Tourismus
Rätsel
um die
alte Fähre
23. März 2004. Früher lag sie als Museumsstück am Ostener Fährkrug von Horst Ahlf, dann wurde sie von den Behörden als "Sicherheitsrisiko" beanstandet, jetzt vermodert sie auf dem Deichvorland in der Hörne (Großenwörden): die alte Oberndorfer Prahmfähre, die der Altendorfer Bauer Georg Drewes dem Fährverein für eine symbolische Mark abgekauft und später für zwei Mark an den Großenwördener Bauunternehmer Günter Sentker weitergegeben hat (unser Foto oben zeigt den Fährprahm aus der Sicht des ehemaligen Fährhauses gegenüber am Sethlerhemmer Ufer).
In nächster Zeit soll es sich entscheiden: Kann die alte Fährverbindung zwischen Sethlerhemm und der Hörne wiederbelebt werden, wie es der Familie Sentker vorschwebt (siehe diesen Artikel)? Finden sich öffentliche Geldgeber für die notwendige Aufarbeitung des Prahms, deren Kosten in dem Workshop mit rund 90 000 Euro beziffert wurden?
Oder aber gelingt es dem Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis, die Fähre in ihr altes Heimatdorf zurückzuholen und dort für den Tourismus zu reaktivieren? Wird hinter den Kulissen fleißig gepokert?
Die Niederelbe-Zeitung berichtete just am Tag des Hemmoorer Workshops (23. März) über bemerkenswerte Ausführungen von Bürgermeister Horeis vor dem Oberndorfer Rat: "Verhandlungen mit dem Eigner seien bereits geführt worden, die Fortsetzung erfolge in dieser Woche." Eigner Sentker, darauf angesprochen, erklärte dazu am Rande der Veranstaltung in Hemmoor, er wisse davon nichts. Rätsel über Rätsel...
Eingeladen hatten zu dem Workshop die Samtgemeinde Hemmoor und die Maritimen Landschaft Unterelbe. Der Bürgermeister der Samtgemeinde, Jens Koch, sagte zur Eröffnung, die Prahmfähren seien "verborgene Schätze", die es zu heben und touristisch nutzbar zu machen gelte. Im Mittelpunkt der fünfstündigen Tagung standen eine Bestandsaufnahme, ein Referat über die Ziele der AG Osteland und das Konzept der Deutschen Fährstraße sowie erste Überlegungen zu einer kreisübergreifenden touristischen Vermarktung der Fähren.
Mehr zum Thema: Den Ostefähren widmet sich ein informativer Text der Journalistin Grit Klempow im "Allgemeinen Haushaltungskalender 2003", Wortlaut hier. Bereits im Jahre 1993 hat der Heimatkalender unter dem Titel "Fährmann, hol über!" die Geschichte der Fähren an Oste und Niederelbe dokumentiert. Der reich bebilderte Artikel (längere Ladezeit!) steht hier zur Verfügung.
Gastronomie
"Seefahrer"
neu
bewirtschaftet
Das Ostener Hotel-Restaurant "Seefahrer", seit langem vakant, wird demnächst mit neuer Bewirtschaftung wiedereröffnet. Das teilte Horst Ahlf, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Osten, in der Hauptversammlung im "Fährkrug" am Mittwoch mit.
Neben dieser erfreulichen Mitteilung beschäftigten einige bedenkliche Trends die gut 20 anwesenden Mitglieder. "Der Wind weht uns scharf ins Gesicht", kommentierte Ahlf die bei knapp 36 000 Übernachtungen pro Jahr stagnierende Tourismusentwicklung. Die Zahl der ein- und mehrwöchigen Aufenthalte, früher die Regel, nehme weiter ab, der Trend zum Tages- und Wochenendausflug halte an. Die Sperrung der Schwebefähre habe sich negativ auf die Busreisen nach Osten ausgewirkt.
Bürgermeister Carsten Hubert sprach sich dafür aus, in der Werbung verstärkt die Möglichkeiten herauszustreichen, an der Oste Wellneß-Ferien zu machen: "Wir haben in Osten und Hemmoor zwei Massagepraxen, eine Wellneß-Oase und zwei Fitneßstudios." Auch im Tauch- und Bootstourismus sieht der Verein, wie Ahlf ausführte, Entwicklungschancen.
Anleger teurer als erwartet
Allerdings ist der Bau eines neuen Gemeindeanlagers, an dem auch die "Mocambo" sicher festmachen kann, wieder unsicher: Statt auf die veranschlagten 32 000 Euro belaufen sich die Kosten nach Auskunft von Fachleuten auf das Doppelte bis Dreifache. Jetzt sucht Hubert auf Fehmarn und in der Hamburger Speicherstadt nach gebrauchten Pontons.
Für die nächsten Wochen kündigte der Bürgermeister die Verabschiedung einer Marktsatzung an, die für Osten einen Frühjahrs- und einen Fährmarkt vorsieht. Die Fähre - mit deren Inbetriebnahme im Herbst gerechnet wird - steht auch im Mittelpunkt der Deutschen Fährstraße, über deren Einrichtung Jochen Bölsche von der neuen AG Osteland mit einer Videopräsentation informierte.
Vereine
Newsletter
zum
Fährstraßen-Projekt

Kommunales
Hubert für
Fähr-
und Frühlingsmarkt
März 2004. Die baldige Aufstellung einer Marktordnung für die Gemeinde Osten hat Bürgermeister Carsten Hubert in der Hauptversammlung der Unternehmergemeinschaft Hemmoor angekündigt. Geplant seien ein Frühjahrsmarkt sowie ein herbstlicher Fährmarkt, jeweils an einem Sonntag; das biete der Ostener Unternehmerschaft laut Ladenschlußgesetz die Möglichkeit, so Hubert, an diesen Tagen "ihre Waren nicht nur zu zeigen, sondern auch zu verkaufen".
Als Termin für den Fährmarkt - auf dem Platz vor dem Technischen Baudenkmal Schwebefähre - bietet sich alljährlich der 2. Sonntag im September an: An diesem "Tag des offenen Denkmals" (World Heritage Day) finden in aller Welt Veranstaltungen rund um Baudenkmäler ab.
Wenn am 12. September dieses Jahres die Fähre wider Erwarten noch nicht in Betrieb sein sollte, könnte der Tag nach Ansicht der Cuxhavener Denkmalschützerin Birgit Greiner genutzt werden, das Publikum am "lebenden Objekt" über die Restaurierung eines Baudenkmals zu informieren.
Osteland
"Die Reisemesse
hat sich gelohnt"
Februar 2004. "Die Teilnahme an der Hamburger Reisemesse hat sich für das Osteland gelohnt." Dieses Fazit zog am Wochenende der 1. Vorsitzende der AG Osteland, der Tourismusexperte Gerald Tielebörger vom Reisebüro Hemmoor. Auf der Messe, an der rund 1000 Aussteller aus 75 Nationen ihre Angebote offerierten, war erstmals auch die kürzlich in Osten gegründete neue Deutschen Fährstraße präsent.
Für die neue Ferienstraße, die auf 250 Kilometern zwischen Kiel und Bremervörde rund 50 Fähren, Brücken und maritime Museen verbindet, wurden auf der Messe weit über 2000 Prospekte verteilt. Die Flyer, die auf dem Titelbild die Schwebefähre in Osten (Landkreis Cuxhaven) und die Prahmfähre in Gräpel (Landkreis Stade) zeigen, waren in Hamburg gleich an vier verschiedenen Messeständen erhältlich: Für die Deutsche Fährstraße warben die Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg, der Tourismusverband Stade/Elbe e. V., die Tourist-Information Bremervörde und die Samtgemeinde Hemmoor.
Der Hemmoorer Messestand, geschmückt mit einem Großfoto des Technischen Baudenkmals Schwebefähre, war während der gesamten Reisemesse mit ehrenamtlich tätigen Kräften besetzt, die unter anderem von der Osteschiffahrt in Oberndorf, dem Geesthof in Hechthausen-Klint, dem Fremdenverkehrsverein Osten und der Arbeitsgemeinschaft Osteland gestellt wurden. Der Hemmoorer Stand war Teil des Cuxland-Präsenz, die vor Ort von dem Otterndorfer Fachbereichsleiter Tourismus, Folkert Jeske, koordiniert wurde.
Am Rande der Messe berieten Johannes Schmidt (AG Ostelandr) und Jochen Bölsche (Osten) vom Weltverband der Schwebefähren mit der Geschäftsführerin der Tourist-Info Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg, Monika Heise, unter anderem über gemeinsame Aktivitäten zum 100-jährigen Bestehen der Rendsburger Schwebefähre im Mai dieses Jahres und über kombinierte Fahrrad/Schiff-Angebote auf der Oste und dem Kanal.
Auch die Tourist-Info Stade präsentierte
Fährstraßen-Flyer
Mit Jörg Lückemeyer vom Landesverband Bremen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wurde eine Kooperation bei der Werbung für die Fahrrad-Routen im Südabschnitt der Deutschen Fährstraße erörtert.
Tourismus
"Fährstraße"
wird
erforscht
Februar 2004. Professor Dr. Hans-Gottfried von Rohr vom Geographischen Institut der Universität Kiel will die Einrichtung der Deutschen Fährstraße - der von Osten aus initiierten jüngsten Ferienstraße - wissenschaftlich begleiten. Das Projekt ist Gegenstand einer Diplomarbeit an seinem Institut. Die Kieler Geographin Silvia Bochmann führte zu diesem Zweck jetzt an der Oste die ersten von rund 200 Interviews. Am Wochenende wurde sie im Fährkrug von Bürgermeister Carsten Hubert, Gründungsmitglied der AG Osteland, begrüßt.
Gemeinden
Neuhaus: Eckstein
und Drehscheibe
Februar 2004. Neuhaus an der Oste mit seinem alten Hafen als künftiger Drehscheibe des Kanu- und Kajaktourismus und mit seinen ausgeprägten historischen, architektonischen und gastronomischen Reizen wird zu einem Eckstein der neuen Deutschen Fährstraße.
Diesen Eindruck vermittelte ein Meinungsaustausch, zu dem Vertreter von Gemeinderat, Fremdenverkehrs- und Gewerbeverein mit dem Vorstand der AG Osteland im historischen Kornspeicher zusammenkamen.
Bürgermeister Georg Martens (CDU) betonte vor 20 Teilnehmern die Bedeutung der Gemeinde als "Basishafen für Wasserwanderer". Die Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, Ursel Wenzel, brachte das Interesse an vertiefenden Gesprächen über die lokale Ausgestaltung der Deutschen Fährstraße zum Ausdruck.
Gerald Tielebörger (Hemmoor) und seine Vorstandskollegen erläuterten die Ziele der AG Osteland, die ehrenamtlich übergreifende Konzepte - "als Geschenk an die Gemeinden" - für die touristische und kulturelle Stärkung der Region beiderseits der Oste entwickeln wolle.
Dabei gelte es, gemeinsam mit der Maritimen Landschaft Unterelbe die vielen vorhandenen kommunalen Initiativen zu vernetzen: "Insellösungen bringen uns nicht weiter." Ein Kanuhafen in Neuhaus beispielsweise sei von begrenztem toristischem Wert, wenn nicht auch andere Oste-Gemeinden in den Kreisen Cuxhaven und Stade "kanugerechte Schlengelanlagen" bereit hielten, betonte auch Bürgermeister Martens.
Im Laufe der kommenden Wochen will die AG Osteland ähnliche Gespräche wie in Neuhaus auch in den anderen Oste-Anliegergemeinden vereinbaren, um ihr mit Videopräsentationen, Flyern und Referaten ihr Konzept vorzustellen und die Trassierung der Rad-, Auto- und Wasserwanderrouten zu komplettieren.
Tourismus
"An der Oste
liegen
Schätze
verborgen"
Februar 2004. Die Oste sei für die Tourismusförderung in der Metropolregion Hamburg "enorm wichtig", erklärte Karin Warncke, Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft Unterelbe, bei einem Treffen der Hauptverwaltungsbeamten aller Oste-Anliegergemeinden der Landkreise Cuxhaven und Stade im "Bördehuus" Lamstedt. Der Fluß, unbegradigt und idyllisch wie kaum ein anderer, berge die denkbar größten touristischen Potenziale, betonte Warncke: "An der Oste liegen Schätze, die es zu heben gilt."
Unter Leitung von Samtgemeindebürgermeister Jens Koch (Hemmoor) ließ sich die Runde der Spitzenbeamten ausführlich über das Konzept der Deutschen Fährstraße informieren. Die 250 Kilometer lange neue Ferienstraße, die zwischen Kiel und Bremervörde den Nord-Ostsee-Kanal sowie die Oste begleitet und die beiden einzigen deutschen Schwebefähren, Osten-Hemmoor und Rendsburg-Osterrönfeld, verbindet, war vom Weltverband der Schwebefähren, der Unternehmergemeinschaft Hemmoor und der in Osten ansässigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V. in ehrenamtlicher Arbeit entwickelt worden.
Das Konzept, das vier Vorstandsmitglieder der kürzlich gegründeten AG Osteland - Gerald Tielebörger, Jochen Bölsche, Johannes Schmidt und Bernd Brauer - mit Hilfe von Kurzreferaten, Flyern und einer Video-Schau präsentierten, wurde von den Kommunalvertretern mit Beifall aufgenommen.
Das Projekt, urteilte der Stader Landrat Gunter Armonat, übertreffe "alles, was ich erwartet habe". Die neue Ferienstraße (Motto: "Frohe Fährien im frischen Norden") sei, so Armonat, "einmalig in Deutschland" und "auch für ein internationales Publikum attraktiv". Anziehungspunkte wie die Schwebefähren habe "keine andere Landschaft zu bieten". Ausführlicher Bericht auf der Website der AG Osteland: www.osteland.info.
Vereine
AG Osteland
bald
gemeinnützig?

Landkreis
Döscher
für die
"Fährstraße"
Januar 2004. Der langjährige CDU-Politiker Martin Döscher wird am 31. Januar Ehren-Landrat und ebenso wie Oberkreisdirektor Dr. Johannes Höppner seinen Posten räumen. Die beiden Ämter werden ab 1. Februar vom hauptamtlichen Landrat Kai-Uwe Bielefeld (parteilos) in Personalunion wahrgenommen. Kurz vor dem Ausscheiden aus dem Amt hat der populäre CDU-Politiker Döscher der neuen Arbeitsgemeinschaft Osteland seine Hilfe zugesagt: Er hat sich bereit erklärt, eine Video-Präsentation des Hechthausener Web-Designers Markus Buck über die Deutsche Fährstraße auf Plattdeutsch zu vertonen: "Ich tue alles, was dazu beiträgt, die plattdeutsche Sprache zu erhalten," erklärte Döscher. Die Aufnahme soll im renommierten Hemmoorer Tonstudio Two Palms Production stattfinden, das für seine Arbeit unter anderem den Niedersächsischen Hörfunkpreis erhalten hat. - Die lesenswerte Website des verdienten Kommunalpolitikers Döscher ist hier abrufbar.
Vereine
Lobby für
den
"vergessenen
Fluss"
Vereinsgründer Tielebörger, Brauer,
Buck, Bölsche
Die Oste gilt unter Tourismus-Fachleuten noch immer als "vergessener Fluß". Das soll sich nach dem Willen der "Arbeitsgemeinschaft Osteland" ändern, die sich am 13. Januar im Ostener Hotel "Fährkrug" als Verein konstituiert hat. Die neue Arbeitsgemeinschaft versteht sich als eine Lobby für das Osteland und will sich - die Kreisgrenzen übergreifend - der Heimatpflege und der Bewahrung des Natur- und Kulturerbes der Flussregion widmen.
Zum 1. Vorsitzenden wurde der Hemmoorer Reisebüro-Unternehmer Gerald Tielebörger gewählt, zum 2. Vorsitzenden der Ostener Redakteur Jochen Bölsche, der die gleiche Funktion in der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre in Osten innehat. Kassenwart des Vereins ist der Initiator der Küstenklassik-Festspiele und niedersächsische Kinderschutzbund-Vorsitzende Johannes Schmidt. Als Schriftführer fungiert der Hemmoorer Druckerei-Unternehmer Bernd Brauer.
Zu den Gründungsmitgliedern der AG Osteland zählen Tourismus-Experten wie der Hechthausener Unternehmer Hubertus Freiherr von Marschalck ("Geesthof") und Kommunalpolitiker wie der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) oder der Vorsitzende des Hemmoorer Samtgemeinde-Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehr, Horst Ahlf (SPD).
Zweck des Vereins, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt, ist laut einstimmig verabschiedeter Satzung neben der Wahrung des maritimen Erbes im Osteland die "Förderung eines Fähr- und Flußmuseums" sowie die "Erschließung der Natur- und Kulturgüter der Region durch einen umweltverträglichen Tourismus, insbesondere durch Förderung von Wander-, Rad- und Wasserwanderwegen im Zuge einer Ferienstraße (Deutsche Fährstraße)".
Wie der 2. Vorsitzende Bölsche berichtete, kommen die Arbeiten an dem Projekt "Deutsche Fährstraße" gut voran. Zur Zeit wird mit interessierten Verbänden, Firmen und Kommunen - von der Landeshauptstadt Kiel bis zur Stadt Bremervörde, von der Maritimen Landschaft Unterelbe bis zur Elbfähre Glückstadt-Wischhafen - die Gestaltung eines Werbeblattes über die deutsche Ferienstraße abgestimmt.
Bereits auf der Hamburger Reisemesse Mitte Februar soll mit einer Video-Präsentation, entwickelt von Markus Buck (Hechthausen), und dem neuen Info-Material auf die attraktive Ferienroute hingewiesen werden, die mehr als 40 verschiedene Flußquerungsmöglichkeiten - von der Furt bis zur Schwebefähre - sowie ein halbes Dutzend maritimer Museen an Oste, Niederelbe und Nord-Ostsee-Kanal verbindet. Bis zum Frühsommer will der Verein gemeinsam mit lokalen Fachleuten die "Feintrassierung" des Radwanderweges Bremervörde - Neuhaus - Wischhafen beraten und die beteiligten Kommunen anregen, ihre Attraktivität durch eine entsprechende Ausschilderung zu steigern.
Kassenwart
Schmidt berichtete über Erfolg versprechende Kontakte mit Sponsoren
und über ein Gespräch mit dem niedersächsischen Wirtschaftsminister
Walter
Hirche (Foto), der eine Einladung des Vereins entgegengenommen
hat, sich vor Ort über das Projekt "Deutsche Fährstraße"
zu informieren. Im Namen des Fremdenverkehrsvereins Osten/Oste sicherte
dessen Vorsitzender Horst Ahlf die Unterstützung der neuen Arbeitsgemeinschaft
zu. Curt Schuster von der "Interessengemeinschaft Bahnhofstraße"
betonte die Bedeutung der neuen Ferienstraße gerade für Hemmoor.
Silvia Wolter überbrachte Glückwünsche der "TouristInfo
Kehdingen", die von den Samtgemeinden Drochtersen und Nordkehdingen getragen
wird; auch diese beiden Kommunen könnten von der Ferienroute profitieren.
Vorsitzender Tielebörger kündigte für die kommenden Monate eine Reihe von Informationsveranstaltungen für die Kommunalpolitiker in den Gemeinden entlang der Oste an und übermittelte die Grüße der Unternehmergemeinschaft der Stadt Hemmoor, deren Vorsitzender Bernd Jürgens die Gründung der neuen Arbeitsgemeinschaft angeregt hatte.

Mehr unter deutsche-faehrstrasse.de und unter osteland.info, der Website der neuen AG Osteland.
Vereine
Silberner Fährmann
stakt fürs
Osteland

Finanzministerium
Sondermarke
für
2009 "vorgemerkt"
Januar 2004. Das Bundesfinanzministerium hat jetzt zu dem Antrag Stellung genommen, zum 100-jährigen Bestehen der Ostener Schwebefähre im August 2009 eine Sondermarke herauszugeben, die das Technische Baudenkmal zeigt - nach dem Vorbild von Sondermarken, die drei anderen europäischen Schwebefähren - in Rendsburg (Foto), Bilbao und Rochefort - gewidmet sind.
Zu einer entsprechenden Anregung des Weltverbandes der Schwebefähren wurde dem Vizevorsitzende Jochen Bölsche (Osten) mitgeteilt, der Antrag sei "für die Planung des Sonderpostwertzeichen-Programms 2009 vorgemerkt worden".
Alle für 2009 vorliegenden Vorschläge würden vom Programmbeirat bei einer Sitzung, die voraussichtlich im November 2007 stattfinden werde, erörtert. "Eine endgültige Entscheidung über das Ausgabeprogramm wird dann aufgrund der Empfehlung des Programmbeirats zu Beginn des Jahres 2008 getroffen". Pro Jahr würden rund 50 Sondermarken herausgegeben. - Mehr unter www.schwebefaehre.org - Rubrik OSTEN.
Vereine
Es gibt noch
ein
zweites "Osteland"


Tourismus
Osten - ideal
für
Senioren-Ausflüge

Kommunales
Schwachpunkt
Tourismus-Werbung
Vereinzelt Lob, überwiegend aber Kritik wurde in einer Versammlung von Zimmervermietern in der Hemmoorer Kulturdiele laut: Die Tourismus-Branche fühlt sich angesichts rückläufiger Übernachtungszahlen von den Verantwortlichen vernachlässigt.
Durchweg Zustimmung fand das Vorhaben des Landkreises, die touristischen Angebote im Cuxland von 2004 an mit einem einheitlichen Web-Auftritt zu bewerben. Der von der Bremerhavener seeyou GmbH vorgestellte Auftritt wirkte nutzerfreundlich, durchdacht und dank öffentlicher Bezuschussung auch relativ kostengünstig.
Bemängelt wurde in der Versammlung mangelndes kommunales Engagement für eine umfassende Tourismus-Information und -werbung etwa nach dem Vorbild der Samtgemeinden Nordkehdingen und Drochtersen, die in Wischhafen ein personell und materiell vorzüglich ausgestattetes gemeinsames Info-Büro unterhalten.
Weitere Anregungen: Schon an der B 73 müßten Schilder auf Hemmoorer Info-Angebote hinweisen; der Kreidesee könnte mit einem breiteren Angebot besser für den Tourismus nutzbar gemacht werden; das Wassersportrevier Oste und die Schwebefähre müßten stärker herausgestellt werden.
Nur am Rande erwähnt wurde eine nicht unwesentliche Ursache der Tourismus-Misere: die traurige Untätigkeit des Hemmoorer Fremdenverkehrsvereins, von dem seit langem nichts zu sehen und zu hören ist... Hier hätten es die Tourismus-Interessierten selber in der Hand, für Abhilfe zu sorgen.
Fahrgastschiffe
Mocambo - älter
als
die Schwebefähre

Hemmoor
"Ungenügend
und
unbefriedigend"
Jetzt liegt es auf dem Tisch: das mit Spannung erwartetes 30000-Euro-Gutachten über die Zukunft von Hemmoor (Auszüge hier). Darin wimmelt es von Urteilen wie "ungenügend", "unbefriedigend", "unzureichend". Mehr auf unserer Schwesterseite www.hemmoor.info.
Gemeinden
Von Osten
nach Westen

Westen war kürzlich Ausflugsziel einiger Ostener, denen in der "Gegenwelt" einiges bekannt vorkam, manches nachahmenswert, etliches aber auch fremd. Was die Ostener in Westen vorfanden, steht hier.