Das Regionalportal
.
Archiv
TERMINE
.
NEU: Radeln in
den Feierabend


Junge Union

Verbund bis
an die Oste!

2. 4. 2013. Osteland in den HVV - diese Forderung, von oste.de seit 2004 vertreten (siehe SONDERSEITE), findet immer mehr Widerhall. Der Vorstand der Bremervörder Jungen Union hat jetzt beschlossen, die Integration der BVB-Strecke von Kutenholz bis Bremervörde in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) zu fordern. Der derzeitige Zustand sei "nicht weiter hinzunehmen".


Kommentar der Bremervörder Zeitung

Dass der HVV-Bereich kurz vor Bremervörde endet, sei für die Bürger der Region absolut unverständlich, erklärt der CDU-Nachwuchs. In der Bremervörder Zeitung begrüsst Kommenator Thomas Schmidt heute den Vorstoss der Jungen Uniuon (siehe Ausschntt). - Mehr...


Oberndorf

Faule
Flosse


Marlene Frisch verarztet "Pauline"

2. 4. 2033. "Pauline", der bei den Oberndorfer Kindern so beliebte Seehund, liegt zu Zeit auf dem OP-Tisch. Ostefreundin Marlene Frisch versorgt dort eine angefaulte und abgebrochene Seitenflosse, bevor die Holzfigur in etwa 14 Tagen seine Sommerposition am Zugang an dem Anleger bezieht, an dem der Oste-Oldtimer "Mocambo" zu seinen Fahrten zu den Seehundbänken in der Ostemündung startet.


Seehund-Taufe im Mai 2012

Der Seehund war von dem Nordholzer Künstlerpaar Dieter Holst und Sigrid Naujoks dem Dorf geschenkt worden, das auch das schwimmende Stördenkmal "Hein Stör" gestaltet hat. Im Mai vorigen Jahres wurde die Figur nach einem Findungswettbewerb in Anwesenheit der rund 65 Schülerinnen und Schüler der Kiebitzschule auf den Namen "Pauline" getauft. Zwecks Instandhaltung und Pflege ist Pauline von den Oberndorfer Transatlantik-Skipperpaar Bert und Marlene Frisch "adoptiert" worden.

Neu im Netz

> Himmelpforten: Zu dick für die Schulbank
(kreiszeitung-wochenblatt.de),

> Buchbar: Kanu-Wochenende auf der Oste
(tourow.ictourismus.de),

> Bienensterben durch Gedächtnisschwund
(sueddeutsche.de).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen.


Tourismus

Per Rad  in
den Abend

2. 4. 2013. Der Verein Radsport Hemmoor veranstaltet ab Donnerstag, 4. April, jeweils dienstags und donnerstags "Feierabendradtouren". Treffpunkt ist am Bahnhof Hemmoor um 16.30 Uhr. Wer gerne radelt, ist herzlich eingeladen. Eine gelante Mehrtagesfahrt vom 30. Juni bis zum 3. Juli auf der Deutschen Fährstraße ist bereits ausgebucht, wie Spartenleiter Dieter Tiedemann (Tel. 4771- 4955) mitteilt. - Der Verein Radsport Hemmoor ist seit kurzem Mitglied der AG Osteland.


Wingst / Balje

Aprilscherze
durchschaut


oste.de-Leser Dr. Reinhold Friedl

2. 4. 2013. Viele oste.de-Leser haben zwei unserer Meldungen vom 1. April als Aprilscherz erkennt: Weiße Elefanten gibt es zwar, aber nicht im Wingst-Zoo. Und ein weißer Schweinswal ist vor einiger Zeit zwar tatsächlich gesichtet worden, aber nicht in der Oste, sondern in der Ostsee - siehe dieses Youtube-Video.

Am Abend des 1. April ergänzte oste.de-Leser und Krimiautor Dr. Reinhold Friedl unsere Schweinswal-Meldung durch diesen Hinweis: "Nach Berichten der Wasserschutzpolizei wäre der weiße Wal bei Neuhaus/Oste beinahe mit einem nordkoreanischen U-Boot kollidiert."

Zum Thema:

> Jäger verlieren Naturschützer-Status
(wattenrat.de),

> Vatikan kündigt Euro
(n-tv.de),

> Duftende Suchergebnisse bei Google
(welt.de).


Oberndorf

Ostern ohne
Osterglocken


Ostern 2013 - Fotos (2): Barbara Gehring

1. 4. 2013. "Durchhalten, ihr schafft das!", hat die Hemmoorer Hobby-Fotografin Barbara Gehring dieses Foto von den (werdenden) Osterglocken genannt. "In diesem Jahr werden es wohl eher Pfingstglocken werden," schreibt sie dazu.


Oster-Blick auf Oberndorf

Immerhin: "Der Frühling ist zu spüren, wenn man die Sonne auf der Oste glitzern sieht," fügt die oste.de-Leserin hinzu, zum Beispiel in Bentwisch, wo sich der Blick auf die drei bekanntesten Osteschiffe bietet: die atlantikerfahrene "Heimkehr", den Oste-Oldtimer "Mocambo" und das Restaurantschiff "Ostekieker", das seit Freitag wieder in Betrieb ist.


Polizei

Poeten in
Uniform


Klüser in der Ostener FährStuv

1. 4. 2013. Im Zentrum des Krimilandes Kehdingen-Oste, in der Fährstuv an der Schwebefähre Osten-Hemmoor, hat am Ostermontag der 2. Vorsitzende des Fährvereins, SPD-Kommunalpolitiker und Polizeibeamte Lothar Klüser, die Arbeit des Vereins "Polizei-Poeten" vorgestellt, dessen rund 200 Mitglieder die beruflichen Erfahrungen (und Belastungen) literarisch verarbeiten.


Zum Start ein Prost op de Oost!

Anlass der Lesung war die Eröffnung der Fährsaison durch den Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Brinkmann und Bürgermeister Carsten Hubert.

Das NDR-Fernsehen berichtet am heutigen Ostermontag um 17.15 Uhr in der Sendung „Nordtour spezial“ erneut über die Schwebefähre.


Natur

Weißer Wal
vor Balje!


Nördlich von Neuhaus aufgenommenes Foto

1. 4. 2013. Zum ersten Mal wurde in der Oste ein weißer Schweinswal gesehen – und gefilmt. Auf der Höhe des Natureums drehte er einige fröhliche Runden. Die Sichtung ist eine Premiere in deutschen Gewässern.

Ein Segler habe das Tier bereits Anfang April 2012 beobachtet und gefilmt, teilte die Meeresschutzorganisation WWC mit. Die Organisation war jedoch erst kürzlich auf das Ereignis aufmerksam geworden – sie war zufällig im Internet auf ein Video des Wals gestoßen. Die Sichtung sei auch für Wissenschaftler etwas Besonderes, sagte der Leiter der WWC-Kampagne "Walheimat", Waldemar Tranheimer. Einer aktuell im "Italian Journal of Mammalogy" erschienenen Studie zufolge wurden in den vergangenen 100 Jahren weltweit nur 14 weiße Gewöhnliche Schweinswale (Phocoena phocoena) gesichtet. Der vom Segler beobachtete Wal ist nach WWC-Angaben nicht darunter.

Dank für den Hinweis an Kurt Ringen.


Ostern an der Oste

Fluss der
Genüsse


In Neuhaus wird "Stint satt" serviert

31. 3. 2013. Zu Ostern zeigt sich die Oste wieder einmal von einer ihrer besten Seiten - als Fluss der Genüsse, und das nicht nur im neu eröffneten Café Central in Osten (siehe unten).

In Neuhaus starteten die Gastronomen Olaf Schlichting und Wilhelm Trüttner eine neue Ostertradition: ein (gut besuchtes) Stintessen in der Festhalle des Oste-Fleckens.


Österliches Stintessen in der Festhalle

Längst kein Geheimtipp mehr ist Renate Holzheus Gutscafé in Geversdorf-Niendiek, wo in dem historischen Anwesen derer von Katte gleich hinterm Ostedeich vorzügliche Torten und ein exquisites Kulturangebot offeriert werden.


Joghurt-Quitten-Torte im Gutscafé Niendiek

Leider nun einmal im Monat - am jeweils letzten Sonntag - geöffnet ist das Café der Landfrauen An der Oste, neuerdings in den Räumen des ehemaligen Portland-Cafés in Hemmoor-Hemm, gleich neben dem Storchennest.


Das Portland-Café war Sonntag geöffnet

Ebenfalls direkt an der Strecke gelegen, die vom "Hamburger Abendblatt" schon mal als Deutsche Tortenstraße apostrophiert worden war: das Oberndorfer Flussrestaurant Ostekieker von Christiane und Hans Bünning mit seiner legendären Fischküche, das ebenfalls zu Ostern wieder eröffnet worden ist.

Alle genannten Gastronomen sind Mitglied der AG Osteland.


Wingst

Rarer Elefant
als Retter?


Neu in der Wingst: weißer Elefant "Eddy"

30. 3. 2013. Mit einem Paukenschlag beginnt zu Monatsbeginn die Amtszeit der neuen Wingster Zoochefin Nadja Niemann: Neben einem weißen Tiger ist dort ab Ostermontag, 1. April, 10 Uhr, eine weitere Rarität zu bestaunen: ein mit Sponsorengeldern erworbener drei Jahre alter, überaus seltener weißer Elefant aus Südasien. Die Neuerwerbung trägt den Namen Eddy. Benannt ist das Tier nach Edfried Uhtenwoldt (Foto), dem  Chef des Zoofördervereins.

Der Albinoelefant, der als Publikumsmagnet den Zoo vor den Folgen des sog. Zukunftsvertrags mit seinem Spardiktat retten soll, stammt aus Thailand, wo einer seiner Artgenossen früher die kaiserliche Flagge des Vorgängerstaates Siam zierte (Abb.).

Mehr über weiße Elefanten, eine von Zoobetreibern in aller Welt begehrte Anomalie, steht auf Wikipedia.


Gastronomie

Glückwunsch
zum Auftakt


Geöffnet seit Sonnabend: Ostener Café Central

30. 3. 2013. Als wären sie geradezu ausgehungert nach gepflegter Kaffeehaus-Gastlichkeit in stilvollem Ambiente, stürmten die Ostener von der Öffnung am Samstagnachmittag an das neue Café Central im historischen Oelrichhaus an der Kirche. Zu den ersten Gästen zählten Vorstandsvertreter der AG Osteland und Bürgermeister Carsten Hubert (Foto), die den Betreibern Arne T. Fischer und Christel Drews-Fischer zum Neustart - 101 Jahre nach der Ersteröffnung - gratulierten, für die Belebung des Dorfkerns dankten und die selbstgebackenen Torten kosteten.


Blick in das Café am Kirchplatz

Mehr über die Ostertage an der Oste in der rechten Spalte.


Bremervörde

3.000 für
das "Alt"


Traditionslokal soll einem Discounter weichen

31. 3. 2013. Fast 3000 Bremervörder haben gegen den Abriss der Kultkneipe "Alt- Bremervörde" protestiert. Die Unterschriftenlisten sollen am Mittwoch, 3. April, 14.30 Uhr, in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses im Ratssaal der Ostestadt an Bürgermeister Eduard Gummich (CDU) übergeben werden, wie Klaus Bolte (Foto) von der Piratenpartei als Sprecher der Bürgerinitiative "Rettet das Alt!" mitteilt.

Die Ini ist gegründet worden, um das Lokal und das geschichtsträchtige Gebäude zu erhalten, das einem Discounter weichen soll. Mehr auf der Website der Initiative.


Rot-Grün

Front gegen
Vermaisung


SPD-Politiker und Biologe Wölbern

30. 3. 2013. Nach Ansicht von Bernd Wölbern, dem Vorsitzenden der Mehrheitsgruppe aus SPD, WFB und Grünen im Rotenburger Kreistag und Mitglied der AG Osteland, hat die Maisgas-Welle an Oste und Wümme ihren Höhepunkt überschritten.

"Biogasanlagen sind nach meiner Auffassung nicht geeignet, die Energiewende zu bewältigen. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in seiner ursprünglichen Form verfolgte in erster Linie das Ziel, den Landwirten eine Nische zur Reduzierung ihrer Betriebskosten zu bieten. An Großanlagen in der neuerdings entwickelten Form war dabei nicht gedacht worden. Die immensen, auf Jahre garantierten Einspeisevergütungen machten daraus ein Geschäftsmodell, welches dieses Ziel aus den Augen verlor", erklärte der Sozialdemokrat und Dipl.-Biologe in der Zevener Zeitung (Osterausgabe).

Aus Wölberns Sicht ist der Schaden durch den enormen Flächenverbrauch weitaus größer als der Nutzen. Der jetzige Landrat Hermann Luttmann habe noch als Erster Kreisrat bei einem Bestand von 60 Anlagen gesagt, der Markt im Landkreis sei gesättigt. Wölbern: "Heute gibt es 138 genehmigte Anlagen und sieben Anträge werden derzeit noch geprüft. Da wird doch wohl jedem deutlich, dass hier nichts mehr geht.“ Mehr...

>>> Bereits seit zweieinhalb Jahren kritisiert oste.de die zunehmende Vermaisung des Ostelandes. Alle bisherigen Beiträge stehen auf dieser Sonderseite.


Ostern

Fahnder
an Bord


Schmugglerjäger inspizieren den "Ostekieker"

29. 3. 2013. Wird auf dem Oberndorfer "Ostekieker" (Website) geschmuggelter Kaffee ausgeschenkt? In die Zeit der Kontinentalsperre des Jahres 1813 (siehe www.1813.oste.de) versetzt fühlten sich die Augenzeugen einer spontan inszenierten "Zollkontrolle" durch den Neuhäuser Historienverein "Lumpenhunde" am Karfreitag, als das beliebte Restaurantschiff - trotz schwieriger Instandsetzung bei Dauerfrost - wieder pünktlich in die Saison startete.


Neue Ausstellung in der Ostener "Fährstuv"

Von den Lumpenhunden "requiriert" worden war zuvor auch die Schwebefähre, die am Freitag ebenfalls den regulären Betrieb aufnahm und über deren Geschichte eine sehenswerte neue Ausstellung in der musealen "Fährstuv" informiert. Mit dabei (kl. Foto v. l.) waren Brobergen-Fährmann und Journalist Thomas Schult ("Osteland-Magazin"), die Lumpenhunde Jürgen Heins und Holger Ben Breckwoldt, Fährvereinschef und Ausstellungsmacher Karl-Heinz Brinkmann, sein Vize Lothar Klüser sowie Vertreter des Osteland-Vorstands.


Gerd Bertholdts Video vom Saisonstart

Ein Video vom Saisonstart hat uns Ostefreund Gerd Bertholdt vom Berthof in Kleinwörden übermittelt. Der Film kann hier angesehen werden. - Weiterer Bericht und Fotos in unserem Kanal FÄHRSTRASSE.


Elbe

Das Auge
des Vogels


Werbung für den neuen Film

29. 3. 2013. Der Film "Die Elbe von oben" ist ab sofort in Norddeutschland, u. a. in Cuxhaven und im Nostalgiekino in Harsefeld, zu sehen - ein Werk mit tollen Perspektiven, spannenden Geschichten und Menschen, deren Leben vom Fluss geprägt ist. Am Karfreitag, 29. März, 20.15 Uhr, gab es den Film (1. Teil) auch im mdr-Fernsehen.


Osteland

Frohe
Frostern


Carsten Huberts Wildkaninchen Max

29. 3. 2013. Mit zwei am heutigen Karfreitag geschossenen Fotos wünscht der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert den oste.de-Lesern und allen Osteländlern ein schönes Osterfest und eine "tolle Saison 2013". Die Fotos zeigen, wie der CDU-Kommunalpolitiker schreibt, einen "Stubenhasen vor schneebedeckter Tanne und im Garten unser liebes Wildkaninchen Max, wie es sich fragt: Ja, ist denn schon Ostern?"

Top-Tipp zum Thema:

> Glaube an den Frühling nun
offiziell als Religion anerkannt
(der-postillon.com)


Fernsehen

Die Top 23
der Flüsse


Die Oste auf der NDR-Website

29. 3. 2013. Am heutigen Karfreitag auf N3 lief der Report "Die schönsten Flüsse Norddeutschlands". Gezeigt wurden 25 Flüsse, darunter natürlich die Oste. Wer ist der Schönste im ganzen Land? Der NDR hat auf seiner Internetseite die Kandidaten mit Kurzporträts vorgestellt und die Zuschauer per Web-Voting über den schönsten Fluss entscheiden lassen. In der Ankündigung des Senders hiess es: "Das Filmteam begibt sich auf schwimmende Wohnwagen mit Außenbordmotor, die über die Oste schippern, sie begleiten Tierschützer, die den Lachs wieder in der Aller angesiedelt haben, und zeigen, wie ein Kieler Musiker drei Monate lang Deutschland auf Flüssen durchschwommen hat, um auf die Bedrohung natürlicher Flusslandschaften hinzuweisen. So schwamm er auch die Leine flussabwärts bis in die Innenstadt von Hannover. Die Autorin und ihr Team fahren auf Flussschleusen und Schleppern mit, gucken, wie sich riesige Kreuzfahrtschiffe durch die schmale Fahrrinne der Ems quälen. Auf der Weser nimmt sie ein Raddampfer mit, sie besuchen die einzigartige Schwebefähre über die Oste, paddeln, schippern und fahren über die schönsten Flüsse Norddeutschlands.

Top-Tipp zum Thema:


Video von René Winter und Gundula Gäntgen

> Traumhaftes Romantik-Video von der Oste
(youtu.be).


Schulkampf

20 Minuten
Originalton


Dokumentiert: Alle Reden aus Cadenberge

29. 3. 2013. AG-Osteland-Mitglied Gerd Bertholdt vom Kleinwördener Berthof hat verdienstvollerweise die Redebeiträge der Cadenberger Demonstration gegen die Grundschul-Schliessung aufgezeichnet. Die 20-minütige Dokumentation ist hier über Facebook abrufbar.


Auch in Bremervörde-Elm wird weitergekämpft

Zum Thema:

> Kiel: CDU will Geld für kleine Schulen
(shz.de),

> Niedersachsen: Schulkampf weitet sich aus
(ndr.de).


Schulkampf

Biene im
Bärenpelz


Schule vor der Schießung: Oberndorfer Kinder

27. 3. 2013. Ein beachtenswertes Plädoyer für die Erhaltung der Lebensqualität im abgelegenen Ländlichen Raum, das an intellektueller Brillanz und sprachlicher Qualität kaum zu übertreffen ist, hat die Oberndorfer Landwirtin und Grünen-Ratsfrau Inga Wocker in ihrem Blog veröffentlicht.

Anlass war für die Kommunalpolitikerin, die mit der CDU-dominierten Bürgerliste Oberndorf kooperiert, die von einer gemischten CDU/SPD-Mehrheit um die Fraktionschefs Titus Nesper und Karl-Heinz Link am Montag beschlossene Abschaffung der preisgekrönten Oberndorfer Kiebitzschule - gegen den starken, gut begründeten Widerstand von Grünen, Freien Wählern und fünf Abweichlern aus den beiden großen Parteien.

Samtgemeinde- Bürgermeisterin Bettina Gallinat hatte Bedenken geäußert und sich der Stimme enthalten.

Der Wocker-Text dürfte wegen seiner gedanklichen Präzision und seiner politischen Leidenschaftlichkeit in die Geschichte der neuesten sozialen Bewegung in Deutschland, der Dorfschulbewegung, eingehen.

Wocker und Mitstreiter wollen ihren Kampf für die Grundschule und das Dorf fortsetzen: "Oberndorf ist die Biene im Pelz des Samtgemeindebären und jetzt erst recht gereizt."


Dobrock-Politiker Linck (SPD), Nesper (CDU)

Der vollständige Wortlaut steht hier im Netz.

Die grauen Herren -
längst eingezogen

Auf Facebook kommentiert oste.de-Leser Rainer Schurr aus Kehdingbruch die Bezugnahme der Autorin auf "Momo": "Die grauen Herren sind längst eingezogen in die Verwaltungen. Und bis wir's erkennen, haben sie ihre Arbeit längst getan."

Anerkennung vom
SPD-Spitzenmann

Ebenfalls auf Facebook zollt der Cuxhavener Vize-Landrat, Kreistagsabgeordnete, Stadt-Fraktionsvorsitzender und SPD-Bundestagskandidat Gunnar Wegener der Grünen-Ratsfrau aus Oberndorf-Hasenfleet hohe Anerkennung: "Der Text von Frau Wocker ist brillant. Er beschreibt mit sprachlicher Präzision die Probleme des ländlichen Raumes im Kampf um Erhaltung einer dörflichen, ländlichen Infrastruktur."


Gnarrenburg

Moorschützer
im Fernsehen


Schlagzeile der Bremervörder Zeitung

28. 3. 2013. Über 2.400 Bürger - 16 Prozent der Bevölkerung - haben sich per Unterschrift für die Erhaltung der Oste-Moore bei Gnarrenburg eingesetzt. Am  Donnerstag, 28. März, 19.30 Uhr, stand das Thema "Wie und warum sich die Gnarrenburger Bürgerinitiative gegen ein neues Torfwerk wehrt" auf dem Programm der N3-Sendung "Hallo Niedersachsen". Die neue Landesregierung hat den Moorschützern um Martina Leitner Unterstützung zugesagt.

Neu im Netz

> Krimis, Stör und  Fahrradwege
(Zevener Zeitung),

> Osteland: Bölsche im Amt bestätigt
(treffpunkt-sittensen.de),

> Frankreich schwebt in die Saison
(newspress.fr),

> Elmer kämpfen für ihre Dorfschule
(proelm.de),

> Auch Iselersheim für Schulerhaltung
(oste.de),

> Neue Regeln für Oste-Paddler
(treffpunkt-sittensen.de),

> Agrar-Koryphäe kritisiert Maisgas
(topagrar.com),

> Geldhahn zu für Erneuerbare?
(agrarheute.com),

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


Bremervörde

1. Seefest
an der Oste

28. 3. 2013. Vom 24. bis 25. August veranstalten die Stadt Bremervörde, die Stadtkapelle und der City- und Stadtmarketing e.V. das 1. Vörder Seefest, unmittelbar an der Oste. Das eintrittsfreie "Eventhighlight für die ganze Familie" soll spannende Mitmachaktionen für Jung und Alt, kulinarische und musikalische Leckerbissen und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bieten. Mehr...


Gastronomie

Turm vom
Nachbarn


Oberndorfer Dachdecker Mario Funke

28. 3. 2013. Ein solarbefeuertes Leuchtturmmodell, gestaltet mit einer Kettensäge aus einem Baumstamm, übergab der Neu-Oberndorfer Mario Funke, von Beruf Dachdecker, am Mittwoch seinen Nachbarn, den Oberndorfer Gastronomen Christiane und Hans Bünning. Der Turm soll nach der Eröffnung am Karfreitag die Gäste des schwimmmenden Oste-Restaurants "Ostekieker" begrüßen.

Mehr über den Saisonstart im Osteland in der rechten Spalte.


Krimiland

Friedl im
TV-Porträt


Friedl auf HeimatLive - ansehen

27. 3. 2013. Drei Oste-Krimis hat er verfasst, viele Lesungen im Krimiland Kehdingen-Oste absolviert und den Osteland-Literaturpreis "Goldener Hecht" entgegengenommen. Jetzt hat HeimatLive dem Ex-Uno-Beamten, Politologen, Autor und Sozialdemokraten Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf) ein TV-Porträt gewidmet, das seit heute hier auch online verfügbar ist. - Die nächste Lesung mit Friedl findet im Rahmen einer Veranstaltung der Neuhäuser Historienbruderschaft "Lumpenhunde" am Freitag, 12. April, 19 Uhr, in der Festhalle Neuhaus statt.


Schulen

Fatale
Folgen


Ausschnitt aus LandInForm 1/2013

27. 3. 2013. Fatale Folgen von Schulschliessungen auf dem Land beschreibt die gestern erschienene neue Ausgabe der Vierteljahrszeitschrift LandInForm, herausgegeben  von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Dazu schreibt oste.de-Leser Hans-Jürgen Pries (Wingst) auf Facebook:

"Was nutzen Forschungsergebnisse, wenn sie den zeitlichen/geistigen Horizont von Ratsmitgliedern nicht berücksichtigen, die allenfalls noch den nächsten finanziellen Engpass hinauszögern wollen? Eine Erforschung der Logikfähigkeit politischer Entscheider wäre nützlicher. Ich benutze hier bewusst den Begriff 'Entscheider' und nicht 'Verantwortlicher', was in Cadenberge entschieden wurde, ist nicht zu verantworten. Ein halbwegs logisch denkender Mensch benötigt kein Forschungsergebnis, um die Fatalität des Verlustes der einzigen Grundschule in einem Ort zu erkennen."


Osten

Fünf Jahre
Kulturmühle


So sah die Mühle bis vor fünf Jahren aus

27. 3. 2013. Mit einer Sonderseite erinnert die Niederelbe-Zeitung heute an die Gründung des Ostener Vereins Kulturmühle vor fünf Jahren. Den Aktiven um Ostepreisträger Dr. Manfred Toborg, Dr. Edda Renelt, Sabine Auf dem Felde, Horst Puttfarken und Michael Herrmann (Webmaster) ist es seither gelungen, mit Hilfe vieler anderer engagierter Ostener die 1909 erbaute Kornmühle vor dem Verfall zu retten und mit kulturellem Leben zu erfüllen.


Kulturmühlen-Gründungsvorstand 2008

Den langen Weg zur Rettung der alten Mühle beschreibt diese oste.de-SONDERSEITE.


Oberndorf / Cadenberge

Schulkampf
in TV & Funk


Protestparole an Oberndorfer Schaufenster

27. 3. 2013. "Oberndorfer kämpfen um ihre Schule" - unter diesem Titel berichtet der TV-Sender HeimatLive jetzt  auch auf Facebook über den Schulkampf an der Oste.


Hörfunkbeitrag hier anhören

26. 3. 2013. Ein Hörfunk-Beitrag von Jasmin Schönberger für Nordwestradio über die gestern beschlossene Schliessung der Kiebitzschule in Oberndorf steht hier im Netz. In der Ankündigung heisst es: "Eltern, Vereine und Kinder haben gekämpft und demonstriert - genützt hat es am Ende wenig. Die Kiebitzschule Oberndorf in der Samtgemeinde Am Dobrock wird geschlossen. Das beschloss der Samtgemeinderat am 25. März 2013 und machte damit den Weg für einen Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen frei. Rund 60 Kinder sind von der Schulschließung betroffen."

Nachschlag
im Netz


Protest gegen Politik à la Nesper, Link & Co.

26. 3. 2013. Nach dem Cadenberger Schulschließungsbeschluss am Montagabend ist eine heisse Debatte entbrannt. Die langjährige Elternvertreterin Sigrid Beyer (Osten) etwa äußert sich in unserer rechten Spalte zu der Frage, wie es in Oberndorf weitergehen soll. Auf Facebook zollt heute die Kehdinger SPD-Kreistagsabgeordnete Martina Pfaffenberger (Foto) den protestierenden Eltern Respekt für ihren Einsatz für die Erhaltung der Kiebitzschule: "Engagierte Bürger wehren sich," schreibt die Sozialdemokratin aus Wischhafen: "Tolles Beispiel!"

Ebenfalls auf Facebook geht der Cuxhavener SPD-Kreispolitiker und Bundestagskandidat Gunnar Wegener (Foto) auf die Wurzel des Übels ein, zu unzureichende Finanzausstattung des abgelegenen ländlichen Raums: "Ich glaube nicht, dass Rot-Grün in Niedersachsen den Zukunftsvertrag fortsetzen wird. Wir brauchen aber eine Antwort auf die Frage, wie wir in unseren Dörfern und Städten abseits von Metropolen gleichwertige Lebensverhältnisse sichern.

Und wir brauchen dafür eine andere Finanzausstattung gerade in den Regionen, die vom demografischen Wandel besonders betroffen sind. Dazu gehört neben Südniedersachsen auch unser Landkreis Cuxhaven. Der Abbau von kommunaler Infrastruktur kann immer nur ein Mittel sein!"


Enttäuscht: Oberndorfer Bürgermeister Horeis

Hans-Jürgen Priess bemerkt auf Facebook: "Kurzfristiges Denken hat viele Lokalverwaltungen in die jetzige finanzielle Lage gebracht. Nun soll der 'Zukunftsvertrag' als alternativlose Möglichkeit dazu dienen, kurzfristig weiter zu stümpern. Hier handelt es sich nicht mehr um Verwaltung, das ist einfach nur noch Abwicklung. Zu befürchten ist, das nur die Kurzfristigkeit des Denkens in den Verwaltungen ALTERNATIVLOS ist.“

Ebenso "tief enttäuscht" wie bereits in der Sitzung der Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis äußert sich heute auf Facebook Peter Stock (Foto), seit 2006 Neubürger in Oberndorf. Er schreibt auf Facebook: "Mein Leben lang bin ich Lehrer gewesen und wollte eigentlich zu dem, was bei der Sitzung des Samtgemeinderates der Samtgemeinde am Dobrock vom 26. 3. 2013 passiert ist, nichts sagen; aber das geht nicht! Die Vorgänge sind einfach zu schlimm.

Es sollte über ein „Eckpunkte-Papier“ abgestimmt werden, das dazu bestimmt war, Kosten der Samtgemeinde einzusparen. Schon die Anlage des Eckpunkte-Papiers schreit zum Himmel. Allein die Idee, die Schließung einer Grundschule als eine „Ecke“ in einem Atemzuge mit der Schließung von Außenstellen der Verwaltung (eine Lappalie) zu nennen, zeigt eine bodenlose Ignoranz von betonköpfigen Abgeordneten in Bezug auf die Kinder unserer Gemeinde. Während der ganzen Debatte über die Schließung der Grundschule Oberndorf ist 23-mal (wirklich gezählt) das Wort „ Kind“ gefallen, dafür aber mehr als
150- mal (dann habe ich aufgehört zu zählen) das Wort „Euro“. Nichts dokumentiert besser das Menschenbild der beiden großen Ratsfraktionen, was das Kostbarste angeht, das wir haben, unsere Kinder. Es sollte für jeden, besonders für jeden Abgeordneten, der sich dafür hat wählen lassen, für andere Menschen zu sorgen, ein Tabu sein, sich an dem Wohl von Kindern zu vergreifen.

Wenn man schon meint, über eine Schule sprechen zu müssen, dann bitte nicht in einem Unterpunkt zum 6. Tagesordnungspunkt, sondern getrennt von allem anderen in einer separaten Sitzung. Es ist wohl selbstverständlich, dass man sich hierzu besonders gut vorbereitet, alle Konsequenzen überlegt und alle Alternativen auslotet. Das Wort „alternativlos“ ist ein sehr beliebtes Politikerwort und zeugt nur von deren Denkfaulheit oder Machtbewusstsein.

All das Selbstverständliche ist hier nicht geschehen; erst während laufender Sitzung hat man die zur Schließung anstehende Schule benannt (warum wohl?) und dabei die wohlbegründete Meinung eines Fachausschusses mit Hilfe der Niedersächsischen Gemeindeordnung ausgetrickst.

Ich denke, die meisten Abgeordneten haben Kinder, die eine Grundschule besuchen oder besucht haben. Wissen sie denn nicht mehr, wie gern sich ein Kind mit seiner Schule identifiziert, mit einer Schule im unmittelbaren Bereich seines kleinen Lebens, ist stolz darauf und möchte vielleicht auch einmal am Nachmittag hingehen, wenn etwas los ist. Es gibt keine bessere Vorraussetzung für ein stressfreies Lernen, wenn eine Schule so etwas, wie eine zweite Heimat für das Kind wird. Wissen das Abgeordnete nicht oder wollen sie es nicht wissen? Sie wollen es wohl nicht wissen; früher hat man Menschen mit ausschließlich auf das Geld fixiertem Blick als Pfeffersäcke bezeichnet.

In der pädagogischen Literatur wird zur Zeit die Idee propagiert, den seit langem überkommenen Brauch des morgendlichen Schulbeginns um 8.00 Uhr nach hinten zu verlegen, um den Lernprozess besser dem biologischen Rhythmus des Menschen anzupassen. Was wird mit den Oberndorfer Kindern gemacht, man zwingt sie zu noch früherem Tagesbeginn, nur um sie in stundenlanger Zickzacktour (der Transport soll ja möglichst niedrige Kosten verursachen) durch die Gegend zu fahren! So etwas überlegt man vorher und nicht im Nachhinein!!

Alle politischen Parteien haben sich Bildung auf ihre Fahnen geschrieben: „Wir müssen mehr Geld für Bildung zur Verfügung stellen.“ - Richtig – Es gibt auch Geld in der Samtgemeinde am Dobrock, man muss nur die Prioritäten anders setzen. Aber ich wiederhole mich, wenn ich sage: Kinder sind TABU! Kinder haben keine Lobby, nur ihre Eltern und denen droht man mit dem Hausrecht, wenn sie ihren Unwillen kundtun.

Es gibt eine Untersuchung aus 2011, darin wird den Kindern im Landkreis Cuxhaven gute Medienkompetenz, aber schlechte kulturelle Kompetenz bescheinigt. Medienkompetenz ist im Beruf unverzichtbar, kulturelle Kompetenz aber macht den Menschen zum Menschen. So etwas erwirbt man im Allgemeinen in der Schule, einer Schule die alles nur Denkbare auf diesem Gebiet leistet. Das ist oberste Priorität, nicht ein Schwimmbad, „in dem wir nachmittags auch mal baden können“. Und damit das so finanziert werden kann, nehmen wir lieber den Cadenberger Schülern ihre Schulbibliothek weg – sie haben ja genug Medienkompetenz!"


Gebietsreform

Von Tostedt
bis Balje?

26. 3. 2013. Immer bürgerferner, immer vermessener werden die Pläne von Rotstift-Strategen für Zusammenschlüsse von Kreisen und Gemeinden. Jetzt hat ein Experte den Vorschlag präsentiert, die Kreise Harburg und Stade zusammenzulegen - dann lägen die Quellen der Oste (bei Tostedt) und die Mündung (bei Balje, Kreis Stade) im selben Landkreis. Mehr im Stader Wochenblatt.

Dazu schreibt Rolf Geffken auf Facebook: "'Experte'? Er sollte dann gleich die Abschaffung der Landkreise verlangen. Schon der LK Cux hat etwa die Grösse des Saarlandes. All diese 'Experten' haben noch nie in Art. 28 GG geschaut. Dort geniessen Kommunen und Kreise verfassungsrechtlichen Schutz. Werden diese aber möglichst bis ins 'Unendliche' vergrössert, gibt es keine 'kommunale Basis' mehr, die solchen Schutz nach dem Willen der Verfassungsgeber benötigen würde. Aber das scheint der Zweck solcher 'Vorschläge zu sein..."
 

Neu im Netz

> Jäger: Hasensterben im Maislabyrinth
(rotenburger-rundschau.de),

> Frankreich träumt von neuen Schwebefähren
(laprovence.com),

> Die Unterelbe im TV-Film
(ndr.de),

> Großställe spalten Bundestag und Bundesrat
(agrarheute.com),

> Maisgaserlöse lassen Bodenpreise ausflippen
(nwzonline.de),

> Rot-Grün will Großstall-Abluft filtern lassen
(umwelt.niedersachsen.de).


Youtube

Oste-Video
ist online


Szene aus dem Bertholdt-Video

23. 3. 2013. Zur Zeit unser absolutes Lieblingsvideo auf Youtube: ein großartiger Werbefilm für Osten und die Oste, zusammengestellt von dem Kleinwördener Profi-Lichtbildner Gerd Bertholdt (www.berthof.de) aus Dutzenden seiner besten Fotos der letzten Jahre.


Schulkampf

Oste-Dörfer
protestieren

25. 3. 2013. Trotz eines Bremervörder Ratsbeschlusses über fünf Gundschulschliessungen kämpfen mehrere Dörfer weiter für den Erhalt. Elm demonstriert am 6. April, jetzt meldet sich auch Iselersheim zu Wort und fordert Sanierung vorhandener Grundschulen statt eines - teureren - zentralen Neubaus. Sehr aufschlussreicher Bericht heute in der Bremervörder Zeitung.



Seit langem vorhersehbar: der Niedergang
des ländlichen Raums - E-Book (2006)
jetzt zum kostenkosen Download hier


Neu im Netz

> Fracking: Exxon und der ROW-Landrat
(zevener-zeitung.de),

> Porträt der neuen Zoochefin Nadja Niemann
(cn-online.de),

> Saisonbeginn an der "Fährienstraße"
(kreiszeitung-wochenblatt.de),

> Neue Attraktionen an der "Fährienstrasse"
(kreiszeitung-wochenblatt.de),

> NDR-Doku: Kleine Bauern, grosse Bosse
(topagrar.com).



Oste-KZ

Neue Ära in
Sandbostel


Britisches Luftbild des Lagers Sandbostel (1945)

23. 3. 2013. Durch ehrenamtliches Engagement wurde das einstige Kriegsgefangenenlager und Ausweich-KZ in Sandbostel an der Oste dem Vergessen entrissen - unter anderem dank des Engagements des Pädagogen und Historikers Dr. Klaus Volland, das 2005 mit dem Oste-Kulturpreis geehrt wurde. Ende April wird dort nun in Anwesenheit eines Vertreters der Bundesregierung eine international beachtete Dauerausstellung eröffnet, für die jährlich mehr als 10.000 Besucher erwartet werden. Ausführlicher Bericht über den künftigen Lernort an der Oste in der Bremervörder Zeitung.

Zum Thema:

> Kannibalen im Stalag XB
(spiegel.de).


Archäologie

Sensation
im Ostetal


325.000 Jahre alt: Steinwerkzeug aus Burgweg

23. 3. 2013. Bekannt war der kleine Ort Blumenthal - bei Burweg (Samtgemeinde Oldendorf) am Rande des Ostetals - bisher allenfalls durch den Historienkrimiu "Anna aus Blumenthal" von Ostepreisträger Dietrich Alsdorf. Jetzt wird aus dem Dorf eine archäologische Sensation gemeldet: Mehr als 325.000 Jahre alte Steinwerkzeuge haben der Stader Kreisarchäologe Daniel Nösler und ein Mitarbeiter in sieben Metern Tiefe in einer Sandgrube entdeckt.

Die Funde gehören zu den ältesten in Norddeutschland und haben ein ähnliches Alter wie die berühmten altsteinzeitlichen Speere aus Schöningen, wie der NDR auf seiner Website meldet. Mehr zum Thema auch auf der Website des Landkreises Stade.

Neu im Netz

> Besucher-Boom auf Gnarrenburger Moorhof
(zevener-zeitung.de),

> Ostertourismus: Cuxland gut ausgelastet
(nez.de),

> Hechthausen: Kulturkreis setzt Akzente
(nez.de),

> Welche Dorfschulen können überleben?
(shz.de).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


Brobergen

Fährbetrieb
ab 29. April


Fähre Brobergen auf Osteland-Großplakat

23. 3. 2013. Ein Einbruch im Fährkrug und die Entgegennahme des Goldenen Hechts der AG Osteland zählten zu den Tief- und Höhepunkten der letzten Monate für den Fährverein Brobergen (siehe Vereins-Blog), wie Vorsitzender Günter Schimkatis jetzt in der Hauptversammlung berichtete. Erst am 29. April kann, wetterbedingt, die diesjährige Fährsaison beginnen. Pfingsten soll der neue 42-Meter-Bootsanleger feierlich eingeweiht werden.

Der Fährverein, verantwortlich für eine der wichtigsten Attraktionen an der Deutschen Fährstrasse, ist Mitglied der AG Osteland. - Alle früheren oste.de-Berichte (seit 2005) über die Rettung von Fährhaus und Fährstelle vor der damals geplanten und durch eine Bürgerinitiative verhinderten Ausdeichung stehen auf dieser Archivseite. Sehenswert: ein Youtube-Video über den Fährverein von Claus List.


Hemmoor

Grüne
in Weiß


White Dinner in Neuhaus (2011)

23. 3. 2013. "Das kleine Weiße anziehen", rät der Grünen-Ratsherr Axel Degwitz, wenn am 4. Mai ab 17 Uhr auf dem Rathausplatz in Hemmoor - nach dem Vorbild unter anderem von Neuhaus (siehe SONDERSEITE) - das erste "White Dinner" stattfindet. Informationen gibt's auf der Hemmoorer Grünen-Website und auf diesem Merkblatt.


Hemmoor

Tour auf der
Fährstraße


Jubiläumsstempel zur 100-Jahr-Feier

23. 3. 2013. Am  Donnerstag, 15. August, macht die Hemmoorer SPD-AG 60 plus ihren Jahresausflug auf der Deutschen Fährstraße in die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld. Anlass ist das 100-jährige Bestehen der "Schwesterfähre" Rendsburg - Osterrönfeld.


Kommt zum Klönschnack: Gunnar Wegener

Bereits am Donnerstag, 18. April, 15 Uhr, spricht SPD-Bundestagskandidat Gunnar Wegener (Cuxhaven) beim Klönschnack der SPD-AG 60 plus  im Festhaus Osteland. Am Mittwoch, 24. April, 19 Uhr, stellt sich der Kandidat in der Ostekrone in Hechthausen vor.

Kinderbetreuung ist das Thema einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Hemmoor am Montag, 3. Juni, 19.30 Uhr,  im Hotel Fährkrug in Osten.


Schulkampf

Signale aus
Hannover


Kiebitzschul-Kinder (beim Tag der Oste 2013)

22. 3. 2003. Neue Wendung im Schulkampf an der Oste? Nach mehreren Gesprächen mit Vertretern der neuen rot-grünen Koalition in Hannover - unter anderem mit dem Cuxhavener Landtagsabgeordneten und Sozialexperten Uwe Santjer (Foto) - meinen einige der Mutbürger vom Fluss wieder Hoffnung schöpfen zu dürfen.

Die SPD-Bezirkschefin Petra Tiemann hat sich mittlerweile mit Gesprächen im niedersächsischen Innen- und Kultusministerium in die Suche nach Lösungen eingeschaltet. Örtliche SPD-Akteure wiederum haben bereits das unzweideutige Signal aus Hannover bekommen, dass unverlangte Festlegungen auf konkrete Einsparungen, insbesondere spektakuläre Schulschließungen, "nicht zielführend" seien.

Einige in der Regierung befürchteten offenbar, dass der Schulkampf an der Oste Zukunftsverträge generell in Misskredit bringen könne. Andere halten die Schließung einer vorbildlichen Grundschule mit ausreichender (!) Schülerzahl für "politisch nicht begründbar".

Unter Mitgliedern des hiesigen SPD-Unterbezirksvorstands - Vorsitz: die neue Staatssekretärin Daniela Behrens - scheint die Meinung vorzuherrschen, Sozialdemokraten gehörten an die Seite der demonstrierenden Eltern. Dem Schulprotest fühlt sich vor allem der Gewerkschafter und SPD-Bundestagskandidat für das Cux- und Osteland, Gunnar Wegener (Cuxhaven), verbunden.

Wegener: Solidarisch
mit Oberndorfer Eltern


Sozialdemokrat Wegener (auf youtube)

Auf eine Einladung des Oberndorfer SPD-Ratsherrn Oliver Elsen, bei der Demo am Montag in Cadenberge mitzumarschieren, antwortete Wegener am Freitagabend auf Facebook überaus freundlich: "Würde ich gerne, um Solidarität zu zeigen." Er sei am Montag aber leider in Urlaub.


Oberndorf / Dobrock

Feuerwehr
rückt aus


Protest-Aufkleber für die Montagsdemo

22. 3. 2013. An der Demo am Montag in Cadenberge für die Zukunft der Grundschulen und damit der Dörfer beteiligt sich auch die Oberndorfer Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen. Auch in der weiteren Umgebung findet die Aktion Interesse. In mehreren Feuerwehren der Region gärt es.

Die Freiwilligen rechnen damit, dass sie wegen eines im Zukunftsvertrag besiegelten Spardiktats und der Haltung von Rotstift-Hardlinern wie dem CDU-Fraktionsvize und Bülkauer Bürgermeister Manfred Schmitz (CDU) weiterhin mit teils veralteten Ausrüstungen in die Einsätze fahren müssen. Unter Feuerwehrmännern der Samtgemeinde wird daher bereits seit Tagen über einen weiteren - eigenen - Protestzug der Uniformierten nach Cadenberge nachgedacht.


Ostepreisträger Peter Wortmann

Die Oberndorfer Eltern finden unterdessen weitere Verbündete. Aus Oldendorf schreibt Ostepreisträger Peter Wortmann, früher Lehrer an der preisgekrönten Grundschule in Estorf, an die "lieben Oberndorfer": "Ich bewundere euren Schwung beim Kampf gegen die unzulänglichen Sparversuche der Samtgemeinde, die in dem 'Zukunftsvertrag' die Zukunft Oberndorfs kaputtsparen wollen. Ich bin am Montag gegen 18 Uhr zur Demo in Cadenberge (Fa. Krethe) dabei und bringe vier tragbare Tafeln eines Zuges mit, Motto: 'Der Zug ist noch nicht abgefahren - wir behalten unsere Schule!'"


Aufruf zur Demonstration in Cadenberge

Aus Kehdingbruch schreibt Uwe Heins auf Facebook: "Hierfür lohnt es sich, auf die Straße zu gehen! Wenn der heutigen Regierung schon das allgemeine Wohl des Volkes nicht interessiert,so sollte sie NIE vergessen, daß die Kinder - und nur diese - unsere ZUKUNFT bedeuten! Hier zeigt der BÜRGER seinen Willen! Er lebt selbst und will nicht mehr gelebt werden!"

Hans-Jürgen Pries kommentiert ebenfalls auf Facebook: "Die kommunale Selbstverwaltung hat sich durch übermäßigen Gebrauch von Kassenkrediten selbst ihrer Handlungsfähigkeit beraubt. Das ist unstrittig. Auch wir Bürger haben da nur zugesehen. Dass sich die gleiche Verwaltung nun kreativlos durch das Schliessen von Dorfschulen auch noch selbst ad absurdum führt, darf vom Bürger nicht mehr übersehen werden. Bei Knappheit der finanziellen Möglichkeiten bleibt doch nur noch das Engagement der Bevölkerung, und das wird hier mittels Schulschliessungen von Volksvertretern mit Füssen getreten."

BUND würdigt
Dorfschulen

22. 3. 2013. In die Debatte um die Zukunft der Dorfschulen (und damit der Dörfer) an der Oste hat sich gegenüber der Presse auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eingeschaltet. Der Cuxhavener Kreisvorsitzende Georg Ramm (Foto) schreibt aus Anlass der Schliessungspläne für die Oberndorfer Kiebitzschule (Umweltschule in Europa) wörtlich:

"Schulen sind für viele Orte in der Fläche nicht nur Lernort für Kinder, sie bringen 'Leben' in den Ort. Gerade in kleinen Orten profitieren die noch verbliebenen Geschäfte hiervon. Zudem öffnen sich derzeit kleinere Schulen und werden zu Kultur- und Bildungsstätten für Erwachsene. Ein flächendeckendes, ortsnahes Schulangebot eröffnet zudem viele Initiativen einerseits durch Einbeziehung örtlicher Kompetenz andererseits durch den Schulunterricht in der Heimat.

Die Mittelknappheit vor Ort hat zudem viel Eigeninitiative generiert, und viele Bürger die Schule zu ihrem Projekt werden lassen. Mit Initiativen wie 'Schüler-Uni' und 'Grünes oder blaues Klassenzimmer', Ferienspaß-Aktionen u. v. a. m. ist viel Potential einer Weiterentwicklung gegeben.

Jede Schule, die geschlossen wird, ist eine zuviel, gilt auch hinsichtlich der Dorf (Gemeinde-) Gemeinschaft, denn von hier aus können solidarische Entwicklungen einsetzen bei zunehmender Knappheit öffentlicher Mittel, zu geringer Einkommen und Herausfall aus dem sozialen Netz.

Der BUND sieht in der Schließung von Schulen, genauso wie in der Zusammenlegung von kommunalen Einheiten, einen Verlust demokratischer Strukturen."


Lamstedt

Auch SPD
gegen Fusion


Wahlwerbung für Andreas Wehber

22. 3. 2013. Während die Samtgemeinde Am Dobrock für eine Fusion kämpft und dafür sogar eine Grundschule opfern will, besteht die benachbarte Samtgemeinde Börde Lamstedt auf ihrer Selbstständigkeit. Dafür streitet auch der parteilose Kreisbeamte Andreas Wehber, der im Wahlkampf um das Amt des Samtgemeindebürgermeisters von der SPD unterstützt wird - siehe den neuen Lamstedter SPD-Bürgerbrief.


Massentierhaltung

Rot-Grün
legt los


Rotenburger Politiker Twesten und Wölbern

22. 3. 2013. Zwei AG-Osteland-Mitglieder im Rotenburger Kreistag, Elke Twesten (Grünen-MdL) und Bernd Wölbern (SPD), wollen eine Resolution gegen Massentierhaltung an Wümme und Oste auf den Weg bringen - siehe Bericht in der Rotenburger Rundschau.

Unter der Überschrift "Einmal gefolterte Pute, bitte" stellt SPIEGEL ONLINE eine Diplomarbeit über "Zustände in der Massentierhaltung" vor.


Schwebefähren

Karfreitag
Saisonstart


Website der Schwebefähre Osten - Hemmoor

22. 3. 2013. Die Schwebefähre Osten - Hemmoor startet wie jedes Jahr am Karfreitag in die neue Saison. Bereits im Vorfeld hat ein Team des NDR-Fernsehens auf der Gondel gedreht. Der Beitrag soll am Sonntag, 24. März, um 19.30 Uhr in "Hallo Niedersachsen" und am Ostermontag, 1. April, um 17.15 Uhr in der Sendung "Nordtour spezial" zu sehen sein.

Mehr...

Britische Schwebefährenfreunde machen mobil: Im walisischen Newport haben 2800 Menschen eine Petition für einen ganzjährigen Betrieb der dortigen Schwebefähre unterzeichnet. Mehr in der Zeitung South Wales Argus. - Neues von der Mutter aller Schwebefähren: An der ältesten Schwebefähre der Welt bei Bilbao, einer Weltkulturerbestätte der Unesco, können Besucher jetzt für zwei Euro ein Audioguide-Gerät ausleihen, das über die Geschichte des Bauwerks wahlweise auf Spanisch, Englisch, Französisch und Baskisch informiert. Der Vortrag dauert 45 Minuten. Mehr in der Zeitung El Correo.

Alles über die Schwebefähren der Welt in unserem Kanal FÄHRSTRASSE und auf unserer internationalen Schwebefähren-Website schwebefaehre.org.


SPD

Film zum
Jubiläum


100 Jahre SPD auf Youtube: Teil 1, Teil 2

22. 3. 2013. "150 Jahre Sozialdemokratie" ist das Thema einer Ausstellung im Rathaus der Stadt Cuxhaven, die noch bis zum 14. April zu sehen ist - Bericht in den Cuxhavener Nachrichten.

Auf Youtube ist ein bewegender zweiteiliger Film mit dem Titel "Wenn du was verändern willst..." zum SPD-Jubiläum zu sehen: Teil 1, Teil 2.

Die Auseinandersetzungen innerhalb der SPD-Ratsfraktion in der Stadt Hemmoor um Offene Briefe eines Ratsherrn scheinen beigelegt - nach einer mehrstündigen Aussprache samt Kritik und Selbstkritik. Ausführlicher Bericht auf spd-hemmoor.de.


Schulkampf

Fast wie der
Rütli-Schwur


Abstimmung im Oberndorfer Gemeinderat

20. 3. 2013. Der Schulkampf zwischen Elbe und Weser eskaliert, nachdem die IHK Stade mahnend auf die drohende Schließung von 50 Prozent der Grundschulen und das dadurch beschleunigte "Ausbluten" der Dörfer hingewiesen hat. Der stärkste Widerstand geht zurzeit von zwei lebendigen, mutigen "Tigerdörfern" an der Oste aus: Oberndorf unter Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) und Bremervörde-Elm unter Bürgermeister Erich Gajdzik (CDU).


Darstellung des legendären Rütlischwurs

Einstimmig hat der Oberndorfer Rat - unter dem Transparent "Wir sind das Volk" - gestern abend der Schulschliessung und dem sog. Zukunftsvertrag seine Zustimmung verweigert.

Bei der Abstimmung erhoben die Ratsdamen und -herren nicht nur die Hand, sondern standen auch auf, um die Bedeutung dieses Augenblicks für die Zukunft des Dorfes zu unterstreichen - eine Szene fast wie der Rütli-Schwur.

Im Kampf um die Zukunft ihrer Dörfer planen Oberndorfer und Elmer am 25. März und am 6. April Demonstrationszüge in Cadenberge bzw. in Bremervörde. Die Elmer rechnen mit 1000 Teilnehmern.
.
Mitfahrmöglichkeit zur Demo am 25. März in Cadenberge ab Grundschule Oberndorf, Abfahrt 18 Uhr. Anmeldung bitte bei Harald und Birgit Säland, Tel. 04772-860564, damit die Busgröße geplant werden kann.
.
Mehr in der rechten Spalte.


Neu im Netz

> Neue Kanu-Regeln für Obere Oste
(brv-zeitung.de),

> Auch  Imker gegen Vermaisung
(nwzonline.de),

> Verband: Maisgas-Anlagen vor dem Aus?
(agrarheute.com/ah-home),

> Tourismusrekord im Oste-Wümme-Kreis
(treffpunkt-sittensen.de),

> Hemmoorer Chor singt an der Oberen Oste
(treffpunkt-sittensen.de),

> CUX kämpft um Internet-Förderung
(nordsee-zeitung.de),

> Osteland: Hoffnung auf den HVV
(cn-online.de),

> Land gibt Oste-Hamme-Kanal ab
(nlwkn.niedersachsen.de).

Dank an Kurt Ringen u. a.


AG Osteland

Gut aufgestellt
in das 10. Jahr


Bölsche (r.) dankt Auf dem Felde in Gräpel

19. 3. 2013. Mit einstimmig im Amt bestätigten Vorstandsmitgliedern, steigenden Mitgliederzahlen, soliden Finanzen und einem vielfältigen Programm geht die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. in das zehnte Jahr ihres Bestehens. Einen Rekordbesuch von rund 90 Teilnehmern aus drei Landkreisen verzeichnete der Verein bei seiner Jahreshauptversammlung im Gasthof Meier in Gräpel.

Unter den Themen: der Schulkampf an der Oste, das gerade angelaufene 1813-Gedenkjahr, zu dem Frank Auf dem Felde sprach, und die Ehrung von sieben verdienten Mitgliedern durch den Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche.

Ausführlicher Bericht in unserem Kanal OSTELAND.



Hemmoor

Power für
den HVV

19. 3. 2013. Seit Jahren ist eine HVV-Erweiterung bis ins Osteland im Gespräch (siehe unsere SONDERSEITE). Jetzt macht vor allem Hemmoor Druck.

Konkrete Zahlen liegen dem CUX-Kreis bereits für die Einführung von HVV-Zeitkarten für Hechthausen und Hemmoor vor (wir berichteten). Eine solche Lösung hält Kreistags- und Regionalausschußmitglied Uwe Dubbert (SPD) aus Hechthausen nicht für ausreichend - er verlangt auf seiner Website eine Kostenschätzung auch für Tageskarten.

"Dafür bahnt sich eine politische Mehrheit an", teilt Dubbert nun mit: "Nach inzwischen sich immer weiter verstärkenden Verlautbarungen aus der Hemmoorer Politik soll eben auch die Einbeziehung der für den Tourismus wichtigen Tageskarten in die angestrebte Tarifstruktur einbezogen werden."

Auf Initiative der Hemmoorer SPD-Grünen- BGH-Gruppe ist Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer jetzt beauftragt worden, in Sachen HVV weiter zu verhandeln. Dass das Thema jetzt "Chefsache" ist, begrüsst auch Johannes Schmidt vom Bürgerforum Hemmoor auf dessen Website. Brauer müsse nun "richtig Power" machen, fordert Schmidt.

Dubbert, Brauer und Schmidt sind auch Mitglied der AG Osteland.

Auf Facebook wird dieser Beitrag von oste.de-Leserin Ursula Ollenburg-Meyer kommentiert: "Genauso ist es! Die Einführung des HVV-Tarifes für den Landkreis Cuxhaven ist seit Jahren überfällig." Der Cuxhavener SPD-Kreistagsabgeordnete Gunnar Wegener schreibt dazu ebenfalls auf Facebook: "Für die weitere Entwicklung unsere Region ist die Einführung des HVV-Tarifs unerlässlich - wir müssen jetzt einen Weg der gemeinsamen Finanzierung finden!"


Tourismus

10000 sehen
"Ostekieker"


Fährschiff auf der Modellbauschau

18. 3. 2013. Rund 10.000 Besucher einer Rostocker Modellbauaustellung haben die Miniaturausgabe des Oberndorfer "Ostekiekers" (Website)gesehen, einer seit 24 Jahren als Restaurantschiff betriebenen früheren DDR-Fähre (Saisoneröffnung am Karfreitag).

Dazu schreibt die Regionalzeitung NNN unter anderem: "Zwei Jahre hat Modellbauer Michael Hagen aus Wittenförden bei Schwerin gebraucht, um die alte Fähre, die zu DDR-Zeiten zwischen Gehlsdorf und dem Kabutzenhof fuhr, nachzubauen. 'Ein Jahr habe ich allein für die Vorbereitungen gebraucht und dann noch ein weiteres, um das Schiff im Miniformat zu bauen', so Hagen. Besonders schön sei, wenn viele Besucher an seinem Stand vorbeikämen und sich noch an die 'Willi Schröder' erinnerten. So hieß die Fähre damals."


Öffnet Karfreitag: der Ostekieker

Das ehemalige Fährschiff - direkt neben dem 1:2-Modell der Oberndorfer Prahmfähre -  ist eine der Stationen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel und ihrer Erweiterung, des Oste-Radwegs Tostedt - Balje.


Schulkampf

Blockiert &
behindert


Oberndorfer Steuerzahler Katt (r.)

18. 3. 2013. Empörung herrscht in Oberndorf über die schnöde und schäbige Behandlung durch die Samtgemeinde Am Dobrock: Bürger schreiben engagierte und fundierte Leserbriefe (Lesetipp: Barbara Schubert und Sigrid Beier in der heutigen NEZ), laden zur  Protestversammlung (morgen, Dienstag, 19 Uhr, Gasthaus Henning) und planen einen Demonstrationszug am Montag, 25. März, 19 Uhr,  in Cadenberge (ab Fa. Krethe, wir berichteten).

Der Oberndorfer Unternehmer Hans-Heinrich Katt, zugleich einer der Aufsichtsräte der Bürgergenossenschaft, droht - als Reaktion auf die angekündigte Grundschulschliessung - der Samtgemeinde mit Gewerbesteuerentzug durch Firmenverlegung. Er schrieb gestern an die Adresse des Rates: "Ich empfehle dem GESAMTEN Gemeinderat dringend, jeden sog. Zukunftsvertrag dann abzulehnen, wenn nicht der Bestand der Grundschule in Oberndorf GESICHERT ist (nicht nur zugesagt, das glaube ich z. B. nicht mehr)."

Katt weiter: "Auch falls das nichts verhindert, was ich NICHT glaube, sollten wir weiter kämpfen und uns nicht zu einer "flauen Zustimmung" bewegen lassen! Es darf auch gern erwähnt werden, dass ich mit einigen anderen Unternehmern in Oberndorf erwäge, meinen Firmensitz SOFORT von der SG weg zu verlegen, falls weiter blind die Schulschließung in Oberndorf gefordert wird. Bei mir allein ist es immerhin jährlich ein 5-stelliger Betrag (gesamt) an Gewerbesteuer."

Im Ort verstärken sich unterdessen laut Lokalpresse "Fusionstendenzen" in Richtung Hemmoor. Cadenberger Samtgemeinde-Politiker sprechen offen die Befürchtung aus, der Zug könne "einen Waggon verlieren".


Flyer der Oberndorfer Initiative

Wie groß in Oberndorf der Unmut über die Schildbürgerstreiche der Cadenberger Schulgegner in CDU und SPD mittlerweile ist, zeigt ein internes Papier, in dem ein Oberndorfer Ratsmitglied bereits zu Monatsbeginn eine Art Sündenregister der Samtgemeinde aufgelistet hat. Darin heißt es wörtlich:

"Angestoßen durch die seit 2010 laufende Dorferneuerung hat sich hier eine sehr engagierte Bürgerschaft etabliert, die besonders auch für die Schule bereits aktiv Vorschläge, Ideen und Einsparmöglichkeiten entwickelt hat, die jedoch alle von der Samtgemeinde massiv blockiert und behindert oder einfach abgelehnt wurden:

Bau eines Biomeilers zur Heizkosteneinsparung
-> umgesetzt trotz massiver Blockadehaltung und großer Widerstände der Samtgemeinde

Konzept für eine Ganztagsschule, die die Samtgemeinde keinen zusätzlichen Cent kosten würde
-> ohne Begründung und in nichtöffentlicher Sitzung abgelehnt

Eisbärenschule: mit geringem finanziellen Aufwand ließen sich  Heizkosten in der Größenordnung von ca. 30.000 Euro einsparen
-> Ablehnung der nötigen baulichen Maßnahmen

Dämmung der Oberfenster und Gangdächer in Eigenarbeit: es würden nur geringe Kosten für das Material anfallen
-> Materialbereitstellung ist nicht möglich

Konzept für ein PPP-Projekt durch Oberndorfer, die sich zu einer Investorengruppe zusammengeschlossen haben, um sich für die Zukunft des Dorfes einzusetzen
-> ist zwar noch nicht endgültig abgelehnt, doch bereits jetzt werden zahlreiche teils fadenscheinige Hindernisse und Schwierigkeiten vorgeschoben."


Neu im Netz:

> Zeven: Personalabbau wg. Maisgas-Flaute
(finanznachrichten.de),

> Ferienfreuden auf dem Berthof an der Oste
(***-Video auf youtube.com).


AG Osteland

Neuwahl
und 1813


Osteland-Ehrennadel "Goldener Fährmann"

16. 3. 2013. Am Montag, 18. März, 19.30 Uhr, im Gasthaus Meier in Estorf-Gräpel (Foto) beginnt die Jahreshauptversammlung 2013 der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Jochen Bölsche und seiner Vorstandskollegen, turnusmäßige Nachwahlen, die Verleihung der Ehrennadel "Goldener Fährmann" an sieben verdiente Mitglieder sowie ein Vortrag von Frank Auf dem Felde.


Ostener Ortsheimatpfleger Auf dem Felde

Der Ostener Ortsheimatpfleger spricht zum Osteland-Jahresthema "1813 - 2013: 200 Jahre Ende der 'Franzosenzeit' an der Oste". Sein Bildvortrag trägt den Titel "Napoleon im Osteland - zwischen Pläsier und Malör" (siehe auch unsere Sonderseite www.1813.oste.de).

Auf der Versammlung werden auch das brandaktuelle Thema "SOS Grundschule" (Bericht: Hartmut Behrens, Oberndorf) und die Gründung eines Arbeitskreises Natur- und Landschaftschutz an der Oste - kurz: "Grünes Netz Oste" - zur Sprache kommen. Eingeladen sind alle Mitglieder der 2004 gegründeten "Lobby für die Oste".


Schulkampf

Oberndorf
protestiert


Pro-Grundschul-Demo (in Elm 2010)

16. 3. 2013. Angesichts einer akut drohenden Schließung der Kiebitzschule Oberndorf haben Schulstärkungs-Initiative, Schulelternrat und Schulförderverein beschlossen, zu einer Demonstration am Montag, 25. März, in Cadenberge aufzurufen: Vom Ortseingang aus - Fa. Krethe Wintergärten - wird es um 18.30 Uhr einen Demonstrationszug zum MarC5 geben. Dort soll ab 19 Uhr den Samtgemeinderatsmitgliedern, die für den Erhalt der Kiebitzschule stimmen wollen, ein freundlicher Empfang bereitet werden. Ab 20 Uhr werden wir als Zuhörer bei der entscheidenden Samtgemeinderatssitzung im Saal sitzen oder stehen.

In einer Presseerklärung wird das Programm der jetzt in Hannover regierenden SPD (Abschnitt "Bessere Bildung und Chancengleichheit für alle") zitiert: "Die SPD wird alle Schulen schrittweise zu Ganztagsschulen umgestalten. Denn Ganztagsbetreuung verbessert die Bildungsmöglichkeiten."

Dazu heisst es beim Schulstärkungsbündnis: "Leider betreibt die SPD-Fraktion in der Samtgemeinde Am Dobrock zusammen mit der CDU-Fraktion genau die gegenteilige Politik: Sie hat der Kiebitzschule nicht nur ein Ganztagsangebot verweigert - obwohl es zuletzt sogar kostenlos für die Samtgemeinde sein sollte -, sie möchte die Schule nun auch noch ganz schließen, um einen sogenannten Zukunftsvertrag abschließen zu können, der allerdings die Zukunft der Gemeinden im negativen Sinne besiegeln würde. Wir fragen uns, was die Versprechungen einer Landesregierung wert sind, wenn selbst die lokalen Vertreter der Regierungspartei sie ignorieren.

Auch die IHK hat in ihrer vor wenigen Tagen erschienenen Studie festgestellt, dass die Schließung von dörflichen Grundschulen zu einem Ausbluten der Dörfer führen wird. Wir hoffen, dass sich diese an sich naheliegende Einsicht nun endlich auch bei den Räten der Samtgemeinde durchsetzt. Wir in Oberndorf verbinden mit dem Begriff 'Zukunft' nämlich eine positive Perspektive und die bietet der sogenannte Zukunftsvertrag gerade nicht. Oberndorf wird mit allen Kräften um den Erhalt der Kiebitzschule kämpfen, denn es geht ja nicht nur um den Schulweg für die Oberndorfer Kinder, sondern um die Entwicklung des ganzen Dorfes. Junge Familien ziehen nicht in Orte, in denen es keine Schule gibt."

Bereits am Dienstag, 19. März, 19 Uhr, wird es eine Bürgerversammlung für Oberndorf im Gasthaus Henning in Niederstrich geben. Thema wird der sog. Zukunftsvertrag sein, über den auch der Oberndorfer Gemeinderat ab 20 Uhr abstimmen muss.

Auch in Elm soll demnächst gegen eine Schulschließung protesiert werden.

> Elm: 1000 Mann sollen demonstrieren
(marktplatz-bremervoerde.de).


Schwebefähren

Start ins
Jubeljahr


 Flyer zum Rendsburger Jubiläum - Download

16. 3. 2013. Am Donnerstag, 12. September, 17 Uhr, soll nunmehr - entgegen früheren Planungen - der offizielle Festakt zum Hundertjährigen der Rendsburger Hochbrücke samt Schwebefähre mit der Premiere eines Lichtkunstwerks stattfinden. Selbst die Schwebefähren-Freunde aus Argentinien, federführend für den aktuellen Sammelantrag auf Anerkennung als Weltkulturerbe, wollen anreisen.

Der Festakt ist Höhepunkt eines Festjahres mit Gedenkmünzen, Briefmarken und Vorträgen, das am Donnerstag, 21. März, 19 Uhr, im Hotel Pellihof mit einer Veranstaltung der Gesellschaft für Rendsburger Stadt- und Kreisgeschichte e. V. beginnt: Dipl.-Ing. Dieter Schnell, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau, spricht über "Die Rendsburger Hochbrücke und die Schwebefähre".


Rendsburger Jubiläumsredner Bölsche

Dieselbe Gesellschaft lädt am Sonnabend, 27. April, 15 Uhr, ins Rendsburger Hotel Hansen, Bismarckstraße 29, zu einem Vortrag von des AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Osten), Gründungs- Vizepräsident des Weltverbandes der Schwebefähren, zum Thema "Die Rendsburger Schwebefähre im Reigen noch bestehender Schwebefähren".


Neue Rendsburger Gedenkmünzen

Bereits angelaufen ist eine Werbekampagne mit zunächst 30.000 Flyern, die überall in Rendsburg zu haben sind und hier zum Download bereitstehen, sowie mit der neuen Internetseite rendsburger-hochbruecke.de, der alle Termine entnommen werden können.


Jubiläumsstempel von Ostens "Schwesterfähre"

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres in Rendsburg und der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld sind das Weltklasse-Ruderrennen um den eon-Hansecup und das Schützenfest in O'feld, beides findet statt am Sonnabend, 14. September, und am Sonntag, 15. September, und ist Ziel einer Wochenend-Gemeinschaftstour der AG Osteland, zu der unter renate.boelsche@gmx.de bereits Buchungen entgegengenommen werden.

An dem Wochenende besteht unter anderem Gelegenheit zur Besichtigung der Schwebefähren-Lichtkunst und zum Besuch der Ausstellung "Friedrich Voss, Erbauer der Rendsburger Hochbrücke" im Rendsburger Kulturzentrum, Arsenalstraße 2-10.

Mehr auf der Website www.schwebefaehre.org.


Bremervörde

Kampf um
das "Alt"


Protest-Aufkleber aus Bremervörde

17. 3. 2013.Haus für Haus stirbt dein Zuhause, heißt ein bekannter Denkmalschützer-Slogan. Thema Nummer eins in Bremervörde ist die Zukunft der stadtbildprägenden Kultkneipe "Alt Bremervörde", die einem weiteren Verbrauchermarkt weichen soll, dessen Konzept die Bremervörder Zeitung jetzt vorgestellt hat.

Gegen den Abriss macht, wie berichtet, eine Bürgerinitiative Front, die jetzt auch eine Website unterhält und unter anderem von Ostepreisträger Dr. Klaus Volland unterstützt wird. Eine Resolution mit Unterschriftenliste (PDF) steht hier zum Download bereit.


Oste-Presseschau

Dorf nicht
gewollt?


Neustart im Natureum (Foto: Bölsche)

16. 3. 2013. Lesetipps des Tages: Hauptthema im Osteland ist der Neustart des Natureums (siehe unten) - der Bericht von Wiebke Kramp für die Wochenendausgabe der Niederelbe-Zeitung steht hier. Ein leidenschaftliches Plädoyer für lebensfähige Dörfer hält Redakteurin Frauke Heidtmann ebenfalls in der NEZ: "Der Landkreis setzt mit seiner Verhinderungspolitik in den Dörfern falsche Zeichen."

Die Diskussion über die Zukunft der lebenswichtigen kleinen ländlichen Schulen (siehe unten) hält an. Der Bremervörder Anzeiger schreibt über die kämpferische Schulrettungsinitiative in Elm, die für ihre Demo Anfang April mit 1000 Teilnehmern rechnet. In Oberndorf, wo die Samtgemeinde bekanntlich der Gemeinde mit Schulschliessung droht, wird für eine Bürgerversammlung am Dienstag, 19 Uhr, im Gasthaus Henning geworben.

Unterdessen berichtet die NEZ über Oberndorfer "Fusionsbestrebungen in Richtung Hemmoor", wo der parteilose Samtgemeinde- Bürgermeister Dirk Brauer (Foto) versichert, dass eine Grundschule wie die in Hechthausen nicht angetastet werde: "Ich denke, die Schule wird es auch in 50 Jahren noch geben."

Hingucker Nummer eins auf der Website der Zevener Zeitung ist heute die doppelte Ölsperre nahe der Mündung der Mehde in die Oste, mit der die Folgen einer der vielen Gewässerverunreinigungen der letzten Wochen im Osteland bekämpft werden sollen. Bericht und Foto hier.

Torfabbau, Trinkwasser, Fracking - der rotgrün dominierte Rotenburger Kreistag erweist sich erneut als wachsam gegenüber den neuen Umweltbedrohungen im Oste- und Wümme-Landkreis, wie der heute online verfügbare Bericht der Rotenburger Rundschau zeigt.

Neu im Netz:

> EU: Der Agrarskandal geht weiter
(linkeblogs.de),

> Bremervörde: Ist das "Alt" noch zu retten?
(rettetdasalt.de),

> Oste: Kanuten an der Kandare
(kreiszeitung.de).


Krimiland

4 x "Unser
Geheimnis"


Werbezettel für das neue Stück

15. 3. 2013. Die Theaterfreunde im Krimiland Kehdingen-Oste können sich auf ein neues Stück freuen: "Unser Geheimnis" kommt aus der Oberndorfer Theaterwerkstatt um Hartmut Behrens (Text und Regie). Über den Inhalt ist zu erfahren: Ein Drogenfahnder ist verschwunden, die Mordkommission ermittelt in einem Zirkus, einem Therapieprojekt für ehemalige Drogenabhängige. Dort herrscht Schweigen, wenn die Polizei kommt, aber lebensgefährlicher Streit, wenn sie weg ist. Eine spannende Story mit abgedrehten Charakteren und einem überraschenden Ende.

Es spielen: Svea Christiansen, Jasmin Horeis, Marlitt Janssen, Jana Guthahn, Sabine Matern, Hanne Oellrich, Marvin Krüger, Mitja Siep. Termine: Fr, 12. April, Osteland-Festhaus, Osten, Vvk: Buchladen Flaig, Hemmoor; Fr, 19. April, Zur Linde, Wingst - Vvk dort, Sa, 20. April, Seelandhallen, Otterndorf - Vvk dort, Fr, 26. April, Haus der Jugend, Cuxhaven - Vvk dort.

Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr. Karten kosten 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.


Natureum

Ab sofort:
Version 2.0


Begehbares Luftbild: Bölsche steht auf Oste

15. 3. 2013. Seit heute, 11 Uhr, präsentiert sich das Natureum Niederelbe in neuem Glanz und mit einer neuen Dauerausstellung. Zur Eröffnung konnte Leiterin Dr. Clivia Häse über 200 geladene Gästen begrüssen. Immer wieder war zu hören: Der 2011/12 geführte Kampf (siehe SONDERSEITE) um das Kleinod am Start bzw. Ziel des Oste-Radwegs hat gelohnt. Der Oste ist übrigens eine kleine interaktive Sonderschau inmitten der neuen Dauerausstellung zum Thema Elbmündung gewidmet. Zu den Blickfängen der Ausstellung zählen ein Walskelett, ein Störpräparat und eine begehbare Luftaufnahme der Elbe/Oste-Region.


Oste-"Störvater" Schütz mit Stör-Präparat

Landrat und Hausherr Michael Roesberg (Stade) begrüsste viele Natureum-Förderer - von den Vertreter der Zuwendungsgeber, Kommunen und Baufirmen bis hin zu Sponsoren und Ehrenamtlichen, unter anderem den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Roesberg: "Alle Landräte lieben die AG Osteland."

Selten nur waren auch so viele Oste-Kulturpreisträger bei einer einzigen Veranstaltung versammelt. In Balje gesehen: Volker von Bargen, Caspar Bingemer, Gerald Bruns, Jörn Freyenhagen, Ursula Holthausen, Wiebke Kramp, Günter Lunden, Walter Rademacher, Nikolaus Ruhl, Christian C. Schmidt, Ursula Schroeder, Wolfgang Schütz und Walter Zeeck.

Mehr über die Eröffnung in unserem Kanal FÄHRSTRASSE.

Jetzt online verfügbar: ein 5-Minuten-Video über das "Natureum 2.0" an der Ostemündung.

> NDR über das Natureum
(ndr.de),

> Natureum rundum neu gestaltet
(nez.de).


Elm / Oberndorf

Tigermütter,
Tigerdörfer

15. 3. 2013. Es gibt Tigermütter, die kämpfen für ihre Kinder - bis zum Letzten.

Und es gibt Tigerdörfer, die streiten für ihre Grundschule - ebenfalls "bis zum Letzten", wie der mutige Elmer Bürgermeister Erich Gajdzik (CDU) verspricht, dessen Dorfgemeinschaft gestern abend (VIDEO) beschloss, am 6. April mit "1000 Mann" nach Bremervörde zu ziehen, wo sich am Tag des großen Gewerberingfests leicht Ortsdurchfahrt und und Ostebrücke blöckieren lassen.

Eine leere Drohung? Bereits 2010 waren in Bremervörde-Elm 1000 Bürger (im Regen!) für ihre Schule auf die Straße gegangen! Die Eltern riefen: "Wer Schulen schließt, wird abgewählt" und "Lasst unsere Schule im Dorf" - siehe Bericht im Online-Archiv der Bremervörder Zeitung. Sie wissen: "Wenn die Schule stirbt, stirbt das Dorf." Und sie sagten gestern abend: "Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

Protest rührt sich auch in Kuhstedt bei Gnarrenburg (wahrscheinlich erfolgreich!) und vor allem in Oberndorf, wo sich die Gemeinde unter Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) vor demselben Problem sieht. Auch dort planen die Eltern - die gestern durch Beobachter in Elm vertreten waren - eine Demonstration gegen die Samtgemeindepolitiker in Cadenberge.


Pflichtlektüre: IHK-Schulatlas - PDF hier online

Gestern bekamen die Schulretter in den Ostedörfern Beistand von unerwarteter Seite: Die IHK Stade appellierte an die Politik, die Voraussetzungen für die Erhaltung kleiner Dorfschulen zu verbessern. "Das Land soll die Kriterien für den Weiterbestand einer Grundschule herunterschrauben. Man müsse auf der Fläche andere Maßstäbe annehmen als in einer Großstadt wie Hannover" (Stader Tageblatt, Freitagausgabe). Ausführliche Berichte in der rechten Spalte.


Dorfschul-Schlagzeile im Stader Tageblatt

Auf Facebook diskutieren oste.de-Leser auf die drohenden Schulschliessungen im ländlichen Raum. Kerstin Wulff schreibt: "Gerade eine solch hervorragende Grundschule wie die Kiebitzschule kann und darf nicht dem Sparwahn zum Opfer fallen!" Rainer Schurr meint: Die '1,8fachen' Hannoveraner fordern von den ländlichen Regionen die Quadratur des Kreises ein und scheinen dabei nicht zu bedenken, dass diese Infrastrukturen für unsere Kinder Investitionen für Erträge in der Zukunft sind. Bei der immer intensiver geführten ‚Welteliten-Diskussion‘ sei mir allerdings auch folgender Exkurs erlaubt: einst gab es in Deutschland eine 'Kornkammer', vielleicht ist der Elbe-Weser-Raum bereits als 'Maiskammer' vorgesehen. Dann brauchen wir dort keine Grundschulen mehr, sondern allenfalls solche für Landbau und Maschinenkunde." Mehr zum Thema auf Facebook...


Wassersport

Ehrung für
den Käpt'n


Verdienste um den WSCO: Walter von der Fecht

14. 3. 2013. Früher war er Kapitän des  Seebäderschiffs "Wappen von Hamburg", in seiner Freizeit segelt er seine "Wappen von Osten" (Foto), das schöne und stolze "Flaggschiff" des Wassersportclubs Osten (WSCO), das seit Jahren unweit der Schwebefähre liegt und dessen Anblick die Besucher erfreut. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert gehört Walter von der Fecht nunmehr dem WSCO an. Viele Gäste von auswärts lernten den stets freundlichen und hilfsbereiten Fahrensmann kennen, wenn er Gastlieger am Vereinsanleger begrüßte, wo der Käpt'n des großen Helgolandfahrers in seiner Freizeit das Liegegeld von den Skippern der kleinen Hobbyboote kassierte und den Oste-Besuchern gute Tipps gab. Am Donnerstag beschloss die WSCO-Jahreshauptversammlung im Clubhaus am Fluss einstimmig, den 79-Jährigen zum Ehrenmitglied zu ernennen.


Neu gestaltet: die Website der Wassersportler

Mit derselben Ehrung überraschte Versammlungsleiter Dr. Manfred Toborg (Foto, r.) den AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Osten), der in der Versammlung über die Arbeit des Blauen Netzes Oste informierte - vom 2. Störfest, das im Mai gemeinsam mit dem Bootsclub in Bremervörde-Elm gefeiert wird, über das große "Absegeln / Abmotoren" mit Freunden von der gesamten Niederelbe im Herbst bis hin zu einer Neuauflage des Osteland-"Hafenführers" für Wassersportler.

Zuvor hatte Dr. med. Toborg als Stellvertreter des erkrankten Vorsitzenden Niels Dehde über das vielfältige Vereinsjahr berichtet. Daraus ragten hervor der von Ursel Freistadt maßgeblich mitorganisierte Skipperball 2013 im Osteland-Festhaus mit einem Rekordbesuch, der Aufbau einer Jugendgruppe durch Segelwart Norbert Gausling, die traditionelle Lampionfahrt und ein Fachvortrag des renommierten Wassersportjournalisten Michael Herrmann.

Dem Kassenwart Andreas Schläfer bescheinigte der nahezu schuldenfreie Verein ebenso hervorragende Arbeit wie dem Schriftführer Johann Bohmbach. Mehr auf der von Karl-Heinz Brinkmann ansprechend gestalteten Website des Vereins und auf der Osteland-Seite Blaues Netz Oste.


Oste / Wümme

Regeln mit
Pegeln

14. 3. 2013. Strenge - vielleicht sogar zu strenge? - Regeln für Bootsfahrer auf der Oberen Oste und der Wümme hat jetzt der Rotenburger Kreistag verabschiedet. Betrunkene, gröhlende Horden von nichtorganisierten Paddlern in nicht gekennzeichneten Booten, die trotz roten Pegelstands bei Niedrigst- oder Höchstwassers die Fluss-Flora und Fauna schädigen - das soll der Vergangenheit angehören.

Ausführlicher Bericht und Leserdiskussion auf der Website der Rotenburger Rundschau.


Umweltverschmutzung

Öl-Film auf
Ostezufluss


Fischsterben in der Bade (2012)

13. 3. 2013. Es nimmt kein Ende - schon wieder ein Fall von Umweltverschmutzung im Oste-Wümme-Einzugsbereich! Ein gepfeffertes Schreiben verfasst hat Ralf Gerken vom Landessportfischerverband an den Rotenburger Landrat Hermann Luttmann (CDU) zur jüngsten Verunreinigung im Fließgewässersystem Osenhorster Bach - Aue - Mehde - Oste, wo Neunauge, Fischotter und Lachs gefährdet sind. Der Wortlaut des Briefes steht in unserem Kanal BLAUES NETZ.
.

Agrar-Lobby
im Güllekrieg

Austritt von Gülle/Gärrückstand-Gemisch

13. 3. 2013. Nach dramatischen Fällen von Fischsterben, wiederholt auch in der Oste/Wümme-Region, will das Bundesumweltministerium die Anforderungen an die Sicherheit von Güllebehältern verschärfen. Der Bauernverband macht mächtig Stimmung dagegen

Vor dem Hintergrund zum Beispiel des schweren Fischsterbens durch den havarierten Güllebehälter an der Bade im Kreis Rotenburg im April 2012 ist der Konflikt, so Ralf Gerken vom Landessportfischerverband Niedersachsen, "natürlich fischereilich hoch relevant".


Ostepreisträger Dr. Ludwig Tent

Zu den aktuellen Vorgängen äußert sich der Gewässerkundler und Osteland-Kulturpreisträger Dr. Ludwig Tent (Tostedt; Website 1, Website 2) in einer Mail an www.oste.de wie folgt: 

"Fehler in Güllesystemen, falsche Lagerung von Siloinhalten, Undichtigkeiten und mehr bei Biogasanlagen - überall, wo mit hochkonzentriertem Organostoff heutzutage in der Landwirtschaft hantiert wird, ist das Maß an Schludrigkeit in der täglichen Praxis geradezu umwerfend.

Ganz offenbar ist den Beteiligten nicht hinreichend bekannt, womit sie da hantieren und dass das Gefährdungspotential im Fall von Abweichen vom Stand der Technik den Supergau für die benachbarten Gewässer bedeutet. Oder ist es den Beteiligten egal?

Fast könnte man es meinen: hat doch der Bauernverband eine Stellungnahme zu einem Referentenentwurf der Bundesregierung abgegeben, der vor Dilettantismus in der Sache nur so strotzt.

Man fragt sich, ob dieser Berufsstand und insbesondere die Funktionäre so gar nichts von inzwischen vier Jahrzehnten Abwasserbehandlung in Kommunen, Gewerbe und Industrie mit der deutlichen Beschreibung des Standes der Technik für Verfahren und Schutz der Umwelt mitbekommen hat... Wir Steuerzahler wollen so etwas nicht - schon gar nicht finanziert mit unserem Geld. - Oder?"

Zum Thema:

> Biogas/Gülle: Havarie 1, Havarie 2
(ov-online.de u. a.),

> Oste: Wasserqualität sehr fragil
(treffpunkt-sittensen.de).


Ländlicher Raum

Zynischer
geht's nicht


Oberndorfer Theatermacher Hartmut Behrens

13. 3. 2013. Ausführlich berichtet die Niederelbe-Zeitung heute über die Gemeinde Abbenseth, die dagegen protestiert, dass ortsfremde Planer ihr jede Eignentwicklung untersagen. Dazu hat der Oberndorfer Theatermacher und oste.de-Leser Hartmut Behrens einen Leserbrief verfasst:

"Hier zeigt sich deutlich die wahre Seite des sogenannten Zukunftsvertrags: Ferne Bürokraten entscheiden über die Zukunft der Kommunen, die gewählten Gemeindevertreter sollen zu Alibi-Statisten degradiert werden.

In Abbenseth gibt es also nach Meinung der Landkreis-Verwaltung keine ausreichende Infrastruktur, und deshalb wird dem Ort alles verweigert, was zukünftige Entwicklung befördern könnte. Zynischer kann man es kaum sagen.

Da werden also die Folgen der jahrzehntelangen Vernachlässigung des ländlichen Raumes durch die niedersächsischen Landesregierungen zur Begründung herangezogen, warum die Dörfer keine Zukunft mehr haben dürfen..."

Bitte weiterlesen auf dieser SONDERSEITE zum Thema vernachlässigter ländlicher Raum.

Neu im Netz:

> Kehdingen: Tümpel für Wachtelkönigs Reich
(nlwkn.niedersachsen.de),

> ROW: Kreistag stimmt "Mooratorium" zu
(weser-kurier.de),

> Bremervörde: Kultkneipe noch zu retten?
(brv-zeitung.de),

> Bremervörde investiert am Vörder See
(marktplatz-bremervoerde.de),

> 60 km Blühstreifen im Kreis ROW
(zevener-zeitung.de),

> Vörder See soll attraktiver werden
(brv-zeitung.de),

> Bremervörder Bürgermeister amtsmüde
(brv-zeitung.de).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


Elbvertiefung

Dokumente
des Irrens


Buchautor Rademacher in Cadenberge

12. 3. 2013. Als "Dokumentation einer Fehlentwicklung" verstehen der Neuhäuser Wasserbau-Ingenieur und AG-Osteland-Vize Walter Rademacher und seine Mitautoren einen zurzeit entstehenden Sammelband, der dem Wirken des Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung gewidmet sein soll.

Beim jüngsten Bündnistreffen im Cadenberger "MarC5" , das BUND-Kreisvorsitzender Georg Ramm leitete, stellte Rademacher am Dienstag zentrale der Thesen seines Buchbeitrags vor. Die Initiative, die vor sechs Jahren im Cux- und Osteland entstanden ist, hat konkrete Teilerfolge - zum Beispiel am Altenbrucher Bogen - erzielt. zugleich habe sie die Kooperation von Umweltschützern an der Unter- und der Mittelelbe und den Zusammenschluss der großen Umweltverbände zu einer schlagkräftigen Klägergemeinschaft bewirkt, die nun auf eine positive Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts hofft. Mehr...


Parteien

Steine im
Glashaus

14. 3. 2013."Hemmoor ist, wenn man trotzdem lacht" - die Beherzigung dieses Ratschlages empfiehlt sich gerade dieser Tage mal wieder den Bürgern des Vieldörferstädtchens an der Oste.

Während die SPD in Hechthausen mit beispielhafter Öffentlichkeitsarbeit (seit über 20 Jahren erscheint der von Uwe Dubbert gestaltete Bürgerbrief) und mit solider kommunalpolitischer Arbeit unter dem klugen und bescheidenen Bürgermeister Bodo Neumann und seinem Nachfolger Jan Tiedemann glänzt, während die Ostener SPD mit beispielhafter Seniorenarbeit und geselligen Veranstaltungen (Pfingstbaumaufstellen, Eisbeinessen) auch überregional einen guten Ruf genießt, machen die Sozialdemokraten in der Stadt Hemmoor, dem traditionell schwierigen dritten Distrikt des SPD-Ortsvereins, immer wieder vorzugsweise mit internen Querelen von sich reden.

Nun ist es mal wieder so weit. Der zurzeit krankgeschriebene Pädagoge Matthias Poit beschimpft in offenen Briefen, zugänglich über die Websites der CDU, des Bürgerforums und mittlerweile auch der NEZ, seine langjährigen Hemmoorer Parteifreunde als dumpfe, ideenarme Tortenesser und Pöstchenjäger, kommt aber selber nicht umhin einzuräumen, das (jüngst niedergelegte) Amt des zweiten stellvertretenden Stadtbürgermeisters mit einer Vorgehensweise erlangt zu haben, die seine eigene Frau als "Erpressung" bezeichne.

Die vor gekränkter Eitelkeit, gequältem Witz und arroganter Besserwisserei triefenden Briefe des Schulmeisters, der nach eigenem Bekunden zwecks "Selbstverwirklichung" in die Kommunalpolitik gegangen ist, wirken wie Steinwürfe aus einem Glashaus: Sich fortwährend über schlecht besuchte Routineversammlungen des Hemmoorer Problemdistrikts zu mokieren, aber in all den Jahren selber keine einzige attraktive öffentliche Veranstaltung selber organisiert zu haben, das Erscheinungsbild der örtlichen Parteigliederung voller Herablassung zu kritisieren, selber dazu aber nur kapriziöse Leserbriefe über Interna beizutragen, allen anderen Postenjagd vorwerfen und ihr selber auf besonders abstoßende Weise nachzugehen - die deutsche Sozialdemokratie, die dieser Tage ihren 150. Geburtstag begeht, hat Besseres verdient, auch und gerade in Hemmoor.


Obere Oste

Hier droht
Fracking


Erkundungsregion Obere Oste - vergrössern

12. 3. 2013. In der Region Obere Oste (siehe Karte) droht Fracking. Was das bedeutet, wird auf der Website der Umweltinitiative campact.de allgemeinverständlich erläutert (mit Verlinkung zum Protest per Unterschrift). - Bei einer Exxon-Veranstaltung zum Thema Fracking kam es in Rotenburg zu einem Eklat zwischen Umweltschützern und dem CDU-MdB Reinhard Grindel und dem Aktivbürger Andreas Rathjens aus Gross Meckelsen. Bericht in der Rotenburger Rundschau.

Mehr zum Thema:

> Fracksausen vor dem Fracking
(faz.de).


Ostemündung

Fünf Minuten
im Natureum


Kinder-Video zum Natureum

12. 3. 2015. Neu im Netz steht ein 5-Minuten-Video über das Natureum Niederelbe an der Ostemündung, das speziell Kindern die Reize des Naturkundemuseums nahebringen soll.


Neue Natureum-Website - öffnen

Zur Neueröffnung am Freitag dieser Woche hat das Natureum seine Website überarbeitet.


Elm / Oberndorf

Kooperation
und Demos


Flyer zum Info-Abend am Donnerstag

12. 3. 2013. Elm und Oberndorf haben das gleiche Problem: Politiker in Bremervörde bzw. Cadenberge wollen die Dorfschulen schließen, die Bürger wollen sie erhalten. Am gestrigen Montag trafen sich Aktive aus beiden Orten in Elm zu einem Austausch und berichteten von ihren Erfahrungen mit Behörden und Politikern.

Ganz besonders lebhaft tauschte sich die Gruppe aus über Aktivitäten für die Schulerhaltung, Bürgerversammlungen, Plakat- und Aufkleberaktionen.

Bundesweites
Internetportal

Die in der Diskussion entstandene Idee, ein bundesweites Internetportal für Schulen mit ähnlichen Problemen aufzubauen, wurde begeistert aufgenommen und wird zeitnah umgesetzt.

Die Elmer und die Oberndorfer sind übereinstimmend der Meinung: Wir haben viel voneinander gelernt an diesem Abend und wollen uns gegenseitig bei Aktionen unterstützen - wer nicht kämpft, hat schon verloren.

An diesem Donnerstag, 20 Uhr, in Elm bei Schomaker findet eine Info-Veranstaltung zur Schulrettung statt.

Die Elmer sind protesterfahren: Im März 2010 etwa sind nach einem Aufruf der Initiative "Grundschulen vor Ort!" rund 1000 Menschen im Regen mit Fackeln auf die Straße gegangen, um gegen die vom Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich (CDU) geforderte Schließung ihrer Dorfschule zu protestieren. Die Eltern riefen: "Wer Schulen schließt, wird abgewählt" und "Lasst unsere Schule im Dorf" - siehe Bericht im Online-Archiv der Bremervörder Zeitung.

Die Aktiven aus Oberndorf und Elm bitten um zahlreiches Erscheinen an den wichtigen Sitzungs- und Demo-Terminen der nächsten Wochen - siehe unten.

Alles zum Thema auf S. O. S. Schule.

Dank für Hinweise an Marlene Frisch.


Gemeindefinanzen

Schwimmen
rettet Leben

12. 3. 2013. Vor einer Schließung von kommunalen Schwimmbädern warnt der DRLG-Bezirk Aller-Oste. Weniger Schwimmbäder bedeuteten weniger Schwimmunterricht und damit "mehr Ertrinkende", hiess es jetzt in Rotenburg: "Das ist schlimm." - Bericht in der Rotenburger Rundschau.


Osteland

Die liebsten
Oste-Orte


Oste-Wassermühle in Eitzte

12. 3. 2013. Der Kreis Rotenburg, der mindestens zur Hälfte zum Osteland zählt, soll Thema eines Buches über "99 Lieblingsorte" sein. In Zusammenarbeit mit dem Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) – kurz TouROW – rufen der Verlag Culturcon medien und die Autorin Petra Reinken nun dazu auf, Lieblingsorte mitzuteilen.

"Es soll auch ein Buch von Einheimischen für Einheimische werden", erklärt Petra Reinken, die mit diesem Konzept bereits das erste Buch der Reihe "99 Lieblingsorte" über die Lüneburger Heide veröffentlicht hat und sich nun den vielen schönen Ecken zwischen Bremervörde und Visselhövede, zwischen Fintel und Gnarrenburg zuwendet. Auch die oste.de-Leser sind aufgerufen, ihren Lieblingsort im Kreis ROW beizusteuern. Einzelheiten auf der Landkreis-Website.


Oste-Moore

Ini gegen
Torfabbau


Thema Oste-Moore im NDR-TV (Foto: NDR)

11. 3. 2013. In keinem Bundesland wird so viel Torf abgebaut wie in Niedersachsen. In dem größten Abbaugebiet des Landes, in Gnarrenburg im Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg, schaufeln Bagger den Torf  aus den Oste-Mooren in die Hänger. Ein neues Torfwerk soll sich auf vielen Hektar in Zukunft dort niederlassen und den Rohstoff gewinnen.

Die Zerstörung von Mooren gilt als extrem klima- und umweltschädlich. Martina Leitner (Foto), Vorsitzende der Gnarrenburger Bürgerinitiative "Erhalt unserer Moore", wehrt sich gegen die Erweiterung des Abbaugebietes: "Staub, Lärm, Bäume und Sträucher werden platt gemacht. Für Tiere und Pflanzen geht wichtiger Lebensraum verloren." Seit dem Regierungswechsel hoffen die Vorsitzende und ihre Mitstreiter, dass die Abbauarbeiten gestoppt werden. "An dem Torfabbau hängen hier natürlich auch Arbeitsplätze", sagt Bürgermeister Axel Renken (SPD). Dennoch fordert auch er eine Verkleinerung des Abbaugebietes. - Mehr auf ndr.de.


Tourismus

Orgeln fürs
Osteland


"Mocambo"-Orgeltour im Programmheft

11. 3. 2013. Der Orgeltourismus an Elbe und Oste blüht. Auch für dieses Jahr hat die Stader Orgelakademie ein Programmheft herausgegeben, das die historischen Instrumente - unter anderem in Neuhaus, Oberndorf und Osten - vorstellt und Orgel-Exkursionen, zum Beispiel mit der Mocambo, anbietet. Der 44-seitige Orgel-Atlas ist über die Orgelakademie erhältlich, deren Website ebenfalls die buchbaren Angebote aufführt.


Bundestagswahl

Kämpfen fürs
Direktmandat


SPD-Kandidaten Klingbeil und Wegener

11. 3. 2013. "Vier fahren nach Berlin. Das ist das erklärte Ziel der Nord-Niedersachsen-SPD." So stimmte am Wochenende die Bezirksvorsitzende Petra Tiemann die SPD-Delegierten aus den sechs Landkreisen in der Elbe-Weser-Heide-Region auf den kommenden Bundestagswahlkampf ein. Im Cuxland tritt der Cuxhavener Gunnnar Wegener an, der sich gute Chancen für den Gewinn des Wahlkreises ausrechnet: Seiner Vorgängerin Thurid Beran hatten nur einige hundert Stimmen gefehlt. Wegener kämpferisch: "Die werde ich bekommen."

Einstimmig votierten die Delegierten für den Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil, Wahlkreis 35 (Rotenburg-Heidekreis), der den ersten Listenplatz der Nord-Niedersachsen bekommen soll, gefolgt von Christina Jantz (Wahlkreis 34, Osterholz-Verden), Oliver Kellmer (Wahlkreis 30, Stade-Rotenburg) und Wegener (Wahlkreis 29, Cuxhaven-Stade).

Die Bezirksvorsitzende Petra Tiemann, die auch neue stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion ist, berichtete den Delegierten über die künftige Landespolitik der SPD-geführten Landesregierung. Sie begrüßte die Regierungsmitglieder aus dem SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen, die Sozialministerin Cornelia Rundt sowie die Staatsekretäre Dr. Jörg Mielke (Leiter der Staatskanzlei) und die Staatsekretärin im Wirtschafts- und Verkehrsministerium, Daniela Behrens. Die Region sei in Hannover hervorragend vertreten.


Tourismus

Werben für
die Region


Lumpenhundt Breckwoldt, Touristiker Johnen

11. 3. 2013. Die Wingst und das Osteland sind zur Zeit auf vielen Reisemessen vertreten. In Bremen warb kürzlich Michael Johnen, Dobrocker Samtgemeinde-Touristiker und Osteland-Vorstandsmitglied, für die Region, unterstützt von Vertretern der Neuhäuser Lumpenhunde um Holger Breckwoldt, Veranstalter historischer Ortsführungen und der 1813-Gedenkfeiern im Herbst.

Dank für Foto und Hinweis an Rainer Schurr.


Oberndorf / Elm

Endrunde im
Schulkampf?


Bürgerprotest in Oberndorf

8. 3. 2013. Der Schulkampf an der Oste um die Rettung der Grundschulen in Elm und Oberndorf geht womöglich in  die Endrunde. Freunde der Oberndorfer Grundschule haben heute einen Offenen Brief verfasst (siehe rechte Spalte, etwas nach unten scrollen). Die niedersächsische SPD-Spitzenpolitikerin Petra Tiemann wurde eingeschaltet.

Geplant ist eine Kundgebung in Cadenberge im Vorfeld der Entscheidung über die Zukunft der Schule, die am Montag, 25. März, erwartet wird.

Kundgebung in
Cadenberge

Der Zeitplan bis dahin:

Di, 19.3., 19 Uhr, Gasthaus Henning, Niederstrich: Bürgerversammlung zum sog. Zukunftsvertrag, der für die Kiebitzschule keine Zukunft mehr vorsieht

Di, 19.3., 20 Uhr, Gasthaus Henning, Niederstrich: Öffentliche Gemeinderatssitzung, in der u.a. über den sog. Zukunftsvertrag abgestimmt werden soll

Mo, 25.3., 19 Uhr, vor dem Rathaus Cadenberge: Kundgebung für die Erhaltung der Kiebitzschule

Mo, 25.3., 20 Uhr, Rathaus Cadenberge: Sitzung des Samtgemeinderats, in der über die Kiebitzschule entschieden werden soll.

Die Bürgerinitiative "Grundschule vor Ort" in Bremervörde-Elm, unterstützt von Bürgermeister Erich Gajdzik (CDU), plant unterdessen für Donnerstag, 14. März, 20 Uhr, im dortigen Landgasthof Schomaker's eine Bürgerversammlung zum Thema: "Der Grundschule droht die Schließung".

Am 9. April soll das Thema - wie berichtet -  im Bremervörder Stadtrat behandelt werden. Laut einem Antrag der WG Pro Bremervörde, dem sich die SPD-Fraktion angeschlossen hat und der vom Schulausschuss befürwortet wurde, soll die Grundschule Elm als so genannte Pufferschule "bis auf weiteres" fortbestehen.

Vor Kooperation
der Schulretter

Anfang kommender Woche wollen sich die Aktiven aus Elm und Oberndorf auf Vermittlung der AG Osteland treffen,um ihre Erfahrungen austauschen.

WieAnke Rauschenberger (Foto) und Mike Schrudde von der Elmer Bürgerinitiative mitteilen, soll in der Bürgerversammlung über den Sachstand informiert werden. "Eine Teilnahme ist ein wichtiges Signal an die Politik", heißt es in der Einladung. "Es kann nur Schulfrieden geben, wenn Elm erhalten bleibt." Während der Veranstaltung solle entschieden werden, "ob wir nochmal auf die Straße gehen, um für unser Dorf zu kämpfen".


Überschrift in der Bremervörder Zeitung

Unterdessen haben in Gnarrenburg - unweit der Oberen Oste - die Eltern in einer Versammlung ihre Forderung nach Erhaltung der Grundschule in Kuhstedt (wir berichteten) erneut bekräftigt.

Vortrag für
Kiebitzkids

8. 3. 2013. Am Donnerstag, 14. März, 19.30 Uhr, im Freiburger Hotel "Kehdinger Hof" berichtet das Oberndorfer Skipper-Ehepaar Bert und Marlene Frisch in einem Multimedia-Vortrag über seine Atlantik-Rundreise mit dem Motorsegler "Heimkehr" von New York über Bermuda nach Oberndorf. Der Eintritt ist frei. Eine Spende für die Oberndorfer Kiebitzschule ist willkommen. Der mit viel Beifall bedachte Vortrag ist in Oberndorf bereits zweimal vor überfülltem Saal gehalten worden.

Alles zum Thema weiter unten und auf S. O. S. Schule


Kinderbücher

Das Ferkel
von der Oste


Doppelseite aus dem neuen Band

8. 3. 2013. An der Oste entstanden sind die vielfach verfilmten Geschichten um die Schweine Piggeldy und Frederick, erzählt von Elke Loewe (Geversdorf, früger Rönndeich) und ursprünglich illustriert von ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Dieter Loewe. An seiner Stelle und in seinem Stil hat nun Ursula Winzentsen aus Oldendorf ein neues Buch über das beliebte Ferkel bebildert. "Sie hat es super gemacht, kaum ein Unterschied," freut sich Piggedy-Fan Evelyn Helenius-Scharten aus Neuhaus, der wir den Hinweis auf die Neuerscheinung verdanken. Mehr bei amazon.de.


Osten

Ratsmehrheit
für den Platz


Planungsobjekt Ostener Fährplatz

8. 3. 2013. Mit den Stimmen der Mehrheit um Bürgermeister und AG-Osteland-Gründungsmitglied Carsten Hubert (CDU, Foto) hat sich der Ostener Gemeinderat für die Umgestaltung des denkmalgeschützten Fährplatzes im Zuge der demnächst auslaufenden Dorfentwicklung ausgesprochen (Kostenvolumen rund 370.000 Euro, Eigenanteil der Gemeinde nur 95.000 Euro). - Der Plan für die Gestaltung des Umfelds der Schwebefähre, die für das Weltkulturerbe nominiert werden soll, wird hier auf der Website der Samtgemeinde Hemmoor erläutert.


Geschichte

Saisonstart
in Sandbostel

8. 3. 2013. Auch in der Gedenkstätte Sandbostel naht der Saisonbeginn. Das Ausstellungsmobiliar der neuen Dauerausstellung wird ab dem 11.März  in die beiden Ausstellungsgebäude eingebaut. Am 10. März um 13 und 15 Uhr beginnen wieder kostenlose öffentliche Rundgänge auf dem ehemaligen Lagergelände und in den historischen Gebäuden. Gezeigt wird außerdem historisches Bild- und Filmmaterial aus dem einstigen Kriegsgefangenenlager Stalag XB. Treffpunkt ist das Haus Altenberg, Greftstr. 3, 27446 Sandbostel bei Bremervörde. Gruppenrundgänge sind nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 04764 2254813 auch in der Umbauphase bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung am 29. April möglich.


Neuhaus

Ostekrimi &
1813-Fest

8. 3. 2013. Alle Interessierten sind eingeladen zur 2. Info-Veranstaltung am 12. April, 19 Uhr, in der Festhalle Neuhaus zur Vorbereitung der 200-Jahr-Feier vom 2. bis 6. Oktober anläßlich der Befreiung der Region von den Truppen Napoleons im Jahre 1813. Außerdem liest Ostepreisträger Dr. Reinhold Friedl aus einem seiner Oste-Krimis. Veranstalter sind der Tourismus- und Gewerbeverein Ostemündung e.V. und die Bruderschaft der Neuhäuser Lumpenhunde.


Gewässer

Oste sanft
unterhalten


Obere Oste bei Brauel (Foto: Bölsche)

7. 3. 2013. Die Unterhaltung der Oberen Oste von der Einmündung der Mehde bis nach Mintenburg (26,4 Kilometer) und eines Teils des des Oste-Hamme-Kanals (8,4 Kilometer) obliegt künftig dem Unterhaltungsverband Obere Oste (UHV), einer Mitgliedsorganisation der AG Osteland. Bisher war dafür der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zuständig gewesen. Das teilten Vorsitzender Angelus Pape und Geschäftsführer Wilhelm Meyer (Foto) vom UHV bei der jüngsten Zusammenkunft in Brauel mit.

Martin Kogge (Foto), Abteilungsleiter der NLWKN-Betriebsstelle Stade und ebenfalls Mitglied der AG Osteland, appellierte an Pape und Meyer, den Fluss weiterhin - wie zuvor der NLWKN - naturnah zu unterhalten. Kogge: "Geht sorgsam mit der Oste  um."

Die unter Denkmalschutz stehenden historischen Klappstaue im Oste-Hamme-Kanal sollen auf Kosten des Landes erneuert werrden.


Umweltpolitik

Aufschrei
der Angler


Gerken bei der Entnahme von Wasserproben

6. 3. 2013. Die jüngste Gewässerverseuchung im Elbe-Weser-Dreieck (siehe unten) hat gestern die örtlichen Sportfischervereine veranlasst, von der neuen rot-grünen Landesregierung Abhilfe zu verlangen.

Das von Ralf Gerken unterzeichnete Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Angelvereine Lauenbrück, Fintel und Westervesede ist an Umweltminister Stefan Wenzel und Agrarminister Christian Meyer gerichtet, beide gehören den Grünen an.

Den Wortlaut des Brandbriefs der Naturschützer an die Grünen-Politiker dokumentieren wir in unserem Kanal BLAUES NETZ.


Oldendorf

Klimazeugen
an der Oste


Sprechen in Oldendorf: Olsen und Trosten

6. 3. 2013. Am heutigen Mittwoch, 19.30 Uhr, berichten im Forum des Schulzentrums Oldendorf, Schulstr. 2, zwei "Klimazeugen" über ihre Erfahrungen mit dem Klimawandel in Grönland und Nord-Norwegen. Tukumminnguaq Olsen ist Inuit und stammt aus dem grönländischen Thule, Ánde Trosten ist Same und lebt in Tana an der Barentsee. Die beiden jungen Referenten sind auf Tour durch Schulen in Norddeutschland und werden unterstützt vom Jugendverband JANUN Hannover. Die Begegnung wird vermittelt vom Arbeitskreis Energie in Oldendorf und dem Netzwerk der Energie-Initiativen im Elbe-Weser-Raum.

Dank für den Hinweis an Peter Wortmann.

Neu im Netz:

> Fracking: Wo bleibt das Quecksilber?
(zevener-zeitung.de),

> Armutsbericht: Schwarzgelb beschönigt Lage
(sueddeutsche.de),


Hechthausen

Einsatz für
100 Kröten


Grundschüler bei der BUND-Aktion

5. 3. 2013. Die Hechthausener Jugendfeuerwehr, die Grundschule und Vertreter des BUND haben einen Krötenzaun an der Waldstraße aufgebaut. Nach dem Erfolg des Vorjahres - es wurden 100 Kröten sicher über die Straße gebracht, wo sie ihren Weg zu einem kleinen Laichgewässer fortsetzen konnten - wird den  Amphibien auch in diesem Jahr Hilfe gewährt. - Ein ausführlicher Bericht von Georg Ramm (BUND, AG Osteland) mit vielen Fotos steht auf dieser SONDERSEITE.

Zum Thema

> ROW: 20 km Amphibienschutzzäune
(rotenburger-rundschau.de)

Neu im Netz

> Schüler schaffen Erlenbruch an der Oste
(brv-zeitung.de),

> Oste-Moore: Kreis ROW für Moratorium
(zevener-zeitung.de),

> Fracking: ROW verlangt Auskunft
(weser-kurier.de),

> Ostern in Ostereistedt an der Oste
(VIDEO: ndr.de),

> Wasserski an der Ostemündung
(wasserski-neuhaus.de),

> Osteangler beklagen Laichvernichtung
(brv-zeitung.de).

> NOK: Kinder basteln Mini-Schwebefähre
(shz.de).

Dank an Kurt Ringen u. a.


Wingst

Dr. Wandrey
sagt Tschüss


Im Ruhestand: Zooexperte Wandrey

5. 3. 2013. Im Wingster Zoo hat die neue Saison begonnen - ohne den langjährigen Zoodirektor Dr. Rüdiger Wandrey. Ein TV-Reporter hat den AG-Osteland-Mitstreiter, der zum Monatsbeginn seinen Ruhestand angetreten hat, beim Abschiedsrundgang zu "seinen" Tieren begleitet. Der 5-Minuten-Film von Radio Bremen ist hier abrufbar.


Historie

Lumpenhund
im Porträt


Holger Breckwoldt (Foto: W. Rademacher)

5. 3. 2013. Der Mitorganisator der 1813-Gedenkveranstaltungen an der Oste, "Lumpenhund" und AG-Osteland-Mitglied Holger Breckwoldt aus Neuhaus, ist dieser Tage von der Niederelbe-Zeitung porträtiert worden. Der Beitrag steht hier online.


Gräpel

Tagung
am Fluss


Hier versammelt sich die AG Osteland

5. 3. 2013. Am Montag hat der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland im Gasthaus Meier im Ostedorf Gräpel getagt, um die Jahreshauptversammlung am Montag, 18. März, 19.30 Uhr, vorzubereiten, die im Saal des bereits im Jahre 1800 gegründeten Familienbetriebs stattfinden soll. Gräpel mit seiner traditionellen Flussfähre ist eine der attraktivsten Stationen der von der AG Osteland eingerichteten Deutschen Fährstraße. Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung stehen Neuwahlen und ein Vortrag von Frank Auf dem Felde über das Jahr 1813, in dem die "Franzosenzeit" an der Oste endete.


Landwirtschaft

Aktiv gegen
Vermaisung


campact-Website gegen Maiswüsten

5. 3. 2013. "Vielfalt statt Monokulturen: Agrarwende einläuten!" ist das Motto einer Unterschriftenaktion des Kampagnen-Netzwerks campact.de. Anlass: EU-Kommission und Regierungschefs wollen die Wende hin zu einer nachhaltig-bäuerlichen Landwirtschaft. Doch der Agrarausschuss des Europaparlaments will weiter Maiswüsten und Tierfabriken subventionieren.

Am 13. März entscheiden alle Abgeordneten. campact bittet um Unterstützung der Forderung, dass "nicht länger vor allem die Agrarindustrie mit ihrer Massentierhaltung, mit hohem Pestizid-Einsatz und Monokulturen subventioniert wird": EU-Zahlungen dürfen nur noch an Betriebe fließen, die

> auf ihren Äckern mindestens drei Feldfrüchte im Wechsel anbauen,
> mindestens sieben Prozent ihrer Fläche für mehr Artenvielfalt und ohne Pestizide nutzen,
> Wiesen und Weiden in ihrer derzeitigen Größe bewahren und nicht umbrechen".

Unterschriften für eine "Wende hin zu einer nachhaltig-bäuerlichen Landwirtschaft" können hier geleistet werden.

Alle Meldungen dieser Website zum Thema Mais an der Oste stehen auf dieser ARCHIV-SONDERSEITE. Neu:

> Schlossherr verbietet Maisanbau
(br.de).


Oste

Bahn frei
für Fische


Neue Sohlgleite an der Sittenser Wassermühle

4. 3. 2013. Zufrieden zeigt sich der Unterhaltungsverband (UHV) Obere Oste - seit Jahren Mitglied der AG Osteland -  mit den bisher geleisteten Bemühungen, die Durchgängigkeit des Flusses für Fische zu gewährleisten. Für die Herstellung von vier Sohlgleiten in Sittensen und bei Gross Meckelsen fielen Gesamtkosten in Höhe von 263.000 Euro an. 90 Prozent der Kosten werden von der EU beglichen, die restlichen zehn Prozent trägt der Landkreis Rotenburg rnit Geld aus dem Naturschutzfonds.


UHV-Geschäftsführer Wilhelm Meyer

In diesem Jahr will der Umterhaltungsverband, so Geschäftsführer Wilhelm Meyer, das Mühlenwehr im Oste-Nebenfluss Bever bei Malstedt sowie die Schleusen in der Oste bei Hanrade, Volkensen und Alpershausen für insgesamt 360.000 Euro abreissen und in Sohlgleiten umgestalten.


Umwelt

Biomeiler
havariert


Gefährdet durch Silosickersaft: Meerforelle

4. 3. 2013. Ebenfalls am Wochenende hat der Landessportfischerverband (LSFV) Niedersachsen Alarm geschlagen. Eine Gewässerverunreinigung durch eine Biogasanlage bei Schneverdingen (Foto) hat "vermutlich zu erheblichen Schäden an der Gewässerökologie und Artenvielfalt in einem der besten Meerforellen-Gewässer Niedersachsens, der Ruschwede, geführt", so der LSFV. Die Angler fürchten um Bestände der von ihnen wiederangesiedelten hochgradig gefährdeten Arten Meerforelle und Mühlkoppe.

"Drei von vier Gewässern unseres Meerforellen- und Gewässerschutzprojekts im oberen Wümmegebiet wurden innerhalb kürzester Zeit durch Biogasanlagen verseucht", sagt Ralf Gerken vom Landesportfischerverband: "Weder Anlagenbetreiber noch Aufsichtsbehörde können offensichtlich für einen gesetzeskonformen Gewässerschutz sorgen. Wenn sich nichts Grundlegendes an der Anlagensicherheit und behördlichen Überwachungspraxis ändert, können Meerforelle, Mühlkoppe und Eisvogel bei uns einpacken".

Bereits im vorigen Jahr war es wiederholt - unter anderem an der Oste - durch Fälle von Fischsterben durch Biogas-Havarien gekommen. Ausführlicher Bericht in unserem Kanal BLAUES NETZ.

Die Oste ist
'sehr fragil'


Gewässerexperten Lengner und Schütz

3. 3. 2013. Noch gelte die Oste als ein "durchschnittlich gesundes Gewässer", doch die Gewässerqualität sei "sehr fragil". Diese Warnung äußerte Gewässerwart Karl-Heinz Lengner (Otterndorf) am Sonntag in der Hauptversammlung der Ostepachtgemeinschaft (OPG) der Sportfischervereine der Elbe-Oste-Region im Ostener Hotel "Fährkrug", die vom 1. Vorsitzenden n geleitet wurde.

Lengner hat eigene Messungen im längsten Nebenfluss der Niederelbe angestellt. Der langjährige Brandenburger Landesverbandsgewässerwart sieht die Wasserqualität der Oste bedroht durch den zunehmende Maisanbau und Grünlandumbrüche am Oberlauf im Landkreis Rotenburg. Dadurch könne die angelaufene Wiedereinbürgerung empfindlicher Fischarten wie des Europäischen Störs gefährdet werden. - Ausführlicher Bericht über die Sportfischer-Konferenz in unserem Kanal BLAUES NETZ.


Hemmoor

Dreiakter
mit Akten


Viel Beifall: Theatertruppe des Heimatvereins

4. 3. 2013. Der im Bordellmilieu angesiedelte hochdeutsche Dreiakter "Heinrich und die leichten Mädchen" der Theatergruppe des Geschichts- und Heimatvereins Hemmoor erntete am Wochenende lang anhaltenden Beifall. Weitere Aufführungen finden am kommenden Freitag und Sonnabend, 8. und 9. März, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 10. März, um 15 Uhr in Ohl's Gasthof statt. Viele Fotos hier.


Großenwörden

TSV jetzt mit
Wassersport


Frisch gewählt: der Wassersport-Vorstand

3. 3. 2013. Die Wassersportvereine an der Oste haben Zuwachs bekommen. Beflügelt durch den 2011 eingerichteten neuen Fahrgastschiff- und Sportbootanleger in Großenwörden, hatte der dortige TSV unter Vorsitz von Reinhard Schlichtmann beschlossen, in der kleinen Gemeinde (440 Einwohner) eine eigene Wassersportsparte einzurichten, die erste einschlägige Neugründung im Osteland seit Jahrzehnten.

In der Gründungsversammlung der TSV-Wassersportsparte wurde jetzt ein siebenköpfiger Vorstand unter Führung von Heinz Heinsohn und von Ewald Romund (zugleich im Vorstand der AG Osteland) gewählt.

Unser Foto zeigt v. l. n. r. Mario Guthahn, Sportwart, Dietmar Reimers, Schriftführer, Heinz Heinsohn, 1.Vorsitzender, Helmut Kammann, Platzwart und Hafenmeister, Bürgermeister Bernhard Witt, Öffentlichkeitsbeauftragter, Bernd Reimers, Kassenwart, und Ewald Romund, 2. Vorsitzender. - Auch oste.de gratuliert zur Neugründung!

Mehr zum Thema unter www.blaues-netz-oste.de.


Schwebefähren

Ströh tritt
wieder an

4. 3. 2013. Die kommunalpolitische Landschaft in der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld hat sich verändert: Neu auf den Plan getreten sind in dem Schwebefähren-Ort die "Freien Wähler", die für die Gemeindevertretung kandidieren wollen. An der Spitze steht Christian Hauck, bis 2009 Regierungssprecher unter dem damaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU), Stellvertreter ist der frühere Osterrönfelder Bürgervorsteher Klaus Ströh (Foto), eine der Stützen der Partnerschaft zwischen Osten und O'feld und langjähriges Mitglied der AG Osteland. - Mehr über die Partnerschaft im Zeichen der Schwebefähre auf unserer SONDERSEITE.


Geschichte

Spuren im
Küstenplatt


Französische Wörter im Hadler Platt

2. 3. 2013. Der Rückblick auf die Franzosenzeit an der Oste, die 1813 endete, ist das regionalhistorische Thema des Jahres - unter anderem in der heutigen NEZ-Wochenendausgabe und auch der Hauptversammlung der AG Osteland am 18. März in Gräpel, wo Frank Auf dem Felde (Osten) spricht. Eine literarische Wiederentdeckung aus Neuhaus zeigt, wie viele Spuren der französische Einfluss auch im Küstenplatt hinterlassen hat. Ausführlicher Bericht in unserem Kanal OSTELAND und auf unserer SONDERSEITE 1813 - 2013.


Schulkampf

700 Euro für
Kiebitz-Kids


Aufruf zum Spenden: Skipper-Ehepaar Frisch

1. 3. 2013. Die mustergültige, voll ausgelastete, aber dennoch von Schließung bedrohte Oberndorfer Grundschule findet enorm viel Rückhalt im Dorf. Eine spontane Spendensammlung erbrachte am Freitagabend 700 Euro für die Kiebitzschüler.


Die "Heimkehr" in New York

Aufgerufen hatten zu der Geldsammlung die Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch, die im abermals überfüllten Gasthaus "Zur Sietwende" vor knapp 140 Zuhörern den dritten Teil der brillanten, mit sehr viel Beifall aufgenommenen Multimediaschau über ihre zweifache Atlantiküberquerung mit der MY "Heimkehr" wiederholten. Titel: "Heimkehr kehrt heim: New York - Bermuda - Oberndorf" (mehr über die Reisen der Frischs hier...)

"Toll, wie die Oberndorfer ihrer Schule zur Seite stehen," freute sich Schulleiterin Christiane Möller (Foto) über die Spendenbereitschaft. Nachdem die Samtgemeinde Am Dobrock es abgelehnt hatte, ein schulisches Ganztagsangebot in Oberndorf zu unterstützen, wolle die die "Umweltschule" nun "aus eigener Kraft, mit eigenen Mitteln" bewältigen, unter anderem ein Bienenprojekt, bei dem die Schüler Honig produzieren können.


Kein Stuhl frei: Voller Saal beim Frisch-Vortrag

Die kürzlich mit dem Goldenen Hecht ausgezeichnete Kiebitzschule (Begründung) sei, so Bert Frisch, mit Projekten wie dem neuen Biomeiler oder dem "Blauen Klassenzimmer" die "kreativste Schule, die ich je kennengelernt habe". Den "Betonköpfen" in der Politik versicherte der Oberndorfer: "Wir hören nicht auf zu kämpfen. Wir geben nicht auf."

Zum Thema:

> Die "Heimkehr" kehrt heim
(nez.de / youtube.de)


Osteland

Schulen
gerettet ?


TV-Bericht zur Oberndorfer Schule - VIDEO

1. 3. 2013. Während die Zukunft der Grundschule Oberndorf zurzeit ungewiss ist, hat der Bremervörder Schulauschuss soeben mit den Stimmen von SPD und WG Pro Bremervörde beschlossen, die gleichfalls umkämpfte Grundschule Elm bis auf weiteres als "Pufferschule" zu erhalten! Das meldet heute die Bremervörder Zeitung.

Gegen eine Schließung der Grundschule in Kuhstedt hat sich unterdessen die SPD im benachbarten Gnarrenburg eingesetzt. Wegen der Bedeutung einer wohnortnahen Beschulung hat die SPD-Fraktion in einer Klausurtagung "ein klares Benntnis zum Erhalt des Grundschulstandorts" abgelegt, berichtet heute ebenfalls die Bremervörder Zeitung. Die pädagogische Leistung der Kuhstedter Schule - die ebenso wie die Oberndorfer Schule den Titel "Umweltschule" tragen darf - wurde von den Gnarrenburger Sozialdemokraten besonders hervorgehoben.

Für die Erhaltung der kleinen Schulen an der Oste hatte sich auf dem 9. Tag der Oste der Elmer Bürgermeister Erich Gajdzik (CDU) ebenso ausgesprochen wie die Oberndorfer Schulleiterin Christiane Möller, deren Schule von der AG Osteland mit dem "Goldenen Hecht" ausgezeichnet wurde.


Christiane Möller und Erich Gajdzik in Elm

Der Sender HeimatLive hat wiederholt die drohenden Landschul-Schließungen an der Oste aufgegriffen:

> TV-Beitrag zum Tag der Oste

> Eltern für die Kiebitzschule


Moorschutz

Rot-Grün
wirkt...

2. 3. 2013. Die neue SPD/Grüne-Landesregierung hat angekündigt, den Moorschutz stärken und Vorranggebiete für Torfabbau nicht mehr ausweisen zu wollen. Um zu verhindern, dass die Torfindustrie nun auf Basis der noch geltenden Regelung schnell Anträge stellt und Tatsachen schafft, fordert der Landkreis Rotenburg auf Antrag von SPD, Grünen und WFB einstimmig das Land zu einem Moratorium zum Schutz der Ostemoore auf. Mehr in der Bremervörder Zeitung.


Wassersport

Alle Mann
für Hinck

2. 3. 2013. In der Hauptversammlung der Seglervereinigung Oste Hemmoor (SVOH) in Ohl's Gasthof in Hemmoor wurde der 1. Vorsitzende Jürgen Hinck (auf unserem Archivbild mit Bürgermeister Hans Wilhelm Saul) einstimmig in seinem Amt bestätigt. Stellvertreter ist Heinz Begemann, Kassenwart Dieter Ahlff, Sportwart Bernd Jürgens, Pressewart Walter Licht, Schriftführer Hartmut Ravski, neuer Kassenprüfer Hans Elmer. Schwerpunkt des vorigen Jahres war der Bau des neuen Hafenmeisterhauses in Geversdorf. Mehr auf der Website des Vereins und auf blaues-netz-oste.de.

Dank für den Hinweis an Bernd Jürgens.


Brobergen

Fährverein
mit Erfolgen


Ostepreisträgerin Antje Rieckmann auf youtube

2. 3. 2013. Auf ein erfolgreiches Jahr kann der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung zurückblicken, wenn er am Freitag, 8. März, 20 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus Brobergen zur Hauptversammlung zusammentritt. Fünf Jahre nach der Gründung und der Rettung der Prahmfähre (ARCHIV-SONDERSEITE) sind Fährstelle, Roland-Statue und die Burgrelikte an der Deutschen Fährstraße und am Oste-Radweg aus dem Oste-Tourismus nicht mehr wegzudenken.

Beim jüngsten Tag der Oste wurden denn auch die Vorstandsmitglieder Günter Schimkatis und Antje Rieckmann mit dem Oste-Kulturpreis Goldener Hecht ausgezeichnet. Ein Bericht darüber steht hier auf der von Mike Hansen gestalteten Website des Vereins. Ein Youtube-Video von Claus List über den Fährverein ist hier abrufbar.


Artenschutz

Den Stören
geht's gut


Schütz und Geßner mit Störfest-Einladung

1. 3. 2013. Den einstmals in Deutschland ausgerotteten Europäischen Stören, die im Einzugsbereich der Elbe wieder angesiedelt worden sind, scheint's gut zu gehen. Das zeigen 23 Jungfische aus französischer Nachzucht, die allein in letzter Zeit an der Nordseeküste zwischen Dänemark und Holland von Berufsfischern gefangen (und wieder freigelassen) worden sind, darunter vier Exemplare, die in der Oste ausgewildert worden waren.

Bei der Freisetzung waren die Störe 20 bis 25 cm lang, mittlerweile sind sie auf 45 cm gewachsen und haben am Ende der urtümlichen Knorpelplatten, die ihren Körper bedecken, kleine Spitzen ausgebildet, die ihnen Schutz gegen natürliche Feinde wie Hecht und Kormoran bieten.


Europäischer Stör: Nachschub für die Oste

Diese erfreulichen Mitteilungen machte der Stör-Projektleiter und Oste-Preisträger Dr. Jörn Geßner vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei jetzt bei einem Besuch in Osten.

Im Gespräch mit Wolfgang Schütz von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische und Jochen Bölsche von der AG Osteland zeigte sich Geßner auch erfreut über den Stand der Vorbereitungen für das 2. Oste-Stör-Fest am 11. Mai in Bremervörde-Elm, das vom dortigen Bootsclub in Kooperation mit der Gemeinde und der AG Osteland veranstaltet wird.

Wie voriges Jahr beim 1. Oste-Stör-Fest in Oberndorf - in Anwesenheit des damaligen Ministerpräsidenten David McAllister - können Sponsoren in Elm bei dem erneuten Störbesatz wieder Störpatenschaften über einzelne Fische erwerben.


Oste- und Elbfischer Walter Zeeck

Vor seinem Besuch in Osten hatte Projektleiter Geßner in Geversdorf ein Informationsgespräch mit dem Berufsfischer Walter Zeeck geführt, einem der Kooperationspartner der Berliner Wissenschaftler. Geßner: "Die Fischer ziehen mit uns an einem Strang."

Die Stör-Wiederansiedlung steht auch auf der Tagesordnung der Generalversammlung der Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer am Sonntag, 3. März, im Ostener Fährkrug.

Alle bisherigen Beiträge dieser Website (seit 2001) zum Thema Oste-Stör stehen auf dieser SONDERSEITE.

Zum Thema:

> Störbesatz in Oberndorf
(youtube.de / nez.de).

Werben fürs
2. Stör-Fest


Demnächst wird an der Oste plakatiert

27. 2. 2013. Die Vorbereitungen sind schon weit gediehen: Die von Reinhard Mayer gestalteten Plakate (PDF) und Flyer für das 2. Oste-Störfest, veranstaltet vom Bootsclub Elm mit Unterstützung der AG Osteland, sind in Druck. An der gesamten Oste soll für das Ereignis geworben werden, wie Wolfgang Schütz von der Osteland-Arbeitsgemeinschaft Wanderfische mitteilt. Nächste Gelegenheit ist das Treffen der Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer (22 Vereine) an diesem Sonntag im Ostener Fährkrug.


Bürgerinitiative

Rettet die
Kultkneipe!

1. 3. 2013. In Bremervörde haben 14 Bürger eine Initiative zur Rettung der Kultkneipe "Alt Bremervörde" gegründet, darunter außer dem Initiator Klaus Bolte (Piratenpartei) auch Vertreter von SPD und Grünen. Nächstes Treffen ist am Mittwoch, 6. März, 19 Uhr, im "Alt".

Abräumwut
weckt Trauer

31. 1. 2012. Ärger und Trauer wecken der Umgang der Stadt Bremervörde mit kulturhistorisch wertvoller Bausubstanz und aktuell der drohende Abriss der Kultkneipe "Alt Bremervörde" bei vielen Bürgern. Dazu schreibt uns der Historiker, oste.de-Leser und Ostepreisträger.Dr. Klaus Volland:

"Was wäre, wenn… Was wäre, wenn die alte Grundschule Mitte  noch stünde?  Man könnte heute mit dem traditionsreichen Schuldenkmal Volksschule Bremervörde und seinen  21 Räumen einiges anfangen, z. B.  die Volkshochschule darin unterbringen. Schnee und Traum von gestern! Was wäre, wenn die Markthalle noch stünde? Man könnte in ihr mitten in der Stadt einen modernen,  großräumigen Veranstaltungsort für Musik, Kultur und Sport einrichten. Schnee und Traum von gestern!

Was wäre, wenn das 'Bremervörder Alt' nicht mehr stünde? Wir würden nach seinem familafreundlichen Abriss den wichtigsten geselligen Treffpunkt der Stadt verlieren. Heißt es bald auch hier: 'Schnee und Traum von gestern!'?

Bauplanung wird in Bremervörde, was den Umgang mit kulturhistorisch wertvoller Gebäudesubstanz angeht,  seit den 60er Jahren mit der stadtplanerischen Phantasie einer Abrissbirne betrieben.  Am Ende kommen bei ihr hinten – frei nach Tucholsky - immer nur 'Parkplätze! Parkplätze! Parkplätze!' heraus.

Wie gern lebte ich in einer intelligent gestalteten, geschichtsbewussten und zukunftsorientierten Stadt!"


Gesellschaft

Wasser-Ball
im Festhaus


Der WSCO lädt wieder ein (Foto: Brinkmann)

1. 3. 2013. Der traditionelle Ostener Skipperball des Wassersportclubs Osten an diesem Sonnabend, 2. März, ab 19.30 Uhr im Osteland-Festhaus verspricht auch in diesem Jahr einer der Höhepunkte der Saison zu werden. Erstmals lädt Festwirt Jan Nachtigall zum legendären Grünkohlessen (Eintritt 16 Euro). Erwartet werden wieder Wasserfreunde von Nah und Fern. Allein die AG Osteland hat sich mit rund 20 Teilnehmern angesagt.

Einen Vorgeschmack vom Ball vermittelt diese Oste.de-Fotoseite.


Geversdorf

Teddys im
Museum


Die Ausstellung wird vorbereitet

1. 3. 2013. An diesem Wochenende, 2. und 3. März, jeweils 14 bis 17 Uhr, wird im Heimatmuseum im alten Geversdorfer Rathaus eine neue Ausstellung eröffnet. Bis Ende April ist jeden Donnerstag ist eine reichhaltige Sammlung von Teddys, Puppen und Puppenstuben von Christa Hottendorff zu sehen. Anfang Mai folgt eine Fotoausstellung mit dem Titel "Strand, Land, Fluss".


Hemmoor

Fuss in die
HVV-Tür!


Lasse Weritz (l.) in der Kulturdiele Hemmoor

1. 3. 2013. "Dranbleiben und nicht von der Initiative HVV abkoppeln lassen! Das muß das kurzfristige Ziel sein." Diese Empfehlung gab der CDU-Kreistagsabgeordneter Lasse Weritz bei einem Diskusssionsabend des Bürgerforums Hemmoor zur Verkehrspolitik. Hemmoor müsse den Fuss in die Tür des HVV setzen.

"Wir sollten die Möglichkeit am Schopfe packen, den offiziell über 440 Bahn-Pendlern Richtung Hamburg eine Vergünstigung von ca. 40 bis 60 Prozent der Bahnkosten zu ermöglichen. So mancher Haushalt würde dann im Schnitt 600 Euro im Jahr an Fahrtkosten sparen" , erklärte Tjark Petrich (Foto) vom Bürgerforum. Die Anbindung an den HVV bedeute Standortsicherung und indirekt auch Bevölkerungspolitik durch günstige Bahntarife. Das Bürgerforum forderte, dass das Thema in den öffentlichen Teil der Ratsarbeit gehöre: "Kein Mensch kann begründen, warum dieses Thema in einer nichtöffentlichen Ausschusssitzung beraten werden soll," hiess es. Mehr...

Alle Beiträge dieser Website zum Thema HVV (seit 2004) stehen auf dieser SONDERSEITE.


Wassersport

Oberndorfer
geht baden


Erdmann und Elton in "1, 2 oder 3"

1. 3. 2013. Der Segel-Journalist ("Yacht") und Oberndorfer Neubürger Johannes Erdmann ist am Sonnabend, 2. März, um 8.10 Uhr im ZDF und am Sonntag um 17.35 Uhr auf Kika zu sehen. TV-Akteur Elton und Erdmann erklären in der Kindersendung "1, 2 oder 3", warum man als Einhandsegler immer eine Schwimmweste tragen sollte. Zu Demonstrationszwecken geht der Oste-Anrainer, Buchautor und AG-Osteland-Mitstreiter anschließend in einem Platschbecken baden...
.



Trockengefallen: Erdmann-Yacht in der Oste

In der neuesten "Yacht" berichtet der Erdmann unter dem Titel "Zwölf Stunden stabile Seitenlage" über eine missliche Segelerfahrung mit seiner Yacht "Maverick too" auf der Oste: "Es sollte eine schnelle Überführung werden. Doch erst fällt der Motor aus und dann das Schiff trocken. Aus einem Kurztripp wird eine Odyssee." Weiterlesen....

Johannes Erdmann ist ein bundesweit bekannter Segler (übrigens nicht verwandt mit dem noch bekannteren deutschen Einhandsegler Wilfried Erdmann). Bereits nach dem Abitur hatte sich der Wolfsburger aufgemacht, um mit einer 36 Jahre alten Fellowship 27 über den Atlantik zu segeln. "Der Trip hat ihm in der deutschen Segelszene sehr viel Respekt eingebracht", heisst es auf der Website yachtblick.de. Über seine Reise hat Erdmann das Buch "Allein über den Atlantik" verfasst; Bezugsquellen und ein Link zu dem gleichnamigen Film zum Buch stehen auf seiner Website allein-auf-see.de.

Über seine ersten Eindrücke von Oberndorf und der Oste berichtet der Neubürger Erdmann in seinem Blog zu-zweit-auf-see.de und am Freitag im Rahmen des Multimediavortrags von Bert und Marlene Frisch (s. u.).


Literatur-Tourismus

Der Dichter
als Magnet

1. 3. 2013. Berühmheiten wie Peter Rühmkorf (Hemmoor) und Walter Kempowski (Nartum) haben die Oste zum "Fluss der großen Dichter"  gemacht (so eine AG-Osteland-Veröffentlichung). Das Erbe Kempowskis wird vom Kreis Rotenburg mustergültig gepflegt - und auch kulturell und touristisch genutzt. An Literaturnachmittagen in Nartum haben bislang schon 4000 Besucher teilgenommen. Nächster Termin ist der 6. März. Mehr auf Treffpunkt Sittensen.

Neu im Netz:

> Acht Künstler sehen den Kreis ROW
(weser-kurier.de),

> Rot-Grün:11 Millionen für Gewässerschutz
(niedersachsen.de),

> Zevener Reservisten helfen in Sandbostel
(reservistenverband.de),

> Theaterpremiere in Hechthausen
(theatergruppe-hechthausen.de),

> Ostern in Ostereistedt im Osteland
(zevener-zeitung.de),

> Kammer warnt vor Frost-Güllen
(zevener-zeitung.de).

Dank für Hinweise an Kurt Ringen u. a.


Verkehr

Bahn oder
Autowahn


Fünfzig BAB-Gegner demonstrieren in Stade

1. 3. 2013. Moderne Bahnen statt "Autowahn", intelligente Verkehrssysteme statt Küstenautobahn - dafür haben 50 Teilnehmer am Mittwochvor dem Stader Kreishaus demonstriert werden. Anlass war eine Pro-Autobahn-Veranstaltung. Die Gegner - darunter Grüne und Mitglieder der großen Umweltverbände - waren gerüstet: mit vier (tragbaren) Zugteilen, blauen Kunststofftonnen zum Trommeln und 250 Flugblättern mit einem "Norddeutschen Manifest", das hier online verfügbar ist.


Auch eine Modell-Bahn ist dabei

Unterdessen verabschiedeten im Kreishaus Landräte und Wirtschaftsvertreter eine Erklärung für schnellen A-20-Ausbau.

Fotos: Peter Wortmann


Freizeit

Radeln an
der Oste


Radsportler (am Hemmoor Center)

1. 3. 2013. Die Freizeitgruppe im Radsport Hemmoor e. V. wird in diesem Jahr Touren im Osteland anbieten und "selbstverständlich Gastfahrer und Touristen gern mitnehmen", wie der Verein auf seiner Website mitteilt: "Unsere heimischen Vereinsmitglieder können auch eine Menge zum Osteland und dessen Geschichte sagen." Angetan waren die Vertreter des Vereins, der kürzlich der AG Osteland beigetreten ist, von der Teilnahme am 9. Tag der Oste, dem auf der Homepage des RS Hemmoor ein Bericht und eine Fotogalerie gewidmet sind. Zurzeit plant Dieter Tiedemann, Spartenleiter Freizeit und Tourenradler, etliche geführte Fahrten und eine Grünkohlwanderung. Er freut sich "über jeden Neuen, der dabei sein möchte".


ADFC-Kartenkoordinator Bernd Ehlers

Unterdessen hat der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) eine Neuauflage seiner Regionalkarte Cuxhaven / Bremerhaven im Maßstab 1:75.000 herausgegeben (BVA Bielefelder Verlag, 7.95 Euro, 4. Auflage, ISBN 978-3-87073-534-0), die von Regionalkarten-Koordinator Bernd Ehlers (ADFC Cuxhaven) komplett überarbeitet worden ist. Den Radlern stehen in der neuen Karte insgesamt 35 Tagestourenvorschläge zur Verfügung: 22 Radtouren des Landkreises Cuxhaven, drei Touren um Stade herum  und drei Touren in der Wesermarsch, ferner sieben ADFC-Tourenvorschläge für Strecken- oder Rundtouren, die vor Ort nicht ausgeschildert sind. Ehlers: "Die Routenführung entlang landschaftlicher und kultureller Kleinode ist optimal für Genussradler und Familien und verläuft überwiegend auf befestigten Wald- und Wirtschaftswegen sowie verkehrsarmen Straßen."


Jungenarbeit

Oste-Paddeln
mit dem Papa


Kanuten auf der Oberen Oste

26. 2. 2013. Ein spezielles Freizeitangebot für Väter mit ihren Söhnen im Alter von 13 bis 16 Jahren bietet die evangelische Freizeit- und Begegnungsstätte Oese des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven in Basdahl-Oese in der Zeit vom 17. bis 19. Mai. Unter dem Motto "Chillen, Paddeln, Abschalten - Wild & Free" wird ein "Outdoor-Wochenende für Vater und Sohn gemeinsam mit anderen Vätern und deren Söhnen auf der Oste zwischen Sittensen und Bremervörde" offeriert. Aus dem Programm: "Gemeinsam paddeln, die Natur und Gemeinschaft mit anderen genießen, einander zuhören, erzählen, schlafen unter freien Himmel oder im Zelt, gemeinsam kochen, Zeit für Vater und Sohn, sich einmal ganz anders zu erleben. Und Zeit, gemeinsam Gott zu erleben."


Neuhaus

Fluss der
Genüsse


Neuhaus-Werberin Anette Minners

1. 3. 2013. Die Oste - ein Fluss der Genüsse, vom Kartoffelschnaps in Sittensen über die berühmte Himmelstorte in Zeven bis hin zum Räucherfisch und zum Absinth an der Mündung. Was läge näher, als an diesem Fluss einen Spezialitätenmarkt zu organisieren? Genau das plant Anette Minners vom Tourismus- und Gewerbeverein Ostemündung in Neuhaus. Als Termin ist Sonntag, der 2. oder der 9. Juni 2013, ins Auge gefasst.

Problem nur: Die Initiatoren von der Mündung haben an den 145 Kilometer langen Fluss bislang nur wenige interessierte Produzenten aufgetan. "Wir brauchen Hilfe," wendet sich AG-Osteland-Mitstreiterin Anette Minners (E-Mail) an unsere Leser: "Wir bräuchten dringend Adressen, Kontakte und Fürsprecher." Mitmachen kann jeder, der im Osteland etwas Essbares produziert oder veredelt. Am Donnerstag, 7. März, 19.30 Uhr, in der Festhalle Neuhaus findet ein Info-Abend statt, den interessierte Anbieter noch mitgestalten können.


Vize-Landrat Wegener lobt die "klasse Idee"

Zum obigen Beitrag schreibt Gunnar Wegener (SPD, stellvertretender Landrat des Kreises Cuxhaven, in der Facebook -Gruppe Osteland: "Klasse Idee... Sollte auch vom Landkreis unterstützt werden." Ebenfalls auf Facebook kommentiert oste.de-Leser Rainer Schurr, Mitinitiator des Projekts "Landschaft schmeckt" in Baden-Württemberg:

"Auch hier besteht die Chance zur Marken- und damit zur Qualitätsbildung. Über die hier genannten Aspekte ließe sich die heimische Gastronomie einbinden für 'Deichschaf und Konsorten' genauso wie Direktvermarktungsinitiativen, Kochevents, Melkhussortimente, Hofverkostungen, Schlachtfeste, Marktfeiern usw., das ganze noch in die Touristikplanung eingebunden als 'Lukullische Erlebnistouren', 'Vom Edelbrand im Osteland' etc."


Fährstraße

Radstation
für Freiburg

1. 3. 2013. Weitere Bereicherung für die Deutsche Fährstraße: Die neue Fahrradstation neben dem Kornspeicher in Freiburg - mit öffentlichen Toiletten und Schließfächern - soll am 11. April ihrer Bestimmung übergeben werden. Am Sonnabend, 13. April, 14 Uhr, wird die Station mit Imbiss und Musik eingeweiht.


Geversdorf

Brücke wird
im Herbst 25


Wird 25 Jahre alt: Ostebrücke in Geversdorf

1. 3. 2013. Jubiläum im Osteland: Am Sonntag, 8. September, will Geversdorf das 25-jährige Bestehen seiner Klappbrückefeiern, einer der Sehenswürdigkeiten an der Deutschen Fährstraße. Das wurde in der Hauptversammlung des Geversdorfer Heimatvereins mitgeteilt. Die Brücke, die seit 1988 doppelspurig die Oste überquert, ersetzt an der über 500 Jahre alten Fährstelle seit 1988 die frühere Prahmfähre.

Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung und ein Beitrag des AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche über die Geversdorfer Ostequerung steht in unserem Kanal FÄHRSTRASSE.



Reet-Idylle an der Rönne
Ferien zwischen Oste und Elbe


Frühere Beiträge aus dieser.Spalte:

März 2013,
Februar 2013,
Januar 2013,
Dezember 2012,
November 2012
Oktober 2012,
September 2012,
August 2012
Juli 2012,
Juni 2012,
Mai 2012,
April 2012,
März 2012,
Februar 2012,
Januar 2012
Dezember 2011,
November2011,
Oktober 2011,
September 2011,
August 2011,
Juli 2011,
Juni 2011,
Mai 2011,
April 2011,
März 2011,
Februar 2011,
Januar 2011,
Dezember 2010,
November 2010,
Oktober 2010,
September 2010,
August 2010,
Juli 2010,
Juni 2010,
Mai 2010,
April 2010,
März 2010
Februar 2010,
Januar 2010,
Dezember 2009,
November 2009,
Oktober 2009,
September 2009,
August 2009,
Juli 2009,
Juni 2009,
Mai 2009,
April 2009,
März 2009,
Februar 2009,
Januar 2009,
Dezember 2008,
November 2008,
Oktober 2008,
September 2008,
August 2008,
Juli 2008,
Juni 2008,
Mai 2008,
April 2008,
März 2008,
Februar 2008,
Januar 2008,
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007,
August 2007,
Juli 2007,
Juni 2007,
Mai 2007,
April 2007,
März 2007,
Februar 2007,
Januar 2007,
Dezember 2006,
November 2006,
Oktober 2006,
September 2006,
August 2006,
Juli 2006,
Juni 2006,
Mai 2006,
April 2006,
März 2006,
Februar 2006,
Januar 2006,
Dezember 2005,
November 2005,
Oktober 2005,
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
August 2004
Juli 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Januar 2004


Wo sind die alten
Gemeinde-Seiten?


Diese Website ist zum 1. 8. 2011 neu strukturiert worden: Sie ist nach Sachgebieten geordnet, nicht mehr nach Orten. Die bisherigen Lokalportale werden nur noch im Ausnahmefall fortgeführt. Thema ist mehr denn je die gesamte Oste von der Quelle bis zur Mündung.

Wo sind die alten Gemeinde-Seiten geblieben? Ein Klick auf die jeweilige gelbe Ortstafel hilft bei der Suche. Alle früheren Meldungen aus dieser Spalte stehen hier, alle Bilder und Texte seit 2001 sindhier auffindbar.