Menschen im Osteland


Menschen

Der Pastor von
der Zementkirche


Christuskirche: Der Sockel ist aufgemauert

25. 6. 2004. In ihrer Reihe "Cuxland persönlich" porträtiert die "Niederelbe-Zeitung" jetzt Pastor Uwe Erdmann von der Warstader Christus-Gemeinde. Besonders hervorgehoben wird, dass Erdmann kommunikationstechnisch auf der Höhe ist und seine Gemeinde auch  im Internet präsentiert. Die Heimatseite ihrerseits versäumt es, ihren Lesern die Web-Adresse der Gemeinde zu nennen: www.christuskirche-warstade.de. Dort wird unter anderem über den Fortschritt der Restaurierungsarbeiten an der Kirche berichtet. Unter dem Datum 23. Juni 2004 zum Beispiel kann man den Baufortschritt am Sockel des Gotteshauses verfolgen. Pastor Erdmann zufolge ist das Gebäude, das jetzt für zwei Millionen Euro aufwändig restauriert wird, übrigens eine Weltsensation: Es wurde nicht aus Ziegelsteinen erbaut, sondern aus rot eingefärbten Zementelementen, die nun nachgegossen werden müssen.


Spinner

Uta Bönisch: Faden
nicht lang genug

22. 6. 2004. Zum sechsten Mal feierte Boizenburg an der Elbe sein Spinnfest. 23 Frauen und Männer wollten "Boizenburger Stadtspinner" werden, unter ihnen die Gewinnerin von 2001, Uta Bönisch aus Hemmoor. Für sie alle galt es, in zwei Stunden aus 100 Gramm gewaschener und gekämmter Wolle eines Merino-Schafes den längsten Faden zu spinnen. Der "Boizenburger Stadtspinner 2004" heißt Reinhard Henkys aus Wallmow. Sein Faden maß 713,5 Meter - Uta Bönisch fuhr ohne den Titel zurück. Mehr über Spinngruppen in Deutschland hier.


Gewerbe

Der "fleißige Volker"
werkelt auch nachts

März 2004. Die Ostener kennen ihn als den "fleißigen Volker". Jetzt hat Volker Tants (Mitte, mit Kunden und Sohn) rechtzeitig zu Beginn der Radfahrsaison in der Fährstraße einen nebengewerblichen Fahrrad-Service eröffnet. Das Angebot wird angenommen, eine ganze Familie hat bereits ihre Drahtesel verjüngen lassen, und zwei Kunden haben schon neue Fahrräder über Volker Tants bestellt.

Das Besondere an seinem Service: Er bietet auch Putzen an: "Das machen manche von den Großen schon nicht mehr, und wenn doch, kann man sich dafür fast ein neues Rad kaufen." Außerdem hilft er durchreisenden Radwanderern notfalls auch nach Feierabend: An seiner Werkstatt ist eine Nachtglocke installiert.


Radfahrer

Peter Prüß - der
Star im Seminar

Peter Prüß vom Ostedeich - vielen bekannt als DJ auf dem letzten Silvesterball des TSV Osten - war der Star auf einem Tourenleiter-Seminar des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Kreisverband Cuxhaven. Bei dem Seminar lagen verschiedene Teilnehmergruppen im Wettstreit. "Das Team um Peter Prüß schoss den Vogel ab", meldet das Mitglieder-Magazin Cuxland-Radler. Bei der Präsentation einer von ihr erarbeiteten Tour erntete die Pruß-Gruppe  "den stärksten Beifall". Radler aus unserer Region können das Organisationstalent von Peter Prüß demnächst auf die Probe stellen: Prüß leitet in diesem Jahr Radtouren in Hemmoor und Umgebung. Am 12. Juni beginnt am Bahnhof Hemmoor eine "Rundtour durchs Kehdinger Land" (55 km), am 26. September eine Fahrt unter dem Motto "Mit dem Rad zum Apfelhof".

Mehr über den ADFC im Elbe-Weser-Dreieck unter adfc-cuxhaven.de. wer sich persönlich über den ADFC informieren will, hat beim Hemmoorer Bahnhofstraßenfest Gelegenheit: Auch in diesem Jahr ist der rege Verein in Hemmoor mit einem Stand vertreten.


Karneval

"Osten helau,
Fähre alaaf"


Der kommt einem doch irgendwie bekannt vor...

"Alles redet vom Fasching in Geversdorf - aber in Osten wird viel besser gefeiert - ohne Kommerz, reiner Straßen- und Familienkarneval." In dieser Meinung sah sich Ostens Bürgermeister Carsten Hubert (Foto oben) bestärkt durch den stimmungsvollen Rosenmontag-Abend. Sein Schlachtruf: "Osten helau, Fähre alaaf!"

Von Haus zu Haus zogen die munteren Grüppchen, begleitet von Musikanten mit "Quetsche".
Nachdem man überall herzlich bewirtet worden war...
... zogen die Karnevalisten in die Festhalle, wo der Abend ausklang. Viele weitere Fotos vom wunderschönen Ostener Rosenmontag auf dieser SONDERSEITE.


Trauerfeier

"Den Menschen mit
Lächeln zugewandt"

In einer bewegenden Trauerfeier, mit gestaltet vom Gemischten Chor, dem er selber angehört hatte, nahm Osten am 6. Februar in der St.-Petri-Kirche Abschied von Jürgen Gerecke (siehe Nachruf unten).

"Er war immer den Menschen mit einem Lächeln zugewandt", charakterisierte Pastor Dieter Ducksch den Mann, der sich so sehr für seinen Heimatort engagiert hatte. Dem Wunsch des Verstorbenen entsprechend spielte Monika Rondthaler an der Orgel keine klassische Trauermusik, der Chor sang "Lobe den Herrn", die Trauergemeinde stimmte jenes Lied an, das so gut zum Osteland paßt: "Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite..."

Statt Kränzen hatten Freundeskreis und Familie Spenden zugunsten der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre erbeten, für die er sich jahrzehntelang eingesetzt hatte.

Bei der anschließenden Kaffeetafel nahm die Trauergemeinde von Jürgen Gerecke so Abschied, wie er es sich gewünscht hatte: mit einem Gläschen auf sein Gedenken und mit dem Lied, das er selber vielhundertfach angestimmt hat: "All wat von Land kumt, dat supt, dat supt, dat supt ... Un wenn wi duhn sind, denn goht wi slopen..."



Unser Osten ist
ärmer geworden

Jürgen Gerecke
23. 12. 1939 - 3. 2. 2004

Man mußte ihn einfach mögen, den Menschenfreund und Kunstliebhaber, den Schützen und Skatspieler, den Musikanten und Sangesbruder Jürgen Gerecke.

Grundgut und gesellig, humorvoll und herzlich - so engagierte sich der gebürtige Wolfenbüttler in vielen Ostener Vereinen. Auf ungezählten Festen sorgte der Heinz-Erhard-Fan mit seinen Döntjes und Liedern für  Stimmung, im Ostener Chor war er der "Stimmführer Bass".

Immer setzte er sich für das schöne Osten ein. Touristen zeigte er die geliebte Kirche und das Heimatmuseum, aus dem Lautsprecher an der Schwebefähre klang seine Stimme vom Band. In der "Katastrophen-Band" zupfte  er den selbstgebauten Teekisten-Baß, Rosenmontag zog er mit seiner Drehorgel durch den Ort.

Mit der Aktion "Schweigen für den Frieden" demonstrierte er voriges Jahr auf dem Hemmoorer Rathausplatz wochenlang gegen George W. Bushs Kriegspolitik.

Am Dienstag nachmittag erlag der Ostener aus Leidenschaft, der am Tag vor Heiligabend gerade 64 Jahre alt geworden war, einem Herzinfarkt.

Osten ist erschüttert. Osten ist ärmer geworden. Osten trauert.


Liebe Webmaster, gerührt habe ich den Nachruf für meinen Bruder auf Eurer homepage gelesen. Ich wußte zwar, daß Jürgen ein Ostener geworden war, bin jedoch erstaunt, daß es ihm gelungen war, sich so mit Osten zu vereinigen, daß ihm ein solch liebevoller Nachruf gewidmet wurde. Auch im Namen meiner Familie ganz herzlichen Dank. Horst Gerecke


Internet

Lars Thorhorst
bietet Webdesign

Firmen oder Vereine wollen ins Internet? Der junge Ostener Lars Thorhorst (Foto) bietet Hilfe. "Sie möchten sich Ihren Kunden, Geschäftspartnern oder Freunden online präsentieren? Sie möchten aber kein teures Geld für eine Homepage ausgeben... Oder brauchen Sie technische Hilfe?  Dann sind Sie bei mir genau richtig...  Sie haben Fragen und brauchen die passenden Antworten, weil Sie z.B. nicht mit ihrer eigenen Webseite vorankommen? Auch dieses ist kein Problem", schreibt er auf seiner Website www.lthor-design.de.


Schwebefähre

Ein 52 Jahre
altes Foto...

Als Henry Seebeck, Küster in Großenwörden und begeisterter Radfahrer, kürzlich von den Plänen hörte, in Osten ein Deutsches Fährmuseum einzurichten, kramte er ein seltenes Foto hervor: eine Aufnahme der Schwebefähre aus dem Juni 1952, die der "Landarb." - wie aus der Rückseite hervorgeht - mit einer einfachen Agfa-Box gemacht hatte, "die damals 10 Mark gekostet hat". Die Aufnahme, freut sich der 80-Jährige, hat in den 52 Jahren "kein bißchen gelitten".


Ehrung

Fünfzig Jahre
im Schützenverein

Eine seltene Ehrung haben Schützenpräsident Herbert Guthahn und Vorstandsmitglied Anna Jegutzki vorgenommen: Hans König wurde an seinem Geburtstag, den er am selben Tag wie seine Ehefrau Hilde feiert, für 50-jährige Zugehörigkeit zum Schützenverein mit Urkunde und Orden geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt. Mehr zum Schützenwesen in Osten in unserer Rubrik SCHÜTZEN.


Literaten

Der "spiritus rector"
feierte 75. Geburtstag

Der Schriftsteller Peter Schütt nannte ihn in einem Aufsatz über seine Heimat den "spiritus rector des Hemmoorer Literaturbetriebes". Am 2. Februar feierte der pensionierte Studienrat Heiko van Dieken (Foto) seinen 75. Geburtstag. Aus diesem Anlaß widmete die NEZ  ihm (und Ehefrau Ingeborg) ein von Respekt und Zuneigung geprägtes Porträt, das in der Reihe "Cuxland persönlich" erscheint. Das Lehrerehepaar "prägt die kulturelle Landschaft" in und um Hemmoor, urteilt darin NEZ-Redaktionsleiter Hans-Henning Kruse.

Erst im herbst 2003 hat van Dieken, von dem unter dem Titel "Marschbefehl und Krippenspiel" bereits vor einiger Zeit Jugenderinnerungen erschienen sind, in der Kulturdiele mit "Bombenkrieg und Kinderjahre" (De Utrooper-Verlag, Leer) Tagebuchnotizen aus seinen Schülerjahren vorgestellt, die vom Terror des Bombenkrieges geprägt waren. Auf dem Titelbild sind Todesanzeigen von Kindern wiedergegeben - so, wie der  Vierzehnjährige sie damals für sein Tagebuch abgezeichnet hat.  Besonders wichtig war dem Autor der Hinweis, dass es auch in England Proteste gegen das so genannte "moral bombing" gegeben hat - etwa von dem anglikanischen Bischof George Bell.

Alfred-Vagts-Straße für Hemmoor?

Wahrscheinlich kann man dem Geburtstagskind keinen größeren Gefallen tun, als ihm einen Wunsch zu erfüllen, den er in seinem neuen Buch vorträgt: eine Straße in Hemmoor nach Alfred Vagts zu benennen. Der aus Basbeck stammende Windmüller-Sohn Vagts, ein "scharfsinniger Kritiker des Nazismus", war in die USA emigriert, hatte sich dort aber aus humanitären Gründen gegen eine Flächenbombardierung deutscher Großstädte ausgesprochen, wie van Dieken in seinem Buch schreibt. In den USA hatte der weltweit bekannte Wissenschaftler und Militarismuskritiker eine Reihe bedeutender militärhistorischer Werke verfaßt. Alle Bücher von Vagts hier.-
 

Wer war Alfred Vagts?

Alfred Vagts, Lyriker und Historiker, wurde 1892 als Sohn des Windmüllers in Basbeck geboren. Er besuchte zunächst die "Vossische" Lateinschule in Otterndorf, machte sein Abitur in Hannover und ging dann zum Studium nach München, wo er rasch in Kontakt mit den führenden Repräsentanten des Expressionismus kam. In der Zeitschrift "Aktion" veröffentlichte Vagts, seit 1915 Kriegsteilnehmer, regelmäßig Gedichte gegen den Krieg, die er bei Kriegsende zu einem eigenen Band zusammenstellte: "Ritt in die Not". 1917 nimmt Alfred Vagts als Vertreter des "Rates der Offiziere" an den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk teil, 1919 beteiligte er sich aktiv an der Münchner Räterepublik, brach jedoch bald mit der radikalen Linken. In der Weimarer Republik arbeitete Vagts als Historiker am Hamburger Institut für auswärtige Politik. 1933 emigrierte er in die USA und lehrte später deutsche Geschichte an der Harvard University. Seine wissenschaftlichen und essayistischen Bücher, darunter sein Hauptwerk "History of Militarism", schrieb er durchweg auf englisch. 

Quelle: "Von Dichtern und Dörfern" (Peter Schütt)


Ehrung

Auszeichnung für
Dietmar Weritz

Foto: Bölsche
Dietmar Weritz  (beim Küstenklassik-Festival)

Rund 120 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Niedersachsen sind in dieser Woche vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, David McAllister, für ihr soziales Engagement und ihre Verdienste um den Nächsten ausgezeichnet worden, darunter  Dietmar Weritz aus Hemmoor. Er führt seit vielen Jahren mit großem Engagement den Kreisverband Land Hadeln der Lebenshilfe und setzt er sich seit Jahrzehnten als sportlicher Leiter für Kinder und Jugendliche sowie im Stadtjugendring ein. Beim Festival Küstenklassik 2003 war er der Regisseur der unvergessenen Fackelschwimmer-Darbietung.

Foto: CDU Niedersachsen
Wie es auf der Website von David McAllister (Foto) heißt, ist das Ehrenamt  ein Kernelement einer humanen Gesellschaft und einer aktiven Bürgergesellschaft, ohne die die Demokratie nur eine dürre Hülse sei. Welch großartiger Einsatz insgesamt hinter dem Ehrenamt stecke, machte David McAllister an folgenden Zahlen deutlich: Etwa 12 Mio. Menschen oder 18 % der Bevölkerung in Deutschland seien bei den Kirchen, im Sport, in Initiativen und Selbsthilfegruppen sowie bei Wohlfahrtsverbänden tätig. Der Wert der Arbeit, soweit er beziffert werden könne, betrage rd. 17 Mrd. Euro. Dies könne gar nicht durch staatliche Leistungen ersetzt werden.


Rosenmontag

Erich Meyer - Seele
des Kinderfaschings

Foto: Wendt
Zum traditionellen Rosenmontag luden der TSV Osten/Oste und der Schützenverein Osten auch dieses Jahr wieder ein. Auch diese beiden jungen Ostenerinnen hatten sich dafür hübsch gemacht.
Gegen 15 Uhr eröffnete Erich Meyer, seit Jahren die gute Seele des Kinderfaschings, mit einem zünftigen "Osten helau!" den Ringelpietz in der Festhalle. Viele Fotos stehen auf dieser SONDERSEITE.


Ehrenämter

In 30 Vereinen -
wer bietet mehr?


 Mit Leidenschaft für die Heimatregion: Rüdiger Toborg

Bislang schon war Rüdiger Toborg - Unternehmer, CDU-Fraktionsvorsitzender und ehrenamtlicher Ortsheimatpfleger - Mitglied in 29 Vereinen. Auf der Hauptversammlung des Fremdenverkehrsvereins unterschrieb der leidenschaftliche Sammler und Heimatfreund jetzt seine Beitrittserklärung Nummer 30. Gibt es irgend jemanden, der im hiesigen Vereinswesen vielfältiger engagiert ist? (Hinweise bitte an osten@oste.de.)

Rüdiger Toborg will durch seinen Eintritt die neue Arbeitsgemeinschaft Osteland unterstützen, die sich als "Lobby für den vergessenen Fluß" für Heimatpflege, Kulturförderung und umweltverträglichen Tourismus entlang der Oste einsetzt und zur Zeit die Einrichtung der Deutschen Fährstraße betreibt. - Der Aufnahmeantrag mit Abbuchungserklärung (pro Jahr 10 Euro) kann hier ausgedruckt werden.


Kunst

"Kreativ bei
jedem Wetter"

"Kreativ bei jedem Wetter" - das ist das Lebensmotto von Gerd und Gisela Bertholdt, die in Hechthausen in einem mit Reet gedeckten Niedersachsen-Bauernhaus  am Deich leben. Mit diesem Slogan werben sie auch für ihre Ferienwohnungen im schmucken "Berthof" (siehe die ebenso schmucke Website hier). Dort betreibt der international aktive Naturfotograf Gerd Bertholdt die kleinste Lichtdruckerei der Welt sowie eine Apfelwein-Mosterei (nach Rezepten aus seiner hessischen Heimat); Ehefrau Gisela offeriert selbst produzierte Marmeladen und Fotokarten.


Lichtbildner Bertholdt aus Hechthausen

Gern zu Gast im Haus, das übrigens unmittelbar an der neuen Deutschen Fährstraße gelegen ist, ist Bruder Jochen Bertholdt, ein renommierter Grafikdesigner aus Rostock, den eine besondere Beziehung mit Fähren verbindet: Nicht nur, dass er die Prahmfähren an der Oste gern in seinen Skizzenblock bannt ...


Fährprahm-Skizze von Jochen Bertholdt

... er ist auch der Schöpfer der Sondermarke der Post mit der Rendsburger Schwebefähre. Der Entwurf der Marke kann im Berthof in Augenschein genommen werden.


Der Entwurf der Schwebefähren-Sondermarke

Wer weiß: Vielleicht gewinnt der Oste-Freund auch noch den Wettbewerb um die Sondermarke, die sich der Ostener Fährverein zum 100-jährigen Bestehen der Schwebefähre am 1. Oktober 2009 wünscht...


Geburtstage

"60 plus"
hält fit

Februar 2004. Einer der aktivsten Ostener Senioren hat am ersten Februarsonntag Geburtstag gefeiert. Auch Bürgermeister Carsten Hubert war gekommen, um dem Vorsitzenden der SPD-Arbeitsgemeinschaft "60 plus", Tage Hansen, zu gratulieren (unser Foto zeigt ihn mit seiner Mit-Streiterin Lisa Karstens). Wie beliebt die "60plus"-Veranstaltungen sind, zeigte kürzlich ein Skat- und Lottoabend mit 86 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Ebenfalls viel Anklang fand eine Fahrt nach Husum, und auch der allmonatlich veranstaltete Klönschnack ist immer gut besucht. Seit Jahren geht Tage Hansen, gebürtiger Däne und als ehemaliger Smutje bedeisterter Hobbykoch, auch als Kassierer für die Ostener SPD von Haus zu Haus. Beim jährlichen Adventsgestecke-Basteln zugunsten älterer Mitbürger ist Tage Hansen stets einer der Aktivsten.


Delikatessen

28 Kilo Kiwis
vom Ostedeich

Januar 2004. Eine reiche exotische Ernte konnte Elke Kirmes dieser Tage einfahren: Eine Kiwi-Pflanze auf ihrer Terrasse am Ostedeich lieferte sage und schreibe 28 Kilogramm der vitaminreichen Früchte. Wir haben die Kirmes-Kiwis probiert - Resultat: Köstlich, besser als jede Supermarktware.


Ehrungen

Naturschutz-Preis
für Elli Ludwig


Hilfe aus Osten: Kraniche im Süden

Für den Schutz des gefährdeten Kranichs - mehr unter www.kraniche.de - setzt sich seit längerem der Kreisverband Cuxhaven im Naturschutzbund (Nabu) ein. Dabei hilft ihm die Aktion "Korken für den Kranichschutz", für die sich seit Jahren auch die engagierte Ostenerin Elli Ludwig (Foto) einsetzt. Beim Hemmoorer Bahnhofstraßenfest lieferte die beliebte Arztwitwe, Gartenfreundin und Kunstsammlerin 10,3 Kilogramm Korken ab, die in dem Sammelbehälter vor ihrem Haus an der Deichstrasse gelandet waren.


Auch aus Osten: Korkensäcke in Cuxhaven

Als fleißigste Sammlerin wurde Elli Ludwig jetzt vom NABU ausgezeichnet. Aber was haben ausgerechnet Flaschenkorken mit Kranichen zu tun?

Kork ist ein reines Naturprodukt mit so hervorragenden Stoffeigenschaften, dass er sogar beim Bau von Weltraumkapseln als Wärmedämmstoff Verwendung findet. Daher sind die 1,2 Milliarden Flaschenkorken, die alljährlich in Deutschland anfallen, zum Wegwerfen viel zu schade. Mit der "KorKampagne", die der NABU mitgegründet hat, existiert seit Ende 1994 nunmehr auch ein Korkensammelnetz für Norddeutschland, dem sich der NABU-Kreisverband Cuxhaven-Bremerhaven als eine der ersten Gruppen angeschlossen hat. Die gesammelten Korken werden im Hamburg von den Winterhuder Werkstätten für Behinderte zu Dämmgranulat mit sehr guten baubiologischen Eigenschaften verarbeitet; so wurden durch die KorKampagne bereits mehrere Behindertenarbeitsplätze geschaffen.

Ein Teil des Erlöses fließt zur Unterstützung von Naturschutzprojekten in die spanische Extremadura und damit zurück in die Heimat der Korkeiche. Die Extremadura ist eine uralte Kulturlandschaft mit lichten Kork- und Steineichenwäldern - und zugleich Winterquartier für viele Millionen nord- und mitteleuropäischer Zugvögel sowie die wichtigste Überwinterungsregion für die rund 70 000 nord- und osteuropäischen Kraniche.

So hängt alles mit allem zusammen: der spanische Kork, der deutsche Kranich - und die herzensgute, feine alte Dame vom Deich, die von vielen anderen Ostener Sammlerinnen und Sammlern unterstützt wird.


Neubürger

Konzepte für
sanfte Energien
 

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"Sei stets offen für neue Ideen, ungewohnte Perspektiven und einzigartige Lösungen." Dieses Motto steht auf der Website der Neu-Ostener Carmen Dziubalka und Boris Cufar, die sich am Rönndeich 3 in Altendorf mit ihrer Firma Creativ Concept Energy niedergelassen haben. Das Duo entwickelt Konzepte für die Nutzung erneuerbarer Energien. ZurHomepage, die viel Wissenswertes zum Thema Windkraft enthält, geht es hier.


Museen

Das Funkgerät
der "Hindenburg"


Luftschiff Hindenburg über New York

Der Aufmerksamheit eines Osteners ist es zu verdanken, dass ein  Funkempfänger des legendären Luftschiffs "Hindenburg" gerettet wurde. Der Telefunken-Apparat vom Typ E 381 H steht jetzt im Norddeutschen Radiomuseum in Lamstedt.


Der Funkraum der Hindenburg

Und das kam so: Beim Entrümpeln war der Ostener Ex-Masseur Jürgen Gerecke vor zwei Jahren auf ein altes Funkgerät gestoßen, das ihm sein Fährstraßen-Nachbar Ewald Tietzel, ehemals Marinefunker, überlassen hatte. Statt den verstaubten Apparat "im Format einer Brotkiste" (Gerecke) wegzuwerfen, überbrachte Gerecke es dem Leiter des Radiomuseums, Wolfgang Tenschert.


Museumsförderer Gerecke (r.), Nachbar Tietzel

Nach schwierigen Recherchen steht für den Experten Tenschert jetzt fest: Bei dem Gerät - dessen Gehäuse im Laufe der Zeit dreimal übermalt worden war - muss es sich um das Funkgerät der "Hindenburg" handeln, mit dem die Passagiere jeden Tag ein paar Stunden lang ihren Heimatsender empfingen. Das Museum ist am Wochenende von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Zu einer Website über das Museum geht es hier.


Klassentreffen

Ganz Osten grüßt den
Schuljahrgang 1946


Bundesländer-Flaggen vor dem Haus Kirmes

Juli 2003. Neben den grün-weißen Schützenwimpeln hingen in der Deichstraße am Schützenfest-Wochenende die Flaggen von sechs Bundesländern - ein Gruß an liebe Gäste, die aus diesen Regionen herbeigereist sind, um am 3. Klassentreffen des Ostener Einschulungsjahrgangs 1946 teilzunehmen. Der Einladung zu dem Wiedersehensfest, das Elke Kirmes (Foto) organisiert hat, sind rund 50 ehemalige Ostener Schülerinnen  und Schüler gefolgt.


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Fast acht Jahre lang hatte Elke Kirmes recherchieren müssen, um alle Adressen zu sammeln. Von den einstmals 72 ABC-Schützen der Geburtsjahrgänge 1940/41, die damals in Osten mit Schiefertafel, Griffel und Schwamm Lesen und Schreiben lernten, leben nur noch vier in ihrem Heimatort: Elke Kirmes, Elsbeth Zühlke, Erich Haack und Dr. Manfred Toborg.15 sind bereits gestorben.

Das Fest begann mit dem Deichschmücken am Freitag. Am Sonnabend standen nach dem Kaffeetrinken im Fährkrug ein Rundgang - unter anderem zu den original Plumpsklos der Volksschule im Garten von Familie König - und ein Besuch des Friedhofs auf dem Programm, wo Blumen auf den Gräbern von sechs Schülern geschmückt wurden.

Nach einem geselligen Abend mit Essen und Tanz in der Festhalle sah das Programm für Sonntag eine "Mocambo"-Fahrt auf der schönen Oste nach Hechthausen vor, anschließend geht's zum Antreten der Schützen auf dem Fährplatz. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Essen bei Klaus Licht.

Klassentreffen fanden bereits 1997 und 2000 statt. Im Jahr 2005 steht die Goldene Konfirmation an.


Ehrungen

Höchste Medaille
für Allround-Herbert

Handwerksmeister, Kommunalpolitiker, Pferdezüchter, Feuerwehrmann, Verwaltungsrichter, Wahlkämpfer, Bankexperte, Landwirt, Schützenpräsident (auf unserem Foto 2002 mit Carsten Hubert) - der Ostener Herbert Guthahn hat sich als Allround-Mann schon in vielen Sätteln bewährt. Und als informeller Sprecher der Ostener Vereine hat der geschätzte Redner schon bei Dutzenden von Jubiläen, aber auch bei Beerdigungen die Verdienste anderer gewürdigt.

Jetzt wurde Ostener Vize-Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete mal selber geehrt: Für seine vielfältige ehrenamtliche Arbeit überreichte ihm in einer Feierstunde in Bremerhaven der Verbandsvorsteher des Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverbandes, Thomas Mang, die höchste Auszeichnung, die er zu vergeben hat: die letztes Jahr landesweit nur viermal verliehene "Sparkassenmedaille in Gold".

Der Vorstandsvorsitzende der KSK Wesermünde-Hadeln,  Dr. Rainer Huismans, schloss sich den Glückwünschen für das langjährigen KSK-Verwaltungsratsmitglied mit einem prächtigen Buchpräsent ("Deutsche Erinnerungsorte") an und dankte für gute Zusammenarbeit: Er schätze den beruflich wie politisch gleichermaßen erfahrenen Ostener vor allem als "kritischen Fragesteller".

Guthahn selber erinnerte daran, dass ihn der unlängst verstorbene SPD-Lokalpolitiker Wilhelm Jonscheck 1976 angesprochen und für den Verwaltungsrat der Kasse vorgeschlagen hatte. Der KSK ist Guthahn im übrigen auch familiär verbunden: "Es war eine schöne Erfahrung, den Berufsweg meines Sohnes so hautnah vom Lehrling bis zum stellvertretenden Vorstand miterlebt zu haben."

Guthahn, Goethe,
Fontane, Tizian...

Wegen der generellen Bedeutung der Ausführungen Mangs über die Rolle des Ehrenamtes dokumentieren wir die Laudatio auf Herbert Guthahn auf dieser Sonderseite mit Fotos von den diversen Aktivitäten des Allround-Talents. Dort ist auch zu erfahren, warum Mang den Ostener Fleischermeister in einem Atemzug mit Goethe, Fontane, Tizian und Michelangelo erwähnt hat. Weiter...


Sommer

Die Oste ist auch
ein Badegewässer

Die Oste - Gewässergüteklasse 2 - ist auch ein Badefluss. Das stellten jetzt SPD-Kommunalpolitiker Herbert Guthahn und Touristik-Expertin Sylvia Wolter unter Beweis.
Unser Fotograf traf die beiden wackeren Schwimmsportler nach einem abendlichen kühlen Bad auf dem Anleger des Fremdenverkehrsvereins Osten unter der Schwebefähre am Hotel "Fährkrug".


Der "Sir von Osten"

340 000 Stunden im
Dienst der Kunden

Über hundert Ostenerinnen und Ostener sowie Gäste aus Hamburg und Bremen standen am 1. Juli in der Festhalle Schlange, um Hans und Hilde König zum 40-jährigen Geschäftsjubiläum zu gratulieren.
Für den "König von Osten", wie der Generalagent der "Gothaer" im Kollegenkreis genannt wird, sei stets "der Kunde König" gewesen, lobte Bürgermeister Carsten Hubert (Foto oben) den "fairen und fleißigen" Versicherungsexperten. Abgesandte der "Gothaer" - darunter der Leiter der zuständigen Vertriebsdirektion, Dirk Hoffmann - betonten, es gebe in ihrem Unternehmen kaum einen Vertreter, der derart fest im gesellschaftlichen und kulturellen Leben seines Ortes verwurzelt sei wie König.
Gratulant Horst Ahlf, der seit 30 Jahren gemeinsam mit Hans König im Club "He wackelt noch" kegelt, hob hervor, dass der Jubilar (ein "echter Ostener Jung") Geschäftssinn stets mit Gemeinschaftssinn verbunden habe - was sein Engagement zum Beispiel für die Feuerwehr und den Wassersport beweise.

Alle Redner würdigten die Arbeit von Ehefrau Hilde, die den Saal mit Hunderten von Kornblumen und Margeriten blau-weiss geschmückt hatte, den Farben des Wassersports und der "Gothaer": Hilde König sei die Garantin für den "beruflichen Erfolg und das private Glück" des Jubilars.

König - zunächst Handelsvertreter in der Möbel- und Getränkebranche (u. a. "Dornkaat") - hatte seine Tätigkeit als Versicherungsvertreter am 1. Juli 1963 an einem alten Schreibtisch "im engen Flur des Hauses meiner Mutter" in der Gerichtsstrasse aufgenommen. Nach einer Zwischenstation im Haus Köser in der Deichstrasse ("wieder im Flur") bezogen die Königs 1967 das jetzige Wohn- und Geschäftshaus in der Fährstrasse.

Nach all den Glückwünschen und Danksagungen für die "340 000 Stunden", in denen sich der "der Sir aus Osten" (so Carsten Hubert) das Vertrauen mehrerer Generationen von Kunden erworben habe, hielten sich die Gäste an den Ratschlag des Jubilars: "tüchtig een to vertehrn".

Wenige Wochen zuvor hatte Hans König als Vorsitzender des Wassersportclubs Osten e.V. und Eigner der stolzen Yacht "Senator" das 25-jährige Bestehen des von ihm mitgegründeten Vereins mit einem rauschenden Ball gefeiert (Bilder hier).

Mehr über den WSCO in unserer Rubrik WASSERSPORT und auf der Homepage des Vereins.


Künstler

Der unbekannte
Maler vom Deich

Wohl kaum ein Künstler ist öffentlichkeitsscheuer als Hans Hätzel, der Illustrator, Maler und Autor, der zurückgezogen In Osten am Ostedeich wohnt. Hätzel, der bis vor gut zwölf Jahren in Brandenburg gelebt hat, lässt sich ungern fotografieren, versteht nichts von Public Relations und hat auch noch nie eine Ausstellung im Westen veranstaltet. Keine Atelierfeste, keine Vernissagen - nur im Internet unter www.haetzel.info sind seit kurzem seine wunderschönen Werke zu bewundern, darunter viele Hadler Motive wie Äpfel und Pferde, aber auch erotische Zeichnungen.
Nur Kundige erkennen Hätzel, der bei der Arbeit in der Öffentlichkeit seinen Skizzenblock gern mit einer Plastiktüte tarnt, um bloss nicht aufzufallen. Hans Hätzel - ein Geheimtipp.


Vereine

Elke Kirmes: Volksbund
kämpft für den Frieden

Juni 2003. Der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge versteht seine Tätigkeit als Friedensarbeit. Das erklärte die Kreisgeschäftsführerin in Hadeln, Elke Kirmes, gegenüber "Elbe-Weser aktuell". Das Anzeigenblatt würdigt in seiner neuen Ausgabe die Arbeit der Ostenerin, die viele auch als aktive Hausbesucherin und Spendensammlerin kennen und die seit neun Jahren die Geschäfte der Kreisorganisation des Verbandes führt. Der VdK kümmert sich traditionell um die Gedenkstätten für die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft. Im Internet ist der Verband hier vertreten.


Weinhandel

Bocksbeutel im
Kastanienschatten

Unter Radfahrern gilt das liebevoll renovierte, rund 170 Jahre alte  Reetdachhaus in Osten-Achthöfen, Großes Wegfährels 19 (querab vom verwaisten Restaurant Seefahrer), als Geheimtipp: Verlockt vom ausgestellten Flaschensortiment, verbinden viele ihre Radtour mit einer Weinprobe (10 verschiedene Tropfen für 4 Euro) im Schatten der riesigen Kastanie. Dazu reicht Kellermeisterin Erika Kämmerer auch schon mal selbstgebackenes Brot nach fränkischem Rezept.
Nach Voranmeldung (Tel. 04776-428) wird die gemütliche Probierstube geöffnet, wo in munterer Runde (Foto unten: mit dem in Bentwisch lebenden "Stern"-Reporter Wolfgang Röhl) das gesamte Sortiment begutachtet werden kann: 30 Weine von vier verschiedenen Winzern, sämtlich aus Franken, dazu erlesene Sekte und Brände.
Als Ratgeber steht neben Erika Kämmerer auch Ehemann Heiko Kämmerer (Foto unten) zur Verfügung. Seine Sachkunde hat er sich redlich erworben: "Ich trinke seit 35 Jahren Frankenweine," verrät er.
Die Kämmerers - die ihre Ware, vom Bocksbeutel im Schmuckkarton bis zum exklusiven Obstler, rund um Hemmoor auch ins Haus liefern - werden übrigens auch das Publikum des Hemmoorer Küstenklassik-Festivals Ende Juni mit ihren edlen Tropfen versorgen.


Presse

Die Enkelin
des Fährmanns

Der Großvater Fritz Kühne blieb nach dem Krieg als Soldat in Osten hängen und arbeitete als Fährmann. Mehr als ein halbes Jahrhundert später hat die Enkelin, Natascha Saul, 20, ebenfalls mit der Schwebefähre zu tun.
Die Jung-Journalistin interviewte im Fährkrug für die NEZ den Fährexperten Horst Ahlf zum Ablauf der bevorstehenden Reparaturarbeiten sowie über die Pläne, einen internationalen Verband der Schwebefähren zu gründen und die verbliebenen acht letzten Fähren dieser Art für das Unesco-Welterbe vorzuschlagen.

Ahlf selber gilt übrigens in der Schwebefährenszene als Pionier des Denkmalschutzes: Die Ostener Fähre war weltweit die erste, die zum Baudenkmal erklärt wurde. Mehr über die von Ahlf gegründete Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre unter schwebefaehre.org. Der NEZ-Artikel von Natascha Saul steht hier.


Umzug

Lieber Hans,
mach's gut

April 2003. In diesen Tagen packt ein Mann seine Umzugskartons, dem Osten viel zu verdanken hat: Hans Ameis - hier auf einem besonders schönen Foto von Frank Strohschein beim Kinderfasching 2003 - verläßt in Kürze das ortsbekannte Haus mit den Schildern "Ameisenhügel" und "Zur zornigen Ameise", um zu seinen Kindern nach Süddeutschland zu ziehen. Seine Verdienste als langjähriges Vorstandsmitglied der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre hat kürzlich Vorsitzender Horst Ahlf auf der Hauptversammlung des Vereins gewürdigt. Uns bleibt der Wunsch: Hans, mach's gut, und schau öfter mal vorbei im Land an der Oste.


Empfang

Annemarie Spott
80 Jahre alt

April 2003. Frauen wie sie gibt es nicht oft: Die langjährige Ostener Gemeindeangestellte Annemarie Spott entschloss sich noch im Alter von 73 Jahren, sich politisch zu engagieren und in die SPD einzutreten; unser Foto zeigt sie im Januar 1997 bei der Entgegennahme des Mitgliedsbuches aus den Händen der SPD-Abgeordneten Annette Faße und des Ostener SPD-Vorsitzenden Lothar Klüser. Ostermontag wurde Annemarie Spott 80 Jahre alt. Sie lud aus diesem Anlass zu einem Empfang in die Festhalle ein.


Feste

Drei Töchter und
ein Hahn im Korbe

April 2003. So fröhlich feiern die Ostener: Masseur Jürgen Gerecke fühlt sich sichtlich wohl an der Seite der drei Töchter der Familie Ahlf, die sich am 10. April zum Geburtstag von Vater Horst (Glückwunsch!) im Hotel Fährkrug eingefunden hatten.


Fotografie

Frank Strohscheins
Fluss-Panorama

Frank Strohschein ist Vorstandsmitglied beim TSV Osten, aktiver Feuerwehrmann, Sportschütze, echter Ostener - und ein begnadeter Fotograf. Er schickte uns ein großartiges neues Panoramabild von Osten, das es in sich hat: Man kann es hier betrachten (Achtung, längere Ladezeit!). Eine technisch weniger gute Aufnahme eines anderen Fotografen - allerdings schneller zu laden - kann hier abgerufen werden.


Bürgermeister

Mit Sonnenbrille
von König zu König

März 2003 - Bürgermeister Carsten Hubert zieht von König zu König: Am Wochenende überbrachte er Hans König, seit der Gründung vor 25 Jahren Vorsitzender des Wassersportclubs Osten (WSCO), beim diesjährigen Jubiläumsball die Glückwünsche der Gemeinde. Mit der Sonnenbrille - einem Gewinn aus der WSCO-Tombola - posierte Hubert für die Kamera: "Die nehme ich nach Spanien mit."

Dort begegnet er Ende Mai einem ganz anderen König: Das spanische Staatsoberhaupt König Juan Carlos hat die Schirmherrschaft über den neuen Weltverband der Schwebefähren übernommen, der am 31. Mai in Portugalete bei Bilbao gegründet werden soll, wo die "Mutter aller Schwebefähren" steht (kleines Foto: das Königspaar bei der Wiedereröffnung der Schwebefähre). Mehr über den Skipperball hier.


Vereine

"Seit 17 Jahren nur
freundliche Gesichter"


Vorsitzender Horst Ahlf im Hasenfleeter Kalthaus

In gewohnt harmonischer Stimmung lief die jüngste Hauptversammlung der Kalthausgemeinschaft Hasenfleet im Ostener Fährkrug ab - was auch nicht anders zu erwarten war. "Seit 17 Jahren" habe er auf den Versammlungen "immer nur freundliche Gesichter" gesehen, sagte Horst Ahlf, der einstimmig in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt wurde. Mit Beifall bedankten sich die Vereinsmitglieder für die vorbildliche Geschäftsführung von Horst v. Thaden. Übrigens: Im Kalthaus auf dem Gelände der Molkerei Hasenfleet - bundesweit bekannt für ihre vorzüglichen Produkte - sind zur Zeit noch acht Kaltfächer frei...


Prominenz

... und dann war da
noch das irre Huhn

FOTO: BUCKFebruar 2003. Großes Rätselraten am Rosenmontag: Wer ist das komische Huhn mit der Ganzkörper-Vollmaske, das zwischen den anderen Kostümierten umherflatterte und an der Stimme nicht zu erkennen war, weil es immer nur "Gack-gaack" machte? Wir lüften das Geheimnis: Der mysteröse Mann mit der Maske heisst mit Vornamen Carsten und mit Nachnamen Hu... - wie Huhn. Gack-gaack! - Das Foto hat übrigens Stefan Buck geschossen, der am Rosenmontag mit "Hossis treuer Riege" unterwegs war. Was er sonst noch fotografiert hat, ist hier zu bewundern.


Karneval

"Frieda" eröffnete
die Faschingssaison

FOTO: HEINZ THEDRIAN
Februar 2003. Tolle Tage in Osten. Die Faschingssaison wurde wie jedes Jahr mit dem DRK-Fest eröffnet. In der Festhalle versetzte "Frieda" am Keyboard rund 100 Senioren in Karnevalsstimmung. Hinter der Kostümierung steckte, kaum zu erkennen, mal wieder Heini Uthenwoldt...


Jubiläen

Zum Hochzeitstag
ein Buchsbaum-Herz

März 2003. In Osten funktioniert die Nachbarschaft. Zum 40. Hochzeitstag von Horst und Gisela Ahlf bauten die Anwohner der Deichstraße vor dem Fährkrug ein riesiges Herz aus Buchsbaum- und Tannenzweigen auf. Auch osten-oste.de gratuliert dem Jubelpaar, das demnächst ein weiteres Fest feiern kann: das 40-jährige Dienstjubiläum im Hotel "Fährkrug", dem gastronomischen Herzen von Osten.


Verkehrswacht

Erika Borchers löst
Klaus Saul ab

Die Rechtsanwältin Erika Borchers (Foto) hat den Kriminalbeamten Klaus Saul als 1. Vorsitzenden der Ostener Verkehrswacht abgelöst; Saul hatte das Amt über 20 Jahre lang innegehabt. Stellvertretender Vorsitzender des 113 Mitglieder starken Vereins wurde Niels Ahlff, Geschäftsführer Thorsten Juls. Erich Meyer bleibt Schatzmeister.


Überraschungen

Ein spezielles Präsent -
mit Riesenschleife

Dezember 2002. Große Augen machten Spaziergänger am letzten Adventssonntag auf der Fährstraße: Ein schwarzer Peugeot mit riesiger rot-goldener Schleife stand dort auf einem Hof. Ein verfrühtes Geschenk  zu Weihnachten? Nein, ein Geburtstagspräsent für Uschi Röndigs.


Umwelt

Kapitän: Elbvertiefung
ist "heller Wahnsinn"

Die geplante Elbvertiefung sei "heller Wahnsinn". Mit diesen Worten warnte Thomas Wieken (Foto) aus Hechthausen, Kapitän auf Großer Fahrt, in einer öffentlichen Veranstaltung der SPD im Ostener Fährkrug vor den Plänen des Hamburger Senats. "Wir hier an der Niederelbe sollen ausbaden, was Hamburg versäumt hat." Der volle Wortlaut des dramatischen Wieken-Appells kann hier nachgelesen werden. Über die negativen Folgen einer weiteren Elbvertiefung für Umwelt, Wirtschaft, Sport und Tourismus berichteten auch Claus Johannßen, SPD-Fraktionschef im Kreistag, sowie Jürgen Hinck, Vorsitzender des Seglervereins Oste-Hemmoor und Mitglied des Samtgemeinderates. Welche Auswirkungen der Elbvertiefung auf die Oste-Region sie schon jetzt registrieren, steht auf der Website der SPD Osten, deren Vorsitzender Lothar Klüser ankündigte: "Wir werden weiterhin alles tun, um die Bevölkerung wachzurütteln."


Standesamt

Premiere mit Gerald &
Christel Tielebörger

Oktober 2002. Dosen schepperten hinter dem Auto, mit dem das Hochzeitspaar Gerald und Christel Tielebörger am 4. Oktober zu einem überreichlichen Festmahl in Horst Ahlfs Fährkrug durch Osten fuhr. Das war aber nicht das einzige Bemerkenswerte an der Trauung: Standesamtlich vollzogen wurde sie im Ostener Heimat- und Buddelmuseum, wo es jetzt ein Trauzimmer gibt, hergerichtet von  Museumsverwalterin Gabi Rüsch. Die Initiative dafür, dass es in der Heimatstube  - wie zuletzt Anfang der siebziger Jahre - wieder einen "standesamtlichen Dienstraum" gibt, ging von Ortsheimatpfleger Rüdiger Toborg aus. osten-oste.de gratuliert herzlich zur Hochzeit!


Musik

SPD-Vorsitzender
initiiert Festspiele

Fast eine halbe Seite in der "Niederelbe-Zeitung" umfasst ein Artikel, in dem Ulrich Rohde den Hemmoorer SPD-Vorsitzenden Johannes Schmidt porträtiert. Im letzten Absatz resümiert der Autor: "Vor allem ist (Johannes Schmidt) nie in Gefahr zu erstarren. Seine neueste Idee: die Hemmoorer Seefestspiele im Heidestrandbad, klassische Musik auf dem Wasser. Im nächsten Jahr sollen sie erstmals stattfinden. Vor allem in seiner gesellschaftspolitischen, ehrenamtlichen Arbeit für den Kinderschutzbund hat er als Landesvorsitzender einiges bewegt... Dazu hat der Unruhegeist Schmidts, dessen charakteristisches Motiv die Bewegung ist, entscheidend beigetragen. 'Zuversicht, Fröhlichkeit und Optimismus spielen für mich die größte Rolle', sagt er und grinst." Der Text ist seit kurzem auch im Internet abrufbar - hier.


Gesundheit

Frau aus Osten
berät Patienten

Im Otterndorfer Kreiskrankenhaus gibt es seit dem 1. Februar eine neue Institution, die als Schnittstelle zwischen Klinik und häuslicher Betreuung einspringt, den Sozialen Dienst.  Brigitte Zühlke berät Patienten, die vor ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus stehen, wie es danach weitergehen kann. Die Ostenerin ist vom Fach. Sie ist als ausgebildete Krankenschwester seit vielen Jahren in der Altenpflege tätig und hat die Hemmoorer Sozialstation des DRK geleitet. Ausserdem setzt sie sich als Mitglied der Ostener SPD-Fraktion im Gemeinderat für die sozialen Belange ein. Mehr in der NEZ...