April  2007: Deutsche Fährstraße und Krimiland in den Medien


Kartenvergabe nach
Windhundverfahren


Soeben erschienen: das Sommerprogramm

30. 4. 2007. Hoch beliebt und stets rasch ausgebucht sind die sonntäglichen Themen-Exkursionen der AG Osteland, die 2005/06 insgesamt neunmal veranstaltet wurden.

In dieser Woche geht das Sommerprogramm 2007 in Druck, das ostemarsch.de-Leser bereits jetzt als PDF-Datei herunterladen können (auch zum Ausdrucken und Weitergeben).

Es enthält vier besonders attraktive sonntägliche Ganztagestouren (im eigenen Pkw, pro Person 25 Euro, Kinder 15 Euro inkl. Essen) zu den Themen Naturerlebnisse, Burgen, Werften und Museen an der Oste.

Die Plätze (jeweils nur rund 35) werden nach dem Windhundverfahren vergeben - wer zuerst bucht, fährt mit.

Als Referenten konnte der Arbeitskreis Kultur/Natur der AG Osteland wieder eine stattliche Anzahl exzellenter Sachkenner aus den Oste-Anrainerkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg gewinnen, darunter Otto von Gruben, Kuhla (Spargel), Apothekerin Doris Hesper, Himmelpforten (Heilpflanzen), Anne und Wulf Barthel, Burweg (Gartenkunst), Herbert Seebeck, Großenwörden (Reetdächer), Peter Fischer, Wingst (Kamelien), Dietrich Alsdorf, Kreisarchäologie Stade (Raubritter), Dr. Stefan Hesse (Foto), Kreisarchäologe Rotenburg (Burgen), Dipl.-Geografin Corinna Kolf, Gräpel (maritimes Erbe), Hubertus Freiherr von Marschalck zu Bachtenbrock, Hechthausen (Adelsburgen), Erster Stadtrat a. D. Rainer Brandt, Bremervörde (Hafengeschichte), Regionalhistorikerin Gisela Tiedemann, Wingst (Werften), Arne Nagel, Osten/Krautsand (moderner Schiffbau), Kapitän Holger Kuhne, Geversdorf (Osteschiffahrt), Martin Skadow (Neuhaus), Bootsbau, Museumsleiter Michael Schwieger, Hollen (Heimatgeschichte).

Vorbereitet wurden die Touren von Mitgliedern des Osteland-Arbeitskreis Kultur/Natur: den Ortsheimatpflegern Udo Theuerkauf (Lamstedt) und Heino Grantz (Hemmoor), Harald Sträter (Wingst), Curt Schuster (Hemmoor), Sigrid Frömming (Großenwörden) sowie Renate Wendt und Jochen Bölsche (Osten).

Informationen über verfügbare Plätze, Preise und Termine bereits jetzt unter www.osteland.de/exkursionen.htm.


30. Maiwanderung
mit Albertus Lemke


Diesmal Wandern statt Radeln: Lemke

30. 4. 2007. Zum 30. Mal organisiert AG-Osteland-Mitglied Albertus Lemke in diesem Jahr die traditionelle Maiwanderung des TSV Oberndorf. Treffen ist am 1. Mai um 9 Uhr am Sportplatz, das Ziel ist geheim. Kostenbeitrag: 5 Euro.


Werbung
im Norden


Ratsfrau Doose mit Arbeitskreis-Sprecherin Wendt

29. 4. 2007. Der Arbeitskreis Messen und Märkte der AG Osteland wird in nächster Zeit verstärkt im Norden für die Deutsche Fährstraße werben. Wie die Arbeitskreis-Sprecherin Renate Wendt (Osten) mitteilt, wird die AG Osteland mit einem Info-Stand bei den Glückstädter Matjestagen (22. bis 24. Juni) vertreten sein. Eine entsprechende Vereinbarung ist jetzt mit der Glückstadt Destination Management GmbH getroffen worden. Glückstadt liegt an der Deutschen Fährstraße.


Hauswand-Schmuck in Osterrönfeld

Bereits zwei Wochen vorher wird die AG Osteland beim Dorffest in der schleswig-holsteinischen Schwebefähren-Gemeinde Osterrönfeld (9./10. Juni) mit einem Werbestand präsent sein, wie mit Ratsfrau Stefanie Doose vom dortigen Festausschuss vereinbart worden ist. Osterrönfeld ist ebenfalls eine der Stationen an der "Fährienstraße", ausserdem Partnerkommune von Osten und seit kurzem Mitglied der AG Osteland.

Osteland-Mitglieder, die an der zweitägigen Reise nach "O'feld" teilnehmen möchten (kostengünstige Übernachtung in der Deutschen Landwirtschaftsschule Osterrönfeld), wenden sich an Renate Wendt (Tel. 04771-887225, rena.wendt@gmx.de).


Osteland-Mitglieder an der NOK-Hochbrücke (2006)

Eine starke Delegation aus dem Dorf unter der Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) wird wiederum am 19./20. Mai den Ostener Fährmarkt besuchen. Dort werden die Osterrönfelder Vereine unter Federführung der dortigen Feuerwehr mit einem gemeinsamen Stand vertreten sein.

Wie der stellvertretende Bürgermeister Klaus Ströh mitteilt, soll der Stand auch dazu dienen, Kontakte mit Ostener Vereinen anzubahnen.

Fotos vom letzten Besuch der AG Osteland in Osterrönfeld im Oktober 2006 stehen hier.


Spitzenseite
freigeschaltet


Weltbeste Fähren-Website - Video abspielen

29. 4. 2007. Eine der weltweit besten Website über Schwebefähren unterhält die spanische Zeitung "El correo". Dort kann unter anderem ein Video aufgerufen werden, das die Schwebefähre bei Bilbao vorstellt, die seit dem Sommer 2006 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.


Osten auf der Bilbao-Website - mehr Fotos

Die Website führt aber auch zu Bildern aller anderen derzeitigen und früheren Schwebefähren; zu sehen sind unter anderem auch historische Fotos aus Osten, Kiel und Rendsburg.


Gesamtes Schaubild anzeigen

Besonders eindrucksvoll: ein riesiges Poster (siehe kleinen Ausschnitt oben), das über die Technik der Bilbao-Fähre informiert.


Mehr Fotos von der Schwebefähre in Bilbaohier

Außerdem zu sehen: viele Fotos aus der Geschichte der ältesten Schwebefähre der Welt, der "Mutter aller Schwebefähren".


AG Osteland für
Oste-Sondermarke


Osteland-Vize Bölsche mit neuer Spanien-Marke

28. 4. 2007. Mit einer neuen Sondermarke, erschienen am Freitag, 26. April, hat die spanische Post die älteste Schwebefähre der Welt in Portugalete bei Bilbao gewürdigt. Das Postwertzeichen zeigt ein Segelschiff unter dem 1893 eröffneten Baudenkmal, das seit vorigen Sommer zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. hat aus diesem Anlass erneut an die Deutsche Post appelliert, zum hundertjährigen Bestehen der Schwebefähre Osten - Hemmoor im geplanten "Jahr der Oste" 2009 dem nationalen Baudenkmal eine Sondermarke zu widmen. Einen entsprechenden Antrag hatte der Ostener Jochen Bölsche, Sprecher des Arbeitskreises deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland, bereits im Januar 2004 mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2009 an den zuständigen "Programmbeirat für Sonderpostwertzeichen" beim Bundesminister der Finanzen gerichtet. Damals konnte das Ministerium dem Vizepräsidenten des Weltverbandes der Schwebefähren nur mitteilen, der Antrag sei "für die Planung des Sonderpostwertzeichen-Programms 2009 vorgemerkt worden", eine Entscheidung werde im Herbst 2007 fallen.


Wetzel an der Schwebefähre Osten - Hemmoor

Mittlerweile hat der Ostener Vorstoss gewichtige politische Unterstützung erfahren. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel (Horneburg), die selber dem Sondermarken-Beirat angehört, hat sich am Wochenende bereit erklärt, "all ihre Überzeugungskünste einzusetzen, um das Gremium auf ihre Seite zu bringen".


Österreichische Sondermarke von 2006

"Wir sollten es nicht allein den Österreichern überlassen, unsere nationalen Kulturdenkmäler durch Sonderpostwertzeichen zu würdigen“, verweist die Wahlkreisabgeordnete in einer Presseerklärung auf eine sogenannte "personalisierte Briefmarke" mit dem Schwebefähren-Motiv, die am April 2006 von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. entworfen, in der Wiener Staatsdruckerei hergestellt und von der österreichischen Post herausgegeben worden ist.


Historisches Foto der Fähre bei Bilbao

"Kräftigen Rückenwind" für eine Oste-Sondermarke verspricht sich die Abgeordnete durch die wachsende Beliebtheit des Osteland-Wahrzeichens, das seit April 2006 nach aufwendiger Sanierung wieder für touristische Demonstrationsfahrten zur Verfügung steht und jüngst von den ZDF-Zuschauern zum viertbeliebtesten Baudenkmal in Deutschland gewählt worden ist.

Der Wunsch nach einer Sondermarke für den "Eiffelturm des Nordens", der von dem Eiffel-Schüler Louis Pinette entworfen worden ist, soll auch vom Landkreis Cuxhaven, dem Eigentümer der Schwebefähre, unterstützt werden. Der Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (Hechthausen) hat gegenüber der AG Osteland angekündigt, einen entsprechenden Antrag einbringen zu wollen.

Fürsprache durch positive Stellungnahmen gegenüber dem Berliner Sondermarken-Beirat erhofft sich die AG Osteland unter anderem auch vom Land Niedersachsen und von der Maritimen Landschaft Unterelbe.


Spanische Sondermarke von 1997

Als bemerkenswert bezeichnet es die AG Osteland, dass Spanien - dessen König Juan Carlos I. Ehrenvorsitzender des Weltverbandes der Schwebefähren ist - der "Puente Vizkaya" an der Biskaya nun sogar schon zum zweitenmal eine Briefmarke gewidmet hat; ein erstes Wertzeichen mit der "Mutter aller Schwebefähren" war bereits 1997 erschienen (siehe Foto oben).


Französische Sondermarke

Auch die französische Post hat die einzige erhalten gebliebene Schwebefähre ihres Landes in Rochefort längst mit einer Sondermarke gewürdigt.


Schwebefähre bei Rendsburg

Ebenso war die zweitälteste deutsche Schwebefähre an der Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal zwischen Rendsburg und Osterrönfeld bereits Motiv einer offiziellen deutschen Sondermarke.

Die AG Osteland, die sich als "Lobby für die Oste" versteht, argumentiert, eine Sondermarke mit der Schwebefähre Osten - Hemmoor könnte sich als wichtiger Werbeträger für die gesamte landschaftlich reizvolle, aber weithin unbekannte und lange Zeit touristisch vernachlässigte Flussregion beiderseits der 150 Kilometer langen Oste erweisen, die in Tostedt (Kreis Harburg) entspringt und bei Neuhaus (Kreis Cuxhaven) in die Elbe mündet.

Mehr über die neue spanische Briefmarkenserie steht auf dieser deutschsprachigen Website der spanischen Post. Mehr über die Welt der Schwebefähren unter www.schwebefaehre.org.


Kuhboot-Rennen
und Kooperation


Interessierte Zuhörer beim Skipper-Forum

26. 4. 2007. In einer spannenden Veranstaltung, zu  der die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Osten in das Hotelrestaurant "Seefahrer" in Achthöfen eingeladen hatte, diskutierten am Mittwochabend zwei Dutzend Teilnehmer  über die Belebung des Wassersportreviers Untere Oste. Den originellsten Vorschlag hatte Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer parat.


Tolle Idee: Drachenboote mit Kuhkopf

Er plädierte dafür, Drachenboote mit Kuhköpfen zu versehen und diese "Kuhboote" als unverwechselbare Symbole der Oste bei Regatten und für die Tourismus-Werbung einzusetzen.

Die Boote könnten selbst gebaut werden und wären ein "Alleinstellungsmerkmal ersten Ranges". Auch AG-Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger griff die "sehr gute Idee" auf und regte Kuhboot-Wettkämpfe der Ostegemeinden für das Oste-Festjahr 2009 an, in dem die Schwebefähre 100 wird.


Lothar Klüser leitete das Skipper-Forum

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Bingemer sehr kurzweilig und humorvoll die Anleger-Situation aus der Sicht des Fahrgastschiff-Kapitäns beschrieben. Die derzeitige Situation sei ungenügend, auch der neue Natureum-Anleger tückisch. Allerdings habe sich die Lage für die Fahrgastschifffahrt in den letzten Jahren, auch dank der AG Osteland, wesentlich verbessert.


Wassersportler an der "Mocambo"

Bingemer beklagt das mangelnde Bettenangebot, bedingt unter anderem durch den Niedergang der Wingst, und nahm die Kahlschlagaktionen im Deichvorland (mehr hier) zum Anlass, von den Deichverbänden ein "Miteinander der Interessen" zu fordern.


Kahlschlag am Ostedeich bei Oberndorf

Beim Bau neuer Fahrgastschiff-Anleger - vorgesehen zunächst in Osten, Schwarzenhütten und Klint - sollten die Kanuten berücksichtigt werden; an Ausstiegspunkten seien Zeltplätze für die Paddler vorzusehen - "sonst kommen die nicht".

Achthöfen-Anleger
"extrem wichtig"

Jürgen Hinck, Vorsitzender der Seglervereinigung Oste Hemmoor und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hemmoor, bezeichnete Schwarzenhütten als ideales Winterlager für die Schiffe seines Vereins und begrüßte die Pläne, den Hafen weiter zur Marina auszubauen. In der nachfolgenden Diskussion fordert Bernd Jürgens, aktiv in der Jugendbetreuung der Segelvereine in Oberndorf und Hemmoor, eine verstärkte Zusammenarbeit der Vereine an der Oste. Als "extrem wichtig" für die gastronomische Entwicklung der Region bezeichnete Jürgens einen öffentlichen Anleger am "Seefahrer", für den sich seit längerem auch die Arbeitsgemeinschaft Osteland einsetzt (siehe Programm 2006 der AG Osteland). Jürgens appellierte an die SPD, die Bedeutung einer öffentlichen Anlegemöglichkeit in Achthöfen zu erkennen.


Ostener Gasthaus Seefahrer: Steg ohne Anleger

Der "Seefahrer" wäre, wenn die Klinter Anlegerpläne realisiert sind, die einzige Flussgastronomie an der Oste ohne öffentlichen Zugang vom Wasser her.


Tielebörger: Oste-Revier besser vermarkten

Osteland-Vorsitzender Tielebörger schlug vor, eine Zusammenarbeit der Wassersportvereine auch im Hinblick auf die Planung des Oste-Festjahres 2009 zu initiieren, und regte an, in Zusammenarbeit mit ILEK bzw. dem Regionalmanagement einen Imageprospekt für die Oste zu erstellen, um die Gastliegeplätze und das Revier zu vermarkten.

Klüser: Osten
soll beitreten


Die ersten Boote sind schon unterwegs

SPD-Vorsitzender Lothar Klüser kündigte an, seine Fraktion werde im Rat den längst überfälligen Eintritt der Gemeinde Osten in die AG Osteland (AGO) beeintragen. Osten gehört - obwohl Sitz und Gründungsort des gemeinnützigen Vereins - im Gegensatz zu seiner Partnergemeinde Osterrönfeld und den Nachbargemeinden Hechthausen, Hemmoor, Drochtersen, Großenwörden und Nordkehdingen, der AGO bisher nicht an.


"Größter lebender
deutscher Dichter"


Peter Rühmkorf 1933 in Warstade

28. 4. 2007. Peter Rühmkorf, aufgewachsen im Hemmoorer Ortsteil Warstade, ist nach dem Urteil von Hans Magnus Enzensberger der "größte lebende Dichter deutscher Zunge". Das Zitat findet sich in der Süddeutschen Zeitung, die dieser Tage ein großes Interview veröffentlicht hat, das die Journalistin Franziska Augstein mit dem zur Zeit erkrankten Schriftsteller geführt hat. Das Interview kann hier nachgelesen werden.

Die Stadt Hemmoor, die noch immer zur Geschichts- und Kulturvergessenheit neigt, hat es bislang versäumt, auf ihren größten Sohn angemessen hinzuweisen, während beispielsweise die Stadt Otterndorf ihn mit dem Johann-Heinrich Voß-Preis geehrt hat und Niedersachsens Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) ihm vor einiger Zeit in Agathenburg den Nicolas Born-Preis für Literatur verliehen hat.


Kempowski und Rühmkorf - der Oste verbunden

Mehr über die Schriftsteller von der Oste, dem "Fluß der großen Dichter", in der gleichnamigen Schrift des AK Kultur/Natur der AG Osteland (PDF-Datei hier).


Inspiration durch
Schwebefähren


Bericht im April/Mai-Heft von "mare"

29. 4. 2007. Schwebefähren haben schon immer Künstler aller Art inspriert. In einem neun Seiten langen Artikel in ihrer April/Mai-Ausgabe stellt duie Zeitschrift "mare" dar, wie die einstige Schwebefähre im Hafen von Marseille ("zwei Jahrzehnte lang das Wahrzeichen der Mittelmeermetropole") von einer Gruppe avantgardistischer Fotografen zu einer "Ikone der Kunstgeschichte" gemacht wurde. Dazu zeigt das Magazin Aufnahmen von Man Ray, László Moholy-Nagy und anderen Fotokünstlern.

Der komplette "mare"-Bericht steht hier.

Eine spanische Zeitung hat kürzlich die weltbeste Schwebefähren-Website freigeschaltet. Mehr unter OSTEN.


Lesung mit
Rekordecho


Krimi-Autor Eggers am Freitag in Freiburg

28. 4. 2006. Mehr als 60 Krimifreundinnen und -freunde - eine Rekordbeteiligung - versammelten sich am Freitagabend im kleinen Ort Freiburg, um im historischen Kornspeicher an einer Lesung von Wilfried Eggers teilzunehmen.

Der Drochterser Anwalt las in dem imposanten Ziegelbau nicht nur aus seinem Buch "Ziegelbrand", sondern auch aus einem neuen, noch unveröffentlichten und namenlosen Roman, der, zum Teil in der Türkei spielend, die Kategorie des Regionalkrimis deutlich sprengt. Die von Eggers vorgetragenen höchst eindrucksvollen Kostproben - einer der Schauplätze ist der Güllegraben eines Kehdinger Gehöfts - wurden mit starkem Beifall aufgenommen.


Umlagert: Büchertisch mit Kehdingen-Krimis

Renate Wendt von der Projektgruppe Krimiland der AG Osteland dankte dem Förderverein für die Erlaubnis zur Nutzung des stimmungsvollen Speichers und dem Freiburger Partyservice Köncke, der für die Gäste mit einem delikaten Imbiß erfreute.

Die positive Resonanz auf die Krimiland-Veranstaltungen an originellen Schauplätzen hält an: Die nächste Krimilesung mit Elke Loewe im Mai auf der "Mocambo", in der Hexenbucht, ist bereits ausverkauft. Die Termine der noch folgenden rund zehn Veranstaltungen stehen unter www.krimiland.de.

Büffet mit Maden
und Skelett

27. 4. 2007. Über Geschmack läßt sich streiten. Bei der 2. Rotenburger Kriminacht mit der Gruppe Literamusico in der Bücherei der Wümmestadt war das Büffet mit Skelettknochen dekoriert, die 100 Besucher konnten sich an Leichenfotos und Maden delektieren. Bericht in der Rotenburger Rundschau.


Wetzel will
Oste-Marke


Wetzel an der Schwebefähre Osten - Hemmoor

27. 4. 2007. Die SPD-Abgeordnete Dr. Margrit Wetzel, Mitglied im Programmbeirat für Sonderpostwertzeichen beim Bundesminister der Finanzen, will sich dafür einsetzen, dass im Briefmarkenprogramm für 2009, das Jubiläumsjahr der Schwebefähre, das nationale Baudenkmal an der Oste berücksichtigt wird.

In einer am heutigen Freitag veröffentlichten Presseerklärung kündigt sie an, sie wolle einen entsprechenden Antrag unterstützen, den Jochen Bölsche (Osten) im Namen des Weltverbandes der Schwebefähren bereits 2004 mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2009 an das Ministerium gerichtet hatte. Damals konnte das Ministerium nur mitteilen, der Antrag sei "für die Planung des Sonderpostwertzeichen-Programms 2009 vorgemerkt worden".

Bislang weist lediglich eine von der AG Osteland entworfene, in der Wiener Staatsdruckerei hergestellte und von der Post Austria vertriebene 55-Cent-Sondermarke auf das Wahrzeichen des Ostelandes hin, die inzwischen vergriffen ist.

Frankreich und Spanien dagegen haben ihren eigenen Schwebefähren in Rochefort bzw. Bilbao (inzwischen Weltkulturerbe) schon vor Jahren offizielle Marken gewidmet. Auch die Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld ist bereits Motiv eine Sondermarke der Deutschen Post.


Schwebefähre bei Rendsburg

Schwebefähre Rochefort

Schwebefähre bei Bilbao

Mehr unter OSTEN.


Die Oste-Burg -
sah sie so aus?


Burg Brobergen um 1500 (Montage von C. Kolf)

27. 4. 2007. Mit einer Fotomontage hat Corinna Kolf, Vorsitzende des neuen Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen, versucht, das Aussehen der einstigen Burg an der Oste zu rekonstruieren.

Näheren Aufschluß sollen archäologische Untersuchungen geben, die der Kreis Stade - wie berichtet - jetzt genehmigt hat. Noch im Mai werden  Forschungstaucher vom Kieler Institut für Ur- und Frühgeschichte in der Oste nach Relikten der einstigen Zugbrücke suchen. Kolf: "Der genaue Termin wird zur Zeit erarbeitet, er hängt vom Gezeitenkalender ab."


Corinna Kolf (mit einem ihrer Ostebilder)

Am Sonntag, 20. Mai, 14 Uhr, führt die Diplom-Geografin, Ostefreundin und Hobbymalerin Kolf über das ehemalige Burggelände am Broberger Fährkrug. Interessierte sollten sich unter 01520-66 49 736 anmelden. Die Führung dauert etwa eine Stunde und kostet einschließlich Fährfahrt mit dem Motorprahm über die Oste und einem Erfrischungsgetränk 5 Euro.


Anleger lockt
Großschiffe


MS Flipper vor dem Natureum (Foto: Ruhl)

27. 4. 2007. Der Einsatz von neuen Großschiff-Anlegern in der Oste - wie zuletzt in Balje am Natureum - lohnt. Das Naturkundemuseum in der Ostemündung wird jetzt nicht nur von der "Mocambo" angesteuert, sondern neuerdings, wie berichtet, auch von den Passagierschiffen der Cuxhavener Reederei Cassen Eils (Fahrplan hier) und der Brunsbütteler Reederei PSB Brandt.


Weiter vergrößern - hier klicken

Das großartige Foto von der MS Flipper - Seitenaufschrift "Seehundsbank - Neuwerk-Linie" - gelang am Donnerstag dem Achthöfener Fotografen und Osteland-Kulturpreisträger Nikolaus Ruhl, der wieder einmal die Oste abflog, um seine Luftbildsammlung zu aktualisieren.


Osteland-Kulturpreisträger Ruhl

Mehr Ruhl-Fotos unter www.landbild.de.

Ein weiterer Großschiff-Anleger ist in Hemmoor-Schwarzenhütten geplant, Mocambo-taugliche Anleger sollen in Osten und Hechthausen-Klint zu Wasser gelassen werden.

Die AG Osteland setzt sich für weitere öffentliche Anleger in Osten-Achthöfen und Großenwörden ein. Mehr unter OSTEN.


Mehr Leben
auf die Oste!


Hemmoorer Schwarzenhütten-Projekt

26. 4. 2007. Die Oste soll für die Fahrgast- und Sportschifffahrt besser genutzt werden. Zu diesem Zweck will Hemmoor, wie berichtet, den alten Industriehafen Schwarzenhütten revitalisieren - ein Projekt, für das jetzt Karin Warncke (Foto), Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe, bei einem Besuch in Hemmoor den Spitzen der Mitgliedsgemeinde ihre Kooperationsbereitschaft bekundete.

Käpt'n Bingemer für
"Kuhboot"-Regatten


Tolle Idee: Boote mit Kuh- statt Drachenkopf

Auch in einer spannenden Veranstaltung der Ostener SPD-Ratsfraktion im Hotelrestaurant "Seefahrer" in Osten-Achthöfen diskutierten am Mittwochabend zwei Dutzend Teilnehmer über die Belebung des Wassersportreviers Oste.

Den originellsten Vorschlag hatte Mocambo-Käpt'n Caspar Bingemer parat: Er plädierte dafür, Drachenboote mit Kuhköpfen zu versehen und diese "Kuhboote" als unverwechselbare Symbole der Oste bei Fun-Regatten und für die Tourismus-Werbung einzusetzen.


Skipper-Forum im Hotel "Seefahrer"

Die Boote könnten selbst gebaut werden und wären ein "Alleinstellungsmerkmal ersten Ranges". Auch AG-Osteland-Vorsitzender Gerald Tielebörger griff die "sehr gute Idee" auf und regte Kuhboot-Wettkämpfe der Ostegemeinden für das Oste-Festjahr 2009 an, wenn die Schwebefähre 100 wird und von der Quelle bis zur Mündung gefeiert werden soll.


Osteland-Vorsitzender Tielebörger

Ebenso wie andere Diskussionsteilnehmer sprach sich Tielebörger für eine verstärkte Kooperation der Wassersportvereine bei der Werbung für das Oste-Revier aus.

Mehr über die Veranstaltung unter OSTEN.


Der Protest
der 12 000

25. 4. 2007. Das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung hat in den vergangenen Wochen laut Sprecher Walter Rademacher für eine Eingabe an den Niedersächsischen Landtag über 12.000 Unterschriften gegen die erneute Vertiefung der Unterelbe gesammelt. Die Übergabe der Unterschriften erfolgt in Anwesenheit von  Ministerpräsident Christian Wulff sowie der Abgeordneten der Wahlkreise zwischen Cuxhaven und Buxtehude durch eine Delegation des Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung an diesem Donnerstag, 26. April, im Landtag in Hannover.

Die Bürger wenden sich mit der Bitte an den Landtag, das Land Niedersachsen möge wegen der nachteiligen Auswirkungen der Elbvertiefung und insbesondere der Herabsetzung der Deichsicherheit kein Einvernehmen zu der von Hamburg beantragten größten Elbvertiefung aller Zeiten zu erteilen. Die Bürger bemängeln insbesondere auch, dass die Informationen der Vorhabensträger grob mangelhaft seien. Sie enthielten wenig konkrete Angaben und ließen die persönliche Betroffenheit kaum erkennen. Sie erfüllen daher nicht die im Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschriebenen Anforderungen.


Grünes Licht für
Forschungstaucher


Burgstelle Brobergen in der Presse

25. 4. 2007. Die Stader Kreisarchäologie unterstützt die Bemühungen des neuen Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, die historische Fährstelle zu erkunden, die im Mittelalter Standort einer Burg mit Kapelle, Rolandstatue und Zugbrücke war.

Wie die 1. Vorsitzende des Vereins, Diplom-Geografin Corinna Kolf, mitteilt, hat der Landkreis am Mittwoch "grünes Licht" für die geplanten Forschungstauchgänge in der Oste und für Bodenradaraufnahmen gegeben.

Mehr über den Fährverein unter OLDENDORF.


Ehlen spricht
im 'Oste-KZ'


Relikte des einstigen Lagers Sandbostel

25. 4. 2007. An diesem Sonntag, 29. April, jährt sich die Befreiung des Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers Sandbostel an der Oste zum 62. Mal. Die Stiftung und der Gedenkstättenverein laden zu einer Andacht auf der Kriegsgräberstätte im Ort (16.30 Uhr), einer Kundgebung vor der Lagerkirche (17.30 Uhr) sowie zu einem Gottesdienst in der Kirche (19 Uhr).

Nach der Andacht fahren die Teilnehmer mit ihren Pkw zum Lagergelände. Dort sprechen unter anderem Landrat Hermann Luttmann und Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen (Foto). Aus den Reihen der früheren Gefangenen kommen Gäste aus Großbritannien, Frankreich und Norwegen zu Wort, für den Verein Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel redet Osteland-Kulturpreisträger Dr. Klaus Volland.

Mehr über die Gedenkstätte Sandbostel hier, über die jüngste Exkursion der AG Osteland nach Sandbostel hier, über einen Besuch Hemmoorer Gymnasiastenhier.


Offensive
für Qualität


Tourismus-Managerin Nicole Brüchmann

25. 4. 2007. Eine Kategorisierung von Ferienwohnungen- und zimmern soll in Kehdingen für eine bessere Transparenz des Tourismusangebots sorgen. Für eine entsprechende "Qualitätsoffensive" hat sich Nicole Brüchmann vom Tourismus-Verband Stade am Mittwoch  auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Touristikvereins Kehdingen in Witt‘s Gasthof "Zur Post" in Oederquart ausgesprochen, auf der alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt wurden.


AG-Osteland-Vorstand Jochen Bölsche

Mittelpunkt der Veranstaltung war ein Referat von Jochen Bölsche (Osten) von der ehrenamtlich tätigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. über das touristische Potenzial Kehdingens und der Osteland-Projekte "Fährienstraße" und "Krimiland Kehdingen-Oste".

Die beiden überregionalen Projekte seien "attraktive Plattformen" für die Vermarktung lokaler Angebote, urteilte die Kehdinger Touristik-Geschäftsführerin Sylvia Wolter.


Eggers liest
im Speicher


Kornspeicher: Ziegelbrand im Ziegelbau

25. 4. 2007. An diesem Freitag, 27. April, 19.30 Uhr, liest der Drochterser Rechtsanwalt und Autor Wilfried Eggers aus seinem großartigen Regionalkrimi "Ziegelbrand" sowie aus einem noch unbekannten Text - eine "Überraschungslesung" eben, wie Eggers sagt. Veranstaltungsort ist einer der schönsten Ziegelbauten in Kehdingen, der von einer Bürgerinitiative gerettete historische Kornspeicher in Freiburg/Elbe.

Veranstalter der Lesung mit kleinem Imbiß (Abendkasse 8 Euro, Vorverkauf 6 Euro) ist die Projektgruppe Krimiland der AG Osteland.


Drochterser Krimi-Autor und Anwalt Eggers

Worum geht es im "Ziegelbrand", der unter anderem in Drochtersen spielt?

Eine Moorhexe
zieht ein...

In der Inhaltsangabe des Verlages heißt es: "Rechtsanwalt Schlüter bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Stanislaus Kaczek war im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiter in Friedrich von Rönns Ziegelei tätig. Schlüter soll nun Schadenersatz von Kaczeks Peiniger verlangen. Während der Anwalt die fatale Rechtslage studiert, wartet im Altenheim Johann Döpner auf den Tod. Auch er war in der Ziegelei beschäftigt und will von der Vergangenheit nichts mehr wissen – aus gutem Grund. Sein Leben gerät durcheinander, als erst die ›Moorhexe‹ Agathe Kalde im Heim einzieht und dann auch noch Kaczeks Sohn auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Döpner beschließt, sich endlich den Ereignissen von damals zu stellen. Doch es geschieht ein Mord …"


Wegweiser
ins Osteland


Oste-Karte (Ausschnitt) auf osteweb.de

25. 4. 2007. Einen interaktiven Wegweiser zu den Sehenswürdigkeiten im Osteland hat jetzt der Ostener Webmaster Karl-Heinz Brinkmann in seine umfassende Oste-Linkliste osteweb.de integriert.

Direkt zur Oste-Karte geht es hier.


Die Schätze
eines Dorfes


Die große Ausstellung in der Ostehalle

23. 4. 2007. Geversdorf, Ostegemeinde mit reicher Geschichte, hat am Wochenende seine Schätze zur Schau gestellt. In einer leider einmaligen Ausstellung in der Ostehalle wurden im Rahmen des 375-jährigen Jubiläums des kreisältesten Schützenvereins (Website) Bilder, Dokumente und sonstige Exponate aller Art gezeigt, die Einblick in die Geschichte der Schifffahrt, des Fährwesens und des Vereinslebens des Dorfes geben.

Außerdem zu sehen: Oste-Bilder heimischer Künstlerinnen und ein imposantes Waldpanorama der Jägerschaft.


Heimatpfleger Lunden (l.) mit Besucher

Begrüßt wurden die Besucher vom Schützenpräsidenten Günter Lunden, der seit kurzem auch als Ortsheimatpfleger amtiert, und von Bürgermeister Wilhelm Hottendorff (Foto). Einige Gäste regten an, Teile der eindrucksvollen Ausstellung auf Dauer zu zeigen, vielleicht in einem leerstehenden Laden im Ortskern, der häufiger als das Heimatmuseum geöffnet sein könnte - vielleicht eine Aufgabe für einen neuen Heimatverein, über dessen Gründung im Dorf seit kurzem intensiv nachgedacht wird.

Einen kleinen Eindruck von der Vielfalt der Ausstellungsstücke gibt diese SONDERSEITE.


Steine backen,
Puffer backen


Nanu? Ein Backstein als Tisch-Dekoration

22. 4. 2007. Rund 50 Literatur-Interessierte folgten am Sonnabend der Einladung zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung in das Oste-Dorf Gräpel. Warum die Tische in Plates Gasthof "Zum Osteblick" beim Kartoffelpuffer-Essen mit Backsteinen dekoriert waren, steht unter OLDENDORF.


Angler bauen
Übertritte


OPG-Vorsitzender Schütz (l.) in Laumühlen

22. 4. 2007. In einem vereinsübergreifenden Arbeitseinsatz hat die Ostepachtgemeinschaft (OPG), der 21 Vereine mit 5800 Sportfischern  angehören, Übergänge zum neuen Deich und zum Oste-Ufer zwischen Laumühlen und dem Mehesperrwerk hergestellt.

Nach mehreren intensiven und konstruktiven Gespräche zwischen der OPG und dem Ostedeichverband - vertreten durch Geschäftsführer Ulrich Gerdes, Oberdeichgrefe Hans-Wilhelm Saul und Verpächter Hubertus Freiherr von Marschalck - konnten nun sechs Übergänge gebaut werden. Das Material wurde vom Ostedeichverband zur Verfügung gestellt.


Sechs Sportfischer-Vereine kooperieren

Den Bau übernahmen Angler aus sechs OPG-Mitgliedsvereinen: SFV "Hecht" Hechthausen e.V., ASV Börde Lamstedt e.V., ASV "He bitt" Himmelpforten e.V., ASV Hemmoor e.V., Stippergruppe Hemmoor e.V. und SFV "Oste" e.V.

Organisiert und geleitet wurden die Arbeiten vom OPG-Ehrenvorsitzenden und Osteland-Kulturpreisträger Egon Boschen aus Lamstedt.


Endlich wieder Zugang zum Pachtgewässer

"Mit dieser Maßnahme wird die Attraktivität der Oste als hervorragendes Angelgewässer in diesem Bereich wieder hergestellt," freut sich der OPG-Vorsitzende Wolfgang Schütz (Osten): "Auch der Angeltourismus wird hiervon profitieren."


Ein Jahr
in Betrieb


Vor einem Jahr: Neustart am 21. April 2006

21. 4. 2007. Am heutigen Sonnabend jährt sich zum erstenmal die Wiederinbetriebnahme der Schwebefähre Osten - Hemmoor  nach fast fünfjähriger Zwangspause. Zur Erinnerung: Fotos vom damaligen Festakt von Karl-Heinz Brinkmann, Torben Gruschka, Curt Schuster, Lea Thorhorst, Renate Wendt und Jochen Bölsche stehen hier. - Das Wochenblatt "Elbe-Weser aktuell" hat aus Anlaßdes Jubiläums diese Woche einen Bericht der AG Osteland über die beiden deutschen Schwebefähren veröffentlicht, der auch im Internet nachgelesen werden kann: "Zwei 'Eiserne Ladys' begeistern Besucher".


Nick schnitzt
Oste-Roland


Künstler Nick Blume, Eichen-Stifter Hudaff

18. 4. 2007. An der historischen Fährstelle an der einstigen Oste-Burg Brobergen soll in diesem Sommer eine rund 500 Jahre alte Tradition wiederbelebt werden. Der Künstler Klaus (genannt Nick) Blume aus Neuland bei Himmelpforten ist vom Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung beauftragt worden, eine mannshohe Nachbildung der hölzernen Roland-Statue zu schnitzen, die laut einer Gerichtsakte vor einem halben Jahrtausend am Ufer der Oste gestanden hat.

Für diesen Zweck hat der Broberger Landwirt, Ehrenbürger und Altbürgermeister Helmut Hudaff (79) der Vereinsvorsitzenden Corinna Kolf und dem Künstler Blume jetzt eine Eiche mit einem Stammdurchmesser von 60 Zentimetern zur Verfügung gestellt.

Trotz des tragischen Todes der beiden Fährleute sind die Fähren in Brobergen und Gräpel betriebsbereit - Sohn beziehungsweise Schwiegersohn des Verstorbenen springen ein.

Ausführlicher Bericht unter OLDENDORF.


Lesung inkl.
Überraschung


Drochterser Krimi-Autor und Anwalt Eggers

19. 4. 2007. Am Freitag, 27. April, 19.30 Uhr, liest der Drochterser Rechtsanwalt und Autor Wilfried Eggers aus seinem großartigen Regionalkrimi "Ziegelbrand" sowie aus einem noch unbekannten Text - eine "Überraschungslesung" eben, wie Eggers sagt. Veranstaltungsort ist einer der schönsten Ziegelbauten in Kehdingen, der von einer Bürgerinitiative gerettete historische Kornspeicher in Freiburg/Elbe.

Veranstalter der Lesung mit kleinem Imbiß (Abendkasse 8 Euro, Vorverkauf 6 Euro) ist die Projektgruppe Krimiland der AG Osteland.


Kornspeicher: Ziegelbrand im Ziegelbau

Worum geht es im "Ziegelbrand", der unter anderem in Drochtersen spielt?

Eine Moorhexe
zieht ein...

In der Inhaltsangabe des Verlages heißt es: "Rechtsanwalt Schlüter bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Stanislaus Kaczek war im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiter in Friedrich von Rönns Ziegelei tätig. Schlüter soll nun Schadenersatz von Kaczeks Peiniger verlangen. Während der Anwalt die fatale Rechtslage studiert, wartet im Altenheim Johann Döpner auf den Tod. Auch er war in der Ziegelei beschäftigt und will von der Vergangenheit nichts mehr wissen – aus gutem Grund. Sein Leben gerät durcheinander, als erst die ›Moorhexe‹ Agathe Kalde im Heim einzieht und dann auch noch Kaczeks Sohn auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Döpner beschließt, sich endlich den Ereignissen von damals zu stellen. Doch es geschieht ein Mord …"

Vorverkauf
empfohlen

Der Vorverkauf (dringend empfohlen!) hat begonnen - bei buch & byte sowie in der Altstadt-Buchhandlung in Otterndorf, J.-H.-Voß-Str.8 (04751-2101), der Center-Buchhandlung in Hemmoor, Zentrumstr. 1 (04771-5848), im Jeansladen Schröder in Hemmoor, Am Zentrum (04771-2388), bei Kunst & Kram, Kleine Galerie, Neuhaus, Schleusenplatz 6 (04752-7068), im Schuhhaus Krüger in Freiburg, Hauptstr. 21 (04779-396) und in der Contor-Buchhandlung in Stade, Hökerstr. 4 (04141-46286).

Krimiabend nur
für Frauen

Einen Krimiabend nur für Frauen veranstalten die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Horneburg und die Bücherei Horneburg am Donnerstag, 26. April, ab 19.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Lange Straße 38, Horneburg. Die Schauspielerin Angelika Achinger (Foto) führt durch den Abend. Es werden Krimi-Kurzgeschichten von, mit und über Frauen vorgelesen und gespielt. Der Eintritt inklusive einem kleinen Imbiss kostet 5 Euro. Anmeldung unter Telefon 0 41 63/ 8 20 16.

Ritualmorde
in Kehdingen

Das Kulturbüro der Stadt Buxtehude organisiert eine Lesung mit dem schottischen Bestsellerautor Craig Russell (Foto) am Sonnabend, 21. April, um 20 Uhr im Restaurant Labyrinth. Das Lokal ist einer der Schauplätze aus Russels neuestem Buch "Wolfsfährte" (Eintritt: 6 Euro, Vorverkauf im Kulturbüro, in der Stadtbibliothek, im Restaurant Labyrinth sowie bei der Stadtinfo).

Russells erster Thriller "Blutadler" handelte von brutalen Ritualmorden in Kehdingen. Der Roman endet in der Nähe des Außendeichs bei "Freiberg" an der Elbe - der Autor meint Freiburg. Eines der Opfer ist eine Studentin aus Hemmoor. Zur Russell-Website geht es hier.


Gefahr fürs
Osteland?


Oste-Deichbruch 1962 in Oberndorf

19. 4. 2007. Die Elbvertiefung gefährdet die Deichsicherheit an der Oste. Mit dieser Begründung lehnte der Rat der Samtgemeinde Am Dobrock jetzt einstimmig die Hamburger Pläne ab. In der Oste werde sich die "Erosion sowohl der Unterwasserböschungen als auch der Uferbereiche fortsetzen", urteilt die Samtgemeinde. Dadurch werde die Standsicherheit der Ostedeiche beeinträchtigt.

Minister-Worte
lassen aufhorchen


Elbvertiefungskritikerin Wetzel

18. 4. 2006. Eine Pressemitteilung des Hamburger Senats vom 12. April lässt aufhorchen. In einem Gespräch über die geplante Elbvertiefung, an dem neben Vertretern Hamburgs und Schleswig-Holsteins auch die niedersächsischen Minister Hirche und Sander teilnahmen, habe man sich in fünf Punkten "über die Bewertung der vorangegangen Fahrrinnenanpassung im Jahre 1999" geeinigt, heißt es in der Presseerklärung.

In der Erklärung wird festgehalten, dass sich ausbaubedingte Wasserstandsveränderungen und Salzgehalte im Prognoserahmen bewegen, der Sauerstoffgehalt sich nicht geändert habe, die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Vertiefung 1999 weitgehend umgesetzt seien und dass ein gestiegener Unterhaltungsumfang in den mit Schutzauflagen versehenen Häfen nicht vorliegt oder nicht zu belegen war.

„Es erstaunt mich schon, dass man sich in der Einschätzung der Folgen der letzten Elbvertiefung einig ist, sich aber gleichzeitig dazu genötigt sieht, im Bereich Otterndorf Maßnahmen zu ergreifen. Auf die Idee, dass die negativen Veränderungen auf die letzte Vertiefung zurückzuführen sind, scheint man anscheinend nicht gekommen zu sein" kommentiert die erklärte Elbvertiefungsgegnerin und SPD-Abgeordnete Dr. Margrit Wetzel. In der Mitteilung war angekündigt worden, dass bei der Uferunterhaltung "Lösungen zur Verbesserung der Situation im Bereich Otterndorf einbezogen werden".

„Ich kann nur hoffen, dass unter der in dem Gespräch offenbar von den beiden niedersächsischen Ministern zugesagten 'konstruktiven Begleitung' des jetzigen Planfeststellungsverfahrens ihre Kritikfähigkeit an dem Verfahren nicht leidet", so Wetzel. Die positive Beurteilung der beiden Minister bezüglich der verkündeten Aufstockung des Schlickfonds durch Hamburg zur Unterstützung der Sportboothäfen entlang der Unter- und Außenelbe, lässt sie aufhorchen.

„Diese Aufstockung war von Hamburger Seite mit der eindeutigen Einschränkung versehen, dass es nur Unterstützungen aus diesem Fond geben werde, wenn ein 'vollzugsfähiger Planfeststellungsbeschluss für die Fahrrinnenanpassung der Unter- und Außenelbe vorliegt'. Ich hoffe sehr, dass dies keinerlei Vorfestlegung pro Elbvertiefung der niedersächsischen Landesregierung ist“, sagt die Horneburger Bundestagsabgeordnete.

Kein Anspruch
ohne Einspruch


Fackel-Demonstration an der Ostemündung

15. 4. 2007. Gegen die Elbvertiefung können noch bis zum 4. Mai 2007 (Eingangsdatum!) Einwendungen erhoben werden. Dies sollte jeder tun, der als Eigentümer oder Mieter Beiträge an einen Deichverband leistet, weil sein Haus/Grundstück aufgrund der Höhenlage durch Deiche geschützt wird, denn die Elbvertiefung kann die Deichsicherheit herabsetzen. Die Folgen einer erneuten und zugleich der größten Elbvertiefung aller Zeiten sind nicht abschätzbar.

Keine Versicherung bezahlt Schäden durch Überflutung, denn das sind Elementarschäden. Weitere Informationen sowie fertige Mustereinwendungen zum Download stehen im im Internet auf der Seite des Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung (unter "Aktionen/Einwendungen gegen die Elbvertiefung").

Das Bündnis lädt, wie Sprecher Walter Rademacher mitteilt, zu mehreren Informationsabenden ein:

- Mi.18.04.07 Neuhaus 20.00 Gasthof "Achtern Diek", Stader Str. 10,
- Di. 24.04.07 Otterndorf 19.00 Gasthaus "Elbblick", Deichstr. 1,
- Mi. 25.04.07 Cuxhaven 19.00 Stadtbibliothek, Kapitän-Alexander-Str. 1,
- Do. 26.04.07 Altenbruch 19.00 Hotel "Deutsches Haus", Altenbrucher Bahnhofstr. 2.


'Sein Fährmann
ist jetzt Jesus'


Pastor Ziemens bei der Trauerrede

16. 4. 2007. Die Gräpeler Friedhofskapelle - unweit der Prahmfähre über die Oste - konnte die Masse der Trauernden nicht fassen. Mehr als 300 Menschen wollten am Montag dem tödlich verunglückten Gräpeler Fährmann und Gastwirt Helmuth Plate die letzte Ehre erweisen (mehr über den Unfall hier).


Helmuth Plate (2005 im NDR-Fernsehen)

In einer als exzellent empfundenen Trauerrede gelang es dem Oldendorfer Pastor Burkhard Ziemens, das Wesen des so plötzlich Verstorbenen zu charakterisieren - dessen Hilfsbereitschaft, Gradlinigkeit, Ehrlichkeit und auch seinen Hang zum Schabernack.

Plate sei zur "Ikone" des traditionellen Fährwesens geworden, sagte Ziemens und erinnerte an die Würdigung seiner touristischen Verdienste 2005 durch die AG Osteland.

Ergriffen lauschte die Trauergemeinde nach Ziemens' Trauerrede ("Sein Fährmann ist jetzt Jesus") jenem Schlager, den Helmuth Plate selber oft an der Jukebox in seinem Saal gedrückt hatte und der nun aus den Lautsprechern der Friedhofskapelle klang: "Fährmann, hol über..." (reinhören).


Klein Roland
ist schon da


Vom unbekannten Schnitzer: Klein Roland

16. 4. 2006. An der historischen Fährstelle in Brobergen will der neue Fähr- und Geschichtsverein - wie berichtet - im Sommer eine Nachbildung der Roland-Statue aufstellen, die dort alten Urkunden zufolge um 1500 gestanden hat.


Prahmfähre in Brobergen

Jetzt staunten Vereinsmitglieder nicht schlecht: Ein Unbekannter hat an der Oste-Fähre eine Art Roland-Statthalter aufgestellt - allerdings nicht, wie geplant, rund zwei Meter groß, sondern nur im besseren Gartenzwerg-Format.

Immerhin: Die Figur erregt Aufsehen bei Fahrrad-Touristen - an der Fähre wird fleißig geknipst.


Werbung füs
"Fährienland"


Moderator Abeln mit Osteland-Chef Tielebörger

16. 4. 2007. Werbung fürs "Fährienland" vom Feinsten war die Sendung "19.30 op Platt" des NDR-Fernsehens am Sonntag - live von der Schwebefähre Osten-Hemmoor.

Moderator Ludger Abeln interviewte unter anderem den AG-Osteland-Vorsitzenden Gerald Tielebörger zur Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel. Ein Einspielfilm zeigte die Osteland-Mitglieder Renate und Albertus Lemke (Oberndorf), Corinna Kolf und Günther Stier (Gräpel) und Renate Wendt (Osten) auf einer Radtour auf der "Fährienstraße" von Brobergen nach Oberndorf.


Osteland-Radler bei den Dreharbeiten

Gute Figur machten "Schmiermann" Volker Tants und die Fährmanner Heinz Thedrian und  Erich Meyer, der von Moderator Abeln live interviewt wurde.


Erich Meyer mit Moderator Abeln

Ein Extra-Beitrag über plattdeutsch sprechende Kinder aus Hüll wurde von Wilfried Mahler (Hüll) und  Hans-Hinrich Kahrs (Alfstedt) kommentiert, dem Plattdeutsch-Experten des Landschaftsverbandes Stade (mehr hier) und Osteland-Kulturpreisträger des Jahres 2006.


Plattdeutsch-Experte Kahrs im Interview

Über die Geschichte der Fähre informierte Horst Ahlf. Ein Kurzbeitrag über Stint-Rezepte mit Thea von Holten aus Drochtersen-Hüll rundete die Sendung ab.

Alle Ostener, Oberndorfer, Oldendorfer und Hüller, die an der Sendung mitgewirkt haben, sind auf dieser SONDERSEITE zu sehen.


Messebau und
neue Anleger


Sportboot-Kranung an der Schwebefähre

14. 4. 2007. Steht in Sachen Tourismusfür Hemmoor und Hechthausen ein großer Sprung nach vorn bevor? Auf der Projektmesse des Ilek Hadler Region am Sonnabend in Lamstedt präsentierten Hemmoorer Ideengeber mit Erfolg eine Reihe beachtlicher Konzepte, viele davon mit Bezug auf die Oste und das Osteland.

Zuschüsse für Klint
und Schwarzenhütten


Hemmoor-Team mit Gast McAllister (4.v.r.)

Wichtigstes Ergebnis der Ilek-Messe, zu deren Besuchern auch die Landtagsabgeordneten David McAllister (CDU) und Claus Johannßen (SPD) zählten, für den Raum Hemmoor: Förderzusagen von Agrar-Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke für ein "Haus der Region" (Messe- und Ausstellungszentrum) in der Stadt Hemmoor sowie für neue Fahrgastschiff-Anleger für Klint (Gemeinde Hechthausen) und für Schwarzenhütten (Stadt Hemmoor).


Tourismusunternehmer Marschalck in Lamstedt

Diese Anleger, für die sich seit längerem unter anderem die AG Osteland e. V. einsetzt, ermöglichen weitreichende touristische Fortschritte:

>>> Das Ferienzentrum Geesthof in Hechthausen, über dessen geplanten Ausbau Osteland-Mitglied Hubertus Freiherr von Marschalck auf der Ilek-Messe informierte, könnte an das Fahrgastschiffnetz angeschlossen werden.

>>> Fahrgäste größerer Schiffe aus  Brunsbüttel und Cuxhaven, die nicht die niedrige Hemmoorer Ostebrücke passieren können, könnten in Schwarzenhütten auf die "Mocambo" umsteigen und in Richtung Bremervörde weiterfahren.


Fahrgastschiff-Anleger in Balje

In Balje ist ein neuer Fahrgastschiff-Anleger bereits voriges Jahr in Betrieb genommen, die Finanzierung eines Anlegers für Osten gilt seit längerem als gesichert.

"Adoptiert" Hemmoor
die Schwebefähre?


Fähre auf Hemmoorer Souvenirkachel (1974)

Weiterhin erfreulich: Nach jahrzehntelanger Pflege lächerlicher Feindseligkeiten zwischen Osten und Hemmoor wird nun offenbar eine gemeinsame touristische Nutzung der Schwebefähre angesteuert - das kreiseigene Bauwerk soll gleichsam auch von Hemmoor mental adoptiert werden.

In einem in Lamstedt vorgestellten "touristischen Gesamtnutzungskonzept" heißt es dazu: "Den ungebrochenen Besuchertrend zur Schwebefähre muss die Stadt Hemmoor mit einem spannenden und erlebnisreichen Konzept nutzen."


Staatssekretär Ripke (l.) informiert sich

Dazu zählt auch, dass die Stadt - wie am Rande der Messe zu erfahren war - offensiv dazu beitragen will, dass der Landkreis die in seinem Eigentum befindliche Oste-Schwebefähre möglichst bald in "Schwebefähre Osten - Hemmoor" umbenennt, wie es die in Osten ansässige Fördergesellschaft bereits Anfang 2006 angeregt hatte.


Hemmoorer Infotafel zum Fährstück

Das Basbecker Fährstück soll nach den Hemmoorer Vorstellungen in eine Info-Meile zum Thema "Welt der Schwebefähren" umgewandelt, der Hemmoorer Fährkopf attraktiver gestaltet werden.


Ilek-Messe Lamstedt: Abbau der Exponate

Mehr über die Projektmesse unter HEMMOOR.


4444 € für
AG Osteland


Scheckübergabe in Bremervörde

12. 4. 2007. Einen Scheck über 4444 Euro haben die Geschäftsführer der Bremervörder Zeitung, Rolf und Jürgen Borgardt, am Donnerstag den Vorstandsvertretern der AG Osteland, Jochen Bölsche (l.) und Johannes Schmidt (2. v. r.) übergeben.


Osteland-Kalender: Erlös für die Kultur

Die Spende aus dem Reinerlös des Oste-Kalenders, den der Maler und Verleger Wolf Dietmar Stock (r.) für die Bremervörder Zeitung und die AG Osteland gestaltet hat, kommt den kulturellen Aktivitäten der "Lobby für die Oste" zugute. Nach dem erfolgreichen Abschluß der in Bremervörde, Sittensen und Neuhaus unter der Schirmherrschaft von Agrarminister Heiner Ehlen (CDU) gezeigten Oste-Kunstausstellung sind in diesem Jahr ähnliche Veranstaltungen in Balje und Bremervörde geplant.


Auf Sehfahrt
im Binnenland


Straßenschild am Nord-Ostsee-Kanal

15. 4. 2007. "Auf Sehfahrt im Binnenland" - unter dieser Überschrift berichtet das Hamburger Abendblatt an diesem Wochenende über die touristischen Reize der Nord-Ostsee-Kanal-Route, die zugleich den Nordabschnitt der Deutschen Fährstraße darstellt. Zum Wortlaut geht es hier.


Routenheft von Cuxland-Tourismus

Auf 48 Seiten stellt ein neues Info-Heft von Cuxland-Tourismus Fahrradrouten in der Region dar, darunter auch den Südabschnitt der "Fährienstraße". Das Heft "Radwandern - Tipps und Touren" ist in den Tourismus-Büros kostenlos erhältlich.


Fährmann tot
in seinem Fluß


Helmut Plate bei der Ostepreis-Verleihung 2005

12. 4. 2007. Das Osteland trauert um den Gräpeler Gastwirt und Fährmann Helmuth Plate (64), der in der Nacht zum Donnerstag in der Oste ertrunken ist. Erst zwei Tage zuvor war der Kapitän der zweiten Oste-Prahmfähre, Willi Obenhaus (57) aus Brobergen, verstorben.

Plate sei, so die Polizei Stade in einer Pressemitteilung, nachts "auf dem Nachhauseweg aus bisher ungeklärter Ursache in die Oste gestürzt" und habe sich "nicht wieder selbst an Land retten können": "Bei auflaufendem Wasser ertrank der 64-Jährige." Die am Morgen gegen 8 Uhr alarmierte Feuerwehr Gräpel konnte den Ertrunkenen nur noch tot aus dem Fluss bergen.

"Wir sind geschockt. Helmuth Plate war ein Urgestein", sagte Corinna Kolf, Vorsitzende des Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, am Donnerstag gegenüber dem Stader Tageblatt.

Der überaus beliebte Fährmann zählte 2005 zu den ersten Trägern des Kulturpreises "Der goldene Hecht" der AG Osteland. In der Laudatio hieß es damals:

"Der Gräpeler Gastwirt und Fährmann Helmuth Plate wird ausgezeichnet für seine unternehmerische Leistung und die Förderung des Tourismus an der Oste. Für den Fremdenverkehr ist die von ihm seit Jahrzehnten betriebene, in viele Fahrrad- und Wanderrouten einbezogene historische Prahmfähre von zentraler Bedeutung. Nachdem Helmut Plate vor 32 Jahren das mittlerweile in dritter Generation geführte Gasthaus „Zum Osteblick“ übernommen hat, wurde er als Fährmann gleichsam zu der Symbolfigur an der Oste, dem 'Fluß der Fähren'.


Österreich-Sondermarke mit Helmut Plate

Auch die 2004 eröffnete Deutsche Fährstraße verdankt den letzten verbliebenen Prahmfähren an der Oste einen Großteil ihres touristischen Reizes... Helmuth Plate hat sich um die Oste verdient gemacht."

Aus Anlaß des einjährigen Bestehens der Deutschen Fährstraße hatten die österreichische Post und die AG Osteland eine Sondermarke herausgegeben, die Fährmann Plate auf dem "Rio de la Plate" zeigt, wie die Oste gelegentlich genannt wird.


Helmuth Plate mit der Osteland-Sondermarke

Der tödliche Unfall ereignete sich Augenzeugen zufolge bei dichtem Nebel nach einer Feier zur Übergabe des Gasthofes an Tochter Karin und deren Ehemann. Altenteiler Plate hatte im März angekündigt, er wolle sich künftig der Fähre und dem Aalräuchern widmen.

"Ostegucker"
für den Hafen

Die Familie, die den Verstorbenen als "lebendig, kraftvoll, liebenswert und stark" in Erinnerung behält, bittet um eine Spende für eine "Ostegucker"-Statue für den Gräpeler Hafen auf das Sonderkonto 122 670 02 bei der Volksbank Oldendorf, BLZ 200 698 15.

Die Trauerfeier findet am Montag, 16. April, 14 Uhr, in der Gräpeler Friedhofskapelle statt.

Zwei Todesfälle
in zwei Tagen


Fähre Brobergen (mit Maik Obenhaus, l.)

Tragische Duplizität: Zwei Tage zuvor erst war der Fährmann der vier Kilometer von Gräpel entfernten zweiten Prahmfähre auf der Oste, Willi Obenhaus aus Brobergen, nach langer Krankheit verstorben (siehe unten). Im Tageblatt (Freitag) wird darüber spekuliert, ob sein 22-jähriger Sohn Maik Obenhaus nun das Amt des Fährmanns übernimmt.

Erst kurz vor dem Tod des Fährmanns Obenhaus hatte der Ostedeichverband Pläne verworfen, im Zuge einer Ausdeichung Fährhaus und Fährdamm zu fluten.

Für die Erhaltung der historischen Fährstelle Brobergen, aber auch der Gräpeler Fähre macht sich seit kurzem der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung stark.


Liebling Nr. 4
der Deutschen


Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor

11. 4. 2007. Die Schwebefähre Osten - Hemmoor war 2006 das viertbeliebteste Baudenkmal des ZDF-Publikums.

Das ergab eine Erhebung des ZDF und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Stiftung berichtet über die Umfrage nach dem "Lieblingsdenkmal 2006" jetzt auf ihrer Website.

Nicht ganz zutreffend ist die Darstellung der Niederelbe-Zeitung, die in ihrer Donnerstagausgabe die Fähre sogar als "drittbeliebtestes Denkmal" hinstellt - der 1. Platz war doppelt vergeben worden, und zwar an das Palais im Großen Garten in Dresden (kleines Bild links) und an das Bodemuseum in Berlin (kleines Bild rechts). Platz 2 ging an ein 1923 fertiggestelltes Luckenwalder Fabrikgebäude, das der Architekt Erich Mendelsohn entworfen hatte.

Im vorigen Jahr hatte eine Abstimmung des TV-Senders N3 ergeben, dass das nationale Baudenkmal an der Oste auf Platz 5 der "schönsten" Bauwerke in Niedersachsen und auf Platz 9 der schönsten Bauwerke in Norddeutschland rangiert - noch vor dem Hamburger Michel.

AG Osteland regt
Sondermarke an.
.

Rendsburg

Rochefort

Bilbao

.
Schwebefähren auf Briefmarken

Der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren in der AG Osteland hat aus Anlaß der ZDF-Umfrage seinen Appell an das Berliner Finanzministerium wiederholt, der Ostener Schwebefähre zu deren 100. Bestehen im Jahre 2009 eine Sondermarke der Post zu widmen, wie es sie bereits seit Jahren zur Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld gibt (siehe Abbildung oben).

Zu dieser Anregung war dem Arbeitskreis-Sprecher Jochen Bölsche (Osten) bereits Anfang 2004 mitgeteilt worden, der Antrag sei "für die Planung des Sonderpostwertzeichen-Programms 2009 vorgemerkt worden". Alle für 2009 vorliegenden Vorschläge würden vom Programmbeirat bei einer Sitzung, die voraussichtlich im November 2007 stattfinden werde, erörtert. "Eine endgültige Entscheidung über das Ausgabeprogramm wird dann aufgrund der Empfehlung des Programmbeirats zu Beginn des Jahres 2008 getroffen". Pro Jahr werden rund 50 Sondermarken herausgegeben.

Banausentum
auf dem Rückzug

Nach der Aufnahme der weltweit ältesten Schwebefähre im spanischen Bilbao voriges Jahr in das Unesco-Weltkulturerbe ist das Ergebnis der ZDF-Erhebung nach dem Urteil des Arbeitskreises Deutsche Schwebefähren ein erneuter Beleg dafür, dass der kulturhistorische Wert dieser einzigartigen Baudenkmale zunehmend erkannt wird. Erfreulicherweise sei das technikgeschichtliche Banausentum auf dem Rückzug, das noch vor wenigen Jahren in der Debatte um eine Erhaltung von Schwebefähren stellenweise den Ton angegeben habe.

Der Landkreis Cuxhaven, Eigentümer der Fähre, kommentiert die ZDF-Erhebung auf seiner Website mit den Worten: "Die Begeisterung für das fast einhundert Jahre alte technische Baudenkmal Schwebefähre Osten lässt sich vielleicht am ehesten damit erklären, dass alle Besucher, die bislang in den Genuss einer romantischen Fahrt mit der Schwebefähre gekommen sind, einhellig von der feingliedrigen Konstruktion und der einzigartigen Technik fasziniert waren."


Reisen in die
Nachbarschaft

12. 4. 2007. Unter dem Motto "Expeditionen in die Nachbarschaft" veranstaltet der Arbeitskreis Kultur/Natur der AG Osteland auch in diesem Jahr wieder sonntägliche Exkursionen. In der Reihe "Unbekannte Oste" stehen bisher folgende Veranstaltungen auf dem Programm: "Oste - Fluß der Naturerlebnisse II" (10. Juni), "Fluß der Burgen" (8. Juli), "Fluß der Werften" (9. September) und "Fluß der Museen" (7. Oktober).

Die Teilnahme an den achtstündigen Veranstaltungen (eigener Pkw erforderlich) kostet jeweils 25 Euro einschließlich Essen. Details zum Programm und zu den Anmeldemöglichkeiten folgen Ende April auf dieser Website sowie unter www.osteland.de, wo auch über die (zumeist schnell ausgebuchten) früheren Exkursionen informiert wird.


Messe ohne
Fährverein


Bürgerversammlung des Fährvereins Brobergen

11. 4. 2007. Entgegen einer Ankündigung auf der jüngsten Vollversammlung (siehe unten) wird sich der neue Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung doch nicht auf der Projektmesse des Ilek Hadler Region am Sonnabend in der Lamstedter Bördehalle vorstellen können.

Den Vereinsvorstand hat in der Woche vor Ostern eine Absage der Ilek-Steuerungsgruppe erreicht, die damit begründet wurde, dass die Broberger Fährstelle "nicht in das Gebiet der Hadler Region fällt".

Tatsächlich folgt die Kreis- und Ilek-Grenze an dieser Stelle aufgrund historischer Zufälligkeiten über wenige Kilometer ausnahmsweise nicht dem Verlauf der Oste.


Die Fähre am Rande der Ilek-Region Hadeln

Die Vereinsvorsitzende Corinna Kolf (Porträt hier), die sich zur Zeit in England aufhält, reagiert auf die Entscheidung mit Bedauern.

Sie weist in ihrer Antwort darauf hin, dass die Fährstelle auf dem Gelände der historischen Burg Brobergen "für die Hadler Region große Bedeutung und überregionale Wirkung" hat: "Die Fähre Brobergen liegt im Schnittpunkt vieler Radwanderwege, zum Beispiel des Prahmweges von Bremerhaven nach Stade, der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel und einer Route der Niedersächsischen Milchstraße."

Unverständnis für die Ilek-Entscheidung äußert auch der Oldendorfer Ratsherr Peter Wortmann: "Gäbe es nicht einen Platz in Lamstedt, in der diejenigen Projekte für Unterstützung werben, die über die jeweilige ILEK-Region hinaus wichtig sind für die gemeinsame Oste-Region?"

In einer E-Mail an die Ilek-Verantwortlichen fragt Wortmann: "Hat sich da der Fährverein Brobergen zu weit vorgewagt beim Denken über die Kirchturmsgrenzen?"

Sämtliche Brobergen-Texte dieser Website seit 2005 können hier nachgelesen werden.


Trauer im
Fährhaus


Das Fährhaus an der Oste

11. 4. 2007. Der Fährmann von Brobergen, Willi Obenhaus, ist am Dienstag im Alter von 57 Jahren gestorben.

Obenhaus hatte am 15. August 2002 - nach längerer Vakanz - die Stelle des Fährmanns und Pächters der Gaststätte "Fährkrug" übernommen, die Eigentum des Realverbandes "Holländer Höfe" ist. (Ein Bericht des Hamburger Abendblattes aus dem Jahr 2002 über die Familie Obenhaus steht hier.)

Die letzte Motorprahmfähre auf der Oste dient nicht nur landwirtschaftlichen, sondern mittlerweile vorwiegend touristischen Zwecken. Der benachbarte Standort der früheren Burg Brobergen soll, wie berichtet, durch Ausgrabungen touristisch aufgewertet werden.

Erst kurz vor dem Tod des Fährmanns hatte der Ostedeichverband Pläne verworfen, im Zuge einer Ausdeichung Fährhaus und Fährdamm zu fluten. Für die Erhaltung der historischen Fährstelle macht sich seit kurzem der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen e. V. stark.


Eier drüber,
Eier drunter...

Foto: ostemarsch.de
Brütende Wildente im "Ostekieker"-Beiboot

9. 4. 2007. Hier brütet seit der Osterzeit eine Oste-Ente: direkt unter einem Eierbaum auf dem bepflanzten Beiboot des Oberndorfer Restaurantschiffs "Ostekieker" (Website).


Liebling Nr. 4
der Deutschen


Baudenkmal Schwebefähre Osten - Hemmoor

11. 4. 2007. Die Schwebefähre Osten - Hemmoor war 2006 das viertbeliebteste Baudenkmal des ZDF-Publikums.

Das ergab eine Erhebung des ZDF und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Stiftung berichtet über die Umfrage nach dem "Lieblingsdenkmal 2006" jetzt auf ihrer Website.

Nicht ganz zutreffend ist die Darstellung der Niederelbe-Zeitung, die in ihrer Donnerstagausgabe die Fähre sogar als "drittbeliebtestes Denkmal" hinstellt - der 1. Platz war doppelt vergeben worden, und zwar an das Palais im Großen Garten in Dresden (kleines Bild links) und an das Bodemuseum in Berlin (kleines Bild rechts). Platz 2 ging an ein 1923 fertiggestelltes Luckenwalder Fabrikgebäude, das der Architekt Erich Mendelsohn entworfen hatte.

Im vorigen Jahr hatte eine Abstimmung des TV-Senders N3 ergeben, dass das nationale Baudenkmal an der Oste auf Platz 5 der "schönsten" Bauwerke in Niedersachsen und auf Platz 9 der schönsten Bauwerke in Norddeutschland rangiert - noch vor dem Hamburger Michel.

AG Osteland regt
Sondermarke an.
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Rendsburg

Rochefort

Bilbao

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Schwebefähren auf Briefmarken

Der Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren in der AG Osteland hat aus Anlaß der ZDF-Umfrage seinen Appell an das Berliner Finanzministerium wiederholt, der Ostener Schwebefähre zu deren 100. Bestehen im Jahre 2009 eine Sondermarke der Post zu widmen, wie es sie bereits seit Jahren zur Schwebefähre Rendsburg - Osterrönfeld gibt (siehe Abbildung oben).

Zu dieser Anregung war dem Arbeitskreis-Sprecher Jochen Bölsche (Osten) bereits Anfang 2004 mitgeteilt worden, der Antrag sei "für die Planung des Sonderpostwertzeichen-Programms 2009 vorgemerkt worden". Alle für 2009 vorliegenden Vorschläge würden vom Programmbeirat bei einer Sitzung, die voraussichtlich im November 2007 stattfinden werde, erörtert. "Eine endgültige Entscheidung über das Ausgabeprogramm wird dann aufgrund der Empfehlung des Programmbeirats zu Beginn des Jahres 2008 getroffen". Pro Jahr werden rund 50 Sondermarken herausgegeben.

Banausentum
auf dem Rückzug

Nach der Aufnahme der weltweit ältesten Schwebefähre im spanischen Bilbao voriges Jahr in das Unesco-Weltkulturerbe ist das Ergebnis der ZDF-Erhebung nach dem Urteil des Arbeitskreises Deutsche Schwebefähren ein erneuter Beleg dafür, dass der kulturhistorische Wert dieser einzigartigen Baudenkmale zunehmend erkannt wird. Erfreulicherweise sei das technikgeschichtliche Banausentum auf dem Rückzug, das noch vor wenigen Jahren in der Debatte um eine Erhaltung von Schwebefähren stellenweise den Ton angegeben habe.

Der Landkreis Cuxhaven, Eigentümer der Fähre, kommentiert die ZDF-Erhebung auf seiner Website mit den Worten: "Die Begeisterung für das fast einhundert Jahre alte technische Baudenkmal Schwebefähre Osten lässt sich vielleicht am ehesten damit erklären, dass alle Besucher, die bislang in den Genuss einer romantischen Fahrt mit der Schwebefähre gekommen sind, einhellig von der feingliedrigen Konstruktion und der einzigartigen Technik fasziniert waren."


'Ziegelbrand'
im Ziegelbau


Drochterser Krimi-Autor und Anwalt Eggers

12. 4. 2007. Am Freitag, 27. April, 19.30 Uhr, liest der Drochterser Autor Wilfried Eggers aus seinem großartigen Regionalkrimi "Ziegelbrand". Veranstaltungsort ist einer der schönsten Ziegelbauten in Kehdingen, der von einer Bürgerinitiative gerettete historische Kornspeicher in Freiburg/Elbe. Veranstalter der Lesung mit Imbiß (Abendkasse 8 Euro, Vorverkauf 6 Euro) ist die Projektgruppe Krimiland der AG Osteland.


Lesung mit Imbiß im Freiburger Kornspeicher

Worum geht es im "Ziegelbrand", der unter anderem in Drochtersen spielt?

Eine Moorhexe
zieht ein...

In der Inhaltsangabe des Verlages heißt es: "Rechtsanwalt Schlüter bekommt einen ungewöhnlichen Auftrag: Stanislaus Kaczek war im Zweiten Weltkrieg als Zwangsarbeiter in Friedrich von Rönns Ziegelei tätig. Schlüter soll nun Schadenersatz von Kaczeks Peiniger verlangen. Während der Anwalt die fatale Rechtslage studiert, wartet im Altenheim Johann Döpner auf den Tod. Auch er war in der Ziegelei beschäftigt und will von der Vergangenheit nichts mehr wissen – aus gutem Grund. Sein Leben gerät durcheinander, als erst die ›Moorhexe‹ Agathe Kalde im Heim einzieht und dann auch noch Kaczeks Sohn auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Döpner beschließt, sich endlich den Ereignissen von damals zu stellen. Doch es geschieht ein Mord …"

Der Vorverkauf hat begonnen - bei buch & byte sowie in der Altstadt-Buchhandlung in Otterndorf, J.-H.-Voß-Str.8 (04751-2101), der Center-Buchhandlung in Hemmoor, Zentrumstr. 1 (04771-5848), im Jeansladen Schröder in Hemmoor, Am Zentrum (04771-2388), bei Kunst & Kram, Kleine Galerie, Neuhaus, Schleusenplatz 6 (04752-7068), im Schuhhaus Krüger in Freiburg, Hauptstr. 21 (04779-396) und in der Contor-Buchhandlung in Stade, Hökerstr. 4 (04141-46286).

Ritualmorde
in Kehdingen

Das Kulturbüro der Stadt Buxtehude organisiert eine Lesung mit dem schottischen Bestsellerautor Craig Russell (Foto) am Sonnabend, 21. April, um 20 Uhr im Restaurant Labyrinth. Das Lokal ist einer der Schauplätze aus Russels neuestem Buch "Wolfsfährte" (Eintritt: 6 Euro, Vorverkauf im Kulturbüro, in der Stadtbibliothek, im Restaurant Labyrinth sowie bei der Stadtinfo).

Russells erster Thriller "Blutadler" handelte von brutalen Ritualmorden in Kehdingen. Der Roman endet in der Nähe des Außendeichs bei "Freiberg" an der Elbe - der Autor meint Freiburg. Eines der Opfer ist eine Studentin aus Hemmoor. Zur Russell-Website geht es hier.

Cibach bei
buch & byte


Neue "Flaschenpost" von Anke Cibach

Die Krimi- und Heimatromanautorin Anke Cibach liest bereits an diesem Freitag, 13. April, 19.30 Uhr, in der Drochterser Buchhandlung buch & byte aus ihrem neuen Buch "Flaschenpost". Vorverkauf u. a. bei buch & byte (04143-7434).

Mehr über die Veranstaltungen im Krimiland Kehdingen-Oste steht unter krimiland.de und im Krimiland-Newsletter "Fleetenkiller".


Messe ohne
Fährverein?


Bürgerversammlung des Fährvereins Brobergen

11. 4. 2007. Entgegen einer Ankündigung auf der jüngsten Vollversammlung (siehe unten) wird sich der neue Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung wahrscheinlich doch nicht auf der Projektmesse des Ilek Hadler Region am Sonnabend in der Lamstedter Bördehalle vorstellen können.

Den Vereinsvorstand hat in der Woche vor Ostern eine Absage der Ilek-Steuerungsgruppe erreicht, die damit begründet wurde, dass die Broberger Fährstelle "nicht in das Gebiet der Hadler Region fällt".

Tatsächlich folgt die Kreis- und Ilek-Grenze an dieser Stelle aufgrund historischer Zufälligkeiten über wenige Kilometer ausnahmsweise nicht dem Verlauf der Oste.


Die Fähre am Rande der Ilek-Region Hadeln

Die Vereinsvorsitzende Corinna Kolf (Porträt hier), die sich zur Zeit in England aufhält, reagiert auf die Entscheidung mit Bedauern.

Sie weist in ihrer Antwort darauf hin, dass die Fährstelle auf dem Gelände der historischen Burg Brobergen "für die Hadler Region große Bedeutung und überregionale Wirkung" hat: "Die Fähre Brobergen liegt im Schnittpunkt vieler Radwanderwege, zum Beispiel des Prahmweges von Bremerhaven nach Stade, der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel und einer Route der Niedersächsischen Milchstraße."

Unverständnis für die Ilek-Entscheidung äußert auch der Oldendorfer Ratsherr Peter Wortmann: "Gäbe es nicht einen Platz in Lamstedt, in der diejenigen Projekte für Unterstützung werben, die über die jeweilige ILEK-Region hinaus wichtig sind für die gemeinsame Oste-Region?"

In einer E-Mail an die Ilek-Verantwortlichen fragt Wortmann: "Hat sich da der Fährverein Brobergen zu weit vorgewagt beim Denken über die Kirchturmsgrenzen?"

Sämtliche Brobergen-Texte dieser Website seit 2005 können hier nachgelesen werden.


Trauer im
Fährhaus


Das Fährhaus an der Oste

11. 4. 2007. Der Fährmann von Brobergen, Willi Obenhaus, ist am Dienstag im Alter von 57 Jahren gestorben.

Obenhaus hatte am 15. August 2002 - nach längerer Vakanz - die Stelle des Fährmanns und Pächters der Gaststätte "Fährkrug" übernommen, die Eigentum des Realverbandes "Holländer Höfe" ist. (Ein Bericht des Hamburger Abendblattes aus dem Jahr 2002 über die Familie Obenhaus steht hier.)

Die letzte Motorprahmfähre auf der Oste dient nicht nur landwirtschaftlichen, sondern mittlerweile vorwiegend touristischen Zwecken. Der benachbarte Standort der früheren Burg Brobergen soll, wie berichtet, durch Ausgrabungen touristisch aufgewertet werden.

Erst kurz vor dem Tod des Fährmanns hatte der Ostedeichverband Pläne verworfen, im Zuge einer Ausdeichung Fährhaus und Fährdamm zu fluten. Für die Erhaltung der historischen Fährstelle macht sich seit kurzem der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen e. V. stark.


Faltblatt wirbt
für Trauungen


Neue Website aus Hechthausen

10. 4. 2007. Lange Zeit hat sich die Bürokratie in den Rathäusern an der Oste gegen Trauungen an ungewöhnlichen Orten gewehrt (siehe diese SONDERSEITE). Inzwischen ist eine Wende eingetreten. Gemeinden und Privatleute haben den Hochzeitstourismus als Erwerbsquelle entdeckt.

Für Hochzeiten auf dem Rittergut Hutloh in Hechthausen wirbt neuerdings eine eigene Website.


Lange umstritten: "Mocambo"-Trauung

Auch Hochzeiten auf dem Oste-Fahrgastschiff Mocambo (Website) sind nun in den Samtgemeinden Am Dobrock und Hemmoor akzeptiert.


Werbung auf der Hemmoor-Messe

Auf der jüngsten Hemmoorer Messe hat die Samtgemeinde Hemmoor die neuen - insgesamt sechs - Trauungsorte erstmals offensiv mit einem Faltblatt beworben: neben dem Hemmoorer Rathaus, dem Rittergut Hutloh und der Mocambo auch das Rathaus in Hechthausen, das Heimatmuseum in Osten und die Hemmoorer Kulturdiele.


Per Kutsche
an die Oste

8. 4. 2007. Die Europa-Kutsche aus Hechthausen (Foto) steht im Mai und Juni im Osteland für Fahrten ins Blaue zur Verfügung. Termine und Preise hier.


Mit La Paloma
in die Saison


Wieder an Bord: Hans und Christiane Bünning

7. 4. 2007. Gegen Mitternacht holt Käpt'n Hans Bünning sein Akkordeon hervor und intoniert "La Paloma" - rechtzeitig zu Ostern ist das Oberndorfer Kneipen- und Restaurantschiff "Ostekieker" (Website) am Freitag frisch gepönt in die Sommersaison gestartet.


Auch den Neubürgern gefällt's

Nachdem die Wirtsleute in ihrer gemütlichen Oberndorfer Gaststätte Störtebeker "überwintert" haben, freuen sie sich nun darauf, auf der ehemaligen Warnow-Fähre ihre Gäste mit Fisch- und Krabbenspezialitäten und anderen Leckerbissen zu verwöhnen.

Der Ostekieker ist eine von nur noch fünf Fähren im Oste-Abschnitt der Deutschen Fährstraße und ein unverzichtbarer gastronomischer Stützpunkt für Rad- und Wasserwanderer.


"Ostekieker": Kultschiff mit Atmosphäre

Besonders beliebt, sei es bei Feriengästen aus Bayern oder bei Oberndorfer Alt- und Neubürgern: die maritime Bar, in der "Löpel-Hans" auf dem Akkordeon oder mit seinen "klingenden Löffeln" immer mal wieder sein musikalisches Talent unter Beweis stellt - siehe auch das Kurzvideo mit "Johnny the Spoon" auf youtube.com.


Lebensende mit
drei Buchstaben


Umjubelt: die Akteure aus Engelschoff

7. 4. 2007. Ziemlich zu Beginn sitzt eine der Hausfrauen-Darstellerinnen über einem Kreuzworträtsel: Lebensende mit drei Buchstaben? Klar doch: Tod. - Irrtum. Nicht alles, was zunächst schlüssig scheint, bewahrheitet sich im jüngsten (von bislang sechs) Theaterstücken, die der Ostener Steuerbeamte und Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde für den Tanzkreis Engelschoff verfaßt hat.


Welturaufführung im Danz- un Klönhus

Deutet der Bittermandelgeruch der Leiche wirklich auf einen Zyankalimord oder nur auf Amarettogenuß? Und ist das Opfer (Arzt-Befund: "Exitus - de Mann is doud") tatsächlich nicht mehr am Leben?


Stückeschreiber Frank Auf dem Felde mit Frau

Rätsel über Rätsel, Finten und falsche Spuren, drastische Slapstick-Szenen und ein verblüffender Plot - das alles bietet "Kommissar Bodderbrod un de Slachthusmorde", Auf dem Feldes Krimi-Erstling, dessen "Welturaufführung" - Volkstheater vom Feinsten - im randvollen "Danz- un Klönhus" am Freitag vom Publikum umjubelt wurde.


Tanzkreis-Vorsitzender Hans Heinrich Heinsohn

Von der AG Osteland gab's für den Tanzkreis-Vorsitzenden Hans Heinrich Heinsohn und seine Stellvertreterin Kirsten Stüven-Diercks die Krimiland-Ehrenplakette.

Die richtige Antwort auf die Rätselfrage "Lebensende mit drei Buchstaben" lautete übrigens - Ehe.

Viele Fotos von der Premiere stehen auf dieser SONDERSEITE.

Wer mitspielt und um was es in "Kommissar Bodderbrod..." geht, steht hier.

Weitere Vorstellungen folgen am Sonnabend, 14. April, 20 Uhr, sowie am Sonntag, 15. April, 14 und 20 Uhr.

"Ein Krimi war
längst überfällig"

10. 4. 2007. Das Stader Tageblatt (Montagausgabe) berichtet über die Aufführung unter anderem: "'Bei der Uraufführung bin ich immer ganz aufgeregt', sagte Auf dem Felde, bevor sich der Vorhang am vergangenen Freitag zum ersten Mal öffnete. Eigentlich 'verkriecht' er sich immer in der hintersten Ecke des Saals. Diesmal hatte das Theaterteam ihm einen Platz ganz dicht an der Bühne zugewiesen. Freunde saßen um ihn herum, amüsierten sich wie die anderen Gäste im voll besetzten Saal auch, spendierten viel Beifall und fanden lobende Worte für die Akteure auf der Bühne und feierten den Autoren.

Die Engelschoffer haben bisher noch nie einen Krimi gespielt. 'Das ist längst überfällig', so der Vorsitzende des Tanzkreises, Heinrich Heinsohn. Und damit lag die Gruppe am Rande des Krimilandes Kehdingen-Oste genau richtig. 'De Bude is richtig voll un dat is good so', freute sich Heinsohn, als er die Darsteller vorstellte."


"Troja des
Nordens"


Jüngste Funde aus der früheren Burg Brobergen

5. 4. 2007. Ist der Ostebogen bei Brobergen, im Dreiländereck der Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg, ein "Troja des Nordens"? Diese Frage stellt sich die Vorsitzende des neugegründeten Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, Diplom-Geografin Corinna Kolf, nach einer ersten Untersuchung der historischen Fähr- und Burgstelle, die erst kürzlich vor der drohenden Überflutung im Zuge einer Ausdeichung bewahrt worden ist.


Der Fährkrug - hier stand früher die Burg

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung teilte der Vorstand gestern abend in Gräpel mit, er werde in Kürze bei der Stader Kreisarchäologie offiziell die Genehmigung für Grabungen und Bodenradareinsatz sowie für archäologische Tauchgänge von Kieler Spezialisten am Ostebogen beantragen.


Postkutsche auf der Broberger Fähre

Erste Gespräche über eine Mitfinanzierung des Forschungsvorhabens durch die Bürgerstiftung der Kreissparkasse seien erfolgversprechend verlaufen.

Weitere Neuigkeiten in Kürze:

Inzwischen zählt der junge Verein 50 Mitglieder; für den Sommer ist ein Mittelaltermarkt geplant, die Roland-Versicherung finanziert die Nachbildung der historischen Rolandfigur von 1500, die im Sommer an der Fähre aufgestellt werden soll; bei der Ilek-Messe in Lamstedt stellt sich der dynamische Verein einer breiteren Öffentlichkeit vor; die nächste Mitgliederversammlung findet am 3. Mai, 19.30 Uhr, im Broberger Fährkrug statt.

"Uropa war
Fährmann"


Fährvereins-Vorsitzende Corinna Kolf

31. 3. 2007. "Mein Uropa war der Fährmann auf der Oste" - unter dieser Überschrift porträtiert die Neue Stader die Vorsitzende des neugegründeten Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung, AG-Osteland-Mitglied und Diplom-Geografin Corinna Kolf (siehe auch OLDENDORF). - Wortlaut des Kolf-Porträts hier.

Loewe-Lesung
fast ausverkauft

Die Benefiz-Lesung von Elke Loewe zugunsten des neuen Fährvereins im Oste-Huus, Gräpel (Wittenberg 1, 21727 Estorf) mit anschließendem Fähr-Dinner im Gasthaus "Zum Osteblick" (Familie Plate, Gräpel) zam Sonnabend, 21. April, 18 Uhr, ist fast ausverkauft.

Zur Website des Vereins, dem schon über 50 Mitglieder beigetreten sind, geht es hier.


"Flipper" steuert
die Oste-Insel an


Mit der MS "Flipper" zum Natureum

4. 4. 2007. Mit dem Schiff von der "Alten Liebe" in Cuxhaven direkt in die Ostemündung und zum Natureum auf der Oste-Insel bei Balje? Ab sofort fährt MS "Flipper" von der Reederei Cassen Eils fahrplanmäßig in das große Naturschutzgebiet und zum beliebten Ausflugsziel in der Ostemündung.

"Leinen los", heißt es zum Saisonstart erstmals am Freitag, 13. April. Um 9.30 Uhr legt MS "Flipper" bei der  "Alten Liebe" ab und startet zum neuen maritimen Erlebnisangebot. Die Tour führt über die Elbe und durch die Wattenlandschaft in der Ostemündung direkt an den Schiffsanleger des Natureums. Die Seereisenden verbringen auf Ihrem Landgang dann ihren Aufenthalt im Natur- und Freilichtmuseum einschließlich einer Erlebnisführung durch die Schau "Die Zwerge der Säugetiere". Um 15 Uhr startet dann die Rücktour nach Cuxhaven.

Fahrkarten sind am Verkaufspavillon an der  Alten Liebe erhältlich. Der Natureumseintritt und die Erlebnisführung sind praktisch als Beigabe zur Schifffahrt im Fahrpreis enthalten. Die Hin- und Rückfahrt kostet für Erwachsene 20 Euro, Kinder zahlen 16 Euro. Weitere Abfahrten werden am 26. April und am 13. Mai angeboten. Den gesamten Fahrplan bietet das Internet unter www.elbe-oste-schifffahrt.de.


Luftbilder
im Netz


Landkreis-Luftbild der Schwebefähre

3. 4. 2007. Neuer Service des Landkreises Cuxhaven, besser als Google Earth: Ab sofort steht allen Bürgerinnen und Bürgern über das Internet die Luftbild-Auskunft der Kreisverwaltung als unentgeltlicher Kartendienst zur Verfügung.

Im Internet-Auftritt des Landkreises Cuxhaven kann hier der Kartendienst "Luftbilder" gestartet werden.

Aufgerufen werden können neben Bebauungsplänen aller Samtgemeinden (Erläuterung hier) auch Color-Infrarot-Luftbilder aus dem Jahr 2000 und Echtfarben-Luftbilder aus dem Jahr 2003.


Landkreis-Luftbild der Fähre Brobergen

Neben der Möglichkeit des Zoomens und Verschiebens des Kartenausschnittes kann über die Schaltfläche Adress-Suche auch eine Zieladresse eingegeben und gefunden werden.

Weitere Informationen zum Inhalt, zum Darstellungsmaßstab und zur Aktualität der Daten sind im Kartendienst unter "Hinweise" zu finden. Mehr...


'Jahr der Oste'
findet Anklang


CDU-Politiker McAllister (beim 1. Tag der Oste)

1. 4. 2007. Das Jahr 2009 im ganzen Osteland als "Jahr der Oste" feiern - diese Idee findet Anklang. Am Wochenende hat der CDU-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, David McAllister, eine entsprechende Anregung des AG-Osteland-Vorstandsmitglieds Jochen Bölsche ausdrücklich begrüßt. In einem Brief an den gemeinnützigen Verein schreibt der CDU-Politiker, "mit großem Interesse" habe er "Ihren Vorschlag aufgenommen, 2009 zum 'Jahr der Oste' zu erklären".

"Touristische
Lebensader"

McAllister weiter: "Anläßlich des 100-jährigen Bestehens der Schwebefähre in Osten einen Oste-Kultursommer von der Quelle bis zur Mündung zu organisieren, könnte einen Beitrag dazu leisten, den Fluß zur touristischen Lebensader des Elbe-Weser-Raumes zu entwickeln".

Der Landespolitiker will es nicht nur bei freundlichen Worten belassen. Er schreibt: "Sofern ich bei der weiteren Realisierung dieser Idee behilflich sein kann, biete ich Ihnen meine Unterstützung an."


Wird bald 100: Schwebefähre Osten - Hemmoor

Die Idee, das Hundertjährige der Schwebefähre nicht nur als Ostener Dorffest zu feiern, sondern den Anlaß zu nutzen, für die ganze Region zu werben, hatte bereits beim Tag der Oste Beifall ausgelöst.

Der Stader Landrat Michael Roesberg versprach, die "guten Aktivitäten" an der Oste zu unterstützen: "Dem Osteland gehört die Zukunft."

"Sagt, was ihr
haben wollt"

Der Cuxhavener Vize-Landrat Hans-Volker Feldmann erklärte, er wünsche dem Projekt "alles Gute". Sein Rotenburger Kollege Reinhard Brünjes regte für die "große 2009er Gala" ein Musik-Festival am Bremervörder Ostewehr an und offerierte der AG Osteland in diesem Zusammenhang: "Sagt, was ihr haben wollt, ihr kriegt es."

Inzwischen hat auch in Heimat-, Sport- und Kulturvereinen entlang der Oste die Diskussion begonnen, welche Beiträge in den einzelnen Orten geleistet werden können, um den Oste-Sommer 2009 zu einem unvergeßlichen Erlebnis zu machen.

In Wassersportvereinen wird über ein Drachenboot-Festival nachgedacht.

Gleich zwei Ideen steuerte der Hemmoorer Gerd Drewes (Shanty-Chor, Schiffsmodellbauclub) bei: "Wie wäre es," schreibt er, "mit einem Shantychor-Festival, an dem alle 12 bis 15 Chöre teilnehmen, die an der Deutschen Fährstraße beheimatet sind, oder mit einem Treffen der 8 bis 10  Schiffsmodellbau-Clubs an dieser Route?"

Die AG Osteland e. V. (E-Mail) ist offen für viele weitere Vorschläge zur Ausgestaltung des Oste-Jahres 2009.


Neues von der
Oberen Oste

2. 4. 2007. Auf der Homepage der Rotenburger Rundschau finden die Leser die Artikel von der Oberen Oste künftig noch schneller und aktueller. Die Seite wurde so umstrukturiert, dass nicht mehr nur einmal täglich ein Update gefahren wird, sondern die Berichte laufend eingestellt werden können.

Einen Service, den nur wenige andere Blätter (wie etwa die Zevener Zeitung) bieten, hält die Rundschau seit vielen Jahren vor: ein kostenloses Volltextarchiv. Der Internet-Nutzer kann darin nicht nur die aktuellen Artikel der Rundschau (und zwar aller Lokalausgaben) online nachlesen, sondern sämtliche Berichte aus den vergangenen sechs Jahren und ausgewählte Artikel aus der Zeit zwischen 1995 und 2000.

Mehr als 52.000 Texte lassen sich inzwischen bequem über ein Eingabefeld und eine detaillierte Eingabemaske durchsuchen. 16.500 von ihnen sind mit Bild versehen. Wöchentlich kommen rund 200 Texte neu hinzu. Damit ergibt sich eine wertvolle Datenbank zur Heimat- und Zeitgeschichte.


"Bodenloser
Leichtsinn"


Johannßen (r.) auf der "Mocambo"

30. 3. 2007. In einer Petition an den Niedersächsischen Landtag und an den Deutschen Bundestag hat sich der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen gegen eine erneute Elbvertiefung ausgesprochen und die örtlichen Politikerinnen und Politiker um Unterstützung gebeten. "Das ist für mich selbstverständlich", reagiert der Landtagsabgeordnete Claus Johannßen auf diese Bitte. Derr SPD-Politiker bezeichnet die Hamburger Haltung als "bodenlosen Leichtsinn". Mehr unter www.spd-hemmoor.de.

Altländer gegen
Elbvertiefung

30. 3. 2007. Das Schifffahrtsamt und die Hamburger Port Authority warben in Jork für die Elbvertiefung. Die rund 400 Aktländer im Saal "ließen sich nicht überzeugen", schreibt das Hamburger Abendblatt. Mehr...


Die Grönlandfahrer
aus dem Osteland

Fotos: Bölsche
In Geversdorf gefundener Walknochen

30. 3. 2007. Seit Jahren befaßt sich der Kapitän Holger Kuhne aus Geversdorf, Autor vieler heimatgeschichtlicher Aufsätze, mit den wagemutigen Männern aus dem Osteland, die einst vor Grönland auf Walfang gingen, entsandt von Ostener Bauern oder dem Kaufmann Johann Thumann, der an der Kirche in Geversdorf begraben liegt.


Walfang-Forscher Kuhne am Thumann-Grab

Am Dienstag, 3. April, 15 Uhr, im Geversdorfer Ostekrug berichtet Kuhne vor dem DRK-Ortsverein über die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit.


"Geversdorp" auf historischer Karte

Alles zum Thema Walfänger von der Oste steht hier.