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KULTUR
 HECHTHAUSEN 

Briefmarken

Star-Designer
in Hechthausen


Jochen Bertholdt in der Poststelle Hechthausen

4. 1. 2008. Immer wieder gern zu Gast auf dem Berthof in Kleinwörden ist - nun bereits zum 34. Mal - der renommierte Rostocker Grafikdesigner Jochen Bertholdt (Website). Zum Jahresbeginn besuchte der Künstler die Hechthausener Poststelle von Uwe Patjens - aus besonderem Grund: Am Erstverkaufstag einer von Bertholdt gestalteten Tangermünde-Sondermarke, der 136. Briefmarke (!) aus seinem Atelier, wollte er sein jüngstes Werk mit dem Poststempel seiner "zweiten Heimat" Hechthausen versehen lassen, wo Bruder Gerd die "kleinste Lichtdruckerei der Welt" betreibt.


Schwebefähren-Marke von Jochen Bertholdt

Wahrscheinlich hätte Bertholdt auch gern eine Sondermarke zum Hundertjährigen der Schwebefähre entworfen, für die sich die Ostener Fördergesellschaft, die AG Osteland, der Weltschwebefährenverband, die Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel und viele andere Fürsprecher eingesetzt hatten. Denn der Oste-Freund aus Rostock hat ein Faible für technische Bauwerke. Von ihm stammt auch die Sondermarke der Post mit Hochbrücke samt Schwebefähre zwischen Rendsburg und Osterrönfeld.

Doch der zuständige Beirat im Finanzministerium hat sich für 2009 für andere Motive entschieden. Das ist schade, denn Spanien und Frankreich haben ihren Schwebefähren eigene Marken gewidmet.
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Osten muss sich im Jahr der Oste mit einem Sonderstempel begnügen, dessen Entwurf bereits verabschiedet ist (siehe oben). Wer ganz fix war, konnte sich vor zwei Jahren eine in begrenzter Auflage erschienene personalisierte Marke der österreichischen Post mit der Ostener Fähre für sein Sammelalbum sichern.


Hechthausen

Papierboote auch
aus Kleinwörden


Papierboot-Test auf dem Berthof

31. 12. 2008. Nicht nur Schulkinder aus den Oste-Gemeinden haben im Dezember Papierboote gebastelt, um das "Jahr der Oste" mit einem Kunst-Event zu begrüßen (mehr). Auch Gerd und Gisela Bertholdt vom Berthof in Kleinwörden waren fleißig, wie ihr Foto von einer "Probefahrt" beweist...


Europakutsche

Neuer Kalender
aus Hechthausen


Europakutschen-Kalender 2009

4. 12. 2008. Wieder haben die Osteland-Kulturpreisträger Christine und Jürgen Reimer 13 ausdrucksstarke Bilder von ihrem schönen Gespann zusammengestellt. Die Europa-Kutsche beim Schweben über die Oste, beim Elbstrandrennen auf Krautsand, unterwegs in der Börde Lamstedt, aber auch wundervolle Momente von der Reise durch sechs Länder Europas sind dem großformatigen Kalender "Europa-Kutsche 2009" (35 mal 50 Zentimeter!) enthalten, der in zahlreichen Buchhandlungen, aber auch im Direktbezug erhältlich ist (Europa-Kutsche, Postfach 1120, 21753 Hechthausen, Tel. 04774-360812 oder per E-Mail.


Hechthausen

Die Reimers gehen
auf Vortragsreise


Das Elbe-Buch mit dem Reimer-Kapitel

17. 11. 2008. Das Hechthausener Reisejournalisten-Paar Jürgen und Christine Reimer hat unter anderem die Elbe, Irland und Mecklenburg-Vorpommern per Fahrrad und und halb Europa hoch oben vom gelben Wagen erlebt. Über ihre Reisen berichten die Reimers bei einer Vortragstour, deren Termine unter www.dia-reportagen.de stehen.

Neu ist eine Reimer-DVD "Die Elbe - Von der Quelle bis zum Meer" ("Elbe-Show für zu Hause, am Fernseher oder am PC"), Preis pro Stück Euro 19,90 (im Versand in Deutschland zzgl. Porto Euro 3,00). In einer Neuauflage erschienen ist der Fahrradführer "Elberadweg". Vom Elbsandsteingebirge bis nach Cuxhaven beschreibt dieses Buch den Radweg an einem der faszinierendsten Flüsse Europas (14,95 Euro). Auch für das Buch "Wir entdecken die Elbe", herausgegeben von dem Liedermacher Rolf Zuckowski, haben die Reimers ein Kapitel beigesteuert (24,90 Euro).


Handwerk

Lichtdruck als
Unesco-Erbe?


Kleinwördener Lichtdrucker Bertholdt

3. 3. 2008. Das Verfahren ist teuer und zeitaufwendig. Die Rede ist von der Kunst des Lichtdrucks. Eine Leipziger Initiative will das aussterbende Handwerk auf die Unesco-Liste des zu schützenden immateriellen Kulturerbes setzen lassen. Von einst weltweit etwa 2.000 Lichtdruckereien soll es nur noch vier geben - in Leipzig, Hechthausen, Kyoto und Florenz. Die etwa 130 Jahre alte Technologie ermöglicht die originaltreue Wiedergabe einer Vorlage. Die beiden in Leipzig arbeitenden Drucker gehen bald in Rente, als Ausbildungsberuf gibt es die Lichtdruckerei schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. In Hechthausen-Kleinwörden bewahrt Gerd Bertholdt vom "Berthof" in seiner "kleinsten Lichtdruckerei der Welt" das bedrohte Handwerk.


Geschichte

Der König und die
Knochenmühle


Rädern eines Todgeweihten (zeitgen. Darstellung)

28. 12. 2007. In staubigen Archiven, aber auch mit Spaten und Metallsonde hat der Stader Archäologe Dietrich Alsdorf für einen Historienkrimi nach Art der Mega-Bestseller "Tannöd" und "Kalteis" recherchiert. Thema seines Debütromans "Anna aus Blumenthal": der 1833 begangene spektakuläre Vater- und Gattenmord und dessen blutige Ahndung nach einem grausigen Ritual.

Für ostemarsch.de hat Jochen Bölsche (Osten) das Alsdorf-Buch gelesen und sich mit der mittelalterlichen Strafjustiz im Osteland befaßt, zu der das "schändliche Schleifen" und das "Rädern" des Delinquenten zählte.

Sein ausführlicher Bericht über das Buch steht hier.


Kulturkreis

Horst Schroth
in Hechthausen


Kabarettist Horst Schroth

2. 11. 2008. Zum Ausklang des Kulturjahres gibt es beim Kulturkreis Hechthausen noch einmal etwas zu lachen. Der Kabarettist Horst Schroth gastiert am Sonnabend, 22. November,  20 Uhr, mit seinem Programm "Wenn Frauen fragen..." in der Ostekrone. Karten für die Veranstaltung gibt es im Vorverkauf bei Elektro-Patjens und der Gaststätte Golsch in Hechthausen, beim Segelken TV-Service in Lamstedt und in der Buchhandlung Flaig in Hemmoor. Mehr über Schroth und das Programm hier.


Sandbostel

Die Juden in
der Ostestadt


Sandbostel: Ausstellung zum Gedenktag

8. 11. 2008. Die Dokumentations- und Gedenkstätte Lager Sandbostel nimmt den 9. November, den 70. Jahrestag des Novemberpogroms, zum Anlass, um an diesem Tag mit einer Sonderausstellung an die beginnende offene Verfolgung der Juden auch in der Ostestadt Bremervörde zu erinnern. Die Ausstellung "Juden in Bremervörde" basiert auf einer Broschüre, die 2005 am Gymnasium Bremervörde erarbeitet worden war.

Am Sonntag, 9. November, um 13 und 15 Uhr kann außerdem bei öffentlichen Rundgängen das Lagergelände bei Sandbostel erkundet werden. Begleitet werden die Besucherinnen und Besucher unter anderem von dem pädagogischen Leiter Burkhard Rexin. Die Dauerausstellung zur Geschichte des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers ist von 12.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Treffpunkt ist jeweils die Dokumentationsstätte in der Greftstraße 5.


Musik

Irish Folk in
der Ostekrone


Demnächst an der Oste: "Friends in Music"

21. 8. 2008. Am 6. September, 20 Uhr, gastieren beim Kulturkreis Hechthausen in der Ostekrone wieder einmal die "Friends in Music". "Irish Folk and More" heißt das Programm, das hauptsächlich traditionelle Stücke irischen und schottischen Ursprungs umfaßt, die von den Musikern in eigener Interpretation überarbeitet wurden. Karten gibt es, wie Pressesprecher Uwe Dubbert mitteilt, im Vorverkauf vergünstigt bei Elektro-Patjens und in der Gaststätte Golsch in Hechthausen sowie in der Buchhandlung Flaig in Hemmoor und beim Segelken TV-Service in Lamstedt für 7 Euro (Abendkasse 8 Euro). Mehr beim Kulturkreis Hechthausen.


Konzert

"The Style Bandits"
klauen überall


Die "Style Bandits" kommen nach Estorf

20. 5. 2008. Jan Kobrzinowski und Roland T. Prakken nennen sich "The Style Bandits" - vielleicht, weil sie überall klauen: Selbst bretonisch-keltische, norwegische und auch finnische Melodiefolgen sind nicht vor ihnen sicher…

Am Freitag, 30. Mai, 20 Uhr, kommen die "Style Bandits" auf Einladung der Freunde und Förderer der Grundschule Estorf e.V. in die Aula der Schule (Eintritt  8 Euro, ermäßigt  6 Euro, Kartenreservierung unter Tel. 04140-8240).

Ungewöhnliche Instrumentierung und nichtalltägliche Arrangements sind seit jeher ein Markenzeichen der Gruppe. Nach der intensiven Beschäftigung mit ethnischen Musiken auf der einen und Jazz bzw. improvisierter Musik auf der anderen Seite lag es daher nahe, diese Pole miteinander zu verknüpfen.

Eigenkompositionen sowie traditionelle Melodien aus dem keltischen Kulturkreis, aber auch aus Norwegen und Finnland bilden das Fundament für das neue Programm. Die beiden Multiinstrumentalisten lassen spielend aus einer uralten bretonischen Melodie eine jazzige Improvisation entstehen, nehmen sich andererseits aber auch einmal eines Miles-Davis-Titels an, um ihn in eine filigrane New-Acoustic-Miniatur zu verwandeln.

Kobrzinowski und Prakken lieben die Klein- und Kleinstbesetzung mit all den Herausforderungen. Bei dieser Duoformation kann der Zuhörer Zwischentöne hören und die Phantasie spielen lassen.


Bremervörde

Kulturfest mit
Saitensprung


Trio Saitensprung - VIDEO HIER

25. 4. 2008. Eine Premiere für Bremervörde und zugleich eines der stimmungsvollsten Feste im Osteland findet am Pfingstmontag, 12. Mai, ab 10 Uhr (Gottesdienst) im und am Bachmann-Museum, unter anderem im Schloßpark, statt. Beim ersten Kulturfest des Kultur- und Heimatkreises sorgt vormittags eine Jazzband für fetzige bis nostalgische Gutelaunemusik. Nachmittags wird das Salon-Trio Saitensprung Wiener Kaffeehausmusik präsentieren.


Kulturkreis-Vorsitzende Morgenstern

Außerdem wird sich der von der Buchhändlerin Susanne Morgenstern geleitete, sehr rührige Bremervörder Kultur- und Heimatkreis mit Informationen über seine Aktivitäten darstellen: Arthothek, Kunst an der Oste mit einer Ausstellung von Piotr Sonnewend (bis 12. Mai), dem Kunstkreis mit einer Präsentation eigener Bilder, der Arbeitskreis Stadtgeschichte mit historischen Fotos sowie De plattdüütsche Kring mit Lesungen. Für ein reichhaltiges kulinarisches Angebot ist gesorgt. Mehr auf der Website des Vereins.


Hechthausen

Die Kutschen-Show
jetzt auch auf DVD

9. 5. 2008. Eine DVD zur Rekordreise der Europa-Kutscheaus Hechthausen berichtet über die Abenteuer, die die Osteland-Botschafter Christine und Jürgen Reimer mit ihren vier Pferden auf 6.000 Kilometern durch Europa erlebt haben. Tausende haben in den Live-Veranstaltungen "Europa-Kutsche - die Show" gesehen und waren begeistert. Jetzt läßt sich die gesamte Reise anhand fröhlicher, spannender und auch manchmal bitterer Geschichten nacherleben - dank der DVD mit rund 1.000 Aufnahmen, abspielbar auf DVD-Playern für Fernsehen und auf jedem PC. Gut zwei Stunden Unterhaltung warten auf Zuschauerinnen und Zuschauer. Die DVD kann bestellt werden unter Tel. 04774-360812 oder per E-Mail.


Krimiland

Standing Ovations
für Comedy-Duo


Ein Skelett im Rathaus von Neddelhastedtfeld

20. 4. 2008. Als coole Beamte sind sie Deutschlands Radiohörern inzwischen bestens bekannt. Dass sie zu eigenen Texten und fetziger Gitarrenmusik einen ganzen Saal zum Kochen bringen können, konnten die Besucher des Live-Auftritts von Baumann und Clausen am Samstag in Hechthausens Ostekrone erleben. Mit Standing Ovations verabschiedeten die begeisterten Zuschauer die beiden Comedy-Stars, die sich nach ihrer zweiten Zugabe singend in die Reihen des Publikums begaben und mit einem letzten mitreißenden Song von ihren Fans verabschiedeten.

Mit der anschließenden Autogramm-Stunde setzten sie schließlich den Schlusspunkt unter eine Veranstaltung, die in Hechthausen lange unvergessen bleiben wird.

Schon als sie die als Beamtenbüro eingerichtete Bühne betreten, werden sie vom Publikum mit intensivem Applaus begrüßt. Baumann und Clausen sind in Hechthausen keine Unbekannten, das Publikum outet sich sofort als fachkundig. Das Rathaus von Neddelhastedtfeld, jenem Ort, der 630 n. Chr. entstand, als sich ein römischer Siedler namens Romulus Clausen auf einem Kreuzzug in die Einöde verirrte, ist in Hechthausens gut besuchter Ostekrone bestens bekannt.

Wie erwartet ziehen die Akteure gekonnt alle Register ihres humoristischen Könnens - live und spontan, so dass sie selbst erkennbar Freude daran haben und sich bisweilen – ungewollt - gegenseitig zum Lachen bringen. Sympathisch dabei, dass sie den Spaß erst gar nicht zu verbergen suchen: "Wie soll ich da ernst bleiben?" platzt es an einer Stelle Baumann alias Jens Lehrich heraus. "Ich kann!" ist die trockene Antwort von Oberamtsrat Clausen alias Frank Bremser.


Laien-Ermittler Baumann & Clausen

Ja, dieser Oberamtsrat hat es faustdick hinter den Ohren. Nasal und dreist, dass es einem über so viel Dickfälligkeit die Sprache verschlägt, trägt er seine beamtisch gepflegte Nichtstuerei schlagfertig zur Schau. So entnimmt er aus der während der Arbeitszeit studierten Niederelbe-Zeitung einen angeblichen Skandal des Bauamtes in Stade, dass ein Bauantrag 20 Jahre nicht bearbeitet worden sei, und begreift nicht, was daran ein Skandal sein soll. Gelangweilt nimmt er von einem an das Amt gerichteten Brief Kenntnis und kommentiert: „Ich bekomme hier so viele Briefe, wenn ich die alle öffnen würde..."

Nur kurzzeitig kann ihn Passamts-Fuzzi Baumann, Kollege und personifiziertes schlechtes Gewissen, an seine Beamtenpflichten erinnern. Letztlich will Baumann das aber auch gar nicht wirklich, nur zu gern lässt er sein "Bingo" erklingen auf die Frage nach der Lieblingsbeschäftigung beider im Amt, dem "Käffchen", mit dem beide zu den beliebtesten Beamten in Deutschland geworden sind und mittlerweile täglich vier Millionen Hörer von zehn Radio-Sendern zum Lachen bringen.

Am Samstag dampfte der Beamtenkaffee in Hechthausen bei Hohn und Spott über ungeliebte "Antragsteller" im Bauamt, die nur beim Kaffee stören. Was Wunder, wenn diese als "Fußföhner"“ und "Brötchen-über-der-Spüle-Aufschneider" bezeichnet werden. Clausen zeigt sich sehr erleichtert, als sich auf seine Frage nach möglichen Antragstellern im Publikum niemand meldet: "Ihr seid mir sehr sympathisch!"

Mit großer Begeisterung nahmen die Zuhörer die unerwartet eingestreuten musikalischen Einlagen auf. So gab Clausen singend mit durchaus hörenswerter Stimme musikalisch anspruchsvolle Einlagen zum Besten. Ob er mit verklärtem Blick auf dem Boden der in Rotlicht getauchten Bühne sitzend zu Reinhard Meys Melodie "Über den Wolken"  den Text "Unter dem Schreibtisch… bin ich gerne mit mir ganz allein…!" verschmitzt intonierte oder Volker Lechtenbrinks "Ich mag..."  mit eigenem Text ("Ich mag Hans-Werner,… wenn er Arbeit ignoriert, private Vorgänge kopiert…") vortrug. Er traf zielsicher den musikalischen Nerv des Publikums.

Nach dem Fund eines Toten im Aktenschrank, der sich am Ende als von Clausens Großvater vergessenes Kunststoff-Skelett aus der Geisterbahn entpuppte, nehmen die beiden Muster-Beamten die Ermittlungen auf. Dass man sich nicht einigen kann, wer "Ermittelnder Leiter" bzw. "Leiter der Ermittlungen" ist, führt dazu, dass sich beide gegenseitig mit dem Lügendetektor "Münchhausen TX 2000" verhören. Doch dieser gibt alsbald - als Clausen nach Bestechlichkeit befragt wird - bereits vor einer Antwort mit lautem Getöse seinen Geist auf.

Auch die Kamera-Suche nach Verdächtigen im Publikum mit einem auf Großleinwand übertragenen Videobild bringt keinen Erfolg, zumal die beiden Ermittler gegenseitig Alibi-Zeugen sind. Zur vermeintlichen Tatzeit waren beide mit dem Shreddern von unbeantworteten Bauanträgen beschäftigt. Verzweifelt ruft es schließlich aus Clausen heraus: "Ich bin ein Oberamtsrat – holt mich hier raus!" Nach Auffinden eines 30-jährigen Briefes auf einer von Clausen unbenutzten Schreibtischecke klärt sich alles auf, und die beiden können zu ihrem Käffchen zurückkehren.

Mit dem Finale setzten die beiden Comedians zielsicher einen Höhepunkt: Sie begaben sich singend ins Publikum, das es nicht mehr auf den Stühlen hielt und bis zu den fetzigen Abschlussklängen begeistert mitging.

Als Künstler zum Anfassen ohne jede Allüren entpuppten sich Jens Lehrich und Frank Bremser, die geduldig Autogramme gaben und jedes der von ihnen signierten Bücher mit dem Stempel "Abgelehnt!" versahen. Dies gilt nach der begeisterten Aufnahme der Künstler und nach dem Resümee des veranstaltenden Kulturkreises ganz sicher nicht für einen weiteren Auftritt der Super-Beamten in Hechthausen.
Uwe Dubbert

Die Sendereihe "Baumann & Clausen", ausgestrahlt von Radio Schleswig-Holstein, ist eine der beliebtesten Radiocomedy-Serien Deutschlands. In den letzten zehn Jahren wurden jeden Werktag für rund vier Millionen Hörer weit über 3.000 Folgen der beliebten Radioserie ausgestrahlt.


Geschichte

Sie funktioniert
wie Anno 1311

Alle Fotos: D. Alsdorf
Der Wurfschleuder-Nachbau in Beckdorf

20. 4. 2008. Die Beckdorfer Blide funktioniert! Am Sonnabend wurde fürs Fernsehen ein Testwerfen veranstaltet. Die schweren Brocken flogen 150 Meter weit und schlugen einen halben Meter in die Erde - so wie damals Anno 1311. - Bei der Blide handelt es sich, wie berichtet,  um einen 1:1-Nachbau eines der Kriegsgeräte, mir der die Dannseeburg des Raubritters "Isern Hinnerk" zerstört wurde (siehe unten).


Die Löcher sind einen halben Meter tief

So wird die Blide geladen...

... und so wird sie gespannt.

Die Blide wird am
24. Mai eingeweiht


Druckfrisch: Plakat zum Mittelalterfest im Mai

16. 4. 2008. Die Geschichte wird lebendig: In Beckdorf (Kreis Stade) steht eine voll funktionsfähige Steinschleuder im Maßstab 1:1 - eine für den Elbe-Weser-Raum einzigartige touristische Attraktion - vor der Fertigstellung. Die von Ehrenamtlichen nachgebaute sogenannte Blide wurde verwendet, um die Beckdorfer Moorburg des legendären Oste-Raubritters "Isern Hinnerk" zu zerstören.

Foto: Alsdorf
Beckdorfer 1:1-Nachbau einer Steinschleuder

Eingeweiht werden soll die Blide mit einem Mittelalterfest auf dem Heimathof Beeckhoff in Beckdorf am 24./25. Mai, das vom Verein "Die Kranzbinder" (Website) organisiert wird.

Mehr über Beckdorf und die Blide in diesem Bericht (PDF) über die Exkursion "Oste - Fluß der Burgen", bei der sich die AG Osteland voriges Jahr auf die Spur des Raubrittern begab, dessen Leben und Treiben unter anderem der Stader Archäologe und Autor Dietrich Alsdorf erforscht hat.


Himmelpforten

Gang zum Schafott
mit Spurensuche


Alsdorf bei der Exkursion zur Hinrichtungsstätte

20. 1. 2008. Grauer Himmel und leichter Nieselregen paßten zum schaurigen Thema der komplett ausgebuchten ersten Veranstaltung einer neuen Reihe von Exkursionen im Krimiland Kehdingen-Oste: Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am Sonntag die Schauplätze des jüngst erschienenen Historienromans "Anna aus Blumenthal" - unter anderem die Stelle am Rande von Himmelpforten, an der einst das Schafott stand, auf dem die junge Bäuerin Anna Sophie Meyer, geborene Spreckels, und ihr Geliebter Claus im Jahre 1835 wegen Gatten- und Vatermordes hingerichtet worden sind. Die Führung leiteten der Stader Archäologe und "Anna"-Autor Dietrich Alsdorf und die Broberger Diplom-Geografin Corinna Kolf.

Nachdem im Krimiland an Oste und Elbe seit Anfang 2006 weit über 50 Lesungen stattgefunden haben, großenteils an originellen Schauplätzen, setzen die Veranstalter dieses Jahr zusätzlich auf Exkursionen mit Krimiautoren zu den Stätten, die sie zu ihren Werken inspiriert haben. Corinna Kolf, die im Vorstand der AG Osteland und des Broberger Fährvereins aktiv ist, und Historiker Alsdorf bieten am 9. März, am 18. Mai und am 10. August weitere Touren zum Historienkrimi "Anna aus Blumenthal" an.

Aus Anlaß der ersten Krimi-Exkursion wies Alsdorf darauf hin, dass noch viele Rätsel im Zusammenhang mit der Hinrichtung in Himmelpforten ungelöst sind, darunter der Verbleib der zweijährigen Tochter des Mörderpaares,
Anna-Catharina. Autor Alsdorf vermutet, dass die Spur nach Osten/Oste führt, und bittet daher die dortige Bevölkerung um Mithilfe.

Alsdorf berichtet, der alte Himmelpforter Tischler Bierschwall, selbst Zeuge der Hinrichtung, habe vor 100 Jahren dem ersten Himmelpforter Chronisten Georg von Issendorff erzählt, dass das Kind angeblich ins Waisenhaus nach Hannover gekommen sei und sich sogar gut verheiratet habe. Diese Version hält der Regionalhistoriker für eine "bewusst gestreute Legende war, um dem Kind eine vom Schicksal seiner Eltern unbelastete Zukunft zu ermöglichen".


Rätsel um ein Kleinkind: Ostener Pastor Ruperti

Alsdorf berichtet, dass der Ostener Pastor Georg Ernst Ruperti die Delinquenten Anna und Claus 1834/35 monatelang auf den Tod vorbereitet habe. Ruperti hielt auf Wunsch der Hingerichteten zwei Tage nach der Vollstreckung des Todesurteils in der Ostener Kirche vor vollem Haus einen ergreifenden Gottesdienst und verbreitete wenig später eine Denkschrift mit der Schafott-Predigt, deren Erlös er für das "unglückliche Wesen", wie er das Kind von Anna und Claus nannte, bestimmte.

Alsdorf folgert: "Ruperti wusste also, wohin die Waise gelangte, die am 28. August 1833 in Himmelpforten geboren wurde. Denn sonst hätte er das Geld später nicht auszahlen können." Daher stellten sich die Fragen: "Wuchs Anna-Catharina bei Pflegeeltern im Ostener Kirchspiel auf? Was wurde aus ihr?" Einen Hinweis könnten die Ahnenpässe geben, die im Dritten Reich erstellt werden mussten, hofft Alsdorf, der um Hinweise unter Telefon 04141 - 542217 bittet.

Neben den Krimi-Touren und weiteren Lesungen mit Alsdorf (am 1. März und 9. August im "Oste-Huus", Osten) bietet der Stader Archäologe in Zusammenarbeit mit Corinna Kolf eine Reihe von Bus-Exkursionen zu archäologschen Themen an, darunter "Richtplätze an der Oste" (20. April), "Burgen an der Oste" (15. Juli), "Stätten des 2. Weltkrieges" (20. Juli) und "Alte Friedhöfe an der Oste" (14. September).

Auskunft zu den Veranstaltungen erteilt Corinna Kolf unter Tel. 01520-6649736.

Während außerdem Krimi-Touren mit der Rönndeicher Schriftstellerin Elke Loewe in Planung sind, wird die Reihe der Autorenlesungen im Krimiland Kehdingen-Oste fortgesetzt.

Am Freitag, 28. März, 20 Uhr, veranstaltet der Culturkreis Hemmoor in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Krimiland der AG Osteland in der Kulturdiele in Hemmoor eine Lesung des prominenten Berliner Krimiautors Professor Horst Bosetzky ("-ky"). Eine seiner Erzählungen spielt am Hemmoorer Kreidesee.


Gräpel

Von Afrika
bis Amrum


Hammaher Malerin Rosemarie Lubasz

9. 4. 2008. Am Sonntag, 27. April, von 14 bis 17 Uhr eröffnet die Malerin Rosemarie Lubasz aus Hammah eine Bilderausstellung im "Oste-Huus" in Gräpel, Wittenberg 1. Lubasz zog es nach einer Ausbildung zur Krankenschwester in den 70ern nach Westafrika, wo sie zwei Jahre als Entwicklungshelferin tätig war und auch malte. Die Ausstellung der Autodidaktin, die ihre Motive auch auf Amrum fand, ist bis zum 2. August geweils donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10.30 bis 13 Uhr geöffnet, ferner nach Vereinbarung unter Tel. 04140-347. Der Eintritt ist frei.


Kunst

Schaufenster für
Bernhard Saphir


Ausstellung direkt an der B 73

3. 4. 2008. Seit einigen Tagen hat der Kulturkreis Hechthausen im Schaufenster des Geschäfts "molto bene", ehemals Möbelhaus Schröder, ein Künstlerfenster mit Landschaftsbildern des Malers Bernhard Saphir eingerichtet, wie Pressewart Uwe Dubbert mitteilt..

Der Hechthausener Künstler, der im März 2006 verstarb und seine Ruhestätte auf dem Hechthausener Friedhof fand, hatte zeichnend und malend die Welt entdeckt. Viele von seinen einzigartigen Landschaftsbildern sind in der wunderschönen Oste-Landschaft entstanden.


Verstorbener Oste-Maler Saphir

Sein langes Leben widmete Saphir der Kunst. Selbst mit 93 Jahren nutzte er jede freie Minute, um zu malen. Seine letzten Ausstellungen im Januar und Februar 2006 im Kunstverein Stade eröffnete er trotz seines hohen Alters mit einer ergreifenden Begrüßungsrede. Unter dem von ihm gewählten Motto "Das Glück war immer mein Begleiter" strahlte er dabei Lebensfreude und Schaffenskraft aus.

Seinen Nachlass, Hunderte von meisterhaften Federzeichnungen, Aquarellen und Ölgemälden, vermachte er dem Kulturkreis Hechthausen, der das Andenken an den Künstler mit der Ausstellung bewahren möchte, die von der neuen 1. Vorsitzenden des Kulturkreises Hechthausen, Martina Torborg, eingerichtet worden ist.

Die Ausstellung kann bis auf weiteres zu jeder Tageszeit im Schaufenster an der B 73 besichtigt werden. Wer sich für ein Bild interessiert, kann sich gerne mit Frau Torborg, Tel. 04774 – 404, in Verbindung setzen.


Pferde

Die letzte Show
der Europakutscher


Heimkehr der Kutsche nach Hechthausen

5. 1. 2009. Voraussichtlich zum letzten Mal ist das grandiose Abenteuer der Europa-Kutsche mit Christine und Jürgen Reimer live im Osteland zu erleben: Die Oste-Kulturpreisträger versprechen zwei Stunden voller Spannung, Romantik und Abenteuer am Samstag, 17. Januar, 19.30 Uhr, in Hechthausen, Landhaus Ostekrone, Marktplatz 5.

Das Ehepaar unternahm mit seinen vier Pferden eine weltweit einzigartige Reise: die längste Kutschenfahrt aller Zeiten. Noch nie war ein Gespann ohne Begleitfahrzeug und Serviceteam so lange unterwegs gewesen. Die Reise ging entlang der alten Postkutschenrouten durch Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Ungarn und Tschechien.

Die Live-Show entführt die Zuschauer nicht nur mit traumhaft schönen Bildern. Auch alle Höhen und Tiefen sind hautnah zu spüren. Fantastische Landschaften, traumhafte Städte und wundervolle Begegnungen liegen auf dem Weg..

Karten zum Vorverkaufspreis gibt es bei Gaststätte Golsch, Hechthausen, und Buchhandlung Flaig, Hemmoor. Kartenvorbestellungen zum vergünstigten Preis auch unter Tel. 04774-360814, Restkarten an der Abendkasse. Mehr unter www.europa-kutsche.de.


Konzert

Klezmermusik
in Hechthausen


"Pojaz" kommt aus dem Kreis Cuxhaven

1. 2. 2008. Am Samstag, 9. Februar, 20 Uhr,  im Landhaus Ostekrone wird die Gruppe "Pojaz" (Foto) Klezmermusik darbieten. Pojaz, deren Mitglieder aus allen Teilen des Landkreises Cuxhaven kommen, bieten mit Einladung des Kulturkreises Hechthausen mit drei Bläsern, Kontrabaß und Schlagzeug ein breitgefächertes und interessantes Repertoire.

Klezmer - ursprünglich die Volksmusik der jüdischen Bevölkerung Osteuropas - gilt heute als Bezeichnung für eine Weltmusik, die musikalischen Einflüssen vieler Kulturen unterlag und unterliegt und die gerade dadurch zu einer weltverbindenden Musik wurde.

Die Gruppe Pojaz interpretiert die zumeist traditionellen Melodien auf eigene Weise. Stilelemente aus Klassik, Jazz, Rock und Funk fließen mit ein, ohne den eigentümlichen Charakter der Musik zu verfremden. So tönt es mal wie die Lockmelodie eines arabischen Schlangenbeschwörers, mal wie in einem bayerischen Bierzelt, dann wieder wie vor den Mauern Jerichos und gleich darauf wie aus dem australischen Busch.

Der Name der Band kommt aus dem Jiddischen und bedeutet dort Bajazzo oder Spaßmacher. Und auf dieses Motto wird die Band auch in Hechthausen setzen. Karten gibt es an der Abendkasse für 10 Euro und im Vorverkauf für 8 Euro in Hechthausen bei Electronic-Partner Patjens & Mau sowie in der Gaststätte Golsch, in Hemmoor bei druckpartner und in Lamstedt beim Segelken TV Service.


Veranstaltungen

Der Schwan, der
eine Ente war...


Dorit Meyer-Gastell als Julie Schrader

30. 1. 2008. Am Freitag, 8. Februar, 20 Uhr, gastiert Dorit Meyer-Gastell mit ihrem Programm "Harmonie ist, wenn's sich hinten reimt..." in der Aula der Grundschule Estorf. Der Förderverein der Grundschule Estorf um Peter Wortmann hat die Hamburger Schauspielerin zum zweiten Mal engagiert, diesmal mit den amourösen Abenteuern der "Poetantin" Julie Schrader. - In den Siebziger Jahren hatten angeblich neu entdeckte Werke von Julie Schrader - genannt "der welfische Schwan" - Furore gemacht. Bald stellte sich jedoch heraus, dass die Texte in Wahrheit jüngeren Datums waren und von einem weitläufigen Verwandten stammten, was dem Reiz der erotischen Lyrik des "Schwans, der eine Ente war" ("Stern"), allerdings keinen Abbruch tut.

Mehr über Julie Schrader, diesen komischen Vogel, auf Wikipedia.


Pferde

Stammtisch in der
Gaststätte Golsch


Freizeitreiter von Oste und Elbe

11. 1. 2007. Der im vergangenen Jahr gegründete Bezirksverband Niederelbe-Oste der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer (siehe unten) trifft sich zum Informations- und Stammtisch-Abend am Montag, 14. Januar, 20 Uhr, in der Gaststätte Golsch, Bahnhofstraße 40 (neuer Ort).

Monatlich finden die Zusammenkünfte von VFD-Mitgliedern und Interessierten statt. Sie dienen zum gegenseitigen Kennen lernen, zum Köönen und zum Austausch. Schwerpunkt dieses Treffens ist das Thema "Vom Wildpferd zum Reitpferd". Dabei steht das Verständnis für die vierbeinigen Freunde im Vordergrund. Dem Vortrag liegen die Veröffentlichungen von Prof. Dr. Ewald Isenbügel, Zoologischer Garten Zürich, zu Grunde. Das Pferd entwickelte sich in 45 Millionen Jahren in seiner Anatomie, Physiologie und in seinem Verhalten zu einem hoch spezialisierten Lebewesen. Die wirtschaftliche und kulturelle Geschichte des Menschen ist stark von diesem Tier beeinflusst. In der Eiszeit wurde es als Beutetier und später über Jahrhunderte als Kriegpferd genutzt. In der Landwirtschaft und im Transportwesen war das Pferd unentbehrlich. In unserer heutigen Zeit hat es in Sport, Freizeit und als Co-Therapeut neue Aufgaben erhalten. Nutzung und Haltung des Pferdes tragen den heute gut bekannten Verhaltensansprüchen jedoch häufig noch immer nicht genügend Rechnung.

Pferdegerechtes Halten und Verhalten, der richtige Umgang und der Spaß am Miteinander sind nur möglich, wenn umfassendes Wissen vorhanden ist. Dieses soll gemeinsam entwickelt werden.

Mitglieder und Interessierte sind zum diesem offenen Austausch herzlich eingeladen.


Hechthausen

Kammermusik
in der Kirche


Gäste des Kulturkreises: Ossig und Seibold

11. 1. 2008. Das Kulturkreis-Jahr in Hechthausen beginnt am Sonnabend, 19. Januar, 20 Uhr, in der St.-Marien-Kirche mit virtuoser Kammermusik für Klarinette und Gitarre. Mit Heiko Ossig und Christian Seibold (Hamburgische Staatsoper) sind erneut zwei hochkarätige Musiker zu Gast beim Kulturkreis Hechthausen.

Mit Stücken von Heinrich Neumann, Iwan Müller, Saverio Mercadante, Francisco Tárrega, Luis Bonfa und Jorge Morel steht den Zuhörern in Hechthausen ein abwechslungsreiches und interessantes Programm bevor. Karten gibt es an der Abendkasse zu 11 Euro und im Vorverkauf zu 9 Euro in Hechthausen bei Electronic-Partner Patjens & Mau, in Hemmoor bei druckpartner sowie in Lamstedt beim Segelken-TV-Service.


Literatur

"Anna"-Lesung
im "Osteblick"


Anna-Titelbild (Ausschnitt)

20. 11. 2007. Der Stader Kreisarchäologie-Mitarbeiter Dietrich Alsdorf präsentiert seinen Roman "Anna aus Blumenthal" am 8. Dezember, 20 Uhr, in Gräpel im Gasthaus "Zum Osteblick", Zum Hafen 21. Die Lesung findet zugunsten des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung e. V. statt.

Karten für die Lesung gibt es bei Corinna Kolf unter 01520-6649736 oder bei Karin Plate unter 04140-87740.


Alsdorf-Lesung in Himmelpforten

Erstmals hatte Alsdorf den Roman am 17. November in der Kirche von Himmelpforten vor über 100 Literatur-Interessierten vorgestellt. Das Buch (360 Seiten) ist im Fischerhuder Verlag Atelier im Bauernhaus erschienen und unter anderem im Ostener und im Gräpeler Oste-Huus erhältlich.

Ausführliche Berichte zum Thema "Anna" stehen im Stader Tageblatt und im Hamburger Abendblatt.


Veranstaltungen

Kutschen-Show
in Hechthausen


Die Kutsche auf dem Kleinwördener Berthof

6. 10. 2007. Die Weltrekordtour der Europakutsche ist Thema einer audiovisuellen Show, mit der die Oste-Kulturpreisträger Christine und Jürgen Reimer im Oktober in vielen Orten der Region gastieren. Termine in Auswahl: Hechthausen, 14.10.07 - 18.00 Uhr, Ostekrone, Marktplatz 5; Hechthausen, 27.10.07 - 20.00 Uhr, Ostekrone, Marktplatz 5; Osten, So, 11.11.07 - 16.00 Uhr, Festhalle, Hinter den Höfen 3. Für die Veranstaltungen gibt es Karten zum vergünstigten Vorverkaufspreis von 14 Euro, zuzüglich einmalig 2 Euro Versandkosten, die hier online bestellt werden können.


Denkmäler

Schutz für alte
Broberger Gräber


Alter Dorffriedhof in Brobergen

5. 11. 2007. Im September ließ der neue Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung, wie berichtet, eine Rolandfigur aufstellen, wie sie an der Broberger Fährstelle schon im Mittelalter gestanden hat. Nun setzt sich der Verein für die Erhaltung und Pflege des wohl ältesten Friedhofs im Landkreis Stade ein. Der ehemalige Dorffriedhof Brobergen, der heute teilweise unter Bäumen versteckt ist, ist vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts angelegt worden.


Aufstellung von Infotafeln geplant

Eine erste Darstellung existiert in der Urkarte von Brobergen von ca. 1870. Die Anlage erfolgte ausschließlich in Form von Reihengräbern, also in der Reihenfolge der Sterbefälle. Grabmäler wurde in der Regel nicht aufgestellt, sie waren der sozialen Oberschicht vorbehalten. Erst um 1900 stellte man auch Grabsteine auf, die heute noch zum Teil erhalten sind. Der Dorffriedhof Brobergen ist in seinem Erhaltungszustand einmalig im Landkreis Stade, sagt Corinna Kolf (Foto), die Vorsitzende der Fährvereins, und könne in seiner Einfachheit als Beispiel für die Friedhöfe früherer Zeit touristisch erschlossen werden; dazu will der Verein Infotafeln am Friedhof aufstellen. Entsprechende Gespräche finden in Kürze mit der Kreisarchäologie und der Gemeinde statt.


Hechthausen

Herr Holm im
Kulturkreis


Werbung für die Holm-Veranstaltung

30. 10. 2007. Am Freitag, 30. November, 20 Uhr, hat der Kulturkreis Hechthausen wieder einen berühmten Freund und Helfer zu Gast: Polizist "Herr Holm" alias Dirk Bielefeldt kommt in die Ostekrone, um sein Programm "Herr Holm – Stille Nacht" aufführen. Die letzte Veranstaltung des Kulturkreises im Jahr 2007 ist krönender Abschluß des diesjährigen Programms, in dem die Freunde des Kabaretts sicher auf ihre Kosten kommen werden. Karten für die Veranstaltung in Hechthausen gibt es im Vorverkauf bei Elektro-Patjens und in der Gaststätte Golsch, beim Segelken-TV-Service in Lamstedt und in der Center-Buchhandlung in Hemmoor.


Kunst

Engel für den
Klostergarten


Die Ausstellung im Kirchenschiff

12. 10. 2007. Eine Finissage am Sonntag, 14. Oktober, nach dem Gottesdienst um 14.30 Uhr beendet die Ausstellung "Um Himmels Willen" der Künstlerinnen Anne Greger-Mainz und Marie E. U. Schirrmacher-Meitz (Stade/Hechthausen) in der Himmelpfortener Kirche.

In einer Malaktion möchten die Künstlerinnen mit den Besuchern der Finissage zusammen ein Engel-Bild malen. Gleichzeitig können sich die Besucher im Garten bei Kaffee und Kuchen stärken. Das hierbei entstandene Werk soll zu einem späteren Zeitpunkt versteigert werden. Der Erlös aus dieser Versteigerung kommt der Erhaltung des Himmelpfortener Klostergartens zugute.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Manfred Hölting (Schreinerei Hölting, Burweg) und Wolfgang Hellemanns (Weinhof Burweg). Die Künstlerinnen höffen, dass sich neben den Besuchern auch die Kunstpaten kräftig bei der Malaktion beteiligen werden.


Gräpel

Vernissage und
Krimilesung


"Abenddämmerung" von Klaus Wandschneider

9. 10. 2007. Im Oste-Dorf Gräpel, an der Deutschen Fährstraße gelegen, wird es auch in diesem Herbst und Winter einiges zu erleben geben. Nachdem der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung e. V. im Sommer zu verschiedenen Lesungen und zu einem Ringelnatz-Abend auf die handgezogene Prahmfähre in Gräpel geladen hatte, zeigt der in Hechthausen lebende Maler Klaus Wandschneider vom 21. Oktober bis zum 19. Januar eine eine Auswahl seiner norddeutschen Landschaftsbilder im Gräpeler "Oste Huus", Wittenberg 1. Zur Vernissage mit Sektempfang am 21. Oktober, 13 Uhr, wird kein Eintritt erhoben.


Krimi-Autorin Anke Cibach an der Oste

Am 10. November, 19.30 Uhr, liest in einer Veranstaltung des Fähr- und Geschichtsvereins die Stader Autorin Anke Cibach aus ihrem Krimi "La Paloma für den Mörder". Karten und weitere Infos gibt es bei Corinna Kolf unter Tel. 01520-66 49 736.


Hechthausen

Saphir-Bild als
Gastgeschenk


Übergabe des Linolschnitts in Tangermünde

2. 10. 2007. Eine Ausstellung von Aquarellen der Hechthausener Malerin und Designerin Marie E. U. Schirrmacher-Meitz wurde kürzlich in der Salzkirche in Tangermünde eröffnet.  Gezeigt wird auf Einladung des Museumsverein Tangermünde ein Zyklus von Aquarellen mit dem Titel "Bilder vom inneren Licht". Die Vorsitzende des Museumsvereins, Ingrid Berger, begrüßte die Hechthausenerin, die als Gastgeschenk ein Bild des verstorbenen Hechthausener Malers Bernhard Saphir - einen Linolschnitt von Tangermünde - überreichte. (Kapelle St. Elisabeth – Salzkirche – Tangermünde, Zollensteig, täglich außer montags bis zum 31. Oktober).


Kunst

Engel -
gibt's die?


Ausstellung zum Auftakt der Klostertage

16. 9. 2007. Den Auftakt zu den Himmelpfortener Klostertagen am nächsten Wochenende bildet die Ausstellung der Künstlerinnen Marie Schirrmacher-Meitz und Anne Greger-Mainz zum Thema Engel. In einer zweiten Gemeinschaftsausstellung sind Objekte, Malerei und Skulpturen in der St.-Marien-Kirche in Himmelpforten zu sehen.

Pastor Garve von der Kirchengemeinde Himmelpforten öffnet die Tore seines Gotteshauses für die Künstlerinnen aus Hechthausen und Stade. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 21. September, um 19 Uhr in der Marienkirche in Himmelpforten an der B 73 statt. Die Ausstellung ist gleichzeitig der Auftakt zu den Himmelpfortener Klostertagen 2007, die bereits um 18.30 Uhr mit einem Stundengebet beginnen.


In Himmelpforten Bilder aus Hechthausen

Während sich die Künstlerinnen in ihren Arbeiten überwiegend mit den allgemein weltlichen Vorstellungen über Engel beschäftigt haben, referiert Pastor Garve  zum Thema "Zwischen Himmel und Erde - Engel, Boten Gottes, was die Bibel sagt".

Die Ausstellung endet mit einer Finissage am Sonntag, 14. Oktober. Nach dem Gottesdienst, der um 14.30 Uhr beginnt, gibt es im Klostergarten Kaffee und Kuchen und eine Mitmachaktion für die Besucher. Die Ausstellung ist geöffnet an den Sonntagen 23. und  30. September und 7. Oktober jeweils von 14. bis 18 Uhr sowie zu den Klostertagen am Samstag, 22. September, von 15 bis 18 Uhr. An den Sonntagen sind die Künstlerinnen persönlich anwesend.


Kabarett

Neues aus
Absurdistan


Wieder beim Kulturkreis: Hans Scheibner

13. 9. 2007. Am Samstag, 29. September, präsentiert der Kulturkreis Hechthausen den Kabarettisten Hans Scheibner, der im Landhaus Ostekrone um 20 Uhr sein neues Programm "Einstweilige Vergnügung! – Neues aus Absurdistan" zeigt. Der Name Scheibner bürgt seit langer Zeit für hohe Qualität in der Kleinkunstszene: Seit 40 Jahren ist der gebürtige Hamburger als Satiriker, Kabarettist und Lyriker auf Deutschlands Bühnen präsent. Karten im Vorverkauf gibt es wieder bei Elektro-Patjens und in der Ostekrone in Hechthausen sowie in der Center-Buchhandlung in Hemmoor für 20 Euro (Abendkasse 22 Euro).


Bremervörde

Wo Modersohn
im Malkarren saß...


Nachbau eines Malkarrens

26. 8. 2007.  "Die große Kunst für jedermann erlebbar machen, direkt vor der eigenen Haustür, war 1927 die Idee der Deinstedter Heimatsucher, und das ist auch seit einigen Jahren das Anliegen des Arbeitskreises Kunst an der Oste." So beschrieb Susanne Morgenstern, die Vorsitzende des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises, den Anspruch der Ausstellung "Von Barlach bis Frido Witte", die am Freitagabend vor weit über 150 Gästen im Burgpark hinter dem Bachmann-Museum eröffnet wurde.


Vize-Landrat Brünjes beim Grußwort

Die Ausstellung unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur rekonstruiert die "Große Deutsche Kunstausstellung", die 1927 Tausende in die Markthalle nach Bremervörde gelockt hatte. Unter den Ausstellungsstücken ist auch der Nachbau jenes Malkarrens, in dem Otto Modersohn einst mit Pinsel und Palette die Landschaft im Elbe-Weser-Dreieck auf die Leinwand gebannt hat.


Aufmerksames Vernissagen-Publikum

Der populäre Vize-Landrat Reinhard Brünjes - für viele im ROW-Nordkreis eine Art "Landrat der Herzen" - zeigte sich hoch erfreut darüber, dass die Kunstvereinsvorsitzende Morgenstern und die Leiterin des Projekts "Kunst an der Oste", Almute Anglada-Lemkau, eine "kontinuierliche Kooperation" der Kunstfreunde mit dem Bachmann-Museum in Aussicht gestellt haben.


Vereinsvorsitzende Susanne Morgenstern

Ausdrüchlich dankten die Vertreter des Kreises und des Kunstvereins dem Kurator und Osteland-Preisträger Wolf-Dietmar Stock für die Realisierung der Ausstellung, die der Amtsgerichtsdirektor a. D. Barthold Hildebrandt angeregt hatte.


Gab den Anstoß: Barthold Hildebrandt

Hildebrandt seinerseits referierte in seiner Festansprache über das geistige Klima im Bremervörde jener Tage, in denen der Kreis der "Heimatsucher" die Ausstellung von 1927 initiiert hat.


Almute Anglada-Lemkau (2.v.l.), Mitstreiter

Mehr über die Ausstellung steht auf der Website des Kultur- und Heimatkreises, die vom AG-Osteland-Mitstreiter Alexander Oppermann gestaltet wird.

Lesen Sie dazu bitte auch in der Zevener Zeitung: "Alle wollen ins Bachmann-Museum"


Ausstellungen

Hechthausener
zu Gast in Stade


Kleinwördener Fotograf und Drucker Bertholdt

22. 7. 2007. Die 6. Norddeutsche Lichtdruckausstellung beginnt am Sonntag, 5. August, 11 Uhr, im Stader Schleusenhaus.  Die kleinste Lichtdruckerei der Welt des Fotokünstlers und Druckers Gerd Bertholdt aus Hechthausen-Kleinwörden wird hier für sechs Wochen gastieren.

Diemal zeigt Bertholdt unter der Schirmherrschaft des Stader Kunstvereins seine kleinen rasterlosen Meisterwerke aus der kleinsten Lichtdruckerei der Welt, wie er seine Werkstatt nennt. Weltweit ist sie wahrscheinlich die einzige noch funktionierende Lichtdruckwerkstatt, denn alle anderen Lichtdruckereien sind heute nur noch museale Institutionen.

Früher druckte man von Tonnen schweren Schnellpressen, während sich Bertholdt eine kleine Buchdruckpresse für seine Zwecke umfunktioniert hat. Diese wird auch auf der Ausstellung zu sehen sein, denn Gerd Bertholdt bringt seine 240 Kilo "leichte" Handpresse zur Veranschaulichung mit in das Schleusenhaus.

An den ausgestellten Lichtdrucken wird man den Facettenreichtum dieses edlen Druckverfahrens erkennen. Von der Reproduktion alter Stader Lithographien über gedruckte Fotokunst bis hin zu originalgetreu im Lichtdruck reproduzierten Bleistiftzeichnungen mit Motiven aus dem Osteland veranschaulicht Bertholdt die Anwendung des Lichtdruckes, dessen originalgetreue Qualität selbst mit elektronischen Kornrastern nicht erreicht werden kann.

Die 6. Norddeutsche Lichtdruckausstellung findet in Stade im Schleusenhaus, Altländer Strasse 2, statt, und ist vom 5. bis zum 26. August  2007 täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Kulturkreis

Ausstellung
im Hospiz


Lebte lange in Hechthausen: Künstler Saphir

22. 7. 2007. Für alle Freunde des verstorbenen Künstlers Bernhard Saphir veranstaltet der Kulturkreis Hechthausen noch bis zum 27. Juli  eine Ausstellung in den Räumen der Hospizgruppe Buxtehude. Damit will der Kulturkreis Leben und Schaffen des Künstlers würdigen, der lange Jahre in Hechthausen gelebt und  bis ins hohe Alter aktiv war. Die Bilder mit Hamburger Motiven - zum Teil käuflich zu erwerben - geben einen Einblick in das vielfältige schöpferische Schaffenswerk Saphirs, der von der Hospizgruppe bis zu seinem Tode betreut worden war. Die Ausstellung ist jeweils montags bis freitags von 10 bis 3 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Fähren

Ringelnatz
in Gräpel


Schauspieler Gellert auf der Fähre

18. 7. 2007. Aus organisatorischen Gründen findet der Ringelnatz-Abend zugunsten des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung nicht in Brobergen, sondern auf der Fähre in Gräpel statt. Für die Benefiz-Veranstaltung mit den Schauspielern Wolfgang Gellert und Fried Wolff am Sonnabend, 11. August, ab 19.30 Uhr auf der handgezogenen Prahmfähre können noch Karten bestellt werden.

Die Karten für die Veranstaltung einschließlich Buffet kosten 15 Euro. Reservierungen für die Veranstaltungen unter 01520-6649736 (bei Corinna Kolf) oder 04140-365 (bei Antje Rieckmann).


Gräpel

Die Fähre
ins Jenseits


 Anke Cibach (mit Ratte) las in Gräpel

7. 7. 2007. Die Oste entwickelt sich mehr und mehr zum Fluß des Verbrechens. Nach ausgebuchten Lesungen auf der "Mocambo" zog es Freundinnen und Freunde des Krimis am Sonnabend auf die Gräpeler Prahmfähre.


Wohlige Schauer auf der Ostefähre

Und warum sollte nicht gerade ein Fährprahm der geeignete Platz für Krimigeschichten sein, in denen Menschen vom Diesseits ins Jenseits befördert werden? In der griechischen Mythologie jedenfalls ist es der Fährmann Charon, der die Seelen der Sterblichen über den Fluß Styx zum Eingang der Unterwelt begleitet. Und in in der nordischen Mythologie erscheint Odin als Fährmann namens Hárbarðr.

Anke Cibach ("La Paloma für den Mörder") gab auf dem Gräpeler Fährprahm unter anderem leicht sexistisch angehauchte Kriminalgrotesken zum Besten, deren Heldinnen männermordende Frauenzimmer sind - sehr zum Gefallen des überwiegend weiblichen Publikums.

Auch eine Story über das serielle Anfertigen von Schrumpfköpfen verdarb den Zuhörern nicht den Appetit auf das Büffet, das Wirtin Karin Plate nebenan in ihrem Gasthaus "Zum Osteblick" angerichtet hatte.

Die Cibach-Lesung wurde zugunsten des rührigen Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung veranstaltet. Die Autorin verzichtete auf ihr Honorar, um die Arbeit des erst im März gegründeten Vereins zu unterstützen, wie die Vorsitzende Corinna Kolf mitteilte. Im Herbst ist eine weitere Cibach-Lesung an der Oste geplant.


Kunst

Der stille Charme
der Oste-Bilder


Werbung für die Osteland-Kunstausstellung

5. 7. 2007. Rund 1500 Besucher waren allein am vorigen Sonntag in das Bremervörder Bachmann-Museum gekommen, wo - parallel zum Kunsthandwerkermarkt - die neue  Bilderschau der AG Osteland mit dem Titel "Aus Moor und Heide - Künstler an Oste und Wümme" erstmals zu sehen war. Zusammengestellt worden ist die Ausstellung von Osteland-Kulturpreisträger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude).

Drei Oste-Kunstausstellungen der AG Osteland im vorigen Jahr hatten insgesamt rund 8000 Besucher angezogen. Zwei weitere Osteland-Ausstellungen sind in Kürze in Neuhaus und Balje zu sehen.


Kurator Stock führt in die Ausstellung ein

Die offizielle Eröffnung der neuesten Ausstellung wurde am Mittwochabend mit einem Festakt im Bremervörder Kreishaus in Gegenwart von über 100 Vertretern von Politik und Kultur nachgeholt.


Sprach Grußworte: Vize-Landrat Brünjes (r.)

Aus diesem Anlaß sprach neben Kurator Stock und dem Rotenburger Vize-Landrat Reinhard Brünjes (CDU) auch der Vorsitzende des Osteland-Arbeitskreises Kultur, Jochen Bölsche (Osten).


Improvisationen am Flügel: Christian Rüthing

Mit viel Beifall bedacht wurde der Pianist Christian Rüthing, der die Eröffnung mit "Improvisationen aus Moor und Heide" am Flügel umrahmte.

Unter dem Gästen gesehen: Heimatforscherin und Mäzenin Dr. Elfriede Bachmann, Dr. Hans-Eckhard Dannenberg (Landschaftsverband Stade), Chefredakteur Rolf Borgardt (Bremervörder Zeitung), Kreisarchäologe und Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Hesse und Geschäftsführer Ulrich Schliemann (Stiftung Bachmann-Museum), Schriftstellerin Elke Loewe, Vize-Bürgermeister Johannes Schmidt (Samtgemeinde Hemmoor), Sigrid Frömming (Vorstand AG Osteland), Susanne Morgenstern (Vorsitzende des Bremervörder Kultur- und Heimatkreises) u. v. a.


Vorstandsvorsitzender Hesse (M.) im Museum

In der Ausstellung sind bis zum 12. August mehr als 80 Bilder von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Elbe-Weser-Raum zu sehen, unter anderem rund zwanzig Arbeiten des Kuhstedter Malers Alfred Wiegmann (1886-1973), dazu zählen freundlich-impressionistische Bilder von Birkenwegen und Torf-Kanälen.

Auch Ostener Maler im
"Bremervörder Louvre"


Heidebild des Ostener Malers Rusch

Gleich im Empfangsraum des "Bremervörder Louvre" hängt als Leihgabe von Karl-Otto Richters ein Heidebild des Ostener Malers Dietrich Rusch, in dem, so Kurator Stock, "die Oste ihren Maler gefunden hat".

Auch für dieses Bild gilt, was Stock über die meist schlichten, unspektakulären Werke aus dem Elbe-Weser-Raum sagte: "Der stille Charme der Bilder geht auf die Betrachter über wie ein Zauber."


Alfred Wiegmann: Birken im Kuhstedter Moor

An der Oste kaum bekannt ist Richard Eggers aus Jork, vom dem erlesene Landschaften, Stilleben und Holzschnitte gezeigt werden. Der malende Bremervörder Arzt Detlef Schweckendieck (1916-2004) hat ein reichhaltiges Werk mit Zeichnungen und Tuschen hinterlassen. Heinrich Jaacks (1896-1954), ein Hamburger, dem Rotenburg zur zweiten Heimat wurde, malte mit der farbensprühenden Begeisterung des Expressionisten.

Der in Hemsbünde (Landkreis Rotenburg) lebende Alfred Eversmeyer, Jahrgang 1928, führt mit seinen gegenständlichen Öl-Bildern den Reigen der heute noch lebenden Künstler an. Werner Zöhl (geb. 1926) aus Quelkhorn ist in jungen Jahren von Feininger und Klee stilistisch beeinflusst worden. Der 90-jährige Christian Modersohn aus Fischerhude, ein Sohn Otto Modersohns, ist mit zehn Aquarellen vertreten, die mit ihrer Leichtigkeit und Treffsicherheit an japanische Künstler erinnern. Hans-Gerd Rehpenning (Jahrgang 1953) aus Kutenholz trägt eine Reihe von Skulpturen bei. Seine schlanken Holzfiguren fügen sich unaufdringlich in die Gemäldeschau ein.

Bald Ausstellungen
in Neuhaus und Balje


Gemälde von Karl-Otto Matthaei

Nach der Bremervörder Ausstellung, dem Schwerpunkt des Osteland-Kultursommers, folgt am 15. Juli, 15 Uhr, in der Kleinen Galerie von Siw-Evelyn Helenius-Scharten am alten Hafen in Neuhaus/Oste die Eröffnung einer Sammlung mit dem Titel "Die Oste", die bis zum 30. September zu sehen sein wird.

Damit verbunden ist während derselben Zeit im benachbarten Kornspeicher eine Ausstellung der kürzlich gegründeten, von Wolf-Dietmar Stock geleiteten Karl-Otto-Matthaei-Gesellschaft zum Thema "Wasser und Wolken". Matthaei war die zentrale Figur des Künstlerkreises, der um die vorletzte Jahrhundertwende Neuhaus als Quartier und die Oste als Motiv entdeckt hatte.

Eine weitere Ausstellung mit dem Titel "Die Oste" wird vom 19. Juli an im Natureum Niederelbe an der Ostemündung in Balje zu sehen sein.


Kulturkreis

Trutschige Truden
trommeln traumhaft


Exotische Klänge und Hamburger Witz

1. 7. 2007. Im vollbesetzten Saal der Ostekrone brachte die Frauen-Kultband "Trude träumt von Afrika" das Publikum am Wochenende nicht nur zum Träumen, sondern riß es zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Schriller als Marlene Jaschke gekleidet, quergestreift, bunt und trutschig, im Stil der fünfziger Jahre, grell geschminkt mit obligatorischen Hüten aus den Mottenkisten der Geschichte, zeigten die Truden ihren Weg von der Blockflöte zu den Trommeln auf.

Dabei brillierten sie vorrangig mit mitreißenden westafrikanischen Rhythmen, vorgetragen auf ihren Trommeln. Aber auch mit den verschiedensten anderen Instrumenten entfachten sie ein wahres musikalisches Feuerwerk, mit denen sie das Publikum in ihren Bann zogen.

Die mit temperierter Selbstironie vorgetragenen Kabarett-Einlagen sorgten dabei dafür, dass die Lachmuskeln des Publikums nicht untätig blieben. Mit näselndem Hamburger Slang und gespielter, gekonnt durchbrochener, vornehmer Attitüde setzten sie Gag an Gag und zeigten, dass sie nicht nur Musik, sondern auch viel Humor im Blut haben. Die Symbiose von fremdländischer, afrikanisch geprägter Musik und wohlbekanntem Hamburger Treppenhauswitz gaben auch zur großen Freude des Hechthausener Publikums der Darbietung der Truden ihren besonderen Reiz.

Die Veranstalter vom Kulturkreis waren mit der Resonanz auf ihre Veranstaltung hochzufrieden, zumal viele Zuschauer ihre Begeisterung auch noch nach der Veranstaltung zum Ausdruck brachten.


Kirche

Hechthausenerin
auf dem Kirchentag


Russische Besucherinnen am Schirrmacher-Stand

11. 6. 2007. Mit Butterstullen, Rucksäcken und kurzen Hosen bei 32 Grad in Halle 10 auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln - so präsentierten sich die Besucher auf der Großveranstaltung, die am Sonntag zu Ende ging: alles andere als Galeriepublikum, das zwischen Häppchen und Prosecco normalerweise die Bilder der Hechthausener Künstlerin Marie E. U. Schirrmacher-Meitz konsumiert, die sich Marie von der Oste nennt.

Die Künstlerin hatte die Möglichkeit, auf dem Kirchentag in dem eigens für ihre Bilder aufgebauten Messestand im Raum der Stille zu präsentieren.


Hechthausener Malerin Schirrmacher-Meitz

"Den Hechthausenern sind meine 'Bilder vom Inneren Licht' aus einer Ausstellung in unserer Marienkirche und aus der Dauerausstellung in St. Cosmae in Stade im Jahre 2005 bestens bekannt," berichtet Marie von der Oste: "Hier hatte ich nun in Köln die Gelegenheit, einem interessierten Publikum meine Bilder zu zeigen und vom schönen Osteland zwischen Weser und Elbe zu erzählen, vom Schlaraffenland zwischen sanften Wiesen und üppigen Bauernhöfen in der norddeutschen Tiefebene. Der Anklang und das Interesse unter den 150.000 Besuchern war groß."



Literatur

Cibach auf der
Gräpel-Fähre


Krimiautorin Cibach an der Oste

30. 5. 2007. Das Krimiland-Konzept der AG Osteland schlägt ein: Die Oste mitsamt ihren beiden Prahmfähren in Gräpel und Brobergen profiliert sich touristisch und kulturell immer deutlicher als Fluß der Krimi-Poeten. Während Elke Loewe demnächst ihre zweite - abermals ausgebuchte! - Mocambo-Lesung abhält, ist es dem rührigen Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung gelungen, die Autorin Anke Cibach zu einem Benefiz-Auftritt auf der historischen Seilfähre in Gräpel zu gewinnen, verbunden mit einem Krimi-Schreibwettbewerb.

Von Schrumpfköpfen
und Moorleichen

Am 7. Juli ab 21 Uhr liest die Cibach auf der Oste Krimigeschichten "von Schrumpfköpfen, Moorleichen, Weinleichen und Verbrechen, die das Leben diktiert", so der Titel der Veranstaltung. Vorweg gibt es aber an diesem Abend ab 20 Uhr ein Krimi-Buffet im Gasthaus "Zum Osteblick" (Plate). Die Cibach-Lesung findet zugunsten des Fähr- und Geschichtsvereins statt. Die Autorin verzichtet auf ihr Honorar, um die Arbeit des erst im März gegründeten Vereins zu unterstützen. Die Karten kosten einschließlich Buffet 17 Euro.

Krimis haben Anke Cibach bekannt gemacht. Die Autorin, in Hamburg geboren und in Hafennähe aufgewachsen, hat bereits mehrere Kriminalromane veröffentlicht. "Stumme Schreie auf dem Dom" und "Das Phantom vom Fischmarkt" erschienen in der Reihe der Schwarzen Hefte des Hamburger Abendblattes. Danach schrieb sie "Suche Leiche - biete Mord" und "Liebestöter - Morde mit und ohne Strapse", "Mord mit Biß" oder auch "Der Rat der Raben". Sie schätzt schwarzen Humor, ihr Motto beim Schreiben lautet: "Krimis sind Schokolade für die Seele."

Freikarten für eine
"Fährte zur Fähre"

Für den Krimi-Abend am 7. Juli sind zwei Karten zu gewinnen. Dafür ist ein Kurzkrimi zu schreiben mit dem Titel "Fährte zur Fähre", der Text sollte maximal eine Seite lang sein und adressiert werden an: Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung, Berg 35, 21726 Brobergen. Anke Cibach und die Vorsitzende des Fährvereins, Corinna Kolf, freuen sich auf viele Einsendungen.


Ringelnatz-Fan Gellert in Brobergen

Am 11. August ab 20.30 Uhr wird es ebenfalls eine Benefiz-Veranstaltung für den Broberger Verein geben. Auf der denkmalgeschützten Prahmfähre in Brobergen treten um 19 Uhr die Schauspieler Wolfgang Gellert und Fried Wolff auf, die Texte von Ringelnatz spielen und rezitieren. In der Pause gibt es ein "Ringelnatz-Buffet". Aufführung und Buffet kosten 15 Euro. Anmeldungen und Informationen bei Corinna Kolf unter Tel. 01520-66 49 736.


Broberger Fährvereinsvorsitzende Corinna Kolf

26. 5. 2007. Das Rolandfest, bei dem eine Nachbildung der historischen Rolandfigur aus dem 16. Jahrhundert an der Fähre aufgestellt werden soll, wird nunmehr am 16. September stattfinden.

Die nächste Mitgliederversammlung des Fähr- und Geschichtsvereins findet am 12. Juli um 19.30 Uhr im Fährkrug Brobergen statt.


Brobergen

Reise in die
Vergangenheit


Corinna Kolf (3. v. r.) informiert

20. 5. 2007. Zu einer Reise in die Vergangenheit, veranstaltet vom Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, kamen über 40 Interessierte am Sonntag an die Broberger Fährstelle. Hier erwartete die Teilnehmer zunächst ein Vortrag der 1. Vorsitzenden des Vereins, Diplom-Geographin Corinna Kolf, mit dem Titel "Von Otto de Brocberge bis Gothard von Brobergen - Geschichte einer Burg an der Oste".


Fahrt mit der denkmalgeschützten Prahmfähre

Thematisiert wurde die Geschichte der Burg vom Ende des 13. Jahrhunderts bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg. Durch Fotomontagen, Skizzen und archäologische Fundstücke wurde ein lebendiges Bild der Geschichte dieser bedeutenden Oste-Burg und ihrer Bewohner entwickelt. Anschließend wurden die Teilnehmer über das ehemalige Burggelände geführt, dann setzten sie mit der denkmalgeschützten Prahmfähre über die Oste, um den historisch belegten Standort der mittelalterlichen Rolandstatue auf dem bis in das 16. Jahrhundert bewohnten Damm zu besichtigen.


"Fährkrug Holländer Höfe" in Brobergen

Hier wird vom Fähr- und Geschichtsverein am 16. September die Aufstellung der Nachbildung der hölzernen Rolandfigur mit einem Mittelalterfest gefeiert. Die Fährstelle ist am 30. Mai außerdem Ort eines von der Uni Kiel durchgeführten wissenschaftlichen Tauchganges, mit dem Ziel, den Standort der ehemaligen Zugbrücke über die Oste zu ermitteln. Ergebnisse dieser Untersuchung und weitere aktuelle Informationen gibt es unter:
www.faehre-brobergen.de.

Drei neue
Exkursionen

Wer bisher keine Gelegenheit hatte, an der Burgenexkursion teilzunehmen, kann dies an drei folgenden Terminen tun:

17. Juni: "Geschichte der Fährstellen Brobergen und Gräpel" (Dauer: 2,5 Stunden, da beide Fährstellen besucht werden, Teilnehmer können mit Fahrrad oder PKW kommen, Treffpunkt 14 Uhr am "Fährkrug Holländer Höfe", Brobergen),

15. Juli: "Schifffahrt und Werften der Oste" (Dauer 2 Stunden. Treffpunkt 14 Uhrr am Gasthaus "Zum Osteblick", Gräpel,

26. August: "Die Burgen Brobergen und Kranenburg" (Dauer: 2,5 Stunden, da auch ein Besuch der Stätte der ehemaligen Kranenburg geplant ist, Teilnehmer sollten mit dem PKW kommen, Treffpunkt 14 Uhr am "Fährkrug Holländer Höfe", Brobergen)
jeweils 14 Uhr.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine rechtzeitige Anmeldung bei Corinna Kolf unter 01520-66 49 736 gebeten.


Brobergen

Forscher tauchen
am 30. Mai


Forschungstaucher (Foto: Archiv)

10. 5. 2007. Die Forschungstaucher von der Christian-Albrechts-Universität in Kiel kommen am Mittwoch, 30. Mai, nach Brobergen, um den Grund der Oste in der Nähe der historischen Fähr- und Burgstelle zu erkunden. die Tauchgänge werden, so Dr. Sunhild Kleingärtner vom Kieler Institut für Ur- und Frühgeschichte, bei Niedrigwasser gegen 12 Uhr stattfinden.

Das Rolandfest, bei dem eine Nachbildung der historischen Rolandfigur aus dem 16. Jahrhundert an der Fähre aufgestellt werden soll, wird nunmehr am 16. September stattfinden.

Die nächste Mitgliederversammlung des Fähr- und Geschichtsvereins findet am 12. Juli um 19.30 Uhr im Fährkrug Brobergen statt.

Fix was los am
Fluß der Fähren


Broberger Fährvereinsvorsitzende Corinna Kolf

9. 5. 2007. Die Fähre in Brobergen ist demnächst Ort etlicher Veranstaltungen. Wer sich einen Überblick über die historische Stätte verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen, am Sonntag, 20. Mai, 14 Uhr und 16 Uhr, mit Diplom-Geografin Corinna Kolf eine Führung über das ehemalige Burggelände an der Broberger Fährstelle zu machen. Die Begehung dauert etwa eine Stunde, kostet 5 Euro incl. Fährüberfahrt (hin und zurück) und Erfrischungsgetränk. Anmeldung bei Corinna Kolf unter 01520-66 49 736.


Wolfgang Gellert und Fried Wolff

Am 11. August ab 20.30 Uhr wird es eine Schauspielaufführung auf der Fähre in Brobergen oder Gräpel geben. Die Schauspieler Wolfgang Gellert und Fried Wolff spielen und rezitieren Texte von Ringelnatz. Weitere Informationen ebenfalls unter Tel. 01520-66 49 736

Ausserdem sind an den Fährstandorten Brobergen und Gräpel für den Sommer 2007 weitere Vorträge und Veranstaltungen geplant.

Themen werden u. a. sein: Mittelalterliche Burgen an der Oste; Geschichte der Fährschifffahrt und Werften an der Oste. Dazu wird es Begehungen im Gelände geben, bei denen historische Orte mit den Teilnehmern aufgesucht werden. Mehr unter faehre-brobergen.de.


Kunst

Zweites Frühstück
im Étoile de Marie


Hechthausener Malerin Schirrmacher-Meitz

7. 5. 2007. Wegen des großen Interesses an der Atelierbesichtigung lädt der Kulturkreis Hechthausen zu einer Neuauflage seiner Matinee-Veranstaltung vom April dieses Jahres ein. Damit möchte der Verein weiteren Kunstinteressierten Gelegenheit bieten, das künstlerische Schaffen der Hechthausener Malerin Marie Schirrmacher-Meitz kennenzulernen.

Am nächsten Sonntag wird das „kreative Multitalent“ ihr neues Atelier „Étoile de Marie“ nochmals der Öffentlichkeit vorstellen und einen Einblick in ihr umfangreiches künstlerisches Schaffen geben. Wie beim ersten Mal wird sie ihre künstlerischen Themen vorstellen und ihre bevorzugten Arbeitstechniken (Aquarell und Monotypie) darlegen. Bei einem kleinen Buffet gibt es erneut Gelegenheit zu Gesprächen in lockerer Atmosphäre.
Der Atelierbesuch findet am Sonntag, 13. Mai, im neuen Atelier „Étoile de Marie“, Adlerhorst 5, Hechthausen, von 11 Uhr bis 13 Uhr statt. Der Unkostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 7 Euro.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet die Künstlerin um Anmeldung unter Tel. 04774 – 9910 90.

Marie Schirrmacher-Meitz ist bereits durch zahlreiche Ausstellungen im Landkreis und darüber hinaus bekannt. So waren ihre Bilder mit großformatigen Blumen-Aquarellen, die sie aufs Riesenhafte mit leuchtenden Aquarellfarben vergrößert hat und die sie "Blüten-Zauber" genannt hat, u.a. in Otterndorf , Himmelpforten und Stade zu sehen. Sie liebt es, die Blumen quasi in Großaufnahme zu porträtieren. "Mit den kleinen Blüten will ich den Zauber der Ewigkeit in meinen Bildern einfangen", hat sie einmal gesagt.

Zusammen mit Gerd Bertholdt, Inhaber der „kleinsten Lichtdruckerei der Welt“, hat sie gemeinsam etliche Ausstellungen im Bereich von Stade und Himmelpforten unter dem Titel "Von knorrigen Alten und süßen Früchtchen" durchgeführt und dabei Kunstwerke rund um das Thema Apfel präsentiert.

Marie Schirrmacher-Meitz studierte an der Essener Folkwang-Hochschule für Gestaltung und arbeitete als Diplom-Designerin zunächst in der Werbung, bis sie durch Heirat 1998 vom Rheinland nach Norddeutschland kam. Seitdem wohnt und arbeitet sie in Hechthausen, wo sie sich ein Atelier eingerichtet hat. Die Oste und die nordische Landschaft haben es der gebürtigen Düsseldorferin angetan, die in einem Bericht des NDR als „kreatives Multitalent“ bezeichnet wird.


Kultur

"Ich fahre täglich
meine Gülle..."


Don Orgolo feierte wieder Triumphe

5. 5. 2007. Wieder einmal beherrschten Don Orgolo und seine Fans am Freitag in Hechthausens Ostekrone das Geschehen. In einer erneut voll besetzten Veranstaltung des von Monika Dubbert geleiteten Kulturkreises Hechthausen erlebten die Zuhörer voller Begeisterung neue Geschichten über den Lamstedter Organisten Wolfgang Kruse und unfreiwillige Nachfolger des unvergessenen Unikums sowie das musikalische Rahmenprogramm der Gruppe  „Bröckelbeck“.

Wie gewohnt verstand es der Lamstedter Lehrer Thomas Doege, die Zuhörer mit den lustig-skurillen Geschichten in seinen Bann zu ziehen. Gekonnt reizte er rhetorische Stilmittel aus, setzte spannungssteigernde Pausen oder ließ Applaus nicht zu, um ihn wenig später umso lauter zu genießen. Dabei hatte der Dichter mit der wohlklingenden Stimme mit den von Udo Theuerkauf verfaßten Geschichten auch wieder leichtes Spiel: Die neuen Storys nahmen Mitmenschen aufs Korn, die den Zuhörern vielfach persönlich bekannt waren oder noch sind.

Mit gleicher Begeisterung nahmen die Zuhörer den musikalischen Part auf. Die Gruppe „Bröckelbeck“ traf erneut zielsicher den Nerv des Publikums. Die Symbiose zwischen fetziger Oldie-Musik und deutschen Texten erwies sich wieder einmal als unschlagbar: Bei den heimatbezogenen und zum großen Teil „op platt“ vorgetragenen Texten von AG-Osteland-Mitglied Udo Theuerkauf ging das Publikum voll mit.

Lieder wie „Volle Granade, Renade“, „Ich fahre täglich meine Gülle“ (Ich zähle täglich meine Sorge ) oder „Wat denn“ ( „Marmor, Stein und Eisen bricht“) wurden mit lautstarker Unterstützung des Publikums trefflich interpretiert. Dabei zeigte der Ausflug in Reggae-Elemente bei z.B. dem alten Titel „Heißer Sand“, daß „Bröckelbeck“ auch musikalisch einen eigenen Anspruch hat. Mit der Umgestaltung des Textes zu „Wahnsinn, es stinkt schon wieder nach Gülle!“ gaben sie dem Hit von Wolfgang Petry zum Gefallen der Zuhörer eine spezifisch ländliche Interpretation. Im Finale griff dann auch Thomas Doege mit der im Duett mit Theuerkauf vorgetragenen skurrilen Schrammel-Schnulze von Hape Kerkeling „Winterzeit in Wien“ in das Gesangsgeschehen ein.

Nach fast drei Stunden Konzertmachten sich die  Zuschauer begeistert auf den Heimweg – ein Großteil davon nach Lamstedt, dem Geburtsort der Geschichten.


Denkmalschutz

Kein Deich am
Kapellenhügel


Heimatverein-Vorsitzender Klaus J. Torborg

5. 5. 2007. Die ehemalige Vorburg auf dem sogenannten Kapellenhügel an der früheren Burgstelle in Brobergen (siehe nächsten Text) soll vom Ostedeichverband doch nicht überdeicht werden. Diese erfreuliche Mitteilung machte Hubertus Freiherr von Marschalck, Vorstandsmitglied des Ostedeichverbandes, am Freitagabend in einer hervorragend besuchten Versammlung des Heimatvereins Hechthausen im Gasthaus "Raubritter". Wenige Wochen zuvor hatte der Deichverband, wie berichtet, bereits auf eine Ausdeichung der Fährstelle, des Fährhauses und des Fährdamms in Brobergen verzichtet.


Broberger Kapellenwurt (Fotomontage)

Der Deichverband trägt mit seiner jüngsten Entscheidung nicht zuletzt der historischen Bedeutung der mittelalterlichen Burgstelle an der Oste Rechnung, auf die in jüngster Zeit neben der Stader Kreisarchäologie auch der neue Fähr- und Geschichtsverein Brobergen hingewiesen hat (mehr dazu auf dessen Website).


Corinna Kolf zeigt Funde aus Brobergen

Die Vorsitzende des Fährvereins, Dipl.-Geografin Corinna Kolf, hatte Freitagabend in der von Klaus J. Toborg geleiteten Versammlung über die Bedeutung der wichtigsten Burg an der Tideoste referiert.

Nach dem mit Beifall aufgenommenen Vortrag fand Freiherr von Marschalck (Foto) anerkennende Worte nicht nur für die Verdienste der Kranenburger Heimatforscher Heinrich Borchers und Karl-Heinz Schulze, die mit Wortmeldungen die Diskussion bereicherten. Marschalck lobte auch das Engagement des neuen Broberger Vereins und dessen Pläne, auf die Bedeutung der Burgstelle hinzuweisen, dort Ausgrabungen vornehmen zu lassen und die Oste touristisch stärker in Wert zu setzen.

Marschalck regte an, der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen möge sich wegen einer möglichen Bezuschussung der geplanten Forschungsarbeiten an die Ritterschaft des Herzogtums Bremen und den Landschaftsverband der Herzogtümer Bremen und Verden wenden, die solchen Vorhaben offen gegenüber stünden.


Oste-Burg

Taucher an der
Burg Brobergen


Forschungstaucher (Foto: Archiv)

4. 5. 2007. Im Broberger Gasthaus Fährkrug fand am Donnerstag eine sehr gut besuchte Mitgliederversammlung des neuen Broberger Fähr- und Geschichtsvereins statt, des zur Zeit wohl dynamischsten Heimatvereins im Elbe-Weser-Dreieck. Die 1. Vorsitzende Corinna Kolf konnte mit vielen guten Neuigkeiten aufwarten.

Die Mitgliederzahl des erst im März gegründeten Vereins hat sich mittlerweile auf rund 70 erhöht, und nicht zuletzt dank einer Spende der Schriftstellerin Elke Loewe können - wahrscheinlich noch im Mai - Forschungstaucher der Universität Kiel den Grund der Oste in Höhe der ehemaligen Burganlage Brobergen erkunden, wo im Mittelalter unter anderem ein Bergfried, eine Kapelle, eine Zugbrücke, ein Palisadenzaun und ein hölzerner Roland standen.


Mittelalterliche Burg in Brobergen (Montage)

Angesichts weiterer Spendenzusagen und der inzwischen vorliegenden Genehmigung der Stader Kreisarchäologie strebt der Verein Grabungs- und Bodenradaruntersuchungen mit einem Fördervolumen von insgesamt 21 000 Euro an, dabei erbringt er Eigenleistungen im Gegenwert von 13 000 Euro.

Deichplanung
noch in Arbeit


Deichexperten Gerdes und Saul

In einem Gespräch mit Oberdeichgrefe Hans Wilhelm Saul und Geschäftsführer Ulrich Gerdes vom Ostedeichverband in Hemmoor hatten am Tag zuvor die Vorstandsvertreterinnen Antje Rieckmann und Corinna Kolf dafür plädiert, bei der Trassierung des geplanten neuen Ostedeichs bei Brobergen und Nindorf nicht nur die Fährstelle selber auszusparen. Erhalten werden müsse auch das unmittelbar angrenzende Areal des Kapellenhügels (Vorburg) der ehemaligen Osteburg.

Die Planungen für den neuen Deich seien noch in Arbeit, erfuhren die Vereinsvertreterinnen in dem Gespräch, dessen Atmosphäre als freundlich, aufgeschlossen und konstruktiv bezeichnet wurde.

Oste-Roland
eine Rarität


Roland mit Broberger Wappen (Rekonstruktion)

Dass die für Brobergen im 16. Jahrhundert nachgewiesene Roland-Figur an der Oste eine Rarität ist, legte in der Mitgliederversammlung der pensionierte Bremer Staatsanwalt und Rolandforscher Dr. Karl Feldkirch.aus Ottersberg bei Bremen dar. Deutschlandweit sind nach Darstellung des Experten nur 25 Rolande nachgewiesen (mehr unter rolande.de).


Roland-Experte Feldkirch mit Roland-Bildern

Die bei dem Himmelpfortener Künstler Nick Blume in Auftrag gegebene Nachbildung der Rolandfigur von Brobergen, deren Finanzierung durch eine Spendenzusage der Roland-Rechtsschutzversicherung gewährleistet ist, soll bei einem mittelalterlichen Rolandfest Ende August aufgestellt werden. Die Arbeiten für den Sockel will unentgeltlich die Broberger Firma Hagenah leisten.

Ausklang mit
Mittelmeer-Buffet


Letzter Tagesordnungspunkt: Delikatessen

Die Mitgliederversammlung des Fährvereins im frisch renovierten und hübsch dekorierten, aber leider etwas versteckt gelegenen Gasthaus "Fährkrug" der Fährmannswitwe Ursula Obenhaus folgte eine gesellige Runde, für den Vereinsmitgliedern ein Büffet mit heimischem Schafskäse und mediterranen Delikatessen gestiftet worden war.

Im Broberger "Fährkrug", dem neuen Vereinslokal, und an der ehemaligen Burgstelle wird die Diplom-Geografin Kolf schon in Kürze Führungen und Vorträge über die Vielzahl der Burgen an der Oste anbieten; die Termine stehen auf der Vereinswebsite faehre-brobergen.de. Die nächste Mitgliederversammlung findet am Donnerstag, 12. Juli, 19.30 Uhr, im "Fährkrug" statt.

Exkursion der
AG Osteland


Legendärer Ritter "Isern Hinnerk"

Die einstigen Burgen an der Oste sind auch Thema einer ganztägigen Exkursion der AG Osteland am Sonntag, 8. Juli, die unter anderem auch nach Sittensen, Weertzen, Bremervörde und zur Dannseeburg des legendären Ritters "Isern Hinnerk" führt und bei der unter anderem Dr. Stefan Hesse (Kreisarchäologe, Rotenburg), Dietrich Alsdorf (Kreisarchäologie Stade) und Hubertus Freiherr von Marschalck (Hechthausen) referieren werden. Mehr...


Brobergen

Taucher erkunden
im Mai die Oste


Burg Brobergen um 1500 (Montage: C. Kolf)

30. 4. 2007. Die Benefiz-Lesung von Elke Loewe ("Simon, der Ziegler") im Gräpeler Oste-Huus und das anschließende "Ziegler-Essen" im Gasthaus "Zum Osteblick" hat nicht nur ein positives Echo beim Publikum gefunden. Dank des von Elke Loewe gespendeten Reinerlöses kann ein Einsatz von Forschungstauchern der Uni Kiel in der Oste finanziert werden.

Die Wissenschaftler vom Institut für Ur- und Frühgeschichte wollen möglichst noch im Mai den Grund der Oste an der einstigen Burgstelle Brobergen untersuchen. Dabei soll unter anderem die Lage der früheren Zugbrücke festgestellt werden.


Elke Loewe spendete ihr Honorar

Wie Corinna Kolf, 1. Vorsitzende des bereits 70 Mitglieder starken neuen Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, mitteilt, unterstützt die Stader Kreisarchäologie die Bemühungen, die historische Fährstelle zu erkunden, die im Mittelalter Standort einer Burg mit Kapelle, Rolandstatue und Zugbrücke war.

Der Landkreis Stade hat, wie gemeldet, am 25. April grünes Licht für Forschungstauchgänge und für Bodenradaraufnahmen gegeben.


Literatur

Das Leben
der Ziegler


Fünfzig lauschten Elke Loewes Worten

22. 4. 2007. Rund 50 Literatur-Interessierte folgten am Sonnabend der Einladung zu einer ungewöhnlichen Doppel-Veranstaltung in das Oste-Dorf Gräpel.


Osten um 1900: "Zgl.", "Zgl." - überall Ziegeleien

Thema waren die Ziegeleien, die einst zu Dutzenden die Oste säumten (siehe SONDERSEITE), und das Leben der Ziegler.


Verzichtete auf Honorar: Elke Loewe

Erst las Elke Loewe (Drochtersen-Hüll) in der ausverkauften Galerie Oste-Huus aus ihrem vielgerühmten Kehdingen-Roman "Simon der Ziegler" (mehr) - auf ein Honorar verzichtete die Osteland-Literaturpreisträgerin zugunsten des neuen, inzwischen 70 Mitglieder starken Broberger Fährvereins, wie dessen Vorsitzende Corinna Kolf erfreut mitteilte.


Fährverein-Vorsitzende Kolf (r.), Plate

Dann servierte die Vizevorsitzende des Fährvereins, Gastronomin Karin Plate, in ihrem Gasthaus "Zum Osteblick" (Website) auf stilvoll dekorierten Tischen ein zünftiges "Ziegler-Essen" nach historischen Rezepten, die Wolf-Dietmar Stock - gemeinsam die Elke Loewe Herausgeber des Osteland-Buches "Die Oste" - zusammengestellt hatte.

Menüfolge: "1 Korn zum Anwärmen, Brot mit Schmalz, Pickert (Kartoffelpuffer), Milchreis mit Holundersaft und Zimtzucker, 1 Korn zur Verdauung."

Dazu servierten die Veranstalter den Text des "Pickertliedes", das die lippischen Saisonarbeiter an Oste und Elbe zu ihrem Puffer-Festessen anstimmten. Auszug: "Mancher vornehm reicher Knabe / Schlemmt in Dingen ohne Zahl. / Wenn ich lipp'schen Pickert habe, pfeif' ich auf ein Fürstenmahl. Und ich steh' wie'n Eisenpfahl."


Oste

"Nick" Blume schnitzt
Roland für Brobergen


Vorsitzende Kolf, Künstler Blume, Stifter Hudaff

18. 4. 2007. Im Dreiländereck der Kreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg, an der historischen Fährstelle an der einstigen Oste-Burg Brobergen, soll in diesem Sommer eine rund 500 Jahre alte Tradition wiederbelebt werden. Der Künstler Klaus (genannt Nick) Blume aus Neuland bei Himmelpforten ist vom Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung beauftragt worden, eine mannshohe Nachbildung der hölzernen Roland-Statue zu schnitzen, wie sie laut einer Gerichtsakte vor einem halben Jahrtausend am Ufer der Oste gestanden hat.

Für diesen Zweck hat der Broberger Landwirt, Ehrenbürger und Altbürgermeister Helmut Hudaff (79) der Vereinsvorsitzenden Corinna Kolf und dem Künstler Blume jetzt eine Eiche mit einem Stammdurchmesser von 60 Zentimetern zur Verfügung gestellt.

Hudaff, der als Vorsitzender des zuständigen Realverbandes "Holländer-Höfe" für den Betrieb der letzten motorisierten Prahmfähre auf der Oste zuständig ist, will dazu beitragen, die historische Bedeutung der Fährstelle verstärkt ins Bewußtsein zu rücken, deren Existenz bis vor kurzem durch Ausdeichungspläne gefährdet war.

Außer Brobergen sind nach Angaben des kürzlich gegründeten Fähr- und Geschichtsvereins nur 29 weitere Orten in Deutschland als Standorte von Rolandfiguren bekannt, die im Mittelalter - so wie die bekannteste Statue dieser Art am Rathaus zu Bremen - die Marktfreiheit oder aber die Gerichtshoheit des jeweils herrschenden Adelsgeschlechts symbolisiert haben.

Die Chronik der Dörfer Kranenburg und Brobergen ("Roland und die Kraniche") zitiert eine Passage aus einer Akte aus dem Jahre 1525, in der als Standort der Statue der zur mittelalterlichen Burg Brobergen führende Damm zwischen dem heutigen Dorf und der Ostequerung genannt wird: "Ist allda ufm Damm für wenig jaren ein geschnitztes Bilde gestanden, das man Rolandi geheißen, welches Leute noch gedenken können."


Roland-Nachbildung (in
Plötzky, Sachsen-Anhalt)

Weil eine bildliche Darstellung der Figur nicht überliefert ist, orientiert sich die Nachbildung des Roland von Brobergen an erhalten gebliebenen Statuen, die im selben Zeitraum anderswo entstanden sind, in besonders großer Zahl vor allem im heutigen Sachsen-Anhalt. Als Sponsor für die Anfertigung der Figur, die mit einem Schwert und einem Schild mit dem Wappen der Burgherren von Brobergen versehen sein wird, betätigt sich die Roland-Rechtsschutzversicherung.

Mit einem "Rolandfest" soll die Statue aufgestellt werden, wenn die zur Zeit bei Brobergen noch laufenden Deichbauarbeiten abgeschlossen sind.

Auch noch mit weiteren Werbeaktivitäten will der Broberger Fährverein ebenso wie die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. die Betreiber der beiden letzten Prahmfähren auf der Oste unterstützen, die, wie gemeldet, durch zwei Schicksalsschläge heimgesucht worden waren: Binnen weniger Tage waren der Broberger Fährmann Willi Obenhaus und der Gräpeler Fährmann Helmuth Plate nach langer Krankheit beziehungsweise durch einen tragischen Unglücksfall verstorben.


Maik Obenhaus setzt die Fahrgäste über

Trotz der tragischen Todesfälle sind die beiden Fähren jetzt betriebsbereit. Als Fährmann springt in Brobergen Maik Obenhaus ein, der Sohn des Verstorbenen, und in Gräpel Helmuth Plates Schwiegersohn Stefan Elfers-Plate.


Fährkrug-Wirtin Ursula Obenhaus

Schon in Kürze soll der "Fährkrug" im Fährhaus von Brobergen, der von Witwe Ursula Obenhaus weitergeführt wird, mit Hilfe des Fährvereins teilweise neu gestaltet werden und Ziel von Exkursionen und Veranstaltungsort von historischen Vorträgen sein, die von der Fährvereinsvorsitzenden und Diplom-Geografin Corinna Kolf angeboten werden. Die Arbeitsgemeinschaft Osteland startet im Fährkrug Anfang Juli eine ganztägige Veranstaltung zum Thema "Die Oste - Fluss der Burgen".

Ebenfalls im Gasthaus Fährkrug findet am Donnerstag, 3. Mai, 19.30 Uhr, die nächste Mitgliederversammlung des Broberger Fährvereins statt, dessen Mitgliederzahl sich mittlerweile auf 65 erhöht hat.

Einen Tag darauf, am Freitag, 4. Mai, 20 Uhr, ist die Vereinsvorsitzende Kolf zu Gast beim Heimatverein Hechthausen. In dessen Jahresversammlung im Gasthaus "Raubritter" in Hechthausen-Klint spricht sie über das Thema: "Von Otto de Brocberge bis Gothard von Brobergen - Geschichte einer Burg an der Oste". Der Eintritt ist frei, Nichtmitglieder sind willkommen.

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Klein Roland
ist schon da

Vom unbekannten Schnitzer: Klein Roland

16. 4. 2006. An der historischen Fährstelle in Brobergen will der neue Fähr- und Geschichtsverein - wie berichtet - im Sommer eine Nachbildung der Roland-Statue aufstellen, die dort alten Urkunden zufolge um 1500 gestanden hat.


Prahmfähre in Brobergen

Jetzt staunten Vereinsmitglieder nicht schlecht: Ein Unbekannter hat an der Oste-Fähre eine Art Roland-Statthalter aufgestellt - allerdings nicht, wie geplant, rund zwei Meter groß, sondern nur im besseren Gartenzwerg-Format.

Immerhin: Die Figur erregt Aufsehen bei Fahrrad-Touristen - an der Fähre wird fleißig geknipst.


Veranstaltungen

Wenn Don Orgolo
das wüßte...


Thomas Doege liest Orgolo-Texte

20. 4. 2007. Am Freitag, 4. Mai, gibt es um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Unter dem Titel „Wenn das Don Orgolo wüsste...“ können die Besucher wieder urkomische Geschichten über Möchtegerntechniker und sonstige Ritter des Glücks mit Udo Theuerkauf, Thomas Doege und der Gruppe Bröckelbeck erleben.

Die Lamstedter Truppe war schon mehrfach in Hechthausen zu Gast und ist auch diesmal wieder ein Garant für strapazierte Lachmuskeln.

Wieder einmal steigt ein Abend der humoristischen Extraklasse in der Ostekrone Hechthausen, wenn einem bestimmt wieder gut aufgelegten Publikum neue, urkomische Geschichten rund um den legendären Lamstedter Lehrer und Organisten Wolfgang Kruse vorgestellt werden.


Udo Theuerkauf bürgt für die Wahrheit

Kruse genießt als “Don Orgolo” mittlerweile wohl im gesamten Elbe-Weser-Dreieck Kult-Status. Für die Glaubwürdigkeit seiner mitunter unglaublichen Alltagsgeschichten verbürgt sich wie immer sein langjähriger Lamstedter Kollege und Weggefährte Udo Theuerkauf, der die oft so wundersam verqueren Ereignisse niedergeschrieben hat. Einfühlsam, pointenreich und immer mit dem berühmten Zwinkern im Auge werden die Texte von Thomas Doege gelesen.

Don Orgolo hat inzwischen auch unfreiwillige Nachahmer gefunden. So werden die Zuhörer u.a. die Bekanntschaft mit einem säbelrasselnden Bayern und einer Lotti-Verehrerin der ganz besonderen Art machen. Was der umtriebige Onkel Walter alles so anstellt und was es bedeutet, mit einem Filmriss leben zu müssen, das kann man an diesem Abend mit seinem wie immer gut 2 ½-stündigen Programm auch erfahren. Wie gesagt, wenn Don Orgolo das wüsste...

Um dem arg strapazierten Zwerchfell zwischendurch auch einmal die Gelegenheit zur Entspannung  zu verschaffen, wird die Band “Bröckelbeck” wieder Volksweisen, Schlager und launische Moritaten zum Besten geben.

Karten gibt es an der Abendkasse zu 9 Euro (Vorverkauf zu 8 Euro) in Hechthausen bei Electronic-Partner Patjens & Mau sowie in der Gaststätte Golsch, in Lamstedt beim TV-Service Segelken sowie in der Center-Buchhandlung Hemmoor.


Kulturkreis

Saphir-Bilder
in Buxtehude


Bernhard Saphir kurz vor seinem Tod

18. 4. 2007. Für alle Freunde des verstorbenen Künstlers Bernhard Saphir hat der Kulturkreis Hechthausen jetzt eine Ausstellung seiner Hamburger Bilder organisiert. In Zusammenarbeit mit der Hospizgruppe Buxtehude veranstaltet der Kulturkreis von April bis Juli eine Ausstellung mit Bildern des Künstlers Bernhard Saphir an seinem letzten Wohnort in Buxtehude. Mit der Ausstellung will der Kulturkreis Leben und Schaffen des bis ins hohe Alter aktiven Künstlers würdigen, der lange Jahre in Hechthausen gelebt und gearbeitet hat. Die Bilder mit Hamburger Motiven geben einen Einblick in das vielfältige schöpferische Schaffenswerk Saphirs.

Im letzten Jahr hatte der Kulturkreis in Stade zwei Ausstellungen von Werken des kurz darauf verstorbenen Künstlers unter dem Motto "Das Glück war immer mein Begleiter" durchgeführt. Anläßlich dieser Ausstellung hatte Bernhard Saphir seine Bilder als seine Kinder bezeichnet. Immerhin seien es - so Saphir nicht ohne Stolz – an die fünftausend.

Die Ausstellung findet vom 23. April bis zum 27. Juli in den Räumen der Hospizgruppe Buxtehude, Am Stavenort 1, statt. Saphir war von der Hospizgruppe bis zu seinem Tode betreut worden. Der Kulturkreis Hechthausen ist deshalb dem Vorschlag, eine Ausstellung in den Räumen des Vereins durchzuführen, gerne gefolgt. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Interessenten können Bilder des Künstlers in der Ausstellung käuflich erwerben. Mehr unter www.kulturkreis-hechthausen.de.


Musik

Minors Diner
begeisterten


Auftritt von Minors Diner in der Schule Estorf

15. 4. 2007. Ein voller Erfolg - so bewertet Mitveranstalter Peter Wortmann den A-cappella-Abend von Minors Diner (Website) am Freitag in der Aula der Grundschule Estorf Estorf. "Wir hatten noch nie so viele Gäste und noch nie so viele Zugaben", freut er sich über den "unvergesslicher Abend". Ein abwechslungsreicher Abend mit bekannten Liedern, aber auch vielen eigenen geistreichen und ernstlosen Stücken über Gastronomen, Frauenversteher und andere Kuriositäten erwartete die Zuhörer.


Presse

Starke Resonanz
auf Broberger Funde


Brobergen-Schlagzeilen in Bremervörde

12. 4. 2007. Die Nachricht von den archäologischen Funden in Brobergen hat starke Resonanz über die Kreisgrenzen hinaus gefunden. Ein Gespräch des Vorstandes des neuen Broberger Fähr- und Geschichtsvereins mit der Stader Kreisarchäologie wird bereits in diesen Tagen stattfinden, wie die Vorsitzende Corinna Kolf mitteilt. Der Verein will offiziell die Genehmigung für Grabungen und Bodenradareinsatz sowie für archäologische Tauchgänge von Kieler Spezialisten am Ostebogen beantragen. Mehr weiter unten.


Kunst

Oste-Freund stellt
in Rostock aus


Neues Bertholdt-Ausstellungsplakat (Ausschnitt)

11. 4. 2007. Der Hechthausen eng verbundene maritime Grafiker, Zeichner und Maler Jochen Bertholdt (Website) eröffnet am Sonntag, 15. April, auf dem Traditionsschiff im Rostocker Hafen eine Werkausstellung.


Bertholdt auf der Gräpeler Fähre

Oste-Freund Bertholdt durchstreift mehrmals im Jahr mit dem Skizzenblock unter dem Arm das Osteland. Seine Lieblingsmotive findet er an der Oste, auch die Broberger Prahmfähre hat er schon skizziert.


Fähre Brobergen, gezeichnet von J. Bertholdt

Bei Helmut Plate zog er schon mal eigenhändig die Fähre über den Fluß. Sein Hauptquartier schlägt Bertholdt, der unter anderem die Sondermarke der Bundespost mit der Rendsburger Schwebefähre (kleines Foto) entworfen hat, immer bei seinem Bruder auf dem Berthof in Kleinwörden auf. Dort wird auch in diesem Jahr, in der kleinsten Lichtdruckerei der Welt, eine Mappe mit Lichtdruckreproduktionen einiger ausgewählter Zeichnungen entstehen.


Brobergen

Burg-Vortrag
im "Raubritter"


Eine Zugbrücke führte um 1500 zur Burg

11. 4. 2007. Ein interessantes Gastreferat steht auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Hechthausen am Freitag, 4. Mai, 20 Uhr, im Gasthaus "Raubritter" in Hechthausen-Klint: Diplom-Geografin Corinna Kolf, Vorsitzende des neugegründeten Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, spricht über die Geschichte der Burg Brobergen (siehe nächsten Text).

Wie der Vorsitzende Klaus J. Torborg mitteilt, lautet der Titel des Referats: "Von Otto de Brocberge bis Gothard von Brobergen - Geschichte einer Burg an der Oste". Torborg: "Eintritt ist frei, wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen."

Die nächste Mitgliederversammlung des Broberger Vereins findet einen Tag vorher, am Donnerstag, 3. Mai, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Fährkrug" (unmittelbar an der Fähre Brobergen) statt.

Brobergen - ein
"Troja des Nordens"?


Jüngste Funde aus der einstigen Burg Brobergen

5. 4. 2007. Ist der Ostebogen bei Brobergen, im Dreiländereck der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg, ein "Troja des Nordens"? Diese Frage stellt sich die Vorsitzende des neugegründeten Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, Diplom-Geografin Corinna Kolf, nach einer ersten "obertägigen" Untersuchung der historischen Fähr- und Burgstelle, die erst kürzlich vor der drohenden Überflutung im Zuge einer Ausdeichung bewahrt worden ist.


Der Fährkrug - hier stand früher die Burg

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Gasthaus "Zum Osteblick" in Gräpel (Kreis Stade) teilte der Vorstand des mittlerweile auf 50 Mitglieder angewachsenen Vereins am Mittwoch mit, er werde in Kürze bei der Stader Kreisarchäologie offiziell die Genehmigung für Grabungen und Bodenradareinsatz sowie für archäologische Tauchgänge von Kieler Spezialisten am Ostebogen beantragen.

Erste Gespräche über eine Mitfinanzierung des Forschungsvorhabens durch die Bürgerstiftung der Kreissparkasse seien erfolgversprechend verlaufen.


Die Broberger Burg um 1500

Mit den geplanten Untersuchungen soll die genaue Lage der einstigen Broberger Burg mit Bergfried, Palisaden und Zugbrücke, der früheren Kapelle mit dem "Friedhof der Namenlosen" sowie der hölzernen Rolandfigur ermittelt werden, deren Existenz urkundlich belegt sind.

Während der kürzlich beendeten Auseinandersetzung um eine Flutung der Fährstelle sei viel "verschüttetes Wissen" über die "uralte Kulturlandschaft" wieder zu Tage getreten, freute sich Corinna Kolf, deren Verein die historischen Stätten am Osteufer durch Markierung mit Feldsteinen, durch Modelle und Schautafeln touristisch nutzbar machen will.

Auf einem Tisch im Versammlungssaal hatte der Vorstand bereits einige Dutzend Fundstücke ausgebreitet, die unmittelbar zuvor bei einer Begehung der alten Fährstelle mit Dietrich Alsdorf, einem Mitarbeiter der Stader Kreisarchäologie, gefunden worden waren.


Der Kapellenhügel heute

Offen zu Tage lagen dort unter anderem Reste von grünen Bodenfliesen aus der einstigen Kapelle, "Mönch und Nonne"-Dachziegel des Burggebäudes und ein auf 1600 datiertes Teilstück eines Ofens.

Schon jetzt steht für den Verein fest, dass die "mächtige, große, reiche Burganlage" derer von Brobergen im geschützten Winkel zwischen Mehe und Oste für die Region "historisch so bedeutsam wie die Hammaburg für Hamburg" ist.

Archäologie-Mitarbeiter Alsdorf hatte die Anlage bereits in einem Referat in der Gründungsversammlung des Vereins als "wichtigste Burg an der Tideoste" nördlich von Bremervörde bezeichnet.


Archäologie-Experte Alsdorf

Der Fähr- und Geschichtsverein will den bisherigen Erkenntnisstand, den Corinna Kolf den Mitgliedern mit einer Videopräsentation vermittelte, in Kürze auch einem größeren Publikum vorstellen: Auf der Ilek-Projektmesse für die Hadler Region am Sonnabend, 14. April, in der Lamstedter Bördehalle wird der Verein mit einem Informationsstand vertreten sein.

Besonders begrüßen konnte die Vorsitzende in der Mitgliederversammlung drei Mitglieder des Vereins:

>>> Die Roman- und Krimiautorin Elke Loewe (Drochtersen-Hüll) will bei ihrer nächsten Lesung in Gräpel zugunsten des Fährvereins auf ihr Honorar verzichten.


Helmut Hudaff stiftete eine Eiche

>>> Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger Helmut Hudaff (79) hat eine Hofeiche von 60 Zentimetern Stammdurchmesser gestiftet, aus der eine Nachbildung der hölzernen Roland-Figur geschnitzt werden soll, die um 1500 an der Fährstelle stand.


Vorsitzende Kolf, Roland-Stifter Frömming

>>> Der in Großenwörden ansässige Dietrich Frömming, Vertriebsdirektor der Hamburger Roland-Rechtsschutzversicherung, hat zugesagt, den Holzbildhauerarbeiten am Roland sowie ein Faß Met für ein "Roland-Fest" mit Mittelaltermarkt zu spendieren, das für den Sommer an der Fähre geplant wird.


Der Fährmann - das Vereinsabzeichen

Als Abzeichen dient dem neuen Fährverein der "silberne Fährmann", der zugleich Kennzeichen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel und Vereinsnadel der Arbeitsgemeinschaft Osteland ist, die mit dem jungen Verein eng zusammenarbeitet. Noch während der Versammlung wurden von den Anwesenden 55 Fährmann-Abzeichen erworben.

Auch über eine erfreuliche juristische Entwicklung konnte der Vorstand berichten: Nach einer einstimmig verabschiedeten redaktionellen Änderung der Satzung steht der Bescheinigung der Gemeinnützigkeit und der Eintragung ins Vereinsregister nichts mehr im Wege.

Die nächste Mitgliederversammlung findet bereits am Donnerstag, 3. Mai, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Fährkrug" unmittelbar an der Fähre Brobergen statt.

Aktuelle Informationen aus dem Verein bietet die von Schriftführer Marcus Buck gestaltete Seite www.faehre-brobergen.de.

Sämtliche Brobergen-Texte seit 2005 können hier nachgelesen werden.


Brobergen

Vereinsgründung
im Rekordtempo


Initiator Helmut Hudaff (an der Fähre Brobergen)

28. 3. 2007. Die Zukunft der historischen Prahmfähre auf der Oste in Brobergen, des "schwimmenden Denkmals" im "Dreiländereck" zwischen den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme, scheint gesichert. Nachdem der Ostedeichverband, wie berichtet, am Wochenende überraschend mitgeteilt hatte, auf eine Ausdeichung der erstmals 1284 erwähnten Fährstelle verzichten zu wollen, hat sich am Mittwoch im Broberger Sport- und Kulturzentrum ein "Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung" gegründet.

40 traten
sofort ein


Corinna Kolf, Karin Plate, Hans-Heinrich Baack,
Marcus Buck und Antje Rieckmann an (v. l.).

Dem Verein traten spontan 40 der 55 Anwesenden bei. - Nachdem in der Rekordzeit von rund vier Wochen alle organisatorischen und juristischen Vorarbeiten abgeschlossen worden waren, steht nun ein Verein zur Verfügung, der laut Satzung auf gemeinnütziger Ebene das Fährwesen an der Unteren Oste fördern, dessen Geschichte erforschen,  gegebenenfalls Fähren, Fährhäuser und Informationszentren betreiben und mit anderen historischen Fährvereinen zusammenarbeiten will; in Frage käme unter anderem die Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten - Hemmoor.

Der neue Verein, dessen Satzung einstimmig verabschiedet wurde, wählte ebenfalls einmütig - unter Leitung von Altbürgermeister und Mitinitiator Helmut Hudaff - einen Vorstand, in dem die beiden Standorte der beiden letzten Personen-Prahmfähren auf  der Oste ebenso vertreten sind wie die Regionen rechts und links des Flusses.

Frauen sind in
der Mehrheit

Frauen stellen die Mehrheit im fünfköpfigen Vorstand des neuen Vereins, der einen Jahresbeitrag von 10 Euro erhebt (juristische Personen 100 Euro). Erste Vorsitzende ist die Diplom-Geografin Corinna Kolf aus Brobergen, 2. Vorsitzende die Gastronomin Karin Plate aus dem benachbarten Gräpel, deren Gasthaus "Zum Osteblick" Betreiber der dortigen handbetriebenen gemeindeeigenen Prahmfähre ist; die beiden Vorsitzenden sind zugleich in der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. aktiv.

Zur Schatzmeisterin wurde Antje Rieckmann gewählt, zum Schriftführer Marcus Buck (beide Brobergen). Als Beisitzer fungiert mit Hans-Heinrich Baack, dem Initiator des  "Prahmweges" Bremervörde - Stade, ein Lamstedter.

Benefiz-Lesung
mit Elke Loewe

Tatkraft und Ideen prägten die Diskussion über die künftige Arbeit des Vereins, dem unter anderem auch Jochen Bölsche (Osten) und Johannes Schmidt (Hemmoor) vom Vorstand der AG Osteland angehören, die den Fährfreunden enge Zusammenarbeit und Unterstützung zusagten.

Die Fähren in Gräpel und Brobergen sind nach Ansicht der AG Osteland, "Lobby für die Oste", unverzichtbare Bestandteile der "Deutschen Fährstraße", des touristischen Rückgrats der Osteregion.

Unterstützung versprachen auch die beiden Hauptautoren des neuen Oste-Buches der AG Osteland, die Drochterser Schriftstellerin Elke Loewe und der Fischerhuder Künstler und Verleger Wolf-Dietmar Stock. Die Krimi- und Historienroman-Autorin Loewe steht dem Verein für eine Benefiz-Veranstaltung im "Oste-Huus" und im Gasthaus "Zum Osteblick" in Gräpel zur Verfügung.

Der in Brobergen lebende Comic-Zeichner Dieter Kalenbach (Webauftritt) wird ein Vereinslogo entwerfen.


Touristen-Attraktion an der Deutschen Fährstraße

Als Vorsitzender des Realverbandes, der die Broberger Fähre zur Zeit noch betreibt, sagte Altbürgermeister Hudaff dem neuen Verein enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung touristischer und gastronomischer Konzepte für die Fährstelle zu.

Website schon
freigeschaltet

Ausdrücklich dankte Hudaff dem in Hemmoor ansässigen Ostedeichverband für die Änderung seiner Ausdeichungspläne. "Nach einer gewaltigen, aber immer sachlichen Diskussion ist jetzt Friede eingekehrt," blickte der 79-jährige Broberger Ehrenbürger auf die Diskussion über die Deichplanung zurück, die in dem kleinen Dorf so etwas wie eine Volksbewegung ausgelöst hatte.

Nachdem der Verein eine informative, von Webmaster Marcus Buck (Foto) entwickelte Homepage bereits freigeschaltet hat (faehre-brobergen.de), soll an der Fähre noch im Sommer die Nachbildung einer hölzernen Roland-Statue aufgestellt werden, wie sie für den Beginn des 16. Jahrhunderts als Zeichen der Gerichtsbarkeit des Adelsgeschlechts derer von Brobergen urkundlich nachgewiesen ist. Eine  Spendenzusage der Roland-Rechtsschutzversicherung liege bereits vor, berichtete Corinna Kolf.


Archäologe Alsdorf mit ostemarsch.de-Website

Wichtigste Burg
der Tide-Oste

Mit der Statue des Schwertträgers sowie mit einer Markierung der früheren Burgstelle mit Findlingen, einer Rekonstruktion der mittelalterlichen Kapelle  "Zum Heiligen Kreuz" und mit der Aufstellung von Schautafeln will der Verein darauf hinweisen, dass es sich bei der Fährstelle um ein Stück "uralter Kulturlandschaft" handelt, wie zu Beginn der Veranstaltung Dietrich Alsdorf, Mitarbeiter der archäologischen Denkmalpflege im Kreis Stade, dargelegt hatte.

Die einstige Burg an der Oste - mit dreifachem Palisadenring, Bergfried, Herrenhaus,  Zugbrücke sowie Kapelle mit Schifferfriedhof - sei historisch betrachtet neben der Burg Vörde "die wichtigste Burg der Tideoste", führte Alsdorf aus.

Hoffen auf
Ilek-Hilfe


Die neue Deichlinie (grün skizziert) spart den
den halben Ostebogen aus und läßt nur die
Flutung des Areals rechts vom Fährdamm zu

Der Bedeutung dieser Fundstätte - in unmittelbarer Nähe des heutigen Fährhauses  - sollte auch der Deichverband bei der angekündigten Neutrassierung des Deichverlaufs Rechnung tragen, regte der Archäologe an.

Dass die Fährstelle, bei deren touristischer Inwertsetzung der Verein auch auf die Hilfe von Ilek und der Metropolregion setzt, schon jetzt überregionales Interesse weckt, hatte sich unmittelbar  vor der Vereinsgründung gezeigt.

NDR-Team
auf der Oste


Hudaff beim NDR-Interview auf der Fähre

Das NDR-Fernsehen zeichnete auf der Fähre ein Interview mit Fährbetreiber Hudaff auf, der zusammen mit Aufnahmen von einer Radtour der AG Osteland von Brobergen nach Oberndorf am Sonntag, 15. April, im Rahmen der Sendung "Hallo Niedersachsen - op Platt" ausgestrahlt werden soll.


Fährschluck in zwei Geschmacksrichtungen

Verabschiedet wurden die Gründungsmitglieder mit einem originellen Präsent aus dem Gräpeler "Oste-Huus": einer Miniflasche "Fähr-Schluck", die mit der Broberger Fähre auf dem Etikett für Urlaub im Osteland wirbt.

Sämtliche Brobergen-Texte seit 2005 können hier nachgelesen werden.


Fähren

"Endlich wieder
ruhig schlafen"


Mitinitiatorin und Osteland-Mitglied Kolf

25. 3. 2007. Mit großer Freude wurde in Brobergen die Nachricht des Ostedeichverbandes über die Erhaltung der Broberger Fährstelle aufgenommen (siehe nächsten Bericht). Am Sonnabend nachmittag teilte der Ostedeichverband mit, dass die letzte motorbetriebene Prahmfähre auf der Oste erhalten bleiben wird. Fähre und Fährhaus bleiben von einer Ausdeichung verschont.

Altbürgermeister Helmut Hudaff sagte dazu: "Nun kann ich endlich wieder ruhig schlafen". Er dankte allen, die ihn beim Kampf um die Fähre unterstützt hatten. Mitstreiterin Diplom-Geografin Corinna Kolf erklärte: "Nun kann der geplante 'Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung e. V.' seine Arbeit beginnen und zusammen mit dem Realverband ein tragfähiges touristisches Nutzungskonzept für die Fährstelle erarbeiten."

Die Gründung des Vereins ist für Mittwoch, 28. März, 20 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus in Brobergen angekündigt, alle Interessierten sind herzlich willkommen

Noch für diesen Sommer plant der Verein die Aufstellung einer Nachbildung der einstigen Rolandstatue. Damit soll dem Ort, der seit 1286 als Fährstelle genutzt wird, die angemessene Bedeutung zukommen. Hier gab es außerdem in früheren Jahrhunderten eine Burg, eine Kapelle, eine Klappbrücke und einen "Friedhof der Namenlosen". Die Rolandfigur wird eine zusätzliche Attraktion für die vielen Radwanderer an der Oste," sagt Helmut Hudaff.

Die Fähre Brobergen liegt im Schnittpunkt vieler Radwanderwege, zum Beispiel des Prahmweges von Bremen nach Stade, der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel und einer Route der Niedersächsischen Milchstraße. .


Europa-Kutsche

Show nochmals
in Hechthausen


Jürgen und Christine Reimer

19. 3. 2007. Sie hat mittlerweile Kultstatus: "Europa-Kutsche – die Show". Große Begeisterung mit stehenden Ovationen in der Ostekrone, im Stadeum und anderswo. Drei Mal war die Ostekrone bereits ausverkauft. Da die Nachfrage ungebrochen ist, wird nun ein weiterer Termin angesetzt. Für alle, die noch nicht dabei sein konnten oder es noch einmal miterleben möchten, präsentieren Christine und Jürgen Reimer ihre Weltrekordreise erneut am Freitag, 30. März, 20 Uhr, in Hechthausen, Landhaus Ostekrone, Marktplatz 5.

Karten im Vorverkauf gibt es bei Möbel-Schröder und in der Gaststätte Golsch in Hechthausen sowie beim TUI Reisecenter in Hemmoor. Kartenbestellungen werden auch unter Telefon 04774-360814 oder info@via-aventura.de entgegen genommen. Mehr unter www.europa-kutsche.de.


Brobergen

Roland soll Wacht
an der Oste halten


Roland-Nachbildung (in
Plötzky, Sachsen-Anhalt)

17. 3. 2007. Die Freunde der historischen Prahmfähren an der Oste wollen sich organisieren. Ermutigt durch das enorme Echo - auch im Rundfunk und in der Presse - auf den Aufruf zur Rettung der Prahmfähre Brobergen im "Dreiländereck" zwischen den Kreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg, laden die Initiatoren, Altbürgermeister Helmut Hudaff und Diplom-Geografin Corinna Kolf, jetzt zur Gründung eines gemeinnützigen Fährvereins ein, der auch eine Nachbildung des hölzernen "Rolands von Brobergen" aus dem 16. Jahrhundert am Ufer der Oste aufstellen will.

Vereinsgründung
schon am 28. März

Bereits am Mittwoch, 28. März, 20 Uhr, soll im Dorfgemeinschaftshaus von Brobergen in der Schulstraße 6 der "Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung e. V." ins Leben gerufen werden. "Alle Interessierten sind herzlich eingeladen", sagt Corinna Kolf.


Medienecho auf Brobergen-Initiative

Ziel des Vereins soll, wie es im Satzungsentwurf heißt, "die Erhaltung und Förderung des Fährwesens in der Samtgemeinde Oldendorf, insbesondere des maritimen Denkmals Fährstelle Brobergen" sein. Die Existenz des schwimmenden Denkmals - der einzigen motorisierten Prahmfähre auf der Oste - sowie des Fährhauses Brobergen ist durch Ausdeichungspläne gefährdet.

Der neue Verein soll sich, wie im Satzungsentwurf weiter steht, wenn nötig auch den "Betrieb von Prahm- und Bootsfähren einschließlich Fährhäusern bzw. Besucherzentren an der Oste" übernehmen können. Darüber hinaus will er auf die historisch bedeutsame, ebenfalls von Überflutung bedrohte Umgebung der Fährstelle hinweisen, wo in früheren Jahrhunderten eine Burg, eine Kapelle, eine Klappbrücke und ein "Friedhof der Namenlosen" existierten.


Fährkrug Brobergen: Von Überflutung bedroht

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts stand dort sogar eine hölzerne Roland-Figur, wie eine Gerichtsakte aus dem Jahr 1525 bezeugt, in der es heißt: "Ist allda ufm Damm für wenig jaren ein geschnitztes Bilde gestanden, das man Rolandt geheißen, welches Leute noch gedenken können."

Um auf die bewegte Vergangenheit der Fährstelle hinzuweisen, plant der Verein noch für diesen Sommer die Aufstellung einer Nachbildung der einstigen Rolandstatue. Ähnliche Standbilder - Originale wie in Bremen und Bad Bederkesa oder vorbildgerechte Repliken - existieren deutschlandweit in 29 Orten.

Damit ein hölzerner Roland möglichst bald an der Oste Wacht halten kann, hat sich der Broberger Landwirt und Altbürgermeister Hudaff bereiterklärt, das Holz einer Eiche von 60 Zentimetern Stammdurchmesser für das Roland-Standbild zu stiften.

Ein Holzbildhauer steht schon bereit, und auch erste Spendenzusagen liegen vor. "Der Roland von Brobergen wird eine zusätzliche Attraktion für die vielen Radwanderer an der Oste," sagt Helmut Hudaff, der ebenso wie seine Mitstreiterin Corinna Kolf auch in der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. aktiv ist.

Bereits in einer mit über 100 Interessierten hervorragend besuchten Informationsveranstaltung  am 1. März hatten mehr als 40 Teilnehmer ihr Interesse an einer Vereinsgründung bekundet. Auch die Schriftstellerin Elke Loewe (Drochtersen-Hüll) und der Maler und Verleger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude), Herausgeber des Osteland-Buches "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung", haben ihre Unterstützung angekündigt.


Radfahrer lieben die Oste-Fähren

Die Fähre Brobergen liegt im Schnittpunkt vieler Radwanderwege, zum Beispiel des Prahmweges von Bremerhaven nach Stade, der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel und einer Route der Niedersächsischen Milchstraße.


Variante B bedroht Fähre und Fährdamm

Zur Erhaltung der Fähre plant der Verein, zum Beginn der Tourismussaison im gesamten Elbe-Weser-Dreieck sowie in Hamburg und Bremen eine Unterschriftensammlung zu starten.

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WEB-TIPP

Websites von privaten Fährvereinen:

www.faehre-kronsnest.de
Kleinste Fähre Deutschlands

www.otersen.de/faehre.php
Zweitkleinste Fähre Deutschlands

Informationen über Roland-Standbilder:

www.rolande.de
Rolande der Welt

www.strasse-der-rolande.de
Das Roland-Portal

Unsere Brobergen-Texte seit 2005:

www.ostemarsch.de/brobergen.htm

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Sämtliche Brobergen-Texte seit 2005 können hier nachgelesen werden.


Krimiland

Benefiz-Lesung
mit Elke Loewe


Das Honorar geht an den Prahmfähren-Verein

18. 3. 2007. Am Sonnabend, 21. April, 18 Uhr, liest Elke Loewe im "Oste-Huus" in Gräpel, Wittenberg 1, aus "Simon, der Ziegler". Anschließend findet ein Ziegleressen im Restaurant Zum Osteblick (Plate) in Gräpel statt.

Die Kosten für Lesung und Drei-Gänge-Menü betragen 22,50 Euro. Das Honorar stiftet Elke Loewe dem neuen Broberger Fährverein, der sich für die Erhaltung der letzten Motor-Prahmfähre auf der Oste einsetzt.

Vorverkauf im Gräpeler Oste-Huus (Tel. 04140-347), im Gräpeler Osteblick (Tel. 04140-87740) und in der Buchhandlung Peschel in Himmelpforten, Bahnhofstraße 4 (Tel. 04144-4999).


Rückblick

Bedrohte Fähre
mobilisiert Bürger


Altbürgermeister Helmut Hudaff ist überwältigt

2. 3. 2007. "Überwältigt" zeigte sich der 79-jährige Altbürgermeister Helmut Hudaff: In seinen "kühnsten Träumen" hätte der Ehrenratsherr der Samtgemeinde Oldendorf und Vorsitzende des Realverbandes Brobergen nicht damit gerechnet, dass am Donnerstagabend mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger in das Dorfgemeinschaftshaus des 220-Einwohner-Ortes strömen würden, um sich für die Rettung der bedrohten  Prahmfähre über die Oste einzusetzen.

Mehr als 40 Bürger
wollen beitreten

"Das wärmt unser Herz," freute sich die Versammlungsleiterin, Diplom-Geographin Corinna Kolf, über die starke Resonanz auf den Aufruf, einen Förderverein zur Erhaltung der touristisch bedeutsamen, seit 1286 bestehenden Fährstelle zu gründen.

Hudaff und Kolf - beide aktiv in der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. - kündigten an, dass die Vereinsgründung noch im März stattfinden solle, nachdem nicht weniger als 42 der Anwesenden schriftlich ihr Interesse an einem Beitritt bekundet hatten.


Der Saal faßt kaum die Besucher

Mit Beifall wurde die Mitteilung des Kranenburger Bürgermeisters und Deichgrafen Horst Wartneraufgenommen, er gehe als Vertreter des auf Stader Seite zuständigen Deichverbandes Kehdingen-Oste von einer Erhaltung der Fährstelle aus.

Wartner: Deichschart
im Juni fertiggestellt

Daher werde bereits zum Juni die neu gestaltete Broberger Deichschart samt Parkplatz und einer Unterstellmöglichkeit für Fahrräder fertiggestellt werden.


Machen sich stark: Hudaff, Kolf, Wartner

Offen ist hingegen noch, ob der auf Cuxhavener Seite zuständige Ostedeichverband auf eine Deich-Kurztrasse verzichtet, der das links des Flusses stehende Fährhaus samt Fährdamm zugunsten einer Ausdeichung des gesamten Ostebogens komplett zum Opfer fallen würden. Altbürgermeister Hudaff rief als Vorsitzender des Realverbandes, dem die Erhaltung von Fähre und Fährhaus obliegt, erneut zur Rettung der Prahmfähre auf: "Wir müssen uns wehren, so gut es geht."

Zentrale Funktion
im Radwegenetz


Brobergen-Werbung in Hechthausen

Unterstützt wurde Hudaff von Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Osteland; die gemeinnützige "Lobby für die Oste" setzt auf die Bedeutung der Ostener Schwebefähre sowie der beiden letzten Prahmfähren als "Alleinstellungsmerkmal" der Oste, des "touristischen Rückgrats" der Region, und als Namensgeber der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.

FOTO: JUNGCLAUS
Historienspiel auf der Fähre Brobergen - mehr

Auch der Lamstedter Unternehmer und Ferienhaus-Vermieter Hans-Heinrich Baack, Initiator des "Prahmweges" Bremerhaven - Stade, betonte die zentrale Funktion der Fähre innerhalb des Radewegenetzes im Elbe-Weser-Raum.


Wolf-Dietmar Stock unterstützt die Fährfreunde

Zur Unterstützung der Broberger Fährfreunde waren auch die Schriftstellerin Elke Loewe (Drochtersen-Hüll) und der Maler und Verleger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) erschienen, die im vorigen Jahr gemeinsam das Buch "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung" herausgegeben haben.

Hinweis auf
EU-Mittel

Stock, zugleich Kurator der von mehr als 7000 Kunstfreunden besuchten, unter der Schirmherrschaft von Agrarminister Heiner Ehlen in Bremervörde, Sittensenund Neuhaus gezeigten Osteland-Ausstellung "Malerische Oste", bezeichnete die historische Fähre als ein "Stück Geschichte, mit dem man sich identifizieren kann". Er wies auf Beispiele in anderen Regionen hin, wo es Ehrenamtlichen mit Fördermitteln etwa der EU gelungen sei, Museumsbahnen und -fähren zu erhalten und zu betreiben.

In mehreren Diskussionsbeiträgen wurde die Notwendigkeit betont, langfristig nach einer neuen Trägerschaft für die mittlerweile eher touristisch als landwirtschaftlich bedeutsame, aber noch immer vom landwirtschaftlichen Realverband zu unterhaltende Fähre zu schaffen.

Der vorgesehene Förderverein solle, so Mitinitiatorin Kolf, den Realverband "da unterstützen, wo er nicht weiterkommt", zum Beispiel bei der Erarbeitung neuer gastronomischer und touristischer Konzepte oder mit der Erstellung einer Website über die kulturgeschichtliche Bedeutung der Fähre und die landschaftlichen Reize ihrer Umgebung.

Die Geografin Kolf, die an einer Dissertation über den Tourismus an der Oste arbeitet und deren Großvater das Broberger Fährhaus betrieb, wies auf die historische Bedeutung der Fährstelle hin, wo es einst eine Kapelle und einen Friedhof der Namenlosen gab und wo im Mittelalter eine Klappbrücke und eine hölzerne Rolandfigur gestanden haben.


Gedenkteller mit den Holländer Höfen

Kolf: "Brobergen ist stolz auf die Fähre." (Mehr über die Geschichte der Fährstelle und des früheren Gutes Holländer Höfe hier.)

Hölzerner Roland
soll neu erstehen


Wandspruch im Fährhaus Brobergen

Zuspruch fand die Idee, eine schlichte Rolandstatue mit Hilfe eines örtlichen Holzbildhauers noch in diesem Sommer auf der Broberger Seite der Fähre wiedererstehen zu lassen. Erste spontane Spendenzusagen erhielten die  Initiatoren noch während der Versammlung.


Rolande in Bederkesa, Calwe, Nordhausen

Roland-Statuen gibt es in Deutschland noch in knapp 30 Orten. Literaturhinweise zu diesem Thema stehen hier.

Sämtliche Brobergen-Texte seit 2005 können hier nachgelesen werden.


Europakutsche

Premierenjubel nach
dem Triumphzug


Auch den Vize-Landräten gefiel's

17. 2. 2007. Ein halbes Jahr zogen sie wie im Triumphzug durch halb Europa. Am Sonnabend wurden die Europa-Kutscher Christine und Jürgen Reimer erneut umjubelt: Bei der Premiere ihrer dreistündigen Audiovideo-Show im voll besetzen Saal der Ostekrone in Hechthausen dankte das Publikum teilweise stehend mit Applaus. - Der Veranstaltung, zu der die Kulturkreis-Vorsitzende Monika Dubbert über 200 Besucher begrüßen konnte, war ein Empfang für Freunde, Helfer und Sponsoren vorausgegangen.


Die Ostekrone - bis auf den letzten Platz besetzt

Die Kommunalpolitik an der Oste war unter anderem durch die Vize-Landräte Reinhard Brünjes (Kreis Rotenburg/Wümme) und Hans-Volker Feldmann (Kreis Cuxhaven) vertreten, die Heimat-Samtgemeinde der Weltrekord-Kutscher durch den Hemmoorer SG-Bürgermeister Dirk Brauer, den SG-Vizebürgermeister Johannes Schmidt und den Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann.


Wilhelm Echternkamp und Erika Cordts

Landes-Reiterpräsidentin Erika Cordts war eigens zur Premiere nach Hechthausen gekommen, wo sie vom Reitvereinsvorsitzenden Wilhelm Echternkamp herzlich begrüßt wurde.


Kuriose Szenen, atemberaubende Naturmotive

Ausdrücklich dankten Christine und Jürgen Reimer, die als "Botschafter des Ostelandes" sechs Monate lang in sechs Ländern für "die herrliche Urlaubsregion an der Oste" geworben haben, der AG Osteland e. V. für ihre Unterstützung und publizistische Begleitung.


Dank auch an die Arbeitsgemeinschaft Osteland

Der packende Vortrag, der fast 1000 großartige Fotos umfasst, darunter atemberaubende Naturmotive und etliche skurrile Szenen, wird in Hechthausen noch zweimal wiederholt.

Es folgen 28 weitere Veranstaltungen in norddeutschen Städten von Achim bis Zeven (Termine auf der Website www.europa-kutsche.de).

Vom Frühjahr an stehen die Kutschen der Familie Reimer für idyllische Touren durch das Osteland zur Verfügung. Mehr...

Bilder vom Start der Europakutsche in Hechthausen stehen hier, Bilder von der Rückkehr hier.

Ein Porträt von Christine Reimer kann auf der Website des Stader Mittwochsjournals nachgelesen werden.


Kulturkreis

Das Programm
liegt jetzt vor


Auch Herr Holm ist wieder dabei

12. 2. 2007. Auch 2007 bietet der Kulturkreis Hechthausen wieder ein vielseitiges Angebot. Mit dem neuen Programm stellt der Kulturkreis nun bereits seit einem Jahrzehnt eine Vorschau auf seine bevorstehenden Aktivitäten vor. Im Jahr 2007 werden 10 Veranstaltungen angeboten. Dabei haben die Verantwortlichen sich wieder bemüht, aus bewährten Elementen - etwa dem Kabarettisten "Herrn Holm" oder "Afrika-Trude" - und neuen Angeboten ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das die Vorsitzende Monika Dubbert auf der Website des Vereins vorstellt. Mehr...


Europa-Kutsche

Show-Premiere
in Hechthausen


Die Plakate sind schon gedruckt

27. 12. 2006. Der Vorverkauf hat gerade begonnen, und schon gehen die Karten schon weg wie warme Semmeln: Im Februar berichten die Weltrekord-Kutscher Jürgen und Christine Reimer in Hechthausen in einer packenden Audiovisions-Show zwei Stunden live über die sechsmonatige Europa-Tour als "Botschafter des Ostelandes".

In allerbester Verfassung waren Pferde und Menschen, wie ausführlich berichtet, am 22. Oktober ins Osteland zurückgekehrt, wo sie begeistert empfangen wurden.

Für die Veranstaltungen in der Ostekrone in Hechthausen am Samstag, 17. Februar, 18 Uhr, am Sonntag, 18. Februar, 18.00 Uhr, und am Freitag, 23. Februar, 20 Uhr, können hier bereits Karten zum Vorverkaufspreis von 14 Euro bestellt werden. Einfach Datum, Kartenanzahl, Namen und Anschrift mitteilen, und die Karten kommen ins Haus. Mehr über die Tour auf www.europa-kutsche.de.


Gräpel

"Kunstgenuss
am Ostefluß"


Eröffnung des "Oste-Huus" am 1. Advent

4. 12. 2006. Mit einer enormen Angebotsvielfalt überrascht das "Oste-Huus" der Familie Stier, das am Sonntag im ehemaligen Dorfladen in Gräpel, Wittenberg 1, eröffnet worden ist: Von Oste-Bildern über Oste-Bücher bis hin zu maritimer Feinkost und norddeutschen Souvenirs reicht das Spektrum. Besonders attraktiv: die "Kunst-Galerie Oste", die von AG-Osteland-Mitglied Corinna Kolf (Foto), einer jungen Diplom-Geografin und Malerin, betreut wird.


Corinna Kolf: Die Oste bei Brobergen

Die Galerie, die mit dem Slogan "Kunstgenuss am Ostefluss" wirbt, zeigt neben eigenen Bildern von Corinna Kolf Werke anderer norddeutscher Maler, vor allem Landschaftsmotive.


Viel Platz an den Wänden: Kunst-Galerie Oste

Das Oste-Huus, das außerdem eine "Oste-Diele" mit Nostalgie-Produkten und ein "Oste-Lädchen" mit Feinkost- und Geschenkartikeln beherbergt, ist im Winter donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 10.30 bis 14 Uhr geöffnet.


Einen Umweg wert: das Gräpeler Oste-Huus

Dem Oste-Huus ist ein Geschenkartikel-Versand (Präsentkörbe und mehr) angegliedert. Auskünfte: Tel. 04140/347


Lyrik

Schweizer verfaßt
Gedichte auf die Oste


Dichter Steiner (r.) im Gräpeler "Osteblick"

18. 10. 2006. Drei Touristen aus der Schweiz sind - wie voriges Jahr berichtet - im Sommer 2005 die Oste entlang gewandert; sie fanden die Flußlandschaft "sensationell" und schwärmten vom Gräpeler "Osteblick", wo sie unter anderem dem legendären Gastwirt und Fährmann Helmut Plate (2. v. l.) und dem Osteland-Vorsitzenden Gerald Tielebörger (2. v. r.) begegneten.

Wenig später meldete sich Martin Steiner aus Zürich bei der AG Osteland e.V.  und übermittelte einen Text, in dem er seine Eindrücke vom Südabschnitt der Deutschen Fährstraße zum Ausdruck gebracht hat:

-
Osteland

Die Schafe, des taunassen Grases
überdrüssig, klopfen den Deichmäusen
den Marsch. Hinter pappligen Wind-
flüchtern krümmt sich vor Lachen
der Fluss, während im Ostekrug, über
den Köpfen der Kömtrinker, gerahmt,
die Torf-Ewer wieder Segel setzen.
Und ich bin mit von der Partie.

Jetzt hat Steiner erneut geschrieben. Beigefügt war der schweizerische Lyrik-Kalender "Poesie-Agenda 2007", in dem auf Seite 154 ein anderer Steiner-Text über den Tide-Fluß enthalten ist, der den Autor offenbar tief beeindruckt hat:

-
Wider Erwarten

Der Mond triezt die Oste
bis diese ihm die kalte Schulter
zeigt und bergwärts kehrt macht.
Zum Kuckuck, lauthalsen
die Vögel, und am Wasser die
Weiden stehn Träumen Spalier.

"Ja, die Oste hat es uns angetan", gesteht Steiner, der gelegentlich auch schon Reisereportagen für die Neue Zürcher Zeitung verfaßt hat.
.


Osteland-Kutsche

Die Reimers
signieren Kalender


Das Titelblatt des neuen Kalenders

7. 12. 2006. Auf dem Weihnachtsmarkt in Hechthausen am kommenden Sonntag signieren Christine und Jürgen Reimer ihren Kalender 2007 zur Reise der Europa-Kutsche. Auch Flyer der AG Osteland e. V. und Postkarten sind als Erinnerungsstücke von der einmaligen Weltrekordreise zu bekommen. Als Botschafter des Ostelandes waren die Reimers 6 Monate und 6.000 Kilometer durch 6 Länder Europas unterwegs. Im persönlichen Gespräch stehen sie allen Interessierten zur Verfügung. Manch eine Anekdote wird es von ihnen zu hören geben, aber auch Sachliches rund um die Pferde und die Reise.

Der viel gelobte Kalender mit großformatigen Bildern ist ein wunderschönes Geschenk. Wer jetzt schon Eintrittskarten für die multimediale Audiovisions-Show „Die Reise der Europa-Kutsche“ erstehen möchte, hat dazu ebenfalls am Wochenende Gelegenheit. Die Premiere ist für den 17. Februar 2007 in der Ostekrone in Hechthausen angesetzt.

Derzeit beschäftigen sich die Reimers mit der Sichtung des umfangreichen Bildmaterials. Gut 17000 Aufnahmen haben sie von ihrer
Kutschen-Tour mitgebracht. Nebenbei werden die vier Alt-Oldenburger Hero, Hektor, Lexus und Elton fleißig weiter betreut und trainiert. Auch das Buch zur Reise ist in Vorbereitung. Pünktlich zum 17. Februar soll es vorliegen.


Tourismus

Fotourlaub
unter Reet


Walter Rietig in Kleinwörden (Foto: Bertholdt)

15. 11. 2006. Der Kleinwördener Berthof (Website) mit der "kleinsten Lichtdruckerei der Welt" von Gerd Bertholdt entwickelt sich mehr und mehr zum Zentrum für Kunstdrucker und Fotografen von Ruf. Kürzlich erst ging auf dem Ferienhof ("Fotourlaub unterm Reetdach") wieder ein Schweizer Unternehmer als Feriengast seinem Hobby Lichtdruck nach.


Fotoarbeit von Walter Rietig

Zu den prominenten Besuchern zählt übrigens auch der norwegische Spitzenfotograf Walter Rietig, der vor acht Jahren Bertholdts erster Lichtdruck-Workshop-Schüler war und der zur Zeit in Oslo ausstellt. Mehr über Rietigs Werk hier.


Osteland

Kutschfahrt
als Kalender


Das Titelblatt des neuen Kalenders

15. 11. 2006. Ein Kalender mit einer Auswahl der schönsten Bilder von der großen Europa-Kutschtour der "Botschafter des Ostelandes" ist fertig. Der Kalender umfasst zwölf Fotos von der sechsmonatigen Reise im attraktiven Großformat DIN A2 (60 x 40 Zentimeter). Er erscheint am 18. November in limitierter Auflage und kostet kostet online 19,50 Euro zuzüglich Porto und Verpackung, im Laden 24,50 Euro.


Die Europa-Kutsche in Prag

Der Kalender kann ab sofort bestellt werden unter info@via-aventura.de. Das Stichwort "Bestellung Kalender 2007" genügt.


Kulturkreis

Mr. Tagesschau
in Hechthausen

23. 11. 2006. Am Samstag, 2. Dezember, wird der Kulturkreis Hechthausen sein Publikum auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen: Der alsMisterTagesschau“ bekannte Rundfunk- und Fersehsprecher Wilhelm Wieben (Foto) kommt nach Hechthausen. Ab 20 Uhr wird der ehemalige Tagesschau-Sprecher mit der wohlklingenden Stimme „Heiteres und Besinnliches zur Weihnachtszeit auf Hoch und Platt“ in der Ostekrone vortragen. Zu hören sein werden u. a. Texte von Erich Kästner, Selma Lagerlöv und Astrid Lindgren. Arne Wolf wird Wieben auf der Gitarre unterstützen und das literarische Programm musikalisch umrahmen.

Die schon vorweihnachtliche Veranstaltung ist die letzte des diesjährigen Kulturkreisprogramms, das der Kulturkreis wie in den Jahren zuvor stimmungsvoll ausklingen lassen wird.

Wilhelm Wieben wurde 1935 in Hennstedt, Kreis Dithmarschen geboren und hat sich als Fernsehmoderator, Schauspieler und Autor einen Namen gemacht. Wieben absolvierte eine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin und moderierte danach bei Radio Bremen. Von  1966 an arbeitete er in der Tagesschau-Redaktion in Hamburg. Von 1972 bis 1998 war er Sprecher der ARD-Tagesschau.

Bekannt wurde auch sein Nachrichtenpart im Titel Jeanny des österreichischen Sängers Falco aus dem Jahre 1985. Heute schreibt Wieben, der selbst Plattdeutsch als Muttersprache ansieht und erst in der Schule Hochdeutsch lernte, vor allem Bücher in Plattdeutsch und rezitiert aus ihnen. Er gehört heute zu den bekanntesten Sprechern der Sprache.

Karten gibt es wie immer bei EP Partner Patjens/Mau und in der Gaststätte Golsch in Hechthausen, in der Center Buchhandlung in Hemmoor und beim Segelken TV Service in Lamstedt.


Foto der Woche

Herbst an
der Oste


Der Berthof in Kleinwörden

4. 11. 2006. Das Laub färbt sich, die letzten Äpfel werden geerntet, und auf dem Berthof in Kleinwörden füllen sich die Fässer mit köstlichem Apfelsaft. Ein Teil davon wird zu erfrischendem Apfelwein nach hessischer Art vergoren - zusammen mit Kochkäse nach Odenwälder Rezept und frischem Brot eine labende Brotzeit für Radfahrer und Wanderer, die entlang der Deutschen Fährstraße durch Kleinwörden an der Oste kommen und gern auch auf dem Berthof einkehren.


Theater

Das schönste
Ei der Welt


Schauspielerin Petra Jaeschke

3. 11. 2006. Am Sonntag, 12. November, um 15 Uhr im Landhaus Ostekrone präsentiert der Kulturkreis Hechthausen das Theater Pina Luftikus mit dem Theaterstück „Das schönste Ei der Welt“ für Kinder von 4 bis 10 Jahren.

Das Stück ist frei nach dem Bilderbuch von Helme Heine entstanden. Es geht darin um die drei Hühner Pünktchen, Latte und Feder, die im Hühnerstall für große Aufregung sorgen: Pünktchen hat das schönste Kleid, Latte die schönsten Beine und Feder den schönsten Kamm – doch welches von ihnen ist das schönste Huhn? Sie fragen den König um Rat. Der aber kann sich nicht entscheiden, und seine Beraterin Frau Reinicke denkt bei Hühnern lieber ans Fressen. Nur die treue Köchin Emilie weiß, worauf es schließlich ankommt: die inneren Werte. Deshalb soll dasjenige Huhn das schönste sein, das das schönste Ei legt.

Das Theater Pina Luftikus war schon mehrfach mit kindgerechten und professionell dargebotenen Theaterstücken beim Kulturkreis in Hechthausen zu Gast. Diesmal wird ein turbulentes Stück dargeboten, wieder mit der ausdrucksstarken Schauspielerin Petra Jaeschke in der Rolle der königlichen Köchin Emilie.

Karten gibt es wie immer bei EP Partner Patjens/Mau und in der Gaststätte Golsch in Hechthausen, in der Center Buchhandlung in Hemmoor und beim Segelken TV Service in Lamstedt. Besonders günstig ist die Familienkarte, die für 2 Erwachsene und zwei Kinder gilt.


Kunst

Lichtdrucke für
die Oberlausitz


Lichtdrucker Bertholdt in der Oberlausitz

26. 10. 2006. Die "kleinste Lichtdruckerei der Welt", die Gerd Bertholdt auf dem Berthof in Kleinwörden betreibt, findet Beachtung weit über die Region hinaus.

Am Wochenende wurden Bertholdts Handpressen-Lichtdrucke von einem Fachpublikum in Pulsnitz in der Oberlausitz im Rahmen einer Horst-Leifer-Ausstellung begutachtet.


Archäologie

Wettlauf mit
dem Bagger


Grundriss eines eisenzeitlichen Speichergebäudes

3. 10. 2006. Der Untergrund von Oldendorf hat es in sich. Bei Erdarbeiten für die Trasse der neuen Ortsumgehung traten kürzlich eine Vielzahl archäologischer Befunde zutage, die einmal mehr belegen, das Oldendorf, "das alte Dorf", eben doch eine sehr lange Vergangenheit hat.

Auf der Trasse der neuen Straße traten auf engstem Raum Siedlungsfunde aus dem Übergang der Bronze- in die Eisenzeit sowie den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt zutage. Die Reste einer Eisenschmelze wie der Grundriss eines kleinen Speichergebäudes wurden freigelegt.
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Musik

Kultband in
der Ostekrone


"Gnadenlos Platt"-Titel

30. 9. 2006. Norddeutschlands beliebteste Platt-Gruppe, "Gnadenlos Platt", gastiert am Sonnabend, 7. Oktober, 21 Uhr, in der Ostekrone. Vorverkauf (8 Euro) bei Golsch am Bahnhof und bei Buch und Papier in Himmelpforten. Web-Tipp: www.gnadenlos-platt.de.


Markt

Um 14 Uhr Freibier
von Bodo Neumann


Neumann beim Freibier-Anstich (Foto: Archiv)

29. 9. 2006. Mit dem traditionellen Anstich eines Fasses Freibier eröffnet Bürgermeister Bodo Neumann an diesem Sonnabend um 14 Uhr den zweitägigen Herbstmarkt auf dem Marktplatz in Hechthausen. Dazu blasen die Ostemusikanten. Um 20 Uhr folgt in der "Ostekrone" der Sportler- und Marktball mit der Gruppe "Carnaby".


Am Freitag wurden die Buden aufgestellt

Am verkaufsoffenen Sonntag, 1. Oktober, stehen Gottesdienst und Flohmarkt (ab 10 Uhr), Erntedank-Umzug (11 Uhr), Marktkaffee (14 Uhr) und ein Ü-50-Tanz (15 Uhr, Ostekrone) auf dem Programm. Neumann und Gemeindedirektor Dirk Brauer wünschen dem Fest in ihrem Grußwort "gute Besucherzahlen".


Kunst

Liederjan-Konzert
mit Saphir-Bildern


Saphir mit Tochter Wibke, Februar 2006

19. 9. 2006. Am Sonnabend, 23. September, 20 Uhr, gibt es  in der Hechthausener Ostekrone anlässlich des Liederjan-Konzerts Bilder und Zeichnungen des im Frühjahr verstorbenen Künstlers Bernhard Saphir zu sehen. Rund um das Konzert der satirischen Gruppe Liederjan präsentiert der Kulturkreis eine Ausstellung von Werken des lange Jahre in Hechthausen ansässig gewesenen Künstlers. Wie der Kulturkreis mitteilt, können die Ausstellungsstücke nicht nur besichtigt, sondern auch käuflich erworben werden.

Die aktuelle Veranstaltung des Kulturkreises ist damit nicht nur für Freunde hintergründigen und feinsinnigen Humors, sondern auch für Kunstliebhaber interessant. Karten für die kombinierte Veranstaltung gibt es im Vorverkauf für 10 Euro (Abendkasse 12 Euro) wie üblich bei EP-Partner Patjens/Mau und der Gaststätte Golsch in Hechthausen, beim Segelken TV-Service in Lamstedt und in der Center-Buchhandlung in Hemmoor.


Ostemusikanten

Premiere auf
der Fähre

30. 7. 2006. Musik auf der Oste: Die "Schwebenden Konzerte" mit den Hechthausener Ostemusikanten (Website) hatten am Sonntag Premiere auf der Gondel der Schwebefähre. Die rund 30 Musikanten mit ihrem traditionellen Repertoire zogen weit über hundert Zuhörer an.
Am Sonnabend, 2. September, ab 18 Uhr und am Sonntag, 24. September, ab 11 Uhr sind die Ostemusikanten noch einmal über dem Fluss zu hören. Veranstalter ist der Fährkrug der Familie Ahlf.


Druckerei

Berthof
international


Lichtdruck-Kursus in Kleinwörden (Leserfoto)

15. 7. 2006. „Die kleinste Lichtdruckerei der Welt“ auf dem Berthof in Kleinwörden hat internationale Workshop-Gäste. Auf einen Niederländer folgt ein Norweger und nun ein Schweizer, der zu diesem einmaligen Druckverfahren einen Workshop bei Lichtdrucker Gerd Bertholdt absolviert. Zur Zeit läßt sich eine Berliner Schülerin in Lichtdruck und analoger Fotografie ausbilden.


Veranstaltungen

Kulturkreis reist ins
Miniaturwundeland


Canyon im Hamburger Modellbahn-Wunderland

17. 5. 2006. Gestartet wird am 17. Juni von Stadersand aus mit dem Elbe-City-Jet. In der Hamburger Speicherstadt geht es zur größten digital gesteuerten Modelleisenbahnanlage der Welt: Über 1.000 Züge mit insgesamt 15.000 Waggons sowie 250.000 Bäume, 250.000 Figuren, 15.000 Autos, 15.000 Meter Gleis, 5.000 Häuser und unzählige Brücken bilden eine Modellbaulandschaft der Superlative. Realistische Zugabläufe werden komplett digital vom Computer gesteuert. Selbst Nacht wird es in der Eisenbahnwelt - und das sogar jede halbe Stunde.

Bei diesem Besuch in der Speicherstadt, organisiert vom Kulturkreis, kommen aber nicht nur Modellbahn-Freunde auf ihre Kosten, sondern alle, die sich für eine Weltreise im Kleinen mit Mikro-Architektur interessieren. So stecken allein in der Nachbildung der Hamburger Michaelis-Kirche 1000 Arbeitsstunden, für die sogar die Original-Baupläne beschafft wurden. Insgesamt besteht Hamburgs Mini-Wahrzeichen aus 15.000 Einzelteilen. Aber auch der Rest der Anlage - mit Nordseeküste, Flughafen, mehreren Bahnhöfen, einer Winterlandschaft, Amerika mit Raketenstartanlage und einem Las Vegas-Nachbau - ist mehrere Blicke wert.

Die Kosten für den Ausflug inklusive Hin- und Rückfahrt mit dem Elbe-City-Jet und dem Besuch der Ausstellung mit Führung betragen für Nichtmitglieder 24 Euro (Erwachsene) bzw. 10 Euro  (Kinder bis 14 Jahre).

Organisatorische Einzelheiten können bei der Anmeldung unter 04774 – 404 erfragt werden. Anmeldeschluß ist der 7. Juni.


Kultur

Mozart in der
Marienkirche

14. 5. 2006. Am Samstagabend verzauberte wunderschöne klassische Musik des 18. Jahrhunderts die Marienkirche in Hechthausen. In stimmungsvoller Atmosphäre der historischen Kirche erlebten begeisterte Zuschauer ein Kammerkonzert zweier Musikerinnen von absoluter  Spitzenklasse.

Das Konzert des Kulturkreises „Hommage à Wolfgang Amadeus Mozart“ begann, als die wunderschöne Abendsonne die Marienkirche in warmes Licht tauchte, um so von Beginn an eine besondere Stimmung zu erzeugen. Dargeboten werden Werke für Flöte und Hammerflügel von Mozart, Bach, Müthel und Haydn, gespielt auf einem originalgetreuen Instrument aus Mozarts Zeit.



Genie Mozart, Künstlerinnen Klett und Dennert

In fachkundiger Moderation von Anke Dennert höchst einfühlsam präsentiert wurden die Zuhörer mitgenommen auf die musikalische Reise in die Welt Mozarts. Von der außerordentlichen Virtuosität der Künstlerinnen waren die Zuhörer geradezu fasziniert, wobei besonders die von Imme-Jeanne Klett perfekt beherrschte Querflöte hervorragte. Die wunderbare Akustik und Optik taten ein Übriges, die Zuschauer in ihren Bann zu schlagen. Mehrfach brachten Besucher ihre Begeisterung über die hochklassige Darbietung zum Ausdruck und die Freude, ein klassisches Konzert auf einem historischen Hammerflügel in Hechthausen erleben zu können.

Nach dem Konzert interessierten sich noch etliche Zuschauer für das originalgetreue Instrument und ließen sich von Pianistin Anke Dennert das Instrument fachkundig beschreiben.


Jazz

In der Ostekrone
geht die Post ab


"Old Merry Tale" gastiert in der Ostekrone

10. 4. 2006. Am Samstag, 22. April, um 20 Uhr geht in Hechthausens „Ostekrone" ab 20 Uhr wieder die Post ab. Auf Einladung des Kulturkreises ist die Old Merry Tale Jazzband mit ihren bekannten fetzigen Rhythmen erneut in der Oste-Gemeinde zu Gast.

Die Old Merry Tale Jazzband aus Hamburg blickt auf eine fast 50-jährige Tradition zurück. Gegründet im Jahre 1956 wurde sie nach ersten lokalen Erfolgen in den Jahren 1960 bis 1962 unter ihrem damaligen musikalischen Leiter Gerhard Vohwinkel zur bekanntesten und beliebtesten deutschen Jazzband.

Wie beim ersten Konzert darf man auf fröhliche und mitreißende Klänge der sympathischen Musiker aus Hamburg gespannt sein. Karten für das Konzert in Hechthausen gibt es im Vorverkauf bei Elektro-Patjens und der Gaststätte Golsch in Hechthausen, beim Segelken TV-Service in Lamstedt und in der Center-Buchhandlung in Hemmoor.


Kunst

Leben und Werk von
Bernhard Saphir


Der Künstler dankt den Veranstaltern

10. 2. 2006. Sichtlich ergriffen brachte der 93-jährigeKünstler Bernhard Saphir am Sonntag seine Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck. Mit bewegenden Worten dankte er in der Eröffnungsfeier seiner zweiten Ausstellung im Stader Schleusenhaus den Veranstaltern von Kunstverein Stade und Kulturkreis Hechthausen für die Mühe und Hingabe, mit der sie sich der Ausstellung über Leben und Werk des Künstlers angenommen hatten.

Zuvor hatte Kunstvereinsvorsitzender Dieter Bohlmann die Besucher der Ausstellungseröffnung begrüßt. Monika Dubbert verlas im Anschluß in Anspielung auf den Titel der Ausstellung "Das Glück war immer mein Begleiter" eine Passage aus Hermann Hesses Werk über das Glück.

Die Kuratorin der Ausstellung, Marie Schirrmacher-Meitz, beleuchtete Saphirs Schaffen aus der Perspektive der Künstlerkollegin, bevor Bernhard Saphir selbst den erschienenen Kunstliebhabern den Blick auf seine Werke freigab und für weitere Gespräche zur Verfügung stand . Die Ausstellung ist noch bis zum 26. 2. im Schleusenhaus Stade täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist wieder frei.

Weitere Informationen unter kulturkreis-hechthausen.de.


Kulturkreis

Monika Dubbert legt
neues Programm vor


Zu Gast beim Kulturkreis: Liederjan

1. 1. 2006. Der Kulturkreis Hechthausen hat jetzt sein Jahresprogramm 2006 vorgelegt. Mit dem neuen Programm stellt der Kulturkreis nun zum neunten Mal eine Vorschau auf seine bevorstehenden Aktivitäten vor.

Die engagierte Arbeit des Kulturkreis-Teams um Monika Dubbert und der vielen ehrenamtlichen Helfer ist dabei auch im 13. Jahr seines Bestehens wieder mit großem Zuspruch belohnt worden. Der Verein kann auch in diesem Jahr weiterhin eine steigende Mitgliederzahl verzeichnen.

Mit zehn Veranstaltungen im neuen Jahr will der Kulturkreis wieder Kultur diesseits der großen Bühnen bieten.

Das Kulturkreis-Jahr beginnt mit zwei Ausstellungen, die der Kulturkreis in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Stade durchführt. Die Ausstellungen zeigen Werke des Künstlers Bernhard Saphir. Die erste Ausstellung (8. bis 29.Januar) würdigt den Maler und Grafiker Saphir, während die zweite (5. bis 26.Februar) den Zeichner Saphir zum Thema hat. Der Künstler hat bis zum Herbst lange Jahre in Hechthausen gelebt und gearbeitet. Beide Ausstellungen finden im Schleusenhaus Stade, Altländer Straße 2, statt. Der Eintritt ist frei. Der Künstler wird an den Eröffnungstagen anwesend sein.

Das Programm in Hechthausen startet am Samstag, 21. Januar, wieder mit einer Dia-Erlebnis-Show. Um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone dürfen sich die Besucher auf  „Schweden - hinauf nach Lappland und zurück“ von und mit den Hechthausener Radreiseprofis Christine und Jürgen Reimer freuen.


Auch "Herr Holm" kommt nach Hechthausen

Ein Highlight gibt es am Sonnabend, 18. Februar: Dirk Bielefeldt alias „Herr Holm“ wird in Hechthausen sein Programm “Jubiläum“ vorführen und die Lachmuskeln der Zuschauer reizen.

Am Mittwoch, 1. März, folgt die Jahreshauptversammlung, zu der der Kulturkreis die höchste Anzahl von Mitgliedern in seiner Vereinsgeschichte wird einladen dürfen.

Die Freunde des Jazz kommen am Sonnabend, 22. April, auf ihre Kosten. Jost Münsters „Old Merry Tale Jazzband“ bringt sicher wieder die Stimmung in der Ostekrone zum Brodeln.

Am Sonnabend, 13. Mai, zelebriert der Kulturkreis eine Hommage an Wolfgang Amadeus Mozart zum 250. Geburtstag des Genies der Klassik. Werke von W. A. Mozart, C. Ph. E. Bach, J. G. Müthel werden in der St.-Marien-Kirche von zwei Mitgliedern des Ensemble Obligat Hamburg, Imme-Jeanne Klett und Anke Dennert, auf Flöte und Cembalo dargeboten.

Am Sonnabend, 17. Juni, unternimmt der Kulturkreis eine gemeinsame Fahrt ins „Miniatur-Wunderland Hamburg“ ab Stadersand mit dem Elbe-City-Jet.

Am Samstag, 23. September, weht die in Hechthausen schon bekannte frische Brise aus dem Norden: „Liederjan“, die "einzige Boy-Group Deutschlands mit Dame", präsentiert hintergründigen Humor und himmlische Musik.

Der November steht im Zeichen der Kinder. Am Sonntag, 12. November, führt das Kindertheater Pina Luftikus um 15 Uhr in der Ostekrone für Kinder „Das schönste Ei der Welt“ nach dem Bilderbuch von Helme Heine auf.

Ausklingen wird das Programm 2006 am Samstag, 2. Dezember. Tagesschau-Sprecher Wilhelm Wieben wird Heiteres und Besinnliches zur Weihnachtszeit auf Hoch und Platt vortragen. Musikalisch wird er von Arne Wolf begleitet.

Nach Mitteilung des Vorstandes erhalten Mitglieder des Vereins wie immer für jede Veranstaltung in Hechthausen ermäßigten Eintritt. Zusätzlich wird unter allen Mitgliedern im Jahr 2006 wieder ein kostenloses Jahresabonnement verlost.

Karten für die Dia-Erlebnis-Show und für das Holm-Jubiläum sind bereits im Vorverkauf erhältlich.

Mehr unter www.kulturkreis-hechthausen.de.


Theater

"Vergnöögt Stück"
für Hechthausen

1. 2. 2006. Die Theatergruppe Hechthausen spielt 2006 ein Stück von Jens Exler, "Moral in Müggenhusen". Alle Aufführungen finden im Saal der Ostekrone in Hechthausen statt. Die Karten kosten im Vorverkauf 4 Euro, an der Abendkasse 4,50 Euro. Wer mitspielt, steht auf der Website der Theatergruppe.


Reisen

Schweden-Diashow
begeisterte Publikum


Ehepaar Reimer: Weltenbummler aus Hechthausen

22. 1. 2006. Bei winterlichen Temperaturen erlebten am Samstagabend 150 begeisterte Zuschauer im ausverkauften Saal der Ostekrone eine faszinierende Sommerreise: Mit herrlichen Landschaftsbildern in dem gewohnt professionellen Arrangement entführten die Hechthausener Reise-Journalisten Christine und Jürgen Reimer ihr Publikum in bezaubernd schöne Welt von Europas Norden: Über zwei Stunden konnten die Zuschauer Bilder aus dem sommerlichen Schweden genießen.

Am Schluß ließen die Akteure an Hand einer kurzen Video-Passage durchblicken, daß die Hechthausener Zuschauer sich im kommenden Jahr auf einen Reise-Bericht ganz anderer Art freuen dürfen: Die Reimers haben nämlich die Räder mit einer Kutsche getauscht und werden eine Reise durch Europa unternehmen. Ihre Kameras werden wieder sicher dabei haben…


Malerei

Das Glück ist
sein Begleiter


Bernhard Saphir

1. 1. 2006. Im Januar und Februar würdigen der Kulturkreis Hechthausen und derKunstverein Stade Leben und Werk des 93-jährigen Malers, Grafikers und Zeichners Bernhard Saphir in zwei Ausstellungen unter dem Motto „Das Glück war immer mein Begleiter“ im Schleusenhaus Stade, Altländer Straße 2.

Die erste Ausstellung über den Maler und Grafiker B. Saphir wird am Sonntag, 8. Januar, 11 Uhr, eröffnet und dauert bis zum 29. Januar 2006. Die zweite Ausstellungseröffnung beginnt am Sonntag, 5. Februar 2006, um 11 Uhr. Diese Ausstellung dauert bis 26. Februar 2006.

Bernhard Saphir wurde 1912 in Hamburg-Barmbek geboren. Bereits in der Schulzeit entwickelte er eine besondere Neigung zum Fach Zeichnen. Nach der Schulzeit wurde er zum Handlungsgehilfen ausgebildet und arbeitete anschließend sechs Jahre in einem Laden- und Versandgeschäft.

Mit seinen frühen Arbeiten – Skizzen, Aquarellen, Linoldrucken – gelang es ihm mit 23 Jahren, sich Zugang zur Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg zu verschaffen. Sein Lehrer wurde Professor Paul Helms. Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer in Hamburg.

Seit 1939 wohnte Bernhard Saphir im Alstertal. Dort fertigte er viele Arbeiten von den Schönheiten seiner Wahlheimat an. Immer wieder wanderte er mit dem Zeichenblock im Gepäck durch das Alstertal. Eine Dokumentation seiner Blätter aus dieser Zeit kann man in der zweiten Ausstellung besichti-gen.

Von 1978 bis 1984 wohnte Saphir in Duvenstedt, bis er 1984 nach Hechthausen übersiedelte, wo er bis 2004 lebte und auf Gut Hutloh ein Atelier betrieb. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtete Saphir Schüler und mischte sich aktiv in das dörfliche Gemeinschaftsleben ein. Im vergangenen Herbst zog er in die Nähe seiner Tochter nach Buxtehude. Er lebt seit einigen Monaten in einer Seniorenwohnanlage und fühlt sich dort sehr wohl. Einmal wöchentlich nimmt er Gitarrenunterricht.

Die dem bis ins hohe Alter aktiven Künstler gewidmeten Ausstellungen geben einen Einblick in sein vielfältiges schöpferisches Schaffenswerk.

Bernhard Saphir malt sehr gern nach der Natur, doch am liebsten arbeitet er aus der Vorstellung. Diese Fähigkeit verdankt er seinem großen Meister, Professor Walter Schröder, der seinem bildnerischen Bemühen Methode und Richtung gegeben hat. Ein Beispiel für die Vorstellungskraft von Bernhard Saphir sind seine großen Wandbilder in Sparkassen, von denen man Originale in der ersten Ausstellung sehen kann.

Der Titel für die Ausstellungen ist kein Phantasieprodukt, sondern nach der Lebensphilosophie des Künstlers gewählt:„Das Glück war immer mein Begleiter.“

Bei beiden Eröffnungen ist der Maler anwesend. Beide Ausstellungen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist jeweils frei.


Natureum

Hechthausener
zeigt Oste-Bilder


Jochen Bertholdt: Ostebogen bei Kleinwörden

1. 1. 2006. Der Lichtdrucker Gerd Bertholdt aus Hechthausen-Kleinwörden an der Oste hat in einer limitierten Auflage Zeichnungen seines Bruders Jochen Bertholdt aus Rostock mit Ostemotiven im Lichtdruckverfahren reproduziert. Die Edeldrucke werden vom 1. Januar bis zum 5. März 2006 im Natureum Niederelbe (Website) präsentiert.


Geheimtipp: die Vulkaninsel Stromboli

Parallel dazu läuft im Natureum eine Fotoausstellung über die Eolischen Inseln, die der Naturfotograf Gerd Bertholdt und seine Frau Gisela vom Hechthausener Berthof (Website)  schon 1962 entdeckt haben.

Von seinen Exkursionen zu der Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, nördlich Siziliens im Tyrrhenischen Meer, brachte Bertholdt immer wieder beeindruckende Aufnahmen mit, die jetzt in der Sonderausstellung "Inseln aus Vulkanen geboren" im Natureum in Balje zu sehen sind.


Lichtdrucker Bertholdt liebt Vulkane

Neben der Hauptinsel Lipari besteht die Inselgruppe aus weiteren sieben Schwesterinseln. Die bekannteste heißt Stromboli und beherbergt auch den gleichnamigen Vulkan. Der einzige ständig tätige Vulkan Europas schleudert alle 20 Minuten seine rot glühende Lava in den Himmel und ist daher seit Jahrhunderten für die Seefahrer ein natürlicher Leuchtturm.

Das Natureum Niederelbe (Website) öffnet seine Ausstellungen am Neujahrstag von 10 bis 17 Uhr. Bis Ende Februar ist das Hauptgebäude an jedem Sonntag offen. Werktags ist in dieser Zeit die Vogelbeobachtung das bestimmende Thema.

Vom beheizten Beobachtungspavillon können die Besucher die Zug- und Rastvögel im Ostewatt beobachten. Das Hauptgebäude ist werktags geschlossen.


Kabarett

Henning Venske
in Hechthausen


Kabarett-Urgestein Henning Venske

30. 8. 2005. Am 17. September können sich Hadelns Politikinteressierte auf einen amüsanten Vorabend zur Bundestagswahl freuen: Sie werden auf besondere Art eingestimmt. Auf Einladung des Kulturkreises Hachthausen gastiert um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone das Kabarett-Urgestein Henning Venske und kommentiert mit analytisch-satirischem Biss die aktuelle Politik-Landschaft.

Venske war viele Jahre Autor und Ensemblemitglied in München bei der legendären Lach- und Schießgesellschaft - und bescherte dem Publikum hier Klassisches Politkabarett. Seit 2003 tritt Henning Venske wieder in der gesamten Republik auf. Der Kabarett-Großmeister der älteren Generation knüpft mit seinem laufend aktualisierten Programm an die klassische Politkabarett-Tradition an und liefert einen verbal geschliffenen Beitrag zur aktuellen Lage der Nation.

Begleitet wird Henning Venske von dem Musiker und Komponisten Frank Grischek, der mit stumm-trockenem Humor und seinen brillanten Intermezzi am Akkordeon zu dem stetig wachsenden Erfolg der Tournee beiträgt.

Seine scharfsinnigen Pointen und bissigen Apercus perlen leicht wie Champagner, vorgetragen mit seinem berühmten verbalen Florett, zeichnen sich immer aus durch den Mut, etwas zu sagen. Venske bringt seine Kritik auf den Punkt und schafft es meisterhaft, Beanstandungen und allgemein empfundenes Unbehagen in feinsinnige Sprache umzusetzen. Er bietet quicklebendiges, hochspannendes politisches Kabarett, geistreich und belebend, ein satirisches Vergnügen erster Klasse. Venske zeigt mit hoher Schule der Satire, daß das klassische Polit-Kabarett längst nicht tot ist.

Kulturkreis-Vorsitzende Monika Dubbert freut sich, diese sicher sehenswerte Veranstaltung in Hechthausen präsentieren zu können und weist darauf hin, daß der Kartenvorverkauf bereits jetzt begonnen hat.


Kulturkreis-Vorsitzende Monika Dubbert

Karten im Vorverkauf gibt es bei Elektro-Patjens und bei Golsch in Hechthausen, in der Center-Buchhandlung in Hemmoor und beim Segelken TV-Service in Lamstedt für 16,- €  (18,-€ an der Abendkasse).


Kulturkreis

Gerd Spiekermann
vor 200 Zuhörern

27. 11. 2005. Einen gelungenen Einstieg in die Vorweihnachtszeit beging der Kulturkreis Hechthausen am Vorabend des ersten Advent mit seiner plattdeutschen Veranstaltung mit Gerd Spiekermann. Über 200 Zuhörer waren gekommen, um den bekannten und beliebten "Platt-Snacker ut'n Radio" live in Hechthausen zu erleben.
Ob es über Ungeduld des Erzählers als Kind am Heiligen Abend ging, die Etikette bei Gastlichkeiten mit dem Höflichkeitsgebot, sich nicht zu viel Fleisch, vor allem nicht beide Kasseler-Endstücken auf den Teller zu packen, oder die Teilnahme an Beerdigungen in Gummistiefeln: Alle Geschichten erzählte Gerd Spiekermann wieder mit Charme, Herz und dem gewissen Schalk, der ihm unverwechselbar aus den Augen blitzte.

Auch bei seinem zweiten Besuch in Hechthausen entpuppte sich Gerd Spiekermann wieder als Künstler zum Anfassen völlig ohne Allüren mit selbstverständlicher Nähe zum Publikum – treffsicher und authentisch transportiert durch "seine" plattdeutsche Sprache.

15. 11. 2005. Spiekermann gehört hierzulande zu den Künstlern, die man nicht vorstellen muß. Auch in Hechthausen hat er schon seinen ständigen Kampf mit den Alu-Deckeln der Joghurtbecher geschildert, die beim Öffnen grundsätzlich einreißen, von seinem Horror als Kind vor ,;Omas Schödeldook" berichtet und den Zuhörern erklärt, warum er Frauen haßt, die ständig ein Taschentuch in der Hand halten, Omas Sparsamkeitsfimmel mit der guten Seife sowie die ungeheizte Slovstuuv und dat iiskole Klo auf die Schippe genommen.

In anschaulicher, detailreicher und vor allem humorvoller Weise versteht es Spiekermann, die kleinen Tücken des Alltags zu schildern, die jeder schon so oder ganz ähnlich bereits erlebt haben dürfte. Alle seine Döntjes erwecken bei den Zuhörern stets Erinnerungen an eigene Erlebnisse und werden entsprechend bejubelt. Spiekermanns Ironie ist amüsierend, nie bösartig. Das Publikum fühlt sich verstanden. Es sind die Dinge, die passieren, die man erlebt und Situationen, in denen sich die Menschen wiederfinden.

Spiekermann wurde in Ovelgönne in der Wesermarsch geboren und wuchs im elterlichen Landgasthof auf und ist mit der niederdeutschen Sprache groß geworden Denn dort wurde fast nur Platt gesprochen. Er studierte in Marburg und im französischen Rennes Germanistik und Politologie. 1985 begann er beim NDR als Redakteur. Seit 1988 ist er Autor und Sprecher der Sendereihe „Hör mal ´n beten to“. Er erzählt gern Geschichten von „em un ehr“. Sein Markenzeichen sind die plattdeutschen »Sonntakte«-Sendungen, de Klönsnack mit de Lüüd ut Stadt un Land und eben seine »Hör mal`n beten to«-Geschichten.

Gerd Spiekermann mag Hamburg, seine Wahlheimat, und empfindet die Arbeit als Plattdeutsch-Redakteur bei der NDR Hamburg-Welle als seinen Traumberuf. Zweimal wurde Gerd Spiekermann für seine plattdeutschen Erzählungen mit literarischen Preisen ausgezeichnet. Sein Kommentar: »Und das freut ein' denn ja auch.«


Ausstellungen

Lichtdrucke
vom Feinsten


Lichtdrucker Bertholdt in Bremervörde

22. 11. 2005. Die kleinste Lichtdruckerei der Welt in Kleinwörden (Gemeinde Hechthausen) zeigt mit Gerd Bertholdt vom 26. bis zum 29. November in Bremervörde, Modehaus Kammann, gerahmte Kunst. Neben den Lichtdrucken, unter anderem Motive von der Oste, sind auch "süße Früchtchen" zu erwerben. Zur Bertholdt-Website geht es hier.


Feste

Tura-Ballettgruppe
trat in Basbeck auf

22. 5. 2005. Mit einer tollen Darbietung begeisterte die Ballettgruppe Hechthausen beim evangelischen Gemeindefest Basbeck.
Anja Meier aus Cuxhaven bot mit ihrer Ballettgruppe wieder ein großartiges Programm. Seid mehr als 10 Jahren unterrichtet Frau Meier nun die Ballettgruppe des TSV Tura Hechthausen.
Die Kinder und Jugendlichen, zwischen 5 und 17 Jahren, sind nach wie vor mit Begeisterung dabei.
Sie hoffen, dass Anja Meier (Foto) ihnen noch lange Jahre als Lehrerin erhalten bleibt.


Veranstaltungen

Rote Rosen für
"instant impro"

12. 6. 2005. Vor Beginn ihrer Darbietung hatten die Künstler von "instant impro" aus Bremerhaven in Hechthausen Rosen und nasse Schwämme an das Publikum verteilt, mit denen es Zustimmung oder Ablehnung signalisieren sollte. Am Ende lagen alle Blumen wieder auf der Bühne. Die Zuschauer hatten die Akteure mit Rosen und Beifallsstürmen geradezu zugedeckt. Dagegen flog den ganzen Abend über kein einziger Schwamm.

Mit beeindruckender Spontaneität verwertete das Imrovisationstheater die Stichworte aus dem Publikum zu improvisierten Theaterszenen und reizte die Lachmuskeln der 150 begeisterten Zuschauer bis auf das Äußerste. Ob mit auf Pfiff vertauschten Rollen, Stimmen oder pantomimischen Gags: Die vielseitigen Darbietungen wurden mit frenetischem Applaus belohnt.

Der Höhepunkt des Abends war sicher das gespielte Gespräch zweier Akteure über den Sinn und Zweck von Sternbildern (das Thema entstand natürlich wieder durch Zuruf aus dem Publikum), während der Dritte das Gespräch zeitgleich pantomimisch darstellte: treffsicher, präzise, phantasievoll und vor allem spontan – einfach zum Brüllen.

Instant impro hat sich mit seiner Aufführung beim Kulturkreis Hechthausen in die Herzen der Zuschauer gespielt und wird mit einer erneuten Show sicher nicht allzu lange auf sich warten lassen.


Lichtdruck

Apfelsaft für
durstige Radler...

23. 4. 2005. Der Abschnitt Hechthausen - Hemmoor der Deutschen Fährstraße ist nicht länger eine Durststrecke. Ein neuer Wegweiser macht darauf aufmerksam, dass der Berthof von Gisela und Gerd Bertholdt auch mit Erfrischungen aufwartet.

... und Bilder von
knorrigen Alten

Das kleine Ferienparadies in Kleinwörden macht seit langem von sich reden, weil es die "kleinste Lichtdruckerei der Welt" beherbergt. Fotokünstler Gerd Bertholdt bereitet zur Zeit eine Ausstellung im Museum Altes Land, Westerjork 49, 21635 Jork, vor. Unter dem Titel "Von knorrigen Alten … und süßen  Früchtchen" wird dort am Freitag, 3. Juni, 19 Uhr, "Gestaltetes, Gedrucktes und Fotografiertes zum Thema Apfel" gezeigt.


Lichtdrucker Gerd Bertholdt

Bertholdt stellt den mittlerweile fast vergessenen Lichtdruck vor, mit dem Reproduktionen hergestellt werden können, deren Qualität selbst heute kaum mit digitalen Verfahren erreicht werden kann. Berthold: "Imer mehr Fotografen beschäftigen sich wieder mit dieser, zum Edeldruckverfahren avancierten Technik, um gestalterische Möglichkeiten heraus zu finden."


Der Berthof in Kleinwörden (Foto: Bertholdt)

Die Hechthausener Künstlerin E. U. Schirrmacher-Meitz wird in Jork Schwarzweiß-Fotografien von den „süßen Früchtchen“ präsentieren. Alle Freunde des Apfels und der Kunst sind herzlich eingeladen zur Ausstellungseröffnung, bei der Museumsleiter Dieter-Theodor Bohlmann spricht.


Comedy

"instant impro"
in Hechthausen

30. 5. 2005. Am Sonnabend, 11. Juni, 20 Uhr, gastiert im Landhaus Ostekrone das Comedy-Theater „instant impro“ mit improvisierten Szenen. “instant impro“ bietet kurzweilige und temporeiche Unterhaltung, Comedy, Wortwitz und Situationskomik nonstop auf höchstem Niveau – kurz: eine Show, die man normalerweise nur im Fernsehen zu sehen bekommt.

Was als „Theater mit roten Rosen und nassen Schwämmen“ angekündigt ist, verspricht schnell zu einem turbulenten, witzigen und ereignisreichen Abend für das Publikum zu werden.  Keine Show gleicht der anderen, und jeder Augenblick ist einzigartig! Nichts ist vorher geprobt oder abgesprochen, die Geschichten entstehen vor den Augen der Zuschauer, die die Fäden in der Hand halten. Denn die Schauspieler improvisieren Comedyszenen auf Zuruf – nur 5 Sekunden Bedenkzeit bleibt ihnen, um aus den Vorgaben der Zuschauer eine Geschichte zu spinnen, mal heiter, mal traurig, mal als Kung Fu Film, mal als Oper – aber immer verschieden! Bei „instant impro“  bekommt das Publikum das zu sehen, was es schon immer mal sehen wollte.

Das Publikum sitzt da und wartet gespannt auf den ersten Fehler, den ersten „Hänger“, den ersten Patzer. Und wenn der kommt, hagelt es nasse Schwämme auf die Bühne...

Im September 1994 entschieden sich fünf professionelle Schauspieler, Sänger, eine Tänzerin und ein Musiker, improvisiertes Theater in Bremerhaven auf die Bühne zu bringen. Und schon mit der ersten Vorstellung spielten sich die Akteure in die Herzen der Zuschauer. In Bremerhaven gastiert das Ensemble regelmäßig seit 10 Jahren und ist Monat für Monat ausverkauft.

Seit 1996 verwandelt instant impro das Theater im Fischereihafen in Bremerhaven einmal im Monat in einen wahren Hexenkessel. Und nicht nur in Bremerhaven sind Karten kaum zu kriegen. „instant impro“ spielt ca. 100 Shows im Jahr vor nunmehr insgesamt mehr als 175.000 Zuschauern.
Am 11. Juni wollen die Comedians auch in Hechthausen für Wirbel sorgen. Erstmals sind sie jetzt auf Einladung des Kulturkreises im Landhaus Ostekrone. Pünktlich um 20 Uhr verteilen die Akteure Rosen und Schwämme im Publikum und geben damit den Startschuss zu ihrer absolut sehenswürdigen Show.

Karten im Vorverkauf für 10 € gibt es wieder bei Elektro  Patjens/Mau  und bei Golsch in Hechthausen, in der Center-Buchhandlung in Hemmoor sowie beim Segelken-TV Service in Lamstedt und für 12 € an der Abendkasse.

Wegen des zu erwartenden Zuschauerinteresses empfiehlt der veranstaltende Kulturkreis Hechthausen sich rechtzeitig Karten im Vorverkauf zu sichern.


Konzerte

Ohrwürmer vom
A-capella-Chor

25. 5. 2005. Volle Klänge von 15 Männerstimmen erschalltenin Hechthausens Ostekrone. Voller Spaß ging die Gruppe taktlos zu Werke und bot den 100 Zuschauern eine vielseitige und vor allem vielstimmige Darbietung ihres vokalen Könnens. Die sämtlich in Schwarz gekleideten und mit bunten Fliegen geschmückten Sänger begannen mit den Songs der Zwanziger (Bel Ami, Ein Freund, ein guter Freund) und streiften musikalisch mit Volksliedern, Schlagern und Popsongs alle Dekaden  (wie  Lollipop, Ring of Fire, Great Pretender, Tränen lügen nicht). Höhepunkte des Abends waren neben Soloeinlagen der Chorleiterin Silke Schönthaler dann sicher der vielstimmige Klassiker „Caravan of Love“ und der szenisch vorgetragene Gassenhauer aus den Sechzigern “The lion sleeps tonight“.

Mit dem stimmungsvollen „Gute Nacht, Freunde“ verabschiedeten sich die Cuxhavener Sänger nach zweieinhalbstündigem Konzert von ihrem begeisterten Publikum. Viele davon hatten die Künstler mit ihren schönen Liedern buchstäblich angesteckt. So manch einer summte die Ohrwürmer gutgelaunt beim Verlassen des Saales.


Heimatgeschichte

Die Krimi-Posse
vom Raubgold


Die Prahmfähre an der Mühle in Hechthausen

Seit der Etablierung derr Deutschen Fährstraße, die durch Hechthausen führt, ziehen die Flußquerungen im Osteland aufs Neue Aufmerksamkeit auf sich. Fast vergessen ist in Hechthausen die Überlieferung von "englischen Gold", das ein räuberischer Fährmann an sich gebracht haben soll. Die Geschichte, niedergelegt in der leider vergriffenen Chronik von Hechthausen, steht hier im Internet.


Musik

A-capella in
der Ostekrone

11. 5. 2005. Für Musik braucht man nicht immer Instrumente. Daß diese Musik sehr reizvoll sein kann, kann man demnächst in Hechthausen erleben – mit der Gruppe takt-los. Am Freitag, 20. Mai, steht nämlich um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone der 15 Mann starke Cuxhavener A-capella-Chor auf dem Programm des Kulturkreises Hechthausen.

Unter dem Titel „Nette Männer singen von Liebe, Leben, Leidenschaft“ wartet die aus 15 Sängern und ihrer Chorleiterin Silke Schönthaler bestehende Gruppe mit einem umfangreichen Lieder-Repertoire auf. Die Gruppe deckt (fast) alle Stilrichtungen ab, die für eine A-capella-Gruppe geeignet sind: von Volksliedern über Mendelssohn-Liedsätze bis hin zu Liedern der Comedian Harmonists, Schlagern und Popsongs.

Die Gruppe brilliert mit charaktervollem, eigenen Chorklang und bezieht daneben bei ihren Aufführungen schauspielerische Aspekte bis hin zur Pantomime mit ein. Zusätzlich werden einige Sänger auch solistisch, in Duetten oder in kleineren Ensembles ihr Können zeigen. Die Zuschauer erwartet ein bunter Abend, an dem der sprichwörtliche Funke – wie andernorts bei den Auftritten des Chores - sicherlich auch auf das Hechthausener Publikum überspringen wird.

Der Kulturkreis freut sich, den vielseitigen Männerchor in Hechthausen präsentieren zu können. Karten im Vorverkauf gibt es bei Elektro-Patjens und in der Gaststätte Golsch in Hechthausen, in der Center-Buchhandlung in Hemmoor und beim Segelken TV-Service in Lamstedt für 7 €  (8 € an der Abendkasse).


Musik

Piano Man
begeisterte

10. 4. 2005. Das Lied von Billy Joel über den Piano Man war natürlich ein Muß für den Piano Man aus Lübeck in der Ostekrone Hechthausen. „Sing us a song, you´re the piano man“, rief dann auch am Ende das begeisterte Publikum, als es den Künstler Klaus Porath nach fast dreistündigem Solo-Programm immer noch nicht von der Bühne lassen wollte.
Voller Begeisterung klatschend, singend und schunkelnd begleiteten die Zuschauer den bemerkenswerten Vortrag des Allroundkünstlers. Porath präsentierte nicht nur virtuoses und mitreißendes Klavierspiel. Vielseitig und mit beeindruckender Sangeskunst zog er mit Stücken aus den unterschiedlichsten Bereichen die Zuschauer in seinen Bann. Das gefühlvolle „Love me tender“ von Elvis Presley, der fetzige „Crocodile Rock“ von Elton John, das klassische “New York, New York“ von Frank Sinatra oder das powervolle „Ehrenwerte Haus“ von Udo Jürgens: alles musikalisch anspruchsvoll vorgetragen und sympathisch begleitet von humorvollen Einlagen, mit denen er das Publikum im Nu für sich einnahm.

Den humorvollen musikalischen Hinweis auf eine trockene Kehle („Gehm Se dem Mann am Klavier noch ´n Bier...“), den die Vorsitzende des Kulturkreises Monika Dubbert sogleich geistesgegenwärtig durch Überreichen eines entsprechenden Getränks beachtete, quittierte das Publikum ebenso mit großzügigem Sonderapplaus wie die Präsentation zweier „Special Guests“: Klavier-Nachwuchskünstler Jessica Hellinger aus Hechthausen (9 Jahre) und Moritz Gieseler aus Osten (8 Jahre) durften auf Aufforderung des Profis voller Stolz Kostproben ihres Könnens abgeben.

Mit dem als letzte Zugabe vorgetragenen besinnlichen „Gute Nacht, Freunde“ von Reinhard Mey verabschiedete sich der sympathische Künstler von Hechthausen – sicher nicht zum letzten Mal.


Musik

Von Beatles
bis Boogie


Klaus Porath ist ein Vollblutmusiker

18. 3. 2005. Am 8. April kommt ein musikalisches Kraftwerk nach Hechthausen. Ein Sänger aus Lübeck tourt mit seinem Flügel quer durch Norddeutschland und wird um 20 Uhr in der Ostekrone einen Abend voller Hits und guter Laune präsentieren. Mit dem "Piano Man" präsentiert der Kulturkreis einen außergewöhnlich vielseitigen Musiker, der die größten Hits, schönsten Lieder und bekanntesten Stimmungsschlager 100 Prozent live und ohne jedes Playback vorträgt.

Piano Man Klaus Porath ist ein Vollblutmusiker, der einen Abend komplett alleine gestaltet. Mit seinem Repertoire der beliebtesten Hits der 60er bis 90er Jahre, von Balladen wie "Morning Has Broken" bis zu Stimmungsschlagern wie "Aber bitte mit Sahne" begeisterte er sein Publikum bereits in über 1000 Auftritten. Auf den Pianisten, der sein Herz dem Gesang verschrieben hat und als Entertainer seine Gäste humorvoll unterhält, darf man auch in Hechthausen gespannt sein .

Porath wurde 1966 geboren. Ab 1972 erhielt er klassischen Klavierunterricht. Zarte Anfänge eines eigenen musikalischen Weges zeichneten sich schon Ende der 70er Jahre ab. Anfang der 80er Jahre erwischte ihn ein fast 20 Jahre alter Virus: die "Beatlemania". Von da ab wusste er, was er werden wollte: John Lennon. Historische Tondokumente belegen die ersten Versuche, gleichzeitig Klavier zu spielen und zu singen. Als Austauschschüler in den USA. begann er 1982 eigene Songs zu schreiben, die er, wieder zurück in Lübeck, mit seiner Band "MASK 4 FUN" auf der Bühne und auf eigenen Kassettenproduktionen zu Gehör brachte. 1988 bis 1994 unternahm er verschiedene, durchaus ernst gemeinte, Anläufe einen "richtigen Beruf" zu erlernen. Aber die Musik ließ ihn nicht los. Seit 1995 ist er als professioneller Entertainer zwischen Ostfriesland und Rügen unterwegs. Mittlerweile kann er auf über 1000 Auftritte voller Hits und guter Laune zurückblicken. Er hat die John Lennon Brille abgesetzt und sich die Mundharmonika umgehängt. Zumindest beim "Piano Man" von Billy Joel, an dem er sich auch sonst mit großem musikalischen Gewinn orientiert. Klaus Porath ist dabei, seinen Weg vom "Geheimtipp" zur größeren Bekanntheit zu machen.

Karten im Vorverkauf gibt es bei Elektro-Patjens in Hechthausen, in der Center-Buchhandlung in Hemmoor und beim Segelken TV-Service in Lamstedt für 7 Euro  (8 Euro an der Abendkasse).


Kultur

Theater-Homepage
"Web des Monats"

19. 1. 2005. Die Unternehmergemeinschaft Hemmoor hat eine neue Website des Monats gekürt. Diesmal ist die Homepage der Theatergruppe im Heimatverein Hechthausen ausgezeichnet worden. Die Gruppe feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Unter der Regie von Jürgen Dahms zeigt die Gruppe jedes Jahr Ende Februar / Anfang März große Dreiakter, immer mit einem wechselnden Ensemble; immerhin waren es die letzten 20 Jahre über 40 Mitwirkende, vor und hinter der Bühne. Das 20-jährige Jubiläum wird mit dem Klassiker "Un baven wahnen Engel" gefeiert. -  Die wunderschöne Website wurde von Julia Pubanz gestaltet, die seit 1986 auch als Schauspielerin mitwirkt und zuletzt die Rolle der "Elvira Engel" übernahm. Glückwunsch! - Zur Website geht es hier.


Kulturkreis

Frau Holle in
Hechthausen

7. 3. 2005. Am Sonnabend, 12. März, kommt Frau Holle nach Hechthausen. Die Marionettenspielerin Franziska Ochsler wird im evangelischen Gemeindehaus „Treffpunkt“ um 15 Uhr das bekannte Kindermärchen der Brüder Grimm für Junge und Junggebliebene aufführen. Mit ihren  elbstgefertigten Marionetten wird die in Hechthausen lebende Künstlerin die Sage von Glücks- und Pechmarie für die Freunde alter Märchen wiederaufleben lassen. Karten für die vom Kulturkreis Hechthausen veranstaltete Aufführung gibt es vergünstigt im Vorverkauf für 2 € (Kinder) und 4 € (Erwachsene) bzw. für 11 € (Familienkarte) bei Elektro-Patjens in Hechthausen, in der Center-Buchhandlung in Hemmoor und beim Segelken TV Service in Lamstedt.



 


Ballettgruppe

Weihnachtsfeier
in der Dorfhalle

FOTO: H. UTHENWOLDT
18. 12. 2004. Wie jedes Jahr feierte die Ballettgruppe Hechthausen unter der Leitung von Anja Meier aus Cuxhaven ihre Weihnachtsfeier in der Sporthalle Hechthausen. Rund 70 Zuschauer sahen sich einen kleinen Ausschnitt aus den zahlreichen Ballettübungen an, die die Gruppe dieses Jahr einstudiert hat.
FOTO: H. UTHENWOLDT
Seit mehr als 10 Jahren unterrichtet Anja Meier nun etwa 50 Kinder im Alter zwischen 4 und 15 Jahren Ballett, von Modern bis Klassik. Die Eltern - die in die Aufführung mit einbezogen wurden (Foto) - und die Kinder rechnen der sehr beliebten Lehrerin hoch an, dass sie jeden Sonnabend eigens von Cuxhaven nach Hechthausen kommt, um hier den Unterricht zu erteilen.
Fotos von der Feier im Grossformat ansehen: hier.


Veranstaltungen

Elf Monate mit
"Kultur vor Ort"


Das Publikum ist immer wieder begeistert

1. 1. 2005. Der Kulturkreis Hechthausen (Vorsitz: Monika Dubbert) hat sein siebtes Jahresprogramm vorgelegt. Im Jahr 2005 werden 11 Veranstaltungen angeboten.

Das Kulturkreis-Jahr beginnt mit einer Erlebnis-Dia-Show. Am Samstag,  8. Januar, gibt es um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone den Klassiker „Toskana“ von und mit den Hechthausener Radreiseprofis Christine und Jürgen Reimer .

Im Jahr 2005 will der Kulturkreis eine Kultur-Tour nach London unternehmen. Am Mittwoch,  2. Februar, findet  um 18 Uhr im Gymnasium Warstade das dritte Vorbereitungstreffen unter der Leitung von R. Globig statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Gospel-Freunde kommen am Sonntag, 6. Februar, auf ihre Kosten. Die Gruppe „Christians“ singt und swingt ab 17 Uhr in der St.-Marien-Kirche unter der Leitung von Christian Cordes. Der Chor wird  begleitet von dem Pianisten Christian Clasen.

Am Samstag,  2. März, führt um 15 Uhr  im „Treffpunkt“ Franziska Ochsler das Marionettentheater für Kinder „Frau Holle“ auf

Am Freitag, 8. April, 20 Uhr,  gibt es im Landhaus Ostekrone unter dem Motto „Von Beatles bis Boogie“ einen Abend voller Hits und guter Laune mit dem „Piano Man“ Klaus Porath.

Die a-capella Gruppe “taktlos” gastiert am Freitag,  20. Mai, 20 Uhr, im Landhaus Ostekrone. Unter der Leitung von Silke Schönthaler singen “nette Männer Lieder von Liebe, Leben und Leidenschaft”.

Improvisationstheater aus Bremerhaven ist für Samstag, den 11. Juni ab 20.00 Uhr Landhaus Ostekrone vorgesehen: Instant Impro bietet Comedy, Theater und Entertainment auf höchstem Niveau und im Sekundentakt.

Der 17. September gehört dann einem Kabarett-Großmeister: Henning Venske präsentiert um 20 Uhr im Landhaus Ostekrone mit seinem aktuellen Kabarett die hohe Schule der Satire – ein Highlight des Jahres.

Am Sonntag,  2. Oktober, 17 Uhr, findet traditionell zum Erntedankfest eine Besinnliche Stunde mit Bernhard Saphir statt mit gemeinsamem Klönen, Singen und Musizieren für jedermann.

Ein Höhepunkt der „Kultur on tour“-Veranstaltungsreihe der letzten Jahre ist die Kultur-Tour vom 15. bis zum 23. Oktober nach London.
Am Samstag,  26. November,  20 Uhr, stimmt im Landhaus Ostekrone Gerd Spiekermann stimmt mit seinen Geschichten und Döntjes „op Platt“ auf den alljährlichen „Wiehnachts-Stress“ ein.

Mitglieder des Vereins erhalten wie immer für jede Veranstaltung in Hechthausen ermäßigten Eintritt. Zusätzlich wird unter allen Mitgliedern im Jahr 2005 wieder ein kostenloses Jahresabonnement verlost. Ergänzende und aktuelle Informationen können im Internet unter www.kulturkreis-hechthausen.de abgerufen werden.


Kultur

Gesangsstar in
Hechthausen

16. 11. 2004. Die Vorweihnachtszeit einmal völlig anders erleben kann man am Vorabend des ersten Advents in Hechthausen: mit lateinamerikanischer Musik. Auf Einladung des Kulturkreises Hechthausen gastiert die chilenische Vollblutmusikerin Patricia Salas in der St. Marienkirche. Ein weiteres Konzert findet am 26.11. in der Kirche in Großenwörden statt. Veranstalter ist hier die Kirchengemeinde Horst.

Patricia Salas, in Chile gehorene Sängerin, setzt in überzeugender Weise die für Südamerika typische Lebenseinstellung in Gesang um. Sie ist seit nunmehr 25 Jahren Profimusikerin. Zusammen mit ihren zwei Schwestern war sie in dem Schlagertrio "Frecuencia Mod" aktiv, das in Südamerika zahllose Hits hatte.

1986 startete die Wahlhamburgerin eine Solokarriere und hat mittlerweile über 20 Alben veröffentlicht.Seit einem guten Jahrzehnt lebt die als "Kleine mit der großen Stimme" bezeichnete Tochter einer Chilenin und eines Spaniers in Hamburg. Doch der angeblich so kühle Norden hat ihre Liebe zur Heimat nicht erkalten lassen. Es werden die Gauchos und Toreros ebenso besungen wie Kaffeepflücker oder der südamerikanische VolksheId Simon Bolivar. Und immer wieder sind es die Arbeit, die Hoffnungen und Sorgen der einfachen Menschen, vor allem aber ihre Liebe - auch zu den Schönheiten Südamerikas.

Sie ist mitreißend in Stimme, Überzeugungskraft, Virtuosität auf der Gitarre und im Temperament. Ganz gleich, welche Lieder die norddeutsche Südamerikanerin präsentiert - in einer Zeit, in der von Mangel an Gefühlen, Kontaktarmut und fehlendem Verständnis die Rede ist, reicht sie uns mit ihren Liedern die Hände. Begleitet wird Patricia Salas von Tim Swan und Andreas Hecht. Tim Swam spielt seit seiner frühesten Jugend Gitarre. Er startete seine Laufbahn als Moderator und wurde in Australien bekannt. Zu seinen Interviewgästen gehörten u. a. Cliff Richard, Roger Moore, Freddy Mercury u. v. a. Er selber spielt gerne Songs von Donovan, Cat Stevens, Elton John, Simon und Garfunkel auf seiner Gitarre und seit 1995 Multipercussion für Patricia Salas.

Andreas Hecht hatte im Alter von 13 Jahren seine ersten öffentlichen Auftritte als Interpret klassischer Musik. Neben seinem Studium an der Hamburger Musikhochschule vertiefte er auf Reisen sein Interesse auch an der traditionellen Flamenco-Musik und für lateinamerikanische und spanisch-romantische Musik.

In der Hamburger Gitarrenszene wirkte er bei der Gruppe "Suenos", dem "Hamburger Gitarrenensemble", dem "Hamburger Gitarrenquartett" und diversen CD-Produktionen mit. Seit 1993 arbeitet er erfolgreich mit Patricia Salas in gemeinsamen Konzerten.

Der Kulturkreis freut sich, dieses schöne Konzert in der renovierten Marienkirche in Hechthausen präsentieren zu können.

Karten im Vorverkauf gibt es für beide Konzerte bei Elektro-Patjens in Hechthausen, in der Center-Buchhandlung in Hemmoor, beim Segelken TV-Service in Lamstedt und in der Volksbank Großenwörden.


Kulturkreis

500 Menschen bei
Don Orgolos Erben


Das Publikum ist immer wieder begeistert

1. 11. 2004. Am Wochenende beherrschten Don Orgolos Erben in Hechthausens Ostekrone das Geschehen. In zwei voll besetzten Veranstaltungen des Kulturkreises Hechthausen erlebten die Zuhörer am Freitag und Samstag voller Begeisterung Geschichten über unfreiwillige Nachfolger des unvergessenen Unikums aus Lamstedt und das musikalische Rahmenprogramm der Gruppe "Bröckelbeck".


Beifall für plattdeutsche Texte und Oldies

Mit gewohnter Professionalität verstand es der Lamstedter Lehrer Thomas Doege wieder, die Zuhörer mit den lustig-skurrillen Geschichten in seinen Bann zu ziehen. Gekonnt reizte er rhetorische Stilmittel aus, setzte spannungssteigernde Pausen oder ließ Applaus nicht zu, um ihn wenig später umso lauter zu genießen. Dabei hatte der Dichter mit der wohlklingenden Stimme mit den von Udo Theuerkauf verfaßten Geschichten auch wieder leichtes Spiel: Die neuen Storys nahmen Mitmenschen aufs Korn, die den Zuhörern vielfach persönlich bekannt waren oder noch sind. Und treffsicher zitierte Doege den bissig-selbstironischen Satz des Autors: Drei Viertel unseres Mitgefühls für die Mitmenschen besteht in der Freude über deren Mißgeschick.

Mit gleicher Begeisterung nahmen die Zuhörer den musikalischen Part auf. Die Gruppe "Bröckelbeck" traf mit ihren Songs wieder zielsicher den Nerv des Publikums. Die Symbiose zwischen fetziger Oldie-Musik und plattdeutschen Texten erwies sich wieder einmal als unschlagbar: Bei den heimatbezogenen und zum großen Teil "op platt" vorgetragenen Texten von Udo Theuerkauf ging das Publikum voll mit.

Dabei zeigte der Ausflug in Reggae-Elemente bei z.B. dem alten Titel "Heißer Sand" , daß "Bröckelbeck" auch musikalisch einen eigenen Anspruch hat. Lieder wie „Halb-voll ... ist rausgeschmissnes Geld“ (Original-Lied "Halbstark") oder "Dat war´n harden Dach" (A hard days night, Beatles), "Oh mien leevsten" ( O my loving, Beatles) und vor allem "Volle Granade, Renade" wurden mit lautstarker Unterstützung des Publikums trefflich interpretiert. Im Finale griff dann auch Thomas Doege bei "Schuld war nur der Bossa Nova" in das fröhliche Gesangsgeschehen mit ein.

Nach jeweils fast drei Stunden Konzertdauer machten sich die begeisterten Zuschauer zufrieden auf den Heimweg – ein Großteil davon nach Lamstedt, dem Geburtsort der Geschichten.


"Trude träumt..."
begeisterte alle


Comedy der Extraklasse (Foto: Uwe Dubbert)

31. 8. 2004. Einen Comedy-Abend der Extraklasse erlebten am Wochenende die Gäste des Kulturkreises Hechthausen im fast aus den Nähten platzenden Saal der Ostekrone in Hechthausen. Beim Konzert von "Trude träumt von Afrika" kam sofort Stimmung auf, als die im Ausgeh-Look der Fünfziger Jahre mit einem Schuß Hamburger Treppentratsch-Image gekleidete Frauen-Kultband die Bühne der Ostekrone betrat.

Über zwei Stunden begeisterte die Gruppe das Publikum mit einem äußerst vielseitigen Programm: Von Gassenhauern ("Tanze mit mir in den Morgen") über mehrstimmigen a–capella–Gesang bis zu professionell mitreißend vorgetragenen Trommelstücken reichte das musikalische Repertoire, das mit Comedy–Einlagen gelungen angereichert und vervollständigt wurde.

Sowohl die menschliche Spieluhr als auch die im vokalen Techno-Sound vorgetragene Parodie der Love-Parade rissen die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin. Erst nach zwei Zugaben entließen die knapp 300 Zuschauer die "Truden" von der Bühne.

Die Gründung der Gruppe „Trude träumt von Afrika“ geht auf das Jahr 1989 zurück. Damals trafen fünf Frauen in einer Unterrichtsgruppe für westafrikanische Percussion aufeinander und gründeten 1991 die Frauenband. Ihren ersten großen Erfolg errangen sie bereits 1993 mit dem Sieg im Bandwettbewerb um den „Oxmox-Rockförderpreis" in der „Großen Freiheit" in Hamburg. Der „Travemünder Kleinkunst-preis" und Fernsehauftritte bei „DAS“ (NDR) und „Wat is" (ARD) folgten. Seitdem ging es beständig bergauf, die Auftritte mehrten sich, die Säle wurden größer und voller; Spaß, Virtuosität, Professionalität und Vielseitigkeit wuchsen mit.


Küstenklassik

Riesenbeifall für
das Tura-Ballett

Das Tura-Ballett und diverse junge Künstler aus Hechthausen zählten zu den Höhepunkten beim Auftaktabend der Hemmoorer Küstenklassik. Die besten Fotos stehen hier, das Programm steht unter www.kuestenklassik.de.


Bücher

Bornberger Wirte
geben Geheimtipps

Was tun, wenn das Hotelpersonal die Schokoriegel ißt, die eigentlich dem Gast aufs Kopfkissen gelegt werden sollen; was tun, um Umsatzeinbrüche durch den Teuro zu verhindern; was tun, um den Gast nach dem Essen auch noch einen Espresso oder einen Aquavit zu verkaufen - tausenderlei Tipps und Tricks für Wirte verraten Peter und Astrid ("Assi") Hörstensmeier von der "Linde" an der B 73 in Hechthausen / Bornberg. Sie haben ein Buch verfaßt mit dem Titel "Ich bin Wirt - eine Liebeserklärung an das zweitälteste Gewerbe der Welt" (121 Seiten, 11,90 Euro, ISBN 3-8311-4593-8, im Buchhandel). Eigentlich für Kollegen bestimmt, vermittelt das höchst amüsante und interessante Büchlein auch Gästen tiefe Einblicke ins Innenleben der ländlichen Gastronomie - bestens lesbar und außerordentlich lesenswert! Buch bei amazon.de bestellen.


Kunst

"Kreativ bei
jedem Wetter"

"Kreativ bei jedem Wetter" - das ist das Lebensmotto von Gerd und Gisela Bertholdt, die in Hechthausen in einem mit Reet gedeckten Niedersachsen-Bauernhaus in  Deichnähe leben. Mit diesem Slogan werben sie auch für ihre Ferienwohnungen im schmucken "Berthof" (siehe die ebenso schmucke Website hier). Dort betreibt der international aktive Naturfotograf Gerd Bertholdt die kleinste Lichtdruckerei der Welt sowie eine Apfelwein-Mosterei (nach Rezepten aus seiner hessischen Heimat); Ehefrau Gisela offeriert selbst produzierte Marmeladen und Fotokarten.


Lichtbildner Bertholdt aus Hechthausen

Gern zu Gast im Haus - übrigens unmittelbar an der neuen Deutschen Fährstraße gelegen - ist Bruder Jochen Bertholdt, ein renommierter Grafikdesigner aus Rostock, den eine besondere Beziehung mit Fähren verbindet: Nicht nur, dass er die Prahmfähren an der Oste gern in seinen Skizzenblock bannt ...


Fährprahm-Skizze von Jochen Bertholdt

... er ist auch der Schöpfer der Sondermarke der Post mit der Rendsburger Schwebefähre. Der Entwurf der Marke kann im Berthof in Augenschein genommen werden.


Der Entwurf der Schwebefähren-Sondermarke

Wer weiß: Vielleicht gewinnt der Oste-Freund auch noch den Wettbewerb um die Sondermarke, die sich der Ostener Fährverein zum 100-jährigen Bestehen der Schwebefähre am 1. Oktober 2009 wünscht...


Fotografie

Ruhl hat die
besten Bilder

Die wahrscheinlich besten Bilder von Hechthausen und dem Osteland hat der Fotokünstler Nikolaus Ruhl (Altendorf) gemacht. Ruhls Bilder sind auf der Website www.ruhl-online.de zu sehen, darunter fast 40 Motive aus Hechthausen.


Erziehung

Wenn Mütter zu
Hexen werden...

„Eltern, die Grenzen setzen wollen, sehen so aus wie Sie", sagte Jan-Uwe Rogge. Dabei sprach der Familienberater bei einer Veranstaltung des Gemeinnützigen Fördervereins Grundschule Hechthausen vor allem die Mütter an. "Eltern, die sich Grenzen setzen" lautete der Titel des Vortrags, den der Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe Rogge (Website hier) hielt. Vor elf Jahren erschien sein erstes Buch, das mittlerweile zu einem Klassiker geworden ist: „Kinder brauchen Grenzen". Diese Botschaft, so Jan-Uwe Rogge, gelte auch heute noch. Kinder bräuchten feste Orientierungen, sie bräuchten Regeln und Rituale.

Aber wer nun zum Vortrag gekommen war, um sich den speziellen Tipp abzuholen, wie denn nun die Grenzen zu setzen wären, wartete vergeblich: „Man muss Kinder so annehmen wie sie sind." Sie seien individuell und unvollkommen, und sie hätten ihr eigenes Tempo. Weil Kinder selbst unvollkommen seien, liebten sie unvollkommene Eltern. Die Kinder schafften es, den Eltern beziehungsweise den Müttern die Unvollkommenheit immer wieder vor Augen zu führen."Sie verwandeln sie in ‘pädagogische Hexen", erklärte Rogge.  Mit sprühendem Witz berichtete der Familienberater mit den Qualitäten eines Entertainers aus seiner täglichen Praxiserfahrung. Die meisten der Anwesenden konnten sich in den Beispielen wiedererkennen und lachten Tränen, nicht zuletzt über sich selbst.


Kultur

Claudia Marquardt
begeisterte

7. 6. 2004. Mit Liedern über diese Tiere der Welt, Gespenster unterm Bett, die sich als Regentropfen an den Fenstern entpuppen, mit dem Lied an den Mond oder ihrem „Ach du lieber Biber“, das auch als Zugabe fungierte, begeisterte Claudia Marquardt ihre etwa 120 kleinen und großen Zuschauer, die ab den ersten Klängen der Gitarre zu Mitmachern wurden. Begeistert sangen und tanzten die Kinder zu den Klängen der sympathisch und fröhlich aufspielenden Kinderliedermacherin. Ob auf der Bühne, im Duett mit dem englischen Gitarristen Gareth Leslie, im Wechselgesang mit den Vätern und Müttern, oder wenn sie von der Bühne stieg und mitten im Publikum agierte: Eine Vollblutkünstlerin mit ganzer Hingabe für ihre Lieder und für ihr Publikum. Und diese Stimmung war es, die auch die Kleinsten immerhin knappe zwei Stunden fesselte. Der Durchbruch von Claudia Marquardt zu großen Bühnen dürfte bald zu erwarten sein.

Die Künstlerin ist in Hechthausen keine Unbekannte. Claudia Marquardt (Foto) arbeitet dort im evangelischen Kindergarten als Erzieherin. Als Mutter von drei Kindern hat sie langjährige Erfahrung in der rhytmisch-musikalischen Bewegungserziehung. Die Kinderlieder von Claudia Marquardt knüpfen an die Erlebniswelt der Kinder an und fördern die Fantasie, die Motorik und den Spaß an der Bewegung. Und vor allem der Spaß wird dabei ganz groß geschrieben: Die Kinder lassen sich nicht lange bitten, wenn Claudia Marquardt sie zum Mitmachen auffordert. Und auch auf die Eltern schwappt die Begeisterung über, weil sich kaum jemand der fröhlichen Musik und den netten Texten entziehen kann. Musikalisch begleitet wird Claudia Marquardt von dem in Stade lebenden englischen Gitarristen Gareth Leslie.

Die in Hamburg geborene Liedermacherin war schon als Kind mit dem Herzen der Musik zugetan. Seit zwölf Jahren schreibt sie selbst Kinderlieder; anfangs für den Hausgebrauch, für ihre eigenen Kinder. Mit selbst geschriebenen Kinderliedern und der Gitarre fordert sie an Liedernachmittagen Eltern und Kinder zum Mitsingen auf. "Mir ist die Musik in die Wiege gelegt", sagt die Staderin von sich. Von klein auf hat sie immer Musik gemacht. Immerhin rund 60 eigene Stücke mit Kinderliedern zum Mitmachen hat sie inzwischen in ihrem Repertoire. Zwei CDs mit Kinderliedern hat sie mittlerweile aufgenommen. Besonders mit leisen Kuschel- und Schmuseliedern zieht sie auf ihren Touren die kleinen Besucher in ihren Bann - wie früher zu Hause am Kinderbett ihrer eigenen Kinder.


Denkmalschutz

Der Fluß der
traurigen Mühlen


Mühle in Hechthausen

Ganz Deutschland feiert Pfingstmontag den Deutschen Mühlentag. Ganz Deutschland? Oben im Norden, entlang der Oste, gibt es nichts zu feiern. Auch die Mühlen in der Samtgemeinde Hemmoor - sofern sie überhaupt noch existieren - sind in einem traurigen Zustand, sei es der flügellose Torso am Kreidesee, sei es das Mühlenwrack an der Ostener Nordgrenze.


Detail-Infos über diese Mühlen stehen hier

Schlimm steht es um das Wahrzeichen von Hechthausen. Die "Caroline", ein zweistöckiger Galerie-Holländer aus dem schönen Jahr 1848, ist in so schlechtem Zustand, dass der Mühlenverein alle Hoffnung aufgegeben hat und seine Auflösung beziehungsweise eine Fusion mit dem Heimatverein erwägt. Teilnahme Hechthausens am Mühlentag? Fehlanzeige, meldet die Deutsche Mühlengesellschaft auf ihrer Website.


Mustergültig gepflegt: Mühle in Elm

Ein Trost: Die 1773 erbaute  Windmühle "Henriette" in Elm am Mittellauf der Oste ist 1980 liebevoll restauriert worden. Sie wird von rund 1000 Besuchern jährlich aufgesucht und nimmt Pfingstmontag auch am Mühlentag teil. Einzelheiten hier.


Familienforschung

Hechthausen: Die
Ahnen sind online

Historische Adressbücher, eine wichtige Quelle für Familienforscher, sind jetzt im Internet recherchierbar. Die ersten niedersächsischen Orte, deren Adressbücher der Verein für Computergenealogie erfaßt hat, sind Altendorf-Achthöfen, Hechthausen, Hemmoor, Isensee und Osten. Wer unter www.adressbuecher.net zum Beispiel den Namen Marschalck eingibt, erhält folgende Einträge: Dietrich Marschalck v. Bachtenbrock Rittergutsbesitzer Ovelgünne 1 Wisch, Karoline, Freiin Marschalck v. Bachtenbrock Bruchhaus 99 Klint, Max, Freiherr Marschalck v. Bachtenbrock Gutsbesitzer, Landschaftsrat Gut Hutloh 1 Klint. Ein tolles Instrument für Heimat- und Familienforscher! Einfach mal ausprobieren... Mehr zum Thema Familienforschung hier.


Literatur

Kritik: "Neue
Glanzleistung"


Begeistertes Echo: Autorin Elke Loewe

30. 3. 2004. "Simon, der Ziegler", der neue Roman von Elke Loewe, hat nicht nur beim Publikum, sondern auch bei der Kritik ein begeistertes Echo ausgelöst. Im "Stader Tageblatt" erinnert Sigrid Quäker an den Vorgänger-Band "Teufelsmoor", ein "anspruchsvolles und aufregendes, ebenso spannerndes wie zutiefst anrührendes Buch". Nun sei der Autorin vom Rönndeich  mit dem Roman "Simon, der Ziegler", der in der versunkenen Welt der Ziegeleien zwischen Elbe und Oste spielt, eine "neue Glanzleistung" gelungen.


Theater

Mimen danken
ihrem Publikum

Die Theater-Saison 2004 ist mit "Diamanten-Roulett" zu Ende gegangen. "Es ist für uns ein großer Erfolg", resümiert die Theatergruppe des Heimatvereins Hechthausen auf ihrer von Julia Pubanz attraktiv gestalteten Website. Zum Saisonende, heisst es dort, "möchte sich die ganze Truppe bei ihren Familien, Freunden, guten Geistern und natürlich bei Ihnen, liebes Publikum, herzlich bedanken." Eine weitere Danksagung gilt dem Landhaus Ostekrone und  Karl und Thorsten Golsch.


Kino

"Linde" in Bornberg
zeigte Kultfilm

Von THORBEN GRUSCHKA


"Rocker"-Szene aus Bornberg

Vor 33 Jahren wurde der Film „Rocker“ von Klaus Lemke gedreht. Rund 10 Minuten dieses Films spielen in Bornberg im Gasthaus Zur Linde. Am 5. März wurde dieser Film, der sich in Hamburg zum Kultfilm gemausert hat, am Orginalschauplatz bei Hörstensmeier in Bornberg auf dem Saal gezeigt. Die Szene oben wurde in Bornberg gedreht: Damals wurde ein Motorrad von einem Lastwagen überfahren und anschließend in Brand gesteckt.

Der Film ist absolut sehenswert: In Hamburg fahren noch Straßenbahnen, und die "Linde" ist praktisch der einzige verbliebene Drehort, der noch fast unverändert besteht (zumindest die Gaststube). Obwohl er als Drama angelegt ist, wirkt der Film in der heutigen Zeit eher lustig.

Pressestimmen von damals:

Der 14jährige Lehrling Mark wird nach dem Tod seines Bruders aus seinem geordneten und bis dahin wohlbehüteten Leben gerissen und in die rauhe Welt der Rocker, Zuhälter und Prostituierten gestoßen. Er macht die Bekanntschaft mit dem alternden Rockerführer Gerd. Zwischen den beiden entwickelt sich ein kumpelhaftes Freundschaftsverhältnis. Ein Grossteil der Szenen wurde von Klaus Lemke nach wahren Begebenheiten geschrieben. Sie bringen die Gewalttätigkeit der Rocker und den aggressiven Hass der Bürger zum Ausdruck. In diesem Film stellen sich Rocker und Zuhälter selbst dar (Bild+Funk, Januar 1972).

Nach "Brandstifter" und "Mein schönes kurzes Leben" ist "Rocker" der dritte Fersehfilm des Münchner Jungfilmers Klaus Lemke. Die Konfrontation von Rockern mit den Bürgern, die zu Gewalttätigkeit und Haß führt, ist wesentlicher Aspekt des Films.  Die beiden "Helden" Rockerführer Gerd und Lehrling Mark, sind Laiendarsteller - wie auch die übrigen Rocker, die Zuhälter und Dirnen. Schauplatz der Handlung ist Hamburg (Fernseh-Woche, Januar 1972).

Zwischen dem Rocker Gerd und dem 14jährigen Mark entwickelt sich ein kumpelhaftes Freundschaftsverhältnis; dennoch trennt sich Mark am Ende von seinem Freund und von der Gruppe. Nachdem er eine Schlägerei zwischen Rockern und Zuhältern in Szene gesetzt hat, läuft er davon (SCHALT EIN, Januar 1972).

Weblinks:
www.rocker-gerd.de
www.rocker-film.de
www.mach-dich-grade.de



 
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