Die Oste - der Fluss, der alles hat *****,,




Rekordsaison für
Wassertourismus

"Princess" -Fahrgäste beim Landgang in Oberndorf

23. 9. 2012. Mit vier außerplanmäßig eingeschobenen Touren der "Adler Princess" nach bzw. ab Oberndorf geht die Fahrgastschiff-Saison auf der Oste dem Ende entgegen. In keinem Jahr zuvor haben so viele Ausflugsdampfer den einstmals "vergessenen Fluss" angesteuert (siehe unten).


Auch auf der Oste: Adler-Ausflugsfahrten (blau)

Die Adler-Reederei hat die Oste mittlerweile in ihr regulären Ausflugsprogramm aufgenommen (siehe Karte oben). Auf diese Weise haben allein weit über tausend Adler-Fahrgäste in diesem Jahr die Oste kennengelernt. Statt, wie ursprünglich geplant, in Hemmoor legten die Adler-Schiffe in Oberndorf an.


"Adler Princess" am 22. September in Oberndorf

Aus Witterungsgründen - schwere See vor der Elb- und Wesermündung - wurden zuletzt vier Touren zusätzlich nach Oberndorf gelenkt (mehr in der NEZ).


Vier Wochen
auf der Oste


Die Mocambo vor Großenwörden

21. 9. 2012. Der Herbst hat Einzug gehalten, doch die Schifffahrtssaison auf der Oste dauert aber an. Vier Wochen lang - bis zum 21. Oktober - haben Ostefreunde noch Gelegenheit, fahrplanmäßige Touren mit dem originellen Oberndorfer Oldtimer Mocambo (Fahrplan) zu buchen. Auf unserem Foto passiert das Flussschiff den neuen Anleger Großenwörden, an dem gerade eine Jugendgruppe mit vier Booten Rast macht.

Dank für das Foto an Bernhard Witt.


Promi-Bilder für
die Seenotretter


"HF 73" von Jürgen Geier

29. 10. 2012. Schon mal vormerken: Am Sonnabend, 24. November, veranstaltet das Küstenschiffahrtsmuseum (Leitung: Volker von Bargen) die erste jemals in Wischhafen abgehaltene Kunstauktion. Diese einmalige Veranstaltung, für die viele Prominente Bilder mit maritimen Motiven beigesteuert haben, beginnt um 14 Uhr in der Wischhafener Schützenhalle, Fährstraße, am Yachthafen, mit der Besichtigung der Kunstwerke.


"Nis Randers" von Achim Reichel

Die Versteigerung zugunsten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) beginnt um 15 Uhr unter der Leitung des der bekannten Auktionators Johannes Wallow aus Norden in Ostfriesland. Der Katalog zur Auktion kann schon vorab beim Museum unter Tel. 04770 7179 oder per E-Mail zum Preise von 9,95 Euro plus Porto bestellt werden.


"Lange genug gebadet?" von Joachim Fielitz

"Am 24. November sind es nur noch vier Wochen bis Weihnachten, da kann man auch Kunst verschenken, besonders wenn diese Kunst für ein gutes Werk steht, denn der Erlös kommt vollständig der DGzRS zugute. Das Museum hat nichts davon, nicht einmal zusätzliche Besucher durch die Werbung, denn zu der Zeit befindet es sich in der Winterpause," teilt Volker von Bargen mit.


Thema Seenot im Wischhafener Museum

Das Küstenschifffahrtsmuseum ist Mitglied der AG Osteland.


Gottesdienst
mit Shantys


Seefahrtsgottesdienst in Oberndorf

4. 11. 2012. Zu einem guten Brauch entwickelt sich der Seefahrtsgottesdienst in der Oberndorfer St.-Georgs-Kirche (Website), den Dr. Jürgen Heimer und seine Frau Rosi (mehr) aus Cadenberge gemeinsam mit Pastor Klaus Volkhardt an diesem Sonntag für rund 100 Gläubige gestalteten. Die Eheleute Heimer waren über 20 Jahre "Port Chaplains" (Hafen-Diakone) der deutschen Seemannsmission im nordostenglischen Middlesbrough gewesen, unweit der dortigen Schwebefähre. In dem maritimen Gottesdienst berichteten sie - wie schon im Vorjahr - von ihrer Arbeit mit den Seeleuten.


Geistliche Jürgen Heimer und Klaus Volkhardt

Vom Oberndorfer Chor "Shanty und Lerchen" unter der Leitung von Fred Dobrinkat wurde der Gottesdienst in der Flusskirche musikalisch begleitet.


"Prinzessin"
auf der Oste


"Adler Princess" in Oberndorf

10. 8. 2012. Neben der Mocambo und der Germania sind dieses Jahr weitere Fahrgastschiffe auf der Oste unterwegs. Die Reederei Adler-Schiffe bietet, wie berichtet, in diesem Jahr erstmals Touren auf dem längsten Nebenfluss der Niederelbe an. Der nächste Termin ist der 8./9. September. Die Fahrt mit der "Adler Princess" am 8. September beginnt in Hamburg (Landungsbrücken) und endet in Oberndorf. Am 9. September startet das Schiff in Hemmoor; die Fahrt endet wahlweise in Brunsbüttel oder in Rendsburg. - Nähere Informationen und Buchungsmöglichkeiten auf der Seite der Reederei Adler-Schiffe.


Dritter Unfall
auf der Elbe


Lage des havarierten Containerschiffs

1. 8. 2012. Wie erst jetzt bekannt wird, ist am Montagnachmittag, 30. Juli, an der Rhinplate in der Nähe von Glückstadt erneut ein Containerschiff auf der Elbe manövrierunfähig geworden. Nach Informationen des Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung kollidierte die aus St. Petersburg kommende "Baltic Stream" (L: 144 Meter, B: 24 Meter) mit einer Fahrwassertonne. Dabei wurde ihre Schiffsschraube beschädigt, so dass sie manövrierunfähig wurde. Zwei Schlepper zogen das Schiff nach Bützfleth.

Das ist in kurzer Folge der dritte gefährliche Zwischenfall dieser Art im Juli auf der Elbe. Am 12. Juli trieb, wie berichtet, die "MSC Tanzania“ (L: 295 Meter, Tiefgang 9,9 Meter) manövrierunfähig vor dem Lüheanleger, und am 23. Juli hatte die "London Express" vor Blankenese einen Maschinenschaden erlitten (294 Meter lang, 12 Meter Tiefgang). In keinem dieser Fälle hatte die Wasser- und Schifffahrtsdirektion es für nötig gehalten, die Bevölkerung zu informieren.

Verwunderlich ist, dass kurz nach diesem erneuten Unfall das sogenannte Automatic Identification System (AIS) auf der "Baltic Stream“ ausgeschaltet wurde, mit dem Daten eines Schiffes automatisch der Öffentlichkeit übermittelt werden. Ein dem Regionalen Bündnis vorliegender Screenshot von einer dynamischen Seekarte zeigt jedoch das fahrunfähige Schiff mit zwei Schleppern vor Krautsand.


Havariegefahr an der
Elbe "allgegenwärtig"


Die "Tanzania" liegt quer in der Fahrrinne

25. 7. 2012. Wie berichtet, hat sich am 12. Juli auf dem Containerfrachter "MSC Tanzania" auf der Elbe in Höhe des Lüheanlegers ein technischer Störfall ereignet. Der obige Screenshot der elektronischen Seekarte vom 12. Juli 2012 um 23:44 Uhr beweist: Die "MSC Tanzania" (295 Meter lang, 9,9 Meter Tiefgang) lag bei Stauwasser und schwachem Wind aus westlicher Richtung quer in der Fahrrinne! "Ein Schiff von 366 Metern Länge mit größerem Tiefgang und ungünstigen Wind- oder Strömungsverhältnissen hätte hier - trotz Anker - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Grundberührung gehabt."

Maschinenschaden vor Blankenese


Großschiffe auf der Niederelbe (Foto: Bölsche)

"Bei starkem Ebbstrom z. B. ist eine Katastrophe dann kaum zu verhindern," sagt AG-Osteland-Vize Walter Rademacher (Foto), Sprecher des  Regionalen Bündnisses gegen die Elbvertiefung: "Der Planbeschluss sieht diesen Fall nicht vor." Dass die Havariegefahr auf der Elbe "allgegewärtig" (Rademacher) ist, zeigte sich auch am Montag, 23. Juli: Gegen 22 Uhr erlitt die "London Express" (294 Meter lang, 12 Meter Tiefgang) vor Blankenese einen Maschinenschaden. Ein in der Nähe auf ein einlaufendes Schiff wartender Schlepper konnte glücklicherweise sofort zu Hilfe kommen und Schlimmeres abwenden.

Alarm am Lüheanleger

22. 7. 2012. Wie erst am Wochenende bekannt wurde, hat sich am 12. Juli auf dem Containerfrachter "MSC Tanzania" auf der Elbe in Höhe des Lüheanlegers, rund sieben Kilometer unterhalb der Hamburger Hafengrenze, ein technischer Störfall ereignet: Die Hauptmaschine des Schiffes fiel aus, so dass es fahrunfähig wurde. Davon hat das Regionale Bündnis gegen die Elbvertiefung erst jetzt durch Berichte von Augenzeugen und persönliche Nachfrage bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erfahren.

"Solche Störfälle bis hin zu einem vollständigen 'Blackout' können zu einem kompletten Ausfall der Energieversorgung und damit des Motor und der Steuereinrichtung führen. Dann ist ein Schiff nicht mehr zu manövrieren," sagt Bündnissprecher Walter Rademacher (Neuhaus). Der Zwischenfall an Bord dieses 295 Meter langen und 33 Meter breiten Schiffes geschah gegen 22 Uhr an einer Stelle, an der die Fahrrinne nur 300 Meter breit ist. - Ausführlicher Bericht in unserem Kanal BLAUES NETZ.

Die letzten drei Blackouts auf der Elbe fanden, we das Tageblatt (Montag) schreibt, im Jahr 2008 statt. Zwei davon betrafen Containerschiffe. Am 19. Februar lief die "Maersk Santana" bei Lühesand auf Grund, am 7. März geriet der Frachter "Tampere" unterhalb von Stade an den Elbgrund bei Pagensand, und am 20. Juni 2008 erwischte es die "Chicago Express".


Großartige
Erlebnisse


Bericht im Zevener Sonntagsjournal - größer

20. 5. 2012. Die Empfehlung der AG Osteland an Vereine und Schulklassen vom Oberlauf, Ausflüge an den Unterlauf der Oste zu unternehmen (und umgekehrt), fällt immer häufiger auf fruchtbaren Boden. Ganz im Sinne der Osteland-Aktion "Wir an der Oste" zur Förderung des Binnentourismus jedenfalls ist eine Mocambo-Tour, die jetzt der Sozialverband (SoVD) Zeven unternahmen und deren Teilnehmer eine "großartige Flusslandschaft" erlebten, wie heute Wolfgang Millert im Zevener "Sonntagsjournal" schreibt (Wortlaut hier).


Prinzessin
auf der Oste


Montag in Oberndorf: die "Adler Princess"

15. 5. 2012. Erstmals hat am Montag die "Adler Princess", von Hamburg kommend, mit rund 250 Passagieren - darunter etliche aus Osten und Großenwörden - die Oste angesteuert. Am Dienstagmorgen ging's von Oberndorf weiter nach Rendsburg.

So viele Fahrgastschiffe wie in dieser Saison hatten den Fluss, Teilstrecke der "Blaue Route" der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel, noch nie zuvor auf ihrem Programm.


Werft rettet
Yacht-Juwel


Die "Andromeda" in der Oste

8. 5. 2012. Die Zeitschrift "Yacht classic" nannte es das "größte Restaurierungsprojekt eines privaten Eigners": die Wiedergeburt der 90 Jahre (!) alten Kreuzeryacht "Andromeda" (Website) auf der Bootswerft in Neuhaus an der Oste. Gerettet worden sei an der Oste mit dieser dieser Kanuheck-Ketsch "tatsächlich ein Stück Yachtgeschichte".


Website zur "Andromeda"-Projekt

Am Wochenende war es jetzt so weit: Nach zweijähriger Restaurierung ist aus dem Wrack der "Andromeda" wieder eine wunderschöneKreuzeryacht geworden. Mehr...


Tour mit dem
"Tidenkieker"


Naturerlebnisschiff "Tidenkieker"

5. 5. 2012. Am Samstag, 16. Juni, macht der Kulturkreis Hechthausen eine fachlich geführte Fahrt mit dem "Tidenkieker", wie Vereinssprecher und Osteland-Mitstreiter Uwe Dubbert mitteilt. Ziel ist  die Haseldorfer Binennelbe. Das Reich der Schilfrohrsänger und Seeadler wird auf einer dreistündigen Tour erkundet (Abfahrt  um 10 Uhr ab Stade, Anfahrt von Hechthausen mit dem Pkw, Erwachsene  12 Euro, Kinder 8 Euro, Anmeldungen bis 11. Juni  unter 04774-607  oder 04774-404).

Bereits am Sonnabend, 19. Mai, fährt der Kulturkreis Hechthausen mit dem Bus zur Kunststätte Bossard in die Nordheide. Mehr auf der Website des Vereins.


Oste-Yacht in
der "Yacht"


Oberndorfer Ehepaar Frisch auf yacht.de

1. 5. 2012. Als "Top-Thema" bewirbt die Zeitschrift "Yacht" einen Beitrag über die Oberndorfer Extremskipper und AG-Osteland-Mitstreiter Bert und Marlene Frisch. Vorgestellt wird nicht nur die Segelyacht "Heimkehr VII", mit die die Frischs zweimal den Atlantik überquert haben. Das Magazin berichtet auch über die Vorgängerinnen "Heimkehr I" bis "Heimkehr VI", einst im Besitz der Borkumer Familie Frisch, in der übrigens seit 108 Jahren die Zeitschrift "Yacht" bezogen und gesammelt wird.


Beitrag in der Mai-"Yacht" - vergrößern

Eine Leseprobe aus dem mehrseitigen "Yacht"-Beitrag steht hier.


Osten feiert 34.
Ball der Skipper


Skipperchor Osten::Video 1, Video 2, Video 3

4. 3. 2012. Das Rezept ist bewährt: Grünkohl vom Feinsten aus der Küche der Wirtsleute Sascha und Imke Dick, Shantys vom Ostener Skipper-Chor um Dr. Manfred Toborg, Tanzmusik von Jürgen Grell und Herger Franz ("Combo petite") und dazu eine gut ausgestattete Tombola - auch der 34. Skipperball in der Ostener Festhalle kam folglich gut an bei den rund 80 Gästen des Wassersport-Clubs Osten (WSCO).


Auch Bürgermeister Hubert und Frau gefällt's

Mit einem dreifachen "Godewind ahoi" eröffnete WSCO-Vorsitzender Niels Dehde (Foto) den Ball im maritim geschmückten Saal. Als Ehrengäste begrüßte er Bürgermeister Carsten Hubert, Wolfgang Schütz von der Ostepachtgemeinschaft der Sportfischer und Vorstandsvertreter der AG Osteland sowie Delegationen von Wassersport-Clubs aus Hechthausen, Freiburg, Wischhafen und Bremervörde.


Auch die Polonäse gehört wieder dazu

Bevor der Ball nach Mitternacht mit dem traditionellen Schweinebackenbrot allmählich ausklang, sorgte die Tombola für Freude. Der Hauptgewinn, ein Ostseeurlaub in Kühlungsborn, ging an Inge Schlobohm.


Preis für Retter
der "Bärbel"


"Bärbel"-Team, Sponsoren, Laudator Jürgens

14. 2. 2012. Anerkennung erfuhr die "Barkassengemeinschaft Bärbel" aus Neuhaus durch die Vergabe des Goldenen Hechts 2012 in der Kategorie Heimatpflege. In der Laudatio von Bernd Jürgens (Blaues Netz Oste) hiess es, dem "kleinen, aber sehr aktiven Verein" um Hans-Joachim Frank, Alfred Bücker und Herms Pröpper sei es gelungen, die letzte auf der Oste verkehrende Barkasse zu restaurieren und der Nachwelt zu erhalten. 


Traditionsbarkasse Bärbel in Neuhaus

Die rund 75 Jahre alte frühere Werftbarkasse "Bärbel" wurde von den Aktiven in mehrjähriger Arbeit auf der Neuhäuser Lühmannwerft komplett entkernt und vollständig restauriert. Seit der Wiederindienststellung im Rahmen eines Hafenfests im Sommer 2011 steht das Traditionsschiff wieder für Gäste- und Demonstrationsfahrten zur Verfügung. 


Alfred Bücker als Spendensammler

Mit der einstigen Werftbarkasse wurde nicht nur ein schifffahrtshistorisch bedeutsames Wasserfahrzeug erhalten und eine touristische Attraktion geschaffen, sondern zugleich die Erinnerung an die Geschichte des Schiffbaus an der Oste wachgehalten, wo einst Werften in Bremervörde, Gräpel, Großenwörden, Laumühlen, Achthöfen, Oberndorf, Geversdorf und Neuhaus existierten. Die Barkassengemeinschaft "Bärbel" hat sich um das Osteland verdient gemacht."

Preis-Sponsoren waren Guido Griemsmann (Lütt Mandus) und Ulf Jacobi (Versicherungen, Hemmoor).


Oberndorfer
im Interview


Beitrag über die "Heimkehr" - hier anhören

26. 1. 2012. Ganz neu im Netz ist die Website www.segelradio.de. An den Start gegangen ist das Podcast-Programm mit einem 90-minütigen Interview mit den Oberdorfer Transatlantik-Seglern Bert und Marlene Frisch (Foto) - hier anhören. Die Skipper (Website) haben letzte Woche, wie berichtet, unter großem Beifall von mehr als 100 Gästen beim Blauen Netz Oste der AG Osteland über ihre karibischen Segelabenteuer berichtet. Der Beamer-Vortrag "Vom Vulkan zum Hurrikan" von Marlene und Bert Frisch wird am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Sietwende" in Oberndorf-Niederstrich wiederholt. Der Eintritt ist frei.


Echo am
Oberlauf


Zevener Pressebericht - vergrößern

25. 1. 2012. Die Arbeit des Blauen Netzes Oste, der Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., findet auch am Oberlauf des Flusses Resonanz. Über das "blaue Erfolgsjahr" berichtet heute ausführlich u. a. das Vereinsblatt der Zevener Zeitung. Mehr...


Erfolg auf
Elmonesisch


BC- Vorsitzender Storm (2. v. l.) und Aktive

22. 1. 2012. Der Oste-Ort Elm bei Bremervörde ist bekannt durch seine historische Windmühle, die rauschenden "Elmonesischen Nächte" im Karneval und für einen außerordentlich aktiven Wassersportverein. Der Bootsclub (BC) Elm (Website) hielt jetzt unter dem Vorsitz von Hauke Storm in seinem schmucken Klubhaus an der Oste Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr. Zu den Höhepunkten zählten eine Stör-Besatzaktion mit einem Drehtermin des NDR-Fernsehens und ein Bootstörn nach Oberndorf, der durch die guten Kontakte zur AG Osteland zustande gekommen war. - Ein ausführlicher Bericht über die Versammlung steht hier.

Toiletten
für Segler

23. 1. 2012. Am Hafen in Geversdorf, am Anleger der Seglervereinigung Oste Hemmoor, soll ein öffentliches Sanitärgebäude für Gastsegler und Fahrradtouristen entstehen. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Kehdingen/Oste hatte im April vergangenen Jahres einen Förderantrag zur Finanzierung des 108.000-Euro-Vorhabens gestellt. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben mit 80.800 Euro, wie das Wahlkreisbüro von David McAllister am Montag mitteilte.


Ansturm auf
Blaues Netz


Bert und Marlene Frisch in Niederstrich

20. 1. 2012. Über hundert Besucher konnte Jochen Bölsche, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V., am Freitag bei der jüngsten Veranstaltung des Arbeitskreises Blaues Netz Oste im Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning) hinterm Ostedeich in Oberndorf-Niederstrich begrüßen. Im Mittelpunkt stand ein Beamer-Vortrag der Oberndorfer Transatlantiksegler Bert und Marlene Frisch über eine weitere abenteuerliche Etappe (Karibik - New York)  ihrer Reise mit der Segelyacht "Heimkehr" - Titel: "Zwischen Vulkan und Hurrikan."

Segel-Vortrag
wird wiederholt


Über hundert gespannte Zuhörer

Wegen des starken Interesses wird der Vortrag am Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, am selben Ort wiederholt. Der Eintritt ist wieder frei.


Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens

Zu Beginn des Abends hatten unter anderem Arbeitskreis-Sprecher Bernd Jürgens (Hemmoor) und Sportfischer-Vertreter Wolfgang Schütz (Osten) über Aktuelles aus der Flussregion berichtet. Andreas Hülsenberg (Foto) aus Neuhaus/Oste, amtierender Vorsitzender von "Trans-Ocean", stellte die Arbeit des in Cuxhaven ansässigen, aber weltweit tätigen Seglervereins vor, dem gut 6.000 Mitglieder angehören, darunter einige hundert Weltumsegler.

Ein ausführlicher Bericht steht in unserem Kanal BLAUES NETZ OSTE.


Wieder Schifferball
in Hechthausen


Maritime Dekoration gehört dazu

4. 1. 2012. Für Heiko Brunke, den Vorsitzenden des Schiffervereins "Vergissmeinnicht" in Hechthausen, und seine Mitstreiter ist der alljährliche Schifferball "das maritime Ereignis an der Oste". 

Zum Ball am Sonnabend, 14. Januar, in der "Ostekrone" erbittet der Vorsitzende Anmeldungen unter heiko.brunke@freenet.de bis zum 11. Januar.


Bonbon für
die Skipper


Wird ersetzt: Kanalschleuse in Otterndorf

17. 11. 2011. Das Wassersportrevier Oste wird ab 2016 von der Weser her besser erreichbar sein. Eine neue Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf, in Sichtweite der alten Schleuse, soll künftig tideunabhängig passiert werden können. "Baubeginn ist frühestens in zwei Jahren", erklärte gestern Heinrich Pudimat vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

"Schildbürgerstreich -
doch nichts passiert"

Der "Bonbon für die Sportschifffahrt", so der NLWKN, ist aber nur ein Nebeneffekt des Projekts. Vor allem soll mit dem 20-Millionen-Euro-Neubau endlich der - sträflich vernachlässigte - Hochwasserschutz im Raum Otterndorf gewährleistet werden.

Beseits im Januar 2007 hatte ein SPIEGEL-Autor schwere "Versäumnisse der niedersächsischen Küstenschützer" in Otterndorf beanstandet. Damals hiess es in dem Nachrichtenmagazin: "Eine Kanalschleuse bildet die flachste Stelle im gesamten dortigen Verlauf des Elbdeichs. 'Links und rechts der Schleuse ist der Deich rund 150 Zentimeter höher,' weist Torsten Heitzsch, Geschäftsführer des örtlichen Deich- und Uferbauverbandes, immer wieder auf den Schildbürgerstreich hin – doch nichts passiert." Erst neun Jahre nach diesem Bericht, im Jahr 2016, soll das Problem laut Pudimat endlich entschärft und der Schleusenneubau abgeschlossen sein.

NLWKN-Projektleiter Andreas Kosch bestätigte gestern in Otterndorf, dass "der im Bereich der Schleuse vorhandene Deich etwa 130 cm zu niedrig ist". Die alte Schleuse jedoch verkrafte aus statischen Gründen keine weitere Deicherhöhung: "Deshalb bauen wir eine neue Schleuse." Dabei werde im Zuge der Verstärkung des Elbdeiches die dortige Deichkrone um rund 130 cm erhöht. 


Mocambo-Film in der NDR-Mediathek


Mocambo-Videoabspielen

5. 7. 2011. In der N3-Reihe Nordseereport ist auch der Oste-Kulturpreisträger Caspar Bingemer, Käpt'n der Mocambo, vorgestellt worden. Der Beitrag kann auch in der ARD-Mediathek betrachtet werden. 

Auf der NDR-Website heißt es über Caspar Bingemer: "Die Elbe kennt jeder. Aber mindestens genauso prägend für das Kehdinger Land ist die Oste. Durch Geest, Marsch und Moore schlängelt sie sich vorbei an alten Handelsorten, einst Hauptwirtschaftsweg und die Lebensader der Region - und heute das Heimatgewässer von Deutschlands ältestem Fahrgastschiff, der fast 140 Jahre alten "Mocambo". Zwischen Bremervörde und der Elbe kann man da mit schippern; das haben wir auch gemacht - und einen Kapitän kennengelernt, der mindestens so originell ist wie sein Schiff."


Seehunde und dicke Pötte


Die "Germania" am Natureum-Anleger

16. 6. 2011. Bei den sommerlichen Temperaturen eine frische Brise genießen und mit den dicken Pötten auf Tuchfühlung gehen - das bieten die rund zweistündigen Minikreuzfahrten mit MS "Germania" in die Oste- und Elbmündung. Bequemer geht’s nicht: Die Fahrgäste besteigen den weißen Ausflugsdampfer direkt am Anleger des Natureum Niederelbe. Bis zum 30. August 2011 heißt es dort immer dienstags um 13.30 Uhr "Leinen los". Die nächste Abfahrt ist am Dienstag, 21. Juni.

Dank der fachkundigen Kommentare von Kapitän Peter Brandt erfahren die Teilnehmer der Entdeckungstour viel Wissenswertes über Europas größten Tidefluss. Im Abschnitt zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel gilt die Elbe als meistbefahrener Schifffahrtsweg der Welt. So können die Passagiere Ozeanriesen, Containerschiffe, Massengutfrachter, schnittige Motoryachten und elegante Sportboote der Freizeitkapitäne hautnah bestaunen.

Die 32 Meter lange und 6,70 Meter breite "Germania", Heimathafen Brunsbüttel, fährt bei Hoch- und Niedrigwasser. Gemütlich tuckert sie in die Mündungstrichter von Oste und Elbe, begleitet von den unaufhörlichen Schreien der Möwen. Die Gäste haben die Chance, sogar Seehunde auf den vorgelagerten Sandbänken zu beobachten.  Kapitän Brandt steuert gern den Medemsand in der Elbe bei Otterndorf an: "Dort haben wir oft Glück und sehen die Seehunde mit ihren Heulern", berichtet er.

Wer möchte, kann nach Rückkehr von der Tour gegen 15.30 mit der "Germania" nach Brunsbüttel übersetzen und von dort mit dem Drahtesel nach Wischhafen fahren, um mit der Fähre in den Kreis Stade zurückzukeh"en. Fahrräder verstaut die Crew auf Wunsch an Bord.


Auch die "Mocambo" fährt zur Mündung

Neben der "Germania" fährt bis zum 16. Oktober die "Mocambo“ vom Anleger des Natureum in die Oste- und Elbmündung. Die Abfahrten sind allerdings tideabhängig und an unterschiedlichen Wochentagen. Tickets für die Schiffstouren können über die Homepage des Natureums gebucht werden unter Tickets online.

In den Monaten Juli und August ist das Natureum Niederelbe auch montags geöffnet. Den ganzen Juli und August über bleiben das Museum wie auch der Elbe-Küsten-Park täglich durchgehend von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Ferienprogramm steht im Internet unter www.natureum-niederelbe.de. Es kann auch unter der Telefonnummer  04753/842-110 oder unter der Faxnummer 04753/8193 angefordert werden. Gruppen können Mitmachaktionen und Führungen unter diesen Telefonnummern buchen.


Hunderte im neuen Hafen


Ausstellung von NLWKN-Fahrzeugen

Blick über Betriebshof (Foto: NLWKN)

5. 6. 2011. Aberhunderte von Besuchern nutzten die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür am Sonntag dem mit einer 50-Meter-Kaimauer neu gestalteten Basbecker Hafen und den Betriebshof des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zu besichtigen, dem bekanntlich die Unterhaltung der Osteufer obliegt (siehe unseren ausführlichen Vorbericht).


Kogge (2. v. l.) mit NLWKN-Bediensteten

Zuvor hatten bei einem offiziellen Festakt Baudirektorin Birgit Heddinga (Norden) und der zuständige NLWKN-Dezernent Martin Kogge (Stade) das Basbecker Mitarbeiter-Team vorgestellt und die Bürgermeister Hans Wilhelm Saul (Hemmoor) und Horst Wartner (Kranenburg) als Vertreter der Deichverbände die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit mit dem NLWKN bei der Bewältigung ihrer Aufgaben unterstrichen.


Oste-Naturfotograf Tödter (mit Ehefrau)

Als Höhepunkt der Einweihungsfeier empfanden viele der Gäste eine brillante Tonbild-Präsentation des diesjährigen Osteland-Kulturpreisträgers Hermann Tödter (Zeven) mit dem Titel "Kleine Naturparadiese an der Oste", der leider durch die Lichtverhältnissen in der nicht verdunkelbaren Halle etwas beeinträchtigt war.


Die Oste hat die "Bärbel" wieder


Die Barkasse ist wieder in ihrem Element

4. 6. 2011. Nach zweijähriger Renovierung samt drei Farbanstrichen ist die 75 Jahre alte Werftbarkasse "Bärbel" wieder in ihrem Element - Anlass für die "Bärbel"-Freunde um die Vorsitzenden Hans Joachim Frank und Alfred Bücker sowie Aktivmitglieder wie Olaf Schlichting, am Sonnabend im Neuhäuser Hafen ein großes Fest zu feiern (siehe Ankündigung unten).


"Bärbel"-Freunde Schlichting, Bücker, Frank

Nach einem Frühschoppen, einem Bratfischessen und vielen Schnuppertörns in die Oste endete das "Bärbel"-Fest mit einer Party im maritim dekorierten Hafenhaus.


Schnuppertörn in Richtung Ostemündung

Zur Wiederinbetriebnahme des Oldtimers gratulierten auch die AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche und Walter Rademacher der Fördergesellschaft.


Martin Kogge lädt zur Eröffnung ein


NLWKN-Mann Kogge (M., auf der "Mocambo")

3. 6. 2011. Parallel zum Ostener Fährmarkt am Sonntag, 5. Juni, ab 12 Uhr veranstaltet der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), wie berichtet, einen Tag der offenen Tür auf seinem neuen Betriebshof in Basbeck. Anlass ist die voriges Jahr erfolgte Übernahme der Zuständigkeit für die einstige Bundeswasserstraße Oste durch das Land Niedersachsen. Klare Zuständigkeiten für die Ufererhaltung an Elbe und Oste - das war das Ziel der Vereinbarung zwischen dem Bund, dem Land Niedersachsen und den Deichverbänden an der Tideelbe. Denn zuvor hatte es kaum einheitliche Regelungen für bedeichte Bundeswasserstraßen wie die Elbe gegeben, stattdessen viele Einzelvereinbarungen zwischen den Beteiligten.

Der NLWKN in Stade ist nun zuständig für die ehemalige Bundeswasserstraße Oste, und zwar für rund 70 Kilometer vom Sperrwerk bis zum Bremervörder Mühlenwehr. Deshalb musste der ehemalige Betriebshof des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Hemmoor - direkt an der Schwebefähre auf Basbecker Seite - grundlegend saniert und verändert werden. Die vorhandenen Gebäude werden demnächst abgerissen und durch die neue Halle ersetzt. Neu ist auch eine etwa 50 Meter lange Spundwand. 


Neuer Basbecker NLWKN-Betriebshof

Sechs Mitarbeiter sind auf dem Basbecker Betriebshof beschäftigt: Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, den Schiffsverkehr auf der Oste zu sichern, Buhnen zu markieren, die Verkehrszeichen freizuhalten und Gehölzpflege zu betreiben. Die reinen Unterhaltungsarbeiten für die 70 Kilometer Gewässer werden ausgeschrieben.

Zum Tag der offenen Tür informiert der NLWKN umfassend über seine Arbeit, stellt Baufahrzeuge und Geräte vor und verspricht amüsante Spiele für Kinder und Erwachsene. Auf der Zufahrt zum Betriebshof werden Oldtimer ausgestellt. "Da gleichzeitig am Sonntag gleich nebenan der Fährmarkt in Osten an der Oste stattfindet, lässt sich ein Besuch der beiden Veranstaltungen prima verbinden", lädt Martin Kogge vom NLWKN Stade - übrigens Mitglied der AG Osteland - die Bevölkerung herzlich ein.


NLWKN-Mann bei der Uferpflege

An der Oste waren die Zuständigkeiten zunächst unübersichtlich gewesen. Da lag es - so das NLWKN - nahe, die Zuständigkeiten an der Oste und der Elbe quasi zu tauschen und damit für Klarheit zu sorgen. Das Land Niedersachsen und damit der NLWKN übernahm direkt die Zuständigkeit für die Ufererhaltung; die Deichverbände bleiben für die Deiche verantwortlich. Da die Kosten der Ufererhaltung an der Elbe höher sind als die an der Oste, hat das Land zusätzlich zur Ufererhaltung auch die Gewässerunterhaltung der Oste übernommen. Im Gegenzug liegt die Unterhaltungspflicht für die Elbe jetzt auch einschließlich der Ufer beim Bund.


Der Betriebshof liegt am Basbecker Ufer

Die Oste war bisher eine Bundeswasserstraße und unterlag bis Bremervörde der Tide. Der Tidenhub beträgt am Ostesperrwerk 2,80 Meter und in Bremervörde noch 1,10 Meter. Kurz vor dem Sturmflutsperrwerk hat die Oste eine Breite von rd.150 Meter. Die Ufer der Oste sind auf langen Strecken durch Deckwerke und ca. 700 Buhnen, teilweise auch durch Pfahlwände, gesichert. Die Schutzdeiche der Oste liegen überwiegend schar und die Ufer sind in der Regel nicht von Land aus zugänglich. Das bedeutet: Der NLWKN brauchte für die Ufererhaltung einen Betriebshof an der Oste und ein Schiff.


NLWKN-Boot Tabea in Basbeck

Der NLWKN in Stade hat deshalb nicht nur den bisherigen Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven in Basbeck übernommen, dazu steht zurzeit auch noch  die "Tabea" zur Verfügung, die durch die "Seehund" ersetzt werden soll. 

Quelle: Pressetext des NLWKN und  NLWKN-Jahrbuch unter Mitarbeit von Martin Kogge (04141/601-241), Heinrich Pudimat (04141/601-249), Betriebsstelle Stade, und Verena Wilcock (04131/8545-456), Direktion, Lüneburg.


Am 4. Juni steigt das "Bärbel-Fest"


Jetzt ist die "Bärbel" wieder fit

29. 5. 2011. Die 75 Jahre alte Barkasse "Bärbel", die in Neuhaus restauriert wurde und jetzt wueder fit im Hafen liegt, steht im Mittelpunkt eines Barkassenfests, das der Förderverein aus Anlass Wiederinbetriebnahme der musealen Rarität am Sonnabend, 4. Juni, ab 10 Uhr plant. Beginnen soll das Fest mit einem Frühschoppen im Hafen, mittags wird Bratfisch serviert, nachmittags folgen Gästefahrten, und nach einem Tauziehen über dem Wasser soll der Tag mit einer Party im Hafenschuppen endet, wie Alfred Bücker von der Fördergesellschaft mitteilt.


Barkassenfreund Alfred Bücker

Kapitän Bücker gehört zu einem Kreis von Aktiven, die nicht am Schiff arbeiteten, sondern sich auch mit Werbeaktionen - etwa dem Verkauf von "Bärbelade" - bemüht haben, Geld für die aufwändige Restaurierung zu beschaffen.


Vortrag über Seemannsmission


Spricht in der Festhalle: Präsidentin Wetzel

16. 5. 2011. Zu Gast beim beliebten Klönschlack der Hemmoorer SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus ist am Donnerstag, 19. Mai, 15 Uhr, in der Ostener Festhalle die Präsidentin der Deutschen Seemannsmission, Dr. Margrit Wetzel. Die langjährige Bundestagsabgeordnete nimmt auf Wunsch auch zu politischen Fragen Stellung. Ferner soll über die nächste Ausfahrt der AG am 18. August gesprochen werden. Gäste sind willkommen, Der Preis für Kaffee und Kuchen beträgt 5 Euro. 


Sperrwerk elf Tage gesperrt


Reparaturzeitraum:  9. bis 20. Mai

6. 5. 2011. Die günstige Frühjahrswitterung nutzt der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) für notwendige Reparaturarbeiten am Sperrwerk Wischhafen. "Wir werden die Spurlager am äußeren Stemmtorpaar erneuern, dazu müssen wir die Anlage zwischen dem 9. und 20. Mai trockenlegen" erklärte Birgit Baumann vom NLWKN in Stade. Schiffspassagen sind während dieser Zeit nicht möglich. Schäden an den Spurlagern des äußeren Stemmtorpaares waren bereits im vergangenen Spätherbst festgestellt und provisorisch behoben worden, um die Funktionsfähigkeit der Anlage als Bollwerk gegen Sturmfluten zu gewährleisten. Die Spurlager verbinden das Fundament des Sperrwerkes mit den Toren und stellen sicher, dass die Tore beim Öffnen und Schließen in der gewünschten Achse drehen. 

Die Maßnahme beginnt mit dem Einsetzen der Revisionsverschlüsse und dem Lenzen der Sperrwerkskammer. Anschließend wird der Schlick geräumt und die Reparatur an den Spurlagern vorgenommen. Die Phase der Trockenlegung nutzen die Experten, um den Gesamtzustand des Bauwerks nach dem strengen Winter mit erheblichem Eisgang zu kontrollieren. Die Entwässerung des Gebietes erfolgt während dieser Zeit über das zur Anlage gehörende Siel. Die Aufgaben werden überwiegend durch Personal des NLWKN erledigt, die Kosten des Gesamtvorhabens schätzt der NLWKN auf rund 65.000 Euro.

Das 1978 in Betrieb genommene Sperrwerk Wischhafen liegt 500 Meter oberhalb des Anlegers der Elbfähre Glückstadt-Wischhafen und circa zwei Kilometer von der Ortschaft Wischhafen entfernt. Die Anlage dient unter anderem dem Sturmflutschutz der ehemaligen Elbinsel Krautsand, deren Siedlungen nicht auf Warfen, sondern ebenerdig in tief liegenden Flächen errichtet wurden. Das Sperrwerk wird zwischen 45 und 75mal jährlich wegen Sturmfluten geschlossen. 


Mocambo-Fahrplan im Netz


"Mocambo"-Website (Ausschnitt)

3. 1. 2011. Oste-Törns mit der Oldtimer "Mocambo" - Saisonstart ist Karfreitag - können ab sofort geplant werden. Käpt'n und Oste-Preisträger Caspar Bingemer hat den Fahrplan für 2011 bereits auf seine Website gestellt. Neu sind unter anderem Fahrten nach Großenwörden und zum Mittelalterfestival nach Brobergen, auch eine maritime Lesung steht auf dem Programm.


"Schippern und Wandern" im Osteland


Oste-Werber Mählmann und Bingemer

7. 1. 2010. Für die kommende Saison wartet die Oste mit weiteren touristischen Angeboten auf. Die Oberndorfer Firma Osteschifffahrt legt ein Programm mit dem Titel "Schippern und Wandern" auf, in das der 2010 eingeweihte Fahrgastschiff-Anleger im Schwebefährendorf Osten und der zur Zeit noch im Bau befindliche Anleger in Großenwörden einbezogen werden.

Wie Kapitän Caspar Bingemer in der Versammlung des "Blauen Netzes Oste" der AG Osteland in Oberndorf mitteilte, wird es im Sommer möglich sein, zwischen Oberndorf und Osten bzw. Osten und Großenwörden den Deich entlang zu wandern und die Hin- bzw. Rückfahrt mit dem Oste-Oldtimer "Mocambo" zurückzulegen, dem ältesten betriebsbereiten Motor-Fahrgastschiff Deutschlands.


Bernd Jürgens und Eddy Uhtenwoldt

Der neue Mocambo-Fahrplan, im Internet bereits einsehbar unter www.osteschifffahrt.de, sieht von Karfreitag an mehr als 50 Fahrten zwischen den Seehundbänken in der Ostemündung bei Balje und dem Beginn des Unterlaufs in Bremervörde vor. In das Programm integriert ist auch der neue Schiffsanleger in Hechthausen-Klint, in dessen Nähe - ebenso wie zum Beispiel in Oberndorf, Osten, Großenwörden und Gräpel - ein Flussrestaurant zur Einkehr lockt. Außerdem sind von Hechthausen-Klint aus Abstecher zu den renaturierten Feuchtgebieten ("Pütten") im Außendeichbereich möglich, deren Flora und Fauna jeden Naturfreund fasziniert.


Oberndorfer Bürgermeister Horeis

Zu Beginn der Versammlung des Blauen Netzes Oste hatte der Oberndorfer Bürgermeister Detlef Horeis über die in jüngster Zeit in seinem Ort gesetzten maritimen Akzente gesprochen, darunter die kürzlich eingeweihte Nachbildung der historischen Prahmfähre und die Pläne für ein Stör- und Sportfischer-Informationszentrum.

Mittlerweile habe, so Horeis, die Gemeinde auch den Startschuss für eine Ausschilderung aller Häfen an der Oste nach dem System "Gelbe Welle" gegeben. Nach Gesprächen mit der Metropolregion Hamburg und der Leader-Aktionsgruppe gehe das Projekt nun in die Gremien der beteiligten Ostegemeinden, auf die dank EU-Förderung lediglich ein Eigenanteil von jeweils rund 400 Euro zukommen würde.


Schütz (o.) mit Stören in Bremervörde

Als Sprecher der 7800 organisierten Sportangler an der Oste berichtete Wolfgang Schütz von der Arge Wanderfische in seinem Referat (www.sfv.oste.de), dass das nationale Programm zur Wiederansiedlung des nahezu ausgerotteten Europäischen Störs in der Oste auch 2010 fortgesetzt werden soll. Schütz begrüßte aktuelle Bemühungen von Deichverbänden und Gemeinden, Querverbauungen der Oste und ihrer Zuflüsse zu beseitigen, um den Lebensraum für bedrohte Arten wie Stör, Lachs und Meerforelle zu erweitern (Wortlaut unter FISCHE).


Renate Bölsche mit Oste-Werbemitteln

Bernd Jürgens und Eddy Uhtenwoldt vom Blauen Netz kündigten eine weitgehend durch Spenden finanzierte Neuauflage des bereits in 3000 Exemplaren verbreiteten "Hafenführers" der AG Osteland an, mit dem Gastlieger für das noch immer weithin unbekannte Sportbootrevier gewonnen werden sollen. Fortgesetzt wird auch die voriges Jahr mit Großplakaten, Flaggen und Postkarten gestartete Werbeoffensive für den "Fluss, der alles hat": Neu aufgelegt hat der gemeinnützige Verein jetzt Tisch-Sets für Kajüte und Wohnzimmer mit attraktiven Fotos vom Ober- und Unterlauf der Oste, die der Ostener Fotokünstler Nikolaus Ruhl gestaltet hat.


16 Fahrten in die Oste


Die "Nordstern" in Oberndorf

1. 12. 2010. Die Brunsbütteler Reederei PSB Brandt baut im kommenden Jahr ihr Oste-Programm aus. Insgesamt 16 mal werden die PSB-Schiffe "Germania" und "Nordstern" 2011 die Oste ansteuern. Erstmals steht - am Sonntag, 6. März, 10 bis 17 Uhr - eine "Stintfahrt in die Oste" auf dem Programm (35 Euro). Wie in den Vorjahren wird Oberndorf zweimal angesteuert (Grillen zu Himmelfahrt und eine Fahrt am 1. Advent, 30 bzw. 20 Euro). Insgesamt 13 mal geht's zum Natureum Niederelbe (jeden Dienstag vom 7. Juni bis zum 30. August, 19 Euro inkl. Eintritt).


Schiffsverkehr auf einen Blick


Schiffe vor Brunsbüttel (Live-Bild)

27. 10. 2010. Alle Schiffe auf der Elbe und dem Nord-Ostsee-Kanal auf einen Blick erfassen zu lönnen - das ermöglicht das Internet dank des neuen Automatic Identification System (AIS). Mit diesem Funksystem, das durch den Austausch von Navigations- und anderen Daten die Sicherheit und die Lenkung des Schiffsverkehrs verbessern soll, ist seit 2008 für alle Berufsschiffe über 300 BRZ in internationaler Fahrt bzw. über 500 BRZ in nationaler Fahrt sowie für Schiffe, die länger als 20 Meter sind oder mehr als 50 Passagiere an Bord haben, vorgeschrieben.


Per Klick Detail-Infos zu jedem Schiff

Dank AIS läßt sich jetzt auf einer Cuxhavener Website der Schiffsverkehr etwa vor der Ostemündung beobachten und jedes einzelne Schiff identifizieren. 


Spenden für die "Iris-Jörg"


Traditionsschiff "Iris-Jörg" in Wischhafen

23. 10. 2010. Um Spenden für das Wischhafener Museumsschiff "Iris-Jörg" (Website) bittet Volker von Bargen, der Vorsitzende des verdienstvollen Vereins Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum. "'Iris-Jörg' soll wieder fahren," heisst es in dem Appell: "Helfen Sie mit die letzten Arbeiten zu vollenden."

Nach der aufopferungsvollen Arbeit der Restaurierungscrew seien die letzten Arbeiten nur von externen Fachleuten zu machen. Spenden für die Fertigstellung des Museumsschiffes erbittet der Verein auf das Konto Nr. 51 581 700 bei der Volksbank Kehdingen, BLZ 200 697 86, Stichwort "Iris-Jörg". Für Spenden ab 50 Euro gibt es eine Spendenbescheinigung. Anonymität wird auf Wunsch gewährt.


Verein soll "Bärbel" retten


Die "Bärbel" auf der Oste (Archivbild)

16. 10. 2010. Die letzte traditionelle Barkasse auf der Oste, die "Bärbel", wird zur Zeit mühsam in Neuhaus restauriert (siehe auch Bericht der Cuxhavener Nachrichten aus dem Juni dieses Jahres). Am Sonntag, 24. Oktober, 14.30 Uhr, wollen Freunde des maritimen Denkmalschutzes auf der Mocambo (Abfahrt Anleger Neuhaus) bei Kaffee und Kuchen einen Förderverein gründen, der die Zukunft der Museumsbarkasse sichern soll. - Zu einer Fotoserie zur "Bärbel" geht es hier.


Bastler baut "Ostekieker" nach


Das Original: der "Ostekieker" in Oberndorf

13. 9. 2010. Zu DDR-Zeiten, von 1955 bis zur Wende, war die Autofähre "Willi Schröder" zwischen Rostock- Kabutzenhof und Gehlsdorf im Dienst. Heute liegt sie, umgebaut zum Restaurantschiff "Ostekieker" (Website), in Oberndorf in der Oste und ist eine der Sehenswürdigkeiten an der Deutschen Fährstraße Bremervörde - Kiel.

Kürzlich ist die 29,60 Meter lange einstige Trabbi-Fähre aus dem untergegangenen SED-Staat wieder auferstanden - als Modell aus Sperrholz und Messing.

Ein Jahr lang hat der Rostocker Modellbauer Michael Hagen an der Fähre gearbeitet. "Manches 'Mittag' musste fünf Mal gerufen werden, da wurde der Ton auch schon mal schärfer", berichtet er auf rostock-heute.de über die familiären Folgen seiner Begeisterung für den Bau von Minischiffen.

Aus Anlass der "Hanse-Sail" in Rostock hat Hagen sein Modell der DDR-Fähre kürzlich öffentlich ausgestellt.

>>> Ein großformatiges Foto des kleinen Meisterwerks ist hier zu sehen.


"Himmel und Meer sind Geschwister"


Pastoren Heimer und Volkhardt

15. 8. 2010. Einen ergreifenden Gottesdienst erlebte der Oste-Ort Oberndorf am heutigen "Sonntag der Seefahrt". Der spezielle Seefahrergottesdienst wurde mitgestaltet vom Oberndorfer Chor "Shanty und Lerchen" unter der Leitung von Fred Dobrinkat, von Gemeindepfarrer Klaus Volkhardt sowie von dem Cadenberger Ehepaar Rosi und Jürgen Heimer (mehr), das jahrzehntelang die Seemannsmission Tees-Hartlepool im nordenglischen Middlesbrough geleitet hatte, das durch seine Schwebefähre bekannt ist.

Die Auswahl der Kirchenlieder ("...Himmel und Meer sind Geschwister"), der Shantys (u. a. "Der Schiffsjunge") und auch der liturgischen Elemente (u. a. "Seefahrerpsalm" 107) unterstrichen die maritime Note des Gottesdienstes. Einen wichtigen Akzent setzte Pastor Volkhardt mit seinem einleitenden Hinweis, Seefahrt sei zu allen Zeiten "mehr als Romantik und 'Rolling home'" gewesen, nämlich "harte Realität".


Mit Wellen: Oberndorfer Kirchen-Wetterfahne

Was das konkret heißt, führte in klaren, eindringlichen Worten der langjährige "port chaplain" Heimer aus: Dermaßen bedrückend seien "Einsamkeit, Heimweh und Ausbeutung" in der "technisierten Welt" der heutigen Seefahrt, dass die Aufgabe der Seemannsmission, spirituelle und praktische "Hilfe in Bedrückung, Not und Verzweiflung" zu leisten, immer wichtiger werde.

Heimer dankte den Hadler Christen, die seit Jahren, unter anderem mit Weihnachtspäckchen, die Seeemannsmission speziell in Nordostengland unterstützen. Auch die Kollekte des Abends war für deren Arbeit bestimmt.


Ehepaar Frisch (r.) auf dem "Ostekieker"

Von einer ganz anderen Seite hat das Oberndorfer Sportsegler-Ehepaar Frisch in den letzten Monaten mit seiner Segelyacht "Heimkehr" die Seefahrt kennengelernt. Auf dem Restaurantschiff "Ostekieker", direkt neben der Flusskirche, feierten die Sportsegler nach dem Gottesdienst Wiedersehen mit rund zwei Dutzend ihrer Vereinskameraden von der Seglergemeinschaft Oberndorf, in deren Namen Vereinsvize Eddy Uhtenwoldt den Transatlantikseglern ein Exemplar der neuen Osteland-Flagge ("Lust auf Osteland") übergab, die demnächst wohl auch jenseits des Atlantik flattern wird...


Freie Fahrt für die "Mocambo"


Weiterhin Ausflugsziel: die Ostemündung

12. 8. 2010. Das Fahrgastschiff "Mocambo" darf weiterhin auf der Oste verkehren. Entsprechende Entscheidungen der zuständigen Behörden in Kiel und Cuxhaven hat die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. jetzt nachdrücklich begrüßt.

Die Wasserschutzpolizei hatte am 23. Juli - nach neun Jahren "Mocambo"-Einsatz auf der Oste - entdeckt, dass der seit 40 Jahren in der Schifffahrt tätige Kapitän Caspar Bingemer nicht über das "richtige" Patent verfügt. Ein damit drohender Entzug der Beförderungserlaubnis für den Kapitän des einzigen Fahrgastschiffs auf dem längsten Nebenfluss der Niederelbe hätte, wie die AG Osteland warnte, "katastrophale Folgen" für den Ostetourismus gehabt.


Oste-Fahrgastschiff "Mocambo"

Mittlerweile hat der für die Oste zwischen dem Mühlenwehr in Bremervörde (Kreis Rotenburg/Wümme) bis zum Sperrwerk bei Neuhaus zuständige Landkreis Cuxhaven angekündigt, von der Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung gemäß der kürzlich in Kraft getretenen Osteverordnung Gebrauch machen zu wollen.

In Paragraf 9 der Verordnung heißt es: "Die zuständige Behörde kann in Einzelfällen im Einvernehmen mit dem jeweils örtlich betroffenen Landkreis und nach Anhörung des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Ausnahmen von den Bestimmungen dieser Verordnung zulassen." 

Auch weiteren Fahrten in die Außenoste mit ihren Seehundbänken steht für Käpt'n Bingemer nichts mehr entgegen. Die für die Ostemündung nördlich des Sperrwerks zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord hat dem erfahrenen Schiffsführer zu diesem Zweck jetzt ein vorläufiges Binnenschifferpatent Klasse A ausgestellt.

Dass es wochenlang zu Irritationen über die Zukunft der "Mocambo" kommen konnte, ist Presseberichten zufolge (Abendblatt, Ausgabe Stade, 12. 8. 2010) darauf zurückzuführen, dass ein für die Ausnahmegenehmigung zuständiger Kieler Behördenmitarbeiter im Urlaub war, ohne dass für eine Urlaubsvertretung gesorgt gewesen wäre.


Zuwegung zum künftigen Anleger Großenwörden

Die AG Osteland hofft jetzt auf einen "weiteren Aufschwung für den Ostetourismus", zumal die Kette der seit 2008 neu geschaffenen Fahrgastschiffanleger in Balje (Kreis Stade) sowie in Oberndorf, Osten und Hechthausen-Klint (Kreis Cuxhaven) in Kürze durch einen weiteren Anleger in Großenwörden bei Himmelpforten (Kreis Stade) ergänzt wird; die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gang.

Begrüßt wird von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. im Übrigen die Ankündigung des Landkreises Cuxhaven, sich dafür einsetzen zu wollen, "dass speziell für die Oste eine Regelung zur Erlangung eines 'Ostepatentes' angegangen wird", weil das normalerweise erforderliche Binnenschifferpatent nur nach einer langjährigen Ausbildung und einer vierjährigen Fahrzeit erlangt werden könne. 

Ein solches Patent wäre nach Darstellung des Landkreises auch erforderlich für das Befördern von Passagieren auf der Oste, etwa auf den Traditionsfähren in Brobergen und Gräpel (Kreis Stade): "Weil kaum ein Patentinhaber für solche untergeordneten Wasserfahrzeuge bereitsteht, wäre ohne Ostepatent der Fährverkehr auf der Oste kaum möglich."

Regionale Patente, die an örtliche Gegebenheiten und Erfordernisse angepasst sind, gibt es bereits für eine Reihe kleinerer Flüsse, in Niedersachsen beispielsweise für die ostfriesische Leda und die Ilmenau bei Lüneburg.

Für den Rest der Saison, bis Ende Oktober, sieht der "Mocambo"-Fahrplan der Oberndorfer Firma Osteschifffahrt eine Reihe von Fahrten vor, die nun ungehindert stattfinden können, darunter viele Törns ins Ostewatt, Kaffeefahrten zur Mühle in Kleinwörden sowie nach Gräpel und Bremervörde, eine Lampionfahrt nach Osten sowie eine abendliche Krimitour ("Mord an Bord im Abendrot") am Sonnabend, 21. August, 19 Uhr, in die Hexenbucht bei Hemmoor, wo der Autor Dr. Reinhold Friedl aus seinem neuen Oste-Krimi "Die große Hochzeit" liest.

Quelle: www.oste.de


Mini-Kreuzfahrt zur Kugelbake


Die "Nordstern" am Anleger Oberndorf

7. 6. 2010. Wieder einmal machte am Wochenende am Oberndorfer Anleger das Brunsbütteler Fahrgastschiff "Nordstern" fest: Der Sparklub "Oberndorfer Weihnachtsfreude" hatte zu einer Mini-Kreuzfahrt über Oste und Elbe zur Kugelbake nach Cuxhaven und zurück geladen. Am Bord gab's für die rund 130 Passagiere Erbsensuppe satt - und bei herrlichem Wetter viel zu sehen. 


An Bord: rund 130 Passagiere

"Bei Hochwasser über die Deiche schauen war toll, aber auch die Elbe und Cuxhaven waren sehenswert von der Wasserseite," berichtet Mitorganisator Nils Uhtenwoldt.


Auch Skipper von der Oste erwartet


Wischhafens alter Hafen

1. 6. 2010. Das Hafenfest in Wischhafen, nur alle fünf Jahre veranstaltet, ist eines der schönsten maritimen Feste an der Niederelbe. In diesem Jahr findet es vom 20. bis 22. August statt - ein Termin, den man sich merken sollte. Höhepunkte der dreitägigen Feier rund um den alten Hafen sind ein großer Festumzug, ein Heißluftballonstart, die Krönung der Kehdinger Landkönigin, eine bunte Budenmeile sowie ein großes Festzelt mit Abendveranstaltungen, Musikdarbietungen und Kinderbelustigungen. 

Volker von Bargen rechnet
mit einem vollen Hafen

Das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum mit seinen maritimen Ausstellungen ist an allen Tagen geöffnet, auf dem Museums-Kümo Iris-Jörg ist "Open Ship", und natürlich wird auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Erwartet werden wieder Gastschiffe aus Nord- und Ostsee, aus Weser und Elbe, der Oste und anderen Flüssen. Der Hafenmeister Volker von Bargen (Tel. 04770 - 7179) rechnet mit einem vollen Hafen (Quelle: www.oste.de).


Erste-Mocambo-Trauung in Gräpel


Brautpaar auf der Mocambo (Archivbild)

22. 5. 2010. Seit 2003 setzen sich "Mocambo"-Kapitän Caspar Bingemer und Eignerin Eibe von Glasow, beide Tourismus-Preisträger der AG Osteland, dafür ein, auf dem Oste-Oldtimer Mocambo (Website) auch Trauungen vornehmen lassen zu dürfen. Nach zähem Widerstand erteilten schließlich 2005 die Samtgemeinden Hemmoor und Am Dobrock ihre Zustimmung. Sieben Jahre nach den ersten Impulsen durfte nun erstmals auch in der Samtgemeinde Oldendorf eine Oste-Trauung stattfinden: Auf dem Fluss in Gräpel, nahe der historischen Prahmfähre, gab sich ein Bremer Paar das Ja-Wort. Die Brautleute über das maritime Ambiente: "Es passt alles."


Freie Fahrt für die "Mocambo"


Weiterhin Ausflugsziel: die Ostemündung

12. 8. 2010. Das Fahrgastschiff "Mocambo" darf weiterhin auf der Oste verkehren. Entsprechende Entscheidungen der zuständigen Behörden in Kiel und Cuxhaven hat die Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. jetzt nachdrücklich begrüßt.

Die Wasserschutzpolizei hatte, wie berichtet, am 23. Juli - nach neun Jahren "Mocambo"-Einsatz auf der Oste - entdeckt, dass der seit 40 Jahren in der Schifffahrt tätige Kapitän Caspar Bingemer nicht über das "richtige" Patent verfügt. Ein damit drohender Entzug der Beförderungserlaubnis für den Kapitän des einzigen Fahrgastschiffs auf dem längsten Nebenfluss der Niederelbe hätte, wie die AG Osteland warnte, "katastrophale Folgen" für den Ostetourismus gehabt.


Oste-Fahrgastschiff "Mocambo"

Mittlerweile hat der für die Oste zwischen dem Mühlenwehr in Bremervörde (Kreis Rotenburg/Wümme) bis zum Sperrwerk bei Neuhaus zuständige Landkreis Cuxhaven angekündigt, von der Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung gemäß der kürzlich in Kraft getretenen Osteverordnung Gebrauch machen zu wollen.

In Paragraf 9 der Verordnung heißt es: "Die zuständige Behörde kann in Einzelfällen im Einvernehmen mit dem jeweils örtlich betroffenen Landkreis und nach Anhörung des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz Ausnahmen von den Bestimmungen dieser Verordnung zulassen." 

Auch weiteren Fahrten in die Außenoste mit ihren Seehundbänken steht für Käpt'n Bingemer nichts mehr entgegen. Die für die Ostemündung nördlich des Sperrwerks zuständige Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord hat dem erfahrenen Schiffsführer zu diesem Zweck jetzt ein vorläufiges Binnenschifferpatent Klasse A ausgestellt.

Dass es wochenlang zu Irritationen über die Zukunft der "Mocambo" kommen konnte, ist Presseberichten zufolge (Abendblatt, Ausgabe Stade, 12. 8. 2010) darauf zurückzuführen, dass ein für die Ausnahmegenehmigung zuständiger Kieler Behördenmitarbeiter im Urlaub war, ohne dass für eine Urlaubsvertretung gesorgt gewesen wäre.


Zuwegung zum künftigen Anleger Großenwörden

Die AG Osteland hofft jetzt auf einen "weiteren Aufschwung für den Ostetourismus", zumal die Kette der seit 2008 neu geschaffenen Fahrgastschiffanleger in Balje (Kreis Stade) sowie in Oberndorf, Osten und Hechthausen-Klint (Kreis Cuxhaven) in Kürze durch einen weiteren Anleger in Großenwörden bei Himmelpforten (Kreis Stade) ergänzt wird; die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gang.

Begrüßt wird von der Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. im Übrigen die Ankündigung des Landkreises Cuxhaven, sich dafür einsetzen zu wollen, "dass speziell für die Oste eine Regelung zur Erlangung eines 'Ostepatentes' angegangen wird", weil das normalerweise erforderliche Binnenschifferpatent nur nach einer langjährigen Ausbildung und einer vierjährigen Fahrzeit erlangt werden könne. 

Ein solches Patent wäre nach Darstellung des Landkreises auch erforderlich für das Befördern von Passagieren auf der Oste, etwa auf den Traditionsfähren in Brobergen und Gräpel (Kreis Stade): "Weil kaum ein Patentinhaber für solche untergeordneten Wasserfahrzeuge bereitsteht, wäre ohne Ostepatent der Fährverkehr auf der Oste kaum möglich."

Regionale Patente, die an örtliche Gegebenheiten und Erfordernisse angepasst sind, gibt es bereits für eine Reihe kleinerer Flüsse, in Niedersachsen beispielsweise für die ostfriesische Leda und die Ilmenau bei Lüneburg.

Für den Rest der Saison, bis Ende Oktober, sieht der "Mocambo"-Fahrplan der Oberndorfer Firma Osteschifffahrt eine Reihe von Fahrten vor, die nun ungehindert stattfinden können, darunter viele Törns ins Ostewatt, Kaffeefahrten zur Mühle in Kleinwörden sowie nach Gräpel und Bremervörde, eine Lampionfahrt nach Osten sowie eine abendliche Krimitour ("Mord an Bord im Abendrot") am Sonnabend, 21. August, 19 Uhr, in die Hexenbucht bei Hemmoor, wo der Autor Dr. Reinhold Friedl aus seinem neuen Oste-Krimi "Die große Hochzeit" liest.

Quelle: www.oste.de


Fall "Mocambo": Suche nach Lösungen

3. 8. 2010. Die Mocambo darf trotz des "falschen" Patents ihres Kapitäns Caspar Bingemer vorerst - bis Freitag, 14. August - weiter Personen auf der Oste befördern. Bis dahin soll, auch im Einvernehmen mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel, eine längerfristige Lösung gefunden werden, hiess es bei einem als "konstruktiv" geschilderten Krisengespräch am Dienstag im Cuxhavener Kreishaus. 

Unterdessen hat die Redaktion des ZDF-Länderspiegels Recherchen zum Fall Mocambo eingeleitet. Falls die Personenschifffahrt auf der Oste wegen einer Formalie und wegen mangelnder behördlicher Flexibilität eingestellt werden muss, will das ZDF über den Vorgang in seiner Rubrik "Hammer des Monats" berichten, kündigte ein Redakteur an.

Viele Details zur Geschichte der 1872 gebauten Mocambo - die früher übrigens auch einmal "Tarzan" hiess - stehen auf dieser Wikipedia-Seite.


Oste-Oldtimer "Mocambo" in Gefahr


Mocambo-Kapitän Caspar Bingemer

1. 8. 2010. Ist die Personenbeförderung auf der Oste durch die 1872 gebaute "Mocambo" (Website), das älteste motorgetriebene Fahrgastschiff Deutschlands, durch eine Formalie gefährdet? Dem Kapitän Caspar Bingemer, seit Jahrzehnten in der Personenbeförderung erfahren, droht wegen eines "falschen" Patents der Entzug der Fahrgenehmigung für den längsten Nebenfluss der Niederelbe.

Die 420 Mitglieder starke gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Osteland e. V. hat am Wochenende mit "Erschrecken und Entsetzen" auf die Gefährdung des Schiffsbetriebs reagiert, der alljährlich Tausenden von Besuchern ermöglicht, die Naturschönheiten der idyllischen Flusslandschaft zu erleben - von den Seehunden in der Mündung bei Balje (Kreis Stade) bis zu den historischen Prahmfähren nördlich von Bremervörde (Kreis Rotenburg/Wümme).

"Für den Fall einer Einstellung der Mocambo-Fahrten befürchten wir katastrophale Auswirkungen auf den Tourismus an der Oste," heißt es in einem Schreiben der beiden Vorsitzenden der AG Osteland, Gerald Tielebörger und Jochen Bölsche, an den Landkreis Cuxhaven und die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel, die für die einschlägigen Genehmigungen zuständig sind.

Der schneeweiße Oldtimer - Heimathafen: Oberndorf (Kreis Cuxhaven) - ist aus Sicht der AG Osteland nicht nur das "Flaggschiff' des Ostetourismus", sondern als bundesweit ältestes Schiff dieser Art neben der ältesten Schwebefähre Deutschlands in Osten/Oste "das wichtigste Alleinstellungsmerkmal" der auf Tourismus angewiesenen "strukturschwachen Region im Zentrum des Elbe-Weser-Dreiecks".

Abgesehen von den "desaströsen Auswirkungen auf den Ostetourismus" würde eine Einstellung der Personenschifffahrt, so der Verein, auch einen "Schildbürgerstreich von enormen Dimensionen" darstellen: In den letzten drei Jahren habe die öffentliche Hand einen "Betrag in siebenstelliger Höhe" in fünf neue Fahrgastschiffanleger in den Orten Balje, Oberndorf, Osten und Hechthausen investiert, ein weiterer Anleger in Großenwörden (Samtgemeinde Himmelpforten) soll demnächst folgen.

Dem Mocambo-Kapitän fehlt aus Sicht der Behörden das "richtige" Patent. Dazu Caspar Bingemer: "Nach über 40 Jahren Tätigkeit in der Schifffahrt, davon 34 Jahre mit Patent AGW, 24 Jahre als Schiffsführer in der Personenschifffahrt im Hamburger Hafen und 9 Jahre auf der Oste, musste ich kürzlich erfahren, dass ich mit meinem Patent keine Berechtigung habe, Personen auf der Oste einschließlich ihres Mündungsbereichs zu befördern."

Dabei hat Bingemer die komplette siebenjährige Ausbildung vom Schiffsjungen bis zum Kapitän auf großer Fahrt absolviert und als 3. und 2. Offizier ein Containerschiff und anschließend einen Massengutfrachter auf der großen Fahrt gefahren. Nach dem Erwerb eines Hafenrundfahrtunternehmens im Jahre 1976 wurde Bingemers sogenanntes AGW-Patent auch von der hanseatischen Hafenbehörde akzeptiert, die ihm der Erlaubnisschein zur "entgeltlichen Personenbeförderung" ausstellte.

Wegen der Übernahme der "Mocambo" im Jahre 2001 unterließ es Bingemer, sein AGW-Patent in ein sogenanntes AG-Patent umzutauschen; er hielt das für überflüssig, weil er "nicht mehr in der Personenschifffahrt tätig werden wollte". Auch in Niedersachsen hatte - bis jetzt - niemand das Fehlen dieses speziellen Patents bemängelt, dessen Erwerb für den Käpt'n "objektiv keinen Sinn" machte, weil er bereits "24 Jahre lang Personen auf Schiffen von der Größe der Mocambo im Hamburger Hafen befördert" habe, der ja "sehr viel komplexer ist als die Oste und sicherlich auch über erheblich mehr Gefahrenpotential verfügt."

Auf dem stillen Fluss, der unlängst von der Bundes- zur Landeswasserstraße herabgestuft worden ist, existiert mit Ausnahme der Mocambo und gelegentlicher Behördenfahrzeuge praktisch keinerlei Berufsschifffahrt mehr. Um über Planungssicherheit für die nächsten Wochen und Monate zu verfügen, bitten Bingemer und die Mocambo-Eignerin, seine Ehefrau Eibe von Glasow, die Behörden, die "Formalie" kurzfistig durch eine Ausnahmegenehmigung für das Befahren der Unteren Oste zwischen Bremervörde (Kreis Rotenburg/Wümme) und dem Sperrwerk bei Balje (Kreis Stade) sowie der Außenoste bis zum "Tonnenstrich Oste 6 / Oste 7" zu umschiffen.

Der Antrag Bingemers (Wortlaut) wird "vollinhaltlich" von der AG Osteland und deren Fachgruppe Schifffahrt und Gewässer ("Blaues Netz Oste") unterstützt. In einem Schreiben an die Behörden verweist die "Lobby für die Oste" auf die Verdienste des  Schiffer-Ehepaars, dem bereits 2006 der Osteland-Preis "Goldener Hecht" zuerkannt worden ist.

In der Begründung hiess es damals, das Oberndorfer Unternehmen habe seit 2001 "dem Tourismus im Osteland zu einem entscheidenden Wachstumsimpuls verholfen":  "Die nach mehrjähriger Unterbrechung seither wieder angebotenen Flußfahrten unter dem Motto 'Ganz entspannt durchs Osteland' haben es Tausenden von Einheimischen und Touristen ermöglicht, die Naturreize der Flußlandschaft an der Unteren Oste kennenzulernen, und die Gastronomie in der Region spürbar belebt."

Quelle: www.oste.de


Schleswig-Holstein entdeckt die Oste


Die "Germania" läuft in Oberndorf ein

13. 5. 2010. Immer mehr Schleswig-Holsteiner entdecken die Oste. Am Himmelfahrtstag legte die MS "Germania" aus Brunsbüttel in Oberndorf an - und folgte damit einer Einladung, die Bürgermeister Detlef Horeis bereits 2008 gegenüber dem Reeder und Käpt'n Brandt ausgesprochen hatte.

Nachdem zuletzt das Fahrgastschiff "Nordstern" - das ebenfalls zur Brandtschen Reederei PSB gehört - die Oste zum Oberndorfer Weihnachtsmarkt angesteuert hatte, spazierten die Himmelfahrtspassagiere jetzt durch den Ort zum Dorfgemeinschaftshaus, wo Wirt Achim Neumann ein Zelt und Schlachtermeister Manfred Maire einen Grill aufgebaut hatte. - Für das zweite Halbjahr plant die Reederei weitere Oste- und Oberndorf-Törns.

Quelle: www.oste.de


Mocambo-Fahrplan steht im Internet

April 2010. Die Oberndorfer Firma Osteschifffahrt von Caspar Bingemer und Eie von Glasow hat den Fahrplan für ihr Oste-Fahrgastschiff "Mocambo" vorgelegt, das dank neuer Anleger in Osten und Hechthausen-Klint in dieser Saison noch abwechslungsreicher und vielfältiger ausgefallen ist als in früheren Jahren. Das Jahresprogramm, das auch wieder viele Fahrten zu den Seehundbänken in der Ostemündung enthält, ist hier abrufbar. Der Mocambo-Website ist auch zu entnehmen, dass Bordtrauungen immer beliebter werden: In diesem Sommer wollen allein am Oste-Anleger in Gräpel drei Paare heiraten.


Sparclub schippert zur Kugelbake

April 2010. Der Sparklub "Oberndorfer Weihnachtsfreude" plant eine Schifffahrt vom Oberndorfer Fahrgastschiffanleger über die Elbe zur Kugelbake nach Cuxhaven und zurück. Gäste (auch Nicht-Oberndorfer) können gern mitfahren. Abfahrt ist am Sonntag, 6. Juni, 10 Uhr, Rückkehr um ca. 14 Uhr. Am Bord gibt's Erbsensuppe satt, die im Preis (25 Euro) enthalten ist. Kinder bis 12 Jahre zahlen 5 Euro. Anmeldung bitte bis zum 5. April unter Tel. 04772-553 bei Nils Uhtenwoldt.






Ein Projekt der

Die Lobby für die Oste