http://www.osteland.de/archiv2011.htm

Archiv 2011
Meldungen auf www.osteland.de


Transatlantik-Skipper
berichten in Oberndorf

Ehepaar Marlene und Bert Frisch in der Karibik

31. 12. 2011. Für die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. beginnt das neue Jahr mit einer spannenden Veranstaltung. Das erste 2012-er Treffen des Osteland-Arbeitskreises Blaues Netz Oste am Freitag, 20. Januar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) hinterm Ostedeich in Oberndorf- Niederstrich ist dem Hochseesegeln gewidmet.

Bevor die Oberndorfer Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch in Wort und Bild über eine weitere Etappe - von der Karibik bis New York - ihrer Reise mit der Segelyacht "Heimkehr" berichten, stellt Andreas Hülsenberg aus Neuhaus/Oste, Vizevorsitzender von "Trans-Ocean", die Arbeit des in Cuxhaven ansässigen, 1968 gegründeten Vereins vor, der das Hochseesegeln fördert und dem gut 6.000 Mitglieder angehören, darunter einige hundert Weltumsegler.

Außerdem auf der Tagesordnung: Aktuelle Kurzberichte der Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Osten) und Walter Rademacher (Neuhaus) sowie des Arbeitskreis-Sprechers Bernd Jürgens (Hemmoor) u. a. zum Stand der Elbvertiefungsplanung, über die Stör-Wiederansiedlung und die Vorbereitungen für den 50. Jahrestag der Februarflut 1962.


Hand in Hand für
Lachs und Stör


Neue Plattform der Artenschützer an der Oste

13. 12. 2011. In ihrem Bemühen um Wiederansiedlung bedrohter Wanderfischarten wie Lachs und Stör in der Oste wollen die Sportfischer an längsten Nebenfluss der Niederelbe noch enger als bislang mit der AG Osteland e. V. zusammenarbeiten. Die 2009 gegründete "ARGE Wanderfische Oste" wird daher vom neuen Jahr an innerhalb der AG Osteland tätig sein, wie der Sportfischer-Sprecher Wolfgang Schütz (Foto r.) und der Vorsitzende der AG Osteland, Jochen Bölsche, mitteilen. Der Vorstand der AG Osteland folgt damit einer Anregung des Leiters des nationalen Programms zur Wiederansiedlung des Störs, des Biologen Dr. Jörn Geßner vom  Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin. 

Weiterlesen bitte hier und auf wanderfische.oste.de.

Ausführlicher Bericht auch im Weser-Kurier.


Jubiläumsheft
ist in Arbeit


Titelbild (Auschnitt) der Ausgabe Nummer 9

10. 12. 2011. Vor fünf Jahren war Premiere: Damals starteten drei Zeitungsverlage in lockerer Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. ein "Magazin für alle Anwohner und Touristen an der Oste". Das "OSTELAND magazin" ist seither neunmal als Beilage der "Niederelbe-Zeitung", des "Stader Tageblatts" und der "Bremervörder Zeitung" erschienen. Zusammengestellt wurden die Hefte von Ursula Holthausen, die für ihre Arbeit 2010 mit dem Osteland-Preis "Der Goldene Hecht" geehrt wurde und inwischen ihr Amt als Vize-Bürgermeisterin und Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses in Otterndorf angetreten hat. 

Die Arbeit am Jubiläumsheft hat jetzt der Redakteur Thomas Schult (Foto) aufgenommen, der dem Osteland nicht nur durch kommunalpolitische Arbeit in seinem Heimatort Lamstedt verbunden ist, sondern auch auf vielfältige Weise sonst. Der Fünfzigjährige engagiert sich als Fährmann der historischen Oste-Fähre "Helmut Hudaff" für den von ihm mit aufgebauten Fähr- und Geschichtsverein Brobergen sowie als Schatzmeister und Geschäftsführer des TSV Lamstedt und als Leiter des Radiomuseums Lamstedt.

Für das Jubiläumsheft hat Schult (E-Mail: schult@nez.de) "viele spannende Themen" in Arbeit. So viel verrät er bereits: "Der Oste-Radweg von der Quelle bis zur Mündung ist fast fertig und wird in diesen Tagen eingeweiht. Im Krimiland Kehdingen-Oste warten die Leser gespannt auf den 50. Krimi, eine neue Fährverbindung steht kurz vor ihrer Inbetriebnahme. Die Frage 'Wie geht es im Natureum weiter?' beschäftigt nicht nur die Politiker. Und 2012 jährt sich die große Februarflut von 1962 bereits zum 50. Mal."

Erscheinen wird die 10. Ausgabe des OSTELANDmagazins - Untertitel: "Die Perle zwischen Elbe und Weser" - am 3. Februar mit einer Auflage von 31.000 Exemplaren. Für die Anzeigen zuständig ist Werbeexperte und AG-Osteland-Mitglied Alfred Skarneck (Tel. 04751-901153), Anzeigenschluss ist der 30. Dezember.

Quelle: www.oste.de


Kreistag soll dem
Natureum helfen


Walter Rademacher (l.) übergibt den von 240 Unterstützern unterzeichneten  "Baljer Appell" an den Baljer Bürgermeister Hermann Bösch (CDU), den Vorsitzenden des Natureum- Kuratoriums, Heinrich von Borstel (SPD), und den Grünen Fraktionsvorsitzenden im Stader Kreistag, Ulrich Hemke.

7. 12. 2011. "Die auf Tourismus und Strukturhilfe angewiesene Region Kehdingen-Oste braucht dringend ein attraktives Natureum Niederelbe, das in die gesamte Osteregion ausstrahlt." Mit diesen Worten appelliert die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. an die Mitglieder des Stader Kreistages, die im neuen Jahr über die Zukunft des Küstenmuseums in Balje befinden wollen, sich für eine nachhaltige Sicherung und Erweiterung des größten Naturkundemuseums im Elbe-Weser-Dreieck einzusetzen.

Der 2. Vorsitzende der AG Osteland, Walter Rademacher aus Neuhaus (Landkreis Cuxhaven), übergab am Dienstag im Baljer Gasthaus "Zwei Linden" einen von 240 Bürgern - darunter Dutzende von Vereinsvorsitzenden aus dem Osteland - unterzeichneten "Baljer Appell" an drei prominente Kommunalpolitiker aus der Region, denen er zugleich für Unterstützung dankte: Hermann Bösch (CDU), Bürgermeister der Natureum-Gemeinde Balje, Heinrich von Borstel (SPD) aus Wischhafen, Vorsitzender des Natureum-Kuratoriums des Stader Kreistags, sowie Ulrich Hemke, Fraktionschef der Grünen im Stader Kreistag und Mitglied des Kreisausschusses.

Weiterlesen bitte hier und auf www.tor.zur.oste.
Ein aktuelles Mitglieder-Rundschreiben zum Thema steht hier.


Welle der Sympathie
für Küstenmuseum


Logo-Entwurf von Oste-Freunden

2. 12. 2011. Eine kurzfristig umgesetzte Unterstützungsaktion für das Natureum Niederelbe bei Balje (Landkreis Stade) hat  eine "Welle der Sympathie" für das Küstenmuseum an der Ostemündung ausgelöst: Binnen 48 Stunden haben in den Orten entlang der Oste mehr als 150 Vertreter aus Politik, Kultur und Tourismus einen "Baljer Appell" unterzeichnet (Wortlaut unter www.oste.de).

Der Aufruf appelliert an alle Verantwortlichen, sich "über politische und kommunale Grenzen hinweg gemeinsam dafür einzusetzen, dass das Natureum Niederelbe, das größte Naturkundemuseum im Elbe-Weser-Dreieck, weiter ausgebaut, noch attraktiver gestaltet und damit nachhaltig gesichert werden kann". 

Anlass für die Aktion war, dass das seit zehn Jahren geplante Erweiterungs- und Modernisierungsprojekt trotz Fördermittelzusagen in Millionenhöhe wegen ungesicherter Restfinanzierung durch den Kreis Stade kürzlich gestoppt worden ist. - Bitte weiterlesen unter PRESSETEXTE 2011.

Baljer Appell: Wortlaut und Unterschriftenliste zum Ausdrucken hier.


Osteland-Rundbrief
mit S.O.S Natureum

1. 12. 2011. Die Zukunft des Natureums in der Ostemündung ist das Thema Nummer eins des neuen Mitglieder-Rundbriefs der AG Osteland, der hier ausgedruckt werden kann. Unter den weiteren Themen: der fast abgeschlossene Oste-Radweg von Tostedt nach Balje (Natureum) und die Zukunft des Mobilen Kinos im Osteland. - Der Newsletter geht an Mitglieder und Freunde, die dem Vorstand eine E-Mail-Adresse übermittelt haben. Wer keinen E-Mail-Zugang hat, freut sich, wenn die Adressaten den Rundbrief ausdrucken - zum Aushängen, Auslegen und Weitergeben.


Neues Buch über
den Oste-Deichbau


Osteland-Kulturpreisträger Prof. Dr. Fischer

12. 11. 2011. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Hamburger Prof. Dr. Norbert Fischer (Website) mit der Geschichte der Deiche im Elbe-Weser-Dreieck. Für seine Forschungsarbeit wurde er 2011 mit dem "Goldenen Hecht" der AG Osteland ausgezeichnet (Laudatio hier). Sein neuestes Buch trägt den Titel "Der wilde und der gezähmte Fluss - Zur Geschichte der Deiche an der Oste". Es erscheint - rechtzeitig zum 50. Jahrestag der Februarflut 1962 - Ende November in der Schriftenreihe des Landschaftsverbands (368 Seiten, 29,80 Euro).


Demnächst im Handel: neues Fischer-Buch

Vorgestellt wurde das Buch von Oberdeichgräfe Hans Wilhelm Saul (Foto) vom Ostedeichverband, der das Erscheinen der Arbeit unterstützt hat, und vom Präsidenten des Niedersächsischen Landesarchivs, Dr. Bernd Kappelhoff, am 30. Nevember und am 1. Dezember in Hemmoor bzw. Gräpel. 

Zum Inhalt heißt es: "Die Oste und die Landschaft an ihren Ufern haben Menschen und Mentalitäten geprägt. Die bis weit ins Landesinnere wirkenden Gezeiten machten jahrhundertelang die Flussmarschen fruchtbar. Ebbe und Flut - nicht zuletzt Sturmfluten - ließen die Oste aber auch immer wieder 'wild' und unberechenbar werden. Der Deichbau an der Oste schuf die Voraussetzungen für anhaltenden Wohlstand, erst durch ihn wurde eine intensivierte Besiedlung und Bewirtschaftung der Flussmarschen möglich. Der Deich wurde zum Symbol des Lebens am und mit dem 'gezähmten' Fluss, zur Grundlage einer ganz besonderen regionalen Gesellschaft entlang der Oste. Das Buch berichtet auf der Basis vieler bisher unbekannter historischer Quellen und Karten sowie mit zahlreichen Abbildungen davon, wie die Menschen am Fluss lernten, mit dem Wasser zu leben."

Prof. Fischer hat zugesagt, im kommenden Jahr beim Tag der Oste der AG Osteland einen Festvortrag über den Deichbau an der Oste zu halten.


Heimatfreunde
suchen Zeitzeugen


Hemmoorer Ortsheimatpfleger Heino Grantz

10. 11. 2011. Dokumente und Zeitzeugen, die Auskunft geben können über die Februarflut 1962 im Osteland, werden gebeten, sich zu melden. Diesen Appell richtet der Hemmoorer Ortsheimatpfleger Heino Grantz an die Öffentlichkeit. Die Flutkatastrophe, die sich im Februar zum 50. mal jährt, soll, so Grantz, Thema einer Ausstellung der AG Osteland sein, die beim Tag der Oste in der Geversdorfer Oste-Halle eröffnet und anschließend im Natureum Niederelbe und in Hemmoor gezeigt werden soll. Koordiniert werden die Arbeiten vom 2. Vorsitzenden der AG Osteland, Walter Rademacher (Neuhaus).


Hein Stör im
Winterquartier


Stördenkmal mit Umzugshelfern (Foto: Bert Frisch)

11. 11. 2011. Alle Jahre wieder kommt ein Oberndorfer "Ehrenbürger" ins Winterquartier. Auf dem Deck des Restaurantschiffs "Ostekieker" der Wirtsleute Hans und Christiane Bünning wird das schwimmende Stördenkmal "Hein Stör", geschützt vor Treib- und Packeis, seinen Winterschlaf halten - ein schwerer Junge übrigens. Deswegen werden jedesmal kräftige Oberndorfer gebraucht, um ihn zu bewegen. In diesem Jahr halfen Henning Kuhne, Heino Küther, Manfred Heinisch, Albertus Lemke, Hermann Hagenah und Eddy Uhtenwoldt, durchweg Mitglieder der AG Osteland, in deren Reihen 2009 das Geld für eines der mittlerweile meistfotografierten Motive an der Oste gesammelt worden war. Auch Fernsehen, Hörfunk und die Anglerpresse haben wiederholt über "Hein Stör" berichtet, der an die Ausrottung des Kaviarfischs in die Oste erinnern und für dessen jetzt anlaufende Wiederansiedlung werben soll.


Gutachten zum
Bremervörder Wehr


Oste-Stauwehr in Bremervörde

10. 11. 2011. Was wird aus dem Ostewehr in Bremervörde, an der Grenze zwischen Oberer und Unterer Oste? Bis 2015 müssen nach EU-Vorgaben Flüsse wie die Oste bekanntlich in einen "guten ökologischen Zustand" versetzt werden, also z. B. für Wanderfische wie Lachs und Meerforelle passierbar sein. Seit langem verspricht der umstrittene niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP), dessen Rücktritt die Opposition schon mehrfach gefordert hat, ein Konzept zur Zukunft des Bremervörder Wehrs. Kurz vor seinem für Januar angekündigten Rücktritt aus Altersgründen hat sich der FDP-Politiker jetzt beim Frühschoppen der Bremervörder Wirtschaftsgilde dafür entschuldigt, dass das Gutachten noch immer nicht vorgelegt worden ist. Das solle nun am 7. Dezember geschehen.


Fledermaus-Nacht
wird wiederholt


Renate Bölsche dankt Autor Axel Roschen

30. 10. 2011. So stark war das Interesse an der dritten Krimilesung in der Reihe "Mörderischer Herbst", bei der Axel Roschen (Gnarrenburg) seinem Debütroman "Mörderischer Herbst" vorstellte, dass ein Wiederholungstermin angesetzt werden musste: Am 26. November, 19 Uhr, kommt Roschen erneut in den Kleinwördener Berthof der AG-Osteland-Mitglieder Gerd und Gisela Bertholdt, denen für die liebevolle Vorbereitung der Lesung vom Autor, Veranstaltern und Gästen hohes Lob gezollt wurde. - Ausführlicher Bericht über die Veranstaltungen des von Renate Bölsche koordinierten Osteland-Projekts Krimiland Kehdingen-Oste unter Pressetexte und auf www.krimiland.de.


450. Mitglied
aus Offensen


Oste-Anrainer Brandt (mit Ehefrau)

24. 10. 2011. Die Arbeitsgemeinschaft Osteland konnte am Wochenende ihr 450. Mitglied begrüßen: Der "Lobby für die Oste" beigetreten ist Harald-Gerd Brandt, Rundfunkredakteur bei Radio Bremen, der mit Ehefrau Brigitte Kammigan-Brandt in Offensen bei Heeslingen lebt. Das Bauernhaus, direkt an der Oste gelegen, wird, so schrieb kürzlich die Zevener Zeitung, "schon seit einigen Jahren für kulturelle Veranstaltungen genutzt und ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt, nicht nur für die Dorfbewohner... Die Unterstützung Kulturschaffender in der ländlichen Region ist das erklärte Ziel des Ehepaares." Nach etlichen Kunstveranstaltungen in "Heidjers Ruh" plant Harald-Gerd Brandt - laut Facebook-Vita nebenher auch "Gildemeister der Schafgilde Offensen a. d. Oste von 2001" - einen kritischen Themenabend über den Heimatforscher Hans Müller-Brauel, der aus Brauel an der Oste stammt und dem in Zeven ein Zimmer im Klostermuseum gewidmet ist.

Im kommenden Jahr hofft die 2004 gegründete Arbeitsgemeinschaft Osteland ihr 500. Mitglied begrüßen zu können. Das Aufnahmeformular kann hier heruntergeladen werden.


Herbstzeit,
Kalenderzeit


Ostekalender aus Fischerhude

15. 10. 2011. Den Titel "An der Oste" trägt ein neuer Oste-Kalender, der im Verlag Atelier im Bauernhaus in Fischerhude von Wolf-Dietmar Stock erschienen ist. Er enthält Fotos (auch als Postkarte verwendbar) unter anderem von den AG-Osteland-Mitgliedern Nikolaus Ruhl, Helmut Zwehl, Brigitta von Richmar und Elke Loewe (bestellen).


Kalender von Gundula Ida Gäntgen

Meisterhafte eigene Aufnahmen von der Oste hat die Hechthausener Fotografin und AG-Osteland-Mitstreiterin Gundula Ida Gäntgen zum Kalender "Ostebilder 2012" zusammengestellt (mehr über die Profifotografin hier). 

Oste-Preisträger Nikolaus Ruhl aus Osten-Achthöfen legt für 2012 eine neue Ausgabe seines großformatigen Schwarz-weiß-Kalenders "Landschaft an der Unterelbe" vor (mit Oste-Motiven; Bestellmöglichkeit hier).


Oste-Radweg
findet Resonanz


Beliebtes Ziel am Oste-Radweg: Tister Moorbahn

18. 10. 2011. Der Oste-Radweg Tostedt - Neuhaus findet Resonanz in den Medien. "Von der Quelle bis zur See" heißt ein Beitrag der heutigen Nordsee-Zeitung, in dem Thomas Joerdens schreibt: "'Mensch, ist der Fluss schön! Warum geht der Weg denn nicht weiter?' Mit dieser Frage schauten in Bremervörde schon viele Radler die Oste flussaufwärts. Der Radfernweg Deutsche Fährstraße Bremervörde–Kiel führt nur am Unterlauf der Oste entlang. Seit diesem Monat gibt es nun die komplette Oste... Die Routenplaner von der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. (AG) hoffen mit ihrer neuen Tour auf einen ähnlichen Erfolg bei den Radwanderern wie bei der Deutschen Fährstraße, die die AG vor sieben Jahren eröffnet hat. Die Touristiker hoffen zu Recht: Die 145 Kilometer des längsten Elbe-Nebenflusses bestechen mit sämtlichen landschaftlichen Reizen, die das Elbe-Weser-Dreieck zu bieten hat." Weiterlesen bitte hier... 

Unter der Überschrift "Die Sonnentage zum Radeln entlang der Oste nutzen" hatte zuvor das Hamburger Abendblatt die Flussroute vorgestellt: "Wenn sich der Herbst in diesen Tagen von seiner sonnigen Seite zeigt, zieht es auch in dieser Region viele Menschen ins Freie. Da passt es perfekt, dass jetzt zum ersten Mal ein neuer, 145 Kilometer langer 'Oste-Radweg' befahren werden kann, der durch vier Landkreise im Elbe-Weser-Dreieck verläuft. Das sind die Landkreise Stade, Harburg, Rotenburg (Wümme) und Cuxhaven. 

Für das Bekanntwerden einer solchen Route hat sich die Arbeitsgemeinschaft Osteland bereits im Frühjahr 2010 eingesetzt. Jetzt ist es soweit. Der Radweg beginnt im Quellgebiet der Oste bei Tostedt und führt in nördliche Richtung bis Bremervörde. Als sehenswert betiteln Tourismus- und Radexperten in diesem Abschnitt zum Beispiel die Ostestadt Zeven. Von Bremervörde aus geht es weiter auf der Deutschen Fährstraße... Der Radweg führt auch zu den historischen Prahmfähren in Gräpel und Brobergen. Abschließend geht es bis zur Mündung in die Niederelbe bei Neuhaus im Landkreis Cuxhaven."

Im kommenden Frühjahr soll die Route auch südlich von Bremervörde ausgeschildert sein. - Informationen über den Verlauf bietet die Osteland-Website www.oste-radweg.de.


1000 Störe
für die Oste


Start der Besatzaktion in Oberndorf

15. 10. 2011. Bei den international beachteten Bemühungen um die Wiederansiedlung des Europäischen Störs in der niedersächsischen Oste ist am Wochenende ein wichtiger Fortschritt erzielt worden. In Oberndorf (Landkreis Cuxhaven) startete das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerkunde und Binnenfischerei (IGB) die größte bislang im Osteland vorgenommene Störbesatzaktion - unter starker Beteiligung von Mitgliedern der AG Osteland. Bitte hier weiterlesen.


Trauer um einen
Freund der Oste


Hartmut Jungclaus 1953 - 2011

7. 10. 2011. Nach langer Krankheit ist am Dienstag in Burweg-Bossel kurz vor seinem 58. Geburtstag der Landwirt Hartmut Jungclaus gestorben, der mit der von ihm ins Leben gerufenen heimatkundlichen und heimatgeschichtlichen  Homepage ostechronik.de ein bleibendes Denkmal im Internet gesetzt hat. Im Frühjahr 2005 wählte die Arbeitsgemeinschaft Osteland - damals gerade 100 Mitglieder stark - den Ostefreund in ihren Vorstand. Stark engagiert hat sich Hartmut Jungclaus als Webmaster im Oldendorfer Förderverein Lollipops e.V. für die Jugendarbeit in seiner Heimatgemeinde sowie als stellvertretender Vorsitzender im Wasser- und Bodenverband. 

Die Trauerfeier findet am Montag, 10. Oktober, 14 Uhr, in der Friedhofskapelle zu Bossel statt.


Die Oste im
Doppelpack

10. 10. 2011. Das gab's noch nie: Gleich zweimal berichtet das Fernsehen zum nächsten Wochenende über die Oste - insgesamt fast zwei Stunden lang.

Eröffnet wird das Oste-Festival am Freitag, 21. Oktober, 14.15 bis 15.00 Uhr [VPS 14:15], auf N3 mit der Wiederholung des preisgekrönten Films "Die Oste - Zwischen Moor und Marsch" aus der Reihe "Bilderbuch Deutschland". Mehr...

Einen Tag später, am Sonnabend, 22. Oktober, 14  bis 15 Uhr [VPS 14:00], folgt ebenfalls auf N3 der unlängst erstaufgeführte TV-Film "Eine Sommerreise entlang der Oste" an der Reihe "die nordstory". Mehr...


Osteland
op Platt


Oste-Report in NDR-Mediathek - hören

26. 9. 2011. Lust aufs Osteland, von der Quelle bis zur Mündung, machte am Montagabend eine fast einstündige plattdeutsche Hörfunk-Reportage von Jan Graf, die ab 20.05 Uhr auf NDR 1 Niedersachsen ausgestrahlt wurde. Titel: "Op Platt langs de Oost."


NDR-Thema Stördenkmal in Oberndorf

Zu Wort kamen unter anderem eine Reihe von AG-Osteland-Mitgliedern, darunter die Oste-Kulturpreisträger Helmut Hudaff (Brobergen) und Günter Lunden (Geversdorf) sowie Gästeführerin Erika Jaschinki (Sittensen) und - besonders ausführlich - Albertus Lemke (Oberndorf), der namens der AG Osteland und der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische Oste zum Thema Wiederansiedlung des Störs in der Oste sprach.


Albertus Lemke (l.) mit Reporter Graf

Der gesamte Beitrag kann hier in der NDR-Mediathek gehört werden.

Hörfunk-Reporter Graf ist vielfältig im niederdeutschen Kulturbetrieb tätig. NDR-Hörer kennen ihn nicht nur als mitwirkenden Autor von "Hör mal 'n beten to!" oder von Reportagen von der Oste (Archivbild aus dem Jahr 2009). Bei NDR 1 Welle Nord moderiert Graf den niederdeutschen Montagabend der Reihe "Von Binnenland un Waterkant". Inzwischen hat er sich auch als Verleger (Verlag "Plaggenhauer") und als Musiker einen Namen gemacht.

Kürzlich erst hatte das NDR-Fernsehen zur besten Sendezeit mit Unterstützung der AG Osteland einen einstündigen Oste-Film ausgestrahlt.

Quelle: www.oste.de


Rundbrief an
die Mitglieder

29. 9. 2011. Mit einem Rundbrief hat die AG Osteland ihre Mitglieder zum Monatswechsel über Aktuelles aus der Flussregion informiert. Der Info-Brief (PDF) kann hier heruntergeladen werden.


Welterbe-Antrag
nicht gefährden!


Unesco-Kulturerbe Schwebefähre Bilbao

26. 9. 2011. Durch die Ausweisung eines Windparks für Osten im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) darf eine Einstufung des nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten - Hemmor als Weltkulturerbe nicht gefährdet werden. Einen entsprechenden Appell hat jetzt Gerhard Reibe (Hechthausen) namens der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. an den Landkreis Cuxhaven gerichtet.

In einem an Kreistag und -verwaltung gerichteten Schreiben, das Reibe (Foto) am Freitag dem Ersten Kreisrat Günther Jochimsen in Cuxhaven überreicht hat, heißt es, dass "Windkrafträder nur im entsprechenden Abstand errichtet werden dürften". Als Beschlussempfehlung an den Kreistag zum Vorrangstandort Osten / Isensee wird in dem Brief vorgeschlagen: "Der Abstand zur Schwebefähre ist abhängig von den Bedingungen der Unesco." Weiter wird darauf hingewiesen, dass zurzeit Bemühungen von Hemrnoor, Osten sowie von Buenos Aires, Rochefort, Newport, Warrington, Middlesbrough und Rendsburg angestellt werden, die - nach dem Vorbild der bereits 2006 mit dem Titel versehenen Schwebefähre im spanischen Bilbao - auf eine gemeinsame Einbeziehung in das Unesco-Weltkulturerbe zielen.

Ostener Projekte in
Nachtrag verschieben


Skyline-Vision (Montage: Ruhl) - größer

Windkrafträder in Sichtweite der Schwebefähre seien der gewünschten Unesco-Entscheidung nicht förderlich. Angesichts des engen RROP-Zeitplans schlägt Reibe vor, "wenn es verwaltungsrechtlich möglich ist / ermöglicht werden kann", "die Teile Windpark Osten/Isensee und die bemerkenswerte Alternative Osten/Altendorf der Ostener Bürger bis zur Unesco-Entscheidung in einen RROP-Nachtrag zu verschieben".

Quelle: www.oste.de


Jungfernfahrt
entlang der Oste


Teilnehmer der Erstbefahrung (in Zeven)

21. 9. 2011. Durch vier Landkreise im Elbe-Weser-Dreieck führt ein neuer, 145 Kilometer langer "Oste-Radweg", dessen Erstbefahrung jetzt durch Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) erfolgt ist. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von der dreitägigen Jungfernfahrt entlang der Oste, des längsten, aber nur wenig bekannten Nebenflusses der Elbe. Bei einer öffentlichen Veranstaltung der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. im Hotel "Fährkrug" an der Schwebefähre in Osten (Kreis Cuxhaven) berichteten die Tourenleiter Monika und Peter in Wort und Bild über die Reize der Route. - Ausführlicher Bericht hier.

Website zum
Oste-Radweg...


Homepage zur neuen Radroute

Über den Oste-Radweg hat die AG Osteland eine Website erstellt: www.oste-radweg.de.

... und Präsenz in drei
sozialen Netzwerken

Informationen über den Oste-Radweg gibt es ab sofort auch auf Facebook und Twitter. Eine Foto-Serie steht auf flickr.com.


TV-Hymne auf
das Osteland


Rund hundert Gäste im Oberndorfer TV-Zelt

9. 9. 2011. "Chapeau! Ein Meisterwerk!" Mit diesem Kompliment dankte der Vorstand der AG Osteland dem NDR-Fernsehen per Mail in der Nacht zum Sonnabend für den mit Spannung erwarteten einstündigen Oste-Film, der am Freitag zur besten Sendezeit ausgestrahlt worden ist (Wiederholung am 22. Oktober um 14 Uhr).


NDR-Dreharbeiten mit Lilo Wanders

Rundum positive Urteile über die von NDR-Redakteurin Kerstin Patzschke-Schulz (Foto) komponierte "Hymne auf die Oste"  - und nicht zuletzt über die opulente Optik - waren auch in Oberndorf zu vernehmen. Dort hatten sich abends in einem Zelt am Restaurant 53 Grad Nord auf Einladung von Bürgermeister und Ostepreisträger Detlef Horeis (SPD) rund 100 Zuschauer zu einem "Public Viewing" mit Freibier und delikatem Spanferkel-Essen aus dem Hause von Schlachter Detlev Brandt (Osten) eingefunden.


Ferkel satt von Detlev Brandt (Osten, r.)

Viel Aufmerksamkeit - und zum Teil spontanen Beifall - fanden nicht nur Szenen mit Lokalprominenz wie dem Oberndorfer Kaufmann, Skipper und Fischer Albertus Lemke, dem Forellenzüchter Peter Tamke (Hemmoor) und dem Ostekieker-Gastronomen und Löffel-Virtuosen Hans Bünning ("Johnny the spoon"), sondern auch mit den beiden Ostepreisträgern Hermann Tödter, Naturfotograf aus Zeven, und "Störvater" und Sportfischer-Spprecher Wolfgang Schütz aus Osten.


Hermann Tödter, Albertus Lemke

Hans Bünning, Wolfgang Schütz

Ebenfalls eindrucksvoll im Film vertreten: das Eitzmühlener Café der mit dem Ostepreis ausgezeichneten Selsinger Landfrauen und die Gräpeler Prahmfähre mit Stefan Elfers-Plate, dem Schwiegersohn des legendären Ostepreisträgers Helmut Plate, ferner die Großenwördener TV-Legende Lilo Wanders, der Pomologe Eckard Brandt und der Neuhäuser Gastronom und Osteland-Aquavit-Erfinder und Absinth-Vermarkter Olaf Schlichting.
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Dieses Land lässt
die Seele wachsen

Zitate aus dem Oste-Film

Über den Oberlauf: Warum nach Südfrankreich an die Ardeche fahren, wenn es an der Oste zu schön ist? ... Ein Sommermärchen in Norddeutschland

Über Land und Leute: Ländlich-beschaulich... Menschen, einer netter als der andere.

Über den "Ostekieker": Retro-Charme und gediegene Kneipenatmosphäre... Sternstunden in Oberndorf.

Über Kaufmann Lemke: Gelebte Nachbarschaft... Stets ein offenes Ohr und guter Laune

Über den Neuhäuser Osteland-Aquavit: Eine Hommage an den Fluss

Über die Urlaubsregion Osteland: Wer einmal da war, kommt wieder... Eine Landschaft, die die Seele wachsen läßt.

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"Auf jeden Fall eine
Entdeckungsreise wert"


Vorbericht der "Bremervörder Zeitung"

Die NDR-Reportage hatte bereits im Vorfeld überregional viel Aufmerksamkeit gefunden. Nahezu alle Programmzeitschriften zitierten den Sendertext, in dem es unter anderem heißt: "Es ist eigentlich schade, dass fast niemand die Oste kennt. Der niedersächsische Fluss zwischen Elbe und Weser ist aber auf jeden Fall eine Entdeckungsreise wert... Die Oste ist ein Fluss, der alles hat und trotzdem immer noch ein Geheimtipp ist" (weiterlesen). Ein großer Vorbericht stand unter anderem auch in der Bremervörder Zeitung (Text online).

In einer Mail hatte das NDR-Fernsehen diese Woche dem Vorsitzenden der AG Osteland, Jochen Bölsche, für dessen "großartige Unterstützung und Begleitung des Projektes" gedankt. In dem Brief der Filmemacherin Kerstin Patzschke-Schulz, den Bölsche beim "public viewing" in Oberndorf verlas, heißt es weiter: "Sie haben mir vor und während der Dreharbeiten mit Rat und Tat zur Seite gestanden und mir ganz wunderbare Protagonisten an die Seite gestellt. Überall in der Region ist unser Team offen und herzlich aufgenommen worden und alle Beteiligten der oberen und der unteren Oste tragen somit ihren Teil zum guten Gelingen der Sache bei.

"Viel Herzblut in
den 60 Minuten"

... Es steckt viel Herzblut in den 60 Minuten. Alle Kollegen waren mit Freude und Eifer bei der Sache, die Entdeckung des Ostelandes hat uns - neben der vielen Arbeit - auch sehr viel Spaß gemacht. Die intensiven Begegnungen mit den Menschen der Region waren eine schöne und wertvolle Erfahrung...Niedersachsen ist ein schönes Land - für mich und mein Team gibt es nun einen Landstrich mehr, der eine Liebeserklärung verdient hat! Grüßen Sie bitte alle netten Menschen, die wir kennenlernen durften!"

Quelle: www.oste.de


Wochenende
des Wassersports


Lampionfahrt des WSCO auf der Oste

28. 8. 2011. Einen Tag des Wassersports erlebte gestern die Untere Oste, die "Blaue Route" der Deutschen Fährstraße. 


Start zur Jungfernfahrt in Oberndorf

Am Morgen nahmen 25 Wassersportler aus Großenwörden - Kern einer neuen TSV-Sparte - an einer "Jungfernfahrt" mit acht Kanus teil. Start war Oberndorf, wo die Gäste vom Vorstand der Segler-Gemeinschaft, von Bürgermeister Detlef Horeis und Vertretern des Blauen Netzes Oste willkommen geheißen wurden. Ziel war der neue "Mocambo"-Anleger in Großenwörden. - Bericht und Fotos auf blaues-netz-oste.de.


Bürgermeister Hubert begrüßt die Gäste

Abends feierten vergangene Nacht die Skipper vom Ostener Wassersportclub ihre traditionelle Lichterfahrt. AG-Osteland-Mitgebründer und Bürgermeister Carsten Hubert (auf unserem Fotomit "Osteland"-Cap) und WSCO-Vorsitzender Niels Dehde konnten erstmals auch eine starke Abordnung mit zehn Wassersportlerinnen und Wassersportler von der Seglergemeinschaft im benachbarten Oberndorf begrüßen.


Im Lichterglanz: der WSCO-Anleger

Am festlich illuminierten WSCO-Anleger startete die Freizeitflotte zu einer abendlichen Rundfahrt ober- und unterhalb der Schwebefähre. Viele Fotos stehen auf dieser SONDERSEITE.


Goldener Fährmann
für vier Mitglieder


Verleihung des Goldenen Fährmanns

14. 8. 2011. Die in diesem Jahr neu geschaffenen touristischen Angebote an der Oste, die "Oste-Natur-Navi-Route" Bremervörde - Hechthausen sowie die "Historische Ostedeichroute" Osten - Belum, berücksichtigen bei der Darstellung der Sehenswürdigkeiten am Fluss insbesondere die Fährstellen, wie die AG Osteland beim "Fest der Fähren" am Sonnabend in Osten hervorhob. 

Mit der Mitglieder-Ehrennadel ausgezeichnet worden waren in den Vorjahren Karl-Heinz Brinkmann und Wolfgang Schütz (beide Osten), Albertus Lemke (Oberndorf), Curt Schuster (Hemmoor) sowie Sigrid Frömming und Ewald Romund (beide Großenwörden). 


"Hol öwer in
die Zukunft"


Gisela Tiedemann bei der Lesung

13. 8. 2011. Über 100 Gäste haben am 13. August an einer Veranstaltung der AG Osteland zum Erscheinen des neuen Oste-Fährenbuches von Gisela Tiedemann-Wingst in der Ostener Festhalle teilgenommen. Begrüßt wurden die Gäste vom Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Grusswort hier) und vom Ostener Bürgermeister Carsten Hubert.


Druckfrisch: das Ostefähren-Buch

Das "Fest der Fähren" wurde musikalisch umrahmt vom Shantychor Hemmoor. Gewinner eines (gar nicht so einfachen) Ostefähren-Rätsels aus der Feder von Verleger Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) waren Ingrid Meyer und Ingrid Schlichtmann-Ott, beide Osten.


Nachwort zum Fährenbuch: Leseprobe

Das Schlusskapitel des Buches über die aktuelle Bedeutung des Fährwesens an der Oste kann hier gelesen werden.

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung steht in der Regionalpresse.


Osteland feiert
seine 33 Fähren


Vor Fährkulisse: Shantychor Hemmoor

30. 7. 2011. Mit Shantys und "Prahmfährenkuchen", einem Fähren-Bilderrätsel und einer Lesung feiert die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. am Sonnabend, 13. August, 15.30 Uhr, ein Fest für die 33 historischen Fährstellen an der Oste. Anlass der Veranstaltung in der Festhalle des Schwebefähren-Dorfes Osten ist die Präsentation eines von der AG Osteland herausgegebenen neuen Buches, in dem die bekannte Regionalhistorikerin Gisela Tiedemann-Wingst "Die Geschichte der Fähren an der Oste" (so der Titel) beleuchtet.

Umfassend wie nie zuvor wird darin auf über 200 Seiten mit zum Teil unbekanntem Quellenmaterial das Fährwesen am längsten Nebenfluss der Niederelbe zwischen Sandbostel (Landkreis Rotenburg) und Balje (Landkreis Stade) behandelt. Ob einfacher Kahn oder Prahmfähre, ob muskel-, motor- oder strömungsgetrieben - Gisela Tiemann beschreibt alle diese Flußquerungen und leistet damit, so die AG Osteland, "einen wichtigen Beitrag zur Geschichte des Elbe-Weser-Dreiecks".

Umrahmt wird die Premiere des druckfrischen Buches auf der Ostener Festhallenbühne vom Shantychor Hemmoor unter Leitung von Rainer Kupke und Gerd Drewes mit einem bunten Reigen maritimer Weisen. Buchverleger Wolf-Dietmar Stock (Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude) präsentiert dazu eine "Beamershow mit Fährenrätsel", und AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche führt in die Thematik des neuen Buches ein, dessen Veröffentlichung durch den Landschaftsverband Stade gefördert worden ist.

Die Regionalhistorikerin Tiedemann-Wingst war 2008 für ihre Verdienste um die Oste mit dem Oste-Kulturpreis "Der Goldene Hecht", Kategorie Wissenschaft, ausgezeichnet worden (Laudatio hier). Zuletzt war die Heimatforscherin unter anderem als Mitautorin des Bild-Text-Bandes "Über die Oste" sowie als Autorin eines Buches über die Mühlen im Elbe-Weser-Dreieck hervorgetreten. 


Osteland auf
Nordwestradio


Website von Nordwestradio - lesen

Nordwestradio-Reportage (MP3) - hören

19. 7. 2011. In der morgendlichen Sendung "Journal" sowie auf seiner Website und mit zwei Podcasts berichtet Nordwestradio heute über die Erfolge der 2004 gegründeten Arbeitsgemeinschaft Osteland und die Reize der abgelegenen Region am längsten Nebenfluss der Elbe.


Schütz und Lemke mit Weingärtner (l.)

Der Bericht von Radio-Bremen- Reporter Sven Weingärtner über die Tätigkeit der rund 450 Osteland-Mitglieder als "Lobby für die Oste" trägt den Titel "Gemeinsam sind wir stark". Weingärtner interviewte dafür den Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (kl. Foto) sowie den Sprecher der 7800 Sportfischer am Fluss, Wolfgang Schütz (Osten), und den Osteland-Wanderführer und Freizeitskipper Albertus Lemke (Oberndorf).


Selsinger Spitzenpolitiker Pape (M.)

Pape im Interview (MP 3) - hören

Ergänzt wurde die Reportage durch ein Live-Interview, das Funk-Moderator Hans-Heinrich Obuch (Foto) mit dem Spitzenpolitiker der Oste-Samtgemeinde Selsingen, Hans-Hinrich Pape (CDU), führte und in dem die Rolle der AG Osteland bei der Entwicklung der Flussregion hervorgehoben wurde. 

Pape, der sich am 11. September um die Nachfolge des soeben aus dem Amt ausgeschiedenen Samtgemeinde- Bürgermeisters Werner Borchers bewirbt, sagte, durch die Arbeit der AG Osteland sei die früher weithin unbekannte Oste "sehr in den Mittelpunkt gerückt" worden.

Der bisherige Borchers-Stellvertreter Pape würdigte als zurzeit amtierender Bürgermeister die Entscheidung der AG Osteland, im Rahmen ihrer Aktion "Wir an der Oste" die Osteland-Mitgliedskommune Selsingen neben dem Dobrock für 2010/2011 als "Ausflugsziel des Jahres" zu empfehlen. Darüber hinaus begrüsste Pape die Osteland-Initiative zur Entwicklung eines Oste-Radwegs von der Quelle bis zur Mündung.

Die Arbeitsgemeinschaft habe dem Anspruch der Samtgemeinden Sittensen, Selsingen und Zeven auf Förderung eines sanften Tourismus an der Oberen Oste "Nachdruck verliehen". So nehme die Zahl der Radwanderer aus den Regionen Bremen und Hamburg spürbar zu, sagte Pape weiter.


Nordwestradio aktuell - Livestream

Nordwestradio ist ein hörenswertes Programm von Radio Bremen und NDR - ohne nervige Werbung und lästiges Jingle-Geklingel, mit exzellenten Wortbeiträgen (häufig zu Themen aus unserer Region) und mit sehr sympathischer Musikauswahl.

TV-Sechzigminüter
über die Osteregion

Die Osteregion kann sich in diesem Sommer verstärkter Medienpräsenz erfreuen. Vor kurzem erst hatte das N3-Fernsehen, wie berichtet, eine ganze Folge seines "Nordseereports" dem Land Kehdingen und der Oste gewidmet.

Ein anderes N3-Team dreht zurzeit einen einstündigen TV-Beitrag über die Oste von der Quelle bis zur Mündung (Sendetermin: Freitag, 9. September, 20.15 Uhr).


Ein Fest für die
Oste-Fähren


Tiedemann-Buch: In Kürze Premiere

20. 7. 2011. Schon mal vormerken: Am Sonnabend, 13. August, ab 15.30 Uhr feiert die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. bei Shantys und "Prahmfährenkuchen" in der Ostener Festhalle von Sascha und Imke Dick ein Fest für den "Fluss der Fähren". Anlass ist die Premiere eines von der AG Osteland herausgegebenen neuesten Buches der Regionalforscherin Gisela Tiedemann-Wingst (Foto) mit dem Titel "Die Geschichte der Fähren an der Oste", in dem das historische und aktuelle Fährwesen an der Oste zwischen Ober Ochtenhausen (Landkreis Rotenburg) und Balje (Landkreis Stade) umfassend behandelt wird.


Vor Fährkulisse: Shantychor Hemmoor

Umrahmt wird die Premiere des druckfrischen Buches auf der Ostener Festhallenbühne mit ihrer traditionellen Schwebefährenkulisse vom Shantychor Hemmoor unter Leitung von Rainer Kupke und Gerd Drewes vom Blauen Netz Oste mit einem bunten Reigen maritimer Weisen. Bevor Buchverleger Wolf-Dietmar Stock (Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude) eine "Beamershow mit Fährenrätsel" präsentiert und die Autorin aus ihrem Werk liest, führt AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche in die Thematik des neuen Buches ein, dessen Veröffentlichung durch den Landschaftsverband gefördert worden ist.

Die AG Osteland sieht sich seit ihrer Gründung den Ostefähren eng verbunden, denen auch die 2004 vom Verein eröffnete Deutschen Fährstraße gewidmet ist. Eine Einladung zum "Fest der Fähren" ergeht in Kürze an die Mitglieder der AG Osteland.

Die Regionalhistorikerin Tiedemann-Wingst war 2008 für ihre Verdienste um die Oste mit dem Oste-Kulturpreis "Der Goldene Hecht", Kategorie Wissenschaft, ausgezeichnet worden (Laudatio hier).


Sonderseite
über die Oste


Sonderseite im heutigen "Tageblatt"

19. 7. 2011. Erfreut zeigt sich die AG Osteland über die umfangreiche Berichterstattung der Presse im Elbe-Weser-Dreieck über neue Entwicklungen im Flusstourismus. Jüngstes Beispiel: ein Testbericht von NEZ-Chef Egbert Schröder über das "Oste-Natur-Navi". Das Stader Tageblatt hat den Schröder-Artikel mit Berichten über das Oste-Störprojekt und die Halbjahresbilanz der AG Osteland kombiniert. Die Tageblatt-Sonderseite ist mit einer Luftaufnahme der Oste-Pütten eindrucksvoll illustriert. Eine der Überschriften lautet: "Es tut sich was im grünen Land an der Oste."

Neu in der Lokalpresse:

Zeven:Per Rad am Oste-Ufer entlang (Nordsee-Zeitung).

Bremervörde:Barlach-Ausstellung erwartet 1000. Besucher (Bremervörder Zeitung).


Fährienstraße jetzt für
Navi und Smartphone


"Fährienstraße" im Niedersachsen-Portal

13. 7. 2011. Immer mehr Radwanderer navigieren lieber mit dem "Navi" oder einem Smartphone als mit der traditionellen papiernen Landkarte. Dem trägt jetzt das TourismusMarketing Niedersachsen Rechnung. Im neuen Reiseportal, in dem auch die Deutsche Fährstraße präsentiert wird, gibt's jetzt die Geo-Daten der Route zum Download.


klm-Darstellung auf Google Earth

Das offizielle niedersächsische Tourismusportal hält die Daten des Südteils der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel nicht nur als gpx-Datei für das GPS-Gerät bereit. Darüber hinaus lässt sich auch eine kml-Datei zur Ansicht aus der Satelliten-Perspektive auf Google-Earth downloaden.


Bildergalerie zur Deutschen Fährstraße

Für die Anhänger der Navigation per Landkarte hält die Website als Prospektbezugsadresse die Anschrift der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. bereit, des Trägers der vor sieben Jahren eröffneten Ferienroute: Fährstraße 3, 21756 Osten. Eine Bildergalerie sowie eine Beschreibung der Themenroute komplettieren das neue Angebot der niedersächsischen Touristiker. 


Fährstraßen-Werbung auf Französisch

Bereits seit Jahren wirbt die Deutsche Zentrale für Tourismus für das in Osten entwickelte Reiseangebot. Seit einigen Monaten sind völlig neu gestaltete Seiten in allen Weltsprachen online.

Zur traditionellen deutschsprachigen Fährstraßen-Website der AG Osteland geht es hier.


Die Zähmung
der Oste

12. 7. 2011. Anfang nächsten Jahres will die AG Osteland das Augenmerk der Öffentlichkeit auf den 50. Jahrestag der großen Februarflut im Jahre 1962 lenken. Der Vorstand, angeregt durch Osteland-Mitglied Evelin Helenius-Scharten, appelliert daher an seine Mitglieder in Gemeinden, Deichverbänden, Heimat- und Kunstvereinen, mit Ausstellungen und Veranstaltungen an die Sturmflut zu erinnern. Die AG Osteland selber will, so der 2. Vorsitzende Walter Rademacher, ebenfalls Informationen über die "wilde Oste" und die Versuche vermitteln, sie zu zähmen. - Mehr über die Projekte der AG Osteland unter Pressetexte.


Die Oste als
Fernsehstar


Albertus Lemke mit Flaschenpost

13. 7. 2011. Die Oste erfreut sich in diesen Sommertagen vieler Besucher und starker Medienresonanz. Nachdem N3 gerade erst über den Oste-Oldtimer "Mocambo" und das Krimiland Kehdingen-Oste berichtet hat, arbeitet ein fünfköpfiges TV-Team zurzeit an einem einstündigen Porträt des Flusses von der Oste bis zur Mündung. Bei Dreharbeiten für die Rahmenhandlung - eine Flaschenpost schwimmt die Oste hinab - assistierte am Montag auch der Oberndorfer AG-Osteland-Mitstreiter Albertus Lemke, der bereits in mehreren TV-Sendungen als begehrter und bewährter TV-Interviewpartner und Oste-Werber aufgetreten war, den aus Hannover angereisten Fernsehmachern.


N3-Dreharbeiten an der Oste in Elm

Ein Teil der Dreharbeiten, unter anderem in Sittensen, Zeven, Selsingen, Bremervörde, Gräpel und Großenwörden, (mit Oste-Fan Lilo Wanders), ist bereits absolviert. Die Aufnahmen am Unterlauf werden diese Woche sowie im August fortgesetzt. Der Oste-Film steht am Freitag, 9. September, 20.15 Uhr, auf dem N3-Programm. - Mehr unter Pressetexte.


Osteradweg zu
Ostern 2012


Lenkungsgruppe mit Osteland-Vertretern (2010)

4. 7. 2011. Flussbegleitende Ferienrouten - etwa der Elbe- und der Weserradweg - zählen zu den attraktivsten touristischen Angeboten. Der von der Arbeitsgemeinschaft Osteland forcierte Plan eines Osteradwegs von der Quelle bis zur Mündung (bisheriger Arbeitstitel: "Ostetrail") nähert sich in diesen Monaten der Realisierung. Dazu heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements Börde Oste-Wörpe:

"Bisher ist nur der Oste-Abschnitt nördlich von Bremervörde als Fahrradweg ausgewiesen, und zwar als Teil des Radfernweges Deutsche Fährstraße, der sich von Bremervörde bis Kiel erstreckt. Bei einem Austausch über aktuelle Projekte und Planungen mit der AG Osteland entstand in der Lenkungsgruppe die Idee, die bestehende Karte mit dem Titel 'Frohe Fährien im frischen Norden - Deutsche Fährstraße / Südlicher Teil' um den Oberlauf der Oste zu ergänzen.


Zevener Wirtschaftsförderer Reuther (l.)

Mit der Ausweisung eines Radweges, anknüpfend an die Deutsche Fährstraße, möchte die Lenkungsgruppe Radfahrern die Möglichkeit bieten, auch die Besonderheiten der Oste auch zwischen Tostedt und Bremervörde zu erleben. Ein Routenvorschlag liegt bereits vor und ist mit den Touristikern entlang der Strecke abgestimmt worden. Zevens Wirtschaftsförderer Christoph Reuther: 'Wir denken, dass die Oste in ihrem Oberlauf einen ganz anderen Charakter hat als in ihrem nördlichen Teil. Dadurch wäre der Oste-Radweg eine gute Ergänzung zur Deutschen Fährstraße. Die Gäste werden eine abwechslungsreiche Route zu schätzen wissen.'

Ziel ist es, die Route bis zum Beginn der neuen Saison Ostern 2012 auszuweisen, um dann eine Wanderkarte in Händen zu halten, die neben der Deutschen Fährstraße auch einen Oste-Radweg zeigt."

Der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements Börde Oste-Wörpe gehören unter anderem die Bürgermeister der Samtgemeinden Zeven, Sittensen, Selsingen und Tarmstedt an. 

Die organisierte Erstbefahrung der von ADFC-Mitglied Klaus Feldmann (Grasberg) initiierten Osteroute bereiten zurzeit, wie berichtet, die Ostener Tourenleiter und Ostepreisträger Monika und Peter Prüss für Anfang September vor; die Tour ist bereits ausgebucht.


Oste in der
Mediathek


Krimiland-Video abspielen

5. 7. 2011. Zwei Beiträge aus der jüngsten N3-Sendung über die Region Kehdingen-Oste (siehe unten) sind in der NDR-Mediathek verfügbar. Wer den Nordseereport verpasst hat, kann sie nachträglich betrachten: die Porträts der beiden Oste-Kulturpreisträger Caspar Bingemer, Käpt'n der Mocambo, und Thomas B.Morgenstern, Biobauer und Krimiautor.

Auf der NDR-Website heißt es zu dem Krimi-Beitrag: "Eigentlich ist Kehdingen ein recht friedlicher Landstrich. Die Verbrechensrate – denkbar niedrig. Doch die fiktive dafür umso höher: Etwa zwei Dutzend Krimiautoren leben in Kehdingen, 40 Krimis sind hier entstanden, über 400 Menschen wurden auf dem Papier ermordet. Eine Besonderheit, die die Arbeitsgemeinschaft Osteland geschickt zur Vermarktung des strukturell ansonsten eher benachteiligten Landes nutzt und der Region den Titel Krimiland Kehdingen-Oste verliehen hat. Einer dieser Krimiautoren ist Thomas B. Morgenstern. Hauptberuflich ist er Biobauer und betreibt seinen Hof in Drochtersen. Seine Mordlust lebt er abends in seinen Büchern aus. Besonders erfolgreich: Seine Kehdingen-Trilogie 'Der Milchkontrolleur'."

"So originell
wie sein Schiff"


Mocambo-Video abspielen

Über Caspar Bingemer heißt es: "Die Elbe kennt jeder. Aber mindestens genauso prägend für das Kehdinger Land ist die Oste. Durch Geest, Marsch und Moore schlängelt sie sich vorbei an alten Handelsorten, einst Hauptwirtschaftsweg und die Lebensader der Region - und heute das Heimatgewässer von Deutschlands ältestem Fahrgastschiff, der fast 140 Jahre alten "Mocambo". Zwischen Bremervörde und der Elbe kann man da mit schippern; das haben wir auch gemacht - und einen Kapitän kennengelernt, der mindestens so originell ist wie sein Schiff."


Neuer Stör
für die Oste


Forschungsboot "Acipenser" auf der Oste

5. 7. 2011. Der weltweit beachtete, wissenschaftlich begleitete Wiederbesatz der Oste mit dem nahezu ausgestorbenen Europäischen Stör (Acipenser sturio) wird diesen Monat fortgesetzt. Wie "Störvater" Wolfgang Schütz (Osten), Vorsitzender des Arbeitskreises Wanderfische Oste, mitteilt, wird ein Exemplar des Urzeitfischs, versehen mit einem Mini-Sender, am Montag, 11. Juni, am Steg des Bootsclubs Elm (Bremervörde) seinem Element übergeben.


"Störvater" Schütz (mit Ehefrau Gisela)

Verfolgt wird das Experiment von Frank Fredrich, Alex Fredrich und Jan Halermann vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin-Friedrichshagen, wo Besatzstöre nachgezüchtet werden und der Besatzversuch von dem Wissenschaftler Dr. Jörn Geßner geleitet wird, der 2010 ebenso wie Schütz mit dem Osteland-Kulturpreis ausgezeichnet worden ist.

Auch in diesem Sommer ist auf der Oste wie schon in den Vorjahren das Berliner Forschungsboot "Acipenser" im Einsatz. Beobachtet wird der Versuchsbesatz von Vertretern der beiden Besatzgemeinschaften Oste I und Oste II, in denen insgesamt 32 anerkannte Sportfischervereine mit 7700 Mitgliedern organisiert sind, sowie der Arbeitsgemeinschaft Osteland, der Medien und der Kommunalpolitik.


 Lemke (l.) mit Stör-Forscher Geßner

Unterstützt wird das Vorhaben auch von Albertus Lemke (Oberndorf) von der Fachgruppe "Blaues Netz" der Arbeitsgemeinschaft Osteland. Lemke, der auch im Arbeitskreis Stördenkmal und im Sportfischerverein (ASV) "Oste" aktiv ist, wird es mit seinem Kajütboot "Smooky" einem NDR-Fernsehteam ermöglichen, den Einsatz des Berliner Forschungsbootes zwischen Bremervörde und der Ostemündung mit der Kamera zu verfolgen.


NDR-Team an Bord: die "Smooky"

Die TV-Aufnahmen sollen, so NDR-TV-Reporterin Kerstin Patzschke-Schulz, in das seit Jahren umfassendste TV-Projekt über die Oste einfließen, einen 60-minütigen Film für die N3-Reihe "Nordstory", eingeplant für die beste Sendezeit, am ersten oder zweiten Freitag Anfang September um 20.15 Uhr.

Das NDR-Team porträtiert zur Zeit an 16 Drehtagen den längsten Nebenfluss der Niederelbe von der Quelle bis zur Mündung. - Bereits am vorigen Sonntag hatte der NDR der Region Kehdingen-Oste einen 45-minütigen Beitrag in der Reihe "Nordseereport" gewidmet, in dem unter anderem die "Mocambo" und das Krimiland vorgestellt wurden.

Alle Berichte seit 2001 über die Bemühungen zur Wiederansiedlung des Störs stehen auf dieser SONDERSEITE.


Mit Büchern die
Oste neu entdeckt


Hoch gelobt: Oste-Bücher der AG Osteland

1. 7. 2011. Das Wirken der 2004 in Osten gegründeten Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. würdigt der Stader Geschichts- und Heimatverein in der neuesten Ausgabe seines Jahrbuchs. "Die Oste ist wieder in den Blickpunkt des Interesses gerückt," heißt es darin, und "wie der Fluss selbst, so werden auch viele Orte an der Oste mit ihrer Kultur und Geschichte neu entdeckt. Dies ist vor allem den Aktivitäten der Osteland-AG zu verdanken," schreibt der Hamburger Volkskundler und Kulturanthropologe Prof. Norbert Fischer (Foto).

In einer Sammelrezension, die neuerer Literatur zum Thema Oste gewidmet ist, nennt Fischer als Beispiel eines Buches, das "dem Fluss, seiner Landschaft und seinen Bewohnern in ihrem gesamten Spektrum gerecht" werde, den Text-Bild-Band "Über die Oste" (MCE-Verlag, Drochtersen) von Gisela Tiedemann-Wingst, Jochen Bölsche u. a., dessen "25 Geschichten rund um die 'Geheimnisse der Schwebefähre' ... zugleich eingebettet in eine allgemeine Beschreibung des Flusses" seien und eine "Perlenkette von Geschichten über die Fähre, den Ort Osten und seine Bewohner und Gäste" darstellten. 

Die noch vor Jahren in ihrer Existenz bedrohte Schwebefähre zähle heute, so Prof. Fischer, zu den "touristischen Highlights des Elbe-Weser-Raumes und ganz Norddeutschlands".

Hervorgehoben wird in dem Beitrag auch das "sorgsam grestaltete" Fährenbuch "Hol över!" von Grit Klempow (Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude): "Jede einzelne Fähre wird mit den zugehörigen Menschen einfühlsam an Hand von Literatur und Archivalien beschrieben." Bereits die Einleitung sei "für sich genommen eine Kulturgeschichte der Oste-Fähren": "Da wird über historische Fährrechte und 'wilde Fähren' ebenso berichtet wie über Fährgelder und Havarien" - "mit nicht selten melancholischem Unterton" und illustriert mit "reichhaltigem historischem wie auch aktuellem Bildmaterial".

Als "lesenswert" und "abwechslungsreich bebildert" beurteilt der Wissenschaftler auch die beiden von der AG Osteland herausgegebenen und von Elke Loewe und Wolf-Dietmar Stock (Foto) komponierten Bild-Text-Bände "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung" und "Die Farben der Oste" (Atelier im Bauernhaus, Fischerhude). Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Publizistik, Kunst und Kultur haben die obere und untere Oste in zumeist kurzen Beiträgen in ihrer ganzen Vielfalt beschrieben," schreibt Fischer: "Insgesamt ist es ein buntes Mosaik von Themen, Aspekten und Anekdoten, das zusammengesetzt das spannende Bild eines Flusses zeigt, dessen einzelne Abschnitte ganz unterschiedlich ausgeprägt sind."

Abschließend verweist der Autor auf das bereits 2003 erschienene Buch "Die Oste" von Heinrich von Brook und Gisela Tiedemann (Foto), von der übrigens im August, herausgegeben von der AG Osteland im Verlag Atelier im Bauernhaus, ein weiteres Buch mit neuen Forschungsergebnissen über die Geschichte der Ostefähren erscheinen wird.


Oste-Brücke 
ist wieder frei! 


Erfolgreiche Ostermontag-Aktion bei Granstedt

23. 6. 2011. Schöner Erfolg für die AG Osteland: Am Ostermontag hatte die "Lobby für die Oste" für eine Reparatur der wegen Baufälligkeit gesperrten Ostebrücke bei Granstedt demonstriert (siehe Foto; der damalige Bericht der Bremervörder Zeitung über die Aktion steht hier). Der Tourismusverein Gnarrenburg sagte der AG Osteland daraufhin Dank für die öffentlichkeitswirksam erhobene Forderung (Bericht hier).


Osteland-Parole: "Ein Fluss braucht Brücken"

Jetzt hat die Kommunalpolitik reagiert: Die Gemeinde Selsingen hat die Brücke reparieren lassen, so dass sie nun für Fussgänger und Radler wieder nutzbar ist. Die Reparatur habe, so Bürgermeister Reinhard Aufdemkamp, weniger als 10.000 Euro gekostet. 


Mittsommer-Tour 
an der Oberen Oste


Historisches Wehr am Oberlauf des Flusses

22. 6. 2011. Den längsten Tag des Jahres nutzte die AG Osteland zu einer Erkundungstour an die Obere Oste. Ein ausführlicher Bericht mit vielen Fotos steht auf dieser SONDERSEITE von www.oste.de. Ebenfalls berichtet hat die Zevener Zeitung (Überschrift: "Die Leute entdecken immer mehr die Oste"). 


Wolf-Dietmar Stocks
Verdienste gewürdigt


Wolf-Dietmar Stock (M.) mit Gratulanten

17. 6. 2011. Aus Anlass des 35-jährigen Bestehens des Fischerhuder Verlags Atelier im Bauernhaus hat die AG Osteland die Verdienste des Verlagsgründers und Oste-Preisträgers Wolf-Dietmar Stock gewürdigt, der auch als Verleger vieler Osteland-Bücher und als Kurator von Osteland-Ausstellungen bekannt geworden ist. Der Wortlaut der Festansprache des Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche steht hier, ein Bericht des Weser-Kuriers über die Jubiläumsveranstaltung hier


40. Oste-Krimi auf der 
"Mocambo" gefeiert


Glückwünsche für Krimiautor Röhl (M.)

12. 6. 2011. Das fünfjährige Bestehen des Projekts Krimiland Kehdingen-Oste und das Erschienen des 40. Krimis aus dieser Region feierte die AG Osteland am Freitag mit einer Fahrt auf der voll besetzten "Mocambo". Osteland-Vorstandsmitglied Renate Bölsche (r.) und Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis (l.) gratulierten dem in Oberndorf lebenden "Stern"-Reporter Wolfgang Röhl zu seinem Krimi "Straßenkampf", der in den Samtgemeinden Am Dobrock und Hemmoor spielt. - Ausführliche Berichte auf unserer Website www.krimiland.de


Neue Lieder für 
das Osteland 


Ostelied-Uraufführung: "Liederjan" in Estorf

22. 5. 2011. Zwei neue Lieder für das Osteland sind an diesem Wochenende präsentiert worden. Auf Intiative von Osteland-Mitglied Peter Wortmann stellte die Folk-Gruppe "Liederjan" in Estorf ein neues Schwebefähren-Lied vor - "beste Werbung für die Oste", wie sich die AG Osteland bei den Künstlern bedankte. Bericht und Video unter www.schwebefaehre.org


Kinderchor Kehdingen in Neuhaus/Oste

In Neuhaus/Oste veranstaltete der Baljer Leuchtturm-Förderverein, ausgezeichnet mit dem Oste-Kulturpreis, eine Leuchtturm-Revue, wo der Kinderchor Kehdingen ein Lied auf den alten Baljer Leuchtturm vortrug. Hörprobe und Bericht unter blaues-netz-oste.de/kultur.htm


Zwei Sommernächte 
mit der AG Osteland 


Mocambo bei Nacht: "Mord an Bord im Abendrot"

19. 5. 2011. Der Krimiland-Arbeitskreis der AG Osteland lädt zu einer nächtlichen Fahrt mit der Mocambo ein: Osteland-Mitglied Wolfgang Röhl stellt am 10. Juni seinen neuen Krimi "Straßenkampf" vor. In der Mittsommernacht, am Dienstag, 21. Juni, veranstalten der TSV Oberndorf und die AG Osteland eine Busfahrt mit gewässerkundlicher Wanderung am Oberlauf der Oste. Einzelheiten hier


5 Jahre Freundschaft
im Zeichen der Fähre 


Bürgermeister Sibbel und Hubert in Osten

19. 5. 2011. In diesem Monat jährt sich zum fünftenmal die offizielle Besiegelung der Partnerschaft der Schwebefähren-Orte Osten und Osterrönfeld. Die "Freundschaft im Zeichen der Schwebefähren" war Ende August 2004 von der AG Osteland angeregt worden. - Mehr auf der neu gestalteten Website zur Partnerschaft


Tourismus-Infos für
iPad und iPhone


Bölsche mit neuen digitalen Angeboten

10. 5. 2011. In enger Zusammenarbeit mit der AG Osteland hat die Deutsche Zentrale für Tourismus jetzt ein neues Web-Angebot freigeschaltet, mit dem die in Osten konzipierte Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel beworben wird. Der Internet-Auftritt ist für 23 Sprachen konzipiert, für neue digitale Endgeräte wie iPad und iPhone optimiert und darüber hinaus mit einer Slide-Show kombiniert, die Fotos der Route von der Oste bis zur Ostsee zeigt. - Ausführlicher Bericht unter Pressetexte 2011


Info-Stände der
AG Osteland


Walter Rademacher am Infostand in Hasenfleet

9. 5. 2011. Mit Informationsständen war die AG Osteland am 7. Mai bei zwei wichtigen Veranstaltungen in der Region vertreten. Zwei Jahre nach der Eröffnung der von der AG Osteland konzipierten Nordroute der Niedersächsischen Milchstraße wurde in Oberndorf-Hasenfleet der 2. Hasenfleeter Milchtag gefeiert, der rund 1500 Besucher anzog. An einem Info-Stand gaben die Vorstandsmitglieder Walter Rademacher, Torsten Wichmann und Renate Bölsche sowie Henning Kuhne Auskunft über die Arbeit der AG. - Viele Fotos aus Hasenfleet stehen hier


Stationsschild-Enthüllung in Großenwörden

Rund 400 Besucher feierten am 7. Mai in Großenwörden die Einweihung des dortigen Schiffsanlegers. Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche enthüllte mit Bürgermeister Bernhard Witt und TSV-Chef Reinhard Schlichtmann - alle AG-Osteland-Mitstreiter - ein von der AG Osteland mit Hilfe einer Spende der Elbfähre bereitgestelltes Stationsschild, das Großenwörden als Teil der Blauen Route im Zuge der Deutschen Fährstraße ausweist. 


Ewald Romund am Osteland-Infostand

An einem Info-Stand hielt Ewald Romund Material über die AG Osteland, die "Fährienstraße" und das Blaue Netz Oste bereit. - Viele Fotos aus Großenwörden stehen hier, ein ausführlicher Bericht steht unter www.blaues-netz-oste.de/haefen


"Wanderer brauchen 
Brücken und Stege" 


Demonstration auf gesperrter Ostebrücke

26. 4. 2011. Rund 50 Mitglieder des TSV Oberndorf und der AG Osteland demonstrierten am Ostermontag bei einer gemeinsamen Wanderung an der Oberen Oste für die Sanierung einer baufälligen Brücke in der Gemeinde Sandbostel. Ausführlicher Bericht hier

Ein Bericht der Zevener Zeitung steht hier im Netz. 


Für ein Osteland der 
Erneuerbaren Energien 


Bölsche bei der Cadenberger Mahnwache

11. 4. 2011. Nach Angaben der Deutschen Umweltstiftung gibt es in Deutschland keine andere Region, die  einem ebenso großen AKW-Havarierisiko ausgesetzt ist wie das Osteland im Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks. Darauf wies der Vorsitzende der AG Osteland, Jochen Bölsche, am Montag bei einer Atom-Mahnwache auf dem Marktplatz in Cadenberge hin. 

Bölsche forderte, das Osteland in ein "Land der Erneuerbaren Energien" umzuwandeln, und verwies auf das vom Osteland-Mitglied und BUND-Kreisvorsitzenden Georg Ramm propagierte Konzept "Nachhaltigkeit durch Regionalität" sowie auf die Pläne von Osteland-Mitstreiter Peter Wortmann, die Gemeinde Oldendorf zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Energien zu versorgen (mehr). 

Für Ostermontag, 10 Uhr, rufen die Veranstalter zu einer Demonstration in Otterndorf auf. 

Der Wortlaut der Bölsche-Rede steht hier


Mit der 5. Niere zu 
sieben Schwebefähren


Maureen Hendon und Rob Reese in Osten

8. 4. 2011. Im Rahmen einer Benefiz-Tour für die Nierenforschung zu allen sieben europäischen Schwebefähren haben die britischen Motorradfans Maureen Hendon und Robert Reese auch Osten besucht, wo sie von der AG Osteland empfangen wurden. - Ausführlicher Bericht hier.


"Jeder Fluss 
braucht Brücken" 


Osteland-Mitglied Albertus Lemke (M.)

1. 4. 2011. Die AG Osteland und der TSV Oberndorf veranstalten Ostermontag gemeinsam eine Wanderung an der Oberen Oste. Dabei soll auch die Forderung nach einer Sanierung und Freigabe der gesperrten Ostebrücke bei Granstedt Ausdruck gegeben werden. Ausführlicher Bericht hier... 


Doppeldenkmal ziert
Oberndorfer Deiche


Fährenfest in Oberndorf

2. 4. 2011. Unter maßgeblicher Mitwirkung von Mitgliedern der AG Osteland ist in Oberndorf ein Fährman- und Fährgast-Doppeldenkmal eingeweiht worden. Ein ausführlicher Bericht steht auf www.blaues-netz-oste.de

Die Festrede des AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche ist hier dokumentiert. 


AG Osteland verbreitet 
7000 Oste-Hafenführer 

1. 4. 2011. Die AG Osteland hat die Auflage ihres Hafenführers für die Oste von 3000 auf 7000 Exemplare erhöht. Das 20 Seiten starke Heft, kostenlos erhältliche richtet sich an segler, Ruderer, Kanu-und Motorbootfahrer. Eine Pressemitteilung zum Thema steht hier. Zum Download steht der Hafenführer hier bereit. 


Schwebefähren bereits 
2015 Weltkulturerbe?


Schwebefähren-Arbeitskreis der AG Osteland

23. 3. 2011. Die deutschen Schwebefähren Osten - Hemmoor  und Rendsburg - Osterrönfeld könnten schon 2015 Unesco-Weltkulturerbe werden. Vorangetrieben worden ist das Projekt Welterbe seit 2008 im Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland. - Ausführlicher Bericht unter www.schwebefaehre.org


Goldener Hecht 
Nr. 52 verliehen


Sonderpreis für die Warstader Klasse 6a

20. 3. 2011. Beim 7. Tag der Oste am heutigen Sonntag, 20. März, in der Wingst wurde zum 52. mal der Oste-Kulturpreis "Goldener Hecht" verliehen. Die Trophäe, die der Hemmoorer Künstler Mike Behrens entworfen hat, ging an eine Schulklasse sowie an acht Männer und Frauen, die sich um das Osteland verdient gemacht haben. 

Der Wortlaut der Festreden und die Namen aller Preisträger stehen auf der Sonderseite www.tag.der.oste.de

Ein Bericht über den seit sieben Jahren verliehenen Goldenen Hecht kann in der Rotenburger Rundschau nachgelesen werden.


Wachablösung
im Osteland 


Der neue Vorstand - Foto vergrößern

12. 2. 2011. Die "Lobby für die Oste" hat sich neu aufgestellt. In ihrer Jahreshauptversammlung im voll besetzten Saal des Gasthauses "Lindenwirt am Zollbaum" in Wingst hat die über 420 Mitglieder starke gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. am Wochenende den langjährigen "Spiegel"-Redakteur Jochen Bölsche (Osten/Oste) zum 1. Vorsitzenden gewählt. 

Ebenfalls einstimmig votierten die Mitglieder, die überwiegend in den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme zuhause sind, für den Diplom-Ingenieur Walter Rademacher als 2. Vorsitzenden. Der Landwirt, Lehrer und Wasserbauer aus Neuhaus/Oste ist bislang vor allem als Sprecher des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung sowie als Kritiker der zunehmenden Verschlickung der Sportboothäfen an Oste und Elbe hervorgetreten. 


Bölsche bei seinem Rechenschaftsbericht

Bölsche, der die Nachfolge des nicht wieder zur Wahl stehenden Gründungsvorsitzenden Gerald Tielebörger (Foto) antrat und zuvor dessen Arbeit gewürdigt hatte, zeigte sich erfreut über die "ausgewogene Zusammensetzung" des neuen Vorstands, dessen Tätigkeitsfeld den Einzugsbereich des längsten Niederelbe-Nebenflusses und damit etwa ein Drittel des Elbe-Weser-Dreiecks umfasst. 


Im Amt bestätigt: Schatzmeister Schmidt

Als Schatzmeister bestätigt wurde der Hemmoorer Diplom-Sozialpädagoge Johannes Schmidt, dem die Kassenprüfer Gerhard Reibe aus Hechthausen und Henning Kuhne aus Oberndorf eine "Superbuchführung" bescheinigten. Neue Schriftführerin ist die Ostener Diplom-Bibliothekarin Renate Bölsche, die seit 2006 das Vereinsprojekt Krimiland Kehdingen-Oste koordiniert. 

Einstimmig zu Beisitzern gewählt wurden Hans-Hermann Steiger, Dipl.-Ingenieur für Forstwirtschaft aus Schneverdingen (Landkreis Soltau-Fallingbostel), sowie der Gastronom und Segellehrer Bernd Jürgens aus Hemmoor, zugleich Sprecher des Osteland-Arbeitskreises Schifffahrt und Gewässer ("Blaues Netz Oste"). Weiterhin gehört der Obstbauer Torsten Wichmann aus Osten-Altendorf dem Vorstand an. Kassenprüfer sind Gerhard Reibe und Heino Grantz.


Blumen für S. Frömming und C. Schuster (r.)

Mit der Ehrennadel "Goldener Fährmann" dankte die Arbeitsgemeinschaft den bisherigen Vorstandsmitgliedern Curt Schuster aus Hemmoor und Sigrid Frömming aus Großenwörden sowie dem ehrenamtlich tätigen Vorstandsfinanzberater Ewald Romund, ebenfalls Großenwörden. 

Einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung eine Satzungsänderung, die demnächst eine Verstärkung des Vorstands um vier weitere Beisitzer ermöglicht. 


Johannes Schmidt ehrt Ewald Romund (r.)

Im Rechenschaftsbericht, der im Netz zum Download bereitsteht, registriert der Vorstand für 2010 eine "Konsolidierung auf hohem Niveau" bei weiterhin anhaltendem starkem Mitgliederzuwachs. 


Rechenschaftsbericht - Download (PDF)

Besonders begrüsst wurden als zuletzt aufgenommene Neumitglieder der Landwirt und Jäger Andreas Rathjens aus Groß Meckelsen sowie der Vogelschützer Hans-Hermann Tiedemann aus Bremervörde-Elm (beide Landkreis Rotenburg/Wümme) vom Landesverband des Naturschutzbundes. 


Gut besucht: Hauptversammlung in Wingst

Als erfreulich bewertet der Rechenschaftsbericht die von der AG Osteland seit langem geforderte und 2010 realisierte Erhaltung des alten Leuchtturms in Balje und die Rettung der Prahmfähre in Brobergen (beides Landkreis Stade) sowie neue touristische Angebote entlang des Flusses. Dazu zählten die Historische Deichroute am Unterlauf, die Verlängerung der Niedersächsischen Milchstraße aus der Region Stade bis ins Cuxland und die Aufwertung der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel durch zusätzliche Fahrgastschiff-Anleger und durch einen Prahmfähren-Nachbau in Oberndorf (Kreis Cuxhaven).

Gute Chancen erhofft sich die AG Osteland für einen internationalen Sammelantrag, den ihre Mitgliedsgemeinden Osten und Hemmoor sowie Rendsburg und Osterrönfeld forciert haben und der vorsieht, alle weltweit noch erhaltenen Schwebefähren, darunter auch die Bauwerke an der Oste und am Nord-Ostsee-Kanal, zum Unesco-Weltkulturerbe zu erklären. 


Jägerschaft-Kreisvorsitzender Klotz

Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war eine beeindruckende Beamer-Schau des Vorsitzenden der Jägerschaft Land Hadeln, Gerhard Klotz (Hemmoor). Besorgt äußerte sich der leidenschaftliche Jäger und Heger - ohne die Schuld dem einzelnen Landwirt anzulasten - über Fehlentwicklungen wie die Monotonisierung der Landschaft ("Dränagerohre statt Gräben"), über dramatische Wildverstümmelung durch falsche Mähtechnik oder den Trend zum ökologischen "Totraum Maisfeld". 


Klotz-Präsentation in Wingst

Abhilfe, so Klotz, erhoffe sich die Jägerschaft von der politisch neuerdings angestrebten Reduzierung der Anreize zum Energiemaisanbau, ferner von verstärkter Zusammenarbeit zwischen Jägern und Landwirten und von lokalen Naturschutzprojekten wie der Anlage von artenreichen "Blühstreifen" und "Lerchenfenstern" inmitten der weithin  ausgeräumten Agrarlandschaft. 


Wolfgang Schütz (r.) ehrt Jochen Bölsche

Mit einer besonderen Auszeichnung dankte anschließend Wolfgang Schütz (Osten), der Sprecher der 7800 Sportfischer am Fluss, der AG Osteland für deren Einsatz innerhalb der gemeinsam gegründeten "Arbeitsgemeinschaft Wanderfische Oste" für die Wiederansiedlung von Stör und Lachs. Schütz würdigte die zehnjährige ehrenamtliche Öffentlichkeitsarbeit des Osteland-Vorsitzenden Bölsche für die Artenschutzbemühungen der norddeutschen Sportfischer mit der goldenen Ehrennadel seines Verbandes. Diese Auszeichnung sei, hob Schütz hervor, "noch nie zuvor an einen Nichtangler verliehen worden". 

Zu Beginn der Versammlung hatte sich Reinhard Poppe (Foto), Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Wingst, "glücklich und froh" über die Entscheidung der AG Osteland gezeigt, ihre wichtigste Versammlung in der Samtgemeinde Am Dobrock stattfinden zu lassen, um auf diese Weise die jüngsten touristischen Anstrengungen der Bergwaldregion am Unterlauf der Oste zu würdigen. Über die vielfältigen Attraktionen der Wingst - vom Zoo mit Wolfsgehege über Baumwipfelpfad und Spielpark bis hin zum familienfreundlichen Wanderwegenetz - urteilte Poppe: "Mit unserem Angebot brauchen wir uns nicht zu verstecken." 

Bereits am Sonntag, 20. März, ist die AG Osteland erneut in der Wingst zu Gast: Dann wird beim "Tag der Oste 2011" im Landgasthof "Lütt Mandus" zum achtenmal der Kulturpreis "Der Goldene Hecht" für Verdienste um das Osteland verliehen. Der sogenannte Oste-Oscar ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert. 

Für die AG Osteland fotografierten in Wingst Walter Rademacher, Karl-Heinz Brinkmann und Curt Schuster. 


Die Mitglieder der AG Osteland gedachten
der Verstorbenen des Jahres 2010

Im Alter von 77 Jahren starb der Versicherungskaufmann Hans König aus Osten, dessen Leidenschaft dem von ihm gegründeten und 30 Jahre lang geleiteten Wassersportclub Osten gehörte. Hans König war der AG Osteland bereits Gründungsjahr 2004 beigetreten. 

Im Alter von 79 Jahren starb Siegfried Wichmann, Obstbauer in Osten und Bundesverdienstkreuzträger. Fast ein Dritteljahrhundert lang hat der spätere Ostener Ehrenbürgermeister die Geschicke des Schwebefährendorfes entscheidend beeinflusst. 

Im Alter von 78 Jahren starb die FDP-Politikerin Lisa Peters. Die langjährige Bundestagsabgeordnete hat sich weit über ihre Heimatstadt Buxtehude hinaus für unsere Elbe-Weser-Region und auch für das Osteland eingesetzt. 

Im Alter von 69 Jahren starb in Ottersberg bei Bremen der ehemalige Staatsanwalt Dr. Karl Feldkirch, dem wir viele Vorträge über die Geschichte der Rolandstatuen verdanken und der sich insbesondere für die Rekonstruktion der Rolandstatue in Brobergen eingesetzt hat. 

Im Alter von 71 Jahren starb der gebürtige Zevener Ernst Tipke, der  in seiner Wahlheimat Bleckede in ungezählten Ehrenämtern tiefe Spuren in Politik, Kultur und Heimatpflege hinterlassen hat, sich aber immer auch seiner Heimat an der Oste verbunden fühlte.

Nur 63 Jahre alt wurde der Berufsschiffer Hermann von Glahn aus Oberndorf. Während einer Ausflugsfahrt auf der Oste, seinem Lieblingsfluss, war er Ende November 2010 der AG Osteland beigetreten. Seine Mitgliedschaft in unserem Verein sollte nicht einmal zwei Monate währen.


Blaues Netz weckt
Lust auf Regatten 


Oberndorfer Segelregatta (2010)

11. 2. 2011. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen, bei denen insgesamt rund 200 Teilnehmer einen Farbbildvortrag der Oberndorfer Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch verfolgten, lädt der AG-Osteland-Arbeitskreis "Blaues Netz Oste" nun zu einem Treffen ein, das der Vorbereitung der Wassersportsaison 2011 zwischen Elbe und Weser dient. "Lust auf die Oste, Lust auf Regatten" ist das Thema der Veranstaltung am Freitag, 18. Februar, 19.30 Uhr, im "MarC 5" in Cadenberge, Am Markt 5. 

Wie Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens (Hemmoor) mitteilt, wird zunächst Jens Nickel (Segelwerkstatt Stade) über das Thema "Vermessung von Kielschiffen" informieren. 


 Oberndorfer Regattaveranstalter Mählmann

Uwe Mählmann, Vorsitzender der Segler-Gemeinschaft Oberndorf, zeigt eine Beamer-Schau über "20 Jahre Regatten auf der Oste". Peter Döscher (Hannover) vom Niedersächsischen Seglerverband spricht über "Die Zukunft der Sportschifffahrt". Speziell mit den Auswirkungen der bisherigen Elbvertiefungen und der Verschlickung der Häfen im Elbästuar und in den Elbnebenflüssen wird sich der Wasserbau-Ingenieur Walter Rademacher (Neuhaus/Oste) vom Regionalen Bündnis gegen die Elbvertiefung befassen. 


Wassersportrevier Obere Oste

Außerdem soll über Werbeaktionen der AG Osteland für das Ruder-, Segel- und Motoryachtrevier Untere Oste sowie über Kanutouren auf dem Oberlauf im Landkreis Rotenburg informiert werden. 

Mitveranstalter des Abends ist neben dem Seglerverband Niedersachsen die Seglervereinigung "Oste" Hemmoor. Aktuelle Nachrichten aus dem Themenfeld Schifffahrt und Gewässer hält die Website www.blaues-netz-oste.de der Arbeitsgemeinschaft Osteland bereit. 


Osteland tagt
in der Wingst 


Bürgermeister Gallinat und Poppe

9. 2. 2011. Die wichtigsten Veranstaltungen der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. finden in diesem Jahr in der Samtgemeinde Am Dobrock statt. Damit will die 2004 gegründete "Lobby für die Oste", der mittlerweile 420 Mitglieder aus den Landkreisen Rotenburg, Stade und Cuxhaven angehören, die vielfältigen Bemühungen der Gemeinden rund um die Bergwaldregion an der Oste um einen neuen touristischen Aufschwung würdigen und unterstützen. 


Osteland-Schatzmeister Schmidt, Goldhechte

>>> Die Jahreshauptversammlung der AG Osteland, bei der auch Neuwahlen zum Vorstand anstehen, beginnt am Freitag, 11. Februar, 20 Uhr, im Gasthof Butt (Lindenwirt) am Zollbaum in der Gemeinde Wingst. Zu den Teilnehmern spricht unter anderem der Wingster Bürgermeister Reinhard Poppe. 

>>> Zu ihrem 7. "Tag der Oste" lädt die Arbeitsgemeinschaft zum Sonntag, 20. März, 10.30 Uhr, in den Landgasthof "Lütt Mandus" in Wingst-Westerhamm. Auf dem Festprogramm steht neben der alljährlichen Präsentation "Das Jahr an der Oste" von Vorstandsmitglied Jochen Bölsche (Osten) die Verleihung des mit 3500 Euro dotierten Osteland-Kulturpreises "Der Goldene Hecht", scherzhaft auch "Oste-Oscar" genannt wird. 

Nach einem Sektempfang zu Beginn der traditionellen Matinee, deren Schirmherrschaft seit sieben Jahren die Landräte der Oste-Kreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg innehaben, spricht Bettina Gallinat, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Am Dobrock, über die Tourismusperspektiven an der Oste. 

Die AG Osteland hat, wie berichtet, 2010 die Samtgemeinde Am Dobrock -  neben der Samtgemeinde Selsingen (Kreis Rotenburg) - für die laufende Saison als Ziel von Klassenfahrten, Vereinstouren und Betriebsausflügen empfohlen. Mit der Aktion "Wir an der Oste" soll Anwohnern des Ober- bzw. Unterlaufs des längsten niedersächsischen Elbnebenflusses das Kennenlernen des jeweils anderen Abschnitts ermöglicht und der "Binnentourismus" in der idylischen, aber strukturschwachen Flussregion gestärkt werden. 

"Große Schritte auf dem 
Weg zur Attraktivierung" 

In den beiden zentralen Veranstaltungen des Jahres soll, so die Arbeitsgemeinschaft, deutlich gemacht werden, dass die traditionsreiche Erholungsregion Wingst, die noch vor einiger Zeit bisweilen als "vorgestrig und imagekrank" beurteilt worden sei, in jüngster Zeit, auch dank ihres hauptamtlichen Touristikers Michael Johnen  (Foto), "große Schritte auf dem Wege zur Attraktivierung und Modernisierung der touristischen Angebote" gemacht habe. Dafür sprechen nach Ansicht der AG Osteland die zahlreichen - großenteils von Ehrenamtlichen unterstützten - Aktivitäten rund um den Zoo in der Wingst sowie kommunale Tourismusprojekte wie "Strampelpfade", "Gelbe Welle", "Historischer Deichwanderweg", "Wanderbare Wingst", "Niedersächsische Milchstraße Nord" oder "Hide & Seek" für Geocaching-Freunde. 

Referat zum aktuellen 
Themen Vermaisung 

In der Jahreshauptversammlung der AG Osteland am 11. Februar in Wingst soll es unter anderem um Fragen des Natur- und Landschaftsschutzes gehen. Auch das aktuelle Thema "Vermaisung" und Wildschäden wird der Vorsitzende der Hadler Kreisjägerschaft, Gerhard Klotz (Hemmoor; Foto), in einem Farbbildvortrag aufgreifen, der den Titel trägt: "Die Bedeutung der landwirtschaftlichen Nutzflächen an der Oste als Lebensraum für die Tierwelt."