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Tag der Oste 2005 - 2006  - 2007 - 2008
2009  - 2010 - 2011 - 2012 - 2013 - 2014

10. Tag der Oste 2014

Literaturpreis für
"Mausohrnächte"
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Sechs weitere "Oste-Oscars" gehen nach Hessen
und in die Kreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg

Oste-Landräte Roesberg, Bielefeld und Luttmann bei ihrem Grußwort

16. 2. 2014. Für seinen Öko-Thriller "Mausohrnächte", der im Elbe-Weser-Dreieck angesiedelt ist, ist dem Bremervörder Diplom-Biologen Axel Roschen (mehr) der Literaturpreis "Goldener Hecht 2014" zuerkannt worden. In sechs weiteren Kategorien des mit insgesamt 3.500 Euro dotierten "Osteland-Kulturpreises" wurden am Sonntag, 16. Februar, beim 10. "Tag der Oste" Männer und Frauen aus Hessen sowie aus den Landkreisen Stade, Cuxhaven und Rotenburg/Wümme ausgezeichnet.


Logo der Jubiläumsmatinee in Osten

Der Preis, im Volksmund "Oste-Oscar" genannt, wurde im Osteland-Festhaus in Osten/Oste von der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. "für Verdienste um die Oste" vergeben, den längsten Nebenfluss der Niederelbe, dessen Einzugsbereich mit 1800 Quadratkilometern so gross ist wie Hamburg und Berlin zusammen.


Landräte Roesberg, Bielefeld, Luttmann

Schirmherren des Preises sind die Landräte Kai-Uwe Bielefeld (Cuxhaven), Michael Roesberg (Stade) und Hermann Luttmann (Rotenburg/Wümme).

In der Laudatio auf Roschen, der im Hauptberuf die Bremervörder NABU-Umweltpyramide leitet, sagte Gisela Bertholdt vom Osteland-Projekt Krimiland Kehdingen-Oste: "In seinem 300-seitigen Debütroman 'Mausohrnächte' verknüpft der Gnarrenburger Diplom-Biologe auf überaus spannende und unterhaltsame Weise seine wissenschaftlichen Erkenntnisse über gefährdete Fledermausarten im Elbe-Weser-Dreieck mit zeitgeschichtlichem Geschehen unter anderem in seiner Heimatregion am Oste-Hamme-Kanal."

Mit der Kategorie Denkmalschutz ausgezeichnet wurde der Darmstädter Industriearchäologe Rolf Höhmann (mehr), der den Preis im März in der Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Osteland entgegennimmt, wo er einen Festvortrag über die letzten deutschen Schwebefähren an der Oste und in Rendsburg halten wird; stellvertretend empfing Karl-Heinz Brinkmann vom Ostener Fährverein den Preis. "Wie kein anderer Denkmalschützer hat der Diplom-Ingenieur Rolf Höhmann durch Bemühungen im In- und Ausland bewirkt, dass die industriegeschichtliche Bedeutung der letzten Schwebefähren der Welt erkannt wird. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, den Antrag auf deren Anerkennung als Weltkulturerbe voranzutreiben," urteilte Walter Rademacher für die AG Osteland.


Fotokünstlerin Gundula Ida Gaentgen simmt den Kunstpreis entgegen

Der Kunstpreis ging an die Fotografin Gundula Ida Gäntgen (mehr) aus Hechthausen (Kreis Cuxhaven): "Seit den Neunziger Jahren ist die gelernte Fotografin Schöpferin beeindruckender Landschaftsaufnahmen, vorzugsweise von der Unteren Oste, aber auch von der Niederelbe und vielen reizvollen Plätzen am Oste-Radweg und an der Deutschen Fährstrasse Bremervörde - Kiel," heisst es in der Begründung, die Albertus Lemke unter großem Beifall auf Plattdeutsch vortrug.


Albertus Lemke überarbeitet die Laudatio

In der Kategorie Medien wurde der Preis dem Filmemacher Claus List (mehr) aus Freiburg (Kreis Stade) für dessen am Sonntag uraufgeführten 45-minütigen Film "Menschen am Fluss - ein Sommerausflug entlang der Oste" zuerkannt. Im Publikum herrschte die Meinung vor, dass dieser Film eine Fortsetzung verlangt.


Claus List mit Sponsor McAllister

Den Tourismus-Preis nahm Dr. Clivia Häse (mehr) aus Balje (Kreis Stade) entgegen: "Unter der Verantwortung der Küstenforscherin und Ökologin, die seit 2010 Geschäftsführerin des Natureum Niederelbe ist, entwickelt sich das Naturkundemuseum in der Ostemündung weiter zu einer wichtigen touristischen Attraktion, die den Besuchern eine einzigartige Verbindung von Wissensvermittlung, Naturerlebnis und Freizeitvergnügen bietet. Mit dem Umbau des Küstenmuseums im Winter 2012/2013, den Dr. Häse mit Professionalität und Beharrlichkeit vorangetrieben hat, sind die Elbmündung und auch die Oste verstärkt in den Fokus gerückt worden. Die museumsdidaktisch reizvolle, völlig neu gestaltete Dauerausstellung 'Lebensader Elbstrom – Brücke zwischen den Welten' führt mit modernen Elementen und interaktiven Stationen die Bedeutung der Wasserstraße für den Seehandel, aber auch für Zugvögel und Wanderfische wie Stör und Lachs vor Augen", heisst es in der von Michael Johnen vorgetragenen Laudatio.

Der Naturschutzpreis wurde Martina Leitner (mehr) aus Gnarrenburg (Landkreis Rotenburg) für die "Bürgerinitiative zum Erhalt unserer Moore und die Zukunft unserer Dörfer" zuerkannt. Zitat aus der Laudatio von  Wolfgang Schütz: "Martina Leitner und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter haben es in weniger als einem Jahr erreicht, durch beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Region zwischen Oste und Teufelsmoor zu bewirken. Mit Geschick und Beharrlichkeit, erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit und den Unterschriften von über 3000 Unterstützern haben sie erreicht, dass sich der Raum Gnarrenburg - bislang ein "Vorranggebiet" für Torfabbau - zu einer "Modellregion" entwickelt werden soll."

Der Sonderpreis Jugend ging an die Crew des Jugendwanderkutters aus Oberndorf (mehr). AG-Osteland- Vorstandsmitglied Johannes Schmidt: "Unter Beteiligung Oberndorfer Jugendlicher ist es einem Team von Ostefreunden um Petra Reese und Harald Säland, unterstützt durch Bürgermeister Detlef Horeis und beraten durch den Nautiker Fred Dobrinkat, gelungen, den traditionsreichen gemeindeeigenen Jugendwanderkutter "Onkel Ernst" nach jahrelangem Garagenschlaf zu reaktivieren. Auf diese Weise ist das Leben auf dem Fluss wieder durch einen lange Zeit verkannten Bootstyp bereichert worden, der von Experten als "marinehistorische Rarität", als "echter Oldtimer" und als "liebenswerter Saurier" geschätzt wird," heisst es in der Laudatio.

Der Kulturpreis "Goldener Hecht", benannt nach einer Sage aus der Region, wurde erstmals 2005 vergeben. Die Preisgelder in Höhe von bislang rund 35.000 Euro werden von Sponsoren aus der Region entlang der Oste aufgebracht.

Porträts der rund 70 bislang mit dem "Oste-Oscar" ausgezeichneten Preisträger enthält das am Wochenende erschienene Buch "Im Zeichen des Goldenen Hechts", das der Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche verfasst hat (Verlag Druckpartner, Hemmoor).


Das flache Land
droht auszubluten

"Lobby für die Oste" beklagt "alarmierende Fehlentwicklungen"
Freude über Fortschritte im Rad- und Wassertourismus

Osteland-Flagge am Osteland-Festhaus

16. 2. 2014. Für eine Stärkung des ländlichen Raums, der andernfalls auszubluten drohe, hat sich am Sonntag die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. ausgesprochen. Vor 250 Gästen - darunter 16 Landräte und Bürgermeister aus dem Elbe-Weser-Dreieck - warnte der 1. Vorsitzende Jochen Bölsche (Osten) unter anderem vor einer weiteren "Entschulung" der Dörfer auf dem flachen Land im Einzugsbereich der niedersächsischen Oste, des längsten Nebenflusses der Unterelbe.

In der Festveranstaltung zu seinem zehnjährigen Bestehen bedauerte der gemeinnützige Verein, dessen 530 Mitglieder - darunter 50 Vereine und Kommunen - sich als "Lobby für die Oste" verstehen, dass die Schliessung dörflicher Schulen oft einher gehe mit der Aufgabe von Jugendzentren, Gaststätten, Post- und Verwaltungsaussenstellen.

Die Vernachlässigung des peripheren ländlichen Raums habe in den letzten Jahrzehnten zu "alarmierenden Fehlentwicklungen" geführt. So zählten Teile des 1800 Quadratkilometer großen Einzugsbereichs der Oste zu den "letzten verkehrsverbundfreien Zonen Deutschlands". Erst in jüngster Zeit scheine aufgrund von Gesprächen zwischen dem Hamburger Senat und der niedersächsischen Landesregierung eine Ausweitung des Tarifgebietes des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) allmählich näherzurücken.

Ein "Riesenärgernis" sind nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft Osteland die beiden Ostebrücken in Hechthausen (Landkreis Cuxhaven): Der Strassenbrücke drohe Baufälligkeit, die Bahnbrücke sei nach einer kriegsbedingten Sprengung vor fast 70 Jahren nach wie vor nur eingleisig befahrbar.

Besorgt zeigt sich die Arbeitsgemeinschaft, so Bölsche, über den teilweise "fragwürdigen Umgang mit Natur und Umwelt", der sich in "Vermaisung, Artenschwund, Güllehavarien und Grünlandumbruch" unter anderem am Oberlauf der Oste im Landkreis Rotenburg äußere.


Eintreffen der Gäste vom ADFC

Erfreulich nennt der Verein in seiner Zehn-Jahres-Bilanz dagegen Fortschritte im Rad- und Wassertourismus im Osteland, das sich von der Quellregion bei Tostedt (Kreis Harburg) über Teile der Kreise Rotenburg und Stade bis zur Mündung bei Neuhaus (Kreis Cuxhaven) erstreckt.

Eine weitere touristische Belebung der Region im mittleren Drittel des Elbe-Weser-Dreiecks erhoffen sich die Initiatoren von einer Reihe neuer Schiffsanleger am Fluss und von einem derzeit erarbeiteten supranationalen Unesco-Welterbeantrag für die Schwebefähren Osten - Hemmoor und Rendsburg - Osterrönfeld (Schleswig-Holstein).

Beide Bauwerke sind durch die 2004 eröffnete Deutsche Fährstrasse verbunden, deren zehnjähriges Bestehen die AG Osteland im Mai mit einer Festdekade zwischen Bremervörde und Kiel feiern will.


Jan Nachtigall empfiehlt Krabbenspieße

Während der Matinee wurde der Film "Menschen am Fluss" des Bremervörders Claus List uraufgeführt. Außerdem wurden die Neuerscheinung "Im Zeichen des Goldenen Hechts" und eine Oste-Fotoausstellung von Nikolaus Ruhl präsentiert. Die Veranstaltung, die mit einem Sektempfang mit Krabbenspießen als "Gruss aus der Küche" begann und vom Hamburger "Jazz duo & friend" musikalisch gestaltet wurde, endete mit einem gemeinsamen Essen: Festwirt Jan Nachtigall servierte eine vielgepriesene, exzellente Fischsuppe.


Ein Jahrzehnt
für die Oste

Die Festrede des AG-Osteland-
Vorsitzenden Jochen Bölsche

Bölsche spricht im Osteland-Festhaus

10 lange Jahre Revue passieren zu lassen in 100 Bildern und in 1000 Sekunden - genau das haben ich mir vorgenommen, auf die Gefahr hin, allzu vieles auf Schlagzeilen und Schlaglichter reduzieren zu müssen.

Wer mehr wissen will über die Entstehung und die Erfolgsgeschichte der AG Osteland, kann sie nachlesen in unserem neuen 82-seitigen Buch "Im Zeichen des Goldenen Hechts", das wir allen Gästen nachher am Ausgang gegen eine kleine (oder größere) Spende überreichen werden; weitere Exemplare sind hier an unserem Büchertisch und ab morgen für jedermann für 6 Euro im Handel und auch bei amazon.de erhältlich.

Unser Verein ist im Januar 2004 hier in Osten von gerade mal elf Mitgliedern gegründet worden, um die bis dahin namenlose und politisch vernachlässigte Region am Rande von drei Landkreisen im mittleren Drittel des grünen Dreiecks bekannt zu machen und zu kräftigen - und speziell um die akut vom Verfall bedrohte Schwebefähre so wie auch generell das maritime Erbe zu erhalten, von den letzten Prahmfähren bis hin zum kleinen alte Leuchtturm unweit der Mündung .

Heute, zehn Jahre später, ist unser Verein auf eine halbe Tausendschaft Mitglieder angewachsen, darunter auch 50 Vereine, Verbände und Gebietskörperschaften. Das 500. Mitglied übrigens war Wiebke tum Suden, die in Neuhaus einen der letzten Dorfläden am Fluss aufrechterhält, mit Poststelle und gemütlichem Bistro.

Heute gilt die AG Osteland als Deutschlands größte ehrenamtlich geführte Gewässergebietskooperation.

Und unsere Flussregion, so groß wie Hamburg und Berlin zusammen, hat mittlerweile auch einen Namen, die von uns vor zehn Jahren geprägte Bezeichnung Osteland hat sich durchgesetzt , den Namen tragen immer mehr Vereine, Firmen, Ferienhäuser und Produkte, darunter ja seit über einem Jahr auch dieses Festhaus in Osten, dem Sitz der AG Osteland. Es gibt sogar eine Nudelspezialität namens Osteland - und natürlich das Osteland-Magazin der Heimatzeitungen.

Ja, und auch immer mehr Künstler wie Thees Uhlmann , wie Rollo 333, die Buxtehuder Kaktusblüte oder die Gruppe  Liederjan besingen den Fluss, den früher kaum einer kannte. Wenn man übrigens vor gut zehn Jahren "Oste" in die Suchmaschine eingab, erfuhr man erstmal was über Osteoporose, und im Kreuzworträtsel war der linke Nebenfluss der Elbe immer die Este, nie die Oste.

Sie wissen: Die von vielen vor zehn Jahren bereits aufgegebene Schwebefähre ist inzwischen nicht nur repariert und restauriert worden und dazu dank unserer Sponsoren prächtig illuminiert, sondern auch touristisch vernetzt, politisch eingebunden und flankiert von einem Fährmuseum in Osten und von einer Infomeile in Hemmoor, demnächst auch umgeben von einem neugestalteten Fährplatz in Osten und einem neuen Fährkopf in Basbeck - und zudem in guter Hoffnung, Unesco-Weltkulturerbestätte zu werden - so wie bereits 2006 unsere "Schwesterfähre" im spanischen Bilbao.

Wie dort in Bilbao und in Madrid 2003 all das begonnen hat, was wir heute feiern können, ist gelegentlich erzählt worden - angefangen bei unserer Mithilfe beim Aufbau eines Schwebefähren-Weltverbandes unter der Schirmherrschaft des spanischen Königs, der sich auch für die Ostener Fähre verwendet hat, über mein Osteland-Gründungskonzept im Oktober desselben Jahres bis hin zur Eröffnung unserer Deutschen Fährstrasse bereits im Mai 2004, übrigens mit Hilfe einer grosszügigen Spende der Volksbanken.

Die Festigung dieses länderübergreifenden Projekts und die Mitgliederwerbung -das war 2004 und 2005 unter dem Vorsitz von Gerald Tielebörger das Ziel von rund 60 Infoveranstaltungen überall am Fluss ebenso wie von vielen Reisen zur Partnerfähre am Nord-Ostsee-Kanal, ebenso wie die Initiierung der äußerst lebendigen kommunalen Partnerschaft der beiden Schwebefährengemeinden Osten und Osterrönfeld , ebenso wie Dutzende von Infoständen auf Messen und Märkten, dazu kam der Aufbau von Websites in zwölf Sprachen mit Resonanz selbst in Japan.

Der Inwertsetzung unserer Route dienten seither vielfältige kommunale Aktivitäten am Fluss – am eindrucksvollsten vielleicht in Oberndorf, wo eine Fährpromenade geschaffen wurde, dazu eine Modellfähre mit zwei Fährmann- bzw. Fährgast-Statuen. Ehrenamtlich erarbeitet wurden ein Reiseführer und die inzwischen über 160.000 von uns konzipierten Gratis-Radwanderkarten sowie spezielle Zielgruppen-Flyer wie vor kurzem von Michael Johnen und Walter Rademacher ein Faltblatt für Wohnmobilisten auf der Deutschen Fährstrasse, die wir auch als  "Strasse der Wohnmobile" bewerben.

Der Stärkung des Ehrenamts und des "Flussbewusstseins" gilt seit 2005 unter der Schirmherrschaft der Oste-Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg unser  Tag der Oste mit bislang siebzigfacher Vergabe des mit über 35.000 Euro dotierten Kulturpreises Goldener Hecht, dessen diesjährigen Sponsoren wir gleich gesondert Dank sagen werden.

Um die Kenntnis der gesamten Flussregion zu verbessern, haben wir von  den ersten Jahren an sonntägliche Themenexkursionen veranstaltet. Und wir haben 2009 zum Hundertjährigen der Schwebefähre ein "Jahr der Oste" angeregt und koordiniert - mit über 300 Veranstaltungen von der Quelle bis zur Mündung , darunter zum Beispiel Oldtimer-Besuche und Regatten und ein Shanty-Festival.

Seit 10 Jahren helfen wir zudem, das kulturelle Erbe der Region zu bewahren - mit den von uns herausgegebenen und von Wolf-Dietmar Stock verlegten Oste-Büchern, letztes Jahr kam noch der Titel  "Kunst und Genuss am Ostefluss" hinzu. Wir haben eingeladen zu Veranstaltungen über die großen Dichter von der Oste, zu vier von uns ausgerichteten Kunstausstellungen und nicht zuletzt zu Dutzenden von Lesungen im Rahmen des von uns 2009 gestarteten Krimiland-Projekts, das die über 50 Oste-Thriller für die Oste-Werbung nutzt.

Eine zentrale Rolle spielen mehr denn je unsere im Jahr 2003 gestarteten Bemühungen um den Welterbetitel für unsere Schwebefähren, die wir im vorigen Herbst bei der 4. Weltkonferenz am Nord-Ostsee-Kanal mit einer von uns eingebrachten einstimmig verabschiedeten "Osterrönfeld Declaration" bekräftigt haben. Nach der 100-Jahr-Feier der argentinischen Schwebefähre im November soll demnach unser Unesco-Sammelantrag offiziell eingebracht werden; dazu später mehr.

Um den Fluss für Wassersportler und -Wassertouristen wieder zu einem Begriff zu machen, haben wir uns schon vor Jahren für den Bau neuer Schiffsanleger eingesetzt, von denen inzwischen acht – wie erwähnt, dank Sponsoring durch die Elbfähre - mit Osteland- und Fährstrassen-Stationsschildern versehen sind . Zu unserer Freude veranlassen die Anleger ebenso wie die gestiegene Popularität unseres Flusses immer wieder auch große Fahrgastschiffe wie hier die Adler Princess, die Oste anzusteuern.

Unser Arbeitskreis Blaues Netz Oste veranstaltet Vortragsabende etwa mit den Transatlantikseglern Bert und Marlene Frisch, er wirbt an der Küste mit einem – demnächst in 3. Auflage erscheinenden - Hafenführer  für das Oste-Revier. Der Arbeitskreis um Bernd Jürgens hat 2013 erstmals zu einem gemeinsamen Absegeln eingeladen, und er hat sich allen behördlichen Versuchen widersetzt, durch eine Reduzierung der Brückenöffnungszeiten den Zugang zum Fluss zu erschweren.

Unser Grünes Netz Oste wiederum verfolgt die vielfältigen Naturschutzaktivitäten am Fluss und veranstaltet naturkundliche Ausflüge zum Beispiel in die Ostemoore und an die Mündung - zuletzt in Zusammenarbeit mit dem Natureum, für dessen Unterstützung und die - zur Zeit laufende Erweiterung - wir 2012 eine viel beachtete Unterschriftensammlung, den Baljer Appell, gestartet haben.

Goldenes Netz Oste nennen wir informell das Zusammenwirken unserer Mitglieder im Heimatbereich. Sie haben 2011 die Historische Ostedeichroute geschaffen und 2012 die Wanderausstellung "Wilde Oste" zum 50. Jahrestag der Sturmflut 1962, aber auch zu den seither erzielten enormen Erfolge der Deichverbände, sie haben 2013 die spektakulären Aktivitäten der Neuhäuser Lumpenhunde zur 200. Jahrestag des Endes der Franzosenzeit - "Osteland ohne Napoleon" - unterstützt.

Eine Art Silbernes Netz Oste stellt unsere erfolgreiche Osteland-Arbeitsgemeinschaft Wanderfische um "Störvater" Wolfgang Schütz dar, die seit fünf Jahren mit vielerlei öffentlichkeitswirksamen Aktionen die Wiederansiedlung des einst verschollenen Kaviarfischs begleitet - Stichworte: Störausstellungen wie in Osten, das schwimmende Stördenkmal, Störfeste in Elm und Oberndorf. Mit alldem wird mittlerweile sogar  internationales Interesse auf die Oste gezogen, von dem auch der Angeltourismus profitiert.

Die bisherige Krönung dieser Aktivitäten waren die Auszeichnung als UN-Projekt 2013 und die Wahl des Störs zum Fisch des Jahres 2014.

Vieles andere noch verdient in diesem Zehn-Jahres-Rückblick ausführliche Erwähnung: die Restaurierung des Hemmoorer Bahnhofsgebäudes, für das wir vor zehn Jahren  ein erstes Nutzungskonzept verfasst haben, die Initiierung der Nordroute  der Niedersächsischen Milchstraße, unser Einsatz für den neuen Oste-Radweg Tostedt - Balje, die Osteland-Sonderbriefmarken, die Werbetour der Europakutsche als "Botschafter des Ostelandes", ...

... die alljährlichen Wanderungen mit Albertus Lemke, unsere täglich aktualisierten Websites sowie die Facebook-Accounts mit jeweils bis zu 400 Mitgliedern, das Oste-Natur-Navi-Projekt, die nicht zuletzt mit unserer Hilfe entstandenen Fernsehfilme über die Oste, die Mitarbeit am Osteland-Magazin der Heimatpresse, dessen druckfrische, von Thomas Schult zusammengestellte neueste Ausgabe nachher am Ausgang erhältlich ist, das 2004 produzierte erste - inzwischen historisch zu nennende Werbeplakat für die Oste mit Fotos von dem damals 15jährigen Philipp Steiger, das wir Ihnen ebenfalls am Ende der Veranstaltung überreichen werden.

So wie wir viele unserer verdienstvollen Mitglieder geehrt haben, zuletzt 2013 in grossem Rahmen in Oberrönfeld, hat die Arbeit unseres Vereins und für unseren Verein in jüngster Zeit viel Anerkennung und etliche Ehrungen erfahren, mit Auszeichnungen durch die Gemeinde Osten, den Landkreis Cuxhaven, durch den Bürgermeister unserer Schwebefähren-Partnerstadt Rendsburg und sogar durch den Bundespräsidenten.

Dennoch gibt es keinerlei Grund, uns auf diesen Lorbeeren auszuruhen - angesichts der vielen alarmierenden Negativentwicklungen. So vieles bleibt zu tun.

Noch immer zählen Teile des Ostelands, von uns seit 10 Jahren bemängelt, zu den letzten verkehrsverbundfreien Zonen Deutschlands; erst in den letzten Tagen scheint sich etwas in sachen HVV-Erweiterung zu bewegen.

Noch immer blutet der ländliche Raum unablässig weiter aus. Gegen die Zerschlagung der dörflichen Schulen kämpfen praktisch alle unsere Mitglieder in den betroffenen Gemeinden, sei es Elm, sei es Oberndorf,  zumal diese Entschulung oft einher geht mit der Schließung von Jugendzentren, Gaststätten, Poststellen und Verwaltungsaussenstellen.

Noch immer stellen die beiden Ostebrücken in Hechthausen ein Riesenärgernis dar: die fast 70 Jahre nach einer kriegsbedingten Sprengung noch immer eingleisige Bahnbrücke ebenso wie die baufällige Strassenbrücke, für deren rechtzeitigen Ersatz sich zurzeit die Lokalpresse und alle unsere Mitglieder in den Räten einsetzen.

Am Oberlauf bekämpfen einige unserer aktivsten Mitglieder die Deponie-, Fracking- und Methangasprojekte bei Haaßel, Sittensen und Groß Meckelsen  - dort wo immer wieder ein fragwürdiger Umgang mit Natur und Umwelt von sich reden macht, wie in den Jahresberichten des Kreisnaturschutzbeauftragten Werner Burkhardt nachzulesen ist; die Stichworte Vermaisung, Artenschwund, Güllehavarien und Grünlandumbruch  mögen hier genügen.


Aktuelle Website zur Planung der
Jubiläumsdekade: www.2014.oste.de

Über all diese Entwicklungen werden wir reden können in unserem Grünen Netz oder auch in unserer Jahreshauptversammlung am Montag, 24. März, in Bremervörde. Dort werden wir aber auch berichten über unser zentrales Projekt 2014, die von einem 30-köpfigen Vorbereitungsteam geplante Festdekade zum  Zehnjährigen der Deutschen Fährstrasse Mitte Mai...

... mit einer Festveranstaltung mit der Gruppe "Kaktusblüte" , mit einem Oste-Fähren-Tag -vielleicht auch schon am neun Püttenhüpper-Anleger in Kranenburg -, einer Fahrradstaffel-Tour bis hinauf nach Kiel, mit Ostewanderungen, mit einer Geschwaderfahrt der Wassersportler, einem Shanty-Festival, mit drei Kunstausstellungen und einer Bus- und Schiffsreise von der Oste über die Kieler Förde bis hinauf zum Oslo-Fjord ...

... alles in allem, wie wir hoffen, werbewirksame Tage für unsere die Deutsche Fährstrasse und ein guter Auftakt für das zweite Jahrzehnt unserer Arbeitsgemeinschaft Osteland, der Lobby für die Oste.


Nach dem Sinkflug
Streben nach oben

Gratulant Hubert (mit David McAllister)

18. 2. 2014. Viele Glückwünsche erreichen dieser Tage die AG Osteland zu ihrem zehnjährigen Bestehen. Lobesworte für die Arbeit des gemeinnützigen Vereins fanden beim 10. Tag der Oste auch der Mitbegründer und Ostener Bürgermeister Carsten Hubert - am Gästetisch Seite an Seite mit seinem CDU-Landeschef David McAllister - sowie Kai Uwe Bielefeld.

Der Cuxhavener Landrat war mit seinen Schirmherren-Kollegen Hermann Luttmann (Rotenburg) und Michael Roesberg (Stade) eigens an die Oste gekommen, um bei der Jubiläumsmatinee die Arbeit der Osteland-Ehrenamtlichen zu würdigen und dem Vorsitzenden Jochen Bölsche eine Geldspende für die Vereinsarbeit zu überreichen.


Brechend voll: das Osteland-Festhaus

"Eine ganz, ganz tolle Leistung" der AG Osteland sei es gewesen, so Bielefeld in seinem Grußwort, die Osteregion "auf die Landkarte zu bringen" und sogar "international bekannt zu machen".

Es sei ganz und gar nicht selbstverständlich, dass sich Bürger - wie die Vereinsgründer - entschließen, ihre Region, die sie "im Sinkflug" sehen, "durch großes Engagement und Herzblut wieder nach oben bringen" zu wollen.

Die Arbeitsgemeinschaft Osteland habe sich nicht nur für die Erhaltung der (kreiseigenen) Schwebefähre eingesetzt, "eines der Aushängeschilder der gesamten Region", sondern zum Beispiel auch mit dem Literaturprojekt Krimiland "ein Stück Markenbotschaft" entwickelt. Als künftige Aufgaben des Kreises nannte der parteilose Landrat die Instandhaltung der Schwebefähre ("Die Betonfüße bedürfen einer Sanierung" und die Bemühungen um eine Ausdehnung des HVV ("ein komplexes Unterfangen").


Sponsor McAllister (r.) bei der Ehrung

Zuvor hatte Ostens Bürgermeister Hubert (CDU) in seinem Grußwort zum 10. Tag der Oste ("einer der schönsten Termine im ganzen Kalenderjahr") an die Gründung des Vereins erinnert. Dessen "Ideengeber", den er jüngst mit der Ehrennadel seiner Gemeinde ausgezeichnet habe, könne stolz darauf sein, dass es ihm gelungen sei, "uns alle für die Vereinszwecke zu begeistern".

Nicht zuletzt mit der 2004 eröffneten Deutschen Fährstrasse sei es gelungen, die Region touristisch zu erschließen, das Kirchturmdenken zu überwinden und viele Menschen zu motivieren, "gemeinsam für unser lebens- und liebenswertes Osteland zu arbeiten", so Hubert abschliessend.


Über 100 Fotos
von der Gala

17. 2. 2014. Viele neue Fotos vom Tag der Oste, die allermeisten von Walter Rademacher und Bert Frisch, stehen auf dieser SONDERSEITE.
Über 100 weitere Fotos von Bert Frisch stehen in diesem Album.


Buchhandel
reagiert fix

Aktueller Aufkleber für Roschen-Buch

17. 2. 2014. Kaum machte die Nachricht von der Auszeichnung des Debüt-Romans "Mausohrnächte" mit dem Goldenen Hecht die Runde, da reagierte die Buchbranche auch schon: Ab sofort wird der Öko- und Regionalkrimi von Axel Roschen aus Gnarrenburg, dem Chef der NABU-Umweltpyramide, mit einem aktuellen Aufkleber angeboten.


Krimiland-Lesung mit Roschen auf dem Berthof

Die Begründung der Jury steht unter www.tag.der.oste.de. Roschens amüsante Replik auf die Laudatio ("Von der Osste an die Ooste") kann auf dieser SONDERSEITE nachgelesen werden.


Das neue Osteland-Buch bei amazon.de

Das neue Osteland-Buch "Im Zeichen des Goldenen Hechts" von Jochen Bölsche ist bereits im Handel, u. a. bei Druckpartner Hemmoor, sowie bei amazon.de für 6 Euro erhältlich.


Teilnehmer: "Ein
ganz tolles Event"

Gundula Ida Gäntgen mit dem "Oste-Oscar"

17. 2. 2014. Außerordentlich angetan zeigten sich die Teilnehmer vom Ablauf des 10. Tages der Oste. Bei einer Geldsammlung in Sektkübeln und in Spendenbriefen kamen im Laufe der Jubiläumsgala über 1000 Euro zusammen. Den Osteland-Vorstand erreichen viele positive Mails.

Gerd Bertholdt aus Kleinwörden: "Das Haus war voll und es war ein grandioses Fest, zu dem man den Machern und Schaffern immer wieder Danke sagen kann."

Ulrike Brauer-Iburg aus Hemmoor schreibt: "Es war ein sehr schöner Festakt."

Martina Leitner aus Gnarrenburg urteilt: "Die Veranstaltung 'Der Goldene Hecht' verlangt größten Respekt; professionell, launig, hoch repräsentativ und ins Detail geplant… Chapeau!"

Wolfgang Schütz aus Osten: "Eine unvergessliche Veranstaltung, ich bin stolz, in so einem Team mitwirken zu dürfen. Die Fischsuppe von Jan Nachtigall ist und war nicht zu übertreffen."


Am Empfang: Michael Johnen, Marlene Frisch

Curt Schuster mailt aus Berlin: "Allen Mitstreitern herzlichen Glückwunsch zu dieser wieder so großartigen Veranstaltung! Ich weiß gar nicht, wie es möglich ist, dass es Jahr für Jahr immer noch Steigerungen gibt! Noch dazu, weil ich in diesem Jahr zur allerersten Mal nicht mit dabei sein konnte! ;-) Nun ist es auch ohne mich wieder eine wunderbare Veranstaltung geworden und ich kann den Zeilen von Egbert Schröder nur zustimmen!"

Die SPD-Kreistagsabgeordnete Martina Pfaffenberger aus Nordkehdingen urteilt: "Ein kurzweiliger Vormittag - Danke für die Einladung!"

Ute Mahler aus Lamstedt: "Ein ganz tolles Event! Super organisiert, tolle Laudatio / Laudatoren und ein perfektes Gesamtpaket - danke, dass ich dabei sein durfte!"

Horst Puttfarken aus Osten schreibt: "Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Veranstaltung am Sonntag. Es ist sehr beeindruckend, was in den 10 Jahren alles geschaffen worden ist. Ich wünsche euch weiterhin so viel Energie und Schaffenskraft für dieses umfassende Projekt."

Claus List aus Freiburg: "Wir haben gestern einen großartigen Jubiläumstag erlebt. Er war für meine Kinder und mich ein beeindruckendes und tief bewegendes Erlebnis... Es ist ein erfüllendes Gefühl, zur Osteland-Familie zu gehören."


10. Tag der Oste
mit Rekord-Echo

Sieben Preise standen bereit

16. 2. 2014. Ein Alt-Ministerpräsident, sechzehn Landräte und Bürgermeister und über 230 weitere Gäste -  Rekordzahlen verzeichnete die AG Osteland am Sonntag bei ihrem 10. Tag der Oste im Osteland-Festhaus des Schwebefährendorfs.

Alle Preisträger, alle Preisreden und der Festvortrag des 1. Vorsitzenden Jochen Bölsche stehen auf dieser Sonderseite (im Aufbau):

www.tag.der.oste.de


Das Fest der
Bürgermeister

Schwebefähren-Bürgermeister Brauer und Hubert

16. 2. 2014. Neben den Landräten der drei Oste-Landkreise begrüßte Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche "viele weiteren Kommunalpolitiker aus den Kreistagen und Räten, die zu unserer großen Osteland-Familie gehören". Aus Zeitgründen namentlich genannt wurden lediglich die 13 anwesenden Bürgermeister:

Edgar Goedecke aus der Samtgemeinde Nordkehdingen, Hans-Wilhelm Bösch von der Gemeinde Drochtersen, Detlef Horeis als Vertreter der Dobrocker Samtgemeinde-Bürgermeisterin Bettina Gallinat, Michael Schlobohm, Bürgermeister der Gemeinde Wingst, Johannes Schmidt als Stellvertreter des erkrankten Hemmoorer Stadtbürgermeisters Hans Wilhelm Saul, Jan Tiedemann, Bürgermeister von Hechthausen, Bernd Reimers als stellvertretender Bürgermeister der neuen Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, aus der Samtgemeinde Börde Lamstedt Cord-Johann Otten, Eduard Gummich, Bürgermeister der Stadt Bremervörde, Hans Hinrich Pape von der Samtgemeinde Selsingen und Johann Steffens aus Klenkendorf. Bölsche: "Ein ganz besonderes Willkommen gilt aber natürlich den Vertretern der beiden heute gastgebenden Gemeinden an der hiesigen Schwebefähre, dem Bürgermeister unseres Vereinssitzes Osten und AG-Osteland-Mitgründer Carsten Hubert und dem Hemmoorer Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer. Beide sind engagierte Mitglieder unseres Arbeitskreises Deutsche Schwebefähren und aktuell aktiv für die Neugestaltung des Fährenumfelds; Carsten Hubert ist übrigens die Umbenennung dieser gemeindeeigenen Halle in Osteland-Festhaus mit zu verdanken...Ihnen herzlichen Dank!"


Die Presse
feiert mit

Ganzseitiger Bericht in der NEZ

17. 2. 2014. Zum Teil ganzseitige Beiträge, großformatige Fotos auch auf der Titelseite und eine umfangreiche Verlagsbeilage ("Osteland-Magazin") widmet die Regionalpresse dem 10. Tag der Oste im Ostener Osteland-Festhaus.

In der Niederelbe-Zeitung kommentiert Egbert Schröder: "Aus dem Schattendasein ins Rampenlícht: Das, was die Arbe?tsgemeinschaft Osteland in den vergangenen zehn Jahren geleistet hat, dürfte so manchen PR-Strategen vor Neid erblassen lassen. Durch Beharrlichkeit, Kreativität und Motivation ist es der Arbeitsgemeinschaft gelungen, Menschen, Bürgerinitiativen, Verbände und Kommunen in ein Boot zu holen, mit dem sie eine gemeinsame Reise auf dem 153 Kilometer langen Fluss antreten. Alle rudern dabei in dieselbe Richtung, auch wenn sie aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen. Ob Krimiautoren, Fährleute, Störexperten, Segler oder Touristiker - sie alle profitieren von der Vernetzung, für die die AG Osteland gesorgt hat. Und so entsteht zwischen Tostedt und Neuhaus mehr und mehr ein Wir-Gefühl, das nicht an Gemeinde- und Kreisgrenzen endet. Eigentlich hätte gestern in Osten noch ein weiterer "Goldener Hecht" vergeben werden müssen - an die AG Osteland selbst. Verdient hätten es die Akteure allemal…"


Neues Osteland-Magazin der Heimatpresse

Im "Osteland Magazin" urteilt Thomas Schult: "Nicht mehr nicht wegzudenken aus der Region ist die AG Osteland, die mittlerweile auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken kann. Wer weiß, wie die touristische und gerade in letzter Zeit auch politische Entwicklung entlang der Oste abgelaufen wäre ohne diese über 500 Mitglieder starke Lobby für den Fluss und seine Menschen. Ein eigenes Wort, ja eine Marke hat sie mit dem Begriff Osteland geschaffen und in ganz vielen Gebieten nachhaltig Einfluss genommen."


10. Tag der Oste im Tageblatt (Ausschnitt)

Im Stader Tageblatt schreibt Grit Klempow unter anderem: "Zehn Jahre Goldener Hecht – das war ein Grund zum Feiern. Mit mehr als 250 Gästen, darunter die drei Landräte aus dem Elbe-Weser-Dreieck, feierte die Arbeitsgemeinschaft Osteland am Sonntag im Osteland Festhaus in Osten die zehnte Verleihung des Kulturpreises. Die Ausgezeichneten waren sichtlich stolz und gerührt. Sie alle stehen für Engagement, für Kreativität und für die Liebe zur Osteregion. Für die AG Osteland kündigte deren Vorsitzender Jochen Bölsche an, dass sich die starke Gemeinschaft als Lobby für die Oste auch künftig einmischen wird. Als vor zehn Jahren zum ersten Mal die Preisträger mit dem Satz 'Sie haben sich um die Oste verdient gemacht' gewürdigt wurden, da gab es durchaus Zweifler, ob sich jährlich in den unterschiedlichen Kategorien immer wieder würdige Preisträger finden lassen würden. Die Zweifler wurden eines Besseren belehrt, im Osteland zwischen Balje und Tostedt gibt es viele, die sich für ihre Region einmischen und aufmüpfen, die sich engagieren, die kreativ sind und ihren Landstrich lieben. Dass diese Menschen und ihr Anliegen verdiente Aufmerksamkeit bekommen, ist das Verdienst der AG Osteland..."


Der "Haku" berichtet auf zwei Seiten

19. 2. 2014. Auch zur Wochenmitte finden sich in der Regionalpresse ausführliche Berichte über den Tag der Oste. Der Hadler Kurier berichtet auf zwei Zeitungsseiten. Auch in Sittensen, ganz oben an der Oberen Oste, stößt das Fest auf Interesse - Bericht hier.

Zum Thema

> Tag der Oste in der Bremervörde Zeitung
(moorschutz-gnarrenburg.de)


"Tüten-Tanz"
am Vorabend

Saal-Deko, Soundcheck und Filmprobe

15. 2. 2015. Mit einer Rekordresonanz von fast 250 gemeldeten Gästen und Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft Kultur und Vereinsleben beginnt am Sonntag der 10. Tag der Oste im Osteland-Festhaus in Osten, wo die Vorbereitungen am Sonnabend auf Hochtouren liefen.


Saaldekoration: Nico Ruhl und Albertus Lemke

Immer fleißig: Ewald Romund und Johanna Milan

Am Vorabend des 10. "Tages der Oste" am Sonntag im Osteland-Festhaus im Osten haben ein Dutzend Aktive der AG Osteland - wie am Fließband - 250 Aktions- und Präsenttüten mit Plakaten und Infomaterial befüllt, mit denen die Gäste für den Fluss werben können  - siehe unser Video  auf Youtube vom "Tanz um die Osteland-Tüte".


Großes Aufgebot
zur Jubiläumsgala

12. 2. 2014. Für den 10. Tag der Oste am Sonntag, 16. Februar,  im Ostener "Osteland-Festhaus" zeichnet sich eine Rekordbeteiligung ab: Rund 250 Zusagen von geladenen Gästen, darunter viel Prominenz, lagen bei Anmeldeschluss vor.


McAllister beim 1. Tag der Oste 2005

Neben dem CDU-Politiker David McAllister, seit neuestem Europa-Spitzenkandidat seiner Partei (und bereits beim 1. Tag der Oste 2005 dabei), haben allen alle drei Oste-Landräte - Kai-Uwe Bielefeld (Cuxhaven), Michael Roesberg (Stade) und Hermann Luttmann (Rotenburg) - ihr Erscheinen angekündigt, ferner viele Verbandsvertreter und Kommunalpolitiker, darunter allein zwölf Bürgermeister und Samtgemeindebürgermeister von der Oberen Oste bis zur Mündung:


Das Osteland - Herz des nassen Dreiecks

Angemeldet sind außer den Vertretern der gastgebenden Samtgemeinde Hemmoor, der Stadt Hemmoor und der Gemeinde Osten - Dirk Brauer, Johannes Schmidt (in Vertretung des erkrankten Hans Wilhelm Saul) sowie Carsten Hubert - auch Edgar Goedecke aus der Samtgemeinde Nordkehdingen, Hans-Wilhelm Bösch von der Gemeinde Drochtersen, Detlef Horeis als Vertreter der Dobrocker Samtgemeinde- Bürgermeisterin Bettina Gallinat, Michael Schlobohm, Bürgermeister der Gemeinde Wingst, Jan Tiedemann, Bürgermeister von Hechthausen, Bernd Reimers als Stellvertretender des Samtgemeinde-Bürgermeisters Holger Falcke (Oldendorf-Himmelpforten), Eduard Gummich, Bürgermeister der Stadt Bremervörde, Johann Steffens aus Klenkendorf und Hans Hinrich Pape, Bürgermeister der Samtgemeinde Selsingen.

Zwischen Sektempfang und dem traditionellen Fischessen stehen die Premiere des Ostefilms von Claus List, die Präsentation des neuen Osteland-Magazins der Heimatpresse und eines neuen Osteland-Buchs von Jochen Bölsche sowie die Verleihung des mit 3.500 Euro dotierten Oste-Kulturpreises "Goldener Hecht" auf dem Programm der Jubiläumsmatinee.

Neben Vertretern von Presse und Funk wird auch die preisgekrönte Dokumentarfilmerin Antje Hubert ("Brokdorf") erwartet, die zurzeit einen abendfüllenden Kinofilm über das Bürgerengagement an der Oste dreht.


Das Geheimnis
der Goldenen Hechte

Bernd Brauer und Ulrike Brauer-Iburg überreichen
Jochen Bölsche die neue Osteland-Veröffentlichung

30. 1. 2014. Zu den Sponsoren zählt in diesem Jahr auch David McAllister: Niedersachsens Ex-Ministerpräsident hat einen der sieben "Goldenen Hechte" gestiftet, die alljährlich im Frühjahr als Oste-Kulturpreis für Verdienste um die Region beiderseits des längsten Nebenflusses der Niederelbe verliehen werden.

Die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., die 2004 in Osten gegründet worden ist, bietet über 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Vereinsleben am Sonntag, 16. Februar, ab 10 Uhr, im
Osteland-Festhaus des Schwebefährendorfs ein Jubiläumsprogramm: Bereits zum zehnten Mal wird dann unter der Schirmherrschaft der Landräte der Oste-Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme der mit insgesamt 3.500 Euro dotierte und in sieben Kategorien vergebene Preis verliehen.

Zwischen Sektempfang und dem traditionellen Fischessen wird der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert, eines der elf Gründungsmitglieder der AG Osteland, an die Entstehung der inzwischen über 530 Mitglieder umfassenden "Lobby für die Oste" vor zehn Jahren erinnern.

Auf dem Programm, das wieder von der Hamburger Gruppe "Jazz-Duo & Friends" musikalisch umrahmt wird, stehen neben der Beamer-Präsentation "Zehn Jahre für die Oste in 100 bewegenden Bildern" zwei Premieren.

Die Besucher der Matinee erleben die Uraufführung des 45-minütigen Films "Ein Sommerausflug entlang der Oste" von Claus List (Freiburg/Bremervörde) und die Präsentation einer neuen Osteland-Veröffentlichung mit dem Titel "Im Zeichen des Goldenen Hechts" (Erstverkaufstag 16. Februar, 90 Seiten, 6 Euro, Verlag Druckpartner Hemmoor, ISBN 978-3-9808377-6-7).

Darin dokumentiert der AG-Osteland-Vorsitzende und Journalist Jochen Bölsche (Osten) das beharrliche Bürgerengagement für die abgelegene ländliche Region am längsten Nebenfluss der Niederelbe und insbesondere die Arbeit der AG Osteland, der unter anderem  auch 50 Samtgemeinden und Gemeinden, Vereine und Verbände angehören.

Als "Erfolgsgeschichte, womöglich mit Modellcharakter", wird darin die Arbeit des Vereins beschrieben, der sich mittlerweile zu Deutschlands größter ehrenamtlich geführter Flussgebietskooperation entwickelt hat: "Mit auf den Weg gebracht haben mehr als 500 ehrenamtliche Mitstreiter unter anderem die Wiedereinbürgerung des ausgerotteten Kaviarfischs Stör, einen Unesco-Welterbeantrag für den 'Eiffelturm des Nordens', die Schwebefähre über der Oste, und das Literaturprojekt Krimiland Kehdingen-Oste."

Porträtiert werden in dem Buch auch die rund 80 Mitglieder der "Ehrenlegion des Ostelandes", die zwischen 2005 und 2014 mit dem Ostekulturpreis - im Volksmund "Oste-Oscar" genannt - ausgezeichnet worden sind.

Über die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger wird bis zum "Tag der Oste" wie üblich Stillschweigen bewahrt. Bei der AG Osteland ist nur zu erfahren, dass je zwei Goldene Hechte in die Kreise Rotenburg, Stade und Cuxhaven gehen, ein weiterer Preisträger lebt außerhalb Niedersachsens.

Kein Geheimnis macht Osteland-Schatzmeister Johannes Schmidt (Hemmoor) aus den Namen der Stifter: Sponsoren sind in diesem Jahr außer David McAllister die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, die Norddeutsche FEAM (Schneverdingen), die Kanzlei Zeeck, Rehm & Zeeck (Cadenberge), die Unternehmergemeinschaft Hemmoor, die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen sowie die Osteland-Mitglieder Johanna Milan (Hemmoor) und Henning Kuhne (Oberndorf).

Gut einen Monat nach dem 10. Tag der Oste folgt am Montag, 24. März, 19.30 Uhr, im Oste-Hotel in Bremervörde die Jahreshauptversammlung der AG Osteland. Vom 9. bis zum 18. Mai feiert der Verein das zehnjährige Bestehen der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.



Ein Projekt der
AG Osteland e. V.