Tourismus
Per Fahrgastschiff
nach Bremervörde

Tourismus
Schiffsanleger
zum
Saisonbeginn
2004
Zum Saisonbeginn 2004 soll Osten einen neuen Schiffsanleger - zum Beispiel für die "Mocambo" - bekommen. Wie Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) mitteilt, hat die Regierung in Lüneburg eine Bezuschussung des geplanten Fahrgastschiff-Anlegers mit 50 Prozent bewilligt. Die Ausschreibung soll in Kürze erfolgen. Mehr aus den jüngsten Ausschußsitzungen des Gemeinderates hier.
Wassersport
Wenn das Flaggschiff
zum Luftschiff
wird...

Fremdenverkehr
Wassertourismus
bietet Chancen

Die Voraussetzungen für einen Ausbau des Wassertourismus in Deutschland sind gigantisch. So kompakt wie beispielsweise das irische Shannon-Gebiet sich mit unter 400 Kilometern Strecke präsentiert, so bekannt ist es doch weithin für den Hausboot-Urlaub. Geradezu verwaist sind dagegen die deutschen Wasserstraßen.
Neue Denkanstöße, wie dieses Potential besser genutzt werden kann, erhoffte sich Annette Faße ebenso wie ihre Bundestagskollegin Brunhilde Irber und Bürgermeister Gerd Raulff als Ergebnis der Veranstaltung.
Oste-Schippern ohne Schein?
Nicht ohne Stolz verwies sie auf ein Modell zur Überwindung bürokratischer Hürden: Ohne nennenswerte Vorkommnisse wurde auf ausgesuchten Revieren der Charterschein eingeführt. Er erlaubt das Führen eines Hausboots auch ohne Sportbootführerschein, wie es etwa in Irland oder Frankreich seit langem üblich ist. Ein Schritt in die genau richtige Richtung, bekundete Mathias Behrens-Egge von der BTE Tourismusmanagement. Um Wassertourismus praktikabler zu machen, müsse an rechtlichen Rahmenbedingungen - Führerscheinpflicht , Befahrensregelungen - ebenso gearbeitet werden wie an der Infrastruktur. Mehr in den Cuxhavener Nachrichten
Oste
Bald "Ostetal-Ranger"
für Paddel-Touristen?

Das Hasetal, eine verschlafene Gegend, wurde in den letzten fünf Jahren mit Zuschüssen aus Brüssel, Berlin und Hannover zu einem erstklassigen Wassersport-Revier ausgebaut - mit Kanu-Stegen und Zeltmöglichkeiten alle 8 Kilometer, mit fünf hauptamtlichen Tourismus-Experten, 25 gewerblichen Kanuvermietern und weit über 20 000 Besuchern pro Jahr - und das alles im Einvernehmen mit Naturschützern und Sportfischern.
Die Hase: eine touristische Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Auch ein Vorbild für das Osteland?
Um diese Frage ging es jetzt in einer Konferenz im Gasthaus "Tietjens Hütte" an der Hamme, zu der Horst Ahlf, Ostener Hotelier und Tourismus-Experte, zwei Dutzend Vertreter von Fremdenverkehr, Wassersport, Naturschutz und Wasserbau eingeladen hatte. In der Sitzung präsentierte Wilhelm Koormann (Foto), Geschäftsführer des Zweckverbandes Hasetal, das Projekt, das "seit Jahren funktioniert" (viele Informationen unter www.hasetal.de, in der Zeit und in Geo Saison.)
Ahlfs
Arbeitskreis, der jetzt zum sechsten Mal tagte, will, wie mehrfach berichtet,
einen 240 Kilometer langen Sieben-Flüsse-Törn im Elbe-Weser-Revier,
quer durch vier Landkreise und den Stadtstaat Bremen, ermöglichen
(Zwischenbericht hier).
Obwohl sich der fast vergessene Hamme-Oste-Kanal (siehe www.hamme.oste.de)
nach jüngsten Informationen nur schwer für den Wassersport reaktivieren
lässt, stiess das Projekt auf große Resonanz. "Eine tolle Initiative",
lobte Inge Voltmann-Hummes (Foto), die Sportbeauftrage der Bezirksregierung
Lüneburg, jetzt in der Sitzung die Initiative Horst Ahlfs, "alle Betroffenen
an einen Tisch zu bringen". Der Ostener - mit der Planungsarbeit beauftragt
vom Offenen Forum Tourismus des Landkreises Cuxhaven - will bis 2004 ein
"förderungsreifes Projekt" vorlegen. Die Förderaussichten sind
gut. Der Wassertourismus wird im Jahr 2004 zum Schwerpunkt des gesamten
Tourismusbereichs in der Bundesrepublik. Dieser Tourismuszweig soll in
Bund und Ländern mit einem Themenjahr
"Faszination Wasser" vermarktet werden.
Auch die Regionale Arbeitsgemeinschaft Bremen/Niedersachsen (RAG) hat die Landkreise im Nordwesten soeben auf eine Studie über die Entwicklungschancen auf diesem Gebiet hingewiesen und bittet um Mitarbeit an der Erstellung einer Imagebroschüre und eines Internet-Portals zum Thema Wassertouristik zwischen Elbe und Weser. Die RAG (Website hier) hat das Wasserwandern zu einem ihrer 15 Leitprojekte erklärt, die finanziell gefördert werden sollen (Achtung, Kommunalpolitiker: Auf der Website stehen Antragsformulare für Fördergelder zum Download bereit!).
Schifffahrt
Tide-Oste neun
Kilometer
kürzer

Tourismus
"Sejleren's":
Kleinod
für Wassersportler
Als "Kleinod für Wassersportler" rühmt die internationale Fachzeitschrift Sejleren's in ihrer jüngsten Ausgabe die Oste. Eine Leseprobe aus dem sehr empfehlenswerten, von einem Verlag in Dänemark herausgegebenen Brevier mit vielen Tipps für Oste-Skipper steht hier.
Umwelt
Vogelfreunde
kontra
Kormoran-Killer

Fritz Bechinger, Vorsitzender der Ortsgruppe Hadeln im Naturschutzbund Deutschland (Nabu), protestiert: "Das Hobby Angeln darf nicht die Tötung einer nach Bundesnaturschutzrecht besonders geschützten Vogelart an natürlichen Gewässern legitimieren." Die Nabu-Ortsgruppe, so Bechinger, werde bei den lokalen Landtagsabgeordneten gegen die geplante "mittelalterliche Abschussregelung" protestieren.
Sportfischer gegen Vogelfreunde - wer hat Recht? Warum die Angler den Kormoran töten lassen wollen, steht hier. Was die Vogelschützer dagegen halten, kann hier nachgelesen werden.
Fahrgastschiffe
Die Mocambo
hält
den Altersrekord



Sport
Regatta auf
dem
Begleitschiff
erleben
Das Fahrgastschiff "Mocambo" (Fahrplan hier) hat sein Sommerprogramm erweitert - nicht zuletzt um eine zusätzliche Fahrt in die Ostemündung am Samstag, dem 13. 9, dem großen Regattatag der Oberndorfer Segler. Im Anschluß an diese Tour veranstalten die Oberndorfer einen bunten Nachmittag zwischen Kirche und Fluß mit Essen und Trinken und kleinen Attraktionen, einem Flohmarkt und schließlich dem Empfang der Segelschiffe, die nach der Regatta zur abendlichen Preisverleihung in Oberndorf erwartet werden. Auch die "Mocambo" wird sich am bunten Nachmittag beteiligen. Soviel sei hier schon erwähnt: die ersten 20 Besucher, die einen korrekten Palstek auf dem Rücken vorführen, erhalten einen Preis.

Oste-Schifffahrt
| Heinz-Erhardt-
Nachfolger an Bord |

Ein Regenschirm, umfunktioniert zum Sonnenschirm, leistet auf dem Oberdeck gute Dienste (Foto ganz oben), ebenso ein Sonnenhütchen (Foto unten).


Wassertourismus
Sieben-Flüsse-Törn:
Jetzt geht's
voran


In weiteren Sitzungen sollen Naturschutz- und Touristikexperten gehört werden. Über den Stand der Beratungen informiert die Website www.hamme.oste.de.
Wassertourismus
Per Planwagen
zur "Mocambo"


FOTOS: GERD BRINCKMANN
Hochwasser
Land unter
am "Fährkrug"

Ideen
Ja-Wort auf
der
Oste - warum
nicht?


Die Idee ist gar nicht mal neu: Caspar Bingemer, der kreative Käpt'n der "Mocambo" (Website hier), hat den Vorschlag schon vor einiger Zeit gemacht - allerdings ohne grosse Resonanz; er stiess auf bürokratische Hindernisse wie die Dienstzeitregelung. Bingemer meldet auf seiner Website enttäuscht: "Leider haben wir keinen mutigen Standesbeamten gefunden."
Dabei wäre es doch eine grossartige Kombination: Trauung auf der "Mocambo" (auf Deutsch: Glückseligkeit!), dem ältesten Fahrgastschiff Deutschland (mehr über die Geschichte des Schiffes steht hier) - und das vielleicht auch noch unter der ältesten Schwebefähre des Landes.
osten-oste.de meint: Gibt es eine romantischere Möglichkeit, in den neuen Lebensabschnitt zu schweben? Gibt es eine günstigere Chance, den schönen Ferienort Osten überregional ins Gespräch zu bringen? Wäre es nicht eine dankbare Aufgabe für unsere Kommunalpolitiker (und vielleicht auch die Kirche), sich einen Ruck zu geben, den Anstoss von Käpt'n Bingemer aufzugreifen, der Bürokratie Beine zu machen - bevor eine andere Oste-Gemeinde schneller ist und die wunderbare Idee klaut?
Was halten die Ostener und Hemmoorer von Bingemers Vorschlag? Stellungnahmen bitte an osten@oste.de.
Wassersport
Ruder-Marathon
unter der
Fähre

Tourismus
Wassersport-Pionier
lobt Ostener
Initiative


Beese nimmt Bezug auf einen Bericht des Weser-Kuriers, in dem über die wachsende Bereitschaft Cuxhavener Kreispolitiker berichtet wird, den Wassertourismus zu fördern, unter anderem durch Unterstützung des Projekts Oste-Hamme-Kanal. "Der Landkreis strotzt vor Wasser. Uns fehlen nur die Anlegeplätze," wird zum Beispiel Edda Goede (SPD) zitiert (voller Wortlaut des Artikels hier).
Übrigens: Bisher schon haben sich Wassersportler am Rundkurs Weser - Hamme - Oste versucht. Allerdings mussten sie ihre Boote parallel zu einer 18 Kilometer langen Hamme-Strecke per Anhänger transportieren lassen. Ein Erfahrungsbericht steht hier.
Über die Geschichte und die derzeitigen Möglichkeiten zur Nutzung des Hamme-Oste-Kanals geben Informationstafeln vor Ort Auskunft - siehe Beispiel 1 und Beispiel 2. Beese schwebt allerdings vor, die Verbindung nicht nur für Kanus und Ruderboote herzurichten, sondern auch für größere Sportboote. Unmöglich? Beese verweist auf ein sehr viel ehrgeizigeres Projekt in Mecklenburg- Vorpommern, die Wiedereröffnung des Wallensteingrabens, die weitaus schwieriger zu bewerkstelligen sei als das Hamme-Oste-Projekt und dennoch in Angriff genommen werde. Während bei Wismar insgesamt fast 40 Höhenmeter überbrückt werden müssen, erstreckt sich zwischen zwischen Oste und Hamme fast flaches Land. - Jetzt hat Beese auch ein Forum eingerichtet, in dem seine Idee diskutiert werden kann. Zum Forum...
Mocambo
Frisch gestrichen
in die zweite
Saison

Der über 100 Jahre alte ehemalige Alsterdampfer war bis 1998 in Osten (u. a. am Hotel Seefahrer) beheimatet gewesen, dann eine Saison lang für Boddentouren in Mecklenburg- Vorpommern eingesetzt und im März 2002 nach gründlicher Überholung erneut auf der Oste in Dienst gestellt worden. NEZ- Bericht über die Geschichte der "Mocambo" hier.
Vom neuen Heimathafen Oberndorf aus können nun den ganzen Sommer über wieder traumhaft schöne Fahrten auf der Oste unternommen werden - einen Vorgeschmack vermitteln die Fotos auf dieser SONDERSEITE.
Schifffahrt
"Mocambo"-Trauung
"durchaus
vorstellbar"

Wassersport
Rundkurs im
nassen Dreieck

Horst Ahlf leitet Arbeitskreis

Bereits voriges Jahr berichtete die Zeitschrift "Boote" über das Projekt - zum Wortlaut geht's hier. Eine Detailkarte kann hier aufgerufen werden. Auf seiner Homepage beschreibt Beese die Idee mit den Worten: "Ein wahrhaft ehrgeiziges Projekt, da haben Sie recht! Aber Menschen mit Weitblick erkennen schnell die Möglichkeiten, die gerade dieses Projekt beinhaltet. Chancen für die Region, die dort lebenden Menschen, Flora und Fauna, und alle die, welche gerne einen entspannenden Urlaub in einer phantastischen Landschaft mit hohem kulturellen Anspruch verbringen würden."
Tourismus
Per Torfkahn
von der
B 495 bis
zur Elbe?
Über
Jahrzehnte rottete das mehr als zwei Jahrhunderte alte Bauwerk vor sich
hin, jetzt soll es zu neuem Leben erweckt werden: die alte Ziegeleischleuse
in Wischhafen-Neuland. Die Buxtehuder Ingenieurin Andrea Lange hat mit
ihrer mit „sehr gut“ bewerteten Diplomarbeit ein Entwicklungskonzept für
die touristische Nutzung des denkmalgeschützten Bauwerks geliefert.
Die Ingenieurin kam zu dem Schluss, dass das maritime Kleinod in Neuland
nicht nur in das Tourismuskonzept des „Vereins
zur Förderung von Naturerlebnissen“, sondern auch in das Projekt
„Maritime
Landschaft Unterelbe“ einbezogen werden sollte. Dafür sei
es auch notwendig, den Neulander Moorkanal wieder landschaftlich zu erschließen.
Dann bestünde die Möglichkeit, Touristen von der B 495 mit einem
historischen Moorkahn (Foto) durch die Schleuse bis zur Wischhafener Süderelbe
zu schippern. Von dort aus könnte die Fahrt mit dem vom Naturerlebnis-Verein
geplanten
„Tidenkieker“
weitergehen zu weiteren maritimen Sehenswürdigkeiten. Mehr im Stader
Tageblatt.
Fremdenverkehr
Osten - Drehscheibe
des Wassersports?
Mit
ein paar kleinen Sensationen konnte Vorsitzender Horst Ahlf (Foto) am 2.
Dezember 2002 bei der Mitgliederversammlung des Fremdenverkehrsvereins
in der Gerichtsklause aufwarten: Der Raum Osten wird sich auf Grund einiger
jüngst gefallener Entscheidungen zur Drehscheibe des Wassersports
und des Wassertourismus im nassen Dreieck entwickeln!



Viertens:Für den Angeltourismus in der Region, der seinen Tiefpunkt
überwunden hat, erwartet Ahlf neuen Aufschwung, wenn der Hackemühlener
Teich ("ein Kleinod, eine Oase") des SFV
"Oste" am 2. Mai 2003 seiner Bestimmung übergeben wird (Foto hier).
Fünftens: Die Reparatur der Schwebefähre,
Tourismusmagnet Nummer eins, ist laut Ahlf finanziell gesichert. Mit "99,9-prozentiger
Sicherheit" sollen im Sommer 2003 die Demonstrationsfahrten wieder
aufgenommen werden.

Siebtens: Mit einer freiwilligen Klassifizierung durch eine unabhängige
Institution wollen die hiesigen Vermieter im kommenden Jahr eine Qualitätsoffensive
starten. Damit sollen Gäste angesprochen werden, die bislang dem Hauptkonkurrenten
Mecklenburg-Vorpommern den Vorzug gegeben haben.
Ahlf über die Konkurrenz in Ostdeutschland: "Wir müssen mit Leistung gegenhalten. Dann haben wir gute Chancen. Denn wir haben hier auch eine attraktive Landschaft, und wir haben hier auch nette Leute."

Ideen
Rundkurs im
nassen Dreieck

Schifffahrt
Dramatischer
Appell
eines Ex-Kapitäns
Herbst
2002. Der AG Unterelbe sei zurecht die Gemeinnützigkeit aberkannt
worden, denn der Verein sei elitär und geheimnistuerisch, schreibt
der Hechthausener Kapitän a. D. Thomas Wieken in einem Brief, der
hier
nachgelesen werden kann. Der Honoratiorenklüngel sei untätig,
verfasse "butterweiche" Erklärungen und versäume es, die Gefahren
abzuwehren, die von der neuen Elbvertiefung drohen. Wienken hatte erst
kürzlich in einer Veranstaltung in Osten auf die Risiken der Elbvertiefung
für die Region hingewiesen; sein damaliger Vortrag steht hier.
Schiffe
"Mocambo" kreuzt
wieder auf
der Oste
