DIE
SCHWEBEFÄHRE
VON
OSTEN AN DER OSTE,
BEI
MONDSCHEIN
VOM
ANDEREN UFER AUS BETRACHTET
Die Sonne geht im Orient
auf.
Der Mond nimmt in Osten
seinen Lauf.
Gottes himmlische Galeere
fährt am liebsten Schwebefähre.
Die Gondel, hoch am Firmament,
verbindet, was die Oste
trennt.
Und bringt den Mond, die
gelbe Chimäre,
dümpelnd über
die Schwebefähre.
Drüben liegt ein andres
Land,
liegt Osten,liegt mein Samarkand.
Wie ein Mond, fern aller
Erdenschwere,
schweb ich auf der Schwebefähre.
Vom Kirchturm am andern Ufer
hör ich den nächtlichen
Rufer.
Aus der irdischen in die
mondliche Sphäre
trägt mich träumend
die Schwebefähre.
Das Fahrgestänge ächzt,
die Nebelkrähe kreischt
und krächzt.
Der Mond, der Helle, Hehre
irrlichtert im Geäst
der Schwebefähre.
Zu neuen Ufern trägt
mich sutje-sutje
Ostens transzendente Kutsche.
Meine mond- und sternsüchtige
Karriere
start ich im Kosmodrom der
Schwebefähre.
PETER SCHÜTT
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