Neues von Schwebefähre, Fährstraße und Oste-Radweg

Bölsche bei seinem Festvortrag zum Hundertjährigen der Schwebefähre
.
Rendsburg: Start
ins Jubiläumsjahr

 Flyer vom Rendsburger Jubiläum - Download

30. 4. 2013. Mit einem einstündigen Vortrag zum Thema "Die Welt der Schwebefähren", gehalten vom AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Osten), Gründungs-Vizepräsident des Weltverbandes der Schwebefähren, hat die 1911 gegründete Gesellschaft für Rendsburger Stadt- und Kreisgeschichte am Wochenende einen Betrag zu den Feierlichkeiten zum Hunderjährigen der Hochbrücke geleistet.


Bölsche mit Rendsburg-Historiker Kaack

Auf Einladung des Vorsitzenden der Gesellschaft, Schulrat i. R. Hans Kaack, sprach Bölsche über die 20 weltweit gebauten Schwebefähren, deren Vorgänger und die möglichen Nachfolger, etwa im französischen Nantes: Dort plant eine Initiative den Neubau einer Schwebefähre (großes Foto oben). Der Vortrag soll in der neuen Ausgabe des Rendsburger Jahrbuchs der Geschichtsgesellschaft abgeruckt werden.

Im September soll der offizielle Festakt zum Hundertjährigen der Rendsburger Hochbrücke samt Schwebefähre mit der Premiere eines Lichtkunstwerks stattfinden. Auch die Schwebefähren-Freunde aus Argentinien, federführend für den aktuellen Sammelantrag auf Anerkennung als Weltkulturerbe, wollen anreisen.


Neue Rendsburger Gedenkmünzen

Im Rahmen des Festjahrs mit Gedenkmünzen, Briefmarken und und vielen Souvenirs ist eine Werbekampagne mit einem Flyer (30.000 Exemplare) angelaufen, der auch hier zum Download bereitsteht, sowie mit der hervorragenden neuen Internetseite rendsburger-hochbruecke.de, der auch alle Termine entnommen werden können.

Auch die AG Osteland
besucht Rendsburg

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres in Rendsburg und der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld sind das Weltklasse-Ruderrennen um den eon-Hansecup und das Schützenfest in O'feld, beides findet statt am Sonnabend, 14. September, und am Sonntag, 15. September, und ist Ziel einer Wochenend-Gemeinschaftstour der AG Osteland, zu der unter renate.boelsche@gmx.de bereits Buchungen entgegengenommen werden.

An dem Wochenende besteht unter anderem Gelegenheit zur Besichtigung der Schwebefähren-Lichtkunst und zum Besuch der Ausstellung "Friedrich Voss, Erbauer der Rendsburger Hochbrücke" im Rendsburger Kulturzentrum, Arsenalstraße 2-10.
 

Schwebefähren in Rendsburg und Osten
dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe

Auf der hervorragenden Rendsburger Jubiläums-Websitewww.rendsburger-hochbruecke.deheisst es über den derzeit laufenden UNESCO-Antrag

Mittlerweile zählt die „Eiserne Lady“, wie die Schwebefähre in Rendsburg gern genannt wird, zu den letzten acht Hänge-Trajekten, die weltweit noch als reguläres Verkehrsmittel im Einsatz sind. Mit dem Ziel, für diese ungewöhnlichen und selten gewordenen Baudenkmäler bei der internationalen Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation UNESCO die Anerkennung als Weltkulturerbe zu erlangen, haben die Träger und Eigentümer dieser Fähren im Herbst 2003 einen Weltverband der Schwebefähren gegründet. Durch gemeinsames Vorgehen hofft der Verband, die Chancen für eine Anerkennung als historisches Bauwerk beim Weltkulturerbe-Komitee der UNESCO wesentlich zu verbessern. 2005 einigten sich Schwebefähren-Vertreter von Deutschland, Spanien (Portugalete bei Bilbao), Frankreich (Rochefort), Großbritannien (Newport, Middlesbrough, Warrington) und Argentinien (Buenos Aires) auf eine enge Kooperation. 

Ermutigt durch die bereits 2006 erfolgte Anerkennung des UNESCO-Status für die älteste unter den Schwebefähren, die nahe dem spanischen Bilbao seit 1893 ihren Dienst versieht, gründeten die beiden deutschen Schwebefähren-Standorte Rendsburg-Osterrönfeld und Osten-Hemmoor im selben Jahr einen nationalen Dachverband, den „Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren“. Die Erwartung: Beide Schwebefähren sollen künftig nicht nur als Verkehrsweg, sondern mit Hilfe verstärkter Aufklärung auch als „bewundernswertes Denkmal und technikhistorische Attraktion von internationalem Rang“ wahrgenommen werden. Um den verfahrensmäßig schwierigen Weg zum UNESCO-Status zu ebnen, beschloss der Weltverband im Oktober 2009 in Rendsburg, bei der UNESCO einen gemeinsamen Antrag auf Anerkennung als Weltkulturerbe zu stellen. Die schleswig-holsteinische Landesregierung – bei den Bundesländern liegt das Vorschlagsrecht – entschied im August 2012, die Schwebefähre für eine Aufnahme in die UNESCO-Liste offiziell vormerken zu lassen und als Teil einer transnationalen Bewerbung an die Kultusministerkonferenz zu melden. 

Hinter den gemeinsamen Bemühungen um die Erhaltung der Schwebefähren und um mehr öffentliches Interesse sowie vor allem um ihre Anerkennung als Weltkulturerbe verbirgt sich zugleich das Ziel, den Tourismus am Nord-Ostsee-Kanal und an der Oste beleben und ihn mit finanziellen Mitteln der EU fördern zu können. Die beiden deutschen Schwebefähren sind in diesem Sinne spektakuläre Wahrzeichen der im Frühjahr 2004 eröffneten „Deutschen Fährstraße“, einer rund 250 km langen touristischen Ferienstrecke von Kiel bis Bremervörde, die den Reisenden auf diesem Weg „Erlebnis-Fährien“ zwischen Oste und Ostsee bieten soll.

.
Mehr auf der Website www.schwebefaehre.org.


Attraktive Schau
zur neuen Saison


Schult, Heins, Breckwoldt, Brinkmann, Klüser
29. 3. 2013.Von Vertretern des Neuhäuser Historienvereins Lumpenhunde "requiriert" wurde aus Anlass des 1813-Gedenkjahres die Schwebefähre, die am Karfreitag ihren regulären Betrieb wieder aufnahm.
Beim Saisonstart dabei waren der ehrenamtliche Broberger Fährmann und Journalist Thomas Schult ("Osteland-Magazin"), die Lumpenhunde Jürgen Heins und Holger Ben Breckwoldt, Fährvereinschef Karl-Heinz Brinkmann, sein Vize Lothar Klüser sowie Vertreter des Vorstandes der AG Osteland.
Über die Geschichte der Fähre informiert eine von Karl-Heinz Brinkmann äußerst ansprechend gestaltete sehenswerte neue Ausstellung in der musealen "Fährstuv".
Das Umfeld der Fähre dagegen verliert bedauerlicherweise aufgrund neuer Leerstände zunehmend an Attraktivität. So erfreulich die vom Rat ins Auge gefasste Neugestaltung des Fährplatzes selber - falls finanzierbar - sicherlich wäre, vorrangig scheint es, dem Leerstand und Verfall der Gebäude ringsum zu begegnen.

Ostener Fährplatz: Leerstände nehmen zu

Alles über die Fähre, die Fährstuv und die Betriebs- und Besuchszeiten steht auf der schmucken Website schwebefaehre-osten.de.


Aufpoliert: die Perle
an der Ostemündung


Dr. Häse bei der Festrede (Foto: Rademacher)

15. 3. 2013. Nach lediglich neunmonatigem Umbau konnte am Freitag die neue Dauerausstellung im Natureum - Titel: "Lebensader Elbstrom" mit über 200 geladenen Gästen eröffnet werden. Schwerpunktthema ist die Bedeutung der Elbmündung insbesondere für Wanderfische, Zugvögel und Schifffahrt, Blickfang eine riesige begehbare Google-Earth-Aufnahme der Region (siehe unten). 


Osteland-Mitglieder an der Oste-Station

Entstanden ist auf diese Weise das "weltweit einzige Ästuarmuseum", so Natureum-Chefin Dr. Clivia Häse in ihrer Festrede. Erfreulich: Landrat Roesberg bekannte sich zu der Verpflichtung des Landkreises Stade, den laufenden Betrieb weiterhin zu garantieren; jährlich fließen derzeit rund 450.000 Euro aus dem Kreisetat in das Natureum.


Dr. Häse, Roesberg, Nikolai, Pfaffenberger

Hausherr Roesberg konnte viele Natureum-Förderer begrüssen - von den Vertreter der Zuwendungsgeber, Kommunen und Baufirmen bis hin zu Sponsoren und Ehrenamtlichen, unter anderem den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Roesberg: "Alle Landräte lieben die AG Osteland."


Interaktiv: Thema Schwebefähre im Natureum

Unter den Gästen herrschte die Meinung vor: Es ist dem Kuratorium unter Roesberg und der Kreispolitikerin Martina Pfaffenberger (SPD) sowie dem Natureum-Team um Dr. Clivia Haese und der Kuratorin  Petra Nikolai gelungen, die Perle in der Ostemündung zur hochrangigen Touristenattraktion aufzupolieren und zur außerschulischen Bildungsstätte aufzuwerten. In weiteren neun Monaten soll das Eingangsgebäude mit Fahrradstation fertiggestellt sein (Grundsteinlegung im April), anschließend wird - Schritt drei - der Park renoviert.


Informationen zur Sturmflut 1962

AG-Osteland-Mitglieder freuten sich, wie der Vorsitzende Jochen Bölsche betonte, dass der 2011/12 geführte Kampf für die Rettung und Modernisierung dieser wichtigen Station an der Deutschen Fährstraße und am Oste-Radweg erfolgreich gewesen ist und auch die Oste in der Ausstellung Berücksichtigung findet. 

Als "Deutschlands Lachsfluss Nummer eins", so hob auch Dr. Häse in ihrer Rede hervor, sei die Oste ein "Geheimtipp für Naturliebhaber".


Osteland-Vorstände Schütz und Bölsche

In den letzten Monaten konnten Mitglieder der "Lobby für die Oste", darunter der 2. Vorsitzende und Sturmflutexperte Walter Rademacher und Wolfgang Schütz, der Sprecher der Osteland-AG Wanderfische, viele Bilddokumente zum Beispiuel für eine interaktive Oste-Station und zu den Schwerpunktthemen Sturmflut 1962 und Stör-Ausrottung und -Wiederansiedlung beisteuern. 

Selten nur waren auch so viele Oste-Kulturpreisträger bei einer einzigen Veranstaltung versammelt. In Balje gesehen: Volker von Bargen, Caspar Bingemer, Gerald Bruns, Jörn Freyenhagen, Ursula Holthausen, Wiebke Kramp, Günter Lunden, Walter Rademacher, Nikolaus Ruhl, Christian C. Schmidt, Ursula Schroeder, Wolfgang Schütz und Walter Zeeck.

Neu im Netz:

> NDR über das Natureum
(ndr.de),

> Natureum rundum neu gestaltet
(nez.de).

Jetzt online verfügbar: 5-Minuten-Video über das "Natureum 2.0" an der Ostemündung.


"Tor zur Oste"
frisch gestylt


Helgoland und Vogelzug - zwei weitere Themen

8. 3. 2013. Nach einer gut viermonatigen Umbauphase eröffnet das Natureum Niederelbe in der Ostemündung am Freitag, 15. März, seine neue Dauerausstellung im Hauptgebäude. Sie steht unter dem Motto: "Lebensader Elbstrom – Brücke zwischen den Welten". Besucher können sich ab 14 Uhr ein erstes Bild vom veränderten Gesicht des Museums machen. Zur Feier des Tages haben alle Gäste freien Eintritt und werden mit einem Glas Sekt begrüßt. In Abständen werden Führungen durch die Ausstellung angeboten.


Walter Rademacher steht auf Neuhaus

Begehbar: die Luftaufnahme der Region

Mit viel Liebe zum Detail und hohem Arbeitseinsatz wurde die Dauerausstellung am "Tor zur Oste" vollständig erneuert. Viele eigene Ideen sind in dieses großartige Projekt eingeflossen, bei dessen Umsetzung das Natureum-Team von Fachbetrieben  unterstützt wurde. Moor, Marsch, Deiche, Watt und die Elbmündung – im Natureum geht es auch in Zukunft um die Landschaften und die Lebensräume der Niederelbe und der Geest, doch nun dargestellt in modernem Design und frischen Farben. 

Die neue Dauerausstellung präsentiert in interaktiven Stationen die Einzigartigkeit der Elbmündung mit ihrer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt,  die Besonderheit der Flusslandschaft mit Ebbe und Flut, den Vogelzug,  die geologische Entstehung der Niederelbe-Region und  die Natureumsinsel in Verbindung mit dem Bau des Ostesperrwerkes. Auch die Insel Helgoland ist in der Ausstellung vertreten. 


Demo-Objekte Jeans und Entenwalskelett

Besondere Beachtung finden die Meeressäuger, Wanderfische und Zugvögel, aber auch die Funktion der Elbe für Schifffahrt und Welthandel.  Dabei werden alle Sinne angesprochen. Viele Exponate können nicht nur angefasst, sondern auch in Aktion ausprobiert werden. Passend zum maritimen Schwerpunkt wird am Freitag, 15. März, in der Galerie im Turm die Ausstellung "Im Dienste von Schifffahrt und Umwelt – Die Aufgaben der Küstenwache in Nord- und Ostsee" eröffnet, bei der das Natureum mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven kooperiert. 

An der Station "Ökologischer Rucksack" wird am Beispiel von Jeans, Handy und Tomate der meist nicht sichtbare Verbrauch von Natur errechnet, der während des gesamten Lebenszyklus eines Produktes aufgewendet wird. Bei der Darstellung dieses Konzeptes wurde das Natureum vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie beraten. 

Neu ist eine eigene Kinderlinie. Eine Küstenseeschwalbe führt als Maskottchen die jungen Gäste durch die Ausstellung mit spannenden Spielen und lehrreichen Aktionszonen. Das Natureum wird mit der neuen Dauerausstellung nicht zuletzt seinem Anspruch als außerschulischer Lernort gerecht.

Die neue Ausstellung im Haupthaus wurde mit rund 500 000 Euro vom Förderfonds der Metropolregion Hamburg und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Im Laufe dieses Jahres wird das Natureum ein neues Eingangsgebäude mit Fahrradstation direkt am Elbe-Radweg und am Start bzw. Ziel des Oste-Radwegs Tostedt - Balje errichten. Für diesen zweiten Teil des Ausbaus stehen Fördermittel der NBank, der Kreissparkasse Stade und des Fördervereins bereit.

Der Vorstand des Natureum ist sich sicher, mit dieser umfassenden Modernisierung gut gerüstet in die Zukunft blicken zu können. "Wir rechnen schon sehr bald mit steigenden Besucherzahlen", sagt Dr. Clivia Häse.


Vorfreude auf
Natureum 2.0


Im Aufbau: Neue Natureum-Ausstellung

5. 3. / 9. 2. 2013. Auf der Osteinsel in der Flussmündung bei Balje herrscht Vorfreude auf die Wiedereröffnung der runderneuerten Natureum-Ausstellung am 15. März. Museumschefin Dr. Clivia Häse gab kürzlich Einblick in den Stand der Umbauarbeiten.


AG-Osteland-Unterschriftenaktion für Natureum

Nachdem das Modernisierungsprojekt noch vor einem Jahr als massiv gefährdet galt, kam es, wie die Niederelbe-Zeitung kürzlich die damalige AG-Osteland-Aktion in Erinnerung rief, "nicht zuletzt durch eine Kampagnenoffensive zu einer ausfinanzierten, zukunftsweisenden Entscheidung der Neugestaltung" - siehe dazu die oste.de-Sonderseite über die erfolgreiche Unterschriftensammlung zum "Baljer Appell" und über die Osteland-Aktion "... natürlich Natureum - Herz der Ostemündung".

Die jetzt angelaufene Umgestaltung umfasst unter anderem - direkt am Elbe-Radweg und am Start- bzw. Zielpunkt des Oste-Radwegs Tostedt - Balje - einen Eingangskomplex mit Fahrrad und E-Bike-Ladestation, Sanitäranlagen, einen Mitmachbereich und Minizoo für Kinder sowie eine völlig neue Ausstellung im Haupthaus, die vor allem der Elbmündung, dem Meer, der Schifffahrt und den Gezeiten gewidmet sein wird.

Alles sei "heller, übersichtlicher und stringenter konzipiert", urteilt das Stader Tageblatt. Die Zeitung hebt auch den künftigen Bereich Wasserwelt  hervor, der sich "in Kooperation mit der AG Osteland und der Oste-Pachtgemeinschaft primär mit den Wanderfischen beschäftigt", also unter anderem mit ausgestorbenen Arten Stör, Lachs und Meerforelle, die in der Oste wieder angesiedelt werden sollen.


Natureum-Chefin Dr. Häse, Störvater Schütz

Die Sportfischer um Osteland-Vorstandsmitglied und "Störvater" Wolfgang Schütz hatten wiederholt zu Natureum-Veranstaltungen wie dem "Tag des Fisches" beigetragen.

Lesetipps: NEZ und Stader Tageblatt vom 9. Februar.

> AG-Osteland-Website zum Natureum
(www.tor.zur.oste.de).


Geversdorf feiert
seine Ostebrücke


Wird 25 Jahre alt: Ostebrücke in Geversdorf

25. 2. 2013. Am Sonntag, 8. September, will Geversdorf das 25-jährige Bestehen seiner Klappbrücke begehen, die seit 1988 die alte Fährverbindung ersetzt. In dem 2009 erschienenen Buch "Über die Oste" (MCE, Drochtersen)schreibt Jochen Bölsche über die Geversdorfer Ostequerung, eines der Etappenziele der Deutschen Fährstrasse Bremervörde - Kiel, unter anderem:


Bild-Text-Band über die Ostequerungen

... Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche weiht damals, vor einem Vierteljahrhundert, die 30 Meter lange und 110 Tonnen schwere Klappbrücke ein, die von Bürgermeister Heinz Behrens bei einer Riesen-Fete mit Heißluftballonstart und Feuerwerk als "Jahrhundertbauwerk" gepriesen wird.


Geversdorfer Fähre Ende der 80er Jahre

Den alten Fährleuten werden neue Jobs als Brückenwärter angeboten, die über 500 Jahre alte Fährverbindung ist Geschichte. Die 1949 in Stade gebaute Motorseilfähre gilt nun als Inbegriff des Gestrigen. Sie "rostet am Oste-Ufer still und leise vor sich hin, schreibt die "Niederelbe-Zeitung" (NEZ) – bis die Ostener Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre den Oldtimer Anfang 1989 vom Besitzer Ferdinand Lühmann erwirbt. Ein Motorseilzug-Fährprahm hatte dem Vereinsvorsitzenden und Hotelier Horst Ahlf noch in der Sammlung gefehlt.


Bergung der Geversdorf-Fähre 1997 (Foto: DLRG)

Doch die "Fähre Geversdorf" bringt dem Verein nur Unglück. Zwar genehmigt das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) 1990 einen Liegeplatz am Hemmoorer Osteufer, doch der Kreis verweigert die Baugenehmigung. Provisorische Liegeplätze am WSA-Anleger und im Hafen Schwarzenhütten werden wegen Eigenbedarfs gekündigt. Die Akten über einschlägige Rechtsstreitigkeiten füllen einen dicken Ordner.


Vorsitzende Lunden und Hellwege mit Fähr-Relikt

Als die undicht gewordene Fähre im Januar 1997 bei Eisgang sinkt, weil die Lenzpumpen ausgefallen sind, ordnet das WSA unter Androhung von Zwangsmitteln die sofortige Bergung an, die auf 130.000 Mark veranschlagt wird. Der Landkreis verfügt obendrein die Auslegung von Ölsperren - dem ehrenamtlich arbeitenden Verein droht das Aus.

Immerhin gelingt es, die Bergungskosten auf knapp ein Zehntel der veranschlagten Summe zu begrenzen – 30 heimische Feuerwehrmänner und 20 Stader DLRG-Mitarbeiter pumpen am 2. Februar die Schwimmkörper leer, Taucher bringen am Rumpf Auftriebskissen an. Nach neunstündiger Arbeit beginnt die Museumsfähre langsam aufzuschwimmen (mehr).

Doch dann kommt neuer Ärger auf den Verein zu, die "Dauerfehde" (NEZ) mit den Behörden nimmt kein Ende. Das WSA verlangt ein Gutachten zum Nachweis der Schwimmfähigkeit, die Kosten für einen neuen befestigten Liegeplatz werden auf 180.000 Mark geschätzt – den Mitgliedern reicht's.

Wegen der unkalkulierbaren finanziellen Risiken beschließt die Hauptversammlung der Fördergesellschaft Anfang 1998, den Unglücksprahm zu "verwerten". Die alte Geversdorfer Fähre wird daraufhin verschrottet


Bald 100. Mitglied
und 1000. Besucher


Hauptversammlung des Heimatvereins 

24. 2. 2013. Es ist eine der erfolgreichsten Neugründungen der letzten Jahre an der Oste: Der nach einem historischen Schiffsnamen benannte Heimatverein "De Osten Strom" in der kleinen Gemeinde Geversdorf umfasst genau zwei Jahre nach dem Start mit 40 Geschichtsinteressierten jetzt bereits 92 Mitglieder und konnte voriges Jahr in seinem wunderbaren Heimatmuseum im alten Rathaus über 700 Besucher begrüßen. Im neuen Jahr, in dem sechs Sonderausstellungen anstehen, soll, wie die 2. Vorsitzende Anja Hellwege ankündigt, bei der Besucherzahl die 1000er-Marke geknackt werden, und auch das 100. Mitglied hat der quicklebendige Verein schon im Visier.


Heimatmuseum im ehemaligen Rathaus

Der Vorstand um den Vorsitzenden Günter Lunden konnte in der gut besuchten Hauptversammlung im Ostekrug auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken - unter anderem mit einer Ausstellung und einer Buchveröffentlichung zur Sturmflut vor 50 Jahren, der Renovierung von 5 der 7 Räume der neuen Dependance des Museums, der Erweitung des Museumsfundus um 155 Gegenstände, einer schmucken Website und viel Anerkennung von außen: Nach den Vereinsaktiven Elke Loewe und Günter Lunden sind 2012 auch die Mitglieder Walter Zeeck und Wolfgang Gellert mit dem Ostekulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden, wie der Vorstand in seinem Rechenschaftsbericht hervorhob.

Einstimmig erfolgten alle Wahlen zum Vorstand. Den beiden Vorsitzenden Günter Lunden und Anja Hellwege steht neben Schriftführerin Renate Schnabel und Kassenführer Stefan Grahl nun neben Hille Born und Wilhelm Hottendorf als neue Beisitzerin auch Ilse Lemke zur Seite. 

Eröffnet wird die Museumssaison mit einer Teddyausstellung, auf die im Mai die Fotoausstellung "Strand, Land, Fluss" folgt. Am 8. Sonntag, 8. September, soll das 25-jährige Bestehen der Geversdorfer Brücke gefeiert werden.

Im scharfen Kontrast zu den Erfolgen der ehrenamtlichen Vereinsarbeit stand der Bericht des Geverdorfer Bürgermeisters Walter Peterson (SPD, Foto), in dem sich ganze Elend der vom Land finanziell unterversorgten Gemeinden im strukturschwachen und abgelegenen ländlichen Raum widerspiegelte. Mit der "Kommunalaufsicht im Nacken" und gequält durch deren "Daumenschrauben", habe die Gemeinde aufgrund der "freiwilligen" Aufwendungen für  Rathaus und Ostehalle keinen finanziellen Spielraum mehr, so dass sie "praktisch handlungsunfähig" sei. Umso mehr verdiene der Verein mit seinen Ehrenamtlichen, so Peterson, Dank für seine "gute Arbeit". Es lohne sich immer wieder, das "blühende und gedeihende Museum mit seinen Schätzen" zu besuchen.


Die "Fährienstraße"
geht ins 10. Jahr


Dank an Tourenleiter  Peter und Monika Prüss

8. 2. 2013. Die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel, in Osten 2003 konzipiert und von der AG Osteland 2004 feierlich eröffnet, geht demnächst in ihr zehntes Jahr. Gefeiert wurde schon mal mit einem gemütlichen Rückblick-Abend im Ferienparadies Berthof in Kleinwörden - direkt an der Route - mit Beamer-Show und Matjes-Imbiss.


Schwebefähre am Kanal (Foto: T. Gruschka).

Die Vorbereitungen lagen in den Händen der Betreiber des idyllischen Berthofs, der Hechthausener Kreativen Gisela und Gerd Bertholdt, sowie der Osteland-Preisträger und langjährigen -Tourenführer Monika und Peter Prüss aus Osten, denen Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche mit einem von Walter Rademacher gestalteten Fotokunstkalender mit Motiven von der Deutschen Fährstraße dankte.


Fährstraßen-Werbung auf Chinesisch

Anwesend waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom Ehepaar Prüss organisierten mehrtägigen Touren auf der "Fährienstraße" sowie auf deren Verlängerung über Bremervörde hinaus bis Tostedt, dem von Oste-Preisträger Klaus Feldmann initiierten Oste-Radweg (Fotos von der Premiere hier). 


 Oste-Radweg-Premiere (Facebook-Seite)

Ebenso wie Feldmann war auch der Vorstand des neuen Vereins Radsport Hemmoor, für den Dieter Tiedemann im Sommer eine - bereits ausgebuchte -Tour auf der Fährstrasse organisiert.


Japanische Delegation in Osterrönfeld (2011)

Die rein ehrenamtlich betriebene Deutsche Fährstraße stellt sich heute als Erfolgsgeschichte dar. Die Route wird von der Deutschen Zentrale für Tourismus mittlerweile in allen Weltsprachen beworben. Sie diente sogar zweimal eigens nach Deutschland angereisten japanischen Touristikern als Vorbild. 


Osteland-Reiseführer zur "Fährienstraße"

Ein Spiralo-Führer und 35.000 von der AG Osteland herausgegebene und auf Reisemessen verteilte Faltkarten informieren über die Streckenführung.


Idee 2003, Fährstraßen-Würdigung 2013

Vom mdr-Publikum wurde die maritime Route auf Platz zwei der "Traumstraßen Deutschlands" gewählt. Das britische Tourismus-Portal mygermancity.com präsentiert die German Ferries Route als "one of Germany’s Top 3 Scenic Routes". Bei seinem jüngsten Neujahrsempfang würdigte Bundespräsident Gauck die Ostener Initiative zur Gründung der Deutschen Fährstraße.


Fährstraßen-Gruppentour 2005 (an der Oste)

Seit der Eröffnung wurde der Charakter der Ferienstraße durch weitere Attraktionen verstärkt, darunter die historische Ausstellung im Broberger Fährkrug, die neue Hechthausener Ostefähre "Püttenhüpper", die Oberndorfer Modell-Prahmfähre, die Hemmoorer Welt-Schwebefähren-Infomeile, die Ostener Fährstuv und die maritime Ausstellung im restaurierten Baljer Leuchtturm


Eröffnung der Deutschen Fährstraße (in Gräpel)

Im neuen Jahr soll die 250 Kilometer lange Route zusätzlich aufgewertet werden, unter anderem durch die Neugestaltung des Ostener Fährplatzes und des Hemmoorer Fährkopfes sowie durch neue Fahrradstationen im Eingangsbereich des Natureums Niederelbe und neben dem Freiburger Kornspeicher. 


250 Kilometer von der Oste bis zur Ostsee

Aus allerersten Gesprächen zur Fährstrassen-Gründung 2003 in Madrid mit den Bürgermeistern von Rendsburg, Osterrönfeld und Osten entstand nicht nur die neue Ferienroute (Aufruf zur Gründung). 

Hervorgegangen sind aus den Kontakten auch der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren der AG Osteland und dessen Weltkulturerbe-Initiative (federführend: der bisherige Rendsburger Bürgermeister und heutige Kieler Innenminister Andreas Breitner) sowie die lebendige Gemeindepartnerschaft zwischen den Schwebefähren-Orten Osten und Osterrönfeld, der diese Website gewidmet ist. 


Schwebefähren-Wandbild in Osterrönfeld

In dem mit den Kommunalpolitikern aller Schwebefähren-Kommunen gebildeten "Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren" innerhalb der AG Osteland ist die Weltkulturerbe-Initiative entwickelt worden, die insbesondere der bisherige Rendsburger Bürgermeister und neue Kieler Innenminister Andreas Breitner vorangetrieben hat.


Fährstraßen-Freunde bei der Beamer-Schau

Vertieft wurden die von Schützen- und anderen Vereinen gepflegten guten Kontakte zwischen den Gemeinden an der Deutschen Fährstraße durch die jüngst beschlossene Benennung einer Osterrönfelder Straße in "Ostener Ring" und durch die Einweihung eines großformatigen Wandbildes am Nord-Ostsee-Kanal, das die beiden deutschen Schwebefähren zeigt. 


Fährienstraßen-Radler (2005 in Osterrönfeld)

Für das Wochenende 14./15. September organisiert die AG Osteland erneut - bereits zum fünften mal - eine Gruppenreise für Vertreter von Kommunen und Vereinen an der Oste an den Nord-Ostsee-Kanal. Anlass sind die Feierlichkeiten in Rendsburg und Osterrönfeld zum 100-jährige Bestehen der gigantischen Kanalbrücke mit der zweitältesten deutschen Schwebefähre. 

An einem eigenen Info-Stand wollen die Fahrradfreunde von der Oste auf dem Fest auch für die "Fährienstraße" und für ihren neuen Oste-Radweg werben.


"Hätte keiner für 
möglich gehalten"


Brauer (r.), Hubert (2. v. r.) mit Fährvorstand

26. 1. 2013. Die positive touristische Entwicklung an der Oste und speziell rund um die Schwebefähre hätte noch vor zehn Jahren "keiner für möglich gehalten", hob der Hemmoorer Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer am Freitag in der Hauptversammlung des Fährvereins in Osten hervor. Anregungen, für die Schwebefähre den Weltkulturerbe-Status zu beantragen, seien "anfangs von vielen belächelt worden", sagte Brauer: "Heute wird nicht mehr gelächelt."

"Guten Mutes" in Sachen Welterbe zeigte sich auch der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert. Die entsprechenden Anträge seien fristgerecht auf den Weg gebracht worden. Nun stehe in Osten und Hemmoor die Neugestaltung des Fährplatzes bzw. des Fährkopfes an.


Gondel on the rocks (Foto: Barbara Gehring)

Über die positive Entwicklung der Deutschen Fährstraße, die in Kürze in ihr zehntes Jahr geht, berichtete in seinem Grußwort der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche. Gut entwickelt habe sich auch die daraus hervorgegangene Partnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld, wo im September das Hundertjährige der dortigen Schwebefähre gefeiert wird. Aus diesem Anlass plant die AG Osteland ihre fünfte Gruppenfahrt an den Nord-Ostsee-Kanal (mit ca. 40 Teilnehmern).

Über 54.000 Schwebefähren-Fahrgäste im vorigen Jahr freute sich der langjährige Vorsitzende Horst Ahlf, während Nachfolger Karl-Heinz Brinkmann und sein Vorstand über eine gute Kassenlage berichteten. Aber auch über einige Probleme kamen zur Sprache: neue Rostnester im Gestänge des 104 Jahre alten Bauwerks, beklagenswerte Öffnungszeiten im Ostener Heimat- und Buddelmuseum, ein unzureichendes Toilettenangebot am Fährplatz und eine zurzeit unbesetzte BuFDi-Stelle für die Betreuung der Fährstuv.

Mehr über den Fährverein steht auf www.schwebefaehre-osten.de, mehr aus der Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.

Dazu schreibt oste.de-Leser Nico Bär auf Facebook:

"Ich freue mich sehr für diese Entwicklung. Die Osteregion ist bespielhaft für viele andere peripher gelegene Regionen und zeigt, dass bürgerschaftliches Engagement massgeblich dazu beiträgt, etwas an der prekären Situation vieler strukturschwacher Räume zu ändern.Leider ist es vielerorts allerdings immer noch so, dass man auf den 'Großen Investor', also den ganz großen Zauberer wartet, der die Probleme über Nacht löst. Deshalb: Mein Glückwunsch an alle Aktiven in der Osteregion für den zählbaren, nachhaltigen Erfolg!"


Wie 2004 in Osten:
NOK-Fähre erstrahlt


Entwurf für das Rendsburger Lichtkunstobjekt

8. 2. 2013. Wenn im Herbst die zweitälteste deutsche Schwebefähre zwischen Rendsburg und Osterrönfeld 100 Jahre alt wird, soll das Bauwerk mit einem Lichtkunstprojekt illuminiert werden, das soeben mit Hilfe von sechs ausgeliehenen LED-Leuchten am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals getestet wurde - siehe Bericht, Fotos und Video in der Lokalpresse.


Ostener Probebeleuchtung im Februar 2004

Knapp zehn Jahre vor der geplanten herbstlichen Premiere am Kanal war, am 22. Februar 2004, auf Anregung von Jochen Bölsche, des damals frisch gewählten Vize des Schwebefähren-Weltverbandes und der AG Osteland, die Ostener Schwebefähre probeweise beleuchtet worden. Mit Hilfe eines Notstromaggregats und zweier Einsatzscheinwerfer setzte die von Stefan Buck mobilisierte Freiwillige Feuerwehr Osten unter Ortsbrandmeister Karsten Heilemann das Bauwerk so eindrucksvoll ins Licht, dass daraufhin die dauerhafte Installation von Scheinwerfern beschlossen wurde. Fotos von der Probebeleuchtung im Februar 2004 in Osten stehen auf dieser Archiv-Sonderseite von oste.de.


Illuminierungsentwurf der Fa. Uhtenwoldt (2005)

Finanziert wurde die seither allabendlich vorgenommene, von der Oberndorfer Firma Uhtenwoldt entworfene und nun aus dem Ortsbild nicht mehr wegzudenkende Beleuchtung mit Spenden aus der Bevölkerung und mit den Einnahmen einer Sonderbriefmarkenaktion der AG Osteland. 


Ostener Illuminierung (im Buch "Über die Oste")

Für die Rendsburger Illuminierung, entworfen von dem Hamburger Künstler Till Nowak, müssen 200.000 Euro aufgebracht werden. Die Beleuchtung der Oste-Fähre hat den Steuerzahler bislang keinen Euro gekostet.


Traumjob in
der Fährstuv


Dieser Fährmann weist den Weg zur Fährstuv

28. 1. 2013. Der Ostener Fährverein hat einen Traumjob zu vergeben: In der musealen "FährStuv" an der Schwebefähre Osten - Hemmoor soll für die Saison 2013 im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BuFDi) wieder eine Stelle in der "Kultur- und Denkmalpflege" wieder besetzt werden. Interessierte können sich noch bei der Fördergesellschaft unter info@schwebefaehre-osten.de oder beim Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkmann unter 0 47 71 – 64 34 92 bewerben.


O'feld plant
Ostener Ring


Osterrönfelder Bürgermeister Sienknecht

12. 1. 2013. "Prächtig" entwickele sich die Partnerschaft zwischen den Schwebefährengemeinden Osten und Osterrönfeld ("O'feld"); demnächst werde die Gemeinde am Nord-Ostsee-Kanal eine ihrer Straßen auf den Namen "Ostener Ring" taufen, kündigte Bürgermeister Bernd Sienknecht am Sonnabend beim traditionellen O'felder Neujahrsempfang vor über 150 Gästen an. Dazu zählten auch Vertreter der Gemeinde Osten und der AG Osteland, die vor achteinhalb Jahren die Partnerschaft im Zeichen der Schwebefähren angeregt hatte (siehe unsere SONDERSEITE Osten / Osterrönfeld).

Am Rande des Empfangs kam es zu freundschaftlichen Gesprächen zwischen den Bürgermeistern von drei der vier deutschen Schwebefährengemeinden, die auf die Anerkennung ihres gemeinsamen Weltkulturerbe-Antrags hoffen, nämlich dem neu gewählten  Pierre Gilgenast (Rendsburg), Bernd Sienknecht (Osterrönfeld) und Carsten Hubert (Osten), sowie dem Vorsitzenden der AG Osteland, Jochen Bölsche (v. l. n. r.). Die Gäste von der Oste brachten ihre Freude über die Straßenbenennung "Ostener Ring" ebenso wie über ein neues Wandbild zum Ausdruck, das auf einer O'felder Trafostation die beiden verschwisterten deutschen Schwebefähren zeigt (mehr auf schwebefaehre.org).

Ein weiteres Gesprächsthema war das diesjährige 100-jährige Bestehen der zweitältesten deutschen Schwebefähre, das auch von Freunden der "Schwesterfähre" an der Oste mitgefeiert werden soll. So hält der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche am Sonnabend, 27. April, auf Einladung der "Gesellschaft für Rendsburger Stadt- und Kreisgeschichte von 1910" einen Festvortrag mit dem Titel "Die Welt der Schwebefähren". Im Herbst wird die AG Osteland eine Gruppenreise für 30 bis 50 Teilnehmer aus dem Osteland organisieren.


Rendsburger AG-Osteland-Mitglied Schmidt

Am Tag der wichtigsten Rendsburger Jubiläumsveranstaltung am zweiten September-Wochenende finden, so Vorstandsmitglied Renate Bölsche, zugleich das Osterrönfelder Schützenfest und der Eon-Hansecup statt, das härteste Ruderrennen der Welt.

Der Arbeitskreis deutscher Schwebefähren innerhalb der AG Osteland rechnet daher mit reger Beteiligung auch von Schützenschwestern und -brüdern sowie von Wassersport- und Schwebefährenfreuden von der Oste an der geplanten Busfahrt zum Rendsburger und Osterrönfelder Fährjubiläum.


Jubiläumsstempel der Ostener "Schwesterfähre"

Am Kanal laufen unterdessen die Vorbereitungen für das Jubiläum auf vollen Touren. AG-Osteland-Mitglied Klaus Schmidt (Rendsburg), exzellenter Fährenkenner, aktiver Philatelist und Mitglied des Festkomitees, hat bereits die Vorarbeiten für die Herausgabe von Sonderstempeln und -umschlägen zum Hundertjährigen der Hochbrücke und ihrer Schwebefähre abgeschlossen.


Schwebefähren-Bericht der Niederelbe-Zeitung

Erfreut nahmen die Fährfreunde vom Nord-Ostsee-Kanal am Wochenende auch frische Exemplareder Niederelbe-Zeitung und des Stader Tageblatts mit Berichten über die Aktivitäten des Ostener Fährvereins um Karl-Heinz Brinkmann sowie der AG Osteland entgegen.


Kanalfähre startet
ins Jubiläumsjahr


Schwebefähren-Experte Klaus Schmidt

6. 1. 2013. Das 100-Jährige der Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld soll mit einer zentralen Veranstaltung am 15./16. September gefeiert werden - parallel zum diesjährigen Eon-Hansecup, dem härtesten Ruderrennen der Welt. Das teilt AG-Osteland-Mitglied Klaus Schmidt (Rendsburg) mit, der dem Vorbereitungskomitee angehört. Schmidt, Vorsitzender der Rendsburger Philatelisten, wird zum Jubiläum seine weltgrößte Sammlung von Briefmarken und Postkarten mit Schwebefährenmotiven ausstellen.


Neujahrsempfang in Osterrönfeld (Oste-Archiv)

Die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld startet ins Jubiläumsjahr mit dem traditionellen Neujahrsempfang am Sonnabend, 12. Januar, zu dem auch Gäste von der Oste erwartet werden, unter anderem der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (Foto u. l.) und weitere Vertreter der AG Osteland und des Fährvereins.


Bölsche mit Rendsburger Brückenmodell

AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche (Osten) wird am 27. April auf Einladung der Gesellschaft für Rendsburger Stadt- und Kreisgeschichte von 1910 am Nord-Ostsee-Kanal den Festvortrag zum Thema "Die Welt der Schwebefähren" halten.


Geplante Illuminierung der Schwebefähre

Über weitere Pläne für das Jubiläumsjahr , unter anderem die geplante Illuminierung der Hochbrücke, berichtet die Regionalpresse. Einbezogen werden soll in das Jubiläum der Hochbrücke und der Schwebefähre auch der Stadtteil Schleife, dessen Existenz unmittelbar mit dem Brückenbau zusammenhängt und der ebenfalls im Jahr 1913 seinen Ursprung hat. Weiterlesen bitte hier.



Ältere Beiträge aus dieser Rubrik hier:

2012
2011


Websites zum Thema:

www.deutsche-faehrstrasse.de
und www.schwebefaehre.org

 
Ältere Beiträge 
aus der Rubrik
FÄHRSTRASSE

2012

2011




deutsche-faehrstrasse.de

Die Homepage der 2004 von der AG Osteland eröffneten "Fährienstraße", die von der Oste über die Elbe bis zur Ostsee führt.


schwebefaehre.org

Der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren der AG Osteland informiert über die acht weltweit noch erhaltenen transporter bridges.


LIVE

Live-Webcam
Schleuse Kiel-Holtenau
vergrössern
+ neu laden

Live-Webcam
Schwebefähre Rendsburg
vergrössern
+ neu laden

Live-Webcam
Schleuse Brunsbüttel
vergrößern
+ neu laden

Live-Webcam
Schwebefähre Osten
vergrößern
+ neu laden

Die 15 besten 
Webcams von der 
Fährstraße stehen
hier