Die Oste - der Fluss, der alles hat *****,,




Aktuelle Meldungen
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Ich bin zwei Flüsse...


Hier sind Seehund, Seeadler und Eisvogel heimisch

Die Stadt Bremervörde markiert nicht nur die Grenze zwischen dem Oberlauf und dem Unterlauf der Oste, sondern auch zwischen zwei jeweils rund 75 Kilometer langen Flussabschnitten gänzlich unterschiedlicher Natur: 

> Im Norden fließt die maritime Untere Oste, eingedeicht und von Ebbe und Flut beherrscht, in deren Mündung Seeadler und Seehund heimisch sind  - ein ideales Gewässer für Sportboote aller Art;

> im Süden die stille Obere Oste, an der sich Eisvögel und Kraniche beobachten lassen und die bei hinreichendem Wasserstand über weite Strecken freigegeben ist für Kajakfahrer und Kanuten.

Mit ihrem so verschiedenartigen Charakter könnte die Oste von sich sagen: Ich bin zwei Flüsse. 

Das Osteland - ein Revier, "das alles hat".

Die Oste bei Wikipedia: hier.


Oberlauf: Entführung in eine stille Welt 

Von Grit Klempow, Oste-Kulturpreisträgerin

"Die Oste führt wenig Wasser an diesem Tag. Bis auf das sandige Flussbett blicken die drei Wasserwanderer. In engen Kurven schlängelt sich die schmale Oste... Vorsichtig tauchen Eltern und Sohn die Paddel ein, testen aus, wie sich der schmale Untersatz am besten steuern und in Schwung bringen lässt..."

Bitte weiterlesen auf www.ostechronik.de.


Tipps für Kanutouren 
auf der Oberen Oste

Von Volkensen bis Bremervörde eignet sich die kurvenreiche, naturnahe Flussaue hervorragend zum Paddeln mit Kanu und Kajak; Motorboote sind in diesem gesamten Abschnitt nicht zugelassen. 

Ein interaktiver Wasserwanderführer für die Obere Oste ist hier im Web-Angebot des Tourismusverbandes Landkreis Rotenburg (Wümme) e. V. (TouROW) zugänglich:

Um einen Überblick über das Kanurevier zu erhalten, im Pull-down-Menü "Touren" bitte "Wasserwandern auf der Oste" auswählen. Es erscheint der folgende Kartenausschnitt, in den mit Hilfe der rechten Navigationsspalte Einstiegsstellen eingeblendet werden können:
Bitte beachten: Wasserwandern auf der Oberen Oste ist nur bei hinreichender Wasserführung erlaubt. Rot-Grün-Rot-Pegel an den Einstiegstellen geben Auskunft über die aktuelle Befahrbarkeit des Gewässers. Wann die Pegel auf Grün (=erlaubt) stehen, kann hier im Netz abgelesen werden. 

Zum Download: Wasserwanderkarte

Informationstafeln am Fluss vermitteln einen schnellen Überblick über die Besonderheiten, die Natur und Landschaft bieten, und über Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und Übernachtungsquartiere entlang des Flussverlaufs.

Den Inhalt der Info-Tafeln enthält auch eine Wasserwanderkarte mit Detailskizzen aller Ein- und Ausstiegsstellen. Das Faltblatt "Wasserwandern auf der Oste" kann beim Tourismusverband TouROW e.V. (Tel.: 0 42 61 / 8 19 60, info@tourow.de) angefordert oder hier als PDF heruntergeladen werden.

Tipps für Kleidung und Ausrüstung beim Paddeln stehen hier.

Kanuverleiher für die Obere Oste: 

Kanuwelt Meinke
Lange Str. 8
27404 Elsdorf
Tel.: 04286 / 13 98
Fax: 04286 / 13 98
Emal: info@kanuwelt.de

Exodus Abenteuer
Inhaber Adalet Tolksdorf
Haupstr. 16
27419 Groß Meckelsen
Tel.: 04282 / 59 46 82
Fax: 04282 / 59 46 83
Email : sven.tolksdorf@t-online.de

Kanuverleih Andreas Dammann
Lloydstr. 13
27432 Bremervörde
Tel.: 0 47 64 / 92 10 23
Mobil: 0 17 1 / 38 76 12 8

Quellen: TouROW, Bootsvermieter, Tourismusvereine, ostechronik.de


Unterlauf: Neptun regiert bis Bremervörde


Sportboote bei Oberndorf

"Sie ist einer der saubersten Flüsse im Norden Deutschlands und auch einer der schönsten. Trotzdem kennen sie nur wenige: die Oste, ein Fluss, den es zu entdecken gilt", urteilt das ARD-Fernsehen. 


Tipps für Sportbootfahrer
auf der Unteren Oste

Seehunde in der Ostemündung

Wie auch auf der Elbe geben Ebbe und Flut auch auf der Oste den Rhythmus, die Geschwindigkeit und auch schon mal das Reiseziel vor. Die einen begreifen die Gezeiten als sportliche Herausforderung, die anderen geben sich gelassen dem Rhythmus von Ebbe und Flut hin. Zwischen Hoch- und Niedrigwasser liegen bis zu drei Meter Tidenhub, die Stromgeschwindigkeit der Elbe beträgt
zwischen zwei und vier, manchmal auch mehr Knoten.

Unentbehrlich im Elbe-Revier ist der Gezeitenkalender der Deutschen Bucht vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie: www.bsh.de

Wassersportler auf der Elbe, deren Boot mit einer UKW-Sprechfunkanlage
ausgestattet ist, sind verpflichtet, die Verkehrsinformationen und -unterstützungen abzuhören: Cuxhaven Elbe-Traffic VHF 71; Brunsbüttel VHF 68; Hamburg Port VHF 14.

Der Deutsche Wetterdienst, Abteilung Seeschifffahrt (DWD) sowie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) halten auf ihren Internetseiten wichtige nautische Informationen vor: www.dwd.de, www.bsh.de.

Die Ansteuerung, von der Elbe kommend,  erfolgt von der grünen Elbfahrwassertonne 49. In denVogelschutzgebieten im Ostewatt ist das Trockenfallen nur auf der hellgrün markierten Landzunge zulässig. Auf dem "Trittstein" (Ankerzeichen auf der obigen Kartenskizze) dürfen Wasserfahrzeuge anlanden. Die Seehundbänke sollten mit größtmöglichem Abstand passiert werden.

Die Oste ist bis zum Sperrwerk (Website) betonnt. Für den Betrieb der Klappbrücke des Ostesperrwerks gilt folgende Regelung: Die Schifffahrt hat Vorrang vor dem Straßenverkehr. In der Grundstellung ist die Klappbrücke geöffnet. Für die Straßenfahrzeuge werden die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Brücke auf 30 km/h und das tatsächliche Gesamtgewicht auf 2,8 t beschränkt. Sollte die Brücke für den Straßen- und Fußgängerverkehr heruntergeklappt sein, wird sie auf Anforderung der Schifffahrt geöffnet. Dies betrifft insbesondere folgende Zeiträume:

> Vom 1. April bis 30. September (Brückenleitstand ist besetzt): Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 10:00 bis 17:00 Uhr, Samstag, Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Öffnung der Brücke erfolgt unmittelbar nach der Anmeldung über "Oste-Bridge", UKW-Kanal 69 (16) oder Tel. 04753/844910.

> Vom 1. Oktober bis 31. März (Brückenleitstand ist nicht ständig besetzt):
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag, Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Die Öffnung der Brücke erfolgt ca. 30 Minuten nach der Anmeldung über Cuxhaven Elbe Traffic, UKW-Kanal 71 (16) oder Tel. 04721/567383.
Abweichungen hiervon sind bei Instandsetzungs- und Unterhaltungsarbeiten möglich.

Über den nächstgelegenen Hafen Neuhaus / Oste schreibt das Segel-Magazin "Sejleren's": "Der idyllisch und ruhig gelegene Yachthafen kann tidenunabhängig angesteuert werden. Aufgrund der nahen Lage zur Elbe liegt der Yachthafen in zentraler Lage zwischen Cuxhaven und dem Nord-Ostsee-Kanal und bietet sich daher als idealer Zwischenstopp für die Fahrt durch den NOK an" (Sejleren's/Neuhaus). 


Rudersport auf der Unteren Oste

Stromaufwärts folgen Klappbrücken in Geversdorf und Oberndorf. Wer über Osten hinauf (feste Brücke!) die Untere Oste bis Bremervörde (siehe Sejleren's/Bremervörde) befahren will, kann im Hafen Hemmoor-Schwarzenhütten einen Kran zum Mastlegen benutzen.

Die Höchstgeschwindigkeit von der Mündung bis Schwarzenhütten (Strom-km 57,6) beträgt 12 km/h, von dort bis Bremervörde 8 km/h. Wasserski und Surfen sind nicht gestattet.

Weitere wichtige Informationen enthält der Online-Prospekt "Wassersport im Cuxland". Die Seiten über die Untere Oste können als PDF-Datei hier heruntergeladen und ausgedruckt werden:
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Seite 1
Seite 2
Seite 3
Seite 4
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Aktuelle Angaben (Sommer 2010) über Anlegemöglichkeiten zwischen Neuhaus und Bremervörde in unserer Rubrik HÄFEN.

Bootsverleih an der Unteren Oste

> Kanu, Kajaks, Ruderboot bei Krista Reibe, Mühlenstr. 22, 21755 Hechthausen., Tel. 04774-811; 

> Boote im Ferienpark Geesthof, Am Ferienpark 1, 21755 Hechthausen, Tel. 04774-512, info@geesthof.de

Quellen: Sportbootvereine, Cuxland-Tourismus, Land Niedersachsen, MLU


Oste aktuell


Neuregelung
am Oberlauf

Kanufahrer auf der Oste bei Eitzmühlen

15. 11. 2012. Um einen Kompromiss zwischen Belangen des Wassersports und des Naturschutzes bemüht sich derzeit der Landkreis Rotenburg. Für die flache und ökologisch sensible Obere Oste ist eine Einschränkung des Bootstourismus vorgesehen. Unter anderem im Bremervörder Stadtgebiet soll das Bootfahren in jeglicher Form untersagt werden. Ausnahmen sind lediglich für gekennzeichnete Boote in bestimmten Abschnitten der Oste vorgesehen, sofern der Pegel in Rockstedt einen ausreichend hohen Mindestwasserstand aufweist. Eine Missachtung der Bestimmungen ziehe ein Ordnungsgeld nach sich, kündigte Baudezenent Wilhelm Gathmann jetzt während einer Sitzung des Bremervörde Ratsausschusses für Umwelt, Bauwesen und Energie an.


"Kuttermutter" sucht
Mitsegler und Förderer


Kutterfreunde Reese, Säland, Horeis, Dobrinkat

7. 11. 2012. Dank des ehrenamtlichen Engagements einer kleinen Gruppe von Oberndorfern um Petra Reese, Harald Säland und Manfred Dobrinkat ist der gemeindeeigene Jugendwanderkutter "Onkel Ernst", der jahrelang auf dem Trockenen lag, wieder seetüchtig und einsatzbereit - auch zur Freude von Bürgermeister Detlef Horeis.


Wieder seetüchtig: Kutter "Onkel Ernst"

Beim Oberndorfer Weihnachtsmarkt am 1./2. Dezember wollen die Aktiven - allesamt übrigens Mitglieder der AG Osteland - den wiederhergestellten Kutter im Pfarrgang präsentieren und um Mitstreiter und Förderer werben. Am Stand geplant sind Spiele um kleine Preise, ein Sponsor hat dafür bereits Sachspenden zugesagt. Außerdem gibt es einen "Kutterschluck" (Apfel-Amaretto-Zimt-Punsch), dazu Plakate, Flyer, Informationen und den Kutter "Onkel Ernst" zum Anfassen.

"Wir werben um weitere Aktive ab 11 Jahre," sagt "Kuttermutter" Petra Reese. Sie denkt an "Frauengruppen, Mädchengruppen, gemischte Gruppen und dynamische Rentner" als Mitmacher und Mitsegler: "Wir legen zum Weihnachtsmarkt Listen aus, hoffen auf viele Eintragungen." Als Termin für ein erstes Treffen ist der 18. Januar ins Auge gefasst.


Das Osteland
zu Gast in Elm


Bürgermeister Gajdzik, Spardel, Reinhard Mayer

16. 11. 2012. Der schön gelegene Oste-Ort Elm, heute Teil von Bremervörde, wird zunehmend zu einem beliebten Anlaufpunkt auch von Radwanderern und Wassersportlern. Der gastliche Bootsclub Elm engagiert sich stark in der Jugendarbeit, trägt im Blauen Netz Oste zur überörtlichen Kooperation der Wasserfreunde bei und unterstützt - unter starker Anteilnahme von Presse, Funk und Fernsehen - die Artenschutzbemühungen der Arge Wanderfische innerhalb der AG Osteland, die in Elm übrigens einen überproportionalen Mitgliederzuwachs verzeichnet hat.


Elmer Wahrzeichen Mühle "Henriette"

Diese Gründe haben dazu beigetragen, dass die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V.  zwei ihrer wichtigsten Veranstaltungen 2013 nach Elm gelegt hat, wie Vorsitzender Jochen Bölsche (Osten) am Donnerstag in Anwesenheit des Elmer Bürgermeisters Erich Gajdzik sowie dessen Vize Knud Spardel ankündigte: Am Sonntag, 17. Februar, wird der 9. Tag der Oste in Schomakers Landgasthof stattfinden. Und am Sonnabend, 11. Mai, wird die von Wolfgang Schütz geleitete Osteland-Arbeitsgemeinschaft Wanderfische zum "1. Störfest" des BC Elm auf dessen Hafengelände an der Oste einladen (siehe Kasten unten).


Spardel mit heimatLIVE-Bericht aus Elm

In dem vom 2. BC-Vorsitzenden Hermann Wiebke geleiteten Planungsgespräch hob Ortsbürgermeister Gajdzik die "super Zusammenarbeit" mit der AG Osteland und den "enormen Werbefaktor" hervor, den das Störprojekt für Elm und die Oste bedeute. Sein Stellvertreter Knud Spardel, Manager beim TV-Sender heimatLIVE, überreichte den Organisatoren des Störfests eine Kassette mit der Fernsehreportage über den jüngsten Elmer Störbesatz, in der auch der Berliner Projektleiter, Fischereiwissenschaftler und Ostepreisträger Dr. Jörn Gessner im Interview zu Wort kommt.
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Am 11. Mai werden Hunderte
von Jungstören ausgewildert

Schütz informiert über das Stör-Projekt

Zur Planung des "1. Störfests in Elm" auf dem Hafengelände des Bootsclubs in Elm trafen sich die Vorstände der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V und ihrer Arge Wanderfische im Bootsclub Elm/Oste e. V. Unterstützt wird das Projekt vom Elmer Ortsbürgermeister Erich Gajdzik sowie dessen Vertreter Knud Spardel. 

Bereits 2010 hatte der Bootsclub im Beisein des NDR-Fernsehens den Besatz des zehnten mit einem Sender versehenen Störs "Wolfgang" organisiert. In diesem Jahr wurden auf dem Elmer Hafengelände 200 weitere Störe in die Oste entlassen. Zahlreiche Besucher wohnten dem Ereignis bei.

Geplant ist nun, im Rahmen des Störfestes am 11. Mai erneut Hunderte von Jungstören im Rahmen des nationalen Besatzprojekts in die Oste auszuwildern.


BC-Vize Wiebke (2.v. l.), Vorstandskollegen

Kooperationspartner sind der Bootsclub Elm und die Arge Wanderfische in der AG Osteland sowie die Gesellschaft zur Rettung des Störs. Dabei soll auf dem Hafengelände des Bootsclubs Elm/Oste, An der Oste 20 a in Elm, ein "Störfest" gefeiert werden, dessen Gäste erneut, wie bereits kürzlich bei der Auswilderung des 1000. Jungstörs durch Ministerpräsident David McAllister in Oberndorf, "Störpatenschaften" erwerben können, wie Bootsclub-Pressesprecherin Hella Neugebauer mitteilt.

Die bisherigen Bemühungen der deutschen Artenschützer zur Wiederansiedlung des nahezu ausgestorbenen Europäischen Störs zeigen erste Erfolge. Wie Projektleiter Dr. Jörn Gessner vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei mitteilt, sind aufgrund des bisherigen Besatzes in der Elbe und Nebengewässern wie Oste, Stör und Havel in diesem Herbst bereits 10 Wiederfänge zu verzeichnen, das sind von Fischern  gefangene und wieder zu Wasser gelassene Störe aus dem Besatz. "Eine tolle Sache," freut sich der Ostener "Störvater" Schütz.

Pressemitteilung des BC Elm.

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Am 17. Februar 2013 verleiht im Elmer Landgasthof Schomakers die AG Osteland bei ihrem 9. Tag der Oste erneut den Kulturpreis "Der Goldene Hecht". Nicht jeder weiss, dass die Schriftstellerin Elke Loewe das literarische Vorbild des legendären geflügelten Hechts mit der Krone in Elm angesiedelt hat.

Darüber war bereits 2004 auf oste.de in der Rubrik "Ausflugstipps" dieser Beitrag zu lesen:
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Heimat von Jonni Hecht und 
dem "elmonesischen Kuss"

"Jonni Hecht", die Geschichte über den Hecht mit der goldenen Krone, ist ohne Zweifel das schönste Buch, das je der Oste gewidmet wurde. Jetzt hat Text-Autorin Elke Loewe mitgeteilt, wer Vorbild für die Zentralfigur der "Tante Tine" ist, die Illustratorin Jo du Bosque mit blauer Schürze und blauer Kanne verewigt hat: Modell stand "Tante Sophie" Wöltjen, die inzwischen verstorbene Fährfrau und Gastwirtin aus Elm bei Bremervörde. Dort, an der "Unteren Schiffstelle", wo laut Bilderbuch-Tine schon "mein Ururgroßvater die Fähre über die Oste stakte", betreibt mittlerweile Sophie Wöltjens Sohn die Schankwirtschaft an der ehemaligen Kahn-Fährstelle, an der heute die Deutsche Fährstraße vorbei führt.
Unter einem Gemälde, das den Fährkrug in alten Zeiten zeigt (Foto oben), schmeckt der Kaffee noch immer so gut wie einst aus der blauen Kanne von "Tante Tine". 
Gastwirt Wöltjen, auch nicht mehr der Jüngste, weiss die schönsten Geschichten von der Oste zu erzählen - und auch vom Elmer Karnevalsverein Elmona, in dem schon Mutter Sophie "Elmona tara" rief und wo man den Schlager singt: "In Elm küsst man nur elmonesich..."
In Elm lohnt eine Besichtigung der alten Windmühle "Henriette" ebenso...
... wie ein Spaziergang auf den Elmer Berg mit seiner urtümlichen, in dieser Gegend kaum zu erwartenden Heidelandschaft. 

Quelle: oste.de, 2004


Der Oste-Beste
ist Dieter Ahlff


Startschuss zur Oberndorfer Regatta

18. 9. 2012. Stürmisch endete in diesem Jahr, wie berichtet, die traditionelle Oberndorfer Regatta, das größte wassersportliche Ereignis auf der Oste. Frischer Wind herrschte beim Startschuss vor, später aber veranlasste eine Starkwindwarnung die Regattaleitung, das Feld aus Sicherheitsgründen zurückzurufen. Eine Wertung für den Nordsee-Elbe-Cup (NEC) konnte aber auf Basis der zuvor erzielten Ergebnisse aus Cuxhaven und Brunsbüttel trotzdem erfolgen. Auf der von Lothar Beisenherz attraktiv gestalteten Website der von Uwe Mählmann und Eddy Uhtenwoldt geleiteten Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO) sind die Resultate der  NEC-Gesamtwertung 2012 jetzt veröffentlicht worden. Bester Segler von der Oste war Dieter Ahlff ("Carpe Diem") aus Hechthausen.


Abbruch nach Starkwindwarnung

Ohne Spinnaker - Platz 1: Blackout / Jan Lok SVO, Platz 2: Carpe Diem / Dieter Ahlff SVOH, Platz 3: Shaka / Alfred Paulsen SVC. Mit Spinnaker - Platz 1: Fridefix / Tilmann Wiebe SVB, Platz 2: Lofot / Rainer Gosch SVB, Platz 3: Xeleration / Benjamin Arndt SVB.

Dank für Fotos an Eddy Uhtenwoldt.


Mit Wind in
den Segeln


Großenwördener Bootsausflug (Foto: Offermann)

3. 9. 2012. Nach einer Phase der Stagnation scheint sich der Wassersport an der Oste wieder zu beleben. Die neue Wassersportsparte des TSV Großenwörden um Heinz Heinsohn, Ewald Romund und Helmut Kammann hat sich mittlerweile konstituiert und jüngst eine Paddeltour mit 30 Teilnehmern zum Grillplatz des Wassersportclubs Osten und zurück absolviert (Kontakt: H. Heinsohn, Tel.: 04775/8166). Viele Fotos von Torben Offermann stehen auf dieser Website.

Auch in Osten tut sich was. Dort lag die Jugend-Segeljolle des WSCO lange auf dem Trockenen. "Seit diesem Sommer hat die Jolle wieder Wasser unterm Kiel, und zur Zeit absolvieren sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren ihren Segelkursus," meldet Karl-Heinz Brinkmann auf de-oestinger.de. Vor kurzem ging es mit zwei Segelbooten zu den Seehundbänken in die Ostemündung. Wer bei der Jugendgruppe mitmachen möchte oder an einem der nächsten Segelkurse interessiert ist, der kann sich bei Segelwart Norbert Gausling (04771/649177 ) oder beim 2. Vorsitzenden Dr. Manfred Toborg (04771/5211) melden. Mehr...

Auch in Oberndorf war der dortige Wanderkutter lange Zeit nicht genutzt worden. Jetzt ist er, wie berichtet, wieder flott gemacht worden. Am 9. September, während der 22. Oberndorfer Herbstregatta "Rund um den Medemgrund", dem Abschlussrennen zum "Nordsee-Elbe-Cup", wird auch die "Onkel Ernst" wieder auf der Oste zu sehen sein - dank des Engagements der Osteland-Mitglieder Harald Säland, Petra Reese, Fred Dobrinkat und anderer Oberndorfer SGO-Mitglieder.

Viel Erfolg mit ihrer Jugendarbeit verzeichnen zurzeit auch der BC Elm (wir berichteten ausführlich) und die Bremervörder Segler, deren Jugend ebenfalls zur Herbstregatta nach Oberndorf vertreten sein wird.


AG-Osteland-Vorstandsmitglied Jürgens

Zurzeit bereitet der Osteland-AK Blaues Netz Oste, so dessen Sprecher Bernd Jürgens, eine große Veranstaltung im nächsten Jahr vor: das "Absegeln" auf der Oste am 20. und 21. September 2013, zu  dem Segler von der gesamten Niederelbe erwartet werden. Beteiligen werden sich die Ostegemeinden Neuhaus, Oberndorf, Hemmoor-Schwarzenhütten und Osten. Jede Gemeinde stellt ein eigenes Besichtigungsprogramm und  eine gemütliche Abendveranstaltung auf die Beine. Jürgens: "Am Freitag werden die Frühankommer in Neuhaus zu einem Willkommensabend begrüßt, für den die Aktiven schon ein nettes Programm vorbereitet haben." - Mehr zum Thema auch in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.


Die Heimkehr
der Heimkehr


Oberndorfer Segelyacht in New York

4. 11. 2012. Bereits mehrfach hat das aus TV und Presse bekannte Oberndorfer Extremskipper-Ehepaar Bert und Marlene Frisch (preisgekrönte Website) mit faszinierenden Beamer-Shows über die Reisen auf der Segelyacht "Heimkehr" für volle Säle gesorgt. Nach den Vorträgen "Nach Süden, bis die Butter schmilzt" und "Vom Vulkan zum Hurrikan" folgt nun am Freitag, 7. Dezember, 19 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) in Oberndorf-Niederstrich eine Bilderschau über die dritte Etappe ihrer zweifachen Atlantik-Überquerung. Titel: "'Heimkehr' kehrt heim - New York, Bermuda, Oberndorf". Der Eintritt ist frei, eine Spende für die AG Osteland willkommen.


Oberndorfer Segler-Ehepaar Frisch

Außerdem soll in der Veranstaltung des AG-Osteland-Arbeitskreises Blaues Netz Oste, zu der alle Wassersportfreunde eingeladen sind, über Aktuelles aus der Flussregion berichtet werden, zum Beispiel über eine bislang beispiellose überregionale Werbeaktion für die Oste:


Die Osteland-Flagge weht in den USA

Zu einem gemeinsamen "Absegeln oder Abmotoren bei Freunden an der Oste" vom 20. bis 22. September 2013 laden das Blaue Netz Oste und die Wassersportvereine an der Oste alle Segler und Motorbootfahrer ein, zum Saisonabschluss an die Oste zu kommen.


Start in die
Nebensaison


In Kürze Schweben nur auf Anmeldung

27. 10. 2012. Nicht nur die Uhren werden umgestellt, auch an der Schwebefähre Osten - Hemmoor, dem Wahrzeichen des gesamten Ostelandes, endet die Sommersaison. Nur noch bis zum 31. Oktober ist Deutschlands älteste Schwebefähre täglich von 11 bis 17 Uhr in Betrieb. Vom 1. November bis zum 31. März verkehrt sie nur nach Anmeldung beim Fährverein.


Im Einsatz: die Oberndorfer Skipperfrauen

Wintersaison auch in Oberndorf/Oste: An diesem Sonnabend wurden die Stege samt der kleinen Vereinshütte (kl. Foto) der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) aus der Oste gekrant - pünktlich zum ersten Frost, um die gesamte Steganlage vor Eisgang im Winter zu schützen. Trotz Eiseskälte war die schwere Arbeit bei guter Laune fix erledigt. Für das leibliche Wohl der SGO-Crew sorgten die Brötchen-Platten der Skipperfrauen Marlene, Gertrude, Hildegard und Christel (v.l.n.r.) sowie der Blechkuchen von Renate (nicht im Bild).


Die "Mocambo" im "Ostekieker"-Bullauge

Für die in Oberndorf liegende "Mocambo", das älteste Motor-Fahrgastschiff Deutschlands, hat ebenfalls die Winterpause begonnen - wie auch für das benachbarte Restaurantschiff "Ostekieker", das ab Montag pausiert, abgesehen nur von einer zweitägigen Öffnung zum beliebten Oberndorfer Weihnachtsmarkt. Etliche der Ostekieker-Fans weichen in ihr Winterquartier aus, die urig-maritime Oberndorfer Kneipe "Störtebeker".

Dank für Hinweise und Fotos an Bert Frisch u. a.


Ostetörn zum
Saisonende


Von der Mocambo (o.) ging's zum Ostekieker

21. 10. 2012. Mit der traditionellen Mocambo-Tour, diesmal in Richtung Hechthausen, klang am Sonnabend für die Mitglieder der Segler-Gemeinschaft Oberndorf die Wassersportsaison 2012 aus. Nach der Fahrt auf dem Oste-Oldtimer Mocambo - bei bestem Herbstwetter ging's noch auf einen Absacker auf das Restaurantschiff "Ostekieker", das in diesem Jahr am 28. Oktober in die Winterpause geht.


NEZ porträtiert
Dr. Wiegemann

12. 10. 2010. Direkt am Ostedeich in Oberndorf lebt die 38-jährige Meeresbiologin Dr. Maja Wiegemann. (Foo). Die begeisterte Seglerin, die ein umweltfreundliches Anti-Fouling-Mittel entwickelt hat und vertreibt, wird heute von der Niederelbe-Zeitung porträtiert. Dr. Wiegemann gehört der Arbeitsgemeinschaft Osteland an. - Mit einer Ausfahrt auf der Oste hat die Kanuabteilung des TSV Bremervörde die Sommersaison beendet. Höhepunkt des Vergrügens: das Befahren der Bootsrutsche zwischen Oberer und Unterer Oste in Bremervörde.


Oh, wie schön
ist Oberndorf...


Auf Zickzack-Kurs über die Ostsee

9. 10. 2012. Vier Monate lang waren die Oberndorfer Extremsegler und Osteland-Mitglieder Bert und Marlene Frisch auf der Ostsee unterwegs zu 54 Häfen. "Außer Deutschland haben wir Dänemark, Schweden, Estland, Lettland, Aland und Finnland besucht," resümieren sie jetzt, nach der Rückkehr an die Oste (siehe unten), ihre Reise. Letzter Satz: "Wie heißt es bei Janosch: Oh, wie schön ist Panama, sprich Oberndorf..."

Der allerletzte Tag war besonders anstrengend gewesen: "So stürmisch haben wir die Oste selten erlebt, Böen bis 8 Beaufort und dicke Regenschauer. Aber kurz vor der Oberndorfer Brücke riss der Himmel auf und die Sonne ließ sich blicken." Weiterlesen...


Abmotoren
mit Taufe


Bootstaufe im BC Elm

2. 10. 2012. Überall an der Oste klingt in diesen Tagen die Wassersportsaison aus, vielerorts mit dem traditionellen Absegeln oder Abmotoren. Der Bootsclub Elm (Bremervörde) feierte das Saisonende mit einem Törn zum Gasthaus "Raubritter" in Hechthausen-Klint und einer Bootstaufe: Die Kindern des Segelkurses 2012 gaben dem vereinseigenen Optimist den Namen "Pikachu". Dankend erwähnte der 1. Vorsitzende Hauke Storm, der auch der AG Osteland angehört, dass erst Spenden der Elmer Bürgerstiftung und der Elmer Paul-Gerhardt-Stiftung den Bootskauf ermöglicht haben.

Die Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO) holt ihren Anleger am Samstag, 27. Oktober, ab 11 Uhr aus der Oste. Freiwillige Helfer sind wieder herzlich willkommen. Zuvor veranstaltet der Verein zum Saisonende wie schon in den Vorjahren für seine Mitglieder eine Abschlussfahrt auf der "Mocambo". Die Tour beginnt am Sonnabend, 20. Oktober, 15 Uhr, an der Fährpromenade Oberndorf. - Der WSC Osten (neue Website) veranstaltete bereits Ende September eine zweitägige Bootstour nach Gräpel.


Funkkursus
an der Oste


Kursusleiter Joachim Hill

24. 9. 2012. Am Sonntag, 28. Oktober, 10 bis 14 Uhr, bietet der von AG-Osteland-Mitglied Hauke Storm geleitete sehr aktive Bootsclub Elm/Oste e.V., An der Oste 20 a, in Bremervörde-Elm einen neue Kursus zum Funkzeugnis für die Küste, Short Range Certificat (SRC), und das Funkzeugnis für den Binnenfunk (UBI) an. Leiter ist Joachim Hill aus Buxtehude. Theorie-Termine sind Samstag und Sonntag, 3. und 4. November, jeweils von 10 bis 16 Uhr. Der praktische Unterricht ist an den drauffolgenden fünf Sonntagen jeweils von 10 bis 14 Uhr vorgesehen.

Jeder Sportbootfahrer, der schon einmal gewagt hat, sich ein bisschen von der Küste zu entfernen, wird feststellen, dass ihm hier das Handy nicht weiterhilft. Schwierig wird es auch, Schiffe, mit denen man Kontakt aufnehmen möchte, zu kontaktieren; in der Regel ist keine Telefonnummer bekannt. Die  Küsten sowie die Binnengewässer sind jedoch schon seit langer Zeit mit einem UKW-Funksystem  abgesichert. Wetter- und Sicherheitsmeldungen sind immer aktuell, und im Notfall kann die Seenotleitstelle bei der DGzRS Bremen in Sekunden alarmiert werden.

Bei der für Januar geplanten theoretischen Prüfung werden Fachwissen im Multiple-Choice-Verfahren und ausreichende Englischkenntnisse abgefragt. Bei der praktischen Prüfung sollen Fertigkeiten am Funkgerät und der Ablauf bei Not-, Sicherheits- und Dringlichkeits- sowie Routineanrufen geprüft werden. Der Unterricht für das Binnenschifffahrtsfunk-Zeugnis wird im Anschluss stattfinden. Anmeldung nimmt Lehrgangsleiter Hill (Tel. 04161/62347) entgegen.


McAllister: "Notre 
belle rivière Oste"

Aus französischer Nachzucht stammt der 1000. Stör, der am Sonntag in Oberndorf an der Oste ausgewildert worden ist. Ministerpräsident David McAllister (CDU) - ebenso "Störpate" wie sein SPD-Gegenkandidat im Wahlkreis, Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis - nahm die Herkunft des Störs von der Atlantikküste zum Anlass, den Vorgang auf seiner Facebook-Seite auf französisch zu kommentieren: "Que l'esturgeon sera naturalisé de nouveau dans notre belle rivière Oste!" - Möge der Stör wieder heimisch werden in unserer schönen Oste.


Mit Wind in
den Segeln


Großenwördener Bootstörn (Foto: Offermann)

3. 9. 2012. Nach einer Phase der Stagnation scheint sich der Wassersport an der Oste wieder zu beleben. Die neue Wassersportsparte des TSV Großenwörden um Heinz Heinsohn, Ewald Romund und Helmut Kammann hat sich mittlerweile konstituiert und jüngst eine Paddeltour mit 30 Teilnehmern zum Grillplatz des Wassersportclubs Osten und zurück absolviert (Kontakt: H. Heinsohn, Tel.: 04775/8166). Viele Fotos von Torben Offermann stehen auf dieser Website.

Auch in Osten tut sich was. Dort lag die Jugend-Segeljolle des WSCO lange auf dem Trockenen. "Seit diesem Sommer hat die Jolle wieder Wasser unterm Kiel, und zur Zeit absolvieren sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren ihren Segelkursus," meldet Karl-Heinz Brinkmann auf de-oestinger.de. Vor kurzem ging es mit zwei Segelbooten zu den Seehundbänken in die Ostemündung. Wer bei der Jugendgruppe mitmachen möchte oder an einem der nächsten Segelkurse interessiert ist, der kann sich bei Segelwart Norbert Gausling (04771/649177 ) oder beim 2. Vorsitzenden Dr. Manfred Toborg (04771/5211) melden. Mehr...

Auch in Oberndorf war der dortige Wanderkutter lange Zeit nicht genutzt worden. Jetzt ist er, wie berichtet, wieder flott gemacht worden. Am 9. September, während der 22. Oberndorfer Herbstregatta "Rund um den Medemgrund", dem Abschlussrennen zum "Nordsee-Elbe-Cup", wird auch die "Onkel Ernst" wieder auf der Oste zu sehen sein - dank des Engagements der Osteland-Mitglieder Harald Säland, Petra Reese, Fred Dobrinkat und anderer Oberndorfer SGO-Mitglieder.

Viel Erfolg mit ihrer Jugendarbeit verzeichnen zurzeit auch der BC Elm (wir berichteten ausführlich) und die Bremervörder Segler, deren Jugend ebenfalls zur Herbstregatta nach Oberndorf vertreten sein wird.


AG-Osteland-Vorstandsmitglied Jürgens

Zurzeit bereitet der Osteland-AK Blaues Netz Oste, so dessen Sprecher Bernd Jürgens, eine große Veranstaltung im nächsten Jahr vor: das "Absegeln" auf der Oste am 20. und 21. September 2013, zu  dem Segler von der gesamten Niederelbe erwartet werden. Beteiligen werden sich die Ostegemeinden Neuhaus, Oberndorf, Hemmoor-Schwarzenhütten und Osten. Jede Gemeinde stellt ein eigenes Besichtigungsprogramm und  eine gemütliche Abendveranstaltung auf die Beine. Jürgens: "Am Freitag werden die Frühankommer in Neuhaus zu einem Willkommensabend begrüßt, für den die Aktiven schon ein nettes Programm vorbereitet haben." - Mehr zum Thema auch in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.


"Onkel Ernst"
auf Probetörn


Oberndorfer Jugendkutter "Onkel Ernst"

20. 8. 2011. Beispielhaften Bürgersinn hat, wie berichtet, eine Gruppe von Oberndorfern bewiesen: Freiwillige um Petra Reese und Harald Säland, beraten vom Kutterexperten und SPD-Ratsherrn Manfred ("Fred") Dobrinkat - alle drei sind übrigens AG-Osteland-Mitglieder - , haben den gemeindeeigenen Oberndorfer Jugendkutter "Onkel Ernst" wieder flott gemacht; mehrere Jahre lang war der fast 50 Jahre alte Kutter nicht genutzt und eingelagert worden.

Am Wochenende war "Onkel Ernst" auf Probefahrt unter Motor in Richtung Hexenbucht und dann, mit ablaufendem Wasser, wieder zurück nach Oberndorf. Mit an Bord: Petra Reese, Landratte, Neubürgerin und Ferienhaus-Vermieterin (Osteland-Ferienhaus), die erstmal den Achterknoten üben musste. Künftig sollte das schöne Boot, das beim Probetörn schon viel Aufmerksamkeit erzeugte, für Oste-Törns genutzt werden können, nachdem unter anderem die von der Firma Grantz erneuerte Kielleiste von Harald Säland (Fa. Osteland Haus- und Gartenservice) montiert, Trailer-Reifen auufgepumpt, Planken geschliffen und die Innereien hochdruckgereinigt worden sind.


Nasses
Vergnügen


Pappbootrennen in Neuhaus

19. 8. 2012. Das war der feucht-fröhliche Höhepunkt des Oste-Sommers: Am bislang heißesten Wochenende dieses Jahres zogen das Tauziehen über dem Fluss zwischen Hechthausen und Burweg sowie das Pappbootrennen in Neuhaus viele Besucher an. An den Vorbereitungen in allen Orten waren Osteland-Mitglieder maßgeblich beteiligt.



Rudertraining bei Bremervörde (Foto: N. Ruhl)


Nachwuchs
für die Oste


Die Absolventen des Elmer Ferienkurses

10. 8. 2012. Der außerordentlich aktive Bremervörder Bootsclub Elm/Oste e.V., der AG Osteland und dem Blauen Netz Oste eng verbunden, muss um Nachwuchs für den Wassersport im Osteland nicht bangen. Sechs Kinder absolvierten jetzt an drei Ferienwochenenden erfolgreich einen Kursus zum Jüngstensegelschein für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren, der unter der Leitung von Joachim Hill aus Buxtehude und Reinhold Grasbeunder aus Gräpel stand, unterstützt von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Bootsclubs Elm/ Oste e.V. sowie den Eltern und Großeltern der Teilnehmer.

Den theoretischen Teil absolvierten die Kinder in den Räumen des vereinseigenen Bootshauses in Elm. Für den praktischen Teil ging die Reise mit der "Magret", der "Marie" oder der "Roten Socke" von Elm nach Bremervörde an den Vörder See. Dort wurden dann die "Optis", das sind die kleinsten Segelschulungsboote, klargemacht. Wichtig war, das Interesse der Kinder am Wassersport zu wecken und ihnen Grundkenntnisse im Segeln zu vermitteln. Eine Wiederholung eines Ferienwochenendkurses ist für die Sommerferien 2012 geplant (Informationen: Hermann Wiebke, Tel. 04767/920013).


15-PS-Grenze
in der Kritik


Wassersport-Experte Bernd Jürgens

4. 8. 2012. Auch führende Vertreter des Wassersports in der Osteregion urteilen kritisch über die nunmehr für 2013 vorgesehene Aufhebung der Führerscheinpflicht (ab 16 Jahre) für Sportboote bis 15 PS (bislang bis 5 PS) auch auf Oste und Elbe. "Es ist etwas anderes, auf Seenplatten Boot zu fahren. Doch wir haben hier ein Tidegewässer, das ist um einiges anspruchsvoller," zitiert die NEZ (Wochenendausgabe) den Hemmoorer Bernd Jürgens, Sportwart der Seglervereinigung Hemmoor und Sprecher des AG-Osteland-Arbeitskreises Blaues Netz Oste.

15 PS für alle ab 16


Bootslizenz: Künftig weniger gefragt?

21. 7. 2012. Bislang durften Freizeitkapitäne ohne Bootsführerschein erst mit 18 aufs Wasser und nur Boote bis 5 PS fahren. Ab 2013 sollen schon 16-Jährige ohne Lizenz ans Steuer von 15-PS-Booten, wie FDP und CDU auf Drängen u. a. der Wassersportindustrie vorsehen, die in der Liberalisierung eine Art Konjunkturprogramm für ihre Branche sieht.

"Das Ganze wird von den alten Hasen mit Schein durchaus unterschiedlich bewertet," weiss Gerhard Reibe vom Osteland-Arbeitskreis Blaues Netz Oste. Allerdings müsse man der geplanten 15-PS-Regelung "uneingeschränkt zugestehen, daß das manchmal unvermeidliche Gegenan zur Tidenrichtung und das Manövrieren erleichtert werden". Auf der Oste bleiben die jetzigen Tempolimits (8 km/h oberhalb, 12 km/h unterhalb von Schwarzenhütten), bestehen.


Boote in Oberndorf: Gefahr für Segler?

Anderswo - etwa im Großschutzgebiet Wattenmeer - befürchten Fachleute etwa vom Wattenrat negative Auswirkungen des zunehmenden "PS-Wahns": "Bisher musste man ab einer Motorleistung von 5 PS einen Sportbootführerschein erwerben; die theoretische und praktische  Prüfung hat es in sich: Kenntnisse der Navigation, Lichterführung, Vorfahrtsregelungen, An- und Ablegemanöver etc. waren Pflicht.  Nun darf jedermann ab 16 Jahren ein Boot mit 15 PS-Motorleistung bewegen. Für ein Moped braucht man bereits einen Führerschein, für ein Sportboot nicht mehr."

"Jeder Stenz, der zu
faul oder zu dämlich ist..."

Der Wattenrat weiter: "Jeder Stenz, der zu faul oder zu dämlich für den Sportbootführerschein ist, darf sich nun mit 15 PS auf dem Wasser bewegen. Bei einem trägen Verdränger ist das mit der Geschwindigkeit und den 15 PS nicht unbedingt ein Problem, kritischer wird es aber, wenn 15 PS an ein Gleitboot wie z. B. ein Schlauchboot angehängt werden. Damit lassen sich schon beträchtliche Geschwindigkeiten auf dem Wasser erzielen, auch im Wattenmeer. Das Nachsehen werden die Wassersportler haben, die ordentlich ihren Führerschein gemacht haben, die sich an die ohnehin lockeren Regeln halten. Für Segler oder die langsamen Seekajakfahrer können schnellfahrende Gleitboote mit einem Skipper ohne Bootsführerschein und Erfahrung lebensgefährlich werden. Das Nachsehen werden auch Seehunde auf ihren Liegeplätzen haben, sie reagieren sehr empfindlich auf zu dicht vorbeifahrende schnelle Sportboote."

Der Deutschen Segler-Verband (DSV) und andere Wassersportverbände haben bei einer Anhörung im Verkehrsausschuss die Neuregelung abgelehnt.


Kutter ist
wieder flott


Seit Donnerstag im Wasser: "Onkel Ernst"

19. 7. 2011. Beispielhaften Bürgersinn hat eine Gruppe von Oberndorfern bewiesen: Freiwillige um Petra Reese und Harald Säland, beraten vom Kutterexperten und SPD-Ratsherrn Manfred ("Fred") Dobrinkat - alle drei sind übrigens AG-Osteland-Mitglieder - haben den gemeindeeigenen Oberndorfer Jugendkutter "Onkel Ernst" wieder flott gemacht und am heutigen Donnerstag zu Wasser gebracht (weitere Fotos auf Facebook). Mehrere Jahre lang war der fast 50 Jahre alte Kutter nicht genutzt und eingelagert worden.

Jetzt soll er für Oste-Törns genutzt werden können, nachdem unter anderem die von der Firma Grantz erneuerte Kielleiste von Harald Säland (Fa. Osteland Haus- und Gartenservice) montiert, Trailer-Reifen auufgepumpt, Planken geschliffen und gestrichen und die Innereien hochdruckgereinigt worden sind. Petra Reese, Neubürgerin und Ferienhaus-Vermieterin (Osteland-Ferienhaus), freut sich: "Der Kutter sieht gut aus." Weitere Wassersportfreunde sind willkommen: "Wir suchen noch Mitstreiter, Segler, Jugendliche, Ruheständler." Zur Belohnung gibt's Oste-Törns mit "Onkel Ernst".


TSV-Sparte
für Skipper


Anleger-Einweihung im Mai 2011

19. 7. 2012. Das Osteland hat eine neue Wassersportvereinigung. Angeregt durch den im Mai 2011 eingeweihten neuen Osteanlager in Großenwörden wurde jetzt innerhalb des TSV die seit längerem vorbereitete Wassersportsparte gegründet. Vorsitzender ist Heinz Heinsohn, Stellvertreter sind Osteland-Vorstandsmitglied Ewald Romund und Hafenmeister Helmut Kammann. Als Schriftführer fungiert Dieter Reimers, als Kassenwart Bernd Reimers.


Osteland...
wie Bermuda


Ehepaar Frisch auf N3 - Video ansehen

1. 6. 2012. Als exzellente Botschafter des Ostelandes erwiesen sich einmal mehr die Oberndorfer Extremsegler und AG-Osteland-Mitstreiter Marlene und Bert Frisch (Website), als sie am Freitag in der N3-Live-Sendung "Mein Nachmittag" dem Moderatoren-Paar Kirsten Rademacher und Yared Dibaba Auskunft über ihre abenteuerliche doppelte Atlantik-Überquerung gaben.


Die Route: Zweimal über den Atlantik

Wo auf der Reise war es am schönsten? Frisch: "Auf den Bermudas." Warum? Frisch: "Die Menschen sind dort sehr, sehr freundlich" - Leute, "wie wir sie sonst nur aus unserem Dorf, aus Oberndorf kennen."


Bootsparade zum "Heimkehr"-Empfang auf N3

Im Interview mit dem "entzückenden Paar" (Moderatorin Rademacher) wurde die Rollenverteilung an Bord - er Koch, sie Maschinistin - ebenso angesprochen wie die Motivation der Skipper: "Einmal Fernweh, immer Fernweh."

Eingebettet war der Talk (Rademacher: "Wir könnten jetzt stundenlang zuhören") in traumhaft schöne Bilder - etwa von Delfinen, die in karibischen Gewässern die Oberndorfer Segelyacht "Heimkehr" begleiteten, aber auch von dem Bootskorso, den die Wassersportler von der Oste den beiden Seglern bei ihrer Rückkehr in Oberndorf bereiteten.

Der komplette N3-Beitrag ist hier auf youtube.com verfügbar.


Die Oberndorfer im NDR-Fernsehen

Für den Auftritt im TV-Studio in Lokstedt hatten die Frischs - die schon vor kurzem auf N3 porträtiert worden waren - ihren aktuellen Törn unterbrochen. Die Seereise führt die Frischs zunächst auf der Blauen Route der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel von der Oste über den Nord-Ostsee-Kanal nach Kiel und dann weiter Richtung Baltikum.

In der Ankündigung der N3-Sendung in den Programmzeitschriften hiess es: "Marlene und Bert Frisch aus Oberndorf an der Oste (Nds.) haben einen großen gemeinsamen Traum: das Segeln über die Weltmeere. Sechs Jahre habe sie ihr Boot, die 'Heimkehr', dafür selbst umgebaut. Als beide pensioniert waren, ging es los: 2009 sind sie dann erstmals auf der Route von Christoph Columbus über den Atlantik nach Amerika gesegelt."

Über ihre Transatlantik-Reisen hatten die Eheleute mehrfach in überfüllten Veranstaltungen, unter anderem des Blauen Netzes Oste der AG Osteland, berichtet.


Werben mit
Wimmelbild


Oberndorfer Regatta-Poster - vergrößern

19. 6. 2012. Als Werbung für die Segelregatta der SGO hat die Oberndorferin Kerstin Mählmann auch in diesem Jahr ein buntes Wimmelbild geschaffen. Mehr über die Regatta auf der Website des Vereins.


Matjes und
Lizenzen


Osteland-Abordnung in Bremervörde-Elm

20. 5. 2012. Die Oste und ihr Blaues Netz verbinden. Das zeigte sich am gestrigen Sonnabend, als Hauke Storm, Vorsitzender des Bootsclubs Elm, zum "1. Matjestag" im schmucken Clubhaus auch viele Vertreter befreundeter Vereine begrüßen konnte, darunter eine Abordnung der AG Osteland mit Vorstandsmitglied Albertus Lemke. Für musikalische Unterhaltung sorgten mit Shantys die Familie Mayer aus Elm und am späteren Abend Gäste aus Oberndorf mit ihrer Dorfhymne "Das Herz der Oste".


Shantys sorgten für Superstimmung

Hauke Storm dankte der Paul-Gerhard-Stiftung aus Elm, der Elmer Bürgerstiftung und dem Oste-Yachtclub Bremervörde für die Unterstützung des Kindersegelkurses im vorigen Jahr. Für den nächsten Kursus wurden am Matjes-Abend Spenden gesammelt.


Die Absolventen des Elmer Führerscheinkurses

Am selben Tag waren, wie Pressewartin Hella Neugebauer mitteilt, in Elm und im Bremervörder Hafen die Prüfungen für die Sportbootführerscheine See und Binnen abgenommen worden. Aufgrund der Kooperation mit Nachbarclubbs und der entsprechend großen Zahl der Prüflinge war der Prüfungsausschuss erstmals an die Oste gereist. Beide Kurse hatten unter der Leitung von Joachim Hill aus Buxtehude und mit Unterstützung von Matthias Mayer (Elm), Benjamin Horst (Elm) und Reinhold Grasbeuder (Gräpel) stattgefunden. Weitere Funk- und Bootsführerscheinkurse sollen angeboten werden (Kontakt: Hauke Storm, Tel. 04762/8130 ab 19.30 Uhr).

Über die bestandenen Prüfungen zum SBF See freuen sich Christian Thoms, Lüneburg, Guntram Rugullis, Stade,  Wolf Behrenhoff, Hamburg, Katharina Eik, Gründeich, Maik Stelling, Apensen, Mark Duddek, Zeven, Heiner Kriete, Selsingen, Jennifer Holst, Hatzte, Britta Ellßel, Gnarrenburg, Catarina Goehrs, Kirchlinteln, Frank Kück, Gnarrenburg, Rolf Wiedmann, Gnarrenburg, Gabriele Grasbeunder, Gräpel, Thilo Meier, Bremervörde, und Georg Schwiersch aus Stade. Die Fahrerlaubnis für den  Sportbootführerschein Binnen erlangten Christian Thoms, Lüneburg, Guntram Rugullis, Stade, Wolf Behrenhoff, Hamburg, Katharina Eik, Grünendeich, Heiner Kriete, Selsingen, Britta Ellßel, Gnarrenburg, Catharina Goehrs, Kirchlinteln, Frank Kück, Gnarrenburg, Rolf Wiedmann, Gnarrenburg, Gabriele Grasbeunder, Gräpel, Thilo Meier, Bremervörde, Georg Schwiersch, Stade, und Frank Haase, Jork.


Absegeln im Herbst
2013 auf der Oste


AG-Osteland-Vorstandsmitglied Bernd Jürgens

9. 5. 2012. Große Ereignisse werfen lange Schatten voraus: Zum "Absegeln mit Freunden" will der Arbeitskreis Blaues Netz Oste der AG Osteland am 21./22. September 2013 (!) Wassersportler von der gesamten Niederelbe und ihren Nebenflüssen an die Oste einladen. Eine Projektgruppe unter Leitung von Osteland-Vorstandsmitglied Bernd Jürgens hat bereits zweimal getagt, die nächste Sitzung findet am Donnerstag, 7. Juni, 19.30 Uhr, auf dem Oberndorfer Restaurantschiff "Ostekieker" statt. Als Teilnehmer willkommen sind Vertreter von Wassersportvereinen und Touristiker von der gesamten Unteren Oste. 

Mehr über Wassersport und -tourismus an der Oste in unserem Kanal BLAUES NETZ.


Für Wikipedia
hoch hinaus


AG-Osteland-Vize Walter Rademacher

8. 5. 2012. Eine Serie eindrucksvoller Luftaufnahmen vom deutschen Norden, speziell der Küstenlinie und den Inseln, aber auch von Landmarken wie der Schwebefähre Osten - Hemmoor, ist am Wochenende dem Neuhäuser Wasserbau-Ingenieur Walter Rademacher gelungen. Der 2. Vorsitzende der AG Osteland war für die Internet-Enzyklopädie Wikipedia in die Lüfte gegangen, um einschlägige Textbeiträge mit informativen Fotos anzureichern.

Rademachers ehrenamtliche Arbeit für das internationale Mitmach-Lexikon ist bereits dem Wikipedia-Text über die Deutsche Fährstraße zugute gekommen, der nun etliche seiner Fotos von Fähren an Oste, Elbe und Nord-Ostsee-Kanal enthält.

Ein perfekt gelungenes Wikipedia-Foto von Osten steht in unserem Kanal FÄHRSTRASSE.


Werft rettet
Yacht-Juwel


Die "Andromeda" in der Oste

8. 5. 2012. Die Zeitschrift "Yacht classic" nannte es das "größte Restaurierungsprojekt eines privaten Eigners": die Wiedergeburt der 90 Jahre (!) alten Kreuzeryacht "Andromeda" (Website) auf der Bootswerft in Neuhaus an der Oste. Gerettet worden sei an der Oste mit dieser dieser Kanuheck-Ketsch "tatsächlich ein Stück Yachtgeschichte".


Website zur "Andromeda"-Projekt

Am Wochenende war es jetzt so weit: Nach zweijähriger Restaurierung ist aus dem Wrack der "Andromeda" wieder eine wunderschöneKreuzeryacht geworden. Mehr...


Erstmals Funktest
in Elm an der Oste


Weitere Kurse sind in Planung

4. 3. 2012. Erstmals hat der Bremer Prüfungsausschuss für amtliche Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse die Abnahme der Prüfung in die Räumlichkeiten des Bootsclubs Elm/Oste e. V. vorgenommen. Durch die erforderliche Teilnehmerzahl war durch die Zusammenlegung des Elmer und des Hamburger Kurses von Joachim Hill erzielt worden. 


Die Prüfung wird im Clubhaus abgenommen

Überglücklich nahmen die neuen Besitzer den für Küste, Oste und Elbe notwendigen Funkschein SRC (Short Range Certificate) entgegen: Wolfgang Scholl, Bremervörde, Jürgen Paetzold, Bremervörde, Marlies Kramski, Stade, Klaus Kramski, Stade, Carsten Kohlmeier-Beckmann, Buxtehude, Peter Mertgen, Gnarrenburg, Henry Müller, Ahrensmoor, sowie neun Prüfungsteilnehmer aus Hamburg. Den Funkschein UBI (UKW Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk Deutschlands und Europas) erwarben Wolfgang Scholl, Bremervörde, Carsten Kohlmeier-Beckmann, Buxtehude, Peter Mertgen, Gnarrenburg, Henry Müller, Ahrensmoor und acht Hamburger Teilnehmer.

Der Bootsclub Elm/Oste offeriert, wie Pressesprecherin Hella Neugebauer mitteilt, weitere Funk- und Bootsführerscheinkurse. Interessenten kontaktieren den 1. Vorsitzenden Hauke Storm (Tel. 04762/8130, ab 19.30 Uhr).


Osten feiert 34.
Ball der Skipper


Skipperchor Osten::Video 1, Video 2, Video 3

4. 3. 2012. Das Rezept ist bewährt: Grünkohl vom Feinsten aus der Küche der Wirtsleute Sascha und Imke Dick, Shantys vom Ostener Skipper-Chor um Dr. Manfred Toborg, Tanzmusik von Jürgen Grell und Herger Franz ("Combo petite") und dazu eine gut ausgestattete Tombola - auch der 34. Skipperball in der Ostener Festhalle kam folglich gut an bei den rund 80 Gästen des Wassersport-Clubs Osten (WSCO).


Auch Bürgermeister Hubert und Frau gefällt's

Mit einem dreifachen "Godewind ahoi" eröffnete WSCO-Vorsitzender Niels Dehde (Foto) den Ball im maritim geschmückten Saal. Als Ehrengäste begrüßte er Bürgermeister Carsten Hubert, Wolfgang Schütz von der Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer und Vorstandsvertreter der AG Osteland sowie Delegationen von Wassersport-Clubs aus Hechthausen, Freiburg, Wischhafen und Bremervörde.


Auch die Polonäse gehört wieder dazu

Bevor der Ball nach Mitternacht mit dem traditionellen Schweinebackenbrot allmählich ausklang, sorgte die Tombola für Freude. Der Hauptgewinn, ein Ostseeurlaub in Kühlungsborn, ging an Inge Schlobohm.


WSCO-Vortrag über
Mikroben im Tank


Dr. Toborg begrüßt die Gäste des WSCO

24. 2. 2012. Einen hochkarätigen Fachmann hatte der Wassersportclub Osten (WSCO) am Freitag in seinem Klubheim unter der Ostebrücke zu Gast. Der in Obenaltendorf lebende "Palstek"-Redakteur Michael Herrmann (Foto), Autor u. a. der Standardwerke "Technik unter Deck", "Elektrik auf Yachten", "Blitzschutz auf Yachten", "Vom Rumpf zur Yacht" und "Autark durch Energie aus Wind und Sonne", sprach über eine der häufigsten Ursachen von Motorausfällen an Bord: die Verunreinigung des Kraftstoffs durch Mikroben

Weil Diesel aus Wassertankstellen oft Kondenswasser enthält und Kraftstoffe mit Bio-Zusatz - Nährboden für Mikroben - auf Schiffen häufig länger als in Kraftfahrzeugen im Tank verweilen, sind Probleme mit dem Sprit an Bord ein häufiges Phänomen, was auch das Transatlantiksegler-Duo Bert und Marlene Frisch (Oberndorf) und der WSCO-Vize Dr. med. Manfred Toborg (Foto) aus leidvoller Erfahrung bestätigen konnten.


Auch Gäste aus Hemmoor beim WSCO

Im zweiten Teil der Veranstaltung hielt Dr. Toborg (Foto) einen Bildervortrag über eine Reise mit der 16-Meter-Hochseeyacht "Wappen von Bremen III" (zehn Mann Besatzung) von Island über die Westmänner, Färöer und Shetland-Inseln nach Bremerhaven. Erfreut zeigte sich der Ostener, dass auch Wassersportler benachbarter Vereine wie die Hemmoorer Bernd Jürgens (Blaues Netz Oste) und Jürgen Hinck, Vorsitzender der SVOH, der Einladung des WSCO gefolgt waren. Künftig, regte Toborg an, sollten die Vereine am Fluss gelegentlich zu gemeinsamen Veranstaltungen über allgemein interessierende Themen einladen.

Am Sonnabend, 3. März, 19.30 Uhr, folgt in der Festhalle Osten der 34. Skipperball des WSCO mit Grünkohlessen, Tombola und Livemusik (Unkostenbeitrag 16 Euro, Anmeldung bis zum 27. Februar unter Tel. 04771-5395 / Dehde).

Zur Jahreshauptversammlung lädt Vorsitzender Niels Dehde zu Mittwoch, 14. März, 20 Uhr, in das WSCO-Clubhaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Wahlen.

Am Freitag, 23. März, 19 Uhr, spricht Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde über "Schifffahrt und Werften an der Oste im Wandel der Zeiten" (mit Räucherfischteller, Unkostenbeitrag ca. 12.50 Euro, Anmeldung erforderlich unter Tel. 04771-2025 oder 5211 / Toborg).


Preis für Retter
der "Bärbel"


"Bärbel"-Team, Sponsoren, Laudator Jürgens

14. 2. 2012. Anerkennung erfuhr die "Barkassengemeinschaft Bärbel" aus Neuhaus durch die Vergabe des Goldenen Hechts 2012 in der Kategorie Heimatpflege. In der Laudatio von Bernd Jürgens (Blaues Netz Oste) hiess es, dem "kleinen, aber sehr aktiven Verein" um Hans-Joachim Frank, Alfred Bücker und Herms Pröpper sei es gelungen, die letzte auf der Oste verkehrende Barkasse zu restaurieren und der Nachwelt zu erhalten. 


Traditionsbarkasse Bärbel in Neuhaus

Die rund 75 Jahre alte frühere Werftbarkasse "Bärbel" wurde von den Aktiven in mehrjähriger Arbeit auf der Neuhäuser Lühmannwerft komplett entkernt und vollständig restauriert. Seit der Wiederindienststellung im Rahmen eines Hafenfests im Sommer 2011 steht das Traditionsschiff wieder für Gäste- und Demonstrationsfahrten zur Verfügung. 


Alfred Bücker als Spendensammler

Mit der einstigen Werftbarkasse wurde nicht nur ein schifffahrtshistorisch bedeutsames Wasserfahrzeug erhalten und eine touristische Attraktion geschaffen, sondern zugleich die Erinnerung an die Geschichte des Schiffbaus an der Oste wachgehalten, wo einst Werften in Bremervörde, Gräpel, Großenwörden, Laumühlen, Achthöfen, Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus existierten. Die Barkassengemeinschaft "Bärbel" hat sich um das Osteland verdient gemacht."

Preis-Sponsoren waren Guido Griemsmann (Lütt Mandus) und Ulf Jacobi (Versicherungen, Hemmoor).


Oste-Radweg
jetzt digitalisiert


Oste-Radweg im TouROW-Navigator

10. 2. 2012. Eine gute Nachricht hat die AG Osteland rechtzeitig zum 8. Tag der Oste am Sonntag erreicht: Soeben ist die Digitalisierung des neuen Oste-Radwegs Tostedt - Balje (Natureum) abgeschlossen worden, wie der Geschäftsführer des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg Rotenburg/Wümme (TouROW), Udo Fischer, mitteilt.

Die 80 Kilometer lange Strecke von der Oste-Quellregion im Kreis Harburg bis Bremervörde ist jetzt auf dem TouROW-Freizeit-Navigator einsehbar: Einfach bei Region "LK Rotenburg" eingeben und "Oste-Radweg" auswählen.


In Kürze werden 80 Kilometer ausgeschildert

Die Ausschilderung durch die Anrainergemeinden soll, so Fischer, bis März abgeschlossen sein. Die Einsteckschilder mit dem Routen-Logo sind bereits an die Kommunen ausgeliefert worden.


Deutsche Fährstraße im TouROW-Navigator

Von Bremervörde an folgt der Weg der von der AG Osteland konzipierten, bereits 2004 eröffneten Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, der er bis zum Küstenmuseum "Natureum" auf der Ostehalbinsel bei Balje (Kreis Stade) folgt. Auch die "Fährienstraße" ist im TouROW-Navigator abrufbar ("Radfernwege < 200 km" und "Deutsche Fährstraße Südteil" auswählen).


Oste-Radweg-Planer Feldmann

Der Oste-Radweg, Deutschlands jüngste flussbegleitende Route, geht auf eine Idee des ADFC-Tourenexperten und AG-Osteland-Mitglieds Klaus Feldmann aus Grasberg (Kreis Osterholz-Scharmbeck) zurück, die mit Hilfe der Touristiker in den Landkreisen Harburg und Rotenburg realisiert worden ist. Im vorigen Jahr war eine  organisierte Erstbefahrung unter Leitung der Osteland-Tourenleiter und Oste-Preisträger Monika und Peter Prüß (Osten) erfolgt.

Alles über den neuen Oste-Radweg auf der Osteland-Website www.oste-radweg.de und bei Facebook.


Oberndorfer
im Interview


Beitrag über die "Heimkehr" - hier anhören

26. 1. 2012. Ganz neu im Netz ist die Website www.segelradio.de. An den Start gegangen ist das Podcast-Programm mit einem 90-minütigen Interview mit den Oberdorfer Transatlantik-Seglern Bert und Marlene Frisch (Foto) - hier anhören. Die Skipper (Website) haben letzte Woche, wie berichtet, unter großem Beifall von mehr als 100 Gästen beim Blauen Netz Oste der AG Osteland über ihre karibischen Segelabenteuer berichtet. Der Beamer-Vortrag "Vom Vulkan zum Hurrikan" von Marlene und Bert Frisch wird am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" in Oberndorf-Niederstrich wiederholt. Der Eintritt ist frei.


Echo am
Oberlauf


Zevener Pressebericht - vergrößern

25. 1. 2012. Die Arbeit des Blauen Netzes Oste, der Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., findet auch am Oberlauf des Flusses Resonanz. Über das "blaue Erfolgsjahr" berichtet heute ausführlich u. a. das Vereinsblatt der Zevener Zeitung. Mehr...


Erfolg auf
Elmonesisch


BC- Vorsitzender Storm (2. v. l.) und Aktive

22. 1. 2012. Der Oste-Ort Elm bei Bremervörde ist bekannt durch seine historische Windmühle, die rauschenden "Elmonesischen Nächte" im Karneval und für einen außerordentlich aktiven Wassersportverein. Der Bootsclub (BC) Elm (Website) hielt jetzt unter dem Vorsitz von Hauke Storm in seinem schmucken Klubhaus an der Oste Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr. Zu den Höhepunkten zählten eine Stör-Besatzaktion mit einem Drehtermin des NDR-Fernsehens und ein Bootstörn nach Oberndorf, der durch die guten Kontakte zur AG Osteland zustande gekommen war. - Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung steht hier.

Toiletten
für Segler

23. 1. 2012. Am Hafen in Geversdorf, am Anleger der Seglervereinigung Oste Hemmoor, soll ein öffentliches Sanitärgebäude für Gastsegler und Fahrradtouristen entstehen. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Kehdingen/Oste hatte im April vergangenen Jahres einen Förderantrag zur Finanzierung des 108.000-Euro-Vorhabens gestellt. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben mit 80.800 Euro, wie das Wahlkreisbüro von David McAllister am Montag mitteilte.


Ansturm auf
Blaues Netz


Bert und Marlene Frisch in Niederstrich

20. 1. 2012. Über hundert Besucher konnte Jochen Bölsche, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., am Freitag bei der jüngsten Veranstaltung des Arbeitskreises Blaues Netz Oste im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) hinterm Ostedeich in Oberndorf-Niederstrich begrüßen. Im Mittelpunkt stand ein Beamer-Vortrag der Oberndorfer Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch über eine weitere abenteuerliche Etappe (Karibik - New York)  ihrer Reise mit der Segelyacht "Heimkehr" - Titel: "Zwischen Vulkan und Hurrikan."

Segel-Vortrag
wird wiederholt


Über hundert gespannte Zuhörer

Wegen des starken Interesses wird der Vortrag am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, am selben Ort wiederholt. Der Eintritt ist wieder frei.


Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens

Zu Beginn des Abends hatten unter anderem Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens (Hemmoor) und Sportfischer-Vertreter Wolfgang Schütz (Osten) über Aktuelles aus der Flussregion berichtet. Andreas Hülsenberg (Foto) aus Neuhaus/Oste, amtierender Vorsitzender von "Trans-Ocean", stellte die Arbeit des in Cuxhaven ansässigen, aber weltweit tätigen Seglervereins vor, dem gut 6.000 Mitglieder angehören, darunter einige hundert Weltumsegler.

Ein ausführlicher Bericht steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.


Vorfreude auf
Oste-Lektüre


Zurzeit in Arbeit: Lesestoff zum Thema Oste

19. 1. 2012. Ostefreunde können sich freuen auf frischen Lesestoff zur Flussregion. Auf dem Weg in die Druckerei ist die neueste Ausgabe des "Osteland-Magazins", das am 3. Februar - rechtzeitig zum Tag der Oste 2012 - jeweils einer Teilauflage der Lokalzeitungen aus Otterndorf, Stade und Bremervörde beiliegen wird. Diesmal hat NEZ-Journalist Thomas Schult, Ostefreund und -kenner aus Lamstedt, eine bunte, kleinteilige Mischung aus Bildern und Berichten über die Osteregion komponiert.


"Püttenhüpper" auf Probefahrt (Foto: Bölsche)

Ebenfalls bereits in der Produktion ist ein exzellent getextetes und von Ostepreisträger Nikolaus Ruhl ansprechend gestaltetes 36-seitiges Heft mit dem Titel "Mit dem Püttenhüpper auf Ostetour - Beobachtungen zwischen Gräpel und Osten".

Der Reiseführer, den der Hechthausener Ferienpark Geesthof der Familie von Marschalck in einer Auflage von 10.000 Exemplaren herausgibt, soll vom April an den Fahrgästen des neuen "Püttenhüpper" überreicht werden; das Flachbodenschiff verkehrt künftig als fünfte Ostefähre (nach Gräpel, Schönau, Brobergen und Osten) zwischen Klint und Kranenburg und steht außerdem für naturkundliche Ausflüge auf den neuen Oste-Pütten zur Verfügung. Ein ausführlicher Bericht folgt zum Saisonbeginn.


Bald Bußgeld
für Flachpaddler


Wassersportler auf der Oberen Oste

4. 1. 2012. Der Landkreis Rotenburg will sich für einen besseren Interessenausgleich zwischen Wassersport und Naturschutz einsetzen. Weil Kanuten häufig das Fahrverbot auf der Oste bei rotem Pegelstand (Niedrigstwasser!) missachten, sollen Zuwiderhandlungen künftig als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können. Das kündigt Landrat Hermann Luttmann heute in der Bremervörder Zeitung an, nachdem der Artenschutzbeauftragte der Sportfischer, Ostepreisträger Ernst Peters (Zeven), darüber Klage geführt hat, dass zahlreiche Bootstouristen sich über die eindeutige Regelung hinwegsetzen. 

Begrüßt wird die Ankündigung des Landrats, der im Frühjahr ein Gespräch mit allen Beteiligten führen will, auch von der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische innerhalb der AG Osteland. Durch das verbotswidrige Paddeln bei Niedrigwasser in Flachwasserzonen werden in der Oste, die durch die Wiederansiedlung von Lachs und Stör international bekannt geworden ist, Laichgründe für Fische zerstört und Uferzonen beschädigt. 

Über die "Goldenen Regeln für naturverträgliches Wasserwandern", die an Oste und Wümme gelten, informiert der Tourismusverband des Landkreises in einem Flyer (PDF hier), über den aktuellen Pegelstand auf dieser Website.


Wieder Schifferball
in Hechthausen


Maritime Dekoration gehört dazu

4. 1. 2012. Für Heiko Brunke, den Vorsitzenden des Schiffervereins "Vergissmeinnicht" in Hechthausen, und seine Mitstreiter ist der alljährliche Schifferball "das maritime Ereignis an der Oste". 

Zum Ball am Sonnabend, 14. Januar, in der "Ostekrone" erbittet der Vorsitzende Anmeldungen unter heiko.brunke@freenet.de bis zum 11. Januar.


Bonbon für
die Skipper


Wird ersetzt: Kanalschleuse in Otterndorf

17. 11. 2011. Das Wassersportrevier Oste wird ab 2016 von der Weser her besser erreichbar sein. Eine neue Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf, in Sichtweite der alten Schleuse, soll künftig tideunabhängig passiert werden können. "Baubeginn ist frühestens in zwei Jahren", erklärte gestern Heinrich Pudimat vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

"Schildbürgerstreich -
doch nichts passiert"

Der "Bonbon für die Sportschifffahrt", so der NLWKN, ist aber nur ein Nebeneffekt des Projekts. Vor allem soll mit dem 20-Millionen-Euro-Neubau endlich der - sträflich vernachlässigte - Hochwasserschutz im Raum Otterndorf gewährleistet werden.

Beseits im Januar 2007 hatte ein SPIEGEL-Autor schwere "Versäumnisse der niedersächsischen Küstenschützer" in Otterndorf beanstandet. Damals hiess es in dem Nachrichtenmagazin: "Eine Kanalschleuse bildet die flachste Stelle im gesamten dortigen Verlauf des Elbdeichs. 'Links und rechts der Schleuse ist der Deich rund 150 Zentimeter höher,' weist Torsten Heitzsch, Geschäftsführer des örtlichen Deich- und Uferbauverbandes, immer wieder auf den Schildbürgerstreich hin – doch nichts passiert." Erst neun Jahre nach diesem Bericht, im Jahr 2016, soll das Problem laut Pudimat endlich entschärft und der Schleusenneubau abgeschlossen sein.

NLWKN-Projektleiter Andreas Kosch bestätigte gestern in Otterndorf, dass "der im Bereich der Schleuse vorhandene Deich etwa 130 cm zu niedrig ist". Die alte Schleuse jedoch verkrafte aus statischen Gründen keine weitere Deicherhöhung: "Deshalb bauen wir eine neue Schleuse." Dabei werde im Zuge der Verstärkung des Elbdeiches die dortige Deichkrone um rund 130 cm erhöht. 


"Hein Stör" im
Winterschlaf


Osteland-Mitglieder mit Stördenkmal (Foto: Frisch)

11. 11. 2011. Alle Jahre wieder kommt ein Oberndorfer "Ehrenbürger" ins Winterquartier. Auf dem Deck des Restaurantschiffs "Ostekieker" der Wirtsleute Hans und Christiane Bünning wird das schwimmende Stördenkmal "Hein Stör", geschützt vor Treib- und Packeis, seinen Winterschlaf halten - ein schwerer Junge übrigens. Deswegen werden jedesmal kräftige Oberndorfer gebraucht, um ihn zu bewegen. In diesem Jahr halfen Henning Kuhne, Heino Küther, Manfred Heinisch, Albertus Lemke, Hermann Hagenah und Eddy Uhtenwoldt, durchweg Mitglieder der AG Osteland, in deren Reihen 2009 das Geld für eines der mittlerweile meistfotografierten Motive an der Oste gesammelt worden war. Auch Fernsehen, Hörfunk und die Anglerpresse haben wiederholt über "Hein Stör" berichtet, der an die Ausrottung des Kaviarfischs in die Oste erinnern und für dessen jetzt anlaufende Wiederansiedlung werben soll.


TSV Großenwörden
gründet blaue Sparte


Großenwördener Kanuten in Oberndorf

10. 11. 2011. Die seit längerem vorbereitete Gründung einer Wassersportsparte im TSV Großenwörden soll in Kürze vollzogen werden, wie die Initiatoren Jens Lüneberg und Brigitte Sawatzki vom "Team Wassersport" mitteilen. Die Gründungsversammlung findet am 23. November, 19.30 Uhr, im Großenwördener Hof statt. Auf der Tagesordnung stehen Beratung und Verabschiedung einer Satzung und Gebührenordnung sowie der Sportbetrieb 2012. 


Extremsegler
achtern Diek


Skipper-Ehepaar Frisch (in der Karibik)

31. 12. 2011. Für die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. beginnt das neue Jahr mit einer spannenden Veranstaltung. Das erste 2012-er Treffen des Osteland-Arbeitskreises Blaues Netz Oste am Freitag, 20. Januar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) hinterm Ostedeich in Oberndorf-Niederstrich ist dem Hochseesegeln gewidmet.

Bevor die Oberndorfer Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch in Wort und Bild über eine weitere Etappe - von der Karibik bis New York - ihrer Reise mit der Segelyacht "Heimkehr" berichten, stellt Andreas Hülsenberg (Foto) aus Neuhaus/Oste, Vizevorsitzender von "Trans-Ocean", die Arbeit des in Cuxhaven ansässigen, 1968 gegründeten Vereins vor, der das Hochseesegeln fördert und dem gut 6.000 Mitglieder angehören, darunter einige hundert Weltumsegler.


Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens

Außerdem auf der Tagesordnung: Aktuelle Kurzberichte der Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche (Osten) und Walter Rademacher (Neuhaus) sowie des Arbeitskreis-Sprechers Bernd Jürgens (Hemmoor) u. a. zum Stand der Elbvertiefungsplanung, über die Stör-Wiederansiedlung und die Vorbereitungen auf den 50. Jahrestag der Februarflut 1962.


"Heimkehr" zurück
vom großen Törn


Zweimal übern Teich: die "Heimkehr"

19. 9. 2011. Nach mehr als zwei Jahren und zwei Atlantik-Überquerungen wird die Segelyacht "Heimkehr" (Website) des Oberndorfer Skipper-Paares Bert und Marlene Frisch an diesem Sonnabend, 24. September, 12 Uhr, am Anleger vor der Kirche ihres Heimatortes zurück erwartet.


Juni 2009: Abschied von Oberndorf

Im Juni 2009 war die "Heimkehr"-Crew in Oberndorf von Mitgliedern der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO) und der AG Osteland mit Musik und guten Wünschen für den großen Törn verabschiedet worden. Jetzt will die SGO den Skippern zur Rückkehr einen herzlichen Empfang bereiten. 

Von Neuhaus an soll die "Heimkehr" von Oberndorfer Schiffen eskortiert werden. Der Anleger und die Fährpromenade, wo ein Festzelt aufgebaut wird, werden zur Feier des Tages mit den Flaggen aller von der "Heimkehr" besuchten Länder geschmückt. Im Herbst wollen die Frischs vor dem Arbeitskreis Blaues Netz Oste der AG Osteland über ihr Atlantik- und Karibik-Abenteuer berichten. 


blaues-netz-oste.de twittert

Mehr Tweets von der Oste hier.


Oberndorfer krönen die
"Könige der Elbmündung"


Im roten Trikot: die "Könige der Elbmündung"

4. 9. 2011. Bei zeitweise extrem niedrigen Windstärken endete am Sonnabend die mehrwöchigen Wettkämpfe der Segler von Oste, Medem und Elbe um den Nordsee-Elbe-Cup. So viele Segel und kein Wind... 


Funkelnde Pokale warten auf die Sieger

In der Gesamtwertung vorn lagen Rudi Grimsmann (Papillon, mit Spinnaker) und Ingrid und Dierk Müller (Raja, ohne Spinnaker, Cuxhaven).


Regatta-Plakat von Kerstin Mählmann

Eines der vier begehrten roten Trikots mit der Aufschrift "König der Elbmündung" ging an den Hemmoorer Bernd Jürgens, Sprecher des Osteland-Arbeitskreises Blaues Netz Oste. Jürgens' Spinnaker-Yacht "Pirol" war als "First Ship Home" gemeldet worden. In der Spinnaker-Klasse siegte am Sonnabend Stefan Schalk (Loppukiri, Glückstadt) vor Jürgen Drews (Diekerjung, Brunsbüttel) und Rainer Gosch (Lofot, Brunsbüttel). 


Nach der Regatte: Boote in Oberndorf

In der Klasse ohne Spinnaker gingen die ersten drei Plätze an Tilmann Wiebe (Fridefix, Brunsbüttel), Ingrid und Dierk Müller (Raja, Cuxhaven) und Bernd Szczepaniak (Atair, Otterndorf). Als beste Segler aus dem Osteland folgten auf den Plätzen vier und fünf der Oberndorfer Lothar Beisenherz (Jonathan, SGO) und der Hechthausener Dieter Ahlff (Carpe Diem, SVOH).


Abschluss im Festzelt in Bentwisch

Positiv bewerteten die Teilnehmer auch in diesem Jahr die Regatta-Organisation durch die Segler-Gemeinschaft Oberndorf und auch die von Sponsoren opulent ausgestattete Tombola. 


Die Veranstalter danken den Helfern

Zu Beginn der Siegerehrung dankten Uwe Mählmann (l.) und Eddy Uhtenwoldt (3. v. l.), die Vorsitzenden der gastgebenden Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO), den Helfern auf den Regattabegleitbooten: Niels Dehde (2. v. l.), Carsten Lutz, Dieter Dede und Eybe Schönteich. Mählmann: "Ohne euch geht gar nichts."


Brandaktuelle Fotos vom Regattatag

Vereinsfotograf Henning Kuhne projizierte unmittelbar nach Regattaende aktuelle Fotos an die Leinwand des Bentwischer Schützenhauses. 


Skipper Jürgens mit Bremervörder Mitseglern

Als "Highlight" bezeichnete Bernd Jürgens die Teilnahme junger Segler vom OYC Bremervörde. Die Gäste vom Vörder See hatten an Bord Oberndorfer Schiffe Gelegenheit, ausgiebig Elbluft zu schnuppern.

Quelle: www.oste.de


Nach Mitternacht tanzten 
die Skipper auf der Straße


Bürgermeister Hubert begrüßt die Gäste

28. 8. 2011. Bis in die Morgenstunden feierten vergangene Nacht die Skipper vom Ostener Wassersportclub ihre traditionelle Lichterfahrt. Bürgermeister Carsten Hubert (mit "Osteland"-Cap) und WSCO-Vorsitzender Niels Dehde konnten erstmals auch eine starke Abordnung mit zehn Wassersportlerinnen und Wassersportler von der Seglergemeinschaft im benachbarten Oberndorf begrüßen, die ebenfalls die ihre mit Lampions und Lichterketten geschmückt hatten.


Im Lichterglanz: der WSCO-Anleger

Am festlich illuminierten WSCO-Anleger startete die Freizeitflotte zu einer abendlichen Rundfahrt ober- und unterhalb der Schwebefähre.


Zeitweise beeinträchtigt Regen den Fahrspaß

Der Regen, der zeitweise das Fahrvergnügen beeinträchtigte, legte sich, als am WSCO-Clubhaus bei Nackensteak, Bratwurst, Bier und Kümmerling bis in die Nacht gefeiert wurde. 


Spontanauftritt der "Katastrophenband"

Höhepunkt des Fests war um Mitternacht ein Spontanauftritt der legendären Ostener "Katastrophenband", die mit schmissiger Musik (reinhören auf Youtube) die Skipper animierte, auf der Straße unter der Ostebrücke im Dunkeln - die Straßenbeleuchtung war längst verloschen - ausgelassen zu tanzen. - Quelle: www.oste.de


Im Dunkeln achtern Diek: Tanz auf der Straße

Weitere Fotos stehen auf dieser SONDERSEITE.


Großenwördener
entdecken die Oste


Willkommen: Uhtenwoldt, Reimers, Lüneberg, Horeis

27. 8. 2011. Der neue Fahrgastschiff-Anleger hat das Interesse der Großenwördener an der Oste enorm beflügelt. Nach gründlicher Vorbereitung hatte das Team Wassersport um Jens Lüneberg - Kern der geplanten Wassersportsparte des TSV Großenwörden - für Sonnabend zu einer "Jungfernfahrt" mit Kanus auf der Oste eingeladen.


Kurz vor dem Ablegen bei der SGO

Ziel war, bei auflaufendem Wasser, der Anleger Großenwörden, Startpunkt die Anlage der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO), der die Gäste mit einem Frühstück begrüßte. Willkommen geheißen wurden die Großenwördener vom SGO-Vize Eddy Uhtenwoldt, Bürgermeister Detlef Horeis und den AG-Osteland-Vorstandsmitgliedern Jochen und Renate Bölsche. Ebenso wie Eybe Schönteich und die Ehepaare Albertus und Renate Lemke und Dieter und Christa Dede vom Blauen Netz Oste freuten sie sich, dass ständig neue Kontakte zwischen den Wasserfreunden entlang des Flusses geknüpft werden.


Vier der acht Kanus aus Großenwörden

Nachdem Bernd Reimers (Jugendkonferenz Himmelpforten) einige Neulinge in die Kunst des Paddelns eingewiesen hatte, stieß er mit einem "Prost op de Oost" auf die Zukunft der Großenwördener Wassersport-Initiative an. Am Ziel in Großenwörden erwartete die Paddler nach ihrem vierstündigen Törn ein heißer Grill. - Quelle: www.oste.de

Viele weitere Fotos stehen auf dieser SONDERSEITE.


Oberndorfer Regatta mit
Bremervörder Jungseglern


Oberndorfer Regatta 2010 (Foto: H. Kuhne)

24. 8. 2011. Premiere bei der 21. Oberndorfer Regatta vom 2. bis 4. September, dem - neben dem Hemmoorer Rudermarathon - größten wassersportlichen Ereignis auf der Oste: Erstmals werden junge Segler vom Bremervörder Oste-Yacht-Club bei der von der Segler-Gemeinschaft Oberndorf organisierten Regatta die Crews von der Unteren Oste verstärken.

"Über die Einladung zu der Regatta in der Oste- und Elbmündung haben sich die Jugendlichen sehr gefreut, die meistens auf dem Bremervörder See auf Jollen segeln," sagt Bernd Jürgens vom Blauen Netz Oste der AG Osteland. Christian Scheuch, der Jugend- und Segelwart des sehr aktiven OYC Bremervörde, will mit sieben jungen Seglerinnen und Seglern zwischen 16 und 19 Jahren nach Oberndorf kommen.



 

Kleiner Verein mit
enormem Erfolg


Festakt in der Bootshalle Schwarzenhütten

20. 8. 2011. Ein kleiner Verein mit großen Erfolgen - so würdigten am Sonnabend ein halbes Dutzend Redner in der Bootshalle im Oste-Hafen Schwarzenhütten die vor 25 Jahren gegründere Segler-Vereinigung Oste Hemmoor (SVOH) und deren Vorstand um Jürgen Hinck, Vize-Bürgermeister der Stadt Hemmoor.

Bei Kaffee und Kuchen, Sekt und Sonnenschein blickte Hinck zurück auf das vergangene Vierteljahrhundert, in dem der heute gerade mal 50 Mitglieder starke Verein mehr als 10.000 Arbeitsstunden geleistet und sich dem Ziel verschrieben hat, "jedermann und jederfrau die Ausübung des Wassersports zu ermöglichen".


Sekt und Sonnenschein: der Jubiläumsempfang

Einen instruktiven und detaillierten Überblick über die Geschichte des Vereins, der auch über eine 175 Meter lange Schlengelanlage in Geversdorf verfügt, bot der 2. Vorsitzende Heinz Begemann (Foto; Einzelheiten hier), bevor der Hemmoorer Bürgermeister und Oberdeichgrefe Hans Wilhelm Saul die Leistungen des Vereins würdigte, die "auch dem Mittelzentrum Hemmoor zugute kommen". 


Torte satt: Vorstandsmitglied Ute Ahlff

Bei den Bemühungen, den Hafen Schwarzenhütten auch für Gastlieger durch Bau eines Saniätärgebäudes attraktiver zu gestalten, stellte Saul (Foto) dem Verein seine Unterstützung in Aussicht. Die überörtliche Bedeutung der SVOH für die gesamte Osteregion unterstrich der Vorsitzende der AG Osteland, Jochen Bölsche. Er erinnerte an das werbewirksame Hörfunk-Hafenkonzert 2005 und das Shanty-Festival im Jahr der Oste 2009, den bevorstehenden Crew-Austausch mit dem Bremervörder Yacht-Club, die Attraktivierung der Vereinsanlage in Geversdorf, die erfolgreiche Teilnahme an der Oberndorfer Regatta und die Mitarbeit im Osteland-Arbeitskreis Blaues Netz, wo die Ausschilderung der Oste-Häfen nach dem System "Gelbe Welle" ebenso vorbereitet worden ist wie der in 7000 Exemplaren verbreitete Oste-Hafenführer 2011/12. .


Hinck-Ehrung durch die AG Osteland

Der Blaue-Netz-Sprecher Bernd Jürgens, Vorstandsmitglied sowohl der SVOH als auch der AG Osteland, überreichte anschließend gemeinsam mit Osteland-Schatzmeister Johannes Schmidt dem Vorsitzenden Hinck die Mitglieder-Ehrennadel, den "Goldenen Fährmann". Vertreter befreundeter Vereine - darunter Niels Dehde vom WSC Osten, Gerd Drewes vom Schiffs-Modellbauclub Hemmoor, Eddy Uhtenwoldt von der Segler-Gemeinschaft Oberndorf und Reinhard Schlichtmann vom TSV Großenwörden sowie Harald Graw vom Kreissportbund - überbrachten ebenfalls Glückwünsche.


Höhepunkt: Festvortrag von Prof. Döscher

Als Höhepunkt der Jubiläumsfeier erwies sich der mit Döntjes und plattdeutschen Einsprengseln gewürzte Festvortrag von Prof. Peter Döscher (Cuxhaven/Hannover). Der Vorsitzende des Niedersächsischen Seglerverbandes stellte klar, dass Segeln "längst nicht mehr der Sport der Kaiserlichen Marine und der hochdekorierten Adeligen" sei, sondern "in der Breite der Bevölkerung angekommen ist".


Sportboote im Jubiläumsschmuck

In einem leidenschaftlichen Plädoyer warb Döscher für die gemeinschafts- und charakterbildenen Elemente dieser Sportart und ihre Bedeutung für die Jugend: "Wen wir auf eine Jolle setzen, der lernt Verantwortung zu übernehmen." Seine Ablehnung einer weiteren Elbvertiefung und seine Absage an Überlegungen zur Einführung einer Wasserstraßenmaut verband der Landesvorsitzende mit einem Bekenntnis zum Osteland: "Wie scheun dat hier ist!"

Quelle: www.oste.de


Wieder Seeschlacht
in den Ostefluten


Beste Aussichten: AG-Osteland-Vize Rademacher

21. 8. 2011. Die besten Aussichten auf das diesjährige Pappbootrennen in Neuhaus genoss Hobby-Fotograf Walter Rademacher: Der AG-Osteland-Vize und Sprecher der Elbvertiefungsgegner hatte sich mit seiner Kamera auf einer der Dalben im alten Hafen des Fleckens platziert, wo das Pappbootfest mit dem traditionellen Juxrennen endete, bei dem einige der Eigenbauten nach spritzigen Seeschlachten in den Fluten des Ostezuflusses versanken.


Höhepunkt war wieder das Juxrennen

Auch in diesem Jahr hatten die Veranstalter vom Gewerbeverein Neuhaus mit dem Initiator des Pappbootrennrens, Gerald Bruns, wieder ein buntes Programm zusammengestellt, das von Kulinarik über eine Kunstausstellung der Fleckenmalerin Anja Seelke bis hin zum Buddelschiffbasteln und zur traditionellen Kuhschisswette reichte - siehe www.pappbootrennen.de.

Eine Fotoauswahl aus früheren Jahren steht auf unserer SONDERSEITE, ein NEZ-Vorbericht hier.

Quelle: www.oste.de


Großenwördener planen Kanutour


Bootstour auf der Oste (bei Sandbostel)

18. 8. 2011. Das Großenwördener Team Wassersport um Jens Lüneberg (Foto) plant für den 27. August seine erste Wanderfahrt auf der Oste von Oberndorf bis Großenwörden mit dem Kanu oder Kajak. Start ist um 9.30 Uhr in Oberndorf nach einem kleinen Frühstück, Abschluss in Großenwörden mit anschließendem Grillen. Die Tour (ca. 19 km) ist bei ruhig auflaufendem Wasser in drei bis vier Stunden (reine Fahrtzeit) zu schaffen (NW in Oberndorf ca. 9.16 Uhr u. HW in Großenwörden ca. 15.20 Uhr). Eine längere Verschnaufpause istam Hafen Schwarzenhütten in Hemmoor oder in Osten in der Nähe der Schwebefähre vorgesehen. Das Wassersport-Team kann acht bis zehn Zweier- oder Vierer-Kanus zur Verfügung stellen. Wer ein eigenes Boot hat, kann es gerne mitbringen. Für das Essen wird ein Pauschalbetrag erhoben. Mit Getränken und Leckereien für zwischendurch sowie Besteck, Teller und Becher versorgt sich jeder selbst. Tonnen für die Kanus und Schwimmwesten können in ausreichender Anzahl gestellt werden. Anmeldungen sind erbeten bis zum  21. 8.2011 per Mail bei Bernd Reimers (reibe01@t-online.de), Brigitte Sawatzki (Brigitte-Sawatzki@t-online.de) oder bei Jens Lüneberg (patalue@t-online.de).

Quelle: www.oste.de


Osteverordnung jetzt ergänzt

19. 8. 2011. Mit Monatsbeginn sind in den Befahrensregelungen für die Oste einige Änderungen in Kraft getreten, die mit der Umwandlung des Gewässers von einer Bundeswasserstraße in ein Landesgewässer im vergangenen Sommer einhergehen. "Es handelt sich hierbei insbesondere um ergänzende Regelungen zu Fragen der Befähigungsnachweise für Fährführer und zu Fahrverboten", erläuterte Ralf Hennig vom NLWKN. So habe der Landkreis Cuxhaven als zuständige Behörde zur Umsetzung der Verordnung nun die Möglichkeit, bei schwerwiegenden Zuwiderhandlungen gegen die Befahrensregelung - zum Beispiel bei Alkoholverstößen - Sanktionen zu verhängen. 

Ein weiterer Block betrifft die Führerscheinregelungen insbesondere für neue Fährführer, die nur auf der Oste verkehren wollen. Hier waren hinsichtlich der Anforderungen Unterscheidungen zu treffen, ob die jeweiligen Interessenten einen Befähigungsnachweis für private oder öffentliche Fähren erwerben wollen. So gilt zum Beispiel für private Fähren ein Mindestalter von 16 Jahren, während der Führer einer öffentlichen Personenfähre mindestens volljährig sein muss.

Der (aktualisierte) Text der Verordnung über das Befahren der Oste ist hier einsehbar.

Zum Thema:An der Oste brechen neue Zeiten an (Niederelbe-Zeitung)


Hemmoorer Segler bestehen 25 Jahre


Auch der Shantychor Hemmoor tritt wieder auf

16. 8. 2011. Mit einem großen Jubiläumsfest im Oste-Hafen Schwarzenhütten feiert die Seglervereinigung Oste Hemmoor (SVOH) am Sonnabend, 20. August, ab 14 Uhr ihr 25-jähriges Jubiläum. Geplant sind, wie Vorsitzender Jürgen Hinck mitteilt, unter anderem ein Auftritt des Shantychors Hemmoor und eine abendliche Seglerparty. 

Am 30. Juni 1986 war der Verein von  25 Wassersportlern gegründet worden. Erster Vorsitzender war Günter Stüven, erstes Ziel die Erstellung eines vereinseigenen Ablegers sowie einer Winterlagerhalle. - Mehr über die Vereinsgeschichte hier.


Brücke geschlossen, Website online

7. 8. 2011. Die Klappbrücke Geverstorf kann aufgrund von Arbeiten an der Hydraulikanlage im Zeitraum vom 5. bis 16. September nicht geöffnet werden. Das teilt die Seglergemeinschaft Oberndorf mit.

Gerd Thielke, der langjährige Betriebsleiter des Ostesperrwerks, hat - nach einem Jahr in Berlin - seine zeitweise eingestellte Homepage www.osteportal.de wiederbelebt. Noch ist die Seite im Aufbau und sind die Inhalte mit Ostebezug spärlich. Spitzenmeldung ist der Wunsch zweier "in die Jahre gekommene Hobbymusiker", zur Gründung einer Band "motivierte Leute an der Gitarre am Bass und am Keyboard" zu finden: "Auch die richtige Stimme wird noch gesucht."


Heimkehr im September


Gastlandflaggen auf der "Heimkehr"

29. 7. 2011. Die zweifachen Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch aus Oberndorf haben Großbritannien erreicht und die Flaggen des Gastlandes sowie von Cornwall gesetzt. Jetzt steht fest: Am 24. September, 12 Uhr, wird ihre Yacht "Heimkehr" (Logbuch) in Oberndorf festmachen - "direkt vor der wunderschönen Kirche am Fluss", wie das Paar mitteilt: "Darauf freuen wir uns."  Nach der Rückkehr wollen die Frischs im Arbeitskreis Blaues Netz Oste der AG Osteland über den letzten Teil ihrer Reise berichten.


Gastlicher Club im Oste-Ort Elm


Eine Boje schmückt das Clubhaus

26. 7. 2011. Im Jahre 1974 gründete fünf Wassersportfreunde in der idyllisch am Osteufer in Elm gelegenen Gaststätte von "Tante Sophie"  - verewigt in Elke Loewes Bilderbuch "Johnny Hecht" (Abb.) -den Bootsclub Elm. Mit großem Einsatz  arbeiteten die Mitglieder auf dem Grundstück in Bremervörde-Elm, An der Oste 20 a,  zunächst am am Bau eines Bootsschuppens, später eines Bootshauses sowie der Bootsanleger und der Slipanlage. Heute zählt der Verein um den Vorsitzenden Hauke Storm, Stellvertreter Hermann Wiebke,  Kassenführer Rainhard Mayer und die Schriftführerin und Webmasterin Hella Neugebauer bereits 34 aktive und 46 Fördermitglieder. Der BC Elm verfügt über 35 Boots-Liegeplätze und einen kleinen PKW-Parkplatz. Die Förderung des Wassersports ist die Hauptaufgabe des Vereins. Neben den Vorbereitungskursen für diverse Prüfungen werden Optimisten-Segeanfängerkurse  für Kinder veranstaltet; dazu sind Optimisten-Jollen angeschafft worden. 


Gastplätze für Boote bis zu 12 Metern

Bekannt ist der Verein am Fluss für seine Gastfreundschaft und Kooperationsbereitschaft. So leisteten Vorsitzender Storm (Foto) und sein Team kürzlich dem Arbeitskreis Wanderfische Oste Hilfe bei der Stör-Besatzaktion, und am Schwarzen Brett des gemütlichen Clubhauses finden die Mitglieder des BC Elm immer frische Informationen u. a. über die AG Osteland.  - Für Gäste stehen am Anleger Gastplätze bis zu Bootslänge von 12 Metern zur Verfügung. Bei einem mittleren Hochwasser beträgt die Wassertiefe ca. 130 cm. Neben einem Kanueinstieg und Slipanlage sind Toiletten, Wasser- und Stromanschluss sowie  Müllbehälter vorhanden. Durch Übertragungsfehler waren im Hafenführer des Blauen Netzes Oste einige Kontaktdaten falsch angegeben worden. Die richtige E-Mail-Adresse ist  info@bc-elm.com, die Webadresse heißt  www.bc-elm.com.


Erneut Ärger um Ostebrücken-Sperrung


Regatta-Hindernis Ostesperrwerk

21. 7. 2011. Immer Ärger um die Ostebrücken. Gerade erst haben, wie berichtet, Sportschiffer-Proteste die Gefahr abgewendet, dass eine vom Kreis Cuxhaven angeordnete reparaturbedingte Sperrung der Geversdorfer Oste-Klappbrücke ausgerechnet in die Zeit der Oberndorfer Traditionsregatta (2. bis 4. September) fällt: Auswärtige Segler hätten bei geschlossener Klappbrücke den Startpunkt in Oberndorf nicht erreichen können.

Kaum ist diese Gefahr gebannt, taucht jetzt ein neues Problem auf: Heute müssen die Regatta-Organisatoren in der Zeitung lesen, dass nunmehr - wiederum just während der Regattatage - eine Vollsperrung der Klappbrücke am Baljer Ostesperrwerk vom 29. August bis 2. September vorgesehen ist. 

Und wieder droht ein
Schildbürgerstreich...


Gefährdet: Oberndorfer Herbstregatta

Die Regatta-Organisatoren von der Segler-Gemeinschaft Oberndorf um deren Vorsitzenden Uwe Mählmann (Foto) kämpfen jetzt dafür, auch diesen Schildbürgerstreich zu verhindern: Die Anreise der auswärtigen Teilnehmer der 21. Oberndorfer Herbstregatta, die zugleich Endrunde des Nordsee-Elbe-Cups 2011 ist, am Freitag, 2. September, über die Oste nach Oberndorf müsse unbedingt gesichert werden, wenn nicht das wichtigste wassersportliche Ereignis der Region (neben dem alljährlichen Hemmoorer Rudermarathon) scheitern soll.

Das Blaue Netz Oste der AG Osteland hat den Regatta-Veranstaltern seine Unterstützung in Aussicht gestellt.

Die Ausschreibung der durch die Klappbrückensperrung gefährdeten 21. Oberndorfer Herbstregatta steht hier



 

Kreis verschiebt die Oste-Sperrung


Anzeige in der Wochenend-NEZ

16. 7. 2011. Der Landkreis Cuxhaven rudert zurück: Nach Protesten des Hemmoorer Segler-Vorsitzenden Jürgen Hinck, von Bürgermeister Hans-Wilhelm Saul und von Bernd Jürgens vom Blauen Netz Oste innerhalb der der AG Osteland hat der Landrat heute per NEZ-Anzeige eine (zweite) Verschiebung der Ostebrücken-Sperrung in Geversdorf mitgeteilt.

Aufgrund des neuen Termins (5. bis 16. September) ist die Oberndorfer Regatta (2. bis 4. September) nicht mehr gefährdet.



 

Gegen Oste-Sperrung zur SGO-Regatta


Geversdorfer Brücke: "Schildbürgerstreich"

1. 7. 2011. Die Wassersportler an der Oste zeigten sich diese Woche empört über einen "Schildbürgerstreich" des Landkreises - so Bernd Jürgens, Sprecher des Arbeitskreises "Blaues Netz Oste" der AG Osteland: Ausgerechnet in der Ferienzeit - vom 4. bis 15. Juli - wollte der Kreis Cuxhaven aufgrund von Reparaturarbeiten die Geversdorfer Klappbücke sperren und damit große Teile der Sportschifffahrt lahmlegen.


War gefährdet: Oberndorfer Regatta 

Nach Protesten des Hemmoorer Ratsherrn Jürgen Hinck, Vorsitzender der Seglergemeinschaft Oste Hemmoor, sowie des Hemmoorer Bürgermeisters Hans Wilhelm Saul ("nicht hinnehmbar") konnte zunächst eine Verschiebung der beabsichtigten Sperrzeit erwirkt werden - in den Zeitraum von Mitte August bis zum 2. September.

Dadurch jedoch wäre die große Traditionsregatta der Seglergemeinschaft Oberndorf im Rahmen des Nordsee-Elbe-Cups (2. bis 4. September) massiv gefährdet gewesen; am ersten Tag der Regatta reisen die teilnehmenden Segler aus Nah und Fern an. Nach erneuter Intervention wurde der Reparaturzeitraum erneut verschoben: auf den 18. bis 31. August.


Hemmoorer Segler-Vorsitzender Hinck

Besser wäre allerdings eine Sperrung im Oktober gewesen, kritisiert die AG Osteland. Sie sieht ihre bundesweite Werbeaktion für den Wassersport auf der Oste ("Der Fluss, der alles hat") konterkariert. Mittlerweile hat der gemeinnützige Verein 7000 "Oste-Hafenführer" verbreitet. Osteland-Vorsitzender Jochen Bölsche: "Wer nun unseren Empfehlungen folgt und die Oste anläuft, sieht sich unversehens vor einer gesperrten Brücke."

Die Art und Weise der Bekanntmachung - kurzfristig per Annonce in der Lokalpresse - wird auch vom segelnden SPD-Kommunalpolitiker und 2. Bürgermeister Hinck kritisiert: "Alle Betroffenen an der Unterelbe müssen benachrichtigt werden, nicht nur an der Oste. So sollte nicht mit dem Wassersport und dem Wassertourismus verfahren werden."

Auch das Fahrgastschiff "Mocambo" ist während einer Sperrung im Sommer von starken Einschränkungen betroffen, "wo doch erhebliche Tourismusmittel in den Bau von Fahrgastschiffanlegern geflossen sind", wie Hinck sagt: "Man sollte meinen, der Tourismus soll gefördert werden und nicht durch solche Hemmnisse abgewürgt werden."

Ein Vertreter des Landkreises räumte am Freitag gegenüber der NEZ (Wochenendausgabe) ein, die Behörde habe nach der Übertragung der Oste-Zuständigkeit vom Bund auf das Land die Sperrung verwaltungstechnisch nicht optimal vorbereitet.

Wortlaut des Protestschreibens 
an den Landkreis Cuxhaven

Die Brücke ist über ein natürliches Gewässer gebaut worden. Daraus resultieren Rechte, was den Sicherheit und die Leichtigkeit des Schiffsverkehrs anbelangt. Die Brückenöffnungszeiten sind der anliegenden BfS 112/2009 zu entnehmen. Andere Öffnungszeiten sind nicht bekannt.

Die Mitteilung über die Sperrung vom 04.07. - 15.07.2011 ist völlig unüblich. Bisher wurden dringend erforderliche Arbeiten mindestens 14 Tage - 4 Wochen vorher vom WSA Cuxhaven mit dem in der Seefahrt gebräuchlichen Verfahren der „Bekanntmachungen für Seefahrer", mitgeteilt.

Die Brücke in den Ferien für fast 14 Tage zu sperren ist nicht hinnehmbar. Die Erfordernis der Reparaturarbeiten ist lange bekannt. Auch bei erwarteten langen Lieferzeiten eines neuen Elektromotors müssten diese Arbeiten in weniger behindernde Zeiträume gelegt werden können. Solche lang andauernden Arbeiten müssen außerhalb der Saison, oder mindestens außerhalb der Ferienzeit eingeplant werden, oder aber so rechtzeitig mit einem geordneten Verfahren allen Betroffenen mitgeteilt werden und nicht mittels Brief von der bauausführenden Firma 5 Tage vor der Vollsperrung. 

Wie sollen die in Fahrt befindlichen Mitglieder von der Vollsperrung unterrichtet werden? Von der Sperrung ist die gesamte Osteregion oberhalb von Geversdorf betroffen und alle alle die Oste aufwärts fahrenden Schiffe und Boote, die höher sind als Brückendurchfahrthöhe. Alle Betroffenen an der Unterelbe müssen benachrichtigt werden, nicht nur an der Oste.

Folgende Probleme werden auf die Wassersportler in der Sperrzeit zukommen:

-     Die Motorboote können nur noch 1x am Tag, bei Niedrigwasser passieren.
-     Die Segelboote können die Brücke gar nicht mehr passieren (die Masten sind fest angebracht).
-     Es sind bereits einige Boote in Urlaub. Die werden bei der Rückkehr in dem Zeitraum vor verschossener Brücke stehen und um Durchiass anfunken. Wo sollen die bleiben? Nach Cuxhaven, oder Neuhaus. Gibt es da freie Liegeplätze? Wer bezahlt die Liegegebühren?
 -   Andere haben Urlaub bei ihrem Arbeitgeber eingereicht. Viele zu Ferienbeginn. Werden diese bis zum 15.07. gefangen gehalten. Danach sind 14 Tage Urlaub fast zu Ende. Nach Dänemark kann man nicht mal so schnell eben kommen mit dem Boot. Den Kindern nimmt man den Urlaub mit den Eltern.
-   Einnahmen der Vereine können nur in den Ferien erwirtschaftet werden. Die Vereine müssen schließlich auch für die gepachteten Wasserflächen bezahlen.
-     Die Mocambo muss in der Zeit mit starken Einschränkungen leben , wo doch erhebliche Tourismusmittel in den Bau von Fahrgastschiffanlegern geflossen sind. Man sollte meinen, der Tourismus soll gefördert werden und nicht durch solche Hemmnisse abgewürgt werden
-    Vom 02. - 04. wird im Nordsee-Elbe-Cup die Oberndorf Regatta durchgeführt, es ist mit erheblichem Bootsverkehr zu rechnen.

So sollte nicht mit dem Wassersport und dem Wassertourismus verfahren werden. Solche Arbeiten müssen außerhalb der Saison und nie am Wochenende durchgeführt werden. Dieser Termin darf auf keinen Fall durchgeführt werden.


38. Regatta auf der Oste


Ostemarathon-Teilnehmer in Hemmoor

28. 6. 2011. Am Sonnabend startet auf der Oste, unweit der Schwebefähre, die 38. Marathon- und Trimmregatta der Wasserfreunde Hemmoor für Ruderer und Kanuten. Cheforganisator ist wieder der Vereinsvorsitzende und AG-Osteland-Mitstreiter Werner Breves (Foto). Ausschreibung und Zeitplan stehen hier im Netz.


Geversdorf: Klappbrücke klappt nicht


Ostebrücke in Geversdorf

28. 6. 2011. Die Klappbrücke über die Oste in Geversdorf kann in der Zeit vom 4. bis zum 15. Juli nicht geöffnet werden. Grund sind Arbeiten an der Hydraulikanlage, wie die Bremerhavener Firma MWB Elektrotechnik Service GmbH mitteilt.


Paddeln nur bei grünem Pegel


Wasserwanderer auf der Oberen Oste

16. 6. 2011. Nach einer "Allgemeinverfügung" des Landkreises Rotenburg ist das Befahren der Oberen Oste zwischen der Harburger Kreisgrenze und dem Bremervörder Hafen bis zum 30. Juni untersagt. Bei Zuwiderhandlung droht eine Geldbuße von bis zu 50.000 Euro. Lediglich bei grünem Pegelstand darf gepaddelt werden. Die aktuellen Pegelstände sind hier im Internet abrufbar.


Lakritzschnecken retten Seglerstimmung


Oberndorfer Proviant für die "Heimkehr"

22. 5. 2011. Die Oberndorfer Trransatlantik-Skipper Bert und Marlane Frisch befinden sich, wie berichtet, auf der Rückreise. Von ihrem Yacht "Heimkehr", zur Zeit zwischen den Bermudas und den Azoren, übermittelt das Ehepaar heute per Kurzwelle eine Dankesbotschaft für den Oberndorfer Kaufmann und AG-Osteland-Mitstreiter Albertus Lemke mit: "Der hatte bei unserem letzten Oberndorf-Besuch den Ernst der Lage erkannt und hat uns 1,5 kg Lakritzschnecken mitgegeben. Heute nun, 500 Meilem (930 km) weg von den Bermudas, wurde das wichtig. Nach drei Flautentagen ging das Gewackel wieder los. Klar, so bequem konnte es ja nicht weitergehen. War so ein kleines Stimmungstief hier im Atlantik.

Da kommt Leni mit den Lakritzschnecken an, und alles war gerettet. Wir sind sicher, dass es im Umkreis von 500 Meilen nicht eine einzige Süßigkeit dieser Art gibt. Danke Albertus in Oberndorf! Nun haben wir nur (!) noch 1200 Meilen vor uns bis zu den Azoren. Die Schnecke werden reichen!"


Wassersport-Sparte für Großenwörden


Neuer Anlegestelle in Großenwörden

20. 5. 2011. Der neue Oste-Anleger in Großenwörden ist eingeweiht, jetzt will der TSV Großenwörden eine Wassersportsparte gründen. Eine Informationsveranstaltung über das Vorhaben des Vereins findet, wie Mitinitiator Jens Lüneberg mitteilt, am Mittwoch, 8. Juni, 19.30 Uhr, im Großenwördener Hof statt.


Oste-Häfen in der Segel-Bibel


Neuer Sejlerens-Segelführer

16. 5. 2011. "Sejlerens", das dickleibige Gratismagazin aus Dänemark, gilt als "Bibel" der Wassersportler im Norden. Die neue Ausgabe enthält erstmals ein umfangreiches Oste-Kapitel mit Beiträgen über die Häfen Neuhaus, Oberndorf, Osten und Bremervörde sowie mit Hinweisen auf den neuen Oste-Hafenführer der AG Osteland und den Osteland-Arbeitskreis Blaues Netz Oste.


Eine der Oste-Seiten in Sejlerens

Auch auf der Sejlerens-Website ist die Oste vertreten - ebenfalls mit Tipps für die Häfen Neuhaus, Oberndorf, Osten und Bremervörde

Der Törnführer ist, so lange der Vorrat reicht, über die Wassersportvereine in den in den genannten Häfen erhältlich.


"Rechts ranfahren können wir nicht"


Günstige Winde für die Oberndorfer Yacht

15. 5. 2011. Die Rathaus-"Uhr" auf den Bermudas zeigt auf Süden, das bedeutet günstige Winde für die Oberndorfer Skipper Bert und Marlene Frisch (Website), die am Dienstag die nächste, 3000 Kilometer lange Etappe  ihrer zweiten Atlantiküberquerung antreten wollen. Bert Frisch berichtet: "Wir werden am Dienstagmorgen auslaufen. Zunächst ein gehöriges Stück nach Nordosten, bis es kalt wird, dann immer östlicher Richtung Azoren. Wir werden die ersten zwei Tage segeln können, dann einige Tage motoren, um dann hoffentlich die östliche Strömung des Azorenhochs zu erwischen. Wenn sich das Wetter an unsere Reisepläne hält. Die Distanz ist 1670 Seemeilen (3000 km). 


Ehepaar Frisch auf den Bermudas

Für eine so lange Strecke gibts keinen Wetterbericht. Zuverlässig ist die Vorhersage nur für etwa fünf Tage. Dennoch bekommen wir eine Menge Wetterinformationen auch auf See, nur rechts ran fahren können wir nicht. Nun wird's wieder etwas hektisch, alles mögliche muss noch erledigt werden. Gebunkert haben wir heute schon mal, denn Diesel braucht man wohl auf diesem Stück. Wir freuen uns aber auch wieder auf den Atlantik, die zweitlängste Strecke auf unserer bisherigen Reise und die Azoren."

Im Herbst wollen die Frischs an der Oste einen weiteren Vortrag über ihr Atlantik-Abenteuer halten.


Werbewelle für die Oste


Titel-Ausschnitt des neuen Oste-Flyers

11. 3. 2011. In Anwesenheit von Bürgermeister Eduard Gummich (Foto) ist am Dienstag im Bremervörder Hafen eine weitere Marketingaktion für den Bootssport auf der Oste präsentiert worden. Gemeinsam mit dem Oste-Yacht-Club (OYC) und dem Vörder Yacht-Club (VYC) flankiert die Stadt mit einem neuen Faltblatt (Titel: "Vor Anker gehen an einem der schönsten Nebenflüsse Norddeutschlands") die Werbewelle, die der Arbeitskreis Blaues Netz Oste der AG Osteland letztes Jahr mit einem "Oste-Hafenführer" sowie mit Flaggen, Tischsets, Postkarten und Großplakaten für den "Fluss, der alles hat", gestartet hat.


Oste mit Hafen in Bremervörde

VYC-Vorsitzender und AG-Osteland-Mitglied Frank Pingel sagte in einem Pressegespräch, obwohl die AG Osteland "schon für eine Verbesserung gesorgt" habe, sei die Oste unter Wassersportlern noch immer zu wenig bekannt.  Bürgermeister Gummich hob die überregionale Bedeutung des Info-Flyers (Online-Bestellmöglichkeit hier) mit den Worten hervor: "Wir werben damit für den idyllischen Osteverlauf mit dem letzten schiffbaren Hafen in Bremervörde."

In der Tourismuszentrale Wingst berichtete gestern Riko Karsten (Foto), dass der gratis abgegebene "Oste-Hafenführer" der AG Osteland nach Veröffentlichungen in der Regionalpresse und in Seglerzeitschriften massenhaft angefordert werde; in den letzten Wochen habe allein die Wingster Tourismuszentrale mehr als 150 Exemplare der 20-seitigen Druckschrift (Download hier, Online-Bestellmöglichkeit hier) an Wassersportler in allen Teilen Deutschlands versandt.


Kanu-Saison hat begonnen


Wasserwandern auf der Oberen Oste

19. 4. 2011. Die Wassersport-Saison im Osteland hat soeben begonnen. Über die Planung von Kanu-Touren auf dem Oberlauf des Flusses schreibt die Zevener Zeitung unter der Überschrift "Tipps für Freunde des Paddelns":

"Noch vor wenigen Jahren galt die Oste, die sich über 150 Kilometer durch das Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks schlängelt, als 'vergessener Fluss'. Jetzt registrieren Touristiker, dass der längste Nebenfluss der Niederelbe zunehmend von Wassersportlern und Wassertouristikern entdeckt wird. Ein ideales Paddelrevier ist die Obere Oste, die dem sanften Tourismus vorbehalten ist.Nachdem es lange Zeit keinen Flussführer gab, hat die Arbeitsgemeinschaft Osteland jetzt ein 20seitiges, reich bebildertes Heft mit dem Titel 'Tipps für Segler, Ruderer, Kanu- und Motorbootfahrer' neu aufgelegt. Darin wird die Oste vorgestellt als ein besonders vielfältiger 'Fluss, der alles hat'." - Bitte hier weiterlesen.

Anpaddeln
auf der Oste

22. 4. 2011. Mit dem traditionellen Anpaddeln auf der Oste hat der TSV Bremervörde die Kanusaison eröffnet. Die Fahrt ging von der Ostebrücke in Sandbostel bis nach Bremervörde, wo die Tour für die über 20 Teilnehmer mit einer spritzigen Abfahrt die Bootsrutsche hinunter am Oste-Hotel endete.


Kanu-Saison hat begonnen


Wasserwandern auf der Oberen Oste

19. 4. 2011. Die Wassersport-Saison im Osteland hat soeben begonnen. Über die Planung von Kanu-Touren auf dem Oberlauf des Flusses schreibt die Zevener Zeitung unter der Überschrift "Tipps für Freunde des Paddelns":

"Noch vor wenigen Jahren galt die Oste, die sich über 150 Kilometer durch das Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks schlängelt, als 'vergessener Fluss'. Jetzt registrieren Touristiker, dass der längste Nebenfluss der Niederelbe zunehmend von Wassersportlern und Wassertouristikern entdeckt wird. Ein ideales Paddelrevier ist die Obere Oste, die dem sanften Tourismus vorbehalten ist.Nachdem es lange Zeit keinen Flussführer gab, hat die Arbeitsgemeinschaft Osteland jetzt ein 20seitiges, reich bebildertes Heft mit dem Titel 'Tipps für Segler, Ruderer, Kanu- und Motorbootfahrer' neu aufgelegt. Darin wird die Oste vorgestellt als ein besonders vielfältiger 'Fluss, der alles hat'." - Bitte hier weiterlesen.

Anpaddeln
auf der Oste

22. 4. 2011. Mit dem traditionellen Anpaddeln auf der Oste hat der TSV Bremervörde die Kanusaison eröffnet. Die Fahrt ging von der Ostebrücke in Sandbostel bis nach Bremervörde, wo die Tour für die über 20 Teilnehmer mit einer spritzigen Abfahrt die Bootsrutsche hinunter am Oste-Hotel endete.


Die Oste hat sie wieder


Kranen an der Mühle in Hechthausen

16. 4. 2011. Die Oste hat sie wieder. Nach einer langen Winterpause wurden am Freitag an der Mühle in Hechthausen mit schwerem Gerät die Pötte der Freizeitskipper zu Wasser gelassen. Nach einer frostigen Nacht, hatte freundliches Frühlingswetter für gute Stimmung gesorgt. Dank für Hinweis und Foto an Gerd Bertholdt.


Kranen an der Schwebefähre in Basbeck

Am Sonnabend rückte der Kran an der Straßenbrücke und an der Schwebefähre in Hemmoor an, wo weitere rund zwei Dutzend Sportboote ihrem Element übergeben wurden.


"Heimkehr" auf Bermuda-Kurs


Bye bye USA: Bert und Marlene Frisch

7. 4. 2011. Am heutigen Donnerstag, 7 Uhr Ortszeit, sind die Oberndorfer Skipper Bert und Marlene Frisch in Charleston (US-Staat South Carolina) zu ihrer zweiten Atlantiküberquerung gestartet. Mit 472 Gallonen (1680 Litern) Diesel im Tank steuern sie zunächst die Bermudas an.


Einmal volltanken: 1680 Liter

Wochenlang hatten die beiden Segler auf die richtigen Winde warten müssen. "Das erhoffte Wetterfenster ist da", freuen sie sich nun:"Etwa 80 Meilen von hier werden wir den Golfstrom erreichen, der mit bis zu 4 Knoten Geschwindigkeit Richtung Norwegen unterwegs ist. Insgesamt sind es 800 Seemeilen bis Bermuda." 


Aufbruch heute morgen, 7 Uhr Ortszeit

Im Online-Logbuch hiess es zuvor über die Vorbereitungen: "Alles wird festgezurrt, denn wir nehmen den Atlantik natürlich sehr ernst. Der Abschied von unserer kleinen Hafenwelt fällt schwer, wie die Abschiede so sind. Aber hinterm Horizont gehts weiter, da liegt Oberndorf..."

Die AG-Osteland-Mitglieder Marlene und Bert Frisch haben zugesagt, nach ihrer Rückkehr vor den Mitgliedern des Blauen Netzes Oste - wie schon im Dezember vor insgesamt 200 begeisterten Zuhörern in Oberndorf - über ihr jüngstes Atlantik-Abenteuer zu berichten. - Auch wir wünschen eine glückliche Überfahrt.


Die Boote können kommen


Schwimmpontons für die Skipper

3. 4. 2011. Wie Manfred Heinisch und Eybe Schönteich (Foto) von der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO) haben an diesem Wochenende viele Skipper an der Oste ihre Bootsstege zu Wasser gebracht. Jetzt können die Boote wieder aus den Hallen rollen - und Gastlieger anreisen, um die Oste zu entdecken. Tipps gibt den Gästen der soeben neu aufgelegte Oste-Hafenführer (Gesamtauflage: 7000 Exemplare) des Blauen Netzes Oste der AG Osteland (siehe weiter unten).


Ein Dritteljahrhundert Skipperball Osten


Skipperball in Osten (Archivfoto: Bölsche)

1. 3. 2011. Am Sonnabend, 5. März, 20 Uhr, beginnt in der Festhalle einer der letzten (und schönsten) Bälle in Osten: der 33. Skipperball des Wassersportclubs Osten (WSCO) mit Grünkohlessen, Tombola und Livemusik. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 15 Euro pro Person. Auch Gäste sind herzlich willkommen, wie Vorsitzender Niels Dehde versichert.


Auch auswärtige Gäste amüsieren sich

Ein Dritteljahrhundert Schifferbälle in Osten - aus diesem Grund veröffentlichen wir das folgende Lied, das vor 25 Jahren uraufgeführt wurde:
.

Lied zum Skipperball 
des WSC Osten am 8. März 1986 

Reime: Kurt Eggers 
Melodie: An der Nordseeküste 

An der Oste in Osten gibt's einen Verein, 
der ist dort nicht der größte, aber auch nicht zu klein, 
Wassersport wird getrieben an der Oste mit O, 
und darum nennt der Club sich auch WSCO. 

Refrain: 

An der Schwebefähre, beim WSCO, 
werden Feste gefeiert, stets munter und froh. 

Jedes Jahr gibt der Club sich ein neues Programm. 
Wie so oft fängt es heut' mit dem Skipperball an. 
Mitglieder und Gäste stärken sich erst einmal 
mit Grünkohl und Speck bei Klaus Licht hier im Saal. 

Am fünften April soll'n am Deich alle'.sein; 
denn der Kran hebt die Schlengel ins Wasser hinein. 
Und am dritten im Mai läuft die Tide famos, 
geh'n die Boote zu Wasser, die Saison, sie geht los. 

Im Mai noch, am zehnten, fahr'n auf eigenem Kiel 
alle Skipper stromab, Hafen Neuhaus ist Ziel. 
Dort wird dann beim Grillen verzehrt manches Stück. 
Nach 'nem Umtrunk geht's heiter nach Osten zurück. 

Am zwanzigsten Neunten, das Lampionfest, 
der Knüller des Jahres, kommt an allerbest. 
Erst sieht man den Corso topilluminiert, 
danach wird beim Tanz sich ganz toll amüsiert 

Zum Abmotor'n trifft man zuletzt sich noch mal, 
ob's stürmt oder regnet, das ist dann egal.
Bald heißt es dann wieder: "Pontons über'n Deich!" 
So'n Blödsinn verlangt der Bezirkswasserscheich. 

Zum Jubiläum wolln wir alle heut gratulier'n 
Und dabei uns köstlich dann auch amüsier'n. 
Dem Club wünschen weiter wir stets guten Wind 
Und Leute, die am Wasser zusammen gern sind. 

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33. Skipperball des WSCO


Gemischter Chor Osten - größer

6. 3. 2011. Shantyman Friedhelm Möller (Hemmoor), der Gemischte Chor Osten und die "Combo petite" sorgten für maritime Stimmung, und der Grünkohl aus der Küche der Wirtsleute Sascha und Imke Dick mundete vorzüglich - der 33. Schifferball des Wassersportclubs Osten (WSCO) am Sonnabend in der Ostener Festhalle war wieder ein Erfolg.


Vorsitzender Dehde mit Tombolagewinn

WSCO-Vorsitzender Niels Dehde, der den Ball mit dem Vereinsgruss "Godewind ahoi" eröffnete, konnte Skipper-Delegationen aus Drochtersen, Wischhafen, Bremervörde, Oberndorf und Hechthausen sowie Bürgermeister Carsten Hubert und die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Wanderfische Oste und der AG Osteland, Wolfgang Schütz und Jochen Bölsche, begrüßen.


Carsten Hubert mit Tombolagewinn

Eine reich bestückte Tombola, bei der weder Gastgeber Dehde noch der Bürgermeister und seine Ehefrauleer ausgingen, sowie der traditionelle Marschwalzer gehörten wie in jedem Jahr zum Programm des Balls.


Vorsänger Friedhelm Möller

Weitere Fotos stehen auf dieser SONDERSEITE.


Erstmals Frau im Segler-Vorstand


Vorsitzender Hinck (l.) mit Segelkameraden

11. 3. 2011. Mit Ute Ahlff (Foto) als neuer Beisitzerin gehört erstmals eine Frau dem Vorstand der Segler-Vereinigung Oste Hemmoor (SVOH) an. Im Übrigen ergaben die Vorstandswahlen bei der Hauptversammlung im Vereinslokal Ohl's Gasthof nur wenige Veränderungen: Vorsitzender bleibt Jürgen Hinck, Stellvertreter Heinz Begemann, Kassenwart Dieter Ahlff, als Schriftführer folgt Hartmut Rawski auf Norbert Rothert, Sportwart ist der Sprecher des Blauen Netzes Oste, Bernd Jürgens, und Pressewart Walter Licht.


SVOH-Bootshalle (beim Shanty-Festival 2009)

Erfreulich: Das seit 2007 geplante und besprochene Sanitärgebäude in Geversdorf nimmt endlich Gestalt an. Um die beiden Vereinshäfen in Schwarzenhütten und Geversdorf touristisch noch atraktiver zu machen, soll das wassertouristische Leitsystem "Gelbe Welle" in beiden Häfen eingeführt werden. Das 25-jährige Bestehen der SVOH wird am 20 August in Schwarzenhütten gefeiert werden. Mehr aus dem Vereiunsleben auf der neuen Website www.svoh.eu.


Deichwanderung der Oste-Skipper


Vorsitzender Hinck (l.) mit Segelkameraden

20. 2. 2011. Die von Jürgen Hinck geleitete Seglervereinigung "Oste" Hemmoor veranstaltet am Sonntag, 27. Februar, ab 15 Uhr, einen Familienwandertag. Start ist am Hafen Schwarzenhütten. Das Abendessen ist für 18 Uhr im Hotel-Restaurant Fährkrug in Osten bestellt. Anmeldungen erbittet bis zum 20. Februar Dieter Ahlff, Telefon (0 47 74) 7 23. Die Mitgliederversammlung der SVOH findet am Freitag, 4. März, 19.30 Uhr, im Vereinslokal "Ohls Gasthof" statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Vorstandswahlen.


Lohnendes Ziel: Elm an der Oste

2. 2. 2011. Hauke Storm (Mulsum), Vorsitzender des Bootsclubs Elm/Oste Website), ist ebenso wie sein Stellvertreter Hermann Wiebke (Bevern) und Kassenführer Reinhard Meyer in seinem Amt bestätigt worden. Um den Kontakt zum Osteland-Projekt Blauen Netz Oste zu festigen, ist Reinhard Meyer kürzlich der AG Osteland beigetreten.

In die AG Osteland aufgenommen wurde auch Niels Dehde, Vorsitzender des Wassersportclubs Osten (Website)., der jetzt sein Jahresprogramm vorgelegt hat. Der Skipperball des WSCO findet am Sonnabend, 5. März, 20 Uhr, in der Ostener Festhalle statt, die Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 16. März, 20 Uhr, im WSCO-Clubhaus. Mehr...


Winterbälle der Oste-Schiffer


Werft in Bremervörde (um 1890)

18. 1. 2011. Nicht nur in Hechthausen, wo der Schifferverein "Vergissmeinnicht" zum Ball geladen hatte (siehe unten), feierten am Wochenende die Traditionsschiffer von der Oste. Auch in Iselersheim, beim traditionellen Schifferball des Vereins "Frohsinn" von 1948 (Website), wurde bis in den Morgen getanzt. In Anwesenheit des Bremervörder Bürgermeisters Eduard Gummich konnte Präsident Gerd Schlobohm auchGäste aus den befreundeten Schiffervereinen in Gräpel und Drochtersen begrüßen. 

Unter den Mitgliedern der Schiffervereine überwiegen heute häufig Nicht-Schiffer. Die Feste gehen zurück auf die große Zeit der Fluss- und Küstenschiffahrt, als die Männer nur im Winter, wenn ihre Schiffe gewartet wurden, Zeit für ihre Familien und für Geselligkeit fanden.

Prüfung für
Bootsfahrer

Der Bootsclub Elm/Oste (Website) bietet ab Sonntag, 20. Februar, 10 Uhr, in seinem Clubhaus, An der Oste 20a, einen Kursus zur Erlangung des Sportbootführerscheins. Informationen und Kontakt: 1. Vorsitzender Hauke Storm, Tel. 04762/8130 (ab 19.30 Uhr).



Grüner Kohl für Blaue Jungs

28. 1. 2011. Zu ihrem Wintervergnügen mit Grünkohlessen am Sonnabend, 5. Februar,19.30 Uhr, im Gasthof Ohl lädt die Seglervereinigung "Oste" Hemmoor (SVOH) ein. Gäste sind willkommen, Anmeldungen bis zu diesem Sonnabend, 29. Januar, beim Festwirt unter unter Tel. 04771-887562. Der von Jürgen Hinck geleitete Verein, der Liegeplätze in Schwarzenhütten und in Geversdorf unterhält, ist auch im Web vertreten.


Ruderregatta wieder in Hemmoor


Gelände der Wasserfreunde Hemmoor

20. 1. 2011. Hemmoor ist auch in diesem Jahr wieder Austragungsort einer bundesweit beachteten Ruderveranstaltung. Die Traditionsregatta der von Werner Breves geleiteten Wasserfreunde Hemmoor findet, wie Rainer Beckmann mitteilt, in diesem Jahr von Freitag, 1. Juli, bis Sonntag, 3. Juli, statt. Am Freitag, dem Anreisetag, ist ab 16 Uhr ein gemütliches Treffen der Ruderer am Klubhaus unweit der Schwebefähre vorgesehen. Am Samstag (ganztägig Ostemarathon, Langstrecke bis 87 km) und Sonntag (Streckenregatta bis ca. 14 Uhr) folgt die eigentliche Regatta. 


Hechthausen feiert Schifferball


Dekoration beim Schifferball 2010

13. 1. 2011. Der Schifferverein "Vergissmeinnicht" Hechthausen von 1901 lädt zu seinem traditionellen Schifferball ein, der an diesem Sonnabend, 15. Januar, 19 Uhr, in der "Linde" in Bornberg stattfindet. Geboten werden ein gemeinsames Essen - hausgemachter Grünkohl mit Schweinebacke, Kassler, Kohlwurst und Salzkartoffeln (Beginn: 19.30 Uhr), dazu eine Flasche "Hadler Landwein" (r/w Korn) pro Tisch, Livemusik mit Shantychor, Tombola und Tanz. Auf Wunsch erfolgt die An- und Abfahrt mit dem Bus. Eintritt für Mitglieder 2.50 Euro, für Nichtmitglieder 4 Euro plus Essen pro Person 11.50 Euro. Für Stimmung sorgt die Tanzkapelle "Carnaby". Anmeldungen erbittet bis zum 12. Januar Heiko Brunke (Tel. 04774-784 oder E-Mail). 


Schifferball mit Grünkohlessen


Dekoration beim Schifferball 2010

17. 12. 2010. Der Schifferverein "Vergissmeinnicht" Hechthausen von 1901 lädt zu seinem traditionellen Schifferball ein, der am Sonnabend, 15. Januar, 19 Uhr, in der "Linde" in Bornberg stattfindet. Geboten werden ein gemeinsames Essen - hausgemachter Grünkohl mit Schweinebacke, Kassler, Kohlwurst und Salzkartoffeln (Beginn: 19.30 Uhr), dazu eine Flasche "Hadler Landwein" (r/w Korn) pro Tisch, Livemusik mit Shantychor, Tombola und Tanz. Auf Wunsch erfolgt die An- und Abfahrt mit dem Bus. Eintritt für Mitglieder 2.50 Euro, für Nichtmitglieder 4 Euro plus Essen pro Person 11.50 Euro. Für Stimmung sorgt die Tanzkapelle "Carnaby". Anmeldungen erbittet bis zum 12. Januar Heiko Brunke (Tel. 04774-784 oder E-Mail). 


Die "Heimkehr" kehrt heim


Frischs mit Weihnachtsmarkt-Herz

22. 11. 2010. Die Oberndorfer Atlantik-Überquerer Bert und Marlene Frisch haben den weitest entfernten Punkt ihrer Route erreicht und jetzt mit ihrerm Kutter "Heimkehr" die Heimreise angetreten. Diese Woche unterbrechen sie ihre Seereise, um nach Deutschland zu fliegen und den Oberndorfer Weihnachtsmarkt (Programm) zu besuchen - die Extremskipper haben Heimweh nach der Oste. - Ausführlicher Bericht unter www.hemmoor.info.


Aufbruchstimmung in Großenwörden


Fit für die Saison: der neue Wohnmobilplatz

21. 11. 2010. Aufbruchstimmung in Großenwörden: Die einzige Straße in der Samtgemeinde Himmelpforten, die zur Oste führt, ist kürzlich repräsentativ gepflastert worden. Der Bau des neuen Wohnmobilplatzes in idyllischer Lage achtern Diek ist abgeschlossen. Auch die Zuwegung zum künftigen Fahrgastschiff-Anleger ist schon hergerichtet. Bei Sportlern, Touristikern, Gastronomen und Kommunalpolitikern herrscht nun Vorfreude auf die Einweihung des Anlegers, die für Anfang Mai geplant ist. Auch die Gründung einer Wassersportsparte wird zur Zeit vorbereitet - ein erster Aktenordner (kleines Foto) ist bereits angelegt...


Initiativ: Schlichtmann, Lüneberg, Witt, Driller

Am Sonntag wurden im Großenwördener Hof von Gastronomin Marion Driller unter Leitung von Bürgermeister Bernhard Witt und TSV-Chef Reinhard Schlichtmann neue Wassersport- und Wassertourismus-Ideen für den Ort diskutiert. Schlichtmann kündigte die Gründung einer Wassersport-Sparte im TSV Großenwörden an. Unweit des künftigen Fahrgastschiffanlegers - zur Zeit im Verzinkungsbad - will der TSV eine separate Anlegestelle für Sportboote schaffen. 

Ein Großenwördener Unternehmer denkt daran, einen Fahrradverleih aufzubauen, mit dessen Hilfe Gäste so attraktive Ziele wie den Heimathof Hüll oder die Großenwörden tangierende Moorkiekerbahn (neue Website!) ansteuern können. Auf dem Ostedeich sollen Ruhebänke - mit Blick auf die Wassersportzone - aufgestellt werden, gestiftet von Hans Spreckelsen und Mike Müller. Bereits aufgestellte Schaukästen am Deich sollen nach Oberndorfer Vorbild über örtliche Angebote, das Osteland und lohnende Ausflugsziele in der Nähe informieren.


Osteländer Meyn, Kahrs, Lemke, Dede

Auch die AG Osteland will, wie die Vorstandsmitglieder Jochen und Renate Bölsche (Osten) zusagten, Aufbauhilfe leisten und die Initiatorengruppe um Jens Lüneberg dabei unterstützen, Kontakte zu anderen Vereinen und Touristikern am Fluss zu knüpfen. Für den neuen Mocambo-Anleger in Oberndorf kann die AG Osteland dank einer Spende der Fa. Elbfähre das Stationsschild beisteuern (ähnlich wie auch schon in Neuhaus, Oberndorf, Osten und Hechthausen-Klint).


Oste-Stationsschild (in Osten)

Lüneberg schwebt vor, ein "Netzwerk" mit anderen Vereinen zu bilden, das beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Booten für die Jugendarbeit ermöglicht. Auch das Blaue Netz Oste, vertreten durch Albertus Lemke und Dieter Dede (beide Oberndorf), will für Bootstörns und Schiffsausflüge nach Großenwörden werben, das auch wegen seiner leistungsfähigen Gastronomie ein lohnendes Ziel ist. 

Auch in die geplante wasserseitige Beschilderung (Gelbe Welle) und in die Neuauflage des Osteland-Hafenführers soll der Ort einbezogen werden. Eine Osteland-Gemeinschaftswerbung unter dem Motto "Oste - Fluss der Wohnmobile" würde Großenwörden mit seinem neuen Stellplatz ebenfalls zugute kommen. 


Vorfreude am Anleger: Erich Kahrs

Mocambo-Käpt'n und Oste-Preisträger Caspar Bingemer soll angeregt werden, Sonderfahrten nach Großenwörden zu Ereignissen wie etwa dem Reiterfest, dem Schützenfest oder der Fohlenschau in seinen Fahrplan einzubeziehen; auch Kombi-Touren Schiff/Rad bzw. Schiff/Planwagen seien denkbar, wie Altbürgermeister und Gästeführer Erich Kahrs anregte.

Als nächstes sollen separate Arbeitsgruppen zu den Themen Wassersport (in Kooperation mit anderen Gemeinden und mit den Schulen in der Region) sowie Tourismus gebildet werden(in Kooperation u. a. mit der AG Osteland dem Verein Kultur und Naturtouristik Himmelpforten - Oldendorf). 

Ein weiteres Treffen findet am Mittwoch, 12. Januar, 19 Uhr, im Großenwördener Hof statt, Mitstreiter sind willkommen.


Saisonschluss auch in Oberndorf


Fliegende Bauten überm Ostedeich?

7. 11. 2010. Nun ist die Wassersportsaison an der Oste endgültig abgeschlossen: Am Wochenende haben auch die Mitglieder der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO) unter der Regie ihres 1. Vorsitzenden Uwe Mählmann die Stege des Vereinanlegers mit Hilfe eines Krans an Land befördert. Am Haken hing auch - kurioser Anblick - das schwimmende Klubhäuschen, das ebenfalls ins Winterlager kommt. Das Holzhaus, liebevoll hergerichtet und gepflegt von Christa und Dieter Dede, Eybe Schönteich und anderen guten Geistern, hatte Mitgliedern und Gastliegern auch in diesem Jahr viele gesellige Stunden am Bootssteg beschert.


Einholen des SGO-Anlegers (vergrößern)

Das obige Foto (im Großformat!) und Dutzende atemberaubend schöner Oste-Bilder von Gundula Gäntgen sind über diese Website zugänglich. - Mehr aktuelle Fotos vom Stege-Kranen stehen auf der von Lothar Beisenherz unterhaltenen Website der SGO.


Christstollen und nackte Nixen


Gallionsfigur in Newport, Rhode Island

8. 10. 2010. Immer wieder lohnt ein Blick ins virtuelle Logbuch der Transatlantiksegler aus dem Osteland. In dieser Woche berichten die Oberndorfer Bert und Marlene Frisch  aus Newport (Rhode Island), dass sie in den USA "endlich" einen Aldi entdeckt haben: "Das bedeutet nicht nur erstklassige Fleischkonserven, sondern auch Marzipanstollen." An den Bootsstegen auf Rhode Island haben die beiden Skipper nackte Nixen und andere Gallionsfiguren gesichtet, fotografiert und ins Netz gestellt -> www.heimkehr-hamburg.de.


Motorenklau an Este und Oste


Sportboote in Oberndorf (Google Earth)

22. 9. 2010. Nachdem es bereits in den frühen Morgenstunden des 16. September bei der Sportbootanlage des Buxtehuder Wassersportvereins Hansa auf der Este in Jork-Leeswig zu einer Serie von Außenbordmotor- Diebstählen von den dort liegenden Motor- und Segelbooten gekommen war, wurde der Wasserschutzpolizei Anfang dieser Woche eine neue Motorenklau-Serie an der Sportbootanlage der Segler Gemeinschaft Oberndorf (SGO) auf der Oste in Oberndorf gemeldet.

Die Täter entwendeten insgesamt acht Außenbordmotoren von 2,5 PS bis 50 PS. Die Schadenssumme beläuft sich dabei auf über 16.000 Euro. 

Unbeleuchteter
weißer VW-LT

In Jork-Leeswig war am 16. September von einem Zeugen gegen 5.15 Uhr ein weißer Kleintransporter, vermutlich VW LT, gesehen, der ohne Beleuchtung vom Vereinsgelände (in einer Obstplantage) über den Deich auf die Kreisstraße 39 einbog und dann in Richtung Buxtehude weiterfuhr. Weitere Spuren gibt es bisher nicht, die Ermittlungen dauern an, die Fahndung nach den Motoren und dem Fahrzeug läuft. Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven, Telefon: 04141 / 410 280, E-Mail.

Was die Polizei 
Bootseignern rät

Wie schon in den vergangenen Jahren kommt es immer wieder besonders im Herbst, in den letzten Wochen der Sportbootsaison, vermehrt zu Diebstählen von und aus Sportbooten. Offensichtlich nutzen die Täter die lange Dunkelheit und den Umstand, dass sich weniger Personen auf und an den Sportbooten aufhalten. 

Die Wasserschutzpolizei beanstandet, dass viele Motoren "nicht oder nicht ausreichend gegen Diebstahl gesichert" sind. Zusätzlich werde die Ermittlungsarbeit der Polizei erschwert, wenn die Geschädigten nicht einmal den genauen Typ und die Individualnummer der Motoren kennen, die dann nicht in der EDV-Fahndung erfasst werden. Die Wasserschutzpolizei rät daher, die Motoren mit guten Diebstahlschutz zu sichern und die individuellen Motormerkmale zu erfassen, gegebenenfalls die Motoren nachträglich mit einer Gravur zu kennzeichnen.


Saisonausklang auf der "Mocambo"


Osteland-Flagge auf der "Mocambo"

23. 10. 2010. Die Wassersportsaison auf der Oste geht zu Ende, die meisten Boote liegen schon an Land, und auch die "Mocambo" machte sich am Wochenende auf zu den letzten Törns in diesem Jahr. Dazu zählten eine Fahrt der Freunde der Traditionsbarkasse "Bärbel" und ein Jahresabschluss-Ausflug der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO).


Mocambo-Eignerin Eibe von Glasow

Die nachmittägliche Fahrt war von Mocambo-Eignerin Eibe von Glasow gesponsert worden. Die Freizeitskipper dankten ihr dafür mit einem Lorbeerkranz. 

An der Oste geht's voran


SGO-Vorständler mit Neumitglied Horeis (r.)

23. 10. 2010. An der Oste geht es voran in Sachen Wassersport und Wassertourismus. Diesen Eindruck gewann eine halbe Hundertschaft Freizeitskipper bei einer Jahresabschlussfahrt auf dem Oste-Oldtimer "Mocambo". Der Einladung der Segler-Gemeinschaft Oberndorf um deren Vorsitzende Uwe Mählmann (l.) und Eddy Uhtenwoldt (M.) folgten auch Bürgermeister Detlef Horeis (SPD), frisch eingetretenes Mitglied des Skippervereins, sowie Bernd Jürgens, Sprecher des Arbeitskreises "Blaues Netz Oste".


Anleger-Baustelle in Großenwörden

Die Mocambo passierte nicht nur die Einmündung des vor wenigen Tagen eingeweihten neuen Schöpfwerks in Oberndorf-Braak und den neuen Fahrgastschiff-Anleger in Osten, sondern auch die Baustelle eines weiteren Anlegers in Großenwörden. - Mit der Mocambo-Fahrt endete eine ereignisreiche Vereinssaison, deren Höhepunkt wieder die große Segelregatta um den Nordsee-Elbe-Cup war.


Experten empfehlen Gelbe Welle


Gelbe Welle - bislang nur in Bremervörde

21. 9. 2010. Die Sportboothäfen an der Oste sollten einheitlich nach dem System "Gelbe Welle" beschildert werden. Diese Anregung des Arbeitskreises Schifffahrt und Gewässer der AG Osteland ("Blaues Netz Oste") wird in einer soeben vorgelegten Expertenstudie unterstützt.

Die Berliner Beratungsfirma mediamare consulting GmbH hat im Auftrag der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) eine 112-seitige "Wassertouristische Konzeptstudie für die Metropolregion Bremen-Oldenburg" erarbeitet, in der auch die Oste Berücksichtigung findet; die Studie (PDF) kann hier heruntergeladen werden.

Gelbe Welle,
lange Leitung

Die "Gelbe Welle" zur wasserseitigen Kennzeichnung von Wasserwanderplätzen, heisst es in der Studie, gebe es zwar schon an 472 Standorten in Deutschland, davon 72 in Niedersachsen, an der Oste aber erst einmal (in Bremervörde) - eine dankbare Aufgabe für die hiesigen Leader-Regionen. 

Auch aus Kostengründen wird das wenig aufwendige System Gelbe Welle in der Studie ausdrücklich zur "Verbreitung und Aufstellung in der Metropolregion empfohlen".

An der Oste hapert es offenbar mit der Umsetzung. Zwar hatte etwa die Samtgemeinde Am Dobrock schon im Mai 2008 in ihren Tourismuskonzept (S. 23) angekündigt: "Geplant ist die Einführung des 'Gelben Welle'." Erkennbar geschehen ist aber auch dort bislang nichts. 

"Die Oste -
ein Paradies"


Titel der neuen Studie (Ausschnitt)

Die Oste wird von den Experten wegen "der großen Fischpopulation und der besonderen Schönheit" als "Paradies für Angler und Wasserwanderer" und wegen ihrer "großen ökologischen Bedeutung" gerühmt: "Der Fluss ist sehr artenreich und gilt als der erste deutsche Fluss mit einer sich selbst verjüngenden Lachspopulation.... Wegen der großen Fischpopulation und der außergewöhnlichen Landschaft ist die Oste ein beliebtes Revier für Angler und Wasserwanderer, so dass sie nicht nur im Sommer von Touristen und Anglern aufgesucht wird."

Pläne für Neuhaus
und Geversdorf

In der Elberegion positioniere sich Cuxland als "norddeutsche Premium-Destination im Wassertourismus". Der Landkreis plane Maßnahmen zur "Vernetzung und Attraktivierung des Fahrrad- und Wassertourismus an den Wasserläufen", insbesondere am Hadler Kanal sowie an Oste, Medem und Geeste. Dazu zählten die Aufwertung des Hafens Neuhaus/Oste, des Sportboothafens Geversdorf sowie der Bau diverser Anlegestellen am Hadler Kanal und an der Oste.


Paradies für Wassersportler: die Oste

Als Projekte in der Samtgemeinde Hemmoor genannt werden der "Erlebnis- und Veranstaltungsbereich 'Kreidesee Hemmoor'" samt einem "Umweltpädagogischen Rundwanderweg um den Kreidesee mit Anbindung an die Oste" sowie einer "Seetribüne am Kreidesee".

Imagekampagne 
für den Fluss


Imagewerbung des "Blauen Netzes Oste"

Die Studie habt besonders die Bedeutung ehrenamtlicher Altivitäten hervor: "Erfolgreich umgesetzt wurden bereits wassertouristische Maßnahmen im Bereich der Samtgemeinde Hemmoor in Kooperation mit der AG Osteland." Zur  Funktion der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft heißt es: "Als 'Lobby für die Oste' versteht sich die 2004 gegründete Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., die sich für die Förderung von Natur- und Denkmalschutz und die Entwicklung eines naturverträglichen Tourismus im Osteland einsetzt."

Weiter heißt es in der Bestandsaufnahme: "Unter dem Namen 'Blaues Netz Oste' ist 2010 der Osteland-Arbeitskreis Schifffahrt und Gewässer gegründet worden, dem Wassersportler und Wassertouristiker, Sportfischer und Naturschützer angehören. Der Arbeitskreis hat einen Hafenführer veröffentlicht und eine Imagekampagne 'Lust auf Osteland' ins Leben gerufen (www.blaues-netz-oste.de)." 


Schiffsanleger-Einweihung in Osten (2010)

Verfolgt bzw. realisiert würden an der Oste, so die Studie, derzeit u. a. die folgenden Projekte:

> Bau öffentlicher Anleger an der Oste,

> Anleger für größere Fahrgastschiffe in Hemmoor,

> Anleger Geesthof Hechthausen/Klint,

> Wasserwandern auf der Oste,

> Leihkajaks, Leihfahrräder, Transporttrailer, Anlegestellen,...

> Erweiterung von Übernachtungskapazitäten an privaten Anlegern entlang der Oste.

Die Studie (112 Seiten) steht zum Download hier im Netz.


Könige der Elbmündung gekürt


Siegerehrung beim Regattafest

11. 9. 2010. Mit einem Kanonenschlag war 1991 die 1. Oberndorfer Regatta eröffnet worden. Mit einem Rückblick auf zwanzig erfolgreiche Regattajahre, vorgetragen von Uwe Mählmann, dem 1. Vorsitzenden der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO), und der traditionellen Siegerehrung endete am Wochenende bei einem Regattafest im Schützenheim in Oberndorf-Bentwisch die 20. Oberndorfer Jubiläumsregatta "Rund Medemgrund", die zugleich den Abschluss einer Serie von drei Wettkämpfen um den Nordsee-Elbe-Cup darstellte (siehe unten)..


Kräftemessen in der Elbmündung

Bei Traumwetter waren 28 Boote am Start. Sieger in der Klasse "Ohne Spinnaker" war der heimische Skipper H.-J. Schröder ("Magellan", Seglergemeinschaft Oberndorf) vor Norbert Grundel ("Cisco", Seglervereinigung "Oste" Hemmoor) und Olaf Kraul ("Magellan", Seglervereinigung Brunsbüttel). "First ship home" war die "X-Tours" von Andreas Dahm (BSV).

In der Klasse "Mit Spinnaker" lag Jürgen Drews ("Diekerjung", Seglervereinigung Brunsbüttel) vorn, gefolgt von Jan Lock ("Black out", Seglervereinigung Otterndorf) und Simon Arndt ("Xeleration", Seglervereinigung Brunsbüttel). "First ship home" war W. Wiese ("Burrasca", Seglervereinigung Brunsbüttel).


Nach der Regatta: Boote am SGO-Steg

Als sogenannte "Könige der Elbmündung" wurde nach Auswertung aller drei Regatten in der Klasse "Ohne Spinnaker" der Oberndorfer H.-J. Schröder ("Assis") geehrt, gefolgt von Norbert Gundel ("Cisco") und Olaf Kraul ("Magellan"). In der Klasse "Mit Spinnaker" errang der Brunsbütteler Simon Arndt ("Xeleration") den begehrten Titel, gefolgt von Jan Lock ("Black out") und Jürgen Drews ("Diekerjung"). 

Sonderpokale und -preise gingen an die Schiffsführer der Regattabegleitboote sowie an die Oberndorferin Kerstin Mählmann, die seit 14 Jahren die Regattaplakate zeichnet. 


Bürgermeister Horeis würdigt die SGO-Arbeit

Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis würdigte in einer kurzen Ansprache die Verdienste des Teams um Eddy Uhtenwoldt und Uwe Mählmann, der vor zwei Jahrzehnten die Regatta angeregt hatte, und von dessen verstorbenem Vorgänger Hans-Hermann Stüven. 

"Ohne all die Ehrenamtlichen, die sich Jahr für Jahr so viele Stunden um die Ohren hauen, gäbe es diese Regatte nicht," betonte der Bürgermeister.


Vereinsvorsitzende Mählmann und Dehde

Viele der angereisten Skipper - darunter der Ostener WSCO-Vorsitzende Niels Dehde - nutzten die Möglichkeit, sich an einem Stand der Arbeitsgemeinschaft Osteland mit dem Wassersportrevier Oste sowie den touristischen Reizen der Wingst und der Deutschen Fährstraße vertraut zu machen. Eine Foto-Präsentation von Henning Kuhne zeigte aktuelle Regattafotos. Mit Tanzmusik von Uwe & Herger 
und mit der Verlosung von rund 160 Tombolapreisen klang das gelungene Regattafest aus.

Mehr über den Nordsee-Elbe-Cup steht auf der von SGO-Vorstandsmitglied Lothar Beisenherz gestalteten Vereinsseite www.sgo-oberndorf-oste.de.


Oste-Lust in New York


Osteland-Flagge vorm UN-Gebäude

9. 9. 2010. Vor Rathäusern und Hotels, auf Bootsstegen und Clubhäusern entlang der Oste weht seit Wochen die neue Flagge "Lust auf Osteland" (Bezugsquelle: osteland.de/shop). Jetzt war die bunte Fahne, die vom Arbeitskreis Blaues Netz Oste der AG Osteland vertrieben wird, auch vor dem UN-Gebäude am East River  in New York zu sehen. Gehisst wurde die Flagge von den Oberndorfer Transantlantik-Seglern und Osteland-Mitstreitern Bert und Marlene Frisch an Bord ihrer Yacht "Heimkehr" (Website). 

Quelle: www.oste.de.


Kanuverleih bald auch in Gräpel


Wassersportler an der Fähre Gräpel

2. 9. 2010. Künftig können auch am Gasthaus Zum Osteblick (Plate) in Gräpel Kanus für Oste-Törns entliehen und Transfermöglichkeiten organisiert werden. Das kündigte Gastronomin Karin Plate in der jüngsten Sitzung des Vereins für Kultur- und Naturtouristik Himmelpforten - Oldendorf an. Seit längerem bereits können Kanus an der Unteren Oste bei der Firma Reibe in Hechthausen geliehen werden (Mühlenstraße 22, Tel. 04774-811).

Die im Himmelpfortener Rathaus versammelten Touristiker aus den beiden Samtgemeinden Himmelpforten und Oldenburg wollen auf Anregung von Hubertus Freiherr von Marschalck (Hechthausen) eng mit dem Tourismusverband Kehdingen kooperieren, dem Vermieter aus der Samtgemeinde Nordkehdingen und der Gemeinde Drochtersen angehören. Die Kontakte nach Kehdingen sollen Karin Plate (Gräpel) und Sigrid Frömming (Großenwörden) pflegen.

In der vom Vorsitzenden Günter Reck (Hammah) geleiteten Mitgliederversammlung wurde angeregt, die aktuellen Info-Möglichkeiten über die Osteregion zu nutzen, darunter den Osteland-Radwanderführer "Deutsche Fährstraße" sowie die Websites oste.de, osteland.de, osteweb.de und blaues-netz-oste.de.


Oberndorf sucht die Könige der Elbmündung


Kerstin Mählmann mit SGO-Plakat

1. 9. 2010. Aus den Häfen an Oste und Niederelbe sind sie kaum wegzudenken, die großformatigen bunten Wimmelbilder im Comic-Stil (hier anschauen), mit denen die Oberndorferin Kerstin Mählmann seit zehn Jahren für das wichtigste Segelsport-Ereignis der Region wirbt. 

Mit einer Jubiläumsveranstaltung, der 20. Oberndorfer Herbstregatta "Rund Medemgrund", endet am verlängerten Wochenende 10. bis 12. September in dem beschaulichen Oste-Ort im Kreis Cuxhaven eine Serie von drei Traditionsrennen um den Nordsee-Elbe-Cup, die bereits am 5. Juni mit der "Cuxhavener Seewettfahrt" begonnen hat und am 28. August mit der "Brunsbütteler Elbewettfahrt" fortgesetzt worden ist. 


Herbstregatta 2009 in der Elbmündung

Den Gesamtsiegern in den Klassen mit und ohne Spinnaker, den sogenannten "Königen der Elbmündung", winkt am Sonntag, 12. September, 21 Uhr, bei einem Regattafest im Festzelt unweit des Yachthafens im Oberndorfer Ortsteil Bentwisch der begehrte "Nordsee-Elbe-Cup", der in Anwesenheit von Bürgermeister Detlef Horeis verliehen wird. Uwe Mählmann, 1. Vorsitzender der Segler-Gemeinschaft Oberndorf (SGO), und seine Vorstandskollegen wagen noch keine Prognosen: "Die Besonderheiten des Reviers und das wechselhafte Wettergeschehen sorgen immer wieder für spannende Regatten und überraschende Ergebnisse."

Vor und nach der Siegerehrung spielt die Tanz-Band "Uwe & Herger". Auch eine Tombola mit wertvollen maritimen Preisen ist vorbereitet. Die Fachgruppe "Blaues Netz Oste" der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. wird für die angereisten Segelsportler aus der gesamten Niederelbe-Region Informationen über das Wassersportrevier Oste und speziell über die touristischen Reize der Samtgemeinde Am Dobrock bereithalten.


Regatta-Wimpel zum Nordsee-Elbe-Cup

Eingeleitet wird die Oberndorfer Jubiläumsregatta bereits am Freitag, 10. September, mit einem Skipper-Abend bei Bier und Bratwurst, zu dem Wassersportler aus den Gastvereinen erwartet werden, die gemeinsam mit der SGO die Wettkämpfe veranstalten: die Seglervereinigung Brunsbüttel (SVB), die Segler-Vereinigung Cuxhaven (SVC), die Seglervereinigung Freiburg (SVF) und die Segler-Vereinigung des TSV Otterndorf (SVO).

Zentrales Ereignis ist der Start der Regatta "Rund Medemgrund" am Samstagmorgen auf der Neufeld-Reede in der Nähe der Reede-Tonne 4. Nach dem Zieldurchgang geht's wieder die Oste aufwärts zur Oberndorfer Steganlage, wo alle teilnehmenden Yachten einen kostenlosen Liegeplatz finden. Am Sonntag ist dann Gelegenheit, den Hafenort Oberndorf und dessen Umgebung kennenzulernen.


Im K.o.-Modus bis zum Kanu-Finale


Das Plakat zum Sommerfest

20. 8. 2010. Die Oste-Touristik Oberndorf veranstaltet am Sonnabend, 28. August, ab 14 Uhr zum vierten Mal das beliebte Sommerfest mit Kanustaffelrennen. Spiel, Spaß und Unterhaltung stehen bei dieser Veranstaltung im Vordergrund. Höhepunkt sind wieder die spannenden Rennen über die Oste von Anleger zu Anleger, im K.o.-Modus bis zum Finale.


Kanuten-Siegerehrung beim Fest 2009

Dabei wetteifern zehn Mannschaften (mit je 6 Teilnehmern) aus Oberndorf, Neuhaus, Hemmoor und Gräpel gegeneinander um den Käpt’n-Krock-Wanderpokal. Vorjahressieger und Cupverteidiger sind die Oberndorfer Crews aus der Deichstrasse und der Kurt-Engmann-Strasse. Weitere Mannschaften können sich gerne noch bei Nils Uhtenwoldt unter Tel. 04772-358 anmelden.


Vereint auf der Tide-Oste


Vor dem Start in Brobergen (Foto: TSV)

21. 8. 2010. Die Aussicht auf einen neuen Schiffsanleger beflügelt das Vereinsleben in Großenwörden. Im TSV Großenwörden soll am Sonntag, 28. August, die Gründung einer neuen Sparte Wassersport und Touristik vorbereitet werden.

Welche wassersportlichen Möglichkeiten gerade die Oste bietet, hat dieser Tage die Kanuabteilung des TSV Bremervörde erfahren. Mit Paddlerinnen und Paddlern aus drei anderen Vereinen - den Kanu-Wanderern Rotenburg, dem WSV Verden und dem Ottersberger Kanuclub - ging's von Brobergen aus vorbei an den drei Oste-Fähren (Hollander Höfe, Schönau und Gräpel) zum Clubheim nach Bremervörde (knapp drei Stunden, 17 km). 

Besonders gut gefielen den Paddlern die Pütten, die Überflutungsräume, die in den letzten Jahren zum Hochwasser- und auch Naturschutz geschaffen wurden: "Sie sind Brut- und Rastbiotope für Vogelarten, unter denen sich auch einige auf der Roten Liste finden. Auf unserer Paddeltour begleiteten uns Störche und Graureiher. Etwas näher kamen die zahlreichen Schwalben, die sich zwischen den Booten Insekten von der Wasseroberfläche schnappten. Wer genau hinschaute, konnte auch immer wieder einige Flussuferläufer beobachten, die pfeilschnell und laut pfeifend vorbeizogen," berichtet der Verein auf seiner Website. Weiterlesen...


Ab Juli ist Jetski-Fahren strikt untersagt


Wassermotorradfahrern droht Bußgeld

11. 7. 2010. Die Unklarheiten haben ein Ende: Am 1. Juli wird die Oste durch Verordnung des Bundesverkehrsministers als Bundeswasserstraße entwidmet. Zum selben Zeitpunkt tritt auf der Grundlage des Niedersächsischen Wassergesetzes eine sogenannte. Gemeingebrauchsverordnung in Kraft, die das Befahren der Oste regelt. 

In das Paragrafenwerk, dessen Endfassung jetzt vorliegt, sind viele Anregungen und Bedenken von Seglern, Jägern, Sportfischern, Kommunen und der Fachgruppe "Blaues Netz Oste" der AG Osteland e. V. eingeflossen.

Im Gegensatz zum ersten Entwurf enthält die Verordnung ein striktes Verbot wassersportlicher Extremnutzungen. In Paragraf 8 heisst es "Das Wasserskilaufen, das Wassermotorradfahren sowie das Kite- und Segelsurfen slnd verboten." Ordnungswidrigkeiten sind mit Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro bedroht.


Ab 1. Juli Landesgewässer: Untere Oste

Neu ist die Vorschrift, dass "alle ausgelegten Fischfanggeräte, wie Aalreusen, Angelschnüre, Stell- und Treibnetze sowie Hamen, die ohne Fischereifahrzeuge ausgelegt werden",  mit "roten, gelben oder orangefarbenen Plastikbojen oder Kanistern" gekennzeichnet werden müssen. 

An den bisherigen Tempolimits (8 km/h oberhalb, 12 km/h unterhalb von Schwarzenhütten), Führerscheinen usw. ändert sich kaum etwas. 

Die Gemeingebrauchsverordnung sieht vor, dass der Landkreis Cuxhaven für die Oste von Bremervörde bis zum Sperrwerk Schifffahrtspolizeibehörde wird. 

Bereits seit dem 12. Mai ist das Land Niedersachsen, vertreten durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Stade, für die Unterhaltung der Oste zuständig. 


Wimmelbilder werben für Segelregatta


Kerstin Mählmann mit dem neuen Plakat

7. 6. 2010. Seit mehr als zehn Jahren zeichnet die Oberndorferin Kerstin Mählmann die bunten, lustigen Regattaplakate, die mit ihren Wimmelbildern allsommerlich in vielen Nordseehäfen die Betrachter erfreuen. Soeben hat die Ehefrau des Vorsitzenden der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO), Uwe Mählmann, die Arbeit am neuesten Plakatentwurf beendet, das für die 20. Oberndorfer Regatta wirbt. Das Jubiläumsrennen findet vom 10. bis zum 12. September statt.


Ausschnitt aus dem SGO-Poster 2010

Die Oberndorf-Regatta bildet traditionsgemäß den Abschluss der Kämpfe um den Elbe-Weser-Cup, das wichtigste segelsportliche Ereignis an der Niederelbe. Die Sieger, die "Könige der Elbmündung", werden alljährlich in Oberndorf-Bentwisch geehrt.


Der Wimpel zum Nordsee-Elbe-Cup

Hier wird um den Cup gekämpft

Veranstalter  sind neben der Oberndorfer Seglergemeinschaft (Website) die Seglervereinigung Brunsbüttel (SVB), die Segler-Vereinigung Cuxhaven (SVC), die Seglervereinigung Freiburg (SVF) und die Segler-Vereinigung des TSV Otterndorf (SVO).

Ein Mählmann-Porträt der "Niederelbe-Zeitung steht hier.


Oberndorfer Skipper im Paddelboot


Mit SGO-Vereinsflagge am Start

6. 6. 2010. Dass die Oste jenseits von Bremervörde sooo schön ist - das hat manch einer vom Unterlauf nicht geahnt: Anderthalb Dutzend Mitglieder und Freunde der Segler-Gemeinschaft Oberndorf erpaddelten sich am Wochenende bei bestem Wetter mit einer vierstündigen Kanu-Tour den Oberlauf der Oste - flankiert von Wasserlilien, umgaukelt von Schmetterlingen, umflirrt von Prachtlibellen.


Zwei Oste-Regatten in Hemmoor


Clubgelände der Wasserfreunde Hemmoor

29. 5. 2010.Bundesweite Beachtung findet alljährlich die Oste-Marathon- und Trimm-Regatta der Wasserfreunde Hemmoor (Vorsitz: Werner Breves)  für Ruderer und Kanuten. Die Marathon-Regatta am Samstag, 12. Juni, geht über 86  oder 50 Kilometer. Dabei wird auf dem Tidengewässer Oste ein Fahren mit Strömung erreicht. Die Trimm-Regatta am Sonntag, 13. Juni, geht  über 20 bzw. 42 Kilometer. 


Regattaboote in Hemmoor (2010)

Start und Ziel ist jeweils der Clubanleger an der Hemmoorer Sietwende. Die Teilnahmebedingungen stehen hier (Quelle: www.oste.de).


Oberndorfer Segler erreichen die USA


Mai 2010: Frischs mit US-Gastlandsflagge

29. 5. 2010. Nach einer über 7000 Seemeilen langen Reise, zu der die Oberndorfer Segler Marlene und Bert Frisch Mitte Juni letzten Jahres aufgebrochen waren, haben sie die USA erreicht. In West Palm Beach, Florida, wurde die "Stars and Stripes" als Gastlandsflagge gesetzt (Quelle: www.oste.de).


Hafenführer wirbt für die Oste


Blaues-Netz-Aktivisten Dede und Jürgens

18. 5. 2010. Der von der Osteland-Fachgruppe "Blaues Netz" erstellte Hafenführer wirbt bereits an der gesamten Niederelbe für die Oste. Eddy Uhtenwoldt, Dieter Dede (l.) und Bernd Jürgens (r.) von der Seglergemeinschaft Oberndorf (SGO) haben das 20-seitige Heft dieser Tage in ehrenamtlichem Einsatz in Dutzenden von Häfen in der Region ausgelegt, um auf das Wassersportrevier Oste aufmerksam zu machen. Das Gratis-Heft kann auch online über www.wingst.de bestellt werden (Rubriken Service und Prospektbestellung anklicken).


Großplakat an der Kulturdiele Hemmoor

Auch mit Großplakaten ("Die Oste - Der Fluss, der alles hat") soll weiter geworben werden. Die nächste Werbetafel wird in Oberndorf aufgestellt. Das Motiv, gestaltet von dem Fotografen, Designer und Ostekulturpreisträger Nikolaus Ruhl, wird auch als Poster vertrieben (siehe Foto ganz oben; Kontakt: www.landbild.de).

Ergänzt wird die Werbeaktion, wie berichtet, durch Flaggen und Stander mit dem Slogan "Lust auf Osteland". Bei Bernd Jürgens, dem Sprecher des Blauen Netzes, sind schon mehr als 130 Fahnen bestellt worden. Die von dem Hemmoorer Grafiker Mike Behrens entworfene Flagge, erhältlich in drei Größen, wird nicht nur in Häfen und an Fähren von Neuhaus bis Bremervörde flattern. Auch Gemeinden wie Osten, Neuhaus, Sittensen und Hemmoor, Tourismusbüros, Sportvereine oder Firmen wie das Oste-Hotel und der Geesthof haben die bunten Fahnen geordert (Quelle: www.oste.de). 


Oste-Hafenführer vorgestellt


Erstes Exemplar für Bettina Gallinat

7. 5. 2010. Ein kostenloser zwanzigseitiger Oste-Hafenführer soll verstärkt Wassersportler auf die Oste locken. Die ersten Exemplare des reich bebilderten Heftes überreichten (v. l. n. r.) Caspar Bingemer, Eddy Uhtenwoldt und Albertus Lemke von der Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer ("Blaues Netz Oste") der AG Osteland der Dobrocker Samtgemeinde-Bürgermeisterin Bettina Gallinat. In der Samtgemeinde liegen rund ein halbes Dutzend Oste-Häfen und Vereinsanleger.


Soeben erschienen: der Oste-Hafenführer

Das in einer Auflage von 3000 Exemplaren gedruckte Heft, das sämtliche Häfen und Anleger sowie Kanuverleiher am längsten Nebenfluss der Niederelbe auflistet und ein umfangreiches Oste-Porträt von Osteland-Vize Jochen Bölsche enthält, soll an der Küste und an der Elbe verbreitet und in der Fachpresse beworben werden.

Skipper von der Oste werden außerdem den Hafenführer in diesem Sommer auf ihre Törns mitnehmen und in den von ihnen besuchten Häfen auslegen.

Gratis per Mausklick

Das Heft ist auch in den Tourist-Infos und Rathäusern an der Oste erhältlich sein. Einzelexemplare können bereits jetzt bei der Tourismuszentrale Wingst bestellt werden; auf der Startseite "Service", dann "Prospektbestellung", dann "15. Hafenführer" anklicken.


Vorbild: "Gelbe Welle" in Bremervörde

Wie Tourismusexperte Michael Johnen mitteilte, wird die Anregung der AG Osteland, die Ostehäfen nach dem Vorbild von Bremervörde wasserseitig mit einheitlichen Orientierungstafeln ("Gelbe Welle") auszuschildern, von der Samtgemeinde Am Dobrock unterstützt. Angestrebt werde auch der Bau einer WC-Anlage im Hafen Geversdorf.


Sonne lockt Wasserfreunde


"Smooky" begegnet der "Mocambo"

23. 5. 2010. Die Sonne lockte am Pfingstsonntag Wassersportler wie Wassertouristen auf den stillen Fluss. 


Virtueller Hafenführer für Oste-Skipper

April 2010. Alle Häfen an der Unteren Oste zwischen Neuhaus und Bremervörde (Foto) zeigt ein virtueller Hafenführer, den Mitglieder des Osteland-Arbeitskreises Blaues Netz zusammengestellt haben. Pünktlich zum Saisonbeginn können sich Wassersportler über Gastliege- und Zeltplätze, Bootsverleihe, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr in den Orten an der Tideoste informieren. Eine gedruckte Ausgabe des Oste-Hafenführers mit stark erweitertem Inhalt soll im Laufe des Jahres folgen. Zum aktuellen Hafenverzeichnis geht es hier.


Kanuverleih bald auch in Gräpel


Wassersportler an der Fähre Gräpel

2. 9. 2010.  Künftig können auch am Gasthaus Zum Osteblick (Plate) in Gräpel Kanus für Oste-Törns entliehen und Transfermöglichkeiten organisiert werden. Das kündigte Gastronomin Karin Plate in der jüngsten Sitzung des Vereins für Kultur- und Naturtouristik Himmelpforten - Oldendorf an. Seit längerem bereits können Kanus an der Unteren Oste bei der Firma Reibe in Hechthausen geliehen werden (Mühlenstraße 22, Tel. 04774-811).

Die im Himmelpfortener Rathaus versammelten Touristiker aus den beiden Samtgemeinden Himmelpforten und Oldenburg wollen auf Anregung von Hubertus Freiherr von Marschalck (Hechthausen) eng mit dem Tourismusverband Kehdingen kooperieren, dem Vermieter aus der Samtgemeinde Nordkehdingen und der Gemeinde Drochtersen angehören. Die Kontakte nach Kehdingen sollen Karin Plate (Gräpel) und Sigrid Frömming (Großenwörden) pflegen.

In der vom Vorsitzenden Günter Reck (Hammah) geleiteten Mitgliederversammlung wurde angeregt, die aktuellen Info-Möglichkeiten über die Osteregion zu nutzen, darunter den Osteland-Radwanderführer "Deutsche Fährstraße" sowie die Websites oste.de, osteland.de, osteweb.de und blaues-netz-oste.de.


Oberndorfer Skipper im Paddelboot


Mit SGO-Vereinsflagge am Start

6. 6. 2010. Dass die Oste jenseits von Bremervörde so schön ist - das hat manch einer vom Unterlauf nicht geahnt: Anderthalb Dutzend Mitglieder und Freunde der Segler-Gemeinschaft Oberndorf erpaddelten sich am Wochenende bei bestem Wetter mit einer vierstündigen Kanu-Tour den Oberlauf der Oste - flankiert von Wasserlilien, umgaukelt von Schmetterlingen, umflirrt von Prachtlibellen.


Oberndorfer auf der Oberen Oste

Zwar konnte wegen niedrigen Wasserstandes (siehe unten) nicht die ursprünglich geplante Strecke nördlich von Zeven zurückgelegt werden. Statt dessen wurde ein nicht gesperrter Abschnitt südlich von Sandbostel ausgewählt.


Größeres gewohnt: Reederin von Glasow

Beim Abschlussessen im Restaurant "Grüner Jäger" in Sandbostel zeigten sich die Teilnehmer der von Albertus Lemke und Dieter Dede (Oberndorf) organisierten Tour begeistert von der Naturnähe des Oberlaufs ("fast wie der Amazonas") sowie vom Service der Kanuverleiher und der Qualität der Boote. 

Unter den Teilnehmern im Alter zwischen 12 und 68 Jahren überwogen Paddler, die sonst eher größere Wasserfahrzeuge bevorzugen - von Yacht-Eignern bis hin zur Oberndorfer "Mocambo"-Reederin Eibe von Glasow. (Ein Bericht über eine ähnliche Tour von Oste-Preisträgerin Grit Klempow steht hier im Internet).

Die Tour fand im Rahmen des Osteland-Projekts "Wir an der Oste" statt, das darauf abzielt, dass Ausflügler von der Unteren Oste in der Saison 2010/11 bevorzugt Ziele am Oberlauf ansteuern - und umgekehrt. Empfohlen werden für Gruppenfahrten zur Zeit die Samtgemeinden Selsingen (wo jetzt die Kanutour stattfand) bzw. Am Dobrock

Ebenfalls im Rahmen der Aktion "Wir an der Oste" besucht der Heimatverein Oberndorf demnächst die Gedenkstätte Sandbostel, die ebenfalls zu SG Selsingen gehört.


Im Juni wieder Oste-Regatten


Clubgelände der Wasserfreunde Hemmoor

21. 5. 2010. Bundesweite Beachtung findet alljährlich die Oste-Marathon- und Trimm-Regatta der Wasserfreunde Hemmoor (Vorsitz: Werner Breves, Foto)  für Ruderer und Kanuten. Die Marathon-Regatta am Samstag, 12. Juni, geht über 86 oder 50 Kilometer. Dabei wird auf dem Tidengewässer Oste ein Fahren mit Strömung erreicht. Die Trimm-Regatta am Sonntag, 13. Juni, geht  über 20 bzw. 42 Kilometer. Die Teilnahmebedingungen stehen hier


Regattaboote in Hemmoor (2010)

Start und Ziel ist jeweils der Clubanleger an der Hemmoorer Sietwende.


Oberndorfer Segler erreichen die USA


Mai 2010: Frischs mit US-Gastlandsflagge

25. 5. 2010. Nach einer über 7000 Seemeilen langen Reise, zu der die Oberndorfer Segler Marlene und Bert Frisch Mitte Juni letzten Jahres aufgebrochen waren, haben sie die USA erreicht. In West Palm Beach, Florida, wurde die "Stars and Stripes" als Gastlandsflagge gesetzt.

Die USA sind der 30. Staat, den die Crew mit ihrem Motorsegler "Heimkehr" auf ihrer Reise bisher besucht hat. Der kleinste hatte 1600 Einwohner, der größte sind nun die Vereinigten Staaten.


Juni 2009: Verabschiedung in Oberndorf

Nordamerika mit dem eigenen Schiff zu besuchen, war ein Lebenstraum der beiden Oberndorfer. Geschäftlich war der Skipper schon viele Male in den USA, hatte allerdings nie Zeit. Das ist nun ganz anders, denn um der kommenden Hurrikan-Saison zu entfliehen, segeln die beiden die Ostküste der USA hoch, möglichst bis nach Kanada. Auf dem Weg  dahin liegen Charleston, die große Chesapeake Bay, New York und Maine mit dem berühmten Indian Summer. Von da geht es dann im Herbst wieder nach Süden mit dem Ziel, Ende des Jahres nochmal eine Saison in der Karibik zu verbringen. Im Mai nächsten Jahres beginnt dann die Rückreise nach Oberndorf.

Über seine wohl wichtigste Reiseerfahrung berichtet Bert Frisch in einer Mail an www.oste.de: "Wir haben gelernt, dass in den meisten Ländern, die wir angelaufen haben, wir die Farbigen waren und wir die Ausländer. Alle, die wir kennengelernt  haben, haben uns gut behandelt. Wir haben besonders in der Karibik und auf den Bahamas viel Fröhlichkeit und Kreativität getroffen. Etwas mehr karibisches 'Take it easy, man'  würde sicher auch in unsere Welt zwischen Weser und Elbe passen."

Mehr auf der Website der Heimkehr.


Oste-Skipper trauern um Hans König


König beim Startschuss zur Lampionfahrt 2004

28. 4. 2010. Die Skipper an der Oste trauern um den Gründer und langjährigen Vorsitzenden des Wassersportclubs Osten (WSCO), Hans Wilhelm König. Der Versicherungskaufmann, den alle "Sir" nannten, erlag am Montag im Alter von 77 Jahren seinem Parkinson-Leiden. Die Trauerandacht findet an diesem Freitag, 30. April, 14 Uhr, in der Ostener Friedhofskapelle statt. 

Seinen Gemeinschaftssinn stellte Hans König unter anderem bei den Schützen, den Keglern und der Feuerwehr unter Beweis. Die Hauptleidenschaft des Eigners stolzer Yachten - etwa der "Senator" - gehörte dem von ihm 1978 gegründeten und 30 Jahre lang geleiteten Wassersportclub Osten, der ein Klubhaus hinterm Deich baute, die Ostener Ferienwochen mitgestaltete, sommerliche Lichterfahrten veranstaltete und viele rauschende Skipperbälle feierte. 

Seinen letzten großen öffentlichen Auftritt erlebte Hans König beim Festball zum 30-jährigen Bestehens des WSCO, den er, bereits von seiner Krankheit gezeichnet, mit dem Skippergruss "Godewind ahoi" eröffnete. "Hans König hat mit seiner Liebe zum Wassersport viele Menschen seiner Umgebung begeistert," sagt sein Nachfolger im WSCO-Vorsitz, Niels Dehde. "Die Wassersportler an der Oste werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren." Auch die Arbeitsgemeinschaft Osteland trauert um ihr Gründungsmitglied.






Ein Projekt der

Die Lobby für die Oste