. Den Forderungen, das bislang verbundfreie Osteland in den HVV einzubeziehen, haben jetzt Kommunalpolitiker an der Oberen Oste Nachdruck verliehen. Stark engagiert ist vor allem die AG-Osteland-Mitstreiterin, Grünen-Landtagsabgeordnete und Rotenburger Vize-Landrätin Elke Twesten. - Ein ausführlicher Bericht über den Stand der spannenden Debatte steht in der Rotenburger Rundschau.

Bereits im Oktober hatte der neue Bremervörder CDU-Ortsvorsitzende Marco Prietz (Foto), ebenfalls Mitglied der AG Osteland, gefordert, die überregionale Verkehrsanbindung spürbar zu verbessern. Auch eine "Ausdehnung des HVV-Tarifgebiets bis Bremervörde und eine stärkere Nutzung der Bahnstrecke Bremervörde-Bremen" müssten geprüft werden, erklärte Prietz, der auch Landessprecher der Jungen Union ist. In Hechthausen hatten sich im November Vertreter der Cuxland-SPD für einen Anschluss an die Verbundsysteme ausgesprochen.

Mehr zum Thema auf unserer seit 2004 betriebenen SONDERSEITE "Osteland in den HVV".


Wahlkampf

Pfeifend
im Wald

4. 12. 2012. Der Wahltermin rückt näher, die Prognosen werden präziser. Danach kann die CDU in Niedersachsen trotz eines populären Spitzenmanns und trotz einer klaren Mehrheit der Direktmandate - vor allem dank ihrer ländlichen Hochburgen im katholischen Emsland, in der Südheide und im nassen Dreieck - unterm Strich lediglich 63 Sitze im Landtag erringen, während SPD und Grüne auf 52 bzw. 20 = 72 Sitze zulegen würden. FDP und Piraten gehen demnach leer aus - siehe www.wahlumfrage.de.

Vor allem in den Großstädten sieht sich die CDU weiter im freien Fall. Dort regiert sie zurzeit nirgendwo mehr (außer als Juniorpartner von Wowereit  in Berlin), weil sie laut Wahlforscher Hans-Georg Wehling "immer mehr zur Partei der alten Männer und karrieresüchtigen jungen Leute von der Jungen Union" geworden ist - ohne Chance bei weiblichen Wählern.

Angesichts der verheerenden Aussichten sprechen sich die Konservativen zurzeit landauf, landab Mut zu. Parteitagsredner, beobachtete die NEZ (Montagausgabe), "strotzen vor Selbstbewusstsein" und sagen lauthals triumphale Ergebnisse voraus, die Rotgrün "in Schockstarre" fallen lassen würden. Der Volksmund nennt's Pfeifen im Wald...


Obere Oste

Weg frei für
Lachs & Stör


Lachs auf der Website des ASV Zeven

4. 12. 2012. Nach der Fertigstellung der wanderfischgerechten Sohlgleite in der Oste an der Sittenser Wassermühle ist jetzt auch die im Zuge der Bauarbeiten neu erstellte Brücke eröffnet worden.Zwischen dem Oste-Quellgebiet bei Tostedt (Kreis Harburg) und dem Bremervörder Wehr ist nun der Weg frei für Lachs, Stör & Co. Für seinen Einsatz für das mustergültige Artenschutzprojekt war der parteilose Sittenser Samtgemeinde-Bürgermeister Stefan Tiemann (Foto) Anfang 2010 mit dem Goldenen Hecht der AG Osteland (Laudatio hier) ausgezeichnet worden. Ein aktueller Bericht steht heute auf Treffpunkt Sittensen.

Nach der Oberen Oste jetzt auch der Nachbarfluss Wümme dank einer neuen Sohlgleite "fischdurchgängig", wie die Rotenburger Rundschau ausführlich berichtet.

Sorge bereitet an beiden Flüssen jedoch, wie Sportfischer beklagen, die anhaltende Verschlechterung der Wasserqualität durch landwirtschaftliche Immissionen.

Mehr zum Thema Oste-Stör auf seit 2001 geführten Sonderseite STÖR-ARCHIV.


Oste-Moore

Initiative in
Gnarrenburg

4. 12. 2012. Am Sonntag, 9. Dezember, 10 Uhr, findet im Dorfgemeinschafthaus in Klenkendorf bei Gnarrenburg, unweit der Oste, das erste "Moorfrühstück" der Gnarrenburger "Bürgerinitiative zum Schutz unserer Moore" statt. Die noch junge Gruppe unter Leitung von Martina Leitner will die "Heimat erhalten und den nachfolgenden Generationen eine Landschaft hinterlassen, in der es Lebensqualität gibt".

Ziel sei es, "eine Perspektive für die Bewohner, Landwirtschaft und Wirtschaft zu schaffen", erläutert Klenkendorfs Ortsversteher Johann Steffens. Dazu sei es "zwingend erforderlich, dem industriellen Torfabbau Einhalt zu gebieten", wird Steffens in der Bremervörder Zeitung zitiert.

Osteland im Netz:

> Osteland: Amazonas hinterm Deich
(Archiv von stern.de).


Hamburg

Ärger über
Ramsauer


N3-Bericht über Elbvertiefungskonflikt

3. 12. 2012. Verärgert geäußert haben sich Vertreter großer Umweltverbände über Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, der am Wochenende die Kritiker der Elbvertiefung zum Einlenken aufgefordert hatte: "Kläger, nehmt Eure Klagen zurück!", hatte der Minister nach Presseberichten an die Verbände appelliert. Die wiederum werfen dem CSU-Minister undemokratisches Verhalten vor. Mehr auf der NDR-Website.


Elbvertiefungsgegner Walter Rademacher

3. 12. 2012. Gibt es Chancen auf eine Einigung in Sachen Elbvertiefung? Am heutigen Montag, 3. Dezember, haben sich Umweltschützer, darunter auch Walter Rademacher (Foto) aus Neuhaus vom Regionalen Bündnis, mit den Spitzen der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di getroffen, die sich für die Elbvertiefung stark gemacht hat.

Zuvor war nach Medienberichten ein vertrauliches Spitzengespräch zwischen dem parteilosen Hamburger Wirtschaftssenator Frank Horch (früher Geversdorf) und dem deutschen Geschäftsführer des World Wide Fund For Nature (WWF), Eberhard Brandes, ohne Annäherung abgebrochen worden. Ein Folgetermin sei nicht vereinbart worden.


Krimiland

Schlotfeld
in Oerel

3. 12. 2012. Am Donnerstag, 6. Dezember, 19 Uhr, liest die Bremervörder Autorin Elke Schlotfeld im DRK-Mehrgenerationenhaus in Oerel (Kreis Rotenburg) aus ihrem Krimi "Als Dornröschen erwachsen wurde". Mehr auf Schlotfelds Website und auf www.krimiland.de.


Vermaisung

Zoff um
Gasfabrik


Anti-Biogas-Demo an der Oste (Foto: NDR)

1. 12. 2012. Der Rotenburger Landrat Hermann Luttmann will die geplante Methangasfabrik im Trinkwasserschutzgebiet an der Oste zwischen Groß Meckelsen und Sittensen durchsetzen - gegen den Willen der rot-grünen Mehrheit im Kreistag (siehe unten). Luttmann  zweifelt die Rechtmäßigkeit eines Beschlusses an, mit dem eine Ausnahmegenehmigung für die Anlage ablgelehnt worden ist, und ersucht die Fachaufsicht um Überprüfung des Kreistagsbeschlusses. - Ausführlicher Bericht im Weser-Kurier.

2. 12. 2012. Der Vorsitzende der Rotenburger SPD-Kreistagsfraktion, Bernd Wölbern(Foto), kritisiert, dass Landrat Luttmann über seine Bitte um "Überprüfung des Beschlusses durch die Fachaufsicht" erst die Presse und dann die Abgeordneten informiert hat: "Ich halte das für keinen guten Stil und für einen Rückschritt in überwunden geglaubte Zeiten."

Zum Thema:

> NDR-Sonderseite Biogas an der Oste
> oste.de-Sonderseite Vermaisung


Bremervörde

Stadt plant
1. Seefest

1. 12. 2012. Erstmals soll nächstes Jahr am Vörder See, in unmittelbare Nähe der Oste, ein Seefest gefeiert werden. Die Stadt Bremervörde und viele Vereine haben sich auf den 24./25. August geeinigt, parallel zur Internationalen Gartenschau in Hamburg, für die eine Dependace in Bremervörde vorbereitet wird.

Der Vörder See gilt als "unschätzbares Gut und touristisches Aushängeschild" der Stadt im Zentrum des Ostelandes, wie die Touristikerin Mareike Wilshusen beim Vorbereitungstreffen der Vereine hervorhob.


Kalender

Neue Bilder
vom Fluss


Fotokalender von Gundula Gäntgen - größer

1. 12. 2012. Seit einigen Jahren hat die Hechthausener Profifotografin Gundula Ida Gäntgen ihre schönsten Aufnahmen von der Oste zu einem Kalender für ihre Freunde zusammengestellt. Jetzt hat die AG-Osteland-Mitstreiterin erstmals einen Oste-Kalender herstellen lassen, der auch im Handel - in "Vogels Schatztruhe" in Hechthausen - von jedermann erworben werden kann. Einen Einblick in das fotografische Schaffen von Gundula Gäntgen ermöglicht ihre Seite auf fotocommunity.de, wo auch der neue Kalender beim fachkundigen Publikum ein begeistertes Echo findet.

Typische Urteile von fotocommunity-Mitgliedern: "Wunderschönes Geschenk", "Klasse Fotos, es lockt einen, dort Urlaub zu machen, viel Natur und Ruhe", "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Meisterwerk!!! Super, wenn man diese Motive fast vor der Haustüre findet."

Der Kalender ist an diesem Wochenende auch am Osteland-Stand auf dem Oberndorfer Weihnachtsmarkt erhältlich.

Handwerker
im alten Hüll


Rönndeicher Heimatforscher Johann Umland

1. 12. 2012. Zwei Bücher hat der Heimatforscher Johann Umland aus Hüll-Rönndeich gemeinsam mit Schwiegertochter Silke Umland bereits über das Dorf und auch über das Kirchspiel verfasst, zu dem auch Osten gehört. Jetzt  haben die Umlands erneut einen Fotokalender zusammengestellt, gewidmet dem Handwerksleben am alten Hüll und umzu.


Bücher von Johann und Silke Umland

Auf der Januar-Seite beispielsweise ist der Bäckerwagen der Familie Petersen aus Osten abgebildet. Weiter zu sehen sind der Strohdachdecker Freudenthal, ein Großenwördener Schmied, ein Imker und vieles mehr.

Erhältlich ist der großformatige Kalender (18 Euro) bei Magda Bartels, Grüne Straße 3 in Hüll, bei Beate Koppelmann, Gehrden 16 in Hüll, bei Johann Umland, Rönndeich 9 in Hüll bei Buch-Geschwister, Sietwender Straße 32 in Drochtersen, im Ostener Blumenhaus, Lange Straße 17 in Osten, bei Silke Umland, Großenwördener Straße in Hüll, und im Dorfladen, Dorfstraße 5 in Großenwörden.

Dank für Fotos und Hinweise an Peter Prüß.


Osteland-Newsletter
heute neu erschienen

Mit einem neuen Rundbrief informiert die AG Osteland ihre 500 Mitglieder. Der Dezember- Newsletter steht hier im Netz.


Bremervörde

Stadt im
Dunkeln


"Café Dunkel" am Vörder See

29. 11. 2012. Wo ist es in Deutschland am dunkelsten? An der Oste! Die Stadt Bremervörde ist bundesweit der Ort mit den wenigsten Sonnenstunden. Noch dunkler ist es wahrscheinlich nur im Café Dunkel im Park der Sinne am Vörder See unweit der Oste. Wie die Menschen in Bremervörde und umzu mit dem Sonnendefizit umgehen, hat Reporterin Janine Horsch von Nordwestradio ergründet. Ihr amüsanter äußerst erhellender Hörfunk-Beitrag, in dem es auch um dunkle Gestalten wie die "Banditen, Räuber und Verbrecher" (=BRV) in der Ostestadt geht, ist hier im Web verfügbar.

Dank für den Hinweis an Hans-Hermann Tiedemann.


Elbvertiefung

Weiterhin
Widerstand!

29. 11. 2012. Zu der Berichterstattung zum Thema Elbvertiefung nimmt der Hechthausener Kapitän a. D. Thomas Wieken auf NEZ online Stellung: "Wie in jeder Vereinigung von Menschen, die damit einen bestimmten Zweck erreichen möchten, gibt es auch im Regionalen Bündnis gegen die Elbvertiefung verschiedene Ansichten, wie dieses Ziel erreicht werden könnte. Während einige abwarten wollen, was das Bundesverwaltunggericht entscheiden wird, meinen andere, daß man mit mehr oder weniger sinnvollen Aktionen 'im Gespräch' bleiben möchte.

Das führt zu Auseinandersetzungen, aber das ändert nichts an dem Ziel der gemeinsamen Bemühungen. Wir werden so lange weitermachen, bis Hamburg seine sinnlose Elbvertiefung aufgibt, und wir sind guten Mutes, dass die Vernunft siegen und dieses Projekt, das unser aller Sicherheit an der Unterelbe sinnlos gefährdet, endgültig gestoppt wird."


Dorfkino

Rabatt bei
den Diven


Kino-Frauen Amthor, Möller-Lemke, Schubert

29. 11. 2012. "6 x tolles Kino für 2013" planen die ehrenamtlich tätigen "Filmdiven" Claudia Möller-Lemke, Sibyll Amthor und Barbara Schubert. Auf dem Oberndorfer Weihnachtsmarkt am 1. und 2. Dezember bietet die Initiative aus einem Bauchladen schön gestaltete und handkonfektionierte Geschenkgutschein-Büchlein zum Verkauf. "Das Abo-Büchlein beschreibt alle sechs Filme, gilt für vier Kinoabende, ist übertragbar und ein ausgezeichnetes Weihnachtsgeschenk", sagt Barbara Schubert.

Dieser Gutschein soll die nicht-kommerziellen Filmvorführungen in Kooperation mit dem Mobilen Kino Niedersachsen für das nächste Jahr finanziell sichern. Er kostet 20 Euro - damit liegt der Abopreis noch bei 5 Euro pro Vorstellung (Abendkasse: 7 Euro) - und kann auch per E-Mailbestellt werden. Ort der ersten beiden Veranstaltungen ist die Kiebitzschule, später der Gemeinderaum der St.-Georgs-Kirche, Erster Pfarrgang 1. Das attraktive Programm:

> Dienstag, 15. Januar 2013, 18 Uhr: Whale Rider,
> Mittwoch, 27. Februar, 2013, 20 Uhr: Das Ding am Deich,
> Mittwoch, 22. Mai 2013, 20 Uhr:  Le Havre,
> Mittwoch, 14. August 2013, 20 Uhr: Me Too,
> Mittwoch, 11. September 2013, 20 Uhr: The Help,
> Mittwoch, 6. November 2013, 20 Uhr:  Ziemlich beste Freunde.


Sittensen

Fotos vom
Oberlauf


Von der SPD Sittensen gesammelt: Oste-Fotos

29. 11. 2012. Aus den Einsendungen eines Fotowettbewerbs, an dem viele fotobegeisterte Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben, hat der SPD-Ortsverein der Börde Sittensen einen Fotokalender zusammengestellt. Der Kalender mit vielen Fotos vom Oberlauf der Oste ist auf Weihnachtsmarkt in Sittensen kostenlos erhältlich, wie der 2. Vorsitzende Thomas Kannenberg (Foto) aus Freetz mitteilt.

Neu im Netz:

> Hamburg lockt Schiffe mit Rabatt
(Verkehrsrundschau),

> Ein-Meter-Stör in der Wümme
(Weser-Kurier),

> Auf der Oste in Seenot
(Blog von Johannes Erdmann),

> Wanderprojekt im Kreis Rotenburg
(Rotenburger Rundschau),

> 50 Jahre Christkindpostamt Himmelpforten
(Sat 1),

> Grüne: Wahlkampfstart mit Elke Twesten
(kreiszeitung.de),

> Neue Ideen gegen die Gülleflut
(shz.de),

> Haaßel: Kein Bedarf für weitere Deponie
(Bremervörder Zeitung),

> Zeitreise mit Osteland-Preisträger Tödter
(Zevener Zeitung),

> Bienen leiden unter Vermaisung
(Schwäbische Zeitung).

Dank für Hinweise an Hellmut von Blücher, Wolfgang Schütz, Kurt Ringen u. a.


Hechthausen

Galerie für
Ostebilder


Oste-Aquarell von Uwe Dubbert

1. 12. 2012. Am Sonnabend, 1. Dezember, 10 bis 16 Uhr, feierte in Hechthausen, Hauptstrasse, das "VOGELsHAUS" - Café und Schatzkiste von Kirsten Vogel (Foto) samt "Zweitkleid" - sein fünfjähriges Bestehen. Vom selben Tag an stellt dort in seiner neuen Galerie "aquarela" der Jurist und SPD-Kommunalpolitiker Uwe Dubbert eigene Werke aus, darunter viele Landschaftsbilder von der Oste.


Osteland

Magazin im
Februar neu


Osteland-Magazin-Ausgabe 2012 - blättern

26. 11. 2012. Eine neue Ausgabe des kostenlos erhältlichen "Osteland-Magazins" (Untertitel: "Die Perle zwischen Elbe und Weser") soll am 8. Februar 2013 in einer Auflage von 31.000 Exemplaren erscheinen. Das Heft wird auf Messen verbreitet und den Osteanrainern unter den Abonnenten der Heimatzeitungen am Unterlauf zugestellt. Herausgegeben wird das seit fünf Jahren erscheinende Magazin vom Verlag der Niederelbe-Zeitung in Zusammenarbeit mit der AG Osteland. Die Redaktion obliegt Thomas Schult, die Anzeigenberatung Alfred Skarneck.


Trinkwasserschutz

Sieg der
Vernunft


Kreis sagt Nein: Biogasanlage in Gross Meckelsen

22. 11. 2012. Die neue rot-grün dominierte Mehrheitsgruppierung im Rotenburger Kreistag um Bernd Wölbern (Foto) setzt Zeichen. Der Kreisausauschuss hat es heute abgelehnt, den Initiatoren der geplanten Groß-Maisgasanlage bei Groß Meckelsen an der Oberen Oste eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, das Projekt im Wasserschutzgebiet zu realisieren.

"Die Sittensener Mitstreiter der AG Osteland freuen sich über einen ersten Erfolg, die Vernunft hat gesiegt," mailte am Abend der Landwirt Andreas Rathjens (Foto) vom Netzwerk Sauberes Trinkwasser, der ebenso wie der Sozialdemokrat und Diplom-Biologe Wölbern, die Grünen-Abgeordnete Elke Twesten und andere Gasanlagen-Gegner der Arbeitsgemeinschaft Osteland angehört. Rathjens: "Dies war ein erster Schritt, die saubere Oste auch weiterhin sauber zu halten. Wir haben zwar noch nicht gewonnen, aber ein Anfang ist gemacht!"

Jetzt muss das Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven entscheiden, ob die Maisgasfabrik trotz Lage im Trinkwasserschutzgebiet genehmigt werden kann. Für diesen Fall hat der Trinkwasserverband Bremervörde, wie berichtet, bereits eine Klage angekündigt. - Die geplante Anlage war unlängst Gegenstand einer landesweit beachteten Demonstration von Umweltschützern in Sittensen und einer Gegendemonstration der Landwirte gewesen, die in das Megaprojekt investieren wollen.

Birkner: Grundwasser
ist am Ende betroffen

Kritik an der Vermaisung der Region durch Biogasanlagen hatte zuvor auch der niedersächsische Umweltminister Stefan Birkner (FDP) geäußert. Im Gespräch mit Redakteurin Frauke Heidtmann von der Niederelbe-Zeitung sagte der Minister: "Mit dem Bau der Biogasanlagen ist der Anbau von Energiepflanzen gestiegen. Die Vermaisung sieht man in dieser Gegend, aber auch in Regionen wie dem Emsland oder dem Oldenburgischen Münsterland. Das hat einige negative Auswirkungen. Das Landschaftsbild verändert sich stark, die Artenvielfalt nimmt ab und am Ende ist auch das Grundwasser betroffen. Mais hat den unangenehmen Nachteil, dass er Nitrat gut ab kann, das bei durchlässigen Böden wieder im Grundwasser landet. Da müssen wir gegensteuern."

Näheres auf unserer Sonderseite zur Vermaisung der Osteregion.



Reet-Idylle an der Rönne
Ferien zwischen Oste und Elbe


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