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Die Morde
hinterm
Rönndeich

14-minütige
Reportage aus dem
Krimiland
 

Straße zum
Jenseits

Reportage 

über das
Krimiland
Kehdingen - Oste
.


 
Krimiland 
von A bis Z
Dietrich Alsdorf
Cäcila Balandat
Prof. Dr. Horst Bosetzky
Anke Cibach
Wolf S. Dietrich
Wilfried Eggers
Dr. Reinhold Friedl
Reinhard Heilmann
Sebastian Knauer
Ulf König
Alexandra Kui
Elke Loewe
Thomas B. Morgenstern
Jürgen Petschull
Willi Pohl
Wolfgang Röhl
Axel Roschen
Craig Russell
Elke Schlotfeld
Sigrid Schütz
Wolf-Dietmar Stock
Uwe Timm
Volker Vogeler
Willi Voss
Peter Zurek
.


Uwe Timm

Der Autor des wohl erfolgreichsten (Jugend-) Krimis mit Schauplätzen im Krimiland Kehdingen - Oste lebt nicht an der  "Deutschen Krimistraße" in Drochtersen-Hüll, sondern in Hamburg und München: Uwe Timm hat das in vielen Auflagen - auch im Ausland - erschienene Buch "Der Schatz auf Pagensand" verfaßt, das außer auf der Insel (Foto) gegenüber der Kehdinger Küste auch auf Schweinesand und an der Ostemündung bei Hörne spielt. 
Kinder lieben das Buch, wie die Website des Verlags zeigt; es ist auch als Hörbuch erhältlich. Erwachsenen ist Timm eher als Autor brillanter Romane ("Die Erfindung der Currywurst") bekannt.

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Volker Vogeler

Aus Volker Vogelers Feder stammen allein 170 der ersten 300 Folgen von "Der Alte". Darüber hinaus produzierte er am Rönndeich auch Ideen für den "Tatort".

Im Alter von 74 Jahren gestorben

Vogeler ist  ist am 17. April 2005 im Alter von 74 Jahren gestorben. Seine einzigartigen Krimiplots mit nuancenreichen, meist psychologisch motivierten Straftaten und vielschichtigen Charakteren hatten seit 1978 ein Millionenpublikum in den Bann gezogen.

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick trauerte um einen "langjährigen Freund" und "hoch geschätzten Filmemacher". Als einer der "Promotoren des Neuen Deutschen Films" habe Vogeler mit dem kritischen deutschen Heimatfilm "Jaider - Der einsame Jäger" (1971) um den bayerischen Anarchisten und Volkshelden Jennerwein ein Schlüsselwerk dieser Periode geschaffen. Er wurde dafür 1972 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 

ZDF-Fernsehspielchef Hans Janke würdigt die Verdienste Vogelers als fabelhaften Erzähler und großen Humanisten: "Seine Filme und Drehbücher gewinnen ihre Kraft, ihre Spannung, aus gelassen–genauer Beobachtung des menschlichen Dramas. Volker Vogeler hat sich auch als politischer Kopf sein Lebtag dafür interessiert, was Menschen mit Menschen anstellen, wie sie noch in der Liebe aneinander leiden und was sie zum Beispiel zu Verbrechern macht. Volker Vogeler konnte seine Lebenserfahrung in gute Geschichten überführen: Ein fabelhafter Erzähler war er, ein Mann von furchtlos-humaner Haltung, dabei alles andere als ein Verächter des Populären, ein Liebhaber des großen Publikums vielmehr, dem doch zugleich eine kritische Skepsis galt. Volker Vogeler, dieser ewig junge Mann, besaß die Weisheit, an der es uns immer wieder am meisten fehlt."

Vogeler, 1930 im oberpommerschen Bad Polzin geboren, siedelte 1953 in die Bundesrepublik über. Nach seinem Studium am Deutschen Institut für Film und Fernsehen arbeitete er ab 1958 als frei schaffender Autor und Regisseur. Vogeler gehörte zu den Gründern der unabhängigen Produktions- und Verleihgesellschaft Filmverlag der Autoren. 1967 entstand als erste große Regiearbeit der Fernsehfilm "Das Bild".  Vogeler drehte Filme wie "Verflucht dies Amerika" (1973) und "Das Tal der tanzenden Witwen" (1975) als Auseinandersetzung mit dem Italo-Western. Bereits in den 60er Jahren inszenierte Vogeler auch Fernsehfilme unter anderem nach literarischen Vorlagen, darunter 1984 "Ein Kriegsende" nach einer Erzählung von Siegfried Lenz

Unzählige erfolgreiche Fernsehspiele und –serien entstammen seiner Feder oder sind unter seiner Regie entstanden, darunter "Onkel Bräsig" und der plattdeutsche Tatort-Krimi "Watt Recht is..." (beide mit Elke Loewe, ebenfalls Rönndeicherin) sowie der ZDF-Fernsehfilm "Kein Weg zurück" mit Barbara Auer in der Hauptrolle. 

Etliche der Vogeler-Werke sind im Deutschen Krimi-Lexikon verzeichnet, das im Web verfügbar ist.

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Elke Loewe

Unter dem Dach einer ländlichen Apfelmosterei am Rönndeich braut Elke Loewe raffinierte Plots für ihre Oste-Krimis. Bislang sind in dieser Reihe "Die Rosenbowle", "Herbstprinz",  "Engelstrompete" und "Schneekamelie" erschienen. Außerdem hat Elke Loewe eine Reihe von Kurzkrimis verfaßt, die ebenfalls an Elbe und Oste spielen.

Leseprobe aus der "Rosenbowle": "Das Dorf, von dem ich erzählen will, soll Augustenfleth heißen. Auguste, weil der zweite Vorname meiner Tante so lautet, und Fleth, weil das umliegende Land von einem dieser schnurgeraden, dort weit verbreiteten künstlichen Wasserläufe, Flethe, Rönnen oder Wettern genannt, in den tiefen Gezeitenfluss entwässert wird, der den Ort in zwei ungleiche Hälften teilt. Diesen Fluss möchte ich Stinte nennen, wie die kleinen Fische, die im Frühjahr zum Laichen den Fluss aufwärts ziehen, und mit Kopf, Schwanz und Gräten gebacken in den umliegenden Gasthäusern serviert und verzehrt werden."

Der einzige "Tatort" auf Platt

Natürlich ist die Stinte in Wahrheit die Oste (ein Fluß, der eine eigene Website hat), und Augustenfleth ähnelt stark dem Rönndeich, teils aber auch den nahen Dörfern Osten und Hüll. In dieser Umgebung verfasste Elke Loewe auch den bisher einzigen plattdeutschen "Tatort": "Wat Recht is, mutt Recht bliewen" und ein wunderbares Kinderbuch über den sagenhaften Oste-Fisch "Jonni Hecht".

Von Elke Loewe, die 2005 mit dem Osteland-Kulturpreis ausgezeichnet wurde, stammen außerdem drei historische Romane ("Teufelsmoor", "Simon der Ziegler" und "Sturmflut"). Elke Loewe ist Mitherausgeberin des Buches "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung".

Wer noch kein Loewe-Buch kennt: Ein komplettes Kapitel aus "Simon der Ziegler" steht hier zum Probelesen (PDF-Datei).

Loewe-Bücher bestellen: hier.

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Jürgen Petschull

Am Rönndeich verfasste der "Stern"-Autor Jürgen Petschull unter anderem die Polit-Thriller "Der Märtyrer" und "Der Herbst der Amateure"

"Es war die Zeit zwischen Ebbe und Flut. Der Strom stand still zwischen den Deichen, hielt den Atem an und konnte sich eine Weile nicht entscheiden, ob er weiter zum Meer oder wieder zurück ins Land fließen sollte. Lohmer saß auf seinem Lieblingsplatz, auf dem Stamm einer vom Sturm gefällten Stockweide, die mitten ins mannshohe Reet gestürzt war... Im glatten Wasser sah er das Spiegelbild des anderen Ufers: den Schattenriß von Kühen und Schafen auf der Deichkrone, den Turm der Dorfkirche, die Masten eines alten Schoners, der auf der kleinen Werft instandgesetzt wurde."

Flachland-Thriller mit Tiefgang

Mit dieser Beschreibung der flachen, herben Landschaft an Oste und Rönne beginnt ein Thriller aus den Tagen, als die Mauer fiel: Stern-Reporter Petschull beschreibt, wie sich zur Zeit der deutschen Einigung im Zweistromland zwischen Elbe und Weser die Wege zweier Männer kreuzen, eines US-Rüstungsforschers und eines russischen KGB-Offiziers - "ein Thriller mit bemerkenswertem Tiefgang" (Deutsche Welle).

In den Jahren 2009 und 2010 legte Petschull, der inzwischen in Osten lebt, die Historien-Thriller "Der letzte Tanz im Paradies" und "Der fünfte Schatten" vor.

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Wilfried Eggers

Am Moor nahe der Quelle der Rönne, jenes Gewässers, dem der Rönndeich seinen Namen verdankt, konstruiert der Rechtsanwalt Wilfried Eggers Zeit- und Kriminalromane wie "Ziegelbrand" oder "Die Tote, der Bauer, sein Anwalt und andere" und "Paragraph 301".

Leseprobe aus "der Bauer...": "Aus dem neuen Stall drang ein kehliges Grölen: 'Es gibt kein Bier auf Hawaii, es gibt kein Bier...' Kühe schepperten mit dem Gestänge des Fressgitters und die Melkmaschine brummte wie eine Riesenhummel. 'Wunderbar!', sagte Doktor Dewald. 'Wie bitte?', krächzte der bleiche Polizist... 'Der Schnitt', sagte der Arzt und sah kurz von der Toten auf. 'Sehen Sie sich ihn an, hier - er ist wunderbar. Exakt wie im OP.' Seine Augen leuchteten. 'Keine Fransen. Ein Strich. Besser kann man es nicht machen...'"

Düstere Schatten der Vergangenheit

Zwar hat der Jurist alle Ortsnamen - aus juristischen Gründen - verfremdet: Aus dem Land Kehdingen wird das Land Kahdingen, aus Drochtersen wird Hollenfleth, aus Krautsand wird Ruthensand. Doch die Schilderung des plattdeutschen Menschenschlages und der Landschaft ist ebenso präzise und authentisch wie die Darstellung der düsteren Vergangenheit, die auch über dieser Region lastet.

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Thomas B. Morgenstern

Im Herbst 2005 präsentierte Thomas E. Morgenstern, Biobauer in der Hofgemeinschaft Aschhorn, unweit der legendären Deutschen Krimistraße, im Verlag Medien-Contor Elbe seinen Krimi-Erstling "Der Milchkontrolleur".

Zwischen Elbe und Weser stirbt Else Weber

Am Anfang geschieht ein Mord. Else Weber, eine Frau mit zweifelhaftem Ruf, wird mit durchschnittener Kehle in einem Graben in der Nähe ihres einsam gelegenen Hauses gefunden. Die Ruhe in dem kleinen Dorf zwischen Elbmarsch und Moor ist dahin...

Es folgten der Krimi "Der Aufhörer" und die historische Kriminalerzählung "Jacob Ovens. Hochstapler – Betrüger – Deichbauer". 
 

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Willi Voss

Im Fasanenweg nahe der Ortsgrenze zwischen Wischhafen und Drochtersen, lebte Anfang der Achtziger - nach Lehrjahren unter Militanten im Nahen Osten - auch der Bibliothekar und Journalist Willi Voss, der, neben Jerry-Cotton-Romanen, unter verschiedenen Pseudonymen auch bemerkenswert gute Krimis und Thriller schrieb. Die Romane "Keine Tränen für das Opfer" und "Tränen schützen nicht vor Mord" spielen in Drochtersen und Wischhafen vor weitgehend authentischem Hintergrund. Diese Taschenbücher sind nur noch antiquarisch erhältlich, etwa über amazon.de oder ebay.de, eine Neuauflage wird mittelfristig erwogen. 


Seit 2003 sind von Willi Voss „Gegner“ (ISBN 3-932773-7), „Auch Narren sterben einsam“ (ISBN 3-932773-02-0) und „Die Nacht, der Tod“ (ISBN 932773-03-9) erschienen. 
Website von Willi Voss

Über seine Arbeit berichtet Willi Voss in seinem Blog willivoss.blogspot.com und auf seiner Website www.willivoss.de. Sein derzeitiger Verlag ist unter www.pendragon.de im Web vertreten. Im Juli 2009 erscheint von Voss der Thriller "Pforte des Todes". Voriges Jahr veröffentlichte er einen Beitrag für die bei Pendragon erschienene Anthologie "Mord Westfalen", im August 2009 folgt "Mord Westfalen II". Für 2010 ist ein weiterer Kriminalroman geplant, dessen Titel und  Erscheinungsdatum noch nicht feststehen. Voss steht für Veranstaltungen zur Verfügung.

Mehr über Willi Voss, der auch etliche Tatort-Drehbücher geschrieben hat, steht im Krimi-Lexikon.

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Alexandra Kui (Kuitkowski)

Am Kehdinger Elbufer und an der Ostemündung spielt "Lügensommer" (2011), der mittlerweile fünfte Roman von Alexandra Kui. In Cuxhaven und in der Wingst spielte bereits "Blaufeuer", ein Krimi, der von der Kritik in höchsten Tönen gelobt wurde. "Unerhört subtil", "regelrecht durchkomponiert", "vollkommen ohne sprachliche oder inhaltliche Platitüden", "eine tiefe Verbeugung vor der Heimat der Autorin und ihren liebenswert-schroffen Bewohnern", jubelte Deutschlandradio Kultur. Alexandra Kui habe sich "ganz offenbar durchgesetzt im Haifischbecken Literaturbetrieb", schreibt das Abendblatt, das 2006 einen Kui-Roman in Fortsetzungen abgedruckt hat. Die Autorin, 1973 in Buxtehude geboren, studierte in Hamburg und arbeitete unter dem Kürzel "kui" - ihrem Pseudonym -  für verschiedene Tageszeitungen. Heute lebt sie als Autorin, Musikerin und Journalistin am Rand der Buxtehuder Ortschaft Ottensen.



Sebastian Knauer
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Ebenfalls nur wenige Kilometer Luftlinie von der Rönne entfernt, in Neulandermoor, arbeitet SPIEGEL-Redakteur Sebastian Knauer an Thrillern wie "Die Recherche". Mehr über Knauer, der einst als "Stern"-Reporter in Genf die Leiche von Uwe Barschel aufspürte, steht im Krimi-Lexikon.

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Ulf König
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Der an der Rönne geborene und noch immer dort wohnhafte Autor, Tauchlehrer und Feuerwehrmann Ulf König hat den Krimi "Tödlicher Wein" veröffentlicht, der unter anderem am Hemmoorer Kreidesee spielt - einem durch mehrere tödliche Tauchunfälle bekannt gewordenen Gewässer.

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Dr. Reinhold Friedl

Der Geversdorfer SPD-Kommunalpolitiker und frühere Unesco-Bedienstete Dr. Reinhold Friedl hat 2004 den  Polit- und Regionalkrimi "Tödliches Tabu" vorgelegt. Die Handlung spielt im Elbe-Weser-Dreieck, im Cuxland, in Hamburg, Oldenburg, Bonn, Genf und am Horn von Afrika sowie in der SPD und bei den Vereinten Nationen. Die Hintergründe des Romans, versichert Friedl, entsprächen überwiegend der Wirklichkeit, wie zum Beispiel regionale Vorgänge um die erste Kanzlerkandidatur von Gerhard Schröder 1998

Zu Beginn wird die Leiche eines jungen Afrikaners auf einer stillgelegten Fähre gefunden. Der Lokalreporter Amandus Abendroth, der meist einen Schritt schneller als die örtliche Polizei ist, nimmt die Spur auf. Er träumt immer noch den Traum, einmal auf die ganz große Story zu stoßen. Ein unerklärlicher Unfall und ein weiterer Mord geben Rätsel auf...

Im Jahre 2010 folgte Friedls zweiter Abenroth-Krimi: "Die große Hochzeit", angesiedelt ebenfalls im Osteland sowie in Oldenburg.

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Peter Zurek

Der Cuxhavener Lehrer Peter Zurek hat im Herbst 2006 den Sietland-Krimi "Elf Mädchen" vorgelegt. Ein Privatdetektiv aus Cuxhaven fahndet nach verschwundenen Kindern - unter anderem in Neuhaus/Oste. Passagenweise erinnert Zudeks Schreibe an Krimi-Klassiker wie Dashiell Hammet.

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Anke Cibach

Obwohl die Psychologin und Autorin Anke Cibach aus Hamburg stammt und in Stade lebt, ist sie der Region Kehdingen - Oste nicht nur durch ihren Verlag, das Medien-Contor Elbe in Drochtersen, verbunden. Die Elbe ist der Schauplatz ihres Romans "La Paloma für den Mörder". Der undurchsichtige Tod eines Hamburger Hafenlotsen stellt Kriminalkommissar Bruno Bär und seine Kollegin Syvia Prüss vor ein Rätsel. Wenig später sterben weitere Mitglieder der Brüderschaft. Gibt es einen psychopathischen Serienmörder, der es ausgerechnet auf Hafenlotsen abgesehen hat? Oder gibt es vielleicht Verbindungen zwischen den getöteten Lotsen? Wo liegt das Motiv? Und: Welche Rolle spielt das Seemannslied La Paloma? Eine endgültige Antwort darauf finden die Ermittler in einem Kellergewölbe in der Speicherstadt...

Mehr über Anke Cibach hier.

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Wolfgang Röhl
Der Autor Wolfgang Röhl, Jahrgang 1947 und seit einem Vierteljahrhundert beim "Stern", lebt in Oberndorf-Niederstrich, wo heftige Auseinandersetzungen um einen geplanten Windpark tobten. Die damaligen Geschehnisse haben den Oste-Freund und Windkraft-Gegner  zu der Krimi-Komödie "Im Norden stürmische Winde" inspiriert, die im Drochterser MCE-Verlag erschienen ist, ebenso wie "Inselkoller" sowie "Straßenkampf" (2011), angesiedelt in Osten, Hemmoor und Oberndorf.



Horst Bosetzky (-ky)
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"Bild" nannte ihn einmal "Deutschlands besten Krimi-Schreiber". Jahrelang rätselten Krimi-Freunde, wer hinter dem ominösen Kürzel –ky steckte. Mittlerweile ist längst bekannt: Der Berliner Soziologieprofessor Dr. Horst Bosetzky (Website hier) ist der geheimnisvolle Autor, dessen Kürzel "geradezu zum Inbegriff des 'Sozio-Krimis'" wurde, "der die Leichen nicht zur gefälligen Abendunterhaltung liefert, sondern mit ihnen ausdrücklich aufklärerische Absichten verbindet", wie ein Kritiker schrieb.

Aber -ky kann auch anders: Er ist auch der Verfasser einer Kriminalgeschichte - besser wohl: Krimi-Groteske oder -Humoreske - rund um den Kreidesee in Hemmoor, den vom "Stern" vor Jahren "Todesloch" genannt wurde. Verwandtschaftlich ist -ky mit Hemmoor eng verbunden: Denn den "Cousin Curt" und dessen Frau, die Apothekerin Hermine, gibt es tatsächlich. Die Hemmoor-Story "Und der Haifisch, der heißt Kähne" steht hier im Internet.

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Wolf S. Dietrich
Am Rande des Krimilandes Kehdingen - Oste spielt der 2005 erschienene Cuxland-Krimi "Wattläufer" von Wolf S. Dietrich

Ein Fischkutter aus Dorum fischt eine unbekleidete Frauenleiche aus dem Meer. Wo soll Hauptkommissar Röverkamp von der Kripo Cuxhaven mit seinen Ermittlungen ansetzen? Keine Kleider, keine Papiere, keine Übereinstimmung mit Vermisstenmeldungen. An seiner Seite eine junge Absolventin der Polizeischule. Die gräbt in alten Ermittlungsakten und zieht Parallelen. Als wieder eine Frau spurlos verschwindet, kommt Bewegung in die Sache. Ausgerechnet jetzt fällt Hauptkommissar Röverkamp aus und seine Assistentin muss allein ermitteln. Sie ahnt nicht, dass es jemanden gibt, der sie ständig beobachtet. Wird die Jägerin zur Beute?

Ebenfalls an der Nordsee spielt der Cuxhaven-Krimi "Eiskalter Sommer": Während sich Nordseeurlauber an den Stränden über die außergewöhnlich heißen Tage freuen und Menschen bei der Arbeit über die Hitze stöhnen, erfriert ein Mann im Kühlhaus eines Cuxhavener Fischverarbeitungsbetriebes. Hauptkommissar Konrad Röverkamp und seine junge Kollegin Marie Janssen übernehmen den Fall... 

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Dietrich Alsdorf

Der Stader Archäologe Dietrich Alsdorf legte 2007 den Historienkrimi "Anna aus Blumenthal" vor, in dem er den authentischen Fall eines Vater- und Gattenmordes aus dem Jahr 1833 und dessen blutige Ahndung rekonstruiert - "in der Art der Mega-Bestseller 'Tannöd' und 'Kalteis'", wie SPIEGEL ONLINE urteilte. Im MCE-Verlag erschien 2009 der Folgeband "Abels Blut".



Craig Russell

In dem Thriller "Blutadler" des schottischen Autors Craig Russell beugt sich auf Seite 105 im Stadtkrankenhaus Cuxhaven ein Kommissar aus Berensch-Arensch über ein Ritualmord-Opfer: "Vor ihnen, auf dem kalten Stahl eines Rollwagens,  lag die zerquetschte Leiche von Petra Heine, einer neunzehnjährigen Studentin aus Hemmoor." Nach einer Verfolgungsjagd auf der Elbe wird der Täter gestellt, in der Nähe von Freiburg oder Oederquart.

Leseprobe: „Die Haltung des toten Polizisten erinnerte Fabel an die mumifizierten Leichen uralter Menschenopfer, die Archäologen hin und wieder im Torfboden dieser Gegend freilegten.“ 

Rezension hier.



Reinhard Heilmann

In Hildesheim geboren, lebt der Autor seit mehr als zehn Jahren in Belum im Cuxland zusammen mit seiner Familie auf einem alten Hof direkt achtern Diek. Handelsfachwirtausbildung und Jurastudium bildeten seine Ausbildungsschwerpunkte, denen Tätigkeiten in verschiedenen Berufszweigen im In- und Ausland folgten. Nach einem Kinderbuch ("Rumpelkiste")  legte er 2007 den Gentechnik-Krimi "Die Zukunft begann bereits gestern" vor (edition nove).



Cäcilia Balandat

Cäcilia Balandat, Jahrgang 1963, lebt mit ihrer Familie seit Mitte der 1990er Jahre am Rande des Krimilandes Kehdingen-Oste, im Alten Land. Wie ihre Protagonistin Celia Dörfer ist Balandat gebürtige Kölnerin. Nach Abitur, einigen Semestern Jura-Studium und einer Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau hat sie sich um Familie und Kinder gekümmert. Balandat ist passionierte Krimileserin und hat vor einigen Jahren selbst mit dem Schreiben begonnen. Nach ihrem Erstling "Tatort Altes Land" erschienen "Verratenes Dorf" und "Wort Gottes".



Wolf Dietmar Stock

In seinem Fischerhuder Verlag Atelier um Bauernhaus verlegt Wolf Dietmar Stock seit 35 Jahren Kunstbände, Krimis und Kalender. Ende 2010 hat der Oste-Kulturpreisträger sein erstes eigenes literarisches Werk herausgebracht, den Sommerkrimi "Hollen", der im Osteland spielt.

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Sigrid Schütz

Die Himmelpfortenerin Sigrid Schütz, gelernte Journalistin und Managerin mit fast 30 Jahren Berufserfahrung bei Tageszeitungen und in internationalen Konzernen, hat 2010 mit "Hummel, Hummel - Mord, Mord" ihren ersten Krimi vorgelegt (Info und Bestellmöglichkeit hier). Wie Schütz auf ihrer Website berichtet, ist sie, weil ihre Lunge nicht genug Luft aufnehmen kann, seit Jahren über einen Schlauch mit einem Sauerstofftank verbunden. "Wenn  die Ängste sich unter dem  Bett hervortrauen, ist Schreiben ein Wall gegen die Beklemmung."




Elke Schlotfeld

"Als Dornröschen erwachte" ist der Erstling von Elke Schlotfeld (Website), die in Bremervörde lebt. 1968 in Nordfriesland geboren und dort aufgewachsen, arbeitete sie nach der Ausbildung zur Ergotherapeutin im psychiatrischen Bereich. Später studierte sie Sozialwesen in Bremen, und war danach in Beratungsstellen tätig. Die Handlung ihres Romans ist im Bremer Umland angesiedelt. Elke Schlotfeld ist Mitglied der "Mörderischen Schwestern". 




Axel Roschen

Den Ökokrimi "Mausohrnächte" hat ein Fledermauskenner von hohen Graden verfaßt. Schon als junger Wissenschaftler hatte Axel Roschen einst Bremens Fledermäuse erforscht, wie ein TV-Beitrag von Radio Bremen zeigt, der hier in der ARD-Mediathek angesehen werden kann. 

Heute ist Roschen laut NABU "einer der profiliertesten Fledermausexperten Europas". Sein Krimi ist nach dem Urteil der Zeitschrift "Naturschutz heute" (November 2011) "eine mehrschichtige, humorvoll-hintersinnige, tiefgründige Story, die es mit den großen Klassikern der Kriminalliteratur durchaus aufnehmen könnte".


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