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28. 6. 2006. An der 145 Kilometer langen Oste gibt es viel zu entdecken. Mit ihrer Veranstaltungsreihe "Unbekannte Oste - sonntägliche Expeditionen in die Nachbarschaft" will die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. auf das Kulturerbe und die Naturschätze am längsten niedersächsischen Elbnebenfluss hinweisen.
Jetzt liegt das neue Halbjahresprogramm mit vier weiteren Touren (Teilnehmerbeitrag: jeweils 25 Euro) vor - schnelle Buchung empfiehlt sich (siehe nächsten Text).
Fluß
der Genüsse,
Fluß
der Gezeiten
28. 6. 2006. An der 145 Kilometer langen, ebenso idyllischen wie abwechslungsreichen Oste, zwischen den Kranichmooren am Oberlauf und den Seehundbänken in der Mündung, gibt es viel zu entdecken. Mit ihrer 2005 gestarteten Veranstaltungsreihe "Unbekannte Oste - Expeditionen in die Nachbarschaft" will die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. auf das Kulturerbe und die Naturschätze am längsten niedersächsischen Elbnebenfluss hinweisen.
Nachdem zuletzt im Frühjahr die Exkursion "Die Oste - Fluß der großen Dichter" - unter anderem mit einem Besuch bei dem Schriftsteller Walter Kempowski in Nartum (Kreis Rotenburg) - eine Riesenresonanz gefunden hat, legt der von Jochen Bölsche (Osten) geleitete Arbeitskreis Kultur/Natur des Vereins jetzt sein neues Halbjahresprogramm vor. Die Themenbreite reicht von typischen Delikatessen der Flußlandschaft bis zu den düsteren Seiten der Regionalgeschichte.
"Fluß der Gezeiten" ist das Thema einer ganztägigen Fahrt (wie immer im eigenen Pkw) am Sonntag, 20. August, bei der es um "Sturmfluten, Deichbau und Bauernschiffahrt" im Land zwischen Elbe und Oste geht. Nach einem Einführungsvortrag von Geschäftsführer Ulrich Gerdes im Haus des Unterhaltungsverbandes Untere Oste in Hemmoor und einem Labskaus-Imbiß in Wischhafen-Neuland geht es mit dem "Tidenkieker" auf die Elbe. Auch für den Nachmittag in Wischhafen hat Tourenleiterin Sylvia Wolter (Hemmoor) von der Tourist-Info Kehdingen ein attraktives Programm zusammengestellt: Auf dem Kümo "Iris-Jörg" gibt es Informationen über die Geschichte der Bauernschifffahrt auf den Tideströmen, bevor die Autorin Elke Loewe (Drochtersen-Hüll) aus dem historischen Roman "Sturmflut" liest, dessen Schauplatz das Kehdinger Land ist.
Dem "Fluß der Naturerlebnisse" widmet Tourenleiterin Sigrid Frömming (Großenwörden) eine Exkursion, die am Sonntag, 17. September, an der Wassermühle am Sittenser Handwerkermuseum beginnt. Nach einem Besuch der Fischbrutanlage des Fischereiverbandes Sittensen mit Informationen über das "Wunder an der Oste", die Wiederansiedlung des Lachses, geht es ins Tister Bauernmoor, einen der bedeutendsten Kranichrastplätze in Nordwestdeutschland, der per Moorbahn besucht wird. Anschließend erwartet die Teilnehmer im Landfrauencafé in der historischen Wassermühle an der Oste bei Eitze ein Mittagsimbiss, bevor im Bremervörder Natur- und Erlebnispark die Nabu-Umweltpyramide, der Naturerlebnisspfad, das Café Dunkel und der Apotheker- und Bauerngarten besucht werden.
Dass die Oste aber auch ein "Fluß mit Vergangenheit" ist, demonstrieren die Tourenleiter Udo Theuerkauf (Lamstedt) und Curt Schuster (Hemmoor) am Sonntag, 8. Oktober, in den Landkreisen Rotenburg und Cuxhaven. Nach einer zweistündigen Führung durch das ehemalige Gefangenenlager und die "Kriegsgräberstätte" Sandbostel mit dem Oste-Kulturpreisträger Dr. Klaus Volland (Bremervörde) geht es nach Nieder Ochtenhausen, wo Peter Matthiesen im Gasthof Quell über den Einsatz von Kriegsgefangenen bei der Osteeindeichung informiert. Auf dem 1914 erbauten Gut Haneworth bei Lamstedt führt Gutsbesitzer Heinz Christian Gresens durch die Parkanlage, zu deren Kultivierung im Ersten Weltkrieg Gefangene herangezogen wurden. Letzte Station der Tour ist der zum Teil über 200 Jahre alte Jüdische Friedhof im Wingster Wald, über den Erich Müller führt.
Die von Renate Wendt (Osten) geleitete Tour "Fluß der Genüsse" am Sonntag, 5. November, trägt den Untertitel "Krabben, Äpfel, Schnäpse und mehr". Nach dem Besuch eines Fischkutters und der einzigen Privatbrauerei des Elbe-Weser-Dreiecks in Neuhaus/Oste führt die kulinarische Reise weiter zum Obsthof Wichmann nach Osten und zu einer Kaffeepause mit "Ostelandkuchen" in das Deichrestaurant "Seefahrer" in Achthöfen. Nach einem Besuch der ländlichen Traditionsmolkerei Hasenfleet klingt der Tag bei einem Abendessen nach traditionellen Rezepten in rustikalem Ambiente aus; dazu gibt es Informationen über bäuerliche Kost im vorletzten Jahrhundert.
Informationen zu Buchungs- und Zahlungsmöglichkeiten - der Teilnehmerbeitrag beläuft sich auf jeweils 25 Euro - können im Internet unter www.osteland.de/exkursionen abgerufen werden.
Rechtzeitige Anmeldung empfiehlt sich. Alle bisherigen Oste-Exkursionen - darunter "Fluß der Ziegeleien", "Fluß der Moore" und "Fluß der Museen" - waren binnen kurzem ausgebucht.
Neuer Arbeitskreis
wirbt auf
Messen
28. 6. 2006. Ein neuer "Arbeitskreis Messen" der AG Osteland e. V. hat sich unter der Federführung von Sigrid Frömming (Großenwörden) am Dienstag in der Gaststätte Golsch in Hechthausen konstituiert. Die Mitglieder wollen dafür Sorge tragen, dass das Osteland und die Deutsche Fährstraße auf Messen und Festen mit Informationständen vertreten sind - zum Beispiel beim Niedersachsentag 2007 in Cuxhaven, dem Hafenfest in Bremervörde, dem Matjesfest in Glückstadt und der internationalen Ruderregatta in Rendsburg.
Der Vorsitzende der ehrenamtlich tätigen "Lobby für die Oste", Gerald Tielebörger, konnte bei der Gründungssitzung insgesamt 16 Teilnehmer aus den Oste-Landkreisen begrüßen, darunter die neue Tourismus-Fachfrau im Rathaus der Samtgemeinde Hemmoor, Manuela Köster.
Im Gespräch mit Kommunalpolitikern der Osteregion will der AK Kommunales der Arbeitsgemeinschaft, wie Vorstandsmitglied Johannes Schmidt ankündigte, demnächst erörtern, ob nicht bei Großveranstaltungen ein kreisübergreifender Gemeinschaftsstand sämtlicher Oste-Anrainerkommunen für die Flußlandschaft werben sollte.
Karin Harms (Hemmoor) und Renate Wendt (Osten) berichteten über die bisherigen Werbeaktivitäten und Werbemittel der AG Osteland. Künftig wird zusätzlich eine Teilauflage des neuen 32-seitigen Osteland-Magazins zur Verfügung stehen, das am 8. Juli als Beilage der Niederelbe-Zeitung, des Stader Tageblattes und der Bremervörder Zeitung erstmals erscheint.
Besonders gute Resonanz findet zur Zeit der 12seitige Osteland-Flyer mit Rad-Routen und Tourismus-Tipps, der gratis abgegeben wird. Touristiker, Vereine, Veranstalter und Gastronomen können das informative Faltblatt (in 300-Stück-Paketen) zur Weiterverbreitung kostenlos bei Vorstandsmitglied Bernd Brauer ordern (E-Mail: info@druckpartner-hemmoor.de oder Tel. 04771-3616).
Einzelstücke lassen sich online mit einem einzigen Mausklick über den neuen Prospektservice bei der Samtgemeinde Hemmoor bestellen.
"Milchkontrolleur"
in der
Speicherstadt
27.
6. 2006. Der Kehdinger Autor Thomas
B. Morgenstern liest im Rahmen der "Kriminächte"
im Hamburger Speicherstadtmuseum
(St. Annenufer 2 - 20457 Hamburg, U1 bis Meßberg - Buslinie Metro
6 bis Brandstwiete) am Freitag, 18. August,
19.30 Uhr, aus seinem Krimi "Der Milchkontrolleur"
(9,50 Euro / erm. 7,50 Euro).
Mehr über Krimis aus Kehdingen und dem Osteland unter www.krimiland.de.
Oste-Ausstellung
auch in
Neuhaus
27. 6. 2006. Am Sonntag, 2. Juli, 15 Uhr, eröffnet die AG Osteland in der Galerie "Kunst und Kram" am Alten Hafen die (zur Zeit parallel in Bremervörde gezeigte) Ausstellung "Die Oste - Von der Quelle bis zur Mündung". Bei der Vernissage kommen fünf AG-Osteland-Mitglieder zu Wort: Elke Loewe liest aus dem neuen Oste-Buch der AG Osteland, und neben Kurator Wolf-Dietmar Stock sprechen Vize-Landrat Herbert Peters, Bürgermeister Georg Martens und Jochen Bölsche, Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur der AG Osteland.
"Sporttage
an
der Fährstraße"
27. 6. 2006. Unter dem Motto "Sport an der Deutschen Fährstraße" finden vom 30. Juni bis zum 2. Juli finden in Osten die TSV-Sporttage statt. Beginn ist am Freitag, 30. Juni, um 16 Uhr mit einem Beach-Volleyball-Turnier. Im Anschluss zeigen die Ostener Aerobic-Kids ihr Können. Um 20 Uhr beginnt der traditionelle "Kampf der Geschlechter" im Korbball.
Der Sportsamstag beginnt um 14 Uhr mit Kinderspiel und -spaß. Geplant sind ein Turnier der Vereine, eine Radtour, ein Fußball-Schautraining der B-Jugend sowie Aerobic. Höhepunkt wird das Badminton-Schleifchenturnier ab 14 Uhr sein. Für Freitag und Samstag sind WM-Viertelfinalspiele auf der Großbildleinwand geplant. Die Sporttage klingen am Sonntag mit einem Sportlerfrühstück ab 9 Uhr und einem Spaziergang durch Osten ab 10 Uhr aus.
Mehr unter tsv-osten.de.
"Niedersachsen"
blickt
auf die Oste
25. 6. 2006. "Niedersachsen", die Vierteljahresschrift des Niedersächsischen Heimatbundes, hat verstärkt das aufstrebende Osteland im Visier. Neben Artikeln über das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor und die Europa-Kutschfahrt der "Botschafter des Ostelandes" veröffentlicht das Blatt in seiner jüngsten Ausgabe auch - auf dem Titelbild angekündigt - ein Porträt der Heimatschriftstellerin und Krimiautorin Elke Loewe.
Viele Freunde und Kollegen konnte Elke Loewe am Wochenende in ihrem traumhaften Garten am Rönndeich begrüßen, in den sie zu ihrer legendären Rosenbowle eingeladen hatte, die Lebensgefährte Karl Neumann angesetzt hatte - in Erinnerng an ihren gleichnamigen Krimi, der in Augustenfleth (= Rönndeich) spielt.
Unter den Gästen: Verleger und Künstler Wolf-Dietmar Stock aus Fischerhude, der gemeinsam mit Elke Loewe das neue Oste-Buch der AG Osteland herazusgegeben hat.
Stock hatte selbstgebackenen Ostelandkuchen mitgebracht, gespickt mit kleinen Werbefähnchen, die auf die Oste-Kunstausstellung hinweisen, die am 2. Juli in der Kleinen Galerie in Neuhaus eröffnet wird.
Oste ist
ein
Geheimtipp
24. 6. 2006. Eine verwunschene Stimmung lag über der nebelverhangenen Oste, als am frühen Sonnabendmorgen die Oste-Regatta der Wasserfreunde Hemmoor begann, die längst zum Geheimtipp für Ruderer aus ganz Deutschland geworden ist.
Vorsitzender Werner Breves war mit der Resonanz vollauf zufrieden: Am Oste-Marathon beteiligten sich Wassersportler aus Hamburg, Stadthagen, Oldenburg, Bremen, Bremerhaven, Dortmund, Wildeshausen, Ihlienworth, Otterndorf, Berlin, Neuss, Essen, Goslar, Osterholz, Bremervörde, Bederkesa - und natürlich auch aus Hemmoor.
Bundesweit beliebt ist die Ruderveranstaltung auch wegen der familiären, unkommerziellen Atmosphäre. Viele Gäste übernachteten in euinem kleinen Zeltdorf an der Sietwende.
Weitere Fotos von der Marathon-Regatta 2006 hier.
Sprung von
der Fähre
23. 6. 2006. An der Schwebefähre im britischen Middlesbrough ist für August ein Bungee-Springen zu wohltätigen Zwecken geplant: Mit dem Reinerlös soll der 2004 verstobenen Fußball-Legende Brian Clough ein Denkmal errichtet werden.
Ein Reporter der Evening Gazette, Will Sutton, unternahm jetzt schon einmal einen Probesprung, wie die britische Presse meldet. Mehr...
Italiener
umjubeln
Osteland-Kutsche
23.
6. 2006. Mit nur zweitägiger - unfallbedingter - Verspätung
hat die notdürftig reparierte Europa-Kutsche
aus Hechthausen auf ihrer 6000-Kilometer-Tour durch sechs Länder
jetzt Verona passiert. Pferd Hektor
ist wieder wohlauf, die Hinterachse gerichtet. Die Stimmung ist prächtig,
wie die "Botschafter des Ostelandes"
berichten: "Wir erleben jede Menge 'bello', 'bellissimo', 'bravi, bravi'
und vieles mehr. Die ItalienerInnen sind sehr fröhlich, Die Auto-
und LKW-Fahrer sind sehr rücksichtsvoll und haben viel Geduld, wenn
wir eben nicht so schnell sind. Sie freuen sich halt an unserem Erscheinen
und dem Bild, das wir abgeben. Hundertfach fotografiert sind wir in Italien
digital gespeichert." Mehr unter www.europa-kutsche.de.
Volksbank-Scheck
für
AG Osteland
23. 6. 2006. Mit einer Spende in Höhe von 6000 Euro hat die "VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland" am Donnerstag im Bremervörder Bachmann-Museum das Engagement der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. anerkannt. Mit dem Betrag sollen die Osteland-Ausstellung "Die Oste von der Quelle bis zur Mündung" und das gleichnamige Begleitbuch gefördert werden, erklärten Volksbank-Vorstand Georg Langer, Regionaldirektor Frank Wassermann und Marketingleiter Werner Jaursch bei der Übergabe eines symbolischen Schecks an den Schatzmeister der AG Osteland, Johannes Schmidt (Hemmoor).
Schmidt erinnerte in seinen Dankesworten daran, dass die Volksbanken bereits vor über zwei Jahren als Hauptsponsoren der AG Osteland mit einer Anschubfinanzierung die Einrichtung der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel ermöglicht haben. Nun zeigten sie, dass sie dem Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft, das Osteland wirtschaftlich, kulturell und touristisch zu fördern, weiterhin verbunden seien.
Osteland-Vize Jochen Bölsche (Osten) erklärte, in Zeven und in der Samtgemeinde Hemmoor bestehe Interesse, die Kunstausstellung, deren Schirmherr der niedersächsische Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen ist, im kommenden Jahr ebenfalls zu beherbergen.
Zur Zeit findet die Bilderschau nach Angaben von Ulrich Schliemann, dem Geschäftsführer der Stiftung Bachmann-Museum, sehr viel Widerhall in Bremervörde, wo sie noch bis zum 3. September zu sehen ist.
Parallel dazu wird unter gleichem Titel eine andere Auswahl von Ostebildern - mit dem Themenschwerpunkt Untere Oste - vom 2. Juli bis zum 3. September täglich von 11 bis 18 Uhr in der Kleinen Galerie im Alten Hafen von Neuhaus /Oste gezeigt.
Dritte Station der Osteland-Ausstellung ist, wie Kurator Wolf-Dietmar Stock (Fischerhude) ankündigte, vom 10. September bis zum 30. Oktober das Handwerkermuseum in Sittensen.
Außer durch die Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken ist die Osteland-Ausstellung auch vom Landschaftsverband Stade, der EWE-Stiftung, dem Kulturförderverein des Landkreises Rotenburg/Wümme und der Stadt Bremervörde ermöglicht worden.
Glückstadt
trifft
Nordkehdingen
22. 6. 2006. Die Intensivierung der touristischen Zusammenarbeit über die Elbe hinweg war Thema eines Gespräches, zu dem jetzt der rührige Nordkehdinger Samtgemeindebürgermeister Edgar Goedecke und der Glückstädter Bürgermeister Gerhard Blasberg in Wischhafen zusammengetroffen sind.
Unter anderem ging es um die Kooperation in Sachen Deutsche Fährstraße. Goedecke und Blasberg hatten im Frühjahr gemeinsam die Ausschilderung der Ferienstraße an der Elbfähre Glückstadt - Wischhafen vorgenommen.
Fähr-Webcam
jetzt gesichert
19. 6. 2006. Die Finanzierung einer Webcam auf dem Ostener Kirchturm, die rund um die Uhr Live-Bilder von der Schwebefähre in das weltweite Netz funkt, ist jetzt finanziell gesichert.
Namens der AG Osteland e. V. übergab jetzt deren 2. Vorsitzender Jochen Bölsche (M.) dem Hemmoorer Ersten Samtgemeinderat Dirk Brauer an der Schwebefähre einen Scheck in Höhe von 500 Euro aus der Aktion "Von der Oste für die Welt", bei der eine von Bölsche gestaltete österreichische Sondermarke zur Europafahrt der Hechthausener Osteland-Kutsche gegen Spenden abgegeben worden war.
Einen Betrag in etwa gleicher Höhe wollen, wie Gerald Tielebörger (r.) mitteilte, Mitglieder der Unternehmergemeinschaft Hemmoor zur Verfügung stellen. Das letzte Drittel steuert die Samtgemeinde Hemmoor bei, deren Ausschuß für "Fremdenverkehr" kürzlich einen entsprechenden Beschluß gefaßt hat.
Bei der Scheckübergabe anwesend waren auch Pastor Dieter Ducksch (l.), dessen Kirchenvorstand die Nutzung des Turms der St.-Petri-Kirche gestattet hat, sowie AG-Osteland-Mitglied Karl-Heinz Brinkmann, Experte für Internet- und Kameratechnik.
Das Webcam-Bild soll unter anderem in die kommunale Website www.hemmoor.de eingebunden werden.
Zum Thema Webcam haben die Cuxhavener Nachrichten / NEZ ein Interview mit Osteland-Vize Jochen Bölsche geführt, das hier nachgelesen werden kann.
12000 Fahrgäste
in zwei
Monaten
19. 6. 2006. Der Touristen-Ansturm auf die Schwebefähre, die am Mittwoch genau zwei Monate wieder in Betrieb ist, reißt nicht ab. In den ersten acht Wochen hat die Fördergesellschaft rund 12 000 zahlende Passagiere gezählt.
Die Zahl der Busse, die sich für die nächsten Monate bei der Fördergesellschaft angemeldet haben, hat 200 deutlich überschritten; das allein entspricht rund 10 000 Bustouristen.
Mehr unter www.schwebefaehre.org.
Ministerpräsident
kappt das
Band
18. 6. 2006. Der Kieler Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und das AG-Osteland-Mitglied Monika Heise, Geschäftsführerin der Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal, haben am Sonnabendmittag in Breiholz bei Rendsburg den für 340 000 Euro völlig neu gestalteten Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel eröffnet, der am Nord-Ostsee-Kanal entlangführt und dort als "NOK-Route" beworben wird.
Monika Heise, die jetzt den symbolischen Scherenschnitt am Kanal vornahm, hatte im Mai 2004 zusammen mit dem Osteland-Vorsitzenden Gerald Tielebörger (Hemmoor) in Bremervörde die Deutsche Fährstraße eröffnet.
An dem Festakt am Sonnabend nahmen auch die Bürgermeister und Osteland-Mitglieder Carsten Hubert (Osten), Andreas Breitner (Rendsburg) und Jörg Sibbel (Osterrönfeld) sowie Fährstraßen-Initiator Jochen Bölsche (Osten) teil.
Ein Vorbericht aus der Regionalpresse steht hier, mehr unter OSTEN.
Aktuelles von der Ferienroute Bremervörde - Kiel 18. 6. 2006. In Kiel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonnabend die Kieler Woche eröffnet, zu der 3,5 Millionen Gäste erwartet werden - mehr. +++ In Breiholz bei Rendsburg gab Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am Wochenende den Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße (NOK-Route) frei - siehe hier. +++ In Glückstadt wurde am Donnerstag der Bau einer neuen Jugendherberge begonnen, zugleich wurden die Matjeswochen mit einem viertägigen Stadtfest eröffnet - mehr. +++ In Neuhaus/Oste wurde am Wochenende der umgestaltete Alte Hafen eingeweiht - Bericht hier. +++ In Hemmoor werden zur Zeit die 3. Küstenklassik- Festspiele (14. bis 16. Juli) vorbereitet - mehr. +++ In Bremervörde ist am Donnerstag der Grundstein für ein neues Jugendhotel gelegt worden - siehe unten. +++ In Bremervörde wird ab 31. Juli die Ostebrücke saniert (Vollsperrung bis 13. August, Umleitung über Minstedt). |
17. 6. 2006. "Die Oste ist im Aufwind." Diese Feststellung traf Landrat Kai-Uwe Bielefeld am Freitagabend bei einem Festakt zur Einweihung des umgestalteten Alten Hafens in Neuhaus, mit dem die "blaue Route" der Deutschen Fährstraße nun über eine zusätzliche Attraktion für Wassersportler verfügt.
Bielefeld
freute sich: Erst die Eröffnung der Schwebefähre,
nun der Sportboothafen - das gebe Hoffnung
für das Osteland. Wie alle anderen Gäste - darunter auch der
niedersächsische CDU-Fraktionsvorsitzende David
McAllister, mehrere Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie Johannes
Schmidt vom Vorstand der AG
Osteland - lobte auch der Landrat den rührigen Bürgermeister
Georg
Martens (Foto) für dessen beharrlichen Einsatz für
die Entwicklung des Ferienortes an der Ostemündung.
"Das Osteland wird attraktiver", urteilt auch die NEZ (Samstagausgabe) auf einer Sonderseite zum Hafen Neuhaus.



Kunstausstellung
bald in
Neuhaus
18. 6. 2006. Bereits in Kürze steht in Neuhaus ein weiteres wichtiges Ereignis an: Am Sonntag, 2. Juli, 15 Uhr, eröffnet die AG Osteland in der Galerie "Kunst und Kram" am Alten Hafen die (zur Zeit parallel in Bremervörde gezeigte) Ausstellung "Die Oste - Von der Quelle bis zur Mündung".
Bei der Vernissage kommen fünf AG-Osteland-Mitglieder zu Wort: Elke Loewe liest aus dem neuen Oste-Buch der AG Osteland, und neben Kurator Wolf-Dietmar Stock sprechen Landrat Kai-Uwe Bielefeld, Bürgermeister Georg Martens und Jochen Bölsche, Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur der AG Osteland.
Erster
Spatenstich
für
Jugendherberge
16. 6. 2006. Der Kieler Wirtschaftsminister Dietrich Austermann hat am Donnerstag gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Jugendherbergswerkes, des Kreises Steinburg und der Stadt Glückstadt mit einem symbolischen ersten Spatenstich den Bau einer neuen Jugendherberge auf dem Gelände der ehemaligen Admiralität der Stadt an der Deutschen Fährstraße gestartet.
Das 100-Betten-Haus, das als "Themenherberge Segeln/Wassersport" vom Jugendherbergswerk betrieben werden soll, wird voraussichtlich rund 3,7 Millionen Euro kosten.
15. 6. 2006. In Bremervörde, dem Ausgangspunkt der Deutschen Fährstraße, ist gestern der Grundstein für ein Jugendhotel gelegt worden, das vom Frühjahr 2007 an jungen Leuten, auch ganzen Schulklassen, für Aufenthalte im Osteland zur Verfügung stehen soll. Das Projekt wird getragen von der Stadt Bremervörde, der Lebenshilfe und dem Naturschutzbund (Nabu), der am Vörder See die bekannte Umweltpyramide unterhält.

Die Prämie in Höhe von 250 Euro soll dem Preisträger am 28. Juni im Bremervörder Rathaus überreicht werden.
Ein Findling
für
den Partnerort
17. 6. 2006. Der Schriftzug "Osten/Oste 88 km" auf einem Findling im Zentrum des Schwebefähren-Dorfes Osterrönfeld weist jetzt auf die neue kommunale Partnerschaft hin, wie der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert jetzt bei einem Besuch entdeckte.
Das Gegenstück zu dem Osterrönfelder Kilometer-Hinweis war bereits vor kurzem an der Ostener Schwebefähre angebracht worden.
In Osterrönfeld künden übrigens stilisierte Fähren und Fährmänner an Hauswänden von der Liebe vieler Bewohner zu ihrer Schwebefähre - so wie in Osten Hand- und Geschirrtücher mit der Schwebefähre gefertigt werden (Foto unten; Bezugsquelle: Klindworth, Hofstraße 3).
Mehr über die Entstehung der schönen Partnerschaft im Zeichen der Schwebefähre auf dieser SONDERSEITE.
Weitere
Fähre an
der "Fährstraße"
17. 6. 2006. Vom Frühjahr 2007 an wird es an der Deutschen Fährstraße eine zusätzliche Fährverbindung geben. Wie der Leiter des Naturkundemuseums Natureum, Dr. Reinhard Kölmel, uns mitteilt, wird es dann eine regelmäßige Schiffsverbindung zwischen Brunsbüttel und dem neuen Anleger an der Ostemündung bei Balje geben.
50 Bürgermeister
testen
Fährstraße
17. 6. 2006. Im Mai 2004 hatte die Geschäftsführerin der Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal, Monika Heise, in Bremervörde gemeinsam mit Gerald Tielebörger von der Arbeitsgemeinschaft Osteland die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel eingeweiht. Am Wochenende gab die Touristikerin aus Rendsburg gemeinsam mit dem Kieler Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen eine Teilstrecke der "Fährienstraße" beiderseits des Nord-Ostsee-Kanals frei, die für 340 000 Euro völlig neu gestaltet worden ist. Touristen können nun bequem entlang der Wasserstraße radeln und gleichzeitig Traumschiffe und Frachter beobachten.
Das auch als "NOK-Route" mit dem Slogan "Radel mal am Kanal" vermarktete touristische Großprojekt an der meistbefahrenen künstlichen Schiffahrtsstraße der Welt werde den zumeist ländlich geprägten Anrainerregionen im Binnenland zu einem "wirtschaftlichen Schub" verhelfen, erklärte Carstensen bei einem Festakt an der Fähre in Breiholz, die genau in der Mitte des 98 Kilometer langen Kanals liegt.
Carstensen hob hervor, dass der vom Land und von der EU geförderte Fernradwanderweg ein Gemeinschaftsprojekt von 47 Städten, Dörfern und Kreisen am Kanal sei.
Nach der Feierstunde, bei der die AG Osteland unter anderem durch den Ostener Bürgermeister Carsten Hubert vertreten war, schwangen sich rund 50 Kommunalpolitiker auf ihre Fahrräder, um einen Teilabschnitt der neuen Strecke zu testen, die einschließlich etlicher touristisch reizvoller Abstecher ins Umland insgesamt 325 Kilometer lang ist.
Den niedersächsischen Vertretern stachen besonders der komfortable Fahrradverleih- und Buchungsservice, ein neuer Fahrrad-Reiseführer sowie die hervorragende Ausstattung der schleswig-holsteinischen Route mit Informationstafeln ins Auge.
Damit sich die Touristen entlang der Strecke problemlos zurechtfinden, sind in Abständen von zehn bis zwölf Kilometern ansprechend gestaltete dreiteilige Infotafeln aufgestellt. Neben dem Routenverlauf erfährt der Gast unter anderem allgemeine Daten über den Kanal. Im zweiten Teil der Dreibein-Tafeln stehen historische und touristische Informationen über den Ort, in dem sich der Radler gerade befindet. Der dritte Teil ist nützlichen Tipps zu Übernachtungsmöglichkeiten oder den nächsten Bus- oder Bahnstationen vorbehalten.
Der hohe professionelle Standard der schleswig-holsteinischen Angebots verdeutlicht nach Ansicht der Vertreter der ehrenamtlich tätigen AG Osteland den noch immer erheblichen Ausbaubedarf entlang des niedersächsischen Teilabschnitts der Deutschen Fährstraße an Oste und Unterelbe, wo der Nachholbedarf nicht zuletzt mit mit Hilfe von EU-Geldern und einer 2. Ausbaustufe der Route reduziert werden müsse. So mangele es im Südabschnitt zur Zeit noch an buchbaren Pauschalangeboten und an Informationstafeln zu den vielen Sehenswürdigkeiten im Osteland.
Der Sprecher der Bürgermeister am Nord-Ostsee-Kanal,
der Breiholzer Otto Struwe, betonte
in einem Grußwort, dass Schleswig-Holstein die Bedeutung des Fahrradtourismus
für die Entwicklung des ländlichen Raums deutlich erkannt habe.
Die Rendsburger Touristikerin Heise, die auch der AG Ostelsand angehört,
erklärte, der Landstrich am Kanal sei im schleswig-holsteinischen
Binnenland schon jetzt die "Top-Region" und die Kanalroute sogar weltweit
einzigartig: "Kein anderer Weg führt an einem Wasser vorbei,
das so stark von Traumschiffen befahren
ist."
Der Ostener Bürgermeister Carsten
Hubert nutzte die Feierlichkeiten am Kanal, um den Kontakt zu
seinen Kollegen aus den Schwebefähren-Kommunen Rendsburg und Osterrönfeld,
Andreas
Breitner und Jörg Sibbel,
zu vertiefen, mit denen er im Arbeitskreis Deutsche
Schwebefähren der AG Osteland zusammenarbeitet.
.
In Osterrönfeld, das jüngst eine kommunale Partnerschaft mit Osten eingegangen ist, stellte Hubert erfreut fest, dass sich dort neuerdings in der Ortsmitte ein Hinweis auf sein Schwebefährendorf an der Oste findet: Ein großer Findling inmitten eines Verkehrskreisels trägt die Aufschrift "Osten/Oste 88 km".
Heute: Carstensen
an der
Fährstraße
17. 6. 2006. Der Kieler Ministerpräsident Peter Harry Carstensen eröffnet an diesem Sonnabend, 17. Juni, in Breiholz bei Rendsburg den völlig neu gestalteten Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, der dort als "NOK-Route" beworben wird. Zu dem Festakt werden aus Osten Bürgermeister Carsten Hubert und Fährstraßen-Initiator Jochen Bölsche von der AG Osteland anreisen.
Grandiose
Reportage
über
einen Oste-Törn
16. 6. 2006. Eine grandiose Reportage über eine "Mocambo"-Tour auf der Oste von Neuhaus bis Bremervörde von Redakteur Thomas Schmidt enthält die morgige Wochenendausgabe der "Bremervörder Zeitung" (BZ).
Leseprobe: "Der alte Diesel wummert behäbig. Und wenn nicht gerade die Nilgänse � die gibt es wirklich auf der Oste � schnattern oder ein Angler seinen Haken in die Oste wirft, herrscht morgens eine eigentümliche Stille an Bord. Das Osteland ist so, dass es einem vor lauter Weite und Frieden die Tränen in die Augen treibt, wie der bekennende Oste-Fan Lilo Wanders alias Ernie Reinhardt einmal der BZ verraten hat. Nur das leise Tuckern des Schiffsdiesels, dessen Geruch allmählich vom Duft frischen Kaffees verdrängt wird, ist an diesem Dienstag im Juni zu hören. Und natürlich das Akkordeon des Minstedters Günther Thomforde, der die Landwirte nicht lange bitten muss, mit ihm ein 'Eine Seefahrt, die ist lustig' anzustimmen."
Porträtiert wird in der Reportage nicht nur der Kapitän und Osteland-Kulturpreisträger 2006 Caspar Bingemer, sondern auch sein hilfreiches Duo an Bord: die "guten Geister" Renate Petermann und Kerstin Grafelmann. Und natürlich werden die Orte am Ufer vorgestellt, darunter Osten, "das von Paris träumen läßt".
Mit freundlicher Genehmigung der BZ machen wir unseren Lesern die gesamte Sonderseite aus der morgigen Zeitung als PDF-Datei zugänglich: hier (längere Ladezeit!).
Mehr über das Schiff und die Fahrzeiten auf der Mocambo-Website.
Zahlt die
Versicherung?
16. 6. 2006. Nach dem schweren Unfall in Italien, der die Kutsche der "Botschafter des Ostelandes" lädiert hat, ist die Zukunft des Unternehmens ungewiß. Jürgen Reimer berichtet: "Wir kämpfen mit den italienischen Formalien. Ein Rechtsanwalt unterstützt uns. Ob wir die Reparatur bezahlt bekommen - wer weiss? Heute haben wir gehört, dass der Motorradfahrer gestorben sein soll. Wir haben auch immer wieder gehört, dass nahezu jedes Wochenende auf der Brennerstrasse ein Motorradfahrer stirbt, da viel zu schnell und zu waghalsig gefahren wird.
Am Samstag kommt der Kutschenbauer Marek Doruch aus Breslau, um eine Schadensbegutachtung zu machen und eine Notreparatur durchzuführen. Wir möchten so gerne weiter."
Pferd Hektor
mit
Muskelzerrung
Zu allem Überfluß hat sich kürzlich eines der Pferde eine Verletzung zugezogen. "Ein Unglück kommt selten allein. Hektor hat sich beim Toben mit Hero auf dem Auslaufplatz einen Muskel gezerrt und ist nicht voll einsatzfähig. Wie wollen wir jetzt weiter? Wo kann Hektor bleiben - natürlich mit seinem Freund Hero an der Seite? Wollen wir ohne sie weiterfahren? Wo können wir wieder auf sie treffen, und wie kommen sie dahin? Wir wissen es nicht", heißt es auf der Website www.europa-kutsche.de.
Jugendhotel
für
Bremervörde
15. 6. 2006. In Bremervörde, dem Ausgangspunkt der Deutschen Fährstraße, ist gestern der Grundstein für ein Jugendhotel gelegt worden, das vom Frühjahr 2007 an jungen Leuten, auch ganzen Schulklassen, für Aufenthalte im Osteland zur Verfügung stehen soll. Das Projekt wird getragen von der Stadt Bremervörde, der Lebenshilfe und dem Naturschutzbund (Nabu), der am Vörder See die bekannte Umweltpyramide unterhält.
Zu Jahresbeginn hatte Bremervörde einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, bei dem ein Name für das neue Jugendhotel gesucht wurde (mehr). Wie aus Anlaß der Grundsteinlegung bekannt wurde, entschied sich die Jury, der rund 150 Vorschläge vorlagen, für eine Idee aus Osten/Oste.
Die Prämie in Höhe von 250 Euro soll dem Preisträger am 28. Juni im Bremervörder Rathaus überreicht werden.
Schwebefähren-Bier
zum Hundertjährigen
15. 6. 2006. Im September feiert die Schwebefähre in Newport (Wales) ihr hundertjähriges Bestehen. Pünktlich zum Jubiläum hat eine Privatbrauerei angekündigt, zwei lokale Biersorten anzukündigen. Das Logo der Brauerei zeigt die Schwebefähre, meldet die Lokalpresse (mehr..).
Die Schwebefähre Osten - Hemmoor wird am 1. Oktober 2009 hundert Jahre alt.
Osteland-Kutsche
setzt Reise
fort
14. 6. 2006. Erfreuliche Nachricht von der Europa-Kutsche: Die "Botschafter des Ostelandes" setzen ihre Fahrt heute fort. Trotz der Schäden an der Kutsche und vieler lästiger Formalitäten brauche das Hechthausener Journalisten-Ehepaar Reimer seine Europa-Werbetour für das Osteland nicht abzubrechen, wie Jürgen Reimer mitteilt. Das Team hat bereits rund ein Drittel der geplanten 6000-km-Strecke hinter sich.
Die SPD-Fraktion hat beantragt, den beiden Kutschen-Pionieren eine Grußbotschaft des Rates zu übersenden, wie der Hechthausener Kommunalpolitiker Uwe Dubbert auf seiner Website mitteilt.
Aktiv für
die
"Fährienstraße"
14. 6. 2006. Die Oste-Stadt Bremervörde, Ausgangspunkt der Deutschen Fährstraße, wirbt aktiv für die neue Ferienroute, die von der Oste bis zur Ostsee führt.
Die Stadt präsentiert die "Fährienstraße" nicht nur auf ihrer informativen Website (hier), sondern auch auf Ansichtskarten, die für 30 Cent abgegeben werden, wie Barbara Norden von der städtischen Tourist-Info mitteilt.
Die Postkarte, Bestandteil einer fünfteiligen Serie, zeigt die Fußgängerbrücke an der ehemaligen Bremervörder Furt, den Startpunkt der 250 Kilometer langen Route, ferner den Oste-Hafen, die Kinder-Spielfähre am Vörder See und die von der Stadt aufgestellte Info-Tafel der AG Osteland zur Deutschen Fährstraße.
Die Bremervörder Ansichtskarte ist die 76. Postkarte zur "Fährienstraße", die bislang erschienen ist.
Schwebefähre
allgegenwärtig
13. 6. 2006. Ostens Bürgermeister Carsten Hubert staunte nicht schlecht, als er gestern in "Stil", dem Kundenmagazin der Salzgitter AG, blätterte: Auch dort werden die Leser über den "Eiffelturm des Nordens" informiert. Die Schwebefähre scheint in den Medien zur Zeit nahezu allgegenwärtig zu sein - gut für Wirtschaft und Tourismus in unserer wirtschaftsschwachen Region.
Mehr unter www.schwebefaehre.org.
Motorrad
rast in
Europa-Kutsche
12. 6. 2006. Die Europa-Kutsche aus Hechthausen ist am Wochenende in Norditalien in einen schweren Unfall verwickelt worden. Auf der Fahrt von Sterzing in Richtung Bozen, kurz hinter der Ortschaft Mauls, ist auf gerader Strecke ein Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit und voller Wucht in die Kutsche gerast. Drei weitere Motorräder fuhren in die Unfallstelle.
Insgesamt sind vier Menschen verletzt worden, davon zwei schwer, wie Jürgen Reimer tief erschüttert meldet. Der 29-jährige Fahrer aus Südtirol und seine Mitfahrerin wurden per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Das Kutsch-Team und die Pferde kamen mit dem Schrecken davon.
Weiterfahrt
ist noch offen
Reimer gestern: "Die Kutsche ist stark beschädigt." Ob die Reise weitergeht, ist offen.
200 Busse
nach Osten
12. 6. 2006. Die Zahl der Busse, die sich seit der Wiederinbetriebnahme zu Besichtigungstouren zur Schwebefähre angemeldet haben, hat inzwischen die 200 deutlich überschritten.
Das allein entspricht rund 10 000 Touristen, von denen rund zwei Drittel die hiesige Gastronomie nutzen.
Darüber hinaus wächst stetig die Zahl der Busse, die ohne Anmeldung Osten ansteuern, sowie der Pkw-, Rad-, Motorrad- und Wohnmobil-Touristen.
In den gut sechs Wochen seit der Wiederinbetriebnahme am 21. April haben nach Angaben der Fördergesellschaft rund 11 000 zahlende Passagiere die Schwebefähre benutzt. Eine der Ursachen des Besucheransturms ist die deutschlandweite Medienarbeit der Fördergesellschaft sowie der AG Osteland.
Große TV- und Funkberichte sowie Artikel in Fachzeitschriften und Zeitungen über das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor sind nicht nur in Niedersachen, sondern bundesweit erschienen (Beispiele oben anklicken).
Foto des Tages
Badefreuden
an der
Oste
"Fährstraße
ein
echtes
Erlebnis"
11. 6. 2006. Mit einer Empfehlung, die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel zu befahren und rund 50 Brücken, Fähren, Schleusen und andere maritime Sehenswürdigkeiten kennenzulernen ("ein echtes Erlebnis"), klang am Sonntagmittag ein ZDF-Beitrag über das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor aus.
Kunsthalle
Hamburg mit
Schwebefähren-Bildern
11. 6. 2006. "Marseille zu Gast - im Licht des Südens" heißt eine Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle (vom 16. Juni bis 17. September), die neben den Malern auch die Fotografen vorstellt, die Anfang des 20. Jahrhunderts in der Provence-Metropole ihre Motive fanden.
Mit der rund 80 Werke umfassenden Auswahl, die aus dem Musée des Beaux-Arts und dem Musée Cantini in Marseille stammt, bringt die Schau erstmals alle Impulse zusammen, die von der Mittelmeerstadt in jener Zeit ausgingen. Überragendes Motiv: die damalige Schwebefähre.
Zu den wichtigsten Künstlern, die in Marseille wirkten, zählte Paul Cézanne, der Vater der Moderne. Georges Braque und Raoul Dufy vollzogen hier den Wandel zum Kubismus.
"Eine Ikone
des
Industriezeitalters"
In der "Welt am Sonntag" heißt es heute über die Ausstellung, auch berühmte Fotografen wie Man Ray hätten Marseille geschätzt: "Ein technisches Meisterwerk zog sie an: 'Le Pont transbordeur', eine Schwebefähre über das Hafenbecken. Die Lichtbildner sahen in dem von gewaltigen Eisenträgern geprägten Bauwerk eine Ikone des Industriezeitalters sowie des 'Neuen Sehens' und fotografierten es aus allen erdenklichen Perspektiven."
17. 6. 2006. Das Hamburger Abendblatt schreibt über die Ausstellung: "Ein besonders interessantes Motiv ist die Pont transbordeur, die riesige Stahlkonstruktion einer 1905 in Betrieb genommenen Brücke mit Schwebefähre, die die Marseiller Hafeneinfahrt überspannte. Das spektakuläre ingenieurtechnische Bauwerk, das die Deutsche Wehrmacht 1944 zerstörte, regte unter anderem Marcel Bovis, Herbert Bayer, Lászlo Moholy-Nagy und Man Ray zu raffiniert konstruierten Fotografien an."
Kunsthalle. Bis 17. September, di-so 10-18, do bis 21 Uhr geöffnet, Katalog 23 Euro.
Schwebefähren-Kunst aus Marseille hier.
Mehr zum Thema unter www.schwebefaehre.org, Rubriken KUNST und MARSEILLE.
Fachblatt
würdigt
"sagenhafte
Arbeit"
11. 6. 2006. Die international angesehene Fachzeitschrift "Industrie-Kultur" stellt in ihrer soeben erschienenen Ausgabe 2/2006 die letzten acht noch erhaltenen Schwebefähren der Welt vor. In dem Artikel würdigt Chefredakteur Sven Pardua die Arbeit der Ostener Fährfreunde.
In dem Betrag heißt es unter anderem: "Die verbliebenen Schwebefähren haben immer mehr Liebhaber gefunden, die sich weltweit organisieren. Das vorläufige 'Aus' der Schwebefähre in Osten wegen baulicher Mängel hatte die Freunde dort zu einer sagenhaften Lobbyarbeit angetrieben: Im Ergebnis wurde die seit 1974 nur noch für den Tourismus betriebene Schwebefähre umfassend saniert.
Im Jahr 2000 hatte die Fördergesellschaft in Osten ihre Internetseite online gestellt, die aktuell und weltweit über die Schwebefähren-Landschaft berichtet, gestaltet von dem umtriebigen Webmaster Jochen Bölsche.
Nach dem Motto 'Gemeinsam sind wir stark' wurde so ein vorbildliches Netzwerk aufgebaut. 2003 hob die Ostener Fördergesellschaft auch den Weltverband der Schwebefähren mit aus der Taufe. Dir Ehrenpräsident ist der beliebte spanische König Juan Carlos. Noch in diesem Jahr soll die Schwebefähre im spanischen Portugalete Teil des Weltkulturerbes werden."
Der volle Wortlaut steht hier.
Enteneier
unter
Osteland-Palmen


Wo genau das Wettbrüten zur Zeit stattfindet, wird auf der Website des Oste-Fahrgastschiffs "Mocambo" verraten.
Den Brenner
überquert
9. 6. 2006. Die nassen, kalten Tage sind vorüber, die Osteland-Kutsche aus Hechthausen hat Innsbruck passiert, den Brenner auf der alten Paßstraße überquert und rollt bei Sonnenschein durch blühende Alpenwiesen durch Norditalien. Mehr unter www.europa-kutsche.de, Abteilung Abenteuer, Rubrik "Lexus' Tagebuch".
Der alte
Herr und
der Schmuckteller
9. 6. 2006. Große Freude beim Ostener Fährvereinsvorsitzenden Horst Ahlf, als bei ihm heute vormittag der Rentner Leo Franken aus Cuxhaven erschien, um für das geplante Fährmuseum einen Schmuckteller mit einer Zeichnung der Schwebefähre zu spenden.
Der 82-jährige nahm an, der Teller stamme aus dem Jahre 1914 - denn in jenem Jahr habe seine Mutter, wie sie ihm oft erzählt habe, erstmals Osten besucht.
Bei näherer Begutachtung stellte sich rasch heraus, dass der alte Herr etwas mißverstanden haben muß: Der Schmuckteller (mit dem Wappen der erst seit 1982 existierenden Stadt Hemmoor) stammt in Wahrheit aus der Mitte der 80-er Jahre. Dennoch ist das Stück regionalgeschichtlich ganz aufschlußreich.
Wem gehört
die Schwebefähre?
Noch in den 70-er und 80-er Jahren wurde nicht nur auf Schmucktellern, sondern auch auf vielen anderen Souvenirs und auf Postkarten mit der "Ostener" Fähre munter für Hemmoor geworben. In den letzten zwanzig Jahren dagegen nahm die Stadt es hin, dass das (längst kreiseigene) Baudenkmal mehr und mehr von den geschäftstüchtigen Ostenern vereinnahmt wurde - so dass heute mancher nachgewachsene Hemmoorer glaubt, das mit zwei Beinen auf städtischem Territorium stehende Bauwerk sei Ostener Eigentum.
Wie weit dieser bizarre Prozeß der mentalen Einvernahme bzw. Ausgrenzung bereits gediehen ist, wurde jüngst deutlich, nachdem die Mitgliederversammlung des Fährvereins beschlossen hatte, die Fähre nach internationalem Brauch nach den beiden Orten zu benennen, die sie verbindet: also "Schwebefähre Osten - Hemmoor".
Daraufhin flammten bei einigen Ostenern gleich wieder alte Animositäten auf: Man dürfe die Fähre doch "nicht den Basbeckern überlassen": "Was bleibt uns dann noch?"
Und in der Stadt Hemmoor wiederum sträubten sich - absurderweise - einige verstockte Osten-Hasser gegen den aus Osten stammenden Vorschlag, die verkehrsgeografisch korrekte Bezeichnung "Schwebefähre Osten - Hemmoor" zu wählen.
Der Landkreis als Eigentümer scheint dennoch entschlossen, sich über das Kirchturmdenken der Ewiggestrigen hinwegzusetzen und das Bauwerk amtlicherseits umzubenennen - nicht zuletzt, um Wirtschaft und Tourismus auch in Hemmoor auf die Beine zu helfen.
Wenn erst das nationale Baudenkmal konsequent Osten und Hemmoor zugeordnet wird, würde der Name der imagekranken Retortenstadt überregional in Presse, Funk und Fernsehen auch öfter mal im positiven Zusammenhang mit der Schwebefähre auftauchen - und nicht immer nur in Verbindung mit dem bösen Wort "Todesloch".
Zum selben Thema: ein NEZ-Leserbrief aus dem Herbst 2003.
Samtgemeinde
führt
Prospektservice
ein
9. 6. 2006. Seit zu Jahresbeginn der tüchtige neue Erste Samtgemeinderat Dirk Brauer ins Hemmoorer Rathaus eingezogen ist, tut sich dort einiges in Sachen Tourismusförderung. Mit einer Fülle kleiner, aber wirkungsvoller Maßnahmen wird die Attraktivität der Samtgemeinde Schritt für Schritt erhöht.
Jüngstes Beispiel: Heute morgen wurde ein neuer Prospektservice im Internet freigeschaltet.
Auf der Website www.hemmoor.de (Webmaster: Michael Denke) kann jetzt jedermann in der Rubrik Tourismus per Mausklick Info-Material über hiesige Radwege, Urlaubsquartiere in Hemmoor, die Deutsche Fährstraße usw. ordern, das dann per Post versandt wird - ein Service, den auch viele andere Kommunen bereits bieten (siehe unsere Meldung vom 31. 5. 2006).
Osteland-Magazin
startet
am 8. Juli
8. 6. 2006. Das gemeinsam mit der AG Osteland e. V. konzipierte neue 24-seitige Osteland-Magazin wird in einer Auflage von 23 000 Exemplaren am 8. Juli gestartet. Das teilte der Objektleiter, NEZ-Anzeigenchef Ralf Drossner, bei einer Präsentation des Objekts am Donnerstag im traumhaft schön gelegenen Hotel-Restaurant Seefahrer in Osten-Achthöfen vor Bürgermeistern, Ehrenamtlichen und Gewerbetreibenden mit.
Das neue Magazin wird, wie berichtet, in allen Anrainergemeinden entlang der Unteren Oste erscheinen und gemeinsam von den Verlagen der Niederelbe-Zeitung, des Stader Tageblattes und der Bremervörder Zeitung herausgegeben.
Es soll, so Drossner, "das positive Oste-Image transportieren, das sich in letzter Zeit entwickelt hat", das "Kirchturmdenken abbauen" und "ein Medium schaffen, das Fluß- und Kreisgrenzen überwindet".
Im Namen der ehrenamtlich tätigen AG Osteland dankte Jochen Bölsche dem NEZ-Verlag dafür, dass er die Magazin-Idee begeistert aufgegriffen habe. Gäste aus den drei Oste-Anrainerkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg/Wümme - darunter aus Hemmoor der Erste Samtgemeinderat Dirk Brauer und der Vorsitzende der Unternehmervereinigung, Wolfgang Fels - trugen während der Präsentation eine Reihe inhaltlicher Anregungen bei.
Redaktionell gestaltet wird das Objekt unter der Verantwortung von NEZ-Chef Egbert Schröder und der NEZ-Journalistin Ursula Holthausen. Wer das Osteland-Magazin, das auch an Touristen verteilt werden soll, als Werbeträger nutzen will - Mediaunterlagen gibt es bei drossner@nez.de.
10. 6. 2006. Heute berichtet die NEZ ausführlich über das geplante Magazin - hier.
Ein Wort
macht Karriere
Wie sehr das Wort "Osteland" seit der Gründung der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft um die Jahreswende 2003/04 in den Sprachgebrauch eingegangen ist, zeigt die Ortsangabe des NEZ-Arikels über die Veranstaltung in Osten-Achthöfen: Osteland.
Vor der Gründung der AG Osteland war das Wort nur als Name eines Motorschiffs des Schifffahrtskontors Oste (Hemmoor) gebräuchlich. Mittlerweile trägt nicht nur das geplante Magazin den Namen, sondern unter anderem auch eine Hundezucht, eine Website und ein Kulturpreis. Mit der Europa-Kutsche aus Hechthausen rollen "Botschafter des Ostelandes" durch Europa, und bei der Eröffnung der Oste-Kunstausstellung gab Agrarminister Heiner Ehlen zu bedenken, dass das Elbe-Weser-Dreieck eigentlich Osteland heißen müßte...
Die "Mocambo"-Eigner haben den schönen Slogan geprägt: "Ganz entspannt durchs Osteland." So ist die Karriere dieses Wortes ein schöner Beleg dafür, wie die Flußlandschaft über alle politischen Grenzen hinweg zusammenwächst.
Dass die Suchmaschine Google inzwischen über 800 Websites mit dem Wort Osteland aufzeigt, liegt allerdings mit dan den Dänen: Dort heißt Osteland schlicht "Käseland".
Truck Stop
im Osteland
8. 6. 2006. Zu einer Open-Air-Nacht mit besonderem Flair lädt das Team der Ziegelei Bevern (bei Bremervörde) - Osteland-Kulturpreisträger 2006 - zum 15. Juli, 20 Uhr, ein: Truck Stop (Website), Deutschlands Country-Band Nummer eins, spielt auf dem historischen Ziegeleigelände.
Karten bei den Volksbanken im Elbe-Weser-Dreieck oder über Ticket-Telefon: 04767-920033 / Ticket-Telefax: 04767-920034.
Webcam bald
im Ausschuß
7. 6. 2006. Das Vorhaben, auf dem Ostener Kirchturm eine Webcam zu installieren, um mit Live-Bildern von der Schwebefähre weltweit für Osten und Hemmoor zu werben, soll am Donnerstag, 15. Juni, 18 Uhr, in einer Sitzung des Wirtschaftsförderungs- und Fremdenverkehrsausschusses der Samtgemeinde im Hemmoorer Rathaus beraten werden.
Es geht um einen relativ kleinen Kostenbeitrag der Samtgemeinde (in deren Website hemmoor.de die Bilder eingebunden werden sollen) zu den Gesamtkosten von rund 1500 Euro.
Mitglieder der Unternehmergemeinschaft Hemmoor haben bereits 500 Euro zugesagt, die AG Osteland hat bei einer Spendenaktion für die Webcam (mit Sondermarken zur Osteland-Kutsche) ebenfalls 500 Euro gesammelt.
Zu den prominentesten Spendern für die Webcam zählten zwei CDU-Prominente: der Agrarminister und Oste-Freund Hans-Heinrich Ehlen und der Cuxhavener Vize-Landrat Hans-Volker Feldmann.
Die Idee, an der Oste eine Schwebefähren-Webcam zu installieren, stammt aus dem britischen Schwebefähren-Standort Middlesbrough, wie Osteland-Vize Jochen Bölsche(www.schwebefaehre.org) heute in einem Interview der Niederelbe-Zeitung und der Cuxhavener Nachrichten berichtet (Wortlaut hier).
Verlags-Trio
plant
Osteland-Magazin
6. 6. 2006. Dem Osteland ist ein neues Buch gewidmet und eine Kunstausstellung in drei Orten - und nun soll auch noch ein "Osteland-Magazin" (Auflage: 20 000 Exemplare) erscheinen und für die schöne Flußregion werben.
Drei regionale Zeitungsverlage ("Niederelbe-Zeitung", "Stader Tageblatt", "Bremervörder Zeitung") planen unter Federführung von NEZ-Chef Egbert Schröder für Juli die erstmalige gemeinsame Herausgabe eines 24-Seiten-Magazins für die Flußlandschaft vom Bremervörder Land bis Neuhaus.
"Gespräche
mit
der AG
Osteland"
"Die titelübergreifende Verlagsbeilage soll dazu beitragen, die natürliche Grenze des Flußlaufes zu überwinden und das Zusammenwachsen der einzelnen Samtgemeinden zu einer touristischen und wirtschaftlichen Einheit zu unterstützen," erläutert der NEZ-Verlag das Konzept in einem Schreiben, das unter anderem den Bürgermeistern der Region zugegangen ist.
Bereits vor einem Jahr habe es erste "Gespräche mit dem Vorstand der AG Osteland gegeben, ein Magazin zu veröffentlichen, das den Freizeitwert der Oste herausstellen soll", erklärt Anzeigenleiter Ralf Drossner (Kontakt: info@nez.de) zur Entstehungsgeschichte des neuen Werbeträgers.
"Positive
Entwicklung"
Dass die Idee jetzt realisiert wird, begründet der Verlag mit den Worten: "Fast täglich kann man es den Tageszeitungen entlang der Oste entnehmen - viele Ereignisse und Aktionen am Fluß tragen dazu bei, dass die gesamte Region sich touristisch und wirtschaftlich positiv entwickelt."
Die drei Zeitungsverlage arbeiten bereits seit dem Frühjahr 2005 als Präsentationspartner für den Tag der Oste eng mit der AG Osteland zusammen.
Schwebefähren
Bald "Fährienstraße"
durch halb
Europa?
6. 6. 2006. Für die Erweiterung der Deutschen Fährstraße zu einer Art Europäischen Fährstraße hat sich der Präsident des Weltverbandes der Schwebefähren, Javier Cardenal, gestern gegenüber der spanischen Presse ausgesprochen.
Die geplante Ferienroute solle nach Cardenals Vorstellungen sieben Schwebefähren in vier europäischen Ländern verbinden, meldet "Terra" (Wortlaut hier).
Zu den ins Auge gefaßten Etappenzielen zählen neben den Baudenkmalen bei Bilbao (Spanien) und in Rochefort (Frankreich) auch die britischen Fähren in Newport, Middlesbrough und Warrington sowie die deutschen Schwebefähren in Osten/Hemmoor und Rendsburg/Osterrönfeld.
Schon
in Kürze
Weltkulturerbe?
Der Plan soll auf einer Arbeitskonferenz des Weltverbandes am 7./8. September in Spanien erörtert werden. Der Verband, dessen Ehrenpräsident der spanische König Juan Carlos I. ist, rechnet für die nächsten Wochen mit der Ernennung der ältesten Schwebefähre der Welt in Portugalete bei Bilbao zum Unesco-Weltkulturerbe.
Bei der Konferenz wird der Arbeitskreis Deutscher Schwebefähren der AG Osteland e. V., wie dessen Sprecher Jochen Bölsche mitteilt, durch fünf seiner Mitglieder vertreten sein
Der Delegation des deutschen Dachverbandes gehören auch Bürgermeister Andreas Breitner (Stadt Rendsburg) und Bauamtfrau Birgit Greiner (Landkreis Cuxhaven) sowie Horst Ahlf und Peter Burmester von der Ostener Fördergesellschaft an.
Mehr unter www.schwebefaehre.org.
Hafenhaus
vor
der Einweihung
6. 6. 2006. Mit Neuhaus, der Drehscheibe des Wassersports an der Ostemündung, geht es erkennbar bergauf. Die Neugestaltung des Alten Hafens mitsamt des jetzt errichteten Hafenhauses ist dieser Tage abgeschlossen. Daher will die Gemeinde am Freitag, 16. Juni, mit geladenen Gästen feiern.
Wenig
später steht in Neuhaus ein weiteres wichtiges Ereignis an: Am Sonntag,
2. Juli, 15 Uhr, eröffnet die AG
Osteland die parallel in Bremervörde gezeigte Ausstellung
"Die Oste - Von der Quelle bis zur Mündung". In der Vernissage
kommen fünf AG-Osteland-Mitglieder zu Wort: Elke
Loewe liest aus dem neuen Oste-Buch der AG Osteland, und neben
Kurator Wolf-Dietmar Stock sprechen
Landrat Kai-Uwe Bielefeld, Bürgermeister
Georg
Martens und Jochen Bölsche,
Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur der AG Osteland e V.
Carstensen
eröffnet
den Nordabschnitt
4. 6. 2006. Der Kieler Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen eröffnet am 17. Juni in Breiholz am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) den völlig neu gestalteten Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, der dort auch als NOK-Route bezeichnet wird.
Das berichtet die Ausgabe Nr. 19 des vier Seiten umfassenden Newsletters "Fährplatz", mit dem die AG Osteland rund 200 Politiker, Touristiker und Fährfreunde in Norddeutschland über den Ausbau der Deutschen Fährstraße informiert.
Die jüngste Ausgabe kann hier als doc-Datei oder hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Per E-Mail an osteland@gmx.de mit dem Wort Newsletter in der Betreffzeile kann der Info-Brief abonniert werden.
Fünf
Sterne dank
Krimiland-Konzept
4. 6. 2006. Eine äußerst seltene Auszeichnung wurde jetzt dem Gästehaus Eulennest (Website) am Ostedeich in Großenwörden zuerkannt: Der Deutschen Tourismusverband hat das Haus am Pfingstsonnabend mit fünf Sternen ausgezeichnet.
"Ein Teil der zu erreichenden Punktzahl ist durch das Angebot 'Krimilesungen an gruseligen Orten / Morde zwischen Moor und Meer' erreicht worden", berichtet Vermieterin Sigrid Frömming, die in der Projektgruppe "Krimiland" der AG Osteland das Konzept verficht, die hohe Krimi-Dichte in der Region für die Tourismuswerbung einzusetzen - siehe Website www.krimiland.de.
Das Projekt, das kürzlich bei der Ilek-Ideenmesse in Himmelpforten (SONDERSEITE) auch dem niedersächsischen Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen vorgestellt worden war, ist in einer Schrift der AG Osteland e. V. niedergelegt, die hier heruntergeladen werden kann.
Am Mittwoch, 7. Juni, läßt sich der Vorstand des Touristik-Vereins Kehdingen e. V. in Wischhafen von Osteland-Vize Jochen Bölsche über das Krimiland-Konzept informieren.
Eine Szene
für
das ZDF
2. 6. 2006. Ein Team des ZDF-Landesstudios Niedersachsen machte heute vormittag in Osten Aufnahmen für die Denkmalschutz-Reihe "Bürger rettet Eure Städte". Am frühen Morgen wurde Stephan Haak bei Wartungsarbeiten oben im Gerüst gefilmt.
Am Vormittag arrangierte Fährmann Erwin Bergander extra für das ZDF eine hübsche kleine Szene: Er überreichte der Ehrenfährfrau und Denkmalschützerin Birgit Greiner vom Landkreis Cuxhaven als Dankeschön für ihr Engagement eine selbstgebastelte Mini-Schwebefähre. Außerdem hatte er Gelegenheit, auf sein privates Fährmuseum in der Deichstraße 11 hinzuweisen.
Gesendet wird der Zweieinhalb-Minuten-Beitrag am Sonntag, 11. Juni, ab 13.45 Uhr, wie Redakteurin Sonja Jürschik vom ZDF-Landesstudio mitteilt.
29. 5. 2006. Die Medien haben die Oste entdeckt. Während am Sonntagnachmittag NDR-Reporter über den Ostener Fährmarkt berichteten, strahlte N3 in der Reihe "Flüsse in Niedersachsen" einen 15-Minuten-Film über die Oste aus (Motive: Fischotter, Eisvogel, Wasserwanderer auf dem Oberlauf, Buschverarbeitung in Basbeck, Pumpwerk in Isensee - mehr).
Bereits am Sonntagmorgen hatte NDR 1 Niedersachsen über die Oste-Ausstellung der AG Osteland berichtet.
Oste-Buch
ist
wieder
lieferbar

Jetzt ist eine neue Lieferung des raren Prachtbandes (Auflage: 1500 Exemplare, 320 Seiten, ca. 500 Abbildungen) eingetroffen. Das Buch ist außer im hiesigen Buchhandel (z. B. in Hemmoor) auch in der Galerie Ästhetik an der Fähre und bei Papierwaren-Tank für 18 Euro erhältlich.
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Wanderung
auf dem
historischen
Fährweg


Zwischendurch gab's im Fährkrug-Garten für jeden ein Eis.
Bald
erste Trauung
auf der
"Mocambo"
2. 6. 2006. Im Juli wird erstmals ein Brautpaar auf dem Osteschiff "Mocambo" (Website) getraut werden, wie die Eignerin Eibe von Glasow mitteilt.
Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit der Kommunalbürokratie der Samtgemeinde Am Dobrock ist nun auch an der Oste möglich, was anderswo längst selbstverständlich ist.
Dieser Tage haben, wie die NEZ berichtet, der Bürgermeister der Samtgemeinde Am Dobrock, Jan Erik Bohling, und die Mocambo-Eignerin endlich eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet - nachdem aufgrund des Widerstandes im Rat und in der Bürokratie fast drei Jahre verstrichen waren.
Mehr in der NEZ.
Fährienstraße
für
Chinesen
1. 6. 2006. Pünktlich zum 1. Juni hat die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ihre Ankündigung wahrgemacht, für die Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel nicht nur in europäischen Sprachen, sondern auch in Asien Werbung zu machen.
Seit heute (Donnerstag) morgen ist auch die chinesische Version der Website freigeschaltet. Die Ursprungstexte und Fotos stammen von dem Ostener Journalisten und Fährstraßen-Initiator Jochen Bölsche (AG Osteland).
Die 250 Kilometer lange Ferienstraße, die nach der Bewertung durch die offizielle deutsche Tourismuszentrale zu den "Top 50"-Angeboten des Landes zählt, wird bereits seit vorigem Monat auch auf Spanisch, Französisch, Englisch, Polnisch und Niederländisch beworben.
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Weitere Zielgruppen-Seiten, unter anderem für Japan, sind vorgesehen. Mehr...
Verfaulende
Dorfkerne
1. 6. 2006. Die Dorfkerne verfaulen, junge Leute ziehen weg, Erben fehlen, alte Häuser stehen leer und vergammeln - auch auf viele Dörfer an der Oste trifft diese Beschreibung zu.
Dass es ähnliche Phänomene überall in Deutschland gibt, war Thema einer Fachtagung bei Paderborn, über die jetzt die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Der am Mittwoch erschienene, sehr wichtige Artikel über die Gründe des Niedergangs und die Chancen der Dorferneuerung steht auch hier im Internet zur Verfügung.
1. 6. 2006. Die knapp 0,9 Milliarden Euro, die aus dem EU-Programm für benachteiligte Regionen in den Altbezirk Lüneburg fließen sollen, müssen auf zehn Landkreise und über 9 Jahre verteilt werden.
Was da für einzelne Projekte bleibt, wie sie zum Beispiel bei der jüngsten Ilek-Ideenmesse in Himmelpforten vorgestellt wurden,ist nach einem Bericht des Hamburger Abendblatts völlig unklar. Mehr...