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Link-Liste - Ältere Texte - Termine 2010



Heute ist der 2.
Oste-Fähren-Tag

Gewässer

Oste in neuer
Zuständigkeit


NEZ-Sonderseite zum Kompetenzwechsel

1. 5. 2010. Zum 1. Juli soll die Oste, wie berichtet, von einer Bundeswasserstraße in ein Landesgewässer I. Ordnung umgewandelt werden. Zu diesem Termin tritt auch eine neue Befahrensordnung in Kraft, die mit Verbänden und Kommunen abgestimmt ist und auf Drängen von Segler-, Angler- und Jagdorganisationen unter anderem das Jetski-Fahren auf dem Fluss untersagt (siehe blaues-netz-oste.de).

Bereits zum 1. Mai wurde die behördliche Zuständigkeit für die Ufersicherung am Unterlauf vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) auf den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) übertragen. Zu diesem Zweck wurde gestern, wie NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp auf einer Sonderseite der Heimatzeitung dokumentiert, der Basbecker Betriebshof des WSA an die NLWKN-Betriebsstätte Stade übergeben. In Stade ist der Wasserbau-Experte Martin Kogge unter der Regie des Betriebsstätten-Chefs Heinrich Pudimat jetzt nicht nur für die Unterhaltung des Unterlaufs, sondern auch für die Obere Oste  zuständig (siehe unten).


Großenwörden

Witt droht
mit Protest


Bürgermeister Witt (M.) mit Ratskollegen

1. 5. 2010. Die Dorfstraße in Großenwörden, wo zur Zeit - wie berichtet - wegen nicht reparierter Frostschäden Tempo 10 vorgeschrieben ist, zählt laut Stader Tageblatt zu "den schlimmsten Schlaglochstrecken im Kreis Stade". Doch die Bürger wollen sich nicht damit abfinden, dass für eine Sanierung der frostgeschädigten Fahrbahn durch die zuständige Landesregierung angeblich kein Geld da ist.

Bürgermeister Bernhard Witt will jetzt alle Vereine auffordern, Argumente für eine dringend erforderliche Sanierung zu sammeln. Witt ist verärgert über den kostspieligen vierfachen Ministerwechsel im Niedersachsen-Kabinett. "Für so etwas ist Geld da", machte er in der jüngsten Ratssitzung seinem Unmut Luft.

Wegen der Tempobegrenzung auf 10 km/h - die auch Radfahrer kaum einhalten können - ist unter anderem die Teilnahme Großenwördens am traditionellen "Biking auf der Milchstraße" in diesem Jahr gefährdet.

Desaströse Zustände
auch in Freiburg/Elbe

Ähnlich desaströs ist zur Zeit der Straßenzustand in Freiburg/Elbe, wo im Ort wegen der Schlaglöcher ebenfalls teilweise 10 km/h vorgeschrieben sind.


Oberndorf

Mit dem TSV
in den Mai


Oberndorfer Wanderführer Albertus Lemke

30. 4. 2010. Auch in diesem Jahr - zum 34. Mal - hat das Oberndorfer AG-Osteland-Mitglied Albertus Lemke für den TSV Oberndorf eine Maiwanderung organisiert. Treffpunkt ist am 1. Mai um 8.30 Uhr am Sportplatz.


Sonderseite zur Wanderung 2009 hier

Auf kaum bekannten Wegen geht es unter anderem zur "Gläsernen Molkerei" nach Hasenfleet, wo Milch-Manager Horst von Thaden einen Imbiss hat vorbereiten lassen. Fotos von der Maiwanderung 2009 stehen auf dieser SONDERSEITE.


Programm zum Ausdrucken

Anschließend ist Gelegenheit zum Besuch der Veranstaltungen des Oste-Fähren-Tages.



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Ostendorf

Neuer Prozess
um Oste-Mord


Mordopfer Sonja Ady (Polizeifoto)

30. 4. 2010. Der 42-jährige Michael B. aus Himmelpforten wird sich erneut wegen des Mordes an der damals 16-jährigen Sonja Ady aus Ostendorf an der Oste vor Gericht verantworten müssen. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat jetzt den Freispruch aufgehoben, mit dem im August 2009 der Prozess in Stade endete.

Die Schülerin war im August 1987 nach einem Discobesuch mit zahlreichen Schnitt- und Stichverletzungen getötet worden. Ihre nackte und gefesselte Leiche wurde auf einem Feldweg in Ebersdorf gefunden. - Mehr in der Bremervörder Zeitung.


Sandbostel

Rückkehr der
Überlebenden


Einstige Lagerinsassen in Sandbostel

29. 4. 2010. Mit einer Gedenkfeier haben Überlebende am Donnerstag an die Befreiung des NS-Lagers Sandbostel vor genau 65 Jahren erinnert. An mehreren Stellen auf dem 35 Hektar großen Gelände unweit der Oste im Kreis Rotenburg wurden Kränze niedergelegt.


Ehrerbietung auch im Schottenrock

Auf der Kriegsgräberstätte gedachten die Ex-Gefangenen mit Vertretern aus Politik, Diplomatie, Kirche und Militär der Abertausenden von Kriegsgefangenen und KZ-Häftlinge, die während des Zweiten Weltkriegs in dem Lager getötet wurden. Der Boden, auf dem die Trauernden standen, sei gesättigt mit "Blut und Tränen", sagte Pastorin Esther Ockuhn (Foto) in ihrer Andacht.


Schüler-Aufführung zur Lagergeschichte

Von 1939 bis 1945 seien an der Oste etwa eine Million Menschen inhaftiert gewesen, sagte Gedenkstätten-Leiter Andreas Ehresmann. Damit sei Sandbostel eines der größten Gefangenenlager der Wehrmacht gewesen; kein anderes Lager dieser Art ist baulich ähnlich gut erhalten.


Rund 300 Gäste beim Gedenknachmittag

Höhepunkt der Gedenkveranstaltung war das Projekt "Eine Brücke über die Oste", das zwölf Schüler des Gymnasiums Othmarschen und des Hamburger Lycée Français in Kooperation mit der Hamburger Führungsakademie der Bundeswehr und der Stiftung Lager Sandbostel entwickelt hatten.

Von "Lilli Marleen" bis
zu den "Moorsoldaten"


Andacht an der Kriegsgräberstätte

Mit Soldaten- und Gefangenenliedern - von "Lilli Marleen" bis zu den "Moorsoldaten"- sowie mit Dokumentaraufnahmen und  erschütternden Zitaten aus Zeitzeugen-Interviews stellten die jungen Deutschen und Franzosen in beeindruckender Weise die Lagergeschichte dar.

"Die Idee war, ein Programm für die Gedenkfeier zu gestalten, das nicht nur aus langweiligen Reden besteht", sagte der Othmarschener Gymnasiast Matthias Hansal, 18, dem Hamburger Abendblatt. "Also haben wir mit Menschen Kontakt aufgenommen, die das Lager überlebt haben oder als Außenstehende Einblick hatten. Wir haben sie zu ihren Eindrücken und Erlebnissen befragt und aus ihren Schilderungen ein Rollenspiel gemacht."


Hamburger Schüler bereiteten die Feier vor

Über das Schülerprojekt informiert die Internetseite www.eine-bruecke-ueber-die-oste.de, die Matthias Hansal gestaltet hat.

Gedenken an
"Klein-Belsen"


Veteranen-Delegationen in Sandbostel

Den britischen Soldaten hatte sich im April bei der Befreiung auf dem 35 Hektar großen Areal ein Bild des Grauens geboten, das sie von einem "minor Belsen" sprechen liess, einem kleinen Bergen-Belsen. Sie trafen in Sandbostel etwa 14.000 Kriegsgefangene und rund 7000 KZ-Häftlinge an.

Die zur Zeit im Entstehen begriffene Gedenkstätte in Sandbostel wird bereits jetzt alljährlich von vielen Tausend Besuchern aufgesucht. Träger der Gedenkstätte ist die Stiftung Lager Sandbostel. Im vergangenen Jahr befanden sich unter den Besuchern rund 2000 Schülerinnen und Schüler, die aus den umliegenden Landkreises kamen. Zweitgrößte Besuchergruppe waren Bundeswehrsoldaten. Auch der Jahresausflug des Heimatvereins Oberndorf führt demnächst nach Sandbostel.

Ein ausführlicher Bericht von Thomas Schmidt über die Gedenkfeier steht in der Bremervörder Zeitung, unser Vorbericht zur Veranstaltung unter BREMERVÖRDE. Mehr über die Lagergeschichte auf SPIEGEL online: "Kannibalen im Stalag XB."

Auch der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. war bei der Gedenkfeier vertreten.

Für oste.de fotografierten in Sandbostel Curt Schuster und Jochen Bölsche.


Foto des Monats

Gundula Ida Gaentgen: Keinen Schritt weiter

29. 4. 2010. Mit einer Collage wunderschöner Oste-Bilder, veröffentlicht auf fotocommunity.de, hat die Hechthausener Fotografin Gundula Ida Gaentgen dieser Tage einem Osteland-Mitstreiter zum Geburtstag gratuliert. Die gesamte Collage, der auch das Foto oben (Titel: "Keinen Schritt weiter") entstammt, kann hier betrachtet werden.


AG Osteland

Einsatz für die
gesamte Oste


Region am Oberlauf: Börde Oste-Wörpe

30. 4. 2010. Die Lenkungsgruppe der Leader-Region Börde Oste-Wörpe hat in ihrer jüngsten Sitzung das "starke Engagement" der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. für die gesamte Osteregion hervorgehoben. Dabei wurde, so Regionalmanager Holger Brörkens (Bremen), "ausdrücklich der Wunsch geäußert", "die Zusammenarbeit zu suchen, um ggf. gemeinsam Projekte auf den Weg zu bringen".

Zu diesem Zweck führen Vertreter des ehrenamtlich tätigen Vereins, wie dessen Vorsitzender Gerald Tielebörger (Wingst) mitteilt, am 7. Mai im Zevener Rathaus ein Gespräch mit Mitgliedern der Lenkungsgruppe der Region Börde Oste-Wörpe.

Mitglieder sind unter anderem (v. l. n. r.) die Bürgermeister Klintworth (SG Zeven), Tiemann (SG Sittensen) und Borchers (SG Selsingen).


Wassersport

Trauer um
"Sir" König

28. 4. 2010. Osten trauert um den Gründer und langjährigen Vorsitzenden des Wassersportclubs Osten (WSCO), Hans Wilhelm König. Der Versicherungskaufmann, den alle "Sir" nannten und der auch zu den Gründungsmitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. zählte, erlag am Montag im Alter von 77 Jahren seinem Parkinson-Leiden. Die Trauerandacht findet an diesem Freitag, 30. April, 14 Uhr, in der Ostener Friedhofskapelle statt.

Mehr unter OSTEN und auf blaues-netz-oste.de.


Tourismus

Wer braucht
ein Museum?

28. 4. 2010. Falls sich ein Ort an der Oste oder in Kehdingen einen Tourismus-Magneten zulegen will: Eleonore Geyer aus dem Drosselweg 5 in Freiburg/Elbe hat ein originelles Museum zu "verschenken": Sie hat fast 150 historische Nähmaschinen gesammelt, die älteste stammt aus dem Jahre 1885. Wie die Familie der AG Osteland angeboten hat, ist sie bereit, ihre Sammlung leihweise auszulagern, wenn jemand in der Region Kehdingen/Oste den entsprechenden Ausstellungsraum kostenfrei zur Verfügung stellt. Einmal pro Woche würde die Familie Geyer das Nähmaschinen-Museum öffnen und Besucher betreuen. Kontakt: Tel. 04779-921011.


Denkmalschutz

Pädagoge
gesucht


Auch in Osten hilft die Bauhütte

27. 4. 2010. Das grossartige Projekt Jugendbauhütte, mit dem junge Menschen sich für den Denkmalschutz - unter anderem für die Ostener Kulturmühle - engagieren, wird von Agathenburg bei Stade aus gelenkt. Für den dortigen Dienstsitz sucht der Trägerverein IJGD zum 1. Juli eine Pädagogin oder einen Pädagogen. Die Stellenausschreibung steht hier.


Obstbau

Oste wird
salziger

Foto: Bertholdt
Frostschutzberegnung im Osteland

28. 4. 2010. Die Obstbauern an Elbe und Oste fürchten eine zunehmende Versalzung ihres Beregnungswassers, von Befürwortern einer weiteren Elbvertiefung wird dieser Effekt dagegen bestritten (wir berichteten). Jetzt widmet sich das Hamburger Abendblatt dem Thema.

Während die Behörden den Bauern die Ergebnisse amtlicher Messstationen vorhalten, machten die Obstbauern ganz andere Erfahrungen, schreibt das Blatt. Ein Beispiel sei der Obstbauer Thorben Sumfleth, der einen 28 Hektar großen Obsthof in Oederquart betreibt, das rund zehn Kilometer von der Elbe entfernt und rund 50 Kilometer hinter der Elbmündung liegt: "Wie auf anderen Höfen müssen die Äpfel im Frühjahr gegen den Frost beregnet werden, im Sommer zur Bewässerung und zur Kühlung. Die großen Wassermengen, die dazu nötig sind, entnimmt Sumfleth aus einem kleinen Kanal, der in den Elb-Nebenarm Oste mündet.

Entgegen aller Forschungsergebnisse habe er an dem Wasser sehr wohl Veränderungen festgestellt: "Wir haben teilweise Probleme, noch brauchbares Wasser aus dem Kanal zu holen. Denn der Salzgehalt erreicht, je nach Tide, teilweise 0,4 bis 0,5 Gramm pro Liter", so Sumfleth im Abendblatt:"Wir haben das Problem seit der letzten Elbvertiefung. Vorher gab es keine Probleme, salzarmes Wasser aus der Oste zu bekommen."

Bereits jetzt, so Sumfleth, verändere der höhere Salzgehalt die Arbeitsweise auf dem Hof. So müssten die Schleusentore zwischen der Oste und dem Kanal für die Bewässerung jetzt nachts geöffnet werden, weil das Wasser während der Ebbe weniger Salz mit sich führt. Und zur Kühlung der Äpfel im Sommer könne er das Wasser teilweise gar nicht mehr verwenden.

Andere Kollegen, deren Höfe näher an der Elbe liegen, seien noch schlimmer dran: "Die können das Wasser im Sommer nicht einmal mehr zur normalen Bewässerung nutzen." Was in Nordkehdingen bereits Realität ist, wird 80 Kilometer flussaufwärts im Alten Land bisher nur befürchtet.

Fazit des Abendblatts: "Was die Bauern im Alten Land befürchten, ist in Kehdingen Realität."


Offene Gärten

Im Juni
geht's los


Neun Familien öffnen ihre Gartenpforten

27. 4. 2010. Vor wenigen Wochen hatte Ulrike Grote aus Hüll auf dieser Website dazu aufgerufen, ein Projekt "Offene Gartenpforte" zu verwirklichen. Seither haben sich neun Familien bereitgefunden, ihre Gärten einem breiten Publikum zu öffnen. Die Flyer sind schon gedruckt, sie liegen ab sofort in Gärtnereien, Bäckereien, in den Tourismusbüros Hemmoor und Kehdingen sowie bei den Gemeinden und dem Landkreis aus. "Wir freuen uns auf eine große Schar interessierter Besucher," sagt Ulrike Grote. Und das sind die Besichtigungsorte und -termine:


Garten der Familie Grote in Hüll

> Sonntag, 13. Juni, 11 bis 18 Uhr: Hof Vollmers, Stubbenkamp 33, 21709 Himmelpforten; Holger und Ulrike Grote, Oberhüll 10, 21706 Drochtersen-Hüll; Hans-Jürgen und Sieglinde Ross, Landesbrück 49, 21734 Oederquart; Heike und Axel Dittmann, Ostende 65, 21734 Oederquart; Irmgard Biermann, Heilpraktikerin, Süderdeich-Ost 6, 21730 Balje;  Familie Petersen (12. u. 13. Juni), Deichstraße 85, 21683 Stade-Bützfleth.

> Sonntag, 27. Juni, 11 bis 17 Uhr:  Inge und. Herbert Kahrs, Tannenweg 27, 21739 Dollern; Agnes und Otto Hasenkamp, Am Walde 4, 21717 Fredenbeck; Dieter und Renate Gerlach, Delmer Bogen 61, 21614 Buxtehude.


Berufliches

Zum Abschied
eine Flunder


Bölsche (l.) mit SPIEGEL-Manager Saffe

27. 4. 2010. Jochen Bölsche, AG-Osteland-Vize und oste.de-Webmaster, ist nach Erreichen des Rentenalters am Montag mit einem Empfang im Hamburger SPIEGEL-Verlag verabschiedet worden. Glückwünsche für den Ruhestand übermittelten unter anderem Verlagschef Ove Saffe und SPIEGEL-Chefredakteur Matthias Müller von Blumencron, der darauf hinwies, dass Bölsche, der als 20-Jähriger zum SPIEGEL kam, fast 45 Jahre als Redakteur, Ressortchef, Chefredakteur und Autor für das Hamburger Nachrichtenmagazin tätig war - länger als jeder andere Journalist des Hauses außer SPIEGEL-Gründer Rudolf Augstein. Dem Jungrentner schenkte die Chefredaktion zum Abschied ein brandaktuelles Elektronikprodukt, das zur Zeit weltweit als "Wunderflunder" gefeiert wird. Bölsche kündigte an, sich im Ruhestand weiterhin der ehrenamtlichen Arbeit für das Osteland widmen zu wollen.


Nordkehdingen

Gutshof als
Kulturstätte


Reizvoll: Gut Hörne in Nordkehdingen

27. 4. 2010. Das schlossähnliche Gut Hörne (Website) der AG-Osteland-Mitglieder Kuno und Maike von Zedlitz in Balje-Hörne entwickelt sich mehr und mehr zu einer Kulturstätte eigener Prägung. Auch in diesem Jahr finden in der reizvollen Atmosphäre des Kehdinger Herrensitzes kulturelle Veranstaltungen statt.

Am Sonntag, 9. Mai, 18 Uhr, steht "Chopin in Polen" auf dem Programm, eine Konzertlesung mit Till Sailer (Autor und Querflöte) und Gudula Senftleben (Flügel).  Karten zu 10 Euro können unter Tel. 04753/362 bestellt werden. - Mehr auf www.kehdingen.org.


Oste-Fähren-Tag

Drei Fähren,
ein Ticket

Foto: Brinkmann
In Osten gibt's ein Open-Air-Konzert

25. 4. 2010. Auch in diesem Jahr wird am Sonnabend, 1. Mai, wieder ein Oste-Fähren-Tag gefeiert. Unter dem Motto "Drei Fähren - ein Fluss - ein Ticket" bieten die Oste-Fähren in Osten, Brobergen und Gräpel wieder gemeinsam das "Oste-Fähren-Ticket" an. Besucher können mit dem Ticket an diesem Tag die drei Ostefähren benutzen und das  Rahmenprogramm genießen.

Begonnen wird um 12 Uhr in Gräpel mit einer Foto- und Bilderausstellung mit maritimen Motiven aus dem Osteland, untermalt mit Harmonika- und Steigermusik.

Vorstand des Broberger Fährvereins

Der Vorstand des Fährvereins Brobergen um Corinna Kolf (l.) hat den Shantychor Hemmoor eingeladen, der ab 14.30 Uhr in Brobergen auftritt. Um 16 Uhr liest Ostekulturpreisträger Dietrich Alsdorf aus seinem neuen Buch "Isern Hinnerk". Der Musiker Jan de Grooth aus Oberndorf präsentiert ab 16 Uhr in einem Open-Air-Konzert an der Schwebefähre in Osten Hits von den Beatles bis Neil Young.

Der Ostefährentag geht zurück auf eine Initiative von Karl-Heinz Brinkmann, 2. Vorsitzender des Ostener Fährvereins.


Estorf

Mit Banjo und
Harmonika


Das Duo spielt Country und Folk

23. 4. 2010. Die Estorfer Initiative "Kultur in der Aula" lädt ein zu einem Abend mit Anders Aabye und Jean Pierre van den Boom am Freitag, 30. April, 20 Uhr: Unter dem Motto "Lieder zum Zuhören und Mitsingen" sorgt das Duo mit 5-String-Banjo und Gitarre, Tin-Whistle, Mandoline und Handharmonika, mit Gesang oder instrumental, mit Songs von Country bis Irish Folk für Abwechslung und stilistische Vielfalt. Der Eintritt beträgt wie immer 10 Euro (ermäßigt 8 Euro). Platzreservierungen unter Estorfkultur@gmx.de oder unter Tel. 04140/8240.


Zeven

Ostekünstler
öffnen Türen


Macht mit: Handwerkermuseum Sittensen

6. 4. 2010. Zum siebten Mal organisiert die Initiative KulturLandKultur in diesem Jahr ein kulturelles Wochenende an der Oberen Oste. Vom 7. bis 9. Mai öffnen insgesamt 96 Künstler und Kulturschaffende in über 25 Orten rund um Zeven die Türen zu ihren Ateliers, Ausstellungsräumen, Galerien und Werkstätten. Mehr unter kulturlandkultur.de.


Fähren

Klempow
in Klint


Osteland-Kulturpreisträgerin Grit Klempow

20. 4. 2010. Der Heimatverein Hechthausen e. V. hält seine Mitgliederversammlung am Freitag, 7. Mai, 19 Uhr, im Restaurant "Zum Raubritter" in Hechthausen-Klint ab. Nach den Regularien steht ab 20 Uhr ein Vortrag der Journalistin, Buchautorin und Ostepreisträgerin Journalistin Grit Klempow zu Thema "Hol över – von Menschen und Fähren an der Oste" auf der Tagesordnung. Ihr Ostefähren-Brevier "Öber de Oost" ist  inzwischen zum Kultbuch avanciert.

Allen Oste-Fans sei ein Besuch dieser Veranstaltung ans Herz gelegt. Zu dem Vortrag um 20 Uhr sind auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen, wie Vorsitzender Klaus Torborg (Foto) mitteilt. Der Eintritt ist frei.


Verkehrsunfall

Drei Tote in
Kehdingen


Feuerwehrmänner an den Unfallfahrzeugen

25. 4. 2010. Wieder ein schlimmer Unfall in der Region: Drei junge Männer aus Drochtersen, 18 und 19 Jahre alt, sind am heutigen Sonntag gegen 2.40 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 111 in Krummendeich-Wechtern ums Leben gekommen. Ein 18-Jähriger, ebenfalls aus Drochtersen, erlitt bei dem Unglück schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst ins Stader Elbe-Klinikum gefahren.

Zu den Unfallursachen schreibt das Tageblatt (Mntagausgabe): "In den vergangenen Jahren hatte es auf der Landesstraße zwischen Freiburg und Balje-Hörne schon häufiger schwerste Unfälle gegeben, bei denen ein oder mehrere Menschenleben zu beklagen waren. Eine Reihe von Kreuzen und Blumenbeeten zeugen noch von den schweren Karambolagen. 'Die Strecke kann eher schon nach Kreuzen eingeteilt werden als nach Kilometerschildern.' Die Unfallursache ist nur allzu oft die gleiche. 'Auf der Strecke wird zu schnell gefahren', so die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Auch beim jüngsten Unfall geht die Polizei nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die jungen Männer mit dem Daimler viel zu flott unterwegs waren." - Mehr auf unserer Schwesterseite www.kehdingen.org.

Hasen ausgewichen -
schwer verletzt

Schwer verletzt wurde eine Pkw-Fahrerin aus Großenwörden, die am Freitagabend auf der B 73  einem Hasen ausweichen wollte und dabei gegen einen Baum prallte. Am Auto entstand Totalschaden.

Zwei Gülle-Anhänger
stießen zusammen

Zwei Ackerschlepper mit Gülle-Anhängern kollidierten am Freitagnachmittag in der Westersoder Schulstrasse in Hemmoor. Der Schaden wird auf annähernd 20.000 Euro beziffert.


Protest

120 Kilometer
Widerstand


Per Rad von der Oste an die Elbe

24. 4. 2010. Auch Umweltschützer aus Hadeln und Kehdingen, manche per Rad angereist (siehe unser Foto aus Oberndorf), beteiligten sich am Sonnabend an einer der größten Demonstrationen der Anti-Atomkraft-Bewegung. Mehr als hunderttausend Protestierende bildeten eine 120 Kilometer lange Menschenkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel, um gegen die von der schwarz-gelben Regierungskoalition angestrebte Verlängerung der Laufzeiten für Altreaktoren zu protestieren. "Grüne und SPD beschwören bereits die Wiedergeburt der Anti-AKW-Bewegung," meldet SPIEGEL ONLINE. Große Bildreportage hier.


Ausstellungen

Blumen für
Karla Ahlf


Elke Loewe (r.) dankt Karla Ahlf

24. 4. 2010. Mit einem Blumenstrauß dankte die Schriftstellerin Elke Loewe (Geversdorf) am Sonnabend in Neuhaus der Ostener Bäckersfrau Karla Ahlf, die jahrelang Veranstaltungsplakate aus verschiedenen Ostegemeinden gesammelt hatte. Die Plakate aus den 80er und 90er Jahren sind jetzt in einer faszinierenden Ausstellung in Neuhaus zu sehen. Zur Eröffnung in der Schleusenhaus-Galerie sprachen Wolf-Dietmar Stock (Karl-Otto-Matthaei- Gesellschaft), Oste-Kulturpreisträgerin Elke Loewe, Jochen Bölsche (AG Osteland) sowie Hermann Drath, 35 Jahre lang Motor und Seele des Kulturkreises Neuhaus.


In Neuhaus zu sehen: altes Osten-Plakat

Mehr über die Ausstellung unter OSTEN und DOBROCK.


Fährstraße

Brunsbüttel
attraktiver


Website der neuen Schleusenmeile

24. 4. 2010. Die Stadt Brunsbüttel - an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel gelegen und  Mitglied der in Osten ansässigen AG Osteland - wird immer attraktiver. Die sogenannte Schleusenmeile (Website) am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) wächst, erste Teilprojekte der Meile nehmen Formen an.

Der Bau des rund eine Million Euro teuren Aussichtsturms an den Schleusenkammern ist beschlossene Sache. Der maritime Erlebnisspielplatz am Kanal mit Spielgeräten rund um die Schleusentechnik wird im Frühjahr eingeweiht. Im Sommer kommt die Schiffsinformationsanlage zum Einsatz. In den historischen Gebäuden des Wasser- und Schifffahrtsamtes ist die Entstehung einer Ladenzeile, eines Seglercafés und eines Hotel-Neubau in direkter Kanalnähe angedacht.

Traumschiffe
beobachten


Traumschiff-Fahrplan jetzt als PDF

Auch in diesem Jahr hat die Tourist-Info NOK (tinok.de) einen Kalender der Traumschiffpassagen (PDF) ins Netz gestellt, die vom Kanalufer aus beobachtet werden können.


Werbung

Flagge zeigen
für die Oste!


Jürgens mit der neuen Fahne

23. 4. 2010. Zeigt Flagge für die Oste! Bernd Jürgens aus Hemmoor, Sprecher der Osteland-Fachgruppe "Blaues Netz" (Website), hat, wie berichtet, kürzlich neue Fahnen und Wimpel vorgestellt, die sich an jedem Boot, in jedem Hafen gut machen - aber auch an Flaggenmasten vor Rathäusern, in Gärten usw.

Bestellungen
bis zum 8. Mai

Auf Fahnen in zwei verschiedenen Grossformaten sowie auf einem Wimpel ist das neue Motiv demnächst erhältlich, zu Preisen von je 24 Euro, 22.50 Euro bzw. 12,50 Euro. Bei Grossbestellungen ermäßigen sich die Preise. "Bitte alle möglichen Interessenten abfragen," rät daher Jürgens, der bis zum 8. Mai verbindliche Bestellungen annimmt. Maße, Preise, Kontaktdaten auf dem Bestellschein, der hier als PDF heruntergeladen werden kann.


Osteland

Viel los am
Wochenende


Werbung für das Frühlingsfest

23. 4. 2010. Ein Wochenende mit bemerkenswerten Ereignissen steht der Region bevor. "Hechthausen blüht auf", heisst es am Sonntag von 11 bis 16 Uhr, wenn am "Tor zum Cuxland" ein großes Fest gefeiert wird - einschliesslich einer Aktion "Hechthausen sucht das Supertalent" (siehe Website des Gewerbevereins).

Eine Woche nach der recht gut besuchten Automeile (Bericht hier) steigt an diesem Sonntag in Hemmoor, am Rauhen Berg, das traditionelle Frühlingsfest, zu dessen Auftakt am Sonnabend eine Oldie-Night stattfindet.

In Neuhaus wird an diesem Samstag, 16 Uhr, im Kornspeicher die Ausstellung "Oste-Provinz-Plakate aus der PC-freien (Zeit-) Zone der Achtziger" von Elke Loewe eröffnet (siehe DOBROCK). Großenwörden feiert den Tag der offenen Reithalle (siehe GROSSENWÖRDEN). In der Oberndorfer Heimatstube spricht Frank Auf dem Felde über das Osten vor 100 Jahren (siehe OSTEN).


Werbung für die Anti-Atom-Kette

Wichtigster Termin in der gesamten Niederelberegion ist allerdings die Anti-Atom-Kette an diesem Sonnabend, zu der viele Hadler und Kehdinger die Elbe überqueren wollen, um in Schleswig-Holstein gegen die Laufzeitverlängerung für Schrottreaktoren zu protestieren (siehe unten).


Kommunales

Ohrfeige für
Stadtchef


Bremervörder Bürgermeister Gummich

23. 4. 2010. Eine saftige politische Ohrfeige musste der Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich (CDU) einstecken, der - wie berichtet - sämtliche bestehenden Ortsräte in seinem Stadtgebiet abschaffen wollte. Statt auf diese Weise die Bürgermitsprache radikal zu beschneiden, stimmte der Stadtrat am Dienstag jedoch einstimmig der Einrichtung dreier weiterer Ortsräte zu - in den Ortsteilen Iselersheim, Mehedorf und Ostendorf.

Der Stadtrat trug damit dem Umstand Rechnung, dass Bürgerversammlungen in allen drei Ortsteilen mit großen Mehrheiten für die Einrichtung neuer Ortsräte gestimmt hatten. In Bremervörde wird es daher künftig neun Ortsräte geben.

Auch im Cuxland versuchen Kommunaltechnokraten immer häufiger - durchweg unter Hinweis auf Einsparungszwänge -, die ihnen lästige, arbeitsaufwändige Bürgermitsprache in kleineren Einheiten einzuschränken oder abzuschaffen. Die Wähler dagegen wollen, wie sich in Bremervörde zeigt, nicht länger hinnehmen, dass die kommunale Selbstverwaltung zur Farce verkommt, sondern - ganz im Gegenteil - mehr Demokratie wagen, auch und gerade auf dem Land.

Verschlafen haben diesen Trend offenbar jene Politiker im Cuxland, die lebendige selbständige Mitgliedsgemeinden durch Einheitsgemeinden ersetzen oder gar, wie CDU-Vordenker Enak Ferlemann, Monsterkommunen schaffen wollen, die teilweise größer sind als Bremen und Bremerhaven zusammen.

Mehr zum Thema Mammutgemeinden unter HEMMOOR.


Kehdingen

Schwebefähre
Nr. 3 geplant


Mini-Schwebefähre (bei Mönchengladbach)

24. 4. 2010. An der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel soll es - neben Osten-Hemmoor und Rendsburg - bald eine dritte Schwebefähre geben. Eine Mini-Schwebefähre für Radfahrer und Fußgänger von der Insel Krautsand über die Süderelbe nach Wischhafen ist in Planung, wie die Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) in ihre jüngsten Newsletter mitteilt.

Damit könnte für nicht motorisierte Tagesausflügler der Abstecher von Drochtersen-Krautsand und dem Elbe-Radweg in die benachbarte Gemeinde Wischhafen stark erleichtert werden. Bisher bietet allein die Brücke über das Sturmflutsperrwerk eine Querungsmöglichkeit - sofern sie mal geschlossen ist.


Die Süderelbe soll gequert werden

Ebenfalls touristisch bedeutsam: Der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e. V. hat einen neuen Doppeldeckerbus für seine Vogelkieker-Touren in Nordkehdingen eingesetzt. Dank finanzieller Unterstützung von Sponsoren wurde der alte Vogelkieker-Bus durch einen modernen Beobachtungsbus ersetzt.

Tourist-Info
in Drochtersen

Nachdem am Widerstand von Drochtersen eine enge touristische Kooperation zwischen Hemmoor und Kehdingen gescheitert war, hat die Gemeinde jetzt mit einem 10.000-Euro-Zuschuss eine eigene Tourist-Infostelle eingerichtet. In der Filiale der Tourist-Info Kehdingen gibt der Touristmusexperte und Kulturwissenschaftler Oliver Prieß, 43, ab sofort touristische Tipps für die Region. Das Büro in der Drochterser Straße 39 ist dienstags von 9.30 bis 12 Uhr, donnerstags von 17 bis 19 Uhr und sonnabends von 9.30 bis 12 Uhr geöffnet.


Gewässer

Der Herr
der Oste


Martin Kogge (M.) auf der Mocambo

23. 4. 2010. Wenn - voraussichtlich zum 1. Juli - die Zuständigkeit für die Untere Oste vom Bund auf das Land übergeht, ist Martin Kogge vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Stade der zuständige Mann für die jüngste Landeswasserstraße. Dieser Tage äußerte sich Kogge, der bisher schon für die Obere Oste verantwortlich war, besorgt über den Zustand mancher Uferstrecken.

"Wer Vieh hält, muss Vieh hüten," appelliert Kogge an die Grundstücksbesitzer an der Oste. Er erinnert daran, dass bei Viehbeweidung die Grundstücke so eingezäunt sein müssen, dass die Tiere nichts ans Wasser können: "Zum Schutz des Ufers und der Vegetation ist ein Abstand von zwei Metern optimal."

"Bei den jährlichen Gewässerschauen und auch anlässlich der Unterhaltungsarbeiten stellen wir immer wieder fest, dass Uferabschnitte der Oste, an denen Vieh weidet, häufig nicht eingezäunt sind. Dies führt zu Uferschäden durch Viehverbiss und Viehtritt", kritisiert der künftige Herr der gesamten Oste, der kürzlich sein neues Revier erstmals von Bord der Mocambo aus in Augenschein nahm und auch der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. angehört.

Die Ufervegetation, die das Ufer schützt und Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen bildet, werde beeinträchtigt und zerstört. Die Folge seien Uferabbrüche.


Bremervörde

Aus für fünf
Dorfschulen

23. 4. 2010. Der ländliche Raum blutet weiter aus. In den dörflichen Ortsteilen von Bremervörde sollen aus Ersparnisgründen mindestens fünf Grundschulen geschlossen werden, während im Stadtkern eine zentrale Grundschule gebaut wird. Das hat der Rat der Ostestadt gegen massive Proteste aus der Dorfbevölkerung beschlossen. Ausführliche Berichte in der Bremervörder Zeitung.

Auch anderswo in der Osteregion fürchten Eltern bereits eine Schließung von kindgerechten örtlichen Grundschulen, etwa in Osten.

Niedersachsen
hängt hinterher

Unterdessen schneidet das schwarz-gelb regierte Niedersachsen schulpolitisch blamabel ab. Lesetipp: "Niedersachsen hängt hinterher - Ausgaben für Schulen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt" auf Seite 1 der NEZ vom heutigen Freitag oder Bild online.


Anti-Atom-Kette

Treffen an
der Elbfähre


Pannenreaktor in Brunsbüttel

16. 4. 2010. Die SPD im Landkreis Stade wird sich am Sonnabend, 24. April, an der 120 Kilometer langen Menschenkette zwischen den schleswig-holsteinischen Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel einreihen. Treffpunkt der Sozialdemokraten ist um 12.15 Uhr an der Elbfähre Wischhafen - Glückstadt (Fährmann-Skulptur).

Dazu erklärt die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Petra Tiemann: "Die Aktion richtet sich gegen die Politik von CDU/CSU und FDP." Die Regierung plane die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke und den Wiedereinstieg in die "Hochrisiko-Technologie". Sie wolle alte Schrottreaktoren länger laufen lassen und noch mehr hochradioaktiven Müll produzieren, für den es keine sicheren Endlager gebe, so Tiemann. Mehr weiter unten.


Atomenergie

Aktionskette
an der Elbe


Werbung für Anti-Atom-Menschenkette

14. 4. 2010. Für Sonnabend, 24. April, rufen viele Organisationen, darunter auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die SPD und die Naturfreunde, zu einer Menschen- und Aktionskette von Brunsbüttel über Hamburg bis Krümmel auf. Motto: "Atomkraft abschalten!"

Im BUND-Aufruf heisst es, mit der 120 Kilometer langen Menschenkette solle für den Ausstieg aus der Atomkraft und gegen die Pläne der Bundesregierung demonstriert werden, die Laufzeiten von Atomkraftwerken um bis zu 28 Jahre zu verlängern. Der BUND organisiert  gemeinsam mit vielen anderen Organisationen die "KettenreAktion". Aus ganz Deutschland fahren Busse und Sonderzüge dorthin.

Weiter heißt es: "In Kürze wird entschieden, ob die beiden Pannenreaktoren vor den Toren Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase. Es ist daher an der Zeit, ein deutliches Signal an die Bundesregierung zu senden, dass die Mehrheit der Deutschen Atomkraft ablehnt. Solange noch kein sicheres Endlager in Deutschland gefunden ist, darf es auf gar keinen Fall eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten geben. Ansonsten endet noch mehr Müll in maroden und ungeeigneten Endlagern in Niedersachsen. Das machen wir nicht mit!"

Der Initiativkreis ruft Bürger aus dem Cuxland auf, gemeinsam mit Autos zum Abschnitt bei Glückstadt zu fahren (Treffpunkte: Abfahrt Cuxhaven, Ritzebütteler Marktplatz, um 11 Uhr oder Otterndorf um 11.30 Uhr an der Kirche oder um 11.30 Uhr am Bahnhof Wingst) beziehungsweise per Bahn und Fahrrad (Treffpunkt 9 Uhr Bahnhof Cuxhaven).

Mehr unter www.anti-atom-kette.de oder unter www.ausgestrahlt.de.

Tricksereien
um Gorleben

13. 4. 2010. Geologen rieten ab, die Politik entschied anders: Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt? Von Greenpeace veröffentlichte Dokumente zeigen, wie Fachleute immer wieder übergangen wurden. Mehr auf SPIEGEL online.


Niedersachsen

Oste-Minister
verabschiedet


Abgelöst: Heiner Ehlen (r.) aus Kalbe/Oste

19. 4. 2010. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff bildet sein Kabinett um. Dabei werden - wie zu Jahresbeginn auf dieser Website vorhergesagt - die beiden einzigen Kabinettsmitglieder aus dem Elbe-Weser-Dreieck verabschiedet.

Putenzüchterin folgt dem
Herrn der "fiktiven Wälder"

Astrid Grotelüschen löst den gesundheitlich angeschlagenen Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen aus Kalbe an der Oste ab. Ehlen war zuletzt durch die Umdefinierung von Wäldern in "fiktive Wälder" - klassische Klientelpolitik zugunsten der Großgeflügelzucht - in die Kritik geraten (mehr unten und in dieser DOKUMENTATION).

Die 45-jährige Ehlen-Nachfolgerin Grotelüschen ist CDU-Bundestagsabgeordnete und arbeitet in dem Putenzucht-Unternehmen ihrer Schwiegereltern, der Mastputen-Brüterei Ahlhorn bei Großenkneten.

Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann (Kreis Rotenburg/Wümme, Ehefrau des dortigen Landrats) wird durch eine Frau mit Migrationshintergrund ersetzt: die 38jährige Juristin Aygül Özkan, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft und stellvertretende Landesvorsitzende der CDU in Hamburg. Mehr...

Die CDU serviere neue Köpfe, aber "keine neuen Ideen", urteilt die SPD. Alle Oppositionsparteien kritisieren, dass Wulff es versäumt hat, den als glatte Fehlbesetzung geltenden FDP-Umweltminister Hans-Heinrich Sander abzulösen.


AG Osteland

'Lobby' startet
Werbefeldzug


Erscheint im Mai: Oste-Hafenführer

17. 4. 2010. Die 60 Mitglieder starke Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. ("Lobby für die Oste") hat am Wochenende in Neuhaus eine Werbeoffensive für den Wassersport und den Wassertourismus an der Oste gestartet.


Neues Großplakat - vergrößern

Geplant sind ein spezieller Internet-Auftritt, Grossplakate für zentrale Standorte, ein von Jochen Bölsche verfasster 20-seitiger Oste-Hafenführer, ein modernes Logo sowie ein Oste-Stander und eine Oste-Flagge für Boote bzw. Häfen und öffentliche Plätze. Die Werbekampagne steht unter dem Motto "Lust auf Osteland".


Akteure des Blauen Netzes - größer

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


Bild der Woche

Frühling am
Ostedeich


Foto: Gerd Bertholdt (Kleinwörden)


Vulkanasche

Himmel
so blau


Himmel über der Oste    © Gerd Bertholdt

17. 4. 2010. "Nie seit Erfindung des Düsenantriebs war der Himmel so blau wie jetzt," schreibt unser Leser Gerd Bertholdt zu diesem Foto. Der Profifotograf konnte am Sonnabend am Firmament über Kleinwörden "keinen einzigen Kondensstreifen" entdecken. - Mehr über die Auswirkungen der Vulkanasche-Wolke auf den Flugverkehr auf SPIEGEL online.


Obstbau

Kalt ist's im
Märchenwald


Frostschutzberegnung in Kleinwörden

16. 4. 2010. Malerisch wie ein Märchenwald erscheinen dieser Tage die Apfelhöfe im Morgenlicht. Minus zwei bis drei Grad zeigte das Thermometer bisweilen nachts an - und das könnte schon Schäden an den zarten Knospen anrichten.


Der Eismantel schützt vor Kälte

Daher scheuen die Apfelbauern keinen Aufwand, ihre Apfelbäumchen zu schützen - wie hier im Obsthof Mahler in Kleinwörden, der seit 1975 die so genannte Frostschutzberegnung einsetzt. Ein Grund mehr, Obst aus deutschen Landen zu kaufen... Auch diese Plantage wird mit Wasser besprüht, das die Knospen oder später die Blüten in einen vor der Kälte schützenden Eismantel verpackt. Im Inneren herrscht dann eine Temperatur von 0° C. So wird die Blüte vor frostigen Schäden bewahrt. Text und Fotos: Gerd Bertholdt.

Warum die Obstbauern an der Elbe um ihr Beregnungswasser bangen, steht weiter unten.


Kehdingen

Fleckenfest
in Freiburg


Werbung für das Freiburger Fest

16. 4. 2010. Der Flecken Freiburg/Elbe feiert am Wochenende  8./9. Mai ein großes "Fleckenfest". Auch der historische Kornspeicher ist geöffnet (Samstag von 15 bis 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr). An beiden Tagen werden im Kornspeicher  historische Freiburg-Filme vorgeführt.

Mehr unter www.kehdingen.org.


Elbvertiefung

Obstbau
in Sorge


Altländer Protest gegen Elbvertiefung

13. 4. 2010. Die Obstbauern an der Niederelbe fürchten eine weitere Versalzung ihres Beregnungswassers, weil infolge der Elbvertiefungen die Brackwasserzone weiter flussaufwärts wandert. Zu salzhaltiges Wasser könnte die Obsternte binnen einer Nacht vernichten, brachten sie in einem Gespräch mit dem Berliner Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann in Jork zum Ausdruck. Der CDU-Politiker, so fasst das Tageblatt heute den Gesprächsverlauf zusammen, "teilt die Sorgen der Altländer nicht".

Hintergrund: Die Brackwasserzone in der Elbe verschiebt sich flussaufwärts und hat bereits die Lühe-Mündung erreicht. 1994 lag die obere Brackwassergrenze noch unterhalb der Schwinge-Mündung. Die Probleme werden sich "mit dem Klimawandel noch verschärfen", sagt Professor Dr. Wilfried Schneider von der TU Harburg. Gegenwärtig sei das Vorrücken in erster Linie auf die Veränderungen im Flussbett zurückzuführen, also die Eindeichungen und Vertiefungen der jüngsten Zeit.

Beregnungswasser
aus Lühe und Este?

Schneider im "Tageblatt": "Der Salzwassereintrag ins Grundwasser wird sich erhöhen" - ein großes Risiko für die Bauern, die sauberes und salzarmes Wasser für die Frostschutzberegnung im Frühjahr und die "anfeuchtende" Beregnung im Sommer benötigen. Ein Großteil des verwendeten, in Gräben und Becken aufgestauten Wassers kommt aus der Elbe. Der Salzgehalt darf im Frühjahr ein Gramm/Liter, im Sommer 0,5 Gramm/Liter nicht übersteigen. Werte von 3,18 sind im Sommer jedoch schon gemessen worden.

Denkbar sei, erklärte Hans-Heinrich Witte, Direktor der Wasser- und Schifffahrtsdirektion, jetzt gegenüber den Obstbauern in Jork, die Bewässerungssysteme umzubauen: Dann könne sauberes Wasser aus der oberen Lühe, Este und Schwinge in die durch salziges Elbwasser gefährdeten Obstgärten geleitet werden.


Verkehr

Landrat für
Groß-HVV


Hellblau: die Wucherzone im Osteland

12. 4. 2010. Cux-Landrat Kai-Uwe Bielefeld unterstützt die Forderung der AG Osteland e. V., den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) über Himmelpforten hinaus auszuweiten, um den Raum Hemmoor / Wingst zu "attraktivieren". Auf dem CDU-Parteitag am Wochenende versprach er: "Wir arbeiten daran."

Noch zählen, wie mehrfach berichtet, große Teile des Ostelandes zu der verbundfreien "Wucherzone", in der HVV-Benutzer horrende Zuschläge zahlen müssen, wenn sie die HVV-Grenze überqueren. Etliche betroffene Gemeinden hatten Hoffnungen in den Amtsantritt des Cuxhavener CDU-Abgeordneten Enak Ferlemann als Verkehrsstaatssekretär gesetzt - bislang vergebens.

Unsere Berichte seit 2004 über das verkehrspolitische Dauer-Ärgernis stehen auf dieser SONDERSEITE.


Balje

Hof Bösch
abgebrannt


Schaden auf 600.000 Euro geschätzt

11. 4. 2010. Bis auf die Grundmauern ist am Wochenende das Hauptgebäude des Hofes von Bürgermeister Hermann Bösch (Foto) in Balje, unmittelbar an der Kreisgrenze CUX/STD, abgebrannt. Nur weil Jack-Russel-Mischling "Leica" sich als Wachhund bewährte, konnte das Leben der Familie gerettet werden. Der Schaden wird auf 600.000 Euro geschätzt, die Brandursache ist noch unbekannt. Ausführlicher Bericht auf www.kehdingen.org.

Feuerteufel
in Abbenseth?

In Abbenseth (Samtgemeinde Börde Lamstedt) ist am Wochenende der Trakt zwischen Turnhalle und Kindergarten abgebrannt - nach Angaben von Bürgermeister Cord-Johann Otten (Foto) der zehnte Brand binnen anderthalb Jahren. Ist in Abbenseth ein Feuerteufel am Werk? Mehr in der NEZ.


Geheimnisse
einer Torte

Wen die Figur auf der originellen Torte verkörpern soll - das steht auf dieser Seite, auf der sich der oste.de-Webmaster für Glückwünsche zu seinem  65. Geburtstag bedankt.


Schiffsanleger

Der Weg war
steinig...


Bürgermeister Brauer und Hubert in Osten

10. 4. 2010. Ein Fest für das Osteland: Am heutigen Sonnabend wurden am Unterlauf des Flusses gleich zwei neue Fahrgastschiffsanleger eingeweiht - Gesamtkosten: rund 400.000 Euro. Die Oste entwickelt sich damit mehr und mehr zum touristischen Rückgrat des Elbe-Weser-Dreiecks.


Hechthausen grüßt die "Mocambo"

Grund zur Freude hatte vor allem der parteilose Hemmoorer Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer, der mit seiner Verwaltung die Hauptlast der schwierigen Vorbereitungsarbeiten zu tragen hatte. Gemeinsam mit dem Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) - dessen Gemeinde sage und schreibe zehn Jahre zur Realisierung ihrer Anlegerpläne gebraucht hatte - durchschnitt Brauer ein blaues Band, um den Anleger zwischen Straßenbrücke und Schwebefähre freizugeben.


Schmidt dankt Sponsorin Both-Walberg (r.)

"Der Weg war steinig", blickte Hubert auf die Serie von Pech und Pannen zurück, die "vier Planungsanläufe" erforderlich gemacht und ihm "manche schlaflose Nacht" bereitet hätten. Nun aber sei er "froh und stolz" auf den stabilen und winterfesten Anleger, der dank der Dorferneuerung verwirklicht werden konnte.

Besonderen Dank stattete Hubert ebenso wie AG-Osteland-Schatzmeister Johannes Schmidt der Sponsorin Hildegard Both-Walberg (Elbfähre Glückstadt-Wischhafen) ab, die, wie berichtet, mit einer 10.000-Euro-Spende die Ausstattung von sechs neuen Oste-Anlegern entlang der Deutschen Fährstraße mit Stationsschildern ermöglicht hat. Nun wünschte die Schifffahrtsexperin den Schippern am neuen Anleger "stets gelingende An- und Ablegemanöver".


Bürgermeister Neumann in Klint

Rund zwei Stunden später, nach einer Mocambo-Fahrt der Festgäste, enthüllte Samtgemeinde-Bürgermeister Brauer im Ortsteil Klint, am Marschalck'schen Ferienpark Geesthof, gemeinsam mit dem Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann (SPD) die dortige Stationstafel.


Die Ostemusikanten spielen in Klint auf

Zuvor hatte Neumann unter den Klängen der Hechthausener Ostemusikanten bei der Freigabe des Klinter Anlegers seine Freude über die relativ unkomplizierte Umsetzung der Anleger-Pläne seiner Gemeinde zum Ausdruck gebracht.


Bauernkapellen-Ständchen für Bölsche

Gleich doppelten Grund zur Freude hatte Jochen Bölsche, der 2. Vorsitzende der AG Osteland, die seit Jahren ehrenamtlich für die Verbesserung der touristischen Infrastruktur am Fluss kämpft.

Zwei Tage nach der Einweihung zweier neuer, von der AG Osteland initiierter Milchstraßen-Routen (siehe unten) feierte der Ostener Journalist gemeinsam mit seinem 1. Vorsitzenden Gerald Tielebörger (Wingst) und anderen Mitstreitern nicht nur die beiden Anleger-Eröffnungen, sondern zugleich auch seinen 65. Geburtstag.


Feierte mit: Osteland-Chef Tielebörger

Dazu konnte er nicht nur die Glückwünsche von gleich sechs Bürgermeistern aus der Osteregion entgegen nehmen, die zu den Anlegerfesten gekommen waren, sondern auch ein Ständchen der Isenseer Bauerkapelle, die unter der Leitung von Ostens Vize-Bürgermeister Gerd Wichers auf dem Anleger an der Schwebefähre für Stimmung sorgte.


Die "Mocambo" am Anleger in Klint

Viele Fotos von den Anleger-Festen unter OSTEN und HECHTHAUSEN.

Für www.oste.de fotografierten u. a. Gundula Ida Gäntgen, Manfred Heinisch, Wolfgang Schütz, Curt Schuster, Gerd Bertholdt, Karl-Heinz Brinkmann und Gerald Tielebörger.


Presse

Sonderseite
für Hasenfleet


NEZ-Themenschwerpunkt Milchstraße

10. 4. 2010. In der Niederelbe-Zeitung von diesem Wochenende widmet Redakteurin Wiebke Kramp den neuen Milchstraßen-Routen (siehe unten) eine Sonderseite. Ausführlich informiert wird über die Streckenführung, Milchhöfe, Buchungs- und Radleih-Möglichkeiten u. v. a.


Bundeswehr

Trauer in
Selsingen


Fallschirmjäger-Kaserne in Seedorf

9. 4. 2010. Bei einem Gottesdienst in der St.-Lamberti-Kirche in Selsingen in der Oberen Oste sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute den Angehörigen der in Afghanistan gefallenen Soldaten aus der Kaserne in Seedorf im Namen der Bundesregierung und der Bürger ihr Mitgefühl aus: "Deutschland verneigt sich vor Ihnen." Zugleich verteidigte die Kanzlerin trotz "zu vieler Rückschläge" den Bundeswehreinsatz am Hindukusch. Mehr auf SPIEGEL online.

Die Bundesregierung war, wie berichtet, scharf wegen der Ausrüstungsmängel der in Afghanistan eingesetzten Fallschirmjäger kritisiert worden.


Oberndorf

Die Milchkuh
als Zugpferd


Scherenschnitt: Freigabe der Milchstraße

8. 3. 2010. Seit Donnerstagmittag ist die Verlängerung der Niedersächsischen Milchstraße durchs Osteland Realität: Vertreter von Gemeinden, Molkereigenossenschaft und Kreissparkasse durchschnitten vor der Molkerei Hasenfleet ein rot-weisses Absperrband und gaben damit zwei neue Radler-Routen frei, die Milchhöfe in Wingst, Geversdorf und Schüttdamm mit der "gläsernen Molkerei" verbinden.


Horeis ist "froh und glücklich"

Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis, der die Federführung des 2007 von der AG Osteland ehrenamtlich entwickelten Projekts übernommen hatte, zeigte sich "froh und glücklich", dass es den beteiligten Kommunen  - Osten, Wingst, Geversdorf und Oberndorf - gelungen ist, mit einem Eigenanteil von jeweils weniger als 1000 Euro dieses wegweisende, kreisübergreifende Vorhaben zu verwirklichen.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Kleine Panne
im Internet

Überholte Milchstraßen-Website

Die gelungene Milchstraßen-Eröffnung war von einer ärgerlichen kleinen Panne begleitet: Die aus aktuellem Anlass häufig aufgerufene, seit Jahren propagierte Web-Adresse (niedersaechsische-milchstrasse.de) führt Internet-Nutzer zu einer völlig veralteten Homepage, die lediglich die Routen im Stader Raum zeigt.


Aktuelle Milchstraßen-Website

Dabei existiert bereits eine aktuelle, aber noch nicht freigeschalteten Website, deren provisorische Adresse http://milch.icserver23.de kaum jemand kennen kann. Die "Geheimseite" lohnt durchaus einen Besuch.

Wie Ralf Rosch von der KSK Stade, der Inhaberin der offiziellen Milchstraßen-Domain, beim Festakt in Hasenfleet mitteilte, soll das Versäumnis baldmöglichst behoben werden.
 


Internet

Hotspot statt
'Bauern-DSL'

8. 4. 2010. Schluss mit dem quälend langsamen Bauern-DSL? Nach dem Vorbild von Philadelphia, New York und Brühl (Foto) sollen in Oberndorf Straßenlaternen als WLAN-Hotspots genutzt werden, wie Bürgermeister Detlef Horeis mitteilt. Mehr unter DOBROCK.


Drochtersen

Krokusse und
Corvetten


Drochterser Blütenkönigin Jana (2009)

9. 4. 2010. Seit 2004 findet jeweils Anfang April das Blütenfest in Drochtersen statt. Die Organisatoren Hans-Wilhelm Bösch und Dirk Ludewig freuen sich über die 6000 bis 8000 Besucher aus Nah und Fern, die jedes Jahr kommen, um die vielen Krokusse zu bewundern und an den zahlreichen Veranstaltungen teilzunehmen. Zu den Höhepunkten des 7. Blütenfests am 10./11. April zählt neben Disko (mit Mickie Krause) und der Krönung der Blütenkönigin wieder eine Oldtimer-Parade, in deren Mittelpunkt die amerikanische Sportwagenlegende Corvette steht.

Das gesamte Programm ist auf diesem Flyer zu finden: Vorderseite, Rückseite zum Download.


Fährienstraße

Ansturm auf
Holzhütten


Holzhäuser am Freizeitbad "Luv"

8. 4. 2010. Gute Erfahrungen hat die Stadt Brunsbüttel - an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel gelegen und Mitglied der AG Osteland - mit einem eigens für Radwanderer gebauten Hüttendorf gemacht: Mit 1384 Übernachtungen verzeichnete die Anlage am städtischen Freizeitbad "Luv" bereits im zweiten Jahr in Folge eine Steigerung von mehr als 43 Prozent. Das zur Förderung des Radtourismus errichtete Hüttendorf bietet mit acht rustikalen Vier- und Sechsbett-Holzhäusern günstige Übernachtungsmöglichkeiten für Radlergruppen und Schulklassen. Mehr...


Hechthausen

Reitwege
eröffnet


Ehlen besteigt die Europakutsche

7. 4. 2010. Hoch auf dem gelben Wagen des Ehepaars Reimer aus Hechthausen hat Agrarminister Heiner Ehlen ein Reitwegenetz in Ostfriesland eröffnet. Mehr unter HECHTHAUSEN.


Klint

Zehn Jahre
Oste-Urlaub


Oste-Liebhaber Walli und Sepp Schmidt

6. 4. 2010. So verliebt sind Waltraud ("Walli") und Josef ("Sepp") Schmidt aus dem bayrischen Schongau in das Land an der Oste, dass sie seit zehn Jahren immer wieder - mehrmals jährlich - gen Norden fahren, um ihre Freizeit im Ferienpark Geesthof in Hechthausen-Klint zu verbringen. Dort feierte AG-Osteland-Mitglied Sepp am Dienstag mit Weisswurst und bayrischem Bier seinen 60. Geburtstag, zu dem neben vielen Freunden von der Oste auch Clemens von Marschalck (Foto), Geesthof-Chef und Vorsitzender des Tourismusvereins, den Dauercampern aus dem Süden gratulierte.


Neuer Schiffsanleger in Hechthausen-Klint

Bevor es wieder zurück nach Bayern geht, will das Ehepaar am Sonnabend noch die Einweihung des neuen Mocambo-Anlegers in Klint miterleben.

Mehr weiter unten: "Eine Woche der Festakte."


Freizeit

Schienenspaß
im Osteland


Ostefreunde mit Draisine (Foto: Bölsche)

6. 4. 2010. Ein Riesenspaß - so urteilen Oste-Freunde, die dieser Tage zwecks Vorbereitung von Vereinsausflügen wieder mal den Oberlauf des Flusses erkundeten und per Fahrrad-Draisine die stillgelegte Bahnstrecke Zeven - Wilstedt befuhren (Strecke auf Google Maps anzeigen).

Leichtgängige Fahrrad-Draisinen sowie größere Handhebel-Draisinen - ideal für Ausflugsfahrten von Klubs und Vereinen mit bis zu 50 Personen - können am Bahnhof Ostereistedt (Samtgemeinde Selsingen) gechartet werden (Preise und weitere Einzelheiten hier, eine Reportage des "Manager-Magazins" über den in Mode gekommenen "Strampelspaß auf Schienenruinen" steht hier).

Die AG Osteland hatte, wie berichtet, an Vereine, Schulen und Betriebe von der Unteren Oste appelliert, als Ausflugsziel in diesem Jahr Orte an der Oberen Oste auszuwählen, insbesondere in der Samtgemeinde Selsingen. Anrainern der Oberoste wurde im Rahmen der Aktion "Wir an der Oste" der Unterlauf empfohlen, in dieser Saison vor allem die Samtgemeinde Am Dobrock.


Sandbostel

Russenchor
im Ostelager


Ex-Lager Sandbostel (Google Earth)

6. 4. 2010. Eine Konzertveranstaltung mit dem Vokalensemble "Harmonie" aus St. Petersburg findet am Freitag, 16. April, 18 Uhr, in der ehemaligen Lagerküche des früheren Kriegsgefangenenlagers Stalag X B in Sandbostel an der Oste statt (anzeigen auf Google Maps). Zwischen den einzelnen Stücken werden die Schauspieler Till Bergen und Wolfgang Schenck aus Briefen sowjetischer Kriegsgefangener lesen. Der Eintritt ist frei - um eine Spende wird gebeten

Das Vokalensemble wurde 1995 von seinem Dirigenten Alexander Andrianov sowie fünf weiteren Sängern und Dirigenten gegründet, alle Absolventen oder Dozenten des dortigen Konservatoriums. Ziel des Ensembles ist die authentische Wiedergabe der russischen geistlichen und weltlichen Musik und der russischen Volkslieder.


Bundeswehr

Die Toten von
der Oberoste


Fallschirmjäger-Kaserne in Seedorf

5. 4. 2010. Die drei am blutigen Karfreitag in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten kamen aus Seedorf (Samtgemeinde Selsingen) an der Oberen Oste, wo die Luftlandebrigade 31 mit ihren rund 3600 Soldaten stationiert ist. Die Brigade ist Bestandteil der Division Spezielle Operationen und war bereits mehrfach an Auslandseinsätzen der Bundeswehr beteiligt.

Jederzeit
weltweit...

Ihr Motto lautet "Einsatzbereit – jederzeit – weltweit", ihr Gruss "Glück ab" (mehr). An der Oste und in Oldenburg, wo der Stab der Brigade und ein Luftlandeunterstützungsbataillon sitzen, herrschten über Ostern nach Angaben eines Bundeswehrsprechers "tiefe Trauer, Fassungslosigkeit und große Wut" (Rotenburger Kreiszeitung).

...untrainiert
in den Einsatz

Auf wen die Wut womöglich auch zielt, lassen Äußerungen des SPD-Politikers Reinhold Robbe erahnen, der noch bis Mai Wehrbeauftragter des Bundestags ist. Er hatte die Seedorfer Fallschirmjäger vor dem Abflug nach Afghanistan besucht. "Die Soldaten haben mich darauf hingewiesen, dass es Defizite bei der Ausbildung gibt", erinnert sich Robbe nun in der "Bild"-Zeitung. Konkret hätten sie geklagt, dass sie nicht ausreichend an den Fahrzeugen Dingo und Fennek geschult worden seien.

"Da werden beispielsweise Kraftfahrer in den Einsatz geschickt, die erst im Einsatzland richtig an den Fahrzeugen ausgebildet werden", so der Politiker. Er fordert schnelle Abhilfe. "Die Soldaten müssen eigentlich mit ihren Fahrzeugen drillmäßig das Verhalten im Gefecht üben, insbesondere das Auf- und Absitzen".

Der Chef des Fallschirmjägerbataillons, Oberstleutnant Joachim Hoppe, hatte gegenüber der "Zevener Zeitung" bereits im März bestätigt, dass viele Soldaten nicht ausreichend an den Fahrzeugen trainiert werden können. Diese seien "nur in begrenzter Stückzahl vorhanden" und befänden sich "größtenteils im Einsatz". Man könne der Truppe nur wenige Fahrzeuge vor einem Einsatz zum Üben geben, obwohl diese kurze Zeit später in Afghanistan damit umgehen "und eben auch kämpfen" müsse, so der Kommandeur. Mehr auf SPIEGEL online.


Gesellschaft

Landliebe,
Landleid


Ländliche Idylle (Eitzmühlen/Osteland)

4. 4. 2010. "Leben auf dem Land" ist das Titelthema der April-Ausgabe der evangelischen Zeitschrift "Zeitzeichen", mitherausgegeben von Bischöfin a. D. Margot Käßmann. Über den Inhalt heißt es in der Verlagsankündigung: "Dörfer in Deutschland: Einerseits bedrohen Abwanderung und Verödung weite Teile des ländlichen Raums. Andererseits boomen Zeitschriften, die das idyllische Landleben beschwören... Über Gegenwart und Zukunft der deutschen Dörfer in Ost und West schreibt der Journalist Jochen Bölsche."

Der Aufstand der
Randständigen

Der Beitrag von Osteland-Vize Jochen Bölsche (Überschrift: "Der Aufstand der Randständigen") steht hier im Netz.

"Landgeflüster"
der Landfrauen

Die schönen Seiten des Landlebens beleuchtet dagegen "Landgeflüster", das kürzlich erschienene erste Buch des Kreisverbandes der Landfrauenvereine Land Hadeln-Cuxhaven. Der Band richtet sich an alle Altersgruppen. "Ein interessanter Mix für die ganze Familie", beschreibt die Kreisvorsitzende Anne Dieckmann (Hemmoor) das Konzept des 13-köpfigen Redaktionsteams. Die Themen reichen von einem Porträt der Oste über Gedichte, Rezepte und Gartentipps bis hin zu einer Reihe von heimatgeschichtlichen Beiträgen (mehr).

Der ansprechend illustrierte und bei Druckpartner Brauer umweltfreundlich hergestellte Band (150 Seiten, 19,80 Euro) ist im Buchhandel und in Landfrauencafés erhältlich.


Hasenfleet

Heute neue
Milky Ways


Neues Hinweisschild vor Eierbäumen

8. 4. 2010. An der Oste werden in diesen Tagen zwei neue Radrouten und zwei Schiffsanleger eingeweiht. Grund zur Freude haben insbesondere drei Gemeinden und ihre Bürgermeister, Detlef Horeis (Oberndorf), Carsten Hubert (Osten) und Bodo Neumann (Hechthausen), und die Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Foto: Bölsche
Milchstraßen-Mitinitiatoren (größer)

Am heutigen Donnerstag, 8. April, wird in der Molkerei Hasenfleet in Oberndorf die Niedersächsische Milchstraße offiziell um zwei neue Rundtouren durch die Wingst und entlang der Oste erweitert. Das mit EU-Mitteln der Lokalen Arbeitsgemeinschaft (LAG) Hadler Region kofinanzierte Projekt geht auf eine Anregung der AG Osteland zurück und wurde in enger Kooperation mit dem Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe verwirklicht (mehr über die Entstehungsgeschichte der Milchstraßen-Erweiterung auf dieser SONDERSEITE).


Osteland-Stationsschild am Anleger Osten

Bereits am Sonnabend, 10. April, werden an der "Blauen Route" der Deutschen Fährstraße, in Osten und Hechthausen-Klint, neue Fahrgastschiffanleger eingeweiht; ein Anleger in Großenwörden soll folgen.

Alle diese Anleger konnten bzw. können von der AG Osteland dank einer Spende der Fa. Elbfähre mit Stationsschildern ausgestattet werden.

Für den Bau von Schiffanlegern unter anderem in Osten, Klint und Großenwörden hatte sich die AG Osteland bereits im Mai 2006 in einem Schreiben an die Landesregierung (Wortlaut) eingesetzt, in dem der Ausbau der touristischen Infrastruktur am Südabschnitt der "Fährienstraße" empfohlen wurde.


Osteland

Zehnfach
Erfreuliches


Oste-Frühling (Foto: G. Gaentgen - größer)

4. 4. 2010. In einer Rundmail zum Osterfest hat die gemeinnützige  Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. ihren über 400 Mitgliedern jetzt "zehn erfreuliche Nachrichten" übermittelt - mehr unter OSTEN.


Presse

NEZ zaubert
Skandal weg


Überschrift in der NEZ-Samstagausgabe

3. 4. 2010. In Niedersachsen schwelt seit Wochen ein landespolitischer Skandal: Agrarminister Heiner Ehlen (CDU) lässt per Erlass Wälder verschwinden, um unter Umgehung eines Gesetzes gigantische Hühnermastanlagen genehmigen lassen zu können (siehe unten). Der massive Fall von schwarzgelber Klientelpolitik zugunsten einiger Geflügelbarone und zu Lasten bäuerlicher Familienbetriebe, begangen "im Einvernehmen" mit FDP-Umweltminister Sander, beschäftigte bereits den Landtag und die Parteien. Sogar überregionale Tageszeitungen und der Deutschlandfunk berichteten (siehe diese DOKUMENTATION).

Am heutigen Sonnabend erscheint nun auch in der Niederelbe-Zeitung ein Beitrag zum Thema - unter dem Titel "Ehlen zaubert Wälder weg". Allerdings lässt der landespolitische Korrespondent Kurt-Peter Christophersen, dessen Texte nicht selten zwischen CDU-Nähe und Zynismus changieren, in seiner Glosse ("Von der Leine gelassen") den umweltpolitischen Skandal schlicht als "Aprilscherz" des Landwirtschaftsministeriums erscheinen.

Eine bessere journalistische Schützenhilfe hätte sich der zunehmend in Bedrängnis geratende Landwirtschaftsminister nicht wünschen können: angebliche Aufklärung über Aprilscherze als Mittel politischer Desinformation.



Osterlamm auf dem Ostedeich

Allen unseren Lesern von
Hasenfleet bis Ostereistedt
wünschen wir frohe
und glückliche Ostertage

. 

Bürgernetz Oste
.....

Schwebefähren

Haltekabel
gebrochen


Gesperrte Schwebefähre in Rochefort

2. 4. 2010. Schwere Havarie an der einzigen Schwebefähre Frankreichs in Rochefort: Experten fürchten nach einem Haltekabel-Bruch am Mittwoch um die Stabilität des 110 Jahre alten Baudenkmals. Die Fähre ist umgehend stillgelegt worden, die Charente wurde für den Schiffsverkehr gesperrt. Benachbarte Häuser mussten evakuiert werden. Der Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme ist nach französischen Presseberichten (hier und hier) nicht absehbar.


Weltschwebefähren-Konferenz in Rochefort

Rochefort war Tagungsort der 2. Weltschwebefähren-Konferenz Pfingsten 2005, bei der auch die deutschen Schwebefähren-Orte Osten und Osterrönfeld vertreten waren. - Mehr über die französische Schwebefähre auf unserer Welt-Schwebefähren-Website www.schwebefaehre.org.

Gigantische "Strumpfhose"
für britische Schwebefähre


Kunstobjekt Temenos in Middlesbrough

An der Schwebefähre im nordostenglischen Middlesbrough wird zur Zeit das weltgrößte moderne Kunstwerk geschaffen (mehr).


Temenos-Montage vor der Schwebefähre (l.)

Die Skulptur "Temenos" (griechisch = Tempel) des Star-Künstlers Anish Kapoor, die an eine gigantische Strumpfhose zwischen zwei Ringen erinnert, wird zwischen dem Fussballstadion des FC Middlesbrough und der Schwebefähre (Transporter bridge) errichtet. Die Kosten werden mit drei Millionen Euro beziffert.

Künstler inspiriert von
der Transporter bridge

In Middlesbrough, das mit der Entindustrialisierung in den 60ern in eine wirtschaftlichen Krise geraten ist und hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalität aufweist, sieht man "Temenos" in erster Linie als Revitalisierungsmaßnahme. Der Großteil des Budgets kommt von der regionalen Entwicklungsagentur. Einer der Sponsoren ist der Fußballclub Middlesbrough.

Künstler Kapoor hat sich nach eigenen Angaben von der traditionellen Metall- und Schwerindustrie der Region  inspirieren lassen; auch die Schwebefähre über den River Tees habe ihn beeinflusst, heisst es in Medienberichten. Mehr...


Naturschutz

Statt Blumen
Stör-Spende


Besatz der Oste mit Jungstören

1. 4. 2010. Der Sportfischer Kurt Meyer-Rochow, Jahrgang 1922, aus Tostedt, in der Nähe der Oste- und der Este-Quelle, hat sich viele Jahrzehnte lang für den Artenschutz eingesetzt. "Verdient gemacht" habe er sich um die Wiederansiedlung der Meerforelle, heisst aus auf der Website des Angelvereins Frühauf. Als der Naturfreund am 9. März im Alter von 88 Jahren starb, charakterisierte ihn sein Sohn Eddy Meyer-Rochow in der Todesanzeige mit den Worten: "In der Welt zu Hause und nie nachlassend, die Natur zu schützen."

Weil der Sohn (Foto) von den Bemühungen der Sportfischer an der Oste erfahren hatte, hier nach dem Lachs und der Meerforelle auch den Stör wieder anzusiedeln, und weil er sicher war, dass diese Arbeit ganz im Sinne des Verstorbenen ist, formulierte er nach Rücksprache mit Wolfgang Schütz (SFV Oste) die folgenden Zeilen für die Todesanzeige, die am vorigen Sonnabend im Hamburger Abendblatt erschien:

"Statt Blumen bitten wir um eine Spende zugunsten der 'Wiederansiedlung von Stören in der Oste', Sonderkonto Eddy Meyer-Rochow, Konto-Nr. 193041499, BLZ 29250150, KSK Wesermünde Hadeln, Kennwort: 'Stör'."


Medien

Wahr oder
unwahr?


Bild-Zeitung bald für Russland?

1. 4. 2010. Posiert Guido Westerwelle wirklich nackt für die Tierschutzorganisation Peta? Ändert Google seinen Namen und betreibt künftig private Gefängnisse? Erscheint "Bild"demnächst auf Russisch, mit kyrillischen Schlagzeilen? Zahlt Martina Krogmann, die zurückgetretene Bundestagsabgeordnete, ihren Wählern eine Abwrackprämie? Verkehrt das Medem-Schiff künftig auf der Elbe? - Aprilscherze sind ein traditionsreicher Medienbrauch - einige der schönsten Scherze vom heutigen Tag hat der Branchendienst "Meedia" hier zusammengestellt.

Abwrackprämie
von Krogmann

1. 4. 2010. "Bis gestern war der Wahlkreis Stade/Rotenburg mit einer Abgeordneten im Deutschen Bundestag vertreten. Doch heute wechselt Martina Krogmann als Staatssekretärin ins Kabinett von Christian Wulff in Hannover. Als Bonbon für die Region gibt es eine Art Abschiedsgeschenk: 100 000 Euro als regionale Abwrackprämie für 50 Autofahrer," meldet das Stader Tageblatt. Wie man an das Geld kommt, steht hier.


Windkraft

Geld als
Köder


Anti-Windpark-Aufkleber (aus Osten)

31. 3. 2010. Immer wieder versuchen Grundeigentümer und andere Windpark-Interessenten, ländliche Gemeinden mit Geldzusagen zu ködern, um die Genehmigung umstrittener Anlagen durchzusetzen - Ansinnen, die auch hier und da an der Oste nicht unbekannt sind.

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Verden, zugleich Zentralstelle für Korruptionsbekämpfung, Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Wilstedt an der Oberen Oste, Günther Nase, wegen des Verdachts der Vorteilsnahme eingeleitet. Nase und die Windpark Wilstedt GmbH & Co. KG werden verdächtigt, eine Teilausschüttung künftiger Windkrafterträge für "gemeinnützige Zwecke" vereinbart zu haben.

Ermittler im
Gemeindebüro

Nase selbst sagt, er sei sich keiner Schuld bewusst. "Das Geld," erklärt er, "sollte die Akzeptanz für den Windpark in der Bevölkerung erhöhen." Einzelheiten stehen in der Zevener Zeitung unter der Überschrift "Ermittler im Gemeindebüro".

Wegen Interessenverquickung im Zusammenhang mit Wind- und Solaranlagen macht seit Tagen die Cux-Vize-Landrätin und Grundbesitzerin Ute Hansmann (Foto) Schlagzeilen - die Berichte von NEZ-Redakteurin Frauke Heidtmann stehen hier und hier im Netz.

CDU-Fraktionschef Claus Götjen hat die Kreistagskollegin in der Fraktion laut NEZ inzwischen "aus der Schusslinie genommen". SPD-Fraktionschef Claus Johannßen erwartet den Rücktritt der CDU-Politikerin vom Amt des Vize-Landrats.


Klientelpolitik

Hokus, pokus,
verschwindibus


Agrarminister Ehlen: Wald weggezaubert

31. 3. 2010. Heiner Ehlen, christdemokratischer Minister aus Kalbe im Osteland, hat per Erlass einen Wald verschwinden lassen, um Hühnerbaronen den Bau eines gigantischen Geflügelbetriebes zu ermöglichen.

Von Gesetzes wegen wäre die Ansiedlung wegen der Emission des Baumgifts Ammoniak in Waldnähe nicht gestattet. Ehlen liess den Wald einfach "wegdefinieren": "Aus Wald wurde fiktiver Wald," spottet das Hamburger Abendblatt über die Klientelpolitik des schwarzgelben Kabinetts in Hannover.

Auch die niedersächsischen Grünen sind entsetzt: "Eindeutig rechtswidrig" sei das Vorgehen des Agrarministers, heisst es hierzum Ehlen-Skandal. Mehr in dieser DOKUMENTATION.

Skandalminister
"auf der Kippe"?

Minister Ehlen gilt einigen Beobachtern seit Jahresbeginn als politisch "auf der Kippe" stehend und als denkbares Opfer einer etwaigen Kabinettsumbildung. "Wenn es um mögliche Wackelkandidaten geht, werden auch die Namen der beiden Minister aus dem Landkreis Rotenburg genannt: Mechthild Ross-Luttmann und Hans-Heinrich Ehlen (beide CDU)", schrieb die Bremervörder Zeitung im Januar in diesem Artikel.


Oste

'Hein Stör'
gewassert


Zurück im Fluss: das Stördenkmal (größer)

31. 3. 2010. Rechtzeitig zum Saisonstart ist "Hein Stör", das 2009 eingeweihte Oberndorfer Stördenkmal am "Ostekieker", nach gründlicher Überholung wieder seinem nassen Element übergeben worden. Nachdem die vom Eis lädierte Aufhängung repariert worden war, wurde der hölzerne Stör von Uwe Mählmann, Eddy Uhtenwoldt, Albertus Lemke und Manuel Bünning (v. l. n. r.) von der Seglergemeinschaft Oberndorf wieder an der gewohnten Stelle platziert, wo er bei Niedrigwasser zu sehen ist, während er mit auflaufendem Wasser allmählich in der Oste verschwindet. Oberndorf-Besucher sollten daher bei der Ausflugsplanung den Tidenkalender zu Rate ziehen.

Bevor er wieder in die Oste zurückgebracht wurde, hatte der runderneuerte und frisch lackierte "Hein Stör" beim Großenwördener "Störgipfel" der Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer und beim "6. Tag der Oste" der AG Osteland in Hagenah als Dekoration gedient und auf diese Weise für den idyllischen Oste-Ort Oberndorf geworben.

Die Holzstatue war 2009 von Mitgliedern der AG Osteland gestiftet worden, um auf den einst in der Oste ansässigen und nun zur Wiederansiedlung vorgesehenen urzeitlichen Kaviarfisch hinzuweisen. Außerdem soll das von den Nordholzer Bildhauern Dieter Holst und Sigrid Naujoks aus Silberpappelholz geschaffene Kunstwerk als "Ehrenmal für die Sportfischer an der Oste" dienen, um deren Bemühungen um den Artenschutz zu würdigen.

Mehr zum Thema Oste-Störe auf dieser SONDERSEITE.


Tourismus

Die schönsten
Oste-Cafés


Prospekt-Titel mit Landfrauencafé

31. 3. 2010. Der Frühling ist da, die Ausflugslust wächst - warum nicht an die Obere Oste fahren? In einer alten Wassernühle direkt an der Oste bei Eitzte (Samtgemeinde Selsingen) wird das schönstgelegene Landfrauen-Café an der Oste betrieben; es ziert übrigens auch den neuen Image-Prospekt der Selsinger Touristiker.

Ab Karfreitag, 2. April, ist das Café wieder an jedem Sonnabend und Sonntag sowie an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Gruppen werden nach vorheriger Anmeldung auch in der Woche bewirtet. Mehr Infos auf der Homepage des Cafés oder unter 04284-8153; der Standort kann hier auf Google Maps angezeigt werden.

Saisonstart auch
auf dem Ostekieker


Osteland-Magazin-Titel mit "Ostekieker"

Ebenfalls am Karteitag beginnt wieder die Saison auf dem Restaurantschiff "Ostekieker", das als Titelbildmotiv des neuen "Osteland-Magazins" dient und das in Sachen Flusslage - auf der Oste unterhalb der  Oberndorfer Kirche - ebenso wie der Ostener "Fährkrug" mit dem Eitzter Wassermühlen-Café durchaus konkurrieren kann.


Musik an der Oste

Harfe flirtet
mit Oboe


Harfenistin Lena-Maria Buchberger

31. 3. 2010. Oboe und Harfe - diese Kombination ist ungewöhnlich. Einen seltenen Musikgenuss bietet der kürzlich mit dem "Goldenen Hecht" ausgezeichnete Bremervörder Kultur- und Heimatkreis am Freitag, 9. April, 20 Uhr, im Ratsaal. Zu Gast ist dann das Duo Sandra Schumacher (Oboe) und Lena-Maria Buchberger (Harfe). Lena-Maria Buchberger ist Preisträgerin im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert". Als Aushilfe sammelte sie bereits Erfahrungen bei den Berliner Philharmonikern unter den Stardirigenten Sir Simon Rattle und Daniel Barenboim.  Der Eintritt beträgt zwölf Euro (zehn Euro für Mitglieder des Bremervörder Kultur- und Heimatkreis). Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Morgenstern. Mehr in der Bremervörder Zeitung.


Hemmoor

19-Jähriger
tot auf B 73

30. 3. 2010. Bei einem Autounfall in Basbeck ist am heutigen Dienstag - zwei Wochen nach einem tödlichen Unfall in Wingst - ein 19 Jahre alter Mann auf der B 73 ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei war er am Morgen mit seinem Wagen aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und in den rechten Straßengraben gestürzt.

Während für den jungen Fahrer jede Hilfe zu spät kam, überlebte seine 48 Jahre alte Beifahrerin mit schweren Verletzungen. Weil bei dem Unfall der Motor in Brand geriet, musste die Straße für kurze Zeit gesperrt werden.

Ausführlicher Bildbericht in den Cuxhavener Nachrichten.


Flüsse

Von der Oste
an die Eider


Flussfreundin Corinna Kolf

30. 3. 2010. Flüsse haben es ihr angetan: Ehrenamtlich kümmert sich Corinna Kolf, Gründerin und 1. Vorsitzende des Broberger Fährvereins, um die Tourismusförderung an der Oste. Hauptamtlich widmet sich die Diplom-Geografin seit kurzem der Entwicklung der Flussregion Eider - Treene - Sorge in Schleswig-Holstein. Über die dortigen Bemühungen der Oste-Kulturpreisträgerin, die "Flusslandschaft noch attraktiver und nachhaltig zu gestalten", gibt diese Website Auskunft.


Mammutgemeinden

Unternehmen
Größenwahn


Ferlemann-Plan (Grafik: NEZ)

30. 3. 2010. Nach der Cuxland-SPD hat sich jetzt auch Die Linke gegen den Ferlemann-Plan zur Gründung von Mammutgemeinden(und damit zum Abbau der Demokratie vor Ort) ausgesprochen. Der mit denkbar knappster Mehrheit in den Bundestag gerutschte Cuxhavener CDU-Abgeordnete fordert, wie berichtet, die Verringerung der Zahl der Landgemeinden im Kreis Cuxhaven von 14 auf drei (plus Stadt Cuxhaven).

"Diese Monster wären flächenmäßig größer als das Land Bremen (404 qkm) mit seinen zwei Städten,größer als die Landeshauptstadt Hannover und fast so groß wie die Bundeshauptstadt Berlin (892 qkm):

Eine Großgemeinde Land Hadeln würde 707 qkm umfassen, eine Großgemeinde Wesermünde Süd 665 qkm und eine Großgemeinde Wesermünde Nord 538 qkm," erklärt Die Linke auf ihrer Website.

CDU will weniger
Demokratie wagen

"Das ist kommunalpolitischer Größenwahnsinn und vernichtet den verbliebenen Rest überschaubarer kommunaler Strukturen", betont der Kreistagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Ulrich Schröder. "Wir werden zusammen mit der betroffenen Bevölkerung heftigsten Widerstand gegen diese absurden und bürgerfeindlichen Pläne leisten und die Aufrechterhaltung bürgernaher kommunaler Strukturen zu einem Hauptthema im Kommunalwahlkampf 2011 machen."

Abschließend heisst es: "Nicht die Gemeinden sind zu klein, sondern die Finanzmasse, die den kommunalen Haushalten noch zur Verfügung steht. An diesem dramatischen Finanzabbau hat die CDU auf allen Ebenen tatkräftig mitgewirkt."

Eine Stellungnahme der SPD zum Mammutgemeinden-Plan steht weiter unten.


Tourismus

Ideen für
Ostedörfer


Oste-Wassermühle bei Selsingen

30. 3. 2010. Die Diplom-Freizeitwissenschaftlerin Isabel Kaiser, 34, ist für zwei Jahre als Tourismusberaterin bei der Samtgemeinde Selsingen angestellt und soll für den dortigen Verein Landtouristik ein Tourismuskonzept entwickeln. Welche Ideen die Expertin für die Dörfer an der Oberen Oste parat hat, verrät sie im Gespräch mit der Nordsee-Zeitung. - Die AG Osteland hat, wie berichtet, Selsingen im Rahmen ihrer Aktion "Wir an der Oste" als Ausflugsziel 2010/2011 empfohlen.


Kulturtourismus

3000 Gäste im
Dichterhaus


Kempowski in Nartum (2007)

30. 3. 2010. Zwei der größten deutschen Schriftsteller, beide vor zwei Jahren gestorben, waren dem Osteland eng verbunden: Walter Kempowski und Peter Rühmkorf. Während Hemmoor mit dem in Warstade aufgewachsenen Rühmkorf offenbar nur wenig anfangen kann, ist das Kempowski-Erbe am Oberlauf der Oste zum Tourismusmagneten geworden.


Tourismus-Werbung mit Kempowskihier

Bereits seit Juni 2004 findet an jedem ersten Mittwochnachmittag im Monat in Kempowskis "Haus Kreienhoop" in Nartum ein Literaturnachmittag statt. Inzwischen haben über 3.000 Kulturinteressierte aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland an diesen Veranstaltungen teilgenommen.

Am 7. April wird nun erneut zu einer öffentlichen Lesung nach Nartum eingeladen. Während nach dem Tod des berühmten Schriftstellers viele seiner Freunde und Wegbegleiter die Lesungen vorgenommen haben, wird diesmal Hildegard Kempowski aus den Werken ihres verstorbenen Mannes lesen.

Noch gibt es freie Plätze. Anmeldungen nimmt Gästeführerin Helga Schnars unter Telefon 04288-520 oder per Mail entgegen: helga.schnars@web.de.

Regelmäßig finden in Nartum seit langem auch Kempowski-Konzerte statt. Ein Begleitprospekt zum Thema Kempowski mit allen Terminen ist beim Touristikverband Landkreis Rotenburg (Tourow) in Rotenburg, Telefon 04261/81960, oder über info@tourow.de erhältlich. Im Internet informiert Tourow hier über alle Kempowski-Gedenkveranstaltungen.


Tourismus

Oste-Trail für
Radwanderer


Ostefreund Klaus Feldmann aus Grasberg

29. 3. 2010. Viele Radwegedurchqueren das Elbe-Weser-Dreieck - nur eine Route hatten Radwanderer bislang vermisst: eine radelbare Strecke entlang der Oste, von der Quelle bis zur Mündung. Bislang ist lediglich der Oste-Abschnitt der Deutschen Fährstraße zwischen Bremervörde und Balje ausgeschildert. Die Lücke hat jetzt Klaus Feldmann, ADFC-Mitglied aus Grasberg bei Bremen, gefüllt.


Ostezuflüsse bei Tostedt (Foto: Feldmann)

Feldmann hat der AG Osteland die Beschreibung einer 145-Kilometer-Route zur Verfügung gestellt, die hier im Web steht.


145 Kilometer von Tostedt bis Neuhaus

Wer den genauen Streckenverlauf sehen will, sollte sich die Topografie-CD-Rom "Top 50" hier besorgen und ein dazu passendes Overlay mit dem Oste-Trail hier gratis herunterladen.  Ostefreund Feldmann bezeichnet die Tour entlang der Oste als "Seelenbaumel-Route". - Mehr...


Natur

Rückkehr des
Fischotters


Fischotter (Foto: Wikipedia)

29. 3. 2010. Der Fischotter erobert das Elbe-Weser-Dreieck. Wie Sigrid Vogt von der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Rotenburg mitteilt, bestehe in Niedersachsen eine "Ausbreitungstendenz vom Osten in den Nordwesten“. Die seltene Art bewege sich aus dem Raum Gifhorn kommend Richtung Oste und Landkreis Cuxhaven. Zwar sei bislang nicht belegt, dass Fischotter die Oste bereits für sich entdeckt haben. Jedenfalls aber wäre, so Vogt, die Oste "ein idealer Lebensraum". Mehr in der Rotenburger Rundschau.


Hemmoor

Perle an der
Tortenstraße


Hochbetrieb im neuen Landfrauen-Café

29. 3. 2010. Hunderte von Gästen stürmten am Sonntag das neue Landfrauen-Café auf dem Hof Hadler (nicht "Halder", wie eine Lokalzeitung kontinuierlich schreibt) in Hemmoor, eine neue gastronomische Perle im Osteland, wo das "Hamburger Abendblatt" bereits eine Deutsche Tortenstraße im Entstehen begriffen sieht.

Mehr unter HEMMOOR.


Künstler

Immer ein
Freigeist


Wolf-Dietmar Stock (2. v. r.) in Sittensen

29. 3. 2010. An der Oste kennt man ihn als Vorsitzenden des Neuhauser Matthaei-Kunstvereins, als Verleger zweier Oste-Bücher, als Kurator vieler Ausstellungen und als Träger des Oste-Kulturpreises. Dass Wolf-Dietmar Stock aber "auch malt - das wissen viele nicht", sagte Dr. Klaus Lefèvre am Sonntag bei der Eröffnung einer großen Ausstellung von Stock-Gemälden im Sittenser Handwerkermuseum. Auch Hausherrin Birgit Weiden (2. v. l.) und Bürgermeister Heinz-Hermann Evers (l.) würdigten das Schaffen des "Kunstliebhabers und Heimatgeschichtlers", der "immer ein Freigeist" (Lefèvre) gewesen sei und dessen "besondere Liebe den Flusslandschaften zwischen Elbe und Weser" gelte.

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


Verkehr

Neue Brücken
für den Fluss


Abrissarbeiten bei Rockstedt (Foto: Bölsche)

29. 3. 2010. Nachdem im vorigen Jahr zwei Fußgängerbrücken über die Oste in Bremervörde erneuert worden sind, haben die Arbeiten für den Bau einer neuen Oste-Brücke zwischen Granstedt und Rockstedt am Oberlauf des Flusses begonnen. Der Abriss der maroden, 1957 errichteten Straßenbrücke steht vor dem Abschluss. Für den Neubau müssen 48 Stahlbetonpfähle in den Flussboden gerammt werden. Die Bauarbeiten werden mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Mehr in der Bremervörder Zeitung.


Osteland

Hanni Hase
lädt alle ein


Ostereistedt im Osterschmuck

27. 3. 2010. Auch in diesem Jahr lädt "Hanni Hase" am Ostersonntag Alt und Jung nach Ostereistedt im Osteland ein. Mehr über das Angebot der Selsinger Samtgemeinde-Touristiker steht in der Bremervörder Zeitung und auf der Website www.hanni-hase.de.


Hechthausen

Swing in der
Ostekrone


Musiker bringen Cole Porter an die Oste

28. 3. 2010. Am Freitag, 16. April, 20 Uhr, gastiert im Landhaus Ostekrone in Hechthausen das "hanse-swing-project". Die Gruppe, eingeladen vom Kulturkreis Hechthausen, zeichnet ein Portrait von Cole Porter.

Mehr auf der Website der Musiker und unter HECHTHAUSEN.


Bundestag

Hymnen und
'viele Fragen'


Krogmann: Unverständnis in Stade

27. 3. 2010. Martina Krogmanns fixer Wechsel vom Bundestag auf den Posten einer auf Lebenszeit beamteten Staatssekretärin findet in der Lokalpresse ein unterschiedliches Echo. Die Berichterstattung der Niederelbe-Zeitung, die Krogmann an diesem Wochenende eine Sonderseite widmet, ist erwartungsgemäß - wie immer, wenn es um hiesige CDU-Prominenz geht - leicht hymnisch eingefärbt. Das Stader Tageblatt hingegen verhehlt nicht, dass der Verzicht der gerade erst gewählten Abgeordneten auf ihr Mandat in der Region "viele Fragen" aufgeworfen hat, "nicht nur, weil sechs Monate nach der Wahl der Wahlkreis Stade seine Vertretung in Berlin verliert".

"Kopfschütteln hinter
vorgehaltener Hand"

Innerhalb der CDU, so Chefredakteur Wolfgang Stephan in der Wochenendausgabe, halte sich die Kritik zwar "in Grenzen": "Weil jeder weiß, dass Krogmann natürlich weiterhin eine wichtige Rolle auf der politischen Bühne spielen wird, ist das Kopfschütteln nur hinter vorgehaltener Hand zu sehen." Die Frage nach Krogmanns Motiv werde allerdings "intensiv diskutiert". Finanziell sei der Wechsel kein Anreiz, auch der Status eines Staatssekretärs in Hannover sei mit dem der Parlamentarischen Geschäftsführerin in Berlin zu vergleichen. Krogmann verliere aber einen Teil ihrer politischen Unabhängigkeit.

Die von Stephan wiedergegebene Vermutung, "dass es innerhalb der Bundesregierung Kräfte gab, denen die Konstellation des Ehepaares Krogmann/Draxler nicht gepasst hat - sie eng an der Macht und er Vizechef der BILD-Zeitung", weist Krogmann laut Tageblatt zurück: "Null, das war kein Thema."

Das "Unverständnis" für Krogmanns Entscheidung begründet Kommentator Stephan mit dem Hinweis auf eine nicht einmal acht Wochen alte Äußerung der damaligen Abgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführerin, sie habe jetzt ihren "Traumjob" gefunden ("absolut mein Ding").

Zu der Ankündigung Krogmanns, sie werde ihre Wohnung in Stade behalten, schreibt das Tageblatt: "Hoffen wir in ihrem Sinne, das auch dahinter kein Fragezeichen gemacht werden muss."

Zum Thema: Ein Video über Krogmanns Wahlkampftour 2009 ist hier zu sehen.


Vereine

Paddeln auf
dem Oberlauf


Ziel: Wassermühle bei Selsingen

27. 3. 2010. Ein unvergleichliches Erlebnis bietet eine Kanutourauf der weithin unbekannten Oberen Oste. Einen Eindruck von der Schönheit dieses Flussabschnitts vermittelt ein Bildbericht von Oste-Kulturpreisträgerin Grit Klempow, der hier auf der Ostechronik-Website von Hartmut Jungclaus gelesen werden kann. Demnächst haben  Oberndorfer Skipper und ihre Freunde erstmals Gelegenheit, an einer organisierten Kanufahrt auf dem Oberlauf teilzunehmen. Mehr unter DOBROCK.


Segeln

Zurück aus
der Karibik


Empfang auf dem Hamburger Flughafen

26. 3. 2010. Wie angekündigt, haben die Oberndorfer Transatlantik-Segler Bert und Marlene Frisch ihren Karibik-Törn  für einen Oster-Aufenthalt an der Oste unterbrochen. Nach einem 23-stündigen Flug wurde die "Heimkehr"-Crew in Hamburg-Fuhlsbüttel von Schwiegersohn und Tochter mit einem Begrüßungstransparent empfangen. Eddy Uhtenwoldt (2. v. l.) vom Vorstand von Frischs Heimatverein SGO hiess das Ehepaar willkommen. Uhtenwoldt: "Die Sonne hatten die beiden im Gepäck."


Fährverein

Neue Spitze
in Brobergen


Weiterhin Vorsitzende: Corinna Kolf

26. 3. 2010. In der Jahreshauptversammlung des Fährvereins Brobergen und Umgebung, die von der 1. Vorsitzenden Corinna Kolf geleitet wurde, besetzten die Mitglieder einige Vorstandsämter neu. Ausgeschieden sind die 2. Vorsitzende Karin Plate, der Schriftführer Marcus Buck und der Beisitzer Dieter Bauer. Neu im Vorstand sind der 2. Vorsitzende Egon Oellrich, Fährmann aus Gräpel, der Schriftführer Holger Göbel aus Brobergen und der Beisitzer Horst Schimkatis aus Brobergen. Im Amt bestätigt wurden die Beisitzer Hans-Heinrich Baack (Lamstedt) und Herbert Meyer (Brobergen).

Am 1. Mai ist
Oste-Fährentag

Am 1. Mai findet am Unterlauf der 2. Oste-Fähren-Tagunter dem Motto "Drei Fähren – ein Fluss – ein Ticket" statt. Mit dem Oste-Fähren-Ticket können an diesem Tag die Fähren in Osten, Brobergen und Gräpel benutzt werden. An allen drei Fähren wird ein attraktives Programm geboten: In Gräpel ist ab 12 Uhr eine Kunstausstellung mit Bildern aus dem Osteland zu sehen. In Brobergen tritt ab 14.30 Uhr der Shantychor Hemmoor auf, und Dietrich Alsdorf liest aus seinem neuen Buch "Isern Hinnerk". In Osten singt ab 16 Uhr der aus dem NDR bekannte plattdeutsche Liedermacher Jan de Grooth.


Hemmoor

Druckkammer
am Kreidesee?


Tauchrevier Kreidesee in Hemmoor

26. 3. 2010. Eine Woche nach dem jüngsten Todesfall am Hemmoorer Kreidesee hat der Tauchexperte Felix Rendelsmann, Kriminaloberrat und Vorsitzender des Cuxhavener Tauchclubs, im NEZ-Interview die Einrichtung einer Druckkammer am See als "wünschenswert" bezeichnet. Bislang müssen Opfer von Tauchunfällen (acht Tote seit Juli 1999) per Hubschrauber zu einer Druckkammer nach Bremen transportiert werden.

40 Meter und
nicht tiefer

Unterdessen hat die Hemmoorer Tauchbasis das Tiefenlimit für Sporttaucher auf 40 Meter festgesetzt. Die Regelung gilt für die Ostertage (2. bis 5. April).

Zur Begründung heißt es: "Erfahrungsgemäß ist das Osterwochenende das erste lange Wochenende im Jahr, wo die ersten Taucher nach der langen Winterpause wieder aktiv werden. Bei uns passieren mit großer Wahrscheinlichkeit wieder Notaufstiege aufgrund eingefrorener Automaten. Das noch winterlich kalte Wasser und die hohe Atemfrequenz, aufgrund der langen Winterpause, führen leicht zu Vereisern... Wir hoffen auch dieses Jahr auf ein entspanntes Wochenende ohne Hubschrauber!"


Osteland-Magazin

Am Freitag
erschienen


Titelbild der heutigen Ausgabe

25. 3. 2010. Die neueste Ausgabe des "Osteland-Magazins" ist an diesem Freitag, 26. März, in einer Auflage von 29.000 Exemplaren in den Ostegemeinden als Abo-Beilage der Niederelbe-Zeitung, des Stader Tageblatts und der Bremervörder Zeitung erschienen. Das Titelbild zeigt das Restaurantschiff "Ostekieker" in Oberndorf. Die Ostelandmagazin-Autorin Ursula Holthausen war beim jüngsten Tag der Oste, wie berichtet, mit dem "Goldenen Hecht" in der Kategorie Medien ausgezeichnet worden.


Konzert

Oste-Chöre
in Zeven


Kloster Zeven mit St.-Viti-Kirche

26. 3. 2010. Vier Chöre von der Oste - Männergesangverein Zeven, Frauenchor Zeven, Shanty-Chor "Windjammer" und Chor der Gauß-Realschule Zeven - geben am 21. April, 19 Uhr, im Zevener Autohaus Mercedes-Schulz ein Benefizkonzert zugunsten der Innenrenovierung des Zevener Wahrzeichens, der St.-Viti-Kirche. Geboten wird eine bunte Mischung von Seemannsliedern über Musical-Songs bis hin zu Klassikern wie dem "Kriminal-Tango".


Engelschoff

Barfoot bet
an'n Hals


Vorbild: Strip-Film "Ganz oder gar nicht"

22. 3. 2010. "Barfoot bet an'n Hals" oder "Ladys Night" heisst das neueste Stück des Engelschoffer Theater- und Tanzkreises. Gezeigt wird die die niederdeutschen Version des britischen Männerstrip-Spielfilms "Ganz oder gar nicht", in dem Arbeitslose eine Männerstrip-Gruppe aufbauen.

Offen ist laut "Stader Tageblatt" zur Zeit noch, ob die Engelschoffer Darsteller am Ende ihre Tangas anbehalten. In jedem Fall sei das Stürmen der Bühne während der Aufführungen "strikt verboten, anfassen noch verbotener".

Das Strippen konnten die Engelschoffer Laienschauspieler bereits vor kurzem üben, als sie ein Youtube-Video für das NDR-Fernsehen aufnahmen (wir berichteten).

Sogar Karfreitag
wird gestrippt...

Premiere von "Barfoot bet an'n Hals" ist am Sonnabend, 27. März, 20 Uhr, im Engelschoffer Danz- un Klönhuus. Am Sonntag, 28. März, spielt das Team zwei Mal, um 14 Uhr (bei Kaffee und Kuchen) und um 20 Uhr. Den Abschluss bildet die Aufführung am Karfreitag. Dann wird ab 20 Uhr gestrippt. Eintrittskarten gibt es nur an den Abend- und Nachmittagskassen.



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