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KEHDINGEN

Tourismus

Verlobung auf
der Schwebefähre


Wollen kooperieren: Hemmoorer und Kehdinger

24. 2. 2008. Hemmoor und Kehdingen wollen - wie angekündigt - noch im Jahr der Oste in Sachen Tourismus kooperieren und die Deutsche Fährstraße und das Krimiland Kehdingen-Oste, deren Träger die AG Osteland ist, künftig gemeinsam bewerben und vermarkten helfen. Das bekundeten die Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer (Hemmoor, 2. v. l.) und Edgar Goedecke (Nordkehdingen, 2. v. r.) sowie Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch (Drochtersen, l.) - sämtlich Mitglieder der AG Osteland - am Dienstag in Osten.


An der Fährstraße (Foto: Wolfgang Röhl)

Zunächst probeweise für drei Jahre - es fiel das Wort "Verlobung" - soll die Samtgemeinde Hemmoor zu diesem Zweck dem Tourismusverein Kehdingen e. V. (Vorsitz: Heinrich von Borstel, M.) beitreten und nach dem Vorbild der Mitgliedsgemeinden Nordkehdingen und Drochtersen jährlich 20 000 Euro zum Vereinsetat beisteuern. Dafür wird die Geschäftsführerin des Vereins, Sylvia Wolter (r.), mit Hilfe der Hemmoorer Rathaus-Touristikerin Manuela Köster künftig die gesamte Region Kehdingen/Oste, einschließlich Hemmoor, touristisch betreuen.

Großräumige Kooperation liegt im Trend. Bereits seit Ende 2002 arbeiten Nordkehdingen und Drochtersen eng in dem damals gegründeten Verein zusammen. Auch die Samtgemeinden Himmelpforten und Oldendorf unterhalten einen gemeinsamen Tourismusverein. Noch in diesem Jahr wollen sich Jork, Horneburg und Lühe ebenfalls in einer gemeindeübergreifenden Tourismusorganisation zusammenschließen (mehr).


Krimiland-Veranstaltung (in Hemmoor)

Für den Vorstand der AG Osteland begrüßte Jochen Bölsche (Osten) in der Pressekonferenz die Absicht der drei Gebietskörperschaften, die Werbung für die bereits 2004 eröffnete "Fährienstraße" und für das 2007 initiierte Krimiland-Projekt des Vereins zu unterstützen. Bölsche plädierte dafür, in die künftige Kooperation auch die ebenfalls an der "Fährienstraße" gelegenen martimien Oste-Dörfer Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus einzubeziehen. Es stehe allen Einzelpersonen und Vereinen in der Region frei, hieß es dazu, sich ebenfalls in dem zu erweiternden Tourismusverein zu engagieren. In den nächsten Tagen sollen die von den Hauptverwaltungsbeamten im Hotel "Fährkrug" vorgestellten Pläne von den Fachausschüssen bzw. Räten in Hemmoor, Drochtersen und Nordkehdingen gebilligt werden. Voraussichtlich Anfang Mai wird sich dann die Mitgliederversammlung des Tourismusvereins Kehdingen mit einer entsprechenden Satzungsänderung zu befassen haben.

Parallel dazu wird, wie berichtet, im Bereich der Samtgemeinde Hemmoor die Verschmelzung der dortigen Zimmervermietervereine betrieben.



 
 

Gastronomie

"Moorkate" in
neuen Händen


Gaststätte "Moorkate" in Hamelwördenermoor

13. 2. 2009. Die Gaststätte "Zur Moorkate" in Hamelwördenermoor - unweit der Ostener Ortsgrenze - ist ab diesem Sonnabend, 14. Februar,  14 Uhr, in neuen Händen. Der Käufer, André Winkel, ist seit 1975 in der Gastronomie tätig. Der gelernte Koch will Einheimischen und Touristen gepflegte Küche - von altdeutsch bis international - und einen gemütlichen Treffpunkt bieten. Geöffnet ist täglich außer Montag ab 16 Uhr. Sonntags ab 10 Uhr ist Frühschoppen. Die Gaststätte ist Vereinslokal des Schützenvereins "Jägerlust".


Hüll

"Das ganze Dorf
steht dahinter"


Schluß nach 130 Jahren: Hülls letztes Gasthaus

13. 2. 2009. Im Dezember ging in Hüll ein Kapitel der Dorfgeschichte zu Ende: Nach über 100 Jahren schloß die letzte Gaststätte in Hüll, "Königs Gaststätte", vormals Jantzen, ihre Türen, Wirtin Thea von Holten hörte zum Jahresende auf.

Jetzt beginnt ein weiteres Kapitel: Mit Mitteln aus der Dorferneuerung ist das Dorfgemeinschaftshaus um- und ausgebaut und um eine Bühne bereichert worden - mit ehrenamtlichen Helfern aus dem Schützenverein Hüll und mit Unterstützung aller anderen Vereine und Gruppen: Theoterspeeler, Feuerwehr, Jugendfeuerwehr, Volkstanzgruppe, Kindertanzgruppe, Motorradclub, Heimatverein, Jäger, Schleusenverband, Spinngruppe, Turnergruppe, Kindergruppe, DRK, Bosselclub... Außerdem wurden Spenden gesammelt, um das Inventar von der Familie von Holten zu übernehmen. Schützenvorsitzender Günther Andreas zufrieden: "Das ganze Dorf steht dahinter, alle machen mit."

Jetzt ist es so weit: Am Sonnabend, 21. Februar, ab 10.30 Uhr laden die Schützen alle Helfer und Freunde zu einem Tag der offenen Tür ins umgestaltete Dorfgemeinschaftshaus ein, wo am 28. Februar ab 20 Uhr ein Kappen- und Kostümfest und am 1. März ab 14 Uhr  Kindermaskerade gefeiert wird.


Umbauarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus

Das zum Jahresende geschlossene Lokals war 1880 von Wilhelm Jantzen als "Gastwirtschaft mit Tanzsalon" eröffnet worden. Nach Jantzens Tod 1938 kaufte dessen Haushälterin Dora König die Gaststätte, die 1970, nach ihrem Tod, von ihrer Tochter Thea von Holten und Ehemann Rolf übernommen wurde. Rolf und Thea und deren Sohn Lars - die drei werden im Dorf "RTL" genannt - sahen keine Möglichkeit mehr zu einer wirtschaftlich erfolgreichen Fortführung, wie sie kürzlich in der Lokalpresse erklärten: Der Betrieb rechne sich nicht, zu hoch seien die Nebenkosten.


Kehdingen

Das Jahr der
bunten Feste


Tourismus-Managerin Silvia Wolter

6. 1. 2009. Das Kehdinger Land, das mit Orten wie Hüll und Balje zum Teil im Einzugsbereich der Oste liegt, hat zum Jahr der Oste viel beizutragen. Im Osteland und entlang der Deutschen Fährstraße finden wieder viele bunte Feste statt - vom Blüten- bis zum Backfest, vom Apfeltag bis zu den Wildganstagen. Tourismus-Managerin Silvia Wolter von der Tourismus Kehdingen (Website) hat die wichtigsten 2009er Termine zusammengestellt:

21./22. 3.: Kehdinger Markt in Freiburg

4./5. 4.:  Blütenfest in der Gemeinde Drochtersen

12. 4., 10 Uhr: Saisoneröffnung im Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum, Wischhafen: Ausstellungen, Snacks, Oldtimerschiffe-Treffen

13. 4., 14 Uhr: Backfest mit Handarbeitausstellung, Heimathof Hüll

21.5., 13 Uhr: Rasenmäher-Weltmeisterschaft auf Krautsand

14. 6.: "Elbe-Leuchtturm-Tag“ der Maritimen Landschaft Unterelbe in Zusammenarbeit mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes: Aktionen in Balje, Wischhafen und Krautsand

5. 7., 11 Uhr: Sommerfest mit Heuernte auf dem Heimathof Hüll

16. 8., 14 Uhr:  Kornernte und Oldtimer auf dem Heimathof Hüll

16. 8., 11 Uhr: Elbstrandrennen

3. 10., 13 Uhr: Backfest auf dem Heimathof Hüll

4.10.:  Apfeltag und Erntedank in Kehdingen

24./25.10.: Wildganstage in Kehdingen


Tourismus

Kehdingen feiert
Äpfel und Gänse


Wildgänse in Kehdingen

16. 8. 2009. Kehdingens Touristiker bereiten sich auf zwei Großveranstaltungen vor: An 5. Oktober wird der Kehdinger Apfeltag mit Erntedankgottesdienst, Bockmarkt und einer Veranstaltungsmeile von Drochtersen bis Balje gefeiert. Geplant: ein Familienprogramm bei der Kulturscheune, Spiele für Jung und Alt, gastronomische Angebote rund um den Apfel, ein verkaufsoffener Sonntag mit attraktiven Angeboten und Obsthofführungen. Mehr über das Programm hier.

Die Kehdinger Wildganstage folgen am 18. und 19. Oktober. Das außerordentlich vielseitige und umfangreiche Programm steht hier...


Balje

Rauchzeichen an
der Ostemündung


"Steinzeit-Pädagoge" Michael Strahl

16. 9. 2008. Sein Hemd, die Leggins und die Schuhe sind aus Leder. Um den Hals trägt er eine Kette aus Muscheln, Knochen und Bernstein. Links am Gürtel hängt ein Dolch aus Feuerstein. Rechts hält er einen Speer fest in der Hand. Mit diesem Outfit wird der "Steinzeit-Pädagoge" selbst zum Anschauungsobjekt. Michael Strahl (50) hat sich daran gewöhnt, dass er genauso angestarrt wird wie etwa die Riesentiere aus der benachbarten Saurier-Ausstellung. Am Sonntag, 21. September, steht er wieder im Blickpunkt des Interesses. Von 13 bis 16 Uhr lädt Strahl vor allem Familien mit Kindern zur Steinzeitaktion ins Natureum Niederelbe ein.

Seit Frühjahr 2007 arbeitet Michael Strahl als Animateur im Elbe-Küsten-Park des Natureum Niederelbe in Balje/Neuhaus an der Ostemündung. Gemeinsam mit seiner Kollegin Silke Barmbold führt er junge Besucher zurück in die Mittelsteinzeit vor etwa 10 000 Jahren. Nach dem großen Erfolg in den Sommerferien sind meistens Schulklassen seine Akteure. Ihnen zeigt er, wie Schmuck und Lederbeutel mit einem simplen Steinmesser hergestellt werden. Er weiht sie ebenso in die Kunst des Bogenschießens ein wie in das Speerwerfen auf eine Wildschwein-Zielscheibe.

Wie man Steine über
die Oste schleudert

Besonders fasziniert sind die Schüler, wenn sie einen Stein mit einer Lederschleuder über die Oste schmeißen können. "Die reagieren völlig verblüfft, dass sie damit zehnmal so weit kommen, als wenn sie den Stein nur mit der Hand werfen würden", berichtet Strahl. Demnächst will er die Gruppen auch mit dem Bau von Speerschleudern vertraut machen. "Dazu braucht man nicht mehr als einen einfachen Stock mit hakenförmigem Ast, in den der Speer eingehängt wird." Beim Werfen wirke die Schleuder wie ein verlängerter Arm und verdreifache die Weite des Wurfs.

Der Steinzeit-Pädagoge aus Neuhaus/Oste ist im Hauptberuf Veranstaltungstechniker. An seiner Aufgabe im Natureum schätzt er vor allem die Vielseitigkeit. So werden bei der Steinzeit-Aktion Mahlzeiten nach Steinzeitart am offenen Feuer zubereitet: "Wir grillen Spieße mit Bauchfleisch, backen Brotfladen aus Vollkornteig und braten Spiegeleier in einer Form auf Stein."


Kehdingen

Hoffnung zielt
auf Tourismus

Foto: Ostemarsch-Archiv
Kehdinger Spitzenpolitiker Edgar Goedecke

18. 8. 2008. Einen maritimen Rundweg mit 16 Info-Tafeln (Kosten: 21.000 Euro) hat jetzt Edgar Goedecke, Bürgermeister der Samtgemeinde Nordkehdingen und AG-Osteland-Mitglied, in Wischhafen freigegeben. Nordkehdingen setze, so Goedecke, mit Angeboten wie dem Schifffahrtsmuseum, dem Matrosenpatent und diversen Stellplätzen für Wohnmobile zunehmend auf den Tourismus, zumal, wie das Tageblatt (Dienstag) ihn zitiert, "Wischhafen mit seiner Fähre auch von den Radwanderwegen 'Teufelsmoor – Wattenmeer' und der 'Deutschen Fährstraße' gekreuzt" werde.

Goedecke wörtlich: "Über Jahrzehnte mussten wir in Wischhafen den Niedergang des ehemals von Handel und Schifffahrt geprägten Ortes hinnehmen, aber in den vergangenen zehn Jahren machen wir eine gute Entwicklung."


Ostemündung

Natureum offeriert
Seehund-Törns

Foto: Bölsche
Seehundbank in der Ostemündung

21. 7. 2008. Jetzt sind sie wieder da, die Seehunde in den Wattgebieten vor dem Natureum. Zu den Höhepunkten des neuen Ferienprogramms im Natureum Niederelbe zählen in diesem Sommer wieder Schiffsfahrten auf der Oste und der Elbe.

In jeder Ferienwoche starten die Schiffe "Mocambo" (Kapitän: Caspar Bingemer) und "Germania" (Kapitän: Peter Brandt) zu Minikreuzfahrten in die Flussmündungen von oste und Elbe mit der Chance, Seehunde zu beobachten. "Am besten sieht man sie bei Niedrigwasser und noch etwa eine Stunde danach", erklärt der Leiter des Natureums, Dr. Reinhard Kölmel.


Kapitäne Bingemer und Brandt

"Besonders Gäste aus dem Binnenland," sagt Kölmel, "zeigen sich immer wieder überrascht von der landschaftlichen Vielfalt der Oste, die Eisvogeltäler im Quellgebiet und Seehundbänke in der Mündung besitzt." Einen so unterschiedlichen Naturcharakter biete kaum ein anderer Fluss wie die 150 Kilometer lange Oste, größter Nebenfluss der Elbe in Niedersachsen. Viele Urlauber erstaune, dass es große Wattengebiete nicht nur im Wattenmeer, sondern auch an der Elbmündung gebe.


Natureum-Chef Dr. Reinhard Kölmel

Die 24 Meter lange und 5,15 Meter breite "Mocambo", das älteste noch im regulären Betrieb fahrende Passagierschiff Deutschlands, ist jeweils eine Stunde in der Oste- und Elbmündung unterwegs.


Auch die Germania fährt zum Medemsand

Die 32 Meter lange und 6,70 Meter breite "Germania", Heimathafen Brunsbüttel, kreuzt zwei Stunden lang auf der Elbe. Kapitän Peter Brandt steuert am liebsten vom Natureum zum Medemsand bei Otterndorf: "Dort sehen wir fast immer Seehunde bei unseren Touren." Leinen los heißt es für alle Ausflugsfahrten am Schiffsanleger des Natureums.


Saurier-Schau im Natureum Niederelbe

Neben den Flusstörns laufen täglich zwischen 11.15 Uhr und 14.30 Uhr kostenlose Mitmachaktionen im Elbe-Küsten-Park des Natureums. Die beliebte Erlebnistierführung im MiniKüstenZoo startet um 14.30 Uhr im Ausstellungsgebäude. Kurzführungen durch die derzeit laufende Ausstellung "Saurier der Ur-Meere" im Rahmen der Saurier-Mitmachaktion ergänzen das Programm. Für Kinder von acht bis zwölf Jahren bieten Natureum und Elbe-Küsten-Park jeweils freitags und samstags um 14 Uhr spezielle Ferienaktionen.

Das volle Programm steht unter www.natureum-niederelbe.de oder kann unter Tel. 04753 842110 und Fax 04573 8193 angefordert werden. Gruppen können die Saurier-Aktion und die weiteren Mitmachaktionen unter dieser Telefonnummer buchen.


Tourismus

Kehdingen profitiert
von neuen Projekten


Osteland-Projekt Fährstraße (in Wischhafen)

6. 6. 2008. Der Tourismus in Kehdingen profitiere von den von der AG Osteland e. V. entwickelten neuen touristischen Marken "Deutsche Fährstraße" und "Krimiland Kehdingen-Oste", sagte Sylvia Wolter, Geschäftsführerin im Tourismusverein Kehdingen, am Donnerstag vor dem Nordkehdinger Samtgemeinderat, der sich erstmals unter freiem Himmel auf dem Schinkelplatz versammelt hatte, der einstigen  Thing-Stätte am Hollerdeich in Oederquart.


Osteland-Projekt Krimiland (Lesung in Ritsch)

Allerdings, fügte Wolter hinzu, seien die beiden Projekte "Fährienstraße" (seit 2004) und "Krimiland" (seit 2006) noch nicht ausreichend ins Bewusstsein der Kehdinger gedrungen. Daher müsse sich die Werbung "auch nach innen" richten.


Neu: Kehdingen-Logo und Kehdingen-Slogan

Seit 2000, so Sylvia Wolter (Foto) weiter, sei die Übernachtungszahl in Kehdingen schätzungsweise um ein Viertel gestiegen - auf 50 000 pro Jahr. Das neue Kehdingen-Logo mit dem Slogan "Land zum Leben" will der Verein verstärkt nutzen. - Samtgemeinde-Bürgermeister Edgar Goedecke berichtete über die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Lückenschließung beim Elberadweg zwischen Krautsand und dem Fähranleger Wischhafen. Untersucht werden sollen, wie gemeldet, Vor- und Nachteile einer Personenfähre am Sperrwerk oder an der Hafenstraße in Wischhafen sowie einer Brücke für Fußgänger und Radler.


Natureum

Ab sofort Öko-TV
für die Osteinsel


Die Oste-Insel (aus Satelliten-Sicht)

22. 5. 2008. Auf der Oste-Insel, auf der auch das Natureum Niederelbe liegt, eröffneten der hannoversche Umweltminister Hans-Heinrich Sander und der Stader Landrat Michael Roesberg am Donnerstag eine Vogel- und Küsten-TV-Station. Auf fünf Monitoren können fast 100 Kilometer Elbufer überblickt werden, wie Natureum-Chef Dr. Kölmel in Anwesenheit von Samtgemeinde-Bürgermeister Edgar Goedecke (Nordkehdingen) erklärte.


Live-Bilder aus fünf Funkkameras

Die faszinierende Natur des Osteriff-Sandwatts vor dem Weltschifffahrtsweg Elbe und der Ostemündung sowie die Brut- und Rastvogelstätten des Außendeichs werden mit Kameras erfasst und über gut fünf Kilometer per Richtfunk in einen Pavillon am Museum übertragen. Hier erscheint das Naturschauspiel dann auf fünf Monitor-Bildern. Das 100.000-Euro-Projekt wird zu 80 Prozent von Land und EU gefördert.


Museumschef Dr. Kölmel bei der Eröffnung

Der TV-Pavillon ist Teil des Natureum-Außengeländes, das - etwas vollmundig - als "Elbe-Küsten-Park" etikettiert wird.


Seehunde an der Ostemündung

Bei der Mündung in das nordseenahe Ästuar zeigen Oste und Elbe in einzigartiger Weise landschaftliche Schönheit und die Dynamik der Elemente in einer exponierten Küstenlandschaft, die von Naturschutzgebieten umgeben ist. Die Weite dieser Landschaft an Deutschlands größter Flussmündung übersteigt das geografische und visuelle Erkennungsvermögen ihrer Besucher. "Mit der Förderung durch das Projekt 'Natur erleben' beim Umweltministerium ist es möglich geworden, diese endlos sich dehnenden Küsten, Watten und Wiesen mit dem einzigartigen Vogelleben durch das Vogel- und Küsten-TV ständig aktuell für die Besucher zusammenzufassen und zu präsentieren," so Museumsleiter Dr. Kölmel.


Sander und Kölmel bei der Eröffnung

Wie die Stiftung Natureum Niederelbe erklärt, kommt sie damit dem angestrebten Ziel näher, den Besuchern auf der Osteinsel das Erleben der umgebenden maritimen Natur und Landschaft auf vielen Ebenen zu ermöglichen. Mit der Entdeckerschifffahrt, etwa per "Mocambo", vom neuen Schiffsanleger, den Experimenten und Tieraktionen der Ökologieausstellung, dem Vogel- und Küsten-TV, den zahlreichen Aktivstationen und den öffentlichen Mitmachführungen seien wichtige Schritte auf diesem Weg vollzogen, weitere in Vorbereitung.


Saurier in der Sonderausstellung

Mehr über das Natureum und dessen Sonderausstellungen - zur Zeit: Saurier - auf der Website des Naturkundemuseums.


Tourismus

Ein Logo für das
"Land zum Leben"


Werbung mit Leuchtturm, Möwen und Sonne

19. 5. 2008. Die 24-jährige Wischhafenerin Sarah Lehr, die in Hamburg Kommunikationsdesign studiert, hat ein gemeinsames Logo für ganz Kehdingen entwickelt. Das frische, bunte Markenzeichen mit Sonne, Möwen und Leuchtturm soll gemeinsam mit dem Slogan "Land zum Leben", das der Kehdinger Journalist Matthias Kanitz-Kabel geprägt hat, auf Prospekten, Briefbögen,T-Shirts usw. für Nordkehdingen und Drochtersen werden, wie die Bürgermeister Edgar Goedecke und Hans-Wilhelm Bösch bei der Preisverleihung des Ideenwettbewerbs (13 Teilnehmer, 500 Euro) im Freiburger Rathaus sagten. Die Samtgemeinde Nordkehdingen und Drochtersen arbeiten in Sachen Tourismus seit Jahren zusammen. Eine Kooperation der Samtgemeinden an der Oste steckt noch in den Anfängen.

Mehr auf der Website von Kehdingen-Tourismus.


Tourismus

"Frohe Fährien im
frischen Norden"


Die Fährstraße führt mitten durch Kehdingen

11. 4. 2008. Unter dem Motto "Frohe Fährien im frischen Norden" lädt der Tourismusverein Kehdingen in den kommenden Monaten zu einer Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Unterwegs auf der Deutschen Fährstraße" ein. Am heutigen Freitag wurde das Programm vorgestellt, das wir nachfolgend dokumentieren.
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Unterwegs auf der Deutschen Fährstraße (I)
Samstag, 3. Mai 2008

Foto Burkhard Schröder
Ziegeleischleuse Wischhafen-Neuland

Erkundung der Ziegelwege bei der Ziegeleischleuse Wischhafen-Neuland, auf dem Defensionsdeich ins Moor, vorbei an Obstplantagen zum Traditionshafen Wischhafen, alte Werften und „wildes Wasser“. Die maritime Geschichte Wischhafen per Fahrrad entdecken...

Fahrradtour 2,5 Stunden, Treffpunkt 14.30 Uhr Touristikbüro Stader Str. 139, Wischhafen, Preis pro Person: 5,-- €, Anmeldung bis 28. April.


Unterwegs auf der Deutschen Fährstraße (II)
Samstag, 17. Mai 2008

Foto: Jan Sumfleth
Blütenzauber in Kehdingen

Von der Elbe ins fruchtbare Hinterland: die wuchtige Kirche St. Johannes der Täufer in Oederquart, Wanderung durch historische Obstplantagen während der Blüte, Besuch eines modernen Obsthofes mit der Möglichkeit, im Hofladen leckeren Apfelkuchen zu kosten und frische ofladenprodukte zu erwerben. Anmeldung für Kaffee und Kuchen erforderlich (nicht im Preis enthalten).

Fahrradtour 3,5 Std., Treffpunkt 14.00 Uhr Kirche Oederquart, Preis pro Person: 7,-- €, Anmeldung bis 8. Mai


Unterwegs auf der Deutschen Fährstraße (III)
Sonntag, 14.September 2008 

Foto Burkhard Schröder
Hafenpartie in Wischhafen

Mit dem Segler auf die Elbe … Containerriesen und Jollen, Gezeiten, Naturparadiese und Elbfischerei, Anleitung zum  „Segelsetzen“ auf Wunsch! 

Segeltour mit der „Anna-Lisa“ 3,5 Std., Treffpunkt 14.00 Uhr,  Alter Fähranleger (Anleger Tidenkieker), Wischhafen, Kaffee und Kuchen werden zu einem Selbstkostenpreis bereitgestellt, Preis pro Person: 16,-- €,  Anmeldung bis 31. August


Buchung und Information: Tourist-Info Kehdingen, Stader Str. 139, 21737 Wischhafen, Tel. 04770 / 831129, Fax 04770 / 831328, E-Mail: info@tourismus-kehdingen.de

Öffnung ganzjährig: Mo, Di + Do, Fr: 9 – 12 h, zusätzlich 15.6. – 15.8. : Do + Fr: 14 – 17 h,  Sa 9 – 12 h. 


Feste

Anfang April blüht
Drochtersen auf


Auch vorm Rathaus wurden Krokusse gesetzt

27. 3. 2008. Seit 2004 findet jedes Jahr Anfang April das Blütenfest in Drochtersen statt, diesmal am 5. und 6. April. Die Organisatoren Hans-Wilhelm Bösch und Dirk Ludewig freuen sich über die 6000 bis 8000 Besucher aus Nah und Fern, die an den zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen und die mittlerweile mehr als 100.000 Krokusse bestaunen.


Zu den Attraktionen zählt die Europakutsche

Traditionell beginnt das Blütenfest am Samstag um 10 Uhr mit einem Flohmarkt, Budenmeile, Schaustellern, Musik und Kinderfest. Zahlreiche Auftritte lokaler Vereine reihen sich im Laufe des Tages ein. Schauplatz vieler Veranstaltungen ist die Kulturscheune am Drochterser Rathaus. Am Sonntag findet ab 9.30 Uhr das Oldtimer-, Trecker- und Rollertreffen auf dem Parkplatz des Extra-Marktes statt. Auch in den Ortsteilen Assel und Dornbusch ist an beiden Tagen Programm.

Mehr unter www.drochtersen.de/bluetenfest.


Balje

Ein Spielschiff
wird kommen


Vorsitzender Wermke mit seinem Traumschiff

26. 2. 2008. Das Natureum Niederelbe in Balje nähert sich seinem 20. Geburtstag. Aus diesem Anlaß plant der Förderverein, bis zum Saisonbeginn im April ein altes Klettergerüst durch ein Spielschiff aus langlebigem Robinienholz zu ersetzen, um die Attraktivität des Spielplatzes weiter zu erhöhen.

Die Kosten von rund 5000 Euro übersteigen allerdings die finanziellen Möglichkeiten des Vereins im laufenden Jahr. Vorsitzender Rainer-Michael Wermke bittet deshalb um Spenden unter dem Stichwort "Spielschiff" auf das Konto 753 442 der Kreissparkasse Stade (BLZ 241 511 16). Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch zugesandt. Auch Namensvorschläge sind willkommen.


Literatur

Krimilesungen im
Heimathof Hüll


Auch Elke Loewe liebt den Heimathof

3. 2. 2008. Der wunderschöne Heimathof Hüll in Drochtersen-Niederhüll, der mitten im Krimiland Kehdingen-Oste liegt, wird immer häufiger zum Schauplatz von Krimilesungen. Allein 2008 kommen viermal Autoren auf den alten Moorbauernhof, um dort aus ihren Krimis vorzutragen. Organisiert werden die Hüller Krimilesungen mit Wilfried Eggers, Elke Loeweund Thomas Morgenstern von Inga Hebeiss von der Drochterser Buchhandlung buch & byte. Das komplette Jahresprogramm des Heimatvereins Hüll, der kürzlich seine Jahreshauptversammlung in der Gastwirtschaft von Holten in Hüll-Gehrden abgehalten hat, steht auf dieser Website.


Wischhafen

Eine Prahmfähre
für Elbe-Radler?


Sperrwerk Wischhafen: Lücke im Elberadweg

30. 1. 2008. Eine Prahmfähre oder eine Brücke soll die Lücke im Elberadweg zwischen dem Fährkopf Wischhafen und der Insel Krautsand/Kahlesand schließen. Dafür hat sich der Wischhafener Tourismusausschuß am Montag ausgesprochen. Hintergrund: Wann immer das Sperrwerk für die Schifffahrt geöffnet ist, können Radler die Süderelbe nicht queren. Jetzt soll eine Machbarkeitsstudie klären, ob dort eine Brücke gebaut oder eine Prahmfähre verkehren soll.

Für den Einsatz einer Prahmfähre an dieser Stelle spricht sich seit Jahren die AG Osteland e. V. aus. Eine Fähre wäre auch eine ideale Bereicherung der Deutschen Fährstraße, die von der AG Osteland betrieben wird und am Fährkopf Wischhafen den Elberadweg kreuzt.


Drochtersen

1500 Country-Fans
feierten Cisco & Co.


Viele kamen im zünftigen Western-Outfit

20. 1. 2008. Western-Feeling live lieferte die Country-Kultband "Truck Stop", die am Sonntag zum 20. Mal in der Dreifachhalle von Drochtersen gastierte. Rund 1500 Fans feierten einmal mehr die Kultparty des Jahres. Truck Stop, die "Cowboys der Nation", hatten wieder einmal für ein ausverkauftes Haus in der Südkehdinger Metropole gesorgt. Die Veranstaltung, die, wie Organisator Dirk Ludewig immer wieder stolz betont, eigentlich keiner Werbung mehr bedarf, lockt Menschen aus der gesamten Elbe-Weser-Region nach Drochtersen.


Country-Klänge für die gesamte Region

Viele der Fans kommen im zünftigen Western-Outfit, um Cisco & Co, die in Drochtersen traditionell ihre Tourne starten, gebührend zu feiern. Truck Stop versprach, nächstes Jahr wiederzukommen.


Auch Osten war bei "Truck Stop" präsent

Weiter geht's in den nächsten Wochen in Drochtersen mit attraktiven Veranstaltungen: Lotto King Karl kommt am 16. Februar, das Blütenfest steigt am 5. März und MTV-Moderatorin und "Wetten dass..."-Mitarbeiterin für die Außenwetten, Mirjam Weichselbraun, kommt am 15. April.


Tourismus

Kehdingen ohne
Kirchturmdenken


Kehdinger Tourismus-Chef Heinrich von Borstel

18. 1. 2008. Die Kehdinger Gemeinde Drochtersen und die Gemeinde Nordkehdingen mit allen Gewerbe- und Touristikvereinen verabschieden sich vom Kirchturmdenken. Kommunen und Vereine planen ein gemeinsames neues Logo und einen gemeinsamen Internetauftritt. Fernziel: ein Regionalmarketing für ganz Kehdingen.

"Eine große Region wollen wir sein – von der Schwinge bis zur Oste", erklärte der Drochterser Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch im Tageblatt. Ähnlich äußern sich sein Nordkehdinger Amtskollege Edgar Goedecke und die beiden Vorsitzenden der Gewerbevereine, Rolf Witthohn (Nordkehdingen) und Thomas Nehrke (Drochtersen).


Samtgemeinde-Bürgermeister Edgar Goedecke

Heinrich von Borstel, Vorsitzender des Touristikvereins, gegenüber der Lokalpresse: "Im Grunde müssen der Tourismusverein und die beiden Gewerbevereine sich zu einem Verein zusammenschließen." Im Tourismussektor arbeiten die Kehdinger bereits hjetzt in einem einzigen Verein zusammen.

Bei der Suche nach dem Logo sollen die Bürger beteiligt werden. Gesucht werden grafische Darstellungen und/oder ein Motto, bei dem auf jeden Fall der Begriff Kehdingen vorkommen muss. Dafür ist ein Preisgeld von 500 Euro ausgesetzt. Kontakt: info@tourismus-kehdingen.de, Telefon 04770 / 831129.

"Wir werden das
neue Alte Land"

Große touristische Chancen erhofft sich SG-Bürgermeister Goedecke vom Autobahnbau. "Wenn A26 und A22 einmal fertiggestellt sind, wird Kehdingen das für die Hamburger sein, was heute das Alte Land ist," sagte er auf einer Bürgerversammlung in Wischhafen, zu der Bürgermeister Heinrich von Borstel eingeladen hatte.


MLU

Touristiker planen
Leuchtturm-Tage

6. 1. 2008. Gemeinsam mit den Wasser- und Schifffahrtsämtern und Touristik-Organisationen der Region plant die Maritime Landschaft Unterelbe für 2009 die Organisation von Elbe-Leuchtturm-Tagen. Aus diesem Anlass sollen dann mehr als ein Dutzend Leuchttürme beiderseits der Elbe zur Besichtigung öffnen. Außerdem erwartet die Besucher entlang der Seezeichen und in den Gemeinden im nördlichen Niedersachsen und auf dem anderen Elbufer ein buntes Aktions- und Info-Programm. Die Maritime Landschaft Unterelbe besitzt, so Geschäftsführerin Karin Warnke, mit ihrer Dichte an Leuchttürmen einen besonderen Anziehungspunkt.


Tourismus

Womos - eine Chance
für Kehdingen/Oste


Reisemobil im Osteland

24. 11. 2007. Der Wohnmobil-Tourismus bietet Entwicklungs-Potenziale für den maritimen Tourismus an Elbe und Oste. Zu diesem Ergebnis kam eine Expertenrunde, die auf Einladung der SPD-Landtagskandidatin Petra Tiemann (Foto) auf Krautsand tagte. Frank Tinnemeyer, Tourismus-Experte der Stadt Stade, berichtete, allein im ersten Halbjahr 2007 seien auf einem neuen Stellplatz in Stade 6000 "Womos" registriert worden: "Das sind 12.000 Leute, die mit Einkaufstüten im Wagen aus der Stadt fahren." Die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Annette Fasse (Cuxhaven), und die Kehdinger Tourismus-Expertin Sylvia Wolter bemängelten erneut die nicht durchgehende Befahrbarkeit des Elbe-Radweges und setzten sich für eine Querungsmöglichkeit am Sperrwerk Wischhafen ein.


Kehdinger Touristikerin Sylvia Wolter

11. 11. 2007. Eine eindrucksvolle Saisonbilanz hat jetzt Sylvia Wolter vom Tourismusverein Kehdingen (Website) gezogen. In einem Mitgliederrundschreiben berichtet sie, dass im Info-Büro in Wischhafen rund 800 Besucher beraten und 400 schriftliche Anfragen beantwortet wurden. 36mal wurde das "Matrosenpatent" abgenommen, dabei wurden 630 Personen betreut. "Großer Erfolg" war den Krimi-Erlebnistagen "Land der Ziegel" und "Land der Moorhöfe" mit Wilfried Eggers und Thomas B. Morgenstern beschieden.

Geworben wurde für die Region in Freiburg auf dem Kehdinger Markt, bei "Drochtersen blüht auf", auf dem Leuchtturmfest in Krautsand und beim Hemmoorer Bahnhofstraßenfest. Die Kehdinger Landkönigin hatte diverse Auftritte in Kehdingen und auf der Messe "Reisen" in Hamburg. Der Kehdinger Apfeltag am 7. Oktober sei erfolgreich verlaufen: "Speziell die rührige Geschäftswelt in Drochtersen und die aktiven Obsthöfe waren sehr zufrieden."


Wanderreiten

"Oste-Trail" zur
Zeit in Planung


Wanderreiter-Vorsitzender Heyko Deppe

25. 9. 2007. Bis spätestens zum "Jahr der Oste" 2009 soll ein Wanderreitweg entlang der Oste zur Verfügung stehen. Das hat jetzt Heyko Deppe (Deinstedt/Selsingen), Leiter des Arbeitskreises Wanderreiten in der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD), gegenüber der Arbeitsgemeinschaft Osteland angekündigt. Der "Oste-Trail" wird, ebenso wie ein Reit- und Fahrweg von Hamburg nach Neuwerk, zur Zeit von einem Arbeitskreis erarbeitet, dem auch die Osteland-Mitglieder Christine und Jürgen Reimer aus Hechthausen sowie Irmgard und Jürgen Radtke aus Geversdorf angehören (mehr weiter unten).


Tourismus

Kehdingen wirbt
als Krimiland


Anzeigenmotiv für Tourismus Kehdingen

14. 9. 2007. Die Tourismus-Region Kehdingen profiliert sich zunehmend als Krimiland - zum Beispiel mit dieser von Mike Behrens (Hemmooor) gestalteten Anzeige für das Magazin 2008 der Tourismusorganisation des Landkreises Stade. Mehr zum Thema Krimiland Kehdingen - Oste hier.


Krautsand

Inselrat will
Prahmfähre


Hindernis für Touristen: Sperrwerk Wischhafen

11. 9. 2007. Für die Einrichtung einer Prahmfähre über die Wischhafener Süderelbe setzt sich der inoffizielle Krautsander Inselrat ein. Diesen und andere Vorschläge enthält ein Papier, das der Sprecher der Initiative, der Schriftsteller, Musical-Texter und Bildhauer Jonas Kötz, dem Drochterser Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch (CDU) übermittelt hat.

Eine Fährverbindung über die Wischhafener Süderelbe, zwischen Krautsand mit Wischhafen, würde unter anderem den Benutzern des Elberadweges zugute kommen, der aufgrund der eingeschränkten Schließungszeiten des Sperrwerks immer wieder unterbrochen ist.


Krautsander Inselrat-Sprecher Kötz (l.)

Die Klappbrücke am Sperrwerk wird nur im Sommer durch gelegentliche Schließung für Fußgänger und Radler nutzbar gemacht -  gegen Kostenerstattung durch die Gemeinden Wischhafen und Drochtersen. In diesem Jahr ist die Brücke für Touristen nur noch bis zum 30. September nutzbar, und zwar lediglich an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 19 Uhr.

Die Einrichtung einer kleinen Touristen-Prahmfähre nach Krautsand wird seit längerem auch von der AG Osteland befürwortet, zumal die in unmittelbarer Nähe verlaufende Deutsche Fährstraße durch eine solche Flußquerung um eine weitere touristische Attraktion bereichert würde.

Selbst Mini-Fähren wie die Allerfähre in Otersen (Website) oder die Störfähre in Kronsnest (Website) haben sich als Touristen-Magnet ersten Ranges erwiesen.

Nach weiteren Vorstellungen des Inselrats sollen künftig Häuser auf Krautsand dem historischen Vorbild entsprechend auf Wurten gebaut und Reetdächer gefördert werden.

Nur ortstypische Bebauung dürfe genehmigt werden, dies gelte auch für die Höhe der Wurten, die aus aktuellem Anlaß Diskussionsthema auf der Insel ist. Siehe auch nächsten Text.


Krautsand

Reeder will
hoch hinaus


Touristenziel Elbinsel Krautsand

4. 9. 2007. Ein Investor plant auf der Elbinsel Krautsand direkt am Deich im Ortskern ein großes Bürogebäude auf einer acht Meter hohen Wurt - zum Vergleich: Der Deich ist ca. 7,25 Meter hoch. Während der Gemeiderat keine Einwände gegen die vergleichsweise gigantische Wurt hat - normale Wurten auf der Elbinsel liegen bei 2 bis 3 Metern -, gibt es Kritik aus der Bevölkerung. "Der Bau wird über 22 Meter über dem Geländeniveau liegen und nach meiner Meinung das Dorfbild kompett verändern," empört sich der Ferienhausvermieter Burkhard Schröder (Website) über den "Größenwahn des Investors".

Auch das "Stader Wochenblatt" setzte sich unter der Überschrift "Hohe Wurt macht Elbblick möglich / Drochterser Reeder will über den Deich gucken / Anwohner protestieren" kritisch mit den Plänen des Investors Stefan Patjens auseinander.

"Der Reeder habe der Verwaltung deutlich zu verstehen gegeben, dass er auf der großen Wurt bestehe, damit schon vom Erdgeschoss ein Blick auf die EIbe möglich sei, zitiert das Blatt den Drochterser Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch. "Sonst verlässt er die Gemeinde."

"Wir haben nichts gegen Bebauung, aber etwas gegen die Monsterwurt", sagen die Anlieger Burkhard Schröder und Günter Kolkhorst, die "negative Auswirkungen für den Tourismus" befürchten.

Bei einer Infoveranstaltung an diesem Donnerstag, 6. September, um 18.30 Uhr im Gasthaus "Zur Gemütlichkeit" soll die Planung ausführlich vorgestellt und erläutert werden.



 

Tourismus

Bed & Box an
Oste und Elbe

Fotos: Reimer
Aktiv für Reitwege: Irmgard Radtke, Ulrike Leitz,
Heyko Deppe, Christine Reimer, Marion Meyer,
Jürgen Radtke, Jürgen Reimer (v. l. n. r.)

12. 7. 2007. Der Weg zieht sich sanft am Hang entlang und führt dann hinunter ins Dorf. Weite, klare Blicke, sanfte, duftende Luft und herrliche Ruhe begleiten die Reisenden. Das Osteland liegt Reitern und Kutschfahrern auf eigenen Wegen zu Füssen. Dass dieses keine Vision bleibt, dafür engagieren sich auf Initiative von Ulli Leitzaus Südkehdingen mehrere Reiter und Fahrer aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme, darunter etliche Frauen und Männer aus der AG Osteland.

Auf dem Pferderücken von
Hamburg nach Neuwerk

Ziel ist ein ausgewiesenes Reit- und Fahrwegenetz, das Hamburg mit Hamburg (Neuwerk) und das Osteland mit der Lüneburger Heide verbindet. Neue Ideen sollen zusätzliche Touristen in den Nordwesten Niedersachsens locken. Die Verbindung von Fernwegen und regionalen Rundkursen wird die Region auch für Einheimische deutlich attraktiver machen.


Wundervolles Wanderreitland an Elbe und Oste

Reit- und Fahrtourismus in unserer Region steckt in den Kinderschuhen. An einer zukunftsorientierten Konzeption fehlt es. Mit dem Anspruch "Pferdeland Niedersachsen" präsentiert sich das Gebiet zwischen Cuxhaven und Hamburg-Harburg bestenfalls durch Pferdezüchter und Reitvereine. Demzufolge gibt es auch keine Anbindung an bestehende Reit- und Fahrwege in der Umgebung von Harburg oder dem Bremer Umland, die vorwiegend durch die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) erschlossen wurden.

Drei Millionen Deutsche
an Pferden interessiert

Eine Studie der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zeigt auf, dass etwa 90 Prozent ihrer Mitglieder (ohne Jugendliche) als Freizeitreiter einzustufen sind. Von dieser Personengruppe will ein großer Teil vorwiegend in der Natur reiten oder fahren.

Die Untersuchung zeigt auch auf, dass neben ca. 1,0 Millionen organisierten und etwa 1,6 Millionen nicht organisierten Reitern sowie ca. 0,8 Millionen potentiellen Interessenten - bei entsprechenden Angeboten insgesamt über 3 Millionen Erwachsene - sich mit dem „Kulturgut Pferd“ (Reiten und Fahren) beschäftigen oder sehr daran interessiert sind.


Planen das Wegenetz: Jürgen und Irmgard
Radtke, Christine Reimer, Ulrike Leitz, Marion
Meyer und Heyko Deppe (v. l. n. r.)

Fazit aus dieser Studie ist, dass – bei regional entsprechenden Angeboten an Reitmöglichkeit in der Natur – das Freizeitreiten und –fahren großen Anklang finden wird. Dieser Entwicklung haben andere Regionen mit bemerkenswertem Erfolg Rechnung getragen; realisierte Reit- und Fahrkonzeptionen verzeichnen dort einen steigenden Anteil am Wirtschaftsfaktor "Tourismus".

Auch die Europakutscher
bringen Erfahrungen ein

Dem Arbeitskreis Wanderreit- und Fahrwege im Osteland gehören versierte ReiterInnen und FahrerInnen an, darunter auch das reiseerfahrene Team Jürgen und Christine Reimer aus Hechthausen, das für seine Weltrekordtour mit der Europakutsche (Website) mit dem Osteland-Kulturpreis 2007 ausgezeichnet worden ist, oder Heyko Deppe, Leiter des bundesweiten Arbeitskreises Wanderreiten der VFD.

Das Team, dem auch Osteland-Mitglied Jürgen Radtke und Ehefrau Irmgard aus dem Müllerhaus (Website) in Geversdorf angehören, setzt sich für die Entwicklung und Realisierung einer solchen Konzeption ein. Detaillierte Streckenvorschläge wurden bereits erarbeitet, diverse Landkarten studiert, Wege abgeritten und auf ihre Eignung geprüft.

Maßgebend für den Routenverlauf sind neben geeigneten Wegen (möglichst unbefestigt abseits der Autostrecken) und den landschaftlichen Reizen vor allem Übernachtungsmöglichkeiten für Urlaubsgäste, die mit dem eigenen Pferd unterwegs sind. Das Angebot an Wanderreitstationen, also Unterkünften für Pferd und Mensch, ist derzeit im Niederelberaum noch gering.


Geografin Christine Reimer (l.) beim Kartenstudium

Interessierte Betriebe, die Übernachtungsmöglichkeiten anbieten möchten, können sich per E-Mailoder über Telefon 04284-928861 an Heyko Deppe wenden.

Der Arbeitskreis Wanderreit- und Fahrwege hat eine aktuelle Internetseite eingerichtet unter www.pferdepfad-niederelbe.de. Kontakt und Informationen sind über Ulrike Leitz, E-Mail oder Tel. 04779-925568, zu bekommen. Anregungen und Unterstützung werden gern entgegen genommen. Die Aktivengruppe trifft sich regelmäßig zweimal im Monat. Interessierte sind herzlich willkommen.


Kehdingen

Schwimmendes
Klassenzimmer


Jetzt mit Lehrerhandbuch: der Tidenkieker

26. 6. 2007. Wie Wollhandkrabben-Herren in der Elbe ihren Damen auflauern, woher die dicksten Pötte kommen, die auf dem Fluss nach Hamburg dampfen und wie der Alltag eines Stint-Fischers aussieht - dies alles und noch viel mehr steht in einem neuen, über 300 Seiten starken Handbuch zum Naturerlebnis-Schiff "Tidenkieker" für Schulen.

Fast drei Jahre lang war für das „Tidenkieker“-Handbuch Material über die Niederelbe gesammelt worden. Rund 200 Seiten beschreiben Landschaft, Natur und die Nutzung der Niederelbe-Region durch den Menschen. Weitere 100 Seiten bieten Lehrerinnen und Lehrern Anregungen und Arbeitsmaterialien für die Klassen 5 bis 13. Die Niedersächsische Umweltstiftung und die Hanseatische Natur- und Umweltinitiative haben das Buch gefördert. Neben didaktischen Hinweisen gibt es Kopiervorlagen für den Unterricht ebenso wie Ideen für kleine Experimente an Bord des "schwimmenden Klassenzimmers".

Mehr zum Thema im neuen Umweltmagazin des Kreises Stade, das auch hier im Netz verfügbar ist.


Niederelbe

Matjesfest mit
Oste-Werbung

Foto: Bölsche
Infostand auf dem Marktplatz in Glückstadt

23. 6. 2007. Die AG Osteland e. V. hat an diesem Wochenende die Reihe ihrer Werbeaktionen in Schleswig-Holstein fortgesetzt. Sieben Mitstreiter aus Osten, Oberndorf,Neuhaus und Balje - darunter der neue 1. Vorsitzende des Fördervereins Baljer Leuchtturm von 1904, Rechtsanwalt Eckhard Klitzing (Foto) - haben auf dem Matjesfest in Glückstadt über die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel und damit über die Untere Oste und Kehdingen informiert.


Musik drin: 40. Matjestage in Glückstadt

Auf dem Programm der 40. Matjes-Wochen in der historischen Innenstadt und am Hafen von Glückstadt (Website) stehen ein "Open Ship", Aktionen für Kinder und die Auftritte vieler Bands auf einer schwimmenden Bühne. Am Sonntag, 13 Uhr, beginnt die "Plattschaufelregatta- Weltmeisterschaft".

Foto: Helenius-Scharten
AG Osteland wirbt auf den Matjestagen

Treffpunkt für Hungrige und Flohmarkt-Freunde ist die Matjes-Meile. Auf dem Marktplatz endet das Fest am Sonntag um 14 Uhr mit einem Shanty-Festival.


Fährstraßen-Werbung in Glückstadt

Das Destination Management von Glückstadt, das etwa in der Mitte der Deutschen Fährstraße liegt, kooperiert seit vorigem Jahr eng mit dem Touristikverein Kehdingen; gemeinsam werden zum Beispiel Bus-Pauschalreisen entlang der "Fährienstraße" angeboten.


Erich Meyer (u.l.) in den Kieler Nachrichten

Eine ähnliche Werbeaktion wie in Glückstadt hatte die AG Osteland jüngst auf dem Dorffest im schleswig-holsteinischen Schwebefähren-Ort Osterrönfeld veranstaltet (Sonderseitehier); über den Auftritt haben auch die Kieler Nachrichten berichtet haben. Der Artikel war mit einem Foto illustriert, das den Ostener Fährmann Erich Meyer und den Osterrönfelder Bürgermeister und Osteland-Mitstreiter Bernd Sienknecht vor einer großformatigen Karte der Deutschen Fährstraße  zeigt.


Bürgerbeteiligung

Der Unmut
hält an


Denkmalschützer Gerhardt Gebhardt

22. 6. 2007. Auch nach der Zusage der Kommunalverwalter, dass die Bürger-Vertreter in den Ilek-Arbeitskreisen in der Region Kehdingen - Oste vier zusätzliche Vertreter in die Lokale Aktionsgruppe (LAG) entsenden dürfen, die bis 2013 den Planungsprozeß steuert, hält unter den Ehrenamtlichen der Unmut über die Demokratie- und Transparenzdefizite im Ilek/Leader-Verfahren an.

In einer Stellungnahme für das Stader Tageblatt (Überschrift: "Bürgerfrust in Balje") äußert sich Gerhard Gebhardt, Gründer und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Fördervereins Baljer Leuchtturm von 1904, heute wie folgt:

"An diesem Informationsabend (in Gräpel), auch als Auftaktveranstaltung für die Bewerbung der Region an dem Wettbewerb zur Anerkennung als Leader-Region bezeichnet, habe ich ganz unvoreingenommen teilgenommen, weil ich mich informieren wollte. Ich wollte erfahren, ob es sinnvoll und möglich ist, unsere Vereinsidee, die Rettung und Nutzbarmachung (Revitalisierung) des alten Baljer Leuchtturms, in den anspruchsvollen Ilek- und Leader-Prozess einzubringen.

Überrascht war ich, mit welcher Begeisterung und Ehrgeiz sich die teilnehmenden freiwilligen Bürger der bereits seit zwei Jahren arbeitenden Ilek-Arbeitsgruppen engagierten. Die Bürgermeister der Region können stolz sein auf die Leistungen ihrer Bürger. Mit warmen Worten wurde dieses anfangs auch von den Bürgermeistern und der beauftragten Projektleitungsfirma bestätigt und einzelne, bereits aus der Arbeit hervorgegangene Projekte und Ideen vorgestellt. Es wurde deutlich gesagt, dass die in den Ilek-Gruppen geleistete Arbeit Basis für die Bewerbung beim Leader sein wird, übrigens unter dem Motto: „Lebendige Region zwischen Elbe und Oste".

Verständlicher Unmut kam dann aber auf, als bekannt wurde, dass für die Lokale Aktionsgruppe (LAG), die die Ziele für die Teilnahme am Leader-Wettbewerb formulieren und später steuern soll, die Ilek-Arbeitsgruppen nicht beteiligt werden. Die Bürgerbeteiligung soll durch von den Bürgermeistern gesetzte Personen erfolgen. Auch die nach Protesten errungene Zusicherung, die LAG um je einen Vertreter der vier Arbeitsgruppen zu erweitern, hat den Frust nicht nehmen können. Es wäre schade, wenn hierdurch Schwung verloren ginge."


Schifffahrt

Baderisiko durch
Elbvertiefung


Margrit Wetzel auf der Elbe

13. 6. 2007. Die von Hamburg gewünschte Elbvertiefung wird das Ende von Strand- und Badevergnügen sein. Das meint die Bundestagsabgeordnete Margrit Wetzel (SPD) angesichts des Badeunfalls in Hamburg, bei dem vier Badegäste durch die Wellen eines zu schnellen Schiffes verletzt worden waren.

Egal wo – ob am Lüheanleger oder in Bassenfleth – müsse man künftig mit stärkeren Gefährdungen von Badenden rechnen. Schiffe die bis zu 350 Meter groß sind, müssten mindestens 12 Knoten fahren, um noch steuerbar zu sein. Bei leistbaren Geschwindigkeiten von über 20 Knoten dürfte zu hohes Tempo deutlich häufiger zu erwarten sein. Das werde zu einem Negativ-Image für die Naherholung an der Elbe werden. Wetzel: "Hamburg möchte die Elbe offenbar zu einem reinen Wirtschaftsweg verkommen lassen.“

Auch der Sprecher des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung, Walter Rademacher, weist auf die Baderisiken durch die geplante Elbvertiefung hin. "Was jetzt geschah, kommt ja laufend vor, gerade am Altenbrucher Bogen", erklärte er gegenüber der Presse. So seien vor  Altenbruch vor vier Jahren sechs Kinder durch eine 1,50 Meter hohe Welle verletzt worden, die durch ein koreanisches Containerschiff erzeugt worden waren.


Klima

Was für
ein Jahr!


Reife Kirschen in Nordkehdingen

3. 6. 2007. Was für ein Klima, was für ein Jahr! In einem Garten an der Straße Hörne-West (Gemeinde Balje, Nordkehdingen) sind seit ein paar Tagen die ersten Kirschen pflückreif...


Gastronomie

Nordkehdingens
schönstes Café


Wird weitergeführt: Freiburgs Bücherei-Café

2. 6. 2007. Es ist sicherlich das stimmungsvollste Café im Kehdinger Land: das Café Wichers in der kleinen, aber wohlsortierten Freiburger Bücherei. Die traditionsreiche Bäckerei Wichers, gleich um die Ecke, ist zwar am 1. Mai an Bäckermeister Enrico Illing übergeben worden, die aus dem Erzgebirge stammt.

Das Bücherei-Café wird aber in der bewährten Weise - kompetent, qualitätvoll und herzerfrischend freundlich - von der Familie Wichers weitergeführt.


Krummendeich

Eintritt frei
im Freibad


Logo des Krummendeicher Fördervereins

2. 6. 2007. Auch in der neuen Saison, die gerade begonnen hat, kann das Naturfreibad Krummendeich - gleich achtern Diek - eine erfreuliche Eigenart bewahren: Für Kinder bis 16 Jahren ist weiterhin der Eintritt frei, Besucher ab 17 zahlen einen Euro, die Saisonkarte ist für 20 Euro zu haben.


Krummendeichs schönes Freibad achtern Diek

Das wunderschöne Freibad im Stil vergangener Zeiten, auf einem riesigen Areal von 6000 Quadratmetern, ausgestattet mit Bade- und Schilfinseln, Liegewiesen, Sprunganlage, Kiosk, Wohnmobilplatz, Minigolf und Matschstrecke für Kleinkinder, ist seit langem ein Geheimtipp für Einheimische und Besucher zwischen Elbe und Oste.

Um die Erhaltung und Verbesserung der Anlage kümmert sich ein Förderverein mit einem Frosch im Logo inzwischen 165 Mitgliedern. Noch im Laufe des Juni eröffnet, im großen Reetdachhaus nebenan, das Restaurant "Luv". (Betriebszeiten des Freibades im Juni und September: montags bis freitags 13 bis 19 Uhr, an Wochenenden 11 bis 19 Uhr, im Juli und August täglich von 11 bis 19 Uhr.)

Zur Website des Fördervereins geht es hier.


Kehdingen

Kulturreisen
im Trend


Tagungsort KunstRaum Hüll

30. 5. 2007. Orgel-Exkursionen mit der Mocambo auf der Oste, Krimi-Touren durch Kehdingen und das Osteland, der geplante Osteland-Kultursommer 2009 von der Oste-Quelle bis zur -Mündung: Kulturtourismus ist ein Segment von wachsender Bedeutung, wie es jüngst auch in einem Gastvortrag von Jochen Bölsche (AG Osteland) vor dem Tourismus-Verein Kehdingen hieß (siehe unten).

Zum Thema Kulturtourismus veranstaltet am Mittwoch, 30. Mai, die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Drochtersen gemeinsam mit dem KunstRaum Hüll (Website) eine Tagung mit dem Titel "Kann Tourismus Sünde sein?" Beleuchtet werden soll das Spannungsfeld "Kulturtourismus und Soziokultur: Zwischen Engagement und wirtschaftlichem Kalkül".

Folgende Impulsreferate sind geplant: "Authentizität oder Disneyworld – ökonomische Chancen für den Kulturtourismus", "Wege zu neuen Strukturen in der Zusammenarbeit zwischen Tourismusorganisationen und Kulturakteuren", "Erfolg durch Nachhaltigkeit Regionale Kulturwirtschaft und ihre Förderung".

Im Ankündigungsschreiben heißt es: "In Deutschland boomt Kultur im Tourismus. Kultur spielt im Entscheidungsprozess der Touristen eine wichtige (wenn auch nicht die entscheidende) Rolle. Besondere Anziehung haben sicherlich kulturelle Highlights, große Events. Aber auch lokale
und regionale Programme haben kulturtouristische Bedeutung. Immer mehr Städte, Gemeinden, Regionen erkennen diesen Trend und schaffen sich ein kulturtouristisches Profil.

Bietet der Kulturtourismus ein neues Betätigungsfeld für die Soziokultur, für freie Kulturträger? Liegt hier vielleicht sogar eine Lösung für Kulturvereine auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Finanzierung ihrer Arbeit?

Was bringt Kultur(tourismus) ökonomisch, wie entwickeln sich Trends? Welche Rolle spielen - neben dem Event - Angebotsformen,
die die regionalen Besonderheiten aufgreifen und herausstellen und: Was ist wichtiger: Das kulturelle Angebot oder die Menschen?"

Das komplette Tagungsprogramm kann hier heruntergeladen werden.


Tourismus

Sechs Prozent mehr
Übernachtungen


Wiedergewählt: Touristikvereinschef von Borstel

30. 4. 2007. Der Touristikverein Kehdingen (Website) hat auf seiner Hauptversammlung in Witt's Gasthof in Oederquart Bilanz gezogen. „Der Verein und die touristische Entwicklung in Kehdingen sind auf dem richtigen Weg", resümierte Heinrich von Borstel, der einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt wurde.

Borstel berichtete über eine Steigerung der Übernachtungszahlen um etwa sechs Prozent. Eine auffallend erfreuliche Entwicklung konnte bei den Wohnmobilübernachtungen und vor allem beim Rad-Tourismus verzeichnet werden. Schließlich führe mit dem Elberadweg Deutschlands erfolgreichste Radroute mitten durch Kehdingen.


 Touristik-Geschäftsführerin Wolter

Eine Vielzahl von Aktivitäten prägte die Saison 2006. Als "Erfolgsstory" betitelte von Borstel die im Herbst angebotenen "Wildganstage". Die Erlebnistage mit Krimilesungen und die "Mittwochstreffs" mit Besichtigungen oder Radtouren wurden hoch frequentiert. Aktivitäten auf der Tourismusmesse in Hamburg oder der Landesgartenschau trugen dazu bei, Kehdingen mit seinen touristisehen Angeboten überregional vorzustellen.

Auch für die Saison 2007 hat man sich im Kehdinger Tourismusverein einiges vorgenommen - vom "Krautsander Elbstrandrennen" und einem „Apfeltag" bis zur Krönung einer neuen "Kehdinger Landkönigin". Der neue Schiffsanleger am Natureum Niederelbe ist ab sofort regelmäßig Ziel von Schiffen aus Brunsbüttel und Cuxhaven. Auch die "Mocambo" fährt weiter nach Fahrplan.

Foto: Stefan SchlieVereinsgeschäftsführerin Sylvia Wolter berichtete von steigendem Besucheraufkommen im Touristikbüro. Für Gruppen können ab sofort zwei erlebnisreiche Pauschalprogramme rund um die Schwebefähre Osten mit Schifffahrten auf Elbe und Oste im Touristikbüro gebucht werden. Als Gäste der Mitgliederversammlung referierten Nicole Brüchmann, Geschäftsführerin Tourismusverband Landkreis Stade, und Jochen Bölsche (Foto) von der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Während Brüchmann über die Klassifizierung von Ferienwohnungen berichtete, informierte Bölsche - selber Ferienhausvermieter in Drochtersen-Hüll - über das touristische Potenzial der überregionalen Osteland-Projekte "Deutsche Fährstraße" und "Krimiland Kehdingen-Oste". Beide Projekte stellen laut Geschäftsführerin Wolter "attraktive Plattformen" für lokale touristische Aktivitäten dar.


Schifffahrt

Sperrwerk auch
im Internet

27. 4. 2007. Alles über Bau und Betrieb des Ostesperrwerks verrät die private Website ostesperrwerk.de. Gestaltet wurde die informative Homepage von Gerd Tielke vom Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven, Außenbezirk Ostesperrwerk.


Wattwandern

Picknick auf
der Sandbank

25. 4. 2007. Wattwanderungen sind auch in Freiburg an der Elbe möglich. Die Wanderung startet am Radarturm in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes. Der Ausflug über die Sohle der Elbe, bei der jedermann das „Störtebeker-Diplom" ablegen kann, lässt sich bis zu einer Sandbank fortsetzen. Dort serviert die Oederquarter Gastwirtsfamilie Staats ihren Gästen ein Picknick, ganz auf deren Wünsche abgestimmt. Info: zur-post-oederquart.de.


Wischhafen

Saisonbeginn
im Schiffsmuseum


Küstenmotorschiff "Iris-Jörg"

4. 4. 2007. Mit finnischen Tagen startet das Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum in Wischhafen in die Saison. Zur Eröffnung einer Ausstellung des finnischen Marinemalers Th. Norling wird die finnische Jazzband Improm im Museum spielen. Außerdem gibt es etwas Finnisches zu essen.

Am Karfreitag treffen erste Traditionssegler im Hafen gegenüber dem Museum ein. Sonnabend wird gemeinsam mit den Gäste das Osterfeuer angezündet. Ostersonntag ist bei freiem Eintritt geöffnet. Mehr unter kuestenschifffahrtsmuseum.de.


Vorsitzender Volker von Bargen

Geöffnet ist das Haus sonnabends, sonn- und feiertags von 10 bis 12 und von 13 bis 18 Uhr. Im Juli und August ist täglich außer montags geöffnet. Gruppenführungen und Besuche des über 50 Jahre alten Küstenmotorschiffes "Iris-Jörg" können unter Telefon 04770/7179 mit Museumschef Volker von Bargen vereinbart werden.


Pferde

Freiburgerin plant
ein Reitwegenetz

20. 3. 2007. Die reitsportbegeisterte Freiburgerin Ulrike Reitz hat eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die ein Reitwegenetz in und durch Kehdingen sowie Bed-and-Box-Stationen zwischen Oste und Elbe plant. Interessierte treffen sich am Donnerstag, 29. März, 20 Uhr im Freiburger Restaurant Broodpan, Hauptstr. 17. Mehr...


Freiburg

Sympathischer Ort,
lebendiger Markt


Ausstellung der Hamelwördener Treckerfreunde

17. 3. 2007. Bei Sonnenschein und mit gutem Besuch begann am Sonnabend in Freiburg - seit 577 Jahren im Besitz der Marktrechte - der diesjährige Kehdinger Markt mit vielen Attraktionen.


Werbung für die maritime Ferienregion

Auf dem zentralen Fleckenplatz präsentierten sich an Ständen und in einem Festzelt über 50 Aussteller aus ganz Nordkehdingen, darunter natürlich auch die rührige Tourist-Info, die an ihrem Stand auch auf das Projekt Krimiland Kehdingen-Oste hinwies.


Krimi-Ausstellung am Tourismus-Stand

Gesamteindruck vieler Besucher aus Nah und Fern: Freiburg ist ein sympathischer Ort mit einem lebendigen Markt und freundlicher, serviceorientierter Geschäftswelt.

Web-Tipp: www.die-kehdinger.de.


Freizeit

Radtouren am
anderen Ufer

19. 1. 2006. Radfahren an der schleswig-holsteinischen Unterelbe ist bequemer geworden. 16 ausgearbeitete Tagesradtouren mit zwischen 22 und 36 km Länge - inklusive Streckenbeschreibung, Kartenausschnitt und gastronomischer Angebote - können sich Freizeitradler hier herunterladen.


Denkmalschutz

Lob und Preis für
Schleuse Neuland


Restauriert: Ziegeleischleuse in Neuland

19. 1. 2006. Die Ziegeleischleuse in Wischhafen-Neuland ist mit dem Preis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet worden.


Gerettet: Kornspeicher in Freiburg

Eine Belobigung erhielt der Kornspeicher in Freiburg. Beide Bauwerke waren vor der Restaurierung in einem extrem schlechten Zustand und werden zurzeit dank Bürge-Engagement wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.


Unterelbe

Tidenkieker auch
ab Haseldorf


Touristen-Attraktion Tidenkieker

19. 1. 2006. Das aus Mitteln des Förderfonds der Metropolregion Hamburg geförderte Flachbodenschiff Tidenkieker wird im April und Juli zum ersten Mal von Haseldorf aus in die Marschen am rechten Elbufer starten. Unter Anleitung eines Naturführers können Besucher damit die Naturschutzgebiete Haseldorfer Binnenelbe, Eschschallen und Pagensand erkunden.


Multimedia

Info-CD über
die Unterelbe


Alter Hafen in Wischhafen

19. 1. 2006. Aus zahlreichen Fotos und Informationstexten hat Heinrich Becker, ehemaliger Sonderschullehrer aus Stade, eine Multimedia-CD über die Niederelbe zusammengestellt. Die CD ist über den Online-Shop der Maritimen Landschaft Unterelbe und über einige regionale Buchhandlungen zu beziehen.


MLU

Hamburg wird
Vollmitglied


Tagung der MLU-Lenkungsgruppe (Foto: Bölsche)

19. 1. 2006. Die Stadt Hamburg ist mit Wirkung vom 1. Januar 2007 Vollmitglied der Arge Maritimen Landschaft Unterelbe (MLU) und setzt damit die Signale für ein weiteres Zusammenwachsen der Metropolregion Hamburg. Die Hansestadt hat das Leitprojekt MLU als beratendes Mitglied von Anfang an tatkräftig unterstützt und wesentlich zu seinem Erfolg beigetragen.

Michael Roesberg ist seit November 2006 als neu gewählter Landrat des Landkreises Stade neuer Vorsitzender der Lenkungsgruppe der MLU. Er tritt damit die Nachfolge von Gunter Armonat an, der Ende Oktober 2007 in den Ruhestand gegangen ist.

Hemmoor gehört der MLU seit Anfang 2006 an, der Jahresbeitrag beläuft sich auf 3000 Euro. Für die Samtgemeinde gehört SG-Bürgermeister Dirk Brauer der Lenkungsgruppe an.


Wildganstage

Des einen Freud,
des anderen Leid


Unter der Gans: Bürgermeister Goedecke, Bösch

21. 10. 2006. Am Sonnabend hat im historischen Freiburger Kornspeicher der Kehdinger Tourismuschef Heinrich von Borstel die 2. Wildganstage eröffnet - ein Fest mit "gans viel Programm". Die Resonanz sei dazu angetan, so von Borstel, die Wildganstage zu einer "bleibenden Einnrichtung in Kehdingen" werden zu lassen.

In seiner Begrüßungsansprache denkte von Borstel unter anderem dem Kornspeicherverein und den Touristikerinnen Sylvia Wolter und Andrea Grothmann für die Vorbereitungsarbeiten.


Organisatoren und Ehrengäste im Speicher

Zu den Konflikten des vorigen Jahres zwischen Touristikern und Landwirten um die Wildganstage bemerkte der Stader Landrat Armonat in seinem Grußwort: "Der Vogelzug ist ein Naturereignis, gegen das man sich nicht wehren kann und sollte."


Infotafel im Kornspeicher

Allerdings sei es notwendig, Verständnis dafür zu erzeugen, dass der Schäden durch den Vogelfraß für einige Landwirte ein "großes Problem" darstellen.


Fast 100 Kinderzeichnungen zu den Wildganstagen

Des einen Freud, des anderen Leid - ähnlich argumentierte der Nordkehdinger SG-Bürgermeister Edgar Goedecke, der bei allem Verständnis für die Belange der Landwirtschaft die Notwendigkeit ansprach, das Naturpotenzial in dem strukturschwachen Landstrich "wertschöpfend zu vermarkten" und "mit dem Besonderen zu wuchern und es zu nutzen".


Aussichtsturm in Wischhafen

Die Wildganstage seien eine "großartige Gemeinschaftsleistung der Region" mit einem "tollen Programm", von dem er "hellauf begeistert" sei, sagte Goedecke. Die Veranstaltungen ergänzten die steigende Zahl von touristischen Angeboten - darunter Natureum, Tidenkieker, Moorkieker, Vogelkieker, Aussichtspunkte und Infotafelsystem - um eine weitere Attraktion.


Förderverein-Sprecher Petersen

Ein hohes Lob hatte zuvor Landrat Armonat den Rettern des Freiburger Kornspeichers (Website) um Sabine Penzler-Volken und Jörg Petersen ausgesprochen, deren Förderverein am Wochenende auf mehr als 500 Mitglieder anwuchs: "Ihre Arbeit ist toll." Fazit des Landrats: "Nordkehdingen ist auf einem hervorragenden Weg."


Geretteter Freiburger Kornspeicher

Begonnen hatten die Wildganstage mit einem freitäglichen "Gottesdienst für Nachteulen" (mit einem Fackelzug von der Kirche Hamelwörden zum Thingplatz). Am Wochenende gab es unter anderem Sonderfahrten des Vogelkieker-Busses durch die Vogelrastgebiete, dazu Gästeführungen ("Im Gänsemarsch"), Schnupperfahrten des "Tidenkieker" auf der Elbe, Lesungen in der Buchhandlung "Buch und Byte" in Drochtersen und Harfenmusik in der Dornbuscher Galerie Petersen.

Attraktive
Website


Die Wildgänse fliegen auch im Internet

Über das komplette Programm informiert die gelungene Website wildganstage.de, die übrigens, ebenso wie die völlig neu gestaltete Internet-Präsenz von Tourismus Kehdingen, von dem Oederquarter Informatikkaufmann, Ratsherrn und SPD-Vorsitzenden Thomas Ogermann (Foto) gestaltet worden ist.

Für 2 Euro gibt's
2 Kehdinger


Leckere Spezialitäten von der Gans

Als Souvenir gab's den "Kehdinger" im Wert von 2 Euro - keine neue Regionalwährung, aber ein hübsches Andenken. Spezialgerichte boten der Gasthof Witt in Oederquart, der Kehdinger Hof in Freiburg, das Fährhaus Wischhafen und das Gasthaus Peter in Ritschermoor.


Kehdinger Touristikerin Sylvia Wolter

Erstmals sind die Wildganstage, wie Sylvia Wolter von Tourismus Kehdingen mitteilt, in diesem Jahr auch in den Nachbarregionen mit Plakaten beworben worden.


Elbe

Kooperation quer
über den Strom


Kehdinger Tourismusförderer von Borstel

2. 10. 2006. Die touristische Zusammenarbeit zwischen Kehdingen und Glückstadt, über die Elbe hinweg, soll verstärkt werden. Das war Thema eines Gespräches, an dem die Bürgermeister Gerhard Blasberg (Glückstadt) und Edgar Goedecke (Nordkehdingen), sowie Heinrich von Borstelund Silvia Wolter vom Tourismusverein Kehdingen, Silvia Schnegulau (Geschäftsführerin Glückstadt Destination Management) und H. Krüger (Verkehrs- und Gewerbeverein Glückstadt) teilnahmen.


Glückstädter Bürgermeister Gerhard Blasberg

Gesprochen wurde über Info-Tafeln an den Fähranlegern in Glückstadt und Wischhafen und ein Pauschalangebot für dieDeutsche Fährstrasse. Bei den Glückstädter Matjestagen 2007 wird die AG Osteland e. V. mit einem Info-Stand vertreten sein.


Weiterbildung

Gästeführer für
"Fährienstraße"

15. 9. 2006. Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) in Bad Bederkesa bietet an den vier Freitagen vom 13. Oktober bis 8. Dezember, jeweils von 14 bis 21 Uhr, einen Kursus "Qualifizierung von Gästeführer/-innen an. Thema: "Erarbeitung von Führungsangeboten durch Nutzung von Internet und Internetrecherche am Beispiel 'Deutsche Fährstraße'".

Weitere Informationen im Web und bei der LEB, Heuss-Straße 19, 27624 Bad Bederkesa, Tel. 04745/6182 (9 bis 12 Uhr).


Dornbusch

Klappbrücke
klappt wieder


Wieder betriebsbereit: die Brücke in Dornbusch

30. 6. 2006. Nach anderthalb Monaten Bauzeit sind die Sanierungsarbeiten an der Klappbrücke Dornbusch, die 106 000 Euro kosteten, abgeschlossen. Im Arbeitskreis Tourismus für das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept Kehdingen-Oste (Ilek) war die Brückensanierung mit Herstellung eines elektrischen Antriebes für die Klappbrücke vorgeschlagen worden. Das Amt für Landentwicklung Bremerhaven hat die Arbeiten mit 50 Prozent bezuschusst. Krautsand ist jetzt über die Brücke auch mit dem Auto bequem erreichbar.


Tourist-Indo

Moordiplom für
jedermann


Moorleiche aus Obenaltendorf

23. 8. 2006. Am Mittwoch, 30. August, 16 Uhr, kann jedermann ein Moordiplom erwerben. Anmeldungen werden bis Dienstag, 29. August, 12 Uhr, bei Tourist-Info Kehdingen erbeten. Mehr unter tourismus-kehdingen.de.


Drochtersen

SPD spendiert
neue Sitzbänke


Von der SPD gebaut: Sitzbänke für Drochtersen

26. 6. 2006. Die SPD Drochtersen hat weitere Sitzbänke in der Gemeinde aufgestellt. Während des jüngsten Blütenfestes hatten viele Mitglieder und Freunde der SPD an ihrem Stand, wie schon im letzten Jahr, wieder sogenannte Blütenklammern verkauft. Durch den Erlös  wurden jetzt von den Ratsherren Wilfried Hammann, Adolf Elfers und Dieter Middeke gebaute Holzbänke finanziert.

Standorte sind die Kreuzung Wegfährels/Landernweg und an der Brücke Peerkoppel/Am Asseler Fleet jeweils in Assel, am Sperrwerk Ritscher Hafen und im Bürgerpark gegenüber dem Rathaus in Drochtersen.

Die Ortsvereinsvorsitzende Rita Beer bittet um weitere Standortvorschläge unter der Tel.-Nr. 04148-1557.


Radwanderweg

Von Fähre
zu Fähre


Neuer Weg durch Moor und Marsch

17. 6. 2006. Nach dem Willen der Samtgemeinde Nordkehdingen und der Gemeinde Osten soll ein neuer Rad- und Wanderweg die Schwebefähre in Osten und die Elbfähre in Wischhafen verbinden. Vertreter beider Gemeinden - unter anderem die Bürgermeister Carsten Hubert und Edgar Goedecke - sind dieser Tage die neue attraktive Route durch Marsch und Moor abgefahren, deren geplanter Verlauf bereits bei der jüngsten Ilek-Ideenmesse in Himmelpforten präsentiert worden war (siehe Foto).


Ilek

Kehdingen geht
aufs Osteland zu


Vorgeschlagener Wanderweg Osten - Wischhafen

15. 5. 2006. Die kreisübergreifende Zusammenarbeit von Menschen aus Kehdingen und der Ostemarsch im Rahmen von Ilek zeigt Wirkung. Etliche Projekte bei der Ilek-Ideenmesse am Wochenende in Himmelpforten zielen darauf, Oste und Elbe zu verbinden, zum Beispiel mit einem Wanderweg von Osten über Isensee nach Wischhafen.

Mehr von der Messe auf dieser SONDERSEITE.


Tourismus

"Krimiland" soll
Besucher locken


Eröffnung der "Fährienstraße" im Mai 2004

6. 5. 2006. Die "Deutsche Fährstraße", das bekannteste touristische Produkt der im Frühjahr 2004 in Osten ins Leben gerufenen AG Osteland e. V., wird diesen Monat zwei Jahre alt. Zugleich beginnt in Niedersachsen und Schleswig-Holstein die zweite Ausbaustufe für die länderübergreifende Ferienstraße.

Darüber hinaus startet die gemeinnützige AG Osteland diesen Monat vier neue Projekte: eine Aktion "Krimiland Kehdingen / Oste", die Kunstausstellung "Die Oste - Von der Quelle bis zur Mündung", die Präsentation eines gleichnamigen Oste-Buchs und die erste Veranstaltung ihrer Exkursionsreihe "Unbekannte Oste 2006".


Gründung der Projektgruppe "Krimiland"

Das Krimi-Projekt soll bereits am Sonnabend, 13. Mai, ab 10 Uhr in der Himmelpfortener Eulsete-Halle dem niedersächsischen Minister für den ländlichen Raum, Hans-Heinrich Ehlen, vorgestellt werden. Im Rahmen der "Projektmesse" zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (Ilek) Kehdingen / Oste will die AG Osteland die Idee präsentieren, die Region zwischen Elbe und Oste als "Krimiland" zu vermarkten.

Mit den Slogans "Morde zwischen Marsch und Moor" und "Jeder Ort ein Tatort" soll darauf hingewiesen werden, dass in Kehdingen und in der Ostemarsch "mehr Krimis und Krimi-Drehbücher geschrieben worden sind als irgendwo sonst". Um das Konzept zu komplettieren, das Lesungen, Krimiwanderungen und andere Events umfaßt, hat sich kürzlich im Ostener Hotelrestaurant "Seefahrer" eine neue Projektgruppe der AG Osteland gebildet.


Logo des Projekts Krimiland

Gründungsmitglieder sind die Autorin Elke Loewe (Drochtersen-Hüll), die Bibliothekarin Renate Wendt (Osten), die Touristikerin Sylvia Wolter (Hemmoor/Wischhafen), die Künstlerin Sigrid Frömming (Großenwörden), die Gastronomin Mathilde Ahlf (Osten), der Ex-Kriminalist und Veranstalter Egon Hentschel (Engelschoff) und der Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur der AG Osteland, der Journalist Jochen Bölsche (Osten/Hamburg).

Bei der Projektmesse in Himmelpforten soll auch das Logo des Projekts "Krimiland Kehdingen-Oste" vorgestellt werden, das auf Vorschlag von Elke Loewe ein Fadenkreuz zwischen zwei Kopfweiden zeigt. Am Info-Stand werden vier der wichtigsten Krimi-Autoren der Region zugegen sein: neben Elke Loewe auch Wilfried Eggers (Drochtersen), Thomas B. Morgenstern (Aschhorn) und Dr. Reinhold Friedl (Geversdorf).

Vorbilder für das Krimiland-Projekt, das im Internet bereits unter www.krimiland.de präsent ist, sind unter anderem Aktionen des britischen Tourismusbüros, das Besucher "auf den Spuren von Sherlock Holmes" wandeln läßt, und die äußerst erfolgreichen Bemühungen des Eifel-Landkreises Daun, die strukturschwache Region mit Unterstützung von Bund, Land, Banken, Stiftungen, Kammern und Medien unter der Marke "Tatort Eifel" bekannt zu machen.


Der Vorläufer: Website deutsche-krimistrasse.de

Die AG Osteland ist sicher, dass ein ähnliches Konzept auch an Elbe und Oste greift. Ein Vorläufer, das seit 2001 bestehende private Literaturförderungsprojekt "Krimistraße" Rönndeich/Hüll, hat bereits vielfach Resonanz in Presse, Funk und Fernsehen gefunden und wurde sogar im Ausland als "German Crime Novel Route" registriert.

An einem weiteren Stand stellt die AG Osteland ihr Konzept für den zweiten Ausbauabschnitt der Deutschen Fährstraße vor, der im April mit der Wiederinbetriebnahme und Illuminierung der Schwebefähre Osten - Hemmoor begonnen hat und zur Zeit dank Ilek mit der Anlage von drei Wohnmobil-Stellplätzen und der Modernisierung des Fähr-Anlegers in Gräpel (Kreis Stade) fortgesetzt wird; Minister Ehlen am 13. Mai auch das Gräpeler Projekt besichtigen.

Nach dem Abschluß der Ausschilderung der "Fährien"-Route setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Osteland nun dafür ein, im Rahmen eines Ilek-Leitprojekts an der Schwebefähre in Osten ein Besucherzentrum mit Fähr- und Flußmuseum einzurichten und in dem zur Sanierung vorgesehenen Bahnhofsgebäude im Hemmoor auch eine Tourist-Infostelle anzusiedeln. Die Zahl der Sportboot- und Fahrgastschiffanleger an der Oste soll erhöht, für Radfahrer sollen in Kürze buchbare Pauschalreisen ("Packages") entwickelt werden.

Im schleswig-holsteinischen Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße, am Nord-Ostsee-Kanal (NOK), laufen unterdessen die Abschlußarbeiten für den Ausbau der Strecke, die dort auch "NOK-Route" heißt und am 17. Juni von Ministerpräsident Carstensen in Breiholz bei Rendsburg freigegeben werden soll. Dann steht Radfahrern zwischen Bremervörde und Kiel eine perfekt ausgeschilderte, rund 250 Kilometer lange Strecke zur Verfügung, die durch Alternativrouten auf 450 Kilometer ausgeweitet werden kann.


Schwebefähren-Vertreter: Konferenz in Spanien

Ebenfalls im Juni wird der kürzlich gegründete, von Jochen Bölsche geleitete Osteland-Arbeitskreis "Deutsche Schwebefähren" aktiv werden: Bei einem Arbeitstreffen im spanischen Bilbao wollen die Mitglieder des nationalen Schwebefähren-Dachverbandes - darunter die Cuxhavener Denkmalschützerin Birgit Greiner und mehrere Bürgermeister - gemeinsam mit Vertretern spanischer, französischer und britischer Schwebefähren deren kulturelle und touristische Inwertsetzung erörtern. Eingeladen zu der Arbeitskonferenz ist auch der Ehrenpräsident des Weltverbandes der Schwebefähren, der spanische König Juan Carlos I.


Werbung für die Kunstausstellung

Einen weiteren Höhepunkt im Programm der AG Osteland bildet die Eröffnung einer Oste-Kunstausstellung von rund 100 Gemälden im Bremervörder Bachmann-Museum (die später auch in Neuhaus und Sittensen gezeigt werden soll) durch Minister Ehlen am 19. Mai.

Am selben Tag soll ein rund 320 Seiten starkes, von dem Fischerhuder Künstler und Verleger Wolf-Dietmar Stock und Elke Loewe zusammengestelltes neues Osteland-Buch vorgestellt werden.


Einladung zur Osteland-Literatour

Einen Tag darauf startet die - seit Monaten ausgebuchte - Osteland-Exkursion "Die Oste - Fluß der Dichter", die über Schriftsteller wie die in Hemmoor aufgewachsenen Autoren Peter Rühmkorf und Peter Schütt informiert und auch nach Bremervörde sowie nach Nartum führt. Dort werden die Teilnehmer der "Literatour" von Walter Kempowski empfangen.

Über weitere Exkursionen im zweiten Halbjahr informiert die AG Osteland auf ihrer Website www.osteland.de.


Schifffahrt

Freedom of the Seas
passierte Kehdingen

25. 4. 2006. Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die "Freedom of the Seas", hat am Dienstag nach zehntägigem Besuch Abschied von Hamburg genommen und gegen Mittag Kehdingen passiert. Sie steuert nun zunächst Richtung Oslo und wird vom Sommer an von ihrer Basis in Miami (Florida) aus Kreuzfahrten durch die Karibik unternehmen.

Wie der "weiße Riese" drinnen aussieht, erfuhren in Hamburg 1800 geladene Gäste, darunter der Touristik-Experte Gerald Tielebörger vom Reisebüro Hemmoor.

Das Schiff bietet knapp 4400 Gästen unter anderem eine 135 Meter lange Einkaufspassage, eine Kletterwand, Badelandschaft und Eislaufbahn.
Nach dem Besuch in Oslo folgen für die "Freedom of the Sea" Zwischenstopps in Southampton und New York auf dem Weg nach Miami.

Für ostemarsch.de fotografierte Gerald Tielebörger.


Tourismus

Milchstraße mit
neuer Website

5. 6. 2006. Die Niedersächsische Milchstraße wirbt mit einem neuen Internet-Auftritt, den jetzt die Samtgemeindebürgermeister und AG-Osteland-Mitglieder Holger Falcke (Himmelpforten) und Thomas Scharbatke (Oldendorf) der Öffentlichkeit vorstellten.

Nicole Brüchmann vom Touristikverband des Landkreises Stade nannte die Milchstraße ein "besonders familienfreundliches Angebot". Zur neuen Website mit vielen Tipps, Karten und Informationen geht's hier.

Die Website der von der AG Osteland beworbenen Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, der zweiten Ferienroute in der Region Kehdingen/Oste, verzeichnete am  Sonntag den 10000. Besucher - genau während des Tages der Oste (siehe nächsten Bericht).


Drochtersen

Rita Beer: Tourismus
und Alte im Fokus


Im Amt bestätigt: 1. Vorsitzende Rita Beer

3. 3. 2006. In der  Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Drochtersen wurde der geschäftsführende Vorstand bestätigt: Vorsitzende bleibt Rita Beer, Stellvertreter sind weiterhin Heino Baumgarten und Adolf Elfers, Kassierer bleibt Wilfried Hammann und Schriftführerin Britta Pohl. Beisitzer sind Günter Bonnekessel, Hella Ratjens, Sebastian Schönheit und Reiner Wilke.

Schwerpunkte werden, so Rita Beer, neben dem Kommunalwahlkampf die Gebiete Familien und Senioren sowie der Tourismus sein. Mehrere Mitglieder der SPD Drochtersen sind deshalb auch im Ilek-Projekt Kehdingen-Oste (Website hier) und im SPD-AK Kehdingen/Osten aktiv.

Ehrenbürgermeister Helmut Barwig ehrte Emil Frerichs für 25 Jahre sowie Birte Baumgarten und Silke von Borstel für je zehn Jahre Mitgliedschaft in der SPD.


Ferienhäuser

Kehdingen-Werbung
mit 'Dartmoor-Feeling'


Website des Ferienhauses "Eulennest"

1. 11. 2005. Die sogenannte Deutsche Krimistraße, der Rönndeich zwischen Osten, Großenwörden und Hüll, wird möglicherweise allmählich zu einem Touristenmagneten. Obwohl die "Krimistraße" eher ein (mit Augenzwinkern präsentiertes)  literarisches Projekt als eine echte Ferienstraße ist, wirbt nicht nur die Tourist-Info Kehdingen mit dem Gruseleffekt, sondern jetzt auch das Großenwördener Ferienhaus "Eulennest".


Dartmoor-Darstellung: Gruseltage an der Rönne

Auf einer Website wird für Ferienwohnungen an der Großenwördener Straße Im Strich, die parallel zum Rönndeich verläuft, mit den Worten geworben:

"'Dartmoor-feeling' an der Oste...(www.deutsche-krimistrasse.de) ... wenn graue Nebel über der Ostemarsch liegen, ist 'crime-time' im 'Eulennest'. Gönnen Sie sich ein paar angenehm-gruselige Tage, der Lesestoff liegt bereit! 280 Euro pro Wo. / 2 Pers."


Die Krimistraße im Internet

Vielleicht läßt sich auf diese Weise tatsächlich die kurze Ferienhaussaison zwischen Elbe und Oste verlängern - schön wär's...

Mehr über die Krimistraße hier.


Naturtourismus

Lions bauen
Aussichtsturm


Bald beste Aussicht auf Kehdingens Vogelwelt

23. 10. 2005. Auf dem Allwördener Außendeich in Freiburg soll ein Aussichtsturm demnächst den Besuchern den freien Blick auf das Deichvorland und die Elbe ermöglichen.

Bauherr und Sponsor ist der Lions-Club Kehdingen. Zugute kommt der Bau Schülern und Lehrern sowie Radfahrern auf dem Elbe-Radweg und der Deutschen Fährstraße.


Deutsche Fährstraße

"Fährienstraße"
ausgeschildert


Samtgemeinde-Bürgermeister Goedecke

9. 9. 2005. Die Ausschilderung der Fahrradroute im Zuge der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel ist jetzt auch in der Samtgemeinde Nordkehdingen abgeschlossen. Das hat SG-Bürgermeister Edgar Goedecke dem Vorstand der AG Osteland mitgeteilt.


Radweg-Markierung an der Oste

Damit ist jetzt der gesamte niedersächsische Abschnitt der im Mai 2004 eröffneten Fahrradstrecke mit Routenschildern markiert.

Demnächst soll auch die Autostrecke im niedersächsischen Teil mit speziellen Informationstafeln an den Ortseingangsbereichen ausgeschildert werden.


Tourismus

Drochtersen als
Urlauber-Magnet


Rathaus von Drochtersen im Frühling

8. 8. 2005. Gäste im Landkreis Stade verweilen am längsten in der Gemeinde Drochtersen. Die Städte Stade und Buxtehude verlassen sie deutlich früher. Das geht laut Hamburger Abendblatt aus dem Wirtschaftsbericht 2004 der IHK Stade hervor.

Während Besucher sich im Sommer 2004 durchschnittlich vier Tage in Drochtersen aufhielten, seien sie laut Statistik in Stade nur 2,3 Tage, in Buxtehude nur 2,1 Tage geblieben. Auch Jork, Zentrum des Alten Landes, fesselte die Gäste durchschnittlich nur 2,7 Tage.


Werbung

Kehdingen unter
falscher Flagge


Tourismus-Werbung im Alten Land

6. 9. 2005. Jetzt ist es beschlossene Sache: Der Kreis Stade - einschließlich des Landes Kehdingen - wird touristisch künftig mit dem Slogan "Altes Land am Elbstrom - natürlich vor Hamburg" vermarktet.

Weitgehend verhallt sind ursprünglich geäußerte Befürchtungen, der "Etikettenschwindel" könne dazu führen, dass andere Regionen wie Kehdingen, Ostemarsch und Stader Geest "hinten runterfallen", wenn nach außen nur noch mit dem populären Begriff "Altes Land" geworben werde.

Umso wichtiger sei es, sagen lokale Touristiker, dass über der "Köderwirkung" des Begriffes Altes Land nicht versäumt werde, die anderen Teile des Landkreises Stade weiterhin intensiv zu bewerben.

Web-Tipp: www.tourismus-stade.de.


Presse

Oederquart ist
gar nicht öde...


Die "Neue Westfälische" über Kehdingen/Oste

9. 10. 2005. Auf einer halben Zeitungsseite hat die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische" über die touristischen Reize des Landes zwischen Elbe und Oste berichtet.

Immer wieder interessant, wie andere uns sehen: Als besonders besuchenswert empfohlen wird Radfahrern der schöne Ort Oederquart.

Bebildert ist auch dieser Bericht über die Region natürlich mit dem herausragenden Wahrzeichen des gesamten Ostelandes, der Schwebefähre Osten - Hemmoor.

Zu der Reportage geht es hier.


Naturerlebnisse

Umweltminister
lobt die "Kieker"


Tidenkieker bei Drochtersen

4. 8. 2005. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hat im Rahmen seiner Sommerreise den "Verein zur Förderung von Naturerlebnissen" in Stade besucht. Zunächst ging es mit dem Schiff "Tidenkieker" hinaus auf die Elbe, um die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt rund um den Fluss zu beobachten. Anschließend fuhr er mit dem speziell umgebauten Bus "Vogelkieker" auf  vogelkundliche Entdeckungsfahrt. Und mit dem Zug "Moorkieker" besuchte er dann die Hochmoorlandschaft am Ortsrand von Osten.


Moorkieker bei Osten

Sander lobte das Konzept des "Vereines zur Förderung von Naturerlebnissen": "Es ist wichtig, den Niedersachsen ihre Umwelt näher zu bringen. Denn nur so wächst den Menschen die Natur ans Herz und sie setzen sich auch für ihren Schutz ein. Gerade für junge Besucher machen die technischen Hilfsmittel des Vereines das Kennen lernen der Natur besonders interessant."

Hans-Peter Fitschen, der erste Vorsitzende des Vereins, begrüßte den Besuch des Umweltministers: "Mit Hilfe der modernen Technik ist es uns gelungen, einen Rahmen zu schaffen, in dem es wieder Spaß macht, die Natur für sich zu entdecken. Wir freuen uns sehr, dass auch Minister Sander seine Freude an unseren Projekten hat."

Darüber hinaus betonte Geschäftsführer Uwe Seggermann: "Erst durch die finanziellen Hilfen des Umweltministeriums waren wir dazu in der Lage, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, um unsere Projekte durchführen zu können." Das Umweltministerium hatte im vergangenen Jahr immerhin knapp 10.000 Euro zur Förderung dieser Projekte bereitgestellt.




Internet

Die Japaner und
der Rönndeich


Ausschnitt aus dieser Wikipedia-Seite

25. 7. 2005. Wer hätte je gedacht, dass sich jemand in Japan für den Rönndeich interessieren könnte, die schmale Straße am Rande von Niederhüll, Osten-Altendorf und Großenwörden?


Der schöne Rönndeich - ohne Japaner

Als Anwohner vor gut zwei Jahren begannen, den Rönndeich, an dem bekanntlich viele Krimis entstanden sind, halb im Scherz als "eine Art Deutsche Krimistraße" zu titulieren, geriet die abgelegene Straße nicht nur in die überregionale Presse bis hin zur "Zeit", sondern auch in die internationale Enzyklopädie Wikipedia, Rubrik Ferienstraßen.

Irgendjemand in Japan hat sich nun offenbar die Mühe gemacht, diese Ferienstraßen-Seite in seine Heimatsprache zu übersetzen.

Das ist ihm bei der Bezeichnung "Deutsche Fährstraße" offenbar nicht gelungen (siehe Ausschnitt oben), wohl aber mit dem Wort Krimistraße.

Wer dem deutschsprachigen Link auf der japanischen Wikipedia-Seite folgt, gerät auf eine deutsche Lexikonseite, auf der es zutreffend heißt: "Deutsche Krimi-Straße ist eine Bezeichnung für eine Straße entlang der Rönneim Norden Niedersachsens, am Rande der Samtgemeinde Hemmoor, in deren Umkreis mehr als hundert Kriminalromane, Thriller und Drehbücher von TV-Krimis geschrieben worden sind, unter anderem von den Autoren Elke Loewe, Volker Vogeler, Jürgen Petschull, Sebastian Knauer, Willi Voss und Wilfried Eggers."

Wer den japanischsprachigen Link anklickt, landet auf der folgenden Seite, auf der höchstwahrscheinlich - wer kann Japanisch? - dasselbe steht:


Ausschnitt aus dieser Wikipedia-Seite

Das Internet - aber das ist ja keine neue Erkenntnis - steckt voller Merkwürdigkeiten.


Krimistraße

Rönndeich auch im
"Deutschland-Atlas"


Rönndeich-Seite im "Deutschland-Atlas" (größer)

4. 6. 2005. Die etwas schräge Idee, den Rönndeich in Hüll zur Deutschen Krimistraße zu erklären und ihm eine Website zu widmen, zieht erstaunlicherweise weiter ihre Kreise.

Jetzt scheint es sogar, als entwickle sich die "Krimistraße" mehr und mehr zu einem zusätzlichen durchschlagenden Tourismus-Werbeargument für das vergessene Kehdinger Land.

Jedenfalls haben inzwischen nicht nur Blätter wie die "Zeit" und die "Nordsee-Zeitung" das bizarre Thema aufgegriffen (siehe unten), sondern auch die Deutsche Zentrale für Tourismus, die bereits weltweit für die "german crime novel route" geworben hat.

Die internationale Web-Enzyklopädie Wikipedia hat der Straße ein eigenes Kapitel gewidmet. Auch Immobilienmakler weisen neuerdings in Grundstücksanzeigen auf die Nähe der Krimistraße hin (Beispiel hier).

Jetzt taucht der Rönndeich sogar in einem Kartenwerk mit dem Titel "Deutschland-Atlas"auf, der von der Friedberger Agentur contentplus erarbeitet worden ist und im Schweizer Atlas-Verlag erscheint.

In dem Atlas, der über alle deutschen Landschaften informiert, sind dem Kehdinger Land insgesamt vier Seiten gewidmet, eine davon dem Rönndeich und der Deutschen Krimistraße (Faksimile hier).


AG Osteland

Auch ein Eisvogel
ließ sich blicken...


Vogelkieken aus dem Doppeldeckerbus

26. 9. 2005. Im Rahmen ihrer Reihe "Unbekannte Oste" hatte die AG Osteland e. V. am Sonntag, 26. September, zu ihrer dritten "Expedition in die Nachbarschaft" eingeladen.


Tourenleiterin Sigrid Frömming

Auch diese Fahrt war wieder ausgebucht: Tourenleiterin Sigrid Frömming (Großenwörden) konnte in Freiburg/Elbe drei Dutzend Teilnehmer aus den Landkreisen Rotenburg, Stade und Cuxhaven zu einer Entdeckungstour durch einen Landstrich voller verborgener Schätze begrüßen.


Höckerschwäne bei Freiburg

Mit dem "Vogelkieker"-Doppeldeckerbus des Vereins zur Förderung von Naturerlebnissen (Website) ging es zunächst zu den Nordkehdinger Außendeichflächen. ...

... wo die Teilnehmer binnen anderthalb Stunden Schwäne, Stare, Reiher, Bussarde, Rohrweihen, Bekassinen, Fasane, Kiebitze und - sensationellerweise - sogar auch einen Eisvogel sahen.
Auf der Fahrt, die streckenweise über die frisch ausgeschilderte Deutsche Fährstraße führte, ...

Frisch ausgeschildert: Deutsche Fährstraße

... informierte Diplom-Biologin Stefanie Voigt lebendig und humorvoll über Flora und Fauna der Region und vor allem über die ökologische Bedeutung Nordkehdingens etwa für die rund 70000 Nonnengänse, die hier jedes Jahr im Oktober gastieren.


Diplom-Biologin Stefanie Voigt

Nachdem die Vogelkieker-Tour demonstriert hatte, wie Naturschutz und Naturtourismus Hand in Hand gehen können, ließ sich wenige Kilometer weiter auf dem imposanten Gut Hörne studieren, wie Tourismus in den Dienst des Denkmalschutzes gestellt werden kann (und umgekehrt).


Gut Hörne bei Balje

Kuno und Maike von Zedlitz empfingen die Gruppe auf dem eindrucksvollen Herrensitz mit seinem wertvollen, seltenen Baumbestand, ... ...


Kuno von Zedlitz informiert

zu dessen Erhaltung auch Erlöse aus Ferienwohnungsvermietung (Website: www.guthoerne.de) und aus ökologischem Landbau beitragen.


Führung durch das Mittelalterliche Dorf

Anschließend führte Kuno von Zedlitz durch das "Mittelalterliche Dorf Op de Hörn", das - von Schülern erbaut - für pädagogische Zwecke, aber auch für Trauungen genutzt wird (mehr hier) ....


In der Miniaturkirche sind Trauungen möglich

... und wo Maike von Zedlitz auf liebevoll dekorierten Tischen ein Mittagsmahl aus heimischen Bioprodukten (samt köstlichem Dinkelbrot) vorbereitet hatte.


Sigrid Frömming (l.) dankt den Gastgebern

Aus dem Mittelalterlichen Dorf ging es in das Mittelsteinzeitliche Dorf im lebendigen Museum Natureum Niederelbe (Website) auf der Insel zwischen neuer und alter Ostemündung,....


Steinzeitdorf im Natureum Niederelbe

... wo Gästeführer Stefan Lilje (Otterndorf) das am Kehdinger Außendeich Erlebte am Modellen und vor Dioramen mit Informationen über die Biologie des Elbe-Ästuars und der Oste ergänzte.

Die Schnupperführung durch das naturwissenschaftliche Museum mit seinen stets wechselnden Sonderausstellungen weckte bei vielen Teilnehmern den Wunsch, bald einmal wiederzukehren...


Modell der Elb- und Ostemündung

... und das Haus mit dem riesigen Freigelände noch einmal  in Ruhe zu erkunden.


Der Stör war früher auch in der Oste heimisch

Zum Abschluß des erlebnisreichen Tages gab es Gelegenheit, von Sigrid Beyer (Osten) Interessantes über das "Gold des Nordens" zu erfahren...


Sigrid Beyer (l.) hilft beim Bernsteinschleifen

... und selber ein Stück Bernsteinzu schleifen.


Osteland-Tourenleiter Heinbockel und Grantz

Für die vierte Veranstaltung der Reihe ("Die Oste - Fluß der Museen") am Sonntag, 6. November, die von Heino Grantz und Heinrich Heinbockel (Hemmoor) geleitet wird, sind noch Karten zum Preis von 20 Euro erhältlich. Einzelheiten unter www.osteland.de, Rubrik Projekte/Unbekannte Oste.


Radfahren

"Fährienstraße"
ausgeschildert


Samtgemeinde-Bürgermeister Goedecke

9. 9. 2005. Die Ausschilderung der Fahrradroute im Zuge der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel ist jetzt auch in der Samtgemeinde Nordkehdingen abgeschlossen. Das hat SG-Bürgermeister Edgar Goedecke dem Vorstand der AG Osteland mitgeteilt.


Radweg-Markierung an der Oste

Damit ist jetzt der gesamte niedersächsische Abschnitt der im Mai 2004 eröffneten Fahrradstrecke mit Routenschildern markiert.

Demnächst soll auch die Autostrecke im niedersächsischen Teil mit speziellen Informationstafeln an den Ortseingangsbereichen ausgeschildert werden.


Tourismus

Kehdingen unter
falscher Flagge


Tourismus-Werbung im Alten Land

6. 9. 2005. Jetzt ist es beschlossene Sache: Der Kreis Stade - einschließlich des Landes Kehdingen - wird touristisch künftig mit dem Slogan "Altes Land am Elbstrom - natürlich vor Hamburg" vermarktet.

Weitgehend verhallt sind ursprünglich geäußerte Befürchtungen, der "Etikettenschwindel" könne dazu führen, dass andere Regionen wie Kehdingen, Ostemarsch und Stader Geest "hinten runterfallen", wenn nach außen nur noch mit dem populären Begriff "Altes Land" geworben werde.

Umso wichtiger sei es, sagen lokale Touristiker, dass über der "Köderwirkung" des Begriffes Altes Land nicht versäumt werde, die anderen Teile des Landkreises Stade weiterhin intensiv zu bewerben.

Web-Tipp: www.tourismus-stade.de.


Kehdingen

Schnuppertour mit
dem Tidenkieker

26. 9. 2005. Im Rahmen der Wildganstage finden am Samstag, 15. Oktober, um 11.30 Uhr, 13.00 Uhr und 14.30 Uhr sowie am Sonntag, 16. Oktober, um 12.30 Uhr, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr Schnuppertouren mit dem Flachbodenschiff "Tidenkieker" statt.

Die Touren zum Thema "Wischhafener Süderelbe - Von Wildgänsen, Wellen und Watt" beginnen in  Wischhafen, Fährstraße, am Yachthafen. Der Preis beträgt 4 Euro (Erwachsene) bzw. 2 Euro (Kinder  von 4 bis 14 Jahren. Kartenvorverkauf: Kaufhaus J. von Bargen, Hafenstraße 1, Wischhafen, Kartenverkauf am Tidenkieker. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.


AG Osteland

Auch Drochtersen
soll mitmachen


Johannes Schmidt (r.) überreicht Emil Frerichs...

... schon mal die Mitgliedsnadel der AG Osteland

9. 10. 2005. Auf der Karte der Mitgliedsgemeinden der AG Osteland (Abbildung unten) ist bislang im Osten der Region noch ein weißer Keil zu sehen: Die Gemeinde Drochtersen - deren westlichster Zipfel 700 Meter vor dem Ostedeich endet - war der "Lobby für das Osteland" bislang noch nicht beigetreten. Das soll sich jetzt ändern.


In Drochtersen bislang ein weißer Fleck

Wie Gemeindedirektor Emil Frerichs beim ILEK-Workshop in Dornbusch ankündigte, wird Drochtersen - die Einwilligung der Beschlußgremien vorausgesetzt - demnächst der AG Osteland beitreten (jährlicher Mitgliedsbeitrag für Kommunen: 100 Euro).

Hoch erfreut heftete Osteland-Schatzmeister Johannes Schmidt (Hemmoor) dem Verwaltungsexperten schon mal die Mitgliedsnadel, einen stilisierten Fährmann, ans Revers.


Tourismus

Oederquart ist
gar nicht öde...


Die "Neue Westfälische" über Kehdingen/Oste

9. 10. 2005. Auf einer halben Zeitungsseite hat die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische" über die touristischen Reize des Landes zwischen Elbe und Oste berichtet.

Immer wieder interessant, wie andere uns sehen: Als besonders besuchenswert empfohlen wird Radfahrern der schöne Ort Oederquart.

Bebildert ist auch dieser Bericht über die Region natürlich mit dem herausragenden Wahrzeichen des gesamten Ostelandes, der Schwebefähre Osten - Hemmoor.

Zu der Reportage geht es hier.


Vogelzug

Goedecke eröffnete
die Wildgans-Tage


Nonnengänse an der Niederelbe

15. 10. 2005. Nordkehdingens Samtgemeinde-Bürgermeister Edgar Goedecke hat am Freitag mit der Ausstellung "Naturerlebnis Kehdingen" auf dem Kümo "Iris-Jörg" die "Wildganstage" eröffnet. Ziel sei, so Goedecke, "Natur erlebbar" zu machen.

14. 10. 2005. Den von Fraßschäden betroffenen Kehdinger Landwirten sind die "Wildganstage" am 15. und 16. Oktober "ein Dorn im Auge", berichtet das "Hamburger Abendblatt". Dass die Vögel "herorisiert" würden, sei moralisch fragwürdig, kritisiert ein Bauernsprecher den Touristikverein Kehdingen.

Ausführlicher Abendblatt-Bericht über die Kritik der Landwirte und ihre Forderung nach Ausgleichszahlungen hier.

Einzigartiges
Naturschauspiel

22. 9. 2005. Wen hat nicht schon einmal das geheimnisvolle Rufen ziehender Wildgänse in dunkler Nacht aus dem Schlaf gerissen? Und wen ergreift beim Anblick eines in Keilformation ziehenden Gänsetrupps nicht die Sehnsucht danach, den Alltag hinter sich zu lassen und einfach mit zu fliegen? Das Kehdinger Land will seinen Gästen dieses Naturschauspiel mit einem vielfältigen Wochenendprogramm nahe bringen.

Kehdingen ist
die Drehscheibe

Kehdingen ist eine Drehscheibe des Vogelzuges zwischen Arktis und Afrika. Hier finden die Zugvögel ein riesiges Nahrungsangebot, um sich Energiereserven für den Weiter- oder Rückflug anzufressen. Auch nordische Wildgänse finden sich hier in jedem Winter nach ihrem Zug von Skandinavien oder Sibirien ein. Die oft Tausende von Individuen zählenden Trupps dieser großen Vögel sind ein beeindruckendes Schauspiel. Jährlich wächst die Schar der faszinierten Beobachter, aber auch die der Kritiker: Für Naturliebhaber ein unvergleichliches Naturschauspiel, für Landwirte aber eine finanzielle Last aufgrund der Fraßschäden. Diesen Konflikt werden heimische Landwirte an den Beobachtungspunkten den Gästen anschaulich und praxisnah erläutern.

Wildgänse "live"
am Wochenende

In Kehdingen ist man sich einig, dieses Naturereignis seinen Gästen nun an einem Wochenende hautnah und als Erlebnis zu präsentieren. "Wir sind sehr froh, dass die gesamte Region die Wildganstage unterstützt und sich mit Aktivitäten beteiligt", freut sich Heinrich von Borstel, Vorsitzender des Touristikvereins Kehdingen. An extra eingerichteten Beobachtungspunkten kann man den Gänsen mit dem Fernglas "hautnah" begegnen.

Der "Vogelkieker"-Bus bringt Interessierte am15. und 16. Oktober sogar noch näher an die Vogelrastgebiete im Naturschutzgebiet heran. Sonderausstellungen, Gästeführungen, Filmvorführungen und ein verkaufsoffener Sonntag in Drochtersen, Wischhafen und Freiburg sowie ein Vortrag zum Thema "Arktische Gäste" stehen ebenfalls auf dem Programm.

Mit dem "Tidenkieker" kann man von der Elbe aus die Gänse beobachten. Gastronomische Angebote, Aktionen für Kinder, attraktive Pauschalangebote und das gesamte Programm rund um die "Wildganstage an der Elbe" bietet das Internet unter www.wildganstage.de. Einen kostenlosen Programm-Flyer können Sie auch telefonisch in der Tourist-Info bestellen unter 04770 / 831129.


Tourismus

Drochtersen als
Urlauber-Magnet


Rathaus von Drochtersen im Frühling

8. 8. 2005. Gäste im Landkreis Stade verweilen am längsten in der Gemeinde Drochtersen. Die Städte Stade und Buxtehude verlassen sie deutlich früher. Das geht laut Hamburger Abendblatt aus dem Wirtschaftsbericht 2004 der IHK Stade hervor.

Während Besucher sich im Sommer 2004 durchschnittlich vier Tage in Drochtersen aufhielten, seien sie laut Statistik in Stade nur 2,3 Tage, in Buxtehude nur 2,1 Tage geblieben. Auch Jork, Zentrum des Alten Landes, fesselte die Gäste durchschnittlich nur 2,7 Tage.


Naturschutz

Umweltminister
lobt die "Kieker"


Tidenkieker bei Drochtersen

4. 8. 2005. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hat im Rahmen seiner Sommerreise den "Verein zur Förderung von Naturerlebnissen" in Stade besucht. Zunächst ging es mit dem Schiff "Tidenkieker" hinaus auf die Elbe, um die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt rund um den Fluss zu beobachten. Anschließend fuhr er mit dem speziell umgebauten Bus "Vogelkieker" auf  vogelkundliche Entdeckungsfahrt. Und mit dem Zug "Moorkieker" besuchte er dann die Hochmoorlandschaft am Ortsrand von Osten.


Moorkieker bei Osten

Sander lobte das Konzept des "Vereines zur Förderung von Naturerlebnissen": "Es ist wichtig, den Niedersachsen ihre Umwelt näher zu bringen. Denn nur so wächst den Menschen die Natur ans Herz und sie setzen sich auch für ihren Schutz ein. Gerade für junge Besucher machen die technischen Hilfsmittel des Vereines das Kennen lernen der Natur besonders interessant."

Hans-Peter Fitschen, der erste Vorsitzende des Vereins, begrüßte den Besuch des Umweltministers: "Mit Hilfe der modernen Technik ist es uns gelungen, einen Rahmen zu schaffen, in dem es wieder Spaß macht, die Natur für sich zu entdecken. Wir freuen uns sehr, dass auch Minister Sander seine Freude an unseren Projekten hat."

Darüber hinaus betonte Geschäftsführer Uwe Seggermann: "Erst durch die finanziellen Hilfen des Umweltministeriums waren wir dazu in der Lage, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, um unsere Projekte durchführen zu können." Das Umweltministerium hatte im vergangenen Jahr immerhin knapp 10.000 Euro zur Förderung dieser Projekte bereitgestellt.


Literatur

Die Rönne und die
"Crime-Novel Route"

29. 12. 2004. Eigentlich war es mehr ein Spass für Insider gewesen: die Proklamierung des 2,5 Kilometer langen Rönndeichs (an der Grenze zwischen Altendorf und Hüll) zur "Deutschen Krimistraße".
Doch der bemerkenswerte Umstand, dass an der Rönne (Foto) mehr Krimis und Krimidrehbücher entstanden sind als wohl irgendwo sonst, hat der entsprechenden Website in den letzten Monaten zu einem unerwarteten Echo verholfen: Erst berichtete nur das Stader Tageblatt, dann die Hamburger "Zeit" (in einem großen Beitrag über Kehdingen) über das literarische Projekt, kürzlich meldete sich auch das NDR-Fernsehen.

Für überregionale Aufmerksamkeit sorgte vor allem die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) mit einem Rönndeich-Beitrag in ihrem Pressedienst "Travel Tips". Wie wir jetzt erfahren, hat die DZT den Artikel auch in englischer Sprache weltweit verbreitet: "Travellers find the 'German Crime-Novel Route' in the land between the Elbe and the Weser..." Der gesamte Text (PDF-Datei) steht hier.


"Zeit"-Artikel über die Rönne: lesen

27. 11. 2004. In einem umfangreichen, hinreißend geschriebenen Beitrag mit dem Titel "Straße zum Jenseits" porträtiert die große Wochenzeitschrift "Die Zeit" (Auflage: 450 000 Exemplare) den Rönndeich, Entstehungsort und Schauplatz vieler Krimis, und das Land zwischen Elbe und Oste - ein Lesevergnügen von hohen Graden. Der Beitrag wird sicherlich das Interesse vieler Urlauber auf unsere strukturschwache Region lenken; außerdem wirbt er für die hier produzierte Literatur.

"Gruseliges Land, in dem
mit allem zu rechnen ist"

Im Zentrum der Reportage von Wolfgang Gehrmann steht der "gruselige" Landstrich zwischen Moor und Meer, in dem die exzellenten Krimis von Elke Loewe und Wilfried Eggers entstanden sind - eine Region, "in der mit allem zu rechnen ist".


Thema der "Zeit": die Rönndeich-Website

Inspiriert zeigt sich der Autor von der seit anderthalb Jahren bestehenden Website www.deutsche-krimistrasse.de, die dem  Rönndeich gewidmet ist; die Website war kürzlich bereits von der Deutschen Zentrale für Tourismus empfohlen worden (Text hier).

Der Zeit-Artikel kann von der Website der Zeitschrift heruntergeladen werden: hier.


"Tidenkieker"

Ein Schiff voller
Bürgermeister

15. 4. 2005. Eine enorme touristische Bereicherung für die Region - das war das einhellige Urteil von Bürgermeistern und Touristikern, die dieser Tage von Stade aus das neue Flachbodenschiff "Tidenkieker" testeten, das der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen (Website) kürzlich in Dienst gestellt hat.
Auf Einladung des Vereinsvorsitzenden Uwe Seggermann, des Stader Landrats Gunter Armonat und der Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe, Karin Warncke, überzeugten sich die Gäste von einem einzigartigen Vorteil des schmucken Schiffes: Wegen seines geringen Tiefgangs kann der Tidenkieker (50 Plätze) flache Elb-Nebenarme wie in der Haseldorfer Marsch erreichen und an Flachstrandufern anlegen.
Naturfreunde können - wie bei der "Testfahrt" geschehen - unter kundiger Führung von Mitgliedern des Naturschutzbundes (Nabu) sogar Seehunde und Adler beobachten...
... oder den Pagensand erkunden. Angeboten werden ab sofort Fahrten ab Wischhafen, Drochtersen und Stade.
Das komplette Programm steht hier.


Kehdingen

Strandaufsicht
für Krautsand

2. 5. 2005. Pünktlich zur Strandsaison übergab die SPD Drochtersen dem von der Gemeinde Drochtersen als Strandaufsicht angestellten Wilfried Haack einen extra für ihn angefertigten roten Arbeitsanzug.

Mit der Übergabe des Anzugs solle, so Ortsvorsitzende Rita Beer, die gute Arbeit von Haack gewürdigt werden. Gleichzeitig soll ihm auch durch die aufffällige Farbe und die Schriftzüge "Elbinsel Krautsand" und "Strandwärter"  die Möglichkeit gegeben werden, als offizielle Strandaufsicht schon von weitem wahrgenommen und anerkannt zu werden.


Wandern

Mit Rita Beer auf
den alten Deich


Lädt zur Wanderung ein: Rita Beer

13. 4. 2005. Rita Beer, Vorsitzende der SPD Drochtersen, lädt für Sonntag, 24. April, zu einer Wanderung von Dornbusch nach Drochtersen auf dem alten Deich ein; dabei soll zum Tag des Baumes ein Baum gepflanzt werden.

Unterwegs wird Monika Ebeling viel Interessantes von Land und Leute erzählen. Die Strecke ist rund 5 kilometer lang, die Wanderer werrden rund anderthalb Stunden unterwegs sein. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr amDornbuscher Hafen (Holz-Funck). Zum Mittagessen kehrt die Gruppe in der Gaststätte Steffens in Drochtersen ein.

Wie immer auf den SPD-Wanderungen gibt es deftige Erbsensuppe (sechs Euro) oder Currywurst/Pommes (4,75 Euro). Nach dem Essen steht den Kindern die Kegelbahn kostenlos zur Verfügung. Anmeldung bis zum 21. April bei Wilfried Hammann, Tel. 04148-1586, oder Britta Pohl, Tel. 04143-910557.


Deutsche Fährstraße

Chancen durch
Ferienstraßen


Fährmann-Denkmal in Wischhafen

23. 3. 2005. Auf der neu gestalteten Website www.tourismus-kehdingen.de offeriert die rührige Tourist-Info Kehdingen für die neue Saison viele attraktive Angebote. So weist das Info-Büro in der Stader Straße in Wischhafen, das ab 1. April wieder montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 14 Uhr geöffnet ist, auf viele Führungen und Gruppenangebote hin. Ganz neu: Der Tidenkieker startet in seine erste Saison.

Sylvia Wolter von der Tourist-Info weist in einem Info-Brief darauf hin, dass in der Region jetzt drei überregionale Routen ausgezeichnet sind: der Elberadweg, der neue Radweg "Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer" und die Deutsche Fährstraße.

Wolter: "Mit der überregionalen Fährstraße bietet sich für die Kehdinger Anbieter eine gute Möglichkeit, unter diesem Motto maritime Angeboete in einem werbewirksamen überregionalen Verbund zu placieren."

7. 4. 2005. Der Verein wird in diesem Jahr außer seinen Gästeführungen und dem Elbstrandrennen in Krautsand sowie der Wahl der "Kehdinger  Landkönigin" im Herbst erstmals auch die umstrittenen "Kehdinger Wildganstage" organisieren, wie Vorsitzender Heinrich von Borstel  in der Hauptversammlung im Armen Ritter erklärte. In der Versammlung wurde der stellvertretende Vorsitzende Heinrich Offe im Amt bestätigt. Zu Beisitzern wurden Monika Ebeling und Heinz Moldenhauer neu gewählt.


ABC

Öko-Jahr in
Niederhüll


Das Bildungszentrum in Niederhüll

31. 3. 2005. Seit September 2004 absolviert Stefanie Elbers ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Niederhüll. Mehr in einer Reportage des Hamburger Abendblatts.


Literatur

Die Rönne und die
"Crime-Novel Route"

29. 12. 2004. Eigentlich war es mehr ein Spass für Insider gewesen: die Proklamierung des 2,5 Kilometer langen Rönndeichs (an der Grenze zwischen Altendorf und Hüll) zur "Deutschen Krimistraße".
Doch der bemerkenswerte Umstand, dass an der Rönne (Foto) mehr Krimis und Krimidrehbücher entstanden sind als wohl irgendwo sonst, hat der entsprechenden Website in den letzten Monaten zu einem unerwarteten Echo verholfen: Erst berichtete nur das Stader Tageblatt, dann die Hamburger "Zeit" (in einem großen Beitrag über Kehdingen) über das literarische Projekt, kürzlich meldete sich auch das NDR-Fernsehen.

Für überregionale Aufmerksamkeit sorgte vor allem die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) mit einem Rönndeich-Beitrag in ihrem Pressedienst "Travel Tips". Wie wir jetzt erfahren, hat die DZT den Artikel auch in englischer Sprache weltweit verbreitet: "Travellers find the 'German Crime-Novel Route' in the land between the Elbe and the Weser..." Der gesamte Text (PDF-Datei) steht hier.


"Zeit"-Artikel über die Rönne: lesen

27. 11. 2004. In einem umfangreichen, hinreißend geschriebenen Beitrag mit dem Titel "Straße zum Jenseits" porträtiert die große Wochenzeitschrift "Die Zeit" (Auflage: 450 000 Exemplare) den Rönndeich, Entstehungsort und Schauplatz vieler Krimis, und das Land zwischen Elbe und Oste - ein Lesevergnügen von hohen Graden. Der Beitrag wird sicherlich das Interesse vieler Urlauber auf unsere strukturschwache Region lenken; außerdem wirbt er für die hier produzierte Literatur.

"Gruseliges Land, in dem
mit allem zu rechnen ist"

Im Zentrum der Reportage von Wolfgang Gehrmann steht der "gruselige" Landstrich zwischen Moor und Meer, in dem die exzellenten Krimis von Elke Loewe und Wilfried Eggers entstanden sind - eine Region, "in der mit allem zu rechnen ist".


Thema der "Zeit": die Rönndeich-Website

Inspiriert zeigt sich der Autor von der seit anderthalb Jahren bestehenden Website www.deutsche-krimistrasse.de, die dem  Rönndeich gewidmet ist; die Website war kürzlich bereits von der Deutschen Zentrale für Tourismus empfohlen worden (Text hier).

Der Zeit-Artikel kann von der Website der Zeitschrift heruntergeladen werden: hier.


Gastronomie

Magda Bartels
nicht vergessen!


An der Gemeindegrenze: Winnetous Kneipe

12. 10. 2004. In unserem Artikel über die Scheidung am Rande des Gemeindegebietes (Text hier) ist auch das Gasthaus von "Winnetou" Bartels in Hüll erwähnt. Dazu erreichte uns folgende Anmerkung unseres Lesers Bernd Kühnl, der direkt der Scheidung lebt: "Das urige Gasthaus an der Grünen Straße wird nicht nur von Wilfried, sondern auch und besonders von Magda Bartels geschmissen - inclusive angeschlossenem Laden - ein durch nichts zu ersetzendes Juwel für den Wirtschaftsstandort Scheidung." Herzlichen Dank für die wichtige Ergänzung!


Regionalentwicklung

Kehdingen reicht
Osteland die Hand


Vorreiter für Kooperation: Heinrich von Borstel

28. 9. 2004. Die Gemeinden zwischen Niederelbe und Unterer Oste rücken zusammen. Das Ziel: "Schluss mit dem Kirchturmdenken", wie auch der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert fordert. Das Instrument: ein "Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept Kehdingen - Oste" (ILEK). Mögliche Mitwirkende nach dem bisherigen Stand der Überlegungen: die Gemeinden Osten, Drochtersen, Oberndorf und Geversdorf sowie  die Samtgemeinden Nordkehdingen, Oldendorf und Himmelpforten.

Die Oste als
Potenzial

Hintergrund: Ausgegangen ist die Initiative vor allem von Kehdinger Politikern. Schon in der Mitgliederversammlung des Touristikvereins Kehdingen e.V. im März in Assel hatte Vorsitzender Heinrich von Borstel gefordert, "mit der Oste-Region enger zusammenzuarbeiten", um ein gemeinsames "Oste-Elbe-Konzept" zu entwickeln (siehe Foto).

In ähnliche Richtung wie der SPD-Kommunalpolitiker von Borstel dachte man im Fachbereich Landentwicklung beim Bremerhavener Amt für Agrarstruktur. Fachbereichsleiter Siegfried Dierken stand Pate bei dem Versuch, ohne Rücksicht auf Gemeindegrenzen die Potenziale der Region zu stärken. Eine wichtige Chance sieht auch Dierken in der Oste, dem bislang "vergessenen Fluss".

AG Osteland
als Beispiel

Am Dienstag war Dierken nach Oberndorf gekommen, um das Projekt vorzustellen. Über Dierkens Worte zur Oste berichtet heute Natascha Saul in der Niederelbe-Zeitung: "In diesem Zusammenhang verwies er auf das Beispiel der Arbeitsgemeinschaft Osteland. 'Das ist der Ansatz, über einzelne Kommunen hinaus zu denken.'"

Ziel des Projektes ist es, dass sich die Gemeinden als Region präsentieren und gemeinsam um Fördermittel bemühen. Vorangetrieben werden soll das Vorhaben von einem "Regionalmanager".


Natur

Im Doppeldecker
zu den Gänsen


Nonnengänse über Kehdingen

12. 9. 2004. Bis zu 50 000 Nonnengänse werden sich in den kommenden Wochen auf den Wiesen und Weiden Kehdingens niederlassen und den Winter in Gesellschaft von Pfeifenten, Zwerg- und Singschwänen verbringen. Der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen bietet auch in diesem Jahr wieder zur Hauptzugzeit Führungen für interessierte Besucher an.

Mit dem "Vogelkieker" können Besucher von der oberen Busetage des Doppeldeckers die Vögel mit Hilfe von Ferngläsern störungsfrei beobachten, und zwar vom 25. September bis 4. Dezember jeden Samstag von 14 bis 17 Uhr. Das dreistündige Naturerlebnis findet unter der fachlichen Leitung statt. Der Preis beträgt sieben Euro für Erwachsene, drei Euro für Kinder, Familien zahlen 15 Euro. Informationen unter www.vogelkieker.de.


Kommunalpolitik

Zukunft in der
Zusammenarbeit


Rita Beer (2.v.l.) bei "SPD in der Region"

Rita Beer, SPD Drochtersen, war kürzlich unter den Teilnehmern eines Nachbarschaftstreffens ("SPD in der Region") von Vertretern der neun Ortsvereine und Samtgemeinde-Fraktionen zwischen Elbe und Oste. "So habe ich mir das vorgestellt: Freundschaftliche Kooperation und Arbeiten für die Region." Mit diesen Worten kommentierte der Hemmoorer SPD-Ortsvorsitzende Johannes Schmidt das Ergebnis.

Die beteiligten Ortsvereine wollen unter anderem einen Tourismus-Arbeitskreis gründen, an dem auch Nichtmitglieder mitarbeiten können. Darüber hinaus wollen die Kreistagsabgeordneten in einem Arbeitskreis "Metropolregion" zusammenarbeiten.


Fremdenverkehr

Werbung weltweit
für den Rönndeich


Travel Tipps: "Spannende Tage an der Rönne"

22. 8. 2004. Wer hätte das gedacht! Niemand Geringeres als die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), die erste Adresse in Sachen Fremdenverkehrswerbung, empfiehlt in der jüngsten Ausgabe ihres weltweit verbreiteten Pressedienstes "Travel Tipps" auf Seite 1 den unscheinbaren Rönndeich - zwischen Osten, Großenwörden und Drochtersen-Hüll gelegen - als "malerischen" und "idyllischen" Urlaubsort!

Aufmerksam wurde die Tourismus-Zentrale auf die gut zwei Kilometer lange, schmale Straße durch einen Fund im Internet: Eine Literatur-Website (mit der eher literarischen als amtlichen Adresse www.deutsche-krimistrasse.de) weist seit mehr als zwei Jahren darauf hin, dass an der Rönne und in ihrem Quellgebiet Berühmtheiten wie Volker Vogeler, Jürgen Petschull, Elke Loewe und Wilfried Eggers wirken oder gewirkt haben; dort seien mehr Krimis und Krimi-Drehbücher als an irgendeiner Straße sonst entstanden - mehr als hundert.

Unter der Überschrift "Das niedersächsische Zweistromland - Inspiration für Autoren" greift die DZT den Hinweis auf und schreibt über die "malerische Wasserstraße Große Rönne" (wobei das Wort "Wasserstraße" etwas hoch gegriffen ist): "Viele Schriftsteller haben sich hier von der Gegend zwischen Moor und Meer zu spannenden Romanen und Drehbüchern inspirieren lassen. Vielleicht war es gerade der reizvolle Gegensatz zwischen leuchtenden Blumenwiesen und geheimnisvollen, von Nebelbänken umwaberten Sumpfgebieten, der die richtige Atmosphäre für Kultserien wie 'Der Alte' oder Krimis wie 'Die Rosenbowle' schufen."

Dazu zitiert die Tourismus-Zentrale einen wunderbaren Satz, mit dem "Stern"-Autor Petschull das Land an der Oste charakterisiert hat: "Weiße und rosafarbene Meere von Kirsch- und Apfelblüten im Frühling, blendendgelbe Raps- und Kornfelder im Sommer, bunte Alleen, prallvolle Obstbäume und knackig fallende Kastanien und Walnüsse im Herbst."


Website zur "Deutschen Krimistraße"

In einem weiteren Beitrag auf derselben Seite der "Travel Tipps" ("Spannende Tage an der Rönne") wird auf die Website www.ferienhaus.oste.de hingewiesen: In dem "gemütlichen Ferienhaus am Rönndeich" fänden "Leseratten eine Vielzahl von Büchern der 'Deutschen Krimistraße', in denen sie vor dem Kachelofen im Wohnzimmer schmökern können".

Auf der Krimistraßen-Website heisst es, dass ab Frühjahr 2005 am Rönndeich noch ein weiteres Ferienhaus zur Verfügung steht und dass noch viele andere Quartiere in der Region empfohlen werden können: "Nahebei, im idyllischen Osten/Oste, gibt es ein Hotel, den Fährkrug, und nette Privatquartiere wie die Ferienwohnung Zur goldenen Brezel; weitere Adressen stehen zum Beispiel auf den Websites der Tourist-Info Kehdingen oder der Samtgemeinde Hemmoor."

Die DZT-Artikel können in dem Pressedienst nachgelesen werden, der hier als PDF-Datei zur Verfügung steht (Acrobat-Reader erforderlich, längere Ladezeit). Zur Krimistraßen-Website geht es hier.


Museen

Stürmische
Entwicklung


Fährmann-Statue an der Wischhafener Elbfähre

20. 8. 2004. Immer mehr Gemeinden treten der AG Osteland bei, der Initiatorin der Deutschen Fährstraße, die mitten durch Kehdingen führt. Zuletzt hatten die Samtgemeinden Hemmoor, Nordkehdingen und Am Dobrock ihren Beitritt erklärt. Als weiteres Neumitglied will nun der Verein "Freunde des Kehdinger Küstenschifffahrts-Museums" in der AG Osteland mitwirken. Wie der Vorsitzende des Museumsvereins, Volker von Bargen (Foto), ankündigt, möchte das einzige Küstenschifffahrtsmuseum Deutschlands - direkt an der Deutschen Fährstraße gelegen - an der "stürmischen Entwicklung dieser Idee und ihrer erfolgreichen Umsetzung" mitwirken. Die AG Osteland wiederum hat beschlossen, dem Museumsverein korporativ beizutreten, um auch ihrerseits die Vernetzung der maritimen Initiativen in Hadeln und Kehdingen zu beschleunigen.

Web-Tipp: www.kuestenschiffahrtsmuseum.de


MC Hüll

Gäste aus allen
Himmelsrichtungen

25. 7. 2004. Viel Anerkennung bekamen am Wochenende die Mitglieder des MC Hüll für die Organisation des großen Motorradtreffens, zum dem auch in diesem Jahr Biker aus allen Himmelsrichtungen zum Clubgelände im äußersten östlichen Zipfel von Osten gekommen waren: Festzelt, Verpflegung, WCs, Parkplätze - das alles wollte mal wieder organisiert sein.
Hauptanziehungspunkte für die Kerle mit ihren bunten Kutten waren ein Lagerfeuer hinterm Vereinshaus und natürlich der Bier- und der Bratwurststand.












Heimatverein

Trotz Regens: ein
schönes Sommerfest

4. 7. 2004. Viele hundert Menschen (allerdings wegen des unbeständigen Wetters weniger als im Vorjahr) fanden den Weg zum Sommerfest auf dem Heimathof. Wieder ließ sich traditionelles Handwerk erleben, Kinder freuten sich über Jungtiere, und wie immer mundeten der Butterkuchen aus dem Steinbackofen oder die frischen Räucherforellen vorzüglich.
Mehr Bilder vom Sommerfest 2004 auf dieser SONDERSEITE.


Presse

"Tageblatt" berichtet
über www.huell.net

8. 5. 2004. "Alles rund um Hüll" ist der Titel eines Textes, mit dem das "Stader Tageblatt" jetzt diese Website vorgestellt hat: "Renate Wendt und ihr Redaktionsteam haben eine sehr umfangreiche Seite erstellt, die sich mit dem Leben in und um Hüll beschäftigt. Aktuelles ist gleich auf der Startseite zu finden, die wegen der vielen Fotos hohe Ladezeiten aufweisen kann. An Informationen wurde auf der Homepage nicht gespart. Vorgestellt werden der Heimathof, Sehenswürdigkeiten, Kulturveranstaltungen und Gastronomiebetriebe. Auch die Kirche, die Jugend und der Tourismus kommen nicht zu kurz. Ein Großteil der Seite besteht aus im Text integrierten Links zu weiteren Seiten, die sich mit dem Heimatdorf Hüll beschäftigen. Sogar plattdeutsche Grußkarten können von der Seite aus geschrieben werden." -  Anmerkung: Die Seitenstruktur ist zum 1. Mai überarbeitet worden, so dass sich die Ladezeiten stark verringert haben.


Denkmalschutz

Freiburg: Alter
Speicher gerettet?


Der Hafen in Freiburg/Elbe

6. 5. 2004. Der historische Kornspeicher in Freiburg an der Elbe, eines der markantesten maritimen Baudenkmale in der Region, wird offenbar doch nicht abgerissen (Einzelheiten im Tageblatt). Nach langer Suche habe man zwei Investorinnen für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes am Hafen gefunden, teilte Bürgermeister Günther Schild mit, der monatelang trotz massiver öffentlicher Proteste auf einen Abbruch des Bauwerks gedrängt hatte. Nun soll der Speicher kostenlos an eine Bauherrengemeinschaft übertragen werden. Daran seien die Investorinnen - eine Architektin und ihre Schwester - zu 53 Prozent und ein Förderverein zu 47 Prozent beteiligt. Mehr im Hamburger Abendblatt.


Freizeit

20 000 radeln und
skaten am Deich

Am Sonntag, 23. Mai, um 10 Uhr wird die Kreisstraße 39 zwischen Hahnöfersand und Lühesand für den Autoverkehr gesperrt. Eine Strecke von 25 Kilometern am Elbdeich ist bis um 18 Uhr für Skater reserviert. Auch Radfahrer oder Kickboardfahrer finden hier jede Menge Platz zum Radeln und Rollern. Zum sechsten Mal findet der Radler- und Skatertag an der Elbe statt. 20.000 Besucher werden erwartet. Informationen über den Radler- und Skatertag sind auch beim Tourismusverband Landkreis Stade / Elbe unter der Rufnummer 04142 / 813838 oder unter info@tourismusverband-stade.de sowie im Internet unter www.radlertag.de erhältlich.

Himmelfahrt

Rasende
Rasenmäher

Der Krautsander Race-Club (KRC) plant für Himmelfahrt eine neue Weltmeisterschaft. Ein Rennen mit Aufsitzrasenmähern soll gegenüber des Krautsander Hafens am Außendeich ausgetragen werden. Alle Zuschauer können dann die ganze Strecke einsehen, mit Blick auf die Elbe. Der Zutritt zum Fahrerlager ist für Zuschauer ebenfalls erlaubt. Bislang haben sich 50 Teilnehmer angemeldet, mehr als 5000 Zuschauer werden erwartet. Einzelheiten unter rasenmaeher-rennen.de.


Kehdingen

Moor, Marsch
und Meer

Nicht mehr „wild“, aber immer noch „geheimnisvoll“ erstrecken sich die Reste des Hochmoores in Kehdingen auf einer Strecke von etwa 22 Kilometern zwischen Elbe und Oste. Und Hüll liegt mittendrin.

Torfmoose schufen im Laufe der Jahrtausende Torfschichten von sechs Metern Mächtigkeit. Torfabbau und Landwirtschaft veränderten das Gesicht des Moores. Heute werden ausgebeutete Flächen wieder renaturiert.  Große Wollgrasbestände zeigen den Erfolg dieser Arbeit. Eine einzigartige Möglichkeit, fast alle typischen Stadien des landschaftlichen Wandels im Kehdinger Moor zu erleben, bietet der Moorkieker. Auf seinem vier Kilometer langen Schienenrundweg liegen Wollgras, Sonnentau und Moosbeere zum Greifen nah.

Der Heimathof Hüll als lebendiges Museum bietet in seinem Bauerngarten Handwerkertage mit Kartoffelernte, besondere Aktionstage mit Darstellungen der traditionellen Wirtschafts- und Lebensformen sowie Back- und Sommerfeste mit Tanzvorführungen.

Eindrücke von der bäuerlichen Vergangenheit und der handwerklichen Tradition bietet auch die Heimatstube Assel. Ausstellungen behandeln Häfen und Schifffahrtsgeschichte, Deichbau und Sturmfluten.

In der Ziegelei im ehemaligen Ritscher Außendeichgelände in Assel produziert der letzte Ringofen Kehdingens aus der Zeit um 1890 bis heute etwa 2,5 Millionen Steine, die sich durch ein ungleichmäßiges und lebhaftes Farbspiel auszeichnen. In die schützenswerte Anlage sind auch die Gleise und das ehemalige Schiffsgelände einbezogen worden; noch bis 1974 erfolgte der Steintransport ausschließlich per Schiff über den eigenen Hafen. (Nur für Gruppen nach Voranmeldung.)

Viele Anregungen bietet auch das Gebiet zwischen Moor und Elbe. Die Unterelbmarschen haben aufgrund ihrer einzigartigen Vielfalt an seltenen Lebensräumen, Tieren und Pflanzen internationale Bedeutung für den Naturschutz. Das weitläufige Mosaik aus Land und Wasserflächen bietet zahlreichen Wat- und Wasservogelarten ideale Bedingungen für Brut, Rast, Mauser und Nahrungssuche.

Die Elbe ist keine zehn Kilometer von Hüll entfernt. Dort riecht es noch nach Teer und Salz, und überall ist - wie im Wischhafener Küstenschifffahrts-Museum - das Erbe der Seefahrt lebendig. Die Kehdinger Häfen sind Zeugnisse einer bedeutenden Küstenschifffahrt. Alte Häfen und Schiffe prägen die malerischen Ortschaften. Krautsand mit dem Ruthenstrom, Dornbusch und Gauensiek mit der historischen Spülschleuse und Barnkrug sind klangvolle maritime Namen.

Der Blick vom neuen Elbdeich auf die Elbe ist immer wieder ein Erlebnis. Rund 80000 kleine und große Pötte passieren jährlich die Elbinsel Krautsand, die ebenso wie Hüll zu Drochtersen gehört. Tausende von Besuchern werden im Sommer angelockt von Fisch-, Floh- und Bauernmärkten, vom Sommerfest mit Feuerwerk an der Elbe und dem großem Elbstrandrennen für Trabpferde.


Tourismus

Saisonbeginn auf
dem Elbe-Fernweg

Am Sonntag, 25. April, wurde auf dem Elbe-Radweg von Dresden bis zur Nordsee angeradelt. Der Tourismusverband Landkreis Stade mit Sitz in der ehemaligen Seefahrtschule in Grünendeich veranstaltete ein Gewinnspiel. Die Ausstellung der Maritimen Landschaft Unterelbe im selben Haus stand an diesem Tag für Besichtigungen offen. Auch die Festung Grauer Ort öffnete an diesem Tag für Besichtigungen. In Kehdingen präsentierten Gastronomen spezielle Getränke und Speisen. Lohnende Besuche boten sich im mittelalterlichen Dorf Gut Hörne, bei der Wal-Ausstellung im Natureum Niederelbe oder im Küstenschifffahrtsmuseum Wischhafen an.


Internet

"Fährien"-Website
jetzt freigeschaltet

22. 4. 2004. Die Website zur Deutschen Fährstraße, der neuen Ferienstraße, ist jetzt runderneuert und soeben freigeschaltet worden - rechtzeitig zur Rad-Saison. Noch in diesem Sommer soll die Ferienstraße, die von Kiel bis Bremervörde führt, ausgeschildert werden.


Gewässer

Schlechte Noten
für die Rönne


Große Rönne: Wasser nicht in Ordnung

22. 4. 2004. Das Wasser in der Oste ist in Ordnung. Das ergab nach Medienberichten jetzt eine Untersuchung der Arge Elbe. In der Oste, einem der saubersten Flüsse Norddeutschlands, wurden 25 verschiedene Fischarten gefunden - vom Aland bis zum Zander. Die Große Rönne dagegen habe das letzte Fischsterben offenbar noch nicht überwunden. Die vollständigen Untersuchungsberichte sind demnächst auf der Internetseite www.arge-elbe.de als Download verfügbar.


Naturerlebnisse

Der Vogelkieker
wieder auf Tour

Von März bis Mitte Juni bietet der Verein zur Förderung von Naturerlebnissen wieder vogelkundliche Touren mit dem "Vogelkieker" durch Nordkehdingen an. Geldregenpfeifer, Nonnengänse und viele andere Vögel können von dem Doppeldeckerbus aus beobachtet werden, der jeden Sonnabend, 14 Uhr, in der Freiburger Bahnhofstraße zu einer dreistündigen Tour startet. Anmeldungen montags bis freitags unter 04141-12561.


Tourismus

Kehdinger Land
"gut aufgestellt"


Erfolgreiche Bilanz: Vorsitzender von Borstel

11. 3. 2004. "Gut aufgestellt" geht das Kehdinger Land in den Wettbewerb um Touristen. Diesen Eindruck vermittelten 1. Vorsitzender Heinrich von Borstel und Tourismus-Managerin Silvia Wolter am 11. März vor 50 Teilnehmern der Mitgliederversammlung des Touristikvereins Kehdingen e.V. im Asseler Bauernstübchen.

Kooperation statt Kirchturmpolitik

Im Gegensatz zur Kirchturmpolitik, die im Osteland vorherrscht, haben sich die Vereine im Raum Nordkehdingen und Drochtersen bereits vor geraumer Zeit zusammengeschlossen, um dank kluger Kassenführung (Schatzmeister: Jan Sumfleth) und beträchtlicher kommunaler Zuschüsse (pro Jahr 51 000 Euro) in Wischhafen ein gemeinsames Info-Center mit zwei engagierten Mitarbeiterinnen einzurichten - ein Erfolg, von dem man im Raum Hemmoor nur träumen kann.


Beliebt: Fahrten mit dem Moorkieker

Der äußerst aktive Touristikverein Kehdingen könnte mit seine  Ideenreichtum und seiner Einsatzbereitschaft (pro Jahr elf Vorstandssitzungen sowie eine Klausurtagung) den eher behäbigen Kollegen im Osteland als Vorbild dienen. Das Angebot ist phänomenal: Moor- und Vogelkieker-, bald auch Tidekieker-Fahrten, allmonatliche Gratis-Gästeführungen in wechselnden Gemeinden, Messeauftritte der Kehdingerland-Königin, professionell geleitete Gästeführer-Kurse, Elberadeltag, Spaßangebote für Gruppen wie Kehdinger Fährfahrt, Kehdinger Apfelstunde, Kehdinger Matrosenpatent und und und... Geplant: Gründung einer Marketinggesellschaft, neue Flyer, neuer Internet-Auftritt, Blütenfeste in jedem Frühjahr...


Maritime Schätze herausstellen: Karin Warncke

Bestärkt wurden die Kehdinger in ihrem Kurs in Richtung auf überörtliche Zusammenarbeit von der Hauptreferentin des Abends, Karin Warncke, Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe in Grünendeich. Die einzelne Gemeinde könne wenig bestellen: "Der Gast macht nicht an Verwaltungsgrenzen halt." Die Region dürfe ihr maritimes Erbe - Warncke nannte die Ostener Schwebefähre ebenso wie die Prahmfähren - nicht verkommen lassen, sondern müsse sie touristisch "in Wert setzen".

Vorsitzender Heinrich von Borstel sieht insbesondere im Rad-Tourismus ein Segment von wachsender Bedeutung. Kehdingen liegt unter anderem im Schnittpunkt der neu entwickelten Radwege "Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer" (Flyer hier) und "Deutsche Fährstraße" (Route hier).

Kehdingen werde sich bemühen, bekräftigte der ebenso wie seine Vorstandskollegen einstimmig im Amt bestätigte Vorsitzende von Borstel, ein "Oste-Elbe-Konzept" zu entwickeln. - Bürgermeister Hans-Wilhelm Bösch (Foto) berichtete über Bemühungen, den NDR für eine "Grillparty auf Krautsand" in die Gemeinde zu holen und auch am NDR-"Talk op platt" teilzunehmen. Das geplante Blütenfest in Drochtersen solle genutzt werden, das ganze Kehdinger Land bekannter zu machen.


Gastronomie

Drochterserin eröffnet
Strandhotel Krautsand


Geht's mit Krautsand wieder aufwärts?

Kein Aprilscherz: Der 40-jährige holländische Koch und Ex-Berufssoldat Leo Vermeer eröffnete zusammen mit Ehefrau Silke, einer Drochterser Deern, am 1. April in unserer Samtgemeinde das „Strandhotel Krautsand“. Mehr im Tageblatt.


Ausflugstipp

Die Rönndeicherin
und ihr Modell

Loewe-Bilderbuch (lks.), Tante Tine (r.)

Das schönste Buch, das je der Oste gewidmet worden ist, stammt von der Rönndeicher Autorin Elke Loewe und handelt von einem Hecht mit einer goldenen Krone. Hauptfigur ist eine Fährfrau und Gastwirtin namens "Tante Tine". Wer beim Verfassen des Buches sozusagen Modell stand, steht auf der Website www.oste.de.


Tourismus

Kehdingen mit
neuen Attraktionen


Weiter im Einsatz: der Vogelkieker-Bus

Der Touristikverein Kehdingen hat auch für 2004 große Pläne. Der von Heinrich von Borstel geleitete Verein will in Kehdingen verstärkt öffentliche Führungen anbieten. In der Zeit von Mai bis August gibt es jeden zweiten Sonntag in der Zeit von 11 bis 12.30 Uhr an einem ausgewählten Ort eine öffentliche Führung.

Gemeinsam mit den Samtgemeinden Himmelpforten und Oldendorf und der Stadt Stade soll die Niedersächsische Milchstraße besser vermarktet werden. In der Zeit vom 1.5. bis 18.9. soll jeden zweiten Samstag eine öffentliche Milchstraßenführung per Fahrrad angeboten werden. Kehdingen beteiligt sich am 26.6. und 7.8. an diesem Angebot.

Mit Beginn der Saison 2004 gibt es außerdem ein neues Gruppenangebot. Neben den bestehenden Angeboten  - Moordiplom, Apfelstunde, Fährfahrt - gibt es jetzt auch das "Kehdinger Matrosenpatent", ein amüsantes Gruppenerlebnis rund um das Thema Wasser.


Wirbt für Kehdingen: Sylvia Wolter

Neues gibt es auch auf dem Gebiet des Radtourismus, wie Sylvia Wolter von der Tourist-Info Kehdingen mitteilt. So läuft der neue Radweg vom Teufelsmoor zum Wattenmeer über Kehdinger Gebiet; er ist mit einem Kiebitz als Symbol ausgezeichnet. Der Elberadweg hat eine erfreuliche Steigerung des Fahrradaufkommens gebracht. Allerdings ist trotz fortlaufender Bemühungen die unbefriedigende Situation der Querung Krautsand - Wischhafen noch nicht wesentlich verbessert worden.

Der Touristikverein Kehdingen unterstützt übrigens durch finanzielle Ausfallzusagen verschiedene Angebote Dritter, zum Beispiel den Vogelkieker, der von März bis Mitte Juni wieder regelmäßig samstags von 14 bis 17 Uhr fährt.

Das Tourist-Büro in Wischhafen, Stader Straße 139, ist vom 1. 4. bis zum 30. 9. montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 - 14 Uhr  geöffnet, vom 15. 6. bis zum 15. 8. werden auch Samstags von 10 bis 13 Uhr.


Kommunales

Touristik-Werbung
mal so, mal so...

Herbst 2003. Vereinzelt Lob, auch aber Kritik wurde in einer Versammlung von Zimmervermietern in Hemmoor laut: Die Tourismus-Branche fühlt sich dort angesichts rückläufiger Übernachtungszahlen von den Verantwortlichen vernachlässigt.

Durchweg Zustimmung fand in Hemmoor zwar das Vorhaben des Landkreises Cuxhaven, die touristischen Angebote im Cuxland von 2004 an mit einem einheitlichen Web-Auftritt zu bewerben. Bemängelt wurde aber mangelndes kommunales Engagement  für eine umfassende Tourismus-Information und -werbung nach dem Vorbild der Samtgemeinden Nordkehdingen und Drochtersen, die in Wischhafen ein personell und materiell  vorzüglich ausgestattetes gemeinsames Info-Büro unterhalten.

Unter anderem müssten auch in Hemmoor - wie in Wischhafen - schon an der Durchfahrtsstraße Schilder auf lokale Info-Angebote hinweisen.


Umwelt

Ohne Moos nix los
im Aschhorner Moor

Herbst 2003. Kurz hinter ihrer Gemeindegrenze entdeckten über 30 Mitglieder und Freunde der SPD Osten bei ihrem Herbstausflug eine faszinierende Lanschaft: Auf einer Vier-Kilometer-Tour mit der Bimmelbahn "Moorkieker" machten sie sich mit dem Umfang und den Folgen des Torfabbaus bei Aschhorn vertraut.
Humorvoll und kompetent informierte Moor-Experte Georg Ramm (r.) über Flora und Fauna dieses Biotops und speziell über die Bemühungen des Abbau-Unternehmens, seit 1990 alle ausgebeuteten Flächen durch Wiedervernässung zu renaturieren. Schon nach wenigen Jahren siedelt sich wieder Torfmoos an - Voraussetzung für einen allmählichen Wiederaufbau einer natürlichen Landschaft. Auch im Aschhorner Moor, lernten die Ostener Sozialdemokraten, ist "ohne Moos nix los". Mehr unter spd-osten.oste.de.


Tourismus

Drei Bürgermeister
und eine Idee


Fährort-Bürgermeister Breitner, Sibbel, Hubert

Herbst 2003. Zur touristischen Attraktion könnte eine neue deutsche Ferienstraße - nach dem Muster der Deutschen Weinstraße oder der Romantischen Straße - im maritimen Norden der Bundesrepublik werden: eine "Deutsche Fährstraße", die die Standorte der beiden letzten deutschen Schwebefähren in Hemmoor/Osten (Niedersachsen) und Rendsburg/Osterrönfeld (Schleswig-Holstein) verbindet und die an der Kieler Förde enden könnte, wo bis 1923 eine dritte deutsche Schwebefähre die Zufahrt zur ehemaligen Kaiserlichen Werft überbrückte.


Abgerissene Schwebefähre in Kiel

Diese kühne Idee, skizziert am Wochenende am Rande der Konferenz des Schwebefähren-Weltverbandes in Madrid und Bilbao, wollen die drei Bürgermeister Andreas Breitner (Rendsburg), Jörg Sibbel (Osterrönfeld) und Carsten Hubert (Osten) demnächst bei einer Zusammenkunft an der Oste erörtern. Mehr unter www.schwebefaehre.org.


Tourismus

"Mit Seebären
auf die Elbe"

So heißt das neue Angebot, das der Tourismusverein Kehdinger Land den Gästen der Region - aus Hüll und umzu - macht. Kürzlich ging Edgar Blanck, Kapitän im Ruhestand, erstmals mit einer Besuchergruppe an Bord der Wischhafen- Glückstadt- Fähre und informierte über allerlei Maritimes. Die begleiteten Fährfahrten gibt es für Gruppen ab acht Personen. Bei der Gruppengröße von acht Personen kostet die Tour sechs Euro pro Person. Am Tage können die Gäste einen Kurzbesuch im Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum anschließen, der aber extra Eintritt kostet. Zu späterer Tageszeit heißt es: „Der Schipper lädt ein zur Abendfahrt auf der Elbe“. Dann stehen neben der maritimen Historie Kehdingens Seezeichen, Feuer und Lichter der Niederelbe und an Schiffen, im Mittelpunkt. Auch dieser Ausflug kostet für Gruppen von acht Personen sechs Euro. Preise für andere Gruppengröße auf Anfrage. Weitere Auskünfte gibt es bei: Tourist-Info Kehdingen, Stader Straße 139, 21737 Wischhafen. Telefon 04770/831129, Fax 04770/831328.


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