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September 2004: Die Deutsche Fährstraße in Presse und Internet

Honorarfreie Pressefotos (hohe Auflösung, lange Ladezeit)
von der Eröffnung der Deutschen Fährstraße stehen hier.

Stadt Bremervörde
würdigt AG Osteland

20. 9. 2004. Die Stadt Bremervörde (Foto: Fußgängerbrücke über die Oste) hat die "hohe Bedeutung" der in Osten ansässigen AG Osteland e.V. für die Entwicklung des Tourismus in der Region gewürdigt. Auf der Internetseite der Stadt heisst es unter anderem, eine Mitgliedschaft von Osteanrainer-Gemeinden in der AG Osteland sei aus diesem Grund "fast unumgänglich". Voller Wortlaut der Presseerklärung hier.


"Oste erwacht aus
Dornröschenschlaf"


"Oste-Gipfel" in der Ostekrone Hechthausen

20. 9. 2004. Lange galt die idyllische Oste als "vergessener Fluss", von Kreis- und Gemeindegrenzen zerstückelt, von Touristikern übersehen. Jetzt jedoch sei die Oste "aus dem Dornröschenschlaf erwacht", urteilte Barbara Norden, Tourismus-Expertin der Stadt Bremervörde, bei einem Arbeitstreffen von Bürgermeistern, Touristikern und Gastronomen aus drei Landkreisen im Hechthausener Gasthaus "Ostekrone".

Die Oste-Anrainer hätten bei der gemeinsamen Arbeit an der im Mai eröffneten "Deutschen Fährstraße" die letzten Reste von Kirchturmdenken überwunden, bilanzierte Gerald Tielebörger (Wingst)  als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., die zu dem Treffen eingeladen hatte.


Reparatur des Baudenkmals Schwebefähre

Sein Stellvertreter Jochen Bölsche (Osten) betonte, dass seit der Vorlage der Konzeptstudie "Deutsche Fährstraße" Ende September 2003, also vor genau einem Jahr, im Osteland vieles in Bewegung gekommen sei. Die zur Zeit laufende, auf 1,1 Millionen Euro veranschlagte Restaurierung des Wahrzeichens der Deutschen Fährstraße, des nationalen Baudenkmals Schwebefähre Osten, sei der sichtbarste Ausdruck dieser positiven Entwicklung.

Für den neugegründeten Arbeitskreis Kommunales der AG Osteland erklärte Johannes Schmidt (Hemmoor), dass die Chancen, Zuschüsse in die Oste-Region zu leiten, nach Angaben von EU-Beratern deutlich steigen würden, wenn die Osteland-Gemeinden "wie eine verschworene Gemeinschaft" aufträten.

Der Arbeitskreis Kommunales, in dem unter anderem die Samtgemeindebürgermeister und neuen AG-Osteland-Vorstandsmitglieder Jens Koch (Hemmoor), Edgar Gödecke (Nordkehdingen) und Jan-Erik Bohling (Am Dobrock) mitarbeiten, will der Maritimen Landschaft Unterelbe noch im September ein Investitionskonzept für die Untere Oste vorlegen.


Fachbeirat Kommunalpolitik der AG Osteland

Wie Bürgermeister Koch mitteilte, soll nach der Fahrrad-Route im Zuge der Deutschen Fährstraße demnächst die Auto-Route mit Hinweistafeln an den Ortseingängen der beteiligten Gemeinden ausgeschildert werden.

Sein Amtskollege Gödecke und die Bremervörder Fachbereichsleiterin Tourismus und Wirtschaftsförderung, Bianka Kummer, kündigten an, dass auch in ihrem jeweiligen Bereich nach Hemmoorer Vorbild mit zehn Quadratmeter großen Stellwänden für die neue Ferienstraße geworben werden soll. Eine entsprechende Initiative will im Raum Hechthausen auch Hubertus Freiherr von Marschalck (Ferienpark Geesthof) starten.


Mocambo-Kapitän Bingemer

Eines der Schwerpunktthemen 2005 des von Gerald Tielebörger geleiteten Arbeitskreises Tourismus der AG Osteland soll die Förderung von Wassersport und Wassertourismus auf der Unteren Oste sein, wo es noch immer an Fahrgastschiff-Anlegern und tidegerechten Ein- und Ausstiegen für Kanuten mangelt.

Mit erfreulichen Nachrichten kann in diesem Zusammenhang der Nordkehdinger Samtgemeindebürgermeister Gödecke aufwarten. Der seit langem geforderte Anleger am Natureum, in der Nähe des Oste-Sperrwerks, scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein.


Ostesperrwerk in Nordkehdingen

Nach Mitteilung Gödeckes ist "der Schiffsanleger geplant, Zuschussanträge sind gestellt, die Bewilligung der Zuschüsse ist in Aussicht gestellt". Nach Stand der Dinge sei davon auszugehen, "dass im Laufe des Jahres 2005 der Schiffsanleger entstehen wird".

Begrüßt wird von der AG Osteland auch die Ankündigung des Großenwördener Bürgermeisters Hubert von der Lieth, die Anleger-Lücke zwischen Osten und Gräpel schließen zu wollen. Ein Schiffsanleger steht im Rahmen des Großenwördener Dorferneuerungsprogramms jetzt auf Platz zwei der Prioritätenliste der Gemeinde, gleich hinter notwendigen Investitionen zur Verbesserung der Oberflächenentwässerung.


Bürgermeister Neumann (M.) in Klint

Auch die Anregung des Hechthausener Bürgermeisters Bodo Neumann, im Ortsteil Klint - zwischen der Anlage der Firma Hahn und den Sportbootstegen - einen Anleger für Fahrgastschiffe zu schaffen, finden die volle Unterstützung der AG Osteland. Eine bereits neu geschaffene Anlegestelle in Bremervörde hat nach Auskunft von Silke König (Oste-Hotel) bereits in diesem Sommer den Wassertourismus in der Oste-Stadt erheblich beflügelt.


Bremervördener Touristikexpertinnen Norden, König

Wie "Mocambo"-Kapitän Caspar Bingemer (Oberndorf) mitteilte, soll schon in Kürze die Gründung einer "Kapitänstafel" dazu beitragen, die Fahrpläne der Fahrgastschiffer auf Oste, Unterelbe und Nord-Ostsee-Kanal zu vernetzen. Fernziel: ein meertägiger Törn auf fahrplanmäßig verkehrenden Schiffen von der Oste bis zur Ostseeküste oder sogar bis nach Oslo.

Als zusätzlicher Schwerpunkt wird die Ausbildung weiterer Tourist-Guides vor allem für den Raum Hemmoor angesehen. Sehr positive Erfahrungen mit speziell geschulten und lizensierten Gästeführern liegen bereits aus Drochtersen, Nordkehdingen, Himmelpforten, Oldendorf und Bremervörde vor.

Gemeinsam mit Heimatvereinen und Naturschutzorganisationen soll von 2005 an unter dem Titel "Unbekannte Oste" eine Reihe sonntäglicher Themen-Exkursionen mit Bus und/oder Schiff angeboten werden, wie Sigrid Frömming (Großenwörden) vom Arbeitskreis Natur/Kultur berichtete. Das Vorhaben ist - im Gegensatz zum Projekt Deutsche Fährstraße - nicht auf die Tide-Oste beschränkt, sondern soll auch die Obere Oste im Kreis Rotenburg/Wümme voll einbeziehen.


Neue Mitglieder vom Heimatverein Hemmoor

Mögliche Themen sind Moore, Museen, Mühlen,Vogelwelt, Ziegeleien, Schifffahrt und Fähren an der Oste. Eine Mitarbeit bei der Vorbereitung der Exkursionsreihe haben auch Vorsitzender Heino Grantz und Schriftführer Heinrich Heinbockel vom Geschichts- und Heimatverein Hemmoor e. V. angeboten. Der Verein wurde in der Sitzung als neues korporatives Mitglied der AG Osteland begrüßt.

Wie Jochen Bölsche vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft berichtete, sind auch Himmelpforten, Oldendorf und Börde Lamstedt an einem Beitritt interessiert; entsprechende Ausschußbeschlüsse seien zum Teil schon gefaßt worden.

Auch im Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße, die von Bremervörde bis Kiel führt und gemeinsam mit der Touristischen Arbeitsgemeinschgaft Nord-Ostsee-Kanal betrieben wird, wachse das Interesse an einer Kooperation mit dem Osteland.

So hat am 9. September der Tourismusausschuß der Stadt Brunsbüttel einstimmig beschlossen, zwecks Förderung der Deutschen Fährstraße der AG Osteland beizutreten. Auch Burg in Dithmarschen hat die Beitrittsunterlagen angefordert.


"Tageblatt" präsentiert
Straße der Traumschiffe


Deutsche Fährstraße im "Tageblatt"

19. 9. 2004. Immer stärkere Beachtung findet die von der AG Osteland aufgebaute Deutsche Fährstraße. Am Wochenende veröffentlichte das Stader Tageblatt gemeinsam mit dem Buxtehuder Tageblatt den vierten Teil einer großen Serie von Grit Klempow über die jüngste deutsche Ferienstraße, die Oste und Ostsee verbindet.

Beschrieben wird diesmal die Etappe von Brunsbüttel bis Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal,  der "Straße der Traumschiffe" mit ihren vielen Brücken und Fähren. Ausdrücklich hingewiesen wird in dem Beitrag auf dier Website www.deutsche-faehrstrasse.de.


Starkes Echo an
der Oberen Oste

16. 9. 2004. Der offizielle Eintritt der Stadt Bremervörde in die Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. (siehe unten) hat an der Oberen Oste ein starkes Echo in der Lokalpresse gefunden. Auf einer halben Zeitungsseite berichtet die Bremervörder Zeitung über den Beitrittsakt im Bremervörder Rathaus und über die von der AG etablierte Deutsche Fährstraße.

In der Online-Ausgabe von Bremervörde-aktuell wird der Bremervörder Bürgermeister Eduard Gummich wird mit den Worten zitiert, die Stadt und ihr Umland bekämen durch den Anschluss an die neue Ferienstraße "einen neuen Stellenwert im Tourismus".


Ausgabe 12 des
Newsletters erschienen

Frische Informationen über den Stand des großen norddeutschen Tourismus-Projekts bringt die soeben erschienene Ausgabe 12/2004 des Newsletters "Der Fährplatz", die hier abgerufen werden kann (PDF-Datei, 508 KB).


Brunsbüttel:Ausschuss
für Osteland-Beitritt

16. 9. 2004. Immer fester fügt sich im Norden eine touristische Kraft, die sozusagen quer zur prominenten Elbschiene liegt. Die Achse Osteland - Nord-Ostsee-Kanal, auf der die Deutsche Fährstraße verläuft, nimmt mehr und mehr Form an. Den Bemühungen, mit dem Osteland und der Kanalregion zwei küstenferne, strukturschwache Landstriche touristisch zu  beleben, schließt sich jetzt auch Brunsbüttel an. Der Wirtschaftsausschuss der Stadt hat in seiner jüngsten Sitzung dem zuständigen Hauptausschuss empfohlen, "der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. zur Förderung des Projekts Deutsche Fährstraße zum 1. Januar 2005 beizutreten".

Eine entsprechende Beschlussfassung ist nach Mitteilung von Stefan Mohrdieck (Foto), dem Touristik- und Ordnungsamtschef der Stadt, in einer der nächsten Sitzungen des Hauptausschusses zu erwarten. - Interesse an einer Mitarbeit am Projekt Deutsche Fährstraße haben bereits auch die Kanal-Gemeinden Burg (Dithmarschen) und Hochdonn bekundet.


AG Osteland erfreut über
den Beitritt Bremervördes


Bürgermeister Eduard Gummich (r.) und Fachbereichsleiterin
Bianka Kummer (l.) mit Schatzmeister Johannes Schmidt
und dem Vorsitzenden Gerald Tielebörger von der AG Osteland

14. 9. 2004. Hoch erfreut hat sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. am Dienstag über den Beitritt der Stadt Bremervörde geäußert. Bürgermeister Eduard Gummich, der das Aufnahmedokument überreichte, erklärte, die Stadt sei "froh und stolz", an dem touristischen Projekt mitwirken zu können.

"Die Zeit der Kirchturmpolitik im Tourismus ist vorüber", betonte Gummich. Der Bürgermeister wird künftig dem erweiterten Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Osteland mit beratender Stimme angehören.

Damit haben nun sämtliche Städte bzw. Samtgemeinden zwischen Tide-Kilometer Null und Mündung der Oste den Eintritt in den Verein, der sich als "Lobby für die Oste" versteht, vollzogen oder für die nahe Zukunft angekündigt; in Oldendorf und Himmelpforten werden Beschlüsse der Samtgemeinderäte über entsprechende Verwaltungsvorlagen in Kürze erwartet.

Als Ausgangspunkt der im Mai eröffneten 250 Kilometer langen "Deutschen Fährstraße" (Slogan: "Frohe Fährien im frischen Norden") hat die Stadt an der historischen Furt eine Schlüsselfunktion im Konzept der AG Osteland: Die Ferienstraße, deren Wahrzeichen Deutschlands letzte Schwebefähren in Osten und Rendsburg sind, will sämtliche Möglichkeiten "erfahrbar" machen, die der Mensch je ersonnen hat, ein Gewässer zu queren: Furt, Brücke, Fähre, Tunnel.

In der Nähe von Tide-Flußkilometer Null beginnen bzw. enden die drei touristischen Routen im Zuge der neuen Ferienstraße:

> Die "blaue Route", für Wasserwanderer, nimmt am idyllisch gelegenen Ostehafen ihren Ausgang und führt über Oste, Niederelbe und Nord-Ostsee-Kanal bis zur Kieler Förde; sie wird mit dem Slogan "Von der Vörde zur Förde, von der Oste zur Ostsee" beworben.

> Eine "rote Route", für Autofahrer, Motorradfans und Wohnmobilisten, beginnt am Parkplatz neben der Concordiabrücke am Ostehotel, führt über Gräpel, Osten, Neuhaus und Nordkehdingen zur Elbfähre Wischhafen -  Glückstadt und folgt dann von Brunsbüttel an dem Nord-Ostsee-Kanal bis Kiel.

> Eine "grüne Route", für Radfahrer, führt über Hafenstraße und Gartenstraße zum Vörder See mit der Umweltpyramide und dann weiter über Nieder Ochtenhausen zu den Prahmfähren von Gräpel, Schönau und Brobergen; auf speziell ausgewählten ruhigen Wegen folgt sie dann ebenfalls weiter der Oste, der Elbe und dem Kanal bis Kiel.

Eine ganz besondere Funktion hat in diesem Konzept die uralten Oste-Furt (Vörde), der die Stadt ihren Namen verdankt. Hier, heißt es auf der Website www.deutsche-faehrstrasse.de, führte einst "der Ochsenweg von Holland nach Dänemark" durch die Oste: "Heute steht an dieser Stelle, unterhalb der ehemaligen Burg des Erzbischofs, eine schöne hölzerne Fußgängerbrücke. Sie ist  Ausgangs- oder Endpunkt der Deutschen Fährstraße."

Und so wird allen Besuchern - ob Rad-, Auto- oder Bootfahrer - dringend empfohlen, die Fährstraßen-Tour mit einem informativen Spaziergang zu diesem Steg zu beginnen oder zu beenden. Im Internet heißt es über die Kurzwanderung (Start und Ziel: der Parkplatz am Oste-Hotel):

Die Oste-Arme am Hotel werden von zwei Straßenbrücken im Zuge der B 74 / B 71 sowie von der kleinen Concordiabrücke (Fußgängerbrücke mit Fischtreppe und Bootsrutsche) überquert. Früher stand hier eine Mühlenbrücke, die Teil des Handelsweges zwischen den Hansestädten Hamburg und Bremen war. Autofahrer, die das Oste-Hotel problemlos über die B 74 / B 71 anfahren, können hier parken und einen erholsamen Spaziergang zum Endpunkt der Route machen: Über die östliche Oste-Brücke gehen, rechts in die Zevener Straße einbiegen, nach 100 Metern (Schild "0,1") zum Osteufer herabsteigen und links den Pfad bis zum alten Wehr mit der ehemaligen Schleuse benutzen. Hier am Wehr ("Halt, Strudel!") beginnt der tideabhängige Teil der Oste; das Wehr ist "Kilometer Null" der  Bundeswasserstraße Oste. Noch ein paar Schritte weiter markiert die Fußgängerbrücke die Stelle, an der einst eine Furt über den Fluß führte. Unmittelbar neben dem diesseitigen Ende der Brücke beherbergt ein schönes altes Fachwerkhaus eine Dependance des Bachmann-Museums. Im Parterre zeigt ein Modell das alte Bremervörde um 1650 mit Furt und Burg (gestaltet nach einem Merian-Stich). Im ersten Stock stehen viele maritime Exponate, zum Beispiel Modelle von Torfkähnen, für die Bremervörde eine wichtige Drehscheibe war, nachdem die Kultivierung der umliegenden Moore unter dem königlichen Moorkommissar Jürgen Christian Findorff um 1720 eine "Torfkonjunktur" ausgelöst hatte. Wir überqueren die Fußgängerbrücke und gehen durch den Auepark, der die Ober-Oste mit dem Umfeld der ehemaligen Burg verbindet. Im einzigen noch erhaltenen  Gebäude der Burg - gegenüber dem Kreishaus - ist das Bachmann-Museum (Schwerpunkt: Früh- und Vorgeschichte) untergebracht. Die Amtsallee führt in wenigen Minuten - vorbei an der Mini-Insel "Klein-Helgoland", wo Ruderboote im einstigen Torfhafen liegen - zurück zum Oste-Hotel. Im Oste-Hotel und bei der TouristInfo www.tourow.de lassen sich Kanu-Wochenenden auf der oberen Oste, zwischen saftigen Wiesen und grünen Wäldern, sowie Rad-/Schiff-Touren mit der "Mocambo" zwischen Bremervörde und Osten buchen.

Illustriert ist die Bremervörde-Website der AG Osteland mit 13 Fotos, unter anderem vom Vörder See mit Spielfähre und -brücke, der Concordiabrücke, dem Ostewehr, dem Bachmann-Museum und der Insel "Klein Helgoland".

Auch auf den sonstigen Werbeträgern der AG Osteland wird immer wieder auf Bremervörde hingewiesen. Ein Flyer, der auf Reisemessen und in Reisebüros bereits etwa 8000 mal verbreitet worden ist, zitiert unter dem Titel "Am Anfang war die Furt" das berühmte Wilhelm-Busch-Wort: "Schön ist's auf der ganzen Erde, am schönsten doch in Bremervörde."

Auf Großplakaten im Format 2,5 mal 3,5 Meter, die an der Unteren Oste aufgestellt worden sind, wird auf Bremervörde ebenso hingewiesen wie auf einem Zielgruppen-Flyer mit dem Titel "Die Straße der Wohnmobile": In dem Faltblatt hebt die AG Osteland besonders hervor, dass der Wohnmobilplatz am Vörder See von der Fachzeitschrift "promobil" mit drei Sternen ausgezeichnet und damit als einer der vier besten im gesamten Verlauf der Deutschen Fährstraße beurteilt worden ist.

Wie der Vorstand der AG Osteland mitteilt, ist die Ausschilderung der Fahrradroute an der Unteren Oste, im Bereich Neuhaus, Geversdorf, Oberndorf, Hemmoor, Hechthausen und Klint, bereits abgeschlossen. Demnächst sollen die Streckenabschnitte im Landkreis Stade folgen.

Am Donnerstag, 16. September, 19 Uhr, werden sich im Gasthaus "Ostekrone" in Hechthausen innerhalb der AG Osteland drei neue Arbeitskreise - Tourismus, Kommunales und Natur/Kultur - konstituieren. Beraten werden soll unter anderem über die Stiftung eines Oste-Kulturpreises.


Der Norden feierte
seine Schwebefähren


 Info-Stand der AG Osteland in Rendsburg

12. 9. 2004. Die beiden einzigen deutschen Schwebefähren in Rendsburg und Osten/Oste waren Mittelpunkt zweier Festveranstaltungen zum "Tag des offenen Denkmals" mit dem Schwerpunktthema Wasser. Die Ostener Schwebefähre hatte bereits am Freitagabend im Mittelpunkt einer historisch-literarischen Revue mit dem Titel "Ein Jahrhundert in der Schwebe" gestanden (siehe unten).


Schwebefähre in Rendsburg (mit MS Europa)

Die RendsburgerSchwebefähre - Wahrzeichen des Nordabschnittes der Deutschen Fährstraße - war unter den 310 maritimen Denkmalen in Schleswig-Holstein als Schauplatz der landesweiten Auftaktveranstaltung am Sonntag ausgewählt worden, weil sie nach dem Urteil des Kieler Landeskonservators Dr. Michael Paarmann seit dem "Appell von Madrid" des spanischen Königs Juan Carlos I. zur Erhaltung dieser Bauwerke zu den prominentesten Denkmalen im Lande gehört (Wortlaut hier).

hier.

"Horizontale Schwester des Eiffelturms"


Festansprache von Bürgermeister Breitner

An dem Festakt am Nord-Ostsee-Kanal nahmen aus "Schwesterfähren"-Ort Osten zwei Gründungsmitglieder der AG Osteland, Bürgermeister Carsten Hubert und 2. Vorsitzender Jochen Bölsche teil. Der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner unterstrich die touristische und kulturgeschichtliche Bedeutung der "horizontalen Schwester des Eiffelturms", wie er die Schwebefähre an der Eisenbahnhochbrücke nannte.

Die von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. konzipierte Deutsche Fährstraße, die beide Bauwerke verbindet, beweise, welches "Entwicklungspotenzial in den Schwebefähren steckt", erklärte der Rendsburger Bürgermeister in seiner Festansprache.

Die AG Osteland war im Festzelt am Nord-Ostsee-Kanal mit einem ständig umlagerten Informationsstand vertreten, an dem Angelika Hubert und Renate Wendt aus Osten sieben Stunden lang nicht nur Prospekte über die Deutsche Fährstraße bereit hielten, sondern auch Ostener Fährschnaps (Armagnac mit Pflaume) verkauften, den sich viele der insgesamt rund tausend Besucher schmecken liessen.


Der Fährschnaps warb in Rendsburg für Osten

Zwei Dörfer mit vielen Parallelen

Am Rande der Veranstaltung führten die Vertreter der AG Osteland außerordentlich freundschaftliche Gespräche mit dem Bürgermeister und dem Bürgervorsteher der Gemeinde Osterrönfeld, Jörg Sibbel (CDU) und Klaus-Jürgen Ströh (Wählergemeinschaft).  Das ländlich strukturierte Osterrönfeld, gegenüber von Rendsburg gelegen, hatte vor gut 90 Jahren den Bau der Schwebefähre - ebenso wie das Dorf Osten - gegen mancherlei Widerstände durchgesetzt.


Beste Kontakte: Ströh, Sibbel, Bölsche, Hubert

Angesichts der Parallelen zwischen den beiden nur 100 Kilometer von einander entfernten Orten, die bei einer Führung deutlich wurden, hielten es die Gesprächspartner für sinnvoll, zu Hause für gegenseitige Besuche von Vereinen und Gruppen zu werben - was zu einer zusätzlichen Verklammerung der beiden Symbole der Deutschen Fährstraße führen würde.


Fährstraßen-Becher im Osterrönfelder Rathaus

In diesem Zusammenhang wurde eine mögliche Partnerschaft zwischen den einzigen deutschen Schwebefähren-Dörfern angedacht.


Viele Parallelen mit Osten: Osterrönfeld

An der Ostener Schwebefähre informierten sich am Sonntag rund 40 interessierte Bürger bei zwei Führungen durch Horst Ahlf über den Stand der Reparaturarbeiten. Bundesweit waren am "Tag des offenen Denkmals" mehr als 6700 Bauten in über 2500 Städten und Gemeinden für Besucher geöffnet. Insgesamt wurden mehr als vier Millionen Besucher gezählt.


Zeitreise mit Zylinderhut


Ortsheimatpfleger Rüdiger Toborg

11. 9. 2004. Als die Schwebefähre über die Oste vor 95 Jahren eingeweiht wurde, trugen alle Honoratioren Zylinderhüte (Foto unten).


Eröffnung der Schwebefähre 1909

Mit Zylinder trat daher der Ostener Ortsheimatpfleger Rüdiger Toborg in der historisch-literarischen Revue "Ein Jahrhundert in der Schwebe" auf, die aus Anlass des "Tages des offenen Denkmals" in Osten stattfand - eine vom 2. Vorsitzenden der AG Osteland, Jochen Bölsche, konzipierte Zeitreise in die Vergangenheit, begleitet vom Instrumentalduo Bardenhagen / Wackhusen.


Jubeltage für die Schwebefähren


Rendsburger Schwebefähre (mit MS "Europa")

11. 9. 2004. Die beiden letzten deutschen Schwebefähren in Rendsburg (Schleswig-Holstein) und Osten/Oste (Niedersachsen) sind Mittelpunkt zweier Festveranstaltungen zum "Tag des offenen Denkmals", der diesem Jahr dem Schwerpunktthema Wasser gilt.

Die Rendsburger Schwebefähre, die seit 90 Jahren unter einer Eisenbahnhochbrücke den Nord-Ostsee-Kanal überquert, ist unter den 310 maritimen Denkmalen in Schleswig-Holstein als Schauplatz der landesweiten Auftaktveranstaltung ausgewählt worden, weil sie nach dem Urteil des Kieler Landeskonservators Dr. Michael Paarmann zu den prominentesten Denkmalen im Lande gehört. Die Hochbrücke und die Fähre seien, so Paarmann, "Markenzeichen für die gesamte Region".

Die fünf Jahre ältere Ostener Schwebefähre über den Elbe-Nebenfluss Oste, die im Frühjahr von der Bundesregierung als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft worden ist und zur Zeit mit Hilfe der EU in zwei Bauabschnitten mit einem Gesamtaufwand von 1,1 Millionen Euro restauriert wird, stand bereits am 10. September im Mittelpunkt einer Festveranstaltung.


Blaupause für die Ostener Schwebefähre (1903)

Mit einer historisch-literarischen Revue zum Denkmalschutztag gedachte die Gemeinde der 100. Wiederkehr des 1. September 1904, an dem der Rat des damaligen 600-Seelen-Dorfes den mutigen Beschluss gefasst hatte, eine europaweit einzigartige Fährbrücke zu bauen: Unter einem 38 Meter hohen Stahlgittergerüst verkehrt eine starr aufgehängte elektrisch betriebene Gondel, die den Fluss queren kann, ohne den Schiffsverkehr zu behindern.

Als die von dem Eiffel-Schüler Louis Pinette konstruierte Ostener Schwebefähre am 1. Oktober 1909 ihrer Bestimmung übergeben wurde, galt sie als "achtes Weltwunder" und als "Eiffelturm des Nordens". Nachdem 65 Jahre später eine Straßenbrücke die Funktion der Schwebefähre übernommen hatte, retteten Denkmalschützer gemeinsam mit einer Bürgerinitiative das Bauwerk vor dem drohenden Abriss; die Schwebefähre wurde 1975 als weltweit erste ihrer Art zum Baudenkmal erklärt und fortan für touristische Demonstrationsfahrten genutzt.

Die Vorsitzende des Heimatvereins Osten, Erika Borchers, rief die Bevölkerung zu breiter Unterstützung des Denkmalschutzes auf: "Engagement erwächst nicht aus passivem Wohlwollen, sondern aus aktiver Mitwirkung."

Der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert und seine Amtskollegen Andreas Breitner (Rendsburg) und Jörg Sibbel (Osterrönfeld bei Rendsburg) hatten bereits vor einem Jahr gemeinsam mit Vertretern aus Großbritannien, Frankreich, Spanien und Argentinien im spanischen Bilbao, dem Standort der 1893 errichteten ältesten Schwebefähre der Welt, einen Weltverband der Schwebefähren gegründet.

Der Ehrenpräsident des Verbandes, der spanische König Juan Carlos I., forderte aus diesem Anlass bei einer Audienz im Zarzuela-Palast bei Madrid zur Erhaltung der weltweit nur noch acht (von ursprünglich 20) Schwebefähren auf: "Diese Brücken gehören der gesamten Menschheit." Der "Appell von Madrid" habe entscheidend dazu beigetragen, in Deutschland das öffentliche Bewußtsein für die kultur- und technikgeschichtliche Bedeutung dieser Baudenkmale zu schärfen, erklärte jetzt in der Ostener Festveranstaltung der Vorsitzende der "Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre", Horst Ahlf.

Der Ostener Bürgermeister Hubert betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit der deutschen Schwebefähr-Kommunen auf den Gebieten des Tourismus und des Denkmalschutzes; langfristig wird für die beiden Bauwerke der Weltkulturerbe-Status der Unesco angestrebt. Bereits seit Mai fungieren die Schwebefähren in Osten und Rendsburg als Wahrzeichen der jüngsten deutschen Ferienstraße. Die "Deutsche  Fährstraße" verbindet auf einer Strecke von 250 Kilometern rund 50 Fähren, Brücken und maritime Sehenswürdigkeiten zwischen Bremervörde und Kiel.

Bundesweit haben am "Tag des offenen Denkmals" mehr als 6700 Bauten in über 2500 Städten und Gemeinden ihre Türen für Besucher geöffnet. Im vergangenen Jahr waren mehr als vier Millionen Besucher gezählt worden.


Himmelpforten tritt AG Osteland bei


Fährstraßen-Präsentation in Himmelpforten

6. 9. 2004. Himmelpforten tritt der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. bei. Eine entsprechende Empfehlung beschloss einstimmig der Finanz-, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschuss der Samtgemeinde.

SG-Bürgermeister Holger Falcke (Foto) sieht in dem AG-Osteland-Projekt Deutsche Fährstraße eine Möglichkeit, zusätzlich EU-Fördermittel in die Region zu lenken.

Bereits im Mai hatte der Vorstand der AG Osteland das Ferienstraßen-Projekt vor dem Samtgemeinderat präsentiert. Der Rat war "entzückt", wie das "Stader Tageblatt" damals notierte.

Gemeinsam mit Osten

Wie das Tageblatt heute ergänzend berichtet, treibt die Samtgemeinde Himmelpforten zur Zeit mit Blick auf Fördermittel für "Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte" auch eine qualifizierte Entwicklungsplanung voran, wobei die beteiligten Gemeinden Nordkehdingen, Drochtersen, Oldendorf, Osten, Geversdorf und Oberndorf vom Amt für Agrarstruktur betreut werden. Mehr...


Sammlerstücke zum Fährjubiläum


Ersttagsbrief mit Sonderstempel zum Jubiläum

6. 9. 2004. Die Stempelfarbe ist noch frisch: Seit dem Wochenende sind die ersten Sammlerstücke - Ersttagsbrief, Gedenkblatt, Sonderstempel - fertig, mit denen der Rendsburger Briefmarkensammlerverein zum "Tag des offenen Denkmals" an die Eröffnung der Schwebefähre über den Kanal vor 90 Jahren erinnert.

Das vierseitige Gedenkblatt informiert unter anderem über die 20 weltweit gebauten Schwebefähren und über die Gründung des Weltverbandes der Schwebefähren im vorigen Herbst; der Wortlaut ist auf www.schwebefaehre.org dokumentiert.

Bei dem Rendsburger Fährjubiläum, das am Sonntag unter Beteiligung von Regierungsvertretern groß gefeiert wird, ist Osten u. a. durch Bürgermeister Carsten Hubert vertreten.

In Osten gibt es zwei Tage vorher, am Freitag, 10. 9. 2004 um 19.30 Uhr im Fährkrug, eine Veranstaltung zum 100. Jahrestag des Beschlusses zum Bau der Schwebefähre über die Oste.


Auch Bremervörde will beitreten


Beginn der Tide-Oste in Bremervörde

2. 9. 2004. Auch Bremervörde setzt auf die Deutsche Fährstraße. Aus diesem Grund will die Stadt noch im September der AG Osteland e.V. beitreten, dem Lenkungsgremium der jüngsten deutschen Ferienstraße, die Oste und Ostsee verbindet.

Das Aufnahmeformular wird Bürgermeister Eduard Gummich demnächst dem Vorstand der Arbeitsgemeinschaft übergeben. In den letzten Wochen hatten bereits die Samtgemeinden Nordkehdingen, Hemmoor und Am Dobrock den Beitritt vollzogen. Mit entsprechenden Anträgen werden sich im Herbst auch die Räte der Samtgemeinden Oldendorf und Himmelpforten befassen.

Auch im Nord-Abschnitt der Deutschen Fährstraße wächst das Interesse an dem Projekt. Nachdem im Juli Brunsbüttel seinen  Beitritt angekündigt hatte, haben jetzt auch Burg (Dithmarschen) und Hochdonn Aufnahmeunterlagen angefordert.

Zugleich wächst die Zahl der Vereine und Verbände, die über korporative Zugehörigkeit oder die Mitgliedschaft ihrer Vorsitzenden in der AG vertreten sind. Dazu zählen der Heimatverein Hechthausen, das Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum Wischhafen, der Wassersportclub Osten, die Unternehmergemeinschaft Hemmoor und die Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg.

Fachgruppen tagen in Hechthausen

Am Donnerstag, 16. September, 19 Uhr, konstituieren sich in Hechthausen, Gasthaus  "Ostekrone", die drei Fachgruppen der AG Osteland e.V. . Erörtert werden unter anderem die Radweg-Ausschilderung und Investitionen für Anleger(Fachgruppe Kommunales), die Förderung der Fahrgastschiffahrt und künftige Messe-Auftritte (Fachgruppe Touristik) sowie der Oste-Kulturpreis und eine Exkursionsreihe (Fachgruppe Natur/Kultur).


100 Jahre Fährbrücken-Beschluß


Handskizze eines Ostener Ratsherren (1904)

1. 9. 2008. Ein historisches Datum von großer technikgeschichtlicher Bedeutung jährt sich zum hundertsten Mal: Am 1. September 1904 hat der Ostener Gemeindeausschuß unter Vorsitz von W. A. Lohse einstimmig den Bau einer Schwebefähre beschlossen - als erstes und einziges Dorf der Welt. Aus diesem Anlaß - und wegen fünf weiterer einschlägiger Jahrestage - veranstalten der Ostener Heimatverein und der Fährverein am Freitag, 10. September, 19.30 Uhr, im Fährkrug gemeinsam einen historisch-literarischen Abend zur Geschichte des "achten Weltwunders", wie die Schwebefähre einst genannt wurde.

Die Veranstaltung - Titel: "Ein Jahrhundert in der Schwebe" - sowie zwei Führungen (Fährmuseum, 10. September, 18.30 Uhr, und Schwebefähre, 12. September, 11 Uhr) stellen den Ostener Beitrag zum diesjährigen Tag des Denkmalschutzes dar, der bundesweit am 12. September begangen wird - unter anderem auch mit einer Großveranstaltung an der fünf Jahre jüngeren Rendsburger "Schwesterfähre".


Oldendorf will mitmachen


Äquatortaufe im Gräpeler Hafen

1. 9. 2004. Mit einem eindrucksvollen Fest - einschließlich einer zünftigen Äquatortaufe - hat der Schifferverein "Freundschaft" in Gräpel sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Der Traditionsverein hat abermals bewiesen: In Gräpel ist die maritime Tradition noch quicklebendig.


Festredner Scharbatke (r.) in Gräpel

Der Oldendorfer Samtgemeindebürgermeister Thomas Scharbatke appellierte in seiner Festansprache an den Verein und an die Gemeinde Gräpel, sich in das Projekt Deutsche Fährstraße der AG Osteland einzubringen. - Der Samtgemeinderat seinerseits wird demnächst über eine Verwaltungsvorlage zum Beitritt in die AG Osteland befinden. Ein ähnlicher Antrag ist in der Nachbar-Samtgemeinde Himmelpforten in Vorbereitung.


Lichterzauber auf der Oste

1. 9. 2004. Der Vorsitzende des Wassersportclubs Osten, AG-Osteland-Mitglied Hans König, gab mit einer Signalpistole den Startschuss zum traditionellen Lampion-Korso der Ostener Wassersportler.  Im Schein des Vollmondes begegnen sich unter der Schwebefähre die Lampionboote und die "Mocambo", das älteste Fahrgastschiff Deutschlands, auf der Rückkehr von einer Nachtfahrt.

Eingefangen wurde der Lichterzauber auf der Oste auf dieser SONDERSEITE.


Wahrzeichen wird restauriert


Jetzt steht das Bauschild (vergrößern hier)

1. 9. 2004. Die Restaurierungsarbeiten an der Ostener Schwebefähre, einem der Wahrzeichen der Deutschen Fährstraße, sind nun in vollem Gange. Mittlerweile  steht auch das Bauschild. Unser Bild vergrößern: hier. Mehr zur Reparatur unter www.schwebefaehre.org.


Schwebefähren
als TV-Thema


 Bürgermeister Breitner an der Schwebefähre

1. 9. 2004. Gleich in zwei Live-Sendungen berichtete das NDR-Fernsehen in seiner Reihe "DAS unterwegs" am 30. August über die beiden Schwebefähren in seinem Sendegebiet. Während sich um 14 Uhr im Hintergrund das Traumschiff MS "Europa" der Rendsburger Hochbrücke näherte, interviewte die Moderatorin oben auf dem Steuerstand der Schwebefähre den Ostener Journalisten Jochen Bölsche vom Weltverband der Schwebefähren über das Engagement des spanischen Königs Juan Carlos I. für die Erhaltung der beiden Baudenkmale in Osten/Hemmoor und Rendsburg/Osterrönfeld.


TV-Aufnahmen auf dem Steuerstand

In einer zweiten Live-Sendung, ab 17 Uhr, wiesen der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner (SPD) und sein Osterrönfelder Kollege Jörg Sibbel (CDU) auf die wachsende touristische Bedeutung der Schwebefähre am Nord-Ostsee-Kanal hin.

"Wer in Paris den Eiffelturm gesehen hat, sollte sich auch in Rendsburg die Schwebefähre anschauen", sagte Breitner. In einem Einspielfilm mit Archivaufnahmen wurde auch die Ostener Schwebefähre vorgestellt und auf ihre baldige Wiederinbetriebnahme hingewiesen.


Workshop zur
Schwebefähre

1. 9. 2004. In einem eintägigen Workshop in der Rendsburger Nordakademie ging es um  die "touristischen Inwertsetzung" der Rendsburger Schwebefähre. Zu der Veranstaltung hatten Rendsburg und Osterrönfeld gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein Expertinnen und Experten aus Wirtschaftsförderung, Wasserbau, Tourismus und Kommunen eingeladen hatten.


Tagungsthema Deutsche Fährstraße

Eines der drei Hauptreferate galt der von der AG Osteland betreuten, im Mai eröffneten Deutsche Fährstraße, deren Wahrzeichen die beiden letzten deutschen Schwebefähren sind (Wortlaut des Vortrages hier).


Ideen für die Rendsburger Schwebefähre

"Fährmuseum um jeden Preis!"

Meistgehörter Vorschlag in den fünf Arbeitskreisen des Workshops war die Forderung nach einem Fährmuseum für Rendsburg; Im Protokoll heißt es: "Fährmuseum um jeden Preis! Es schreit alles nach einem Museum!" Der Museumsidee soll jetzt eine Machbarkeitsstudie gewidmet werden.

Angesprochen wurde aber auch die Anbindung der Schwebefähre per Wassertaxi an den Obereiderhafen, der Bau einer Marina und eines Radfahrer- und Erlebniszentrums sowie die Produktion von Broschüren, Plakaten und Werbemitteln für die Rendsburger Schwebefähre. Die Rendsburger Regionalmanagerin Barbara Schramm-Braun griff die Idee einer Gemeinde-Partnerschaft zwischen den beiden Schwebefähren-Dörfern Osten und Osterrönfeld auf.


Schwebefähren-Workshop in Rendsburg

Bürgermeister Andreas Breitner erklärte, Rendsburg sei fest entschlossen, aus dem "Kleinod" Schwebefähre "mehr zu machen". Das Baudenkmal sei - das werde seit der Gründung des Weltverbandes der Schwebefähren auch den Einheimischen immer klarer - "in der ganzen Welt etwas Besonderes". Breitner: "Jede Gemeinde kann froh sein, wenn sie ein solches Alleinstellungsmerkmal besitzt."


Die "MS Europa" an der Schwebefähre

Demnächst wird unter der Schwebefähre der EON-Hanse-Cup ausgetragen, die drittgrößte Ruderveranstaltung der Welt. Bereits am übernächsten Sonntag steht die Rendsburger Schwebefähre, die voriges Jahr 90 Jahre alt geworden ist, im Zentrum der landesweiten Veranstaltung zum Tag des Denkmalschutzes in Schleswig-Holstein. Geplant sind ein Festakt mit Beteiligung von Regierungsvertretern und ein zehnstündiges historisch-technisches Rahmenprogramm.

In der Schleswig-holsteinischen Landeszeitung heisst es dazu: "Dass die landesweite Auftaktveranstaltung am 12. September nicht an einer der langen Küsten, sondern im Binnenland stattfindet, hat einen königlichen Grund. Vor genau einem Jahr waren die die Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld, Andreas Breitner und Jörg Sibbel, zu einer Audienz beim spanischen Monarchen Juan Carlos geladen, dem Ehrenvorsitzenden des Weltverbandes der Schwebefähren.

Das Medienecho war so beachtlich, dass Landeskonservator Dr. Michael Paarmannsofort anbot, die Auftaktveranstaltung unter der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke zu veranstalten. "Brücke und Schwebefähre gehören sicher zu den prominentesten Denkmalen im Lande. Sie sind Markenzeichen für die gesamte Region", sagte Paarmann. Aus diesem Grunde seien Brücke und Fähre unter den 310 maritimen Denkmalen im Lande ausgewählt worden."

Der komplette Zeitungsbericht steht hier.