Archiv der SPD Hemmoor 2012


Ortsverein und Distrikt Hemmoor

Zuversicht trotz
bitterer Pillen


Hemmoorer Samtgemeinde-Politiker Dubbert

18. 12. 2012.  Der Dezember ist der Monat der Jahresrückblicke. Das gilt auch für die SPD in der Samtgemeinde Hemmoor, deren Fraktionschef Uwe Dubbert in seiner Bilanz bei aller Sorge - etwa um Leerstände und Bevölkerungsschwund - auch Zuversicht äußert.

Im Hechthausener "Gemeinde-Journal" (Download), das der dortige SPD-Distrikt bereits im 25. Jahr herausgibt, berichtet Dubbert, der auch dem Kreistag angehört, über einen stolzen Erfolg der neuen rot-grünen Gestaltungsmehrheit im Cuxland: "Im Kreis bastelt man an einem Doppelhaushalt für 2013/14 und erhofft sich nach langen Jahren erstmals wieder schwarze Zahlen."

Zum Entschuldungsvertrag zwischen der Samtgemeinde Hemmoor und dem Land, der diesen Mittwoch verabschiedet wird, schreibt Dubbert: "Am 19. Dezember wird in Hemmoor der sogenannte Zukunftsvertrag feierlich unterzeichnet, in dem sich die Kommune zum Sparen, das Land zur Zahlung der heißbegehrten Entschuldungshilfe verpflichtet. Dabei hat es die Samtgemeinde geschafft, einen Vertrag zur Entschuldungshilfe zu erhalten, ohne sich zur umstrittenen Fusion der Mitgliedsgemeinden zu einer Einheitsgemeinde zu verpflichten."


Bürgerbrief der SPD (Ausschnitt)

Dubbert weiter: "Trotz einiger bitterer Pillen für die Kommune gibt es zum Zukunftsvertrag keine Alternative: Die Samtgemeinde erhält nach Abschluss des Vertrages eine Entschuldungshilfe von 5,2 Millionen Euro. Geld, auf das die Kommune wegen der aufgelaufenen Liquiditätskredite dringend angewiesen ist, gerade für den Fall steigender Kreditzinsen. Konsolidierungsziel ist das Jahr 2015. Jedoch streben die Samtgemeinde und ihre Mitgliedsgemeinden bereits für 2014 ein ausgeglichenes Jahresergebnis an. Striktes Sparen ist also angesagt. Dabei ist wichtig, dass der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden trotz Zukunftsvertrag politische Spielräume verbleiben. Gerade das ist in den Gesprächen zugesagt worden. Wir werden sehen."

Zur bevorstehenden Landtagswahl dagegen nimmt Dubbert im "Gemeinde-Journal" deutlich Stellung: "Wa?hrend es überörtlich immer spannender wird, ob der Ministerpräsident sein Amt in Hannover verteidigen kann, ist er vor Ort der große Favorit für das Direktmandat gegenüber dem Kandidaten der SPD, Detlef Horeis. Aber das ist auch dessen Chance: Sollte die CDU verlieren, gilt als nicht unwahrscheinlich, daß David McAllister nach Berlin wechselt. Für diesen Fall hätte die Region dann keinen Abgeordneten mehr. Ein zugkräftiges Argument, den SPD-Kandidaten zu unterstützen..."

Die Arbeit im Hemmoorer Samtgemeinderat wird von Dubbert positiv bewertet: "Vor einem Jahr gab es einen Paukenschlag, als sich die Gruppe aus SPD, Grünen und BGH formierte. Inzwischen blickt die Gruppe auf ein Jahr guter Zusammenarbeit zurück. Nach Zum Teil schwierigen Situationen mit unklaren Mehrheiten bis hin zu Pattsituationen in den vergangenen Ratsperioden zeigt sich nun ein anderes Bild: Die Reibungsverluste durch die Vielfalt der Gruppen gehören der Vergangenheit an, die Willensbildungsprozesse wurden gebündelt: Deutliches Anzeichen: die parteipolitisch beherrschten Auseinandersetzungen sind weniger geworden...  Das Klima im Rat hat sich deutlich gebessert."


Bargstedt imponiert dem
Schattenminister Lies


Besuch bei Bargstedt in Hemmoor

23. 11. 2012. Schwer beeindruckt von dem Hemmoorer Unternehmen Bargstedt zeigte sich am Donnerstagabend bei einer SPD-Konferenz im "Frankfurter Hof" in Nordholz der Schattenwirtschaftsminister der Sozialdemokraten, Olaf Lies. 


Olaf Lies spricht in Nordholz

In Begleitung des SPD-Landtagskandidaten Detlef Horeis (Oberndorf) hatte der SPD-Spitzenpolitiker neben anderen Betrieben im Cuxland zuvor auch den Hemmoorer Weltmarktführer mit Schwerpunkt Transportsysteme für die Möbel- und Bauelementeindustrie besucht.

Mit Interesse vernahmen insbesondere die SPD-Delegierten aus Hemmoor um den neuen Ortsvorsitzenden und Hechthauser Bürgermeister Jan Tiedemann (Foto) das Urteil des Experten über das ihm zuvor "kaum bekannte" Spitzenunternehmen: "Mit beachtlichem Knowhow" produziere Bargstedt "innovative Eigenentwicklungen für den Weltmarkt".

Lies nannte die imposante Produktpalette des Hemmoorer Unternehmens ("keine Massenware") in seiner mit viel Beifall bedachten Nordholzer Rede als Beispiel für die Chancen, die sich einer gut aufgestellten niedersächsischen Wirtschaft böten. Erforderlich seien aber gute Bildung ("Alle Schulen gleich ausstatten") und qualifizierte Kräfte. Als verhängnisvoll nannte er in diesem Zusammenhang der niedersächsische Rückstand in der Bildungspolitik mit zehnmal soviel Schulabsteigern wie -aufsteigern, ein bundesweiter Negativrekord.


Bildungspolitik: Niedersachsen ist Schlusslicht

Erforderlich seien auch, so der Wirtschaftsexperte, die Verzahnung auch kleiner und mittelständischer Betriebe mit den Hochschulen sowie Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur benachteiligter Regionen, um qualifizierten Beschäftigten Mobilität zu ermöglichen.

Generell müsse "mehr Geld in die Kommunen" fließen - "und zwar zielgerichtet und nicht dahin, wo schon alles ist". Kommunale Aufwendungen für den Tourismus müssten vom Land ermutigt und nicht von der Kommunalaufsicht bestraft werden.

Scharf kritisierte der SPD-Politiker, dass sich die schwarzgelben Regierungen in Berlin und Hannover außerstande zeigten, die Energiewende professionell zu bewerkstelligen. Für die Küste sei es besonders fatal, wie "stümperhaft" sich die Regierenden bei dem Versuch zeigten, den "Jobmotor Offshore-Windkraft" anzuwerfen. Lies: "Wir müssen mit ansehen, wie die alles an die Wand fahren."

Die knapp 100 Delegierten hatten zuvor 26 Bezirksvertreter gewählt. Die besten Stimmenergebnisse unter den insgesamt 26 Gewählten erzielten dabei Uwe Santjer, Daniela Behrens, Gunnar Wegener, Claus Johannßen, Annette Faße und Detlef Horeis.

Quelle: www.oste.de


Lies und Horeis 
bei Bargstedt


Detlef Horeis mit Bargstedt-Mitarbeiter

Der designierte niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies im Team des SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil brachte es auf den Punkt: „Ohne entsprechende Infrastruktur gibt es keine wirtschaftliche Entwicklung.“  Anlässlich seines Betriebsbesuches bei der Bargstedt Handlingsysteme GmbH in Hemmoor  bezog er eine klare Position zu der Frage des dortigen Geschäftsführers Holger Blötscher zum Autobahnbau in der Nachbarschaft: „Wir wollen die A 20 mit einer festen Elbquerung, denn angesichts des erheblichen Nachholbedarfs brauchen wir im Norden mehr Infrastruktur – mit  sehr viel Nachdruck in der Realisierung.“

Begleitet vom SPD-Landtagskandidaten Detlef Horeis sowie dem Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Cuxhaven, Claus Johannßen, zeigte sich Lies beeindruckt vom Hightech-Vorzeigeunternehmen im Cuxland, dessen Stärken und weltweite Alleinstellungsmerkmale Geschäftsführer Blötscher benannte. 

Mit Beschick- und Stapelsystemen, horizontalen Lagersystemen, Funktions- und Flächentransporten sowie mit Sortiertechnik und Kommissionierung  Produktionsstätten in der Holzindustrie „revolutionierend“, erfuhr Lies, dass das Unternehmen auch Software-Entwickler ist. 1972 in Wischhafen gegründet, 1977 nach Hemmoor umgesiedelt, gehört Bargstedt zur weltweit agierenden HOMAG-Gruppe. Neben der Produktion hocheffizienter Systeme für optimale Fertigungsabläufe leistet das Unternehmen darüber hinaus Service und Wartung in aller Welt.

Als Ausbildungsbetrieb ist Bargstedt führend in der Region.  10 % der Belegschaft sind Auszubildende, die zu 85 bis 100 % übernommen werden. Während der Betriebsbesichtigung kristallisierte sich der Stellenwert von Fachkräften deutlich heraus. Olaf Lies: „Wir müssen dafür sorgen, dass über Schule und Ausbildung qualifizierte Fachkräfte kommen.“ Bildung sei der Schlüssel, „das ist eine politische Aufgabe.“ Das Hemmoorer Unternehmen will sich in Zusammenarbeit mit Hochschulen verstärkt dualen Studiengängen mit den Fachrichtungen Elektro, Maschinenbau und Informatik widmen.

Auch die unbefriedigende Situation des in der Region immer noch  langsamen Datentransfers wurde thematisiert. Schnelle Breitband-Netze seien unabdingbar, „da müssen wir zwingend ran“, so Lies. Vor diesem Hintergrund hob Geschäftsführer Blötscher hervor, dass jedes der in Hemmoor gebauten Systeme „mit dem Internet verbunden ist.“

Lies verschwie nicht, dass durch hochinnovative Bargstedt-Systeme in den Betrieben der Kunden Arbeitsplätze verloren gehen, und sprach sich  für eine offenen Debatte aus: „Wenn durch Innovation 20 einfache Arbeitsplätze verloren gehen, dafür aber 20 hoch qualifizierte gebildet werden können, dann haben wir gewonnen. Denn Automation sichert Arbeitsplätze in Deutschland.“

Ursula Holthausen


Vertrauen für
Jan Tiedemann


Tiedemann (2.v.l.) und Team mit Horeis (4.v.r.) 

20. 11. 2012. Der Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann hat Lothar Klüser nach vierjähriger Amtszeit an der Spitze des SPD-Ortsvereins abgelöst. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden am Montag Tiedemanns Stellvertreter Hans Wilhelm Saul (Hemmoor) und Stephan Haak (Osten), Kassiererin Ute Ahlff (Hechthausen), Schriftführer Gerd-Michael Wilwert (Hemmoor) und alle Beisitzer (siehe rechte Spalte). 

Zentrales Thema der Mitgliederversammlung war der Wahlkampf für den Direktkandidaten Detlef Horeis  (siehe Website). Der Oberndorfer Bürgermeister, der "im schwierigsten Wahlkreis Niedersachsens" (so Jan Tiedemann) gegen Ministerpräsident McAllister antritt, wirbt speziell auch um die Erststimmen der Wählerinnen und Wähler - mit dem Argument, dass das Land Hadeln bei einem Weggang McAllisters nach Berlin nach dem absehbaren Scheitern des CDU/FDP-Bündnisses Hadeln ohne einen erfolgreichen Direktbewerber Horeis in Hannover gar nicht mehr vertreten wäre.


Klönschnack mit 
kommunalpolitik


Gerd-Michael Wilwert und Jan Tiedemann

15. 11. 2012. Die Ostestedt Hemmoor kann stolz sein auf ihr energetisch komplett saniertes Hallenbad, dessen - per Bürgerwettbewerb gefundener - Name "Ostewelle" demnächst an einer Stele stehen soll. Nach der Montage eines Wasserlifts wird das Bad vom Parkplatz bis ins Schwimmbecken barrierefrei nutzbar sein. Das kündigte der SPD-Kommunalpolitiker Jan Tiedemann am Donnerstag vor der Arbeitsgemeinschaft 60 plus in der Ostener Festhalle an. 


Saniertes Hemmoorer Hallenbad "Oste-Welle"

In der von Gerd-Michael Wilwert geleiteten Versammlung informierte der Hechthausener Bürgermeister bei einer Rundum-Tour durch die Samtgemeinde über aktuelle Themen. So plädierte Tiedemann dafür, in Cuxhaven und Hannover den Druck dahingehend zu erhöhen, mit Hamburg über eine Erweiterung des HVV zu verhandeln, von der sich der Sozialdemokrat nicht nur touristisch einen "Quantensprung" für das Osteland erhofft. 


Immer gut besucht: 60-plus-Klönschnack

Als wichtige Aufgaben der nächsten Zeit nannte er die Umsetzung des Samtgemeinde-Beschlusses zur Einführung von Anrufsammeltaxen, die Neugestaltung des Ostener Fährplatzes mit Blick auf die angestrebte Anerkennung als Weltkulturerbe, den Abschluss des Radwegebaus Hechthausen - Lamstedt und die Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage am Hechthausener Bahnhof. 

Mit Nachdruck unterstrich Jan Tiedemann die Bedeutung von Grundschulen für das dörfliche Leben. In der Samtgemeinde Hemmoor, versicherte er, denke -anders als anderswo - niemand an Schulschließungen: "Kindergärten und Grundschulen müssen im Ort bleiben, solange es irgend geht."


Wilwert (l.) mit Tiedemann und neuem Vorstand

AG-60-plus-Vorsitzender Gerd-Michael Wilwert hatte zuvor auf eine erfolgreiche Amtszeit mit 18 zunehmend gut besuchten Themen-Klönschnacks und diversen Feiern, Ausfahrten und Skat-und Lottoabenden zurückgeschaut. Ebenso wie seine Stellvertreterin Lieselotte Geiger, Schriftführer Peter Kaschubowski und die Beisitzerinnen Heike Offermann, Annemarie Tiedemann und Ulla Kaschubowski wurde der Vorsitzende einstimmig in einem Amt bestätigt.


Ortsverein Hemmoor
wählt neuen Vorstand

13. 11. 2012. Die Neuwahl des Vorstandes - bisheriger Vorsitzender: Lothar Klüser - und eine Rede des Landtagskandidaten Detlef Horeis (Foto) stehen im Mittelpunkt einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Hemmoor am Montag, 19. November, 20 Uhr, bei "Old Fiede" im Oestinger Weg 29. 

Nicht nur um Politik geht es bei der SPD: Seit 36 Jahren basteln die Ostener Sozialdemokraten Adventsgestecke für die Altenwohnungen und für bedürftige Alleinstehende. In diesem Jahr wird am Dienstag, 27. November, 19 Uhr, beim Vorsitzenden Stephan Haak, Am Schiessstand 3, gebastelt.


Schlag ins Gesicht
unserer Kommunen

6. 11. 2012. Das Präsidium der niedersächsischen SPD verurteilt den Beschluss der schwarz-gelben Bundesregierung zum Betreuungsgeld. "Das ist ein Schlag ins Gesicht der niedersächsischen Kommunen, die um jeden Krippenplatz kämpfen. Städte, Gemeinden und Landkreise in Niedersachsen sitzen auf Kassenkrediten in Höhe von fünf Milliarden Euro und gleichzeitig wird ein teures Wahlgeschenk in Milliardenhöhe verteilt, das außer Herrn Seehofer keiner will."

"In Niedersachsen fehlen mehr als 20.000 Krippenplätze, um den Rechtsanspruch auf Betreuung für 35 Prozent der unter Dreijährigen zu sichern. Mit dem Geld, das Schwarz-Gelb für das Betreuungsgeld alleine in Niedersachsen ausgeben will, könnten diese 20.000 Krippenplätze geschaffen werden", sagt Stephan Weil, niedersächsischer SPD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl. 


Hechthausen: Dialog
zum Personennahverkehr


Einladung zu SPD-Dialogen an der Oste

4. 11. 2012. Die SPD im Landkreis Cuxhaven hat das Winterprogramm ihrer Dialogreihe "Im Gespräch bleiben" gestartet. Dazu zählen zwei Diskussionen zu hochaktuellen Problemen in Cadenberge und Hechthausen: im Oktober die Zukunft der kleinen Schulen (wir berichteten) und demnächst die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) - Hintergrund siehe oste.de-Sonderseiten "Schule im Dorf" und "Osteland in den HVV".

Am Mittwoch, 14. November, 19 bis 21 Uhr, im Landhaus Ostekrone, Am Marktplatz, Hechthausen, heisst das Thema "Mobilität fürs Land - wie können wir den ÖPNV verbessern?" 

Gesprächspartner sind Andreas Rieckhof, Staatsrat in Hamburg, und Gerd Will MdL, Wirtschaftssprecher und Vizevorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Moderator ist jeweils Detlef Horeis, Bürgermeister von Oberndorf. Ankündigungstext der SPD: "Auf dem Land ist das Vorhandensein von öffentlichen Verkehrsmitteln entscheidend. Nur so kann die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger gesichert werden. Wir brauchen gute Straßen, aber vor allem gute Bus- und Bahnanbindungen zu allen Orten und unseren Oberzentren. Wie gelingt ein guter öffentlicher Personennahverkehr? Wie können wir die Vernetzung zu den Metropolen verbessern?"  - Das Gesamtprogramm der Cux-Dialogreihe steht hier.


Tiefe Bestürzung 
bei der SPD Osten


Heinz Thedrian (M.) bei der Ehrung am 12. Oktober

Mit tiefer Bestürzung nimmt die SPD Osten zur Kenntnis, dass ihr langjähriges Mitglied Heinz Thedrian am 23. Oktober 2012 plötzlich verstorben ist. Auf der Jahreshauptversammlung am 12. Oktober 2012 wurde er noch für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Heinz Thedrian gehörte dem Vorstand der SPD viele Jahre an. Er war sechs Jahre zuverlässiger stellvertretender Distriktvorsitzender und führte viele Jahre erfolgreich die Kasse der SPD Osten. 

Sein Engagement für die örtliche Sache war vorbildlich. Er hinterläßt auch hier eine große Lücke. Heinz Thedrian war nicht nur Genosse und Aktivist, er war auch guter Freund und beliebter Gesprächspartner. Distriktvorsitzender Stephan Haak und sein Vorgänger Lothar Klüser drücken seiner Ehefrau Ingrid und seinem Sohn Jens ihr tiefstes Mitgefühl aus. Aufgrund seines Wirkens wird Heinz Thedrian bei der SPD Osten immer ein ehrendes Gedenken erhalten.

Die Daten zum letzten Geleit werden rechtzeitig bekannt gegeben.  Stephan Haak / Lothar Klüser


Skat- und Lottoabend
war ein voller Erfolg


Skat-Siegerehrung mit Detlef Horeis (M.)

21. 10. 2012. Der Skat- und Lottoabend der Arbeitsgemeinschaft 60 plus im SPD-Ortsverein Hemmoor war wieder ein voller Erfolg. Die Festhalle Osten, seit Jahren Austragungsort des gesellschaftlichen Ereignisses, war auf beiden Seiten gut gefüllt. Der Vorsitzende Gerd-Michael Wilwert konnte neben den vielen Gästen auch den hiesigen Landtagskandidaten und Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis begrüßen, der beim Lotto anschließend die Preise an die Frau oder den Mann brachte. In den Pausen stand er natürlich auch für Gespräche zur Verfügung. 

Fleisch und Wurstpreise sorgten für manches zufriedene Gesicht. Der Schinken wanderte übrigens über die Oste nach Hemmoor. Bei den Skatspielern war die Beteiligung in diesem Jahr auch erfreulich hoch. Nach drei Durchgängen hatten fünf Spieler über 1000 Punkte. Sieger mit 1267 Punkten wurde Frank Meyer vom Niederstricher Deich, der hierfür den Schinken aus der Hand von Detlef Horeis erhielt. Knapp dahinter standen Peter Offermann und Werner Schwenzer auf dem Treppchen. 

Auswerter Lothar Klüser, der für den erkrankten Klaus Patjens eingesprungen war, zeigte sich ob der Teilnahme und des reibungslosen Verlaufs zufrieden. Zum Abschluss bedankte sich der AG-60plus-Vorsitzende Gerd-Michael Wilwert bei allen Helfern und Teilnehmern und forderte sie auf, auch im nächsten Jahr so zahlreich zu erscheinen. - Lothar Klüser


Vertrauen für
Stephan Haak


Lothar Klüser gratuliert Stephan Haak

12. 10. 2012. Nach 19-jähriger Amtszeit als Ostener SPD-Vorsitzender (siehe unten) ist Lothar Klüser am Freitag durch den einstimmig gewählten Elektromeister Stephan Haak abgelöst worden. 

Klüser will sich künftig auf die Arbeit im Samtgemeinderat und als Fraktionschef im Rat des Schwebefährendorfes sowie als Vizevorsitzender des Fährvereins konzentrieren. 
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Seit langem ehrenamtlich aktiv: Stephan Haak

Der 48-Jährige Haak, im Ort geschätzt als sachkundiger Ratsherr (Bauausschuss) sowie wegen unermüdlicher ehrenamtlicher Arbeit (Schwebefähre, Spielplätze, Förderverein Grundschule usw.), nahm im Fährkrug auch die Glückwünsche des Landtagskandidaten Detlef Horeis entgegen. 

Der Direktkandidat setzt darauf, dass die Wähler - wie einst zu Zeiten von Paul Neese (SPD) und Martin Döscher (CDU) - wieder zwei regionale Abgeordnete in den hannoverschen Landtag schicken wollen. Der Oberndorfer Bürgermeister will darum auch CDU-Anhänger bitten, ihm ihre Erststimme zu geben.

"Das jüngste Kommunalwahlergebnis ist eine gute Basis. Die Chancen für einen Regierungswechsel waren nach Umfragen noch nie so gross," sagte Horeis.


Mitgliederversammlung im Fährkrug

Bevor der Kandidat seine politischen Schwerpunkte darlegte (siehe Website) und die Qualitäten des SPD-Teams um Spitzenmann Stephan Weil hervorhob ("Wir haben kein Schattenkabinett, wir haben ein Sonnenkabinett"), hatte der scheidende Vorsitzende Klüser die Neuwahl geleitet. 

Dabei wurden Peter Offermann im Amt des 2. Vorsitzenden und Jens Thedrian als Finanz- und Schriftwart einstimmig bestätigt. Ebenfalls einmütig wählten die Mitglieder Horst Ahlf, Frank Heinsohn, Lothar Klüser und Jochen Bölsche zu Beisitzern. 

Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden Heinz Thedrian (40 Jahre) sowie - in urlaubsbedingter Abwesenheit - Klaus Patjens (40 Jahre) und Horst Puttfarken (25 Jahre). 


Horeis: Start zur Info-Tour
im Rathaus Hemmoor


Horeis (2. v. l.) im Hemmoorer Rathaus

9. 10.2012. Anlässlich seines Informationsbesuches als SPD-Landtagskandidat bei der Samtgemeinde in Hemmoor erörterte Detlef Horeis mit Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer und dessen Stellvertreter Wolfgang Poit sowie Jan Tiedemann (SPD-Fraktion) und Sven Reese (CDU-Fraktion)  Themen, die zurzeit im Fokus der Stadt und ihrer Mitgliedsgemeinden stehen.

So wurde u. a. der schlechte und inzwischen mehr als bedenkliche Zustand der Landesstraßen Hechthausen – Klint  und Kranenweide – Niederstrich  thematisiert. Soll möglicherweise im kommenden Jahr eine Sanierung zwischen Hechthausen und Klint erfolgen, so hat das niedersächsische Verkehrsministerium den Abschnitt Kranenweide – Niederstrich  bis heute nicht auf dem Plan, wofür Horeis sich intensiv einsetzen will.

Dass Hemmoor im Begriff ist, das Anrufsammeltaxi einzuführen, begrüßte der SPD-Landtagskandidat. Insbesondere für die Landbevölkerung sei dies ein wichtiges Angebot, denn neben der Eigenschaft als  Versorgungszentrum habe die Stadt sich auch zu einem Zentrum für Fachärzte entwickelt, die dann ohne Schwierigkeiten von kranken und betagten Menschen aufgesucht werden könnten. Bereits vor einigen Jahren in der Samtgemeinde Am Dobrock eingeführt, konnte Horeis eine positive Bilanz ziehen. 

Wünschenswert sei zudem der seit langem geforderte HVV-Anschluss, wodurch sich das Ticket  von und nach Hamburg etwa um die Hälfte verbilligen würde. Vor diesem Hintergrund wies Horeis darauf hin, dass Ministerpräsident David McAllister schon vor Jahren zugesagt habe, sich für den Anschluss einzusetzen. Der SPD-Kandidat: "Das hätte er längst in Angriff nehmen können."

Als existenziell stuften sowohl  Brauer als auch Horeis die Breitbandtechnik für schnelle und optimale Datenübertragungen ein. Die Ausstattung Hemmoors und der Mitgliedsgemeinden sei unabdingbar für ortsansässige Betriebe und Voraussetzung für Neuansiedlungen von Unternehmen. Beleuchtet wurden auch Fusionsbestrebungen. So machte Brauer deutlich, dass Hemmoor einen Anschluss der Ostegemeinden Geversdorf und Oberndorf sowie der Gemeinde Wingst begrüßen würde, die Samtgemeinde Hemmoor auf diesem Wege 20.000 Einwohnern erreichen könnte.

 Ein weiterer Themenschwerpunkt galt der Finanzausstattung der Gemeinden. Für Horeis eine große Zukunftsaufgabe, der er sich nach seiner Wahl als Landtagsabgeordneter mit aller Kraft widmen will: "Gemeinden müssen ihre Aufgaben wieder erfüllen können, das vom  Land verschuldete finanzielle Ausbluten muss ein Ende haben."


Skat und Lotto
in der Festhalle

12. 10. 2012.Die SPD-AG 60 plus lädt zu einem Skat- und Lottoabend am Dienstag, 20. Oktober, 19 Uhr, in der Ostener Festhalle. Startgeld 10 Euro (Skat) oder 5 Euro (Lotto), Anmeldung bei Gerd-Michael Wilwert, Tel. 04771-888989.


Frauenfrühstück mit
dem SPD-Kandidaten

7. 10. 2012. Am Sonnabend, 13. Oktober, 9.30 Uhr, findet wieder ein Frauenfrühstück in der Ostener Festhalle statt, wie Mitorganisatorin Heike Offermann mitteilt. Eingeladen ist der Landtagskandidat und Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis. Das SPD-Büro lädt dazu alle Frauen aus dem Wahlkreis ein.


Lothar Klüser: Ade
nach 19 Jahren


Archivbild: Klüser, Jonscheck und Guthahn

1. 10. 2012. In den 46 Jahren ihres Bestehens ist die SPD Osten mit drei Vorsitzenden ausgekommen (siehe SPD-Ortschronik). Allein 19 Jahre davon stand - nach Wilhelm Jonscheck und Herbert Guthahn - der Polizeibeamte Lothar Klüser an der Spitze. Klüser, Mitorganisator der Ostener Fährmärkte und seit kurzem - unter Karl-Heinz Brinkmann und neben Peter Burmester - Vizevorsitzender des Fährvereins, will nun, nach fast zwei Jahrzehnten Parteiarbeit, nicht wieder für den Ostener Distriktsvorsitz kandidieren, sondern sich auf seine Mandate im Rat und im Samtgemeinderat sowie die Arbeit für die Schwebefähre konzentrieren.

Die Wahl eines Klüser-Nachfolgers und weiterer Vorstandsmitglieder steht auf der Tagesordnung der Hauptversammlung am Freitag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, im Hotel Fährkrug in Osten. 

Außerdem stellt sich in der Versammlung der SPD-Landtagskandidat und Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis ("Einer von uns") den Mitgliedern vor.


Detlef Horeis beim
60-plus-Klönschnack


Horeis mit 60-plus-Mitgliedern

Landtagskandidat Detlef Horeis stellte sich und seine politischen Vorstellungen beim Klönschnack der AG 60 plus in Osten vor. Ein Bericht steht auf der Website des Oberndorfer Kommunalpolitikers.


SPD plant Dialoge 
auch an der Oste

2. 9. 2012. Die SPD im Landkreis Cuxhaven startet in der nächsten Wochen das zweite Halbjahresprogramm ihrer Dialogreihe „Im Gespräch bleiben“. Insgesamt zehn Veranstaltungen zu verschiedenen Themen werden bis Ende November angeboten, darunter auch Diskussionen zu hochaktuellen Themen in Hechthausen und Cadenberge.

Am Donnerstag, 11.10.2012, 19 bis 2...1 Uhr, im MarC 5, Am Markt 5, Cadenberge, geht es um "Schulentwicklung mit weniger Kindern - Bleibt die Schule im Dorf?" Unsere Grundschulen sind stark und vielfältig. Sie leisten gute Arbeit. Allerdings verändern sich die Rahmenbedingungen. Die Anzahl der Kinder geht im Cuxland stark zurück. Die Grundschulen in unseren Dörfern verlieren Klassen, werden kleiner. Wie können wir also auf der einen Seite die Grundschulstandorte sichern und auf der anderen Seite die Qualität der schulischen Bildung erhalten?

Gesprächspartner ist Ralf Borngräber, Mitglied des Kultusausschuss des Nds. Landtages, Moderation: Detlef Horeis, Bürgermeister von Oberndorf.

Am Mittwoch, 14. November, 19 bis 21 Uhr, im Landhaus Ostekrone, Bahnhofstraße 40, Hechthausen, geht es um "Mobilität fürs Land - wie können wir den ÖPNV verbessern?"

Auf dem Land ist das Vorhandensein von öffentlichen Verkehrsmitteln entscheidend. Nur so kann die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger gesichert werden. Wir brauchen gute Straßen, aber vor allem gute Bus- und Bahnanbindungen zu allen Orten und unseren Oberzentren. Wie gelingt ein guter öffentlicher Personennahverkehr? Wie können wir die Vernetzung zu den Metropolen verbessern?

Gesprächspartner sind Andreas Rieckhof, Staatsrat in Hamburg, und Gerd Will MdL, wirtschaftspolitischer Sprecher und stellv. Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen. Moderation: Detlef Horeis.

Die Veranstaltungen sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Das Gesamtprogramm steht hier.


Boßeln macht
Kindern Spaß


Ferienspaß mit der SPD in Isensee

29. 7. 2012. Bei strahlendem Sonnenschein und wirklich sommerlichen Temperaturen fand im Rahmen der Kinderferienspaßaktion das Kinderboßeln in Isensee statt. Veranstalter ist seit Jahren die SPD Gemeinderatsfraktion, die in diesem Jahr durch Silke Mahler, Stephan Haak und Lothar Klüser vertreten war. Neunzehn Kinder hatten sich angemeldet und trafen sich am Oberkögt. Von dort ging es mit zwei gut bestückten Bollerwagen in vier Mannschaften den Oberkögt Nord entlang. Richtig Spaß hatten die Kids am Kugelnsuchen, wenn diese mal den Weg verlassen hatten und im Graben oder hohen Gras landeten. Unter fachkundiger Anleitung von Silke Mahler entwickelte sich ein spannender Wettkampf um die beste Weite bzw. die Führung. Zeitweise wurden sogar neue Wurftechniken von den Teilnehmern entwickelt und ausprobiert. 


Neunzehn Kinder machten mit

Zur Halbzeit gab es Stärkung in Form von Apfelschorle, Mineralwasser, Lollys, Gummibärchen und Chips. Langeweile kam zu keiner Zeit auf und drei Stunden vergingen im Flug. Pünktlich um 17 Uhr war der Mahlersche Hof erreicht, wo die Siegerehrung stattfand. Kinder und Ratsmitglieder stellten übereinstimmend fest, dass es wieder einmal eine gelunge Aktion war, die unbedingt wiederholt werden sollte. Wenn auch in diesem Jahr der Schweiß reichlich floß, wird die Fraktion das Kinder-Boßeln wiederholen, da der Zuspruch so erfreulich groß ist. - Lothar Klüser 


Stephan Haak: Osten
soll schöner werden


Ostener Ratsherr Stephan Haak

22. 7. 2012. Der Zustand der Verkehrsinseln an den Ortseingängen missfällt dem Ostener SPD-Ratsherrn Stephan Haak: "In einem touristisch orientierten Ort kann es eigendlich nicht sein, dass schon die Ortseingänge nicht unbedingt einladend wirken. Hierzu sei erstmal kurz erwähnt, dass die Gemeinde/ Samtgemeinde nur für die Pflege der größeren Inseln zuständig ist. Diese wurden vor einiger Zeit aufgearbeitet und sehen auch nicht so ganz schlecht aus. Die leidigen Dreiecke sind allerdings in der Verantwortung des Strassenbauamtes in Stade. Anscheinend will dieses seiner Reinigungspflicht aber nicht ordnungsgemäß nachkommen." 

Stephan Haaks Vorschlag: ein Treffen aller interessierten Bürger am Mittwoch, 25. Juli, 19 Uhr, zur allgemeinen Verkehrsinselreinigung! Treffen am Ortseingang Ecke B 495, Birkenstraße. 


Frühstück zu Tierschutz
und Frauenfragen

22. 7. 2012. Die im Raum Hemmoor neugegründete Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) lädt zu einem Frauenfrhstück am Sonnabend, 28. Juli, 9.30 Uhr, in die Ostener Festhalle ein. Auf der Tagesordnung stehen, so die Initiatorinnen Heike Offermann und Liselotte Geiger, die Arbeit des Tierhofs in Hüll (Sina Scheffler) und das Wirken der ASF, über die Daniela Behrens (Foto) informiert. "Bringt Eure Freundinnen und Bekannten mit," heißt es in der Einladung.


Mit Gunnar Wegener das
Direktmandat erkämpfen


 Jan Tiedemann (r.) gratuliert Gunnar Wegener

14. 7. 2012. Dass durch Kehdingen und das Cux- und Osteland zurzeit der Wind des Wandels weht - diese Gewissheit verbreiteten am Sonnabend auf der SPD-Wahlkreiskonferenz in Otterndorf 106 SPD-Delegierte aus der maritim geprägten Region von Drochtersen/Elbe über Hemmoor/Oste bis Langen/Weser. 


Gute Auswahl: Wegener, Böltes (2.v.r.),Theiß (r.)

Mit stehendem Beifall feierten die Delegierten den 59-jährigen Cuxhavener Gunnar Wegener (57 Stimmen), der mit deutlichem Vorsprung vor seinen Mitbewerbern Gunnar Böltes (Langen, 30 Stimmen; Foto oben 2. v. r.) und Claudia Theiß (Hagen, 18 Stimmen; Foto oben r.) zum Bundestagskandidaten gewählt wurde. 

Die Grüße und Glückwünsche der SPD Hemmoor überbrachte der Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann dem frisch gekürten Kandidaten.


Stehender Beifall für den neuen Kandidaten

Der engagierte Gewerkschafter und erfahrene Sozial- und Finanzpolitiker, seit 1991 im Cuxhavener Rat und im Kreistag, bietet damit dem Wähler eine Alternative zum CDU-MdB und Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann.

Nach dem jüngsten politischen Erdrutsch, der die Konservativen im Cux-Kreistag nach 40 Jahren um ihre Mehrheit gebracht hat, äußerten sich sämtliche Redner in den Otterndorfer Seelandhallen zuversichtlich über den Ausgang der Bundestagswahl im September 2013. 

"Die Grundstimmung hat sich geändert," registriert Gunnar Böltes. Die Menschen hätten, rief Claudia Theiß in ihrer temperamentvollen Vorstellungsrede aus, "die Nase voll" von Enak Ferlemann, "der sich in Berlin anders verhält als im Wahlkreis" und der in Sachen "Elbvertiefung so wenig zu seinem Wort steht wie bei der Ortsumgehung Cadenberge". 


Demonstration gegen weitere Elbvertiefungen

Vergleichsweise moderat argumentierte Gunnar Wegener, der - ohne Ferlemann persönlich scharf anzugreifen - gleichfalls die von Hamburg angestrebte nächste Elbvertiefung thematisierte: "Jetzt ist es genug." Schon des Naturschutzes wegen ("Demut vor der Schöpfung") und aus Gründen der Sicherheit dürfe der Strom nicht "mehr und mehr zum künstlichen Wasserweg" werden.

Unseriöses Handeln warf Wegener den Schwarzgelben in Sachen Elbquerung vor: Da werde vom Elbtunnel geredet - "aber finanziert ist er nicht"; eine bei privater Trägerschaft anfallende Maut von 16 Euro sei illusorisch. Die Streichung der Städtebaufördermittel werde auch im Cuxland, wo 50 Prozent der Menschen zur Miete wohnten, zu "unbezahlbaren Mieten" beitragen. Wegener: "Alles Probleme aus ein und demselben Ministerium" - gemeint: dem von Peter Ramsauer (CSU) und Ferlemann geführten Berliner Bauministerium.


Die CDU tritt wieder mit Enak Ferlemann an

Auf das überzeugende Votum der Konferenz reagierte Gunnar Wegener, berufstätig als Geschäftsführer bei verdi, mit Dankesworten, mit Optimismus ("Gewählt wird, wer authentisch ist und Ecken und Kanten hat") und einem Versprechen: Er werde für das Direktmandat "kämpfen bis zum Umfallen, und ich will mich mit aller Kraft für die Interessen unserer Region in Berlin einsetzen." Am Herzen liege ihm vor allem die Verbesserung der Bedingungen am Arbeitsmarkt. "Hier ist für uns Sozialdemokraten viel zu tun. Die Schaffung von guten Arbeitsbedingungen mit ordentlicher Entlohnung und der faire Umgang mit Beschäftigten sind wichtige Ziele."

Die SPD-Kreisvorsitzende Daniela Behrens (Foto l.) freute sich über das Votum: "Die Delegierten konnten heute zwischen drei guten Bewerbern auswählen. Letztendlich haben sie sich für denjenigen entschieden, der langjährige Erfahrungen in der Kommunalpolitik hat und als Experte vor allem die Interessen der Arbeitnehmer vertreten kann." In der Politik seien vor allem "Kümmerer" gefordert und keine "Dampfplauderer, die viel versprechen und nichts halten".


Schnack mit
Dirk Brauer


Samtgemeinde-Bürgermeister Bauer

10. 7. 2012. Zu Gast beim nächsten Klönschnack- Nachmittag der Hemmoorer SPD-AG 60plus am Donnerstag, 19. Juli, 15 Uhr, in der Ostener Festhalle ist Samtgemeinde- Bürgermeister Dirk Brauer, der über aktuelle kommunalpolitische Themen sprechen wird. "Bringt bitte Eure Nachbarn und Freunde mit," rät der 60-plus-Vorsitzende Gerd-Michael Wilwert. Zum Klönschnack gibt's Kaffe und Kuchen für 5 Euro.

Am 16. August unternimmt die Arbeitsgemeinschaft eine Busfahrt nach Fedderwardersiel und Jaderberg (Infos und Anmeldung bei Wilwert, Tel. 04771-888989).


Spielplatz
verbessert


Die Sponsoren mit der neuen Sandkiste

8. 7. 2012. Der Kinderspielplatz an der Grillhütte Isensee wurde von der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Osten erneut verbessert. Am Freitag griffen die Ratsmitglieder zu Spaten und Schaufel, hoben eine Grube aus und befüllten sie mit Sand. Anschließend bauten sie eine Sandkiste mit Holzdeckel auf und befestigten sie. Durch die Abdeckung ist gewährleistet, dass der Sand länger sauber bleibt und nicht von Tieren als Toilette benutzt wird. 

Bezahlt wurde die Aktion aus dem Topf "Dank ans Ehrenamt", der aufgrund der gegen den Willen der SPD durchgeführten Erhöhung der Aufwandsentschädigungen im Jahr 2006 entstand. Aus diesem Topf wurde bereits im letzten Jahr eine Kinderwippe in Form eines Motorrades auf dem Spielplatz aufgestellt.


Das Bau-Team rückt an

Im Rahmen des jährlichen Grillfestes wurde die Sandkiste am Samstag übergeben und von den Kindern eingeweiht. Groß und Klein freuten sich über die gelungene Aktion, die  fortgesetzt wird. 

Fraktionsvorsitzender Lothar Klüser wies darauf hin, dass dies für 2012 bereits die vierte Maßnahme aus dem Sparschwein ist, nachdem bereits die Fördergesellschaft Schwebefähre ein neues Werbebanner zur Saisoneröffnung und die Bootsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Osten Sweatshirts zur Bootstaufe erhielt sowie der Schützenverein Schüttdamm-Isensee durch den Kauf von zwei Bausteinen zur Dachsanierung unterstützt worden war. Silke Mahler, Hilde Kornetzki, Stephan Haak, Frank Heinsohn und Lothar Klüser wollen auch in Zukunft jeden Cent der Erhöhung in solche Projekte vor Ort investieren.
L. K.


Petra Tiemann 
führt die Liste an


Weil (5. v. l.) mit Kandidaten

2. 6. 2012. Beim Schlussapplaus riss es die Delegierten von den Plätzen. Stephan Weil, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013, gelang es mit seiner kämpferischen Rede die nord-niedersächsischen Delegierten im Rotenburger Bürgersaal für den kommenden Landtagswahlkampf zu motivieren. Stephan Weil: "Wir sind geschlossen und einig. So sind wir schwer zu schlagen. Wir wollen gewinnen!"

In Niedersachsen herrsche Stillstand in allen wichtigen Zukunftsfragen: Stillstand bei der Geburtenentwicklung, keine Antworten auf die demografische Entwicklung. Bei der Kinderbetreuung ist Niedersachsen Vorletzter im bundesdeutschen Vergleich. Auch für die Energiewende tue die Landesregierung aus CDU und FDP zu wenig. "Dabei könnte Niedersachsen bei den Erneuerbaren Energieland Nr. 1 werden“, ist sich der SPD-Landesvorsitzende sicher.

Statt Chancengleichheit herrscht große Unzufriedenheit in den Schulen und es droht ein Fachkräftemangel. Hier besteht der größte Nachholbedarf: Wir müssen die Kinderbetreuung ausbauen und die frühkindliche Bildung verbessern. Wir benötigen deutlich mehr Ganztagsschulen. Und wir werden Schluss machen mit der Diskriminierung von Gesamtschulen. "Wir wollen das Schulangebot anbieten, dass vor Ort richtig ist", so Stphan Weil.

In den anschließenden Abstimmungen ging es um die Reihung der für den SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen zur Verfügung stehenden Landeslistenplätzen. Die Delegierten folgten einmütig dem Vorschlag des Bezirksvorstandes. So steht die Reihenfolge auf der Landesliste für die Nord-Niedersachsen jetzt fest:

1. Petra Tiemann (Wahlkreis Stade), 2. Daniela Krause-Behrens (Wahlkreis Unterweser), 3. Ralf Borngräber (Wahlkreis Rotenburg), 4. Dr. Dörte Liebetruth (Wahlkreis Verden, 5. Jürgen Kuck Dyck (Wahlkreis Osterholz, 6. Michael Lebid (Wahlkreis Walsrode), 7. Bernd Wölbern (Wahlkreis Bremervörde), 8.Detlef Horeis (Wahlkreis Hadeln), 9. Conny Baden (Wahlkreis Soltau), 10. Stefan Schimkatis (Wahlkreis Buxtehude), 11. Uwe Santjer (Wahlkreis Cuxhaven). 

Diese Liste muss jetzt mit den Reihungen in den anderen drei niedersächsischen SPD-Bezirken Hannover, Braunschweig und Weser-Ems am 7. Juli 2012 bei der Landesvertreterversammlung in Hameln zur Landesliste zusammengefügt werden.

Aus dem Bezirk Nord-Niedersachsen wurden heute ebenfalls die "Vertreterinnen und Vertreter“ gewählt und nehmen an der Landesvertreterversammlung teil: Daniela Krause-Behrens, Gunnar Wegener, Ulla Bergen, Susanne Puvogel, Edda Goede, Uwe Santjer, Claus Johannßen, Detlef Horeis (Landkreis Cuxhaven); Petra Tiemann, Heino Baumgarten (Landkreis Stade), Dr. Dörte Liebetruth (Landkreis Verden); Bernd Wölbern, Ralf Borngräber, Gisela Dettmer, Ute Gudella de Graaf (Landkreis Rotenburg); Jendrik Schröder, Jürgen Kuck (Landkreis Osterholz); Michael Lebid, Jonathan Schorling (Landkreis Heidekreis).

Das Foto zeigt die Landtagskandidaten aus Nord-Niedersachsen mit dem SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil (von links nach rechts): Conny Baden, Ralf Borngräber, Dr. Dörte Liebetruth, Michael Lebid, Stephan Weil,  Uwe Santjer, Daniela Behrens, Detlef Horeis, Petra Tiemann, Stefan Schimkatis, Jürgen Kuck, Bernd Wölbern.



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Cuxland-SPD zeigt
sich geschlossen


Fraktionschef Johannßen: Bestes Ergebnis

5. 5. 2012. In großer Geschlossenheit zeigte sich die SPD im Cuxland am Sonnabend bei ihrem Kreisparteitag in Langen-Sievern. Nahezu einstimmig wurde des Spitzentrio im Amt bestätigt: die Vorsitzende Daniela Behrens MdL (89 Stimmen) ebenso wie ihre beiden Stellvertreter, der Kreis-Fraktionschef und Otterndorfer Bürgermeister Claus Johannßen (91 Simmen) sowie Vize-Landrat Gunnar Wegener (87 Stimmen). Neu im Kreisvorstand sind Schriftführerin Tina Wilke und Kassierer Frank Steenblock (je 89). 

Unter den Beisitzern ist die Osteregion durch den Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis vertreten, dem der Vorstand Respekt dafür bekundete, dass er bei der Landtagswahl im "schwierigsten Wahlkreis" in der Region kandidiert (gegen David McAllister). 

Die Parteispitze Foto) zeigte sich erfreut, dass die SPD nach einem "fast sensationellen Wahlergebnis" zur "gestaltenden Kraft" (Behrens) im Cuxland geworden sei und den "bisher besten Haushalt" (Johannßen) vorgelegt habe, wobei es gelungen sei, Streichungen in den Bereichen Kultur, Sport, Ehrenamt und Bildung zu vermeiden und keine Einsparungen zu Lasten der Kommunen vorzunehmen..

Der parteilose Landrat Kai-Uwe Bielefeld, nach eigenem Bekunden mit rotem Schlips "anlaßgemäß gekleidet", bescheinigte der neuen Mehrheit "gute Zusammenarbeit" mit der Verwaltung und einen "fairen und sachgemäßen" Umgang Bielefeld, angereist mit einem nahezu emissionsfreien Elektro-Dienstfahrzeit, über sein Verhältnis zu Rot-Grün & Co.: "Ich habe keine Berührungsängste."


Hauptredner Dr. Matthias Miersch MdB

Als Höhepunkt des Parteitages wurde von den Delegierten eine brillante Rede von Dr. Matthias Miersch empfunden, dem Umweltexperten der SPD-Bundestagsfraktion - Thema. "Die Energiewende darf nicht scheitern."

Miersch, der die Bildung eines Energieministeriums fordert, warf der schwarz-gelben Koalition vor, keinen Masterplan für die Energiewende zu haben und mit dem Abbau der Solarförderung "im Hauruck-Stil" die Bürger zu verunsichern. Die öffentliche Hand müsse auf dem Weg zum Ziel einer 100-prozentigen Versorgung mit Erneuerbaren Energien "Vorbild und Antreiber" sein, von Bürgern getragene Energiegenossenschaften verdienten als "ursozialdemokratisches Projekt" Unterstützung.

Miersch: Vermaisung ein Irrweg

Allerdigs sei die Politik bei der Förderung Erneuerbarter Energien "nicht vor Irrwegen gefeit". Durch Fehlanreize sei es etwa bei der Biogasproduktion zu Fehlentwicklungen gekommen. Miersch zum Thema Vermaisung: "Hier muss nachjustiert werden." So müsse der Gesetzgeber einen Fruchtfolgenwechsel beim Anbau von Energiepflanzen in die Förderbedingungen aufnehmen.

Die Energiewende müsse jeden Tag neu erkämpft werden. Miersch: "Das Ding ist noch lange nicht gegessen."


SPD-Fraktion
spendet weiter


Hilde Kornetzki und Stephan Haak (v. r.) mit Plane

5. 4. 2012. Die neue SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Osten setzt die Spendenaktion "Dank ans Ehrenamt“ fort. Nachdem die alte Fraktion 2006 gegen die Erhöhung der Aufwandsentschädigung für Ratsmitglieder gestimmt hatte, sparte sie das Geld komplett und spendete bis 2011 insgesamt 2.000 Euro an die örtlichen Vereine für deren Arbeit. 

Die im September neugewählte SPD-Fraktion hat die Fortführung dieser Aktion beschlossen und steckt das Erhöhungsgeld ebenfalls in ein Sparschwein. Als erster Verein kam jetzt die Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten in den Genuss einer Spende. 

Die Ratsmitglieder Hilde Kornetzki und Stephan Haak übergaben im Namen der gesamten Fraktion dem Vorsitzenden Karl-Heinz Brinkmann und seinem Stellverteter Lothar Klüser bei der Saisoneröffnung eine wetterfeste Werbeplane für das reaktivierte Promotion-Team, das die Fördergesellschaft auf Messen, Ausstellungen und Festen vertritt. Die auf LKW-Plane gedruckte Fähre wird als Hintergrundbild den Stand der Fördergesellschaft schmücken.

Laut Stephan Haak sind die nächsten Spendenaktionen bereits geplant, da die Sozialdemokraten weiterhin keinen Cent der Erhöhung annehmen wollen.


SPD-Ehrenmitglied
Willi Wulff gestorben

6. 4. 2012. Am 6. April starb im Alter von 97 Jahren das SPD-Ehrenmitglied Willi Wulff. Bereits am 1. März 1956 war er  in die SPD (damals noch in Oberndorf) eingetreten. Als Besatzungsmitglied des Feuerschiffs Elbe 1 tat Willi seinen Dienst. Er sagte offen und ehrlich seine Meinung, ohne jemals selbst ein Amt in der Partei anzustreben. Mit Rat und Tat stand er jedem zur Seite. Kaum ein Ostener kannte ihn nicht, beim Schützenumzug wurde er Jahr für Jahr in seinem Vorgarten gegenüber der Feuerwehr gegrüßt. 

Anläßlich seiner 40jährigen Mitgliedschaft verlieh ihm die SPD Osten 1996 beim Grillfest auf dem Hof Guthahn die Ehrenmitgliedschaft. Vollzogen wurde dieser Akt vom Gründer und Ehrenvorsitzenden Wilhelm Jonscheck, dem Ehrenvorsitzenden Herbert Guthahn und dem amtierenden Vorsitzenden Lothar Klüser. 

Willi Wulff war das Mitglied mit der längsten Parteizugehörigkeit in Osten. Die Sozialdemokraten werden seiner stets mit Freude und Anerkennung gedenken. Die SPD Osten hat mit Willi Wulff einen echten Freund verloren. - Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 11. April, um 1400 Uhr in der Friedhofskapelle Osten statt. 

Lothar Klüser, Vorsitzender 


Detlef Horeis: "Ich
werde alles geben"


Horeis (3.v.l.) mit Lies, Johannßen, Behrens

8. 3. 2012. "Dieser Wahlkreis hat zwei Abgeordnete verdient." So wie der der Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis sahen es am Mittwochabend in Ankelohe auch alle 30 SPD-Delegierten, die den 55-Jährigen einstimmig zum Landtagskandidaten für den Wahlkreis Wasermünde-Hadeln bestimmten - und damit zum örtlichen Mitbewerber des Ministerpräsidenten David McAllister. 

Seine couragierte Kandidatur begründete Horeis - der anders als "Big Mac" nicht mit einer Absicherung auf der Landesliste rechnen kann - mit dem Hinweis, in einem Jahr könne, siehe Wulff, "viel passieren". Er wolle dafür kämpfen, mit den Erststimmen der Hadler Wähler in den Landtag zu ziehen und der Region damit zu einem zweiten Mandat in Hannover zu verhelfen. Horeis: "Ich werde alles geben."

Presse: Die Oste
nennt er "eine Perle"

In der Nordsee-Zeitung schreibt Inga Hansen:

Der Kandidat sieht es sportlich. "Ich werde kämpfen bis zum Schluss", kündigt der leidenschaftliche Fußballer an. Gekämpft habe er schon immer, bekennt der 55-jährige...


30 von 30 für Detlef Horeis (Fotos: H. Bekmann)

(Er) liebt er den Fluss, nennt ihn "eine Perle" und hat in den vergangenen zehn Jahren als Bürgermeister zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Osteland eine Menge getan, um das Kleinod und die Region drumherum touristisch besser zu vermarkten. Mit Erfolg. Darauf ist Horeis stolz. 

Ebenso wie auf die Dorfgemeinschaft, mit der er beim Dörfer-Duell des Fernsehsenders Pro 7 angetreten ist. Und auf die Genossenschaft, die die Oberndorfer gegründet haben, um eines Tages das ganze Dorf aus erneuerbaren Energien zu versorgen. "Wir haben viel erreicht, und darauf können wir stolz sein", findet Horeis.

Mit diesem Selbstbewusstsein geht der Helmut-Schmidt-Fan auch in den Wahlkampf. Der mächtige Schatten des Ministerpräsidenten kümmert ihn nicht. Er setzt auf seine Bodenständigkeit, auf 20 Jahre Erfahrung als Kommunalpolitiker, darauf, dass er als ehemaliger Fußballer, Betreuer, Trainer und Vorsitzender des TSV Oberndorf so gut wie jeden kennt. Horeis wirbt um die Erststimmen. "McAllister", sagt er, "hat seinen Platz im Landtag als Spitzenkandidat sicher. Und dieser Wahlkreis hat doch zwei Abgeordnete verdient."Weiterlesen...


Horeis bei seiner Vorstellungsrede

In der Niederelbe-Zeitung schreibt Egbert Schröder:

Geschlossenheit nach parteiinternem Gerangel: Am Mittwochabend wurde der Oberndorfer SPD-Politiker Detlef Horeis einstimmig zum Landtagskandidaten der SPD im Wahlkreis 57 (Hadeln/Wesermünde) gewählt. Er ist damit der Herausforderer des CDU-Landtagsabgeordneten und niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister. Detlef Horeis hatte sich Ende Februar selbst als Kandidat ins Spiel gebracht: "Viele Bürger haben mich gefragt, warum ich denn nicht antreten würde", sagte er am Mittwochabend ...


Die SPD-Prominenz zeigt sich geschlossen

Am Mittwochabend stellte sich Horeis den Genossen, die ihn noch nicht kennen, vor, und verwies nicht nur auf seine Bilanz als Bürgermeister in Oberndorf. Vielmehr nutzte er die Chance auch, um sich mit der Zukunftsplanung seines CDU-Widersachers David McAllister zu beschäftigen: "Wie lange ist McAllister noch in Hannover? Was passiert, wenn Berlin ruft, weil Merkel Leute fehlen?""Weiterlesen...


Michael Muckle 
verzichtet

25. 2. 2012. Der 23-jährige Kommunalpolitiker Michael Muckle (Foto) aus Lunestedt hat seine Absicht aufgegeben, sich im Wahlkreis Hadeln/Wesermünde um die SPD-Kandidatur für den Landtag zu bewerben. "Das Signal gegenüber Detlef Horeis aus den vier Ortsvereinen (siehe unten) ist klar, und für mich ist es am wichtigsten, dass wir geschlossen in den Wahlkampf gegen McAllister gehen," erläutert Muckle seine Entscheidung.


Einmütig für
Detlef Horeis 


Detlef Horeis (3. v. l.) mit Unterstützern

26. 2. 2012. Der Hemmoorer SPD-Ortsvorsitzende Lothar Klüser übermittelte der Presse heute die folgende Erklärung: 

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Am Dobrock trafen sich insgesamt 30 Vorsitzende und Delegierte aus den Ortsvereinen Am Dobrock, Bederkesa, Hadeln, Hemmoor und Lamstedt im Cadenberger Bürgerbüro, um einen gemeinsamen Kandidaten aus der Region für die Landtagswahl 2013 zu finden. Bereits Anfang letzter Woche hatte der Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis seine Bereitschaft zur Kandidatur gegenüber seinem Ortsvereinsvorsitzenden erklärt.

Bei dem Treffen zeigte sich die breite Unterstützung der Genossinnen und Genossen. Da nur noch der Ortsverein Hadeln eine Mitgliederversammlung von der Wahlkreiskonferenz mit Nominierung hat, wird der OV den offiziellen Vorschlag übernehmen. Einmütig erklärten die anwesenden OV-Vorsitzenden Harald Bekmann, Am Dobrock, Hendrik Rehm, Hadeln, Lothar Klüser, Hemmoor, und Lars Ribler, Lamstedt, den Vorschlag zu unterstützen. 


Auch Claus Johannßen gratuliert Detlef Horeis

Gleiches gilt für den stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden und Otterndorfer Bürgermeister Claus Johannßen, sowie für die beiden Damen des OV Bederkesa. Auch die anwesenden sechs Bürgermeister, unter ihnen Jan Tiedemann aus Hechthausen, freuten sich über die Kandidatur des langjährigen gestandenen Kommunalpolitikers Horeis. 

Harald Bekmann, Claus Johannßen und Lothar Klüser hoben die Gründe noch einmal hervor, die für einen Kandidaten aus dem Bereich des Altkreises Land Hadeln sprechen. Besonders die Themen Elbvertiefung, HVV (Bahnstrecke Cuxhaven-Hamburg) und B 73 spielten dabei eine wesentliche Rolle. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dies keine Kandidatur gegen den jungen Beverstedter Kandidaten Michael Muckle ist, sondern eine für die Hadler Region. Das durch die Ergebnisse der Kommunalwahl gestärkte Selbstbewußtsein der Sozialdemokraten aus dem hiesigen Raum findet in dieser Nominierung seinen Niederschlag. Gemeinsam mit dem 55jährigen Oberndorfer wollen die Genossinnen und Genossen den scheinbar unmöglich zu gewinnenden Wahlkampf aufnehmen. Auch wenn der Gegenkandidat David Mc Allister heißt und amtierender Ministerpräsident ist, sehen die Sozialdemokraten eine Chance, da immer noch der Wähler in der Wahlkabine entscheidet.
So freute sich denn auch Detlef Horeis über die breite Unterstützung und Zustimmung zu seiner Kandidatur. Er ist sich sicher, dass es bei diesem Zuspruch ein interessanter Wahlkampf werden wird. 

Jetzt haben die 34 Delegierten aus den sechs Ortsvereinen am 7. März in Ankelohe eine echte Wahl. Sie entscheiden, mit wem die SPD im  Wahlkreis 57 antritt. Beim Fototermin der vier Ortsvereinsvorsitzenden mit Detlef Horeis und Claus Johannßen hieß es darum auch: Daumen hoch!"



Scharfe Kritik an der
"Giftliste" des Kreises"


Glänzende Rede: Kreis-Fraktionschef Johannßen

17. 2. 2012. Hoch erfreut über die grandiosen Stimmengewinne in vielen Hadler Gemeinden zeigte sich der neue Otterndorfer Bürgermeister und SPD-Kreisfraktionschef Claus Johannßen. Am Donnerstag in der Mitgliederversammlung der SPD Hemmoor (siehe unten) hob er hervor, dass die veränderten Mehrheitsverhältnisse im Kreistag es der SPD-geführten Gruppe ermöglicht hätten, neue Akzente zu setzen, etwa bei einer kinder- und elternfreundlichen Schulbus-Winterregelung sowie der Einführung des Bürgerlotsen und einer Bürgerfragestunde zu Sitzungsbeginn.

Johannßen zeigte sich entschlossen, auf ausgeglichene Kreis-Haushalte hinzuwirken; es sei "unverantwortlich", bei rückläufiger Bevölkerung und steigenden Infrastrukturkosten weiterhin Schulden anzuhäufen. Zugleich übte er scharfe Kritik an den Kürzungsvorschlägen ("Giftliste") der Verwaltung. In den Bereichen Ehrenamt, Kultur und Sportförderung dürften keine Streichungen zugelassen werden.

"Toi, toi, toi fürs
Weltkulturerbe"

Nach dem glänzenden, mit  Beifall bedachten Vortrag von Johannßen, einem der erfahrensten Kommunal- und Landespolitiker des Elbe-Weser-Dreiecks, stellte sich den Hemmoorer Sozialdemokraten ein Newcomer vor: der 23-jährige Landesvorsitzende der Sozialverbandsjugend, Michael Muckle aus Lunestedt, der sich um eine Landtagskandidatur bemüht und gegen David McAllister antreten will (siehe Bericht der Nordsee-Zeitung). Als seine Schwerpunkte nennt er Energiewende, Inklusion und Bürgerbeteiligung nannte. Den Hemmoorern machte er ein Kompliment: Sie hätten es verstanden, die Schwebefähre, die vor dem Aus stand, zu retten und als Touristenattraktion zu erhalten. Muckle schloss mit einem "Toi, toi, toi fürs Weltkulturerbe". 


Petra Jacobi
in der Spitze

17. 2. 2012. Bei den Neuwahlen auf der Hauptversammlung des SPD-Distrikts (Stadt) Hemmoor bei "Old Fiete" ist die Ratsfrau Petra Jacobi (Foto) als neue Stellvertreterin des 1. Vorsitzenden und Bürgermeisters Hans Wilhelm Saul an die Spitze der Parteigliederung  vorgerückt. Schriftführer ist Rolf Meyer, Beisitzer sind Gred Drewes, Helmut Golkowski, Jürgen Hinck, Jürgen Kunde und Siegfried Meinusch. Delegierte des Distrikts sind Gerd Drewes, H. Golkowski, Matthias Poit und Gerd Wilwert (Adressen siehe rechte Spalte).

Delegiertenwahlen standen auch auf der Tagesordnung der ebenbfalls bei "Old Fiete" abgehaltenen jüngsten Versammlung des 111 Mitglieder starken Hemmoorer SPD-Ortsvereins, der auch Hechthausen und Osten umfasst. Die meisten Stimmen entfielen auf Renate Bölsche, Ute Ahlff, Helmut Golkowski, Ulla Ollenburg-Meier, Uwe Dubbert, Gerd Drewes und Gerd Wilwert. Wahlen zum Vorstand des Ortsvereins sind für den Frühsommer angesetzt. 

Lothar Klüser, der seit vier Jahren den Vorsitz innehatte und über die jüngste Amtszeit Rechenschaft ablegte (siehe unsere Rubriken 2010 und 2011), kündigte seinen Rückzug aus den Vorständen in Ortsverein und Distrikt an, denen er bis zu 20 Jahre lang angehört hat. Die Neuwahl des Ostener Distriksvorstandes ist für den Herbst vorgesehen


Hilfe für
die Opfer

8. 2. 2012. Silvia Martin-Troyano, Leiterin des Vereins "Weißer Ring", Außenstelle Cuxhaven, ist zu Gast bei der Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD Hemmoor. Am Donnerstag, 16. Februar, 15 Uhr, in der Festhalle Osten spricht sie beim traditionellen Klönschnack der SPD-Senioren über die Arbeit des Vereins zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten. Gäste sind willkommen. Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 5 Euro.


Hohe Ehrung für
Bodo Neumann


Jan Tiedemann mit Ehrenbürgermeister Neumann

3. 2. 2012. Als "Ehrenamtlicher, wie er im Buche steht" - so war Hechthausens langjähriger Bürgermeister Bodo Neumann bereits zu seinem 60. Geburtstag vom Fraktionschef Uwe Dubbert in einer Rede gefeiert worden, die seinem Wirken und seiner Persönlichkeit gerecht wurde (der Wortlaut ist hier dokumentiert). Jetzt krönte Rat das Lebenswerk des Sozialdemokraten, indem er einstimmig dem SPD-Antrag folgte, Neumann zum Ehrenbürgermeister zu ernennen.

In einer Dankesrede würdigte Nachfolger Jan Tiedemann die Verdienste Neumanns, der 20 Jahre lang  dem Rat vorgestanden hatte. In seiner Amtszeit wurden der Marktplatz erneuert, die Ostekrone renoviert sowie Kindergarten und Krippe gebaut, und auch die Ansiedlung eines Marktes konnte erreicht werden. Tiedemann überreichte dem Geehrten Blumen und eine Urkunde der Gemeinde.

Quelle: www.oste.de


AG 60 plus: SPD
voller Zuversicht


Zeit zum Schnacken: SPD-Senioren in Hollnseth

5. 2. 2012. "Politik, Schnacken und gut Essen" - das macht nach dem Urteil der SPD-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Daniela Behrens den "Charme" des traditionellen Neujahrs-Klönschnacks der Parteisenioren aus. Beim diesjährigen Grünkohlessen in Hollnseth (SG Börde Lamstedt) zeigten sich die Sozialdemokraten aus dem Elbe-Weser-Dreieck heute mit dem Blick auf die Landtagswahl 2013 voller Siegesgewissheit. 


McAllister-Herausforderer Stephan Weil

Nachdem die SPD bei der jüngsten, "grandios" ausgegangenen Kommunalwahl in fast allen Kommunen im Cuxland dominiert hat, setzt Daniela Behrens für die Landtagswahl in 50 Wochen voll auf den Sieg des Teams um den SPD-Spitzenkandidaten und hannoverschen Oberbürgermeisters Stephan Weil (Website).


Voll besetzt: der Saal von Wallers Gasthof

Obwohl der Bekanntheitsgrad des frisch aufgestellten McAllister-Herausforderers noch deutlich hinter den persönlichen Werten des amtierenden Ministerpräsidenten liegt, rangieren in aktuellen Umfragen SPD und Grüne bereits eindeutig vorn, während es der Union aufgrund der Misere der FDP ("Fast Drei Prozent") an einem Mehrheitsbringer fehlt.


Lange, Behrens, Tiemann, Weil in Hollnseth

"Wir haben im Moment eine riesige Chance, nach 10 Jahren Opposition die Regierung zu stellen," zeigte sich Weil in Hollnseth voller Zuversicht. "Die Prognosen sind eindeutig, wir kriegen das in den Griff," urteilte auch die bundespolitisch erfahrene Cux-Vize-Landrätin Annette Faße.


Cuxhavener Vize-Landrätin Annette Faße

Natürlich sieht auch Claus Johannßen, der Kreis-Fraktionschef und neue Otterndorfer Bürgermeister, den Trend auf Seiten der SPD. 

"Von Otterndorf lernen
heißt siegen lernen"

Ihm war es in seiner Heimatstadt gelungen, bei der jünsten Kommunalwahl den Stimmenanteil von 33 auf über 50 Prozent zu steigern. "Von Otterndorf lernen heißt siegen lernen," rief der Gartenbauingenieur den Mitgliedern der SPD-AG 60 plus zu. 

Deren Sprecher wiederrum erinnerten selbstbewußt daran, dass sie die streitbaren "Jusos der 60er Jahre" gewesen seien. Unvermindert kämpferisch wollten sie sich nun dafür engagieren, Rot-Grün mit Stephan Weil zum Wahlsieg zu verhelfen, um die sozialpolitischen Forderungen der SPD im Land durchzusetzen.


Hemmoor stark vertreten: Bürgermeister Saul

Begrüßt worden waren die Gäste unter anderem von der stellvertretenden SPD-Bezirksvorsitzenden Petra Tiemann MdL aus Kutenholz und dem parteilosen Lamstedter Samtgemeinde- Bürgermeister Werner Otten, der das Land aufforderte, für einen "gerechten und solidarischen Finanzausgleich" zugunsten kleinerer Gemeinden zu sorgen. Das Hauptreferat hielt der Europaabgeordnete Bernd Lange. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musik- und Spinnradgruppe des Heimatvereins Hemmoor. 


Klüser: Fährverein
statt Ortsverein


Scheidender Hemmoorer SPD-Chef Klüser

4. 2. 2012. Der Polizeibeamte Lothar Klüser, seit 19 Jahren Vorsitzender der SPD Osten, steht für sein bisheriges Amt künftig nicht mehr zur Verfügung. Auch für den Vorsitz der SPD Hemmoor, den er ebenfalls innehat, will er nicht erneut kandidieren. Seinen Rückzug aus der Parteiarbeit begründete Klüser heute (Sonnabend) beim 33. SPD-Eisbeinessen der Ostener SPD im Hotrlrestaurent "Fährkrug" mit einem neuen Amt: Als frisch gewählter 2. Vorsitzender der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre wolle er sich ganz auf die Arbeit für das Wahrzeichen des Ostelandes konzentrieren, dessen Anerkennung als Weltkulturerbe beantragt ist. 

Namens der rund 60 Gäste aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Winsen dankten der SPD-Fraktionschef im Cux-Kreistag und Otterndorfer Bürgermeister Claus Johannßen (l.) sowie Klüsers Vorgänger an der Ostener Parteispitze, SPD-Ehrenmitglied Herbert Guthahn, dem scheidenden Vorsitzenden für dessen Arbeit. 


Zum 33. Mal: SPD-Tradition Eisbeinessen

Nach fast zwei Jahrzehnten, so Klüser, sei es an der Zeit, die Verantwortung an neue Leute mit "frischen Ideen" zu übergeben.

Im Schnelldurchlauf liess er die 46-jährige Geschichte der Ostener SPD (siehe Festschrift zum 40-jährigen Bestehen) Revue passieren. In all diesen Jahrzehnten habe der Distrikt nur drei Vorsitzende gehabt: neben ihm selber (seit 1993) und seinem Vorgänger Guthahn den Gründungsvorsitzenden Wilhelm Jonscheck (Archivbild M., mit Klüser und Guthahn), dessen Enkel Stefan Haak er während der Traditionsveranstaltung als neues Mitglied in die SPD aufnahm.

Begrüßt hatte der SPD-Vorsitzende unter anderem die Präsidentin der Deutschen Seemannsmission und frühere Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel (Horneburg), den Wischhafener Ehrenbürgermeister Heinrich von Borstel (Foto), den neuen Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann, die Wischhafener Kreistagsabgeordnete Martina Pfaffenberger, den Hemmoorer Ratsvorsitzenden Siegfried Meinusch und den Ostener Schützenpräsidenten Wilfried Röndigs.


McAllister-Herausforderer
Weil spricht in Hollnseth


SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil

28. 1. 2012. Nach den jüngsten Umfragen verfügen die CDU und ihr sterbenskranker Partner FDP in Niedersachsen keine Mehrheit mehr. In der SPD mit ihrem neuen Spitzenmann Stephan Weil, populärer Oberbürgermeister in Hannover, wächst die Siegeszuversicht. Jetzt will sich McAllister-Herausforderer Weil auch in der Heimatregion des CDU-Titelverteidigers vorstellen: beim "Neujahrsklönschnack 2012" der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus des Unterbezirkes Cuxhaven am Sonntag, 5. Februar, 10 bis 14 Uhr, in "Wallers Gasthaus" (Hollener Mühle 1)  in Hollnseth. 

Akkordeonisten
aus Hemmoor

Neben einer Rede von Stephan Weil (Website) zur Landtagswahl 2013 steht ein Beitrag des Europaabgeordneten Bernd Lange ("Krise über Krise - wie geht es weiter mit Europa?") auf dem Programm. Die Landtagsabgeordneten Daniela Behrens und Petra Tiemann sowie der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil berichten über Aktuelles aus Land und Bund. Außerdem stellt sich der designierte Landtagskandidat für den Wahlkreis 58, Uwe Santjer, vor. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Akkordeongruppe Hemmoor (Anmeldung bis zum 2. Februar im SPD-Büro Cuxhaven unter Tel. 04721/38310 oder 04721/665011).


Verdi-Chef sprach
in Hechthausen


Zu Gast an der Oste: Frank Bsirske

22. 1. 2012. Zum dritten Mal haben die Gewerkschaft Ver.di und der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Elbe-Weser-Region zum Neujahrempfang in das Landhaus "Ostekrone" in Hechthausen eingeladen. Vor über 300 Ver.di-Aktiven und Ehrengästen begrüßte Ver.di-Geschäftsführer Gunnar Wegener den Ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske. Bevor Bsirske seine packende Neujahrsrede begann, nutzte Jan Tiedemann, Bürgermeister von Hechthausen, die Gelegenheit, in seinem Grußwort für die Oste zu werben, das verbindende Element zwischen den Landkreisen Cuxhaven, Rotenburg und Stade, die einen Schwerpunkt des Ver.di-Bezirks Bremen-Nordniedersachsen bilden. 


Landhaus "Ostekrone", Jan Tiedemann

Dabei verwies der SPD-Politiker insbesondere auf touristische Neuheiten wie  das Oste-Natur-Navi-Projekt (zwischen Bremervörde und Hechthausen) sowie auf das Flachbodenschiff "Püttenhüpper", das im Frühjahr den Fährbetrieb Klint - Kranenburg aufnimmt und biologische Erkundungstouren auf den Oste-Pütten anbieten wird. 


Demnächst im Einsatz: der "Püttenhüpper"

Hauptredner Bsirske stellte die aktuellen Arbeitnehmerprobleme, die sich durch den massiven Sparkurs bei den Kommunen, bei den Ländern und beim Bund ergeben, in den Zusammenhang mit der Eurokrise. Er warnte vor einem weiteren Sparkurs auf Kosten von Arbeitern, Angestellten und Beamten, weil damit die Nachfrageseite weiter geschwächt werde, und forderte dazu auf, den Mindestlohn flächendeckend endlich auch in Deutschland einzuführen sowie die Rente mit 67 aufzuheben. 

Beeindruckt zeigte sich das Publikum von dem Beispiel, dass ein Durchschnittsverdiener heute in Deutschland nach 33 Jahren in Vollzeit lediglich Anspruch auf eine Rente auf Hartz-IV-Niveau hat.

Weitere Grußworte sprachen Petra Tiemann, stellvertretende Landrätin des Landkreises Stade, und der Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeld. 

Ebenfalls gesehen auf dem Neujahrsempfang: SPD-Kreisvorsitzende Daniela Behrens MdL, SPD-Cuxland-Fraktionschef und Otterndorfer Bürgermeister Claus Johannßen, Cuxhavens parteiloser Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch, die SPD-Kreispolitiker Margret Schwittek-Ostermann (Lamstedt) und Uwe Dubbert (Hechthausen), die Grünen-Spitzenfrau Sabine van Gemmeren (Kehdingbruch) und Hechthausens Ex-Bürgermeister Bodo Neumann. 

Voll des Lobes waren die Gäste über das exquisite Mittagsbuffet aus der Küche von "Ostekronen"-Wirt Golsch. Umrahmt wurde der Empfang vom Bremer Ver.di-Chor.


Sozialdemokraten
im Aufwind


Petra Tiemann im Stader Tageblatt

21. 1. 2012. Die Sozialdemokraten in der Region zeigen sich zur Zeit hochzufrieden - nicht nur aufgrund der erdrutschartigen Ergebnisse der Kommunalwahl auch in vielen Gemeinden der Kreise Stade, Cuxhaven und Rotenburg. Die neue SPD-Bezirksvorsitzende, die Landtagsabgeordnete  Petra Tiemann (Kutenholz), habe an Strahlkraft und Statur gewonnen und werde auch auf Landesebene als "Powerfrau" und "Pfundskerl" geschätzt, schreibt Chefredakteur Wolfgang Stephan an diesem Wochende in einem ganzseitigen Tiemann-Porträt. Ihr Stern leuchte "heller den je".

Positiv strahlt auch das derzeitige "Umfragehoch" der Hamburger SPD nach Nordniedersachsen aus. Den Grund für die blendenden ergebnisse sieht auch die konservative "Welt" in "König Olaf": "Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz ist so beliebt wie keiner seiner Vorgänger. 74 Prozent der Hamburger sind mit seiner Arbeit zufrieden." Weiterlesen...

Die Niedersachsen-SPD zeigt sich ein Jahr vor der Landtagswahl ebenfalls konditionsstarkstark und geschlossen: Der neue SPD-Spitzenkandidat und hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil wurde am Wochenende vom außerordentlichen Landesparteitag in Oldenburg mit 95,54 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Landesvorsitzenden gewählt. Von 202 Delegierten stimmten 193 für Weil, der 2013 den Christdemokraten David McAllister herausfordern will und sich bei den SPD-Delegierten für den "großartigen Vertrauensvorschuss“ bedankte. Mehr...


Thema Ehrenamt beim
ASF-Neujahrsempfang

15. 1. 2012. Beim Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) am Sonnabend, 28. Januar, 10.30 Uhr, in der Ostener Festhalle geht es um das Thema Ehrenamt. Es sprechen die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Daniela Behrens (Foto) und Kreis-Fraktionschef Claus Johannßen. Zum Mittagessen gibt es Geschnetzeltes (11 Euro). Heike Offermann bittet um Anmeldung bis zum 25. Januar unter Telefon 0 47 71 - 33 08.

http://www.niederelbe.de/spd-hemmoor/spd-ov-archiv2012.htm.

Distrikte Hechthausen und Osten

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