Archiv der SPD Hemmoor 2009


Ortsverein und Distrikt Hemmoor

Heftige und
offene Debatte


Nahles und Gabriel in Loxstedt

2. 11. 2009. In einer öffentlichen Veranstaltung in Loxstedt stellte sich das designierte Führungsduo Siegmar Gabriel / Andrea Nahles der SPD-Basis. Ein Bericht über die heftige und offene Debatte steht hier.

 

'Katastrophaler
SPD-Zustand'

22. 10. 2009. Einen „katastrophalen Zustand“ hat der designierte SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel seiner Partei bescheinigt. In einer Antwort an besorgte Parteimitglieder kritisiert er die Meinungs- und Willensbildungsprozesse der SPD, in der „Mitglieder meist zu Förder-Mitgliedern degradiert wurden: ohne jeden wirklichen Einfluss“. Gabriel, den der Parteitag Mitte November zum Vorsitzenden wählen soll, stellt „eine richtige Strukturreform“ in Aussicht. Der geschäftsführende Umweltminister gesteht zwar ein, dass die Agenda-Diskussion „wie ein Treibsatz“ gewirkt und letztlich das Entstehen der Linken vorangetrieben habe, aber „die ersten Landtagswahlen haben wir deutlich vor der Agenda 2010 krachend verloren“. Der Zustand vieler Ortsvereine und Unterbezirke habe schon lange nichts mehr mit einer Volks- und Mitgliederpartei zu tun.

Nötig sei „eine ruhige und ehrliche Analyse der letzten 11 Regierungsjahre, des Zustands der Parteiorganisation in den letzten 20 Jahren und auch eine Aufarbeitung des Wahlkampfes“, schreibt Gabriel in dem Brief, den sueddeutsche.de öffentlich machte. Ohne den amtierenden Parteichef Franz Müntefering namentlich zu nennen, merkte Gabriel in seinem Schreiben zu zwei von diesem vertretenen Inhalten an: „Themen wie die Rente mit 67 oder auch die Mehrwertsteuererhöhung in der großen Koalition (haben) die Glaubwürdigkeit der SPD tief erschüttert.“

Auch zu den Flügelkämpfen in der Partei äußert er sich: „Wenn wir die SPD nicht endgültig zerstören wollen als Volkspartei, dann muss damit endlich Schluss sein.“ Nichts sei gegen unterschiedliche Flügel in einer Partei einzuwenden, aber noch wichtiger sei „ein gemeinsamer Kopf“. Gabriel regt „ab und an bei wichtigen Entscheidungen“ Urabstimmungen an. Weitere Vorschläge wolle man auf dem Bundesparteitag in Dresden unterbreiten, der solle ein Startschuss sein.

Gabriel verteidigt auch die Übernahme des Fraktionsvorsitzes im Bundestag durch den bisherigen Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Zwar bezeichnet er die Entscheidungen am Wahlabend auch als „sehr schnell“, gleichwohl hätte die Bundestagsfraktion zügig „handlungsfähig werden“ müssen, da Peter Struck nicht wieder kandidierte: „Als Frank-Walter Steinmeier sagte, er stünde zur Verfügung, habe ich das unterstützt. Ich kann nicht am Freitag vor dem Brandenburger Tor bei der Abschlussveranstaltung des Bundestagswahlkampfes 'Hosianna' rufen und am Montag/Dienstag 'Kreuzigt ihn'. Das hat mit Solidarität und Fairness nichts zu tun! Ich finde, er ist einer der besten Politiker, die wir zu bieten haben, und deshalb brauchen wir ihn.“

Schmutzige Tricks
von Schwarz-Gelb

22. 10. 2009. So unsäglich erscheinen selbst der konservativen "FAZ" die Hütchenspielertricks der schwarzgelben Haushaltsstrategen, dass das Blatt von "schmutzigen Tricks" schereibt. Wörtlich heißt es: "Der Ruf, dass bürgerliche Regierungen besser als linke mit Geld umgehen können, droht in diesen Tagen ernsthaft Schaden zu nehmen. Union und FDP scheinen auf der Suche nach Finanzierungswegen für ihre Steuersenkungen wild entschlossen, eigentlich erst nächstes Jahr anfallende Ausgaben vorzuziehen – nicht weil das Geld jetzt gebraucht wird, sondern weil man nicht den Willen oder die Kraft hat, die Ausgaben entsprechend anzupassen.

Ein solches Vorgehen steht im Widerspruch zur Bundeshaushaltsordnung, die unmissverständlich bestimmt, dass der Haushaltsplan alle im Haushaltsjahr voraussichtlich zu leistenden Ausgaben zu enthalten hat. Denn die Mittel, die mit dem dritten Nachtragshaushalt aufgenommen werden sollen, braucht in Wirklichkeit 2009 niemand. So gibt es auch keinen Grund, vom Prinzip der Jährlichkeit abzuweichen – außer um die Zwänge der neuen Schuldengrenze im Grundgesetz umgehen zu können und um Defizite dem abtretenden Sozialdemokraten Peer Steinbrück nachträglich in die Schuhe zu schieben.

Solche schmutzigen Tricks mögen zum politischen Geschäft gehören, aber mit seriösem Wirtschaften hat das nichts zu tun."

CDU und FDP
bitten zur Kasse

22. 10. 2009. Union und FDP wollen Privatisierungen in verschiedenen Bereichen forcieren. In der Pflegeversicherung droht Arbeitnehmern ein Zusatzbeitrag, bei der kommunalen Daseinsvorsorge sind höhere Gebühren zu erwarten. Die Zeche für die schwarz-gelben Reformpläne, insbesondere für die Steuerentlastungen für Wohlhabende und Unternehmen, wird wohl die breite Masse der Bevölkerung tragen müssen.

In der Pflege planen CDU, CSU und FDP offensichtlich die Einführung eines Zusatzbeitrages für den Einstieg in ein kapitalgedecktes System. Dafür zahlen sollen aber nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es droht der Einstieg in die komplette Privatisierung erster Sozialversicherungszweige und eine Entsolidarisierung der Gesellschaft. "Ein solcher Zwangsbeitrag für eine individuell kalkulierte Pflegezusatzversicherung ist nicht als ein überflüssiges Hilfsprogramm für die deutsche Versicherungswirtschaft", kommentierte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Ferner. Auch aus den Gewerkschaften und von Sozialverbänden wird das Vorhaben scharf kritisiert.

Presseberichten zufolge erwägt Schwarz-Gelb außerdem, Teile der öffentlichen Daseinsvorsorge privatwirtschaftlichen Bedingungen zu unterwerfen. 

Thurid Küber
kämpft weiter


Sozialdemokratin Thurid  Küber (in Osten)

20. 10. 2009. Der Vorstand der SPD im Landkreis Cuxhaven hat dieser Tage die Bundestagswahlergebnisse diskutiert. „Wir mussten auf Bundes-, Landes- und Wahlkreisebene das schlechteste Ergebnis für die SPD in der Nachkriegszeit hinnehmen. Dies ist ein tiefer Einschnitt für jeden Sozialdemokraten und jede Sozialdemokratin und muss Konsequenzen in der weiteren politischen, inhaltlichen und organisatorischen Arbeit haben“, erklärt Unterbezirksvorsitzende Daniela Behrens.

 „An unserer Kandidatin Thurid Küber hat es nicht gelegen. Denn trotz des insgesamt desaströsen Bundesergebnisses hat sie einen beachtlichen Erfolg erzielt und scheiterte nur knapp am Direktmandat und damit Einzug in den Bundestag“, so Behrens. Der SPD-Unterbezirksvorstand wünscht sich, dass Thurid Küber weiter für die SPD kämpft. „Wir werden sie in all ihren Aktivitäten unterstützen“, fasst Behrens die Meinung des Vorstands zusammen.

Der Unterbezirksvorstand bedankte sich bei Kandidatin Thurid Küber und den scheidenden Bundestagsabgeordneten Annette Faße und Dr. Margrit Wetzel. „Ihr habt für unsere Region gekämpft. Dies ist nicht so einfach aufzufangen“, so Behrens. Die Region zwischen Weser und Elbe sei nun nicht mehr mit einem SPD-Bundestagsabgeordneten im Bundestag vertreten. Thurid Küber wird sich nun um bundespolitische Themen kümmern. „Wir bedanken uns auch bei den Wählerinnen und Wählern im Wahlkreis Cuxhaven-Stade II, die mir und der SPD ihr Vertrauen geschenkt haben. Dies ist für uns Ermutigung und Verpflichtung, weiter für die Ziele der SPD zu kämpfen“, sagte Thurid Küber.

Ausführlich debattierte der SPD-Vorstand das Bundestagswahlergebnis und verfasst eine Erklärung, die auch an Landes- und Parteivorstand gerichtet ist. Darin wird eine ausführliche Aufarbeitung auf allen Ebenen der Partei gefordert. Vom Bundesparteitag in Dresden erwartet die Sozialdemokraten im Landkreis wichtige Entscheidungen zur Neuaufstellung und künftigen politischen Meinungsbildung in der Partei. „Dabei muss die Orientierung hin zu den Sorgen der Menschen, die Nachwuchsarbeit und eine lebendige Meinungsbildung, die mehr Einfluss durch die Mitglieder direkt erfährt, im Mittelpunkt stehen. Die traditionellen Werte der SPD - Soziale Gerechtigkeit, Frieden, Solidarität, Freiheit und Fortschritt – sind unverzichtbar für das gesellschaftliche Miteinander. Sie haben mehr denn je ihre Berechtigung und müssen neu mit Leben erfüllt und auf die aktuelle Politik übertragen werden. Nur dann wird es uns gelingen, Vertrauen zurück zu gewinnen und sozialen Ausgleich zu organisieren“, zitiert Daniela Behrens.

Die SPD im Landkreis Cuxhaven unterstützt ausdrücklich die Kandidatur von Sigmar Gabriel für den Parteivorsitz. „Wir brauchen ein neues Führungsteam, das für die Zukunft Verantwortung übernimmt. Kontinuität, Verlässlichkeit und Teamfähigkeit stehen dabei an oberster Stelle“, so Behrens.

Die SPD im Unterbezirk Cuxhaven wird sich intensiv mit der Aufarbeitung der Wahlergebnisse beschäftigen und trifft sich zunächst im November zum außerordentlichen Parteitag. Daniela Behrens: „Wir werden in der Partei darüber diskutieren, wie wir uns in den Kommunen und in der Kreispolitik zur nächsten Kommunalwahl inhaltlich, personell und organisatorisch aufstellen wollen. Dabei sind uns Anregungen der Bürgerinnen und Bürger, der Verbände und der Institutionen für unsere politische Meinungsbildung wichtig. Dazu wollen wir u.a. das Instrument der Regionalkonferenzen nutzen und ausdehnen. Wichtige Grundlagen sind die Cuxland-Erklärung und der Cuxland-Plan.“

Thurid Küber
kommt gut rüber


SPD-Direktkandidatin Thurid Küber

24. 9. 2009. Optimistisch sieht die junge SPD-Direktkandidatin Thurid Küber dem Wahltag entgegen. Die Presse prognostizierte eine Woche vor der Wahl ein "Kopf-an-Kopf-Rennen" (NEZ) zwischen Küber und dem CDU-Berufspolitiker Enak Ferlemann, der um seine Rückkehr in den Bundestag bangen muss, falls die Landesliste nicht "greift".

Mittlerweile haben sich viele Waählerinnen und Wähler persönlich ein Bild von der 29-jährigen SPD-Kandidatin machen können. Alle Lokalzeitungen haben sie porträtiert und ein denkbar positives Bild der jungen Kandidation gezeichnet - Tenor: Küber kommt gut rüber:

So berichtete die Nordsee-Zeitung über die SPD-Frau unter dem Titel: "Thurid Küber sucht den Dialog mit der Basis."

Das Bremerhavener Magazin "Deichhelden" stellte die Verwaltungsexpertin unter der Überschrift vor: "Aus der Masse hervorstechen"

Als erste Zeitung hatte die NEZ der Kandidatin ein Porträt gewidmet: "Respekt vor dem eigenen Mut..."

Das Stader Tageblatt wählte für seinen Küber-Artikel den Titel: "Unerschrocken in den Bundestag."

SPD-Promis
nach Osten


Sozialdemokraten Klüser und Küber in Osten

24. 7. 2009. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil (Foto) und die örtliche SPD-Bundestagskandidatin Thurid Küber werden nach jüngsten Informationen am Freitag, 7. August, von 17 bis 19 Uhr in der Festhalle Osten zu Gast sein. Das teilt der SPD-Ortsvorsitzende Lothar Klüser mit. Damit ist Osten zum wiederholten Male Anlaufpunkt politischer SPD-Prominenz im Osteland.

Heimatgeschichte
für SPD-Senioren


Osten vor 100 Jahren (Lange Straße)

9. 6. 2009. Das Osten von gestern ist Thema einer Veranstaltung mit Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde am Donnerstag, 18. Juni, 15 Uhr, in der Festhalle Osten. Veranstalter ist die AG 60 Plus im SPD-Ortsverein Hemmoor, deren Vorsitzender Gerd-Michael Wilwert (Te. 04771-888989) um vorherige Anmeldung zu diesem Klönschnack-Nachmittag bittet. Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 4,50 Euro.

Mutig ist
sie ja...


Thurid Küber mit Wilwert und Klüser

16. 4. 2009. Beim monatlichen Klönschnack der AG 60 plus im SPD-Ortsverein Hemmoor stand die Bundestagskandidatin Thurid Küber in der Festhalle Rede und Antwort. Nach einer Einleitung mit ihren Vorstellungen und ihren politischen Zielen diskutierte die 28-jährige Cuxhavenerin sehr angeregt mit den Politikerfahrenen. Mut zur Zukunft zeigte sie mehrfach und machte auch ihre ablehnende Haltung zu einer 'Fahrrinnenanpassung Elbe' ohne Sicherung für die Bewohner hinter den Deichen klar. Die Themen Mindestlohn, Arbeitsplätze und Finanzkrise beherrschten die Diskussion. Der Vorsitzende Gerd-Michael Wilwert konnte sich zum Abschluss recht herzlich bei Küber und dem anwesenden Ortsvereinsvorsitzenden Lothar Klüser für den kurzweiliger Nachmittag bedanken. Eine Fortsetzung wurde bereits ins Auge gefasst, eine Unterstützung Thurid Kübers im Wahlkampf einstimmig verkündet.

Schwebefähre: Land in der Pflicht


SPD-Abgeordnete Wetzel in Hemmoor

17. 4. 2009. "Das Land Niedersachsen ist in der Pflicht, die notwendigen Rahmenbedingungen für den Erhalt des Kulturguts Schwebefähre zu setzen und sie dauerhaft zu sichern," fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel in einem Exklusivbeitrag für die NEZ (Freitag). Dem Land als Auslöser der Finanzierungsmisere müsse verdeutlicht werden, "dass es wenig Sinn macht, Bundesmittel für Konjunkturprogramme einzusetzen, wenn gleichzeitig das Land an anderer Stelle Regionen den Boden unter den Füßen wegzieht."

Unter der Überschrift "Fähre im Schwebezustand" kritisiert Wetzel den "ausgerechnet im Jahr der Oste" von der CDU-geführten Cux-Kreistagsmehrheit beschlossenen Investitionsstopp für die Schwebefähre, der "mittelfristig das 'Aus' für den Fährbetrieb in Osten einleiten" könne (Wortlaut hier).

In diesem Zusammenhang verweist die Abgeordnete auf den "Zusammenhang zwischen der Funktionstüchtigkeit der Schwebefähre und der touristischen Entwicklung der Region": "Die touristischen Übernachtungszahlen und auch der Tagestourismus sind im Zusammenhang mit den Aktivitäten um die Schwebefähre und die Deutsche Fährstraße in den vergangenen Jahren gestiegen und haben somit Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region geschaffen und erhalten."

Wetzel weiter: "Die Entscheidung, die Schwebefähre nicht mehr in einem fahrbereiten Zustand zu halten, konterkariert die Bemühungen und die Investitionen der Gemeinden und der vielen ehrenamtlich Tätigen wie beispielsweise der Akteure der AG Osteland und der Fördergesellschaft Schwebefähre Osten - Hemmoor. Auch kulturhistorisch betrachtet ist diese Entscheidung meines Erachtens nicht haltbar. Als eine von weltweit insgesamt nur noch acht existierenden Schwebefähren hätte das Bauwerk durchaus Chancen, als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt zu werden. Das wiederum könnte dem Landkreis Cuxhaven noch einmal einen touristischen Schub geben."

Thurid Küber 
kommt gut rüber


SPD-Überraschungskandidatin Küber (in Osten)

9. 4. 2009. Sie ist jung, klug und unerschrocken: Thurid Küber, die 28-jährige Überraschungskandidatin der SPD in unserem Wahlkreis Cuxhaven-Stade II, traut es sich zu, bei der Bundestagswahl im Herbst mehr Stimmen zu ergattern als der konservative CDU-Platzhirsch Enak Ferlemann (Foto) und somit im Bundestag die Nachfolge der scheidenden SPD-Abgeordneten Annette Faße anzutreten.

Welche Chancen hat die Newcomerin, die in der SPD-internen Konkurrenz um die Kandidatur erstaunlicherweise drei männliche Mitbewerber mit absoluter Mehrheit aus dem Feld geschlagen hat?

Mittlerweile haben alle Lokalzeitungen Thurid Küber porträtiert und allesamt ein denkbar positives Bild der jungen Kandidation gezeichnet - Küber kommt gut rüber:

Diese Woche berichtet die Nordsee-Zeitung über die SPD-Frau unter dem Titel: "Thurid Küber sucht den Dialog mit der Basis."

Das Bremerhavener Magazin "Deichhelden" stellt die Verwaltungsexpertin unter der Überschrift vor: "Aus der Masse hervorstechen"

Als erste Zeitung hatte die NEZ der Kandidatin bereits vor Wochen ein Porträt gewidmet: "Respekt vor dem eigenen Mut..."

Das Stader Tageblatt wählte für ihren Küber-Artikel den Titel: "Unerschrocken in den Bundestag."

Thema Flüchtlinge
bei der AG 60 plus


Friedl mit Flüchtlingen in der Sahara

20. 2. 2009. Auf Einladung von Gerd-Michael Wilwert hielt der Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland, Dr.Reinhold Friedl, einen Vortrag über die Weltflüchtlingsproblematik und die Rolle der Vereinten Nationen. Zahlreiche Zuhörer waren der Einladung des Vorsitzenden der SPD-AG 60plus in die Festhalle in Osten gefolgt und erlebten eine Multimedia-Präsentation des ehemaligen Genfer UNO-Diplomaten.

Friedl führte aus, dass es gegenwärtig mehr als 40 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene auf der Welt gibt, wobei diese Zahlen schnellen Veränderungen unterliegen können. Die meisten dieser Flüchtlinge stehen unter dem Schutzmandat des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR), welches weltweit für Flüchtlinge zuständig ist. Mit einer Ausnahme, wie Friedl erläuterte: Etwa 4,6 Millionen Palästina-Flüchtlinge in Jordanien, Syrien, Libanon, Westjordanland und dem Gaza-Streifen  unterstehen dem Mandat des UNO-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA). Etwa 80 % aller Flüchtlinge auf dieser Welt würden Aufnahme und Asyl in den armen Ländern der sogenannten 3. Welt finden, der größte Teil von ihnen sind Frauen und Kinder. Immer mehr Flüchtlinge wären Binnenvertriebene, also Flüchtlinge im eigenen Land vor Bürgerkrieg und Verfolgung.

Friedl stellte die drei Grundlösungsmodelle der UNO für die Flüchtlingsproblematik: Die bevorzugte Lösung ist die freiwillige Rückkehr ins Heimatland, allerdings nur sofern dies in Sicherheit und Würde möglich ist und dann auch von den meisten Flüchtlingen gewünscht wird.  Ist diese freiwillige Repatriierung nicht möglich, strebt die UNO eine Integration im Aufnahmeland oder in wenigen Fällen auch eine Umsiedlung in ein Drittland an. Friedl."Die humanitäre Arbeit von UNHCR und UNRWA hat laut Mandat der UN-Generalversammlung nicht-politisch zu sein, bewegt sich aber ständig im hochpolitischen Umfeld, was häufig ein brisantes Spannungsfeld darstellt."

Friedl, der früher in der Genfer UNHCR-Zentrale weltweit für die Bildungs- und Ausbildungsprogramme für Flüchtlingen zuständig war: "Seit der Gründung des UNHCR 1951, um zunächst die Flüchtlingsströme nach dem 2. Weltkrieg zu bewältigen, hat das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge über 50 Millionen Menschen dabei unterstützt, sich ein neues Leben aufzubauen." Eine Leistung, die bereits zweimal mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. 

Friedl schloß die Präsentation nach einer Kaffepause mit einem Bericht über seinen kürzlichen Besuch in Lagern von Westsahara-Flüchtlingen in der Wüste Südwest-Algeriens ab. Gerd-Michael Wilwert :"Das war eine interessante und spannende Veranstaltung. Wir würden sie gerne mit einem weiteren Bericht von Dr. Reinhold Friedl fortsetzen."

CDU-Politik mit
Konjunkturpaket


Wahlkreisabgeordnete Dr. Margrit Wetzel

28. 2. 2009. Konjunkturpaket II: Was kommt wirklich bei den Kommunen an? Die Abgeordnete Margrit Wetzel wirft der niedersächsischen CDU/FDP-Landesregierung vor, das Geld nicht in nötigem Maße an die Gemeinden weiterzugeben und sich mit dem Konjunkturpaket "parteipolitisch zu profilieren" 

Die Gespräche im Bundeskanzleramt zur Umsetzung des Konjunkturpaketes II bestimmen die gesamte politische Diskussion in der Hauptstadt. Dazu kann die Wahlkreisabgeordnete Dr. Margrit Wetzel jetzt schon Hintergründe berichten: „Nicht nur für die Wirtschaft in den Kommunen, sondern für alle Bürger in unserer Region ist besonders wichtig, was an konkreten Maßnahmen am Ende der Verhandlungen mit den Ländern übrig bleibt. So hat auch der niedersächsische Städte- und Gemeindebund aus seinen Verhandlungen mit der Landesregierung berichtet und die Ziele der unionsgeführten niedersächsischen Landesregierung zusammenfasst. Nach diesen Plänen schrumpft die Summe, die den Kommunen pauschal zur Verfügung gestellt werden soll auf 450 Mio. Euro. Zusammen mit der vorgesehenen Kofinanzierung können die Kommunen nach dem Modell von Ministerpräsident Wulff mit nur 600 Mio. Euro rechnen.“

Statt des „überwiegenden“ Teils der Bundesmittel gibt das Land offenbar weniger als die Hälfte der Bundesmittel an die Kommunen weiter. Erhebliche Anteile der Bundesmittel sollen in Landesprogramme fließen. 

Zur Förderung der Kommunen sind von der Niedersächsischen Regierung vier Programme angedacht. So sollen Schulen, Breitbandverbindungen, Sportstätten und Kran-kenhäuser gefördert werden.„Die  Förderprogramme sehen vor, 150 Mio. Euro bei einer 10 %igen kommunalen und 15 %igen Landeskofinanzierung für Schulen aufzubringen. 

Programme für Breitband, Sportstätten und Krankenhäuser sollen je 37,5 Mio Euro mit unterschiedlichen Anteilen der Kofinanzierung aus Mitteln des Konjunkturpaketes II erhalten“, zitiert Margrit Wetzel aus dem Schreiben.

Die erfahrene Bundespolitikerin, die sich auch als Kreistagsabgeordnete für die Kommunalpolitik engagiert, mahnt zu den niedersächsischen Positionen an: „Fördergelder des Bundes, die schwerpunktmäßig die Kommunen stärken so-len, wecken immer auch die Begehrlichkeiten der Länder. Hier sollen dann offensichtlich die Versäumnisse der Landesregierung in der Vergangenheit kompensiert werden. Auch wird seitens der Union versucht, mit diesen Geldern Parteienpolitik zu betreiben. Aber weder um die Profilierung eines CDU-Ministerpräsidenten oder von CDU-Abgeordneten sollte es beim Konjunkturpaket II gehen – vielmehr ist doch wohl Ziel, für die Bürgerinnen und Bürger und unsere Gemeinden einzutreten.“

Margrit Wetzel: „Die Diskussion um das Konjunkturpaket II bis hin zur Formulierung der Verwaltungsvereinbarungen ist spannend. Für die Kommunen kommt es besonders auf die Feinheiten der Beschlüsse an. Jeder Prozentpunkt bei Verteilungsschlüsseln und Mittelzuweisungen ist bares Geld wert, das den Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen und so die Kommunen und die Wirtschaft ankurbeln soll. Jeder Euro, der zusätzlich in den Nachholbedarf der besonders finanzschwachen Gemeinden gesteckt wird, hilft kurz- und langfristig. Um die Wirksamkeit des Gesamtkonzeptes zu bewahren, muss für uns Bundestagsabgeordnete das Interesse der Kommunen bei der Verteilung der Bundesmittel im Vordergrund stehen.“

Thurid Küber
jetzt im Netz


SPD-Kandidatin Thurid Küber (mit Lothar Klüser)

23. 1. 2009. Die neue SPD-Kandidatin für den Bundestag, Thurid Küber, ist unter www.thurid-kueber.de jetzt mit einer Homepage im Netz vertreten. Die Cuxhavenerin wird, wie der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser mitteilt, am Sonnabend, 31. Januar, nachmittags über das nationale Baudenkmal Schwebefähre Osten-Hemmoor und die Planung des Festjahrs informieren. Abends findet im Hotel Fährkrug das traditionelle Eisbeinessen der SPD statt. - Ein NEZ-Porträt der Kandidatin Küber steht hier im Netz.

Distrikte Hechthausen und Osten

Thurid Küber
kommt gut rüber


SPD-Direktkandidatin Thurid Küber

24. 9. 2009. Optimistisch sieht die junge SPD-Direktkandidatin Thurid Küber dem Wahltag entgegen. Die Presse prognostizierte eine Woche vor der Wahl ein "Kopf-an-Kopf-Rennen" (NEZ) zwischen Küber und dem CDU-Berufspolitiker Enak Ferlemann, der um seine Rückkehr in den Bundestag bangen muss, falls die Landesliste nicht "greift".

Mittlerweile haben sich viele Waählerinnen und Wähler persönlich ein Bild von der 29-jährigen SPD-Kandidatin machen können. Alle Lokalzeitungen haben sie porträtiert und ein denkbar positives Bild der jungen Kandidation gezeichnet - Tenor: Küber kommt gut rüber:

So berichtete die Nordsee-Zeitung über die SPD-Frau unter dem Titel: "Thurid Küber sucht den Dialog mit der Basis."

Das Bremerhavener Magazin "Deichhelden" stellte die Verwaltungsexpertin unter der Überschrift vor: "Aus der Masse hervorstechen"

Als erste Zeitung hatte die NEZ der Kandidatin ein Porträt gewidmet: "Respekt vor dem eigenen Mut..."

Das Stader Tageblatt wählte für seinen Küber-Artikel den Titel: "Unerschrocken in den Bundestag."



"Das Rennen
wird spannend"


Heil über Küber: "Wir brauchen sie in Berlin"

8. 8. 2009. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil ist trotz schlechter Umfragewerte zuversichtlich für die Bundestagswahl am 27.September. “Das Rennen ist offen und es wird spannend", versichert Heil in diesen Tagen immer wieder - so wie auch am Freitag in der Ostener Festhalle, wo Kreisvorsitzende Daniela Behrens und Ortsvorsitzender Lothar Klüser trotz schönsten Sommerwetters einige Dutzend Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen konnten.

Immer mehr Wähler, so Heil weiter, entschieden sich erst kurz vor der Wahl. Und im Übrigen: "Nicht die Umfragen entscheiden Wahlen, sondern die Menschen." Der Generalsekretär Heil arbeitete wie bei all seinen Auftritten in diesen Tagen das ganze Programm ab. Finanzkrise: "Wir dürfen nicht nur die Folgen bewältigen." Arbeitsplätze: "Wir dürfen uns nicht mit Massenarbeitslosigkeit abfinden." Energie: "Raus aus der Atomkraft." Erzieherinnen: "Nicht in Ordnung, wie wenig denen gezahlt wird." Bildung: "Muss kostenlos sein - von der Krippe bis zur Universität." Schulpolitik: "Grottenschlecht" in Niedersachsen, verglichen etwa mit Rheinland-Pfalz. 


Interessierte Zuhörer in der Festhalle

Bestimmten Medien und der Union warf Heil vor, den Deutschland-Plan von Frank-Walter Steinmeier schon kritisiert zu haben, "bevor sein Programm überhaupt bekannt war." Der Plan sei ungleich besser als sein Ruf: er biete zwar nicht die Gewissheit, aber die Chance, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

Eine solche differenziertere Betrachtungsweise scheint sich in den letzten Tagen auch in den Medien niederzuschlagen. Steinmeier wirke zwar "dröge" bei der Präsentation seiner Vorstellungen, leitartikelt zum Beispiel die Nordsee-Zeitung (Sonnabend-Ausgabe), das spreche aber nicht gegen seine Absichten:"Steinmeiers Deutschland-Plan ist ja gar nicht übel - hätte CSU-Shootingstar Freiherr zu Guttenberg ihn vorgelegt, alle hätten ihn als Wirtschaftsvisionär reinsten Adels gefeiert", heißt es in dem Kommentar, der auch in der NEZ erschienen ist.

Ähnlich urteilt die "Süddeutsche Zeitung": "Der 'Deutschland-Plan' verlässt die Bahnen der gewohnten SPD-Politik, er ist pfiffig - und er ist interessanter als das, was die Union zu bieten hat. Allerdings verspricht Steinmeier, um endlich aus der politischen Defensive herauszukommen, viel zu viel auf die Schnelle: Vier Millionen neue Arbeitsplätze sind nur ein schöner Wunschtraum. Wäre in überschaubarer Zeit die Hälfte zu schaffen, es handelte sich um eine Großtat. Großtaten ohne große Ideen gibt es freilich nicht. Die ökologische Stimulierung der Wirtschaft ist eine solche große Idee." 

Weiter schreibt das Blatt: "Würde Baron Guttenberg Steinmeiers Plan vorstellen, man würde ihn wohl allenthalben als den Propheten einer neuen Arbeitsgesellschaft preisen. So überschätzt der Wirtschaftsminister Guttenberg derzeit ist, so unterschätzt ist Steinmeier: Er ist ein ordentlicher, fleißiger und kluger Arbeiter. Weil er weiß, dass das nicht genügt, legt er für seinen Wahlkampf einen schillernden 'Deutschland-Plan' vor. Es handelt sich um ein gewagtes Versprechen. Aber Wahlkampfversprechen, die das Fundamentalproblem der Gesellschaft, die Arbeitslosigkeit, anpacken, sind besser als albern-unrealistische Steuersenkungsversprechen."


Diskussion auf dem Parkett mit Hubertus Heil (r.)

Heil legte in Osten die Grundzüge des Deutschlandplans dar: Es gehe darum, "Dienstleistungen am Menschen" (Beispiel Altenpflege) gezielt zu fördern und sich mit "neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen" auf dem Weltmarkt zu behaupten: "Wir haben das Zeug dazu, das erste Auto mit Elektromobilität nicht nur zu erdenken, sondfern auch zu bauen."


Thurid Küber mit Fragesteller

Den stärksten Beifall erhielt Heil für seine Aussagen zur Bildungspolitik sowie für seine Kritik an ungerechtfertigten Bonus-Zahlungen für Managerversagen und für unredliche Steuersenkungs-Versprechen: "Wer in dieser Situation große Steuergeschenke machen will, der lügt oder verschweigt die Folgen."

Bei der Vorstellung der neuen Kandidatin Küber, der Heil "Verantwortung, Leidenschaft und Augenmaß" bescheinigte, zeigte sich einmal mehr: Thurid Küber kommt gut rüber. 


SPD-Kreisvorsitzende Daniela Behrens

"Die sieht so freundlich aus, die muss man einfach wählen", tuschelte eine Frau im Publikum über die Cuxhavenerin, die in dem neu geschnittenen Wahlkreis als Direktkandidatin gegen Enak Ferlemann (CDU) antritt, der bei der letzten Wahl der Küber-Vorgängerin Annette Faße unterlegen war. "Thurid kann es schaffen," gab sich die Kreisvorsitzende Behrens sicher: "Die CDU hat diesen Wahlkreis noch nie direkt gewonnen."

SPD-Vorstand im
Amt bestätigt


Von Klüser (M.) geehrt: Offermann und Dittmann

3. 7. 2009. Einmütig im Amt bestätigt wurde der geschäftsführende Vorstand des Distrikts Osten, bestehend aus Lothar Klüser (1. Vorsitzender), Peter Offermann (2. Vorsitzender), Eberhard Dittmann (Schritführer) und Jens Thedrian (Finanzbeauftragter). Zu Beisitzern wählte die Jahreshauptversammlung im Hotel Fährkrug Rita Offermann, Horst Ahlf, Harald Patjens und den Ehrenvorsitzenden Herbert Guthahn. Neben einem Bericht des Vorstandes über die Veranstaltungen der vergangene Amtszeit - diese Website berichtete ausführlich - standen das Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Annemarie Spott und Eduard Strohschein sowie Ehrungen für die zehnjährige Mitgliedschaft von Peter Offermann und Eberhard Dittmann auf der Tagesordnung. Außerdem wurde über den  Bundestagswahlkampf für die örtliche Kandidatin Thurid Küber gesprochen.

Freibier unterm
Pfingstbaum


Kühle Helle von Ratsfrau Hilde Kornetzki

29. 5. 2009. Wie in jedem Jahr wurden die Pfingsttage in Osten am Freitag mit dem Pfingstbaum-Fest der SPD Osten eingeleitet.

VorsitzenderLothar Klüser konnte neben einigen Dutzend Ostenern auch Gäste aus Nordkehdingen und aus Hechthausen begrüßen: 
Mit dem dortigen Bürgermeister Bodo Neumann waren auch Ortsvorsitzender Jan Tiedemann und Kreistagsabgeordneter Uwe Dubbert in den Nachbarort gekommen.
Besonders dankte Klüser dem Fährkrug-Wirt Horst Ahlf, der wieder ein Fäßchen Bier spendiert hatte. 
Eine Tombola rundete das Fest unter dem Pfingstbaum ab. 

Für www.spd-osten.de fotografierten Petrer Offermann, Karl-Heinz Brinkmann und Jochen Bölsche.

"Drochtersen 
wird zur Insel"

21. 5. 2009. Mit der Ablehnung einer touristischen Zusammenarbeit mit Hemmoor schadet sich Drochtersen selber. Das schreibt Lothar-Klüser, SPD-Vorsitzender sowie Ratsherr im Rat der Samtgemeinde Hemmoor, in einer Stellungnahme, die wir hier im Wortlaut dokumentieren: "Da hat jemand zu kurz gedacht. Der Vorsitzende des Gewerbevereins Drochtersen, Thomas Nehrke, begründete in der öffentlichen Fachausschußsitzung seine ablehnende Haltung zur Zusammenarbeit der Samtgemeinden Nordkehdingen, Hemmoor und der Einheitsgemeinde Drochtersen auf dem Tourismussektor im Touristikverein, die SG Hemmoor werde nur Kaufkraft aus Drochtersen abziehen. Er schaffte es schließlich, den Verwaltungsausschuß Drochtersen zur mehrheitlichen Ablehnung der Kooperation zu bewegen.

Ob das im Interesse der Gewerbetreibenden der Gemeinde Drochtersen ist, bleibt sehr fragwürdig. Etliche Bewohner der SG Hemmoor kaufen ihre Autos bei Händlern in Dornbusch, Drochtersen und Assel und lassen ihre Autos dort in die Werkstatt warten und reparieren. Viele haben ihr Konto bei einer Bank in Drochtersen und suchen dabei die örtlichen Geschäfte für den Einkauf auf. Jeden Morgen holen Pendler in dreistelliger Größenordnung ihren Tagesbedarf bei Bäckern in Dornbusch und Drochtersen.

Die Cafés in Dornbusch, Drochtersen, Krautsand und Ritschermoor haben einen Großteil an Kunden aus der Nachbargemeinde. Ach ja, es vergeht kein Wochenende, an dem man auf Krautsand  keinen Einwohner aus Hechthausen, Hemmoor und Osten antrifft - und sie lassen Geld dort. Versicherungsbüros, Steuerberater, Copy-Shops und Bauunternehmen profitieren von den Kunden aus der nun ungeliebten Nachbargemeinde. Zusammengerechnet bringen die jetzt verärgerten Kunden jährlich einen höheren sechsstelligen Betrag in Richtung Drochtersen.

Diese Menschen überlegen es sich nun vielleicht, wo sie ihre Geschäfte zukünftig tätigen. Der eindeutige Erfolg des Vorsitzenden des Gewerbevereins Drochtersen wird darin bestehen, dass er in die Geschichtsbücher eingeht - als größter Kaufkraftvernichter der Gemeinde. Herzlichen Glückwunsch!

Und jedes Mitglied des Verwaltungsausschusses Drochtersen, das dafür seine Hand gehoben hat, kann sich auf die Schulter klopfen und stolz verkünden: 'Ich habe dazu beigetragen.' Drochtersen wird zu einer isolierten Insel der Glückseligkeit werden, in der das Kirchturmdenken die Politik und das Gewerbe bestimmt."

Lothar Klüser,
Ratsherr im SG-Rat Hemmoor

SPD trauert um
"Edu" Strohschein

4. 5. 2009. Am 4. Mai verstarb im Alter von 71 Jahren das langjährige Ostener SPD-Vorstandsmitglied Eduard Strohschein. Der aktive Gewerkschafter und ruhige Sozialdemokrat gehörte dem Ostener SPD-Vorstand ebenso an wie dem Ortsvereinsvorstand in der Samtgemeinde Hemmoor. Etliche Jahre war er stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60 plus. Von 1981 bis 1991 kandidierte Eduard Strohschein bei Kommunalwahlen für den Gemeinderat Osten. 28 Jahre lang gehörte er seiner Partei an. Er war im Hintergrund immer einer der wichtigen Zuarbeiter des Vorstandes. So fertigte er all die Jahre lang die Birkenholzbretter für die Adventsgestecke. Eduard Strohschein wird den Genossinnen und Genossen fehlen. Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 6. Mai, ab 14 Uhr in der Friedhofskapelle Osten statt. - Lothar Klüser, Distrikts- und Ortsvereinsvorsitzender.

Ein Schinken geht
nach Kehdingen

18. 3. 2009. Beim Skat- und Lottoabend der SPD Osten ging der erste Skat-Preis an Herrn Müller aus Kehdingen, der mit 1539 Punkten vor Hermann Kahlsdorf, 1333 Punkte, und Klaus Patjens, 971 Punkte, gewann. Spielleiter Klaus Patjens (M.) und Vorsitzender Lothar Klüser (r.) gratulierten dem Sieger.
Ingrid Thedrian (r.), Preisausträgerin beim Lotto, übergibt den Siegerschinken an Frau Stobbe, deren Karte zuerst eine geschlossene Reihe aufwies. "Insgesamt wieder eine gelungene, harmonische Veranstaltung," zeigte sich Klüser zufrieden mit dem Abend. 

Zum Abschied ein
rotes Badetuch...


Klüser mit seinem Präsent für Margrit Wetzel

1. 2. 2009. Draußen begann leise der Schnee zu rieseln, drinnen gab's Eisbein für 85 Gäste - und ein rotes Badelaken für die Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel...

Beim 30. Eisbein-Essen der SPD Osten im Fährkrug konnte Vorsitzender Lothar Klüser nicht nur eine Rekordzahl von Gästen begrüßen, unter anderem aus Hechthausen, Drochtersen, Horneburg, Cuxhaven, Lamstedt, Nordkehdingen, dem Sietland und dem Dobrock. Es galt auch Abschied zu nehmen von der Bundestagsabgeordneten Dr. Margrit Wetzel, die wegen eines Neuzuschnitts der Wahlkreise im Herbst im Bereich Stade-Süd / Bremervörde antritt.


So war das damals mit dem Badetuch...

Mit Dank für Jahre hervorragender Zusammenarbeit überreichte Klüser der Verkehrsexpertin und Elbvertiefungsgegnerin ein rotes Badetuch mit eingestickter Schwebefähre - gleich eine doppelte Anspielung: erstens auf Wetzels Verdienste um die Wiederinbetriebnahme des Baudenkmals (Bundesmittel!), zweitens auf ein Ereignis, das Jahre zurück liegt und ihr noch heute ein wenig die Röte ins Gesicht treibt...

Es geschah zuhause in Horneburg, dass es an der Haustür klingelte, während Margrit Wetzel unter der Dusche stand. Mangels eines Bademantels - ihr Sohn blockierte gerade das Nachbarbadezimmer - legte sie sich rasch ein Handtuch um und öffnete mit triefend nassem Haar die Tür. Draußen standen fünf SPD-Ortsvorsitzende, verfrüht angerückt zu einem Strategiegespräch. Einer sprach den klassischen Satz: "Ich habe gedacht, Abgeordnete könnten sich größere Badetücher leisten..."

Damals kündigten die Besucher an, der Sozialdemokratin irgendwann mal ein riesengroßes rotes Tuch zu schenken - was Klüser ("Wir halten unsere Versprechen") jetzt wahrmachte. - Auf das launige Intermezzo folgte eine knappe, kompetente Wetzel-Rede zur aktuellen Lage und, mit Spannung erwartet, die Vorstellung von Thurid Küber (Website), der jungen Frau, die im Oktober im neuen Wahlkreis Cuxhaven-Stade das Direktmandat von Annette Faße gegen den CDU-Bewerber Enak Ferlemann verteidigen will.


Thurid Kueber beim Rundgang durch Osten

Die 28-jährige Bewerberin Küber, die sich in der Wahlkreiskonferenz gegen drei männliche Mitbewerber durchsetzen konnte, bot sich an, "die erfolgreiche Arbeit von Margrit Wetzel fortzusetzen". Die "mutige junge Frau" (Klüser) versprach, "um jede einzelne Stimme zu kämpfen". Nach einem mehrstündigen Rundgang durch Osten (siehe unten) zeigte sie sich "beeindruckt von der ehrenamtlichen Arbeit hier", beklagte aber die "unzureichende Finanzausstattung" von Gemeinden wie Osten. 


Europakandidat Frerks beim Klönschnack

Anschließend stellte sich mit dem Arbeitsrechtler Ronald Frerks aus Wanna auch noch der hiesige SPD-Bewerber für die Europawahl vor; noch bis gegen Mitternacht tauschte sich der Anwalt, dessen Kanzlei sich im Cuxhavener Gewerkschaftshaus befindet, mit Ostenern über Sozial- und Gesundheitspolitik aus.

Zu Beginn des 30. Eisbein-Essens hatte Klüser - neben dem Ehrenvorsitzenden Herbert Guthahn und dem Schützenpräsidenten Wilfried Röndigs -  fünf Gäste besonders begrüßen können, die schon beim ersten Mal vor drei Jahrzehnten dabei gewesen waren: Irmgard Romey sowie die Ehepaare Thedrian und Patjens.

Thurid Küber
erkundet Osten


Thurid Küber mit Petra Vogel (r.)

31. 1. 2008. Eine Politikerin neuen Stils, die lieber aufmerksam zuhört als andere zu belehren - so präsentierte sich die neue Bundestagskandidatin der SPD, die Cuxhavenerin Thurid Küber, am Sonnabend bei einem Besuch in Osten. Vor dem traditionellen Eisbeinessen ihrer Partei am Abend im Fährkrug nahm sich die 28-Jährige (NEZ-Porträt hier) sage und schreibe fünf Stunden Zeit, um sich über Ostener Sorgen und Nöte informieren zu lassen.


Die Hökerstube in der Ostener Fährstraße

Nach einem Informationsgespräch in Marions Café und Klönstübchen führte SPD-Ortsvorsitzender Lothar Klüser die junge Sozialdemokratin durch den Ortskern, in dem am Samstagnachmittag allerdings sämtliche Geschäfte geschlossen hatten - bis auf die Hökerstube des gleichnamigen Vereins in der Fährstraße. Hochinteressiert ließ sich Thurid Küber von Hökerstuben-Gründerin Petra Vogel das Konzept des Vereins erklären, der freitags von 14 bis 19 Uhr und sonnabends voin 10 bis 16 Uhr Gespendetes zugunsten wohltätiger Zwecke verkauft.

Mit dem Laden erwirtschaftet der Verein neben der Miete immerhin allmonatlich rund 300 Euro, die gespendet werden, seit Anfang 2007 immerhin insgesamt 5100 Euro. Kübers Urteil: "Das ist eine sehr gute Einrichtung." Während der Führung - vorbei an vielen leerstehenden Läden, aber auch an der schönen St.-Petri-Kirche und am Heimat- und Buddelmuseum - wurde die Kandidation einmal mehr mit den Schwächen, aber auch den Stärken abgelegener, finanzschwach gehaltener Gemeinden im ländlichen Raum konfrontiert.


Küber an der hundertjährigen Kornmühle

Am Oelrich-Haus und an der alten Kornmühle machte sich die Sozialdemokratin mit den Plänen Ostener Bürgerinnen und Bürger zur Erhaltung historischer Gebäude vertraut, insbesondere mit der Arbeit des neuen Vereins Kulturspeicher.


Fährmann Bergander und Fährvereinsvize Brinkmann

Auf der Schwebefähre informierten Karl-Heinz Brinkmann, Bärbel Zander und Lothar Klüser vom Fährvereinsvorstand und Jochen Bölsche von der AG Osteland über die technikgeschichtliche Bedeutung des Bauwerks, seine touristische Einbindung in die Deutsche Fährstraße, das Jahr der Oste und die Pläne für das Fährjubiläum. 

Bedauert wurde, dass die Pläne für ein Fährmuseum sich wegen der mangelnden finanziellen Ausstattung Ostens nicht realisieren lassen.


Jochen Bölsche spricht über die "Fährienstraße"

Küber, die in Hannover Verwaltungsbetriebswirtschaft studiert hat und heute als Diplom-Verwaltungsbetriebswirtin im Kreishaus mit dem Schwerpunkt Haushalt und Verwaltung befaßt ist, berichtete, im Kreistag werde immer nur über die Kosten der kreiseigenen Schwebefähre gestöhnt. 


Lothar Klüser informiert auf der Schwebefähre

Dass das Baudenkmal eine Schlüsselfunktion für die touristische Entwicklung der gesamten Osteregion hat, sei dagegen noch gar nicht ins Bewußtsein etlicher Kreispolitiker gedrungen.

Thurid Küber
jetzt im Netz


SPD-Kandidatin Thurid Küber (mit Lothar Klüser)

23. 1. 2009. Die neue SPD-Kandidatin für den Bundestag, Thurid Küber, ist unter www.thurid-kueber.de jetzt mit einer Homepage im Netz vertreten. - Ein NEZ-Porträt der Kandidatin Küber steht hier im Netz.

Spendenschecks
für drei Vereine


Vorsitzender Lothar Klüser (6.v.l.) mit Gästen

16. 1. 2009. Mit Spendenschecks über je 150 Euro würdigte die Ostener SPD-Fraktionam Freitagabend bei einem Empfang im evangelischen Gemeindehaus unter dem Motto "Dank ans Ehrenamt" die Arbeit dreier örtlicher Vereine.

Sportangler leisten Jugendarbeit
und kämpfen für Lachs und Stör


Silke Mahler mit Wolfgang Schütz

Vize-Bürgermeisterin Silke Mahler händigte dem Vorsitzenden des Sportfischervereins "Oste" e. V. (Website), Wolfgang Schütz, die Spende mit den Worten aus, der Verein beindrucke insbesondere durch seine Bemühungen um die Jugendarbeit (45 der 355 Mitglieder sind Jugendliche) und durch den Jahrzehnten betriebenen Artenschutz, durch den die Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle in der Oste gelungen ist und die Rückkehr des nach 1900 ausgerotteten Störs angestrebt wird.

Schütz gab in einer kleinen Ansprache einen spannenden Einblick in die Arbeit des Vereins, der federführend auch in der Ostepachtgemeinschaft (OPG) wirkt, der Vereine mit 5800 Sportfischern angehören. Insbesondere lägen den Anglern die Kinder am Herzen, die viel über Natur und Umwelt erfahren könnten und mit denen zum Beispiel Nistkästen gebaut und gepflegt würden. Beim Ostener Fährmarkt wird die OPG über ihre vielfältige Arbeit informieren.

Der Verein Kulturmühle bereichert
schon jetzt Ostens Kulturleben


Nicole Koch mit Pastor Ducksch und Dr. Toborg

Nicole Koch, von der SPD als sachverständige Bürgervertreterin in die Arbeit der Ratsausschüsse einbezogen, dankte den Vorsitzenden des neuen Vereins Kulturmühle e. V., Dr. med. Manfred Toborg und Pastor Dieter Ducksch, für die Bemühungen um die Erhaltung der 1909 gebauten Kornmühle in der Fährstraße und deren Belebung durch kulturelle Aktivitäten. Die Vorstandsvertreter machten deutlich, dass der Verein schon jetzt - vor Beginn der Restaurierung des Gebäudes - zum kulturellen Faktor in Osten geworden ist. Auf das Konzert der Hechthausener Ostemusikanten im vorigen Jahr folgt nun ein weitere Benefiz-Veranstaltung: Der Verein Kultur auf dem Lande (Website) wird am Freitag, 6. Februar, 20 Uhr, in der Ostener Festhalle das Stück "Gülle im Kanister" zeigen (Einzelheiten siehe unten).

Aus Schüttdamm und Isensee ist der
Spielsmannszug nicht wegzudenken


Britta Hardekopf und und Frank Schmidt

Für den Spielmannszug Schüttdamm-Isensee (Website) nahmen Frank Schmidt und Britta Hardekopf den Umschlag mit der Spende entgegen. Karl-Heinz Brinkmann (Foto), von der SPD als sachverständiger Bürger in die Ausschußarbeit des Rates einbezogen, betonte, der Spielmannszug bestreite alljährlich 15 bis 20 Auftritte und sei aus dem Ostener Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Hervorgehoben wurde die Nachwuchsarbeit mit der Kinderquerflötengruppe des 1931 gegründeten und 1949 reaktivierten Vereins. Höhepunkt des Vereinsjahres 2009 sei, sagte Frank Schmidt, eine Reise nach Oberstdorf sein, wo ein Auftritt auf dem Nebelhorn ansteht.

"Wir wollen von der Erhöhung
keinen Cent für uns haben"

Zu Beginn des Empfangs hatte Fraktionsvorsitzender Lothar Klüser geschildert, wie es zu der Vergabe der Spenden gekommen war, mit denen im Jahr zuvor bereits der Gemischte Chor, der Heimatverein "An Moor un Diek" und die Landjugend Isensee bedacht worden waren:

De SPD-Fraktion im Ostener Gemeinderat habe im Dezember 2006 vergebens gegen eine Erhöhung der monatlichen Aufwandsentschädigungen für die elf Ratsdamen und -herren und den Gemeindedirektor sowie der Entschädigungen für die drei Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden protestiert, zumal zuvor die Leistungen an Vereine gekürzt worden waren.

Gegen alle Bedenken jedoch setzte die CDU-Mehrheit den Beschluß durch. Daraufhin versprach die SPD-Fraktion, den an sie gezahlten Mehrbetrag jedes Jahr für gemeinnützige Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Hinterher Klönschnack und
selbstgefertigte Häppchen


Ostener SPD-Ratsfraktion

Klüser und seine Fraktionskolleginnen Silke Mahler (o. l.), Hilde Kornetzki (u. l.) und Brigitte Zühlke (u. r.) wollen auch künftig "keinen Cent dieser Erhöhung für uns haben". Klüser: "Wir können dafür auch jeden Morgen mit ruhigem Gewissen in den Spiegel schauen."

Zu dem Empfang wurden delikate Häppchen, selber zubereitet von den vier Ratsmitgliedern, gereicht. Der Abend klang mit einem gemütlichen Klönschnack aus. Hauptgesprächsthema waren die katastrophale Finanznot der Gemeinde und deren landes- und kreispolitischen Ursachen, die vor kurzem erst in einem "Hilfeschrei" von mehr als 30 sozialdemokratischen Cuxland-Kommunalpolitikern beleuchtet worden waren (siehe PDF-Datei).

SPD Osten pflegt
gute Nachbarschaft


Klüser, Küber, Heil in der Wingst

13. 1. 2009. Vier Ostener Genossinnen und Genossen pflegten die seit Jahren bestehende gute Nachbarschaft zum SPD-Ortsverein Am Dobrock, indem sie am Waldspaziergang in der Wingst teilnahmen. Unter den Mitwanderern waren der OV-Vorsitzende Lothar Klüser („Ich nehme seit 1994 teil.“) und der AG- 60plus-Vorsitzende Gerd-Michael Wilwert („Dies ist meine erste, aber sicher nicht die letzte Teilnahme.“). Unter der Führung des Dobrocker Vorsitzenden Harald Bekmann ging es bei herrlichem Wetter durch die schöne Wingst. 

Am Waldspielplatz reichten fleissige Hände heißen Kakao und Kekse. Viele nutzten die Gelegenheit für intensive Gespräche. Besonders Gerd-Michael Wilwert konnte sich freuen, gelang es ihm doch, für die Klönschnacks der AG 60plus im Jahr 2009 in der Ostener Festhalle die Bundestagskandidatin Thurid Küber, den Europakandidaten Ronald Frerks und gleich für zwei Termine im Frühjahr und Herbst Dr. Reinhold Friedl zu gewinnen. 

Im Anschluß fand im Forsthaus Dobrock das traditionelle Kaffeetrinken mit Ehrungen statt. Dazu hatte es auch der Generalsekretär der Partei, Hubertus Heil, rechtzeitig geschafft. Er kam direkt aus dem hessischen Landtagswahlkampf, weshalb er auch nicht am Spaziergang teilnehmen konnte. Er brachte auch seine Freude zum Ausdruck über den Mut, mit Thurid Küber eine junge Kandidatin für die Bundestagswahl zu nominieren. Er selbst sei mit 25 Jahren in den Bundestag gewählt worden und gehe davon aus, im Oktober auch Thurid Küber dort begrüssen zu können. 

Heil freute sich auch über die Anwesenheit einer stattlichen Anzahl Jusos beim Waldspaziergang. Daher übetrgab auch er das Parteibuch an ein 18-jähriges Neumitglied. Anschließend nahm er gemeinsam mit Harald Bekmann und den stellvertretenden UB-Vorsitzenden Claus Johannßen die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Dabei kam es auch zur Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft. Hier stand besonders Karin Bekmann im Mittelpunkt, die nicht nur die  unterschiedlichsten Funktionen im Ortsverein und UB-Vorstand sowie bei der ASF innehatte. Jeder Genosse, jede Genossin kennt Karin Bekmann durch ihre Tätigkeit im Bürgerbüro und als Mitarbeiterin der seinerzeitigen Landtagsabgeordneten Birgit Meyn-Horeis und Claus Johannßen.  - Lothar Klüser

Eisbeinessen
im Fährkrug

Mit einer kunterbunten Einladung lädt die SPD Osten auch 2009 wieder zu ihrem traditionellen Einbeinessen im Fährkrug.


Neuer Baustein für 
den Oste-Tourismus


Der neue Anleger in Hechthausen-Klint

28. 12. 2009. Unlängst wurde neben dem Ferienpark „Geesthof“ im Ortsteil Klint der neue Fahrgastschiffanleger fertiggestellt. Hechthausen/Oste hat jetzt auch einen direkten und öffentlichen Zugang zur Oste. Nach dem Aussichtsturm an der Osteschleife in Laumühlen und der Wanderwegverbindung entlang der Oste zwischen Laumühlen und Klint ist dies nun ein weiterer Baustein für Tourismus und Naherholung in Hechthausen. 


Oste-Wanderweg in Klint

Die offizielle Inbetriebnahme erfolgt im Frühjahr 2010 gemeinsam mit der Gemeinde Osten, einer "Mocambo"-Fahrt und Rahmenprogramm. Gegenüber auf der Kranenburger Seite entsteht zur Zeit durch Rückdeichung ein weiterer neuer Lebensraum für die Oste und die heimische Vogelwelt


Naturbeobachtungsturm Laumühlen

Die Gemeinde Hechthausen plant deshalb die am Anleger angrenzende Deichpartie für Spaziergänge und Naturbeobachtungen nutzbar zu machen. Dazu soll das Hecktor rückversetzt und ein Rückfalltor eingebaut werden. Auf neuen Sitzbänken kann man dann die Schönheit der Natur voll genießen.

Widerstand gegen
das Plattmachen


Mehr Informationen im neuen "Journal" (hier)

28. 12. 2009. Das Land und der Landkreis versuchen weiter die kommunalen Strukturen zu verändern. Sie locken die kleinen Gemeinden mit Geld zur Selbstaufgabe - mit sogenannten „Zukunftsverträgen für starke Kommunen“. Zu diesem Thema gab es bereits unter Ausschluß der Öffentlichkeit drei „Strukturkonferenzen“, an denen Vertreter der Landesregierung und die Verwaltungsspitzen von Kreis und Kommunen teilgenommen haben. 

Die ehrenamtlichen Politiker wollte man nicht dabei haben. Sie sind für diesen elitären Personenkreis offensichtlich nur ein Störfaktor, bei denen nur „örtlicher Egoismus“ ausgeprägt ist und die angeblich „nur alles zerreden“ (NEZ vom19. 9. 2009). 

Wir sehen das ganz anders. Auf Antrag der SPD-Samtgemeindefraktion Hemmoor sollen bei künftigen Strukturkonferenzen auch die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden vertreten sein. Außerdem soll die gesamte Thematik auch in den Räten der Mitgliedsgemeinden öffentlich beraten werden. 

Wir werden in Hechthausen weiter an unserer politischen Selbständigkeit festhalten. Mit dieser Haltung sind wir nicht alleine. Immer mehr Räte entscheiden sich gegen diesen „Einheitsbrei“: in Lamstedt, Am Dobrock, in der SG Hagen - im ganzen Land regt sich Widerstand gegen das Plattmachen von gewachsenen, bewährten Gemeindestrukturen.

Hoffen auf 
den HVV


Erfolgszug Metronom: 30 Prozent Zuwachs

28. 12. 2009. Der Metronom kommt an bei den Bahnkunden. 30 Prozent Zuwachs sind ein deutliches Zeichen. Auch in Hechthausen merkt man das. In der Woche herrscht bereits erhebliche Parkplatznot. Die Gemeinde wird deshalb die Erweiterung der Park+Ride-Anlage vorantreiben sowie sich um einen Stellplatz mit abschließbaren Boxen für Fahrräder bemühen. Eine Förderung der Maßnahme mit ca.  90 Prozent ist in Aussicht gestellt worden.

Zusammen mit der geplanten Erneuerung der maroden Bahnsteiganlage wird der Bahnhof erheblich attraktiver werden. Den Einsatz von MdL David McAllister für den Bahnverkehr und insbesondere für den von ihm so bezeichneten „Heimatbahnhof“ möchten wir an dieser Stelle besonders herausheben. Wir hoffen auch bei der Einführung des HVV -Tarifs auf unserer Bahnstrecke auf seine Unterstützung.

Fest am
Hecht


Am Hechtbrunnen soll kräftig gefeiert werden

15. 9. 2009. Rund um den Hechthausener Rathausplatz-Brunnen mit dem geflügelten und gekrönten Hecht - Wappentier der Gemeinde, Symbol der Oste und Vorbild sowohl für Elke Löwes Kinderbuchhelden Johnny Hecht als auch für den "Goldenen Hecht" der AG Osteland - wird am Freitag, 18. September, ab 18 Uhr wieder kräftig gefeiert. Zu Grillwurst, Bier, Saft und Tombola lädt die SPD Hechthausen alle Bürgerinnen und Bürger auf den Marktplatz ein. Zu ihrem traditionellen Brunnenfest erwarten die Sozialdemokraten um Bürgermeister Bodo Neumann, Fraktionschef Uwe Dubbert und den Distriktsvorsitzenden Jan Tiedemann auch Thurid Küber (Foto), ihre junge Direktkandidatin, die am 27. September für den Bundestag antritt.

Bürgernah 
im 22. Jahr


Halbzeitbilanz der Sozialdemokraten

8. 6. 2009. Bürgernah wie keine andere Parteigliederung in der Samtgemeinde Hemmoor zeigt sich bereits seit fast einem Vierteljahrhundert dieSPD Hechthausen. In der jüngsten Ausgabe ihres Bürger-Infos, das im 22. Jahr erscheint, ziehen die Sozialdemokraten um Bodo Neumann, Uwe Dubbert und Jan Tiedemann eine eindrucksvolle Halbzeitbilanz ihrer kommunalpolitischen Arbeit für das "Tor zum Cuxland". Das neue Gemeinde-Journal steht hier zum Download bereit (PDF-Datei).