Menschen
Der Pastor
von
der Zementkirche
25. 6. 2004. In ihrer Reihe "Cuxland persönlich" porträtiert die "Niederelbe-Zeitung" jetzt Pastor Uwe Erdmann von der Warstader Christus-Gemeinde. Besonders hervorgehoben wird, dass Erdmann kommunikationstechnisch auf der Höhe ist und seine Gemeinde auch im Internet präsentiert. Die Heimatseite ihrerseits versäumt es, ihren Lesern die Web-Adresse der Gemeinde zu nennen: www.christuskirche-warstade.de. Dort wird unter anderem über den Fortschritt der Restaurierungsarbeiten an der Kirche berichtet. Unter dem Datum 23. Juni 2004 zum Beispiel kann man den Baufortschritt am Sockel des Gotteshauses verfolgen. Pastor Erdmann zufolge ist das Gebäude, das jetzt für zwei Millionen Euro aufwändig restauriert wird, übrigens eine Weltsensation: Es wurde nicht aus Ziegelsteinen erbaut, sondern aus rot eingefärbten Zementelementen, die nun nachgegossen werden müssen.
Spinner
Uta Bönisch:
Faden
nicht lang
genug
22. 6. 2004. Zum sechsten Mal feierte Boizenburg an der Elbe sein Spinnfest. 23 Frauen und Männer wollten "Boizenburger Stadtspinner" werden, unter ihnen die Gewinnerin von 2001, Uta Bönisch aus Hemmoor. Für sie alle galt es, in zwei Stunden aus 100 Gramm gewaschener und gekämmter Wolle eines Merino-Schafes den längsten Faden zu spinnen. Der "Boizenburger Stadtspinner 2004" heißt Reinhard Henkys aus Wallmow. Sein Faden maß 713,5 Meter - Uta Bönisch fuhr ohne den Titel zurück. Mehr über Spinngruppen in Deutschland hier.
Gewerbe
Der "fleißige
Volker"
werkelt auch
nachts

Das Besondere an seinem Service: Er bietet auch Putzen an: "Das machen manche von den Großen schon nicht mehr, und wenn doch, kann man sich dafür fast ein neues Rad kaufen." Außerdem hilft er durchreisenden Radwanderern notfalls auch nach Feierabend: An seiner Werkstatt ist eine Nachtglocke installiert.
Radfahrer
Peter Prüß
- der
Star im Seminar
Peter
Prüß vom Ostedeich - vielen bekannt als DJ auf dem
letzten Silvesterball des TSV Osten - war der Star auf einem Tourenleiter-Seminar
des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Kreisverband Cuxhaven.
Bei dem Seminar lagen verschiedene Teilnehmergruppen im Wettstreit. "Das
Team um Peter Prüß schoss den Vogel ab", meldet das Mitglieder-Magazin
Cuxland-Radler. Bei der Präsentation einer von ihr erarbeiteten Tour
erntete die Pruß-Gruppe "den stärksten Beifall". Radler
aus unserer Region können das Organisationstalent von Peter Prüß
demnächst auf die Probe stellen: Prüß leitet in diesem
Jahr Radtouren in Hemmoor und Umgebung. Am 12.
Juni beginnt am Bahnhof Hemmoor eine "Rundtour durchs Kehdinger
Land" (55 km), am 26. September eine
Fahrt unter dem Motto "Mit dem Rad zum Apfelhof".
Mehr über den ADFC im Elbe-Weser-Dreieck unter adfc-cuxhaven.de. wer sich persönlich über den ADFC informieren will, hat beim Hemmoorer Bahnhofstraßenfest Gelegenheit: Auch in diesem Jahr ist der rege Verein in Hemmoor mit einem Stand vertreten.
Karneval
"Osten helau,
Fähre
alaaf"
"Alles redet vom Fasching in Geversdorf - aber in Osten wird viel besser gefeiert - ohne Kommerz, reiner Straßen- und Familienkarneval." In dieser Meinung sah sich Ostens Bürgermeister Carsten Hubert (Foto oben) bestärkt durch den stimmungsvollen Rosenmontag-Abend. Sein Schlachtruf: "Osten helau, Fähre alaaf!"



Trauerfeier
"Den Menschen
mit
Lächeln
zugewandt"

"Er war immer den Menschen mit einem Lächeln zugewandt", charakterisierte Pastor Dieter Ducksch den Mann, der sich so sehr für seinen Heimatort engagiert hatte. Dem Wunsch des Verstorbenen entsprechend spielte Monika Rondthaler an der Orgel keine klassische Trauermusik, der Chor sang "Lobe den Herrn", die Trauergemeinde stimmte jenes Lied an, das so gut zum Osteland paßt: "Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite..."
Statt Kränzen hatten Freundeskreis und Familie Spenden zugunsten der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre erbeten, für die er sich jahrzehntelang eingesetzt hatte.
Bei der anschließenden Kaffeetafel nahm die Trauergemeinde von Jürgen Gerecke so Abschied, wie er es sich gewünscht hatte: mit einem Gläschen auf sein Gedenken und mit dem Lied, das er selber vielhundertfach angestimmt hat: "All wat von Land kumt, dat supt, dat supt, dat supt ... Un wenn wi duhn sind, denn goht wi slopen..."
Jürgen Gerecke
23. 12. 1939 - 3. 2. 2004
Man mußte ihn einfach mögen, den Menschenfreund und Kunstliebhaber, den Schützen und Skatspieler, den Musikanten und Sangesbruder Jürgen Gerecke.
Grundgut und gesellig, humorvoll und herzlich - so engagierte sich der gebürtige Wolfenbüttler in vielen Ostener Vereinen. Auf ungezählten Festen sorgte der Heinz-Erhard-Fan mit seinen Döntjes und Liedern für Stimmung, im Ostener Chor war er der "Stimmführer Bass".
Immer setzte er sich für das schöne Osten ein. Touristen zeigte er die geliebte Kirche und das Heimatmuseum, aus dem Lautsprecher an der Schwebefähre klang seine Stimme vom Band. In der "Katastrophen-Band" zupfte er den selbstgebauten Teekisten-Baß, Rosenmontag zog er mit seiner Drehorgel durch den Ort.
Mit der Aktion "Schweigen für den Frieden" demonstrierte er voriges Jahr auf dem Hemmoorer Rathausplatz wochenlang gegen George W. Bushs Kriegspolitik.
Am Dienstag nachmittag erlag der Ostener aus Leidenschaft, der am Tag vor Heiligabend gerade 64 Jahre alt geworden war, einem Herzinfarkt.
Osten ist erschüttert. Osten ist ärmer geworden. Osten trauert.
Liebe Webmaster, gerührt habe ich den Nachruf für meinen Bruder auf Eurer homepage gelesen. Ich wußte zwar, daß Jürgen ein Ostener geworden war, bin jedoch erstaunt, daß es ihm gelungen war, sich so mit Osten zu vereinigen, daß ihm ein solch liebevoller Nachruf gewidmet wurde. Auch im Namen meiner Familie ganz herzlichen Dank. Horst Gerecke
Internet
Lars Thorhorst
bietet Webdesign
Firmen
oder Vereine wollen ins Internet? Der junge Ostener Lars Thorhorst (Foto)
bietet Hilfe. "Sie möchten sich Ihren Kunden, Geschäftspartnern
oder Freunden online präsentieren? Sie möchten aber kein teures
Geld für eine Homepage ausgeben... Oder brauchen Sie technische Hilfe?
Dann sind Sie bei mir genau richtig... Sie haben Fragen und brauchen
die passenden Antworten, weil Sie z.B. nicht mit ihrer eigenen Webseite
vorankommen? Auch dieses ist kein Problem", schreibt er auf seiner Website
www.lthor-design.de.
Schwebefähre
Ein 52 Jahre
altes Foto...

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Ehrung
Fünfzig
Jahre
im Schützenverein

Literaten
Der "spiritus
rector"
feierte 75.
Geburtstag
Der
Schriftsteller Peter Schütt nannte ihn in einem Aufsatz
über seine Heimat den "spiritus rector des Hemmoorer Literaturbetriebes".
Am 2. Februar
feierte der pensionierte Studienrat Heiko van Dieken (Foto) seinen 75.
Geburtstag. Aus diesem Anlaß widmete die NEZ ihm (und Ehefrau
Ingeborg) ein von Respekt und Zuneigung geprägtes Porträt, das
in der Reihe
"Cuxland persönlich" erscheint. Das Lehrerehepaar "prägt
die kulturelle Landschaft" in und um Hemmoor, urteilt darin NEZ-Redaktionsleiter
Hans-Henning Kruse.
Erst im herbst 2003 hat van Dieken, von dem unter dem Titel "Marschbefehl und Krippenspiel" bereits vor einiger Zeit Jugenderinnerungen erschienen sind, in der Kulturdiele mit "Bombenkrieg und Kinderjahre" (De Utrooper-Verlag, Leer) Tagebuchnotizen aus seinen Schülerjahren vorgestellt, die vom Terror des Bombenkrieges geprägt waren. Auf dem Titelbild sind Todesanzeigen von Kindern wiedergegeben - so, wie der Vierzehnjährige sie damals für sein Tagebuch abgezeichnet hat. Besonders wichtig war dem Autor der Hinweis, dass es auch in England Proteste gegen das so genannte "moral bombing" gegeben hat - etwa von dem anglikanischen Bischof George Bell.
Alfred-Vagts-Straße für Hemmoor?
Wahrscheinlich kann man dem Geburtstagskind keinen
größeren Gefallen tun, als ihm einen Wunsch zu erfüllen,
den er in seinem neuen Buch vorträgt: eine Straße in Hemmoor
nach Alfred Vagts zu benennen. Der aus Basbeck stammende Windmüller-Sohn
Vagts, ein "scharfsinniger Kritiker des Nazismus", war in die USA emigriert,
hatte sich dort aber aus humanitären Gründen gegen eine Flächenbombardierung
deutscher Großstädte ausgesprochen, wie van Dieken in seinem
Buch schreibt. In den USA hatte der weltweit bekannte Wissenschaftler und
Militarismuskritiker eine Reihe bedeutender militärhistorischer Werke
verfaßt. Alle Bücher von Vagts hier.-
| Wer war
Alfred Vagts?
Alfred Vagts, Lyriker und Historiker, wurde 1892 als Sohn des Windmüllers in Basbeck geboren. Er besuchte zunächst die "Vossische" Lateinschule in Otterndorf, machte sein Abitur in Hannover und ging dann zum Studium nach München, wo er rasch in Kontakt mit den führenden Repräsentanten des Expressionismus kam. In der Zeitschrift "Aktion" veröffentlichte Vagts, seit 1915 Kriegsteilnehmer, regelmäßig Gedichte gegen den Krieg, die er bei Kriegsende zu einem eigenen Band zusammenstellte: "Ritt in die Not". 1917 nimmt Alfred Vagts als Vertreter des "Rates der Offiziere" an den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk teil, 1919 beteiligte er sich aktiv an der Münchner Räterepublik, brach jedoch bald mit der radikalen Linken. In der Weimarer Republik arbeitete Vagts als Historiker am Hamburger Institut für auswärtige Politik. 1933 emigrierte er in die USA und lehrte später deutsche Geschichte an der Harvard University. Seine wissenschaftlichen und essayistischen Bücher, darunter sein Hauptwerk "History of Militarism", schrieb er durchweg auf englisch. Quelle: "Von Dichtern und Dörfern" (Peter Schütt) |
Ehrung
Auszeichnung
für
Dietmar Weritz
Rund 120 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Niedersachsen sind in dieser Woche vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, David McAllister, für ihr soziales Engagement und ihre Verdienste um den Nächsten ausgezeichnet worden, darunter Dietmar Weritz aus Hemmoor. Er führt seit vielen Jahren mit großem Engagement den Kreisverband Land Hadeln der Lebenshilfe und setzt er sich seit Jahrzehnten als sportlicher Leiter für Kinder und Jugendliche sowie im Stadtjugendring ein. Beim Festival Küstenklassik 2003 war er der Regisseur der unvergessenen Fackelschwimmer-Darbietung.

Rosenmontag
Erich Meyer
- Seele
des Kinderfaschings


Ehrenämter
In 30 Vereinen
-
wer bietet
mehr?
Bislang schon war Rüdiger Toborg - Unternehmer, CDU-Fraktionsvorsitzender und ehrenamtlicher Ortsheimatpfleger - Mitglied in 29 Vereinen. Auf der Hauptversammlung des Fremdenverkehrsvereins unterschrieb der leidenschaftliche Sammler und Heimatfreund jetzt seine Beitrittserklärung Nummer 30. Gibt es irgend jemanden, der im hiesigen Vereinswesen vielfältiger engagiert ist? (Hinweise bitte an osten@oste.de.)
Rüdiger Toborg will durch seinen Eintritt die neue Arbeitsgemeinschaft Osteland unterstützen, die sich als "Lobby für den vergessenen Fluß" für Heimatpflege, Kulturförderung und umweltverträglichen Tourismus entlang der Oste einsetzt und zur Zeit die Einrichtung der Deutschen Fährstraße betreibt. - Der Aufnahmeantrag mit Abbuchungserklärung (pro Jahr 10 Euro) kann hier ausgedruckt werden.
Kunst
"Kreativ bei
jedem Wetter"
"Kreativ bei jedem Wetter" - das ist das Lebensmotto von Gerd und Gisela Bertholdt, die in Hechthausen in einem mit Reet gedeckten Niedersachsen-Bauernhaus am Deich leben. Mit diesem Slogan werben sie auch für ihre Ferienwohnungen im schmucken "Berthof" (siehe die ebenso schmucke Website hier). Dort betreibt der international aktive Naturfotograf Gerd Bertholdt die kleinste Lichtdruckerei der Welt sowie eine Apfelwein-Mosterei (nach Rezepten aus seiner hessischen Heimat); Ehefrau Gisela offeriert selbst produzierte Marmeladen und Fotokarten.
Gern zu Gast im Haus, das übrigens unmittelbar an der neuen Deutschen Fährstraße gelegen ist, ist Bruder Jochen Bertholdt, ein renommierter Grafikdesigner aus Rostock, den eine besondere Beziehung mit Fähren verbindet: Nicht nur, dass er die Prahmfähren an der Oste gern in seinen Skizzenblock bannt ...
... er ist auch der Schöpfer der Sondermarke der Post mit der Rendsburger Schwebefähre. Der Entwurf der Marke kann im Berthof in Augenschein genommen werden.
Wer weiß: Vielleicht gewinnt der Oste-Freund auch noch den Wettbewerb um die Sondermarke, die sich der Ostener Fährverein zum 100-jährigen Bestehen der Schwebefähre am 1. Oktober 2009 wünscht...
Geburtstage
"60 plus"
hält
fit

Delikatessen
28 Kilo Kiwis
vom Ostedeich

Ehrungen
Naturschutz-Preis
für Elli
Ludwig
Für
den Schutz des gefährdeten Kranichs - mehr unter www.kraniche.de
- setzt sich seit längerem der Kreisverband
Cuxhaven im Naturschutzbund (Nabu) ein. Dabei hilft ihm die Aktion
"Korken für den Kranichschutz", für die sich seit Jahren auch
die engagierte Ostenerin Elli Ludwig (Foto) einsetzt. Beim Hemmoorer Bahnhofstraßenfest
lieferte die beliebte Arztwitwe, Gartenfreundin und Kunstsammlerin 10,3
Kilogramm Korken ab, die in dem Sammelbehälter vor ihrem Haus an der
Deichstrasse gelandet waren.
Als fleißigste Sammlerin wurde Elli Ludwig jetzt vom NABU ausgezeichnet. Aber was haben ausgerechnet Flaschenkorken mit Kranichen zu tun?
Kork ist ein reines Naturprodukt mit so hervorragenden Stoffeigenschaften, dass er sogar beim Bau von Weltraumkapseln als Wärmedämmstoff Verwendung findet. Daher sind die 1,2 Milliarden Flaschenkorken, die alljährlich in Deutschland anfallen, zum Wegwerfen viel zu schade. Mit der "KorKampagne", die der NABU mitgegründet hat, existiert seit Ende 1994 nunmehr auch ein Korkensammelnetz für Norddeutschland, dem sich der NABU-Kreisverband Cuxhaven-Bremerhaven als eine der ersten Gruppen angeschlossen hat. Die gesammelten Korken werden im Hamburg von den Winterhuder Werkstätten für Behinderte zu Dämmgranulat mit sehr guten baubiologischen Eigenschaften verarbeitet; so wurden durch die KorKampagne bereits mehrere Behindertenarbeitsplätze geschaffen.
Ein Teil des Erlöses fließt zur Unterstützung von Naturschutzprojekten in die spanische Extremadura und damit zurück in die Heimat der Korkeiche. Die Extremadura ist eine uralte Kulturlandschaft mit lichten Kork- und Steineichenwäldern - und zugleich Winterquartier für viele Millionen nord- und mitteleuropäischer Zugvögel sowie die wichtigste Überwinterungsregion für die rund 70 000 nord- und osteuropäischen Kraniche.
So hängt alles mit allem zusammen: der spanische Kork, der deutsche Kranich - und die herzensgute, feine alte Dame vom Deich, die von vielen anderen Ostener Sammlerinnen und Sammlern unterstützt wird.
Neubürger
Konzepte für
sanfte Energien
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Museen
Das Funkgerät
der "Hindenburg"
Der Aufmerksamheit eines Osteners ist es zu verdanken, dass ein Funkempfänger des legendären Luftschiffs "Hindenburg" gerettet wurde. Der Telefunken-Apparat vom Typ E 381 H steht jetzt im Norddeutschen Radiomuseum in Lamstedt.
Und das kam so: Beim Entrümpeln war der Ostener Ex-Masseur Jürgen Gerecke vor zwei Jahren auf ein altes Funkgerät gestoßen, das ihm sein Fährstraßen-Nachbar Ewald Tietzel, ehemals Marinefunker, überlassen hatte. Statt den verstaubten Apparat "im Format einer Brotkiste" (Gerecke) wegzuwerfen, überbrachte Gerecke es dem Leiter des Radiomuseums, Wolfgang Tenschert.
Nach schwierigen Recherchen steht für den Experten Tenschert jetzt fest: Bei dem Gerät - dessen Gehäuse im Laufe der Zeit dreimal übermalt worden war - muss es sich um das Funkgerät der "Hindenburg" handeln, mit dem die Passagiere jeden Tag ein paar Stunden lang ihren Heimatsender empfingen. Das Museum ist am Wochenende von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Zu einer Website über das Museum geht es hier.
Klassentreffen
Ganz Osten
grüßt den
Schuljahrgang
1946
Juli
2003. Neben den grün-weißen Schützenwimpeln hingen
in der Deichstraße am Schützenfest-Wochenende die Flaggen von
sechs Bundesländern - ein Gruß an liebe Gäste, die aus
diesen Regionen herbeigereist sind, um am 3. Klassentreffen des Ostener
Einschulungsjahrgangs 1946 teilzunehmen. Der Einladung zu dem Wiedersehensfest,
das Elke Kirmes (Foto) organisiert hat, sind rund 50 ehemalige Ostener
Schülerinnen und Schüler gefolgt.
Fast acht Jahre lang hatte Elke Kirmes recherchieren müssen, um alle Adressen zu sammeln. Von den einstmals 72 ABC-Schützen der Geburtsjahrgänge 1940/41, die damals in Osten mit Schiefertafel, Griffel und Schwamm Lesen und Schreiben lernten, leben nur noch vier in ihrem Heimatort: Elke Kirmes, Elsbeth Zühlke, Erich Haack und Dr. Manfred Toborg.15 sind bereits gestorben.
Das Fest begann mit dem Deichschmücken am Freitag. Am Sonnabend standen nach dem Kaffeetrinken im Fährkrug ein Rundgang - unter anderem zu den original Plumpsklos der Volksschule im Garten von Familie König - und ein Besuch des Friedhofs auf dem Programm, wo Blumen auf den Gräbern von sechs Schülern geschmückt wurden.
Nach einem geselligen Abend mit Essen und Tanz in der Festhalle sah das Programm für Sonntag eine "Mocambo"-Fahrt auf der schönen Oste nach Hechthausen vor, anschließend geht's zum Antreten der Schützen auf dem Fährplatz. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Essen bei Klaus Licht.
Klassentreffen fanden bereits 1997 und 2000 statt. Im Jahr 2005 steht die Goldene Konfirmation an.
Ehrungen
Höchste
Medaille
für Allround-Herbert

Jetzt wurde Ostener Vize-Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete mal selber geehrt: Für seine vielfältige ehrenamtliche Arbeit überreichte ihm in einer Feierstunde in Bremerhaven der Verbandsvorsteher des Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverbandes, Thomas Mang, die höchste Auszeichnung, die er zu vergeben hat: die letztes Jahr landesweit nur viermal verliehene "Sparkassenmedaille in Gold".
Der Vorstandsvorsitzende der KSK Wesermünde-Hadeln, Dr. Rainer Huismans, schloss sich den Glückwünschen für das langjährigen KSK-Verwaltungsratsmitglied mit einem prächtigen Buchpräsent ("Deutsche Erinnerungsorte") an und dankte für gute Zusammenarbeit: Er schätze den beruflich wie politisch gleichermaßen erfahrenen Ostener vor allem als "kritischen Fragesteller".
Guthahn selber erinnerte daran, dass ihn der unlängst verstorbene SPD-Lokalpolitiker Wilhelm Jonscheck 1976 angesprochen und für den Verwaltungsrat der Kasse vorgeschlagen hatte. Der KSK ist Guthahn im übrigen auch familiär verbunden: "Es war eine schöne Erfahrung, den Berufsweg meines Sohnes so hautnah vom Lehrling bis zum stellvertretenden Vorstand miterlebt zu haben."
Guthahn,
Goethe,
Fontane,
Tizian...
Wegen der generellen Bedeutung der Ausführungen Mangs über die Rolle des Ehrenamtes dokumentieren wir die Laudatio auf Herbert Guthahn auf dieser Sonderseite mit Fotos von den diversen Aktivitäten des Allround-Talents. Dort ist auch zu erfahren, warum Mang den Ostener Fleischermeister in einem Atemzug mit Goethe, Fontane, Tizian und Michelangelo erwähnt hat. Weiter...
Sommer
Die Oste ist
auch
ein Badegewässer


Der "Sir von Osten"
340 000 Stunden
im
Dienst der
Kunden



Alle Redner würdigten die Arbeit von Ehefrau Hilde, die den Saal mit Hunderten von Kornblumen und Margeriten blau-weiss geschmückt hatte, den Farben des Wassersports und der "Gothaer": Hilde König sei die Garantin für den "beruflichen Erfolg und das private Glück" des Jubilars.
König - zunächst Handelsvertreter in der Möbel- und Getränkebranche (u. a. "Dornkaat") - hatte seine Tätigkeit als Versicherungsvertreter am 1. Juli 1963 an einem alten Schreibtisch "im engen Flur des Hauses meiner Mutter" in der Gerichtsstrasse aufgenommen. Nach einer Zwischenstation im Haus Köser in der Deichstrasse ("wieder im Flur") bezogen die Königs 1967 das jetzige Wohn- und Geschäftshaus in der Fährstrasse.
Nach all den Glückwünschen und Danksagungen für die "340 000 Stunden", in denen sich der "der Sir aus Osten" (so Carsten Hubert) das Vertrauen mehrerer Generationen von Kunden erworben habe, hielten sich die Gäste an den Ratschlag des Jubilars: "tüchtig een to vertehrn".
Wenige Wochen zuvor hatte Hans König als Vorsitzender des Wassersportclubs Osten e.V. und Eigner der stolzen Yacht "Senator" das 25-jährige Bestehen des von ihm mitgegründeten Vereins mit einem rauschenden Ball gefeiert (Bilder hier).
Mehr über den WSCO in unserer Rubrik WASSERSPORT und auf der Homepage des Vereins.
Künstler
Der unbekannte
Maler vom
Deich

Wohl
kaum ein Künstler ist öffentlichkeitsscheuer als Hans Hätzel,
der Illustrator, Maler und Autor, der zurückgezogen In Osten am Ostedeich
wohnt. Hätzel, der bis vor gut zwölf Jahren in Brandenburg gelebt
hat, lässt sich ungern fotografieren, versteht nichts von Public Relations
und hat auch noch nie eine Ausstellung im Westen veranstaltet. Keine Atelierfeste,
keine Vernissagen - nur im Internet unter www.haetzel.info
sind seit kurzem seine wunderschönen Werke zu bewundern, darunter
viele Hadler Motive wie Äpfel und Pferde, aber auch erotische Zeichnungen.

Vereine
Elke Kirmes:
Volksbund
kämpft
für den Frieden
Juni
2003. Der Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge versteht
seine Tätigkeit als Friedensarbeit. Das erklärte die Kreisgeschäftsführerin
in Hadeln, Elke Kirmes, gegenüber "Elbe-Weser aktuell". Das Anzeigenblatt
würdigt in seiner neuen Ausgabe die Arbeit der Ostenerin, die viele
auch als aktive Hausbesucherin und Spendensammlerin kennen und die seit
neun Jahren die Geschäfte der Kreisorganisation des Verbandes führt.
Der VdK kümmert sich traditionell um die Gedenkstätten für
die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft. Im Internet ist der Verband
hier
vertreten.
Weinhandel
Bocksbeutel
im
Kastanienschatten




Presse
Die Enkelin
des Fährmanns


Ahlf selber gilt übrigens in der Schwebefährenszene als Pionier des Denkmalschutzes: Die Ostener Fähre war weltweit die erste, die zum Baudenkmal erklärt wurde. Mehr über die von Ahlf gegründete Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre unter schwebefaehre.org. Der NEZ-Artikel von Natascha Saul steht hier.
Umzug
Lieber Hans,
mach's gut

Empfang
Annemarie Spott
80 Jahre alt

Feste
Drei Töchter
und
ein Hahn im
Korbe

Fotografie
Frank Strohscheins
Fluss-Panorama

Bürgermeister
Mit Sonnenbrille
von König
zu König

Dort begegnet er Ende Mai einem ganz anderen König: Das spanische Staatsoberhaupt König Juan Carlos hat die Schirmherrschaft über den neuen Weltverband der Schwebefähren übernommen, der am 31. Mai in Portugalete bei Bilbao gegründet werden soll, wo die "Mutter aller Schwebefähren" steht (kleines Foto: das Königspaar bei der Wiedereröffnung der Schwebefähre). Mehr über den Skipperball hier.
Vereine
"Seit 17 Jahren
nur
freundliche
Gesichter"
In gewohnt harmonischer Stimmung lief die jüngste Hauptversammlung der Kalthausgemeinschaft Hasenfleet im Ostener Fährkrug ab - was auch nicht anders zu erwarten war. "Seit 17 Jahren" habe er auf den Versammlungen "immer nur freundliche Gesichter" gesehen, sagte Horst Ahlf, der einstimmig in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt wurde. Mit Beifall bedankten sich die Vereinsmitglieder für die vorbildliche Geschäftsführung von Horst v. Thaden. Übrigens: Im Kalthaus auf dem Gelände der Molkerei Hasenfleet - bundesweit bekannt für ihre vorzüglichen Produkte - sind zur Zeit noch acht Kaltfächer frei...
Prominenz
... und dann
war da
noch das irre
Huhn
Februar
2003. Großes Rätselraten am Rosenmontag: Wer ist das komische
Huhn mit der Ganzkörper-Vollmaske, das zwischen den anderen Kostümierten
umherflatterte und an der Stimme nicht zu erkennen war, weil es immer nur
"Gack-gaack" machte? Wir lüften das Geheimnis: Der mysteröse
Mann mit der Maske heisst mit Vornamen Carsten und mit Nachnamen Hu...
- wie Huhn. Gack-gaack! - Das Foto hat übrigens Stefan Buck geschossen,
der am Rosenmontag mit "Hossis treuer Riege" unterwegs war. Was er sonst
noch fotografiert hat, ist hier
zu bewundern.
Karneval
"Frieda" eröffnete
die Faschingssaison

Jubiläen
Zum Hochzeitstag
ein Buchsbaum-Herz

Verkehrswacht
Erika Borchers
löst
Klaus Saul
ab
Die
Rechtsanwältin Erika Borchers (Foto) hat den Kriminalbeamten Klaus
Saul als 1. Vorsitzenden der Ostener Verkehrswacht abgelöst; Saul
hatte das Amt über 20 Jahre lang innegehabt. Stellvertretender Vorsitzender
des 113 Mitglieder starken Vereins wurde Niels Ahlff, Geschäftsführer
Thorsten Juls. Erich Meyer bleibt Schatzmeister.
Überraschungen
Ein spezielles
Präsent -
mit Riesenschleife

Umwelt
Kapitän:
Elbvertiefung
ist "heller
Wahnsinn"
Die
geplante Elbvertiefung sei "heller Wahnsinn". Mit diesen Worten warnte
Thomas Wieken (Foto) aus Hechthausen, Kapitän auf Großer Fahrt,
in einer öffentlichen Veranstaltung der SPD im Ostener Fährkrug
vor den Plänen des Hamburger Senats. "Wir hier an der Niederelbe sollen
ausbaden, was Hamburg versäumt hat." Der volle Wortlaut des dramatischen
Wieken-Appells kann hier
nachgelesen werden. Über die negativen Folgen einer weiteren Elbvertiefung
für Umwelt, Wirtschaft, Sport und Tourismus berichteten auch Claus
Johannßen, SPD-Fraktionschef im Kreistag, sowie Jürgen Hinck,
Vorsitzender des Seglervereins Oste-Hemmoor und Mitglied des Samtgemeinderates.
Welche Auswirkungen der Elbvertiefung auf die Oste-Region sie schon jetzt
registrieren, steht auf der Website
der SPD Osten, deren Vorsitzender Lothar Klüser ankündigte:
"Wir werden weiterhin alles tun, um die Bevölkerung wachzurütteln."
Standesamt
Premiere mit
Gerald &
Christel Tielebörger
Oktober
2002. Dosen schepperten hinter dem Auto, mit dem das Hochzeitspaar
Gerald und Christel Tielebörger am 4. Oktober zu einem überreichlichen
Festmahl in Horst Ahlfs Fährkrug
durch
Osten fuhr. Das war aber nicht das einzige Bemerkenswerte an der Trauung:
Standesamtlich vollzogen wurde sie im Ostener Heimat- und Buddelmuseum,
wo es jetzt ein Trauzimmer gibt, hergerichtet von Museumsverwalterin
Gabi
Rüsch. Die Initiative dafür, dass es in der Heimatstube
- wie zuletzt Anfang der siebziger Jahre - wieder einen "standesamtlichen
Dienstraum" gibt, ging von Ortsheimatpfleger Rüdiger
Toborg aus. osten-oste.de gratuliert
herzlich zur Hochzeit!
Musik
SPD-Vorsitzender
initiiert
Festspiele

Gesundheit
Frau aus Osten
berät
Patienten
Im
Otterndorfer Kreiskrankenhaus gibt es seit dem 1. Februar eine neue Institution,
die als Schnittstelle zwischen Klinik und häuslicher Betreuung einspringt,
den Sozialen Dienst. Brigitte Zühlke berät Patienten, die
vor ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus stehen, wie es danach weitergehen
kann. Die Ostenerin ist vom Fach. Sie ist als ausgebildete Krankenschwester
seit vielen Jahren in der Altenpflege tätig und hat die Hemmoorer
Sozialstation des DRK geleitet. Ausserdem setzt sie sich als Mitglied der
Ostener SPD-Fraktion im Gemeinderat für die sozialen Belange ein.
Mehr in der NEZ...