CDU Osten


Parteitag

Stehender Beifall
für Martin Döscher


Musikant Döscher (auf dem Ostener Schützenfest)

Mit stehendem Beifall bedankten sich die Delegierten des CDU-Landesparteitages in Cuxhaven am letzten August-Wochenende beim scheidenden Landrat Martin Döscher. Der populäre Kommunalpolitiker, so beschreibt die NEZ die Szene, "schnappte seine Handharmonika und spielte sich unter anderen mit den 'Nordseewellen', 'Ein schöner Tag' und 'Lilli Marleen' in die Herzen der Delegierten." David McAllister, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, legte sein Amt als Partei-Generalsekretär nieder, das er ein Jahr lang ausgeübt hatte; Ministerpräsident Wulff sprach ihm seinen Dank aus. Mehr über den Parteitag der CDU in der Online-Ausgabe der Cuxhavener Nachrichten.


CDU

Krogmann: Wasserwandern
Chance für die Osteregion

Politiker aller Parteien entdecken das Wasserwandern als Chance für die Oste-Region. Nach der SPD-Abgeordneten Dr. Margrit Wetzel will jetzt auch die CDU-Abgeordnete für den Wahlkreis Hadeln/Stade, Dr. Martina Krogmann (Foto), die Rahmenbedingungen für den regionalen Wassertourismus verbessern.

"Der Wassertourismus ist gerade auch für unsere Region eine große Chance", so Krogmann auf ihrer chic gestylten Website. "Hier gibt es ein großes Potential für neue Arbeitsplätze." Dazu seien aber auch die Rahmenbedingungen auf Bundesebene zu verbessern. Gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen fordert Krogmann deshalb in dem Antrag "Wassertourismus entwickeln und fördern", der derzeit im Bundestag beraten wird, die Bundesregierung zum Handeln auf. Zur Stärkung des Wassertourismus spricht sich Krogmann, ebenso wie schon seit Jahren ihre SPD-Kollegin Wetzel, für die Vereinfachung der Befahrensregeln auf den Gewässern aus.

"Zusätzlich zu diesen Maßnahmen auf Bundesebene muss das Engagement in der Region weiter unterstützt werden", fordert Krogmann. Dabei hebt sie hervor, dass Hadeln bereits etliche wassertouristische Attraktionen wie die Sietland-Kahntour oder die Wasserskianlage am Ostesee zu bieten habe. Krogmann völlig zu Recht: "Damit sind die vielfältigen Möglichkeiten zur touristischen Nutzung des Wassers noch lange nicht voll ausgeschöpft."

Möglicherweise spielt sie damit auf die aktuellen Bemühungen an, einen Sieben-Flüsse-Törn zwischen Oste und Weser zu schaffen. Ein von dem Ostener Tourismusexperten Horst Ahlf (Foto) geleiteter Arbeitskreis kommt im September zu seiner sechsten Sitzung zusammen, um mit Fremdenverkehrs-, Denkmalschutz- und Naturschutzfachleuten über eine Wiedereröffnung des in Vergessenheit geratenen Hamme-Oste-Kanals zu beraten.

Lesen Sie zum Thema Fremdenverkehr bitte auch den 4. Teil unserer Serie über die touristikpolitischen Defizite in der Samtgemeinde Hemmoor.


Veranstaltungen

Viel Spass auf
der "Mocambo"

Weit über 50 Gäste konnte der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (Foto) am 12. Juni zu einer abendlichen Fahrt mit der MS "Mocambo" begrüssen. Die Tour der CDU Osten führte von der Schwebefähre bis nach Kleinwörden und zurück. Einhelliges Urteil: Die "Mocambo" trägt erheblich dazu bei, die touristische Attraktivität der Region zu steigern.
 
 

Blick ins Archiv


CDU

"Heiner für alle"
zu Gast in Osten

Mai 2003. Aus Anlass des Bezirksparteitages der CDU konnte Bürgermeister Carsten Hubert am 17. Mai einen prominenten Gast in der Ostener Festhalle begrüssen: Das Hauptreferat "Neue Politik für den ländlichen Raum" war dem neuen hannoverschen Agrarminister Heiner Ehlen zugedacht.

Der 53-jährige Politiker aus Kalbe bei Zeven versteht sich, wie er auf seiner Homepage darlegt,  nicht nur als Interessenvertreter der Bauern, obwohl er selbst Landvolk-Vorsitzender in Zeven war. Der gelernte Landwirt sieht sich verantwortlich für den gesamten "ländlichen Raum", sein Slogan: "Heiner für alle". Ihm kommt zugute, dass sein Ministerium hat das Referat "Raumordnung und Raumplanung" aus der Staatskanzlei übernommen hat. Gemeinsam mit den Kreisen und Gemeinden will der neue Minister die "Entwicklung in der Fläche  fördern". Weniger Förderung soll es dagegen für die Bio-Bauern geben. Zwar werde er die Programme für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft "nicht von heute auf morgen aufgeben", doch letztlich müsse sich die Agrarpolitik am Markt orientieren, beschreibt Ehlen seine Gegenposition zu seiner grünen Amtskollegin Renate Künast in Berlin.

Altbürgermeister verteilte Äpfel

Bürgermeister Hubert (auf unserem Archiv-Foto links) begrüsste den Parteitag. Sein Vorgänger, Ehrenbürger Siegfried Wichmann (rechts), verteilte Äpfel vom eigenen Hof an die Delegierten. Mehr über den Parteitag in der NEZ.


Kommunalpolitik

De Landrot seggt:
"Good mokt"

Auswärtige Gäste wundern sich immer wieder darüber, wie kollegial es - über die Parteigrenzen hinweg - in der hiesigen Kommunalpolitik zugeht. Das zeigt sich auch an Kleinigkeiten: Kürzlich besuchte Landrat Martin Döscher die Homepage des SPD-Ortsvereins Hemmoor. Im Gästebuch hinterließ der CDU-Mann einen netten Gruß: "Ich habe heute mal vorbei geschaut. Ganz informativ gemacht, oder de Landrot seggt: Good mokt. Bis dann! De Landrot Martin Döscher." Das Urteil des Mannes aus 27624 Köhlen hat Gewicht: Der Landrat unterhält unter der Adresse  www.martin-doescher.de seinerseits ebenfalls eine informative Website. Und er wünscht sich, was sich alle Homepage-Bastler wünschen: "Schaut mal bei mir rein."


Landtagswahl 2003

Schnaps nach der
vierten Hochrechnung

Nach der vierten Hochrechnung wurde am Wahlabend in der Hemmoorer "Schlemmerbörse" von Christine Fritsche die erste Runde Schnaps geordert. Wie die CDU den Wahlsieg ihres Kandidaten David McAllister feierte, steht auf der Website der CDU Hemmoor.


Wahlkampf

Was Katharina Reiche
in Hemmoor so sagte...

Kurz vor der Wahl hatte die CDU Hemmoor die Bildungsexpertin ihrer Fraktion, Katharina Reiche, in die Gaststätte Fritsche eingeladen. Die Brandenburgerin setzt sich für den Direktkandidaten David McAllister und den niedersächsischen Spitzenkandidaten Wulff ein. Was die Politikerin in Hemmoor so sagte, kann Wort für Wort im Internet nachgelesen werden. Die Hemmoorer Rede kann hier heruntergeladen werden. Alles über Katharina Reiche hier.


Neuwahlen

Unterstützung
für McAllister

Januar 2003 - Der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert ist in seinem Amt als Vorsitzender der örtlichen CDU bestätigt worden. Die Mitgliederversammlung im Schützenhof wählte Heino Schmidt zum Stellvertreter, Ralf Ackermann zum Schriftführer, Heinz Oellrich zum Schatzmeister und Rüdiger Toborg und Uwe Schlichting zu Beisitzern. Neu im Vorstand sind Philipine Nordmann und Manfred Flecks. Carsten Hubert appellierte an die Mitglieder, durch aktive Beteiligung am Wahlkampf zu einem guten Ergebnis für den Landtagskandidaten und CDU-Parteisekretär David McAllister (Foto) beizutragen, der gegen den SPD-Mann und Unternehmer Claus Johannßen antritt.

Schlagendes Argument für Johannßen

Die örtliche SPD erklärt unterdessen auf ihrer Website, Johannßen  sei der richtige "Mann für Hannover", räumt aber eine schwierige Ausgangslage ein: "Leicht wird es nicht für ihn (Johannßen)  werden, der sich als ehrlicher und fleißiger Kommunalpolitiker seit langen Jahren einen Namen gemacht hat. Sein Gegner ist kein geringerer als der neue CDU-Generalsekretär David McAllister." Allerdings: "Ein schlagendes Argument" habe Johannßen für sich: "Wer ihn wählt, hilft mit, daß unser Wahlkreis doppelt in Hannover vertreten ist. Denn der CDU-Kandidat braucht keine Direktstimmen. Er ist über die Liste sicher im neuen Landtag. Also wenn das kein Argument für Claus ist..."

Johannßen, einer der wenigen selbständigen Handwerksmeister auf der Liste, erfreut sich besonderer Förderung durch die SPD-Spitze. Sowohl Gabriel als auch Superminister Wolfgang Clement kommen in seinen Wahlkreis. Termine unter SPD-Hemmoor.de.


Atomenergie

CDU-Fraktion
besuchte Gorleben

Einen Besuch in das "Erkundungsbergwerk" in Gorleben unternahm die Hemmoorer CDU-Fraktion. Fazit: Alles "weltoffen, besichtigungsfreundlich und normal". Bericht und Foto (die Kommunalpolitiker in orangefarbenen Overalls) auf der Homepage der CDU Hemmoor.


Jugendpolitik

Ostener Kids
stinksauer
 

Flammende Plädoyers für die Jugend:
Powerfrauen Erika Haack und Sigrid Beyer

Das hat es in Osten noch nie gegeben: Empörte Jugendliche marschieren in eine Ratssitzung, geben ihren Unmut zu Protokoll und halten Transparente empor: "Wir brauchen dringend Jugendräume."

Zweierlei hat den Zorn ausgelöst: zum einen Ärger über ein Bolzverbot, das die Samtgemeinde nach Lärmbeschwerden einer Anwohnerin (einer Pädagogin!) über den Sportplatz verhängt hat, zum anderen das jahrelange kommunalpolitische Hin und Her um die Einrichtung von Jugendräumen am Markt.

"Kinderfreier Schlaf-Ort"

In Sachen Sportplatz (er darf jetzt nur noch für Schul- und Vereinszwecke genutzt werden) zeigt sich ganz Osten einig in der Verurteilung des Anwohner-Egoismus, der das Verbot ausgelöst hat. Nachdem Dr. med. Manfred Toborg, Möbelhändler Rüdiger Toborg (CDU) und Schulleiter Horst Puttfarken verdienstvollerweise die Lokalpresse mobilisiert hatten, setzte Skio-Schriftführerin Sigrid Beyer mit einem furiosen Leserbrief nach. Kernsatz: "Wer war denn zuerst da, das Haus der Anwohnerin oder der Sportplatz?"

Wenn es so weitergehe, so empfahl die Pädagogin, Künstlerin und mehrfache Mutter, sollte Osten am besten am Ortseingang ein Schild aufstellen: "Kinderfreier Schlaf-Ort."

"Brausender Beifall"

Uneinig dagegen zeigt sich der Ostener Rat  - sonst eher ein Ort politischer Harmonie - in Sachen Jugendräume. Dabei schien schon alles klar: Im Hemmorer Samtgemeinderat galt eine Mehrheit für die von der SPD seit langem geforderte Einrichtung eines Jugendtreffs am Markt bereits als sicher.

Der Ostener Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) liess dennoch im Alleingang das Thema vertagen; ihm waren, sagt er, Zweifel am Standort gekommen. Oppositionsführer Lothar Klüser von der SPD Osten reagiert naturgemäss verärgert auf das Vorgehen des Bürgermeisters. Klüser: "Dadurch wird sich die Einrichtung des Jugendtreffs weiter verzögern."
 
 

Streit um jugendpolitischen Alleingang:
Lothar Klüser (SPD) kritisiert Carsten Hubert (CDU)

"Brausenden Beifall" erhielt in der Ratssitzung, wie Ortschronist Volker Klingenberg in der "NEZ" berichtet, die langjährige Vize-Bürgermeisterin und Skio-Gründerin Erika Haack für ihren flammenden Appell, in einer Zeit, in der Drogen und Kriminalität sogar in Osten Schlagzeilen machen, die Jugendbelange nicht auf die lange Bank zu schieben.

Genauso sahen es die jugendlichen Demonstranten: "Wir sagen Nein zu Drogen und Ja zum Jugendraum", stand auf einem der Plakate, die sie den Ratsmitgliedern entgegen hielten.
 
 

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Politik

Siegfried Wichmann
Ehrenbürgermeister

Der langjährige Ostener Bürgermeister Siegfried Wichmann ist zum Ehrenbürgermeister ernannt worden. Bereits vor einigen Monaten war er für seine  kommunalpolitische Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die preußischen Eigenschaften hätten sein Leben geprägt, würdigte bei dieser Gelegenheit Oberkreisdirektor Dr. Höppner den CDU-Politiker, wie die NEZ damals berichtete. Kennzeichnend seien sein Einsatz für das Gemeinwohl, den er ohne Eitelkeit vollbracht habe, seine Bereitschaft, Ämter und Pflichten zu übernehmen und nicht zuletzt die geradlinige Persönlichkeit, die ihm von allen Seiten Respekt eingetragen habe.


Personalie

Wasserversorgung:
Hubert rückt nach

Seit 1968 stand der langjährige Ostener Bürgermeister Siegfried Wichmann an der Spitze des Wasserversorgungsverbandes Wingst. Wegen seiner schweren Erkrankung konnte er die jüngste Versammlung im Wingster Waldschlösschen nicht persönlich leiten und auch seinen dort gewählten Nachfolger Klaus Wiesen (Armstorf) nicht in das Amt einführen. Stellvertreter von Wiesen wurden Titus Nesper aus Cadenberge und Hans-Wilhelm Saul aus Hemmoor). Neu in den Vorstand gewählt wurde Wichmanns Nachfolger im Bürgermeisteramt, Carsten Hubert (Foto).


Presse

"Süddeutsche" schildert
Wahlkampf in Osten

"Sie haben sich herausgeputzt, als wollten sie mit dem strahlenden Sonnenmorgen wetteifern. Der Dorfbürgermeister ist gekommen, selbstverständlich, und der Kandidat für seine Nachfolge auch. Beide tragen sie kleine Karos auf sandfarbenen Sommerjacketts, was wohl weniger zu tun hat mit dem Amt als mit dem Herrenausstatter in der nächst gelegenen Kleinstadt. Beide sind sie Mitglieder der Partei, die in diesem weiten Stück Land in der nordwestlichen Ecke Deutschlands mindestens seit einem Vierteljahrhundert und meistens noch viel, viel länger ungefährdet die wichtigen Leute in Dörfern und Kleinstädten stellt." So begann eine Reportage in der "Süddeutschen Zeitung" über den CDU-Wahlkampf in Osten. Mehr...