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Reet-Idylle im "Krimiland" zwischen Oste und Elbe
.
 LANDLEBEN 

NEU: Neuhäuser
feiern "Bärbel"

Osteland

Blaskonzert für
Wandersleute


Junge Bläser erwarten die Oberndorfer

30. 5. 2011. Einen Oste-Spaziergang in der Mittsommernacht organisieren, wie berichtet, der Oberndorfer Wanderführer Albertus Lemke und sein Kollege Andreas Rathjens (Groß Meckelsen) für die AG Osteland und den TSV Oberndorf sowie deren Freunde. Inzwischen ist das Programm für die Veranstaltung komplett: Unweit der Wassermühle in Sittensen sollen die Teilnehmer nach einem abendlichen Flussspaziergang von einer der Bläserklassen (mehr) der Haupt- und Realschule Sittensen mit deren Lehrer Trochelmann begrüßt werden.


Wanderführer Rathjens und Lemke

Der "1. Mittsommernacht-Spaziergang" an der Oste beginnt am Dienstag, 21. Juni, 14 Uhr, mit einer Busfahrt ab Grundschule Oberndorf, Rückkehr ist gegen 23 Uhr. "Wir sehen Nebenflüsse der Oste, eine Oste-Furt, Oste-Staustufen, ein Oste-Wehr, eine Oste-Wassermühle und viel, viel Natur", kündigt Wanderführer Lemke den Spaziergang entlang der Oberen Oste in der Samtgemeinde Sittensen an.

Die Veranstaltung ist Teil der von Lemke initiierten Osteland-Kampagne "Wir an der Oste", in deren Rahmen Vereine, Schulen und Naturfreunde von der Unteren Oste dazu bewegt werden sollen, den Oberlauf kennenzulernen, und umgekehrt.

Nach dem Konzert der Schüler in Sittensen gibt es einen Abendimbiss am Fluss. Die Kosten für Fahrt und Imbiss betragen 10 Euro pro Person, für Kinder 5 Euro. Anmeldungen nimmt Albertus Lemke unter Tel. 04772-238 oder -696 entgegen, solange die Busplätze reichen.


Konzerte

Happy Voices
in Oberndorf

30. 5. 2011. "Das Glück und andere Begehrlichkeiten - Gedanken und Musik zum Märchen 'Der Fischer und seine Frau'" ist der Titel eines Konzerts, das der Singkreis Oberndorf und die Happy Voices Altenbruch sowie verschiedene Instrumentalgruppen gleich zweimal veranstalten: am 19. Juni in der St.-Nicolai-Kirche in Altenbruch und am 26. Juni in der St.-Georgs-Kirche in Oberndorf, jeweils um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Oberndorf

Akrobat auf
der Fähre


Allez hopp - ein Salto von...

... der Modellfähre am Deich

30.5. 2011. Akrobatik erleben konnten Zuschauer am Sonntagabend am Oberndorfer Anleger: Ein junger Sportler - ein Austauschschüler aus Polen - unterhielt das erstaunte Publikum mit formvollendeten Salti von der Modellfähre, die an die einstige Fährverbindung zwischen Oberndorf und Bentwisch erinnert.

Dank für Fotos an Eybe Schönteich.


Krimiland

Kanickelmord
in Süderbockel


Szene aus "Eine Leiche im Separee"

30. 5. 2011. Im Mehrgenerationenhaus Cuxhaven fand am Freitag die vierte und voraussichtlich letzte Aufführung des  Krimistücks "Eine Leiche im Separee" statt, Hartmut Behrens (Oberndorf-Ahrensflucht) vom Verein Kultur auf dem Lande mit Laiendarstellern einstdiert hatte. Ende August will Behrens mit Schülergruppen in Hemmoor und Lamstedt ein weiteres Krimistück - Titel: "Karnickelmord in Süderbockel“ vornbereiten, das im Frühjahr Premiere haben soll. Wer mitspielen will, kann sich bis spätestens Ende Juni melden (Kultur auf dem Lande e.V., Hartmut Behrens, Ahrensflucht 18, 21787 Oberndorf, Tel. 04772-870065). - Mehr zum Thema unter www.krimiland.de.


Basbeck

Offene Türen
im Betriebshof


Neuer Basbecker NLWKN-Betriebshof

30. 3. 2011. Beim Ostener Fährmarkt veranstaltet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), wie berichtet, einen Tag der offenen Tür auf seinem erweiterten Betriebshof in Basbeck. Anlass ist die voriges Jahr erfolgte Übernahme der Zuständigkeit für die einstige Bundeswasserstraße Oste durch das Land Niedersachsen. Klare Zuständigkeiten für die Ufererhaltung an Elbe und Oste - das war das Ziel der Vereinbarung zwischen dem Bund, dem Land Niedersachsen und den Deichverbänden an der Tideelbe. Denn zuvor hatte es kaum einheitliche Regelungen für bedeichte Bundeswasserstraßen wie die Elbe gegeben; stattdessen viele Einzelvereinbarungen zwischen den Beteiligten.


NLWKN-Mann bei der Uferpflege

An der Oste waren die Zuständigkeiten ähnlich unübersichtlich. Da lag es also - so das NLWKN - nahe, die Zuständigkeiten an der Oste und der Elbe quasi zu tauschen und damit für Klarheit zu sorgen. Das Land Niedersachsen und damit der NLWKN übernahm direkt die Zuständigkeit für die Ufererhaltung; die Deichverbände bleiben für die Deiche verantwortlich. Da die Kosten der Ufererhaltung an der Elbe höher sind als die an der Oste, hat das Land zusätzlich zur Ufererhaltung auch die Gewässerunterhaltung der Oste übernommen. Im Gegenzug liegt die Unterhaltungspflicht für die Elbe jetzt auch einschließlich der Ufer beim Bund.


Der Betriebshof liegt am Basbecker Ufer

Die Oste war bisher eine Bundeswasserstraße und unterlag bis Bremervörde der Tide. Der Tidenhub beträgt am Ostesperrwerk 2,80 Meter und in Bremervörde noch 1,10 Meter. Kurz vor dem Sturmflutsperrwerk hat die Oste eine Breite von rd.150 Meter. Die Ufer der Oste sind auf langen Strecken durch Deckwerke und ca. 700 Buhnen, teilweise auch durch Pfahlwände, gesichert. Die Schutzdeiche der Oste liegen überwiegend schar und die Ufer sind in der Regel nicht von Land aus zugänglich. Das bedeutet: Der NLWKN brauchte für die Ufererhaltung einen Betriebshof an der Oste und ein Schiff.


NLWKN-Boot Tabea in Basbeck

Der NLWKN in Stade hat deshalb den bisherigen Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven in Basbeck übernommen, dazu steht zurzeit noch die "Tabea" zur Verfügung, die durch die Schiff "Seehund" ausgetauscht werden soll. Für die neue Aufgabe hat das Land Niedersachsen insgesamt 7,5 Stellen bereitgestellt.

Quelle: NLWKN-Jahrbuch unter Mitarbeit von Martin Kogge (04141/601-241), Heinrich Pudimat (04141/601-249), Betriebsstelle Stade, und Verena Wilcock (04131/8545-456), Direktion, Lüneburg.


Oberndorf

Erfolgsrezept
Event-Molkerei


Milchmagister-Test in Hasenfleet (2007)

29. 5. 2011. Die Konzept, die abgelegene Molkerei Oberndorf-Hasenfleet touristisch in die Niedersächsische Milchstraße einzubinden und mit Angeboten wie einem "Milchabitur" als "gläserne Molkerei" zu profilieren, ist voll aufgegangen. Diesen Eindruck gewinnt, wer die jetzt auch online verfügbare Reportage von NEZ-Reporterin Wiebke Kramp liest, in der beschrieben wird, wie "Milchmagister" Hans Poser einer Gruppe von munteren Touristinnen die Prüfung abnimmt.

Milchstraßen-Verlängerung und Milchmagister waren 2007 von der AG Osteland angeregt worden (siehe SONDERSEITE).


Geversdorf / Brobergen

Auf der Spur der
Oste-Walfänger


Kuhne am Thumann-Grab (Fotos: Bölsche)

28. 5. 2011. Der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen veranstaltet Anfang September eine Exkursion auf den Spuren der Walfänger. Der ganztägige Ausflug zu den historischen Plätzen in den Orten Osten, Neuhaus und Geversdorf wird begleitet von Vorträgen, Lesungen und Spielszenen, wie die Vorsitzende Corinna Kolf mitteilt.


Walkinnladen im Museum Geversdorf

Der Walfang war im 18. und 19. Jahrhundert ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Elbe-Weser-Dreieck. Viele Männer aus den Elbmarschen des Alten Landes und der damaligen Länder Kehdingen, Hadeln und Wursten suchten ihr Glück auf den Segelschiffen, die damals vor allem von Hamburg aus ins Nordmeer aufbrachen. Doch auch in den Elbmarschen selbst gab es risikofreudige Unternehmer wie den in seinem Heimatort bestatteten Geversdorfer Reeder Johann Thumann, der eigene Schiffe ausrüstete und auf die gefahrvolle "Grönlandfahrt" schickte.


Walkiefer im Museum Geversdorf

Zur Finanzierung dieser Fahrten wurden Gewinnanteile an wohlhabende Bauern der Umgebung verkauft. Auch wenn das Osteland vom Walfang nicht so stark geprägt ist wie beispielsweise die friesischen Inseln, so sind doch einige der Orte an der Unterelbe auf diese Weise zu einem gewissen Wohlstand gelangt.

Zu diesem Thema spricht auf der Exkursion der Geversdorfer Heimatforscher und Kapitän Holger Kuhne, der sich seit vielen Jahren mit den Grönlandfahrern von der Oste befasst (siehe unsere SONDERSEITE). Außerdem wird es Lesungen aus dem Walfänger-Roman "Moby Dick" geben und in einer Spielszene wird ein Grönlandfahrer in der Kleidung des 18. Jahrhunderts erzählen, wie eine solche Seefahrt zu den Fanggründen zwischen Spitzbergen und Grönland ablief. Dabei können die Exkursionsteilnehmer einige der verwendeten Werkzeuge wie Harpunen, Flensmesser und Speckmesser betrachten und anfassen.

Mehr über diese und weitere Exkursionen (u. a. ins Teufelsmoor) auf der Website des Broberger Fährvereins.


Schifffahrt

Neuhaus feiert
"Bärbel"-Fest


Barkassenfreund Alfred Bücker

27. 5. 2011. Die 75 Jahre alte Barkasse "Bärbel", die zur Zeit in Neuhaus restauriert wird, soll im Mittelpunkt eines Barkassenfests stehen, das der Förderverein aus Anlass Wiederinbetriebnahme der musealen Rarität am Sonnabend, 4. Juni, ab 10 Uhr plant. Beginnen soll das Fest mit einem Frühschoppen im Hafen, mittags wird Bratfisch serviert, nachmittags folgen Gästefahrten, und nach einem Tauziehen über dem Wasser soll der Tag mit einer Party im Hafenschuppen endet, wie Alfred Bücker von der Fördergesellschaft mitteilt.


So soll die "Bärbel" bald wieder aussehen

Kapitän Bücker gehört zu einem Kreis von Aktiven, die nicht am Schiff arbeiten, sondern sich auch mit Werbeaktionen - etwa dem Verkauf von "Bärbelade" - bemühen, Geld für die aufwändige Restaurierung zu beschaffen.

Mehr über die "Bärbel" hier, mehr zum Thema Oste und Schifffahrt unter www.blaues-netz-oste.de.


Neuhaus

Afrika-Kunst im
Schleusenhaus


Relief aus Kamerun

27. 5. 2011. Eine Ausstellung von Bildern und Reliefs aus Nigeria und Kamerun zeigen Hella Diedrich (Oederquart), Henning Kuhne (Oberndorf) sowie die Karl-Otto-Matthaei-Gesellschaft e. V. vom 10. Juni bis zum 2. Juli freitags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr im Schleusenhaus in Neuhaus. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 5. Juni, 16 Uhr, mit Grußworten von Bürgermeister Georg Martens sowie dem Vereinsvorsitzenden Wolf Dietmar Stock. Der Oberndorfer Sammler Henning Kuhne Foto), der lange Zeit in Westafrika gelebt hat, spricht einführende Worte und zeigt am 24. Juni (Teil I) und am 25. Juni (Teil II ) eine Präsentation zur Geschichte Schwarzafrikas.


Wingst

Exquisite
Website


Aktuell: Wingster Tourismus-Website

26. 5. 2011. Mag sein, dass die Wingst dem einen oder anderen noch immer als vorgestrig gilt - doch der Web-Auftritt der Touristiker vom Dobrock ist, ebenso wie die neuen Attraktionen im Spielpark, auf der Geocaching-Route und im Wanderwegenetz, alles andere als veraltet.

Foto: Johnen/Facebook
Wanderweg-Eröffnung in der Wingst

Vor allem seit dem jüngsten professionellen Relaunch ("made by :seeyou") zeichnet sich die Website durch exquisite Gestaltung und aktuelle Inhalte aus.


Oberndorfer Ausflugsschiff "Mocambo"

Heutige Spitzenmeldung auf wingst.de ist die Krimi-Premiere am Freitag, 10. Juni, 19.30 Uhr, mit "Stern"-Reporter Wolfgang Röhl auf dem Oberndorfer Oste-Oldtimer "Mocambo".

Einzelheiten auf der Wingst-Seite "Mord an Bord im Abendrot".


Oberndorf

Maritime Bilder
auf der Empore



Werke von Ulrich Kirschstein (Bentwisch)

27. 5. 2011. Erstmals findet in Oberndorf eine Kunstausstellung auf der Empore der St.-Georgs-Kirche statt. Noch bis Mitte Juli zeigt der Bentwischer Künstler Ulrich Kirschstein in der schönen Kirche am Fluss täglich von 15 bis 18 Uhr Holzschnitte und Radierungen, darunter maritime Motive. An diesem Sonnabend, 28. Mai, 11 Uhr, gibt es eine Einführung in die Ausstellung mit Musik von Hannah Louise Winzentsen auf der klassischen indischen Slidegitarre.


Neuhaus / Balje

Revue für einen
alten Leuchtturm


Leuchtturm-Revue in der Festhalle Neuhaus

22. 5. 2011. Ein schönerer Rahmen war kaum denkbar für den Auftritt des Kinderchors Kehdingen, der unter anderem ein Lied auf den kleinen alten Leuchtturm in Balje darbot: Im Vorprogramm der fetzigen Leuchtturm-Revue "Leuchtfeuer" der Neu-Wulmstorfer Theatergruppe Caramba waren die Chorkinder mit ihrem Leiter Christian Clasen am Sonnabend in der Festhalle in Neuhaus genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort.


Christian Clasen (l.) mit Kinderchor

Mitveranstalter des Nachmittags war die Fördergesellschaft für den bis vor kurzem vom Verfall bedrohten kreiseigenen Baljer Leuchtturm aus dem Jahre 1904.


Alter und neuer Baljer Leuchtturm

Das Baudenkmal wird mit dem Refrain besungen: "Kleiner alter Leuchtturm, / stehst du da schon 100 Jahr', / kannst uns viel erzählen / von Fischern und Matrosen und Piraten auf der Fahrt."

Balje-Lied steht als
MP3-Datei im Web


Hemmoorer Liedermacher Clasen

Weil nun Schiffe "riesig wie eine große Stadt" auf der Elbe schwimmen, habe - so der Text weiter - ein "großer Bruder, lang und schlank" her gemusst. "Alter Leuchtturm, hast jetzt Ruh', unser Wahrzeichen, das bleibst du," endet das  Lied, das in einer Solo-Version als MP3-Datei im Internet steht und hier gehört werden kann.


In der Festhalle sind alle Stühle besetzt

Der Kinderchor Kehdingen (mehr) entspringt einer privaten Initiative von Clasen sowie Nordkehdinger Kindern und Eltern mit Unterstützung der Grundschulen Balje, Freiburg, Oederquart und Wischhafen. Clasen, Jahrgang 1968, ist als Pädagoge bei der "Musikschule an der Oste e. V." tätig (mehr). Er und der Kinderchor wurden vom Publikum in der nahezu voll besetzten Festhalle ebenso mit Beifall bedacht wie die "Caramba"-Truppe, in der Birgit Steinhart (Foto) für Buch, Regie und Choreographie verantwortlich zeichnet.

Fetziges Stück - "erfrischend
und bewegend wie das Meer"


Werbung für das Leuchtturm-Stück

Gewidmet hat die Autorin das von einer versierten Truppe aufgeführte und perfekt inszenierte Stück der Unterstützung und Erhaltung der Leuchttürme "Alte Liebe" (Cuxhaven), "Sylter Turm" (Kampen/Sylt) "Dicke Berta" (Altenbruch), "Schlanke Anna" (Altenbruch) und dem "Westerheversand" (Eiderstedt). Als nicht übertrieben erwies sich die Ankündigung, das Stück sei "erfrischend und bewegend wie das Meer". Im ersten Akt erwecken die Darsteller die über zwei Meter großen Nachbauten dieser Leuchttürme mit witzig-spritzigen Texten zum Leben. Dazu intonierten sie über 40 bekannte, mit neuen Texten versehene Musiktitel aus Schlager, Rock, Pop und Musical.


Witzig und fetzig: die Neuhäuser Revue

"Leuchttürme üben eine besondere, ja majestätische Faszination aus. Sie stehen als Symbol und geben dem Menschen ein Gefühl von Heimat. Deshalb soll der Drei-Akter nicht nur kurzweilige Unterhaltung bieten, sondern auch auf die Dringlichkeit des Denkmalschutzes aufmerksam machen," heisst es auf der "Caramba"-Website - ein Anliegen, das der Baljer Förderverein als Mitveranstalter unterstützen wollte.

Die Akteure um Eckard Klitzing sowie Waltraut und Gerhard Gebhardt hatten, wie berichtet, fünf Jahre lang, letztlich erfolgreich, für die Rettung des maritimen Denkmals an der Deutschen Fährstraße gekämpft - siehe auch Begründung für die Verleihung des Ostekulturpreises 2009 an den Baljer Verein.


Das Lied der 
Oste-Skipper

Website von Rollo333 (Ausschnitt)

22. 5. 2011.  Bereits vor dem Kinderchor-Leiter Clasen hat der aus Hemmoor stammende Plattdeutsch-Sänger "Rollo 333" - mit bürgerlichem Namen Rolf Peters - ein Lied für das Osteland getextet, das in seinem CD-Album "Twee" unter dem Titel "Mit'n Boot op'e Oost" enthalten ist. Reinhören in das neue Oste-Lied (gesungen nach der Melodie "Dirty Old Town") kann man hier auf der Amazon-Website.

Auf Rollos Website steht nicht nur, woher der Namensbestandteil 333 stammt ("Ein gutes Lied ist immer 3.33 Minuten lang") und wo seine Karriere begann (1990 als Schlagzeuger der Bands "Snowiovls" und "Cräx" in Osten). Im Netz findet sich auch der Text des Liedes "Mit'n Boot op de Ost":

Ik sing een Leed, vun de olten Ost
un fohr so giern, mit nen lütten Boot
vun Bremervörd bit Neehus an de Elv
fohr ik mit'n Boot mit'n Boot op de Ost

Ik fohr liekut, kiek mi Gräpel an
kumm dör Hechthusen, un dor leg ik an
eet een Krabbenbrot an dien scheunen Diek
un fohr mit'n Boot, mit'n Boot op de Ost

In Osten steiht, de old Sweevfähr
de is nu - hundert Johr al dor
Ik hebb as Jung, an dien Övern speelt
nu fohr ik mit'n Boot, mit'n Boot op de Ost

In dissen Johr, is dat nu sowiet
un wi fiern -  uns olt Sweevfähr
wenn mi een froogt,  wat ik giern mok
segg ik fohr mit'n Boot, mit'n Boot op de Ost...


Wassersport

Lakritzschnecken
retten Stimmung


Oberndorfer Proviant für die "Heimkehr"

22. 5. 2011. Die Oberndorfer Trransatlantik-Skipper Bert und Marlane Frisch befinden sich, wie berichtet, auf der Rückreise. Von ihrem Yacht "Heimkehr", zur Zeit zwischen den Bermudas und den Azoren, übermittelt das Ehepaar heute per Kurzwelle eine Dankesbotschaft für den Oberndorfer Kaufmann und AG-Osteland-Mitstreiter Albertus Lemke mit: "Der hatte bei unserem letzten Oberndorf-Besuch den Ernst der Lage erkannt und hat uns 1,5 kg Lakritzschnecken mitgegeben. Heute nun, 500 Meilem (930 km) weg von den Bermudas, wurde das wichtig. Nach drei Flautentagen ging das Gewackel wieder los. Klar, so bequem konnte es ja nicht weitergehen. War so ein kleines Stimmungstief hier im Atlantik.

Da kommt Leni mit den Lakritzschnecken an, und alles war gerettet. Wir sind sicher, dass es im Umkreis von 500 Meilen nicht eine einzige Süßigkeit dieser Art gibt. Danke Albertus in Oberndorf! Nun haben wir nur (!) noch 1200 Meilen vor uns bis zu den Azoren. Die Schnecke werden reichen!"


Theater

"Ungewöhnlicher
Ort" fürs Theater

24. 5. 2011. Der Oberndorfer Verein Kultur auf dem Lande e. V. um AG-Osteland-Mitglied Hartmut Behrens (Foto) sucht für das kommende Jahr einen "ungewöhnlichen Ort" für eine neue Theaterproduktion. Behrens: "Die Aufführungen sollen im April stattfinden, es müsste also ein beheizbarer großer Raum sein; ungewöhnlich heißt: kein Gasthof, keine Schulaula, keine Turnhalle, auch keine Scheune; vielleicht etwas leerstehendes Industrielles? Region: Hemmoor - Lamstedt - Am Dobrock - Hadeln; der Raum müsste fürs Theaterlicht über belastbare elektrische Leitungen verfügen (230V / 16A); Toiletten wären schön, zur Not könnte auch ein Toi-Wagen aufgestellt werden; Parkmöglichkeiten in der Nähe sollte es auch geben (Hartmut Behrens, Ahrensflucht 18, 21787 Oberndorf, Tel. 04772-870065, www.kultur-auf-dem-lande.de).


Cadenberge / Hemmoor

Der Protest
geht weiter


Team der AKW-Gegner - vergrößern

24. 5. 2011. Zufrieden zeigen sich die Mitglieder des Organisationsteams, das die Demonstration am Ostermontag in Otterndorf auf die Beine gestellt hat. Bei einem Nachbereitungstreffen zogen sie Bilanz. "Es hat sich gezeigt, dass viele Menschen sehr beunruhigt sind und bereit sind, sich für die Forderung nach einem schnellstmöglichen Atomausstieg zu engagieren und das auch öffentlich zu tun", resümieren Marlis Brandt und Sabine van Gemmeren. - Ein ausführlicher Bericht über das Treffen mit neuen Terminen steht auf unserer SONDERSEITE.


Hemmoor

Forum schreibt
Wettbewerb aus

22. 5. 2011. Das Bürgerforum Hemmoor um den ehemaligen SPD-Ratsherrn Johannes Schmidt, das zur Stadtratswahl im September antreten will, hat einen Jugend-Ideenwettbewerb zu Umgestaltung des Rathausmarktes ausgeschrieben. Ausgesetzt sind Preise in Höhe von insgesamt 1000 Euro. Ausführlicher Bericht in der NEZ.


Ehrungen

Friedlnobelpreis
für Hadler Autor?


Verleihung des Goldenen Hechts an Friedl

21. 5. 2011. Gibt es nach dem Friedensnobelpreis bald auch einen Friedlnobelpreis? Das könnte glauben, wer eine Äußerung des Krimiautors Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf) gegenüber dem dem Online-Magazin der Freien Universität Berlin ernst nimmt, das ihnaus Anlaß seiner "Silber-Promotion" interviewte. In dem Gespräch sagte der Politikwissenschaftler und ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, der für seinen Krimi "Die große Hochzeit" kürzlich den Ostekulturpreis erhalten hat, scherzhaft: "Ich bin mit dem norddeutschen Literaturpreis 'Goldener Hecht' ausgezeichnet worden und das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge zweimal mit dem Friedensnobelpreis - jetzt fehlt mir eigentlich nur noch der Literaturnobelpreis." - Voller Wortlaut des Friedl-Porträts hier im Netz, Neues aus dem Krimiland hier.


Balje-Hörne

Gutskonzert
mit Lesung


Gut Hörne bei Balje

19. 5. 2011. An diesem Sonntag, 22. Mai, 18 Uhr, findet auf dem schlossartigen Gut Hörne, 21730 Balje/Hörne, eine Konzertlesung "Mit Tönen sprechen - Der junge Beethoven" mit dem Autor Till Sailer (Bad Saarow), Lesung und Querflöte, der Pianistin Gudula Senftleben und dem Bariton Knut-Michael Senftleben (Cadenberge) statt.

In seiner Erzählung "Mit Tönen sprechen" schildert der Schriftsteller Till Sailer anschaulich und spannend die Entwicklung des jungen Ludwig van Beethoven in Bonn, den Verlust der Mutter, die erste Liebe, Bekanntschaft mit Freunden, Lehrern und Förderern, schließlich das Gelingen erster musikalischer Werke, die aufhorchen lassen. Im Freundeskreis sorgt ein Gedicht für Aufsehen: Schillers "Ode an die Freude“. Wie das  Lebensgefühl der jungen Leute des Jahres 1789 befinden sich auch die europäische Gesellschaft in einem explosiven Spannungszustand. Eines Tages erreicht Bonn eine bestürzende Nachricht: In Paris hat das Volk die Bastille gestürmt ...

Kartenvorbestellung (Karte 10 Euro, Schüler 7 Euro) ist erwünscht unter Tel. 04753-362 (Gut Hörne).


Hemmoor

Vom Cadenberger
Schweinehänger...


Aufgewachsen an der Oste: Uhlmann

18. 5. 2011. Fünf Alben, acht Singles, hunderte Bühnenerlebnisse mit Tomte - das alles hat der Hemmoorer Thees Uhlmann(neue Website) erreicht. Jetzt kündigt er für Ende August ein erstes Soloalbum an: "Wer mit einem von Akustikgitarren getragenen, leisen Album rechnet, der wird enttäuscht," verrät sein Management: "Story telling Rock'n'Roll, Wall of Sound, Bläser und Klaviere ziehen sich durch das zwölf Stücke umfassende Album."

Warum jetzt solo? Letztes Jahr schon stellte Uhlmann per Facebook klar: "Keine Sorge! Es gibt keinen Bandstress bei Tomte oder irgendwie sowas. Ganz im Gegenteil. Aber nach all den Jahren, nach all den Konzerten auf dem Schweinehänger auf dem 'Cadenberger Straßenfest' bis all the way zur 'Großen Freiheit 36' ist es nun Zeit für eine Platte, auf der einfach mein Name steht. Zusammen mit meinem Main-Man Tobias Kuhn sitze ich an Songs, bei denen es klar und hörbar ist, dass es nicht Tomte ist. Wall of Sound Big Band, Blues Harps, Springsteen-Klaviere, Chöre, Riffs, Soul, Staub und Schweiss."

Dem schon publik gewordenen Text eines der Lieder meint man anzumerken, dass Thees von der Oste, dem "Fluss der Lachse", stammt: "Wenn es eine Lektion gibt, / habe ich sie gelernt: / Das Leben ist wie Feuer / es brennt und es wärmt, / Das Leben ist hart, / aber das nehme ich in Kauf - / Zum Laichen und Sterben / ziehen die Lachse den Fluss hinauf."


Hemmoor

Ausflug als Dank
für junge Helfer


Gruppenfoto im Heidepark Soltau

18. 5. 2011. Aus Anlass des "Tages der Jugendhilfsorganisationen" waren Jugendrotkreuz, Jugend-THW und Jugendfeuerwehr Hamburg am vorigen Wochenende zu vergünstigten Eintrittspreisen in den Heidepark Soltau eingelade. worden. Aus dem Cuxland reisten das Jugendrotkreuz Hemmoor mit 34, das JRK Cadenberge mit 5 und das JRK Neuenkirchen mit 10 Teilnehmern an. Um 6.30 Uhr ging es in einem schönen Reisebus von Cadenberge über Hemmoor nach Soltau. Nachdem alle bei herrlichem Wetter viel Spaß gehabt hatten, traten sie um 16 die Heimfahrt an. Die Betreuer freuten sich, das alles ohne Komplikationen verlaufen war, die Kinder waren begeistert und wünschten sich eine Wiederholung.

Dank für Foto und Informationen an Jürgen Lange.


Cadenberge

Der Ärger war
fast vergessen


McAllister mit Bürgermeister Heinßen

15. 5. 2011. Der Ärger über glattes Pflaster, enge Parkbuchten sowie nächtliche Trinkgelage und Brunnenverunreinigungen war (fast) vergessen - bei strahlendem Sonnenschein feierten die Cadenberger am Sonntag ihren neu gestalteten Marktplatz am Rathaus.

Als prominentesten Gast konnte Bürgermeister Hans-Georg Heinßen (CDU) seinen Parteifreund und niedersachsischen Ministerpräsidenten David McAllisterbegrüßen, der zur Einweihung des 1,1 Millionen teuren Platzes angereist war.
Das Zentrum bildet ein Brunnen, dessen aus Norwegen herbeigeschafften Granitsteine der örtliche Unternehmer Hans-Jürgen Hartmann gesponsort hat.
Durch den Umbau des Platzes stehen in der Ortsmitte nunmehr rund 270 Parkplätze zur Verfügung.
Während der Einweihung dankte Bürgermeister Heinßen für das Engagement des Landes, ohne das der Umbau nicht zu realisieren gewesen wäre.

Für oste.de fotografierte Walter Rademacher.


Wassersport

"Rechts ranfahren
können wir nicht"


Günstige Winde für die Oberndorfer Yacht

15. 5. 2011. Die Rathaus-"Uhr" auf den Bermudas zeigt auf Süden, das bedeutet günstige Winde für die Oberndorfer Skipper Bert und Marlene Frisch (Website), die am Dienstag die nächste, 3000 Kilometer lange Etappe  ihrer zweiten Atlantiküberquerung antreten wollen. Bert Frisch berichtet: "Wir werden am Dienstagmorgen auslaufen. Zunächst ein gehöriges Stück nach Nordosten, bis es kalt wird, dann immer östlicher Richtung Azoren. Wir werden die ersten zwei Tage segeln können, dann einige Tage motoren, um dann hoffentlich die östliche Strömung des Azorenhochs zu erwischen. Wenn sich das Wetter an unsere Reisepläne hält. Die Distanz ist 1670 Seemeilen (3000 km).


Ehepaar Frisch auf den Bermudas

Für eine so lange Strecke gibts keinen Wetterbericht. Zuverlässig ist die Vorhersage nur für etwa fünf Tage. Dennoch bekommen wir eine Menge Wetterinformationen auch auf See, nur rechts ran fahren können wir nicht. Nun wird's wieder etwas hektisch, alles mögliche muss noch erledigt werden. Gebunkert haben wir heute schon mal, denn Diesel braucht man wohl auf diesem Stück. Wir freuen uns aber auch wieder auf den Atlantik, die zweitlängste Strecke auf unserer bisherigen Reise und die Azoren."

Im Herbst wollen die Frischs an der Oste einen weiteren Vortrag über ihr Atlantik-Abenteuer halten. - Mehr über Wassersport und Wassertourismus im Osteland unter www.blaues-netz-oste.de.


Hemmoor

Ein Wegname für
Müller-Belecke


Bildhauer Müller-Belecke (Foto: Bölsche)

15. 5. 2011. Als "kulturvergessen" kritisiert worden ist die Stadt Hemmoor früher oftmals - auch auf dieser Website - wegen ihres Umgangs mit bedeutenden, überregional anerkannten Persönlichkeiten, die hier aufgewachsen sind oder gearbeitet haben. Nun, in der Ära Saul / Brauer, scheint sich das langsam zu ändern: Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtrats am Donnerstag, 19. Mai, 20 Uhr, in der "Kulturdiele", steht ein Antrag, die Straße "Zum Kindergarten" umzubenennen in "Müller-Belecke-Weg".


Fährmann-Statue von Müller-Belecke

Hemmoors bedeutendster bildender Künstler war im Juli 2008 - nur wenige Wochen nach dem Tod des großen Dichters Peter Rühmkorf - im Alter von 76 Jahren gestorben. Der Bildhauer, der seit 1963 in Hemmoor lebte und hier 25 Jahre lang als Kunsterzieher wirkte, war Schöpfer Dutzender von Statuen, die überall in Norddeutschland und darüber hinaus stehen, sogar in Dänemark und den USA.


Paul-Neese-Stele von Müller-Belecke

Hemmoor verdankt ihm die von der Zementstiftung in Auftrag gegebene Zementarbeiter-Statue und die Paul-Neese-Stele an der Zementschute sowie die Idee zur neuen, beschwingten Farbgebung der Hallenbadfassade.


Isern-Hinnerk-Statue in Horneburg

Zu Müller-Beleckes bekanntesten Arbeiten in der Elbe-Weser-Region zählen die Statuen des Isern Hinnerk in Horneburg, des Kopenkerl in Stade, des Grafen Zeppelin in Nordholz, des Forschers Carsten Niebuhr in Lüdingworth, der Vogelschwarm an Cuxhavens Alter Liebe, der Utröper in Otterndorf, das Deister-Denkmal in Osterbruch und die Fährmann-Statue am Elbe-Fährkopf in Wischhafen, übrigens eines der Symbole der Deutschen Fährstraße.

Müller-Belecke hatte in den 50er Jahren am Cranach-Hof in Wittenberg das Bildhauerhandwerk gelernt. Von ihm stammte auch die Idee zu einem  Denkmal für Lucas Cranach den Älteren, das dort 2005 enthüllt wurde. Bis 1986 unterrichtete der Oberstudienrat am Gymnasium Warstade, zwischendurch, von 1974 bis 1979, an der Deutschen Schule in Bogota.


Kunstwerk-Standorte (Ausschnitt)

Die Familie des Künstlers stammt aus dem westfälischen Ort Belecke (heute Teil der Stadt Warstein), wo seine Bronzeplastik "Belecker Kuh" steht. Um Namensverwechslungen zu vermeiden, nannte sich der als Friedrich-Josef Müller geborene Bildhauer mit amtlicher Genehmigung von 1981an Frijo Müller-Belecke.

Nach dem Tod Müller-Beleckes erklärten Bürgermeister Hans-Wilhelm Saul und Stadtdirektor Dirk Brauer, der Künstler habe mit seinen Kunstwerken den öffentlichen Raum in vielen Kommunen, auch in der Stadt Hemmoor, gestaltet:   "Durch seine hervorragenden Arbeiten hat er sich einen hohen Bekanntheitsgrad und eine große Wertschätzung, auch weit über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus, erworben."


"Vier aus Hemmoor" mit Müller-Belecke

Der Heimatverein Hemmoor um Heino Grantz gedachte des Künstlers im August 2010 im Rahmen der Ausstellung "Vier aus Hemmoor", die zugleich Peter Rühmkorf, Alfred Vagts und Thees Uhlmann gewidmet war.


Hemmoor

Tourist-Info, Bistro
und Ticketverkauf


Strahlende Gesichter bei der Eröffnung

13. 5. 2011. Ein großer Tag für Hemmoor: Endlich, gratulierte Clemens von Marschalck vom Verein Tourismus an der Oste der Samtgemeinde, könne eine "so kompetente Mitarbeiterin" wie Manuela Köster in "einem würdigen und vernünftigen Rahmen" für die Tourismusförderung arbeiten.

Investor bewältigt
"Herkulesaufgabe"

Mit der Eröffnung der Tourist-Info im ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs gehe nun für jedermann erkennbar der touristische "Dornröschenschlaf" zu Ende, freute sich der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche (Redetext). Er und Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer erinnerten an die traurige Zeit, als das heruntergekommene Gebäude mit vernagelten Türen und eingeworfenen Scheiben leer stand, bis der Hemmoorer Investor Rainer Badenhoop die "Herkulesaufgabe" (Brauer) bewältigte, das historische Bauwerk zu sanieren.


Viel Beifall für Sanierer Badenhoop (M.)

Badenhoop gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass nach einigem Ärger ("Ende gut, alles gut") ein Anwaltsbüro als Mieter im Obergeschoss, ein Gastronom als Pächter des demnächst startenden Bistros "Silvio's Diner" im Parterre und die Samtgemeinde-Touristik für die Räume nebenan gewonnen werden konnten. Bald werde in dem Gebäude, kündigte  Metronom-Manager Christian Preine an, auch ein Ticket-Verkauf möglich sein; das Unternehmen, so der "Leiter Zentraler Vertrieb", arbeite "mit Hochdruck" daran.


Festredner von Marschalck, Bölsche, Brauer

Ebenso zufrieden wie der Kreistagsabgeordnete Claus Johannßen (SPD), der auf die wachsende Bedeutung des Tourismussektors für das industriearme Cuxland hinwies, zeigte sich Hemmoors Stadtbürgermeister Hans-Wilhelm Saul (SPD): "Wenn wir nicht alle an einem Strang gezogen hätten, wäre das nicht gelungen." Jetzt arbeite die Stadt daran, der beengt untergebrachten Jugendmusikschule (rund 800 Schüler) in Bahnhofsnähe, in der seit Jahren leerstehenden Post, zu einem neuen Domizil zu verhelfen.

Eingangs hatte Brauer an erste Impulse für das Projekt erinnert: eine Denkschrift der AG Osteland im Frühjahr 2004 ("Großer Bahnhof für Hemmoor", Wortlaut) sowie Konzeptstudien der durch Curt Schuster vertretenen IG Bahnhofstraße. Der Bürgermeister drückte seine Hoffnung aus, dass die neue Tourist-Info dazu beitragen werde, die Steigerung der Übernachtungszahlen in der Samtgemeinde (220 000 Übernachtungen pro Jahr, Zuwachs 2009/2010: 11,5 Prozent) fortzusetzen. In weiteren Grußworten wurde auf die touristische Bedeutung des Kreidesees (neuerdings mit Eislaufbahn, demnächst mit Hotel und Rundwanderweg), auf den Aufschwung des Reittourismus und den geplanten "Püttenhüpper" in Hechthausen, auf das hochinteressante Frühgeschichtsmuseum "Hemmoorium" und auf das benachbarte, aber weithin noch unbekannte  Potential des Deutschen Zementmuseums ihingewiesen.


Touristikerin Köster, Mitstreiter Schuster

Geöffnet ist die neue Tourist-Info in den Sommermonaten montags bis samstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags und freitags zusätzlich von 15 bis 18 Uhr, in den Monaten September bis April montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 18 Uhr.

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Mehr Fotos vom Eröffnungsempfang sowie der Wortlaut der Rede des Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche stehen auf dieser SONDERSEITE.
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krimiland.de
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Alle Tweets von der Oste stehen hier.


Hemmoor

Auch Hadeln
sucht Talente


Hunderte Gäste werden erwartet

10. 5. 2011.  Am Sonnabend, 14. Mai, vor der Übertragung des Eurovision Song Contests (ab 20.45 Uhr) auf einer Großleinwand am Hemmoorer Kreidesee, Cuxhavener Straße 1, werden ab 18 Uhr bei einem Wettbewerb Hadler Gesangstalente gesucht. Meldungen nimmt die Veranstalterin Simone Martens (Foto) vom Ferienpark Kreidesee unter mail@kreidesee.de oder Tel. 04771-688868 noch entgegen.

Unterstützt wird der Event auch vom Culturkreis Hemmoor, dessen Vorsitzende Birte Zöllner inständig hofft, "dass die Hadler Region Talente hat": "Seid mutig, es gibt wirklich tolle Preise zu gewinnen."


Cadenberge

McAllister will
vorbeischauen


Einladung zur Marktplatz-Einweihung

10. 5. 2011. Zu enge Parkbuchten, zu rutschiges Pflaster - durch solche Ärgernisse im Vorfeld wollen sich die Cadenberger nicht die Freude am neu gestalteten Marktplatz vermiesen lassen, der am Sonntag, 15. Mai, eingeweiht werden soll. Auch Ministerpräsident David McAllister aus Bederkesa will bei dem Fest vorbeischauen, das von einem Stauden- und Kräutermarkt begleitet wird.


Tourismus

Clivia Häse über
"Küstenwelten"


Natureum-Chefin Dr. Clivia Häse

13. 5. 2011. Das Hauptreferat in der Jahresversammlung des Tourismusvereins Kehdingen am Mittwoch, 8. Juni, 19.30 Uhr, im "Armen Ritter" in Balje hält Dr. Clivia Häse. Die Leiterin des Natureums Niederelbe stellt die "Küstenwelten" vor, ein "Leuchtturmprojekt" der Metropolregion Hamburg im Naturkundemuseum auf der Oste-Halbinsel.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem Berichte des Vorsitzenden Heinrich von Borstel und der Geschäftsführerin Silvia Wolter sowie Wahlen und Regularien.


Musik

"Local Heroes"
vor dem Start


Motto: "Ihr spielt die Musik"

10. 5. 2011. Auch in diesem Jahr sucht der Culturkreis Hemmoor e.V. Lokalhelden für die Landkreise Cuxhaven und Stade. Seit 2004 bietet der Culturkreis Hemmoor e. V. für die jungen Musiker aus der Region die Möglichkeit, am bundesweiten Bandcontest "Local Heroes" teilzunehmen. Bis zum 31. Mai haben Musiker die Möglichkeit, ihre Bewerbung für den Contest einzureichen. Die Teilnahmebedingungen stehen unter www.culturkreis.de. Mailanfragen an Basti@culturkreis.de. Jurymitglieder und Helfer sind herzlich willkommen.


Wassersport

Segler planen
Jubiläumsfest


Shantychor Hemmoor in Schwarzenhütten

11. 5. 2011. Mit einem großen Jubiläumsfest im Oste-Hafen Schwarzenhütten will die Seglervereinigung Oste Hemmoor (SVOH) am Sonnabend, 20. August, ab 14 Uhr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Geplant sind, wie Vorsitzender Jürgen Hinck mitteilt, unter anderem ein Auftritt des Shantychors Hemmoor und eine abendliche Seglerparty.

Am 30. Juni 1986 war der Verein von  25 interessierten Wassersportlern gegründet worden. Erster Vorsitzender war Günter Stüven, erstes Ziel die Erstellung eines vereinseigenen Ablegers sowie einer Winterlagerhalle. - Mehr über die Vereinsgeschichte hier, alles über die Wassersportregion Oste unter www.blaues-netz-oste.de


Oberndorf / Hüll

Radeln im
Osteland


Ziel ist das idyllische Oberndorf

10. 5. 2011. Oberndorf ist das Ziel eines 45-km-Ausflugs des Heimatvereins Hüll unter dem Motto "Mit dem Fahrrad der Oste ganz nah" am Sonntag, 15. Mai. Start ist um 9 Uhr am Heimathof in Niederhüll 23. In Oberndorf überqueren die Radler die Oste und besuchen die Heimatstube, bevor es weiter zum Kreidesee nach Hemmoor geht. Die Teilnahme kostet 16 Euro (inklusive Imbiss am Mittag, Kaffee und Kuchen). Anmeldungen erbittet der Verein bis Mittwoch, 11. Mai, an Ewald Sölter, Tel.  04143/ 5474, oder Helga Daß, Tel. 04775/ 665.

ADFC besucht
Hasenfleet


Wandmalerei in der Molkerei Hasenfleet

Am Sonnabend, 21. Mai, will der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) - unter andedrem auf einem Teilabschnitt der Niedersächsischen Milchstraße - eine Fahrradtour von Cuxhaven nach Oberndorf zur "Gläsernen Molkerei" Hasenfleet unternehmen. Eingeladen sind Mitglieder, Freunde und Kurgäste. Nach dem Rundgang in Hasenfleet wird ein Frühstück serviert (Unkostenbeitrag). Treffpunkte sind der Info-Laden in Cuxhaven in der Großen Hardewiek 7 um 8.30 Uhr oder das Otterndorfer Rathaus um 10.30 Uhr. Die Strecke ist 70 Kilometer lang sein, die Rückkehr in Cuxhaven wird gegen 18 Uhr erwartet. Die Tourenleiterin Jeltje Grutzpalk bittet um Anmeldung bis zum 18.Mai unter der Telefonnummer 04722/2248.


Seemannsmission

Klönschnack mit
Margrit Wetzel


Spricht in der Festhalle: Präsidentin Wetzel

10. 5. 2011. Zu Gast beim beliebten Klönschlack der Hemmoorer SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus ist am Donnerstag, 19. Mai, 15 Uhr, in der Ostener Festhalle die Präsidentin der Deutschen Seemannsmission, Dr. Margrit Wetzel. Die langjährige Bundestagsabgeordnete nimmt auf Wunsch auch zu politischen Fragen Stellung. Ferner soll über die nächste Ausfahrt der AG am 18. August gesprochen werden. Gäste sind willkommen, Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 5 Euro. Mehr über die SPD Hemmoor hier.


Hemmoor

Cuxhaven würdigt
Warstader Dichter


Rühmkorf als Schüler in Warstade

9. 5. 2010. Der in Warstade aufgewachsene Lyriker Peter Rühmkorf wird in Kürze in einer Cuxhavener Veranstaltung gewürdigt. "Laß leuchten!" ist der Titel einer Lesung am Dienstag, 17. Mai, 20 Uhr, im Schloss Ritzebüttel. Joachim Kersten, Vorstandsmitglied der Arno-Schmidt-Stiftung, Bernd Rauschenbach, geschäftsführender Vorstand der Arno-Schmidt-Stiftung, sowie Stephan Opitz tragen Lyrik von Rühmkorf vor. Dazu gibt es Wissenswertes über den Menschen Peter Rühmkorf zu erfahren, der vor drei Jahren gestorben ist.

Rühmkorf erhielt 2002 den Cuxhavene Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik. Er war einer der bedeutendsten deutschen Lyriker, Essayisten und Pamphletisten nach 1945. In einer Pressemitteilung erinnert die Stadt Cuxhaven heute an das Urteil des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki, der 2008 über ihn schrieb: "Er war ein feinsinniger Ästhet, ein raffinierter Schöngeist, ein exquisiter Ironiker. Nur war er zugleich ein plebejischer Poet, ein handfester Spaßmacher, ein Verwalter des literarischen Untergrunds, ein Dichter der Gassen und der Masse, einer, der die Lyrik auf den Markt gebracht hat. Er schämte sich nicht, das Drastische, das Vulgäre zu schätzen. Und er zögerte nicht, das Distinguierte, das Elitäre zu bewundern. In seinen Versen finden Schlager, Gassenhauer und Kinderreime ein unmittelbares Echo, aber auch die Oden Kloptstocks und die Lieder von Matthias Claudius, die Hymnen Hölderlins. Dieser Rühmkorf ist nie ganz seriös – und immer sehr ernst."

Seinen literarischen Nachlass vermachte Peter Rühmkorf der Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld. Dies war Grund genug für Jochen Kersten, Bernd Rauschenbach und Stephan Opitz, Lyrisches aus dem Nachlass vorzutragen. Der Eintrittspreis zu dieser Lesung beträgt 8 Euro. Karten sind an der Abendkasse und bei der Kulturinformation, Schlossgarten 4, 27472 Cuxhaven, per Telefon 04721/62213 oder E-mail erhältlich.


 Rühmkorf-Weg in Hemmoor

In Hemmoor erinnern bislang lediglich ein (kurzer) Rühmkorf-Weg und eine Büchervitrine im Hemmoorium an den bedeutendsten Sohn der Stadt. - Mehr zum Thema Rühmkorf und Hemmoor auf dieser SONDERSEITE.


Verbrechen

Frauenfrühstück
und Opferschutz


Silvia Martin y Toyano vom Weißen Ring

10. 5. 2011. Wie Opfern von Verbrechen geholfen werden kann, ist das Thema bei einem Frauenfrühstück der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Ortsverband Hemmoor, am Sonnabend, 21. Mai, ab 9.30 Uhr in der Festhalle in Osten. Referentin ist Silvia Martin y Troyano vom Weißen Ring, Außenstelle Cuxhaven. "Das Frühstück kostet 9 Euro, ist aber so reichhaltig, dass wir uns das Mittagessen sparen können," sagen die Veranstalterinnen Heike Offermann und Liselotte Geiger, die um Anmeldung bis zum 19. Mai unter Tel. 04771-3308 (Offermann) bitten und anregen: "Bringen Sie gerne Freundinnen und Bekannte mit."

Das Frauenfrühstück, das seit einem Jahr stattfindet, hat weit über Hemmoor hinaus Resonanz gefunden, so dass jetzt auch Frauen aus den SPD-Ortsvereinen Börde Lamstedt und Am Dobrock offiziell eingeladen sind.


Oberndorf

Alles in Butter
in Hasenfleet


Bullenreiten auf dem Molkereihof

7. 5. 2011. Ein Rekordangebot an Programmpunkten offerierte die ländliche Molkerei Hasenfleet in Oberndorf zu ihrem 2. Milchtag am Sonnabend. Bei strahlendem Sonnenschein kamen rund 1500 Besucher in die ländliche Molkerei, die sich zur touristischen Perle an der Oste gewandelt hat.


Kinderspaß: Eine Kuh wird bemalt

Die Gäste, darunter viele begeisterte Kinder, erlebten Attraktionen von Karussell über Hüpfburg bis zum Ponyreiten. Ebenfalls im Programm: eine Tombola mit einer Ballonfahrt als Hauptgewinn und Rodeoreiten auf einem Elektrobullen. Allgemeines Urtel über das Fest: Alles in Butter in Hasenfleet.


AG-Osteland-Vize Walter Rademacher
mit Molkerei-Manager Horst von Thaden

An einem Stand informierten Henning Kuhne (Oberndorf) sowie Walter Rademacher (Neuhaus), Renate Bölsche (Osten) und Torsten Wichmann (Altendorf) vom Vorstand der AG Osteland über die touristischen Reize der Region und literarische Leckerbissen aus dem Krimiland Kehdingen-Oste (darunter der regionale Kuh- und Kultkrimi "Der Milchkontrolleur" von Thomas B. Morgenstern).


Torsten Wichmann am AG-Osteland-Stand

Für Feststimmung sorgten die Isenseer Bauernkapelle, die Hüller Ohrwürmer und die Oberndorfer Cheerleaders.
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Viele Hasenfleet-Fotos von Walter Rademacher stehen auf dieser SONDERSEITE.
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"Immer weiter als
Ausflugsziel etabliert"

1. 5. 2011. Die Molkerei, die auch mit Produktinnovationen wie Algenbutter aufwartet, profitiert zunehmend von den touristischen Aktivitäten im Osteland, zu denen die neue Nordverlängerung der Niedersächsischen Milchstraße zählt (siehe unsere SONDERSEITE).

"Die Führungen sind gut gebucht, die Anmeldungen brummen," zitierte die NEZ kürzlich die rührige Molkerei-Marketingfrau Carola Maas zu dem erfreulichen Trend, dass die "Gläserne Molkerei" sich "immer weiter als Ausflugsziel etabliert". Mehr...


Hemmoor

Auftakt
mit Pio


"Pio's Ampire" sorgt für Stimmung

8. 5. 2011. Ein gelungener Auftritt von Roman ("Pio") Piotrowski mit "Pio's Ampire", die wie gewohnt für Granatenstimmung sorgten, bildete den Auftakt zum Frühlingsfest 2011 auf dem Rauhen Berg in Hemmoor (mehr über die Gruppe hier in der NEZ).


Erstmals auf der Bühne: "The Foolish"

Unterstützt wurde "Pio" von dem jungen Duo "The Foolish": Nach einem Gastspiel im März im Brauhaus Alt-Neuhaus präsentierten Emelie Kilgus und Tobias Hagemann ihren ersten Auftritt auf einer richtigen Bühne. Bei Superwetter und ausgelassener Stimmung wurde mitgesungen und getanzt. Das Frühlingsfest ar von Bürgermeister Hans-Wilhelm Saul und Hannes Wesch (IG Rauher Berg) eröffnet worden - Programm hier.

Dank für Fotos an Barbara Gehring.


Wingst

Eintritt frei
am Kindertag


Clown Janborius verzaubert Kinder

6. 5. 2011. Der Förderverein Zoo in der Wingst lädt an diesem Freitag, 6. Mai, zum Kindertag ein. Ab 13 Uhr ist der Eintritt in den Zoo für Kinder kostenlos - und es wird tierisch viel geboten. Clown Janborius verzaubert die Kleinen mit seinen Kunststücken und dem Mitmachzirkus. Beim Kinderschminken, Geschicklichkeitsspielen und Basteln erhält der Zoo- Förderverein tatkräftige Unterstützung von den Mitarbeitern und Helfern des Kindergartens Wingst, des Waldkindergartens Wingst, des Spielkreises Oppeln und des Fördervereins Schule am Wingster Wald.
Wer den Zoo auf eigene Faust erkunden will und die geplante Rallye durch das Areal meistert, erhält zur Erinnerung eine Ehrenurkunde. Neben Bratwurst und Pommes warten selbstgemachte Torten oder Kuchen und frische Waffeln auf die kleinen und großen Gäste.


Krimiland

Krimi-Premiere in
der Osteschule


Das Ensemble von "Leiche im Separee"

5. 5. 2011. Hartmut Behrens (Oberndorf-Ahrensflucht) vom Verein Kultur auf dem Lande ist Autor und Regisseur des Krimistücks "Eine Leiche im Separee", das diesen Sonnabend, 7. Mai, in der Osteschule in Hemmoor Premiere hat. Weitere Vorstellungen finden statt am Donnerstag, 12. Mai, im Bördehuus Lamstedt, am Freitag, 20. Mai, Seelandhallen Otterndorf, und am Freitag, 27. Mai, im Mehrgenerationenhaus Cuxhaven. Es spielen Svea Christiansen, Sabine Matern, Aaron Dormeyer, Jana Guthahn, Jasmin Horeis, Lara Al-Zein, Mitja Siep, Katharina Lübke, Christin Wiesen und Hendrik Hetkämper.

Und darum geht es in dem Stück: Otto ist tot. Der Besitzer der Erotik-Bar "Rote Orchidee" liegt erstochen in  einem Separée seines tablissements. Da die Bar bereits geschlossen hat, kommen nur die wenigen noch Anwesenden als Mörder in Frage: die beiden Tänzerinnen, die Sängerin, der Barmann, die Geschäftsführerin, die Empfangsdame, die Freundin des Toten, zwei übriggebliebene Gäste und die Putzfrau. Wie sich bald herausstellt, hatte jeder von ihnen ein Motiv, Otto umzubringen, denn beliebt war der ganz und gar nicht. Weil aber auch alle irgendwie mit Ottos schmutzigen Geschäften zu tun hatten, legt man auf einen Anruf bei der Polizei keinen Wert. Dafür droht eine Einmischung des "Dicken", des großen Bosses im Hintergrund. Dessen Methoden der Wahrheitsfindung sind aber alles andere als zimperlich, deshalb wollen die Anwesenden es lieber selbst herausbekommen, wer von ihnen Otto ins Jenseits befördert hat. Keine leichte Aufgabe, denn der Mörder oder die Mörderin wird sich gegen die Aufdeckung seiner Tat ja wehren...

Beginn jeweils 20 Uhr, Kassenöffnung eine Stunde vorher. Karten kosten 8 Euro, ermäßigt (Schüler, Studenten usw. 5 Euro. Vorbestellungen per E-mail oder über Tel. 04772-870065.


Geschichte

Eine Seefahrt,
gar nicht lustig


Geffken-Buch zur Seefahrtsgeschichte

5. 5. 2011. "Schifffahrt aus der Sicht der Seeleute oder Seefahrtsromantik für Reeder?" Das ist der Titel eines Vortrags, den der Cadenberger Anwalt und Autor Dr. Rolf Geffken am Donnerstag, 12. Mai, 19.30 Uhr, in Bremerhaven-Mitte in der Goethe-Schule, Deichstrasse 37, hält. Bereits vor 25 Jahren hatte Geffken, Autor einer alternativen Geschichte der deutschen Seeschifffahrt mit dem Titel "Jammer & Wind" zum Deutschen Schifffahrtsmseum (DSM) Bremerhaven eine kritische Denkschrift vorgelegt und mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eine "kritische Begehung" des Museums veranstaltet.

"Kolonialismus, Krieg und
Faschismus ausgeblendet"

In seinem Vortrag am 12. Mai will Geffken auf Einladung des "Arbeitskreises Literatur & Politik" darlegen, ob sich seither etwas sichtbar am Inhalt und Konzept des Deutschen Schifffahrtsmseums verändert hat. Sein Fazit: Weiterhin sei das DSM ein Ort, an dem vor allem die "die Schifffahrt beherrschenden Interessengegensätze und Interessenkonflikte" ebenso ausgeblendet würden wie die "Verstrickungen deutscher Reedereien in Militarismus, Kolonialismus, Krieg und Faschismus".

Zuvor hatte Geffken auch zum Internationalen Maritimen Museum ("Tamm-Museum) in Hamburg eine kritische Denkschrift ("Schifffahrt ohne Leben") veröffentlicht.


Ostemündung

Mini-Kreuzfahrt
zum Muttertag


Mit der "Mocambo" Richtung Elbmündung

5. 5. 2011. Leinen los zur Mini-Kreuzfahrt an der Küste: Direkt vom Schiffsanleger des Natureums Niederelbe startet das Ausflugsschiff "Mocambo" am Sonntag, 8. Mai, um 13 Uhr, zu einer Fahrt in die Oste- und Elbmündung - das richtige Abenteuer am Muttertag für die ganze Familie. Ab Anfang Juni gibt es zusätzliche Fahrten mit MS "Germania", so dass mehrmals pro Woche Entdeckungstouren möglich sind. Dabei besteht fast immer die Chance, Seehunde auf den Sandbänken in den Wattgebieten vor dem Natureum zu beobachten.

Etwa eine Stunde dauert die Schiffsreise mit der 24 Meter langen und 5,15 Meter breiten "Mocambo" aus Oberndorf.  Außer am 8. Mai fährt sie am 22. Mai um 13.20 Uhr vom Anleger Natureum ab. Bis Mitte Oktober verkehrt das älteste noch im regulären Betrieb fahrende Passagierschiff Deutschlands bis zu dreimal wöchentlich  auf der Oste und der Elbe. Erläuterungen an Bord gibt Kapitän Caspar Bingemer.

Die 32 Meter lange und 6,70 Meter breite "Germania" kreuzt zwei Stunden lang auf der Elbe und Oste. Sie legt vom Anleger des Natureums  z. B. am 7., 14., 21. und 28. Juni jeweils um 13.30 Uhr ab. Bis Ende August dauert die Saison für das Schiff aus Brunsbüttel. Fachkundiger Begleiter an Bord ist hier Kapitän Peter Brandt sen. Die Besucher erfahren viel Wissenswertes über Europas größten Tidefluss und bekommen mit etwas Glück nicht nur Ozeanriesen, sondern auch Seehunde zu Gesicht. Buchungen für beide Schiffe nimmt das Natureum entgegen.

"Die Seehunde sieht man am besten bei Niedrigwasser und noch etwa eine Stunde danach", sagt die Leiterin des Natureums, Dr. Clivia Häse. Nach ihrer Erfahrung zeigen sich Gäste aus dem Binnenland immer wieder überrascht von der landschaftlichen Vielfalt der Oste. Die Fahrten direkt vom Natureum böten Gelegenheit, den naturnahen Charakter des Flusses kennenzulernen. Viele Urlauber, die sich in den Nordseebädern aufhielten, machten davon Gebrauch. Vor oder nach der Tour gibt es im Natureum die passenden Informationen.

Am 22. Mai von 13 bis 16 Uhr findet unter dem Motto "Sammeln und Jagen" eine Mitmachaktion zum Thema Steinzeit statt - eine willkommene Abwechslung für Kinder, wenn die Eltern zur gleichen Zeit mit dem Schiff unterwegs sind. Auf einem Lagerplatz wird eine kleine Mahlzeit am offenen Feuer zubereitet. Täglich außer montags gibt es um 13.15 Uhr die Möglichkeit, Tiere im Wasser zu fangen und zu beobachten. Um 14 Uhr beginnt eine Mitmachführung im Küsten-Zoo.

Zwei Ausstellungen laden zum Besuch ein: In der Galerie im Turm sind die "365 Augen-Blicke des Lebens" zu bestaunen. Die Künstlerin Meune Lehmann hat Augen verschiedenster Tierarten mit Acryl auf Leinwand gebannt. In der Rundbogenhalle wird die Sonderausstellung "Hund und Katz – vom Raubtier zum besten Freund des Menschen" gezeigt.


Seezeichen

Förderverein plant
Leuchtturm-Revue


Werbung für das Benefiz-Projekt

5. 5. 2011. Am Sonnabend, 21. Mai, 15 Uhr, findet in der Festhalle Neuhaus ein besonderes Ereignis statt: Gemeinsam planen der Altenbrucher Förderverein "Dicke Berta e. V.“ und der "Förderverein Baljer Leuchtturm von 1904 e. V." eine Schlager- und Pop-Revue mit dem Titel "Leuchtfeuer", dargeboten von dem Ensemble "Caramba". Autorin und Regisseurin Birgit Steinhart widmet das Projekt der Unterstützung und Erhaltung der Leuchttürme Alte Liebe (Cuxhaven), Sylter Turm (Kampen/Sylt) Dicke Berta (Altenbruch), Schlanke Anna (Altenbruch) und  Westerheversand (Eiderstedt).


Blick auf die Baljer Leuchttürme

Im ersten Akt erwecken die Darsteller die über zwei Meter großen Nachbauten dieser Leuchttürme zum Leben. Den Zuschauer erwarten über 40 bekannte, mit neuen  Texten versehene Musiktitel aus Schlager, Rock, Pop und Musical.


Oberndorf

Doppel-Denkmal
findet Resonanz


Artikel der "Wolfsburger Allgemeinen"

5. 5. 2011. Der Ort Fallersleben, Namensgeber des deutschen Freiheitsdichters Hoffmann von Fallersleben, gehört heute zu Wolfsburg. Und so widmete die "Wolfsburger Allgemeine" - wie ein uns jetzt zugesandter Artikel belegt - Mitte April einen großen, farbig bebilderten Artikel der Einweihung des Oberndorfer Doppel-Denkmals, das den berühmten Fährgast aus Fallersleben und einen traditionellen Fährmann darstellt.

Mehr zum Thema weiter unten auf dieser Seite.



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Tourismus

Womo-Platz
gut besucht


Neuer Wohnmobilplatz in Oberndorf

Der neue Wohnmobilplatz am Yachthafen in Oberndorf ist zwar noch nicht offiziell eröffnet, aber er wird schon gut genutzt. Per Flüsterpropaganda und per Web hat sich bei den Womo-Fans herumgesprochen, dass in Oberndorf einer schönsten Plätze der Flussregion entstanden ist.


Freizeit

Neuerwerbungen
in Wandreys Zoo


Erdmännchen in der Wingst

5. 5. 2011. Mit neuen Attraktionen machen der Zoo und der Spielpark Wingst zurzeit auf sich aufmerksam. Erst Ende April trafen die drei Australischen Dingos Bimby, Niley und Maya im Zoo in der Wingst ein. Zoodirektor Dr. Rüdiger Wandrey, der sie aus dem Tiergarten seines alten Uni-Instituts an den Olymp holte, stellt die Neuerwerbungen vor:

"Dingos," sagt Wandrey, " sind ganz spannende Tiere, denn sie sind der lebende Beweis, dass aus Haustieren nie wieder echte Wildtiere werden. Sie sind sozusagen Wölfe, die zu Haushunden wurden, die wiederum Wölfe werden wollten, es aber nie ganz geschafft haben."

In der Tat gibt es auch nach Jahrtausenden des Lebens in der australischen Wildnis keinen einzigen wolfsfarbenen Dingo. Aber nicht nur die rötlich-sandfarbenen wilden Haushunde aus dem Outback Australiens sind Neubewohner im Zoo.


Dingo und Japanerkaninchen im Zoo

Vor einigen Wochen hat ein Pärchen Erdmännchen Einzug gehalten. Die possierlichen, zu den Schleichkatzen zählenden Kleinraubtiere aus den Steppengebieten Afrikas verdanken ihren Namen ihrer Aufmerksamkeit. Denn in einer Gruppe von Erdmännchen wird man immer einige Tiere sehen, die aufrecht auf den Hinterkeulen sitzend nach Feinden Ausschau halten, um bei Gefahr nicht nur ihre Artgenossen mit lauten Rufen zu warnen.

Neu sind auch vier Kaninchen im Zoo in der Wingst. Dabei handelt es sich um die äußerst seltene Rasse der Japanerkaninchen, die allerdings nicht aus Japan, sondern aus Frankreich stammen. Die Herkunft ihres Namens liegt völlig im Dunklen. Der Wingster Zoo erhielt seine Tiere von einem Züchter aus Köln, denn in Norddeutschland ist diese Rasse überhaupt nicht vertreten.


Wingst

Schlangen am
Baumseilpfad


Baumseilpfad im Spielpark Wingst

26. 4. 2011. Im Spielpark Wingst waren die Ostertage der erste Prüfstein für das neue Restaurant, den Baumseilpfad und den Niedrigseilgarten. Besonders dort und natürlich an der Sommerrodelbahn kam es zu Schlangenbildungen, denn das ideale Wetter lockte viele Gäste in den Park. Der seit diesem Jahr freie Eintritt sorgte für ein Übriges. Der Baumseilpfad konnte deutlich seine Attraktivität beweisen, denn er war vom frühen Morgen bis zur Schließung des Parks voll ausgelastet.


Hemmoor

Mit Musik
in den Mai


Sängerin Gaby Schmidt begeistert

26. 4. 2011. Eine populäre Countryband ist zu Gast in Hemmoor. Am 30. April (Einlass: 19 Uhr) steigt in der Kulturdiele ein alternativer Tanz in den Mai mit den Slow Horses, derzeit eine der meistgebuchten deutschen Country-Bands. Seit 2002 hat diese niedersächsische Band im In- und Ausland einige hundert Konzerte gespielt und so einen erstaunlichen Ritt zurückgelegt. Ihr Erfolg ist auf den hervorragenden Sound, den natürlichen und publikumsnahen Auftritt und auf der Stimme und den Charme der Sängerin Gaby Schmidt zurückzuführen. Die Karten kosten 13 € im Vorverkauf und 15 € an der Abendkasse. - Mehr auf der Website des Culturkreises.

Parsons in
Cadenberge


Parsons im neuen Youtube-Video

22. 4. 2011. Leckerbissen für Musikfreunde: Am Sonnabend, 30. April, 20 Uhr, veranstalten Wolfgang Hess und seine Mitstreiter vom Kulturkreis Am Dobrock im "Garten & Ambiente" (Einlass 19 Uhr) ein Konzert erneut mit Joseph Parsons und Band. Einen Vorgeschmack liefert dieses Video.


Oberndorf / Selsingen

"Wanderer brauchen
Brücken und Stege"


Demonstration auf gesperrter Ostebrücke

25. 4. 2011. Das hat es an der 150 Kilometer langen Oste noch nie gegeben: Fünfzig Sportfreunde vom Unterlauf des Elbe-Nebenflusses reisten Ostermontag an den Oberlauf, um Pläne der dortigen Gemeinde Selsingen (Landkreis Rotenburg) zu unterstützen, eine baufällige, zur Zeit gesperrte Ostebrücke zu erneuern und für den sanften Tourismus zu öffnen. "Ein Fluss braucht Brücken", stand auf einem der Transparente, die von den Wanderfreunden des TSV Oberndorf und dessen Mitveranstalter, der Arbeitsgemeinschaft Osteland, in der idyllischen Flußniederung zwischen Rockstedt und Ober Ochtenhausen entrollt wurden.


Sportler von der Unteren Oste demonstrieren
für Erhaltung einer Flussquerung am Oberlauf


14 Kilometer Wandern an der Oste

In seinen Begrüßungsworten zeigte sich der Selsinger Gemeindebürgermeister Reinhard Auf dem Kamp erfreut über die Unterstützung der Ostefreunde vom Unterlauf, die sich ebenso wie seine Gemeinde und 150 Anwohner für eine Rettung der Brücke in der Granstedter Heide einsetzen.


Lemke mit Bürgermeister Auf dem Kamp (r.)

Wenn der Wandertourismus in einem der landschaftlich schönsten Gebiete der Samtgemeinde gefördert werden solle, müsse die Flussquerung als Fußgänger- oder Radfahrerbrücke erhalten bleiben. Schon zu Jahresbeginn hatte der Bürgermeister eine Verengung der Brücke vorgeschlagen, so dass dort kein Fahrzeugverkehr mehr möglich ist, und um finanzielle Unterstützung des Landkreises gebeten.


Stärkung am Hasenfleeter Milchbüffet

Zustimmung fand der Gemeindevertreter bei der gemeinnützigen AG Osteland, die durch ihre Vorsitzenden Jochen Bölsche (Osten) und Walter Rademacher (Neuhaus) vertreten war. "Wanderer brauchen Brücken und Stege", sagte Bölsche, der den Tourismus neben der Landwirtschaft als einen der wichtigsten Zukunftsfaktoren der Osteregion bezeichnete.


Hügelgrab am Wegesrand bei Granstedt

Die AG Osteland teile die Hoffnung des Bürgermeisters, dass dieser Teil der Region, in der die Oste aus der Nähe erlebbar ist, in einen der geplanten "Premiumwanderwege" einbezogen wird. Es sei nicht hinnehmbar, dass die öffentliche Hand einen so wichtigen Teil der touristischen Infrastruktur im Osteland wie diese Brücke dem Verfall preisgebe.

Die Organisatoren der begeistert aufgenommenen 14-Kilometer-Rundwanderung, die Oberndorfer Albertus und Renate Lemke, sehen den Ausflug an den Oberlauf als Teil der Bemühungen der AG Osteland, den "Binnentourismus" an der Oste durch Schul-, Betriebs- und Vereinsausflüge an den jeweils anderen Abschnitt des längsten Nebenflusses der Niederelbe zu fördern.

Lemke, der mit der Oste-Tour bereits den 35. Jahresausflug  für den TSV Oberndorf vorbereitet hatte, nahm durch Hans-Heinrich Katt (Oberndorf) den Dank der Teilnehmer entgegen.


Osteland-Mitglieder Rathjens und Lemke

Bereits für Mitte Juni plant Lemke eine weitere "Expedition in die Nachbarschaft": Die nächste Reise des TSV, organisiert von AG-Osteland-Mitglied und Gästeführer Andreas Rathjens (Groß Meckelsen), soll in die Nähe der Quellregion des Flusses in der Samtgemeinde Sittensen führen.


Pause am Angelgewässer des SFV Oste

Der jüngste Ausflug, bei dem die Wanderer auf freier Strecke mit einem leckeren Milchprodukte-Büffet der Molkerei Oberndorf-Hasenfleet überrascht wurden, klang bei Ostener Grillwürsten und Steaks auf dem Vereinsgelände des gastlichen Sportfischervereins (SFV) "Oste" an dessen Vereinssee in Hackemühlen bei Lamstedt aus.


Ausklang an den Hackemühlener Teichen

Dort hatten zuvor SFV-Vorsitzender Wolfgang Schütz und Gewässerwart Andreas Ucke die Wanderer willkommen geheißen. - Mit Dank für Fotos an Walter Rademacher.

Unsere Berichte über die Ostewanderungen mit Albertus Lemke in den Vorjahren:

Marsch durch die Marsch - Mit Albertus Lemke an der Oste (2010)

Von Fähre zu Fähre - Mit Albertus Lemke an der Oste (2009)

Durch Nordkehdingen - Mit Albertus Lemke an den Frühlingsfluss (2008)


Hemmoor

Jugendrotkreuzler
spielen Osterhase


Besuch im Haus der Pflege - vergrößern

24. 4. 2011.  In Hemmoor setzten sich 40 Jugendrotkreuzler zusammen, um 150 Eier zu kochen und zu bemalen, die sie Ostersonntag im "Haus der Pflege" in der Otto-Peschel-Straße an die über 60 Bewohnerrinnen und Bewohner sowie an die Angestellten verteilten. Die Aktion kam bei den Senioren sehr gut an, und die Mitarbeiter des Pflegeheims bedankten sich bei den Jugendrotkreuzlern mit Naschereien. Anschließend fuhren die Kinder zur Rettungswache in den Oestinger Weg, wo sie die diensthabenden Rettungswagenfahrer mit Ostereiern und Schokolade überraschten. Kreisbereitschaftsleiter Christoph Fick und die Mitarbeiter zeigten sich sehr erfreut. - Die Kinder wollen die Aktion im Pflegeheim zu Weihnachten wiederholen.

Dank an Jürgen Lange für Foto und Hinweise.


Oberndorf

Pünktlich wie
die Schwalben


Jennifer Bünning mit Ehepaar Schmidt

23. 4. 2011. Regelmäßig wie die Schwalben zieht es zwei Feriengäste, Waltraud und Josef Schmidt, aus dem bayrischen Schongau in jedem Frühling an die Oste, wo "Sepp" und "Wally" seit vielen Jahren sämtliche Urlaube im Ferienpark "Geesthof" in Hechthausen und viele schöne Stunden an ihrem Lieblingsplatz am Fluss verbringen, auf dem Sonnendeck des Oberndorfer Restaurantschiffs "Ostekieker".

Dort wurden die Neuankömmlinge, die Weißwürste für Freunde mitgebracht hatten, am Freitag auch von der Tochter des Hauses, Jennifer Bünning, begrüßt, die sich unlängst beim Wettstreit um die "Neptunschale" der Gastronomie als beste Hotelfachfrau im Cuxlandbehauptet hatte.

Für die nächsten Wochen haben sich Sepp Schmidt (AG-Osteland-Mitglied Nr. 333) und Frau Wally viel vorgenommen. Auf dem Programm steht als nächstes eine Osterwanderung an der idyllischen Oberen Oste bei Selsingen.


Atomenergie

Montag Demo
in Otterndorf


Zurzeit abgeschaltet AKW Brunsbüttel

16. 4. 2011. Zum bundesweiten Tschernobyl-Tag am Ostermontag plant ein Bündnis aus Umweltverbänden und Anti-Atomkraft-Initiativen eine Kundgebung ab 10 Uhr in Otterndorf. Wie das Organisationsteam um die Grünen-Kreissprecherin Sabine van Gemmeren aus Kehdingbruch (Tel. 0175-7766075) mitteilt, fordern die Initiatoren ein  endgültiges Aus für Brunsbüttel und den Ausstieg aus der Atomenergie.

Weil für Ostern an der Elbfähre mit Wartezeiten von bis zu drei Stunden gerechnet wird, sollten Teilnemer aus den Kreisen Stade und Cuxhaven nicht in Brunsbüttel demonstrieren, sondern in Otterndorf. Auch dort soll der Katastrophen in Fukushima und in Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht werden. In 18 Kilometer Entfernung vom AKW Brunsbüttel, das zur Zeit vom Netz genommen ist, wollen die Veranstalter das unwiderrufliche Aus für diesen Reaktor und den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie fordern.


Protest-Organisatorin van Gemmeren

Treffpunkt in Otterndorf ist um 10 Uhr auf dem Schützenplatz, nicht weit vom Bahnhof. Um 10.45 Uhr soll es dann in einem Demonstrationszug gemeinsam zum Hafen gehen wo um 5 vor 12, wie gleichzeitig auch auf der anderen Elbseite an verschiedenen Orten rund um das AKW Brunsbüttel, Luftballons aufsteigen werden.

Für die Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) wird Dr. Gisela Penteker (Hemmoor) sprechen. Weitere Redner sind Heiner Baumgarten, Landesvorsitzender des BUND Niedersachsen, Kurt Schaefer, Pastor im Ruhestand, der seit 1976 in Gorleben engagiert ist und dort mitgewirkt hat am Widerstand gegen die Atomanlagen, sowie Peter Wortmann vom Arbeitskreis Energie in der Dorfentwicklung Oldendorf (Landkreis Stade), dessen Ziel ist, dass sich die Gemeinde zu 100 Prozent selbst aus erneuerbaren Energien versorgen kann.


Oldendorfer Anti-Atom-Streiter Wortmann

Am Ort der Kundgebung im Hafen wird es auch Informationen zum Einsatz von erneuerbaren Energien und zum Stromanbieterwechsel geben. Ein Rahmenprogramm mit Musik und Spielen soll, so die Veranstalter, "dafür sorgen, dass auch die Freude am Leben in diesen besorgniserregenden Zeiten zum Ausdruck kommt".

Für Spenden nach Japan empfehlen die Veranstalter, Kontakt zu direkten Hilfsprojekten aufzunehmen. So haben etwa Schüler des Vincent-Lübeck-Gymnasiums in Stade für ihre Partnerschule, die Shokei Gakuin Highschool in Sendai eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Sendai liegt im Nordosten Japans und ist vom Erdbeben und Tsunami vom 11. März stark betroffen. Viele japanische Schüler - auch die, die diese Woche zum Austausch in Stade sein sollten - sind obdachlos. Nähere Infos unter www.vlg-stade.de.

Wer sich noch an den Vorbereitungen für die Demonstration beteiligen möchte, ist eingeladen zum nächsten Vorbereitungstreffen am Donnerstag, 21. April, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Elbblick", 21762 Otterndorf, Deichstr. 1. Es werden noch helfende Hände für das Rahmenprogramm gebraucht.


Osteland

Lemkes Tour
ist ausgebucht


Oberndorfer Wanderführer Albertus Lemke

19. 4. 2011. Komplett ausgebucht ist mit über 50 Teilnehmern die Wanderung an der Oberen Oste, die der Oberndorfer Albertus Lemke für den TSV und die AG Osteland für Ostermontag vorbereitet hat. Lemke organisiert, wie berichtet, seit 35 Jahren Oster- bzw. Maiwanderungen im Osteland. Im Zuge der Aktion "Wir an der Oste" wird nun erstmals der Oberlauf des Flusses bei Selsingenbesucht.

Ein ausführlicher Bericht über die Osteland-Wanderung steht heute in den Cuxhavener Nachrichten.


Hemmoor

Mit Slow Horses in
den Wonnemonat

20. 4. 2011. Beim Culturkreis Hemmoor soll es einmal ganz anders in den Mai gehen. Am Sonnabend, 30. April, steigt in der Kulturdiele ein alternativer Tanz in den Mai mit den Slow Horses. Mehr...


Bahnhofstraßenfest

Vorbereitungen
weit gediehen


Zöllner und Schuster mit McAllister

18. 4. 2011. Eine herzliche persönliche Einladung zum 21. Bahnhofstraßenfest am Sonnabend, 3. September, überbrachten Birte Zöllner und Curt Schuster vom Hemmoorer Festkomitee dem niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister bei dessen Besuch am Montag in der Wingst. McAllister - der sein Erscheinen eine Woche später bei der Hemmoorer Gesundheitsmesse bereits zusagt hat - versprach zu klären, ob seine Verpflichtungen im Kommunalwahlmonat September einen weiteren Hemmoor-Besuch zulassen.

Unterdessen sind die Vorbereitungen für das alle zwei Jahre stattfindende schönste Hemmoorer Fest weit gediehen. So soll trotz des September-Termins ein Hauch von Oktoberfest zu verspüren sein. Für Wies'n-Stimmung sorgen werden ein großes Bierzelt mit weiss-blauer Deko, Weißbier und Brez'n nach bayrischer Art und natürlich passende Musik. Erstmals wird auch ein ausrangierter US-Schulbus in Hemmoor gastieren, der die Apple-Erlebniswelt in die Ostestadt bringen soll.


Kommt nach Hemmoor: Apple-Schulbus

Um Anmeldung - bis Ende Juli - gebeten werden Vereine, Verbände, Firmen, Privatpersonen und Organisationen, die sich auf dem Fest präsentieren wollen. Auskünfte erteilt Curt Schuster (Tel. 0172-7822494, E-Mail).  .

Dem Festausschuss "Das Hemmoorer Bahnhofstraßenfest" im Culturkreis Hemmoor e.V. gehören an Peter van Diepen, Jana Dohrmann, Astrid Fiehn-Müller, Ulrike Hammes, Harald und Karin Hönicke, Ulf Jacobi, Bernd und Tanja König, Rita Mahler, Simone Martens, Ulrike Petermann, Rita Petersjohann, Ute Peterson, Ulrich Schröder, Curt Schuster, Ute Schwiemann, Rudi Stamm, Peter Tank, Christa und Gunda Wiebusch sowie Birte und Frank Zöllner.


Am Dobrock

"Wingst wieder
im Kommen"


Sommerrodelbahn im Spielpark Wingst

18. 4. 2011. "Die Wingst ist wieder im Kommen." Mit diesen Worten kommentierte Ministerpräsident David McAllister heute mittag die Eröffnung neuer Attraktionen im Spielpark Wingst.


Plüschtiere von Zoodirektor Dr. Wandrey

Gekommen war der Politiker in Begleitung seiner beiden Töchter, die von Zoodirektor Dr. Rüdiger Wandrey mit Kuscheltieren begrüßt und von Touristik-Fee Maaike Hoop (r.) mit den neuen Spielmöglichkeiten vertraut gemacht wurden, während die geladenen Gäste in der neuen Spielpark-Gastronomie den Grussworten der Prominenz lauschten.


N-Bank-Chefin Johanssen (2. v. r.)

Wingst-Bürgermeister Reinhard Poppe hob in seiner Ansprache die Abkehr vom Kirchturmdenken, die Hinwendung zur regionalen Kooperation und die Einbindung anderer Urlaubsziele - bis hin nach Neuwerk und Helgoland - hervor. Besonders begrüßte Poppe die "fruchtbare Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Osteland", die ihren jüngsten Tag der Oste in der Wingst abgehalten habe und deren touristische Produkte Deutsche Fährstraße und Krimiland Kehdingen-Oste von der Wingst mit beworben würden.


Poppe und Gallinat mit McAllister

Als "Investition in die Zukunft der gesamten Region" wertete auch Samtgemeinde-Bürgermeisterin Bettina Gallinat die Erweiterung des Spielparks, die auf der Grundlage eines 2008 vorgelegten Gutachtens und mit Hilfe eines Arbeitskreises konzipiert worden sei. Eine Besonderheit sei der freie Eintritt in dem für Familien mit Kindern konzipierte Park; nur die Nutzung der einzelnen Attraktionen wie etwa des Baumseilpfades koste Geld. Daher, so Gallinat, "können Oma und Papa mitkommen, auch wenn sie nicht selber klettern wollen".


Gastronomen Imke Dick und Griemsmann

Während des Empfangs, bei dem auch die Wirtleute Dick und Griemsmann einmal mehr die Leistungsfähigkeit der Wingster Gastronomie unter Beweis stellten, sagten etliche Redner den Fördermittelgebern Dank, die das Vorhaben (Gesamtinvestitionsvolumen: 480.000 Euro) ermöglicht haben.


Curt Schuster (AG Osteland) rodelt mit

Die Direktorin der N-Bank, Dr. Sabine Johanssen, betonte, die am Dobrock erarbeiteten touristischen Konzepte hätten das Land überzeugt und die Bezuschussung ermöglicht (und nicht etwa nur die von McAllister augenzwinkernd angedeutete Einflussnahme des Ministerpräsidenten und Wahlkreisabgeordneten). Nach dem jüngsten "großen qualitativen Schritt" bedeute der Spielpark Wingst ein "echtes Alleinstellungsmerkmal über die Region hinaus".


Feldmann (r.) mit McAllister und Tochter

Die meisten Festredner - darunter auch Vize-Landrat Hans-Volker Feldmann mit einer launigen, schöngeistigen Rede zum Thema "homo ludens" - ließen es sich nicht nehmen, vor den Kameras von Presse und Fernsehen selber die neuen und alten Spielmöglichkeiten in der Wingst zu testen.


Bettina Gallinat im Wildwasser

Allerdings konnten sie - wegen der verschiedenen Alters- und Gewichtslimits - nicht sämtliche Attraktionen in den Wipfeln des Wingster Waldes erproben.


Seilgarten als "qualitativer Schritt"

Mehr über den Spielpark und den Zoo - die laut Touristiker Dr. Wandrey zusammen bereits jetzt 120.000 Besucher pro Jahr verzeichnen - steht hier im Web.


Ahrensflucht

Oberndorfer
planen Krimi

18. 4. 2011. Für den Herbst plant Hartmut Behrens aus der Ahrensflucht in Oberndorf vom Verein Kultur auf dem Lande die Inszenierung eines Krimis. Dafür sucht die Theaterwerkstatt noch zwei oder drei Mitspielerinnen und Mitspieler, die schon etwas Theatererfahrung haben. Wer Interesse hat, sollte sich unter Tel. 04772-870065 melden.


Oberndorf

Sicherer auf
die "Mocambo"


Bürgermeister Horeis mit neuer Rampe

5. 4. 2011. Seit längerem ist das Cuxland bemüht, sich touristisch als behindertenfreundlicherLandkreiszu profileren. Denn mit behinderten- und altersgerechtem Bauen lasse sich "auch wirtschaftlich punkten", wie Erster Kreisrat Günter Jochimsen auf der Kreis-Website zu bedenken gibt. Künftig werde es "ein Verkaufsargument sein, Wohnungen vorzuhalten, die auch den Anforderungen im Alter genügen, gleiches gilt auch für den Einzelhandel und in die Gastronomie. Jochimsen: "In unserem touristisch geprägten Landkreis ist Barrierefreiheit ein echter Standortfaktor."

Aus ähnlichen Erwägungen hat jetzt auch die Gemeinde Oberndorf für einen neuen Zugang über den neuen Fahrgastschiffanleger zur "Mocambo" gesorgt. Über eine jetzt - rechtzeitig zur Saison - von der Metallbaufirma Grantz (Cadenberge) konstruierte Rampe, so freut sich Bürgermeister Detlef Horeis, können künftig z. B. Rollstuhlfahrer sicherer als bisher ab Bord gelangen.


Wingst

Kinder testen
Klettergarten


Gut angenommen: der Baumseilpfad

16. 4. 2011. Am Montag, 18. April, findet eine große Einweihungsparty im Spielpark Wingst statt. Auch Ministerpräsident David McAllister will gratulieren. Während der Einweihung von 11 bis  14 Uhr sind alle Baumseilpfade und die Sommerrodelbahn kostenlos nutzbar; mehr unter www.wingst.de. Etliche Besucher haben den Hochseilklettergarten bereits getestet. Christina Scheube-Ducksch aus Osten berichtet heute auf Facebook über einen "SuperNachmittag im Hochseilgarten in der Wingst": "Für Grundschulkinder ab 8 Jahren und 1,30 m Körpergröße ein schönes Erlebnis. Die Äteren hatten auch ihren Spaß!"

Die auffälligste Neuerung ist der seit letztem Oktober geöffnete Baumseilpfad mit seinen beiden Schwierigkeitsstufen, die ideal zum Wingster Höhenprofil passen.  Die Pfade können kombiniert werden. Damit auch die Lütten unter 8 Jahren nicht nur zuschauen müssen, gibt es jetzt auch einen Niedrigseilgarten für Kinder ab 3 Jahren. Auch die neue Wassermatschanlage sei bereits gut angenommen worden, wie Wingst-Touristiker Michael Johnen mitteilt.


Tourismus

Werbung mit der
"Fährienstraße"


Radwanderer in Geversdorf

15. 4. 2011. Am heutigen Freitag steht im Hamburger Abendblatt in der Rubrik "Mal raus aus der Stadt" eine Anzeige, die auf das Urlaubsziel Osteland, speziell auf Attraktionen in den Samtgemeinden Hemmoor und Am Dobrock, hinweist. Unter dem Titel "Ihre Frühjahrsziele im Cuxland" finden sich neben dem Logo der Deutschen Fährstraße die Stichworte Kostenlose Radkarte; Spielpark Wingst: jetzt mit Hochseilgarten; Neu: Historische Ostedeichroute; Nationales Baudenkmal Schwebefähre Osten-Hemmoor; Deutsche Fährstraße; Infomeile der Weltschwebefähren.


Annonce im Hamburger Abendblatt

Info-Abend zum
Wingst-Tourismus

Zu einem touristischen Informationsabend am Donnerstag, 28. April, 18 Uhr, im Ratssaal des Rathauses Cadenberge lädt Samtgemeindebürgermeisterin Bettina Gallinat ein. Gallinat und ihr Tourismus-Profi Michael Johnen werden eine aktuelle Übersicht über die kommunale Tourismusarbeit des letzten Jahres und die Aussichten für die kommende Saison vorstellen. Darüber hinaus wird der Landkreis-Tourismusreferent Rolf Kaiser Einblicke in die Tourismusarbeit im Cuxland geben. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.


Telegrafie

So weit das
Auge reicht


Wingster Telegraf (l.), Nachfolgebauten

15. 4. 2011. Bevor die elektrische Telegrafie erfunden wurde, diente an der Oste etwa anderthalb Jahrzehnte lang der "optische Telegraf" als Verständigungsmittel. Mit Signal-Armen auf hohen Masten wurden von 1838 bis 1851 Schiffsmeldungen zwischen Cuxhaven und Hamburg übermittelt - jeweils so weit das Auge reichte. Signalstationen standen u. a. auf dem Fahlenberg in der Wingst (heute Deutscher Olymp genannt) und auf dem Klindtberg bei Hechthausen (heute Telegrafenberg).


Dieser Berg erinnert an den Telegrafen

An das spannende, aber fast vergessene Kapitel der Kommunikationsgeschichte (mehr) - quasi Ururopas internet - erinnerte der Heimatforscher und Kapitän a. D. Ludwig Badenius am Donnerstag in einem brillanten Vortrag vor den Heimatfreunden Cadenberge in deren Hauptversammlung im MarC 5 in Cadenberge.


Referent Badenius im "MarC 5"

Wo heute ein mit Antennen bestückter Beton-Aussichtsturm auf dem Deutschen Olymp dem Handy-Verkehr dient, wurde um 1840 ein Stück Technikgeschichte geschrieben. Relikte aus der Ära der optischen Telegrafie sind indes kaum noch vorhanden, abgesehen von einem Signalturm in Brake an einer ehemaligen Nebenlinie, die in Hechthausen von der Hauptverbindung Cuxhaven - Hamburg abzweigte.


Optischer Telegraf in Brake

In Otterndorf wurden die Signale auf dem Kirchturm empfangen und gesemdet, in Cuxhaven auf dem Dach des Lotsenwachhauses. In Hechthausen erinnert außer dem Namen des Telegrafenbergs nichts mehr an die alten Zeiten.


Grabhügel auf dem Telegrafenberg

Als Plattform für den Bau des Hechthausener Turms war übrigens ein urgeschichtlicher Grabhügel auf der Kuppe des Berges verwendet worden, der später auch militärischen Zwecken diente: Während des Zweiten Weltkriegs befand sich dort ein Funkfeuer, um das sich die Nachtjäger sammelten, um gegen einfliegende britische Bomber vorzugehen. (Dank für den Hinweis und das Grabhügel-Foto an Dietrich Alsdorf.)


Heimatfreunde-Vorsitzender Küver

Begonnen hatte die Hauptversammlung der Heimatfreunde mit Berichten über das Vereinsjahr, das, so Vorsitzender Hermann Küver, unter anderem durch Ausfahrten zum Küstenschifffahrtsmuseum nach Wischhafen und nach Bleckede sowie Vortragsabende etwa über den Aufenthalt des Freiheitsdichters Hoffmann von Fallersleben in Hadeln geprägt war.


Am Dobrock

800 Eier sind im
Park versteckt


Osterhasen-Besuch in der Wingst

15. 4. 2011. Am Ostersonntag um 10 Uhr veranstaltet die Fremdenverkehrsbetriebs- GmbH im Spielpark in der Wingst für Kinder das alljährliche Ostereiersuchen. Im Park versteckt werden über 800 Eier, jedes Kind darf drei Eier suchen. Als Preise gibt es unter anderem Leckereien und Freikarten für das Schwimmbad oder den Zoo in der Wingst. Auch am Ostermontag geht es weiter mit gemeinsamem Basteln, Kinderschminken oder Ponyreiten. Die neue Gastronomie kann ebenso ausprobiert werden wie die neuen Attraktionen des Parks, etwa der Baumseilpfad, der Niedrigseilgarten oder die SmartUs-Anlage (Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Info-Tel. 04778/660.


Hemmoor

Info-Logo mit
Schwebefähre


Neues Info-Logo für Hemmoor

12. 4. 2011. Die Schwebefähre, überragendes Wahrzeichen der Deutschen Fährstraße, ziert das Logo der Hemmoorer Tourist-Info, die demnächst im ehemaligen Empfangsgebäude des Bahnhofs untergebracht werden soll. Die Gestaltung ist durch das Logo der "Fährienstraße" bzw. das der Arbeitsgemeinschaft Osteland angeregt worden. Der grün-blaue Kringel als Symbol der Oste hatte bereits bei der Gestaltung des Logos für das Osteland-Gesundheitszentrums Pate gestanden.


Logo des Hemmoorer Gesundheitszentrums

Das Ursprungslogo war 2004 in der Hemmoorer Firma Druckpartner des Osteland-Mitbegründers Bernd Brauer kreiert worden.


Wingst

Wer weiß was
über Voigtding?


Betonkuppel im Oberndorfer Ostedeich
12. 4. 2011. Zuden mysteriösen Betonkuppeln auf dem Ostedeich zwischen Oberndorf und Hemm und Hitlers "Friesenwall" gibt es immer neue Erkenntnisse - und neue Fragen. Der Wedeler Heimatforscher Oliver Wleklinski (Foto) schreibt dazu: "Anfang Oktober 1944 wurden etwa 150 15-jährige Angehörige der Hitlerjugend aus Soltau zuerst nach Altenwalde bei Cuxhaven und dann nach Höftgrube und Weißenmoor am Ostrand der Wingst verlegt, um dort unter teils ungünstigen Witterungsbedingungen etwa 14 Tage lang anstrengende Schanzarbeiten im schweren Kleiboden der Marsch bzw. im steinigen Lehmboden der Geest durchzuführen. Dort entstanden nach militärischen Vorschriften genormte Schützenlöcher und -gräben sowie Granatwerferstellungen.

Im Februar 1945 soll eine zweite Schanzgruppe aus Soltau in die Wingst verlegt worden sein, um auf dem Dobrock die "Zweite Verteidigungslinie" zu bauen. Die Unterbringung der zweiten Gruppe erfolgte in der Dobrocker und Cadenberger Schule. Beide Schanzgruppe wurden durch Schülerinnen aus Soltau betreut, die im sogenannten Gesundheitsdienst des Bundes Deutscher Mädel tätig waren.

Für die von mir bereits genannte Marineflakstellung Brösum, die in der Gegend etwa zwischen Oberndorf und der Wingst stationiert war, gibt es nun eine konkretere Vermutung des Standortes. Eventuell war dieser in der Nähe des Ortes Voigtding." Wer Näheres darüber weiss, wird um eine E-Mail gebeten an boelsche@gmx.de.

Mehr über den "Friesenwall" an der Oste weiter unten und auf unserer SONDERSEITE.


Oberndorf

Bilder aus dem
nassen Dreieck


Dieter Kreimeyer (r.) und Wilfried Hustedt

9. 4. 2011. Vizevorsitzende Dieter Kreimeyer und Schatzmeister Wilfried Hustedt konnte am heutigen Sonnabend in der Frühlingsversammlung der Heimatfreunde Oberndorf in der Heimatstube an der Kirche die Mitglieder zu einem Filmerlebnis der besonderen Art begrüßen: Zu sehen waren seltene historische Aufnahmen aus Politik, Kultur und Alltag dem "nassen Dreieck" zwischen Elbe und Weser. Dazu gab's Kaffee und selbstgebackene Torte.


SPD-Werbung, Nazi-Aufmarsch bei Stade

Mehr über die Oberndorfer Heimatfreunde auf dieser SONDERSEITE.


Hemmoor

Prachtstücke aus
den Kellerwerften


Gratuliert dem SMC: Bürgermeister Saul

9. 4. 2011. Nicht nur wegen des Frühjahrsmarktes lohnt an diesem Wochenende ein Stadtbummel in Hemmoor. Nur 150 Meter weiter, im Mehrgenerationenhaus in der Schützenstraße 17, veranstaltet der Schiffs-Modellbau-Club Hemmoor e.V. zu seinem 25-jährigen Bestehen am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr eine große Schiffsmodellbau-Ausstellung mit den besten Produkten aus den heimischen "Kellerwerften". Der Bürgermeister der Stadt Hemmoor, Hans Wilhelm Saul, der die Schirmherrschaft übernommen hat, überbrachte zur Eröffnung am Sonnabendmorgen die Glückwünsche der Ostestadt, während die Vorstandsmitglieder Bernd Jürgens und Renate Bölsche im Namen der AG Osteland gratulierten, Jürgens zugleich auch als Vertreter des Blauen Netzes Oste und der Seglervereinigung Oste Hemmoor.


Lothar Peterskeit mit Buddelschiffen

Gezeigt werden Schiffsmodelle aller Art, die in den "Kellerwerften" der Mitglieder entstanden sind, unter anderem aus den Bereichen Marine, Fischerei, Fracht und Container, Schlepper, Freizeit. Präsent ist auch Lothar Peterskeit, der "Herr der 1000 Buddelschiffe" (siehe SONDERSEITE). An einem Info-Tisch der AG Osteland ist unter anderem der neue Oste-Hafenführer des Blauen Netzes Oste kostenlos erhältlich. Außerdem gibt es eine Tombola mit vielen schönen Preisen.


Bernd Jürgens gratuliert zum Jubiläum

Der rund 35 Mitglieder starke SMC wurde 1986 gegründet. Sechs Gründungmitglieder, die immer noch aktiv im Verein mitarbeiten, wurden von Gerd Drewes mit Urkunde und Präsent geehrt: Günter Altmann, Ingmar Hellweg, Heino Jäger, Horst Köncke, Rolf Petersjohann und Herbert Stelling.

Die ersten 15 Jahre bis zu seinen Tod war Ernst Erfurt Vorsitzender. In den 25 Jahren seines Bestehens ist der Verein weit über die Grenzen von Hemmoor bekannt geworden. Die ersten Veranstaltungen (Schaufahren mit Modellschiffen) fanden im Heidestrandbad statt. Dann erhielt der Verein von der Stadt Hemmoor die Zusage, den See am Baumarkt nutzen zu dürfen. Nach einigen Auseinandersetzungen wurde vom Landkreis ein Materialcontainer genehmigt; im Gegenzug hält der Verein den See und das Ufer sauber.


Glückwünsche von Bürgermeister Saul

Am Vereinssee veranstaltet der SMC drei- bis viermal ein Schaufahren, außerdem ein weiteres alle zwei Jahre im September zum Tag der offenen Tür der Lebenshilfe Cuxhaven, Standort Hemmoor. Darüber hinaus beteiligt sich der SMC an den Ausstellungen und Schaufahren der benachbarten und befreundeten Vereine sowie in unregelmäßigen Abständen am Bahnhofstraßenfest und am Fährfest.

Aufsehen erregt immer wieder die von Volker Hagenmeyer und dem verstorbenen Heinz Bunge gegründete Kanugruppe, die einzige ihrer Art im Elbe-Weser-Dreieck. Seit mehreren Jahren tüfteln Mitglieder unter Anleitung von  Hagenmeyer an den mechanisch, sowie auch elektronisch sehr aufwendigen Modellen. "Die Kanugruppe will zeigen, dass es auch andere Modelle als Arbeitsschiffe oder Fischereifahrzeuge gibt und was im Schiffsmodellbau alles möglich ist," erläuterte Gerd Drewes. bei der Eröffnung der Ausstellung. Abschliessend führte der Vorsitzende aus: "Zum Schiffsmodellbau gehören handwerkliches Geschick, Kenntnis von Holz- und Kunststoffbearbeitung, Elektrokenntnisse, technisches Verständnis und Ausdauer. Dies alles haben unsere Mitglieder in den letzten 25 Jahren bewiesen."


Oberndorf

Schüler singen
auf youtube.com


Die Kiebitzkinder auf youtube - abspielen

6. 4. 2011. Den Auftritt der Kinder aus der Oberndorfer Kiebitzschule beim jüngsten Fährfest hat Osteland-Mitglied Sönke Franz (Hechthausen) mit der Kamera festgehalten und auf die Video-Plattform youtube.com gestellt. Zu sehen ist dort, wie die Kinder zum 213. Geburtstag des prominenten Fährgasts und Dichters Hoffmann von Fallersleben einige von dessen Liedern vortragen - mit Texten, die jeder kennt, obgleich der Urheber für viele ein Unbekannter ist.

Erkennen Sie
die Melodie?


Aus dem Koffer des Dichters...

... ragt ein Notenblatt hervor

Neben dem Lied der Deutschen schuf der Freiheitsdichter, der in Hadeln Schutz vor politischer Verfolgung fand, rund 550 Kinderlieder, von denen er 80 vertonte. Die bekanntesten Lieder sind: Alle Vögel sind schon da, Wer hat die schönsten Schäfchen, Ein Männlein steht im Walde, Summ, summ, summ, Winter ade , scheiden tut weh, Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald, Der Kuckuck und der Esel, Morgen kommt der Weihnachtsmann und Abend wird es wieder.

Ein Lied haben die Holzkünstler Dieter Holst und Sigrid Naujoks in die Oberndorfer Statue des Dichters einbezogen: Aus dem Koffer des Fährgasts ragt ein Notenblatt hervor. Erkennen Sie die Melodie?

6. 4. 2011. Als erste beantwortete unsere Leserin Sigrid Beyer aus Osten die Frage: "Ich kann zwar kein Arabisch oder Koreanisch lesen, aber Noten... Es handelt sich um die Melodie unserer Nationalhymne, das Deutschlandlied. Es ist übrigens von Josef Haydn komponiert und hieß ursprünglich 'Das Kaiserquartett'."


Konzerte

Koxhafen und die
schwarze Kiste


Freitag in Hemmoor: "Cats TV"

6. 4. 2011. "Koxhafen", das einstmals womöglich bekannteste Lied der Cuxhavener Band "Cats TV", hat durchaus aktuelle Bezüge: "Umzingelt von Kernkraftwerken, liegst du am Arsch der Welt, ich kann nur hoffen, du hast schon die große schwarze Kiste bestellt! Ich gehe nicht mehr nach Koxhafen, oh, oh, oh! Ich gehe nicht mehr nach Koxhafen, nein!". Jetzt hat sich die Gruppe neu formiert, und an diesem Freitag, 8. April, 20 Uhr, tritt sie beim Culturkreis in der Hemmoorer Kulturdiele auf. Mehr...


Risikozone Cuxland: "Umzingelt ..."

Apropos Atomkraft: Am Montag, 18 bis 18.30 Uhr, findet in Cadenberge, vor dem MarC5, die fünfte Japan-Mahnwache statt.


Neuwerk

Eine Insel mit
drei Krimis


Ein Blatt, so kurios wie Neuwerk

6. 4. 2011. Die Zeitschrift ist ein Kuriosum - ebenso wie die Insel, für die sie erscheint: Gerade mal 40 Einwohner zählt der meerumschlungene Hamburger Stadtteil Neuwerk, 100 Kilometer entfernt vom Zentrum der Hansestadt - und doch verfügt das Eiland neuerdings mit dem "Neuwerker Rundblick" über ein eigenes Printmedium.

Das im Hamburger Verlag m.MEDIENPRODUKTION erscheinende Blatt zielt natürlich nicht auf die paar Insulaner, sondern auf die jährlich etwa 120.000 Touristen. Die 2009 begründete Zeitschrift, die seit 2010 auch als Beilage der Cuxhavener Nachrichten erscheint, kommt zweimal pro Jahr auf den Markt (Einzelpreis: ein Euro) und kann auch online gelesen werden.

Die jüngste Ausgabe berichtet unter anderem über das 700-jährige Jubiläum des Inselturms sowie die  Vogelwelt im Watt und gibt einen Lesetipp: den gerade mit dem Goldenen Hecht ausgezeichneten Oste-Krimi "Die große Hochzeit" aus dem Krimiland Kehdingen-Oste, verfasst von Dr. Reinhold Friedl (Foto), in dem ein potenzielles Attentatsziel an Neuwerk vorbei Richtung Hamburg schippert...

Allerdings gibt's auch drei Krimis, die direkt auf der Insel spielen: Der 328. Tatort "Tod auf Neuwerk" und der 461. Tatort "Tod vor Scharhörn" (letzter Tatort mit Manfred Krug und Charles Brauer alias Stoever und Brockmöller) sind dort angesiedelt, ebenso die Folge "Fährmann hol röver" (1990) aus der Krimiserie "Großstadtrevier".


Osten / Hemmoor

Schwebefähre
schwebt nicht


Aufkleber informiert über Wartungsarbeiten

4. 4. 2011. Bereits drei Tage nach dem Saisonstart am Freitag musste die über 101 Jahre alte Schwebefähre Osten - Hemmoor am Montag ihren Betrieb wieder einstellen. Ursache ist ein Defekt in der Stromschiene, die bei der letzten Sanierung nicht erneuert worden war.

Fährvereinsvize Karl-Heinz Brinkmann hofft,"dass die Schwebefähre zu Ostern wieder flott ist". Die britischen Motorradfahrer, die am Donnerstag auf ihrer Marathon-Tour zu allen sieben europäischen Schwebefähren an die Oste kommen (siehe OSTEN), müssen leider voraussichtlich auf die Fahrt über den Fluss verzichten.


Literatur

"Shanghai Angel"
in Bremerhaven

5. 4. 2011. An diesem Donnerstag, 7. April, 19 Uhr, liest der Cadenberger Anwalt und Autor Dr. Rolf Geffken in der Stadtbibliothek Bremerhaven aus seinem Roman "Shanghai Angel".


Artenschutz

Stör-Denkmal ist
frisch gestrichen


Pause beendet: Oberndorfs "Hein Stör"

3. 4. 2010. Demnächst, wenn auch das Oberndorfer Restaurantschiff "Ostekieker" seine Winterpause beendet, kehrt "Hein Stör" wieder in sein Element zurück. Frisch gestrichen von Maler Stelling (Wingst), wird das schwimmende Stördenkmal wieder an seinem Stammplatz unterhalb der Flusskirche an die Bemühungen der Sportfischer zur Wiederansiedlung des verschollenen Europäischen Störs (Acipenser sturio) erinnern. Mehr auf www.oste-stoer.de.

Störforscher am
Dienstag auf N3


Gessner (r.) beim Laich-Screening

Eine andere Art, der Ostsee-Stör (Acipenser oxyrinchus), ist ebenfalls aus Deutschland verschwunden. Zur Zeit laufen Versuche, diese Variante des Urzeitfischs mit Nachzuchten aus Kanada wieder in der Ostsee heimisch zu machen. Der Großversuch ist Thema eines TV-Beitrags der Reihe "NaturNah" am Dienstag, 5. April, 18.15 Uhr, auf N3.

Zu sehen ist dort auch der Berliner Wissenschaftler Dr. Jörn Geßner, der für seine Verdienste um die Störforschung an der Oste 2010 gemeinsam mit Wolfgang Schütz (Osten) mit dem Oste-Kulturpreis "Der Goldene Hecht" geehrt worden ist. - Mehr über die TV- Sendung am Dienstag steht auf der N3-Website, frühere Texte dieser Website zum Thema Oste-Stör (seit 2002) stehen im STÖR-ARCHIV.


Oberndorf

Doppeldenkmal
ziert Ostedeiche


Einweihung der neuen Fährmann-Statue

2. 4. 2011. Der alte Fährort Oberndorf hat zwei neue Attraktionen: Am Sonnabend wurden an der historischen Fährstelle ein Fährmanndenkmal und ein Fährgastdenkmal eingeweiht. Die Fährmann-Statue, die am Restaurantschiff "Ostekieker" steht, wurde von Lore Jarck, der Witwe des legendären Oberndorfer Fährmanns Friedrich-Wilhelm Jarck, und dem Sponsor Wilmer Uhtenwoldt enthüllt.


Einweihung der Fährgast-Statue

Die Fährgaststatue vis-à-vis am Bentwischer Ufer soll an den berühmten Oberndorf-Gast und Freiheitsdichter Hoffmann von Fallersleben erinnern. Sie wurde von Jörg Hoffmann (links) vom Heimatverein Fallersleben sowie den Sponsoren Albertus Lemke und Kati und Rike van der Weerd aus Oberndorf enthüllt.

Dank an "heimlichen
Oberbürgermeister"


Bürgermeister Horeis vor der Enthüllung

Eingebettet war die Einweihung in ein Volksfest, bei dem Schirmherr und Bürgermeister Detlef Horeis um die 500 Besucher begrüßen konnte, darunter als Vertreter der Samtgemeinde auch seinen Kollegen Georg Martens aus Neuhaus (Foto). In Vertretung von SG-Bürgermeisterin Bettina Gallinat hob Martens her, dass sich Oberndorf mit seinen vielen "besonderen Aktivitäten" um die "touristische Inwertsetzung" der gesamten Region verdient gemacht habe. Besonders begrüßt wurden von Bürgermeister Horeis unter anderem die Holzkünstler Dieter Holst und Sigrid Naujoks, die bereits das benachbarte Stördenkmal geschaffen haben, sowie der letzte Oberndorfer Fährmann Werner Meier, die Deichverbandsvertreter Ulrich Gerdes und Heino Schmidt und der Wingster Eddy Uhtenwoldt, dem Oberndorf immer wieder neue Anregungen verdanke und dem manch einer, so Horeis launig, schon als heimlichen Oberbürgermeister tituliere.

Zum Dichter-Geburtstag
Lieder vom Kinderchor


Mit Horeis an der Fallersleben-Eiche

Der aus Fallersleben angereiste Jörg Hoffmann zeigte sich gerührt darüber, dass genau an diesem Tag, dem 213. Geburtstag des großen Dichters, in Oberndorf, wo er einst Asyl vor politischer Verfolgung durch die hannöversche Obrigkeit fand, die Kiebitzschule einige von Hoffmanns Liedern vortrug. Im Herbst werde Hoffmanns berühmteste Dichtung 170 Jahre alt: das partiell zur Nationalhymne erhobene "Lied der Deutschen", das von Einigkeit und Recht und Freiheit kündet. Bereits am Vorabend hatte sich das Gast von Bürgermeister Horeis die den dem Dichter gepflanzte Oberndorfer Fallersleben-Eiche zeigen lassen (siehe auch HOFFMANN IN HADELN).

Dank für Ideen, Tatkraft,
Wagemut und Bürgersinn

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Osteland, Jochen Bölsche, hob in seiner Festansprache hervor, dass es Oberndorf trotz finanzieller Enge gelinge, mit Ideen und Tatkraft, Wagemut und Bürgersinn immer neue Attraktionen für seine Bürger und für seine Gäste zu schaffen. So wie nach dem Bau der Fährpromenade und der Modellfähre nun mit dem Doppeldenkmal die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel erneut bereichert worden sei, habe Oberndorf zuvor bereits mit viel Kreativität den Milchtourismus voran gebracht (Gläserne Molkerei Hasenfleet, Niedersächsische Milchstraße Nord), das Osteland-Projekt Krimiland gestärkt (Mocambo-Lesungen), die Wanderfisch-Initiative unterstützt (Kaviarnächte, Stördenkmal) und an die Deichhistorie erinnert (Initiative zum Historischen Deichwanderweg). Der Wortlaut der Bölsche-Rede steht hier im Netz.


Feuerwehr-Ständchen auf der Modellfähre

Am Nachmittag, den die Segler-Gemeinschaft Oberndorf und die Oberndorfer Touristiker ausrichteten, kam bei strahlendem Sonnenschein rasch Volksfeststimmung auf zwischen Hüpfburg und Festzelt, Bierstand und Hasenfleeter Molkereiwagen. Zum Gelingen trugen nicht zuletzt der Schulchor und die Cheerleaders, die Feuerwehrkapelle, der Shantychor und DJ Uwe Prüss bei.

Standbilder wiegen
insgesamt 702 Kilo

Mit Spannung erwartet wurde das Ergebnis des Wettschätzens: Wieviel wiegen die beiden neuen Statuen? 283 Tipps wurden abgegeben, um 18 Uhr gab Wettleiter Eddy Uhtenwoldt das Resultat bekannt: Die beiden Standbilder wiegen insgesamt 702 Kilo, am dichtesten dran war der Ostener Jochen Bölsche (701 Kilo), gefolgt von den Oberndorfern Renate Lemke, Heino Küther und Detlef Horeis aus Moorstrich, dem Namensvetter des Bürgermeisters. Der Sieger erhielt einen 50-Euro-Gutschein für das am 1. April eröffnete Restaurant "53 Grad Nord", ehemals Dorfgemeinschaftshaus.

Viele Fotos vom Fährfest stehen auf dieser SONDERSEITE.


Natureum

Wir sind alle
Sternenkinder


Gasnebel im Sternbild Adler

4. 4. 2011. Wie entstehen Sterne?  Was passiert in der Sonne? Woher stammt ihre ungeheure Energie die sie seit sechs Mílliarden Jahre strahlen lässt? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des astronomischen Bildervortrags, den der Cadenberger Heiner Drescher am Sonntag, 10. April, 14.30 Uhr, im Natureum Niederelbe halten wird. Sein Thema lautet: "Wir sind alle Sternenkinder".  Populärwissenschaftlich beleuchtet der Referent unser Sonnensystem und den Weltraum.

Anhand von vielen Bildern der Planeten, Gasnebel und Sterne gewinnen die Zuhörer eine Vorstellung von der faszinierenden Vielfalt, die uns Erdenbewohner im All umgibt. Der Lebensweg der Sonne, ihre unglaublichen Veränderungen in ferner Zukunft und ihr sicheres Ende sind wesentliche Elemente des Vortrags.

Drescher interessiert sich schon seit seinem 16. Lebensjahr für die Astronomie. Er verfolgte die Wanderung der Sonnenflecken, beobachtete Sternschnuppenfälle, fotografierte Kometen und fuhr zur letzten totalen Sonnenfinsternis in Deutschland nach Stuttgart. Auch in seiner Lehrtätigkeit gab er seine Weltraum-Begeisterung weiter. Die Faszination wuchs bei ihm durch das Lesen von Fachliteratur von den Planeten über die Spiralnebel bis hin zu den Schwarzen Löchern, in denen alle Gesetze der Physik missachtet werden.


Neuhaus

Baljer Verein plant
Leuchtturm-Revue


Werbung für das Benefiz-Projekt

30. 3. 2011. Am Sonnabend, 21. Mai, 15 Uhr, findet in der Festhalle Neuhaus ein besonderes Ereignis statt: Gemeinsam planen der Altenbrucher Förderverein "Dicke Berta e. V.“ und der "Förderverein Baljer Leuchtturm von 1904 e.V.“ eine Schlager- und Pop-Revue mit dem Titel "Leuchtfeuer", dargeboten von dem Ensemble "Caramba". Autorin und Regisseurin Birgit Steinhart widmet das Projekt der Unterstützung und Erhaltung der Leuchttürme Alte Liebe (Cuxhaven), Sylter Turm (Kampen/Sylt) Dicke Berta (Altenbruch), Schlanke Anna (Altenbruch) und  Westerheversand (Eiderstedt).


Blick auf die Baljer Leuchttürme

Im ersten Akt erwecken die Darsteller die über zwei Meter großen Nachbauten dieser Leuchttürme zum Leben. Den Zuschauer erwarten über 40 bekannte, mit neuen Texten versehene Musiktitel aus Schlager, Rock, Pop und Musical.


Fährfest

Am Sonnabend
fallen die Hüllen


Vermummt: Oberndorfer Fährmann-Statue

Vermummt: Bentwischer Fährgast-Statue

1. 4. 2011. Leser dieser Website kennen die neue Oberndorfer Fährmann- und die Fährgaststatue von den Fotos weiter unten in dieser Spalte. Alle übrigen können die Denkmäler, die am Donnerstag - verhüllt - aufgestellt wurden, erst nach der Enthüllung am Sonnabend um 14 Uhr kennenlernen.


Messingschild an der Hoffmann-Statue

Erkennen konnten Neugierige schon vorher ein Messingschild unterhalb der Verhüllung am Sockel der Statue für den Dichter, Fährgast und Oberndorf-Asylanten Hoffmann von Fallersleben.


Quiz-Teams aus Oberndorf und Wolfsburg

Das Schild weist auf die Sponsoren hin: zwei Teams aus Wolfsburg-Fallerleben und Oberndorf, die bei einem NDR-TV-Quiz gegeneinander antraten (wir berichteten ausführlich). Ein Schild an der Fährmann-Statue beist auf Sponsor Wilmer Uhtenwoldt hin.

Das De-Ge-Ha heißt
jetzt "53 Grad Nord"


Plakat zum Fährfest am Sonnabend

28. 3. 2011. Der muntere Oste-Ort Oberndorf setzt gezielt maritime Akzente - nicht nur mit Fährpromenade und Fährmodell, Stördenkmal und Kanuregatta. Nun ist auch die gemeindeeigene Gaststätte - die bisher eher dröge "Dorfgemeinschaftshaus" hieß, kurz "De-ge-ha" - umbenannt worden: Eine Jury unter Vorsitz von Bürgermeister Detlef Horeis hatte sich, wie berichtet, für den von Ozean-Skipper Bert Frisch eingereichten Namensvorschlag "53 Grad Nord" entschieden.

Fährmann und -gast
behutsam koloriert


Neue Leuchtwerbung am früheren DGH

Rechtzeitig zur Neueröffnung des Hauses am Freitag, 1. April, 11 Uhr, durch Wirt Marcel Göltzer ist jetzt die neue Leuchtwerbung mit Windrose und neuem Namen installiert worden. Einen Tag später, am Sonnabend, 2. April, findet das großeFährfest mit Einweihung der Fährmann- und Fährgast-Doppelstatue statt (siehe das obige von Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer entworfene Plakat).

Jetzt in Farbe: Fährmann und Fährgast

Mittlerweile sehen die beiden Figuren allerdings bereits etwas anders aus als auf dem Plakat: Die Fährmann-Statue und die Fährgast-Figur, die dem Freiheitsdichter und Oberndorf-Besucher Heinrich Hoffmann von Fallersleben nachempfunden worden ist, sind im  Malerbetrieb von Dieter Stelling in Wingst nach historischen Vorlagen behutsam koloriert worden. - Mehr über Hoffmann in Hadeln auf dieser SONDERSEITE.

"Oberndorf
hat was!"


Gelungen: Oberndorfer Image-Kalender

Pünktlich zum Saisonstart hat Bürgermeister Detlef Horeis den neuen Oberndorf-Kalender 2011/12 vorgestellt.


Horeis mit der neuen Veröffentlichung

Dass der auf dem Titel präsentierte Slogan "Oberndorf hat was!" nicht zu viel verspricht, zeigt der edel gestaltete 32-seitige  Inhalt: wunderschöne Fotos vom Oste-Dorf, dazu viele Veranstaltungstipps und Adressen. Einzige Panne: Die Termine des Vereins Heimatfreunde beziehen sich noch auf das vorige Jahr.

Heimatstube ist
wieder geöffnet


Treffen der Heimatfreunde Oberndorf

Am Sonnabend, 2. April, 15 bis 18 Uhr, ist auch die Heimatstube an der Oberndorfer Kirche wieder geöffnet. - Am Sonntag, 9. April, 15 Uhr, findet dort die Frühlingsveranstaltung der Heimatfreunde Oberndorf statt. Bei Kaffe und Kuchen wird ein Film mit historischen Ansichten aus dem Elbe-Weser-Dreieck gezeigt. Mehr über den Heimatverein auf unserer SONDERSEITE.

Fallerslebener an der
Fallersleben-Eiche

Als einer der ersten Gäste des Fährfests traf am Freitag Jörg Hoffmann aus Fallersleben (Mitglied der Hoffmann- von-Fallersleben- Gesellschaft und Beirat des Fallerslebener Heimatvereins) ein.


Jörg Hoffmann dankt Dieter Köpke

Der Hoffmann-Kenner liess sich von Bürgermeister Detlef Horeis die Oberndorfer Fallersleben-Eiche und vom Vorsitzenden des Heimatvereins, Dieter Köpke, die Heimatstube zeigen. Mit einem Fallersleben-Bildband dankte Hoffmann den Gastgebern.


Geversdorf

Zimmervermieter
sind wieder online


Geversdorfer Tourismus-Website

1. 4. 2011. Nach langer Pause sind dieGeversdorfer Zimmervermieter wieder gemeinsam im Internet präsent. Noch schöner wäre es, wenn die Website nicht weitgehend als virtuelle Kirchturmlösung daherkäme: Nützlich wären z. B.  Links zu den Samtgemeinde-Touristikern (www.wingst.de), zum Wingster Zoo (www.wingstzoo.de) und zur Cuxland-Touristik (www.cuxland.de), vor allem aber zu der schönen, wöchentlich aktualisierten Website des neuen Geversdorfer Heimatvereins "De Osten Strom".


Hemmoor

Wirbel um
Kulturdiele


Kulturdiele: Gesperrt für Politisches

31. 3. 2011. Wahlkampf-Wirbel um das von Ex-SPD-Mitglied Johannes Schmidt gegründete "Bürgerforum 2011": Kurz vor dem jüngsten "Stadtgespräch" musste der Veranstaltungsort verlegt werden. Obwohl laut Schmidt "die Zusage der Verwaltung seit ca. 14 Tagen für das Stadtgespräch in der Kulturdiele vorlag", habe die Verwaltungspitze 48 Stunden vorher die Zusage zurückgenommen, weil  "politische" Veranstaltungen dort nicht genehmigt werden könnten.

Tatsächlich heißt es in der Satzung der Kulturdiele, dass eine Nutzung für "Parteiveranstaltungen ... ausgeschlossen" ist. Dass das Bürgerforum, das durch Schmidt im Rat vertreten ist und zur Kommunalwahl antreten will, einer Partei gleichzusetzen ist, fiel der Verwaltung allerdings reichlich spät ein - erst nachdem sie der Nutzung zunächst rechtsirrtümlich zugestimmt hatte.

"Ein  Bürgerstadtgespräch in einem Bürgerhaus zu verweigern" - das werfe, so Schmidt in einer Pressemitteilung, ein "schlechtes Licht auf die sogenannte Bürgerfreundlichkeit der Hemmoorer Verwaltung". Themen der kurzfristig ins Mehrgenerationenhaus verlegten Versammlung war u. a. das geplante Anrufsammeltaxi, über das demnächst ein Vertreter der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen referieren soll. Für die Gestaltung des Logos der Tourismus-Info am Bahnhof fordert das Forum, so Schmidt, "öffentliche Bürgerbeteiligung".


Relikte

Das Rätsel ist
jetzt gelöst


Neues Foto vom Ostedeich

30. 3. 2011. Nach Analyse eines weiteren Fotos vom Ostedeich (siehe oben) teilt uns Reliktexperte Oliver Wleklinski (Foto) heute mit, "dass es sich um Ringstände aus dem 2. Weltkrieg handelt". Weiter schreibt der Wedeler Experte, für den das Rätsel jetzt gelöst ist: "Das Foto zeigt sogar eine relativ aufwändige Bauweise bzw. Form."

Das Geheimnis
der Ostebunker (2)


Bunker im Ostedeich (bei Oberndorf)

24. 3. 2011. Unser im September erschienener Bericht "Das Geheimnis der Ostebunker" hat die Aufmerksamkeit eines Experten aus Schleswig-Holstein geweckt. Oliver Wleklinski aus Wedel hält eine Erklärung für die grauen Betonkuppeln auf der Krone des linken Ostedeiches zwischen Hemm und Oberndorf bereit. Er schreibt uns dazu:

"Leider hatte ich bisher keine Gelegenheit, mir diese Objekte direkt vor Ort anzusehen, aber ich habe dazu vermutlich des Rätsels Lösung. Voraussetzung dafür ist aber, dass diese Kuppeln oben ein großes, rundes Loch (Durchmesser etwa 1m) aufweisen.

Sollte es so sein, dann handelt es sich dabei um von der Wehrmacht 1944/45 erbaute "Ringstände". Von diesen Ringständen gab es damals verschiedene Formen und Größen. Sie dienten als einfache Kampfstände/Schützenlöcher für 1 bis 2 Personen. Diese Ringstände wurden auch "Tobruks" nach ihrer erstmaligen Verwendung bei der nordafrikanischen Stadt Tobruk oder bei uns in Norddeutschland auch "Friesentonnen" genannt.

Letzterer Name verweist auch auf den historischen Hintergrund. Diese Kampfstände waren Bestandteil des 1944/45 entlang der deutschen Nordseeküste errichteten Friesenwalls. Nach der erfolgreichen alliierten Invasion in der Normandie am 6. 6.1944 gab Adolf Hitler am 28.8.1944 mit der "Führerweisung 62" den Befehl, die Wattenmeerküste von der niederländischen Grenze bis nach Jütland hinauf zu befestigen.

Das war letztlich die "Geburtsstunde" für den Friesenwall. Der Friesenwall bestand grob gesehen aus zwei Kampflinien, wobei die 1. Linie direkt auf dem Seedeich verlief und die 2. Linie einige Kilometer weiter im Hinterland errichtet wurde. Beide Linien bestanden prinzipiell aus Panzergräben (oder schützenden Flussläufen) und Kampfstellungen für Soldaten.

"Friesentonnen"
oder "Tobruks"

Im Nordwesten Niedersachsens verlief die 1. Linie über Cuxhaven entlang der Elbe bis zur Ostemündung. Die 2. Linie verlief etwa von Altenwalde über Neuenkirchen bis Neuhaus an der Oste und nahm dann den Ostebogen bis etwa Oberndorf mit auf. Dann bog die 2. Linie nach Westen zur Wingst ab, wo sie "auslief".

Interessant ist ferner, dass zu Kriegsende aus St. Peter-Ording die Flakbatterie Brösum mit 4 x 7,5 cm Flakgeschützen (englische Beutewaffen) nach Niedersachsen verlegt wurde und im Raum zwischen Oberndorf und der Wingst aufgestellt wurde. Vermutlich sollte sie den artilleristischen Rückhalt bieten und/oder die Osteübergänge gegen Luftangriffe schützen."

Oliver Wleklinski erforscht in seiner Freizeit  Befestigungs- und Bunkeranlagen, die etwa seit 1900 in Norddeutschland errichtet worden sind. Mit Hilfe des als gemeinnützig anerkannten, eingetragenen Vereins "Interessengemeinschaft für Befestigungsanlagen beider Weltkriege e.V. (IBA)" werden die gewonnenen Erkenntnisse systematisch aufbereitet und publiziert. Zur Zeit arbeitet Wleklinski gerade an einem umfassenden Bericht über den Friesenwall, Schwerpunkt Schleswig-Holstein.

Unser ursprünglicher Beitrag mit Zitaten des Historikers Alfred Vagts über die Betonkuppeln auf dem Ostedeich und einer Stellungnahme von Hans-Heinrich Katt (Oberndorf) kann auf dieser ARCHIVSEITE nachgelesen werden.

Für weitere Hinweise unserer Leser zur Entstehung der Ostebunker (an boelsche@gmx.de) sind wir dankbar.


Hemmoor

Kunstmarkt
mit Website


Hemmoorer Ostermarkt (2010)

28. 3. 2011. Am Sonnabend, 2. April, von 13 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 3. April, von 11 bis 17 Uhr, veranstaltet der Geschichts- und Heimatverein Hemmoor seinen diesjährigen Osterkunstmarkt in der Kulturdiele, im Museum und auf dem Außengelände mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Gleichzeitig wird eine Ausstellung der Hemmoorer Feuerwehren mit einer Fahrzeug-, Geräte- und Bilderschau eröffnet.

Mehr zum Programm auf der Kunstmarkt-Website.


Neuhaus

Strompreis frisst
Kunstverein auf


Vereinsseele: Schroeder, Helenius, Beyer

27. 3. 2011. Der Verein KunstRaum Hüll ist wegen Insolvenz implodiert, der Kunstverein Kehdingen musste sich nach dem Verlust seiner Räume in Freiburg auf zermürbende Quartiersuche begeben (mehr auf der Website des Vereins) - und jetzt hat auch noch der nach Karl Otto Matthaei benannte Neuhäuser Kunstverein ein ernstes Problem.

Die 34 Mitglieder starke Gesellschaft um den Fischerhuder Künstler und Kunstunternehmer  Wolf-Dietmar Stock (Foto), deren dreifaltige Seele vor Ort die 2. Vorsitzende, Ortsheimatpflegerin und Ostepreisträgerin Ursula Schröder, die Schatzmeisterin Evelyn Helenius-Scharten und Schriftführerin Sigrid Beyer sind, musste sich in der gestrigen Jahresversammlung im Neuhäuser Kornspeicher mit einem traurigen Thema befassen. Punkt 7 der Tagesordnung hiess: "Aufgabe Schleusenhaus als Vereinsdomizil".

Hintergrund: Trotz gut besuchter Ausstellungen - derzeit läuft die großartige Bilderschau der "Fleckenmalerin" Anja Seelke - und trotz mietfreier Überlassung des gemeindeeigenen Schleusenhauses haben eine nicht regulierbare Elektroheizung sowie explodierende EWE-Energiepreise und andere Nebenkosten den Verein ausgepowert: In der Kasse - laut Revisor Harm Funk "akribisch und einwandfrei" geführt - waren gerade noch 87 Euro; dazu drohen Kuratoren-Rechnungen. Der Vereinsvorstand hat daher den Mietvertrag für das Schleusenhaus "vorsorglich" zum 30. April gekündigt.


Stromfresser: Scheusenhaus in Neuhaus

Bis dahin will die Gemeinde, so Bürgermeister Georg Martens, die Möglichkeit einer Sanierung der geldfressenden Heizungsanlage sondieren, dem Verein wiederum wäre schon mit vergleichsweise bescheidenen Spenden von Sponsoren geholfen; er wäre dann in der Lage, die laufenden Kosten für die Räume zu decken (derzeitiger jährlicher Fehlbetrag: 820 Euro). - Vor der schwierigen Aufgabe, das Projekt zu retten, steht jetzt der Vorstand, dessen Mitglieder einmütig im Amt bestätigt wurden; statt Paul Scharten, der nicht wieder kandidierte, gehöt jetzt die bisherige EU-Abgeordnete Brigitte Langenhagen (Foto) dem Vorstand an.

Wird Kehdingen
zur Kulturwüste?


2. Vorsitzende Ursula Schroeder

Andererseits liegen der klammen Gemeinde bereits Mietangebotevon Interessenten vor, darunter eine Bäckerei. Nachgedacht wird in Ratskreisen aber auch schon über eine Veräußerung des Schleusenhauses, das vor 25 Jahren als erstes Objekt im Ort mit Mitteln aus der Städtebauförderung vor dem Verfall gerettet worden war, jetzt aber dringend einer erneuten (auch energetischen) Sanierung bedarf.

Ein Kunstverein gescheitert, einer weiterer auf Quartiersuche, ein dritter womöglich vor dem Aus - verkommt die Region Kehdingen-Oste zur Kulturwüste? Scheitert in an der Ostemündung eine vor vier Jahren gegründete hoffnungsvolle Initiative letztlich an den hohen EWE-Strompreisen?

Vielleicht wäre das ja mal ein Thema für das Anfang März mit Multi-Millionen-Aufwand von den EWEgestartete regionale Kabel-TV-Programm "Heimat live"...


Verkehrstod

Wieder zwei
junge Opfer

27. 3. 2011. Bei einem tragischen Verkehrsunfall am Morgen des heutigen Sonntag bei Bülkau verloren zwei junge Menschen ihr Leben. Ihr Fahrzeug war in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen, in einen Kanal gerutscht und auf dem Dach im Wasser liegen geblieben. Nach ersten Erkenntnissen seien die beiden Insassen ertrunken, teilt die Polizei Hemmoor mit. Bei den Todesopfern handelt sich um einen 24-jährigen Stader und eine bisher noch nicht identifizierte weibliche Person.


Lamstedt

Jäger sehen sich
als Naturschützer


Vorsitzender Klotz (vor Hecht-Projektion)

27. 3. 2011. "Eine schöne Bestätigung, dass der Einsatz der Jäger für die Natur gewürdigt wird" - mit diesen Worten gratulierte der Vize-Landrat des Cuxlandes, Hans-Volker Feldmann (CDU), dem Vorsitzenden der Jägerschaft Land Hadeln/Cuxhaven, Gerhard Klotz (Hemmoor), zur Verleihung des "Goldenen Hechts"der AG Osteland. Vor den rund 300 Teilnehmern der Jahresversammlung der Jäger im Lamstedter "Bördehuus" erwiderte Klotz, es sei in der Tat "nicht alltäglich", dass die Jägerschaft von einer "nichtjagdlichen Organisation" wie der Arbeitsgemeinschaft  Osteland Anerkennung finde für ihren Beitrag zum "großen kulturelle Werk" der Erhaltung einer artenreichen und gesunden Tier- und Pflanzenwelt.


 Rund 300 Jäger im Loomster Bördehuus

Stellvertretend für die Jäger in den Landreisen Stade, Cuxhaven und Rotenburg war Klotz in der Vorwoche für deren Naturschutzbemühungen (Blühstreifen, Feldgehölze, Lerchenfenster) mit dem Osteland-Kulturpreis ausgezeichnet worden. Besonders betont worden war in der Begründung Klotz' Einsatz gegen die Monotonisierung des Ostelandes durch die rapide zunehmende Vermaisung, die wiederum eine schwer beherrschbare Sauenplage nach sich zieht.


Vize-Landrat Feldmann gratuliert Klotz

Das Thema Mais war denn auch der - neben Wahlen und Regularien - der Schwerpunkt der diesjährigen Hauptversammlung. Bevor Gerfried Hoopmann (Minden) kenntnisreich und sehr konkret das Thema "Sauenbejagung im Mais" behandelte und Tipps für eine sicherheitsorientierte Drückjagd gab, appellierte Klotz an die Politik, die Notbremse zu ziehen, um die weitere Vermaisung des Landes zu bremsen: "Ich hoffe, es wird in Hannover erkannt, dass wir dabei sind, die Umwelt zu verwüsten."


Hoopmann: Tipps für Mais-Drückjagden

Ebenso notwendig sei ein guter Kontakt zwischen Jägern und Landwirten, um das alljährliche "Gemetzel vor unserer Tür" (schätzungsweise 500.000 totgemähte Wildtiere) zu beenden. Besonders begrüßte Klotz - zuständig auch für die Ausbildung - 16 Teilnehmer am diesjährigen Jägerlehrgang, darunter sechs Jägerinnen - die bisherige "Rekordquote" in Hadeln.


Gehörnschau der Unteren Jagdbehörde

Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung hatte Klotz in einem Beitrag für die Niederelbe-Zeitung betont, Jagd dürfe weder als "Sportart" missverstanden noch auf den "Trophäenkult" reduziert. Als einer der 14 anerkannten Naturschutzverbände in Niedersachsen sehe sich die Jägerschaft zum Dienst an der Natur verpflichtet - ein Auftrag, der "nicht beim jagbaren Wild endet".

Vizelandrat Feldmann übrigens wünschte sich von den Jägern, dass sie dazu beitragen, der Jugend auch die Liebe zur Natur nahezubringen: "Auch bessere Naturkenntnisse können nicht schaden," fügte der frühere Biologielehrer hinzu: "Die Flugzeuge, die da oben fliegen, die kennen sie, die Vögel nicht."
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Vermaisung: Osteland
unter den Spitzenreitern

Obere Oste ganz vorn - zoom

Die Monotonisierung der Landschaft durch Gasmais-Anbau schreitet rapide voran. An der Oberen Oste, im Kreis Rotenburg, gebe es "jetzt die höchste Anzahl an Biogasanlagen in Niedersachsen," meldet soeben die Bremervörder Zeitung unter Berufung auf die oben wiedergegebene Grafik der Landwirtschaftskammer (LWK).

Laut LWK ist "die Intensität der Fruchtfolgeveränderung in Gefolgschaft zur Dichte der Biogasanlagen im mittleren Lüneburger Raum sowie im mittleren Weser-Ems Raum am größten. Die größte Dichte und Intensität liegt dort in den Landkreisen Rotenburg und Cloppenburg vor". Mehr auf der LWK-Website(PDF).

Mehr zum Thema Vermaisung des Ostelandes steht auf unserer SONDERSEITE.


Hemmoor

SPD sucht Dialog
mit den Bürgern


Daniela Behrens bei "Old Fiede"

25. 3. 2011. Die SPD im Landkreis Cuxhaven will vor der Kommunalwahl am 11. September in einen umfassenden Bürgerdialog eintreten. Das kündigte die Kreisvorsitzende Daniela Behrens heute abend in der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Hemmoor bei "Old Fiede" im Oestinger Weg in Hemmoor an. Nach der Ehrung der langjährigen Mitglieder Günter Pagel (40 Jahre Mitgliedschaft) und Hans-Heinrich Stelling (35 Jahre) - siehe kleines Foto - kündigte die Landtagsabgeordnete für die kommenden Wochen einen Dialog-Marathon durch den gesamten Landkreis an. Mehr auf www.spd-hemmoor.de.

Bürgerforum
informiert

Zum dritten "Stadtgespräch" des Hemmoorer "Bürgerforums 2011" lädt dessen Sprecher Johannes Schmidt (früher SPD) für diesen Mittwoch, 30. März, 19.30 Uhr, in die Kulturdiele. Geboten werden  Informationen aus Rat und Ausschüssen unter anderem zu den Themen Stadtteile und Anrufsammeltaxi.


Geversdorf

Hafenhäuschen
für die Skipper


So soll das Sanitärgebäude aussehen

25. 3. 2011. Die Oste soll attraktiver für Wassersportler werden, Geversdorf zwar kein "Hafenhaus" (wie Neuhaus), aber immerhin ein "Häuschen" am Hafen bekommen. Ein entsprechender Förderantrag für ein Sanitärgebäude am Anleger der Seglergemeinschaft Oste Hemmoor (SVOH) steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Kehdingen / Oste am Donnerstag, 7. April,19.00 Uhr, in der Festhalle in Osten.

Hintergrund der Pläne für Geversdorf: Das Durchschnittsalter von Bootseignern (derzeit 56 Jahre) wird weiter deutlich steigen. Damit kommen neue Anforderungen auf die Hafen-Betreiber zu. Gefragt seien unter anderem temperierte, saubere Sanitäranlagen. Darauf hat jetzt die Arbeitsgemeinschaft Maritime Landschaft Unterelbe (MLU) in einem "Trendbarometer für Hafenbetreiber" (PDF) hingewiesen.

In der LAG-Sitzung soll auch eine "Halbzeitbewertung des Leader-Prozesses" vorgenommen und über "Neuerungen in den Förderregularien" berichtet werden, wie der LAG-Vorsitzende und Himmelpfortener Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke mitteilt.

Mehr zum Thema Wassersport auf der Oste unter blaues-netz-oste.de.


Schwebefähre

Weltkulturerbe
für Hemmoor?


Schwebefähren-Infomeile in Basbeck

24. 3. 2011. Wer hätte das gedacht, dass Hemmoor einmal gute Aussichten haben würde, zur Stätte des Unesco-Weltkulturerbes zu werden - ausgerechnet dank der bis vor einigen Jahren ungeliebten "Ostener" Schwebefähre?

Nachdem das Bauwerk in Schwebefähre Osten - Hemmoor umgetauft worden ist, fällt ein Abglanz der Kulturerbe-Diskussion nun auch auf die einstige Zementstadt, die alledings durch die Einrichtung der Welt-Schwebefähren-Infomeile bereits 2009 deutlich gemacht hat, dass sie es versteht, das nationale Baudenkmal  für ihre eigene Imagewerbung zu nutzen.

Mehr zum Thema Unesco-Antrag unter OSTENund auf www.schwebefaehre.org.
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25. 3. 2011. So berichtet das Hamburger Abendblatt in seiner heutigen Niederelbe-Ausgabe:

Schwebefähre als
Weltkulturerbe

Sammelantrag für sieben Industriedenkmale
in vier Ländern wird bereits vorbereitet

Osten. Die Schwebefähre über die Oste soll mit dem Titel "Weltkulturerbe" geadelt werden. Die 1909 in Betrieb genommene Strahlkonstruktion verbindet die Ortschaften Osten und Hemmoor. Derzeit wird geprüft, ob ein Antrag auf die Bezeichnung als Weltkulturerbe schon 2015 Erfolg haben könnte. Seit 1974 steht die Fähre als technisches Kulturdenkmal unter Schutz und ist eine Attraktion an der Touristik-Route Deutsche Fährstraße.

Der Darmstädter Industriearchäologe Rolf Höhmann hat jetzt über die Chancen eines internationalen Sammelantrags referiert, mit dem sieben Schwebefähren in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Argentinien gemeinsam zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben werden könnten.

Die Aussichten sind nicht schlecht. Zwar ist es aufwendig, eine Serienbewerbung auf den Weg zu bringen, die Kontinente überspannt, aber es ist eben auch erfolgversprechend, so Höhmann.

"Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Osteland freuen sich besonders, dass auch die Schwebefähren zwischen Osten und Hemmoor und zwischen Rendsburg und Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal in der engen Auswahl für das Weltkulturerbe der Unesco sind", so Jochen Bölsche, Vorsitzender der in Osten beheimateten Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Diese Arbeitsgemeinschaft hat sich bereits für viele Projekte entlang der Oste stark gemacht, um Kultur und Tourismus zu fördern. Nach Gesprächen mit Schwebefähren-Experten der im Welterbe-Antrag genannten Länder sei es laut Höhmann möglich, dass ein Sammelantrag bereits 2015 genehmigt wird. Der Welterbe-Titel wäre eine enorme Stärkung der Region zwischen Elbe und Weser, so Schwebefähren-Förderer Bölsche.(lok) 


Tauchen

Glückwünsche für
Tauchbasis-Chef


Schmoldt im "tauchen"-Video

25. 3. 2011. Die Glückwünsche des Vorsitzenden Clemens Freiherr von Marschalckkonnte der Hemmoorer Tauchbasis-Chef Holger Schmoldt bei der jüngsten Versammlung des Vereins Tourismus an der Oste entgegennehmen: Der Betrieb am Kreidesee war zu Jahresbeginn, wie berichtet, von der Zeitschrift "tauchen" als beste Tauchbasis der deutschsprachigen Länder ausgezeichnet worden (Video). Mehr über die Touristiker-Versammlung unter OSTEN.


Rotes Kreuz

Einsatz auch beim
Castor-Transport


Castor-Behälter mit Atommüll

24. 3. 2011. In ihrem Amt der 1. Vorsitzenden wurde Brigitte Golkowski in der Hauptversammlung des DRK-Ortsvereins Warstade in der Kulturdiele einstimmig bestätigt. Bei Kaffee und Kuchen wählte die Versammlung  Karin Hammann zur Stellvertreterin, Beate Sackmann zur Kassenwartin und Jürgen Lange zum Schriftführer und Pressewart. Die Vorsitzende ehrte Hilla Riemann und Helga Kruse-Erdmann für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie Anita Schult und Hille Lemkau für 40 Jahre Zugehörigkeit.


DRK-Vorsitzende Brigitte Golkowski (M.)
ehrt Gertrud Wujek und Hilla Riemann

Zu Beginn der Versammlung, die mit einem Diavortrag von Siegfried Kersten über den Baumpark Arboretum bei Pinneberg ausklang, hatten Berichte des Vorstands gestanden, unter anderem über den Schwerpunkt, die Seniorenarbeit mit Spielenachmittagen, Diavorträgen, Theaterbesuchen und Ausfahrten zur Insel Föhr und in die Lüneburger Heide. Die Bereitschaft Hemmoor hat 2010, wie Jürgen Lange berichtete, 4863 Einsatzstunden etwa bei Reitturnieren, beim Sandbahnrennen und beim Mühlenfest in Hechthausen sowie bei Musikveranstaltungen in Lamstedt geleistet. Auch bei zwei Großfeuern in Osten-Isensee und in Bülkau war die Bereitschaft im Sanitäts- und Verpflegungsdienst im Einsatz. Einige Mitglieder leisteten Sanitätsdienst beim Castor-Atommülltransport.

Jugendgruppenleiter Sascha Lange berichtete unter anderem, dass das Jugendrotkreuz in Hemmoor 42 Kinder in Erster Hilfe ausgebildet hat, an der NDR-Plattenkiste mitwirkte, das  Freizeitbad Tossens besucht und eine Halloween-Party veranstaltet hat. Für dieses Jahr sind eine Fahrt in den Heidepark Soltau sowie eine Fünftagefahrt nach Einbeck geplant.

Dank für Informationen an Jürgen Lange.


Oberndorf

Hasenfleet ist
"erste Sahne"


Molkerei-Manager Horst von Thaden

24. 3. 2011. Der vor ziemlich genau einem Jahr, Anfang März 2010, freigegebene Nordabschnitt der Niedersächsischen Milchstraße mit drei Routen zwischen Osten und Geversdorf, rund um die Molkerei in Oberndorf-Hasenfleet, hat sich als "erste Sahne" erwiesen: Rund 2600 Gäste haben im vorigen Jahr den bereits 2009 zur "Gläsernen Molkerei" mit Milch-Infocenter umgestalteten Betrieb besichtigt, an Führungen teilgenommen oder das "Milchabitur" absolviert. Das berichtete Molkerei-Manager Horst von Thaden jrtzt in der Hauptversammlung der Genossenschaftsmolkerei im Oberndorfer Gasthaus Henning.


Juni 2007: Erste Milchstraßen-Planungen

April 2009: Eröffnung des Infocenters

Mindestens ebenso erfolgreich wie der auf Anregung der AG Osteland bereits im Juni 2007 initiierte Milchtourismus rund um Hasenfleet haben sich die Geschäfte der kleinen, feinen Delikatess-Molkerei entwickelt (Umsatzerlös- Steigerung 2009 um 37 Prozent auf 7,3 Millionen Euro; 72 Prozent Umsatzplus bei Milch, Butter, Sahne und Quark, 153 Prozent bei Magerquark).

Über die (stark erweiterte) Produktpalette ebenso wie über die Vertriebspartner- vom "Melkhus" in der Wingst bis zum "Culinarium" in Otterndorf - gibt die vom Design-Büro Einfach schön der beiden Oberndorferinnen Sibyll Amthor und Barbara Schubertgestaltete Website Auskunft, die ebenso frisch und qualitätvoll daherkommt wie die Ware aus der grünen Ostemarsch (durchweg ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Stabilisatoren).


Quarkspeise aus Hasenfleet

Demnächst sollen die touristischen und ökonomischen Erfolge gefeiert werden: beim 2. Hasenfleeter Milchtag am 7. Mai, zu dem der AG-Osteland-Mitstreiter und -Förderer von Thaden bei gutem Wetter bis zu 5000 Besucher erwartet.

Mehr über Hasenfleet und die Erfolgsgeschichte der Osteland-Milchstraße auf unserer SONDERSEITE.


Neuhaus

Kunst auch für
Kneipengänger


Künstlerin Seelke, Vorsitzender Stock

20. 3. 2011. Im vorigen Jahr hat die Karl-Otto-Matthaei-Gesellschaft (KOM), die im Flecken Neuhaus residiert, Anja Seelke (Foto) zur "Fleckenmalerin" gekürt. "Fleckenfieber" heißt eine Ausstellung, die heute im Neuhäuser Kornspeicher eröffnet wurde und in der die Stader Künstlerin (Website) zeigt, welche Werke bei ihrem Aufenthalt an der Oste entstanden sind.




Seelke-Bilder mit Neuhaus-Motiven

Kunst, findet Anja Seelke, gehört nicht nur in Galerien, sondern auch in Kneipen und Schulen. Daher sind einige Seelke-Arbeiten im Brauhaus "Alt-Neuhaus" sowie, nach Vereinbarung, in der Grundschule Neuhaus zu sehen.


Seelke-Bild im Café Alt-Neuhaus

Besonders fasziniert gezeigt hat sich Anja Seelke vom "Internationalen Pappbootrennen 2010" im Alten Hafen. Und auch den Autoskooter beim Schützenfest und den Spielmannszug hat sie gemalt.  Aber auch Vertretern der Kunst- und Literaturszene des Ostelandes hat sich die Staderin sich gewidmet, darunter dem verstorbenen, aus Hemmoor stammenden großen Dichter Peter Rühmkorf (siehe unsere SONDERSEITE) und der in Geversdorf ansässigen Krimi- und Historienromanautorin Elke Loewe.

Bei der Vernissage sprach der Vorsitzende der Matthaei-Gesellschaft, Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude), einführende Worte; ein Stock-Porträt aus dem Weserkurier steht hier im Netz. - Die Seelke-Ausstellung ist bis zum 10. April geöffnet.

Ein Bericht von Ursula Holthausen über Werdegang und Werk der Fleckenmalerin 2010/11 aus dem jüngsten Osteland-Magazin steht hier im Netz.

Für oste.defotografierte Evelyn Helenius-Scharten.
 


Texte von April bis Mai 2011 hier
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