CDU
Osten
Parteitag
Stehender
Beifall
für
Martin Döscher
Mit stehendem Beifall bedankten sich die Delegierten des CDU-Landesparteitages in Cuxhaven am letzten August-Wochenende beim scheidenden Landrat Martin Döscher. Der populäre Kommunalpolitiker, so beschreibt die NEZ die Szene, "schnappte seine Handharmonika und spielte sich unter anderen mit den 'Nordseewellen', 'Ein schöner Tag' und 'Lilli Marleen' in die Herzen der Delegierten." David McAllister, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, legte sein Amt als Partei-Generalsekretär nieder, das er ein Jahr lang ausgeübt hatte; Ministerpräsident Wulff sprach ihm seinen Dank aus. Mehr über den Parteitag der CDU in der Online-Ausgabe der Cuxhavener Nachrichten.
CDU
Krogmann:
Wasserwandern
Chance
für die Osteregion

"Der Wassertourismus ist gerade auch für unsere Region eine große Chance", so Krogmann auf ihrer chic gestylten Website. "Hier gibt es ein großes Potential für neue Arbeitsplätze." Dazu seien aber auch die Rahmenbedingungen auf Bundesebene zu verbessern. Gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen fordert Krogmann deshalb in dem Antrag "Wassertourismus entwickeln und fördern", der derzeit im Bundestag beraten wird, die Bundesregierung zum Handeln auf. Zur Stärkung des Wassertourismus spricht sich Krogmann, ebenso wie schon seit Jahren ihre SPD-Kollegin Wetzel, für die Vereinfachung der Befahrensregeln auf den Gewässern aus.
"Zusätzlich zu diesen Maßnahmen auf Bundesebene muss das Engagement in der Region weiter unterstützt werden", fordert Krogmann. Dabei hebt sie hervor, dass Hadeln bereits etliche wassertouristische Attraktionen wie die Sietland-Kahntour oder die Wasserskianlage am Ostesee zu bieten habe. Krogmann völlig zu Recht: "Damit sind die vielfältigen Möglichkeiten zur touristischen Nutzung des Wassers noch lange nicht voll ausgeschöpft."

Lesen Sie zum Thema Fremdenverkehr bitte auch den 4. Teil unserer Serie über die touristikpolitischen Defizite in der Samtgemeinde Hemmoor.
Veranstaltungen
Viel
Spass auf
der
"Mocambo"

Blick ins Archiv
CDU
"Heiner
für alle"
zu
Gast in Osten

Der 53-jährige Politiker aus Kalbe bei Zeven versteht sich, wie er auf seiner Homepage darlegt, nicht nur als Interessenvertreter der Bauern, obwohl er selbst Landvolk-Vorsitzender in Zeven war. Der gelernte Landwirt sieht sich verantwortlich für den gesamten "ländlichen Raum", sein Slogan: "Heiner für alle". Ihm kommt zugute, dass sein Ministerium hat das Referat "Raumordnung und Raumplanung" aus der Staatskanzlei übernommen hat. Gemeinsam mit den Kreisen und Gemeinden will der neue Minister die "Entwicklung in der Fläche fördern". Weniger Förderung soll es dagegen für die Bio-Bauern geben. Zwar werde er die Programme für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft "nicht von heute auf morgen aufgeben", doch letztlich müsse sich die Agrarpolitik am Markt orientieren, beschreibt Ehlen seine Gegenposition zu seiner grünen Amtskollegin Renate Künast in Berlin.
Altbürgermeister verteilte Äpfel

Kommunalpolitik
De
Landrot seggt:
"Good
mokt"
Auswärtige
Gäste wundern sich immer wieder darüber, wie kollegial es - über
die Parteigrenzen hinweg - in der hiesigen Kommunalpolitik zugeht. Das
zeigt sich auch an Kleinigkeiten: Kürzlich besuchte Landrat Martin
Döscher die Homepage
des SPD-Ortsvereins Hemmoor. Im Gästebuch
hinterließ der CDU-Mann einen netten Gruß: "Ich habe heute
mal vorbei geschaut. Ganz informativ gemacht, oder de Landrot seggt: Good
mokt. Bis dann! De Landrot Martin Döscher." Das Urteil des Mannes
aus 27624 Köhlen hat Gewicht: Der Landrat unterhält unter der
Adresse www.martin-doescher.de
seinerseits ebenfalls eine informative Website. Und er wünscht sich,
was sich alle Homepage-Bastler wünschen: "Schaut mal bei mir rein."
Landtagswahl 2003
Schnaps
nach der
vierten
Hochrechnung
Nach der vierten Hochrechnung wurde am Wahlabend in der Hemmoorer "Schlemmerbörse" von Christine Fritsche die erste Runde Schnaps geordert. Wie die CDU den Wahlsieg ihres Kandidaten David McAllister feierte, steht auf der Website der CDU Hemmoor.
Wahlkampf
Was
Katharina Reiche
in
Hemmoor so sagte...
Kurz vor der Wahl hatte die CDU
Hemmoor die Bildungsexpertin ihrer Fraktion, Katharina Reiche,
in die Gaststätte Fritsche eingeladen. Die Brandenburgerin setzt sich
für den Direktkandidaten David McAllister und den niedersächsischen
Spitzenkandidaten Wulff ein. Was die Politikerin in Hemmoor so sagte, kann
Wort für Wort im Internet nachgelesen werden. Die Hemmoorer Rede kann
hier
heruntergeladen werden. Alles über Katharina Reiche hier.
Neuwahlen
Unterstützung
für
McAllister

Schlagendes Argument für Johannßen
Die örtliche SPD erklärt unterdessen auf ihrer Website, Johannßen sei der richtige "Mann für Hannover", räumt aber eine schwierige Ausgangslage ein: "Leicht wird es nicht für ihn (Johannßen) werden, der sich als ehrlicher und fleißiger Kommunalpolitiker seit langen Jahren einen Namen gemacht hat. Sein Gegner ist kein geringerer als der neue CDU-Generalsekretär David McAllister." Allerdings: "Ein schlagendes Argument" habe Johannßen für sich: "Wer ihn wählt, hilft mit, daß unser Wahlkreis doppelt in Hannover vertreten ist. Denn der CDU-Kandidat braucht keine Direktstimmen. Er ist über die Liste sicher im neuen Landtag. Also wenn das kein Argument für Claus ist..."
Johannßen, einer der wenigen selbständigen Handwerksmeister auf der Liste, erfreut sich besonderer Förderung durch die SPD-Spitze. Sowohl Gabriel als auch Superminister Wolfgang Clement kommen in seinen Wahlkreis. Termine unter SPD-Hemmoor.de.
Atomenergie
CDU-Fraktion
besuchte
Gorleben
Einen Besuch in das "Erkundungsbergwerk" in Gorleben unternahm die Hemmoorer CDU-Fraktion. Fazit: Alles "weltoffen, besichtigungsfreundlich und normal". Bericht und Foto (die Kommunalpolitiker in orangefarbenen Overalls) auf der Homepage der CDU Hemmoor.
Jugendpolitik
Ostener
Kids
stinksauer
![]() |
![]() |
Das hat es in Osten noch nie gegeben: Empörte Jugendliche marschieren in eine Ratssitzung, geben ihren Unmut zu Protokoll und halten Transparente empor: "Wir brauchen dringend Jugendräume."
Zweierlei hat den Zorn ausgelöst: zum einen Ärger über ein Bolzverbot, das die Samtgemeinde nach Lärmbeschwerden einer Anwohnerin (einer Pädagogin!) über den Sportplatz verhängt hat, zum anderen das jahrelange kommunalpolitische Hin und Her um die Einrichtung von Jugendräumen am Markt.
"Kinderfreier Schlaf-Ort"
In Sachen Sportplatz (er darf jetzt nur noch für Schul- und Vereinszwecke genutzt werden) zeigt sich ganz Osten einig in der Verurteilung des Anwohner-Egoismus, der das Verbot ausgelöst hat. Nachdem Dr. med. Manfred Toborg, Möbelhändler Rüdiger Toborg (CDU) und Schulleiter Horst Puttfarken verdienstvollerweise die Lokalpresse mobilisiert hatten, setzte Skio-Schriftführerin Sigrid Beyer mit einem furiosen Leserbrief nach. Kernsatz: "Wer war denn zuerst da, das Haus der Anwohnerin oder der Sportplatz?"
Wenn es so weitergehe, so empfahl die Pädagogin, Künstlerin und mehrfache Mutter, sollte Osten am besten am Ortseingang ein Schild aufstellen: "Kinderfreier Schlaf-Ort."
"Brausender Beifall"
Uneinig dagegen zeigt sich der Ostener Rat - sonst eher ein Ort politischer Harmonie - in Sachen Jugendräume. Dabei schien schon alles klar: Im Hemmorer Samtgemeinderat galt eine Mehrheit für die von der SPD seit langem geforderte Einrichtung eines Jugendtreffs am Markt bereits als sicher.
Der Ostener Bürgermeister
Carsten Hubert (CDU) liess dennoch im Alleingang das Thema vertagen; ihm
waren, sagt er, Zweifel am Standort gekommen. Oppositionsführer Lothar
Klüser von der SPD
Osten reagiert naturgemäss verärgert auf das Vorgehen
des Bürgermeisters. Klüser: "Dadurch wird sich die Einrichtung
des Jugendtreffs weiter verzögern."
![]() |
![]() |
"Brausenden Beifall" erhielt in der Ratssitzung, wie Ortschronist Volker Klingenberg in der "NEZ" berichtet, die langjährige Vize-Bürgermeisterin und Skio-Gründerin Erika Haack für ihren flammenden Appell, in einer Zeit, in der Drogen und Kriminalität sogar in Osten Schlagzeilen machen, die Jugendbelange nicht auf die lange Bank zu schieben.
Genauso sahen es
die jugendlichen Demonstranten: "Wir sagen Nein zu Drogen und Ja zum Jugendraum",
stand auf einem der Plakate, die sie den Ratsmitgliedern entgegen hielten.
Blick ins Archiv
Politik
Siegfried
Wichmann
Ehrenbürgermeister
Der
langjährige Ostener Bürgermeister Siegfried Wichmann ist zum
Ehrenbürgermeister ernannt worden. Bereits vor einigen Monaten war
er für seine kommunalpolitische Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet worden. Die preußischen Eigenschaften hätten sein
Leben geprägt, würdigte bei dieser Gelegenheit Oberkreisdirektor
Dr. Höppner den CDU-Politiker, wie die NEZ
damals berichtete. Kennzeichnend seien sein Einsatz für das Gemeinwohl,
den er ohne Eitelkeit vollbracht habe, seine Bereitschaft, Ämter und
Pflichten zu übernehmen und nicht zuletzt die geradlinige Persönlichkeit,
die ihm von allen Seiten Respekt eingetragen habe.
Personalie
Wasserversorgung:
Hubert
rückt nach
Seit
1968 stand der langjährige Ostener Bürgermeister Siegfried Wichmann
an der Spitze des Wasserversorgungsverbandes Wingst. Wegen seiner schweren
Erkrankung konnte er die jüngste Versammlung im Wingster Waldschlösschen
nicht persönlich leiten und auch seinen dort gewählten Nachfolger
Klaus Wiesen (Armstorf) nicht in das Amt einführen. Stellvertreter
von Wiesen wurden Titus Nesper aus Cadenberge und Hans-Wilhelm Saul aus
Hemmoor). Neu in den Vorstand gewählt wurde Wichmanns Nachfolger im
Bürgermeisteramt, Carsten Hubert (Foto).
Presse
"Süddeutsche"
schildert
Wahlkampf
in Osten
"Sie haben sich herausgeputzt, als wollten sie mit dem strahlenden Sonnenmorgen wetteifern. Der Dorfbürgermeister ist gekommen, selbstverständlich, und der Kandidat für seine Nachfolge auch. Beide tragen sie kleine Karos auf sandfarbenen Sommerjacketts, was wohl weniger zu tun hat mit dem Amt als mit dem Herrenausstatter in der nächst gelegenen Kleinstadt. Beide sind sie Mitglieder der Partei, die in diesem weiten Stück Land in der nordwestlichen Ecke Deutschlands mindestens seit einem Vierteljahrhundert und meistens noch viel, viel länger ungefährdet die wichtigen Leute in Dörfern und Kleinstädten stellt." So begann eine Reportage in der "Süddeutschen Zeitung" über den CDU-Wahlkampf in Osten. Mehr...