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AG Osteland

65.000 neue
Mitstreiter


Osteland- und NABU-Vertreter in Bremervörde

31. 1. 2011. Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. hat ihren bislang kopfstärksten Mitgliedsverband aufgenommen: Der 65.000 Mitglieder zählende Landesverband Niedersachsen des Naturschutzbundes (NABU) ist am Montag in Bremervörde der gemeinnützigen "Lobby für die Oste" beigetreten.

Der Vize-Landesvorsitzende des NABU, Oberst a. D. Uwe Baumert (2. v. r.) aus Deinstedt, Samtgemeinde Selsingen, und Kreisvorstandsmitglied Hans-Hermann Tiedemann (r.) aus Bremervörde-Elm sowie die Osteland-Vorstandsmitglieder Jochen und Renate Bölsche (l.) aus Osten betonten bei einem Pressegespräch im Bremervörder "Oste-Hotel", genau an der Grenze zwischen Oberer und Unterer Oste, dass die satzungsmäßigen Ziele beider Organisationen - insbesondere die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes - praktisch übereinstimmten.

Zwei Brüder
im Geiste

Baumert, der zugleich Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Bremervörde / Zeven ist, sprach von "Brüdern im Geiste". Osteland-Vize Bölsche betonte, die beiden Verbände hätten sich im gemeinsamen Einsatz für die Oste-Region "gesucht und gefunden".

Der niedersächsische NABU-Vorstand habe, so Baumert, einstimmig für einen Eintritt votiert, um auf diese Weise ein "Signal" zugunsten der "sehr aktiven" AG Osteland zu setzen. Dem NABU gehören in der Osteregion insgesamt rund 4000 Mitglieder an, davon im Kreis Cuxhaven 711, im Kreis Stade 543 und im Kreis Rotenburg 2.701.

In der 2004 gegründeten AG Osteland, die am Freitag, 11. Februar, in Wingst ihre diesjährige Hauptversammlung mit Neuwahlen abhält, arbeiten 420 Mitglieder mit, darunter alle Städte und Samtgemeinden am Fluss.

Mehr zum Thema NABU und Oste: SPIEGEL-Reportage über die Moorschutzaktivitäten von Uwe Baumert und seinen Mitstreitern.


Fernsehen

Heim ohne
'Leuchte'


Sieg ganz knapp verfehlt: Horst Ahlf (r.)

30. 1. 2011. Von der jüngsten NDR-Quizshow mit Carlo von Tiedemann ist der niedersächsische Kandidat Horst Ahlf ohne die begehrte "Leuchte des Nordens" an die Oste heimgekehrt. Dem Ostener Hotelier gelang zwar der Aufstieg in die Endrunde, er unterlag aber in letzter Sekunde ("Wie viele Friesendörfer gibt es auf Föhr?") dem Hamburger Kandidaten.

Leicht zu beantworten gewesen waren für den Ostener Gastronomen Fragen etwa nach der Bettensteuer in Niedersachsen sowie - Zufall? - zur Ostener Schwebefähre: "Womit genau werden die Fahrgäste von einem Ufer zum anderen transportiert? A. Bob, B. Gleiter, C. Gondel, D. Hebebühne."


Osten auf N3: Werbung für den Fluss

Ahlf, der zu Beginn der Sendung das Publikum mit der Gastronomen-Version des Niedersachsenliedes ("Trinkfest und erdverwachsen...") amüsiert hatte, nutzte die gute Gelegenheit, für das nationale Baudenkmal über der Oste zu werben und das NDR-Publikum darauf hinzuweisen, dass er selber vor 35 Jahren einen Verein zur Rettung der Fähre gegründet habe - "und das ist mir gelungen".

Kurz vor Schluss ging Ahlf beim Punkteeinsatz noch einmal voll ins Risiko:"Sieg oder Tod." Der Sieg blieb dem Mutigen dann leider verwehrt - wenn auch nur äußerst knapp.


Bremervörde

AG Osteland
im Rennen


Ausschreibung des Nordwest-Awards

31. 1. 2010. Die Stadt Bremervörde hat die 420 Mitglieder starke gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. für den Nordwest-Award vorgeschlagen. "Wir könnten uns sehr gut vorstellen, dass die AG Osteland hier als 'Botschafter der Oste' mit ins Rennen geht, da Sie schon viele tolle Projekte umgesetzt und für die Oste-Region einiges bewegt haben," liess der Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich (CDU, Foto)  jetzt dem Osteland-Vorstand Jochen Bölsche (Osten) mitteilen.

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wird von der Bremer Landesbank für "kreative und innovative Projekte in der Region" ausgeschrieben, erläutert der Bremervörder Rathaus-Touristiker Benjamin Bünning den Vorschlag der Ostestadt.

Die Bewerbung von der Oste liegt mittlerweile der prominent besetzten Jury vor, der Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) und Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) vorstehen.



Protest auf dem Deich bei Stade

30. 1. 2011. Mit rund 7.000 Fackeln haben Umweltschützer am Sonnabend in acht Bundesländern und 45 Städten entlang der Elbe, Saale, Schwarzen Elster und Donau gegen geplante Flussbauprojekte protestiert. Die Lichter wurden unter anderem in Cuxhaven, Balje, Hamburg, Grünendeich und Hitzacker entzündet, um gegen Vorhaben wie den "Luxusausbau" der Elbe zu demonstrieren. Bündnis-Sprecher und Oste-Preisträger Walter Rademacher (Foto) aus Neuhaus sprach bei klirrender Kälte von einem Erfolg der Aktion.


Fackeln am Lüheanleger bei Stade

Die Menschen protestierten damit an der Unterelbe bereits zum vierten Mal mit Fackeln gegen die geplante neunte Elbvertiefung und zum dritten Mal quer durch Deutschland gegen die Zerstörung der Flüsse durch diverse Neu- und Ausbauvorhaben mit geringem Nutzen auf Kosten des Steuerzahlers. Schwerpunkt an der Tideelbe war der Lüheanleger, an dem sich allein etwa 1000 Teilnehmer einfanden und zu den mitreissenden Klängen einer Sambagruppe aus Buxtehude auf dem Deich eine eindrucksvolle Kette bis zum Horizont bildeten.


Rund 1000 Teilnehmer am Lüheanleger

Besonders die ungelösten Probleme durch die Verschiebung der Brackwasserzone und die höheren Sturmflutwasserstände bereiteten den Menschen hier große Sorge.Seit der letzten Elbvertiefung fließt das Salzwasser deutlich weiter stromauf und dringt auch ins Grundwasser ein. Die Fluten laufen schneller und höher auf und stehen länger an den Deichen.

"Hoch riskanter
Luxusausbau"

"Hamburg fordert einen teuren und hoch riskanten Luxusausbau der Unterelbe. Während schon die weltgrößten Schiffe mit hohen Tiefgangs- und Ladungsreserven den Hafen regelmäßig anlaufen, wird die mit bis zu 2,42 Metern größte Vertiefung aller Zeiten der EU-Kommission als 'alternativlos' und 'zwingender öffentlicher Bedarf' dargestellt", bringt Walter Rademacher, Sprecher des Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung und Mitglied der AG Osteland, den aktuellen Stand an der Unterelbe auf den Punkt, "denn selbst die Hamburger Wirtschaftsbehörde stellt die Erhebungen des Regionalen Bündnis über hohe Tiefgangs- und Ladungsreserven nicht in Abrede."


Gute Stimmung bei klirrender Kälte

"Der vierte Fackelprotest an der Tideelbe wird sicher nicht der letzte sein", versichert Rademacher, "solange in Hamburg keine Kompromissbereitschaft erkennbar ist und endlich bedarfsgerecht geplant wird. Schon ein oder zwei Begegnungsboxen würden Deichsicherheit und Umwelt schonen und den Verkehr der neuen breiteren Schiffe erheblich erleichtern."


Vierter Fackelprotest an der Elbe

"Für die Menschen ist das Leben am und mit dem Fluss eine Selbstverständlichkeit. Der heutige Zuspruch macht einmal mehr deutlich, dass sich die Menschen ihre Flüsse und ihre Heimat nicht nehmen lassen werden", erklärte Prof. Hubert Weiger, der Vorsitzende des  Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Gegen eine weitere Elbvertiefung haben sich auf die Sportfischer von der Oste ausgesprochen (mehr).

Lesen Sie bitte auch weiter unten in dieser Spalte: "Vertiefung überflüssig."


Sittensen

Oste wird
barrierefrei


Wanderfisch-Hindernis Mühlenwehr

30. 1. 2011. Damit Wanderfische wie Stör, Lachs und Meerforelle künftig das Mühlenwehr in der Oste passieren können, will Sittensen eine "Sohlgleite" bauen. Von den erforderlichen 300.000 Euro werden 90 Prozent durch Zuschüsse finanziert. Ausführlicher Bericht in der Rotenburger Rundschau, mehr unter www.oste-stoer.de.


Brobergen

Schürfen im
Ostebogen


Historisches Oste-Areal bei Brobergen

30. 1. 2011. Bevor der Ostedeich bei Brobergen verlegt und verkürzt wird, will die Stader Kreisarchäologie an der einstigen Uferwallsiedlung ("Müggenburg"), die zur Flutung vorgesehen ist, noch Schürfgrabungen vornehmen, um etwaige historische Relikte zu sichern. Die Grabung soll am Mittwoch beginnen, wie Corinna Kolf vom Fährverein Brobergen mitteilt.

Der Verein sowie die AG Osteland und viele Mitstreiter hatten erreicht, dass der Ostedeichverband 2007 auf seine ursprügliche Absicht verzichtet hatte, auch die Broberger Fähre und die Burganlage aus dem 13./14. Jahrhundert durch Ausdeichung zu fluten (siehe unsere Archivseite BROBERGEN).


Schwebefähren

Welterbe
in Arbeit


Referentin Greiner, Vorsitzender Ahlf

29. 1. 2011. Gut voran kommen die Arbeiten an einem internationalen Sammelantrag mit dem Ziel, nach dem Vorbild der Schwebefähre in Bilbao auch den übrigen sieben Schwebefähren in Großbritannien, Deutschland, Argentinien und Frankreich den begehrten Titel Unesco-Weltkulturerbe zu verleihen. Das berichtete in der Jahreshauptversammlung der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor am Freitag im Ostener Fährkrug die Cuxhavener Ingenieurin Birgit Greiner, Denkmalschützerin beim Landkreis Cuxhaven, dem das nationale Baudenkmal gehört.

Der Welterbetitel wäre "die Krone meines Schaffens", bemerkte der Vorsitzende Horst Ahlf, der dem Verein seit 35 Jahren vorsteht und der in der Versammlung seinen Rückzug aus der Vorstandsarbeit ankündigte: "Im nächsten Jahr ist Wachablösung."

Ausführliche Berichte unter OSTEN und unter www.schwebefaehre.org.


Gemeindetod

Wofür man
nicht kämpft

29. 1. 2011. Zu einem Aufruf an die Ostenerinnen und Ostener nutzte die Vorsitzende des Heimatvereins, Erika Borchers, ihr Grußwort in der Jahresversammlung des Fährvereins (siehe oben). Angesichts der Hemmoorer Fusionsbestrebungen seien die Ostener "jetzt gefordert", sich für ihre Eigenständigkeit einzusetzen, sagte die Rechtsanwältin und Notarin. Die langjährige Fährvereinsschriftführerin zitierte in diesem Zusammenhang den Publizisten Sebastian Haffner: "Wofür man nicht zu kämpfen bereit ist, das verliert man."


Blaues Netz

Full House in
Niederstrich


Zum zweitenmal rappelvoll: Segler-Vortrag

29. 1. 2011. Voll besetzt war erneut der schöne Saal des historischen Gasthauses "Zur Sietwende" von Uschi Henning in Oberndorf-Niederstrich, als dort die Transatlantik-Segler Bert und Marlene Frisch am Freitag zum zweitenmal faszinierende Bilder von ihrem Ozean-Törn mit dem Kutter "Heimkehr" zeigten.


"Heimkehr" auf Großer Fahrt

Auf Einladung der AG Osteland - Arbeitskreis Blaues Netz Oste - erlebten erneut rund 100 Wassersportfreunde, teils angereist aus Bremen und Hamburg, jenen Mix aus Heim- und Fernweh, der schon drei Wochen zuvor das Publikum hoch erfreut und tief berührt hatte. Abermals liess die "Heimkehr"-Crew mit der etwas ungewöhnlichen Rollenverteilung (sie Maschine, er Kombüse) die Zuhörer nicht nur ins Schiff, sondern auch in ihre Gefühlswelt blicken.


Am Beamer: Bert und Marlene Frisch

Eine von Eddy Uhtenwoldt (Oberndorf) vom Blauen Netz gestartete Spendensammlung zugunsten einer Neuauflage des erfolgreichen Osteland-Hafenführers ("Die - Oste, der Fluss, der alles hat") ergab 318,10 Euro.

Im Logbuch ihrer Website www.heimkehr-hamburg.de berichten die Eheleute Frisch heute über ihre Zukunftspläne: "Erstmal müssen wir die 'Heimkehr' über den Atlantik zurück nach Oberndorf segeln. Im Laufe des September wollen wir dann wieder in der Oste sein. Da liegt noch ein weiter, schwieriger Weg vor uns." - Unter @heimkehr7 senden die Frischs seit gestern auch über Twitter.


Lamstedt / Wingst

Vier Tote -
'unfassbar'

28. 1. 2010. Die Samtgemeinde Lamstedt steht unter Schock: Am heutigen Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr verlor auf der Kreisstraße zwischen Wingst und Lamstedt ein 18-Jähriger auf der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Opel Astra. Der Wagen kollidierte mit einem Baum und zerbarst in zwei Teile. Drei Mitfahrer im Alter von 15 und 16 Jahren erlitten tödliche Verletzungen, ein vierter Mitfahrer wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.

Der junge Fahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt und zur ärztlichen Untersuchung mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Die Staatsanwaltschaft Stade ordnete die Erstellung eines Gutachtens zum möglichen Unfallhergang und die Beschlagnahme des Unfallfahrzeugs an. Die Kreisstraße (K 21) war an der Unfallstelle für etwa vier Stunden voll gesperrt. Alle Pkw-Insassen stammen aus der Samtgemeinde Börde Lamstedt und waren nach Kenntnis der Polizei auf dem Weg zur Schule. Auf der NEZ-Website äußern Freunde und Nachbarn Trauer und Bestürzung. Tenor: "Unfassbar."


Oste

Rasselbande
stört Trauer


Oste-Lager Sandbostel (Luftbild von 1945)

26. 1. 2011. Kritik an der Gedenkstätte in Sandbostel/Oste (Samtgemeinde Selsingen) hat der Holocaust-Überlebende Ivar Buterfas jetzt im Gespräch mit dem Bremervörder Anzeiger geübt. Buterfas verlangt u. a. die Aussiedlung des "Tiergnadenhofs Rasselbande e. V." sowie einer Doggenzucht vom Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und KZ-Ersatzlagers, weil das Hundegebell die Trauernden störe. Das Gebell erinnere ehemalige KZ-Häftlinge zudem an die Wachhunde der Konzentrations- und Vernichtungslager.

Zentralrat der
Juden sagt ab

28. 1. 2011. Unterstützung hatte sich Buterfas vom Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan J. Kramer, versprochen, der zunächst am Montag, 31. Januar, Sandbostel besuchen wollte, aber am heutigen Freitag wegen Terminproblemen absagte. Ausführliche Berichte dazu im Bremervörder Anzeiger und in der Bremervörder Zeitung (Freitag).

Reserviert gegenüber Buterfas, dem Kritiker mangelnde Kompromissfähigkeit nachsagen, äußern sich Vertreter der Stiftung Sandbostel. Auch SPD-Spitzenmann Sigmar Gabriel ist laut Bremervörder Zeitung auf Distanz gegangen: "Ivar hat sich verrannt." Einen Mitstreiter hat Buterfas in Kurt Ringen gefunden, dem nach massiven Konflikten zurückgetretenen Vorsitzenden des Vereins "Pro Europa".


Schwebefähren

Im Zeichen
der Tranny


Die Tranny von Boro (1936)

28. 1. 2011. "Tranny" ist im Englischen eine populäre Kurzform von Transvestit (frührer auch von "Transistor") - und das volkstümliche Lürzel für "transporter bridge", Schwebefähre. Im nordostenglischen Middlesbrough, gewöhnlich "Boro" abgekürzt, steht das neue Jahr, wie mehrfach berichtet, im Zeichen der Tranny, die nun - zwei Jahre nach ihrer kleinen "Schwesterfähre" an der Oste - 100 Jahre alt wird. Die Lokalpresse hat heute begonnen, an wichtige und skurrile Ereignisse aus dem Jahrhundert der Schwebefähre zu erinnern - mehr hier und auf unserer internationalen Schwebefähren-Website www.schwebefaehre.org.


Himmelpforten

Fotokünstler
zeigt die Oste


Oberndorf-Foto von Paul - grösser

28. 1. 2010. Farbbild-Vorträge über die Oste finden immer mehr Anhänger (siehe unten). "Typisch untere Oste" heißt eine neue Bilderschau, die Dirk Paul vom Fotokreis Stade am Montag, 14. Februar, 19.30 Uhr, in der Villa von Issendorff in Himmelpforten zeigt. Veranstalter ist der Kulturkreis Himmelpforten (Karten für 6 Euro an der Abendkasse). - Wer sich vorab einen Eindruck von Pauls Arbeiten verschaffen möchte, findet brillante Bildbeispiele von der Oste auf der Fotokreis-Website.


Wassersport

Oste in der
Segel-Bibel


Bremervörde auf der Sejlerens-Website

27. 1. 2010. Verstärkte Werbung für das international noch weithin unbekannte Wassersportrevier Oste - dieses Ziel verfolgte der Osteland-Arbeitskreis Blaues Netz, als er voriges Jahr einen Oste-Hafenführer herausbrachte. Unter Hinweis auf das Blaue Netz (Website) und dessen Aktivitäten hat jetzt der in Dänemark erscheinende mehrsprachige Segelführer "Sejlerens" sein Oste-Kapitel erweitert.

In der 2011er Ausgabe der "Segler-Bibel", die kostenlos in allen Sportboothäfen an Nord- und Ostsee erhältlich ist, soll - neben Berichten über Neuhaus und Bremervörde - erstmals ausführlich auch über die Oste insgesamt sowie über Liege- und Freizeitmöglichkeiten in Oberndorf, Wingst und Osten berichtet werden. (Der internationale Marina Guide ist auch im Web vertreten.)


Oste-Kapitel (Ausschnitt) in Sejlerens

Für eine Erweiterung des Oste-Kapitels von "Sejlerens" haben sich unter anderem Holger Bomm (SNVO Neuhaus), Eddy Uhtenwoldt (SGO Oberndorf) und Dr. Manfred Toborg (WSC Osten) eingesetzt. - Anzeigen für die neue Ausgabe können kurzfristig noch über den Deutschland-Repräsentanten von Sejlerens, Hans-Jürgen Berger, Tel. 0170-221 56 99, gebucht werden.


Fischerei

Die Letzten
ihrer Art


Störfänger 1957 in der Hüller Bucht

27. 1. 2011. Ein seltenes Bilddokument erhielt der Ostener Sportfischer-Vorsitzende Wolfgang Schütz dieser Tage von seinem Angel- und Ostepreisträger-Kollegen Dietrich ("Didi") Meyn, langjähriger SPD-Ratsherr in Großenwörden (Foto). Das Foto zeigt einen der letzten Versuche, in der Oste den - damals schon im Aussterben begriffenen - Europäischen Stör (Acipenser sturio) zu erbeuten. Das Bild entstand 1957 in der Hüller Bucht. Einer der Fischer auf dem Boot ist Günter Dreyer, ehemaliger Vorsitzender des SAV Stade.

Wer ebenfalls Fotos zur Fischereigeschichte der Oste besitzt, wird gebeten, sie Wolfgang Schütz (E-Mail) zur Reproduktion zu leihen. Schütz stellt aus Anlass des 2012 bevorstehenden 75-jährigen Bestehens des SFV "Oste" eine Festschrift mit den Chroniken des Vereins und der Ostepachtgemeinschaft zusammen, in der unter anderem die faszinierende Geschichte der Ausrottung und Wiederansiedlung der Wanderfische Stör und Lachs in der Oste erzählt werden soll.


Vereine

Antrag
op Platt


Osteland-Neumitglied Andreas Rathjens

Aufnahmeantrag von Andreas Rathjens

26. 1. 2011. Mit ganz besonderer Freude reagierte man bei der AG Osteland auf das jüngste Neumitglied: Erstmals ging bei der "Lobby für die Oste" eine Beitrittserklärung mit plattdeutscher Begleitnotiz ein. Der Landwirt und Jäger Andreas Rathjens aus Groß Meckelsen  bei Sittensen - unweit des Oste-Quellgebiets - schrieb: "Gooden Dag! Een schön Gruß von der Oste, wo man noch - good in Sport - rüber springen kann."

Der ebenso begeisterte wie kundige Heimatfreund  Rathjens, der auch als ehrenamtlicher Gästeführer am idyllischen Oberlauf aktiv ist, hat sich bereits zur diesjährigen Hauptversammlung der über 420 Mitglieder starken Arbeitsgemeinschaft am 11. Februar in Wingst angesagt. - Der Anfang 2004 in Osten gegründete Verein registriert seit geraumer Zeit zunehmend auch Beitritte von Ostefreunden vom Oberlauf im Landkreis Rotenburg.


Fernsehen

Die Leuchte
des Nordens


Ostener Quizkandidat Horst Ahlf

25. 1. 2011. Der Ostener Hotelier und Schwebefährenschützer Horst Ahlf vertritt Niedersachsen in der nächsten Sendung der N3-Quizreihe "Leuchte des Nordens" mit Carlo von Tiedemann. Die Folge wird an diesem Sonntag, 30. Januar, 22 bis 22.45 Uhr [VPS 22:00], ausgestrahlt. Mehr hier...


Osteland

Widersinn
mit Mais

25. 1. 2011. "Ursprünglich sollten die Biogasanlagen ausschließlich Gülle nutzen, jetzt wird dafür Mais angebaut. Ein Widersinn." So beurteilt Uwe Baumert (Foto), Vize-Landesvorsitzender und Bremervörder Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu), diese Umwidmung von Ackerflächen in der jüngsten Sendung "Gesprächszeit" von Nordwestradio. Die Sendung kann hier angehört werden.


Großenwörden

Meisterhafte
Oste-Fotos


Naturfotograf Hermann Tödter

25. 1. 2011. "Oste - Faszination einer Landschaft" ist der Titel einer Diaschau, die der Naturfotograf Hermann Tödter aus Zeven an diesem Mittwoch, 26. Januar, 19.30 Uhr, im Gasthaus Jarck in Breitenwisch zeigt. In der Veranstaltung der Großenwördener Landfrauen sind meisterhafte Oste-Fotos von der Quelle bis zur Mündung zu sehen.

Tödter (Website) hatte eine Auswahl seiner Oste-Fotos unter großem Beifall voriges Jahr beim Osteland-Arbeitskreis Blaues Netz Oste in Neuhaus und kürzlich bei den Oldendorfer Landfrauen in Gräpel gezeigt.


Leichtathletik

Oste-Cup
gestartet

25. 1. 2011. Mit einem vereinsoffenen Crosslauf im Bauernwald bei Groß Meckelsen an der Oberen Oste erfolgte am Wochenende zugleich der Auftakt für den diesjährigen "Oste-Cup". Der nächste Lauf zur Wertung im Oste-Cup 2011 ist der "Selsinger Heidelauf" am 19. Februar auf dem Trimm-Pfad in Granstedt(ebenfalls Kreis Rotenburg. Mehr...


Trauer

Burkhard
Guthahn +


Sponsor Guthahn (beim Tag der Oste)

24. 1. 2011. Der aus Osten stammende Otterndorfer Sparkassen-Vorstand Burkhard Guthahn ist im Alter von nur 44 Jahren seiner schweren Krankheit erlegen. Der Sohn des Ostener Ehrenbürgers und SPD-Kommunalpolitikers Herbert Guthahn setzte sich in seinem Vorstandsamt ebenso wie als Präsident des Hadler Rotary-Clubs für die Förderung gemeinnütziger Aktivitäten ein - vom Küstenmarathon über regionale Museen bis hin zum Oste-Kulturpreis. Das Osteland trauert um einen engagierten Freund.


Eingemeindung

Alles
Bluff?


Stolz auf Hechthausen: Bodo Neumann

25. 1. 2011. Sind die angeblichen finanziellen Vorteile einer Eingemeindung Ostens nach Hemmoor nur Bluff? Eine derartige Fusion sei gar nicht notwendig, um die sogenannte Entschuldungshilfe des Landes zu kassieren, erklärt der Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann (SPD) in der NEZ (Dienstag-Ausgabe): Die Voraussetzungen seien "bereits erfüllt". Neumann und der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Dubbert bekräftigen im Gespräch mit NEZ-Vize Egbert Schröder ihre Auffassung, Hechthausen solle selbstständig bleiben: "Wir wollen kein Stadttteil von Hemmoor werden."

Thema auch in
Osterrönfeld

Auch in Osterrönfeld, das am Wochenende zum traditionellen Neujahrsempfang geladen hatte, ist die Zukunft der Partnergemeinde Osten Gesprächsthema - siehe diesen Artikel des Ratsherrn Jan-Niklas Potten (Foto) auf der Website www.spd-osterroenfeld.de.


Hemmoor

Klinikreif
geprügelt

24. 1. 2011. Am Sonntagmorgen gegen 2.10 Uhr kam es am Hemmoorer Bahnhof zu einer Schlägerei zwischen  vier alkoholisierten jungen Männern. Ein 24-jähriger Cuxhavener musste mit schweren Verletzungen am Hals nach notärztlicher Behandlung dem Elbeklinikum Stade zugeführt werden. Ein weiterer Beteiligter, ein 19-jähriger junger Mann aus Wischhafen, wurde ebenfalls verletzt ins Elbeklinikum gebracht. Er konnte aber noch am gleichen Morgen nach ambulanter Behandlung nach Hause entlassen werden. Ebenfalls leicht verletzt wurde ein an den Handlungen beteiligter 20-jähriger Mann aus Hemmoor.

Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen wollte der junge Mann aus Wischhafen nach einer Veranstaltung bei seinem Freund in Hemmoor übernachten. Auf dem Weg zu dessen Wohnung überraschten sie den Cuxhavener und seinen 20-jährigen Freund aus der Wingst, die sich augenscheinlich an den dort abgestellten Fahrrädern zu schaffen machten. "Zwischen den Beteiligten kam es zunächst zu einem Streitgespräch, in dessen Verlauf dann der Wischhafener von dem Wingster möglicherweise mit einem Bolzenschneider attackiert und am Kopf verletzt wurde," meldet die Polizei. Mögliche Zeugen werden gebeten, Hinweise an die Polizei Hemmoor unter 04771-6070 zu geben.


Elbe

'Vertiefung
überflüssig'


Die ganz Großen kommen schon

21.1. 2011. Es gibt keinen Bedarf für eine weitere Vertiefung der Elbe! Diese These belegt das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung heute in einer von Bündnissprecher Walter Rademacher (Neuhaus) veröffentlichten Presseerklärung mit aktuellen Zahlen.

Seit 2008 liefen Schiffe mit 15,50 Metern Konstruktionstiefgang den Hamburger Hafen an, und seit einem halben Jahr fahre auch die Mega-Klasse über 13.000 TEU im Linienverkehr auf der Elbe. Gleichzeitig mache die Hamburger Wirtschaft zunehmend Druck auf den Bund und Niedersachsen, um die weitere Elbvertiefung voranzutreiben und das Einvernehmen zu erklären.


Bündnissprecher Walter Rademacher

Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung hat die Tiefgänge ausgewertet - mit überraschendem Ergebnis. "Auch die Mega-Klasse fährt weitgehend tideunabhängig auf der Elbe", stellt Rademacher fest, "die Ladungsreserven sind immens: Im Schnitt könnten diese Schiffe ohne Elbvertiefung einlaufend ca. 3.600 TEU und auslaufend ca. 2.650 TEU mehr befördern." Tatsächlich liefen bis auf die Maersk Edinburgh am 3.1.2011 alle Megafrachter tideunabhängig aus. Die Maersk Edinburgh war auch nur deshalb tideabhängig, weil sie die Ladung der havarierten CMA CGM La Perouse übernommen hatte, die später unbeladen auslief.

"Hafenwirtschaft und Wasserbausektor gaukeln Politik und Öffentlichkeit mit gezielten Fehlinformationen über angebliche Tiefgangsprobleme ein 'dringendes Projekt' von 'nationaler Bedeutung' vor und blenden andererseits alle Risiken, Schäden und Folgekosten aus", resümiert der Bündnissprecher. "Die Bedeutung der Elbvertiefung wird maßlos übertrieben. Fakt ist, dass in der Praxis bis heute kein einziges großes Containerschiff auf der Elbe jemals annähernd an seine Ladungsgrenze gestoßen ist. Damit stellt sich die Sinnfrage für den Jade-Weser-Port."

An 50 Orten brennen
"Fackeln für die Elbe"

Auch an vielen anderen Wasserstrassen sollen volkwirtschaftlich unsinnige, gefährliche und umweltzerstörende Ausbauvorhaben nach demselben Muster durchgesetzt werden. Als Nutznießer sehen das Regionale Bündnis und die Umweltverbände weniger Schifffahrt und Logistik, sondern vor allem die Wasserstraßenverwaltung selbst und ihre Auftragnehmer, den "großen Wasserbau".


Neue Website der Vertiefungsgegner

Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung und viele andere Organisationen wenden sich in ganz Deutschland "gegen weitere Verschwendung von Steuermitteln für die unsinnige Zerstörungen unserer Lebensadern" und rufen gemeinsam am Sonnabend, 29. Januar, 17 Uhr, zur Großdemonstration "Fackeln für die Elbe" auf. Veranstaltungen sind an vier Flüssen und etwa 50 Orten geplant. Das Regionale Bündnis präsentiert sich dazu mit einer neuen Webseite.


Himmelpforten/Oldendorf

Respekt vor
Gemeinden


Bürgermeister Falcke und Scharbatke

20.1. 2011. Während vom  Hemmoorer Rathaus aus die Abschaffung der selbstständigen Gemeinde Osten betrieben wird, geht man in Himmelpforten und Oldendorf einen anderen - bürgerfreundlichen - Weg, der vom Respekt vor den gewachsenen Gemeinden und ihren Bürgervertretungen zeugt: Dort sollen alle zehn Gemeinden - von Gr0ßenwörden bis Estorf - souverän bleiben (mit jeweils eigenem Bürgermeister, ehrenamtlich tätigem Rat und eigener Etathoheit). Zum Zusammenschluss vorgesehen sind aus Gründen der Verwaltungsrationalisierung lediglich die beiden übergeordneten Samtgemeinden.

Entsprechende Beschlüsse hat am Mittwoch der Himmelpfortener Samtgemeinderat gefasst (einstimmig) und am Donnerstag der Oldendorfer SG-Rat (bei drei Gegenstimmen). Mitgetragen wird der Fusionskurs von den beiden SG-Bürgermeistern Holger Falcke (Himmelpforten) und Thomas Scharbatke (Oldendorf).

Der Himmelpfortener Gemeindebürgermeister Lothar Wille (SPD) betonte gestern laut Tageblatt, dass die zur Fusion vorgeschlagenen Samtgemeinden "in erster Linie Verwaltungsorganisationen" seien. Wille: "Die Identifikation findet vor Ort in den Gemeinden statt. Das bleibt auch erhalten. Aber mit einer verbesserten Verwaltung können wir mehr für die Bürger erreichen."

In Hemmoor wird, wie berichtet, der entgegengesetzte Weg angestrebt. - Mehr zu diesem Themenkomplex unter OSTEN.


Artenschutz

Ministerium
dankt Schütz


Schütz heute vor der SPD-AG 60 plus

20. 1. 2011. Über die Versuche zur Wiedereinbürgerung von Lachs und Stör und über den vom Bestandsrückgängen betroffenen Aal in der Oste hat Wolfgang Schütz, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische Oste, am heutigen Donnerstag in der Ostener Festhalle vor rund 30  Mitgliedern der SPD-AG 60 plus berichtet. Wie Schütz ankündigte, sollen 2011 weitere Jungstöre in der Oste ausgesetzt werden, um den in Deutschland bereits ausgestorbenen Europäischen Stör in einem seiner einstigen Stammgewässer wieder heimisch werden zu lassen.

Das Bundesumweltministerium hat Schütz dieser Tage "für Ihre Unterstützung und Ihren Einsatz bei der Wiederansiedelung des Europäischen Störs" gedankt. Zugleich gelte der Dank allen Mitgliedern des SFV 'Oste' sowie der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische Oste, in der unter anderem die AG Osteland mitarbeitet, schrieb Referatsleiterin Marika Gavriilidis-Müller, im Ministerium bislang zuständig für "Schutz und nachhaltige Nutzung der marinen Biodiversität". Im neuen Jahr allerdings werden aufgrund einer Umorganisation Gerhard Adams und Oliver Schall vom Artenschutz-Referat des Ministeriums mit der Wiederansiedelung des Europäischen Störs u. a. in der Ostebefasst sein.

Unbekannte
sabotieren


Zevener Ernst Peters mit Oste-Lachs

20. 1. 2011. Spezielle Hinweisschilder (Foto) machen an der Oberen Oste bei Brauel (Kreis Rotenburg) auf Laichbetten für Wanderfische im Fluss aufmerksam. Dort haben jetzt Unbekannte die Bemühungen um die Wiederansiedlung bedrohter Fischarten wie Lachs und Meerforelle sabotiert, die seit vielen Jahren unter anderem von dem Zevener Sportfischer und Oste-PreisträgerErnst Peters betrieben wird. Unbefugt wurden, wie die Zevener Zeitung berichtet, aus den Laichbecken in der Oste Baumstubben entfernt, die dort eigens eingebracht worden waren. Ausführlicher Bericht hier.

Mehr zum Thema Wanderfische in unserem STÖR-ARCHIV.


Wassersport

Regatta in
Hemmoor


Gelände der Wasserfreunde Hemmoor

20. 1. 2011. Hemmoor ist auch in diesem Jahr wieder Austragungsort einer bundesweit beachteten Ruderveranstaltung. Die Traditionsregatta der von Werner Breves geleiteten Wasserfreunde Hemmoor findet, wie Rainer Beckmann mitteilt, in diesem Jahr von Freitag, 1. Juli, bis Sonntag, 3. Juli, statt. Am Freitag, dem Anreisetag, ist ab 16 Uhr ein gemütliches Treffen der Ruderer am Klubhaus unweit der Schwebefährevorgesehen.Am Samstag (ganztägig Ostemarathon, Langstrecke bis 87 km) und Sonntag (Streckenregatta bis ca. 14 Uhr) folgt die eigentliche Regatta. - Mehr über das Wassersportrevier Oste auf www.blaues-netz-oste.de.


Medien

Kolf verlegt
"Zeitlupe"


Zeitlupe, Jung-Verlegerin Corinna Kolf

20. 1. 2011. Das 1996 gegründete, entlang der gesamten Oste verbreitete anzeigenfinanzierte Monatsblatt "Zeitlupe" erscheint seit Jahresbeginn im Broberger  Oste-Kultur-Verlag. Inhaberin ist die Diplom-Geografin Corinna Kolf, bekannt als rührige Vorsitzende des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, als Veranstalterin von Lesungen und Exkursionen zu den Tatorten von Historienkrimis sowie als Ex-Vorstandsmitglied der AG Osteland. Gemeinsam mit Hans-Joachim Noack (weiterhin verantwortlich für Redaktion) und dem Mittelalter-Marktvogt, Gästeführer und  Drehbuchautor Holger Göbel (Autor, Anzeigen) will Kolf speziell Oste-Themen pflegen. Im neuesten Heft schreibt Oste-Kulturpreisträger Dietrich Alsdorf über den alten Broberger Bauernfriedhof.


Wassersport

MLU will die
Gelbe Welle


Gelbe Welle in Bremervörde

20. 1. 2011. Für die Markierung von Sportboothäfen nach dem System Gelbe Welle - bislang bereits in Bremervörde praktiziert und unter Federführung der Gemeinde Oberndorf für die gesamte Untere Oste angestrebt - hat sich jetzt die Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) ausgesprochen. Die MLU weist in einer ausführlichen Stellungnahme zu Trends im Wassersport darauf hin, dass die auch vom Blauen Netz Oste vorgeschlagene Beschilderung mit der Gelben Welle dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit dient, den Hafenbetreibern "klare Marketingvorsprünge" bringt und die Voraussetzung dafür ist, dass der Deutsche Tourismusverband die Häfen mit den "Blauen Sternen" versieht, die als "das Signet" gelten.

"Unfreundliche
Hafenmeister"

Der Download des MLU-Papiers, in dem unter anderem auch auf die abschreckende Wirkung von "unfreundlichen Hafenmeistern" hingewiesen wird, ist hier möglich.


Umwelt

BAB-Gegner
informieren


Einladung zum Info-Abend

20. 1. 2011. Der Sprecherkreis der Bürgerinitiative gegen die A20/A22 lädt zu einer Infoveranstaltung zum Planungsstand der Küstenautobahn am Donnerstag, 3. Februar, 19.30 Uhr, in das Gasthaus Jarck in Breitenwisch.


Oberndorf

Hermann
v. Glahn +

17. 1. 2011. Der amtierende Volkskönig der Oberndorfer Schützen, der Rentner Hermann von Glahn, ist plötzlich und unerwartet im Alter von 63 Jahren gestorben. Die Liebe des Berufsschiffers, der viele Jahre lang auf Kümos unterwegs war, gehörte dem Wasser. Während eines Törns Ende November mit der MS Nordstern von Brunsbüttel über Elbe und Oste zum Weihnachtsmarkt nach Oberndorf trat Hermann von Glahn gemeinsam mit zwei Freunden der AG Osteland bei. Seine Mitgliedschaft sollte keine zwei Monate währen. Auch seine Feeunde bei den Oberndorfer Schützen und der Feuerwehr trauern um Hermann von Glahn.


Himmelpforten

Neue Autorin
im Krimiland


Himmelpfortener Journalistin Schütz

17. 1. 2011. Das Krimiland Kehdingen-Oste ist unvermindert fruchtbar. Jetzt hat die Himmelpfortenerin Sigrid Schütz, gelernte Journalistin und Managerin mit fast 30 Jahren Berufserfahrung bei Tageszeitungen und in internationalen  Konzernen, mit "Hummel, Hummel - Mord, Mord" ihren ersten Krimi vorgelegt (Info und Bestellmöglichkeit hier).

Wie Schütz auf ihrer Website berichtet, ist sie schwer krank: Weil ihre Lunge nicht genug Luft aufnehmen kann, hängt sie seit Jahren an einem langen Schlauch, der sie Tag und Nacht mit einem Sauerstofftank verbindet. "Wenn  die Ängste sich unter dem  Bett hervortrauen, ist Schreiben ihr Wall gegen die Beklemmung. Lesen entführt in fremde Welten, Schreiben aber macht allmächtig: Wenn sie lustvoll ihren Auftragskiller losschickt, fühlt sie sich auch in dunkelsten Nächten stark und mächtig, kreativ und frei."


Der neue Krimi aus Himmelpforten

Worum geht es in ihrem Krimi-Erstling? "Täglich frisch serviert Starjournalistin Ellen C. Taran den Lesern von Hamburgs buntestem Boulevardblatt die kleinen schmutzigen Geheimnisse der Promis," verrät der Klappentext. "Von Scheidungskriegen über Premierenpleiten bis hin zu missglückten Schönheitsoperationen. Doch eines Tages geht die berühmte Edelfeder zu weit und bezahlt mit dem Leben: Diabolisch grinsend hängt ihre Leiche im Paternoster des Verlages. Kein leichter Job für Hauptkommissarin Jonny Caruso, denn halb Hamburg wäre der fiesen Edelfeder bei Gelegenheit gern ans Leder gegangen..." Leseprobe hier...


Krimiland an der Oste: Jeder Ort ein Tatort

Fünf Jahre nach dem Start des AG-Osteland-Projekts sind in der Region Kehdingen/Oste 36 Krimis erschienen, sie hier entweder geschrieben worden oder hier angesiedelt sind. Zum Verzeichnis der Titel und ihrer Bewertung durch die Amazon-Nutzer geht es hier.


Tradition

Winterbälle
der Schiffer


Werft in Bremervörde (um 1890)

18. 1. 2011. Nicht nur in Hechthausen, wo der Schifferverein "Vergissmeinnicht" zum Ball geladen hatte (siehe HECHTHAUSEN), feierten am Wochenende die Traditionsschiffer von der Oste. Auch in Iselersheim, beim traditionellen Schifferball des Vereins "Frohsinn" von 1948 (Website), wurde bis in den Morgen getanzt. In Anwesenheit des Bremervörder Bürgermeisters Eduard Gummich konnte Präsident Gerd Schlobohm auchGäste aus den befreundeten Schiffervereinen in Gräpel und Drochtersen begrüßen.

Unter den Mitgliedern der Schiffervereine überwiegen heute häufig Nicht-Schiffer. Die Feste gehen zurück auf die große Zeit der Fluss- und Küstenschiffahrt, als die Männer nur im Winter, wenn ihre Schiffe gewartet wurden, Zeit für ihre Familien und für Geselligkeit fanden.

Prüfung für
Bootsfahrer

Der Bootsclub Elm/Oste (Website) bietet ab Sonntag, 20. Februar, 10 Uhr, in seinem Clubhaus, An der Oste 20a, einen Kursus zur Erlangung des Sportbootführerscheins. Informationen und Kontakt: 1. Vorsitzender Hauke Storm, Tel. 04762/8130 (ab 19.30 Uhr). - Mehr vom Fluss unter www.blaues-netz-oste.de.


Lamstedt

Fischtod im
Anglerteich

17. 1. 2011. Mysteriöses Fischsterben in Lamstedt: Am Wochenende wurde der Polizei Hemmoor ein Fischsterben in einem etwa 1000 Quadratmeter großen Fischteich in Lamstedt-Nindorf mitgeteilt. Eine Vielzahl toter Fische trieb an der Wasseroberfläche. Der Eigentümer und der örtliche Angelsportverein hatten in dem Teich  im vorigen Jahre insgesamt 2.800 Forellen eingesetzt. Umgehend nahm das Amt Wasser- und Abfallwirtschaft des Landkreises Cuxhaven vor Ort, gemeinsam mit der Polizei, den betroffenen Teich in Augenschein und zog Wasserproben, um die Ursache zu ermitteln. Beim Abfischen am heutigen Montag konnte der Eigentümer im Teich keine lebenden Fische mehr entdecken.


Schwebefähren

It's lovely -
such support


Schwebefähren-Trip: Maureen Hendon

17. 1. 2010. Anfang April beginnt ihre Motorradtour zu den letzten sieben europäischen Schwebefähren: Die mehrfach nierentransplantierte Maureen Hendon aus dem britischen Newport will auf der Reise, wie berichtet, Spenden für die Nierenforschung sammeln. Nachdem sie erfahren hatte, dass die AG Osteland e. V. sie und ihren Partner bei ihrer Marathontour in Deutschland willkommen heißen will und dass schon mehrere deutsche Zeitungen über das Projekt berichtet haben, mailte sie erfreut nach Deutschland: "It is lovely to know we have such support for our trip and we are really looking forward it." Am 7./8. April werden die britischen Biker in Osten und Hemmoor erwartet. - Mehr aus der Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.


Konzerte

Da war viel
Musik drin


Emelie Kilgus und Thomas Hagemann

17. 1. 2011. Da war Musik drin, in diesem dritten Januar-Wochenende in Hemmoor und Hechthausen. Die Bandbreite reichte von einem umjubelten, komplett ausverkauften Auftritt des Ex-"Dubliner"-Sängers Sean Cannon mit seinen Söhnen James und Robert in der Kulturdiele über das (leider schlecht besuchte) Singspiel "Und Johnny ging zur See" des Oberndorfer Chors "Shanty und Lerchen" im Hemmoorer Mehrgenerationenhaus bis hin zu einem Konzert der 15-jährigen Emelie Kilgus und des 16-jährigen Thomas Hagemann im Café Zeit in Hechthausen.

Mehr unter HEMMOOR.


Tourismus

Osteland setzt
auf die Wingst


Osteland-Redner Gallinat und Poppe

17. 1. 2011. Die wichtigsten Veranstaltungen der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.  - die Jahreshauptversammlung und der "7. Tag der Oste" - finden in diesem Jahr in der Samtgemeinde Am Dobrock statt. Damit will die 2004 gegründete "Lobby für die Oste" die vielfältigen Bemühungen der Gemeinden rund um die Bergwaldregion an der Oste um einen neuen touristischen Aufschwung würdigen und unterstützen. Zu den Referenten zählen die Bürgermeister Reinhard Poppe (Wingst) und Bettina Gallinat (Samtgemeinde Am Dobrock).

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


Kehdingen

Ideen für
Wischhafen


Bürgermeister Heinrich von Borstel

14. 1. 2011. Die Gemeinde Wischhafen will im Ortsbild maritime Akzente setzen. Der lokale Arbeitskreis Dorferneuerung hat eine Reihe von Ideen entwickelt: Bojen inmitten der Grünanlagen, Brückengeländer mit Schiffsmotiven, ein Ruderhaus als Radlerstation. In eine gemeindeeigene, zentral gelegene Immobilie wird ein Café einziehen.

Bürgermeister Heinrich von Borstel (SPD) rechnet sich für seine Gemeinde - Sitz des großartigen Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseums, eine der Stationen eim Elberadweg und Angelpunkt der Deutschen Fährstraße - gute Chancen beim aktuellen Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" aus.


Hemmoor

Bürgerforum
tritt an


Ex-Genosse Schmidt (mit CDU-Mann Wulff)

14. 1. 2011. Die unruhige Hemmoorer Politikszene ist weiter in Bewegung. Der SPD-abtrünnige Ratsherr Johannes Schmidt hat heute angekündigt, zur Kommunalwahl im September eine eigene Liste namens "Bürgerforum 2011" aufstellen, um den Wählern "eine Alternative zur bürgerfernen Verwaltungs- und Parteienpolitik" in Hemmoor zu bieten. Kontakte zu anderen Wählergemeinschaften in der Region seien bereits geknüpft.

Bei einem ersten Bürgerstammtisch("Stadtgespräch") am Mittwoch, 26. Januar, 19 Uhr, in der Gaststätte "Güterschuppen" will Schmidt "die Meinung der Bürgerinnen hören" sowie "Ideen aufgreifen und über das Bürgerforum indirekt in die Kommunalpolitik einfließen lassen". Bürgerbeteiligung werde generell "Inhalt der Bürgerforumspolitik" sein.

Widmen will sich die künftige Wählergemeinschaft der "großen Unzufriedenheit" über "die Willkürlichkeit der Stadtgestaltung Hemmoors", sagt der Ratsherr, der seit Jahren als Landesvorsitzender des Kinderschutzbundes und als Schatzmeister der AG Osteland fungiert.


Am Dobrock

Ein Schub für
die Wingst?


Demnächst neu: die Wingst im Web

16. 1. 2010. In der Wingst, vor Jahren noch verschrieen als vorgestrig und imagekrank, scheint sich zur Zeit ein Kraft- und Modernisierungsschub zu vollziehen. Für einen neuen Aufbruch in der Ära der  Samtgemeindebürgermeisterin Bettina Gallinat (persönliche Website hier) und ihres Touristik-Profis Michael Johnen sprechen zahlreiche - großenteils auch ehrenamtliche - Aktivitäten rund um den Zoo in der Wingst sowie viele Tourismusprojekte wie "Gelbe Welle", "Strampelpfade", "Historischer Deichwanderweg", "Wanderbare Wingst", "Niedersächsische Milchstraße Nord" und "Hide & Seek" (Geocaching-Routen).

Den Eindruck, dass es mit dem Bergwaldgebiet und seinem Umfeld an der Oste langsam wieder aufwärts gehen könnte, vermitteln nicht nur die aktuelle Website www.wingst.de (Relaunch geplant) oder die Veranstaltungspläne des Kulturkreises Am Dobrock, sondern auch ein ganzseitiger Wingst-Report von NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp. Lesetipp: "Niederelbe-Zeitung" vom 15./16. Januar, Seite 18.

Traditionshaus
muss schließen

Wie unandingbar verstärkte kommunale und ehrenamtliche Kraftanstrengungen für die Region sind, zeigt die allerjüngste Entwicklung: Wie zum Wochenende publik wurde, muss der historische Neuhäuser Gasthof "Achtern Diek" nach enttäuschenden Winterwochen seine Tore schließen - trotz des Engagements von Susanne von Thaden, einer Gastronomin mit 20 Jahren Berufserfahrung. "Strom und Wasser sind schon abgestellt," sagt die Wirtin, die Website ist noch online.

In der Blütezeit des Fleckens Neuhaus als Handelsplatz und Kreisstadt war der Landgasthof 1850 als "Ramms Hotel" errichtet worden. Zu Zeiten von Karl Otto Matthaei, Mitbegründer der Malerkolonie an der Küste, diente das Haus als Herberge für die Künstler. In jüngerer Zeit wurde es verstärkt von Radwanderern genutzt, der Saal aber - auch aufgrund der Wiedereröffnung der Festhalle des Ortes - jedoch weniger frequentiert.


Osten

Politische
Geisterfahrt


DGB-Broschürentitel (Ausschnitt)

14. 1. 2011. Der hochkochende Streit um Selbständigkeit oder Selbstaufgabe der Gemeinde Osten - er hat einen hochpolitischen Hintergrund, der vor Ort bislang kaum diskutiert worden ist. Das traditionsreiche Schwebefährendorf, dem jetzt mit vagen Versprechungen die Selbstständigkeit abgekauft werden soll, leidet neben geringer Gewerbedichte besonders stark unter einem Übel, das die Evangelische Kirche dankenswerterweise klar beim Namen nennt: der bundesweiten "strukturellen Unterfinanzierung im Gemeindefinanzsystem".

Ursache: Bund und Land (zur Zeit jeweils schwarzgelb) weisen den Gemeinden immer neue Aufgaben zu, eröffnen ihnen aber keine entsprechenden Einnahmemöglichkeiten. Die zwangsläufige Folge für die Finanzkraft und damit für den Dienst am Bürger beklagt zum Beispiel der hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil: Die Entwicklung der kommunalen Finanzen ("im rasanten Sinkflug") sei derart "bitter und düster" wie "noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg".

Die Folgen sind vielerorts spürbar. "Kitas, Krankenhäuser, Schwimmbäder, Angebote für Seniorinnen und Senioren, Theater und Museen, eine funktionierende Verkehrs- und Freizeitinfrastruktur, Stadtentwicklung und kommunale Wirtschaftsförderung sind schließlich nicht zum Nulltarif zu haben," heißt es in einer aktuellen DGB-Denkschrift (Wortlaut als PDF-Datei hier).


Kirche protestiert, Schwarzgelb trickst

Was tun die (schwarz-gelben) Verantwortlichen in Bund und Land, die dem hannoverschen Oberbürgermeister Weil wie "politische Geisterfahrer" vorkommen?

Die niedersächsische CDU/FDP-Regierung etwa reicht den Schwarzen Peter trickreich an die Bürgervertretungen draußen im Lande weiter - nach dem Motto: Selber schuld, warum spart ihr nicht eure Gemeinderäte und Dorfbürgermeister ein! Wer dem Druck von oben nachgibt und eine Zwangsehe eingeht, dem wird mehr oder wniger vage eine Entschuldungshilfe versprochen, die bei anhaltender genereller Unterfinanzierung allerdings bald verpufft.

"Geld oder Bürgernähe!" - nach dieser Parole wird nun verarmten Gemeinden die Pistole auf die Brust gesetzt. Und sind sie nicht willig, so droht ihnen Gewalt: ein Zwangszusammenschluss, über den beispielsweise der Cuxhavener CDU-Stratege Enak Ferlemann immer wieder düstere Andeutungen macht.

Die Kommunen, vor allem die finanzschwächeren im peripheren ländlichen Bereich, stehen massiv unter Druck. Nach einer Schätzung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes aus dem vorigen Jahr konnten infolge der politisch bedingten und von Bund und Land hingenommenen Strukrurdefizite schon "mehr als 30 Prozent der kreisangehörigen Städte und Gemeinden" ihre Haushalte nicht ausgleichen.

Falschspiel mit
Schwarzem Peter


Protest gegen Finanznot (in Hessen)

Kirchen, Sozialdemokraten und Gewerkschaften fordern - zugunsten des Dienstes am Bürger - einvernehmlich eine Verbesserung der kommunalen Leistungskraft. Wie aber reagieren die zur Selbstaufgabe gedrängten Gemeinden auf das finanzpolitische Versagen von in Bund und Land?

Sofern die Kommunen selber schwarzgelb oder schwarz regiert werden, neigen ihre Bürgermeister naturgemäß dazu, ihre Parteifreunde in Berlin und Hannover zu schonen: Sie nehmen den ihnen trickreich zugespielten Schwarzen Peter an und verstricken die Bürger in Ablenkungsdiskussionen über Ein-und Umgemeindungen, statt Bund und Land zu bedrängen, die strukturellen Unterfinanzierung zu beseitigen - ein trauriges, ein falsches Spiel.


Thema
vertagt

Der vertraulich tagende Ostener Verwaltungsausschuss hat die für Donnerstag vorgesehene Entscheidung über die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Stadt Hemmoor abgesetzt - wohl nicht zuletzt unter dem Eindruck zunehmenden Unmuts im Ort. Am Februar soll der Gemeinderat das Thema in öffentlicher Sitzung erörtern. - Berichte und Kommentare unter OSTEN.


Großenwörden

Minidorf will
hoch hinaus


Für Mai geordert: Brauerei-Ballon

13. 1. 2011.  Außerstehende sind immer wieder erstaunt, wieviel Gemeinsinn, Tatkraft und Ideen selbst (oder gerade!) in kleinen und kleinsten Gemeinden stecken können, vor allem, wenn sie engagiert und inspiriert geführt sind. Am Mittwochabend tagte in Großenwörden - bereits zum drittenmal - ein Kreis von rund 20 Aktivbürgern, um für Anfang Mai ein großes Fest zur Einweihung des neuen Wohnmobilplatzes und des neuen Fahrgastschiff-Anlegers sowie eines TSV-Bootsanlegers vorzubereiten.

Die mit 460 Einwohnern kleinste selbständige Gemeinde der Region plant für Mai einen Heißluftballon-Besuch, eine  Festmeile mit Flohmarkt, Tortenzelt und Wurstbude, die Begrüßung der Teilnehmer einer Geschwaderfahrt aus Nachbarhäfen und vieles mehr.


Powert fürs Dorf: Bürgermeister Witt (M.)

In Anwesenheit von Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falke, der das Dorf-Projekt mit viel Liebe, Rat und Tat begleitet, von Bürgermeister Bernhard Witt und Altbürgermeister Erich Kahrs berichtete Versammlungsleiter Jens Lüneberg von einer Vielzahl erfolgreicher Entwicklungen in dem Minidorf: Die Sportfischer planen zwei Ausgabestellen für Gäste-Angelkarten, die Tankstelle von Holten richtet einen Fahrradverleih und einen Bootsbenzin-Service ein, ein Wanderweg nach Hüll ist fertiggestellt, erste Spenden - darunter Ruhebänke vom Ex-Ratsherrn und Ostepreisträger Dietrich Meyn - sind zugesagt.


Wirtin Driller, TSV-Chef Schlichtmann

Gastronomin Marion Driller("Großenwördener Hof") und Partner Jens Luhrmann organisieren - sofern die Wetterbedingungen stimmen - den Besuch eines Brauerei-Heißluftballons. Hincke Nimmert vom Reitsportverein hat Schiff/Planwagen-Angebote angedacht. TSV-Vorsitzender Reinhard Schlichtmann berichtete über den soeben erfolgten Kauf eines zusätzlichen Vereinsanlegers für Sportboote und über die bevorstehende Gründung einer TSV-Wassersportsparte (Rudern und mehr), in der auch Mitglieder anderer Sportvereine aus der Samtgemeinde Himmelpforten willkommen sind.

In Satzungs- und Finanzierungsfragen, lobte Schlichtmann, seien die Sportkameraden Dieter Dede und Eddy Uhtenwoldt von der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) außerordentlich "offen, freundlich und kollegial" behilflich.


Projektförderer Falke (l.), Lüneberg (M.)

Unterstützung für ihre Mitgliedsgemeinde Großenwörden sagten auch Vorstandsvertreter der AG Osteland zu, die das große Stationsschild für den Mocambo-Anleger beisteuert und das Dorf im neuen Oste-Hafenführer 2011 ihres Blauen Netzes Oste und in einem geplanten Oste-Wohnmobilführer propagieren will. Außerdem wird das Info-Projekt "Gelbe Welle" der Metropolregion Hamburg unterstützt, dessen Federführung für die Osteregion bei der Gemeinde Oberndorf und der Samtgemeinde Am Dobrock liegen.

Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer hat bereits am vorigen Wochenende, bei der jüngsten Sitzung des Blauen Netzes,  angekündigt, Großenwörden in sein Programm "Wandern und Schippern 2011" einzubeziehen.

Jens Lüneberg denkt noch ein Stück weiter: Ihm schweben mittelfristig ein Boots- und Klubhaus ("zwei übereinander gestellte Container) am Deicn und ein Naturerlebnis-Aussichtsturm mit Blick auf den idyllischen Ostebogen vor.


Hochwasser

Keine Sorge
an der Oste


Oste-Hochwasser 2008 (Foto: Lefévre)

14. 1. 2011. Wenn auch anderswo die Pegel noch steigen - an der Oste ist nach Darstellung der Bremervörder Zeitung mit einer bedrohlichen Situation vorerst nicht zu rechnen. Das Blatt zitiert heute den Wetterexperten Reinhard Zakrzewski mit der Aussage, die Hochwasserlage am Fluss werde sich ab Mitte kommender Woche "eher entspannen als verschärfen". Mehr...


SPD

Senator aus
Geversdorf?


Scholz-Favorit Horch (im TV-Porträt)

13. 1. 2011. Der Hamburger SPD-Spitzenmann Olaf Scholz (52;Foto) will im - ziemlich wahrscheinlichen - Fall eines Wahlsiegs der Sozialdemokraten bei der Bürgerschaftswahl am 20. Februar den Präses der Hamburger Handelskammer, den aus Geversdorf stammenden Frank Horch (62), zum Wirtschaftssenator machen. Der Chef von Blohm + Voss International und leidenschaftliche Segler Horch gilt, obgleich Befürworter einer weiteren Elbvertiefung, im Bekanntenkreis als treuer Freund seiner alten Heimat an der Unteren Oste.


Horch (r.) in Osten (Foto: Bölsche)

Im Jahre 2008 etwa reiste der Hamburger Spitzenmanager eigens an, um seinem alten Freund Johann Bremmenkamp (Fa. Bremmenkamp und Partner) in der Ostener Festhalle unter den Klängen des Salonorchesters Bardenhagen zum 60. Geburtstag zu gratulieren. - Ein TV-Porträt von Frank Horch steht hier.


Gemeinden

Osten vor der
Selbstaufgabe?

13. 1. 2011. Wird der heutige "Dreizehnte" in die Dorfchronik als Anfang vom Ende der selbständigen Gemeinde Osten eingehen? Am Abend entscheidet der CDU-beherrschte Verwaltungsausschuss (VA) der 2000-Einwohner-Gemeinde unter Leitung von Bürgermeister Carsten Hubert (CDU; Foto) über die Aufnahme von Anschlussverhandlungen mit dem ebenfalls vertraulich tagenden VA der Stadt Hemmoor. Thema ist ein amtlich geheimgehaltenes Strategiepapier aus dem Hemmoorer Rathaus, das für das Schwebefährendorf den Gemeindetod durch Fusion und einen neuen Namen vorsieht.

Foto: Osteleaks
Vertrauliches Hemmoorer Strategiepapier

In Osten regen sich Zweifel und Widerstand gegen eine Selbstaufgabe des traditionsreichen Ortes. Ein Ex-Schützenkönig verbreitet ein fotokopiertes Gleichnis, in dem der Rat mit "Judas" verglichen wird. Die SPD-Fraktion in Osten übt massive Kritik an dem Versuch von Verwaltungschef Dirk Brauer, die Eingemeindung Ostens in "Hinterzimmergesprächen" anzuschieben.

Noch vor der letzten Wahl hatte Bürgermeister Carsten Hubert für seine Heimatgemeinde erhofft, Osten werde sein 800-jähriges Bestehen im Jahre 2020 als selbständige Gemeinde feiern können.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Wischhafen / Glückstadt

Elbfähre
fahrbereit

13. 1. 2010. Aktuelle Meldung der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen: "Der Fährbetrieb wird am Donnerstag, 13. 1. 2011, um 9.00 Uhr vormittags wieder aufgenommen. Willkommen an Bord und gute Fahrt."


Oldendorf / Osten

Energie fürs
Osteland


Energie-Pionier Peter Wortmann

12. 1. 2010. Der noch vor acht Jahren nahezu unbekannte Begriff Osteland wird immer gebräuchlicher. Jetzt erwägt die RegionalEnergie Kehdingen gemeinnützige GmbH, so Geschäftsführer Konrad Grevenkamp, eine Umbenennung in RegionalEnergie Osteland.

Die Tätigkeit der GmbH ziele inzwischen über Kehdingen hinaus. So fungiert die Gesellschaft als Komplementärin (mit der Aufgabe der Geschäftsführung) der im Herbst gegründeten Energie Oldendorf GmbH & Co. KG, deren Gesellschafter - darunter Öko-Pionier und AG-Osteland-Mitstreiter Peter Wortmann - die Oste-Gemeinde binnen zehn Jahren zum "Öko-Dorf" entwickelt wollen, das sich mit Solarenergie, Biogas- und Windkraftanlagen zumindest rechnerisch zu 100 Prozent selbst versorgt (mehr im Abendblatt). Verbunden ist die RegionalEnergie zugleich Altzernativenergie-Projekten wie der BürgerEnergie Altendorf GmbH & Co KG.

Das Wort Osteland ist, wie berichtet, seit kurzem auch Bestandteil des Firmennamens Osteland-Service - siehe DOBROCK.


Osteland

Tisch-Set als
Werbemittel


Demnächst bei der AG Osteland erhältlich

12. 1. 2010. Ein neues Werbemittel für die Oste hat die AG Osteland e. V. entwickelt. Demnächst wird ein Tisch-Set aus Kunststoff (Format DIN A 3) mit 20 Oste-Motiven vom Ober- und Unterlauf erhältlich sein, gestaltet von dem Ostener Fotokünstler und Ostepreisträger Nikolaus Ruhl. Der Stückpreis beträgt 9 Euro. Vorbestellungen nimmt AG-Osteland-Vorstandsmitglied Renate Bölsche per E-Mail entgegen.


Zeitgeschichte

Bundesweit
bedeutsam


Lager Sandbostel: Vorzeigeprojekt geplant

12. 11. 2010. Nach jahrzehntelangen heftigen Auseinandersetzungen um die Nutzung des ehemaligen Lagergeländes in Sandbostel (Samtgemeinde Selsingen) herrscht in dem Ostedorf jetzt Zuversicht vor: Mit Millionenaufwand und Unterstützung von Bund und Land soll in zwei entkernten Nachkriegsbaracken die bundesweit erste wissenschaftlich konzipierte Ausstellung über ein Kriegsgefangenenlager und dessen Nutzung nach 1945 entstehen.

Drei Wissenschaftler
erarbeiten Ausstellung


Gedenkstättenleiter Andreas Ehresmann

Wie der Website der Stiftung zu entnehmen ist, stellen unter der Regie von Gedenkstättenleiter Andreas Ehresmann (Foto) - Architekt, Historiker und Mitglied der AG Osteland - drei neue wissenschaftliche Mitarbeiter zur Zeit eine Ausstellung zusammen, die im Frühjahr 2013 eröffnet werden soll. Dr. Jens Binner, zuvor unter anderem für die Gedenkstätte Buchenwald tätig, sowie die Islamwissenschaftlerin und Judaistin Dörthe Engels widmen sich dem Thema "Stalag X B Sandbostel 1939-45", die Politologin Dr. Andrea Genest recherchiert zum Komplex "Die Nachkriegsnutzung – zwischen Erinnern und Vergessen".

Die wissenschaftliche Beratung obliegt den beiden Autoren des kürzlich neu aufgelegten Standardwerks "Stalag X B Sandbostel": OstepreisträgerDr. Klaus Volland sowie Werner Borgsen, Vorsitzender bzw. Vorstandsmitglied des Vereins Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel.

Siehe auch heutigen Bericht der Bremervörder Zeitung über das bundesweit bedeutsame "Vorzeigeprojekt" Sandbostel. - Zum Thema weiter unten in dieser Spalte: "Sandbostel in der Kritik".


Politik

Nur noch ein
Schaukampf?

11. 1. 2011. Ist die Elbvertiefung insgeheim längst beschlossene Sache? Liefert das schwarzgelbe Kabinettin Hannover den Hamburgern nur noch Schaukämpfe, um gut über die Kommunalwahl im Herbst zu kommen? Wird danach mit Zustimmung Niedersachsens losgebaggert? Diese Thesen vertritt der Sender NDR 90,3, der sich auf ihm vorliegende interne Papiere beruft. - Ausführlicher Bericht auf der NDR-Website.


Hechthausen

Helikopter
jagt Radler

11. 1. 2010. Erfolglos hat die Polizei am Dienstag in Hechthausen-Klint mit einem Hubschrauber, Hunden und acht Streifenwagen einen flüchtigen Tatverdächtigen gesucht, dem ein Pkw-Aufbruch in Friedhofsnähe zur Last gelegt wird. Der Gesuchte wird als etwa 50-jähriger Mann beschrieben, der auf einem Fahrrad mit zwei Packtaschen unterwegs war. Hinweise erbittet die Polizei Hemmoor unter Telefon 04771 6070. - Mehr im Polizeibericht.


Cadenberge / Oberndorf

Ein Dichter
in Hadeln


Nationaldichter Hoffmann von Fallersleben

Fallersleben-Eiche in Oberndorf

11. 2. 2011. Wenige Wochen bevor an der Oberndorfer Deichlücke eine hölzernen Statue eingeweiht wird, die einen Fährgast mit den Zügen Hoffmann von  Fallerslebens zeigt, befasst sich der Heimatverein Cadenberge mit den heimlichen Aufenthalten des von der Obrigkeit verfolgten Nationaldichters in Hadeln. An diesem Donnerstag, 13. Januar, 20 Uhr, im Cadenberger Gasthaus Eylmann spricht der Bremerhavener Rechtsanwalt und Heimatforscher Dr. Manfred Ernst über die Flucht des Dichters nach Helgoland, Ritzebüttel, Otterndorf und Oberndorf. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.

In Oberndorf erinnern eine Fallerleben-Straße und die Fallersleben-Eiche an den Dichter des Deutschlandliedes.


Deutsche Fährstraße

Die Straße
der Biker


Neue "Motorrad News" (Ausschnitt)

11. 1. 2010. Die 2003 in Osten konzipierte Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel, seit Anbeginn auch bei Motorradfahrern beliebt, ist Thema der neuesten (Februar-) Ausgabe der bundesweit verbreiteten Zeitschrift "Motorrad News". Auf einer Doppelseite mit acht Fotos (Miniaturansicht hier) wirbt der Autor Frank Sachau unter der Überschrift "Fähr Play" für die maritime Route. "Alle Strecken sind in gutem Zustand und bereiten selbst Anfängern keine Probleme," so das Fachblatt.

In der Rubrik "Hoteltipp" wird das Oste-Hotel in Bremervörde vorgestellt, das Direktorin Sylke König-Sander (Hemmoor) - Gründungsmitglied der AG Osteland - geleitet wird. Testergebnis: "Gastlich", "ruhig", "komfortabel" und eine "gute Grundlage für unbeschwerte Fahrtage".

"Schifffahrtsreise
auf dem Motorrad"

Autor Sachau schwärmt auch von der "Seefahrerromantik" an der Kieler Förde mit ihren "gigantischen Traditionsseglern", von den "mächtigen Schleusen" am Nord-Ostsee-Kanal, von der idyllischen Oste ("mit ganz langem 'O' aussprechen"), von der ältesten SchwebefähreDeutschlands ("wie ein gigantisches Insekt") und der "vorbildlichen Ausschilderung" des niedersächsischen Abschnitts der 250 Kilometer langen Strecke.

Gesamturteil über die Route, deren Träger die AG Ostelandist: Sie ermögliche eine "schöne Tour" für Motorradfahrer. Autor Sachau weiter: "Dauernd queren wir Flüsse und Kanäle - die Fährstraße ist eine Schifffahrtsreise auf dem Motorrad." Mehr auf der Website zur Deutschen Fährstraße.


Oste

Winterliche
Tischdecke


Bootsanleger in Kleinwörden

10. 1. 2011.  "Der Winter ist gegangen, aber seine Tischdecken hat er noch liegen gelassen", schreibt unser Leser Gerd Bertholdt zu dieser Aufnahme, die ihm nach dem jüngsten Temperaturwechsel an einem Privatanleger bei Kleinwörden an der Oste (Gemeinde Hechthausen) gelungen ist.


Erinnerungskultur

Sandbostel
in der Kritik


Artikel in der "Jüdischen Allgemeinen"

10. 1. 2011. In ihrer neuesten Ausgabe befasst sich die "Jüdische Allgemeine" mit der Bauplanung für Sandbostel, wo auf dem Gelände des früheren Kriegsgefangenen- und KZ-Ausweichlagers ein Tierheim und ein Wohnhaus entstanden sind. Das Blatt zitiert unter anderem auf den Holocaust-Überlebenden Ivar Buterfas, der die Thematik, wie berichtet, in seinem jüngsten Buch behandelt (mehr). - Der umfangreiche Artikel der "Jüdischen Allgemeinen" steht hier im Netz.


Tourismus

Vorreiter in
Deutschland


Gina Lemme-Haase (Foto: Tourow)

10. 1. 2011. Das beste und engmaschigste Netzwerk zertifizierter Gästeführerinnen und -führer im Osteland unterhält der Tourismusverband Rotenburg/Wümme (Tourow). Dieser Tage wurde die 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gästeführungen im Kreis ROW, Gina Lemme-Haase, in der Tourow-Mitgliederversammlung der Touristikverbandes als "Vorreiterin in Deutschland" mit dem Gästeführer-Zertifikat Din EN des Bundesverbandes der Gästeführer in Deutschland ausgezeichnet.


Kostüm-Gästeführung an der Oberoste

Die Urkunde übergab der Tourow-Vorsitzende, Vize-Landrat und Ostefreund Reinhard Brünjes(Foto). Ausführlicher Bericht in der Rotenburger Rundschau. Zum Verzeichnis der Gästeführer an der Oberen Oste geht es hier.


Brobergen

Verein rettet
Dorffriedhof


Bergung von Broberger Grabsteinen

10. 1. 2011. Vor rund 30 Jahren liess der Bürgermeister des Ostedorfes Brobergen (Samtgemeinde Oldendorf) die Grabsteine des alten Bauernfriedhofs abräumen und verscharren. Jetzt hat der von Corinna Kolf geleitete Fähr- Geschichtsverein Brobergen damit begonnen, gemeinsam mit der mit der Kreisarchäologie Stade, der Jugendbauhütte und der Firma Appel Uwe (Baumfällarbeiten und Bergung) die schönen alten Steine zu retten. Ein Bericht des Archäologieexperten, Krimiautors und Oste-Preisträgers Dietrich Alsdorf über die Bedeutung des historischen Broberger Bauernfriedhofs steht hier.


Hemmoor

Demnächst
Baubeginn


Investor Martens (Foto: Curt Schuster)

9. 1. 2010. Mit dem Bau eines behindertengerechten und energieautonomen Hotels am Hemmoorer Kreidesee soll noch vor Ostern begonnen werden. Das kündigten Ingolf und Simone Martens von der Investorengruppe heute bei einem Neujahrsempfang in Hemmoor an. - Ausführlicher Bericht unter HEMMOOR.


Hochwasserschutz

Deichnöte in
Hechthausen


Deichschützer Gerdes und Saul

10. 1. 2011. Einen Monat nach der Einweihung eines neuen Deichabschnittes bei Kranenburg durch den Deichverband Kehdingen-Oste (wir berichteten) wird jetzt die Erhöhung des Ostedeiches zwischen Nindorf und Ostendorf vorbereitet; dafür stehen in diesem Jahr 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Regie führt links der Oste der in Hemmoor ansässige Ostedeichverband, der sich, so Oberdeichgrefe Hans Wilhelm Saul und Geschäftsführer Ulrich Gerdes, insbesondere um den Zustand des nicht mehr standsicheren Deiches in Hechthausen-Klint sorgt. - Ein ausführlicher Bericht über die Problematik steht  in der Niederelbe-Zeitung.


Segeln

Ostewasser
magnetisch


Aufbruch zur Ozeanüberquerung 2009

8. 1. 2010. Fernweh trieb die Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch zu ihrem Transatlantik-Törn, in der Karibik wiederum packte sie Heimweh. Schuld war die "Magnetkraft" ihrer "geliebten Oste", berichteten sie am Freitag vor fast 100 Zuhörern beim AG-Osteland-Arbeitskreis Blaues Netz Oste. In der Versammlung in Oberndorf kündigte "Mocambo"-Kapitän Caspar Bingemer ein Programm "Schippern und Wandern 2011" an, Störvater Wolfgang Schütz informierte über weitere Artenschutzaktionen, Blaues-Netz-Sprecher Bernd Jürgens über neue Werbemittel.

Ausführliche Berichte unter DOBROCK.


Ostebrücken

Kritik am
Kreis ROW


Baufällige Ostebrücke (Foto: Bölsche)

10. 1. 2011. Zwei gesperrte Oste-Brücken in der Samtgemeinde Selsingen sorgen seit langem für Ärger. Dass die Straßenbrücke bei Rockstedt nach monatelangen Bauarbeiten noch immer nicht fertiggestellt worden ist, sei "kein Ruhmesblatt" für den Kreis Rotenburg, kritisierte jetzt der Selsinger Gemeindebürgermeister Reinhard Aufdemkamp. Eine zweite Ostebrücke (Foto) in der Granstedter Heide ist wegen Baufälligkeit sogar dauerhaft gesperrt.

In einem Interview der Nordsee-Zeitung fordert Bürgermeister Aufdemkamp unisono mit 140 Anliegern und der Tourismusverband Rotenburg/Wümme, die Holzbrücke für Wanderer und Radfahrer zu erhalten und für den sanften Tourismus an der Oste nutzbar zu machen.

Von großer Bedeutung ist eine Sanierung der baufälligen Brücke, die in einem landschaftlich besonders schönen Teil der Osteregion gelegen ist, auch für den von der AG Osteland propagierten "Ostetrail", der die Ostequellen bei Tostedt mit dem Ostewehr in Bremervörde verbinden soll.

Aufdemkamp gegenüber der Nordsee-Zeitung: "Die Brücke kann man verengen, sodass dort kein Fahrzeugverkehr mehr möglich ist, aber man müsste sie zu Fuß oder mit dem Rad überqueren können. Es wäre schön, wenn uns der Landkreis hier keine Steine in den Weg legen und uns vielleicht sogar finanziell unterstützen würde."


Fernsehen

Friesen-TV
fürs Cuxland


Der Energieriese plant Lokalfernsehen

7. 1. 2010. Die EWE und etliche niedersächsische Zeitungsverleger drängen ins Fernsehen. Bei der Landesmedienanstalt hat sich die "Nordwest-Zeitung" um Sendeplätze für einen "Friesischen Rundfunk" beworben, der in Hemmoor sowie in Leer, Norden, Oldenburg, Wilhelmshaven und Wittmund tätig werden will. Mehr dazu  auf der Website von Radio Bremen.

Zugleich hat der Energiekonzern EWE - weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit - einen eigenen TV-Sender gegründet: "Heimat Live" soll EWE-Kunden lokale Nachrichten ins Wohnzimmer liefern - zunächst per Internet, später auch über das Fernsehgerät.

Starten soll der Sendebetrieb im März in Cuxhaven, Cloppenburg und Leer, wo in Kürze drei neu eingerichtete Studios jeweils ein eigenständiges "Heimat Live"-Programm erstellen sollen. Reporter von Heimat Live stellen zur Zeit bereits erste Recherchen an, unter anderem in Hechthausen.

"Tarife senken statt
Fernsehen machen"

Geschäftsführer und Programmleiter von "Heimat Live" ist Ermo Goedelt (Foto), früher bei "Hamburg 1". Als Chefredakteur der EWE-Produktionsfirma B+B fungiert Stephan Mattukat, vormals Vize-Programmdirektor des umstrittenen Quiz-Senders "9Live" und Vorstand des Kanals "Help TV"; beide Sender haben sich auf das Fernseh-Geschäft mit kostenpflichtigen Telefon-Anrufen (Call-in) spezialisiert.

Kommunalpolitiker von der CDU bis zu den Linken kritisieren das 100-Millionen-Vorhaben der EWE, ins Fernsehen zu drängen, um die Kundenbindung zu festigen, statt die Tarife für ihre Strom- und Gaskunden zu senken. "Nach der gültigen Satzung des EWE-Verbandes, der 74 Prozent an der EWE hält, ist die Beteiligung an Fernsehsendern nicht vorgesehen", erklärt die CDU im Kreistag von Leer. Mehr auf der Website der Energie-Initiative Oldenburg.


Internet

Neuhaus auf
youtube.com


Motiv aus dem neuen Youtube-Video

7. 1. 2010. So angetan waren der Ostener Peter  Prüß und seine Ehefrau Monika kürzlich bei einem vorweihnachtlichen Spaziergang von den Reizen des Fleckens Neuhaus, dass ihnen die Idee kam, ihre dabei entstandenen Aufnahmen zu einem Youtube-Video über das idyllische "Tor zur Oste" zu verarbeiten.

Mit Hilfe des Ostener IT-Experten Jens Schröder, dem auch schon die Installation der Schwebefähren-Webcam im Ostener Kirchturm zu verdanken war, ist die zweieinhalbminütige Foto-Show jetzt fertiggestellt und hochgeladen worden. - Mehr unter DOBROCK.


Schwebefähren

Biken für
Benefiz


Im April an der Oste: britische Fern-Biker

6. 1. 2011. Für das Frühjahr planen zwei englische Motorradfreunde eine Marathon-Tour durch Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Spanien, um alle sieben europäischen Schwebefähren zu besuchen. Ziel des Europa-Trips ist es, Geld für die Unterstützung von Nierenpatienten und für die Nierenforschung zu sammeln sowie für Organspenden zu werben.

Im April wollen die britischen Benefiz-Biker die Deutsche Fährstrasse zwischen den beiden deutschen Schwebefähren Osten - Hemmoor und Rendsburg - Osterrönfeld befahren.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Nieder Ochtenhausen

Singen mit
Kathy Kelly


Bald an der Oste: Gospel-Star Kelly

6. 1. 2011. Ein ganz besonderes musikalisches Ereignis plant die Singgruppe des Oste-Dorfes Nieder Ochtenhausen: Der Chor übt zur Zeit jeden Freitagabend für ein Gemeinschaftskonzert mit der Gospelsängerin Kathy Kelly am Sonnabend, 5. März, 20 Uhr, in der Findorff-Kirche in Iselersheim. "Wir dürfen das Programm mit einigen Liedern mitgestalten und freuen uns schon sehr auf das Konzert", sagt Birgit Martins (Foto), die kürzlich für 25-jährige Arbeit als musikalische Leiterin der Singgruppe geehrt wurde (wir berichteten) und die als Vorsitzende den sehr aktiven örtlichen Kultur- und Heimatverein in der AG Osteland vertritt.


Singgruppe Nieder Ochtenhausen

Kathy Kelly war der musikalische Kopf der Kelly Family, schrieb und produzierte einen Großteil der Songs, mit denen die Family Welterfolge verbuchen konnte, stand mit auf der Bühne, sang und begleitete sie an diversen Instrumenten. Seit Ende der 90er widmet sie sich Soloprojekten: Folklore, Songs mit geistlichen Inhalten oder Gospelsongs stehen auf dem Programm, das sie vor allem in Gotteshäusern darbietet.

Der beliebte Singkreis trägt hoch- und plattdeutsches, vor allen Dingen neueres Liedgut vor. Alljährlich werden rund 30 Auftritte innerhalb und außerhalb des Bremervörder Ortsteils Nieder Ochtenhausen absolviert.


Blaues Netz

Generalprobe
faszinierte


Ehepaar Frisch gestern in der "Sietwende"

7. 1. 2011. Am Donnerstag war eine Art Generalprobe im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) in Oberndorf- Niederstrich: Dort traf die AG Osteland am Abend letzte Vorbereitungen für eine Veranstaltung ihres Arbeitskreises "Blaues Netz Oste" am heutigen Freitag, 7. Januar, 20 Uhr. Im Mittelpunkt des Abends steht eine einstündige Beamer-Präsentation der Segelsportler Bert und Marlene Frisch aus Oberndorf über ihren jüngsten Transatlantik-Törn (Titel: "Von der Oste zur Ostküste der USA").

Zu sehen bekamen die Teilnehmer der Generalprobe - darunter die Netzwerker Caspar Bingemer, Eddy Uhtenwoldt und Uwe Mählmann - faszinierende Fotos und Videosequenzen von der abenteuerlichen Reise über den "großen Teich". Zu der heutigen Veranstaltung, die Bernd Jürgens (Hemmoor) leitet, sind Mitglieder und Freunde der AG Osteland eingeladen; der Eintritt ist frei.

Was sonst noch auf der Tagesordnung steht - siehe DOBROCK.


Winter

Blitzeis an
der Oste


Tonnen müssen warten (Foto: B. Gehring)

6. 11. 2010. Mit Unterrichtsausfall an den allgemein- und berufsbildenden Schulen in Kreis und Stadt Cuxhaven und am  Gymnasium Wesermünde in Bremerhaven haben die Behörden heute auf die extremen Wetterverhältnisse - zum Teil Blitzeis - rechts und links der Oste reagiert. Auch im Landkreis Stade fällt der Unterricht an allen Schulen aus. Die KVG meldet, dass viele ihrer Linien wegen Eisglätte und ungeräumter Nebenstrecken nicht fahren. Der Verkehr der Elbfähre bleibt bis auf weiteres eingestellt, die Müllabfuhr kann sich verzögern. - Mehr zur aktuellen Straßenlage in Niedersachsen hier.


Oste-Region

Skandal trifft
210 Höfe


Gefährdet Existenzen: Dioxin

5. 1. 2010. Allein in den drei Landkreisen an der Oste sind 210 Höfe vom Futterpanscher-Skandal betroffen. Im Kreis Stade dürfen rund 40 landwirtschaftliche Betriebe bis auf weiteres keine Tiere schlachten lassen und keine Eier mehr verkaufen; es handelt sich überwiegend um Schweinemäster. Im Kreis Cuxhaven lastet der Dioxin-Verdacht laut Lokalpresse auf 26 Höfen. Im Kreis Rotenburg sind 144 Betriebe von dem Vermarktungsverbot betroffen, so das dortige Kreisveterinäramt.

Giftgrüne
Woche...

Die Agrarminister der Länder wollen noch im Januar am Rande der Grünen Woche über Konsequenzen aus dem Skandal um Gift im Tierfutter beraten. Mehr...


Bundesrat

Land gegen
Mais-Wahn


Maiswüste an der Oste

5. 1. 2010. Wird die Vermaisung des Ostelandes durch exzessiven Nahrungsmittelanbau zur Biovergasung (mehr) endlich gebremst? Niedersachsens Umweltminister Heinrich Sander (FDP) ist jetzt im Bundesrat aktiv geworden, um die überhöhten finanziellen Anreize für Energiewirte abzubauen.

Stellt Stuttgart 21
in den Schatten...


Minister Sander vor der Ostemündung

Bis Jahresende wird es in Niedersachsen - Schwerpunkte sind die Regionen Rotenburg und Vechta - mehr als 900 Biogasanlagen geben, laut Landesregierung mehr als genug. Der Unmut in der Bevölkerung nehme seit langem zu. Minister Sander warnt bereits öffentlich vor einer Protestbewegung, "die Stuttgart 21 noch in den Schatten stellt". Ausführlicher Bericht heute im Stader Wochenblatt.

Auch die Jäger
sind in Sorge

Die negativen Auswirkungen der zunehmenden Vermaisung auf Flora und Fauna des Ostelandes werden seit längerem unter anderem vom Nabu-Landesvize Uwe Baumert (Bremervörde) beklagt. Wie berichtet, hat sich unlängst auch der Vorsitzende der Hadler Kreisjägerschaft, Gerhard Klotz (Hemmoor; Foto), ausführlich in einer Stellungnahme gegenüber unserer Website zum Thema geäußert - Wortlaut hier.


Großenwörden

Vorfreude
auf Anleger


Zufahrt zum neuen Schiffsanleger

5. 1. 2011. Was bedeuten der neue Oste-Anleger, der im Mai zu Wasser gebracht werden soll, und der neue Wohnmobilplatz für Großenwörden? Thorsten Penz, gut informierter Redakteur des Neuen Stader Wochenblatts, hat sich im Dorf umgehört. Was Hinke Nimmert vom Reitverein, Gastronomin Marion Driller, SG-Bürgermeister Holger Falcke, Tankstellenbetreiber Stefan von Holten und der TSV Großenwörden vorhaben, steht heute hier in der Stader Ausgabe des Anzeigenblattes.

Der Oste-Oldtimer Mocambo hat die Station Großenwörden, wie gemeldet, bereits in ihrem neuen Sommerfahrplan berücksichtigt.

Der Wassertourismus auf der Oste ist eines der Themen der nächsten Versammlung des Blauen Netzes Oste an diesem Freitag, 7. Januar, 20 Uhr, in der "Sietwende" in Oberndorf-Niederstrich.


Hemmoor

Folk in der
Kulturdiele


Kommen nach Hemmoor: die "Cannons"

4. 2. 2011. Der Irish-Folk-Sänger Seán Cannon und sein Sohn James sind im Rahmen ihrer Europatournee am Freitag, 14. Januar, 20 Uhr, in der Kulturdiele in Hemmoor zu Gast. Ein ausführlicher Vorbericht über die "Cannons" von Hans-Jürgen Goeman steht hier auf der Website des Culturkreises Hemmoor.

Lieder in
der Aula


Singen in Estorf: Multiple Voice

Die Burweger A-Cappella-Gruppe "Multiple Voice" - ein Vokalensemble mit Gabi Schumann, Susanne Lichtenberg, Christian Pfeffer, Sönke thor Straten und Piet Zorn - singt am Sonnabend, 15. Januar, 20 Uhr, in der Aula in Estorf/Oste deutsch- und englischsprachige Lieder von den 20er Jahren bis heute.


Sandbostel

Gedenken
am Zwinger


Ehemaliges Oste-KZ in Sandbostel

4. 1. 2011. Die Stiftung Lager Sandbostel bietet an diesem Sonntag, 9. Januar, 13 und 15 Uhr, zwei öffentliche Sonntagsrundgänge durch das ehemalige Kriegsgefangenenlager und Ausweich-KZ an der Oste an. Die Besucher können die Dokumentations- und Gedenkstätte und einen Teil des ehemaligen Lagergeländes erkunden. Während der ca. zweistündigen Rundgänge wird eine fachkundige Einführung in die Geschichte des Stalag X B und des historischen Ortes gegeben. Die Dauerausstellung zur Geschichte des Lagers ist von 12.30  bis 17 Uhr geöffnet. Treffpunkt ist die Dokumentationsstätte (Greftstr. 5, 27446 Sandbostel, Tel. 04764 / 810 520).

Unterdessen hat der Holocaust-Überlebende Ivar Buterfas im Nordheide-Wochenblattseine Kritik am Betrieb einer Hundepension an der Gedenkstätte erneuert. Anlass war die Vorstellung des neuen Buterfas-Buches "Ich lass mich nicht zum Schweigen zwingen". Mehr...


Industriedenkmale

Osteland ist
einbezogen


Logo des Industriekultur-Projekts

Metropolregion-Seite mit Fährstraße (rot)

4. 1. 2011. Das Osteland, die Niederelbe und die Deutsche Fährstraße sind einbezogen in das größte denkmalschützerische Projekt des neuen Jahres: die "Tage der Industriekultur am Wasser", die vom 19. bis 21. Augusterstmals in der Metropolregion Hamburg veranstaltet werden.


Küstenschifffahrtsmuseum Wischhafen

Wie der bereits freigeschalteten Website zu entnehmen ist, empfehlen die Veranstalter unter anderem die Nutzung der von der AG Osteland konzipierten "Fährienstraße", an der eine Reihe von Zeugnissen maritimer Industriekultur besucht werden können, so das Detlefsen-Museum in Glückstadt, der Zollkreuzer "Rigmor von Glückstadt",das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum in Wischhafen, das Küstenmotorschiff "Iris-Jörg", die Schwebefähre Osten - Hemmoor und die Prahmfähre Brobergen.

Alle diese Ziele werden auf gesonderten Seiten in Wort und Bild vorgestellt.


Schwebefähren

Visionen
für 2050


Schwebefähren-Entwurf für Marseille

3. 2. 2011. Wovon träumen Franzosen, wenn sie an die Zukunft denken? Von der Wiederauferstehung ihrer Schwebefähren, bei deren Bau die Nation einst - dank des genialen Ingenieurs Ferdinand Arnodin (Foto) - weltweit führend war. In ihrer gestrigen Neujahrsausgabe fragte die südfranzösische Zeitung "La Provence", wie das Marseille des Jahres 2050 aussehen könnte. Im Mittelpunkt der Vision (Text hier) stand die Wiederkehr der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schwebefähre (siehe Illustration oben).


Schwebefähren-Entwurf für Nantes

Bereits im vorigen Jahr hatten Schwebefährenfreunde in Nantes den Wiederaufbau der ebenfalls zerstörten "pont transbordeur" propagiert. Außer in Nantes und Marseille baute Frankreich einst Schwebefähren auch in Rochefort (als einzige erhalten) sowie in Bordeaux, Brest und Rouen.

Mehr auf unserer internationalen Schwebefähren-Websitewww.schwebefaehre.org.


Internet

Oste-Reisen
jetzt planbar


"Mocambo"-Website (Ausschnitt)

3. 1. 2011. Oste-Törns mit der Oldtimer "Mocambo" - Saisonstart ist Karfreitag - können ab sofort geplant werden. Käpt'n und Oste-Preisträger Caspar Bingemer (Foto) hat den Fahrplan für 2011 mit über 50 Terminen bereits auf seine Website gestellt. Neu sind unter anderem Fahrten nach Großenwörden und zum Mittelalterfestival nach Brobergen, auch eine maritime Lesung steht auf dem Programm.

AG Osteland
zieht Bilanz

Die Bremervörder Zeitung berichtet heute über die Jahresbilanz der AG Osteland - zum Text geht es hier. Ein Bericht der Rotenburger Rundschau steht hier.


Polizei

Wieder Tod
im Graben


Feuerwehr bei der Suche (Polizeifoto)

2. 1. 2011. Nach dem Unfalltod einer 16-Jährigen in einem Graben (wir berichteten) ist nun zum zweitenmal binnen knapp einer Woche in Jork ein junger Mensch auf tragische Weise ums Leben gekommen. Die Leiche eines 17-jährigen Jugendlichen aus Jork, der seit der Neujahrsnacht vermisst worden war, ist von einem Suchtrupp der Feuerwehr in einem fünf Meter breiten Graben in Mittelnkirchen entdeckt worden; der Verunglückte hatte sich offenbar unter Alkoholeinfluss allein auf den Heimweg durch eine Obstplantage begeben und die Orientierung verloren.

Mehr auf der Website der Polizei Stade.


oste.de
twittert

Alle Tweets von der Oste stehen hier.


Dorfentwicklung

Das Wunder
von Wanfried


Ein Dorf rettet sich selbst: Wanfried

2. 1. 2011. Ein kleines Dorf mit einem historischen Flusshafen, weit abgelegen von den großen Städten, geplagt vom Leerstand schöner alter Häuser und der Abwanderung junger Menschen - gemeint ist nicht Osten oder irgendein anderes Dorf an der Oste, sondern das hessische Wanfried an der Werra.

Der Ort gilt inzwischen bundesweit als Musterbeispiel für die Reaktivierung eines Dorfes im abgelegenen ländlichen Raum. Wie das Wunder von Wanfried bewerkstelligt worden ist, hat die Frankfurter Allgemeine zum Jahresende in dieser Reportage beschrieben. Mehr über die neue Blüte des Ortes ist in der dortigen Lokalpresse zu erfahren. Wer die Berichte aus Hessen liest, weiss, was dort (übrigens unter der Regie eines CDU-Bürgermeisters) richtig gelaufen ist - und anderswo falsch.


Fernsehen

Kultserie mit
Schwebefähre


Middlesbrough: Schwebefähre als TV-Star

2. 1. 2011. Die Schwebefähre im nordostenglischen Middlesbrough, die im neuen Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert, ist in Großbritannien bekannt geworden als "Star" der TV-Kultserie "Auf Wiedersehen, Pet". Alle Serienteile sind jetzt bei youtube.com gratis verfügbar - darunter auch die legendäre dritte Episode, in der die "Transporter Bridge" demontiert und nach Arizona geschickt wird (abspielen).


Szene aus "Auf Wiedersehen, Pet"

Der Abriss der Schwebefähre wurde in der TV-Serie so eindrucksvoll geschildert, dass viele Engländer - trotz einer Klarstellung durch die BBC - glauben, die "Trannie" stehe wirklich nicht mehr in Middlesbrough.

Mehr auf der Fanseite zur  BBC-Serie, auf der auch alle Drehorte aufgeführt sind, und auf der internationalen Website www.schwebefaehre.org unter "Middlesbrough".


Silvester

So feierten
die Schiffer


Schiffer Lockan, Ehefrau Astrid (r.)

1. 1. 2011. Überall an der Oste wurde ins neue Jahr gefeiert. Berufs- und Freizeitschiffer fanden sich in der Oberndorfer Gaststätte "Störtebeker" ein, darunter Rainer Lockan, dort ansässiger Kapitän der MS Lübbenau (mehr), des wahrscheinlich letzten deutschen Binnenschiffs mit einem Eigner von der Oste, mit seiner Ehefrau Astrid, der Volkskönigin 2010 der Oberndorfer Schützen.


Eigner von der Oste: MS Lübbenau

Im "Störtebeker", einem Lokal mit maritimem Flair, sorgten Wirt Hans Bünning - zur Feier des Tages im roten Frack - und Ehefrau Christiane für Silvesterstimmung.


Sorgt für Stimmung: Wirt Hans Bünning

Dazu gab's Würstchen, Berliner, Auftritte des Löffelvirtuosen "Löpel-Hans" (siehe unser bereits 16.300 mal aufgerufenes Archiv-Video "Johnny the Spoon") sowie Hans-Albers-Lieder von einem antiken Plattenspieler.

Anderswo in Deutschland war die Feuerwehr in der Neujahrsnacht im Dauereinsatz. In Berlin rückte die Feuerwehr von 19 bis sechs Uhr zu mehr als 1500 Einsätzen aus. In Hamburg wurde sie etwa 1100 Mal gerufen, in mehr als 200 Fällen musste sie Brände löschen. Mehr...


Kehdingen/Oste

Tatorte fürs
Marketing


Dient als Beispiel: Autor Morgenstern

31. 12. 2010. Unter der Überschrift "Krimis aus der Einöde - Schöne Tatorte fürs Marketing" befasst sich die Berliner "tageszeitung" in ihrer Silvesterausgabe mit der Bedeutung von Regionalkrimis für die Standortwerbung. Als Beispiel führt Autor Hartmut Höge auch das vor fünf Jahren gestartete Osteland-Projekt Krimiland Kehdingen-Oste an.

Der Artikel beginnt mit der Feststellung: "Beinahe täglich läuft auf irgendeinem Fernsehkanal ein Krimi. Und selten wird dabei versäumt, die Schokoladenseiten des Tatorts einzublenden... Auf diese Weise dienen die in den Regionalkrimis verhandelten Verbrechen mehr oder weniger unverblümt dem Standortmarketing." Vielerorts kämen "dazu noch Krimifestivals, Krimidinner, Krimipreise und von Krimiautoren geleitete Führungen zu den spektakulärsten Tatorten ihrer Romane. Das Kehdinger Land an der Elbmündung bewirbt sich sogar komplett als 'Krimiland'."


Reetdachhaus an der "Krimistraße"

Fälschlich schreibt Höge, dass "dort am Rönndeich auf 2,5 Kilometern 20 gestandene Krimiautoren leben" - die Zahl bezieht sich in Wahrheit auf die Region rund um den Rönndeich, der seit 2003 als Deutsche Krimistraße bekannt geworden ist. Die "tageszeitung" bescheinigt den Autoren "großes Wissen über die Konfliktlinien des Milieus, in dem ihre Romane spielen", und nennt als Beispiel den Drochterser Krimiautor und Oste-Preisträger Thomas B. Morgenstern. Der sei "im Hauptberuf Biobauer, und die Verbrechen betreffen norddeutsche Milchbauern".

Generell schienen sich die fiktiven Dorfkrimis "proportional zum realen Sterben der Dörfer und ländlichen Gemeinschaften zu vermehren": "Wenn man alle Toten in den 'Friesen-Krimis' allein vom Autor Theodor J. Reisdorf zusammenzählt, müsste dieses Küstenvolk längst ausgestorben sein," schreibt Höge. Weiterlesen...

Eine Liste der Krimis aus der Region Kehdingen / Oste steht hier.


Tourismus

Mit dem Navi
an die Oste


Schmidt und Seggerman (Foto: Bölsche)

31. 12. 2010. Ab Frühsommer 2011 wird der vom Kreisstader Naturschutzamtschef Uwe Seggermann gegründete Verein zur Förderung von Naturerlebnissen (Vogelkieker, Tidenkieker, Moorkieker) an Radtouristen speziell programmierte  Navigationsgeräte verleihen, die durch die Oste-Landschaft zwischen Hechthausen und Bremervörde führen. Das kündigt Seggermann heute in einem Tageblatt-Interview mit dem Naturschutzexperten und Journalisten Christian C. Schmidt an.


Website des Seggermann-Vereins

Das Navi wird - wie berichtet - an die Lenkstange geklemmt und erklärt interessante Orte entlang des Flusses unter dem Motto "Natur und Technik". Seggermann erläutert: "Es geht zum Beispiel um Deichbau, Prahmfähren und seltene Vögel. Bei sechs Touren erfahren die Radwanderer in Ton und Bild an zunächst 45 Stationen, was an der Oste kreucht und fleucht, aber auch, wie der Mensch sich die Oste-Landschaft erobert hat."

Außerdem bereite der Verein "wieder viele neue kleine Abenteuer" vor, darunter "Nachtfahrten auf der Elbe oder die beliebten Thementouren, bei denen es etwa um die Wiederansiedlung des Störes geht". Mit dem Natureum Niederelbe in der Ostemündung will Seggermann verstärkt zusammenarbeiten.


Internet

Die Skipper
liegen vorn


Der virtuelle Pokal geht nach Oberndorf

31. 12. 2010. In unserer rund 80 Websites umfassenden Linkliste (siehe Navigationsleiste in dieser Spalte oben) haben die Leser von oste.dezum Jahresende das Logbuch der Atlantik-Skipper Bert und Marlene Frisch am positivsten bewertet. Der virtuelle Pokal für die "Osteland-Website des Jahres" geht daher an die Macher von www.heimkehr-hamburg.de, die zur Zeit auf Heimaturlaub an der Oste weilen. Die Redaktion wünscht bei dieser Gelegenheit Bert Frisch, der sich zur Zeit in seinem Heimatort von einer Operation erholt, gute Genesung!


Segeln und bloggen: Ehepaar Frisch

Frischs erst seit knapp vier Wochen in unserer Linkliste aufgeführte, fast täglich aktualisierte Website setzte sich mit ihren faszinierenden Fotos und witzigen Texten binnen kürzester Zeit mit 7,2 Punkten an die Spitze, gefolgt von der Homepage des Fotokünstlers Nikolaus Ruhl aus Achthöfen und der Website der Europakutscher Christine und Jürgen Reimer aus Hechthausen (je 6,8 Punkte).


Rotenburg

Wieder Otter
in der Oste


Kehrt zurück ins Osteland: Fischotter

31. 12. 2010. Auf einige im Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg erzielte Naturschutzerfolge geht der dortige Landrat Hermann Luttmann (CDU; Foto) in seinem Grusswort zur Jahreswende ein. Das Tister Bauernmoor -unmittelbar an der Oste gelegen -  sei "inzwischen der bedeutendste Kranichrastplatz im nordwestdeutschen Binnenland": "Im Spätherbst rasten nicht selten tausende von Kranichen in den Flachwasserbereichen des abgetorften Moores. Mittlerweile ist der Kranich dort und an anderen Orten im Landkreis auch als Brutvogel anzutreffen."

Außerdem: "Nach Jahrzehnten der Abwesenheit fühlt sich bei uns an der Wümme und ihren Nebenflüssen sowie an der Oste der Fischotter wieder wohl – inzwischen mehrfach nachgewiesen."

Angesprochen wird von dem CDU-Politiker auch die viel diskutierte "Vermaisung" der Landschaft an Oste und Wümme durch den bislang staatlich forcierten Biomaisanbau. "Bereits jetzt werden über 50 % (bezogen auf das Jahr 2009) des gesamten Stromverbrauchs im Landkreis mit erneuerbaren Energien erzeugt. Insbesondere der zunehmende Maisanbau  hat dazu geführt, dass die Akzeptanz für die Nutzung dieser umweltfreundlichen Energiequelle in der Bevölkerung gelitten hat."


AG Osteland

Jahr der
Hoffnung


AG Osteland zieht Bilanz zur Jahreswende

31. 12. 2010. Mit "vorsichtigem Optimismus" geht die 420 Mitglieder starke Arbeitsgemeinschaft Osteland in das neue Jahr. Der Vorstand des 2004 gegründeten gemeinnützigen Vereins, der sich als "Lobby für die Oste" versteht, konnte in seiner Jahresendsitzung in Wingst (Landkreis Cuxhaven) auf eine Reihe positiver Weichenstellungen zurückblicken, die es erlaubten, von einem "Jahr der Hoffnung". Sorge bereiteten allerdings die demographische Auszehrung sowie die Verarmung der Landschaft durch die Zunahme des Biomaisanbaus.

Das Einzugsgebiet des längsten niedersächsischen Elbnebenflusses berührt vier Landkreise, umfasst mit 1800 Quadratkilometern etwa ein Drittel des Elbe-Weser-Dreiecks und ist damit so groß wie die Bundesländer Hamburg und Berlin zusammen. - Ein ausführlicher Bericht über die Jahresbilanz steht unter OSTEN.


Krimiland

Stock stellt
Erstling vor


Fischerhuder Heimatkrimi-Autor Stock

23. 12. 2010. Als "Heimatkrimi" bezeichnet der Fischerhuder Verleger, Maler, Kurator und Osteland-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock seinen jüngst erschienenen literatischen Erstling "Hollen", inspiriert durch die gleichnamige Gemeinde bei Lamstedt. Stock stellt den Roman am Sonntag, 23. Januar, 18 Uhr, im Bremervörder Bachmann-Museum vor. Musikalisch umrahmt wird die Lesung von der Hamburger Saxophonistin Anne Wiemann. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Bremervörder Buchhhandlung Morgenstern (Tel. 04761 - 2416). - Mehr über diese und andere Krimi-Neuerscheinungen aus dem Osteland steht auf www.krimiland.de.


Tourismus

Wandern im
Flachland


Vize-Landrat Brünjes (beim Tag der Oste)

31. 12. 2010. Der Wümme- und Oste-Landkreis Rotenburg will Norddeutschlands Flachland-Wanderregion Nummer eins werden. Ein entsprechendes Konzept stellten der Vorsitzende des Tourismusverbandes Kreis Rotenburg (TouROW), Vize-Landrat Reinhard Brünjes, und dessen Geschäftsführer Udo Fischer kürzlich in Hellwege vor. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden bereits die schönsten Wanderwege im Kreisgebiet erhoben. Hieraus wird ein System von etwa 30 Rundwanderwegen entstehen. Ein längerer Weg für Mehrtagestouren soll dabei als Qualitätsweg durch den Deutschen Wanderverband ausgezeichnet werden.


Wander-Workshop in Hellwege

Ausführlicher Bericht in der Lokalpresse, Details zum Projekt auf der TouROW-Website.


Oste

Störschützer
neu im Web


Internet-Auftritt der Artenschützer

31. 12. 2010. Mit einem gelungenen neuen Webauftritt präsentiert sich die Gesellschaft zur Rettung des Störs im Internet. Unter "Projekte" sind dort viele Informationen über den Versuch abrufbar, den nahezu ausgestorbenen Europäischen Stör in der Oste wieder heimisch zu machen. Als Kooperationspartner wird auf der Startseite unter anderem die AG Osteland genannt.


Wingst

Kochkurse für
Blender u. a.


Peter verrät Küchentricks und -techniken

29. 12. 2010. Im neuen Jahr setzt Küchenchef Claus Peter vom Wingster Flair-Hotel Peter seine beliebten Kochkurse fort. Die Themenbreite reicht von "Wild auf Wild" über "Fisch - rund und platt" über einen "Kochkurs für Blender" (mit Konserven) bis hin zum "Kochen mit Bier". Einzelheiten verrät AG-Osteland-Mitglied Claus Peter auf der Websiteseines Spitzenrestaurants und Hotels am Bahnhof Höftgrube.


Fotografie

Ein Traum
in Weiss


Ruhl-Diashowhier starten

29. 12. 2010. Die Website des Fotokünstlers Nikolaus Ruhl aus Osten-Achthöfen war schon immer eine Fundgrube für die Freunde exzellenter Landschaftsbilder aus dem Osteland und von der Niederelbe. Über Weihnachten hat der Buchgestalter, Postkarten-Verleger, Kalendermacher und Osteland-Kulturpreisträger seine Homepage um eine Dia-Show mit atemberaubenden Winterbildern von der Oste ergänzt - ein Traum in Weiss.

Unbedingt ansehen - hier!


Schifffahrt

Von der Oste
zur Ostküste


Halten Vortrag: Marlene und Bert Frisch

28. 12. 2010. Dem Transatlantik-Törn der Skipper Bert und Marlene Frisch aus Oberndorf ist ein Farbbildvortrag gewidmet, der im Mittelpunkt einer Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Schifffahrt und Gewässer ("Blaues Netz Oste") der AG Osteland steht. Unter dem Titel "Von der Oste zur Ostküste der USA" berichtet das Ehepaar am Freitag, 7. Januar, 20 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) in Oberndorf- Niederstrich über seine abenteuerliche Reise mit dem Kutter "Heimkehr Hamburg".

Mehr unter DOBROCK.


Literatur

35 Jahre
Verleger


Jubilar Stock (in Bremervörde)

27. 12. 2010. In der Neujahrsnacht kann der Fischerhuder Wolf-Dietmar Stock auf das 35-jährige Bestehen seines Verlags Atelier im Bauernhaus anstoßen. Seit 1976 hat der Kunstfreund, auf den auch die Gründung der Neuhäuser Matthaei-Gesellschaft zurückgeht, mehr als 700 Bücher und gut 1000 Kunst- und Foto-Kalender verlegt, darunter einige wichtigste Werke über die Oste.

In einem lesenswerten Bericht des Weser-Kuriers heisst es heute über die Bücher aus dem Verlag des Oste-Preisträgers Stock unter anderem:

"In Zusammenarbeit mit der AG Osteland gab die Schriftstellerin Elke Loewe das außerordentlich gut verkaufte Buch 'Die Oste von der Quelle bis zur Mündung' heraus...  Grit Klempows Flußfährenbuch von der Oste brachte sich durch Text und Gestaltung selbst in Fluss.... Romanautoren wie Dietrich Alsdorf ('Anna aus Blumenthal' und 'Isern Hinnerk') sorgten für ein sorgfältig ediertes belletristisches Programm. Der Verleger fügte ihm selbst in diesem Herbst seinen eigenen Roman "Hollen - ein Sommermärchen" hinzu - um zu zeigen, was er von seinen Autoren gelernt hat, wie er schmunzelnd hinzufügt."

Für 2011 kündigt der Verlag ein neues Buch über die Ostefähren aus der Feder von Gisela Tiedemann-Wingst an. - Zur Website von Stocks Verlag geht es hier.


Internet

Zähler mit
Schnapszahl

27. 12. 2010. Als der Ostener Peter Burmester (Foto) und Ehefrau Margret, seit Jahren regelmäßige Besucher unserer Website, am Montag wieder einmal www.oste.de aufriefen, entdeckten sie auf dem Zähler unten links eine Schnapszahl: Es handelte sich um den 888 888. Besuchseit Installation des Counters am 15. Februar 2001, also vor knapp zehn Jahren. Die durchschnittliche Zahl der Besucher hat sich seither auf nahezu 500 pro Tag erhöht.


Osteland

Borchers
hört auf

27. 12. 2010. Der Selsinger Samtgemeindebürgermeister Werner Borchers (58) legt sein Amt nieder: Der populäre CDU-Kommunalpolitiker hat gestern seinen vorzeitigen Rückzug angekündigt. Borchers hat die Oste-Gemeinde auch in der AG Osteland vertreten. Ausführlicher Bericht über seine Motive in der Bremervörder Zeitung.



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