Kriminalität
"Wir wollten
nur
den Turm ansehen"
21. 4. 2004. Nach knapp dreiwöchiger U-Haft wurde er in Handschellen vor das Otterndorfer Jugendschöffengericht geführt: der 19-jährige Ex-Ostener, der im November an der Schändung der Ostener Kirche beteiligt war und der sich nun als verführter Mitläufer seines älteren Kumpanen einstufte: "Wir wollten uns nur den Turm ansehen." Der Arbeitslose kam laut NEZ - womöglich auf Grund seiner Beteuerungen, "aus dem Milieu heraus" zu wollen - mit zwei Wochen Jugendarrest davon, die angesichts der Untersuchungshaft als verbüßt gelten. Das Verfahren gegen eine 24-Jährige war kürzlich gegen Arbeitsauflagen eingestellt worden, ein 32-jähriger Beteiligter, der sich dem Prozeß entzogen hatte, wird per Haftbefehl gesucht.
Feuerwehr
Der Haushund
als Rauchmelder
26. 4. 2004. Der Einsatz von fünf Feuerwehren - aus Osten, Basbeck, Hüll, Warstade und Westersode - konnte nicht verhindern, dass in der Nacht zum Montag das Anwesen eines 38-jährigen Landwirts in Schüttdamm samt Stallungen niederbrannte. Der Landwirt sei nach eigenem Bekunden nur mit dem Leben davongekommen, weil sein Hund den Brandgeruch wahrgenommen und ihn rechtzeitig geweckt habe, berichtet NEZ-Reporterin Natascha Saul (NEZ-Artikel und Foto hier). Die Brandursache galt zunächst als ungeklärt.
Internet
Geburtsanzeige
auf der Website
"Am
22. April 2004 wurde unser Sohn Leonard geboren." Mit dieser Mitteilung
und einem schönen Babyfoto haben Meike und
Karl-Heinz Brinkmann aus der Fährstraße in Osten
am Wochenende auf ihrer Familien-Website brinkmann-osten.de
die Geburt ihres vierten Kindes mitgeteilt. - Auf der Homepage können
unter anderem Fotos von der illuminierten Ostener Schwebefähre und
Grußkarten mit regionalen Motiven bewundert werden. - Karl-Heinz
Brinkmann ist auch verantwortlich für die neue Website des Ostener
Sportvereins: www.tsv-osten.de.
Auch osten-oste.de gratuliert!
Vandalismus
Was ist bloß
in Osten los?
März 2004. "Ich kann es nicht fassen", sagt Elke Kirmes. Unbekannte haben in der Nacht zum Sonnabend den schönsten Deichabschnitt in Osten verwüstet: Dutzende von Osterglocken sind sinnlos herausgerissen und auf die Deichstraße geworfen worden. Was ist bloß in Osten los? In Drochtersen und anderswo werden an diesem Wochenende Frühlings- und Krokusfeste gefeiert - in Osten wütet Vandalismus.
Verkehr
In drei Jahren
S-Bahn bis
Stade
Hamburg rückt näher. Die Hamburger S-Bahn
wird nach einem Bericht des Stader Tageblatts bereits im Dezember 2007
stündlich bis nach Stade fahren. Diese politische Weichenstellung
hätten Hamburg und Niedersachsen jetzt noch einmal bekräftigt.
Montag bis Freitag sei im Berufsverkehr ein 20-Minuten-Takt ab Stade und
ein 10-Minuten-Takt ab Buxtehude vorgesehen. Der Hamburger Verkehrsverbund
(HVV) werde schon im Winter 2004 sein Gebiet auf die Landkreise Harburg,
Stade und Lüneburg erweitern. Mehr im Stader
Tageblatt.
| Justiz
Haftbefehl
gegen
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Karneval
"Osten helau,
Fähre
alaaf"




Kommunales
Hubert für
Fährmarkt
März 2004. Die baldige Aufstellung einer Marktordnung für die Gemeinde Osten hat Bürgermeister Carsten Hubert in der Hauptversammlung der Unternehmergemeinschaft Hemmoor angekündigt. Geplant seien ein Frühjahrsmarkt sowie ein herbstlicher Fährmarkt, jeweils an einem Sonntag; das biete der Ostener Unternehmerschaft laut Ladenschlußgesetz die Möglichkeit, so Hubert, an diesen Tagen "ihre Waren nicht nur zu zeigen, sondern auch zu verkaufen".
Als Termin für den Fährmarkt - auf dem Platz vor dem Technischen Baudenkmal Schwebefähre - bietet sich alljährlich der 2. Sonntag im September an: An diesem "Tag des offenen Denkmals" (World Heritage Day) finden in aller Welt Veranstaltungen rund um Baudenkmäler ab.
Wenn am 12. September dieses Jahres die Fähre wider Erwarten noch nicht in Betrieb sein sollte, könnte der Tag nach Ansicht der Cuxhavener Denkmalschützerin Birgit Greiner genutzt werden, das Publikum am "lebenden Objekt" über die Restaurierung eines Baudenkmals zu informieren.
Unternehmer
Wolfgang Fels
löst
Bernd Jürgens
ab
März 2004. Ein "echtes Hadler Kind" - 52 Jahre alt, 5 Kinder, geschäftlich und familiär in drei Hemmoorer Ortsteilen verwurzelt - steht jetzt an der Spitze der Unternehmergemeinschaft Stadt Hemmoor e.V. : Wolfgang Fels, der seit Jahrzehnten einen Elektroinstallationsbetrieb mit bis zu 30 Mitarbeitern leitet, hat den Vorsitzenden Bernd Jürgens abgelöst. Zum Abschied wurde Jürgens, der den Verein seit 1996 geleitet hat, ein Präsent überreicht (Foto), tags darauf porträtierte ihn die NEZ in ihrer Reihe "Cuxland persönlich". Ausführlicher Bericht auf unserer Schwesterseite hemmoor.info.
Ehrenämter
30 Vereine
- wer
bietet mehr?
März 2004. Bislang schon war Rüdiger Toborg - Unternehmer, CDU-Fraktionsvorsitzender und ehrenamtlicher Ortsheimatpfleger - Mitglied in 29 Vereinen. Auf der Hauptversammlung des Fremdenverkehrsvereins unterschrieb der leidenschaftliche Sammler und Heimatfreund jetzt seine Beitrittserklärung Nummer 30. Gibt es irgend jemanden, der im hiesigen Vereinswesen vielfältiger engagiert ist? (Hinweise bitte an osten@oste.de.)
Rüdiger Toborg will durch seinen Eintritt die neue Arbeitsgemeinschaft Osteland unterstützen, die sich als "Lobby für den vergessenen Fluß" für Heimatpflege, Kulturförderung und umweltverträglichen Tourismus entlang der Oste einsetzt und zur Zeit die Einrichtung der Deutschen Fährstraße betreibt. - Der Aufnahmeantrag mit Abbuchungserklärung (pro Jahr 10 Euro) kann hier ausgedruckt werden.
Fasching
Wer geht denn
da als Lilo?

Finanzministerium
Sondermarke
für
2009 "vorgemerkt"
Januar 2004. Das Bundesfinanzministerium hat jetzt zu dem Antrag Stellung genommen, zum 100-jährigen Bestehen der Ostener Schwebefähre im August 2009 eine Sondermarke herauszugeben, die das Technische Baudenkmal zeigt - nach dem Vorbild von Sondermarken, die drei anderen europäischen Schwebefähren - in Rendsburg (Foto), Bilbao und Rochefort - gewidmet sind.
Zu einer entsprechenden Anregung des Weltverbandes der Schwebefähren wurde dem Vizevorsitzende Jochen Bölsche (Osten) mitgeteilt, der Antrag sei "für die Planung des Sonderpostwertzeichen-Programms 2009 vorgemerkt worden".
Alle für 2009 vorliegenden Vorschläge würden vom Programmbeirat bei einer Sitzung, die voraussichtlich im November 2007 stattfinden werde, erörtert. "Eine endgültige Entscheidung über das Ausgabeprogramm wird dann aufgrund der Empfehlung des Programmbeirats zu Beginn des Jahres 2008 getroffen". Pro Jahr würden rund 50 Sondermarken herausgegeben. - Mehr unter www.schwebefaehre.org - Rubrik OSTEN.
Havarie
Steinfrachter
lief auf Felsen
Januar 2004. Der Frachter "Rocknes", der vor der norwegischen Westküste kenterte und 18 Seeleute in die Tiefe riss, gehört nach einerm NDR-Bericht der Reederei Hans Jürgen Hartmann Kvitnes GmbH & Co. KG in Cadenberge. Auch die norwegische Presse nennt die "tyske rederiet AB Hartmann". Mibau-Chef Hartmann ist wichtigster Mann in der Kreidesee-Betreiberfirma "Hemmoorer Grundstücks- und Freizeit GmbH & Co." (HGF). Ein ausführliches Porträt Hartmanns steht hier auf der NEZ-Website. Eine ungenaue Seekarte könnte die Ursache für die Havarie gewesen sein. Der Unterwasserfelsen, der wahrscheinlich das Schiff zum Kentern brachte, ist laut einem Bericht des "Dagbladet" auf älteren Seekarten nicht verzeichnet. Mehr zum Thema auf unserer Schwesterseite www.hemmoor.info.
Rinderwahnsinn
22 Tiere ohne
BSE-
Test geschlachtet
Januar
2004. Im Cuxland gibt es nach Recherchen des Landtagsabgeordneten Claus
Johannßen (Foto) in Sachen BSE-Prophylaxe "84 ungeprüfte
Fälle" - nach Ansicht des wachsamen Sozialdemokraten schlicht ein
Skandal. Die Zahl resultiert, wie die Kreisverwaltung soeben auf ihrer
Website
zu dem Schlamperei-Vorwurf erklärt, aus einem Datenabgleich zwischen
den im Landkreis Cuxhaven geschlachteten und verendeten Rindern, soweit
sie 24 Monate alt und älter sind und damit auch BSE-untersuchungspflichtig,
und den für diese Rinder tatsächlich in einem Veterinärinstitut
durchgeführten BSE-Tests. Von den 84 Rindern wurden 52 tatsächlich
geschlachtet, die anderen sind verendet und in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt
unschädlich entsorgt worden. 30 von diesen 52 Rindern konnten laut
Kreisverwaltung inzwischen zuverlässig als BSE-getestet identifiziert
werden, da die Unklarheiten auf Zahlendrehern beruhten.
"Das hätte nicht passieren dürfen"
Im Ergebnis sei also festzustellen, dass Fleisch von maximal 22 geschlachteten Rindern ohne die vorgeschriebene BSE-Untersuchung in den Verkehr gekommen ist, und zwar bei zwei Schlachtbetrieben und zwei Hausschlachtungen. Diesen "Versäumnisfällen" geht der Landkreis Cuxhaven mit Nachdruck nach, um eventuelle Schwachstellen sofort zu beseitigen. Kreisveterinär Dr. Dietrich Voß räumte gegenüber der Niederelbe-Zeitungein: "Das hätte nicht passieren dürfen."
Drei Amtstierärzte suspendiert
In Norddeutschland wurden weit mehr Rinder ohne BSE-Test geschlachtet und weiter verarbeitet als bislang angenommen. Wie ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover mitteilte, wurden in Niedersachsen bislang 228 Fälle ermittelt. 50 der insgesamt 1.250 Verdachtsfälle müssten noch geprüft werden. Drei Amtstierärzte wurden vom Dienst suspendiert, weil sie versäumt hatten, die vorgeschriebenen Untersuchungen einzuleiten. Mehr auf der Website des NDR.
Siehe auch: SPD will Fachausschuß einberufen - www.spd-hemmoor.de.
Parteien
Schröder
gegen
"Vorverurteilung"
Der Grünen-Politiker Ulrich Schröder hat sich gegen eine "Vorverurteilung" seiner Person durch die Heimatpresse gewehrt. Seine Stellungnahme, dokumentiert von den "Cuxhavener Nachrichten", steht hier.
Kommunalpolitik
Neuer Name
für
Hemmoorer
Schule?
Wenn die "Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe Hemmoor" (so der offizielle Name) ihre Orientierungsstufe verliert, besteht die Chance, ihr einen neuen Namen zu geben - Stempel und Briefpapier müssen dann ohnehin neu gefertigt werden. Hinter den Kulissen der Kommunalpolitik wird schon heftig darüber nachgedacht, welchen Namen die Schule bekommen soll. An der Namenssuche sollen sich alle Hemmoorer beteiligen können, heißt es. Bislang scheint der Name "Schule an der Oste" favorisiert zu werden.
Justiz
Kirchenschändung:
Verfahren
eingestellt
12. 2. 2004. Die Schändung der Ostener Kirche hatte jetzt ein gerichtliches Nachspiel. Zwei der Angeklagten blieben dem Prozeß fern, der 24-jährigen Mittäterin wurden mildernde Umstände zugebilligt. Der Staatsanwalt sprach sich für eine Einstellung des Verfahrens aus. Ein aufschlußreicher NEZ-Gerichtsbericht von Frank Lütt - allerdings mit rätselhaften Andeutungen über "unmoralisches Verhalten" in der Kirche, "auf das hier bewusst nicht näher eingegangen wird" - steht in der Online-Ausgabe unserer Heimatzeitung.
Landkreis
Dreifache Gebühr
für Schwarzbauer
Für die nachträgliche Genehmigung einer ohne Baugenehmigung errichteten Baumaßnahme fällt zukünftig die dreifache Gebühr der für Neubauten festgelegten Genehmigungsgebühr an. Diese neue Regelung der Baugebührenordnung gilt für alle niedersächsischen Bauaufsichtsbehörden seit dem 1. Dezember 2003 und wird auch vom Landkreis Cuxhaven künftig angewendet, wie der Kreis auf seiner Website mitteilt.
Die Landesregierung hat diese Neuregelung der Baugebührenordnung damit begründet, dass der finanzielle Vorteil ausgeglichen werden soll, den die Bauherren solcher "illegaler" Baumaßnahmen aus dem frühzeitigen Baubeginn gegenüber anderen Bauherren haben. Außerdem soll der zusätzliche Prüfungsaufwand der Bauaufsichtsbehörden abgedeckt werden, der dadurch entsteht, dass diese neben der Zulässigkeit des Bauantrags auch die Vereinbarkeit der bereits errichteten Baumaßnahme mit den vorgelegten Unterlagen prüfen müssen. Nicht zuletzt erhofft sich die Landesregierung auch einen Abschreckungseffekt für künftige "illegale" Baumaßnahmen.
Kriminalität
Polizei erwischt
sieben Diebe
4. 3. 2004. In Hamburg hat die Polizei sieben Männer - darunter drei Hemmoorer - festgenommen, die gerade einen Container mit Zigaretten im Verkaufswert von 1,8 Millionen Euro stehlen wollten. Die Diebesbande steht offenbar in enger Verbindung zu den kürzlich in Hemmoor ermittelten Kosovo-Albanern. Mehr unter www.nez.de.
Schulen
Schmidt will
Anti-
Mobbing-Programm
Nach den Gewaltattacken gegen einen Berufsschüler in Hildesheim fordert der Kinderschutzbund Niedersachsen ein Programm gegen Mobbing an Schulen. Nach Untersuchungen habe jeder sechste Schüler bereits Erfahrungen mit Mobbing gemacht, sagte der Landesvorsitzende Johannes Schmidt (Hemmoor) in Hannover gegenüber Pressevertretern. Schul-Mobbing gehöre auf den Lehrplan etwa mit Anti-Aggressions-Training und Projekttagen. Unterdessen forderte Kultusminister Bernd Busemann (CDU) bei einem Besuch in der Hildesheimer Werner-von-Siemens-Schule, alle Schulen in Niedersachsen sollten ein Sicherheitskonzept aufstellen. In Hildesheim hatten 17jährige Schüler einen Klassenkameraden Monate lang gequält, Videoaufnahmen davon gemacht und ins Internet gestellt.
Warum Schmidt, von Beruf Familienberater und Organisationsentwickler und im Ehrenamt Vorsitzender der SPD Hemmoor, sich für den Kinderschutz einsetzt, steht in diesem NEZ-Porträt.
Post
Jetzt gibt's
in Osten
wieder Briefmarken
Die Ostener müssen nicht mehr nach Hemmoor fahren, wenn sie Briefmarken brauchen. Im Papiergeschäft Tank ist am Montag ein Postshop eröffnet worden.
Nachmiitags wurden Marianne Tank und ihre Mitarbeiterinnen von Post-Vertretern in die neue Arbeit eingewiesen. Seither hat Osten postalisch - immerhin - wieder den Zustand von 1762 erreicht, als hier laut Ortschronik erstmals die Existenz eines "Postbüros" oder einer "Poststube" nachgewiesen war.
Für die Zeit um 1870 wird die Existenz einer Postanstalt bezeugt, wahrscheinlich im Haus Fährstraße 24 (Schlachterei Guthahn). 1893 wurde das Kaiserliche Postamt in den Neubau des Kaufmanns Hermann Krome verlegt (jetzt: Fährstraße 4), siehe Fotos.

Polizei
Stabbert wird
Polizeipräsident
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat seine neuen Polizeipräsidenten ernannt. Zu ihnen gehört Arno Stabbert, bis zu seiner Berufung als Referent in das Ministerbüro Leiter des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) in Cuxhaven. Stabbert führt demnächst die Polizeidirektion "Zentrale Dienste". Er ist der Bruder von Rolf Stabbert, dem Leiter des Polizeikommissariats Hemmoor. Ein Porträt der Brüder Stabbert ist in der NEZ-Reihe "Zu Gast bei..." erschienen; der Text ist hier online verfügbar.
Kriminalität
Großer
Erfolg der
Hemmoorer
Polizei
Die
Einbruchserie (mehr als 100 Delikte) in Hemmoor ist womöglich aufgeklärt.
Am Wochenende nahm die Polzei zwei Kosovo-Albaner als mutmaßliche
Täter fest, wie es in einem Exklusivbericht der NEZ
(Montagsausgabe)
heisst. Der Artikel von Frank Lüth steht auf der
Homepage
unserer Heimatzeitung. - Auch im Kreis Stade wurden jetzt drei Kosovo-Albaner
festgenommen. Auch dort heißt es, eine Einbruchsserie stehe möglicherweise
vor der Aufklärung, meldet das Stader
Tageblatt.
Literatur
Das Oste-Buch
-
fast vergriffen
Januar 2004. „Die Oste – Lebensader zwischen Elbe und Weser" heißt das vom Heimatbund Männer vom Morgenstern herausgegebene 280-Seiten-Buch, das kurz vor Weihnachten erschienen ist und in 22 Aufsätzen ein Bild des früheren und gegenwärtigen Lebens entlang des grössten Flusses der Elbe-Weser-Region entwirft. Sofort nach Erscheinen war die gesamte Auflage von 600 Exemplaren vergriffen. Jetzt ist eine kleine 2. (und wahrscheinlich letzte) Auflage in den Handel gekommen - aber auch die war am Wochenende fast schon wieder vergriffen. In der Hemmoorer Center-Buchhandlung liegen nur noch wenige Exemplare (19,90 Euro). Unser Tipp: Nix wie hin!
Post
Osten bald
auf dem
Stand von
1762
Januar 2004. Jetzt steht es fest: Vom 2. Februar an müssen die Ostener nicht mehr nach Hemmoor fahren, wenn sie Briefmarken brauchen. Im Papiergeschäft Tank wird ein Postshop eröffnet. Damit erreicht Osten postalisch - immerhin - wieder den Zustand von 1762, als hier laut Ortschronik erstmals die Existenz eines "Postbüros" oder einer "Poststube" nachgewiesen war.
Für die Zeit um 1870 wird die Existenz einer Postanstalt bezeugt, wahrscheinlich im Haus Fährstraße 24 (Schlachterei Guthahn). 1893 wurde das Kaiserliche Postamt in den Neubau des Kaufmanns Hermann Krome verlegt (jetzt: Fährstraße 4), siehe Fotos.

Kirche
Zwei Täter
haben
sich entschuldigt

Verkehr
Fahrgastverband
für Hadeln
gegründet
Dezember
2003. Der 38-jährige Stephan Genandt engagiert er sich beim Fahrgastverband
Pro Bahn - als Vorsitzender des jungen Regionalverbandes Elbe-Weser, der
auch in Hadeln aktiv werden will. Mehr im Online-Angebot unserer Heimatzeitung
NEZ.
Der Fahrgastverband, der jede Unterstützung von Hadler Bahnpendlern
verdient, ist im Web mit einer höchst informativen Homepage
vertreten.
Vereine
Sozialverband
feierte Advent

Dezember
2003. Bei Kaffee, Kuchen und Kerzenschein feierte der Sozialverband
Deutschland - noch immer am besten bekannt unter seinem alten Namen Reichsbund
- in der Ostener Festhalle Advent. Vorsitzende Irmgard Riedel (2.v.r.)
und ihre Vorstandskollegen konnten unter anderem Bürgermeister Carsten
Hubert begrüßen. Weitere Fotos von der vorweihnachtlichen Feier
stehen auf dieser SONDERSEITE.
Zur Website des Sozialverbandes geht es hier.
Feste
Adventstreff
war
ein Riesenerfolg






Kegeln
"Hossis treue
Riege"
mit 1000.
Besucher

Kriminalität
"Ständig
neue
Einbrüche"
Dezember
2003. Die Geschäftswelt in der Samtgemeinde Hemmoor ist in großer
Sorge. "Ständig neue Einbrüche in Hemmoor und Umgebung! Wie können
sich Bürger und Betriebe besser schützen?" Mit diesen Worten
ist eine Einladung überschrieben, mit der die Interessengemeinschaft
Bahnhofstraße Hemmoor, die Unternehmergemeinschaft Stadt Hemmoor
e.V. und die Interessengemeinschaft „Rauher Berg“ auf eine Veranstaltung
am Mittwoch, 3. Dezember, 19.30 Uhr, in der Schlemmerbörse Fritsche,
Stader Straße 107, aufmerksam machen. "Wie kann der Schutz verbessert
werden? Was muss beachtet werden, um das Eigentum besser zu schützen?
Wie können wir Hemmoorer wieder besser schlafen?" - Antworten auf
diese Fragen erhoffen sich die Unternehmer vom Leiter der Polizeiinspektion
Cuxhaven, Polizeidirektor Friedhold Schacht, dem Leiter des Hemmoorer Kommissariats,
Kriminalhauptkommissar Ralf Stabbert, dem Leiter des Kriminalermittlungsdienstes,
Kriminalhauptkommissar Hans-Jürgen Böhm, und dem Beauftragten
für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Cuxhaven, Polizeioberkommissar
Jürgen Seeger.
Polizei
5000 Beamte
demonstrierten

Insbesondere gegen die mangelnde Bereitschaft der Landesregierung, mit den Gewerkschaften in einen konstruktiven Dialog einzutreten, ging es auf der Kundgebung an der Marktkirche. Konrad Freiberg von der Gewerkschaft der Polizei erinnerte an die verletzten und getöteten Kolleginnen und Kollegen, die das gerede vom sicheren Arbeitsplatz ad absurdum führten. Bernhard Witthaut (GdP) verlangte von der Landesregierung, insbesondere vom Ministerpräsidenten Christian Wulff, endlich den versprochenen Dialog mit den Gewerkschaften zu führen. Während der Kundgebung stiegen symbolisch 110 schwarze Luftballons auf, die Bernhard Witthaut als "Notruf gen Himmel" bezeichnete.
Auf Grund einer Wiederbesetzungssperre werden ausscheidende Kollegen nicht ersetzt. Langzeitkranke oder Kollegen auf Lehrgängen oder im Mutterschutz reduzieren die Belegschaft. Nun sollen die Beamten auch finanzielle Lasten tragen. Die freie Heilfürsorge wurde unlängst aufgekündigt. Trotz hohem Verletzungsrisiko im Beruf müssen Polizisten künftig dazu bezahlen. Wie bei allen Beamten wird auch das Weihnachtsgeld gekürzt. Außerdem steigt die Wochenarbeitszeit. Doch das Einkommen sinkt um zwei Prozent.
Kriminaliät
Kircheneinbruch:
drei Verdächtige
November 2003. Wenige Tage nach der Tat hat die Polizei nach einem Hinweis aus der Bevölkerung drei Ostener Tatverdächtige ermittelt, die für die Schändung der Ostener Kirche verantwortlich gemacht werden. Zwei Männern im Alter von 19 und 34 Jahren sowie einer 23-jährigen Frau wird vorgeworfen, die wertvolle Bibel sowie Kerzen vom Altar entwendet und das Gotteshaus mit einem Feuerlöscher verschmutzt zu haben.
Der Gottesdienst am Volkstrauertag mußte wegen der aufwendigen Reinigungsarbeiten (Kosten: rund 2000 Euro) in die Festhalle verlegt werden.
In Hemmoor
liegen
die Nerven
blank
Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) hatte in der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins auf den Vorfall mit den Worten reagiert: "In welcher Zeit leben wir eigentlich?" Der Kreistagsabgeordnete Herbert Guthahn (SPD) zeigte sich in derselben Versammlung "schockiert, dass so etwas möglich ist", und forderte die Anwesenden zur Mithilfe auf: "Haltet die Augen offen." Denn, so Guthahn: "Die Polizei wird der Lage offenbar nicht mehr Herr."
Verärgert über das Guthahn-Zitat äußerte sich gegenüber der NEZ jetzt der Leiter des Polizeikommissariats Hemmoor, Kriminalhauptkommissar Ralf Stabbert. Der Beamte kleidete seinen Unmut laut NEZ in Kritik an "einigen ,reißerischen' Schlagzeilen einer Internetplattform der Region", wo "noch am Abend nach der Tat mit den Worten ,Die Polizei wird der Lage offenbar nicht mehr Herr' Stimmung gemacht worden" sei.
Die merkwürdige - und unzutreffende - Äußerung deutet darauf hin, dass angesichts der seit Wochen anhaltenden Einbruchsserie im Raum Hemmoor bei einigen Beamten offenbar die Nerven blank liegen.
Was ist denn in dieser Lage so falsch daran, an die Bürger zu appellieren, selber die Augen offen zu halten?
Verkehr
Neuer Kreisfahrplan
jetzt erschienen

Rekorde
Schlagzeilen
um
Fußgängerzone
August 2003. Wie schön: Unser Hinweis darauf, dass Osten womöglich die kürzeste Fussgängerzone der Welt besitzt (hier nachzulesen), zieht Kreise. Erst (14. 8. 2003) berichtete die NEZ, der "800-Seelen-Ort Osten" besitze neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch " - was selbst einigen Einheimischen bisher entgangen ist - die wahrscheinlich kürzeste Fußgängerzone Deutschlands". NEZ-Reporter Volker Klingenberg hatte, wie es seine Art ist, sorgfältig recherchiert und zum Zollstock gegriffen: Er kam auf "weniger als 20 Meter Länge (exakt: 19,45 Meter von Kübelrand zu Kübelrand)". - osten-oste.de hat den NEZ-Bericht umgehend der Redaktion des "Guinness Buchs der Rekorde" übermittelt.
Inzwischen hat auch der Hadler Kurier (27. 8. 2003) auf seiner Titelseite das Thema aufgegriffen.

Bahnhofstraßenfest
"Halb Osten"
auf den Beinen

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Bilder anklicken |
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Ein bunter Bilderbogen aus der Bahnhofstraße steht auf dieser SONDERSEITE.
Skio-Jubiläum
Schöne
Geschenke
zum 2. Geburtstag
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Das ursprünglich zum Jubiläum geplante Fun-Rennen über 40 Kilometer von Otterndorf nach Hemmoor ist aus organisatorischen Gründen auf den 5. Oktober verschoben worden.

Prominenz
Schlagerstar
an
Ostens Ortsgrenze
Eine
der populärsten Künstlerinnen der spanischsprachigen Welt - sie
sang unter anderem bei "Lateinamerikas ABBA" - wohnt neuerdings unweit
der Ostener Ortsgrenze in der Hörne: Die gebürtige Chilenin Patricia
Salas hat ein ehemaliges Ferienhaus der Unternehmer-Familie Sentker bezogen.
Herma Sentker stellte die Künstlerin bei einem stimmungsvollen Fest
jetzt ihren Nachbarn vor. Eine Hörprobe von Patricia Salas ("Ave maria"
im MP3-Format) gibt's hier,
mehr Informationen auf unserer Schwesterseite www.grossenwoerden.oste.de.
Brauchtum
Nachbarn lassen
sich was einfallen

Umwelt
Jungbauer Peters
ergreift das
Wort

Der Landvolk-Verband Hadeln hatte die Bevölkerung bereits vor zwei Wochen um Verständnis dafür gebeten, dass die "bei der aktuellen außergewöhnlichen Wärme" ausgebrachte Gülle zu einer "stärkeren Geruchsbeeinträchtigung" führt.
Umwelt
Hunderte unter
der Gülle-Glocke
August 2003. Nachdem Hunderte von Ostenern drei Tagen lang unter Gluthitze und Gülleschwaden gelitten haben, scheint die Geruchsbelästigung in diesem "Ferienort" jetzt allmählich wieder abzuklingen. Während sich einige hartgesottene Alteingesessene damit trösten, dass Rindergülle nicht ganz so schlimm stinkt wie Schweine- und Hühnergülle und dass immerhin nicht das Schützenfest verstänkert worden ist, fragen sich andere, ob - bei allem Verständnis für die Nöte der Landwirtschaft - eine derartige Umweltbelastung in Wohnregionen auf Dauer überhaupt zulässig ist, aber auch, ob die Emissionen gesundheitsgefährdend sind.
Was der Gesetzgeber sagt
Juristische Orientierung bietet die Düngeverordnung des Bundes - hier klicken. Kernsatz:
Beim Ausbringen von Gülle, Jauche, Geflügelkot oder stickstoffhaltigen flüssigen Sekundärrohstoffdüngern ist Ammoniakverflüchtigung insbesondere durch bodennahe Ausbringung soweit wie möglich zu vermeiden. Hierbei sind auch Vegetationsstand und Witterung, vor allem Temperatur und Sonneneinstrahlung, zu berücksichtigen.
Die "Gute landwirtschaftliche Praxis" im Umgang mit Düngemitteln ist hier definiert. In der umweltbewussten Schweiz wird seit 1998 die bodennahe Gülleausbringung mit Schleppschlauchsystem bzw. Schleppschuhsystem und gleichzeitiger Einarbeitung mit einer Scheibenegge gefordert ("Gülleinjektion" statt Versprühung). Der außerdem vorgeschriebene Einsatz eines Bordcomputers zur Regelung der aufgebrachten Güllemenge, je nach Geschwindigkeit des Traktors und Stickstoff-Gehalt der Gülle, soll eine Überdüngung des Bodens verhindern.
Die Agrarmeteorologen des Deutschen Wetterdienstes weisen auf die alarmierende Rolle hin, die das durch Gülledüngung zum falschen Zeitpunkt freigesetzte Ammoniak als Treibhausgas und Klimakiller spielt - mehr hier.
Mit Gesundheitsrisiken, die von Güllelagerstätten in Wohngebieten ausgehen, befasst sich eine neuere Untersuchung des Umweltbundesamtes.
Dort heisst es unter anderem: "Ein generelles erhöhtes gesundheitliches Risiko beim Betreiben der Gülleanlage für die Anwohner ergaben die Untersuchungen nicht. Bei ungünstigen Wetterlagen besteht jedoch die Möglichkeit erhöhter Emissionen von Bakterien wie Escherchia coli, coliforme Bakterien, Salmonellen, Leptospiren, Mycobakterien und Chlamydien.. ." Wie weit sich diese Aussagen über die Risiken einer offenen Lagerung auf die offene Ausbringung von Gülle übertragen lassen, wäre zu klären. Zum Wortlaut des Papiers geht's hier...
Wie machen's die anderen?
"Die aktuelle Häufung von Beschwerden über die Gülleausfuhr" hat beispielsweise im Landkreis Fulda die Behörden veranlasst, "an die Vernunft der Bürger, insbesondere der Landwirte, zu appellieren, um mögliche Belästigungen so gering wie möglich zu halten". In einer Amtlichen Bekanntmachung heißt es:
Das Bundesimmissionsschutzgesetz verpflichtet grundsätzlich auch Betreiber nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen - wie dies bei einem landwirtschaftlichen Betrieb gegeben ist - diese so zu betreiben, dass schädliche Umwelteinwirkungen verhindert werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind und nach dem Stand der Technik unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
Als schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des Gesetzes sind Immissionen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen, zu verstehen.
Im Hinblick auf die allgemeine Sensibilisierung im Umweltbereich und im Interesse aller Bürger des Landkreises werden deshalb unter Hinweis auf das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme folgende Verhaltensregeln formuliert:
1. Keine Ausfuhr von Gülle bei schwül-warmer Witterung bzw. Inversionswetterlagen.
2. Verzicht auf Düngung von Wiesen in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung bei hohen Außentemperaturen und Witterungsverhältnissen wie unter Punkt 1 beschrieben.
3. Direktes Einarbeiten bei Ackerland durch Umpflügen, so dass Geruchsimmissionen (Ammoniakverflüchtigung) fast vollständig vermieden werden und eine optimale Düngewirkung erreicht wird.
4. Ausbringung der Gülle in bedarfsgerechter Menge....
Wir meinen dazu:
Gesundheitsrisiken hin oder her - dass Dutzende und (in den letzten Tagen) Hunderte von Menschen belästigt worden sind, steht außer Zweifel. Kern des Problems bleibt, dass schon vor Jahrzehnten versäumt worden ist, durch eine vernünftige, vorausschauende Raumordnung störende Betriebsstätten der Agrarindustrie in allseitigem Einvernehmen aus Ferienorten auszulagern - und auf diese Weise auch Osten zu desodorieren.
Friedensbewegung
Pace-Flagge
über
der Oste

Post
Drei Frauen
gegen den
Gilb
August 2003. Seit Monaten baut die Post - volkstümlich: "der Gilb" - auf dem flachen Land ihre Service-Leistungen ab. Viele Männer scheinen sich damit abgefunden zu haben - aber ein paar tüchtige Power-Frauen haben den Kampf gegen den arroganten gelben Riesen aufgenommen.
Dazu zählt die couragierte 74-Jährige
Elisabeth Brockmann aus Höden in der Wingst, die jetzt erreicht hat,
dass die Post einen in ihrem Dorf bereits demontierten Briefkasten wieder
angebracht hat, wie unsere Heimatzeitung NEZ meldet. (Die Reportage von
Natascha Saul, Osten, kann hier
nachgelesen werden).
Powerfrau Faße |
Powerfrau Wetzel |
Powerfrau Krogmann |
Beispiel Osten: Hier hat die Post das Postamt geschlossen und alle Bemühungen um eine Postfiliale ignoriert oder torpediert - obwohl zwei Geschäftsleute sich beworben haben und Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) in dieser Angelegenheit zwei Briefe geschrieben hat (ohne Antwort).
Dabei hat Osten sehr wohl ein Anrecht auf eine Postfiliale!
Illegales Post-Verhalten
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Faße hat sich - aus Anlass der Post-Schließung in Cuxhaven-Altenwalde - jetzt von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ausdrücklich bestätigen lassen: Nach der von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Post- Universal- Dienstleistungsverordnung (PUDLV) muss in allen Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnern mindestens eine stationäre Einrichtung vorhanden sein. Und Osten hat sogar über 2100 Einwohner!
Jetzt will der Ostener SPD-Vorsitzende Lothar Klüser die für diese Region zuständige Stader Bundestagsabgeordnete Dr. Margrit Wetzel einschalten.
Bußgeld angedroht
Wetzel hat schon vor Wochen auf ihrer Website gedroht: "Keinesfalls darf die flächendeckende Versorgung im ländlichen Raum - sowohl mit Postagenturen als auch mit Briefkästen - vernachlässigt werden." Und: Bei Verstößen gegen die Post- Universal- Dienstleistungsverordnung muss die Post AG mit den gesetzlich festgelegten Bußgeldern rechnen."
Mit von der Partie ist die hiesige CDU-Abgeordnete Dr. Martina Krogmann: "Wir brauchen endlich eine Handhabe, um die Deutsche Post AG bei ihrem Abbau von Filialen und Briefkästen zu stoppen", meint sie.
Bereits im Juni hatte der Bundestag einstimmig beschlossen, die Bundesregierung als Mehrheitseignerin der Deutschen Post AG für die flächendeckende Versorgung in die Pflicht zu nehmen. Krogmann: "Die Deutsche Post AG muss ihrer Versorgungsaufgabe nachkommen. Es kann hier keine Sanierung auf Kosten des ländlichen Raums stattfinden."
Alles nur leere Worte? Das wird sich auch daran zeigen, ob und wann Osten seine Postagentur bekommt - die dem Ort nach der PUDLV zusteht.
Ehrungen
Höchste
Medaille
für Allround-Herbert

Jetzt wurde Ostener Vize-Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete mal selber geehrt: Für seine vielfältige ehrenamtliche Arbeit überreichte ihm in einer Feierstunde in Bremerhaven der Verbandsvorsteher des Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverbandes, Thomas Mang, die höchste Auszeichnung, die er zu vergeben hat: die letztes Jahr landesweit nur viermal verliehene "Sparkassenmedaille in Gold".
Der Vorstandsvorsitzende der KSK Wesermünde-Hadeln, Dr. Rainer Huismans, schloss sich den Glückwünschen für das langjährigen KSK-Verwaltungsratsmitglied mit einem prächtigen Buchpräsent ("Deutsche Erinnerungsorte") an und dankte für gute Zusammenarbeit: Er schätze den beruflich wie politisch gleichermaßen erfahrenen 64-jährigen Ostener vor allem als "kritischen Fragesteller".
Guthahn selber erinnerte daran, dass ihn der unlängst verstorbene SPD-Lokalpolitiker Wilhelm Jonscheck 1976 angesprochen und für den Verwaltungsrat der Kasse vorgeschlagen hatte. Der KSK ist Guthahn im übrigen durch seinen Sohn Burkhard auch familiär verbunden: "Es war eine schöne Erfahrung, den Berufsweg meines Sohnes so hautnah vom Lehrling bis zum stellvertretenden Vorstand miterlebt zu haben."
Guthahn,
Goethe,
Fontane,
Tizian...
Wegen der generellen Bedeutung der Ausführungen Mangs über die Rolle des Ehrenamtes dokumentieren wir die Laudatio auf Herbert Guthahn auf dieser Sonderseite mit Fotos von den diversen Aktivitäten des Allround-Talents. Dort ist auch zu erfahren, warum Mang den Ostener Fleischermeister in einem Atemzug mit Goethe, Fontane, Tizian und Michelangelo erwähnt hat. Weiter...
Ökologie
Umweltberater:
Wiesen im
Trend

Feste
"Voll goil"
- das
Bikerfest
in Hüll
Während in Hamburg das große Harley-Davidson-Fest (Foto unten) stattfand...


Rekorde
Die vielleicht
kleinste der
Welt...
Neulich fiel uns ein beim Aufräumen ein SPIEGEL-Heft aus dem Frühjahr in die Hand. In Heft 11/2003 lasen wir unter der Überschrift "Schnell denken, scharf schiessen" über den hiesigen CDU-Spitzenmann David McAllister unter anderem, in seinem ländlichen Wahlkreis Cuxhaven gebe es "kein Kino und keine Fussgängerzone"... Sieh an, dachten wir uns, da irrt sich der SPIEGEL aber gewaltig.

Nun ja, es mag die kleinste Fussgängerzone der Welt sein - aber um eine Fussgängerzone handelt es sich allemal. Vielleicht sollte man sie ja fürs Guinness-Buch der Rekorde vorschlagen...
Hygiene
So viele Hundeklos
wie Briefkästen...

Gemeinden
Von Osten
nach Westen

Westen war kürzlich Ausflugsziel einiger Ostener, denen in der "Gegenwelt" einiges bekannt vorkam, manches nachahmenswert, etliches aber auch fremd. Was die Ostener in Westen vorfanden, steht hier.
Post
Briefkasten
an
der Verwaltung


Arroganz der Macht
Post raubt
uns den
Zentral-Briefkasten
21. Juli 2003. Nicht zu fassen: Jetzt hat die Post die Ostener eines weiteren Briefkastens beraubt. Ausgerechnet der gelbe Kasten, der Jahrzehnte lang am ehemaligen Postamt hing, wurde am Montagmorgen in aller Stille demontiert, ohne dass die Kommune vorinformiert und den Kunden ein Hinweis auf den nächsten errreichbaren Kasten hinterlassen worden wäre!
Vor wenigen Wochen war in ähnlichem Stil bereits der Briefkasten in der Mitte der Fährstrasse entfernt worden.
osten-oste.de meint:
"Ja, das ist die Post. Aus Liebe zu den alten Menschen hat sie diesen Briefkasten entfernt. Die brauchen Bewegung!" So sakastisch kommentiert der Kabarettist Hans Scheibner die bundesweite Aktion, der weit über 40 000 Kästen zum Opfer fallen (Scheibner-Text hier.)
In Osten hat die Post jetzt ein zweites Mal demonstriert, zu welcher Arroganz Marktmacht führen kann. Nach der Schliessung des Ostener Postamtes hatte es das Unternehmen - wie berichtet - beharrlich unterlassen, zwei Briefe zu beantworten, in denen Bürgermeister Carsten Hubert die Einrichtung einer Postagentur in Osten vorschlägt.
Die klammheimliche Entfernung des Ostener Zentral-Briefkastens spricht ihre eigene Sprache. Jeder andere Dienstleistungsbetrieb hätte seine Kunden rechtzeitig informiert und ihnen mitgeteilt, wo sie in Zukunft die Briefe einstecken können.
Erneut zeigt sich - ebenso wie bei der zunehmenden Kundenfeindlichkeit und Borniertheit der Bahn - wohin Privatisierung führen kann: Statt Entbürokratisierung und mehr Kundennähe, wie versprochen, lautet das Ergebnis: schlechterer Service für mehr Geld.
Der berühmte Rationalisierungsexperte Parkinson hat schon vor 50 Jahren bitter bemerkt: "Die Post ist eine Institution zur verteuerten Verlangsamung der Briefzustellung mit dem Ziel der Selbstabholung gegen zehnfache Gebühr."
Die Post führt sich zur Zeit auf, als wollte sie ihren bösartigsten Gegnern Recht geben.
Ortsbild
Frank und Jens
verschönern
Osten

Jens ("Thedy") Thedrian aus der Nachbarschaft war zwar nicht zuständig, fühlte sich aber angesprochen und demontierte den Kasten rechts - "zwar nicht mit einer Brechstange, sondern durch Lösen von drei Schrauben".
Wenige Stunden später wurde auch der Schaukasten des Schützenvereins Osten erneuert. Hintergrund: Der Verein hatte schon seit einem Jahr versucht, kostengünstig einen Schaukasten zu bekommen. Zufällig hatte Frank Bergander dieser Tage einen neuen Kasten fertiggestellt, der von Jens Thedrian am Donnerstag montiert wurde.

Ortsbild
So'ne und solche
Visitenkarten...


Kriminalität
Osten: Jugendliche
plündern
Motorboot
Juni 2003. Auf frischer Tat erwischt wurden vier ca. 17 Jahre alte Jugendliche, die nachts auf der Oste ein Motorboot plünderten. Bei den polizeibekannten Tätern wurden ein elektronischer Kompass sowie eine Haschpfeife entdeckt. Zuvor hatte eie Anwohnerin die Polizei gerufen, weil die Jugendlichen auf dem Gelände der Grundschule gelärmt hatten.
Sicherheit
"Elbvertiefung
-
Gefahr für
Deiche"
Juni 2003. Dr. Achim Taubert, Experte in Sachen Wasserbau - er arbeitete unter anderem für die Wasserstraßenverwaltung und auch den Landkreis Cuxhaven - sieht bei einer weiteren Elbvertiefung vor allem in einer verstärkten Seegangsbelastung Gefahren für den Elbdeich und damit für Kehdingen und Hadeln. Dieser Aspekt sei in der Diskussion um die möglichen Folgen bislang unberücksichtigt geblieben. Größere Wellen könnten durch das tiefere Wasser quasi ungebremst auf das Ufer prallen - mit Folgen, die man jetzt noch nicht voraussagen könne, sagt Taubert laut NEZ. Der Experte geht von einer stärkeren Erosion am Ufer aus. Die Deiche seien allerdings nur für Gefahren gebaut worden, die sich voraussagen ließen. "Ich will keine Panikmache betreiben, aber die Gefahr für die Deichsicherheit besteht", so Taubert. Ausführlicher Artikel in der NEZ.
Die
geplante Elbvertiefung sei "heller Wahnsinn". Mit diesen Worten hatte Thomas
Wieken (Foto) aus Hechthausen, Kapitän auf Großer Fahrt, bereits
vor Monaten in einer öffentlichen Veranstaltung der SPD im Ostener
Fährkrug vor den Plänen des Hamburger Senats gewarnt. "Wir hier
an der Niederelbe sollen ausbaden, was Hamburg versäumt hat." Der
volle Wortlaut des dramatischen
Wieken-Appells kann hier
nachgelesen werden.
Feiern
Drei Hochzeiten
und
zwei Straßenfeste









Kriminalität
Mordverdächtiger
auf Helgoland
gestellt
Juni 2003. Ganz Hadeln verfolgt den Fall der Cuxhavener Rentnerin, die in ihrer Wohnung erschlagen wurde. Jetzt hat die Polizei den mutmaßlichen Mörder auf der Flucht nach Helgoland ergriffen, berichtet die NEZ.
Ausländerrecht
Wie ein Dealer
den Kreis
narrt
Juni 2003. Wie es dazu kommen kann, dass ein mehrfach überführter ausländischer Drogen-Dealer seit Jahren den Landkreis Cuxhaven narrt und seine Abschiebung verhindert, beispielsweise mit Hilfe immer neuer Scheinehen, schildert die Kreisverwaltung auf ihrer Website.
Hochzeitsglocken
und Martinshörner



Ein kritischer Leserbrief zu diesem Thema steht hier.
Biker-Hochzeit
Wie cool ist
ein Wheelie?
Augenzeugen
wollen beobachtet haben, dass vor dem Motorrad-Unglück in Osten (siehe
oben) einen "Wheelie" probiert wurde - auf Deutsch: Das Motorrad macht
Männchen. Ob der verunglückte Fahrer wirklich auf dem Hinterreifen
gefahren ist, um auf der belebten Fährstraße Eindruck
zu schinden, müssen dazu berufene Instanzen prüfen. Schon jetzt
hat in Biker-Kreisen die Diskussion darüber begonnen, ob solche akrobatischen
Kunststücke in der Nähe von ungeschütztem Publikum angebracht
sind. Zweifel äußert ein Biker aus NRW, der zufällig in
Osten dabei war, in einem Leserbrief an unsere Schwesterseite www.huell.net
(hier).
Was ein Wheelie (Foto) ist und wie gefährlich es ist, wenn ein "Stoppie"
misslingt, steht auf der "Mopped"-Kultsite www.wheelen.de.
Marktplatz
"Toll, unsere
neuen Laternen"
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April 2003. Diese beiden Steppkes waren die ersten Ostener, die am Mittwoch die neuen Laternen am Marktplatz begutachteten. Ihr Urteil: "Toll, unsere neuen Laternen." Finden wir auch...

Frieden
"Irak-Krieg
bringt
maßloses
Elend"
März 2003. Auch Schülerinnen und Schüler aus der Samtgemeinde Hemmoor wollen jetzt mitmachen bei der Aktion "Schweigen für den Frieden" vor dem Rathaus. Aus diesem Grund treffen sich die Teilnehmer montags erst nach Schulschluss, um von 13.30 bis 13.40 Uhr schweigend zu demonstrieren. Dienstags und freitags findet die Aktion weiterhin, wie bisher, von 12 bis 12.10 Uhr statt, teilen Dr. de Greck und Dr. Toborg von der veranstaltenden Ärztevereinigung IPPNW mit.
Schon
seit Jahren starben im Irak jeden Monat Tausende von Kindern, weil die
notwendigen Medikamente nicht eingeführt werden konnten. "Ein neuer
Krieg wird das Elend maßlos machen," hat der Ostener Arzt Dr. Manfred
Toborg von der Ärztevereinigung IPPNW
in einem Beitrag für die Märzausgabe des Gemeindebriefes von
St. Petri gewarnt. "Nur wenn wir Konflikte politisch lösen, auch wenn
es schwierig erscheint, und dem Gegner oder Partner dabei auch seine Würde
lassen, können wir Menschen auf Dauer erträglich zusammenleben
und überleben," schrieb Dr. Toborg, der zu den Initiatoren der Aktion
Schweigen für den Frieden gehört (jeden Werktag um 12 Uhr auf
dem Hemmoorer Rathausmarkt).
Weltweite Reaktionen
auf Serie
aus Osten
März 2003. Die Kriegspolitik der USA war das Thema einer 13-teiligen Serie auf SPIEGEL online. Darin analysierte der Ostener Journalist Jochen Bölsche die Hintergründe der Irak-Politik. Die Serie hat ein weltweites Echo gefunden - siehe hier.
Veranstaltungen
Wochenende
für
Skipper und
Skater
März
2003. Auf dem diesjährigen Skipperball des
Wassersportclubs Osten (WSCO) - am 15. März, 20 Uhr, in der Festhalle,
wie immer mit Grünkohl mit Speck und Tombola - konnte ein besonderes
Jubiläum gefeiert werden: Vor genau 25 Jahren wurde der Verein gegründet.
An der Spitze steht als 1. Vorsitzender seither ununterbrochen Hans König.
Besonderer musikalischer Leckerbissen war der Auftritt des Shantychors
aus Hemmoor. Ein ausführlicher Bericht steht hier.

Fasching: Schöner
Brauch lebt
auf




|
hier, Bilder von den Umzügen und aus Halle hier, Fotos von Hossis treuer Riege hier. |
Zukunft
"Fleet-Street"
für Osten?
Der
Ostener Peter Köhler (Foto) hat einen Stein ins Rollen gebracht. Vor
kurzem hat er auf osten-oste.de über
seine Vision berichtet, am Ortsrand, hinterm Dorffleet, eine Art Wasserviertel
zu errichten (Einzelheiten hier).
Bürgermeister Carsten Hubert hat daraufhin zugesagt, dass der Gemeinderat
den Plan prüfen werde. Jetzt hat sich auch die Unternehmergemeinschaft
der Stadt Hemmoor e. V. des Köhler-Plans angenommen. Auf ihrer zunehmend
um Aktualität bemühten Website www.hemmoor.com
stellt sie "Peter's Fleet Streets" vor. Am Rande: Auf derselben Seite empfehlen
die Hemmoorer Unternehmer osten-oste.de
als
"Web des Monats". Dankeschön!
Carsten Hubert
will
Köhler-Plan
prüfen
Der
Ostener Gemeinderat soll den Vorschlag von Peter Köhler prüfen,
am Ortsrand eine Wassersiedlung bauen zu lassen (siehe unten).
In einer Stellungnahme von Bürgermeister Carsten Hubert gegenüber
osten-oste.de
heißt es wörtlich:
"Hallo liebe Ostener und Gäste der
Osten-Oste Seite, zum Beitrag von Herrn Peter Köhler bleibt mir nur
so viel zu sagen: Lieber Peter, ich würde dich gern für eine
der nächsten Ratssitzungen einladen, um mir und meinen neuen Kollegen
im Rat dein Projekt einmal vorzustellen zu lassen. Ich kenne es leider
noch nicht. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und Ihren Freunden
ein gutes Neues Jahr 2003. Mit freundlichen Grüßen Ihr Bürgermeister
Carsten Hubert."
Ideen für
das
Osten der
Zukunft

Interessante Ideen zur Dorfentwicklung sind in den letzten Monaten präsentiert worden: Osten als Kunstdorf (siehe Archiv: KUNST), Osten als Drehscheibe des Wassersports (siehe Archiv: WASSERSPORT).
Der
Ostener Peter Köhler (Foto) hat schon vor Jahren Ideen für die
Zukunft seiner Heimatgemeinde produziert - und die damals entstandenen
Pläne jetzt, aus aktuellem Anlass, wieder aus der Schublade geholt.
Köhler schlägt vor, Osten "unter Ausnutzung der Gewässerlage
durch ein außergewöhnliches Baugebiet noch interessanter zu
machen".
"Fleet Street" am Ortsrand
Gemeint ist ein neues Fleetviertel, von künstlichen Wasserläufen durchzogen, jenseits des Dorffleets, auf dem Areal der (auszusiedelnden) jetzigen Bullenmastanlage von Bauer Peters.


Hat Köhler recht? Was sagen die Kommunalpolitiker zur Wiedervorlage seiner Ideen? Man darf gespannt sein... Stellungnahmen gern an osten@oste.de.
Wetter
Osten im
Winterkleid




Verkehr
Ostener erlitt
tödlichen
Unfall
Januar 2003. - Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 113 zwischen Hüll und Großenwörden ist Ende Januar 2003 ein 68 Jahre alter Mann aus Osten bei einem Verkehrsunfall so schwer verletzt worden, dass er auf dem Transport ins Krankenhaus im Rettungswagen starb. Der Ostener war von Großenwörden in Richtung Hüll gefahren, als er mit seinem VW-Golf zunächst auf die Gegenfahrbahn kam. Dann sei der Wagen ins Schlingern geraten, seitlich mit der Fahrertür gegen einen Straßenbaum geprallt und in den Straßengraben gerutscht, berichtet die Polizei. Der Fahrer war im Autowrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Im Fußraum auf der Beifahrerseite entdeckten die Helfer einen Hund, der vermutlich aber nur leicht verletzt wurde. Ein Feuerwehrmann nahm ihn zunächst mit nach Hause, um ihn später der Familie des tödlich verunglückten Mannes zu übergeben. In dem Hund sieht die Polizei auch eine mögliche Ursache des Unfalls. „Wahrscheinlich ist der 68-jährige während der Fahrt in irgendeiner Form von dem Tier abgelenkt worden“, vermutet die Polizei.
Gewalt
Silvester:
Ostener
schwer verletzt
Schwer
verletzt wurde laut NEZ ein 25-jähriger Ostener, der in einem
Privathaus im Hemmoorer Stadtteil Westersode an einer Silvesterparty teilnahm.
Gegen 5.30 Uhr früh eskalierte ein Streit mit einem 28-jährigen
Wischhafener. Dieser griff zu einer Flasche und schlug sie dem Ostener
auf den Kopf. Das 25-jährige Opfer musste schwer verletzt ins Krankenhaus
gebracht werden. Die Polizei veranlasste von beiden Männern eine Blutprobe.
Verbrechen
Neun Jahre
für
Ostener Mord
Wegen heimtückischen Mordes wurde der 32-jährige Ostener, der in den frühen Morgenstunden des 19. Juni dieses Jahres einen 29-jährigen Türken umgebracht hat, zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Ausführlicher Bericht in der NEZ.
Im Prozess um den Ostener Drogenmord kam es am zweiten Verhandlungstag zu Tumulten im Gerichtssaal, als die Schwester des Opfers mit einem Regenschirm auf den Täter zuging, wie die NEZ berichtet (Wortlaut hier). Am dritten Verhandlungstag befand die Staatsanwältin: "Es war Mord" (Bericht im Stader Tageblatt).
Am ersten Verhandlungstag hatte der Angeklagte Oliver Z. aus der Langen Straße die Bluttat gestanden. Aus Habgier und heimtückisch habe Oliver Z. gehandelt, als er den Mann tötete, der als „Murat“ bekannt war, lautete die Anklage.
Oliver Z. gab die Tat zu, aber sein Motiv schilderte er anders: Er habe gewöhnlich nur Haschisch konsumiert, Murat habe ihm aber immer wieder Kokain und Heroin aufgedrängt. Obwohl er Murat gebeten habe, ihm keine Drogen anzubieten und ihn des Hauses verwiesen habe, sei Murat immer wieder mit Stoff aufgetaucht.
"Murat war wie eine Klette“, erklärte Mitbewohner Daniel D. laut Stader Tageblatt. Das Geld für die Drogen habe er mit eigenem Haschischhandel verdient oder sich geliehen. Ungefähr 20000 Mark habe er an Murat gezahlt, gibt Oliver Z. an. Im Juni allerdings sei das Geld zu Ende gewesen. Murat habe unter Drohungen angebliche Schulden eingefordert und das Ultimatum 19. Juni gesetzt.
An dessen Morgen starb der Türke. Nach durchkokster Nacht und „voller Hass und Angst“ habe er sich um etwa sechs Uhr mit Messer, Hammer und Schraubendreher auf den Schlafenden gestürzt, habe den Leichnam in den Bettkasten „gestopft“, ihn später noch in eine Zeltplane gewickelt, sagt Oliver Z. Vor der Tat habe er noch seine Untermieter Daniel D. und dessen Schlafgast Stephan L. geweckt und gesagt, er wolle Murat „totmachen“, gaben die beiden jungen Männer als Zeugen an. Durch die offene Kammertür hätten sie gesehen, dass Oliver Z. seine Ankündigung wahr gemacht habe. Der Täter habe ihn und Daniel aufgefordert, die Spuren mit zu beseitigen, sonst geschähe ihnen dasselbe wie Murat. Da habe er die Tatwaffen in die Oste geworfen, gestand Stephan L. Mit dem Zug ab Hemmoor sei er davongefahren. Auf Anraten eines Bekannten, den er im Zug traf, meldete er zwei mitfahrenden Grenzschutzbeamten die Tat.
Über die Verhandlung, die am Montag vor dem Stader Landgericht begann und auf vier Tage terminiert ist, berichtet ausführlich auch die NEZ (Wortlaut hier). Zur Erinnerung: frühere Presseberichte über die Entdeckung der Tat und die Ermittlungen.
Lichterzauber
Zwischen Las
Vegas
und Märchenwald

Rekordverdächtig: Lichterschmuck in der Gartenstrasse
Schwebefähre
Ein Baum schmückt
"unseren Eiffelturm"

Sport
Neue Trikots
für
Ostens Tigerinnen
Ein
Plüschtiger ist das Maskottchen der Ostener Korbballdamen, und entsprechend
nennen sie sich auch: "Tigers". Kürzlich wurden den Damen neue Trikots
gesponsert - von Edda und Christoph Renelt von der Ostener Einhorn-Apotheke.
Wie die Mädels im neuen Outfit aussehen und wann man sie sehen kann,
steht unter Sport.
Post
Briefmarken
bald
beim Zusteller

Plattdeutsch
"Mannslüüd
sünd
Pack"
Das
Institut für niederdeutsche Sprache in Bremen hat eine Liste plattdeutscher
Lebensweisheiten zusammengetragen und ins Internet gestellt hat. Per E-Card,
der elektronischen Tochter der guten alten Postkarte, lässt sich solch
"deepdenkern Raat" (tiefsinniger Rat) bei Bedarf weltweit versenden. Allerdings
ist dazu ein wenig plattdeutsche Sprachkenntnis vonnöten. Denn auch
die Benutzerführung erfolgt konsequent "op Platt". Egal, ob die frisch
Entliebte ihrem Ex ein "Mannslüüd sünd Pack!" hinterher
schicken oder ein guter Freund schon vor dem Knall die Warnung "Leev maakt
blind" aussprechen möchte - unter www.platt-card.de
finden sich versandfertige Redensarten und geflügelte Worte für
fast alle Lebenslagen. Wer in einem Meinungsstreit nicht den Kürzeren
ziehen möchte, mag sich mit dem Hinweis "Wat den een sin Uhl, is den
andern sein Nachtigall" (Des einen Eule ist des andern Nachtigall) aus
der Affäre ziehen.
Drogen
Noch ein Cannabis-
Züchter
aufgeflogen
Zum
zweiten Mal binnen 14 Tagen ist in Osten eine Cannabis-Plantage entdeckt
worden. In einem Mehrfamilienhaus in der Deichstrasse hatte ein 31-Jähriger
in einer Abseite im Obergeschoss ein Gewächshaus mit Belüftung,
Kunstlicht und 42 Pflanzen angelegt. Zuvor hatte die Hemmoorer Polizei
bereits in einem Einfamilienhaus in der Langen Strasse eine Marihuana-
Plantage entdeckt. Bei dem 42-jährigen Ostener wurden 122 Cannabis-Pflanzen
sichergestellt. Eine Verbindung zwischen den Drogenfunden und dem kürzlich
begangenen Dealer-Mord in Osten bestehe nicht, versichert die Polizei.
Unwetter
Pro Sekunde
800
Liter in die
Oste

Verbrechen
Mordwerkzeug
versenkt
Der grausame Mord, der ganz Osten erschüttert hat (siehe NEZ), ist weitgehend aufgeklärt. Ein 32-jähriger Ostener hat gestanden, einen wegen Drogendelikten gesuchten 29-jährigen Türken mit 19 Stichen in die Brust getötet und die Leiche im Bettkasten seiner Wohnung Lange Straße / Ecke Deichstrasse versteckt zu haben. Die Tatwerkzeuge - Messer, Schraubenzieher, Hammer - fanden sich am Grund der Oste, unterhalb der Schwebefähre. Über den Stand der Ermittlungen berichtet die NEZ...