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NEU: Aalschutz zieht Kreise
NEU: Stör "Stups" kommt
NEU: Fährmarkt am 20. Mai

Osten

Der Ball der
Ostefreunde


Skipperball in der Ostener Festhalle

1. 3. 2012. An diesem Sonnabend, 3. März, 19.30 Uhr, findet in der Festhalle in Osten der 34. Skipperball des Wassersportclubs Osten (WSCO) mit Grünkohlessen, Tombola und Livemusik statt. Eingeladen sind alle Ostefreunde (Unkostenbeitrag 16 Euro, Anmeldung unter Tel. 04771-5395 beim 1. Vorsitzenden Niels Dehde). - Mehr zum Thema Wassersport auf der Oste auf der Website www.blaues-netz-oste.de.

Neu in der Presse:

> Osteland propagiert Flussregion
(Treffpunkt Sittensen).


Kinder

Wie wir die
Flut erlebten


Nachbarkinder beim Swattsuur-Eten (1962)

1. 3. 2012. Wie haben eigentlich die Kinder hinterm Deich die Sturmflut 1962 erlebt? Die Gedenkveranstaltungen und -artikel zum 50. Jahrestag der Februarflut 1962 haben auch bei dem Cadenberger Versicherungsfachmann und Kommunalpolitiker Jörg von See Erinnerungen an die Katastrophe geweckt, die er als Fünfeinhalbjähriger in Oberndorf-Bentwisch erlebte. "Diese Bilder und Ereignisse werde ich nie wieder vergessen," sagt er.


Gebrochener Deich in Bentwisch (1962)

Er und seine Schwester Renate Lemke (Oberndorf) fanden in den Familienalben bislang unveröffentlichte Fotos von den dramatischen Sturmflutfolgen in Bentwisch. Dazu hielt Jörg von See für www.oste.de seine Erinnerungen fest, die wir auf dieser SONDERSEITE veröffentlichen.


Feste

Mittsommer
mit Oste-Rock


Die "Hafenrocker" von der Ostequelle (VIDEO)

29. 2. 2012. Im Rahmen ihres Projekts "Wir an der Oste" hat die AG Osteland den Anrainern der Oberen Oste empfohlen, bei Vereins-, Schul-, Familien- und Betriebsausflügen den Unterlauf ihres Flusses für sich zu entdecken - und umgekehrt (siehe rechte Spalte). Als Schwerpunktziele für 2012/13 werden die Samtgemeinden Hemmoorubzw.Sittensen beworben. Osteland-Mitglieder haben bereits angekündigt, an der Umsetzung des Vorhabens mitzuwirken, um den Binnentourismus in der Flussregion zu stärken - und damit auch deren Wirtschaftskraft und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen im mittleren Drittel des Elbe-Wese-Dreiecks.

Einer der Höhepunkte des Jahres wird eine Osteland-Tour zur Mittsommernacht an den Oberlauf sein, die unter der Schirmherrschaft der Rotenburger Vize-Landrätin Elke Twesten (Grüne; Foto) steht und die am Donnerstag, 21. Juni, 15.30 Uhr, mit einer Met-Probe bei Berufsimker Georg Klindworth in dem Oste-Dorf Klein Meckelsen (bei Sittensen) beginnt; Klindworth betreibt seine 1901 gegründete  Korb- und Kastenimkerei mit einigen hundert Bienenvölkern bereits in der dritten Generation.

Männer schwitzen,
Frauen kreischen

Tourenleiter Andreas Rathjens (Foto) aus Groß Meckelsen verrät die weiteren Stationen: das Oste-Dorf Kalbe - in einer Gegend, die im Volksmund "Sibirien" heißt - mit dem historischen Herwigshof, bekannt auch als Festival-Location, sowie die aus dem 16. Jahrhundert stammende Sittenser Wassermühle mit Handwerkermuseum. Abendlicher Höhepunkt: ein Festival auf dem Hof Rathjens in Klein Meckelsen, wo ab 20.30 Uhr die "Hafenrocker" zur Mittsommernacht spielen.

Die Shantyrock-Band aus Otter (nahe der Ostequelle) ist bekannt aus ZDF, ARD, NDR, RTL, SAT1 und Pro7 und spielt, so ihre Website, "einfach überall dort, wo gute Rockmusik die Männer wieder schwitzen und die Frauen endlich wieder kreischen lässt".

Der Heimatfluss
als Ausflugsziel


AG-Osteland Wanderführer Albertus Lemke

Flussaufwärts in Richtung Bremervörde führt bereits am 1. Mai, wie angekündigt, die traditionelle Oste-Maiwanderung, die Osteland-Vorstandsmitglied Albertus Lemke (Oberndorf) zurzeit vorbereitet; Lemke hatte 2009 die Aktion "Wir an der Oste" initiiert. Einzelheiten und Hinweise auf Anmeldemöglichkeiten für die Maiwanderung finden sich in der rechten Spalte. - Weitere "Expeditionen an den Heimatfluss" sind in Vorbereitung.

Nach Osten kommt
man ja selten...


Osteland-Preisträger Hermann Tödter

Am Dienstag, 6. März, 14.30 Uhr, zeigt Ostepreisträger Hermann Tödter (Zeven) im Heimathaus Sittensen einen Bildervortrag über die Untere Oste. Für die Veranstaltung wird in der Presse mit einem Foto der Schwebefähre Osten - Hemmoor geworben. Fotokünstler Tödter zeigt laut Zevener Zeitung Bilder aus einer Gegend, "in die man als Einwohner der Börde Sittensen selten kommt" (mehr) - was sich ja nun ändern soll...

Am 11. April kommen rund 20 Gästeführerinnen von der Oberen Oste im Kreis Rotenburg nach Osten, wo Fährvereinsvorsitzender Karl-Heinz Brinkmann und Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche die Touristikerinnen über die vielfältigen Ausflugs- und Erlebnismöglichkeiten am Unterlauf des Flusses informieren.

Zum Thema:

> Osteland propagiert Flussregion
(Treffpunkt Sittensen).


Solarenergie

Regierung
auf Randale


Campact-Website: Politik ohne Augenmaß

29. 2. 2012. "Die Regierung will die Förderung der Fotovoltaik so drastisch kürzen, dass kaum noch Solaranlagen ans Netz gehen würden. Nächste Woche berät der Bundestag. Jetzt müssen die Abgeordneten die Pläne stoppen", heisst es in einem Appell der Initiative Campact: "Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell!" Betroffen sein könnten auch die Pläne der jungen Oberndorfer Bürger-Genossenschaft "Die Oberndorfer".

Im Campact-Appell heißt es zur "Solarrandale" der Regierungsparteien: "Zwar ist es richtig, angesichts sinkender Anlagenpreise die Einspeisevergütung für Solarstrom weiter zurückzufahren, aber nur mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange! Zusammen mit einer Kürzung, die zu Jahresbeginn erfolgte, würde sie bis Anfang März für Hausdachanlagen um etwa 40 Prozent sinken. Sollte das Gesetz in Kraft treten, wäre dies ein deutliches Zeichen gegen Atomausstieg und Energiewende. Das dürfen wir nicht zulassen!" Auf dieser Website sollen 100.000 Unterschriften gegen die Pläne von Schwarz-Gelb gesammelt werden.


Brauchtum

Kohlstrunk
als Zepter


Hemmoorer Grünkohlkönig Dietmar Weritz

29. 2. 2012. Zu den aktivsten Vereinen seiner Art an der Oste zählt der von Heino Grantz geleitete Hemmoorer Geschichts- und Heimatverein, In der Hauptversammlung wurde nicht nur gewählt und berichtet, sondern auch eine Majestät gekürt: Der neue Grünkohlkönig Dietmar Weritz, Mitglied des Heimatvereins seit 25 Jahren und aktiv in Seniorenunion, Mehrgenerationenhaus, Lebenshilfe und SC Hemmoor, erhielt als Insignien seiner Macht einen roten Mantel und als Zepter einen Kohlstrunk.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde der 2. Vorsitzende Rainer Kupke in seinem Amt bestätigt, der 1. Vorsitzende Heino Grantz (Foto) übernahm erneut den Posten des Pressewartes; beide sind seit Jahren auch für die AG Osteland aktiv. Wiedergewählt wurden auch die Beiratsmitglieder Elke Janzen und Britta Zemke. Nachfolgerin von Kassenführerin Barbara Grell ist Edeltraut Kupke. Für 25-jährige Vereinstreue mit Urkunde und Buchpräsent geehrt wurden Werner Breves und Gerd Drewes sowie neben Dietmar Weritz auch Ehefrau Ilse Weritz. Eine Bilderschau über die Veranstaltungen 2011, die der 2. Vorsitzende Rainer Kupke zusammengestellt hatte, bildete den Abschluss.

Mehr zum Thema Heimatvereine:

> Die Findorff-Brüder im Fokus
(Zevener Zeitung)


Sandbostel

Trauer um
Ehrenbürger

29. 2. 2012. Im Alter von 94 Jahren gestorben ist am Wochenende Bernard Le Godais, ehemaliger französischer Kriegsgefangener im Stalag X B Sandbostel an der Oste. Der Mitbegründer der Stiftung Lager Sandbostel war 2005 zum Ehrenbürger der Gemeinde Sandbostel ernannt worden. Le Godais war Initiator der Partnerschaft der Heimatfreunde Selsingen mit den Amis de la Musique in St. Berthévin (Westfrankreich) und begründete den Sandbosteler Verein Pro Europa e. V., zu dessen Ehrenvorsizendem er berufen wurde.

Sein Lebensziel nach den schrecklichen Erlebnissen bei der Befreiung des Gefangenenlagers und Ausweich-KZ Sandbostel war die Versöhnung der Menschen in einem vereinten Europa. Sein politisches Testament widmete er in einem öffentlichen Aufruf der Wahrung der Würde und der Entwicklung des Lagergeländes von Sandbostel zu einem Ort der internationalen Begegnung. Seine zahlreichen Angehörigen und seine vielen Freunde trauern um ihn.

Zum Thema:

> Nachruf auf Le Godais (frz.)
(Ouest France)


Literatur

N3-Dreh im
Krimiland


Röhl (M.) bei Kriminacht auf der "Mocambo"

29. 2. 2012. Das NDR-Fernsehen bereitet wieder einmal einen Filmbeitrag aus dem Krimiland Kehdingen-Oste vor. Nachdem unlängst Thomas B. Morgenstern ("Milchfieber") aus Drochtersen in zwei Sendungen vorgestellt worden war, dreht ein Team der N3-Reihe "Quergelesen" im Osteland zurzeit mit hiesigen Darstellern Szenen aus "Straßenkampf", dem jüngsten Oste-Krimi von "Stern"-Autor und Oste-Preisträger Wolfgang Röhl (Niederstrich). Der Roman spielt unter anderem in Oberndorf, Osten und am Kreidesee in Hemmoor.

Mehr auf www.krimiland.de.


Artenschutz

Aalbeschluss
zieht Kreise


Aalschutz-Berichti in der Zevener Zeitung

29. 2. 2012. Der in Osten unter Vorsitz von Wolfgang Schütz gefasste Beschluss der Ostepachtgemeinschaft II der Sportfischer, aus Gründen des Artenschutzes keine Oste-Aale unter 45 Zentimetern mehr zu fangen, zieht Kreise. Auch der Bremervörder Fischereisportverein hat sich jetzt dieser Regelung angeschlossen. Unterstützt wird die freiwillige Selbstbeschränkung der Sportfischer auch von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische in der AG Osteland.

Viel Aufmerksamkeit in der Lokalpresse an der Oste findet auch der jüngst erfolgte Beschluss des Sittenser Rates, das dortige Mühlenwehr gemäß EU-Vorgaben durch eine Sohlgleite zu ersetzen, um die Obere Oste wieder für Wanderfische wie Lachs, Meerforelle, Aal und Stör passierbar zu machen.

Mehr zum Thema:

> Sportfischer wollen Aal schützen
(Zevener Zeitung / Vereinsblatt),

> Hauptversammlung des FSV Bremervörde
(Bremervörder Zeitung),

> Mühlenwehr wird abgerissen
(Zevener Zeitung),

> Mühlrad soll erhalten bleiben
(Treffpunkt Sittensen).


Leuchttürme

Wärter
gesucht


Entwurf.der Baljer Leuchtturm-Website

25. 2. 2012. Nach jahrelangem Engagement ist es den Freunden des alten Baljer Leuchtturms nicht nur gelungen, das 1903 entstandene maritime Bauwerk an der Deutschen Fährstraße zu retten, sondern auch für die Öffentlichkeit zeitweise zugänglich zu machen. In diesem Jahr soll der Turm im Juli und im August täglich außer montags und freitags geöffnet sein. Für den Aufsichtsdienst sucht der Förderverein in seinen Kreisen noch ehrenamtliche Helfer; Meldungen nimmt Reinhard Schult per E-Mail entgegen.

Eine entsprechende Besucherregelung haben der Baljer Bürgermeister Hermann Bösch und der Verein (Vorsitz: Ostepreisträger Eckard Klitzing, Foto) unlängst in einem Gespräch mit dem Stader Landrat Michael Roesberg verabredet; die Vereinbarung soll zunächst probeweise für drei Jahre gelten. Auf Antrag der Gemeinde Balje und auf Kosten des Vereins soll im Leuchtturm eine Toilette eingebaut und im zweiten Stock wieder eine maritime Ausstellung organisiert werden.

Diese und weitere interessante Informationen enthält der Entwurf einer schmucken Website zum Baljer Turm, den die Schatzmeisterin des Vereins, Evelyn Helenius-Scharten (Neuhaus; Foto), erarbeitet hat. Die Seite soll in Kürze freigeschaltet und offiziell beworben werden, sobald die Öffnungszeiten für den Turm endgültig feststehen.


Oste

Streit mit
dem Land


Osteverbands-Geschäftsführer Meyer (l.)

28. 2. 2012. Zwischen der Landesregierung und dem Unterhaltungsverband Obere Oste - Mitglied der AG Osteland - ist Streit entbrannt. Das Land hat die Forderung für die Unterhaltung eines Gewässerabschnitts verdoppelt. Der Verband musste daraufhin bereits seine Beiträge um 10,8 Prozent anheben. Umstritten ist, wer für die Kosten für die Erhaltung der denkmalgeschützten Klappwehre im Oste-Hamme-Kanal aufkommen muss. Verbandsvorsitzender Angelus Pape (Foto) und Geschäftsführer Wilhelm Meyer wollen sich in den Verhandlungen mit dem Land "so teuer wie möglich" verkaufen, heißt es in einem ausführlichen Bericht in der Zevener Zeitung.

Dank für den Hinweis an Kurt Ringen.


Osten / Großenwörden

Pilgern
per Rad


Website zum Mönchsweg (Ausschnitt)

26. 2. 2012. Die Fernradroute Mönchsweg, die von Fehmarn bis Glückstadt führt und die Geschichte der Christianisierung des Nordens thematisiert, soll über Elbe und Oste bis Bremen verlängert werden. An den Kosten für den niedersächsischen Abschnitt - über Himmelpforten, Stade, Zeven und Fischerhude - beteiligt sich neben der Kirche auch die LEADER-Region Kehdingen-Oste, die nach einem jüngst gefassten Beschluss rund 22.000 Euro aus EU-Mitteln beisteuert.

Ein Stichweg
nach Osten?

In der Osteregion verläuft der Weg überwiegend im Kreis Stade. Es soll jedoch laut Antrag "nach bisherigem Kenntnisstand" einen "Stichweg" aus dem Raum Großenwörden zur Ostener Kirche geben, für den sich unter anderem der dortige Pastor Dieter Ducksch (Foto) eingesetzt hat. Mehr über den Mönchsweg (Motto: "Pilgern per Rad - Mit Leib und Seele") auf Wikipedia.


Oberndorf

Horeis soll
antreten


Daumen hoch: Horeis (3.v.l.) mit Unterstützern

26. 2. 2012. Der Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis soll für die SPD bei der Landtagswahl 2013 antreten. Auf diesen Vorschlag einigten sich jetzt in Cadenberge die Vorsitzenden von vier SPD-Ortsvereinen im Altkreis Hadeln. Neben Harald Bekmann (Am Dobrock), Hendrik Rehm (Hadeln), Lothar Klüser (Hemmoor) und Lars Ribler (Lamstedt) sprachen sich unter anderem auch der stellvertretende Unterbezirksvorsitzende und Otterndorfer Bürgermeister Claus Johannßen und sein Hechthausener Kollege Jan Tiedemann für die Kandidatur des 55-jährigen Kommunalpolitikers von der Oste aus.

"Wahlkreis scheinbar
unmöglich zu gewinnen"

Die Hadler SPD wolle mit Horeis im Wahlkreis des amtierenden Ministerpräsidenten David McAllister den "scheinbar unmöglich zu gewinnenden Wahlkampf" aufnehmen, hießt es in einer Erklärung, die der Hemmoorer Ortsvorsitzende Lothar Klüser am Sonntag der Presse übermittelte. Die Sozialdemokraten sähen auch hier "eine Chance, da immer noch der Wähler in der Wahlkabine entscheidet". - Mehr auf www.spd-hemmoor.de


Wassersport

Anleger für
Brobergen


Fährvereinsvorsitzender Egon Oellrich

25. 2. 2012. Große Freude in Brobergen: Der kleine Ort bekommt einen nagelneuen Bootsanleger unweit der alten Ostefähre. Das hat die Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Region Kehdingen-Oste in ihrer jüngsten Sitzung in Engelschoff (Kreis Stade) beschlossen. Betreiber wird der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen um seinen Vorsitzenden Egon Oellrich sein. Der gemeinützige Verein bewirtschaftet auch schon die historische Prahmfähre "Helmut Hudaff" und den benachbarten "Fährkrug".

Die 42 Meter lange Schwimmsteganlage soll laut Förderantrag "Grundstein für den Sportboothafen Brobergen" sein. Sie muss, anders als die in den letzten Jahren beschafften Großschiffsanleger an der Oste, saisonbedingt ein- und ausgebracht werden. Finanziert wird der 75 000-Euro-Anleger mit EU-Mitteln und mit Hilfe der Samtgemeinde Oldendorf und der Gemeinde Kranenburg.

In den vergangenen Jahren waren an der Oste bereits neue Anleger in Balje, Oberndorf, Osten, Großenwörden und Hechthausen-Klint geschaffen worden, um Wassersport und Wassertourismus am längsten Nebenfluss der Niederelbe zu fördern. - Mehr auf www.blaues-netz-oste.de.

Zum Thema:

> Der Kampf um die Fähre Brobergen
(oste.de-Sonderseite - seit 2005)


Sittensen

Wehr wird
abgerissen


Sanierungsfall Mühlenwehr in Sittensen

25. 2. 2012. Auch in Sittensen soll die Oste künftig für Wanderfische passierbar sein. Der Gemeinderat hat am Donnerstag bei einer Gegenstimme beschlossen, das Mühlenwehr im Ortskern durch eine Sohlgleite zu ersetzen. Damit folgt die Gemeinde den Wünschen der Sportfischer und Artenschützer an der Oste sowie zwingenden EU-Vorgaben. "Im Grunde genommen ist es keine freiwillige Aufgabe", zitiert die Zevener Zeitung heute in einem ausführlichen Bericht den Sittenser Samtgemeindedirektor Stefan Tiemann: "Ich wette darauf: In zehn Jahren hätten wir es machen müssen, aber wahrscheinlich keine Zuschüsse mehr erhalten." Die EU trägt 90 Prozent der Kosten von 340 000 Euro. Das Mühlenrad soll sich nach dem Wehrabriss weiter drehen können, wie es zuvor der Heimatverein gefordert hatte (siehe unten). - Mehr zur Thematik auf ag-wanderfische-oste.de.

Dank für den Hinweis an Kurt Ringen.


Oste-Natur-Navi

Stör Stups &
Reiher Ralf


Zum Ausleihen: das Oste-Natur-Navi

25. 2. 2012. "Durchweg positiv" sind die Reaktionen der Radwanderer auf das Oste-Natur-Navi, der seit vorigem Sommer im Gasthaus "Plates Osteblick" in Gräpel und im "Ferienpark Geesthof" in Klint ausgeliehen werden kann und Touristen zu 45 Erlebnisstationen an der Oste zwischen Bremervörde und Hechthausen führt. Diese Bilanz zieht Geschäftsführer Uwe Seggermann vom Verein zur Förderung von Naturerlebnissen heute im Stader Tageblatt.


Schmidt und Seggermann (Foto: Bölsche)

"Die Kombination von Satellitennavigation am Fahrradlenker, spannenden Audiobeiträgen und digitalem Oste-Lexikon in einem kinderleicht zu bedienenden Gerät ist gut angekommen," sagt Seggermann über das Projekt, das gemeinsam mit dem Biologen und Journalisten Christian C. Schmidt an einem der schönsten Teilabschnitte der Deutschen Fährstraße und des Oste-Radwegs realisiert worden ist.

Spannende Oste-Rätsel und
eine digitale Schatzsuche

Vom kommenden Sommmer an solle auch eine Kinderversion zur Verfügung stehen. Kinder im Grundschulalter können mit Stör Stups und Reiher Ralf auf Oste-Entdeckungstour gehen. Seggermann: "Kindergerechte Audios mit spannenden Oste-Rätseln werden eigens produziert. Außerdem wird es für die jungen Nutzer eine digitale Schatzsuche geben... Mehr wird aber nicht verraten." Mehr zum Oste-Natur-Navi hier...


Umwelt

Zuckerrübe
statt Mais?


Naturschützer-Protest gegen Vermaisung

25. 2. 2012. Der Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg ist landesweit Spitzenreiter in Sachen Vermaisung und Monotonisierung der Landschaft (siehe unsere SONDERSEITE). Jetzt suchen Betreiber von Biogasanlagen nach Alternativen zum Energiemais-Anbau - "auch vor dem Hintergrund anhaltender Kritik an Mais-Monokulturen", wie die Zevener Zeitung berichtet. "Es ist schön zu sehen, dass die Betreiber der Biogasanlagen offen sind für Alternativen zu Mais," freut Ulrike Jungemann vom Landkreis Rotenburg. Ins Visier genommen haben die Energiebauern die Zuckerrübe.


Geversdorf

Rast für
Osteradler


Oste-Klappbrücke in Geversdorf

25. 2. 2012. Entlang der großen Fahrradrouten an der Oste, darunter die Deutsche Fährstraße und der neue Oste-Radweg, werden in Geversdorf vier Rastplätze für Radwanderer eingerichtet, wie der Gemeinderat unter Vorsitz von Walter Peterson (Foto) kürzlich beschlossen hat (wir berichteten). Nun hat die Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Region Kehdingen-Oste die beantragten Zuschüsse aus EU-Mitteln bewilligt, mit deren Hilfe Rastplätze mit Bänken und Tischen (Kosten: rund  60.000 Euro) bei Neuenschleuse an der alten Deichüberfahrt, auf der Laack in Höhe der "Unrechten Mühle", beim alten Fähranleger in Itzwörden sowie am Hafen entstehen sollen.


Die vier neuen Rastplätze an der Oste

Über die touristische Entwicklung in Geversdorf hatte der neue Bürgermeister Peterson (SPD) kürzlich beim 8. Tag der Oste in der Geversdorfer Oste-Halle ausführlich berichtet.


Osten

Fährmarkt
am 20. Mai


Zum Fährmarkt gibt's Maibowle (Foto: Bölsche)

25. 2. 2012. Die Gemeinde Osten veranstaltet dieses Jahr am Sonntag, 20. Mai, ihren 7. Fährmarkt. Die Veranstaltung war 2004/05 von Schwebefährenfreunden angeregt worden, um für das maritime Denkmal und die "Fährienstraße" zu werben, und 2006 erstmals realisiert worden (Fotos von der Premiere hier im Oste-Archiv). - Informationen über das nächste Treffen des Ostener Fährausschusses - eingeladen sind alle Vereine - und über Anmeldemöglichkeiten für Marktbeschicker stehen hier im Web.


Freizeit

Paradies
für Angler


Eine von drei Doppelseiten: Oste-Angelatlas

25. 2. 2012. Auf drei Doppelseiten 26 Angelplätze an der Oste zwischen Altenwisch und Laumühlen - eine Art Angelatlas für die Oste mit vielen Fotos hat der Sportanglerverein (SAV) Stade veröffentlicht. "Das Angeln an der Oste ist etwas für Individualisten und Kenner des Flusses," schreibt der Verein in der jüngsten Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift über sein Pachtgewässer Oste: "Der Angeltag an der Oste ist immer ein Naturerlebnis." Alle Angaben entstammen dem Angelplatzführer der Ostepachtgemeinschaft (OPG), der hier im Web steht (PDF-Datei) und den OPG-Vorsitzender Wolfgang Schütz mit Unterstützung der Stippergruppe Hemmoor mit deren Vorsitzenden Frank Mahler und verschiedener Vereine entlang der Oste zusammengestellt hat.


Gewässer

Gold-Fische
für Dr. Tent


Oste-Preisträger Dr. Ludwig Tent

25. 2. 2012. Ein Ostefreund im Goldregen: Für seine Verdienste um die Fischhege und den Schutz von Bächen und Flüssen war der Gewässerbiologe Dr. Ludwig Tent aus Tostedt, dem größten Ort in der Quellregion der Oste, bereits 2008 mit dem Goldenen Hecht der AG Osteland ausgezeichnet worden. Jetzt wurde der Wissenschaftler in Wernigerode auch mit der Verleihung des Naturschutzpreises Goldene Forelle geehrt. Ein ausführlicher Bericht darüber steht im Nordheide-Wochenblatt.

Immer wieder lesenswert: Tents Blog zur Verhunzung von Gewässern in Norddeutschland - der Freund der Bäche nimmt kein Blatt vor den Mund.


Sturmflut

Führung im
Natureum


Sturmflut-Ausstellung der AG Osteland

25. 2. 2012. An diesem Sonntag, 26. Februar, 13.30 Uhr, gibt es im Natureum Niederelbe eine öffentliche Führung durch die AG-Osteland-Ausstellung "Land unter an der Oste - Sturmflut 1962", die unter der Leitung von Dipl.-Ing. Walter Rademacher (Neuhaus) zusammengestellt worden ist.
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Das meint
die Presse

Stader Tageblatt: "Die AG Osteland hatte unlängst gemeinsam mit den Heimatmuseen, Ortsheimatpflegern und dem Natureum damit begonnen, alles rund um die Sturmflut im Osteland zu sammeln und auszuwerten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Über 100 größtenteils unveröffentlichte Fotos mit erläuternden Texten bilden - nach Orten gegliedert - den Schwerpunkt der Schau. Interessant sind die Einsatzberichte und Tagesbefehle der damals eingesetzten Bundeswehreinheiten. Bis zum 15. April haben Interessierte die Möglichkeit, sich die Sonderausstellung im Erdgeschoss des Natureums anzusehen."

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Mehr über die Ausstellung weiter unten.


Wassersport

Mikroben
im Tank


Dr. Toborg begrüßt die Gäste des WSCO

24. 2. 2012. Einen hochkarätigen Fachmann hatte der Wassersportclub Osten (WSCO) am Freitag in seinem Klubheim unter der Ostebrücke zu Gast. Der in Obenaltendorf lebende "Palstek"-Redakteur Michael Herrmann (Foto), Autor u. a. der Standardwerke "Technik unter Deck", "Elektrik auf Yachten", "Blitzschutz auf Yachten", "Vom Rumpf zur Yacht" und "Autark durch Energie aus Wind und Sonne", sprach über eine der häufigsten Ursachen von Motorausfällen an Bord: die Verunreinigung des Kraftstoffs durch Mikroben.

Weil Diesel aus Wassertankstellen oft Kondenswasser enthält und Kraftstoffe mit Bio-Zusatz - Nährboden für Mikroben - auf Schiffen häufig länger als in Kraftfahrzeugen im Tank verweilen, sind Probleme mit dem Sprit an Bord ein häufiges Phänomen, was auch das Transatlantiksegler-Duo Bert und Marlene Frisch (Oberndorf) und der WSCO-Vize Dr. med. Manfred Toborg aus leidvoller Erfahrung bestätigen konnten.


Auch Gäste aus Hemmoor beim WSCO

Im zweiten Teil der Veranstaltung hielt Dr. Toborg (Foto) einen Bildervortrag über eine Reise mit der 16-Meter-Hochseeyacht "Wappen von Bremen III" (zehn Mann Besatzung) von Island über die Westmänner, Färöer und Shetland-Inseln nach Bremerhaven. Erfreut zeigte sich der Ostener, dass auch Wassersportler benachbarter Vereine wie die Hemmoorer Bernd Jürgens (Blaues Netz Oste) und Jürgen Hinck, Vorsitzender der SVOH, der Einladung des WSCO gefolgt waren. Künftig, regte Toborg an, sollten die Vereine am Fluss gelegentlich zu gemeinsamen Veranstaltungen über allgemein interessierende Themen einladen.

Weitere Termine des von Niels Dehde geleiteten WSCO: Am Sonnabend, 3. März, 19.30 Uhr, findet in der Festhalle Osten der 34. Skipperball des WSCO mit Grünkohlessen, Tombola und Livemusik statt (Unkostenbeitrag 16 Euro, Anmeldung bis zum 27. Februar unter Tel. 04771-5395 / Dehde). Die Jahreshauptversammlung folgt am Mittwoch, 14. März, 20 Uhr, im WSCO-Clubhaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Wahlen. Am Freitag, 23. März, 19 Uhr, spricht Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde über "Schifffahrt und Werften an der Oste im Wandel der Zeiten" (mit Räucherfischteller, Unkostenbeitrag ca. 12.50 Euro, Anmeldung erforderlich unter Tel. 04771-2025 oder 5211 / Toborg).

Mehr zum Thema Wassersport unter BLAUES NETZ OSTE.


Landkreise

Sparen und
Kaputtsparen


Nationales Baudenkmal Schwebefähre

23. 2. 2012. Der Kürzungsdruck auf die Kreispolitik nimmt zu - und damit wächst offenbar die Versuchung, auf Kosten der Schwächsten zu sparen, vorzugsweise also zu Lasten der jeweils "letzten Orte vor der Grenze". Aus der Sicht des Stader Kreishauses ist das zum Beispiel das abgelegene Balje, wo dem Natureum soeben die seit zehn Jahren geplante Küstenwelten-Halle gestrichen wurde (siehe rechte Spalte), aus Sicht des Cuxhavener Kreishauses offenbar der Grenzort Osten, wo Schwebefähren-Gelder laut NEZ (Donnerstag-Ausgabe) zur Disposition gestellt werden sollen. Der NEZ-Artikel ist hier online abrufbar: Schwebefähre auch betroffen?


Maike von Zedlitz und Marlies Oschmann

Das Votum des Stader Kreistags gegen die Natureum-Erweiterungshalle "Küstenwelten" hat jetzt die Baljer Initiative "Pro Küstenwelten" zu einer Stellungnahme veranlasst. Die Initiative befürchte den "Beginn einer Schrumpfkur für die Einrichtung an der Ostemündung", schreiben die Sprecherinnen Maike von Zedlitz und Marlies Oschmann: "Ohne attraktiven Neubau wird das Natureum langfristig nicht im Wettbewerb der Freizeiteinrichtungen bestehen können."


Natureum-Chefin Dr. Clivia Haese

Unterdessen hat Natureum-Chefin Dr. Clivia Häse begonnen, mit begrenzten Mitteln eine kleinere Lösung für die Modernisierung des Küstenmuseums zu realisieren. Was jetzt in Balje geplant ist, steht in der rechten Spalte und auf unserer Sonderseite www.tor.zur.oste.de.

An diesem Sonntag, 26. Februar, 13.30 Uhr, gibt es im Natureum eine öffentliche Führung durch die Osteland-Sonderausstellung "Land unter an der Oste - Sturmflut 1962".


Bremervörde

Politur für
die Perle


Natur- und Erlebnispark in Bremervörde

23. 2. 2012. Schwarz-Grün zeigt Mut: Mit den Stimmen einer knappen Mehrheit der CDU und der Grünen/FDP-Fraktion will sich die Oste-Stadt Bremervörde auf Betreiben von Bürgermeister Eduard Gummich (CDU; Foto) daranmachen, eine touristische Perle aufzupolieren. Der über 20 Jahre alte Natur- und Erlebnispark, bei dem der Zahn der Zeit am Lack genagt hat, soll für fast 600.000 Euro mit einem neue Empfangsgebäude und neuen Attraktionen modernisiert werden. Dazu fließen 50-prozentige Zuschüsse, weil Bremervörde Partnerstadt der Internationalen Gartenschau (IGS) in Hamburg ist. - Ausführlicher Bericht in der Bremervörder Zeitung.


Wanderfische

Aalarm an
der Oste


Aktueller Bericht in der Bremervörder Zeitung

20. 2. 2012. Die Sportfischer an der Oste schlagen Alarm: "Dem Aal steht das Wasser bis zum Hals." Die Bestände schrumpfen rapide. Einmütig haben die Vertreter von 5300 Anglern jetzt beschlossen, ab sofort das Mindest-Fangmaß für Aale aus der Oste auf 45 Zentimeter heraufzusetzen und zusätzliche Jungaale für Besatzmaßnahmen zu beschaffen. Ausführlicher Bericht in der rechten Spalte.


AG Osteland

Butt kaputt
auf FAN-TV


Ostepreisträger Zeeck im Fernsehen - hier

22. 2. 2012. Die Verleihung des Goldenen Hechts 2012 der AG Osteland an Elbfischer Walter Zeeck aus Geversdorf (siehe unten) findet Resonanz. Die in seiner Dankrede geäußerte Warnung vor den verheerenden Folgen der Saugbaggerei ist nicht nur von Wiebke Kramp in der Niederelbe-Zeitung aufgegriffen worden (siehe NEZ-Artikel "Fischer Zeeck kritisiert Saugbaggerei"). Heute hat auch der Privatsender Fernsehen aus Niedersachsen (FAN) ein Interview mit Zeeck ausgestrahlt, in dem er vehement die Elbvertiefung kritisiert ("weggeschmissenes Geld") und für eine nationale Hafenkooperation plädiert, die Superfrachter statt auf Hamburg auf den derzeit mit Steuermilliarden gebauten Tiefwasserhafen an der Jade verweist ("ein Zukunftshafen").


Sendegebiet von FAN-Television

Erneut kritisiert Zeeck die Saugbagger, die Fische wie den Butt "vernichten ohne Ende". Der sehenswerte Zeeck-Beitrag ist zurzeit  hier in der FAN-Mediathek abrufbar. - Zielregion von FAN-Television ist die Elbe-Weser-Region mit dem gesamten Osteland (siehe Infografik).


Demokratie

Metronom
gegen Nazis

23. 2. 2012. Arbeitgeber und Gewerkschaften haben für diesen Donnerstag, 12 Uhr, einer bundesweiten Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremer Gewalt aufgerufen. Auch der Metronom beteiligt sich. Punkt 12 Uhr bleiben die Züge in den Bahnhöfen stehen. Fahrende Züge auf der Strecke verkehren aus Sicherheitsgründen aber weiter. Die Fahrgäste werden per Durchsagen über die Gedenkminute informiert und gebeten, sich zu beteiligen.


Sittensen

Mühlrad soll
sich drehen


Wassermühle in Sittensen (Foto: Bölsche)

22. 2. 2012. Zu der Absicht, die Durchgängigkeit der Oste für Wanderfische wiederherzustellen, hat sich jetzt der Heimatverein der Börde Sittensen geäußert. In einem Brief an die Gemeinde erklärt der Vorsitzende des Vereins und AG-Osteland-Mitstreiter Wilhelm Gohde (Foto), das zum Rückbau vorgesehene Stauwehr gehöre "systemimmanent" zum Komplex der Wassermühle, die von großem historischem Wert sei und als "hervorragendes Zeugnis ländlicher Handwerkskultur" erhalten werden müsse. "Zumindest" sei bei einem Rückbau des Stauwehrs "durch entsprechende technische und bauliche Vorrichtungen ein von außen ersichtlicher Betrieb des vor wenigen Jahren restaurierten Mühlenrades" zu gewährleisten.

Für die Herstellung einer Sohlgleite statt des bisherigen Wehrabsturzes an der Sittenser Wassermühle hatte der Haushaltsausschuss des Sittenser Rates, wie berichtet, 350.000 Euro in den Etat eingestellt, von denen 300.000 als Zuschuss von der EU getragen werden; damit folgt die Kommune einer EU-Richtlinie zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Oste. - Mehr auf www.ag-wanderfische-oste.de.


Sturmflut

Wasser
bändigen

20. 2. 2012. Der an der Küste stark beachtete 45-Minuten-Film "Die Sturmflutbändiger" aus dem vorigen Jahr steht hier in der Mediathek des NDR zum Download bereit. Thema: Nirgendwo in Nordeuropa werden die Sturmfluten in Zukunft so gewaltig auflaufen wie an der deutschen Nordseeküste. Die Dokumentation zeigt neue Methoden im Kampf gegen das Meer - mit Aufnahmen von Elbe und Oste und einer Stellungnahme von AG-Osteland-Vize Walter Rademacher.

Dank für den Hinweis an Jörn Nagel.


Bremervörde

Johanna und
die Saurier


1000. Besucher: Johanna (9) aus Gräpel

22. 2. 2012. Das Bremervörder Bachmann-Museum begrüßte als 1000. Besucher der aktuellen Fossilienausstellung die neunjährige Johanna Bartels aus dem Ostedorf Gräpel mit einem versteinerten Seeigel. Die Ausstellung ist nur noch bis Sonntag, 26. Februar, geöffnet (Mittwoch bis Freitag von 9 bis 12 und Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Am Sonntag, 15 Uhr, findet zum Abschluss der Ausstellung eine Führung mit  Diplom-Geographin Corinna Stier statt.


Genossenschaften

Oberndorf
unter Strom


Aufsichtsratschef Katt (2.v.r.) beim PV-Start

21. 2. 2012.  Das Osteland ist auf bestem Wege, zum Land der erneuerbaren Energien zu werden - und am fixesten sind, neben den Oldendorfern, mal wieder die Oberndorfer. Nur sieben Wochen nach der Gründung der Bürger-Genossenschaft Die Oberndorfer e. G. (bereits über 200 Mitglieder) am 5. Januar gingen am Dienstag zwei Photovoltaik-(PV)-Anlagen auf den Dächern der gemeindeeigenen Altenwohnungen in Betrieb.


Horeis (2.v.r.) an einem der PV-Häuser

Hans-Heinrich Katt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der neuen Genossenschaft, und Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) zeigten sich stolz,  dass die Anlagen trotz "Riesenpapierkriegs" in Rekordzeit realisiert werden konnten. Weitere Solaranlagen auf der Deckstation (Foto) und einem Mehrfamilienhaus der Gemeinde sind bereits montiert und werden in Kürze Strom liefern. Aufgrund der Auftragsvergabe an die Oberndorfer Firmen Uhtenwoldt und Sandmeyer "bleibt das Geld der Genossenschaft im Dorf", wie Katt betonte. Dasselbe gilt, wie Ratsherr Horst von Thaden (CDU) hinzufügte, für "die Erträge, die wir generieren" - kurzum: "eine gute und schöne Sache für Oberndorf".


Anlagen-Log nach dem Start (Fotos: Bölsche)

Der Wunsch "Viel Sonne!" (Horst von Thaden) ging am nasstrüben Starttag nicht in Erfüllung, so dass die Stromproduktion zunächst nur langsam anlief. Immerhin: Die ersten 2,5 Kilogramm Kohlendioxid hatten laut Anlagen-Log schon binnen kürzester Zeit vermieden werden können.

Herz des Dorfes
bald autofrei?

Dass Oberndorf zurzeit in jeder Hinsicht unter Strom steht, zeigte sich gut zwei Stunden später: In öffentlicher Sitzung und starker Bürgeranteilnahme diskutierte der Hochbauausschuss des Rates unter Vorsitz von Günther Behrens Möglichkeiten, den Kirchplatz als das "Herz des Dorfes", so Planerin Sonja Hörster (Foto), von parkenden Autos zu befreien, indem an der Stelle des zum Abriss vorgesehenen ehemaligen Gasthauses Rinne im Zuge der Dorferneuerung14 Pkw-Parkplätze geschaffen werden.


Rosenmontag

Und Dittsche
sagt Tschüß


Letztes Dittsche-Welttreffen in Neuhaus

20. 2. 2012. Die Veranstaltung war jahrelang Kult an der Oste. Olaf Schlichting, Gastronom in Neuhaus, Schöpfer des Osteland-Aquavits und einer der Sponsoren des Oste-Kulturpreises, hatte am Rosenmontag wieder zum "Welttreffen der Dittsches" in sein Brauhaus Alt Neuhaus geladen. Auch dieses Jahr erschienen etliche Gäste wie das TV-Vorbild im Bademantel, mit "Schumiletten" und einer Aldi-Tüte mit Leergut - so wie es 2011 auch im NDR-Fernsehen zu sehen war (siehe N3-Video Dittsche-Treffen 2011 auf Youtube). Jetzt sagt Dittsche den Neuhäusern Tschüß: Für das nächste Jahr hat sich Kreativgastronom Schlichting bereits eine neue Mottoparty für Rosenmontag einfallen lassen.Stichwort: Büttenwarder.

Mehr zum Thema Karneval:

> Ende der Dittsche-Ära
(Niederelbe-Zeitung),

> Geversdorf: Wenn Torten tanzen
(Cuxhavener Nachrichten).


Balje / Geversdorf

Vom Besuch
überflutet


Dr. Häse begrüßt die Gäste (Foto: Rademacher)

19. 2. 2012. Lange Schlangen in den Gängen des Natureums Niederelbe, ein rappelvoller Vortragssaal, ein packendes Referat von Deichforscher und Ostepreisträger Prof. Dr. Norbert Fischer, das wegen  starker Nachfrage wiederholt werden musste...


Zweimal rappelvoll: Vortragssaal im Natureum

... geradezu überflutet vom Besucherinteresse war am Sonntag die Eröffnung der Sturmflut-Ausstellung im Küstenmuseum an der Ostemündung.


Lange Schlangen vor dem Vortragsraum

Das Natureum selber verdanke, so die Leiterin Dr. Clivia Häse bei der Begrüßung der Besucher, seine Existenz indirekt der Orkanflut vor 50 Jahren: der Museumsstandort Ostehalbinsel war erst durch den Bau des 1968 eröffneten Hochwasserschutz-Sperrwerks entstanden.


Schüleraufsatz aus dem Jahr 1962

Die von Prof. Fischer gezeigten Bilder demonstrierten, so der Vortragende, die "elementare Wucht des Wassers und seine verheerenden Wirkungen", die keine Prognosen erlaubten: "Wir wissen nicht, ob wirklich alles sicher ist."


Prof. Dr. Fischer bei seinem Vortrag

In Hamburg, fügte Fischer hinzu, sei das Sturmflut-Gedenken "zum Politikum geworden": Das offizielle Hamburg spare derzeit in den Gedenkveranstaltungen die damaligen Ereignisse in Kehdingen und in Hadeln aus, um die Durchsetzung der Elbvertiefungspläne nicht zu gefährden.


Sandsacklieferung per Luft in Geversdorf 1962

Natureum-Chefin Häse dankte dem Vorstand der AG Osteland für die Initiative zur Sturmflut-Ausstellung sowie der Heimatpfleger-Projektgruppe um Osteland-Vize Walter Rademacher und zahlreichen Leihgebern für die Realisierung.

Radio-Originalton mit
Gänsehaut-Garantie


Radio mit 1962er Originalton - VIDEO.ansehen

Viel Interesse bei den Besuchern fanden neben den über 100 dramatischen Fotos von der Oste auch Schulaufsätze aus dem Flutjahr 1962 und eine Installation von Gerald Bruns und Walter Rademacher: die Nachbildung einer damaligen Wohnstube samt zeitgenössischem Radiogerät, aus dem die damalige Flutwarnung im Originalton zu hören ist - mit Gänsehaut-Garantie.

Gezeigt wird in der Ausstellung neben den Fotodokumenten auch ein Sturmflutbild von Lore Matuschek, das die Bremer Malerei und Oste-Freundin dem Natureum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat.


Bremer Malerin Lore Matuschek

Die Baljer Bilderschau stellte die erweiterte Version der bereits am Wochenende zuvor bei 8. Tag der Oste gezeigten Ausstellung dar.

Für oste.de fotografierten in Balje Walter Rademacher und Jochen Bölsche.

Geversdorf: Wat
brüllt de See?


Geversdorfer Ausstellungsstück Sandsack

Mit einer Ausstellung von Dokumentarfotos und zeitgenössischen Texten ("War brüllt de See? Wat brüllt de Storm?") hatte am Freitag im Geversdorfer Heimatmuseum das Wochenende des Gedenkens an die Sturmflut vor 50 Jahren begonnen.


Geversdorfer Heimatpfleger Günter Lunden

Während im Natureum ein Überblick über die Ereignisse an der gesamten Tideoste geboten wurde, konzentrierte sich der neue, rührige Heimatverein in Geversdorf unter Günter Lunden in seiner Zusatzausstellung auf die 1962er Ereignisse im Dorf. Zu diesem Thema hatte der Verein mit Hilfe vieler Geversdorfer eine unerwartete Fülle von Dokumenten und sonstigen Exponaten zusammentragen können.


Helfer-Medaille in der Geversdorfer Ausstellung

Mehr über das Sturmflut-Gedenken an der Oste in unserem Kanal BLAUES NETZ und auf der Sonderseite www.wilde.oste.de.

Zum Thema:

> Der Lebensretter von Neuhaus
(Video / NDR-Mediathek)


Hemmoor

Singendes
Osteland


Kinderchor-Festival in Hemmoor

19. 2. 2012. Am Sonnabend folgten 13 Chöre mit insgesamt knapp 300 Kindern aus den Landkreisen Cuxhaven und Stade einem Aufruf des Landesmusikrats zum Kindermusik-Festival "Kleine Leute - bunte Lieder" in Hemmoor, organisiert von der "Musikschule an der Oste". Eindrucksvoll und mit viel Spaß zeigten die Mitwirkenden in der Osteschule Hemmoor, wieviel Freude gemeinsames Singen zu erzeugen vermag.


Mit dabei: 13 Chöre mit knapp 300 Kindern

Ein großer Bericht mit vielen Fotos von Sigrid Beier steht auf dieser SONDERSEITE.


Oberndorf

Brillante
Bilanz


Vorstände Uhtenwoldt, Mählmann, Beisenherz

18. 2. 2012. Eine in jeder Hinsicht blendende Bilanz präsentierten am Wochenende der 1. Vorsitzende Uwe Mählmann, Stellvertreter Eddy Uhtenwoldt und Schatzmeister Lothar Beisenherz bei der harmonisch verlaufenen Hauptversammlung der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO) im Restaurant "53 Grad Nord".

Der Verein mit seinen nunmehr 102 Mitgliedern ist nach Jahren finanzieller Enge nicht nur saniert und schuldenfrei, sondern hat sogar Rücklagen für etwaige Anleger-Reparaturen bilden können. Mit Rolf Meier verfügt die SGO jetzt über einen Hafenkapitän. Das ganze Jahr über entfalteten die Mitglieder, so Mählmann, "wahnsinnig viele Aktivitäten" - von der traditionellen Regatta über die Fährdenkmal-Einweihung, das Deichfest und Besuche bei befreundeten Vereinen bis hin zum Saisonabschlusstörn auf der Mocambo und dem Empfang der Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch nach deren Rückkehr in ihren Heimathafen an der Oste.

Mehr auf der Website der SGO und auf www.blaues-netz-oste.de.


Großenwörden

Souper mit
super Suppe


Zusammen 150: Jubelpaar Kahrs

18. 2. 2012. Einen doppelten Geburtstag feierten am Wochenende Altbürgermeister Erich Kahrs (75) und Ehefrau Gesine (75) im Großenwördener Hof mit über 120 Gästen bei exquisiter Hochzeitssuppe aus der Küche von Wirtin Marion Driller. Zu den Gratulanten zählten auch Kahrs' Nachfolger im Bürgermeisteramt, Hubert von der Lieth und Bernhard Witt. Während seiner Amtszeit hatte Kahrs unter anderem dafür gesorgt, dass sich der Oste-Ort Großenwörden - kleinste Gemeinde weit und breit - ein Wappen und eine Website zulegte. - oste.de gratuliert!


Kunst

Freveltat
an Jan Tut


Gestohlenes Nachtwächter-Relief (Ausschnitt)

18. 2. 2012. Waren es Metalldiebe? Das aus Spendengeldern finanzierte Relief (roter Pfeil) am Neuhäuser Schleusenhaus, das den legendären Nachtwächter und Schiffszimmermann Johann-Michael Hagenah (1859-1947) darstellt, ist seit einem unbekannten Zeitpunkt verschwunden, wie Redakteurin  Wiebke Kramp heute auf der Titelseite der "Niederelbe-Zeitung" meldet.


Seit 2011: Künstler-Würdigung in Hemmoor

Das Kunstwerk hat der 2008 verstorbene Hemmoorer Bildhauer Frijo Müller-Belecke geschaffen, dem seit vorigem Jahr eine von Webdesigner Karl-Heinz Brinkmann (Osten) gestaltete Homepage sowie ein Müller-Belecke-Weg in Hemmoor gewidmet sind (die Einweihungsreden von Jürgen Hinck und Hans-Henning Kruse haben wir hier dokumentiert).


"Vier aus Hemmoor" mit Müller-Belecke (o. l.)

Als einer der berühmten "Vier aus Hemmoor" war Müller-Belecke 2010 - neben Thees Uhlmann, Alfred Vagts und Peter Rühmkorf - auch Thema einer Ausstellung in der Hemmoorer Kulturdiele gewesen.


Nachtwächter Hagenah auf Neuhaus-Website

An den Nachtwächter Hagenah - im Volksmund "Jan Tut" genannt - erinnert zurzeit nur noch die schöne Website des Heimatmuseums Neuhaus, die Evelyn Helenius-Scharten für Ortsheimatpflegerin Ursula Schröder gestaltet hat. Dort ist in Text und Bild (Repros: Walter Rademacher) zu erfahren, dass Hagenah von 1900 bis 1915 die Aufgabe oblag, im Winter die 40 Petroleumlampen in den Neuhäuser Straßen anzuzünden und auszulöschen.

Weiter heisst es: "Er ließ es sich bei seinen Rundgängen nicht nehmen, spät abends oder früh morgens die zahlreichen Gasthäuser von Neuhaus zu besuchen, um dort kräftig in sein Horn zu blasen, worauf er nicht selten von anwesenden Gästen zum Umtrunk eingeladen wurde. Mit einem Lied oder Gedicht verabschiedete er sich wieder. Vom Wirt wurde er danach für die Zeit seiner Anwesenheit bezahlt, und diese Zeit wurde mit einer Stoppuhr gemessen." Die Stoppuhr und das Horn sind im Heimatmuseum in Neuhaus ausgestellt.


Hinweisschild zum verschwundenen Relief

Hinweise zum Kunstfrevel in Neuhaus erbitten Bürgermeister Georg Martens und die Polizei, die bereits dem Diebstahl einer Otterndorfer Deichbauer-Statue von Müller-Belecke nachgehen muss.


Neuhaus

TV-Thema
Ostewerft


Segelyacht-Restaurator Oliver Bahr

18. 2. 2012. Die Zeitschrift "Yacht" nennt es das "derzeit größte Restaurierungsprojekt eines privaten Eigners": die Wiedergeburt der 90 Jahre alten Kreuzeryacht "Andromeda" in Neuhaus an der Oste. Am 2. Juni soll der Oldtimer wieder schwimmen. Für das Projekt interessiert sich mittlerweile auch der NDR; die Renovierungsaktion ist vom TV-Sender N3 für den diesjährigen "Tag der Norddeutschen" nominiert (siehe "Yacht"-Website). Für das Projekt des Segel-Fans Oliver Bahr können Yacht- und Ostefreunde hier abstimmen (VIDEO).


Balje

Kehdingen
ist Rungholt


"Rungholt" auf "Tageblatt" online (Ausriss)

18. 2. 2012. Offenbar um vor den Folgen weiterer Elbvertiefungen zu warnen, haben anonyme Aktivisten am Freitag, dem 50. Jahrestag der Orkanflut an Oste und Elbe, Dutzende von Ortsschildern in Nordkehdingen zwischen Balje und Freiburg mit "Rungholt" überklebt, dem Namen der einst in der Nordsee versunkenen Stadt. Im Laufe des Vormittags habe die Straßenmeisterei die Folen beseitigt, meldet das "Tageblatt" (Samstagausgabe).


Wassersport

Mikroben
im Tank


Sportboote auf der Oste (in Oberndorf)

16. 2. 2012. Ein buntes Jahresprogramm hat der Wassersportclub Osten (WSCo) unter dem Vorsitz von Niels Dehde vorgelegt. Neben den Routineterminen sind zwei Vortragsabende vorgesehen. Am kommenden Freitag, 24. Februar, 19 Uhr, spricht im Klubhaus unter der Ostener Brücke der "Palstek"-Redakteur Michael Hermann (Foto) über "Gefahren für Kraftstoffanlagen durch Mikroben". Anschließend hält Dr. med. Manfred Toborg (Osten) einen Bildervortrag über eine Segelreise von Island über die Westmänner, Färöer und Shetland-Inseln nach Bremerhaven. - Am Sonnabend, 3. März, 19.30 Uhr, folgt in der Festhalle Osten der 34. Skipperball des WSCO mit Grünkohlessen, Tombola und Livemusik (Unkostenbeitrag 16 Euro, Anmeldung bis zum 27. Februar unter Tel. 04771-5395 / Dehde).

Mehr in unserem Kanal BLAUES NETZ und auf der AG-Osteland-Website www.blaues-netz-oste.de.


Hemmoor

23-Jähriger
will's wissen

17. 2. 2012. Michael Muckle aus Lunestedt, 23-jähriger Kommunalpolitiker und Landesvorsitzender der Sozialverbands-Jugend, bemüht sich um eine Kandidatur für den Landtag - nicht irgendwo, sondern im Wahlkreis von Ministerpräsident David McAllister. Gestern stellte Herausforderer Muckle sich den Mitgliedern der SPD Hemmoor vor - siehe rechte Spalte.


Sturmflut-Gedenken

Glocken für
die Opfer


Bericht in der "Bremervörder Zeitung"

16. 2. 2012. Alle lokalen Medien widmen sich dieser Tage der Orkanflut '62, unter anderem die Bremervörder Zeitung. In einer Sonderbeilage kommen Augenzeugen zu Wort, darunter der damals 23-jährige Soldat Jürgen Schlichting, der sich an seinen Einsatz bei Balje erinnert: "Wir konnten gar nicht richtig erkennen, was die Elbe und was die Oste ist. Es war ja alles überschwemmt."

Am diesem Donnerstag, 16. Februar, 6 Uhr abends, läuten zum Gedenken der Opfer der Februar-Sturmflut vor 50 Jahren für zehn Minuten die Gebetsglocken in allen Gotteshäusern der Kirchenkreise Land Hadeln und Cuxhaven.


Neuhäuser Lebensretter Warnholz auf N3

Die Sturmflut vor 50 Jahren an der Oste beschäftigte am Dienstag auch das N3-Magazin "Hallo Niedersachsen". Im Rahmen der laufenden Wochenserie "50 Jahre nach der Flut" stand der Beitrag "Der Lebensretter an der Oste" auf dem Programm. Interviewt wurde Günther Warnholz aus Neuhaus, der auch als Ehrengast zum 8. Tag der Oste am vorigen Wochenende in Geversdorf geladen war, wo die Osteland-Ausstellung "Land unter an der Oste" präsentiert wurde. N3-VIDEO hier.


1962: Deichbrüche im Norden (NDR-Grafik)

An diesem Freitag und Sonnabend, 17./18. Februar,  von 15 bis 18 Uhr, zeigt das Heimatmuseum Geversdorf im alten Rathaus der Gemeinde die Ausstellung "Ein Dorf und sein Fluss - Februarflut 1962 - Geversdorf erinnert sich" (für Kaffee und Kuchen ist gesorgt). Die Februarflut ist auch Thema einer Buchveröffentlichung des von Ostepreisträger und Ortsheimatpfleger Günter Lunden geleiteten außerordentlich aktiven Heimatvereins.

Am Sonntag, 19. Februar, 14.30 Uhr, eröffnet Museumschefin Dr. Clivia Haese im Natureum Niederelbe in Balje eine erweiterte Version der AG-Osteland-Ausstellung "Land unter an der Oste" (Eintritt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro). Aus diesem Anlass spricht der Hamburger Deichforscher und Ostepreisträger Prof. Dr. Norbert Fischer (Foto), der am vorigen Wochenende auch den Festvortrag beim 8. Tag der Oste gehalten hatte.

"Der Blanke Hans kam über Nacht - Die große Sturmflut vor 50 Jahren" hiess eine Hörfunksendung am Dienstag, 20.30 Uhr, auf NDR Info in der Sendereihe "Das Forum". Autor des Beitrags - mit vielen historischen Aufnahmen - war der Journalist Jörn Freyenhagen (Foto) aus Deinste, ausgezeichnet mit dem Goldenen Hecht für seine Funkreportagen über das Osteland und die die Fähr-, die Krimi- und die Milchstraße.

Mehr zum Thema Sturmflut-Gedenken auf unserer Seite www.wilde.oste.de.


Schifffahrt

"Oste" aus
Eis gerettet

16. 2. 2012. Ein Boot der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit dem schönen Namen "Oste" ist gestern vor der mecklenburgischen Küste neben dem Priwall im Eis festgekommen. Die Crew der 16 Meter langen und acht Meter breiten "Oste" hatte versucht, zwei vertriebene Fahrwassertonnen zu bergen. Ein Lotsenboot konnte die "Oste" aus dem Eis retten. Eine Fotoreportage von der Aktion steht auf dieser Lübecker Website.


Website des Blauen Netzes Oste

> Aktuelle Informationen zum Thema Schifffahrt und Gewässer stehen auf der Website des Osteland-Arbeitskreises Blaues Netz Oste.


Wingst

Welpen sind
speckefett


Einer der drei Dingo-Welpen im Wingster Zoo

15. 2. 2012. Prächtig entwickeln sich die drei Australischen Dingos, die Ende vorigen Monats zur Überraschung von Zoodirektor Dr. Rüdiger Wandrey das Licht der Welt im Wingster Zoo erblickt haben. Die drei Welpen, ein Rüde und zwei Mädchen, sind laut Wandrey wohlauf, "speckefett" und haben ihren ersten Umzug bereits hinter sich.


In guten Händen: die drei Welpen

Mutter "Niley" hat ihre Jungen aus der Geburtshöhle in einem hohlen Baumstamm herausgeholt und sie in eine komfortable Kinderstube getragen, die Pfleger Torsten Oellerich vorsorglich im letzten Jahr in Form einer Rundhütte gebaut hat. Daraus haben sie kurzerhand die Pflegerinnen Sendy Pauly und Kirsten Vollmann und Pfleger-Azubi Michael Geyer hervorgeholt, um eine erste Gesundheitskontrolle vorzunehmen.

"Die gut zweieinhalb Wochen alten Welpen machen einen sehr guten Eindruck", freut sich Zoochef Dr. Wandrey (Foto), der zugleich Geschäftsführer der Tourismus GmbH Wingst ist. Der AG-Osteland-Mitstreiter möchte versuchen, die Tiere möglichst zahm aufzuziehen, denn sicherlich freuen sich schon viele Zoofans, so exotische Hunde einmal ganz nah betrachten zu können. Australische Dingos sind in den Zoos sehr selten geworden und in deutschen Zoos kaum noch zu finden.


Elbvertiefung

Saugbagger
als Fischkiller


Fischer Zeeck (M., beim Tag der Oste)

15. 2. 2012. Viel Aufmerksamkeit erregte der Geversdorfer Elbfischer Walter Zeeck am Sonntag beim 8. Tag der Oste, als er in seinen Dankesworten zur Verleihung des Goldenen Hechts für Naturschutz (Begründung) auf die Rolle der Saugbagger in der Elbe zu sprechen kam. Deren zerstörerische Wirkung hatte der Fischwirtschaftsmeister unlängst auch in seiner Stellungnahme zu den Plänen für eine weitere Elbvertiefung aktenkundig gemacht.

In seinem Brief (Wortlaut) wies Kapitän Zeeck darauf hin, dass die Saugbaggerei zu einer "einer enormen Einbuße für die Artenvielfalt und Fischerei auf der Elbe" führe. Während bei den Einlaufbauwerken der geplanten Kohlekraftwerke eine Einlaufgeschwindigkeit unter 3 Metern pro Sekunde vorgesehen sei, werde die Ansauggeschwindigkeit am Saugrüssel der Saugbagger mit 7 Metern pro Sekunde angegeben. Hier stelle sich die Frage, "ob bei den Saugbaggern ein Umweltgutachten erstellt wurde".


Zeeck-Fischkutter "Ostetal" in Geversdorf

Zeeck: "Wird bei den Baggerarbeiten auf Artenschutz und Schonzeiten der Fische geachtet? Wird z. B. das Baggergut auf lebende Fische beprobt, wie wird mit untermaßigen Fischen (Rote Liste Arten) und die Vielzahl der anderen Fische verfahren? Befindet sich ein unabhängiger Biologe mit an Bord, welcher die Beprobungen überwacht?"

Bagger sollen 35 Mio.
Kubikmeter ansaugen

Welche gewaltigen Mengen an Sedimenten aus der Elbe gebaggert werden müssten, hat jetzt der Umweltgutachter Dr. Walter Feldt errechnet, Verfechter einer "Elbvertiefung light" (siehe heutigen NEZ-Bericht): Nach Feldts Vorschlägen müsste die Elbe bei Otterndorf nur um maximal 1,10 Meter vertieft werden (gegenüber geplanten 2,42 Metern). Auf diese Weise könnten bis zu 14 Meter tiefgehende Schiffe nach Hamburg verkehren, und statt 35 Millionen Kubikmetern Sediment müssten dann nur 1,8 Millionen Kubikmeter  gebaggert werden.

16. 2. 2012. Auch die Niederelbe-Zeitung berichtet heute über die Saugbagger-Problematik:

> Elbfischer Zeeck kritisiert Saugbaggerei


Osteland-Neumitglied Elke Twesten

15. 2. 2012. Gegen die geplante Elbvertiefung geäußert hat sich beim 8. Tag der Oste auch die Vize-Vorsitzende der Niedersachsen-Grünen und stellvertretende Rotenburger Landrätin Elke Twesten. Eine detaillierte Stellungnahme des AG-Osteland-Neumitglieds Twesten zum Thema steht hier.

"Hamburg will die
Bauern rauskaufen"

Am Wochenende hatte Osteland-VizeWalter Rademacher, zugleich Sprecher des "Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung", erneut vor negativen Folgen für den Obstbau im Alten Land gewarnt. Im Vorfeld des jüngsten Gesprächs des niedersächsischen Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) mit Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) - das laut NDR ergebnislos verlief - hatte Rademacher den Verdacht geäußert, Hamburg wolle auf das Einvernehmen des Landes Niedersachsen Einfluss nehmen und die Obstbauern "rauskaufen". Mehr...


Medien

Oste-Tag in
der Presse


Ausführlicher Bericht in der Zevener Zeitung

15. 2. 2012. Auch in der Wochenmitte wird in den Medien des Elbe-Weser-Dreiecks die Berichterstattung über den 8. Tag der Oste fortgesetzt. Bemerkenswert ist, dass sich auch Blätter aus Bremervörde, Zeven und Sittensen an der Oberen Oste sehr ausführlich der Verleihung der "Goldenen Hechte" in der Ostehalle in Geversdorf befassen:

> "Oste-Oscars" für Courage...
(Zevener Zeitung / Vereinsblatt)

> Freude über goldene Hechte
(Zevener Zeitung),

> Oscar für Realschülerinnen
(Rotenburger Rundschau),

> Neues Zuhause für gekrönte Hechte
(Niederelbe-Zeitung),

> 8. Tag der Oste mit Rekordbeteiligung
(Treffpunkt Sittensen),

> Goldener Hecht im Mittelpunkt
(Elbe-Weser aktuell, Cuxhaven),


Preisträgerin Kuitkowski im Stader Tageblatt

> Goldener Hecht für Autorin
(Stader Tageblatt),

> Osteland-Magazin 1/2012
(NEU: Online-Version zum Blättern).
.


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Der Vortrag "Das Jahr an der Oste 2011/12" von Jochen Bölsche - mit über 100 Fotos - ist jetzt hier als Picasa-Bildergalerie abrufbar.
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Presseberichte zu aktuellen Themen aus dem Osteland:

> Scheitert Sittenser Wanderwegprojekt?
(Zevener Zeitung),

> Die zwei Gesichter des Willi Klenck
(Bremervörder Zeitung),

> Twesten: Die Bagger sollten warten
(Sonntagsjournal, Zeven).


Newport

Fähre statt
Komasäufer


Schwebefähre Newport (Foto: John Briggs)

15. 2. 2012. Auch die britische Stadt Newport erkennt mehr und mehr, was sie an ihrer - früher vernachlässigten - über 100-jährigen Schwebefähre hat. Nach dem Stadtporträt eines privaten TV-Senders, in dem rauhe Türsteher und jugendliche Komatrinker gezeigt wurden, berät die Stadt über die Aufbesserung ihre lädierten Images. Verstärkt sollten nun die positiven Seiten der Stadt herausgestellt werden, unter anderem die Schwebefähre, heisst es in einem ausführlichen Bericht des South Wales Argus (hier online).; als erfreuliches Beispiel wird ein Schwebefähren-Bild des US-Fotokünstlers John Briggs abgebildet.

Mehr aus der bunten Welt der Schwebefähren auf unserer internationalen Website www.schwebefaehre.org.


Oberndorf

Trendsport
Milchradeln


Oste-Tipps auf neuer MRH-Website

14. 2. 2012. Schöner Erfolg für die Touristiker von der Oste: Mit einer neuen Werbeoffensive empfiehlt die Metropolregion Hamburg (MRH) für Gruppenradtouren u. a. die Oste-Wingst-Route und die Niedersächsische Milchstraße Nord rund um die "gläserne" Molkerei Hasenfleet und die Ostegemeinden Osten, Geversdorf und Oberndorf. Die Route war von der AG Osteland initiiert und von den  Wingster Touristikern umgesetzt worden (siehe SONDERSEITE). Die Routentipps, die jetzt auf der Reisemesse in Hamburg präsentiert wurden, sind hier auch online verfügbar.


Eröffnung der Info-Molkerei Hasenfleet (2009)

Auch die Hemmoorer Touristikerin Manuela Köster (Foto) hat auf der jetzt zuende gegangenen Hamburger Reisemesse wachsendes Interesse an Radtouren an der Oste registriert, nicht zuletzt bei Urlaubern aus NRW. Besonders stark nachgefragt war, wie sie berichtet, der Oste-Tourenführer "Strampelpfade".

Dank für Hinweise an Michael Johnen.


Hemmoor

Mit Marilyn
und Silvio


Di Benedetto, Metronom-Mann Grützmacher

14. 2. 2012. Vor einem Wandbild mit Weltstars wie Marilyn Monroe nahm Silvio di Benedetto, Wirt des Bistros im Hemmoorer Bahnhof, am Dienstag Glückwünsche von Metronom-Pressechef Hagen Tronje Grützmacher entgegen - und dazu ein "Starterpaket" mit Tickets: Das Bistro fungiert ab sofort als "Metronom-Treffpunkt". Für den couragierten Hemmoorer Bahnhofs-Investor Rainer Badenhoop ist die Aufwertung durch die Metronom-Gesellschaft das "i-Tüpfelchen" auf seinen Bemühungen, das ehemalige Empfangsgebäude mit Gastronomie, Kiosk und Tourist-Info weiter zu beleben, für die AG Osteland ein Schritt mehr auf dem 2004 abgesteckten Weg, den Bahnhof Hemmoor zum Tourismuszentrum für die südliche "Fährienstraße" zu entwickeln.

Ausführlicher Bericht auf unserem Kanal FÄHRSTRASSE.


Osteland

Ein Musical
für Findorff


Findorff-Haus in Iselersheim, Findorff

14. 2. 2012. Große Freude im Oste-Dorf Iselersheim (bei Bremervörde), einem Ort, der ebenso wie die benachbarten Moorhufensiedlungen Ostendorf, Mehedorf und Neuendamm eng mit dem Moorkolonisator Jürgen Christian Findorff (1720 bis 1792) verbunden ist: Mit einer großen Ausstellung vom 18. März bis zum 30. September in Lilienthal und mit einem Musical über den "schwarzen Vogt" soll das Wirken des königlichen Moorkommissar gewürdigt werden, an den in Iselersheim Findorff-Kirche, -Haus und -Grab erinnern.

Ausführlicher Bericht in unserem Kanal OSTELAND.


8. Tag der Oste

100 Fotos
vom Fest

13. 2. 2011. Das große Fluss-Fest ist vorüber - was bleibt, sind Fotos: Über 100 Aufnahmen vom Tag der Oste stehen in diesem Album. Für oste.de fotografiert haben Bert Frisch, Karl-Heinz Brinkmann, Walter Rademacher, Jochen Bölsche u. v. a.

Tag der
Rekorde


Alle Preisträger und Sponsoren 2012 - größer

12. 2. 2011. Mit 230 Teilnehmern erlebte der 8. Tag der Oste am Sonntag in der Oste-Halle in Geversdorf eine Rekordbeteiligung. Wieder wurden engagierte Bürger für ihre Verdienste um das Osteland mit dem Goldenen Hecht geehrt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Ausstellung zur Sturmflut 1962 an der Oste eröffnet (siehe unseren Kanal BLAUES NETZ).


Vize-Landrätin Twesten (Foto: Rademacher)

Am Rande der festlichen Matinee wurden mehr als ein halbes Dutzend Besucher Mitglied der AG Osteland, darunter die neue Rotenburger Vize-Landrätin Elke Twesten. Twesten, Vize-Vorsitzende der niedersächsischen Grünen, füllte am Info-Tisch bei AG-Osteland-Schriftführerin Renate Bölsche das Aufnahmeformular aus. Die Mitgliederzahl der "Lobby für die Oste" nähert sich damit langsam der 500-er Grenze, die spätestens beim Tag der Oste 2013 erreicht sein könnte.

Überraschung
für Radpionier


Irmi Gerst hat die Jacke bestickt

Preisträger Feldmann im Radler-Outfit

Doppelten Grund zur Freude hatte am Sonntag Klaus Feldmann aus Grasberg (Kreis Osterholz). Der Vater des neuen Oste-Radwegs, der demnächst eröffnet werden kann, wurde nicht nur mit dem Goldenen Hecht in der Kategorie Tourismus geehrt, seine Radlerfreunde Monika und Peter Prüss aus Osten sowie Irmi und Willy Gerst aus Neuhaus überreichten ihm auch eine liebevoll bestickte Radlerjacke mit dem Schriftzug "Oste-Radweg Tostedt - Balje".

100 Namen
und 10 Trends


Osteland-Vorsitzender Bölsche (Foto: Frisch)

In seiner Festrede über das vergangene Jahr an der Oste beleuchtete der Vorsitzende der AG Osteland, Jochen Bölsche, beim 8. Tag der Oste in der Oste-Halle in Geversdorf zehn aktuelle Trends in der Flußregion. Der Wortlaut der Rede mit dem Titel "Hundert Namen und zehn Trends" steht auf dieser SONDERSEITE.

Sonst unten,
jetzt oben


 Kramp mit Hecht (Foto: K.-H. Brinkmann)

"Ohne die AG Osteland hätten wir oft nichts zu schreiben," scherzte NEZ-Redakteurin Wiebke Kramp, als sie den Goldenen Hecht 2012 in der Kategorie Medien entgegennahm (mehr). Ihr journalistische Engagement für das Osteland begründete sie mit den Worten: "Ich mag Land und Leute" - und auch, "dass es hier so viele skurrile Menschen gibt".


Starkes Medieninteresse (Foto: G. I. Gaentgen)

Ungewohnt sei es für sie, oben auf der Bühne zu stehen - sonst sitze sie immer "da unten", wo sich nun die Kollegen um die besten Fotos von den Oste-Preisträgern bemühten.


Energiepolitik

Mahnwache
am MarC5

11. 2. 2012. Mit einer Mahnwache vor dem MarC5 in Cadenberge erinnerte die Initiative "Provinz gegen Atomanlagen" am Sonnabend an den Jahrestag der Reaktor-Katastrophe von Fukushima (mehr).
Wie Sprecher Uli Beushausen mitteilte, unterstützt die Initiative Energieprojekte wie in Oberndorf und in Oldendorf. Termine und Informationen hier.


AG Osteland

Ehren und
Gedenken


Ursula Schroeder und Renate Schnabel

11. 2. 2012. Der 8. Tag der Oste an diesem Sonntag wird zugleich der Auftakt einer Reihe von Gedenkveranstaltungen aus Anlass des 50. Jahrestages der Februarflut 1962 an Elbe und Oste sein. Für eine Ausstellung, die am Sonnabend in der Oste-Halle in Geversdorf aufgebaut wurde, hat eine Arbeitsgruppe um Osteland-Vize Walter Rademacher - mit dabei: Dorothee Fetz (Belum), Gerald Bruns (Neuhaus), Gisela Tiedemann (Wingst), Günter Lunden und Renate Schnabel (Geversdorf), Henning Kuhne (Oberndorf), Heino Grantz und Tjark Petrich (Hemmoor) und Frank Auf dem Felde (Osten) - dramatische Bilddokumente zusammengetragen (siehe rechte Spalte).


1962: Die Schwebefähre - ein Wasserfahrzeug

Für den Oste-Tag wurde am Vorabend die Ostehalle geschmückt - unter anderem mit einem Fries faszinierender Flussmotive des Ostener Fotokünstlers Nikolaus Ruhl.


Die Ruhl-Großfotos werden gehängt

Im Mittelpunkt des 8. Tages der Oste, der mit einem Sektempfang beginnt und einem Fischessen endet, stehen die Vergabe des Oste-Kulturpreises "Der Goldene Hecht", das traditionelle Jahres-Resümee des Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche und ein Festvortrag des Deichforschers Prof. Dr. Norbert Fischer über die Flutkatastrophe 1962 an der Oste.


Die Oste-Halle am Vorabend des Fests

Die Sturmflut-Austellung der AG Osteland soll anschliessend in erweiterter Form im Natureum in Balje, in der Kulturdiele in Hemmoor und im Kornspeicher in Nieder Ochtenhausen gezeigt werden.


Segelsport

Kolumbus'
Kollegen


Marlene und Bert Frisch (mit Schnecken-Horn)

11. 2. 2012. Als der Oberndorfer Transatlantiksegler Bert Frisch am gestrigen Freitagabend auf einer exotischen Mammutschnecke das Signal zum Beginn der zweiten Hälfte seines dreistündigen Törn-Berichts "Vom Vulkan zum Hurrikan" blies, hatten er und seine Ehefrau Marlene das 120-köpfige Publikum im Gasthaus "Zur Sietwende" im Ortsteil Niederstrich längst in ihren Bann gezogen.

Nach der Premiere ihres Vortrags in einer Veranstaltung des Osteland-Arbeitskreises Blauen Netz Oste im Januar (wir berichteten) hatte sich im Osteland, aber auch in Hamburger Seglerkreisen herumgesprochen, wie packend die Extremskipper zu berichten verstehen. Und so war der historische Wirtshaussaal hinterm Ostedeich erneut voll besetzt. Einige Zuschauer - darunter Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis - waren sogar zum zweitenmal erschienen, um die brillante Präsentation noch einmal zu genießen.

Auf Einladung des Oberndorfer Touristikchefs und Osteland-Preisträgers Nils Uhtenwoldt (Foto) präsentierten die Segelsportler mit Witz und Weltläufigkeit erneut Hunderte von Bildern und Origininaltönen von der abenteuerlichen Etappe Karibik - New York ihrer Reise mit ihrer Segelyacht "Heimkehr" (Website) auf den Spuren ihres "Kollegen Kolumbus" (Bert Frisch). Der Erlös einer im Saal veranstalteten Spendensammlung soll, so Uhtenwoldt, der Finanzierung des Oberndorfer Touristik-Anlegers und damit dem Wassersport und -tourismus auf der Oste zugute kommen. Es muss ja nicht immer die Karibik sein...


Frischs bei NDR-Aufnahmen in Oberndorf

9. 2. 2012. Demnächst - der Termin steht noch nicht fest - können auch die Zuschauer der N3-Sendung "DAS" die zweifachen Atlantiküberquerer und AG-Osteland-Mitglieder Bert und Marlene Frisch im Interview erleben. Ein TV-Team war diese Woche zu Gast bei den Frischs hinterm Ostedeich.


Oste-Radweg

Route jetzt
digitalisiert


Oste-Radweg im TouROW-Navigator

10. 2. 2012. Eine gute Nachricht hat die AG Osteland rechtzeitig zum 8. Tag der Oste am Sonntag erreicht: Soeben ist die Digitalisierung des neuen Oste-Radwegs Tostedt - Balje (Natureum) abgeschlossen worden, wie der Geschäftsführer des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg Rotenburg/Wümme (TouROW), Udo Fischer, mitteilt.

Die 80 Kilometer lange Strecke von der Oste-Quellregion im Kreis Harburg bis Bremervörde ist jetzt auf dem TouROW-Freizeit-Navigator einsehbar: Einfach bei Region "LK Rotenburg" eingeben und "Oste-Radweg" auswählen.


In Kürze werden 80 Kilometer ausgeschildert

Die Ausschilderung durch die Anrainergemeinden soll, so Fischer, bis März abgeschlossen sein. Die Einsteckschilder mit dem Routen-Logo sind bereits an die Kommunen ausgeliefert worden.


Deutsche Fährstraße im TouROW-Navigator

Von Bremervörde an folgt der Weg der von der AG Osteland konzipierten, bereits 2004 eröffneten Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, der er bis zum Küstenmuseum "Natureum" auf der Ostehalbinsel bei Balje (Kreis Stade) folgt. Auch die "Fährienstraße" ist im TouROW-Navigator abrufbar ("Radfernwege < 200 km" und "Deutsche Fährstraße Südteil" auswählen).


Oste-Radweg-Planer Feldmann

Der Oste-Radweg, Deutschlands jüngste flussbegleitende Route, geht auf eine Idee des ADFC-Tourenexperten und AG-Osteland-Mitglieds Klaus Feldmann aus Grasberg (Kreis Osterholz-Scharmbeck) zurück, die mit Hilfe der Touristiker in den Landkreisen Harburg und Rotenburg realisiert worden ist. Im vorigen Jahr war eine  organisierte Erstbefahrung unter Leitung der Osteland-Tourenleiter und Oste-Preisträger Monika und Peter Prüß (Osten) erfolgt.

Alles über den neuen Oste-Radweg auf der Osteland-Website www.oste-radweg.de und bei Facebook.


Oberndorf

Erneuerung
bewilligt


Dezernentin Borchers, Horeis (Foto: B. Frisch)

10. 2. 2012. Die aufstrebende Oste-Gemeinde Oberndorf kann zum zweitenmal von der Förderung der Dorferneuerung profitieren. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid, datiert bis Ende 2016, überreichte Sylvia Borchers, Leiterin des Dezernats Strukturförderung ländlicher Raum im Amt für Landentwicklung in Bremerhaven, jetzt dem Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis (SPD).


Museen

Qualität
besiegelt


Brünjes (l.), Hesse (3. v. r.), Twesten (r.)

11. 2. 2011. Das sehenswerte Bremervörder Bachmann-Museum, unweit der Oste, ist mit dem niedersächsischen "Museumssiegel" ausgezeichnet worden. In Anwesenheit von Vize-Landrätin Elke Twesten (Grüne) und ihres Vorgängers Reinhard Brünjes (CDU) nahm Dr. Stefan Hesse, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bachmann-Museumjetzt die das Qualitätszertifikat "Registriertes Museum“ entgegen. Im vergangenen Jahr hat das Museum über 12.000 Besucher verzeichnet. Als Publikumsmagnet erwiesen sich Ausstellungen mit Werken von Otto ("Tetjus") Tügel und Ernst Barlach. Seit November sind "Fossilen – Vom Haifischzahn zur Saurierklaue" ausgestellt.


Schwebefähre

Kultur auf
der Gondel

10. 2. 2012. Lesenswert: Der frisch gewählte Vorsitzende des Ostener Fährvereins, Karl-Heinz Brinkmann (Foto), will neue Akzente setzen, wie er in der Niederelbe-Zeitung (Freitag-Ausgabe) ankündigt. Unter anderem denkt er an kulturelle Veranstaltungen auf der Gondel der Schwebefähre und an attraktive Präsentationen in der Fährstuv. NEZ-Autor Thomas Schult - selber übrigens ehrenamtlicher Prahm-Fährmann in Brobergen - beschreibt den "Tatendrang" des Neuen und zitiert ihn zu seinem Verhältnis zu Vorgänger Horst Ahlf: "Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren."


Natureum

Assel
adieu


Landrat Roesberg (beim Tag der Oste 2010)

9. 2. 2012. Eine schlechte und eine gute Nachricht für die Freunde des Natureums Niederelbe, des Küstenmuseums auf der Halbinsel in der Ostemündung. Die schlechte: der seit zehn Jahren verfolgte Plan, einen Neubau ("Küstenwelten") in Form einer Meerassel (Foto)zu errichten, ist offenbar aus Sicht des Landkreises Stade finanziell nicht realisierbar - die Assel scheint tot. Die gute Nachricht: Für das Projekt zugesagte Zuschüsse bleiben erhalten, wenn die "Küstenwelten"-Ausstellung in den bisherigen Gebäudebestand integriert wird.

Wie das Hamburger Abendblatt heute meldet, hat die Kreissparkasse Stade einen Zuschuss von 200 000 Euro auch ohne Hallenneubau zugesagt, ebenso wie der Landkreis Stade, der mit Hilfe von EU-Mitteln 350 000 Euro investieren wolle. Unter Berufung auf Landrat Michael Roesberg schreibt Abendblatt-Autor Lars Koch, dass auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ihre Förderzusage aufrecht erhalte. Bislang waren rund eine Million Euro für die "Küstenwelten" eingeworben worden.

Am Montag, 13. Februar, soll das vom Landkreis eingesetzte Kuratorium Stiftung Natureum Niederelbe, wie berichtet, über ein mögliches Konzept der neuen Ausstellung ohne einen Neubau beraten.


Küstenwelten-Verfechterin von Zedlitz

Die private Baljer Initiative "Pro Küstenwelten" um Maike von Zedlitz und Marlies Oschmann, die bislang das Neubau-Projekt bevorzugte, trifft sich am Dienstag, 21. Februar, 19 Uhr, im Gasthaus "Zur Post" in Oederquart zu ihrer 8. Sitzung.

Bei einer Unterschriftensammlung der AG Osteland hatten sich rund 350 Persönlichkeiten, darunter 15 Bürgermeister, dafür eingesetzt, die Zukunft des Natureums nachhaltig zu sichern. Als unabdingbar gilt unter den Natureum-Freunden eine komplette Neugestaltung des Eingangsbereichs. Mehr auf der Seite www.tor.zur.oste.de.

Aus der Presse:

> Oste auf Hamburger Reisemesse
(Rotenburger Rundschau),

> McAllister gegen Unbekannt
(Nordsee-Zeitung),

> Metronom-Tickets bald in Hemmoor
(Bild-Zeitung).


Newport

Letzte Reise
übern Usk


Trauerzug auf der Schwebefähre in Newport

9. 2. 2012. Im südwalisischen Newport ist der Heimatforscher und Schwebefähren-Fan Sidney Robinson im Alter von 97 Jahren gestorben, wie die britische Presse berichtet. Freunde erwiesen dem Mitbegründer des Vereins "Friends of Newport Transporter Bridge" die letzte Ehre, indem sie den Trauerzug über die Gondel der Schwebefähre über den River Usk zur Bestattung leiteten.

Mehr Nachrichten aus der Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.


AG Osteland

Rekord zum
Tag der Oste


Kreisvertreter Tiemann, Twesten, Feldmann

9. 2. 2012. Acht "Oste-Oscars", etliche neue Gesichter und ein Besucherrekord: Der 8. Tag der Oste am kommenden Sonntag, 12. Februar, in der Geversdorfer Ostehalle rückt näher. Über 230 geladene Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Ehrenamt, mehr als je zuvor, haben sich zur festlichen Verleihung des Oste-Kulturpreises "Goldener Hecht" angemeldet.

Zu den Vertretern der Schirmherren, der Landräte der Oste-Kreise, zählen aufgrund der jüngsten Kommunalwahl erstmals auch ein roter und ein grüner Ehrengast: die beiden Vize-Landrätinnen, Landtagsabgeordneten  und Vize-Landesvorsitzenden ihrer jeweiligen Partei, die Sozialdemokratin Petra Tiemann (für den Kreis Stade) und die Grüne Elke Twesten (für den Kreis Rotenburg).

Weil im Cuxland sowohl der parteilose Landrat Kai-Uwe Bielefeld als auch seine drei Stellvertreter (zwei SPD, eine Grüne) zur selben Zeit in einer Haushaltsklausur stecken, lässt sich rot-grüne Landkreis noch einmal durch seinen früheren Vize-Landrat Hans-Volker Feldmann (CDU) vertreten, der zurzeit dem Kulturausschuss vorsteht. Das Grusswort für die gastgebende Gemeinde Geversdorf spricht deren neuer Bürgermeister Walter Peterson (SPD; Foto).


Vortragsthema Flut 1962 (bei Bremervörde)

Die Festrede hält der Hamburger Deichforscher Prof. Dr. Norbert Fischer zur 50. Wiederkehr der Februarflut von 1962, die auch Thema einer unter Federführung von Walter Rademacher (Neuhaus) zusammengestellten Ausstellung. Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche (Osten) lässt zum achtenmal "Das Jahr an der Oste" in Wort und Bild Revue passieren.

Die Oste-Kulturpreisträger 2012 werden bis zuletzt geheimgehalten; die Namen aller früheren Preisträger stehen hier.


Sturmflut

Wiederholt
sich 1962?

Der Meteorologe und Klimaforscher Prof. Dr. Hans von Storch aus Geesthacht spricht auf Einladung des Stader Geschichts- und Heimatvereins am Dienstag, 14. Februar, 19.30 Uhr, im Stader Schwedenspeichermuseum über die Sturmflut von 1962. Der Titel des Vortrages lautet: "Sturmfluten an der Deutschen Nordseeküste. Kann sich 1962 wiederholen?". Der Eintritt ist frei. - Mehr über das Flut-Gedenken an Elbe und Oste auf unserer Seite www.wilde.oste.de.

Glocken
läuten

9. 2. 2012. Am Donnerstag, 16. Februar, 18 Uhr, läuten zum Gedenken der Opfer der Februar-Sturmflut vor 50 Jahren für zehn Minuten die Gebetsglocken in allen Kirchen der Kirchenkreise Land Hadeln und Cuxhaven.


Dank für Hinweise an Dieter Ducksch, Kurt Ringen, Hans Heinrich Katt, Kurt Massmann, Bert Frisch, Frauke Klemme, Wolf-Dietmar Stock, Dr. Reinhold Friedl, Uli Beushausen, Karl-Heinz-Brinkmann, Matthias Holl, Uwe Dubbert, Corinna Stier, Peter Wortmann, Uwe Jens Lützen u. a.

Gülle

Gefahr für
Gewässer


Gülle-Spuren im Schnee: Geldbußen drohen

9. 2. 2012. Den Behörden werden zurzeit Dutzende von Fällen gemeldet, in denen Landwirte trotz strikten Verbots und scharfer Strafandrohungen Gülle auf Frostböden aufbringen. Die Giftstoffe landen auf diese Weise letztlich in Gräben und in Flüssen wie Oste und Wümme. Allein im Kreis Stade werden nach jüngsten Presseberichten zur Zeit drei Dutzend Fälle verfolgt, es drohen Geldbußen bis zu 15.000 Euro (mehr).


Schlagzeile der Stader Kreiszeiung - lesen

Anwohner rümpfen die Nase, Sportfischer sind alarmiert, umweltbewusste Landwirte warnen seit längerem ihre Berufskollegen vor den illegalen Praktiken: Die Umweltsünder riskierten neben Geldbußen auch noch den Verlust von bis zu 30 Prozent ihrer diesjährigen Direkten Einkommensübertragungen. Dabei "könnte die 'überlaufende'  Menge sogar kostenfrei an Biogas-Anlagenbetreiber abgegeben werden", erklärt ein Fachmann aus dem Kreis Rotenburg gegenüber oste.de.

Die Aufbringung von Gülle auf gefrorenem und schneebedecktem Boden sei im Übrigen "betriebswirtschaftlicher Unsinn": "Der Temperaturunterschied des Flüssigmistes zur Grünlandnarbe bzw. zum Wintergetreide schädigt irreparabel." Folge: "Im Grünland  nimmt u. a. der Löwenzahndruck zu, im Wintergetreide werden zusätzliche Pflanzenschutzmaßnahmen erforderlich."

Der Experte fragt sich: "Wo blieb bei den Betrieben, die in den letzten Tagen wahnsinnigerweise Flüssigmist ausbrachten, die (vom Gesetzgeber verlangte) Lagerkapazität für sechs Monate?" Und er fügt hinzu: "Ähnliche Auflagen gelten für Klärschlamm!" Er frage sich: "Wohin wurde der im Januar abgefahrene Klärschlamm gekarrt?"

Zum Thema:

> Umweltgerechte Lagerung von Gülle
(Infoblatt der Maschinenringe Niedersachsen)


Elbvertiefung

Gegner hat
Nase vorn


AG-Osteland-Vize Walter Rademacher

9. 2. 2011. Gut geschlagen hat sich Walter Rademacher (Neuhaus), Elbvertiefungsgegner, Sprecher des Regionalen Bündnisses, Ostepreisträger und Vizevorsitzende der AG Osteland e. V., am Mittwoch in einer Live-Debatte auf Nordwest-Radio (Programmhinweis hier). "Hätte es einen Applausmesser gegeben," hätte Rademacher "die Nase vorn gehabt," urteilt das Stader Tageblatt (Donnerstag-Ausgabe) über den Diskussionsverlauf: "Der Wasserbauingenieur betonte die Bedenken hinsichtlich der Deichsicherheit und der Verschiebung der Brackwasserzone. Eine Versalzung des Beregnungs- und letztlich auch des Grundwassers drohe."

Mitdiskutanten waren die beiden Landtagsabgeordneten Daniela Behrens (SPD) und Helmut Dammann-Tamke (CDU) sowie Johann P. Schryver vom Verein Hamburger Spediteure. Die ganze 45-Minuten-Sendung zum Anhören gibt's hier.


Krimiland

Milchfieber
in Stade


Drochterser Krimiautor Morgenstern

8. 2. 2012. Am Freitag und Sonnabend, 10. und 11. Februar, jeweils um 20 Uhr, finden in der Seminarturnhalle in Stade zwei Lesungen statt, an denen der Drochterser Krimautor, Milchbauer und Ostepreisträger Thomas B. Morgenstern mitwirkt. Am Freitag lesen neben Morgenstern ("Milchfieber") auch K. McLean ("Tango in den Tod") und Peter Kühn (Text von T. C. Boyle). Am Sonnabend stehen abermals Morgenstern und Kühn sowie Cay Rademacher ("Trümmermörder") auf dem Programm. Karten für 12 Euro gibt es bei Waller, bei Tomischat und in der Seminarturnhalle (zwischen 11 und 17 Uhr). In dieser Zeit können Karten auch über das Ticket-Telefon 01 62/ 8 88 34 44 reserviert werden.

Mehr zum Thema auf www.krimiland.de/news.htm


Natureum

Kuratorium
brüskiert


Grünen-Fraktionschef Ulrich Hemke

8. 2. 2011. Mit Unverständnis hat der Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Stader Kreistag, Ulrich Hemke, auf einen am Montag gefaßten Beschluss reagiert: Der Stader Kreisausschusshat, wie schon zuvor der Finanzausschuss, die Anträge der Grünen zum Natureum Niederelbe (wie auch gegen einen zusätzlichen Autobahnanschluss über die Rübker Straße in Buxtehude) abgelehnt. Hemke: "Damit erhält das Natureum vom Landkreis kein Geld für jene Investitionen, welche das Kuratorium - in welchem die Grünen bisher nicht vertreten sind - seit mehr als einem Jahrzehnt für unabdingbar gehalten hat."

Laut Hemke ist die Absage an die vom Kuratorium befürwortete Investition "im Grunde ein Affront gegen die Mitglieder des Kuratoriums – dabei wird sonst vom Landrat und von den Vertretern der CDU und SPD gefordert, man solle den vom Kreistag in Aufsichtsräte entsandten Mitgliedern, zumeist von CDU und SPD, vertrauen" (weiterlesen hier).

Am Montag, 13. Februar, will das durch den Beschluss brüskierte Kuratorium des Natureums unter Vorsitz von Heinrich von Borstel (SPD) über das weitere Vorgehen beraten.

Unterdessen wird hinter den Kulissen des Natureums dem Vernehmen nach darüber beraten, wie statt der vom Kreisausschuss verworfenen Küstenwelten-Halle eine "kleine Lösung" zur Attraktivierung des Küstenmuseums realisiert werden kann, ohne die für die "große Lösung" bereits avisierten Fördergelder aufs Spiel zu setzen.


Abenteuer

Vortrag wird
wiederholt


Extremsegler Bert und Marlene Frisch

8. 2. 2012. Der mit Döntjes und Logbuch-Zitaten gespickte, ebenso fachkundige wie humorvolle Vortrag über ihre zweifache Atlantiküberquerung, den die Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch kürzlich auf Einladung des Blauen Netzes Oste der AG Osteland präsentiert haben, kam derart gut an, dass er in Zusammenarbeit mit dem Verein Oste-Touristik am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" in Oberndorf-Niederstrich wiederholt wird; der Eintritt ist frei.

"Zwischen Vulkan und Hurrikan" heißt der Vortrag über die Etappe Karibik - New York der 27 Monate dauernden und 30 000 Kilometer langen Reise, mit der sich das Ehepaar Frisch mit ihrem Motorsegler "Heimkehr" einen Lebenstraum erfüllt hat. Begleitet von springenden Delfinen und fliegenden Fischen, erlebten sie die Reize der tropischen Inselwelt und amerikanisches Südstaaten-Flair. Sie durchfuhren die Lavastaubwolken und Alligatorensümpfe und entgingen mit viel Glück einem verheerenden Wirbelsturm.


AG Osteland

Ortstermin in
der Ostehalle


AG-Osteland-Vorstand in Geversdorf

8. 2. 2012. Bei einem Ortstermin in der Ostehalle in Geversdorf traf der Vorstand der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. am Montag letzte Entscheidungen zum Ablauf des festlichen 8. Tages der Oste am kommenden Sonntag, 12. Februar, 10.30 Uhr, zu dem sich bereits über 200 geladene Gäste angesagt haben (siehe rechte Spalte). Die Namen der diesjährigen Oste-Preisträger, denen der mit 3.500 Euro dotierte "Goldene Hecht" verliehen wird, werden bis zuletzt geheim gehalten - im Gegensatz zu dem abschließenden Imbiss, den der Wirt und neue Dehoga-Kreisvorsitzende Guido Griemsmann servieren wird: ein Räucherfischteller mit Lachs, Forelle, Heilbutt, Bratkartoffeln und Salat.

Premiere hat im Rahmen des Tages der Oste eine Ausstellung von über hundert Fotos zur Februarflut vor 50 Jahren an der Oste. Prof. Dr. Norbert Fischer(Hamburg) hält zu diesem Thema den Festvortrag - Auftakt zu einer Kette von Gedenkveranstaltungen, die in den nächsten Wochen in der Flussregion folgen.

Umrahmt vom Hamburger "Jazz-Duo", präsentiert AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche seine traditionelle Bilderrevue "Das Jahr an der Oste". Fotokünstler Nikolaus Ruhl stellt großformatige Oste-Bilder aus. Schirmherren der Matinee sind wieder die Landräte der Oste-Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg.

Zum Thema:

> www.tag.der.oste.de
(Alle Fotos, alle Preisträger seit 2004),

> Das war der Tag der Oste 2011
(Galerie mit Fotos aus dem Vorjahr)
.

Das sind die Stifter
der Goldenen Hechte

Sponsoren der Preisverleihung sind in diesem Jahr die Firmen Guido Griemsmann, Landgasthaus Lütt Mandus (Wingst), Jacobi Versicherungen (Hemmoor), EWE AG (Oldenburg), FEAM - Fonds für Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen (Schneverdingen), Elbfähre Glückstadt - Wischhafen (Glückstadt), Olaf Schlichting, G. F. Ulex Nachfolger, Neuhaus (Oste), die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln (Bremerhaven) und die Firma Bier-Harlos (Bremerhaven). 

.

Osten

Hilfe für
die Opfer

8. 2. 2012. Silvia Martin-Troyano, Leiterin des Vereins "Weißer Ring", Außenstelle Cuxhaven, ist zu Gast bei der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Hemmoor. Am Donnerstag, 16. Februar, 15 Uhr, in der Festhalle Osten spricht sie beim traditionellen Klönschnack der SPD-Senioren über die Arbeit des Vereins zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten. Gäste sind willkommen. Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 5 Euro.


Tostedt

1000 auf
der Straße


Tostedt-Bericht auf der NDR-Website

6. 2. 2012. Die Erwartungen der Veranstalter wurden übertroffen: Trotz Eiseskälte haben am Wochenende mehr als 1.000 Menschen unweit der Oste-Quelle in Tostedt (Landkreis Harburg) gegen Rechtsradikalismus demonstriert. Ein Bündnis aller Parteien, an der Spitze Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Bostelmann (CDU) und Bürgermeister Gerhard Netzel (SPD), hatte, wie gemeldet, dazu aufgerufen.


Wochenblatt-Schlagzeile zu Tostedt

Ein Bericht über die Demonstration steht auf der NDR-Website.


Gesundheit

Superkeime,
Kot und Tod


ZDF-Sendung "Tödliche Keime"

6. 2. 2012. Supergefährliche "multiresistende" Keime, jüngst Thema dieser ZDF-Sendung, beunruhigen auch im Osteland zunehmend die Bevölkerung. Ist Düngung mit Trockenkot aus der Massentierhaltung eine akute Gefahr für Anwohner? Dieses Thema bewegt zur Zeit die Kommunalpolitiker im Oste- und Wümmekreis Rotenburg, einem der Zentren der Argarindustrie in Niedersachsen.

Während die Rotenburger Kreisverwaltung die Risiken herunterzuspielen scheint, planen die Grünen um die Landtagsabgeordnete, Vize-Landesvorsitzende und neue Vize-Landrätin Elke Twesten (Porträt) einen politischen Vorstoß, um die  Privilegierung der Mastanlagen im Außenbereich aufzuheben. SPD und Wählergemeinschaft im ROW-Kreistag signalisieren Zustimmung zu einer entsprechenden Resolution. Laut ElkeTwesten, von Beruf Dipl.-Finanzwirtin bei der Oberfinanzdirektion in Hamburg, bilden Hähnchenmast-, Biogasanlagen und multiresistente Keime eine "unselige Phalanx". Der Hähnchenkot mit den Keimen werde "in Biogasanlagen eingebracht und danach auf Felder ausgebracht, wo die Bakterien auf Nahrung übergehen", sagte sie der Rotenburger Rundschau.


ZDF-Sendung "Tödliche Keime"

Ein ausführlicher Zeitungsbericht steht hier, der TV-Bericht hier:

> "Tödliche Keime aus der Hähnchenmast"
(Video, ZDF-Mediathek)


Landespolitik

SPD voller
Zuversicht


Zeit zum Schnacken: SPD-Senioren in Hollnseth

5. 2. 2012. "Politik, Schnacken und gut Essen" - das macht nach dem Urteil der SPD-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Daniela Behrens den "Charme" des traditionellen Neujahrs-Klönschnacks der Parteisenioren aus. Beim diesjährigen Grünkohlessen in Hollnseth (SG Börde Lamstedt) zeigten sich die Sozialdemokraten aus dem Elbe-Weser-Dreieck heute mit dem Blick auf die Landtagswahl 2013 voller Siegesgewissheit.


McAllister-Herausforderer Stephan Weil

Nachdem die SPD bei der jüngsten, "grandios" ausgegangenen Kommunalwahl in fast allen Kommunen im Cuxland dominiert hat, setzt Daniela Behrens für die Landtagswahl in 50 Wochen voll auf den Sieg des Teams um den SPD-Spitzenkandidaten und hannoverschen Oberbürgermeister Stephan Weil. Obwohl der Bekanntheitsgrad des frisch aufgestellten McAllister-Herausforderers noch deutlich hinter den persönlichen Werten des amtierenden Ministerpräsidenten liegt, rangieren in aktuellen Umfragen SPD und Grüne bereits eindeutig vorn, während es der Union aufgrund der Misere der FDP ("Fast Drei Prozent") an einem Mehrheitsbringer fehlt.


Lange, Behrens, Tiemann, Weil in Hollnseth

"Wir haben im Moment eine riesige Chance, nach 10 Jahren Opposition die Regierung zu stellen," zeigte sich Weil in Hollnseth voller Zuversicht. "Die Prognosen sind eindeutig, wir kriegen das in den Griff," urteilte auch die bundespolitisch erfahrene Cux-Vize-Landrätin Annette Faße.

"Von Otterndorf lernen
heißt siegen lernen"

Natürlich sieht auch Claus Johannßen, der Kreis-Fraktionschef und neue Otterndorfer Bürgermeister, den Trend auf Seiten der SPD. Ihm war es in seiner Heimatstadt gelungen, bei der jünsten Kommunalwahl den Stimmenanteil von 33 auf über 50 Prozent zu steigern. "Von Otterndorf lernen heißt siegen lernen," rief der Gartenbauingenieur den Mitgliedern der SPD-AG 60 plus zu. Deren Sprecher wiederum erinnerten selbstbewußt daran, dass sie die streitbaren "Jusos der 60er Jahre" gewesen seien. Unvermindert kämpferisch wollten sie sich nun dafür engagieren, Rot-Grün mit Stephan Weil zum Wahlsieg zu verhelfen, um die sozialpolitischen Forderungen der SPD im Land durchzusetzen.


Hemmoor stark vertreten: Bürgermeister Saul

Begrüßt worden waren die Gäste unter anderem von der stellvertretenden SPD-Bezirksvorsitzenden Petra Tiemann MdL aus Kutenholz und dem parteilosen Lamstedter Samtgemeinde- Bürgermeister Werner Otten, der das Land aufforderte, für einen "gerechten und solidarischen Finanzausgleich" zugunsten kleinerer Gemeinden zu sorgen. Das Hauptreferat hielt der Europaabgeordnete Bernd Lange. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musik- und Spinnradgruppe des Heimatvereins Hemmoor.

Zum Thema:

> Stephan Weil zur Elbvertiefung
(Niederelbe-Zeitung),

> Lothar Klüser gibt SPD-Ämter auf
(www.spd-hemmoor.de)


Oberndorf

Mahnmal für
Wilde Oste


Behrens und Uhtenwoldt (Foto: Bert Frisch)

4. 2. 2011. Ein eindrucksvolles Mahnmal demonstriert in Oberndorf seit gestern die mörderische Macht des Blanken Hans. Eddy Uhtenwoldt, Segelvereins-Vize und Mitbegründer des Blauen Netzes Oste, hat seinem Dorf einen stählernen Info-Mast gestiftet, der die Wasserstände früherer Sturmfluten anzeigt. Gemeinsam mit dem Ratsherrn und Bauunternehmer Günter Behrens hat der Sponsor den Mast im Vordeichgelände aufgestellt. - Mehr auf unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.

Der 50. Jahrestag der Sturmflut 1962 steht im Mittelpunkt des 8. Tages der Oste sowie der Hauptversammlung der AG Osteland und einer Osteland-Ausstellung, die in Geversdorf, Balje, Hemmoor und Nieder Ochtenhausen gezeigt werden soll - siehe Sonderseite www.wilde.oste.de.


Geversdorf

Das Buch
zur Flut


Titelbild des neuen Sturmflut-Buches

4. 2. 2012. Angeregt von drei Oste-Preisträgern, der Autorin Elke Loewe, dem Verleger Wolf-Dietmar Stock und dem Ortsheimatpfleger Günter Lunden, erscheint zum 50. Jahrestag der Februarflut 1962 ein Buch mit Fotos und Augenzeugenberichten aus Geversdorf. Der von Renate Schnabel und Hille Born zusammengestellte Band mit dem Titel "Das Wasser stand bis oben an der Deichkrone...", herausgegeben vom Geversdorfer Heimatverein "De Osten Strom", erscheint im Fischerhuder Verlag Atelier im Bauernhaus, soll 14,90 Euro kosten (ISBN 978-3-88 132 -342-0) und in der zweiten Februarhälfte lieferbar sein; ein Ansichtsexemplar wird beim "Tag der Oste" am 12. Februar in der Geversdorfer Oste-Halle ausliegen (Vorbestellungen dort möglich).


Unterspülte Deichkrone in Geversdorf (1962)

Die Augenzeugen haben, so Renate Schnabel und Hille Born, "bereitwillig von ihren Ängsten, Hoffnungen und ihrem Einsatz berichtet. In fast jedem Gespräch sagte jemand: 'Das habe ich schon ganz wieder vergessen! Es ist ja auch schon fünfzig Jahre her.'" - Mehr über das bevorstehende Sturmflut-Jubiläum auf unserer Sonderseite www.wilde.oste.de.


Osten

Kulturmüller
erfolgreich


Dr. Toborg und Dr. Renelt (mit Goldhecht)

4. 2. 2012. Einstimmig hat der Verein Kulturmühle Osten e. V. am Freitag zwei überaus rührige Mitglieder seines Gründungsvorstands, den 1. Vorsitzenden Dr. Manfred Toborg und die Schatzmeisterin Dr. Edda Renelt, im Amt bestätigt. Dank stattete der Verein dem bisherigen 2. Vorsitzenden Pastor Dieter Ducksch und dem Schriftführer Michael Herrmann ab, mit deren Ämtern - ebenfalls einstimmig - Sabine Auf dem Felde, bisher schon verantwortlich für das 16 Veranstaltungen umfassende Kultur-Jahresprogramm 2011, sowie Grundschulleiter Horst Puttfarken betraut wurden.


Auf dem Felde, Herrmann, Ducksch, Puttfarken

Redakteur Herrmann, unermüdlich handwerklich und als Webmaster für den Verein tätig, wird weiterhin ehrenamtlich die schmucke Homepage des Vereins betreuen, dem es gelungen ist, die 102 Jahre alte Kornmühle vor dem Verfall zu bewahren (mehr über die Geschichte der Rettung seit 2002 auf unserer SONDERSEITE).


Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde

Bevor die Versammlung mit einem Vortrag von Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde über das Leben im Amtssitz Osten um 1850 langsam ausklang ("wunderbare, fette Zeiten, als Osten noch vorneweg war"), hatte Dr. Toborg über die Erfolge des vergangenen Jahres (Toilettenanbau, Tor-Renovierung) und über die Pläne für 2012 (Außen-Wendeltreppe, Küche, Bestuhlung) berichtet sowie auch die Verleihung des Goldenen Hechts 2011 der AG Osteland in der Kategorie Denkmalschutz erwähnt: "Eine tolle Auszeichnung, die uns sehr stolz gemacht hat."


Oberndorf

Genossen
legen los


Das "Hengstkraftwerk": Das Gerüst steht schon

4. 2. 2012. Das Osteland auf dem Weg zum Land der erneuerbaren Energien: Gerade erst ist die Energie-Genossenschaft "Die Oberndorfer" mit Riesenresonanz gegründet worden - schon geht's los. Als erstes soll das "Hengstkraftwerk" (Volksmund) realisiert werden: eine Solarstromanlage auf dem Dach der gemeindeeigenen Hengststation; das Gerüst steht bereits.


Logo der neuen Genossenschaft

Dann geht's flott weiter: Auch auf den Dächern eines kommunalen Sechs-Familenhauses und der Altenwohnungen am Ostlandring (Foto) will die Bürgergenossednschaft weitere Solaranlagen montieren lassen. Und auch ein Solardach auf der Kiebitzschuleist angedacht.


Energiewald-Reportage im "Stern" - lesen

Weil die Solarvergütungen demnächst reduziert werden, denken der Aufsichtsrat und der Vorstand der Genossenschaft, wie berichtet, intensiv über Alternativen nach. Vorstand Matthias Holl hat, inspiriert durch eine Reportage im "Stern", einen "Energiewald" ins Gespräch gebracht, dessen schnell nachwachsendes Holz, u. a. Pappel, in Biogasmeilern verarbeitet werden kann. "Vielleicht ist das eine Antwort auf die meines Erachtens schlimme Vermaisung," sagt Aufsichtsratsvorsitzender Hans Heinrich Katt (Foto) gegenüber oste.de. Katt will sich demnächst in Ostfriesland bei dem dortigen Energiewaldbauern kundig machen.


Sittensen

Oste wird
barrierefrei


Lachsvater Ernst Peters mit Oste-Lachs

4. 2. 2012. Nachdrücklich begrüsst wird vom Arbeitskreis Wanderfische der AG Osteland um den Sportfischer-Sprecher Wolfgang Schütz (Osten) eine Entscheidung der Gemeinde Sittensen, ein wichtiges Hindernis für Wanderfische wie Lachs und Stör zu beseitigen. Für die Herstellung einer Sohlgleite statt des bisherigen Wehrabsturzes an der Sittenser Wassermühle hat der Haushaltsausschuss des Rates am Donnerstag 350.000 Euro in den Etat eingestellt, von denen 300.000 als Zuschuss von der EU getragen werden; damit folgt die Kommune einer EU-Richtlinie zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Oste.


Sittenser Wehr: Barriere für den Oste-Lachs

Auf einer Länge von 160 Oste-Metern wird der Höhenunterschied von 1,60 Metern durch ein leicht abfallendes Flussbett ausgeglichen. Dazu wird ein Gewässerbett mit Kies- und Steinmaterial erstellt, in das auch eine Niedrigwasserrinne integriert wird, um bei geringen Wasserständen die Möglichkeit des Durchwanderns zu gewährleisten, wie die Rotenburger Rundschau berichtet.


Ostepreisträger Evers (M.) beim Ostetag 2010

Eingesetzt hat sich für den Bau der Sohlgleite im AK Wanderfische in der Arbeitsgemeinschaft Osteland unter anderem der Zevener "Lachsvater" Ernst Peters, der für seinen jahrzehntelangen erfolgreichen Einsatz für die Wiederansiedlung des Lachses in der Oste bereits 2005 mit dem Goldenen Hecht der AG Osteland ausgezeichnet worden ist (Begründung hier), sowie vom Sittenser Bürgermeister Heinz-Hermann Evers, der an der Seite von Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann ebenfalls Ostepreisträger ist und sich trotz vereinzelter Bedenken im Rat (siehe Zevener Zeitung) für die Umsetzung der EU-Vorgabe stark gemacht hat.


Hechthausen

Bürger ehren
ihren Meister


Tiedemann mit Ehrenbürgermeister Neumann

3. 2. 2012. Als "Ehrenamtlicher, wie er im Buche steht" - so war Hechthausens langjähriger Bürgermeister Bodo Neumann bereits zu seinem 60. Geburtstag vom Fraktionschef Uwe Dubbert in einer Rede gefeiert worden, die seinem Wirken und seiner Persönlichkeit gerecht wurde (der Wortlaut ist hier dokumentiert). Jetzt krönte Rat das Lebenswerk des Sozialdemokraten, indem er einstimmig dem SPD-Antrag folgte, Neumann zum Ehrenbürgermeister zu ernennen.

In einer Dankesrede würdigte Nachfolger Jan Tiedemann die Verdienste Neumanns, der 20 Jahre lang  dem Rat vorgestanden hatte. In seiner Amtszeit wurden der Marktplatz erneuert, die Ostekrone renoviert sowie Kindergarten und Krippe gebaut, und auch die Ansiedlung eines Marktes konnte erreicht werden. Tiedemann überreichte dem Geehrten Blumen und eine Urkunde der Gemeinde. - Mehr über die SPD in der Samtgemeinde Hemmoor auf der Website des Ortsvereins.


Krimiland

Friedl gibt
Zepter ab

3. 2. 2012. Oste-Preisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf) ist im Krimiland Kehdingen-Oste eher als Autor bekannt uns als Leiter der Uno-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland. In Oldenburg kennt man den Dozenten aber auch als Grünkohlkönig der dortigen Universität. Im Gegensatz zum städtischen Grünkohlkönig ist ihm sogar eine Königin zur Seite gestellt. Am 24. Februar, bei einer von ihm pflichtgemäß organisierten Kohlfahrt, gibt Friedl das Zepter und sein "wunderschönes Amt" weiter, dessen Vorzüge er zu genießen wusstet:  "Man hat ein Jahr den majestätischen Glanz der Königswürde, aber ansonsten nichts zu tun."


Küstenschutz

Goethe und
die Deiche


Zeitgenössische Sturmflut-Darstellung (1717)

3. 2. 2012. Die Niederelbe und ihre Deiche sind in die Weltliteratur eingegangen. Das ist, wie jüngste Forschungen nahelegen, vor allem Johann Peter Eckermann zu verdanken, dem Sekretär von Johann Wolfgang von Goethe. Ohne Eckermanns Recherchen Anfang des 19. Jahrhunderts an der Elbe wären wesentliche Teile der Tragödie "Faust II" nicht denkbar, heisst es in einem Medienbericht.

Darauf habe jetzt, zum 50. Jahrestag der Februarflut von 1962, der Küstenforscher Rainer Leive (Foto) aus Basdahl im Osteland aufmerksam gemacht. Leive hat - ebenso wie einst Eckermann - die Entstehung eines tümpelähnlichen Bracks bei Steinkirchen an der Elbe untersucht. Der ehemalige Bundeswehroffizier und Hobby-Ägyptologe, langjähriger Vorstand der Natureum-Stiftung und einer der "Väter" des Küstenmuseums in Balje (mehr hier; etwas scrollen), regt an, an der Elbe bei Steinkirchen ein Denkmal für Eckermann zu errichten, das auf dessen Sturmflut-Recherchereise in Goethes Auftrag hinweist. Weiterlesen...

Mehr zum Thema Oste-Hochwasser auf unserer Sonderseite www.wilde.oste.de.


Elbvertiefung

Transparenz
verweigert


SPD-Spitzenmann und Oberbürgermeister Weil

3. 2. 2011. Umweltschützer sprechen von einem Skandal: Den norddeutschen Umweltverbänden, aber auch allen Gemeinden und Landkreisen wird zurzeit die Einsichtnahme in die behördlichen Unterlagen des Bundes in Sachen Elbvertiefung verweigert (mehr). Auch der neue SPD-Spitzenmann und hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil übt massive Kritik und verlangt eine Verlängerung der Frist zur Sichtung der Einwendungsunterlagen - siehe NEZ-Bericht.

Rademacher
live im Radio

Dieser Fall von Behördenwillkür ist ebenso wie die anstehende Entscheidung über die nächste Elbvertiefung Thema einer Hörfunk-Livesendung, in der auch Wasserbau-Ingenieur Walter Rademacher (Neuhaus) zu Wort kommt, der Sprecher des Regionalen Bündnisses und Vizevorsitzende der AG Osteland. Nachdem Rademacher bereits am gestrigen Donnerstag auf NDR-Info interviewt worden war, ist er am Mittwoch, 8. Februar, 15 Uhr, auf Nordwest-Radio zu hören. Unter der Leitung von Moderator Otmar Willi Weber diskutieren in der Live-Sendung "Nordwestradio unterwegs" außer Rademacher auch die Landtagsabgeordneten Daniela Behrens (SPD) und Helmut Dammann-Tamke (CDU) sowie Johann P. Schryver vom Verein Hamburger Spediteure.

Gesendet wird live am Mittwoch, 8. Februar 2012, 15.05 -16.00 Uhr, aus dem Hotel Altes Land, Schützenhofstraße 16, in Jork. Gäste sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

Nordwestradio ist ein Programm von Radio Bremen und dem NDR, zu empfangen auf UKW Bremen 88,3 und Bremerhaven 95,4 MHz sowie via Satellit, im Kabel, als Podcast und Live-Stream als auf www.radiobremen.de/nordwestradio.


Grüne Rotenburger Vize-Landrätin Twesten

Die hafen- und schifffahrtspolitische Sprecherin der niedersächsischenen Landtagsgrünen und Rotenburger Vize-Landrätin Elke Twesten hat ihr "Unverständnis" darüber geäußert, dass die nächste Elbvertiefung von der hannoverschen Landesregierung "unabhängig und abseits aller Erkenntnisse rund um den Klimawandel und den zu erwartenden Meeresspiegelanstieg" beurteilt wird (mehr). Die Abgeordnete wird - ebenso wie ihre Parlamentskollegin und Stader Vize-Landrätin Petra Tiemann (SPD) - als Ehrengast beim Tag der Oste 2012 erwartet.

Zum Thema Elbe:

> Ferlemann und die Elbvertiefung
(Regionales Bündnis)


Fotografie

Zint an
der Oste

3. 2. 2012. Der bekannte Hamburger Fotograf und Autor Günter Zint (Themenschwerpunkte: 1968, Politik, St. Pauli; siehe Website) lebt jetzt in Behrste an der Oste. Am 10. März, 19 Uhr, in "Plate's Osteblick" in Gräpel liest Zint aus seinem Buch "Zintstoff" (6 Euro Eintritt).


Presse

Lesestoff für
Ostefreunde


Hinweis auf der heutigen "NEZ"

Neuer Lesestoff zum Thema Oste

2. 2. 2012. Ostefreunde können sich freuen auf frischen Lesestoff zur Flussregion. Heute (Freitag) erscheint, rechtzeitig zum Tag der Oste 2012, die erste diesjährige Ausgabe des "Osteland-Magazins". Das Blatt liegt Teilauflagen der Lokalzeitungen aus Otterndorf, Stade und Bremervörde bei. Diesmal hat NEZ-Journalist Thomas Schult, Ostefreund und -kenner aus Lamstedt, eine bunte, kleinteilige Mischung aus Bildern und Berichten über die Osteregion komponiert.

Info-Heft zum
Püttenhüpper

Noch in der Produktion ist zurzeit ein exzellent getextetes und von Ostepreisträger Nikolaus Ruhl ansprechend gestaltetes 36-seitiges Heft mit dem Titel "Mit dem Püttenhüpper auf Ostetour - Beobachtungen zwischen Gräpel und Osten". Der Reiseführer, den der Hechthausener Ferienpark Geesthof der Familie von Marschalck in einer Auflage von 10.000 Exemplaren herausgibt, soll vom April an den Fahrgästen des neuen "Püttenhüpper" überreicht werden; das Flachbodenschiff verkehrt künftig als fünfte Ostefähre (nach Gräpel, Schönau, Brobergen und Osten) zwischen Klint und Kranenburg und steht außerdem für naturkundliche Ausflüge auf den neuen Oste-Pütten zur Verfügung. Ein ausführlicher Bericht folgt zum Saisonbeginn.


Schwebefähren

Benefiz
mit Seil


Louise und Nicola an der Transporter Bridge

3. 2. 2012. Die britischen Schwebefähren sind immer wieder Schauplatz mutiger Aktionen zugunsten wohltätiger Zwecke. Aus Anlass ihres 50. Geburtstags wollen zwei Freundinnen, Louise Hoppe und Nicola Titmus, am 17. März "a brave step for charity" (South Wales Argus) wagen und sich von der "transporter bridge" im südwalisischen Newport abseilen. Der Erlös der Benefiz-Aktion soll der Krebshilfe zugute kommen. Zuschauen kostet £ 10, Sponsoren zahlen mindestens £ 75 an die St. David's Foundation.

Mehr aus der bunten Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.


Vermaisung

Jetzt kommt
der Zünsler!


Die Natur schägt zurück: Maiszünsler

2. 2. 2012. Wehrt sich die Natur gegen die rapide Vermaisung des Ostelandes? Im Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg nimmt der Mais - nach Auffassung von Umweltschützern die "Syphilis der Landwirtschaft" - inzwischen 61,9 Prozent der Ackerfläche ein. Heinrich Romundt von der Bezirksstelle Bremervörde der Landwirtschaftskammer warnte jetzt laut Tageblattin einer Versammlung von Landwirten im "Selsinger Hof", dass mehrere Maisschädlinge von Süden her auf dem Vormarsch sind, darunter der Maiswurzelbohrer und der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis). Romundt: "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er hier im Mais-Speckgürtel angekommen ist."

Mehr auf unserer Sonderseite zum Thema Vermaisung.


Delikatessen

Kaviar aus
Loxstedt?

Foto (M): Saibo/Wikipedia
So könnte er aussehen

1. 2. 2012. Der Plan Bremerhavener Meeresforscher, Kaviar mit Hilfe von Zuchtstören zu produzieren, soll nach einer heute verbreiteten Meldung von Radio Bremen anders als zunächst geplant nicht in der Hansestadt verwirklicht werden, sondern in Loxstedt im Cuxland - ausführlicher Bericht hier.

Bei den Zuchtstören soll es sich um Exemplare einer noch relativ häufig vorkommende Spezies unter den weltweit 26 Arten handeln, keinesfalls aber um den einst in der Oste heimischen Europäischen Stör (Acipenser sturio). Diese Art hatin freier Wildbahn lediglich in der südfranzösischen Gironde überlebt; sie soll, wie mehrfach berichtet, in ihrem ursprünglichen Habitat im Einzugsbereich der Elbe wieder angesiedelt werden soll - siehe auch www.oste-stoer.de.


Agrar-Lobby

Verlogene
Kampagne


Gesteuert: Propagandawelle gegen Naturschutz

1. 2. 2012. Auf massive Kritik auch im Osteland stößt zurzeit eine bundesweit gesteuerte Propaganda-Kampagne der Agrar-Lobby. In allen Landkreisen posieren Bauernfunktionäre mit zentral vorgefertigten Plakaten vor den Kameras der Lokalpresse und protestieren gegen "Landfraß". Während Naturschützer schon seit vielen Jahrzehnten gegen den Landschaftsverbrauch kämpfen (siehe Buchtitel aus dem Jahre 1983), nutzt die Agrarfront das Thema jetzt auf eigene Weise: Die Verbandsstrategen wecken bei Laien Ängste vor Engpässen in der Nahrungsmittelproduktion und lasten den "Landfraß" u. a. ausgerechnet dem Naturschutz an - eine verlogene Kampagne.

Denn der Rückgang der Flächen für Nahrungspflanzen wird in Wahrheit derzeit vor allem durch den Landfresser Nr. 1 verursacht: die von der Landwirtschaft selber forcierte Vermaisung eines Großteils der landwirtschaftlichen Ertragsfächen zugunsten der Biogasproduktion, zu beobachten etwa im Oste- und Wümme-Landkreis Rotenburg und zunehmend auch im Cuxland.

Landfresser Nr. 1
gegen "Landfraß"

"Ist Naturschutz 'Landfraß'?", fragt daher heute (Mittwoch) zurecht die Niederelbe-Zeitung (NEZ) auf ihrer lokalen Frontseite angesichts der "schrillen Endzeitszenarien" der Mais-Lobby. "Die billigen Polemiken gegen den Naturschutz, den Lieblingsfeind der Landwirte, hätte man sich sparen können," schreibt NEZ-Kommentator Roland Ahrendt: "Hier werden Ursache und Wirkung verwechselt. Anstatt alte Feindbilder aufzuwärmen, hätten die Verbände besser daran getan, großmütig den Schulterschluss mit den Naturschützern zu suchen."

Im Wortlaut:

> Umstrittene "Landfraß"-Kampagne
(Niederelbe-Zeitung)

Schon zum Start der Lobby-Kampagne Ende vorigen Jahres hatte der niedersächsische Vizevorsitzende des Naturschutzbundes NABU und AG-Osteland-Mitstreiter Wolfgang Baumert (Foto) scharfe Kritik an der Landvolk-Hetze gegen die Ausweisung von Naturschutzflächen geübt: Die Auffassung, "jeder Hektar sei für die Bioenergie und den Maisanbau notwendig, wie es der Bauernverband darstellt, ist für uns keinesfalls nachvollziehbar. Die Vermaisung der Landschaft nimmt zu. Teilweise beträgt der Maisanteil für Futtermittel und Biogasanlagen in Niedersachsen 5o Prozent und mehr an der Ackerfläche. Vielerorts sind Menschen genervt und haben kein Verständnis für den Raubbau durch Maisflächen und kritisieren die Not der Tiere."


Website des Bauernverbandes (Ausschnitt)

Baumert bietet dem Bauernverband die Zusammenarbeit im Kampf gegen Landschaftsverbrauch an: "Besonders die Zerschneidung von Landschaften und der Flächenverlust durch Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen macht deutlich, wo Landwirtschaft und NABU an einem Strang ziehen könnten: Für den Anteil der BAB A 20 an der A 22 (Küstenautobahn) werden insgesamt 800 Hektar oder acht (!) Vollerwerbsbetriebe als Fläche 'gefressen'. Deshalb fordern wir die Landwirtschaft auf, gemeinsam mit uns gegen derartige Verkehrsprojekte, wie auch gegen die geplante A 39, anzutreten." Mehr...

Dieser Tage haben alle großen Umweltverbände das Landvolk aufgefordert, seine Propagandakampagne einzustellen, wie aus dieser Pressemitteilung von NABU, BUND und DNR hervorgeht: "Landfraß"-Kampagne stoppen!"

Bauern im
Rückstand


Maisacker (am Bullenberg in Lamstedt)

31. 1. 2012. Das ist einer der Hintergründe der Landvolk-Attacken gegen den Naturschutz: Um weiter Subventionen zu erhalten, sollen sich die Landwirte künftig an "grüne" EU-Auflagen halten, die zum Beispiel Grünland-Umbruchverbote und den Anbau dreier verschiedener Fruchtarten vorsehen, von denen keine weniger als fünf Prozent und mehr als 70 Prozent der Fläche ausmachen darf. Das berichtete Dr. Wilfried Steffens vom Landvolkverband Niedersachsen jetzt im "Oste Hotel" in Bremervörde. Die Folge, laut Steffens: "100 Prozent Maisanbau mit Prämie wird es nicht mehr geben."

Darüber hinaus solle jeder Landwirt gemäß EU-Vorgabe ökologische Vorrangflächen schaffen. Auf sieben Prozent der beihilfefähigen Hektarfläche sind beispielsweise Hecken, Blühstreifen oder Uferrandstreifen anzulegen. Steffens laut Zevener Zeitung: "42 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen erfüllen diese Vorgaben derzeit nicht. Das betrifft auch diese Region."

Mehr auf unserer SONDERSEITE zum Thema Vermaisung.


Oberndorf

Seehund
adoptiert


Segler Bert und Marlene Frisch

1. 2. 2012. Unter der Überschrift "Heimkehr-Crew adoptiert Seehund" schreiben die Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch in ihrem preisgekrönten Online-Logbuch: "Ein freundlicher Seehund, ganz aus Holz, Freund aller Kinder, liegt vor dem Anleger in Oberndorf. Der Verein Oste-Touristik Oberndorf kümmert sich um viele Projekte, die den Touristen erfreuen. Der hölzerne Seehund gehört dazu. Nun kommt er in die Jahre und muss überholt werden (der Seehund, nicht der Skipper). Mit der Erfahrung jahrelanger Holzschiffspflege müssten wir doch auch einen alten Seehund aufpäppeln können. Morgen werden wir mal den Rat von Meister Bieritz von der Yachtwerft Glückstadt einholen. Ob der schon mal einen Seehund geleimt hat, bleibt abzuwarten."


Kundgebung

Tostedt gegen
Gewalttäter

1. 2. 2012. Viele Bürger der Oste-Gemeinde Tostedt (Landkreis Harburg) - im Quellgebiet der Oste - empören sich über Justizmilde gegenüber einem Neonazi-Gewalttäter und dessen braunem Szeneladen (siehe älteren Beitrag auf der Website der "Zeit"). Unter dem Motto "Tostedt gegen Rechts - Bürger demonstrieren gegen Neonazis - Uns reicht es!" lädt der Tostedter Bürgermeister Gerhard Netzel, von Beruf Förster, auf der Gemeinde-Website zu einer Kundgebung vor dem Tostedter Rathausan diesem Sonnabend, 4. Februar, 14 Uhr. Mehr...


Geversdorf

Ostefest als
Höhepunkt


Tag der Oste 2011 - Bildergalerie hier

1. 2. 2012. Die Verleihung des Osteland-Kulturpreises "Der Goldene Hecht" und der 50. Jahrestag der Februarflut 1962 stehen im Mittelpunkt des 8. "Tages der Oste" am Sonntag, 12. Februar, 10.30 Uhr, in der Ostehalle in Geversdorf. Zu der festlichen Matinee, dem Höhepunkt im Vereinsjahr der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., werden wieder rund 250 geladene Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft der Osteregion erwartet, die der Verleihung des Oste-Kulturpreises "Der Goldene Hecht" beiwohnen wollen.

Auch die Hauptversammlung der AG Osteland am 27. Februar in Großenwörden wird im Zeichen des Hochwasserschutzes an der Oste stehen.


Jahresthema Flut 1962 (Deichbruch in Neuhaus)

Großer Vorbericht in unserem Kanal OSTELAND.


Balje / Bremervörde

Chancen
verspielt?


Naturpark Bremervörde, Natureum Balje

1. 2. 2012. Traurig, traurig: Zwei der noch immer wichtigsten Tourismusattraktionen an der Oste sind das Natureum Niederelbe an der Ostemündung in Balje und der Natur- und Erlebnispark an der Oste in Bremervörde. Beide sind in die Jahre gekommen, beide bedürfen dringend der Modernisierung, und für beide stehen Zuschüsse in sechs- und siebenstelliger Höhe bereit.

Aber: Der Stader Kreistag tut sich schwer, für das Natureum im abgelegensten Teil des Kreisgebietes die erforderlichen - vergleichsweise geringen - Eigengelder aufzubringen. Dem nördlichen Osteland droht daher mittelfristig schwerer Schaden - siehe unsere Sonderseite www.tor.zur.oste.de.

Und: Die Stadt Bremervörde scheint sich nicht durchringen zu können, 50-prozentige Zuschussangebote zu nutzen, um das Freizeitgelände am Vörder See aufzupolieren, das Bestandteil der nächsten Internationalen Gartenbauschau sein wird. Mehr in der Bremervörder Zeitung: "Investieren - jetzt oder nie".

4. 2. 2012. Bei den geplanten Investitionen in die "Welt der Sinne" weiß Bremervördes  Bürgermeister Eduard Gummich seine Parteifreunde hinter sich. Einstimmig hat die CDU-Fraktion am Donnerstag entschieden, die finanziellen Fördermöglichkeiten, die sich durch die Internationale Gartenschau (IGS) bieten, zu nutzen, meldet die Bremervörder Zeitung.


Natur

Fasan auf
der Flucht


Oste-Kulturpreisträger Gerhard Klotz

1. 2. 2011. Den Rückgang der Rebhuhn- und Fasanenbestände in der Region hat der Vorsitzende der Jägerschaft Land Hadeln / Cuxhaven, Gerhard Klotz (Hemmoor) beklagt. Als Ursachen nannte Klotz, der Ostepreisträger 2011 in der Kategorie Naturschutz, gegenüber der NEZ  jetzt die Veränderungen im Landschaftsbild wie den verstärkten Maisanbau und das Fehlen von Gräben und anderen Rückzugsorten .

Auch die Rotenburger Kreisjägerschaft, unter anderem zuständig für den Einzugsbereich der Oberen Oste, verweist auf ihrer Website seit längerem auf die Vermaisung der Region als Teilursache des Rückgangs von Rehwild, Feldhase, Kaninchen, Fasan, Rebhuhn und Wachtel: "Die hohe Dichte an Viehhaltungsbetrieben und Biogasanlagen und der damit verbundene Maisanbau haben dazu geführt, dass weite Bereiche unserer Kulturlandschaft inzwischen zu Monokulturflächen geworden sind." - Mehr auf unserer SONDERSEITE zum Thema Vermaisung.


Osten

Museum in
der Kritik


Heimat- und Buddelmuseum in Osten

1. 2. 2012. Nachdem in der jüngsten Hauptversammlung des Schwebefährenvereins von mehreren Seiten heftige Kritik an der in den letzten Jahren vorgenommenen Reduzierung der Öffnungszeiten desHeimat- und Buddelmuseums geübt worden war, hat der neue Vorsitzende der Fördergesellschaft Schwebefähre, Karl-Heinz Brinkmann, das Thema in einer Pressemitteilung aufgegriffen.

Darin regt er "geregelte Öffnungszeiten des Heimat- und Buddelmuseums" an, "damit der Besucher, neben der Schwebefähre und der 'FährStuv', mit zwei weiteren Attraktionen – der St.-Petri-Kirche und dem Museum – länger im Ort gehalten werden kann".

Um "das Umfeld der Fähre attraktiver und für die Besucher angenehmer zu gestalten", sollte, so der Fährverein, eine öffentliche WC-Anlage am Fährplatz geschaffen werden. Ebenso zähle eine Wiederherstellung der alten Basbecker Schiffstelle zu den langfristigen Zielen der Fördergesellschaft, so Brinkmann.


Obere Oste

Lager-Areal
im Angebot


Stiftungsgelände in Sandbostel (umrandet)

1. 2. 2011. Ein Teil des einstigen Kriegsgefangenenlagers und Ausweich-KZs Sandbostel wird jetzt von dem ehemaligen Militariahändler Edelmann zum Verkauf angeboten. 135.000 Euro möchte er für das Grundstück im Gewerbegelände "Immenhof" haben. Die Stiftung Sandbostel - der ein Teil des Lagergeländes (umrandet) gehört und die Einrichtung von zwei Ausstellungsgebäuden (A, B) plant - zögert, auf das Angebot einzugehen. Warum? Ausführlicher Bericht im Bremervörder Anzeiger und auf Marktplatz Bremervörde.

Kurz und wichtig:

> Sittensen: Ratsthema Mühlenwehr
(Zevener Zeitung),

> Schaf-Virus auch im Osteland
(Niederelbe-Zeitung),

> Schärfere Maststall-Regelungen?
(Niederelbe-Zeitung),

> Sandbostel: 26 Kilo und fast tot
(Hessisch-Niedersächsische Allgemeine)

> Soldaten bauen Oste-Brücke
(Zevener Zeitung),

> Grüne gegen Elbvertiefung
(Pressemitteilung von Elke Twesten MdL).


Sittensen

Polit-Streit
um Biogas

1. 2. 2012. Der Rat der Oste-Samtgemeinde Sittensen hat in einer Kampfabstimmung die Voraussetzungen für den Bau einer umstrittenen Biogasanlage in Groß Meckelsen geschaffen - gegen die acht Stimmen der SPD, mit den zwölf Stimmen der CDU-Ratsmitglieder, darunter künftige Mitbetreiber. Mehr in der Zevener Zeitung.


Bildung

Fluss des
Wissens


Fossilien-Forscher Dr. Jens Lehmann

1. 2. 2012. Am Donnerstag, 2. Februar, 19 Uhr, im Bachmann-Museum Bremervörde spricht im Rahmen der aktuellen Fossilienausstellung Dr. Jens Lehmann von der Uni Bremen zum Thema "Zeugnisse aus der Tiefe der Zeit - was längst ausgestorbene Tiere dem heutigen Klimawandel voraus haben". Vorgestellt werden drei ausgestorbene Tiergruppen, die Ammoniten, Belemniten und Trilobiten. Der Vortrag richtet sich ausdrücklich auch an ganz junge "Experten" und interessierte Nicht-Fachleute. Eintrittspreis: 5 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder. Anmeldungen unter Tel. 04761/ 9834603. am Sonntag, 5. Februar, 15 Uhr, findet eine Führung durch Fossilienausstellung mit der Diplom-Geographin Corinna Stier statt.

"Geheimnis Tiefsee - der unerforschte Meeresraum" ist der Titel eines Vortrags von Prof. Dr. Gerhard Bohrmann am Sonntag, 5. Februar, 14.30 Uhr, im Natureum Niederelbe. Bohrmann berichtet über Asphalt speiende Vulkane, Gasblasenaustritte und reiches Leben an kalten Quellen -  verblüffende Funde, die bei Expeditionen mit dem Bremer Tauchroboter "Quest" im Golf von Mexiko, im Schwarzen Meer und am pakistanischen Kontinentalrand gemacht wurden. Aufgrund des großen Andrangs im vergangenen Jahr können für diese Veranstaltung Karten vorbestellt werden. Die Kosten für den Vortrag betragen 4 Euro (zzgl. Eintritt). Anmeldung unter 04753 / 842110 oder info@natureum-niederelbe.de bestellen.


Konzert

Wir sind wir
in der Aula

1. 2. 2012. Als "Wir sind Wir" präsentieren Anja Rinas geb. Tiedemann, Hansi Tiedemann und Carsten Tiedemann am Freitag, 10. Februar, 20 Uhr, in der Aula der Grundschule des Oste-Ortes Estorf ihre "Tour 2012": Hits, Oldies & Evergreens  von Abba, Elvis Presley, Lynn Anderson, Whitney Houston, Karat, Westernhagen, Truck Stop und Cat Stevens. Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Platzreservierung unter estorfkultur@gmx.de.


Osteland

Das Jahr
des Störs


Bürgermeister Hubert mit seinem Ehren-Aal

29. 1. 2012. In der deutschen Angelszene flammt neues Interesse am Sportfischerrevier Osteland auf; der aktive Sportfischer-Verein "Oste" bereitet sein 75-jähriges Bestehen vor; die regionalen Wanderfischschützer haben eine Fusion  mit der AG Osteland vereinbart; im Herbst findet in Oberndorf und Osten eine landesweite, repräsentative Stör-Veranstaltung statt: Mit diesen und anderen guten Nachrichten warteten die Ostener Sportfischer am Wochenende bei ihrer Hauptversammlung im Ostener "Fährkrug" auf.


VDSF-Vize Ripperger, SFV-Vorsitzender Schütz

Zu den Gästen der Artenschützer von der Oste zählte auch der Vizepräsident des Verbandes der deutschen Sportfischer (VDSF), Matthias Ripperger. Auch ihm ließ Sportfischer-Vorsitzender Wolfgang Schütz - ebenso wie dem Ostener Bürgermeister Carsten Hubert und den anderen Ehrengästen - einen schmackhaften "Ehren-Aal" servieren.

Grauer Riese
im Stellnetz


Störfang in der "Norddeutschen Rundschau"

Unterdessen machte in Eckernförde ein spektakulärer Störfang Schlagzeilen. Dem 69-jährigen Fischer Hans-Joachim Vick ging in der Eckernförder Bucht ein 155 cm langer Stör ins Stellnetz - "der größte Fisch, den ich jemals gefangen habe". Laut Norddeutscher Rundschau handelt es sich vermutlich um einen der fast ausgerottenen Atlantischen Störe, wie sie einst auch in Oste und Elbe heimisch waren, wo jetzt ihre Wiederansiedlung betrieben wird. Jetzt sollen Fischereibiologen den Fund untersuchen.

Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung der Oste-Sportfischer steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.

Zum Thema Sportfischer:

> Grußwort der AG Osteland zum
Jubiläumsjahr des SFV "Oste"


Krimiland

Komödie um
Karnickel


Applaus für die Theatertruppe:.VIDEO.ansehen

28. 1. 2012. Nach der von der Niederelbe-Zeitung gefeierten Uraufführung amüsierte die Kriminalkomödie "Karnickelmord in Süderbockel" am Samstag uch das Publikum in der voll besetzten Festhalle in Osten, einem der Hauptorte des Krimilandes Kehdingen-Oste. Der Verein Kultur auf dem Lande wiederholt das Stück von Hartmut Behrens (Oberndorf) noch zweimal: am 3. Februar in der Grundschule Wanna und am 11. Februar in den Seelandhallen Otterndorf. - Mehr auf unserem Kanal KRIMILAND.


Sturmflut

Jahrbuch zur
Sturmflut '62


Logo des AG-Osteland-Projekts

30. 1. 2012. Aus Anlass des 50. Jahrestages der großen Flut hat der Stader Geschichts- und Heimatverein unter dem Titel "50 Jahre Sturmflut 1962 - Ereignisse, Geschichten, Gedenken" sein Jahrbuch 2011 der damaligen Katastrophe  gewidmet. Der Band enthält Texte von Historikern und Experten, aber auch von Zeitzeugen wie Gunter Armonat, Ex-Landrat in Stade und amtierender Oberdeichgraf, und von Ostepreisträger Prof. Dr. Norbert Fischer, dem Festredner beim diesjährigen Tag der Oste der AG Osteland. Der Band ist ab sofort im Buchhandel für 17,50 Euro erhältlich.

Von der kommenden Woche wird - ebenso wie die Niederelbe-Zeitung - auch das Stader Tageblatt über die Flut '62 berichten. Eine Tageblatt-Sonderausgabe soll am 17. Februar erscheinen.

Mehr zum Thema auf der Osteland-Sonderseite www.wilde.oste.de.


Rathaus

Einer steht
zu Hemmoor


An der Wand: McAllister beim Festakt

28. 1. 2012. Mit einem Stehplatz musste sich David McAllister heute (Sonnabend) beim Festakt zur Einweihung des neuen Hemmoorer Ratssaals begnügen. Der Ministerpräsident hatte sich das Steißbein auf der Riesenrutsche lädiert, als er mit seinen Töchtern die Otterndorfer Spielscheune besuchte. "Es tut sich eine ganze Menge in der Samtgemeinde Hemmoor," äußerte der CDU-Politiker - stehend - seine Freude über den Rathaus-Anbau, den Samtgemeinde- Bürgermeister Dirk Brauer als neuen Mittelpunkt der Ostestadt rühmte.

Ein ausführlicher Bericht steht in der rechten Spalte.


Kreidesee

Oscar für
Hemmoor


Schmoldt mit Tauch-Award

28. 1. 2012. Die Hemmoorer Tauchbasis Kreidesee ist gestern auf der Düsseldorfer Bootsmesse mit dem Award "Beste Tauchbasis Heimische Gewässer" der Zeitschrift "tauchen" ausgezeichnet worden. Damit ging der begehrte "Oscar der Tauchbranche" zum wiederholten Male nach Hemmoor. Tauchbasis-Chef Holger Schmoldt verspricht seinen Kunden: "Diese Auszeichnung soll auch weiterhin Ansporn sein, um für Euch 'die Beste im Norden' zu bleiben." Auf der Bootsmesse war auch das Kreidesee-U-Boot "Euro-Sub" (Foto) vorgestellt worden; Video von der Messe hier.


Schwebefähren

Gold zum
Abschied


AG-Osteland-Ehrung für Horst Ahlf

27. 1. 2012. Generationswechsel im Ostener Schwebefährenverein: Nach fast 37 Jahren übergab der Gründungsvorsitzende Horst Ahlf, 70, am heutigen Freitag den Vorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter Karl-Heinz Brinkmann, 47. Unterstützt wird Brinkmann von den beiden Vize-Vorsitzenden Peter Burmester (Foto; Wiederwahl nach 30 Vorstandsjahren) und Lothar Klüser; der Ostener SPD-Spitzenmann hat zugunsten des Fährvereins drei seiner politischen Ämter niedergelegt.


Der neue Vorstand des Schwebefähren-Vereins

Neuer Schatzmeister ist der Ostener Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Michael Faltin, Stellvertreter der Hemmoorer Versicherungsexperte  Jens Frerichs. Schriftführerin bleibt die bewährte Ostener Rechtsanwältin und Notarin Erika Bochers, Stellvertreterin Bärbel Zander. Zu Beisitzern gewählt wurden Klaus Liedtke, Stefan Buck, Gerd-Michael Wilwert und Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde.


Ehrenvorsitz für Horst Ahlf - VIDEO.ansehen

Namens des Fährvereins ernannte Karl-Heinz Brinkmann seinen Vorgänger zum Ehrenvorsitzendender Fördergesellschaft - siehe unser VIDEO. Unter Hinweis auf die Verdienste Ahlfs sagte der neue 1. Vorsitzende Brinkmann: "Ich werde immer der 2. Vorsitzende sein."

Auch Ehrung durch
die AG Osteland


Fährenfreund Ahlf in seinem Fährkrug

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. verlieh ihrem Gründungsmitglied Ahlf zum Abschied aus dem Amt den "Goldenen Fährmann", ihre höchste Mitgliederauszeichnung. In der vom Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche verlesenen Urkunde heißt es: "Ohne den seit mehr als 36 Jahren geleisteten ehrenamtlichen Einsatz von Horst Ahlf gäbe es auf der Welt nicht mehr acht, sondern nur noch sieben Schwebefähren. Als Gründer und Motor der Fördergesellschaft hat der langjährige Vorsitzender wie kein anderer dazu beigetragen, dem Osteland sein herausragendes Wahrzeichen zu erhalten.

"Viele der Aktivitäten auch der Arbeitsgemeinschaft Osteland und ihrer Mitstreiter basieren auf der Arbeit von Horst Ahlf. Ohne die Schwebefähre gäbe es keine Deutsche Fährstraße, gäbe es kein Fährmuseum, gäbe es keine Internationale Schwebefähren-Infomeile, gäbe es keine Arbeitsgemeinschaft deutsche Schwebefähren, gäbe es keine Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld, gäbe keine Mitgliedschaft im Weltschwebefährenverband, gäbe es keine Aussicht auf einen Weltkulturerbe-Titel für unsere Region."

Mehr auf der internationalen Schwebefähren-Website www.schwebefaehre.org.


Niedersachsen

Weil gegen
McAllister


Hannoverscher Bürgermeister Stephan Weil

28. 1. 2012. Nach den jüngsten Umfragen verfügen die CDU und ihr sterbenskranker Partner FDP in Niedersachsen keine Mehrheit mehr. In der SPD mit ihrem neuen Spitzenmann Stephan Weil, populärer Oberbürgermeister in Hannover, wächst die Siegeszuversicht. Jetzt will sich McAllister-Herausforderer Weil auch in der Heimatregion des CDU-Titelverteidigers vorstellen: beim "Neujahrsklönschnack 2012" der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus des Unterbezirkes Cuxhaven am Sonntag, 5. Februar, 10 bis 14 Uhr, in "Wallers Gasthaus" (Hollener Mühle 1)  in Hollnseth.

Akkordeonisten
aus Hemmoor

Neben einer Rede von Stephan Weil (Website) zur Landtagswahl 2013 steht ein Beitrag des Europaabgeordneten Bernd Lange ("Krise über Krise - wie geht es weiter mit Europa?") auf dem Programm. Die Landtagsabgeordneten Daniela Behrens und Petra Tiemann sowie der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil berichten über Aktuelles aus Land und Bund. Außerdem stellt sich der designierte Landtagskandidat für den Wahlkreis 58, Uwe Santjer, vor. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Akkordeongruppe Hemmoor (Anmeldung bis zum 2. Februar im SPD-Büro Cuxhaven unter Tel. 04721/38310 oder 04721/665011).


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