Wassertourismus


Tourismus

Per Fahrgastschiff
nach Bremervörde

Dezember 2003. In der Saison 2004 werden auf der Oste erstmals wieder Ausflugsfahrten mit Zielpunkt Bremervörde angeboten. Die Firma Osteschifffahrt wird mit der "Mocambo" den Bremervörder Hafen im Mai und Juli anlaufen. Der Bremervörder Hafen war von 1950 bis 1970 Europas größter Umschlaghafen für Stackbusch (wichtig für Deichbau). Heute ist der Hafen der letzte schiffbare tideabhängige Hafen an der Oste.


Tourismus

Schiffsanleger zum
Saisonbeginn 2004

Zum Saisonbeginn 2004 soll Osten einen neuen Schiffsanleger - zum Beispiel für die "Mocambo"  - bekommen. Wie Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) mitteilt, hat die Regierung in Lüneburg eine Bezuschussung des geplanten Fahrgastschiff-Anlegers mit 50 Prozent bewilligt. Die Ausschreibung soll in Kürze erfolgen. Mehr aus den jüngsten Ausschußsitzungen des Gemeinderates hier.


Wassersport

Wenn das Flaggschiff
zum Luftschiff wird...

Oktober 2003. Was schwebt denn da über der Oste? Walter von der Fechts "Wappen von Osten", Flaggschiff der Ostener Freizeitflotte, wurde im Morgengrauen per Kran aus dem Fluß gehoben und dann ins Winterquartier in der Basbecker Fährstraße gebracht, ebenso wie 15 weitere Boote. Der Sommer geht so schnell vorbei...


Fremdenverkehr

Wassertourismus
bietet Chancen

Oktober 2003. Der Tourismus ist angesichts des Wandels von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft eine immer bedeutendere Wirtschaftsbranche - Grund genug, dass auch die Politik zunehmend Vorgaben und Wünsche an den Tourismus äußert. Besonders große Wachstumschancen werden hierbei im Wassertourismus gesehen. Eben darum drehte sich am 27. Oktober eine gut besuchte Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Kurparkhalle in Cuxhaven auf Initiative der Arbeitsgruppe Tourismus der SPD-Bundestagsfraktion und besonders der Cuxhavener Abgeordneten Annette Faße. Osten war durch Renate Wendt von osten-oste.de vertreten.

Die Voraussetzungen für einen Ausbau des Wassertourismus in Deutschland sind gigantisch. So kompakt wie beispielsweise das irische Shannon-Gebiet sich mit unter 400 Kilometern Strecke präsentiert, so bekannt ist es doch weithin für den Hausboot-Urlaub. Geradezu verwaist sind dagegen die deutschen Wasserstraßen.

Neue Denkanstöße, wie dieses Potential besser genutzt werden kann, erhoffte sich Annette Faße ebenso wie ihre Bundestagskollegin Brunhilde Irber und Bürgermeister Gerd Raulff als Ergebnis der Veranstaltung.

Oste-Schippern ohne Schein?

Nicht ohne Stolz verwies sie auf ein Modell zur Überwindung bürokratischer Hürden: Ohne nennenswerte Vorkommnisse wurde auf ausgesuchten Revieren der Charterschein eingeführt. Er erlaubt das Führen eines Hausboots auch ohne Sportbootführerschein, wie es etwa in Irland oder Frankreich seit langem üblich ist. Ein Schritt in die genau richtige Richtung, bekundete Mathias Behrens-Egge von der BTE Tourismusmanagement. Um Wassertourismus praktikabler zu machen, müsse an rechtlichen Rahmenbedingungen - Führerscheinpflicht , Befahrensregelungen - ebenso gearbeitet werden wie an der Infrastruktur. Mehr in den Cuxhavener Nachrichten


Oste

Bald "Ostetal-Ranger"
für Paddel-Touristen?

September 2003. Die Herren mit den schwarzen Hüten nennen sich "Hasetal-Ranger" und regeln den Kanu- und Kajakverkehr im emsländischen Hasetal - im Sinne des sanften Tourismus.

Das Hasetal, eine verschlafene Gegend, wurde in den letzten fünf Jahren mit Zuschüssen aus Brüssel, Berlin und Hannover zu einem erstklassigen Wassersport-Revier ausgebaut - mit Kanu-Stegen und Zeltmöglichkeiten alle 8 Kilometer, mit fünf hauptamtlichen Tourismus-Experten, 25 gewerblichen Kanuvermietern und weit über 20 000 Besuchern pro Jahr - und das alles im Einvernehmen mit Naturschützern und Sportfischern.

Die Hase: eine touristische Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Auch ein Vorbild für das Osteland?


Geschäftsführer Koormann: Erfolgsrezept Hasetal

Um diese Frage ging es jetzt in einer Konferenz im Gasthaus "Tietjens Hütte" an der Hamme, zu der Horst Ahlf, Ostener Hotelier und Tourismus-Experte, zwei Dutzend Vertreter von Fremdenverkehr, Wassersport, Naturschutz und Wasserbau eingeladen hatte. In der Sitzung präsentierte Wilhelm Koormann (Foto), Geschäftsführer des Zweckverbandes Hasetal, das Projekt, das "seit Jahren funktioniert" (viele Informationen unter www.hasetal.de, in der Zeit und in Geo Saison.)

Ahlfs Arbeitskreis, der jetzt zum sechsten Mal tagte, will, wie mehrfach berichtet, einen 240 Kilometer langen Sieben-Flüsse-Törn im Elbe-Weser-Revier, quer durch vier Landkreise und den Stadtstaat Bremen, ermöglichen (Zwischenbericht hier). Obwohl sich der fast vergessene Hamme-Oste-Kanal (siehe www.hamme.oste.de) nach jüngsten Informationen nur schwer für den Wassersport reaktivieren lässt, stiess das Projekt auf große Resonanz. "Eine tolle Initiative", lobte Inge Voltmann-Hummes (Foto), die Sportbeauftrage der Bezirksregierung Lüneburg, jetzt in der Sitzung die Initiative Horst Ahlfs, "alle Betroffenen an einen Tisch zu bringen". Der Ostener - mit der Planungsarbeit beauftragt vom Offenen Forum Tourismus des Landkreises Cuxhaven - will bis 2004 ein "förderungsreifes Projekt" vorlegen. Die Förderaussichten sind gut. Der Wassertourismus wird im Jahr 2004 zum Schwerpunkt des gesamten Tourismusbereichs in der Bundesrepublik. Dieser Tourismuszweig soll in Bund und Ländern mit einem Themenjahr "Faszination Wasser" vermarktet werden.

Auch die Regionale Arbeitsgemeinschaft Bremen/Niedersachsen (RAG) hat die Landkreise im Nordwesten soeben auf eine Studie über die Entwicklungschancen auf diesem Gebiet hingewiesen und bittet um Mitarbeit an der Erstellung einer Imagebroschüre und eines Internet-Portals zum Thema Wassertouristik zwischen Elbe und Weser. Die RAG (Website hier) hat das Wasserwandern zu einem ihrer 15 Leitprojekte erklärt, die finanziell gefördert werden sollen (Achtung, Kommunalpolitiker: Auf der Website stehen Antragsformulare für Fördergelder zum Download bereit!).


Schifffahrt

Tide-Oste neun
Kilometer kürzer

August 2003. Die so genannte Tide-Oste, in der Ebbe und Flut regieren, war Jahrzehnte lang deutlich länger als 80 Kilometer, jetzt mündet die Bundeswasserstraße mit Stromkilometer 74,617 in die Elbe. Grund: Die gesamte Kilometrierung hat sich, auch in Osten, verschoben; das Kilometerschild 1 etwa stand früher nördlich von Ober Ochtenhausen, heute steht es am Vörder See (Foto). Wie es dazu kam, kann auf unserer Schwesterseite www.oste.de unter der Überschrift "Neptun kam bis Ober Ochtenhausen" nachgelesen werden.


Tourismus

"Sejleren's": Kleinod
für Wassersportler


Sommer-Idylle an der Oste (bei Gräpel)

Als "Kleinod für Wassersportler" rühmt die internationale Fachzeitschrift Sejleren's in ihrer jüngsten Ausgabe die Oste. Eine Leseprobe aus dem sehr empfehlenswerten, von einem Verlag in Dänemark herausgegebenen Brevier mit vielen Tipps für Oste-Skipper steht hier.


Umwelt

Vogelfreunde kontra
Kormoran-Killer

FOTO: BÖLSCHE

 Kormorane an einem August-Wochenende im Morgengrauen in einer Kolonie nahe der Oste bei Gräpel: Nach einem Tauchgang, bei dem sie Fische, ihre Hauptnahrung, erbeutet haben, schütteln die Großvögel ihr  Gefieder aus und breiten die Flügel zum Trocknen aus - ein schöner Anblick. Jetzt will die Landesregierung auf Drängen der Sportfischer den Kormoran (Phalacrocorax carbo) zum Abschuss freigeben, zur Verärgerung der Vogelschützer.

Fritz Bechinger, Vorsitzender der Ortsgruppe Hadeln im Naturschutzbund Deutschland (Nabu), protestiert: "Das Hobby Angeln darf nicht die Tötung einer nach Bundesnaturschutzrecht besonders geschützten Vogelart an natürlichen Gewässern legitimieren." Die Nabu-Ortsgruppe, so Bechinger, werde bei den lokalen Landtagsabgeordneten gegen die geplante "mittelalterliche Abschussregelung" protestieren.

Sportfischer gegen Vogelfreunde - wer hat Recht? Warum die Angler den Kormoran töten lassen wollen, steht hier. Was die Vogelschützer dagegen halten, kann hier nachgelesen werden.


Fahrgastschiffe

Die Mocambo hält
den Altersrekord

August 2003. Wer hätte das gedacht? Unser Oste-Schiff "Mocambo" hält den Altersrekord unter den noch in Betrieb befindlichen deutschen Fahrgastschiffen! Das schreibt das Fachblatt "anBord" in seiner Ausgabe 2/2003. Die "Mocambo" lief im Juli 1872 als Alsterdampfer "Hamburg" vom Stapel (Foto oben) - sie ist also 37 Jahre älter als Deutschlands älteste Schwebefähre in Osten (Baujahr 1909)!
Nach vielen Namenswechseln (Barmbeck, Vorwerk, Obermaat, Neukölln und Tarzan), vielen Umbauten und vielen Umwegen - Lübeck, Berlin, Hemmoor, Ribnitz-Damgarten - landete es es 2001 wieder auf der Oste, wo Eignerin Eibe von Glasow und Käpt'n Caspar Bingemer es betreiben (Fahrplan hier).
Der komplette "anBord"-Artikel mit der spannenden Geschichte der oftmals gelifteten Seniorin unter den deutschen Fahrgastschiffen kann hier nachgelesen werden.


Sport

Regatta auf dem
Begleitschiff erleben


Matchrace in Oberndorf (Archivfoto)

Das Fahrgastschiff "Mocambo" (Fahrplan hier) hat sein Sommerprogramm erweitert - nicht zuletzt um eine zusätzliche Fahrt in die Ostemündung am Samstag, dem 13. 9, dem großen Regattatag der Oberndorfer Segler. Im Anschluß an diese Tour veranstalten die Oberndorfer einen bunten Nachmittag zwischen Kirche und Fluß mit Essen und Trinken und kleinen Attraktionen, einem Flohmarkt und schließlich dem Empfang der  Segelschiffe, die nach der Regatta zur abendlichen Preisverleihung in Oberndorf erwartet werden.  Auch die "Mocambo" wird sich am bunten Nachmittag beteiligen. Soviel sei hier schon erwähnt: die ersten 20 Besucher, die einen korrekten Palstek auf dem Rücken vorführen, erhalten einen Preis.

Noch ein Geheimtipp: Wer Interesse hat, das Matchrace der J-24-Yachten vom Wasser aus zu beobachten, der sollte sich schon Freitag, den 12. 9., vormerken. Die Mocambo als Begleitschiff  teilnehmen und hat noch Platz für interessierte Zuschauer. Die Preisverleihung der Segler mit anschließender Feier findet dann abends im großen Festzelt auf dem Bentwischer Schützenplatz statt.


Oste-Schifffahrt
 
Heinz-Erhardt-
Nachfolger an Bord

In diesem Supersommer ist es kaum irgendwo an der Oste angenehmer als an Bord der "Mocambo" (Fahrplan hier).

Ein Regenschirm, umfunktioniert zum Sonnenschirm, leistet auf dem Oberdeck gute Dienste (Foto ganz oben), ebenso ein Sonnenhütchen (Foto unten).

Was man auf der Oste so erleben kann, zeigt der Gästebuch-Eintrag eines Ostener Fahrgasts ("J. G."), der sich ganz im Stil des Humor-Genies Heinz Erhardt im Gästebuch des Oste-Schiffes verewigt hat:


Wassertourismus

Sieben-Flüsse-Törn:
Jetzt geht's voran

Unter dem Vorsitz des Ostener Touristik-Experten Horst Ahlf (M.) tagten am 15. Juli im Bremervörder "Oste-Hotel" Experten aus Wasserwirtschaft, Wassersport und Fremdenverkehr aus vier Landkreisen im Elbe-Weser-Dreieck und aus Bremen. Der "Arbeitskreis Wassertouristik" entwickelt für den Kreis Cuxhaven ein Konzept für einen "Sieben-Flüsse-Törn" unter Einbeziehung des Hamme-Oste-Kanals.
In der jüngsten Arbeitssitzung informierten der Vertreter des Staatlichen Amtes für Wasser und Abfall (StAWA) in Stade, Kogge, und des Wasser- und Bodenverbandes Teufelsmoor, Bödeker, über Möglichkeiten, den fast vergessenen Wasserweg, der die Oste und die Hamme (Foto) verbindet, für Sport und Tourismus besser nutzbar zu machen und damit nach dem Hadelner Kanal eine weitere geschützte Verbindung zwischen Elbe und Weser zu schaffen.

In weiteren Sitzungen sollen Naturschutz- und Touristikexperten gehört werden. Über den Stand der Beratungen informiert die Website www.hamme.oste.de.


Wassertourismus

Per Planwagen
zur "Mocambo"

Feiern kann man nicht nur an der Oste, sondern auch auf der Oste. Das erfuhr jetzt auch eine Festgesellschaft aus Großenwörden, die ihr Heimatdorf von Bord des Fahrgastschiffes "Mocambo" aus betrachten konnte. Der Ausflug begann mit einer Fahrt im Planwagen, gezogen von einem Oldtimer-Trecker vom Typ Porsche Diesel 133, zur Schwebefähre.
Dort, am Anleger hinterm Hotel Fährkrug, lag das älteste Flussschiff Deutschlands für einen Drei-StundenTörn gen Großenwörden bereit. An Bord waren unter anderem Altbürgermeister Erich Kahrs, die stellvertretende Bürgermeisterin Brigitte Deters, TSV-Vorsitzender Reinhard Schlichtmann, der Präsident der Großenwördenerm Anglerkameradschaft, Berthold Polnau, rund 50 weitere Großenwördener sowie als Gastgeber die Betreiber unserer Schwesterseite grossenwoerden.oste.de.

FOTOS: GERD BRINCKMANN


Hochwasser

Land unter
am "Fährkrug"

Nordwestwind von bis zu 15 Knoten drückte am Freitag (4. Juli) gegen Abend enorme Wassermengen in die Oste. Weil das Sperrwerk in Neuhaus nicht dicht gemacht hatte, war zum Beispiel der Garten des Ostener "Fährkrugs" (Foto) überschwemmt.


Ideen

Ja-Wort auf der
Oste - warum nicht?

Juni 2003. Trauungen an ungewöhnlichen Orten liegen im Trend. Das Foto oben ist in Dresden entstanden, wo sich jedes Paar an Bord eines Elbschiffes das Ja-Wort geben kann (mehr hier). In Berlin ermöglicht der Bezirk Reinickendorf es allen Brautpaaren, sich freitags auf dem (am Ufer liegenden) Oldtimer-Schiff "Moby Dick" standesamtlich und kirchlich (!) trauen zu lassen (mehr hier). Im brandenburgischen Neuruppin stiessen wir kürzlich auf einen Bootsanleger mit dem Schild "Standesamt" (Foto unten).
Warum gibt es so etwas nicht beispielsweise in Osten - einem Ort, der ohne frische Impulse zum Geisterdorf zu verkommen droht?

Die Idee ist gar nicht mal neu: Caspar Bingemer, der kreative Käpt'n der "Mocambo" (Website hier), hat den Vorschlag schon vor einiger Zeit gemacht - allerdings ohne grosse Resonanz; er stiess auf bürokratische Hindernisse wie die Dienstzeitregelung. Bingemer meldet auf seiner Website enttäuscht: "Leider haben wir keinen mutigen Standesbeamten gefunden."

Dabei wäre es doch eine grossartige Kombination: Trauung auf der "Mocambo" (auf Deutsch: Glückseligkeit!), dem ältesten Fahrgastschiff Deutschland (mehr über die Geschichte des Schiffes steht hier) - und das vielleicht auch noch unter der ältesten Schwebefähre des Landes.

osten-oste.de meint: Gibt es eine romantischere Möglichkeit, in den neuen Lebensabschnitt zu schweben? Gibt es eine günstigere Chance, den schönen Ferienort Osten überregional ins Gespräch zu bringen? Wäre es nicht eine dankbare Aufgabe für unsere Kommunalpolitiker (und vielleicht auch die Kirche), sich einen Ruck zu geben, den Anstoss von Käpt'n Bingemer aufzugreifen, der Bürokratie Beine zu machen - bevor eine andere Oste-Gemeinde schneller ist und die wunderbare Idee klaut?

Was halten die Ostener und Hemmoorer von Bingemers Vorschlag? Stellungnahmen bitte an osten@oste.de.


Wassersport

Ruder-Marathon
unter der Fähre

Juni 2003. Bereits zum 30. Mal veranstalteten die Wasserfreunde Hemmoor Mitte Juni ihr traditionelles Oste-Marathon. An den Jubiläums- Wettbewerben, einem Marathon über 86 Kilometer und zwei Trimmregatten  (42 und 20 Kilometer) nahmen 85 Sportler in 22 Booten bzw. 112 Sportler in 28 Booten teil. Mehr in unserer Rubrik WASSERSPORT-VEREINE.


Tourismus

Wassersport-Pionier
lobt Ostener Initiative

Juni 2003. Er hatte die grandiose Idee, den alten Hamme-Oste-Kanal wieder schiffbar zu machen: der Bremer Angel- und Wassersport-Autor Claus Beese. Fachzeitschriften wie "Boote" griffen die Anregung begeistert auf, durch einen Ausbau des alten, fast vergessenen Kanals sieben Flüsse zu einem einzigen Wasserwanderweg zu verbinden: Oste - (Oste-Hamme-Kanal) - Hamme - Lesum - Weser - Geeste - (Elbe-Weser- Wasserweg) - Medemmündung - Elbe - Oste. Im Kreis Cuxhaven bildete sich unter der Federführung des Ostener Hoteliers Horst Ahlf ein Arbeitskreis, um den Sieben-Flüsse-Törn zu ermöglichen - die Sache ist ins Rollen gekommen.
Jetzt hat der Wassersport-Pionier Beese (zu seiner Website geht's hier) in einem Brief die Initiative aus Osten gelobt: "Liebe Ostener, bin geradezu begeistert, in welchem Maße das Projekt der Wiederschiffbarmachung des alten Kanals zwischen Oste und Hamme Fortschritte macht. Dies ist in erster Linie wohl dem unermüdlichen Einsatz einiger Bürger aus dem Landkreis Osten zu verdanken. Ich bin mal gespannt, ob ich eines Tages mit meinem Kajütboot wirklich noch von Ritterhude an der Hamme bis zur Ostemündung durchfahren kann. Das wäre ein wirklicher Urlaubstraum (Traumurlaub)!"

Beese nimmt Bezug auf einen Bericht des Weser-Kuriers, in dem über die wachsende Bereitschaft Cuxhavener Kreispolitiker berichtet wird, den Wassertourismus zu fördern, unter anderem durch Unterstützung des Projekts Oste-Hamme-Kanal. "Der Landkreis strotzt vor Wasser. Uns fehlen nur die Anlegeplätze," wird zum Beispiel Edda Goede (SPD) zitiert (voller Wortlaut des Artikels hier).

Übrigens: Bisher schon haben sich Wassersportler am Rundkurs Weser - Hamme - Oste versucht. Allerdings mussten sie ihre Boote parallel zu einer 18 Kilometer langen Hamme-Strecke per Anhänger transportieren lassen. Ein Erfahrungsbericht steht hier.

Über die Geschichte und die derzeitigen Möglichkeiten zur Nutzung des Hamme-Oste-Kanals geben Informationstafeln vor Ort Auskunft - siehe Beispiel 1 und Beispiel 2. Beese schwebt allerdings vor, die Verbindung nicht nur für Kanus und Ruderboote herzurichten, sondern auch für größere Sportboote. Unmöglich? Beese verweist auf ein sehr viel ehrgeizigeres Projekt in Mecklenburg- Vorpommern, die Wiedereröffnung des Wallensteingrabens, die weitaus schwieriger zu bewerkstelligen sei als das Hamme-Oste-Projekt und dennoch in Angriff genommen werde. Während bei Wismar insgesamt fast 40 Höhenmeter überbrückt werden müssen, erstreckt sich zwischen zwischen Oste und Hamme fast flaches Land. - Jetzt hat Beese auch ein Forum eingerichtet, in dem seine Idee diskutiert werden kann. Zum Forum...


Mocambo

Frisch gestrichen
in die zweite Saison

April 2003. Caspar Bingemer und Eibe von Glasow haben gut lachen: Strahlender Sonnenschein, frische Farbe an Bord, frisches Grün am Ufer der Oste - so startete ihr Fahrgastschiff "Mocambo" (auf deutsch: Glückseligkeit) in die zweite Saison unter der Obhut der neuen Eigner.

Der über 100 Jahre alte ehemalige Alsterdampfer war bis 1998 in Osten (u. a. am Hotel Seefahrer) beheimatet gewesen, dann eine Saison lang für Boddentouren in Mecklenburg- Vorpommern eingesetzt und im März 2002 nach gründlicher Überholung  erneut auf der Oste in Dienst gestellt worden. NEZ- Bericht über die Geschichte der "Mocambo" hier.

Vom neuen Heimathafen Oberndorf aus können nun den ganzen Sommer über wieder traumhaft schöne Fahrten auf der Oste unternommen werden - einen Vorgeschmack vermitteln die Fotos auf dieser SONDERSEITE.


Schifffahrt

"Mocambo"-Trauung
"durchaus vorstellbar"

März 2003. Seit langem plant der Betreiber des Flußschiffes "Mocambo", Caspar von Bingemer, auf der Oste Flußhochzeiten zu veranstalten. Seetrauungen sind bisher allerdings an bürokratischen Hürden gescheitert; die Gemeinde Oberndorf hat einen entsprechenden Antrag abgelehnt. Jetzt sucht "Käptn Krock", wie von Bingemer sich nennt, auf seiner Website einen "mutigen Standesbeamten", der Heiratswilligen zu einer Trauung an Bord verhilft. Der Hemmoorer Samtgemeindebürgermeister Jens Koch kann sich Seetrauungen "durchaus vorstellen". Es müsste aber geprüft werden, ob es rechtliche Hindernisse gebe, sagte er der NEZ. Koch wartet jetzt auf einen offiziellen Antrag des Mocambo-Kapitäns.


Wassersport

Rundkurs im
nassen Dreieck

Eine faszinierende Vision für unsere Region hat Claus Beese, Angel- und Sportboot-Autor aus Bremen, entwickelt: Durch eine Wiedereröffnung des alten Hamme-Oste-Kanals (gestrichelte Linie) könnten Wassersportler im nassen Dreieck einen Sechs-Flüsse-Törn absolvieren. Ein zweiter Wasserweg zwischen Weser und Elbe wäre geschaffen, die Oste nicht länger "Einbahnstraße" für Sportbootfahrer.

Horst Ahlf leitet Arbeitskreis

Nur ein Traum? Die Idee, bereits vor zwei Jahren entwickelt, findet allmählich Resonanz. Ein Arbeitskreis unter Leitung des Ostener Hoteliers und Fremdenverkehrsexperten Horst Ahlf (Foto) hat bereits zweimal getagt, um die Realisierung voranzutreiben. Mit dabei: die Kreise Cuxhaven und Osterholz, die Samtgemeinde Sietland, der Hotel- und Gaststättenverband, Wassersportvereine aus Bremen und Bederkesa, die Wirtschaftsförderung Wesermarsch und andere Institutionen.
Demnächst sollen die Investitionskosten ermittelt werden - unter anderem für die Wiederherrichtung von Klappschleusen, die es ermöglichen, den Wasserstand im Oste-Hamme-Kanal um einen Meter anzuheben, sowie für Stege und Parkplätze.

Bereits voriges Jahr berichtete die Zeitschrift "Boote" über das Projekt - zum Wortlaut geht's hier. Eine Detailkarte kann hier aufgerufen werden. Auf seiner Homepage beschreibt Beese die Idee mit den Worten: "Ein wahrhaft ehrgeiziges Projekt, da haben Sie recht! Aber Menschen mit Weitblick erkennen schnell die Möglichkeiten, die gerade dieses Projekt beinhaltet. Chancen für die Region, die dort lebenden Menschen, Flora und Fauna, und alle die, welche gerne einen entspannenden Urlaub in einer phantastischen Landschaft mit hohem kulturellen Anspruch verbringen würden."


Tourismus

Per Torfkahn von der
B 495 bis zur Elbe?

Über Jahrzehnte rottete das mehr als zwei Jahrhunderte alte Bauwerk vor sich hin, jetzt soll es zu neuem Leben erweckt werden: die alte Ziegeleischleuse in Wischhafen-Neuland. Die Buxtehuder Ingenieurin Andrea Lange hat mit ihrer mit „sehr gut“ bewerteten Diplomarbeit ein Entwicklungskonzept für die touristische Nutzung des denkmalgeschützten Bauwerks geliefert. Die Ingenieurin kam zu dem Schluss, dass das maritime Kleinod in Neuland nicht nur in das Tourismuskonzept des „Vereins zur Förderung von Naturerlebnissen“, sondern auch in das Projekt „Maritime Landschaft Unterelbe“ einbezogen werden sollte. Dafür sei es auch notwendig, den Neulander Moorkanal wieder landschaftlich zu erschließen. Dann bestünde die Möglichkeit, Touristen von der B 495 mit einem historischen Moorkahn (Foto) durch die Schleuse bis zur Wischhafener Süderelbe zu schippern. Von dort aus könnte die Fahrt mit dem vom Naturerlebnis-Verein geplanten „Tidenkieker“ weitergehen zu weiteren maritimen Sehenswürdigkeiten. Mehr im Stader Tageblatt.


Fremdenverkehr

Osten - Drehscheibe
des Wassersports?

Mit ein paar kleinen Sensationen konnte Vorsitzender Horst Ahlf (Foto) am 2. Dezember 2002 bei der Mitgliederversammlung des Fremdenverkehrsvereins in der Gerichtsklause aufwarten: Der Raum Osten wird sich auf Grund einiger jüngst gefallener Entscheidungen zur Drehscheibe des Wassersports und des Wassertourismus im nassen Dreieck entwickeln!

Erstens: Der bisherige FVV-Schiffsanleger geht zum 1. Januar in die Obhut der Gemeinde über und steht damit dauerhaft der "Mocambo" (Foto oben) für deren Touren zur Schwebefähre zur Verfügung (siehe oste-schifffahrt.de).
Zweitens: Am jenseitigen Oste-Ufer, nördlich der Straßenbrücke, soll  ein Anleger gebaut werden, der es auch größeren Schiffen (300 bis 600 Personen) erlaubt, die Samtgemeinde Hemmoor anzulaufen. Die Brunsbütteler Reederei PSB-Brandt hat bereits signalisiert, mit ihren "Traumschiffen" (Foto oben) nächstes Jahr 2000 Passagiere auf der Oste befördern zu wollen.
Drittens: Nachdem die Anleger des WSCO - fast 200 Meter Gesamtlänge - laut Ahlf "hervorragend angenommen" worden sind (Foto oben), soll auch Osten an EU-Programmen zur Förderung des "Bett und Boot"-Tourismus partizipieren. In das Konzept sollen bis 2006 auch der Hamme-Oste-Kanal und der Hadelner Kanal einbezogen werden.

Viertens:Für den Angeltourismus in der Region, der seinen Tiefpunkt überwunden hat, erwartet Ahlf neuen Aufschwung, wenn der Hackemühlener Teich ("ein Kleinod, eine Oase") des SFV "Oste" am 2. Mai 2003 seiner Bestimmung übergeben wird (Foto hier).

Fünftens: Die Reparatur der Schwebefähre, Tourismusmagnet Nummer eins, ist laut Ahlf finanziell gesichert. Mit "99,9-prozentiger Sicherheit" sollen im Sommer  2003 die Demonstrationsfahrten wieder aufgenommen werden.

Sechstens: Der Tauchsport-Tourismus am Kreidesee in Hemmoor entwickelt sich weiterhin positiv. Von den rund 20 000 Tauchern, die pro Jahr nach Hemmoor kommen, profitieren auch die Ostener Zimmervermieter.

Siebtens: Mit einer freiwilligen Klassifizierung durch eine unabhängige Institution wollen die hiesigen Vermieter im kommenden Jahr eine Qualitätsoffensive starten. Damit sollen Gäste angesprochen werden, die bislang dem Hauptkonkurrenten Mecklenburg-Vorpommern den Vorzug gegeben haben.

Ahlf über die Konkurrenz in Ostdeutschland: "Wir müssen mit Leistung gegenhalten. Dann haben wir gute Chancen. Denn wir haben hier auch eine attraktive Landschaft, und wir haben hier auch nette Leute."



Ideen

Rundkurs im
nassen Dreieck

Herbst 2002. Eine faszinierende Vision für unsere Region hat Claus Beese, Angel- und Sportboot-Autor aus Bremen, entwickelt: Durch eine Wiedereröffnung des alten Hamme-Oste-Kanals (gestrichelte Linie) könnten Wassersportler im nassen Dreieck einen Sechs-Flüsse-Törn absolvieren. Ein zweiter Wasserweg zwischen Weser und Elbe wäre geschaffen, die Oste nicht länger "Einbahnstraße" für Sportbootfahrer. Nur ein Traum? Die Idee, bereits vor zwei Jahren entwickelt, findet allmählich Resonanz. Jüngst berichtete die Zeitschrift "Boote" über das Projekt - zum Wortlaut geht's hier. Eine Detailkarte kann hier aufgerufen werden. Weitere Einzelheiten zu Beese und seinem Plan unter www.oste.de.


Schifffahrt

Dramatischer Appell
eines Ex-Kapitäns

Herbst 2002. Der AG Unterelbe sei zurecht die Gemeinnützigkeit aberkannt worden, denn der Verein sei elitär und geheimnistuerisch, schreibt der Hechthausener Kapitän a. D. Thomas Wieken in einem Brief, der hier nachgelesen werden kann. Der Honoratiorenklüngel sei untätig, verfasse "butterweiche" Erklärungen und versäume es, die Gefahren abzuwehren, die von der neuen Elbvertiefung drohen. Wienken hatte erst kürzlich in einer Veranstaltung in Osten auf die Risiken der Elbvertiefung für die Region hingewiesen; sein damaliger Vortrag steht hier.


Schiffe

"Mocambo" kreuzt
wieder auf der Oste

Ostersonntag 2002 war es so weit: Mit Schnupperfahrten im Zwei-Stunden-Takt nahm die Mocambo wieder den Fahrbetrieb auf der Oste auf. Zugleich kreuzt sie im Internet. Auf der Seite http://www.oste-schifffahrt.de (ganz korrekt nach der neuen Rechtschreibung mit drei F!) berichtet die Fima "Käpt'n Krock" über das Schiff, die Routen, die Fahrpreise und über geplante Events von der Schatzsuche bis zur Piratenhochzeit. Anklicken und anschauen!



Die Oste bei Oberndorf


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