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Die Morde
hinterm
Rönndeich

14-minütige
Reportage aus dem
Krimiland


Straße zum
Jenseits

Reportage 

über das
Krimiland
Kehdingen - Oste
.





Krimiland twittert


Krimiland-News 2012/13
Rückblick: 2006 - 2007 - 2008- 2009 - 2010 - 2011

Mit Torfkarren
und Irrlichtern


Roschen (mit Mini-Handschelle am Revers)

24. 4. 2014. In der überfüllten Diele eines der gastlichsten Häuser im Osteland, dem idyllischen Berthof in Kleinwörden, fand am Mittwoch die erste von zwei neuen Krimi-Lesungen mit dem diesjährigen Ostekultur-Preisträger Axel Roschen statt.


Moor-Ambiente in Kleinwörden

Gebannt lauschte das Publikum Auszügen aus Roschens perfekt konstruiertem, mit reichlich Lokalkolorit aus dem Elbe-Weser-Dreieck angereichertem zweiten Moorkrimi "Regenmoorleichen", dem Nachfolger des von der Kritik gefeierten Fledermaus-Thrillers "Mausohrnächte"

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung des Gnarrenburger Biologen von Markus Steinbach, dem Chefpädagogen der von Roschen geleiteten Bremervörder Nabu-Umweltpyramide, einer der führenden Umweltbildungsstätten in Niedersachsen.


Gastgeber Gerd Bertholdt...

... und Ehefrau Gisela

Zum Erfolg der Veranstaltung trugen nicht zuletzt die gastronomischen und künstlerischen Talente des Gastgeberpaares Gisela und Gerd Bertholdt bei. Die Osteland-Aktiven hatte mit Torfkarren und "Moorlichtern" für das passende Ambiente gesorgt hatten.


Renate Bölsche mit Krimiland-Literatur

Während der Veranstaltung versorgte Krimiland-Projektleiterin Renate Bölsche das Publikum mit frischer Spannungslektüre aus der Region, während Gisela Bertholdt feine Weine und Fingerfood kredenzte.

>>> Schon mal vormerken: Eine weitere Roschen-Lesung im Rahmen des Osteland-Projekts Krimiland Kehdingen-Oste findet am Donnerstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, in der "Kombüse 53° Nord" in Oberndorf statt.

Über den Inhalt des neuen Krimis heißt es in einer Verlagsmitteilung:

"Was ist da los im 'Tauben Moor' zwischen Elbe und Weser? Ein junger Veganer wird vermisst, ein Adler vergiftet, ein schrottreifer Wohnwagen in Brand gesteckt und ein Gänsemastbetrieb aus dem Hinterhalt beschossen.

Unversehens wird Schwabach (Campingplatzmitarbeiter, Landschaftswart, Hobby-Koch, Ex-Polizist) herausgerissen aus seinem beschaulichen Leben zwischen Eisvogel, Schachbrett und Chili-Schote. Bald wird klar: Die wichtigste Spur zur Lösung des Rätsels liegt unter der scheinbar unversehrten Oberfläche des Moores verborgen oder, wie Biologen sagen: 'Unter heiler Haut'. "

Der Wortlaut der Laudatio zur Verleihung des Goldenen Hechts 2014 an Roschen kann hier nachgelesen werden. Roschens Replik auf die Laudatio ist hier dokumentiert.


Roschen beim 10. Tag der Oste in Osten

Roschen wurde 1956 in Lilienthal bei Bremen geboren und wuchs am Rande des Teufelsmoores auf. Nach einem angefangenen Studium der Germanistik und Geschichte in Oldenburg wechselte er zur Biologie an die Universität Bremen. Seit über 20 Jahren arbeitet der Diplom-Biologe und Fledermausexperte in leitender Stellung beim Naturschutzbund Deutschland. Die faszinierende Moorlandschaft bei Bremen hat ihn nie losgelassen, er lebt seit vielen Jahren in Gnarrenburg unweit der Oste.


Kriminaltango
in der Kombüse


Krimiland Wingst im Winter (Foto: Wolfgang Röhl)

20. 1. 2014. Die "Kombüse 53° Nord" in Oberndorf entwickelt sich zunehmend zum hoch geschätzten Veranstaltungsort im Krimiland Kehdingen-Oste. Nach Krimilesungen von Wolfgang Röhl und Reinhold Friedl präsentiert dort das Künstlerpaar Katharina Richter und Rudolf Gäbler am Sonnabend, 25. Januar, 19 Uhr, das musikalisch-literarische Programm "Kriminaltango", angekündigt als "banal, brutal, burlesk, lasziv und kleptomanisch". Gesungen, geflüstert, gespielt und gesprochen werden klassisch-kriminelle Zugstücke von Heinrich Heine, Alexander Puschkin bis Friedrich Hollaender, Bert Brecht und Frank Wedekind.

Das Berliner Duo »musica e parole« führt fröhlich und auf höchstem Niveau durch alle Musikgenres – von Oper bis Chanson. Katharina Richter verbindet dabei kunstsinnig lyrisch-dramatischen Gesang mit Charme und großer schauspielerischer Begabung. Rudolf Gäbler begleitet sie als einfühlsamer Pianist und ist als Autor für Texte und Musikauswahl verantwortlich. - Der Eintritt kostest 9 Euro. Die Platzzahl ist begrenzt, eine Reservierung unter post@kombuese-53grad.de oder (04772) 860 89 13 wird empfohlen.


Bald 2. Buch
von Roschen


Roschen-Lesung 2011 in Kleinwörden

15. 1. 2014.  Thrillerfreunde können sich auf eine Neuerscheinung aus dem Krimiland Kehdingen-Oste freuen: Am Sonnabend 15. März, 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, im "Cultimo" in Kuhstedtermoor bei Bremervörde präsentiert der Gnarrenburger Autor Axel Roschen erstmals seinen neuen Roman "Unter heiler Haut".

Der Fischerhuder Verlag Atelier im Bauernhaus von Osteland-Mitglied Wolf-Dietmar Stock, der zur Buchvorstellung einlädt, macht bereits neugierig auf den 52. Regionalkrimi, der in Kehdingen bzw. an der Oste handelt oder hier geschrieben worden ist: "Was ist da los im 'Tauben Moor' zwischen Elbe und Weser? Ein junger Veganer wird vermisst, ein Adler vergiftet, ein schrottreifer Wohnwagen in Brand gesteckt und ein Gänsemastbetrieb aus dem Hinterhalt beschossen.

Unversehens wird Schwabach (Campingplatzmitarbeiter, Land- schaftswart, Hobby-Koch, Ex- Polizist) herausgerissen aus seinem beschaulichen Leben zwischen Eisvogel, Schachbrett und Chili-Schote. Bald wird klar: Die wichtigste Spur zur Lösung des Rätsels liegt unter der scheinbar unversehrten Oberfläche des Moores verborgen oder, wie Biologen sagen: 'Unter heiler Haut'. "

Nach "Mausohrnächte" (2011) ist "Unter heiler Haut" der zweite Krimi aus der Feder von Roschen, dem Leiter der NABU- Umweltpyramide unweit der Oste in Bremervörde. - Alles über die 52 Regionalkrimis von der Osten und aus Kehdingen unter www.krimiland.de


Von der CIA
ins Krimiland


Ex-Drochterser Krimiautor Voss auf 3sat

Autobiografie und Kehdingen-Krimis von Voss

7. 1. 2014. Willi Voss, früher Willy Pohl, ist einer der mysteriösesten deutschen Kriminalschriftsteller. Einige Jahre lang lebte er bei Drochtersen, im Krimiland Kehdingen/Oste, und verfasste Romane, die dort auch angesiedelt waren.

Über sein abenteuerliches Vorleben in Neonazikreisen, bei palästinensischen Kämpfern und schließlich im Sold der CIA hat er bereits 2012 einen autobiografischen Roman ("UnterGrund") verfasst, über den oste.de vor einem Jahr berichtete (siehe unten). 

Jetzt hat sich der Mann aus dem Krimiland auch auf 3sat offenbart - und erneut unter Beweis gestellt, dass das Leben eines Krimiautos spannender sein kann als ein Krimi. 

Der sehenswerte Filmbeitrag ist online hier verfügbar

So berichtete oste.de vor einem Jahr nach ersten Veröffentlichungen im SPIEGEL:
 

Oste-Krimiautor
war CIA-Agent

Voss-Artikel im Silvester-SPIEGEL

30. 12. 2012. Er lebte einst in Drochtersen und verfasste zwei der spannendsten, mit reichlich Lokalkolorit angereicherten Thriller aus dem Krimiland Kehdingen-Oste: Willi Voss. Dass er zuvor der Terrororganisation "Schwarzer September" angehört hatte, war bekannt. In seinem im Herbst erschienenen Roman "UnterGrund" offenbarte er darüber hinaus, dass er teils parallel dazu für den US-Geheimdienst CIA gearbeitet hatte - eine zutreffende Darstellung, wie seine ehemaligen Agentenführer jetzt im SPIEGEL (Silvesterausgabe) bestätigten.

Unter dem Titel "Ein Mann, drei Leben" berichtet ein Team um den SPIEGEL-Geheimdienstexperten Gunter Latsch über Voss' atemberaubenden Werdegang vom einstigen Kleinkriminellen mit Neonazi-Kontakten über das Doppelagenten-Dasein im Nahen Osten bis hin zum Autor von Drehbüchern (Tatort, Grossstadtrevier) und vielen Krimis, darunter auch die nur noch antiquarisch erhältlichen Kehdingen-Romane "Keine Tränen für das Opfer" und "Tränen schützen nicht vor Mord".

Von 1975 an hatte Voss als Agent der CIA die Zentrale des PLO-Geheimdienstes Rasd ausspioniert. Dies bestätigten jetzt seine ehemaligen CIA-Agentenführer Terrence Douglas und Duane Clarridge, die der SPIEGEL in den USA aufspürte. 

Der Deutsche mit dem Decknamen "Ganymed" lieferte Informationen und Dokumente, die Anschläge im Nahen Osten und Europa verhindern halfen, er identifizierte Terrorzellen in mehreren Ländern und berichtete über die Zusammenarbeit des Neonazis Udo Albrecht und dessen Komplizen mit den Palästinensern. 

Clarridge, der als Gründer der CIA-Anti-Terror-Abteilung ebenso berühmt wie berüchtigt war, setzte Voss sogar auf den Top-Terroristen "Carlos" an. Im Sommer 1972 war Voss der deutschen Polizei aufgefallen, weil er Kontakt zu jenem palästinensischen Terroristen Abu Daud hatte, der später beim Anschlag auf israelische Sportler während der Olympischen Sommerspiele 1972 in München als Drahtzieher fungierte.

Sechs Wochen nach dem Attentat wurden Voss und ein Komplize im Haus eines ehemaligen Waffen-SS-Mannes festgenommen. In ihrem Gepäck: Kriegswaffen und Sprengstoff aus PLO-Beständen, sowie Skizzen für Terroranschläge und Geiselnahmen in Köln und Wien. Voss wurde im Frühjahr 1974 wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zu einer Freiheitsstrafe von 26 Monaten verurteilt, erhielt jedoch schon im Dezember desselben Jahes Haftverschonung und setzte sich nach Beirut ab.

Wenige Monate später baten Abu Ijad, Chef des PLO-Geheimdienstes, und Abu Daud ihren deutschen Helfer, gemeinsam mit seiner damaligen Freundin ein Auto nach Belgrad zu überführen. Was Voss nicht wusste: In einem Hohlraum waren Waffen eingeschweißt und Sprengstoff mit fertig montierten Quecksilberzündern. Als rumänische Grenzer das Schmuggelgut bei einer Kontrolle fanden, begriff Voss, dass die Palästinenser ihn notfalls geopfert hätten. 

Empört über diesen Verrat bot er in der US-Botschaft in Belgrad seine Dienste an. Sein neuer Arbeitgeber CIA sorgte dafür, dass die in Deutschland gegen Voss anhängigen Verfahren eingestellt wurden. Ende der siebziger Jahre kehrte Voss in die Bundesrepublik zurück, wo er sich als Krimi- und Drehbuchautor unter anderem im Fasanenweg nahe der Ortsgrenze zwischen Wischhafen und Drochtersen niederliess.

Zwei Qualitätskrimis
aus dem Fasanenweg

Seine Romane, zum Teil verfasst unter seinem Geburtsnamen Willi Pohl und dem Preudonym E. W. Pless, ragten "in ihrer stilistischen und erzählerischen Qualität weit über alles" hinaus, "was zur Zeit ihres Erscheinens von deutschen Autoren in diesem Genre geschrieben wurde", urteilt das Deutsche Krimilexikon. Der Voss-Krimi "Das Gesetz des Dschungels" wurde sogar mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.

Bereits im Dezember 2004 war auf oste.de über die Oste-Krimis von Voss zu lesen: "Die Vorbilder für viele der handelnden Personen - zum Beispiel in dem Buch 'Keine Tränen für das Opfer' - sind leicht identifizierbar. Ein prominenter Kehdinger soll damals nahezu die gesamte Auflage eines der Voss-Bücher vom Markt gekauft haben." Einem Ondit zufolge handelte es sich um einen Obstgroßhändler aus dem Raum Drochtersen; er soll sich unvorteilhaft dargestellt gesehen haben.


Anna trifft
ihre Tochter


Die historische Feldsteinkirche zu Burweg-Horst

3. 11. 2013. Der Archäologe, Krimiautor und Ostepreisträger Dietrich Alsdorf stellt in der Kirche von Burweg-Horst sein neues Geschichtenbuch vor: einen Sammelband mit 27 historischen "Geschichten aus dem Stader Sand" über ganz unterschiedliche Themen rund um Stade. Das fängt an mit einer Geschichte über ein mittelalterliches Bauopfer in Bliedersdorf und führt durch die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit. Schwerpunkt des Bandes bilden die Schicksale von Frauen, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts in die Mühlen der Justiz gerieten. Der Leser erfährt von der "Roten Lena", die in Harsefeld geköpft wurde, oder von der jungen Magd Anna Brümmer, die als eine der letzten Frauen noch 1856 vor Stade dieses Schicksal teilen musste. Aber auch Ereignisse aus neuerer Zeit werden erzählt. So die des bekannten "Eismannes“"von Stade, der 30 Jahre lang an einer Stelle am Bahnübergang seinen Süßigkeitenstand hatte, oder vom Absturz eines Düsenjägers in die Stadt im Jahre 1962. 


Neues Buch von Dietrich Alsdorf

Auch für die Leser des Historienkrimis "Anna aus Blumenthal" ist wieder etwas dabei. Im Mittelpunkt des Buches steht eine fiktive Kurzgeschichte über Annas Tochter und ihre Begegnung mit dem Schicksal ihrer Eltern in Himmelpforten. Genau 181 Jahre ist es her, dass die junge Anna Spreckels mit dem 30 Jahre älteren Schwerverbrecher Cord Meyer auf Geheiß ihres Vormundes in der Burweger Kirche die Ehe einzugehen hatte - eine tödliche Verbindung: Nach knapp einem Vierteljahr Misshandlungen und Demütigungen ermordeten Anna und ihr Geliebter Claus den Verbrecher. Das Paar  auf dem Schafott in Himmelpforten, nachzulesen in den beiden Alsdorf-Romanen "Anna aus Blumenthal" und "Abels Blut“". Die tragische Geschichte des unglücklichen Liebespaares war in der Vergangenheit wiederholt Gegenstand von Exkursionen und Lesungen an den Schauplätzen, zuletzt im vergangenen Sommer im Aschhorner Moor.

Nun offeriert der Autor für alle Anna-Fans – und die, die es werden wollen – am Sonntag, 17. November 2013, eine Lesung in der schummrigen Atmosphäre der Burweg-Horster Kirche. Der Hamburger Schauspieler Wulf Mey wird bei Kerzenlicht Texte aus dem neuen Geschichtenbuch wie auch aus "Anna von Blumenthal" lesen. Beginn der Lesung ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.15 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro. In der Pause wird ein Imbiss mit Punsch angeboten (nicht im Preis enthalten).

Da der Platz in der kleinen Kirche begrenzt ist, bittet Organisator Egon Hentschel aus Engelschoff um Reservierung (Telefon von 9. bis 10.30 Uhr unter 04775/645). Karten sind erhältlich bei Buch+Papier Peschel in Himmelpforten, Telefon 04144/4999, Blumenladen Anja Schulz in Oldendorf, Telefon 04144/6767 und in der Buchhandlung Contor in Stade, Telefon 04141/46286.


Dinner zum
Mitfahnden


Erstes Krimidinner in Neuhaus (2012)

17. 10. 2013. Schon zweimal wurde mit großem Erfolg in Neuhaus/Oste ein lukullisches Krimidinner zum Mitfahnden veranstaltet - siehe Presseberichte

Ein dritter Abend dieser Art soll - genügend (40) Teilnehmer vorausgesetzt - unter dem Titel "Sturm über Klötensiel" am Sonnabend, 9. November, 19 bis 22 Uhr, in der Festhalle Neuhaus stattfinden.

Das Mitmach-Stück, das auf einer kleinen Nordsee-Hallig spielt, wird von Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von der Cum Gaudio Eventgestaltung aus Kellinghusen aufgeführt. 

Der Eintritt inkl. Dinner beträgt 49 Euro pro Person. Anmeldung nur noch bis Freitag, 26. Oktober, unter Tel. 0177-2521655 oder 0174-7458260 (Nicole Fischbach).

Mehr über das Stück hier (etwas nach unten scrollen).


Friedl liest aus
Mumien-Krimi


Liest Freitag: Literaturpreisträger Friedl

24. 9. 2013. Wirtin, Osteland-Mitglied und Kultur-Promoterin Barbara Schubert (Foto) von der KOMBÜSE 53° Nord und das Literaturprojekt Krimiland Kehdingen-Oste laden ein zur zweiten Oberndorfer Autorenlesung: An diesem Freitag, 27. September, 20 Uhr, liest der Ostepreisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf) sowohl seinen Kurzkrimi "Jubiläumsfeuerwerk" aus der Osteland-Anthologie "Mord an der Schwebefähre" als auch Teile aus seinem neuesten Oste-Krimi "Tödliche Schriftrollen vom Nil".

Friedl nimmt in diesem Roman die Fäden einer historischen Begebenheit vor der Ostemündung auf und spinnt daraus ein Netz aus Skrupellosigkeit, Kulturgeschichte, Mysterien und maritimen Flair: Im März 1822 verschwand tatsächlich ein Schiff mit Mumien und anderer kostbarer Fracht aus Ägypten. Ein schwerer Orkan verhinderte die Rettung der Mannschaft, die Ladung ging über Bord, die "Gottfried" lief auf Grund. Das ZDF produzierte nahezu zeitgleich mit dem Autor eine 45-minütige Dokumentation über die Geschichte und über Forscher wie Osteland-Mitglied Reinhard Leive, die bis heute nach dem Wrack suchen.

Mumienschiff-Sucher Leive (l.) im ZDF

Die KOMBÜSEN-Crew bereitet, wie Barbara Schubert versichert, "ungefährliche Speisen und Getränke und wird den Vorlesesessel und die Stehlampe zurecht rücken". Das Buch kann im Anschluss erworben und vom Autor signiert werden. Ein Exemplar wandert aber auch in die kleine Autorenbibliothek direkt in der KOMBÜSE und leistet dort dem Krimi "Straßenkampf” von Wolfgang Röhl Gesellschaft, der vor einem Monat die Autorenlesungsreihe eröffnet hat.



Mordversuch in
"Moorhausen"

Barbara Schubert dankt dem Autor

24. 8. 2013. Gut drei Dutzend Zuhörer waren der Einladung von Barbara Schubert zum ersten Krimiabend im Garten der neu bewirtschafteten Oberndorfer "Kombüse 53 Grad Nord" gefolgt. Der im Oberndorfer Ortsteil Niederstrich lebende langjährige "Stern"-Reisereporter und Oste-Preisträger Wolfgang Röhl las aus "Straßenkampf" (MCE-Verlag, Drochtersen; 210 Seiten; 11,90 Euro), seinem dritten Krimi nach "Im Norden stürmische Winde" und "Inselkoller".


Krimi-Publikum im Kajüten-Garten

Nach dem Erscheinen des Buches hiess es auf oste.de und krimiland.de: "Die spannende, mit Witz und Verve erzählte Story um den Tod eines Autobahn-Gegners ist eingebettet in jede Menge Lokalkolorit, das Lesern aus dem Osteland zusätzlichen Spaß beim Dechiffrieren der Lokalitäten bereitet.

'Moorhausen' - ganz klar, damit kann nur Hemmoor gemeint sein, zumal ein gruseliger Unterwasser-Mordversuch im dortigen 'Kreidesee' angesiedelt ist (den Röhl übrigens im Sommer 1999 in einer 'Stern'-Reportage als 'Todesloch' charakterisiert hat). Und wenn ein Sterbender an einer schmalen Deichstraße zwischen 'Bargwisch' und 'Söderfleth' nahe der 'Teufelsbucht' aufgefunden wird - logisch, dann kann er nur durch die kurvenreiche Strecke bei Bentwisch und Niederstrich inspiriert worden sein, unweit der Hexenbucht..."

Worum geht es? "Ein Autobahnprojekt polarisiert die Menschen in Landstrich zwischen Elbe und Weser. Einige profitieren von der Schnellstraße, andere sehen darin eine Verschandelung der Landschaft und kämpfen in einer Bürgerinitiative gegen die Planung. Als einer der Anführer der Protestler schwerverletzt am Straßenrand gefunden wird, ist das Entsetzen groß. Der Journalist Bernhard Hamm, der auf seinem Resthof lebt und als Pressechef eines Bremer Reiseunternehmens arbeitet, wird in den Fall verwickelt," so die Verlagsankündigung: "Wolfgang Röhl greift nicht nur ein aktuell im Elbe-Weser-Dreieck vieldiskutiertes Thema auf, sondern zeichnet wieder mit Beobachtungsschärfe und ironischem Unterton skurrile Menschen - vom alternativen Ex-Großstädter, den es aufs Land zieht, bis zum korrupten Politiker, der es nur auf seinen eigenen Vorteil abgesehen hat. Spannend erzählt Röhl eine Krimigeschichte, die durchaus so hätte passieren können - wenn er sie nicht erfunden hätte."

Foto: Jochen Bölsche
Sarglager und Pranger im Krimiland

Wer durch die Lesung zum Buchkauf animiert worden ist, den erwarten vergnügliche Sottisen über die vielen Schlaglöcher auf den Deichstrassen ("Wir leben hier in der Dritten Welt") und die Funklöcher am Fluss ("Tal der Ahnungslosen"), über das "erotische Dreieck" mit Dörfern, die so ähnlich heißen wie "Fickstedt" und "Vrögeln", oder über die Musikvorlieben der Landleute ("Rex Gildo... So was liebten sie hier").

Irgendwie vertraut kommen Ortskundigen womöglich einige der karikierten Hauptfiguren vor: der großspurige, an der Oste lebende Hamburger Ex-Medienmann ("kurzzeitig auch mal Berater des Bürgermeisters"), der weißhaarige Maler und Kultur-Zampano oder der mit schrägen Autobahnfreunden verbandelte Staatssekretär. O-Ton Röhl: "Die Verfilzung von Wirtschaft und Politik war in dieser Gegend offenbar genauso, wie Lieschen Müller sie sich nach 300 handelsüblichen Fernsehkrimis vorstellte."

Auf Seite 4 stellt der Autor vorsichtshalber klar: "Personen und Handlung dieses Buchs sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit einer lebenden oder verstorbenen Person ist nur zufällig." 


Nachtfahrt
ins Moor


Hier wird der Alsdorf-Krimi vorgestellt

16. 6. 2013. Wieder ein Leckerbissen für Freunde des Krimilandes Kehdingen-Oste: Am Sonntag, 23. Juni, veranstaltet Krimiland-Mitbegründer Egon Hentschel erneut eine mittsommernächtliche Lesung im Aschhorner Moor (siehe Fotoseite). Treffpunkt ist um 19.15 am Moorkieker-Bahnhof in Aschhorn bei Drochtersen. Dann geht's zum Haus im Moor, wo Ostepreisträger Dietrich Alsdorf aus seinem Historienkrimi "Abels Blut" list. 


Nachtfahrt mit dem Moorkieker

Nach der Lesung von Alsdorf (Foto), ab 22 Uhr, soll es noch eine Fahrt durchs Moor geben. Unkostenbeitrag 10 Euro, Karten bei Peschel in Himmelpforten, im Blumenladen von Anja Schulz in Oldendorf sowie in der Contor-Buchhandlung in Stade. Egon Hentschel bittet um Anmeldung und Reservierung von 9-10 Uhr unter Tel. 04775/645.


Neuhaus ist 
Klötensiel 


Darstellerinnen Haack und Kräenbring

11. 6. 2013. Das begeistert aufgenommene erste Krimidinner im November in der Festhalle Neuhaus hat Hallen-Eigner und Osteland-Mitstreiter Wilhelm Trüttner zu zwei Neuauflagen veranlasst: Das nächste Dinner im September ist - dank Flüsterpropaganda - bereits komplett ausverkauft, für ein drittes Krimidinner am Sonnabend, 9. November, gibt es dagegen noch Karten à 50 Euro (Anmeldung über Tel. 0177-2521655). Das Mitmach-Stück "Sturm über Klötensiel" wird wieder von Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von der Cum Gaudio Eventgestaltung aus Kellinghusen aufgeführt. 


Kalaschnikow
und Kugelbake


Friedl mit Krimiland-Sprecherin Bölsche

6. 6. 2013. Mit einer Riesenflasche Wodka aus Minsk, verpackt in einer kyrillisch beschrifteten Waffenkiste, überraschte Osteland-Vorstandsmitglied Renate Bölschevon der Literatur-Initiative Krimiland Kehdingen- Oste den Ostekrimi-Autor Dr. Reinhold Friedl, der auf Helgoland seien 65. Geburtstag feierte.


Reinhold Friedl mit Marlene Frisch

Glückwünsche von der Oste überbrachten auch Bert und Marlene Frisch (Foto), die auf ihrem Nordeuropa-Segeltörn auf Helgoland Station machen. Ihr Präsent: ein Modell der Kugelbake samt regloser Männerfigur - in Anspielung auf die mörderische Eingangsszene aus dem Oste-Krimi "Tödliche Schriftrollen vom Nil", aus dem Friedl abends in der Nordseehalle auf Einladung der Kurverwaltung las.

Am Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr, folgt eine weitere Lesung aus den "Tödlichen Schriftrollen" in der Gemeindebücherei Loxstedt bei Bremerhaven).


Autor Röhl
über Krimis

13. 5. 2013. Aus Anlass des 425-Jährigen Bestehens des Stader Athenäums spricht am Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr, der Journalist und Ostekrimi-Autor Wolfgang Röhl (Abi 1966) aus Oberndorf in der Aula des Gymnasiums zum Thema "Morde im Minutentakt - wie der Krimi unser Bewusstsein verändert". Röhl  meint: "Inzwischen ist das Genre mit Abstand die meistkonsumierte Sparte im Fernsehen; die Buchhandlungen liegen voll mit Krimis aus allen möglichen Ländern, Regionalkrimis decken die letzte Pampa ab. Das Bombardement mit fiktiven Verbrechen bleibt auf unsere Wahrnehmung der Realität nicht ohne Wirkung - die meisten schätzen die tatsächliche Verbrechensrate in Deutschland zu hoch ein." Eintritt 5 Euro, Schüler freier Eintritt. Karten über Ticket-Point, Tourist-Information, Stadeum-Kartenhotline und online, Athe-Sekretariat.

Sarkasmus und 
Lokalkolorit

13. 5. 2013. Das Online-Portal der Zeitschrift Vorwärts stellt seinen Lesern diesen Monat einen Oste-Krimi und dessen Verfasser vor: "Der Krimi-Autor und -Preisträger Reinhold Friedl ist Politikwissenschaftler, lebt an der Oste, ist zuständig für die UNO-Flüchtlingshilfe in Norddeutschland. Er ist Literaturpreisträger der Oste-Region (Goldener Hecht) und spezialisiert auf Krimis mit niedersächsischem Lokalkolorit, kosmopolitischen Sprengseln und politischem Sarkasmus." Mehr...


Friedl auf der
Criminale


Friedl liest im Zeughaus in Solothurn

23. 4. 2013. Osteland-Literaturpreisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf), Autor aus dem Krimiland Kehdungen-Oste, hat in der Schweiz mit zwei Lesungen an der Criminale teilgenommen, dem grössten deutschsprachigen Krimifestivals Europas. Aus Anlass des 75. Todestages des Schriftstellers Friedrich Glauser - er schuf die Figur des Wachtmeisters Studer - fand dieses einzigartige Festival zum ersten Mal in der Schweiz statt, in den Kantonen Bern und Solothurn. 

In der Berner Buchhandlung Stauffacher, der grössten Buchhandlung der Schweiz, las Friedl mit mehreren Autoren, darunter Ingrid Noll, Jürgen Kehrer (Wilsberg), Schauspieler und Autor Jochen Senf (Ex-Tatortkommissar Palu), Nina George und Jürgen Alberts, den kompletten Roman "Der Chinese“ von Friedrich Glauser. Die Lesung wird im Herbst 2013 als CD im Züricher Limmat Verlag veröffentlicht. 

Zu einer Lesung aus seinem eigenen Kriminalroman "Tödliche Schriftrollen vom Nil" war Friedl (Website) in das Museum "Altes Zeughaus" in Solothurn eingeladen, in historischem Ambiente zwischen Kanonen, Gewehren und Ritterrüstungen. 


Lebensgefahr im
Zirkusprojekt


Werbezettel für das neue Stück

15. 3. 2013. Die Theaterfreunde im Krimiland Kehdingen-Oste können sich auf ein neues Stück freuen: "Unser Geheimnis" kommt aus der Oberndorfer Theaterwerkstatt um Hartmut Behrens (Text und Regie): Ein Drogenfahnder ist verschwunden, die Mordkommission ermittelt in einem Zirkus, einem Therapieprojekt für ehemalige Drogenabhängige. Dort herrscht Schweigen, wenn die Polizei kommt, aber lebensgefährlicher Streit, wenn sie weg ist. Eine spannende Story mit abgedrehten Charakteren und einem überraschenden Ende."


"Unser Geheimnis":VIDEOaansehen

Es spielen: Svea Christiansen, Jasmin Horeis, Marlitt Janssen, Jana Guthahn, Sabine Matern, Hanne Oellrich, Marvin Krüger, Mitja Siep. Termine: Fr, 12. April, Osteland-Festhaus, Osten, Vvk: Buchladen Flaig, Hemmoor; Fr, 19. April, Zur Linde, Wingst - Vvk dort, Sa, 20. April, Seelandhallen, Otterndorf - Vvk dort, Fr, 26. April, Haus der Jugend, Cuxhaven - Vvk dort. 

Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass um 19 Uhr. Karten kosten 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.


Ein ZDF-Krimi und
zwei neue Bücher


Kui mit dem "Goldenen Hecht"

5. 2. 2013. Ein preisgekrönter Roman aus dem Krimiland Kehdingen-Oste ist verfilmt worden und wird zur besten Sendezeit in der ZDF-Reihe "Film der Woche" ausgestrahlt. Mittlerweile steht der Sendetermin fest: "Der Tote im Watt" nach dem Krimi "Blaufeuer" von Alexandra Kui wird am Montag, 8. April, zu sehen sein. 

Für den Roman war die Journalistin im Frühjahr 2012 von der AG Osteland mit dem Literaturpreis "Goldener Hecht" ausgezeichnet worden. Freuen können sich ihre Leserinnen und Leser bereits auf zwei neue Bücher der Autorin, die demnächst erhältlich sind: der Nicht-Krimi "Die Welt ist eine Scheibe", der unter dem bürgerlichen Namen der Autorin, Alexandra Kuitkowski, erscheint, und der Jugendkrimi "Falsche Nähe". Beide spielen, wie zu erfahren ist, in einer Region, die an das Osteland erinnert; das Jugendbuch wendet sich an die gleiche Zielgruppe wie der Kui-Roman "Lügensommer" (siehe unten).

Zur  "Blaufeuer"-Verfilmung hat das ZDF der Presse einige Details mitgeteilt. Unter der Regie von Maris Pfeiffer spielen demnach Petra Schmidt-Schaller, Max von Thun, Thomas Thieme, Corinna Kirchhoff, Valerie Koch, Hannes Hellmann, Angelika Thomas, Hermann Beyer und andere. Das Drehbuch schrieben nach dem Kui-Roman Waltraud Erhardt und Peter Obrist.

Zur Handlung teilt das ZDF mit: "Janne Flecker (Petra Schmidt-Schaller) kehrt in ihre Heimatstadt Cuxhaven zurück, als ihr Bruder Erik (Max von Pufendorf) ermordet im Watt aufgefunden wird. Ihr Vater Paul Flecker (Thomas Thieme), ein bekannter Werftbesitzer, möchte sie nun, privat wie beruflich, an seiner Seite wissen. Zunächst gerät Jannes Schwägerin Hella (Valerie Koch) unter Mordverdacht. Doch was verschweigen Jannes Eltern? Warum hatte sich ihr Bruder mit seinem Studienfreund Matte (Moritz Grove) zerstritten? Dann äußert Paul die Vermutung, der Mordanschlag hätte vermutlich ihm gegolten und nicht Erik. Jannes Zweifel wachsen, und ihr Bild von ihrer bis dato renommierten Vorzeigefamilie zerbricht Stück für Stück. Eigenmächtig beginnt Janne nachzuhaken und gerät dabei in große Gefahr." Der Film wurde produziert von der Relevant Film Produktionsgesellschaft mbH, Heike Wiehle-Timm, Hamburg. 

Kuis zweiter Jugendkrimi erscheint im Mai. Zum Inhalt: "Der frühe Unfalltod der Eltern hat Noa und ihre große Schwester Audrey zusammengeschweißt. Durch deren Erfolg als Krimiautorin konnten die beiden gerade in die schicke Hamburger Hafencity ziehen, als plötzlich eine unveröffentlichte Romanidee als reale Mordserie in der Tageszeitung auftaucht. Noa bekommt Zweifel, wie gut sie ihre Schwester eigentlich kennt. Was geschah wirklich an dem Tag, als ihre Eltern starben? Je mehr Noa herumschnüffelt, desto klarer wird: Es gibt jemanden in ihrem Umfeld, der nichts Gutes im Sinn hat, und diese Person ist hochgefährlich ..."

Bereits am 19. Februar wird "Die Welt ist eine Scheibe" im Handel sein. Über den Inhalt teilt der Verlag mit: "Wiebke sitzt auf einem Baum und rechnet ab: mit ihren dumpfen Verwandten, Geestbauern auf dem flachen Land. Mit den Strassers, der hippen Kleinfamilie aus der großen Stadt. Mit all den Hinterwäldlern, die unter Wiebkes Buche das Feuer zu löschen versuchen, das die Sechzehnjährige gerade gelegt hat. Alexandra Kuitkowski erzählt eine brillant komponierte Geschichte über die schicksalhafte Verstrickung zweier Familien, über den Zusammenprall von Stadt und Land. ...

Wieviel Land? Wieviel Vieh? Wieviele Kinder? Das sind die Fragen, um die sich auf dem Hof von Wiebkes Familie alles dreht, in dieser Reihenfolge. Was zählt, ist immer die übernächste Generation. Die Toten bestimmen über das Leben der Ungeborenen. Nur Wiebke tanzt aus der Reihe, klaut, randaliert, träumt von einer Karriere als Musikerin und sehnt das Abitur herbei, um danach endlich in die große Stadt zu fliehen. Doch bevor es soweit ist, kommt die Stadt zu ihr. Baugebiete rücken dem Dorf zu Leibe..."

Mehr auf der Kui-Website.
..

So berichteten wir im Februar 2012:

Von Chemie und
schönen Männern


Kui-Lesung im Natureum Niederelbe (2009)

12. 2. 2012. "Weiche Knie" hatte nach eigenem Bekunden die Krimiautorin Alexandra Kuitkowski (Künstlername: Kui), als sie auf die Bühne der Geversdorfer Ostehalle gebeten wurde, um von Laudatorin Renate Bölsche (Osteland-Projekt Krimiland) und Sponsor Torsten Wüstenberg (EWE) den "Goldenen Hecht" in der Kategorie Literatur entgegenzunehmen. 

Alexandra Kui dankte mit der Bemerkung, im Krimiland Kehdingen-Oste sei sie immer wieder auf "tolle, engagierte Menschen" getroffen. Was "ganz Besonderes" seien die Krimilesungen auf der "Mocambo" gewesen, wenn sie nachts in der Hexenbucht ankere. Warum sie ihre Krimis so gern an Oste und Elbe ansiedelt? "Um ein Buch über einen Schauplatz zu schreiben, muss die Chemie stimmen. Das ist wie sich Verlieben." Amüsiert reagierte das Publikum, als sie hinzufügte: "Man verliebt sich ja auch nicht unbedingt in den Schönsten..."

Zuvor hatte Renate Bölsche die Laudatio vorgetragen: "Aufgewachsen in Buxtehude und ausgebildet in Hamburg, macht die Lokal- und Reisejournalistin Alexandra Kui seit Ende der Neunziger Jahre mit Kriminalromanen auf sich aufmerksam, deren Handlung an der Nordseeküste und, immer häufiger, auch in Kehdingen und im Osteland angesiedelt ist. 

Die Niederelbe-Zeitung hebt hervor, dass die AG Osteland, die den Goldhecht verleiht,  "die Wegbereiterin der 'Deutschen Krimistraße' ist und unter diesem mörderischen Markenzeichen die Osteregion als Krimiland geschickt touristisch vermarktet und in Szene setzt".

Schon Alexandra Kuis 2009 erschienener Krimi 'Blaufeuer' - mit Tatorten unter anderem in der Wingst und in der Niederelbebahn zwischen Otterndorf und Himmelpforten - wurde von Deutschlandradio Kultur als 'unerhört subtil',  'regelrecht durchkomponiert' und 'vollkommen ohne sprachliche und inhaltliche Platitüden' gerühmt.

Junge Mädchen
als Fischfutter

Auf den ebenfalls virtuos komponierten Roman 'Wiedergänger' folgte 2011 der Jugendroman 'Lügensommer', der ausschliesslich im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelt ist. An Schauplätzen wie dem Ostesperrwerk in Balje, dem Strand von Krautsand und der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen lässt die Autorin die Region, wie ein Rezensent urteilt, 'in zwielichtigem Juli-Glanz erstrahlen: Nichts ist so idyllisch, wie es scheint'. 

Auch dieser erste Jugendkrimi wird von der Kritik als 'clever konstruiert' gefeiert, als 'packender und sprachlich geschliffener Psychothriller', 'knisternd von der ersten bis zur letzten Seite' - 'nicht nur für Teeanager eine fesselnde Lektüre'. Vor allem aber ist das Buch, wie der Deutschlandfunk schon über der Roman 'Blaufeuer' urteilte, 'eine tiefe Verbeugung vor der Heimat der Autorin'. Alexandra Kui hat sich um das Osteland verdient gemacht."

In Alexandras Kuis neuem Roman "Lügensommer" (cbt-Verlag, 318 Seiten, 9,99 Euro, empfohlen ab 14 Jahren) baut sich die Spannung bereits auf am ersten Schauplatz auf, einem Liebesnest unter "prächtigen Silberweiden" an einem "Nebenarm der Oste". Auf Seite 56 wird's gruselig: Möwen kreisen über der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen - und "plötzlich läßt so ein Biest etwas fallen... ein menschliches Auge, und es war verdammt noch mal hellblau".


Schauplatz Ostesperrwerk

Schauplatz Krautsand

Schauplatz Glückstadt

Was für die junge Romanheldin Marit, die gerade die Schule abgeschlossen hat, wie ein sorgloser Strandsommer begonnen hat, entwickelt sich vor einer Kulisse, die mit Schützenfesten und Strandfeten stark an Krautsand und Drochtersen erinnert, zum Horrortrip. Merke: "Junge Mädchen werden heutzutage leicht zu Fischfutter."

Das Kehdinger Kolorit zieht sich fast bis zur letzten Seite durch die Handlung. Da taucht eine Leiche "an der Ostemündung" auf, "mitten im Vogelschutzgebiet".Und am Ostesperrwerk bei Balje gibt der Fluss "mit einem Schmatzen" einen anderen Kadaver frei. 

In der Glückstädter Imbißbude "Lucky Town Beachclub", die jedem Elbfähren-Passagier vertraut ist, schließlich klingt der Psychothriller aus, auf den zutrifft, was die "Hamburger Morgenpost" bereits über "Blaufeuer" schrieb: "Atmosphärisch dicht und elegant aufgebaut."


Trauer um
Oste-Autorin


Himmelpfortener Schriftstellerin Schütz

29. 1. 2011. Das Krimiland Kehdingen-Oste ist um einen der kreativen Köpfe ärmer, die der Region über 50 Krimis und Thriller beschert haben. Nach langer Krankheit ist am 25. Januar die Himmelpfortenerin Sigrid Schütz, Jahrgang 1950, gestorben. Die gelernte Journalistin und Managerin mit fast 30 Jahren Berufserfahrung bei Tageszeitungen und in internationalen  Konzernen hatte 2011 mit "Hummel, Hummel - Mord, Mord" ihren ersten Krimi vorgelegt (Leseprobe hier).


Der Schütz-Krimi aus Himmelpforten

Gelebt und gearbeitet hatte Sigrid Schütz, wie sie auf ihrer Website berichtete, unter schwierigen Bedingungen: Weil ihre Lunge nicht genug Luft aufnehmen kann, hatte sie seit Jahren an einem Schlauch gehangen, der sie Tag und Nacht mit einem Sauerstofftank verband. "Wenn die Ängste sich unter dem Bett hervortrauen, ist Schreiben ihr Wall gegen die Beklemmung," heisst es auf ihrer Homepage: "Lesen entführt in fremde Welten, Schreiben aber macht allmächtig: Wenn sie lustvoll ihren Auftragskiller losschickt, fühlt sie sich auch in dunkelsten Nächten stark und mächtig, kreativ und frei."

Sigrid Schütz war Mitglied der AG Osteland. Die Trauerfeier am Sonnabend, 2. Februar, in der Friedhofskapelle Himmelpforten beginnt um 15 Uhr.


Oste-Krimi ist
Buch der Woche


Im Mittelpunkt: das Mumienschiff auf der Elbe

22. 1. 2013. Grund zur Freude für Oste-Kulturpreisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf): Sein im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelter Thriller "Tödliche Schriftrollen vom Nil" wird ab 3. Februar auf der Homepage des Krimiautoren-Syndikats (www.das-syndikat.com) als "Buch der Woche" vorgestellt, verbunden mit einem Friedl-Interview.

Terminlich passt das gut zur Lesung aus diesem Buch am Dienstag, 5. Februar, 15 Uhr, auf Einladung des Deutschen Roten Kreuzes in Geversdorf, Ostekrug / Ostehalle. Friedl: "Das hat schon Tradition, denn das DRK Geversdorf hat mich zu Lesungen aus allen meinen Krimis eingeladen. Es ist dort immer eine sehr nette Atmosphäre und bisher habe ich dort zusätzlich zu Kaffee und Kuchen passend zum Krimi immer eine DRK-Bluttransfusion erhalten, die in einer roten Flasche als Blutkonserve verkorkt war".


Start mit Behrens
ins Krimijahr 2013


"Karnickelmord in Süderbockel" - VIDEO

22. 12. 2012. Mit einer Krimilesung und fünf Aufführungen einer Fortsetzung der erfolgreichen Kriminalgroteske "Karnickelmord in Süderbockel" startet der Theatermacher Hartmut Behrens aus Oberndorf-Ahrensflucht ins neue Krimijahr.

Aus seinem Krimi "Kein Himmel in H." liest Behrens am Donnerstag, 28. Februar, 19 Uhr, in der Villa Gehben in Altenbruch. Auch aus seinem ersten Buch "Tanzende Hochhäuser" wird etwas zu hören sein. Mehr...

Bereits im Januar beginnt die Theatersaison mit dem neuen Stück "Raumfahrtzentrum Süderbockel", das am Freitag, 18. Januar, in der Festhalle Osten uraufgeführt wird. Weitere Aufführungen, jeweils um 20 Uhr: am Freitag, 1. Februar, in den Seelandhallen Otterndorf, am Sonnabend, 2. Februar, in der Grundschule Wanna, am Freitag, 8. Februar, in der Grundschule Ihlienworth und am Sonnabend, 9. Februar, erneut in den Seelandhallen Otterndorf.

Diesmal planen die kreativen Ratspolitiker von Süderbockel ein Raumfahrtzentrum, bekommen aber Ärger mit dem Vertreter der Kommunalaufsicht, der mit seiner kleinlichen Rechnerei richtig nervt. Behrens: "Ein hochaktuelles Stück also, in dem auch noch ein Typ vom Hamburger Kiez auftaucht, um in Süderbockel einen Swinger-Club zu eröffnen. Die Süderbockeler reagieren gespalten, aber mit Fantasie..."

Es spielen Yvonne Pröpper, Marlitt Janssen, Kristin Beckmann, Edeltraut Kölling, Carsten Holthusen, Klaus Hauschild, Hartmut Behrens, Fred Dobrinkat, Detlef Naß.

Der Vorverkauf hat begonnen, mehr...


Mordsspannung
im alten Dorfknast


Gästeführer-Schulung in Hechthausen

20. 12. 2012. Eine Leiche baumelt im Gestänge der Cuxhavener Kugelbake; ein Bombenanschlag bedroht die Schwebefähre in Osten; Terroristen haben es auf ein Passagierschiff vor der Kehdinger Küste abgesehen - mit solchen Szenarien sorgt der Krimiautor Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, früher Geversdorf) für Mordsspannung in seinen Romanen, die überwiegend rechts und links der Oste spielen und aus denen er jetzt in Hechthausen Kostproben präsentierte.

Die Lesung im Galerie-Café "Kunstwerk", untergebracht im einstigen Dorfknast (Foto), war Teil einer knapp vierstündigen Schulungsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.  für angehende Gästeführerinnen und Gästeführer aus dem Elbe-Weser-Dreieck. 


Frauke Klemme mit Dr. Friedl

Im Zuge eines von Frauke Klemme aus Gnarrenburg geleiteten, über 200 Stunden umfassenden Lehrgangs der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) wurden Möglichkeiten erörtert, das literarische Erbe der Region, unter anderem die hier angesiedelten 50 Kriminalromane, verstärkt für den Tourismus nutzbar zu machen.

Noch zu wenig im Bewusstsein verankert ist nach Auffassung des Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Foto) der Umstand, dass zwei der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des letzten Jahrhunderts durch die Osteregion stark geprägt worden sind. 


Plakat zu Osteland-Exkursion (2006)

Zwar betrieben die Rotenburger Kreistouristiker und eine Literaturstiftung auf mustergültige Weise Werbung für Besichtigungen und regelmäßig stattfindende Literaturabende im Dichterhaus Kreienhoop von Walter Kempowski (1929 bis 2007) in Nartum bei Zeven. An den großen PoetenPeter Rühmkorf (1929 bis 2008) jedoch erinnerten in dessen Heimatstadt Hemmoor lediglich ein Straßenname und eine Museumsvitrine (mehr).

Ausbaufähig sei auch die touristische Nutzung der rund 400 fiktiven Morde, die zwei Dutzend Autoren im literarisch so überaus fruchtbaren "Krimiland Kehdingen-Oste" angesiedelt haben, ermutigte AG-Osteland- Vorstandsmitglied Renate Bölsche (Osten/Oste) die Touristiker. Die Diplom-Bibliothekarin erinnerte an rund 50 Lesungen, die seit 2006 unter anderem in Molkereien, Ziegeleien und Gewölbekellern organisiert worden seien. 


Renate Bölsche stellt das Krimiland vor

Die Schauplätze der von Osteland-Mitstreitern veranstalteten Events reichten vom Moorexpress-Bahnhof im Teufelsmoor über den in der Hexenbucht ankernden Oste-Oldtimer "Mocambo" (Motto: "Mord an Bord im Abendrot") bis hin zum festlichen viergängigen Krimi-Dinner nahe der Ostemündung in Neuhaus.

Gegenden wie die Eifel und das Hochsauerland zeigten, dass Regionalkrimis bei Lesern durchaus Neugier auf die Tatorte und damit Reiselust wecken können, ergänzte Dr. Friedl. Krimitourismus habe sich, wie diese und andere Beispiele zeigten, durchaus zu einem bedeutsamen Segment der Reisebranche entwickelt, berichtete der Autor und Hochschullehrer über Erfahrungen des "Syndikats", der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren.


Werbeplakat der AG Osteland

Die Rückfahrt von der Oste traten die Gästeführer mit Plakaten an, auf denen die AG Osteland mit dem Slogan "Morde zwischen Moor und Meer" auf blutrotem Grund für die 50 Thriller aus der Krimiregion an Elbe und Oste und für ihre Website www.krimiland.de wirbt.

Mit dem Krimi-Nachmittag im gemütlichen Café Kunstwerk der Hechthausener Gastronomin und Künstlerin Monika Fels-Borgwardt (Foto) war die AG Osteland bereits zum dritten mal in die Schulung von Gästeführern für das Elbe-Weser-Dreieck einbezogen. Zuvor hatte der gemeinnützige Verein Informationsnachmittage zu den Themen Fährwesen (in Osten) und maritimes Erbe (in Oberndorf) veranstaltet.


Krimiabend
in Oerel

3. 12. 2012. Am Donnerstag, 6. Dezember, 19 Uhr, liest Elke Schlotfeld im DRK-Mehrgenerationenhaus in Oerel (Kreis Rotenburg) aus ihrem Krimi "Als Dornröschen erwachsen wurde".


Krimidinner in
der Festhalle


Anya M. Haack und Tanja Kräenbring

24. 11. 2012. Über fünfzig Kriminalromane aus dem Krimiland Kehdingen-Oste, präsentiert in Dutzenden von Lesungen - so macht das Land an der Oste seit langem auf sich aufmerksam. Jetzt wurde das Angebot für die Krimifreunde am Unterlauf des Flusses erstmals durch ein Krimidinner erweitert. 


Nicht gruseln: Nur der Eisbein-Knochen

Im Freitag in der Festhalle Neuhaus wurden die vierzig Besucher des ausverkauften Events mit einer "Bloody Mary" begrüsst, dann folgten Tafelfreuden: An blutrot dekorierten Tischen gab's, so die Karte, zunächst "ein spannendes Arrangement von Käse und abgehangenem Fleisch" und eine "verführerische Kartoffelsuppe", dann wurde "Eisbein von gestochenem Landschwein" serviert samt "furchtlosen Verwicklungen von Kraut". 


Schwester Oberin sucht den Mörder

Sechs Mitspieler aus dem Publikum ergänzten sodann das Duo Anya M. Haack und Tanja Kräenbring von der Cum Gaudio Eventgestaltung in Kellinghusen, das mit dem Stück "Die Tränen der Dorothea" in die Zeiten der Inquisition führte. Die Mitmach-Mördersuche im Kloster bereitete den Gästen - die mehr sein durften als nur Zuschauer - sichtlich Spaß. 

Mehr über das Stück steht in diesem Pressebericht aus dem schleswig-holsteinischen "Stör-Böten".

AG-Osteland-Mitglied und Festhallen-Miteigner Wilhelm Trütner verspricht für März ein zweites Krimidinner von "Cum Gaudio". Titel des neuen Stücks: "Sturm über Klötensiel". 



Sechs Kriminächte
im November

Krimi-Autor Roschen (Foto: Bölsche)

1. 11. 2012. Viel Anklang fanden im vorigen Herbst zwei Lesungen des Osteland-Arbeitskreises Krimiland Kehdingen-Oste zu Axel Roschens Fledermaus-Roman "Mausohrnächte" auf dem idyllischen Berthof der Familie Bertholdt in Kleinwörden. Jetzt organisieren die Landfrauen Großenwörden eine Fahrt zu einer weiteren Roschen-Lesung am Dienstag, 6. November, in der Ziegelei Rusch in Drochtersen-Ritsch. Eine Ziegelei-Führung komplettiert den spannenden Abend. Anmeldung unter Tel. 04775-663.


Autor Alsdorf auf dem Horster Kirchhof

Am Sonnabend, 10. November, 19.45 Uhr, liest der Oste-Preisträger Dietrich Alsdorf in der Feldsteinkirche auf der Horst (Burweg-Horst) bei Großenwörden aus seinem Historienkrimi "Anna aus Blumenthal". Veranstalter ist Krimiland-Mitbegründer Egon Henschel aus Neuland-Engelschoff. Für Snacks und Getränke ist gesorgt. Der Eintritt beträgt neun Euro.

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages am Freitag, 16. November, liest Oste-Literaturpreisträger Dr. Reinhold Friedl in der Stadtbibliothek Cuxhaven aus seinem neu erschienenen Buch "Tödliche Schriftrollen vom Nil". Die Lesung beginnt um 19 Uhr, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

Ebenfalls am Freitag, 16. November, 19.30 Uhr, liest der Oberndorfer Hartmut Behrens im "Taubenhof" in Cadenberge aus seinem "Kein Himmel in H." (Eintritt: 5 Euro). 


Stader Preußen-Festung Grauerort

"Das Grauen ist zurück in Grauerort" heißt es am Freitag, 23. November, ab 19 Uhr, wenn die Stader Preußen-Festung zu einer schaurig-schönen Kriminacht einlädt. Dort lesen die Autoren Jan Schröter, Hedi Büttner und Renate Kiekebusch aus ihren Kriminalromanen, die allesamt Bezüge zur Region haben. Passend zum Ostekrimi "Nachschlag" von Hedi Büttner serviert das Team von AG-Osteland-Mitglied Karin Plate ("Plates Osteblick") eine traditionelle Hochzeitssuppe. Im Eintrittspreis von 22,50 Euro sind auch ein Getränk und ein Dessert enthalten. Karten gibt es unter Tel. 0 41 40/ 8 77 40 und in der Buchhandlung Waller in Stade. 

Ein Krimidinner erwartet am selben Freitag, 23. November, 19 Uhr, Literatur- und Kulinarik-Freunde auch in der Nähe der Ostemündung. In der Festhalle Neuhaus, Bürgerpark 1, können Gäste der Veranstaltung "Die Tränen der Dorothea" bei einem Vier-Gänge-Menü die Frage beantworten: "Wo sitzt der Mörder?" In der Werbung heißt es: "Für 49,95 Euro kannst Du es herausfinden." Auf Facebook schreibt Nicole Fischbach über den Ablauf: "Ein furchtbarer Mord geschieht, und Sie sind mitten unter den Verdächtigen. Stimmen die Alibis der anderen Anwesenden? Wer hat etwas zu verbergen? Und wer hatte ein Motiv? Lösen Sie den Fall, während Sie speisen, gemeinsam mit Ihren Tischnachbarn. Aber Vorsicht! - Vielleicht sitzt der Mörder genau neben Ihnen." Karten gibt es ab sofort in der Poststr. 7, 21785 Neuhaus.

Am Mittwoch, 19. Dezember, liest Krimi-Autor Reinhold Friedl vor Gästeführern in Hechthausen, Café Kunstwerk (geschlossene Gesellschaft).


Blutadler in
Kehdingen


Szene aus dem Krimi "Blutadler"

31. 10. 2012. Ein weiterer der rund 50 Romane, die - zumindest passagenweise - im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelt sind, ist verfilmt worden und wird jetzt im Fernsehen ausgestrahlt: der Thriller "Blutadler" des schottischen Autors Craig Russell ist an diesem Sonnabend, 3. November, 20.15 Uhr, im Ersten zu sehen. Der Titel bezieht sich auf ein angebliches Tötungsritual der Wikinger, 


"Blutadler"-Kommissar Lohmeyer (l.)

Nach dem großen Erfolg von Russells Thrillers "Wolfsfährte" schlüpft Peter Lohmeyer in "Blutadler" erneut in die Rolle des Kommissars Jan Fabel. Szenen, die im Hamburger Polizeipräsidium spielen, sind im ehemaligen SPIEGEL-Hochhaus an der Ost-West-Straße gedreht worden. Ob Dreharbeiten auch an den Schauplätzen des Romans stattgefunden haben, wird man am Sonnabend erfahren. 

Auf Seite 105 des Buches jedenfalls beugt sich im Stadtkrankenhaus Cuxhaven ein Kommissar aus Berensch-Arensch über ein Ritualmord-Opfer: "Vor ihnen, auf dem kalten Stahl eines Rollwagens, lag die zerquetschte Leiche von Petra Heine, einer neunzehnjährigen Studentin aus Hemmoor." Die spannungsgeladene Story endet am Außendeich bei Freiburg/Elbe (im Roman irrtümlich Freiberg genannt). Mehr über den Film hier.

Im Oktober waren im Raum Cuxhaven die Dreharbeiten zur Verfilmung des Krimis "Blaufeuer" von Oste-Preisträgerin Alexandra Kui abgeschlossen worden, der im Frühjahr in der ZDF-Reihe "Montagskrimi" gesendet werden soll.


Lesung auf
dem Rittergut


Reinhold Friedl vor der Lesung auf Niendieck

14. 10. 2012. In seinem alten Heimatort Geversdorf, auf dem altenRittergut Niendieck, las der in Cuxhaven lebende Krimiautor und Oste-Preisträger Dr. Reinhold Friedl heute aus seinem neuen Krimi "Tödliche Schriftrollen vom Nil", der kürzlich als 50. Titel aus dem Krimiland Kehdingen-Oste gefeiert worden war. 


Gastgeberin und Osteland-Mitglied Holzheu

Das Rittergut Niendieck, wo Gastgeberin und Osteland-Mitstreiterin Renate Holzheu das Publikum mit selbstgebackenen Torten verwöhnte, erwies sich einmal mehr als stimmungsvoller Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen aller Art. 


Krimi-Lesung auf dem Rittergut Niendieck

Zu seinem dritten Krimi, berichtete Friedl, sei er im Natureum in Balje durch eine Ausstellung über das Mumienschiff "Gottfried" inspiriert worden, das vor der Ostemündung versunken ist und am 28. Oktober Thema eines ZDF-Films sein wird (siehe unten).


Die Nr. 51 aus
dem Krimiland


Krimi-Autoren Fitzek und Tsokos

12. 10. 2012. Gerade hat die AG Osteland den 50. Krimi gefeiert, da wird auch schon der Roman Nr. 51 publik, der im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelt oder entstanden ist: Auf Helgoland sowie in Cuxhaven, aber auch in Nordholz und Hemmoor spielt der Krimi "Abgeschnitten" (Droemer) des Autorenduos Sebastian Fitzek und Prof. Dr. Michael Tsokos (Trailer und Leseprobe hier). 

Inhalt: Professor Paul Herzfeld, als Rechtsmediziner in Berlin auf besonders grausame Gewaltverbrechen spezialisiert, findet im Kopf einer bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah Herzfeld wurde entführt. Hinweise zu ihrer Befreiung stecken offenbar in einer weiteren Leiche, die vor kurzem auf Helgoland angespült wurde.

Aufgrund eines Winterorkans ist die Nordseeinsel jedoch vom Festland vollkommen abgeschnitten. Herzfeld hat keine Chance, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und seine Tochter aus den Fängen eines perversen Serientäters zu retten - außer, er findet jemand, der für ihn die Leiche öffnet. Aber wer soll das tun? Das Krankenhaus ist evakuiert und kein Arzt befindet sich mehr auf der Insel.

Verzweifelt nimmt Herzfeld Kontakt zu der jungen Frau auf, die den Toten gefunden hat. Er will sie zu einer ferngesteuerten Obduktion überreden, Schritt für Schritt nach seinen telefonischen Anweisungen. Linda, von Beruf Comiczeichnerin, ist vor einem Stalker auf die Insel geflüchtet. Noch nie im Leben hat sie ein Skalpell in der Hand gehalten, geschweige denn einen Menschen seziert … Trailer und

Sebastian Fitzek hat sich mit bislang sieben Bestsellern, zuletzt Der Augenjäger, als Autor von Psychothrillern etabliert. Prof. Dr. Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité in Berlin.


ZDF-Film zum 
Kui-Krimi


Kui mit dem "Goldenem Hecht"

12. 10. 2012. In Cuxhaven und Hamburg entsteht zurzeit, wie bereits angekündigt, der ZDF-Fernsehfilm "Der Tote im Watt" nach dem Krimi "Blaufeuer" (DTV) der Buxtehuderin Alexandra Kui. Der Roman spielt ebenso wie Kuis neues Jugendbuch "Lügensommer" im Cux- und Osteland. Die Niederelbe-Zeitung (Freitag) hebt hervor, dass der neueste Kui-Krimi in diesem Jahr "mit dem Kulturpreis 'Goldener Hecht' der AG Osteland ausgezeichnet wurde, die Wegbereiterin der 'Deutschen Krimistraße' ist und unter diesem mörderischen Markenzeichen die Osteregion als Krimiland geschickt touristisch vermarktet und in Szene setzt".

Mittlerweise hat das ZDF der Presse Details über das Filmprojekt mitgeteilt. Unter der Regie von Maris Pfeiffer spielen demnach Petra Schmidt-Schaller, Max von Thun, Thomas Thieme, Corinna Kirchhoff, Valerie Koch, Hannes Hellmann, Angelika Thomas, Hermann Beyer und andere. Das Drehbuch schrieben nach dem Kui-Roman Waltraud Erhardt und Peter Obrist.

Zur Handlung teilt das ZDF mit: "Janne Flecker (Petra Schmidt-Schaller) kehrt in ihre Heimatstadt Cuxhaven zurück, als ihr Bruder Erik (Max von Pufendorf) ermordet im Watt aufgefunden wird. Ihr Vater Paul Flecker (Thomas Thieme), ein bekannter Werftbesitzer, möchte sie nun, privat wie beruflich, an seiner Seite wissen. Zunächst gerät Jannes Schwägerin Hella (Valerie Koch) unter Mordverdacht. Doch was verschweigen Jannes Eltern? Warum hatte sich ihr Bruder mit seinem Studienfreund Matte (Moritz Grove) zerstritten? Dann äußert Paul die Vermutung, der Mordanschlag hätte vermutlich ihm gegolten und nicht Erik. Jannes Zweifel wachsen, und ihr Bild von ihrer bis dato renommierten Vorzeigefamilie zerbricht Stück für Stück. Eigenmächtig beginnt Janne nachzuhaken und gerät dabei in große Gefahr."

"Der Tote im Watt" wird produziert von der Relevant Film Produktionsgesellschaft mbH, Heike Wiehle-Timm, Hamburg. Die Dreharbeiten enden  19. Oktober. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Am Donnerstag, 25. Oktober, 19.30 Uhr, liest Alexandra Kui in der Otterndorfer Altstadt-Buchhandlung aus "Blaufeuer" (Eintritt 5 Euro). 


Krimiwerbung 
mit Keksen


Krimi-Kekse aus Himmelpforten

12. 10. 2012. Auf originelle Weise wirbt die Himmelpfortenerin Sigrid Schütz für ihren von Kritikern gerühmten Regional-Krimi-Erstling: Die ehemalige Airbus-Managerin und Journalistin hat von einem örtlichen Bäcker Kekse mit dem Titelbild ihre Buches "Hummel, Hummel - Mord, Mord" (Book on demand) backen lassen. 

Ein großes Porträt der durch eine Krankheit ans Haus gebundenen Autorin (Website) steht im Stader Tageblatt unter dem Titel "Ein Auftragskiller gegen die Angst"


Das Grauen
kehrt zurück


Lumpenhunde: Räuber und Gendarm im Krimiland

4. 10. 2012. Für Aufsehen sorgten die Neuhäuser "Lumpenhunde" auf der Broberger Fähre: Im Räuber- und Gendarm-Outfit warben die Veranstalter szenischer Gästeführungen (die beiden Oktober-Termine sind ausgebucht) beim Fährabschlussfest für ihr historientouristisches Projekt. 


"Osteblick"-Wirtin Plate mit Krimidinner-Plakat

Aber auch (fiktive) Kriminalfälle der Gegenwart werden in diesem Herbst wieder ihr Publikum finden, nachdem die AG Osteland voriges Jahr die Reihe "Mörderischer Herbst" veranstaltet hatte. 

Gräpel liefert
blutrote Grütze

Das Team der alljährlich stattfindenden Kriminächte auf der Festung Grauerort bei Stade veranstaltet am Freitag, 23. November, 19.30 Uhr, eine Krimilesung mit dem Titel "Das Grauen kehrt zurück...". Erwartet werden Hedi Büttner, Renate Kiekebusch und Jan Schröter. Dazu gibt ein Begrüßungsgetränk, Hochzeitssuppe und Rote Grütze aus dem Gräpeler Gasthaus "Zum Osteblick" von Wirtin Karin Plate (22,50 Euro, begrenzte Platzzahl, Reservierung erforderlich). 

Otterndorf: Lesung mit
Oste-Preisträgerin Kui


Osteland-Preisträgerin Alexandra Kui

Bereits am Donnerstag, 25. Oktober, 19.30 Uhr, liest die diesjährige Oste-Kulturpreisträgerin Alexandra Kui in der Otterndorfer Altstadt-Buchhandlung aus ihrem großartigen Cux- und Osteland-Thriller "Blaufeuer" (Eintritt 5 Euro). Der Roman wird zurzeit verfilmt. Der Krimi soll vom ZDF in der Reihe "Der Fernsehfilm der Woche" unter dem Titel "Der Tote im Watt" ausgestrahlt werden.


14. September:
Krimi Nr. 50


Reinhold Friedl mit seinem neuen Thriller

3. 9. 2012. Jüngst hat der Oberndorfer Hartmut Behrens mit "Kein Himmel in H." den 49. Roman aus dem Krimiland Kehdingen-Oste vorgelegt (siehe unten) - jetzt macht ein bekannter Autor das halbe Hundert voll: Dr. Reinhold Friedl, früher Geversdorf, heute Cuxhaven. Friedl, voriges Jahr mit dem Oste-Kulturpreis "Der Goldene Hecht" ausgezeichnet, präsentiert den 50. Krimi, der in der Region angesiedelt oder verfasst worden ist (alle 50 Buchtitel hier). "Tödliche Schriftrollen vom Nil" (Schardt-Verlag, Oldenburg) handelt unter anderem von ägyptischen Mythen und von norddeutschen Verbrechen.

Das Natureum Niederelbe veranstaltet in Kooperation mit dem Krimiland-Arbeitskreis der AG Osteland am Freitag, 14. September, 19.30 Uhr, die Premierenlesung des neuen Friedl-Buches. 

Ägypten-Ausstellung 2010 im Natureum

Inspiriert ist der Roman von der Forschungsarbeit von Reiner Leive aus Basdahl (Porträt unten) zum Schicksal des vor der Elb- und Ostemündung versunkenen "Mumienschiffs", das unter anderem Thema von Recherchen des ZDF-Magazins "terra X" und einer Ägypten-Ausstellung im Natureum Niederelbe auf der Oste-Halbinsel war. 


Preisträger Friedl (beim Tag der Oste 2011)

Erfreut äußern sich deutschen Ägyptologen darüber, dass ein Krimiautor sich des spannenden historischen Stoffes angenommen hat. In den "Ägyptischen Nachrichten" heisst es: "Jetzt ist es passiert, nun wird auch noch ein Roman die langjährige Suche von Rainer Leive 'vervollständigen'. Da soll mal einer sagen, dass die Arbeit eines 'Nicht'-Fachmannes keine Früchte trägt. Ganz offensichtlich haben die Vorträge der Vergangenheit, die Rainer Leive an den verschiedenen Orten gehalten hat, mehr bewirkt als gedacht. Dass sich nun Herr Reinhold Friedl hingesetzt hat und daraus ein Kriminalroman entstanden ist, ist super."


Das Schatzschiff sank vor der Ostemündung

Auf amazon.de, wo das Buch bereits vorbestellt werden kann, ist über den Inhalt zu lesen: "Nach einer Feier der Künstlergruppe 'De Likedeeler' ist Lokalreporter Amandus Abendroth mit einem Freund auf dem Weg zur Grimmershörnbucht. Doch aus dem geplanten Absacker wird nichts: Am Seezeichen Kugelbake entdecken sie eine Leiche; scheinbar gekreuzigt, in einem weißen Umhang mit rotem Brustkreuz und einer Schakalsmaske.

Geheimnisse, die nicht
nur das Cuxland erschüttern

Provinzjournalist Amandus ist immer noch auf der Suche nach der großen Story. Im Haus des Toten stößt er auf wertvolle ägyptische Altertümer, die ihn zum Untergang der Huker Galeasse 'Gottfried' führen, die 1822 in der Elbmündung sank. An Bord: Schätze aus dem alten Ägypten. Als Amandus' Informanten nach und nach ermordet werden, scheint klar, dass die mysteriöse Fracht Geheimnisse birgt, die nicht nur das Cuxland erschüttern könnten. Gelingt es dem journalistischen Trüffelschwein, den Zusammenhang zwischen den altägyptischen Relikten und den Morden herzustellen?

Reinhold Friedl nimmt in seinem neuen Krimi die Fäden einer historischen Begebenheit auf und spinnt daraus ein Netz aus Skrupellosigkeit, Kulturgeschichte, Mysterien und maritimem Flair, in dem der Leser gerne hängenbleibt." 

Reinhold Friedl wurde in 1948 in Hamburg geboren. Der promovierte Politikwissenschaftler war für die Vereinten Nationen in Genf, Paris und Afrika tätig, ist Lehrbeauftragter der Universität Oldenburg und leitet die UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland. Seit über dreißig Jahren publiziert er wissenschaftliche Bücher und Artikel sowie belletristische Kurzgeschichten. „Tödliche Schriftrollen vom Nil“ ist sein vierter Roman
im Schardt Verlag. 

Sein Protagonist Amandus Abendroth ermittelte bereits in den Oste- und Cuxland-Krimis "Tödliches Tabu" (2004) und "Die große Hochzeit" (2010), für die er mit dem Oste-Kulturpreis ausgezeichnet worde ist (Laudatio hier).
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Rainer Leive und die
Schriftrollen vom Nil

Hobby-Forscher Leive: Vater des Natureums

Als der Bundespräsident 2004 Rainer Leive die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik verlieh, umfasste die Laudatio eine Fülle von "beispielhaften dienstlichen und ehrenamtlichen Engagements" des damaligen Bediensteten der Standortverwaltung der Bundeswehr in Schwanewede. Die Bandbreite reicht vom "leidenschaftlichen" Einsatz des Technischen Regierungshauptsekretärs für Küstenschutz und Sturmflutforschung über seine Unterstützung eines Missionskrankenhauses in Indonesien und die Planung der Vogelstation an der Ostemündung bei Balje bis hin zu seiner langjährigen Arbeit als ehrenamtlicher Vorstand der Stiftung "Natureum Niederelbe"; er gilt als einer der Väter des Küstenmuseums

Eng mit dem Natureum verbinden ist auch die wissenschaftliche Arbeit des Freizeit-Küstenhistorikers und Ägyptologen, die in den letzten Jahren mehrfach öffentliche Aufmerksamkeit erfuhr: Leive und seinen Mitstreitern des Ägyptischen Museums Berlin ist es zu verdanken, dass der Verbleib einer aus Ägypten verschifften Altertümer-Sammlung erhellt werden konnte, die mit der Greifswalder Hukergaleasse "Gottfried" 1822 im Orkan vor der Ostemündung bei Balje versank.

Detektiv mit Entdeckerherz
auf Schatzsuche in der Elbe

Die detektivische Suche nach den einst von Preußen-General Heinrich von Minutoli für das Königshaus zusammengetragenen "Sammlung Minutoli" - darunter Mumien, Stelen, Büsten und ein Granit-Sarkophag - war nicht nicht nur Gegenstand einer von Leive initiierten Ausstellung im Natureum (siehe auch diesen Beitrag von NEZ-Chef Ulrich Rohde). Die Exponate sind  mittlerweile auch in Greifswald gezeigt worden, dem Herkunftshafen der "Gottfried". 

Dort wurde ein Leive-Vortrag im November 2011 mit den Worten angekündigt: "Nicht nur materielle Schätze liegen auf dem Grund der Elbe, sondern vor allem auch Teile des kulturellen Erbes der Menschheit. Die der Minutolischen Sammlung entstammenden ägyptischen Altertümer haben bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Rainer Leive, der seit Jahrzehnten über die Sammlung Minutolis, den Untergang der 'Gottfried' und das weitere Schicksal des Strandungsguts forscht, spannt den Bogen vom Verlauf der Expedition Minutolis in Ägypten bis zum Verlust des größten Teils der Erwerbungen beim Schiffbruch der 'Gottfried' 1822 in der Elbmündung."

Das ZDF zeigt die Fahndung
nach den Pretiosen vom Nil

ILeives abenteuerliche Suche nach den Preziosen vom Nil soll auch Thema in der ZDF-Reihe "Terra X" sein; mehr über den Film steht hier

Dem Mann mit dem "Entdeckerherzen", dessen Verdienste 2010 auch von Landrat Michael Roesberg. gerühmt und von Natureum-Geschäftsführerin Dr. Clivia Häse.gewürdigt worden sind, liegt die Zukunft des Küstenmuseums natürlich ganz besonders am Herzen. Das zeigte er im vorigen Winter mit seiner Teilnahme an den Rettungaktionen von Mitgliedern der Initiative "Pro Küstenwelten" und der AG Osteland. Über die Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft - Mitglied der AG Osteland - ist Leive der "Lobby für die Oste" eng verbunden.

Dieser Text erschien erstmals am 15. 12. 2011 auf oste.de. 


Lesung mit Flair
in Kleinwörden

3. 9. 2012. Wieder einmal ein volles Haus bescherte eine Lesung dem Kleinwördener Feriendomizil Berthof im Krimiland Kehdingen-Oste: Autor und Regisseur Hartmut Behrens (Oberndorf) las auf Einladung der Osteland-Mitglieder Gerd und Gisela Bertholdt aus seinem neuen Jugendkrimi "Kein Himmel in H.". Als Zugabe trug er noch einige Passagen aus seinem früheren Buch "Tanzende Hochhäuser" vor. In der Pause flanierte das Publikum um den Parkteich und führte angeregte Gespräche. 


Ein Jugendkrimi
aus Oberndorf

12. 8. 2012. Der Oberndorfer Theatermacher Hartmut Behrens ist unter die Krimiautoren gegangen. Anfang des Monats ist sein im Ruhrpott angesiedelter Jugendkrimi "Kein Himmel in H." erschienen, der, so Behrens, "auch gut für ältere Jugendliche (bis ca. 88 J.) zu lesen ist". Erhältlich ist das werk allerdings nicht im Buchhandel, sondern nur als E-Book erhältlich, und zwar bei epubli.de

Dort kann man einen kostenlosen Auszug lesen und per Facebook-Klick im Rahmen eines Literaturwettbewerbs bis zum 5. September für den Roman votieren. Über den Inhalt heisst es: "Der 15-jährige Dany lebt in der Enge eines heruntergekommenen grauen Stadtteils im Ruhrpott und sehnt sich nach Hawaii oder irgendwohin, wo es einen richtigen Himmel gibt. Mit Sonne und kleinen weißen Wölkchen. Zusammen mit seinem behinderten Freund 'Hägar' experimentiert Dany mit Sounds, mit Geräuschen, die sie mehr oder weniger geplant in ihre Mikros bekommen. Eines Tages nehmen die beiden versehentlich ein Gespräch auf, in dem es um Millionenbetrug geht. Von da an wird das Leben für Dany und Hägar richtig gefährlich..."

Eine Krimilesung mit Behrens ist zurzeit in Planung. - Bei seinem neuen Werk handelt es sich um den 49. Krimi, der im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelt oder verfasst worden ist. Bereits Anfang September wird der 50. Krimi vom Fluss erwartet.


ZDF verfilmt
Kuis Cux-Krimi 


"Blaufeuer"-Schauplatz Deutscher Olymp

2. 8. 2012. In Hollywood wird erst der Film gedreht, dann gibt's den Oscar. Anders an der Oste: Ein halbes Jahr nach der Verleihung des Oste-Kulturpreises "Der Goldene Hecht" - genannt "Oste-Oskar" - durch die AG Osteland an die Buxtehuder Krimiautorin Alexandra Kui (Laudatio hier) wird jetzt bekannt: Ihr im Krimiland Kehdingen-Oste, unter anderem in der Wingst, und in Cuxhaven angesiedelte Roman "Blaufeuer" wird verfilmt! 

Die Dreharbeiten sollen nach Mitteilung der Hamburger Relevant Film Mitte September beginen. Das ZDF will "Blaufeuer" auf einem seiner bevorzugten Sendeplätze, in der Reihe "Der Fernsehfilm der Woche", unter dem Titel "Der Tote im Watt" ausstrahlen.


Kui-Lesung im Natureum Niederelbe (2009)

Die Handlung ist unter anderem auf dem "Deutschen Olymp" angesiedelt, also auf dem Fahlenberg - in einer, wie Kui schreibt, "heruntergekommenen Gaststätte" neben "einem Aussichtsturm aus den Siebzigern, im Stil der Wachanlagen an der deutsch-deutschen Grenze". Die Haupthandlung spielt im Watt, in Cuxhaven-Stadt und in den Katakomben von Helgoland - aber auch das Osteland kommt immer mal vor. Da gibt es einen rätselhaften Mordanschlag bei einer Drückjagd am Dobrock, außerdem Sex mit einer Zugbegleiterin im Gepäckwagen der Niederelbebahn. Leseprobe: "Sie war der Grand Canyon und er war Gott - von Otterndorf bis Himmelpforten." 

"Blaufeuer" wurde von Deutschlandradio Kultur als "unerhört subtil", "regelrecht durchkomponiert" und "vollkommen ohne sprachliche und inhaltliche Platitüden" gerühmt. Das Buch sei "eine tiefe Verbeugung vor der Heimat der Autorin" an der Niederelbe.

Junge Mädchen
als Fischfutter

Auf den ebenfalls virtuos konstruierten Roman "Wiedergänger" folgte 2011 der Jugendroman 'Lügensommer', der ausschliesslich im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelt ist. An Schauplätzen wie dem Ostesperrwerk in Balje, dem Strand von Krautsand und der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen lässt die Autorin die Region, wie ein Rezensent urteilt, 'in zwielichtigem Juli-Glanz erstrahlen: Nichts ist so idyllisch, wie es scheint'. 

Auch dieser erste Jugendkrimi wird von der Kritik als "clever konstruiert" gefeiert, als "packender und sprachlich geschliffener Psychothriller", "knisternd von der ersten bis zur letzten Seite" - "nicht nur für Teeanager eine fesselnde Lektüre". 

In "Lügensommer" (cbt-Verlag, 318 Seiten, 9,99 Euro, empfohlen ab 14 Jahren) baut sich die Spannung bereits  am ersten Schauplatz auf, einem Liebesnest unter "prächtigen Silberweiden" an einem "Nebenarm der Oste". Auf Seite 56 wird's gruselig: Möwen kreisen über der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen - und "plötzlich läßt so ein Biest etwas fallen... ein menschliches Auge, und es war verdammt noch mal hellblau".


Schauplatz Ostesperrwerk

Schauplatz Krautsand

Schauplatz Glückstadt

Was für die junge Romanheldin Marit, die gerade die Schule abgeschlossen hat, wie ein sorgloser Strandsommer begonnen hat, entwickelt sich vor einer Kulisse, die mit Schützenfesten und Strandfeten stark an Krautsand und Drochtersen erinnert, zum Horrortrip. Merke: "Junge Mädchen werden heutzutage leicht zu Fischfutter."

Das Kehdinger Kolorit zieht sich fast bis zur letzten Seite durch die Handlung. Da taucht eine Leiche "an der Ostemündung" auf, "mitten im Vogelschutzgebiet".Und am Ostesperrwerk bei Balje gibt der Fluss "mit einem Schmatzen" einen anderen Kadaver frei. 

In der Glückstädter Imbißbude "Lucky Town Beachclub", die jedem Elbfähren-Passagier vertraut ist, schließlich klingt der Psychothriller aus, auf den zutrifft, was die "Hamburger Morgenpost" bereits über "Blaufeuer" schrieb: "Atmosphärisch dicht und elegant aufgebaut."


Eggers-Krimis
im NDR-Hörfunk


Lesung mit Ostepreisträger Eggers

9. 7. 2012. Die Kette der Presse-, TV- und Funkbeiträge über Autoren aus dem Krimiland Kehdingen-Oste reisst nicht ab. An diesem Dienstag, 10. Juli, 21.05 Uhr, in der "Bücherwelt" auf NDR 1 Niedersachsen berichtet Maria von Schwarzkopf über den Drochterser Rechtsanwalt und Oste-Kulturpreisträger Wilfried Eggers.

Dazu schreibt der Sender: "Zu den Regionalkriminalautoren in Niedersachsen zählt seit vielen Jahren Wilfried Eggers, der auch als Notar und Rechtsanwalt Einblicke in die dunklen Seiten des Lebens aus eigener Anschauung kennt. Diese Erfahrungen verarbeitet Eggers in seinen Romanen, in deren Mittelpunkt ein cleverer Anwalt steht. Im Gespräch erzählt Eggers über sein Schreiben, über den Schauplatz Nordniedersachsen und die realistischen Grundlagen seiner Roman, die er selbst nicht als Krimis, sondern eher als ländliche Dramen bezeichnet." Mehr über den Autor auf der Eggers-Website.

Zuletzt hatte der NDR Fernsehbeiträge über die Krimiland-Autoren Thomas B. Morgenstern (Drochtersen) und Wolfgang Röhl (Oberndorf) ausgestrahlt.


Mordsfrauen im
Fackelschein

7. 7. 2012. Das Publikum war begeistert. "Tolle Stimmung ... bei Fackelschein mit der untergehenden Sonne auf der Fähre ... empfehlenswert", berichtet Besucherin Ute Mahler auf Facebook über die jüngste Krimilesung auf und an der Gräpeler Oste-Fähre mit der gebürtigen Selsingerin Renate Kiekebusch (r.) und Hedi Büttner (l.) So erfolgreich war die von "Osteblick"-Wirtin und AG-Osteland-Mitglied Karin Plate organisierte Veranstaltung mit den beiden "Mordsfrauen", dass eine Wiederholung am Freitag, 20. Juli, geplant ist (Informationen und Anmeldungen bei "Plate's Osteblick" unter 0 41 40 / 8 77 40). - Renate Kiekebusch präsentiert dann wieder ihren plattdeutschen "Wellness-Krimi", bei dem die drei lustigen Witwen, Käte, Gerda und Erna aus Klütenmoor spannende Tage an der Ostsee genießen wollen. "Leichte Ironie in den lebensnah, auf verständlichem Plattdeutsch geschilderten Situationen sorgen für eine Mischung aus Schmunzeln und Nervenkitzel," urteilt das Stader Tageblatt. Der von Hedi Büttner vorgetragene Krimi "Doppelter Rittberger" entführe die Gäste, so das Blatt weiter, in die "idyllische Welt rund um die Oste" und sorge am Ende "mit einem Paukenschlag für Furore". "Tageblatt"-Fazit: "Perfektes Lokalkolorit in einmaliger Atmosphäre sorgt für einen unvergesslichen Abend." 


Jan Schröter
im "Osteblick"

8. 7. 2012. Wirtin Karin Plate will ihr Gräpeler Gasthaus "Zum Osteblick"auch künftig weiter als Treffpunkt der Krimifreunde profilieren. Nach der Wiederholung der "Mordsfrauen"-Lesung am 20. Juli steht am Sonnabend, 8. September, eine Krimilesung mit Jan Schröter (Foto) auf dem Programm. Über seine "Mogelpackung" heisst es: "Im Job die Kündigung kassiert, die Freundin mit dem Chef im Bett erwischt – Fredo Fried (34) ist völlig planlos und braucht dringend eine Erleuchtung. In dieser Krise kommt ihm das Angebot seines Bruders gerade recht: Fredo soll für ein Vierteljahr als Haus- und Kinderhüter in die Bresche springen, da Markus beruflich ins Ausland muss. Eine Luxusvilla inklusive Weinkeller und Limousine – genau die richtige Wellness-Oase für einen Mann in der Sinnkrise, findet Fredo. Allerdings stecken die beiden Teenies Tim und Karla mitten in der Pubertät und Oma Gesche rutscht zunehmend in die Demenz ab. Egal! Getreu seinem Motto 'Blenden, bluffen, abtauchen' stürzt sich Fredo mit Volldampf in seine Mission…" 

Jan Schröter, geboren in Hamburg, führte nach dem Studium der Sonderpädagogik eine eigene Buchhandlung. Seit 1995 schreibt er Drehbücher für große Fernsehproduktionen wie "Großstadtrevier", "Alphateam" oder "Traumschiff" sowie Reisebücher und Kriminalromane ("Der Rikschamann", "Freundschaftsdienste"). 


Einschüsse
an der Oste


Pressebericht über Regionalkrimis

20. 6. 2012. Nicht nur die Regionalkrimis boomen, "sondern auch die Web-Seiten, die sich mit dem Phänomen beschäftigen", berichten die Niederelbe-Zeitung und die Cuxhavener Nachrichten. Genannt wird die Seite www.regiokrimi.de, auf der Christoph Rosenbusch und Janneke Rauscher von der TU Darmstadt Forschungsergebnisse zum Leseverhalten von Regionalkrimi-Fans präsentieren, sowie die Datenbank www.mord-vor-ort.de, die allerdings "bei Weitem nicht vollständig" sei; aus dem Norden fehlten beispielsweise Elke Loewe, Thomas B. Morgenstern und Dr. Reinhold Friedl

"Viel ergiebiger, was die Krimi-Szene 'zwischen Marsch und Moor' betrifft", sei die Seite www.krimiland.de der Ostener Literaturinitiative Krimiland Kehdingen-Oste,urteilt Autor Jens-Christian Mangels: "25 Schriftsteller und zahlreiche Tatorte (hübsch mit Einschusslöchern gestaltet) werden vorgestellt, unter anderem die Krimi-Autoren Wolfgang Röhl, Horst Bosetzky und Alexandra Kui."


Bio-Fest
mit Krimi


Krimipreisträgerin Sabine Bartelt

14. 6. 2012. Die BUND - Kreisgruppe Cuxhaven - beteiligt sich am Sonntag, 17. Juni, von 10 bis16 Uhr am Hoffest auf dem Bioland-Hof der Familie Woltmann in Bülkau-Süderende. Auch Literarisches steht auf dem Programm: Ab 12.45 Uhr gibt's eine Krimilesung mit Krimiland-Preisträgerin Sabine Bartelt aus Deinstedt ("Mord an der Schwebefähre").


Fahnder auf
Facebook


Cux-Kriminalisten Janssen, Röverkamp

16. 6. 2012. Auch zwei beamtete Cuxhavener Detektive sind auf Facebook aktiv: Hauptkommissar Konrad Röverkamp und Kommissarin Marie Janssen. Freunde des Krimilandes Kehdingen-Oste kennen die beiden als Protagonisten der Cuxland-Krimis "Wattläufer" und "Eiskalter Sommer" des Göttinger Autors Wolf S. Dietrich, von Hause aus Germanist und Theologe. Dietrichs jüngster Cux-Krimi "Hotel Alte Liebe" spielt unter anderem in Hemmoor, wo zwei entflohene Strafgefangene ein Auto samt ihrem Wärter im Kreidesee versenken. Später kommen im Cuxhavener Watt  kurz nacheinander zwei Männer ums Leben. Beide waren in die Stadt ihrer Jugend zurückgekehrt, um an einem Jahrgangstreffen ehemaliger Schüler ihres Gymnasiums teilzunehmen.

Im Herbst der
50. Oste-Krimi

Was sie nicht ahnten: Niemand sonst hatte eine Einladung erhalten. Und bevor sie einen Verdacht schöpfen konnten, waren sie im Hotel Alte Liebe schon ihrem Mörder begegnet. Welche Rolle spielt der angesehene Hotelier und Ratsherr Christopher Hansen? - "Hotel Alte Liebe" ist einer von mittlerweile 48 Kriminalromanen (Verzeichnis hier), die in der Region entstanden oder hier (zumindest teilweise) angesiedelt sind. Für den Herbst wird der 50. Oste-Krimi erwartet. 


Criminale mit
Schwebefähre


Osteland-Preisträger Friedl und Eggers

3. 5. 2012. Gut vertreten war das Krimiland Kehdingen-Oste auf der 26. Criminale im Hochsauerlandkreis, wo sich 240 Autoren, sämtlich Mitglieder des "Syndikats", der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller, zum Feiern, Lesen und Klönen trafen. Die Osteland-Kulturpreisträger Dr. Reinhold Friedl (Cuxhaven, ehemals Geversdorf) und Wilfried Eggers (Drochtersen) durchlebten drei Tage und Nächte - bis zum Morgengrauen.

Mehr als 250 Autorinnen und Autoren präsentierten an 80 Lesungsorten neue Texte. Wilfried Eggers las mit Ole Christiansen und Thomas Plischke, einem Autorenduo aus Hamburg, und Eva Almstädt aus Bargteheide unter dem Motto "Platte Morde" im Sauerlanddorf Cobbenrode. Der Drochterser Anwalt gab seine Story "Der Tote von Lochtrop" zum besten, eine Krimifarce mit Einsprengseln von Sauerländer und Kehdinger Platt, die kurz zuvor im Band "Tausend Berge, tausend Abgründe" bei Grafit (ISBN 978-3-89425-399-8, 9,99 Euro) erschienen ist. Ebenfalls frisch auf dem Markt: seine Kurzgeschichte "Das Schweigen der Schweine", erschienen im Sammelband "Niedertracht in Niedersachsen" (KBV-Verlag, ISBN 978-3-942446-24-2, 9,90 Euro). Mehr auf der Eggers-Website


Syndikat-Fussballer: Kicken und Killen

Reinhold Friedl las gemeinsam mit Susanne Kliem und Jan Zweyer im überfüllten Café Kropff in Olsberg aus seinen Kurzkrimi "Jubiläumsfeuerwerk", veröffentlicht in der Krimi-Anthologie "Mord an der Schwebefähre", die Elke Loewe für die AG Osteland zum 100. Geburtstag der Schwebefähre Osten - Hemmoor 2009 herausgegeben hat und die von einem Anschlag auf das Fährjubiläumsfest handelt. 


Autorinnen als Cheerleader mit Skelett

Zu den Höhepunkten der Criminale zählte die Uraufführung der Mafia-Oper "Mundtot – Messo a tacere". Das Libretto hatte der Bremer Krimiautor, Glauser- und Ehren-Glauserpreisträger Jürgen Alberts geschrieben, die Musik Marco Lenzi komponiert. Passend zum Ort der Handlung, einem Gericht, fand die Aufführung im Schwurgerichtssaal des Landgerichtes Arnsberg statt. 

Wie bei jedem Krimifestival traten die Kicker vom FC Criminale gegen eine Mannschaft aus der Region an. Unterstützt wurden die Gäste von den "SyndiCats", der einzigen Cheerleader-Gang, die nur aus Krimiautorinnen besteht und die mit blutroten Puscheln und einem Skelett auftrat. 

Am Samstag zum Abschluss die Ehrungen: Der Schweizer Michael Theurillat erhielt für seinen Roman "Rütlischwur" den begehrten "Glauser", die Hamburgerin Nina George den Preis für die beste Kurzgeschichte "Das Spiel ihres Lebens", das beste Debut stammt von der Österreicherin Lena Avanzini ("Tod in Innsbruck"). Danach gab's kernigen Rock mit der Liveband Stixx - und für Vieltänzer Eggers einen heftigen Muskelkater.


N3 präsentiert
Röhls Oste-Krimi


Krimi-Autor Röhl im N3-Beitrag

29. 4. 2012. Vor sechs Jahren hat die AG Osteland den Begriff Krimiland Kehdingen-Oste geprägt und das gleichnamige Literatur- und Tourismusprojekt ins Leben gerufen. Seither berichten Presse, Funk und Fernsehen verstärkt über die literarische Landschaft an Elbe und Oste, die mittlerweile durch fast 50 Kriminalromane bekannt geworden ist. 

Nachdem voriges Jahr TV-Beiträge u. a. über Thomas B. Morgenstern gesendet worden sind, hat N3 jetzt den bereits im Juni 2011 erschienenen Oste-Krimi "Straßenkampf" von "Stern"-Autor und Ostepreisträger Wolfgang Röhl (Niederstrich) entdeckt - siehe übernächsten Text. 

Der Roman wurde am heutigen Sonntag in "Hallo Niedersachsen" (Rubrik: "Quergelesen") vorgestellt. 

Der Sechs-Minuten-Beitrag kann nachträglich in der NDR-Mediathek hier im Internet angesehen werden.

Auf ndr.de wurde der "spannende Krimi aus dem Osteland" mit den Worten angekündigt: "Korrupte Politiker, windige Autobahnbefürworter und aufgebrachte Bürger: Im Krimi 'Straßenkampf' von 'Stern'-Autor Wolfgang Röhl geht es um ein umstrittenes Autobahnprojekt."

An den Aufnahmen für den Sechs-Minuten-Film, unter anderem auf der "Mocambo", haben auch Darsteller der Theatergruppe Hechthausen mitgewirkt.

Der Roman "Straßenkampf" ist eine mit Witz und Verve erzählte Story um den Tod eines Autobahn-Gegners, eingebettet in jede Menge Lokalkolorit, das Lesern aus dem Osteland Spaß am Dechiffrieren der Lokalitäten bereitet. 

"Moorhausen" - ganz klar, damit kann nur Hemmoor gemeint sein. Und wenn ein Sterbender an einer schmalen Deichstraße zwischen "Bargwisch" und "Söderfleth" nahe der "Teufelsbucht" aufgefunden wird - logisch, dann kann der Autor nur durch die kurvenreiche Strecke bei Bentwisch und Niederstrich inspiriert worden sein, unweit der Hexenbucht.

Gänzlich unverschlüsselt wird der Schauplatz des High-noons im Fährmarkt-Rummel in Osten dargestellt: die Gondel der Schwebefähre. Bis zur Kenntlichkeit karikiert wird ein bekannter Gastronom... 

Siehe auch unseren Bericht über die Dreharbeiten.


Zwei fahren
zur Criminale


Eggers mit Kollegen (in Aschhorn)

8. 8. 2012. Bei der diesjährigen Criminale, dem größten Krimi-Autorentreffen in den deutschsprachigen Ländern, ist auch das Krimiland Kehdingen-Oste gut vertreten. Aus ihren erfolgreichen Regionalkrimis lesen im Hochsauerlandkreis die beiden Oste-Literaturpreisträger Dr. Reinhold Friedl (siehe unten; ehemals Geversdorf, jetzt Cuxhaven) und Wilfried Eggers (Drochtersen / Aschhorn). Veranstalter ist die Schriftstellergruppe Syndikat, in der inzwischen 700 Krimiautorinnen und -autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv sind.

Von Eggers sind soeben zwei neue Kurzgeschichten erschienen, die eine mit dem Titel "Das Schweigen der Schweine" im Sammelband "Niedertracht in Niedersachsen (Foto), die andere mit dem Titel "Der Tote von Lochtrop" im Criminale- Sammelband "Tausend Berge, tausend Abgründe". Mehr auf der Eggers-Website. Eigentlich wollte der Drochterser Anwalt und Autor am 17. März in Ingolstadt seinen Kehdingen- und Türkei-Krimi "Paragraf 301" vorstellen. Die Lesung wurde abgesagt wegen einer kurzfristig angesetzten Demonstration der hier lebenden Aleviten in Bochum, wo dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan wegen "Offenheit, Menschlichkeit, Geradlinigkeit, Toleranz" der Steiger-Award verliehen werden sollte. 

Eggers: "Merkwürdig, dass meine Lesung aus einem Buch, das die religiöse Intoleranz in der Türkei beschreibt, ausfällt wegen eines  Toleranzpreises an den türkischen Staatschef. Man dreht sich im  Kreis ... und regt sich auf."



Krimiabend
an der Fähre

Oste-Prahmfähre in Gräpel

26. 3. 2012. Kürzlich hatte die Gastronomin und Osteland-Mitstreiterin Karin Plate in ihr Restaurant "Plates Osteblick" (Website) an der Gräpeler Fähre zu einer Krimilesung mit Hedi Büttner und Renate Kiekebusch eingeladen. Der "gruselige Abend mit deftigen Gerichten" (4-Gänge-Menü, 18,50 Euro) fand so viel Anklang, dass er am Sonnabend, 14. April, 19 Uhr, wiederholt werden soll. Karin Plate verspricht: "Zwischen den einzelnen Lesungen servieren wir Ihnen die passenden Gerichte - direkt am Tatort."

Autor Friedl
auf Lesetour

29. 3. 2012. Ostekrimi-Autor und Ostepreisträger Dr. Reinhold Friedl absolviert in den nächsten Wochen weitere Lesungen. In der Reihe "Literatur im Bootshaus" wird er am Donnerstag, 19. April, 19.30 Uhr, im Bootshaus im Bürgerpark Bremerhaven aus seinem Krimi "Die grosse Hochzeit" lesen. - Aus demselben Buch liest Friedl bei der "Criminale", dem grössten deutschen Krimifestival (25. bis 29. April), am 26. April, 19 Uhr, im Hotel Jagdhof Glashütte in Bad Laasphe im Hochsauerland. - Seinen Krimi "Tödliches Tabu" präsentiert der Autor am Freitag, 4. Mai, 19 Uhr, auf Einladung der SPD in der Bremer Strasse 30a in Hamburg-Harburg.


Funkreport
und Lesung


Krimiautor Thomas B. Morgenstern

21. 3. 2012. Fernseh-Tipp für Frühaufsteher: Am Ostermontag ab 6 Uhr sendet N3 eine Reportage über das Krimiland Kehdingen-Oste und Krimiautor Thomas B. Morgenstern sowie touristische Attraktionen an Elbe und Oste, unter anderem über die "Mocambo", das älteste Motor-Fahrgastschiff Deutschlands. Mehr über den Kehdingen-Report auf der N3-Website.

Mit einer Krimilesung eröffnet bereits am Sonntag, 1. April, 10 Uhr, die Schwebefähre Osten - Hemmoor die Saison. Bei einem Empfang in der Ostener FährStuv liest nach der Eröffnung der Sturmflut-Ausstellung "Die Fähre in den Fluten" die Autorin Tatjana Gräfin Dönhoff (Obenaltendorf) aus ihrem Kurzkrimi "Pierre Dupont aus Orléans", der auf der Ostener Fähre spielt und 2009 für den Osteland-Wettbewerb "Mord an der Schwebefähre" eingereicht worden war. Um 11 Uhr lädt der Vorsitzende Karl-Heinz Brinkmann die Gäste des Fördervereins zur gemeinsamen Fährfahrt in die neue Saison.


"Straßenkampf"
fürs Fernsehen


Röhl auf der Mocambo (Foto: Bingemer)

1. 3. 2012. Ein vierköpfiges TV-Team um die NDR-Mitarbeiterin Katrin Heineking (l.) hat an der Oste zwei Tage lang Material für eine neue Folge der Büchersendung "Quergelesen" von NDR Niedersachsen produziert. Gedreht wurden in Oberndorf Szenen aus Wolfgang Röhls Krimi "Straßenkampf", in dem es um mörderische Auseinandersetzungen beim Kampf um eine neue Autobahn in Norddeutschland geht. 

Theaterblut irritiert
die Oste-Anrainer


Tatorte: Osten, Oberndorf, Hemmoor

Mit Julia Pubanz und weiteren Schauspielern der legendären Theatergruppe Hechthausen, deren neues Stück "Rommé to drütt" an diesem Freitag,  2. März, 19.30 Uhr, in der "Ostekrone" Premiere hat, wurden am Niederstricher Deich, auf dem Dammhof und auf der "Mocambo" Schlüsselszenen des Buches in bewegte, spannende Bilder umgesetzt. Die aufwändige Arbeit sorgte zumal beim nächtlichen Dreh am Deich für einige Irritation bei Anrainern: Ein mit Theaterblut dekorierter Schauspieler wurde unter qualvollem Stöhnen in ein Auto gehievt. 

Weitere Aufnahmen fanden im Haus von "Stern"-Redakteur Röhl statt, der für die Sendung Auszüge aus seinem Krimi las. Im Interview spricht er unter anderem darüber, warum er seine Krimis gern vor einem jeweils realistischen Hintergrundthema ansiedelt, das die Region aktuell bewegt. 

Angedachte Aufnahmen im Ostener "Fährkrug" entfielen, da den NDR-Leuten nach Telefonaten die Realisierung als "zu kompliziert" erschien.


Goldhecht für
Alexandra Kui


Alexandra Kui (r.) mit Laudatorin Bölsche

12. 2. 2012. "Weiche Knie" hatte nach eigenem Bekunden die Krimiautorin Alexandra Kuitkowski (Künstlername: Kui), als sie auf die Bühne der Geversdorfer Ostehalle gebeten wurde, um von Laudatorin Renate Bölsche (Osteland-Projekt Krimiland) und Sponsor Torsten Wüstenberg (EWE) den "Goldenen Hecht" in der Kategorie Literatur entgegenzunehmen. 

Alexandra Kui dankte mit der Bemerkung, im Krimiland Kehdingen-Oste sei sie immer wieder auf "tolle, engagierte Menschen" getroffen. Was "ganz Besonderes" seien die Krimilesungen auf der "Mocambo" gewesen, wenn sie nachts in der Hexenbucht ankere. Warum sie ihre Krimis so gern an Oste und Elbe ansiedelt? "Um ein Buch über einen Schauplatz zu schreiben, muss die Chemie stimmen. Das ist wie sich Verlieben." Amüsiert reagierte das Publikum, als sie hinzufügte: "Man verliebt sich ja auch nicht unbedingt in den Schönsten..."

Zuvor hatte Renate Bölsche die Laudatio vorgetragen: "Aufgewachsen in Buxtehude und ausgebildet in Hamburg, macht die Lokal- und Reisejournalistin Alexandra Kui seit Ende der Neunziger Jahre mit Kriminalromanen auf sich aufmerksam, deren Handlung an der Nordseeküste und, immer häufiger, auch in Kehdingen und im Osteland angesiedelt ist. 

Schon ihr 2009 erschienener Krimi 'Blaufeuer' - mit Tatorten unter anderem in der Wingst und in der Niederelbebahn zwischen Otterndorf und Himmelpforten - wurde von Deutschlandradio Kultur als 'unerhört subtil',  'regelrecht durchkomponiert' und 'vollkommen ohne sprachliche und inhaltliche Platitüden' gerühmt. 

Auf den ebenfalls virtuos komponierten Roman 'Wiedergänger' folgte 2011 der Jugendroman 'Lügensommer', der ausschliesslich im Krimiland Kehdingen-Oste angesiedelt ist. An Schauplätzen wie dem Ostesperrwerk in Balje, dem Strand von Krautsand und der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen lässt die Autorin die Region, wie ein Rezensent urteilt, 'in zwielichtigem Juli-Glanz erstrahlen: Nichts ist so idyllisch, wie es scheint'. 


Kui-Lesung im Natureum Niederelbe (2009)

Auch dieser erste Jugendkrimi wird von der Kritik als 'clever konstruiert' gefeiert, als 'packender und sprachlich geschliffener Psychothriller', 'knisternd von der ersten bis zur letzten Seite' - 'nicht nur für Teeanager eine fesselnde Lektüre'. Vor allem aber ist das Buch, wie der Deutschlandfunk schon über der Roman 'Blaufeuer' urteilte, 'eine tiefe Verbeugung vor der Heimat der Autorin'. Alexandra Kui hat sich um das Osteland verdient gemacht."

In Alexandras Kuis neuem Roman "Lügensommer" (cbt-Verlag, 318 Seiten, 9,99 Euro, empfohlen ab 14 Jahren) baut sich die Spannung bereits auf am ersten Schauplatz auf, einem Liebesnest unter "prächtigen Silberweiden" an einem "Nebenarm der Oste". Auf Seite 56 wird's gruselig: Möwen kreisen über der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen - und "plötzlich läßt so ein Biest etwas fallen... ein menschliches Auge, und es war verdammt noch mal hellblau".

Junge Mädchen
als Fischfutter


Schauplatz Ostesperrwerk

Schauplatz Krautsand

Schauplatz Glückstadt

Was für die junge Romanheldin Marit, die gerade die Schule abgeschlossen hat, wie ein sorgloser Strandsommer begonnen hat, entwickelt sich vor einer Kulisse, die mit Schützenfesten und Strandfeten stark an Krautsand und Drochtersen erinnert, zum Horrortrip. Merke: "Junge Mädchen werden heutzutage leicht zu Fischfutter."

Das Kehdinger Kolorit zieht sich fast bis zur letzten Seite durch die Handlung. Da taucht eine Leiche "an der Ostemündung" auf, "mitten im Vogelschutzgebiet".Und am Ostesperrwerk bei Balje gibt der Fluss "mit einem Schmatzen" einen anderen Kadaver frei. 

In der Glückstädter Imbißbude "Lucky Town Beachclub", die jedem Elbfähren-Passagier vertraut ist, schließlich klingt der Psychothriller aus, auf den zutrifft, was die "Hamburger Morgenpost" bereits über "Blaufeuer" schrieb: "Atmosphärisch dicht und elegant aufgebaut."


Milchfieber in 
der Turnhalle


Drochterser Krimiautor Morgenstern

8. 2. 2012. Am Freitag und Sonnabend, 10. und 11. Februar, jeweils um 20 Uhr, finden in der Seminarturnhalle in Stade zwei Lesungen statt, an denen der Drochterser Krimautor, Milchbauer und Ostepreisträger Thomas B. Morgenstern mitwirkt. Am Freitag lesen neben Morgenstern ("Milchfieber") auch K. McLean ("Tango in den Tod") und Peter Kühn (Text von T. C. Boyle). Am Sonnabend stehen abermals Morgenstern und Kühn sowie Cay Rademacher ("Trümmermörder") auf dem Programm.


Umjubelte
Premiere


"Karnickelmord in Süderbockel" - VIDEO

23. 1. 2012. "Karnickelmord in Süderbockel", das neueste Krimitheaterstück von Hartmut Behrens, hat am Wochenende eine umjubelte Premiere mit begeistertem Presseecho erlebt. "Ein Krimi-Cocktail von ungeheurer Kuriosität, Hinterhältigkeit und skurrilem Witz," urteilt Jens-Christian Mangels in der Niederelbe-Zeitung über die "genial verdrehte Krimi-Story" mit einem "höllisch scharfen Schuss Parodie auf das Dorfleben" und "rabenschwarzem Humor".


Auch im Gästebuch viel Lob

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Krimiwinter folgt
auf Krimiherbst


Petra Jaeschke mit Krimitheater-Plakat

23. 1. 2012. Auf den Krimiherbst (siehe News 2011) folgt ein Krimiwinter. Die Theatermacher Petra Jaeschke und Hartmut Behrens vom Verein Kultur auf dem Lande warten mit den nächsten Krimi-Events auf: sechs Aufführungen von Behrens' Krimistück "Karnickelmord in Süderbockel", die zwischen dem 21. Januar und dem 11. Februar im Cux- und Osteland stattfinden. 

In Otterndorf erlebte der "Karnickelmord" eine umjubelte Premiere mit begeistertem Presseecho. "Ein Krimi-Cocktail von ungeheurer Kuriosität, Hinterhältigkeit und skurrilem Witz," urteilt Jens-Christian Mangels in der Niederelbe-Zeitung über die "genial verdrehte Krimi-Story" mit einem "höllisch scharfen Schuss Parodie auf das Dorfleben" und "rabenschwarzem Humor". 

Weitere Termine und Vorverkaufsstellen stehen auf dieser SONDERSEITE.


Tod einer 
Autorin

Foto: Bölsche
Anke Cibach 1949 - 2012

21. 1. 2012. Das Krimiland Kehdingen-Oste trauert um Anke Cibach. Die Stader Diplom-Psychologin und Krimiautorin ist auch an der Oste durch etliche Lesungen bekannt geworden, unter anderem im Natureum in Balje und auf der Prahmfähre in Gräpel. Die meisten ihrer Regionalkrimis - darunter "La Paloma für den Mörder" aus dem MCE-Verlag in Drochtersen  - sind im maritimen Milieu angesiedelt (mehr). Anke Cibach ist nach längerer Krankheit am 17. Januar gestorben. Die Seebestattung findet im Familienkreis statt.


Hamburg schätzt
das Krimiland

2. 1. 2012. Hamburg entdeckt das fruchtbare Krimiland vor seinen Toren. Immer häufiger lesen Autoren aus der Region Kehdingen-Oste vor Hamburger Publikum. Ebenso geschätzt wie der Drochterser Rechtsanwalt Wilfried Eggers ist dessen Autorenkollege und Nachbar Thomas B. Morgenstern (Foto), der während einer "Langen Nacht des Syndikats" - weitere Mitwirkende: Helga Beyersdörfer, Dagmar Fohl, Michael Koglin - am Freitag, 13. Januar, 19.30 Uhr, im Hachez-Chocoversum aus seinem jüngsten Buch "Milchfieber" liest (Moderation: Bärbel Dahms, Eintritt 10 Euro). 

Im Krimiland an der Oste sind neben rund 200 Krimi-Drehbüchern auch 47 Kriminalromane angesiedelt oder verfasst worden. Im neuen Jahr erwartet das Osteland-Projekt Krimiland Kehdingen-Oste den 50. Ostekrimi


Eine Liste der Krimis aus der Region Kehdingen / Oste steht hier.


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