Archiv der SPD Hemmoor 2013


Ortsverein und Distrikt Hemmoor

Ostener Ehrennadel
für Sozialdemokraten


Carsten Hubert ehrt den Osteland-Vorsitzenden

14. 12. 2013. Für seine Arbeit für das Osteland ist das langjährige SPD-Mitglied Jochen Bölsche am 12. Dezember mit der Ehrennadel der Gemeinde Osten ausgezeichnet worden. Vor dem Rat der Gemeinde würdigte Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) das Engagement Bölsches als Vizepräsident im Weltverband der Schwebefähren, als Initiator der Deutschen Fährstraße, Gründer und Vorsitzender der AG Osteland sowie als Webmaster.


Die Urkunde der Gemeinde

Der frühere SPIEGEL-Redakteur habe als Rentner mit ehrenamtlicher Medienarbeit für die Region "seinen Beruf zum Hobby gemacht", indem er zum Beispiel "Tag für Tag auf oste.de, auf Facebook und Twitter über das Osteland, die Fährstraße, das Krimiland, das Blaue Netz und das Grüne Netz" berichte, so dass seine Texte "inzwischen ganze Ordner füllen". 

Mit der Medienarbeit für die Schwebefähre habe Bölsche nach Jahren des Stillstands "den Hebel auf 'Go' gelegt" und darüber hinaus die Kommunalpolitiker an Oste und Nord-Ostsee-Kanal ermutigt, den Weltkulturerbetitel anzusteuern. 


Blumen vom Rat für Renate Bölsche

Mit dem 2009 erschienenen  Schwebefähren-Buch "Über die Oste" werde der Autor "in die Geschichte Ostens eingehen". Dass Bölsches Engagement mittlerweile auch die Anerkennung des Bundespräsidenten gefunden habe, "macht uns alle außerordentlich stolz", schloss der Bürgermeister, der mit einem Blumenstrauß Renate Bölsche dankte, die ebenfalls dem engeren Vorstand der AG Osteland sowie dem Ortsvorstand der SPD angehört.

Bölsches Erwiderung auf die Laudatio:

> Osten, Wiege der AG Osteland


Demokratie 
an der Basis


SPD-Ansichten im Stader Tageblatt

29. 11. 2013. Die SPD wollte "mehr Demokratie wagen" (Willy Brandt) und ihre Mitglieder mitentscheiden lassen. 

Im traditionell linken Süd-Hessen applaudierten sie - trotz mancherlei Bauchschmerzen etwa wegen der Energiepolitik oder der Vorratsdatenspeicherung - aus sozialpolitischen Gründen mehrheitlich für eine Große Koalition, wie die Süddeutsche Zeitung in dieser Reportage berichtet. 

Im Raum Stade / Buxtehude scheint eine - allerdings nicht repräsentative - Tageblatt-Umfrage (siehe Foto oben) ebenfalls eher auf ein Ja zur Regierungsbeteiligung zu deuten. 

Auch an der Oste wird in den nächsten Tagen an der Parteibasis diskutiert und votiert. Die SPD-Ortsvereine Hemmoor und Börde Lamstedt laden, wie die Vorsitzenden Jan Tiedemann und Lars Ribler mitteilen zu einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 5. Dezember, 20 Uhr, im Hemmoorer Lokal "Old Fiede", Oestinger Weg 29. 

Bis zum Nikolaustag erhalten alle Mitglieder die Abstimmungsunterlagen zum Votum, die bis zum 12.12.13 zurückgeschickt werden müssen. 


Seniorenarbeit
auf Erfolgskurs


Jochen Brümmer (r.) bei der AG 60 plus

21. 11. 2013. Einen eindrucksvollen Einblick in die Vielfalt der ehrenamtlich geleisteten Seniorenarbeit in Hemmoor bekamen die Teilnehmer des Klönschnack-Nachmittags der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus

Jochen Brümmer, nach eigenem Bekunden "Basbecker Urgestein", berichtete nicht nur über seine Arbeit als Vertreter der Oste-Stadt im 19-köpfigen Seniorenbeirat des Cuxlandes. Der agile und sympathische Post-Pensionär informierte auch über den unentgeltlichen Einsatz vieler älterer Hemmoorerinnen und Hemmoorer für das 2009 eröffnete Mehrgenerationenhaus samt Freiwilligenagentur in der früheren "Schützenhalle" - eine Erfolgsgeschichte.

In Kooperation mit der Schuldnerberatung, dem Integrationslotsen, dem Team des Senioren-Service um die langjährige Kommunalpolitikerin  Brigitte Zühlke, den Freiwilligen der "Kaffeestuv" und den Helfern der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" (fast 350 Geschenkpäckchen für Kinder u. a. in Elendsvierteln in Moldawien und Bulgarien) ist mittlerweile ein breites Angebot entwickelt worden.


Image-Video auf der Hemmoor-Website

Von den Erfolgen der Arbeit des Trägervereins - Vorsitzender ist Hans-Georg Kühlcke, Vize Brümmer, Schatzmeister Hans-Heinrich Baack - zeugen vielerlei Veranstaltungen von Vernissagen (unter anderem mit Bildern des Hobbymalers, Staatsanwalts und Kommunalpolitikers Uwe Dubbert), Computerkurse für Senioren (angeboten von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten), das umfangreiche Programm der Ferienwochen sowie die professionellen Produktionen der Medien-AG wie etwa der Imagefilm für Hemmoor auf der Website der Samtgemeinde.

Zu verdanken seien diese Erfolge, so Jochen Brümmer, den vielen tatkräftigen und uneigennützigen Helfern. "Quarkbüdel haben wir nicht in unseren Reihen." Erfreulich sei die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Dirk Brauer und dessen Verwaltung. Brümmer: "Die Stadt steht voll hinter uns."



Vertrauen für
Uwe Santjer


SPD-Landtagsabgeordneter Uwe Santjer

4. 11. 2013. In der Mitgliederversammlung der Kreis-SPD am Wochenende in Loxstedt-Stinstedt unter der Leitung der Vorsitzenden Daniela Behrens erhielt der Wahl der Delegierten zur Europawahlkonferenz des Partei Uwe Santjer, Landtagsabgeordneter aus Cuxhaven, die meisten Stimmen. 


SPD-Politiker Daniela Behrens, Gunnar Wegener

Gunnar Wegener verband einen selbstkritischen Rückblick auf die verlorene Bundestagswahl mit einem Dank an alle Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer. Die positive Stimmung habe nicht in Stimmen umgesetzt werden können. Es sei auch nicht gelungen, regionale Themen wie Elbvertiefung und Vernachlässigung des ländlichen Raums nach vorne zu bringen.

In einer kritischen Diskussion zu den Koalitionsverhandlungen erklärte Hans Jochen Kerber (Vorsitzender der AG 60+), ohne einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn und Verbesserungen beim Rentenzugang könne es keine Zustimmung zur Koalition mit CDU und CSU geben. 

Am 26. November folgt eine weitere Mitgliederversammlung der SPD im Cuxland zu einem Entwurf zu einer möglichen Koalitionsvereinbarung. Daniela Behrens warb für eine breite und öffentliche Diskussion in den SPD-Ortsvereinen. Bis zum 12. Dezember könnten dann die SPD-Mitglieder in einer Briefwahl verbindlich entscheiden.


Fraktionsspende
gegen Blutkrebs


Silke Mahler (l.) überreicht den Scheck

25. 10. 2013. Die Ostener SPD-Fraktion unterstützt den Kampf der Deutschen Knochenmark- Spenderdatei (DKMS) gegen Blutkrebs. Bei einer von den Landfrauen und der Landjugend organisierten DKMS-Typisierungsaktion überreichte Fraktionsvizechefin Silke Mahler jetzt im Schützen- und Schlemmerhof Enno Sieb eine 150-Euro-Spende aus einem Fond, in den Mittel aus einer von der SPD verweigerten Diätenerhöhung fließen. 


Kreis-SPD dankt
Gunnar Wegener


Hat nicht gereicht: SPD-Mann Wegener

24. 9. 2013. Unter der Leitung des stellvertretenden SPD-Vorsitzenden im Landkreis Cuxhaven, Claus Johannßen, traf sich nach der Bundestagswahl der Unterbezirksvorstand in Bad Bederkesa und zog eine erste Bilanz.

Die Vorsitzende Daniela Behrens war kurzfristig verhindert. „Gunnar Wegener hat einen tollen, engagierten Wahlkampf gemacht. Er hat alle im Wahlkreis Cuxland, Kehdingen und Oste mitgerissen“, urteilte Claus Johannßen. Mit der gesamten Partei habe Gunnar Wegener einen fulminanten Wahlkampf hingelegt, die Themen der Region auf den Punkt gebracht, am Ende habe es aber nicht gereicht, so Claus Johannßen: "Der Merkel-Trend war vor Ort nicht zu brechen.“


Johannßen und Wegener (April 2013)

In der nächsten turnusmäßigen Sitzung am 4. November 2013 wird der SPD-Vorstand das Wahlergebnis analysieren und Konsequenzen für die weitere Arbeit im Landkreis Cuxhaven ziehen. 
"Hier meinen wir vor allem die inhaltliche Arbeit, nicht personelle Konsequenzen. Nach wie vor sind wichtige inhaltliche Fragen wie die Beherrschung des demografischen Wandels in unserer Region, die Frage wie es weitergeht mit der Energiewende, die Verbesserung der Verkehrssituation und die Elbvertiefung auf der Tagesordnung“, meint Johannßen. 

Gunnar Wegener hob hervor, dass aus seiner Sicht auch die Finanzausstattung der Kommunen eine wichtige Frage ist, die von Bund und Land geklärt werden müsse. 

Einen breiten Raum nahm in der Vorstandssitzung die Frage ein, wie sich die SPD im Bund nach dem Wahlergebnis verhält.

Alle Vorstandsmitglieder haben deutlich gemacht, dass eine große Koalition mit der CDU/CSU nicht wünschenswert ist. Uwe Santjer (MdL, Foto) fasste die Diskussion wie folgt zusammen: "In den Jahren 2005 bis 2009 ist es uns als SPD nicht gelungen, die tatsächlichen Erfolge einer großen Koalition auch der konsequenten Politik sozialdemokratischer BundesministerInnen zuzuschreiben. Frau Merkel ist es gelungen, dies alles auf ihre Habenseite zu schreiben, die soziale Frage blieb auf der Strecke. Diese Politik von Frau Merkel hat jetzt den nächsten Koalitionspartner, nämlich die FDP, in das bundespolitische Aus geschickt. Aus diesem Grunde sind die SPD-Mitglieder, aber auch Menschen weit in die SPD-Wählerschaft hinein, sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, sich für eine große Koalition zu entscheiden.“

Gunnar Wegener, der am Freitag als Mitglied des Parteikonvents der SPD (Kleiner Parteitag) über das weitere Vorgehen in Berlin zu entscheiden hat, nahm als Ergebnis der Diskussion mit: Die SPD im Landkreis Cuxhaven will keine große Koalition. Politische Zusammenarbeit müsse von Inhalten abhängig gemacht werden. 

Dazu gehören ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn, Abschaffung des Betreuungsgeldes und stärkere Finanzierung von Krippen und Kitas durch den Bund, Beteiligung des Bundes an der Finanzierung von Bildungsaufgaben und Sicherung des Rentenniveaus auf dem jetzigen Niveau. Da dies alles finanziert werden muss, sind weitere Steuererleichterungen nicht möglich, sondern der Spitzensteuersatz muss moderat angehoben werden.

Erste Termine legte der Vorstand auch für das Jahr 2014 fest. Der ordentliche Parteitag mit der Neuwahl des Vorstandes ist für Ende März / Anfang April 2014 geplant. 


Menschlich
überzeugend

22. 9. 2013. Im Wahlkreis 29 (Kehdingen, Cux- und Osteland) hat CDU-Kandidat Enak Ferlemann mit 46,8 Prozent der Erststimmen vor Gunnar Wegener von der SPD (36,5 Prozent) das Direktmandat errungen. Damit ist die Chance ungenutzt geblieben, einen weiteren Abgeordneten aus der strukturschwachen Region nach Berlin zu entsenden (siehe unten), zumal der Listenplatz 9 der Grünen-Kandidatin Eva Viehoff wegen der Stimmenverluste ihrer Partei keinen Bundestagssitz beschert hat.

Im Wahlkreis Stade I - Rotenburg II holte der CDU-Mann Oliver Grundmann das Direktmandat mit 49 Prozent vor Oliver Kellmer (SPD) mit immerhin 33 Prozent der Erststimmen.

Auf Facebook kommentiert Dietrich Petersen das Abschneiden von Gunnar Wegener: "Leider hat es nicht gereicht. Aber: Es war ein total engagierter, inhaltlich und menschlich überzeugender Wahlkampf!"



Klug wählen
im Osteland


Argumente für die Wegener-Erststimme

17. 9. 2013. Nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl! Gerade rechtzeitig dringt jetzt, per Flugblatt und Flüsterpropaganda, ein im lokalen Bereich entscheidendes Argument an die Öffentlichkeit: Das strukturschwache Cux- und Osteland ist nur dann durch drei Abgeordnete in Berlin vertreten, wenn möglichst viele, denen die Region am Herzen liegt, ihre (ansonsten ja nicht entscheidende) Erststimme dem SPD-Kandidaten Gunnar Wegener geben.

Denn: Enak Ferlemann (CDU) und Eva Viehoff (Grüne) ist dank Absicherung auf ihrer jeweiligen Parteiliste der Sitz im Bundestag sowieso sicher. Wegener dagegen kommt nur nach Berlin, wenn er genügend Erststimmen einsammelt. Umfragen signalisieren bei den Zweitstimmen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Wegener und Ferlemann.

Also: Gefragt sind mehr denn je intelligente Wähler und smartes Wahlverhalten. Im Übrigen: Egal, welche Koalition in Berlin regieren wird - nur mit drei Abgeordneten - von CDU, SPD und Grünen - hätte die Region bei jedem denkbaren Regierungsbündnis einen guten Draht zu den Eintscheidungsinstanzen auf Bundesebene.


60 plus: Vorschau
und Rückblick


Brautpaar in Osterrönfeld

17. 9. 2013. Die Vorschau auf die Wahl am Wochenende und die Nachlese zur jüngsten Ausfahrt in die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld - das sind die Themen beim nächsten Klönschnack-Nachmittag der SPD-AG 60 plus am Donnerstag, 19. September, 15 Uhr, im Osteland-Festhaus in Osten. Außerdem auf der Tagesordnung: ein Film zum 150. Geburtstag der SPD. "Freunde und Nachbarn sind willkommen," sagt Vorsitzender Gerd-Michael Wilwert. Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 6,50 Euro.


Brunnenfest mit
Gunnar Wegener


Der Hechtbrunnen in Hechthausen

24. 8. 2013. Die SPD Hechthausen lädt wieder ein zu ihrem traditionellen Brunnenfest mit Grillwurst, Bier und Saft am Freitag, 30. August, 18 Uhr, auf dem Marktplatz. Als Gast eingeladen ist der SPD-Bundestagskandidat Gunnar Wegener.

"Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine tolle Tombola mit ansprechenden Sachpreisen," sagt SPD-Vorsitzender und Bürgermeister Jan Tiedemann. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.


SPD dankt für den
Hochwasserseinsatz


Grillfest mit den Hochwasserhelfern

21. 8. 2013. In voller Gruppenstärke mit jeweils neun Mann rückte die Freiwillige Feuerwehr Osten zweimal zur Hochwasserbekämpfung an der Elbe im Landkreis Lüchow-Dannenberg aus. Mit Ortsbrandmeister Dirk Klintworth fuhren Tobias Draack, Helmut Fiske Florian Klintworth, Jens Krack, Tobias Mahler, Daniel Müller und Gerhard Uthenwoldt je zweimal und Jan-Dirk von der Fecht und Lothar Klüser je einmal mit dem Zivilschutzfahrzeug des Bundes und dem Ostener Rettungsboot nach Gorleben. Jeweils drei Tage dauerte der Kampf zur Sicherung des Elbdeiches. Die Freiwilligen gaben Alles und wurden mit dem Halten des Deiches belohnt.

Jetzt erhielten sie einen besonderen Dank von der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Osten. Im Rahmen ihrer seit 2007 durchgeführten Aktion „Dank ans Ehrenamt“ aus den nicht angenommenen Aufwandsentschädigungen finanzierten sie ein Grillfest mit den Feuerwehrleuten, die die Gemeinde Osten im Katastropheneinsatz so hervorragend vertraten. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Silke Mahler und der Finanzausschußvorsitzende Stephan Haak dankten den Freiwilligen für ihren vorbildlichen, ehrenamtlichen Einsatz.

Bei Wurst, Fleisch und selbstgemachten Salaten ließen sich die Kommunalpolitiker die Lage vor Ort erläutern. Die beiden Fraktionssprecher hoben hervor, dass es in der heutigen Zeit eben nicht mehr selbstverständlich sei, Frau, Kinder und Arbeitsplatz zu verlassen, um anderen ehrenamtlich unentgeltlich zu helfen. Daher sei es für die SPD-Fraktion auch gleich klar gewesen, dass sie sich dafür bei den Einsatzkräften aus dem Schwebefährendorf besonders bedanken müssten. Da der Fraktionsvorsitzende Lothar Klüser in diesem Fall selbst auf der anderen, der Helferseite, war, nahmen Silke Mahler und Stephan Haak das Heft in die Hand und organisierten den Danke-Abend.

Ortsbrandmeister Dirk Klintworth fand dann auch die richtigen Worte der Anerkennung für diese Geste. Er stellte klar, dass es eben heute für viele Menschen offensichtlich selbstverständlich sei, dass die Freiwillige Feuerwehr dies oder jenes mache. Die Art des Dankes in Form einer Einladung zum gemütlichen Grillen habe bei allen beteiligten Kameraden sofort dankbare Begeisterung ausgelöst. Er lobte ausdrücklich diese vorbildliche Idee und hoffte, dass sie Vorbildcharakter habe. Ein solcher Einsatz sei eben nicht alltäglich und daher freuten sich die Floriansjünger über diese Anerkennung ihrer Leistung. - Lothar Klüser


Geburtstagstour
zur Schwesterfähre


Vertrautes Schild an der Schwebefähre

16. 8. 2013. Einen Geburtstagsbesuch bei ihrer 100 Jahre alten "Schwesterfähre" am Nord-Ostsee-Kanal unternahmen am Donnerstag 44 SPD-Seniorinnen und -Senioren aus dem Schwebefährendorf Osten/Oste.


Info-Tasche für Detlef Strufe (2. v. r.)

Im "Kanal-Café" der Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld begrüßte AG-60-plus-Vorsitzender Gerd-Michael Wilwert (l.) den Osterrönfelder SPD-Vorsitzenden Detlef Strufe (2. v. r.), der über seinen Heimatort, dessen neuen Tiefwasserhafen und die Schwebefähre informierte. AG-Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche (r.) überreichte Strufe eine Info-Tasche zur Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, die seit 2004 die beiden deutschen Schwebefährendörfer verbindet.

Außerdem wies er auf den von Osten, Osterrönfeld, Hemmoor und Rendsburg gemeinsam eingebrachten Weltkulturerbe-Antrag hin. Am 14./15. September lädt die AG Osteland aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Rendsburger Hochbrücke zu einer Festveranstaltung am Kanal unter dem Motto "Freundschaft im Zeichen der Schwebefähre".


Höhepunkt: Bahnfahrt mit Aussicht ...

... von der gigantischen Brücke auf den Kanal

Zu den Höhepunkten des Busausflugs zählten, neben der zweimaligen Elbquerung mit der Fähre Glückstadt - Wischhafen, eine Schwebefährentour und eine Zugfahrt über die imposante Hochbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal. 


Zufallstreffen mit Ostefreund Klaus Ströh

Freudige Überraschung am Rande: Auf der Gondel der Schwebefähre trafen die Ostener einen alten Bekannten - den Osterrönfelder Kommunalpolitiker Klaus Ströh, eines der "Urgesteine" der Gemeindepartnerschaft zwischen Osten und O'feld, der eine eigene Website gewidmet ist.


Sommerfest
auf Irisch

25.7. 2013. Ministerpräsident Stephan Weil ist Gast beim SPD-Sommerfest am Dienstag, 27. August, 17.30 Uhr, in Cuxhaven, zu dem Gunnar Wegener, der SPD-Bundestagskandidat für das Cux- und Osteland, einlädt. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Highland Paddies, die wohl bekannteste und beliebteste Irish Folk Band im Norden.

24. 7. 2013. Ein informatives TV-Interview mit Gunnar Wegener, dem Cux- und Osteland-Kandidaten der SPD, steht hier auf Youtube: Schlüssig legt der Cuxhavener dar, warum er die Erststimmen aus der Region braucht - nur dann ist der strukturschwache Küstenwahlkreis stark, nämlich (erstmals) mit drei Abgeordneten im Bundestag vertreten.


Klönschnack mit
Überraschungsgästen


Wilwert mit Elsen, Möller, Gramm

18. 7. 2013. Um die Zukunft der ländlichen Grundschulen ging es am heutigen Donnerstag beim SPD-Senioren-Klönschnack im Osteland-Festhaus in Osten. Statt des kurzfristig verhinderten SPD-Sozialexperten, Abgeordneten und Cuxhavener Vizebürgermeisters Uwe Santjer konnte AG-60-plus-Vorsitzender Gerd-Michael Wilwert in der sehr gut besuchten Veranstaltung vier Überraschungsgäste in den gelben WSesten des Oberndorfer Schulretter-Teams willkommen heißen: den SPD-Ratsherrn Oliver Elsen, die Elternsprecherin Marita Gramm sowie Schulleiterin Christiane Möller und Ehemann Jörn Möller. 

Mehrfach von Beifall unterbrochen, berichteten die Oberndorfer über das von ihnen initiierte Bürgerbegehren zur Erhaltung der Grundschulen am Dobrock, die Bedeutung der Schulen für die Orte und die Vielzahl von Benefiz-Veranstaltungen. Nächster Termin: ein Auftritt von "Ramble on" am Freitag, 30. August, 18 Uhr, in der Kiebitzschule.

Die AG 60 plus selber veranstaltet am Donnerstag, 15. August, eine Eintages-Busfahrt zur 100-jährigen "Schwesterfähre" in Rendsburg und in die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld (siehe Einladung oben). Die Hochbrücke soll per Eisenbahn passiert werden, auch eine Besteigung des Baudenkmals ist möglich.

Poststempel zum Schwebefähren-Jubiläum

Information und Anmeldung bei Gerd-Michael Wilwert unter Tel. 04771-888989.


SPD-Spitzenmann
an der Oste-Fähre


Schleswig-holsteinischer SPD-Chef Stegner

18. 7. 2013. Einer der prominentesten norddeutschen Politiker ist demnächst zu Gast an der Oste: Ralf Stegner, früherer Innen- und Finanzminister in Kiel und jetzt SPD-Landesvorsitzender und Fraktionschef, besucht am Montag, 12. August, unter anderem Osten. An der Schwebefähre informiert er sich mittags beim Arbeitskreis Deutsche Schwebefähren innerhalb der AG Osteland und beim Fährverein über die seit fast zehn Jahren bestehende Deutsche Fährstraße Bremervörde - Kiel, die Internationale Schwebefähren-Infomeile, die Fährstuv, den Welterbe-Antrag und die Partnerschaft zwischen Osten und Osterrönfeld. Der Besuch dient auch der Wahlkampfunterstützung des SPD-Kandidaten Gunnar Wegener (Cuxhaven).


Mit SPD und "Elbe 1" 
rund um das Osteland

SPD-Kandidat Gunnar Wegener auf Krautsand im Interview - ansehen

Die Osteland-Flagge wird gehisst

7. 7. 2013. Ein einzigartiges Erlebnis bot sich Elb-und Ostefreunden, die am Sonntag der Einladung des SPD-Bundestagskandidaten Gunnar Wegener auf das Museumsfeuerschiff "Elbe 1" gefolgt waren. Auf einer elfstündigen Reise von Cuxhaven nach Krautsand und zurück - also rund ums halbe Osteland - zog ein traumhaftes maritimes Panorama an den Fährgästen des faszinierenden Schiffes vorbei. Am Mast liess Wegener die "Lust auf Osteland"-Flagge hissen.

Auf der langen, ruhigen Fahrt zur Elbinsel in Kehdingen - das ebenso wie das Cux- und Osteland Teil des Wahlkreises von Wegener ist - gab's an Bord neben vorzüglichem Labskaus und selbstgebackenem Kuchen  Informationen aus erster Hand.
Um Wegener zu unterstützen, hatte etliche Prominenz auf der Elbe 1 "angeheuert", darunter Peter-Jürgen Schneider.  Der neue Finanzminister begrüsste nicht nur - per Megafon - die Gäste, darunter etliche Vertreter der Küstenwirtschaft.
Auch während der Fahrt konnte er viele Gespräche führen, ebenso wie auch die beiden Landtagsabgeordneten Petra Tiemann aus Stade...
... und Uwe Santjer aus Cuxhaven, der die Fahrt und den Kontakt mit den Bürgern sichtlich genoss. Mit dabei war auch Wegeners Kandidaten-Kollege Oliver Kellmer (mit Strohhut), der im Stader Südkreis und im Rotenburger Nordkreis antritt, also in der Region zwischen Bützfleth und der Oste-Gemeinde Sittensen.
Thema Nummer eins in vielen Gesprächen mit Kommunalpolitikern, Journalisten und auch Vertretern der AG Osteland (Bild unten) war - neben dem NSA-Überwachungsskandal - die prekäre Lage des ländlichen Raums, für den auch Wegener in Berlin seine "starke Stimme" erheben will.
Höhepunkt der Revierfahrt war ein vierstündiger Besuch auf Krautsand, ...
... wo die Besuchspremiere viel Aufmerksamkeit auch der Badegäste und der Besucher des maritimen Flohmarkts fand.
Nach gelungenem Anlegemanöver stellten sich die prominenten Gäste...
... auf der Landungsbrücke zum Gruppenfoto auf. In einer Talk-Runde, spritzig moderiert von Dirk Ludewig, nahmen die SPD-Politiker pointiert zu aktuellen Fragen und ihren Wahklkampfzielen Stellung.
Über den Premierenbesuch der "Elbe 1", die mehrere Stunden lang als "Open Ship" besichtigt werden durfte, freuten sich viele Insulaner, darunter auch der Obstbauer, Ferienhausvermieter, ehrenamtliche Touristiker und krautsand.org- Webmaster Burkhard Schröder, der mit seiner Frau das schöne, gut gepflegte Traditionsschiff bestaunte.
Erlebnisreich war auch die Rückreise - vorbei an Unerfreulichem wie den Hinterlassenschaften der Atomindustrie und Erfreulichem wie dem von Bürgern geretteten Alten Baljer Leuchtturm...
... bis nach Cuxhaven, wo sich ein Lotsenboot näherte..
... und ein Hafenlotse an Bord kam und das Schiff sicher...
... vorbei an der Alten Liebe und durch die Schleuse in den Fischereihafen brachte, ...
... wo die Fahrt im Abendsonnenschein endete.


"Red Dinner" bei
der Feuerwehr

6. 7. 2013. Bevor am Samstagabend in Neuhaus das 3. White Dinner an der Oste begann, wurde in Osten eine Art Red Dinner gefeiert.

2. VBorsitzender Peter Offermann am Grill

Der SPD-Distriktsvorstand um Stephan Haak und Peter Offermann hatte zu einem sommerlichen Grillfest unter den Bäumen am Feuerwehrhaus geladen. 


Ehrenmitglied Guthahn mit Lebensgefährtin

Unter den Gästen: Ex-SPD-Ortsvorsitzender Lothar Klüser, Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) und SPD-Ehrenvorsitzender Herbert Guthahn.


SPD-Chef und Ratsherr Stephan Haak (M.)

Alle waren sich einig: Das gut besuchte und in harmonischer Stimmung bei bestem Sommerwetter verlaufene Fest verdient, wiederholt zu werden - der Platz am Feuerwehrhaus ist ideal geeignet für derartige Veranstaltungen.


Ländlicher Raum wird Wahlkampfthema


SPD-Kandidat Gunnar Wegener

3. 7. 2013. Der lange Zeit sträflich vernachlässigte Ländliche Raum wird offenbar endlich zum Wahlkampfthema. Der SPD-Bundestagskandidat Gunnar Wegener (Cuxhaven / Osteland / Kehdingen), der bereits mehrere Info-Abende zu diesem Thema veranstaltet hat, meldet sich heute auf Facebook mit der folgenden Stellungnahme zu Wort: 

"Alle wollen den ländlichen Raum stärken. So zumindest hört man /frau dies in Sonntagsreden. Wenn es konkret wird, sieht es ANDERS aus. Schulen sollen geschlossen werden, der Bus kommt 2 x am Tag, der nächste Arzt ist 10 km entfernt, der Lebensmittelladen macht zu, die Gemeindeverwaltung wird an einem Ort konzentriert - und am Ende beklagt, dass kleinere Geschäftsstellen, wie gerade die Volksbank, nicht mehr wirtschaftlich sind. Wie sollen sie das denn bei der geschilderten Entwicklung. Und um den Ganzen noch die Krone aufzusetzen, wird der ländliche Raum bei den schnellen Internetverbindungen abgehängt. SO GEHT ES NICHT WEITER. Niedersachsen, nein DEUTSCHLAND lebt von und aus den ländlichen Strukturen heraus. Stärkung muß auf der Tagesordnung stehen. Nicht Schwächung. Daher - unsere Region braucht wieder eine starke Stimme im Bundestag!"

Quelle: www.facebook.com/landwut



Nicht gejammert,
sondern angepackt


Gunnar Wegener (l.) auf dem Püttenhüpper

27. 6. 2013. Das Osteland ist touristisch "im Aufwind", weil dort "nicht gejammert, sondern angepackt" werde, um die Region mit Hilfe von Förderern in Land, Bund und EU nach vorne zu bringen - mit diesen Worten fasste der SPD-Kreispolitiker und Bundestagskandidat Gunnar Wegener (Cuxhaven) am Donnerstag seine Eindrücke zusammen, die er auf einer Erkundungstour durch das Osteland gesammelt hatte. 


Neuer Oste-Anleger an der "Fährienstraße"

Mit dem Fähr- und Naturerkundungsboot "Püttenhüpper", mit der Broberger Prahmfähre "Helmut Hudaff" und per Planwagen bereisten auf Einladung des Hemmoorer SPD-Vorsitzenden und Hechthausener Bürgermeisters Jan Tiedemann rund 30 Touristiker und Kommunalpolitiker die Osteregion.


Touristiker von Marschalck (M.) im Planwagen

Sie sahen den "Geesthof" in Klint, wo, so Betreiber Clemens von Marschalck, jährlich 50.000 bis 60.000 Übernachtungen registriert werden, ferner der neue "Mocambo"-taugliche Anleger an der 2007 vor der Flutung geretteten Fähre Brobergen, und Plates Gasthaus "Zum Osteblick" in Gräpel - allesamt Stationen an der Deutschen Fährstraße und am Oste-Radweg, die der AG-Osteland-Vorsitzende Jochen Bölsche im Abschlussgespräch ebenso wie die Milchstraße und das Krimiland-Projekt als touristische Impulsgeber bewertete.


Der Planwagen wird übergesetzt

Neben Clemens von Marschalck wussten auch etliche andere Osteland-Aktive Positives zu berichten. Der Ostener Hotelier Horst Ahlf - der daran erinnerte, dass es Sozialdemokraten waren, die "vor 50 Jahren den Oste-Tourismus angeschoben haben" - freut sich über alljährlich über 54.000 Passagiere der Schwebefähre, die nicht nur vor dem Verfall gerettet, sondern nun auch für das Weltkulturerbe vorgeschlagen worden ist; dazu würden demnächst der Hemmoorer Fährkopf und der Ostener Fährplatz hergerichtet. 


Bürgermeister Tiedemann (l.) begrüßt die Gäste

Der Kieler Innenminister Andreas Breitner, Fährfreund und Mitglied der AG Osteland, habe sich für den 1. August in Osten angesagt, um über den Stand der Unresco-Initiative zu berichten. 


Petra Tiemann, Siebels, Tiedemann in Gräpel

Die Ostener Wellnessbaraterin Erika Haack berichtete über neue Angebote für den Kinder- und den Gesundheitstourismus in Osten, Hemmoor, Hechthausen und der Wingst. Die generelle Bedeutung des Tourimus für die Region unterstrichen der Oldendorfer Samtgemeinde- Bürgermeister Thomas Scharbatke, der sich für eine "dauerhafte Erhaltung der Prahmfähren" aussprach und der mit seinem Himmelpfortener Kollegen Holger Falcke sowie den Landtagsabgeordneten Petra Tiemann (Stade) und Wiard Siebels (Aurich) an der Erkundungstour teilnahm; der Ostfriese Siebels, Experte seiner Fraktion für Agrarpolitik und den ländlichen Raum, sagte seine Unterstützung zu, wenn es gelte, beim Akquirieren von Fördermitteln "dicke Bretter zu bohren".

Veranstalter Jan Tiedemann hob hervor, dass Investitionen in den Tourismus "nicht nur unseren Gästen, sondern allen Bürgern zugute kommen". Neben den positiven Tendenzen im Tourismus an der Oste, zu deren Bekanntheit auch die bundesweit verfolgten Stör- und Lachs-Besatzaktionen beitragen, benannte die AG Osteland auch die Probleme der Region - von den "Wuchertarifen" abseits des HVV (für dessen Ausdehnung sich auch Gunnar Wegener einsetzt) über die demographische Entwicklung bis hin zur Schließung von Grundschulen, Jugendzentren, Post- und Verwaltungsstellen. 


Gunnar Wegener beim Abschlussgespräch

Osteland-Vorsitzender Bölsche warnte vor einem "Kaputtsparen" der Infrastruktur, die nur zu einer Verstärkung der Landflucht und damit in einen Teufelskreis führe - eine Gefahr, die auch Wegener sieht: "Lasst die Kirche im Dorfe - und auch die Schule und die Feuerwehr."

Die strukturschwache Region brauche in Berlin eine starke Vertretung durch drei Abgeordnete, warb Wegener um die Erststimmen aus Kehdingen und aus dem Cux- und Osteland bei der Bundestagswahl am 22. September - nicht ohne Grund: Seinen Mitbewerbern Enak Ferlemann (CDU; Foto) und Eva Viehhof (Grüne), die auf ihrer jeweiligen Parteiliste abgesichert sind, ist ein Bundestagmandat schon jetzt sicher; Wegener dagegen zieht nur dann in den Bundestag ein, wenn er mehr Erststimmen erobert als Ferlemann.

Zwischen Wegener und Ferlemann vollzieht sich ein Kopf- an Kopf-Rennen. Kürzlich meldeten die Demoskopen von election.de für den Wahlkreis Cuxhaven-Stade II einen "SPD-Vorsprung" (siehe Schaubild), derzeit sieht die Erststimmen-Prognose Ferlemann bei 41 und Wegener bei 40 Prozent (FDP, 3 Prozent, Linke 4 Prozent, Grüne 7 Prozent, Piraten 1 Prozent). Wegener: "Es wird knapp."


Trinkwasser
in Gefahr?


Versorgungsgebiet des Wasserverbandes

20. 6. 2013. Beim Klönschnack-Nachmittag der Hemmoorer SPD-AG 60 plus im Osteland-Festhaus in Osten wurde heute wieder ein brandaktuelles Thema angepackt: Einen exzellenten, hochinformativen Vortrag über die Zukunft der Trink...wasserversorgung hielt Geschäftsführer Dipl.-Ing. Alfred Warnke vom Wasserverband Wingst.


Wasser-Experte Alfred Warnke

Die Bandbreite der Themen, die in der sehr lebendigen Diskussion angesprochen wurden, reichte von den Auswirkungen von Vermaisung und Fracking-Projekten auf die Wasserqualität über den umstrittenen Biogasfabrikbau im Wasserschutzgebiet bei Sittensen bis hin zu Privatisierungstendenzen in der EU-Wasserpolitik. 

Erneut zeigte sich: Es gibt in der Region nur wenige Möglichkeiten, sich derart umfassend über aktuelle Themen zu informieren, wie in den von Gerd-Michael Wilwert geleiteten Klönschnack-Nachmittagen des SPD-Ortsvereins Hemmoor.

Für den 15. August kündigte Wilwert eine Busfahrt zur 100-jährigen Schwebefähre in Rendsburg und in die Ostener Partnergemeinde Osterrönfeld an.


Kinderbetreuung 
in der Diskussion


Expertin Heinssen (M., mit Mitstreiterinnen)

21. 5. 2013. Der SPD-Ortsverein Hemmoor hat die Kinderbetreuung in den Mittelpunkt seines Sommerhalbjahrs gestellt. Die Mitgliederversammlung am Montag, 3. Juni, 19.30 Uhr, im Osteland-Festhaus, Osten, Hinter den Höfen 3, wird dem Thema "Unsere Kitas – Garant für die frühkindliche Bildung" gewidmet sein. Zugesagt haben als "Leute vom Fach" der Landtagsabgeordnete Uwe Santjer, Nordholz (Foto), Erika Stüben-Kaiser, Leiterin des Familienbildungszentrum, Buxtehude, und Angela Heinssen, Juristin und ausgebildete Tagesmutter aus Jork (siehe unten).

Zu der Veranstaltung erklärt die SPD: "In unserem rohstoffarmen Land ist Bildung das höchste Gut. Aber: Immer noch ist die Bildung der Kinder oft weitgehend vom Status der Eltern abhängig. Bildung muss für alle da sein, denn sie ist der Schlüssel für Chancengleichheit! Am besten ist es, wenn der Grundstein dafür schon im Vorschulalter gelegt wird."

Fachkongress am 
8. Juni in Stade

24. 4. 2013. Zu einem politischen Top-Thema entwickelt sich auch im Osteland die Kinderbetreuung. Wie kann trotz fehlender Plätze ab August der Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder unter drei Jahren überall sichergestellt werden? Spitzenereignis des Sommerhalbjahrs ist ein Fachkongress am 8. Juni, zu dem der außerordentlich aktive Kreiselternrat der Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis Stade in das Auditorium der Hochschule im CFK Valley, Airbustraße 6 in Stade, einlädt. Themen sind Stand und Zukunft der Kinderbetreuung im Landkreis sowie Betreuungsqualität und Inklusion an Kindergärten. Elternvertreter, Eltern, Ämter, Parteien, Vereine, Juristen, Schulen werden gebeten, sich baldmöglichst anmelden. Infos hier.

*Organisiert wird der Kongress von Angela Heinssen, Rechtsanwältin aus Guderhandviertel und neue Vorsitzende des Kreiselternrates der Kinderbetreuungseinrichtungen, sowie ihren Himmelpfortener Mitstreiterinnen Manuela Mahlke-Göhring, psychotherapeutische Tanztherapeutin (HPG), Mitglied im SPD-Arbeitskreis für Bildung und der AG Inklusion der Kreiselternvertretung aus Himmelpforten, und Elena Hummel (siehe Foto oben).

Die Vorsitzende Heinssen - engagierte Juristin und ausgebildete Tagesmutter - hatte voriges Jahr auch vor dem Bürgerforum Hemmoor referiert. Sie betreibt eine hervorragend gepflegte und sympathisch gestaltete Website zum Thema, deren Qualität wohl auch bundesweit ohnegleichen ist.


150. Geburtstag im
Osteland-Festhaus


Klönschnack der AG 60 plus

17. 5. 2013. Landauf, landab begeht Deutschlands älteste Partei, die SPD, zurzeit ihren 150. Geburtstag, so gestern auch in Osten. Bei einem Klönschnack mit Kaffee und Kuchen im Osteland-Festhaus zeigte die AG 60 plus der SPD Hemmoor eine hervorragende Dokumentation über die wechselvolle Geschichte der Sozialdemokratie, die als Youtube-Video auch online zur Verfügung steht: Teil 1, Teil 2.


Aus der Ostener SPD-Geschichtsbroschüre

Die SPD im Landkreis Stade und im Altkreis Bremervörde hat zum 150. Geburtstag der Partei eine Ausstellung gestaltet, die zurzeit im Stader Rathaus zu sehen ist. Sie zeigt die Anfänge der Sozialdemokratie, das Sozialistengesetz, den Beginn der Sozialgesetzgebung, den Kampf um die Gleichstellung der Frauen, die Rolle der Partei im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik, den Kampf gegen den Nationalsozialismus, die Gründung der Bundesrepublik, die Ostverträge und die Wiedervereinigung.

Zugleich hat ein Team um den ehemaligen Stadtarchivar Dr. Jürgen Bohmbach einen besonderen regionalen Bezug hergestellt. Ein Teil der Ausstellung widmet sich den sozialdemokratischen Frauen. Am 21. Mai wird es in Stade einen Festakt der SPD mit Franz Müntefering geben.


Postfrisch: die Marke zum Geburtstag

Zwar noch nicht 1863, dem Gründungsjahr des SPD-Vorläufers Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein, aber immerhin 1894 waren Sozialdemokraten an der Oste tätig, zumindest im Gemeindeausschuß Westersode. Arbeiter beschwerten sich damals, wie Urkunden belegen, über die "Klassenvorherrschaft" der Besitzenden und das Vierklassenwahlrecht. 


Titel (Ausschnitt) der Ostener SPD-Schrift

Schon im Februar 1890 waren sozialdemokratische Agitatoren in Osten, Oberndorf und Lamstedt aufgetreten - und dabei behindert und niedergeschlagen wurden.

Bespitzelung durch den
Fußgendarm Müller XVI.

Systematisch wurden Sozialdemokraten auch in den folgenden Jahrzehnten daran gehindert, öffentliche Veranstaltungen durchzuführen. "Die sozialdemokratische Partei erhielt zur Abhaltung von Versammlungen kein Lokal," heisst es in einem Polizeibericht aus Osten ("Geheim!") vom 20. Juni 1905, den "Fußgendarm Müller XVI." für den den Landrat in Neuhaus/Oste verfasst hatte.

In Osten, wo die SPD nach den Jahren der Unterdrückung und Verfolgung durch die Nazis erstmals 1947 kandidierte, wurde 1966 ein Ortsverein gegründet. Eine 2006 von Jochen Bölsche verfasste Broschüre "40 Jahre SPD Osten" steht hier zum Download zur Verfügung.


Ein Lobbyist für
Land und Leute


Gunnar Wegener (r.) mit Claus Johannßen

25. 4. 2013. Als "Lobbyist der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer" sowie des "ländlichen Raums, der nicht abgekoppelt werden darf" - so stellte sich Gunnar Wegener, SPD-Bundestagskandidat für die Region Cuxhaven / Kehdingen / Oste, am Mittwoch in einer Dialogveranstaltung in der Hechthausener "Ostekrone" vor.

Zunächst absolvierte der Gewerkschafter, Sozial- und Kommunalpolitiker, bekannt für klare Worte und klare Kante, einen - so der Versammlungsleiter Claus Johannßen - "Parforceritt" durch das SPD-Regierungsprogramm. Die Themenbreite reichte von "Schweineverträgen" für Leiharbeiter über die Kapitel "Aufstieg durch Bildung" und "Finanzmärkte zähmen" bis zu "Bezahlbares Wohnen" und "Eine Rente zum Leben",

HVV ausweiten
bis ins Osteland


Aufmerksame Zuhörer in der Ostekrone

Geprägt waren Wegeners Ausführungen, wie dessen langjähriger Kreistagskollege Johannßen zusammenfasste, von dem Bemühen, "das füreinander Einstehen in der Gesellschaft wiederherzustellen". Dazu zählt für den Kandidaten auch die Solidarität der Ballungszentren, "in denen alle zwei Minuten ein Bus oder eine U-Bahn fährt", mit den ländlichen Räumen, "wo der Bus gerade mal zweimal am Tag kommt".

Zweigleisig
über die Oste

So sprach sich Wegener für eine Ausweitung des HVV aus ("Die Gemeinden müssen sich beteiligen") und für eine Wiederherstellung der Zweigleisigkeit der Hechthausener Bahnbrücke über die Oste (wichtig für Cuxport und den Hinterlandverkehr). 

Erhaltung 
vor Neubau

Generell müsse die Erhaltung der Infrastruktur - von Strasse über Bahn bis hin zum maroden Nord-Ostsee-Kanal - vor Neubau-Träumereien rangieren, setzte Wegener sich von seinem Mitbewerber Enak Ferlemann ab. Dem CDU-Verkehrsstaatssekretär warf er vor, den Bürgern zu verschweigen, dass die A 20 samt Elbtunnel nicht finanziert sei, und entgegen dem klaren Votum der Cadenberger Bürger dort eine B-73-Umgehung zu forcieren.

Eine hochinteressierte Zuhörerschaft erlebte Wegener als leidenschaftlichen, kämpferischen Bürgervertreter, der, so Johannßen in seinem Schlusswort, "zu seinen Positionen steht und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt". 


Gunnar Wegener im Video - ansehen

Dem Web-Publikum stellt sich Wegener in einem TV-Porträt vor, für das ein HeimatLive-Reporter einen Tag lang begleitete (abspielen). - Mehr über Wegener auf www.spd-hemmoor.de.

Unterstützt von seinem Team um Wahlkampfleiterin Elke Jährling plant der Kandidat viele weitere Dialogveranstaltungen sowie viele Betriebs- und Hausbesuche.

Zwei Videos von der Versammlung in Hechthausen stehen hier.


Wahlkampf um
1143 Stimmen


Gunnar Wegener beim SPD-Klönschnack in Osten

18. 4. 2013. Weil der SPD in der Region gerade mal 1143 Stimmen fehlten, kam 2009 mit dem Cuxhavener Rechtsanwalt Enak Ferlemann ein CDU-Bewerber in den Bundestag. Diese 1143 Wählerinnen und Wähler will bei der Wahl im Herbst ein Mann hinzuerobern, der sich beim Klönschnack der Hemmoorer SPD-AG 60 plus im Osteland-Festhaus vorstellte: der Cuxhavener Betriebswirt, Gewerkschafter, Sozial- und Kommunalpolitiker Gunnar Wegener, 60, der nach dem Urteil der Teilnehmer als "sehr kompetent, sehr kraftvoll, sehr volkstümlich, sehr menschlich herüberkam".

Direktkandidat Wegener verspricht, in Berlin als "starke Stimme für die Menschen in der Region" aufzutreten und sich Tendenzen zum "Abkoppeln des ländlichen Raums" zu widersetzen. Als aktuelle Beispiele nannte er die Schliessung der Kiebitzschule in Oberndorf und der Cuxhavener Kinderklinik sowie die drohende Reduzierung von Brückenöffnungszeiten an der Oste. Er werde sich in Berlin "ausdrücklich als Lobbyist dieser Region" verstehen.

Für den Kandidaten machte sich in der Versammlung auch der Ostener SPD-Ehrenvorsitzende und Handwerksmeister Herbert Guthahn stark, der den Gewerkschaftssekretär Wegener in vielen Jahren gemeinsamer Kreistagsarbeit als "Mann mit Ecken und Kanten" schätzen gelernt hat - und als "mutig und kämpferisch, aber dabei sehr tolerant".

Wegener plädierte für eine Verbesserung des Schienennahverkehrs in der Fläche (Stichwort HVV) und für Erhalt und Ausbau vorhandener Strassen ("geht vor Neubau"), für "Tolerenz gegenüber anderen Lebensformen" und dafür, "Ordnung in unseren Arbeitsmarkt zu bringen", zum Beispiel durch einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn für alle Branchen: "Den gibt es nur mit SPD und Grünen". Eine klare Absage erteilte der Sozialpolitiker "rot-rot-grünem Experimentieren": "Mit mir nicht."

Wie Wegener in der von Gerd-Michael Wilwert geleiteten Versammlung versicherte, will er bis zur Wahl für seine Vorstellungen weiterhin auf seiner Website, auf Facebook und auf Twitter werben, aber zugleich überall im Wahlkreis 29 ("offiziell Cuxhaven/Stade2, ich nenne ihn Kehdingen-Oste") das Gespräch mit den Wählern vor Ort suchen: "Der Druck auf den Klingelknopf ist wichtiger als der Klick auf die Maus."


Horst Ahlf 50 Jahre
Chef des Fährkrugs

10. 4. 2013. Horst Ahlf 50 Jahre Chef im Fährkrug 
>>> Einer der bekanntesten Gastronomen an der Oste hat am 1. April ein rundes Jubiläum gefeiert: Der Ostener Horst Ahlf ist seit 50 Jahren Chef des "Fährkrugs". Dem SPD-Kommunalpolitiker, Touristiker, Sportfischer, langjährigen Dehoga-Kreisvorsitzenden, Gründer der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre und Mitbegründer der AG Osteland sind in den letzten Jahren viele Ehrungen widerfahren, darunter die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Zum Feiern kamen Horst Ahlf und Gattin Gisela am Jubiläumstag kaum - der Fährkrug unter der Schwebefähre, die Ahlf vor dem Abriss gerettet hat, war am Ostermontag voller Touristen. Auch spd-hemmoor.de gratuliert.


Haushalt 
im Fokus

12. 4. 2013. Auf Stellungnahmen von CDU und Bürgerforum zur Haushaltspolitik reagiert der SPD-Kommunalpolitiker Uwe Dubbert mit einer Erklärung, deren Wortlaut wir hier dokumentieren.


Stephan Haak: Debüt
bei der AG 60 plus

22. 3. 2013. Nach 19-jähriger Amtszeit als Ostener SPD-Vorsitzender war Lothar Klüser voriges Jahr durch den einstimmig gewählten Elektromeister Stephan Haak abgelöst worden. Jetzt stellte Haak in einer mit 35 Teilnehmern gut besuchten Versammlung der AG 60 plus im Osteland-Festhaus die Arbeit der Ostener SPD vor.
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Seit langem ehrenamtlich aktiv: Stephan Haak

Der 48-jährige Haak, im Ort seit langem geschätzt als sachkundiger Ratsherr (Bauausschuss) sowie wegen unermüdlicher ehrenamtlicher Arbeit (Schwebefähre, Spielplätze, Förderverein Grundschule usw.), gab beim traditionellen "Klönschnack" bei Kaffee und Kuchen anderthalb Stunden Auskunft über Aktuelles und die Zukunft der Gemeinde. Die Versammlung leitete Gerd-Michael Wilwert.


Reinigendes Gewitter
in der Stadtratsfraktion

22. 3. 2013. So einig wie das zypriotische Parlament in Sachen Ablehnung des EU-Rettungsplanes war man sich in der Hemmoorer SPD- Stadtratsfraktion nicht. Diese setzte sich zu gleicher Zeit wie in Nikosia in einer langen außerordentlichen Fraktionssitzung mit der von Matthias Poit öffentlich geäußerten Kritik sowohl an Inhalten als auch am Führungsstil auseinander. Die in dieser Auseinandersetzung sichtbar werdenden zwei „Flügel“ der Fraktion sah Fraktionsvorsitzender Jürgen Hinck nicht als Nachteil, sondern als Beweis für die inhaltliche Lebendigkeit der Hemmoorer SPD.

Bitte hier weiterlesen.


Gunnar Wegener kämpft
um das Direktmandat


SPD-Kandidaten Klingbeil und Wegener

11. 3. 2013. "Vier fahren nach Berlin. Das ist das erklärte Ziel der Nord-Niedersachsen-SPD." So stimmte am Wochenende die Bezirksvorsitzende Petra Tiemann auf dem Bezirksparteitag die SPD-Delegierten aus den sechs Landkreisen in der Elbe-Weser-Heide-Region auf den kommenden Bundestagswahlkampf ein. Im Cuxland tritt der Cuxhavener Gunnnar Wegener an, der sich gute Chancen für den Gewinn des Wahlkreises ausrechnet: Seiner Vorgängerin Thurid Beran hatten nur einige hundert Stimmen gefehlt. Wegener kämpferisch: "Die werde ich bekommen."

Einstimmig votierten die Delegierten für den Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil, Wahlkreis 35 (Rotenburg-Heidekreis), der den ersten Listenplatz der Nord-Niedersachsen bekommen soll, gefolgt von Christina Jantz (Wahlkreis 34, Osterholz-Verden), Oliver Kellmer (Wahlkreis 30, Stade-Rotenburg) und Wegener (Wahlkreis 29, Cuxhaven-Stade).

Die Bezirksvorsitzende Petra Tiemann, die auch neue stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion ist, berichtete den Delegierten über die künftige Landespolitik der SPD-geführten Landesregierung. Sie begrüßte die Regierungsmitglieder aus dem SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen, die Sozialministerin Cornelia Rundt sowie die Staatsekretäre Dr. Jörg Mielke (Leiter der Staatskanzlei) und die Staatsekretärin im Wirtschafts- und Verkehrsministerium, Daniela Behrens. Die Region sei in Hannover hervorragend vertreten.

Quelle: www.oste.de


Wieder Skat- 
und Lottoabend


SPD-Klönschnack 
inklusive Inklusion


Gerd Drewes beim 60-plus-Nachmittag

21. 2. 2013. Dass die AG 60 plus der SPD Hemmoor bei ihrem traditionellen Klönschnack Monat für Monat außer Kaffee und Kuchen auch brandaktuelle Themen serviert, war kürzlich sogar im Fernsehen zu sehen. Die Vorführung des gelungenen TV-Beitrags von HeimatLive war einer der Tagesordnungspunkte bei der 60-plus-Versammlung am Donnerstag im Osteland-Festhaus.

Im Mittelpunkt der gut besuchten Versammlung stand ein Vortrag von Gerd Drewes, Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Cuxhaven und SoVD-Kreisvorstandsmitglied. Er widmete sich sachkundig dem Thema Inklusion, der schulischen Integration behinderter Kinder. 

Seit 2009 gilt in Deutschland die Uno-Konvention für Behindertenrechte: Kein Kind soll wegen körperlicher oder geistiger Handicaps von einer Regelschule ausgeschlossen werden. Vielmehr sollen alle Schüler gemeinsam lernen, sich helfen und fördern - ein Weg, auf dem noch viele Hindernisse zu bewältigen sind - siehe dazu auch SPIEGEL online. Noch liegt Niedersachsen bei der Umsetzung weit hinten, wobei der Kreis Cuxhaven, so Drewes, im Landesvergleich allerdings relativ gut abschneidet.


Peter Kaschubowski zur Wasserpolitik

In der anregenden Versammlung der AG, die Gerd-Michael Wilwert leitet, informierte Peter Kaschubowski (Lamstedt) erneut über eine der zurzeit folgenschwersten politischen Entwicklungen: die von einer europaweiten Bürgerinitiative ("Wasser ist Menschenrecht") bekämpften EU-Pläne zur Privatisierung der Trinkwasserversorgung. Wie viele Beispiele aus Europa zeigen, wären stark ansteigende Wasserpreise, eine Minderung der Qualität und Versorgungsunsicherheit die Folgen, heisst es auch auf der Website der SPD Lamstedt.


16 Punkte für
das Osteland

13. 2. 2013. Der soeben in Hannover veröffentlichte rot-grüne Koalitionsvertrag ist ein großer Wurf - auch für den Ländlichen Raum und für die Osteregion. Der Handlungsstau auf vielen Feldern kann abgebaut werden, innovative Lösungen  haben eine Chance.

Bei erster Durchsicht des 98 Seiten starken Vertragswerks falle 16 wichtige Punkte für unsere Region auf - vom Kampf gegen die Vermaisung über das Verbot des Fracking bis zur Absage an die Elbvertiefung und zur sanften Agrarwende.

> Nein zu Elbvertiefungen: "Nicht notwendig, weil der JadeWeserPort als Tiefwasserhafen auch für größte und voll abgeladene Containerschiffe zur Verfügung steht".

> Hilfe für den Ländlichen Raum:  "Für die besonders vom demografischen Wandel betroffenen Regionen neue Gestaltungsperspektiven eröffnen", Regionalbeauftragte sollen "Zersplitterung der Fördermittel" vermeiden, "Fokussierung des Mitteleinsatzes" auf Gebiete mit "strukturellen Defiziten oder starkem demografischem Wandel".

> Absage an Fracking: Keine Genehmigung, "solange Risiken und Auswirkungen auf den tiefen Untergrund, auf Grundwasser, Böden sowie Umwelt und Natur an der Oberfläche, einschließlich der damit verbundenen Auswirkungen auf den ländlichen 
Raum und die Lebensumwelt der Bürgerinnen und Bürger nicht kalkuliert werden können".

> Kampf der Vermaisung: "Um großflächigen Monokulturen z.B. von Mais bei nachwachsenden Rohstoffen entgegen zu wirken, will die rot-göne Koalition im EEG die Förderung nachwachsender Rohstoffe zugunsten von Reststoffen deutlich reduzieren und mehr Vielfalt bei der Energiepflanzennutzung vorschreiben."

> EU-Milliarden umlenken: Neue Förderziele sind u. a. "außerlandwirtschaftliche Wirtschaft, Mobilität im ländlichen Raum, ... Breitbandförderung, Förderung des Ökolandbaus..."

> Agrarindustrie bremsen: "Statt einer Politik des Wachsens oder Weichens wird die rot-grüne Koalition gezielt die rund 40.000 bäuerlichen Familienbetriebe in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen."

> Torf gehört ins Moor:  "Entwicklung eines Moorschutzkonzeptes" und eines Moorschutzgebietssystems 'Norddeutsche Moorlandschaft' ... Schutz der letzten noch vorhandenen Moorflächen hat.... Aus Gründen des Klima- und Naturschutzes gänzlich auf Vorranggebiete für den Torfabbau verzichten". 

> 100 Prozent Erneuerbare: "Umbau der Energieversorgung in Niedersachsen auf einhundert Prozent erneuerbare Energiequellen,  ... um den Atomausstieg zu vollenden... Immense Chancen für unser Land."

> Gefährliche Tiermast stoppen: "Antibiotikaeinsatz in den nächsten fünf Jahren um mindestens 50 Prozent reduzieren, um Resistenzen zu vermeiden und die Verbreitung auch der für den Menschen gefährlichen multiresistenten Krankheitserreger einzudämmen".

> Schutz der Bienen vor Pestiziden: "Konsequente Strategie im Sinne des Natur- und Artenschutzes erarbeiten, die auch ein verstärktes Vorgehen gegen Bienengifte beinhaltet."

> Flüsse und Bäche sauber halten: "Alle Möglichkeiten" nutzen, "um Grund- und Oberflächenwasser vor schädlichen Einträgen zu schützen". 

> Blauer Tourismus: Förderung von "Fahrrad-, Wander- und Wassertourismus", Unterstützung für "sanften Tourismus auf Flüssen, Kanälen und Seen".

> Geld für Gemeinden: "Die kommunale Selbstverwaltungsgarantie des Grundgesetzes erfordert eine finanzielle Mindestausstattung der Kommunen, die es ihnen ermöglicht, neben den kommunalen Pflichtaufgaben auch so genannte freiwillige Aufgaben zu erfüllen."

> Mehr Ganztagsangebote: "Ganztag bei den Grundschulen fördern, die organisatorische Zusammenfassung von Grundschulen und Gesamtschulen ermöglichen, kleinen Grundschulstandorten die Bildung von Schulverbünden ermöglichen und bei Schulzusammenlegungen Nachteile verhindern."

> Schutz für Tier und Natur: "klare Vorgaben für raumbedeutsame Tierhaltungsanlagen", "Sicherung der Ressource Boden", "Ziele zur Sicherung der biologischen Vielfalt, der landesweiten Biotopvernetzung und zum Schutz wertvoller Freiraumstrukturen festlegen".

> Verkehrspolitik umsteuern: Erhaltung statt Neubau, "mit den zur Verfügung stehenden landesplanerischen Mitteln nachhaltige und bezahlbare Mobilitäts- und Verkehrskonzepte entwickeln", "Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs auf der Schiene".

Das komplette rot-grüne Vertragswerk steht hier.


Eisbein und Politik zum
Anfassen im Fährkrug


Wegener, Guthahn, Wetzel in Osten

12. 2 2013. Der traditionelle Jahresauftakt der SPD Osten ist das Eisbeinessen. Zum 34. Mal fand es im Hotel Fährkrug statt und war erneut gut besucht. 

Nach dem Landtagswahlergebnis herrschte auch hier sehr gute Stimmung. Der erst vor wenigen Monaten gewählte Vorsitzende Stephan Haack konnte bei seiner Antrittsrede den Ehrenvorsitzenden Herbert Guthahn, den Ortsvereinsvorsitzenden Jan Tiedemann, den AG 60 plus Vorsitzenden Gerd-Michael Wilwert, den Nordkehdinger Vorsitzenden Jonny Röndigs sowie die beiden Grünen- Samtgemeinderatsmitglieder Gaby Behrens und Axel Degwitz begrüßen. 

Ausserdem war, wie jedes Jahr, die Vorsitzende der Deutschen Seemannsmission, Dr. Margrit Wetzel, ebenso in Osten wie der SPD Landtagskandidat Detlef Horeis. Stephan Haack dankte besonders dem Organisator Jens Thedrian für seine Arbeit, ohne die das Fest nicht stattfinden würde. Ein weiterer Dank galt seinem Vorgänger Lothar Klüser für dessen Unterstützung. Ihn bat er dann, den Ehrengast anzukündigen. 

Klüser ging auf den Werdegang und die Ausstrahlung des stellvertretenden Landrates im Kreis Cuxhaven und Bundestagskandidaten Gunnar Wegener ein. Beide arbeiten bereits seit 20 Jahren auf verschiedenen Ebenen zusammen und treffen sich u.a. bei Demonstrationen als Gewerkschafter des öffentlichen Dienstes. Zum Abschluß äußerte der ehemalige SPD-Vorsitzende die Hoffnung auf einen guten Wahlkampf mit erfolgreichem Ausgang. 

Gunnar Wegener erläuterte kurz und prägnant zwei wichtige Punkte, die aufgegriffen werden müssen. Der Mindestlohn muß für alle Bereiche eingeführt werden und das Unwesen der befristeten Arbeitsverträge muß begrenzt werden. Er zeigte sich guten Mutes für die anstehenden Aufgaben und warb um Unterstützung im Wahlkampf. 

Die gegrillten bzw. gekochten Eisbeine waren wieder eine Delikatesse und es gab reichlich Lob für die Küche. Anschließend fanden rege Diskussionen zu vielen aktuellen Themen an den Tischen statt, eben Politik zum Anfassen. - Lothar Klüser


Trauer um
Tage Hansen

25. 1. 2013. Wenige Tage vor seinem 83. Geburtstag ist in Osten der frühere Seemann, Koch und Bäcker Tage Hansen gestorben. Der leidenschaftliche Sozialdemokrat und Ostefreund, dänischer Staatsbürger, hatte im Osteland seine zweite Heimat gefunden. Er war zuletzt Ehrenvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 plus gewesen, die er mit allmonatlichen Polit-Klönschnacks (von 1998 an) zur aktivsten Gliederung der SPD im Raum Hemmoor entwickelte.

Dem Aufbau der AG Osteland, der er von Anbeginn angehörte, widmete Tage Hansen mehrere Vortragsveranstaltungen der SPD-Senioren. Die Erhaltung der Schwebefähre war ihm ebenso ein Anliegen wie die Propagierung der Deutschen Fährstraße und die Gemeindepartnerschaft mit dem Schwebefährendorf Osterrönfeld, das bereits 2005 Ziel einer von ihm organisierten Busreise war.

"In Osten und umzu ist er eine Institution, ein Original, das seinesgleichen sucht," hieß es bereits in einem Glückwunsch der SPD Osten zum 80. Geburtstag Tage Hansens. Als Hausmeister der Ostener Altenwohnungen war er viele Jahre lang die gute Seele der Anlage gewesen. Seine warmherzige Art und seine soziale Ader zeigte er aber auch bei Betreuungen, die ihm das Gericht zugesprochen hatte, sowie bei seinem Engagement für den Schützenverein und bei Adventsaktionen der SPD für die Ostener Alten.

Quelle: www.oste.de




Tricks, Tränen 
und Nachbeben


Grund zum Strahlen: Wahlsieger Weil

22. 1. 2013. Nach der Wahl werden Wunden geleckt, Tränen vergossen und Zahlen analysiert - auch an der Oste. Eine sehr gute, seriöse Studie zu den niedersächsischen Wahlresultaten legt Emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner in der Kreiszeitung vor. 

Das Hamburger Abendblatt veröffentlicht, fern jeder Hofberichterstattung, ein Stimmungsbild der Wahlnacht mit dem Titel "Die Tränen des David McAllister"

Trösten kann sich der CDU-Spitzenmann mit seinem blendenden Heimresultat, wie auch die NEZ hervorhebt. In seinem gut gepflegten Wahlkreis erzielte er eines der besten Erststimmenresultate in Niedersachsen (64,4 Prozent), nicht zuletzt dank der Rekordresultate in der tiefschwarzen Börde Lamstedt, wo er sogar noch besser abschnitt als in seiner Heimatstadt Bad Bederkesa - bis hin zu 96,55 Prozent in Nordahn. 

Einer der Gründe: Die CDU-Hochburg Samtgemeinde Börde Lamstedt hat sich unter McAllister immer bevorzugt behandelt gesehen. Während Gemeinden in anderen Regionen mit Knebelverträgen oder sanftem Druck zur Aufgabe ihrer Bürgernähe und ihrer Selbstständigkeit genötigt wurden (beliebte Drohung: Wer sich nicht bewegt, wird bewegt), durften die Christdemokraten in McAllisters "schwarzer Perle" noch am Tag vor der Wahl annoncieren, die "Eigenständigkeit der Börde Lamstedt" sei diesem Kandidaten eine "Herzensangelegenheit" (siehe Ausschnitt). 


Lamstedter CDU-Annonce vom Sonnabend

Das doppelte Spiel hat sich am Ende nicht ausgezahlt. Gegenüber der Bremervörder Zeitung (Dienstag-Ausgabe) sucht der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel nach den Ursachen des Machtverlusts im Land: Ihn habe schon überrascht, sagt er, dass so viele Niedersachsen mit der Landesregierung unzufrieden seien. Das könne vor allem an der Bildungs- und Innenpolitik gelegen haben, nennt Grindel - wahrscheinlich zutreffend - zwei Gründe für die knappe, aber "sehr bittere Niederlage" seiner Partei. 

Die Grünen im Cuxland sehen sich - mit gewissem Recht - als die eigentlichen Wahlsieger. Sie fordern nun bessere Strassen-, Bahn- und Fährverbindungen: "Die Zeit der großen Autobahnbauten ist vorbei," schreiben sie auf ihrer Website.

Inmitten des politische Nachbebens veröffentlicht das  Stader Tageblatt eine sehr informative, nüchterne Analyse möglicher Folgen eines Regierungswechsels. Einige der Prognosen: Wegfall der unsozialen Studiengebühren; Hängepartie zwischen Rot und Grün in Sachen A 20;  Aus für das geplante unzeitgemäße Dow-Kohlekraftwerk Stade; keine Schulpolitik gegen den Elternwillen; Absage an Massentierhaltung; Aufwind für den (Öko-)Obstbau; Ergänzung des Flächenfaktors bei den Kommunalfinanzen durch eine Demografiefaktor, rechnerische Folgen fürs flache Land "nicht absehbar". 

Umweltschützer sehen sich in ihrem Misstrauen gegen die bisherige Landesregierung aufs Neue bestätigt: Erst nach der Wahl veröffentlicht wurden unpopuläre Amtsentscheidungen zugunsten der umstrittenen Erdgassuche in Nordostniedersachsen.


Chance auf den Sieg
bei der Bundestagswahl


So feiert die SPD auf ihrer Website

20. 1. 2013. Gegen 22.58 Uhr, nach einem Herzschlagfinale, schien der hauchdünne 69:68-Mandatsvorprung für Rot-Grün festzustehen. Typischer Twitter-Kommentar: "Was'n Krimi!" Am Ende stand die zwölfte Landtagsniederlage in Folge, die Angela Merkels Union seit 2009 einstecken musste.

Flotter Kommentar des Cuxhavener SPD-Politikers Gunnar Wegener: "McWeg." Verdruss bei den Konservativen - der rührige Hemmoorer Jungunionler Jan Lafrenz sah gegen Mitternacht auf Facebook Niedersachsen "von der Überholspur zurück auf den Standstreifen" abgekommen.

Das vorläufige amtliche Endergebnis: CDU 54, SPD 49, FDP 14, Grüne 20 Mandate. Die NPD hat übrigens gerade mal 0,8 % erzielt; staatliche Wahlkampfkostenerstattung gibt es bei Landtagswahlen erst ab 1,0 %.

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"Für die CDU ein Alptraum, 
unerwartet, grausam"

"Peer Steinbrück hat Glück gehabt. Ja, man mag es kaum glauben. Nicht wegen, sondern trotz ihres Kanzlerkandidaten, schafft die SPD den Erfolg in Hannover - und bekommt mit einem Mal doch noch eine Chance auf einen Sieg auch bei der Bundestagswahl. ... Für Schwarz-Gelb ist dieser Abend ein Alptraum, unerwartet, grausam. Für Angela Merkel und die Union hätte es nicht schlimmer kommen können. Fast glaubten sie sich schon auf der Siegerstraße. Jetzt schaffen sie es nicht - und das trotz der Beliebtheit der Kanzlerin, trotz der haarsträubenden Fehler ihres Gegners Steinbrück. Was ist nur los?"

SPIEGEL-online-Kommentar - weiterlesen...

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So wählte
das Osteland

Hadeln bleibt neben den Katholiken-Regionen und
BRV eine der stärksten schwarzen Hochburgen

20. 1. 2013. In seinem Heimat-Wahlkreis Hadeln-Wesermünde setzte sich Ministerpräsident David McAllister - nach intensiver Pflege der politischen Landschaft - mit 64,43 % der Erststimmen erwartungsgemäss klar gegen den Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis (SPD) durch; hier erzielten CDU und SPD ihre stärkste Zu- bzw. Abnahme. In dem ungleichen Duell McAllister gegen Horeis (unausgesprochenes Motto: Du hast keine Chance, also nutze sie) kam der couragierte Herausforderer von der Oste auf 24,32 %.

Im Wahlkreis Cuxhaven lag der populäre Uwe Santjer (SPD; Foto) mit überragenden 49,4 Prozent vor dem Rechtsanwalt Thiemo Röhler (CDU), der auf 37,6 % kam. Im Wahlkreis Stade setzte sich Kai Seefried (CDU) mit 50,03 % gegen die SPD-Sozialexpertin Petra Tiemann (36,2 Prozent) durch. In Buxtehude liegt Helmut Dammann-Tamke (CDU) mit 48,61 vor Stefan Schimkatis (SPD) mit 31,04 % der Erststimmen.

Im Wahlkreis Bremervörde hat der altgediente Ex-Minister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) 51,44 % erzielt, der Nachwuchsmann Bernd Wölbern (SPD) 34,39 %. Der Rotenburger Kreiszeitung sagte der Biologe, er freue sich über immerhin 5 Prozent Zuwachs: "Ich hätte Hans-Heinrich Ehlen gerne unter 50 Prozent bekommen, aber die CDU ist im Wahlkreis strukturell so stark verankert, dass das schwer ist."

Im Wahlkreis Rotenburg liegt Ex-Ministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) mit 44.00 % vor Ralf Borngräber (SPD) mit 35.07% der Erstimmen. Elke Twesten (B90/G; Foto) freute sich über 11,58 % der Erststimmen, ein für Direktbewerber kleinerer Parteien exzellentes Ergebnis. Twesten: "Ich bin sprachlos. Das ist das beste grüne Ergebnis aller Zeiten in Niedersachsen – und im Landkreis Rotenburg liegen wir sogar noch über dem Landesdurchschnitt."

Über die Landesliste der SPD ziehen, wie der Landeswahlleiter in der Nacht zum Montag mitteilte, 16 Bewerberinnen und Bewerber ein, denen es nicht gelang, ihren Wahlkreis direkt zu gewinnen, in den Landtag ein, darunter die Sozialpolitikerin Petra Tiemann aus dem Wahlkreis Stade, die Medienexpertin Daniela Behrens (Foto) aus der Wesermarsch sowie Doris Schröder-Köpf aus Hannover.

Viel zu feiern gibt es auch in den SPD-Ortsvereinen: Die Sozialdemokraten freuen sich, so Sönke Franz (Hechthausen), der Vorsitzende der Jungsozialisten Land Hadeln, "auf einen Ministerpräsidenten, der unser Niedersachsen vorwärts bringen und auch wieder in Berlin eine Stimme mit Gewicht geben wird". Franz auf Facebook: "Das Wahlprogramm der SPD verspricht viel, was eine gerechte Finanzierung der Kommunen angeht."

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Der interaktive Wahlatlas bietet alle vorläufigen amtlichen Zweitstimmenergebnisse aus dem Osteland und ganz Niedersachsen mit Strukturdaten Vergleichszahlen früherer Wahlen.


AG 60 plus: Wem 
gehört das Wasser?


Protest gegen Privatisierungspläne (in Berlin)

16. 1. 2013. Ein spannendes Thema steht auf der Tagesordnung des Januar-Klönschnacks der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Ortsvereins Hemmoor / Osten / Hechthausen am Donnerstag, 17. Januar, 15 Uhr, im Osteland-Festhaus (früher Festhalle) von Jan Nachtigall in Osten. 


Ver.di-Werbung für Bürgerbegehren

Über 300 deutsche Gemeinden haben mittlerweile die Trinkwasserversorgung in die Hände privater Firmen gelegt. Ursula und Peter Kaschubowski (Lamstedt) werden die Risiken dieser Entwicklung näher beleuchten, ein Video zeigen und zu einer Unterschriftensammlung für ein europaweites Bürgerbegehren aufrufen. In Deutschland hat die Gewerkschaft Ver.di die Verantwortung für dieses Bürgerbegehren übernommen. Informative Website mit Video hier.


McAllister blieb klare
Antwort schuldig

5. 1. 2013. McAllister blieb Antwort schuldig
>>> Niedersachsen hat "viel zu schnell" sein Einvernehmen mit der Elbvertiefung erklärt. Das warf der SPD-Landtagskandidat Detlef Horeis (Website) dem CDU-Spitzenmann David McAllister in einem Rededuell vor, zu dem die Nordsee-Zeitung ins Bremerhavener Medienhaus geladen hatte.

Auf die Zusatzfrage des hinzugeladenen Elbsachverständigen und AG-Osteland-Vizevorsitzenden Walter Rademacher (Neuhaus) vom Regionalen Bündnis nach der Gegenleistung für das fixe Einvernehmen blieb McAllister eine klare Antwort schuldig. 

Das Planungsverfahren habe dem Land keine Alternative gelassen, als der Fahrrinnenanpassung zuzustimmen, bekam Rademacher zu hören, "der den Ministerpräsidenten mehrfach mit der Frage 'Was hat Niedersachsen von der Elbvertiefung?' konfrontiert hatte", berichtet die Nordsee-Zeitung über den Gesprächsverlauf.

Die Befürchtungen Rademachers, dass eine weitere Elbvertiefung das Otterndorfer Watt zerstöre sowie die Sportboothäfen und Seitenarme der Elbe verschlicke und damit dem Tourismus schade, habe McAllister "zumindest teilweise" geteilt, berichtet die Zeitung weiter.

Über den SPD-Landtagskandidaten Horeis, Zeitzeuge der Sturmflutkatastrophe von 1962 und nach dem Urteil Rademachers "sehr gut vorbereitet", schreibt die Nordsee-Zeitung heute, er denke "vor allem an die Menschen hinter den Deichen". Das weltgrößte Containerschiff "Marco Polo" hat laut Horeis gerade bewiesen, dass der Hamburger Hafen auch ohne weitere Fahrrinnenanpassung für riesige Transportschiffe erreichbar sei. Obendrein grabe Niedersachsen mit dem Ja zur Elbvertiefung dem eigenen Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven das Wasser ab.

Der Pressebericht im Wortlaut steht hier. - Bereits 2012 hatte die Nordsee-Zeitung Horeis porträtiert - hier.


Grußwort zum
Jahreswechsel

Liebe Genossinnen und Genossen, das Jahr 2012 geht zu Ende. Die SPD-Fraktion zeigt sich selbstbewußt und steht der Mehrheitsfraktion der CDU in der Gemeindearbeit nicht nach. Wir gehen unseren eigenen Weg und versuchen frischen Wind in die politische Arbeit zu bringen. Nach wie vor gilt für uns: Sozialdemokraten sind nicht bereit, sich kaufen zu lassen. Wir sind nach wie vor bereit, für unsere Ziele zu kämpfen. Unser derzeitiges Hauptziel ist es die Eigenständigkeit der Gemeinde Osten zu erhalten.

Unsere Veranstaltungen wie das Eisbeinessen und das Familienfest sind längst in der Gemeinde bekannt, wir werden weiterhin versuchen, die Feste auszurichten, und hoffen auf regen Zulauf sowohl unserer Parteimitglieder als auch aller anderen Bürger der Gemeinde Osten.

Der Landtagswahlkampf läuft auf Hochtouren. Unser Kandidat Detlef Horeis, Bürgermeister von Oberndorf, hat keine Chance, über einen Listenplatz in das Parlament zu kommen. Auch ist es besonders schwierig, gegen einen mächtigen Gegner wie unseren Landesvater zu gewinnen. Da wir aber die Wahl gewinnen werden, ist damit zu rechnen, dass Herr Mc Allister seine Zelte in Hannover abbricht und nach Berlin umzieht. Somit hätten wir keinen Vertreter in Hannover. Also geht zur Wahl, macht die Kreuze an der richtigen Stelle und lasst uns einfach gewinnen.

Da unser ehemaliger Vorsitzender Lothar Klüser nach 19 Jahren den Vorsitz des SPD- Distrikts Osten abgegeben hat, wird die Parteiarbeit nicht unbedingt einfacher. Natürlich steht Lothar uns nach wie vor beratend zur Seite und wird an allen Entscheidungen teilhaben. 

Wir wünschen uns dazu Eure Unterstützung, und sei es durch bloße Anwesenheit bei den Veranstaltungen und Sitzungen. Gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen.Ich wünsche uns ALLEN ein gesundes, erfolgreiches und friedliches Jahr 2013. 

Stephan Haak, Vorsitzender


Osten: Termine 2013

Sonntag, 13. Januar 1013, 14 Uhr, Waldspaziergang Wingst ab Gasthof Zur Linde, Weißenmoor

Sonntag, 20. Januar 2013 8 bis 18 Uhr Landtagswahl

Samstag, 09. Februar 2013, 19 Uhr, Eisbeinessen, Hotel Fährkrug

Samstag, 09. März 2013, 19.30 Uhr, Skat- und Lottoabend, Hotel Fährkrug

Samstag, 06. Juli 2013, 12 Uhr, Familienfest, Feldstraße Platz neben der Feuerwehr

Samstag, 19. Oktober 2013, 19 Uhr, Skat- u. Lottoabend der AG 60 plus, Festhalle Osten

Weitere Termine inklusive Mitgliederversammlungen werden mit gesonderten Einladungen bekannt gegeben.


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