Neues von Schwebefähre, Fährstraße und Oste-Radweg

Höhmann bei der 4. Schwebefähren-Weltkonferenz 2013 in Rendsburg
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Fähr-Experte Nr. 1
spricht in der JHV
26. 2. 2014.  Wie stehen die Chancen, dass die Schwebefähre Osten - Hemmoor, das überragende Wahrzeichen des Ostelandes, von der UNESCO zum Welterbe ernannt wird? Eine kompetente Antwort auf diese Frage gibt ein prominenter Gastredner in der Jahreshauptversammlung der AG Osteland am Montag, 24. März, 19.30 Uhr, im Oste-Hotel in Bremervörde.

Als Gastredner gewonnen wurde der Darmstädter Denkmalschützer und Diplom-Ingenieur Rolf Höhmann, der laut AG Osteland als internationaler Schwebefähren-Experte Nummer 1 gilt und der kürzlich mit dem Oste-Kulturpreis 2014 in der Kategorie Denkmalschutz ausgezeichnet worden ist.

Schwerpunkt der Hauptversammlung ist - neben der Neuwahl von neun Vorstandsmitgliedern - der Bericht Höhmanns über die Vorbereitung und Koordinierung des supranationalen Sammelantrags, mit der er von den deutschen Schwebefähren-Kommunen Rendsburg, Osterrönfeld, Hemmoor und Osten beauftragt worden ist, sowie über seine Reisen und Recherchen zu den acht letzten Schwebefähren der Welt in Spanien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Argentinien; der Fähre im spanischen Bilbao ist der begehrte Welterbetitel bereits 2006 zuerkannt worden.

In der Jahreshauptversammlung soll dem Industriearchäologen der Goldene Hecht überreicht werden, der ihm beim 10. Tag der Oste im Osteland-Festhaus des Schwebefährendorfes in Abwesenheit verliehen worden war.

In der vom Osteland-Vizevorsitzenden Walter Rademacher (Neuhaus) vorgetragenen Laudatio heißt es: "Wie kein anderer Denkmalschützer hat der Diplom-Ingenieur Rolf Höhmann durch Bemühungen im In- und Ausland bewirkt, dass die industriegeschichtliche Bedeutung der letzten Schwebefähren der Welt erkannt wird. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, den Antrag auf deren Anerkennung als Weltkulturerbe voranzutreiben.

Ermutigt durch den Weltverband der Schwebefähren und - auf Anregung des seinerzeitigen Rendsburger Bürgermeisters Andreas Breitner - unterstützt unter anderem von den deutschen Fährkommunen Hemmoor, Osten und Osterrönfeld, wirkt der Darmstädter Industriearchäologe seit 2009 daran mit, dass auch in Großbritannien, Frankreich und Argentinien die Voraussetzungen für eine Sammelantragstellung geschaffen werden, um nach dem Vorbild der bereits 2006 ausgezeichneten spanischen Schwebefähre für alle übrigen noch erhaltenen Bauwerke dieser Art den Unesco-Titel zu erwirken.

Basierend u. a. auf den Arbeiten der 2005 mit dem Goldenen Hecht ausgezeichneten Cuxhavener Denkmalschützerin Birgit Greiner hat Rolf Höhmann die Bemühungen fortgesetzt, den von der Unesco verlangten "außerordentlichen universellen Wert" ("outstanding universal value") auch der Schwebefähre Osten - Hemmoor zu belegen, des überragenden Wahrzeichens des gesamten Ostelandes."


Womo-Straße
Oste - Ostsee


Womo-Platz Gräpel (Foto: Rademacher)

4. 2. 2014. Als ideales Revier für Wohnmobilisten wird zurzeit auf der Hamburger Reisemesse und bei ähnlichen Anlässen das Land an Oste, Niederelbe und Nord-Ostsee-Kanal beworben. Ein neues Info-Blatt der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. präsentiert die 260 Kilometer lange Autoroute der 2004 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein eröffneten Deutschen Fährstrasse als "Strasse der Wohnmobile". Auf mittlerweile fast 30 Plätzen - darunter viele mit Bestnoten - zwischen dem Vörder Land und der Kieler Förde lassen sich "frohe Fährien im frischen Norden" verbringen, versprechen AG-Osteland-Vize Walter Rademacher und der Dobrocker Samtgemeinde-Touristiker Michael Johnen, die das von Gerald Bruns (Neuhaus) gestaltete Faltblatt gemeinsam mit Fremdenverkehrsexperten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein entwickelt haben.


Michael Johnen und Walter Rademacher 

Das Titelbild zeigt stellvertretend für die vielen neuen Wohnmobilplätze an der stillen Oste, zum Beispiel in Großenwörden, Oberndorf und Neuhaus, die idyllisch gelegene Anlage unmittelbar neben der historischen Prahmfähre in Gräpel (Landkreis Stade), die noch auf den klassischen Ruf "Fährmann, hol öber" den Fluss überquert.


Neuer Fährstraßen-Flyer
Geworben wird unter dem Motto "Mit 17 Fähren musst du fahr'n, über 13 Brücken musst zu geh'n" aber auch für Wohnmobilplätze unweit der 105 Jahre alten, für das Unesco-Welterbe vorgeschlagenen Schwebefähre Osten - Hemmoor sowie an der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen; sie stellt die Verbindung her zwischen dem niedersächsischen und dem schleswig-holsteinischen Teil der länderübergreifenden Route.

Neuhäuser Grafik-Designer Gerald Bruns (l.)

Neben der faszinierenden Elbmündung wird insbesondere der 98 Kilometer lange Nord-Ostsee-Kanal empfohlen: Für die Nutzer von Plätzen an der meistbefahrenen Schifffahrtsstraße der Welt sind die "Traumschiffe zum Greifen nahe".


Wohnmobile am Nord-Ostsee-Kanal

Entlang der gesamten Erlebnisroute können - wie in Kiel, Brunsbüttel und Wischhafen - maritime Museen besucht und insbesondere "alle Möglichkeiten erfahren werden, die der Mensch je erfahren hat, ein Gewässer zu queren: Furt, Tunnel, Fähren und Brücken aller Art". Den krönenden Abschluss bietet die Landeshauptstadt Kiel mit der skurrilen Hörnbrücke und den gigantischen "Kreuzfährschiffen" auf Skandinavienkurs.

Auch nach Süden lässt sich die Route leicht verlängern. Das Faltblatt verweist auf detaillierten Web-Angaben zu diversen Stellplätzen am Oberlauf der Oste im Landkreis Rotenburg/Wümme.


Womo-Platzeröffnung in Neuhaus/Oste 2013

Weitere Informationen über die Deutsche Fährstrasse (auch über deren Fahrrad- und Wassersport-Route) bietet die Website www.deutsche-faehrstrasse.de. Das Wohnmobil-Faltblatt kann über www.wingst.de (Service / Prospektbestellung) angefordert werden.


Pläne für neue
Schwebefähre


Entwurf einer Schwebefähre für die Niederlande

14. 12. 2013. Wird es in Europa demnächst eine achte Schwebefähre geben? Über entsprechende Pläne in der Hafenstadt Scheveningen berichten niederländische Zeitungen - zum Beispiel hier und hier.


Frühere Schwebefähre in Maarssen

Bislang existierte in den Niederlanden lediglich eine einzige Schwebefähre, die bei Maarssen nachträglich unter einer Brücke über dem Amsterdam-Rhein-Kanal montiert worden war; das Unikat verkehrte von 1938 bis 1959 (mehr). Zur Zeit gibt es, wie berichtet, auch in Marseille und Nantes Pläne, neue Schwebefähren zu bauen.

Zum Thema:

> Die Welt der Schwebefähren
(schwebefaehre.org)


Fährfreunde
machen mobil


Advent an der Schwebefähre in Osten

1. 1. 2014. Nachdem es eine Zeit lang so schien, als sei in Großbritannien sie Arbeit am internationalen Weltkulturerbe-Sammelantrag für die Schwebefähren ins Stocken geraten, kommen die Fährfreunde auf der Insel jetzt in Fahrt: Zur Zeit werden die Anstrengungen intensiviert, bis zur Hundertjahrfeier der argentinischen Schwebefähre Ende 2014 einen Antrag der drei britischen Schwesterfähren vorzubereiten, berichtet die britische Presse.

Zum Thema:

> Briten streben Unesco-Status an
(southwalesargus.co.uk)


Jubiläumsfahrt
mit der Mocambo


Sonderfahrplan für den 9. Mai

1. 1. 2014. Zum Auftakt der Fährstraßen-Festtage am Freitag, 9. Mai, bietet die Firma Osteschifffahrt eine Fahrt mit der Mocambo von Oberndorf nach Bremervörde - siehe Sonderfahrplan; auf der Rückfahrt können die Zeiten gegen Ende tidenbedingt variieren (± 10-15 Min.). In Bremervörde findet am Abend der Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Ferienstraße statt. - Am Sonnabend, 1. Februar, findet der Schipperball der Segler-Vereinigung Oste Hemmoor (SVOH) in Ohl' Gasthof in Hemmoor statt. Das Motto lautet "10 Jahre Deutsche Fährstrasse".

Mehr Informationen über die Jubiläumstage auf der Website www.2014.oste.de.


15 mal um
den Globus


NOK-Schwebefähre (historische Darstellung)

10. 12. 2013. In einer Reportage über die 100 Jahre alte Schwebefähre über dem Nord-Ostsee-Kanal, die Rendsburg mit der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld verbindet, heisst es heute in der SHZ: "Täglich nutzen 340 Fahrzeuge und 1700 Menschen die Fähre, um von Osterrönfeld nach Rendsburg zu gelangen. Im Jahr legt die 'alte Dame', wie sie liebevoll genannt wird, 6 000 Kilometer zurück. Das ist die Strecke zwischen Aarhus und Palermo und zurück. Somit kommt die Fähre auf stolze 600 000 Kilometer in 100 Jahren – oder 15 Umrundungen der Erde." - Weiterlesen (lohnt sich!) bitte hier.


Tauziehen
überm Fluss


Tauziehen Hechthausen - Burweg

1. 1. 2014.  Der Termin steht fest: Das 5. Oste-Fest, ein Bürger-und Volksfest mit Tauziehen über die Oste, soll am 12. Juli 2014 stattfinden. Veranstalter ist wieder das Team des Gewerbevereins Hechthausen um Krista Reibe.


Buenos Aires im
Hundertsten


Neujahrswünsche aus Argentinien

1. 1. 2014. Grüße von der Schwebefähre in Buenos Aires an der Schwelle des 100. Jahres ihres Bestehens erreichten die Fährfreunde an der Oste. Anläßlich des Hundertsten findet Ende 2014 die 5. Weltkonferenz der Schwebefähren in Argentinien statt. Das Land ist federführend für den Kulturerbe-Sammelantrag an die Unesco.

> Welt der Schwebefähren
(schwebefaehre.org)

Auf Facebook schreibt oste.de-Leser Walter Beddies: "Ich bin erstaunt, was die Porteños daraus gemacht haben!- Euch wünsche ich eine friedliche Weihnacht und ein vor allem gesundes neues Jahr 2014."


Auf zum
Adelstitel



Grüße aus Newport (o.) und Middlesbrough

1. 1. 2014. Mit einem Foto unserer "Schwesterfähre" im walisischen Newport gratuliert die BBC zum neuen Jahr. Die Schwebefähre im nordenglischen Middlesbrough sendet künstlerisch gestaltete Neujahrsgrüße. oste.de wünscht den britischen Schwebefähren-Freunden 2014 viel Erfolg bei den gemeinsamen Bemühungen um den UNESCO- Weltkulturerbetitel, die dieser Tage auch Thema in der britischen Presse sind:

> Unesco-Status angestrebt
(southwalesargus.co.uk)

"Eine Art Erhebung
in den Adelsstand"

28. 12. 2013. Die Süddeutsche Zeitung analysiert heute (S. 3) die enorm gestiegene Bedeutung des Titels Weltkulturerbe: In den neunziger Jahren "hatte dieser Titel noch nicht das heutige Prestige und war relativ leicht zu bekommen; niemand sah voraus, dass er einige Jahre später eine Art Erhebung in den Adelsstand für Denkmäler werden sollte, in Bedeutung und Prozedur vergleichbar mit der Vergabe der Olympischen Spiele oder einer Fußball-Europameisterschaft. Fast 1000 Objekte stehen weltweit auf der Liste, davon 38 in Deutschland."

Dazu schreibt uns oste.de-Leser Prof. Dr. Reinhold Friedl auf Facebook: "Viel Erfolg wünsche ich als internationaler UNESCO-Beamter a.D."


Fährplatz ist das
zentrale Thema


Fährplatz Osten (Foto: Rademacher/Wikipedia)

Bürgermeister Dirk Brauer und Carsten Hubert

24. 12. 2013.  Die bevorstehende Neugestaltung des Fährplatzes stellt der Hemmoorer Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer (parteilos) in den Mittelpunkt der Osten-Passage seines Grußwortes zum Jahreswechsel. Darin schreibt Brauer über das ablaufende Jahr und die Perspektiven für das  Schwebefährendorf: "Zentrales Thema der Kommunalpolitik in Osten war die Neugestaltung des Fährplatzes. Als wichtigstes, aber auch abschließendes öffentliches Projekt der Dorferneuerung soll der Fährplatz entsprechend den Zielen der Dorferneuerung baulich saniert und barrierefrei sowie optisch ansprechend umgestaltet werden. Dafür ist die Dorferneuerung eigens um ein Jahr bis Ende 2014 verlängert worden.


Fährkopf Basbeck (Foto: Rademacher, Wikipedia)

Mit der Umgestaltung des Fährplatzes werden zugleich auch die Bemühungen der Gemeinde Osten und der Stadt Hemmoor um Anerkennung der Schwebefähre als Weltkulturerbe unterstützt. In Verfolgung dieses Zieles hat in diesem Jahr in Rendsburg anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Schwebefähre Rendsburg-Osterrönfeld zum vierten Mal eine Konferenz des Weltverbandes der Schwebefähren (International Transporter Bridges Association) stattgefunden, an der Delegierte aus Argentinien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland, unter anderem auch aus Osten und Hemmoor, teilnahmen."


Osterrönfeld Declaration vom 13. 9. 2013

In Brauers Grusswort heisst es weiter: "In einer 'Osterrönfeld Declaration', deren Inhalt maßgeblich durch den deutschen Weltverbandssprecher Jochen Bölsche formuliert und vorgeschlagen worden ist, wurde einstimmig die weitere Vorgehensweise festgelegt, sodass die Schwebefähren Rendsburg-Osterrönfeld und Osten-Hemmoor im Erfolgsfall von 2015 an mit dem begehrten Unesco-Weltkulturerbe-Titel rechnen können. Für dieses Engagement und seine vielfältigen anderen Verdienste um die Gemeinde Osten wurde Jochen Bölsche in der diesjährigen letzten Ratssitzung der Gemeinde Osten neben dem Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde mit der Ehrennadel der Gemeinde Osten ausgezeichnet."

In seinem Rückblick auf die kommunalpolitischen Erfolge 2013 behandelt Brauer unter anderem die Einführung des Anrufsammeltaxis, den Breitbandausbau, die Bemühungen um Bürgerbeteiligung und -information und eine HVV-Ausweitung sowie zahlreiche Baumaßnahmen etwa auf dem Schul- und Vorschulsektor. Im Gegensatz zur Nachbar-SG Am Dobrock gibt Brauer namens der Samtgemeinde Hemmoor erneut "für alle Grundschulen eine Bestandsgarantie". - Der komplette Wortlaut des Brauer-Textes ist hier online verfügbar.

Zum Thema:

> Schwebefähren setzen auf Argentinien
(Kieler Nachrichten)

> Briten streben Unesco-Status an
(southwalesargus.co.uk)

> Die Welt der Schwebefähren
(schwebefaehre.org)


Zwei Ehrennadeln für
Verdienste um Osten


Ehrung: Hubert, Auf dem Felde, Bölsche, Brauer

12. 12. 2013. Mit der Ehrennadel der Gemeinde Osten haben Bürgermeister Carsten Hubert und Gemeindedirektor Dirk Brauer am Donnerstag zwei Mitbürger für "herausragendes ehrenamtliches Engagement" ausgezeichnet. Stehend applaudierend dankten die Ratsmitglieder in ihrer Jahresendsitzung im Osteland-Festhaus dem Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde und dem AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche.


 Heimatpfleger Frank auf dem Felde

Der seit 2007 amtierende ehrenamtliche Ortsheimatpfleger habe diesem Amt unter anderem durch Gästeführungen mit Gehrock, Stehkragen und Strohhut "ein neues Gesicht gegeben", sagte Hubert. Besonders hob der Bürgermeister die "hervorragenden Beiträge" zur historischen Ausstellung im Fährmuseum hervor: "Wir sind stolz auf unsere Fährstuv." 

Das gleiche gelte für die von Frank Auf dem Felde gestalteten und von vielen Besuchern gerühmten Info-Tafeln am Ostener Abschnitt der Historischen Ostedeichroute. Den Neu-Ostener, der sich nicht nur als Heimatpfleger, sondern auch als Touristenführer verstehe, nannte Hubert einen Glücksfall für die Gemeinde.


Carsten Hubert nimmt die Ehrungen vor

Über Osten hinaus geschätzt würden Auf dem Feldes Orts- und Häuserführungen und seine Beamer-Vorträge, beispielsweise der Festvortrag in der jüngsten Hauptversammlung der AG Osteland zum Ende der Franzosenzeit vor 200 Jahren. 

Osten, erwiderte Auf dem Felde, sei für ihn "ein Stück Heimat" geworden. Er ankündigte an, einen neuen Veranstaltungstyp - Mit dem Fahrrad rund ums Kirchspiel (einschliesslich Hüll) - anzubieten und empfahl, die Gemeinde möge sich schon jetzt darauf vorbereiten, das 800-jährige Bestehen des Kirchspiels im Jahr 2020 als Gelegenheit zu nutzen, "uns alle zu feiern".


Eine der beiden Urkunden

Zuvor hatte der Bürgermeister die langjährige Arbeit Jochen Bölsches als Vizepräsident im Weltverband der Schwebefähren, als Initiator der Deutschen Fährstraße, Gründer und Vorsitzender der AG Osteland sowie als Webmaster gewürdigt. Der frühere SPIEGEL-Redakteur habe als Rentner mit ehrenamtlicher Medienarbeit für die Region "seinen Beruf zum Hobby gemacht", indem er zum Beispiel "Tag für Tag auf oste.de, auf Facebook und Twitter über das Osteland, die Fährstraße, das Krimiland, das Blaue Netz und das Grüne Netz" berichte, so dass seine Texte "inzwischen ganze Ordner füllen". Mit der Medienarbeit für die Schwebefähre habe Bölsche nach Jahren des Stillstands "den Hebel auf 'Go' gelegt" und darüber hinaus die Kommunalpolitiker an Oste und Nord-Ostsee-Kanal ermutigt, den Weltkulturerbetitel anzusteuern. Mit dem 2009 erschienenen  Schwebefähren-Buch "Über die Oste" werde der Autor "in die Geschichte Ostens eingehen". 


Blumen vom Rat für Renate Bölsche

Dass Bölsches Engagement mittlerweile auch die Anerkennung des Bundespräsidenten gefunden habe, "macht uns alle außerordentlich stolz", schloss der Bürgermeister, der mit einem Blumenstrauß auch Renate Bölsche dankte, die ebenfalls im engeren Vorstand der AG Osteland arbeitet..

Bölsche Erwiderung auf die Laudatio steht hier:

> Osten, die Wiege der AG Osteland

Für oste.de fotografierte Wolfgang Schütz.


Winterzauber an 
der Fährienstraße


NordBrief-Marke mit dem Berthof

Betreiber-Ehepaar Bertholdt (im "Stern")

9. 12. 2013. Freude in Hechthausen und umzu: Das große norddeutsche Postunternehmen NordBrief (die Tochterfirma von Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung versendet u. a. millionenfach Behördenbriefe) schmückt seine Weihnachtsbriefmarke 2013 mit einem Motiv aus dem Osteland, dem verschneiten Berthof in Hechthausen, der auch schon dem "Stern" eine Bildreportage wert war. Gestaltet hat die Marke einer der bedeutendsten deutschen Kommunikationsdesigner, der Rostocker Jochen Bertholdt, dem das Osteland gut vertraut ist: Weit über 20 Mal haben er und seine Ehefrau (kl. Foto) schon Urlaub auf dem Ferienhof von Bruder Gerd und Schwägerin Gisela Bertholdt gemacht.


Fähre Brobergen, gezeichnet von Bertholdt

Ebenso wie das Hechthausener Ehepaar Bertholdt, seit Jahren aktiv in der AG Osteland, fühlt sich Jochen Bertholdt zum Wasser hingezogen. Ausgebildet an der Grafischen Kunstanstalt Leipzig, war er von 1959 an im Schiffbau in Wismar und Rostock als Werbegrafiker tätig, bevor er 1968 freiberuflich als Gebrauchsgrafiker und Autor maritimer Bücher ("Schiffe und Schiffahrt von Morgen") tätig wurde. 

Doch neben seinen Spezialgebieten wissenschaftlich-technische Grafik und perspektivische Röntgenschnittdarstellung von Anlagen, Architektur, Maschinen und Verkehrsmittel (mehr) reizen ihn immer wieder Landschaften, die er auch in seinen vielen Oste-Urlauben in Aquarellen festhält - siehe seine Galerie im Web.
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Bertholdt-Marken für Nordbrief

In Fachkreisen gerühmt wird Bertholdt vor allem aber auch wegen seiner Briefmarkenentwürfe: Insgesamt wurden von ihm 134 Postwertzeichen veröffentlicht, davon 125 durch die Deutsche Post der DDR und neun durch die Deutsche Bundespost und die Deutsche Post AG. Seine Arbeiten wurden bereits fünfmal zur schönsten Briefmarke des Jahres gewählt. 


Bertholdt-Aquarell vom NOK

Gern widmet sich der Ausnahmekünstler Motiven von der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, die im Mai 10 Jahre alt wird. Das Spektrum seiner Arbeiten reicht von der Oste-Fähre Brobergen bis zum Kieler Schifffahrtmuseum und dem Freilichtmuseum Molfsee, beide nahe dem Startpunkt der "Fährienstraße". 


Bertholdt-Marke im Museum Rendsburg

In einem Museum in Rendsburg wurde kürzlich, zum Hundertsten der berühmten Hochbrücke mit Schwebefähre, im Großformat eine Briefmarke gezeigt, die Bertholdt 2001 diesem überragenden Wahrzeichen der Fährienstraße gewidmet hatte. Wie schön, dass nun, mit Hechthausen, ein weiteres Motiv von der Route hinzugekommen ist. Und vielleicht lässt sich ja,  zum Zehnjährigen der Deutschen Fährstraße,eine kleine Ausstellung mit Bertholdt-Motiven von Oste, Elbe und Kanal arrangieren...


Fährplatz ist das
zentrale Thema


Fährplatz Osten (Foto: Rademacher/Wikipedia)

24. 12. 2013.  Die bevorstehende Neugestaltung des Fährplatzes stellt der Hemmoorer Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer (parteilos) in den Mittelpunkt der Osten-Passage seines heute veröffentlichten Grußwortes zum Jahreswechsel. Darin schreibt Brauer über das ablaufende Jahr und die Perspektiven für das  Schwebefährendorf:

"Zentrales Thema der Kommunalpolitik in Osten war die Neugestaltung des Fährplatzes. Als wichtigstes, aber auch abschließendes öffentliches Projekt der Dorferneuerung soll der Fährplatz entsprechend den Zielen der Dorferneuerung baulich saniert und barrierefrei sowie optisch ansprechend umgestaltet werden. Dafür ist die Dorferneuerung eigens um ein Jahr bis Ende 2014 verlängert worden.


Fährkopf Basbeck (Foto: Rademacher, Wikipedia)

Mit der Umgestaltung des Fährplatzes werden zugleich auch die Bemühungen der Gemeinde Osten und der Stadt Hemmoor um Anerkennung der Schwebefähre als Weltkulturerbe unterstützt. In Verfolgung dieses Zieles hat in diesem Jahr in Rendsburg anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Schwebefähre Rendsburg-Osterrönfeld zum vierten Mal eine Konferenz des Weltverbandes der Schwebefähren (International Transporter Bridges Association) stattgefunden, an der Delegierte aus Argentinien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland, unter anderem auch aus Osten und Hemmoor, teilnahmen."


Osterrönfeld Declaration vom 13. 9. 2013

In Brauers Grusswort heisst es weiter: "In einer 'Osterrönfeld Declaration', deren Inhalt maßgeblich durch den deutschen Weltverbandssprecher Jochen Bölsche formuliert und vorgeschlagen worden ist, wurde einstimmig die weitere Vorgehensweise festgelegt, sodass die Schwebefähren Rendsburg-Osterrönfeld und Osten-Hemmoor im Erfolgsfall von 2015 an mit dem begehrten Unesco-Weltkulturerbe-Titel rechnen können. Für dieses Engagement und seine vielfältigen anderen Verdienste um die Gemeinde Osten wurde Jochen Bölsche in der diesjährigen letzten Ratssitzung der Gemeinde Osten neben dem Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde mit der Ehrennadel der Gemeinde Osten ausgezeichnet."

In seinem Rückblick auf die kommunalpolitischen Erfolge 2013 behandelt Brauer unter anderem die Einführung des Anrufsammeltaxis, den Breitbandausbau, die Bemühungen um Bürgerbeteiligung und -information und eine HVV-Ausweitung sowie zahlreiche Baumaßnahmen etwa auf dem Schul- und Vorschulsektor. Im Gegensatz zur Nachbar-SG Am Dobrock gibt Brauer namens der Samtgemeinde Hemmoor erneut "für alle Grundschulen eine Bestandsgarantie". - Der komplette Wortlaut des Brauer-Textes ist hier online verfügbar.

Zum Thema:

> Schwebefähren setzen auf Argentinien
(Kieler Nachrichten)

> Briten streben Unesco-Status an
(southwalesargus.co.uk)

> Die Welt der Schwebefähren
(schwebefaehre.org)


AG Osteland plant
Fährstraßen-Feste

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Osteland-Planungstreffen (Foto: W. Rademacher)

> Dreißigköpfiges Planungsteam aufgestellt
> Buntes Programm zu Wasser und zu Lande
> Oste-Fähren-Tag und Shantychor-Treffen 
> "Zehn Jahre, zehn Tage, zehn Touren"

13. 11. 2013. Vertreter aus Touristik, Kultur, Naturschutz und Sport aus den Oste-Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg sowie aus Schleswig-Holstein planen für die Zeit vom 9. bis zum 18. Mai 2014 eine bunte Veranstaltungsreihe zum zehnjährigen Bestehen der rund 250 Kilometer langen Deutschen Fährstrasse Bremervörde - Kiel, deren Slogan seit dem Frühsommer 2004 "frohe Fährien im frischen Norden" verspricht.

Auf Einladung des Trägers der Route, der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. unter Vorsitz von Jochen Bölsche, hat sich im Ostener Gasthaus "Zum Alten Amtsgericht" ein dreißigköpfiges Planungsteam konstituiert, das im Mai gemäß dem Motto "Zehn Jahre, zehn Tage, zehn Touren" zeigen will, auf welch vielfältige Weise sich die sogenannte Blaue, Rote und Grüne Route der "Fährienstraße" nutzen lassen. 

Einbezogen in die Planungen ist auch der 2011 konzipierte Oste-Radweg von der Quellregion bei Tostedt (Kreis Harburg) bis zur Mündung bei Balje.

Geplant sind entlang der Strecke, die der Geschichte der Gewässerquerungen - von Furt über Brücke, Fähre und Tunnel bis zum Hochseeschiff - gewidmet ist, vielerlei Angebote: Deichwanderungen, Rad- und Rikscha-Touren, Bus- und Bahnausflüge sowie der Einsatz verschiedenster Wasserfahrzeuge vom Kanu bis zu den "Kreuzfährschiffen", die den Endpunkt der Route, den Kieler Fährhafen, mit dem Oslo-Fjord verbinden.

Zu einem gemeinsamen "Oste-Fähren-Tag" am Sonnabend, 10. Mai, werden die Fährenbetreiber am Fluss einladen, wie Initiator Karl-Heinz Brinkmann von der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten - Hemmoor ankündigt.

Die Prahmfähre "Helmut Hudaff" in Brobergen (Kreis Stade) hat besonderen Grund zum Feiern: Sie wird 2014, so Fährvereinsvorsitzender Günther Schimkatis, 90 Jahre alt. 

Für das Hechthausener Fähr- und Naturerkundungsboot "Püttenhüpper" steht voraussichtlich rechtzeitig zum Fährstrassen-Jubiläum eine neue Anlegestelle in Kranenburg zur Verfügung.

Eine Neuauflage finden soll im Mai das norddeutsche Shantychor-Treffen, das erstmals im "Jahr der Oste" 2009 in Hemmoor-Schwarzenhütten mit sechs Gastchören stattgefunden hat. Auftritte plant der Shantychor Hemmoor, wie Chorleiter Gerd Drewes ankündigte, auch auf einer Seereise vom 14. bis 16. Mai mit dem Fährschiff "Color Fantasy" nach Norwegen.

Mit speziellen Angeboten unter anderem der Gästeführer der Historienbruderschaft "Lumpenhunde" sollen Wohnmobilisten im Mai auf den idyllischen neuen Uferplatz in Neuhaus und an weitere attraktive Ziele an der "Strasse der Wohnmobile" gelockt werden, wie Walter Rademacher und Gerald Bruns vom Tourismus- und Gewerbeverein Neuhaus mitteilen.

Für Caravan-Freunde ebenso wie für Motorradtouristen plant die AG Osteland, so der 2. Vorsitzende Rademacher, zum Jubiläumsjahr spezielle Zielgruppen-Faltblätter. Neu aufgelegt werden der Osteland-"Hafenführer", der die Blaue Route der Fährstrasse propagiert, und die beliebte Gratis-Radwanderkarte, die auch den Oste-Radweg umfasst und von der bereits fast 135.000 Exemplare verbreitet worden sind.


Die Mocambo auf der Blauen Route

Ebenso wie das Oste-Fahrgastschiff "Mocambo" bieten im Jubiläumszeitraum auch schleswig-holsteinische Reedereien Schiffstörns auf der "Blauen Route" der Fährstrasse an, unter anderem mit dem Raddampfer "Freya"  auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen Rendsburg und Kiel.

Einbezogen in die Jubiläumsplanungen ist die Elbfähre Glückstadt - Wischhafen. Die Linie, die den niedersächsischen mit dem schleswig-holsteinischen Teilabschnitt der Route verbindet, feiert nächstes Jahr ihr 95-jähriges Bestehen.

Wie Eddy Uhtenwoldt (Wingst), Eybe Schönteich (Oberndorf) und Werner Breves (Hemmoor) vom Blauen Netz Oste ankündigen, wird für Mitte Mai ein gemeinsamer Termin für das Ansegeln, Anrudern und Anmotoren der Wassersportvereine angestrebt. Eine "Geschwaderfahrt" der Skipper soll, so die Mitorganisatoren Bert und Marlene Frisch sowie Dieter und Christel Dede (Oberndorf), von Bremervörde in Richtung Kieler Förde führen.


Motiv aus dem Fährstraßen-Kalender

Viel Anklang fand bei dem Planungstreffen ein Fotokalender mit Motiven von früheren Fährstraßen-Touren, zusammengestellt von dem Ostener Peter Prüss. Der langjährige Tourenleiter des ADFC Cuxhaven will ebenso wie Torsten Rehm und Dieter Tiedemann (Radsport Hemmoor) und Erhard Suhr (ADFC Stade) auch 2014 Fahrradfreunde für organisierte Touren auf der maritimen Route begeistern.

Willkommen sind Veranstalter, die für die zehn Tage im Mai weitere Ideen umsetzen möchten, etwa kulturelle Beiträge von Vereinen und Museen entlang der Route. Passend wären auch Sportangebote wie ein Wettbewerb im Stockspringen über Ostegräben, eine fast vergessene Art traditioneller Gewässerquerung, ferner Planwagentouren oder ein Geocaching-Event, wie es Dobrock-Touristiker und Osteland-Vorstandsmitglied Michael Johnen vorschwebt.

Über eine Staffelfahrt für junge Radler würden sich die erfahrenen Bremervörder Touristik-Experten Benjamin Bünning und Barbara Norden freuen. Beide haben im Sommer wertvolle Erfahrungen mit der Organisation des höchst erfolgreichen Vörder Seefests gesammelt, in das die Jubiläumsfeier des bereits 2003 eröffneten Radweges "Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer" eingebettet war.

Den Auftakt der jetzt in Planung befindlichen Veranstaltungsreihe wird ein festlicher Empfang am Freitag, 9. Mai, im Oste-Hotel in Bremervörde bilden - im selben Saal, in dem Anfang Mai 2004 die Deutsche Fährstrasse mit Grußworten der Ministerpräsidenten aus Kiel und Hannover eröffnet worden war.

Zuvor soll ein Spaziergang angeboten werden, der unter anderem zur ehemaligen Furt (Vörde) führt, der die Stadt Bremervörde ihren Namen verdankt, sowie zur ersten Fähre an der Ferienroute, einer funktionsfähigen Mini-Prahmfähre auf dem Kinderspielplatz am Vörder See.

Am 11. Mai folgt dann eine Tour zu Land und zu Wasser mit Wanderführer Albertus Lemke (TSV Oberndorf) von der Gräpeler Fähre nach Hechthausen-Klint. Weiter geht es mit der "Mocambo" von Käpt'n Caspar Bingemer zum Oberndorfer Fährmann-Denkmal und zum benachbarten Restaurantschiff "Ostekieker", einer früheren Ostseefähre.

Angebote weiterer Veranstalter entlang der Ferienstrasse für den Zeitraum vom 9. bis 18. Mai nimmt die AG Osteland gern entgegen (E-Mail: renate.boelsche@gmx.de). 

Die Hinweise werden aufgenommen in eine jetzt freigeschaltete Termindatenbank im Internet (www.2014.oste.de) sowie in das nächste "Osteland-Magazin" der Heimatzeitungen, das zum 10. Tag der Oste am 16. Februar im Osteland-Festhaus in Osten erscheint.


Der Kalender der
Radweg-Pioniere


 Monika und Peter Prüß mit Kalendern

Vier Blätter aus dem Fährstraßen-Kalender

8. 11. 2013. Dem zehnjährigen Bestehen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel im nächsten Jahr ist ein Fotokalender gewidmet, den die Radweg-Pioniere und langjährigen Osteland-Tourenleiter Peter und Monika Prüss (Osten) zusammengestellt haben. 


Motive aus dem Oste-Radweg-Kalender

Außerdem hat das Ehepaar, das für die Organisation mehrerer ADFC-Touren mit dem Osteland-Kulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden ist, einen zweiten Kalender mit Fotos vom Oste-Radweg Tostedt - Balje produziert, der seit 2011 die "Fährienstraße" ergänzt und bis zu den Ostequellen im Kreis Harburg verlängert.


Titel des Prüss-Kalenders zur Fährstraße

Erhältlich sind die Kalender für jeweils 10 Euro beim Vorbereitungstreffen zur Planung des Jubiläumsjahres am Montag, 11. November, 19 Uhr, im Ostener Gasthaus "Altes Amtsgericht", Lange Strasse, sowie - so lange der Vorrat reicht - an den Osteland-Ständen auf den Adventsmärkten in Osten und Oberndorf.


Lädierter Fernweg:
Estorf kritisiert


Radweg am Deich gegenüber von Gräpel

9. 11. 2013. Durch mächtige Agrarmaschinen verschmutzte und zerstörte öffentliche Wege - das ist für viele Gemeindepolitiker entlang der Oste ein Dauerärgernis. Ein schwer ramponierter Radweg am Deich links der Oste zwischen Gräpel und Schönau behindert seit längerem massiv den Fahrrad-Tourismus auf einer wichtigen Route (oste.de berichtete). Diese Zuwegung zur Tourismus-Attraktion Gräpeler Fähre von Westen her wird sowohl vom neuen Oste-Radweg Tostedt - Balje als auch von der demnächst zehn alten Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel genutzt. 

Zu dieser wohl blamabelsten Wegstrecke im Zuge der 250 Kilometer langen länderübergreifenden Route zwischen Bremervörde und der Kieler Förde schrieb uns bereits im Juni ein Radwanderer per E-Mail: "Sehr geehrte Damen und Herren, der herrliche Oste-Radweg ist eine wunderbare Sache, der leider eine sehr schlechte Wegstrecke im Bereich Gräpel / Richtung Ostendorf hat. Hier ist die Deichstrasse stark verschmutzt und bei Nässe gefährlich rutschig und daher teilweise nicht passierbar."

Am Rande der Herbstschau des Ostedeichverbandes hat Geschäftsführer Ulrich Gerdes die Vernachlässigung dieser Strecke moniert. Gegenüber der Lokalpresse erklärte er, es bleibe zu hoffen, dass sich "die Gemeinde Estorf bereit erklärt, die gemeindeeigene Straße zwischen Gräpel und Schönau im Sinne der Tourismusförderung zu sanieren, um Radfahrern eine gefahrlose Nutzung zu ermöglichen." 

Alle bisherigen Anfragen des Ostedeichverbandes seien "auf taube Ohren gestoßen", so Gerdes weiter, der im Übrigen in Aussicht stellen konnte, dass es nach Abschluss der laufenden und noch anstehenden Bauarbeiten an den Deichverteidigungswegen 2015 eine durchgängige Radwegeverbindung in Flussnähe zwischen Bremervörde und Laumühlen geben werde.

Auf Facebook kommentiert oste.de-Leser Nico Bär: "Das Wegesystem stammt aus den 50er bis 70er Jahre. Und die im Rahmen des "Grünen Plans" mit EU-Mitteln gebauten Wege sind nicht für so schwere Maschinen ausgelegt, wie sie heute in der Landwirtschaft gebräuchlich sind. Ebenso hat man damals noch nicht daran gedacht, dass die Wege einmal im Fahrradtourismus eine herausragende Rolle spielen. - Im Grunde gibt es nur eine Lösung: im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens muss das landwirtschaftliche Wegenetz komplett überarbeitet und neu geplant werden. Dabei sind nicht nur die Belange der Landwirtschaft zu beachten, sondern auch die des Fremdenverkehrs und des Naturschutzes. Und da muss genau geschaut werden, wie Finanzmittel des Bundes, des Landes Niedersachsen und vor allem der EU eingesetzt werden können. Die Gemeinden und Landkreise alleine wären mit der Lösung des Problems finanziell vollkommen überfordert."


Ferienstraße ist im
Mai zehn Jahre alt

7. 11. 2013. Anfang Mai 2004 war mit Grußworten der Ministerpräsidenten in Hannover und Kiel die "Deutsche Fährstrasse" als 150. deutsche Ferienroute eröffnet worden. Zehn Jahre danach will die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. als Trägerin der Route das Jubiläum feierlich begehen: Unter dem Motto "Zehn Jahre, zehn Tage, zehn Touren" soll die "Fährienstraße" vom 9. bis zum 18. Mai 2014 zwischen den Endpunkten Bremervörde und Kiel mit zehn verschiedenen Fortbewegungsmitteln befahren werden können.

Vorbereitungstreffen
am 11. November


Japaner entdecken die Fährstraße

"Von der Rikscha bis zum Raddampfer" wird das Angebot reichen, das bei einem Vorbereitungstreffen am Montag, 11. November, 19 Uhr, im Ostener Gasthaus "Altes Amtsgericht", Lange Strasse, präzisiert werden soll. Zugesagt haben Vertreter von Heimat-, Sport- und Fährvereinen, Segel- und Rudersportclubs, Tourist-Infos und Shantychören.

Die Veranstalter wollen es ermöglichen, die Rote, Blaue und Grüne Route der rund 250 Kilometer langen Deutschen Fährstrasse für Autofahrer, Biker und Wohnmobilisten, Wassersportler und -touristen bzw. Radler und Wanderer auf möglichst vielfältige Weise erlebbar zu machen. 

Willkommen sind für den Jubiläumszeitraum auch kulturelle Veranstaltungsangebote entlang der Stecke mit ihren 50 Brücken, Fähren und maritimen Museen, an der alle Möglichkeiten erfahren werden können, die der Mensch je ersonnen hat, um ein Gewässer zu queren.

Von der Furt über 
die Förde zum Fjord


Postkarte zur Deutschen Fährstraße

Über die bisherigen Endpunkte hinaus, Bremervördes historische Furt und Kiels Förde, soll die Fährstrasse im Jubiläumsjahr gleichsam über die Ostsee bis an den Oslo-Fjord ausgedehnt werden - per Gruppenreise auf einem der grossen norwegischen "Kreuzfährschiffe", die in Kiel in See stechen.

Angestrebt wird nicht nur, die Termine für das Anmotoren, Ansegeln und Anrudern der Wassersportvereine 2014 in den Jubiläumszeitraum zu legen, sondern auch ein "Oste-Fähren-Fest" zwischen Gräpel (Kreis Stade) und Hemmoor (Kreis Cuxhaven) sowie Flusswanderungen, eine Wohnmobil-Sternfahrt nach Neuhaus und Tourenfahrten verschiedener Radsportvereine. 

"Das wird die grösste Gemeinschaftsveranstaltung am Fluss seit dem Jahr der Oste 2009," hofft Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche. Damals hatte die AG Osteland aus Anlass des Hundertjährigen der Schwebefähre Osten - Hemmoor über 200 Veranstaltungen in der Flussregion koordiniert und beworben.

Feststehen soll das Programm für das Jubiläum der "Fährienstraße" bis zum 10. Tag der Oste, der am Sonntag, 16. Februar, im Osteland-Festhaus in Osten gefeiert wird und zu dem die Verlage der Heimatzeitungen an der Oste eine neue Ausgabe des "Osteland-Magazins" planen.
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Die in Osten konzipierte und 2004 eröffnete Deutsche Fährstraße wird von der Deutschen Zentrale für Tourismus mittlerweile in allen Weltsprachen beworben. Sie diente sogar zweimal eigens nach Deutschland angereisten japanischen Touristikern als Vorbild. Ein Spiralo-Radführer und 135.000 von der AG Osteland herausgegebene und auf Reisemessen verteilte Faltkarten informieren über die Streckenführung.

Vom mdr-Publikum wurde die maritime Route auf Platz zwei der "Traumstraßen Deutschlands" gewählt. Das britische Tourismus-Portal mygermancity.com präsentiert die "German Ferries Route" als "one of Germany’s Top 3 Scenic Routes". Bei seinem jüngsten Neujahrsempfang würdigte Bundespräsident Joachim Gauck die Ostener Initiative zur Gründung der Deutschen Fährstraße.

Seit der Eröffnung wurde der Charakter der Ferienstraße durch weitere Attraktionen verstärkt, darunter eine historische Ausstellung im Broberger Fährkrug, die neue Hechthausener Ostefähre "Püttenhüpper", die Oberndorfer Modell-Prahmfähre und die Fährmann-Statue, die Hemmoorer Welt-Schwebefähren-Infomeile, die museale Ostener "Fährstuv" und die maritime Ausstellung im restaurierten Baljer Leuchtturm. 

Im Jubiläumsjahr wird die rund 250 Kilometer lange Route weiter aufgewertet, unter anderem durch die Neugestaltung des Ostener Fährplatzes und des Hemmoorer Fährkopfes, eine neue Fahrradstation im Eingangsbereich des Natureums Niederelbe sowie einen Bootsanleger in Kranenburg, der die in den letzten Jahren entstandenen Anlegestellen entlang der "Blauen Route" in den Osteorten Balje, Oberndorf, Osten, Grossenwörden, Hechthausen-Klint und Brobergen komplettiert.


Oste-Hof im 
Jahreslauf


Gisela Bertholdt auf dem Berthof

7. 11. 2013. Direkt am Osterradweg und an der Deutschen Fährstraße liegt in Kleinwörden bei Hemmoor eines der schönsten Ferienquartiere zwischen Elbe und Weser: der Berthof, dem der Naturfotograf und AG-Osteland-Mitstreiter Gerd Bertholdt mit Ehefrau Gisela betreibt und dem er ein sehenswertes halbstündiges Video gewidmet hat, mit dem es ihm gelungen ist, die Reize der Ostelandschaft im Wandel der Jahreszeiten einzufangen. Das Video steht hier auf Youtube.


Abradeln auf der 
"Fährienstraße"


Die Rennradsparte beim Abradeln 2013

24. 10. 2013. Der Radsportverein Hemmoor, Mitglied der AG Osteland, hat sein Abradeln beendet. Die Rennradsparte war bereits Anfang des Monats bei schönstem Herbstwetter unterwegs gewesen. Die Tour ging auf Teilstrecken der Deutschen Fährstraße entlang der Oste nach Brobergen zur Prahmfähre "Helmut Hudaff". Dort wurde die Seite gewechselt und es ging zurück nach Hemmoor, wo zum Abschluss der 55-Kilometer-Tour noch gegrillt wurde.


Dieter Tiemann (l.) mit derTourenradgruppe

Das offizielle Abradeln der Tourenradgruppe unter Leitung von Dieter Tiedemann fand am vergangenen Sonntag statt. Die 31 Radler starke Gruppe, die sich wie immer am Hemmoorer Bahnhof traf, fuhr durchs Wohlenbecker Moor nach Hollen zur Hollener Mühle. Dort gab es ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Am späten Nachmittag wurde wieder kräftig in die Pedale getreten, so dass man gegen Abend nach 42 Kilometern wieder in Hemmoor war.

Dank für Informationen an Torsten Rehm.


Elbfähre wird 
95 Jahre alt


Deutsche Fährstraße bei Wischhafen (2004)

29. 10. 2013. Die Elbfähre Glückstadt - Wischhafen, wichtiges Bindeglied zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein und "Nabel" der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, wird demnächst 95 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat Betreiberin Hildegard Both-Walberg, Mitglied der AG Osteland, für die Wirtschaftsbeilage des Stader Tageblatts ein Interview zur Bedeutung und zur Zukunft ihres Unternehmens gegeben, das hier online verfügbar ist.


Neu im Netz

> Schwebefähren-Konferenz: Echo in Übersee
(fundacionxlaboca.org.ar)

> Französische Website über Schwebefähren
(batiactu.com)

> Osten: Fährumfeld wird umgestaltet
(nez.de)

> Geversdorf: Brücke feierte Geburtstag
(cn-online.de)

> Schwebefähre als BBC-Fernsehstar
(visitmiddlesbrough.com)

> 230.000 Euro für Schwebefähren-Kunst
(shz.de)

> Schwebefähren-Schützen feiern zusammen
(de-oestinger.de)


Serie über
Denkmäler


Wischhafener Denkmal im Fähren-Newsletter

25. 10. 2013. Mit einem Foto der Fährmann-Statue des verstorbenen Hemmoorer Künstlers Frijo Müller-Belecke (Website), die direkt an der Deutschen Fährstasse in Wischhafen steht, startet der Fähren-Newsletter "Fährmann" in seiner Oktober-Ausgabe eine Serie über Fährdenkmäler in Deutschland. Fotos und Texte zum Thema erbittet die Redaktion per E-Mail an koenig.dieter@nord-com.net. Der Newsletter wird von einem Arbeitskreis am Deutschen Schifffahrtsmuseum herausgegeben.


Gruß aus
Rochefort


Schwebefähren-Orte im französischen Museum

24. 10. 2013. Auch die Namen der deutschen Schwebefähren-Orte Osten und Rendsburg sind auf einer Wand im Schwebefähren-Museum "Maison du Transbordeur" im französischen Rochefort verewigt. Darüber berichtet das Team der "Schwesterfähre" (Foto) jetzt auf seiner gut gepflegten Facebook-Seite. - Mehr über die Welt der Schwebefähren auf schwebefaehre.org.


Egon Oellrich

* 7. 12. 1937 † 12. 10. 2013

Als Fährmann und zuletzt als 2. Vorsitzender des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen zählte Egon Oellrich zum Kern der Ostefreunde, die sich vor fast sieben Jahren zusammengeschlossen haben, um erst die historische Prahmfähre "Helmut Hudaff" und das Fährhaus in Brobergen vor der Ausdeichung zu retten und dann die Fährstelle mit unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz mit Leben zu erfüllen und zu einer der Attraktionen an der Deutschen Fährstrasse zu entwickeln - siehe diese Website über die Aufbauarbeit des Vereins. Das Osteland trauert um Egon Oellrich.



Die "Schwesterfähre" in Newport feiert ihren
102. Geburtstag, unter anderem mit dieser Torte


Krimis zum
Saisonende


Fährvereinsvorsitzender Karl-Heinz Brinkmann

17. 10. 2013. De Schwebefähre Osten - Hemmoor geht in Kürze in die Winterpause. Mit einer Abschlussveranstaltung am Sonntag, 27. Oktober, ab 16 Uhr in der FährStuv mit Krimilesungen und einen bebilderten Jahresrückblick will die Fördergesellschaft die Fährsaison 2013 ausklingen. Der Eintritt ist frei. "Die Schwebefähre verkehrt noch bis zum 3. November, bevor sie dann endgültig in die Winterpause geht. Aber auch in den Wintermonaten kann die Schwebefähre unter 01 72 - 6 61 84 67 gebucht werden," teilt Vorsitzender Karl-Heinz Brinkmann mit. Die Fördergesellschaft wird mit einem Stand beim 32. Ostener Adventstreff am 8. Dezember vertreten sein. Die Schwebefähre sowie die FährStuv bleiben an diesem Tag geschlossen. Mit geänderten Fährzeiten startet der Verein voraussichtlich am 1. April in die Saison 2014.


Mehr zum Thema:

> Schwebefähren-Konferenz: Echo in Übersee
(fundacionxlaboca.org.ar)

> NOK-Schwebefähre im Dauereinsatz
(shz.de)

> Schwebefähre als BBC-Fernsehstar
(visitmiddlesbrough.com)

> 230.000 Euro für Schwebefähren-Kunst
(shz.de)

> Middlesbrough: Blaue Farbe für die Fähre
(gazettelive.co.uk)

> Neuer Traumplatz für Wohnmobilisten
(cuxland.de)


Achtes Schild
am Natureum


Dr. Haese am Natureum-Anleger

15. 10. 2013. Im Zuge der "Blauen Route" der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel hat jetzt auch der Schiffsanleger am Natureum in Balje ein Stationsschild erhalten. Zur Freude von Natureum-Chefin Dr. Clivia Haese hat die Kosten die AG-Osteland-Sponsorin und Elbfähr-Chefin Hildegard Both-Walberg übernommen - ebenso wie für die schon in den Vorjahren montierten sieben anderen Orientierungstafeln an den Oste-Anlegern in Neuhaus, Oberndorf, Osten, Hechthausen-Klint, Großenwörden, Brobergen und Gräpel.

Die Schilder zeigen neben dem Stationsnamen auch das jeweilige Gemeindewappen, das "Fährienstraßen"-Logo und die Web-Adressen der Ferienroute und ihrer Trägerin, der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland.


Jubiläum im
Mai 2014


Ostefreunde Sepp und Waltraud Schmidt

Die Deutsche Fährstraße wird im Mai 2014 Jahr zehn Jahre alt. "Auch aus diesem Grund planen wir eine Fahrradtour auf dieser traumhaften Strecke: Mit 17 Fähren mußt du fahrn, über 13 Brücken mußt du gehn," schreiben oste.de-Leser Josef ("Sepp") Schmidt und Ehefrau Waltraud aus Schongau (Bayern). "Ein Höhepunkt wird bestimmt der Nord-Ostsee-Kanal sein, auf dem jährlich über 40.000 Schiffe verkehren, die meistbefahrene künstliche Schifffahrtsstraße der Welt und fast auf der gesamten Strecke (98,26 km) auf beiden Uferseiten befahrbar."


Fährstraßen-Abschnitt im Video - ansehen

Dazu empfiehlt Sepp Schmidt ein Video über den Kanal, "sehr informativ und unterhaltsam", den er hier auf Youtube entdeckt hat. Sepps Tipp: "Stellt die Auflösung in Youtube auf HD - es lohnt sich..."


Vom Melkhus bis
zur Fährstraße


Neuer Radwanderführer - vergrößern

12. 10. 2013. Das Cuxland als Eldorado für Radwanderer ist Thema einer frischen Gratis-Broschüre im Handtaschenformat. "Radwandern - Tipps & Touren" kann bei der Cuxhavener Agentur für Wirtschaftsförderung, Tel. 04721 / 5996-0, info@cuxland.de, geordert werden, ist aber auch zum Download oder zum Online-Blättern hier im Web verfügbar (Durchblättern hier). Die Tipps reichen von der Tour zum nächsten Melkhus bis zu attraktiven Fernwegen wie der Deutschen Fährstraße, die Deutschlands Schwebefähren verbindet.

Ein rund 1500 km langes ausgeschildertes Radwegenetz erschließt den Landkreis Cuxhaven, der anhand seiner landschaftlichen und kulturellen Vielfalt mit Mooren, Wäldern, Seen, romantische Flussläufen, grünen Deichen, historischen Leuchttürmen und beschaulichen Kutterhäfen sowie dem Weltnaturerbe Wattenmeer Einheimische und Touristen gleichermaßen besticht.

Die Broschüre informiert auf rund 64 Seiten unter anderem umfassend über ausgewählte Tagestouren, die die Reize des Urlaubslandes zwischen Nordsee, Elbe und Weser in seiner Gänze erschließen. Der Radler erhält hier neben Tipps zum Startpunkt der jeweiligen Tagestour auch Hinweise auf Sehenswürdigkeiten sowie Informationen über die zahlreichen Servicebetriebe für Radwanderer.

Fahrradstationen, Fahrradverleiher und Reparaturwerkstätten sind ebenso gelistet wie Servicebetriebe für E-Biker und radlerfreundliche Unterkünfte (Bett + Bike), die Unterkunft auch nur für eine Nacht bieten. „Über 130 Betriebe, die im Cuxland den Radlern die Touren verschönern, präsentieren wir in der Broschüre", freut sich Anke Fiedler, Touristikerin bei der Agentur für Wirtschaftsförderung des Landkreises.

Einen noch relativ neuen Service im Cuxland erhalten E-Biker aller Fabrikate in ausgewiesenen Betrieben, die neben einer kostenlosen Akkuaufladung auch Informationsmaterial für Radwanderer bereithalten. In der Regel kann sich der Radler hier bei Kaffee und Kuchen oder einem Mittagessen stärken – ein verlockender Pausenstopp – nicht nur für E-Biker!

Zur besseren Orientierung sind in dem farblich gegliederten Printprodukt im Handtaschenformat eine ausklappbare Übersichtskarte mit den zahlreichen Radfernwegen, Campingplätzen, Melkhüs-Standorten sowie umfassende Anreiseinformationen integriert.


Gelungenes
Saisonende


Hochbetrieb auf der "Helmut Hudaff"

3. 10. 2013. Hervorragend besucht war am 3.Oktober bei bestem Wetter der Saisonausklang an der Broberger Fähre "Helmut Hudaff", benannt nach dem Ex-Bürgermeister, Fährretter und Oste-Kulturpreisträger. Erbsen- und Kürbissuppe waren schnell ausverkauft, die Torten-Kunstwerke der Brobergerinnen hoch begehrt.


Fährmann Thomas Schult, Oberdeichgrefe Saul

Im ersten Stock des Fährkrugs, im "Oste-Zimmer" mit dem faszinierendem Flussblick, referierte Oberdeichgrefe Hans Wilhelm Saul (Foto), Bürgermeister der Stadt Hemmoor, vor interessierten Zuhörern um 13 und 15 Uhr über die aktuellen Deichbauarbeiten. Dank der Kooperation des Ostedeichverbandes war es bekanntlich vor rund sechs Jahren nach Protesten der AG Osteland gelungen, die Fährstelle samt Fährkrug, Fährdamm und historischer Burgstelle vor einer Flutung durch Ausdeichung zu retten (siehe unsere Archivseite). Saul hob die Bemühungen hervor, die Arbeit des - vom Gesetzgeber lediglich mit dem Hochwasserschutz betrauten - Deichverbandes in Einklang zu bringen mit den Wünschen von Sportfischern, Deichwanderern und Radfahrern.


Andrang an der Tortentheke

Der 2007 gegründete Fähr- und Geschichtsverein, Mitglied der AG Osteland, hält durch ehrenamtliches Engagement bereits seit über einem halben Jahrzehnt den sommerlichen Fährverkehr mit der "Helmut Hudaff" aufrecht und hat sich damit unschätzbare Verdienste um den Tourismus entlang der Deutschen Fährstraße erworben.


Schwebefähre
als TV-Star

4. 10. 2013. Das nordostenglische Middlesbrough hat jetzt ein Festbankett zu Ehren des 30. Jahrestages des Auftritts seiner Schwebefähre in der BBC-Kultserie "Auf Wiedersehen, Pet" veranstaltet (siehe auch www.schwebefaehre.org). In der legendären Serie wird die Fährbrücke, imposantes Wahrzeichen der Stadt, von Investoren demontiert und in den USA wiederaufgebaut. Mehr in der britischen Presse...


2. RTF im
Juli 2014


Radtourenfahrer auf der Ostefähre in Gräpel

1. 10. 2013. Seit Jahren beflügelt das Osteland auch die Radsportler. Seit sechs Jahren beliebt ist die Radtourenfahrt (RTF) "Fährstraße" des VfL Stade auf Teilstrecken der Deutschen Fährstrasse, deren Träger die AG Osteland ist. Ein Bericht über die 6. RTF "Fährstraße" steht hier. Erstmals in diesem Sommer hat der SC Hemmoor eine RTF "Osteland" ausgerichtet, die wegen ihres Erfolgs im Juli 2014 wiederholt werden soll. Berichte über die 1. RTF Osteland stehen hier.


Ehrung auch
für die 'Lady'


100 Jahre alt:  Schwebefähre am Kanal

24. 9. 2013. Vier Jahre nach der Schwebefähre Osten - Hemmoor ist am Montag auch die 100-jährige Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke samt der zweitältesten deutschen Schwebefähre Deutschlands von der Bundesingenieurkammer mit dem Titel "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" ausgezeichnet worden. "Schleswig-Holstein ist stolz auf seine Eiserne Lady", sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) bei dem Festakt.


Verleihung der Plakette 2009 in Osten

Außerdem widmet die Bundesingenieurkammer der Hochbrücke - wie 2009 schon der Schwebefähre Osten - Hemmoor - die Herausgabe eines weiteren Bandes der Reihe "Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst". Autor ist Erich Thiesen, ehemaliger Chefredakteur des schleswig-holsteinischen Bauernblattes, der schon 2005 im Wachholtz-Verlag einen Bild- und Textband zur Hochbrücke herausgegeben hatte. Bestellt werden kann die neue Veröffentlichung  im regionalen Buchhandel (ISBN 978-3-941867-13-0) und bei der Bundesingenieurkammer.


Fährenwelt setzt
auf Buenos Aires

Welterbe-Antrag unter Führung Argentiniens angestrebt / Festakt an der 100-jährigen Fähre am Nord-Ostsee-Kanal / "Goldener Fährmann" für sechs Osteland-Mitglieder aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein


Premiere des Schwebefähren-Lichtkunstwerks 

15. 9. 2013. In Großbritannien ist es bei der Erarbeitung eines gemeinsamen internationalen Weltkulturerbe-Antrags für die letzten noch existierenden Schwebefähren zu bürokratischen Verzögerungen gekommen ist. DEnnoch sollen die Vorbereitungen nunmehr bis zum November 2014 abgeschlossen sein. 


Vier-Quadratmeter-Torte zum 100. Geburtstag

Das bekräftigten Delegierte aus Argentinien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland am Wochenende auf der 4. Konferenz des Weltverbandes der Schwebefähren (International Transporter Bridges Association) in Rendsburg, wo mit einem dreitägigen Volks- und Ruderfest mit rund 100.000 Teilnehmern zugleich das 100-jährige Bestehen der Eisenbahnhochbrücke und der Schwebefähre gefeiert wurde, die Rendsburg und die Gemeinde Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal verbinden.

In einer "Osterrönfeld Declaration" bekräftigten die Delegierten ihre Absicht, nach der 2014 bevorstehenden Hundertjahrfeier der Schwebefähre in Buenos Aires den Unesco-Antrag unter der Führung Argentiniens auch dann einzubringen, wenn die Unterlagen für die drei britischen Schwebefähren in Newport, Warrington und Middlesbrough noch nicht vorliegen sollten. In diesem Eventualfall sollen die Briten ermutigt werden, später einen Erweiterungsantrag einzubringen.


Weltkonferenz im Rendsburger Alten Rathaus

Bei dieser Vorgehensweise, die auf Antrag des deutschen Weltverbandssprechers Jochen Bölsche im historischen Rathaussaal der Stadt Rendsburg einstimmig beschlossen wurde, könnten auch die 
Schwebefähren Rendsburg - Osterrönfeld und Osten - Hemmoor im Erfolgsfall von 2015 an mit dem begehrten Unesco-Titel rechnen. 


Darmstädter Schwebefähren-Experte Höhmann

Nachdem die älteste Schwebefähre der Welt im spanischen Bilbao bereits 2006 zum Welterbe erklärt worden ist, seien die Aussichten eines von Argentinien angeführten Sammelantrags der übrigen Fährbrücken positiv zu bewerten, zumal sowohl Ingenieurbauwerke als auch Lateinamerika bislang auf der Welterbeliste stark unterrepräsentiert seien, sagte der Darmstädter Industriearchäologe Dipl.-Ing. Rolf Höhmann vor 150 geladenen Gästen bei einem Empfang aus Anlass des Hundertjährigen der Hochbrücke, an deren Schwebefähre am selben Abend das über 200 000 Euro teure Lichtkunstwerk "Passagen" eröffnet wurde.


Bürgermeister Gilgenast überreicht den "Quader"
Der Schöpfer des interaktiven Kunstwerks, der Hamburger Till Nowak, Vertreten durch Claus Friede, wurde in der Feierstunde ebenso wie Schwebefährenexperte Höhmann und Weltverbandssprecher Bölsche von Bürgermeister Pierre Gilgenast für den Einsatz zugunsten der historischen Ingenieurbauwerke mit dem "Rendsburger Quader" ausgezeichnet.

Sechsmal Gold zu Ehren von
Freunden der Schwebefähren


Eintragung in Rendsburgs Goldenes Buch

Nach der Weltkonferenz, deren Teilnehmer sich zum Abschluss in das Goldene Buch der Stadt Rendsburg eintrugen, tagte im benachbarten Osterrönfeld, der Partnergemeinde von Osten/Oste, der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland, um neben dem Fährjubiläum auch das zehnjährige Bestehen des Weltverbandes zu feiern. 

Bei dessen Gründung 2003 war auch der Grundstein gelegt worden für die Deutsche Fährstrasse Bremervörde - Kiel, die jetzt 525 Mitglieder starke Arbeitsgemeinschaft Osteland und die Fährgemeinden-Partnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld


Minister Breitner freut sich über die Festschrift

Erster Empfänger der aus diesem Anlass verfassten Osteland-Festschrift "Zehn Jahre Freundschaft im Zeichen der Schwebefähren" war der frühere Rendsburger Bürgermeister und heutige Kieler Innenminister Andreas Breitner, der zu den engagiertesten Förderern der Schwebefähren und des Kulturerbe-Antrags zählt.

Vom Osteland-Vorsitzenden Bölsche und dessen Stellvertreter Walter Rademacher wurden im Osterrönfelder Kanal-Café jeweils drei Vereinsmitglieder aus Schleswig-Holstein und aus Niedersachsen mit dem 
"Goldenen Fährmann" geehrt, der höchsten internen Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft.


Geehrt für Fähr-Infomeile: Bürgermeister Saul

Sienknecht, Hubert, Brauer, Ströh, Schmidt

Klaus Schmidt (Philatelisten Rendsburg) für die Initiierung von Ausstellungen, Sonderstempeln und Sonderumschlägen mit Schwebefährenmotiven, der Osterrönfelder Bürgermeister Bernd Sienknecht und der langjährige Bürgervorsteher Klaus Dieter Ströh für die Förderung der Gemeindepartnerschaft, der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert für seinen Einsatz für Fähre, Fährmarkt und Fährplatz sowie der Hemmoorer Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer und - in Abwesenheit - der Hemmoorer Stadtbürgermeister Hans Wilhelm Saul für die Förderung der Internationalen Schwebefähren-Infomeile und die bevorstehende Neugestaltung des Fährkopfes im Ortsteil Basbeck.


Ein Sonderstempel wirbt für das Hundertjährige

Begrüßen konnte Vorsitzender Bölsche bei der Festveranstaltung in Osterrönfeld rund 50 Repräsentanten von Wassersport-, Radfahr-, Heimat-, Schützen- und Fährvereinen, die am Wochenende auch das 
Hansecup-Rennen der Ruder-Weltelite in Rendsburg und das Osterrönfelder Schützenfest nutzten, um die guten Kontakte zwischen Osteland und Kanalregion zu vertiefen. 


Gäste Hendon und Reese (Foto: W. Rademacher)

Ehrengäste das AG Osteland waren zwei Fährfreunde aus Wales, die 2011 mit einer zehntägigen Benefiz-Motorradtour zugunsten Nierenkranker zu allen sieben europäischen Schwebefähren unternommen hatten: Maureen Hendon und Robert Reese vom Verein Friends of Newport Transporter Bridge, dem britischen Gegenstück zur Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor, die u. a. durch ihre Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Brinkmann, Peter Burmester und Lothar Klüser vertreten war.


Susanne Mau und Karl-Heinz Brinkmann

Die Organisation des Weltkonferenz lag in den Händen von Susanne Mau (Stadt Rendsburg), der Karl-Heinz Brinkmann mit einem Foto der Ostener Fähre dankte.


Brücken-Darstellung im Museum

Viel Anklang fand auch bei den Gästen aus dem Osteland eine jüngst eröffnete Ausstellung über die 100-jährige Hochbrücke samt Schwebefähre und ihren den Erbauer Friedrich Voss. Die faszinierenden Exponate werden in den Museen im Kulturzentrum Rendsburg bis zum 13. Oktober gezeigt.

Mehr demnächst auf dieser Website und auf www.schwebefaehre.org.


Neu im Netz

> Rendsburger Weltkongress der 
Schwebefähren setzt auf Argentinien

(Kieler Nachrichten)


"Fährienstraße"
in Flammen


Premiere des Schwebefähren-Lichtkunstwerks 

16. 9. 2013. Nie zuvor war die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel so attraktiv: Seit dem 13. September ist die 100 Jahre alte Hochbrücke samt Schwebefähre in Rendsburg Teil eines Lichtkunstwerks. Bei der Premiere wurde die illuminierte Fähre mit den Schiffshörnern der vorbeiziehenden Traumschiffe begrüßt, deren Lichterschmuck den der Brücke eindrucksvoll ergänzte. - Mehr Fotos in der Bildergalerie der Regionalpresse.

Wie das interaktive Lichtkunstwerk "Passagen" des Hamburgers Till Nowak funktioniert, beschreibt dieser Bericht aus der Rendsburger Lokalpresse.


Mit Rendsburg
zum Welterbe


Seit 100 Jahren: Schwebefähre über dem Kanal

9. 9. 2013. Das überragende Wahrzeichen der ist die 104 Jahre alte Schwebefähre Osten - Hemmoor. Ob und wann dem "Eiffelturm des Nordens" der Weltkulturerbe-Titel der Unesco verliehen wird, ist Thema einer 4. Weltkonferenz der Fährgemeinden am Donnerstag und Freitag, 12./13. September, am Nord-Ostsee-Kanal.

Während dort die zweitälteste deutsche Schwebefähre unterhalb der gigantischen Hochbrücke zwischen Rendsburg und Osterrönfeld 100 Jahre alt wird, soll in der internationalen Konferenz mit Vertretern aus den Schwebefähren-Staaten Argentinien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland der Darmstädter Industriearchäologe Rolf Höhmann über den Stand des Unesco-Verfahrens berichten. 

Höhmann hat im Auftrag unter anderem der Kommunen Rendsburg, Osterrönfeld, Osten und Hemmoor einen supranationalen Sammelantrag verfasst. Damit wird unter Federführung Argentiniens der Welterbetitel für sieben der acht noch existierenden Schwebefähren angestrebt werden; die weltälteste Schwebefähre im spanischen Bilbao ist bereits seit 2006 im Besitz des begehrten Unesco-Titels.

Aus Anlass der 100-Jahr-Feier der Hochbrücke hat der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren innerhalb der gemeinnützigen AG Osteland für Sonnabend und Sonntag, 14./15. September, eine Gemeinschaftsfahrt an den Nord-Ostsee-Kanal organisiert. 

Eine fast fünfzigköpfige Delegation - darunter die Bürgermeister Dirk Brauer (Samtgemeinde Hemmoor) und Carsten Hubert (Gemeinde Osten) - wird nicht nur die zum Jubiläum mit einem interaktiven Lichtkunstwerk illuminierte "Schwesterfähre" bestaunen können.


Vor 10 Jahren: Anstoss für die "Fährienstraße"

Bei einem Empfang im Osterrönfelder "Kanal-Café" wird Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche auch an die vor genau zehn Jahren bei der 1. Schwebefähren-Weltkonferenz in Spanien begründete "Freundschaft im Zeichen der beiden deutschen Schwebefähren" erinnern. 

Außerdem sollen fünf Osteland-Mitglieder aus Rendsburg, Osterrönfeld, Osten und Hemmoor für ihre Verdienste um die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Schwebefähren mit dem "Goldenen Fährmann" der AG Osteland ausgezeichnet werden.


Vertrautes Schild an Rendsburgs Schwebefähre

Aus den im September 2003 in Madrid und Bilbao geknüpften Kontakten sind mittlerweile die Deutsche Fährstrasse Bremervörde - Kiel, der gemeinsame Unesco-Antrag und die florierende Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld hervorgegangen. 

Die Verbindungen zwischen Oste und Nord-Ostsee-Kanal sind zur Freude der AG Osteland in den vergangenen Jahren immer intensiver geworden. Osterrönfeld etwa hat der Schwebefähre der Partnergemeinde Osten nicht nur ein Wandbild gewidmet, sondern kürzlich auch eine neue Strasse "Ostener Ring" genannt. Und zwischen Vereinen beider Partnergemeinden sind viele freundschaftliche Bande geknüpft worden.


Vor 10 Jahren: Verbandsgründung in Madrid

Der AG-Osteland-Delegation gehören daher auch viele Vertreter der Schützen und des Wassersports an der Oste an. Für sie hat die Kanalregion an diesem Wochenende neben den 100-Jahr-Feiern an der Hochbrücke und der Schwebefähre noch weitere Attraktionen zu bieten: das Schützenfest der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld sowie den Eon-Hansecup, das unter der Hochbrücke ausgetragene härteste Ruderrennen der Welt.

Zum Thema:

> Schwebefähren auf dem Weg zum Weltkulturerbe
(rendsburger-hochbruecke.de)


Geburtstagsausflug
zur Schwesterfähre


Strahlender Sonnenschein empfängt die Ostener

16. 8. 2013. Einen Geburtstagsbesuch bei ihrer 100 Jahre alten "Schwesterfähre" am Nord-Ostsee-Kanal unternahmen am Donnerstag 44 SPD-Seniorinnen und -Senioren aus dem Schwebefährendorf Osten/Oste.


Info-Tasche für Detlef Strufe (2. v. r.)

Im "Kanal-Café" der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld begrüßte AG-60-plus-Vorsitzender Gerd-Michael Wilwert (l.) den Osterrönfelder SPD-Vorsitzenden Detlef Strufe (2. v. r.), der über seinen Heimatort, dessen neuen Tiefwasserhafen und die Schwebefähre informierte. AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche (r.) überreichte Strufe eine Info-Tasche zur Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, die seit 2004 die beiden deutschen Schwebefährendörfer verbindet.


Vertrautes Schild an der Schwebefähre

Außerdem wies er auf den von Osten, Osterrönfeld, Hemmoor und Rendsburg gemeinsam eingebrachten Weltkulturerbe-Antrag hin. Am 14./15. September lädt die AG Osteland aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Rendsburger Hochbrücke zu einer Festveranstaltung am Kanal unter dem Motto "Freundschaft im Zeichen der Schwebefähre".


Höhepunkt: Bahnfahrt mit Aussicht ...

... von der gigantischen Brücke auf den Kanal

Zu den Höhepunkten des Busausflugs zählten, neben der zweimaligen Elbquerung mit der Fähre Glückstadt - Wischhafen, eine Schwebefährentour und eine Zugfahrt über die imposante Hochbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal. 


Zufallstreffen mit Ostefreund Klaus Ströh

Freudige Überraschung am Rande: Auf der Gondel der Schwebefähre trafen die Ostener einen alten Bekannten - den Osterrönfelder Kommunalpolitiker Klaus Ströh, eines der "Urgesteine" der Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und O'feld, der eine eigene Website gewidmet ist.


141-Jährige 
als Filmstar


Bölsche mit Janet Wassermann und Janika Waller

17. 8. 2013. Viel Beifall und Anerkennung bekommen hat der Freiburger Claus List - früher Schulleiter in Lamstedt - für seinen jüngsten Film über die Rettung des Baljer Leuchtturms


Die Mocambo am neuen Brobergen-Anleger

Zurzeit arbeitet der AG-Osteland-Mitstreiter, der auch die Broberger Fähre schon filmisch porträtiert hat, an seinem bisher größten Projekt: einer Arbeit über die Untere Oste.


Bürgermeister Witt begrüßt Käpt'n Bingemer

"Star" des Films ist der 141 Jahre alte Oste-Oldtimer "Mocambo", dessen Fahrt von der Mündung bis Bremervörde als roter Faden dient. An Bord interviewen zwei junge Osteländerinnen, Janet Wassermann aus Oldendorf und Janika Waller aus Brobergen, eine Reihe von Flussanrainern.


Mocambo-Anleger am "Osteblick"

Zwischen Großenwörden, wo Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer am Schiffsanleger von Bürgermeister Bernhard Witt begrüßt wurde, und Gräpel stand Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche den Interviewerinnen Rede und Antwort. 


Freiburger Filmemacher Claus List

Zum Tag der Oste 2014, wenn die AG Osteland im Osteland-Festhaus zu Osten ihr zehnjähriges Bestehen feiert, soll Claus Lists neuer Film vorführbereit sein.


Die Mocambo am "Osteblick" in Gräpel

Für oste.de fotografierten Hans-Hermann Tiedemann, Claus List und Jochen Bölsche.


So wohnt man am

Ostener Ring

18. 8. 2013. Eines ihrer schönsten Neubaugebiete hat die schleswig-holsteinische Schwebefährengemeinde Osterrönfeld nach ihrem Partnerdorf an der Oste benannt. Über das Leben am "Ostener Ring" berichtet jetzt die Rendsburger "Landeszeitung". Auszug:

Durch die Lage am südwestlichen Rand der Gemeinde ist es ruhig im Ostener Ring. Die Straße ist nach der Partnergemeinde Osten in Niedersachsen benannt, die ebenso wie Osterrönfeld eine Schwebefähre hat. "Wir haben die Natur direkt vor der Tür", freut sich Stefanie Strufe. "Radfahren, wandern und laufen bieten sich geradezu an." Tochter Jacqueline findet es besonders toll, dass es im angrenzenden "Wilden Moor" auch Pferde und Reitmöglichkeiten gibt. Die 13-Jährige geht nach Rendsburg in die Schule. Über die Fähre oder durch den Tunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal ist sie schnell da. Osterrönfeld hat eine Grundschule, das angrenzende Schacht-Audorf eine Regionalschule. Bereits 2001 wurden die ersten 80 Grundstücke im Baugebiet "Aspel-Nord" ausgewiesen. Später kamen 22 weitere im südlichen Bereich dazu. Die Grundstücke am Ostener Ring sind die zweite Erweiterung des Baugebiets um 19 Grundstücke. Elf davon sind bereits verkauft.

Im vorigen Jahr war in Osterrönfeld ein Wandgemälde geschaffen worden, das die beiden deutschen Schwebefähren zeigt.

Alles über die erfolgreiche Gemeindepartnerschaft auf www.partnerschaft.schwebefaehre.org


Ehrentitel auch
für Rendsburg


Verleihung der Plakette 2009 in Osten

10. 8. 2013. Nach der ältesten Schwebefähre Deutschlands in Osten würdigt die Bundesingenieurkammer auch das zweitälteste Verkehrsmittel dieser Art an der Rendsburger Hochbrücke mit der Auszeichnung "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst". Der Festakt findet am 23. September, 12.30 Uhr, unter der Hochbrücke in Rendsburg statt. Erwartet werden neben dem Kieler Ministerpräsidenten Thorsten Albig, den Bürgermeistern Pierre Gilgenast (Rendsburg) und Bernd Sienknecht (Oserrönfeld) auch Spitzenvertreter von Ingenieurkammern, Bahn und Schifffahrtsverwaltung. Die Ehrenplakette wird gegen 14 Uhr enthüllt.


Schwebefähren-Start im Dezember 1913

Außerdem widmet die Bundesingenieurkammer der Hochbrücke - wie 2009 schon der Schwebefähre Osten - Hemmoor - die Herausgabe eines weiteren Bandes der Reihe "Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst". Autor ist Erich Thiesen, ehemaliger Chefredakteur des schleswig-holsteinischen Bauernblattes, der schon 2005 im Wachholtz-Verlag einen Bild- und Textband zur Hochbrücke herausgegeben hatte. Bestellt werden kann die neue Veröffentlichung  im regionalen Buchhandel (ISBN 978-3-941867-13-0) und bei der Bundesingenieurkammer.


Ostefreunde feiern
Dreifach-Jubiläum


Werbung für die 100-Jahr-Feier in Rendsburg

10. 8. 2013. Rund fünfzig Fluss- und Fährenfreunde feiern demnächst am Nord-Ostsee-Kanal ein dreifaches Jubiläum. Sie folgen der Einladung des Arbeitskreises Deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland zu einer Wochenendfahrt am 14./15. September in die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld bei Rendsburg, wo sie ein hochattraktives Programm mit internationalen Akzenten erwartet.

> Jubiläum Nummer eins: Bei einem Empfang im "Kanal-Café" in Osterrönfeld feiert der Osteland-Arbeitskreis Schwebefähren am 14. September, 16.30 Uhr, "10 Jahre Freundschaft im Zeichen der Schwebefähren": Im September 2003 war den Bürgermeistern von Osten, Rendsburg und Osterrönfeld beim Schwebefähren-Welttreffen in Madrid und Bilbao - Schirmherr: König Juan Carlos - das Konzept für die Deutsche Fährstraße präsentiert worden, die bereits acht Monate später eröffnet werden konnte.

> Außerdem wird in Osterrönfeld - in Anwesenheit u. a. der Bürgermeister der Samtgemeinde Hemmoor, Dirk Brauer, und der Gemeinde Osten, Carsten Hubert - an die zehn Jahre zuvor erfolgte Gründung der "International Transporter Bridges Association" erinnert, aus der auch der deutsche Schwebefähren-Arbeitskreis hervorgegangen ist. In diesem Kreis wiederum wurde die Idee zur kommunalen Partnerschaft der Fährgemeinden Osten - Osterrönfeld und die Strategie zur Erlangung des Weltkulturerbe-Titels für alle noch erhaltenen Schwebefähren entwickelt.


Seit 100 Jahren: Schwebefähre über dem Kanal

> Höhepunkt am Kanal ist die Feier zum 100-jährigen Bestehen der Hochbrücke samt Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld (Festschrift). Bereits am 13. bzw. 14. September finden das 4. Schwebefähren-Welttreffen und der offizielle Festakt mit einem Fachvortrag über den Stand des Weltkulturerbe-Verfahrens statt. Über beides kann aus erster Hand bei dem Osteland-Empfang in Osterrönfeld berichtet werden, wo zugleich verdiente Osteland-Mitglieder geehrt und die Festschrift "10 Jahre Freundschaft im Zeichen der Schwebefähren" vorgestellt werden sollen.

Den Teilnehmern der Wochendfahrt bietet sich darüber hinaus Gelegenheit, an weiteren Programmpunkten teilzunehmen: der Hansecup-Regatta an der Schwebefähre, dem härtesten Ruderrennen der Welt, mit Kulturprogramm und einer Drachenboot-Fun-Regatta, der Präsentation des neuen Lichtkunstwerks an der Schwebefähre, an verschiedenen Ausstellungen und Rundgängen zum Brückenjubiläum oder an dem Schützenumzug und -ball in der Partnergemeinde Osterrönfeld.

Weitere Informationen im Internet

> Broschüre "100 Jahre Eiserne Lady"

> über den AK Deutsche Schwebefähren

> über die Rendsburger Hundertjahrfeier

> über das Hansecup-Ruderrennen

Die Wochenend-Gruppenfahrt ist bereits komplett ausgebucht. 


Am Fluss neunmal
"Industriekultur" 


Zur interaktiven Karte der Ausflugsziele

8. 8. 2013. Am 17. und 18. August gehen in der Metropolregion Hamburg die "Tage der Industriekultur am Wasser" in die zweite Runde. Neun der rund 100 Sehenswürdigkeiten, für deren Besuch geworben wird, liegen im Osteland und am Oste-Hamme-Kanal. Alter Leuchtturm in Balje, Schwebefähre Osten - Hemmoor, Deutsches Zementmuseum in Hemmoor, historische Fähren in Brobergen und Gräpel, Ostewehr und -schleuse in Bremervörde, Ziegeleimuseum in Bevern, Glasmuseum in Gnarrenburg, Moorhof Augustendorf - die meisten dieser Sehenswürdigkeiten sind durch Bürgerengagement erhalten worden.


Eines der Ziele bei den Industriekultur-Tagen

Bei den Tagen der Industriekultur 2011 besuchten 14.000 Menschen die rund 100 weitgehend unbekannten Hafenanlagen, Schleusen, Schiffe und Brücken. Inzwischen ist die Metropolregion deutlich gewachsenen und somit um etliche einmalige Industrieanlagen reicher geworden. - Sämtliche beworbenen Industriedenkmäler sind auf dieser interaktiven Karte verzeichnet.


Schwebefähre bald
fit fürs Welterbe


Schwebefähre mit Hemmoorer Deichlücke

5. 9. 2013. Die Umgestaltung des Fährplatzes in Osten und des Basbecker Fährkopfes bei der Schwebefähre Hemmoor-Osten rückt näher. "Im Rahmen der Dorferneuerung Osten kann nun endlich das Herzstück des Projekts in Angriff genommen werden," teils Hemmoors  Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer mit.

Nach einer umfassenden Planungsphase und mehreren Abstimmungsgesprächen mit der unteren Denkmalschutzbehörde steht die Planung nun endgültig fest. Mit Datum vom 1. August hat das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachen, Amt für Landentwicklung Bremerhaven, einen Zuwendungsbescheid für die Maßnahme "Umgestaltung Fährplatz Osten" in Höhe von 221.430,00 Euro (maximal jedoch 75 % der zuwendungsfähigen Ausgaben) erlassen. Der Förderfond der Metropolregion Hamburg hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt die Förderung bewilligt.

Damit ist nun der Weg frei für die Ausschreibung, mit deren kurzfristiger Umsetzung das Ingenieurbüro Galla & Partner inzwischen von der Hemmoorer Verwaltung beauftragt worden ist. Bis Ende April 2014 wurden die Mittel bewilligt, so dass ein Baubeginn auf jeden Fall noch in diesem Jahr  erfolgen muss. Der aktuelle Plan ist unter www.hemmoor.de unter der Rubrik "Aus dem Rathaus" / Dorfentwicklung Osten einsehbar.

Auch die Realisierung des Fährkopfes in Hemmoor-Basbeck rückt näher. Nachdem der Ausschuss wiederholt über die Einzelheiten beraten hat, ist in der Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 28. August grundsätzlich der Planung zugestimmt worden mit der Maßgabe, entsprechend der Empfehlung des Ausschusses für Tiefbau und Umwelt Einsparpositionen und zusätzlich entstandene Mehrkosten durch den Denkmalschutz aufgeschlüsselt in einer Ergänzungsvorlage darzustellen. 

Mit dem Grundsatzbeschluss ist indirekt die umgehende Realisierung der Ostener Fährplatzumgestaltung sichergestellt worden, da die Finanzierungsmittel aus dem Förderfond der Metropolregion Hamburg nur für die Gesamtmaßnahme auf beiden Seiten der Schwebefähre fließen werden. 

Auch die vertragliche Vereinbarung mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und  Naturschutz  (NLWKN), die in dem Bereich eine größere Betriebsstelle für die Unterhaltung der Oste betreibt, liegt nunmehr unterschriftsreif vor. Das NLWKN wird die Deichlücke für die Verbesserung der Zufahrt zum Betriebsgelände verbreitern und denkmalgerecht die in der Deichlücke und außendeichs gelegenen Flächen gestalten. 

Die Umgestaltung des Fährkopfes wird, um Kosten zu sparen, zusammen mit der Baumaßnahme des NLWKN durchgeführt. Aus Gründen der Deichsicherheit ist eine Umsetzung im Frühjahr 2014 vorgesehen. Alle Maßnahmen werden durch das Planungsbüro Galla & Partner begleitet. Pflastermaterial und andere Gestaltungsmittel wie Lampen und dergleichen sind daher aufeinander abgestimmt.

Das Deichschart wird  erneuert, um es dem Stand der Technik und dem neuen Deichbestick anzupassen. Als Nebeneffekt wird auch die Durchfahrt zum Betriebshof verbessert.


Hemmoorer Kommunalpolitiker Saul und Brauer

Der zuständige Dezernent für den Betrieb und die Unterhaltung landeseigener Gewässer und Anlagen bei der NLWKN-Betriebstelle Stade, Martin Kogge, sowie die Bürgermeister Hans Wilhelm Saul und Carsten Hubert sowie Stadt- und Gemeindedirektor Dirk Brauer - alle übrigend Mitglied der AG Osteland - sind gemeinsam der Ansicht, dass mit dieser untereinander eng abgestimmten Gemeinschaftsmaßnahme zwischen dem NLWKN, der Stadt Hemmoor und der Gemeinde Osten eine für alle Beteiligten umfassende Verbesserung des Umfeldes der Schwebefähre erreicht wird. 

Die Gemeinde Osten und die Stadt Hemmoor, so die einhellige Meinung, können nach Umsetzung der Maßnahmen mit größeren Erfolgsaussichten bei der Antragstellung auf Anerkennung als Weltkulturerbe rechnen.

> Dazu schreibt oste.de-Leser und Rotenburger SPD-Politiker Ralf Borngräbe auf Facebook: "Die Schwebefähre ist und bleibt ein wunderbares Bauwerk."

> Auf der Website des Bürgerforums Hemmoor kommentiert Johannes Schmidt (Foto), Hemmoorer Kommunalpolitiker (Bürgerforum) und AG-Osteland-Vorstandsmitglied: "Das Gegeneinander ist tot, es lebe die Kooperation: Hemmoor und Osten zeigen neue Perspektiven der Gemeinsamkeit auf. Die Welt-Schwebefährenmeile wird in 2014 einen touristisch interessanten und abgerundeten Fährkopf erhalten. ... Der Rat der Stadt Hemmoor steht hier geschlossen zu diesem Projekt. Ein guten Zeichen für eine Stadt, die kooperative Geschlossenheit zur Gemeinde Osten signalisiert, denn auch die Ostener Seite wird den Fährplatz im Zusammenhang mit dem Fährkopf umgestalten. Sagt eine Seite nein, wird das Gesamtprojekt nicht realisierbar sein." Das flussübergreifende Kooperationsprojekt habe dagegen "Vorbildcharakter".


Kanuten bei Sonnenaufgang (Foto: Bsonak)

5. 9. 2013. Dieses schöne Foto gelang am vorigen Freitagmorgen der Familie Bsonek, Feriengästen aus Herrenberg bei Stuttgart, auf ihrer morgendlichen Kanufahrt auf der Oste. - 
Eingesandt von Michael Paulitschek, Oberndorf.


Zwei Wahlkreise 
mit Schwebefähre


Landespolitiker Stegner (3. v. r.) in Osten

12. 8. 2013. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt den Antrag an die Unesco, allen noch erhaltenen Schwebefähren - nach dem Vorbild der "Schwesterfähre" in Bilbao - den Weltkulturerbe-Titel zuzuerkennen. Das bekräftigte der Kieler SPD-Spitzenpolitiker Ralf Stegner bei einem Besuch in Osten.


Bölsche präsentiert die Rendsburg-Infotafel

In Begleitung seines Parteifreunds Gunnar Wegener, SPD-Bundestagskandidat für das Cux- und Osteland, informierte sich der Kieler Landes- und Fraktionsvorsitzende Stegner, zu dessen ländlichem Wahlkreis auch die demnächst 100 Jahre alte Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld gehört, insbesondere über das Thema Oste-Tourismus.


Fährumfeld attraktivieren: Dirk Brauer (3.v.l.)

Die beiden SPD-Politiker entdeckten - über das Schwebefähren-Thema hinaus - viele Gemeinsamkeiten zwischen den jeweiligen Regionen beiderseits der Elbe. 


Bürgermeister Saul an der Hemmoorer Info-Meile

So verbindet nicht nur die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel die Oste und die Ostsee. Hingewiesen wurde vom Osteland-Vorsitzenden auch auf den gemeinsam im Osteland-Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren initiierten gemeinsamen Weltkulturerbe-Antrag für die Fähren in Rendsburg und Osten, auf die Partnerschaft Osten-Osterrönfeld, die vielen gegenseitigen Besuche etwa von Schützen und Gruppen der SPD-AG 60-plus und auf die für den 14./15. September geplante 4. Osteland-Wochenendfahrt an den Kanal, die unter dem Motto "Zehn Jahre Freundschaft im Zeichen der Schwebefähre" steht. 


Fährchef Brinkmann begrüßt die Gäste

Nach der Begrüßung durch den SPD-Ortvorsitzenden und Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann und durch Karl-Heinz Brinkmann, den Vorsitzenden des Ostener Fährfördervereins, berichtete Bölsche bei einem Spaziergang zu der Basbecker Schwebefähren-Infomeile außerdem über aktuelle regional- und tourismuspolitische Probleme.


Der Fährkrug wird geschmückt (Foto: Gäntgen)

Dazu zählen die drohende Beeinträchtigung des Wassersportreviers Oste durch veränderte Brücken-Öffnungszeiten und durch eine mögliche Sperrung der Otterndorfer Kanalschleuse sowie die Schwächung der ländlichen Infrastruktur durch Schulschließungen und andere politische Fehlentscheidungen.

Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer und der Hemmoorer Bürgermeister Hans Wilhelm Saul berichteten u. a. über die Pläne, die Fährplatz in Osten und Fährkopf in Basbeck zu attraktivieren.


4. Welttreffen
in Rendsburg


Stabilbaukasten-Ausstellung in Middlesbrough

22. 7. 2013. Sommer an den Schwebefähren der Welt: Osten erfreut sich zurzeit des saisonüblichen Besucheransturms, auch politische Prominenz ist zu Gast (siehe oben). Im Gegenzug reist die Hemmoorer SPD-AG 60 plus am 15. August und die AG Osteland am 14./15. September zur Schwebefähre am Kanal, wo bereits am 12./13. September im Rahmen der 100-Jahr-Feier des Bauwerks ein Welttreffen der Schwebefähren-Verantwortlichen stattfindet.

Erwartet werden unter anderem Vertreter aus dem britischen Middlesbrough, wo übrigens zurzeit Schwebefähren-Modelle aus Meccano-Elementen ausgestellt sind (das englische Gegenstück zum Stabilbaukasten), sowie aus dem französischen Rochefort; dort wird gerade ein weiteres Sommerkonzert (mit einem "piano rouge" auf der Fährgondel) vorbereitet.

Schwebefähren-Segelregatta
zwischen Wales und Spanien?

Eine neue internationale Segelregatta zwischen den Schwebefähren in Newport (Großbritannien) und Bilbao (Spanien) wird zur Zeit in diesen beiden Städten von Touristikern erwogen. Ein ausführlicher Bericht der britischen Regionalpresse über das Regattaprojekt ist hier online verfügbar.


"Piano rouge" auf der Schwebefähre in Rochefort

Bei dem Treffen in Rendsburg wird unter anderem der Darmstädter Industriearchäologe Dipl.-Ing. Rolf Höhmann über den Stand der Antragstellung auf Vergabe des Weltkulturerbe-Titels an sieben Schwebefähren berichten; der Antrag ist u. a.  von Osten und Hemmoor mitfinanziert worden.


Welterbe-Experte Höhmann, Bürgermeister Hubert

Wenn am 14./15. September sdie AG Osteland - Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren - die 4.  Gemeinschaftsfahrt am Kanal veranstaltet, wird dort gleichzeitig der Eon-Hansecup der Ruder-Weltelite ausgetragen und das Schützenfest in der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld gefeier.


Schwebend
in den Puff


Schwebefähre Buenos Aires 1936 (Foto: PD)

25. 7. 2013. Ein seltenes Foto vom Betrieb der Schwebefähre in Buenos Aires im Jahre 1936 veröffentlicht Spiegel online zur Illustration eines Berichts über historische Prostitution im damaligen Rotlichtviertel La Boca. Die fast 100 Jahre alte Schwebefähre ist gemeinsam mit den anderen noch erhaltenen Bauwerken dieser Art für das Unesco-Weltkulturerbe vorgeschlagen worden.

Dank für den Hinweis an Walter Beddies.


Briefmarke
zum 100.


Sondermarke aus dem Jahr 2001

24. 7. 2013. Eine neue Briefmarke mit der 100-jährigen Rendsburger Hochbrücke samt Schwebefähre wird zurzeit vorbereitet. Voraussichtlich ist die Marke am 14. September 2013 zur offiziellen Jubiläumsfeier auf dem Festgelände des EON-Hanse-Cups an der Hochbrücke erhältlich. Die obige Abbildung zeigt die bekannte, von Jochen Bertholdt (Rostock) entworfene Rendsburg-Marke mit Sonderstempel aus dem Jahre 2001. Im Jahre 2005 hatte die Arbeitsgemeinschaft Osteland gemeinsam mit der österreichischen Post eine Sondermarke mit dem Bild des Nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmoor herausgegeben. Die Marke ist seit Jahren vergriffen.

Zum Thema:

> Quiz zum Schwebefähren-Jubiläum


Gratis zum
Jubiläum


Online-Broschüre zur Schwebefähre

25. 7. 2013. Zum Hundertjährigen der Hochbrücke Rendsburg - Osterrönfeld und ihrer Schwebefähre hat die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes eine lesenswerte Broschüre aufgelegt, die hier online im PDF-Format gratis bezogen werden kann.

Wiederwahl
in O'feld


Osteland-Mitglieder Sienknecht und Ströh

25. 7. 2013. In der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung von Osterrönfeld, der Ostener Partnergemeinde, wurde Bernd Sienknecht von der starken Osterrönfelder Wählergemeinschaft (OWG) im Amt bestätigt und als Bürgermeister für die nächsten fünf Jahre wiedergewählt.

Die mit der OWG konkurrierenden Freien Wähler in der Schwebefährengemeinde haben eine neue Führung. Vorsitzender der erst im März gegründeten Wählergruppe, die bei der Kommunalwahl im Mai 15 Prozent errungen hat, ist jetzt Klaus-Jürgen Ströh.

Sienknecht und Ströh sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Osteland.

Radeln von
Fähre zu Fähre


Radwanderer am Nord-Ostsee-Kanal

Über einen der attraktivsten Abschnitte der Deutschen Fährstrasse, die Oste und Ostsee verbindet, hat jetzt das MDR-Fernsehen an zwei Nachmittagen berichtet. Die Tour zu den Kanalfähren und zur Schwebefähre Rendsburg-Osterrönfeld folgt der NOK-Route, die zum Teil identisch ist mit der "Fährienstrasse". Die Radreise ist ausführlich im Web dokumentiert: Teil 1, Teil 2.


"Fährienstraße"
noch attraktiver


Radfahrer-Information am Hafen Freiburg

Fahrradstation (r.) am Kornspeicher in Freiburg

2. 6. 2013. Neue touristische und gastronomische Angebote entlang der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel erhöhen im zehnten Jahr der Route die Attraktivität der "Fährenstraße". Nach der Einweihung der Fahrradstation am historischen Kornspeicher in Freiburg ist, wie berichtet, kürzlich der erste Spatenstich für eine weitere Radstation am neu gestalteten Natureum in Balje erfolgt. 


Kurz-Info über die Deutsche Fährstraße

In Hamelwörden findet das neue "Heimat-Café" Zuspruch vor allem bei Radfahrern, ebenso das gleichfalls in diesem Jahr eröffnete Café Central an der Ostener Kirche.


Werbung für das neue Heimat-Café Hamelwörden

Auf Radwanderer zielen auch das neu eingerichtete Bistro mit "Fahrradtankstelle" im Gemischtwarenladen von Wiebke tum Suden in Neuhaus und das schöne Café Kunstwerk im ehemaligen Gefängnis von Hechthausen, allesamt an der "Fährienstraße" und zugleich am Oste-Radweg Tostedt - Balje gelegen.


Rendsburg: Start
ins Jubiläumsjahr


Bölsche beim Festvortrag zum Hundertjährigen

30. 4. 2013. Mit einem einstündigen Vortrag zum Thema "Die Welt der Schwebefähren", gehalten vom AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Osten), Gründungs-Vizepräsident des Weltverbandes der Schwebefähren, hat die 1911 gegründete Gesellschaft für Rendsburger Stadt- und Kreisgeschichte am Wochenende einen Betrag zu den Feierlichkeiten zum Hunderjährigen der Hochbrücke geleistet.


Bölsche mit Rendsburg-Historiker Kaack

Auf Einladung des Vorsitzenden der Gesellschaft, Schulrat i. R. Hans Kaack, sprach Bölsche über die 20 weltweit gebauten Schwebefähren, deren Vorgänger und die möglichen Nachfolger, etwa im französischen Nantes: Dort plant eine Initiative den Neubau einer Schwebefähre (großes Foto oben). Der Vortrag soll in der neuen Ausgabe des Rendsburger Jahrbuchs der Geschichtsgesellschaft abgeruckt werden.


 Flyer vom Rendsburger Jubiläum - Download

Im September soll der offizielle Festakt zum Hundertjährigen der Rendsburger Hochbrücke samt Schwebefähre mit der Premiere eines Lichtkunstwerks stattfinden. Auch die Schwebefähren-Freunde aus Argentinien, federführend für den aktuellen Sammelantrag auf Anerkennung als Weltkulturerbe, wollen anreisen.


Neue Rendsburger Gedenkmünzen

Im Rahmen des Festjahrs mit Gedenkmünzen, Briefmarken und und vielen Souvenirs ist eine Werbekampagne mit einem Flyer (30.000 Exemplare) angelaufen, der auch hier zum Download bereitsteht, sowie mit der hervorragenden neuen Internetseite rendsburger-hochbruecke.de, der auch alle Termine entnommen werden können.

Auch die AG Osteland
besucht Rendsburg

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres in Rendsburg und der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld sind das Weltklasse-Ruderrennen um den eon-Hansecup und das Schützenfest in O'feld, beides findet statt am Sonnabend, 14. September, und am Sonntag, 15. September, und ist Ziel einer Wochenend-Gemeinschaftstour der AG Osteland, zu der unter renate.boelsche@gmx.de bereits Buchungen entgegengenommen werden.

An dem Wochenende besteht unter anderem Gelegenheit zur Besichtigung der Schwebefähren-Lichtkunst und zum Besuch der Ausstellung "Friedrich Voss, Erbauer der Rendsburger Hochbrücke" im Rendsburger Kulturzentrum, Arsenalstraße 2-10.
 

Schwebefähren in Rendsburg und Osten
auf Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe

Auf der hervorragenden Rendsburger Jubiläums-Websitemwww.rendsburger-hochbruecke.deheisst es über den derzeit laufenden UNESCO-Antrag

Mittlerweile zählt die „Eiserne Lady“, wie die Schwebefähre in Rendsburg gern genannt wird, zu den letzten acht Hänge-Trajekten, die weltweit noch als reguläres Verkehrsmittel im Einsatz sind. Mit dem Ziel, für diese ungewöhnlichen und selten gewordenen Baudenkmäler bei der internationalen Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturorganisation UNESCO die Anerkennung als Weltkulturerbe zu erlangen, haben die Träger und Eigentümer dieser Fähren im Herbst 2003 einen Weltverband der Schwebefähren gegründet. Durch gemeinsames Vorgehen hofft der Verband, die Chancen für eine Anerkennung als historisches Bauwerk beim Weltkulturerbe-Komitee der UNESCO wesentlich zu verbessern. 2005 einigten sich Schwebefähren-Vertreter von Deutschland, Spanien (Portugalete bei Bilbao), Frankreich (Rochefort), Großbritannien (Newport, Middlesbrough, Warrington) und Argentinien (Buenos Aires) auf eine enge Kooperation. 

Ermutigt durch die bereits 2006 erfolgte Anerkennung des UNESCO-Status für die älteste unter den Schwebefähren, die nahe dem spanischen Bilbao seit 1893 ihren Dienst versieht, gründeten die beiden deutschen Schwebefähren-Standorte Rendsburg-Osterrönfeld und Osten-Hemmoor im selben Jahr einen nationalen Dachverband, den „Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren“. Die Erwartung: Beide Schwebefähren sollen künftig nicht nur als Verkehrsweg, sondern mit Hilfe verstärkter Aufklärung auch als „bewundernswertes Denkmal und technikhistorische Attraktion von internationalem Rang“ wahrgenommen werden. Um den verfahrensmäßig schwierigen Weg zum UNESCO-Status zu ebnen, beschloss der Weltverband im Oktober 2009 in Rendsburg, bei der UNESCO einen gemeinsamen Antrag auf Anerkennung als Weltkulturerbe zu stellen. Die schleswig-holsteinische Landesregierung – bei den Bundesländern liegt das Vorschlagsrecht – entschied im August 2012, die Schwebefähre für eine Aufnahme in die UNESCO-Liste offiziell vormerken zu lassen und als Teil einer transnationalen Bewerbung an die Kultusministerkonferenz zu melden. 

Hinter den gemeinsamen Bemühungen um die Erhaltung der Schwebefähren und um mehr öffentliches Interesse sowie vor allem um ihre Anerkennung als Weltkulturerbe verbirgt sich zugleich das Ziel, den Tourismus am Nord-Ostsee-Kanal und an der Oste beleben und ihn mit finanziellen Mitteln der EU fördern zu können. Die beiden deutschen Schwebefähren sind in diesem Sinne spektakuläre Wahrzeichen der im Frühjahr 2004 eröffneten „Deutschen Fährstraße“, einer rund 250 km langen touristischen Ferienstrecke von Kiel bis Bremervörde, die den Reisenden auf diesem Weg „Erlebnis-Fährien“ zwischen Oste und Ostsee bieten soll.

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Mehr auf der Website www.schwebefaehre.org.


Attraktive Schau
zur neuen Saison


Schult, Heins, Breckwoldt, Brinkmann, Klüser
29. 3. 2013.Von Vertretern des Neuhäuser Historienvereins Lumpenhunde "requiriert" wurde aus Anlass des 1813-Gedenkjahres die Schwebefähre, die am Karfreitag ihren regulären Betrieb wieder aufnahm.
Beim Saisonstart dabei waren der ehrenamtliche Broberger Fährmann und Journalist Thomas Schult ("Osteland-Magazin"), die Lumpenhunde Jürgen Heins und Holger Ben Breckwoldt, Fährvereinschef Karl-Heinz Brinkmann, sein Vize Lothar Klüser sowie Vertreter des Vorstandes der AG Osteland.
Über die Geschichte der Fähre informiert eine von Karl-Heinz Brinkmann äußerst ansprechend gestaltete sehenswerte neue Ausstellung in der musealen "Fährstuv".
Das Umfeld der Fähre dagegen verliert bedauerlicherweise aufgrund neuer Leerstände zunehmend an Attraktivität. So erfreulich die vom Rat ins Auge gefasste Neugestaltung des Fährplatzes selber - falls finanzierbar - sicherlich wäre, vorrangig scheint es, dem Leerstand und Verfall der Gebäude ringsum zu begegnen.

Ostener Fährplatz: Leerstände nehmen zu

Alles über die Fähre, die Fährstuv und die Betriebs- und Besuchszeiten steht auf der schmucken Website schwebefaehre-osten.de.


Aufpoliert: die Perle
an der Ostemündung


Dr. Häse bei der Festrede (Foto: Rademacher)

15. 3. 2013. Nach lediglich neunmonatigem Umbau konnte am Freitag die neue Dauerausstellung im Natureum - Titel: "Lebensader Elbstrom" mit über 200 geladenen Gästen eröffnet werden. Schwerpunktthema ist die Bedeutung der Elbmündung insbesondere für Wanderfische, Zugvögel und Schifffahrt, Blickfang eine riesige begehbare Google-Earth-Aufnahme der Region (siehe unten). 


Osteland-Mitglieder an der Oste-Station

Entstanden ist auf diese Weise das "weltweit einzige Ästuarmuseum", so Natureum-Chefin Dr. Clivia Häse in ihrer Festrede. Erfreulich: Landrat Roesberg bekannte sich zu der Verpflichtung des Landkreises Stade, den laufenden Betrieb weiterhin zu garantieren; jährlich fließen derzeit rund 450.000 Euro aus dem Kreisetat in das Natureum.


Dr. Häse, Roesberg, Nikolai, Pfaffenberger

Hausherr Roesberg konnte viele Natureum-Förderer begrüssen - von den Vertreter der Zuwendungsgeber, Kommunen und Baufirmen bis hin zu Sponsoren und Ehrenamtlichen, unter anderem den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Roesberg: "Alle Landräte lieben die AG Osteland."


Interaktiv: Thema Schwebefähre im Natureum

Unter den Gästen herrschte die Meinung vor: Es ist dem Kuratorium unter Roesberg und der Kreispolitikerin Martina Pfaffenberger (SPD) sowie dem Natureum-Team um Dr. Clivia Haese und der Kuratorin  Petra Nikolai gelungen, die Perle in der Ostemündung zur hochrangigen Touristenattraktion aufzupolieren und zur außerschulischen Bildungsstätte aufzuwerten. In weiteren neun Monaten soll das Eingangsgebäude mit Fahrradstation fertiggestellt sein (Grundsteinlegung im April), anschließend wird - Schritt drei - der Park renoviert.


Informationen zur Sturmflut 1962

AG-Osteland-Mitglieder freuten sich, wie der Vorsitzende Jochen Bölsche betonte, dass der 2011/12 geführte Kampf für die Rettung und Modernisierung dieser wichtigen Station an der Deutschen Fährstraße und am Oste-Radweg erfolgreich gewesen ist und auch die Oste in der Ausstellung Berücksichtigung findet. 

Als "Deutschlands Lachsfluss Nummer eins", so hob auch Dr. Häse in ihrer Rede hervor, sei die Oste ein "Geheimtipp für Naturliebhaber".


Osteland-Vorstände Schütz und Bölsche

In den letzten Monaten konnten Mitglieder der "Lobby für die Oste", darunter der 2. Vorsitzende und Sturmflutexperte Walter Rademacher und Wolfgang Schütz, der Sprecher der Osteland-AG Wanderfische, viele Bilddokumente zum Beispiuel für eine interaktive Oste-Station und zu den Schwerpunktthemen Sturmflut 1962 und Stör-Ausrottung und -Wiederansiedlung beisteuern. 

Selten nur waren auch so viele Oste-Kulturpreisträger bei einer einzigen Veranstaltung versammelt. In Balje gesehen: Volker von Bargen, Caspar Bingemer, Gerald Bruns, Jörn Freyenhagen, Ursula Holthausen, Wiebke Kramp, Günter Lunden, Walter Rademacher, Nikolaus Ruhl, Christian C. Schmidt, Ursula Schroeder, Wolfgang Schütz und Walter Zeeck.

Neu im Netz:

> NDR über das Natureum
(ndr.de),

> Natureum rundum neu gestaltet
(nez.de).

Jetzt online verfügbar: 5-Minuten-Video über das "Natureum 2.0" an der Ostemündung.


"Tor zur Oste"
frisch gestylt


Helgoland und Vogelzug - zwei weitere Themen

8. 3. 2013. Nach einer gut viermonatigen Umbauphase eröffnet das Natureum Niederelbe in der Ostemündung am Freitag, 15. März, seine neue Dauerausstellung im Hauptgebäude. Sie steht unter dem Motto: "Lebensader Elbstrom – Brücke zwischen den Welten". Besucher können sich ab 14 Uhr ein erstes Bild vom veränderten Gesicht des Museums machen. Zur Feier des Tages haben alle Gäste freien Eintritt und werden mit einem Glas Sekt begrüßt. In Abständen werden Führungen durch die Ausstellung angeboten.


Walter Rademacher steht auf Neuhaus

Begehbar: die Luftaufnahme der Region

Mit viel Liebe zum Detail und hohem Arbeitseinsatz wurde die Dauerausstellung am "Tor zur Oste" vollständig erneuert. Viele eigene Ideen sind in dieses großartige Projekt eingeflossen, bei dessen Umsetzung das Natureum-Team von Fachbetrieben  unterstützt wurde. Moor, Marsch, Deiche, Watt und die Elbmündung – im Natureum geht es auch in Zukunft um die Landschaften und die Lebensräume der Niederelbe und der Geest, doch nun dargestellt in modernem Design und frischen Farben. 

Die neue Dauerausstellung präsentiert in interaktiven Stationen die Einzigartigkeit der Elbmündung mit ihrer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt,  die Besonderheit der Flusslandschaft mit Ebbe und Flut, den Vogelzug,  die geologische Entstehung der Niederelbe-Region und  die Natureumsinsel in Verbindung mit dem Bau des Ostesperrwerkes. Auch die Insel Helgoland ist in der Ausstellung vertreten. 


Demo-Objekte Jeans und Entenwalskelett

Besondere Beachtung finden die Meeressäuger, Wanderfische und Zugvögel, aber auch die Funktion der Elbe für Schifffahrt und Welthandel.  Dabei werden alle Sinne angesprochen. Viele Exponate können nicht nur angefasst, sondern auch in Aktion ausprobiert werden. Passend zum maritimen Schwerpunkt wird am Freitag, 15. März, in der Galerie im Turm die Ausstellung "Im Dienste von Schifffahrt und Umwelt – Die Aufgaben der Küstenwache in Nord- und Ostsee" eröffnet, bei der das Natureum mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven kooperiert. 

An der Station "Ökologischer Rucksack" wird am Beispiel von Jeans, Handy und Tomate der meist nicht sichtbare Verbrauch von Natur errechnet, der während des gesamten Lebenszyklus eines Produktes aufgewendet wird. Bei der Darstellung dieses Konzeptes wurde das Natureum vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie beraten. 

Neu ist eine eigene Kinderlinie. Eine Küstenseeschwalbe führt als Maskottchen die jungen Gäste durch die Ausstellung mit spannenden Spielen und lehrreichen Aktionszonen. Das Natureum wird mit der neuen Dauerausstellung nicht zuletzt seinem Anspruch als außerschulischer Lernort gerecht.

Die neue Ausstellung im Haupthaus wurde mit rund 500 000 Euro vom Förderfonds der Metropolregion Hamburg und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Im Laufe dieses Jahres wird das Natureum ein neues Eingangsgebäude mit Fahrradstation direkt am Elbe-Radweg und am Start bzw. Ziel des Oste-Radwegs Tostedt - Balje errichten. Für diesen zweiten Teil des Ausbaus stehen Fördermittel der NBank, der Kreissparkasse Stade und des Fördervereins bereit.

Der Vorstand des Natureum ist sich sicher, mit dieser umfassenden Modernisierung gut gerüstet in die Zukunft blicken zu können. "Wir rechnen schon sehr bald mit steigenden Besucherzahlen", sagt Dr. Clivia Häse.


Vorfreude auf
Natureum 2.0


Im Aufbau: Neue Natureum-Ausstellung

5. 3. / 9. 2. 2013. Auf der Osteinsel in der Flussmündung bei Balje herrscht Vorfreude auf die Wiedereröffnung der runderneuerten Natureum-Ausstellung am 15. März. Museumschefin Dr. Clivia Häse gab kürzlich Einblick in den Stand der Umbauarbeiten.


AG-Osteland-Unterschriftenaktion für Natureum

Nachdem das Modernisierungsprojekt noch vor einem Jahr als massiv gefährdet galt, kam es, wie die Niederelbe-Zeitung kürzlich die damalige AG-Osteland-Aktion in Erinnerung rief, "nicht zuletzt durch eine Kampagnenoffensive zu einer ausfinanzierten, zukunftsweisenden Entscheidung der Neugestaltung" - siehe dazu die oste.de-Sonderseite über die erfolgreiche Unterschriftensammlung zum "Baljer Appell" und über die Osteland-Aktion "... natürlich Natureum - Herz der Ostemündung".

Die jetzt angelaufene Umgestaltung umfasst unter anderem - direkt am Elbe-Radweg und am Start- bzw. Zielpunkt des Oste-Radwegs Tostedt - Balje - einen Eingangskomplex mit Fahrrad und E-Bike-Ladestation, Sanitäranlagen, einen Mitmachbereich und Minizoo für Kinder sowie eine völlig neue Ausstellung im Haupthaus, die vor allem der Elbmündung, dem Meer, der Schifffahrt und den Gezeiten gewidmet sein wird.

Alles sei "heller, übersichtlicher und stringenter konzipiert", urteilt das Stader Tageblatt. Die Zeitung hebt auch den künftigen Bereich Wasserwelt  hervor, der sich "in Kooperation mit der AG Osteland und der Oste-Pachtgemeinschaft primär mit den Wanderfischen beschäftigt", also unter anderem mit ausgestorbenen Arten Stör, Lachs und Meerforelle, die in der Oste wieder angesiedelt werden sollen.


Natureum-Chefin Dr. Häse, Störvater Schütz

Die Sportfischer um Osteland-Vorstandsmitglied und "Störvater" Wolfgang Schütz hatten wiederholt zu Natureum-Veranstaltungen wie dem "Tag des Fisches" beigetragen.

Lesetipps: NEZ und Stader Tageblatt vom 9. Februar.

> AG-Osteland-Website zum Natureum
(www.tor.zur.oste.de).


Geversdorf feiert
seine Ostebrücke


Wird 25 Jahre alt: Ostebrücke in Geversdorf

25. 2. 2013. Am Sonntag, 8. September, will Geversdorf das 25-jährige Bestehen seiner Klappbrücke begehen, die seit 1988 die alte Fährverbindung ersetzt. In dem 2009 erschienenen Buch "Über die Oste" (MCE, Drochtersen)schreibt Jochen Bölsche über die Geversdorfer Ostequerung, eines der Etappenziele der Deutschen Fährstrasse Bremervörde - Kiel, unter anderem:


Bild-Text-Band über die Ostequerungen

... Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche weiht damals, vor einem Vierteljahrhundert, die 30 Meter lange und 110 Tonnen schwere Klappbrücke ein, die von Bürgermeister Heinz Behrens bei einer Riesen-Fete mit Heißluftballonstart und Feuerwerk als "Jahrhundertbauwerk" gepriesen wird.


Geversdorfer Fähre Ende der 80er Jahre

Den alten Fährleuten werden neue Jobs als Brückenwärter angeboten, die über 500 Jahre alte Fährverbindung ist Geschichte. Die 1949 in Stade gebaute Motorseilfähre gilt nun als Inbegriff des Gestrigen. Sie "rostet am Oste-Ufer still und leise vor sich hin, schreibt die "Niederelbe-Zeitung" (NEZ) – bis die Ostener Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre den Oldtimer Anfang 1989 vom Besitzer Ferdinand Lühmann erwirbt. Ein Motorseilzug-Fährprahm hatte dem Vereinsvorsitzenden und Hotelier Horst Ahlf noch in der Sammlung gefehlt.


Bergung der Geversdorf-Fähre 1997 (Foto: DLRG)

Doch die "Fähre Geversdorf" bringt dem Verein nur Unglück. Zwar genehmigt das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) 1990 einen Liegeplatz am Hemmoorer Osteufer, doch der Kreis verweigert die Baugenehmigung. Provisorische Liegeplätze am WSA-Anleger und im Hafen Schwarzenhütten werden wegen Eigenbedarfs gekündigt. Die Akten über einschlägige Rechtsstreitigkeiten füllen einen dicken Ordner.


Vorsitzende Lunden und Hellwege mit Fähr-Relikt

Als die undicht gewordene Fähre im Januar 1997 bei Eisgang sinkt, weil die Lenzpumpen ausgefallen sind, ordnet das WSA unter Androhung von Zwangsmitteln die sofortige Bergung an, die auf 130.000 Mark veranschlagt wird. Der Landkreis verfügt obendrein die Auslegung von Ölsperren - dem ehrenamtlich arbeitenden Verein droht das Aus.

Immerhin gelingt es, die Bergungskosten auf knapp ein Zehntel der veranschlagten Summe zu begrenzen – 30 heimische Feuerwehrmänner und 20 Stader DLRG-Mitarbeiter pumpen am 2. Februar die Schwimmkörper leer, Taucher bringen am Rumpf Auftriebskissen an. Nach neunstündiger Arbeit beginnt die Museumsfähre langsam aufzuschwimmen (mehr).

Doch dann kommt neuer Ärger auf den Verein zu, die "Dauerfehde" (NEZ) mit den Behörden nimmt kein Ende. Das WSA verlangt ein Gutachten zum Nachweis der Schwimmfähigkeit, die Kosten für einen neuen befestigten Liegeplatz werden auf 180.000 Mark geschätzt – den Mitgliedern reicht's.

Wegen der unkalkulierbaren finanziellen Risiken beschließt die Hauptversammlung der Fördergesellschaft Anfang 1998, den Unglücksprahm zu "verwerten". Die alte Geversdorfer Fähre wird daraufhin verschrottet


Bald 100. Mitglied
und 1000. Besucher


Hauptversammlung des Heimatvereins 

24. 2. 2013. Es ist eine der erfolgreichsten Neugründungen der letzten Jahre an der Oste: Der nach einem historischen Schiffsnamen benannte Heimatverein "De Osten Strom" in der kleinen Gemeinde Geversdorf umfasst genau zwei Jahre nach dem Start mit 40 Geschichtsinteressierten jetzt bereits 92 Mitglieder und konnte voriges Jahr in seinem wunderbaren Heimatmuseum im alten Rathaus über 700 Besucher begrüßen. Im neuen Jahr, in dem sechs Sonderausstellungen anstehen, soll, wie die 2. Vorsitzende Anja Hellwege ankündigt, bei der Besucherzahl die 1000er-Marke geknackt werden, und auch das 100. Mitglied hat der quicklebendige Verein schon im Visier.


Heimatmuseum im ehemaligen Rathaus

Der Vorstand um den Vorsitzenden Günter Lunden konnte in der gut besuchten Hauptversammlung im Ostekrug auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken - unter anderem mit einer Ausstellung und einer Buchveröffentlichung zur Sturmflut vor 50 Jahren, der Renovierung von 5 der 7 Räume der neuen Dependance des Museums, der Erweitung des Museumsfundus um 155 Gegenstände, einer schmucken Website und viel Anerkennung von außen: Nach den Vereinsaktiven Elke Loewe und Günter Lunden sind 2012 auch die Mitglieder Walter Zeeck und Wolfgang Gellert mit dem Ostekulturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden, wie der Vorstand in seinem Rechenschaftsbericht hervorhob.

Einstimmig erfolgten alle Wahlen zum Vorstand. Den beiden Vorsitzenden Günter Lunden und Anja Hellwege steht neben Schriftführerin Renate Schnabel und Kassenführer Stefan Grahl nun neben Hille Born und Wilhelm Hottendorf als neue Beisitzerin auch Ilse Lemke zur Seite. 

Eröffnet wird die Museumssaison mit einer Teddyausstellung, auf die im Mai die Fotoausstellung "Strand, Land, Fluss" folgt. Am 8. Sonntag, 8. September, soll das 25-jährige Bestehen der Geversdorfer Brücke gefeiert werden.

Im scharfen Kontrast zu den Erfolgen der ehrenamtlichen Vereinsarbeit stand der Bericht des Geverdorfer Bürgermeisters Walter Peterson (SPD, Foto), in dem sich ganze Elend der vom Land finanziell unterversorgten Gemeinden im strukturschwachen und abgelegenen ländlichen Raum widerspiegelte. Mit der "Kommunalaufsicht im Nacken" und gequält durch deren "Daumenschrauben", habe die Gemeinde aufgrund der "freiwilligen" Aufwendungen für  Rathaus und Ostehalle keinen finanziellen Spielraum mehr, so dass sie "praktisch handlungsunfähig" sei. Umso mehr verdiene der Verein mit seinen Ehrenamtlichen, so Peterson, Dank für seine "gute Arbeit". Es lohne sich immer wieder, das "blühende und gedeihende Museum mit seinen Schätzen" zu besuchen.


Die "Fährienstraße"
geht ins 10. Jahr


Dank an Tourenleiter  Peter und Monika Prüss

8. 2. 2013. Die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel, in Osten 2003 konzipiert und von der AG Osteland 2004 feierlich eröffnet, geht demnächst in ihr zehntes Jahr. Gefeiert wurde schon mal mit einem gemütlichen Rückblick-Abendim FerienparadiesBerthof in Kleinwörden - direkt an der Route - mit Beamer-Show und Matjes-Imbiss.


Schwebefähre am Kanal (Foto: T. Gruschka).

Die Vorbereitungen lagen in den Händen der Betreiber des idyllischen Berthofs, der Hechthausener Kreativen Gisela und Gerd Bertholdt, sowie der Osteland-Preisträger und langjährigen -Tourenführer Monika und Peter Prüss aus Osten, denen Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche mit einem von Walter Rademacher gestalteten Fotokunstkalender mit Motiven von der Deutschen Fährstraße dankte.


Fährstraßen-Werbung auf Chinesisch

Anwesend waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom Ehepaar Prüss organisierten mehrtägigen Touren auf der "Fährienstraße" sowie auf deren Verlängerung über Bremervörde hinaus bis Tostedt, dem von Oste-Preisträger Klaus Feldmann initiierten Oste-Radweg (Fotos von der Premiere hier). 


 Oste-Radweg-Premiere (Facebook-Seite)

Ebenso wie Feldmann war auch der Vorstand des neuen Vereins Radsport Hemmoor, für den Dieter Tiedemann im Sommer eine - bereits ausgebuchte -Tour auf der Fährstrasse organisiert.


Japanische Delegation in Osterrönfeld (2011)

Die rein ehrenamtlich betriebene Deutsche Fährstraße stellt sich heute als Erfolgsgeschichte dar. Die Route wird von der Deutschen Zentrale für Tourismus mittlerweile in allen Weltsprachen beworben. Sie diente sogar zweimal eigens nach Deutschland angereisten japanischen Touristikern als Vorbild. 


Osteland-Reiseführer zur "Fährienstraße"

Ein Spiralo-Führerund 35.000 von der AG Osteland herausgegebene und auf Reisemessen verteilte Faltkarten informieren über die Streckenführung.


Idee 2003, Fährstraßen-Würdigung 2013

Vom mdr-Publikum wurde die maritime Route auf Platz zwei der "Traumstraßen Deutschlands" gewählt. Das britische Tourismus-Portal mygermancity.com präsentiert die German Ferries Route als "one of Germany’s Top 3 Scenic Routes". Bei seinem jüngsten Neujahrsempfang würdigte Bundespräsident Gauck die Ostener Initiative zur Gründung der Deutschen Fährstraße.


Fährstraßen-Gruppentour 2005 (an der Oste)

Seit der Eröffnung wurde der Charakter der Ferienstraße durch weitere Attraktionen verstärkt, darunter die historische Ausstellung im Broberger Fährkrug, die neue Hechthausener Ostefähre "Püttenhüpper", die Oberndorfer Modell-Prahmfähre, die Hemmoorer Welt-Schwebefähren-Infomeile, die Ostener Fährstuv und die maritime Ausstellung im restaurierten Baljer Leuchtturm


Eröffnung der Deutschen Fährstraße (in Gräpel)

Im neuen Jahr soll die 250 Kilometer lange Route zusätzlich aufgewertet werden, unter anderem durch die Neugestaltung des Ostener Fährplatzes und des Hemmoorer Fährkopfes sowie durch neue Fahrradstationen im Eingangsbereich des Natureums Niederelbe und neben dem Freiburger Kornspeicher. 


250 Kilometer von der Oste bis zur Ostsee

Aus allerersten Gesprächen zur Fährstrassen-Gründung 2003 in Madrid mit den Bürgermeistern von Rendsburg, Osterrönfeld und Osten entstand nicht nur die neue Ferienroute (Aufruf zur Gründung). 

Hervorgegangen sind aus den Kontakten auch der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren der AG Osteland und dessen Weltkulturerbe-Initiative (federführend: der bisherige Rendsburger Bürgermeister und heutige Kieler Innenminister Andreas Breitner) sowie die lebendige Gemeindepartnerschaft zwischen den Schwebefähren-Orten Osten und Osterrönfeld, der diese Website gewidmet ist. 


Schwebefähren-Wandbild in Osterrönfeld

In dem mit den Kommunalpolitikern aller Schwebefähren-Kommunen gebildeten "Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren" innerhalb der AG Osteland ist die Weltkulturerbe-Initiative entwickelt worden, die insbesondere der bisherige Rendsburger Bürgermeister und neue Kieler Innenminister Andreas Breitner vorangetrieben hat.


Fährstraßen-Freunde bei der Beamer-Schau

Vertieft wurden die von Schützen- und anderen Vereinen gepflegten guten Kontakte zwischen den Gemeinden an der Deutschen Fährstraße durch die jüngst beschlossene Benennung einer Osterrönfelder Straße in "Ostener Ring" und durch die Einweihung eines großformatigen Wandbildes am Nord-Ostsee-Kanal, das die beiden deutschen Schwebefähren zeigt. 


Fährienstraßen-Radler (2005 in Osterrönfeld)

Für das Wochenende 14./15. September organisiert die AG Osteland erneut - bereits zum fünften mal - eine Gruppenreise für Vertreter von Kommunen und Vereinen an der Oste an den Nord-Ostsee-Kanal. Anlass sind die Feierlichkeiten in Rendsburg und Osterrönfeld zum 100-jährige Bestehen der gigantischen Kanalbrücke mit der zweitältesten deutschen Schwebefähre. 

An einem eigenen Info-Stand wollen die Fahrradfreunde von der Oste auf dem Fest auch für die "Fährienstraße" und für ihren neuen Oste-Radweg werben.


"Hätte keiner für 
möglich gehalten"


Brauer (r.), Hubert (2. v. r.) mit Fährvorstand

26. 1. 2013. Die positive touristische Entwicklung an der Oste und speziell rund um die Schwebefähre hätte noch vor zehn Jahren "keiner für möglich gehalten", hob der Hemmoorer Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer am Freitag in der Hauptversammlung des Fährvereins in Osten hervor. Anregungen, für die Schwebefähre den Weltkulturerbe-Status zu beantragen, seien "anfangs von vielen belächelt worden", sagte Brauer: "Heute wird nicht mehr gelächelt."

"Guten Mutes" in Sachen Welterbe zeigte sich auch der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert. Die entsprechenden Anträge seien fristgerecht auf den Weg gebracht worden. Nun stehe in Osten und Hemmoor die Neugestaltung des Fährplatzes bzw. des Fährkopfes an.


Gondel on the rocks (Foto: Barbara Gehring)

Über die positive Entwicklung der Deutschen Fährstraße, die in Kürze in ihr zehntes Jahr geht, berichtete in seinem Grußwort der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche. Gut entwickelt habe sich auch die daraus hervorgegangene Partnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld, wo im September das Hundertjährige der dortigen Schwebefähre gefeiert wird. Aus diesem Anlass plant die AG Osteland ihre fünfte Gruppenfahrt an den Nord-Ostsee-Kanal (mit ca. 40 Teilnehmern).

Über 54.000 Schwebefähren-Fahrgäste im vorigen Jahr freute sich der langjährige Vorsitzende Horst Ahlf, während Nachfolger Karl-Heinz Brinkmann und sein Vorstand über eine gute Kassenlage berichteten. Aber auch über einige Probleme kamen zur Sprache: neue Rostnester im Gestänge des 104 Jahre alten Bauwerks, beklagenswerte Öffnungszeiten im Ostener Heimat- und Buddelmuseum, ein unzureichendes Toilettenangebot am Fährplatz und eine zurzeit unbesetzte BuFDi-Stelle für die Betreuung der Fährstuv.

Mehr über den Fährverein steht auf www.schwebefaehre-osten.de, mehr aus der Welt der Schwebefähren auf www.schwebefaehre.org.

Dazu schreibt oste.de-Leser Nico Bär auf Facebook:

"Ich freue mich sehr für diese Entwicklung. Die Osteregion ist bespielhaft für viele andere peripher gelegene Regionen und zeigt, dass bürgerschaftliches Engagement massgeblich dazu beiträgt, etwas an der prekären Situation vieler strukturschwacher Räume zu ändern.Leider ist es vielerorts allerdings immer noch so, dass man auf den 'Großen Investor', also den ganz großen Zauberer wartet, der die Probleme über Nacht löst. Deshalb: Mein Glückwunsch an alle Aktiven in der Osteregion für den zählbaren, nachhaltigen Erfolg!"


Wie 2004 in Osten:
NOK-Fähre erstrahlt


Entwurf für das Rendsburger Lichtkunstobjekt

8. 2. 2013. Wenn im Herbst die zweitälteste deutsche Schwebefähre zwischen Rendsburg und Osterrönfeld 100 Jahre alt wird, soll das Bauwerk mit einem Lichtkunstprojekt illuminiert werden, das soeben mit Hilfe von sechs ausgeliehenen LED-Leuchten am Südufer des Nord-Ostsee-Kanals getestet wurde - siehe Bericht, Fotos und Video in der Lokalpresse.


Ostener Probebeleuchtung im Februar 2004

Knapp zehn Jahre vor der geplanten herbstlichen Premiere am Kanal war, am 22. Februar 2004, auf Anregung von Jochen Bölsche, des damals frisch gewählten Vize des Schwebefähren-Weltverbandes und der AG Osteland, die Ostener Schwebefähre probeweise beleuchtet worden. Mit Hilfe eines Notstromaggregats und zweier Einsatzscheinwerfer setzte die von Stefan Buck mobilisierte Freiwillige Feuerwehr Osten unter Ortsbrandmeister Karsten Heilemann das Bauwerk so eindrucksvoll ins Licht, dass daraufhin die dauerhafte Installation von Scheinwerfern beschlossen wurde. Fotos von der Probebeleuchtung im Februar 2004 in Osten stehen auf dieser Archiv-Sonderseite von oste.de.


Illuminierungsentwurf der Fa. Uhtenwoldt (2005)

Finanziert wurde die seither allabendlich vorgenommene, von der Oberndorfer Firma Uhtenwoldt entworfene und nun aus dem Ortsbild nicht mehr wegzudenkende Beleuchtung mit Spenden aus der Bevölkerung und mit den Einnahmen einer Sonderbriefmarkenaktion der AG Osteland. 


Ostener Illuminierung (im Buch "Über die Oste")

Für die Rendsburger Illuminierung, entworfen von dem Hamburger Künstler Till Nowak, müssen 200.000 Euro aufgebracht werden. Die Beleuchtung der Oste-Fähre hat den Steuerzahler bislang keinen Euro gekostet.


Traumjob in
der Fährstuv


Dieser Fährmann weist den Weg zur Fährstuv

28. 1. 2013. Der Ostener Fährverein hat einen Traumjob zu vergeben: In der musealen "FährStuv" an der Schwebefähre Osten - Hemmoor soll für die Saison 2013 im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BuFDi) wieder eine Stelle in der "Kultur- und Denkmalpflege" wieder besetzt werden. Interessierte können sich noch bei der Fördergesellschaft unter info@schwebefaehre-osten.de oder beim Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkmann unter 0 47 71 – 64 34 92 bewerben.


O'feld plant
Ostener Ring


Osterrönfelder Bürgermeister Sienknecht

12. 1. 2013. "Prächtig" entwickele sich die Partnerschaft zwischen den Schwebefährengemeinden Osten und Osterrönfeld ("O'feld"); demnächst werde die Gemeinde am Nord-Ostsee-Kanal eine ihrer Straßen auf den Namen "Ostener Ring" taufen, kündigte Bürgermeister Bernd Sienknecht am Sonnabend beim traditionellen O'felder Neujahrsempfang vor über 150 Gästen an. Dazu zählten auch Vertreter der Gemeinde Osten und der AG Osteland, die vor achteinhalb Jahren die Partnerschaft im Zeichen der Schwebefähren angeregt hatte (siehe unsere SONDERSEITE Osten / Osterrönfeld).

Am Rande des Empfangs kam es zu freundschaftlichen Gesprächen zwischen den Bürgermeistern von drei der vier deutschen Schwebefährengemeinden, die auf die Anerkennung ihres gemeinsamen Weltkulturerbe-Antrags hoffen, nämlich dem neu gewählten  Pierre Gilgenast (Rendsburg), Bernd Sienknecht (Osterrönfeld) und Carsten Hubert (Osten), sowie dem Vorsitzenden der AG Osteland, Jochen Bölsche (v. l. n. r.). Die Gäste von der Oste brachten ihre Freude über die Straßenbenennung "Ostener Ring" ebenso wie über ein neues Wandbild zum Ausdruck, das auf einer O'felder Trafostation die beiden verschwisterten deutschen Schwebefähren zeigt (mehr auf schwebefaehre.org).

Ein weiteres Gesprächsthema war das diesjährige 100-jährige Bestehen der zweitältesten deutschen Schwebefähre, das auch von Freunden der "Schwesterfähre" an der Oste mitgefeiert werden soll. So hält der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche am Sonnabend, 27. April, auf Einladung der "Gesellschaft für Rendsburger Stadt- und Kreisgeschichte von 1910" einen Festvortrag mit dem Titel "Die Welt der Schwebefähren". Im Herbst wird die AG Osteland eine Gruppenreise für 30 bis 50 Teilnehmer aus dem Osteland organisieren.


Rendsburger AG-Osteland-Mitglied Schmidt

Am Tag der wichtigsten Rendsburger Jubiläumsveranstaltung am zweiten September-Wochenende finden, so Vorstandsmitglied Renate Bölsche, zugleich das Osterrönfelder Schützenfest und der Eon-Hansecup statt, das härteste Ruderrennen der Welt.

Der Arbeitskreis deutscher Schwebefähren innerhalb der AG Osteland rechnet daher mit reger Beteiligung auch von Schützenschwestern und -brüdern sowie von Wassersport- und Schwebefährenfreuden von der Oste an der geplanten Busfahrt zum Rendsburger und Osterrönfelder Fährjubiläum.


Jubiläumsstempel der Ostener "Schwesterfähre"

Am Kanal laufen unterdessen die Vorbereitungen für das Jubiläum auf vollen Touren. AG-Osteland-Mitglied Klaus Schmidt (Rendsburg), exzellenter Fährenkenner, aktiver Philatelist und Mitglied des Festkomitees, hat bereits die Vorarbeiten für die Herausgabe von Sonderstempeln und -umschlägen zum Hundertjährigen der Hochbrücke und ihrer Schwebefähre abgeschlossen.


Schwebefähren-Bericht der Niederelbe-Zeitung

Erfreut nahmen die Fährfreunde vom Nord-Ostsee-Kanal am Wochenende auch frische Exemplareder Niederelbe-Zeitung und des Stader Tageblatts mit Berichten über die Aktivitäten des Ostener Fährvereins um Karl-Heinz Brinkmann sowie der AG Osteland entgegen.


Kanalfähre startet
ins Jubiläumsjahr


Schwebefähren-Experte Klaus Schmidt

6. 1. 2013. Das 100-Jährige der Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld soll mit einer zentralen Veranstaltung am 15./16. September gefeiert werden - parallel zum diesjährigen Eon-Hansecup, dem härtesten Ruderrennen der Welt. Das teilt AG-Osteland-Mitglied Klaus Schmidt (Rendsburg) mit, der dem Vorbereitungskomitee angehört. Schmidt, Vorsitzender der Rendsburger Philatelisten, wird zum Jubiläum seine weltgrößte Sammlung von Briefmarken und Postkarten mit Schwebefährenmotiven ausstellen.


Neujahrsempfang in Osterrönfeld (Oste-Archiv)

Die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld startet ins Jubiläumsjahr mit dem traditionellen Neujahrsempfang am Sonnabend, 12. Januar, zu dem auch Gäste von der Oste erwartet werden, unter anderem der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (Foto u. l.) und weitere Vertreter der AG Osteland und des Fährvereins.


Bölsche mit Rendsburger Brückenmodell

AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche (Osten) wird am 27. April auf Einladung der Gesellschaft für Rendsburger Stadt- und Kreisgeschichte von 1910 am Nord-Ostsee-Kanal den Festvortrag zum Thema "Die Welt der Schwebefähren" halten.


Geplante Illuminierung der Schwebefähre

Über weitere Pläne für das Jubiläumsjahr , unter anderem die geplante Illuminierung der Hochbrücke, berichtet die Regionalpresse. Einbezogen werden soll in das Jubiläum der Hochbrücke und der Schwebefähre auch der Stadtteil Schleife, dessen Existenz unmittelbar mit dem Brückenbau zusammenhängt und der ebenfalls im Jahr 1913 seinen Ursprung hat. Weiterlesen bitte hier.



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Websites zum Thema:

www.deutsche-faehrstrasse.de
und www.schwebefaehre.org

 

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deutsche-faehrstrasse.de

Die Homepage der 2004 von der AG Osteland eröffneten "Fährienstraße", die von der Oste über die Elbe bis zur Ostsee führt.


schwebefaehre.org

Der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren der AG Osteland informiert über die acht weltweit noch erhaltenen transporter bridges.


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