2003: Zu Gast beim König

Schwebefähren-Audienz bei Juan Carlos I.

Erste Kontakte zwischen den deutschen Schwebefähren-Gemeinden Osterrönfeld, Kiel und Osten werden im Herbst 2003 bei einem Welttreffen in Madrid und Bilbao geknüpft. Höhepunkt ist ein Empfang durch König Juan Carlos I. - Mehr unter 2003.


2004: Start der "Fährienstraße"

Bürgermeister Sibbel und Hubert in Osten

In Anwesenheit der Bürgermeister Sibbel und Hubert wird im Mai an der Oste die "Deutsche Fährstraße" eröffnet. Drei Monate später initiiert der Vizepräsident des Weltverbandes der Schwebefähren eine Partnerschaft Osten / Osterrönfeld. - Mehr unter 2004.


2005: Räte für Partnerschaft

Titel- und Rückseite des Osteland-Gedenkblatts

Die Gemeinderäte von Osten und O'feld befürworten das "Twin-Cities"-Projekt. Ein  Gedenkblatt der Arbeitsgemeinschaft Osteland mit Schwebefähren-Sondermarken würdigt die neue "Freundschaft im Zeichen der Schwebefähre". - Mehr unter 2005.


2006: Dachverband gegründet

Gründungsmitglieder an der Fähre in Osten

Vertreter der vier deutschen Schwebefähren- Orte Rendsburg, O'feld, Osten und Hemmoor und der AG Osteland gründen in Osten einen Arbeitskreis deutsche Schwebefähren. Ziel: gemeinsames Auftreten beider Fähren gegenüber der EU. - Mehr unter 2006.


2007:Vereinskontakte vertieft

AG-Osteland-Mitglieder auf der Hochbrücke

Zwei Dutzend Vereinsmitglieder und Kommunalpolitiker aus Osten und Hemmoor  werben bei der internationalen Hansecup- Ruderregatta am Nord-Ostsee-Kanal für die Oste und die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel. - Mehr unter 2007.


2008: Achse der Herzlichkeit

Besichtigung der Kanal-Schwebefähre

Das Jahr steht im Zeichen gegenseitiger Besuche. Ostener  zum Beispiel tanzen auf dem Osterrönfelder Königsball der Schützen, reisen zu den O'felder Feuerwehrkameraden und nehmen am Neujahrsempfang der Gemeinde teil. - Mehr unter 2008.


2009 - Fährjubiläum gemeinsam

O'felder Feuerwehr bei Ostener 100.Jahr-Feier

Gemeinsam gefeiert wird das 100-jährige Bestehen der Schwebefähre an der Oste, wo zugleich eine Weltkonferenz der "transporter bridges" beginnt, die am Nord-Ostsee-Kanal mit einer gemeinbsamen Unesco-Strategie abgeschlossen wird. - Mehr unter 2009.


2010: Unesco-Antrag in Arbeit

Archäologe Höhmann, Bürgermeister Hubert

Rendsburg und Osterrönfeld beauftragen den Darmstädter Industriearchäologen Höhmann, im Namen der Schwebefähren in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Argentinien einen Welterbe-Antrag an die Unesco zu erarbeiten. - Mehr unter 2010.


2011: Pokalkampf der Schützen

Ostener Schützen zu Gast in Osterrönfeld

Die Bürgermeister der Partnergemeinden, Bernd Sienknecht und Carsten Hubert, stiften einen Wanderpokal, der alljährlich von den Schützenvereinen der beiden Schwebefähren- Orte ausgeschossen werden soll. - Mehr unter 2011.


Web-Tipps:

Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
www.osteland.de

Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiuel
www.deutsche-faehrstrasse.de

Die Welt der Schwebefähren
www.schwebefaehre.org

Schwebefähre Osten - Hemmoor:
www.schwebefaehre.de

Schwebefähre Rendsburg
www.brueckenbote.de/Brueckenbote/Schwebefahre.html

Tourist-Information NOK
www.tinok.de

Stadt Rendsburg
www.rendsburg.de

Gemeinde Osterrönfeld
www.osterroenfeld.de

Samtgemeinde Hemmoor
www.hemmoor.de

Gemeinde Osten
www.gemeinde-osten.de


Arbeitskreis deutscher Schwebefähren
in der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.
Jochen Bölsche, Fährstraße 3, 21756 Osten

Tel. 04771-887225, E-Mail boelsche@gmx.de


2005: Räte befürworten Partnerschaft


Partner-Bürgermeister Sibbel und Hubert

"Das ist der
Startschuß"

26. 6. 2005. Vor kurzem hatten die Räte der Schwebefähren-Gemeinden Osterrönfeld und Osten jeweils einstimmig die Aufnahme einer kommunalen Partnerschaft beschlossen. Am Sonntag fand in Osten das erste gemeinsame Treffen von Vertretern beider Gemeinderäte statt.

Die Bürgermeister Jörg Sibbel (Osterrönfeld) und Carsten Hubert (Osten) präsentierten an der Schwebefähre den Prototyp eines Schildes, das künftig die Autoroute im Zuge der Deutschen Fährstraße markieren soll.


Der Ostener Rat erwartet die Gäste

Vor gut einem Jahr hatten Sibbel und Hubert in Osten bereits die Ausschilderung der entsprechenden Rad-Route symbolisch eröffnet.


Ankunft mit einem Feuerwehrfahrzeug

Die Delegation aus Schleswig-Holstein reiste mit einem Bus der Freiwilligen Feuerwehr an. "Uns verbindet ja so viel", sagte Hubert in seinem Grußwort und nannte außer den beiden einzigen Schwebefähren Deutschlands und der Deutschen Fährstraße auch den Ortsnamensbestandteil "Oste..."

"Wir sind neugierig auf Osten", antwortete Sibbel, der auf eine weitere Gemeinsamkeit hinwies. Beide Fähren sind zur Zeit in Reparatur, aber in Kürze wieder fahrbereit.


Horst Ahlf informiert über die Fähre

"Dies ist der Startschuß", sagte Sibbel. Nun komme es darauf an, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. Er zeigte sich erfreut, dass die Ostener SPD-AG 60 plus und der TSV Osten bereits Kontakte nach Osterrönfeld angebahnt haben.

Horst Ahlf von der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre e.V. unterhielt die Gäste mit Informationen und Döntjes rund um das Baudenkmal.


Gedränge am neuen Schaukasten des Fährvereins

Nach einem Mittagessen im Fährkrug führte Bürgermeister Hubert die Kommunalpolitiker aus Osterrönfeld durch das Buddelmuseum.


Elke Kirmes führte durch die schöne Petri-Kirche

Elke Kirmes (auf dem Foto mit einem historischen Klingelbeutel) glänzte mit einer sachkundigen Führung durch die St.-Petri-Kirche. Es folgten Besichtigungen u. a. des Feuerwehr-Gerätehauses und des Kindergartens in Isensee. Zum Abschluß stand eine Kaffeetafel im Schützen- und Schlemmerhof von Enno Sieb auf dem Programm.


Ein Brief nach
Osterrönfeld


Bauamtfrau Greiner mit dem Vorsitzenden Ahlf

29. 1. 2005. Immer mehr Menschen identifizieren sich mit der Schwebefähre Osten - Hemmoor, dem überragenden Wahrzeichen des gesamten Ostelandes. Das zeigte nicht nur der Rekordbesuch bei der 30. Jahreshauptversammlung der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre in Osten e.V. am Freitag im Hotel Fährkrug, sondern auch der Bericht des Vizevorsitzenden und Schatzmeisters Peter Burmester: Durch 36 Neuaufnahmen ist der bisherige Höchststand von 163 Mitgliedern erreicht worde. Nur weniger als die Hälfte (75) leben in Osten, die meisten außerhalb, davon 23 in Hemmoor. Die Spenden an die Fördergesellschaft haben sich 2004 gegenüber dem Vorjahr auf 1800 Euro verdreifacht. (...)

Partnerschaft mit
Osterrönfeld?

Bürgermeister Carsten Hubert berichtete über Bemühungen des Rates, eine Partnerschaft mit dem Schwebefährendorf Osterrönfeld bei Rendsburg zu knüpfen; ein entsprechender Brief sei bereits seinem dortigen Amtskollegen Jörg Sibbel zugegangen.


Positives Signal
aus Osterrönfeld

13. 2. 2005. Mit keiner Gemeinde in Deutschland hat Osten mehr gemeinsam als mit Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal: Der ländlich strukturierte Ort, im Schatten der Kanal-Hochbrücke gegenüber von Rendsburg gelegen, hat vor gut 90 Jahren den Bau der dortigen Schwebefähre - ebenso wie das Dorf Osten - gegen mancherlei Widerstände durchgesetzt.

Die Bürgermeister von Osten und Osterrönfeld,Carsten Hubert und Jörg Sibbel, kennen sich seit der Gründung des Schwebefähren-Weltverbandes im vorletzten Herbst in Spanien. Zu einem weiteren Treffen kam es im September 2004 am Rande einer Veranstaltung zum Tag des Denkmalschutzes unter der Rendsburger Schwebefähre. Bei dieser Gelegenheit wurde auch mit dem Osterrönfelder Bürgervorsteher Klaus-Jürgen Ströh der eine oder andere Original Ostener Fährschnaps verzehrt.

Bei der Gelegenheit kam die Idee auf, angesichts der Parallelen zwischen den beiden (nur 100 Kilometer von einander entfernten) einzigen deutschen Dörfern mit Schwebefähre für gegenseitige Besuche von Vereinen, Klassen und Gruppen zu werben. Sogar eine mögliche Partnerschaft wurde angedacht.

Weil Osten im Gegensatz zu den meisten deutschen Gemeinden keinen Partnerort hat, schrieb Bürgermeister Hubert nach ersten Gesprächen im Rat kürzlich einen entsprechenden Brief nach Osterrönfeld. Wie Bürgervorsteher Ströh jetzt gegenüber ostemarsch.de erklärte, befasst sich demnächst der Hauptausschuss der Kanal-Gemeinde mit der Kontakt-Idee.

In Vorgesprächen, so Ströh, sei die Angelegenheit bereits "mit positiver Tendenz" beredet worden. Vielleicht erleben wir in Kürze den Beginn einer wunderbaren Freundschaft...


3,1 Millionen Euro
für Fährstraße?

13. 2. 2005. Im Elbe-Weser-Dreieck wird seit längerem über die Notwendigkeit geredet, die touristische Attraktivität des Wahrzeichens der gesamten Region, der Ostener Schwebefähre, durch Einrichtung eines Fährmuseums zu erhöhen und außerdem die Deutsche Fährstraße - von der Oste zur Ostsee - beschleunigt auszubauen und verstärt zu bewerben.

Am Nord-Ostsee-Kanal sind beide Ideen mit Elan aufgegriffen worden. Mit Investitionen in Höhe von mehr als drei Millionen Euro sollen sie dort, an der Rendsburger Schwebefähre, verwirklicht werden, wenn ein von der Landesinvestitionsbank Schleswig-Holstein vorgelegtes Konzept die politischen Hürden nimmt.

Bereits im September hatte der Ostener Journalist Jochen Bölsche (AG Osteland, Schwebefähren-Weltverband) in der Rendsburger Nordakademie auf Einladung von Bürgermeister Andreas Breitner das 2003 in Osten entwickelte Fährstraßen- und Fährmuseums-Projekt in einem Workshop mit schleswig-holsteinischen Vertretern von Politik, Wirtschaft, Touristik und Schifffahrt vorgestellt.

In einem zweiten Experten-Workshop Rendsburger Rathaus haben jetzt, am 10. Februar, zwei Fachleute der Kieler Landesinvestitionsbank, Karl-Heinz Schwarz und Wilm Feldt, alle bisher eingebrachten Vorschläge zur "Attraktivierung" der Rendsburger Schwebefähre und ihres Umfelds analysiert und bewertet. (...) Nach Überarbeitung der Pläne (z. B. Einbeziehung der Gemeinde Osterrönfeld) soll das Projekt den zuständigen Ratsgremien vorgestellt werden und anschließend Gegenstand von Fördergesprächen im Kieler Innenministerium sein.


Expertenrunde im Rendsburger Rathaus

In dem Mehrzweckgebäude an der Rendsburger Schwebefähre könnte nach jüngsten Überlegungen aus der Stadtverwaltung auch ein Jugendhotel untergebracht werden, das Radwanderern auf der Deutschen Fährstraße zur Verfügung steht. (...)


Riesenprogramm
für Schwebefähre


Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld

31. 3. 2005. Während sich der Landkreis Cuxhaven noch schwer tut, seine Ostener Schwebefähre angemessen touristisch zu vermarkten, werden an der zweiten deutschen Schwebefähre, zwischen Rendsburg und Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal, Nägel mit Köpfen gemacht. Die Kieler Nachrichten / Holsteiner Zeitung berichten heute:

Wie wird der "Juwel"
am besten geschliffen?

Die Rendsburger Hochbrücke und Schwebefähre sollen besser vermarktet werden. Die Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld stellten eine Reihe Ideen vor

Osterrönfeld/Rendsburg – Ein pralles Paket voller Ideen zur Erhöhung der touristischen Magnetwirkung von Schwebefähre und Hochbrücke haben gestern Rendsburgs Bürgermeister Andreas Breitner und sein Osterrönfelder Amtskollege Jörg Sibbel ausgepackt.

Ein Spielplatz mit Mini-Brücke und Mini-Kanal, ein Unterstand für Touristenfahrräder, ein Informationspavillon auf jeden Fall, womöglich sogar ein Standesbeamter, der auf der Aussichtsplattform amtiert: "Wir haben hier ein Juwel, einen Rohdiamanten, der nur noch geschliffen werden muss", schwärmte Sibbel über den Grund der interkommunalen Aktivität. Breitner: "Da lohnt es sich, zu investieren". Denn: Ziel des Ganzen solle sein, "noch mehr Gäste hier her zu bringen, die Geld hier lassen".

Um das irgendwann zu erreichen, hatten beide Kommunen die Landes-Investitionsbank dazu gebracht, zwei Workshops zu veranstalten, die NOK-Tourist-Info war dabei ebenfalls mit im Boot, als Partner arbeitete ein Vertreter der "Schwester"-Schwebefähre Osten (in Niedersachsen, seit Jahren außer Betrieb) mit. Beide Hauptausschüsse beschäftigten sich bereits auf einer gemeinsamen Sitzung damit.

Das sei aber erst die "Ideensammelphase", so Breitner und Sibbel, die die Fähre im vorigen Jahr immerhin schon in den Weltverband der Schwebefähren eingebracht haben. Um die konkrete Verwirklichung werde es erst im nächsten Jahr gehen können, dann würden auch die finanziellen Grundlagen gelegt.

Breitner: "Was uns fehlt, ist ein Anlaufpunkt für die Touristen, der das Informationsbedürfnis deckt." Was heißen soll: Ein Pavillon, eine Art Museum vielleicht. Wo, sei noch offen. Auf Rendsburger Seite könne so etwas unter anderem angebunden sein an das "Brückenterrassen"-Restaurant (wo Inhaberin Marina Seifert demnächst die Terrasse weiter mit Glas überdachen will) und die Schiffsbegrüßungsanlage.

Wobei Jörg Sibbel auf die 3600 Quadratmeter Hanggrundstück verweist, die Osterrönfeld unlängst am Kanalufer gekauft hat. Und wenn es doch heute schon sowieso von der Osterrönfelder Seite aus zur Aussichtsplattform auf die Brücke geht, denkt Sibbel laut – warum nicht ernsthaft überlegen, dort oben auch standesamtliche Trauungen zuzulassen?


Schwebefähr-Dörfer
verschwistern sich


Man schnackt Platt am Kanal

11. 3. 2005. Am Donnerstag abend hat der Rat der Schwebefähren-Gemeinde Osterrönfeld (gegenüber von Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal) Ja gesagt zu dem Vorschlag des Ostener Rates, eine Dorf-Partnerschaft mit Osten einzugehen.


Dorf-Flagge unter der Hochbrücke in Osterrönfeld

Noch im Laufe des heutigen Freitag will Bürgermeister Jörg Sibbel seinem Kollegen Carsten Hubert die gute Nachricht übermitteln. Hubert seinerseits möchte Sibbel zur Wiederinbetriebnahme der Schwebefähre im Sommer einladen.

Der Kontakt war durch den Weltverband der Schwebefähren zustande gekommen.


Fährstraßen-Becher in Sibbels Amtszimmer

Am kommenden Mittwoch befassen sich übrigens die Räte von Osterrönfeld und Rendsburg mit dem Drei-Millionen-Euro-Plan der Landesinvestitionsbank Schleswig-Holstein, an der Schwebefähre über den Nord-Ostsee-Kanal ein Besucherzentrum mit Jugendhotel, Fährausstellung usw. einzurichten (mehr unter TOURISMUS).

Osten und Osterrönfeld haben viel gemeinsam: Sie sind die beiden einzigen Schwebefähren-Dörfer in Deutschland, liegen beide an der Deutschen Fährstraße und sind eher ländliche Orte, in denen noch Platt geschnackt wird.
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Noch ein Dorf
mit Schwebefähre

Aus der Selbstdarstellung der Gemeinde:Osterrönfeld hat rund 5500 Einwohner und eine Fläche von 1900 Hektar. Ohne den ländlichen Charakter gänzlich aufzugeben, ist Osterrönfeld eine Wohngemeinde im Wirtschaftsraum Rendsburg mit zunehmendem Charakter einer zentral örtlichen Gemeinde und einer wachsenden Zahl von Industrie- und Dienstleistungsbetrieben. Das zeigt sich u.a. an dem Ausstellungsgelände der NORLA/NORKOFA (Norddeutsche landwirtschaftliche Fachausstellung/Norddeutsche kommunale Fachausstellung) mit jährlich durchschnittlich 100000 Besuchern, durch die sich wirtschaftliche Impulse für Osterrönfeld bemerkbar machen.

Die unmittelbare Lage an den Bundesautobahnen (Flensburg-Hamburg, Rendsburg-Kiel) bietet hierfür die besten Voraussetzungen und wirkt sich auch positiv auf die allgemeine Bautätigkeit aus. Um diese Funktion in der Gemeinde zu fördern und der Nachfrage nach Bauland für Einfamilienhäuser zu entsprechen, hat die Gemeindevertretung in den letzten Jahren insgesamt 31 Bebauungspläne aufgestellt. Zahlreiche Grünflächen, Wanderwege und ein Wald mitten in der Ortslage runden das angenehme Wohnklima in Osterrönfeld ab. Die Gemeindevertretung ist dabei weiter bemüht, als Beitrag zum Umweltschutz noch zusätzliche Flächen anzukaufen und zu renaturieren.

Im Norden verläuft die Gemeindegrenze an der meistbefahrenen Wasserstrasse der Welt, dem Nord-Ostsee-Kanal, mit der markanten Eisenbahnhochbrücke und der in Europa einzigartigen Schwebefähre. Für viele Besucher ein lohnendes Ausflugziel. Ausserdem verfügt die Gemeinde über zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie z.B. Grund- und Hauptschule, Sporthalle, mehrere Sportplätze, Leichtathletikanlage, beheiztes Freibad, Tennisanlage, Jugendraum, Kindergarten, Seniorenbegegnungsstätte und Grillplatz. Mehr: www.osterroenfeld.de.

Jetzt können sich die Vereine in beiden Orten auf viele Kontakte und gemeinsame Unternehmungen freuen. Die Fährt einschließlich Elbfähre dauert knapp zwei Stunden.


Osterrönfelder Bürgervorsteher Ströh (r.): Prost!

Übrigens: Besonders beliebt ist bei den trinkfesten Osterrönfeldern der Ostener Fährschnaps!


Sibbel informiert
über Partnerschaft


Partnergemeinden-Bürgermeister Sibbel und Hubert

12. 4. 2005. Auf der Website der Gemeinde Osterrönfeld informiert der dortige Bürgermeister Jörg Sibbel zur Zeit die Bürger seiner Kommune über die neue Partnerschaft mit Osten.

In der Rubrik AKTUELL der Homepage heißt es: "Die Gemeindevertretung hat in der Sitzung vor Ostern einstimmig beschlossen, zusätzlich zu der bereits seit 1991 bestehenden Partnerschaft mit der Gemeinde Milow in Brandenburg jetzt eine weitere Partnerschaft mit der Gemeinde Osten in Niedersachsen einzugehen. Die Gemeinde Osten hatte vor einiger Zeit hier entsprechendes Interesse bekundet, da sich die beiden einzigen in Deutschland noch existierenden Schwebefähren (weltweit gibt es nur noch 8 Schwebefähren) in diesen Gemeinden befinden. Neben der Gemeinsamkeit dieser einzigartigen technischen Baudenkmäler liegen auch beide Gemeinden an der sog. Deutschen Fährstraße".
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Über 40 Vereine 

Jugendfeuerwehr Osterrönfeld

Wichtig für alle, die Kontakt aufnehmen wollen: Osterrönfeld hat 43 Vereine. Die Adressen stehen hier.


Sportwoche beim Osterrönfelder TSV

Sibbel teilt weiter mit, dass er es für denkbar hält, dass auf einem gemeindeeigenen Grundstück von einem privaten Investor ein Besucherzentrum für die Schwebefähre zwischen Osterrönfeld und Rendsburg errichtet wird. Unzutreffend sei jedoch ein Rendsburger Zeitungsbericht, in dem es heisst, entsprechende Beschlüsse seien bereits gefaßt worden.


Bürgermeister-Ziel Schwebefähre in Rochefort

Sibbel wird - ebenso wie sein Ostener Amtskollege Carsten Hubert - "seine" Schwebefähre bei der im Mai stattfindenden Versammlung des Weltverbandes der Schwebefähren im französischen Rochefort vertreten.


Hubert lädt die Welt
nach Osten ein


Kollegen Sibbel, Hubert, Grasset in Rochefort

16. 5. 2005. Im Jahre 2009, wenn das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten 100 Jahre alt wird, soll der Weltverband der Schwebefähren seine Jahreskonferenz in den Standortgemeinden der beiden letzten deutschen Fährbrücken, in Osten an der Oste sowie in Rendsburg und Osterrönfeld am Nord-Ostsee-Kanal, abhalten.

Diese Einladung sprachen die Bürgermeister von Osten und Osterrönfeld, Carsten Hubert und Jörg Sibbel, bei der diesjährigen Schwebefähren-Weltkonferenz am Pfingstwochenende im französischen Rochefort aus, wo seit 1900 ein besonders eindrucksvolles Bauwerk über den Fluß Charente führt.


Die 105 Jahre alte Schwebefähre in Rochefort

Die Delegierten des 2003 in Bilbao und Madrid gegründeten Weltverbandes, dessen Ehrenpräsident der spanische König Juan Carlos I. ist, vernahmen erfreut, dass sich die Schwebefähren in der Bundesrepublik zunehmender Wertschätzung als Baudenkmal und Tourismusmagnet erfreuen, wie die beiden deutschen Bürgermeister in Rochefort übereinstimmend erklärten.

Sibbel und Hubert, deren Gemeinden kürzlich eine kommunale Partnerschaft vereinbart haben, wiesen darauf hin, dass die gemeinsame touristische Vermarktung der beiden Fähren insbesondere seit der Eröffnung der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel im Mai 2004 durch die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. gute Fortschritte mache.


Partnerschaft mit
Leben erfüllen


Sportwoche beim Osterrönfelder TSV

30. 5. 2005. Einige Ostener Vereine bereiten sich bereits darauf vor, Kontakte zu Gleichesinnten in der neuen Partnergemeinde Osterrönfeld zu knüpfen. Bürgermeister Carsten Hubert hat an alle Ostener Vereine und Verbände appelliert, die Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. Zunächst wollen die Räte Kontakt zueinander aufnehmen.
 

Über 40 Vereine 

Jugendfeuerwehr Osterrönfeld

Wichtig für alle, die Kontakt aufnehmen wollen: Osterrönfeld hat 43 Vereine. Die Adressen stehen hier.


Osterrönfeld
feiert Dorffest

3. 6. 2005. Schade, dass die Partnerschaft Osten - Osterrönfeld noch ganz jung ist. Sonst hätten Bürger aus beiden Orten vielleicht gemeinsam das Osterrönfelder Dorffest an diesem Wochenende feiern können - Programm hier.

Ostener Vereine bereiten sich zur Zeit auf erste Kontakte mit der Partnergemeinde vor. Der TSV Osten hat herausgefunden, dass vom 17. bis 22. August 2005 eine Sportwoche in Osterrönfeld stattfindet.

Die AG 60 plus der SPD Osten will am Donnerstag, 16. Juni, 15 Uhr, in der Festhalle über seine nächste Tagestour beraten, Vorsitzender Tage Hansen hat bereits Kontakte nach Osterrönfeld geknüpft.


Post-Rarität
bei Thorsten Juls


Titel- und Rückseite des Gedenkblattes

Innenseiten des Schmuckblattes

28. 6. 2005. Von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. wurden die Ratsmitglieder aus Osterrönfeld (siehe unten) mit einem eigens in limitierter Auflage gedruckten postalischen Gedenkblatt begrüßt. Das Schmuckblatt vereint die beiden einzigen Briefmarken, die den beiden deutschen Schwebefähren gewidmet sind; die Osten-Marke der österreichischen Post ist ansonsten vollständig vergriffen.


Osterrönfeld-Marke (D 2001)

Osten-Marke (Ö 2005)

Für Sammler werden von diesem vierseitigen farbigen Schmuckblatt mit den Fotos der Fähren und den beiden postfrischen Sondermarken im Klemmfalz genau 40 Exemplare zur Verfügung.

Das Gedenkblatt ist, solange der Vorrat reicht, für jeweils 10 Euro erhältlich bei Thorsten Juls im Gemeindebüro Osten, Hinter den Höfen 1, Tel. 04771-2451, während der Öffnungszeitenmontags bis freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr, donnerstags zusätzlich von 15.00 bis 18.00 Uhr.

Der gesamte Reinerlös kommt der Illuminierung der Schwebefähre zugute. Bislang konnten allein mit der  Sondermarken-Aktion rund 1000 Euro gesammelt werden.


"Freundschaftlich
aufgenommen"


Schwebefähre in Osterrönfeld

9. 7. 2005. "Freundschaftlich aufgenommen" sahen sich die Vertreter des Osterrönfelder Rates kürzlich bei ihrem ersten Besuch in ihrer neuen Partnergemeinde Osten. Das schreibt Bürgermeister Jörg Sibbel heute auf der schönen Gemeinde-Website www.osterroenfeld.de.


Bürgermeister Sibbel (parteilos), Hubert (CDU)

Wörtlich heißt es dort:

"Die Mitglieder der Gemeindevertretung haben unsere neue Partnergemeinde Osten in Niedersachsen besucht. Wir sind dort sehr freundschaftlich aufgenommen worden und die dortige Gemeindevertretung hat ihre Gemeinde ausführlich vorgestellt. In Osten und Osterrönfeld befinden sich die beiden einzigen in Deutschland noch existierenden Schwebefähren, von denen es weltweit nur noch 8 Exemplare gibt. Auch einige Vereine und Verbände in beiden Gemeinden haben bereits Kontakt zueinander aufgenommen und Besuchstermine vereinbart. Ich würde mich freuen, wenn diese neue Partnerschaft mit viel Leben erfüllt. Für Informationen zu unserer neuen Partnergemeinde stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung."


AG-60-plus-Vorsitzender Tage Hansen (r.)

Bei den Ostener Vereinen, die bereits Kontakte geknüpft haben, handelt es sich um die Schützen, die SPD-AG 60 plus unter Leitung von Tage Hansen, die für Ende August einen Ausflug nach Osterrönfeld plant, und den rührigen TSV Osten.


Sibbel grüßt
aus Osten


Osterrönfelder auf dem Ostener Schützenfest

15. 8. 2005. Jörg Sibbel, Bürgermeister der neuen Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld (1. v. l.), hat - wie berichtet - gemeinsam mit Bürgervorsteher Klaus-Jürgen Ströh (2. v. l.) und Vertretern des dortigen Schießsportvereins das Ostener Schützenfest besucht.

Jetzt hat Sibbel den Bürgern des Schwebefähren-Ortes am Nord-Ostsee-Kanal Ostener Grüße übermittelt. Auf der Gemeinde-Website www.osterroenfeld.de schreibt der Bürgermeister in der Rubrik AKTUELLES:


"Schwesterfähre" Rendsburg - Osterrönfeld

"Ich darf Ihnen herzliche Grüße aus unserer Partnergemeinde Osten in Niedersachsen ausrichten. Bürgervorsteher Ströh, Mitglieder unserer Interessengemeinschaft Sportschützen und ich haben an dem dortigen großen Schützenfest teilgenommen und weitere Kontakte geknüpft."

>>> Am 27. August werden rund 50 Mitglieder der Osten/Hemmoorer SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Rendsburg und Osterrönfeld besuchen (siehe unten).

>>> Bereits am Tag darauf trifft eine Gruppe von 20 Radfahrern unter Führung der Ostener Peter und Monika Prüß in Osterrönfeld ein; bei der fünftägigen Radtour handelt es sich um die Erstbereisung der kompletten Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC).

>>> Bei der Sportwoche des Osterrönfelder TSV, die am 17. August traditionell mit einem Moorlauf beginnt, wollen auch Mitglieder des TSV Osten vorbeischauen.

Wie schön: Die Partnerschaft zwischen den beiden einzigen deutschen Schwebefähren-Dörfern wächst und gedeiht...


Erlebnistour von
Fähre zu Fähre


Bremervörde: Bürgermeister mit "Aktivfrühstück"

26. 8. 2005.  Mit einem "Aktivfühstück" - einem großen Korb voller Äpfel und Müsliriegel - hat der Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich am Freitagmorgen rund zwei Dutzend Radlerinnen und Radler auf eine fünftägige Reise vom Vörder See über Osten und Brunsbüttel an die Kieler Förde verabschiedet. (...)


Osten: Begrüßung durch Bürgermeister Hubert

Bei einem Zwischenstopp am nationalen Baudenkmal Schwebefähre Osten begrüßte Bürgermeister Carsten Hubert mit herzlichen Worten die Teilnehmer der Reise, die der Kreisverband Cuxhaven im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisiert hat.

In einem Begleitbrief äußert Hubert die "Hoffnung, dass sich die Route von der Oste bis an die Ostsee zu einem wirklichen Magneten für Radfahrer entwickelt", und "Vorfreude auf den in Kürze stattfindenden Besuch des Ostener Rates" in Osterrönfeld.

Hubert übergab den Tourenleitern Monika und Peter Prüss eine Ostener Gemeindeflagge als Präsent für Ostens Partnergemeinde Osterrönfeld, deren Bürgermeister Jörg Sibbel die Radler am Montag am Nord-Ostsee-Kanal unter der zweiten deutschen Schwebefähre in Empfang nehmen wird.


Tourenleiter: Peter und Monika Prüß aus Osten

Im Gepäck haben die Radler außerdem einen Wappenteller, den ihnen der Bremervörder Bürgermeister Gummich mit auf die Reise gegeben hat - als Geschenk für seine Kollegin am anderen Ende der Deutschen Fährstraße, die Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz. (...)

Nach Abschluß der Reise auf der maritimen Ferienstraße, die mit dem Slogan "Frohe Fährien im frischen Norden" beworben wird, werden die Teilnehmer beurteilen können, ob die Kieler Oberbürgermeisterin Volquartz recht hatte mit dem Urteil, das sie zur Eröffnung der Ferienroute abgegeben hat: Bei der Deutschen Fährstraße, die 50 Fähren, Brücken, Schleusen, Sperrwerke und sonstige maritime Sehenswürdigkeiten verbindet, handele es sich um "eine der aufregendsten Möglichkeiten, Norddeutschland zu erleben".


Stadt Kiel grüßt
das Osteland


Empfang am Dienstag an der Kieler Förde

30. 8. 2005.  "Rückenwind und Sonnenschein" hatte Bremervördes Bürgermeister Eduard Gummich den rund zwei Dutzend Radlerinnen und Radlern aus dem Cuxland und aus Bremerhaven gewünscht, die am Wochenende am Vörder See zur Jungfernfahrt auf der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel aufbrachen (siehe nachsten Bericht). Der Wunsch ging in Erfüllung:

Bei strahlendem Sonnenschein übermittelten die Radler am letzten Tag ihrer fünftägigen Tour durch die niedersächsischen Landkreise Rotenburg/Wümme, Stade und Cuxhaven sowie quer durch Schleswig-Holstein der Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz einen Wappenteller und die besten Wünsche ihres Bremervörder Kollegen Gummich. (...)

Vor dem 96 Jahre alten nationalen Baudenkmal an der Oste, über dessen Geschichte und derzeitige Restaurierung Fährkrug-Hotelier Horst Ahlf packend zu berichten wußte, gab Bürgermeister Carsten Hubert den Radlern eine Gemeindeflagge für die Schwesterkommune Osterrönfeld mit auf den Weg. An der Osterrönfelder "Schwesterfähre" wiederum, zur Feier des Tages mit einem Werbetransparent für die "Fährienstraße" geschmückt, bereitete die dortige Gemeindespitze den Hadler Radlern einen "Großen Bahnhof".


Bürgermeister Sibbel (M.) mit Ostener Flagge

Bürgermeister Jörg Sibbel und Bürgervorsteher Klaus Ströh empfingen die Gäste mit einem Fitness-Imbiß und drückten die Hoffnung aus, dass die neue Ferienroute den Tourismus im küstenfernen, aber höchst reizvollen niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Binnenland weiter ankurbeln möge.

Sibbel erinnerte daran, dass die Idee zu der Ferienstraße, deren Projektmanagement die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. in Osten/Oste übernommen hat, "am spanischen Königshof" entstanden ist. Nach einer Audienz bei Juan Carlos I., dem Ehrenvorsitzenden des Weltverbandes der Schwebefähren, im Herbst 2003 hatten die anwesenden Bürgermeister von Osten, Rendsburg und Osterrönfeld Feuer gefangen für den Vorschlag, die beiden deutschen Schwebefähren gemeinsam touristisch zu vermarkten.


Tourismusexperten Heise und Tielebörger (2004)

Nach dem erfolgreichen Abschluß der ersten ADFC-Pauschalreise erklärte die Geschäftsführerin der Tourist-Info Rendsburg, Monika Heise, die 2004 die Ferienstraße mit Gerald Tielebörger (Hemmoor) von der AG Osteland eröffnet hatte, am Dienstag in den "Kieler Nachrichten" an, dass nunmehr darüber nachgedacht werde, künftig auch "Fährienstraßen"-Touren in entgegengesetzter Richtung anzubieten, also von der Ostsee an die Oste.


Gottschalk hilft
den Schwebefähren


Rendsburger Schwebefähre bei der ZDF-Wette

3. 10. 2005. Die Bürgermeister von Rendsburg und Osten (Kreis Cuxhaven), Andreas Breitner und Carsten Hubert, sind sich einig: Dem Show-Moderator Thomas Gottschalk verdanken sie ein "Maximum an Werbewirkung" für die historischen Schwebefähren in ihren beiden Kommunen.


Ministerpräsident Carstensen mit Tielebörger

Mehr als 12,3 Millionen Zuschauer sahen am Wochenende in "Wetten, dass...?" eine der beiden unter Denkmalschutz stehenden letzten deutschen Schwebefähren: In der Außenwette von Europas erfolgreichster TV-Show versuchte die Weltelite der Ruderer-Achter, per Muskelkraft auf Heimtrainern genügend Strom zu produzieren, um die Schwebefähre über den rund 100 Meter breiten Nord-Ostsee-Kanal zwischen Rendsburg und Osterrönfeld zu bewegen - nur 30 Zentimeter vor dem Ziel verließ die Spitzensportler die Kraft.


Ruder-Weltelite bei der Schwebefähren-Wette

Augenzeugen der Außenwette und Ehrengäste beim dreitägigen "Eon-Hanse-Cup", dem härtesten Ruderrennen der Welt, waren zehn Vertreter derArbeitsgemeinschaft Osteland e.V. aus Hemmoor und Osten.


Osteland-Vertreter in Rendsburg

Der gemeinnützige Verein betreibt seit vorigem Jahr gemeinsam mit der Rendsburger Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal die "Deutsche Fährstraße" Bremervörde - Kiel, mit der die beiden einzigen deutschen Schwebefähren touristisch vermarktet werden.


Schmidt und Hubert mit Landeschef Carstensen

In zwei Gesprächen am Rande der Veranstaltung informierten Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger und Vorstandsmitglied Johannes Schmidt (beide Hemmoor) sowie der Ostener Bürgermeister Hubert den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter-Harry Carstensen über den Ausbau der 250 Kilometer langen "Fährienstraße", die bei der Eröffnung im Mai 2004 von Carstensens Vorgängerin Heide Simonis als "Beispiel für die gute Zusammenarbeit der norddeutschen Länder" bezeichnet worden war.


Illuminierte Rendsburger Schwebefähre

Mit großen Interesse verfolgte die Delegation aus dem Osteland auch die Rendsburger Bemühungen, die 1913 eröffnete zweitälteste deutsche Schwebefähre als Tourismus-Magneten zu nutzen. So wie die Kanalfähre jetzt aus Anlaß des von rund 150 000 Zuschauern besuchten Ruderrennens nachts angestrahlt wurde, soll von Anfang Dezember an auch die zur Zeit noch in Reparatur befindliche, 1909 erbaute Ostener "Schwesterfähre" illuminiert werden.


Hubert (r.), Breitner (l.) im VIP-Drachenboot

Den Besuchern von der Oste wurde eine besondere Ehre zuteil: Osteland-Vorsitzender Tielebörger und Bürgermeister Hubert durften mitrudern bei einem "VIP-Drachenbootrennen" an der Rendsburger Schwebefähre. NDR-Reporter berichteten unterdessen ausführlich live über die besondere Beziehung zwischen den Orten an den Schwebefähren an Oste und  Nord-Ostsee-Kanal.

Die Delegation von der Oste nutzte den dreitägigen Besuch auch, um die kürzlich beschlossene kommunale Partnerschaft zwischen Osten und der Kanalgemeinde Osterrönfeld (gegenüber von Rendsburg) zu vertiefen.


Ostener Fährschnaps für Bürgervorsteher Ströh (l.)

Nachdem sich bereits Vertreter der Gemeinderäte sowie der SPD und des ADFC, der Sport- und Schützenvereine Besuche abgestattet haben, überreichte Hubert dem Osterrönfelder Bürgervorsteher Klaus Ströh eine Palette mit "Fährschnaps" aus Osten - als neuen Beweis der noch jungen "Freundschaft im Zeichen der Schwebefähre".


Bürgermeister Breitner, Fährverbandsvize Bölsche

Der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner, der mit den Ostenern seit drei Jahren im Weltverband der Schwebefähren zusammenarbeitet, kündigte gegenüber Jochen Bölsche von der Ostener Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre an, der Schwebefähre über die Oste demnächst zu deren Wiederinbetriebnahme einen Besuch abzustatten. (...) Während der Live-Übertragungen aus Rendsburg wiesen TV-Reporter wiederholt immer wieder auf die weltweit noch existierenden acht Schwebefähren, sowie auf den Schwebefähren-Weltverband und das Engagement von dessen Schirmherrn, dem spanischen König Juan Carlos I., hin.

OSTELAND-FOTOS: THORBEN GRUSCHKA, RENATE WENDT, JOCHEN BÖLSCHE