Museen an der Oste

Buddelmuseum

Wo die Pin-ups
sich verstecken

Das einzigartige Ostener Buddelmuseum ist im Sommer dienstags bis freitags von 15.30 bis 16.30 Uhr sowie nach Absprache  (Tel. 04771-5254) geöffnet.
Bei den 4500 Flaschen handelt es sich, so Museumsleiterin Gabriele Rüsch, um eine Sammlung, die "nicht hochwissenschaftlich ist, sondern in der es immer etwas zu lachen gibt".

Sehenswert sind nicht nur die originellen Behältnisse - Schnapsflaschen in Form von Telefonen oder Elvis-Figuren, Bomben oder Büchern - , sondern auch bizarres Beiwerk wie die japanischen Sakebecher, auf deren Grund ein Pin-up-Girl zu sehen ist - aber nur dann, wenn die Gläser gefüllt sind. Und natürlich gibt es auch eine Buddel mit der Ostener Schwebefähre (Foto rechts).


Literatur

Neue Osten-Texte im
virtuellen Dorfarchiv

Immer wieder machen uns Ostener Leser aufmerksam auf schwer zugängliche oder verschollene Texte zur Heimatgeschichte. Wir bemühen uns, solche Fundsachen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen - auf dass sich osten-oste.de mehr und mehr zu einem virtuellen Dorfarchiv entwickeln möge. Jüngstes Fundstück ist ein wunderschöner Text aus dem Jahre 1985 über Jan ten Doornkaat und das (damals in dessen Brennerei untergebrachte) Buddelmuseum. Der Artikel, entnommen dem Buch "Originelle Museen in Norddeutschland", steht hier.


Zementmuseum

Die Geschichte des
"grauen Goldes"

Am 1. Mai öffnet das Deutsche Zementmuseum in Hemmoor wieder seine Pforten. Am 9. Juni (Pfingstmontag) findet das diesjährige Schutenfest auf dem Museumsgelände statt. Zugleich lädt der Geschichts- und Heimatverein Hemmoor vor der Kulturdiele ein zum Backfest mit Flohmarkt (Standanmeldungen unter den Tel. 04771-7578 oder 04771-7196). Angaben zu den Öffnungszeiten des Zementmuseums stehen hier. Über die Geschichte der Zementindustrie in Hemmoor und das "graue Gold" informiert eine sehr interessante Website von Ulf Timmermann.


Museen

Ein Modell
kehrt zurück

April 2003. Ein Schwebefähren-Modell, das jahrelang in der Museumsschute des Hemmoorer Zementmuseums stand, findet demnächst einen neuen Standort. Wie Bürgermeister Hubert mitteilt, wird das Modell bald das Ostener Heimatmuseum bereichern.

Dies ist nicht die Hemmoorer Modellfähre, sondern eine Fundsache aus dem Internet: eine Anleitung aus dem Jahre 1928, mit deren Hilfe sich mit dem englischen Metallbaukasten "Meccano" eine Schwebefähre bauen läßt. Mehr dazu auf der Ostener Seite schwebefaehre.org.

Neu im Netz: Die fast 100-jährige Geschichte der Ostener Schwebefähre


Osten

Kurioses in der
alten Schule

Das Ostener Heimatmuseum in der alten "Rektorschule" zeigt Gerätschaften, Werkzeuge, Haushaltsgegenstände und Möbel aus allen Wirtschafts- und Lebensbereichen der region. In anschaulicher Weise und persönlicher Atmosphäre erlebt der Besucher unter Führung der Museumsleiterin Gabriele Rüsch die vergangene Zeit.
In der Alten Schmiede auf der Hofseite des Heimatmuseums sind in einem nostalgischen Gebäude die Gegenstände, Werkzeuge und Maschinen des Schmiedehandwerkes anzuschauen. Des weiteren beherbergt das Museum viele Präparate der heimischen Tierwelt.
Das Ostener Buddelmuseum im Gebäude des Heimatmuseums beherbergt eine kuriose Sammlung, die ihresgleichen sucht. In 35 Jahren hat das Ehepaar ten Doornkaat eine ungewöhnliche, reichhaltige Sammlung von etwa 4500 Behältnissen alkoholischer Getränke aus aller Welt zusammengetragen, zum Beispiel mit Whisky gefüllte Telefone (Foto). Die Vielfalt der gesammelten Exemplare spiegelt den volkstümlichen Geschmack der letzten Jahrzehnte wieder und stellt somit einen bemerkenswerten Bereich der jüngeren Kulturgeschichte dar.


Öffnungszeiten

Hemmoor informiert
über seine Museen

Über die Anschriften und Öffnungszeiten der Hemmoorer Museen informiert die Samtgemeinde Hemmoor auf ihrer Website. Ein Verzeichnis aller Museen im Elbe-Weser-Dreieck hat der Landschaftsverband erstellt. Die Liste enthält ausserdem alle einschlägigen Internet-Adressen.


Hüll

Attraktives Angebot
im Heimathof

Mit einer bunten Reihe von Veranstaltungen will der Heimatverein Hüll auch 2003 wieder dörfliche Lebensweise und traditionelles Handwerk vor dem Vergessen bewahren. Bereits am 7. Februar starten die Aktivitäten mit der Jahreshauptversammlung, zu der alle Vereinsmitglieder ab 19.30 Uhr ins Gasthaus von Holten in Gehrden eingeladen sind.

Ein Fest für alle soll der erste Backtag des Jahres am Ostermontag, 21. April, im Heimathof werden, zu dem außer dem traditionellen Butterkuchen eine Vorführung  Besucher anlocken soll, in deren Mittelpunkt Schafe stehen. Für Freitag, 21. Juni, lädt der Verein zur Abendwanderung zu Fuß und mit der Moorkiekerbahn durch das Königsmoor ein.

Am Sonntag, 6. Juli, gibt es ein Sommerfest, das mit „plattdütscher Karg op de Deel“ beginnt und anschließend die Heuernte von Anno dazumal präsentiert. Am Sonntag, 31. August, werden auf dem Feld Kartoffeln geerntet, während auf dem Heimathof-Gelände Oldtimer-Trecker zu bestaunen sind.  Mitglieder des Vereins unternehmen am Sonntag, 14. September eine Busfahrt.

Am Freitag, 3. Oktober, steigt das letzte Backfest des Jahres mit Getreideernte auf traditionelle Art. Am Sonntag, 5. Oktober, geht es mit dem Fahrrad zum Erntedankfest in die St. Petri-Kirche nach Osten. Die Saison schließt mit dem Grünkohlessen für Vereinsmitglieder am Donnerstag, 11. Dezember.
 
 

Blick ins Archiv



 

Buddelmuseum

Gerecke präsentiert
Potenzschnaps im TV

Sommer 2002. Nette Sympathiewerbung für Osten im Fernsehen: In der Regionalsendung "18:35" berichtete das Dritte am 16. Juli über das Buddelmuseum. Gewohnt charmant präsentierte Museumsleiterin Gabriele Rüsch (oben) die Exponate - vom Porzellangefäß in Form einer Elvis-Figur über eine Mini-Ausgabe von Al Capones Auto mit eingebautem Schnapsversteck bis hin zu den Produkten der ehemaligen Doornkaat-Brennerei in Osten.
Als Museumsgast liess sich Jürgen Gerecke filmen. Schluss-Szene: Der sympathische Ostener präsentiert, erkennbar skeptisch, dem TV-Publikum einen chinesischen Potenzschnaps mit eingelegter Eidechse.


Schifffahrt

"Iris-Jörg" jetzt
in Wischhafen

Das Kehdinger Küstenschifffahrts-Museum in Wischhafen (Kreis Stade) ist um eine Attraktion reicher: Das 46 Jahre alte Küstenmotorschiff «Iris-Jörg» (435 BRT) hat im Hafen vor dem Museum festgemacht. Der Oldtimer - dem eine eigene Homepage gewidmet ist - soll für Ausstellungen und Filmvorführungen genutzt werden, teilt der Museumsverein mit. Besucher können den Neuzugang an den Wochenenden besichtigen.