www.oste.de

Dynamische Link-Liste mit Internet-Seiten aus der Region hier. - Verzeichnis von älteren Texten aus dieser Spalte hier.


Oste

Prahmfähre
ausgebucht


Schauspieler Gellert auf der Fähre

1. 8. 2007. Der Ringelnatz-Benefizabend mit den Schauspielern Wolfgang Gellert und Fried Wolff zugunsten des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung am Sonnabend, 11. August, 19.30 Uhr, auf und an der Prahmfähre Gräpel ist komplett ausgebucht.

Der Verein hat bereits alle 100 Karten verkauft. Der Erlös kommt der Arbeit der Broberger Fährfreunde zugute.


Vorstand des Fährvereins Brobergen

Am heutigen Mittwoch, 1. August, 20 Uhr, stehen im Gräpeler Gasthaus Osteblick (Plate) wichtige Punkte auf der Tagesordnung des Mitgliederversammlung des Fährvereins.

Nach einem Vorstandsbericht von Corinna Kolf über die Rettung der Kapellenwurt der ehemaligen Burg Brobergen vor der Ausdeichung (siehe unten) geht es vor allem um die Vorbereitung des großen Rolandfests mit Mittelaltermarkt am 16. September an der Broberger Fährstelle.

Mehr auf der Website des Vereins.


Fährienstraße

Routen auf
Google Earth


Digital von der Oste zur Ostsee

1. 8. 2007. Die Auto- und die Radroute der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel sind ab sofort auch auf GoogleMaps und GoogleEarth verfügbar.


Autorouten-Ausschnitt auf GoogleMaps

Nach dem Anklicken von Google Maps (längere Ladezeit) erscheint auf dem Bildschirm die rund 300 Kilometer lange Autoroute, in die bis hinab zu den Straßennamen hineingezoomt werden kann, mit ausgewählten Wegpunkten, an denen sich Fotos von allen Fluß- und Kanalquerungen öffnen lassen.


Autorouten-Ausschnitt auf GoogleEarth

Bei Google Earth erscheint die Autostrecke als Overlay zu Satellitenbilder (leider unterschiedlicher Qualität), die ebenfalls stark vergrößert und auch stufenlos gekippt werden können (siehe obiges Foto).

Auch die Fahrradroute kann auf GoogleMaps und GoogleEarth aufgerufen werden.


Start-/Endpunkt in Kiel auf GoogleEarth

Dieses jüngste Internetprojekt der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., der Trägerin der 2004 eröffneten Deutschen Fährstraße, befindet sich zur Zeit noch in der Testphase.


Interaktive Karte des VCD

Seit über einem Jahr ist die Fährstraße bereits Bestandteil einer interaktiven Karte des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), die auch mit der Bahnauskunft verlinkt ist.

Klassische Übersichtskarten (Autoroute/Fahrradroute) stehen hier auf der Fährstraßen-Website bereit.

Eine weitere Orientierungsmöglichkeit bietet die CD-ROM Top 50 der Landesvermessung (mehr hier). Mit dem Overlay faehrstrasse.ovl - Download mit linker Maustaste (Explorer), nicht GPS-geeignet - können mit Hilfe dieser CD-ROM Routen-Karten in beliebigen Maßstäben gefertigt werden.

Für Anhänger klassischer Medien gibt es weiterhin ein zwölfseitiges kostenloses Gratis-Faltblatt zum Südteil der Deutschen Fährstraße, das hier online bei der Samtgemeinde Hemmoor geordert werden kann.

Einen seit längerem geplanten Radwanderführer zur Gesamtroute hat die ehrenamtlich tätige AG Osteland e. V. aus finanziellen Gründen bisher nicht herausgeben können; Landes- bzw. EU-Zuschüsse dafür sind der Arbeitsgemeinschaft verweigert worden.

Lesen Sie bitte auch weiter unten:

"Fährienstraße" auf Platz 3


Kulturerbe

Entdeckung
eines Juwels


Illuminierte Schwebefähre Buenos Aires

1. 8. 2007. Jahrzehntelang hatte Buenos Aires seine Schwebefähre verkommen lassen, zeitweise sollte sie abgerissen werden. Jetzt hat die Stadt ihr Juwel wiederentdeckt. Künstler und Politiker haben das Bauwerk mit gewissen Erfolgsaussichten für das Unesco-Weltkulturerbe vorgeschlagen, eine Stiftung hat die Brücke illuminieren lassen (mehr auf der Website Die Welt der Schwebefähren).


Bild anklicken zum Abspielen des Videos

Ein Video von der eindrucksvollen Licht- und Tonschau kann hier abgespielt werden - eine Aktion, die Vorbild sein könnte für die Illuminierung der Schwebefähre Osten - Hemmoor zu deren 100-jährigen Bestehen 2009.

Entsprechende konkrete Überlegungen werden in der Hemmoorer Kunst- und Politikszene bereits angestellt, unter anderem von dem Künstler Arne-T. Fischer (Studio "Two Palms").


Hemmoorer Klangkünstler Arne-T. Fischer

Workshop zum
Jahr der Oste

Unterdessen hat sich der Pianist und Komponist Christian Rüthing daran gemacht, das großartige Oste-Gedicht von Elke Loewe (Wortlaut hier) zu einer Oste-Symphonie vertonen. Die Klangschöpfung kann, begleitet von einer Video-Präsentation des Achthöfener Fotokünstlers Nico Ruhl, bereits am 30. September zur Finissage der laufenden Oste-Kunstausstellungen in Neuhaus und Balje uraufgeführt werden, hofft Kurator und Osteland-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude).

Diese und viele andere Vorüberlegungen zum Oste-Festjahr 2009 - Motto: "Ein Fluß feiert seine Fähren und Brücken" - werden Thema eines Workshops sein, der im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der AG Osteland am 17. September in Hechthausen stattfindet.


Museen

Trauer um
'Urgestein'

Foto: Bölsche
Wilhelm Sander 1929 - 2007

31. 7. 2007. Hemmoor trauert um ein Stück Urgestein seiner Kulturlandschaft. Am Sonntag ist im Alter von 78 Jahren Wilhelm Sander gestorben, gleichsam die Seele des Museums für Zementgeschichte und Osteschifffahrt, das in der Schute "Hemmoor 3" untergebracht ist.

Als Restaurator der Osteschute, als freundlicher und kompetenter Gästeführer sowie als Vorstandsmitglied der auf Betreiben von Bürgermeister Paul Neese, dem letzten Betriebsratsvorsitzenden der Hemmoor Zement AG, gegründeten Kulturstiftung Zement aus Hemmoor hat Wilhelm Sander viel dazu beigetragen, die Erinnerung an die Industriegeschichte Hemmoors und die einstige Berufsschifffahrt auf unserem Fluß wachzuhalten.

Im Nachruf der Familie heißt es: "Dein ganzes Leben war nur Schaffen, warst immer hilfsbereit. Du konntest bessere Tage haben, doch dazu nahmst Du Dir nie Zeit."

Es bleibt zu hoffen, dass aus jüngeren Generationen Menschen nachwachsen, die mit Fleiß und Heimatliebe die Lücken füllen, die der Tod so großartiger Menschen wie Wilhelm Sander hinterläßt.

Aus Anlaß des schweren Verlusts ihres Freundes und Förderers versichern Marco Torhoff, der Vorstandsvorsitzende der Kulturstiftung, und Heinz Simanski, Vorsitzender des Stiftungsrats, "sein Wirken in seinem Sinne fortführen" zu wollen.


Krautsand

Erst Jet-Skis,
dann Traber


Elbstrandrennen auf Krautsand (2006)

31. 7. 2007. Am kommenden Wochenende werden erst die Deutschen Meisterschaften der Jet-Boote  und dann die norddeutsche Traberelite  Tausende nach Krautsand locken. Ein Vorbericht steht hier im Hamburger Abendblatt.

Mit dabei im Rahmenprogramm des Renntags: die Europa-Kutsche aus Hechthausen.

Web-Tipp: www.elbstrandrennen.de


Elbvertiefung

Demo in fünf
Gemeinden

Foto: oste.de
Schiffsverkehr an den Oste-Seehundbänken

1. 8. 2007. Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung ruft erneut die Bevölkerung auf, an den nun schon traditionellen Demonstrationen zum Ersten des Monats, also am heutigen Mittwoch, teilzunehmen. Mehr unter www.kehdingen.org.


A 22

Protestbrief
an Minister


So soll die A 22 verlaufen (Luftaufnahme: Ruhl)

30. 7. 2007. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee haben die Initiativen gegen die geplante A 22 gefordert, dass vor dem Hintergrund des Klimawandels der Verkehr verstärkt auf die Schiene verlagert werden müsse.

Mehr unter OLDENDORF.


Oste

Kuhboot
in Seenot


Kuhboot am Sonntag in Oberndorf

29. 7. 2007. Eine gute Idee ist Wirklichkeit geworden: Die Anregung von "Mocambo"-Reederin Eibe von Glasow, "Kuhboote" zum Markenzeichen der Oste zu machen - so wie Drachenboote zum Symbol der Alster geworden sind - , wurde am Sonntag beim Sommerfest des Oberndorfer Fremdenverkehrsvereins erstmals ein Stück weit realisiert.


Unfreiwilliges Bad in der Oste

Regenschauer taten der Stimmung kaum Abbruch, als zehn sechsköpfige Mannschaften an den Start gingen (und etliche in der Oste in Seenot gerieten) - bis am Ende die Bentwischer Crew den Mocambo-Pokal eroberte.


Eibe von Glasow (2. v. l.) mit den Siegern

Höhepunkt: Weltstar Patricia Salas, seit einiger Zeit Oberndorferin, und ihre Band brachten mit einem furiosen Auftritt das Publikum im regennassen Festzelt mit Evergreens und Latino-Songs in Karibikstimmung.


Karibik-Stimmung unterm Regenhut - VIDEO

Video vom Salas-Auftritt am Sonntag in Oberndorf hier auf youtube.com.

Mehr Fotos von Henning Kuhne unter DOBROCK.


Local Heroes

Sechs Bands
steigen auf


Diese Jury wählte die Sieger aus

30. 7. 2007. Nachdem die 13-köpfige Jury fünf Stunden getagt hatte, stand am Sonntag das Ergebnis fest: Sechs Bands aus der Region - von insgesamt 21 Bewerbern - werden an der Endausscheidung im Local Heroes Contest am 15. September, 19.30 Uhr,  in Hemmoor teilnehmen: Odeville, Screwballs und Ska-Wars aus dem Landkreis Stade und Eli 8, Gorenex und Konfus aus dem Cuxland.

Die besten Bands treten am 22. September in Hannover gegen andere Landkreis-Sieger an. Nach dem Halbfinale folgt im Oktober das Landesfinale und im November das Bundesfinale.

Die Eintrittskarten zum Band-Contest am 15. September sind vom 13. August an erhältlich im Jeansladen Schröder und in der Centerbuchhandlung in Hemmoor, bei Uhrender  und Schmuck Hess in Cadenberge, Kreissparkasse Lamstedt, der Altstadtbuchhandlung Otterndorf, dem Ticketservice Blumentritt in Stade, über die teilnehmenden Bands oder per Vorbestellung über die Culturkreis-Homepage unter www.culturkreis.de. Dort stehen auch aktuellen Informationen.


AG Osteland

Bilder der
Sehnsucht


Natureum-Chef Dr. Kölmel (l.) bei der Eröffnung

29. 7. 2007. Dass die Oste in jeder Beziehung ein "malerischer Fluß" ist - das beweist seit Sonntag die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. mit ihrer sechsten Bilderschau seit dem Start der Veranstaltungsserie im Mai 2006. "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung - Malerei aus einhundert Jahren" heißt eine Ausstellung, die zur Zeit im Natureum Niederelbe in Balje zu sehen ist, unmittelbar an der Ostemündung und direkt an der Grenze zwischen den Kreisen Stade und Cuxhaven.

Zur Vernissage hatten sich mehr als hundert Gäste eingefunden, darunter Prominenz wie die Schriftstellerin Elke Loewe, der Bremer Wirtschaftssenator Ralf Nagel (Foto o. r.)., der niedersächsische Ex-Wirtschaftsminister Dr. Peter Fischer (2. v. l.) mit seiner Frau, der Cux-Kreistagsabgeordneten und Vorrsitzenden der Ringelnatz-Gesellschaft Erika Fischer, der Sittenser Sammler Dr. Klaus Lefevre (4. v. l.), der Oberndorfer Künstler Raimund Adametz (3. v. r.), der Baljer Leuchtturmvereins-Vorsitzende und Rechtsanwalt Eckhard Kitzing (2. v. r.), der Hemmoorer SG-Vizebürgermeister Johannes Schmidt und der Ostener Kunstfreund und Leihgeber Karl-Otto Richters.


Werbung für die neue Osteland-Ausstellung

Zur Eröffnung sprach Natureum-Direktor Dr. Reinhard Kölmel , der sich freute, "erstmals ein Gesamtbild" seines "Hausflusses" präsentieren zu können.


Osteland-Vize Bölsche bei seiner Ansprache

Osteland-Vorstand Jochen Bölsche, Autor des Buches "Die deutsche Landschaft stirbt", führte die starke Resonanz der Osteland-Ausstellungen und die Renaissance der Landschaftsmalerei auf eine weit verbreitete "Sehnsucht nach Landschaft" zurück, mit der die Menschen - auch die Künstler - auf die Denaturierung ihrer Umwelt reagieren (Wortlaut der Rede hier).


Kurator Stock führt durch die Ausstellung

Durch die Ausstellung führte anschließend der Osteland-Kulturpreisträger und Kurator Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude), Vorsitzender der mitveranstaltenden Karl Otto Matthaei Gesellschaft.

Malen für
jedermann

Malen für jedermann ist das Stichwort einer Mitmachaktion im Rahmen der Ausstellung. Die Gegenwartskünstler Swantje Eck, Petra Hempel, Brigitte von Richmar, Raimund Adametz und Wolf-Dietmar Stock bieten vom 31. Juli bis 4. August eine Aktion im Malerpavillon für kleine und große "Maler" an. Sie findet an diesen Tagen jeweils von 14 bis 17 Uhr statt.

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


Neue Ausgabe der Osteland-Texte - PDF-Datei

Ein Bericht aus Bremervörde aktuell über die Eröffnung der 5. Osteland-Ausstellung in Neuhaus steht hier.


Tourismus

"Fährstraße"
auf 3. Platz


Reiseseite der "Frankfurter Rundschau"

28. 7. 2007. Riesenerfolg für die in Osten entwickelte Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel: Von der "Frankfurter Rundschau" wurde sie jetzt in einem Beitrag mit der Überschrift "Gib mir fünf - Die guten Routen" unter die fünf besten Ferienstraßen Deutschlands eingereiht.

Rund 150 Themenstraßen gibt es in Deutschland. "Doch welche dieser Touristen-Routen lohnt wirklich einen Besuch?", fragt die Redaktion in ihrem Bericht. Antwort: "Die folgenden fünf, finden wir."

Auf Platz eins liegt die bereits 1927 eröffnete Deutsche Alpenstraße. Den 2. Platz belegt die Deutsche Märchenstraße entlang der Weser. Bereits auf Platz 3 folgt die 2004 eröffnete Deutsche Fährstraße, die von der Oste zur Ostsee führt. Auf den Plätzen 4 und 5 rangieren die Deutsche Spielzeugstraße und die Route der Industriekultur.

Bereits 2005 hatte die Deutsche Zentrale für Tourismus die "Fährienstraße" unter den Top Ten ihrer einschlägigen Angebote aufgeführt und in zehn Weltsprachen beworben. Anfang dieses Jahres war die Arbeitsgemeinschaft Osteland, Betreiberin der Route, von der japanischen Regierung nach Tokio eingeladen worden, wo die Deutsche Fährstraße als einzige deutsche Themenroute präsentiert wurde.


Fähren

Ringelnatz
in Gräpel

28. 7. 2007. Aus organisatorischen Gründen findet der Ringelnatz-Abend zugunsten des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung nicht in Brobergen, sondern auf der Fähre in Gräpel statt. Für die Benefiz-Veranstaltung mit den Schauspielern Wolfgang Gellert und Fried Wolff am Sonnabend, 11. August, ab 19.30 Uhr auf der handgezogenen Prahmfähre können noch Karten bestellt werden.

Die Karten für die Veranstaltung einschließlich Buffet kosten 15 Euro. Reservierungen für die Veranstaltungen unter 01520-6649736 (bei Corinna Kolf) oder 04140-365 (bei Antje Rieckmann).


Hechthausen

Exotische
Gänsehüter


Afrikanische Gäste auf dem Berthof

29. 7. 2007. Über exotische Gäste freuen sich Gerd und Gisela Bertholdt auf ihrem Berthof in Kleinwörden: Die sympathischen Besucher von der fernen Insel Mauritius im Indischen Ozean, die zu einer Familienfeier in der Nachbarschaft an die Oste gekommen waren, bewährten sich auch als Hüter der Bertholdtschen Gänse.


Pferdesport

Kutsche
zieht um


Die Weltrekord-Kutsche rollt durchs Osteland

28. 7. 2007. Die Europa-Kutsche und ihre Pferde Lexus, Elton, Hero und Hektor ziehen um - innerhalb der Gemeinde Hechthausen. Von Ende September an werden Pferde und Wagen im "Pferdeland Europa-Kutsche", neben Küchen-Buck an der B 73, stationiert sein. Christine und Jürgen Reimer wollen den Umzug mit einem "Europa-Kutschen-Tag" am Sonntag, 23. September, groß feiern - mit Bratwurst-, Bier-, Flohmarkt- und Info-Ständen sowie Karussell, Spielmobil und mehr. - Mehr unter www.europa-kutsche.de.


Elbvertiefung

Plant Senat
neuen Coup?

Foto: Bölsche
Schiffsverkehr vor den Oste-Seehundbänken

27. 7. 2007. "In Cuxhaven kursiert das Gerücht, dass Hamburg angeblich bereits einen weiteren, über den bereits vorliegenden Antrag hinausgehenden Antrag zur Elbvertiefung vorbereitet", schreibt die Horneburger Bundestagsabgeordnete Dr.  Margrit Wetzel heute in einer Presseerklärung. Mehr unter www.kehdingen.org.


Elbe

Neue Fähre
Stade-Wedel?

25. 7. 2007. Wird bald eine neue Autofähre zwischen Stade und Wedel verkehren?

Über entsprechende Vorüberlegungen der Maritimen Landschaft Unterelbe berichtet heute das Hamburger Abendblatt in seiner Süderelbe-Ausgabe. Zu dem Exklusiv-Bericht geht es hier.


Tiere

Foto des
Tages


"Ob hier wohl auch Froschschenkel
auf der Speisekarte stehen?"

"Schade, heute geschlossen"

25. 7. 2007. Der zahme Storch von Niederstrich erfreut immer wieder die Passanten.


Osten/Hemmoor

Schwebefähre
auf Warteliste


Hat bereits den UN-Titel: Schwebefähre Bilbao

25. 7. 2007. Der Wunsch, den Weltkulturerbe-Status der Unesco für die beiden letzten deutschen Schwebefähren in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu erwirken, kann erst langfristig, nach 2017, in Erfüllung gehen. Ein vorgezogener Antrag, den begehrten Titel für die historischen Bauwerke über der niedersächsischen Oste in Osten/Hemmoor sowie über dem Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg/Osterrönfeld zu erwirken, würde nach Ansicht der niedersächsischen Landesregierung die Unesco-Chancen für andere bedeutsame Kulturdenkmäler in Norddeutschland mindern.


Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren (2006)

Wie es in einer Stellungnahme des niedersächsischen Kulturministers Lutz Stratmann (CDU) zu einer entsprechenden Anregung des Arbeitskreises Deutsche Schwebefähren in der AG Osteland e. V. heißt, wird die von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossene aktuelle deutsche Anmeldeliste für das Unesco-Weltkulturerbe frühestens 2017 abgearbeitet sein.

Eine nachträgliche Nominierung der Schwebefähren für die bereits geschlossene "Tentativliste" würde laut Stratmann die Anerkennung der schon angemeldeten und mit den anderen Bundesländern abgestimmten beiden niedersächsischen Vorschläge, die Oberharzer Wasserwirtschaft und das Faguswerk in Alfeld, gefährden.

Die Landesregierung sei jedoch bereit, "auf jeden Fall die Schwebefähre als eines der möglichen Objekte für die Erweiterung der Liste nach 2017 zu berücksichtigen", heißt es in einem Schreiben Stratmanns an den niedersächsischen CDU-Fraktionsvorsitzenden David McAllister, der sich für eine Prüfung dieser Frage eingesetzt hatte.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Brobergen

Vorburg
gerettet


Geplanter neuer Deichverlauf (rote Linie)

24. 7. 2007. "Wir sind sehr froh über die Entscheidung des Ostedeichverbandes. Nun können die archäologischen Untersuchungen an der historischen Burgstelle fortgeführt werden und die Fundstelle bleibt auch für die Nachwelt erhalten. Gut für Brobergen, die Fähre und die frühere Burgstelle" - so kommentierte Corinna Kolf, Vorsitzende des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, heute Nachmittag die jüngste Entwicklung rund um die historische Oste-Fährstelle.


Kapellenwurt und Friedhof (Rekonstruktion)

Friedhof wird
nicht geflutet

Wie der Ostedeichverband wenige Stunden zuvor mitgeteilt hatte, sollen von der geplanten Ausdeichung des Broberger Ostebogens nicht nur  Fährdamm, Fährstelle und Fährkrug ausgenommen werden (wie bereits im März beschlossen), sondern auch das gesamte Areal der einstigen Burgstelle einschließlich der Vorburg sowie des Kapellenhügels und des "Friedhofs der Namenlosen".


Archäologischer Oste-Tauchgang bei Brobergen

Damit wird einer zentralen Forderung des im Frühjahr gegründeten Fährvereins Rechnung getragen. Bei der Burg Brobergen handelte es sich um die wichtigste Burgstelle an der Unteren Oste. Demnächst sollen dort weitere archäologische Untersuchungen vorgenommen werden.

Den "großen Erfolg" will der Fähr- und Gesichtsverein in seiner nächsten Mitgliederversammlung am Mittwoch, 1. August, 20 Uhr, im Gasthaus "Zum Osteblick" in Gräpel feiern.

Mittelalterfest
am 16. September


Mittelalterlicher Roland (Fotomontage)

Auf der Broberger Seite errichtet der Verein bereits im September eine Nachbildung der historischen Roland-Statue, die dort urkundlich belegt im Mittelalter gestanden hat. Die Aufstellung der Figur feiert der Verein mit einem großen Mittelalterfest am 16. September ab 11 Uhr, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Mehr Einzelheiten unter OLDENDORF.

Lesen Sie bitte auch im Hamburger Abendblatt:

Brobergen erforscht sein Mittelalter


Ilek/Leader

Nach Eklats
nun Einstieg


Ilek-Versammlung in Freiburg

25. 7. 2007. Nachdem in der Ilek-Region Kehdingen-Oste das unterschiedliche Demokratieverständnis von Verwaltung und Bürgern zweimal zu heftigen Auseinandersetzungen geführt hatte, steigt die Lokale Aktionsgruppe (Mitgliederverzeichnis hier) am Montag, 30.Juli, 18 Uhr, im Rathaus Himmelpforten in die Sacharbeit ein.

Am Mittwoch, 15. August, 19 Uhr, findet im Ostekrug in Geversdorf ein öffentliches Leader-Forum statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Der Hadler Kurier resümiert in seiner heutigen Ausgabe noch einmal die bisherige Entwicklung. Nachdem bei der ersten Sitzung in Gräpel den "kommunalen Vertretern wegen der wenig transparenten Benennung von Mitgliedern der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) die helle Empörung der Teilnehmer ins Gesicht geschlagen" war, sei es wegen weiterer Pannen in der darauf folgenden Sitzung in Freiburg zum "erneuten Eklat" gekommen.

Alle früheren Berichte zum Thema Ilek/Leader Kehdingen-Oste stehen auf dieser SONDERSEITE.


Deichverband

Intensiv
verhandelt


Gesperrter Deichweg zur Fähre Brobergen

24. 7. 2007. Zu unserem Beitrag "Schild-Streich am Ostedeich" (siehe unten) schreibt uns Ulrich Gerdes, Geschäftsführer des Ostedeichverbandes: "Bezüglich Ihres Berichtes zum 'Schild-Streich am Ostedeich' kann ich Ihnen nur Recht geben. Es ist ärgerlich, dass Besucher zu einem Parkplatz gelenkt werden, der gar nicht existiert. Jedenfalls weiß der Grundstückseigentümer, der Ostedeichverband, nichts von einer solchen Ausweisung seiner Flächen. Das Niedersächsische Umweltministerium sollte daher möglichst schnell seinen Hinweis aktualisieren.

Zur Sperrung des Deichverteidigungsweges für den PKW-Verkehr muss gesagt werden, dass darüber intensiv mit der Gemeinde Hechthausen verhandelt wurde. Die Verkehrssicherungspflicht für öffentlich genutzte Verkehrsanlagen im Deich kann grundsätzlich nicht von den Deichverbänden übernommen, da dies nicht zu ihren gesetzlichen Aufgaben gehört. Die Gemeinde war letztendlich aber nur bereit, die Verkehrssicherungspflicht auf dieser Strecke für Zweiradfahrer und Fußgänger zu übernehmen. Es wurde für zumutbar gehalten, dass Besucher mit dem PKW die Strecke von den Schranken zum Aussichtsturm zu Fuß gehen. In Sonderfällen, z. B. bei geplanten Besuchen  von körperlich eingeschränkten Personen, wird auch ein Schlüssel herausgegeben. Außerdem kommt es der Attraktivität dieses Weges entlang des Ostedeiches für Radfahrer und Spaziergänger sicherlich zugute, wenn hier kein Durchgangsverkehr stattfindet.

Über die Verkehrsregelung für die Anschlussstrecke in Richtung Brobergen wird zur Zeit mit der Gemeinde Lamstedt verhandelt.

Der von Ihnen angesprochene Fährkrug-Hinweis hat auch weiterhin seine Bedeutung. Insbesondere die Fähre, aber auch die Gaststätte, werden außer in den Wintermonaten überwiegend von Radfahrern genutzt, die dankbar für diesen Hinweis sind."


Tourismus

ADFC bereist
"Fährstraße"


Fährstraßen-Empfehlung in "RadCity"

24. 7. 2007. Auf Anregung der in Hemmoor aufgewachsenen Tourenleiterin Anne-Karin Tampke bereist der Landesverband Hamburg des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) am Sonntag, 4. August, den Südteil der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel. Vorgesehen ist eine gemeinsame Anreise mit der Bahn ab Neugraben (10.15 Uhr aus Gleis 3) nach Bremervörde. Von dort aus geht es über Osten und Neuhaus nach Otterndorf - einschließlich "Uferhopping" mit Prahm- und Schwebefähre. Mehr...

"Kaum irgendwo
besser als hier"

Bereits im vorigen Jahr hatte Tourenleiterin Tampke in der ADFC-Zeitschrift "RadCity" die Deutsche Fährstraße außerordentlich positiv bewertet: "Kaum irgendwo sind die Radfahrbedingungen besser als hier."

Karte: ADFC
In dem Artikel heißt es weiter, die "Fährienstraße" biete "jede Menge Erholung und Sehenswertes". Der schön bebilderte Beitrag (PDF-Datei hier) endet mit der Empfehlung: "Lassen Sie sich begeistern von der abwechslungsreichen Strecke!"


Reiseführer

Oste - "Wolga
für Anfänger"


Neuer Reiseführer: Prall gefüllt mit Tipps

23. 7. 2007. Das kleinformatige, kompakte Buch mit dem Titel "Unterelbe" liegt schwer in der Hand: Fast 300 Seiten umfasst die Neuerscheinung (Edition Temmen, 16,90 Euro) aus der Feder der Stader Journalistin Brigitte Jäger-Dabek (Foto), und jede einzelne Seite ist prall gefüllt mit Reisetipps und Wissenswertem aus Geschichte, Kunst, Literatur, Biologie und Architektur.

Der Verlag übertreibt nicht im geringsten, wenn er das nützliche Reise- und Lesebuch mit dem Prädikat "unentbehrlich" bewirbt.

Dabei beschränkt sich die Autorin keineswegs auf die Unterelbe, wie der Titel vermuten läßt. Mindestens ebenso viel Platz ist den Nebenflüssen wie der Oste gewidmet, die mit einem Zitat des Ostener Publizisten Jürgen Petschull als "Wolga für Anfänger" vorgestellt wird. Über die (Untere) Oste und Kehdingen wird auf insgesamt drei Dutzend Seiten informiert, mit allenfalls winzigen Fehlern oder Ungenauigkeiten.

Ausführlich stellt die Autorin auch die Orte Hemmoor, Osten, Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus vor. Eine ganze Seite verwendet sie auf die in Osten konzipierten Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, über die sie urteilt: "Die Vielfalt macht diese Route so reizvoll, da gibt es technische Wunderwerke zu bestaunen, vergessene Landschaften zu entdecken und maritime Romantik zu erleben."

Mehr aus dem Kapitel über die "Fährienstraße" unter LESEPROBE.


AG Osteland

4. Bilderschau
wird eröffnet


Karl Otto Matthaei: "Neuhäuser Werft" (1915)

23. 7. 2007. Dass die rund 140 Kilometer lange Oste in jeder Beziehung ein "malerischer Fluß" und das idyllische Osteland zugleich eine Kunstlandschaft ist - das will die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. mit ihrer vierten diesjährigen Bilderschau erneut beweisen.

"Die Oste von der Quelle bis zur Mündung - Malerei aus einhundert Jahren" heißt eine Ausstellung, die ab Sonntag, 29. Juli, im Natureum Niederelbe in Balje zu sehen sein wird, unmittelbar an der Ostemündung und direkt an der Grenze zwischen den Kreisen Stade und Cuxhaven.


Werbung für die neue Osteland-Ausstellung

Zur Eröffnung um 15 Uhr sprechen Natureum-Direktor Dr. Reinhard Kölmel und Osteland-Vorstand Jochen Bölsche. Durch die Ausstellung führt der Osteland-Kulturpreisträger und Kurator Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude), Vorsitzender der mitveranstaltenden Karl Otto Matthaei Gesellschaft.

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


Radfahrer

20 Euro vom
Herrn Pfarrer


Geldgeschenk aus Friesland

23. 7. 2007. Das freut einen doch: Per Briefpost traf jetzt bei der AG Osteland ein 20-Euro-Schein ein, gestiftet vom Pfarrer i. R. Bernhard Thiel aus Schortens in Friesland. Dazu schrieb der Geistliche, der voriges Jahr sein 50-jähriges Priesterjubiläum beging, dem gemeinnützigen Verein:

"Vor einiger Zeit kam ich auf die Idee, eine Fahrradtour längs der Oste zu unternehmen. Ich plante sie praktisch nur nach den topographischen Karten 1:50000. Als ich das Quellgebiet besichtigt hatte, kehrte ich im Hof Quellen ein. Hier wurde mir Ihr Buch 'Die Oste - Von der Quelle bis zur Mündung' angeboten. Ich kaufte es, und ich bin damit sehr zufrieden.


Kommt gut an: das Oste-Buch

In der Tat, diese Radwanderung hat mir viel gegeben, Ihr Buch hat da geholfen. Ich habe nun an Sie einen Vorschlag, aber vielleicht komme ich auch zu spät. Wie wäre es mit einem gezeichneten Oste-Radweg sowie mit einem Oste-Wanderweg? Einige Kilometer geht ja schon der Europaweg 9 an diesem Fluß. Anbei habe ich eine kleine Dankesgabe beigelegt. Noch einmal vielen Dank und frohe Grüße B. Thiel."

Die AG Osteland will die Anregung des Pfarrers aufgreifen, die touristischen Routen an der Unteren Oste ("Deutsche Fährstraße") durch Wege entlang der Oberen Oste zu ergänzen.


Oste

Regenbogen
überm Fluß


Regenbogen über der Oste bei Bentwisch

21. 7. 2007. Kaum hatte die Kamera am Wochenende den prächtigen Regenbogen über der Oste bei Oberndorf-Bentwisch im Visier, da bewegten sich drei Wasserfreunde ins Bild.

Ein sommerliches Bad bei abendlichem Stauwasser der Oste (Wassergüteklasse II) - nicht nur Einheimische wissen dieses Vergnügen zu schätzen.

Bad in Wasser der Güteklasse II

Ein Sonnenbad
am Sonnabend

Und wer genießt da am Sonnabend ein Sonnenbad auf dem Vorderdeck eines Hemmoorer Schiffes?

Die Antwort steht unter HEMMOOR.


Tourismus

'Jetzt müssen
die Profis ran'


Johannssen (2. v. l.) im Rathaus Hemmoor

22. 7. 2007. "Mit den Aktivitäten der AG Osteland und der Einführung der Deutschen Fährstraße hat der Tourismus an der Oste eine ganz neue Qualität und Dimension erhalten", beginnt eine Presseerklärung des Landtagsabgeordnete und Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Claus Johannßen, der sich bei einem Besuch in der Samtgemeinde Hemmoor über touristische Fragen informieren ließ. Nachdem der Tourismus an der Oste durch Ehrenamtliche angekurbelt worden sei, müsse die Arbeit jetzt professionalisiert werden, forderten Johannßen und seine Gesprächspartner.

Bericht unter HEMMOOR.


Krimiland

Wunderkerzen
für den Autor


Krimifreunde feiern Wilfried Eggers

21. 7. 2007. Mit Wunderkerzen feierten Krimi-Fans in der Nacht zum Sonnabend auf der Oste den Krimi-Autor Wilfried Eggers. Der Anwalt aus dem Drochterser Ortsteil Buschhörne hatte zuvor an Bord der "Mocambo", in der Hexenbucht, aus seinem Roman "Die Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere" gelesen. Der Krimi spielt im Moor zwischen "Hemmstedt" und "Engelsmoor" - Ortsnamen, hinter denen sich unschwer Stade und Engelschoff vermuten lassen.


Eggers liest in der "Mocambo"-Bar

Gespannt, gebannt und zeitweise mit Tränen in den Augen - vor allem beim Vortrag der spöttisch-ironischen justizkritischen und plattdeutschen Passagen - verfolgten die Krimifreunde die Suche nach dem Mörder der Erika von Borstel, einer jungen Bäuerin, die mit durchgeschnittener Kehle vor der Melkkammer liegt.

"Ein wunderbarer Schnitt", schwärmt Polizeiarzt Dr. Dewald im Roman, "exakt wie im OP. Keine Fransen. Ein Strich. Besser kann man es nicht machen." War der Ehemann, der Bauer August von Borstel, der Täter?

Foto: Bunkhard Ziemens
Osteland-Mitglieder Hebeiss und Brauer

Die von Buchhändlerin Inga Hebeiss (Drochtersen) organisierte Tour, an der unter anderem auch die Osteland-Vorstandsmitglieder Bernd Brauer und Johannes Schmidt, Vize-Bürgermeister der Samtgemeinde Hemmoor, teilnahmen, fand viel Anklang. "Herrlich," schwärmte Pastor Burkhard Ziemens (Oldendorf), Freund der Oste und begeisterter Landschaftsfotograf (Bildseite hier).


Zuhörer auf der ausgebuchten "Mocambo"

Der Krimi, aus dem Eggers las, war auch bei der Kritik gut angekommen. "Autor Wilfried Eggers schreibt in seinem Krimi-Erstling, wovon er etwas versteht," urteilte eine Rezensentin über den Eggers-Erstling: " Wie Advokat Schlüter ist er Rechtsanwalt in einem Dorf. Er kennt die Leute, die in der moorig-einsamen Gegend des Weser-Elbe-Dreiecks leben, schaut ihnen in seinem Buch aufs Maul und ins Herz."


Titelillustration des Eggers-Erstlings

Die Lesung mit Eggers, der zuletzt den Krimi "Ziegelbrand" vorgelegt hat und zur Zeit an seinem dritten Buch arbeitet (wieder für den Grafit-Verlag), war bereits die dritte Krimi-Veranstaltung auf der Mocambo.

Zwei weitere Abende unter dem Motto "Mord an Bord im Abendrot" - mit Elke Loewe und Wolf S. Dietrich - folgen am 25. August und am 14. September. Reservierungen bei Buch & Byte in Drochtersen, Tel. 04143-7434.

Mehr unter www.krimiland.de und im Newsletter "Fleetenkiller".


Hechthausen

Schild-Streich
am Ostedeich


Keine Zufahrt zum Besucher-Parkplatz

20. 7. 2007. Der neue Beobachtungsturm an der ausgedeichten Osteschleife bei Laumühlen wird seit kurzem auch im virtuellen Natur-Navigator (hier) des Landes Niedersachsen beworben - als eine der 20 wichtigsten Naturerlebnis-Attraktionen im Cuxland.

Bereits Ende 2006 hatte die Landesregierung dem Aussichtspunkt aus Steuermitteln ein aufwändig gestaltetes farbiges Info-Blatt gewidmet.


Regierungswerbung für die Osteschleife (Titel)

Absurd allerdings wirkt jetzt die regierungsamtliche Anfahrtsbeschreibung im Internet auf die Besucher: "... von der Bundesstraße B 73 in Hechthausen der L 116 in Richtung Lamstedt folgen und direkt nach der Ortschaft Laumühlen links in Richtung Schöpfwerk der Straße folgen. ... Bitte am Schöpfwerk parken."


"Natur erleben"-Punkte in Niedersachsen

Schön wär's: Der Ostedeichverband hat den Zufahrtweg zum Parkplatz mit einer Schranke versperrt! Ein Schildbürgerstreich, made in Hemmoor...


Fährkrug-Hinweis: Weist den Weg zur Schranke

Ebenso ärgerlich: Durch die Sperrung des Weges hat der Deichverband zugleich die einfachste Zufahrtsmöglichkeit zum Broberger "Fährkrug" - auf die noch immer ein Schild an der L 116 hinweist - total blockiert.


Regierungs-Werbung im Internet

Ebenfalls im Niedersachsen-Navigator präsentiert werden unter anderem der Steingarten in Lamstedt, der Balksee, der Vogel- und der Moorkieker und Dutzende anderer besuchenswerte Punkte in ganz Niedersachsen - hoffentlich ohne beschrankte Zufahrt...


Atomkraft

"Gewackelt
wird nicht"


Annette Faße mit Tage Hansen in Osten

19. 7. 2007. Die SPD hat in der Großen Koalition viele Kompromisse eingehen müssen, um wenigstens einen Teil ihrer Vorstellungen durchzusetzen - aber "in einem Punkt wird nicht gewackelt", versicherte die Bundestagsabgeordnete Annette Faße heute Nachmittag vor der SPD-AG 60 plus in der Ostener Festhalle: "Es bleibt beim Ausstieg aus der Kernkraft", auch wenn Unionspolitiker zu diesem Punkt des Koalitionsvertrages zunehmend auf Distanz gingen.

Durch die jüngsten Pannen und Skandale in Brunsbüttel und Krümmel (siehe weiter unten) sieht sich die Sozialdemokratin in ihrer Ansicht bestätigt, dass die Gefährdungsreaktoren möglichst bald vom Netz genommen werden müssen.

Auch in einem anderen Punkt, so Faße, werde die SPD nicht klein beigeben: Am Thema Mindestlöhne müsse weiter gearbeitet werden, nachdem mit der Öffnung des Entsendegesetzes immerhin ein Einstieg gelungen sei.

AG-60plus-Vorsitzender Tage Hansen kündigte an, dass am 16. August eine Busfahrt nach Lüneburg und Scharnebeck auf dem Programm steht. Auskünfte und Anmeldungen (bis zum 11. 8.) unter Tel. 04771-3204.


Schwebefähren

Make-up für
Eiserne Lady


Gondel der Kanal-Schwebefähre

19. 7. 2007. Seit 94 Jahren fährt die Schwebefähre zwischen Rendsburg und Osterrönfeld jeden Tag zuverlässig von einem Ufer des Nord-Ostsee-Kanals zum anderen. Jetzt liegt sie auf der Osterrönfelder Seite fest: Aufgebockt, in ein Gerüst gehüllt. Die "Eiserne Lady" bekommt eine Verjüngungskur. Sie erhält nicht nur neue Farbe - auch der Antrieb wird komplett auseinander genommen.

Ausführlicher Bericht heute im Holsteinischen Courier.


Wingst

Tropennacht
kostenlos

foto: Zoo Wingst
Erstmals dabei: die Wingster Wölfe

19. 7. 2007. Erstmals seit Eröffnung des Bären- und Wolfsgeheges findet im Wingster Zoo wieder eine Tropennacht statt. Am Freitag, 20. Juli, heißt es zum fünftenmal  "Im Namen des Tigers" herzlich willkommen zu Musik, Zauberei, exotischen Cocktails und Kulinarischem vor der Kulisse des Wingster Waldes inmitten von wilden Tieren.

Auch in diesem Jahr wird der Eintritt wieder kostenlos sein.


Seezeichen

Turm bald
zugänglich


Baljer Leuchtturm von 1904 (l.): Gerettet?

19. 7. 2007. Der vom Kreis Stade schon aufgegebene alte Baljer Leuchtturm von 1904, für dessen Erhaltung seit 2005 eine Fördergesellschaft in Hörne kämpft, scheint gerettet zu sein: Das im Naturschutzgebiet gelegene Seezeichen soll bald zu bestimmten Zeiten Fußgängern zugänglich sein. Damit verbessern sich die Voraussetzungen für eine Restaurierung des im Verfall begriffenen Turms mit Hilfe öffentlicher Gelder.

Erfreut reagiert die Fördergesellschaft auf die Mitteilung des Baljer Bürgermeisters Hermann Bösch, der in der jüngsten Ratssitzung erklärt hat, gemeinsam mit dem Landkreis sei ein erweitertes Wegenutzungsrecht für das EU-Vogelschutzgebiet erarbeitet worden, in dem das Seezeichen steht. In Absprache mit dem Naturschutzamt sollen nun geregelte Zugangszeiten für eine "sanfte" touristische Nutzung vereinbart werden.

Der Förderverein hatte kürzlich mit Spendengeldern eine sturm- und seewasserfeste Tür in den Turm einbauen lassen. Für eine Erhaltung des "kleinen Baljers", der an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel liegt, hat sich auch die AG Osteland eingesetzt.


Atomkraft

Dunkles
Geheimnis


Am anderen Elbufer: der Brunsbüttler Reaktor

18. 7. 2007. Es geht um Versäumnisse in der Leittechnik, bei der Bruchsicherheit und beim Schutz vor terroristischen Angriffen. Monatelang zogen Vattenfall-Anwälte alle Register, um die Veröffentlichung einer Mängelliste des Atomkraftwerks Brunsbüttel zu verhindern. Jetzt ist die PDF-Datei mit 141 Seiten Umfang im Internet veröffentlicht worden, die mit 700 Punkten "noch mehr Mängel als vermutet" enthält, wie SPIEGEL ONLINE über "Vattenfalls dunkles Geheimnis" schreibt.

Nach der Pannenserie in den Vattenfall-Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel ist mittlerweile der deutsche Vorstandschef Klaus Rauscher zurückgetreten. Am Montag hatte das Unternehmen den Chef seiner Kernkraftsparte, Bruno Thomauske, sowie Konzernsprecher Johannes Altmeppen entlassen.

Jodpillen für
Kehdingen


AKW Brokdorf: Gratis-Pillen im 10-km-Radius

Was passiert in Kehdingen, wenn es zu einer schweren Havarie in Brunsbüttel oder Brokdorf kommt? Bereits im November 2005 waren 2200 Schachteln mit Jodpillen an die Apotheken in Freiburg/Elbe und Wischhafen geliefert worden. Die Tabletten sollen nach einem Strahlenunfall in Brokdorf eingenommen werden.

Der Landkreis Stade verteilte damals Informationsblätter und Abholscheine an "empfangsberechtigte Haushalte" im 10-Kilometer-Umkreis um Brokdorf.


So sieht die "Pille für danach" aus

Für die Bevölkerung außerhalb der Zehn-Kilometer-Zone hält der Landkreis Stade 25 000 weitere Päckchen mit der "Pille für danach" (Stader Tageblatt) bereit. Mehr über die Hintergründe der Aktion stand damals in der Hamburger Welt.


Oste

Zukunft auf
dem Wasser

18. 7. 2007. Die Dobrocker SG-Bürgermeisterin Bettina Gallinat setzt sich für die Förderung des Wassertourismus auf der Oste ein. Das sei ein zentrales strategisches Ziel der Samtgemeinde, sagte die Bürgermeisterin bei einem Besuch von Landrat Kai-Uwe Bielefeld im Rathaus in Cadenberge.

Ausführlicher Bericht unter DOBROCK.


Fährstraße

Traumschiff
online


Webcam-Foto der "Norwegean Dream"

18. 7. 2007. Wenn ein Traumschiff den Nord-Ostsee-Kanal passiert, gibt nicht nur an der Rendsburger Schwebefähre - Symbol des Nordabschnitts der Deutschen Fährstraße - etwas zu sehen, sondern auch im Internet.

Dank der neuen Webcam am Kanal konnte Osteland-Vorsitzender und Fährenfreund Gerald Tielebörger gestern die Vorbeifahrt der "Norwegean Dream" am Monitor in seinem Reisebüro Hemmoor verfolgen.

Mehr unter OSTEN.

Umbenennung
ist jetzt perfekt


LIVE: Webcam-Foto der Fähre an der Oste

18. 7. 2007. Die Umbenennung der Schwebefähre Osten in Schwebefähre Osten - Hemmoor ist jetzt perfekt. Nach dem Hochbauausschuß hat jetzt auch der Kreisausschuß in Cuxhaven dem neuen Namen zugestimmt, berichtet heute der SPD-Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (Hechthausen) auf seiner Website.


Metronom

Stammplatz
und Laptop


Ab Dezember im Einsatz: Metronom-Zug

18. 7. 2007. In den neuen Metronom-Zügen, die ab Dezember auf der Cuxhavener Strecke verkehren, soll es kostenlos reservierbare  Stammplätze für Pendler und in der 1. Klasse sogar Laptop-Anschlüsse geben.

Diese und andere Informationen enthält das soeben erschienene "Gemeinde-Journal" der SPD Hechthausen, das hier aufgerufen werden kann.

Weiter heißt es in dem Bürger-Info über die neuen Züge: "In allen Wagen sorgen ein helles und freundliches Design sowie bequeme Sitze für ein angenehmes Reisegefühl. Ein weiterer, auf unserer Strecke bisher nicht gekannter Service steht dann den Fahrgästen zur Verfügung:

> Barrierefreier Einstieg für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder (Service per Tastendruck),
> Speise- und Getränkeautomat im Bistroabteil,
> kostenlose Reservierung für Gruppen (Fahrräder) ab 6 Personen, Rollstuhlfahrer und Stammkunden (Pendler),
> reine Nichtraucherzüge,
> I. Klasse mit Laptopanschluß,
> 24-Stunden-Fundsachenservice online,
> ein Kundenzentrum für Kundenanfragen.

Die Züge werden jeden Tag innen gereinigt, alle drei Tage erfolgt eine Intensiv-Reinigung.

Besonders erfreulich: Ein Sicherheitsdienst bewacht die Züge auf der Strecke und in den Bahnhöfen. Der bisherige Stundentakt wird nach Angaben des Betreibers bleiben - mit zusätzlichen Fahrten in den späten Abendstunden."

Weiter zum SPD-Journal, das von Uwe Dubbert und Bodo Neumann zusammengestellt worden ist und auch Informationen zum neuen Übergangstarif für Pendler aus dem Cuxland enthält, geht es hier.

Lesen Sie bitte in dieser Spalte auch:

Bahn fährt mit AC/DC


Fähren

Ringelnatz
in Gräpel


Schauspieler Gellert auf der Fähre

18. 7. 2007. Aus organisatorischen Gründen findet der Ringelnatz-Abend zugunsten des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung nicht in Brobergen, sondern auf der Fähre in Gräpel statt. Für die Benefiz-Veranstaltung mit den Schauspielern Wolfgang Gellert und Fried Wolff am Sonnabend, 11. August, ab 19.30 Uhr auf der handgezogenen Prahmfähre können noch Karten bestellt werden.

Die Karten für die Veranstaltung einschließlich Buffet kosten 15 Euro. Reservierungen für die Veranstaltungen unter 01520-6649736 (bei Corinna Kolf) oder 04140-365 (bei Antje Rieckmann).


Oste

Student
ist King

Foto: Dietrich Alsdorf
Schützenkönig Marcus Buck (Mitte)

18. 7. 2007. Einer der aktivsten Streiter für die historische Oste-Fähre in Brobergen ist neuer Schützenkönig in seinem Dorf: Marcus Buck, Informatikstudent und Vorstandsmitglied des rührigen Broberger Geschichts- und Fährvereins sowie Webmaster von faehre-brobergen.de, hat sich als der beste Schütze in seinem Heimatdorf hervorgetan.


Brobergen-Website von Marcus Buck - hier

Unter seinem Pseudonym Slomox hat Buck Hunderte von heimatgeschichtlichen Beiträgen für die hoch- und die plattdeutsche Version der Internet-Enzyklopädie Wikipedia verfaßt, unter anderem über Brobergen und Kranenburg, das Gymnasium Warstade, über Schwebefähren und die eine oder andere-Einzelperson.


Nahverkehr

Bahn fährt
mit AC/DC

Archivfoto: FHH
Neues Zweistrom-Fahrzeug (Foto: FHH)
17. 7. 2007. "AC/DC", der Name der Band (siehe Logo oben), leitet sich ab von Alternating Current / Direct Current, also Wechselstrom / Gleichstrom. Auf der Schiene zwischen Hamburg und Stade werden vom Beginn des Winterfahrplans am 9. Dezember an AC/DC-Züge verkehren, die am gestrigen Montag im Alstom-Werk in Salzgitter präsentiert wurden.

Die insgesamt 42 Fahrzeuge mußten für den künftigen umsteigefreien S-Bahn-Verkehr Hamburg - Stade auf Zweistrombetrieb umgerüstet werden. Denn die Hamburger S-Bahn, deren Netz bislang in Neugraben im Süden der Stadt endet, fährt mit 1200 Volt Gleichstrom aus einer seitlichen Stromschiene, die Bahn mit 15000 Volt Wechselstrom aus einer Oberleitung.

135 Meter
ohne Strom

Die umgebauten Triebzüge sind außer mit den bisher üblichen seitlichen Stromabnehmern zusätzlich mit einem Dachstromabnehmer ausgerüstet, so dass sie auf zwei unterschiedlichen Stromnetzen fahren können. In Neugraben, innerhalb eines 135 Meter langen stromlosen Abschnitts, stellen die umgerüsteten S-Bahn-Fahrzeuge selbstständig von DC auf AC um.

Bahnsteige
im Umbau

Niedersachsen und Hamburg investieren neben rund 90 Millionen Euro für neue und umgebaute Fahrzeuge 72 Millionen Euro in den Ausbau der Bahnhöfe zwischen Neugraben und Stade. Der Bahnsteig in Neukloster ist bereits fertig, die Haltestellen in Horneburg, Dollern und Agathenburg werden zur Zeit umgebaut. Im Herbst wird auch das Niveau der Bahnhöfe in Buxtehude und Stade auf 96 Zentimeter über Schienen-Oberkante angehoben und damit S-Bahn-gerecht sein.


Molkerei

Hasenfleet
im NDR-TV


Zunehmend bekannt: die Molkerei Hasenfleet

16. 7. 2007. Unterwegs auf dem längsten ausgeschilderten Radfernweg der Welt - unter diesem Motto erzählt das NDR-Fernsehen Geschichten aus dem Land zwischen Ems und Elbe. Bei der Bereisung des Nordseeküstenradwegs, der auch durch Kehdingen und durchs Osteland führt, hat das TV-Team jetzt auch die Molkerei Hasenfleet bei Oberndorf besucht.

Der Betrieb war kürzlich überregional ins Gespräch gekommen, weil er in zwei neue Routen der Niedersächsischen Milchstraße einbezogen werden soll (mehr auf dieser SONDERSEITE).


Krautsander Sangesbrüder mit Kötz-Illustration

Porträtiert wurde ferner der Zeichner, Schriftsteller und Bildhauer Jonas Kötz, bekannt geworden durch sein kürzlich erschienenes Bilderbuch "Der Krautsander Gesangverein" - siehe auch www.kehdingen.org.

Die Sendung, die erstmals am Sonntag ausgestrahlt wurde, wird diesen Dienstag, 17. Juli, um 6 Uhr wiederholt.

Informationen zu den einzelnen Beiträgen stehen hier.


Hemmoor

Massentaufe
im Badesee


Taufzeremonie im Heidestrandbad

16. 7. 2007.  In einem Gottesdienst unter freiem Himmel haben Pastoren der hannoverschen Landeskirche am Sonntag in Hemmoor 39 Kinder und zwei Erwachsene getauft. Etwa 400 Paten, Familienangehörige und Gemeindemitglieder kamen zu der Massentaufe am Strandbad, die nach Angaben der Initiatoren "die bundesweit erste am Ufer eines Badesees" ist.

Mehr unter HEMMOOR.


Kultur

"So etwas
nie erlebt"


Senator Nagel, Bürgermeisterin Gallinat (r.)

16. 7. 2007. "So eine Eröffnung haben wir in Neuhaus noch nie erlebt," freute sich am Sonntag Bürgermeister Georg Martens (CDU) über die starke Beteiligung von Kunstfreunden und Prominenz - darunter der Bremer Wirtschaftssenator Ralf Nagel (SPD) - an der Vernissage zur 5. AG-Osteland-Kunstausstellung im Neuhauser Hafenschuppen, die unter der Schirmherrschaft von Landrat Kai-Uwe Bielefeld steht.


Osteland-Vize Bölsche bei der Eröffnungsrede

"Neuhaus ist auf dem Wege, nicht nur Wassersport-Drehscheibe Nummer eins, sondern auch zum Kulturplatz Nummer eins an der Unteren Oste zu werden," sagte Jochen Bölsche (Osten) von der veranstaltenden AG Osteland e. V.  in seiner Rede zur Eröffnung der Doppelausstellung "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung" (in der Kleinen Galerie von Evelyn Helenius-Scharten) und "Karl-Otto Matthaei und der Fleckenmaler Till Warwas" (im historischen Kornspeicher).

"Neuhaus ist ein
Ort des Glücks"


Neuhaus-Bild von Fleckenmaler Till Warwas

Während bei der Eröffnungsveranstaltung drei Schwalben durch den Hafenspeicher schwirrten, würdigte Kurator und Osteland-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude), der Vorsitzende der mitveranstaltenden Karl-Otto Matthaei-Gesellschaft, Neuhaus als einen "Ort des Glücks", dessen Flair schon immer Künstler fasziniert habe.

Bürgermeister Martens hob in seinem Grußwort hervor, dank der AG Osteland - deren Kunstausstellungen allein voriges Jahr 8000 Besucher angezogen haben - hätten Kunst und kulturelles Leben an der Oste "einen hervorragenden Stellenwert erlangt". Hier zeige sich, welche "ungeheure, unbezahlbare Kraft dem Ehrenamt innewohnt".


NDR-Mann Jan Graf singt op Platt

Begeisterten Beifall spendete das Publikum - darunter auch Bettina Gallinat, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Am Dobrock, und ihre rechte Hand Lothar Kelch - den plattdeutschen Liedern von Jan Graf (Kiel), dem populären Autor und Sprecher der NDR-Reihe Hör mal beten to.

Weitere Informationen und viele Fotos stehen unter DOBROCK und auf einer SONDERSEITE


Tourismus

Die Invasion
der Womos


Wohnmobil-Ansturm am Sonntag in Neuhaus

16. 7. 2007. Die Investition in Wohnmobil-Plätze in Kehdingen und im Osteland hat sich gelohnt. Wie in Neuhaus, wo am Sonntag zehn Wohnmobile ("Womos") am Alten Hafen standen, erlebten auch anderswo die Plätze einen zum Teil nie gekannten Ansturm.


Womos Sonntag in Rendsburg (Foto: Webcam)

Das gilt auch für den schleswig-holsteinischen Abschnitt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, die seit Jahren von der AG Osteland auch als "Straße der Wohnmobile" beworben wird.


Deutsche Fährstraße - Straße der Wohnmobile

Ein entsprechendes Zielgruppen-Faltblatt (bisherige Version hier) soll aktualisiert und neu aufgelegt werden.


Großenwörden

Wingster ist
Angelkönig

16. 7. 2007. Nach tagelangen Regenfällen zeigte sich die Oste am Wochenende beim traditionellen Königsangeln des SFV "Oste" in Großenwörden von ihrer besten Seite. Neuen Angelkönig wurde Martin Hurtz (Foto) aus der Wingst. Ausführlicher Bericht unter GROSSENWÖRDEN.


Hüll

Landschaft
als Kunst

15. 7. 2007. Eine Ausstellung mit dem Titel „Landschaften à la carte" wurde im KunstRaum, Bauernreihe 1, in Hüll eröffnet. Der Künstler Dirk Behrens aus Helmste-Issendorf hat Urlaubs- und Ansichtspostkarten malerisch umgesetzt. Die Ausstellung läuft bis zum 19. August und kann mittwochs bis samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags 11 bis 18 Uhr besichtigt werden. Mehr...


Krimiland

Gänsehaut-
Kalender


Neuer "Fleetenkiller" - herunterladen

15. 7. 2007. Nach 18 erfolgreichen Veranstaltungen seit dem Start des AG-Osteland-Projekts "Krimiland Kehdingen-Oste" (Website) folgen nun bis zum November zehn weitere Krimi-Lesungen an Elbe und Oste. Alle Termine sind in der Ausgabe 3 des Newsletters "Fleetenkiller" enthalten, der soeben erschienen ist und hier heruntergeladen werden kann.

Labskaus
mit Loewe


Selbst in Japan bekannt: Loewes "Sturmflut"

15. 7. 2007. Ein großer Erfolg war kürzlich der 1. Krimi-Erlebnistag zum Thema Ziegeleien. Von Sturmfluten, Schleusen und Bauernschifffahrt handelt in Kürze der 2. Krimi-Erlebnistag am Sonntag, 22. Juli, in Wischhafen, den Osteland-Mitglied Sylvia Wolter für die Tourist-Info Kehdingen organisiert. "Kehdingen - das Land des Wassers" lernen Gäste ab 10 Uhr bei einer Führung zur Ziegeleischleuse in Neuland kennen. Nach einem Labskaus-Imbiss geht es an Bord des "Tidenkieker" auf die Elbe hinaus. Anschließend wird das Museumsschiff "Iris-Jörg" besichtigt, wo die Autorin Elke Loewe  aus ihrem Buch "Sturmflut" liest. Kosten: 25 Euro. Infos und Anmeldung bis zum 16. Juli bei der Tourist-Info Kehdingen, Wischhafen, Tel. 0 47 70 - 831129. Mehr unter www.krimiland.de.


Freiburg

Flohmarkt im
Kornspeicher


Der historische Freiburger Speicher

14. 7. 2007. An diesem Sonntag, 15. Juli, veranstalten der Freiburger Speicher- und der Büchereiverein von 11 bis 18 Uhr im und am historischen Kornspeicher einen Bücher- und Flohmarkt mit Literatur, Trödel, Kitsch und Kunst zugelassen. Neuwaren sind nicht erwünscht. Überschüsse kommen der weiteren Sanierung des Speichers und dem Förderverein der Freiburger Gemeindebücherei zugute.


Brauchtum

Wochenende
der Schützen

FOTO: RENATE WENDT
Die Schüttdammer Majestäten (vergrößern)

14. 7. 2007. Der Schützenverein Schüttdamm-Isensee e.V. zählt mit mehr als 850 Mitgliedern zu den größten in Niedersachsen. Entsprechend beliebt ist das Schützenfest, das in dem Ostener Ortsteil an diesem Wochenende zum 106. Mal begangen wird.


Vize-Bürgermeister Gerd Wichers spricht

Wie in Schüttdamm-Isensee voriges Jahr gefeiert wurde, ist auf dieser SONDERSEITE zu sehen.

Weitere Schützenfeste werden an diesem Wochenende unter anderem in Drochtersen, Brobergen und Ahrensfluchtermoor gefeiert.


Partrnergemeinde

48 Millionen
für O'feld

13. 7. 2007. Die Windkraft-Firma Repower und die öffentliche Hand wollen in der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld (Volksmund: "O'feld") in den nächsten Jahren 48 Millionen Euro investieren - unter anderem für einen neuen Hafen in der Nähe der Schwebefähre am Nord-Ostsee-Kanal. Mehr unter OSTEN.


Ilek/Leader

Ironische
Breitseite


Ilek-Minister Ehlen (an der Europakutsche)

13. 7. 2007. Die öffentliche Kritik an der fragwürdigen Amtsführung der Planungsbürokratie des volkstümlichen niedersächsischen Agrarministers Heiner Ehlen (CDU) reißt nicht ab.

Nach der Ilek-Region Kehdingen-Oste gerät jetzt der Ilek-Bereich Hadler Region ins Visier.

In der Niederelbe-Zeitung (Freitagsausgabe) schießt Redaktionsleiter Egbert Schröder nach einem, wie er formuliert, "so genannten Pressegespräch" mit Ehlens Regierungsdirektor Siegfried Dierken eine ironische Breitseite gegen das Bremerhavener Amt für Landentwicklung und gegen die "natürlich und leider kommerziellen Planungsbüros" ab.

"Dass es um 'Leader' und um die Förderung aus EU-Töpfen, aber dann doch nicht schon um irgendwelche konkreten Projekte (...aber vielleicht später???) geht, dass man ein 'Wir'-Gefühl entwickelt und auf andere ILEK-Regionen zugehen will oder muss – das konnte man sich mit etwas gutem Willen zusammenreimen, aber bringt einen dann doch nicht recht weiter", beschreibt Schröder seine offensichtliche Ratlosigkeit nach der Informationsveranstaltung in Ihlienworth.


Weiter in der Kritik: Ehlens Planer Dierken

Dass weitestgehende Bürgerbeteiligung zwar von der EU zwingend verlangt wird, aber von der Bürokratie in Niedersachsen nur vorgespiegelt und das Engagement von Aktivbürgern von den Bürokraten in Wahrheit nur als Spielmaterial oder Störfaktor betrachtet wird - diese Erfahrung haben, wie auf dieser Website ausführlich berichtet, bereits viele der ursprünglich weit über hundert, jetzt gerade noch gut fünfzig Teilnehmer am Ilek/Leader-Prozess in der Nachbarregion Kehdingen - Oste gemacht.

Wie steht es nun laut Schröder in der Region Hadeln mit der von der EU verlangten Offenheit und Öffentlichkeit des Prozesses?

Der Otterndorfer Journalist schreibt voller Sarkasmus: "Aber natürlich muss man in diesem gesamten Prozess auf jeden Fall Öffentlichkeit herstellen, um die Bürger mitzunehmen auf die Reise. Das ist ja auch ganz klar – nun tagt man zwar deshalb passenderweise erst einmal Ende Juli noch einmal hinter verschlossenen Türen, aber im August (zur Ferienzeit) öffnet sich die Lokale Arbeitsgruppe dann doch, um der Bevölkerung zu zeigen, wie weit man ist."

Bereits Ende September muss das Leader-Konzept unter Dach und Fach sein.


Werbung für Ilek/Leader-Region Hadeln

Wenn, so Schröder weiter, "der einfache Bürger, um den es ja auch in diesem ganzen Prozess irgendwie gehen könnte (oder doch nicht?)", mehr wissen wolle und ins Internet gehe, stoße er auf "das Problem: Die passende Homepage für Leader in Hadeln existiert noch gar nicht. Zeitpunkt der Einführung: unbekannt."

Ersatzweise versucht Schröder, sich auf der schon vorhandenen Internetseite "www.ilek-hadler-region" zu informieren, "denn auf ILEK fußt ja bekanntlich 'Leader'" - auch das "eine trügerische Hoffnung":

"Irgendwo taucht zwar ein Download zu 'Leader' auf (datiert vom 20. März 2007 zur Auftaktveranstaltung in Hannover), die letzten Pressemitteilungen sind aber nun auch schon fast drei Monate alt und beziehen sich auf die gelungene ILEK-Projektmesse in Lamstedt. Doch Moment! Unter 'Aktuelle Termine' steht ja immerhin etwas – wenn auch nur ein kleiner schwarzer und überflüssiger Punkt..."

Immerhin: Für das Nachbar-Ilek Kehdinger Region hatte es zunächst überhaupt keine Website gegeben - bis ein Ehrenamtlicher sich erbarmte und dem Ilek eine selbstgebastelte Homepage spendierte (die inzwischen von der Administration - mit Ärmelschoner - weitergeführt wird).


Ilek-Website vom 13.7. über eine Wahl am 2.7.

Wer sich heute auf www.lek-kehdingen-oste.de darüber informieren will, welche zivilen Akteure bereits am 2. Juli in Freiburg/Elbe in die wichtige Lokale Aktionsgruppe (LAG) gewählt worden sind, findet am heutigen 13. 7. - elf Tage später (!!!) - unter "Leader/Lokale Aktionsgruppe" noch immer den verschnarchten Hinweis: "Die Mitgliederliste wird am 09.07.2007 nachgereicht."

Vielleicht ersparen sich die Administration und die ja nicht gerade unterbezahlten "leider kommerziellen Planungsbüros" (NEZ), denen pro Region immerhin 400 000 der insgesamt erwarteten zwei Millionen Euro winken, ja die Mühe, die versprochene Liste zeitnah ins Internet zu stellen, weil die Namen der am 2. Juli Gewählten auf unserer (ehrenamtlich betriebenen) Website bereits in der Nacht zum 3. Juni zu lesen waren...

Leere Versprechungen - ist Leader mehr? Wie hatte doch NEZ-Chef Schröder seinen Kommerntar eingeleitet: "Mit großem Brimborium schießen und schossen die ILEK-Regionen in Niedersachsen aus dem Boden" - doch "das Geld und die Energie hätte man auch anders verwenden können".

Lesen Sie bitte auch in dieser Spalte:
Wer verteilt die Millionen?

Unsere gesammelten früheren Beiträge zum Thema Ilek/Leader seit Anfang Juni stehen hier.


Tourismus

Reitwege für
das Osteland


Wundervolles Wanderreitland an Elbe und Oste

12. 7. 2007. Der Weg zieht sich sanft am Hang entlang und führt dann hinunter ins Dorf. Weite, klare Blicke, sanfte, duftende Luft und herrliche Ruhe begleiten die Reisenden. Das Osteland liegt Reitern und Kutschfahrern auf eigenen Wegen zu Füssen.

Dass dieses keine Vision bleibt, dafür engagieren sich mehrere Reiter und Fahrer aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme, darunter etliche Frauen und Männer aus der AG Osteland.

Ziel ist ein ausgewiesenes Reit- und Fahrwegenetz, das Hamburg mit Hamburg (Neuwerk) und das Osteland mit der Lüneburger Heide verbindet. Neue Ideen sollen zusätzliche Touristen in den Nordwesten Niedersachsens locken. Die Verbindung von Fernwegen und regionalen Rundkursen wird die Region auch für Einheimische deutlich attraktiver machen.

Mehr unter KEHDINGEN.


Osten - Hemmoor

Schwebefähre
umbenannt


So heißt des Kreis-Bauwerk jetzt auch amtlich

12. 7. 2007.  Nach vierjähriger Diskussion ist die Schwebefähre jetzt offiziell umbenannt worden. Der Hochbau-Ausschuß des Kreistages Cuxhaven hat am gestrigen Mittwoch einstimmig beschlossen, dass das kreiseigene Baudenkmal künftig "Schwebefähre Osten - Hemmoor" heißt. Die Umbenennung war erstmals im Herbst 2003 in einem Leserbrief an die NEZ gefordert und ausführlich begründet worden - siehe "Warum Hemmoor eine Schwebefähre braucht".

Einem entsprechender Antrag stimmte die Mitgliederversammlung der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Anfang 2006 zu (Bericht hier). Nachdem es der Vereinsvorstand unterlassen hatte, den Beschluß umzusetzen, wurde er am Frühjahr dieses Jahres von der Mitgliederversammlung gegen die Stimmen einiger Vorstandsmitglieder erneut bekräftigt (Bericht hier). Im Juni schloß sich - nach anfänglicher Abwehr - die Samtgemeinde Hemmoor der Forderung an.


Fähre "Basbeck - Osten" auf alter Postkarte

Zur Begründung der Umbenennung heißt es jetzt im Beschluß des Kreistagsausschusses: "Die Samtgemeinde Hemmoor möchte mit ihrer Anregung die Schwebefähre künftig stärker als Wahrzeichen und Werbeträger für Öffentlichkeitsarbeit und Werbung der Region Osteland nutzen."

Wie sehr die Schwebefähre der Samtgemeinde Hemmoor schon jetzt zugute kommt, geht aus einem Dokument des Landkreises über die Gründe des Tourismus-Booms an der Oste hervor, in dem es heißt: "In der SG Hemmoor trägt das Konzept rund um die Deutsche Fährstrasse weiterhin Früchte. Mit der Schwebefähre in Osten ... besitzt das Gebiet eine außerordentlich gute Möglichkeit, sich weltweit zu präsentieren und somit zusätzliche Besucher für das Gebiet zu interessieren. Vertreter der AG Osteland weilten im letzten Jahr auf Einladung der japanischen Regierung in Tokio. Das Ostener Technikdenkmal landete nach einem bundesweiten Aufruf des ZDF zur Wahl des beliebtesten Denkmals in Deutschland auf dem dritten Platz. Der erneute Zuwachs der Übernachtungszahlen dürfte durch den enormen Bekanntheitsgrad, den die Region in den letzten Jahren erfahren hat, zu erklären sein" (Wortlaut hier).


Freigelegtes Pflasterstück am Basbecker Kai

Lesen Sie dazu bitte auch unter HEMMOOR: Historische Basbecker Schiffstelle freigelegt


Mittelalter

Fluss feiert
seinen Roland


Roland mit Brobergen-Wappen (Fotomontage)

14. 7. 2007. Am Donnerstag beriet der neue Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgeburg in seiner Mitgliederversammlung im "Fährkrug Holländer Höfe" an der Fähre Brobergen über sein nächstes großes Projekt: Am 16. September soll in Brobergen ein großes Mittelalterfest mit Met, Musik und vielen Aktivitäten und Attraktionen gefeiert werden.


Darsteller 2005 in Brobergen (Foto: Jungclaus)

Anlaß des "Rolandfests" ist die Aufstellung einer Nachbildung der historisch belegten hölzernen Rolandfigur, die im 16. Jahrhundert an der Burg Brobergen auf die Markt- und Gerichtsrechte des dort ansässigen Adelsgeschlechts hingewiesen hat (Details). Der von der Roland-Rechtsschutzversicherung gesponsorte Figur wird, so Vorsitzende Corinna Kolf (Foto), zur Zeit von dem Neulander Bildhauer Nick Blume gefertigt.


Junge Mittelalter-Fans in Hörne (Foto: Archiv)

Am ersten Rolandfest an der Oste wollen unter anderem auch Schulen, Kindergärten, Feuerwehren, Schützen und Landwirte mitwirken. Weitere Mitstreiter sind willkommen.

Mehr über den Broberger Fährverein auf dessen Website und in unserem ARCHIV.

"Mittelalter ist
wieder modern"

10. 7. 2007. Unter der Überschrift "Renaissance des Mittelalters - Angriff der Freizeitritter" schreibt die Süddeutsche Zeitung heute: "Armbrust, Rüstungen und Minnesang sind plötzlich wieder modern. Statt zum Wellness-Wochenende trifft man sich zu Lanzen-Kämpfen.... Ritterfilme, Rittercomputerspiele und Ritterfestivals sind populärer denn je." Kompletter Wortlaut hier.

Bericht über die jüngste Osteland-Exkursion zum Thema Burgen hier.


Konzert

Samstag
mit Weltstar


Musical-Star Anna Maria Kaufmann

12. 7. 2007. Nach erfolgreichen Open-Air-Konzerten mit Gunther Emmerlich und Truckstop präsentiert der Förderverein Ziegelei Pape in Bevern anlässlich seines zehnjährigen Bestehens nun die Sängerin Anna Maria Kaufmann. Auf dem einmaligen Gelände der historischen Ziegelei wird die Ausnahmekünstlerin an diesem Sonnabend, 14. Juli, zu einem Konzert der Weltklasse erwartet.

Vorsitzender des Fördervereins ist der Beverner Bürgermeister Uwe Hildebrandt (Foto), der 2006 für seine Verdienste um die Kulturförderung und die touristische Nutzung der Ziegelei Pape von der AG Osteland mit dem Kulturpreis "Der Goldene Hecht" ausgezeichnet worden ist. Mehr...


Cuxhaven

Denkmal
zerstört

13. 7. 2007. In Cuxhaven fällt ein weiteres Baudenkmal dem Profitdenken zum Opfer. Über den Skandal berichten jetzt die Cuxhavener Nachrichten, Wortlaut des Berichts hier.


Fernsehen

Oste wieder
auf NDR-TV


Osteland-Kulturpreisträger Jürgen Deppe

12. 7. 2007. Der 2006 mit dem Kulturpreis "Der goldene Hecht" der AG Osteland ausgezeichnete TV-Film "Die Oste" von Jürgen Deppe wurde am Donnerstag, 12. Juli, ab 14.30 Uhr auf N3 wiederholt.


Kehdingen-Oste

Wer verteilt
die Millionen?


Planungsregion Kehdingen - Oste

11. 7. 2007. Die wichtige Lokale Aktionsgruppe (LAG) im Zuge des Leader-Wettbewerbs Kehdingen-Oste, die im Erfolgsfall in den Jahren 2007 bis 2013 über die Vergabe von 2 Millionen Euro (abzüglich bis zu 400 000 Euro für die beratenden Planungsbüros) zu entscheiden hat, soll künftig grundsätzlich öffentlich tagen, das Abstimmungsverhalten der Mitglieder bei der Entscheidung über Einzelprojekte aber geheim bleiben.

Das ist der Tenor einer Diskussion in der LAG, die am Dienstagabend in Oldendorf über ihre künftige Geschäftsordnung beraten hat. Mit einer solchen Regelung glauben die Verantwortlichen, den strikten Transparenzforderungen der EU bereits Rechnung tragen zu können.

Weiterer Diskussionspunkt: Die Verwaltungschefs der Mitgliedsgemeinden streben - mit Hilfe der Mehrheit der von ihnen selber ausgewählten "zivilen Akteure" - eine Klausel an, nach der Beschlüsse in der LAG künftig nur mit Dreiviertelmehrheit gefaßt werden dürfen.


Regierungs-Website zum Thema Leader

Auf Grund eines solchen in der politischen Praxis sehr seltenen, extrem hohen Quorums würde bereits ein Teil der Administratoren über eine deutliche Sperrminorität verfügen, die sogar Vorschläge abblocken könnte, hinter denen sämtliche "zivilen Akteure" geschlossen stehen.

Zumindest in derartigen Fällen würde mit einem 75-%-Quorum gegen den Geist der EU-Vorschriften (Kurzfassung hier) verstoßen, nach denen die zivilen Akteure "auf Entscheidungsebene mindestens 50 %" der Sitze in der LAG stellen müssen, wie auch die niedersächsische Landesregierung im Internet betont.

Immerhin: Beschlüsse der LAG sollen künftig zeitnah auf der Kehdinger Ilek/Leader-Website veröffentlicht werden, wünschten sich die Mitglieder der LAG Kehdingen-Oste (Namensverzeichnis hier).

Frühere Berichte unserer Website zum Thema Ilek/Leader Kehdingen-Oste stehen hier im Archiv.


Tourismus

Milchstraßen
für die Oste


Milchstraßen-Initiativkreis in Geversdorf

10. 7. 2007. Durch die Ostemarsch, rund um die Molkerei Hasenfleet, werden neue touristische Milchstraßen führen. Eine entsprechende Anregung eines Initiativkreises von Bürgermeistern, Touristikern und Mitgliedern der AG Osteland ist jetzt von den Tourismusverbänden der Oste-Anrainerkreise aufgegriffen worden.

Das geht aus einer Pressemitteilung über ein Treffen der Touristiker der Landkreise Stade, Rotenburg (Wümme) und Cuxhaven in der Geschäftsstelle des Tourismusverbandes Landkreis Stade/Elbe in Grünendeich hervor. Dabei wurde die weitere Vorgehensweise bei der Ausweitung der Niedersächsischen Milchstraße abgestimmt.

Nicole Brüchmann, Andrea Grimm (beide Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe), Udo Fischer (Touristikverband Landkreis Rotenburg) und Sabine Gütlein (Cuxland Tourismus) einigten sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise und einen Zeitplan. In allen drei Landkreisen sollen die Gäste spätestens im Jahr 2009 Fahrrad-Erlebnis-Routen zum Thema Milch radeln können. In Melkhüs und anderen Milch-Raststätten sollen dann leckere und gesunde Pausenstopps eingelegt werden.


Touristikerinnen Grimm, Brüchmann, Gütlein

In der Presseerklärung heißt es: "Einheitliche Hinweisschilder sollen die Fahrradrouten kenntlich machen. Eine gemeinsame Broschüre wird das gesamte Angebot darstellen. Im Cuxland sind bisher zehn Melkhüs eröffnet, die jedoch noch nicht durch eine themenbezogenen Fahrradroute verbunden sind. Die erste Route wird zurzeit in Osten, Oberndorf und Geversdorf entwickelt. Eine zweite Route ist für den Bereich Wingst geplant. Weitere Routen sollen bis 2008 folgen.

Auf vier verschiedenen Routen entlang der Niedersächsischen Milchstraße können Radfahrer im Landkreis Stade bereits alles rund um die Milch erfahren. Hier werden Melkhüs das beliebte Angebot künftig noch attraktiver machen.

Seit Beginn dieses Jahres wird im Landkreis Rotenburg mit großer Energie an der Planung zur Errichtung der Melkhüs sowie einer Fahrradroute mit weiteren Landerlebnissen gearbeitet. Es liegen 18 Interessensbekundungen von landwirtschaftlichen Betrieben zum Betreiben vor. Zum Saisonstart 2008 wird mit der Eröffnung gerechnet."

Um das Konzept für die Ostemarsch vorzustellen, will Molkereichef Horst von Thaden zum Sonnabend, 8. September, 15 Uhr, alle Ratsmitglieder der beteiligten Gemeinden, aber auch Landwirte und Touristiker in die Molkerei Hasenfleet einladen, wo sie selber den Titel "Milchmagister h. c." erwerben können. Der Promoter der Milchstraße, der Düdenbüttler Bürgermeister Heinz Mügge, wird dabei das von ihm entwickelte Erfolgskonzept vorstellen.

Mehr über die Fortentwicklung der Milchstraße in der Ostemarsch auf dieser SONDERSEITE.


Melkhüs im Cuxland - anklicken

Mehr über die schon existierenden Melkhüs im Cuxland hier.


Geschichte

Reise zu den
alten Rittern


Wurfschleuder-Nachbau in Beckdorf

8. 7. 2007. An der Oste standen einst streckenweise so viele Burgen wie am Rhein. An die vergessenen Befestigungsanlagen erinnerte die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. am Sonntag während einer achtstündigen Exkursion durch die Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme, die unter dem Motto "Oste - Fluß der Burgen" stand.


Exkursionsteilnehmer am Königshof Sittensen

Mit von der Partie waren exzellente Fachleute wie die Archäologen Dr. Stefan Hesse (Rotenburg) und Dietrich Alsdorf (Stade) und der Touristiker Hubertus Freiherr von Marschalck zu Bachtenbrock (Hechthausen), ein Nachfahre einstiger Burgherren von der Oste.


Freiherr von Marschalck informiert in Brobergen

Die 35 Teilnehmer gingen in Bremervörde, Sittensen, Weetzen, Brobergen und bei einem Abstecher nach Beckdorf unter anderem der Frage nach, ob die bewegte Geschichte des Ostelandes mit ihren Raubrittern und Burgverliesen, Kriegsmaschinen und Erbfehden auch zur Förderung des Tourismus genutzt werden kann.


Dannseeburg des Raubritters "Isern Hinnerk"

Ausführlicher Bericht und viele Fotos auf dieser SONDERSEITE.

Störtebecker-Schatz
in Osten-Altendorf?


Jetzt erschienen: Neue AG-Osteland-Schrift

9. 7. 2007. Am Sonntag veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. eine - seit langem ausgebuchte - ganztägige  Exkursion zum Thema "Oste - Fluß der Burgen" (Bericht folgt auf dieser Website). Dazu ist soeben das 14. Heft in der Schriftenreihe "Osteland-Texte" erschienen, für das Tourenleiter Jochen Bölsche Wissenswertes über die einstigen Burgen im Osteland zusammengestellt hat - von der "Schlickburg" an der Ostemündung bei Belum bis zur "Motte" bei Ober Ochtenhausen.

Behandelt werden unter anderem auch die Burg Vörde, wo der legendäre Raubritter "Isern Hinnerk" einst im Verlies schmachtete, und die Burg Ostenhagen in Osten-Altendorf, wo der Sage nach Störtebeckers Schatz liegt, ferner der Burgwall am Königshof in Sittensen, wo Karl der Große die Oste überquert haben soll, und die einander benachbarten Burgen in Brobergen und Kranenburg, deren Adelsgeschlechter sich mal durch Heiraten verbändelten und mal Kleinkriege gegeneinander führten.

Der Osteland-Text "Oste - Fluß der Burgen" ist im Ostener Oste-Huus erhältlich. Er kann aber auch aus dem Netz heruntergeladen und ausgedruckt werden, wahlweise als Word-Datei oder als PDF-Datei.


Niedersachsentag

Stadt stark
vertreten


Niedersachsentag in Cuxhaven

9. 7. 2007. Beim Niedersachsentag in Cuxhaven war Hemmoor stark vertreten. Der Heimatverein entstandte sowohl seine Volkstanzgruppe als auch seinen Shantychor.


Schmidt-Auftritt in der NEZ

In der Lokalpresse, die auf mehreren Sonderseiten über das Großereignis berichtet, wird besonders der Auftritt des Landesvorsitzenden des Kinderschutzbundes, Johannes Schmidt (Hemmoor), herausgestellt, der zum 50-jährigen Bestehen des Verbandes gemeinsam mit Ministerpräsident Christian Wulff eine Geburtstagstorte anschnitt.

Auch auf dem Tag der Niedersachsen setzten sie die Kinderschützer für eine Aufnahme der Kinderrechte in die niedersächsische Verfadssung ein.

Mehr unter HEMMOOR.


07. 07. 07

Brautpaar
bestohlen


Eheleute Thorhorst: Schlimme Hochzeitsnacht

8. 7. 2007. Für ein Ostener Brautpaar war der 07. 07. 07 nicht nur ein Glückstag. Wie die frisch vermählten Lea und Robert Thorhorst uns Sonntagfrüh mitteilten, ist in der Hochzeitsnacht bei ihnen eingebrochen und ein Teil der Geldgeschenke entwendet worden, "wobei wir von den meisten Umschlägen nicht wussten, von wem sie waren, da wir sie heute erst öffnen wollten".

Die aufgelöste Braut mailte um 6.45 Uhr weiter: "Es tut uns leid, wenn wir uns bei einigen nicht persönlich bedanken können. Die Kripo ist nun aus dem Haus, und ich werde vielleicht mal für ein paar Minütchen die Augen schließen können. Den Hochzeitstag werden Robert und ich niemals vergessen. Schon traurig."


Paddelspalier vor der Ostener Kirche

Am Sonnabend hatten Vorsitzender Hans König und ein Dutzend Skipperinnen und Skipper vom Wassersportclub Oste (Website) das frisch vermählte Paar mit einem Stechpaddel-Spalier vor der St.-Petri-Kirche begrüßt.

Mehr Fotos unter OSTEN.

Gut behütet
ins Eheglück


In strömendem Regen zur Mocambo-Trauung

Zünftig maritim verlief auch die standesamtliche Trauung des Hemmoorers Frank Sander und der Managerin des Bremervörder Oste-Hotels und Osteland-Mitgründerin Sylke König am Samstagvormittag.

Erst ging es mit der ältesten Schwebefähre Deutschlands von Basbeck nach Osten, dann auf die "Mocambo", das älteste Fahrgastschiff Deutschlands, in den Hafen der Ehe. Schade nur, dass es beim Besteigen des Schiffes um 10 Uhr gerade in Strömen regnete. Doch schon während der Bordtrauung strahlte wieder die Sonne.

Mehr Fotos unter HEMMOOR.


Krimiland

Der Fluß des
Verbrechens


Krimi-Abend auf der Fähre Brobergen

7. 7. 2007. Die Oste entwickelt sich mehr und mehr zum Fluß des (fiktiven) Verbrechens. Nach ausgebuchten Lesungen auf der "Mocambo" zog es Freundinnen und Freunde des Kriminalromans am Sonnabend auf die Gräpeler Prahmfähre.


Anke Cibach liebt schwarzen Humor

Anke Cibach ("La Paloma für den Mörder") las dort Krimigeschichten "von Schrumpfköpfen, Moorleichen, Weinleichen und Verbrechen, die das Leben diktiert", so der Titel der Veranstaltung. Nach einem Krimi-Buffet, das Wirtin Karin Plate angerichtet hatte, wurde die Lesung - es war inzwischen kühler geworden - im Gasthaus "Zum Osteblick" fortgesetzt.

Die Veranstaltung fand zugunsten des rührigen Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung statt. Die Autorin verzichtete auf ein Honorar, um die Arbeit des erst im März gegründeten Vereins zu unterstützen, wie die Vorsitzende Corinna Kolf mitteilte.

Mehr unter OLDENDORF.


Geschäftswelt

Oste-Huus
eröffnet


Unternehmer-Familie Kolf / Stier

6. 7. 2007. Mit rund hundert Gästen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Vereinsleben haben Corinna und Stefan Kolf am Freitag ein "Oste-Huus" - Delikatessen, Bücher, Kunst und Kunstgewerbe - in Osten eröffnet. Schwester Sabine Stier (r.) betreibt weiterhin das "Oste-Huus" in Gräpel.

Ein großer Bericht über die Eröffnung steht unter OSTEN.


Schwebefähren

Webcam
am Kanal


Livebild der NOK-Schwebefähre - aktualisieren

5. 7. 2007. Nachdem die Schwebefähre Osten - Hemmoor bereits seit vorigem Jahr über eine Webcam verfügt, gibt es neuerdings im Internet auch Live-Bilder von der zweiten deutschen Schwebefähre am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) zwischen Rendsburg und der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld.

Wie der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren mitteilt, hat die Rendsburger Canal-Cup Projekt GmbH hat die Eisenbahnhochbrücke mit der Schwebefähre, Rendsburgs Wahrzeichen und gleichzeitig Ziellinie des längsten und härtesten Ruderrennens der Welt, jetzt online in Szene gesetzt.

Ausführlicher Bericht unter OSTEN.


Kunst

Ansturm auf
Oste-Schau


Rund 1500 Besucher am ersten Tag

5. 7. 2007. Rund 1500 Besucher waren allein am vorigen Sonntag in das BremervörderBachmann-Museum gekommen, wo - parallel zum Kunsthandwerkermarkt - die neue  Bilderschau der AG Osteland mit dem Titel "Aus Moor und Heide - Künstler an Oste und Wümme" erstmals zu sehen war. Zusammengestellt worden ist die Ausstellung von Osteland-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude). Drei Oste-Kunstausstellungen der AG Osteland im vorigen Jahr hatten insgesamt rund 8000 Besucherangezogen.


Kurator Stock führt in die Ausstellung ein

Die offizielle Eröffnung der neuesten Ausstellung wurde am Mittwochabend mit einem Festakt im Bremervörder Kreishaus in Gegenwart von über 100 Vertretern von Politik und Kultur nachgeholt.


Acht Räume mit Oste- und Wümme-Bildern

Aus diesem Anlaß sprach neben Kurator Stock und dem Rotenburger Vize-Landrat Reinhard Brünjes (CDU), der mit launigen Worten die anwesende Prominenz begrüßte, auch der Vorsitzende des Osteland-Arbeitskreises Kultur, Jochen Bölsche (Osten).

Jedes einzelne Bild, sagte Bölsche, sei eine Art "Botschafter des Ostelandes", das Einheimischen wie Fremden die Augen öffne für die Schönheit der Region.


Werbung für die Osteland-Kunstausstellung

Zwei weitere Osteland-Ausstellungen sind in Kürze in Balje und Neuhaus zu sehen.

Ausführlicher Bericht unter BREMERVÖRDE.


Firmen

Obskure
Briefe


Angebliche Gewinnmitteilung (Ausriß)

6. 7. 2007. Viele Osteländer erhalten dieser Tage Schreiben von einer ominösen Bremer Postfach-Firma, in denen sie über angebliche Geldgewinne informiert und zu einer Busreise eingeladen werden. Einer der Briefempfänger aus Osten hat im Internet recherchiert und bittet uns mitzuteilen: Finger weg von dieser Firma! Mit den Briefen wird zu Verkaufsveranstaltungen gelockt, in denen arglosen Menschen Heilwässerchen für 999 Euro aufgeschwatzt werden.


Schifffahrt

Elbbaggerei
überflüssig?


Auch für die "Xin Beijing" ist die Elbe tief genug

5. 7. 2007. Die Elbvertiefung ist überflüssig. Selbst Container-Giganten wie die "Xin Beijing" mit 9571 TEU und einem Konstruktionstiefgang von 14,50 Metern laufen bereits jetzt (so am 22. Mai) den Hamburger Hafen problemlos an.

"CIA" gestaltet
neue Website

Das belegt das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung um Walter Rademacher und Georg Ramm auf seiner neuen Website, die Alfred Amann von der Firma CIA Neuhaus gestaltet hat. Die Startseite ist mit einer sehenswerten Flash-Grafik aufgemacht:
wir-brauchen-keine-elbvertiefung.de.


Europakutsche

Romantik
im Angebot


Erwin Bergander läßt die Kutsche schweben

5. 7. 2007. Zunehmend beliebt sind Fahrten durchs Osteland, die von den Weltrekord-Kutschern Christine und Jürgen Reimer angeboten werden.

Am Donnerstag schwebte die berühmte Europakutsche wieder einmal über die Oste. Nachdem Erwin Bergander das Gefährt übergesetzt hatte, führte Elke Kirmes die Passagiere durch die St.-Petri-Kirche. Zwischendurch gab es eine Kaffeepause in Marions Café und Klönstübchen.


Neu als Poster: Flußquerung in Böhmen

Fotos von der Europa-Kutschfahrt sind jetzt ach als Poster erhältlich - Shop hier. - Wie die romantischen Touren durchs Osteland gebucht werden können, steht hier.


Kehdingen

Ostetörn
zum 103.


Seehunde in der Ostemündung

4. 7. 2007. Mehr als 30 Mitglieder des Fördervereins zur Erhaltung des Baljer Leuchtturms von 1904 haben den 103. Geburtstag des historischen Seezeichens mit Barkassen-Törns von Neuhaus zum Osteriff gefeiert.

Mehr unter DOBROCK.


Medien

dpa wirbt für
das Osteland


Heutiger dpa-Bericht auf STERN ONLINE

3. 7. 2007. Die Deutsche Presseagentur (dpa), wichtigste Info-Quelle für deutsche Medien, berichtet heute bundesweit und ausführlich über den Arbeitskreis deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland und speziell über das Baudenkmal an der Oste - und leistet damit nebenher unbezahlbare Werbung für das Osteland.

Der informative Bericht kann bereits jetzt auf stern.de nachgelesen werden. Mehr über die Welt der Schwebefähren auf der in Osten produzierten Website www.schwebefaehre.org.

Fernsehen
in Hasenfleet


Molkerei-Manager Horst von Thaden

Die Bemühungen der AG Osteland um eine Ausweitung der Niedersächsischen Milchstraße auf den Raum Osten / Oberndorf / Geversdorf haben das NDR-Fernsehen auf die Molkerei Hasenfleet aufmerksam gemacht. Dieser Tage filmte ein NDR-Team bei Molkerei-Chef Horst von Thaden. Der Sendetermin ist noch nicht bekannt.


Ilek/Leader

Peinlich,
peinlich


Diesmal halb leer: die Bürgermeister-Bank

3. 7. 2007. Sie reißt nicht ab, die Serie peinlicher und peinlichster Pannen und Fehlleistungen in der Ilek/Leader-Region Kehdingen-Oste.

Nach diversen Verfahrensfehlern, Mitbeteiligungs- und Transparenzdefiziten, die bei einer Sitzung im Juni in Gräpel offen zutage getreten waren, sollten die rund 110 Teilnehmer an den Ilek-Arbeitskreisen am Montag in Freiburg ein paar eigene Vertreter in die von den Bürgermeistern ausgeguckte wichtige Lokale Aktionsgruppe (LAG) nachwählen dürfen.

Zur Nachbesserung indessen erschienen nur noch 60 Teilnehmer - zu gewaltig war offenbar der Verdruß über die in Gräpel praktizierte Bürgerverhöhnung durch die niedersächsische Agrarplanungsbürokratie, die erst nach mehrmaligen Befragen - und dann auch noch unzureichend - Auskunft über Funktion und Zusammensetzung der (damals bereits insgeheim ausgeguckten) Bürgervertretung in der LAG gab.


Stimmenauszählung im AK Tourismus

Auch die Bürgermeister schienen über ihr bisheriges Verfahren und die Fehlberatung durch die Planungsbehörde - die in Freiburg durch einen schweigenden Regierungsdirektor vertreten war - nicht mehr allzu glücklich. Der Tisch an der Frontseite, an dem sich sonst die kommunalen Würdenträger gedrängt hatten, blieb diesmal halb leer.

Immerhin herrschte mittlerweile Klarheit über die Kompetenzen der LAG. Anders als noch in Gräpel von Behördenseite dargestellt, ist die LAG - in der laut Regierung neben den Bürgermeistern mindestens 50 Prozent zivile Akteure und in angemessenem Umfang Frauen vertreten sein müssen - in Wahrheit für die kommenden sechs Jahre das Entscheidungsgremium, das über Aufstellung und Fortschreibung des Konzepts sowie über die Auswahl der Förderprojekte befinden soll.

Schon in Gräpel war der Unmut darüber groß gewesen, dass bei der Auswahl der zivilen LAG-Vertreter durch die geheim tagende Bürgermeister-Runde aktive Teilnehmer der Ilek-Arbeitskreise übergangen worden waren; stattdessen hatten einige offenbar, so der dort geäußerte Verdacht, "Lieblingsbürger" ins Gespräch gebracht, die zuvor bei der Ilek-Arbeit nie gesehen worden waren.

Eine Serie von
Merkwürdigkeiten

Jetzt in Freiburg setzte sich die Serie der Merkwürdigkeiten fort:

> Plötzlich präsentierten die Bürgermeister eine neue eigene LAG-Namensliste mit zwei neuen Namen: Nachgeschoben wurden ein Dow-Manager , der zuvor "vergessen worden war", sowie die Drochterser Pastorin Karnitz, die nie in einem Ilek-AK gesehen worden war und - wie sich herausstellte - von ihrer Nominierung durch die Bürgermeister gar nichts wußte und auch gar nicht nach Freiburg eingeladen worden war.

> Der Ilek-AK "Landwirtschaft, Landschaft, Naturschutz und Umwelt" sollte nach dem Willen der Bürgermeister in der LAG ausschließlich durch drei Landfrauenfunktionärinnen vertreten sein (die ebenfalls überwiegend im AK nie mitgearbeitet hatten), aber keinen einzigen Vertreter des Bereiches Landschaft, Naturschutz und Umwelt.

> Der besonders aktive und themenreiche AK Tourismus/Kultur, in dem fast 50 Prozent aller Aktiven mitarbeiteten, sollte in der LAG laut Liste der Bürgermeister nur durch drei Mitglieder vertreten sein, während den Mini-Arbeitskreisen Wirtschaft und Landwirtschaft je vier Vertreter zugestanden werden sollten.

Auf Fragen nach den Gründen für die Merkwürdigkeiten gab es allenfalls ausweichende Antworten. Als der Ostener Kommunalpolitiker Herbert Guthahn (SPD) wissen wollte, wie es dazu kommen, dass die ahnungslose Pastorin Karnatz den Bürgern als Bürgervertreterin serviert wurde, wußte ein Planungsbüro-Vertreter nur zu sagen: "Frau Karnitz hat man sich ausgedacht."

Bürgeraufstand
im Arbeitskreis

Bei der Nachwahl von Bürgervertreterinnen und Bürgervertretern durch die Arbeitskreise - ein in Gräpel erwirkter Kompromiß - kam es jetzt in Freiburg in zwei der vier Arbeitskreise zu einem kleinen Bürgeraufstand gegen die Vorgaben der Bürgermeister und der ortsfremden Planer.

Der AK Wohnung, Versorgung, Soziales und Bildung strich die ihm von den Bürgermeistern untergeschobene Pastorin von der Liste und wählte statt des ihm zugestandenen einen zusätzlichen Vertreters zwei Vertreterinnen: Christine Harder (Burweg) als Verfechterin eines Nachbarschaftsprojekts und Ina Meier (Osten), die im ABC Hüll in der Jugendbildung tätig ist.


Gewählt: Bingemer (l.), Strohm (r.)

Auch der mit knapp 30 Personen besetzte AK Tourismus/Kultur gab sich nicht mit der ihm zugemuteten Vertretung zufrieden, sondern beschloß einstimmig (bei vier Enthaltungen), zwei statt einen Repräsentanten zu entsenden. In geheimer Wahl setzten sich Mocambo-Kapitän, Gastronom und Ex-Galerist Caspar Bingemer (Oberndorf) und Manfred Strohm (Osten) durch, der seit zehn Jahren den KunstRaum Hüll leitet.

Der AK Wirtschaft/Handel entsandte die Ingenieurin Nora Reinecke (Himmelpforten), die sich - zeitweise gegen massiven Widerstand der örtlichen Kommunalpolitiker - erfolgreich für die Erhaltung und Revitalisierung des Freiburger Kornspeichers stark gemacht hat, der AK Landwirtschaft / Umwelt wählte den Windkraft- und Biogas-Experten Jürgen Goldenstein.

"Das haben wir uns so nicht vorgestellt, aber das geht so in Ordnung," kommentierte Planerin Bettina Honemann souverän das Ergebnis. Die Bürger hatten, so die Großenwördener Ferienhaus-Vermieterin Sigrid Frömming, nach dem Teilerfolg erstmals das Gefühl "dass hier nicht alles über unsere Köpfe hinweg passiert".


Regierungsamtliche Vorgabe: Breite Beteiligung

Die neugewählte LAG, für deren Vorgehen die EU ausdrücklich "Transparenz" vorschreibt, tritt am 10. Juli zusammen, um sich eine Geschäftsordnung zu geben.

Die versammelten Arbeitskreise tagen am 15. August, 19 Uhr, im Geversdorfer Ostekrug, um über das Regionalkonzept für die Bewerbung als Leader-Region zu beraten.

Unsere bisherigen Berichte zum Thema Ilek/Leader sind hier im ARCHIV zusammengefaßt.


Krautsand

Raub bei der
Jungen Union

3. 7. 2007.  Die von der Jungen Union der CDU auf der Elbinsel Krautsand organisierte Fete in der Nacht von Samstag auf Sonntag sorgt bei der Polizei und dem Sicherheitsdienst für eine Menge Arbeit. Im Laufe der teilweise feuchtfröhlichen Veranstaltung rund um den Anleger Krautsand kam es zu mehreren Raubstraftaten, bei dem in einem Fall einem 18-jährigen Kranenburger aus einer Gruppe von mehreren jungen Männern das Handy aus der Hand gerissen wurde. "Als er dieses zurückhaben wollte, wurde er von weiteren Männern auf den Hinterkopf geschlagen, so dass er den Rückholversuch aufgab," heißt es in einer Pressemeldung der Polizei Stade.

Auf Krautsand sei offenbar eine Gruppe umhergezogen, die mehrere junge Leute "abgezogen" habe. Bisher sind sechs weitere Körperverletzungen bekannt geworden. Auch diverse Sachbeschädigungen bereits auf dem Weg zum Veranstaltungsort sind bereits bei der Polizei angezeigt worden. Mehrere Rangeleien zwischen den verschiedenen Teilnehmergruppen wurden der Polizei und dem Sicherheitsdienst gemeldet.

In einem Fall leistete ein nach einer Prügelei Festgenommener sogar so erheblichen Widerstand, dass  er versuchte, mit seinen Füssen die Tür des Streifenwagens von innen aufzutreten. Hierbei wurde das Polizeifahrzeug beschädigt und ein Polizeibeamter verletzt. Der Drochtersener Stationsleiter Walter Merkel sagte dazu: "So etwas habe ich in meiner Dienstzeit noch nicht erlebt, der Mann war voller Hass und ist total ausgerastet."

Merkel hofft, dass es den Drochtersener Beamten bis Ende der Woche gelingt, alle angefallenen Straftaten rund um die Fete zumindest annähernd aufgearbeitet haben.


Krimiland

Bunte Blumen
für ein Logo


Traumhaft schön: Nachtfahrt auf der Oste

1. 7. 2007. Eine schaurig-schöne nächtliche Schiffstour auf der Oste erlebten am Wochenende fünfzig Passagiere der Mocambo. Auf dem Oberndorfer Fahrgastschiff, das Kurs auf die Hexenbuchtbei Hemm nahm, las Elke Loewe einige ihrer skurrilsten Giftmord-Geschichten vor.


Renate Wendt dankt Prof. Drescher

Als Ehrengast war der in Buchholz/Nordheide lebende Künstler Christoph Drescher (Foto) an Bord, emeritierter Professor an der Hamburger Hochschule für Gestaltung: Ihm dankte Renate Wendt, Sprecherin des AG-Osteland-Projekts "Krimiland Kehdingen-Oste", mit einem bunten Blumenstrauß und einem Präsent für die Gestaltung und kostenlose Überlassung des bekannten Krimiland-Logos mit den beiden Trauerweiden.


Elke Loewe liest Giftmord-Geschichten

Für eine Überraschung sorgte Osteland-Mitglied und Buchhändlerin Inga Hebeiss (Buch & Byte, Drochtersen): Sie überreichte jedem Teilnehmer eine Taschenflasche mit einem neuen Krimiland-Schnaps vom Rönndeich.


 Hebeiss und Loewe mit Krimiland-Schnaps

Die Nachfrage nach Karten für den Krimi-Törn war abermals so groß, dass Inga Hebeiss eine dritte Loewe-Lesung auf der Mocambo für Sonnabend, den 25. August, vereinbart hat.

Außerdem geplant: Nächtliche Mocambo-Lesungen mit Krimiautor Wilfried Eggers (Freitag, 20. Juli) und dessen Kollegen Wolf S. Dietrich (14. September). Buchungen bei Inga Hebeiss unter Tel. 04143-7434.


Großenwörden

Königsangeln
an der Oste


Sportfischer in Großenwörden

1. 7. 2007. Die Angelkameradschaft Großenwörden hat am Wochenende ihr Königsangeln veranstaltet.

Mehr unter GROSSENWÖRDEN.


Hechthausen

Truden
umjubelt


Die Kultband löst Begeisterungsstürme aus

1. 7. 2007. Im vollbesetzten Saal der Ostekrone in Hechthausen brachte die Frauen-Kultband "Trude träumt von Afrika" das Publikum am Wochenende nicht nur zum Träumen, sondern riß es zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

Mehr unter HECHTHAUSEN.



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