Die Deutsche Fährstraße und das Krimiland Kehdingen-Oste in Presse und Internet - November 2007

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Archäologie

Bürger retten
Bauernfriedhof


Archäologe Alsdorf mit geborgenem Grabstein

26. 11. 2007. Der  Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung hat seine Ankündigung (siehe unten) wahr gemacht, den kirchenlosen Bauernfriedhof im Kreis Stade zu retten und touristisch in Wert zu setzen. Die archäologische Erkundung des alten Broberger Friedhofs hat, unter der Leitung des Grabungstechnikers Dietrich Alsdorf von der Stader Kreisarchäologie, mittlerweile begonnen.


Logo des Fähr- und Geschichtsvereins

Gefunden wurden zahlreiche gut erhaltene Grabsteine aus der Zeit um 1900. Der ehemalige Dorffriedhof Brobergen, der heute teilweise unter Bäumen versteckt ist, wurde offenbar um 1834 eingerichtet. Eine erste Darstellung existiert in der Urkarte von Brobergen von ca. 1870. Damit ist der Friedhof einer der wenigen original erhaltenen Friedhofsareale im Landkreis Stade, die nicht mehr genutzt werden, aber noch Steine aufweisen.


Archäologische Erkundung des Friedhofs

Die Anlage erfolgte ausschließlich in Form von Reihengräbern, also in der Reihenfolge der Sterbefälle. Dieser Friedhof steht für jene Zeit, als sich die Bauern von der Grundherrschaft freikauften und freie Bauern werden konnten. Aus jenen Jahren stammen auch die ersten Grabmale, die für den beginnenden Wohlstand der Bevölkerung stehen und in ihrer erhaltenen Vielfalt in jedem Fall mittlerweile einzigartig auf der Geest sind.


Hobbyforscher Kuhne (l.) aus Oberndorf hilft mit

Mitte des Monats fand, wie die Vereinsvorsitzende Corinna Kolf mitteilt, ein Gespräch über die Zukunft des historischen Friedhofs mit der Kreisarchäologie und der Samtgemeinde Oldendorf statt. Der Kreisarchäologe Dr. Diether Ziermann erklärte: "Der Denkmalwert des Friedhofs ist sehr hoch, und es ist außerdem ein schöner Platz im Ort, auf den es sich lohnt hinzuweisen. Der Landkreis unterstützt den Fährverein dabei, den Friedhof zu erkunden und zu erhalten." Samtgemeindebürgermeister Thomas Scharbatke wies ebenfalls auf die kulturhistorische Bedeutung des Friedhofs hin und sagte dem Fährverein die ideelle Unterstützung der Samtgemeinde bei der Erschließung zu.

"Der Dorffriedhof Brobergen soll wieder rekonstruiert, die Steine restauriert und wieder aufgestellt werden. Der verwilderte Charakter des Friedhofs soll dabei nicht verändert werden, es sollen ein Pfad zu den Gräbern angelegt und Schilder aufgestellt werden, die über die Geschichte des Friedhofs und damit auch über die Geschichte des Ortes informieren", sagt Vereinsvorsitzende Kolf.

Viele Bürger in dem kleinen Ort Brobergen unterstützen den Verein und suchen nach alten Fotos und Dokumenten oder helfen tatkräftig bei der Bergung der Grabsteine mit, die am Wochenende fortgesetzt wurde.


Fährverein-Schatzmeisterin Antje Rieckmann

Mit dabei waren neben aktiven Vereinsmitgliedern wie der Schatzmeisterin Antje Rieckmann auch Helfer aus der ferneren Umgebung wie der Oberndorfer Hobby-Historiker Henning Kuhne.


Brobergen

Fährkrug mit
neuem Pächter?


Direkt an der Oste: Fährkrug in Brobergen

16. 11. 2007. Die Gastronomie im Fährkrug an der Broberger Prahmfähre galt seit längerem schon als Problemfall. Jetzt zeichnet sich ein Neuanfang ab. Die jetzigen Pächter verlassen Ende November das Lokal, sie hatten bereits im Sommer gekündigt. Wie es weitergehen soll, ist Thema einer Mitgliederversammlung des jungen Fähr- und Geschichtsvereins Brobergen und Umgebung e. V. am 28. November, 20 Uhr, bei Plate in Gräpel. Der Betrieb der Prahmfähre ist schon jetzt gesichert, nachdem vier Mitglieder des Fährvereins  - Thomas Schult, Holger Göbel, Günther Stier, Corinna Kolf - kürzlich ihre Fährprüfung abgelegt haben, weitere Prüflinge stehen demnächst bereit, die Museumsfähre ehrenamtlich zu führen.

Auf der Jahreshauptversammlung werden eine Reihe weiterer Themen erörtert. So setzt sich der Verein, wie berichtet, für Erhaltung und die Pflege des alten Broberger Bauernfriedhofs ein. Eine Benefiz-Lesung von Dietrich Alsdorf ("Anna aus Blumenthal") zugunsten des Vereins findet am 8. Dezember um 20 Uhr bei Plate in Gräpel statt.

Auch für 2008 stehen schon erste Termine fest: Am 28. März, dem Jahrestag der Gründung, findet eine Jahreshauptversammlung statt. Am 12. Mai soll rechtzeitig zum Saisonstart ein großes Burgfest an der Fährstelle Brobergen gefeiert werden, in das der - dann wohl neu bewirtschaftete - Fährkrug stark einbezogen werden soll. Mitte September wird, so die Vorsitzende Corinna Kolf, wahrscheinlich wieder ein Rolandschießen stattfinden.


Denkmäler

Schutz für alte
Broberger Gräber


Alter Dorffriedhof in Brobergen

5. 11. 2007. Im September ließ der neue Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung, wie berichtet, eine Rolandfigur aufstellen, wie sie an der Broberger Fährstelle schon im Mittelalter gestanden hat. Nun setzt sich der Verein für die Erhaltung und Pflege des wohl ältesten Friedhofs im Landkreis Stade ein. Der ehemalige Dorffriedhof Brobergen, der heute teilweise unter Bäumen versteckt ist, ist vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts angelegt worden.


Aufstellung von Infotafeln geplant

Eine erste Darstellung existiert in der Urkarte von Brobergen von ca. 1870. Die Anlage erfolgte ausschließlich in Form von Reihengräbern, also in der Reihenfolge der Sterbefälle. Grabmäler wurde in der Regel nicht aufgestellt, sie waren der sozialen Oberschicht vorbehalten. Erst um 1900 stellte man auch Grabsteine auf, die heute noch zum Teil erhalten sind. Der Dorffriedhof Brobergen ist in seinem Erhaltungszustand einmalig im Landkreis Stade, sagt Corinna Kolf (Foto), die Vorsitzende der Fährvereins, und könne in seiner Einfachheit als Beispiel für die Friedhöfe früherer Zeit touristisch erschlossen werden; dazu will der Verein Infotafeln am Friedhof aufstellen. Entsprechende Gespräche finden in Kürze mit der Kreisarchäologie und der Gemeinde statt.


Tourismus

Womos - eine Chance
für Kehdingen/Oste


Reisemobil im Osteland

24. 11. 2007. Der Wohnmobil-Tourismus bietet Entwicklungs-Potenziale für den maritimen Tourismus an Elbe und Oste. Zu diesem Ergebnis kam eine Expertenrunde, die auf Einladung der SPD-Landtagskandidatin Petra Tiemann (Foto) auf Krautsand tagte. Frank Tinnemeyer, Tourismus-Experte der Stadt Stade, berichtete, allein im ersten Halbjahr 2007 seien auf einem neuen Stellplatz in Stade 6000 "Womos" registriert worden: "Das sind 12.000 Leute, die mit Einkaufstüten im Wagen aus der Stadt fahren." Die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Annette Fasse (Cuxhaven), und die Kehdinger Tourismus-Expertin Sylvia Wolter bemängelten erneut die nicht durchgehende Befahrbarkeit des Elbe-Radweges und setzten sich für eine Querungsmöglichkeit am Sperrwerk Wischhafen ein.


Kehdinger Touristikerin Sylvia Wolter

11. 11. 2007. Eine eindrucksvolle Saisonbilanz hat jetzt Sylvia Wolter vom Tourismusverein Kehdingen (Website) gezogen. In einem Mitgliederrundschreiben berichtet sie, dass im Info-Büro in Wischhafen rund 800 Besucher beraten und 400 schriftliche Anfragen beantwortet wurden. 36mal wurde das "Matrosenpatent" abgenommen, dabei wurden 630 Personen betreut. "Großer Erfolg" war den Krimi-Erlebnistagen "Land der Ziegel" und "Land der Moorhöfe" mit Wilfried Eggers und Thomas B. Morgenstern beschieden.

Geworben wurde für die Region in Freiburg auf dem Kehdinger Markt, bei "Drochtersen blüht auf", auf dem Leuchtturmfest in Krautsand und beim Hemmoorer Bahnhofstraßenfest. Die Kehdinger Landkönigin hatte diverse Auftritte in Kehdingen und auf der Messe "Reisen" in Hamburg. Der Kehdinger Apfeltag am 7. Oktober sei erfolgreich verlaufen: "Speziell die rührige Geschäftswelt in Drochtersen und die aktiven Obsthöfe waren sehr zufrieden."


Wassersport

Mit Paddel
und Pinscher


Kanu und Rehpinscher Isa in Gräpel

11. 11. 2007. Mit einem Kanu, einem Zelt und seinem Rehpinscher Isa war der Bremer Horst Brandshagen im August sechs Tage auf der Oste unterwegs, von Bremervörde bis Neuhaus.


Biwak am Osteufer in Neuland

Was er auf der Tour in Gräpel, Brobergen, Engelschoff, Osten, Hemmoor, Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus erlebt hat, steht in einem zehnseitigen Bildbericht, den der Kanute uns zur Veröffentlichung überlassen hat und der hier aufgerufen werden kann (PDF-Datei, 2 MB).

Paddeln auf der idyllischen Tide-Oste - eine Urlaubsidee fürs nächste Jahr?


Internet

Die NEZ nominiert
schwebefaehre.de


Website der Fördergesellschaft

11. 11. 2007. Auch im November sucht die Niederelbe-Zeitung wieder eine "Website des Monats". Diesmal ist auch die von Karl-Heinz Brinkmann (Foto) gestaltete Homepage der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten - Hemmoor e. V. nominiert. Wer für die Website stimmen will, kann das hier tun. - Auf der Website des NDR-Fernsehens N3 läuft noch immer eine Abstimmung über die schönsten Brücken Norddeutschland. Auch die Schwebefähre an der Oste ist vorgeschlagen. Für den "Eiffelturm des Nordens" - aber auch für die "Schwesterfähre" in Rendsburg - kann hier abgestimmt werden.


Partnerschaft

Chronik aus Osten
für Ofelder Schützen

Fotos: J. B�lsche
Vorsitzender Wachholz (M.) mit Ostener Gästen

5. 11. 2007. Eine fünfköpfige Abordnung des Ostener Schützenvereins (Website), angeführt von Präsident Wilfried Röndigs (l.) und Hauptmann Thorben Gruschka (r.), genoß am Wochenende am Nord-Ostsee-Kanal die sprichwörtliche Osterrönfelder Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Im Rahmen der 2006 besiegelten Partnerschaft zwischen den beiden Schwebefährendörfern nahmen die Ostener am Königsfest 2007 des erst sieben Jahre alten Sportschützenvereins Osterrönfeld teil.

- Fotos: J. B�lsche
Bratenbüffet unter der Schwebefähre

Nach einem köstlichen Bratenbüffet, angerichtet unter einem Abbild der Schwebefähre über dem Kanal, stieg ein rauschendes Fest, in dessen Mittelpunkt die Proklamation der neuen Majestäten Lothar Till und Rita Emke stand; die Ehrung nahmen Vorsitzender Hans-Peter Wachholz und Sportwart Thomas Sienknecht vor.


Sienknecht und Wachholz bei der Proklamation

Zuvor hatte Wilfried Röndigs die Grüße der Ostener Schützen überbracht und - "damit wir uns besser kennenlernen" - jedem Osterrönfelder Schützenkameraden ein Exemplar der Ostener Vereinschronik übergeben.

Fotos: J. B�lsche
Machte den DJ: Britta Sienknecht

Während bis weit nach Mitternacht getanzt wurde - als DJ heizte zeitweise auch Bürgermeistergattin Britta Sienknecht dem Publikum ein - , hatten die Ostener Gäste Gelegenheit, die guten Kontakte zu den Freunden aus der Schwebefährengemeinde zu pflegen, darunter neben Bürgermeister Bernd Sienknecht auch dessen Vize Klaus-Dieter Ströh und etliche Ratsmitglieder.


Osterrönfelder Schützen in Osten (Foto: Archiv)

Wie es zur Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld gekommen ist, steht auf dieser SONDERSEITE.


Gemeinderat

Beschluß zum
Fährmuseum


Hier soll das Fährmuseum entstehen

2. 11. 2007. In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Ostener Rat mit der Einrichtung des Fähr- und Flußmuseums in der Hammannschen Scheune befaßt. In der Sitzungsvorlage heißt es über das Projekt, das bis zum "Jahr der Oste" 2009 verwirklicht sein soll, wörtlich:

Der Rat der Gemeinde Osten beschließt im Rahmen der Dorferneuerung Osten die Einrichtung eines Fähr- und Flussmuseums in der "Hammannschen Scheune". Der Bürgermeister und der Gemeindedirektor werden vorbehaltlich einer Förderung durch das Amt für Landentwicklung beauftragt weitere Vorbereitungen zu treffen. Zur Umsetzung der Maßnahme sind noch entsprechende Beschlüsse durch die Gremien zu fassen.

Seit der Wiederinbetriebnahme der Schwebefähre am 21.04.2006 hat sich gezeigt, dass seitens der technisch interessierten Besucher ein erhöhter Informationsbedarf besteht, der zur Zeit nicht befriedigt werden kann. Durch Einrichtung eines Fährinformationszentrums in unmittelbarer Nähe zum technischen Baudenkmal �Schwebefähre Osten-Hemmoor� könnte der Bedarf befriedigt werden und zusätzlich die Verweildauer der Touristen in der Gemeinde Osten erhöht und Interesse für weitere Gruppen geweckt werden. Im Rahmen des Dorferneuerungsprozesses hat sich der Arbeitskreis Ortskern für die Einrichtung eines solchen Museums in der unmittelbar benachbarten und unter Denkmalschutz stehenden �Hammannschen Scheune� ausgesprochen.

Nach Rücksprache mit der Denkmalschutzbehörde das Landkreises Cuxhaven bestehen grundsätzlich für die Nutzung des genannten Gebäudes als Museum keine Bedenken. Seitens des Amtes für Landentwicklung wurde ebenfalls eine grundsätzliche Förderung eines solchen Vorhabens in Aussicht gestellt. In einer pädagogisch aufgearbeiteten Dauerausstellung soll neben der Geschichte der Schwebefähre Osten-Hemmoor, auch die der weltweit noch weiteren sieben Schwebefähren sowie die des Fährwesens im Osteland veranschaulicht werden. Neben der bereits vorhandenen touristischen Infrastruktur in Osten und der Umgebung ist es notwendig gerade aufgrund der Einzigartigkeit der Schwebefähre (ca. 40.000 Fährgäste jährlich), das dahinter stehende Potential noch weiter auszuschöpfen.

Das Osteland bietet mit der durch die AG Osteland initiierten und sogar international beachteten �Deutschen Fährstraße� eine gute Vermarktungsmöglichkeit dieses einzigartigen Museums. Aufgrund des nahenden Fährjubiläums ist die Fertigstellung einer solchen Einrichtung bis 2009 wünschenswert.

Das Projekt Fährmuseum geht zurück auf die im Herbst 2003 in zwei Versionen erstellte Denkschrift "Deutsches Fährmuseum / Deutsche Fährstraße" (hier im Netz). Die Anfang 2004 gegründete AG Osteland hat sich die Idee, ein Fährmuseum zu schaffen, zu eigen gemacht und in ihrer Satzung verankert, in deren § 2 (Vereinszweck) die "Förderung eines Fähr- und Flussmuseums" genannt wird. Die AG Osteland hat das Museumsprojekt in den Ilek/Leader-Planungsprozeß Kehdingen/Oste eingebracht, in dessen Verlauf das Fährmuseum zum "prioritären Projekt" erhoben wurde (hier im Netz, Seite 48 der PDF-Datei).

Als Projektträger des "Besucherzentrums Schwebefähre Osten-Hemmoor mit Fähr- und Flussmuseum", veranschlagt auf 300 000 Euro, wird im Regionalen Entwicklungskonzept (REK) die Gemeinde Osten genannt, Projektpartner sind die Fördergesellschaft Schwebefähre, die AG Osteland e.V., der Heimatverein Osten und die Samtgemeinde Hemmoor. Inhaltlich soll sich das Fähr- und Flussmuseum mit der Schwebefähre, den Prahmfähren, sonstigen Fähren, Brücken, Furten als Formen der Flussquerung beschäftigen.

Im einzelnen heißt es im REK: "An der Schwebefähre Osten-Hemmoor soll ein Besucherzentrum mit Fähr- und Flussmuseum entstehen, um die Verweildauer der Schwebefährentouristen zu erhöhen. Dadurch erfolgt die touristische In-Wert-Setzung der Schwebefähre als nationales Baudenkmal und Wahrzeichen der Kehdingen-Oste Region sowie der Deutschen Fährstraße. Die bestehenden Museen in Oberndorf, Geversdorf und Osten werden in das Konzept für das Besucherzentrum eingebunden.

Ziel: Entwicklung und Vernetzung bestehender Angebote und Schaffung neuer touristischer Angebote und Produkte. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des überregional bedeutenden Tourismusangebotes und somit können wichtige wirtschaftliche Impulse erwartet werden."


Tourismus

Ideen für die
Info-Meile


Bütje-Modell eines Info-Schildes

Präsentation der Infomeilen-Idee

22. 10. 2007. Seit längerem wird in Hemmoor über die Idee diskutiert, die Basbecker Fährstraße mit Schildern in eine Info-Meile zum Thema Schwebefähren umzuwandeln. Aus Eigeninitiative und Interesse an diesem Projekt hat jetzt die Firma Heinz August Bütje (Website) ein Modell einer der acht geplanten Tafeln angefertigt, auf denen Informationen zu den acht Schwebefähren der Welt offeriert werden sollen. SPD-Ratsherr Johannes Schmidt, Vorsitzender des Tourismus-Ausschusses der Samtgemeinde, ist begeistert: "Ich finde es einfach toll, wie auch die einheimischen Firmen Interesse an der Weiterentwicklung der Deutschen Fährstrasse und der Schwebefähre als dem touristischen Hauptanziehungspunkt in Hemmoor haben."


Krimiland

Voss wieder
aufgetaucht


Vergriffene Kehdingen-Krimis von Voss

11. 11. 2007. Der Thriller-Autor Willi Voss, der eine Zeitlang zwischen Drochtersen und Wischhafen lebte, schrieb einst zwei der besten Krimis aus Kehdingen; beide - "Keine Tränen für das Opfer" und "Tränen schützen nicht vor Mord" - sind längst vergriffen. Seine Romane, Geheimtipps unter Krimifreunden an Oste und Elbe, ragten "in ihrer stilistischen und erzählerischen Qualität weit über alles" hinaus, "was zur Zeit ihres Erscheinens von deutschen Autoren in diesem Genre geschrieben wurde", urteilt das Deutsche Krimilexikon. Das Buch "Das Gesetz des Dschungels" wurde sogar mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet (siehe auch Wikipedia).

Jahrelang hatte sich Voss, der auch Tatort-Drehbücher verfaßt hat, völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen - jetzt ist er überraschend wieder aufgetaucht: In seinem neu eingerichteten Weblog beschreibt er auf bewegende Weise die Ursachen seiner Schaffenspause. Zur Zeit arbeitet Voss, der ursprünglich Willi Pohl hieß, an einem neuen Buch. Mehr über Voss und die regionale Krimiszene steht auf der Website www.krimiland.de.


Tourismus

Oste wirbt
in Fernost


DZT-Veröffentlichung "Deutsche Welten"

11. 11. 2007. Für die Deutsche Fährstraße, die 2004 eröffnete Ferienstraße entlang der Oste, wird vom Januar an auch in Japan und China geworben. Das hat jetzt Erika Melsbach von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) in Frankfurt der in Osten ansässigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. mitgeteilt, die ehrenamtlich das Projektmanagement für die "Fährstraße" betreibt.

Über die Deutsche Fährstraße soll im kommenden Jahr in der japanischen und chinesischen Ausgabe der DZT-Publikation "Deutsche Welten" (Website) berichtet werden, die weltweit gestreut wird und als "der Schlüssel zu den internationalen Reisemärkten" gilt.

Bereits seit längerem wird die Deutsche Fährstraße von der DZT auf deren internationalen Websites in zehn Weltsprachen beworben. Die Medienpräsenz der Ferienroute hatte, wie berichtet, die japanische Regierung Anfang des Jahres veranlaßt, die AG Osteland zu einem internationalen Ferienstraßen-Symposium nach Tokio einzuladen.


Krimiland

Friedl liest
am Tatort

12. 11. 2007. Neue Lesungen im Krimiland Kehdingen-Oste: Der Autor des Oste-Krimis "Tödliches Tabu", der langjährige Geversdorfer SPD-Ratsherr Dr. Reinhold Friedl, liest im kommenden Jahr an zwei Schauplätzen seines Romans: am 6. Februar 2008, 15 Uhr, auf Einladung des Deutschen Roten Kreuzes im Ostekrug in Geversdorf und am 14. Februar 2008, 19.30 Uhr, auf Einladung des Rotary-Clubs Land Hadeln im Hotel Am Medemufer in Otterndorf.

Bereits an diesem Sonnabend, 10. November 2007, stellt Friedl seinen Krimi, der unter anderem durch eine SPD-Kandidatenaufstellung um die Jahreswende 1997/98 im Kreis Cuxhaven inspiriert ist, auf Einladung des SPD-Landesverbandes Niedersachsen auf dem SPD-Landesparteitag in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg vor.

Ein zweiter Friedl-Krimi ist, wie der Autor mitteilt, zur Zeit in Arbeit.


Krimiland

Krimi-Promi
an der Oste


Bosetzky und Schuster in Osten

5. 11. 2007. Einer der bekanntesten und produktivsten deutschen Krimi-Autoren, der Berliner Soziologe Professor Horst Bosetzky, bekannt auch unter seinem Kürzel "-ky", kommt im Rahmen des Projekts Krimiland Kehdingen-Oste am Freitag, 28. März, nach Hemmoor. Dort wird Bosetzky aus Krimis und Krimi-Erzählungen lesen; Schauplatz eines seiner Texte ist der Kreidesee. Einzelheiten werden noch bekanntgegeben.

Bosetzky ist Autor von weit über 60 Büchern und Drehbüchern, wie aus seiner Website hervorgeht. Sein Auftritt in Hemmoor wurde von seinem Freund und Verwandten Curt Schuster ("Stern-Apotheke") vermittelt; beide haben einen gemeinsamen Urgroßvater. In einem Gespräch mit Renate Wendt vom Krimi-Arbeitskreis der AG Osteland gab Bosetzky, langjähriger Vorsitzender der Krimi-Autorenvereinigung Syndikat, am Wochenende bei einem Besuch in Osten wertvolle Hinweise zum weiteren Ausbau des Projekts Krimiland Kehdingen-Oste.

Schön wie
der Tod...

Foto: J. Schmidt
Elke Loewe im Heimathof Hüll

Im Krimiland Kehdingen-Oste ging es auch am Freitag wieder spannend zu. Elke Löwes vierter botanischer Kriminalroman aus dem fiktiven Augustenfleth, "Schneekamelie" ("Weiß wie Schnee, schön wie der Tod"), begeisterte das Publikum in der ausverkauften Diele im Heimathof Hüll. Die Veranstalterin, Buchhändlerin Inga Hebeiss vom Buchladen "Buch & Byte" aus Drochtersen, führte mit launigen Worten in den Abend ein. Mit viel Applaus bedankten sich die Zuhörer, die es sich nicht nehmen liessen, den Heimathof zu besichtigen. Den Erlös der Veranstaltung spendete Elke Loewe dem Heimatverein Hüll und Umgebung.

Cibach liest
in Gräpel


Krimi-Autorin Cibach (an der Oste)

Am Sonnabend, 10. November, 19.30 Uhr, veranstaltet der Fähr- und Geschichtsverein Brobergen und Umgebung eine Krimiland-Lesung mit Anke Cibach mit Live-Musik im Oste-Huus in Gräpel, Wittenberg 1. Die Karten für die Lesung kosten 8 Euro. Anmeldungen erbittet Corinna Kolf unter Tel. 01520-66 49 736.


Partnerschaft

Herzliche
Atmosfähre

Fotos: J. B�lsche
Gut gelaunt: "First Ladies" Röndigs, Wachholz

5. 11. 2007. Nicht nur die "First Ladies" Uschi Röndigs (Osten) und Silke Wachholz (Osterrönfeld) verstanden sich blendend: Ebenso in bester Stimmung wie die beiden Ehefrauen der Schützenvorsitzenden aus den verschwisterten Fährdörfern an der Oste und am Nord-Ostsee-Kanal feierten die Mitglieder und Freunde der Osterrönfelder Sportschützen am Wochenende im Bürgerzentrum ihr "Königsfest" mit einem großen Festball.


Spitzenvertreter aus Osten und "Ofeld"

Eine fünfköpfige Abordnung des Ostener Schützenvereins, angeführt von Präsident Wilfried Röndigs (l.) und Hauptmann Thorben Gruschka (r.), genoß die sprichwörtliche Osterrönfelder Herzlichkeit und Gastfreundschaft - neuer Beweis dafür, dass die 2006 besiegelte Partnerschaft der beiden Schwebeffährdörfer in bester "Atmosfähre" gedeiht - nicht zuletzt auch dank Bürgermeister Bernd Sienknecht (2. v. r.) und Schützenchef Hans-Peter Wachholz (2. v. l.).


Vereine

Schutz für
Friedhof


Alter Bauernfriedhof in Brobergen

5. 11. 2007. In Brobergen gibt es den wohl ältesten Bauernfriedhof des Kreises Stade. Jetzt setzt sich der rührige Broberger Fähr- und Geschichtsverein unter dem Vorsitz von Corinna Kolf ("Oste-Huus", Osten) für den Schutz der vernachlässigten Gräber ein. Mehr unter OLDENDORF.


Oste

Foto der
Woche


Schafe am Ostedeich (Foto: Wolfgang Röhl)


Elbvertiefung

Fluss neu
vermessen!


Protest gegen weitere Elbvertiefungen

2. 11. 2007. Das Land Niedersachsen fordert neue Vermessungen, um die tatsächliche Tiefe der Elbfahrrinne feststellen zu lassen. Mit dieser Ankündigung hat jetzt der hannoversche Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) nach einem Lokaltermin den Gegnern einer weiteren Elbvertiefung den Rücken gestärkt. Nicht wenige am niedersächsischen Elbufer seien davon überzeugt, so Sander, dass die Elbe tatsächlich schon tiefer sei als von den Behörden behauptet wird.

Ausführlicher Bericht im Hamburger Abendblatt.


Oste

"Sehreise"
auf 72 Seiten


Titelbild des neuen Fotobüchleins

3. 11. 2007. Eine "Sehreise an die Oste" ermöglicht jetzt der Fischerhuder Verlag Atelier im Bauernhaus mit einem gleichnamigen kompakten Fotobuch. Herausgegeben ist der 72-seitige Band von Elke Loewe, von der auch die meisten Fotos stammen; die bekannte Autorin ist gelernte Fotografin. Auch der in Achthöfen lebende Fotograf Niko Ruhl sowie Verleger Wolf-Dietmar Stock haben Bilder beigesteuert; Loewe, Ruhl und Stock sind Träger des Oste-Kulturpreises "Der goldene Hecht".


Osteland-Kulturpreisträger Ruhl, Stock, Loewe

Das Büchlein kostet 7,90 Euro und ist im örtlichen Buchhandel sowie im Oste-Huus an der Schwebefähre erhältlich.


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