SPD in Osten

Ortsverein

Johannes Schmidt
einstimmig bestätigt


Neuer SPD-Vorstand: Höchstmaß an Geschlossenheit

Bilanz, Vorschau und Neuwahlen - das waren die Schwerpunkte der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins der Samtgemeinde Hemmoor am 23. März im Ostener Fährkrug. Der Vorsitzende Johannes Schmidt, wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Mehr unter  spd-hemmoor.de.


Kommunalpolitik

SPD: Hemmoor in die
Maritime Landschaft!


Bürgermeister Neumann: Zeichen setzen und mitgestalten

Hemmoor soll nach dem Willen der Samtgemeinde-SPD baldmöglichst nachholen, was Nachbargemeinden längst vollzogen haben: den Beitritt in die einflußreiche (und finanzkräftige) Maritime Landschaft Unterelbe. Trotz Oste und Wassersport, Schwarzenhütten und Zementschute, Schwebefähre und Kreidesee - die Kommunen Hemmoor, Hechthausen und Osten sind nicht dabei.


 Maritime Landschaft Unterelbe: Hemmoor noch nicht dabei

Das Projekt der Metropolregion Hamburg, maßgeblich unterstützt von der Hansestadt, fördert die Erhaltung und Nutzbarmachung des maritimen Erbes in der Elbregion - Häfen, Schiffe, Fähren - für touristische Zwecke (siehe Website). "Wir müssen durch einen Eintritt ein Zeichen setzen, dass wir mitgestalten wollen," sagte der SPD-Fraktionschef in der Samtgemeinde, der Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann, jetzt in der Hauptversammlung der Samtgemeinde-SPD (siehe oben).

Gerade im touristischen Bereich sieht Neumann in der Samtgemeinde miilerweile "sehr gute Ansätze". Ausdrücklich nannte er die Deutsche Fährstraße, die Wiederherstellung des Nationalen Baudenkmals Schwebefähre und die auf Privatinitiative von Geschäftsleuten initiierte AG Osteland.


Soll nach Hemmoor kommen: Karin Warncke

Neumanns Fraktion will im Rat der Samtgemeinde den Antrag stellen, die Geschäftsführerin der Maritimen Landschaft, Karin Warncke (Grünendeich) zu einem Vortrag zu laden. Bodo Neumann: "Ich hoffe auf ein positives Zeichen des Samtgemeinderates."


Parteien

Lothar Klüser in der
SPD-Kreisspitze


Klüser mit der scheidenden Kreisvorsitzenden Faße

Der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser ist in den Cuxhavener Hapag-Hallen zum stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Cuxhaven gewählt worden. Er erhielt 98 Ja-Stimmen bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Der Ostener Polizeiberamte folgt Claus Johannßen nach, der sich nicht wieder zur Wahl gestellt hatte; Johannßen will sich weiterhin intensiv seiner Arbeit als Abgeordneter im Landtag und als Vorsitzender der Kreistagsfraktion widmen.

Krause-Behrens löst Faße ab

Nach 16-jähriger Amtszeit gab Annette Faße (56) aus Imsum en Vorsitz an Daniela Krause-Behrens (35) aus Bokel abgegeben. Für die neue Kreisvorsitzende stimmten in Cuxhaven 103 der 106 Delegierten. Die Politologin und Pressesprecherin der Fachhochschule Bremerhaven gehört dem niedersächsischen SPD-Landesvorstand an, ist Kreistagsmitglied, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Mitglied im Jugendhilfe-Ausschuss sowie im Umweltausschuss und Vizevorsitzende der Naturschutzstiftung. Die begeisterte Wassersportlerin hat außerdem das Amt der Schriftführerin im Akademischen Segel-Club Bremerhaven inne.

Bei der CDU wurde am Wochenende Enak Ferlemann in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Carsten Hubert aus Osten gehört dem Vorstand als Beisitzer an.


SPD

Annette Faße MdB
bestätigt Rückzug

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Faße, 56, hat am 4. Februar gegenüber den Cuxhavener Nachrichten bestätigt, was seit längerem in der Partei ein offenes Geheimnis war: dass sie am 20. März nicht wieder für den Vorsitz des SPD-Unterbezirks  kandidiert, an dessen Spitze sie seit März 1988 steht. Bereits am Wochenende zuvor hatte der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser ihr mit einem Präsent für ihre langjährige Arbeit gedankt (siehe Foto oben und Bericht unter spd-hemmoor.de).

Sie wolle sich künftig auf ihre Aufgabe als lokale Bundestagsabgeordnete konzentrieren, erklärte Faße. Dem Parteitagwerde sie Daniela Krause-Behrends als Nachfolgerin vorschlagen. - Ein NEZ-Porträt der Abgeordneten steht hier.


Rinderwahnsinn

Tiere ohne BSE-
Test geschlachtet


Wie groß ist das BSE-Risiko im Landkreis?

Im Cuxland gibt es nach Recherchen des Landtagsabgeordneten Claus Johannßen (Foto) in Sachen BSE-Prophylaxe "84 ungeprüfte Fälle" - nach Ansicht des wachsamen Sozialdemokraten schlicht ein Skandal. Die Zahl resultiert, wie die Kreisverwaltung soeben auf ihrer Website zu dem Schlamperei-Vorwurf erklärt, aus einem Datenabgleich zwischen den im Landkreis Cuxhaven geschlachteten und verendeten Rindern, soweit sie 24 Monate alt und älter sind und damit auch BSE-untersuchungspflichtig, und den für diese Rinder tatsächlich in einem Veterinärinstitut durchgeführten BSE-Tests. Von den 84 Rindern wurden 52 tatsächlich geschlachtet, die anderen sind verendet und in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt unschädlich entsorgt worden. 30 von diesen 52 Rindern konnten laut Kreisverwaltung inzwischen zuverlässig als BSE-getestet identifiziert werden, da die Unklarheiten auf Zahlendrehern beruhten.

"Das hätte nicht passieren dürfen"

Im Ergebnis sei also festzustellen, dass Fleisch von maximal 22 geschlachteten Rindern ohne die vorgeschriebene BSE-Untersuchung in den Verkehr gekommen ist, und zwar bei zwei Schlachtbetrieben und zwei Hausschlachtungen. Diesen "Versäumnisfällen" geht der Landkreis Cuxhaven mit Nachdruck nach, um eventuelle Schwachstellen sofort zu beseitigen. Kreisveterinär Dr. Dietrich Voß räumte gegenüber der Niederelbe-Zeitung ein: "Das hätte nicht passieren dürfen."

Drei Amtstierärzte suspendiert

In Norddeutschland wurden weit mehr Rinder ohne BSE-Test geschlachtet und weiter verarbeitet als bislang angenommen. Wie ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums  in Hannover mitteilte, wurden in Niedersachsen bislang 228 Fälle ermittelt. 50 der insgesamt 1.250 Verdachtsfälle müssten noch geprüft werden. Drei Amtstierärzte wurden vom Dienst suspendiert, weil sie versäumt hatten, die vorgeschriebenen Untersuchungen einzuleiten. Mehr auf der Website des NDR.


Parteien

Lothar Klüser soll
Kreis-Vize werden

Foto: SPD
Ortsvorsitzender Schmidt, Distriktsvorsitzender Klüser

Der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser soll stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks für den Kreis Cuxhaven werden, beschloß der Vorstand des Ortsvereins Hemmoor auf seiner Februarsitzung, "Wir sind sehr zufrieden mit der Bereitschaft des bewährten Ostener Distriktsvorsitzenden, dieses im Interesse der Hadler Sozialdemokraten zu tun", erklärte Ortsvorsitzender Johannes Schmidt, der sich froh darüber zeigte, "dass im Vorfeld der Parteitages die Personaldiskussion um die Hadler Vorstandsbesetzung ein konstruktives Ende gefunden hat". Schmidt: "Die Diskussion über die politische Ausgewogenheit von Mandat und Ämtern in der Kreis-SPD hat sich gelohnt."


SPD

Osteland besser an
Hamburg anbinden

Die Samtgemeinde Hemmoor soll touristisch stärker an die Metropolregion Hamburg angebunden werden und mit der Maritimen Landschaft Unterelbe kooperieren. Dafür will sich der Hemmoorer SPD-Ortsverein starkmachen, wie dessen Vorsitzender Johannes Schmidt ankündigt. Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsuitzenden und Hechthausener Bürgermeister Bodo Neumann (Foto) sollen zu diesem Zweck am 10. März in Hechthausen Vertreter von zehn benachbarten SPD-Ortsvereinen in Hechthausen zusammenkommen und über Kooperationsmöglichkeiten diskutieren. - Am 23. März stehen im SPD-Ortsverein Hemmoor Neuwahlen an.


Tradition

Vier Jahre lang jeden
Abend ein Eisbein...

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel bewährte sich beim 25. Eisbeinessen der SPD Osten im Fährkrug als Schnellrechnerin: In den 25 Jahren der Traditionsveranstaltung seien so viele Eisbeine verzehrt worden, dass jemand vier Jahre lang jeden Abend ein Eisbein verzehren müßte, um auf diese Menge zu kommen...
Die "kulinarische Meisterleistung", die Wirtsfrau Gisela Ahlf (lks.) in dem vergangenen Vierteljahrhundert vollbracht hat, würdigte der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser mit einem prächtigen Blumenstrauß und einer Urkunde.
Bei der scheidenden Kreisvorsitzenden Annette Faße bedankte sich der Vorsitzende mit einem von Nikolaus Ruhl gestalteten Mini-Poster von der Ostener Fähre für langjährige gute Zusammenarbeit.

Mit einer Urkunde bedacht wurden fünf Mitglieder, die bereits beim ersten Eisbeinessen anwesend ware, das der damalige SPD-Vorsitzende Willi Jonscheck am 29. Februar 1980 veranstaltet hatte: Irmgard und Klaus Patjens, Ingrid und Heinz Thedrian sowie Irmgard Romey. Weitere Fotos vom Jubiliäums-Essen stehen unter www.spd-osten.oste.de.

Weitere Termine im neuen Jahr, jeweils im Fährkrug:
> 15. Februar, 10 Uhr, Frühschoppen.
> 13. März, 19.30 Uhr, Skat- und Lotto-Abend.
> 23. April, 19.30 Uhr: Jahreshauptversammlung,
> 28. Mai, 18 Uhr, Pfingstbaum-Aufstellen auf dem Fährplatz.

Außerdem geplant: eine Veranstaltung zur Europawahl sowie eine Radtour mit anschließendem Grillen.


Senioren

86 Ostener spielten
Skat und Bingo

November 2003. Tage Hansen und Lisa Karstens von der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus haben allen Grund zur Freude. Ihrer Einladung zum Skat- und Lottoabend folgten 86 Ostenerinnen und Ostener. viel Anklang fand kürzlich eine Fahrt nach Husum, und auch der allmonatlich veranstaltete Klönschnack ist gut besucht. Für den 11. Dezember ist eine Adventsfeier geplant (mit Kaffee und Kuchen, 4 Euro, Anmeldung erbeten).


SPD

Gerd Wilwert
neuer Schriftführer

November 2003. Gerd Wilwert aus Hemmoor (lks.) wurde in der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Hemmoor unter der Leitung von Johannes Schmidt (r.) zum neuen Schriftführer gewählt. Wilwert, 55, ist Ausbilder im Flugzeugbau.

Auf der Tagesordnung standen außerdem eine Reihe von Delegiertenwahlen. Beim Landesparteitag sollen Johannes Schmidt und Lothar Klüser den Ortsverein vertreten, beim Bezirksparteitag zusätzlich Lisa Karstens und Tage Hansen. Beim Unterbezieksparteitag wird die SPD der Samtgemeinde repräsentiert durch Lisa Karstens, Tage Hansen, Lothar Klüser, Helmut Neumann, Gerd Wilwert, Jan Tiedemann, Johannes Schmidt und Liselotte Geiger (Ersatzdelegierte: Eberhard Dittmann, Ute Ahlff, Jürgen Kunde, Michael Krüscke, Rolf Meyer und Günter Tiedemann).


Samtgemeinde

"Mit einem guten
Team schaffen wir's"

November 2003. Spätestens der Kommunalwahl 2006 wird die SPD ihr gegenwärtiges, durch die Wirtschaftslage verursachtes Tief überwunden haben. Das ist die Überzeugung von Bodo Neumann, Bürgermeister von Hechthausen und Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Samtgemeinde Hemmoor. "Wir werden mit einem guten Team antreten, und wir werden es schaffen," sagte Neumann in der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins.

Die Samtgemeindefraktion - diesen Eindruck vermittelte er der Versammlung - ist der Motor der örtlichen Sozialdemokratie. Die Fraktionsmitglieder, berichtete Neumann, arbeiteten gut und konstruktiv zusammen, informierten sich zeitnah über aktuelle Themen und brächten immer wieder neue Impulse in die Kommunalpolitik ein.

"Wir müssen uns finanziell am Riemen reißen," kommentierte Neumann den hohen Verschuldungsgrad des Landkreises. Er deutete auch gleich an, wo seiner Meinung nach gespart werden könnte: "Wir leisten uns einen Flughafen, auf dem nur ab und zu ein Flieger landet." Auch Kreistagsmitglied Herbert Guthahn bezeichnete den Flughafen Nordholz als einen finanziellen "Klotz am Bein"; in dieser Angelegenheit müsse nach gründlicher Prüfung eine Entscheidung gefällt werden.


Kriminalität

Kampf dem Nepp
im Internet

November 2003. Einen sachkundigen Gast konnten der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser (M.) und sein Stellvertreter Peter Offermann (r.) beim Frühschoppen zum Thema "Internet und Kriminalität" im Hotel Fährkrug begrüßen: Der Jurist und Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert (l.) aus Hechthausen informierte über Computerbetrug und Computersabotage. Das Thema ist aktueller denn je zuvor: Gerade erst hat der Bund 400 000 so genannte Dialer vom Netz nehmen lassen, die es Kriminellen ermöglichen, bei arglosen Computernutzern Gebühren abzuzocken. Als Informationsquelle zu diesem Thema empfahl der Referent die Website dialer-und-recht.de. Eine außerordentlich spannende Diskussion schloß sich an.


Umwelt

Ohne Moos nix los
im Aschhorner Moor

Kurz hinter der Gemeindegrenze entdeckten über 30 Mitglieder und Freunde der SPD Osten bei ihrem Herbstausflug eine faszinierende Lanschaft: Auf einer Vier-Kilometer-Tour mit der Bimmelbahn "Moorkieker" machten sie sich mit dem Umfang und den Folgen des Torfabbaus bei Aschhorn vertraut.
Humorvoll und kompetent informierte Moor-Experte Georg Ramm (r.) über Flora und Fauna dieses Biotops und speziell über die Bemühungen des Abbau-Unternehmens, seit 1990 alle ausgebeuteten Flächen durch Wiedervernässung zu renaturieren. Schon nach wenigen Jahren siedelt sich wieder Torfmoos an - Voraussetzung für einen allmählichen Wiederaufbau einer natürlichen Landschaft. Auch im Aschhorner Moor, lernten die Ostener Sozialdemokraten, ist "ohne Moos nix los". Mehr unter spd-osten.oste.de.


Wahlen

Wer ist der Schönste
im ganzen Kreis?


 Bielefeld und Weber in der NEZ

September 2003. Wenn es darauf ankäme, welcher Landratskandidat am Wahlwochenende in der NEZ fotogener wirkt, dann ginge der Titel des "Mr. Cuxland" an Kai-Uwe Bielefeld. Während die Heimatzeitung den CDU-Kandidaten mit dessen eigenem, sorgsam ausgeleuchteten "parteiamtlichen" Wahlplakat-Foto präsentiert, stellt sie den SPD-Kandidaten mit einem unvorteilhaft wirkenden Schnappschuss vor - bleich, gestresst, angespannt.

Absicht? Manipulation? Wohl kaum - sicher eher Zufall. Wie auch immer: Wir zeigen von beiden Kandidaten, von Kai-Uwe Bielefeld und von Harm-Uwe Weber, jeweils das "offizielle" Foto, das sie selber auch auf ihren Websites verwenden. (Der ebenfalls kandidierende Einzelbewerber Walter Witthohn ist nicht im Internet vertreten.)

-
Bielefeld und Weber im Web

Schönheit hin, Schönheit her - bei der Wahl am Sonntag geht es um Politik. CDU-Bielefeld (Volljurist, Erster Kreisrat und Familienvater in Cuxhaven)  verspricht Kontinuität, SPD-Weber (Volljurist, Erster Kreisrat und Familienvater in Aurich) verspricht "frischen Wind" für den Küstenkreis.

Der künftige "eingleisige" Landrat wird die Funktionen von Landrat und OKD in sich vereinen. Gewählt wird er nicht vom Kreistag, sondern von den 166.529 Wahlberechtigten  im Alter ab 16 Jahren im Landkreis Cuxhaven in direkter Wahl.

Weil der Ablauf der Amtszeit des bisherigen Oberkreisdirektors in die laufende Wahlperiode fällt, wird der Landrat für den Rest der laufenden und die folgende Wahlperiode gewählt -  für fast acht Jahre. Danach fallen dann Landrats- und Kommunalwahl in einen gemeinsamen Wahlgang.


Tourismus

Harm-Uwe Weber rät
zu "Boat and Bike"

September 2003. Die Förderung des Paddel- und Pedal-Tourismus (neudeutsch: "boat and bike") konnte auch Osten zu neuen Impulse verhelfen. Diesen Rat, verbunden mit dem Hinweis auf Fördermöglichkeiten, gab Harm-Uwe Weber, Erster Kreisrat in Aurich und SPD-Kandidat bei den Landratswahlen am 14. September, bei einem Fachgespräch unter der Gondel der Ostener Schwebefähre.

Dort hatten Fährverein-Vorsitzender Horst Ahlf und dessen Stellvertreter Jochen Bölsche den Besucher über die Pläne zur Instandsetzung des Technischen Baudenkmals (Weber: "Müßte finanzierbar sein") und zum Ausbau des Wassertourismus in der Oste-Region informiert. Der Ostfriese Weber, einschlägig erfahren, teilte die Ansicht Ahlfs, dass die Zukunft des Tourismus in Deutschland ein Stück weit "auf dem Wasser liegt".

Anschliessend besuchte Weber eine Tagung in Hechthausen, wo rund 120 ehrenamtlich tätige Ratsfrauen und Ratsherren aus der Region über das Thema Gemeindefinanzen berieten (siehe auch www.spd-hemmoor.de).


Wahlen

Probelauf auf dem
roten Teppich

Eigentlich war der rote Teppich vor dem "Güterschuppen" am Hemmoorer Bahnhof für Harm-Uwe Weber ausgerollt, den Landratskandidaten der SPD, der sich zu einem Jazz-Frühschoppen angesagt hatte. Wenige Minuten vor Ankunft des Zuges aus Cuxhaven wagte Peter Offermann, 2. Vorsitzender der Ostener SPD, schon mal einem Probelauf über das knallrote Textil, das SPD-Ortsvorsitzender Johannes Schmidt (r.) ausgerollt hatte.
Als der Zug mit dem SPD-Kandidaten Weber (r.) - einem blonden Friesen aus Aurich - dann eintraf, zeigte er sich angetan von dem freundlichen Empfang: Außer dem roten Teppich hatten die SPD-Gliederungen aus Hemmoor, Hechthausen und Osten auch noch ein Riesenschild zur Begrüßung aufgeboten: "HUW - du bist ok".


SPD

Politik und Handel
an einen Tisch!


Sonntäglicher Frühschoppen im Fährkrug

Das Postamt macht zu, Geschäfte schliessen (Foto unten: Schuhhaus von Thun), Dienstleister ziehen sich in die Städte zurück, Baufirmen machen Pleite - auch an der Oste-Region ist die Krise des Ländlichen Raums nicht vorbei gegangen. Aus diesem Grund lud die SPD Osten zu einem Politischen Frühschoppen zum Thema "Ländlicher Raum - was nun / was tun?" in das Ostener Hotel Fährkrug ein.


Ausverkauf in Osten

Ortsvorsitzender Lothar Klüser konnte Vertreter aus Einzelhandel und Fremdenverkehr, Rat und Kreistag begrüssen, die sich in engagierten Diskussionsbeiträgen an der Suche nach Lösungen beteiligten. Einig waren sich alle in einer Forderung: Politik und Gewerbetreibende sollten sich in Osten rasch an einen Tisch setzen, um die anstehenden Probleme zu erörtern. Einen entsprechenden Antrag will die SPD in den Rat einbringen. - Wir kommen auf das Thema "Zukunft des Ländlichen Raumes" demnächst ausführlich zurück.


Politik

"Kuhfänger" töten -
Wetzel für Verbot

Rund 1,4 Millionen Geländewagen gibt es mittlerweile in Deutschland und das Anwachsen ihrer Fangemeinde scheint ungebrochen. „Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden“, meint die hiesige SPD-Abgeordnete Margrit Wetzel, "aber etwa 50 Prozent dieser Wagen sind mit Frontschutzbügeln aus Metall, sogenannten Kuhfängern, ausgerüstet - und die stellen gerade für Kinder durch die Erhöhung und Versteifung der Aufprallfläche in Kopfhöhe ein lebensgefährliches Risiko dar.“

Die für Kinder oftmals tödliche Unfallwucht, die beim normalen Pkw bei 40 km/h liegt, wird bei einem Geländewagen mit starrem Frontschutzbügel (Foto) schon bei 20 km/h erreicht. Daher plädiert die Verkehrspolitikerin für "ein Verbot von Frontschutzbügeln aus Metall oder anderen festen, starren Materialien", wie es bereits in Dänemark vorbereitet wird.  Wetzel bittet alle Halter von Geländewagen, schon jetzt keine Kuhfänger mehr anzubauen und alle starren Frontschutzbügel gegen solche aus Kunststoff auszutauschen.


Tradition

Schönes Fest rund
um den Baum

Juni 2003. Vor dem Fährkrug der Familie Ahlf wurde auch 2003 das traditionelle Pfingstbaumfest der SPD Osten gefeiert, wie immer mit Freibier und Verlosung, Musik und Kinderprogramm.
Auch die politische Konkurrenz (auf Bild links: CDU-Fraktionschef Rüdiger Toborg) liess es sich nicht nehmen, mit den Genossen zu feiern. Weitere Fotos vom SPD-Fest stehen auf der Website der SPD Osten.


SPD

Ein großes und zwei
kleine Jubiläen

Mai 2003. Auf den Tag genau 140 Jahre alt wurde die SPD, als der Ostener Distrikt im Hotel Fährkrug zu seiner diesjährigen Hauptversammlung zusammenkam. Während das große Jubiläum in Berlin angemessen gefeiert wurde, standen in Osten zwei kleine Jubiläen an: Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Ingrid Thedrian (Foto M.) - "die gute Seele aller Feste und Ausflüge" - aus der Hand des 2. Vorsitzenden Peter Offermann (r.) einen Blumenstrauß. Lothar Klüser (l.) hatte vor genau 10 Jahren den Vorsitz des Distrikts von Herbert Guthahn übernommen. Dass die rund 60 Mitglieder mit Klüsers Arbeit zufrieden sind, zeigten die Wahlen: Der Polizeibeamte wurde ebenso wie der gesamte geschäftsführende Vorstand einstimmig wiedergewählt. Uneinig zeigte sich der Distrikt nur bei der Getränkebestellung: Während die eine Hälfte lieber mit einem Klaren auf die Jubiläen anstieß, bevorzugte die andere Hälfte einen Roten.


SPD Osten

Website jetzt in
neuem Gewand

Die seit zweieinhalb Jahren existierende Website der SPD Osten ist frisch renoviert worden (und übersichtlicher als bisher). Die Homepage, der auch das schöne Foto der Ratspolitiker der SPD entnommen ist, hat die etwas komplizierte Adresse spd-osten.oste.de. Ein Link führt zur ebenfalls erneuerten Seite des SPD-Ortsvereins Hemmoor,
spd-hemmoor.de.


Wilhelm Jonscheck

Trauerfeier in
"seiner" Kapelle

April 2003. Als Bürgermeister von Osten hatte Wilhelm Jonscheck einst  den Bau der Friedhofskapelle durchgesetzt - eines seiner ungezählten Verdienste um den Ort. Jetzt am 23. April, zur Trauerfeier für den ersten Ostener Ehrenbürger, war "seine" Kapelle bis auf den letzten Platz besetzt. Viele Ostenerinnen und Ostener, dazu Vertreter des öffentlichen Lebens, an der Spitze Landrat Martin Döscher und dessen Stellvertreter Klaus Wiesen und Wolf-Dieter Lutz, erwiesen dem Sozialdemokraten die letzte Ehre - einem Mann, der, so Pastor Dieter Ducksch, seine Lebenszeit "nicht verschwendet, sondern genutzt" hatte.
Herbert Guthahn, Schützenpräsident und SPD-Abgeordneter im Kreistag, nannte es in seiner Trauerrede (siehe Foto) einen "Glücksfall", dass Wilhelm Jonscheck als junger Mann nach Osten zurückgekommen sei und den Ort aus seinem "Dornröschenschlaf" wachgeküßt habe; sein "väterlicher Freund" sei immer ein Mann der Tat gewesen.


Ehrenbürger

"Wilhelm Jonscheck
war stets bürgernah"

Oever de stillen Straten
geiht klaar de Klockenslag:
Good Nacht, dien Hart will slapen,
un morgen is ook en Dag.

Theodor Storm

Osten ist um eine herausragende Persönlichkeit ärmer. Am 14. April ist der ehemalige Bürgermeister (1962 bis 1972),  Ostener Ehrenbürger und Bundesverdienstkreuz- Träger Wilhelm Jonscheck im Alter von 87 Jahren gestorben. Jonscheck hat enorme kommunalpolitische Verdienste. Er gründete 1966 den Ortsverein der SPD und war 17 Jahre lang dessen Vorsitzender, gehörte dem Kreistag und dem Samtgemeinderat an und kandidierte für den Landtag.

Hubert: "Vorbildlich
und zukunftsbezogen"

Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) betont, Jonscheck habe sich "in vorbildlicher und zukunftsbezogener Weise für die Belange der Gemeinde Osten eingesetzt", und erinnert daran, dass der Verstorbene zum Beispiel 1961 den Fremdenverkehrsverband gegründet hat, dessen Vorsitzender er 22 Jahre lang war.

Johannßen: "Bürgernähe
war ihm ein stets ein Anliegen"

Der TSV Osten verliert mit Jonscheck sein Ehrenmitglied, der Schützenverein sein Ehrenvorstandsmitglied. Claus Johannßen, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, hebt eine der Triebfedern des Verstorbenen hervor: "Bürgernähe war ihm stets ein großes Anliegen."

Über das Wirken ihres Ehrenvorsitzenden geben die Ostener Sozialdemokraten in ihrer virtuellen ChronikAuskunft.


Skat

Auch Osten hat
seine Superstars

Februar 2003. Während Deutschland seine Superstars im Singen wählte, lief im Ostener Fährkrug ein Wettstreit im Skatspielen. Um 23 Uhr wurden die Besten mit Fleischpreisen geehrt: Kuddel Neumann (1195), Hermann Kahlsdorf (1163) und Rolf Licht (979) heissen sie Ostener Skat-Superstars. Mehr Ergebnisse und Fotos auf der Homepage der SPD Osten, deren Vorsitzender Lothar Klüser zum traditionellen Skat- und Lottoabend eingeladen hatte.

Veranstalter Lothar Klüser (r.) kam beim Skatabend
der SPD Osten, immerhin, auf den 16. Platz.


Parteien

Auf einem Eisbein
steht man nicht

Frühjahr 2003. So gut schmeckte es dem Hemmoorer SPD-Vorsitzenden Johannes Schmidt, dass er sich beim traditionellen Eisbein-Essen des SPD-Distrikts Osten im Fährkrug auch noch dem Teller seiner Tischnachbarin widmete - Motto: Auf einem Eisbein kann man nicht stehen... Zuvor hatte der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser, seit 10 Jahren im Amt, mehr als 70 Gäste begrüßen können, darunter die Bundestagsabgeordnete Margrit Wetzel, den Landtagskandidaten Claus Johannßen und viel Prominenz aus Kreistag, Gemeinderäten und Vereinswelt. Mehr über die harmonische Veranstaltung am Vorabend der Landtagswahl steht auf der Website der SPD Osten.


Politik

Superminister
in Hemmoor


Clement, Johannßen, Ahlf (Foto: Wendt)

Januar 2003. Vor weit über 200 Zuhörern entwickelte der Berliner Superminister Wolfgang Clement - inzwischen populärer als sein Kanzler - im Hemmoorer "Schützenpark" sein Programm zum Abbau von Arbeitslosigkeit zum Beispiel nach den Rezepten des VW-Personaldirektors Hartz und zur Beseitigung bürokratischer Hemmnisse, die dem Mittelstand das Leben schwer machen.

Die Worte des Ministers, der zur Unterstützung des SPD-Kandidaten Claus Johannßen nach Hadeln gekommen war,  kamen gut an im Publikum - vor allem bei wirtschaftlich erfahrenen SPD-Streitern wie den Ostenern Horst Ahlf, Hotelier (Foto ganz oben), und Herbert Guthahn, Landwirt (Foto links), die sich nicht scheuten, Clement auf die Pelle zurücken. Positiv wurde von vielen Anwesenden vermerkt, dass die SPD mit dem Landschaftsgärtner und Meister Claus Johannsen einen Mann für Hannover nominiert hat, der Selbständiger ist: "Lehrer sind genug im Landtag," meinte einer. Was Clement im einzelnen sagte, steht auf spd-hemmoor.de sowie, ausführlich, in einer NEZ-Reportage, die mit den Sätzen beginnt:

"Der Otterndorfer Claus Johannßen ist angetreten, um als ,Exot', als selbstständiger Unternehmer nämlich, in einem Parlament voller Juristen und Beamten Landespolitik zu machen. Am Sonntagabend weiß er, ob es klappt. Der ehemalige Ministerpräsident des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement, ist vor heute genau 100 Tagen angetreten, um mit furiosem Feuereifer den Arbeitsmarkt zu reformieren und die Wirtschaft aus der Talsohle zu führen... Auf der Wahlkampfveranstaltung für ,den Claus", der ganz sicher das Mandat in Hannover erringen werde, wurde Clement nicht müde, die unter seiner Ägide angeschobene, tiefgreifendste Arbeitsmarktreform in der Geschichte dieses Landes zu preisen und konsequente Politik für mehr Wachstum und Beschäftigung für die Regierungskoalition zu reklamieren." Mehr...


SPD-Wahlkampf

Guthahn: Gabriel hat
"schwer beeindruckt"
 

Januar 2003. "Schwer beeindruckt" kehrte der Ostener Landwirt und Kommunalpolitiker Herbert Guthahn (Bild links) von einer Wahlveranstaltung mit dem SPD-Spitzenkandidaten Sigmar Gabriel (re. Foto, lks.) aus Otterndorf zurück. Guthahn und seine Ostener Parteifreunde rühmten die "gelungene Veranstaltung" in der überfüllten Halle. Ministerpräsident Gabriel, so hatte in seiner Begrüßung SPD-Landtagskandidat Claus Johannßen anerkennend angemerkt, sei mit seinem Wahlkampf-Team - das eigentlich nur in großen Städten eingesetzt wird - in die kleinste Stadt des Landes gekommen, um den hiesigen Kandidaten Unterstützung zu geben. Der Mittelständler und selbstständige Gärtnermeister Johannßen (Foto re.) möchte deshalb gern in den hannoverschen Landtag, weil seiner Meinung nach "dort zu viele Beamte und Juristen sitzen". Mehr in der NEZ...


Computerspiele

Mit Sigmar über
spitze Steine...

Dezember 2003. Zur Landtagswahl am 2. Februar hat der hiesige SPD-Kandidat Claus Johannßen seine Website mit einem Computerspiel verlinkt, bei dem es darum geht, den Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel über einen Weg voller spitzer Steine durch Niedersachsen zu lotsen. Per Klick auf die nebenstehende Schaf-Grafik geht's direkt zum Computerspiel. - Übrigens: Superminister Wolfgang Clement kommt im Wahlkampf nach Hemmoor; mehr dazu unter www.spd-hemmoor.de.


SPD

Festliche Gestecke
für Ostener Senioren

Dezember 2003. Mit selbstgebastelten Adventsgestecken beschenkten Ostener Sozialdemokraten (Foto: Tage Hansen und Peter Offermann) am Wochenende rund zwei Dutzend Senioren. Den schönen Brauch pflegt die Ostener SPD bereits seit etlichen Jahren.


Politikerinnen

Wetzel gegen
ihren Kanzler

Massive Kritik am rot-grünen Koalitionsvertrag hat die hiesige SPD-Abgeordnete Dr. Margrit Wetzel geübt. Die Sozialdemokratin hat sich gegenüber dem "Stader Tageblatt" (kompletter Bericht hier) solidarisch mit den Bauarbeitern erklärt, die gegen die geplante Kürzung der Eigenheimzulage protestieren. Die Bauarbeiter, die eine Großkundgebung in Berlin planen, hätten "völlig recht", erklärte Wetzel. Mit ähnlichen Äußerungen hatte die Abgeordnete bereits vor kurzem in einer SPD-Versammlung im Ostener Fährkrug Aufsehen erregt (Bericht unter www.spd-hemmoor.de).


Bundestagswahlkampf 2002

Oste-Törn mit
Dr. Margrit Wetzel

"Die Oste verbindet" war das Motto eines Oste-Törns auf der "Mocambo", zu dem die SPD Osten und MdB Dr. Margrit Wetzel (Foto: mit dem Ostener Kommunalpolitiker Herbert Guthahn) eingeladen hatten. Die Resonanz war phänomenal: Das Fahrgastschiff war bis auf den letzten Platz besetzt, als der Ostener SPD-Chef Lothar Klüser die Gäste begrüsste. Mehr...


Jugendpolitik

Kids stinksauer: Wir
wollen Jugendräume
 

Flammende Plädoyers für die Jugend:
Powerfrauen Erika Haack und Sigrid Beyer

Sommer 2002. Das hat es in Osten noch nie gegeben: Empörte Jugendliche marschieren in eine Ratssitzung, geben ihren Unmut zu Protokoll und halten Transparente empor: "Wir brauchen dringend Jugendräume."

Zweierlei hat den Zorn ausgelöst: zum einen Ärger über ein Bolzverbot, das die Samtgemeinde nach Lärmbeschwerden einer Anwohnerin (einer Pädagogin!) über den Sportplatz verhängt hat, zum anderen das jahrelange kommunalpolitische Hin und Her um die Einrichtung von Jugendräumen am Markt.

"Kinderfreier Schlaf-Ort"

In Sachen Sportplatz (er darf jetzt nur noch für Schul- und Vereinszwecke genutzt werden) zeigt sich ganz Osten einig in der Verurteilung des Anwohner-Egoismus, der das Verbot ausgelöst hat. Nachdem Dr. med. Manfred Toborg, Möbelhändler Rüdiger Toborg (CDU) und Schulleiter Horst Puttfarken verdienstvollerweise die Lokalpresse mobilisiert hatten, setzte Skio-Schriftführerin Sigrid Beyer mit einem furiosen Leserbrief nach. Kernsatz: "Wer war denn zuerst da, das Haus der Anwohnerin oder der Sportplatz?"

Wenn es so weitergehe, so empfahl die Pädagogin, Künstlerin und mehrfache Mutter, sollte Osten am besten am Ortseingang ein Schild aufstellen: "Kinderfreier Schlaf-Ort."

"Brausender Beifall"

Uneinig dagegen zeigt sich der Ostener Rat  - sonst eher ein Ort politischer Harmonie - in Sachen Jugendräume. Dabei schien schon alles klar: Im Hemmorer Samtgemeinderat galt eine Mehrheit für die von der SPD seit langem geforderte Einrichtung eines Jugendtreffs am Markt bereits als sicher.

Der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) liess dennoch im Alleingang das Thema vertagen; ihm waren, sagt er, Zweifel am Standort gekommen. Oppositionsführer Lothar Klüser von der SPD Osten reagiert naturgemäss verärgert auf das Vorgehen des Bürgermeisters. Klüser: "Dadurch wird sich die Einrichtung des Jugendtreffs weiter verzögern."
 

Streit um jugendpolitischen Alleingang:
Lothar Klüser (SPD) kritisiert Carsten Hubert (CDU)

"Brausenden Beifall" erhielt in der Ratssitzung, wie Ortschronist Volker Klingenberg in der "NEZ" berichtet, die langjährige Vize-Bürgermeisterin und Skio-Gründerin Erika Haack für ihren flammenden Appell, in einer Zeit, in der Drogen und Kriminalität sogar in Osten Schlagzeilen machen, die Jugendbelange nicht auf die lange Bank zu schieben.

Genauso sahen es die jugendlichen Demonstranten: "Wir sagen Nein zu Drogen und Ja zum Jugendraum", stand auf einem der Plakate, die sie den Ratsmitgliedern entgegen hielten.


Politik

Eine neue Frau
soll nach Berlin

Frühjahr 2002 - Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus. Für die SPD wird im Land Hadeln die Stader Volkswirtin Dr. Margrit Wetzel antreten. Auf ihrer Homepage kann man sich schon jetzt ein Bild von der Bundestagsabgeordneten machen. Margrit Wetzel begrüsst die Besucher ihrer Website mit den Worten: "Moin, Moin,  kiek mol rin in miene home-päitsch un bi mi to Huus in disse wunnerscheune Gegend mittenmang de maritime Landschaft Unterelbe twischen Hamborg un de Nordsee. Wenn ju mehr weeten wullt von mien Arbeit in Berlin oder in oder över mien Wohlkries, denn klicker man 'n beeten rum in all de scheunen Sieden un suus 'n beeten dör all de Links, de ik for ju trecht stellt heff. Veel Spooß dorbi,  kiek mol wedder rin und lot ju dat ok in Tokunft god gahn!" Weiter...


Pfingstbaum

Wieder Freibier
vorm Fährkrug

Pfingsten 2002. Hundert Ostenerinnen und Ostener kamen auch in diesem Jahr auf Einladung der SPD zum traditionellen Pfingstbaum- Aufstellen. Vor dem Hotel Fährkrug wurde wieder  mit Musik, Tombola und Freibier gefeiert, solange der Vorrat reichte.


Zitat

"Osten ist das Blankenese von Hemmoor"

(Johannes Schmidt, Vorsitzender der SPD Hemmoor)


Advent 2001

SPD Osten bereitet
den Senioren Freude

Dezember 2001. Einen schönen Brauch pflegen die Ostener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit einem Vierteljahrhundert: Jedes Jahr zum 1. Advent werden Adventsgestecke gebastelt, mit denen Vorstandsmitglieder ältere Ostener erfreuen. Begründet wurde der Adventsbrauch Mitte der siebziger Jahre von einer Handarbeitsgruppe des Ortsvereins, heisst es auf der Homepage der SPD Osten.