DIE SCHWEBEFÄHRE 
VON OSTEN AN DER OSTE, 
BEI MONDSCHEIN 
VOM ANDEREN UFER AUS BETRACHTET
 

Die Sonne geht im Orient auf.
Der Mond nimmt in Osten seinen Lauf.
Gottes himmlische Galeere
fährt am liebsten Schwebefähre.

Die Gondel, hoch am Firmament, 
verbindet, was die Oste trennt. 
Und bringt den Mond, die gelbe Chimäre, 
dümpelnd über die Schwebefähre.

Drüben liegt ein andres Land,
liegt Osten,liegt mein Samarkand. 
Wie ein Mond, fern aller Erdenschwere, 
schweb ich auf der Schwebefähre.

Vom Kirchturm am andern Ufer
hör ich den nächtlichen Rufer.
Aus der irdischen in die mondliche Sphäre
trägt mich träumend die Schwebefähre.

Das Fahrgestänge ächzt, 
die Nebelkrähe kreischt und krächzt. 
Der Mond, der Helle, Hehre 
irrlichtert im Geäst der Schwebefähre.

Zu neuen Ufern trägt mich sutje-sutje 
Ostens transzendente Kutsche. 
Meine mond- und sternsüchtige Karriere 
start ich im Kosmodrom der Schwebefähre.

PETER SCHÜTT
 
 



 

Zurück zu

http://www.schwebefaehre.org

http://www.osten-oste.de

http://www.oste.de

http://www.hemmoor.info